Beilage zur Karlsruher Zeitung Nr. 12L. Freitag, den 7. Mai 1841. Frankreich- § Paris, 2. Mai. (Korresp.) Taufe deö Grafen von Paris. Seit gestern war die dreifarbige Fahne auf den Thürmen von Notre Dame aufgepflanzt. Die Kirche war im Innern auf das Prachtvollste verziert; um 11 Uhr verkündigte eine Artilleriesalve die Ankunft des Königs und der königl. Familie, die zwischen einer doppelte« Reihe Nationalgardisten der 9. Legion und von Linientruppen angefahren waren. Am Portal der Kirche empfing der Erzbischof, umgeben von seinen Archidiakonen, von seinem Kapitel und allen Pfarrern der Hauptstadt, den König und hielt an ihn folgende Rede: »Sire, Jesus Christus hat durch das erste Sakrament die Nachkommen der Könige und den Sohn deS unbekanntesten Bürgers auf gleiche Stufe gestellt. Nachdem er ihnen durch seine Lehrt die gemeinschaftlichen Rechte und Verbindlichkeiten enthüllt hat, gibt er durch seine Gnade dem im niedrigsten Stande Erzogenen den Muth, diesen als den glücklichsten lieb zu gewinnen, und dem Prinzen die Kraft, mit Güte und Gerechtigkeit seine hohe, aber schwierige Bestimmung zu erfüllen. Diese zweifache Wirkung derselben Lehre ist das dauerhafteste Band zwischen Völkern und Königen, sie ist das sicherste Pfand ihrer gegenseitigen Sicherheit. Darum rufen die heiligen Verpflichtungen, welche durch den Mund Ew. Maj. ein neuer Sprößling aus dem Geschlecht des heiligen Ludwig übernehmen wird, den König, die königliche Familie, die großen Staatskörper, erlauchte Häupter der Kirche und die Geistlichkeit der Hauptstadt zu den Fußen der Altäre dieses uralten Domes. Der Erzbischof von Paris fühlt sich glücklich, die Segnungen des Himmels für Ihren erlauchten Enkel zu erflehen und seine demüthigen Bitten und Wünsche mit denen dieser hohen Versammlung zu vereinigen.« Nach einer geeigneten kurzen Antwort des Königs, der übrigens den für ihn vorbereiteten Thronhimmel nicht annahm, kehrte die Geistlichkeit in Prozession zum Altäre zurück; der König und seine Begleitung schritt unter Trommelschlag, und während die Orgel einen feierlichen Marsch spielte, durch das Schiff gegen den ihm vorbehaltenen Platz vor dem Mar, indem er im Gehen die verschiedenen Staatskörper zu beiden Seiten begrüßte. Zur Rechten des Königs befanden sich der König der Belgier, der Herzog von Or- leanS, der Prinz von Joinville, der Herzog von. Montpensier und der Herzog Alerander von Württemberg; zur Linken des Königs gingen die Königin, die Königin der Belgier, die Herzogin von Orleans, die Herzogin von Nemours, die Prinzessin Clementine, Madame Adelaide und die Großherzogin von Meck, lenburg. Die Staatskörper waren gleicherweise im Kreuz des Domes verthcilt: zur Rechten die Minister, die Pairskammcr, der Staatsrath und das diplomatische Korps; zur Linken die Marschälle und die Admirale von Frankreich, die Drputirtenkammer, der Seincpräfckt mit dem Muuizipalrath und der Polizei- Präfekt. Auf der rechten Seite des Schiffs befanden sich der Kaffarionshof, der königl. Hof, das Gericht erster Instanz, das Handelsgericht, die Handelskammer, die Friedensrichter, die Advokaten, das Konsistorium, der Marschall Gerard mit den Obersten und Offizierkorpsdeputationen der Nationalgarde von Paris und der Banlieuc; auf der linken Seite des Schiffs waren der Rechnungshof, das königl. Kollegium für den öffentlichen Unterricht, das Institut von Frankreich, das Kollegium für Brücken, Chaussee und Minen, die Generale Pajol und Dariule mit Offizierkorpsdeputationen der ersten Militärdivision und der Garnison von Paris. Der Altar war umgeben zur Linken von den 3 Kardi- nälen Prinz Croi, Erzbischof, von Nonen, Baron de la Tour d'Auvergnc, Bischof von ArraS und de Bvnald, Erzbischof von Lyon, sodann von sämmtlichen Suffraganbischöscn (6) des Erzbisthums und dem neuernaniite» Bischof von Evreur; hinter den Bischöfen befanden sich die Kapitelsgliedcr von St. Denis; znr Rechten des Altars sämmtliche Pfarrer von Paris, die Ehren- und Titu- larkanoniker von Paris. Ausser den Suffraganbischöfcn assistirten »och eine große Zahl anderer Bischöfe, unter welchen man den Patriarch von Antiochien in sehr reichem orientalischen Ornat, sodann den Almosenier der Königin, Bischof von Marokko-, bemerkte. Auf den reichverzierten Tribünen befanden sich die Jnfantcn von Spanien, die Damen des diplomatischen Korps, der Minister und der übrigen hohen Staatsbeamten, sodann eine sehr große Anzahl eingeladener Personen. Im Hintergrund war ein aus 2sO Musikern und von Ha- benek dirigirtes Orchester. Nachdem die königliche Familie in vorbezeichneter Ordnung Platz genommen hatte, stimmte der Erzbischof das veni ervrrtor an, auf welches der Psalm quem uümoäum folgte. Hierauf schritt man znr Taufe; das Taufwaffer war in der Mitte des Kreuzes zwischen dem Altar und der königlichen Familie aufgestellt; die Taufpathcn waren der König und die Königin der Franzosen. Jedermann bemerkte wohlgefällig die an- muthige Haltung des Grafen von Paris während der Feier. Unmittelbar nach der Taufe hielt der Erzbischof ein feierliches Hochamt, auf welches das Ve veum des berühmten Lesueur folgte. Den Taufakt Unterzeichnete der König und die königliche Familie. Sodann wurde derselbe von der sämmtlichen Geistlichkeit in Prozession zum Portal geführt, von wo der König und seine Familie unter dem Donner der Kanonen und dem lebhaftesten Zuruf: „Es lebe der König, die Königin, der Herzog von Orleans, der Graf von Paris« in die Tuilerien zurückkehrte. Nach der Entfernung des Königs Unterzeichneten der Minister, der Kanzler von Frankreich, der Präsident der Deputirtcnkammer, die Vizepräsidenten beider Kammern, die Marschälle rc. den Taufakt ebenfalls. Nicht die geringste Störung unterbrach die Feierlichkeit. Der Herzog von Orleans stellte dem Erzbischof 10,000 Fr. zu, um dieselbe» an arme Eltern, deren Kinder heute, morgen uud übermorgen getauft werden, zu vertheilen. Um 2 Uhr hegab sich der hiesige Munizipalralh, den Seinepräfeklen von Rambuteau an der Spitze, in die Tuilerien, uud überreichte dem König de» dem Grafen von Paris von der Stadt bestimmten Degen. Den ganzen Nachmittag strömte das Volk nach den rlysäischen Felder» und nach der Barriere du Troue, wo Volksspiele gehalten wurden, und Abends beschlossen zwei Feuerwerke die Festlichkeit. — Unter den an den König zu seinem Namenssest gerichteten Reden enthielt die des österreichischen Gesandten Namens des diplomatischen Korps nur die gewöhnliche Beglückwünschung, wie sie bei solchem Anlaß natürlich ist und die Antwort des Königs beschränkte sich auf einfache Danksagung und Anerkennung der ihm erwiesenen Ehre. Merkwürdig ist die Rede des Kanzlers von Frankreich durch die Vergleichung, die er zwischen dem ehemaligen Könige von Rom u. dem jetzigen Grase« von Paris anstellt, indem er den Titel des erstem als eine Herausforderung der übrigen Welt, den deS Letztem als eine sichere Garantie des Friedens betrachtet. Auf die weniger bedeutende Rede des Kammerpräsidenten Sauzet erwiderte der König: «Mein ganzes Leben war dem Bestreben geweiht, Monarchie und Freiheit in die glückliche Verbindung zu bringen, welche für die eine und andere die beste Sicherheit abgibk; wenn unter uns eine Monarchie ohne öffentliche Freiheiten nicht mehr denkbar ist, so haben uns die vergangenen Zeiten doch auch gelehrt, daß die Monarchie eben so »othwcndig zur Erhaltung dieser Freiheiten selbst ist. Es gereicht mir znr besondern Freude, der so zahlreich um mich versammelten Kammer zu erklären, daß ich dieses Zeichen ihres Vertrauens als eine der schönsten Belohnungen meines Bestrebens betrachte. Sie kennt den Werth, den dieses Vertrauen für mich hat; sie weiß, daß ich mich immer bemüht habe, es zu erhalten, indem ich meinem Lande stets die treuste Ergebenheit zeigte und Angriffe und Verläumdnngcn verachtete, indem ich dabei immer bereit war, das, was mein Gewissen als nützlich für das Wohl Frankreichs, für sein Glück und für die Zukunft seiner Institutionen erachtete, mit aller Kraft zu unterstützen. Ich freue mich, daß die Kammern zur Zeit meines Namensfestes und der Taufe meines Enkels vereinigt waren; dieser gibt schon durch sein Leben meinem Throne eine gewisse Festigkeit; er wird durch gute Eigenschaften und die Gefühle, die er unzweifelhaft von meinem Sohn und mir erben wird, dazu beitragen, die Ruhe und Freiheiten der Nation zu sichern. Er wird die guten Wünsche, die Sie ihm jetzt schon für die Zukunft darbringen, verdienen. Möge er stark durch die Stütze der großen Staatskörper und des Nationalver- trauenS sein Land vor allen Nebeln bewahren, welche stets die Folge politischer Verirrungen sind; nochmals danke ich der Kammer für den Ausdruck ihrer Gefühle, und mit inniger Freude drücke ich derselben mein Wohlgefallen aus." Auf eine weitere Rede des Justizministers gab der König eine Erwiderung, welche nicht ermangeln wird, den Oppositionsblättern Stoff zu weitern Angriffen zu gebe», da der König hierin wiederholt davon spricht, Ordnung im Innern und Friede gegen Aussen, und dabei die Ehre des französischen Namens zu erhalte». Jedem Freunde der Ordnung muß eine solche Erklärung nur angenehm seyn, da sie das feste Bestreben der französischen Regierung für Erhaltung deS Friedens bestätigt. — Man schreibt aus Foir vom 29. April. Die Diamantenangelegenheit der Madame Laffarge wurde wegen nachgewicsener Krankheit derselben auf den -1. Mai verlegt. Amerika Verein. Staaten. ^ London, 1. Mai. (Korrcsp.) Der «erst. Präsident Harrison war am 9. Febr. 1773 in Virginier, geboren; sein Vater, Benjamin Harrison, war einer der Patrioten der Revolution, ein ausgezeichnetes Mitglied des erste» Kongresses der Vereinigten Staaten in Philadelphia vom Jahr 1744 und einer der bemcrkenSwerthestcn Unterzeichner der Unabhängigkeitsakte. Später leistete er durch energische uud patriotische Maaßregeln als Gouverneur seines Geburtslandes Virginien dem Lande höchst wichtige Dienste, und starb im Jahr 1791, seinen Sohn William Henry unter dem Schutz seines Freundes, des berühmten Morris, hinterlassend. Der junge Harris»» ward im Hampden-Sydney- Colleg erzogen und widmete sich zuerst dem Studium der Medizin; in der Zeit, in welcher sein Vater starb, erweckten jedoch die barbarischen Grausamkeiten der Indianer im Nvrdwcsten ein allgemeines Gefühl des Unwillens in seinem Lande, und der junge Student, von gleichem Feuer beseelt, beschloß, seine bisherigen Studien aufzugebc» und sich der Vertheidignng seines Vaterlandes i» der Armee au der Ohiogränze zu weihen. Im Jahr 1791 ward er, kaum 18 Jahre alt, Fähndrich der Artillerie, und focht unter General Wayne, der seiner auf die schmeichelhafteste Weise gedachte. Nach dem verzweifelten Kampfe bei Miama erhielt er das Kommando vom Fort Washington, einer der wichtigsten Stellungen auf der Westgränze. Bis zum Jahr 1797 blieb er bei der Armee, und als in dieser Zeit keine Gelegenheit mehr vorhanden war, Dienste zu leisten, zog er sich zurück und begann wieder seineZivilstudieu. Bald darauf ward «Sekretär und Vizegouvcrncur ex otüeio in dem Nordwestgcbict, das damals alles Land nordwestlich vom Ohioufer umfaßte. So empfing er die erste Zivilanstellung in dem Lande, das er mit Gefahr seines Lebens vercheidigt hatte. J,n Alter von 26 Jahren wurde er zum Kongreß gewählt, wo er sich als thätiger und geschickter Repräsentant auszeichnete, und von wo er als Gouverneur des indischen Gebiets abging, in welcher Eigenschaft er sich als den vollkommensten Patrioten gezeigt hat. Im Jahr 1803 erhielt er eine ehrenvolle Anstellung von Jefferson, im Jahr 1811 sammelte er ein Korps Freiwilliger, mit welchem er gegen die I,». dian« zog, die unter Tecumseh an der Gränze große Verwirrung angerichtet halten. Am 28. Okt. 1811 verließ er das Fort Harrison an demWabasch, ungefähr 60 Meilen jenseits VinccnncS, und 17 Jahre nach dem Treffen bei Miama kam er mit seiner Armee am 6. Nov. in die Nähe der Prophetenstadt, nachdem er den Weg mit aller Klugheit und mit Vermeidung aller ihm gelegten Hinterhalte znrückgelegt hatte. Am nächsten Tage lieferte er das Treffen von Lippccanoe, das den Ruhm der amerikanischcu Waffen erhöhte, so daß er im ganzen Lande mit dem äufferstcn Enthusiasmus empfangen wurde. Die Leitung der Feldzüge von 1812 und 1813, die tapfere Vertheidignng des Forts MeigS und das entscheidende Treffen beiThames sind bl eibende Andenkendes militäri- schen Genies von Harrison. Im Jahr 1814 wurde derselbe von Hrn. Madisou bestimmt, gemeinschaftlich mit seinen alten Waffengefährtcn, Gouverneur Shclby und General Caß, in Unterhandlung mit den Indianern zu treten, und im fol- gendcn Jahre trat er au die Spitze einer ähnlichen Kommission bei den nordwestlichen Stämmen. Die vortheilhaften Verrräge, die er beidemale abschloß, warfen ein neues Licht auf ihn als Vermittler. Im Jahr 1816 wurde er zum Kongreßmitglied als Repräsentant des Staates Ohio gewählt. Im Jahr 1824 wählte ihn derselbe Staat zum Senator der Vereinigten Staaten. Bei der Rückkehr vom Kongreß nahm er seinen ständigen Aufenthalt in Ohio, wo er bald vom Volk der Vereinigten Staaten zum ersten Beamten ernannt wurde. Seine Wahl wurde von der Log Cabin fBalkenhaus des Ansicdlersj bis zum weißen Hause fPräsidenlenamtspallast zu Washingtonj als ein Triumph betrachtet, uud er selbst empfing die rührendsten Zeichen der Volksliebe und deS Vertrauens. Seine Antrittsbvtschaft als Präsident hatte ihm die Liebe der amerikanischen Bevölkerung im höchsten Grade gewonnen, und gleiche Traucr'zcigte sich überall bti der Nachricht seines so plötzlichen Todes. Er ist der erste Präsident her Vereinigten Staaten, welcher im Amte gestorben; er war wohl in ganz Nordame, rika der populärste Mann jn und ausser Dienst. Seine letzten Worte galten noch dem Wohl des Staates. 798 » Baltimore, im Januar. Eine Bemerkung über den Einfuhrbandel in den Städten des Ostens. Diese sind fast ganz ausschließlich in dessen Besitz. Die Leichtigkeit dieses Handels ist ungemein verführisch, ebenso wie der ungeheure Gewinn. Die große Masse der Jmporters in Newyork, Philadelphia und Baltimore ist ohne bedeutendes Vermögen. Mit einigen Tausend Dollars verbinden sich zwei, drei, vier und mehr gewandte junge Kausteute und ziehen einen Grldmann in die Kompagnie, der 30, 40, ja 100,000 Dollars Kredit gibt. Ans diesen hin übernehmen sie theils Zusendungen aus Europa, theils mache» sie feste Bestellungen ans Artikel, deren Vertrieb ihnen ganz gewiß ist. Sie kennen das Bedürfniß und den Geschmack; sie kennen die Absatzwege und wissen, wie sie zur Bezahlung kommen. Senden nun auch die Fabrikanten, wie es gewöhnlich geschieht, das erste Mal nicht mehr, ja weniger, als bestellt wurde, so lassen sie sich doch sogleich verführe», auf diese Bestellung hin und auf die Hoffnung der Wiederholung derselben in dem fraglichen Artikel fabri- ziren zu lassen, und senden dann entweder ans neue Bestellung das Doppelte und Dreifache des Bestellten, oder gar ohne Bestellung. Der Import» nimmt die Waare zwar an, zahlt den Zoll und die Spesen, aber er verkauft sie nun nicht für sein, sondern des Absenders Risiko. Ist der Markt überführt, und kann er nicht balv verkaufen , so wirft er die Waare in eine Auktion, zieht seine Spesen, Auslage», Lagergelder und die Auktionskosten vom Erlös, und der Absender erhält gewöhnlich nichts. Um die Preise, die dieser gemacht hat, ist der Jmporter sehr unbekümmerte Geht aber Alles gut und braucht er noch Kredit, so bezahlt er auch diesmal die Waare, an der er, wenn sie »och gesucht j wurde, wenigstens 100 Prozent verdient. Hat er an de» bisherige» Geschäf« ! ten mit seinem Lieferanten genug verdient, so macht er ihm Vorwürfe über die j Zuvielsendung, stellt Alles zu seiner Disposition und verkauft n Wut prix, wenn ! sie nicht umgehend erfolgt; denn die Lagergelder sind sehr hoch, und er kan» ! sein Geld nicht länger missen. — Es ist mir sehr unklar, weshalb die Händ« i ler im Innern ihr» Maaren nicht direkt von Europa beziehen. Das System, ! welches sie befolgen, ist für die Nation s.hr kostspielig. Sie geben dem Jm- ! porter wenigstens 100 Prozent unv verkaufen selten unter 75 Prozent Gewinn. ! Da e,ne kleinere Scheidemünze als Cents, eines Dollars, nicht zirkulirt, ! so ist 1 Schilling (--- Dollar) meist der Preis des kleinsten Artikels. Eine» Uhrschlüssel z. B., den ich in Deutschland im Detailhandel für 1 Groschen kaufe, bezahle ich in der ganzen Union mit 1 Schill. Ist er von Semilor, so kostet ! er 2, auch 3 Schill. Eine goldene Uhr kann man unter 60 Doll, kaum haben, l und ich weiß, daß dieselbe Uh: in Leipzig höchstens 20—24Thlr. kostet. Die j schlechten, ja elenden englischen Tücher werden von den Schneidern vorgezogen, l weil sic schnell zerreißen. Deutsches Tuch hat daher einen schlechten Markt. Hätte ich einige Tausend Thalcr Kredit bei Fabrikanten in Deutschland, und sie vertrauten meiner Ehrlichkeit, ich wollte in diesem Artikel ein schönes Geschäft hier zu Lande machen, wenn ich nur erst die Kraft gewonnen hätte, Zoll ^ und Spesen zu decken. So sagen viele ehrliche Leute, aber Niemand in Deutschland kennt die faulen Flecken; man vertraut dem anscheinend reichen Jmporter i in Newyork mehr als dem ehrlichen Mann im Binnenlande. (A. Z.) § Rediqirt unter Veranrwortlichkeit von E. Macklot. (X.727.3) Köln. -WMLMMU.MI. L Eisenbahn von Köln nach Berlin. Um die in den östlichen preußischen Provinzen und in Sachsen vorhandenen und im Bau begriffenen Eisenbahnen mit per rheinischen Eisenbahn, welche sich an die belgische Eisenbahn anschließt, zu verbinden und auf diese Weise eine ununterbrochene, schnelle und wohlfeile Kammunikation zwischen Berlin und Köln über Magdeburg, Braunschweig, Hannover und Minden schnell und sicher herzustellen, hat die ' rheinisckie Eisenbahngesellschaft die vorläufige allerhöchste Genehmigung für die Strecke von Köln bis Minden (Landesgräiize) erhalten, unter der Zusage von Unterstützungen und Begünstigungen Seitens res Staates. Die Aktienzeichnnng zur Vermehrung des Kapitals der rheinischen Eisen- tahngesellschast behufs Ausführung dir vorerwähnten Strecke erfolgt demnach unter so sichern Aussichten und Bedingungen , wie bisher noch keine Eisenbahn für Privatrechnung unternommen wurde. Der Prospektus ist bei den HH. S. v. Haber u. Söhne in Karlsruhe zu haben, welchen die Ausnahme der Aktienzeichnnng daselbst übertragen worden ist. Köln, den 23. April 18stt. Die Direktion der rheinischen Eisenbuhngesellschaft. '.'.Ammon, H a n s e m a n n. Hauchecorne, Präsident. Vizepräsident. Spez. Direktor. _ sX.85l.6j Karlsruhe. Allgemeiner Militär - Ltellvertretungs - Verein in Karlsruhe. Bekanntmachung an die Mitglieder des Vereins der ausserordentlichen Ergänzungsmannschaft von 1838. 1839 «L 1840. In Folge höchster Entschließung haben die Rekruten der ausserordentlichen ErgänzungSmannschast von der Zeit ihrer resp. Altersklassen an sechs Jahre zu dienen, demnach: die Altersklasse 1837. Konscription 1838 bis I. April 1841. » ., „ 1838. „ 1839 „ 1845. „ „ 1839. „ 1840 „ „ 1848. Hiedurch ist der Verein in Bezug auf das diesseitige Zirkulär vom 29. Januar d. I. in den Island gesetzt, die Abrechnung zur Ausmittlung einer Entschädigung für die znni Aktivdienst bestimmten Mitglieder vvrzudereiten. Zu dieser Abrechnung bedarf der Verein aber vordersamst: 1) Bor- und Zunamen nebst Wohnort aller derjenigen Mitglieder, welche ans den Altersklagen 1837, 1838 und 1839 durch Marschordres zum Aktivdienst wirklich einberufen worden sind, und zu welchem Regiment? 2) Tb sic für sich einen Ersatzmann gestellt haben, und zu welchem Preis? oder ob sie: 31 den Selbstdienst angetreten und auch jetzt noch im Dienste sind? Ich fordere demnach Alle bei der ausserordentlichen Ergänzungsmannschaft betheiligte Mitglieder hiermit auf, über die vorstehenden Fragen durch fcankirte Briefe mir gefälligste Mittheilung machen zu wollen. Karlsruhe, 28. April 1841. Gustav Schinieder. sX.908.2s Straßburg. LlX»I,I 88 bI>IMV I>2 «VL »LVI.22, X 6012 V2 IX ItlXIKIk, X 8I»X8VOV«c.. L psrtir du 1» msi proeksiu et pcodsnt quatie moft., on vndia au pi'ix de isoture ler wevoles et marekaudise« ci-apres desizue«: Ueudles de «alou, de eftambrs s couciier et de ftoudoir, el> Ixus d'aeajou; Aeudles de kautsisie, tel« qoalite (los i n»reka»'I>>il>« o,„s>Invp< », « I.I eonf«e>ion lio des meubles. Anreiaen dcrsame Weise ansprcche». Der Jnhall, aus allen Theilen ^ ^ «v-s-k-lne in des Lebens geschöpft, gibr dem Buche den Werth eine« Lei- (X.533.tj Karlsruhe. Be t,. I >o ^ Führers für die Jugend. Druck und Papierlaffen eben erschienen und durch alle zoltde Buchhandlungen zu be. ^ wüns che» übrig. ziehen: Schilderungen mtd Erzählurlgen aus dem Gebiete der Religion, Natur, des Staatsund Menschenlebens. Ein Gedeiikbiich für die reifere Jugend. Von F. L. C. Staige r, d. Z. Lehrer an der höhern Bürgerschule in Ladenburg, gr. 8. Velinpap. brosch. Preis 2 fl. 24 kr. Der einfache schöne Styl, worin dies Werk geschrieben ist, das fromme kindliche Gcmüth und die wahrhaft moralische Tendenz werden die kindlichen Herzen gewiß auf wun- Bei F. Mainhardt in Rrn- in Karlsruhe sx.60y.t.j Arnstadt, stad« ist erschienen und bei A. Bielefeld vorräthig : Allgemeine .tzanswirthschaftszei- tung. Preis halbjährig 36 kr. ders den geehrten Hausfrauen als ein trefflicher Führer durch Küche, Keller und Hans zu empfehlen seyn, da sie sich besonders auch noch durch so billigen Preis auSzeichnet. Allgemeine lam-wirthschastl. Dorf- Zeitung von Oekouomierath Buddeus in Gotha. Wöchentlich '/, Bogen. Preis 36 kr. Die landwirthschastliche Dorfzeitung ist bereits vielfach empfohlen worden. Die Herren Oekonomen werde» wohl thun, sich dieselbe anzuschaffen, da sie für so billigen Preis des Nützlichen viel erhalten. Thüringische Zeitschrift Thurirrgia, erscheint wöchentlich in t Bogen und enthält: Erzählungen, Sage», Biographie», Ereignisse und Mittheilungen au« der Geschichte Thüringen« u. s. w. Der Preis ist vierteljährig nur 36 kr. _ sx.796.lj Jena. In Unterzeichneter Buchhandlung ist so eben erschienen, und bei A. Bielefeld in Karlsruhe zu haben: Westentaschenliederbuch, 2te stark vermehrte und sehr verbesserte Auflage. Preis 9 kr. Gegen 100 Lieder für 9 kr.!!! Gewiß beispiellos billig! Nach Ablauf von nicht 4 vollen Monaten war die erste 2000 Exemplar starke Auflage vergriffen und es wurde nun diese 2te um 2 Bogen vermehrte nöthig. Ungeheuere Heiterkeit durchhaucht das Ganze und es empfiehlt sich daher lustigen Seelen von selbst. C. Hochhausen'S Buchhandlu ng zu Jena. sX.894.lj Schaffhauscn. Oberkellnergesuch. In einem der größten Gasthöfe der deutschen Schweiz wird ein gewandter Oberkellner gesucht. Nähere Auskunft ertheilt auf portofreie Briefe die Redaktion des Tageblattes i» Schaffhansen. sX.9lS.2s Karlsruhe. (Brückenwaage zu verkaufen.) Wegen Mangel an Platz wird eine gute, beinahe nvch ganz neue Brückenwaage von 19 Zentner Tragkraft um einen sehr billigen Preis verkauft. Wo? erfährt man auf fcankirte Briefe im Kontor der Karlsruher Zeitung. sX.885.1j Karlsruhe. (Anzeige.) Nowland u. Sohn, Nr. 20 Hatto» Garden in London: ein Pstanzenpro-ukt, welches einzig und allein Haare yervorbringt und sie erhält; es schützt vor dem Ansfallen, so wie auch gegen daö Grau«, werden, es macht zartlockig und glänzend. Die Herren A. Rowland u. 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Unterzeichneter hat den Gasthof zum grünen Baum in Stockach in Pacht übernommen. Das Haus ist auf dem schönsten Platz, mitten in der Stadt, unweit des Postgebäudes. Indem der Unterzeichnete stch den Herren Reisenden empfiehlt, verspricht er reelle, billige und prompte Bedienung, so wie sonst Alles zur Bequemlichkeit der Gäste geleistet werden soll. Slockach, den 1. Mai 1841. F. Bähr, zum grünen Baum. 'L.865.3j Eberdach am Neckar. Wirthschaftsver- pachtung. Veranlaßt durch den kürzlich erfolgten Hintritt meiner Frau, bin ich gesonnen, meine Realwirthschaft „zur goldene» Krone" dahier auf mehrere Jahre zu verpachten. In einem der besuchtesten, angenehmsten Theile der Stadt gelegen, mit der reizenden Aussicht auf den nur einige Fuß davon vvrüberfließenden Neckar, fassen die Gebäulichkeiten eine hinlängliche Anzahl möblirter und heizbarer Zimmer, einen großen, nengebaulen, sehr geräumigen Tanz- und Speisesaäl mit einer Gallerte, die nöthigen Keller, Stallung, Scheuer, Hofraithe rc. in sich, so daß m dieser Hinsicht Sus- serst wenig oder nichts zu wünschen übrig seyn möchte; auch erfreute sich die Wirthschafk bisher immer zahlreicher Besuche von Fremden und Einheimischen, welche sich leicht bei den nun allseitig hergestellten Verbindungswegen noch steigern möchten. Die näheren, äufferst billig gestellten Bedingungen können täglich bei mir eingesehen oder in Erfahrung gebracht werden, und ich füge nur noch an, daß ich, nachdem Pachr- liebhaber es wünschen, auf die Verpachtung mit und ohne Möbel, Fahrnisse, Wirthschaftsgeräthe -c. eingche. Eberbach a. N., den 2. Mai 1841. KarlBohrmann zur Krone. s^.872.3^1 Offen bürg. !(W einverkauf.) Von heute »an werden auf meinem Reb- Igute zu Weierbach (Staab Zell) selbstgezogene, auf's Reinste gehaltene Weine von verschiedenen Jahrgängen in beliebigen Abtheilungen, jedoch nicht unter 30 neuen Maas, billig abgegeben. Offenburg, den 1. Mai 1841. Franz Guerra. sL.841.3j Nr. 850. Freiburg. (Wirths- bauSver'steigerung.) Zu der Veriassenschaftssache ^der Ehefrau des Fortuua- —^ ^^Wwirths Fällst dahier wirb Donnerstag, den 13. Mai d. I-, an rem gewöhnlichen Ausrufsorte, dem Antrag der Erben gemäß, versteigert: Die Behausung Nr. SIS in der Jesuitrngaffe, neben Michael Frei und Michael Rizenthaler mit der darauf ruhenden WirthschaftSgerech- tigkeit zur Fortuna; Ausrufspreis 15,000 fl. Die Bedingungen werden vor der Steigerung bekannt Freiburg, den 29. April 184l. Großh. bad. StadtamtSrevisorat. N. Hermann;. _ sL.898.2j Heidelberg. (Zwangsver- steigerung.) In Sachen Partikulier L. Wiestemann in Mannheim gegen Ulrich Hottinger's Wittwr dahier, Forderung betreffend, wird dar dreistöckige Wohn - und Brauhaus derselben dahier Lit. O. Nr. 199, Eck der Mittelbadgaffe und des Zwinger- gäßchcns gelegen, mit allen Neubauten, Brau - und Brennereieinrichtung, auch übrigem Zugehör, wie die Schuldnerin alles dieses au- Ludwig Hiebeler'S Gantmaffe erworben hat. Montag, den 24. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause versteigert, und so der Schätzungs- Preis erreicht wird, alsbald endgültig zugeschlagen. Diese Realitäten sind als ehemals Gaßmann'sche Bierbrauerei wohl bekannt, und enthalten 16° 15' 5" a. H. W. Maas mit jährlich 4 fl. 42°/, kr. Bodenzins belastet. Heidelberg, den 30. April I84l. Bürgermeisteramt. Ritzhaupt. vät. Pfaff. sL.886.3j Gag gen au. (Wirthshausverstei- gernng.j Friedrich Stös- ser ist gesonnen, sein ander gernsbacher Landstraße liegendes, neuerbautes zweistöckiger RealwirthShauS zum Kreuz, öffentlich, unter annehmbaren Bedingungen, versteigern zu lassen. Dasselbe enthält im untern Stock eine große Wirthsstnbe, drei Zimmer, eine Küche, einen Balkenkeller durch das ganze Haus; im obern Stock einen Tanzsaal und sieben Zimmer, einen Speicher; ferner eine besonders stehende Scheuer, Schopf, 2 Ställe, eine Waschküche, eine Holzremise, ca. 3 Viertel Gemüs- und Grasgarten. Die Steigerung ist im Hause selbst am Montag, den 17. Mai d. I., Nachmittags 1 Uhr, wozu die Steigerungsliebhaber, mit legalen Zeugnissen versehen, höflich eingeladen werden. Gaggenau, den 3. Mai 1841. Friedrich Stösser. (L.890.1) Lahr. (Mühle n v e r st «i g e r u n g.) Die in diesem Blatt kürzlich angekündigte Zwangsversteigerung der der Michael Eble in Reichenbach zugehörigen __Mahlmühle sammtZugehörre wird nicht am 13. d. M.; sondern Montag, den 28. Juni d. I., Nachmittags 2 Uhr, im Schwanenwirthshause daselbst vorgenommen werden. Lahr, den 4. Mai 1841. Großh, bad. AmtSrevisorat. B i t t m a n n. sL.9l6.2j Nr. 2030. Achern. (Jagd- verxachtuug.) Nachträglich zu der in diesen Blättern enthaltenen Eröffnung des großherzoglichen ForstamtS Offenburg vom 24. v. M., Jagdverpachtung aus oppenweierer rc. Gemarkung betreffend, setzen wir die pachifähigen Jagdliebyabcr hierdurch in Kenntniß, daß am 17. d. M.. früh 10 Uhr, auch die pachtlos werdenden Domänenjagden auf den Gemarkungen von Nrloffen, Maisenbühl, Herzthal und Zusenhofen auf 9—12 Jahre nnter denselben Bcdingniffen wieder verpachtet werden, und daß man sich hierzu ebenfalls im Gasthaus znm Adler in Offenburg versammelt. Achern, den 3. Mai 1841. Großh. bad. Forstamt. CH. Eichrodt. (L.804.3) Offenburg. (Jagdverpachtung.) Die aus den 31. Juli d. I. ileihfällig werdenden ärarischen Pachtjagden in den Gemarkungen Appenweier, Nußbach, Windschläg n. Ebersweier, sollen im Wege öffentlicher Steigerung auf weitere 9 bis 12 Jahre wieder in Pacht gegeben werden ; zu dieser Verhandlung ist Montag, den 17. Mai d. I., anberaumt, wozu man die Liebhaber auf Vormittags 10 Uhr in das Gasthaus zum Adler dahier mit dem Bemerken einladet, daß die Steigerungsbedingnisse schon vor der Skeigez rung, sowohl ans diesseitigem Geschäftszimmer als bei der Bezirksforstei Willstett dahier eingesehen, und allenfalls gewünscht werdende nähere Auskunft erhoben werden kann. Zu der Versteigerung selbst, Landleut« und Handwerker aber nur dann zugelaffen werden, wenn sie sich durch ein von dem betreffenden großh. Bezirksamt ausgestelltes Zeug- niß darüber ausweisen können, daß durch die Uebernahme eines Jagdpachtes weder ihnen selbst noch dem öffentlichen Wohl Nachtheil zugehe. Offenburg, de» 24. April 1841. Großh. bad. Forstamt. v. Ritz. sL.813.3j Bruchsal. (Holzversteigerung.) Durch die Bezirksforflei Graben werden aus den Domänenwaldungen des Schutzreviers Hardt, Distrikt auf dem neu anzulegenden Wege von Bruchsal nach Büchenau, nachstehende Holzgattungen öffentlicher Versteigerung au-gesetzt, und zwar: Dienstag, den 11. Mai d. I.: 24'/, Klafter buchenes Scheiterholz, 28 - eichenes - 16 - gemischte- - 21 - buchenes Prügelholz, 41'/, - gemischtes » 1025 Stück buchene Wellen, 9450 - gemischt« - Mittwoch, den 12. Mai d. I.: 20 Stämme Eichen, Bau- und Nutzholz, worunter einige Holländer, S Stämme eschenes Nutzholz, 800 Stück Hopfenstangen; wozu die Liebhaber mit dem Bemerken ringeladen werden, daß die Zusammenkunft jeden Tag früh 8 Uhr an der Kohlplatte auf der bühnauer-bruchsaler Straße in der Hardt stattfindet. Bruchsal, den 28. Avril 1841. Großh. bad. Forstamt. von Rotberg. sL.921.3j Nr. 3345. Meers bürg. (We.inver- steigerung.) Bis Donnerstag, den 27. d. M„ Vormittags 10 Uhr, werden von den diesseitigen Weinvorräthen wieder verschiedene Sorten von den Jahrgängen 1834, 1837, 1838, 1839 und 1840, und beiläufig 30 Ohm Weinhefe, einem Lffent- lichen Verkaufe gegen Baarzahlung vor der Adfuhr ausge- setzt; wozu die Liebhaber eingeladen werden. Meersburg, den 3. Mai 1841. Großh. bad. Domänenverwaltung. P e ch e r. sL.887.3j Karlsruhe. (Brennholzlieferung.) Die Lieferung des in der Finanzkanzlei für den nächsten Winter erforderlichen trockenen Buchenscheitholzes soll im Summisfionswege vergeben werden. Das Quantum beträgt ungefähr 250 vierschühigeKlafter und ist frei in's Maas gesetzt zu liefern. Liebhaber wollen ihre Summisfionen bis zum 21. dieses Monats versiegelt mit der Aufschrift „Brennholzlieferung" bei der Unterzeichneten Stelle einreichen. Mit der Lieferung kann alsbald nach erfolgter Ratifikation begonnen werden. Karlsruhe, den 4. Mai 1841. Finanzministerialregistratur. M a p e r h ö f f e r. sL.881.3j Nr. 1563. Emmendingen. (W ei live rkauf.) Freitag, den 14. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr, werden bei diesseitiger Stelle ca. 80 Ohm 1839r Gefällwein und 24 - I835r rother u. weißer Weiherberger öffentlich versteigert werden; auch kommen ca. 4 Ohm Weinhefe - zum Verkauf. Emmendingen, den 26. April 1841. Großh. bad. Domänenverwaltung. Hoher. sL.726.3j Durlach. (Verpachtung.) Montag, den 24. Mai d. I., wird der geräumige Keller unter dem »ordern Flügel des hiesigen Speichelgebäudes, worin ungefähr 320 Fuder Wein gelagert werden können, alternaiiv mit Zugabe der darin befindlichen Fässer im MaaSgehalt von 3143 Ohm 5 Stützen 8 Maas, und im leeren Zustand, auf 6 oder mehr Jahre im Ausstreich verpachtet. Gleichzeitig setzt man die darin gelagerten 42 Stück weingrünen, wohl erhaltenen, von dem stärksten Holz gebauten nnd solid in Eisen beschlagenen Fässer von 1 bis 41 Fuder Gehalt, nnter Ratifikationsvorbehalt, dem Verkauf aus. Die Liebhaber wollen sich präzis 2 Uhr auf diesseitigem Bureau einfinvc». Dnrlach, den 22. April 1841. Großh. bad. Domänenverwaltung. Lang. sL.801.3j Bühl. (Dienstantrag.) Binnen '/.Jahr wird bei der hiesigen Verrechnung die Stelle eines Gehülsen erledigt. Der Gehalt ist 350 fl. Bühl, den 27. April 1841. Großh. bad. Obereinnehmerei. Knaufs. sL.918.3) Nr. 5986. Ettlingen. (Bekanntmachung.) In Bezug auf diesseitige Verfügung vom 17. v. M. Nr. 5105 wird hiermit öffentlich bekannt gemacht, daß die Sperre der Passage durch hiesige Stadt nunmehr wieder aufgehoben sey. Ettlingen, den 5. Mai 1841. Großh. bad. Bezirksamt. W u n d t. sL.901.1j Nr. 11,321. Brette«. (Fahndungszurücknahme.) Die unterm 27. v. M. auf den Soldaten Georg Walzer von Oberacker erlassene Fahndung wird zurückgenommeii, da derselbe im Rhein ertrunken und bei Knielingen aufgefunden worden ist. Breiten, den 3. Mai 1841. Großh. bad. Bezirksamt. Eichrodt. sL.917.3j Nr. 6012. Walldürn. (Fahndung.) Theilungsskribent Aiois B e k e r t, gebürtig von Neunkirchen, welcher dahier wegen falscher Beurkundung in Untersuchung war, hat sich anfangs März d. I. von Hardheim, seine« früher« Wohnort, heimlich entfernt, und konnte bis jetzt dessen Aufenthalt nicht ausgemittelt werden. In Folge Erlapes hochpreislichen Hofgerichts des Unter- rheinkreises vom 27. v. M. Nr. 4295, ersuchen wir nun sämmtliche resp. Polizeibehörden, auf den Bekert zu fahnden, und im Betretungsfalle anher ei»liefern zu lassen. Signalement. Größe: 5' 7", Haare: blond, Stirne: mittlere, Augenbraunen: blond, Augen: grau, Nase: mittler, Mund: do., Zähne: gut, Kinn: rund, GefichtSform: länglicht, „ färb«: blaß, Abzeichen: keine. Walldürn, »en 3. Mai 1841. Großh. bad. sürfil. leiningen'scheS Bezirksamt. Fieser. vckt. D o e p f n e r. sL.808.3j Nr. 5844. Weinheim. (Landesverweisung.) Der durch Uriheil großherzoglichen H,ft gericht» des UnterrheinkreiseS vom 2. April d. I., Nr. 33n 1. Eiv. Sen., wegen Verwundung zu einer achttägigen Schelleittverksstrafe verurtheilte Adam Nieschwiz vo» Lorsch wurde, nach erstandener Strafe, heut« entlassen und in Gemäsheit obigen Erkenntnisses des großherzoglich bad. Landes verwiesen. Signalement. Alter: 26 Jahre. Statur: untersetzt, 800 «I ! Größe: 5 Schuh, 4 Zoll, Gesicht: frisch, Haare: braun, Stirn: breit, Augenbrannen: braun, Augen: braun, Nase: gewöhnlich, Mund: mittelmäßig, Zähne: gut, Kinn: rund, Bart: brau». Weinheim, den 15. April 1841. Großh. bad. Bezirksamt. Gockel. fX.797.3j Nr. 2628. Rheinbischossheim. (Aus. gefundener Leichnam.) Am sogenannten Kälberkopf, einer Rheininsel bei Diersheim, wurde vorgestern ein männlicher Leichnam gelandet. Der Verunglückte, dessen träge von den Partien gewählt wurde. der Forderung anzurreten. Da der Aufenthaltsort des Beklagten unbekannt ist, wird Auch wird au diesem Tage em Borg- »der Nachlaß»«!- derselbe andurch aufgeforderr, sich aus diese Klage gleich versucht, dann «in Maffepsleger und rin Gläubigeraus- Mittwoch, den 2. Juni d. I., tchuß ernannt, und sollen hinsichtlich der beide» letzten Punkte Vormittags S Uhr, und hinsichtlich des Borgvergleichs die Nichterscheinende» al« vernehmen zu lassen, widrigen's der thatsächliche Inhalt der- der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werbe», selben für zugestanden, und jede Schntzrede für versäumt Mosbach, den 16. April 1841. erklärt würde. ' Großh. bad. Bezirksamt. In der Tagfahrt hat der Beklagte auch einen Jnsiuua. Schaaff. tioiismandatar nach Vorschrift des §. 285 der P.O. nam- sX.852.3j Nr. 10,806. Kenzingen. (Schulden. Haft zu machen, widrigen» auf seine Gefahr und Kosten von N q u i d a t i o n.)^ Gegen den Nachlaß des Landolin Amtswegen ein solcher aufgestellt würde. Baden, den 21. April 1841. Großh. bao. Bezirksamt, v. Uria. Vitt. Schwarz von Nordweil ist Gant erkannt, und Tagfahrt zum Richtigstellung»- und Vorzugsverfahren auf Mittwoch, den 1». Mai 1841, Vormittags 8 Uhr, aus diesseitiger Amtskanzlei festgesetzt. Alle Diejenigen, welche , aus was immer für einem Schneider, A. j. Nr 4559 G e » q e n b a ch. ( A uffor- Grunde, Ansprüche an die Gautmaffe machen wollen, wer- _,.. , - , - -k „ E Unterharmersbach, den daher aufgefordert, solche in der »»gesetzten Tagfahrt, GesichtSbildung wegen emgelretener starker Verwesung mcht de.rung.) ^ ^ ^ vsr einiaeu bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich kechft" h«t.°ein° Große von 5-3 , emen etzt m . AU''°no 3.^» ,oll oremign ° g^ bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich starken Körperbau, röthlichen Bart, und mag e.n Alter von A«nz,.melden, und Zugleich die etwaige^Vorzugs- oder Unter- 4g bi« 45 Jahren erreicht haben. . worden kevn da ihm inzwischen ein pfandSrechre zu bezeichnen, welche sie geltend machen wolle». Verletzungen waren an dem Körper durchaus nicht wahr- oder Ungarn genomme > ^ Witter pfleg- unter gleichzeitiger Vorlegung der Beweisurkunden oder -»nehmen. Er war mit einem hänfene» kurzen Hemd, ohne Vermögen Verfallen »>, . gg S . .. per Beweises mit andern Beweismitteln. Zeichen, weiten schwarzgrautuchencn Panlalons mit gestrick- ,chaftlicher Verwaltung auf ^f^ihalt nichts mehr be- Zugleich werden in der Tagfahrt «in Maffepsleger und ,en baumwollenen Hosenträgern, einem weißen wollenen Unter- seit vlelen Jahren o s ^ semann hiermit ausge- ein Gläubigerausschuß ernannt, Borg- und Nachlaßvergleich» wamms mit weißen beinernen Knöpfen, einem kurzen blau- kannt wurde. ,» «>rd Christian Jsemann y.erm,, aufg ^ soll«, in Bezug auf Borgoergleich, und Sr- tuchenen Kamisol mit weißen Metallknoysen, woraus die fordert, über dirfeS V« S Nennung des Maffepsleger« und GläubigerausschuffeS die Figur von Pferden eingegraben, einem schwarzen feioenen binnen ^ayressru Nich'erscheinenden als der Mehrheit der Erschienene» bei- UsLNSLMLNL....... ÄA«LL ^ -»WÄÄLÄ! »NLk ... Groß!,, bad. Bezirksamt. ^voßh^bad^. Bezittsami. vgt. Kiipfel, ,X 820.3j Nr. 650.^ Baden. (Versäumung«- s X.802.3 j Nr. 6799. W a l r S Hut. ( D i e S n l- .. ... gE Lahr. (Sch u^l d e n"l i qni- er/-n..-.-°ß.) -In Sachen des Adolph Peter von m ü " ^' 3 »»il d e »2 h l ^ v^o i. G u r^t w e ^ ^ ^S69.3)^ N^ ^ ^ohsinn ^pitzmül- Sinzheim, Kläger gegen Herrn Gool» aus England, Be- betreffend.) Statt e h S kündigten ler von Oberschopfheim ist Gant erkannt, und Tagfahrt ans die Klage sich Nicht vernehmen ließ, auf Anrufen des heute als Pfleger ausgestellt und verpflichtet. klagerischen Anwalts und nach Ansicht ver §§. 169, 311, 330, 653 und ffg. »ec Prozeßordnung, so wie der L.R.S.S. 1134 -u-A. 1725 und 1373 erkannt: „der thatsächliche Klagevortrag wird für zugestand:», jede Schutzrede für versäumt erklärt, und ist der Beklagte sofort schuldig und geyallen, dem Kläger binnen Frist von 14 Tagen WaldShut, den 24. April 1841. Großh. bad. Bezirksamt. D r e y e r. IXV30.2) Nr. l0,t25. L.fsenburg. (Gkäubi- geraussorderiliig.) Der Bürger und Rebmann Michael Streif von Obernesselried ist am 3. Januar d. I. mit Rücklassiing eines minorennen Kindes gestorben. Der gleich die etwaigen Vorzugs- oder UnterpfandSrechte, welch» bei Vollstreckungsvermeidung die eingeklagte Summe Vormund desselben hat die Erbschaft nur mit Vorbehalt der sie geltend machen wolle», zu bezeichnen haben, und zwar von 66 st. 48 kr. für Liedlohn uud Auslagen zu be- Rechrswohllhat des Erbverzeichniffes angetreten, und um mit gleichzeitiger Vorlegung, der Beweisurkunden oder An« Mittwoch, den 2. Juni 1841, Vormittags 8 Uhr, auf diesseitiger Amtskanzlei festgesetzt, wo alle diejenigen, welche aus was immer für einem Grunde Ansprüche an die Masse zu machen gedenken, solche, bei Vermeidung de« Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelden und zuzahlen und die Kosten zu tragen.- V. R. W. Da der Aufenthaltsort des Beklagten unbekannt ist, so erhält derselbe auf diese Weise von dem ergangene» Unheil Nachricht. Baden, de« IS. April 1841. Großh. bad. Bezirksamt, v. Uria. v ckt. A. W a g ii e r. fX.891.3.j Nr. 5809. Ladenburg. (Aufforderung.) 3m Wege des Gerichtszugriffs wird das Wohnhaus de« Taglöhners Leonhard Schik dahier Montag, den 24. Mai d. I.. Normittags 11 Uhr, auf dem hiesigen Rathhaus öffemkich versteigert. Abhaltung einer öffentlichen Schuldenliquidaiion gebeten. tretung des Beweises mit andern Beweismitteln. Es werden daher alle diejenigen, welche Ansprüche au Zugleich werden in der Tagfahrt ein Maffepfleger und die VerlaffenschaflSmaffe haben, aufgeforderr, dieselben ein GlLubigeraiiSschuß ernannt, Borg- und Nachlaßvrrgleiche Mittwoch, den 12. Mai d. I., versucht, und sollen in Bezug auf Borgvergleiche und Er- BvrmittagS, uennung des MassepstegerS und GiäubigeranSschusse« die vor rem Distriktstheilungskommiflär Beyer zu Durbach, Nichterscheinenden als der Mehrheit der Erschienenen bei- iim so gewisser anzumrlden, als sonst ihre Ansprüche nur tretend angesehen werden. auf denjenigen Theil der Erbschafismasse erhallen werden könnten, der nach Befriedigung der Erbschaftsgiäubiger auf die Erben gekommen ist. Offenburg, den 26. April 1841. Großh. bad. Oberamt. Kern. sX.811.1) Nr. 11,152. Rastatt. (Präklusivbescheid.) In der Gant gegen Gallus Hirth von Nach Pag. 178 des Pfandduchs ist dasselbe in einer von Gaggenau werden diejenigen Gläubiger, welche in der Heu- von dem früher« Besitzer Christoph Lorenz über wohl aus- ,jgen Tagfahrt ihre Forderungen nicht angemeldet haben. gestellte Pfaiidurkimbe dem Stadkschnltheißen Albert Eckardt dahier verpfändet. Da der Namen und der Aufenthaltsort ver A. Gckardt- schen Erden unbekannt ist, so werden dieselben andurch aufgefordert, binnen 2 Monaten ihren ForderungsstatiiS anher zu übergeben, widrigenfalls ihre Ansprüche im Verhältnisse zum neue» Erwerber verloren gehen sollen. Ladenburg, den 3. Mai 184t. Großh. bad. Vezirksami. Leer«. vät, Brentano. fX.827.3j Nr. 5551. Schopfheim. (Aufforde- derllag. ) Der Nikolaus Fuchs zu Minsk!» , welcher schon vor mehreren Jahren nach Nordamerika ausgewanoen ist, wünscht sei» noch zu Minseln befindliches rm» in eirco. SOO ff. bestehendes Vermögen ausgefolgl zu erhalten. Es «erde» daher alle diejenigen, weiche vielleicht irgend eine von der vorhandenen Masse andurch ausgeschlossen. Rastatt, den 18. April 1811. Großh. bad. Oberamt. K u e n. , -rät. Grub er, Akt. jur. (X.8t0.kj Nr. 12,695. Mosbach. (Präklusivbescheid.) In Sache» mehrerer Gläubiger gegen die Gantmasse des NltbürgermeisterS Friedrich Vogel in Groß- eicholzheim, werde» alle diejenigen, welche ihre Ansprüche in der heutigen Tagfahrt geltend zu machen unterlassen haben, von der vorhandenen Masse andurch ausgeschlossen. V. R. W. Mosbach, den 15. April 184l. Großh. bad. Bezirksamt. L i n d e m a n n. jX.882.1j Nr. 6384. Karlsruhe. (Präklusivbescheid) In der Ganksache des verstorbenen Skribenten Friedrich Goppert werden alle diejenigen, welche ihre Lahr, den 25. April 184k. Großh. bad. Oberamt. Loew. sX.8S3.2j Nr. 5687. Ettlingen. (Schuldenliquidation.) EgidiuS Rieg « r von Burbach hat dahier angezeigt, daß er nach Frankreich auSzuwandern gesonnen sey und um Erlaubniß der Erportation seines Vermögen« gebeten. Es werden daher dessen etwaige Gläubiger aufgefordert, in der zur Liquidation der Schulden dieses Auswanderers anberaiimteii Tagfahrt, nämlich am Mittwoch, den 19. Mai b. J„ Vormittags 8 Uhr, ihre Fordern»»«» um so gewisser dahier anzumelden und richtig zu stellen, als sonst dem Gesuche des Auswanderers willfahrt und auf nachkommende Forderungen keine Rücksicht mehr genommen werde. Ettlingen, de» 30. April 1841. Großh. bad. Bezirksamt. W u n d t. fX.877.2j jSundheim. (Versteigerung de« Gasthauses zum grünen Wald.) August Friedrich Rösch und seine Ehefrau Salome Schütter!« dabier, welche wegen vorgerückten Alter» der gehörigen Betreibung ihrer Wirthschast welche Anforderung an denselben zu haben glauben, anfgefor- Forderungen in der heutigen Liquidationstagfahrt nicht an- nicht mehr vorstehen können, lassen aus diesem Grunde ihre dert, am Freitag, den 28. Mai d. I., Bormittags 8 Uhr, ihre Forderungen dahier anzumelden, widrigenfalls man ihnen von hier ans zu ihrer Befriedigung nicht mehr verhelfen kann. Schopfheim, 23. April 1841. Großh. bad. Bezirksamt. Flab. jx.87l.2) Karlsruhe. (Gläubiger- aufrnf.) Alle diejenigen, welche an die Verlaffenschafls. Masse des ledig verstorbenen Metzgers Karl Hu der vo» hier Forderungen zu macken haben, werden hiermit aufgerufen, solche in der auf Freitag, den 7. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, in der Wohnung des Theilungskommiflärs Karl Pezold dahier, neue Adlerstraße Nr. 29, anberaumlen Tagfahrt an- zumelden und zu begründen, widrigenfalls bei Vertheilnng rer Masse auf sie keine Rücksicht genommen werden könnte. Karlsruhe, den 3. Mai 1841. Großh. bad. Amlsrevisoral. G. Gerhard. vckt. C. Pezold, Theilungskommiffär. sX.800.3j Nr. 6404. Baden. (Aufforderung.) Bäcker Thiergärtner dahier' erhob unter m Heutigen eine Klage gegen den Obersten vonWagner aus Belgien, worin « behauptet, derselbe schulde ihm für MiethzinS 615 st. un» in Folg« einer ihm von dem Gastwirth Stadel- dofer cedirten Forderung kür Zehrung 514 fl. 12 kr. Zn deren Zahlung bittet er den Beklagten zu verurtheilen. Der Gerichtsstand wird durch die Behauptung begründet, daß der hiesige Ort als Wohnsitz zum Vollzug dieser Ver- gemeldet haben, von der vorhandenen Masse ausgeschlossen. V. R. W. Erkannt, Karlsruhe, den 29. April 1841. Großh. bad. Stadlamk. «tösser. rät. Flieg auf. jX.777.3j Nr. 6153. Weinheim. (Schuldeu- besstzende dahier gelegene zweistöckig« Behausung mit der RealwirthschaftSgerechtigkeit zum grünen Wald, Scheuer, Stallungen, zwei Keller, Holzremise, Branntweinbrennerei, geräumigen Hof mit Brunnen, zwei GemüSgärken und einen mit schönen tragbaren Obstbäumen besetzten Grasgarten am Dienstag, den 18. Mai d. I., Nachmittag« 2 Uhr, liquidstton.) Da die Peter Reibold's Eheleute im Hause selbst zu Eigenthum öffentlich versteigern, von Hvchsachsen nach Amerika auswandern wollen, so haben Das Gasthaus mit einem neuen Anbau ist sehr geräumig, wir Tagfahrt zur Liquidirung ihrer Schulden auf dessen Baueinrichtung sich zugleich auch zu einer Bierbraue- Montag, den 10. Mai v. I., rei eignet, hat eine sehr freundliche Lage an der Landstraße früh 8 Uhr, von Basel nach Kehl, ist eine halbe Stunde von Kehl und in der Amtskanzlei anberaumt, und fordern hiermit sämmt- 1'/, Stunde von Straßburg entfernt und gewährt ausserdem liche Gläubiger auf, ihre Ansprüche um so gewisser gellend «ine schöne Aussicht, daher es auch jederzeit au« der nahe» zu machen, als ihnen sonst von hier aus nicht mehr zur Umgegend, besonders von Straßburgern, besucht »st. Zahlung verholsen werben kan». Dem Käufer kann auf Verlangen der größte Theil der Weinheim, den 20. April I84l. Wirthschaftseinrichkung käuflich überlassen werden. Großh. bad. Bezirksamt. Die Kauftiebhaber werde» eingeladen, sich bei der Stei» Gockel. geruiigShaitdltiilg einsinden, und inzwischen den Verkauftge- (X.879.3) Nr. 12,510. Mosbach. (Schutdenl»- genstand, so wie die Kaufbedingungen, bei un« einsehen zu äuivalion.) lieber das Vermögen de« Anivn Mathe« wollen, hinsichtlich letzterer angeführt wird, daß der Kans- »o» Hardhvf haben wir Gant erkannt, und Tagfahrt zum schilling zu '/, baar und der Rest in 8 verzinslichen Jah- RiebtigstetluiigS - und Vorzugsverfahren auf reszlelern zu bezahlen ist. und sich ftemde Steigerer mit lega- Mittwoch, den 16. Juni d. I., len Vermögens - uud Sittenzeugnissen »uSzuwclsen habe». Vormittags 8 Uhr, Sundheim, den 1. Mai 1841. »»beraumt. --—^-—— Wer nun au« was immer für einem Grunde einen Fruchtdreise. Ansprilch an diese Gantniaffe zu machen hat, hat solchen Dnrla-H. l. Mai. Auf dem heutiaen in genannter Tagfahrt , b« Vermeidung »es Ausschlusses ^ cinzefüh«: 980 Mltr., davon verkauft - 946 Mltr* von ver Masse, ichnftllch oder mündlich, per,önlich »der -»ufgestellt: 34 Mltr. Der Durchschnitts'vrft«°bmrua' durch gehörig Bevollmachligie dachrr anzumelden, die etwa.- gx-rn-n: g fl. 47 kr.; vom Weizen: 8 st 40 kr- vo» gen Vorzugs- oder Untervfands-Rechr« zu bezeichne«, und ^rn: 5 fl. 30 kr.; vom Hafer: ZA 23 kr - von d» zugleich d,e chm zu Gebote stehenden Beweise sowohl hin- : 4 fl. 50 kr. der Mltr. ^ ^ " der sichtlich der Richtigkeit, als auch wegen der Vorzugsrechte ' Druck und Perlag von E. Macklot. Waldstrasir «r. (0