Beilage zur Karlsruher -Zeitung Me. 142. Mittwoch, den 23. Mai 1838. Neckarg ««und, 18. Mai. (Eingesandt.) Der gestrige Tag >rar für unfern «ml-beziik «in Taa wahrer Bürgerfreude. Sämmtliche Herren Bürgermeister und Rathschreiver de« AmlS- be.ükS N-ckargemünb Hallen, alt Organ ihrer Gemeinden, einen sinnreich verzierlen silbernen Pokal mik vergvldeler Cupa ferligen lassen, um denselben unserem Amtlvvrstand«, dem Herrn Ober- »ogk Lindemann, alt Zeichen der Anerkennung seiver Verdienstewahren« seine« neunzehnjährigen Wirken« im dleffeitigen Amtl- deziek, zu überreichen. Der gestrig» Tag war der 66 Geburtstag diefet anspruüilvsen Beamten; an diesem Tage soUle der Pokal überreicht weiden. Tämmtliche Herren Bürgermeister und Rath- schreider versammelien sich im Gasthause zur Pfalz in Neckargemünd. D>e zwei ältesten Bürgermiiller und Ralhschreiber, geführt von dem Herrn Bürgerm'ister der Amtftadt, begaben sich zur Miltagstunde in da- Amthau-, um den Herrn Obervogl Lindemann zu einem freundlichen Miltagmahl in ganannlein Gaschvf zu Villen und zu geleiten Der Play an der Tafel für een zu Ehrenden war mit Blumenkranz.n sinnreich ge- sckmückl. Neben ihm nahmen die ältesten Herren Bürgermeister Play. Die übrigen, den großen Saal füllenden. F'stfreunde theil- tir sich in di« Plätze, so gut et eben geschehen konnte. Et waren etliche neunzig Personen versammelt, nur Männer aus dem Bürger-, Handel- und Gewerb-Stande, mit Aatnahme des Herrn «mttrevisvr«, de- kath. Herrn Dekan« de« Bezirkt Neckargemünd und der Herren Pfarrer von Wiesendach. Viltberg und Spechdach, die an dem gut gemeinten Feste eben au» Theil nahmen. Zum ersten Toaste holten die depulirten Herren Bürgermeister den Ehrenpokal. und der He,r Bürgermeister der Amtstadt übernichte denselben unter einer her.lichen, »runklosi» Anrede dem Herrn Obervogt Lindemann. Der Geehrte konnte in sichtbarer Rührung nur wenige Worte de« Danke« sprechen. Der Becker wurde gefüllt und der erste Toast auf da« Wohl unsere« ekle» Landeirarer«, höchlld-ssen huldvoller Wille i» der An-rkenrun» der V rdienüe seine« Beamten geehrt werden sollte. und auf da« Wohl unser« edeln Regentenbauset au-gebrachk. Zu« Schluffe ließ der Herr Oberrozt den w »der gefüllten Pokal auf festen Bestand der wechselseitigen Achung, Liebe und Eintracht in der frohen Versammlung kreisen. Literarische Anzeigen. Für Aerzte, Eltern und Erzieher. In der Basse'schea Buchhandlung in Quedlinburg ist erschienen und in den Unterzeichneten Buchhandlungen zu Hab««: vr. C. A. Maisonabe, die i Verkrümmungen d. Rückgrathes ^ und deren Heilung. Ueberietzt von vr. Eduard M a r- ! tiny. Mit 2 Tafeln Abbild, gr. 8. geh. Pr. 1 fl. 12 kr- Diese für Aerzte, Eltern und Erzieherinnen gleich wichtigere Schrift behandelt sammtliche, bisher zur Heilung der Difformitäten der Rückenwirbrlsäule angewendete, gymnastisch« und mechanische Mittel und empfiehlt, insbesondere bei sehr veralteten und hartnäckigen Uebeln, eine verbesserte Art des Streckbettes. CH. Th. Gross in Karlsruhe, K. Gross in Heidelberg und Gebr. Groos Ln Freiburg. Hannover. Im Verlage der Hahn'schen Hofbuch, Handlung ist so eben erschienen und in der W. Crruz, bäuerischen Buchhandlung in Karlsruhe vvrräthig: D i e Allokution des Pabstes Gregor xvi. vom 10. Dezember 1837. Mit einem Nachtrage über G ö r r e s' Athanasius. gr. 8. geh. Pr. 36 kr. Mit dem Motto: In neeosssrHs uiiitas, in ckubiis libsrtas, in oinnibus carilns. _ (Augustinus.) Donaueschi n gen. (Kunstmühleverpach- tung.) Die im vorig n Jahre neu erbaute, seit 5 Monaten mit vi-lem Vortheil in eigener Regte betriebene, nach englisch-amerikanlscker Art eingerichtete Getretoekunstmühl« in den fürstlichen Anlagen dahier, welch« 4 Wahl -, 1 Gerb - und 1 Kvppgang, die ein Wasserrad ä la Poncet« in Bewegung setzt, so wie die nitbi'gen Kernenputzzyllnder» Arlesscheiber, Griesstauben rc. enlhä t, soll, in Folge hoher Anordnung. je nach dem Wunsche der Liebhaber auf 6, S oder 12 Jahre öffentlich verpachlet werden. Diese Verpachtung geschieht Mitlwo», den ZV. Mai d. I., Vvrmittaa« 10 Uhc. in dem Mühlegebäude selbst. Indem wir nun die Pachtliebhaber, die sich über hinlängliche Geschäflskennlniß, Bürgerrecht und den Besitz des nöthigen Betriebskapitals auszuwessen vermögen, hierzu einladen, bemerken wir, daß da« Paeblobzekt, so wie dir P achlbedinaungea täglich bei Unterzeichneter Verwaltung eingesehe» weiden können. Dvnaueschingen. den 10. Mai 1838. Die pro», fürstl. Mühleverwaltung. Orfsiager. Rastatt. (Roßhaare- und Wolle-Lieferung.) Um, Snderung bovp ller Bettstellen und anderer Requisiten in einfache, anstreichen mit Oelfarb« lc. Für die hiesige Garnison sind 465 P'und Roßhaare und 186 Pfund -eschlummte Wolle zu liefern; ferner jollen I7S doppelt» Bettstellen, 173 Gtiohläcke, 173 Kvpfsäcke und 565 Leintücher in einfache umgeändert werden; 17S einfache Bettstellen aber sind mit Oelfarb« anzustreichen und 17S Aopfpolster anzuferligen. welche Lieferung, Umänderung und Herstellung in Sumission«. Wege an die Mindestnehmenden begeben werden wird, Di» Liebhaber sind daher eingeladen, ihr« T»Missionen Hit Donnertta-, den 31. d. M, ««Her klnzureichen. Oie Muster können bi« dahin täglich in der Tchloßkaserne, Zimmer Ne. 29, ringesehen und die Bedingungen daselbst rernommen werden. Rastatt, den 18. Mai 1838. Der Oberst und Stadtkommandant, v. Cloßmann. Realitätenversteigerung. Im großen Ivllvereinlgeviele, und da« in der schönsten Lage de« Bvdensee«. werden nachstehende Realitäten, welche im besten Zustande befindlich find, »u den billigsten Kauf - und Zahlung« - Bedingungen angebot n. Dieselben find, sowohl für jeden Handel, al« vorzüglich zu Sei- den», Wvll- urd Baumwoll - Manufakturen, sehrzu empjihlen. s) da« Hauptgebäude, mit Quadern und Backsteinen erbaut, ist 236 Schuh lang, 42 Schuh tief u. 2 Stock doch, und hat durchgehend« ln beiden Stockwerken hohe. Helle, sehr geräumig«, heizbare und ineinandergehense Zimmer, b) ein Oekonomicgebäude, 133 Schuh lang, 50 Schuh tief und 44 hoch. o) ein dritte« Gebäude, ZZ Schuh lang, 41 Schuh tief und 38 hoch. S) zwei große Gärten vor dem Hauptgebäude und circa 400 Fuß lang« und 236 Fuß breite geschlossene Hv'raiche mit Brunnen. «) werden auch circa 2 500 große bad, Ohm «ule, weingrüne und stark Mit Eisen g-bund-ne Fässer zu sehr billigen Preisen gbgegeben. H i« Erdgeschoß des Hauptgebäude« befinden sich die schönsten gewölbten Keller, in welche wenigsten« ca, 4,000 Ohm oder Saum gelagert werden können, folglich sich auch diese« Etablissement besten« zu einer großen Branerei, sowie auch rum Weinhandel n> das nahe gelegene Baiern oder Würtembeig eignen würde. Bestimmtere und ausführlichere Erläuterungen können auf frankirte Briefe im Komtoir der Karlsruher Zeitung eingcholt werden. Karlsruhe. (Bauarbeitenversteigerung) Dienstag, den 5. Juni d 3-. Vormittag« 10 Uhr, werden auf dem G.f'chäft«zimmer unterreichneter Verwaltung, in MeMtinschafl mit grrßh. Berirksbauinspektivn Rastatt, die outzuführenben Bauar- betten der. unler diesseitiger Administration steh.nden, Landgebäu- ..und zwar: in Burrbach. -,m Voranschlag zu 99 fi. 56 kr. « Daxlanden 678 - 4l - « Eggenstei« ,, So - 17 - „ Graben 23 - —- , » Hochstetten „ 93 - 20 . ,, Kni.lingen " 143 - 26 - „ L>e!olsheim " 25 . 48 - „ Linkenh.im 154 - 39 - >, Mühlvurg g, 22 - A.- „ Deulschneurertth -- e» 44 - 16 - v Rlivpurr -- 164 - 48 - -- Völkersbach " " 79 - 27 - an die wenigstnehmenden tüchtigen und kautionsfähigen Meister -er verschiedenen Handwerke versteigert. Aarl«ruhe, den 16. Mai 1838. Großh. bad. Domänenvrrwallung. Dr. Herrmann. Eberbach. (Holzversteige, rirrig.) Ans den gemeinschaftlichen Waldungen Schleichdümpfel u. Him, bermväldchm jenseits des Neckars wird Mitt, woch, den 30.; und Donnerstag, den 31 . Mai d. I., folgendes Gehölz öffentlich versteigert , als: Mittwoch, den 30. M n d. I., Morgens 7 Uhr, auf dem Platze selbst, wozu die Zusammen«- kunfr lm Walde Himbernwäldchen bestimmt ist r 402 gefällte Eichstämme, 7 - buchene Klötze, zu Holländer,, Schiffbau,, Wagner- u. Bau, Holz geeignet. Donnerstag, den 31. Mai d. I., Morgens 7 Uhr, dem Rathhause dahier: auf 91; Klafter buchenes Scheiter,, 42s , - Prügel-, 102s - eichenes gemischtes, 59s - Stockholz und 8,«60 Normalwellen. Eberbach, den 14. Mai 1838. Bürgermeisteramt. Balde. Verkauf des Hofgutes Homburg der Thiengen, Zluits Waldshut. In Folg- de« gegen Johann Bianing«r iir ausgesprochenen Ganterkenntoiss«« soll das eigenihümlich angehöuge Hvfgut Homburg in Steigerung verkauft werten. D .seS Hvlgut hat eine äuffeest angenehme Lage zwischen de« Rh in und der Wutach, an der Autmündung de« letzteren Flosse« in d-n Rhein, ist V, Stunde von Thiengen, '/. Siundd von Waldthut und Stunde von Zurzach entfernt, und Hai wegen de« daselbst proouzirt werdenden vortrefflichen Weine«, welcher dem Rheinweine zur Sette gestellt werden darf, große Berühmtheit. ^ , Im übrigen besteht solches au« folgenden Realitäten: Ja 8 Bauernwohnungea mit Scheuer und Stallung««. - einer Weiolrvtte. worunter ein guter Keller zur Aufbewahrung von circa 170 Obm Wein sich befindet, - 34 Ruthen Kraut- und 2'/. Vierling Baum - Marie«, - 12'-. Jauchert Weinberg mit vorzüglichen Rebsorten, - Z4 - Ackerfeld, - 20 - Wiesen und - 8'/> - Waldung. Der gerichtliche Anschlag dieser Liegenschaften, welche zusammen ein geschloffene« Gut bilden, und worauf weder Zehnten, noä> Grundzinsen haften, beträgt 2ö,M ft. Die Versteigerung Liese« Hofguie« whrd nun Dienstag, den 5. Juni d. I,. Vormittags 9 Uhr anfangend» ln der Art geschehen, daß solche« zuerst stückweise, tan« in Z Ab- theilungen, j-de«mal mit einem Hau«, etwa« Kraut - und Baum- GarteN, 11'/, Jauchert Ackerfeld, 6'/, Jauchert Wiesen, 4 Zauchen Wiesen und 5 Vierling Waldung, sodann zusammen im ganzen zum Verkauf ausgedvten «erden wird. ^ . Hierzu werden KauDbhaber emgeladen, mildem Bemerke«, 1461 daß zur Zahl»»» des Käufschillings drei, zu 5 »Zt. verzinslich«. Jahrestermine bestimmt sind, und fremde Steigerer sich über hinlängliche« Vermögen durch gerichtliche Zeugnisse auszuwersei, haben. Thungen, Amt« Waltshut, den 15. Mai 1838. Bürgermeisteramt. Kaiser. vät. Maurer. Gtadtschr. Karlsruhe. (Fahrniß- unb Weinversteigerang.) Montag , den 28 . Mai d. I., Vormittags g Uhr, und die daraus folgenden Lage «erden aus der Verlaffenschaftde« _Herrn Kaufmanns Ehr. Gries- baa, d-per Go:d und Silber, worunter goldene und silberne Dosen, 3 goldene Repetiruhren, «in silberne« Lheeseroice. rin silberne« Kaffeeservice, mehrere Sri!« mit silbernen Bestecken Mes. ser und Gabeln, mehrere Paar silberne LichistLcke, silberne Ehrend Kaffeelöffel, Salztäßchen. Zuckerdosen und sonst verschiedenes Lilbrr; dann Schremw-rk, worunter mehrerr Kanapee«, 3 Tische mit Marmorplatten, Stühle, verschiedene Kästen, Spiegel in vergoldeten Rahmen, verschiedene Mannskleider, Bett- und Weißzeug. Küchegeschirr. Bücher und Kupferstiche, ein großer Borrath von englischem Steingut und sonstiger Hausrath; ferner Dienstag, den 29. Mai d. I., Nachmittag« 3 Uhr, zwei Wagenpferde, eine Chaise mit Vorderverdeck und Tla-fcn- stera und 1 Paar plattirte« Pferdgeschirr; sodann Mittwoch, den 30. Mai d. I, Vormittags g Uhr: ein großer Vorrath von Weln, al«; 18 Ohm Markgräfler auggener 18Z4r, 18 >, bühlerthaler 1834r, 8 » » 183Lr, 2 " durbacher 18l1r, verschirdenr Wein« in Bouteillen; ferner in Durlach lagernd au« dem Keller de« Hrn. Christ. Griesbach, Sohn: SO Ohm Markgräfler schlkengeaer «. auggener 1S34r, 13 -- bechsteiner 1834r, 82 -- orteuberger 1831,. 4 -- rothrr zeller Wein 18Z4r, 10 » klingelberger 1834r, 10 » » 1835, 10 » überrheiner Traminer 1835, 80 » muSbacher und gimmeldinger 18Zür, 40 -- durbacher 18Z5r, 2 -- dürkheimer 183Sr, 25 » -» 1836r, ILO » verschieden« leere Fässer. ELmmiliche Weine werden im hiesigen StekgeruiigSkokal« öffentlich versteigert, woselbst auch die Proben ausgestellt sind und wozu di« Liebhaber «ingeladen werden. Karlsruhe, den 16. Mai 1838. «. A.r Fried. S eippel, Taxator. Karlsruhe. (Drennholzlieferung.) Die Lieferung de» in der Finanzkanzlei für den nächsten Winter erforderlichen trockenen buchenen Scheilerholzes, ungefähr 230 oierschuhige Klafter, dahier frei in da« Mas« gesetzt, soll im SumissionSweg« vergeben werden. Liebhaber hierzu «ollen ihr« Gumissionea -i« zum 1. Juni d. Z-. versiegelt mit der Aufschrift "BkennhvljlieferlirigL bei der Unterzeichneten Stelle einreichen. Mit der Lieferung kan» alsbald, nach' erfolgter Ratifikation, begonnen werden. Karlsruhe, den 17. Mai 1838. Finanzministerialrezistratuk. MayerhLffer. Verkaufsanzeige. --- Kommenden Freitag, den 23. diese« Monat«, früh 9 bis 12 Uhr, und Nachmittags von L IV ^UW « b!« 6 Uhr, wird in dem Handlungshause Nr. 194 in der Hauptstraße, nächst dem St. Alexisdrunnen» auf dem mittleren Marktplatz dahier, gegen baar« Zahlung bf- fentlich versteigert: beiläufig 1,200 Pfund seiner überseeischer Meli«; 500 Pfund gelber trockener Farin; 1.000 Pfund verschieden« Gattungen Kaffer; Kandis, vraun und hellgelb; Pfeffer. Piment -c. -c.; wozu die Liebhab-r höflich,» e,«geladen sind. Au» kommt da» Hau« nächsten Monat Zuli Dienstag, den 10., auf B-üderfest. zur öffentlichen Auktion; worüber näheres mit genauer Beschreibung noch nachfoigt. Rastatt, den 18. Mai 1838. Forbach. (Hausversteigerung auf den Ab- MWbruch.) Donnerstag, den 31. Mai d. Z., Vormittag« MÄM 11 Uhr, wird da« Pfarrhaus zu Forbach sammt Oeko- S» » "^« nomiegebäude auf den Abbruch versteigert. Der Abbruch kann jedoch erst geschehen, wenn da« neue Pfarrhaus bezogen werden kann. Dasselbe ist ein zweistöckiges Riegelhau« von ganz gesundem Eichenholz, von 45 Fuß Länge und 33 Fuß Breite, mit 7 Zimmern; durch zweckmäßigeren Einbau könnten a-er auch 2 Zimmer weiter bezweckt werden. Das Haus ist noch ziemlich neu, so daß bei'm Wl'ederaus- bauen bereits all r Straserstehung dahier einiusinden. Zugleich werden die Polizeibehörden «sucht, auf denselben zu fahnden, im Betretangsfalle die Strafe an ihm »u vollziehen, «r,d uns sodann hiervon, unter Mittheilung des Kostenzeltels, zu benachrichtigen. Lahr, den 10. Mai 1838. Großh. bad. Oberamt. Laag. Nr 6 724. Psoriheim. (Vorladung.) Kaufmann Fran» LSunis von hi« hat bei nnlerieichneter Stelle eine Ehescheidungsklage gegen seine Frau. Luise, geborene Ponson, an- ««stellt, «nst daraus gestützt. tat ste schon seit 3 Zähren ihn böslich «erlasse» habe, und mir einem andern Manne herum- ziehe. SS wird »unmedr, auf Antrag des Kläger«. Tagsahrt zur Vornahme der B«söb»ling1ve,such» und resp. zur Verhandlung über dir Ehescheidungsklage aus Donnerst,-, den 24. Ma« d. 2, Dorm'ttags Ist Uhr, anberanmt, und die Beklagte. de en Auf.nthsltsort di-ffeitt an. bekannt, hiermit öffentlich, unter dem Nech-snachldeite K erzu »or- g laden, daß im Full >h es Ausbleibens, die Bersöhnung für mißlungen angesehen, und sie mit chr.ir Emieden wird aus-e- schloffen werden. Ptorzheim, den 28. März <838. Größt, bad. Oderamt. Meier. Brette». (Aufforderung.) Zur neuen -Zinrichtung der Gemeinberegistiatur der Stadt Bret- rrn bedarf dielelbe ein hierzu tauglick es Subjekt. Diejenigen, welche sich diesem Geschäsl «aterjie- hen wollen, haben sich binnen 14 T-gea bei der Unterzeichneten Stelle anzumelben» Lrelten, den IS, Mai 1838. Bürgermeisteramt. Martin. Nr. 5,389. Villingen. (Schuldenliqutdattoa.) «e. gen den H-nbelsmann, Jofeoh Kurts von Dürrheim, wurde unter'm 12. d. M., Nr 4 706, G,nt erkannt, und wird nunmehr Tagfahrt zum Richtigstellungs - und Borzugsverfahreu aus Montag, den 28. Mai d. I., Morgens 8 Uhr, aus diesseitiger Amtskanzlei angeoronet. All« diejenigen, welch«, aus wa« immer für einem Grunde, >»- spräche an die wanlmasse machen wollen, haben solche in der an- geletzten Tagsahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von d» Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelben, und zugleich die etwaigen Vorzugs» oder Uatervfandsrechte zu bezeichnen, die der Anmeloente gellend machen will, mit gleichzeitiger Vorlegung der Bewrisartundea oder Antretung de- Beweise- mit andern Beweismitteln Zugleich wird in der Tagfahrt ein Maffeofleger und Glaubt-, gerauSschuß ernannt, >ein Borg- oder Nachlaßveraleich versucht,^ mir dem Beisätze, daß, in Bezug auf Borg - und Nachlaß-Ver- gleiche Und Ernennung des Massepfleg«- u. SläubigerauSschuffe«, die Richterlcheinenken als b« Mehrheit der Erschienenen beitre. rend angesehen werben sollen. Da die Ganteröffruig nur auf die Zahlungseinstellung nach?. R. S. 206 «folgt ist, so ist die Aussicht auf einen Vergleich vorhanden. Di-jenigen, welche nicht persönlich erscheinen, werden deshalb besonters darauf aufmerksam gemacht, ihre Bevollmäch- kigteu- mit ordnungsmäßigen Vollmachten auch für einen Ber- gleichabschluß zu versehen. Mittagen, den 25. April 1838. . Großh. bad. Bezirksamt. Uhl. Stuttgarter allg. Rentenaristalt. _ C B. Nr. 786. Bon der kön. würtem-ergischen Wb^^K'Regi«ung ist so eben an die allgemeine Rentenan, stall zu Stuttgart e>n dieselbe betreffende«, sehr günstige«. Reskript ergangen, wovon Abdrücke bei alle« ihren Agentschaflen - so auch bei unterzeichnet« zu haben sind. Kommissionsbüreau von W- Koelle in Karlsruhe, al« Agentur. Durlach, svienstantrag.) Bei der Unterzeichneten Stelle kann sogleich ein T-eilnngskommis- >sär eintrete»; auch ist man geneigt, einen vorbereiteten jungen Manu als Inzipienten anzunehmen. Die hierzu Lusttragevden wollen sich daher schleunigst melde». Durrach, den 15. Mai 1838. Srosth. bad. Lmtsrevisorat. E c c a r d.