eilsge ru Ur. 299 -er Karlsruher Zeitung. Sonntag, 30. Oktober 1802. Kjrsfbrfiimmmlgrn gegen den Wucher. Die »Bad. Korr." schreibt: Dem Bunde-rath ist bekanntlich brr Entwurf eine« Gesetze- betreffend Eraänzun, der Bestimmungen Lber den Wnchrr zugegangen. Neuerdings macht sich immer mehr die Ueberzengnng geltend, daß, da die Vorschriften de- Gesetze- vom 24- Mai 1880 stch nur «egen den Kreditwucher richten, kein Weg Geboten ist, den sonstigen Formen wncherischer AuSbeotnog entgegen zu treten. Bon Vereinen, in der Tages- »refft nnd von einzelnen Schriftstellern ist vielfach bereu,t worden- -aß der Wacher in zahlreichen Gesenden, zumal in den Kreisen der ländlichen Bevölkerung. nicht schwächer, sondern mächtiger geworden sei and sich nnr größtentheil« andere Recht-firmen gewählt habe- Soviel bekannt, ist dir Au-breitung de-Wucher- ia den einzelnen GebietStheilrn de- Reichs von sehr »erschirdener Stärte; hauptsächlich wird geklagt über die Verhältnisse in Wittel» und Westdeutschland, namentlich in den ärmeren Tbeileu der preußischen Regierungsbezirke Kassel, Wiesbaden, Trier, Koblenz und ArnSberg, im westlichen Thüringen, in der Gegend de-Vogel-berg- und de- hessischen Odenwalds, in den Weinbau' treibenden Bezirken Baden-» in der bayrischen Rheinpfalz und in Elsaß-Lothringen. Dir Natur wie dir An-debnung des Nebels erscheint ernst aenng. um die Ergreifung weiterer Maßregeln seiten- der Gesetzgebung nahezulege». De« Sachwucher soll in dem Strafgesetzbuch durch eine» neuen 8 L02 s. entgegengetreten »erben» indem durch denselben der Thatbekand des Wucher-, wie ihn der 8 303». für dir Kreditgeschäft ausgestellt bat, sinngemäß auf Recht-geschäfte anderer Art an-gedebnt wird. Zur Begründung der gegen den Sachwucher vorgeschlagenen Strafbestimmungen wird, wie die ,Bad. Korr " erfährt, in dem de« Bunde-rathe zugegangenen Entwürfe Folgende- au-geführt: „Die unter der Herrschaft de- Gesetze- vom 34. Mai 1880 gemachten Erfahrungen haben gezeigt, daß die wucherische NuS- bmtung sich der verschiedenartigsten Rechtsgeschäfte bedient. Die Veranlassung hierzu liegt in dem planmäßigen Bestreben der, Wucherer, allmählig die Herrschaft über dir gesammte wirth-i schaftliche Existenz de- Schuldner- zu erlangen. Zumeist beginnt die Grschäft-oerbindung mit dem Abschluß einwandfreier Ge» schäfte» dabei wird aber der Kredit dem Schuldner häufig auf- gedrängt» die Abwickelung der Angelegenheit hingezögert. Im weiteren Verlaufe setzt durch Verdunkelung des AdrechnungS- verhältniffeS, durch Benutzung vorübergehender Bedrängnisse, dnrch Förderung unwirthschaftlicher Neigungen de- Schuldner» die Ausbeutung ein. Die drückender werdenden Schuldverpflichtungen nölhigen den Schuldner, seine Erzeugnisse weit unter dem Werth dem Wucherer in Zahlung zu geben oder fernere Stundungen durch Veräußerungen, Anschaffungen, Leibverträg« zu erkaufen» bei denen er sich einer maßlosen Uebervvrtheilung unterwerfen muß. Die völlige Abhängigkeit, in die der Schuldner allmählig so geräth. endet gewöhnlich mit dem Verluste seiner ganzen Habe. In Fällen einer solchen zielbewußten Aussaugung versagen die Strafbestimmungen gegen den Kreditwucher überall da, wo der ursächliche Zusammenhang zwischen der Ausbeutung und einem Kreditbebürfniß des Geschädigte» entweder nicht vorhanden oder doch nicht nachweisbar ist. Erscheint hiernach eine Ausdehnung de- Strafgesetzes dringend geboten, so wird sie sich auch nicht auf einzelne bestimmte Gattungen von Rechtsgeschäften beschränken dürfen. Zwar werden in den laut gewordenen Klagen gewisse Arten von Geschäften besonder- namhaft gemacht, so der Ankauf von Forderungen, dir Viehleihr- und Viehkaafgeschäste» ferner die Uebervortheilungen anläßlich der Zerstückelung von Grundstücken. Allein es liegt in der Natur des Wucher-, der an bestimmte juristische Formen nicht gebunden ist, daß er, »uS ddm einen Gebiet verbannt, sich alsbald eines anderen bemächtigt. 1. Dennoch. «-«druck »erd-leu. Von Eva Treu. „Also Sie lassen mein Gepäck aus dem Hotel berüberholen," sagte die Dame, welche soeben die leer stehenden Zimmer besichtigt und eines, da- nach der Sommerseite hinan- lag, gewählt hatte. „Ich gehe noch für eine Stunde fort, um mir die Gegend anzusehen. und bitte, daß alles iu Ordnung ist, wenn ich zurückkomme." „Gewiß, gnädige Frau." „Fräulein", verbesserte die Dame beiläufig. Die Wirthin streifte sie mit einem halb verwunderten Blick; batte sie doch gemeint, eine verheiralbete Frau vor sich zu haben. Nicht, als wenn die Dame bereit- in matronenhaftem Alter gestanden hätte — sie zählte vielleicht sieben- oder achtundzwanzig Jahre — aber es lag eine gewisse küble, ruhige Sicherheit in ihrem Wesen, welche man an Frauen öfter findet, als an Mädchen, eine Art, der man e- anmerkte, daß die Dame gewohnt sein mußte, ihren eigenen Weg zu gehen und Lber ihre Angelegenheiten selbst zu entscheiden, nichts Herrisches aber etwas Fertiges» was Mädchen zu fehlen pflegt. Sie wandte sich der Stubeathür zu, um zu gehen, aber die Wirthin kam ihr zuvor. „Wenn es Ihnen nicht unangenehm ist — rS ist nur der Meldezettel," sagte sie, ihr ein Blatt Papier und eine» Tritt' reichend. Die junge Dame hatte bereits den Handschuh von der Rechten gestreift. „Helene Volkmann aus Kassel", schrieb sie schnell mit einer festen» klaren, schnörkcllosen Schrift, und dann nach einem augenblicklichen Zögern füllte sie auch die zuerst leer gelassene Rubrik „Beruf" auS, indem sie derselben das Wort „Lehrerin" einfügte. Ein zweiter diesmal unverhohlen erstaunter Blick der rundlichen WirthSfrau traf sie. Alles andere hätte dieselbe eher in ber vornehm einfachen Erscheinung vermuthet, als ein für Geld arbeitendes Mädchen. Sie hatte sie anfangs nicht nur als Frau angeredet, sondern auch das unterthänige kleine „gnädige" hin- lugefügt. als müßte eS so sein; jetzt verdroß c- sic beinahe. Einer Lehrerin kam es zweifelsohne nicht zu. ^ „Und wie lange denken Sie hier zu bleiben, Fräulein," sagte Ue weit weniger respektvoll, als vorher, auf die letzte noch un- ausgesüllte Abtheilung des Meldezettel- deutend. »Ich kann cs noch nicht sagen» je nachdem cs mir hier gefällt, ^ wahrscheinlich vier Wochen", cntgegnete Helene Volkmann, ohne dem vermehrten oder verminderten Respekt ihrer Wirthin «re geringste Beachtung zu schenken.' Sie nahm den abgestreiften Eine wirksame Abhilfe kann deshalb nur von der Erstreckung deS Wucherbegriff- auf Rechtsgeschäfte jeglicher Art erhofft werden. Gegen eine Strafvorschrift in solcher Ausdehnung ist geltend gemacht worden, daß sie den reellen Geschäftsverkehr zu gefährden geeignet sei. Der Entwurf sucht diesem Einwand zunächst dadurch zu begegnen, daß er al« Tbatbestaud-ersordernisse die Ausbeutung der Nolhlagth deS Leichtsinn- oder der Unerfahren- heit eiue- Anderen und da» auffällige Mißverhältnis der von diesem versprochenen »der gewährte» Vermiigcn-vortbeile zu der Leistung des Wucherer- au- dem 8 302» i» dir neue Bestimmung hrrübernimmt. Hierbei durfte davon au-gcgangen werden, daß die bei Erlaß de- früheren Gesetze- geäußerte Besorgnis, eS werde die Dehnbarkeit jener Begriffe lähmend auf den Geschäftsverkehr wirken, sich nicht bewahrheitet, daß vielmehr die Rechtsprechung die richtige Grenze gegenüber dem reellen Geschäftsbetrieb zu zirheu gewußt hat. Allerdings besteht zwischen der bisherigen Strasvorschrist und der jetzt in Frage kommenden insofern ein nicht unwesentlicher Unterschied, al- bei dem Kredit- wucher in dem üblichen Zin»suß ein allgemeiner Maßstab gegeben ist, der für die Beurtheitung de- Verhältnisses der beiderseitigen Leistungen einen Anhalt gewährt, während bei wucherischen Recht»' Geschäften anderer Art eia solcher Maßstab häufig fehlt. Und auch hiervon abgesehenwürde e» mit »er Sicherheit de- Verkehr« vereinbar sein» jede rücksichtslose Au-autzung günstiger Umstände, jede Erzielung ungewöhnlicher Geschäft-geunune, mag sie selbst im einzelnen Falle sittlich verwerflich erscheinen, ohne Weitere- strafrechtlicher Verfolgung au-zusetzen. Der Entwurf läßt daher hier die Strafbarkeit erst dann rintreten, wenn eine Gewrrdö» oder Gewohnheit-Mäßigkeit der wucherischen Ausbeutung varliegt. Wird in dieser Weise eine Würdigung de» Gesammtverhallen- des Beschuldigten gefordert, so dürften sich die hervorgedodenen Bedenken erledigen. Mit einer derartigen Regelung stimmt aber auch die Anschauung des Lebens überein, die. soviel da- Kredi- tirrn »an Geld aulangt, schon das Uebermaß der Verzinsung im Einzelfalle, sonst nur die Bethätigurig der Neigung zu fortgesetzter wirthschaftlichrr Ausbeutung als Wucher auffaßt." GroßherzogLhum Baden. Karlsruhe, den 29. Oktober. * Ir. — » Rmk.. r Gnlde» sitLO. mW bolläs». — ro R»t. » »Uwe» Rmk., r Franc — so Pfg. Frankfurter Kurse vom 2« Oktober 18827° «taat»»«ptere Baden « Obligat. fl. 102 A . 1 . M. 103.70 . 4 Obl. v. 1886 M. 105.70 VÄeru 4 Obligat. M. 106 70 Deutsch!. 4ReichSanl. M. 166.80 . »'l, . M. 120.- .3 . M- 8820 Preußen 4 TousolS M. 106 80 . 3'/, . M. 10030 .3 . M. 86.20 Wtbg.4Obl. v. 1879 M. . . 4 Obl. V. 75/80 M. 105.40 Oesterreich 4 Goldrente fl. 97 73 , 4 V, Silben, fl. 8160 > 4*/, Papierr. fl. 81.70 . 5 Papierr.v. 1881 85.40 Ungarn 4 Goldreute fl. 94.90 Italien 5 Reute Fr. —. - Rumänien 5 Am.-R. Fr. 96 70 Raßlaud 6 Goldanl. R. 103 60 5ll Orieutaul. ^R 64 — Pott- 4'/, «ul. v. 1888 M. . 3 »uSländ. 8Sr. Serbien 5 Goldreatr Lstr. Schweden 4 Oblig. M. Span. 4 Ausländ. P. Berutt 3'/, Obliaat. Fr. Egyptens Unis. Obl. Lstr. » 3'/, Privil. Lstr. Argent.b" 74.50 103 40 64 - 99 50 93 40 94 31 5111 3140 Eisendaha-Aktte». 2i 10 Hess. LlldroigS-Bahu Thlr. 11310 »V-Ml,.Mar-Bahn fl. 143 - 4 Ml,. Rordbahn fl. 113.70 4 Gotthardbahu Fr. 153 20 71 . ^ 237 V- Karl-Ludw.-B. fl. 5 Oek- Lokalbahn fl. nn. Goldaul. P. 44.905 Oest.Südbahn(Lmb.) st. ' »k-Äkties. !5Oeft. Nordwest fl. e R.-Bauk M. 149.20 5 . „ lüt. 8. fl lr. 113 50! Sisenbahn-Priorttäteie. Fr. 1211.1>4 Elisabeth stenerfrri M. in 40 M. 132 80 5 Mähr. Grenzbaha fl. 79.60 fl. —. 5 Oeft. 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November d I. bei Unterzeichneter Stelle einzurcichen, woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht ausliegen. Karlsruhe, den 26. Oktober 1892. Städtisches Tiefbauamt. Jagdverpachtung. W'820.2. Die Jagd in der Gemarkung Dnriach (2520 da in 5 Bezirke eingetheilt) wird Samstag, 12. November, Nachmittags 3 Uhr, im Ratbbanse im Wege öffentlicher Versteigerung auf sechs Jahre verpachtet. Dabei wird darauf bingennesen, daß als Bieter nur solche Personen zuge- laffen werden, welche sich im Besitze eines Jagdpasies befinden oder durch ein schriftliches Zcugniß des Bezirksamts Nachweisen, das gegen die Ertheilung des Jagdpaffes ein Bedenken nicht obwaltet. Durlach, den 24. Oktober 1892. Grmetnderath. H. Steinmetz. Sieonst. W'869.1. «Mach. Jagdverpachtnng. Die Gemeinde Bulach verpachtet am Dienstag de» 15. November d. I.. Nachmittags 3 Uhr, im Rathhanse zu Bulach in öffentlicher Versteigerung die Ausübung der Jagd auf ihrer Gemarkung in 2 Distrikten (mit 540 Hektar), bestehend in Feld, Wald und Wasser, auf weitere 6 Jahre, mit dem Bemerken, daß gemäß 8 24 der Bollz.- Berordg. zum J.-G. als Bieter nur solche Personen zugelaffeu werden, welche im Besitze eine» Jagdpaffes sind oder durch ein Zeugniß der zuständigen Behörde Nachweisen» daß gegen die Er theilung eines JagdpaffeS kein Bedenken obwaltet. — Der Entwurf liegt im Rathhaufe hier auf. Bulach» am 28. Oktdbrr 1892. S. Bohuer» Bür«er»eiler. rät. Traub. ö.OO. VsvllSlldääsr »>I belcrmnt billigen Preisen odov äirksekbiA kür H errn»x. 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Die Ehefrau des Berwalters Johannes Fischer in Dill-Weißenstein, Maria, geborene Hepperle von Blaubeuren, zu Blanbeuren, vertreten durch Rechtsanwalt Ör. Leov Weill in Karlsruhe, klagt gegen ihren genannten Ehemann, z Zt- ohne bekannten Ausenthalt, mit der Behauptung, daß Beklagter die Ehe mehrfach gebrochen und seine Ehefrau rn grober Weise verunglimpft bade, mit dem Anträge auf Scheidung der zwischen ihnen bestehenden Ebe, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II- Cl- vilkammer des Gcoßh. Landgerichts zu Karlsruhe auf Samstag den 31. Dezember 1892, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Z»m Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Karlsruhe, den 17. Oktober 1892. I)r. Bodenheimer, Gerichtsschreider des Gr. Landgerichts W-790-2 Nr. 52.512. Mannheim. Hans 8 in deck, Eisengießerei in Kai serslautern (Rbeivpfalz), vertreten durch Rechtsanwalt t>r. Rosenfeld hier» klagt aegen Emil Kockesch, Schlosser, zuletzt hier, zur Zeit an unbekannten Orten abwesend, aus Lieferung von Gußwaa- cen, mit dem Anträge auf vorläufig vollstreckbare Bernrthcilung desselben zur Zahlung des restlichen Kaufpreises nebst Wechfelunkosten mit zusammen 85 M. 21 Pf., sowie 5"/»Zinsen hieran- vom 1. Januar 1892, und ladet den Beklagten vor Gr. Amtsgericht I dahier zur mündlichen Verhandlung in den auf Donncrstagden 22 Dezember l. I-, Vormittags 9 Uhr, bestimmten Termin. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Mannheim, den 24. Oktober 1892. Gerichtsschreiber Großh. Amtsgerichts: G alm. W'846.1. Nr. 16,138. Mannheim. Die Ehefrau des Adolf Gutke, Frieda, geb. Keßler in Mannheim, vertreten durch Rechtsanwalt vr. Köhler, klag! gegen ihren Ehemann, zur Zeit un bekannt wo, wegen Harker Mißhandlung und grober Verunglimpfung durch denselben, mit dem Anträge auf Ehescheidung und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreit- vor die Hl. Civilkammer des Gr. Landgerichts zu Mannheim auf Dienstag den 3. Januar 18S2, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zngelasfenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Mannheim, den 27- Oktober 1892- Bolze. Gerichtsschreiber des Gr- Landgerichts. W'842.1. Nr. 7100. Bä bl Maler Joses Burkard von Bühl, Klagvormund des minderjährigen unehelichen KindeS der ledigen Pauline Eicher von Ottersweier, mit Namen Ottilie Eicher, klagt gegen den an unbekannten Orlen abwesenden Müller Konrad Reith von Bühlerthal auf Ernährungsbeitrag auf Grund des Gesetzes vom 2l. Februar 1851, Erbrecht und Ernährung unehelicher Kinder betr., mit dem Antrag auf vorläufig vollstreckbare kostenfällige Verurteilung desselben, der Klägerin vom Tag ihrer Geburt, das ist vom 27. Januar 1892 ab, dis zum zurück- gelegten 14. Lebensjahr einen wöchentlichen Ernährungsbeitrag von 1 M.^ vorausbezahlbar in vierteljährigen Raten, zu bezahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung deS Rechtsstreits vor Gr. Amtsgericht Bühl auf Samstag den 24. Dezember 1892, Vormittags S Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemocht. ^ . Bübl, den 25. Oktober 1892. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: BooS. W'814.1. Nr. 9332. Freiburg. Karl Walterspiel und Jakob Nelson zu Freiburg, vertreten durch Rechtsanwalt Sinauer, klage» gegen den Schreiner Hermann Maier und »essen Ehefrau Karolinr, ged. Hammel von Freiburg, zur Zeit unbekannte» Aufenthalts , au» Tauschvertrag vom 13 Juni 18S2, betreffend Hau» Nr. 25 uub 28 der Hockbergstraße gegen Hau« Nr. 1 am Obrrrrnowrg, mit dem Anträge auf Zahlung von » 1800 M. Zius aus 36000 M. vom 1. Oktober 1891 bis dahin 1892, k. 1200 M. auf I. Oktober 1882 fälliger Termin am Aufgeld, und laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vvr die lV. Civilkammer des Gr. Landgerichts zu Freidur, auf Mittwoch den 11. Januar 1S83, Vormittags 9 Ubr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage öffentlich bekannt gemacht. Freiburg, den 25. Oktober 1892. Hammer, Herichtsschreiber des Gr- Landgerichts. W-7112. INr. 8387. Mosbach. In Sache» tes Evangel. Heiligenfonds Ruchsen gegen Christian Weiß Wwe. von Sennfeld, zur Zeit an unbekannten Orten abwesend, wegen Forderung aus Darlehen, ist das Verfahren in dem Termine vom 2. August d. I. ruhen ge-1 blieben und neuerdings Termin zur mündlichen Verhandlung vor der I. Civilkammer des »ieffeiligrn Landgerichts auf: Dienstag den 10. Januar 1893, Vormittags 9 Uhr, bestimmt, wozu die Beklagte unter Bezugnahme auf die diesseitige Bekanntmachung vom 27. Mai d. I., Nr. 4657» durch den Kläger neuerdings geladen wird, mit der Aufforderung, «ine» bei diesem Gericht zugelaffenen Rechtsan- anwalt zu bestelle». Dies wirb zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gegeben Mosbach, den 20. Oktober I8S2. Der Gerichtsschreider i des Größt, bad. Landgerichts: Michaeli. i Aofgevok. W'848.1. Nr. 7963. Kebl. Das' Großherzogliche Amtsgericht Kebl dal unter'm Heurigen fotgeudeS Aufgebot erlassen: Bürgermeister Jakob Müll Ebefrau Barbara» geb. Äliß in Bodersweicr, besitzt folgende Liegenschaften, bezüglich deren sich in den Grund- und Pfandbüchern Einträge nicht vorfinden, nämlich auf Gemarkung Rheinbischofsheiin: 1. Von Lgb. Nr. 924 von 48 ar 24 gm Acker im Kriegwörlh, neben Karl Klauß und Friedrich Weick 6 » den dritten Theil neben Karl Klauß. 2. -Lgb. Nr. 962: 22 nr 68 gm Acker im Kriegwörth, nebe»-Friedrich Hügel und Jakob Ripvmann. -9., Bon Ach. Mt W88: S g» Wrelen in den Mubrmatteu, neben Georg Enderle unb Georg Lasch einerseits. B'cinalstraße anderseits. Auf Antrag der Besitzerin, vertreten durch ihren Ehemann, werden alle Diejenigen , welche an den beschriebenen Grundstücken dingliche »der auf einem Stammguts-oderFamiliengusSvybwnde beruhende Rechte zu haben glauben, auf» gefordert, solche spätestens m dem von Großb. Amtsgericht Kehl auf: - - Montag den 19. Dezember l. I., Vormittags 9 Uhr, angeordneten Termin anzumeld.n. widrigenfalls die nicht angemeldctru Ansprüche für erloschen erklärt würden. Kehl, den 2t. Oktober 1892. Großh. bad. Amtsgericht. Kopf, Gecichtsschreiber. Ausgrbok. W-73S.2-Nr.7858 Philippsburg. Von Großh. Amtsgericht Philippsburg wurde heute folgendes Aufgebot erlassen: Die Stadtgemeinde Germersheim besitzt auf Gemarkung Huttenheim folgende Grundstücke, bezüglich welcher ein Erwerbstitel im Grundbuch« der Gemeinde Huttenheim nicht eingetragen ist. nämlich: 1. Grundstück Nr. 2932. 7 Hektar 91 Ar 19 Meter, Gewann Rheinbau, Acker, Wiese und Weg. 2. Grundstück Nr. 2933. 55 Hektar 45 Ar 26 Meter, Gewann Kühweid, Acker, Wiese und Weg. 3 Grundstück Nr. 2934. 12 Hektar 36 Ar 42 Meter, Gewann Pfaffenhorst, Acker und Wiese. 4. Grundstück Nr. 2935. 69 Hektar 31 Ar 80 Meter, Gewann Kümmcl- wiesm. Wiese und Weg. 5. Grundstück Nr. 2937. 8 Hektar 43 Ar 30 Meter, Gewann Rückelwiesen» Wiese. 6. Grundstück Nr. 2939. 10 Hektar 73 Ar 70 Meter, Gewann Bellich, Acker und Weg. 7. Grundstück Nr. 2941. 40 Hektar 51 Ar 62 Meter, Gewann Rheisbau, Wald und Weg. 8. Grundstück Nr. 2942. 27 Hektar 20 Ar 88 Meier, Gewann Fahrschlauch, Wald und Weg. 9. Grundstück Nr. 2943. 28 Hektar 11 Ar 96 Meter, Gewann Bonsel, Wald und Weg. 10. Grundstück Nr. 2944. 19 Hektar 57 Ar 5 Meter, Gewann Gimbelhamm» Wald. 11. Grundstück Nr. 2945. 33 Hektar 61 Ar 95 Meter, Gewann Hainbuchenhorst, Wald und Weg. 12. Grundstück Nr. 2946. 7 Hektar 56 Ar 99 Meter, Gewann Herrenwiefe, Wald und Weg. Dieselbe, »ertreteu durch Adjunkt Ma- der inGermersheim, hat das Aufgebotsverfahren bezüglich dieser Liegenschaften beantragt. Es werden daher aller Diejenige», welche an diese Liegenschaften in den Grund- und Pfaudbücher» der Gemeind« Huttenheim nicht eingetragene, auch sonst nicht bekannte dingliche oder auf einem Stammgms- oder Fawiliengutsver- bande beruhende Rechte geltend wachen wollen» ausgcforderk, solche spätestens in dem auf Dienstag den 20. Dezember 1892, Vormittags 9 Uhr, vor Graßb. Amtsgericht Philippsburg stattsindrndrn Aufgebatstermine anzu- melden, widrigenfalls die nicht angemeldeten Ansprüche für erloschen erklärt werden. PbilippSburg, den 20. Oktober 1892. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgericht«: Reich. W 763-2 Nr 13,816. Weinheim. Landwirth Mactin Krauth 1. m Großsachsen besitzt ans der Gemarkung Großsachsen folgende Liegenschaft: Lagerbuch Nr- 938, 1 da 46 » 25 gm Ackerland und Wiese im Aepfelbach, sog. Avgustinerwiese, und 5 u 30 gm Weg, einerseits Johannes Bock Witwe, anderseits Michael Flößer» worüber ein Erntrag im Grundbuch nicht vorhanden ist. Auf Antrag desselben, vertreten durch Rechtßanwalt 1>r. Kah in Mannheim, werden nun Die jruigrn, welche an der bezeichneten Liegenschaft in den Grund- und Pfand- düchern nicht eingetragene, auch sonst nicht brkaunte, dingliche oder aus einem Stamm- oder Familiengutsverband beruhende Reckte haben oder zu haben glauben, aufgefordert, solche längstens in dem aus Freitag den 23. Dezember 1892, Vormittags 9 Uhr, vor Gr. Amtsgericht dadier anberaum trn Aufgebotstcrmine geltend zu ma chen, widrigenfalls die nicht angemeldeten Ansprüche für erloschen erklärt würden. Weinbeim, den 18. Oktober 1892. Der Gerichtsschreider Gr. Amtsgerichts: Hcrsperger. W'8801. Nr. 11,374. Sinsheim. Das Gr. Amtsgericht Sinsheim erließ unter'm Heutigen folgendes Aufgebot: Jakob Friedrich Freis, Landwirth in Eichtersheim, besitzt auf der Gemarkung Waldangelloch folgende» Grundstück ohne grundbuchsmäßigen Erwerdstitel. Lagerbuch Nr. 892: 18 Ar 20 Meter Acker in der Eberbach , neben Großer Wald und Wil- helmine Hagmaicr. ledig. Auf Antrag deS genannten Besitzers werden alle Diejenigen, welche an dem genannten.Grundstücke nicht eingetragene, auch sonst nicht bekannte dingliche oder auf einem Stammguks- oder Fa- miliengntsverbande beruhende Rechte haben oder zu haben glauben» aufge- fordert, solche längstens in dem auf Mittwoch den 28. Dezember l. I., Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 1, brstimurtenÄufgebots- lermin bei diesseitigem Gerichte anzu- meldzs, widrigens alle nicht «»gemeldeten Ansprüche dem Antragsteller gegenüber für erloschen erklärt würden. Sinsheim, den 28. Oktober 1892. Der Gericktsschreibrr: Häffner. tksukursvrrkahrni. W877- Nr. 17,519, Villinaen. Ueber das Vermögen des Landwirths Ferdinand Herbst von Dauchingen wurde heut. , am 25. Oktober 1892, Vormittags 10 Uhr, da» Konkursverfahren eröffnet. Der Rräusanwalt Heil mann hier wird zum Konkursverwalter ernannt. Koukursforüerungen sind bis zum 26. November 1892 bei dem Gerichte anzmnelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines andern Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubi- gerausschuffcs und eintrelendm Falls über die in 8 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände aus Donnerstag den 24. November 1892, Vormittags 10 Ubr, und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Mittwoch den 7. Dezember 1892, Vormittags 10 Uhr. vor dem Großh. Amtsgericht Lillingen Termin anberauwr. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegcben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 24. November 1892 Anzeige zu machen. Billingen, den 25. Oktober 1892. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Huber. W-876. Nr-41,973- Pforzheim. In dem Konkursverfahren über das Vermögen deS Juweliers Johann Franz Fischer in Pforzheim ist zur Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen Termin ans Freitag den 18. November 1892, Vormittags 11V- Uhr, vor dem Großh. Amtsgerichte hirrselbst, Zimmer Nr. 2, anberanmt. Pforzheim, den 25. Oftober 1892. Heiß, Gerichtsschreiber Großh. Amtsgerichts. W 87S. Nr. 10,818. Waldkir». In dem Konkursverfahren über daS Vermögen de» Kaufmann» Felix Weiß trägllch angemeldeten Forderungen Termin auf Donnerstag den 17. November 1892, Nachmittags 3V, Uhr» vor dem Großh. Amtsgericht Hierselbst anberanmt. Waldkirch, den 21. Oktober 1892. Willi, Gerichts» schreib« Gr. Amtsgerichts. ^W-874, Nr. 28,863. Freiburg. Das Konkursverfahren über das Vermögen des SchuhwaarenhändlerS Ott» 8 oesch von Freiburg wurde, nachdem der in dem Brrgleichstermine vom 21. September 1892 angenommeneZwangs» vergleich durch rechtskräftigen Beschluß vom 25. Oktober 1892 bestätigt ist, hierdurch von Großh. Amtsgericht dahier unterm Heutigen aufgehoben. Freiburg i B., 25. Oktober 1892. Gerichtsschreiber Großh. Amtsgerichts: Frey. ^ ver«Sgr»»itlo«»eru»g. -28^45. 16.129. Mannheim» Dre Ebefrau de« Spezereihändlers Johann Wilhelm Lader, Barbara, sseb. Oettinger, in Hciselb-rg hat gegen ihren Ehemann bei diesseitigem Landgerichte eine Klage mit dem Begehren einge- reicht. sie für berechtigt zu erklären, ihr Vermögen von dem ihres Ehemannes abzusondcro. ..Termin zur Verhandlung hierüber ist ans: Samstag den 3. Dezember 1892, Vormittags 10 Uhr» bestimmt. Dies wird zur Kenntnißnabme der Gläubiger andurch veröffentlicht. Mannbeim. den 25. Oktober 1892. Gerichtsschreiberei Großh. Landgerichts. Schulz. W'8S7. Nr. 6578. Offcnburg. Die Elefrau des Landwirths Felix Walter von Durbach, Amalie, geb. Lott von da, wurde durch Urtheil der Civilkam- mer l dahier unter'm Heutigen für berechtigt erklärt, ihr Vermögen von dem ihres Ehemannes abzusondern. Dies wird zur Kenntnis der Gläubiger gebracht. Offenburg, dm 26. Oktober 1892. Die Gerichtsschreiberei des Großh. bad. Landgerichts. W 8I3. Nr. 9299. Freiburg. Durch Urthell der 1. Civilkammer des Großh. Landgerichts Freiburg vom Heutigen wurde die Ehefrau des Malers Karl Faller, Anna, geb. Bechwld in Frei- durg, für berechtigt erklärt, ihr Vermögen von demjenigen ihres Ehemanns abzusondern. Freiburg, den 18. Oktober 1892. Der Gerichtssldreiber Gr. Landgerichts: Hammer. W'879. Nr. I7.K26. Villingen. Die Ebefrau des in Konkurs befindlichen Orchestrionfabrikanten kavcrKet - lerer von Unterkirnach, Fridoline, geb. Moser, wird für berechtigt erklärt, ihr Vermögen von demjenigen ihres Ehemannes abzusondern. Die Kosten hat der Beklagte zu tragen. B. R. W. Billingen. den 25. Oktober 1892. ' Großh. bad. Amtsgericht, gez. Bertsch. Dies veröffentlicht: Der Gerichtsschreiber: Huber. W^878. Nr. 17,527. Villingen. Die Ebefrau des in Konkurs befindlichen Schrciaermeisters Jokrf Schütz in Obereschach. Maria, geb. Niebek, wird für berechtigt erklärt, ihr Vermögen von demjenigen ihres Ehemanne» abzusondern. Die Kosten hat der Beklagte zu tragen. V. R. W. Villingen, den 25. Oktober 1892. Großh. bad. Amtsgericht, gez. Bertsch. Dies veröffentlicht: Der Gericbtsschreiber: Huber. Erbeinweisullgen. W859.1. Nr-21,580. Karlsruhe. Die Witwe des am 10. September 1892 dahier verstorbenen SchlossermeikerS Heinrich Nagel. Ksroline. geb. Zachmann hier, dar um Einweisung in Besitz und Gewähr des Nachlasses ihres Ehemannes nachgesucht. Einwendungen sind -binnen 4 Wochen dahier vorzu- brrngen. Karlsruhe, den 24. Oktober 1892. Großh. bad. Amtsgericht V. Ter Gerichtsschreiber: ^ Hübschmann. W-7512. Nr. 21,470. Karlsruhe. Die Witwe des f Bauraths Karl Mög - lich, Frau Hedwig Möglich» geborene Beck dahier, hat um Einweisung in Besitz und Gewähr des Nachlasses ihres Ehemannes nachgesucht. Einwendungen sind binnen 4 Wochcn dabier vorzubringen. Karlsruhe, den 82. Oktober 1892. Großh. bad. Amtsgericht Abth. IV. Der Gerichtsschreider: Hübschmann. W.7322. Philippsburg. DaS Gr- Amtsgericht Philippsburg hat heute verfügt: Die Witwe »es Kaufmanns Peter oseph Schuhmacher von Kirrlach, Zarbara, geb. Hauck von da, hat, nachdem die gesetzlichen Erben aus die Erbschaft verzichtet haben, um Einweisung in Besitz und Gewähr des Nachlasse» ihres ff Ehemannes gebeten. Diesem Autrag wird stattgegebeu werden, wenn nicht innerhalb 4 Wochen Einsprachen dagegen dahier eiukommea- Philippsburg. 21. Oktober 1892. GeruhtSschreidrrei GroßhÄmtSgerichtt. Reich. Urdrivweisuuge». W 8872. Nr. I2.15I. B r e t t e n. Der Vormund Aldreckt SPörr, Land» wirlh in GockSbeim. hat namen« seine« Mündel« Jakob Spörr daselbst um dir Einsetzung in die Gewähr de« Nachlasse« der am 7. Ma, d. I. in Goch«- her« verstorbenen Sofie Svörr nach» »»sucht. Etwaige Einsprachen dagegen find «norrhalb 3 Wochen bei dem Großh. Amtsgericht Breiten zu erheben. Brerten. den IS. Oktober 1892. VerichtSschreiber de« Gr. Amtsgericht«: Schwab. W754 2. Nr-10,637. Wertheim. Barbara, geb. Kronmüller von Eichel, hat um Einsetzung in Besitz und Gewähr des Nachlasses ihre« am 12. Juli l. I. zu Eickel »erstorbenen Ehemanns, Landwirtb Christoph Horn IV., gebeten. Etwaige Einsprachen sind binnen vier Wochen zu erheben. ' Wertheim, den 8. Oktober 1892. Der Gerichtsschreider Gr. Amtsgericht«: Keller. W7842. Ne. 18M6. Baden. Die Witwe deS am 12. Juni 1892 verst»r> denen SckmiedmeisterS Karl Friedrich Wiest» Anna, geb Kunz in Baden, hat um Einsetzung iu die Gewähr de« Nachlasse» ihre« 7 EbemanuS gebeten. Diesem Gesuch wird eutsprocheu, wenn innerhalb 3 Wochen Einsprachen dagegen nicht erhoben «erden. Baden, den 23 Oktober 1892- Der GericktS- schreiber de« Gr. Amtsgericht«: Lutz. W'881.1. Nr. 17,353. Offenbar,. Die Witwe de« BahnhofardeiterS Lea- pold Braun in Ortender». Apollonia, ged. Jehle, dato» Einweisung in Besitz und Gewähr de« Nachlasse« ihre« verstorbenen Ehemanne« gebeten. Diesem Begehren wir» entsprochen, wenn nicht innerhalb vier Wochen Einspruch dagegen erhoben wird. Offenburg, den 8. Oktober 1893. Großh. Amtsgericht. Die« veröffentlicht der Gerichtsschreiber: C. Beller. W'«44.1. Nr. 14.67V. Müll heim. Da« Großb. Amtsgericht hat unter'm Heutigen verfügt: Die Witwe de« Seifensieder« Johann Jakob Gessert von Salzburg» Barbara» geb Engl«, bat um Einweisung iu die Gewähr de« Nachlasse« ibreS Ehemannes nachgesucht. Diesem Gesuche wird stattgegcben, wenn nicht hinnen 6 Wochen Einsprache dagegen erhoben wird. Müllbeim, den 26. Oktober 1892. Gerichtsschreiber de« Gr. Amtsgerichts: Doll. W'882.1. Nr. 12,241. Breisach. Karl Fi g len ab ler Witwe» Wall» burga, geborene Weis von Breisach, hat um Einweisung in Besitz und Gewähr des Nachlasse« ihres verstorbenen Ehemannes nachgesucht. Diesem Gesuch wird stottgegeben. wenn nicht innerhalb sechs Wochen Einspruch hiergegen erhoben wird. Breisach, den 26. Oktober 1892. Großh. Amtsgericht. Der Ge- rikbtsschreider: Weiser. 28731-2- Nr-3904- Staufen. Das Großh Amtsgericht Staufen hat heute beschlossen: Aufforderung. Die Witwe hes Fabrikarbeiters Wilhelm Albert, Bertha, geb Eckerle in Staufen, hat um Einsetzung in die Gewähr des Nachlasses ihres verstorbenen Ehemannes gebeten. Diesem Gesuche wird stattgegeben werden, wenn nicht innerhalb vier Wochen Einsprache dagegen erhoben wird. Staufen» den 21. Oktober 1892. Der Gerichtsschreiber Gr Amtsgerichts: Dufner. Erbvorladungra. W'854. Nr. 1666. Baden. Der am 9. Mai 1825 zu Wertheim geborene, seit 1852 in Amerika abwesende Johann Wilhelm 8 am bin ns, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, ist am Nachlasse seiner Schwester Amalie Lambinus betheiligt und wird mit Frist von vier Wochen aufsefordert, sich bei dem Unterzeichneten behufs Berücksichtigung bei den Verhandlungen zu melden. Die gleiche Aufforderung ergeht an dessen etwaige Abkommen. Baden, den 25. Oktober 1892. Ehebalt, Notar. W'855. Freiburg. Alle Diejenigen, welche an den Nachlaß des am 17. August d. I. verstorbenen Paul Kelterer, »ehürti» von Breitnan, gewesenen Privatmannes dahier, ein Erbrecht beanspruchen, haben binnen 2 Monaten solche« anher nachzuweisen und behufs Beizugs zu der Verlassenschaftsverband- luog ihre Adresse namhaft zu machen. Freihurg» den 22. Oktober 1892. Großb. Notar: Straub. HaudelsregikerrintrSge. W'760. Mannheim. Zum Handelsregister wurde eingetragen: 1. Zu O Z 718 Firm Reg- Bd- III. Firma: „A Wingenroth" in Mannheim- Da« Geschäft ist nach dem Ableben deS Adolf Wingenroth mit Aktiven nnd Passiven auf dessen Witwe, Rosa Wingenroth, gcbornc Kitt hier, übergegangen, die solches unter der bisherigen Firma fortsetzt. Die den Herren 1>r. Max Dünschmann, Eduard Lang und Jacob Raumer erthcilten Procuren bleiben bestehen. 2. Zu O Z 448 Firm.Reg. Bd- H. Firma: „R Marx" in Mannheim. Durch Urtbcil des diesseitige» Gericht« vom 1. September 1892 wurde die Ehefrau des Raphael Marx, Therese, geb- i Abenheim«, für berechtigt erklärt, ihr Vermögen von demjenigen ihre« Ehemannes abzusondern. 3. Zu O Z 496 «es Reg Band VI. Firma: .8. Menton'S Druckerei (Inh. Menton ch Magatz)' in Mannheim. Offene Handelsgesellschaft- Die Gesellschafter nnd: Ludwig Philipp Menton, Steindruck«, und Friedrich Lugs Magatz, Lithograph» beide in Mannheim. Die Gesellschaft hat am 15. September 1892 begonnen. 4. Zu O Z 138 Firm.Reg. Bd. IV. Firma: .8 Wehrte" in Mannheim- Die irma ist erloschen und damit auch die rocura deS Karl Wehrle. 5- Zu O.Z 192 Firm-R B- I. Firma: „Sigm Weißenburger" in Mannheim- Die Firma ist «loschen und damit auch die dem Jonas Weißenburg« erlheilte Procura- 6. Zu O-Z. 497 G-s-Reg. Bd. VI. Firma: „Farbwerk Friedrichsfeld C. Riegln" in Mannheim Kommanditgesellschaft- Persönlich haftend« Gesellschafter ist Caspar Riegl«, Kaufmann in Mannheim. Wilhelm Math« in Mannheim ist al« Procurik bestellt. 7. Zu O-Z 334 Firm Reg. Bd- II. Firma: »Ehr- Schwenzke" in Mannheim. Diese Firma ist al« Einzrlfirma erloschen, wird aber al« Gesellschaftsfirma beibehalten. 8. Zu O Z 498 Ges-Reg «d. VI. Firma: .Ehr- Schwenzke" in Mannheim- Offene Handelsgesellschaft. Dir Gesellschaft« sind Christian Johann Leonhard Schwenzke und Karl Jacob Schwenzke, beide Kürschner iu Mannheim Die Gesellschaft hat am 24. Juli 1892 begonnen- 9- Zu O Z. 499 Ges Reg. Bd- VI. Firma: „Fabrik wasserdichter Wäsche Lenel, Bensinger r. mell. Ernst Hevder in Berlin: 5. Rechtsanwalt Paul Thormann in Wiesbaden III- Der Vorstand ist Herr Rechtsanwalt Wagner in Heidelberg. IV. Revisoren sind: 1. Stadtrath C W Ronn hier; 2. Maurermeister Martin Otto hier. Heidelberg, den 24 Oktober 1892. Großh. bad. Amtsgericht. Reichardt. W'811. Nr. 58,763. Heidelberg. Eingetragen wurde: ». Zu O.Z. 150 de« GesellschaftS- register«: Die Firma „Ahorn L Riel" in Heidelberg. Die Firma ist al» Ge-, sellschafttfirm» erloschen. b- Zu O.Z. 397 Bd. II de« Firmenregisters: Die Firma „Ahorn L Riel Nachfvtger" in Heidelberg. Inhaberin ist Frau Rudvlf Krahnke Wwe.» Klara, geb. Scholz in Barmen. Heidelberg, den 15. Oktober 1892. Großh. bad. Amtsgericht. Reichardt. W-744- Nr-10,610 Buchen. Zum Handelsregist« — Firmenregister — wurden folgende Einträge gemacht: Zu OZ 38 Firma Anselm Guo- derSheimer in Hainstadt: Die Firma ist erloschen. Unter O.Z 139. Die Firma Leopold FlörSheimer in Bödigheim. Inhaber ist Leopold FlörSheimer, Viehhändler in Bödigheim. Derselbe ist »er- heirathet mit Johanna, geb- Spiegel von Boxberg seit 11. Mai 1869 Laut Ehevertrag ä. ä- Boxberg, den 3. Mai 1869 wird alle« jetzige und künftige, fahrende und liegenschaftuche Bermögea mit den darauf haftenden Schulden bi« »um Betrage van 50 fl., welche jeder Ehe- tbeil in die Gemeinschaft einwirst, von dieser ausgeschlossen und al« Liegenschaft erklärt. Zu OZ- 97. Firma Valentin Wri« Witwe in Waldhausen. Dir Firma ist «loschen. Unter O-Z-140 Die Firma Johann Valentin Weis iu Waldbausen. Inhaber ist Johann Valentin Weis, ledig, in Waldhauscn, welcher das seither von seiner verstorbenen Mutter unter der Firma Valentin Weis Witwe in Waldhausen betriebene Spezereigrschäft durch Erbgang übernommen hat. Bucken, den 20. Oktober 1892. Großh. dad. Amtsgericht. Krimmer. W'841. Nr. 24,999. Bruchsal. Zu O.Z. 455 beS diesseitigen Firmenregister«, Firma Augnst Gramer in Bruchsal, wurde heute eingetragen: Der Inhaber der Firma, August Gromer, ist gestorben: dessen Witwe, Anna, geh. Sieb in Bruchsal, führt d,S Geschäft unter »er gleichen Firma «nt« »nd hat ihrem Sahne Karl Gram«, ledig und volljährig in Bruchsal. Procura ertheilt. Brucksal, den 26. Oktober 1892. Großh. dad. Amtsgericht. Becktol». W785- Nr. 10,419. Obrrkirch. Zn O Z- 85 des Firmenregister» wurde nogrtragen: Firma Josef Ring» wald, Griesbach. Die Firma ist erlösche« Obrrkirch. den 20. Oktober 1892- Großh. bad. Amtsgericht, v. Grimm. W'8S2. Nr. 5914. Bühl. Zum irmenregister wurde eingetragen unter Z.206?Firma.Andrea« HappcrL- beiger" in Bühlntbal. Inhaber ist der mit Josefa, geb. Blum, ohne Ebe- vntrag »erheirathete Kaufmann Andrea» HapverSberger in Büblerthal. Bübl. 18. Oktober 1892. Großh. Amtsgericht. Hink. W682. Nr. 15,712. Lahr. Jndas GesellschaftSregister zu Ord.Z. 24/127 unt« Ord.Z. 166 wurde eingetragen: „8 obrer Eisenbahngesellschaft" in Lahr: Durch die Generalversammlung vom 12. August d«. Js. wurden in den Berwaltungsrath gewählt: Commerzienratb Ferd. Sander, Commerzienrath Otto Stöfs«, Fabrikant Otto Maurer, Rentner Gustav Stöß, und alS Ersatzmänner Kaufmann Wilhelm Käppis und Fabrikant Carl Spreter. Lahr» den 14. Oktober 1892. Großh. bad. Amtsgericht. Mündel. W706. Nr. 7756. Gengenbach In daS diesseitige Firmenregister wurde heute eingetragen: Unt« O.Z. 311 Firma: „August Tschimmel, Mühlenbaugrschäft und Mechanische Werkstätte Gengenbach". Inhaber der Firma ist: August Tschim- mel. Derselbe ist seit 28. Mär, 1888 vnheiratdet mit Marie, geb. Fuhr«, von Rohrschach, und zwar ohne Errichtung eines EhevertragS. Gengenback, 20. Oktober 1892. Großh. bad. Amtsgericht. H. Meyer W'832. Nr. 14.162 63. Ueber- lin,en. Jn's diesseitige Firmenregister wurde beute eingetragen: 8„b OZ. 234: Firma P. Posch in Uebnlingen. Inhaber ist Kleidei mach« Peter Posch von bi«, verheirathet seit 1872 mit Maria, geb. Boos von hier, ohne Ebevertrag. 8ub O.Z. 235: Firma Aug. Fevel in Ueberlingen. Inhaber ist Buckdrucker August Feyel von bi«, verbeiratbet seit 1878 mit Katharina, geb. Maklolt von hier. Laut Ehevertrag »om 1. Juli 1878 wiest jeder Tdeit 100 M. in die Gemeinschaft ein, «ährend alles übrige gegenwärtige und künftige Vermögen ausgeschlossen bleibt. Ueberlingen, den 24. Oktober 1892. Grcßh. bad. Amtsgericht. Mayer Venoffenschaftsregistereillträge. W728- Nr 8197. St. Blasien. Zu O Z 8 des Genossenschastsregistcrs wurde heute eingetragen: In der Generalversammlung deS land- wirthschaftlichen Consumvereint Ibach vom 2 Oktober 1892 wurde an Stelle des wegen Wegzugs ausgeschiedenen stellvertret. Vorstandes BlasiuS Maier Albert Zipfl« als solch« neu gewählt St- Blassen, 21. Oktober 1892. Großh. bad. Amtsgericht. Ur. Freiherr von la Roche. Zuxmgsverfteigerullg. W.804. Nr. 26. K-Mühlburg. Bersteigerungs- Ankündigung. Iu Folge richterlicher Verfügung werden dem Fabrikanten Rudolf Linke in Grüuwtokel die nachbeschriebenm Liegenschaften am: Mittwoch de» LS. November I. I., vormittags v Uhr» i« Hause Hedelstraße Nr 7 i« Karlsruhe ein« öffeutlichru Versteigerung zu Eigentbum ausgefetzt nnd rnd- gillig zu,»schlagen, wenn derSckätzuugs- »rris oder «ehr geboten wird. Gemarkung Karlsruhe. 1. R. H. B. XX V 5230. Circo 757 gm Boupla» an »er Hardt- straße. einerseits Mol« Karl Neining«, anders. Schloff« Karl Brandt Ehefrau. Anscklos ...... 4500 M. 2. R. H. B. XXV 5209. Circa 505 gm Bauplatz an der Hardtstraße, einers. Maler Karl Neining«, anders. Schloff« L. Schütz. Anschlag. 3000 M. 3. R HB. XXIIl 4950. Circa 336 g» Bauplatz i« den Schloß- giirken, einerseits Mechanik« Göttlich Heim, anders. Kaufmann Josef Gons«. Anschlag. 850 M. 4. R. H. B. XXV 52l0. Circa 777 gm Bauplatz in den Schloß- gärten, einns. Schreiner August Botz anders. Maurermeister Friedrich Mös- sing«. Anschlag.1100 M. 5 R. H. B. XIX 3850. Circa 1910 gm Bauplatz an der Hardtstraße» eivers. Maler Albert Schweizer und Allsstößer, anderseits Kaufmann Eduard Gabele, Wagner Jakob Schnnk und Ausstöß«. Anschlag. 2000 M. K.-Mühldurg. am 18. Oktober 1892. Der Bollstreckungsdeawte. Großh. Notar: Math,«. Strafrecht-pfleg«. Lodnuze». W 812.2. Ettenhrim. 1. Der am 10- Juni 1860 zu Altdorf geborene, ledige Schneider Donat Weder, 2. der am 15 Februar 1858 zu Mahl- derg geborene» ledige Küfer Wilhelm Zimmerer werden beschuldigt, zu Nr. 1 und 2 als Landwehrmänner II- Aufgebots ausge- wondert zu sein, ohne von der bevorstehenden Auswanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet zu Hahen, Uebertretung gegen j 360 Nr. S de« Strafgesetzbuchs. Dieselben werden auf Anordnung des Großh- Amtsgerichts bierselbst auf Donnerstag, 15. Dezember 1892, Bormittags 9 Ubr, »or daS Großb Schöffengericht Etten- heim (Rathhaus) zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtcm Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach Z 472 der Strafprozeßordnung von dem Kgl. Bezirkskommando zu Offenburg ausgestellten Erklärungen verurlheilt weiden. Ettenheim, den 25. Oktober 1892. Adler. Gerichtsschreiber des Gr- Amtsgerichts. Bereu Bekanntmachungen W.717.2. Karlsruhe. Großh. Bad. Staats Eisenbahnen. Wir verdingen öffentlich die Lieferung von: 570 Stück eichen. Stoßschwellen 2,4 m lang. 250 Stück eichenen Stoßsckwellen 2,7 bis 4,2 »> lang, 3500 Stück eichenen Zwischenschwellen 2,4 m lang, 1250 Stück eichenen Zwischenschwellen 2,7 bis 4,2 m lang, 6000 Stück tannenen Zwischenschwellen 2,4 w lang, 40 Stück tannenen Langschwellen 6 m lang. Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift „Holzschwellen" versehen spätestens bis Donnerstag. IO. November l. I.» Vormittags 10 Uhr, bei uns cinzureichen. Bedingungen werden auf portofreie Anfrage von uns abgegeben. Zuschlagsfrist 3 Wochen Karlsruhe, den 20. Oktober 1892. Grotzh. Hauptverwaltung der Eisea- _ vahnmagaziue. W.7722- Nr. 6436. Offenburg. Großh. Bad. Staats Eisenbahnen. Zur Herstellung einer Haltestelle bei Warlstation Nr. 255 auf der Gemarkung Schutterwald sollen die Maurer-, Sleinhauer-, Verputz-, Zimmer-,Schreiner , Glaser, Schlosser-, Blechner- und Anstreicherarbeiten in öffentlicher Verdingung vergeben werden. Die Arbeiten zur Erweiterung des BahnwartshauseS betragen ca 5150 M- diejenigen zur Erstellung eines neuen Abortgebäudes ca. 830 , zusammen 5980 M. Pläne und Bedingungen, sowie Ber- dingungsanschläge liegen aufdieffeitigcm Geschäftszimmer zur Einsichtnahme auf und werden letztere gegen Abgabe von 20 Pfg. für jede Einzelarbeit an die Uebrrnchm« verabfolgt. Die Angebote sind bis Samstag de» 12. November d. I.» Vormittags 10 Uhr, portofrei mit entsprechender Aufschrift an den Unterzeichneten einzusenden. Für den Zuschlag bleibt eine Frist von 4 Wochen Vorbehalten. Offenhuri, den 22. Oktober 1892. Der Großh. Bahnbauiuspektor II. Druck vuo Verlag der G. Braun'scken Hosduckdruckerri. W'883. Nr. 4825. Ueh-rli»g«,, Sriröigks StiMis». Das Or. v. Jllmeasee sche Familie», stipendin» dahier im Betröge von jährlich 85 M. 71 Pf. ist nleoigt. Hieraus Hoden onr Berwosdtr d,S Stifters and »nt« diesen zunächst jene Anspruch, welche sich de« geistlichen > Stande widmen. Der Stipendiat iS »«pflichtet, für jedes Jahr, so lange er im Genosse de» Stipendiums gewesen ist, nach erlangter definitiv« Anstellou« 10 fl. — 17 W. 14 Pf au den ». Jllmcnsee'schea Srif- ttlngSfoo» zu ersetzen, «vrüb« der Stipendiat bei der Brrlcidung kinea NeverS »uszustellen hat. Die Bewerber um dieses Stipendium haben ihre Anmeldungen unter Borstige der Berwandtschastsaachweile. sowie von Geburt«-, Vermögens- oad LäMme- lichen Stndienzrugnissen binnen teer Wochen bei unterzejchnet« Behörde ein- znreichen. Ueberlingen, den 21. Oktober IMS. Der Gemeinderath. M. Betz, Bürgermeister. Eggkrr. W'830.1. Nr. 4779. WaldSbvL Großh. Bad. Staats- Eisenbahnen. Die Lieferung von rond 10,8 Kubikmeter eichenen Schwellen für die Brücke des Bahndezirk» Waldshut, und vva 40 Quadratmeter für die RbeinbrÜcke bei WaldSdut soll vergeben werden. Das Bedingnißhes». von welchem auch Abschriften gegen Einsendung von SO Pf. abgegeben «erden, ist bei dem Unterzeichneten einzusehen. Angebote, mit entsprechend« Aufschrift versehen, sind portofrei spätestens bis 12. November d. I.» Vormittags 0 Uhr, and« eioznreichea., Die Zuschlagssnst ist auf 14 Tage festgesetzt. Waldsbut, den 25. Oktober 1892. Der Gr. Babnbauinspektor. Ä-739.2. Lörrach. Weg-Arbeilen Cichholt-Wiesleth. Großh. Wasser- »nd S trotzend« u- Jnfpektiou Lörrach vergibt Namens der Gemeinde Eichholz und Wiesleth die Bauarbciten zur Herstellung des BerbindungSweges von Eichhvlz «ach Wiesleth. und zwar Mittwoch den 9. November, Bormittags IO Uhr, auf dem Rathbause in Wiesleth, im Voranschlagtbetrag von 17,024 81 M. in öffentlicher Steigerung in Akkord. Der Weg ist prosil'rt und kann von den Anschlägen und Bedingungen, die unmittelbar bei der Verhandlung zur Kenntnis gegeben werden, inzwischen auf dem Geschäftszimmer der obeobe- zeichnelen Stelle Einsicht genommen werd en. '"'W-823 2. Nr- 2963- Heidelberg. Wasserversorgung der StadtNeckarbischofsheim. <4 Kilometer von der Güterstation Waibstadt.) Namens der Stadtgemeinde vergeben wir die Lieferung und den Einbau, (ohne Grabarbeit) von ca. 4980 lansd. Meter 50, 80, 90 und 110 mm weiten gußeisernen Muffenröbren. 26 Schiebern, 20 Rcgutirventilen» 20 Brnnnen- stöcken, ca. 130 Meter fckmiedeiserven Röhren, 16 Hydranten, 140 V-Stücken (Abgängen). Bedingungen und Verzeichnisse der Bestandtheele, in die die Angebote nach Einzelpreisen einzutragen sind, liegen bei uns zur Einsicht auf und können gegen Ersatz der Kosten mit 1 Mark 20 Pfg nach außen abgegeben werden. Bis Dienstag. 8. November d. I.» Morgens 9 Uhr. sehen wir der Einkunft von schriftlichen Angeboten entgegen. Die Zuschlagsfrist ist 8 Tage. Grotzh. Kulturinspektiou Heidelbergs W'8sHr. 301. WaldShot. Bekanntmachung. Das Konzept zum Lagerbuch d« Gemarkung Untermetttugerr wird gemäß Art. 12 der Landesherrlichen Verordnung vom 1>. Sevtember 1883 vom Mittwoch den 9. November d. I. an während 4 Wochen zu Jedermanns Einsicht auf dem Rathszimmel zu Untermettingcn öffentlich aufgelegt. Etwaige Einwendungen gegen den Inhalt der eingetragenen Beschreibungen der Liegenschaften und ibrer Rechts- beschassenheit sind innerhalb dies« Frist dem Unterzeichneten mündlich oder schriftlich varzutragen. Waldsbut. den 28. Oktober 1892. Der Bezirksgeomet«: Brunner. Q'461.85. Karlsruhe. Feuer-, fall- ».rirchrich- 8cherr8eld-,Kiichrr-s>ü Aadsmellttll-Achrii«kr empfiehlt WM. Wsisr. _ Karlsruhe Erbprin z enstr.2 4 LI.LLi W'313.3 empfehlen ihren vorzüglichen Tafel-Senf.