EGeln! taalfdY 2 mal. Mkttag-Ausrsave. Verbreltetste Zettmill Bade»?. ZZezugs-Ireise: \ ohne „Jllustr. Weltfchau" "Us«. B mit „Jllustr. Weltschau" ^Karlsruhe: ^ mabt m-maw» jlnt Verlage abgeholt —.77 —.97 ! R d. Zweigstellen „ — .82 1.02 TEei ins Daus ae» vierteljährlich liefert .... 2.70 3.30 ^uHwärtS: bei Mb» l>»lung a.Postschalter 2JJ0 2.93 ».o! u° 10 Iii. 0 . . GekchiiftSft-ll-: Swlel. und Lammstr .-Ecke, nächst Kaiserstraße und Marktplatz, ^rief- od. Tel..-Adr. laute nicht ^ auf Namen, sondern: ^ad. V res sc Karlsruhe 5!«jtiize Nummern . . 5 Dt«, kroßere Nummer« . . 10 Vkg. Padischt Mit General -Anzeiger der Residenzstadt Karlsruhe und de« Grotzherzsgtnms Baden. MG" Unabhängige und am meisten gele ene Tageszeitung in Karlsruhe. "WS ~ » «#- » ßititigen Die Kolonelzeile 2B9fa~ bie 8t«- klamezeile 75 Pf«, Reklamen an 1. Stelle 1 Mk. die Zeile. Bei Wiederholungen tertMter Rabatt, der de» Nichteinhaltung des Zieles, bei gerichtlichen Betreibungen und bei Konkurjen lurct fircit Jritt. Nr. 138 Telefon: Geschäftsstelle Nr. 86. Karlsruhe, Donnerstag den 23. März 1916. Telefon: Redaktion Nr. 309. 82. Jahrgang. Dorn Xric Vom westlichen Kriegsschauplatz. Das 2 0. frauzöfifche Armeekorps. T U. Genf. 22. März. Das 20. französische Armeekorvs, dem gestern ^cr Zar eine telegraphische Ermunterung übermitteln ücr , war mit bitten widerstandsfähigsten Elementen an den dieswöchigen blutigen kämpfen um Avocourt beteiligt, die inzwischen für die Franzosen so Unglücklich verliefen. Ueber die schweren französischen Perlufte, besonders »n Toten, wissen der „Matin" und ander; Regierungsorgane hinweg- Zugleiten, . Zum grohen Kriegsrat in Paris. WTB. Paris. 22. Mörz. (Nicht amtlich.) „Petit Parisien" erfährt: Ministerpräsident Salandra und der Minister des Aeußern Sonnino werden am Sonntag vormittag nach Paris abreisen, um dort am Sonntag abend einzutreffen. Sie werden am folgenden Samstag nach Rom zurückkehren. Zur Pariser Alli iert e n k o nf er enz. c= Genf, 23. März. Wie das „Verl. Tagebl." von hier erfährt, werden nach dem Pariser „Journal" von englischer •Seite an der Pariser Alliiertcnkonferenz bestimmt der Minister des Aeuhern, Sir Edward Grey, und Eeschoßminister Lloyd George teilnehmen. Die Beteiligung des Ministerpräsidenten Axqvith fei wegen seines Gesundheitszustandes noch ungewiß. Wie dasselbe Blatt aus Haag meldet, wird Handelsmini- ster Runciman, der Führer der Vertretung Großbritanniens auf der Pariser Konferenz sein, wie Lloyd George aus eine Interpellation im Unterhaus vorgestern erklärte. W.T.B. Bern. 23. März. Mailänder Blätter enthalten eine Note der „Agenzia Stesani", nach welcher die italienische Regierung noch keinen Vertreter für die geplante wirtschaftliche Kcnfrenz der Alliierten ernannt hat, da auch die anderen Regierungen es noch nicht getan hätten und Programm und Datum der Konferenz noch nicht feststünden. General Cadorna wird das belgische Heer besichtigen. T.U. Rotterdam, 22. März. Aus Le Havre wird dem ..Rieuwe Rotterdamsche Courant" gemeldet, General Cadorna werde mit König Albert und Königin Elisabeth, sowie mit kern belgischen Kriegsminister de Brequevillc eine Revue über die verfügbaren Truppen abhalten. (V. T.) Zum jüngsten Luftangriff auf England. WTB. London, 22. März. „Times" meldet, an der Per- folgung der deutschen Flugzeuge, die die englische Ostküste an- griffen, hätten auch französisch- Wasserflugzeuge teilgenommen. Vom östlichen KriegsschalipZatz. Oesterrcichischer Bericht. W.T.B. Wien. 22. März. Amtlich wird verlautbart: Die Tätigkeit des Gegners ist gestern fast an de» stanzen Nordostfront lebhafter geworden. Unsere Stel- limgen standen unter dem Feuer der feindlichen Geschütze. An der S t r y p a und im K o r m i n-Geüict stiehcn russische Infanteri e-A bteilungen vor; sie wurden überall geworfen. Zn Ostgalizien verlor bei einem solchen Vorstoß eine russische Gefechtsgruppe von Bataillonsstärke an Toten 3 Offiziere und über t5N Mann, an Gefangenen lOfl Mann: bei uns nur einige Leute verwvndet. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. „K u l tu r t a t e u" der Alliierten. WTB. Rom, 22. März. (Nicht amtlich.) Der „Corriere Kella Sera" meldet von hier: Gestern reisten 200 serbische Offiziere über Paris und London nach Ruhland ab, um dort Mehrere Tausend österreichische Gefangene serbischer Rasse zum gemeinsamen Kampfe mit dem russischen Heere gegen Österreich- Ungarn militärisch auszubilden. Der Balkankrieg. Oesterreichischer Bericht. W.T.B. Wien, 22. März. Amtlich wird verlautbart: Nichts Neues. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Die mazedonischen Erenzkümpfe. — Von der schweizerischen Grenze, 22. März. Wie die Havas-Agentur aus Athen meldet, vernimmt die „Patris" aus Saloniki, daß die Scharmützel gestern den ganzen Tag über im Abschnitt von Gcwgeli in der neutralen Zone angedauert haben. Die deutsch - bulgarischen Truppen bestreben sich Matschukowo zu besetzen. (Köln. Ztg.) Griechenland und Italien. Athen, 23. März. Der „Temps" veroffentliu „..u sunkentelegraphische Meldung der „Agence Havas" von hier, wonach während der Sitzung der griechischen Kammer am 20. März der Abgeordnete Spiromillos die Regierung um Auf- klärungen über den Vormarsch der italienischen Truppen gegen Tepeleui ersuchte. Ministerpräsident Skuludis erwiderte: Wir besitzen eine schriftliche Erklärung des italienischen Gesandten in Athen, daß das italienische Heer bei Valona unsere Nord- grenze nicht überschreiten wird. Epirus, ein untrennbarer Teil des Königreichs Griechenland, läuft also keine Gefahr." Zur Kage in Serbien. Serbien und die Alliierte«. WTB Budapest, 22. März. Der „Pester Lloyd" veröffentlicht eine Denkschrift Pasitschs über die großserbischen Ansprüche, welche er nach dem Rückzüge der österreichisch-ungarischen Truppen den Entente- mächten überreichte. In dieser Denkschrift fordert Pasitsch nutzer Bos- nien und Herzegowina große Teile Südungarns. Kroatien, Krain, Jstrien mit Trieft, Dalmatien und Albanien mit Durazzo, In Lon- don und Paris wurde die Denkschrift ungünstig ausgenommen. In Petersburg erregte sie entschiedenes Mißfallen. Sajonow äußerte, Serbien leide an Größenwahn. In Italic», wohin die Denkschrift bloß aus Umwegen gelangte, beantwortete man sie mit Ausweisung?- maßregeln gegen serbische Agenten und Propagandisten. Die Ver- trauensleute, die Pasitsch zur Verbreitung der großserbischen Idee in die Ententestaaten sandte, berichteten, die serbischen Ansprüche hätten keinen Anklang gesunden. Rußland erklärte ihren Aufenthalt in Rußland höchst unerwünscht, was die Mißstimmung zwischen Peters- bürg und Nisch verschärfte. Zum Besuche des serbischen Kronprinzen in Paris. W.T.B. Paris, 23. März. Kronprinz Alexander vo» Serbien nahm gestern an einem ihm zu Ehren im Elysee gegebenen Mahle teil, zu dem auch die Präsidenten der Kammer und des Senats, die Mitglieder der Regierung und die Per- treter der alliierten Staaten erschienen waren. Präsident Poincar«- hielt eine Rede, in der er hervorhob, daß Frankreich die Sache Serbiens nicht V: der Alliierten trenne. Mit Hilfe der neugebildeten ferl 'che.' Armee würden die Alliier- ten die serbischen Gebiete b- ccien, die Grundlagen der Unab- hanglgkeit und SouveränitöSerbiens wieder herstellen und dem unterdrückten Rechte (vn.- i ;i verschaffen. Kronprinz Alexander drückte in einer E).!r>iderungsansprache seinen Dank für die Serbien gegebenen Zusagen aus. Mumänio-: nd der Krieg. Zum Universiilitsstreit in Zassy. W.T.B. Bukarest, 23. März. Professor Cantacuzino ist zum Rektor der Universität Jassy für 3 Jahre ernannt worden. Siene Einkäufe in Rumänien. WTB. Berlin. 22.. März. Am 2l. Marz ist in Bukarest zwischen der Zentral-Einkaufsgesellschast Berlin, der Kriegs-Ketreide-Verkehrs- nnstalt Wien und der Kriegs-Produkten-Aktiengesellschast Budapest einerseits und der rumänischen Zentral-Ausfuhrkommission für Ge< treide und Hülsenfrüchte andererseits ein Vertrag über die Lieferung weiterer sehr erheblicher Getreidemengen aus Rumänien an die Zentralmächte unterzeichnet worden. Die genannten deutschen und österreichisch-ungarischen Organisationen für Getreideeinfuhr kaufen durch diesen Vertrag IM! WH) Wagen Mais sowie den gesamten nach Berücksichtigung des inländischen rumänischen Verbrauches und anderweitigen rumänischen Verlauseverträge - noch für die Ausfuhr zur Verfügung stehenden Vorrat an Weizen, Gerste und Hülsenfrüchte, einen Vorrat, der auf etwa 4S VYN Wagen geschätzt wird. Die rumänische Regierung hat alle tunlichen Erleichterungen für den Alitrans- port des Getreides auf dem Bahn- und Wasserwege teils bereits ver- anlaßt, teils in Aussicht gestellt. Umgekehrt ist eine Verständigung angebahnt, um auch die Lieferung von Erzeugnissen der Zentral- mächte an Rumänien sowie eine wechselseitige Durchfnhr tunlichst zu fördern und also auch auf diesem Gebiet das erforderliche zu tun, damit sich die beiderseitigen Handelsbeziehungen wieder normal ge- stalten, soweit dies unter den obwaltenden Umständen überhaupt durchführbar ist. Torpedierung rt! manischer Schiffe. .= Budapest. 22. März. Nach einer Meldung des Buka- rester russophilen „Universul" hat die rumänische Regierung die Schiffahrtsgesellschaften aufgefordert, ihre mit Lebens- Mitteln beladencn Schiffe, die zwischen Konstanz« und Kon- stantinopel verkehren, anzuweisen, sofort die Fahrt zu unter- brechen und in die rumänischen Häfen zurückzukehren. Die Re- gierung begründet diese Verfügung damit, daß in der letzten Zeit wiederholt die russische Schwarzemeer-Flotte rumänische Schiffe torpediert habe. Tic Bu^arester „Minerva" betont, dah das provozierende Verhalten Ruglands in rumänischen Handelskreisen große Er- bitteruag verursacht habe: der rumänische Handel werde fast völlig lahmgelegt. (Frkf. Ztg.) Torpedierung zwei Schwestern schwor verletzt, ein Matrose getötet. (.Lok. Anz.") Holland und die T u ba n t i a-Fr age. WTB. Haag, 23. März. Der „Nieuwe Courant" besteht auf einer möglichst genauen und unantastbaren Feststellung der den Untergang der ^Tubantia" verursachenden Tatsachen durch den niederländischen Schisfahrtsrat. Erst dann werde die holländische Regierung sich im Besitz der Daten befinden, die ihr eine Stellungnahme möglich machen. Wie sie vorgehen müsse, darüber werde sie selbst zu entscheiden haben. Daß sie sich mit >den durch oder namens der fremden Regierungen abgo« gcbenen Erklärungen begnügen solle, wünsche niemand und dazu werde sie selbst auch nicht geneigt sein. — Berlin. 28. März. Einer Rotterdamer Meldung öe* „Berliner Lokalanzeigers" zufolge muhten die Taucharbeite« an dem Wrack der »Tubantia- wegen des ungünstigen Wetter« eingestellt werden. Sobald die Witterung sich bessert, werden die Arbeiten wieder aufgenommen. W.T.B. Rotterdam, 22. März. (Nicht amtl.) Der Berg, ungsdampfer „Woden", der eine Untersuchung wegen des lln» terganges der i,Tul »antia- anstellen wollte, ist unverrichteter Dinge nmi) Ziieuwe-Waterwog zurückgekehrt. Die Dampfschiffahrtsgesellschast „Neederland" läht ihre Schiffe vorläufig nicht fahren. Die Gesellschaft teilt mit, dah die Abreise des Dampfers ^Koningin der ?ieedcrlande", der am Samstag abfahren sollte, verschoben worden ist. WTB. Amsterdam, 22. März. (Nicht amtlich.) Wie die Blätter erfahren, beabsichtigt man in Schiffahrtskreisen, die Schiffe der verschiedenen großen Gesellschaften zusammen im Konvoi fahren zu lassen. Sie sollen die Ueberfahrt von Holland tagsüber machen und von einem kräftigen Schleppdampfer mit drahtloser Telegraphie begleitet werden. - Haag, 23. Mörz. Eine Depesche des „Berl. Lok.-Anz." von hier besagt, dag der Vorstand der Maschinisten der holländischen Handelsflotte beschlossen habe, mit dem Marine« minister und den Minister» des Handels über eine Erhöhung der im Kriegsunfallgefetz vorgesehenen Renten für die Hinter- Kliebenen, sowie über verbesserte Maßnahmen zum Schutze der Schiffahrt zu konferieren. Einstimmig wurde beschlossen, daß bis zu einem befriedigenden Ergebnis dieser Konferenz kei« Maschiuist ausfahren darf. Der Rrieg mit Italien. Oesterreichifcher Tagesbericht. W.T.B. Wien, 22. März. Amtlich wird verlautbart: Der gestrige Tag ist ruhig verlaufen. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: o. Höfer, Feldmarschalleutnant- Spaltung der italienischen katholischen Partei. — Verlin, 23. März. Verschiedenen Acocgenblättern zufolge fand in Bergamo eine stürmische Auseinandersetzung der italie- nischen katholischen Deputierten statt, die eine endgültige Spaltung in zwei Gruppen bewirkte, wovon die eine scharf gegen die Kriegshetzer Stellung nimmt. Vor Reieg mit Portugal. Die Mobilisierung Portugals. W .T.B. Rotterdam, 22. März. (Nicht amtlich.). Einem hiesigen Blatte zufolge, wird dem „Times" aus Lissabon ge- meldet: Heute wurden drei Rcgierung!'bcschlüssc verlautbart: Durch den ersten wird der Äriegsminister ermächtigt, alle Männer zwischen l9 und 45 Jahren, die früher untauglich er, klärt wurden, zu einer nochmaligen Musterung aufgerufen. Drittens wird die Pensionierung aller Offiziere, welche die Altersgrenze nicht erreicht haben, aufgehoben. Ereignisse zur See. Die Torpsdieri-ng dcx ,,E!eltra." . Wien, 22 .März. Nach Torpedierung des Spitalschiffes ! „Elektra" wurde die Kranleuschlvcftcr Marie Dcpase aus Trieft »er- i mißt. Erst nach langem Suchen wurde ihr-? Leiche in dem mit Wasser ' gefüllten Abteil des Schiffes gefunden. Bekanntlich wurden bei der Rardinal Mercier. Kardinal Mercier und der Vatikan. — Von der italienischen Grenze. 22. März. Wie der „Sccolo" mitteilt, machte der Brief des Gouverneurs v. Bisfing an den Kardinal Mercier im Vatikan sehr starken Eindriuk. Man fürchtet hier bei dem stolzen Charakter des Kardinals, daß er den Forderungen des Gouverneurs offenen Widerstand leisten und daß er dann in Deutschland interniert werde. Das würde aber im Vatikan tiefe Verstimmung schaffen. Immerhin sei bezeichnend, daß die dem Vatikan nahestehenden Blätter, wie „Osservatore Romano", ihren Lesern Vorsicht im Urteil anempfehlen, da man den Wortlaut des Briefes nicht kenne. Im Zusammenhang damit verzeichnet der „Secolo" Gerüchte, daß der Papst den Kardinal Mercier dringend zu äußerster Vorsickst gemahnt, anderseits den Kardinal Hartmann in Köln um Vermittlung beim Kaiser zur Vermeidung von strengen Maßnahmen gegen Mercier aufgefordert habe. (Köln. Ztg.) — Lugano, 23. März. Von hier wird dem „Berl. Lot^> Anz." gemeldet: Das Schreiben des Generals von Bissing an den Kardinal Mercier wird besonders wegen des Tones in den römischen kirchlichen Kreisen als unerhört beurteilt. Aller- dings enthalte es keinen Hinweis auf eine Verwendung bei dem Vatikan, und wie verlautet, versucht der Papst auch eine weitere Verschärfung des Konflikt» z« verhindern. Sei»-«. Deutschland und der Rrieg. — Berlin, 23. März. Drei der größten Detaillistenverbände der Berliner Kaufmannschaft hatten gestern ihre Mitglieder zu einer Besprechung zwecks Stellungnahme zu den neuen Steuergesetzentwürfen eingeladen. Laut „Berliner Lokalanzeiger" sprach man sich grund- sätzlich wegen dem Entwurf der Quittungsstempelsteuer aus. = Berlin. 23. März. In der konservativen „Kreuzztg." heißt es zur Vertagung der llnterseebootsverhandlungen: Die Zustimmung der Konservativen zu der vorläufigen Äusschal- wng der Unterseebootsfrage sei nicht etwa als ein endgültiger Verzicht aufzufassen, sondern bedeute nur, daß die Frage im Ausschuß einer um so eingehenderen und gründlicheren Vera- tung unterzogen werden solle. Bor dem Ergebnis der vierten Kriegsanleihe. TU. Frankfurt a. R., 22. März, lieber das Ergebnis der vierten Kriegsanleihe sagt die .Frankfurter Zeitung": „Bis das Ergebnis zahlenmäßig feststeht, genügt die Sicherung, daß auch die vierte deutsche Kriegsanleihe ein glänzender Erfolg sein, daß auch sie wieder alle be- rechtigten Erwartungen vollauf erfüllen wird. Und diese Sicherung haben wir bereits heute. Daß die vierte Kriegsanleihe nicht die fabel- hafte Summe der dritten wieder erreichen würde, haben schon bei Beginn der Emission otto Kenner von vornherein angenommen. Doch ist für eine Reihe von Monaten unser Krieg jetzt wieder finanziert, und alle Hoffnungen unserer Gegner, daß sie uns finanziell erschöpfen fönirfen; sind wieder einmal zu schänden geworden. In dieser Erwartung können wir. so schließt die Ausführung, dem Ergebnis der vierten Kriegsanleihe entgegensehen." Törichte Friedensgeruchte. W.T.B. Amsterdam, 22. März. (Nicht amtlich.) Einem hiesigen Blatte zufolge, berichtet der Korrespondent der „Times" aus Newyork, daß das Staatsdepartement entschie- den in Abrede stellt, dah die deutsche Regierung in den letzten Tagen um eine Intervention der Regierung der Vereinigten Staaten ersucht hat. Ferner stellt das Staatsdepartement die Richtigkeit der Gerüchte in Abrede, dah der Reichskanzler den amerikanischen Botschafter in Berlin ersucht habe, seinen Urlaub aufzuschieben, um bei der Vorbereitung der Friedensver- Handlungen anwesend sein zu können. sonstige Meldungen. — Köln, 23. März. Der Architekt und Glasinaler Rudolf Linn«. mann aus Frankfurt a. M. ist wls Hauptmann der Landwehr und Führer einer Munitionskolonne im Westen gefallen. Damit ist der an und für sich nicht großen Frankfurter Künstlerschaft eine führende Persönlichkeit entrissen worden, deren sicheres Urteil in allen künst- lerischen Fragen gern gehört und beachtet wurde. Nachdem er mit seinem Bruder die weitbekannte Anstalt für Glasmalerei seine» Vaters übernommen, hat er, meist in Zusammenarbeit mit seinem Brüter, für zahlreiche Kirchen in ganz Deutschland namentlich aber im Rheinland, die Glasmalerei ausgeführt oder Ausmalungen über- nommen. Daneben hat er zahlreiche andere bemerkenswerte öffentliche Aufträge erhalten und wohl alle mit der gleichen Meisterschaft, Liefe zur Sache und sicherm Geschmack durchgeführt. Köln. Z. Aus Rußland. General Ruhki erscheint wieder. T.U. Stockholm, 22. März. Der Feind des zurückgetretenen Ministers Cbwostow, General R'chki ist plötzlich genesen und kehrt demnächst nach Petersburg zurück, ebenso auch der frühere Ministerpräsident Eoremykin. — Die Leitung der Petersburger Detrktiopolizei ist völlig umgestaltet. Der Posten ihres Chefs ist besetzt mit Kibitschnikow, nachdem 12 Beamte den ange» botenen Platz abgelehnt hatten. (Lok.-Anz.) Eine erregte Dumasitzung. TU. Stockholm, 22. März. Die Duma warf bei der Beratung der Petition für die Einführung des Gemeindesemstwosystems dem scheidenden Minister Chwostow gleichsam noch Steine nach. Die Sozialisten Skobelew und Tschenkeli charakterisierten das Chwostowsche System. Tschenkeli führte aus, die Tätigkeit des Ministers erinnert Graf Dohna über den Beutezug der „Möwe". — Karlsruhe, 23. März. Wir haben gestern in einem kleinen Auszug einen Teil der Unterredung zwischen dem heldenmütigen Führer des Hilfskreuzers „Möwe", Graf Dohna -Schlodien, und einem Redaktionsmitgliede des „Verl. Lok.-Anz." wiedergegeben. Nach- stehend lassen wir die ganze Darstellung der kühnen Husarenstreiche folgen, die das Berliner Blatt gebracht und die gewiß das Interesse unserer Leser wecken werden. Gras Dohna erzählt: „Anfangs Januar schwamm die „Möwe" im Atlantischen Ozean. Das Schiff befand sich noch in so gutem Zustande, und der Gesund- heitszustand der Mannschaft war so famos, daß ich beschließen konnte, Größeres zu unternehmen. Gegen Mittag des ersten Tages kam eine Rauchwolke in Sicht. Da ich bemerkte, daß die Möglichkeit bestand, den Dampfer, von dem sie herrührte, einzuholen, machte sich die ..Möwe" sofort auf die Ver- folgung. Nach mehreren Stunden — wir waren schon beträchtlich aufgerückt — kam rechts voraus ein zweiter Dampfer auf, der direkt auf uns zuhielt. Ich wartete ab, bis ich mich mitten zwischen den beiden befand, dann wurde die Kriegsflagge und der internationale Flaggenbefehl: „Stoppen Sie sofort!" gesetzt. Zum Zeichen, daß es uns mit dieser Aufforderung ernst war, wurde je ein scharfer Schuß vor den Bug der beiden gefeuert. Ich glaube gern, daß die Besatzun- gen etwas unangenehm überrascht waren, plötzlich bei uns Geschütze erscheinen zu sehen. Jedenfalls schien alles drunter und drüber zu gehen. Wie ein Volk aufgescheuchter Hühner lief die Besatzung durch- einander, Koffer und Kisten wurden umhergeschleppt. Ich beschäftige mich nun mit dem ersten Dampfer, dessen Be- satzung ich zu uns herüber bringen ließ. Dieses anscheinende Und«' achtetsein benützte der zweite, der inzwischen beigedreht dagelegen hatte, um sich in einer plötzlich auftaAchenden Regenbö« aus dem „Staube" zu machen. Das heißt, er versuchte es. Tatsächlich gelang es ihm auch, aus Sichtweite zu kommen. Er wurde aber sofort ver- folgt und mußte sich endlich, nachdem ein Geschoß dicht in seiner Näh« «ingeschlagen hatte, entschließen, zu stoppen und sich zu ergeben. So hatte die Strecke des ersten Tages gleich zwei englische Dampfer er- geben. Ein um so schönerer Erfolg, da beide ziemlich wertvolle Ladungen an Bord hatten. Sie konnten beide bald auf dem Gruxd« des Meeres von den Mühseligkeiten ihrer Fahrt ausruhen. Am nächsten Tage bescherte uns eine gütige Vorsehung gar drei Dampfer. Morgens um sieben Uhr war der erste versenkt worden. Die Wellen hatte« stch »der ihm noch nicht geschlossen, als schon der zweit« in Sicht kam. Und während ihm das gleich« Schicksal blühte, dampfte eiligst ein dritter herbei, um sich mit seinen Genossen zu vereinigen. Um sieben Uhr abends trieben die Trümmer aller drei friedlich auf einem Fleck beisammen. Wr waren in Sicht von Madeira. Morgens war ein Dampfer ve ^ eitö worden. Wenige Stunde« darauf kam die ,,Ap?am" in Sicht.. »mnraFg ipggrirg* cm die übelsten Boulevardsromane. Der ganze Kaukasus sei vom Minister aufgewühlt, die Zahl der Pogrome auf Muselmanen sei Legion. In Batum und im Karsken-Eebiet sei die Bevölkerung bettelarm. Alle kaukasischen Polizeichefs hätten den Geheimbefehl, Pogrome einzuleiten. Der Minister habe im ganzen Reiche Räuber- banden organisiert, welche die Polizei unterstütze. Oelew habe mit Militär eine Bande von 8g Räubern abgeführt, die im Auftrage der Polizei das Land brandschatzten. Stürmer habe den Räuberhaupt, mannsposten angenommen. Das Ministerium sei eine Bande zur gegenseitigen Bereicherung. Vier Wochen russisches Zuchthaus ge- nügten. die letzten Anstandsgefühle auszutilgen, ebenso vier Wochen ver Mitgliedschaft im Ministerium. Der Präsident unterbricht den Redner und entzieht ihm das Wort. (Lok.-Anz.) Krankreich und der Rrieg. Die Mängel im französischen Verkehrswesen. W.T.B Bern, 22. März. In Paris brachte in der gestrigen Kammersitzung ein Abgeordneter die unglaublichen Verhältnisse in den Häsen von Rouen und Le Havre zur Sprache, die einer tatsäch- lichen Sperrung gleichkämen und regte die Verdoppelung und Ver- dreifachung der Eisenbahnen an, da die Flußschiffahrt versage. Ar- bcitsminister Sembat erklärte, daß alles Mögliche zur Verbesserung geschehe. aber infolge des Krieges übersteige der Verkehr alle Er- Wartungen. Seine Ablenkung über Dieppe würde 10 Monate bean- spruchen. Da sei es besser, es bei den bestehenden Einrichtungen zu lassen, denn in IN Monaten, so hoffe man weniMens. würde der Krieg beendigt sein. England und der Arieg. Die britischen Dienftverweigerer. T.U. Haag, 22. März. Die britischen Dienstverweigerer haben jetzt auch den Dienst in Nichtkümpferabteilungen verweigert unter dem Hinweis, daß ihre religiösen und moralischen Beschwerden nicht zulassen, daß durch ihre Wirksamkeit auf diese Weise dennoch andere Leute für den Frontdienst frei kämen, was gerade das gleiche wäre, als ob sie mitkämpften. Die Neutralen im Morden. W.T.B. Stockholm, 22. März. (Nicht amtlich). In einer Ge. heimjitzung des Reichstages hat die Regierung Mitteilungen über die Ministerkonferenz in Kopenhagen abgegeben. Verfahren wegen Landesverrat. WTB .Stockholm, 23. März. Das Gerichtsverfahren gegen die drei Jungsozialisten Heden, Oljelunö urtd den Abgeordneten Hiiglund hat gestern begonnen. Der Staatsanwalt erweiterte seinen Klage- antrag auf landesverriiterische Umtriebe, da die Bestrebungen der Angeklagten bezweckt hätten, für den Fall eines Krieges durch Mili- tärstrei! und Generalstreik eine Mobilmachung unmöglich zu machen oder zu erschweren. Die Angeklagten wurden in Haft genommen. Japan und der Arieg. — Hktersbnrg, 22. März. In Tokio wurde eine abermalige Verschwörung gegen das Leben des Premierministers Okuma entdeckt. In der Nähe Tokios fand die Explofio« eines staatlichen Munitionslagers statt. (Frkf. Ztg.) Amerika und AZexiks. WTV. Newyork, 22. Marz. ($icht amtlich.) Vom Vertre-» ter des Wolffschen Bureaus. Das unerwartet schnelle Vor» rücken der amerikanischen Expeditionstruppen in Mexiko bei der Verfolgung Villas hat die Frage, ob die amerikanisch« Regierung die Erlaubnis zur Benutzung der mexikanischen Eisenbahnen für den Verpflegungsnachschub der amerikanischen Truppen erhält, zum hervorstechendsten Zuge der Lage in Mexiko gemacht. Amerikanische Kenner des Landes, in das die amerikanischen Truppen jetzt eindringen, versichern, es sei Es galt nun zu überlegen, ob sie genommen werden sollte. War das Schiff doch mit Funkentelegraphie ausgestattet, die von unserer An- Wesenheit Kunde geben konnte. Außerdem aber befanden sich Passagiere an Bord des Dampfers. Wiedtr wurde die Kriegsflagge mit dem Signal: „Stoppen Sie sofort!" gesetzt, und wieder mußt: ein Warnunzs- schuf; vor den Bug abgegeben werden, da der Kapitän sich nicht sofort zum Halten bequemen wollte. Als ich hinter dem Heck des Dampfers herumging, bemerkten wir eine Kanone, die englische Kriegsmarine- Matrosen sich soeben auf uns zu richten anschickten. Gswehrfeuer verscheuchte sie. Die Panik an Bord schien a'Hangs sehr groß, bestürzt eilten die Passagiere, unter denen sich anscheinend viele Frauen befanden, aus. Deck umher, schnallten sich Schwimmweste« um oder rafften ihre Habe zu- sammen. Erst allmählich gelang es dem Prisenkommando, das ich hinübergesandt hatte, etwas Beruhigung zu schassen. Die Wogen der Erregung glätteten sich noch mehr, als den Passagieren mitgeteilt wurde, daß ihr persönliches Eigentum möglichst geschont werden sollte. Ein besonders schöner Moment war die Befreiung der deutschen Kriegsgefangenen, die stch an Bord befanden. Die armen Kerl? trauten ihren Augen kaum, als ihre Kabinen plötzlich geöffnet und sie hinaus an Deck gefuhrt wurden. Wortlos, gerührt standen sie da. Ich ließ sie an Bord der „Mövc" schaffen und brachte das Kaiserhoch aus. Selten ist so jauchzend, so glücklich in diesen Ruf eingestimmt worden. Auf der „Avpam" befanden sich vier englische Offiziere und 3g Matrosen, die als Kriegsgefangene an Bord und in den Heimats- Hafen mitgenommen wurden. In einem Eewschrank fanden wir auch Goldbarren. Sie waren in kleine Kisten säuberlich verpackt und stammten, wie der Ursprungsstempel bewies, aus den Minen des Kaplandes und der Goldküste. Sie mußten aus ihrem englischen Gefängnisse unter meinen Schreibtisch wandern und sind glücklich in Deutschland angekommen. Absichtlich war ich längere Zeit in jenen Gewässern geblieben, um einen Dampfer zu finden, auf dem die Besatzungen der versenkten Schisse untergebracht werden konitten. „Appam" schien hierfür als Perfoncndampfer ganz besonders geeignet. Wir behielten sie vor- läufig bei uns. Es mußte zunächst festgestellt werden, wieviel Kohle und Proviant das Schiff an Bord hatte, da danach erst der Hafen be» stimmt werden konnte, wohin der Dampfer zu senden war. An einem der nächsten Tag« blühte uns der „Clan Mactavish". Um 4 Uhr 30 Min. morgens kam seine Rauchsahne in Sicht. Er war ein schnelles, mit Funkentelegraphie ausgestattetes Schiff. Die Verfolgung wurde unverzüglich aufgenommen, aber erst nach Dunkel- werden kam die „Möwe" in seine Nähe. „What ship?" morse ich hin. über. Eine peinliche (Gegenfrage kommt zurück. „Who are you?" (Wer sind Sie?) Ich fahre vor seinen Bug, um ihn am Auskneifen zu verhindern. Er dreht ab. „Hier deutscher Kreuzer, stoppen Sie sofort!" VNtwftVbM. D«me»tag. 23. März «16. Nr. 138* ^ eine gebieterische Notwendigkeit, daß die Eisenbahnen dal Amerikanern für den Nachschub verfügbar werden. Carranz« hat aber auf das Ersuchen wegen der Benutzung der Eisem bahnen mit der Bitte um eine vollständigere Auskunst, welch^ denn die genauen Wünsche des Kriegsamtes seien, geantwortet. Diese Auskunft soll erteilt werden. WTB. Kolumbus (Neu-Mexiko), 22. März. (Nicht amtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Infolge Versagens der drahtlosen Telegraphie und da die Militärtelegraphen« leitungen an 28 Stellen durchschnitten sind, ist eine S®* ständigung mit den amerikanischen Verfolgern Villas unmög» lich. Zwei Aeroplane des nach Mexiko gesandten Flugzeug« geschwaders sind nicht in Casagrande angekommen. ^ Neueste Nachrichten. — Newyork, 22. März. (Privattel.) Die „B. Z. a. M- meldet von hier: Nach einer Meldung der „Newyorker Staats- Zeitung" erfolgte ein Zusammenstoß zweier Personenzüge *** Newyork — Newhaven and Hertfordbahn bei Milford (Eon« necticut), wobei acht Personen getötet, fünfzig teilweise schwer verletzt wurden. Die Ursache der Katastrophe soll auf di« Ueberlastung der Bahn durch Mnnitionstransporte zurückzv« führen sein. W.T.B. Paris in Texas, 22. MSr^ (Reuter.) ,« «eschSft»« Häuser und Warenhäuser find niedergebrannt. Schadin beträgt zwischen 2 und 3 Millionen Dollar. Die Ursache de» Feuers ist unbekannt. Ablehnung der amerikanische, Heeresver« m e h r » n g. — Newyork. 22. März. Dem „Matin" wird laut J&Q 4 Ztg." von hier gemeldet: Das Repräsentantenhaus hat nach bewegter Debatte die Bill, wodurch die Effektiv Bestände des amerikanischen Heere» auf 500**** Mann erhöht werden sollten, abgelehnt. (Das bedenk eine schwere Niederlage des Präfidenten Wilson. D. Red.) * in i Briefkasten. ^Anfragen können nur Berücksichtigung finde«, wenn die laufend« Abonnementsquittuna und 10 A für Bortoausaaben beiaefüat werbe"- 1 F. K. M. B. Die Benutzsag der Brotkarte für den im Feld« stehenden Mann seitens der Angehörigen ist unzulässig und strafbar, es mußte Abmeldung mit dem Ausrücken erfolgen. (332) K. T. in B. 1. Die Fortzahlung des Erhalts nach etwaig^ Wiedereinberusnng und vorausgegangenem, freiwilligem Kriegsdienst. Verwundung und seitheriger Verwendung im Staatsdienst ist zwei' felhast, da die aktive Dienstzeit nicht vollendet ist. Der Fall tav* nur vom Ministerium entschieden werden, an das Sie fich dnrch di« vorgesetzte Behörde wenden müssen. 2. Die Kürzung der Militi» rcnte richtet sich nach dem Grad der Erwerbsfähigkeit bezw. nach der hierauf gerichteten Arztuntersuchung. (324) R. Sch. Lahr. Ihre Reklamation ist unbegründet, denn Jh* Anfrage ist längst beantwortet in Rr. 112 S. 6. (334) Frau M. Khe. Der Gehalt eines Unterzahlmeisters beträgt i» Frieden 105! Mark, im Feld 60 Mark Zulage. Daneben ein Mobil« machungsgeld von ungefähr 150 Mark und Bekleidungsgeld von 300 Mark. (328) F. «ach H. 1. In der neuen Kabinettsorder über die Be forde- rung von Feldwebelleutnants und Offizierstellvertretern wird ti« bezw. 8jährige aktive Dienstzeit gefordert, fo daß also die Dienstzeit bei der Gendarmerie nicht zur Anrechnung kommen kann. 2. Kau»« talvermögen ist von 1000. Mark an steuerpflichtig, wenn es zinsbrin« gend angelegt ist. (335) R. H. in E. Sie haben bei den geschilderten Vermögens- und Einkommensverhältnissen Anspruch aus Kriegselterngeld für de» ge« fallenen Sohn. Der Antrag geht durch das Bürgermeisteramts Nichtmilitärpflichtige Kriegsfreiwillige werden nur mit elterlicher Erlaubnis zu Kriegsfreiwillige angenommen: diese Erlaubnis wird bei der Meldung des Kriegsfreiwilligen vorausgesetzt^ (337) A. Z. in G.: Ueber Karlsruher Geschäfte, welche Gummischuh« reparieren, finden Sie Näheres im Anzeigeteil unserer Zeitung. (341) Wir liegen parallel zueinander. An dem mächtigen Arbeite« seiner Schrauben sehe ich, dag er volle Fahrt läuft. Trotzdem blinkt er uns herüber. „Ach habe gestoppt." Gleichzeitig wird mir an» der Funkenbude — wir befanden uns zwischen den Kanarischen Inseln und Madeira — Mitteilung gemacht, daß der Engländer von seiner drahtlosen Telegraphie Gebrauch macht. Ein Warnungsschutz saust ihm vor den Bug. Er bleibt unbeachtet. Jetzt wird Ernst gemacht- Die nächste Granate fährt ihm auf die Brücke. Sie sitzt. Sein« Funkentelegraphie schweigt: hingegen eröffnet auch er jetzt Feuer aus uns. In geringem Abstände sausen wir in voller Fahrt unter gegen^ seitiger Beschießung nebeneinander hin. Dann eröffnet die „Möwe' Schnellfeuer. Mehrere Treffer werden beobachtet. Jetzt scheint er genug zu haben, und während er morst „We stop at all", er meint Maschine, Funkentelegraphie und Feuer, verstummen die Geschök« der „Möwe". Alles weitere spielte stch wie üblich ab. Eine Prisenbesatzung gmg an Bord. Die Mannschaft des feindlichen Schiffes wurde herüber' genommen. Der Kapitän und zwei Matrosen der englischen Kriegs« marine wurden Kriegsgefangene. Unter der Besatzung des „Clan Mactavish" gab es mehrere Tote und Verwundete. Wir hatten jetzt ungefähr 200 Engländer und über 100 Inder, alles in allem über Menschen an Bord. Es war höchst: Zeit, die Gefangenen abzuschieben- Sie wurden aus die „Appam" gebracht, und Leutnant Berg erhielt den Befehl, das Schiff als deutsche Prise nach Newport News zu bringen. Er hat meinen Befehl in trefflichster Weise ausgeführt. Etwa einen Monat später kreuzten wir wieder in der gleiche» Gegend, immer damit beschäftigt, so viel feindliche Schiffe als nur irgend möglich zu versenken. Eines Abends, es war schon so dunkel, daß die Nationalität des Schiffes nicht mehr festgestellt werden konnte, kam uns ein Dampfer in den Weg. Der Kapitän, der besonders g<« rissen sein wollte, gab auf unsere Frage, wer er sei, zuerst erneti Namen an, den es in keinem Schiffsregister der Welt gibt. Ich fragt« also noch mal. Plötzlich hieß er wieder anders. Cr erzählte später, daß er in seiner Verwirrung tatsächlich vergessen hätte, welchen Na« men er der „Möwe" eigentlich zuerst genannt hatte. Es war ja übrigens auch gleichgültig, unter welchem Nanien das Schiff versenkt wurde. Besonders traurig war es, daß wir einen Dampfer mit 1000 Flaschen Pommery ersäufen mußten. Um so mehr, da auch unser Stoff völlig ausgegangen war. Wie und wo wir heimkamen, bleibt vorläufig noch Geheimnis der „Möoe". Jedenfalls wurde der schlagende Beweis erbracht, oaß sie Blockade der deutschen Häfen nur in den Köpfen der Engländer existi-irt. Nun kommen unvergeßliche Momente. Der letzte Teil der Reise wurde unter dem Schutz der deutschen Flotte zurückgelegt. Keinem ^ uns wird jener Anblick aus dem Gedächnie schwinden, wie an der „Mövc Schiff nach Schiff mit drei Hurras vorbeidampfte. Keiner von uns wird je den Jubel und sie Begeisterung, mit denen wir aus dem zanz«l Reiche überschüttet wurden, yNLessen." • -• Rr. 138«. Mittagblatt. Donnerstag. 23. März 1916. adifchs Vreffe. Stffe S« Malancourt und Avocourk. --r Großes Hauptquartier, 22. März, j^bet die Erstürmung des Waldes von "ttloticouri auf der Westseite der Maas »nd die weiteren Erfolge bei Sooconrt, Meldst von hier der Kriegsberichterstat- Kaltschmidt der Franks, Zeibg. vom Mutigen Tage: " ..Die Erstürmung des Waldes von Malanco-urt und des vorgelagerten Ge- Mzes von Avocourt vollzog sich aiy SV. Marz in den Abendstunden. Unsere Ar- Wime hatte von 8 Uhr früh bis nach- "rtttaßs gegen 5 Uhr ununterbrochen vorgearbeitet, von fünf bis sechs schaltete sie Bausen ein, um 6 Uhr stürmten die sud» Zutschen Truppen (Bayern und Würt- temberger) vor. und vier Stunden später var die ganze Waldecke bis an den Rand Unser. Die ungewöhnlich hohe Zahl von !900 Gefangenen, dazu 58 Offiziere mit totem ganzen Brigadestab und zwei ^iegiments-Kommandeuren, läßt erkennen, daß dem Gegner diese Stellung be- sonders wertvoll war. Auch die große Zahl der erbeuteten Maschinengewehre bärste dafür zeugen, daß dieser Front- abschnitt, der sich animhernd zwei Kilo- Metex durch den Wald hinzog, mit aus- reichenden Mitteln verteidigt werden lallte. Denn nun ist durch unsere neu« Waldstellung die beherrschende Höhe 304 »on Südwesten flankiert und von Nordosten her ist sie durch den »Toten Mamt" bedroht. Wie sich unter solchen Umständen das Schicksal der beiden Dörfer Malancourt und Bethincourt gestalten wird, dürfte die Zukunft lehren. Sie liegen in ihrer sumpfigen Tawieiderung innerhalb einer VeutMellung. die in ihrer ganzen Ausdehnung durch uns unter Kreuzfeuer genommen werden kann. Die Franzosen wollten gestern Nochmittag den üblichen Gegenstoß unternehmen, kamen aber, durch Unser gut gezieltes Artilleriefeuer aufgehalten, garmcht aus den Kraben heraus. Das erste Tausend Gefangener begegnete uns gestern beim Be- suche des Kampfgpländes westlich der Maas. Es waren Leute aus Südfrankreich. Landwehr und Reserveregimenter aus Garnisonen in und bei Marseille. In Gräben und Unterständen sind sie gefangen worden, ehe sie noch recht wußten, was eigentlich los war. Sie behaupteten, schon ein Jahr lang bei Malancourt zu liegen. Von einer günstigen Höhe aus beobachteten wir bei sonnigem Frühlingswetter den Artilleriekampf. Die Wälder von Montfaucon Und Farges wurden vom Gegner stark beschossen. Das Dorf Jorges erhielt Brandgranvten, der Raben- und Cuini«reswald rauchte von Ununterbrochenen Einschlägen. Das Dorf Eumi«res ist von den Franzosen anscheinend geräumt. Die kahle Höhe des „Toten Mannes", die sich in klaren Linien abzeichnete, lag gestern weniger unter feind- lichem Feuer. Im Süden tauchte die Kathedrale von Vcrdun aus dem Dunst des Maastales. Die Gesamtzahl unserer Gefangenen seit Beginn der V^rdun-Scklachl am 2. Februar, hat die 3 st 0 0 0 überschritten." Katkschmidt, Kriegs btticht>' ?'tatter. » * » Französische Militärkritik. WTB. Bern, 22. März. (Nicht amtlich.) Zwar widerhallen die täglichen Stiinmungsberichte der „Agence Havas", welche die amt. lichen Kriegsberichte begleiten, von Eiegesfreude und völligem Ver- trauen in die gänzliche Niederwerfung der Deutschen vor Berdun. doch spricht aus den Militärkritiken der Blätter ein ganz anderes Gefühl, nämlich eine ziemliche Nervosität gegenüber den dunklen Plänen der deutschen Heeresleitung. Diese militärischen Mitarbeiter fordern teils die Blätter auf. nicht zu sehr auf das Einstellen des Vorstoßes zu vertrauen, wie de, »Temps", der es angesichts der deutschen Zäigkeit für weiser halte, nicht an das Anhalten der deutschen Offensive zu glauben, teils ergehen'sich die Kritiker in zahllosen Fragen nach dem Zweck des Wechsels zwischen Ruhe und neuen Angriffen. Wollen sie uns zwin- gen, unsere Rcserven zu zeigen, oder uns durch eine beständige Be- unruhigung ermüden? fragt Oberst T. im „Journal". Im „Petit Journal" stellt ein anonymer Militärkritiker fest, daß die Teilangrisfe zurzeit eine neue Einleitung bedeuten viiir« den, unl weitere große Stürme vorzubereiten. Infolge des ständigen Abtastens, meint der Kritiker, daß es nichts Erstaunliches wäre, wenn die Deutschen anderswo einen schwachen Punkt des Panzergürtels suchen würden. Jedenfalls sei es sicher, daß die Deutschen gar nicht daran denken würden, auf Angriffe zu verzichten. = Bern, 22.. März. In einer Betrachtung der Schlacht von Verdun schreibt General Berthaut im „Petit Journal": Wir dürfen heute nicht schließen, daß die Deutschen verzichten werden. Die vielen triftigen Gründe, aus denen die Deutschen sich in dieses Abenteuer gestürzt haben, bestehen immer noch. Von einer Zusam- menhanglosigkeit der deutschen Kampfhandlung will Berthaut nichts wissen. Höchstens könne man angesichts der jüngsten Artillerietätig- keit ohne Infanterieangriffe und der verschiedenen Angriffe überall ohne Verbindung untereinander davon spreche,?. Aber bisher, meint er, daß alles von den Deutschen Unternommene aus folgerichtiger Ueberlegnng hervorgehe. Die Angriffe auf dem linken Maasnfsr zwangen uns, zurückzugehen und so ihrer Artillerie Stellungen für die Längsbestreichung unserer Positionen auf dem rechten Maasnser zu verschaffen. Die Angriffe bei Douaumont waren ebenso logisch in ihrer Entwickelung wie die gegen Vaux. die mögliche Gegenangriffe gegen den Rücken »on Douaumont verhüteten. Ueberall natürliche Entwicklung, immer aus demselben Gedanken. Zum Lustkamps bei Mülhausen. ■= Mülhausen sEls.), 22. März. Die hiesigen Blätter bringen anschauliche Schilderungen über den Luftkampf un- weit Mülhausen am Samstag, bei dem vier feindliche Flug- zeuge abgeschossen wurden, dem leider aber auch eines der un- serigen zum Opfer fiel nebst einer Anzahl von Zivilpersonen, die getötet oder verletzt wurden; von letzteren sind inzwischen drei' ihren Verwundungen erlegen. Die Blätter stellen ihre eigenen Wahrnehmungen und den Bericht unserer Obersten Heeresleitung dem französischen Bericht gegenüber und geben ihrer Empörung über die falsche Darstellung in dem frai.zij. fischen Bericht Ausdruck. So schreibt die „M ü l h a u s e r Lolkszeitun g": „Es ist ja fast unglaublich; daß man wagt. Tatsachen ino Gegenteil zu verkehren, obwohl Hunderttausende mit eigenen Augen das ganze Drama verfolgt haben. Stillschweigen hätte Zu den Kämpfen bei Avocourt. man verstanden, aber so unverschämt zu schwindeln, ist einfach ein Skandal. Dieser eine Bericht wird die Franzosen im Oberelsaß mehr um ihren Kredit bringen, wie jahrelange Aufklärungsarbeit." M neue ÄrieMijW des ReichsiG. Vertagung des Reichstags? □ Berlin, 23. März. Bon parlamentarischer Seite wird uns geschrieben: Während in der Mittwochs-Sitzung des Reichstags die ungewöhnlich zahlreich erschienenen Tribünenbcsucher nur eine Ueberraschung erlebten — das Ausbleiben des Kanzlers, das den Abgeordneten schon am Tage vorher in den Fraktionszim- mern angekündigt worden war, erlebten die Reichstagsmitglie- der mehrere Ileberraschungen: Der erneute Versuch einer Besprechung der !l-Boot?anträge und die Beratung einer längeren Vertagung des Pollreichstags. Im Seniorenkonvent, der der Plenarsitzung unmittelbar vorausging, hatten nämlich die konservativen und national- liberalen Antragsteller zwar auf sofortige, eingehende Behand- lung ihrer U-Boots-Anträge verzichtet, wollten aber wenigstens die Vorwürfe öffentlich zurückweisen, daß sie einen Eingriff in die Kommandogewalt versucht hätten. Da eine solche Zurück- Weisung nicht ohne Eingehen auf die Cache selbst denkbar gewesen wäre, so erhoben die anderen Parteien Widerspruch und man einigte sich schließlich nach nochmaligen Fraktion?- befragungen auf vollständige Ausscheidung dieses Kapitels aus der ersten öffentlichen Lesung des Etats und der Steuergesetze und auf Besprechung in einer der ersten nächstwöchentlichen, vertraulichen KommissionssiHungen. Während dann die erste Lesung der Kriegssteuervorlagen in ruhigen, sachlichen Bahnen verlies, besprach man in den Wandelgängen die Geschäftslage des Haufes. Es fehlte an Vorarbeiten des Haushaltsausschusses und an Regierungsvor- lagen, die sofort zur ersten Lesung im Plenum gestellt werden könnten. Auf der anderen Seite erfordern der Etat, die Steuer- gesetze und die Denkschrift über die wirtschaftlichen Maßnahmen des Bundesrates wochenlang? eingehende Kommissionsberatun- gen. Infolgedessen erschien es den maßgebenden Stellen hin- sichtlich der Arbeitsverreilung des Hauses am geratendsten. nach Erledigung der eben begonnenen ersten Lesung der Steuer- gesetze den Vollreichstag auf einige Zeit zu vertagen und den Kommissionen dadurch, eine mehrwöchentliche ungestörte Be- ratungsperiode zu verschaffen. Da der Samstag dieser Woche als katholischer Feiertag ohnehin sitzungsftei wäre, so hofft man bis zum Freitag abend mit der ersten Steuerlesung fertig zu werden und dann eine längere Vertagung bis nach Ostern beschließen zu können. Als Termine wurden bereits genannt: Vertagung vom 24. März bis 26. April und während dieser Zeit von, Dienstag, den 28. März bis Freitag, den 14. April Sitzungen des Reichshaushaltsausschusses und der Steuer- sonderausschüffe. Falls die Senioren, was nach Lage der Dinge kaum zu bezweifeln ist, dieser Regelung zustimmen, so wird auch die öffentliche Erörterung der U-Bootkriegführung. falls sie über- Haupt nach Abschluß der Kommissionsbesprechungen noch für erforderlich gehalten werden sollte, frühestens nach Ostern kam- men können. MeichstagH-TitznngS'Bericht. WTB. Berlin, 22. März. Am Bundesratstisch Staatssekretäre Delbrück. Capelle. Helfferich, Krätke, Lisco. Präsident Dr. K ae in? f eröffnete die Sitzung um 1.52 Uhr. Das Andenken des verstorbenen Abgeordneten Kühn (So».) wird durch Erheben von den Sitzen geehrt. Auf der Tagesordnung steht die Fortsetzung der ersten Lesung des Etats und der Steuernorlagen. Vor Eröffnung der. Besprechung teilt (wie schon im gestrigen Abendblatt gemeldet wurde) der Präsident mit: Infolge einer Verständigung zwischen den Fraktionen ist die U-Bootsfrage bis aus weiteres bei de: ersten Lesung des Etats ausgeschlossen. Die Be- ratung dieser Frage wird eingehend in den Sitzungen der Budget- kommissionen erfolgen, die in den ersten Tagen der nächsten Woch? zusammentreten und gerade diese Frage in Beratung nehmen wird. Abg. Liebknecht (Wild) (Mit Lachen empfangen): Ich halte es für meine Pflicht, diesen Beschluß meinerseits zu widersprechen. Es handelt sich um eine Frage, die das öffentliche Interesse auf das lebhafteste bewegt. Hinter den Kulissen wird fieberhaft gearbeitet und vielleicht stehen wir vor der vollendeten Tatsache: Tirpitz redi- vivus. (Lebhafte Unterbrechung, große Unruhe.) Darauf tritt das Haus in die Debatte ein. Abg. .Keil (Soz): Wir blicken voller Bewunderung auf die Taten lmserer Streitkräfte^ (Bravo!) Unsere Bewuirderung verdienen aber auch diejenigen zahlreichen Familien, die Entbehrungen und Kummer erleiden müssen. Der Voranschlag stimmt auf Heller und Pfennig. Ob die Schlußabrechnung aber ebenfalls stimmen wird, ist abzuwarten, da der Etat durch neue Steuern in Bilanzierung gebracht werden muß. Fftr neue Einnahmen muß gesorgt werden, darin stimmen wir mit de» Staatssekretär überein. Wer den Ernährer verloren hat, hat Anspruch auf ausreichende Unterstützung, auf eine bessere, als wie die den Be« teranen früherer Kriege gewährt worden ist. Wir müssen uns dabei auf Riesenlasten in der Zukunft gefaßt machen. Die Gesamtheit muh diese großen Opfer in ihrem eigenen Interesse tragen. Wir können e» nicht verantworten, die Schaffung neuer Einnahmequellen für das Reich zu versagen und sorglos in die Zukunft zu sehen. Unsere Ansicht weicht aber von der des Staatssekretärs in der Frage ab. wie diese Steuern zu gestalten find. Wir müssen da zufassen, wo die größte Leistung^ fähigkeit vorhanden ist. Die Regierung bewegt sich aber noch in alten Bahnen ohne einheitlichen Plan. Mit dem Grundgedanken des Kriegs« gewinnsteuerentwurss sind wir einverstanden. In den Einzelheiten muß der Entwurf aber verschärst werden, bei welchem Bemühen wi? uns ein« wissen mit dem sittlichen Empfinden des Volkes. Die leiftungs- fähigsten Betriede werden geschont: auch mit der Schaffung weiterer neuer Steuern sind wir einverstanden^ Sie dürfen aber nicht aus dem Verkehr oder Verbrauch genommen werden. Die Tabaksteuer ist ungerechtfertigt trotz ihrer Staffelung, sie ist nur ein Blendwerk. Da» Argument des Staatssekrerärs. der Tabak sei ein Genußmittel, ist ein» brutale Auffassung. (Widerspruch.) Der Präsident bittet den Redner sich zu mäßigen. Redner fortfahrend: Den Hauptanteil haben die Familien un« serer Krieger zu tragen, und dem kleinen Mann wird da» Zigarren- rauchen ganz unmöglich gemacht. Die 200 000 Tabakarbeiter, di« durch diese Steuern geschädigt werden, dürfen auch nicht vergessen werden. Bei den Verkehrssteuern vermissen wir den allgemein lri« tenden Gesichtspunkt. Sie werden den Verkehr hemmen. Dem Reichsschatzsekretär ist aber alles Wurst, wenn er nur Geld bekommt. Das trifft ganz besonders auch bei der Quittungssteuer zu. Wo bleibt die Rücksicht auf Handel und Verkehr, auf die Lebenshaltung der Massen. Wenn der Staatssekretär nicht bald andere Wege einschlägt, bringt er sich um seinen guten Ruf (Heiterkeit). Dazu kommt, daß die Kriegsgewinnsteuer bald wieder verschwindet, die andeven Steuern aber bleiben werden. Der Besitz solle auch einmal ein« Milliarde zinslos auf den Altar des Vaterlandes legen und sich nicht nur darauf beschränken. Sprozentigs Kriegsanleihen zu zeichnen. (Sehr richtig! bei Sozialdemokraten.) Eine bittere Ungerechtigkeit ist es. dos schmal« Einkommen der Soldatenfrauen zu besteuern, aber die hohen Bezüge der Offiziersfrauen steuerfrei zu Lassen. Verschonen Sie nicht die Reichen und belasten Sie nicht die Armen. Das war« nicht nur eine Ungerechtigkeit, das wäre eine Dummheit. (Beifall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Spahn: Wir sind Großadmiral von Tirpitz dauernd zu Dank verpflichtet für das, was er an unserer Flotte getan hat (Bravo.) Unsere Kriegslage bessert sich andauernd, wenn man^jie mit der vom März vorigen Jahres vergleicht. In dte f>M. zösische Front bei Verdun wird "Wne Bresche gxlegt. Unser Wirt-' schastsleben wird die jetzige Zeit auch überstehen. Die neuen Steuern berücksichtigen mit der Kriegsgewinnsteuer und den Verkehrsteuern beide vorhandenen Richtungen. Vor allem muß der Schuldendienst in Ordnung gehalten werden, und zwar aus dem laufenden Etat, und wenn das deutsche Volk mit neuen Steuern belastet werden soll, dann müssen wir forschen, wo diese am wenigsten als drückend empfunden werden. Wir müssen uns auch fragen, ob bei den Betriebs« eimichtungen des Reichs vornehmlich bei der Post, Ersparnisse und Mehreinnahmen erzielt werden können. Eine Verteuerung der Druck» sachensendungen dürfte nicht schaden. Die Paketbeförderung rentiert sich jetzt nicht. Die Quittungssteuer muß bestaffelt werden. Nach unserer Ansicht handelt es sich beim Tabak nicht um ein notwendige» Genußmittel. Die Kriegsgewinnsteuer ist gerecht. (Beifall beim Zentrum.) Abg. ». Paqer (Fortschr. V.): Auch wir können dem scheiden»- den Staatssekretär des Reichsmarineamts unsere Anerkennung nicht versagen. Die Steuervorlagen dürften ohne wesentliche Aenderun» gen die Kommissionen wohl kaum verlassen. Wir sind uns darin einig, daß neue Steuern geschaffen werden müssen und gerade die» jenigen Schichten, denen es jetzt oft noch zu gut geht, müssen heran» gezogen werden, damit auch sie den Ernst der Zeit spüren. Van Ber- kehrssteuern sollte man absehen, denn sie beeinträchtigen Handel und Industrie, die beiden Faktoren, auf denen die Zukunft unseres Vol« kes beruht. Der Besitz kann eine weitere Belastung ganz gut »er- tragen. Die MarrikAlarbeiträge sollten nicht nach der Kopfzahl, sondern nach der Leistungsfähigkeit der einzelnen Staaten bemessen werden. Der einzig gangbare Weg scheint uns in der Einführung direkter Reichssteuern zu liegen. Am besten wäre eine Wiederholung des Mehrbetrages, nachdem einmal die Zensiten feststehen. Die Quittungssteuer erscheint uns als die schlechteste. Die Regierung hat sich nach unserer Ansicht die Sache zu leicht gemacht und die Wider- stände unterschätzt. (Beifall links.) Rcichsschätzsekretär Dr. Helssrich: Die Vorredner haben di» prinzipielle Frage bejaht, daß der Etat ausgeglichen werden muß. Da« ist immerhin ein Boden, auf dem man arbeiten kann. Auch der sozial» demokratische Redner hat zugegeben, daß das Kapital nicht übermäßig belastet werden wird. Auch der Herr von Payer hat es nickt abgelehnt, liber die Steuervorschläge zu verhandeln, wenn auch die Quittungssteuer nicht sehr sympathisch zu sein scheint. (Heiterkeit.) Leicht haben wir uns die Arbeit nicht gemacht. Mcchen wir sie uns nicht noch schwerer! Die Kriegsgewinnsteuer soll jeden Vermögenszuwachs der letzten dtef Jahre treffen. Sie umfaßt die juristischen Personen. Sie bedeutet einen nicht ganz bescheidenen Ausbau der Vermögenssteuer. Dazu kommt, daß auch Luxusgegenstände erfaßt werden. Es trifft nicht zu, daß die Regierung nur Verkehrs-.und Verbrauchssteuern vorgeschlagen hat. Wo hätte sie ein entbehrlicheres Genußmittel fiiwen können, als den Tabak? Am Nichtrauchen ist noch niemand gestorben. (Heiterkeit.) Am schwersten werden die teuersten Sorten getroffen. Die Tabakarbeiter sind durchaus berücksichtigt, kommen muß die Tabaksteuer doch und jetzt wird die Arbeiterschaft davon am wenigsten betroffen. Der deutsche Verkehr kann die neuen Steuern wohl tragen, und das Reich die 80 Millionen sehr gut gebrauchen. Durch die Postabgerben werden die großen Massen nicht belastet. Wir müssen auf die Einzelstaaten und die Kommunen Rücksicht nehmen, die bei ihren Steuern immer wieder auf dieselben Objekte zurückgreifen müssen, und denen wir deshalb die direkten Steuer» überlassen müssen-, nur die Kriegsgewinnsteuer ist ein« direkte Reichs- steuer. Durchlöchern sie unser Konzept nicht zu sehr, bewilligen Sie rasch und pronipt, was wir nötig haben. (Beifall.) Darauf wird vertagt. , Preß stimmen. — Berlin. 23. März. Ueber die gestrige Steuerdebatte im Reichstag sagt der parteilose „Berliner Lokalanzei- g e r", daß man sich im allgemeinen streng an die Sach« gehalten habe, sodaß mit einer schnellen Erledigung der ganzen Erörterung gerechnet werden dürfe. Das führende Berliner Zentrumsorgan „Germania" meint, daß nach Wegräumung des Steines des Anstoßes die Sitzung sich recht sachlich Nnd nüchtern vollziehen konnte. Das freisinnige „Berliner Tageblatt" unterstreicht die energische Erklärung des Echatzsekretärs. daß die verbün« deten Regierungen der Ansicht seien, außer der Kriegsgewinn» steuer könne eine weitere direkte Reichssteuer nicht in Frage kommen. Seite H. Kadifeye Presse. MitwAblatt. Donnerstag. 28. März 1S1K. Ux. ^38. Kriegskalender 1913. 23. März: Französische Angriffe im Priesterwalde und bei Badonviller werden siegreich abgewiesen. — Russische Niederlagen bei Polangen mit Unterstützung der deutschen Flotte. — Russische Angriffe bei Langzargen, Mariampol und Ostrolenka siegreich abgeschlagen. — Günstiger Fortgang der Karpathen- kämpfe. — Mobilisierung der japanischen Flotte. — Errichtung eines Flottenstützpunktes der französisch-englischen Streitkräfte auf Lemnos. — Zeppelin-Alarm in Paris. Amtliche Nachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Sich unter dem 9. Februar 1916 gnädigst bewogen gefunden, dem Hauptmann im Reserve-Infanterie-Rsgiment Nr. 250 Richard von Heineccius, früher im «. Thüringischen Jiffanterie -Regiment Nr. ISS, das Ritterkreuz des Militärischen Karl Friedrichs-Berdienstorösns zu verleihen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Sich unter dem 14. Januar 131« gnädigst b:wogen gefunden, dem Oberstabsoeterinär im 3. Badischen Dragoner-Regiment Prinz Karl Nr. 22 Gustav Hubrich das Ritterkreuz erster Klasse mit Schwertern des Ordens vom Zähringer Löwen zu verleihen. » Seine Königlich« Hoheit der Eroßherzog haben Sich unter dem 20. März 1916 gnädigst bewogen gefunden. d:m Präfidenten des Evange tischen Oberkirchenrats, Wirklichen Eeheimerat Dr. Uttel, den Stern zum Kommandeurkreuz mit Eichenlaub Höchstihres Ordens vom Zäh ringer Löwen zu verleihen. Seine Königliche Hoheit der Grogherzog haben Sich unter dem 6. März 1916 gnädigst bewogen gefunden, dem Oberstleutnant Gerhard von Marschall, Kommandeur der Munitionskolonnen und Trains eines Reserve-Korps, das Ritterkreuz erster Klasse mit Eichenlaub und Schwer« tern des Ordens vom Zähringer Löwen zu verleihen. Kadische Chronik. Karlsruhe, 22. März. Die im llniversitätsgebäude zu Frankfurt a. M. abgehaltene Konferenz aller deutscher Bundes itaaten über den Abschluß der Schulbildung der aus dem Felde h«i«kehrenden Schüler höherer Lehranstalten hat zu dem Er- gebnis geführt, daß in der weitaus größten Zahl der Bundes staaten für diese Schüler besondere Vorbereitungskurse ein- gerichtet werden sollen. :: Karlsruhe, 23. März. Schon auf der im November vorigen Jahres hier abgehaltenen Tagung des Landesausschusses für Kriegs- invalidenfiiriorge wurde die Frage zur Erörterung gebracht, daß dieser Zweig von Kricgssürsorge mit dem anderen gleich wichtigen d:r Hinter- blitbenensiirsorge zu einer Gesamtorgamsation zusammengefaßt werden soll mit Eingliederung der NcitWvlstistung. Dieser Plan hat bernts zu Entwürfen g^Lhrt, deren weitere Beratung nun unmittelbar bevorsteht. — Pforzheim, 22. März. Der im Reservelazarett Mädchenheim in der Kronprinzenstraße untergebrachte Artillerist, Kaufmann Fried« rich Wilhelm GanzenmiiNer von hier. 37 Jahre alt, hat gestern durch Erschießen seinem Leben ein Ende gemacht. Der Beweggrund zur Tat liegt in einem langwierigen Leiden. )( Pforzheim, 23. März. Im Walde von Weltenschwann bei Calw wurde die 21jährige Dienstmagd Fuchs ermordet aufgefunden. Sie hatte einen Strick um den Hals; der Strick war auch um einen Finger gewickelt, um den Anschein zu er- wecken, das Mädchen habe sich erwürgt. Die Untersuchung er- gab aber, daß das Mädchen durch Schläge auf den Kopf ge- tötet worden ist. Ein 19jähriger Bursche, der mit der Ermor- deten ein Verhältnis hatte, das nicht ohne Folgen geblieben war, wurde verhaftet: er hat Angaben gemacht, die ihn schwer belasten. :: Bruchsal, 22. März. In der Peterskirche ist «in Kriegsaltar ailsgestellt worven. In der rechten Nische des link:n Seitenschiffs erhebt sich tw: in marmorweißcm Antragsstuck hergestellte Altar, in einem nicht überladenen Barak. Im oberen überragenden Teil leuchtet das Kreuz aus Wolken — »e hat die Formen des eisernen Kreuzes —. darunter die Jahreszahl des Krieges 1914. Der mittlere Teil, künstlerisch der Hauptteil, ist oben und untqn flankiert von Engelch«n. Die beiden oben sitzenden tragen je die Symbole des Kriegs — hier ein Seitengewehr — und des Fliedens — einen Zweig. Die beiden Engelgestalten unten halten Tafeln, in welche die Namen der gefallenen Krieger eingetragen werden. Dies alles bildet nur das Rahmenwerk zu der Hauptdarstellung ttt der Mitte: der Heiland neigt sich liebevoll segneild zu einem Krieger, der. in feldgrauer Uniform, auf den rechten Arm gestützt und mit der linken zum Herz greifend, den Blick zur Höhe, zum Heiland, richten), soeben zusammensinkt. _L Baden-Baden, 22. März. Der etwa 70jährige Tag» löhnet Wilhelm Schalter trank gestern Salzsäure. Der Lebens- müde ist bald darauf im Krankenhause, wohin man ihn gebracht hatte, gestorben. — Oeffingen bei Säckingen. 22. März. Am Sonntag hielten die Iugendwehren von Schwörstadt. Schopfheim, Maulburg, Wehr, Oef- lingen. Hausen-Raifbach, Wyhlen, Erenzach, Tiengen, Waldshut, Klein-Laufenburg, Murg, Niederdorf, Walbach und Bad. Rhein-- felden, insgesamt 530 Mann, zwischen Oeffingen und Wallbach eine große Uebung ab. Geführt wurde die blaue Partei von Herrn TrefMk-Oeflingen, die rote von Redakteur Kirchberg-Waldshut. Der Uebung lag folgender Plan zugrunde: Durch Radfahrerpatrouillen ist festgestellt, daß blaue Truppen das Gelände vom Rhein bis zum Wald östlich der Wiesentalbahn besetzt halten und die Zugvngssttaßen ins Rhein- und Wiesental sperren. Rot hatte den Auftrag, den Gegner anzugreifen und die Zugangsstratzen in Rhein- und Wiesen- t-al frei zu halten. Schülerzeichnnngen für die 4 Kriegsanleihe. Karlsruhe, 23. März. Ueber die Schiilerzeichnungcn zur Kriegsanleihe liegt noch eine Reihe bemerkenswerter Meldungen vor. So zeichneten u. a. sämtliche Badcn-Badener weltlichen Schulen zusammen 75168 Ji, die Klosterschule zum Heiligen Grab ebendort 33 094 M, die Klosterschule in Baden-Lichtental 5540 M, die Volksschule in Palmbach b. Durlach 1600 M, die Volksschule in Leopolds- Hafen 2100 Jl, die Schule in Rotenfels 3200 der Handwerkskammer Karlsruhe als Vermittlerin öffentlicher, ins besondere Militärarbeiten, Verteilung der Arbeit und UebcrwachM der Ausführung, vorteilhafter Bezug der zur Ausführung der Arbc! erforderlichen Materialien und Ueberweisung von Wagnerarbeit^ an die Wagnsr-Organisation. Der Verband hofft, durch den we> teren Ausbau seiner Organisation in der ersten Zeit und mich Kriege eine wirtschaftliche Hebung und Förderung des Wagnerhcu« Werkes durch Erzielung eines angemessenen Verdienstes zu erreich« X Gemüsebau. Die Landwirtschaftskammer weist die Landw^ und Gemüsepflanzer darauf hin, daß sie sich wegen Befürchtung Festsetzung unlohnender Höchstpreise nicht abhalten lassen sollten. ^ diesem Jahre in möglichst großem Umfang Gemüsebau und nameim? auch Frühgemüsebau zu betreiben. Es sei nicht zu erwarten. daß fjj Frühgemüse Höchstpreise festgesetzt würden, oder wenn dies der sein sollte, würden sie sicherlich so zweckmäßig werden, daß der gut rentiere. Die bisher erlassenen Eemüsehöchstpreise seien nicht s» die Erzeugnisse der neuen Ernte im laufenden Jahre bestimmt. # Witwen- und Waisenfürsorge des Verbandes mittlerer JWjJ Post- und Telegraphen-Beamten. Seit zwölf Jahren ist von den gliedern des Verbandes mittlerer Reichs-Poft- und Telegraphen^ amten die gegenseitige Beglückwünschung zum Jahreswechsel dai« freiwillige Spenden zu den Hinterbliebenen -Unterftützungskassen einzelnen Bezirksvereine abgelöst worden. Bisher find auf Weise rund 200 000 Mk. aufgekommen und allweihnachtlich an W Witwen und Waisen verstorbener Mitglieder verteilt worden. letzten Jahreswechsel betrug das Ergebnis dieser Elückwunschablösu" über 23 000 Mk., die mit den sonstigen Spenden zu den genan»^ UnterstützungÄkassen in Höhe von 17 000 Mk. (insgesamt also Ä« 40 000 Mk.) an 853 Witwen zum Weihnachtsfeste verteilt wert« konnten. Das Ergebnis dieser Liebestätigkeit ist um so höher schlagen, als diese besondere Sammlung neben den sonstigen fachen Sammlungen innerhalb des Verbandes und für allgemein Kriegsfürsorgezwecke von den Mitgliedern durchgeführt worden ist. ~ Vortrag Altendorf. Im Lazarett Abteilung III/V schulneubau) fand am 10. März ein hochinteressanter Vortrag das Thema „Deutsche Seele, deutsches Ringen" statt. Der VortK gende, Willy Altendorf, beleuchtete in seinen Ausführungen die ü** ßen Fragen über die Rätsel unseres Seelenlebens lmd sticht« * fesselnder Weife darzulegen. n>o wir in diesem Weltkriege die Koa hernehmen, die zur Aufrichtung und Erhebung unseres Geiste» une> läßlich ist. Der Redner erntete für seinen spannenden Vortrag groh^ und herzlichen Beifall. Auf vielseitige Anregung hin wird der trag am 4. April, abends 8 Uhr, im Eiirtrachtsfaale vor der Oefstni lichkeit wiederholt werden. Den Kartenverkauf hat die Hofmufika lienhandlung Fr. Doert übernommen. y Im Kaffee Odeon findet heute, Donnerstag, abend 9Ü M ein großes volkstümliches Konzert mit doppelt verstärktem Orches^ und ausgewähltem Fcrmilienprogramm statt. (Siehe Anzeige.) Auszug aus den Ttandesbücheru Karlsruhe» Eheaufgebote: 21. März: Stefan Burkart von Kappelwindeck, Lademeister M mtt Frieda Doll von Bühl. — 22. März: Seb. Seeger von hier. P»? schaffner hier, mit Kath. Panln von Neckarhausen; Karl Ko-H w* Frankfurt. Eisenbahnschaffner in Frankfurt, mit Elisabeth Grab« von Frankfurt. Todesfälle: 20. März: PhiL Kstter-r, Tagl., Witwer, alt 78 Jahre; Walte» alt 14 Jahre, V.: i Adolf Weber, Musiklehrer: Angelika Birtk Witwe des Hauptlehrers Otto Birkle. alt 54 Jahre. — 21. Mär^ Kath. Haug, Ehefrau des Fabrikarbeiters Johann Haug, alt 74 3- Kath. Zureich, Ehefrau des Schuhmachermeisters Franz Zureich, ^ 83 Jahre; Kath. Feldman«, Witwe des Kaufmanns Hermann mann, alt 57 Jahre. Beerdigungszeit und Trauerhaus erwachsener Verstorbene«. Donnerstag, den 23. März, Uhr: Hermann Clauß, Wagnt' meister, Marienstr. 13. — 'A4 Uhr: Walter Weber. Schüler, Äo> holzstr. 39. — 4 Uhr: Angelika Birtle, Hauptlehrers-Witwe, Zirk< 10. — K5 Uhr: Karoline Kautzmann, ohne Beruf, GSwinu^str. S. - 5 Uhr: Ida Müller, Er. Revisors-Witwe, Bunsenstt. 11. !^asserstanv des Rheins. SchnSerinsel. 23. März morgens 6 Uhr 1,R> m (22. März 1.76 Kehl, 23. März morgens 6 Uhr 2,77 m (22 März 2,69 «) Alaiei;«, 23. März morgens 6 Uhr 422. m (22. März 4.12 a Vsrgniigungs- und Vereins-Anzeiger« (Das Nähere bittet man aus dem Inseratenteil zu ersehe«.) Donnerstag, den 23. März Kolosseum. 8 Uhr Vorstellung. -chir-arzwaldi-crein. Vereinsabend im Moninger, Konkordiasaak. Ver. ehem. gelb. Dragoner. 8'/? Uhr Vereinsabend im Reichskanzler. Vereinsbank. 6% Uhr Generalversammlung in der Eintracht. 'Der öLaue Anker. Roman von Elfriede Schulz. (69. Fortsetzung.) In ihrem Turmzimmer, drei Fenster in den Park hin- aus, lag Susanne. Das Leiden stand ihr auf der Stirn ge- schrieben. Jedesmal, wenn jemand eintrat, heftete sie fragend den Blick auf den Mund des Kommenden, als mühte von dort ein erlösendes Wort fallen. So matt sie war, sie schlief mit Hoffnung ein und erwachte mit neuer Erwartung. Diese Zähigkeit war bewundernswert. Er muhte ja kommen, er konnte sie hier nicht liegen und verdorren lassen. Was hatte sie ihm getan? Das unbekannte Verhängnis, das Geheimnis des blauen Ankers mit den vier Sternen auf dem Medaillon des Onkels Eberhard — es muhte der Tag kommen, wo sich diese entsetzliche Dunkelheit auf- hellte. Die Mutter trat ein und setzte sich auf den Rand des Bettes. Sie streichelte ihrem Kind Haar und Stirn. „Wie fühlst Du Dich. Susi?" „Mutting, wie immer die letzten Tage, ganz gut, wenn das hier", sie zeigte nach den Schläfen, „dies Hämmern und Dröhnen nicht wäre. Und hier — über dem Herzen — ach, das war alles zu viel für mich!" Sie sah zur Decke, um die eine feine Rofenguirlande lief und sann. „Du grübelst immer, Kind. Nun komme einmal her, so, ganz nahe mit Deinem müden Köpfchen. Nein, nein, Du brauchst mich nicht anzusehen. Jetzt will eine Mutter mit ihrem Kind sprechen, so, als wenn Du noch vier Jahre alt wärst, wo man vor der Mutter »och keine Geheimnisse hat, wo das ganze Kindcsherz noch der Mutter gehört, durchsichtig 1 wie ein schöner Kristall. Und wo es, wenn die Mutter fragt, nur eins gibt: ein klares Ja, oder ein klares Nein. Und nichts dazwischen, was die Großen so dazwischen zu legen gewohnt sind. Kind, sage mir offen, gibt es etwas auf dieser Welt, was Dich wieder gesund und froh machen könnte?" Sie nahm leise ihre Hand. Da fühlte Susanne die wahre Mutterliebe, und es strömte beseligend nach ihrem Herzen. Ein feines Rot flog über ihre Wangen, wie ein Windhauch. Die Lippen öffneten sich ein wenig. Das junge Mädchen richtete sich etwas hoch und ver- barg das Gesicht im Schoh der Mutter und schluchzte leise. ..Susi?" Sie hob die Augen zur Mutter und flüsterte: „Mutting — ja!" ..Ist es Erich Wölflin. Susi?" „Mutting!" Sie umklammerte ihren Arm und preßte ihre Hand. „Susi — er wird kommen. Onkel Lothar fährt noch heute abend nach Berlin und wird ihm sagen, dah jemand hier auf ihn wartet. Er wird kommen." Da fuhr eine stille Kraft durch ihre zitternden Glieder. Sie hing der Mutter um den Hals und kühte ihr die Tränen aus den Augen. „Mutting — Mutting — ich sterbe vor Freude!" „Still. Kind, halte Dich fest zusammen. Rege Dich nicht auf. Sieh, das Auoe Deines Vaters schaut jetzt auf uns her- nieder, und ich sehe sein Lächeln, wie er Dich segnet. Ich schicke Dir jetzt Waldemar. Ich muß gehen." „Mutting!" Die Lippen weit offen, mit brennenden Augen sah sie der Mutter nach, die sich in der Tür noch einmal umdrehte und ihr zulächelte. Drciunddreihigstes Kapitel. Wölflins waren nach Charlottenburg zurückgekehrt. Lottes Heiher Wunsch, in Dietrichs Nähe bleiben zu dü* fen, hat dem unerbittlichen Befehl des Stabsarztes: „Absolut Ruhe und Schonung!" weichen müssen. Sie hatten ihre alt Wohnung wieder bezogen. Es war am 23. September. Die Heldentat des „U. 9" vo Hoeck van Holland durchbrauste die deutschen Lande. An diesem Tage stand Lothar v. Rothkirch vor der Tä Wölflins und schrieb unter den Namen seiner Visitenkarte „Professor Reimann!" Aber dann zerriß er die Karte un! nahm eine andere. „Nein — Lotte Wölflin könnte da sein." Er drückte am Klingelknopf. Ein Mädchen öffnete. „Ich möchte Herrn Wölflin sprechen." , Sie führte den fremden Herrn in Erichs Arbeitszimm« Die beiden Männer standen sich gegenüber. „Ich hatte noch nie die Ehre. Exzellenz. Bitte." Er schob einen Sessel vor . Sie nahmen Platz. Der Mini sterialdirektor zog langsam die Handschuhe aus und legte st auf den Tisch. „Sie sehen, Herr Wölflin, ich mache einige Umstände. E? wird mir — ich bin ganz offen — es wird mir nicht leicht für das, was mich zu Ihnen fuhrt, das richtige Wort zu finden Ich komme, um den letzten Wunsch eines Gestorbenen zu er füllen, meines Bruders, des Rittmeisters Alexander von Roth kirch." Erich war aufgestanden. »Ich sehe es aus Ihren Augen, Herr Wölflin, dah ich dfi Vorgeschichte übergehen darf. Ich spreche zu einem Wisse» den." (Schluß folgt.) Ux. 138. Mittagblatt. Donnerstag. 2Z. März ISIS. Padifche Presse. Seite». Zum Umzu Gardinen Teppiche W. Boländer Kaiserstrasse 121. ^ Inhaber: Karl Jung, Polizeibeamter a .D., Karlsruhe, ErbprinzenstraBe 29a, Eingang Bürgerstraße, erledigt Aufträge in Erhebungen betr. Ehescheidungs- und Aiimentsachen. Ermittlungen, Beobachtungen und Heirats-Auskünfte unter strengster Diskretion. Gut eingeführtes Geschäft. 26365.2 Nur einmalige Anzeige ! steckt in jedem Haushalt und Geschäftsbetrieb, wo zu finden sind: Alts Zeitungen, Zeitschriften, Mode-Journale, Witzblätter, Briefschaften, alte Lesebücher, Geschäfts- «nd Kopier-Bücher (Garalltie für Einstampfung), Broschüren und Prospekte usw. usw. Ablieferung ist erwünscht möglichst in Säcken, andernfalls gebündelt und verschnürt. Wird auch auf Verlangen abgeholt. erfolgt Annahme vom Donnerstag. 23. März ab vis Mittwoch, 5. April, einschW, täglich von 8 biS 12 und 2 b»4 6 Uhr jedes Quantum Preis per IVO Kilo Mk. 6.50 für Einwickelpapier (b. h. Zeitungen und Zeitschristen größeren Formats), Mt. 3 50 für Stampspapier iSchulhefte, Schulbücher, flachliegende alte Geschäftsbriefe und sonstige fiachliegende Prospekte oder Drucksachen). Große Posten und Wagenladungen sind schriftlich bei der PWN-Amhinchelle Arisluhe. Nonenjlrcht 17a vorher anzumelden. 3)10278 SREMNABOR Große Sendungen Kinderwagen mit vielen Neuheiten sind eingetroffen u. empfehle solche zu äußerst bill. Preisen. J. Hess, Kaiserstr. 123. Katalog gratis. 1396 Versand franko' Mr. Fahrradschlünche, F.-M8nkel, Höchstpreis 810318 cimtzenstr.SZ. HthS.. Part. Kaufe zu. höchst., Tagespreisen altes Eisen. Lumpen, Metalle. Pa- Pier u. s. tt>. B8288.6.3 H. David. NMsstüA EMMlisederii, verkupfert, Ia Qualit,, 7gäng., hat noch abzugeben. 3428.2.2 II. Karlsruhe. Philippstraße IS. Korsetten! Korsetten! in nur bekannt guten Qualitäten. 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Daß sie das sein will, und sein kann, hat sie schon seit lange ihren Lesern gezeigt. Die uBadische Pressen ist die verbreitetste und gelesenste Zeitung des badischen Landes. Mit einer Auflage von toglich 2mal I0T 47500 Exemplare« H steht dieselbe an der Spitze aller Blätter des Großherzogtums. In annähernd 1300 Orten ist fie verbreitet, in allen Schichten der Bevölkerung beliebt und als Familienblatt allgemein geschätzt. Besondere Berichterstatter auf de« verschiedene« Kriegsschauplätzen, sowie sachverständige Mitarbeiter auf militärischem und marine- technischem Gebiete, interessante Feldpostbriefe aus der Feder zahlreicher unserer Zeitung befreundeter Mitkämpfer, dazu ein ausgedehnter Depeschendienst ermöglichen es der ,,Bad. Presse" bei täglich zweimaligem Erschei«e« mit allen Rachrichten und Artikeln über den Krieg und die damit im Zusammenhang stehenden Dinge in erster Reihe all-er badischen Blätter zu stehen. Aktuelle Vorgänge werden zugleich durch Illustrationen und Sitnationspläne dem Leser nähergebracht. Was sich im Lan.de an bemerkenswerten Geschehnissen aller Art ereignet, findet unter „Badische Chronik" und im Refidenzteile hinreichende Würdigung, ebenso erfährt das vielgestaltige Vereins- und Kunstleben und die Behandlung der an den Briefkasten gerich- teten Anfragen weitgehende Berücksichtigung. Wöchentlich 2mal wird gratis beigegeben das „Unterhaltuugsblatt". mit Erzählungen und Schilderungen aller Art und zahlreiche« Abbildungen, namentlich ans dem Kriegsleben unserer Tage. Zerner erscheint regelmäßig jeöe Woche öie Sonder» bettage „Illustrierte Weltschau^ . Im neuen Tiefbruckverfahren hergestellt, bringt 6fe Wochenschrift Abbildungen in vollendeter Ausführung von allen bedeutsamen Vorkommnissen. Was für Süddeutsch» land» insbesondere Baden, erhöhtes Interesse hat, läßt die Beilage nicht vermissen und ist so eine willkommene ErgäNMNg der täglichen Tektüre. Zur besseren Unterscheidung gilt für die «Badisch« Presse" ohne „3llustnerte Weltschau" die Bezeichnung „Ausgabe A" und mit „Illustrierte Weltschau" die Bezeich- nung „Ausgabe B". Für das 2. Vierteljahr — April. Mai, Iuni — betrüg der Preis der Ausgabe A ohne Illustrierte Weltschau* durch die Trägerinnen und Agenturen zugestellt Mt. 2.70. bei der Post am Postschalter abgeholt Mk. 2.30, vom Briefträger frei ins Haus gebracht Mk. 3.02, der Ausgabe B mit «Illustrierte Weltschau" durch die Trägerinnen und Agenturen zu- gestellt Mk. 3.30, bei der Post abgeholt JTtt. 2.93. von» Briefträger gebracht Mk. 3.65. Ieder neue Abonnent erhält nach Einsendung der Post-(Quittung und 10- Pfennig -Marke für Franko - Zusen- dung als wertvolle und interessante Gratis - Tieferunge«: Ein Roman und ein Wand-Äalender, sowie am 1. Mai ein Sommerfahrplan und ferner die zeitgemäße Schrift von Albert Herzog: „An der Westfront", eine Fahrt zum Kriegsschauplatz auf Einladung des stelln. Generalstabs der Armee sSonderabdruck). Probenummern senden wir auf Verlange« kostenlos. Der Verlag öer „Baö. Presse." Konfirmanden- und Homniiinihanten-Stiefel grosse lusvabl! günstige Preise! für Knaben und Mädohen » 8™ tlO" m.12™ in. 14"' R. Qltschülep, Karlsruhe Größtes 8Bd teistongsfäbipies Sämbwarenttaüs SMdeotscülands Kaiserstraße 161, Kaiserstraße 118. Mtihlburg, Rheinstrasse 12. *** Todes-Anzeige. ■ 5MStill)!»* Heute früh '/«9 Uhr verschied meine liebe Frau unser? gute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter und Schwester 3478 Frau Auguste Ritz, p. Ritter nach schwerem' Leiden im Alter von 54 Jahren. Karlsruhe, den 22. März 1916. Die trauernden Hinterbliebenen'. Karl Ritz, Zugmeister a. D. Karl Ritz, DipL-Ing. Stettin. Maria (ifiuer, geb. Ritz. I^eopold Ritz, z. Zt S. M. S. „Prinzregent Luitpold. Joseph Ritz, Kriegsfreiwilliger 7. Zt. im Felde. Anna Ritz, geb. Dammann. Otto Getsrer. Kaufmann, Schwetzingen. Familie- Schneider, Stadtbaugeometer. Die Beerdigung findet in aller Stille statt Beileidsbesuche und Kranzspenden bittet man im Sinne der Verstorbenen zu unterlassen. Trauer-Hüte in jeder Preislage stets vorrätig 5410 S. Rosenbusch, Kaiserstr.137. erhält derjenige, welcher den | Dieb namhaft machen iann, der am Montag im Lauf des Nachmittags die Gummi-Bor- läge vor der Treppe zum Auf- gang in den 2. Stock des Hauses Karlfriedrichstratze « entwendete. Gefl. Mitteilung daselbst im 2. Stock erbeten. '310335 Kleider, Ä Schuh«. Wäsche lauft fortwährend zu hobem Preis Frau Pfliiser« Lessingstr. 3, Stb. 2. St. r. Pfandscheine b . Kleidern.Wäsche. Schuhe» tauft immer zu hobem Preise 2310327 Frau Pflütrer, Sesfingstr .:».Stb..II.r. ' wenn auch nicht mehr fahrbar oder älter, zu höchstem Preis zu kaufe» gesucht. Werner, ?chiitzenstr. 53. H ..v. B10317 Getr. MZeiöer aller Art, sowie Schuhe. Stiefel. Möbel :c. kauft zu höchsten Preisen. R. Villi« Maxlarnfcnftt. 17. SB' 0 '"..".2 Chorsänger K. Schleich ist nicht am 9. 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