Beilage zur Karlsruher Leitung Nro. 66. «SSSSSSSS«SSSSSSSSSSSSSSSSt Mittwoch, den 7. März 1838. Verschiedenes. Unter trn Anzeigen de» Nürnb. Korresp. v. LZ.Febr. liest man folgende Ankündigung des Nest. vr. Richter zu Erlangen.- Mit dem nächsten Quartale, Anfangs April, beginne ich meine »All- geinetnrWasserzeitung.« Sie erscheint alle Sonntage zn einen, halben Bogen mit möglichst vielen Beilagen, z. B. Verzeichnissen sämmtlichrr Hydroparhischer Aerzte, den vorjährigen Badelisten aus den Wasserheilbädern (die diesjährigen werden am Ende jedes Blattes fortlaufend gegeben), Abbildungen der Wafferheildä- der, so wie ihrer Vorstände und anderer hydropakhischer Aerzte oder Kenner und Gönner der Wafferheilkunde rc. Die Zeitung wird enthalten: 1) alles interessante Neue im Bereich der Wasser- Heilkunde, Anzeigen und kurze Rezensionen der neuesten hydropa- thischen Schriften, fortwährende Nachrichten aus den Wafferheilbä- dern, kurz Alles, was Freunde dieser Hei art besonders intere'siren kann; 2) aussüdrliche Darstellung des gesummten, aus gründliche Kenntlich der Beschaffenheit und der Verrichtungen des menschlichen Organismus (Anatomie, Physiologie. Psychologie), lo wie aller andern Thetle der Heuwiffenfchaft gegrünoercn W-fferdeilkunde, wo- d:i ich neben den Resultaten meiner eigenen, vor der Bekanntschaft mit Prießnitzen's und Verrel's Ansichten angestellten, gründlichen Untersuchungen auch die Ansichten der andern bydropathischen Aerzte, mit Benützung der gefammten hyrropalhischea Literatur, deutlich auseinanberfetzen werde; 3) glaubwü-.d-ge Heilungen bedeutender Krankheiten durch Wasserkuren; 4) Schilde, ungen der Wasser- heilbädrr, von denen ich 1837 di« vorzüglichsten selbst bereiste. Alle Einleadungen unter der Adr esse: an die Redaktion der allgemeinen Wafferzeikung in Erlangen, werden dankbar angenommen, allgemein nützliche ansehnlich looorirt. Die gesamm-e Einnahme von der Zeitung wird lediglich verwendet, um sie möglichst nützlich zu machen. Bei hinreichendem Ertrag werde ich auch mit Vergnügen den Umfang der Zeitung vergrößern, ode>- statt eines halben Bogens wöchentlich einen ganzen liefern. Reichen Freunden und Gönnern der Wasserheilkunde aber empfehle ich noch folgende Bitte zur gütigsten Berücksichtigung: nämlich eine größere K>hl von Exemplaren zu nehmen zur Vertheüung an Lesezirkel, Lesezimmer bei Bibliotheken, besonders der Universitäten, an Seminare, Gymnasien. höhere Schulen, Erziehungsanstalten, Sonntagsschulen ec,, um so einer für Alle gehörenden, leicht amvrnddaren Heilari zur Verminderung des grvstrn Elends, weist, es die Krankheiten und unsicheres Arzneip-odiren ollenthalbea verbreiten, möglichste Ausbreitung zu verschaffen. Ich selbst werde auf Verlangen mit Vergnügen solch« Bertheilungen oder Versendungen besorgen und Rechenschaft davon ablegen, auch, so weit es der Ertrag der Zeitung erlaubt, solche selbst bewerkstelligen. Bei Inseraten wird die Zeile zu 2 kr. rbn. berechnet. Die allgemeine Wafferzeitung kostet am Berlagsort in Erlangen, so wie in Nürn- berg und Fürth vierteljährlich »6 kr. rhein. oder 8 gGr. (30 kr. K.M.), halbjä.'-rl. 1 fl. rhn. oder »z gGr. (50 kr. K.M.) Jede Post nimmt Bestellungen an. Ich must jedoch bitten, solche jedenfalls vor dem 2b März zu machen. Erlangen, den 12. Febr. 1838. Liter arische Anzeigen. 3m Verlag«, der Umerzeichmle» sind so eben erschienen rmd durch alle Buchhandlungen des Zn. und Auslandes zu> beziehen: Auffenbcrg, Jos. Frhr. v., drei Trauerspiele, enthaltend.' das Nordlicht von Kasan, der Schwur des Richters, der Prophet von Florenz. gr. 8. eieg. drosch. Mit einem Titelkupfer. 2 fl. -12 kr, Clermont, A. v., moralische Erzählungen f. d. weiblich Jugend, gr. 6. In Umschlag geheftet. -18 kr. Niederländisches Museum. Magazin für Geschichte, Literatur, Kunst mid Kenntniß veröffentlichen Zustände in den Niederlanden. Zweites Heft. gr. 8. drosch. 1 fl. 21 kr. (Desselben erstes Heft. 1 fl. 21 kr.) Karlsruhe, im Februar 1838. , Chr. Fr. Müllcr'sche Hofbuchhandlung. Subskriptionseinladmig, auf den zweiten A b - r rr E vvnr Napoleon, dargestellt naH den besten Quellen von * F. Zweiter Ibdruck. 25 Lieferungen mit 58 Stahlstichen nach Originalgemälden der berühmtesten Maler Frankreichs. Jede' Lieferung drei Bogen Tert und zwei Stahlstichs. Subskriplionspcei« 36 kr. rhein. Mehr als Exemplare der ersten Auflage, wovon so eben die 14le Lieferung Versuches mnkhH ßnd bereits verkauft. 646 Zur Erleichterung der Anschaffung eröffne ich für die zweite Auflage wieder eine Sudskription in Lieferungen, welche von 3 zu 3 Wochen einander folgen; jedoch ist von i er ersten Auflage auch noch ein kleiner Vorrath Iste — 14tc Lieferung vorhanden, wenn man verzieht, diese sofort zu erlangen. Sudskription wird in jeder guten Buchhandlung ange« nommen, woselbst ausführliche Anzeigen, die eine Rezen» ston des Werks, vom Hofrath Pölitz, mit enthalten, so wie die erste Lieferung des zweiten Abdrucks zu haben sind. Leipzig, im Februar 1838. Chr. C. Kollmann. Zu haben bei Chr. Th. Gross Ln Karlsruhe, Karl Gross in Heidelberg und Gebrüder Gross in Freiburg. Subskriptionsanzeige zunächst für Ortsvorsteher, Gemeinderechner und Waisenrichter. Im Verlage von Ludwig Waizenegger in Freiburg erscheint und wird Subskription angenommen bei den Herren Creu; bau er, Braun und Marx in Karlsruhe: Lehre des Erbrechts und der Verschollenheit für das Großherzogthum Baden, gr. 8. Wohlfeile Ausgabe in 4 monatlichen Lieferungen in Umschlag, jede 6 Druckbogen stark zu 18 kr. Bestellungen werden franko erwartet. Pforzheim. (Blutegel.) Mit schönen, gesunden Blutegeln bin ich immer bestens versehen. Unter Zusicherung billiger Preise, vrompter und guter Bedienung empfehle ich mich zu geneigten Aufträgen. Jvh. Kiehnle. Dknglingen. (Versteigerung.) Montag, den WMa 12. März d. I., «erden nachstehende Realitäten, im Stu- WSchbenwirthshause zu Omglingen, freiwillig zur Nersteige- Wbirung ausgeboten, und sind die näheren Bedingungen indessen im Hause selbst und in Karlsruhe in der alten Herrenstraße im Hause Nr. 4 zu er fahren. Ein zweistöckiges gut gebautes Wohnhaus mit gewölbtem Keller, sieben zimmern, zwei Küchen und großem Speicherbvden, ein großes Magazin, Scheuer, Stallung, Remise, Wasch - und Backhaus, Gemüsegarten, und ein Mit tragbaren Obstbäumen besetzter Grasplatz. Das Ganze umschließt einen großen gepflasterten Hof mit Brunnen, liegt an der sehr frequenten Landstraße, von Frankfurt nach Basel, Stunde von Lahr entfernt, neben dem Gasthaus zum Löwen in Dinglingen, und würde sich, seiner angenehmen und vorlheilhaften Lage wegen, sowohl zu einem Fabrikgeschäft, als auch zu einer Sommerwohnung für eine Herrschaft vorzüglich eignen. Dem Wohnhaus« gerade gegenüber ein großer, mit ewigem Klee und vielen tragbaren Obstbäumen angepflanzter, Karten, ebenfalls an der Landstraße und in ganz geringer Entfernung von der projektimn Eisenbahn gelegen. Gerlachsheim. (Dienstantrag.) Dahier ist eine Aktuarstelle, mit einem jährlichen Gehalt von 350 fl. nebst Acciden- zien, vakant, die sogleich oder längstens innerhalb 3 Monaten wieder besetzt werden soll. Rezipirte Rechtspraktikanten und Skribenten wollen sich, unter Vorlage der erforderlichen Zeugnisse, an den Unterzeichneten wenden. Gerlachsheim, den 28. Febr. 1838. Großh. bad. Bezirksamt. Gaß. Sinsheim. (Dienstantrag.) Bei der Obere,nnehmerei Sinsheim ist eine Gehülfenstelle offen, womit ein Gehalt von 400 fl. verbunden, um die sich jedoch nur im Rechnungswesen bereits erfahrene Kameralpraktikanten oder- Skribenten melden wollen. Sinsheim, den I. März 1838. Großh. badische Oberemnehmerei. Leth. Nr. 172. Bodman». (Gtelleantrag.) Bei rer hiesigen Grundberrschaft ist eine Waldhüter- stelle in Erledigung gekommen, welche man mit einem jungen Manne vom Forsttache zu besetzen wünscht, dem zugleich di» Versetzung der Jagd auf einem nicht unbedeutenden Distrikt übertragen werden könnte. Das mit fraglicher Stelle verbundene Einkommen besteht au« freier Wohnung mit Garten, 180 fl. an Geld. 2 Klafter Hotz und au« dem gewöhnlichen Schußgeld von erlegten jagdbaren Thieren. Bewerber um dieselbe wollen sich persönlich aber in frankirten, mit beglaubigten Zeugnissen belegten, Eingaben an das unterzeich. nete Rentamt wenden. Bvdmann, den 26. Febr. 1839. Freiherr!, v. Bodmann'sches Rentamt. Braun. Nr. 384. Freiburg. Erbvorladung.) Die früher zu Wen gewohnt habenden, gegenwärtig unbekannt wo? sich aufhaltenden Bruders-Kinder des dahier »erlebten, aus Ehingen — im Königreich Würtemderg gebürtigen — großh. bad. Hofgericht«. registrators, Alois Partenschlager, werden andurch aufgefor. dert, ihre Erbschastsansprüche an den Nachlaß des so eben gedachten Registrators Partenschlager, binnen 3 Monaten, a dato, um so gewisser dahier geltend zu machen, als sonst die Erbschaft, auf Verlangen, lediglich denjenigen zugewiesen werden müsse, welchen fie im Falle der Nichteristenz jener nähern Verwandten zukäme. Der fragliche Nachlaß ist übrigens nach dem aufgestellten Inventar um 24 fl. S1 kr. überschuldet. Freiburg, den 16. Februar 1838. Großh. badisches Stadtamtkrevisorat. N. Hermanuz. Nr. 1,163. Waldkirch. (Crbvorladung.) Der ad- wesende Franz Braun von Elzach, welcher im Jahr 1803 oder !804 mit kaiserl. österreichischen Truppen von seinem Heimeths- orle sortgezvgen ist, ohne seit dieser Zeit Nachricht von sich gegeben zu haben, oder dessen Leibeserben, werden hiermit aufgefor- dert, sich binnen Jahresfrist dahier zu melden, und da« aus 181 fl. S9V, kr. bestehende Vermögen in Empfang zu nehmen, ansonsten dasselbe de» nächsten Verwandten in fürsorglichen Besitz ausgefolgt würde. Waldkirch, den 30. Jan. 1838. Großh. badische« Bezirksamt. Mayer. Nr. S.103. Staufen. (Diebstahl.) Zn den Nächte« vom 13. auf den 14. und vom 14. auf den IS. d. M. wurden folgende Werkzeuge, welch« am Kastelberge. Gemarkung Döttingen, in dem Boden vergraben, aufbewahrt waren, entwendet: 1) ein Hebeisen. 7 Fuß lang 36 Pfund schwer, unten mit »>- einem stählernen s. g. Griff« «ersehen ; m der Mitte des HebeisevS sind die beiden Buchstaben r 6 eingeschlagea. 2) ein Hebeisen von S Fuß Länge. 16 Pfund schwer, mit einem 647 » Zeichen «ersehen, welches sich auf der Mitte desselben befindet, eingeschlagen ist und eine kleine Traube vorstellt. 8) eine gewöhnliche s. g. Reuthau». 4) eia s. g Spitzbickel. Wir bringen diesen Diebstahl zur Fahndung hiermit zur öffentlichen Kenntniß, und bemerken, dar von den Bestohlenen für Denjenigen, welcher Beweise an die Hand gibt, die zur Ueber- führung de« Thäters wesentlich beitragen, eine Belohnung von ö fl. ausgesetzt ist. Staufen, den 26. Febr. 1838. Glvßh. badische« Bezirksamt. Leiber. Freiburg. sBauakkord.) Von den zu der neuen Zen- tramrenanstall bei Rchern erforderlichen Gebäuden sollen wieder mehrere an den Wenigstnehmenden in Akkord gegeben werden, und namentlich das Gebäude im Betrag von 17,893 fl. 27 kr. » „ L „ » » 17,632 - 6 - „ ,, L . ° 49,741 - 37 - » „ ^ - - 47,670 - 20 - di» Angebote können auf die einzelnen Arbeiten, oder auch auf ein ganzes Gebäude, gemacht werden, und werden diese vom 12. bi« zum 21. März d. I. in «chern angenommen, am 22. März «erden diese Angebote eröffnet, und da« Protokoll geschloffen «erden. Die lusttragenden Professionistea als Maurer, Stein- daner, Zimmerleule, Schreiner, Schlosser, Blechner, Hafner, Glaser und Anstreicher werden eingeladen, in dieser Frist von den Planen und Ueberschlägen in Achern Einsicht zu nehmen, und ihr« Angebote daselbst unter Beibringung von beglaubigten Ver- mögenszeugnissen, in so weit dieses noch nicht geschehen, «iiizurei- chen. Zugleich wird ein bedeutendes Quantum von Gußeisen aller Art in Akkord gegeben werden, worüber auf Verlangen auch schriftliche Auskunft ertheilt wird. Freiburg, den 26. Febr. 1838. Au« Spezialauftrag des großh. Ministeriums des Innern. Voß, Bezirksbaumeister. Bremgarten, Bezirksamt« Staufen. (Holzversteigerung) Am 12. und 13. d. M. läßt die hiesige Gemeinde in ihrem, am Rhein gelegenen Watte 43a Klafter größtentheil« eichenes Scheiterholz, nebst 8,000 Reißwellen, sodann am 15. d. M. 97 eichene Stämme von 12 bi- 36 Schuh Länge und 20 bis 45 Zoll Durchmesser an den Meistbietenden versteigern. Bremgarten, den 3. März 1833. Bürgermeisteramt» G r a t h w o l. Nr. 5,375. Lahr. (Schuldenlr'quibation.) Der le. dlge Schuster, Heinrich Wendl« von Ichenheim, hat um Erlaubnis zur Auswanderung nach Nordamerika »«gesucht, und haben wir zur Schuldenttquidatlon Tagfahrt auf Mittwoch, den 21. März d. I., Morgens 9 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei angeordnet, bei welcher dessen Gläubiger ihre Forderungen richtig zu stellen haben, als ihnen sonst nicht mehr zu ihrer Befriedigung verhelfen werden könnte. Lahr, den 24. F-dr. 1838. Großh. dad. Obcramt. Lang. Nr. 4,374. Bruch sal. (Schuldenliquidation'.) Ueber die BerlaffcnschaftSmaffe der Thvrwart Gregor Wegmann's Wittwe von Bruchsal habe» wir Gant erkannt, und Lagfahrt zum Richtigstellunqs - und Vorzugsvcrfahren aus Freitag, den 23. März d. I., Morgens 8 Uhr, aus diesseitiger Gerichtskanzlei angeordnet. Alle Diejenigen, welche, au« was immer für einem Grunde, Ansprüche an die Gantmaffe machen wollen, werden aufgeforbert» solche in der angesetzten Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigteschriftlich oder mündlich anzumclden, und zugleich die etwaige» Vorzugs- oder Unterpfandsrechte zu bezeichnen, die der Anmeldend« geltend machen will, mit gleichzeitiger Vorlegung der Beweisurkunden oder Antretung des Beweises mit ander» Beweismitteln. In derselben Tagfahrt wird ein Massepfleger und Gläubigerausschuß ernannt, ein Borg- und Nachlaßvergleich versucht, und sollen in Bezug auf diese Ernennungen, so wie den etwaigen Borgvergleich, die Nichterscheinenden als der Mehrheit der Erschienenen bcitretend angesehen werden. Bruchsal, den 21. Febr. 1838. Großh. bad. Oberamt. W e i z e l. vät. Alfsermann. Nr. 1,502. Schönau. (Verm ö g e nsabs onderu ng.) Zwischen Amon Fritz, Maurermeister von Ehrsberg, und dessen Ebefrau, Kreszentia Philipp, ist Vermögensabsonderung erkannt worden. Schönau, ben 10. Febr. 1838. - Großh. badisches Bezirksamt. Hiß. Nr. 1,806. Hüfingen. (Ko nfiskation Serklarung) Da sich zu denjunterm 24. Juli o. I. ausgeschriebenen im Adlerwirths. Hause zuRieddöhringen aufgefundenen, 23 Ballot Waaren bisher kein Eigenthümer gemeldet hat, so werden dieselben, beziehungsweise der Erlös daraus, nunmehr sür konsiszirt erklärt. Hüjingcn, den 15, Febr. 1838. Großh. bad. f. s. Bezirksamt. Kehl. Nr. 2.833. Bade». (Warnung.) Gelegenheitlich der Verlaffenschaftsauseinandersetzung de- dahier verstorbenen Gene- rallieutenant«, Freiherr» v. Schaffer, «erden drei Stück badischer Parzialloose sä 50 fl. mit den Nummern 29,618» 29,619 und 29,620 vermißt, weßhalb wir, auf Ansuchen der Betheiligte», einstweilen vor dem weitern Erwerb derselben mit dem Bemerken warnen, daß zur Crwirkung der Aahlungsverre bereit- das pro- zeßordnungsmäßige Verfahren «»geleitet ist. Baden, den 2. Mär, 1838. Großh. badisches Bezirksamt, v. Theobald. Nr. 7,148. Heidelberg. (Bekanntmachung.) Anna Maria Be» aut Bamberg, ist nach erstandener Ivmonatlicher Arbeitshausstrafe am 23. v. M. über die badische Grenze nach Rheinbaiern traniportirt worden, da sie nach Urtheil des großher- zvglichen hvckpreißl. Hvfgerichts des Unterrheinkreises vom 18. April 1837, Nr. 3,833, 3,834, H. Krim. Sen. der großh. Lande verwiesen wurde. Dies bringen wir hiermit zur Kenntniß der resp. Polizeibehörden. Heidelberg, den 2. März 1838. Großh. badisches Bezirksamt. Deurer. rät. Ammann, A. j. Rr. 1,696. Konstanz. (Bekanntmachung.) Franz Fiedel Kees, Bürger und Bierbrauer in Konstanz, adoptirte den ledigen Franz Joseph Segler aus Wange» (kön. wärt. Oberamts Wangen). Diese Anwünschung wurde durch diesseitiges Erkenntniß vom 19. Dez. v. I., Nr. 10,333, als statthaft anerkannt, und von oberpoliznwegen durch Erlaß der großh. hochl. Regierung de-'Stt- kreises dahier vom 13. d. M,, Rr. 2,209, bestätigt. ? Man bringt dies zur öffentlichen Kenntniß. Konstanz, den 21. Fedr. 1838. Großh. badische» Bezirksamt» 648 Nr. 2085. WalbShut. (Munbtodterklärung.) Jos-pH Soll von Thiengen wird im ersten Grad mundtodt erklärt und ihm der Bürger, Xwrr Koch daselbst, als Aufstchrspfleger deiqegeben, °h- i»e d-ffe.i Zustimmung er keine der im Landrechtsatz SIL benannten Rechtsgeschäfts gültig vornehmen kann. Waldshut, den 10. Fedr. 1838. Großh. bad. Bezirksamt. Dreyer. Nr.3,633. Emmendingen. (Verscholkenhertterklä» run g.s Christian u.AntonKern,von Basel gebürtig, welch« auf die öffentliche Vorladung vom S. D-zember INS, Nr. 19,307, keine Nachricht von ihrem jetzigen Ausenihalte gegeben, und über ihr Vermögen nicht verfügt haben, werden für verschollen erklärt, und ihr Vermögen den nächsten Verwandten, gegen Sicherheitsleistung, in fürsorglichen Besitz gegeben. Cmmendingen» den 22. Februar 1838. Großh. badische« Oberamt. Bauer. Nr. 1,215. Haslach. (Präklusivbescheid.) Zn der Ganlsache de« Siamoisefabnkanten und Hanbelsman, Baron Karl von Klafft ron Haslach. werden diejmigen Gläuviger. welche bei der heule adgehaltenen Zchuldenbquidativ'-stagfabrt ihre Forderungen nicht ang-meldet haben, hiermit von der Muff« gulgeichlvffen. Haslach, den 17. Febr. 1838. Großh. batlsche« f. f. B«rnksamt. Dilger. »stk. Wei«, «kt zur. Berghaufen. (Versteigerung.) Im Pfarrhaus- zu Bergbausen wird Donnerstag, den 15. März d. I., früh 8 Uhr, versteigert: Wein von einiaen Jahrgängen, Heu u. Dhmel. eine große Waschmange, ein Schneidstuhl und Sloßtrog, allerlei Hausrath. Versteigerung des Hrrbbades. D'enstag.dew'»« ^.irr-iid. J., soll Liese« Bad einer öffeniltche« und definiiiven Versteigerung, im Lokale selbst, ausgesetzl werden. Nachweikungen über die Bedin- ,gungen oder wegen Handverkauf, » riheilen Theodor Kampmann »in Hubvade und Karl Fr. Lindsuer, Hand.lsmann in Rhein- bischvsth-im. Oer Weiler Hub liegt in einer sehr reitenden, milden, fruchtbaren und gesunden Gegend de« Großherzogkhums Baden, in der Ebene am Fuße der Vorhüget zwischen Sasbach und Bühl, Ottersweier und Neusatz , 4 Stunden von Baden, 5 von Offsnbuch Md Rastatt„ 7 von Straßburq entfernt. Ausser dem geräumigen, soliden, zweckmäßig eingerichteten Badhause, ein Quadrat von 2l)5 auf l4ü Fuß bildend, und. nebst dem großen hoben Saale,70Woh z mmer und andere Säle, 25 Bad- kabinelts, Gallerieen und andere Bedü>f"!sse und Bequemlichkeiten, auchdaS, fürdiedasganzeJabroffenolechendeGastwirihschaft, bestimmte Lokal enthaltend, begreift dies« Gut die durch die Straß« davon getrennten Stalin-gen und ankere O-konvini.ge- bäude, die feit mehreren I hrduurerteu geschätzte Thermalquelle, Gärten, Anlagen, Walo, zusammen eine Oberfläche von mehr al« 10 Morgen einnehmend. Auch Fttd, vortreffliche Wiesen und Reben, fö wie alle rur Einr-chtungder Badwirlhichafi gehörigen Fahrniss- könnten an einen neuen Besitzer besonders abgegeben w.rden. Sollte Verkäufer zur Untxhallunq einer Spi.lbank während der Saison Lust tragen, so kann ihm die Befugniß dazu leicht verschaff! werden. Diese« Bad, von einem guten Gastwirthe mit Vottbeil zv benutzen, könnte aber auch, zum Th->l oder gauz, als Land. z«t ober zu einer industriell an Anstalt verwendet werden wozu ihm die durch den Hof und die Anlagen fließenden nie versiegenden Bäche, Wiesen und die Nähe der Landstraßen und de» NhnnhafenS zu Freiste« sehr zu statten kommen würben. Der Zuschlag wird zu einem äufferst herabgesetzten Preise sogleich erfolgen. Der Cigenthümer: Fr. Kampmann. Apothekeverkauf. L Eingetretener Familien - und darau« entstandenes «tzA weiterer Geschäflsverh «kniffe wegen, ist eine frequente und neu eingerichtete Apotheke in einer sehr angeneb- und wohlhabenden Gegend de« Laude« aus seker Hand sogleich zum Verkauf ang-borm, oder wirb dieselbe Donnerstag, den 20 März d, I., in öffentlicher Versteigerung veräußert. Annehmbare und billig gestellte Beding ungen, die dem Verkauf zu Grund gelegt find, so wie der Ort selbst, können durch die Materialhandlang von Fr. Wassermann in Mannheim in Erfahrung gebracht werden. Nr. 1,131. M-ersburg. (Aufforderung.) Der Erbe de« dahier verlebten venstonirten Hosgenchisfekretär», Joseph Bosch, bärtig von V-Uingen, hat dessen Berlaffenschaft nur m l der Bo-ffchl de« Erbveezeichniffss angekreten; e« werten da» her alle Diejenigen, welche Ansprüche gegen di« Erbmasse geltend machen können oder wollen, auf. esorderl, solche binnen zwei Monaten, bei dem großh. Amtsreviso-rat dahier so gewiss r anzumelden, a« ihnen sonst ihre Ansprüche nur auf denjenigen Theil eerErdschaftl- maffe rrhalien werben, der nach Befriedigung der Crbschaflsgtält» biger auf den Erben gekommen ist. Meersdurg, den 21. Feoruar 1838. Großh. badische« Bezirksamt. M a i n h a r d. Nr. 528. Wertheim. (Oeffentliche Warnung.) lknterm 5. Juli 1809 stellte der damalige hiesige Stadtrath, Na» meos der S'>ot Wertbheim. als Schuldnerin d,r hiesigen Klm. gclsäcklein AÜwosenverrechnu.ig über ein Ankehen von IVO fl, eine Schtlldurkunde aus. Da diese U kante gelegenheitlick der Erneuerung des Pfand» büchS hiesiger S>adi in Verstoß g-ralhn ist, so wrd auf de» Antrag. der. Belbeiligten hiermit Jedermann vor dem Erwerb dieser Schuldurkunb.- gewarnt. W.rih«lm, den 13 Febr. 1838. Großh. badische« Siadt- und Landamt.. Erter. g--lr Greifs,ng. Ka rl s vu h e. (Spieikarben.) Alle Sorten feine und ordinär,r Piquet-, Wo ist- uad-L a» okkar len sind zu haoen bet K. B. Gehre«, lange Straße Nr. 201. Ulm. (Warnung »n Vas Publikum.) Eine M-mae Fabrikanten machen unsere Stt'quette« in der Absicht nach, theils ibrem Fabrikat in eine» kremten Kleide Absatz zu »«»schaff.-», theilt liefrnr sie ganz geringe« Zeug n drns.i'eii, um die Ettqu- tt» in Verruf zu bringen. Vorzüglich haben sich diel« Fabrikanten lue Ek'quetle„Schwa>zu-älber" ausrisehen, welches von Drl-n, welche wir wor-l kennen, selbst mit umerem Namen und Wappen gewacht wirb. Alle macke-i aber nur eie Ettquette., aber weder den Tabak, no» geben st da« baierische Gewicht;. daber bitten wir, B-'de« genau zu untersuchcn. weil von un« immer die gleich zul« Q'-ial'lät und da« volle baierische Gewicht g-lief-it wi.d, die ander» seren wohlbaikrüchesGewichl auf die P kets geben aber nur leichle» Gibrüdee Wechsler.