frfifiefai WU im, MMcrgoAvVgMw Ser»MWe ZeitW MM Szpedition: Krekel- und Lammstraße-Eck« nächst Kaiserftr. u. Marktpla^ Brief-od.Telegr.-Adresse laute nicht auf Namen, sondern: .Badische Presse". Karlsruhe. vezugspreis inttarlsrvh« Im Verlage abgeholt L7 Pfg. und in den Zweigexpeditionen abgeholt 72 Pfg. monatlich. 1?ret ins Haus geliefert: vierteljährlich Mr. Ä.40. 'Auswärts: bei Abholung am Postschalter Mk. 3. —. Durch den Briefträger täglich 2m al ins Haus gebr.Mk.S.7?. 'fettige Nummern • Größere N ummern Anzeige«: 5 10 "«• Jffl. üei Wievirholungen tarissester Rabat!. >'er i«, Nichteinhaltung des Ziele«, bei -richtlichen Betreiiimgen und bei Kon- lurl en außer Ära st tritt D adische General-Anzeiger der Residenzstadt Karlsruhe und des Grotzherzogtnms Baden. 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Kefamt-AufLage? 4«««« ie 2 mal wochentags, HwillingS^RotationSt auf drei Zn ^ Maschinen neuesten System« In Karlsruhe und nächste» Umgebung allem über S7 SOO Abonneute«. Nr. 116. Telefon: Expedition Nr. 86. Karlsruhe, Freitag den Z<>. März 1916. Telefon: Redaktion Nr. 309. 3Ä. Jahrgang. vom Krieg. Pom westlichen AiegsjliMpllltz. Zur Tätigkeit der deutschen Flieger. — Bonfol, 7. März. Das Grenzdörfchen Courcelles, etwa 3 Kilometer westlich von Rechesy und nicht ganz 2 Kilometer nordöstlich des schweizerischen Grenzortes Montignez, hat am letzten Samstag die erste Granate in diesem Krieg erhalten. Es wurde dadurch ein Haus in Brand gesteckt. Die Aufregung ist in dem kleinen abgelegenen Grenzörtchen groß. (Köln. Ztg.) Wieder ei« Zeppelin Sber Reviguy. = Paris, 9. März. Havas meldet: „Die Zeitungen melden, daß am Dienstag ein Zeppelin Revignq (nordwestlich von Bar fe Duc) überflog und mehrere Bomben abwarf, die einen Munitionstransport treffen sollten. Der Transport entrann dem Unglück dank der Kaltblütigkeit des Blchichofsvo^cmdes und zweier Angestellten der Gesellschaft, die, ohne sich ' die ganz nahen Explosionen beunruhigen zu lassen, den aus 70 Ägen bestehenden Zug abfahre« ließen, dessen Ladung aus Munit- aller Kalilber zur gegenwärtigen Stunde besonders kostbar ist. Kurz nach dem Ereignis begab sich der Oberstkmnman- dttende von Revigny mit einer Kompagnie zum Bahnhof und iiber^ Mb einem Angestellten un«d dem Bahnhofsvorstand das Kme-gs- 5>e,,z." (Frkft. Ztg.) Die Kämpfe bei Verdun. TJl. Kristiania, 9. März. Hebet die Kämpfe bei Berdun wird aus Paris gemeldet, dag man stch dort vollkommen klar ist über die Erfolge, die die Deutschen am 7. und 8. März in der Woevre-Ebene und «estlich der Maas erzielten. Man nimmt jedoch an, daß vor dem 3. oder 10. März die Schlacht ihren Höhepunkt nicht erreichen wird. Zoffre und seine Generäle sind der Ansicht, daß man die Reserven für den Höhepunkt der Schlacht westlich der Maas aufsparen müsse, wo die Franzosen ein günstigeres Terrain zur Entscheidung der Schlacht fänden. Die Kämpfe in den letzten Tagen sollen besonders erbittert gewesen sein. Mit welcher Heftigkeit um Verdun gekämpft wird, geht aus einer Mitteilung eines vor Verdun kämpfenden fran- zösischen Artillerieoffiziers an den Korrespondenten einer hiesigen Zeitung hervor. Danach fielen am 7. März innerhalb siebe« Stunden auf einem Frontraum von kaum 1000 Meter Länge 80 000 deutsche Granaten nieder. (58. Z.) Eine Anerkennung des Senator Humbert für die deutschem Kämpfer bei Verdun. T.U. Genf, 9. März. Mit anerkennenden Ausdrücken wür- digt Senator Humbert im „Pariser Journal" das meisterhafte Zusammenwirken aller deutschen Kämpfer bei Verdun, vom obersten Chef bis zum jüngsten Kanonier. Diesem lückenlosen Zusammenhalten dankt die deutsche Armee dort wie allent- halben ihre großen Erfolge. (Lok.-Anz.) Warnungen und Beschönigungen. WT.B. Genf, g. März. „Z-urnal de ©Mte«" schreibt in einem Leitartikel: „Erwartung" u. a.: „Man hat genug geschwätzt über den Abnutzungskrieg, über den mathematisch notwendigen Sieg. Di: Ereig- nisse zeigen deutlich, daß das Trugbilder waren. Deutschland ist noch keineswegs erschöpft. Seine furchtbare Industrie ließ s'.ine Angrisss- mittel jeden Monat größer werden. Man kündigte ihm die General- offensive auf allen Fronte« zugleich an. Es lieh den Feinden nicht die Wahl der Stunde und brach auf die französischen Linien los. Die Fran- zvsen »erzichten nicht auf eine der ärgerlichsten Traditionen ihrer G:- schichte, nämlich den Regierungswechsel, sobald sie eine Schlappe erleiden. So hat man am letzten Samstag, als verlautete, die Brandenburger seien in Douaumont eingedrungen, ein kommendes Ministerium Cle- menceau angekündigt. Die Deutschen rechnen auf eine derartige Wir- kung. Bon Paris und dem Parlament hängt es ab, daß sie stch ver- rechne«." = London. 10. März. Der militärische Mitarbeiter der »Times" schildert die Schwierigkeiten, mit denen die Deut- sche« beim Vorwärtsdringen ihrer schweren Geschütze nach der Linie Beaumont—Ornes—Fromezey zu kämpfen haben. Man müsse erwarten, daß die einzelnen Offenfivestöhe auch weiterhin unternommen werden, bis die Zeit gekommen sei, wo alle deutschen Batterien in der zweiten Stellung ständen. Die Stellung der Franzosen auf dem rechten Maasufer werde von mili- tärischcn Fachmännern nicht für wichtiger gehalten als irgend eiue andere Stellung der französischen Front. Angesichts der großen deutschen Offensive sei sie nichts mehr als ein großer Brückenkopf, der den Alliierten helfe, dem Feind schwere Ver- luste zuzufügen. Die Forts seien tot und es handele sich hauptsächlich darum, eine ungebrochene Front zu haben und einen möglichst hohen Preis für jeden Meter zu verlangen, den der Feind gewinne. Die Lage sei völlig klar und die einzige Ge- fahr bestehe darin, daß die öffentliche Meinung zu der An- nähme gefühlt werde, daß Verdun eine uneinnehmbare Festung sei. (Das ist eine schöne Beruhigung! D. Red.) Die Erstürmung des Fort Vaux. (Von einem militärischen Mitarbeiter.) ♦% ■ rraereviUe" ^ROuf.n ältnrsi Bz. Berlin, 10. März. Hatten die deutschen Truppen schon ihren Angriff w der Gegend west-^-' rassr hch der Maas onge-j^ ,$8S«ws*** setzt und dort bedeutende Erfolge erzielt, indem sie in breiter Front bis auf die Höhen nörd- lich Cumieres vor? drangen, so haben sie jetzt mit der Er- stürmung von Dorf 1 und Panzerfeste Vaux mit ihren zahlrei- jj chen anschließenden Befestigungen einen bedeutenden Erfolg auf dem Ostflügel des eigentlichen An- griffsfeldes errun- gen. Damft ist die Einbruchsstelle in der festgeschlossenen Linie der französischen worden. <*r\ lOuvCfhorit n #*KCcctrt 'wsuv/lle ptDoysmon-' EtaJn t^i_ . i VERDUN *52: '..«ck r?i r 3jrrrtfC > .**» g#f?cieH5*£tli« ^ vvpHtwdSTnvlilep/^ RdeUmirK»2rt>c -.P'V - = ♦ ^ucteSme drtc\ "tes -Mcnttismits 1 O fivsnes . *AJfC&7V Xfiemy . ,7-r/ -£btrrv*r*e 4 WIM \oladre&t ti '"floutrjls ... iH« f. Zu de« Kämpfe« nm Berdnn Außenwerke bedeutend erweitert Das Dorf Vaux liegt in einem Tal -Kessel, 2 Km. südöstlich der Panzerfeste Douaumont. Es befindet sich unmittelbar am Ostabhange der Cotes Lorraines. Das Fort Vaux liegt noch i Km. südlich auf dem Höhenrücken, der sich von der inneren Verteidigungslinie in nördlicher Richtung erstreckt. Am Fuße dieses Höhenrückens, beinahe schon in der Wo«vre-Ebene liegt das Dorf Damloup. Mit der Eroberung von Dorf und Panzer- feste Baux sind die deutschen Truppen deshalb auch schon in die eigentliche Ost.Front der Festung eingebrochen und stehen zum Teil schon im Rücken derjenige,: Befestigungen, die stch von der Panzerfeste Douaumont in südwestlicher Richtung gegen die Maas hinziehen. Dieses erfolgreiche Vorgehen der deutschen Infanterie ge- stattet nunmehr auch ein erneutes Vorgehen der schweren Artil- lerie und gibt damit die Möglichkeit, das Feuer sowohl gegen den Rücken der Befestigungen bei Douaumont wie auch schon gegen den inneren Verteidigungsgürtel zu richten, der sich un- mittelbar nördlich der Stadt Verdun hinzieht. Daß es der heldenmüttg vorgehenden deutschen Infanterie gelungen ist das Panzerwerk mit stürmender Hand zu nehmen, r in Beweis, sowohl für die vorausgegangene große Wirkunc .s deut- schen Artilleriefeuers, als auch für die lebendige Krajc, die in der preußischen Infanterie herrscht. Denn, mag das Werk auch noch so sehr zusammengeschossen sein, es wurde wohl noch von der Besatzung tapfer und hartnäckig verteidigt, so daß der Sturm dagegen eine schwere Aufgabe darstellte. = Berlin. 10. März. Zur Erstürmung der Panzerfeste Baux heißt es im „B e r l. L o k. - A n z.": Vaux war nebst dem Dorfe Douaumont die stärkste Stütze der Ostfront des Festungsrayons von Verdun. Nach dem Fall von Douaumont übernahm es die Aufgabe der Verteidigung dieser Front. Durch die Einnahme von Vaux können wir nunmehr nicht nur von Osten aus der Ebene, sondern auch von Norden auf dem Plateau die erfolg- reiche Arbeit fortsetzen. In der ^V o s s. Z e i t u n g" schreibt ein militärischer Mit; arbeiter, da« deutsche Volk habe im Gegensatz zu dem fran- zösischen in den letzten Tagen seine Ruhe voll bewahrt. Es wisse, daß es Vertrauen haben könne und werde dies bei allem, was noch folge, weiter offenbaren. Die Blätter heben u. a. noch hervor, daß General von Guretzky-Eornitz, unter dessen Befehl zwei posensche Reserve- regimenter Vaux erstürmten, cn« der Mark Brandenburg stammt. %m östlichen MMauM. Zu do« Kämpf»« «n d»r butowinische« Grenze. W.T.L. Wie«, iv. Mäq Das gester« erschienene Militärverord- nungsblatt meldet. Kaiser Fr«n» Joseph habe befohlen, das, dem Erz- herzog Joseph fiir Sie hervorragende, erfolgreiche Führung eines Korps vor dem Feinde die allerhöchste belobende Anerkennung bekannt gegeben Der Balkankrieg. Bulgarien im Rriege. — Sofia, 10. März. Von hier wird dem „Verl. Tgbl." berichM ! Der neuernannte deutsche Gesandte in Sofia, Graf Oberndorff, trifft heute mit dem Balkanzug hier ein. — Mitte April wird «ine Reihe deutscher Reichstagsabgeordneter eine Studienreise nach Bulgarien unternehmen. Namentlich in Sofia steht man diesem Besuch mit lebhaften Sympathien entgegen. Einteilung der neuen bulgarische« Gebiet«. — Sofia, 10. März. Von hier wird dem „Verl. Lok.-An berichtet: Die neuen Gebiete Bulgariens wurden in 17 Deport ments und 88 Bezirke eingeteilt. Jeder Bezirk erhält ein Frie». densgericht, jedes Departement ein Departementsgericht nebst Gefängnis. Als übergeordnete Instanz : n den neuen Gebiete« wurden drei Appellationsgerichtshöfe eingerichtet. Bemerkenswert ist. daß diese Bezirke ganz Alt- und Re», serbien umfassen, ausgenomme« Belgrad, das also nicht z»r bulgarischen Verwaltung gehört. Rumänien und der Krieg. WTB. Bukarest, 10. März. „Az Est" meldet vo« hier: „Steagul" veröffentlicht die folgenden Aeußerungen, die Ministerpräsident Bratianu in Freundeskreisen getan habe« soll.' „Unsere Politik ist unverändert neutral. Diejenige«, welche Forderungen aus dem Umstand herleiten, daß wir die Pruthuser nicht befestigten, wissen nicht, daß unsere Berte»» digungslinie gegen Rußland Focani—Galatz ist. Rur ll«- wissende können von der Notwendigkeit einer Befestigung des Pruthufers sprechen. „Steagul" spricht den Wunsch aus, der Ministerpräfide«» solle diese Aeußerungen auch öffentlich wiederholen Scharfe Angriffe gege« Filipesc«. T.U. Budapest, 9. März. Hiesigen Blättern wird am Bukarest gemeldet, das Regierungsorgan »Bittorul" richtet i« seinem Leitartikel scharfe Angriffe gegen Filipescu, der an der russischen Front weilt. Außerhalb Rumäniens sei er »er- nünstig, in Rumänien dagegen betreibe er eine aufrührerische Agitation. Im Auslande erwache in ihm gewissermaßen die nationale Würde. In Petersburg erklärte Filipescu russische« Journalisten gegenüber, er könne sich nicht äußern, weil die» im Lande schaden könnte. Möglich sei, daß Filipescu auf sein« Reise gelernt hat und nun auch daheim reserviert bleiben wnft. Die Vorgänge in und um Saloniki. = Konstantinopel, 9. März. General Sarrail äußerte in der letzten Zeit wiederholt in Saloniki, er glaube nicht an eiue Offensive der Gegner und er halte ebenso eine Offensive der Entente für zwecklos. Sarrail klagt über die fühlbar werde«- den Schwierigkeiten in der Verpflegung seiner Truppen, da alles von Frankreich und England nach Saloniki beschafft wer- den müßte und ihm außerdem die Pflicht obliege, für die Ver» pflegung großer Teile der Bevölkerung zu sorgen; das maze- donisch-griechische Inland verfüge nicht über die nötig«« Lebensmittel für den eigenen Bedarf. Der General versicherte, daß sich die deutschen ll .-Boote im Mittelmeer besonders während der letzten vierzehn Tage empfindlichst fühlbar machten. Es sei eine Reihe von Dampfern mit Provian^sür die Truppen durch die deutschen U.-Boote versenkt worden. In Saloniki rechnet man mit der Möglichkeit eines bat« digen Rücktritts des Generals Sarrail. (Frkf. Ztg.) Ereignisse zur See- W.T.B. Kristiania, 9. März. „Politiken" meldet vmi hier: Der Dampfer „Memona", der Aktiengesellschaft Andersen in Frederikstadt ging am 24. November nach Kristiania mit Kakes ab, kam aber nicht an, obgleich ein späterer Dampfer derselben Firma, der am 28. November von London abgefahren war, bereits angekommen ist. Man nimmt an, daß der Dampfer mit 17 Mann Besatzung auf eine Mine gestoßen und unterge- gangen ist. Der Kapitän des späteren Dampfers berichtet, daß gleichzeitig mit der „Memona" eine Reihe anderer Schiffe von London nach Norwegen abgegangen ist. Da man von keinem dieser Schiffe etwas höre, nimmt man an, daß es sich um ein großes Minenunglück handelt. W.T.B. Stockholm. 9. Akärz. (Nicht amtlich.) Meldung des Swenska Telcgram-Byran. „Dagens Nyheter" teilt mit, daß ein deutsches Torpedoboot eine schwedische Brigg mit einer Grubenholzladung, von Malmö nach Grimsby bestimmt, am Montag in schwedischen Gewässern von Oeresund festgenommen habe. Ein schwedisches Torpedoboot aber ihre Freilassung ver- anlaßt habe. Eine amtliche Nachricht liegt nicht vor. Englischer iseemannsstreik. T.ll. Haag, 9. März. Die Mannschaften aus der Dampfer« linie, die von Belfast nach Heqsha und Fleclwood geht, forder, ten als Ausgleich für die Minengefahr cinc wöchentliche Lahn Sekk-S. •MiBTfjjfr xresfr. awrffönWfit«. t*n Ä iwtj w«. Wr. TT?*. „Bülow" und „Prinz Heinrich" wohlbehalten ein und wnrden an Bord des deutschen Dampfers „Göben" untergebracht. Reue Ausschreitungen der Streikende». W.T.B. Carthagena, 8. März. (Nicht cnntl.) Meldung der Agence Havas. 2000 Ausständige versuchten eine hiesige Fabrik z« stürmen. Sie wurden von einer aus Gendarme» und Soldaten gebildeten Fabrikwache daran gehindert. Bei dem Zusammenstoß wurden fünf Ausständige getötet, elf Au» ständige und sechs Soldaten verletzt. Die Neutralen im Morden. W.T.B. Kopenhagen. 9. März. Der norwegische and der schwedische Ministerpräsident und die beiden Minister de» ftato Hern sind hier angekommen, um mit den dänischen Minister« Besprechungen abzuhalten. Nach der Ankunft wurden die schwedischen und norwegischen Minister von dem König empfangen. erhöhung um 12% Sh. Als sie ihnen »erweigert wurde, brach ein Streik aus. Nun wollte die Mannschaft die Angelegenheit durch ein Schiedsgericht austragen lassen, doch schlug die Reederei das Gesuch ab, da sie nach dem Arbeiterabkommen mährend der Kriegsdauer keinen Anspruch auf Lohnverbesserung hätten. Da der Hafen von Belfast bereits sehr überfüllt ist, wird die Unterbrechung der Dampferverbindungen schweren Schaden zur Folge haben und neue Unsicherheiten für den Per- kehr heraufbeschwören. (Verl. Tgbl.) Amerika «nd Deutschend. WTB. Berlin, 9. März. Von zuständiger Seite erfahren wir: Die von dem Reuterschen Bureau verbreitete Meldung über eine von dem Grafen Bernstorff dem Staatssekretär Lan- fing überreichte Denkschrift betreffend den Unterseebootkrieg dürste, wie gewöhnlich, nicht in allen Punkten zutreffend sein. Graf Bernstorff überreichte allerdings in diesen Tagen der amerikanischen Regierung eine ausführliche Denkschrift, die einen historischen Rückblick auf die ganze Entwicklung der Frage des Unterseebootkrieges und die mit der amerikanischen Regierung gepflogenen Verhandlungen enthält, in der jedoch neue Vorschläge nicht gemacht werden. Wilson und der Kongrey. 2B.X.V Washington, 9. März. Die „Ihnes" erfährt von hier »am 8. d. M,: Der Sieg des Präsidenten Wilson im Kongreß wird mich Ansicht der Presse die Regierung in den Stand setzen, mit ihrer Politik fortzufahren, ohne dabei auf Schwierigkeiten zu stoßen. Es besteht kei» Anlaß zu der Annahme, daß die auswärtige Politik der Vereinigten Staaten eine andere Richtung einschlagen wird als die, welche sie in dein letzten Jahr stets singehalten hat. Der Präsident wird, wie man glaubt, mit derselben Geduld vorgehen wie bisher. Diese Auffassung stützt sich auf die Theorie, daß das amerikanisch« Volk den Frieden wünscht und sich gegen gefährliche Berwicke- langen, die au« d:r schwierigen Frage der „Lusitama"-Ang«leg«nheit oder selbst aus iem Tode von Amerikanern, die an Bord eines bewafs- neten Handelsschiffes reifen, entstehen, zur Wehr setzen würde. Das bedeutet nicht, daß man zugeben würde, daß die Ehre der Ber- einigten Staaten uiÄ ihreRechte mit Fügen getreten werden. Sollte Deutschland ein bewaffnetes Handelsschiff torpedieren oder irgend eine andere zum Himmel schreiende Missetat begehen, so würde ei« Krieg sehr nahe sein. Aus der Haltung des Kongresses sei ersichtlich, daß das Boll tern Präsidenten aufrichtig beistehen werde, um sein Wort einzulösen, wenn ein« derartige Missetat begangen werden sollte. Dies sei die Lehre, die man aus den Ereignissen der letzten Wochen ziehen könne. Der Arieg mit Italien. Oesterreichische? Tagesbericht. WTB. Wien, 9. März. Amtlich wird verlautbart-: An der Siidwestfront ist die Gefechtstätigkeit noch immer durch die Witterung sehr eingeschränkt. Nur im Abschnitt des Col di Lana und des San Michele kam es gestern zu lebhafteren Artilleriekämpfen. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Zar Lage im Innern. WTB. Rom, 9. März. Wie die „Agenzia Stefan i" meldet; ist der König von Italien in der vergangenen NÄcht an die Front zurückgekehrt. — Lugano, 9. März. (Priv.-Tel.) Die „B. Z. a. M." meldet von hier: General Alfieri ist der Zeitung „d'Jtalia" zufolge zum Nachfolger bee Kriegsministers Zupelli ausersehen, der wegen eines schon längere Zeit andauernden, jetzt akut gewor- denen Konfliktes mit dem Generalstabschef Cadorna zurücktritt. Ei« dunkle, Spruch der „Stampa". T-U. Lugano. 9. März. Räch der Turiner „Stampa" stehe die Ankunft des Königs in Rom in keinem Zusammenhang mit der par- lamentarischen Lage. Dies gehe schon daraus hervor, daß der König vorgestern abend vom Hauptquartier bereits abgereist war, als die Erklärung Salandras in der Kammer, welche so große Erregung verursachen sollte, noch wicht erfolgt war. Diq Anwesenheit des Königs hänge vielmehr mit einem Ereignis von großer nationaler Bedeutung zusammen, das sehr bald die Oeffentlichkeit in einer Weise beschäftigen werde, dah die gegenwärtigen parlamentarischen Zwischenfälle vollständig i» den Hintergirmid treten werden. (Handelt es sich etwa »m die Kriegserklärung an Deutschland?) Die Gründung de» Garibaldi-Legion. ZU. Bndapeft, 9. März. „Az Est" beginnt mit der Veröffentlichung des Anhaltes eines Tagebuches von Euiseppe Garibaldi, das sich auf die Saribaldi-Legio«, die im Jahre 1314 in die Dienste Frankreichs trat, bezieht. In diesem Tagebuch, welches von deutschen Soldaten in Belgrad im Hanse eines serbischen Exministers gesunden wurde, wird die SrLickungsgeschichte aufgeführt. Danach sprach Garibaldi am IS. August 1914 bei der Regierung in London wegen der Bildung d:r Le- gion vor, wurde aber abgewiesen. Hierauf wandte er sich nach Paris, wo in Gemeinschaft mit zwei Republikanern und den. März. Amtlich. Die französische Re- gierung behandelt im Gegensatz zu der englischen und russischen trotz erneuter Vorstellungen Deutschlands unsere kriegsgefan- genen Feldwebelleutnants auch weiterhin nicht als Offiziere, sondern hält sie in Mannschaftslagern interniert. Dieses Ver- fahren hat die deutsche Regierung veranlaßt, die in deutscher Gefangenschaft befindlichen, aus dem llnteroffiziersftande her- vorgegangenen „Sous-Lieutnants" aus Offizierslagern in Mannfchaftslagern zu überführen, wo sie als Unteroffiziere be- handelt werden. Diese Maßnahme wird erst dann rückgängig gemacht werden, wenn den kriegsgefangenen deutschen Feld- webelleutnants in Frankreich eine ihrem Offiziersrange ent- sprechende Behandlung zuteil werden, insbesondere, wenn ihre Aeberführung in Offiziersgefangenenlager durchgeführt sein wird. „Aufstände in Köln!" — Aon der Westgrenze, 9. Marz. Der deutschfeindlich« „Tele- graaf" meldet, daß in Köln ernste Aufstände ausgebrochen seien. Die Ursache müsse in den schweren Verlusten der Deutfchen bei Berdun gesucht werden. Die Reisenden dürsten auf dem Bahnhofe die Züge nicht mehr «erlösten. In den Straßen seien Kanonen aufgestellt, um die Menge zu beherrschen. > * Die „Köln. Bolksztg.« bemerkt hierzu: „Diese Meldung des deutschfeindlichen Hetzblatt«» mich unter zwei Gesichtspunkten betrachtet werden. Sie hat zunächst eine ernste Seite, weil sie zeigt, wi: die Lügenpreste des Auslandes, unter d«r der „Tele- graaf" eine der ersten Stellen einnimmt, die Stimmung der Oeffentlich- keit in Frankreich und England durch falsche Nachrichten über Deutsch- land zu heben sucht. Auf die Kölner und überhaupt auf die Deutschen wirken solche Tatarennachrichten natürlich höchst erheiternd, „Es ist doch gut, daß der „Telegraaf" auf dem Posten ist, damit wir hier in Köln wissen, was bei uns eigentlich los fft: denn bisher Haben wir von „Aufständen" und „aufgestellten Kanonen" nichts be- merkt. Doch halt! Es sind in der Tat am Standbild des „Kölschen Boor" vier mächtige Geschütze aufgepflanzt, die ihre Schlünde drohend in die Lust recken. Es handelt sich allerdings um Beutegefchütze, auf d'enen schon seit Monaten zukünftige Artilleristen, die jetzt noch die Schulbank drücken, lustig herumturnen." Aus Rußland. Die neuesten Ereignisse. T.U. Stockholm. 9. März. In Petersburg explodierte am Newskyprospekt eine mit der Geschoßfabrikation beschäftigte bisherige Garnfabrik. Kroße Verheerungen find in der Um- gegend angerichtet worden. Die Detonation wurde in der ganzen Stadt gehört. Der militärische Schaden ist bedeutend. Es gab eine große Anzahl Toter. In der Rarwaschen Apotheke in Petersburg, die zahlreiche Lazarette versorgt, kam eine Verwechselung von Morphium mit Chinin vor. In dem Lazarett gab es 23 Todesfälle infolge Vergiftung durch diese Medikamente. Der livländische Bischof der lutherischen Kirche, Hetlen, ist wegen Deutschfreundlichkeit im Verwaltungswege ausgewiesen worden. Ein ministerieller Ukas befiehlt die Einziehung sämtlicher Studenten zum Kriegsdienst, dagegen sind die Redakteure der Tageszeitungen von der Einziehung befreit. (Lok.-Anz.) Frankreich und der Krieg. G a l l i e n i. — Lugano, !). März. Nach einer Pariser Meldung des „£«- colo" verläßt Kriegsmini st «r Eallieni wahrscheinlich zeitweilig seiuen Posten, um ein« ander« .höchst wichtige Mission" zu übernehmen. (Frkft. Ztg.) Von der französischen Marine. WTB. Bern, 9. März. (Nicht amtlich.) Das neue Gesetz über die Verjüngung des französischen Marineoffizierkorps ist in Kraft getreten. Von den vorhandenen 15 Vizeadmiralen treten 7 zur Reserve über, darunter Bous de Lapeyröre. Papiermangel in Frankreich. c= Von der schweizerischen Grenze, 9. März. Infolge des Papiermangels in Frankreich haben der „Petit Parisien", der „Matin", das „Journal", das „Petit Journal" und das „Echo de Paris" beschlossen, von heute an nur mit vier Seiten Umfang statt wie bisher mit sechs Seiten zu erscheinen. (Köln. Ztg.) Aus Spanien. WTB. Bremen, 9. März. Nach einer Nachricht aus Vigo (Spanien) trafen die Besatzungen der deutschen Dampfer » Vermischtes. = Berlin, 10. März. Auf dem östlichen KrieMschanplatz » starb plötzlich am Herzschlag der langjährige Borfitzend« des V e re in» für di« Geschichte B«rlins, Amtsgerichtsrat Beriuguier, der tat lehren Geburtstag des Kaisers zum Major befördert worden mar. Wt dem Eisernen Kreuz war er bereits ausgezeichnet. ^ Berlin, 9. März. Das Urteil im Prozeß Reinhardt gege» tum Deutschen Bühnenverein ist am Mittwoch verkündet worden. Der Deutsche Bühnenverein ist verurteilt worden, anzuerkennen, dah Professor Reinhardt durch freiwilligen Austritt rechtsgültig aus dem Bich- nenverein ausgeschieden ist. Dem Bühnenverein find die gesamten Kosten des Rechtsstreites auferlegt worden. In der Begründung des Jbc teils hnßt es, daß das Ausschlußverfahren, zumal es sich um eine« rechtsunfähigen Verein handelt, von vornherei« rechtsungSktig zp- Wesen ist. W.T.B. Chartres, 8. März. Heute nachmittag flog der Fliegerleutnant Lierlot in 500 Meter Höhe vier Kilometer auf dem Flugplatz, als der Apparat in Brand geriet und gänKlich zerstört wurde. Der Flieger wurde getötet. Ein neues Lawinenunglück in Tirol. W.T.B. Innsbruck. 9. März. (Nicht amtlich.) e inem neuen Lawinenunglück in SLdtirol find e tf Personen tödlich verunglückt, mehrere andere mar* den mehr oder minder fchwrr verletzt. Hochwasser des Tiber. T.U. Bafel, 9. März. Hiesige Blätter melden aus Rom. dah die Mafferhöhe des Tiber 13 Meter erreicht habe. Da der Fluß immer noch steigt, werden große Strecken über« schwemmt. (Berl. Tgbl.) Zur Lage in Mexiko. WTB. Newyork, 9. März. Nach einem T«l«gramm der Associ» ted Preß aus Columbus in N«u-M«xiko griffen S V0 Bon» feiten Villas die Stadt Columbus an, bracht«« «in« Anzahl von Zivilperson«« um und blieben 1% Stunden in de» Besitz der Stadt. Bon amerikanischen Kavalleristen vertrieben, zogen sie sich zurück und ließen «inrn Teil der Stadt in Flammen aufgehen. Ein« große Zahl von Mexikanern und mehrere amerikanisch« Kolonisten wurden getötet. Briefkasten. «Anfragen können nur Berücksick,tinunci finden, wenn die lausend« Abonnementsauittnna und 10 A für Portoausaaben beiaefüat wer de nd Z. B. 100: Ursache und Aeußsrung von Leberleiden find je nach der Art der Erkrankung der verschiedenen Leberorgane verschieden. Erkennungsformen sind: Gelbwerden des, Augapfels im Beginn des Leidens, später beim Fortschreiten eines Leberleidens je nach der Art der Erkrankung: Schmerzen in der Lebergegcnd, Abmagerung!?- erscheinungen, Kurzatmigkeit, Gelbsucht usw. Eine genaue Beurte»« lung ergibt nur eine ärztliche Untersuchung des Erkrankten. (244). A. V. in B.: Der Schneidergeselle, der auf Stück arbeitet, hat Anspruch auf ausreichende Beschäftigung und ist abgesehen von m* ' verschuldeten Arbeitsverzögerungen des Arbeitgebers zur Niederlegung,. der Arbeit berechtigt, wenn eine erhebliche Stockung in der Beschiif« tigung eintritt. Im mitgeteilten Fall braucht der Arbeiter in de« jetzigen Zei sich auf eine 14ägige Aussetzung der Arbeit nicht eiitA* lassen und konnte eine andere Stellung annehmen. Der A rbeit» geber kann nicht auf der Kündigung oder gar einer EntfchädigmV bestehen, der Arbeiter kann einen Lohn für die genannte Zeit vUfß verlangen. (245). Rr. 99: Gegen den Bater des unehelichen Kindes, der sein« Unterhaltspflichten nicht nachkommt, kann durch Bermitlmig da» Vormundschassgerichs mit der Unterhaltsklage vorgegangen werde», gleichgültig ob derselbe verheiratet ist oder nicht. (246). Frau M. ©. Khe: Wir verweisen Sie mit ihrer Anfrage an di« Auskunftsstelle des Badischen Frauenvereins Karlsruhe. (247). E. Bog«s«n: Heftet die Ablegung von Lehrerprüfungen erfahr»« Sie Näheres bei der Direktion des Lehrerseminars I., Karlsruhe, wo diese Dienstprüfungen stattfinden. Bon einer allgemeinen Be» urlaubung zum Zweck der Ablegng von Prüfungen ist nicht die R«d«, die Beurlaubung hängt von den Umständen des Einzelfalls und vom Ermessen des Vorgesetzten ab, (248). A. M. in A.: Ueber die Einberufung d«r Retruten des Jah«> ganges 1 ROß können wir öffentlich nichts Näheres mitteile«, dfc Einberufungen erfolgen nach militärischen Erwägungen, die ge- heim bleiben müssen. Einzelfälle, die Sie im Auge haben, könne« nur nach den vorliegenden Umständen beurteilt werden und e* P veshalb unnütz, diese Fälle zu verallgemeinern. (249). xavische Ureffs. ' Svkke »4 kann, ob die angebliche Festlegung der deutschen Schiffe in portu- giesischen Häfen ihre Rechtslage verändert hat. Den genannten Artikel hat aber die portugiesisch« Regierung nach doppelter Richtung oerletzt. Einmal hat sie sich bei der Requisition nicht in den ver- traglichen Grenzen schalten, da Artikel 2 Befriedigung eines staatlichen Bedürfnisses voraussetzt, während die Beschlagnahme offenbar unverhältnismäßig mehr Rutsche Schiffe getroffen hat, als zur Bs- seitigung des Schiffsraummangels für Portugal erforderlich war Sodann aber macht der Artikel die Beschlagnahme der Schiffe, von einer vorhergehenden Vereinbarung mit den Beteiligten über die zu bewilligende Entschädigung abhängig, während die portugiesische Regierung nicht einmal versucht hat, sich mit den deutschen Reede- reien unmittelbar oder durch Vermittlung der deutschen Regierung zu verständigen. „Das ganze Vorgehen der portugiesischen Regierung stellt sich so mit als schwerer Rechts- und Vertragsbruch dar. Die portugiesische Regierung hat durch dieses Vorgehe« offen zu erkennen gegeben, daß sie sich als V a f a l l e „ Englands betrachtet, der den englischen Interessen und Wünschen alle anderen Rücksichten un- terordnet. Sie hat endlich die Beschlagnahme der Schiffe unter Form:» vollzogen, in denen eine beabsichtigte Herausforderung Deutschlands er- blickt werden muß. Die deutsche Flagge wurde auf den deutschen Schiffen niedergeholt und die portugiesische Flagge mit Kriegswimpel gesetzt. Das Admiralschiff schoß Salut. „Die kaiserliche Regierung sieht sich gezwungen, aus dem Verhalten der portugiesischen Regierung die notwendigen Folgerungen zu ziehen. Sie betrachtet sich von jetzt ab als mit der portugiesischen Regierung im Kriegszustand befindlich." sTelegramme.) Genf, 10. März. Nach einer Depesche des „Verl. Tgbl." von hier melden Lyoner Blätter aus Lissabon, die portugiesische Regierung wolle, was die Begegnung mit Unterseebooten be- treffe, strenge Vorsichtsmahregeln ergreifen. Matrosen der Handelsmarine feien zur Bewachung der beschlagnahmten deut- schen Schiffe befohlen. Di« Abreiße des portugiesischen Gesandten in Berlin. — Berlin, 10. März. Wie der „Lok.-Anz." mitteilt, wird die Abreise des portugiesischen Gesandten in Berlin, Professor Dr. Sidonio Paes, heute abend um 8 Uhr in einem von der deutschen Regierung gestellten Sonderzug erfolgen. Das Echo der Berliner Blätter. = Berlin, 10. März. Zu der Kriegserklärung an Portugal jagt das „Berliner Tageblatt", Deutschland habe es ver- mieden, die Verhandlungen noch durch die überflüssige Zeremonie eines Ultimatums zu verlängern. Das Mas; der mildernden Um- stände, das man Portugal als Vasallen Englands bewilligt habe, habe längst die Grenze des Erträgliche« erreicht. In der „V o s s i s ch e n Zeitung" heißt es, Bismarck habe mit Recht einmal gesagt, das; Langmut und die Hoffnung auf Dankbar- keit schlecht« Requisiten der Politik seien. Im Kriege diene man der Wiederherstellung des Friedens am schlechtesten dadurch, daß man dem Kriege vorenithalte, was des Krieges ist: vorbeugende Energie. Der ^Berliner Lokalanzeiger" meint, man könne diesen neuen Brntbesgenofieit den treuen Gefährten der Fiirstenmörder von Se- rajewo gut und gern gönnen. Wie wir mit Mordgejellen bis jetzt noch einigermaßen fertig geworden seien, so würden wir auch die Langstnaer von Lissabon nach Verdien? zu treffen wiff?n. Die „Kreuz zeitnng" schreibt: „Gewaltsam such, England Staaten in den Zwist der großen europäischen Mächte hineinzuziehen, die mit ihm herzlich wenig zu tun haben. Es verfolgt damit den offenbaren Zweck, bei künftigen Frieden »»er Handlungen die Sieger aus fremden Taschen schadlos zu halten." und vielleicht imstande sein, eine ganze Kabinettskrise herauf?»» beschwören. Die Meldung des „Petit Journal" wird man indes, wie sie „KAn. Ztg." meldet, „als den Tatsachen entsprechend ansehen können, in Anbetracht dessen, daß der Leiter des Blattes, Senator Pickon, sie wohl kaum veröffentlicht hätte, wenn :r sich nicht von ihr« Richtigkeit zu überzeugen in der Lage gewesen wäre. Nur wird man Bedenken tragen müssen, dem angegebenen Grund für den Rücktritt Eallienis ohne wei- teres Glauben zu schenken. Man weih, daß seit dem neulichen Lckand«! gegen d:n Kriegsminister in der Kammer die Spannung zwischen ch« nnd dem Parlament nicht geschwunden ist. In der radikalen Partei bestehen ferner dir Beschwerden darüber weiter, daß der Oberbefehl im Felde seiner verfassungsmäßige« Unter» Ordnung unter den Kriegsminister als Vertreter der exekutiven Gewalt und Ausdruck der im Parlament »erkörpevten nationalen St»- veränität leine Rechnung trägt. Der Oberbeschl selbst und die Gen-r» litär wird in dieser Mißachtung der bürgerlichen Gewalt und porlmnen. »arischen Souveränität durch ein tiefes und weit verbreitetes Gefühl der Erbitterung bestärkt, daß an der ganzen Front im Offizierkorps und selbst zum Teil unter den Truppen gegen die parlamentarisch« Advska. tenregieruug und das Regime Poincar< sich richtet. Es ist mehr als wahrscheinlich, daß diese dem Kriegsminister Gallieni die vom „Petit Journal" berichteten rnd danach schon zum Abschluß gereiften Absichten eingegeben habe«, zurückzutreten. Einen Beweis für diese Unstimmigkeiten, der mit dieser Aiimsterkrisis in Verbindung stehen dürfte, kann man auch in der nach Form und In-Holt ausfallenden Kundgebung ctiWnfeit, die der radikale „Rappel" über die verfassungsmäßige Leitung des Krieges veröffentlicht. Der „Rappel" stellt diese verfassungs- mäßig dem Kriegsminister zustehende Leitung des Kriege» nach ihrem Wesen und Inhalt in einer auf besonder» äußern ©inftrauk berechneten Form fest. Die Erinnerung des radikalen Blattes an den verfassungs- mäßigen Stand der Dii»ge hinsichtlich der Kriogsleitung richtet sich offenbar gegen den Generalissimus Ioffre und seinen Generalstnb, welche die Autorität des Kriegsministers und der Unterstaatssekretär« des Kvieges nicht genügend anerkennen wollen, ebenso wie sein Bor- wurf darüber, daß die „Indolenz eines kleinmütigen Ministeriums das die Zügel der ausübenden Gewalt hat schlaff werden lassen", gegen das Kabinett Briand geht. Wenn der Kriegsminister General Gallieni jetzt gehen will, so geschieht dies, weil er sich offenbar dies« verfassungsmäßigen Leitung des Krieges nicht anpassen will, son- dern es wahrscheinlich mit der übrigen Generalität hält." Demi mit diesem Standpunkt befände er sich in einem direkte» Gegensatz zum Parlament, daß nach dem Versagen eines Politikers als Kriegsminister ausdrücklich deshalb dem Eintritt General Gal» lienis in das Kabinett Brisnd zugestimmt hatte, um durch diese» militärischen Kriegsminister die parlamentarische Souveränität und Kontroll« über den obersten Befehlshaber und seinen Generalstab sicher zu stellen. Diese Erwartungen hat Gallieni nicht erfüllt — seine Kameradschaft mit den Befehlshabern hinderte ihn ixrnn. Will man nun wirklich wieder die oberste Kriegslcitung einem Politiker als Kriegsminister unterstellen? Der bevorstehende Rücktritt Sallieniz. — Von der französische« Grenze, 8. März. Das „Petit Journal" dessen Leiter der ehemalige Minister des Auswärtigen, Senator Pichtrn, ist, teilte in seiner gestern abend erschienenen Nummer mit: „Der gestrige Ministerrat hatte «in lebhaftes Interesse. Die Mit- glieder der Regierung erfuhren darin offiziöserweise, daß Gmeral Gal- lieni, dessen Gesundheitszustand seit einiger Zeit zu wünschen übrig läßt, seinen Rücktritt als Kriegsminister nehme. Er wird ohn: Zweifel durch einen Politiker erfetzt werden." "4 Diese Nachricht war der Zensur so sehr unbequem, daß sie sosort aus dem Blatte ausgemerzt wurde, doch konnte trotzdem nicht verhindert werden, daß eine Anzahl Exemplare des „Petit Journal" dem offiziellen Stichel, der an Stelle des Rücktritts des Kriegsministers eine weihe Stelle in die Zeitung Hineingraden sollte, entging. In den übrigen Pariser Blättern verlautete von dem Rücktritt Eallienis noch nichts. Eine andere Frage ist, ob nicht der Ministerpräsident Briand und der Präsident der Republik, Herr Poincar-, in diesen Tagen noch alles aufbieten, um den Kriegsminister zum' Bleiben zu be- stimmen. In dem Augenblick, wo die Kämpfe um Verdun dem Kabinett ohnehin schon so große Sorgen bereiten und in den par- lamentarischen Kreisen eine kritische Stimmung erzeugt haben, würde der Rücktritt des Kriegsminifters „aus Gesundheitsrücksichten", an die kein Mensch glaubt, die Lage noch bedenklich mehr verwirre» ans den 3imti>eöbijdtet*ii Karlsruhe. Eheaufgebote. 8. März: Karl Baumonn von Crailsheim. Schreiner hier, mit Anna Kaiser geb. Bode von Schwarme; Friedrich Tubach von hier, Kaufm. hier, mit Klara Föhner von hier. Eheschließung. 9. März: Erich Krause von Griese!, Kunftmaler hier, mit Marz, Rebe von Weinheim. Geburten: 1. März: Oskar Josef, Vater Jos. Schneider, Heizer. — 2. März: Frieda Kath., Vater Hch. Mnßgnug, Maschinist. — 4. März: 3BiIh. Hermann, Vater Wilhelm Lachenmaier, Taglöhner. Todesfälle: 7. März: Max Jessen, Maler, ledig, alt 23 Iah». — 8. März: Karl Schäfer, Landwirt, Ehemann, alt 57 Jahre. Beerdigungszeit und Trauerhaus erwachsener Verstorbenen. Freitag, den, 10. März 191(5. Friedrich Hir.h, Großh. Rechnung»- rat. Relkenstrtge 13, Feuerbestattung. 'Wer 0bol rege!» mäjjKj jeden Tag anwendet, übt narh unseren heutigen Kenntnissen die denkbar be fte^aHn- nnd ^Mundpflege ans. Pnrs Vi Fl. M 1.50. V, Fl. 85 Pf. ilSS? f' Hr. 11 GL Mittagblatt. Freitag, den w. «arz 1918. Zur Kriegserklärung veutfchlands an Portugal. W.T.B. Berlin, g. März. Die „Norddeutsche Allge- «eine Zeitung" jtfjreilrt: „Am 23. Februar beschlagnahmte die portugiesische Regierung die in portugiesischen Häsen liegenden deutschen Schiffe. Unmittelbar nach Bekanntwerden dieses Vorganges erhielt der kaiserliche Gesandte in Lissabon Dr. Rose» den Auftrag, gegen die Maßnahme zu pro- testieren und ihre Aufhebung zu verlangen. Die betreffende Rote wurde am 27. Februar der portugiesischen Regierung übergeben. Ungeachtet dieser Tatfache verbreitete die portugiesische Regierung in Lissabon in ihrer offiziösen Presse die Nachricht, daß eine deutsche Protestnote überhaupt nicht existiere. In der portugiesischen Kon- grcßsitzung leugnete der Iustizminister sogar offiziell das Vorhanden- fein einer Note ab. Eine vom kaiserlichen Gesandten verlangte Richtigstellung der Preßnotiz unterblieb. Erst am 4. März erfchien der hiesige portugiesisch- Gesandte im Auftrage seiner Regierung im Auswärtigen Amt, um eine Note zu übergeben, welche die deutsche Forderung ablehnte. Eine Abschrift dieser Not« wurde am selben Tage dem kaiserlichen Gesandten in Lissabon übergeben. Darauf erhielt dieser die Anweisung, der portugiesischen Regierung die nach- stehend wiedergegeben« «. Erklärung zuzustellen. Die Uebergabe der Erklärung soll heute in Lissabon er- folgen. Eine Abschrift derselben wurde dem hiesigen portugiesischen Gesandten übermittelt. „Die Erklärung lautet: „Seit Kriegsbegiwn hat die portugiesische Regierung durch neutralitätswidrige Handlungen die Feinde des Deutschen Reichs unterstützt. Englischen Truppen wurde in vier Füllen der Durchmarsch durch Mozambique gestattet. Die Versorgung deutscher Schiffe nrit Kohlen wurde »erboten. Ein neAitralitätswidrig ausgedehnter Aufenthalt englischer Kriegsschiffe in portugiesischen Häfen wurde zugelassen und England die Benutzung Madeiras als Flottenstützpunkt gewährt. Der Entente wurden Geschütze und Kriegs- Material der verschiedensten Art, England überdies ein Torpedo- bootszerstöver verkaust. Deutsche Kabel wurden unterbrochen. Das Archiv des kaiserlichen Vize-konsnlats in Mossamedes wurde beschlag- nahmt. Expeditionen wurden nach Afrika entsandt und offen als gegen Deutschland gerichtet bezeichnet. An der Grenze von Deutsch- Südwest-Afrika und Angola wurden der deutsche Bezirksamtmann Dr. Schultze-Iena sowie zwei Offiziere und Mannschaften durch Ein* ladung nach Rafulila gelockt, dort am IS. Oktober 1314 für verhaftet erklärt, und, als sie sich der Festnahme zu entziehen suchten, zum Teil niedergeschossen, die Ueberlebenden mit Gewalt gefangen genommen. Retorsiousmaßnahmen unserer Schutztrupp« folgten. Bon Deutsch- farib abgeschnitten, handelte die Schutztruppe in der durch das portu- gtefifche Vorgehen hervorgerufenen Annahme, daß Portugal sich mit uns im Kriegsznstande befinde. Die portugiesische Regierung demon- stvierte wegen der letzteren Vorgänge, ohne den erfteren zu erwähnen, und beantwortete unser Verlangen, mis mit uirfren Kolonialbehör- den ernten ungehinderten chiffrierten Telegraminverkehr zwecks Auf- klärmng des Sachverhalts zu verschaffen, überhaupt nicht. „Während der KrieySdaner erging sich, unter mehr oder weniger offenkundiger Begünstigung durch die portugiesische Regierung. Presse und Parlament in gröblichen Beschimpfungen des deutschen Volkes. I« der Kammerfitzung vom 2. November 1914 sprach der Führer der Partei der Revolutionisten in Gegenwart fremder Diplomaten sowie der portugiesischen Minister schwere Beleidigungen gegen Deutschland aus, ohne daß Einspruch durch den Kammerpräsidenten oder einen Minister erfolgt wäre. Der kaiserliche Gesandte erhielt auf seine Vorstellungen nur die Antwort, daß der betreffende Passus im offiziellen Sitzungsbericht nicht enthalten sei. Wir haben gegen diese Vorgänge in jedem Einzefalle protestiert sowie verschiedentlich ine ernstesten Vorstellungen erhoben und die portugiesische Regierung fvr alle Folge« verantwortlich gemacht, Mne Remedur erfolgt« jedoch nicht. „Die kaiserliche Regierung hatte gleichwohl in langmütiger Würdigung der schwierigen Lage Portugals bisher »ermieden, ernstere Konsequenzen aus dem Verhalten der portugiesischen Re- gierung zu ziehen. „Am 2. Februar erfolgte auf Grund eines Dekrets vom gleichen Tage ohne vorherige Verhandlung die Beschlagnahme der deutschen Schiffe. Dies« wurden militärisch besetzt und die Mannschaften von Bord geschickt. Die Kaiserliche Regierung hat gegen diesen flagranten Rechtsbruch protestiert und die Aufhebung der Beschlagnahme der Schiffe verlangt. Die portugiesische Regierung hat das Verlangen abgelehnt und ihre Ge- waltmahregel durch Rechtsausführungen zu begründen versucht. Sie geht davon aus, dah unsere durch den Krieg in den portugiesischen Häfen fest- gelegten Schiffe infolge der Festlegung nicht dem Artikel 2 des deutschportugiesischen Handels- und Schiffahrtsvertrages, sondern ebenso wie anderes im Lande befindliches Eigentum der unbeschränkt:« Gebiets- Hoheit und damit dem unbeschränkten Zugriff Portugals unterlägen. Weiterhin aber meint sie sich innerhalb d?r Grenzen dieses Artikels ge- halten zu haben, da die Requisition der Schiffe einem dringenden wirtschaftlichen Bedürfnis entspräche, auch in dem Beschlagnahmedekret :ine spSter festzusetzende Entschädigung vorgesehen sei. „Diese Ausführungen erscheinen als leere Ausflüchte. Artikel 2 bezieht sich auf jede Requisition deutschen, in portugiesi- schem Gebiete befindlichen Eigentums, so daß dahingestellt bleiben Der Staue Anker. Roman von Elfriede Schnlz. lS8. Fortsetzung.) Neunundzwanzig st es Kapitel. Ein kleines Seebad an der englischen Küste in der Hoch- saison, Mitte Juli. Hier saß Lotte Wölflin seit vierzehn Tagen mit der Familie des Professors Easton Merville van der Marseille! Handelsakademie, bei dem sie schon im vorigen Sommer auf ihrer Studienreise mit Ilse Ladenburg die großherzigste Aufnahme gefunden hatte. Es wehte ein weicher Wind von der blauen See herüber. Lotte las im Strandkorb ein englisches Buch. Ihr gegenüber Luise Wernken, eine kleine, zierliche Lehrerin aus Hamburg, die an der englischen Küste ihre Ferien verbrachte. Die jungen Mädchen hatten sich bald eng befreundet. Im Sande lang aus- gestreckt Miß Mary Storton von Leicester, ebenfalls Kollegin, die Tochter eines kleinen Baumwollfabrikanten, ein nettes Zvesen. In acht Tagen wollten Mervilles abreisen, ebenso Miß Storton. Die derbe Engländerin richtete sich etwas hoch. „Noch einmal, Kinder — kommt noch acht Tage mit mir ins Land. Ihr müßt Euch doch wenigstens London ansehen, und das Shipperenglisch anhören. Da werdet Ihr erst richtig er- kennen, wie fein Euer Idiol geworden ist. Onkel Bobby, bei dem ich ja immer meinen Ferienrest verbringe, hat ein präch- tiges Landhaus vor London.Platz für eine ganze Korporalschaft. Ein brillant« Mann, echter Deutschenfreund, wcil er fast nur mit Hamburg handelt. Seine Frau, hörst Du, Luise, ist selbst Hamburgerin. Ihr werdet Euch wohl fühlen. Ich werde noch heute Bobby schreiben. Soll ich? Die Mädchen hielten Rat und sagten dann freudig Ja. Acht Tage darauf fuhren Mervilles zu Schiff ostwärts nach Calais, das kollegiale Dreigespann mit der Bahn nach London. Bei Misters Porten fanden sie wirklich ein ausgezeichnetes Heim. Es war ein sehr vornehmes Haus. Hier , ntcn sie die abgeschlossene Wohnweise und die eigentümliche Lebensart des Briten an der Quelle kennen. Die Hausfrau, eb:.'"K ■ Engländerin, wenn auch in Hamburg geboren und t: war eine reizende hellblonde Erscheinung von etwa vier.> 5 fahren. Ihre beiden Söhne, der eine ein sehr selbstbewußter Bankvolon- tär, der andere noch Handelsschüler, waren ein paar gefällige geweckte Jungen, und nahmen die Gelegenheit, mit den deut- schen Mädchen ein gutes Französisch sprechen zu können, emsig wahr. Das machte einen wohltuenden Eindruck gegenüber den andern Britenjungen, die im Hause aus- und eingingen und die Nase über alles Nichtenglische zu rümpfen gewohnt waren. Die acht Tage vergingen schnell. Als Luise Wernken sich Zur Abreise rüstete und Miß Ellen Porten hörte, daß Lotte Wölflin nicht gebunden war, drang die freundlich? Frau in Lotte, da zu bleiben. Mr. Porten mußte in der zweiten Au gustwoche nach Hamburg und würde sie dann mitnehmen. Lotte schwankte, aber die kleine Wernken redete ihr eifrig zu. Ihr war in alles gleich. War sie doch nur ein haltlose; Jrrfahrer ohne Heimat, ohne Zweck und Ziel. „Und in Hamburg mich nicht vergessen! Hier — meine Adresse." So entschloß sich Lotte, zu bleiben. Am Ultimo kam Harry Porten von seiner Bank mit gro» ßer Verspätung atemlos nach Hause. Der Junge war ganz aufgeregt. „Krieg auf dem Kontinent! Rußland und Frankreich gegen das Deutsche Reich!" Gleich darauf langte Mr. Porten an, die Stirn in Fal- ten, das graue Auge finster. „Das Entsetzliche — jetzt ist es da! Krieg! Ganz Londo» hallt von dem Rufe wider. Sind die Menschen — Verzeih» uns, meine Damen — verrückt geworden?" Seine Handelsbeziehungen gingen zu drei Vierteln nach Hamburg. Das war ein Schlag für den Mann. In das friedliche Gartenhaus war von den Händeln der Mächte nur wenig gedrungen. Man spricht in England in Gegenwart von Damen fast nie oder nur ganz flüchtig von Politik. Da wirkte der Kriegsruf um so niederschmetternder. Jetzt wurde es auch in dem stillen Vorort unruhig. In den Blättern spitzten sich die Nachrichten immer mehr zu. Eine Meldung stürzte über der anderen. In zwei Zeilen las man drei Widersprüche. Alle Logik und Besonnnheit war aus den Spalten der Zeitungen verschwunden. Die verzerrte Leiden- schaft leuchtete aus der Druckerschwärze. Die Extrablätter besäten die Straßen. „Die Deutschen sind in Belgien eingebrochen!" „Die Deutschen gehen nach Lüttich!" Und dann — ein vernichtender Knall betäubte alles —• England erklärte Deutschland den Krieg! (Fortsetzung folgt.) WMe? Kriegskatender 1913. lv. März: Borstöße der Engländer bei Neufsch»wl und Mvenchy, der Franzosen bei Souain und in den Vogesen. — Vernichtende Niederloge der Russen bei Augustow und Ostro- Zenta. — Die österreichisch-ungarischen Truppen modelt gute Fortschritte bei Gorlicc in den Karpathen und in Galizicn. — Angriff der österreichisch-ungarischen Flotte auf Antivan. — Untergang des deutschen Unterseeboote „U. 12". — Die Türken besetzen die Städte Ahwaz und Utas. — Erneute Beschießung von Smyrna durch die englisch-französische Flotte. — Neue Erfolge der deutschen -Unterseeboote durch Aufbringen englischer Handelsdampfer. — Neutralitätserklärung Kriechenlands. — Arbeiterunruhen in Italien. — Teuerungen in Rußland. — Verschärfte Preßzensur in England. Dadifcho Chronik. Karlsruh«, 9. März. Der Evangelische Oderkirchenrat gibt in der neuesten Nummer des Gesetzes- und Verordnungsblattes eine Uebcriicht über den Ertrag mehrerer Kollekten. Di« Bus;- und Bet- icg-Kultette im Jahre 1915 brachte die Summe von 12 283 <.«; zu diesem Betrag lam noch ein Teil des Erträgnisses der Karfreitags- tollekte und der Zinsenertrag des Baukollektcnfonds, so dag im ganzen 15 828 für die baulichen Bedürfnisse armer Kirchengemein' de» zur Verfügung standen. Bedacht wurden insgesamt 68 Gemeinden. Die Weihnachtskollekte 1915 ergab 12 039 die den Anstalten und Vereinen ',u'r Rettung gefährdeter und sittlich venvahrloster 5(nider zugute kamen. Ferner harte die am 9. Januar 191H erhobene Stoiletlc für die Mission in den deutschen Schutzgebieten zuzüglich eines Restes aus der vorföhrigen Kollekte ein Ergebnis von 12 668 A. ~ Ettlingen bei Eppingen. 10. März. Schwer betroffen wurde die Fnnlilie des Strafzenwarts S«bwietz von hier, die vier Söhne im Felde hat. Zwei von ihnen waren schon vor längerer Zeit gefallen: jetzt ist bei der Fainilie die Traucrnachncht eingetroffen, dajz auch ihr dritter Sohn gefallen ist. Mannheim, 10. März. Die Händlerin Mattern aus Schis- serstadt verlangte auf dem hiesigen Wochenmarkt für einen noch ''ich! ganz ein Pfund wiegenden Kopf Rotkohl 20 Pfg.. während der Höchstpreis auf 7 Pfg. für das Pfund festgesetzt ist. Das Schöffen- H'richt verurteilte sie deshalb zu "0 Mark Geldstrafe und den Kosten. > Wnidinühlbnch bei Mosbach, 10. März. Der in einer Brauerei zu Unterschefflenz beschäftigte Maschinist Leopold Kunkel von hier geriet beim Auslegen eines Riemens dem Werk zu nahe. Es gelang ihm zwar, sich mit aller Kraft von dem Triebwerk loszureißen, er hatte aber derart schwere innere Ver- letzungen erlitten, daß er starb. Baden -Baden. 9. März. Der Stadtrat hier hat be- schlössen, vom 15. ds. Mts. ab Milchkarten einzuführen. Es erhält eine erwachsene Person täglich y A Liter, Kinder unter vierzehn Iahren täglich Liter Milch. Stillende Mütter und Wöchnerinnen erhalten einen Liter Milch täglich. Auf ärzt- liche Verordnung kann auch für sonstige Personen die tägliche Milchmenge erhöht werden. £ Nadeii-Bode», ? März. Der Verein der Kunstfreunde im Sroh- Herzogtum Baden hielt unter der Leitung seines Vorsitzenden. Notar Dr. Kappler im Kunstausstellungsgebäude sein« ordentliche Mitglioderver- sammlung ab. Nach dem Jahresberichte zählte der Verein am 1. Januar 338 Mitglieder. Ais graphische Originalarbeit kommt für dieses Jahr eine feingetönte Radierung von dem bekannten Meister Professor Emil Orli-k in Berlin zur Verteilung, fiir nächstes Jahr hat sich Professor In- l«s Bergmann in Karlsruh« bereit erklärt, dem Vereine eine Original- lithographie zu fertigen. Zum Schlüsse gedachte der Vorsitzende in war« inen Worten des Heimganges des Ministers Dr. Böhm in Karlsruh?, der zu den Gründern des Vereins zählte. Durbach bei Ostendarp, 9. März. Zur großen Freude seiner Eltern hat heute der am 6. Juni v. Js. in russische Gefangenischaft gevate-ne Theodor Geiler «ach neunmonatigem Schweigen das erste Lebenszeichen gegeben. Er befindet sich wohl zu Kokoloba im Gouvernement Samavski (Samara). Der Regierungsbezirk Samara liegt im Gebiet der Wolga und ist zum größtenteil von nur doutfch- sprechenden lutherischen deutschen Einwanderern bewohnt. (Für manche Familie, die einen Angehörigen vermißt, dürste die vor- stehende Nachricht von Interesse sein.) 1? Aus dem Markgriiflerlande, 10. März. 35t« Nachfrage nach Kon. summe inen ist gegenwärtig sehr lebhast und die Preise fiir Meißwein steigen fortgesetzt. Die Steigerung wurde bedingt durch den großen Ein- kauf der Schaumweinkellereien und Kognakbrennereien, die jetzt nur aus inländische Weine angewiesen find. Schopsheim, 9. März. Die Umlage bleibt mit 38 Pfg. die gleiche wie im vorigen Jahre. ):( Psullendorf, 8. März. Für das Rote Kreuz wurde hier bis Ertdc des Jahres 1915 die Summe von 16 72fi,68 .il gesammelt. Hand in Hand mit der Geldsammlung giilg die Sammlung von Nahrungs- und Kenußmitteln, Gebrauchsgegenständen, Bekleidungs- und Aus- rüstungsgegenständen, Krankenpflegeartikeln usw. Diese Waren be- sitze« einen Wert von 10 725.31 Die Eeldsammlung und Zvaren- Sammlung ergibt demnach bis Ende 1915 einen Wert von 27 451.99 Auf beut Felde der Ehre gefallene Badener. + Karlsruhe. 9. März. Den Tod fürs Baterland starben: Lt. d. Dt. Karl Wey, Ritter des Eisernen Kreuzes, Unteross. Isidor Kaufmann uns Franz Boniser von Mannheim. Eis.-Res. Karl Eugen Maechtel von Karlsruhe, Unteroff. Heinrich Bisfinger, Ritter des Eisernen Kreuze», von Pforzheim. Unteroff. Wilhelm Wöhrle von Ottersweier, Otto Kiefer von Ortenberg, Unteroff. d. R. Hermann Schreiner, Ritter des Eisernen Kreuzes, von Kiirzell, Werkmeister Matthias Ehret aus Heiligenzell und Gest. Emst Eugler von Mengen, ferner Musketier Eottlieb Zimmer- «ann von Hiifingen, Landsturmmann Wilhelm Mosthal von Höfen (Schopfheim) und Musketier Friedrich Dör flingcr von Fischenberg. Schnl-Sammelzeichnnngen für die 4. Kriegsanleihe. -ch- Karlsruhe, 9. März. Das Großherzo«liche Ministerium des Kultus und Unterrichts hat an die Schulbehörden und Lehrer so!- izenden. die vierte deutsche Kriegsanleihe betreffenden Erlaß gerichtet: Zum vieren Mal sieht sich das Reich genötigt, eine Kriegsanleihe auszuschreiben. Di-;* Anleihe soll dem Reich die Mittel ge''-n, um den bisher so erfolgreichen Krieg einem siegreichen Ende entgegen- zufiihren. An alle Glieder des deutschen Volkes ergeht der Ruf, nach besten Kräften dazu beizutragen, daß der Anleihe ein voller Erfolg Geschieden ist. Dazu bedarf es umfassender Werbearbeit, die Jedem die Notwendigkeit der Anleihe und ihre Vorteile eindringlich Kur «ach! Die Lehrer sind in ersterReihe berufen, diese Arbeit zum Wohl, des Vaterlandes zu leisten. Wir erwarten daher, daß sie in bewährtem Eiser, wo immer es ihnen möglich ist, für den Erfolg der Anleihe wirken und all« in gleicher Richtung gehenden Bestrebungen tatkräftig unterstützen. Es wird insbesondere daraus aickommen, die kleine» Beträge (unter 100 Jl) zu sammeln. Eine Gelegenheit dazu bieten Sammel- Zeichnungen in der Schule: diese werden am besten in der Weise ein- gerichtet werden, daß die Lehrer klein« Beträge — nicht unter 1 Ji —, die ihnen gebracht werden, gegen Ausstellung von Empfangsbeschei nigungen annehmen und den gesamten Betrag mit einem Verzeichnis he? Einzahler und ihrer Beiträge durch Verinitteluna der Ortsschul- DkavkfZy e Mrefs?« beljörb« an eine Sparkasse, die ihrerseits dafür Kriegsanleihe -eichnet, abführen. Wir unterstellen dabei, daß den Einzahlern ihre Beiträge von der Sparkasse in einem Sainmelfparbuch gutgeschrieben und nach einer angemessenen Sperrfrist ihrem Wunsch gemäß entioeder mit d>.n aufgelaufenen Zinsen ausgefolgt oder auf Sondersparbiicher überschrie- ben werden. Wir unterstellen, daß die Sparkassen, denen durch ihre Beteiligung zumeist eine Mehrheit nicht erwächst, sich gerne bereit finden werden, an der vaterländischen Aufgabe sich zu beteiligen. Aus der Reftdenx. Karlsruhe, 10. März. # Seine Kgl. Hoheit der Grofzherzog hörte im Lause des gestrigen Tages den Vortrag des Geheimen Legationsrats Dr. Seyb. # Karlsruher auf der „Möwe". Unter der Besatzung des deutschen Kriegsschiffes „Möwe", das mit reicher Beute von seiner Kreils erfahrt im Atlantischen Ozean in einem heimischen Hafen eingelaufen ist, befinden sich auch zwei Karlsruher, Schiffsoffizier Robert Köhler, der Sohn eines Beamten der hiesigen Generaldireition der Bad. Staatseisenbahnsn und Obermatrose Großniann, letzterer früher Wagenführer bei der Stadt. Straßenbahn. ^ Die neuen Fiinsziz-Mart-Scheine. Di« Darlehnskassensch^n« zu 50 Mark sind 15 Zentimeter breit und 10 Zentimeter hoch. Sie bestehen aus Hanfpapier, das als fortlaufendes natürliches Wasserzeichen eine von Lorbeerzweigen umgebene Kaiserkrone trägt. Auf der Rückseite befindet sich links ein aus gemischten (roten, blauen, grünen und gelben) Pslanzen'asern bestehender Streifen. Die Vorderseite enthält einen Untergrund in gelblicher, rotbrauner und graublauer Farbe. Der äußere graublaue Rand zeigt zwischen geraden Einfassungslinien sein« ver^ schlungene Guillochen mit Rosetten in den vier Ecken. Auf der Innen- fläche befinden sich stilisierte Reichsabzeichen. Die linke Gruppe ron Abzeichen ist von einer aus einzelnen Bogen bestehenden Umrahmung unigeben und zeigt ein senkrecht stehendes, graublau gehaltene« Schwer! von einer dem Hintergrund mit ihren Strahlen erfüllenden Sonne, darüber zwei kreuzweise angeordnete Zepter und über deren Mitte, die Sonne zum großen Teil verdeckend, die Kaiserkrone. Sonne, Zepter und Krone sind in rotbrauner Farbe gedruckt. Rechts befindet sich an ent brechender Stelle ebenfalls in einer gleichartigen Umrahmung "in Reichsadler in rotbrauner Farbe. Zwischen den beiden Gruppen von Reichabzeichen steht oben unz unten je eine schraffierte 50 in rotbrauner Farbe. Im übrigen ist de? Untergrund der Vorderseite durch zwei- farbige (gelbe und graublaue) Sterne und Rosetten ausgefüllt, die zum Teil die Zahl 50 enthalten. Der freie Papierrand der Vorderseite läßt einen gelblichen, aus Punkten bestehenden Untergruck erkennen. Ferner enthält die Vorderseite folgenden Aufdruck in deutscher Schrift: Darlehns- kasfenschein. 50 Mark. Berlin, den 5. August 1914. Reichsschul- denverwaltung. In den beiden unteren Ecken ist der Kontrollstempel in tiefblauer Farbe und darunter aus beiden Seiten der Strafsatz ange- bracht. Textaufdruck und Strafsatz find in grünlichschwarzer Farbe hergestellt. Woher kommen die teuren Fleischpreise? Wie Viehoerkäufe gemacht werden, darüber gibt eine in der „Hess. LandesM." aus Frankfurt veröffentlichte Mitteilung Auskunst. Auf dem Schlacht- viehmarkt bot ein Viehhändler aus Friedberg einem Höchster Metz- ger eine Kuh sür 2000 Mark an. Der Metzger lehnte ab. Räch ein« Sturrde bot derselbe Händler den. Höchster das Tier fiir 1700 Mark an. Wiederum Ablehnung! Schließlich verkaufte der Fried- berger die Kuh um 1470 ,« an einen Koblenzer Metzger, also um 530 Ji weniger als sie der Höchster erstehen sollte! Die Meldung Mittagblatt. Freitag, den W. «Atz 1816. ®r 4 spricht Bände. Wie teuer mag der Händler die Kuh vom Bau« De» tavft haben? Und die andern fragen: Woher kommen die teuere» Fleischpreise? # Fernsprechverkehr nach Russisch-Pole«. Räch einer an feto) % Handelskammer Karlsruhe gelangten Mitteilung ist das K. Tet»> ^eraphenamt in Karlsruhe von der Kaiserlichen Oberpostdirektd« angewiesen worden, den Fernsprechverkehr zwischen der Handel«- kaminer für die Kreise Karlsruhe und Baden und den Geschäft» stellen der Amtlichen Handelsstelle deutscher Handelskammern te Russisch-Polen: Warschau, Lodz, Czcnstochau, Sosnowiee, WtecternM und Konin zuzulassen. c=: Militärtonzerte und Platzmusik. Am Sonntag den 12. de. Rt», nachmittags 4 und abenos 8 Uhr, finden, wie schon durch Anzeigen a» gekündigt, iin Großen Festhallesaal zum Besten der städtischen Krieg*»* spende uns des öfterr.-ung. Hilfsvereins Konzerte der Kapelle des &, u. K. österreichischen Infanterie-Regiments Albrecht, Herzog von Würt» temberg Rr. 73 (die Egerländer) statt. Am gleichen Tage veranstokdet die gesamte, 70 Mann starke, durch ihre hervorragenden Leistungen be- kannte Kapelle von 12—1 Uhr eine öffentliche Platzmusik vor dem Groß- herzoglichen Schloß. Der vom Eroßherzoglichen Bezirksamt str diese» Tag genehmigte Straßenverkauf von patriotischen Postkarten zugunsten der österreichischen Kriegsfürsorge (Rotes Kreuz), wird der Bürge^chast Gelegenheit bieten, ihre Sympathie für die Seite an Seite mit unserem eigenen Heere kämpfenden Bundesbrüder durch eine hoffentlich recht rege Kaufbeteiligung zu betätigen. X Vaterländisches Konzert. Am Sonntag, den 12. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, veranstaltet der Musik-Verein „Harmonie" im Saale der „Walhalla", Augartenstraße 27. ein vaterländisches Kon« zert unter der bewährten Leitung ihres Dirigenten, dos Herrn Ru» dolph, sowie unter Mitwirkung des Doppolyuartetts des Männer- gefangvereins „Konkordia". — Das Kriegspatenkind betitelt sich «in Filmwerk, das gestr» mittag vor geladenen Gästen im Residenztheater aufgeführt wurde. Der Film, ein Werk des Süddeutschen Filmhauses Emil Fieg E. m. b. H., Filiale Karlsruhe, gehört unstreitig zum besten auf dem Ge- biete der lebenden Photographien. Man weiß nicht, was mehr z» bewundern ist, die Kunst der hervorragenden Filmschauspieler, die sich hier in den Dienst der Wohltätigkeit gestellt haben, oder die wunderbaren Aufnahmen, bezw. Wiedergabe der photographisch«« Bilder. Der Film behandelt in vier Akten das Schicksal ein« Kriegspatenkindes. desien Vater im großen Kriege in Ausubunq einer heroischen Tat — er rettete seinem schwerverwundete« Major das Leben — gefallen ist. Der Aufbau der Handlung dieses Zu» kunftsbildes, das den Tatsachen um 20 Jahre vorgreist, ist ebenda geschickt wie die Einflechtung der verschiedenen Lebensschlcksale midi ver dem Rahmen angepaßten sehenswerten Bilder von den Krieg»-- jchauplätzen und den berühmten Ekodawerken. Besondere Anerken« nung verdient die feinsinnige Art, durch die der Hauptzweck des Films zur Geltung gebracht wird: Die segensreiche Einrichtung d« Kriegspatenschaft für vaterlose Kinder, wie sie in mustergSltiger Weise in Oesterreich ins Leben gerufen worden ist, ein« Einrichtung, die überall zur Nachahmung empfohlen werden kann. Es ist nur zu wünschen, daß durch die Vorführung dieses Films noch recht viele veranlaßt werden, sich der Erziehung von Kriegswaisen anzunehme». Vergnügungs- und Vereins-Anzeiger« l (Das Nähere bittet man aus dem Inseratenteil z« ersehen.? -W Freitag, den Ig. März Bachverein. 8 Uhr Chorprobe. Kolosseum. 8 Uhr Vorstellung. Gebisse. ^ Platin, kaufe »vührend zu höchsten Prei' Frideuberg. Zähringer », kaufe fort- : Preisen. « e -w EÄ . «2- ~ t= ~ 1 2 §4 *> J=t •** H a>^ vi = 15=2 * - - : Lg**«® j. M tz . o » 'S « Z-ZK.s-ZZM^ --S-^sK-ÄZA^ " « S » I 3 «^g» e< ° ? o o e ss ^g- g. -g. SZ^ l»""oe5? s - \g.§*fsöß=8g® _ S v® 1 ® S;S« E >>? 5 v v .5-2 « 01 vT; «» *-- =* Ä ~ 3 «l«"» ® «> — Ä c » 3 2 «= S ^ •S'=- c J oKc£S 5 E3g^.S u t ,C«>S>S«S> Äii-, 3A £ £ 3 ® H ^-2 ~ ** - >77 «V ^ »-» « ö C>> V-» ts tx ^ o S si g ,2; ä -5 •-1 3 I § I V vO'J^ 57. J= =$ sT ^ c "« 5 5ä Si.*i - — ^ 3 "S 3, ©«.iL 3 o-.- -Ü-—- »-« ^ I e «S» » '«Jg.« ® e £ Ii*iSl IIs 2 ^ 5 J® u W .»v r g »S ~*S c M c '3 f gW^ Jl^Äg Sei ** 5 **= o fe^as. >=» ä= P « o 15 Q> S ft « 2 ■>» .®* s _ s s „ C - --•|Ä y= jf' yf !*■ ^** m¥m * i H v - -* = o c 5^= Q «-' J °'.5:«-5 g ,S e s = = ™ w «s g Äg >S <:i 'v.£g.5 M ^Ä. — 5 I Ä —"~ n 2 «» jg - - = .t; .5 « 'S '§"•» © ä ■ I [ §-S"§ »Sa-S 1 r§ X'-S.g.-2-"SSy5i , 3 ■ 5-S-* -2.5 : <5 « S 0 3 r2 3 ^ » S »: <8 2. 5 »"Ä^ ST g •£ " = ff 12b» SO® S Ä 3 « & ®tf B ™ : «||SSfS«5 f^. s » 3 !a=; 1 (ji3 2 Üf 2 j. «su. sS. 8 »*^#* -. J5 r»?; S?. '•- £" o e'01 3 3> et — . 3" 3 ffo«' D y 2 ro J JfSgsj 8 g 5 - ff 3 ■5*1 W ~ 3 .»'*? " w S=- Ä 3Ü gJ! 3 l?Ä ä = _-~ ~§*2 : ®;<9= t ^-2<^ -2, « e g- 3 * ff-2,2 &-«>« s- ff" S 2 S 2 «Stiel! iff^rJ#G.s ä u» «• - ; 2.5. I^-Ä gg 3 ■ -» t-—. 3^, — ört^'sS -5. s 3 " " ^ 3 ST jj « ff 2,.: £ ~ 3 ff «8T» 1 S-g f SP 3 s Sg-igl f 3 S §!-§ 3 ~ Is-g« " Z °Z w 5?2,S"^g tS'dojS 3 e>:2 o --i 12 CO A-S ~ 2 S3 - ^ rl . „ 3 3 ^^5,3» * " S 3 =-?T^ -ts 3: ,£ «* =? 5. 5 2. 5 ^ 2 ^ ö- Q 5. U! « 22 <*j-1 w zs «-t- .3^ < »-* ^». «-t C3 *■* •—>, c 2* «S « to crco re ^ 5, '•? £5 -rT — ? Ä ^ «i ^ ~ w » o: _ Sfffffflilff^p. 3 3 ST »Äff ffff S = ?asi 3 I§§ § -- . I-Z A-I?- 48 « ?'Z 2®s er v ■'■ s Ä "< o c> w *~* #-v ^ i ^ •—* *-■* • ^ S* 2T -S-« ^ 3 ^ B 3 ZügM^SG»! « 2 2 3 •§* S - s gs, 3 S g I 2» Z. -•§ s-' » £ * AÄ »SÄfS« sr af «ZffffZZ 3 3 Ü » Z, ~ Ö —j OS cj> « ß s 3 2 C o ° *•• yr ,a ^ Ä3 = » CO _ o f g 1 ® — S ® 3 S w 3 3 aS£ ! £»g- =r „f! ffl ts^x. C 3 g 2 es or~-e«» ^ ä s ff&ff-CLSs "ff ? SÜSS <* g = 3 « s gr«. ||' S tf S ^3? Ä" » 3 ^ ?C <3*> O* ^ § &r a r§g®if3.l«! <5 C3 S 5, 5S .ü f « H 5> «. g aj: 3 ^-''3.3; H g » 2 » s 2 t r. -2 ?. Z t A- s ff ffJS g I w "3!ra — ^r. £T Jr? sS. = ä=?i:?51? S-« 3 «-KL.^Z.A^ -,33 " H?" 3 AT- i^- - = 2 f-*er c 3Z 73-' Ö*- *~ ^ ^ ^ T -- ^ 2 »g.?- s I- *s ^r* 5S3 §• 5T säE-" sg S.sSZ'Sä "353 *0 Sio 3 3 SW?2 a" ff £ ^ - sr. m i«ä»5 _ST<«-3 2. ? ? = «_;r3 5 «-S ? « S « gäS2^|0|3,- '^g» »grs „,** * 5 2 2 J»a: _ S • =T3iR-35 5 * Ä S"- Ä» - = 3-iS'lI» " ftlfaJÜ -t i a o: _n. ' S. 0 4 . «-« -* L gfg^^gs 2 SI® T 5.. 2 «>S»~ 3 ? # v ö as a, '§'a Z ? 3 ^s Z>. 3 5 - - 3" 0 v « Ä"f C ' ; I|aw|-B ™ S-F-S 5 g-Ä "Isi «1^0 3 5 SS. 3 "? ,s 'g«sf3f = Sa|.R V 3 3 Ä A- E 730 3 2 ^2. 03 » ® -• a 3 « r«s.2, 2 fef3 = =;3 «» jö , = 3 s- « ,3.® g ?°ff?£a v, Ä 3 3 3 CS »~ff--gr§«3e. r ^3g>^cg ffl ..^. g 3 „ ~ <% Ä S"<3> rftt» S o c^-g C H=s f8 r—t ®o: SSSSiS®'? 5 ' "•■■-•g'ö&S-S.g 3-tS _ - s S ^ «3 3 3* t §«i 3 f ff? 3 L ■ s? .. ./'S" 3 3 3 3 /% TS 1 — -- 3 Ö> 3. 3 » "5. M 3T8 »g^SSS-Sg §-g^S ff««r s§ t? =*«3 «2.0 «»-S. 3g 3 »& 3'-=:~S^ 2. 3 3: & 2 9* ® •?sO> — S- 2 tt » 3 w r- -23« ^ C^?3* ? <3 5 Q, 3. T "2A?Ki2g. w 5ä„3a - »f § - S 1 1^-^ffS 2 « ~s»5" 3 ,. ö Ä £ •-»• 2- <3^ 00*^ ^rr • a 2 3 55 "5 Oq? s-I^^=w re f. 6_o I ** 2 5,aÄo -jx ro ® S 3- % 1 A 3 ^.3 3 |-_l ,0 -sr^8 c f | s s c o-» o ^.35 ^ 7^-5 -3» 3t 3 ^ 51 . an % ^?3C=r^3 ><3 gff gffg»S|^I J«f: ff^-S'Z ff 3 „I g 3 . ^|a? 8 ® 3 3 © sr* ^.?Zg 3 s« 5 53*ni?£z C <° «r—"3 _ — 1-1 <» * ■äg ^? 3 ' g 3 «?T r 5 * «: w _ ^5* S = S.S." js-?»> s-Z! X «-z. ?Z 8^2.3 g- e ffs g Z 3 A3 S® « g- ö ® O?. £g rz J- ^5 3 ®Si^ ,2»§ ?srÄ85&s® SSTSt-S.SS^'SSS 5» er 3 3 3 3.2 3 s -if* I« ;*'.#i'i«.a.is ri *??■*;**•" #1 ; s-;i Jf ftf gf 2 f f 11 | 1 |,S = - „m«|il g? 1 ?»S|.^ 1I?3s«-,Ä1jt _ «• = Ä * - 3 _ » £• s e 3 -2 Sf 3—fr ^ 2 <"* • W* w' CT 1^. 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S' &•=?■ 3 « —--' Ä* ^ S »2. « -e o ja =2 -: ^ 2. =3 ^ 3 3 2 — = " s :23s St ^ - Hi ^ « s e 3 I=^g?i s a §J 11*5 5- 2 2 ?' 32, "S Jö) 7S § ~ C; t~f TS o ^ o: r?) -A 2 « =J rt ^ 2. 0 i-i ^ &r -J ^ 3 lg"- l s « a 3 o »£3* -3 3S ^ 2. « ^--"1 c Ö s3^ 3t 35 -- • A- ^er w S^isl; ^ HL ^ f% 35 =1 <» . . 2< 5S B 3 "o SÄ 2.s*~ 2 . Ä 55" 5 -5 o CO -S c/ ' "* 33 « <-t <*> slsE-os W3 _ 3 <3^3 2.^-^ ;033 3 2.ffe s 3 s .ff| 3 ö-= 3 i5 2-"S'S'g-'7 3^3 3 -^Z_ 3 ^J"G^°3 g 8 ??» ff O'^s"-'mff3 ff ZZ?-« ? 3ZLO 23-^» >—. if- ^ ^ 32 2. ^ i£? 3- § ff 2. § => co -• =3; ^ " 32 tfi -üj, '"* ^3 ^ <» ~ZT' ^ ^ S3l =r « 3 ~»3_ffl3 3 ^ 5 = 3 3? 3:S^J>ts>-s;s«3 CO o JJ£> *-C£3 «■& ^ ^ CO ^ 2 W« g 3 3S S r-3-,3 ö . O Q "• w - O " .Ä —*» Stfl 3 3 S -2^. ttg^. fÄ-sis. « 3 "" * - g « ^ V fffff I g 3 --1 3 1 g "■»Stfi 2^=;"" ^ ^.3^2"—» «?r ": .* "S?'R I - '- S; ~-p 3 3 jK «« -,« 3 S 3 « 3 &3 2:8 8 « „— « 3 - — = _ 2 0 -• VA! 3 ?3 " « iS 8 -+■ 3 M s;».« « B _ ~j» K 33 o S i*«r> o 3S <^t £. 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Ein Waldschrat, saunischer Waldgeist Ewald Schindler. Erste Elfe Brunhilt Hohwalt. Zweite „ Alice Körner. Dritte Elisabeth Rös Vierte _ Elise Meyer. Die beiden Kinder Heinrichs. 'Zwerge. Holzmännchen und Holz- Weibchen. Anfang ? llltr. Ende nach 10 NI>r Abendkane von 1 I,7 Itfiv an. IM»- Mittel-Preise. Heute morgen verstarb naeh längerem Leiden unser Kassier und Prokurist Herr Wilhelm Volke!. Wir verlieren in dem Dahingeschiedenen einen langjährigen, treuen und gewissenhaften Mitarbeiter, der seine ganze Kraft in einer über 30jährigen Tätigkeit für unser Werk eingesetzt hat. Seine Charaktereigenschaften und sein rechtschaffenes Wesen sichern ihm bei uns ein dauerndes, ehrenvolles Andenken. 2908 Karlsrnhe, den 9. März 1916. Junker & Ruh. Nach längerem Leiden verschied heute morgen unser allseits geschätzter Kollege und Vorgesetzte Wilhelm Volke). Tiefbetrübt stehen wir an der Bahre dieses pflicht- getrenen und gewissenhaften Mannes, der uns stets ein Vorbild bleiben wird. Wir alle betrauern sein Scheiden aufs tiefste und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Karlsruhe, den 9. März 1916. 2909 öie Beemten der Firma Junker 5 Ruh. Für MMarkantmen werden geeignete Pächter gesucht. Ehemalige zivilversorgungsberech- tigte Unteroffiziere oder Kriegsinvaliden erhalten den Vorzug. — Angebote mit Angabe der zu zah- lenden Pacht bei etwa 80Ö—1000 Mann unter Nr. 971a an die Ge- schästsstelle der „Bad. Presse" bis zum 15. ds. Mts. erbeten. Zn lausen gesucht: 1 Elektromotor von 4—10 PS., Gleichstrom 440 Volt, 1 MörtcZmischmaschine, 1 Aufzugswinde, diverses Nollmaterial, 60 cm Spur. 2.2 Angebote unter Nr. 978a an die Geschäftsstelle der „Bad. Presse". Prilschenwagen ein leichter, gut erhaltener z. kaufen gesucht. 30—40 Ztr. Tragkraft. Angeb. unter Nr. B7596 an die Geschäftsstelle der „Bad. Presse". braute eiserne Waschfrau zu kaufen gesucht. B7583 Karl-Friedrickstr. 21, 2 Treppen. Tamenstiefel, Gr. 40, f.ält. Frau, u. 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