MM WM l mal Abend-Ausgave. Verbrelkesilk ZMny VadeK. Aezugs-Areise: 0tt»S. A ohne Lllustr.Weltjcham" Kn»ft B mit ^Jllustr. Weltschau »»Karlsruhe: Im Berlage abgeholt —.77 —.97 n, d. Zweigstellen » — .82 1.02 frei ins Haus ge» »wteljShriu!- liefert 2.70 ÄLO Auswärt» : bei flb» h »lun« «.Postschalter 2JS0 2JB3 Durch d. Briefträger tägl. 2mal ins SauS H.02 3.85 Seitige Nummern rohere Nummern . 5 Pfg. . 10 Pfg. Geschäftsstelle: Zirkel» und Lammstr.»Ecke, nächst Kaiserstrab« und Marktplatz. Brief« od. Tel..-Adr. laute nicht auf Namen, sondern: Bad. Presse. Karlsruhe. General-Anzeiger der Reftdenzstaot Karlsruhe und des Grotzherzsgtums Baden« säÜF Unabhängige und am meisten gelesene Tageszeitung »n Karlsruhe. "WW /tX •* s* 4-4 * Wöchentlich l 4 J(umma „Karlsruher Unterhaltungsblatt- mit Illustrativen. Jährlich 1 Fahrpia«. 1 illustrierter Wandkalender, wwtt mele sonstige Beilagen. ~ Weitaus grötzte Bezieherzahl von allen in Karlsruhe erscheinenden Zeitungen ~ «igentum und «erlag vo« 3er*. Thierqarte«. «fcftrtaftmr Albert Herzog, verantwortlich für allgem. Politk und yeutileton: Altton Xudotph» für >at>ische Politik, Lokale», bad. Chronik und den allgemeinen Teil: J.B.: ÄntonRndolph, > ür o«nÄnzei» genteil iL Xinder»pacher. i&mtt. in Karlsruhe l & Stritn« Vertretung: SttüaWlO. Anzeige« Die Kolonelzeile 2bPfn„ die Re> Uamezeile 75 Pfg, Reklamen an 1. Stelle 1 Ml. die Zeil». bfl Ix> Richt«mha>wnl> tx» LM»«, d«i glicht, .ichev «»tnUmi^rn »»>> i>ti mf ei H tc H ir+tt ?5?schelt-K-«to: ßarisrutze Nr. 8SSI Nr. 44Z. Telefon: Geschäftsstelle Nr. M. arlsruhe, Freitag den 22. September ISIS. Telefon: R-daMon Nr. soo. SS. Jahrgang. Vom Deutscher Heeresbericht. Krieg. A» Soramc imit Waas »W MeMes. — 3m vom östlichen Kriegsschauplatz. Russische Zweifel, o Petersburg, 21. Sept. (Privattel.) Laut „Bern. Tagbl." O.lett Horte ruififtde angriffe. - Sie Jiumfincn in I Sg&JK^fSS SÄÄSÄS' »er Mtuila zmWmm'lüi. WTB. Trohes Hauptquartier, 22. Sept. Amtl. Westlicher Kriegsschauplatz. Abgesehen von lebhaften Artillerie- und Handgranaten- kämpfen im Somme- und Maasgebiet ist nichts zu berichten. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des taelftltofdsiillg Pnazen Lespold son Sqeti. Westlich von Luck schlugen schwächere russische Angriffe fehl. Bei Korytnica hält sich der Feind noch in kleinen Teilen unserer Stellung. Bei den Kämpfen des 20. Septem- ber fielen 760 Gefangene »nd mehrere Maschinengewehre in unsere Hand. Heftige? Artilleriekampf auf einem Teile der Front zw!« schen S e r e t h und Strypa nördlich von 3 b o r o w. Feind- liche Angriffe wurden durch unser Feuer oerhindert. Front des Seßftals der Kavallerie Erzherzog Carl. An der Rarajowka lebhafte Feuer, und stellenweise Jnssnterietiitigkeit. In den Karpathen ging die Kuppe S m o t t e c wieder verloren. Die fortgesetzten Anstrengungen der Russen an derBabaLudowa blieben dank der Zähigkeit unserer ta- pferen Jäger abermals erfolglos. Angriffe im Tatarca. Abschnitt und nördlich von DornaWatra find abgeschlagen. Kriegsschauplatz in Siebenbürgen. Nichts Neues. Balkan -Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des keneralseldmarschalls von Mackens«. In der Dobrudscha gingen starke rumänische Kräfte südwestlich von Topraisar zum Angriff über. Durch um- fassenden Gegenstoß deutscher, bulgarischer und tiirkischer Trup- pen gegen Flanke und Rücken des Feindes find die Rumänen fluchtartig zurückgeworfen. Mazedonische Front. Die Kampftätigkeit im Becken von Florina blieb rege. Sie lebte östlich des W a r d a r wieder auf. Der erste Generalquartiermeister: Lndendoeff. Vom westlichen Kriegsschauplatz. Eine Unterredung mit Hauptmann Boelcke. TU. Verlin, LI. Sept. Fliegerhauptmann Boelcke erklärt« einem amerikanischen Journalisten in einer Unterredung auf die Frage, wieviele seiner Gegner nach dem Kampf» noch gelebt hätten: „Un- glücklicherweise nur zwei-. Sie kämpften alle so tapfer, daß mir ihr Mißgeschick leid tat. Ich glaube, die meisten wurden durch die Ge« schösse aus meiner Maschine getötet oder starben im Fall, und nur wenig: fanden ihren Tod durch Zerschmetterung auf dem Boden. Nur «in Engländer Wilson und ein französischer Offizier blieben am Leben, alle anderen starben für ihr Vaterland." vie englischen Verstärkungen. o Basel, 22. Sept. (Priv.-Tel.) Nach schweizerischen Blätter- Meldungen aus Mailand berichten italienische Zeitungen au» Paris, daß im Laufe der letzten 1« Tage beträchtliche englische Truppenmas- sen in Frankreich «intrafen. Dem „Seeolo" zufolge sollen etwa 225 DOO Mann Engländer mit zahlreicher Artillerie, darunter schweren Schiffsgefchützen, in französischen Kanalhäfen gelandet worden sein; ebenso seien mehrere Dutzend Flugzeuge und Panzerautomobile, die sich angeblich Sei den letzten Kämpfen sehr bewährten, an die franzö, fische Front gebracht worden. Ein Teil d «r seit mehreren Wochen an der Somme kämpfenden Truppen soll allmählich in Reservepel- lungen zurückgezogen und durch frische Divisionen, die gegenwärtig hinter der Front zusammengestellt werden, ersetzt werden. (Gen. <5. K.) o Paris, 22. Sept. ( Priv.-Tel.) Schweizerische Blätter zufolge befinden sich unter den an der französischen Front neu »in^troffenen englischen Truppen hauptsächlich jüngere Mannschaften zwischen 2£ und 25 Jahren, ebenso mehrere Regimenter Zrländer. (En. (5. K.)> o London. 2t. Ept. (Priv.-Tel.) Die ,.Basl. Nachr." melden: ^Durch 'Nachmusterungen in den Munitionsbeirieöen und priviligierten Industrien sind rund IttÖQGO Mann für das Heer verfügbar ge- mtttbäa, (Oen. <5, JL), des an der russischen Front von maßgebenden militärischen Seiten als eine Aufgabe von zweifelhafter Durchführbarkeit angesehen wird. Der deutsche Soldat schlag« sich jetzt mit einer ganz beispiellosen Erbitterung und kenne keine Entmu- tigung. (Gen. G. K.) Die russischen Verlust«. o Petersburg, 21. Sept. (Privattel.) Schweizer Blätter melden: Mit den jüngsten Ausweisen des Kiewer Zentral- erkennungsdienstes betragen die Eesamtverluste der russischen Armee seit Beginn der Offensive am 1. Juni 756 580 Mannschaften und Unteroffiziere und 67 330 Offiziere, Feldgeistliche und Sanitätsoffiziere. Unter den gefallenen Offizieren befin- den sich neuerdings 3 Divisionsgenerale, 1 Brigadekommandeur und 5 Obersten: die Eesamtverluste an Generalen erhöhten sich damit auf 28. die der Obersten auf 43, die Fliegerverluste stiegen auf 38. Besonders große Verluste sind wiederum unter den sibirischen und kaukasischen Regimentern, sowie unter den Gardetruppen zu verzeichnen. (Ten. G. K.) HttitaU GSst» in Marsch«». MTV. Warschau, 22. Sept. (Nicht amtlich.) Wie bereits gemel- det, trafen am Dienstag, den lg. ds. Mts., der norwegisch« Etaatsmi- nister a. D. Ibsen und der norwegische Intendant Björnson, die Söhne der beiden großen nordischen Dichter, zu einem mehrtägigen Ausenthalt in Warschau ein. Di« Herren besichtigten viele Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten der Städte Es wurde ihnen weiter Gelegenheit gegeben, durch BortrLg« über die Arbeit der deutschen Behörden «un WiÄvvaufbau des zerstörten Landes, üb«r die Indenfrage lmd über die Seuchenbekämpfung sich zu unterichten. einem taMen M MMer SransDOrtöampscr von Mol oetML WTB. Berlin, 22. Sept. (Amtlich.) Eines unserer Unterseeboot« hat am 17. September im Mittelmeer «inen vollbesetzten feindlichen Truppentrans» portda«pf«r v«»senkt. Da» Schiff sank innerhalb 43 Sekunden. Bulgarischer Heeresbericht. WTB. Sofia. 22. Sept. Amtlicher Bericht von gestern: Mazedonische Front. Gestern hat sich in der Lage der Truppen um Lerin (Florina) und auf der Höhe von Kajmakealan nichts geändert. Der Tag verlief ziemlich ruhig. Ein russischer An« griff auf die Höhe 279 nördlich des Dorfes Armenik scheiterte. Die feindlichen Bataillon« wurden in Unordnung zurückg«wor« f««. Im Mogleniea-Tal und an beiden Ufern des Ward« schwaches Eeschützfeuer. Im Strumatal und längs der Küste des Aegäischen Meeres Ruhe. RumSnisch« Front. Längs der Dona« Ruhe. In der Do- brudscha befestigten sich unsere Abteilungen in den eroberten Stellungen. Der gestrige Tag kennzeichnete sich nur durch schwache Kämpfe auf beiden Seiten. Deutsch- Flugzeuge grif- fen erfolgreich die Eisenbahnlinie bei Cernavoda an und fügten ihr großen Schaden zu. Ein aus 20 Einheiten bestehendes russische» Geschwader bombardierte ohne Erfolg die Höhe nörd- lich des Dorfes Hervelin. Unsere Wasserflugzeuge brachten einen Angriff feindlicher Flugzeuge auf Barna zum Scheitern. Der Krieg mit Rumänien. Zu den Kämpfen in der Dobrudfcha. o. Petersburg. 22. Sept. (Privattel.) Schweizer Blätter melden: Der „Rjetsch" zufolge, stehen die Cernavoda vorge- lagerten Wälle unter schwerstem feindlichem Artilleriefeucr. Die Ortschaft Fetesti wurde von feindlichen Fliegern ausgiebig mit Bomben belegt. (Gen. E. K.) v. Petersburg, 22. Sept. (Privattel.) Laut Schweizer Blätter berichten russische Zeitungen aus Reni: Während die Jnfanterieangriffe an den Trajanswällen abflauten, nimmt der heftige Artilleriekampf seinen Fortgang. Deutsche und bulgarische Artillerie beschießt mit Geschützen schweren Kali- bers Sie Feldstellungen, welche die rumänisch-russischen Streit- kräste eingenommen haben und halten auch die rückwärtigen Verbindungen und Zr^cmgsweae unter Mhastsin Feuer. G.G K. o. Petersburg, 22. Sept. (Privattel.) Der „Zürch. Ta- gesanz." meldet, daß die Rumänen mit der Räumung des Gc- Sieles hinter der vorbereiteten, stark befestigten Stellung in der Dobrudscha, wo die russisch-rumänischen Streitkräfte aus ihrem Rückzüge Halt machen und wo der Kampf jetzt zum Stehen kam, fortfahren, woraus hervorgeht, daß man auf rumänischer Seite nicht mit einem dauernden Widerstand rechnet. (E. ffi. K.) Sch. Berlin. 22. Sept. (Priv.) Der Kriegszeitung zuf olge berichten russische Zeitungen aus Reni, die Deut- schen und Bulgaren versuchen mit aller Kraft die neu- bezogenen russisch-rumänischen Stellungen zu durchstoßen. Zu den Kämpf«« in Siebenbürgen. o. Petersburg, 22. Sept. (Privatt«l.) Der „Zürch. Ta- gesanz." meldet, daß infolge des Vorrückens der Deutschen und Oesterreicher bei Petroseny und am Szurdukpaß die Lage der Rumänen bei Orfova und längs der Donau eine sehr schwie, rige, bei Fortsetzung der Offensive eine zweifellos unhaltbare wird. (Gen. G. K.) ----- Bern, 21. Sept. Hiesige Blätter melden aus Peters- bürg, daß die neu geschaffene militärische Lage in der Dob- rudscha eine Kräfteverschiebung der rumänischen Truppen nö- tig mache. Es verblutet, daß große Truppenmassen aus Sie- benbürgen nach der Dobrudscha und Donaufront verbracht wur» den, und mehrere rumänische Blätter deuten bereits eine Z«- riicknahme der Streitkräfte in Siebenbürgen an. (L. N. N.) o. Mailand. 22. Sept. (Privattel.) Dem „Ziirch. Tages- anz." zufolge, machte in Italien die Nachricht von dem Zurück- treiben der Rumänen über den Bulkanpaß, die von der italieni- schen Presse abgedruckt wird, großen Eindruck. (Gen. E. K.) vom rumänischen Heere. TU. Budapest, 21. Sept. Usber die Verhältnisse im rumänischen &**tt hat der Vertreter des „Pester Lloyd" im Siebenbllrgischen Hauptquartier von zuständiger Seite folgend« Mitteilungen erhalten: „Der rumänische Angriff traf uns nur deshalb überraschend, weil nach unseren sicheren Meldungen die rumänische Anne« noch nicht ganz kampffertig war. Diese unsere Information hat sich nach dem uner- war^Lt schnellen Nusbruch des Krieges als volläuf richtig erwiesen. Den Rumänen gebricht es jetzt an Gebirgsartillerie. Si« haben kei- n«n Train für d«n ESbirgskrieg. Ihre Ausrüstung mit Maschinen» «ewehren ist dürftig, die st» wichtige Munition«frage noch unerledigt. Schwer« Artillerie haben die Rumänen zwar von ihren Bundesgenos- sen bekommen, aber es fehlt noch immer an dem zur Bedienung erfor- derlichen geschulten Mannschastsmaterial. „Nach der Aussage eines gefangenen rumänischen Generals ist sogar das rumänische Kriegsministerium selbst Über den Zeitpunkt de« Angriffe» nicht unterrichtet gewesen. Die Frag«, warum sich die Rumänen trotz alledem zum Angriff entschlossen haben, kann wohl dahin gehend beantwortet werden, daß sie uns offenbar zuvorkommen wollten, bevor noch die zu unserer vollen Bereitschaft für Siebenbür- gen bestimmten Truppen an Ort und Stelle erschienen waren. Mitt- lerweile haben sich ja übrigens auch die Schattenseiten der rumäni» schen Uebereilung klar offenbart. Nur tastend konnte das rumänische Heer vorwärtsdringen. In den besetzten Gebieten müssen sie in Hast und Eile sich verschanzen. Die Erklärung sür diese Saumseligkeit ist eben nur die, daß das rumänisch« Heer hinter di«s«n Schanzen jetzt erst seine Mobilmachung vollenden muß. %c Ereignisse in Griechenland. Di« liebenswürdig« Londoner Press«. o. London, 22. Sept. (Privattel.) Der „Zürch. Tagesanz." berichtet: Die gemeldeten Worte des griechischen Königs gegen- über einem Vertreter der „Associated Preß" bilden den Gegen- stand entrüsteter Kommentare der Londoner Presse. Die meisten Blätter verlangen, daß die diplomatischen Beziehungen zur Re- gierung eines solchen Königs abgebrochen werden. (Gen. G. K.) Richtigstellung neuer Ententelügen. MTV. Sofia, 21. Sept. Die Bulgarisch« Telegraphenagentur meldet: Die Ententepresse verbreitet die tendenziöse Nachricht, daß die Bulgaren in Kawala Zerealien, Mehl Oel und Munition er- beutet, nach dem bulgarischen Inlande versandt sowie eine betrücht- liche Menge Tabak, deren Wert auf 250 Millionen geschätzt werde, beschlagnahmt hätten. Diese Nachricht entspricht durchaus nicht der Wahrheit. Die Behörden mußten im Gegenteile, um für die B** dürfnisse dieser Gegenden zu sorgen, aus Bulgarien sämtliche zum Lebensunterhalt der in Not befindlichen Bevölkerung unerläßlichen Lebensmittel nach Kawala kommen lassen, andererseits ist leine Art Munition von Kawala weggeschafft worden. Blockade Uber Kawalla verhängt. TU. Genf, 22. Sept. Die französischen amtlichen Blätter veröffentlichen die Blockade-Erklärung von Kawalla. Diese Blockade erstreckt sich von der Mündung der Struma bis zur griechisch-bulgarischen Grenze und gilt vom 16. September morgens 8 Uhr an, als effektiv. Neutrale Schiffe können bis Donnerstag 8 Uhr morgens, die blockierten Orte verlassen. vis ,Zwangslage der griechischen Truppen. <= Wien, 21. Sept. Die erste Abteilung der Truppen de» grie, chisch«n viert«« Armeek«rp» k«m am IS. Teptember in Belgrad an. Der Blatzlommandant Oberst Wendufle und der höchste Offizier des deutschen Etappenkommandos empfingen den Zug. Im Zug« £«^ fanden sich auch acht Schneider-Creusot-Veschütze. Ein höhertt grie-^ chischcr Offizier meldete sich dienstlich bei dem Platz- und Etappen- kommando. Di« Truppen wurden auswaggoniert und verköstigt, sie Sette S. Kadifche Presse. Abendblatt. flMfeg, 82. Septem?« IM«. Ur. MZ. marschierten sodann nach Kalimegdan. Sie werden die Reise nach Deutschland über Semlin fortsetzen. In ein« Unterredung mit dem Berichterstatter der „Belgrader Nachrichten" erklärte der Kommandant der Truppe, die ein Bataillon des 23. Znfanterie-R«g iments unter Führung von 24 Offizieren umfaßt, Oberst Karakatos, bisher Festungskommandant von Kavalla: „Unser Korps war im Frieden in Drama, Ceres und Kavalla stationiert und umfaßt &e 5., 6. und 8. Division. Bei Beginn der deutsch-bulgarischen Offensiv« fanden wir Gewehr bei Fuß. Da e» unabänderlicher Entschluß unseres Königs ist, die Neutralität zu be- wahren, ergab sich unsere Aufgabe von selbst: sich gegen die Bulgaren und Deutschen genau so zu verhalten, »ie gegen die Ententetruppen. Ich erhielt von kompetenter Seite den Befehl, die Festung Kavalla den vormarschierenden deutschen und bulgarischen Truppen ohne Widerstand zu übergeben. Wir gerieten in eine völlig unhaltbare Lage. Die Verbindung zur See nach Athen war schon seit längerer Zeit durch die Entente-Blockade unmöglich. Nun war auch die Ver- bindung zu Land mit Salonik abgeschnitten. Kein Befehl konnte uns erreichen, wir konnten keine Nachricht senden. Verpflegungsschwierig- leiten traten ein. So blieb kein anderer Ausweg, als der durch das Übereinkommen mit den Deutschen geschaffene." Ueber den neuen Ministerpräsidenten sagte der Oberst? „Er ist ein königstreuer Mann. Alle Truppen halten treu zum König. g0 Prozent stimmen mit ihm vollständig übcre'in, 10 Prozent halten es mit Venizelos. Es wäre jedoch ein Irrtum, zu glauben, die Königstreue dieser sei fraglich. Die deutscheil und bulgarischen Trup- pen haben ihre Stellungen vortrefflich befestigt. Eine besondere Ver- Leerung auf diesem Kriegsschauplatz ist nach meiner Ansicht bei weiter gleich bleibendem Kräfteverhältnis kaum zu erwarten." (F. Z.) Eine griechische Note an Deutschland? ----- Haag, 21. Sept. Wie das Reutersche Bureau aus zuverlässiger Quelle erfährt, hat die griechische Regierung eine sehr dringende Rote an die deutsche Regierung gerichtet, in der die unmittelbare Freilassung der Truppen von Kavalla ver- langt wird. Die Note ist in einem sehr bestimmten Ton gehal- ten. Sie verurteilt die Tat des Kommandanten des 4. Armeekorps und verlangt, daß die Truppen nach der schweizerischen Grenze gebracht werden, von wo aus ste nach Griechenland gebracht werden sollen. Die griechische Regierung garantiert, daß diese Truppen niemals im Dienste irgendeines Feindes Deutschlands Verwendung finden. Man wird gut tun, zunächst einmal abzuwarten, ob diese Reutermeldung überhaupt ein Körnchen Wahrheit enthält. So viel dürfte schon jetzt klar sein, daß die griechische Regierung zu einer geharnischten Note an Deutschland angesichts des Schutzes, der dem griechischen 4. Korps auf ausdrückliches Ver- langen gewährt wurde, gar keinen Anlaß hatte. (L. N. N.) oesterr.-ungar. Heeresbericht. WTB. Wien, 22. Sept. (Nicht amtlich.) Amtlich wird rerlautbart: Ocstlicher Kriegsschauplatz: Fr»«t gegen Uumäuie«. Bei unveränderter Lage keine besonderen Ereignisse. Kecresstout des Generals der Kanallerie Erzherzog Carl Die AngriffotLtigkeit der Russen in den Karpathen hatte gestern etwas nachgelassen. Nördlich von Dorna Watra süd» westlich des Gestütes Luczina und im Gebiete der Lvdowa wur- den feindliche Vorstöße abgewehrt. Südlich von Bystrzec ging die vorgestern zurückgewonnene Höhe Smotrec wieder verloren. Sonst nichts von Bedeutung. Keeresfront des Keneralfeldmarlchais Irimee Leopold vo> Kayern. Bei der Armee des Eeneral-Obersten Böhm -Grmolli nahm der Eeschützkampf an Stärke zu. Oestllch von Swiniuchy führte der Feind unserem Gegenangriff neue Kolonne« entgegen. Sie wurden überall zurückgeschlagen. Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz: "Nichts von Bedeutung. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Ereignisse zur See. Zn der südlichen Adria wurde das französische Unterseeboot Foucault von einem unserer Seeflug» zeuge — Führer Fregattenkapitän Zelozny, Beobachter Fre- gattenleutnant Frhr. v. Klimburg — durch Bombentreffer ver- senkt. Die gesamte Bemannung, zwei Offiziere und 27 Mann, — viele davon in ertrinkendem Zustande — wurden von diesen und einem zweiten Flugzeugführer, Linienschiffsleutnant Kam- jovic, Beobachter Seefähnrich Severa, gerettet und gefangen genommen. Eine halbe Stunde später wurden die Gefangenen von einem Torpedoboot übernommen und eingebracht bis auf die zwei Offiziere, die auf den Flugzeugen in den Hafen ge- bracht wurden. Flottenkommando. Ver Rrieg mit Italien. Der Kampf am Zsonzo zum Stehen gekommen. o. Mailand, 22. Sept. (Privattel.) Laut Zürcher Blät- tern deuten die italienischen Militärkritiker an, daß der infolge des eisernen Widerstandes der Oesterreicher für die Italiener recht verlustreiche Kampf am Zsonzo auf geraume Zeit zum Stehen gekommen sei. (Gen. G. K.) Erfolgreiche öfterr.-nngarische Luftangriffe. WTB. Wien, 21. Sept. Aus dem Kriegopressequartier wird ge- meldet: Zn der jüngst verflossenen Woche kam es zu mehreren An- griffen unserer Seeflngzeuge gegen Italien, von denen besonders zwei nachhaltige Wirkungen gezeitigt haben. Der eine in der Nacht vom II. auf den 12. September richtete sich gegen Jesi bei Ancona, wo in der dortigen Ballonhalle mehrere Volltreffer erzielt wurden, der zweite in der darauffolgenden Nacht gegen Venedig, wo zahlreiche Treffer schwerster Bomben beobachtet werden konnten. Ueber die erste Unternehmung schweigt sich der italienische Generalstabsbericht völlig aus. Hinsichtlich des zweiten gab er zu. daß mehrere Periso- nen verletzt und geringfügiger Schaden angerichtet worden sei. Aus italienischen Zeitungsnachrichten erfahren wir nun, daß in Wahrheit ganz ander« Verluste zu verzeichnen waren. In der Ballon- halle von Zesi befand sich zur Zeit des Angriffes das italienische Luftschiff „8". Man hatte es nach seiner Rückkehr vom Fluge entleert, aber diese Vorsichtsmaßregel konnte seine Vernichtung nicht hindern. Unsere Bomben trafen gut, explodierten in der Halle und zerstörten nicht nur das Lustschiff, sondern töteten nach Angabe eines italienischen Blattes auch den Jngenieurleutnant Misaua vom Luftschifferkorps. Vielleicht noch höher zu bewerten ist der Schaden, den unsere Bomben in Venedig angerichtet haben. Nicht weniger als 17 b e - waffnete Motorboote wurden nach zensurierter italienischer Angabe völlig vernichtet. Das Lustschifs „3" dürfte das letzte noch dienstfähige italienische Fahrzeug dieser Gattung gewesen sein. Es läßt sich daher die Bestürzung, die in Italien herrscht, übermessen. Frankreich und See Rrieg. Di« Frage der Einziehung der 48jährigen. TU. Genf. 21. Sept. Zum Antrag des französischen Kriegsmini- steriums, die Mannschaften der Jahresklasse 1889, also die heute 43- jährigen, weiter der französischen Heeresleitung zur Verfügung zu lassen, haben mehrere Abgeordnete einen Abändcrungsantrag einge- bracht. Danach sollen diese Mannschaften künftig nur noch zum Garni- sondienst in der Nähe ihres Wohnsitzes verwendet, und überdies alle Väter von vier Kindern unter IS Jahren, sowie jene Angehörige die- ser Jahrgänge, welche bereits einen Sohn an der Front verloren haben, entlassen werden. Inzwischen findet der von Senator Humbert einHe- leitete Feldzng gegen die nochmalige Nachmusterung der Untauglichen immer größeren Anhang. Zur skandinavischen Ninifterzusammenkunft. TU. Kopenhagen, 22. Sept. Der Sonderberichterstatter !der „Politiken" in Christiania erfährt von einem ungenann- ten skandinavischen Politiker über das Programm der Mini- sterkonferenz: 1. Fortgesetzte gemeinsame Anstrengungen resp. Bestrebungen zur Versicherung der Neutralität und des Han« dels der 3 Länder, worin schönste Einigkeit herrscht. 2. Ver- einigung mit der Schweiz, Holland, Spanien und vielleicht auch Amerika, zu einem gemeinsamen Auftreten zwecks Wah« rung der neutralen Rechte. Z. Versuch einer Friedensvermitt- long. Wie „Dagbladed" meldet, dürfte am 23. September ein EommumquHe der drei nordischen Staaten über das Resultat der Konferenz versandt werden, da voraussichtlich am 22. Sept. die Konferenz zu Ende gebracht wird. Nach Schluß der Kon- jferenz werden der dänische, und der schwedische Minister sofort heimreisen. (B. Vgp.) Kadifche Chronik. % Wiesental (Amt Bruchsal), 22. Sept. Trotzdem die Temperatur so tief gesunken ist, daß vielfach der Ofen schon geheizt wird, sind unsere Schwalben immer noch da, gerade als ob sie von der Gefähr- lichkeit ihrer Reise eine Ahnung hätten, ja man hat bis jetzt noch nicht einmal von den ihrer Abreise jeweils vorausgehenden Ver- sammlungen etwas bemerkt. Eine auffallende Erscheinung, die all« übrigen Vorboten ein«? frühen Winters zufchanden macht. HZ OIsenburg, 22. Septbr. Wegen zahlreicher Einbruchdiebstähle hatte sich der schon mehrfach vorbestrafte 30jährige Tag löhner Franz Joseph Kuttler aus Thann vor der Strafkammer zu verantworten. Zur Zeit verbüßt er eine Straf« im Männerzuchthaus Bruchsal. Wegen seiner neuerlichen Diebstahle wurde er zu einer Zuchthausstrafe von 3 Jahren verurteilt, welche unter Einrechnung der durch die Urteile der Landgerichte Heidelberg, Tübingen und Elberfeld zu «iner Gesamt- strafe von 10 Jahren Zuchthaus vereinigt wurde. 33 Schopf heim, 22. Sept. Der Gsmernderat hat sich in seiner letz- ten Sitzung gsgen ein« Verlängerung der Sommerzeit ausgesprochen. Sine furchtbare Bluttat in Heidelberg. WTB. Heidelberg, 21. Sept. (Nicht amtlich.) Die Frau des Gipsers König, deren Mann im Felde steht, schnitt heute nacht ihren fünf Kindern im Alter von 8 bis 10 Jahren den Hals durch und versuchte sich dann selbst durch Oeffnen der Pulsader das Leben zu nehmen. Die „Hdbg. N. N." bringen über das entsetzliche Vorkomm- nis noch folgende Einzelheiten: Die 31 Jahre alte Ehefrau des im Felde stehenden Gipsers Emil König hat in brutaler Weise ihre fünf Kinder abge- schlachtet, indem sie ihnen mit einem Metzgermesser die Hälse durchschnitt. Die drei ältesten Kinder sind Mädchen im Alter von 10, 8 und 6 Jahren. Die beiden jüngsten Kinder Knaben im Alter von 5 und 3 Jahren. Dem einen Kinde, das offenbar zu schreien begann, hatte die bestialische Mutter einen Knebel in den Mund gesteckt. Nach der Tat verlieg die Frau ihre Woh- nung, offenbar in der Absicht, Selbstmord zu begehen. Heute morgen, gegen halb 3 Uhr, wurden die Hausbewohner durch lautes Klopfen geweckt. In durchnäßten Kleidern stand die Frau auf der Straße. Allem Anschein nach hat sie in den Neckar gehen wollen, aber den Plan wieder aufgegeben. Auf Beftagen der Hausbewohner, weshalb sie in so später Stunde heimkehre, sagte die Frau: „Oben in der Wohnung liegen meine fünf Kinder und sind tot!" Als die Hausbewohner die Woh- nung der Familie König betraten, bot sich ihnen ein furcht- barer Anblick. Die fünf Kinder lagen tot in ihren Betten. Wie sich später ergab, hatte die Mutter versucht, sich in selbst- mörderischer Absicht die Pulsadern der linken Hand zu öffnen. Der Blutverlust war freilich ziemlich unbedeutend, fodaß kei- nerlei Lebensgefahr besteht. Die Mörderin wurde vorerst ins Akad. Krankenhaus überführt. Wie uns weiter mitgeteilt wird, soll die Frau in den letz- ten Tagen ein aufgeregtes Wesen zur Schau getragen haben, so- daß man vermuten darf, daß sie schon längere Zeit den Mord- plan mit sich herumtrug. Nahrungssorgen sind, wie versichert wird, nicht das Motiv zu dieser grauenhaften Tat gewesen. Man steht hier vorläufig vor einem Rätsel und wird die Unter» suchung abwarten müssen, die in diese mysteriöse Geschichte wohl bald Licht bringen wird. Der älteste Knabe, der zwölf Jahr« alt ist, befindet sich bei denEroßeltern und entging so dem furcht- baren Schicksal seiner fünf Geschwister. Die Frau soll ihre Kin- der stets hart geschlagen haben. Ans der Residenz. Karlsruhe, den 22. Septemi«. t= Das Eiserne Kreuz erhielten: 1. Klasse: Leutn. d. Res. Hein« rich Klotzbücher von Durlach, Hauptmann Oberamtsrichter Loe von Achern, Unteroffz. Viktor Littner, von Niederrimsingen, Leutn. In- genieur Hans Zinser von Mannheim, Leutn. Rechtspraktikant Otten» dörfer von Stockach, und Leutn. d. Res. Lehrer Marxer von Konstanz. Zweiter Klasse: Landstm. Dipl. Handelslehrer Werner SüttevK«, von Karlsruhe, Pionier Hermann Meisel von Durlach, Gefr. Zeichner Joseph Leinmüller, Eefr. Friedrich Hesselschwerdt, beid« von Pforz- heim, Leutn. d. Res. Zirkel und Unteroffz. Maurermeister Kretschmer von Wiesloch, Vizewachtm. d. Res. Obertelegraphenassistent Link, Luftschiffer Joseph Waibel, Eefr. Leonhard Banzhaf, sämtliche von Freiburg, Hauptlehrer Karl Bareth von Freiburg und Hauptm. d. L. Bürgermeister Haulick von Konstanz. = Kriegsspeisungskarten. Der heutige Anzeigenteil enthält eine Bekanntmachung des Stadtrats, wonach vom 2. Oktober ab Mittag- essen nur noch gegen Kriegsspeisungskarten abgegeben werden. Wir verweisen darum unsere Leser auf die mit dieser Maßnahme verbun- denen wichtigen Aenderungen. # Das Residenztheater. Waldstraße 30, bvingt für Samstag, den 23., bis Dienstag, den 26. September, drei Erstaufführungen, die Beob- achtung verdienen, nämlich: „Das wandernde Licht" (nach einer No- velle von Emst von Wildonbruch, in der Hauptrolle Henny Porten). „Die Nsbenbuhlertin" (Lustspiel in einem Akt von Paul Rosenhayn) und „Die Wogen des Meeres« (interessante Naturaufnahmen). Außer- dem zeigt die Eiko-Woche die neuesten Aufnahmen vom Schauplatz der letzten Kämpfe auf dem Balkan. § Selbstmord. Gestern abend H6 Uhr sprang eine dem Namen nach noch unbekannte Frau in selbstmörderischer Absicht in den Stich- kanal des Rheinhafens. Es ist bis jetzt noch nicht gelungen, die Leiche aufzufinden. Die Lebensmüde war etwa 20 Jahr« alt, 1,65 Meter groß: sie hatte blasses, längliches Gesicht, dunkelblondes Haar. Sie trug blaues Jackettkleid, Halbschuhe und schwarzen Sammethut. In der am Ufer zurückgelassenen schwarzen Handtasche befanden sich u. a. auch 2 Fahrkarten Karlsruhe-Stafforth. § Festgenommen wurden: ein Postaushelfer au» Potsdam, weil er einen Einschreibebrief und Briefmarken entwendet hat und eine Frauensperson aus Magdeburg wogen Diebstahl». Großh. Hoftheater Karlsruhe. -ch- Karlsruhe, 22. Sept. Die unkomplizierte, dabei technisch sehr fein gearbeitete Aubersche „Fra Diavolo"-Musik erfreute und unter- hielt gest«rn abend eine nicht allzu zahlreiche Zuhörerschaft. Der rassig«, elastische Räuberhauptmann des Herrn Hans Bussard, der auch g«- sanglich ausgezeichnete Momente hatte, gefiel ebensosehr wie die an- mutige, kindlich-frische Zerline von Frau Müller-R«ichel, deren leichte Tongebung dem alten Gesangsstil am meisten gerecht wurde. In der ausgesprochen lyrischen Partie des Lorenzo trat die biegsam«, sympathische Tenorstimme des Herrn Neugebauer sehr an- sprechend hervor. Er deckt in der Höhe recht geschickt, doch muß er noch eine gewiss« Befangenheit beim Bilden der hohen Töne ab« legen. Er hat diese Scheu gar nicht nötig. Ein köstliches Engländer« paar waren Herr van Eorkom und Frau Mosel-Tomschit, Großes Vergnügen bereiteten die beiden Banditen der Herren Giesen und Kalnbach.die überaus ungezwungen spielten. Durch rythmische Feinheiten bestach die Leistung des Hoforchesters unter der Leitung des Herrn Hofkapellmeisters Alfred Lorentz. Sehr ge- fällige Eindrücke bot die Regie des Herrn Dumas. Spielplan des Grosih. Hofthcaters Karlsruhe. (Angegeben ist der Preis für Sperrsitz I. Abteilung.) Samstag, 23. Sept. A. 5. „Dir Nibelungen" von Hebbel. .Der gehörnte Siegfried." — „Siegfrieds Tod." %7—10. (4 JC) Sonntag, 24. Sept. <£. 8. „Oberau, König der Elfen." ;%7—}410. (4.50 .«) Montag, 25. Sept. 1. Sondervorstellung. Kleine Preise. „Po» lenblut". WS-'/* 11. (8 JC). Dienstag, 26. Sept. A. 4. „Die Journalisten." 7—10. (4 Ji) Mittwoch, 27. Sept. E. 5. „Maria oder der Markt von Richmond". 0. (4.50 JC) Freitag, 29. Sept. B. 4. „Orpheus und Eurqdike". (Gluck.) *48 bis %10. (4.50 JC) Samstag, 30. Sept. A. 6. „Don Karlos". %7—' %li. (4 JC) Sonntag, 1. Okt. 2. Sondervorst. „Die Meistersinger von Nürnberg". 5 bis geg. %11. (4.50). Vorverkauf für die Abonnenten am Montag. 25.. vorm. Uhr, Reihenfolge B., E.. A. (je ,% St.): allgemeiner Vorverkauf von Montag, 25., nachm. 3 Uhr an. Montag, 2. Okt. B. 5. „Im bunten Rock". %8 bis nach 10. (4 JC) b) in Baden-Baden. Sonntag, 24. Sept. 3. Sondervorstellung. „Herrschaftlicher Diener gesucht". Vi8 bis nach %10. Sonntag, 1. Okt. 4. Sondervorst. „Graf Pepi". %8—%10. Neueste Nachrichten. WTB. Kronberg, 22. Sept. (Nicht amtlich.) Die Leiche des am 13. September in der Dobrudscha gefallenen Prinzen Friedrich Wilhelm von Hessen trifft am Montag, den 26. Sep- tember abends auf dem hiesigen Bahnhof ein und wird nach der Johanniskirche gebracht. Am Dienstag früh 10.45 Uhr findet die Trauerfeier statt. Nach der Feier wird der Sarg von Regimentskameraden in die Kapelle der alten Burg Rom- bcrg getragen, wo er bis zur Errichtung einer Familiengruft verbleiben wird. WTB. London, 22. Sept. (Nicht amtlich.) Einer Mel- dung des Reuterschen Bureaus aus Washington zufolge, haben sich 1000 Mann von den Truppen des Generals Earranzas dem General Villa angeschlossen, als dieser die Stadt Chihuahuai angriff. Wetterbericht des Zentralbur. f. Meteorologie u. Hydrographie Voraussichtliche Witterung am 23. September: abnehmende Bo- wölkung. kühl. jj) Ux. 4U3. Abendblatt. Frettag. Z2. September 1916. Dadifche Presse. Kette 8. Danksagung. <78. Liste). Für die Unterftüdung von Familien zum Kriegsdienst ein- berufener Wehrvflichtiger sind an Geldgaben in der Seit vom 14.—31. August 1916 weiter eingegangen: Bei Mitgliedern des Stadtrats von: „3" 100 Jl, G. H. 20 Jl, Ungenannt (Beitr. f. Aug.) 10 <,«, Ober- Bauinfp. Ed. Lang 100 Jl, Frau Natalie Hiller 30 Jl, R. 100 Jl, Geh. Ober-Baurat Weinbrenner 50 Jl, Frhrn. und Freifrau v. Kageneck 100 Jl, Dr. Holtzmann (w. G.i 20 Jl, Frau Dr. Otto Ammon 50 Jl, Frl. Amelie Maier 50 Jl, Major v. Frischina (w. G.) 50 Jl, Verw.-Ger.-Rat E. Nußbaum (w. G.) 50 Jl, Prof. Hans v. Volkmann (w. G.) 30 Jl, Frau Emma Levis Wwe. (w. G.) 50 Jl, Major A. Kreßmana 100 Jl, Hofrat Prof. Heinr. Ordeustein lmonatl. G.) 50 Jl, Notar Dr. Schwarzschild (25. Rate) 50 Jl; dem Bankhaus Bert L. Hamburger von: C. A. 30 Jl, Otto Siegel (MonatS- beitrag) 500 M, Frau L. Mang 20 Jl, Julius Kirsner (w. G.) 100 Jl; dem Bankhaus Straus & Po. (Gaben für Monat August) von: M. A. Straus 500 Jl, Frl. Emilie Auerbach 20 Jl, Dr. M. Straus 200 Jl, Jakob Schnurmann Wwe. Er ben 100 Jl, Berta Gutmann 25 Jl, Dr. Stein 100 M, Frau Rosa Heilbronner 50 Jl, M. Goldberg 100 Jl,; ferner von: Frau Füchter Wwe. (w. G.) 30 Jl, Frau Adele Müntz Wwe. 100 Jl; der Gewerbe- it. Borschufibank von: Land-Ger.-Rat Winkler (monatl. G.) 20 Jl; der Itadtkasse von: Kaufmann A. E. Rau 7 Jl, Ober-Land.-Ger.-Rat Mah (w. G.) 20 Jl, Rechtsanwalt Otto Gutmann (w. G.) 30 Jl, Frau Strauß, Schleswig, 50 Jl, Prof. Kornhas (w. G.) 25 Jl, Dr. Wolff iw. G.) 30 M, Magnus Schietz (w. G.) 5 Jl, der Badischen Bank (f. Monat August) 200 M, PH. Kraemer 5 Jl, Dr. R. Behrens, Kinderarzt, 50 Jl, E. Zimmermann (w. G.) 100 Jl, F. 20 Jl, R. K. (w. G.) 10 Jl, dem Stat.-Amt der Stadt «hälftiger Erlös für Verkauf von Alteisen u. sonst. Metall) 17 M 50 A, Frl. H. Ritzhaupt, Hauvtl. (f. Sept.) 10 M, Bösel u. Schnurmann (f. Aug.) 150 Jl, Frl. Armgard Hauser (f. Aug.) 20 Jl, Karl Rogge (w. G.) 10 Jl. Im Wege freiwilliger Gehaltsabzüge (je hälftig für das Rote Kreuz und die Familienunterstützung bestimmt) gingen im Monat August ein von: Reichsbeamten 274 Jl 50 A, Staatsbeamten 2768 Jl 50 A, Lehrern (einschl. Mittelschulen) 1939 Jl 30 Städtische Beamten 1229 Jl, zusammen 6211 M 30 A. Ferner gingen als fortlaufende monatliche Gaben im Monat August ein von: Seiner Großherzogl. Hoheit dem Prinzen Max und Ihrer König!. Hoheit der Prinzessin Max 500 Jl, N. A. Adler 50 Jl, den Bad. Lederwerken 50 Jl, oer Brauerei-Gesellschaft vorm. Karl Schremvp 100 Jl, Dr. Bürklin, Exz., 300 Jl, L. I. Ettlinger 100 Jl, Ludw. Ettlinger 40 Jl, Frau Berta Ellstätter 20 Jl, Freund & Strauß 50 Jl, H. Fuchs Söhne 150 -<(, Stefan Gärtner, Wurstfabrik, 100 Jl, Geschwister Gutmann 25 Jl, Gebr. Hensel 100 Jl, Kom.-Rat Karl Junker 50 Jl, Geschw. Knopf 500 esÄästs!t. der ..Bad. Presse". Frnuleiu sucht möbl. Zim< mer im Zentrum der Stadt. Angebote unter Nr. B32441 au die Geschäftsst. der „Bad. Nreise" erbeten. Bei>. Fräulein sucht möbl, Zimmer in gutem Hause. Zentrum. Angebote unter Nr. B32454 an die Geschäftsst. der „Bad. Presse" erbeten. Gut möbl. Pirderzim:ner> eventl mit MittagStisch, bis 2. Stock, sucht Dame während des Krieges. Südwest- oder Mittelstadt. Besf. Haus. Angebote unt. Nr. B32424 an die „Bad. Presse" erbeten. Arbeiter sucht einfacli mvdt. Zimmer mit Frühstück, evtl. ganze Pension Konzerthaus- Umgebung. Angebote m. Preis unter Nr. P32443 an die Ge» fchäftsstello der.Bad. Presse". Seite £ Wavlfche Presse. AVendbratt. F-eKag. «. Septem«« 1««. Ux. 4UA. ■ III tllllllllllllTlIllliniillllMtlHllllillilllllHllU llll llllllli IIIIIlMlIlllllllllMlf IIIIIIIIIIMMIIIIIIIItilf inui. IknilllUf IIIMItrilllllllllHIlHllllIllllKlinflllllilllllililllllflllllllt lllllllllltlllll iiiiiiuiMiiiiiuiuiiiiiiniiiniinx.iiiiiiiiiiiiiiuii(ii( Preiswerte Korsette! Ohne Bezugschein! langhüftige Form, aus festen weißen Stoff Korsette, festen weißi Korsette, weißen Stof Korsette, langhüftig, aus stark weißen Stoff, mit Halter . aus gutem Drell, in natur und silbergrau ... Korsette, tadellose Form, champagnefarb- Drell, mit Halter Korsette, gutsitz, lange Form, mit Feston und Halter, in champ und hellblau 3.05 : ,k : 4.50 5.25 5.05 Iter, in champ. g gQ Korsette, elegante, mittelhohe Form, aus guten geblümt. Stoff., mit waschbarer Einlage und Halter Korsette, gute ?wiclce!form, füf starke Damen besonders geeignet, mit waschbarer Einlage und Halter Trikot-Korsette, hellblau, mit Halter ... Reform-Korsette, champagnefarbig und weiß . . . 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Die zunehmende Beteiligung an der Kriegsspeisung macht es notwendig, den täglichen Bedarf an Essen minde- stens für eine Woche zum Voraus festzustellen. ES können deshalb vom Montags dem 2. Oktober dS. JS^ ab Mittagessen nur noch gegen Kriegslpeifekarten abgegeben werden, die für jeweils eine Kalenderwoche Gültigkeit haben und die spätestens am Samstag der vorangehenden Woche gelöst werden müssen. Vom 2. Oktober d«. IS. ab können Essen zegen die bisherigen Marken nicht mehr abgegeben werden. ?ic Kriegsspeisungskarten können jeweils vom Donnerstag Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Gattin, unsere herzensgute Mutter, Großmutter, Schwester und Schwiegermutter M Luise Waldhauer im Alter von 56 Jahren schnell und unerwartet in ein besseres Jenseits abzurufen. B32432 ' Die tieftrauernden Hinterbliebenen; Christian Waldbauer. Familie Emil Selth. Familie Ferdinand Lotsch. Karlsruhe, 22. September 1916. Die Beerdigung findet Samstag, den 23. Sept., nachmittags ö Uhr, von der Friedhofkapelle aus statt. Trauerhaus: Schwanenstraßc 26, 2. Stock. AM! ich Schubw Pakfori Schubwaren in vorziiyl. Qualität Paßformen bekannt einwandfreil 10230 Herren-Stiesel u. Halbschuhe Damen- Kinder- „ Sandalen. Reformhaus Neubert, Saissrstr. 122 f» U Kommen Sie bitte ohne Iianfscwang zu dem Wiener Peizwaren-Verkauf. Einzelverkauf schöner moderner Pelzo und Muffe. Spezialität: Alaska-Füchse Garnitur Muff und Pelz schon von 70 Mark an. Patul Weiss Mar XaiseritraSe 172 eine Trappe hoch, im Hause von Radfahr-Mappes. Neuester Katalog gerne 2U Diensten. B8S484 eine allgemeine Lebensmittelmarke. Dei Abnahme von 1 bis 3 Liter Essen täglich sind 25 Pfg., und bei 4 und mehr Liter 20 Pfg. für das Liter Essen bei Lösung der Karte im Borau» Sit zahlen. Ein Rückersatz für bezahltes, aber nicht geholtes Essen findet nur statt, wenn triftige HinderungSgrunse nach» gewiesen werden. Es- - - Mühl der L | ... , lBaumeister-Strake) der Lidell-Schule iMarkgrafen-Strabe) und in der Karl Wilhelm-Schule sKarl Wilhelm-Strahe). Ren eröffnet werden Montag, den L. Oktober dS. Js. Essen- auSaabestellen in der Wirtschaft „zu den drei Linden" In Muhlburg, in der Wirtschaft zum Württemberg« H»f, Ecke Goethe- und Nhlandstraßc und in der Tulla-Echule (Tulla- -- - ' — - für di«. karten . nähme EonntagS löst werden. »wischen II täglich r Hl Uhr mittag? ge- ^ Die KriegSspeisnngikarten werden jeweils für die AuS. gabestelle, an der sie gelöst sind. au«a«fteM uni> haben nur sur diese Gültigkeit. 10L83 Karlsruhe, den 21. September 1918. Der St Stadtrat. Bekanntmachung 1. Nach der dem Kommunalderband zugewiesenen Menge iM b-rechilet sich die Kopfmenge an fleisch und Wurst ur dj« Woche vom LZ. bis SS. September auf zusammen ÄL5 MraMm in der Woche. Mehr als 225 Gramm auf den Kopf an Fleisch und Wurst zusammen darf an keine Haushaltung abgegeben werden; dabei ,st für Kinder unter 4 Jahren kein Kovfteil. für Kinder von 4—10 Jahren e,n halber Kopfteil berechnet. 2. Die Saushaltungen, die in der besondere« Kunden- Mte der Wurstlereien eingetragen sind, dürfen bei diesen Wurstlereien SV Gramm Wurst (einschließlich Wurstwaren, gesalzenes und geräuchertes Schweinefleisch, Schinken und Speck) in der Woche auf den vollzähligen Kopf beziehen, können aber be, dem Metzger, bei dem sie für den Bezug von fleisch eingetragen sind, nur 175 Gramm (statt 225 Gramm) Fleisch auf den Kopf in der Woche beziehen. 8. Wegen außerordentlicher Verminderung der Schweine« zufuhr kann Fett nur in ganz beschränkter Menge zur Verteilung gelangen. Die Metzger haben dieselbe unter ihrer Kundschaft ate,chmähig vorzunehmen. 4.. Zur Vermeidung eines iibermästiizen Andranges ist e» dringend erforderlich, ^datz sich die Käufer genau an die .. ..... PL,. . von den Metzgern durch Aushang am Ladenfenster bekannt- gegebenen Verkaufszeiten halten. Karlsruhe, den 22. September 1916. 10232 Städtische Schlacht» und Viehhofdirektion s u o (8 Simtnn».) bo» Strlingen nach « r«dnr<; i. Ende M. MtS. Anged. mit Preisang. unt. B8243S an die „Bad. Presse" erb. ChaLsewngue. a; B«m>R.»j»ht«r.Schlltzenstr.ÜS. Eine große Partie ZrWeu.A»ierikli>!er- IsllecdrNö-Desen werden billigst unterGarantie abgegeben. 9574.4.2 Errssi Marx, Herd-, Cfe«- und Haus- haltungSgeschäft. Luisen stt. SS. Teleph.SUSS. Arnerikaniiche Buchführung 2.1 sowie 10168 alle kaufm. Unterrichtsfächer und Sprachen lernt man rasch und gründlich bei mäßigem Honorar in der Mclsfdiu!e„Mus»" Telephon 2018. Karlsir. 18. ÖS ÄlMrniacheim gutempf. f. n. einige Kunden in und außer dem Hause. 2.1 Kiilil, »iiiiierstr. 71, HI., lks. aseu. Reh- und sonstige fi Seile, Ä. S kauft zu höchst. TaaeS- preisen. SSW» .V. Kleinhtrßcr, Säiwnneusir. 11. — Tel. 335. Mantel für ISiähr., großen jg. 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