BMge zur Karlsruher Leitung Nro. 110 Samstag, den 21 . April 1838. 8nk8ik» Sz»n«i» Auf Ii, 8ee.leüung auf meine unterm 17. üsnusr <1. I. er- «ffnete, in äer Ihonlsruhor Leitung sker unterm q. 8s- drusr i suk 8»rtv - klsnos, Itomins ici> mit Vergnügen vei DIsviors /.ur Vsrloosung gogs- den v»or6vn; so clmss also dinnen Nannten alle 40 HionnentSn im kesit^e »elbstge^rililtvr Instrumente »inä. Lobalä clis 2»Iil tler Abonnenten voll ist, geseliiebt »ogleieb siio erste Xiebung. t reikurg, äen 15. ^pril I6Z8. 8. 8 uck mi cb, Ausib -, Verlags - unä lnstrnmentenbsncllnng. Literarische Anzeigen. Stuttgart. Bei mir ist erschienen und' durch alle Buchhandlungen (kn Karlsruhe und Baden durch die D. R. Marr'sche Buchhandlung) zu beziehen: Ueber die würtemberg'sche Run- kelrübenzuckerfabrikation. 8. br. Preis 12 kr. Paul Neff. So eben ist erschienen und durch Unterzeichnete Luch« Handlungen zu beziehen: Handbuch der Chirurgie für daS untergeordnete ärztliche Personale. Non Dr. Ad. Susp. Wesselbach, Professor der Chirurgie rc. zu Bamberg. Erster Band. Auch »nUr dem besonderen Titel: Handbuch der theoretischen Chirurgie für das untergeordnete ärztliche Personale. Nebst einem Anhänge, enthaltend Vorschriften zur Bereitung und Anwendung erprobter chirurgischer Heilmittel. 30 Bogen, gr. 8. Velinpapier. Preis 3 fl. 30 kr. Der rühmlichst bekannte Herr Verfasser handelt in diesem eisten Bande die Lehre von den äussern, der Behandlung des Wundärzte- zukommenden, Entzündungen und ihren Folgenz von den Wunden, Knochcnbrüchcn, Verrenkungen, Eingeweidebrüchen und Vorfällen in einer höchst deutlichen, auch Dcmjem'qen, der keine gelehrte Bildung besitzt, leicht verständlichen Sprache ab, und gibt in dem besondern Anhänge Vorschriften zur Bereitung und Anwendung erprobter chirurgischer Heilmittel in deutscher und lateinischer Sprache, so daß die nicht graduirten Wundärzte sich gewiß in keinem Buche leichter und besser Raths erholen können, als in diesem. Der zweite Band, welcher unter der Presse ist, und dem ersten bald folgen wird, enthält in seiner ersten Abtheilung die Anleitung zum chirurgischen Verbände, und in seiner zweiten die Anleitung zur Verrichtung der gewöhnlichsten chirurgischen Operationen. Der Herr Verfasser hat das ältere Verbandsyftem mit dem neueren des Herrn I)r. Matthias Mayer in Lausanne verbunden, die zur deutlichen Erklärung nöthigen Abbildungen hinzugefüget, und dadurch seinem Verbandlehrer den höchstnwglichcn praktischen Werth gegeben. CH. Th. Groos in Karlsruhe, K. Groos in Heidelberg und Gebr. Groos Ln Freiburg. So eben ist erschienen und an alle Buchhandlungen versandt : D i e Heilquellen am Kniebis im untern Schwar^walde: Rippoldsau, Griesbach, Petersthal, Antogast, Freiersbach, Norvwaffer, Sulzbach. Nebst Andeutungen zu einem A 11 s k l 11 g e von Baden nach diesen Kurorten und durch einen Theil des Kinzigchales, nach dem Wasserfalle bei Lryberg. Ein Wegweiser für Kurgäste und Reisende, von L. H. Frhrn. v. Fahnenberg. Preis 1 fl. 12 kr. Karlsruhe und Baden, im April 1838. D. R. Marr'sche Buch - und Kunsthandlung. 1140 Der vierte Theil (neue Folge erster Theil) von Rieger's Sammlung von Gesetzen und Verordnungen über das evangelisch-protestantische Kirchen-, Schul-, Ehe - und Armenwesen, ist in Kommission bei Fr. Braun in Offenburg erschienen und an aste evangelische Dekanate versendet worden. Durch vaterländische Buchhandlungen bezogen, kosten die 4 Bände dieser Sammlung 8 st. Auch einzelne Theile können jetzt noch bezogen werden, «nd zwar kostet Thl. l. 2 fl. — kr. - H. 2 - 15 - , Hl. 2 - — . - IV. 1 fl. 45 kr. -d V t 8. I.» soussiZnöo s'oikvs clo äonnor guelgnoa lecons e» vM» vd clioz olle «laus les Isngnes iran^siso or allomsixlo, ü'ol-tliograpliio, cle AÜograpllio, «1'kistoire, cle olsveein, laut am ävmoisolleg.tzu« oat rlvjä kalt cles proZr-üs gn'a «ko tonlos jouuos oonrinon^sntes. 8aclrossel- pour «lo plus awplos ronsoignoutons s ollo inömo. lluNs NüIIor, ruo äos inossieurs Mr. 20, au Premier I» i» e t 8 e. Vntorroioliiieto erbietet sieb, in guten Häusern oäor bei sieb, noob einige 8tunäen Nnterriobt 2 u geben in «1er kranriösisebon unä tkeulseben 8praobe, Nocbtscbreib- lebro, keograpbio, Koscbicbts, Klavier, sowobl solche« jungen Nä leben, vvoleke sebon Kortsebritts go- »nsebt buben, als aueb ganz, jungen ^ukängorinneo. Mberes bei ibr selbst. iluiio lllüllor, Herrenstrase Ur. 20 A, im 2. 8tocl>. Pforzheim. (Lehrlinggesuch.) Unterzeichneter ist ge- neigt, einen wohlgesitteten jungen Menschen in die kehre zu nehmen, und verspricht, gegen annehmbare Bedingungen, reelle Behandlung. PH. Christen, Stadtuhrmacher. Nr. 3,425. Konstanz. (Vakante Aktuariatstolle) Bei diesseitigem Amte ist eine mit 300 st. verbundene Muariai- stelle vakant, welche mit einem Rechlspraktikanten oder rezipirten Skribenten besetzt werden soll, und sogleich angetreten wer- den kann. Lusttragende wollen sich bei dem Unterzeichneten Slmtsvor- pavde melden. Konstanz, de» 1l. April 1838. Großh. bad. Bezirksamt. Pfister, vät. Elfner. Offenburg. (Dienstantrag.) Bei der hiesigen Do. «änenverwaltung wird die erste Gehülfenstelle erledigt. Die Herren Kameralprakrikanten oder Kameralskribenten, welche dieselbe zu erhalten wünsche», werden hiermit, ersucht, sich, unter Vorlegung der erforderlichen Zeugnisse, i» Bälde anher zu melden. Offcnburg, den 14. April 1838. Großh. bad. Damänenvcrwaltung. Brückner. Rr. 5,903. Bonndorf. (Dienstautrag.) Durch di« anderweite Anstellung de- diesseitigen ersten Gehüsten ist »essen Stelle, womit «in fixer Gehalt von jährlichen 400 fl. verbunden ist, abermatt in Erledigung gekommen. Die in den Sbereknneh- mereigeschäften bewanderten Herren Kameralpraklikanten oder Skribenten werden daher zur Anmeldung bei der unterfertigten Stelle mit dem Bemsiken aufgefordert, daß der Eintritt sogleich oder binnen V» Zahre geschehen kann. Bonndorf, den 12. April 1838. Großh. bad. Obsreinnehmerek. F a ch o n. Nr. 6,856. Osfenburg. (Aufforderung «Nb Fahndung.) Der unten signalisirte Schneidergeselle, Karl (Damian) B ohm von Dallau, großh. Bezirksamt- Meßbach, steht im Verdacht, dem Schneidergeselle», Johann Knaus von Benzingeu. sein Felleisen mit verschiedenen Effekten entwendet zu haben. Derselbe wird anmlt aufgefvrdcrt, sich bei dem Unterzeichneten Gerichte zu stellen, und über das ihm zur Last liegende Verbrechen zu verantworten, widrigenfalls das weitere Rechtliche nach Lage der Mm gegen ihn verfügt werden würde. Zugleich ersuchen wir die betreffenden Behörden» auf diese« Burschen zu fahnden und ihn im Betretungssall anher cinliesern zu lassen. Signalement. Alter, 23 Jahre. Statur, hager. Gcsichtsform, länglich. Hrare, braun. Stirne, hoch. Augenbraunen, braun. Augen, braun. Nase und Mund, propvrtionirt. Zähne, gut. Kinn, spitz. Bart, schwach. Offenburg, den S. April 1838. Großh. bad. Oberamt. B ra u n st e t n. Pforzheim. (Zu «erkaufen.) Der pen- »sionirte und gebrechliche Irren - und Siechenhaus- chirurgus Osiander zu Pforzheim, hat zu »erka». f-n ca. 130 Bände medizinische, chirurgische, gedurts- hülfliche Schriften, nebst einigen chirurgischen und geburtshülfliche» Maschinen, Instrumenten und Bandagen. Die Herren Liebhaber können die Kataloge auf dem Komloir der Karlsruher Zei- tung e,„sehen, und die sich erwählten Schriften in portofreie» Briefe» dem Inhaber dieser anzeigen. Neckarzimmern. (Hausverpachtung.) Ti» am Neckar und der frequenten Straße von Mosbach nach Heilbronn gelegenes, unlängst neuerbautes Wohn- haut sammt Scheuer und Stallungen, ist unter annehmbaren Bedingungen, auf ei» oder mehrere Zahre, zu verpachten. Dasselbe enthält im untern Stocke: ein Zimmer und großen Stall, und unter demselben 2 Keller. Zn der belle Etage 2 heizbare Zimmer, eine» Saal und Kabinet, geräumige Küche und Speisekammer. Zm 2ten Stocke: 2 heizbare Zimmer, 4 Kammern und über denselben ein geräumiger Speicher. Auf beiden Seiten der Wohnung befinden sich Gärtchen. Die freundliche Umgebung und Aussicht, die Nähe von Heilbronn und Mosbach, so die rn der Saison so besuchten ganz nahen Soolbäber von Rappenau, Zartfeld, Wimpfen und Offenau gewähren jeder sich dameder- laffenden Familie einen höchst angenehmen Sommerausenthair. Die Lustlragenden belieben sich in portofreien Bnese» a» Rentamtmann Drescher daselbst zu wenden. Eberbach am Neckar. (Zwan-Slieg«n- schaftenverSeigerung ) Im Weg- beS gerrcht- wichen Zugriff» werden dem Müller, Mathias Keßler ooon hier, „ » Samstag/ den 30. April d. 3., 1141 Nachmittags Z Ubr, anf bem hiesigen Ratbbause die unten beschriebenen Liegenschaften, out welche bereits 3,610 fl. geboten sind, zum drittenmal öffentlich »ersteigert, und der endgültige Zuschlag ertheilt. Die Liegenschaften sind: 1 . Esne dreistöckige Wahlmühle im Mühlgrunde, einseits dieOel- «ühle, anderseits der Hof, hinten an eigenen Barten stoßend. 2 . Eine bei der Mühle stehende Oelmühle. Ein altes Häuschen jenseits des Baches. 4. Eine Scheuer bei der Mühle. 5. 1 Morgen 1 Viertel 3l Ruthen Mühlgarten» einseits Tobias Steinig, anderseits Hiob Geister. 6 . 1 Morgen 1 Viertel 26 Ruthen Burghelden Mühlenrain, einseits Hiob Geister, anderseits eigener Garten. . 7. 2 Viertel 12 Ruthen Mühlwiesen, einseits der Bach, anderseits der Mühlrain. Diese Liegenschaften sind fürstlich lekningcn'scher Erbbestand. und entrichten an das Reniamt Eoerbach jährlich als Erbpacht 4 Malter Korn alten oder 3 Malter 5 Sester 1 Mässel 7 Becher neuen Maaßes. Dieser Mühle steht ausserdem eine gewisse Banngerechtigkeit auf die Gemeinden Lendach, Rockenau, WimmerSbach und Pleu- lersbach zu. Eberbach, den 11. April 1838. Bürgermeisteramt. Balde. vät Kall. Wein-, Fässer- und Chuiseversteige- rung zu Bruchsal. Frau Oberamlmann Gemehl Wittwe läßt auf Montag, den 30. d. M>, Vormittags 9 Uhrin ihrer Behausung 46 Ohm bruchfaler, 13 - unterowisheimer weißen null . neuenbürger dickrotheo 1N4r ganz gut und rein gehaltenen Wein, dann 12 Stück in Eisen gebundene Fässer von 1 Vis zu 28 Ohm, und zusammen 9! Obm halten», femer eine zweispännige viersitzige moderne Chaise öffentlich versteigern. Kaufliebhaber werden andurch höflich cingcladm, an genana tem Tag, sich einzufinden. Bruchsal, den 14. April 1838. Landgutverkauf am Bodenfee. " » Sine Stunde von Konstant, 2 Stunden von lieber klingen. 1'/- Stunde von Meersburg, Stund« vor »der Znfel Mainau, dieser gegknüber, und unmittelbai »an das Ufer des Bodenseet stoßend, wird ein Land« gut ««kauft, bestehend aus: Wiesen 7 Morgen, Ackerfeld S „ Baumgarten 8 » Waldung 7 -- Reben « «it Ausnahme der Reben alle« Grundzins- und S»b«t frei. Oer Theil de« Gute«, welcher an den Bodens«, stoßt, ist mit einer ganz guten Mauer von Quadersteinen eingefaßt. Auf dem Gut ßeht ein massives und wohl unterhaltenes dreistöckiges Wohnhaus, welche« 8 heilbare und 2 unheizdare Zimmer, 2 Alköfen, 2 Kammern, 2 Küchen, 2 Speicher und 2 vorzügliche Keller, wovon einer gewölbt ist, enthält; fernereine Scheune, neugebaut, mit Stallung zu 7 Glück Vieh, Holz - und Wagenremise, Laubschopf, Wasch - und Brennhaut sammt einem Zimmer für einen Knechl; endlich 2 Schweinställe. Von dem Wohnhaus bietet die Aussicht gegen Westen. Nor- den und Osten das schönste Panorama über das schwäbische Ufer mit den Städten und Schlössern Ueberlingen, Neubirnau, Hei- ligenberg, Meersburg, Friedrichshofen, Kirchberg, Langenargen, Lindau, Bregenz und das Bvrarlgebirg, gegen Süden aber in die Schweizeralpen dar. Di« Feloer sind sehr fruchtbar, und es gibt zudem die nächste Umgebung derselben Gelegenheit zu wohlfeiler Vergrößerung des Gutes. Der Anschlag des Ganzen ist 11,000 fl. Die Versteigerungstagfahrt ist auf Dienstag, den 8. Mai d. Z., Vormittags 10 Uhr, auf dem Gute selbst festgesetzt. Egg bei Konstanz, den S. April 1838. Zakob Murr. Rohrbach. (Schäfereiver- Pachtung.) Oie Gemeindesckäferei Rohrbach am Gieshübel, deren Pachtleit bis Michaelis d.Z. zu Ende geht, wird bis Freitag, den 12. Mai d. Z., Nachmittag« 2 Uhr, auf dem Rathhaus- dahier in einen anderweit sechsjährigen Bestand begeben, wozu die Liebhaber mit dem «nfügen eingeladen werden, daß sich auswärtige Steigerer mit legalen Nermögens- zeugniffen dahier auszuweisen haben; dieselbe kann mit 400 Stück Schaaken eingeschlagen werden. Die weitern Bedingungen werden bei der Verleihung eröffnet, können auch täglich dahier «ingesehen werden. Rohrbach, den S. April 1838. Bürgermeisteramt. Rupp. vär. Jvnitz. Durlach. (Weinversteigerung.) Bei Unterzeichneter Stelle «erden im Laufe dieses Monats, nemlich Mittwoch, den 25. April d. Z., Vormittags 9 Uhr, etwa 10 Fuder Wein, 1837er weingartener Gewächs, in kleine» und größeren Abtheilunge» versteigert; wozu die Liebhaber ein- ladet Durlach, den 7. April 1838. Großh. bad. Domäneuverwaltung. Banz. Schwetzingen (Hausversteigerung.) Au« der Gantmasse des dufizrn Bürgers und Handelsmanns, Heinrich Wilhelm Grub er, wird Montag, den 7. Mai d. Z., Vormittags 8 Uhr, im Rathhause dahier »ersteig««, und wenn mindestens der Gchätzungsxrei« von 5,000 fl. erreicht wird, sogleich endgültig rugeschlagen' Hausnr. 116: Ein zweistöckiges Wohnhaus mit Flügel- und Hinterdau. sammt ungefädr 18 Ruthen Hau«, und Hofplatz, link« der spiy-rer Straße, neben Daniel Heß und Michael Schuh gelegen. Dasselbe ist ganz von Stein erbaut, und enthält: IS heizbare Zimmer, 4 Kammern, 3 Küchen, Kramladen, Waschküche, Stallung. Magazin, Schöpfen, einen geräumigen Keller, drei Speicher, ein«» Brunnen und dürft» i« eine» Handelsgeschäfte sich rvrzöglich eignen. 1142 Die Derkaufsbedingniss« finden sich zur Einsicht i« Rath, hause bereit. Schwetzingen, dm 4 «pril 1833. Bürgermeisteramt. Hartman». Zaisenhausen. (Schäferei- Verpachtung.) Da vis Georgi d. Z. der Bestand der dahiesigen Ge- meind.schäferei zu Ende gehl, so «trd dieselbe Dienstag, den 1. Mai d. I., Nachmittags 1 Uhr, auf dahiesigem Rathhause als Winterschaafweide auf anderwei'te 8 Jahre vervachtet werden- Dieses wird mit dem Anhang verkündigt. daß I) der Pacht am I. September d. I. seinen Anfang nehme und sich auf den 1. April 1841 wieder endige. 2s Pächter 600 Stück Gültichaafe einschlagen dürfe. 3) In den Monaten Dezember, Januar und Februar den Pferch zu benutzen, und von Len inner dieser Zeit gepfercht werdenden Aeckern die 4le Garbe zu beziehen habe. 4) 3 Morgen I Viertel 13'/» Ruthen Wiesen zu benutze» habe, hingegen 5) Für Wohnung und Stallungen sorgen müsse. Zaisenhausen, den 7. April 1833. Bürgermeisteramt. Schumacher. vär. Erbe, Ralhschreiber. Emmendingen. (Holzversteigerung.) Ru« DomS- nenwaldungen des Forstbezirkt Kippenheim, auf der Gemarkung Mahlherg, in der Forstdomäne Ka serwald, werden durch Bezirks- sörster Schlicket, gegen baare Zahlung vor der Abfuhr, öffentlich versteigert, und zwar Montag, den 23. April d. I.: 15 Stämme eichenes. Nutz« und Bauholz, 1 eichener Klotz, 33 Stämme Eschen. 2 - Kirschbaum, 58 Stück eschene Stangen, 4,700 - gemischte Wellen. Dienstag, den 24. April d. I.: 102 Klafter verschiedenes Scheiterholz, 27 - - Prügelhoiz, Mittwoch, den 25. April d. Ja 39 Klafter verschiedenes Scheiierholz, 36 - - Prügelholz, 6,500 Stück gemischte Wellen. Donnerstag, den 26. April d. I.: 13 Klafter verschiedenes Scheiterholz, 107 - - Prügelholz. 5,008 Stück verschiedene Wellen. Freitag, den 27. April d. I.: 16.300 Stück gemischte Wellen. Au diesen Verhandlungen ist die Zusammenkunft jehermal Morgen- 9 Uhr, und »war: am Isten und 2ten Tag auf dem nonnenweierrr StrLßl, bei'm untern Schlagbaum, am 3ten Tag auf der mahlberger Slitti am Kaiserwald bei'm obern Schlagbaum, am 4ten und 5ten Lag im Kaiserwald in d« untern Qaer- richtstalt. Emmendingea, den 11. April 1838. Großh. bads Forstamt. G r o ß h o l z. Nr. 6,840. Durlach. (Schuldenlkqukbation.) Diehker genannten Personnen wollen nach Nordamerika auswandern r 1) Christian Keller, Bauer von Weingarten, und seine Ehefrau, Katharina, geh. Ziegler. 2) Johann Adam Me »er. Bauer von Weingarten, «vd dessen Ehefrau, Jakobine, geb. Friebole. Z) Dessen beive volljährige und ledige Kinder, Johann Meyer und Barbara Meyer von da. 4) Johann Georg Langendörscr von Weingarten und dessen Ehefrau, Katharina, geb. Keller. 5) Die volljährige und ledige Barbara GigguS von Wein- garten- 6) Der volljährig« und ledige Christoph KLgrle von Wein» garten. 7) Christian Engelleiter, Bauer von Weingarten, und sek- ne Ehefrau, Barbara, geb- Klaibcr. 8) Johannes Schmitt, Wagn-r von Weingarten, und sein« Ehefrau, Elisabeth i, geb Meyer. 9) David Martin, Maurer von Weingarten, seine Eh«, frau , Katharina, geb. Wolf, und seine ledige Schwester, Elisabeth» Martin von da. 10) Heinrich Koch, Maurer von Weingarten, und dessen Ehefrau, Barbara, geb. Reuter. 11) Die volljährige und ledige Anna Moria Rick von Höh» lingen. Zur Richtigstellung des Vermögens ist Tagfahrt auf Donnerstag, den 26 . d. M., Vormittag« 8 Uhr, vor diesseitiger Stelle bestimmt, und es werden alle Diejenigen, weiche, aus was immer für einem Grunde, an das Vermögen der Auswanderer Ansprüche machen wollen, hiermit aufgelvrdert, selche in obiger Tagsahrt, schriftlich oder mündlich, persönlich oder durch gehörig Bevvllmächtigle anzumelden, bet Vermeidung der durch die sofortige Vermögensaus'vlgung für die nicht aogemeide« ten Gläubiger entst-henden Nachthme. Durlach, den 14. April 1838. Grvßh. bad. Oberamt. Waag. Nr. 5,471. Neck arbischofsbeim. (Präklusivbescheid.) Die Gant des Jakob Dreßner von Badstadt betreffend, werden andurch alle diejenigen Gläubiger, welche in der heutigen Tagsahrt ihre Forderungen nicht angemcldet haben, ro« der vorhandenen Vermögensmasse ausgefchlvffen. V. R. W. Reckarbischossheim, den 2. April 1838. Großh. bad. Bezirksamt. Benitz. Nr. 1,220. Wertheim. (Präklusivbescheid.)'Diejenigen Gläubiger des Georg W ei ng ä rln er von Wercheim, welche in beuiiger Liquidalionstagfahrr ihre Forderungen nickt an« gemeidet Habens, werden nunmehr von der. Gantmaffe auege- schlossen. V.R. W. Wertheim, den 29. März 1833. Großh. bad. Stadt- und LandamN Erter. vüt. Grießtnger. Nr. 870. Baden. (Die nstan trag.) Die Stell» »me« Jehrikablösungskommiss« -, mit einer Toggebühr von 2 si-, >st bei Unterzeichneter Verwaltung in Erledig»»« gekommen, welche in Folg« hoher Entschließung großh. Hofdomänenkammer, sehnt- seklion. vom 29. März d. I.. Nr. 832, in Bälde wüte» «setzt werden soll. Oie Kompetenten wollen sich daher innerhalb 14 Tagen. unter Vorlage der Zeugnisse über ihr« Befähigung, dahier mel- tzsn, und zugleich Anzeigen, bis wann der Eintritt erfolgen ksnn» Baden, den 2. April 1838. Glvlherzvglich bad. Domän«nve>watt«ng. Swlebelhoffer.