MM KgW 1 mal Avenv-Arrsgave. Verwlleksle Mmg Mens. K»pedUio«: tirkel» und Lammftrah«-?ck» ach st Kaiserstr. u. Marktplatz, ^rief« od.Tel«gr.»Adr«sse laut« m,cht auf Namen, sondevnc .vadische Prelle" Karlsruh» vezugsprei» inUarlkruh« Im Berlage abgeholt 67 Pfg. Unb in den Zweigexpeditionen abgeholt 7« 'Lsg. monatlich. Frei in» Haut geliefert: uierteliädrlicd Mk. S.40, AuSwarts« bei Abholung an Lastschalter Mk. 2.—.. Durch den Briefträaer täglich Ämal WS HauSgebr.M t.L.7S. Lseitige Nummer« S Pkg. Gröber« N ummer« 10 Pf«. Anzeige«: D»e Kolonelzeile 2» Pfa„ die Reklamezeile 7t» Pfg.. Rekla- wen an 1. Stellet Mt.P.Zeil« Bei Wieeerhoiungeu toriffeftet Rab«tt» de? be» Nichtemhalwug de» Ziele«, er,chtliche« Betretlmugen uud bei S> furfrT» . rr Ätrtfi tritt General-Anzeiger der Residenzstadt Karlsruhe und des Grotzherzogtum« Laden. JOBST Unabhängige nnd am meisten gelesene Tageszeitung in Karlsruhe. 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Karlsruhe, Freitag den 25. Februar 1916» Telefon: Redaktion Nr, 309. SÄ. Jahrgang. vom Krieg. i $otn westlichen MMllWillh. Weiteres siegreiches Vordringen der Deutschen bei Verdun. Insgesamt bishertvvV^Gefangene W.T.B. Große» Hauptquartier, 25. Febr. Amtl. Auf dem »echten Maasufer wurden auch gestern die schon berichteten Erfolge nach verschiedenen Richtungen ausgewertet. Die befestigten Dörfer und Höfe Th amp- Neuville an der Maas, Kotelettes, Marmont, Beaumont. Chambrette» und Ornes wurden ge. Rommen, außerdem sämtliche feindliche« Stel. l u n g e n bis an den Louoenont,Rücken gestürmt. Wieder waren die blutige« Verluste de« Fein« des außerordentlich schwer, die unserigen bliebe« erträglich. Sit Zahl fler Sei««»« iH m mehr «ls 7000 ni wer loooo gelfiegen. lieber die Beute an Material lasse« sich «och k e i« e Angabe« machen. Oberste $emst«ita«g Di« deutsche Offenfiv-Bewegnng in der Maasgegend, nördlich von Berdun, gestaltet sich zu einer Kette großer, wichtiger Erfolge, die in ihrer Endwirkung noch garnicht abzusehen sind. Die Eefangenenzahl von mehr als 1V 000 Franzosen spricht beredt von den schweren, in ihrem Umfang noch unbekannten Gesamtverlusten des Feindes an Toten und Verwundeten. Auch auf unserer Seite hat es nicht wenig tapfere Leben ge- kostet, aber der Heeresbericht kann doch schon darauf hinweisen, daß sie im Verhältnis zu den Verlusten des Feindes erträglich sind. Und die deutschen Helden, die ihr Blut hingaben für das Vaterland, sie halfen ihm damit eine Reihe der bedeutsamsten Siege erringen, deren Echo in allen deutschen Landen freudig wiedertönt, den Mut und die Begeisterung hebt und die Welt erkennen läßt, wie das deutsche Heer, von dessen Erschöpfung unsere Gegner schon gefaselt, «stark und bunwiderstehlich in keinem Vorwärtsdrängen aus seinen Schützengräben hervor- brach. — kühn und kraftvoll wie je zuvor. Die Franzosen selbst, wenn sie auch ihre Verluste an Toten, Verwundeten und befangenen verschweigen, wagen es doch nicht, den Sieg der Deutschen in diesen Kampftagen bei Verdun in Frage zu stellen. Ihren Trost suchen sie darin, in ihren amtlichen Berichten mit- zuteilen, daß die französische Front selbst nicht durchbrochen worden sei. Aber sie müssen doch einen allgemeinen Rückzug den in Gefahr geratenen französischen Frontteilen zugeben. Besser als alles andere dient dieser neue Erfolg der beut- !chen Waffen im Westen als Antwort auf all die groß- sprecherischen Tiraden. in denen sich gerade in diesen Tagen die Ehrenden Staatsmänner der Gegner über die schließliche Be- liegung eines erschöpften Deutschland gefielen, nnd besser als alles andere wird diese Antwort auch in den neutralen Län- fcetit, in denen so eifrig gegen uns gearbeitet wird, verstanden «erden. In dankbarer Freude grüßen wir unsere siegr- 'cd Helden, in dankbarer Wehmut ehren wir das Angedenken u - , die mit ihrem Leben diesen Sieg bezahlten, aus dem für ans, hoffen wir. noch weitere stolze Früchte "trieften werden. Französischer Ber W.T.B, Pari», LS- Febr. Amtlicher Bericht von gestern nachmit» / '°8: Im Artoi» Handgranatenkamps östlich von Souchez. Zn der Gegend nördlich von Verdun dauerte der Kampf *" t derselben Heftigkeit während der ganzen Nacht vom rechten Maas- bis südlich von Ornes an. infolge der Heftigkeit der feindliche« ^e'chiehung unserer vorgeschobr tr» Stellung von Brabllnt-sur-Meuse räumte« unser« Trupp«-> das Dorf, von der Dunkelheit ^günstigt und durch das Seiten;euer von unseren Stellungen aus dem nnkn Maasuser unterstützt. Ein auf Samogneux gerichteter Angriff ®utfce abgeschlagen. Ein anderer, durch mindestens eine Brigade un- tonommener. gegen den Wald von C au res gerichteter Angriff nahm «inen Teil di«s«» Wald«« wieder ab, dessen südlicher Zipfel von uns gegenwärtig gzhalten wird. Sämtliche auf Beaumont gerichteten Angriffe waren nicht imstande, uns aus diesem Orte zu ver- treiben, vor dem unsere Stellungen liegen. Oestlich dieses Abschnittes beherrschen wir jenseits Ornes die südlich Herbebois gelegenen Lauf- Kräb:n. Die zur Vermeidung ««nötiger Verlufte vorge- schriebenen Rllckzugsbewezungen wurd:n in ausgezeichneter Ordnung durchgeführt, ohne daß der Feind, der nur unter betröcht- »ichen Schwierigkeiten und Ni Austen vordringt, unser» Front an irgend einem Punkte zu durchbiß. mnnochte. Andauernde Beschießung in Abschnitt Orne»«Fromez?,. Zn Lothringen saßt« der Feind in einem unserer vorgeschobenen Posten im Cheminetwald Fuß. aus dem wir ihn sofort verjagten. Einige Patrouillenzusammenstöhe östlich von Reillo«. Im Lause der gestrigen Nacht warf eines unserer Beschießung«- geschwader 45 Geschosse, darunter mehrere starkn Kaliber«, auf die Bahnanlagen von Metz-Sadlon und auf die Gaswerk« dieser Gegend, wo wir sofort «inen großen Brand beobachteten. Abend»: Auf die feindlichen Werke westlich von Maifon» d« Champagne und südlich von Ste. Marie -K-Pq richteten wir ein wohl- gezieltes Feuer. Zn den Argon»«« ZerstSrnngsfever auf die deutschen Schanzwerk« von Fill« Morte. Zn der Gegend nördlich von B « rd « « .fuhr der Feind fort, unsere Front von der Maas bis südlich Fromezeq in der gleichen Heftigkeit zu beschieße«. Zwischen Malancourt und dem linke» Uf«r der Maa» nahm die Tätigkeit der Artillerie etwas ab, In dieser Gehend kam es nvch zu keinem InfanteriegÄsecht. Zwischen dem rech- t«n Ufer der Mao» und Orn«» legte der Feind die gleich« Erbittern«» an den Tag wie gestern und vervielfältige seine erbitterten Angriffe. Er lieh Haufen von Leichen auf dem Gelände zurück, ohne daß es ihm gelang, unisere Front zu durchbrechen. A« den zwei Flilgel« nahm«« wir unser« Linien «iners ei«» hinter Sa- mogn««x, a«derers«it» südlich Or««» zurück. Unsere Artilleri« erwiderte ohne Unterlaß der Artillerie de« Feinde», In Lothringen wiesen wir «ine feindliche Erkundungsableilung. die sich einem der kleinen Posten nördlich van Saint Marti» zu nähern sucht«, zurück, und verfolgten sie, Di« Wirkung i« Frankreich. T.U. Genf, 25. Febr. (Privattel.) Eine in Pari» von Briands Pressebüro ausgegebene Beschwichtigungsnote gipfelt in der Versichern«]), Paris bewahre eine bewunderungswürdige Ruhe und ein unerschütterliches vertraue«. Die Kammer« radikale« wollen angesichts der Ereignisse einige Tage mit der Erneuerung der gegen Briand und Eallieni gerichteten An- griffe warte«. Die Radikale« machen für die Berduner Schlappe die Veränderung im dortige« Kommando verantwort- lich; hätte man General Sarrail dort gelassen, dann wäre dieser hochwichtige Abschnitt, wo jetzt gekämpft wird, entsprechend ver. stärkt worden. Frankreich trage jetzt die Folge« der frag- würdige« Salonikier Expedition. --- Genf, LS. Febr. Die freimütigste unter den der Lag« vor Verdun gewidmeten Pariser Fachtritikeu ist die des Oberstleutnant» Rousset im »Petit Parifien". Er gibt dem Wunsch Ausdruck, daß man der Bevölkerung die Hauptsache nicht oerschweige« möge und sagt, daß e» sich hier um eine umfangreiche, bedeutend« Schlacht handle. Die von den Deutschen bisher erzielten Erfolge dürften aber nicht im Erstaunen versetzen. Die erste Verteidigung«- linie sei gegenüber einem Angriff, der seine Offensive durch gewal- tige Artillerie vorbereiten könne, «ie widerstandsfähig. (Früher las mans auch anders!) Einige leichte« Schlappe« dürften keine« A«- laß zur Beunruhigung geben. Im „Radical" fragt Oberstleutnant Pris, od die hintereinander- liegenden französischen Gröben stark genug sei»«, um einem zweite« An- stürm der Deutschen standzuhalten, nachdem die erste feindliche Woge die vorderste Linie der Verteidigung überschwemmt Hab:. Er fordert die schleunigst« Herstellung weiterer Feldbefestigungen. (Köln. Ztg.) 0. Mailand, 25. Febr. Die „Basl. Nachr." melden: Der „Jtalia" wird aus Paris über die neuen deutschen Offensiv- vorstöße im Westen gedrahtet, es handle sich noch nicht um Operationen großen Stils, aber die Angriffe seien wilder als zuvor. Eine neue interessante Kriegsphase habe begonnen. -- Zürich. 24. Febr. Der Pariser Korrespondent des „Corriere della Scra" meldet seinem Blatte, mit dem Angriff nördlich von Verdun hätten die Deutschen ihre Offensive dort angesetzt, wo die franz ösischen Militärkritiker sie am aller- wenigsten vermuteten. M. N. N.) Scharf« Kritik der französischen Maßnahmen bei Verdun. T.ll. Eenf, 24. Febr. Während gestern eine dem Kriegs- minister Galliern nahestehenden „Traps*-Note die Erwartung aussprach, General Humbert, der Befehlshaber der Berdun- Gegend, würde ohne besondere Inanspruchnahme der dem Schutz der äußeren Befestigungen Verduns dienenden Abteilungen die Arbeiten der nördlichen Vortruppen rasch beenden, zeigt heute die Stimme der Fachkritiker eine wesentlich verminderte Zu- verficht. Inhalt und Ton der vorliegenden Meldungen lassen erkennen, daß die über Rächt eingetretene Ausdehnung des Kampfgebietes auf 40 Kilometer den Humbertschen Voraus- sichten und Gegenmaßnahmen keineswegs entspricht. Man ge- winnt den Eindruck, daß Humbert zur Sicherung der sehr ge- sährlichen Strecke von Malancourt bis Etain auf Improvisa- tion angewiesen ist. (Lok.-Anz.) Italienische Berichterstattung. := Lugano, 25. Febr. Die „Agenzia Stefan!" kommt über den deutschen Erfolg am besten hinweg. Sie fälscht den deut- schen Bericht einfach in unerhörter Weise: Der ganze Satz über den Einbruch in die französische Stellung in einer Breite von 10 Kilometern und einer Tiefe von 3 Kilometern, die blutigen Verluste und die Eefangenenzahl von 3000 Mann ist einfach gestrichen. Dagegen verbreitet die Agentur eine Havasmeldung über eine angebliche Wiedereroberung der nach der Agenzia Etefani ja gar nicht verlorenen Stellung. (K. Z.) ve««r»htg»»g i« Lo«do«. T.U. Amsterdam, 2V, Febr. Aus London wird gemeldet: In dortigen maßgebenden Stellen herrscht große Beunruhigung über den deutschen Durchbrach der französische« Front bei Berdun. Aus dem englische« Hauptquartier sind «uhrer« hohe Offizier« «ach Pari» gereist. U> mit d«« Zentralmächte« aiiesvrachen, Don tW Vertretern waren 80 erschienen, die aber »ort den infolge der Ver- kehrsschwierigkeiteii, am Evs den, wäre seiner Meinung nach nicht von Dauer. Gr legte deshalb starken Nachdrvik auf das, was st eine „schreckliche Bestätigung" der Prophezeiung de? russischen Diplomaten Bloch von dem militärischen schachmatt nannte Sin entscheidend« Schlag sei nicht möglich. D«r Krieg eröffn« auch kein« Lös««g der europäische« Frage. Der Redner fuhr fort: „ Zhr wollt noch ein K»t«g»f«he, flitt zur ersten Million Verluste eine zweite Million und zur Rationalschuld noch «WO Millionen Pfund Sterling. Ahr hofft auf «inen feie® durch Erschöpfung. Wa» soll dann au» de« Alliiert«, werten?" Snowde« erinnerte ferner an di« Rede eim» französischen Abge- ordneten auf der Konferenz in Bristol, worin er von Frankreichs 800 000 Tote», 140t! 00g Verwundeten und 8oio 000 Gefangenen sprach, und sagte, es sei frevelhast, den Selbstbetrug zu ermutigen. 18 Monate hätten fich die Armeen gegenüber gelegen und nur einige Meter Boden seien ge« wonnen oder verloren warten. Solche Heer« seien unbesiegt und unbesiegbar. Wo könne man da die Hoffnung auf Frieden finden? Di: lächerliche Vorstellung von einer Verteilung der deutschen Flott« unter die Alliierte!?, von einer ZerstLckÄung Deutschlands der Veräußerung seiner Handelsflotte usw. sei reiner Unsinn. Eine bedingungslose Unterwerfung wäre die schlechteste Vorbereitung auf den Frieden. Wenn Deutschland zerschmettert wäre, würde auch der Zusammenhang de, Bündnisse« x>ezkn Deutschland zu Ende sein und dann wäre ein neuer großer Krieg nur eine Frage der Zeit. Di; „Times" schreiben über die Antwortrede von Asqulth: „Sie war kurz und entschieden. Asquith sprach ein« Biertelstunde. Am Schluß brach das Haus in einen so anhaltende« und laute« Beifall aus. wi« «r Im Parlament nur Sicherst selt «n vernommen wird." LadZschee Landtag. fO. öffentlich« Sitzung der Zweite« Kamme?. Karlsruh«, LS. Febr. Präsident R o h r h « r st eröffnete kurz nach 10 Uhr die Sitzung. Nach Anzeig« der neuen Eingänge erhielt vor Eintritt in die Tagesordnung das Wort Abg. Dr. Koch (natl.) zu einer kurz«« Anfrag» dahinlautcnd: „Sind der lLrotzh. Regierung die Bestrebungen b '.nn!, >ie von Weininteresienien der Mosel ausgehend sich feit etwa 2 Jahren gegen den § 3 des Weingesetzes nein Jahre 1909 richten und eine Crwei- terung der gesetzlichen zeitlichen und räumlichen Zuckerungsgreuze« erstreben? Eine in diesem Sinne erfolgende Aendernng des Wein- gesetzes würde zum Schaden des überwiegenden Teiles de« deutschen Weinbaues die unhaltbare« Zustände vor Erlaffung des W«tngesei?es vom 7. 4. 1909 wieder herbei Wven. Was gedenkt die Grotzh. Ne- gierung zum Schutz« des badisch«« Weinbau«» gegen diös« Bestre- bungen zu tun? Minister Dr. Frhr. v. B o d m a « führte in seiner Beantwortung u. a. ungefähr folgendes aus: Der Eroßh. Neylerung ist bekannt, daß die Wünsch« gewisser Weinbauerkreife auf eine Erweitsrnng der in j S vorgesehenen ZucksrunASmAg>l,ichkeiten gerichtet sind. Vi» jetzt haben diese Bestrebungen nur einen vorübergehende« Erfolg gehabt, der in den durch die Kriegsjahre 1914 und 1915 begründeien Verhältnissen zu suchen ist. Die badisch« Regierung hatte dagegen ihre Bedenken geäußert, diese aber schlishlich zurückgestellt, nachdem von zuständiger Steile die ausdrückliche Erklärung dahin abgegeben wor- den war, dah eine dauernd« Aendervng des Weitigefetzes nicht Seab- sichtigt sti. Die Großh. Regierung hält im übrigen an den Vor- schriften des K 8 des Weingesetzes fest Sodann wurde in die Tagesordnung eingetreten. Abg. Witte- mann (Ztr.) erstattet« nsmens der PettttonskomMission Bericht der Nachweisunzen über die Erledigung der dem Sroßh. Staatsministerium während des Landtags 1913/14 von der Zweiten Kammer Überwiesenen Petitionen. Insgesamt lagen der Kammer damals 204 Petitionen vor, von denen 64 der Regierung empfehlend, ISb zur Kenntnisnahme, 5 teils empfehlend. teils zur Kenntnisnahme überwiesen wurden. Der Berichterstatter hatte dies« Nachweisungen in einer Druckschrift niödcrgelegt, mit der nach kurzen Bemerkungen der Abgg. Witteman« (Ztr.) und Reb» mann (Natl.) das Haus einverstanden war. Es folgte Sie Beratung einer Reihe neuer Petitionen, die antrags- gemäß« Etledlgnng fanden. (Wir werden auf diese Petitionen morgen nöch SAsstihrlich zurückkommen. D. RSS.) Seite de 5 (F. V ) erstattete namens der Kommission für Geschäftsordnung, Archisariat uns Rechnungen der Zweiten Kammer Bricht. Der Berichterstatter bestätigte die gute Ordnung in der Rech- nung Und sprach namens dir Kamm«! Sem Archivar Vürodirsktsr Roth und dem übrigen Personal den Dank für di« zuverlässige und entgegen- kommende Arbeitsleistung au». Dem Antrag, di« Rechnung für unbeanstandet zu erklären, wurde zugestimmt. Nach einer kurzen Bemerkung des Abg. R « b m a n « (Natl.) schließt sich Präsident Rohrhurst namens d:s Präsidiums und des Kammer- vorstände» der de« Archivar Roth ausgesprochenen Anerkennung an. Nach einer kurze«- PSus« teilte dek Präsident Mit. daß folgende acht Mitzlie»«« bestimmt worden sind, vor »er morgigen fzierlichen i?chlutz- sitzu«g den Grosche-zog zu empfangen und zwar die ÄSgg. Wittemann (Ztr.), Dusfner (Ztr.), v. EleichenstM (Ztr.). Müller-Weinhsim (Natl.), Rohrhurst (Natt.), Geig (Sozd.). Kolb (Sozd.), Benedey (F. B.) und Ranschbach (R. 25.}. Bei der Wahl »es Ständisch«« Ausschusses wurden di? bisherigen Mitglieder wiedsrbestiMmt und zwar die Äb^g. Kopf (Ztr.). Äeuhaus (Ztr.), Dt. Zehnter (Ztr.), Kolb (Sozd.), Reb- mann (Natl.) «nd Rsbrhurst (Natl.). In den parlamentarischen Beirat fite Eniiihrungsfrage« wurden folgend« fünf Mitglieder Die Abgg. Weißhaupi (Ztr.). Schön (Nett!.), Stockinger (SoK.1. Massa ( F. B.) und Hsttle (R. B.)! zu Stellvsktkekttn kdllrden bestimmt die Ab?,-,. Kr. Zehnt?? (Ztr.), KSlblin (Natl.). Kolb (Äozd.) nno Ranschbach (R. B.). SodanN sprach Mg- Dt. Zehnter Namen, de« Hause« dem Präsi- denken für seine GsschKskSsLhtunn den Donk aus und fährt« dad«! u. o. folgende« aus: „Wir stehen am Schlnh einer lazung von gros,er Mich» tigttit. Di?sl unser« Verhandlungen einen so schönen, harmonischen Verlauf genommen haben, verdanken wir der gewandten Geschäfislei- wng unseres Präsidenten. Er hat mit großem Gifer und un^weisel- hafter Unparteiischkeit dh Geschäfte »Sfübkt. sü dast ich wohl im Nsmen des ganzen Hauses ihm für fsine ersprseftlich? Tätigkeit den Dank aus- sprechen darf. (Zustimmung auf allen Seiten de« Haiise«.) Präsident Nohthurst dankte sur die ihm gewollten Worte de? An?rkenmttrg. So leicht wie in diestr Tagnnfl dem Prästdenten die (Geschäftsführung geworden sei, so leicht mag wohl noch niemals einem Präsidenten die Arbeit ge«es?n sein und doch war sie, so füflih Präsident Nljhrhurst im folgend«» auo. schwerer als ssnst im Hinblick auf die (SesÜVe »nd Gedxnlen. die unsere Herfen beseelen und die hinausgehe« an di? Front zu denen draußen, die ss groheS leisten. Bedeutend ist die'i Toftung gewzsen, «eil die Arbeit durchzogen war von dem Keiste des SichverstelMs und Ber- traUens und von dem Wetteifer, nicht das zu tun." was der Partei oder einer Schicht unseres Bolkss lohnt, sondern in Rat und Tat in den Dingen Mitzuhelssn, die augenblicklich unserem Boll und unserejN Bete?' kande obliegen. Unsere innigsten und herzlichste« WÜttsche begleiten diejenigen unserer Kollogen, di» hitmns?i«hen ins Feld. Mögt ein gütiges Ge- schick sie vor aller Not und Gefahr bewahren uiÄ möa« es ihnen verg?nnt sein recht bald zurückzukehren mit dem Lorbeer des Siegers in die Ksiwät. Nehmen Sie, die Sie hinausziehen im Gewand des Kriegers auch L."n -uns allen mit dem wärmsten und heißesten Aus« druck innigsten Dankes und der ungeteilten Anerkennung föt alle unsere badischen Söhn« die draußen im Felde steh«« und die in den letzten Monaten so tapfer gekämpft und so schwere» erduldet haben. Und wir, die wir zurückeilen in di« Heimat und zum mir sind erfüllt von dem festen Willen auf dem Platz, auf kr. r t gefttüli sind, mit allen unseren Kräften unserem Volk in der Heimat zu dienen. Schwere Wochen und bange Monate liegen hinter un», schwer» Tage liegen vielleicht noch vor uns und wir wissen nicht, welche Last wir noch tragen müssen. Noch leuchten kein« Friedensstern« über der blutgetränkten Erde. Aber was auch die kommenden Tage uns bringen mögen, was auch unsere Feinde reden und beschließen mögen, nichts soll uns erschüttern in dem festen Vertrauen auf die ©roch tigkeit des Kampfes und auf die Kraft unseres Volkes. Was auck kommen mag, wir wollen durchhalten und den kommende« Tagen entgegengehen durch Not und Entbehrung, durch Leid und Kampf, durch Sorge und schwere Tage der Zukunft entgegen, die uns zu dem Ziel führen soll, daß unser deutsches Volk wieder den Frieden er- ringt. Wolle Gott, der unsere feste Burg und unser gut» Weh, und Waffen in Vergangenheit und Gegenwatt ist, dah der Tag des sieg- reichen Friedens komme und dsf? die Sterne dt« Friedens bald «ruf» gehen über unserm Vaterland. (Zustimmung und Betsall Im ganzen Hause.) Dam it war die Sitzun g um 1 Uhr zu End«. Kadifche Chronik. © Weinheim. 24. Febr. Zwecks Trnppenverabschiedmrg traf heut« vormittag H9 Uhr der Srohherzog hier «in und begab sich in Begleitung seines Adjutanten, sowie des Oberamtmanns Dr. Hart- mann und des stellv. Bürgermeisters Vogler zum „Pfälzer Hof, vor welchem dt« Truppen aufgestellt waren. Der Eroßherzog hielt «in« Ansprache an die Truppen und brachte ein dreifaches Hurra auf de« Kaiser aus. Der Bataillonkommandeur antwortete in seinen Dankesworten mit einem dreifachen Hurra auf den Gr oscherzog. Dieser reiste kurz nach 10 Uhr wieder ab. <= Bühl, 24 .Febr. In Bühl waren die Preis« auf de«, Schwein«» markt sehr hoch. Der niederste Preis für Ferkel betrug 80 3KL, der mittlere 115 Mk. und der höchste ISO Mk. für da« Paar. Kippenhsimweilsr o. Lahr, 24. Febr. Zmet Landwirte. Lorenz Hertenstein und August Schmidt, wollten hier einen Nusbaum aus der Erde graben. Bei diesen Arbeiten fiel der Baum plötzlich um und begrub Hertenstein unter sich. Die Ver- letzungen, die der verunglückte, der in den dreißiger Jahren steht und Vater von fünf Kindern ist, öei dem Unfall erlitten hatte, waren so schwer, dah er nachmittags gegen 4 Uhr starb. e Heiligenzell (Amt Lahr), 24. Febr. Die bisher zwischen Frit» seuhti« und hier verkehrende fahrend« LandbrisftrLgerpost (Kariol- post) wird ab 26. Februar in eine Bötenpost umgewandelt. w. Freiöurg Bt., 25. Febr. Wie ifilr von zuständiger Seite hören, hat der hiesige Lsihhaus?assierer Wittemann die Kasse durch Detuittsinungtn an Bargeld und durch wiederholt« Verpfättduitg von Wertgegenständm um den Betrag von llKö Mk. geschädigt. Die seit der Verhaftung des Kassiers am 17. ds. Mts. vorgenommene Prtlflltw der Kaffe, Bücher und des PfänderSestandes ergab leinen Anwalt dafür, daß die Ver» untrsuungen sich auch auf frühere Iahte erstrecken und daß die genannte Summe sich daher noch erhöhen könnte. Di« bei der Anstalt eingesetzten Pfänder sind ohne Ausnahme vorhanden. Zur teilweisen Deckung der Verfehlungen dient die in Höhe von 2000 Mk. gestellte Dienstkaution des Kassiers. A Furtwangen, 25. Febr. Das Kloße SawinenunglSck im Höh- lönigszebiet erinnert an «in ähnliches Unglück, das sich im Jahr« 1844 in unserer Nachbargemeinde Neukirch ereignete und zwar fast in der« selben Zeit, nämlich am 24. Februar. Der Verfasser der Zeitgeschichte von Furtwangen und Umgebung, Romulus Kreuzer, schrieb hierüber: Nachts 11 Uhr brach, nachdem es den ganzen Tag zuvor in die großen Schneemassen hzftig reg nett, eine Lawine los und stürzt» auf das am Fuße einer steilen Bergwand gelegene Bauernhaus des Martin Tritschler im Wangerstal (sog. Königtnhof), zertrümmerte dasselbe und begrub die ganze, au» nicht weniger als 24 Personen bestehende Hausbewohner« schäst unter dem Schtiee. von welchem auf wunderbar« W^ise 7 gerettet wurden, die übrigen 1? jedoch unter deft Trüntmvrn des Hausts ihre» Tod fanden. Waldshut, 25. Febr. Ein schwerer Verbrecher stand in der Per» son des aus Engen stammenden Monteurs Edwin Rath vor de« hiesigen Strafkammer. Wegen einer Reihe von Diebstählen «urd« «r unter Einrechnung »inst schon tm Oktober o. I. vom Landgericht Waldshnt erkannten Zuchkhausstrsf» zu 7 Jahre« Zuchthaus und 10 Iahren Ehr« vetlust »erutteilt, — Ebenfalls mit Zuchthaus bosttaft wurde der Dienst- katcht Kaspar Albiez von Wilfing«tt, «in schon mehrfach vorbestrafte« Gewohnheitsdieb. Er erhielt Segen schweren Diebstahie im toieMf holten Rückfall 2 J^te 7 Monat« Zuchthaus. Spielplan des Grotzh. Hoftheaters Karlsruhe. (Angegeben ist der PreiS für Sperrsitz I. Abteilung.^ a) In Karlsruh«: Samstag. 26. Februar. A. 46. Neu einstudiert? «Dt« versank««» Elscke". deutsches Märchendrama in 5 Akten von <öerhart Haupt« mann 7 vis nach 10 Uhr. (4 M.) Sonntag. 27. Februar. Nachmittags Hä Uhr: XVIII. Sonder* Vorstellung. Ermäßigte Preise. „Ein tolier Einfall", Schwank i» l Akten von L-u f s. %4 Uhr. (2 J£.) Zu dieser Vorstellung uxrden an der Porvertausestcllv de» HofthSaiers keine Borverkaufsgebüh- reN erhoben. — Abends 6 Uhr: T. 42. „Cenesius-, iN 8 Akten, Dichtung und Musik von Fe!i; Weiiigaktner. 6—VilO Uhl (4.50 Montag, 28. Februar. C. 48. «Herrschaftlicher Diener gesucht-. Schwank in 3 Akten von Barg und Taufftei«. XS bis gegen y,id Uhr. (4 A.) Dienstag, 59. Febr. B. 44. Dritter historischer L »stsxielcb «n». Koetheabend: „Das Zahrmarktss^t ,» PlnttWisaieiWr .t, „Die Saun» d«s Verliebten-, ^Scherz. List unv Rache-. 7-4511 Uhr. (4 M.) Donnerstag. 2. März. SS. 45. Unter der ikustkalischen Leitung vo« Felix Woingartner: „Figaro» Hochzeit-, komisch« Oper in 4 AltiN Mozart. 7 bis Vi 11 Uhr. (4.50 M.) Freitag, 3. März. A. 45. „Der WasfenschmieV. komische Oper i« z Akten von Vorging. M^lv Uhr. (4.50 °«.) Snmstag 4. März. (£. 44. Fünfter historischer L«stspi«labend. Neu einstudiert: „Dii Wirr«irt", eine Posse in S Akten von August so» K v H t o U t ' hS~'MÖ Uhr. (4 ,« ) Sonntag. 6. fStärj. SO. Sandervorst. «Di« Fledermaus-, Operette in g Akten von Johann Strauß. %10 Uhr. (4.50 -^.) Möntag. 0. Mätz. A. 47. Erster hi?tons»tt Lustspir!aS«nd. -~ tf Bauer im p?«*ete>!«r U , ,,DiS ehrlich B>t«in ntit ihren drtt sermöint«» ZZiebstcn«, „Die ^elievie D»r«r«se-, „Di« ehrliche Frau Schlampampe. 7—-Vi 11 Uhr. (4 JL) Dienstag. 7. März. B. 46. „Da« Mustkantenmiidel-, Operett« « 3 Akten von Jarno. ¥S bis gegen "Ali Uhr. b) im Städtischen Konzekthaus: Mittwoch, 1. März. S!nsvniekoN!>ert des Ho'sechesters. Kastdirigem Fsliz v. Weingarttter. Solistin Lucitle v. Weingartner. YJi dt» nach 10 Uhr. e) in Baden-Baden: ^ Freitag. 3. März. 21. Mietvoch. Neueinftudiert: „©« Wirrwart-, eine Posse in 5 Akten son Kotze bue. Meitervericht des Zentralbur. f. Meteorologie «. Hydragraphi«. Boraussichtl'ch<> Witterung am 26. ^bruar: Schneefälle, Frosttvetter. J - Nr. 93, Avenbvratt. ffwttefc de« K. FctNl« litt. Savifche Presse. feile fc Aus der Uestdenz. Karlsruh», SS. Februar. + Da» Eiserne Ä«nj erhielten: Eerichtsassessor Artur Heiz!«, Keld-Zntend.-Assessor bei der 0. «rmee, von Karlsruhe, und Unter- offizier Wilh. Ra». Landw^Inf^Regt. 40. «erwaltungsafststent von Karlsruhs. — Die bad. Verdienstmedaille erhielten: ZZizewachtmeister Bruno Schultz von Karlsruhe, 1. Bad. Leibdragoner-Regiment Nr. 20, und Unteroffizier Oskar Knühl von Oos. v Sine Zählung der BeoSUerung unserer Stadt zum Zwecke der Kontrolle des Brot- und Mehrverbrauch«» findet in den Tagen vom 28. Februar bis 2. Mär, statt. Di« Erhebung erstreckt sich nur auf ..Prwathaushaltmigen«. da die Zahl der in Gast- und Schankwirt- schaffen, Kantinen. Speisehäusern. Kostgedereien, Penstonat-n, Kran, keni, Pflege- und Erziehungsanstalten, „Heimen" aller Art usw. lebenden Personen auf andere Weise bereits ermittelt wird. Es kommen somit mir solche Haushaltungen in Frag«, die bisher ihr« Brot» und Mehlscheinheft« durch einen Väcksr schielten. Di« Cr» Hebung Wird mit Hilfe der Bücker durchgeführt werden. In den Briefumschlägen, in denen vi» ab 28. gechruar geltenden Brot» und Mehlscheinhefte versandt werden, befindet sich je ein Erhebungsbogen. W* nach einer Reihe von Sonderbeftimmungen, die im Anzeigenteil dieser Nummer und auch auf den Echebungsbogen abgedruckt sind, ausgefüllt werden müssen. Die Hausbesitzer od«, deren Vertreter find verpflichtet, di« auf den Crhebungsboxen gemachten Angaben nachzuprüfen urtb durch Unterschrift zu bestätig««. »f. 3# der Schlitzengesellschaft Karlsruh, hielt am Mittwoch abend Herr Architekt Leutnant d. 9t Gottfried Zinser jr. einen hochinteressan» den Vortrag über seine Kriegserlebnisse. Mitglieder und Eäste waren hierzu in so stattlicher Zahl erschienen, daß sie kaum all« Platz finden konnten. Herr Wagner begrüßte die Erschienenen und sprach seine Freud« darüber aus. datz sich Herr Zinser bereit habe finden lass«n, den Mitgliedern über seine Erlebnisse, die ihm da« Eiserne Kreuz t und 1. Klasse eintrugen, zu «rzShl-n. Dann «griff Herr Zinser selbst da« Wort und führte die Anwesenden in nahezu zweistündigen lebendigen Ausführung«» über die Schlachtfelder des Westen«. Be» Sinnend mit den Kämpfen bei Mülhausen, in denen unsere Badener dt« Feuertaufe «chielten, schilderte der Redner dann späterhin beson- ders ausführlich die Schlachten bei Bpern, die bekanntlich mit zu den schwierigsten des ganzen bisherigen Kriegsverlaufes zählen. Bei der vorzüglichen Rednergabe des Vortragenden sah man das Gelände plastisch vor Augen, machte die mühseligen Schanz« und Grabenarbei- ten mit und durchlebte im Geist« spannungsvoll all di« Stürme und Kampsesphasen, die unsere heldenhaften Truppen mit erstaunlicher Kraft und sieghafter Begeisterung aus Flanderns blutgedüngtem Boden vollbrachten. Auch der trefflichen Fürsorge und der praktischen, von einem bis aufs kleinste pünktlich funktionierenden Organismus zeugenden Einrichtungen der Heeresverwaltung gedachte der Redner in hoch anerkennenden Worten. Sein« lebendige. packende Art des Erzählens schlug die Zuhörer völlig in Bann. Bei den Kämpfen am 2. Mai 1915 schwer verwundet, wurde Herr Zinser zunächst im Lazarett in Pflege genommen, von wo er dann im Juni in seine Heimat zu- rückkehrin konnte. — Der Vortragende fand für seine interessanten Ausführungen lebhaften Beifall. Herr F«rd. Haag gab dem Dank der Anwesend«» in einer kurzen Ansprache noch besonderen Ausdruck und überreichte dem Redner sinnig den wohlverdienten Lorbeer. An den Vortrag schloß stch noch ein länger andauernde» gemütliches Beisam- m«nsein. --- Es sei bei dieser Gelegenheit erwähnt, daß die Schützen» gesellschast Karlsruhe, deren Mitglieder auf allen Kampfgebieten vertreten find, zurzeit 133 Mann im Waffendienst hat; 6 davon fanden bereits in treuer Pflichterfüllung den Heldentod. 1t wurden ver- mundet. 19 Mitglieder wurden zu Offizieren befördert und 82 ehrende Auszeichnungen wurden den «ackeren Kämpfern bisher zuteil, gewiß der beste Beweis für den Heldenmut unserer Schützen, deren sieghafte Ausdauer u. kriegerischer Mut auch aus vielen Feldberichten hervorgeht. $ „Der Katzensteg", nach den Motiven des Romans von Hermann Sudermann, wird Samstäg, Sonntag. Montag und Dienstag im Palast-Theater, Herrenstraße 11, gezeigt. Dieses herrliche Filmkunst- werk, eine Schicksalstragödi in 8 Akten, ist ein Bild der bewegten Riesenfläche des vorigen "'h Hunderts. Wir schauen darin eine Fülle herrlicher realistischer . - inszenen, erlesene schön« Landschaften, begeisternde Kriegsbilder, v Zug der deutschen Soldaten gegen Napoleons Heere in den V'-'.siungskriegen usw. Di« Regie von ^ax MaS. ferner die Rai'.??« der Hauptdarsteller, wie Ferdinand Bonn als Tischler Hackelberg. l)ito Lengöach als Baron von Boleslav, Käthe ftaai als Psarrerstochi?? und Leontine Kühnberg als Schloß- magd sichern schon von vorne herein vollen Erfolg. Die Direktion hat kein« Kosten gescheut, am dies« Tragödie im Film dem Publikum zu zeigen. Wegen des großen Andrangs in den Abend- stunden ist es empfehlenswert, möglichst die Vorstellungen nachmit- tags ein 5—7 Uhr und doft 7—8 Uhr zu besuchen. sx Feuerallarm rief heut« mittag 12 Uhr die Feuerwache nach der Geranienstraße, wö ein dem K, nftgSrtmreibesttz« Unchauer ge- höriger Schuppen au» unbekannten Ursachen in Brand ge r at e n war. D»r Inhalt unid der obere Teil des Schuppens wurde von dem Feu« zerstört, im übrigen aber konnte dem Brand Einhalt getan werden. Die Feuerwehr hatte nahezu eine Stund« an der Brand- NM zu tun. § Verhaftet wurden: «in« Näherin von hier, welche einem Herrn die Brieftasche mit llv Ji Inhalt entwendete, «in vom Amtsgericht Augsburg zur Erstehung einer Gefängnisstrafe ausgeschriebener Händler von Burgberg, sowie ein lediger Taglöhner von Burk, welcher vom Amtsgericht Bennfeld ebenfalls zum Vollzug einer Gefängnis- strafe verfolgt wird. Frauenarbeilsschule (Gewerbliche Unterrichtöanstalt) des Badischen Frauenvereins Abteilung l. 1. Ausbildung für häuslichen Bedarf. Am 26. Avril 191». vormittags 8 Uhr. beginnen sämtliche Kurs "eit, MafchinennSlien. Kleidermachen, Tchnittzeichnen, Wer' Bekanntmachung. tiif «itmumuujtii, wujutogiiujutu. »UJU sticke». Buntsticken, Knüpfarbeiten, Spitzenklilvyeln, Flicken und Kun stopfe». Putzmache«. Feinbügeln, Frisieren. Freihandzeichnen und Buch, fiihrung. An L Nachmittagen sind Ertrakurfe für Damen im Wäschenähen und Schneidern eingerichtet. Am Mittwoch nachmittag findet ein besonderer Kurl für schon nd Kammerjungfer« im Weißstatt. Anmeldungen für diesen en entgegengenommen. 2. Ausbildung für verschiedene Berufe. B»rbereit«ngSklasse zur Vorbildung von Handarbeitslehrerinnen Handarbeit»!ehrerinaen>Seminar zur Ausbildung von Handarbeit», lehrerinnen für städtische Volks-, höhere Mädchen», Frauenarbeit?» und - - gt' - hul« dung für Zimmermädchen fl Hahr) und Kammerfungfer« Fachausbildung.für ~~ Gewerbeschulen AufMt: M „ . (l>t Jahre), Fachausbildung für Weißnäherinnen und Kleidermacherin- neu in Liäbriger Unterrichtszeit und nachfolgender jähriger Lehrzeit in nur erstklassigen Geschäften, wofür die Schülerinnen von der Anstalt überwiesen werden. Die Ausbildung berechtigt zur Gesellen. Prüfung. Auswärtige Schülerinnen erhalten in der Anstalt volle Pe«si»n und besonderen Unterricht in Turnen. Gesang und Lebenskunde. Die Satzungen. die Gartenstraße 47 und 49 abgegeben werden geben ausführliche Auskunft. Anmeldungen werden täglich von der Vorsteherin, Fräulein osefine Mayer, Hauptlehrerin, in der Zeit von 5611—12 und men ! Uhr in der FrauenarbeitSschMe. Gartenstraße 47, entgegengenom, , ebenso schriftlich. Karl»ruh«,im Februar 1916. 2227 Der Borstand der Abteilung I 2227 .2.1 <>j«rienflrcfte 49. Stets zuverlässig altbewährtes Hausmittel bei .Husten und Heiserkeit sind di« seit 20 Jahren eingeführt«» •EAJBJUSTORPi Sie sollten immer In der Hausapotheke fein, um sie bei Erkältungen In de? Zamilie zur Hand zu haben. Wybert.Tabletten schüren sicher vor den oft ernsten Folgen ein«S Hustens oder Katarrhs. Schachtel mit 400 Tabletten In allen Apotheken und Drogerien Warnung vor Nachahmungen! - Verlangen Sie stets,Wybert«. WZ- färben« I Prima - chmierieife Pfd. Zaimioti«s'miers«ife Pfd. 45 Jj Zö bringerstr. 3 4. - totfern ist in den «»eisten Fällen heilbar. Ich übernebt!«? die Behandlung Erwachsener u. solcher Kinder, in denen bereits der eigene Wille zurMitarbeit vorbanden ist. — Aussichtslose Fälle lehne ich *■"" Ist aber die Behandlung einmal Übernommen, d frfi rtltrh frtlAfil- $»!*• ab. iann Unabhängig t u,c Handlung von anderer Seit« stattgefunden hat. jeder Auskunft bin ich gern bereit. B11V0 Ä'l P P-sch-a «eiCülEBIlC. II. Wro^jh. bad. Hofschauwieler Sprechst.: 3—4. Lehrer s. Slimmpsleg« «. Sprechkunst. den wird in d« Zah» .Thlorodont» ischer, Karlitraße 74, Äu.. . — Han« Äei^ari, WZerderplatz 44' Tb. Walz. Kurvenstraße 17. 433J JnMüblburg:Ttrautz-Drogerie. Wl Lang. Kaiserilraße 69, Reimar», ©@©sao®©?>«ö®*©®«es>©®» 9 M «nd Ersatz für Motorenbetrieb Xierevt Chem. Fabr. F. Mrnzer, Karlsruh« i. V. a F#eeeee#«eee®«®o®ee»o Zigarren Jeder Posten von 30—60, wfort aretfbar. und laufende Lieferungen von erster Firma gegen sofortige 5tas !e zu kaufen gesucht. 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Die Erhebung wird mit Hilfe der Bäcker durchgeführt werden. In den Briefumschlägen^ in denen die ab LS. Februar geltenden Brot. befindet sich je ein Erhebung»' de» ErhebungSbogens abge- „ n tut Jeder HaushaltungSvorstand sowie jeder Zimmermieter hat elnen TrhebungSbogen auszufüllen, und zwar mit Tinte. Zimmermieter, die einen ErhebungSbogen nicht erhalten haben haben sich einen solchen bei dem Backer zu beschaffen, durch den nen bi» jetzt die Brotscheine zugestellt wurden, eder HauShaltungSvorstand und Zimmermieter darf nur rinen ErhebungSbogen ausfüllen, ebenso darf jede Person nur aus de It sind cier deren Angaben 4. Der Bogen ist dem Hausbesitzer oder seinem Stellvertreter zur Bestätigung der Richtigkeit der Angaben vorzulegen und dann bi» spätesten» 8. März demselben Bäcker zurückzubringen, durch den der Bogen zugestellt wurde. Ein Wechsel de» Bäcker» dieser Gelegenheit ist nicht gestattet. 6. Die Bäcker sind verpflichtet, Bogen zurückzuweisen, die unvoll> ständig oder nicht mit Tinte auSgefiUls ihnen al» unwahr bekannt sind, fl. Di« städtischen Dienststellen dürfen nur Bogen annehmen, dte durch die Bäcker eingereicht werden. T, Auf Seite 2 de» ErhebungSbogen» find die Personen namentlich aufzuführen, >ie zurzeit, und zwar nicht nur vorüberziehend, in der Haus altun« de» HauShaltungsvorstandeS leben und dort mit kehl und Brot versorgt werden. Dazu gehören also nicht z.B zum Heeresdienst eingezogene oder aus anderen Gründen abwesende Familienmitglieder — auch dann nicht, wenn sie hier in Garnison stehen oder kurze Zeit auf Urlaub anwesend sind — ferner nicht: Vorübergehender Besuch, Putz-, Waschfrauen. Näherinnen usw. (die vielmehr dort anzumelden sind, wo sie wohnen) und Zimmermieter. Simmermieter gelten für sich als HausbaltungSvorstände und »ben einen Bogen für sich auszufüllen. Nur solche Zimmer» Mieter, ferner Gewerbegehilfen, Pensionäre usw., die sämtliche Mahlzeiten in der Haushaltung einnehmen, bei der sie wohnen, zählen zu dieser Haushaltung und füllen keinen besonderen Bogen au». Wer die verlangten Angaben wahrheitswidrig oder unvollständig xder nicht in der gesetzten Frist erstattet, hat sich die Verzögerung Zustellung seiner Brot- und Mehlscheinhefte en; außerdem setzt er sich der Gefahr der Bestrafung au». 10. Jeder Bäcker darf an seine Kunden weitere ErhebungSbogen abgeben. Wir bitten die Hauibesltzer, soweit 5» ihnen möglich ist, die auf Leite 2 der ErhebungSbogen von ihren Mietern und von den bei diesen wohnenden Zimmermietern vorgenommenen Eintragungen nachznprü- ken und die auf Seite 1 vorgedruckt« Erklärung zu unterschreiben. Wir hoffen, durch diese Mitkontrolle der Hausbesitzer Dovvelanmeldun, -n schon von vornherein unmöglich zu machen. Karlsruhe, den LS. Februar 1916. 3224 Da» Bürgermeisteramt bei der künftigen ... selbst zuzuschreiben: Ifttionaler Frauendienst Sanutag, den 20. Februar, abend« l |,0 Uhr. Im Krumen Rathaussaalt ' Vortrag Fräulein Margarete Hreuge. Berlin: «Srzlehnngsfragen im ond nach dem Krieg/ W Eintritt frei. -H»L Vorbehaltene Platze zu 1 Mk. in den Bielefeldschen und Knndtschen Buchhandlungen und an der Abendkasse. 2105.2 .2 Bern» für Mische Geschichte Literatur. Sonntag, den 27. Februar 1916, abends 87, llhr, im Saale deS Hotel Nassauer Hof, Kriegkraft« 88 Vortrag deS Herrn Rabbiner Df. Kram er, hier, über: „Tin Blatt aus der Beschichte von Saloniki". Eintritt für Nichtmitglieder Mk. 1.— . 2084 Verwundete. Studierende u. un selbständ. Angestellte baden freien Eintritt. GMimtzMAelleMMitllullg für HaMlWSzehilfinnell. Haovtstelle: Verbündete Kaufmännische Vereine für weibliche Angestellte, Cassel. Untere Carlstrafte 3. Für Geschäftsinhaber u. Mitglieder kostenlos. 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Februar 1916, vormittags 9 Uhr, in ihrem Gemeindewald: 34 Eicken von 0,91 Fstm. abwärts 14 Ruschen „ 0,96 . 28 Eschen . 0,84 . 30 Bellen . 1,39 . 4 Weiden . 0.57 6 Aspen , 0,91 . . 6 Erlen . 0,87 . 8 Jssen . 0,73 . , 1 Pappel , 0,64 . 1 Akazien » 0.30 . Die Zusammenkunft ist vormit tagS um 'j,V Uhr im Hiebschlag Nr. 2. 7SLa Bürgermeister Wächter. Ratschr. Schindele. Ortsgruppe Kartsruhe. Wanderung: Eisen taL ] Sonntag, den 27. Februar Baden — Lichtental — Zimmerplatz — Wintereck — Schartenberg — Abfahrt 8" Uhr, . Bitte! Wer weih etwas über den Per- bleib des SanitötS-Unteroffiziers Ernst Heitmann, der seit 8. Juni 1915 mit Kameraden vermißt wird. Oder weih jemand den Aufenthalt, deS einen oder anderen seiner Kameraden. Sie lagen nördlich Arras an der Straße Serre-Mailly-Mallet und geboren dem 170. Inf.-Regt., 1. Batl., 3. Komp. an. Nachrichten erbitte nach Berlin, Bärwaldstrnße 50,1., an C. Sträh bei Kr. Bolcksdorff. 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Pebrnar 1916- Im Namen der tiefgebeugten FumA-O Moritz Freund. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 3 Uhr auf dem Friedhofe der isr. Religionsgesellschaft statt. Trauerhaus: BrunnenstraBe 1. B6056 Statt Jeder beeonderew Anzeige. Gestern nachmittag verschied sanft nach langem, schwerem Leiden meine liebe Frau u. treubesorgte Mutter, Schwester u. Tante Margaretha Vaeth im Alter von 66 Jahren. B6029 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Edmund Vaeth. Hedwig: Vaeth. Karlsruhe, den 25. Februar 1916. Die Beerdigung findet am Samstag, den 26. Februar, nachmittags l /t3 Uhr, von der Friedhofkapelle aus statt. Trauerhaus: Rudolfstraße 15. Zu verkaufen Guterhaltene Schreibmaschine. iniänb. Fabrikat, mit Umschalter, ,u kaufen gesucht. Feldwebel Roo.«, 1. Landst.-Komp. (XIV. 38) in Offenbnra. 754a2.1 Eine gutgehende ii kaufen gesucht. Angeb. unter Z6036 an die Geschäftsstelle der Bad. Presset Zu. verkaufen Wohnhaus in Dorchheim. 1'/, stöckia, mit Scheuer u. 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