! Beilage zu Re. IBS der Karlsruher Zeitung. Freitag, 8 Mai R8VA. Deutschland. Mai. Sitzung des deutschen «.8. Berlin, Reichstags. Nach geschäftlich« Mittheilungen Seite»» de» Präsidenten tritt das Hau« in die Tagesordnung ein: Erste Berat hung de- Gesetzentwurf« betreffend den außerordentlichen Geldbedarf für die Reichs-Eisenbahnen in Elsaß-Lothringen und für die im Großherzsgthum Luxemburg belegenm Strecke« der Wilhelm-Luxemburger Eisenbahn. — Zur Einleitung nimmt da- Wort der Bundeskemmifsär Geh. Rath Hertzog, welcher jede einzelne der Forderungen, deren Gesammtbetrag sich aus 87,519,587 Thlr. stellt, motivirt. (Wir haben diese Einzelheiten bc- tdereit« ausführlich mitgetheilt.) Er versichert, daß bei Prüfung de« Bedürfnisses überall mit Sorgfalt vorgegangen ist, und bittet um unveränderte Annahme de« Entwurf». Abg. Richter beschränkt sich nach flüchtiger Durchsicht der Vorlage darauf, die Nothwendigkeit hervorzuheben, die Vorlage einer Kommission zu überweisen. Die Bahnen in Elsaß-Lothringen kosteten einschließlich dieser Vorlage bereit« 145 Millionen, brächten aber höchsten« 2Vr Proz. Einnahme. Hinter diesem heute geforderten Betrag tauchte eine weitere Forderung von 19 Mill. auf und e« fragt sich, ob nicht die kleineren Bahnen mit Hilfe stärkerer Heranziehung der elsaß-lothringischen Gemeinden hergestellt werden können. Elsaß-Lothringen sei in besserer finanzieller Lage als die meisten deutschen Staaten, habe schon die Halste der Milliarden, nach Abzug der KriegSkosten, erhalten und «s sei Zeit, au« den Milliarden auch den norddeutschen Staaten etwas guzuwenden, wenn überhaupt etwa« übrig bleibt. Redner beantragt, die 37»/, Millionen durch eine Anleihe zu beschaffen und dieselbe dem Jnvalidenfond« zu überweisen, welcher die Papiere leichter placiren werde. — Abg. v. Ben da schlägt vor, die Vorlage nicht von der Eratsberathung zu trennen, sie demnach der Budgetkommission zu überweisen. Der Präsident de« Bundeskanzler-Amt« nimmt aus den Bemerkungen, die der erste Redner gemacht hat, Veranlassung, sich jeder die nach dem Reichsgesetz vom 8. Juli 1872 reserviiten 1'/, Milliarden auSzusprccheu. Außer dex vorliegenden Forderung würden nur «och einige geringere an diese reservirte'Summe gestellt werden und der Rest alsdann zur Vertheilung gelangen. Wenn der Abg. Richter den Aufwand für di« clsäsflsch lothringischen Festungen der dortigen Bevölkerung zu Gute rechnet, so sei er ebenso iw Anrecht, als wenn er die in dem Gesetzentwurf geforderten Eisenbahnen als im Interesse jenes Lande« verlangt ansehe. Sowohl die Festungen wie diese Eisenbahnen Würde« im Interesse de« Reich« gebaut. — Die Vorlage geht an die Budgetkommission. Dat, Hau« verweist hieraus den Antrag vr. Völk-Hinschiu« «ebst Gesetzentwurf über die Beurkundung de« bürgerlichen Stande« an die VIII. Kommiffion und geht auf die dritte Be - rakhung des Münzgesetzes über. Nachdem Abg. Pelersen über Petitionen berichtet, welche zu der Vorlage eingegang« find und die sich alle für die Nothwendigkeit vuSspreche», ein Zwei-Mark-Stück auszuprägen, andererseits aber gegen die Ausprägung eines Fünf-Mark-Stücke» als Silber- münze, auch andere Punkte des Gesetze« beleuchten, bezhw. kiitisiien, werden eingegangene AbänderungSantrSge unterstützt. Bei der Generaldebatte hebt Frhr. v. St aufs« n der g hervor, daß da« neue Gesetz in Süddeutschland bei Obligationen über 100, 500 und 1000 fl. schwer« Mißstänbe herbeiführen werde. Redner fragt die Bundesregierungen, ob diese Schwierigkeiten erwogen worden sind, welche Rechtsanschauungen vorwalten und ob e« in der Absicht liegt, einen Gesetzentwurf all boc vorzulegen, welcher da« Ziel verfolgt, diese liebelstände zu beseitigen. Minister Delbrück: Erwägungen in dieser Beziehung haben im BundeSrathe nicht stattgefunden. Collie sich die Nothwendigkeit Herausstellen, Abänderungen vorzunehmen, um diese» Gesetz in Einklang zu dringen mit den bestehenden LandeSgesctzen, so werden die Regierungen s» wenig wie der Reichstag Anstand nehmen, die sich a!« notwendig erwiesenen Aendcrmrgen vorzunehmm. Abg. Reichensperger (Errseld) legt ein Wort ein zur Konser- virung der alten, populär gewordenen Münz-n und spricht sich gegen die Ausprägung von Nickelmünzen au«, wie auch über die mangelhafte Ausprägung der Reich«. Goldmünze» mit dem Kopfbilde des Deutschen Kaiser», da« lange nicht so ausdrucksvoll sei, wie die Köpfe der Könige von Württemberg und Sachsen e« find. Er gibt «ich zu erwägen, ob e« nicht bester sei, die Adler auszuprägen ohn« da» »preußische Herz' drin. Eigmthümlich sei e» auch, daß bei dm Reichs-Goldmünzm auf der einen Seite der Reichsadler, aus der «iderll der Kopf z. B. de« Königs von Württemberg sichtbar ist; da werde eine «ruderung nothwrndig sein, welche ergibt, daß im Jahr 1872 der König vcn Württemberg noch nicht Deutscher Kaiser war. (Heiterkeit.) Ja späteren Zeiten würden sich die Münzsammler über diese Münze» de« Kopf zerbrechen. Redner geht dann auf die Köpfe Lon Frauenzimmern auf den Münzscheine» über; er bittet, da« weibliche Geschlecht von dem bildlichen Zeichen fern zu halten und zeigt, wie alle solche Dinge auf der einfachen englischen Banknote vermieden find. Er schließt mit dem Wunsche, die Regierung möge alle ihre Sorgfalt daraus verwenden, etwa- Mustergiltige« herzustell«. Die Geueraldiskusfio» ist geschloffen; das HauS genehmigt de» Art. I. mit der vom Abg. Bamberg« vorgeschlagrnm Modifikation; in Mn. 2 anstatt»der Zeitpunkt, an welchem die,vorstehende Bestimmung', so zu sagen: »der Zeitpunkt, an welchem die Reich-Währung' n. s. w., welcher Abänderung Minist« Delbrück ,«gestimmt chatte. Z» Art. U. beantrag« die Abgg. Bamberg« und Harni«, die letzten Worte »und auf welche die Bestimmungen jene« Gesetzes Anwendung linde»', z« streich« und dafür folgenden zweit« Satz aufzrwehm«: !»dir Bestimmung« d« 88 4, 5, 7, 3, 9 jene- Gesetze« find« auf dies« Münz« entsprechende Anwendung, jedoch mit d« Maßgabe, daß chsi denselben die Abweichung in Mehr ob« Wenig« im Gewicht (8 7) Vier Tausmdtheile, mrd d« Unterschied zwischen dem Normalgewicht «nd dem Pasiirgcwicht (8 9) acht Tausmdtheile betrag« darf'. — Im Laufe d« Motivirung de« Antrag« schließt sich vr. Bamberger dem Wunsche de» Abg. Reichensperger an, der Ausprägung dn Münzen in Deutschland mehr Sorgfalt zuzuwenden als bisher. Minister Delbrück erklärt, daß die Regierungen den Act. ll., die «sie wesentlich« Aenderung, welche der Reichstag in der Vorlage vor- ger-ommen hat, anzunehmen bereit find, ab« unter der Bedingung: dar silberne Fünf Mark-Stück muß neben dem goldenen Füns-Mark- Stöck erhalte» bleibe»; der Verkehr werde dann entscheid«, welches Geldstück zweckmäßiger s i. — DaS Amendement Bamberger mache zweiten» dm Art. ». annehmbar. — Art. II. wird mit diesem Amendement angenommen. Zu Art. M. beantragt Abg. vr. Bamberger die Beseitigung des Zwei-Mark-Stück s. Abg. Er har dt hält das AuSprägen von Fünf-Mark-Stücken in Silber für sehr bedenklich, das Erperi- menliren damit für geradezu gefährlich. Die Regierung wollte das Fünf-Maik-Stück in Silber auch nur festhalten au« Opposition gegen das Zwei-Mark-Stück, während letztere Münze doch von allen Handelskammern, den Sachverständigen der Nation, gefordert werde. Die Gulden-Frage und die Tholer-Frage habe mit dem Zw-i-Mark» Stück nichts zu thun, das Zwei-Mark-Stück sei einfach ein dringendes Be- dürfaiß des praktischen Verkehrs und werde durchaus nichts dazu beitragen, die Zirkulation des österreichischen Guldenstücks zu fördern. — Abg. vr. Bamberger verzichtet, gegen das Zwei-Mark-Stück noch Gründe aufzusuchen, die »eu seien; « hält die Befürchtungen der Reichsregierung« für begründet und will ihnen Rechnung tragen. Vorredner habe Unrecht, die neuen Münzen durch Vnurtheile, die keinen Grund haben, zu diskreditiren. Das silberne Fünf-Mark- Stück sei genau so viel wertb, wie das goldene. Minister Camphausen bekämpft ebenfalls das Zwei-Mark-Stück; u konstttirt, daß die Zirkulation des österreichisch« Guldens täglich zunimmt, denn sie werden zu Zahlungen nach Deutschland verwendet. In der Münzpslitik tbue man nicht wohl, all zu viel Münzen zu crciren, die sich im Werlhe zu sehr von einander mifernen. Dies« Erfahrungen habe man in Preußen gemocht; hier habe man jetzt für 5,303.000 Thlr. '/^Stücke vorräthig, von denen während des Provisoriums ausgedehnter Gebrauch gemacht werde« soll. Abg. Crämer: Nicht vom partikularistischen Standpunkte aus will der Süden da« Zwei-Mark-Stück, sondern um eine Ausgleich- Münze zu erhalt«. DaS ist eine Frage, die auch den Nord« angeht. Wäre etwa dn Hintergedanke vorhanden, den Thal« zu erhalle»? Durch die Erklärung der Re-ieruugen, aus dem Zwei-Mark-Stück eine Kabiuets-Frage zu machen, darf sich daS Haus nicht einschüchtrrn lass«: das Gesetz kommt einmal doch zu Stande. — Auch Abg. v. Goppelt tritt ebenfalls für da« Zwei-Mark-Srück ein. Mimst« Delbrück erklärt, daß die Regierung« nach sorgfältiger Erwägung die Einführung de« Zwei-Mark-StückeS für nicht annehmbar erachtet haben. Erbittet, die Frage als einerein praktische auszufassm und von allen andern Nebensachen zu entkleiden. Bei solchen rein praktischen Fragen handle e« sich um eine schwere Verantwoitlichkeit in der Durchführung des neuen Systems, und da möge man doch Diejenigen hör«, auf deren Schultern dies« Verantwortlichkeit ruht. Mit dem Zwei-Mark-Stück werde es unmöglich sein, daS österreichische Guldcnstück zu »«drängen, und was das Fürrs- Mark-Stück angeht, so stehe e« in gar keinem Zusammenhänge mit dem Zwei-Mark Stück. Abg. vr. Braun (Gera) wünscht, man möge sich hüten, in Münzsachc» «in Dogma aufzustellen. Niemand bringe ein Opfer; Alle erreicht« durch die Münzeinheit große Vortheile; die Münzeinheit werde Segen bringen den Kindern und Kindeskindern, urd noch die Nachwelt werde auf den Reichstag blicken, der die Münzeinheit dem Volke gegeben. — Wenn man sagt, Oesterreich werde Thal« prägen, wenn der Gulden verbot«, so vergesse man, daß Oesterreich seit dem Erlöschen der Münzkor »ention von 1357 Thal« nicht mehr ausprägen darf. Es sei nicht anzunehmm, daß die un« befreundete österreichische Regierung au« rein« Bosheit gegen da« Deutsche Reich sich dazu hergedm werde, halbe Gulden und Thal« zu präg«. Thäte sie diesen SchalkSsireich, so könnte ihr Deutschland die« übel »«gelten. — Man möge heute DaS beschließen» wa» heute nothwendig; behalte man da« Andere dn Zukunft vor; vochwendig sei die Ein-Mark, die wollen wir beschließ«; die Zwei-Mark ist zweifelhaft, die sei der Zukunft Vorbehalten; verletz«« wir uns nicht gegenseitig! Abg. vr. v. Schleiden weist zu Gunsten de« Zwei-Mark-Stück« auf England hin, wo neben dem Ein-Schilling-Stück, da« unserer Mark entspricht, da» Zwei-Schilling-Slück, also da« Zwei-Mark-Stück am meist« in den Verkehr gekommen sei. — Die Diskussion ist geschloffen, nach persönlichen Bemerkungen de« Abg. Echardt, vr. Bamberg«. Bei der Abstimmung wird im Eingang zum Art. 3 das Füns-Mark-Stück sl« Silbermünze beibehalten; ebenso da» Zwei- Mark-Stück wird mit 130 gegen 102 Stimmen beibehalten. Der Eingang zu Art. 3 wird also unverändert nach den Beschlüssen in der zweiten Berathung angenommm; die Debatte wird hierauf vertagt. Schluß der Sitzung. Nächste Sitzung Donnerstag 11 Uhr. Tagesordnung: Münzzesey, Gesetz über die KricgSleistungen. Frankreich. ^ Paris, 6. Mai. DaS »Zourn. des Dib." erhält eine Zuschrift des Abg. E. Feray, eines der einflußreichsten Mitglieder deS linken Zentrums, in welcher derselbe an- zeigt, daß er, wie sein Kollege Berenger, gleich bei Wiederbeginn der Session den Antrag stellen werde, daß die Republik definitiv «msgerufen werden solle. Wer diesen Antrag ablehne, sagt Hr. Feray, der beweise unr, daß er die erste günstige Gelegenheit benützen wolle, sie zu stürzen, und daß er daS Land wieder in den Abgrund der Revolutionen schleudern wolle. Die „Republ. francaise" beschäftigt sich ebenfalls mit diesem Vorschlag, ohne ihm jedoch viel Geschmack abzugewinnen. Sie sagt «. A.: Wenn man etwa mit der Au-rufung dn Republik nur die nnent. schieden«, schwankende, halb monarchische, halb repnblikamschr P-kitik. die man bisher beobachtet hat, fortsetzen wollte, wmn man darin ei» Mittel suchte, die verfallen« Gewalten ein« ohnmächtig« Kammer zu verlängern, welche uiemalr den Beruf gehabt hat, die Regierung der rcpublikauischen Demokratie zu organifirm, wmn die großen Verwaltungsstellen in den Händen der Monarch sten bleiben, wenn, miy einem Worte, die Absichten des Laude« vereitelt oder vertröstet werden sollte», so erklären wir hicmit, daß die Ausrufung der Republik durch die gegenwärtige Nationalversammlung die Krisis durchaus nicht beschwören, daß Frankreich darin nur eine neue Lockspeise erblicken und daß seine B-sorgnifle sich nur noch verdoppeln würden. Da die Re» gierung eine Art vou EnqnSte eiöffnet hat, so muß man ihr dir Wahrheit, die ganze Wahrheit sagen. Di- ganze Wahrheit ist ab« diese: DaS republikanische Frankreich hat kein Vertrauen in die monarchische Versommlimg vom 8. Februar, wrnn es sich darum handelt» die demokratische Regierung ewzusührm und zu organifiren. Man gebe sich also keinen Täuschungen hin! Wir brauch« nicht ein Palliativ, sondern eine gänzliche Veränderung im Regierungs ystem. Dies« Ver» äuderung muß nicht unbedingt gleich dekrelirt werden, ab« man must sich wenigstens in die Lage setzen, sie weder zu früh noch zu spät durchzusühr«. Mit dn Kammer von Versailles ist nichts anzufangeu. Jeder Versuch ia dieser Richtung ist verlorene Mühe. Man will mit aller Gewalt diesen Leichnam wieder beleben: nichts ist unmöglich«, nichts gekährlichn. Ihr fragt nach dn Bedeutung der Wahlen? Sie bedeuten nicht» Anderes als Republik und Kammerauflösung. Diese Formel ist einfach, klar und vollständig. DaS eine der beiden Postulate ist von dem andern unzertrennlich. Jede andere Lösung ist chimärisch^ utopisch und gewiß, vom Lande verworfen zu werden. Man kann diese Politik eine radikale nennen, weil man nun einmal mit dem Worte radikal den schrecklichsten der Schrecken auszudrücken liebt. Aber radikal ob« nicht, ertrem oder nicht, versiüht oder nicht, e« ist die Politik der Mehrheit der Franzos«, d. h. der wahren und einzigen Mehrheit, welche eine ans ihre Pflicht und aus die großen I.Kressen des Lande» bedachte Regierung für ihre Entschlüsse zu Rath« ziehen muß. Die Konservativen ihrerseits äußern sich nicht minder entschieden von ihrem Standpunkte. So schreibt der „Francais": ES bestätigt sich mehr und mehr, daß Hr. Thier« halb aus Ge» wohnhcir, halb au» Voreingenommenheit den zweideutigen StatuSquo fsrtsühren will. Ec wird höchsten« von recht« nach links schwank«, aber keinen entscheidende» Schritt thnn. Die Freunde der Regierung, welche ihm die Konservativen zuführen möchten, geben zu ver» sichen, daß Hr. Jute« Simon sein Portefeuille vielleicht noch vor brr Rückkehr der Kammer nicderlegen sollte. Die Negierung möge aber nur wiss-n, daß die konservative Partei sich jetzt nicht mehr mit hal- b-n Maßregeln begnügt. Unsere Partei hat das Recht und die Pflicht, anspruchsvoll zu sei»; auch st- kann jetzt sagen, wie seinerzeit Hr» Erevy, sie wolle weder der Mitschuldige noch der Gefoppte sei«. Im Jnvalidenhötel herrschte gestern, wie wenigstettS bonapartistische Blätter versichern, einige Unruhe. Es war der 5. Mai, der' Todestag Napoleons I., an welchem unter dem Kaiserreich im Jnvalidendome stets eine feierliche Messe gelesen wurde. Einige Ritter der Helena-Medaille und unter ihnen der bekannte Dichter Belmontet, bekannt wegen seiner schlechten Verse und seiner kompromittirenden Verehrung für die Napoleoniden, hatten sich in dem großen Hofe vor der Kirche eingefuneen und warm sehr entrüstet, die Thür geschlossen und nichts für eine Messt vorgekehrt zu finden. Die rauhe Witterung allein verhütete ernstere Empörungsakte von Seiten dieser Braven. An dem Rumpf der VendSme-SLule waren nur zwei oder drei Immortellen» kränze niedcrgelegt. Bei P 0 nt-Noyelles (Somme-Departement) ist dieser Tage ein Denkmal für die Schlacht vom 23. Dezember 1870 enthüllt worden. Paris, 6. Mai. (Frkf. Z) Barodet und die gleichzeitig gewählten Abgeordneten werden eine Kollektiv» ad resse veröffentlichen, welche ihre Versöhnungstendenznr: betont und ein Vertrauensvotum gegen Thiers enthält. Portugal. Lissabon, 6. Mai Zahlreiche spanische Staats»- männer, radikale und konservative, wie Figuerola, Sar» doal, Ganoara, sind hier eingetroffen. Mehrere hielten irr Elvas an, um Zorilla zu begrüßen. Vermischte Nachrichten. — Solothurn. Am 4. fand in Trimbach die Installation de», neugcaahllen altkatholischen Pfarrers, Hrn. Kilchmann» statt. Dein neu- Pfarrer wurde der Gemeinde durch Pfarrer Herzog von Olten, vorgest llt. Die Feier war nach dm Berichten der Solothurn« Blätter eine höchst würdige und erhebende. Hamburg, 5. Mai. Da« Hamburg-Neu-Uorka Post-Dampf» schiff -Fnsia', Kapitän Meier, am 24. v. Ml«, von Neu-Uork abgegang«, ist «ach ein« Reise von 9 Tag« 15 Stund« am 4. tz. Mrs. 53./, Uhr Nachmittags in Plymouth angekommen nutz hav > nachdem es daselbst die Berein.-Staateu-Post, sowie die für England bestm-mtm Passagiere gelandet, um 7 Uhr die Reise vi» ChrrboruL nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe übrrbringt: 325 Passagiere, 108 Briefsäcke, 1150 LonT Ladung, 165.017 Doll. Coutanlen. Witternngsbeobachtnugea der meteorologische» Station Sarlsrnhe. f Bor.-mrier 7.Mai.I 746.0°-» „ l 746.2°»-» Aa>r.-S r . - 741.1"--» «vir i» »c. str-chax- kett i» Wrru. Himml. 9,5 te». 0,86 SW. bedeckt 149 0.43 . 106 0,80 W. ' Witter»»«. trüb Handel und Berkehr. Neuester Frankfurter Kurszettel im Hauptblatt III. Seite. Handelsberichte. Stettin. 6. Mai. Tetreidemarkt. Weizen per Juni. Juli 85«/,. per Juli-August 85'/«, per Herbst 79. Roggen per Zum- Zvli. per Juli-August und per Herbst 53-/.. Rüböl 100 Kil. per Mai und per Mai-Juni 21-/,. per Sqttember-Oktober 22-/«. Sprritu« loeo 17»/,. per Mai-Juni 17- ,. per »uz.-Srpt. 18'^ per Srpt- Okrbr. 18»/,. Breslau, 6. Mai. (G etreid em arkt.) Spiritus per 100 Liter 100 Vo per Mai-Juni 17'/». Weizen per Mai 89. Roggen per Mai-Juni 57»/,, per Juli-August —. per Sept.-Okt. 53»/,. RübSl per Mai-Juni 22, per S«Pt.-Okt. 23. Zink 8»/, Thlr. bez. — Wetter: SchSn. Frankfurt, 7. Mai. Notirungen nach dem öffentlichen Kursblatt. (Die Notirungen find in Gulden südd. Währ, per komptant nur für Parthien giltig.) Wetter: Schön. Weizen unverändert, Roggen do., Gerste d»., Hafer unv., RübSl do. Weizen per 100 Kilo netto effektiv hiesiger und Welterauer 16-/,—17, fränkischer-, fremder 16»/, bi» »/,, pn diesm Monat —, Pr. Mai 16", B., pn Juli 16»/, B. — G., pn Novbr. 15- Roggen per 100 Kilo netto eff. hiesiger 10-/., eff. fränkischer -. per d. M. 10'/. B- ' , T.. p« Mai p« Juli 10'/,, B., »/, G.. per Nov. 10 B. Enste per 100 Kilo netto effektiv hiesige und Wetterauer 12»/,—'/«, fränkische 13—»/^ Hafer per 100 Kilo nett» effektiv hiesiger 9-/,—-/,, per Mai 9-/,, B., -/„ G. Oelsaaten per 100 Kilo netto. Raps eff. — B., — G., Rübsen — B.< — G. RübSl pn 50 Kilo netto effektiv ohne Faß hiesige« in Parthien von 50 Ztnr. 22, do. fremde« —, pn d. M. 22, pn Mai 21»/,. Branntwein (50 Proz. Trall. p« 160 Liter) effektiv ohne Faß —. Nürnberg, 6. Mai. (A. H.-Z.) (Hopfen markt.) Zu Anfang diesn Woche fest. Der gestrige Einkauf meistens für Rechnung bShm. Häuser. ES wurden Wolnzachn Sieget, Württemberg» zu 98, 100, 105 fl. und darüber, Mittelwaare zu 80, 85—90 fl. gehandelt. Gestern Abend Umsatz über 100 Ballen. Eignn kleiner. Pssten haben ihre Forderungen um 5—8 fl. erhöht. Auch der heutige DimstagS- markl bekundete regen Bedarf, jedoch nur wenige Abschlüffe, da entsprechende Maare vorkommenden Fall» zu hoch gehalten, alte Hopfen geschäftSlo». Umsatz bis jetzt Mittags 30-40 Ballen. Notirungen find: Spalter Stadtsiegel 126—135 fl., Spaltn Land, leichte Lage prima, fehlen, 100—115 Marktwaare prima, fehlen, 85—95 fl., do. secunda 75—80 fl.. Wolnzachn Siegelgut prim- 90—110 fl., Hal- lntaun, prima fehlen, 90—100 fl„ do. secunda 60 88 fl., Elsässer prim- 90 - 95 fl., do. secunda 75-80 fl., Württemberg», vrima 95—105 fl., do. secunda 76- 88 fl.. GebirgShopfeu 95-105 fl. Lahr, 3. Mai. Mittelpreis per Zentner: Weizen 3 sl. 22 kr. Halbweizen 6 fl. 22 kr. Korn 5 fl. 21 kr. Enste 5 fl. 4d kr. Dm 3. Mai: 1 Pfund Buttn 33 kr. 3 Eier 4 kr. Pfullendorf, 29. Apr. Kernen 16 fl. 12 kr. Gerste 12 fl. 24 kr. Roggen 8 fl. 42 kr. Hafer 8 fl. 18 kr. Rad » lfzell. 30. Apr. (Mittelpreis.) Pro Zentner. Kernen 7 fl. 13 kr. Weizen 7 fl. 47 kr. Gerste 6 fl. 10 kr. Roggen 5 fl. 11 kr. Habn 4 fl. 7 kr. Mischelfrucht 5 fl. 23 kr. Kartoffeln 2 fl. 24 kr. K-udern. 5. Mai. 100 Kilo. Weizen 16 fl. 12 kr. Kerne« 16 fl. — kr. Roggen 11 fl. 30 kr. Gerste 10 fl. — kr. Mischelfrucht 13 fl. 12 kr. Butter da» Pfd. 36 kr. Eier 3 Stück 4 kr. Kartoffeln pn 20 Liter 56 kr. Milchschweine da« Paar 12—13 fl. Pesth, 7. Mai. Produktenmarkt. Weizen matter, weil Nedmn reservirt. Alle andere KSrncr fest. Regen. Weizen, 81pf. 7 fl. 30 kr. ü 7 fl. 35 kr., 88pf. 8 fl. — kr. ü 8 fl. 5 kr.j Roggen 4 fl. 45 kr. « 4 fl. 50 kr. Gerste zu 3 fl. 45 kr. ü 3 fl. 70 kr. Neun Has« 1 fl. 70 kr. ü 1 fl. 80 kr. Mai«, neun. 3 fl. 45 kr. ü 3 fl. 50 kr., andnn 3 fl. 40 kr. bi« 3 fl. 45 kr. Hirse 2 fl. 80 kr. Pari«, 7. Mai. RübSl behauptet, pn Mai 93.75, v« Juli- August 95—, pn S«Ptbr.-Dezbr. 96.—. Mehl, 8 Marken, fest, pn Mai 73L5. per Juli-August 75.50, pn Septbr.-Dezbr. 71.—. Zucker 88°/„ disponible, 63.50. Spiritus pn Mai 53.75. 0.1,. Paris, 6. Mai. Man war im Anfang des Geschäfts wieder in sehr gedrückter Stimmung. namentlich auf die entmuthigenden Berichte von den fremden Plätzen. Neue Anleihe war schon aus 83 50 und Banqu« de Paris, von dn man noch immer wisse» wollte, daß sie sich in schweren W-chselvnlegenheiten befände, auf 1155 gesunken, al» einige deutsche BanqaierS auf neue Depeschen von Berlin und Frankfurr mit stärkeren KaufordreS auftraten und so den Markt etwa« belebten. Sie stießen noch immer auf ein umfassendes Angebot und die Kurse Hobe» sich nur mühsam und unbedeutend, doch darf der Schluß ein verhältnißmäßig günstiger genannt werden und scheint e», daß die Wehen der Liquidation glücklich überwunden find. Rente bleibt 54.32, wie gestern, neue Anleihe 88.80, Italien» in Folge de» fortdauernden Rückgangs dn italienischen Valuta beliebt 63.60, Banque de Pari« in stärker» Erholung 1176; auch Credit fonceer hob sich von 760 auf 777, Ssterreichische Vodenkreditavstalt von 980 a»f 935 und Suezaktim von 447 auf 455. Mobil»» dagegen flau 405 i.407, Bankaktien träge 4150, österreichisch«' HtSatSbadn geschlflSloS .35, Lombrrdeit 445 nach »zug deS^öAvn^vvn 12»/, Fr. Amsterdam, 7. Mat. Weizm loeo unverändert, per Mat 381, v» Oktober 358. Roggen loeo fest, per Mai 197»/,, per Oktdr. 200»/,. Rap« loco —, Per Herbst 412. RübSl loe« 41»/,, Rr Herbst 42»/» Amsterdam, 7. Mai. (Franks. Ztg.) In dn heutigm General- Versammlung d« Amsterdam« Bank waren 3332 Aktie» «it 311 ^ Stimmen vertreten. Die Anträge de« Aufstchtsrath« wurden genehmigt und die Dividende pro 1872 auf 4»/, festgestellt. Antwerpen, 6. Mai. Getreide bleibt in gut» Haltung, da« Geschäft ist ab» ohne Belang. Weißer califor». Weizen fr«. 35-/, fco. Waggon b.z.. incl. Roggen fr«. 20-/. bez. — Kaffee fortwährend in sebr günstig» Stimmung, jedoch stad Umsätze erst« Hand bei der vollständigen Erschöpfung de« Vorrath« geradezu unmSglich. An« zweit» Hand macht sich ein regelmäßiges Geschäft zu steigende« Preise». Zu notiren: Hayti ord. di«p. 54 c«., gut ord. 54»/, c«., Go- naive« und Cap 55»/,—56 c«. — Bon Häuten wurden ca 700 Stück begeben, darunter tr. Montevideo Kub- 9'/, Kil. zu fr«. 153, do. Ochlen- 11'/, Kil. zu fr». 155. — Wolle geschäftSlo«. Die Zweite Serie der Ouartalauktionen beginnt heute Nachmittag. — Rast. Petroleum weichend, blank diSpon. fr«. 41—43 bez., per Mai 41 bez., Juni 41»/, Br.. Juli 42 Br.. Aug. 43 Br.. Sept. 44 Br.. Erpt.- Dez. 45 Br. — Amerik. Speck war unregelmäßig, long middle« dich», fr«. 93 bez., halb long halb short middle« fr«. 99 bez. — Amerik. Schmalz sehr ruhig, für Marke Wilcor disp. wird fl. 25 und zur Versendung fl. 25»/, gefordert. — Kurz Köln 375,75. London, 7. Mai. D» hmtige Getreidewarkt schloß bei wenig belebtem Geschäft in fest» Tendenz und unveränderten Preisen. Zufuhren : Weizen 10,550, Gerste 450, Haf» 22,600 Quarter«. Welt» trübe. Liverpool, 7. Mai. Baumwollenmarkt. Umsatz 10000 B.. davon auf Spekulation und Export 1000 B. Middling Upland 9. Middl. Orleans 9»/«. Fair Egyptian —. Fair Dhollerah 6»/,,. Fair Broach 6»/«. Fair Oomra 6»/«. Fair Madras 6'/«. Fair Bengal 4. Fair Smyrna 7-/,. Fair Pcrnam 10. Middl. fair Dholl. 5»/,. Middl. Dhollerah 4'/,. Good middl. Dholl. 5. Good fair Oomra 6'/,. Matt. Verantwortlich» Rckakteur: vr. I. Her«. Kroeulei». Marktpreise der Woche vom 27. April bis 4. Mai 1873. (Mügethem vom Statistisch« Bureau.) Marktorte Konstanz. Ueberlingen .... Billingen. Waldshut...... LSrrach . Müllheim. Frridmg ...... Ettenhnm. Lahr. Offenburg . Baden ... Rastatt. Karlsruhe. Durlach. Pforzheim. Bruchsal. Mannheim..... Heidelberg. Mosbach. Wertheim.. Schaffhausen .... Basel. Straßburg ..... Mannheim 28. April. Mainz . . 2. Mai. Sftarckftrrt. 28. April. Würzburg 3. Mai. Stuttgart —. „ München. —. , L ßN Z- .8 LZ Rind ileisch s s L Eier L» vO « Ruhrkoh len Saarkohle« 8 8 8 L 's' r^: 8 sr K— Z §8 ZA ZT -S s R »s Z 'S L § rL- s s L s pr. 10 Z »3 cs -r N Z-ß Z Z T s Z G -v T s Z A Z V >s Ä s A N LS Ä N Stück 1 Klafter — «V i Zent, rer — 50 K logr. --100 Pfund 1 Pfunt — 50 Dekagramm (Neuloth) ---- 500 Gramm 1 ! it» SW Tub.-Mrl. 1 Zen lner — 50 Ki logr. -- - 100 Y Lfund st. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl.fr. 2.36 -.fr. 1.18 1k7 2 .— kr. 9 kr. 6»/, kr. 7 kr. 6 kr. 24 kr. 22 kr. 24 kr, 24 kr. 24 kr. 42 kr. 16 kr. 32 kr. 16 fl. kr. 25.- fl. kr. 18.— fl. kr. st. kr. fl. kr. 1.20 fl. kr. fl. kr. fl. kr. 1.20 — 8.36 9 16 4.50 5 — 5.30 6.— 4. 8 4.42 2.36 1.12 9 9'/, 7 6 7 6 6 4'/« 23 23 21 20 20 22 22 22 22 24 32 34 16 16 40 32 18 17 24.— 24.- 17.30 16.- 1.13 1.18 1.20 1.12 1.20 1.20 1.13 2.40 _ 8»/, 8 5'/» 5 24 22 — 20 22 34 18 38 16 23.— 16. — - - - - - »E- 3 — _ _ 8" 6 6 5 22 20 18 18 22 38 16 38 16 23.- — 1.21 - - — 1.12 — - 8.— 5.21 5.30 5.18 2.17 1.12 1.45 9»/, 9 4'/» 22 21 18 18 22 33 16 40 18 25.— 18.— - - - - — 8.21 8.54 — 5.38 5.30 6. 5 5.30 5.24 2.24 2.51 1. 6 1.18 1.36 1.42 SV, 9 6V- 5 9 6 5 4 22 20 22 22 13 13 24 24 39 36 18 13 30 36 16 18 22.— 24.- 16.48 l7.— 1.12 1.10 1. 6 1. 6 1. 6 1. 4 — — 54 8 22 5 21 5.46 _ 2.36 1.18 2.24 9 7 6 5»/» 23 21 — 21 24 äd 16 36 13 28. — 15. — 1. 6 — 53 1.— — 40 8.42 — 5.- 6. 6 5.30 2.30 1.18 1.36 9 6'/- 6 4»/, 24 22 20 20 24 37 13 34 18 23.30 15.— 1.12 1 . — 1. — — 36 — 54 8.15 — 5.15 5.36 4.45 1 54 1.12 1.18 1.36 1.48 »V, 10 5»/, 5»/r 7 7 5 5»/, 24 25 22 23 24 20 20 22 24 24 40 40 18 17 36 36 16 16 27.18 28.30 15.18 16.— 1 .— 1 .— — 50 — 50 1.— — 54 — - 43 — 44 8 46 4.52 2 12 1.30 9 6 7 5 21»', 20»/, 20»/, 20'/, 24 39 24 36 16 38.- 22.— — 50 — 54 — 45 2 21 8 7»/z 7 5 24 21 24 24 24 42 18 42 21 38.- 20.— 1.20 — 51 — 54 1. 6 — 50 — 54 8.45 8.20 8.45 8.- 5.18 5.15 6.- 6.— 4.36 4.50 2 ! 3 2.24 2. 6 1.18 1.24 1. 3 1.51 2.- 1.51 9 9 9 »/- 6 7 6'/, 7 5V- 5V, 4'/. 4'/. 5 24 26 25 21 24 22 22 24 24 22' 22 20 22 24 24 36 33 42 18 20 17 39 40 36 16 16 15 2§.- 36.- 30.- 20.- 24.— 18.— 1. 6 1. 4 1.12 — 42 — 44 - 46 - 45 — 56 1. 4 1.— — 40 - 36 — 48 — 56 — 45 _ 8.— 5.30 5.30 4.33 1.50 1.36 9 4'/. 4 — 20 — 18 21 33 12 36 16 27.— 16.— — 51 — 54 7.35 7.22 5.45 4.27 7 »/, 4'/. 8 3V, — 20 13 16 13 34 12 32 16 23.— 16. — 1. 5 — 56 4.19 2.34 8'/. 6'/» 6-/4 SV, 23V. 21 — 26'/- 2ZV. 35 17 — 8.30 _ _ 5.12 6.30 5. 6 2.36 1. 8 1.36 10 6 6 5 25 29 23 24 . 26 40 19 28. — 20. — > — 8.10 — 5. 1 6. 4 4.58 2. 8 36 17 8.15 8.20 7.58 5. 9 5.25 6.38 6.19 4.42 4.35 B-rl in, 2 .Mii. Roggen 1 i ft. 57 kr. - - RübSl pr. Zentner M a nnhe im 22 ff. 3 kr^ Main, 20 fl. 33 kr ^ Fr anks u r t 22 st. - - kr^ 8.20 — 5.18 6.11 4.42 B erlin 19 st. 24 kr. 8.15 7.54 5.44 4.43 U.880.S. Mannheim. Königlich Italienisches Consuiat in Mannheim. Laut Beschluß beS VerwaltungsratheS der LveietS anonyme italieone paar I» köeie cointäreosös berambringen nachverzeichnete Liegenschaften : ». Gemarkung Ehrenstetten: 1. 36 Ar (1 Morgen) Acker in der Fröschenlachen (Krummackern), neben stch selbst und Anton Bauer. 5. 31 Ar 50 H>Meter (350 Ruthen) Acker im Oberfeld (Ambringerweg), neben sich selbst und Ruprecht Schnei- »er von Unterambringen. V. 18 Ar (200 Rüchen) Acker in der Fröschenlachen (ZSHrigraben), neben Georg Heinemann und Universität Areiburg. -L. 23 Ar 53 UWeter (262 Ruthen) Matten in der unteren Gallenbach, neben sich selbst und Aufstößer, d. Gemarkung Kirchhofen: L 22 Ar 50OMeter (2»,-Mertel) Acker im Niederfeld, neben Johann Senger und Anton Senn. 6. 13 Ar 23 HIMeter (1 Viertel 47 Ru- then) Acker im Niederfeld (Winkelgraben) neben Karl Friedrich Ruh von Ehrenstetten und Stefan Rinderte von Krotzingen. 7. 2 Ar 16 s^Meter (24 Ruthen) Reben in den Bigerten, neben Konrad Steinle von Ehrenstetten und Georg Köderte. 8. 2 Ar 52 HMeter (28 Ruthen) Reben im Edelbrunneu, neben Karl Balzer und Rathschreiber A. Dierenbach. Wegen mangelnder Erwerbsurkunden Verweigern die OrtSgerichte den Eintrag und die Gewähr zum Grundbruche. Es werden daher alle Diejenigen, welche an den genannten Grundstücken dingliche Rechte, oder lehenrechtliche oder fideikommissarische Ansprüche zu haben glauben, aufgefordert, solche binnen 2 Monaten dahier geltend zu machen, widrigenS dieselben der Auffordernden gegenüber verloren gehen würden. Staufen, den 23. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Zentner. B.562. Nr. 4193 Staufen. Raphael Vogel, Landwirth, von Bremgar- ten, besitzt zufolge Erbgangs von ferner Mutter, Magdalene, geb. Grathwohl von Port, auf Gemarkung Heitersheim folgende Liegenschaften: 1. 13 V, Ar Matten im Brühl neben Karl Kübler und Valentin Zimmermann, Wittwe, von Grißheim, 2. 18 Ar Matten im Ifang neben Johann Selz und Thaddä Fritz in Grißheim, 3. 13'/-Ar Matten auf den Gattermatten neben Joseph Brendle und sich selbst. Wegen mangelnder Erwerbsurkanden verweigert das Ortsgericht den Eintrag und die Gewähr zum Grundbuch. ES werden daher alle Diejenigen, welche an den genannten Liegenschaften dingliche Rechte oder lehenrechtliche oder fideikomiffa- rische Ansprüche zu haben glauben, aufge- fordert, solche binnen 2 Monaten dahier geltend zu machen, widrigenS sie dem Auffordernden gegenüber verloren gehen würden. Staufen, den 30. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Zentner. V.488. Nr. 3615. Breiten. Io- Hann Hartmann Kolb von Bahnbrücken besitzt seit vielen Jahren circa 1'/« Morgen Acker in der Gemarkung Menzingen, Gewann Hamberg, neben Kilian Meerwarth und Johann Alexander Kolb von Bahnbrücken. Wegen Mangels der Erwerbsurkunde wurde Seitens des Ortsgerichts der Eintrag ins Grundbuch und die Gewähr verweigert. Auf Antrag des Vertreters der I. H. Kol b'S Gantmasse werden nunmehr alle Diejenigen, welche an diese Liegenschaft dingliche, lehenrechtliche oder fideikommissarische Ansprüche zu haben glauben, hiemit äufgcfor- dert, solche binnen zwei Monaten dahier geltend zu machen, widrigenfalls solche der I. H. Kolb's Gantmasse gegenüber für erloschen erklärt würden. Breiten, den 25. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht, vr. Kupfer. VL33. Nr. 9531. Karlsruhe. Ja- kob und Johann Schleesak von Welschneureuth besitzen auf dortiger Gemarkung 10 Ar 45 Meter Acker im obern Feld, I V. Gewann, neben Jakob Pfulb und Johann Müller , ferner 5 Ar 13 Meter Acker im «bern Feld, V. Gewann, neben Jakob Groß und Johann Michael C our Erben. Der Gemeinderath zu Welschneureuth verweigert wegen mangelnder ErwerdSur- kundc dm Eintrag zum Grundbuch. ES werden deßhalb alle Diejenigen welche an den bezeichneten Grundstücken dingliche Rechte , lehenrechtliche oder fideikommissarische Ansprüche haben, aufgefor- dert, solche innerhalb 2 Monaten dahier geltmd zu machen , widrigenfalls sie dm jetzigen Besitzern gegenüber für erloschen erklärt würden. Karlsruhe, den 29. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. N e b e n i u S. JL58. Nr. 11,839. Karlsruhe. Die Wittwe des Landwirths Johann Schlimm, Katharina, geb. Scharmann, vonHagS- Ali> besitzt auf dortiger Gemarkung folgende Liegenschaften: 80'/-, Ruthen Acker in den Hofäckern, einers. Johannes Linder, anders Christof Kastncr; 140» „ Ruthen Acker in den Hofäckern, einers. Jakob Friedrich Erb, anders. Johann Murr; 64'/,, Ruthen Acker in der innern Neuheck, einers. Friedrich Rausch II-, anders. Adam Leßle. Der Gemeinderath zu HagSfeld verweigert wegen mangelnder Erwerbsurkunde den Eintrag zum Grundbuch. ES werdm deßhalb alle Diejenigen, welche an den genannten Liegenschaften dingliche Rechte, oder lehenrechtliche oder fidelkommissarische Ansprüche haben oder zu haben glauben, aufgefordert, solche innerhalb 2 Monaten dahier geltend zu machen, widrigenfalls dieselben der jetzigen Besitzerin gegenüber für erloschen erklärt würden. Karlsruhe, den 28. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. N e b e n i u S. B.568. Nr. 2771. Boxberg. Auf Antrag des Johann Krieger von Unter- schüps werden alle Diejenigen, welche an nachgenannten, auf Unterschüpfer Gemar- kung gelegenen Liegenschaften in den Grund- und Pfandbüchern nicht eingetragene dingliche Rechte, lehenrechtliche oder fideikommissarische Ansprüche haben oder zu haben glauben, aufgesordert, solche binnen 2 Monaten dahier geltend zu machen, widrigenfalls solche dem jetzigen Besitzer gegenüber für verloren erklärt werden würden. 1. 7 Ruthen Garten im Gartmthal, neben Christian Stehler und Philipp Geisel, 2. 1 Viertel Ackerfeld unter der Rüd- dern, neben Georg Herold und Georg Krieger Wittwe, 3. 1 Viertel 38 Ruthen Acker im Neuen- berg, neben Simon Dürr und Georg Krieger Wittwe, 4. 2 Viertel 11 Ruthen Weinberg am Urbansbrunnen, neben dem Graben und Georg Hohstadt alt, 5. die Hälfte von 26 Ruthen Wald am HesseliSmorgen, neben Georg Preis und Ferdinand Scheitel, 6. 1 Viertel 22 Ruthen Ackerfeld unter den Rüddern, neben dem Graben und Georg Krieger Wittwe, 7. 1 Viertel 29 Ruthm Weinberg im Brühl, neben Peter Neubauer und Philipp Geisel, 8. 2 Viertel Weinberg in den äußeren Sollen, neben Ludwig Heckmann und Georg Krieger Wittwe, 9. 41 Ruthen Acker in Neuenberg, neben Georg Krieger Wittwe und Christof Quenzer. Boxberg, den 27. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Singer. V.565.. Nr. 2801. B o x b e r g. Auf Antrag der Barthel Weismann Er- ben van Dainbach werden alle Diejenigen, welche an nachbenannten, auf Dainbacher Gemarkung gelegenen Liegenschaften in den Grund- und Pfandbüchern nicht eingetragene dingliche Rechte, lehenrecht. llche »der fideikommissarische Ansprüche haben oder zu haben glauben, aufgefordert, solche binnen 2 Monaten dahier geltend zu machen, widrigenfalls sie dem jetzigen Besitzer gegenüber für verloren erklärt werden würden. 1. 15 Ruthen Acker in der Ziegelhütte, neben Johann Frank und Elisabetha Hein, 2. 109 Ruthen Acker in der Steig, neben Friedrich Herrlein und Josef Walter Wittib, 3. 69 Ruthen Weidfeld in der Winterseite neben Georg Weismann und Christian Schlör, 4. 218 Ruthen Acker im Hüttenberg, neben Josef Walter und Georg Müller Weber, 5. 60 Ruthen Wald in der Rehhelden neben Johann Bierig und Martin Banzer, 6. 36 Ruthen Wald im Schalksberg, neben Martin Banzen und Johann Fuchs. Boxberg, den 28. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Singer. V.567. Nr. 2860. B o x b e r g. Auf Antrag des Georg En giert, ledig, von Neunpetten werden alle Diejenigen, welche an nachgenannten, auf Neunstetter Gemarkung gelegenen Liegenschaften in den Grund- und Pfandbüchern nicht eingetragene dingliche Rechte, lehenrechtliche cder fideikommissarische Ansprüche haben oder zu haben glauben, aufgefordert, sslche binnen 2 Monaten dahier geltend zu machen, widrigenfalls solche dem Kläger gegenüber für verloren erklärt werden würden. 1. L.B. Nr. 251,53 1'/. Ruthen Gar- ten unterm Dorf, neben Andreas Arnold, jung, auf der Grabe, 2. L.B. Nr. 214. 1»/, Ruthen Garten im Koppenbronnen neben Andreas Arnold und Philipp Hambrecht, 3. L.B. Nr. 47. 1 Viertel 3 Ruthen Acker im Krautheimerweg, neben Philipp Feßler und Martin Blesch , 4. L.B. Nr. 245. 13 Ruthen Acker in der Struth neben Jakob Hambrecht und Aufstößer, 5. L.B. Nr. 50'/,. 8V. Ruthen Acker im Hölzlein, neben Andreas Wolfert und Andreas Viebel. Boxderg, 1. Mai 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Singer. B.566. Nr. 2795. Boxberg. Wer- den den Bonisaz Hügel Eheleuten von Assamstadt gegenüber alle dinglichen Rechte dritter Personen an den in der öffentlichen Aufforderung vom 12. Dez. v. I-, Nr. 8122, beschriebenen Liegenschaften für verloren erklärt. Boxberg, den 28. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Singer. B.527. Nr. 4920. Breisach. Nach- dem auf unsere Aufforderung vom 30. Januar d. I., Nr. 1469 in Nr. 39 d. Bl., Rechte der bezeichneten Art an die dort erwähnten Liegenschaften nicht geltend gemacht worden sind, werden solche dem jetzigen Besitzer Johann Mangel von KiechlinSber- gen gegenüber für erloschen erklärt. Breisach, den 29. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. v. Weiler. V.525. Nr. 5479. MoSbach. I. S. der Gemeinde Heinsheim gegen Unbekannte, Aufforderung zur Klage. Nachdem auf die diesseitige Aufforderung vom 12. Dezember 1871, Nr. 19,142, keine Ansprüche der in derselben bezeichneten Art an den dort aufgeführten Liegenschaften innerhalb der gesetzlichen Frist geltend gemacht worden sind, so wer. en etwa doch bestehende Ansprüche der Auffordernden gegenüber als erloschen erklärt. Mosbach, den 26. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Schlehner. LVL18. Nr. 6076. Sinsheim. I. S. Hauptlehrer Münzeshei- mer in Michelfeld gegen Unbekannte, Klagaufforderung betr. Beschluß. Nachdem auf die diesseitige Aufforderung vom 19. Febr. d. I., Nr. 2714, keine der dort bezeichneten Rechte und Ansprüche diesseits geltend gemacht worden sind, werden solche dem Auffordernden gegenüber für erloschen erklärt. Sinsheim, den 28. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Schmitt. Lauk. Ganten. V.612. Nr.5551. Müllheim. Gegen Bernhard Reimann von Bellingen haben wir Gant erkannt, und es wird nunmehr zum Richtigstellungs- und Vorzugsverfahren Tagfahrt anberaumt auf Donnerstag den 5. Juni 1873, Vorm. 9 Uhr. ES werden alle Diejenigen, welche anS was immer für einem Grunde Ansprüche an die Gantmasse machen wollen, aufgesordert, solche in der angesetzten Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich, anzumelden und zugleich ihre etwaigen Vorzugs- oder Unterpsaudsrechte zu bezeichnen, sowie ihre Beweisurkunden vorzulegcn oder den Beweis durch andere Beweismittel anzutreten. In derselben Tagfahrt wird ein Massepfleger und ein Gläubigerausschuß ernannt und ein Borg- oder Nachlaßvergleich versucht werden, und es werden in Bezug aus Borgvergleiche und Ernennung des Masse- Pflegers und Gläubigerausschusses die Nichterscheinenden als der Mehrheit der Erschie- ncnen beitretend angesehen werden. Die im Auslande wohnenden Gläubiger haben längstens dis zu jener Tagfahrt einen dahier wohnenden Gewalthaber für den Empfang aller Einhändigungen zu bestellen, welche nach den Gesetzen der Partei selbst geschehen sollen, widrigenfalls alle weiteren Verfügungen und Erkenntnisse mit der glei- chen Wirkung, wie wenn sie der Partei eröffnet wären, nur an dem Sitzunzsorte des Gerichts angeschlagen würden. Müllheim, den 3. Mai 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Stockhorn. V.648. Nr. 13,706. Heidelberg. Gegen den Nachlaß des Zimmermeisters Jacob Lutz von Gauangelloch haben wir Gant erkannt, und Tagfahrt zum Richtig- stellungs- und Vorzugsversahren auf Montag den 16. Juni l. I., Vorm. 9 Uhr, anberaumt. Es werden nun Alle, welche aus irgend einem Grunde Ansprüche an die Gantmasse machen wollen, aufgefordert, solche in dieser Tagfahrt, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Gant, persönlich cder durch gehörig Bevollmächtigte, schriftlich oder mündlich anzumelden und zugleich dir etwaigen Vorzugs- oder Unterpsaudsrechte zu bezeichnen, die der Anmeldende geltend machen will, auch gleichzeitig die Beweisurkunden vor- zulegen oder den Beweis mit andern Beweismitteln anzutreten. In derselben Tagfahrt wird ein Gläubi- gerausschuß ernannt, auch ein Borg- oder Nachlaßvergleich versucht, und es sollen die Nichterscheineuden in Bezug auf Borgvergleiche und jene Ernennungen als der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden. Die im Auslande wohnenden Gläubiger haben längstens bis zur Tagfahrt einen am Orte des Gerichts wohnenden Gewalthaber für den Empfang aller Einhändigungen zu bestellen, welche nach den Gesetzen der Partei selbst geschehen sollen, widrigenfalls alle weiteren Verfügungen und Erkenntnisse mit der gleichen Wirkung, wie wenn sie der Partei eröffnet wären, nur an dem Sitzungs- orte des Gerichts angeschlagen, beziehungs- weise den im Auslande wohnenden Gläubi» gern, deren Aufenthaltsort bekannt ist, durch die Post zugesendet würden. Heidelbelberg, den 2. Mai 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Christ. V.537. Nr. 4185. Billingen. In der Gant der Karoline Ricgger Wittwe, geb. Bantle, hier werden alle Diejenigen, welche in der SchuldenrichtiastellungK-Tag- fahrt ihre Forderungen nicht angemeldet haben, damit von der vorhandenen Masse ausgeschlossen. Villingen, den 25. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. B u i s s o n. V.544. Nr. 4012. Wertheim. In der Gant gegen Schuhmacher Johann Wörther dahier werden alle diejenigen Gläubiger, welche ihre Forderungen weder vor noch in der heutigen Tagsahrt angemeldet haben, von der vorhandenen Masse ausqe- schloffen. Wertheim, den 1. Mai 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Kraft. BermSgensabsondcnlngeo. V.607. Nr. 2352. O f s e n b u r g. Die Ehefrau des Müllers Konrad Hurle von Oberwasser, Amalia, geborene Schen- rer, hat gegen ihren Ehemann Klage auf Vermögenabsonderung erhoben, zu deren Verhandlung Tagsahrt aus Mittwoch, den 11. Juni d. I., Vormittags 8 Uhr, angeordnet ist. Dies wird hiermit zur Kenntniß der Gläubiger gebracht. Offenburg, den 2. Mai 1873. Großh. bad. Kreis- uzrd Hofgericht — Civilkammer. Faller. Wörter. V.556. Nr. 2207. Karlsruhe. I. S. der Ehefrau des Wilhelm Kaufmann, Pauline, geb. Bode, in Baden, Klägerin, gegen ihren Ehemann von da, Beklagten, Vermögensabsonderung betr. Durch Ur- theil vom Heutigen wurde die Ehefrau des Wilhelm Kaufmann in Baden für berechtigt erklärt, ihr Vermögen von dem ihres Ehemannes abzusondern. Dies wird zur Kenntnißnahme der Gläubiger öffentlich bekannt gemacht. Karlsruhe, den 19. April 1873. Großh. Kreis- und Hofge- richt — Civilkammer II. K. v. Stoes - ser. Braun. B.604. Nr. 2429. Mannheim. I. S. der Ehefrau des Philipp Joseph Ehrmann, Josephs, geb. Kies m Waib- stadt, Klägerin, gegen ihren Ehemann, Be- klagten,Vermögensabsonderung betr., wurde die Ehefrau des Beklagten durch Versäu- mungSerkenntniß und Urtheil vom Heuti- gen für berechtigt erklärt, ihr Vermögen von dem ihres Ehemannes abzusondern, was hiemit zur Kenntniß der Gläubiger gebracht wird. Mannheim, den 19. April 1873. Großh. bad. Kreis- und Hofgericht — Civilkammer. W u n d t. Ernst. VerschoLenheitsvcrfahren. V.597. Nr. 5755. Mosbach. Da Stephan Großkinsky von Sulzbach der diesseitigen Verfügung vom 16. April v. I., Nr. 5999, keine Folge geleistet hat, so wird derselbe hiermit für verschollen erklärt und dessen Vermögen seinen nächsten Verwandten gegen Sicherheitsleistung in fürsorglichen Besitz gegeben. Mosbach, den 30. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Schlehner. EntmLndigutlgen. D.574. Nr. 7052. Waldshut. Durch Erkenntniß vom 27. v. MtS. wurde die ledige Sophie Fischer von Jestetten im Sinne des L.R.S. 499 unter Beistandschast gestellt und deren Bruder, Gemeinderath Ferdinand Fischer von da, unterm Heutigen zu deren Beistand ernannt. Dieses wird hiemit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Waldshut, den 24. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. H a u r y. B.546. Nr. 5710. TauberbischofS- heim. Beschluß. Franz Anton Holler von Königshofen wurde durch rechtskräftiges Erkenntniß vom 20. März d. I. wegen Gemüthsschwäche entmündigt und ist Gemeinderechner Franz Schwab von Königshofen als Vormund des Entmündigten ernannt worden. Tauberbischofsheim, den 29. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Lochbühle r. Erbeiuweisunge«. V.502.2. Nr. 2648. B o x b e r g. Christoph Quenzer's Ehefrau Katharina, geb. Seifried in Oberschüpf, David Schürte, Ludwig Römer'S Ehefrau, Anna Maria geb. Seifried in Schweigern und die Kinder der -f Johann Peter Hettin- ger'S Ehefrau, Maria Eva geb. Seifried m Wölchingen, Namens Philipp Hetlinger in Rosenberg, Martin Hetlinger in Wölchingen, Peter Hetlinger in Oberschüpf, Barbara Hettinger, Luise und Katharina Hetlinger in Wölchingen, sowie Katharina Seifried von Schweigern haben als natürliche Kinder und Erbfolger der ledigen Anna Maria Seifried und der ledigen Margaretha Seisried von Schweigern und als Erben deren natürlicher Kinder um Einweisung in Besitz und Gewähr der Verlassenschaft des Wagners Georg Philipp Seisried von Schweigern nachgesucht und wird diesem Gesuche entsprochen werden, wenn nicht binnen zwei Monaten Einsprache hiergegen erhoben wird. Boxberg den 22. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Singer. 2BL63. Nr.391S. Staufen. Johann Baptist Brendle, Weber- Wittwe^ Elisabetha, geborne Sporer, von Heitert« hei«, hat um Einweisung in Besitz nutz Gewähr der Berlassenschaft ihre- Ehemann- nachgesucht. Diesem Gesuche wirk stattgegeben werden, wenn nicht innerhalb 6 Wocheu Einsprache dagegen erhoben wird. Staufen, den 29. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Zentner. B.569. Nr. 12,946. Heidelberg Die Wittwe des Georg Joachim 111. von. Dossenheim hat um Einweisung in Besitz und Gewähr de- Nachlasses ihres ch Ehe» manneS gebeten. Etwaige Einsprache wäre binnen4Wochen zu erheben, widrigen- dem Antrag willfahrt würde. Heidelberg, den 25. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Beck. DeitigSmanL. V.541. Nr. 3668. Ettenhelm. Martin Fuchs Wittwe, Maria Magdalena, geh. Bick, v»n Kippenheim wird, da auf die diesseitige Bekanntmachung vom 10. v. M. keine Einsprache erhoben worden, nunmehr in Besitz und Gewähr des ehemännlichen Nachlasses eingesetzt. Ettenheim, den 24. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Schrempp. Wolpert. Erbvsrladungt«. V560. Eichstetten. Karl Rist vom Emmeudingen, in Amerika befindlich, bessere Aufemhalt nicht näher bekannt ist, ist zur Erbschaft auf Ableben seiner Großtante, Andreas Kessel meier Wittwe, Friederike, geb. Sonntag, dahier, gesetzlich und in Folge Testaments bernsen. Derselbe wird mit Frist von dreiMonaten mit dem Anfügen anher vorgeladen, daß, iur Falle er nicht erscheint, die Erbschaft Denen zugcwiesen wird, welchen sie zukäme, für den Fall der Borgeladene zur Zeit des Erb- anfalls nicht mehr am Leben gewesen wäre. Eichstetten, den 1. Mai 1873. Großh. Notar A. Starck. V.535. Krautheim. Josef Anton, Thekla und Ludwig Volk von Unterwittstadt, zur Zeit in Amerika, i nbekannt wo, sich aushaltend, sind zur Erbschaft ihrer verstorbenen Mutter, Ludwig Volk'S Ehefrau, Genoseva, gebornen Kempf, von da, berufen, und werden zur Empfangnahme derselben mit dem Anfügen öffentlich vorgeladen, daß, wenn sie sich nicht innerhalb drei Monaten dahier melden, die Erbschaft Denjenigen zu- getheilt werden wird, welchen solche zukäme, wenn die Vorgeladenen zur Zeit des Erbanfalls gar nicht mehr am Leben gewesen wären. Krautheim, den 30. April 1873. Der Großh. Notar I. M e i x n e r. V.599. Krautheim. Josef Benedikt Sauer von Oberndorf ist zur Empfangnahme des fürsorglichen Vermögens» antheils seines verschollenen BrnderS Thomas Josef Sauer von da berufen und wird hierzu mit dem Anfügen öffentlich vorgeladen, daß, wenn sich derselbe nicht innerhalb drei Monaten meldet, der Vermögensantheil Denjenigen zugetheilt werden wird, welchen solcher zn- käme, wenn der Vorgeladene zur Zeit deS> Erbansalls nicht mehr am Leben gewesen wäre. Krautheim, »en 3. Mai 1873. Der Großh. Notar I. Meixner. V.536. U.Nr. 392. Lahr. Die anr 2. Dezember 1831 zu Mietersheim geborne Maria Magdalena Bohnert-Jung ist aus das am 12. März 1873 erfolgte Ableben ihres Adoptivvaters, des Holzmachers Christian Jung in Lahr, zu dessen Erbschaft berufen, und wird dieselbe, da ihr Aufenthaltsort unbekannt ist, aufgesordert, binnen drei Monaten sich zur Erbtheilung zu melden, widrigenfalls die Berlassenschaft Denjenigen zugetheilt würde, welchen sie zukäme, wenn die Aufgeforderte zur Zeit des Erbanfalls nicht, mehr am Leben gewesen wäre. Lahr, den 19. April 1873. Der Großh. Norar R. Schilling. B.550. Möhringen. Josef Höppler, Gießer von Jmmendingen, ist zur Erbschaft seiner Schwester, der ledig verstorbenen Maria Anna Höpplervon Jmmendingen, berufen. Da dessen Aufenthalt unbekannt ist , fa werden derselbe oder seine Rechtsnachfolger: hiemit aufgefordert, sich binnen drei Monaten, von heute an, zur Empfangnahme der Erbschaft dahier zu melden, andernfalls solche: Denjenigen zugetheilt würde, welchen sie zukäme, wenn der Vorgeladene zur Zeit det Erbansalls nicht mehr am Leben gewesen:. wäre. Möhringen, den 28. April 1873. Röm, Großh. Notar. Handel-rrgister-Eintrage. V.503. Nr. 6051. Lörrach. In das diesseitige Handelsregister (Gesellschaftsregister) wurde heute eingetragen: O.Z» 25; Firma und NiederlaffungSort: Glün- kin de Roche u. Walz in Lörrach; Rechtsverhältnisse der Gesellschaft: Mitglieder der Gesellschaft find: Friedrich Glüa- ki n, Kaufmann in Lörrach, Paul d e R ochen Kaufmann allda, Heinrich Walz, Seifensieder allda. Die Gesellschaft hat mit dem 1. August 1872 begonnen. Glünkin und -- de Roche besorgen den Einkauf sämmtli» chrr zur Fabrikation ersorderlichcn Artikel mit Ausnahme der rohen UnschlittS, besten Ankauf besonders dem H. Walz überlassen ist. Jeder der Gesellschafter hat das Recht, die Gesellschaft zu vertreten. LSrrach, 29. April 1873. Großh. bad. AmtZbericht. Kerkenmarer. B.470. Nr. 6146. Waldshut. Unterm Heutigen wurde in das Genoffen- schaftSrezister out, Nr. 6 eingetragen: Borschnßverein Jestetten, einge- tragene Genossenschaft. Der Gesellschaft-Vertrag wurde am 9. Dez. 1867 abgeschlossen und am 16. März d. I. aus Grund deS BundeSgcsetzes vom 4. Juli 1868 geändert. Die Genossenschaft hat die bezeichnet Firma und ihren Wohnsitz in Jestetten: rhr Zweck besteht darin, für die gewerblichen und wirthschaftlichen Interessen der Mitglieder durch den Betrieb der hiezu geeigneten Geldgeschäfte die nöthi- gen Geldmittel zu beschaffen. Die von ihr au-gebenden Bekanntmachungen erfolgen im AmtS-VerkündigungSblatte für den Bezirk unter ihrer Firma und mit Unterzeichnung von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern. Auf gleiche Weise werden die Willenserklärungen des Vorstandes gezeichnet. Letzter« bilden gegenwärtig: Hr. Taver Fis cher als Direktor, Hr. Josef Stadler als Gcgenbnchführer, Hr. Karl Ott als Kassier, sämmtliche in Jestetten wohnhaft. DaS Verzeichniß der übrigen Genossenschafter kann jederzeit von uns ein^csehen werden. WaldShut, den 8. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. H a u r y. B.469. Nr. 6805. Waldshut. Un- term Heutigen wurde in da- Genossen- schastSregister sud Nr. 7 eingetragen: BorschußvereinDangstetten, eingetragene Genossenschaft. Der Gesellschaftsvertrag wurde am 1. Januar 1871 abgeschlossen und am 9. Februar d. I. auf Grund des BundeSgesctzcS vom 4. Juli 1868 geändert. Die Genossenschaft hat die bezeichnet Firma und ihren Wohnsitz in Dangstetien; rhr Zweck besieht darin, für die gewerblichen und wirthschaft- schaftlichen Interessen der Mitglieder durch den Betrieb der hiezu geeigneten Geldge- schäfte die nöthigen Geldmittel zn beschaffen. Die von rhr ausgehenden Bekanntmachungen erfolgen im AmtS-Verkündi- gungSblatte für den Bezirk unter ihrer Firma und mit Unterzeichnung von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern. Auf gleite Weise werden die Willenserklärungen des Vorstandes gezeichnet. Letzter» bilden gegenwärtig: Hr. Ed. Schmrdt, Direktor, Hr. Ferdinand Roder, Gegenbuch- sührer, und Friedrich Mühlhaupt, Kassier, sämmtliche in Dangstetien wohnhast. DaS Verzeichniß der übrigen Genoffen- fchafter kann jederzeit dahier eingcsehen werden. Waldshut, den 19. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. H a u r y. B.490. Nr. 4831. Baden. Unter O.Z. 158 deS Firmenregisters wurde heute eingetragen: Die Firma C. Bocyuet in Baden ist durch Geschäftsaufgabe erloschen. Baden, 23. April 1873. Großh. bad. Amtsgericht. Fr. Mallebrein. Lutz. V542. Nr. 9815. Pforzheim. Zu O.Z. 276 deS Gesellschaftsregisters wurde eingetragen, daß die Firma „Brenner- Diesch Josef Büchler, Schuster hier 111 (Georg Ptr. Schmitt hier ,Anna Mar. Schmitt hier Daniel Wickert hier Johanne- Jung, Maurer hier Michael Link, Rechner hier Michael Hug, 2andwirth hier Lath. Link Wittwe hier Michael Dewerth hier Jakob Frei Wittwe hier Jakob KrauS, Maurer hier Michael Hug, Landwirth hier ^Katharina Sommer, Heidelberg Ludwig Hug, Landwirth hier Georg Datter, Bäcker hier Joh. Jung, Maurer hier Adam Rothenburger Wittwe hier Josef Büchler, Schuster hier Andreas Knapp, Wirth hier Nikolaus Brunner hier Peter Flößer, Landwirth hier Johann Haas, Arbeiter, Mannheim Joh. Ganb Witttve hier Eva Herbig, Heidelberg Georg Datter, Bäcker hier Derselbe Johann Gaub Wittwe hier 131 138 141 142 143 152 153 154 155 165 166 167 168 169 17V 181 184 185 187 188 195 Katharina Diel, Ziegelhausen Dieselbe Michael Stark Wittwe hier Katharina Diel, Ziegelhausen Paul Phil. König's Erben hier Dieselben do. do. do. Georg Weinmann hier Kathar. Ganzmüller, Heidelberg Georg Hng, Mündling, hier Marlm Mayer, Landw. hier Gemeinde, Pfandrecht wegen Rechnung-Übernahme JrrenhauSverwaltnng Pforzheim Susann« Rauch von Sandhaufen Karl und Michael Link hier Gemeinde wegen Rechnungsübernahme Philipp Hug, ledig, hier Heinrich Dewmh, Psarzheim Luise Pfister, Mannheim David Mayer, Ziegelhausen Derselbe Michael Hug alt Kinder hier Dieselben do. do. d». d». do. do. do. do. Anton Bitzinger. Heidelberg Joh. Georg Weber, , Nikolaus Siegmann hier akob Hug, Schuster hier akob Reinhard Wittwe hier Georg Weber am KarlSthor 70 81 209 50 813 501 51 267 112 300 100 , 25 30 30 51 130 318 98 145 400 200 100 900 250 267 272 128 203 200 207 187 239 450 450 46 700 725 251j 19 30 DeS Eintrags Datum. Seite.1 Namen, Stand und Wohnort des Schuldners und seiner Rechtsnachfolger. 19. Sept. 1840 28. Ott. - 17. April 1841 5. Mai - 30. Juni 1840 22. Dez. 1830 18. Febr. 1833 '19. Febr. - 6. Mai - 26 Juli - 30. Jan. 1834 26. März - 17. Jan. 1835 11. Noo. - 30. Rov. - 12. März 1336 14. März - 10. Äug. . 12. Lng. - 8. Mär, 1837 26. Mai - 12. Dez. - 20. Dez. - 15. Juli 1838 14. Nov. - 13. peil 1839 29. Okt. - - 23. April 1340 195 «Georg Weinmann hier 197 «Adam Rothenburger Wittwe hier 209 «Josef HaaS, Taglöhner hier 210 «Nikol. Reitz von Wilhclmsfeld 190 «Leonhard König, Gendarm und Bür« ger in Freudenberg, resp. Marga rethe Heinzmann, geb. Dewerth, Wittwe, Baden Namen, Stand und Wohnort deS Gläubigers und seiner Rechtsnachfolger. Gr«mdb«ch Band II. 49 ^Johanna Neumond, ledig, hier 70 iPeter Bickel, Schuster hier 73 iKarl Hug, Landwirth hier 75 «Nikolaus Bruner hier 94 «Martin Mayer, Landwirth hier 103 Heinrich Schmitt hier 106 Peter Flöser, Landwirth hier 124 Nikolaus Brunner hier 129 Georg Detter, Bäcker hier 155 J»h. Adam Rothenbnrger Wittwe j hier 153 Frd. Aug. Lenk, Heidelberg 160 Adam Jung hier 170 Michael Gaub Wittwe 1. hier 172 Dieselbe 175 Anton Eller hier 179 Andreas Knapp hier 183 Philipp Knobel Wittwe hier 185 Jakob KrauS, Maurer hier 187 Georg Eppinger, Sicinhauer hier 190 Nikolaus Brunner hier 19S Johann Gaub Wittwe hier 198 Josef Krank, Wittwer hier 197 ^ Derselbe 199 Jakob Frei Wittwe hier 305 Johann Jung, Maurer hier 207 Nikolaus Siegmann hier 209 Josef Kraus, Schuster hier 210 Michael Ganb, Wittwe 1. hier 240 Georg Datier hier 244 «Karl und Michael Link hier Michael Zänker Wittwe hier Michael Hug hier Derselbe Anton Eller hier Michael Stark Wittwe hier Peter Flöser, Landwirth hier Philipp Knobel, Wittwe hier Michael und Karl Link hier Andreas Krug Wittwe hier Joh. Beisel, Ziegelhause« Derselbe Peter Flöser hier Michael Dewerth Michael Zänker Wittwe, Mannheim Michael Gaub Witttve I. hier Jakob Steinbächer Wittwe hier »Hann Beisel, Ziegelhansen ittwe Theobald, geb. Diel, hier Heinrich Dewerth, Pforzheim Ludwig Gilarti, Taglchner hier Michael Dewerth hier ^ Hug, Landwirth hrer Derselbe Joses KrauS, Wittwer hier Heinrich Müller, Wittwe hier Dieselbe do. Georg Eppinger, Steinhauer hier Jakob Hug, Schuster hier Phil. König Wittwe hier Betrag der Forderung. Michael Siegmann alt hier Heinrich und Elisab. Rothenburgerji hier Barbara Rausch, Miesenbach Jakob Reinhard Wittwe Großh. Gendarmerie-Tommando ir>j Karlsruhe - Kaution 500 305 280 20 500 50 190 60 200 22 550 50 46 100 88 88 250 180 825 200 100 146 90 200 40 130 40 200 100 72 111 22 . 3V 854 92 kr. 28 45 45 Druck uob Verlag der K. Brat's^en Hofbuchbcuckecei