Beilage zu Nr. 80 der Karlsruher Zeitung. Samstag, LS. März L87L. Bo« vormaligen Kriegsschauplatz. Straßbui-g, 21. MLrz. (Strßb. Z.) Dir künftige Gestaltung unserer Zollverhältnisse gegenüber Frankreich und Deutschland bildet in diesem Augenblick eines der wichtigsten Anliegen von Elsaß-Lothringen. ES scheint, daß man in Paris gewillt ist, eine UebergangSperiode zu Gunsten freier Einfuhr unserer Fabrikate zu bewilligen, insofern gewifsenhafte Nachweise über den Ursprung der Erzeugnisse geliefert werden können. — Die französische Ost bahn übernimmt von morgen an den Betrieb ihrer Linie von Avricourt (dem neuen Grenzort) nach Paris. * NuS Boulogne, 20. MLrz, wird dem „Daily Tele, graph* über die Verhaftung Rouher'S gemeldet: Der Polizeikommiffär Monicault verhaftete heute Margen Hrn. Rauher in Folge von Instruktionen, die er von der Regierung in Versailles erhalten. Die Verhaftung fand im Hotel de Bristol statt. Nach eine« vorläufigen Verhör wurde ihm gegen Verpfändung feine« Ehrenworte« gestattet, nach dem Hotel zurückzukehren; aber unierweg« wurde sei« Wagen von einem »üthenden Pöbelhaufen angegriffen und umgeworfen; viel« Fischweiber waren darunter, welche ihm fast die Haare au«raufren. Nur mit Mühe vermochten die Behörden ihn zu befreien und zur eigenen Sicherheit nach dem Justizpallaste zu bringen. Frau und Frln. Nouher befinden sich im Hotel unter Arrest. E« verlautet gerüchtweise, daß De Faillv, Conti, Lavalette und andere Anhänger de« gefallenen Regime in dieser Stadt seien; da aber ihre Anwesenheit stgnalistrl worden ist, darf man auch ihre Verhaftung erwarten. Kompromittirende Papiere wurden bei de« ehemaligcn SenatSprLsibenten nicht vorgefnnden. Deutschland. n München. 22. MLrz. Die Truppen der Münchener Garnison werden in einer StLrke von etwa 10,000 Mann ihren Einzug in die festlich geschmückte Stadt durch das SiegeSthor h.lten; dem General v. d. Tann soll Nam-nS der Start von den städtischen Behörden ein silberner Lorbeerkranz überreicht und jede Fahne und Standarte der einziehendeu Truppen soll mit einem Lorbeerkranz geschmückt, endlich jedem Soldaten aus Gemeinbemitteln ein eigens aus diese Gelegenheit geprägter Thaler verabfolgt werden. Auch eine Illumination der Stadt ist iu Aussicht genommen. Ferner soll beantragt sein, dem General v. d. Tann das Ehrenbürgrrrrcht der Stadt München zu verleihen. cJ Berlin, 22. MLrz. In Paris sind jetzt diejenigen Elemente zur Herrschaft gelangt, welche die niederen Massen in die Nationalgarde zu bringen wußten und sich namentlich aus den sozialistischen Arbeitern eine Streitmacht für ihre Umsturzpläne gebildet haben. Das bewaffnete Proletariat und dessen Führer beugen die französische Hauptstadt unter terroristisches Joch. Bei alle Dem ist e- eine große Frage, ob der eigentliche Bütgerstand und die höheren Ernwohnerklassen dm Muth haben werden, sich von dieser Tyrannei zu befreien. Daß die Pariser revolutionäre Bewegung sich über ganz Frankreich verbreiten sollte, wird in hiesigen politischen Kreisen nicht für wahrscheinlich gehalten. Erst neuerdings haben die Wahlen zur Nationalversammlung in überzeugender Weise dargethan, wie wenig Anklang die rothe Republik bei der großen Masse der Bevölkerung findet. Jedenfalls wird Deutschland sich in die inneren Händel Frankreichs nicht einmischen. Es ist aber entschlossen, allen etwaige» Vertragsbruchs-Versuchen der Franzosen gegenüber mit Nachdruck seine Interessen zu wahren. Oesterreichische Monarchie. j-s Wien, 22. MLrz. Die Blätter streiten fortgesetzt darüber, ob Oesterreich zu der Siegesfeier in Berlin einen besonderen Vertreter — gleichviel wen — abordnen werde. Daß Graf Bellegarde nur die Glückwünsche zum Geburtstag zu überbringen hat, darüber besteht kein Zweifel. Ich glaube nur das Eine versichern zu können, daß bis jetzt über die Frage, ob Abordnung, ob nicht, ein Beschluß nicht vorliegt. Vermischte Nachrichte«. — Wien, 20. Marz. (Ein Seitenstück zu Zürich.) Die hiesige »Vorst.-Zlg ' berichtet über bedauerliche Vorfälle, deren Schauplatz Baden bei Wien am 18. d. M. gewesen. Dort halten sich nämlich am Abend de» genannten Tage« im »Hotel Stadt Wien' am Naihhau«platz -egen lOODeutsch-Ocsterreicher mit ihren Familien versammelt, um im geschlossenenKreis« derSieg» ihrer Stammesgenossen zu gedenken. Die Versammlung bestand au« angesehenen Bürgern von Baden und Umgebung. Schon die ankommeudeu Gäste wurden am Thore von einer immer wachsenden Meng« mit Zischen und Pfeifen empfangen, da« zuletzt in eine gänzliche Katzenmusik auSartete. Um Vv auf 9 Uhr Abend« kam der BezirkShauplmann v. Müllmau und erklärte: er sei nicht im Stande, die drohmde Menge zu beschwichtigen, und müffe, um de« ärgsten zuvorzukommen, sogleich die Ge sells cha f t schließeu und um deren Entfernung ersuchen. Plötzlich wurde sogar der Haupthah» der Gasleitung abgedreht und die Versammlung, oarunler gegen SO Damm, in Finsternis »ersetzt. Endlich kvmtte die Gesellschaft sich theil» in Wagen, theil« durch ein Hinterpförtchen entfernen. Sech« Personen, worunter drei Damen, flüchteten sich in ein Zimmer de« zweiten Slvckc«, da« auf die Straße ging. Da» Schreien und Lärmen de« Badener Slraßmmod« wuchs aber fortwährend. Schließlich ergoß sich eia Theil der fanatisirlm Menge in da« Hotel, zertrümmerte die Spiegel im Saal, zerstört« die Bilder der Germania und zerschnitt in wahrhaft bübischer Weise die Luch- und Lederbeßandtheile des Reisewsgen« eine« Festgaste«. Gegen Mitternacht verlief sich end- lich die Menge. Von einem chatkrästigen Einschreiten der Sicherheit«» organe, der BezükShauplmannschaft und de« Bürgermeister» war keine Spur! Eine Thatsach«, die weiter keines Kommentar« bedarf. Die Demoustralion war den öehördlichm Organen bekannt, da Vormittag« sämmtliche Pfeifchen »on Baden aufgekauft wurden. Di« Vollstrecker de« Skandal« waren der Au««urf der Badener Bevölkerung, der zu diesem Zwecke für Geld gemiethet gewesen sein soll. Da« ,N. W. Tagbl.' wurde heute k»tifi«zirt, »eil e« anläßlich eine« Berichte« über diese Vorfälle die Andeutung machte, dieselbe« seien in tmdmttö- ser Weise von gewisser Seite »»gestiftet wordm. Witter« ugsbeobachtnugen »er meteorologische» Lrutr-lstell» Karlsruhe. 21. März. vormneirr. Thermometer. Tüchtigkeit in Prozente». Wind. Himmel. W Itter,»,. Mrg«.7Uhr 27- 9 6 - -t- 2.7 0,83 N.NO. bedeckt trüb «>«« » . 27' 9.2'" -t- 9.7 0.60 NL. i. be«. windig «acht« » . 27' 9,4'" -b S.O 085 . klar , 22. März. Mrg«. 7 Uhr 27' 9,8"' -f- 1.3 0,99 O.SO. klar Nebel, Thau M>g«. r » 27« 9.1"' -t-13.6 0.48 NO. heiter RachiS » „ 27' 8/2"' -f- 7,5 0,74 O. ' Verantwortlicher Redakteur: vr.J. Herm. Kroeulein. Die Meininger Hypothekenbank wird in dm nächsten Tagen eine hypothekarische Prämienanleihe emittiren, deren Ziehungsplan uns vorliegt und dem wir Folgende« entnehmen. Die Anleihe im Betrag von 10 Millionen Thalern ist in 4000 Serien i> 25 Obligationen , jede zu 100 Thaler eingktheilt, sie wird mit 4»/, verzinst und mit Prämien innerhalb 56 Jahren getilgt. Die Serienziehungen finden alljährlich am 1. Dezember, die Gewinnziehungen am folgenden 2. Januar statt; dir Haupttreffer belaufen sich aus 80.000 Thaler und in den beide« letzten Jahren sogar aus je 100.000 Thaler, wäyrend der geringste Treffer allmäliz aus 105 Thaler steigt. — Da diese Anleihe statutenmäßig durch gute erst« hypothekarisch« Au«stä«de, dir von de« LandeSkommiffLr kontrolirt werden, gesichert ist, da ferner ein erhebliches Aktienkapital die Solvenz der emittirenden Gesellschaft verbürgt , so erscheint dieselbe für die solide Kapitalanlage um so geeigneter, »I« sie im Berhältniß zu den 4pr»z. bayrischen und badischen Prämienanleihen, sowohl durch billigeren Kur«, wie durch die relativ reichlichere PrämienauSstaltung entschiedene Vorzüge besitzt. Wir werden übrigen« aus diese für den Gruudbesitz wichtige Angelegenheit noch eingehend zurückkomme». Bazar zum Besten der Verwundeten. Bei Gelegenheit de« in Karlsruhe zum Besten der Verwundeten statlgehabten Bazars, dessen Protektorat ich übernommen, wurden mir so viele Beweise der öffentlichen Wohlthätigkei, im Allgemeinen und Zeichen der Ergebenheit zu Theil, daß e« mir sowvhl ei« Herzen«he- dürfniß al« eine «erlhe Pflicht ist, heften» allen Denjenigen zu danken, welche mit größter Bereitwilligkeit ihre Gaben beisteuerten und deren auch nicht die geringste meinem Blick entgangen. Ich «riß, daß e« vor Allem der Zweck de« Bazar« war, welcher die öffentliche Wohl- thäligkeit wach rief; viele Gaden jedoch wurden mir von allen Seiten übermittelt, »on den Bewohnern Karlsruhe'« wie von allen Gauen Bade«», und selbst au« fremden Ländern mit besonder« Anmerkungen — deßhalb fühle ich mich gedrungen, dm herzlichsten Dank besonder« auszusprechen an Alle nah und fern! Da« glänzende Resultat de« Bazar« beweist von neuem, wie groß die Opferwilllgkeit sich auch bei diesem Anlaß erwiesen. Karlsruhe, im MLrz 1871. Prinzessin Wilhelm von Baden. Sirchuuugsrrgebuiß »r» Bazar«. Einnahmen. 1) Eintrittsgelder am 18., IS. und 20. Febr. . 1,302 fl. 54 kr. 2) Erlös au« der Berwerthung der Geschenke und sonstigen, de« Bazar einverleibtm Gegenständ«« . 14,449 fl. 17 kr. 3) Einnahme bei« Buffet.. . 834 fl. 52 kr. 4) Einnahme au« sonstigen Veranstaltungen während de» Verkauf«.. . 138 fl. 11 kr. 5) Geldgeschenke.. 3,509 fl. 11 kr. 6) Geschenke mittelst Nachlaß de« Betrag« von Forderungen. 20« fl. 52 kr. 7) Erlö« au« nicht abzeholten Gewinnen und au« einem Transparentgemälde . 38 fl. 6 kr. Summe aller Einnahmen . 20,529 fl. 23 kr. Au»gaben. 1) Lasten, welche auf der Sinnahme 2, .Berwerthung der Gegenstände' ruhen.1,177 fl. 49 kr. 2) Ausgaben auf da« Buffet. Speisen, Getränke 182 fl. 24 kr. 3) Allgemeine Kosten, Herrichten der gesammten Lokalität sammt den Berkauftplätzen, Ausschmückung, soweit e« nicht dekorative Th-ile betrifft.... 1,019 fl. 16 kr. Summa aller Ausgaben .. 2.379 fl. 29 kr. Die Einnahme beträgt 20,529 fl. 23 kr. Di« »u«gabe beträgt 2,379 fl. 29 kr. Reine Einnahme . 18,149 fl. 54 kr. Außerdem sind an einer Verkaufsbude weitere 735 fl. «ingegangen für von Verwundeten in verschiedenen Lazarrthe» gefertigte Holzarbeiter,, Stickereien u. dgl. lieber diesen Betrag wurde zu Gunsten der Soldaten, welche die Arbeiten fertigten, besonders verfügt. Nachdem Wunsch« der hohen Protektor,,, diese» Unternehmens, Ihrer Kaiserlichen Hoheit der Frau Prinzessin Wilhelm, wurde über den nach- gewiesrnen Reinertrag, wi« folgt, verfügt. Er erhalten : 1) da« Centralkomiter de« badischen Frauen-Ber» ein« dahier mit der ganz speziellen Widmung be- huf« der Einberufung verwundeter und kranker deutscher Offiziere, Mililärbeamten und Soldaten nach Baden zur Verpflegung und zum Gebrauch der warmm Quellen daselbst, sodann zur Anschaffung künstlicher Gliedmaßen für in Folge de« Krieg» krüppelhaft gewordene badisch« Soldaten (vorbehaltlich näherer Bestimmung über die für jede» der genannten beidm Zwecke zu verwendende Summe) . 9,074 fl. 54 kr. 2) der BrrwaltungSrath de» badischen Jnvaliden- »crein«. 4.537 fl. 30 kr. S) für ganz besonder» bedürftige Familien badischer Soldaten, di« gefallen oder invalid geworden find, sollen nach genauen Erhebungen und unter Benehmen mit dezn dahier bestehenden Vereine zur Unterstützung der Angehörigen einberufener Reservisten und Landwehrmänner verwendet werden . 4,537 fl. zy kr. Summe gleich der Reineinnahme 18,149 fl. 54 kr. Karlsruhe, dm 22. März 1871. Da« Komitee. U X.460. Cannstatt. AuSwär- EgML^tigen Verwandten, Freut-den und Bekannten widme ich die betrübende I Nachricht von.dem unerwartet schnel- len Hinscheiden meiner liebrn Frau, Luise Kübeleberle, kcb. Weeber, welche am 21. d. M., Abends 8 Uhr, in Folge einer Lungenlähmung sanft entschlafen ist. Um stille Tbeilnahme bittet, Cannstatt, Len 23. MLrz 1871, Der trauernde Gatte: M. Kübeleberle. ^X.412.2. K e h l. Saarkohleu Durch die Eröffnung des Saarkanals Kd wir in den Stand gesetzt, größere Quantitäten Saarkohlen zu liefern und werden tvir Aufträge prompt au^führen. Kehl, den 20. März 1871. Sirnbacher, Äunz H Comp Handelsschule und kausmönuischeHochschllle zu Gera. Am 13. April d. I. Beginn des neuen Schuljahres für dw Handelsschule (1-- Zjähriger Kur«, 32 Stunden wöchentlich, für Jünglinge von 13-17 Jahren, auch in Verbindung mil Praxis) und dir damit als obere AblheUung in Verbindung stehende Kaufmännische Hochschule (Ijähriger Kurs. 34 Stunden wöchent- lich, Fortbildung für Aeltere als 17 Jahre; akademische Einrichtung: für solche, die kein Rerfhcitszeugnih be- anspruchen, Auswahl unter den Kollegien gestattet), welche beite Schulabtheilungen für sich , oder in Aufeinanderfolge frequmiirt werden können. Penflouat. Dre Rrifhritszrugnifse der Anstalt g-lr-n laut Bundesgesetzblatt Nr. 11.1870, als Qualistkatiansattrste für den einjährigen Frcrwillrgcudtcust ru der Armee. Nahen« durch die Prospekte. Aus Prnstonsstelle« Reflektircnde werden gebeten, ihre Anmeldungen möglich!! bald zu efieklriiren. " den 10. Januar 1871. —^ Direktor vr. Cd. Amthor. V.270. 3 IVeuv PMlit-IMeii empfiehlt V.6S0.7. Mliielw Ii!1MMlI8,ktzlN8l:!M. Theilhaber-Gefuch. T.352.1. Zur Gründung eine« Bant-G-schLflS in Sttaßdr-rg wird von einem gebildeten jungen Mann, der im Banksache sehr bewander: und dem sehr gute Refeunzen zur Serie liehen, ein Kapitalist als stiller oder auch als thäliger Thcilhaber gesucht. Franco-OA-rtm suti k. 8.18 befördert die Expedition Li ses Blatt.«. X.28.9. Darmsiadl. Ein Orgelbuugefchäft ist mit Inventar an einen icl'.dcn Mann billig zu verkaufen oder zu vermischen, und ist der Platz fast keiner Konkurrenz unterworfen. Offerten unrer franko H. Keller in Darmftadt, Pi ow en adestraße 13. _ Lehrlingsstellegesuch. L.402.2. Für einen gesitteten jungen Menschen ans achtbarer Familie. wrlcker mit guten Schulzeugnissen versehen ist, wi d eine Stelle in einem Spezerei- mit> Colonialwaaren-Geschäft gesucht. Gefällige Offerten unter OtriKre L 6 nimmt die Expedition die- se« Bl. entgegen. ll .994 .2. West bösen bei Worms. Feuerfeste Steine in jeder beliebige» Form und Größe, bedeutende Vor- räthe auch aller einschlägigen Fabrikate; großes Lager Feuerfester Erde. Reelle und billige Bedienung wird zngeirchert. Preis- Courant wird aus Verlangen franco übersendet. Friedrich Hirsch, vormals I. V. Müller, Westhofen bei Worms. Verlooslnifl von Psorzhclmrr Goldwaaren etc. Freiwillige «abea ber Fabrikanten daselbst. ZumBeste» -er deutschen Jnvaliden-Stistuna. 500 Gewinne, 350 fl., 250 fl., 200 st., 180 fl. rc. rc. ' Berzerchniß der Gewinn- gratis. — Loose «35 kr, — Ünd zu baden in der G. Braun',che» Hofbuchbandluna in Karl sruhe. x.M. z Kunstverein für das Großherzogthum Süden zu Karlsruhe. Bekanntmachung. X.459. Die am 23. d. M- vorgenommene Vnloosung von Kunstzegcnständen unter die Mitglieder de« Jahre« 1870 batte folgend:« Eegebniß : Gewinn- Nummer. Gegenstand und Name des Künstlers. Ankaufs- Preis. Aktie- Nr. 1 Motive an einem Lands» bei Danzig, O-lg-mäldc von G. Osterrohl u, fl- kr. 475 2 Karlsruhe. Waldinterior, Oelgemälde von Otto 200 3 Sin ding in Karlsruhe . . . Stillleben, Oelgcm. von I. B. Tut- 200 503 4 tine in Karlsruhe. Änhaltischc Landschaft im Winter, Oft- 185 138 5 gemätde von W. Sckröter . . . Mondnacht am Finnischen Meer, Oft- 175 414 6 qcmälde von H. Run sierhjelm . Landschaft, Oftgem. von Wilh. Fries 160 96 7 in Weinheim. Italienischer Lnade, Oelgem. von I. 120 598 8 Grund in Baden. Sonntagsreit», Oelgem. von Frisch 100 553 9 in Btssunaen. Sommerlandschast, Oftgem. von F L. von Riedmüller in Stult- ISO 118 10 gart. Mondnacht, Oelgemälde von I. 100 228 11 Niellsen . Srunnenscene, Oelg. v. W. SchmitI 100 121 12 in Karlsruhe. Hrrdflsrüchte, Oelgem. von Amalii 80 359 . 13 Kärcher rn Karlsruhe . . . . lparthie bei Basel, Oelgemälde von C. 77 100 14 ! Weylser in Karlsruhe . . . . tAm Nachmittag» Oelgemälde von Ed. 60 429 15 ! T e n n c r in Karlsruhe . - - - Äu« dem Schwarzwald, Federzeichnung 60 505 ! vonH. Thoma in München . . 23 36 444 16 dio. 23 36 273 17 dw. 23 36 199 18 die. 23 36 31 19 I dto. 23 36 485 20 dtc. 23 36 376 21 Ein Lnade spielt mit einem Hunde, GypSgruppe vonI. Hirt in Mün- ch'n. 2° 372 Namen der Gewinner. Prof., Wittwe. Gerlinger, Aug., Kaufmann. Printz, A., Bierbrauereibesitzcr. Römhildt, Friedrich, Kaufmann. Pauli, Karl, in Oberachern Pfeil, Gustav. Rentier. Kaiser, vr., prakt. Arzt in Bühl. Gimbcl, Direktor in Ettlingen. Wilhelm, Prinz von Baden. ISiebenpfeifscr, Fabrikant in Ptorzheim. Schabt, Albrccht, Ingenieur, erein zur Förderung der Kunst in Villingen. Die Richtigkeit beurkunden: Karlsruhe, den 23. März 1871. K. Lindner. Friedrich Römhildt. Diese« Srgebniß wird mit dem Anfügen veröffentlicht, daß die gewonnenen Gegenstände bei unftrm Ver- tinrgehilsen R. Zimmermana in Empfang gcnouimcn werden können, beziehungsweise von demselben auf Verlangen alsbald übersendet werden. Der Vorstand. Musikalieu- und Justrumentcu-Handlullg (gegründet in Zürich 1807). Mustkalien-Rbonnement (über 100,000 Nummern). Piano- und Harmonium-LeihanstalL. Straßburg, 18, Domptatz, Bafel, Zürich, St. Gallen. Wir baben die Ehre, dem musikalischen Publikum anzuzeigen, daß wir, um unserer zahlreichen Kundschaft im Rieder-Rhein und Lothringen näher zu lein, neben unsern schweizerischen Häusern ein Zweiggeschäft in Straßburg, 18, Domßlatz, im Lokale der ehemaligen vubois'scheu Musikalienhandlung eröfsneten. E» wird unser eifrigste« Bestreben sein, durch große und gute Auswahl an deutscher, französischer und italienischer Musik, klassischer wie moderner, verbunden mit einem sorgfältig gewählten Lager »vn Pianos» Flügeln, Harmoniums und aller andern Musikinstrumente und Musikrcquistien, sowie sorgfältigste Bedienung zu den billigsten Preisen da« Vertrauen de« geehrten Publikum» zu erhalten und zu verdienen. ML" Viufiklehrer und Institute erhallen besondere Rabattvortdeile. Prospekte und Meiscourante gratis. L 407.1. X.L72. 2. Ditz Itei liacr liöi dlR-^ilunst «rsekeint uoveränäert vie bisher auch im nächsten Quartal täglich rvei mal. vie stdsLck-sttl»8rd« wird fortkadren, über llie krscbeinuogen an5sein k -biete ckes eommerciellen nnck inckustrieilen Redens niedt nur prompt unll »nskübrlich vericdl ru erstatten, sonäern »Ucb in kilti- scber Veis« alle Xudallspnukte kür ein motivirle» vrtdeil ckarrulegeo, voll so also sucd kernerdin ein llevtrst-Orxan kür »Ile Vorkommnisse virldschskllieden Illebens dilcken. Die grossen trbellLrlseltSN vsdsrsiodten über alle ksdlsts llo« vsolsedea Kvtlsovsssas, etie vir, vie alljährlich, sucd beim Lexinoe ckieses ladres vieler al» keilaxen ru unserer Leitung haben erscheinen lassen, verleit vir len neu hiorutretenlen Abonnenten auk ihren uns lieserdald kunlsugedenleo U'uosch unentgeltlich nacdliekero. Hieran virl sich mit lem beginn les nächsten tzuartals lann vielervm eine veder- siedt »Iler in veutscdlanl existirencken Xctien-Ke»ell»eh»rten anl Oomman- lit-Kesellsedakten »uk 4clieo, vacd ihrem vomieil alphabetisch xeorlnet, ansehliesseo, uol verlen vir lerselben »Ile erkorlerlicbeo Kotiren über las Lrunlcapital, lis ksotabilirSt, lie Le- »ellsrhakts-Vorotinle, sovle len leirtev iiechnunxs-tdscdluss divrukögeo, so lass lslurcb ein sehr brauchbare» uol riemlicd unentbehrliches Lompeolium rum hscdscdlsgen geschallen virl. Keden lieser umkankreichen Xbenlreitung mit allen ihren bei lagen killet unsere Horgoa- HslNutst ein politisches blatt im »usgeckekntesten Sinne, velcdes uieht nur susküdrlicd über 4Iles ru berichten, sonflern lurck rerglielerole Lesprecduvg auch »uk lem bediele les politischen I-edens unsere I.eser allseitig ru orientireo bemüht bleiben virl. Unsere keser haben somit keine Veranlassung, neben unserer Leitung noch irgenl ein aoleres politisches klatt ru halten, vie jeiieo Sonntag morgens ersrdeinenüe ,Iürr« äs» I-sbeor" dillet dierru ein umkavxreicdes keuilletonistl- sebe« keidlatt, los sieb in len veitestea Kreisen seit lange eines allgemeinen Leikslls ertreut. vie Xbonnements-Kelingungen kleiden unveräolert. vie Leitung kostet lader vierteljährlich kür Kerl in 2 Idlr. 15 8gr., kür gaor Lreusaen, las übrige veutseblaock unl xavr Oesterreirb 3 Iklr. Lot stör LsrloUiwg blttoo vir, »m V«rvsed»l>u»x«» ru vsrmatstso, geuou »uk leo Iltsl oosoror lotiiog »edlen ru vollou. Xlle ?ost-Lo»tailen nehmen kesreiiuogeo an, hier am Orte »Ile Leiiuogs- Lpeliteure uol lie unterreicdnete Lxpeüitiov üer „kerlloer Lürsell-LettallK". (Odarslo^ten-Strasse Ko. 28.) storilu, im märr i87i. Erziehungsanstalt für Mädchen in Heidelberg. LL24. 2. Der Sommerkur« nuferer Anstalt beginnt den 12. April. Elter«, welche uns ihre Töchter «»vertrauen wolle«, werden ersucht, wegm Mittheilung de« Prospekt« oder um Angabe der Adressen von Familien, deren Töchter ihre Ausbildung in unserm Institute erhallen halt«, sich an un« zu wenden. HriHelberg, im März 1871. Slife und Regine Faller, »löckürake Nr. 109. kölliktlle LeituvZ. Vr in der Gemarkung Breisach, im GänSmätile, neben Josef Gruneisen und Roman Herbst Witlwe. Weil der Erblasser, beziehungsweise die Verkäufer, über den Erwerb dieser Liegenschaften keine Urkunde besitzen, weigert sich der Gemeinderalh dahier, den Ei- genthumsübergang zum Grundbuch «inzutragen und zu gewähren. Auf Antrag de- jetzigen Besitzers werden nuu Alle, welche aus die erwähnte Liegenschaft in den Grund- und Psandbüchern nicht ringettagene dingliche Rechte, lehenrechtliche oder fideikommissarische Ansprüche haben, »der zu haben glauben, aufgisordert, solche innerhalb 2 Monaten anher geltend zu machen , widrigen» sie dem neuen Erwerber gegenüber für erloschen erklärt würden. Breisach, den 11. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Mors. W.95. Nr. 3147. Müllheim. Der Großh. Domänenfiskus besitzt seit unvordenklicher Zeit in der Gemarkung Müllheim nachstehend ausgesührle Liegenschaften , deren ErwerbStitel in dem Grundbuch nicht eingetragen ist: »j Das DomänenverwaltungS-Gebäude, mit Gär- ren , Hosraum und dem der hiesigen Stadtge- meinde auf widerrufliche Weise zur unentgeltlichen Benützung als öffentliche Anlage überlassenen Platze, 255 Ruthen groß, zusammenhängend , und nördlich an die Landstraße und da« NathhauS, südlich an da» Kirchgäßchen und AmtSgebäude, östlich an die OrtSstratze und den Amt«garten, westlich an die Hauptstraße und da- AmtSgebäude grenzend; t») 1 Morgen 268,10 Ruthen Baum- und GraSgar- len beim DomänenverwaltungS-Gebäude; e) 258 Ruthe« Acker aus der langen Fuhre, einerseits Waiscnrichter Stein, anderseits Wittwe Bollin von hier; 4) 220 Ruthen Acker am Schreiberweg, einerseits Reinhard Blankenhorn von hier, anders. Fritz Sehringer van Hügelheim; e) 222,27 Ruthen Acker in der Gewann .Schind- grube', einerseits Karl Bub, Kaufmann, anders. Wittwe Füß von hier; k) 112 Ruthen Wiese im Rosenburger Schloßmättle, einers. Christian Gerber, anders. Johann Hei- denrcich von hier. Da der Gemeinderalh von Müllbeim anläßlich de« Verkauf« domänenärarischen GrundeigenthumS die Gewähr zu ertbeilen verweigert, so werden gestelltem Antrag gemäß alle Diejenigen , welche an de« bezeich- neten Liegenschaften dingliche Rechte, lehcnrechtliche oder fideikommissarische Ansprüche haben, »der zu habe« glauben, ausgefordert, solche binnen vier Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls solche de« neuen Erwerbern, bezw. dem Großh. DomänenstSku« gegenüber für erloschen erklärt würden. Müllheim, den 19. Mär, 1871. Großh. bad. Amtsgericht, vulfter. W.46. Nr. 2710. Staufen. I. S. Emil Pfefserle von Untermünstec- thal . . »egen unbekannte Dritte, ^ . Aufforderung zur Klage betr. Kläger besitzt zufolge Vermögensübergabe seiner El- tern -. .Ein zweistöckige« Wohnhaus samm» Scheuer, Stallung, Schopf, Gemüsegarten und Mattfeld. im Flächengehalt von 1 Morgen 3 Viertel 69 Ruthen und 5 Fuß. neben Trudpert Pfefferte, Neumaaen, Mühle- gißchen, Mühleteich und Thalstraße'. Wegen mangelnder Erwerbsurkunde verweigert da» Ortsgericht den Eintrag und die Gewähr zum Grundbuch. E« werden dcßhalb alle Diejenigen, welche an genannten Liegenschaften dingliche Rechte, oder lehenrechtliche oder fideikommissarische Ansprüche zu haben glauben, aufgesordert, solche innerhalb 2 Monaten dahier geltend zu machen, widrigen» dieselben dem Aufsorderer gegenüber verloren gehen. Staufen, den 8. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Zentner. W.49. Nr. 1190. Schönau. K. Wilhelm Becker von Schönau erhielr aus der Erbtheilung auf Ableben seiner Eltern, Schlosser Dominik Becker und Magdalena, geb. Fritz, von da, nachstehende Liegenschaften : Gemarkung Schönau. 1) Die Hälfte von 2 Viertel Malten im Haselbach, neben sich selbst und der Straße. 2) Die Hälfte von ca. 4Vr Morgen Matten im Graben, nebst der Hälfte einer hölzernen Scheuer, neben sich selbst und Johann Friedrich. 3) Der 4. Antheil von einem Morgen Wald , gemeinschaftlich mit Michael Schlagerer, Hugo Böhler und Fridolin Slaiger, in Gurgel, neben Xaver Nulto und Moritz Böhler. Wegen mangelnden Eintrags zum Grundbuche ergeht aus kl. Antrag an alle Diejenigen, welche an genannte Liegenschaften in den Grund- und Pfandbü- cheru nicht eingetragene dingliche Rechte, lehmrechtliche »der fideikommissarische Ansprüche zu haben glauben, die Aufforderung, solche binnen 2 Monaten dahier geltend zu machen, wiorigms dieselben dm jetzigen Besitzern gegenüber für erloschen erklärt würden. Schönau, de« 9. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Wrisser. W.127. Nr. 4400. Bruchsal. Auf Antrag de« Kranz Josef Steg mütler von hier und gemäß 8 684 ff. P.O. werden alle Diejenigen, welche an dem auf hiesiger Gemarkung gelegenen Grundstücke oessel- ben — 1 Vrtl. Wiesen aus den Forftwiesen, einers. selbst, anders. Färber Loe« — in den Grund- und Psandbüchern nicht eingetragene, auch sonst nicht bekannte dingliche Rechte, lehmrechtliche oder fideikom- miffgrische Ansprüche haben, »der zu haben glauben, aufgesordert, solche binnen 2 Monaten anher geltend zu machen, andernfalls solche dem neuen Erwerber gegenüber für erloschen erklärt würden. Bruchsal, den 14. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Schätz. W.126. Nr. 4500. Bruchsal. Aus Antrag der Valentin Müller Wwe., Joses«, geb. Staufslin- ger, von hier und gemäß 8 684 ff. P.O. werden alle' Diejenigen, welche an den auf hiesiger Gemarkung gelegenen yachverzeichnelm Liegenschaft!» in dm Grund- u«d Pfandbüchern nicht eingetragene, auch sonst nicht bekannte dingliche Rechte, lehenrechtliche oder fideikom- missarische Ansprüche haben, oder zu haben glauben, aufgesordert, solche binnen zweier Monates anher geltend zu machen , andernfalls dieselben dm neuen Erwerbern gegenüber verloren gehen. Berzeichnrß der Liegenschaften. 1) 39 Rrh. Weinberg im Arzet, einers. Jakob Lang, anders. Schlosser Gimmel; 2) 1 Vrtl. Weinberg im Niesmer, einers. Adam Langle, anders. Michael Siegel'« Erben; 3) 1 Vrtl. 1 Rlh. Weinberg in der Silberhölle, einers. Gg. Kappelhöser, anders. Ehegemein- schast; 4) 1 Vrtl. 3 Rlh. Weinberg r« ober« Zaisenthal, ejneri. Wiltwe Neubcck, anders. Gg. Joses Ihle; 5) 1 V.tl. Weinberg im ober» Heubühl, einers. , Karl Weber, anders. Mar Werle. Bruchsal, den 14. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Schätz. W.134. Nr. 2972. Breisach. Nachdem auf unsere LufsorOerung vom 19. Dezember v. I., Nr. 11,338, in Nr. 11 diese» Blattes, Rechte und Ansprüche der dort genannten Art an die erwähnten Liegenschaften nicht gellend gemacht worden sind, werden solche den jetzigen Besitzern, Augustin, Joses, Johann, Magdalma und Agatha Ussheit von Wasenweiler gegenüber für erloschen erklärt. Breisach, den 13. März 1871. Großh. dad. Amtsgericht. Mors. W.138. Nr. 2833. Bühl. Da auf die Aufforderung vom 31. Dezember 1870, Nr. 11,731, innerhalb der gesetzten Frist keine Rechte und Ansprüche geltend gemacht worden find, werde» die bezcichneim Rechte und Ansprüche gegenüber dem Graph. D«mä- nenstSkuS für verloren erklärt. Bühl, den 15. Mär, 1871. Großh. da». Amtsgericht. Eicher. W.106. Nr. 2110. Rastatt. I. S. Josef Haller Wiltwe von Oberweier gegen unbekannte Dritte, Aufforderung betr. Josef Haller Wittwe, Aurelia, geb. Wächter, von Oberweier besitzt ohne ErwerbStitel auf der Gemarkung tvberweier, in denHaßlichreben, Plan Nr. 10, Kat. Nr. 1788, 43,5 Ruthen Reben, neben Johannes Haas und Thomas Eisele. — Wem an diesem Grundstücke dingliche Rechte, lehenrechtliche oder fideikom- miffarische Ansprüche zustrhen, hat solche binnerr 2 Monaten geltend zu machen, widrigenfalls solche einem nmm Erwerber oder Unterpfandegläubiger gegenüber für erloschen erklärt würden. Rastatt, dm 10. März 1871. Grotzb. bad. Amtsgericht. Pf aff. W.151. Nr. 1226. GerlachShcim. Beschluß. Auf die diesseitige Aufforderung vom 22. Dezbr. v. I. hat Niemand Ansprüche der darin angegebenen An erhoben, weßhalb solche gegenüber de« Mathe« März in Königshofen für erloschen erklärt «erden. GerlachSheim, den 2. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Begl.: Hemmrich. W.160. Nr. 3498. MoSbach. In Sachen der Gemeinde Obrigheim gegen Unbekannte, Aufforderung betr. Nachdem auf die diefseitige Aufforderung vom 3. Dezember v. I., Nr. 18,045, keine Ansprüche der in derselben dezeichneten Art an den dort bezeichnet«! Liegenschaften innerhalb der gesitzlichen Frist geltend gemacht worden find, so werden die etwa doch besiehm- de« Ansprüche der Aufforderndm gegenüber als erlo- jchen erklärt. Mosbach, den 3. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. S ch l e h n e r. «.109. Nr. 3420. Stock ach. Nachdem in Folge diesseitiger Aufforderung vom 1. Januar 1871, Nr. 269, innerhalb der bestimmten Frist keinerlei Ansprüche auf die dort dezeichneten Liegmichastm des entmündigten Johann Streit von Schlatt u./Kr. angemeldet worden sind, so wird erkannt: ES seien diese Ansprüche gegenüber dem jetzigen Besitzer als erloschen zu erklären. Stockach, den 14. März 1871. Großh bad. Amtsgericht. Jacob. W.45- Nr. 1599. Ueberlingen. Nachdem auf tue Aufforderung vom 17. Juni 1870 , Nr. 4489, eine Anmeldung nicht »folgt ist, so werden die dort aufgeführten Rechte und Ansprüche an die genannten Liegenschaften der kathol. Pfarrer und Kaplanei zu Stockach gegenüber für erloschen erklärt. Ueberlingen, den 7. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. D i e t s ch c. W.50. Nr. 2577. Wies loch. I. S. de» evangelischen Kirchmgemeinderathes Schaffhauscn, Namen» der Pfarrei daselbst, Klägers, gegen unbekannte Dritte, Beklagte, Aufforderung betr., werden, nachdem innerhalb der zweimonatlichen Frist keine in der diesseitigen Aufforderung vom 17. November v. I., Nr. 8962, dezeichneten Rechte an die dort genannten Liegenschaften geltend gemacht wurden, alle derartigen Ansprüche der evangelischen Pfarrei Schatthsnsea gegenüber für erloschen erklärt. WieSloch, den 9. März 1871. Großh. dad. Amtsgericht. Erter. Gante». W.188. Nr. 2255. Gernsbach. Gegen das Vermögen dr« Sebastian Käst von Reichenthal haben wir Gant erkannt, und e« wird nunmehr zun» Richtigstellung«- und Vorzugsverfahr,» Tagfahrt ande- r-umt aus Mittwoch den 5. April d. I., Vormittag« 9 Uhr. Es werden alle Diejenigen, welche au« was immer für einem Grunde Ansprüche an die Gantmafse ma». che» wollen, aufgesordert, solche in der angesetzten Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelden, und zugleich ihre etwaigen Vorzugs- oder Unterpfandsrechte zu bezeichnen, ftwie ihre Bewei-urkunden »orzulegen oder dm Beweis durch andere Beweismittel anzutreten. In derselben Tagfahrt wird ein Maffepfieger und ein GläubigerauSschnß ernannt, und ein Borg- oder Nachlaßvcrglnch versucht werden, und es werden in Bezug auf Borg.^.gleiche uns Ernennung des Maffe- pfleger« und GläudtgerauSschusses die Nichterscheinen- dm als der Mehrheit der Erschienenen beilrcrend angesehen werden. Die im AuSlande wohnenden Gläubiger haben längsten» bis zu jener Tagfahrl einen dahier «ohnendm Gewalthaber für den Empfang aller Einhändigungen zu vesteum, weiche na... den Gesetzen der Pattei selbst geschehen sollen, widrigenfalls alle weiteren Verfügungen und Erkenntnisse mit der gleichen Wirkung, wie wenn sie der Partei eröffnet wären, nur an dem Si- tzungSotte des Gerichts angeschlagen würden. Gernsbach, den 18. März 1871. Großh. bad. AmiSgericht. Fr. Mallebrein. W.176. Nr. 4243. Mosbach. Gegen Müller Franz Reiß von Fahrenbach haben wir Gant erkannt, und eS wird nunmehr Tagsahrt zum Richtigstellung«- und Vorzugsverfahren anberaumt auf Freitag den 14. April l. I., srüh 8 Uhr.tz ES werden alle Diejenigen, welche au« was immer für einem Grunde Ansprüche an die Gantmasse machen wollen, aufgefordert, solche in der angesetztcn Tagfahrt, bei Vermeidung de« Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumeldm und zugleich ihre etwaigen Vorzugs- oder Unterpfandsrechte zu bezeichnen, sowie ihre Beweisurkunden vorzulcgen oder dm Beweis durch andere Beweismittel anzutreten. In derselben Tagfahrl wird ein Maffepfieger und ein GläubigeranSschutz ernannt und ein Borg- oder Nachlaßvergleich versucht werden, und e« sollen in Bezug aus Borgvergleiche und Ernennung de« Maffepfieger« und GläudigerauSschusseS die Nichterscheinenden als der Mehrheit der Erschienenen beitrelend angesehen werden. Die im Ausland« wohnenden Gläubiger haben längstens bis zu jener Tagfahrt einen dahier wohnenden Gewalthaber für den Empfang aller Einhändigungen zu bestellen, welche nach dm Gesetzen der Partei selbst geschehen sollen, widtigenfalls alle weiteren Verfügungen und Erkenntnisse mit der gleichen Wirkung, wie wenn sie der Partei eröffnet wären, nur an dem Sitzungsone des Gericht« angeschlagen, beziehungsweise denjenigen im Auslande wohnenden Gläubigern,' deren Aufenthaltsort bekannt ist, durch die Post zuge- smdet würden. Mosbach dm 17. Mär, 1871. Großh. bad. Amtsgericht. S ch l e h n e r. W.124. Nr. 1548. Neckargemünd. , Die Gaur gegen Bernhard Knauf von Kleingemünd betr. Beschluß. Alle diejenigen Gläubiger, welche ihre Forderungen vor oder in der heutigen Tagsahrt nicht angemeldet haben, werde» hiermit von der vorhandenen Masse auSgeschloffen. Neckargemünd, den 15. März 1871. Großh. bad. AmtSgeiicht. v. Braun. KSflein. W.79. Nr. 6122. Freiburg. Alle diejenigen Gläubiger, welche in der Gant gegen Kaufmann Emil Doub« von Freiburg ihre Ansprüche vor oder in der heutigen Tagsahrt nicht angemcldet haben, werden hiermit von der vorhandene« Masse au-geschloffm. Freiburg, den 13. März 1871. Großh bad. Amtsgericht. Dietz. W.150. Nr. 2483. Schopfheim. Alle Diejenigen . welche vor und in der heutigen Tagfahrl ihre Ansprüche an die Gantmafse deS Färber Marlin Hummel in Wehr nicht angemeldet haben, werden hiermit von der Gantwaffe ausgeschlossen. Schops- heim, den 14. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. K i l g e n st e i «. vcrmogmSabsonVeruuge«. «145. Eiv^amm.Nr. 156. Villingen. In Sachen der Ehefrau de» Karl Hauser, Karolino, geb. Bauman», in Villingm, Klägerin, gegen ihren Ehemann von da, Beklagten, wegen Ehescheidung w«r- dm beide Theile zum Versuche einer gütlichen Beilegung der Streitigkeiten «us Mittwoch den 3. Mai b. I., Vormittags >/,9 Uhr, vor den Unterzeichneten Gericht-Vorstand geladen. Der stachlige Beklagte erhält hievon Nachricht. Villingm, den 15. März 1871. Großh. bad. KreiSgericht, Civilkammer. B a s s e r m a n n. „ Stein. W.203. R.Nr. 1326. Civ-Kammer. Waldshut. Die Ehefrau des Johann Frey von Blumegg, Thekla, geb. Wolf, hat gegen ibrcn Ehemann Klage auf Vermigensabsondernng erholen. Zur mündlichen Verhandlung wird Tagsahrt auf Donnerstag den 27. April d. I., Vormittags 8 Uhr, angeordnet; wa« zur Kenntnißnahme der Gläubiger veröffentlicht wird. WaldShut, den 20. März 1871. Großh. bad. KreiSgericht. Junghann«. Uibel. W.148. Nr. 966. Karlsruhe. Die Ehefrau de« Landwirths Eduard Reifs von Oberhausen hat gegen ihren Ehemann Klage auf Vermögensabsonderung erhoben, und ist auf Donnerstag den 1. Mai 1871. Vormittags i/F Uhr, Tagfahrt zur Verhandlung anberaumt. Dies wird zur Kenntnißnahme der Gläubiger öffentlich bekannt gemacht. Karlsruhe, dm 16. März 1871. Großh. bad. Kreis- und Hofgericht, Civilkammer U. Der Voi sitzende: vr. P u ch e l t. A. H. Leiber. W.121. Nr. 580. Lörrach. Durch Urtheil vom Heutigen, Nr. 580, wurde die Ehefrau de» Blechner« Franz Xaver Danksinn, Adelheid, geh. Gerold, von Lörrach für berechtigt erklärt, ihr Vermögen von demjenigen ihre« Ehemanne» abzuson- dern; wa« zur Kenntnißnahme der Gläubiger de« Beklagten bekannt gemacht wird. Lörrach, den 9. März 1871. Großh. KreiSgericht, Civilkammer. Geppert. Greifs. W.164. Nr. 5383. Pforzheim. 1) Wird da« Gantveifahren gegen Graveur Aug. Fischer hier wegen Mangels an Massevermögcn aufgehoben. 2- Wird gemäß § 1060 P.O. erkannt: Die Ehefrau des GemeinschulderS, Pauline geb. Brenner, sei berechtigt, ihr Vermögen von jenem ihres Ehemannes abzusondern. V. R. Wl Pforzheim, den 13. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. I. B u ß. Hügel. verscholl enheitSversahrm. W82. Nr. 1991. Kenzingen. Jakob Eerauer von WeiSweil, welcher im Jahr 1855 nach Amerika ausgewandert ist und seit 1862 keine Nachricht mehr von sich gegeben hat, wird aufgefordert, seinen Aufenthaltsort binnen einem Jahre dahier anzuzeigen, widrigenfalls er für verschollen erklärt und sein Vermögen seinen nächstberechtigten Erben gegen SicherSeitrleistung in fürsorglichen Besitz gegeben würde. Kmzingen, den 13. März 1871. Großb. bad. Amtsgericht. S t i g l e r. Suttnündigongm. W.161. Nr. 2818. Villingen. Andrea« Thvma vo» Villingen wurde durch diesseitiges Erkennt» iß vom 3. ». M, Nr. 1137, wegen Wahnsinn« entmündigt. Zu dessen Vormund ist Baptist Reichert von hi« ernannt. Villingm, den 15. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. B u i s s o n. F. Kuhn. W.155. Nr. 2077. Ettlingen. Durch diesseitiges Erkmntniß vom 6. März d. I., Nr. 1928, wurde Theresia Speck vnn Ettlingen wegen bleibender Ge- müthsschwäche entmündigt; wo« hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Ettlingen, dm 14. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Richard. W.165. Nr. 1922. Kork. Jakob König, ledig, von Diershei« wurde unterm 6. v. Ml«, wegen GemüthS- schwäche entmündigt und Trautenwirih Friedrich König von dort als Vormund für dmselbm ausgestellt. Kork, dm 16. März 1871. - Großh. bad. Amtsgericht. R a m st e i n. Erbciuweisunae«. W.174. Nr. 3493. Engen. Nachdem auf da« Ausschreiben vom 21. Jan. d. I., Nr. 1182. eine Einsprache nicht erhoben wurde, wird die Johanna Hamburger, Wittwe de« Meinrad Glatt von Hil- zingen, nunmehr in Besitz und Gewähr der Lerlaffen- schaft ihre« j- Ehemannes eingewiesen. Engen, den 9. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Schmitt. W.118.1. Nr. 2025. Kenzingen. Die Wittwe de« Schmieds Joses Motz, Agatha, ged. Siegle» von Wyhl hat um Einweisung in Besitz und Gewähr der Verlassenschaft ihre« verstorbenen Ehemannes gebeten. Diesem Gesuche wird entsprochen, wenn nicht innerhalb 4 Wochen Einsprache dagegen vorgebracht wird. Kenzingen, den 14. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. S t i g l e r. W.129.1. Nr. 2102. «chern. Die Wittwe de«-j Erasmus Schütt von Renchen, Maria Anna, geb. Weber, bat um Einweisung in Besitz und Gewähr der Verlassenschaft ihre« i Ehemannes gebeten; diesem Gesuche wird stgttgegeben, wenn nicht innerhalb 2 Monaten dagegen Einsprache erhob«» wird. Achern , den 16. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Himmel. W.175. Nr.2014. Kork. Die Wittwe de« Sa- muel Bodenheimervon Rheinbischofsheim, Mina, geborne Felsenstein, hat um Einsetzung in Besitz und Gewähr der Verlossenschaft ihre» Manne« nach- gesuchk. Diesem Gesuche wird entsprochen werden, wenn nicht binnen 8 Wochen Einsprache erhoben wird. Kork, den 18 März 1871. Großh. bab. Amtsgericht. R, m st r i n. D.171. Nr. 1862. Ettenheim. Der Grvßh. Fisku« hat um Einweisung in B-sitz und Gewähr der Perlaffenschaft de« Roman Maier von Dörlinbach gebeten. Diese« Gesuche wild entsprechen werte», wenn nicht binnen zwei Monaten Einsprache dagegen erhoben wird. Ettenheim, den 16. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. S ch r e m p p. W »l p e r t. W.136. Nr. 661b. Mannheim. Nachdem der diesseitigen öffentliche» Aufforderung v»m 6. Januar l. I., Nr. 669, ungeachtet keine Einwendungen erfolgt find, wird nunmehr Franziska Heikel Wittwe, ge- dorne Menge«, in die Gewähr der Berlafseujchaft ihre« Ehemannes. Bürgers und Bäckermeister« Joh. Heikel von hier, eingewiesen. Mannheim, den 16. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Ullrich. Urkdorlavunge«. W113. Ettlingen. Josef Vogel von Busenbach ist am Nachlasse seine« -j- Bater«, de» Wittwer« Ignaz Vogel von da, erbberechtigt und dessen derzeitiger Aufenthaltsort dahier nicht bekannt. Derselbe oder seine Rechtsnachfolger werden hiermit aufgefordert, sich innerhalb 3 Monaten bei Unterzeichnetem Notar anzumelden, widrigenfall« dir Erbschaft Denjenigen zugctheilt würde, welchen sie zugekommen, wenn er, der Vorgeladene, zur Zeit de« Erbaasall« nicht mehr am Leben gewesen wäre. Ettlingen, dm 15. März 1871. Großh. Notar o k l e r. W.111.1. Kappelrodeck. Wilhelm Früh von Oberachem, welcher im Jahr 1864 im Kriege in Amerika umgek»mmm sein soll, ist zur Erbschaft seiner am 14. November 1870 verlebten Mnhme, Friedrich Lang Ehefrau, Karolina» geb. Früh, von Ober- achern berufen. Derselbe wird, da über seinen Tod nicht« Nähere« bekannt ist, zu der BermögenSauf- nahme und dm TheilungSverhandlungen mit dem Anfügen öffentlich vorgeladen, daß, wenn er binnen drei Monaten nicht erscheint, die Erbschaft Dmen zugetheilt werden wirb, welchen sie zukäme, wenn er zu» Zeit de« Erbanfall« nicht mehr am Leben gewesen wäre. Kappelrodeck, den 15. März 1871. Heckmann, Notar. W.114. Wald-Hut. FrarizHosefHaselwan- der, Uhrenmacher, und Fidel Haselwander. Land- wirlh, beide von Gurtweil, find zur Erbschaft ihre« am 25. Dezember 1870 verstorbenen Vaters, des Landwind« Kornel Haselwander ron Gurtweil, berufen. Da ihr Aufenthaltsort unbekannt ist, s» werden sie hiermit aufgefordert, sich binnen drei Monaten zur Empfangnahm« der ihnen anerfallcnen Erbschaft um so gewisser zu melden, als sonst nach Umfluß dieser Zeit die Erbschaft lediglich Denen überwiesm werden müßt«, welchen sie zukäme, wenn sie, die Borgela- dcnm, zur Zeit de« Erbansalls nicht mehr gelebt hätten. WalbShut, den 10. Mär, 1871. Großh. Notar K n o ch. W.119. Zwinge ii der g. Philipp und Katharina, Bkckle von Zwingenb-rg find zum Nachlaß ihres am 6. Februar 1871 verstorbenen Bruders Niko- leus B öckle, ledig, von Zwingenberg als Erben berufen. Da derm gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt ist, so werden dieselben hiermit zu den ErbtheilungS- verhandlungen mit Frist von drei Monaten mit dem Bedeuten öffentlich vorgeladm, daß im Fall« ihres Nichterscheinen« da» Vermögen lediglich Denjenigen zugetheilt würde, welchen c« zukäme, wenn sie, die Geladenen, zur Zeit des Erbansalls nicht mehr am Leben gewesen wären. Neunkirchm, den 15. März 1871. Großh. Notar Heß. HaudelSregister-EiutrSge. W.60. Mannheim. In da« Handelsregister wurde unterm Heutigen eingetragen: O.Z. 327 de» Ges Reg. Ehevertrag zwischen Abraham Löwenberger, Theilhaber der Handelsgesellschaft .Sator, Löwen- be»ger u. Neumann' und der Emilie Millstätter, rl. ch. Bruchsal, den 25. Mai 1870, dessen Art. 1 lautet: »Alle« gegenwärtige und zukünftige Vermögen der Brautleute mit den etwa darauf haftenden Schulden wird von der Gemeinschaft au«- gefchloffen und als verliegenschaflet erklärt bis auf den Betrag von 100 fl., welchen jeder Theil der Gemeinschaft überläßt. L.R.S. 1500'. O.Z. 383 des Ges.Reg. Ehevrrtrag zwischen Leopold Neumann, Theil- Haber der Handelsgesellschaft .Sator, Löwen berge« u. Neumann' untKaroline Gerson, kl. ä. Bruchsal, den 12. Oktober 1869, welcher in Art. 4 bestimmt: .Jede« der Brautleute wirft von feinem Ber- mögen-beibringen den betrag von 50 fl. in die Gemeinschaft ein, alle» übrige, jetzige und künftige , liegende und fahrende Vermögenseinbringen der Brautleute mit den darauf haftenden Schulden wird von der Gütergemeinsch ft ausgeschlossen.' Mannheim, den 2. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Ullrich. W.67. Nr. 1513. Neckargemünd. Unter O-Z. 7 wurde in da« diesseitige Gesellschaftsregister pingetragen: Eementsabrik Neckargemünd von L. Schweizer und Compagnie. Theilhaber sind: Louis Schweizer von Mannheim, z. Z. hier, und Wilhelm Wittwer ron Bödig- heim. Jeder derselben darf Namens der Gesellschaft für sich allein Verträge abschließcn bis zum Betrag von 25 fl., über diese Summe hinaus ist die Zustimmung beider Gesellschafter nölhig. In dem unterm 5. Januar 1869 zu Heidelberg gefertigten Eherertrag zwischen Louis Schweizer und Frieda Krede ll von hier ist fetzgefttzt: Die Brautleute wählen die Gütrgemcinschaft mit dem Geding, daß das gegenwärtige und künftige liegmschaftliche und fahrende Aktiv- und Passivvcrmögen bis zur Summe von 25 fl., welche jeder Theil in die Gemeinschaft wirft, von der Gemeinschaft ausgeschloffen sei. Der Ehevertrag vom 10. Mai 1S56 zwischen Wil- j Helm Wittwer und Wilhelmine Lochner von Alr- wicSloch besagt: Die Eheleute wählen die gesetzliche ! Gütergemeinschaft, jedoch mit dem Geding, daß alle« fahrend« Vermögen beider Ehegatten, und waS Jedem derselben ctwa künftig durch Erbschaft oder Schenkung zusälll, mit den daraus ruh.«den etwaigen Schulden bi« aus die Summe von 50 fl. von der Gemein- i schaft ausgeschlossen und für verliegenschaflet erklärt wird. Diese Summe oder den Werth von 50 fl. wirft jeder Ehega te in die Gütergemeinschaft, und soll der Rück- rrsatz de« gegenseitig fahrenden vermögen- dereinst nicht im Stück, sondern nur nach dem Anschlag gescheht». Neckargemünd, den 13. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. v. Braun. Käflein. LtrafrechlSpfiege. und lliadubnnoTN. W.LIZ.b. Nr. 3471. DonaueUingrn. Unter Bezug aus unser Aueschreiben vom14.d.M., Nr. 3223, machen wir bekannt. daß der zur Fahndung Ausgeschriebene wahrscheinlich nicht kaver Schweizer heißt, sondern einen falschen Namen angegeben hat. Donaueschingen. dm 21. März 1871. Großh. bad. Amtsgericht. Zepf. W.217. Nr. 1973. Karl,r«he. I. U. S. gegen Hugo Deschlevon RadolfSzell wegm Desertion. Unser AuSschreiben in der Karlsruher Zeitung Nr. 74 wird hiermit zurückgenomme», da Rubrikat sich gestellt hat. Karlsruhe, den 20. Mär, 1871. Da« Gericht der Ersatztruppen. Der Kommandeur: Der Divisions-Auditeur: Götz, Frhr. v. Reichlin. Ä«aeral«ajor. UrthrilSverkünVuuge». W. 163. Nr. 719. Baben. I. A. S. gegm Burkard Wunsch von Oberndoif, wegm Rechnersuntreue. wird aus gepflogene Hauptve,Handlung zu Recht erkannt; Der Angeklagte sei der Rechner-untreue schuldig zu erklären, deßhalb zu einer ArbeitS- hauSstrase von drei Jahren oder zwei Jahren Einzelhaft, zur Dienstentlassung , wie zur Tragung der Kosten des gerichtlichen Verfahren« und der UrtheilSvoll- streckung zu veruriheilen. V. R. W. Baden, dm 10. März 1871. Großh. ba». Kreisgerichl — Strafkammer. v. R o t t e ck. Heil. Verwaltungsfachen. Polizrisatp». L.291. Nr. 1889. Breisach. Schreiner und Waiseiuichter Simon Buch von Breisach wird als Agent der Frankfurter Versicherungsgesellschaft Provi- dmiia für diesseitigen Amtsbezirk bestätigt. Breisach, den 14. März 1821. Großh. bad. Bezirksamt. Schindler. r.425 Nr. 2233. Adelsheim. Die Gottlieb Egner'S Witlwe, Margaretha, geborne Keller, vom WemzrShot beabstchligk, mit ihren drei minderjährigen Kindern, Johanna, Karolina und Heinrich Egner, nach Amerika auSzuwandern. Dieselbe wird nach Ablauf von3Tagen den Reisepaß erhalte«; was wir hiermit zur Kcnnt- niß etwa vorhandener Gläubiger derselben dringen. Adel-Heim, den 20. März 1871. Großh. bad. Bezirksamt. Pfister. T 364. Nr. 1839. Kenziogen. Dem Josef KurruS von Endingen wurde die AuSwanderungS- eilaubniß nach Amerika ertheilt, nachdem sich für seine etwaigen Schulden sein Vater Josef Kurru« von da verbürgt hat. Kcnzinge», dm 14. März 1871. Großh. bad. Bezirksamt. W a l l a u. L.367. Nr. 2087. Schönau. Dem Reinhard Srrittm alter von Entenschwand wurde ein Paß zum Zweck einer Reise nach Amerika unter dem Heutigen erlbeilt, nachdem sein Vater Marzell St rittmatt er die Sammt Verbindlichkeit für etwaige Schulden desselben übernommen hat. Schönau, dm 17. März 1871. Großh. bad. Bezirksamt. Siegel. X. 438. Nr. 1904. Walldürn. Josef Ott Ehefrau, Theresia, geb. Volk, sowie deren Tochter Karolina Ott von hier erhielten unterm Heutigm Reisepässe nach Nordamerika, nachd:« sich Josef Olt von da für etwaige nachkommmde Schuld« haftbar erklärt bat. Walldürn, den 16. März 1871. Großh. bad. Bezirksamt. Hördt. AScani. Gemeinüesaihen. X.398. Nr. 1921. Brette». Der seitherig« Bürgermeister Konrad Man »Herz von Münzesheim wurde als solcher wieder erwählt und heute verpflichtet. Breiten, den 20. März 1871. Großh. bad. Bezirksamt. Spangenderg. X.354. Nr.44S1. Pforzheim. Die Bürgermeisterwahl dahier betr. Der seitherige II. Bürgermeister drr Stadt Pforzheim, Herr Loui» Franzmann, wurde unter« 20. Februar d. I. wieder gewähll und al« solcher heute verpflichtet. Pforzheim, den 15. März 1871. Großh. bad. Bezirksamt. H e d t i » g. Auoküudiguug v«n ifrael. ReligiooSschulstellm. L.380. 1. Berwangen. I» der israelitischen Gemeinde Berwangen, Amis Eppingm, ist die Rcli- gionslebrerstelle, welche mil Vorbei«- und Schächter- dicnji verbunden ist, mit einem jährlich fixen Gehalt von 265 fl., nebst freier Wohnung, Schulgeld und noch sonstige» Gefällen, wieder zu besetzen. Bewerber können sich jeden Tag unter Vorlage ihrer Zeugnisse beiui Cynagogenralh anmelden. Berwangen, den 19. März 1871. Der Synagogenrath Abraham Hahn I. L.426. Nr. 14. Brette». Bei der ifrael. Gemeind« Bauerbach, Synogogmbrzirk» Breiten, ist der Religionsschuldienst, mit welchem ein fester Gehalt von 350 fl., 1 fl. 12 kr. Schulgeld, frei« Wohnung für «inen unverheiratheien Lehrer nnd der Borsängerbimst sammt dm davon emfließmdm Gekällen verbunden ist, zu besetzen. Bewerbung innerhalb 4 Wochen durch die bei reffen den Rabbinate unter Vorlage der vorschriftsmäßigen Zm niffe bei der Bezirkssynagoge Brette«. Verwischt- B-kan«s«s»cdung-». L.120.2. Steinbach. Liegenschaftsversteigerung. In Folge richterlicher Verfügung werden dem August Reis, Müller von Neuweier, am Mittwoch den 19. April d. I., Nachmittag« 2 Uhr, im Rathhause allda öffentlich versteigert und mbgiltig zugeschlagm, wenn der Anschlag ober mehr geboten wird: 1) Ein Wohnhaus mit Mahlmühle unb Oekooomiegebäud«, 2 »eller. Scheuer, Stallung und ca. 20 Rüchen Hos- raithe nebst 1 Vrtl. Wiese» und ca. 3 Vrtl. Acker mil Odstbäume», oben im Ort Neuweier, nede» Joses Eckstein und Nepomuk Reiß, unten Bach, oben sich au-spitzmd, tarirt . 2) 8 Ruthen Acker am Langacker, neben Julian Bellen und Mainrad Himmel, tarirt . 3) V, Vrtl. Acker am Eesterseld. «eben Rudolf Peter nnd Lehrer Miliner, tax. ... . 4) IV, Sleckhausm Reben i« Wcide- acker, neben Thaddäus Himmel und Lorenz Knopf, lax. 5) 1 Stcckhaufcn Reben im Raumthal Vorgeländ, neben Kart Leppert und Nepomuk Reiß, tax. 6) 2 Steckh. Reben in der Dursthald, neben Aloi« Peter und Anion Kolb, tax. 7) 8 Ruth. Reben in der Berndach, neben Johann Fritz und Bernhard Main, tar.. 8) 4 Steckhaufen Rebm im Münckberg, neben Anton Brich und Karl Brich, tax. 9) IV» Steckh. Reben in der Dursthalr, »eben Nepomuk Reiß und Franz Belte», tar. 10) 2 Vrtl. Matten im Schleierthal, bei- dersei:« Johann Fritz, tar. . . . Steinbach, den 22. Februar 1871. Großh. Notar _ Aigeltinger. L.439. 1. Bruchsal. Liegenschafts - Versteigerung. In Folge richt-rlicher Verfügung werden die nach» bmannlen Liegenschaften de» Ziegler« Michael Mech - ler zu Obcrgrombach im dortigen Nalhhauie am Montag den 17. April 1871, Vormittags 10 Uhr, öffentlich zu Eigenthum vei steigert und mbgiltig zuge- schlagm, wen« mindestens ber SchätzungSxrei« geboten wird, al«: o) Ein noch nicht vollständig auSgebau- te« Wohnhaus mil gewölbtem stell«, Ziegelbrrnnvfen und zwei Trockcn- jchoppen, an der nach Untergrombach führenden Straße gelegen, rar. . . 2000 fi. b) 12V, Ruthen beim Hause liegender Gras-und Banmgartm, tar. . . 100 fl. zusammen 2100 fl. Bruchsal, den 10. Mär, 1871. Großh. Nciar Köllenberger. X.379. Lörrach. Stetgmmgs - Ankündigung. In Folge richterlicher Verfügung werden der Johann Georg Fidel» Ehefrau von Hüsingen am Mittwoch d r.n 19. April d. I., Vormittag« 11 Uhr, im Rathhau« zu Hüsingen die nachbeschriebenm, in der erste» SteigerungSlagfahrt unverkauft gebliebenen Liegenschaften einer nochmaligen Versteigerung auSgrfetzt, wobei der Zuschlag dem sich ergebenden höchsten Gebot ertheilt werden wird, we»n solche« auch unter dem Schätzung-Preis bleiben sollte. 1. 1 Morgen 3 Vrtl. 18 Ruth:« Acker auf dem Grub- rain. 600 fl. 2. 36V,o Ruthen Rebm im Rebacker . . . 100 fl. Lörrach, den 13. März 1871. Der Großh. Notar _ Huber. _ L.233.2. Donaueschingen. Vorarbeiten für eine Straße von Äönigsftl- nach Peterzell. Die Aufnahme eines GüterplanS im Viooo für dir abgesteckte, circa 1 Stunde lange Slraßentinie von KönigSfcld bi« zum sog. Schoren bei Peterzell soll, höherem Aufträge zufolge, in Akkord gegeben werden, und laden wir ein, Angebote für diese geometrische Arbeit daldthunlichst an uns gelangen zu lassen. Wir fügen bei, daß die Auinahrne des definitiven Nivellement« und der Ouerprostlc ebenfalls in Akkord gegeben werden kann. Donaueschingen, dm 11. März 1871. Großh. Wasser- und Straßenbau-Inspektion, v. K a g e n e ck. X.417. 2. Odcrkirch. Lieferung von Glocken betreffend. Die Kirchjpiels-Gimeinde Odcikirch bedarf' eines neuen Geläutes für die katholische Kircke daselbst. Dasselbe soll in vier Glocken, Ne zusammen zwi- 6100 fl. 70,fl. 120 fl. 100 fl. 115 fl. 120 fl. 120 fl. 400 fl. 80 fi. 60 fl. schm 60 und 100 Zentner Gewicht bat- « solle». bestehen, und bei welchen ganz besonder« aut reine Stimmung nnd angenehmen Ton Rücksicht zu »rhmm ist. Angebote über dm Preis für da« Pfund »nd Art der Lieferung sind bi« zum 31. März l. I. unter Vorlage von Zeugniffen an den Verwaltungsrath de« Kirchspiel« dahier schriftlich einzureichm. Oberkirch, dm 20. März 1871. Für den verwaltungsrath de« Kirchsiek«: Der Vorstand vr. Schneider. M. Schrempp, StiftungSaktuar. L272. 3. Nr 513. T r i b e r g. SadischerSchwarzwal- Sahn bau. Sehwelleulieferrmg. Für die Bahnstrecke von Hausach—St. Georgen bedürfen wir zunächst nachstehende Schwellenhölzer, welche höher» Aufwag« gemäß im Wege schriftlichen Angebote« ««geben werden sollen, und zwar: 4,MO Stück eichene Stcßlchwelle». 34,000 . eichene Zwischmschwellen, 8,600 , forlme unb tamrme Zwischen- schwellen. Die Lieferung der Hölzer kann auf die Stationen Hausach. Sommerau, Bahnhof villingen und zur Khanifiranstalt Grifingm geschehen, «nd iß längsten« bi« 1. April 1872 vollständig zu vollziehen. Die Angebote,, welche auf die ganze Lieferung ober nur einen Theil derselben gestellt sein können, müsse« bestimmte Angaben darüber enthalten: 1) an welchen der oben bezeichnetm Orte die Lieferung glschehm will; 2) wie viel Schwellen jeder Sorte, und 3) um welchen Preis per Stück dieselben dahin gc- liesert werden wollen. Bewerber um diese Lieferungen wollen ihre Anerbieten portosrri und versiegelt, sowie mit der Aufschrift .Schwrllmlieferung' versehen, bi« Mvutagtze« 8. April ». I., Morgen» Sützr, auf dem Geschäftszimmer der unterfertigten Stelle ei«- reichm, bis wohin auch daselbst die LiefemugSbebiu- gungen zur Einsicht ausliegcn. Triberg. den 13. März 1871. Großh. bad. Eismbahnbau-Juspeftisn. Grabendörfcr. L.423 1. Säckingen. ^ahrniß-Versteigerung. Au« der Gantmafse de« »erstorbene« Kaufmann« Josef Ger spach von Säckingen werden in Folge richterlicher Verfügung in dessen bisherigem Geschäft-lokale die zu derselben gehörigm Fahrnisse, als: Sismwaarm, darunter Kupferfäden, Stiften, Nägel, Nieten, Bohrer, Sensen, Sicheln, Hämmer, Zangen. Stemmeisen, aller Art Feilen, Betlhaken, Tbürdrücker, Fensterbeschläge, Riegel, Charniere, Messer, Gabeln, Arm, Bügeleisen, Kisten und Thür» band, verschieden« Sägen, Thür-, Koffer- und Kastenschlösser, Schrauben, Haken, Hobeleisen, messtngene Knöpfe, gußeiserne Waarm, Ketten, Bandeisen, Glocken. Pfannen, Ziehm-ffer u. s. f.; sodann gewöhnlicher Hausrath, Herrmkleidm und Weißzeug am Montag den 17. April 1871 und den folgenden Tagen, jeweils Morgen« V»9 Uhr ««fangend bi« Mittag« 12 Uhr, unb von 2 Uhr bis Abeud« 6 Uhr gegen Baarzahlung vor der Ablieferung an die Meistbietenden öffeutlich versteigert. Säckingen, dm 19. Mär, 1371. Der Grobh. Notar Götz. L.427.2. Nr. 37. Pforzheim. (Holzver- steigerring.) Au« den DomLnenwaldunzen werden versteigert: Montag den 27. Mär, aus den Abiheilungen Schaltmberg, Dreizelgenberg und Schulzmbcrg bei Weißenßein, Morgen« 9 Uhr im Wald: 95 Klftr. buchene» und 7 Klftr. tannene« Scheitholz; 42 Klafter buchene«, Vr Klftr. eichene«, 2'/r Klftr. erlmr« und 19 Klftr. tannme« Rollholz; 4860 buchene und 6575 tannene Wellen. Mittwoch den 29. März, Morgens 10 Uhr. im Anker in Wrißenstein, au« sämmtlichm Abtheilungen der Distrikte Snzhalde und Büchenbroimer Nagoldhalde, au« der Eisenbahnlinie und vo« Windstillen: 127 tannene Klötze. 1728 Baustämme, 1244 Bau- stangen, 390 Gerüst- und 155 Leiterstangen. 240 Stück Hopfenstangen I. Kl.. 275 II. Kl.. 225 IU. Kl.. 200 Baumstickel, 200 Rebsteckm und 450 Bohnensteckm. 87 buchene Klötze und Stämme, 45 eichene, 32 hainbuchene , 16 ahornene und 31 erlene Stämme und Stangen. Die Waldhüter Bäuerle in Weißenstein und Ritt mann in Büchenbronn zeigen da« Holz aus Verlangen vor. Pforzheim, dm 21. März 1871. Großh. BezirkSforstei Huchenfeld. K o e n i g e. L.422.2. Karlsruhe. (Holzversteigr- rung.) Au« Großh. Hardtwald werden al« Fortsetzung der Verhandlung vom 18. d. M. versteigert: am Montag den 27. d. M. 80 Klafter eichenes Scheitholz, zu Arbeit-Holz, 90 Klafter eichene«, 5 Kloster fsrlenes Prügclholz. Zusammenkunft: früh 9 Uhr am Hirschthor dahier. Karlsruhe, dm 21. März 1871. Großh. bad. BezirkSforstei Eggmstcin. v. Kleiser. L.411. 2. Karlsruhe. Zweijährige UlmerSpargelpflanzeu, das Hundert zu 1 fl., bei Abnahme von mindesten« 5000 Slick da- Hundert zu 48 kr., sowie Zweijährige Apfel-Wildlinge i. Qualität, da» Tausend zu 3 fl., werden abgegeben von der Großh. laudw. Garteubauschule __ Karlsruhr. _ L.408. 2. Pfnllendors. Ein geübter Steurr- peräguationSgehilfe wird mit Eintritt 1. Mai d. I. gesucht. Gehalt jährlich 450 ff. Pfullmdorf, den 18. ML-z 1871. Stmerperäquaior __, C. H. Pfaff _ X.399. 2. (Gehilfen ftcl le.) Bei Grobh. Do- rnänknverwallung Oberkirch wird auf 1. Mai l. I. die erste Gehilfenstellc, mit 600 fl. Geholt, frei. Berechtigt Bewerber wollen sich nnier Anschluß ihrer Zeugnisse in Bäloe melden. Druck und Verlag der G. Braun'ßchen Hofbuchdruckerei.