Karlsruher Zeitung. Nr. 353 Samstag, den 21. Dezember 1833. n re llor- use E» llel. netzen g) aus, ndi- rtigt B a i e r n. München, 1t. Dez. Gestern, den 10. d., fanden wieder Verhaftungen von niedreren Studircnden statt, linste Zivil und Kruninalgefängniffe sind so sehr angcfüllt, daß Vas hiestae Militärgefängniß geräumt werden mußte, um die neuerdings Verhafteten dorthin zu weisen. Durch die schon sehr lange währende Untersuchung gegen alleStu dirende der diesigen Hochschule, welche jemals Mitglieder verbotener Verbindungen, als Germania, gewesen, wer. den immer mehr Theilnehmer entdeckt, und eS ist an eine baldige Entlastung jener, welche schon längere Zeit inhaf- tirt sind, nicht zu denken, im Gegcnldeile werden ste stren« ger bewacht. O. Schulz auS Zweibrücken mußte seyn geräumiges Zimmer in der Frodnveste mit einem beschränkteren daselbst vertauschen. — Baron von Llosen soll seit gestern aus dem Neutdurm in die Frohnoeste gebracht worden seyn. — Am 9. Dez. wurde der Buchdrucker Thein und am 10- der Buchdruckergehülfe Link, die seit dem Dezember v. I. wegen politischer Umtriebe in der Frohnoeste zu Wkrzdurg verhaftet waren, von dort nach München abgesüdrt. — Der Mediziner Schneemann aus dem Rhemkreise, welcher die hiesige Hochschule besuchte, wurde am 7. d. in die Frohnveste gebracht. Er soll seit längerer Zeit wegen Tbeilnahme an verbotenen Sludentenverbin- dungenin Untersuchung gewesen, und in deren Folge inhaf- tirl worden seyn. — Eine Deputation der Stavtgemeinde Augsburg soll hier angekomnien seyn, welche von Sr. Maj unserm allergnädigsten Könige durch huldreiche Fürbitte I. k. Hoh. der Prinzess», Marthilde, für Albrecht Bolkhardt, Buchdrucker auö Augödurg, Begnadigung oder doch Erleichterung seiner Strafe zu erhalten gedenkt. Einige wollen in der Nacht vom 9. aus den 10. d. Morgens -egen >'i Uhr, nachdem LsgS zuvor der greulichste Sturm gewüchet hatte, ein Erdbeben in unsrer Stadt bemerkt haben. (Lpz. Ztg.) Von der Pegnitz, 16. Dez. Kaspar Hauser lebt, die an der bezeichneten Stelle, unter dem Herzen, beigebrachte Wunde ist nickt lebensgefährlich, der Stich, da er durch dicke Kleider gehen mußte ist nicht tief: ärztlicher Ausspruch über die Verletzung ist noch nicht bekannt. Die nech nicht erwähnten besonder» Umstände sind sehr auffallend. Hauser war nach der Verwundung, auf die sich der Thäter augenblicklich entfernt haben soll, aus dem Winkel deS GartenS, nicht weit vom Uzschen Denkmale, geeilt, hatte seinen Lehrer abgeholt und war wieder zur bezeichneten Stelle zurückgezangen und dann erst in Folge von Lrmatlung jusammmgesunken; —so wird wenigsten- von allen Seiten ausgesagt, zugleich auch, daß über zwei Stunden verflossen seyen, ehe die Sache ruchbar geworden sey, eine Verzögerung, die der Polizei und Gendarmerie nicht gleichgültig gewesen seyn konnte. ES darf nicht verhehlt werden, daß sich in TnSbach und Nürnberg eine sehr große Meinung gebildet hat, daß Hauser selbst der Haupturdeber der ganzen Sache sey, wozu viele, namentlich psychologische Gründe und die durch die sonder bare Er- ziedung erwirkte und erhaltene fixe Idee, ein vornehme- Kind zu seyn und immer scheinen zu wollen, vorhanden sind. (S. M.) Großherzogthum Hessen. Darmstadt, 17. Dez. DaS gestrige Regierungsblatt enthält folgende Bekanntmachung, den öffentlichen Dienst betreffend: „Seit einiger Zeit mußte das großherzogliche geheime StaatSministerium, wiewohl es Ursache hat, mit dem Benehmender großen Mehrzahl der StaalS- Kirchen- unvsonstigen offenst. Diener vollkommen zufrieden zu seyn, öfters die betrübende Erfahrung machen, daß einzelne der im öffentlichen Dienste angeflellten Beamlen, anstatt im System und im Sinne der Staa'Sregierung zu handeln, vielmehr ein gewisses Widerstreben bechätigten, indem sie theils die Maaßregeln und Verfügungen der Staatsregierung an öffentlichen Orten, oder in Gegenwart ihrer Untergebenen, einer rücksichtslosen Kritik unierivor- fen, rhcils an Handlungen offenen Antheil genommen, oder im Verborgenen dazu mitgewirkt haben, welche, bald direkt, bald indirekt, der StaatSregierung Mißbilligung oder Trotz bezeugen sollten, theilS bis zu solchen öffentlichen Aeufferungen gekommen sind, welche die Verfassung des GrvßderzoqthumS undnementlickderen Grundpfeiler, daS monarchische Prinzip, auf eine gefährdende Weise berühren. Durch ein solches Benehmen, sollte cS auch nicht bis zu Verletzung der Treue gegen des Groß- derzogs k. Hoh. führen, wird jedoch immerhin die Dienst- chre gekränkt, daS Vertrauen zu der öffentlichen Verwaltung untergraben und geschwächt, und diese in ihrer gesummten Wirksamkeit auf eine höchst »achtteilige Weise gestört und gehemmt; während eS unleugbar die Pflicht jedes öffentlichen Beamten ist, welchem besonder» Zw-i-eder Verwaltung er auch zunächst angehörcn mag, als Mit- glicd des gcsammten öffentlichen Dienstes, nicht allein in der Ausübung seines speziellen Berufes, sondern auch in feinem sonstigen Handeln, dahin zu streben, daßder öffentliche Dienst durch ein emträchstgeS Zusammenwirken aller seiner Glieder gehoben und gefördert werde. Die Staats- regierung wird daher stets ein wachsames Auge auf das 3084 Verhalten der Angestellten in den erwähnten Beziehungen richten und bei allen Gesuchen um Anstellung, Beförderung oder G.haltsverbeff rung, nichl nur auf die Qualifikation zu oder in dem speziellen Berufe, sondern auch auf jenes allgemeine Verhalten des Ansuchenden Rücksicht nehmen. Des GroßherzozS königl. Hoh. baden bekohlen, dieses öffentlich bekannt zu machen, damit sich alle Staats-, Kirchen- und sonstige öffentliche Diener darnach bemeffen mögen. Darmstadt, den 13. Dez. 1833. Aus Aller höchstem besondern Auftraze. Das großh hessische gehei. me Slaalsministmum. Unterz, du Thil v. Hosmann." Hannover. Hannover, 13. Dez. In der Sitzung der 2. Kammer vom 12. d. machte der Deputirte der Stadt Stade, v. Freudentheil, den Antrag: Stände wollen beschließen , daS königl. M nisterium aufzukordern, von allen gesetzlichen Mitteln Gebrauch zu machen, um die endliche Erledigung der, wider die Göttinger Staatsgefangenen eingeleiteten, Untersuchung herbeizuführen, auch Ständen im Laufe dieser Diät gründlichen Aufschluß darüber zu geben, wodurch die Beendigung dieser Sache verzögert wird. Zugleich nehmen die Stände bei dieser Gelegenheit Veranlassung, die Regierung aufzufordern, den Ständen einen Gesetzoor- fchlaz dahin vorzulegen, wodurch, alS äußerster Normal- termin, für die Dauer jeder Kriminaluntersuchung ein Jahr festgesetzt werde- Mecklenburg-Schwerin. Schwerin, 11. Dez. Gestern fand hier die feierliche Begehung deS 78. Geburtstages Sr. königl. Hoheit unseres allverehrten GroßherzogS in vielen frohen Zirkeln statt. Königreich Sachsen. Dresden, 9. Dez. Durch den Gesetzentwurf übe: die Reform der indirekten Abgaben werden folgende Abgaben werden folgende Abgaben völlig aufgehoben: 1) das AmtSgeleit in den Erblanden; 2) die städtische Gcne- ralakzise, mit Ausschluß der AkziSgrundsteuern; 3) die Generalakzise auf dem platten Lande; 4) die Generalakzise der Stadt Leipzig, mit Ausschluß der dortigen LikziS- grundsteuern; 5) die M-Hlstcuer in een Städten; 6) eie ats Surrogat der Mahlstcucr auf dem platten Lande einze- führten drei Pfennige von jedem Schock und drei Quatember; 7) die zeitherige Gränzakzise von ausländischen Waa ren; 8) die Leipziger Handelsabgaben; 9) die AusgangS- abgabe von Schafwolle, Flache und Werg; 10) die Tranksteuer von ausländischen Getränken; 1t) die Tranksteuer von inländischem Bier; 12) die Biersteucr in der Ober- lausitz und 13) die Salzscheffelgelder in der Oberlausitz; und 14) der landvoigteilichePferdzoll in Zittau. Sachsen-Weimar. Die Weimarer Zeitung schreibt: Zu den Ministerkon- ferenzen, welche in den deutschen Angelegenheiten am 1. Januar 1834 zu Wien eröffnet werden sollen, geht als Abgeordneter von Seiten der Sachsen-Ernestinischen Kurie der Staatsminister Frhr.v. Fritsch, welcher deShalbvor Kurzem mit dem Sachsen Koburg Gothai^chen Minister». Larlowitz eine Zusammenkunft in Sckwarzburg gchablhat, und sich auf der Reise auch in Altenburg aufhalten wirb. Mehrere deutsche Blätter geben zwar die Gegenstände an, mit denen sich jene Konferenzen beschäftigen dürften, z.B. Modifikationen der landständischen Verfassungen, Gesetze gegen den Unfug der Presse, die Universitäten, die Herstellung eines BunveSg rich's. Aber eS läßt sich wohl nur im Allgemeinen sagen, daß Sicherung des bestehenden RcchtSzustandes, Kräftigung des deutschen Bunde«, alt des Zentral- und HaltpunkteS für alle deutsche Staaten, so wie entschiedenes festes Auftreten aegen die revolutionäre Propaganda, ihre Diener und Mittel, die Aufgabe seyn werde. Preussen. Berlin, 16. Dez. Der königl. sardim'sche ausserordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister am kaiserl. russischen Hoke, Graf v. Simonetti, ist von Tu in, und der Präsident desStaa^sraths desFürstentbums Neuchatel, Oberst Graf Louis von PourtaleS, von Neuchatel hier angekommen; Se. Ex>. der königl. französische Botschafter am kaiserl. Hofe, Marschall Marquis Maison, ist von hier nach St. Petersburg abgereiLt. Oesterreich- Wien, 12. Dez. Dom 16. d. an wird nun der neue Postenlauf mit Konstantinopel beginnen, und künftig viermal des Monats statt haben. Man scheint auch auf Verbesserung der Straßen in der Türkei Bedacht nehmen zu wollen, und eine Gesellschaft reicher Partikuliers soll den Plan haben, eine große Kunststraße von Belgrad nach Konstantinopel anzulegen. Dies möchte jedoch mit vielen Schwierigkeiten in einem Lande verbunden s yn, wo die ersten Elemente der Ku'tur fehlen, und die Lokalitäten auch wenig für dergleichen Unternehmungen geeignet sind. (Allg. Ztg.) Frankreich. Paris, 17. Dez. Ein Sohn des Herzogs von Bas- fano ist bei der Gesandtschaft zu Brüssel und ein Sohn bei MarschallS Ney bei der G sandtschafr zu Nauplia anze- stellt worden. — Unter den Gesetzentwürfen, welche de» nächsten Kammern vorgclegt werden, nennt man auch einen über den Unterricht auf Mittelschulen. — Noch immer sind mehrere Prcßprozeffc vor den Geschwornen sowohl zu Paris a!S in den Departementcn im Gange, auch ist bei dem Sekretariat der Gesellschaft für die Preßfreiheit eine polizeiliche Untersuchung vorgenommen worden» um ein Rundschreiben zu entdecken, welches an die aufrühri- schen Schneidcrgesellen erlassen seyn soll. Man hat^abei nichts gefunden. Die Verhaftungen in Paris dauern fort, man hat gestern eine ziemliche Anzahl Studenten uod Handwerker auf die Polizeipräfektur gebracht. Die Versammlungen der Arbeiter beginnen wieder, und die Nahrung dieser Klasse verbreitet sich in den Provinzen, z.B. 3085 tei den Schiffleuten auf der Scarpe, «egen welche der Präfekt des Nord einschreit.n mußte. Der Nanonal gibt eine ausführliche Nachweisunz, wonach die Entschävigung des HauseS Orleans, die es von der Milliarde für die Emigranten bezog, l l,43t,347 Ir- 49 Ct. vetragcnhat. (Frz. Bltr.) — Man schreibt aus Lyon: Was zu Elienne geschieht erfüllt uns mit Schmerz und Leidwesen. So eben erfahren wir, daß unter der arbeitenden Klaffe noch immer eine große Währung herrsche, und daß die republikanische Partei Viesen Umstand auszubeulen und zu ihrem Dortdeil anzuwenden suche. Man versichert uns, dai in mehreren Fabriken Verwirrung herrsche, daß die Arbeiten darin unterbrochen worden seycn, und daß eine von ihnen, die von den Arbeitern mit Interdikt belegt worden, sich genö- thigt gesehen habe, alle ihre Arbeiten einzustellen. Wir bedauern um so mehr diesen Zustand der Dinge, als wir am besten im Stande sind, dessen Folgen zu würdigem Et. Elienne wird für uns eine gefährliche Nachbarschaft. Allem Vermu-Hen nach stehen die Arbeiter dieser Siadt mit den unsrigen in Verbindung. Unter ollen dielen Gegenständen wundern wirunshöchlich, die Behörde keine von de-- von der Klugheit gebotenen Maaßregeln ergreifen zu sehen. Die Regierung irre sich ja nicht; St. Etienne ist nun eine große Stadt, die in jever Hinsicht verdient, daß sie mit der größten Aufmerksamkeit behandelt werde. Straßburg. 16. Dez. In einer der letzten Nachte wurde im Dorfe Wanzcnau, das am Zusa^menfluffe deS Rheins und ver 2ll gelegen ist, die Sturmglocke geläutet, um Hülfe gegen die Waffersnoth herbcizurufen; daSDorf Neubof steht großen Thesis unter Waffer; um hie Fluih ablaufen zu machen, mußte man bei Schlettstatt eine Stelle der Heerstraße durchstechen, man warf über die dadurch veranlaßte Lücke eine sogenannte Nothbrücke; von unfern Wällen herab gleichen manche Theile unterer Umgegend einem See; in einzelnen ganz niekcrgelegenen Quartieren unserer Stadt mußte man sich eines Schiffes bedienen, um von einem Hause zum andern zu kommen; seit gestern ist jedoch daS Wasser bedeutend gefallen. — Die Befestigung Germe'sheims erregt die Aufmerksamkeit unserer AriegSverständigen. Man frägt sich, ob denn unsere Gränze nicht auch einer bessern Bedeckung bedarf, und ob eS nicht Zeit wäre, die Wälle von Hünmgen wieder aufiurichren. (S. M.) Italien. Von den Miischulduen der neapolitanischen sogenann- len Verschvörung des Mönches von Nvla (im Äug. 18.;2) sind 22 zum Tode, die klebrigen zu lebenslänglicher Ga- lemnstrafe verurthei.lt worden. (Frz. Bltr.) Ru ß l an d. Et. Petersburg, 7. Dez. Der ausserordentliche Botschafter Sr. Hoheit des Sultans beim kasserl. Hofe, Musch r Achmed Pascha, ist, von einem zahlreichen Gefolge begleitet, in hiesiger Hauptstadt angelangt. — In der Nacht vom 30. Nov. z»m l. Dez. begann der Eisgang auf ver Newa. Die Schiffbrücken wurden an die Ufer getrieben. Bis zum 2. d. Abends ward inteß die Kommunikation zwischen den Stadtthrilen mitte'st der Scta- kuppen und Bote unterhalten. Allein später wurde sie gänzlich unterb ochcw. Vorgestern begann man bereits hm und wieder über das Eis zu gehen. Schweiz. Zürich. Die vom Vorort bestellte Kommission in Handelssachen wird von Hrn. Altbürgermeister Muralt prä. sidirt, der gleich Hrn. Johann Kaspar Zellweger von Trogen, den vorörtlichen Ruf angenommen hat. Solothurn. Die Regierung spricht in einer öffentlichen Bekanntmachung die Erwartung aus: eS werden die im Kanton befindlichen Polen die Gelegenheit benutzen, die ihnen durch die französische Regierung angeboiencn Pässe und Subsidien annchmen und nach Englanv, Algier oder Aegypten sich begeben. Für den Fall, daß dieses dennoch nicht geschehen sollte, drodt sie, die Verordnung gegen Fremde in Vollziehung zu setzen. Spanien. Bayonne, 13. Dez. Die Trümmer der zerstreuten Jn^urgenlenhaufen haben die Borunvathäler in den Umgebungen von Salvalierra als Sammelplatz gewählt, und sollen gewonnen seyn, eine Schlacht zu wage». Kein einziger Soldat der Königin ist bis jetzt zu den Insurgenten übergegang-en — DerPostemvechsel ist nun völlig her- gestellt. Ein ausserordentlicher Kurier der englischen Gesandtschaft, welcher Madrid in der Nacht vom 8. auf den 9. verlassen, ist gestern Morgen hier cingettoffen. Bei seiner Abreise war die Stadt ganz ruhig, mit Ausnahme der wachsenden Unzufriedenheit mit Zea. Prioatbriefe melden zwar, daß dieser Minister seinem Sturze nahe sey; nur gibt man ihm jetzt nicht mehr den Herzog von San Fernando, sondern den Hrn. Pizarro, ehemaligen Minister, zum Nachfolger. — Unsere hiesigen Legiumisten lassen Don Carlos in Sa'amanca eintreffen, a b Gefolse geben sie ihm einige Regimen er Fußvolk und 159 - Mnm Reiterei, Noch geben sie den Lag seines Einzugs in Madrid nicht an. Bayonne, 13. Dez. (Anderes Schreiben.) Ein Kriegskommissär aus Pampeluna ist gestern hier angekommen; bis an die Gränze begleiteten ihn 209 Mann. Es sind ihm hier für Rechnung AguavoS I50,<>00 Fr. zuge- stell! worden. Von Sonntag Nachts auf Montag besah stcb ver Befehlshaber in Irun na b Vera, um einen No- tarius aufzuheden, der den Obersten Eraso narb Guipus- coa begleitet halte; w c es scheint, ist er aber z iüich genug benachrichtigt worden, und entkommen. — Nach einem Schreiben General Espella^s ist Morella (in Valenc!.') noch in den Händen ver Karlinen. Ihr Versuch aber, den Aufruhr vor, Valencia nach Aragon zu verbreiten, ist nicht gelu raen. — Das 5. Bataillon Ver Karlsiien hat sich an die Eskorte d.ö Intendanten von Pampcluna gewagt, der 3886 mit seinem Geldvorrath zurückkehrte. Mao weiß nichts Nähere- über Viesen Vorfall Madrid, 4. Dez. Man hat von Zamora nach Valladolid viel Pulver und Patronen gebracht. — Ausser dem Herzog von San Fernando ist auch der Generalüeutenant Gaspar Vigodet hier eingetroffen; Hr. Casa Irujo und Hr. Lordova, spanischer Gesandter bei Don Miguel, und Hr. Andri->ga, Minister in Turin, sind ebenfalls nach Madrid zurückgekommen. General Pastor ist von BurgoS nach Aranda mit 500 Mann und 3 Kanonen zurückmar- fchirt. Er wird wahrscheinlich diese Siellung behaupten, um Madrid oder der portugiesischen Gränze zu Hülfe eilen zu können. S. Sebastian, 11. Dez. Nach einem Schreiben deS Grafen von Larthagena vom 22. Noo. scheint es gewiß, daß Don Carlos mit ungefähr 200 Mann in Spanien eingedrungrn ist; dieser General verfolgte ihn unverzüglich, und war auf dem Punkte, ihn auf dem portugiesischen Gebiete, wohin sich Don Carlos m>t 30 Mann zurückgezogen hatte, zu fangen. Staatspapiere. Pariser Börse vom 17. Dez. bprozent. konsol. 103 Fr. 80 Ct. 3proz. konsol. 75 Fr. Cours der Staatspapiere in Frankfurt. Den 19 Dezember. jpEt.jPapierjGeld" Partial, b. Rothsch. Compt fl. 100 Loose Comp. Metalliq. Oblig. Comp, ditto ditto Comp. Oesterreich ^Obli'g. bei Bethmann ditto ditto Stadtbanko-Obligationen Domestikalobligationen Staatsschuldscheine Oblg. b Rothschild in Frft. do do b Lst. ü 127-fl. Prämienscheine . Obligationen i Lotterieanlehen s 500 fl.L HL s Rentenscheine E ik sii»i Preuffen Baiern Baden Darmstadt Nassau Holland Neapel Spanien Parma Polen Rußland Frankfurt > fl. 50 Loose bei Goll u. S. l Obligationen f fl. 50 Loose Obligationen bei Rothschild t Integrale 'Neue in Certifikate Certifikate bei Falconet (Rte. perpet. bei Will, t. ditto Certifikate bei Rothschild Lotterieloose Rthlr. Cert. bei Gruneliuö et Comp. Obligationen 4 1347- !1347. 201 2'/. 52 — 1 227. 85'/. — 4 — 47. 89 — 27. — 547. 27, 357, 98'/» 4 5 — 9774 4 — 907. —! 517. 4 — lOI 4 4 1027. — 85 4 — 100 64'/- 647. 1007. 4 — 2'/. — 497» 5 — 92fz 5 — 847. L 637» — 3 L 407 —- s — 62 6 667, — 4 1027. Nach dem Schluffe der Börse ci'^UHr) 5prvj.Metalliq? 957s- 4proz. Metall. 85'/,. Bankaktien l48o> Integrale 49'/,. 5proz. Holland. 92'7,s Geld. Wien, 14. Dez. 4proz. MetalliqueS 85, Bankaktien 1227. Redigirt unter Verantwortlichkeit von PH- Macklot. (Eingesandt.) Karlsruhe, 15. Dez. Der 14jährige Adolph Gutmann von Heidelberg hat gestern die Ehre gehabt, im allerhöchsten Kreise der großherzoglichen Familie sich hören zu lassen. Der junge Künstler erwarb sich durch sein treffliches Spiel die schönste Anerkennung, und nachdem er mehrere Meisterstücke deutscherTonkünstlcr mit ausgezeichneter Fertigkeit und Präzision vorgetragen batte, bezeugtem ihm veö Großherzogs und der Großherzogin königliche Hoheiten wiederholt Höchstihren Beifall. Auch der Einsender dieser Zeilen hat Gelegenheit gehabt, in mehreren Gesellschaften den lieben , jungen Virtuosen zu hören, und war freudig überrascht, als er wahrnahm, wie präzis und richtig schattirt sein Anschlag, wie sicher unh brav sein ganzes Spiel war. Besonders glänzend war sein Vortrag, als er einige der neuesten Variationen von Herz spielte. Auch hat Aoolf Gutmann sich bereits in einigen Kompositionen versucht, welche seine Erfindungsgabe unv überhaupt ein schönes fröhlich aufblühendes Talent beurkunden. Dem Vater des jungen Mannes gebührt der Dank deS kunstliebenden Publikums, weil er keine Kosten gescheut hat, die trefflichen Anlagen seines Sohnes zu Reife zu bringen, und ihn von ancrkannttüch- tigen Musikern gründlich ausbilden zu lassen. Er wirb nächstens mit ihm eine Kunsireise nach Frankreich und England anlreten, zu welcher wir dem jungen Künstler von Herzen Glück wünschen. Diese Reise wird auf seine weitere harmonische Ausbildung den wobl.hatigsten Einfluß haben, und wir dürfen erwarten, daß auch Britten und Franzosen dem jungen deutschen Pianisten ihren Beifall zollen werden. Auszug aus den Karlsruher Witterungsbeobachtungen. 19. Dez. Barometer Therm. Hygr. Wind. M. 67- 27S.1Ö.3L. 8,3 G. 82 G. 'SW." M. 2 ! 273-10.8 L. 9.2 G. 73 G. SW. N. 7'4 27 Z. 10.2 L. 7.3 G. 73 G. SW. Trüb — Abends veränderlich. Psychrometrische Differenzen: 0.5 Gr. -1.6 Gr. -1.0 Gr. 1» 3087 Theateranzeige. Sonntag, den 22. Dez.: Der Barbier von Sevilla, komische Oper in 2 Aufzügen, von Rossini. Hr. Köllner, Figaro, zur letzten Gastrolle.— Hierauf: Der Bär und der Bassa, Vaudeville burlesque in 1 Aufzuge, von Blum. Montag, den 23. Dez.: Die Aussteuer, Schauspiel in 5 Aufzügen, von Iffland. Todesanzeige. Diesen Abend halb 4 Uhr starb mein Gatte, Thei« lungSkommiffär Großenbach; dies zur Nachricht seiner Freunde. Offenburg, den 10. Dez. 1833. Sabine Großenbach, geb. Bühl er. findet Bekanntmachung. Bürger-Casino. Donnerstag, den 26. d., das4te Bürger-Casino statt. Einlaßkarten für Damen und fremde Herren werden Dienstag, den 24., Nachmittags von 2 — 3 Uhr, im Gasthof zum rothen HauS abgegeben. Karlsruhe, den 21. Dez. 1833. Der Vorstand. Anzeige. Sammtliche Kinder - undJugendschriften von Joachim Kampe, mit Kupfern und Karten, elegant gebunden, sind um billigen Preis zu verkaufen. Wo, ist im Zcitungs- komptoir zu erfragen. Anzeige. Wer sich auf das überaus stark verbreitete, täglich als Abendblatt und jeden Morgen mit einer besonder» Beilage erscheinende Frankfurter deutsche Journal und auf das mit demselben gleichfalls täglich erscheinende Unterhaltungsblatt DidaSkalia für das erste Halbjahr 1834 zu abonniren wünscht, beliebe baldigst seine Anbestellung auf dem seinem Wohnorte zunächst liegenden Postamt zu bewerkstelligen. Beide Tageblätter werden den auswärtigen löbl. Postämtern zu dem halbjährigen Preis von 4 fl. abgelaffcn, wobei man sich eine geringe Erhöhung dieses Preises von denselben gerne gcsallen lasten wird. Insertionen jeder Art werden angenommen, und kostet auS Petitschrift die gedruckte Zeile L kr., auS größerer verhältnißmäßrg mehr. Frankfurt a. M., im Dezember 1833. Die Expedition des Frankfurter Journals. Anzeige So eben ist erschienen: Vierte Fortsetzung des Verzeichnisses der Leibhibliochek von I. Bühler und Auerbach, welche alle interessante Schriften enthält, die im Laufe dieses Iabres in der schön-wissenschaftlichen Literatur er» schienen sind. Ausser diesen sind noch von den atterneuestcn Anschaffungen vorzügliche Werke vorhanden, worüber ein schriftliches Verzeichniß im Lokale unserer Leihbibliothek sich vorfindet, Las den verehrten Lesern stets zur Einsicht offen steht, und in der Folge auch unfern verehrten Abonnenten von Zeit zu Zeit schriftlich mitgetheilt werden wird. Literarische Anzeigen. In der Buchhandlung von C. 8- Am elang in Berlin (Brüderstroße Nr. 2) erschienen so eben folgende neue Unterhaltungsschnften, und es find dieselben in den Groos'schen Buchhandlungen in Karlsruhe, Heidelberg und Freiburg zu haben: Ehrenreich, E., die Kämpfer in der Vendee, in Deutschland und Italien. Eine Novelle. 8. 2 fl. 42 kr. Neimann, Ulrich, Novellen. 2 Bände. 8. 5 fl. 24 kr. Ir Band: Die Maler. — Meine Ferienreise. Lr Band: Berlhold'sLiebesgeschichte. — DieDichter. 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Zur Kennlniß, wie die Gesundheitssohlen angewendet werden sollen, und zum Beweis der wahren Aechtdeit derselben, ist jede» Paar mit einer Gebrauchsanweisung umgeben, und alS Erfinder und Fabrikant derselben mit meinem Siegel und eigenhändiger Unterschrift versehen. k. VV i 1 1 o r in der Schweiz. Karlsruhe. ^Erinnerung. H ES wird hiermit in Erinnerung gebracht, daß alle auS der großherzogl. Hofbibkiothek entlehnte Bücher, der Vorschrift gemäß, noch vor Neujahr an den gewöhnlichen öffentlichen Tagen zurückzugeben sind. Karlsruhe, den 18. Dez. 1833. Karlsruhe. sAn zeige.) Ein guter Schweißhund ist zu verkaufen. Wo, ist im Zeiiungskompivir zu erfragen. Karlsruhe. sAnzeige. 1 Feinste englische, kristalli- siri«, durchsichtige WallraihiiLier, sowohl in Farben, als weiß, W-chilasellichlcr, ChaifenUchier, Wachsnachelichier, Uortiers, gelbe, weiße und farbige Wachsstöcke, Lalernenlichler, Klrcvcn- kerzen, Weinachtslichtchen, Nachtlichter in Schachrelik re. rc. sind billig zu haben bei C. A. 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Auch kann noch, wenn es gewünscht wird, an diese Zimmer anstoßend ein komplett meublirter Salon abgegeben werden. Auf'm JeltungS- kompioir erhält man das Nähere. Lörrach. sV - r st e i g e r u n g.j AuS der Gantmasse des verstorbenen Handelsmanns Stroh me per von Lörrach werden Montags, den r3. Dez. d. I., Vormittags g Uhr, auf dem Nachhause dahier folgende Realitäten öffentlich versteigert werden: s) Eilte an der Basler Landstraße dahier stehende zweistöckig- te, aus Stein gebaut», zur Führung einer Handlung gut eingerichtete Behausung und 1 Vrtl. ig Ruthen Kraut- garien, angeschlagen zu -5-ro ff. d) Eine zweistöckigte gerade hinter obigem Haus flehende ebenfalls aus Stein erbaute Behausung, nebst vollständiger Seifensicdereicinnchtung, angeschlagen jlt 2000 fl. Auswärtige Sleigcrungsliebhaber haben sich mit legalen Vermögens- und Bürgscdaflsschcinen zu versehen. Lörrach, den 3. Dez. istZZ. Großhcrzogliches Bezirksamt. De u rer. -rät, Naeher, Lhl. Kommissar. Karlsruhe. (Gasthausversteigerung.) Die zweite Versteigerung des Gasthauses zu den drei Kronen dahier wird Montags, den -3. diese» Monats, Nachmittag» 3 Uhr, im gedachten Gasthause statt haben, wozu di« Liebhaber mit dem Bemerke» eingeladen werden, daß die drSfallsigen Bedingungen bei de» Erben täglich eingesehen werden können. Karlsruhe, den 17. Dez. ,833. Großherzvgliches Stadiamtsrevisorat. K e r l e r. Pforzheim. (Siam mholzversi-igerung.) Dienstag, den 24. d. M., Vormittags g Uhr, werden auf dem hiesigen Rathhause Z07 gefällte Stämme larinen Holz, au» den hiesigen Skadtwaldungen, Distrikt HägeniSbusch/loos- weise versteigert. Pforzheim, den >6. Dez. ,833- Bürgermeisteramt und Gtmeindrrath. Lenz. Karlsruhe. sHau» zu vermiethen.1 Das Hau» Nr. 3 in der E'bprinzcnstraße, zunächst dem Rondell, ist auf den 23. April ,634, im Ganzen oder in Abtherlungen, zu ver- lehnen. Es besteht au» 2 Salon», 10 jvm Lheil sehr geräumigen Zimmern und 2 Alkoftn, nebst den erforderlichen Kammern, Speichern, Holzremisen und Keller für 2 Familien, sodann Siallung für 3 Pferde, Wasch- und Backhaus, geräumigen Hof und Garten mit einem Häuschen. Das größter Onanier im 2ten Stockwerk kann auf Verlangen auch sogleich bezogen werden- Zu erfragen Epitalstraße Nr. 65. Heidelberg. sAu fforderung.s Der ehemalige hiesige Akademiker rstuck- jur. Johann Franz Schräder aus Hildetheim im Hannöverischen wird anmie aofgesordert, binnen zwei Monaten sich bei Unterzeichneter Behörde um s» gewisser zu stellen, und 3030 sich über bas ihm zur Last gelegte Verbrechen der Teilnahme an der hier bestandenen Burschenschaft vernehmen zu lassen / als sonst das Erkenntniß nach Aktenlage gegen ihn gefallt werden würde. Heidelberg, den ,. Dez. »833. Greßh. bad. Universitätsamt. Christ. vflt. Wald, Aktuar. Gernsbach. (Fahndung.) DiePauk Mörrman nS Witiwe, Anastasse, geborne Kiemer von Lautenbach, welche schon längere Zeit an Geisteszerrüttung leidet, und deren Signalement unten folgt, hat sich vorgestern gegen Mittag heimlich von Hause entfernt, und ist bis jetzt noch nicht zurückge- kehrt- Wir ersuchen daher die betreffenden Behörden, auf diese Person zu fahnden, und im Bktretungsfalle solche uns einliefcrn zu wollen. Gernsbach, den ,5. Dez. ,833. Großherzogliches Bezirksamt, v. Dürrheimb. Signalement. Dieselbe ist 38 Jahr alt, von mittelmäßiger Größe, hagerer Statur, hat braune Haare, und ihr unsteter Blick zeigt von dem kranken Zustande ihres Geistes. Ihre Kleidung kann genau nicht angegeben werden, sse dürste jedoch wahrscheinlich in einem barcheten Rock ohneTschoben und blautuchenen Leibchen bestehen. Durlach. fSchuldcnliquidation.) Ueber das Vermögen des verstarb,nen Schreine'S Philipp Martin Blum von hier wurde Gant erkannt, und Tagfahrt zur Schul- denliquidation auf Donnerstag, den > 6 . Ja», k. I., Morgens,» Uhr, anbcraumt; alle diejenigen, welche etwas zu fordern haben, werden daher aufgefordert, an dieser Tagfahrt selbst oder durch hinlänglich Bevollmächtigte zu erscheinen, ihre Bewcisurkunden milzubringen, und ihr- Forderungen, so wie etwa angesprochene Vorzugsrechte zu liquideren, unter dem NechtSnachtheil, daß sie sonst von der vorhandenen Masse ausgeschlossen werden. Bei der nämliche» Tagfahrt wird ein Massekurator erwählt, und seine Belohnung festgesetzt. Von den Nichterscheinenden aber wird angenommen, daß sie der Mehrheit beitreten, auch wird der bereits erhobene Akiiv- und Passivstand der Masse zur Kenntniß der Gläubiger gebracht, und übereinen etwaigen Nachlaß- und Borgvertrag verhandelt werden. Durlach, den 17 . Dez. ,633. GroßherzogiichcS Oberamt. Baumüller. kvät.^S chr0 tt. Gengenbach. (S ch u ld en l iq u i d ati 0 n.) Gegen Michaer Hi mp eie von Nordrach haben wir die Gant erkannt, und Tagfahrt zum Richtigsiellungs - und Vorzugsverfahren auf Dienstag, den , 4 . Ja», k. I., Morgens 8 Uhr, auf diesseitiger AmtSkanzlci anberaumt. CS werden nun alle diejenigen, welche aus was immer für einem Grunde Ansprüche an diese Gantmaffe machen wolle», «»mit aufgefordert, solche in der angeordncicn Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anjumelde» u»b zugleich die etwaigen Vorzugs - ober UnterpfandSrechte zu bezeichnen, die sie geltend machen wollen, mit gleichzeitig» Vorlegung der Äeweisurkunden oder Antretung de« Beweises mit andern Beweismitteln. Zugleich soll in dieser Tagfahrt ein Massepfleger und ei» GläubigcrauSschuß ernannt, und ein Borg, oder Nachlaßvergleichversucht werden, weshalb in beider Beziehung die NiLler- schemendcn als der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Gcngenbach, den g Dez. ,833. Großherzogliches Bezirksamt. Pfister. Lahr. fPlaklusivbescheid.H In der And rea» Ad elfischen Gant von Dinglingen werde» diejenigen Gläubiger, w-lche bei der heutigen Schuldenliquidation ihre Forderungen nicht angemeldet haben, damit von der gegenwärtigen Gant ausbeschlvffen. Lahr, den 4 . Dez. 1833. Großherzogliches Oberamt. R ü t t i n g e r. Ettlingen. (Präklusivbescheid.) Er werben alle diejenigen Gläubieger, welche in der heutigen Liquidatlonstag- fahrt ihre Ansprüche gegen die Gantmasse de« Seifensieders Ignaz Willi ard von Ettlingen nicht angemeldet haben, von der Gantmaffe hiermit au«geschl°ssen. Ettlingen, den 14 . Dez. ,833. Großherzogliches Bezirksamt. Keller. vät. D örffer. Breisach. (Verschollenheitserklärung.) Nachdem Gallus Länderer von Roihweil sich auf die gegen ihn am , 6 . August v. I. Nr. 14 262 ergangene KundschaftSerhe- bung nicht gemeldet, auch sonst keine Nachricht von ihm eilige- laufen ist, so wird derselbe hiermit für verschollen erklärt, und sein Vermögen den nächsten erbberechtigten Verwandten in fürsorgliche» Besitz übergeben- Breisach, den > 7 . Dez. ,833. Großherzogliches Bezirksamt. S ch «e H l e r. vät. Dufner, Act. jur. Haßlach. (Ediktalladung.) Der zu Steinach am ,g. Febr. >784 geborne Sebastian Mayer, welcher im Jahr iLo, als Scbuhmachergeselle sich auf die Wanderschaft begab, und seither nichts mehr von sich vernehmen ließ, wird hiermit aufgefordert, binnen Jahresfrist sich dahier zu melden, widrigenfalls sein zu Steinach unter Pflegschaft befindliche» Vermögen seinen bekannten gesetzlichen Erben in fürsorglichen Besitz und Genuß, gegen Kaution, gegeben würde. Haßlach, den 2 . Dez. ,653- Großh. bad. f. f. Bezirksamt. Wahl. Pforzheim. fErl ed ig t e M u stk lehre rstell e.) Durch de» Tod des bisherigen hiesige» MusiklehrerS ist diese Stelle erledigt worden; wer zu Uebernahme dieser Stelle qualisizirt ist, und dieselbe zu übernehmen gedenke, hat sich unter Vorlage der für ihn spreeliendenden Zeugnisse bis zum 5,. d. M. bei Unterzeichneter Stelle zu melden. Pforzheim, den , 6 . Dez. ,833. Bürgermeisteramt und Gemeinderath. Lenz. Verlegerunh Drucker: PH. M a ck 1 0 t,