Abendausgabe. "WU krschedl KM 2 «nt Mbnitchte Wmg VOaL Krpedttio»: Zbckck- rnrd Lannnstraße-Ecke Mchst Saiserstr. u. Marktplatz. Brief» od. Tckgr>Ad«sie laut* nicht auf Namen, sondern, badische Preffe". Karlsruhe. zr«r«s i« Karlsruher Im Berlage abgeholt: Mouatlich 60 Psg. Frei mS Hau» geliefe«: «lerteliithrtt« Mk. 2.2« AusMärtS: bei Abholung am Postschalter Mk. 1.8«. Durch den Briefträger täglich 2 mal ins Haus gebracht Mk. 2.5 2 Sseitige Nummern 5 Big. Größere Nummern 1« Pfg. Anzeige»: Die Kolouelzeile 28 PfS„ die Reklamezeile 70 Pfg. Badische Messe. General-Anzeiger der Aeftdenzstadt Larlsruße und des GestztzeWStzMMs BM«». ’ If' Nvabhäuaige «ud gelefeuste Tageszeitung i« Karlsruhe. "WW .rf . Wöchentlich 2 Nummern Karlsruher Unterhaltungsblatt", monatlich 2 Nummer« „Tourier". UliOT in ^lltllliBiil . Anzeiger für Landwirtschaft. Garten-, Obst- und Weinbau, 1 Sommer- und 1 Wi«ter-Fahr- planbuch und l illustrierter Wandkalender, sowie viel- sonstige Beilage». >V Täglich 16 bis 40 Seiten. Weitaus größte «bonnentenzahl aller in Karlsruhe erscheinende« Zeitungen. -W« Nlgeutu» und Asckag von A. Thiernarte«. Nhefredakteur: Nlbert geQM. Verantwortlich sSr PotrtÄ u»d allge m eine n TeS: Lnt« Nudolph. verautwortSch fttr de, gesamten badischen Teil: Alfred Meihner und für de« Suzeigeteil: A. Mnd,riw»ch,^ sümüich in Karlsruhe. Berliner Bnr e a»r Be rlin W. U». Hesamt-Auffagc 33000 Eryl. gedruckt auf S Zwilling»» RotationSmaschinm. In Karlsruhe und Umgebnn- aber Abouuentc». Nr. 368. Karlsruhe, Freitag de» 9. August ISIS. Trlephou-Nr. SS. 28. Jahrgang. Unsere heutige Abendausgabe umfaßt sechs Seite«. Deutschland, England «nd der Krieg. (Unber. Nachdruck verboten.) Die nachstehenden, anfsehenerregenden Darlegungen erhalten wir von einer Persönlichkeit, die Jahrzehnte hindurch im Dienste unserer Diplomatie im Auslande gestanden hat. Sie werfen auf die letztjährigen Vorgänge der internationalen Politik Helle und grelle Schlaglichter und liefern die Belege, warum unsere Orientpolitik Schiffbruch gelitten hat. D. Red. □ Karlsruhe, 9. Aug. Die jüngsten Vorgänge in Konstantinopel und Albanien haben die große Oeffentlichkeit ebenso überrascht, wie es vor einem Jahre der plötzliche Ausbruch des Krieges zwischen der Türkei und Italien und vor vier Jahren die Umwälzung am Bosporus taten. Zur richtigen Würdigung dieser in ursächlichem Zusammenhang miteinander stehenden Ereignisse und ihrer vollen Bedeutung für die Sache des SBelt friedens, insbesondere die Frage der Beziehungen zwischen England und dem Deutschen Reiche erscheint es angezeigt, einen Rückblick auf gewiß selbst heute in weitesten Kreisen noch unbe kannte Vorgänge zu geben, die in. ihren Folgen zu dem Zusammenbruch des alttürkischen Absolutismus, dem Ausbruch des Krieges und der jetzigen Krise führten. Im Frühjahr 1908 gelangte das Berliner Auswärtige Amt durch den deutschen diplomatischen Agenten in Kairo, Baron von Oppenheim, in den Befitz wichtiger Geheimdokumente, die angeblich den unanfechtbaren Beweis dafür erbrachten, daß der Khedive im Einvernehmen mit England, Frankreich und Rußland eine Aktion plane, die die völlige Trennung Aegptens von der Türkei und die Übertragung des Kalifats vom Sultan auf den Khediven zum Endzweck hatte. Sofort trat Eeneralfeld- marschall von der Goltz Pascha eine Reise in besonderer Mission nach Konstantinopel an und unterbreitete die Korrespondenz dem Sultan, der nunmehr nicht länger zögerte, seine Zustimmung zu dem geheimen deutsch-türkischen Einverständnisse zu geben, durch das die gegenseitigen Verpflichtungen für den Fall des großen Krieges zwischen Deutschland und England um die Weltherrschaft festgelegt wurden und zu denen in erster Reihe die Gewährleistung der territorialen Integrität der Türkei, wie die Aufrechterhaltung des hamidifchen Thrones durch das Deutsche Reich und Oesterreich-Ungarn gehörten. Dagegen verpflichtete sich der Sultan, den Bau der Hedschasbahn zu beschleunigen, um von dieser aus den Suezkanal zu besetzen und in Aegpten einzudringen, und nicht nur dieses den Engländern zu entreißen, sondern deren Herrschaft auch im Sudan zu vernichten, bei welch' letzterem Unternehmen auf die kräftige Unterstützung Abessiniens gezählt wurde. Als Stützpunkt für die Operationen der deutschen Flotte im Kampf gegen die englische Seemacht sicherte der Sultan dem Deutschen Reiche den Besitz einer wichtigen Kohlenstation, nämlich der mitten auf dem zu England eine wahre Hauptschlagader bedeutenden Wege von Malta zum Suezkanal belegenen tripolitanischen Hafenstadt Marsa Tobruk zu, woselbst die nötigen Arbeiten natürlich unter rein türkischer Leitung ungesäumt beginnen sollten und auch tatsächlich begannen, wie die Errichtung der Station für den deutschen drahtlosen Depeschenverkehr mit Konstantinopel beweist. Exzellenz von der Goltz Pascha hätte allen Grund, mit dem Erfolg seiner Mission zufrieden zu sein, vor seiner Rückkehr hielt er eine Truppenrevue ob, bei der er an Offiziere und Mannschaften eine eindrucksvolle Ansprache richtete. Er feierte den alten Kriegsmut und die vergangenen Waffentaten der Os- manen und ließ durchblicken, daß in naher Zukunft das Reich mehr denn je in seinem Fortbestände von der Kraft seiner tapferen und wohlorganifierten Armee abhängen werde. Am seiner ganz besonderen Zuftiedenheit über das Zustandekommen des deutsch-türkischen Abkommens Ausdruck zu geben, verlieh der Kaiser dem türkischen Großwefir, Ferik Pascha, den Schwarzen Adlerorden, der dem Ausgezeichneten aber wenig Glück brachte, da unmittelbar darauf die jungtürkische Revolu- tion stattfand und Ferik Pascha, den das Volk als Verräter bezeichnte, nur mit knapper Rot fein nacktes Leben in Sicherheit bringen konnte. Die von England unterstützte jungtürkische Umwälzung traf die deutsche Diplomatie bekanntlich völlig unvorbereitet an. Freiherr Marschall von Bieberstein weilte fern von seinem Posten auf Urlaub und die deutschen Schiffe im Hafen von Konstantinopel waren die einzigen, die nicht an der allgemeinen Flaggenparade zur Feier des denkwürdigen Ereignisses teil- nahmen. Das Volk jubelte England als feinem Retter zu und wendete sich von Deutschland ab, das sich über Nacht aus der Rolle des „einzigen Freundes der Türkei" verdrängt und von den neuen Männern an der Spitze der Regierung mit offenem Mißtrauen betrachtet sah. Es muß anerkannt werde«, daß von deutscher Seite das äußerste aufgeboten wurde, um den verlorenen Einfluß zurück- zugewinnen, und daß die Bemühungen auch von Erfolg gekrönt j warnt, Hierbei zeichnete Sck sm^befimders wi eder»» von der Goltz Pascha aus, der in deutsch-freundlichem Sinne auf die in Deutschland ausgebildeten jungtürkischen Offiziere des Komitees für Einheit und Fortschritt einwirkte. Der Abschluß lohnender Lieferungsaufträge für Waffen und Munition erleichterte die Anknüpfung und Pflege freundschaftlicher Vezie Hungen in beiden Lagern, und das in Konstantinopel wie in Berlin immer wiederholte Schlagwort von der Notwendigkeit der Schaffung einer kriegstüchtigen türkischen Armee verfehlte seine Wirkung nicht. Rach dem Sturze Abdul Hamids schien das Verhältnis sogar noch inniger als früher zu werden, wie die Handlungen des bei der jüngsten Krise gestürzten Kriegsministers Mahmud Schefket Pascha bewiesen. Gleichzeitig waren in der ganzen moslemitischen Welt Eeheim-Emissäre eiftig an der Arbeit, und nicht nur aus Konstantinopel, sondern auch aus Teheran, Kairo und Kalkutta gingen dem Deutschen Kaiser Telegramme und Botschaften zu, in denen mohammedanische Vereinigungen seine Hilfe gegen englische Bedrückung anriefen. In jene Zeit fiel die romantische Weltreise des Deutsche« Krön Prinzen, der aber, wie einst der Amerikafahrt des Prinzen Heinrich, kein glücklicher Stern leuchtete, denn sie wurde in Indien vor der Zeit abgebrochen. Von anderen unbeabsichtigten Wirkungen abgesehen, hatte die Kronprinzenfahrt die Revision und Verlängerung des britisch-japanischen Bündnisvertrages um weitere zehn Jahre zur Folge, was wiederum eine Verständigung der Vereinigten Staaten mit Japan ermöglichte, wodurch die Kriegsgefahr im fernen Osten beseitigt wurde. In diesem Lichte gesehen, versteht man, weshalb der deutsche Bot schaster in Tokio, Dr. Mumm von Schwarzenstein, nicht mehr auf seinen Posten zurückkehrte und in der Blüte seiner Jahre seinen Abschied erhielt. Der Kronprinzenfahrt reihte sich mit gleichem Mißerfolg der Panthersprung von Agadir an. Den einstweiligen Abschluß der großen deutschen diplomatischen Aktion gegen England bil- dete sodann der letztjährige Besuch des türkischen Thronfolgers in der deutschen Reichshauptstadt, seine Anwesenheit bei der Herbstparade und die Verleihung des Schwarzen Adlerordens an ihn und an den Sultan. Kaum war der türkische Thronfolger wieder am Goldenen Horn eingetroffen, als Italien seine Tripolisexpedition unternahm. Erwartungsvoll richteten sich die Augen aller Moslemiten auf den Deutschen Kaiser, in der Hoffnung, daß es dem vielgeruhmten und allmächtigen Schutzherrn des Islam ein leichtes sein würde, mit einem zarten Winke der gepanzerten Faust den Angreifer von seinem Vor haben abzubringen. Doch es kam anders! Die deutsche Nibelungentreue, die dem verbündeten Oesterreich-Ungarn gegenüber nicht versagt hatte, als dieses die formelle Annexion Bosniens und der Her zegowina vollzog, hielt auch dem Bundesgenossen Italien bei einem Tripolisabenteuer die Stange und die logische Folge war, daß die enttäuschten Mohammedaner in dem Deutschen Kaiser nicht länger den Schutz- und Schirmherr« des Jflams erblickten und daß sie sich mit ihren Sympathien von Deutschland ab und England zuwendeten, dessen Staatsmänner als umsichtige Geschäftsleute diesen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte des Orients feit Jahren vorgesehen «nd vorbereitet hatten. Es darf den Leitern der deutschen Diplomatie nicht der Vorwurf erspart bleiben, daß fie durch ihr eigenes Verhalten einen großen Teil der Verantwortung an dem Entstehen der jüngsten, ür Deutschlands Stellung im Orient so verhängnisvollen Krise ragen. Sie hörten nicht auf die warnende Stimme Italiens, das ihnen in zahlreichen Artikeln der offiziösen Presse zurief, die Finger von Tripolis zu lassen und dem Auftreten der deut- che» Agenten zu steuern, die in den letzten Monaten vor dem Kriege dort eine vielbemerkte Rolle spielten. Nach Deutschlands mißglückter Marokkoaktion hätte Italien Grund zu der Annahme, daß fein Bundesgenosse an der Spree ich im Einverständnis mit der Türkei in den Befitz des ihm iereits vor drei Jahren in dem geheimen Abkommen mit Abdul Hamid zugesagten tripolitanischen Hafens Marsa Tobruk fetzen würde, und so spielte es einfach das Präveniere. (Die Tripolis- Aktion Italiens wäre auch ohne diesen Vorwand gekommen. D. Red.) Kein denkender Mensch ist heute wohl darüber im Zweifel, daß Italien den Krieg mit der Türkei in stillschweigendem Einvernehmen mit England und den beiden anderen Mächten der Triple-Entente unternommen hat. England mußte um jede» Preis zu verhindern suchen, daß sich Deutschland im Mittelmeer estsetzte, und es hat nicht nur diesen Zweck erreicht, sondern gleichzeitig auch den deutschen Einfluß in Konstantinopel so gut wie ausgeschaltet. Die Besuche Generalfeldmarschalls von der Goltz Pascha in Konstanttnopel haben aufgehört, Exzellenz von Rarschall hat gerade in dem Augenblicke, in dem er am unent- I »ehrlichsten schien, das Feld seiner langjährigen Tätigkeit unter höchst eigenarttgen Umständen verlassen, der als bester und bewährtester Freund des Deutschen Reiches verherrlichte Kriegsminister Mahmud Scheflet Pascha ist von seiner Höhe gestürzt und sieht wegen angeblicher Riesenveruntreuungen bei der Vergebung von Lieferungsausträgen Gerichtsverhandlungen entgegen, und alleiniger, unbestrittener Herr der Situation ist England, das jetzt die Früchte seiner vorsichtigen, abwartenden, Aus der Ketzdenz. Karlsruhe, s. Angicht. cn Vom Wetter. Die verflossene Nacht war für die Jahreszeit außerordentlich kühl. Die Temperatur, die gestern kaum 15 Grad erreichte, fiel bis Mitternacht auf 11 Grad und erreichte um %6 Uhr morgens einen Tiefstand von 7% Grad Celsius. Heute ist es etwas wärmer,' doch wurden 20 Grad nicht überstiegen. Die Witterungsausfichten find nicht günstiger geworden. Der Lustdruckverteilung nach zu schließe» steht neuerdings ttübes, kühles Wetter mit Niederschlägen bevor. In Großbritannien und Island lagen die heutigen Morgentemperaturen sehr ttef, vereinzelt unter 5 Grad. Sehr warm ist es noch im Nordosten Europas, wo 25 Grad überschritten werden. Im Alpengebiet hält die Kälte an. Die Bergstationen melden 3 bis 6 Grad unter Null, Nebel und Schneegestöber und Neuschnee bis auf 1800 Meter. Im Schwarzwald ist es oberhalb 1200 Meter auch andauernd kalt. Vom Feldberg, Belchen, Schauinsland, Kandel und Herzogenhorn werden Minimaltemperaturen von 2 bis 3 Grad gemeldet. □ Sternschnuppen in Sicht. Die größte Häufigkeit der Perseidensternschnuppen fällt in diesem Jahre auf die jetzt beginnende Neumondzeit. Meteorbeobachtungen um den 10. August dürsten daher eine reiche Ausbeute liefern. Auch außer dem Perseidenschwarm werden noch mehrere andere Radiante« von Meteorschwärmen gleichzeitig lebhaft tättg sein. i# Aus der Liebfrauenpfarrgemeinde. Wie der „Bad. Beob." erfährt, hat der Erzbischof von Freiburg den bisherigen Herrn Stadtpfarrer an der Liebfrauenkirche Karl Hörner zum Pfarrer von Aach, Amt Engen, ernannt. Wie das genannte Blatt mitteilt, haben äußerst wichttge persönliche Gründe Herrn Stadtpfarrer Hörner veranlaßt, um eine andere Pfarrei einzugeben. Herr Stadtpfarrer Hörner hat zwölf Jahre in Karlsruhe in der aufreibenden Arbeit der Eroßstadtseelsorge zugebracht. Für die Liebfrauengemeinde der Südstadt bedeutet der Weggang ihres Stadtpfarrers einen schweren Verlust, den man allgemein sehr bedauern wird. «=! Die Gartenstadt Karlsruhe E. G. m. b. H. wird die von dem Vürgerausschuß bewilligten 20 000 Mark zum Bau von Kleinwohnungen im Jahresmietpreis von 280 und 325 Mark einschließlich Garten verwenden. Die Erfolge der Karlsruher Turngemeinde (1846) beim Kreisturnfest in Freiburg. Der Verein beteiligte sich, wie man uns schreibt, beim Vereinswetturnen mit 60 Teilnehmer« und erhielt einen Kranz mit Schleife in der 1. Abt. Klasse 1. Reben den exakt ausgeführten Keulenübungen fühtte der Verein noch an 5 Barren gleichzeitig sehr schwierige und vorzüglich gelungene Hebungen vor, die ungeteilte Anerkennung und Bewunderung fanden. Beim Einzelwetturnen im Zwölfkampf, an dem sich 509 Turner beteiligten, errang Max Schmidt den Preis, ferner erhielten noch mit Kranz die Turner Furre» den 9., -ertwig den 12., Hiller den 14. und Dürr de« 18. Preis Beim Sechskampf, an dem sich 825 Turner beteiligten, bekam Kurt Reishauer den 2., Rud. Kupferschmid den 7., Gaishardi den 15. und Hall den 20. Preis. Am Montag abend brachte die Vorturnerfchaft der Turngemeinde ein brillantes Tischfpri» gen zur Vorführung, mit dem fie einen nicht endenwollenden Beifall erzielte. Dem wackeren Verein, sowie seinem tüchttgen Turnwart Zockers sei auch an dieser Stelle für die großen Erfolge ein herzliches „Gut Heil" dargebracht. 0 Etwas vom Mädchenhandel. Nicht weniger wie 63 Mädchenhändler wurden 1911 in Deutschland verhaftet und 2200 Mädchen aus ihren Händen befteit. Ein ttübes Kapttel. Aus Runst «nd Wissenschaft. * Freiburg, 9. Aug. Am Mittwoch ist Der emeritierte ordentliche Professor der Straßburger Universität, Dr. Ernst Becker, hier in Freiburg, wo er seit seiner Emeritierung in Ruhe lebte, gestorben. Professor Becker, eine sehr bekanntt Persönlichkeit, war fast 22 Jahre als ordentlicher llniverfi- tätsprofestor und Direktor der Straßburger Sternwarte tätig. — In der medizinischen Fakultät hiesiger Universität hat ich der Assistenzarzt an der medizinischene Universitätsklinik, Herr Dr. Leop. Küpferle, für innere Medizin als Privatdozent habilitiert. hd Zürich, 9. Aug. (Tel.) Der Schriftsteller Werner Peter ! iarsen aus Berlin, der ttotz eines Unwetters eine schwierige Wetterhorn-Tour unternommen hatte, wird seit einigen Tagen vermißt. _ Die «uSstellnrtg „Der Mensch" i« Darmstavt. -- Darmstadt, 9. Aug. (Tel.) Heute mittag 12 Uhr wurde die Sonderausstellung „Der Mensch", welche die Hauptgruppen dieser Abteilung der vorjährigen internationalen hygienisch«» Ausstellung in Dresden umfaßt, in Gegenwart des Großherzogspaares, der Mitglieder des Ehrenausschusses, de« die Spitzen sämtlicher Behörden angehören, und sonstiger geladener Gäste im Refidenzschloß eröffnet. Geheimrat Lingner aus Dresden hiett eine Ansprache, in )er er dem Großherzog für seine Anregungen und tatkräftige Unterstützung des Unternehmens dankte «nd sich sodann über den Zweck der Veranstaltung verbreitete, die zur Erziehung des Molchen, zur Lebenskenntnis und Lebenskuntz beitragen unA WWWN»«SW»«^^W^S^W WtUTj^14 • ■ 1 DM KaStfche Ureffe. Seite 2 -rdendblatt. Freitag, de« 8. August tftks die Volksgesundheit günstig beeinflussen soll. Die Rede schloß mit einem Hoch auf das Eroßherzogspaar. An die Eröffnung der Ausstellung, die 14 große Säle um* faßt und bis Oktober dem Publikum zugänglich ist, schloß sich «in Rundgang. Die geladenen Ehrengäste werden darauf im Kaisersaal des Residenzschlosses vom Eroßherzog empfangen und Gäste des Eroßherzogspaares sein. Uon der Knftfchiffohrl. P.C. Berlin, 9. Aug. (Privattel.) Wie die „Possische Zeitung" zu berichten weiß, hat ein sehr bekannter deutscher Herrenflieger die Absicht, von Berlin nach Paris zu fliegen, um sich mit diesem Fluge ebenfalls um den Renten» und Ehrenpreis der Champagnerfirma Pommery zu bewerben. Der Flieger hofft von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang die Fahrt bewältigen zu können. (Die französische Champagnerfabrik Pommery setzt für denjenigen Flieger, der die Strecke von Paris nach Berlin mindestens zwischen Sonnenauf- und --Untergang zurücklegt, einen wertvollen Pokal aus, außerdem erhält der Sieger noch so lange eine Monatsrente von 2500 Francs, bis der dabei aufgestellte Rekord wieder von anderer Seite geschlagen wird. — D. Red.) Vermischtes. ----- Moreni (Rumäiiien), 9. Aug. (Tel.) Ein Bohrloch, bas täglich fast 1VV Wagen Petroleum lieferte, ist in Brand geraten. Das Feuer hat sich auf weitere 6 Bohrlöcher und 8 große Petroleumbehälter ausgedehnt. Auch mehrere Men» scheu haben den Tod gefunden. Der Materialschaden ist groß, doch sind die Bohrlöcher versichert. Sie gehören den holländischen Gesellschaften Astra und Sitte. P.C. Rewyork, 9. Aug. (Privattel.) Hier ist gestern im Alter von 94 Jahren der Millionär John Lyle gestorben. Lyle vermählte sich vor etwa zwei Jahren mit einer jungen Krankenwärterin, die ihn während einer Krankheit verpflegt und in die er sich sterblich verliebt hatte. John Lyle hat seiner jungen schönen Frau ein Vermögen von 20 Millionen Dollar hinterlassen. ^ ' Erdbeben. « Heidelberg, 9. Aug. Der Seismograph der Königstuhlstern- -lvarte verzeichnet« in der Nacht vom Donnerstag zum heutigen Freitag ein änderst heftige» Fernbeben. Da» Vorbeben setzte um 2 Uhr 32 Min. 4t> Sek. ein, die maximalen Ausschläge um 2 Uhr 38 Min., das Nachbeben dauerte bi» gegen Uhr heute morgen an. — Darmstadt, 9. Aug. (Tel.) Die Erdbebenwarte Jugenheim meldet: In der vergangenen Nacht um 2 Uhr 32 Min. 40 Sek. wurde der Beginn eines heftigen Erdbebens vegistriert, das an Stärke noch das heftige Erdbeben in Turkestan vom 3. Januar 1911 Lbertrifst. Der Herd liegt in einer Entfernung von ca. 2900 Kilometern und durfte in Kleinasten, unweit des Westküste zu finden sein. <= Hohenheim, 9. Aug. (Set) Die hiesige Erdbebenstation registrierte heute nacht zwischen 2 und 3 Uhr ein heftiges Erdbeben. Der Herd ist wahrscheinlich 1800 bis 2000 Kilometer entfernt. = Konstantinopel, 9. Aug. (Tel.) Heute früh 3.20 Uhr wurde hier ein starkes Erdbeben mit drei Stößen in der Richtung von ^Südwesten nach Nordosten verspürt. Der Bevölkerung bemächtigte sich ein Schrecken. Sie verließ die Häuser. Ob die Stöße Schaden angerichtet haben, ist noch unbekannt, Zum Gruben-Unglück in Westfalen. □ Bochum» 9. Aug. (Privattel.) Die Gewerkschaft »Lothringen" umfaßt ein Abbaugebiet von 6147 880 Quadratmeter. Im Jahre 1872 wurde mit der Abteufung des Schachtes I begonnen und im Jahre 1880 konnte die Kohlenförderung ausgenommen werden. 1896 nahm man den Schacht II in Betrieb, 1901 wurde dann in dem von der Gelsenkirchener Vergwerks- attiengefellfchast für eine Million Mark in Osten und Nordosten der Gerechtsame erworbenen Grubenfeld mit der Abteufung einer neuen Schachtanlage begonnen, das 1902 beendet wurde. Die Zeche hat 202 Teeröfen in Betrieb, von denen 172 auf Schacht 1 und 2, die übrigen auf dem 1906 in Betrieb genommen Schacht sich befinden. M; Bochum, 9. Aug. (Privattel.) Die Zechenverwaltung gibt jetzt die Zahl der zutage geförderten Toten mit 99, die der noch Vermißten, wahrscheinlich aber ums Leben Gekommenen mft 8 an, sodaß die Gesamtzahl 105 betragen dürfte. In hiesigen Blättern ist von privater Seite die Zahl der Toten einschließlich der Vermißten mit 120 angegeben worden. Die Zechenverwaltung übt gegenüber der Presse eine durch die Verhältnisse keineswegs gerechtfertigte Zurückhaltung aus und das Telephonamt ist angewiesen, Zeitungsvertreter nur in ganz dringenden Fällen zu Gesprächen zuzulassen. Damit wird der Verbreitung unkvntrollierbarer Gerüchte Tür und Tor geöffnet. 24. Essen, 9. Aug. (Privattel.) Rach der „Rhein.-Westf. Ztg." wird der Kaiser heute nachmittag der Unglückszeche »Lothringen" einen Besuch abstatten. Aus zuverlässiger Quelle wird versichert, entgegen anderslautenden Angaben, daß bisher 109 Leichen geborgen wurden, ferner 23 Verletzte. Vermißt werden noch 23 Bergleute. Eine Anzahl Bergleute dürste ohne Kontrollmarken abzugeben, nach Haufe gegangen fein. Die weitere« Feierlichkeiten bei Krupp finden im Hinblick auf die Erubenkatastrophe im engsten Familienkreise statt, nachdem der Kaiser aus dem gleichen Anlasse die offiziellen Festlichkeiten gänzlich abgesagt hat. Beileidknndgeiunge«. — München, 9. Aug. (Tel.) Aus Anlaß der Erubenkatastrophe auf der Zeche »Lothringen" hat der Prinzregent an den Kaiser und den bayrische« Gesandtem in Berlin folgende Telegramme gerichtet: „Hohenschwangau, 9. August 1912. Seiner Majestät Kaiser Wilhelm, Wilhelmshöhe. Die erschütternde Kunde von dem entsetzlichen Unglück auf der Zeche „Lothringen" hat Mich tief bewegt. E« drängt Mich, Dir Meine aufrichtige und herzliche Teilnahme und Meine Anteilnahme an der Trauer der von einem so schweren Schicksalsschlag heimgesuchten Bergwerksbevölkerung zum Ausdruck zu bringen, gez. Luitpold." „An den bayerischen Gesandte«, Berlin. Schmerzlich ergriffen durch die Nachricht von dem entsetzlichen Unglück auf der Zeche „Lothringen" beauftrage Ich Sie, der schwer hetmgesuchten Bergwerksbevölkerung Meine herzliche Teilnahme und anfrichtig« Anteilnahme zu übermitteln. Ich. Habe Meine Hofkaffe angewiesen. Ihnen als Spende für die vom Schicksal so hart betroffenen Familien den Bettag von 5008 Mark zur Verfügung zu stellen, gez. Luitpold, Prinzregent." ---> Paris, 9. Aug. Falliöres hat an Kaiser Wilhelm anläßlich der Bochnmer Erubenkatastrophe ein Beileidtelegramm «richtet. • Letzte Telegramme der „Kadifchen Messe". --- Berlin, 9. Aug. Die „Allgemeine Armeekorrespondenz" hört aus militärischen Kreisen, daß der Kriegsminister v. Heeringen nach den Herbstübungen von seinem Amte zurücktreten wolle. Als Nachfolger wurde der älteste Departementsdirektor Generalleutnant v. Wachs genannt. ):( Pest, 9. Aug. (Privattel.) Der hier beabsichtigt gewesene Besuch des Königs Peter von Serbien bei Kaiser Franz Joseph unterbleibt endgültig. Wie verlautet, ist der Grund darin zu suchen, daß die Beziehungen Serbiens zu Oesterreich- ttngarn sich in letzter Zeit bedeutend verschlechtert haben. Auch die hier bekannte Tatsache, daß König Peter der südslawischen Bewegung in Kroatien, Slavonien und Bosnien sehr nahesteht, ist ausschlaggebend für die Ablehnung des Empfangs. Auch der Besuch König Peters am Berliner Kaiserhofe ist verschoben. — Rom, 9. Aug. Aus Anlaß des 9. Jahrestages der Krönung des Papstes fand in der Sixtinischen Kapelle ein Gottesdienst statt, an dem der Papst, sämtliche in Rom anwesenden Kardinale, das diplomatische Korps, der römische Adel und zahlreiche Eingeladene teilnahmen. Ilmgeben von seinem Hofstaat wohnte der Papst auf dem Throne der Messe bei; Kardinal Merry del Pal zelebrierte und erteilte den Segen. P.C. Paris» 9. Aug. (Privattel.) Kapitän Lux, der seiner Zeit aus der Festung Elatz entsprungen ist, ist jetzt in das 5. Eeniekorps eingereiht worden. Der Kapitän leitet augenblicklich den Bau einer Brücke von sehr komplizietter Konstruktion bei Armentieres in der Nähe von Meaux über die Marne. r=> Port-au-Prince, 9. Aug. Die Nationalversammlung hat den General Tancrede Auguste zum Präsidenten der Republik Haiti gewählt für den gestern beim Brande des Staatsgebäudes umgekommenen Leconte. Zur Hundertjahrfeier des Kruppschen Werkes. — Essen, 9. Aug. Heute vormittag von 9 Uhr ab besichtigten der Kaiser und alle anderen auf Villa Hügel anwesenden Festgäste die neuen Werkstätten» die Gußstahlfabrik und die anderen Werke der Firma Krupp. Das auf heute nachmittag angesagte Tnrnierwettspiel (stehe auch unter Grubenunglück") ist auf Wunsch des Kaisers mit Rücksicht auf das schwere Unglück auf der Zeche »Lothringen" verschoben worden. Vom sozialdemokratischen Parteitag i« Chemnitz. (I Chemnitz, 9. Aug. Die Eröffnung des diesjährigen sozialdemokratischen Parteitags findet hier am 15. September statt. Als vorläufige Tagesordnung ist festgesetzt: 1. Geschäftsberichte des Parteivorstandes: a) Allgemeines. Referent: Edert; b) Kassenbericht: Ref.: Braun. 2. Bericht der Kontrollkommission. Ref.: Kaden. 3. Bericht der Reorganisattonskommission. Ref.: H. Müller. 4. Die Retchstagswahlen. Referent: Scheidemann. 5. Bericht der Reichs- tagsfraktton. Referent: Stadthagen. 6. Der Imperialismus. Referent: Haafe. 7. Die Maifeier. Referent: Pfannkuch. 8. Der intsv- nattonale Kongreß in Wien. Referent: Molkenbuhr. 9. Anttäge. 10. Wahl des Parteivorstandes, des Parteiausschusses, der Kontrollkommission und des Ortes, an dem der Parteitag 1913 stattfinden soll. Wieder ein Angriff ans ein öftere. Pulver-Depot. fcd Innsbruck, 9. Aug. Beim Militär-Pulverlager, das 3 Kilometer von Innsbruck entfernt ist, tauchten in der Nacht einige Individuen auf, die sich heranzuschleichen suchten. Der Posten gab nach dem vorgeschriebenen Anruf Feuer, worauf die Unbekannten flüchteten. Man glaubt, daß es ihre Absicht war, einen Brand zu legen. In dem Magazin befinden sich viele Tausend Kilo Pulver, Patronen und Geschosse. Bo« der französischen Marine. bck Toulon, 9. Aug. Während der Versenkung von SW 000 Granaten ins Meer feuerte eine Batterie» die Schießübungen vornahm, auf den Leichter, von dessen Bord die Versenkung der Granaten stattfand. Die Batterie hatte den Leichter für eine Zielscheibe gehalten und stellte erst das Feuern ein, nachdem sie durch Signale auf ihren Irrtum aufmerksam gemacht worden war. An Bord des beschossenen Schiffes entstand eine Panik, besonderer Schaden wurde aber nicht angerichtet. Schiffs-Unfälle. P.C. London, 9. Aug. (Privattel.) Rach einer Meldung der „Daily Mail" 'ist in der Nähe von Beachy-Head ein Unterseeboot in großer Seenot. Das Boot wird augenblicklich durch Schlepper an die Küste gebracht, doch war es bisher noch nicht möglich, die Mannschaften zu retten, die sich noch in dem Unterseeboot eingeschlossen befinden. P.C. Tokio, 9. Aug. (Privattel.) Der japanische Kreuzer »Naniva", der während des chinesisch-japanischen Krieges im Jahre 1894 und auch während des russisch-japanischen Krieges im Jahre 1904 eine bedeutende Rolle gespielt hat, ist an der Küste der Insel Broton gescheitert und gesunken. Die Mannschaft konnte rechtzeitig gerettet werden. Das Schiff wurde während des chinesisch-japanischen Krieges von dem damaligen Kapitän und späteren Admiral Togo befehligt, der im Jahre 1904 als Sieger aus der berühmten Seeschlacht von Tsuschima hervorging. Zur Reife PoinearSS «ach Rußland. Paris, 9. Aug. Alle Blätter sprechen ihre Befriedigung darüber aus, daß der »Cond«", der den Ministerpräsidenten Poinacrv nach Petersburg trägt, auf seiner Fahrt in der Ostsee durch das deutsche Geschwader mit Salutschüssen begrüßt worden ist. Der „Figaro" bemerkt insbesondere, diese Begrüßung s?i nicht obligatorisch, da der „Conds" sich auf hoher See befunden hätte. Sie stelle einen Akt hoher Höflichkeit dar. P.C. St. Petersburg, 9. Aug. (Privattel.) Das Organ der russischen Regierung in St. Petersburg, „R o s s i j a", veröffentlicht heute eine höchst offiziöse Rote, die aus dem Bureau des Ministeriums des Aeußern stammt, und in welcher die Ankunft des französischen Ministerpräsidenten Poincnrö begrüßt wird. Das Blatt schreibt: „Die Zeit ist vorbei, wo das Bündnis mit Frankreich als eine Drohung für den «nropäischen Frieden betrachtet werden konnte und als besonders gegen Deutschland gerichtet. Die allgemeine Meinung in Europa ist nunmehr ernstlich davon überzeugt, daß das russisch- französische Bündnis einen friedlichen Zweck verfolgt. „Dieses Bündnis ist vor allen Dingen geschaffen worden, um das politische Gleichgewicht in Europa auftecht zu erhalten. Für Frankreich, das damals vollkommen allein stand t«nd M M von leinen Inneren und äuHeren Unrndkn er- wir wissen wohl. daß viele Leute sich minder» wertige Nachahmungen aufsprechen lassen. Man verlange ausdrücklich Heiner siiiltlerselfe. Ueberall zu haben! Chemische Fabrik 8 . Heine. Cöpenick. 5516» holen mußte, kam das Bündnis sehr ge lege« mb btaj ftiedlichen Beziehungen zwischen der 3. Republik und de« rnsstsche» Zarenreiche verfolgen fett dieser Zeit neben den politische» Frage« in erster Linie die Handelssragen, die geeignet sind, de« HaNdel bei beiden Länder zu heben und zu pflegen." (In Frankreich dürste «o» diese Auslassungen des offiziellen Organs mit eine« faaev^pea Lächeln quittteren.) P.C. Paris, 9. Aug. (Privattel.) Das »Echo de Paris* verösfentlicht in seiner heutigen Rümmer eine Information seines Wiener Korrespondenten. Dieser will von bchinfmc- mierter russischer Seite erfahren haben, daß Kaiser Wilhelm den Wunsch geäußert habe, den französischen Ministerpräsi- denten Poincar« auf seiner Rückreise von Rußland in Bali» begrüße« zu können. In russischen und selbst Berliner gut informierten Kreisen legt man diesem Gerücht wenig Wahrscheinlichkeit bei und das „Echo de Paris" fügt hinzu, daß bis zur späten Abendstunde auf dem Auswärttgen Amte keine Bestätigung dieses Gerüchtes eingelaufen war« Immerhin glaubt das Blatt, mit Rücksicht auf die impulsive Handlungsweise des Kaisers, die Richtigkeit dieser Nachricht nicht ganz von der Hand weisen zu können. Dom Balkan. = Konstantinopel, 8. Aug. Am Nachmittag übergab der neue deutsche Botschafter Freiherr v. Wangenheim dem Suüan in feierlicher Audienz sein Beglaubigungsschreiben. Die bei der Audienz gehaltene Ansprache war in herzlichster Form gehalten. Die Antwort des Sultans enthält neben den üblichen Formeln einen Passus, in dem er seinen herzlichen Gefühlen für den Kaiser Ausdruck gibt. Am Sonnabend wird der Botschafter dem Eroßwefir und den Ministern offizielle Besuche abstatten und danach vom Kronprinzen empfangen werden. Am Sonntag wird auf der Botschaft der übliche Empfang der Würdenträger stattfinden. Die innere Krisis in der Türkei. --- Konstantinopel, 9. Aug. Der Ministerrat forderte alle Beamten in Konstantinopel und der Provinz auf, eine Erklärung abzugeben, wonach sie alle Beziehungen zu den politischen Parteien abbrechen und keine Klubs besuchen, andernfalls sie abgesetzt werden. Es wird versichert, daß der über Saloniki verhängte Belagerungszustand erforderlichenfalls über die Bilajets Adrianopel, Smyrna und andere verhängt werden soll. Der Bali von Smyrna» der ftühere jungtürkische Minister Djelal, wurde abgesetzt. Der Vali von Saloniki, der aus dem Komitee ausgetreten war und jetzt wieder Mitglied des Komitees ist, hat den Befehl erhalten, sofort nach Konstantinopel zu kommen. Dem Kriegsminister ist ein Telegramm des Kommandanten des 6. Armeekorps zugegangen, von dem mau glaubte, daß er ein Anhänger des Komitees fei. Darnach hätten alle Offiziere des 6. Armeekorps und der 4. Division geschworen, sich von keiner politischen Partei verwenden zu lassen, sondern der Regierung in llebereinsttmmung mit der Verfassung zu gehorchen. Saloniki» 9. Aug. Die Lage beginnt sich zu klären. Die Annahme, daß eine größere Anzahl von Offizieren der verschiedenen Armeekorps den von hiesigen Offizieren ausgehenden Appell unterstützen und sich dem jungtürkischen Komitee an- schließen könnte, erwies sich als unzutreffend. Die Offizierskorps von Monastir, Janina, Uesküb, Adrianopel und Smyrna antworteten auf die Zirkulardepesche der hiesigen Offiziere, sie seien wohl damit einverstanden, daß die Meuterer bestraft würden. Was aber die Stellungnahme zur Auflösung der Kammer und zum neuen Kabinett betreffe, so wollten alle Offiziere kategorisch zum Ausdruck gebracht wissen, daß sie die Ansicht der hiesigen Offiziere nicht teilen, volles Vertrauen zur * Regierung haben, keiner politischen Partei angehören und den I Befehlen des Kriegsministers gehorchen. Diese Erklärung hat hier eine große Ernüchterung hervorgerufen. Die ELdalbanier beschlossen, wie schon gemeldet, ihre Scharen aufzulösen und sich in ihre Dörfer zurückzuwenden, falls die Regierung die Versicherung gibt, daß die den Nordalbanern gemachten Zugeständnisse auch den Südalbanern zuteil werden. Außerdem fordern sie, daß ste in der Angelegenheit mit ihren nordalbanesifchen Genossen ungehindert telegraphisch verkehren können. Die meisten hervorragenden Mitglieder des jung- türkischen Komitees, darunter Talaat, Dfchavid und Rafim, sind hier eingetroffen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Das Zentralkomitee wird hier wieder seinen Sitz auf- schlagen. * i—, Konstantinopel, 9. Aug. Der türkische Gesandte in Cetiuje, der bereits nach Cattaro abgereist war, hat Befehl erhalten, nach Cetinje zurückznkehren und dott zu bleiben. Der türkisch-italienische Krieg. t= Konstantinopel» 9. Aug. (Wien. Korr. Bureau.) Der frühere Deputierte Hussein Djahid, der mit dem früheren! Minister Said Halim zusammen in der Schweiz mit dem früheren italienische« Minister Fusinato über die Möglichkeit eines Friedensschlusses verhandelte, ist hierher zurück- gekehrt. ück Zürich. 9. Aug. Der Herzog von Genua ist gestern hier eingettoffe«. Auch erwartet man heute die türkische Delegation. Es verlautet, daß die Berhandkungeu morgen hier beendet werden. Geschäftliche Mitteilungen, Der unheilvolle Brand vom 25. Juli der btt»eutenden Champagnerfirma E. Mercier & Co» Eprrnay, hat keine Unterbrechung' des Geschäftsganges zur Folge. Rur der Teil der Gebäude, welcher zur Aufbewahrung der zur Emballage und Ausstattung der Flaschen nötigen Vorräte bestimmt war — ungefähr ein Drittel der Gebäude — ist den Flammen zum Opfer gefallen. Die Lagerräume mit Faß- weinea, sowie die Kellereien von einer Ausdehnung von 15 Km., in welchen Millionen Flaschen Champagner lagern, find verschont geblieben; letztere waren außerdem von dem Feuer unerreichbar. Di» Arbeit und der Versand sind in normaler Weife wieder ausgenommen worden. Die Luremburpe» Filiale wird von dem Brande in keiner Wesse, berührt.. OiOt# .tU- Nr. 368 Abendblatt. Freitag, de« S. August 1912. " Die prakttsche Ausbildung der Ingenieure. % Karlsruhe, 9. Aug. Die Ausnahmebestimmungen unserer Technischen Hochschulen schreiben vor, daß die Studierenden des Maschinenbaues und der Elektrotechnik vor Ablegung der Diplomprüfung ein Jahr lang praktisch in einer Fabrik tätig gewesen sein müssen. Diese praktische Vorbildung bezweckt, dem angehenden Ingenieur einen Einblick in die Organisation und den Betrieb eines industriellen Werkes zu gewähren, um die für seinen Beruf notwendigen praktischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln und ihm eine gewisse Kenntnis der Lebensanschauungen und der ganzen Lebensart der Arbeiterschaft zuzuführen. Die Frage, ob das praktische Jahr ganz vor Beginn des Studiums liegen soll, oder ob es teilweise in die Ferien verlegt werden darf, ist bislang nicht übereinstimmend entschieden. Der Deutsche Ausschuß für Technisches Schulwesen berief im Mai 1912 zur Beratung über die Gestaltung der praktischen Vorbildung einen Ausschuß, an dessen Verhandlungen hervorragende Vertreter der Industrie, sowie Vertreter von staatlichen Behörden, Technischen Hochschulen und technischer Mittelschulen teilnahmen. Nach eingehenden Beratungen einigte stch die Versammlung auf den Beschluß, daß es stch nach wie vor empfehle, von den künftigen Maschineningenieuren, soweit ste die Diplomprüfung oblegen wollen, eine einjährige praktische Ausbildung zu erfordern, von der zum mindesten ein halbes Jahr vor Beginn der Studien abgeleistet werden müsse. Für die Schüler höherer Maschinenbauschulen hat der Deutsche Ausschuß in seinen Beschlüssen vom 21. November 1910 eine mindestens zweijährige praktische Vorbildung als erforderlich bezeichnet, die ganz vor Beginn der Studien zurückzulegen ist. Obwohl nun die Deutsche Industrie anerkennt, daß sie im eigensten Interesse bestrebt sein muß, die Ausbildung ihrer künftigen leitenden und mittleren Beamten nach Kräften zu fördern, so ist es doch oft dem jungen Mann, de: Maschineningenieur werden will, nicht leicht, ein Werk zu finden, das ihn in geeigneter Weise praktisch ausbildet. Der Deutsche Ausschuß hat beschlossen, hier versuchsweise vermittelnd ein- zutreten, er wird eine Bermittelungsstelle errichten, die den angehenden Praktikanten den Eintritt in geeignete Fabriken ermöglichen soll. Wenn seitens der Industrie genügeiüte Unterstützung gewährt wird, dann kann die geplante Vermittelungsstelle zweifellos großen Nutzen schaffen und auch auf die bessere Ausgestaltung und Ausnutzung der praktischen Ausbildungszeit erwünschten Einfluß gewinnen. Diesem Zwecke sollen insbesondere auch die vom Deutschen Ausschuß herausgegebenen Merkblätter dienen, welche die Vermittelungsstelle den Praktikanten übermitteln wird. welttvechselrecht. O Berlin, 8. Aug. Die Bestrebungen der Aeltesten der Kauf- inannschaften von Berlin auf Herbeiführung eines Weltverkehrsrechts haben einen bedeutsamen Erfolg zu verzeichnen. Die Wechselrechts- Konferenz, die am 15. Juni d. I. in der niederländischen Hauptstadt zusammengetteten war. und zu der sich die Vertteter einiger 30 Staaten der verschiedensten Weltteile versammelt hatten, hat jetzt durch Abschluß einer Konventton die Grundlage zu einem Weltwechselrecht gelegt. Daraufhin haben die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin, die seit Jahren für die Schaffung eines Weltwechselrechts eingetreten find, und vor allem durch die von ihnen »eranlaßten Arbeiten des Herrn Geheimrat Dr. Meyer einen erheblichen Anteil an den Fort- schtttten dieser Frage in Anspruch nehmen dürfen, ihrer Freude über den erzielten Erfolg Ausdruck gegeben. Sie haben an den Staatsminister Dr. Asser, den Vorsitzenden der Konferenz, ein Schreiben gerichtet, das den Dank der Handels- und Jndustriekreise für dessen anerkannt umsichtige und überragende Leitung ausspricht. Ferner haben sie ihrem Mitarbeiter in dieser Frage, Herr Eeheimrat Dr. Meyer, ein warm gehaltenes Dankschreiben übersandt, in dem hervorg^hoben wird, daß erst durch die kttttsche Verarbeitung des Matettals, welche in dem von ihm im Aufträge des Aeltesten-Kollegium bearbeiteten Werk über das Welttvechselrecht geleistet worden ist, diejenigen Vorarbeiten geschaffen worden find, die für ttne erfolgreiche Arbeit der diplomatischen Staatenkonferenz erforderlich waren. Im übrigen haben die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin jetzt in gleicher Weise wie das Weltwechselrecht die Schaffung eines Weltscheckrechtes vorbereitet und Herrn Geheimrat Dr. Meyer auch mit der Abfassung ttnes Werkes über das Weltscheckrecht beauftragt, dessen erste Leide umfangreiche Lieferungen im Verlage von Vahlen-Berlin soeben erschienen find. Die Cckernsörder Spionage-Affäre. lTel. Bericht.) == London, 9. Aug. Zu der schon gemeldeten raschen Freilassung «er in Eckernförde unter Spionageverdacht verhafteten fünf Engländer sagt die „Daily News", die deutsche Regierung verdiene alle Anerkennung. Die Freigelassenen könnten noch von Glück sagen. Es sei in jedem Falle unklug, ein Flottenhauptquartier im Auslande als ein Feld auch für das unschuldigste dilettantische Photographieren aufzufuchen. Aber wenn man das in den deutschen Gewässern und im gegenwärtigen Augenblick tue, so heiße das einfach die Gefahr herausfordern. Das Blatt frägt, ob die englische Jingopresse stch mehr Zurückhaltung auferlegt hätte, als es einige deutsche Zeitungen getan haben, wenn Deutsche in Portsmouth aufgetaucht wären. In Zukunft würden die englischen Segler besser daran tun, ihre Kameras zu Haufe zu lassen. „Morning Post" sagt, daß jeder, der unter ähnlichen Umständen verhaftet werde, stch die Schuld selbst zuzuschreiben habe. Vielleicht werden die englischen Segler infolge dieses Falles die deutschen Häfen für einige Zeit meiden. Das wäre nach aller Wahrscheinlichkeit übertriebene Vorsicht. Es sei kein Grund zu der Annahme vorhanden, daß Deutsche ttgendwie belästigt werden, wenn sie nicht planlos photographieren. Reisende, die stch nach Gegenden begeben, in denen geheime Gegenstände existieren, sollten keine photographischen Apparate mitnehmen. „Morning Post" findet, daß dieser Fall das Gute habe, daß er zeige, daß die deutschen Behörden nach ihrer eigenen Methode, die sich fteilich von der englischen unterscheide, den Fall ausschließlich nach dem vorliegenden Beweismaterial entschieden hat. Dieses sollte ängstliche Leute beruhigen, die geneigt find, zu glauben, daß wer in Deutschland der Spionage angeklagt wird, ipso fakto keine Aussicht auf ein gerechtes Urteil habe. Diese Leute, die unschuldig waren, seien billig behandelt und so schnell in Freiheit gesetzt worden, wie man es verständiger Weife erwarten konnte. Kadifche Chronik. 0 Karlsruhe, 9. Aug. Die Ernteaassichten auf Kartoffel« ««d Tabak find, nach den Aussagen von erfahrenen Landwitten zu schließen, sehr günstig. Der Regen in den letzten Tagen ist dem Wachstum der Vegetation sehr zu statten gekommen. Die Halmfrüchte find trocken eingebracht und liefern einen guten Körnerertraa. Auch die Heu- und Erün- Wadifche Presse. futtererträge haben ein günstiges Resultat gezeitigt. Für die Kartoffeln allerdings ist der Regen nicht von Vorteil. Beim Ausmachen derselben finden stch schon, wie aus verschiedenen Bezirken gemeldet wird, hin und wieder angefaulte vor. Dies trifft aber nur bei Kartoffeln, die auf Lehmacker gezogen werden, zu. Den sogen. Sandkartoffeln bttngt der Regen keinen Schaden. !! Bruchsal. 8. Aug. Im Laufe des Vormittags rückten die angekündigten zwei Schwadronen des 3. bayer. Eheveaux- leger-Regiments unter dem Jubel der Jugend in die Stadt ein, um hier Bürgerquartier zu beziehen. Zwei Schwadronen sind nach Heidelsheim, eine nach Ubstadt einquartiert, fodatz den heutigen Tag und die folgende Nacht das ganze Regiment in unserer Gegend im Quattier liegt. A Mannheim, 9. Aug. Ein auf der Wanderschaft befindlicher 19 Jahre alter Metzger wurde gestern vormittag auf dem Friedrichsring von einem Auto des Automobilbesitzers Eubitzky angefahren, zu Boden geschleudert und schwer verletzt. 0 Heidelberg, 9. Aug. Heute morgen starb plötzlich im Alter von 55 Jahren Herr Polizei-Oberwachtmeister Heiß. Ein Herzschlag hat dem Leben des verdienten und allseits beliebtest Beamten ein plötzliches Ende bereitet. Heiß besaß die Dienstauszeichnung für zwölf- und achtjährige treue Dienstzeit sowie die silberne Verdienstmedaille und die badische Jubi- läums-Erinnerungsmedaille. 1997 erhielt er die goldene Medaille vom König von Siam, 1909 vom König von Sachsen das königlich sächsische Albrechts-Kreuz. » Heidelberg, 9. Aug. Der Staatsanwalt hat gegen das schöffengerichtliche Urteil in der Frankonenafsäre Berufung eingelegt. Sulzbach b. Weinheim, 8. Aug. In der Nacht auf Mittwoch wurde in der Behausung des Friseurs Philipp Rauch, in der auch die Posthilfsstelle untergebracht ist, ein frecher Einbruchsdiebstahl verübt. Der oder die Diebe drangen durch ein offenstehendes Fenster vom Hofe aus in das Telephonzimmer und von da in den Verkaufsladen, wo ihnen ca. 36 Mk., Briefmarken, verschiedene Toiletteartikel, Spazierstöcke usw. in die Hände fielen. Von den Tätern hat man bis jetzt noch keine Spur. )( Sinsheim a. Elf., 9. Aug. Bei den ersten zehn Siegern im Sechskampf beim Kreisturnfest in Freiburg befindet sich Karl Wickenhäuser vom Männerturnverein Sinsheim a. E. mit 45,5 Punkten als 8. Preisträger. = Asbach (A. Mosbach), 8. Aug. Heute verschied unerwartet im Alter von 74 Jahren an Herzlähmung der Altbürgermeister Georg Adam Vierling. -st- Singen, 8. Aug. Der Saccharinschmuggel steht wieder in vollster Blüte. Gestern abend wurden hier zwei Schmuggler verhaftet, die je 40 Kilo Süßstoff in ihrem Koffer verpackt hatten. Heute morgen wurde abermals ein Schmuggler festgenommen, der die Saccharintabletten um den Leib gebunden hatte. 8 Konstanz, 9. Aug. Infolge des zweitägigen heftigen Regens stieg der Bodenseefpiegek schnell von 430 auf 468 cm. Milliouetmrlterschlagiirtge« eines Mannheimer Rechtsanwalts. I. Mannheim» 9. Aug. Großes Aufsehen erregt hier die Verhaftung des erst feit 14 Jahre hier ansässigen Rechtsanwalts Erünwald und dessen Büreauchefs Zimmermann wegen Beseitigung einer größeren Geldsumme. Erünwald soll ein Patent zur Erzeugung äußerst billigen Gases zu einem sehr hohen Preis verkauft haben, den Erfindern aber eine wesentlich niedere Summe als Verkaufspreis angegeben u. das Geld von ca. 1 Million Mark auf die Seite geschafft haben. Durch die Geschädigten wurde nun die Verhaftung des Rechtsanwalts und seines Bureanchefs durchgesetzt. Das Bureau von Erünwald befindet sich in D. 1. 11 und wurde öfort polizeilich geschlossen. In Rechtsanwaltkreisen erregte Erünwald schon längst wegen seines Verhaltens Befremden. Man zweifelt an seiner geistigen Fähigkeit und glaubt, daß er zur Beobachtung seines Geisteszustandes in eine Irrenanstalt überführt werden wird. Wetterbericht des Zentralbur. f. Meteorologie u. Hydrographie vom 9. August 1912. Das Gebiet niedrigen Druckes hat stch feit gestern nordostwätts verlegt; das Minimum über der Nordsee ist nach Südnorwegen, jenes über der Odermündung nach Polen und jenes über Ungarn naiy Westrußland abgezogen. Hoher Druck erstreckt sich heute in Zungen form über Mittelfrankreich und Süddeutschland hinweg bis Oester- reich, ein zweites Hochdruckgebiet befindet sich über dem Mittelmeer, gebiet und zwischen beiden zieht stch am Südabhang der Alpen ein Gebiet niedrigen Druckes hin. Im größten Teil Deutschlands ist es noch trüb und regnettsch, nur im Süden hat es aufgeklart; mit Aus> nähme des Nordostens ist es kühl. Das Hochdruckgebiet wird vor- aussichtlich nur kurzen Bestand haben; es ist deshalb nur vorübergehend Besserung zu erwarten. Witterunasbeoback,^'—o.* ar. Meteoroloq. Station Karlsruhe August Barometer ns ra Ther- momt. in C. Absol. Feucht. mw Feuchtigk. in Proz. Wind Himmel 8. Nachts 9» U. 750.0 13.4 9.6 85 SW wolkig 9. Mrgs. 7 M U. 749.7 12.2 8.6 82 E heiter 9. Mitt. 2« U. 749.7 19.1 12.7 77 99 bedeckt Höchste Temperatur am 8. August 17.4 Era d; niedrig te in der darauffolgenden Nacht 7,6 Grad. Niederschlagsmenge, gemessen am 9. August, 7.26 Uhr früh 1.1 mm. Wetternachttchten aus dem Süden vom 9. August früh. Lugano wolttg 14 Grad, Perpignan dunstig 19 Grad, Nizza halb bedeckt 20 Grad, Triest heiter 20 Grad, Florenz wolkig 18 Grad, Rom wolkenlos 16 Grad, Eagliatt Gewitter 25 Grad, Bttndist wolkenlos 21 Grad. Dem s Telegraphische Kursberichte Frankfurt cu M. (anf ~ an 08 Ätv. _Com. 187.— Dresdner Bank 154.'/, Ost-StaatSbahn 153.- Lombarden 19.'/, Tendenz: fest. Frankfurt a. M. Mittel-Kutte.) fei Amsterd.189.55 • London 204.80 , PattS 810.50 . Schweiz 809.75 m Wien 848.65 Privatdiskont 3V. Napoleons 16.25 3)42>Reichsa«l. 89.76 8% » 79.80 8 H% Pr. Tons. 89.75 Ofterr. Goldr. 95.60 4% Russen 1880 90.40 4% Serben 84.70 Ungar. Goldr. 90 60 Badische Bank 131.50 Darmst. Bank 121.°/, Deutsche Bank 254-'/, Disc.-Command.187.— Dresdner Bank 154-'/, Ofterr. Länderbl.134.— Mein. Creditbk. 135.20 schaaffh. Bkv. 124.'/, Südd. DiSk.-G. — .— Wiener Bankv. 134.70 Ottomanenbank — Boch. Gußstahl 238.'/, Laurahütte 175.— Gelsenkirchen 202.— Harpener 197.'/, Tendenz: fest. Frankfurt a. M (Schlußkurse.) i% Reichsanl. unk. bis 1918 101.- 1)4% dto. 89.75 lAPreutz.Cons. unk. bis 1918 100.75 IY,% dto. 89.75 1% Badener1901100.10 4% „ 1908/09100.20 i% . 1911ul.1921100.l0 3)4% . abg.i.fl. 96.40 3)4% . . i-Ä 03.40 8)4% « 1892/94 91.40 iH% m 1900 89.60 iX% . 1902 87.85 VA% . 1904 87.85 1)4% . 1907 88.- tSLRH.HyP.-B. 1% . 1921 99.— 1)4% . 1914 88.- 4ARuss.StaatSr. 90.90 von 1902 2Ärk, neue 89.90 Vom 9. August. 4%11n8.@tt.19l0 87.80 Südd. DiSk.-G. 115.70 Lern, Heidelbg. 153.— Bad.Anil.-Sodaf.540.— Deutschs Gold- u.Silb.^Sch.-A. 715.'!, Holzverk.-Jnd. Konstanz 326.75 All.El.-G.Berlin269.'i, . Schuckett 161.'/, M.-F. Badenia 174.— Mafch. Gritzner 279.90 KarlSrMafch. 154.- Mot.FL)berurs c. 136 40 Zellft.-FL8aldhof215.— Bad.Zuckf.W. 224.70 Bochumer 238.'/, Harpener 197.'/, Phönix 269.'/, Sb.-A. Pakeff. 143.10 Nordd. Lloyd 121.— Rachbörse: Qsterr^red.-A. 204.0, Deutsche Bank 254.'/, DiSk.-Kommand.186. '/, Dresdner Bank 154.50 StaatSbahn 152.'/. Lombarden 19,'/, Tendenz: fest. Berlin. lAnfangs-Kutte.) Ofterr. Credl-A. 204 ’/, LettHandelSg. 168.— Lorm.ll.Disc.-B. —— Darmst. Bank 121.'/. Deutsche Bank 254.'/, Drsc. Command.lgtz.',, Dresdner Bank 154.°/, Bali. u. Ohio 108.°/, Bochumer 238,i/, Laurahütte 175'— Harpener 197. V, Tendenz: fest. Berlin, Schlußkutte 4% ReichSanl. b. 1918 unkndb 100.90 37° Reichsanl. 90.- 3% . 80.- 4% Pr. EonfolSlOO.90 3)4% Preutz. C. 89.90 3% . 80.- 4% Bad. 1901 4% „ 1911100.10 3)4% . 1900 —.- 3)4% » 1904 88.20 3%% . 1907 88.20 3)4% . eonv. — Ruffen-Roten 216.25 Ost. Kreditakt. 205.— Disk.-Comm. 187. V, Dresd. Bank 154.'/, "tat-B. f. Dtschl. — .— Rufs.Bnk.f.aLdl. 163.30 Sildd.DiSk.-Gtt. 115. Tanada-Pacific 273.'/« Soch. Gutzstaht 238,'/. ' 178. V, Laurahütte 174. ft Gelsenkirchen 201.%; Harpener 197. ft Phönix 268.80 Dynamit Trust 181. ft El. Allg. Edison 268.70 Elektr. SchuckertlS0.70 Elektr. Siemens n. HalSke 240.— Gritzner M.-F. 280.70 D. D. Waff.-Mun, 548.— Brauerei SinnerL 16.20 P.-Ung^Pfdbr. 90.78 P.»Ung. K. Obi 91.60 Ung. Lokalbahn I 97.10 Privatdiskont 4.—* Tendenzr fest. , Berlin. lNachbötte.)j Ost. Kred.-Akt. 205.-, Berl. Hand.-Ges.l 68.— 1 Deutsche Bank 254. ft Diskonto Kam. 187.-* Dresdner Bank 154.'/, Lombarden 19.— 23alt. u. Ohio 108 .ft Bochumer 238'/, Laurahütte 174.'/, Gelsenkirchen 202.ft Wordener 197.ft Tendenz: schwach. ' Wien <10 Uhr vorm > Ost. Kred.-Äkt. 655-20 Landerbank 538.50 Staatsbahn 716.50 Lombarden 103.— Marknote» 117.73 Ost. Kroasnrente 87.05 Ost. Papierreate 90.20 Ung. Goldrente 107.85 Ung.Kronenrent. 87.10 Tendenz: ruhig. Pari». 3% frz. Rente 92.27 4% Italiener — 4% Spanier 93.70 4% Türken unif. 90.50 Türk. Lose —* 3anque Ottom. 680.— Rio Tinto 19.74 London. jartered e BeerS ist Rand oldfieldS andmineS naconda 28'/. 19 °j. 3'/. 4— 6',. 8 '/. fjifon comm. 110 V, . pref. 105'/, icago, Mrlw. 111— nver pref. 20— uiSvilleRafhv. 165— ton Pacific 176*/, st. Steel com. 73°/, 1 nwi. 116*/. Telegraphische Lchiffsnachrichten. Mitgeteilt d. Generalvertr. Fr. Kern, Karlsruhe. Karltriedttchstr. 22; Norddeutscher Lloyd. Angekommen am Donnerstag „Große« Kurfürst" in Molde, „Eoeben" in Genua, „Friedrich der Große" in Rewyork. Pasfiett am Donnerstag „Brandenburg" Borkum Riff. Abgegangen am Donnerstag „Prinz Eitel Friedttch" von Genua, „Halle" von Oporto (Leixoes)._ Schiffsnachrichten der Hambnrg-Amerika-Linie. Vertreter in Karlsruhe: I. W. Roth, Leopoldstr. 4 und F. Morlock, Karlfriedrichstraße 26. 7. Aug.: „Kaiserin Auguste Biktotta" meldet drahtlos Einttef- fen Freitag morgens in Ply..louth von Rewyork; „Numantia" an Rio Grande do Sul, „Pttnz Oskar" ab Cuxhaven, „Ppiranga" ab Gudwangen, „Palatta" ab Madeira, „Pruffia" ab Pernambuco, „Alexandtta" an Valparaiso; 8. Aug.: „Meteor" an Aalffund, „Schwarzburg" an Havre, „Suevia" an Shanghai, „Pttnz Adalbert" passiert Bishop Rock. kieus moderne Seiden- Foulards- und Bordürenstoffe. Sticker« - Roben und Blousen, porto- u. zollfrei an Private. Muster franko. Schneiderinnen belieben ihre Adresse aufzujeben. 1 Seidenst off-Versand Kgl. Hoff. Zürich (Schweiz) _ _ Gr ©gründet 1889. 1391a Adolf Grieder & Cie., kOP EL MotorW^^en-fahrräder Man Preisliste. Vertreter: Peter Gerhardt, Karls/nhe, Amallenctr. Geschäftliche Mitteilnnae«. „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut," sagt da« Dichterwort. Was gibt es Schöneres, als einer armen Frau in den schwere« Stunden ihres Lebens beizustchen und einem jungen Wtte« zu» Dasein zu verhelfen, beiden gute Pflege zu bieten und der Familie die Kosten zu erleichtern. Dies alles hat stch das Wöchnerinnen-AfHl Luisenheim Mannheim zur Aufgabe gestellt und zur Ausführung dev- elben eine Lotterie genehmigt bekommen, worüber Näheres int Inseratenteil zu ersehen. Den Generalvetttteb hat da« Banckhan« Carl Götz, Karlsruhe, übernommen. L" Gentner’s Schuhcreme 864a JNigrin ist riesig sparsam im Gebrauch nnd außerordentlich haltbar. Alleiniger Fabrikant: Carl Beniner, Göppingen. Basische Kresse i 1 l-l 7/\\l OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOQOO Anzeiger. M. No. 31000. CP D. R. G. M. No. 31000. OOOOOOOOOOOOOOOOOOOÜOÜÜÜOOÜÜUQÜÜUOOC'COÖOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO oooooooooooooooo m ipn aäOÜLLLLeajJ Alteisen u. Metalle Leon Schwarzenberger, Tel. 2176. Architekten H. Bastei, Holmlioltzstraaae 4. 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Freitag, den g. August 1812. KaSkfchr Mrrefst» Sette Z »»- Flsbels SiMiiladenhaiis, Feine, schmelzende Kaiserstr. 100 . “— _. , , , Telephon 3045. Bananen - Schokolade, 40 ptz. Kport-Uachrichlen. A Karlsruhe, 9. Aug. Die Vorkämpfe um den Kronprinzenpokal finden am 13. Oktober statt. Die Spiele der zweiten Runde find für den 18. November festgesetzt worden. Das Grunewald-Stadion in Berlin. --- Berlin, 9. Aug. Am 29. Juli ist morgens ohn-e jede Feierlichkeit der Bau des Stadions im Srunewald mit den Ausschachtungs- arbeiten begonnen worden; er wird derart gefördert werden, daß im Juni nächsten Jahres gelegentlich des Regierungsjubiläums des Kaisers die graste deutsche Turnierstätte aller Sporte eingeweiht werden kann. In einer Konferenz des Deutschen Reichsausschusses, in der die Vertreter der Leicht- und Schwerathletik, des Fechtens, Fust- ballspiels, Radfahrsports, Ringens, Schwimmens und Turnens anwesend waren, wurden einige Einzelheiten des Baues zur Besprechung gebracht; so wird das Schwimmbassin statt der geplanten 26 Mete: Breite nur 22 Meter erhalten bei 104 Meter Länge, dagegen wird es nach den gemachten Erfahrungen auf 4 Meter vertieft, um auch gefahrlose Sprünge vom 10 Meter-Turm zu gestatten. Die Radrennbahn wird den 666 Meter-llmfang bei 10 Meter Breite und 1—6 Meter Kurvensteigung behalten. Die Laufbahn der Athleten bleibt nach dem ursprünglichen Plan in 400 Meter Länge bestehen. In der Konferenz wurden nun die Vorschläge erörtert, welche über die Einweihung Vorlagen. Darnach dürften an dem festlichen Aufzuge vor der kaiserlichen Loge etwa 20 000 Sportleute teilnehmen, davon ungefähr 8000 Turner, 3000 Fußballer, 3000 Leichtathleten, 2000 Ringer und Schwerathleten, 1000 Schwimmer, 2000 Radfahrer, 1000 Ruderer und 1000 Tennisspieler. Das Programm der Stadioneinweihung liegt dem Kaiser zur Genehmigung vor. An die Festlichkeiten dürsten sich große, rein nationale, mehrere Tage andauernde sportliche Wettkämpfe anschließen. Dem Kaiser ist ein Bericht über di« Stockholmer Wettkämpfe der 5. Olympiade durch den Präsidenten des Deutschen Reichsausschusses, 'Exzellenz ». Podbielski, überreicht worde^ und zwar über die volkstümlichen Sporte. Getrennt davon wird ein Bericht über die Konkurrenzen zu Pferde zur Vorlage gelangen. Die Vertreter der Turn- und Sportkorporationen wurden in der Reichsausschustkonferenz ersucht. genaue Erhebungen über die Anzahl der Teilnehmer an dem Aufmarsch anzustellen. Die nächste Hauptversammlung des Deutschen .Reichsausschusses wird Mitte September einberufen werden. Briefkasten. H. in O. 8. Das Zeppelinlustschift IV verbrannte am 8. August 1908 bei Echterdingen. Am gleichen nachmittag brach das Großfeuer . in Dommeschingen aus, dem ein großer Teil der Stadt zum Opfer fiel. Der Spaziergang wird ent richtiger Gemüt durch Continental Gammi-Absätze. Angenehm weioher, elastischer Gang. Erschütterungen vermindert. Dauerhafter als Leder. Verlangen Sie daher stets Continental Gummi-Absätze Enorm haltbat» 8ohwolmer GummlwaMn-lmJugtrie G.m.b.H., Schwelm LW. Mk. 12.50 $ ganz famos find diese Stiefel; hätte ich wirklich nicht gedacht» daß, das Reformhaus so prächtige Sachen hat. And billig: Me meine Bekannten müssen das aber erfahren". Meine Preislage, Goodyear, ist wirklich das Beste und Schönste» waS man bieten kann. 10766 Große Auswahl aller Arten und Größen. Reformhaus Reubert» Wersir. 122. 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S Sei ms E lillerie d Ver >luß g« n Vor satten, i res ein erkfami nd fran nteresse Die ^eld- uni lso 668 ffillimet echnet 1 schwere ie dem . irgsbat! tt Fran! egenen. nt Falle k Land 1 jinMid 1 fl mit i ie franz einschlie 82 Batt Dem >rps 574 «nt de: 183 Batt ung von lach Du eer übe aubitzen innen k kannt i rll aufg rps ein gewisse gibt di heute mittag halb 11 llhr fjnft entschlafen ist. Die trauernde Gattin: Luise Karcher. Karlsruhe, 9. August 1912. Die Beerdigung findet Sonntag, den 11. Aug. 1912, vormittags %11 Uhr, von der Friedhofkapelle aus ftatL TrauerhauS: Luifenstr. 44. 3. Stock. B26915 21 d aber ii ierüber wecken ' ätigen \ ets berü ttillerist 01 deuts ibt die 1 Batte: Dies ie Anza Halder- en Wall sehmen. Im 5 Todks-Anschk. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, nach kurzem Kranksein unser liebes ZwillingSkind Gertrud im Alter von nur 1 Jahr und 14 Tagen zu sich zu nehmen. Um stille Teilnahme bittet FamMe Karl M, WM, Die Beerdigung findet am Sonntag früh 9 llhr statt. 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