1892. »- .M 292. Sonntag, L4. Juli. Expedition: Karl-FriedrichS-Straße Nr. 14 (Telephonanschluß Nr. 154), woselbst auch die Anzeigen in Empfang genommen werden. ZorauSbezahlung: vierteljährlich 3 M- SO Pf.; durch die Post im Gebiete der deutschen Postverwaltnng. Briesträgergebühr eingerechnet, 3 M- SS Ps Einrückungsgebühr: die gespaltene Hetitzeile oder deren Raum 20 Pfennige. Brief: und Gelder frei. Für die Monate Angust nnd September Werden Bestellungen auf die „Karlsruher Zei tung" in der Expedition dss. Bltts. sowie von allen Postanstalteu angenommen. Nmtlicher Theil. Seine Königliche Hoheit der Srotzyerzog haben unter'm 18. d. M. gnädigst geruht, oen Referendär Wolfgang von Pr een zum Sekretär bei dem Ober- schulrathe zu ernennen. Seine Königliche Hoheit der Grotzherzog haben unter dem 18. Juli d. I. gnädigst geruht, dem Verwalter August Goos bei dem Landesgefängniß und der Weiberstrafanstalt Bruchsal unter Verleihung des Charakters als Rechnungsrath eine etatmäßige Revisorstelle beim Oberschulrath und dem Revisor Josef Müller bei dem Obcrschulrath eine etatmäßige Rcvisorstelle bei dem Ministerium der Justiz, des Kultus und Unterrichts zu übertragen. Seine Königliche Hoheit der Grotzherzog haben unter'm 20. I. M. gnädigst geruht, den Referendär vr. Ernst Äärcher zum Amtsrichter in Donaucschingen zu ernennen. Nichtamtlicher Theil. Karlsruhe, den 23. Juli. Der Pariser Gcmeinderath hat die Gehaltserhöhung für die städtische Polizei bewilligt, die Vermehrung ihres Effektivbestandes aber abgelchnt. Wie vorgestern gemeldet, besteht zwischen dem Gemeinderath und der Regierung in Bezug auf die Polizei ein Konflikt. Die Kosten der Gehaltserhöhung und der gleichzeitig beabsichtigten Vermehrung der Pariser Polizei sind zur Hälfte vom Staat, zur anderen Hälfte von der Stadt zu tragen, der Gemeinderath lehnte es aber ab, die auf seinen Theil entfallenden Kosten jetzt zu bestreiten, und will die ganze Angelegenheit bis zur Berakhung über das städtische Budget im Oktober vertagen. Die Regierung ließ darauf hin ankündigen, sie werde am nächsten Montag von amtswegen einen entsprechenden Posten in den städtischen Haushaltsplan einstellen. Auf diese Drohung hin hat der Gemeinderath doch wenigstens in dem einen Punkte, was die Gehaltserhöhung der Polizei betrifft, nachgc- geben. Es wird nun darauf ankommen, ob die Regierung sich mit diesem Entgegenkommen der Stadtverwaltung begnügt, oder ob sie den Gemeinderath zwingen wird, auch die Vermehrung der Polizei unverzüglich vorzunehmen. Die letzten Dynamitanschläge haben den Beweis dafür erbracht, daß eine Verstärkung der Pariser Polizei uothwendig ist, und der Pariser Gemeinderath schädigt mit seinem Widerstande gegen diese Maßregel unzweifelhaft die Interessen der Stadt, in deren Förderung doch seine Aufgabe liegt. Die Parlamentswahlen in England sind so gut wie beendigt, da über den Ausfall der zwei noch rückständigen Wahlen in Orkney und Shetland und in Tipperary angeblich kein Zweifel besteht. Man hält es für sicher, daß das irische Städtchen sich einen Nationalisten erküren und die schottischen Inseln Gladstone treu bleiben werden. Läßt man dieses gelten, so ist das Gesammtergebniß der Wahlen folgendes. Es sind gewählt: Konservative 268, liberale Unionisten 46, zusammen 314; Gladstoneaner 271, Arbeiterabgeordnete 4, Antiparnelliten 72, Parnelliten 9, zusammen 356, Summa 670. Die Mehrheit der oppositionellen Parteien beträgt mithin 42 Stimmen. Das ist nicht viel, aber eine solche Mehrheit müßte doch immerhin als genügend betrachtet werden, wenn sie nur fest zusammenhält. Die Sache von diesem Standpunkte betrachtet, hat Gladstone ganz recht, wenn er an einem der letzten Tage in einer öffentlichen Ansprache bemerkte, daß er durch seine „nicht sehr große" Mehrheit im Unterhause keineswegs entmuthigt sei. Dieselbe werde zwischen 40 bis 50 Stimmen betragen. Er habe in 25 Parlamenten gesessen, und in fünf habe er die Liberalen im Amte gesehen, welche mit noch kleineren Mehrheiten gute Dienste dem Lande geleistet hätten. Der Parteiches übersieht dabei nur, daß eine kleine festgefügte Mehrheit noch immer zuverlässiger ist als eine Mehrheit von 40 bis 50 Stimmen, die aus so disparaten Elementen besteht wie die jetzige. Gladstone scheint allerdings auch mit der Möglichkeit zu rechnen, daß ein Abfall einzelner Abgeordneten vom Gros der Partei ebenso.bei den liberalen Unionisten wie bei der Opposition stattfinden kann. Er sagte in seiner Rede weiter: Die liberalen Unionisten hätten behauptet, daß sie gegen die Liberalen stimmen müßten, um eine Regierung im Amte zu erhalten, welche gegen Homcrule sei. „Werden nun die liberalen Unionisten fortfahren, ihre Stimmen den Tories zu geben?" Daß viele liberale Unionisten nicht nach innerer Neigung, sondern nur unter dem Zwange der Nothwenvigkeit, die Verwirklichung von Gladstone's Homerule-Plan zu verhüten, mit den Tories Zusammengehen, ist unzweifelhaft richtig. Sie sind ihrem Wesen nach eben Liberale und mögen es als eine Verläugnung der Traditionen empfinden, daß sie eine konservative Regierung gegen Liberale unterstützen müssen. Aber sie handeln doch gerade nur deßhalb so, weil sie überzeugt sind, daß die Ausführung des Gladstone'schen Homerule- GedankenS die Reichsinteressen schädigen würde, und es ist kaum anzunehmen, daß sie, die Wichtigkeit dieses Kardinalpunktes der gegenwärtigen inneren Politik Englands geringer als vor den Wahlen schätzend, zu einem Siege der Gladstone'schen Tendenzen die Hand reichen würden. Zu dem gestern von den „Times" so bitter beklagten Bruch zwischen dem Sultan von Marokko und der englischen Regierung ist cs noch nicht gekommen; der Sultan macht vielmehr Miene, einzulenken. Das Reuter'sche Bureau meldet aus Tanger: „Der Großvezier und andere Minister des Sultans treffen demnächst hier ein, um die Verhandlungen mit dem englischen Gesandten über den Handelsvertrag wieder aufzunehmen." Englische Blätter veröffentlichen weitere Einzelheiten über die Vorgänge in Marokko während der Verhandlungen des englischen Gesandten Smilh mit dem Sultan. Darnach theilte Smith, als am 6. Juli eine tumultuarische Bewegung gegen die englische Gesandtschaft ausgebrochen war, dem Sultan mit, daß, falls etwa Mitglieder der Gesandtschaft angegriffen oder ermordet würden, binnen Monatsfrist eine neue Gesandtschaft in Fez eintreffen werde, daß es sich dann aber darum handeln würde, ob es fortan überhaupt noch einen Sultan geben soll. Nachdem hierauf der Wortlaut des Vertrages festgestcllt war, sandte der Sultan dem Gesandten eine von ihm Unterzeichnete Abschrift. Smith bemerkte indessen, daß in der Abschrift die hauptsächlichsten Artikel der Vereinbarung fortgelassen waren. Er zerriß deshalb das Schriftstück. Ferner hat der Sultan dem Gesandten 30 000 Lstr. geboten, der Gesandte diese jedoch zurückgewiesen. Endlich hat der Sultan die Abreise der Gesandtschaft zu verhindern gesucht und die der letzteren gehörenden Pferde fortnehmen lassen. Als darauf ein englischer Offizier sich anschickte, nach Tanger abzugehen, um eine bewaffnete Eskorte aus Gibraltar herbeizurufen, wurden die Pferde zurückgegeben. Der Sultan scheint nach alledem eine sehr starke Abneigung gegen den Handelsvertrag mit England zu haben und es ist, wenn jetzt die Wiederaufnahme der Verhandlungen in Aussicht gestellt wird, noch keineswegs außer Frage gestellt, ob die Verständigung wirklich herbeigeführt wird. Freilich wird der englische Vertreter jetzt wohl energisch auftreten und sich auf lange Unterhandlungen nicht mehr einlassen. Bekanntlich werfen die englischen Blätter den Franzosen vor, daß diese es seien, die den Sultan zu seinem Widerstand gegen die englischen Vorschläge ermuntern, und die „Times" meldeten gestern, der französische Gesandte in Tanger treffe Vorbereitungen, im September zu Verhandlungen über einen französisch-marokkanischen Handelsvertrag nach Fez zu kommen. Von französischer Seite wird dies heute in Abrede gestellt. Es liegt ein Pariser Telegramm vor, dem zufolge der französische Gesandte in Tanger, d'Aubigny, sich erst im Oktober oder November nach Fez begeben wird und auch dann nur, um dem Sultan einen Höflichkeitsbesuch abzustatten; von irgend welchem Vertrage sei nicht die Rede. Mit dieser Versicherung wird man freilich das Mißtrauen der Engländer schwerlich ganz beschwichtigen. VrutsMsnd. * Berlin, 22. Juli. Die telegraphischen Nachrichten über die Nordlandsreise Seiner Majestät des Kaisers werden durch folgende briefliche Mittheilungen ergänzt: Am 8. Juli um 11 Uhr ging der „Kaiseradler" vor Stockmarksnaes, auf dem nördlichen Theil der Insel Hadselö vor Anker. Seine Majestät begab sich mit Gefolge und einem Theil der Offiziere an Land. Um V-l Uhr etwa wurde Melbo, der südwestlichste Punkt der Insel, erreicht. Etwa 6 Uhr Abends fuhr der „Kaiseradler" den Lofoten entlang in südwestlicher Richtung bis Ure- flak auf Westvaagö, wo Abends 8 Uhr Anker geworfen wurde. Schon am Abend des 8. war das Wetter trübe geworden und bei Ankunft in Ureflak regnete es stark, auch die Nacht durch und am Morgen des 9. regnete es noch. Um 11 Uhr wurde die Fahrt nach Bodö angetreten. Der Kaiser begab sich Morgens an Bord des „Siegfried", den er einige Manöver ausführen ließ. Mittags traf der „Kaiseradler" auf das Torpedoboot, das, von Drontheim kommend, Courier an Bord hatte. Am Sonntag, dem 10. Juli, hatte sich das Wetter aufgeklärt. ',Z10 Uhr war Gottesdienst. Dann wurde auf einem norwegischen Dampfer ein Ausflug nach Salten- ström gemacht. Um 11 Uhr Abends lichtete der „Kaiseradler" die Anker zur Weiterfahrt nach Tromsö. Das Wetter klärte sich in der Nacht auf. Am 11. Juli um 4 Uhr Nachmittags wurde Tromsö erreicht. Das Wetter war trocken, der Himmel leicht umwölkt, die Luft sehr kalt. Der Kaiser unternahm mit Graf Eulenburg einen Spaziergang an Land, um die Aussicht von den Tromsö umgebenden Höhen zu genießen. Den nächsten Tag, 12. Juli, blieb der „Kaiseradler" bis Mittags vor Tromsö. Mittags fuhr der „Kaiseradler" nach Karlsö, einer kleinen Insel mit einem eine prachtvolle Rundsicht gewährenden Berge, welcher um */,6 Uhr bestiegen wurde. Die ziemlich steile Höhe wurde kurz nach 6 Uhr erreicht. Anr 13. Juli, Morgens 5 Uhr, erfolgte die Abfahrt nach Andamen, einer kleinen Insel, lediglich aus einem felsigen, mit Moos und ganz niedrigen, am Boden sich hinrankenden Zwergbirken bewachsenen Berge mit sehr scharfem Gral bestehend. Am 14. Juli fuhr der „Kaiseradler" von Andamen nach Skaarö, wo er vor Anker ging. — Die verflossene Reichstagssession hat mehrere größere Bundesrathsvorlagen hinterlassen, ohne daß darüber auch nur eine erste Berathung stattgefunden hätte, ein in der parlamentarischen Geschichte seltenes Ereigniß. Es befanden sich darunter die Gesetzentwürfe über den Ver- rath militärischer Geheimnisse, über den Scheckverkehr^ über Bekämpfung der Trunksucht, über Maßregeln gegen die Unsittlichkeit. Die „Nationalliberale Korrespondenz" ist der Ansicht, daß diese Gesetzentwürfe dem Reichstag in der nächsten Session auf's neue zugehen werden; insbesondere lege die Militärverwaltung auf die erstgenannte Vorlage großen Werth. Auch der in der vorigen Session noch zurückgehaltene Gesetzentwurf über Einführung einer Einheitszeit sei bestimmt zu erwarten. Eine förmliche Beschlußfassung über die Wiedereinbringung der bezeich- neten Vorlagen ist übrigens schwerlich schon erfolgt. — Heute Vormittag hielt der Centralausschuß der Reichsbank seine Monatssitzung im Reichsbankgebäude. Aus dem Vortrage des Vorsitzenden, Präsidenten des ReichSbankdircktoriums I)r. Koch, ist hervorzuheben, daß die Anlagen, wie gewöhnlich im Juli, stetig gefallen sind, indessen noch immer die der Jahre 1887 bis 1890 nicht unerheblich übersteigen, während der Metallvorrath von 988 Millionen ungefähr dem von 1888 gleichkommt, aber höher ist als in den Jahren 1891, 90. 89 und 87. Das Gold hat sich seit Anfang dieses Jahres um etwa 40 Millionen vermehrt; nur im Jahre 1888 war der Gold- vorrath größer. Trotz ungünstiger Wechselkurse kommt Gold aus Amerika herein. Die Geldflüssigkeit dauert fort. Die Privatgelder (Giro-Guthaben) sind in den letzten Tagen um mehr als 35 Millionen gestiegen. Der Bestand an fremden Geldern überhaupt ist wesentlich höher als in den letzten fünf Jahren. Die Banknoten sind mit 30 Millionen überdeckt. In den letzten Tagen hat die Ueberdcckung noch erhebliche Fortschritte gemacht. Eine Zinsfußänderung eintreten zu lassen liegt kein Grund vor. — Vom Internationalen Binnenschifffahrts- Kongresse m Paris wird berichtet, daß die Mitglieder des Kongresses heute bei dem französischen Minister der öffentlichen Arbeiten zum Frühstück geladen waren. Die Ehrenplätze an der Tafel waren dem Geheimrath Schultz aus dem Preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten, dem österreichischen Reichsrathsabgeordneten Ruß, dem Direktor des Instituts für Verkehrswege in Rußland, Ghercewanoff. und dem Sekretär des Board of Trade in London, Bohle, zugewiesen. Nach dem Frühstück fand wiederum eine Sitzung des Kongresses statt. — Von weiteren Gutachten über den Gedanken einer Weltausstellung in Berlin berichten Telegramme aus Braunschweig und Hamburg. Die Nachricht aus Braunschweig lautet: Im Aufträge der Regierung versandte die Handelskammer eine Anfrage an 250 Gewerbetreibende und Industrielle des Herzogthums. Von diesen 250 hat etwa die Hälfte geantwortet. 115 begünstigen den Plan der Ausstellung (darunter sind 75, die ihre Betheiligung an der Ausstellung in Aussicht stellen). 13 behalten sich ihre Entscheidung vor. Aus Hamburg liegt eine Meldung der dortigen ..Börsenhalle" vor, der zufolge die Handelskammer in einem den Hamburger Behörden erstatteten Gutachten mit großer Wärme für die Berliner Weltausstellung im Jahre 1897 oder 1896 plaidirt. Die Hamburgische Großindustrie werde sich fast ausnahmslos an einer solchen Ausstellung betheiligen. — Nach einer telegraphischen Mittheilung aus Lifsa- bon richtete der deutsche Gesandte am 12. Juli eine zweite Note an die portugiesische Regierung. In dieser Note weist er darauf hin, daß vertragsmäßig zugestandene Rechte der deutschen Gläubiger Portugals in willkürlicher Weise geschädigt worden sind, und erhebt besonders dagegen Einspruch, daß die deutschen Inhaber portugiesischer Staatspapiere erheblich ungünstiger behandelt werden als die portugiesischen Inhaber der inneren Schuld. Der deutsche Gesandte weist die Behauptung des portugiesischen Ministers, die Negierung hätte vor der Zwangslage gestanden, alles oder nichts zu bezahlen, zurück und hebt hervor, daß die deutschen Vertreter zu weitgehenden Zugeständnissen bereit gewesen wären. — Auch von Seiten der deutschen Behörden werden die entsprechenden Vorbereitungsmaßregeln gegen eine Einschleppung der Cholera aus Rußland getroffen Der Regierungspräsident in Oppeln (Oberschlesien) hat in einer Zirkularvkrfügung die Landrälhe der oberschlesischen Grenzkreise angewiesen, im Bedarfsfälle die geplante sanitätspolizeiliche Untersuchung der ans Rußland an- kommenden Reisenden vornehmen zu lassen. Die Untersuchung findet in den Orten Pleß, MySlowitz, Schop- Pinitz, Lublinitz, Ratibor und Kreuzburg statt. Ferner soll erwogen werden, ob anderweitige Maßnahmen bezüglich des Grenzverkchrs bei Prozessianen und beim Einkauf von Nahrungsmitteln erforderlich seien. Die Land- räthe werden aufgefordert, über die vorstehenden Maßregeln nach Rücksprache mit den Kreisphysikern alsbald zu berichten. Auch die Eisenbahnverwaltung ist um ihre Mitwirkung bei diesen Maßnahmen, soweit sie ihr Ressort betreffen, ersucht worden. — In der Fahrt der deutschen Kreuzerkorvette „Ar- kona", die um Südamerika herum zum Kreuzergeschwader nach Ostasien fahren sollte, ist eine Aenderung gegen die ursprünglichen Bestimmungen eingetreten. Als das Schiff am 4. Mai Wilhelmshaven verlassen hatte, wurde in dem amtlichen Verzeichniß der Schiffsbewegungen angekündigt, die „Arkona" würde über die Kap Vertuschen Inseln, Rio de Janeiro. Buenos-AyreS und Punta Arenas (Magellanstraße) nach Valparaiso gehen, wo sie am 3. Juni eintreffen sollte. Nunmehr aber ist die Korvette seit dem 9. Juni in La Guayra, der Hafenstadt von Caracas (Hauptstadt von Venezuela), und die Zeit der Abfahrt von dort ist noch nicht bestimmt; La Guayra bleibt Poststation für das Schiff, welches somit gleichsam vorläufig an der Nordküste Süd- amerika's stationirt ist. In einer Korrespondenz aus Wilhelmshaven wird dazu bemerkt: Eine Erklärung für diese neuere Anordnun» läßt sich unschwer finden. In Venezuela herrschten in letzter Zeit tiefgehende Un- -ruhrn mit inneren Kämpfen. deutsche Interessen find aber in jenem Lande stark vertreten. Von den etwa 80 000 Europäern, welche in dem Lande leben. bilden die Deutschen hinter den Spaniern die zweitgrößte Zahl. An dem Werthe der Ausfuhr von Landesprodukten in Höhe von 65 Millionen nimmt Deutschland mit etwa 22 Millionen Mark theil und steht dadei an erster Stelle; an der Einfuhr im Werthe von 60 Millionen betheiligt sich das Deutsche Reich mit 10 Millionen und steht unter den betreffenden Staaten an dritter Stelle. 8» Guavra wird von zwei Hamburger Dampferlinien der Hamburg - Amerikanischen Packetfahrt Gesellschaft berührt, nämlich der Linie Hamburg, St. Thomas-Savanilla (Colombia) und Hamburg-Cartagena (Cvlombia) mit einer Fahrt von 30 bis 32 Tagen. La Guayra ist zehn Kilometer von der Hauptstadt Caracas entfernt, aber mit dieser nicht einmal durch eine Eisenbahn verbunden; der Schutz der Deutschen durch ein Kriegsschiff ist jedoch ein ausreichender, da die meisten Deutschen in den Häfen wohnen und dort ihre Befitzthümer haben. Weimar, 22. Juli. Den vom Großherzoglichen Hof- marschallamt ergangenen Mittheilungen zufolge werden Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin am 5. und 6. Oktober die Deputationen aus dem Großherzogthum empfangen, welche anläßlich des goldenen Ehejubiläums den Höchsten Herrschaften Glückwünsche darzubringen beabsichtigen. Vrstrrrrirtz-Ungarn. Wien, 22. Juli. Die Valutakommission des Herrenhauses wird heute nach Entgegennahme des Berichtes die Verhandlungen über die Valutavorlagen abschließen. Am Dienstag sollen die Valutavorlagen im Plenum des Herrenhauses auf die Tagesordnung gelangen. In derselben Sitzung erfolgen auch die Wahlen in die Delegationen. Sodann wird die offizielle Vertagung des Reichsrathes ausgesprochen werden. Frankreich. Paris, 22. Juli. Der Untersuchungsrichter Athalin verhörte die beiden gestern verhafteten Anarchisten Du- fournel und Parmeggiani. Einige Blätter verharren bei der Behauptung, es handle sich um eine anarchistische Verschwörung die den Zweck hatte, Rache wegen der Hinrichtung Ravachols zu nehmen. Die Polizeipräfektur stellt diese Behauptung bekanntlich in Abrede und versichert, die Verhafteten würden nicht wegen eines Dyna- mitanfchlags, sondern als Fahnenflüchtige verfolgt. — Die Schwierigkeiten, die sich dem Abschlüsse des fr an- zösisch-schweizerischen Handelsvertrages entgegenstellten, sind dem Anscheine nach gehoben. Es wird berichtet. der französische Minister des Auswärtigen, Ribot, und die Schweizer Delegirten würden in einer morgen stattfindenden Konferenz die handelspolitischen Vereinba- rungen unterzeichnen. Damit stimmt folgende Nachricht aus Bern überein: „Der Bundesrath hat, wie verlautet, in seiner heutigen Sitzung seine Abgeordneten Lardy und Cramer-Frey in Paris mit der Unterzeichnung des Handelsübereinkommens mit Frankreich telegraphisch beauftragt." Belgien. Brüssel, 22. Juli. Seine Majestät der König übergab heute Vormittag an das Jägercorps der Civilgarde ein Fahne und empfahl dabei in einer Ansprache die Bildung weiterer Spezialcorps der Civilgarden nach englischem Muster, welche sich an die Reserve anschließen könnten. Niederlande. Haag, 22. Juli. Die Zweite Kammer genehmigte mit 62 gegen 33 Stimmen die Gesetzentwürfe über die Kapitalrentensteuer und die Herabsetzung des Eingangszolles für Seife entsprechend der Aufhebung der Accise auf Seife, sowie über die Herabsetzung der Salzsteucr. Schweden und Norwegen. Christiama, 22. Juli. Als kürzlich gemeldet wurde, König Oskar habe den ehemaligen norwegischen Ministerpräsidenten Slang mit der Bildung eines neuen Ka- binetS in Christiama betraut, konnte man darin den ersten positiven Schritt zur Lösung der norwegischen Ministerkrisis erblicken. Zu einem Erfolge hat jedoch dieser Schritt nicht geführt. Wie heute berichtet wird, ist zwischen dem König und Herrn Emil Stang eine Uebereinstimmung in Betreff der norwegischen Konsulatsfrage nicht erreicht worden, da Stang als Grundlage für die Bildung des neuen Ministeriums vom Könige die Genehmigung des Storthingsbeschlusses wegen eines eigenen norwegischen Konsulatswesens verlangte, worauf der König nicht einging. Infolge dessen ist gegenwärtig jede Verhandlung zwischen dem Könige und Stang wegen Bildung eines neuen konservativen Ministeriums vorläufig abgebrochen. Welchen weiteren Verlauf die Dinge nehmen, ist einstweilen nicht zu übersehen, nur geht aus dem Angeführten hervor, daß der König auf seiner Absicht, dem Storthingsbeschlusse die Genehmigung zu versagen. mit Entschiedenheit beharrt. Von Interesse ist angesichts der neuen Situation, die durch das Scheitern eines Ministeriums Stang geschaffen worden ist, folgende Stockholmer Zuschrift an die „Polit. Korrespondenz": Die politischen Kreise der schwedischen Hauptstadt beobachten den Verlauf der norwegischen Krise, welche infolge der Weigerung des Königs entstanden ist, den Storthingbeschluß betreffend die Errichtung eines eigenen norwegischen KonsulatswesenS zu sanktioniren, durchaus mit Ruhe. Mag auch die Majorität des StorthingS sich noch so unnachgiebig zeigen, mögen die radikalen und sozialistischen Wortführer in Norwegen mit drohenden Worten noch so leidenschaftlich um sich weisen, so werden sich besonnenere Politiker doch keineswegs durch diese Erscheinung einschüchtern lassen. Es ist eile^ Großsprecherei, wenn die Organe der norwegischen Linken behaupten, daß das ganze Land hinter der jetzigen Storthingmehrheit stehe und sich dem Standpunkte derselben in der Konsulatsfragt unbedingt anschließe. Um dies zu widerlegen, genügt der einfache Hinweis aus die Thatsacke, daß die Linke, welche bisher das Ruder in Händen hatte, bl 060 Stimmen der norwegischen Wählerschaft repräsentirt, während die Konservativen und Moderaten zusammen bei den letzten Wahlen 50000 Stimmen erhalten haben. Ebenso kühn, wie in der eben durch Ziffern beleuchteten Behauptung, zeigt sich die radikale norwegische Presse auch in der Behandlung anderer Punkte der jetzigen Streitfrage. Sie wirft der schwedischen Re gierung in den heftigsten Ausdrücken vor. daß sie in der Konsulatsfrage zu Ungunsten der Forderung der norwegischen Stsr- tbingsmajorität einen großen Druck ausgeübt habe, während die schwedischen Rathgeber des Königs in dieser Angelegenheit lediglich an den Grundbedingungen der Union und an dem ver briefteri staatsrechtlichen Verhältnisse beider Länder festhalten, vdne irgend eine Beeinträchtigung der Rechte Norwegens avzu- streben. Es hätte überhaupt nickt der geringsten Pression auf den König bedurft, um ihn zur Verweigerung seiner Sanktion für den mehrerwähntcn Storthingsbeschlus zu bestimmen. Er konnte denselben wegen des Inhalts desselben nicht genehmigen, war aber auch in formeller Beziehung schon dadurch bierzu berechtigt, daß ihm kein positiver Beschluß über die Errichtung eines besonderen norwegischen Konsulatswesens vorlag, sondern nur eine Zustimmungserklärung des Stortbings zu einem diesbezüglichen Plane, an welche sich die Zuweisung von 50 000 Kronen für die Vorbereitung zur Durchführung dieses Planes knüpfte. Die große Demonstration, welche am 6. Juli dem König in der norwegischen Hauptstadt dargebracht wurde, bildete ein imponirendcs Gegenstück zu den einige Tag früher stattgehabten Kundgebungen der Sozialisten, welche in einer Versammlung eine Resolution im Sinne der Auflösung der Union beschlossen, und zu dem Huldigungszuge für den eben zurückaetretenen Minister Steen. Die Ovation für den König in Christiama, an welcher sich gegen 20 000 Personen betheiligten, trug einen überaus enthusiastischen Charakter, sie zeigte, in welchem Maße die Haltung des Monarchen von einem sehr großen Theile der Nor weger gebilligt wird, und bedeutete eine imvosanle Kundgebung für die Aufrechterhaltung der Union. Mau ist völlig zu der Hoffnung berechtigt, daß dieser Gedanke die in Norwegen seit längerer Zeit bestehende und in dem letzten Ereignisse zu akuter Form gelangte Krise überwinden wird. Rußland. St. Petersburg, 22. Juli. Die russischen Blätter kri- tisiren das Urtheil in dem Prozesse^Beltscheff sehr abfällig. Heute äußert sich auch das „Journal de St. Petersbourg" über den Prozeß. Das Blatt bemerkt, die Verurtheilung der Hauptangeklagten (neben sechs Freisprechungen hat das Gericht vier TodeSurtheile gefällt und gegen acht Angeklagte auf insgesammt 55', Jahre Gefängniß erkannt) sei vorauszusehen gewesen. Das Publikum habe das Gerichtsverfahren und die Verhandlungen in der Angelegenheit, in welcher eine politische Partei durch eine andere abgeurtheilt wird, selbst abschätzen können. Das Blatt hält sich Weiteres vor, bis der Wortlaut des Urtheils vorliege, und schließt mit der Bemerkung, es wolle sich gegenwärtig darauf beschränken, den apokryphen Charakter gewisser, angeblich von der russischen Regierung herrührender Aktenstücke hervorzuheben, welche in dem Prozesse eine Rolle spielten. Diese Bemerkung richtet sich wohl namentlich gegen die vorgestern von der „Swoboda" veröffentlichten Schriftstücke, die angeblich zwischen dem asiatischen Departement in Petersburg und der russischen Gesandtschaft in Bukarest gewechselt worden sind. — Die Befürchtung, daß infolge der Cholera an einzelnen Orten Zahlungsstockungen eintreten würden, hat sich in Baku bereits erfüllt. Die dortigen Kaufleute haben den Finanzminister, wie schon berichtet, telegraphisch um eine Zahlungsfrist gebeten. Der „Kölnischen Zeitung" meldet man von hier, in Astrachan und Zarizyn würden voraussichtlich ebenfalls Zahlungsstockungen eintreten und der Rückschlag davon auf die Messe in Nischny-Nowgorod sei unausbleiblich. Die Schiffsarbeiter und die Bemannung der Wolgaschiffe weigern sich, auf den Schiffen zu arbeiten, deßhalb wurde eine Verordnung erlassen, jeden die Arbeit verweigernden Schiffer bei der Landung der Polizei zu übergeben. Der Sekretär des Medizinalraths, Professor v. Anrep, begibt sich am nächsten Montag nach Nischny- Nowgorod, um die sanitäre Ueberwachiing der Messe, sowie des gesammten Gouvernements zu übernehmen. — Finanzminister Wyschnegradski hat sich von seiner schweren Krankheit zwar leidlich erholt, er wird sich aber vor neuen geistigen Anstrengungen noch längere Zeit hüte» müssen und deßhalb steht sein Ausscheiden aus dem Amte bevor. Der hiesige Gewährsmann des Wolsf'sche» Bureaus meldet: „Wyschnegradski legte gestern dem Czaren sein Demissionsgesuch vor und und schlug zu seinem Nachfolger Witte vor. Letzterer zögert noch, weil er in seinem Reffort noch verschiedene Reformen vorzunehmen beabsichtigt." Staatsrath Witte ist bekanntlich erst vor kurzer Zeit als Nachfolger Hübbenets zum Chef des Verkehrsministeriums ernannt worden und hat sich mit großer Energie den Aufgaben des Ressorts gewidmet. Es läßt sich daher begreifen, daß er nicht schon jetzt wieder seinen Wirkungskreis ändern möchte. Andererseits spricht für Witte's Wahl zum Finanzminister der Umstand, daß der Genannte vor seiner Ernennung zum Verkehrsminister ein Departementschef im Finanzministerium und ein von Wyschnegradski stets besonders hochgeschätzter Mitarbeiter des Finanzministers war. — Am heutigen Tage ist ein Gesetz verkündigt worden, das die Polizei ermächtigt, die Juden aus den Dörfern, in denen ihnen der Aufenthalt verboten ist. nach den für ihren ständigen Aufenthalt bestimmte» Ortschaften auszuweisen. Es scheint sich hierbei um die strengere Hand- > habung eines früher erlassenen Gesetzes zu handeln. Türkei. Konstantinoprl, 22. Juli. Angesichts der Choleranachrichten aus Südrußland tritt die Aufgabe der türkischen Regierung. Maßregeln zur Verbesserung der Gesundheitsverhältnisse in Konstantinopel zu treffen, wieder in den Vordergrund. Bis jetzt konnte man aber nicht darüber schlüssig werden, woher man die sehr beträchtlichen Mittel für diese Reform nehmen sollte. Auch darüber soll nun eine Entscheidung getroffen werden. Die „Agence de Constantinople" meldet, die Regierung prüfe einen Entwurf Caillards, der sich auf die Sicherstellung des zur Affanirung Konstantinopels erforderlichen Betrages bezieht. Der Entwurf schlägt vor, eine neue Einnahme von 60000 Pfund jährlich zu schaffen, die als Garantie eines von der Regierung aufzunehmenden Anlehens dienen soll. Amerika. New-Bülk, 22. Juli. Zwischen den Vereinigten Staaten von Nordamerika und der südamerikanischen Republik Chile schweben nun schon seit längerer Zeit Verhandlungen über den Schadenersatz, den Chile wegen des Pöbelangriffs auf die Matrosen des Kriegsschiffes „Baltimore" in Valparaiso zu zahlen hat. Staatssekretär General Foster kündigt jetzt an, daß ein für beide Theile befriedigendes Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Chile erzielt worden ist. Die chilenische Regierung hat sich erboten, 75 OM Doll, in Gold zu zahlen, welche unter den Familien der bei der Rauferei getödtelen Seeleute und den verwundeten Matrosen veriheilt werden sollen. Grotzherzogthum Baden. Karlsruhe, den 23. Juli. L (.Die Kunstdenkmäler des GroßberzogthumS Baden" ) Von der im Auftrag deS Großh. Ministeriums der Justiz, des Kultus und Unterrichts durch Geb. Hofralb Professor vr. Kraus in Freibnrg in Verbindung mit Baudirektor I>r. Durm und Geh. Rath vr. Wagner dahier bearbeiteten beschreibenden Statistik „Die Kunstdenkmäler deS Großberzogthums Baden" ist der III. Band — enthaltend die KunstLenkmäler d 755 2 - 1 - 21.0 9 2 ^ 50 ENE ! wolkig W«fferkta«r> de» RdriaS. Maxau. 23. Juli. Mrgs., 5.28 m, gestiegen 7 cm. Verantwortlicher Redakteur: Wilhelm Harder in Karlsruhe. Lu M. jul-UZ 81 >-au 88 , Karkr-ulis. Lll Ml — Lackserstr»»»« 14z — Bedeutendstes Spezialgeschäft in Besatzarlikeln, allerArten, Besatz- stoffen, Paffementerien, Spitzen, Knöpfen, Weißwaaren, Hand- schuhen, Cravatten, Fächern. Ständiger Eingang von Neuheiten. kt:n8lgeWerdl!e!lL8 kilagsrin von f. ßllsxsi' L LL Soüiekei-autM, konäelpIaM. Srösstss I-sxsr von Luxus- uuck SsbiuuoLsurtlLsli» in Sor-Mllan. OrzEI, vronm, Olirisloüs-Mbsr, penänlvn, Lampen kür Ossollsulcs,^usslsusrii. Holst-unckllaussinvislltuucreo. Jeder JamMe, welche Bedarf in Tuch und Kleiderstoffen hat und wirklich vorteilhaft «nkausen will. »st es zu empfehlen, sich an die Tuchausstellung AogSbur, zu wenden, welche auf Verlangen an Jedermann eine reichhaltige Musterauswahl franco sendet. — Die Firma liefert schon von S Mark an Stoff zu einer Hose und unterhält großes Lager sämmtlicher Erzeugnisse der Tuch- »ndustrie von den billigsten bis zu den hochfeinsten Stoffen. bei Olten (Schweiz), klimatischer Kurort. Wer seine Nerven in kräftiger Luft stärken und sich dabei einer herrlichen Alvenansickt erfreuen will, finde: keine Wünsche »m Luftkurort Frrdau bei Olten vollständig befriedigt. Dieser Kurort bedarf keiner eigenen Reklame, es wird dies durch seine jährlich wiednkehrenden Freunde besorat. Von Olten (Schweiz) fährt man »n 21 Minuten nach der Station Egerkingen (Linie Olten- Solothurn). von da mit der Post in einer Stunde nach Fridau. ,treund(,cke. zuvorkommende Bedienung, vorzügliche Verpflegung, schone Waldiva,»ergänze und mäßige Preise machen den Aufenthalt zu einem der angenehmsten der Schweiz. Weürrksrtr vom 23. Juli, Morgens 8 Uhr. Cd Frankfurter telegraphische Kursberichte ^ vom 23 Juli 1892. KtuatSpapirre. , B-chnaktleu. 4 »/"D ReicksnÄ',^ o- ^wz. ^ordostb. 108.10 4°/°Preuß. Kons. 107.) 0 Gotthard ABadm.in^ 101.90 LLr. 4°/» „ m M. 103.^5 Ungarn Oesterr. Goldrente 96.80 Clbrbal . Silberr. 81.50 H-n «ndwinSK 4°°U„g°r.Goldr. 94.10 . 188vr Russen 95 .- Wechsel «uv Sorte». 11 - Orientanisihe Italiener comvt. ! Egyprer ! Spanier Zoll-Türken ! Baake«. ! Kreditaktien ! DiSk.-KowmanditliO. - ! DarmstädterBauk 138.80 ! Handelsgesellsch. 141.80 Staatsbahn ! Deutsche Bank 163.20 Lombarden ^Dresdener Bank 144 90! Tendenz: still 141.70 87.20 204.40 114 80 - »rt«». 65.20 Wechsel a. Amstd. 168.70 dl.— . . Londov 20.40 Pari« 81.15 „ Wie» 170.06 Napsleonsd'or 16.23 Privatdiskonl» i^ NackbSrs e. Kreditaktieu 265.— Diskonto-Kom. 188.80 255.30 87'r 98.10 63.) 0 91.30 265.- «erlt«. Staatsbahn ^ Oest. Kreditakt. 166 20 Lombarden . Staatsbabn 128.10 Ungarn Lombarden 42.40 Marknote» DlSk.-Kommand.188.50E Tendenz: still ! Laurabütte Gelsenkirchen Dortmunder BoLumer Rubelnoten Tendenz: still, rvte«. Kreditaktien 1,5.10 136.70 66.40 133- 20.37 Paris. Rente Spanier Türke» .Ottomane Portugiese» 310.80! Tendenz: still. 300.— 98.20 110.10 58.60 88.27 62'/, 20.50 565.— 23'.4 Wetterbericht vom 23. Juli 1892. Die Luftdruckserthcilung hat sich seit gestern wesentlich günstiger als bisher gestaltet. Der hohe Druck nimmt zwar dre gleicht Lage wie am Vortage ein, indem er sich von feinem über Nordosteuropa lagernden Kern aus znngensiirmig in dos Binnenland herein erstreckt, doch hat sich die Depression jenseits der Alpen auf die Balkanbalbinsel verlegt und damit hat ihr Einfluß auf das westliche Mitteleuropa aufgehört; hier ist dementsprechend vielfach Aufklaren eingetreten; das voraussichtlich auch von längerer Dauer »st. Die Temperaturen liegen zur Zeit noch immer ziemlich »iedrig, doch werden sie nunmehr langsam wieder zunehmen. Erklärung. Die den Stationen beigefügten Zahlen geben die Temperaturarade nach Celsins an; die den Kurven (Isobaren) beigefügten Zahlen bezeichnen den auf das Meer reduzrrten Barometerstand in Millimeter. L Abcrdern. 01 Berlin. Ns BreSIau. o Tort. Oil Chemnitz. Cher barg. Chriktiansund. n H»,ar»ndn. Nb Homburg, na Hell>«r. I II» a'iei» L Kopenhagen. Nr »karltruhe. bl Mullaghmore. »o Memel, blr Miinuer. blü München, n Ri»,a- m Neufahrwalser. ? Paris, vr Petersburg, s Swinemünd« St Stockholm. 85 Sylt, r Priest, tv Wien. V, Wiesbaden. G Bedeckt, ch Wolkig. <» Halbbedeckt, v Heiter. O Wollenlos. » Siegen. ^ Nebel. » Schnee. L Hagel, -r- Blih, ltzewitter. -«—» Schwacher Wind. ^^ Müßiger Wind. Starker Sind. Stürmisch. - >>» Sturm. < „ Ortan. °» Dunst. — r - sehlt telegr. Angabe. kkvtvMApIl. ^ttzlier ^»r^wö ^ Ottmar Oambaelltzr. K. Braun'fche.Hofbuchhandlnng in Karlsruhe, Karl-Iriedrichstraße Mr. 14, empfiehlt für die Reise- und Badezeit ihr ausgewähltcs Lager bewährter Reisehandbücher und Führer,Reisebrschreibunzen, Reiselektüre rc. Debit der neue» topographischen Karte von Baden 1:25000, sowie der topographische« Karte von Baden 1:50.000. DM- Netze über die Eintheiluug fiehen anf Wunsch gratis und franco zu Diensten. "WV U529 3. Institut Karlsruhe, Baden. I^ii8l«ii»t »i»tl kxff^riiriff. Aufnahme der Kinder vom 6 . Lebensjahre an. — Vorbereitung zur Lehrerinnenprüsung. Wiederbeginn des Unterrichts: Dienstag den iS. September; Aufnahmeprüfung . Montag, 12. September, Vormittags S Uhr. Prospekte zur Verfügung. V 32.1. Die Vorsteherin: ^ 4i4«4lüirck«r, Stephaniengr. 74, Karlsruhe. frieäriott K!o8, Ums k". iVoIff L Südil's vetsU, LuiserstrusLO 104, Leks äsr Hsrrsv8tru886, smpüsltlt sein voll unä Hol^-I^okrvoltlis-W^orriL-o, Nr«»»«», 21»Z«NU«n, 1üti«r Isäsr ^rt n? »v» >m<1 r» » rr»^ i <-!^« 7 Ii 1 » ,L«1i. I'ortvLdrsnä ülnsang von Hsnksltsn. O 789.41. Für meine Hi»«- 1 » 1 »rri»« 1 Ir»»sc suche ich unter günstigen Bedingungen einen Lehrling mit Berechtigung zum Einjährigen Militärdienst. Akademische Buchhandlung und Antiquariat, U 7944_Freiburg i. B. Der praktische Ratgeber Höst- und Gartenbau. 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In den Monaten Juli bis Dezember d I. find monatlich drei bis fünf Doppelwaggon vcn der Heydt i (Saarbrücken) Stückkohlen zu Bertrags- ! preisen gegen Äaarzablung abzugeben. ! Reflektanten werden ersucht, ihre Adresse ! unter 0- W. 92 an die Expedition ds. Blattes gelangen zu l assen. __ LEWMVMIt mit Kake L>^«iiiArv88liruiä1lMK. V1««V8 svisclisu 12 Nllä 2 llkr, im ^konuemsiii von Nk. I.— an. ! 2ur In. fsrnng einssliier beknsseln, sovvis ! Diners L Bonners süsser ckem klsuss empk. ! sieb gitres llaeeoe, trüber IsogjsKriZer Lüebenmeister im Xaissrkot uuü Orauä ! Restsuraut 0. OKI, llvilraiteur in Lerlio/ i R 292.24. tiaxiei' L Kimmei. >v. llarMn^vr, Conditor, Ecke der Leopold- und Viktoriastraße, ILsrInriLkv, R.83321 empfiehlt seine Spezialität Lekl SNA!. I^lnirr - Os 1c« I Bestellungen zu Gesellschaften,Caffee-, _, kränzchen rc. rc. werden mit der größten' vor dem Großh Iffiners!- u. 8eedsl! U»M sm Kostens««. Llimat. Larort. Loeipp'seko Vassorkellsnstalt. ^susserst Aesebütuts Dsge. 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Baier von Freiburg, im Pfandbuche daselbst Band 50 Seite 987 Nr. 971 unterm 13 Mai 1874 zu Gunsten der Firma Schönwald und Franke in Berlin für 280 Tbaler 24 Groschen 3 Pfennig und 2 t Gulden Kostcnersatz nebst Nedenverbindlichkeiten eingetragenen richterlichen Pfandrechts und des gegen Joseph Köhler von Freiburg im Grundbuch daselbst Band 53 Seite 885 Nr. 570 unterm 29. Oktober 1874 zu Gunsten der Firma Franke L Reiche in Dresden kür 344 Gulden 8 kr. eingetragenen Vorzugsrechtes, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I- Civil» kammcr des Großh. Landgerichts zu Freiburg auf Dienstag den 25. Oktober 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Freiburg, den 12 . Juli 1892. Der Gerichtsschreiber Gr. Landgerichts: Bloch. Sonkurtve! fahren. V 39. Nr. 27,009. Karlsruhe. Ueber das Vermögen Ehefrau des Ewald Heinrich Gustav Balzar. für berechtigt erklärt worden, ihr Vermögen von jenem ihres Ehemannes abzufondern. Schwetzingen, den 16. Juli 1892. Großh. bad Amtsgericht. Schmidt. B'36- Karlsruhe. Großh. Bad. Staats- Eisenbahnen Zum Theil 1 für die Güterverkehre zwischen den Eisenbahnen Deutschlands und der Niederlande einerseits und Oesterreich Ungarns anderseits ist mit Gütigkeit vom 1 . Aug. l. I. der Nachtrag V erschienen, wodurch die Nachträge l—IV aufgehoben, bezw. ersetzt werden. Der Nachtrag ist zum Preise von 80 Pf. das Stück erhältlich. Karlsruhe» den 22 . Juli 1892. Generaldirektion. _ V.371. Karlsruhe. Großh. Bad. Staats- Eisenbahnen. Elektrische Beleuchtung für badische Bodensee-Dampfschiffe. Die Ausführung der Anlage für elektrisch- Beleuchtung der Dampfschiffe „Kaiser Wilhelm" und „Greif" soll vergebe» werden. Die maßgebenden Zeichnungen und Bedingungsbeste können gegen Einsendung von 2 Mark von unserem Cen- tralbüreau erhoben werden. Schriftliche, versiegelte, mit der Aufschrift: , Elektrische Beleuchtung von Dampfbooten versehene Angebote wollen spätestens portofrei Pünktlichkeit ausgeführt. und Papierbändlers Otto Baader dahier, Kicuzstraßc Nr. 16, wurde beute am 23. Juli 1892, Vormittags 10 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Kaufmann Karl Burger dahier wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen find bis zum 17. August 1892 bei dem Gerichte an- zumelden. Es ist zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, ! sowie über die Bestellung eines Gläu- ! bigerausschuffeS und eintretenden Falls ! über die in 8 120 der Konkursordnung > bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeteu Forderungen auf ! Mittwoch den 24. August 1892, Vormittags 10 Uhr, Amtsgerichte hierselbst, - bis zum 5. September l- I. des Buchbinders uns einqereicht werden. Zuschlagfrist 3 Wochen. Karlsruhe, den 22 . Juli 1892. Generaldirektion. 21720 küv 8 tübls in kuolien- u. Xii- 8 o>ibLumkolr. Ztniir« 8 tük!s mit katsat^itr schon per Dutseoä von 40 blark an. Zküctiiiuiigsri mir I-rsissn airk IVimsctr. ttauptnieäöi-Iageösi'LolilöiMienei-IVlöliel von 6 «rdi'. Idouet 1 » W 1 -N, T 979 7 2 oiotmungen mit kreisen au! Wunsch bei Otto Vöttooi?, Kavlgrube, Usissrstrasse 158, koke Duuglasstrasso. Sslälottsris riil ViMttlMUN SöS UMlM «LMS. Lieduox sw 6 u. 7. septdr. 1892- Dis Dovss » 8 St. siuü von üem Laolihkiliss t rrrl ttslntwe, Lerlin W, II. ä. Dinäen 3, übsruom- wsu uoä von äemssUieo gegen Lin- seuckung ckes Betrages ank kostanvsi- suog ru kerielien. leäer Bestellung sinä kür korto u. Ksviuulisis 30 ktg. bsisukügen. U'718-3 Nüllstsrdrurereiu rn kreidurg i. v. ». Vansek» »ucli «Li»« 1 »KV L 5000« ^ 5000« «l. L „ ä 2 vv«o 2 «««» , L „ ä L«« 0 « - 1 «««« „ 1 „ a 5«««-- 5««« „ 1 « „ L 1 « 00 -- 1 VV«V„ S« „ L 50« ^1v«v« „ 10 « „ ä 2 V« -- 20 VVV „ 2 «« „ a 1 VV-- 2 V 0 V«» 4«« „ a 5t>^2««0a„ 250« „ L 20--50VV«, 5« Lllnstirsrths vo»45««« „ 3284 — 26««V« A Die 8oil>v6lxoi' I tlkoii - Ilumituelur L.korK 8 kIluIt« in Lsrlsrulie, R 349.24. Kurvenstratze IS (kein Laden), gibt auch einzelne Damen- und Herren-Taschen- Uhren, genau repasfirt, zu wirklichen Engros Preisen ab. Remontoir-Uhren von Mk. S.— an. Großes Lager von Rrgulateureii,Wandlll,renu.Wkckern «„,1 Billig:. bestbewährtester Konstruktion. Man verlange Preislisten. H-o rri« ii e-I in «> »i l , Karlsruhe, Zähringerstraffe 59. 8 Kmmtlljedrr L Mr, 8 Wäschefabrik, Karlsruhe» j ! Akademiestr. Nr. 2 , III. Stock, Zimmer Nr. 2 l, Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 17. August 1892 Anzeige zu macken. Karlsruhe, den 23. Juli 1892. Wirth, Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts. Bekanntmachung. B33- Karlsruhe. Im Konkurse V.38.1. Karlsruhe. Großh. Bad. Staats- Eisenbahnen. Elektrische Beleuchtungsanlage für den Eentralgüterbabnhof und die Hafenan- laaen in Mannheim. Die Ausführung der Anlagen für die elektrische Beleuchtung des Centralgüterbahnhofes und der Hafenanlagen in Mannheim soll vergeben werden. Die maßgebenden Bedingungshefte und Zeichnungen können bei unserem Centralbüreau gegen Einsendung von 4 Mark erhoben werden. Schriftliche, versiegelte mit der Aufschrift „Elektrische Beleuchtung für den Centralgüterbahnhos Mannheim" versehene Angebote wollen spätestens biS zum 31. Oktober l. I. portofrei bei uns eingereicht werden. Zuschlagsrist 5 Wochen. Karlsruhe, den 22 . Juli 1892. Generaldirektion. Offene GehilfetlstelLe. Die Stelle unseres Verwaltunqsge- hilfen soll auf 1. Oktober d. I. auf die Dauer eines Jahres anderweit besetzt werden. Die Jabresvergütung besteht in baar. 700 M. nebst freier Station (Wohnung, Kost, ^ x Fasern T496-12 ^ i des Heinrich Maier, Bäcker hier, er- j ^'Be'm^rber"aü/der^ahl der Finanz- 0 Lrant- und ktlldcranskattungen 0 ! folgt Schlußvertheilung. Dazu find Leute! und Finanzgehilfen wollen 8 '» nur gediegenster Ausführung zu^ M. 72o81versugbar Zu beruckstchttgen , Gesuche unter Anschluß ihrer Zeug- billigen Preisen. Streng reelle Bedienung. ^ ,sind: Mark 19.10 bevorrechtigte, Mark^ »i 240129 nicht bevorrechtigte Forde- killsrl!- unä psrket-fsbl'ilc von D. L 3. Hsgnsr Sülms B 35 1 I.». Altdeutsche Sier- und Weinstube ILnrlnr»!»«, Ludwigsplatz. Altrenommirtes anerkannt gute ILüel»«, vom Faß, reine Wein«, aufmerksame Bedienung. S 816.15 Der Besitzer: 4 kl. Karlsruhe, Kaiserstraße 42 Vorzügliches Exportbier aus der Bayrischen Brauerei-Gesellschaft vorm. A Schwarz in Speyer, reine Weine, tadellose Küche, eivile Preise. S.513-17- Hochachtungsvoll AÜ3IIL LZ7886V. rungen. Karlsruhe, den 23. Juli 1892. Der Konkursverwalter: Louis Schneider. Haare! Sregtsterrwträge. U.878. Nr-8152- Achern. Judas dieffeitige Handelsregister wurde eingetragen. und zwar: 1 . Jn's Firmenregister: Zu O Z 59 unterm 14. Juli 1892, Nr. 8151, die Firma: „B- Leppert in Renchen" ist in Folge Ablebens des Firmeninhabers erloschen. 2- Jn's Gesellschaftsregister: 8 uv O Z- 45 unterm 14. Juli 1892, Nr. 8152, die Firma „Leppert L Klumpp in Renchen". Gesellschafter der offenen Handelsgesellschaft find: I- Binzens Leppert Witwe, Handelsfrau in Renchen: 2 . Carl Klumpp, Kaufmann m Renchen. Nack dessen Ehevertrag mit Ama- lia, geb. Leppert, . M. begonnen und ist leder «mplsRIou in tsäslloser KugtudriiNK: rimmordillsrils säe private, VorstsllBars Visclrdillarcks UiII»rti- crtILv1 u»a »IllLrck-vederrLxs. Kiemen- unll karquetbSäen Ei» Saiitkchniker, welcher 5 Semester die Karlsruher Bau- gcwerkschulc besuchte, längere Zeit aus Büreau und Bauplatz tbätig war, sucht hier oder auswärts Stellung. Gefl. Offerten beliebe man unter V. 15 an die Exped. d. Bl. zu senden. -MV8ILS ff. niffe binnen 8 Tagen bei uns einreichen. Jllenau, den 2l. Juli 1892. Großh. Direktion der Heil- und Pflegeanstalt. Schule. Harter. Ol'461.58. Karlsruhe. ^8— -ltuer.» fall- u. riudruch. stchereGeld-,Mcher-Md Engros - Haus in Zürich ein Jüngling (Israelit) aus gutem Hause, als Lehrling oder Boloutair, eventuell ge- gen Vergütung von Anfang an. Off. unter Chiffre 8 . 3068 zu senden an Rudolf Mofse in Zürich. (Ll 87522 ) Bürgerliche Rechtspflege. OeffentliLr Zustellung. U'925.2. Freibnrg. Der Conditor Joseph Köhler, z. Zt. Soldat in Karlsruhe, und der Blumenfabrikant der Gesellschafter befugt, die Gesellschaft zu vertreten. Achern, den 16. Juli 1892. Grsßh. bad. Amtsgericht. Dr. Grosch. V'21. Schwetzingen. Zum Firmenregister Ordn.Z. 279 wurde eingetragen: Durch Urtheil des Gr. Amtsgerichts Schwetzingen vom 23. Mai 1892 ist Martha Mina Karoline, geb. Fecht, empfiehlt WjjK.ViSlSL. _ Karlsruhe Crbvrin,?----v, 4 StadtMtm-Water in Karlsruhe. (Süddeutsches Hofthrater-Susemdtr). Sonntag den 84. Juli 1898. (Elfte Vorstellung im Abonnement.) Zum ersten Male: «OVO 40^10 Komische Operette in 3 Akten von F. Zell und R. Gens. Musik von Franz v. Supps. Kasseneröffnnng 7 Uhr. Ans. 8 Uhr. Ende gegen 11 Uhr. V 34. Billetvorverkauf bei Hin Adolf Ulriei. _ Kaise rstr atze 8V1 ._ Kaiser-Panorama 99 Eintrittspreis SO Pf. - Kinder 20 Pf. Abonnements 5 Reisen 1 Mk. _Vom 24. bis mit 30. Juli: SSVEOON S» II-Cyclus. Druck und Verlag der G. Vraunscheu Hosbuchdruckerei. 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