Wiyemi mm z ntoi Mittag-Ausgabe. SerbrettcfTte Zeitung Badens Mezngs-Ireise: Nvi?/. ^ obne.Jllustr. Weltkchcm' Nui-z k mit .Jllustr. Veltschau" vu arttruhe: ,«tit Verlage abgeholt —.77 —.97 ■ in d. Zweigstellen . —.82 1.0L . f v.*i ins HauS ge- wrMjSbdiii liefert .... 2.70 3.30 Auswärt?: bei Abholung «.Poftschalter Z30 2.93 Durch d. Briefträger tägl. 2mal inS Haue 3.02 3.65 Kseitige Nummern. Größere Nummern S Pf«. 10 Pf». Geschäfts Kell«: Kirkel- und Lammstr.»Ecke, nächst Kaiser straße und Marktplatz. Brief- od. Tel..-Adr. laute nicht auf Namen, sondern: Bad. Presse. Karlsruhe. Mischt Vre sse. General-Anzeiger der Restdenzftadt Karlsruhe und des Grohherzogtums B aden. AM" Unabhängige und am meisten gelesene Tageszeitung in Karlsruhe. "Wk ^ ^ ^ Wöchentlich 1 Nummer ..Karlsruher Unterhaltungsblatt" mit Illustrationen. Vr t 1S - 4$ £11 (XQCIt*. Jährlich l Fahrplan. 1 illustrierte? Wandkalender, wwle viele sonstige Beilagen. MW" Weitaus größte Be^ieherzah! von allen 11t Karlsruhe erscheinenden Zeitungen -MK Eigentum und Verlag von Aerd. Thiergarte«. Thefredatteur: Albert Herzog. verantwortlich jür allgem. Politik und Feuilleton: Anton Rudolph. für badische Politik, Lokales, bad. Chronik und den allgem. Teil: U. Frhr. ».Seckendorfs, für den ' genteil«. Rinderspacher. Karlsruhe i. B. Bertiuer Vertretnnq: Berli» » U. A«je»ge«: Die Kolonelzeile 25 Pfju die Sie» klamezeile 75 Pfg.. Reklame« an 1. Stelle 1 Mk. die Zeil«. Bei Wiederholungen timficstir Rab«tt, dei l-et Nichteinhalwn., be« Ziele», M liche« Betreibung«» »»d bei K»»k»rir» nutzer Kraft tritt. Nr. t«« Telefon: Geschäftsstelle Nr. 86. Karlsruhe, Samstag den 8. April 1916. Telefon: Redaktion Nr. MS. 33. Jahrgang. vom Krieg. vas französische Echo der Nanzlerrede. W.T.B. Pari», 7. April. Die Meinung der Zeitungen über die Reich,ta«»lerrede i« Reichstag läßt sich im allge- Meinen dahin zusammenfassen: Das Interessanteste in der Rede Kethmann-Hollwegs ist, «a« er nicht gesagt hat, was zwischen den Zeilen gelesen werden muh. Es war ihm nicht möglich, die militärische Lage anzupreisen (?), weil er sonst Enttäuschung hätte offenbaren müssen; es war ihm nicht möglich, auf die finanziellen Hilfsquellen hinzuweisen, weil er sonst die phantastischen Berichte Helfferichs hätte wiederholen müssen. Die einzige Rede, die er hätte halten wollen, ist in die drei Worte zusammenzufassen: Verdun ist erobert. (Man braucht über solche Unsinnigkeiten der verzweifelt aufbegehrenden Pa- riser Journalistik wirklich kein Wort zu verlieren. D. Red.) Zm Gegensatz zum „Temps" hebt der »Matin* offen hervor, wie schonend in der Rede des deutschen Reichskanzlers Frankreich behandelt worden sei, wie wenig bestimmt die Aeu- Gerungen über das Schicksal Belgiens lauteten und wie allge- mein für die Mehrzahl der Kriegführenden die unbestimmten Formeln gehalten seien, um Besprechungen die Tür zu öffnen. In auffälliger Weise unterstreicht der „Matin", wie die Schuld an dem Kriege und an dessen rücksichtsloser Füh- rung und Fortsetzung England zugeschrieben und wie ihm in den Augen der Neutralen und der Alliier- t«n die ganze Verantwortung ansgebürdet worden sei. Das Blatt weist jedoch entschieden die Möglichkeit zurück, daß dadurch im Schöße der Entente Unfriede gesät wer- den könne. Die vagen Drohungen des Reichskanzlers, seine Krokodilstränen, sein salbungsvolles Lächeln gegenüber jenen Völkern, denen er schmeicheln wolle, alles mache den Eindruck der Gaukelei. Man würde die Tragweite der rednerischen Kundgebung iiberschätzen, wolle man sich länger mit ihr auf- halten. Die hindenburgfeier im Hauptquartier Ost. MTB. Berlin, 7. April. (Nichtamtlich.) Ans dem Hauptquartier Ost geht uns folgender Bericht zu: Hauptquartier Oft. den 7. April 1916. Das goldene Militär- jubilaum des Generalfcldmarschalls von Hindenburg wurde heute vom Stabe des Oberbefehlshabers mit einem schlichten Festakt gefeiert, bei welchem dem Feldmarschall von den Herren seines engeren Stabes eine von Professor Manzel geformte Statuette des Gefeierten für seine Familie überreicht wurde. Der Chef des Stabes, Generalleutnant Ludendorsf, hielt dabei etwa folgende An- sprach« an den Feldmarschall: »Herr Generalfeldnrarschall! Im Namen der hier versammelten Herren spreche ich Euer Exzellenz die ehrerbietigsten und wärmsten Glückwünsche zu dem heutigen Jubiläumstage aus. 50 Jahre find eine gewaltige Zeit, nicht nur im Leben des Menschen, solider« nUßf) in der Geschichte der Völker. Der April 1868 sah noch den D^zchen Bund als ein ohnmächtiges Staatengebilde, ein unklares Ueb^oieib- fei aus alter Zeit. Erst der Krieg Preußens gegen Oesterreich schaffte Klarheit. Preußen errang die Vorherrschaft und der waffenfähige Norddeutsche Bund entstand. Die Welt aber fühlte sich noch nicht be- rührt. Für sie war das Gaiize eine innere Angelegenheit Mittel- vuropas. Und der Krieg 1870 kam. Deutschland entstand uird die Welt horchte aus. Es kam die Zeit, wo den Deutschen und Deutsch- land der Rock zu enge wurde, der bisher getragen war, wo alles hin- ausstrebte, wo unbewußt und bewußt Deutschland ein Rivale der großen Mächte n,urde, die da glauben, die Welt beherrschen zu dür- fen. England erkannte dies und so entstand dieser Weltenbrand, der nur damit enden kann, daß Deutschland und Mitteleuropa die Macht- stellung erlangen, die ihnen gebührt. „S0 Jahre sind seit 1866 vergangen. Der Weg. den Preußen- Teutschland zurückgelegt hat. ist ein gewaltiger Weg. Die Ernte, die 1866 jäte, ist gereist und diese gewaltige Zeit, das Werden Deutschlands, Herr Generalfeldmarschall, bietet den Hintergrund Ihres Lebens und Wirkens. Sie haben mitgesät und helfen jetzt miternten. Die Kriegs- jähre führten den jungen Offizier über Königgrätz nach Wien, über Kravelotte und Sedan nach Paris. Als Mann haben Sie dann mit- wirken können, das Schwert zu schärfen, das Deutschlands Kaiser und Preußens Könige ihrem Volke gaben, um diesen Weltkamps bestehen zu können, und nach der Lebensarbeit wurden Sie, Herr Keneralselb- Marschall, aus der Ruh« gerufen, dieses Schwert zu fuhren. Der Weg von Tanuenberg bis zu den Schlachten am Narocz-See und vor Düna- bürg und Iakobstavt machte Ihren Namen unsterblich. Er hat Sie dem Herzen des deutschen Volkes zugeführt, das an Sie glaubt und auf Sie hofft. G „Herr Goneralseldmarschall! Wir, die wir hier versammelt find, haben da« Glück gehabt. Ihnen in dieser gewaltigen Zeit am nächsten zu stehen, viele seit dem 23. August 1914, ich selbst einige Stunden früher als die anderen. Das warme deutsche Soldatenblut, das hier im Osten geflossen ist, das schmiedet den Oberbefehlshaber und seine Truppen zu- sammen. Das verbindet den Stab mit seinem Herren unlöslich. Ans diesem Kesiihl der Treue heraus entstand bei den Herren, die seit Jahr und Tag unter ihrem Oberbefehlshaber an seinem Tische teilgenommen haben, der Gedanke, ihren Gefühlen auch äußeren Aussruck zu geben. Es entstand der Wunsch, Herr Generalfeldmarschall, Sie so für Ihre Familie festzuhalten, wie wir Sie immer vor uns iahen und in bem Geiste der Treue i«ji> Dankbarkeit bitten wir Sie. das »an Meister Mangel« Hand geschaffene Merk für Ihre Familie anzunehmen. Mit dieser.Bitte vereinige« mir alle uns.'re heißesten Wünsche für Ihr Wohl |J» > rti ili it i J££+l ff , r „ m , fti Der Feldmarschall antwortete kurz, indem er betont:, daß er zu bewegt sei, um viele Worte zu machen. Was sein Generalstabschef Ludendorsf und seine anderen Mitarbeite, ihm seien, wüßten st« selbst und er am beste«. Das Bildnis werde seinen Erben ein schönes Ange- denken fein. Der Marschall »ahm darauf die Glückwünsche der Verwaltung, für die Gras Dort von Wartenl>«rg jprach, sowie der übrigen Spitzen der B«- Hörden entgegen und begrüßte darauf die Abordnungen der ■ beiden Regimenter, die ihm besonders nahe stehen: seine 147er und das Z. Gardzregiment. Er sprach mit jedem einzelnen Soldaten und bewun- derte die schönen Ehrengaben: einen Ehreilsäbel von der 147ern und den Löwen von Gravelotte vom 3. Garderegiment. Auch der Unterstab brachte dem Marschall seine Glückwünsche dar, der jedem Unteroffizier und jedem Mann die Hattd schüttelte. Bei dem Festfrühstück, an dem die Herren de: militärischen Landes- Verwaltung teilnahmen, brachte der Feldmarschall folgenden T r i n k s p r u ch auf den allerhöchsten Kriegsherrn aus: .Meine Herren! Ich kann Ihnen in dieser Stunde nur wieder- holen, was ich Ihnen heute morgen gesagt habe: Nehmen Sie meinen herzlichen Dank fiir die treue Hilfe, die jeder einzelne von Ihnen an seiner Stelle mir U rtd damit der großen Sache in dieser ernsten Zeit geleistet hat, meinen Dank aber auch dafür, daß Sie mir meinen heutigen Ehrentag so festlich gestaltet haben. Ich kann jedem einzelnen von Ihnen nur wünschen, daß er, wnm er in das Alter tritt, das zu erleben mir vergönnt ist, ebenso dankbar, glücklich und zufrieden auf die Ver- gangenheit zurückblickt, wie ich. „Wenn ich das tun kann, so danke ich das der Giiade ineines allerhöchsten Kriegsherrn, der es mir ermöglicht hat, noch in vor- geschrittenen Iahren mitzuwirken fiir das Baterlandes Herrlichkeit, noch einmal in alten Tagen das Schwert zu ziehen und den Feind, so Kott will, niederzuschlagen. Wir alle dienen diesem hohen Herrn und ich weiß, es tut ein joder mit Begeisterung, bereit. Blut und Le- ben einzusetzen, wenn es nötig ist, und nun bitte ich Sie, meine Her- ren, an diesem Tage das erste Glas mit mir zu weihen unseres Preu- ßenkönigs Majestät, Kaiser und König Mlhelm II. Hurra!" Darauf ergriff der Chef dts Stabes. Generalleutnaiü Luden- do rff das Wort. Er wies darauf hin, daß neben dem militärischen Stabe heute viele Offiziere anwesend seien, die im Dienste der mili- tärischeu Landesverwaltung stehen, Männer, die fast alle früher in der Front gestalten hätten und nun als nicht mehr feldverwendungs- fähig dem Vaterland« ihre Dienste zur Verfügung gestellt hätten, von dem Wunsche beseelt, in dieser Zeit in Feindesland zu wirken. Dieser Drang sei der Ausdruck jenes von unseren Feinden mit sol- chem Haß verfolgten Militarismus, der in Wahrheit nichts anderes sei, als der Ausdruck glühender Liebe zum Baterland« und der klaren Erkenntnis, daß sich jeder unter Zurückstellung seiner Person selbstlos in den Dienst des Baterland«» zu stellen habe. Solcher Geist der Hin-- gebuiig bürge dafür, daß jeder zur Verwaltung des Landes sein Bestes hergebe. Schon vor hundert Zähren hatte« große Teile des Landes unter preußisch-deutfcher Verwaltung gestanden und wie kurz auch diese Zeit gewesen sei, so hätte fie genügt, dem Lande Segen zu bringen. Dieser Segen solle dem eroberten Lande von neuem zuteil werden. Freu- digen Herzens habe man dies aus des Reichskanzlers Red« vom 5. April vernommen, die so l«bhaft«n Anklang im Stabe d«s Ober- befehlshabers Ost gefunden habe. Dann gedachte Generalleutnant Ludcndorff der Laufbahn des Fetdmarfchalls. Als junger Offizier auf den Schlachtfeldern Böh- inens habe er wohl von Feldherrngröße, aber kaum davon geträumt, daß er einst der erste Verwalter des Kaisers auf diesem eroberten Boden sein werde. Diese Aufgabe sei eine gewaltige. Es gelte, dem Lande neues Leb«n einzuflößen, die Richtlinien festzulegen, nach denen der Deutsche in diesem Lande wirken müsse zu Nutz und Frommen des deutschen Vaterlandes und des Landes selber. Dazu müsse der Seist der Selbstzucht und der Pflichttreue, der Geist der Königs- und Gottes- treue, den der Feldmarschall 50 Jahre gehegt habe, auch in dem neuen Lande Einzug halten. Das walte Gott." Mit dem Gelöbnis, daß alle Angehörigen der Verwaltung chr Bestes zur Erfüllung dieser Aufgabe tun werden, klang die Rede in ein Hoch ars den Feldmarschall aus. * * * = Hannover, 7. April. Der Magistrat von Hannover hat be- schlössen, aus Anlaß des Hindenburg-ZudilSurns den Stroßenzug vom Neuen Hause bis zur Stadchalle Hindenburgstraße zu nennen. Ein hochherziger Bürger stiftete zum heutigen Ehrentag« Z00 000 Mk. zum Bau eines Stadions das den Namen Hindenburgstadion erhalten soll. — Der hier rooljtrcniwn Kattin des Feldmaischalls wurden prächtig« Blumenspenden gewidmet. t= Königsberg, 7. April. Im hiesigen Rathause fand heute vor- mittag die feierliche Enthüllung einer Marrnorbiiste Hindenburgs, eines Werks von Professor Tauer, statt. _ =3 Posen, 7. April. Die Hindenburg-Zubiläurnsspende der Pro vinz Posen erreichte annähernd eine Viertel Million Mark. Vie Luftangriffe auf England. o. London, 7. April. Schweizer Blätter melden indirekt von hier: Feldmarschall French besichtigte letzten Sonntag mit einigen Mitgliedern des Luftverteidigimgsamtes die Gegenden, die von Zeppeliubomben betroffen wurden. Nach einer Sitzung militärischer Sachverständiger, die sich mit den Abwehrmaßregeln beschäftigte, fand noch am gleichen Tage ein Kabinettsrat statt. Die von den Bomben getöteten militärischen Personen, insgesamt 2 Offiziere und SS Soldaten, wu»den am Mittwoch unter Teilnahme aller in London Rügenden Zvttippenteile beerdigt. Di« Zahl der Opfer in den Fabriken, Werften und Docks war (bei dem Angriff am Samstag Abend. D. R.) gering, weil dort wählend der Nacht unt> ivegen des be»orftsheirden Sornttafl* tae »rfwM ruhte. Dm 5« iu ben nördlichen Vororten Londons und in den Küstengebieten verum vielfach versagt. Es find rnn wenige Flieger zur Vertvidigun, und zur Verfolgung der Luftschiff« aufgestiegen. In verschieden«, Orten waren auch die Keschiitzmannschaften nicht zur Stelle, weshalb eine Anzahl Offiziere des Lustwehrdienstes ihrer Kommandos eut» hoben wurde. Infolge der Gefahr weiterer Luftangriffe beabsichtigt man, alle Kunstwerke aus den Museen w die Kellerraum« stvaMcher Gebäude ,zu bringen. (Ken. G. K.) Der ^apfere^ Pemderto« Billiug. WTB. London. 7. April. (Nicht amtlich.) Ein Amsterdamer Blaut meldet von hier: Pemberton Billing kritisierte im Unterhaus« die mamplhafte Verteidigung gegeu Luftschiffe. Er verlas den Brief eines Kapitäns, in dem es heißt: Freitag abend begegneten wir einem Zeppelin, der in der Richtung auf England flog. Der Zeppelin warf Bomben auf uns und richtet: sogar seine Maschinengewehre auf uns. Ich heulte beinahe vor Wut, weil ich fRr mein« dreipfündige Kanone keinen Scheinwerfer besaß. Billing fragt weiter, ob die Fischdampf«», die in der Nordsee patrouillierten. Apparate fiir drahtlose Telegrenerals Lake bei Nun« el Hennar: Kaum 20 Meilen trennen das Eatsatzheer des Keueral» Aylmer von Knt el Amara, aber die Schmie- rigkeiten der Südsee, die Ströme und die kunstvollen Berschanzungen der Türke« trennen ihn von diesem Ziel durch eine nahezu unüder« wiudliche Barriere von zwei Hauptstellungen, wahrscheinlich aber noch mehr. Die erste ist gestern genommen worden. General Aylmer kann jetzt auf beiden Seiten des Flusses mit seinen kleinen Flotten vor- rücken. So nähert man sich von neuem den riesigen BersÄauzungen bei Es Sinn. Hier erst fällt die Entscheidung über das Gelingen des Ganzen. Das Interesse müsse sich jetzt auf diese Ereignisse konzeil- trieren und nicht auf den Bericht Sir Nixons über die früheren Ope- rationen achten, die er gerade vor der Schlacht bei Ktesiphon ab- brach. (B. T.) Ereignisse zur See. W.T.B. Blisfingen, 7. April. (Nicht amtlich.) Der Post- Kämpfer „Prinzetz Julians" der Zeelandsgescllschaft, der am I. April auf eine Mine lief und an Strand gesetzt werden muhte, ist während des Sturmes der letzten Woche ausein- andcrgebrochcn und gilt jetzt für verloren. Die „Medusa" sintt. T.U. Rotterdam, 7. April. Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet aus Terschelling: Die bekanntlich nach hier gebrachte, während des Gefechtes in der Nordsee schwer be- schädigte und von der Besatzung verlassene englische Zerstörer „Medusa" befindet sich in stnkendem Zustande. Die von der Regierung abgesandten Schiffe befinden sich zur Hilfeleistung in der Nähe. Der U.-B o o t - K r i e g. W.T.B. London, 7. April. (Nicht amtlich.) Meldung des Reuterschen Bureau». Das französische Segel« schiff „Saint Hubert" ist torpediert worden. Die Besatzung ist von dem dänischen Dampfer „Livonia" gerettet worden. MTB. London, 7. April. Lloyds melden, datz der britische Dampfer „Simla" versenkt worden ist. 11 Mann der asiatischen Besatzung find ertrunken, die übrigen gerettet. Di« Geretteten des „Greif". — Berlin, 7. April. Von der geretteten und in englisch« Gefangenschaft geratenen Bemannung unseres Hilfskreuzers „Greif", der nach siegreichem Kampf mit dem englischen Hilfskreuzer „Alcan- tara" von seiner Besatzung in die Luft gesprengt wurde, kommen jetzt mehrfach Nachrichten in die Heimat. So hat ein Oberhsizsr, der aus Ostpreußen stammt, an Verwandte dorthin auf einer Karte mitge- teilt, datz es ihm in englischer Eesangenschaft soweit gut gehe. (Frkft. Z-itg.) Requisition der französischen Handelsflotte. WTB. Bern, 8. April. Eine Maßregel, die einer förmlichen Requisition der Handelsflotte gleichkommt, ergriff, dem „Temps" zufolge, der französisch« Marineminister, indem er bestimmte, daß grund- sätzlich jedes französisch« Schiff zu jeder Fahrt einer ausdrücklichen Ermächtigung bedarf, die von den Behörden nur dann erteilt wird, wenn die Fahrt der Verproviantierung des Landes dient. Protest der Neutralen gegen die Blockade- Verschärfungen. WTB. Zürich, 7. April. Die „Nene Züricher Zeitung" schre ibt aus Amsterdam, aus guter Quelle verlaute, datz all« neutral«« Staaten in London wegen der ver- tragswidrigen Auslegung der Londoner Deklaration über die Verschärfung der Blockade protestieren werden. Zur Lage in Holland. ms—m D i e militärischen Vorbereitungen. WTB. Haag. 8. April. Der Kammer wurde eine Borlage unterbreitet, um im Hinblick auf die herrschenden autzergewöhn- licheu Umstände der Regierung Gelegenheit zu geben, wenn dies notwendig sein sollte, frühzeitig zur Einberufung der Zahresklasse 1917 übergehen zu können. W.T.B. Amsterdam. 7. April. (Nicht amtlich.) Den Soldaten der befestigten Stellung Amsterdam wurde wieder etwas grötzere Bewegungsfreiheit eingeräumt. Wie das „Han- delsblad" meldet, dürfen sie jetzt wieder an Wochentagen ihre Standorte nach 5 Uhr nachmittags und an Sonntagen nach 12 Uhr mittags verlassen, dürfen aber nicht mit der Eisenbahn wegfahren. Zur Stimmung in Holland. — Berlin, 8. April. Verschiedenen Morgenblättern zufolge schreibt der frühere holländische Minister Kuyper in seinem Blatte „S t a n d a r d", Holland müsse immer auf Griechenland schauen. Die Geschichte weise kein zweites Beispiel für einen so gewaltigen Uebermut auf, wie er in Saloniki zu Tage getre- ten sei. Wehe der Macht, die es wagt, uns wie ein zweites Griechenland zu behandeln. Holland hätte zehnmal lieber Krieg, als dah es sich wie Griechenland behandeln ließe. Zum Fall „Palembang". W.T.B. Haag, 8. April. (Amtlich.) Das Ministerium des Aeutzern teilt mit, dah die deutsche Regierung der nieder- ländischen folgendes über das Ergebnis der von den deutschen Behörden eingeleiteten Untersuchung wegen des Unterganges der „Palembang" zur Kenntnis gebracht hat: „Es sind jetzt die Bericht« von allen auch nur einigermaßen in Betracht kom- Menden deutschen Kriegsfahrzeugen eingetroffen. In dem Augenblick, wo sich der Unfall mit der „Palembang" ereignete, ist kein einziges zur deutschen Kriegsflotte gehöriges Fahrzeug auch nur in der Nähe der Unfallstelle gewesen. Die Möglich- keit, dah der niederländische Dampfer unabsichtlich von einem auf ein feindliches Kriegsschiff gezielten Torpedoschutz getrof- fen wurde, muh deshalb ebenfalls als ganz ausgeschlossen be- trachtet werden." Zum Streik der holländischen S««l«ut«. WTB. Rott«rdam, 7. April. Der Str«ik unter den Matrosen und Heizern der .Holland-Amerikalinie" breitet sich w«iter aus, da auch die Mannschaften der Schiffe, die in die Heimat zurückgekommen sind, sich weigern, unter den alten Bedingungen sich anmustern zu lassen. Der Urieg mit Italien. D i « eriinderungen im italienischen Kabinett. W.T.B. Rom. 7. April. (Ag. Stef.) Unterstaatssekretär im Kriegsmnisterium. Elia, ist zurückgetreten. General Alfieri wurde zu seinem Nachfolger ernannt. (Der „Matin" meldet, dah noch andere Minister dem zurückgetretenen Kriegsminister Zupelli folgen werden. D. Red.) Die Zunahme der italienischen Fahnen- flüchtigen. = Berlin, 8. April. Nach dem „Lok .-Anz." vermehrt sich die Zahl der italienischen Deserteure, die höchst waghalsige Wege machen, um die Schweiz zu erreichen. England und der Urieg. Zum kanadischen Munitionsskandal. — Haag. 8. April. Eine Meldung des „Verl. Lok.-Anz." von hier besagt: Der kanadische Munitionsskandal nimmt immer größeren Umfang an. Ungeheuere Summen wurden für Bestechung gezahlt. Allerlei eigenartige Transaktionen fanden bei den Vertragsabschlüssen statt. General Hughes ist zur Untersuchung von London nach Kanada abgereist. Die Partei des ehem. Ministers Laurier beantragte, daß eine parlamentarische, mit ausgedehnten Befugnissen ausgestattete Kom« Mission die Untersuchung vornehmen soll. Norwegen und der Krieg. W.T.B. Ehristiania, 7. April. (Nicht amtl.) Nach Ver- Handlungen zwischen der norwegische», englischen französische«, russischen und deutschen Regierung wurde vereinbart, dah Personen, welche den Flotten der Kriegführenden angehören und nach völkerrechtlichen Bestimmungen in Norwegen inter« ni«rt werden sollten, die Erlaubnis erhalten, nach der Heimat zurückzukehren, wenn ihr Gesundheitszustand sie dienstuntaug- lich macht. Aus China. — Kopenhagen, 6. April. Der „Ruhkoje Slowo" meldet aus Tientstn: Japanischen Nachrichten zufolge, hat Zuanschikai den Aufständischen folgende Bedingungen zur Miederherstel- lung der Ordnung gestellt: Zuanschikai tritt zurück und begibt sich nach der Provinz Tschenang. Ein neuer Präsident wird von drei von Juanschikai vorgeschlagenen Kandidaten gewählt. Die Verfolgung der Monarchisten hat sofort aufzuhören. Zu» anschikai bezieht jährlich 10 Millionen Taels. 'JEs wird et« allgemeine Amnestie erteilt und ein RatiomtLiNlgrch rufen. (Köln. Ztg.) W.T.B. Schanghai, 7. April. (MM amMch.) des Reuterschen Bureaus. Kwantung hat sein« Unabhängig- keit erklärt. — Wie weiter aus Peking gemeldet wird, Hot die Stadt Canton ebenfalls ihre Unabhängigkeit erklär^ Briefkasten. - ^Anfragen können nur Berücksichtigung finden, wem, 5fe ÜMi fc ilfc Abomrementsquittung und 10 4 für Bortoausgaberr beigefügt werben.) Z. H. in St.: Wir empfehlen Unen sich um Auskunft an iche Druckerei Künstlerbund Karlsruhe zu wende«. (418.) A. G. in B.: Sie erhalten für die angerannten Reichs bank i wte « vollen Ersatz, wenn noch mehr als die Hälfte der Scheine vorhaben ist. Senden Sie die angebrannten Stücke an die nächste Reichsbank- Nebenstelle. (413.) Frau I. K. in Z.: Ihre Reklamation ist unbegründet, denn Ihre Anfrage ist längst in Nr. 122 S. 2 veröffentlicht. (415). K. D. H. Hier: Solange das Sing«» französischer Lieder seitens der ausländischen Mieter nicht in deutsch-feindliche Gesinnung ausartet, können die übrigen Mieter hier wegen nichts unternehmen. Wir pflichten Ihnen aber darin bei, das? cr^r Deutschschweizer und eine El- sässerin, die so sehr an Frankreich hängen, daß sie für dessen Wohl französische Lieder singen, keine Berechtigung haben, in Deutschland ihrem Verdienst nachzugehen. Im übrigen wenden Sie sich an das Bezirksamt Karlsruhe. (417). Ch. M. in H.: Wegen der Löhnung des Kriegsgefangenen wenden Sie sich mit einer Eingabe an den Truppenteil bezw. Ersatztruppenteil, den: der Gefangene zuletzt angehörte. (413). Frau I. H. in SB:: Für die Marineingenieurlaufbahn ist in erster Linie Berechtigungsschein zum Einjährig-Freiwilligen-Dienst erfor- derlich, sodann erfolgt die Anmeldung beim kaiserlichen Kommando der Werftdivisionen zu Kiel oder Wilhelmshafen. Eine geeignete Vorbildung für diese Laufbahn ist die praktische Lehre in einer Mi- schinen-, Schlosser- oder Elettxischen-Werkstätte. Nähere Auskunft beim oben bezeichnete« Kommando, (419). Enteneier R.: Die Einkalkung oder Einglasung von Enteneiern empfiehlt sich nicht, da die Haltbarkeit der Enteneier eine geringe ist. (401). H. 138: Wegen der angefragten Düngung der Kartoffelpflanzung wenden Sie sich an die Auskunftsstelle der Landwirtschaftskammer Karlsruhe. (426.) r .V DenKfan uns! Sendet StüemAteikum y-fahlOTundstuck) GalemGolK (Goldrnundsl ück) §?.0are#en. Willkommensie Liebesgabe! ppds Nr 334 4 5 6 a 10 3^4 5 6 010 PCdStück. Vermischtes. W.T.B. Berlin, 7. April. In dem Prozeh gegen die frü- Heren Direktoren des preußischen Leihhauses Elkan & Zweig, wegen Untreue, Bilanzfälschung und Vergehens gegen eine Bestimmung des Handelsgesetzbuches, fällte heute die Straf- kammer das Urteil: Elkan erhielt 4 Monate Gefängnis und wurde zu 500 Mark Geldstrafe verurteilt, Zweig erhielt 6 Monate Gefängnis und wurde zu 900 Mark Geldstrafe verurteilt. — Dresden, 8.' April, Wir das „Verl. Tagebl," von hi«r er- fährt, hat Geh. Rat Z«iß, *xt bisherige Leiter des Dresdener König- lichen Schauspielhauses, den Posten als Generalintendant der Frank» surter Theater angenommen. W.T.B. Wien, 8. April. Prinz Mirko von Montenegro ist gestern abend in Wien angekommen, um ein Sanatorium aufzu- suchen, Die deutschen Luftschiffe über England. Vorgeahnt in den Dramen von William Shakespeare. .Sturm" II. 1.: — „ Ich hört' ei» Summen, So mu»derbar, das mich erwachen lieh," - .König Johann" III. 2.: Ein Luftteufel hängt dort am Himme! Und schüttet Unheil aus „Julias Cäsar" I, 3: „Welch' eine fürchterliche Nacht ist dies Wir sahen seltsame Erscheinungen" Julius Cäsar" ll. 1.: Die Dämpse, fischend in der Luft sie bringen Licht genug mir auch zum Lesen —" Julius Cäsar« IL 2.: „Feurig« Krieger kämpften zornig in den Wolken In Reih' und Glied, in richtigen Geschwadern Und Schlachtenlärm erfüllte rings die Luft. —" Julius Cäsar III. 1.: „Es starren aufwärts angsterfüllt die Männer, Frauen, Kinder, Dann schreien sie und rennen wie am Iahrmarktstoge. —" .König Heinrich" 1. Teil. III. 1.: Wohl musitens manche mit dem Tode büßen. In jeder Strohe splitterten die Fensterscheiben Und wir, wir schlössen furchtsam uns're Läden —." „Macbeth" II. ».: Unruhig war die Nacht und wo wir lagen Wurden die Schornsteine fortgeblasen —" „König Lear" III. 2.: „ - Die erzünten Himmel Erschrecken alle Wandrer in der Dunkelheit So daß sie in die Keller flüchten. Nie erblickte Ich solche Feuermengen. Niemals hörte ich So schreckliche gewalt'ge Donnerschläge — Rriegs-Humor. Im Wirtshaus. „Warum macht denn der Privatier Huli. an den fleischlosen Tagen gar so 'n wildes Gesicht?" „Der ärgert sich halt, daß die Fisch keine Haxen hab'n!" Müller; „In war for oen Pap!?! legt man jetzt sein Ield am vorteilhaftesten an?" Schultz«: „In unbedrucktes Zettungspapier, det steigt um 40 Prozent." Der Hauptmann kam auf Urlaub. Er besah sich mit väterlichem Interesse seinen Jüngsten, Kriegsgelivrenen, der, den nahen Zusam- menhang mit diesem fremden Herrn nicht ahnend, sich natürlich vor ihm fürchtete. Darauf übernahm der Vorjüngste, der kleine Jockel, die Vermittlerrolle und sagt: „Aber Eckhardt, das ist doch der Mann, der fckon mal da war." Aus der Münchener Jugend. Toilett«nsorg«n. Der Leutnant Roigele saß mit seinem Pioniertrupp hübsch hör' droben in den Vogesen, als er telphonisch aufgefordert wurde, a;.,. Nachmittag nach M. zu kommen und sich beim Korpckommandeur das Eiserne Kreuz erster Klasse zu holen. Der Leutnant Roigele besah sich von vorn und — so gut es gehen wollt« — von hinten, und klagte: „Ausg'schlosse! In dem Verzug oerhasded mi' d'r erschte beschte Feldschandarm! Ond wenn net — dann glaubet se im Schtabsquartier. i' käm' aus Effekthascherei so dreckig d'rher! Do mechtsch jo do grab verzwazle!" Nachdem sein Bursche Kaschber sich eine Weil« ungestüm hinter dem Ohr gekratzt, sagte er ernsthaft: „Do inueß halt ebbe? g 'scheha!" und ging hinaus und schrie: „Ganze Kmnbanie — aadrädda!" Di« „Kumbanie" wunderte sich und trat an. „Also" — verkündete der Kaschber — „d'r Herr Läidnand hot's äiserne Kräiz erschder Klass" kriegt! Ietzd mueß er aber e 'n a'stendige Hos' habe! Wer «n a'ftendige Hos' Hot — vordräde!" Der Hannes Säger trat drei Schritte vor. „D'Hose ra!" befahl der Kaschber. Dann fuhr «r fort: .Ond Stiesel?" Der Unteroffizier Lämmle trat drei Schritte vor. ~ ,,D' Stiefel ra!" lachte der Kaschber. Und zum dritten: „Ond '«> Wafserock?" Der Gkneit« Sauerteig trat drei Schritt« vor „De' Wafferock ra!" sagte der Kaschber Uno warrldte stch zu seinem Leutnant und grinste: „So, Herrle! Und d' Kapp' wird der ve' Artillerischde g'schtohln!" . . . Am Nachmittag holte sich der Leutnant Roigele sein Eiserne» Kreuz. Er sah wunderschön aus. Die „Kumbanie" war änderst stolz aus ihn! Nr. 166. Mittagblatt. Sam-t-g. tat 8. »pril Mlft WadNlhe Presse» Kette 3. Die neue ZriGlWU > des Reichstags WTV. Berlin, 7. April. Am Bundesratstifch: Helfferich. n. Ca pell«, v. Wandel. Präsident Kaemps eröffnet die Sitzung um 2 Vi Uhr nachm. Bor Eintritt in die Tagesordnung nimmt das-Wort Direktor im Reichsamt des Innern Dr. Lewald: Der Herr Abg. Scheide mann hat in seiner gestrigen Rede Zweifel daran geäußert, ob die Zusage, die im Rainen der Verbündeten Regierungen am 18. Januar d. I. von mir in diesem Hause hinsichtlich der alsbaldigen Einbringung der die Rechtsstellung der Gewerkschaften klar regelnden Novelle zum Reichsvereinsgesetz abgegeben worden war, erfüllt wer- den wird. Ich bin ermächtigt, zu erklären, daß die abgegebene Er- klärung selbstverständlich erfüllt werden wird. (Bravo!) Wenn sich bei der Ausarbeitung des Gesetzes einzelne Schwierigkeiten heraus- gestellt haben, so ist das in der Materie begründet, die den Geschäfts- bereich einer Reihe von Zentralbehörden nahe berührt. Diese in der Cache liegenden Schwierigkeiten berechtigen aber in keiner Weise da- zu, einen Gegensatz zwischen der Reichsleitung und der Kgl. Preuß. Staatsregierung zu konstruieren und gegen letztere Angriffe zu rich- ten, die ich mit derselben Entschiedenheit zurückweise, mit der sie der Herr Abg. Scheidemann erhoben hat. Ein« der abgegebenen Zusage entsprechende Novelle zum Reichsvereinsgesetz wird dem Hause noch tm gegenwärtigen Tagungsabschnitt zugehen. (Bravo!) Auf der Tagesordnung stehen zunächst «»fragen. Abg. «afsermau» (natl.) fragt: Am 16. April 1913 beschloß der Reichstag, den Hirrn Reichskanzler um Vorlage einer Denkschrift über den Ausbau des Orientalischen Seminars zu einer Auslands- Hochschule z» ersuchen. Was ist seitdem in dieser Sache geschehen? Ist der Herr Reichskanzler bereit, behufs Ermöglichung und Förderung des Studiums der Verhältnisse fremder Länder, besonders des Orients, im Interesse des Auswärtigen Dienstes, unserer Kolonien und der gesamten weltwirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands die Ausgestaltung des Orientalischen Seminars zu einer deutschen Auslandshochschul« in die Weg« zu leiten oder ist eine anderweitige Regelung geplant und welche? Ministerialdirektor im Auswärtigen Amt Dr. Matthieu: Nach dem Beschluß des Reichstags vom 16. April 1913 betreffend Vorlag: «iner Denkschrift über den Ausbau des Orientalischen Semmars in eine Auslandshochschule ist das Auswärtige Amt mit den an der Frage interessierten Ressorts sowie mit dem kömglich preußischen Ministerium für geistig: und Unterrichts-Angelegenheite» in einen eingehenden Mei nungsaustausch getreten. Die Beteiligung des preußischen Kultus- Ministeriums erfolgte einmal, weil das Orientalische Seimnar auf dem Etat des Ministeriums steht und die Kosten seines Unterhalts zur Halste von ihm getragen werden, sodann aber weil dieser ZentralbehöiÄe in einer Reihe von Fragen, die hierbei zur Lösung stehen, die für die Prüfung und Entscheidung erforderlichen Mittel in persönlicher und sach- licher Beziehung nach der Lage der Ding- zur Verfügung standen. Die Erörterung und Klärung der Angelegenheit hat bisher nicht zu Ende geführt werden können und ist durch den Ausbruch des Krieges und die dadurch entstandenen Schwierigkeiten ungünstig beeinflußt und aufgehal- ten worden. Darüber, daß die Möglichkeit des Studiums pes Auslandes und seiner Verhältnisse gefördert und bereichert werden muß. besteht Uebereinstimmung. Diese Erkenntnis ist durch den Krieg und die mit ihm eingetretenen Ereignisse nur noch sehr verstärkt worden. Die Wege, die zur Erreichung die'es Zieles am besten einzuschlagen sind, lassen sich noch nicht bestimmen, wenngleich sich nicht verkennen läßt, daß mancherlei Gründe vorhanden siiid. die dafür sprechen, die Lösung der Aufgabe in einem Ausbau der bereits bestehenden in Betracht kommenden Ein- richtungen, nämlich der Universitäten. Technischen Hochschulen und Han- dclsschulen in den Einzelheiten, sowie im besondern des Orientalischen Seminars zu suchen. Abg. Dr. David (Soz.) fragt: Am 13. Januar 1916 hat der Abg. Simon in seiner Reichstagsrede mitgeteilt, daß d«r Korn- spiritoszentrale zu Düsseldorf 45 000 Tonnen Roggen zum Schnaps- brannt überwiesen worden sind. Am 4. März 1916 hat der halbamtliche Nachrichtendienst für Ernährungsfragen in einem Leitartikel gemeldst der zugewiesene Betrag werde schon jetzt im wesentlichen verbrannt sein. Am 13. März 1916 hat die Deutsche Tageszeitung nach Darlegung der amtlichen Stellen berichtet: Bisher sind 8000 Tonnen der Kornspirituszentral« zugewiesen worden. Ist der Herr Reichskanzler bereit Aufschluß darüber zu geben, ob die Darstellung des Nachrichtendienstes oder die der Deutschen Tageszeitung den Tat. fachen entspricht und im letzten Falle zu erklären: 1. wieviel Tonnen von den 45 000 noch nicht verbrannt sind und 2. ob der etwaige Rest- bestand den Brennereien entzogen und für die Volksernährung sicher- gestellt worden ist. Unterstaatssekretär Frhr. v. Stein: Di« Angabc des Nach- rtchtendienst für Ernährungsfragen vom 4. März 1916, das den Korn- brennereien zugewiesen« Getreide werde schon im wesentlichen ver- brannt sein, beruht auf einem Mißverständnis. Von den 45 000 Tonnen Roggen, die nach dem im November 1915 zwischen der Reichs- Getreidestelle und der Kornspirituszentrale abgeschlossenen Vertrag den Brennereien zur Verfügung gestellt wurden, siiid im Februar 8000 Tonnen, Mitte März rund 12 500 Tonnen geliefert. Nachdem da? Ergebnis der Bestandsaufnahme vom 16. November 1915 bekannt gewordep war. hat die Reichs-Getreidestelle durch VerHand- lungen mit der Kornspirituszentrale ein« Abänderung dahin zu- stände gebracht, daß anstatt bis zu 45 000 Tonnen im ganzen nur höchstens 20 000 Tonnen zu liefern sind. Die völlige Einstellung der Lieferungen war nicht möglich, weil sonst zahlreichen Abmeltwirt- schaften in der Nähe von Großstädten die Schlempe entzogen und die Milchversorgung der Städte dadurch geschädigt worden wäre. Der durch die Einschränkung der Lieferungen an die Kornbrennereien freiwerdende Roggen wird andern wichtigen Ernährungszwecken zu- geführt werden. Darauf beginnt die zweite Lesung des Militäretats, Bericht- erstatter, Abg. Rogalla v. Bieberstein gedenkt zunächst des heutigen Besuchs auf dem Döberitzer Flugplatz, dankt dem Kriegsminister dafür, daß er den Abgeordneten Einblick in den dortigen Betrieb ge- stattet hat und spricht den Flugzeugführern und Offizieren den Dank des Hauses aus. (Bravo). Aenderungen an den Etatssätzen seien von der Kommission nicht vorgenommen worden. Hinsichlich der Muni- tionsvorrät« wurde in der Kommission festgestellt, daß wir mit Mu- nition und auch mit sonstigen Rohstoffen ausreichen, wie lang« auch der Krieg dauern möge. Das ganze Volk ist dem Heere und dem Kriegsministerium zum größten Danke verpflichtet. Abg. Dr. Cohn- Nordhausen (Soz. Arbeitsgemeinschaft) befürwortet ein« Reihe von Anträgen, die sich auf di« Reform des Be- schwerdewesens, der llrlaubserteilung, Beköstigung, sowie Aenderung des Militärgerichtsverfahrens beziehen. Wir erkennen gerne an, daß die Heeresverwaltung die Kriegsgefangenen so behandelt, wie wir wünschen, daß unsere Landsleute im Ausland behandelt werden sollen Die Verweisung ausländischer Kinder, auch wenn die Mutter eine Deutsche ist, von der Schule, ist ein Ausfluß barbarischer Krieg- führung. (Präsident Dr. Kaempf ersucht den Redner sich zu. mäßigen und ruft ihn zur Ordnung, als er den Ausdruck Barbaren wiederholt.) Die Kriegsbesoldungsordnung ist ohne Einfluß d«s Reichstags ent- standen. Es scheint fast, als ob die Militärbehörde dabei ein schlech- tes Gewissen gehabt habe. Der Klassencharakter des Heeres besteht immer noch. Präsident Dr. Kaemps bittet um die Erlaubnis, dem General- feldmarschall von Hindenburg (die Abgeordneten mit Ausnahm« einiger Sozialdemokraten, erheben sich von ihren Sitzen) die herz- lichsten Glückwünsche des Reichstages aussprechen zu dürfen. Stellv. Kri«gsminist«r von Wandel geht auf einige, von den Vorrednern vorgetragen« Beschwerden ein und führt aus: Wir be» finden uns im Krieg. Millionen von Menschen stehen im Feld. Vor- gesetzte, Verpflegungsbedingungen und das Wetter sind einem ständi- gen Wechsel unterworfen. Daraus ergibt sich naturgemäß, daß auch die schärfsten Verfügungen nicht immer zur Durchführung gebracht werden können. Aus dem Vorhandensein von Mängeln darf man aber nicht folgern, daß alles faul ist. Die Verpflegung der Soldaten stößt noch imm«r vielfach auf Schwierigkeiten. Die Verabsolgung von Alkohol erfolgt nur auf ärztliche Anordnung. Die Verhältnisse im Gefangenenlager Ruhleben werden genau geprüft. Ueber 1000 Engländer sind bereits entlassen worden. Elsaß-Lochringen ist Opera- tionsgebiet, es muß daher dafür gesorgt werden, daß nicht ein über- flüssiger Nachschub von Personen dorthin erfolgt. Hierauf wird ein Antrag auf Schluß der Debatte angenommen. Abg. Stückle« (Soz.) bedauert, durch Schluß der Debatte ver- hindert zu sein, seine Beschwerden vorzubringen «Nd stellt sie für diz dritte Lesung in Ausficht. Abg. Kunert (Soz. Arbeitsgemeinschaft) bedauert ebenfalls nicht zu Wort gekommen zu sein und wird, als er von der Oberflächlichkeit der Reichstagsarbeiten spricht, zur Ordnung gerufen. Ebenso der Abge- ordnete Liebknecht, als er die Arbeit des Reichstags kritisiert. Der E tat wird genehmigt. Angenommen werden di« Resolution der Kommission, sowie eine Resolution der Sozialdemokraten auf Gewährung von Teuerungs- znlagen für Arbeiter in den Reichsbetrieben und eine Resolution der sozialdemokratischen ArbeitsgemeinschaM«»f Entlassung dauernd Kranker und Kriegsuntauglicher, letztere imrchG <»r _ Hprnny mit 142 gegen 110 Stimmen 'II Bei den einmaligen Ausgaben vvrprcht Abg. Liebknecht über die Verwendung von Kriegsgefangenen zu Arbeiten zu Ungunsten des eigenen Vaterlandes zu sprechen, wird-zur Sach« gerufen und es wird ihm schließlich das Wort entzogen, als er seinen Versuch, bei mehreren Etatsposition«n nicht dahingehörig: Erörterungen zu machen, wiederholt. Der Rest des Militäretats wird erledigt. Es folgt der Etat d«s Reichsmilitärgerichts. Abg. Stadthagen (Soz. Arbeitsgemeinschaft) bringt einen Fall zur Sprache, in dem ein Feldsoldat, der sich im Fieberwahn an einem Gefteiten vergriff, zu schwerer Gefängnisstrafe verurteilt worden ist. Redner fordert dringend Reform des Militärstrafrechtes. Abg. Fehrenbach (Zentr.): Dieser Fall ist zweifellos traurig. Schuld ist das Militärstrafgesetzbnch. In den Meisten Fällen tritt Amnestie ein. Während des Krieges sollte man eine Milderung der Strafen festsetzen, der «ine Reform des Mi.tärstrafgesetzbuches folgen sollte.' (Beifall.) Aög. Stadthagen (soz. Arbeitsgemeinschaft): Der Fehler liegt im System. Das Klassenrecht soll eben auch im Kriege aufrechterhalten werden. Indessen ist ein handschriftlicher Antrag eingegangen auf baldige Vorlage eines Gesetzes auf Herabsetzung der Strafminima. Abg. Fehrenbach (Zentr.): Es ist falsch, in jedem Zusammen, Hong von Klassenjustiz zu sprechen. Jeder, der es gut meint mit dem Yfci und mit der Rechtsprechung muß dem vorliegenden Antrag zu-> stimmen. Abg. Graf Westarp (Kons.): Wir können dem Antrag nicht zustimmen. Es geht nicht an, jetzt aus heiler Haut einen solch weit» gehenden Antrag anzunehmen. Der Antrag wird angenommen. Ein sozialdemokratischer Antrag auf sofortige Vorlegung eines solchen Gesetzes abgelehnt. Der Etat des Reichsmilitärgerichts wird erledigt. Es folgt der Marineetat. Abg. Liebknecht (Wild) kommt auf den Wechsel im Reichs» marineamt zu sprechen, auf die Fragen der Kriegsziele und des ll-Bootirieges und wird vom Vizepräsidenten Dr. Paasche mehrfach zur Sache und zur Ordnung gerufen, und es wird ihm schließlich da« Wort entzogen. Liebknecht ruft beim Herabgehen von der Redner» tribiine: Schämen Sie sich! (Großer Lärm. Der Vizepräsident Dr. Paasche ruft Liebknecht nochmals zur Ordnung.) Schließlich wird der Marineetat erledigt. Damit ist die Tagesordnung erschöpft. Morgen 12 Uhr: Etat des Reichsjustizamtes, des Reichsschatz» amtes und kleinere Etats. Schluß G'A Uhr. • * \ * Reichstag und Flugzeugwese«. W.T.B. Berlin, 7. April. (Nicht amtlich.) Heute oor- mittags trafen etwa 100 Reichstagsabgeordnete in Döberitz ein, um sich das Flugzeugwesen anzusehen. Dort wurden sie von dem stellvertretenden Kriegsmnister v. Wandel begrüßt. Offiziere eines Fliegerbataillons hielten Vorträge über da» Flugwesen. Praktische Vorführungen und Hebungen ergänz hm die sehr lehrreichen Darbietungen. Eine Anzahl Abge« orkneter machte die Rundflüge mit. Theater, Kunst und Wissenschaft. — Wiesbaden. 7. April. Der bekannte Afrikaforscher Augnst Einwald, der zurzeit hier weilt, begeht morgen, den 8. April, seinen 70. Geburtstag. August Einwald ist durch seine Vorträge über unsere afrikanischen Kolonien in vielen Gegenden unseres Vaterlandes be- kannt geworden. (In Karlsruhe, wo der „greise Afrikaner" gleich- falls ein dankbares Publikum fand, brachte die .,Badisch« Presse" seinerzeit ein« Reihe fesselnder Schilderungen aus seiner Feder über eine Expedition durch den afrikanischen Urwald. D. Red.) Gegen 30 Jahr« hat August Einwald in Afrika geweilt, wo er zu den verdienstvollsten Pionieren unserer Kolonisationsarbeit zählt. In seinem früher erschienenen Buch« „Zwanzig Jahre in Südafrika" weiß er davon manch Interessantes und Wissenswertes zu berichten. In den Kriegsjahren, di« ihn im Vaterland antrafen, hat er durch sein« Lichtbildervorträge aus ^Deutsch -Afrika sich in den Dienst der deut- sehen Lazarette gestellt und dadurch vielen Verwundeten genußreich« Stunden verschafft. Möge dem wackeren, über seine Jahre hinaus rüstigen Manne noch ein langes weiteres reichgesegnetes Leben beschieden sein. WTB. Berlin, 6. April. Auf Anregung des Generalintendanten der Kzl. Schauspiele zu Berlin Graf von HLlsen-Haeseler hat der Direktorial-Ausschuß des Deutschen Bühnen-Vereins den ihm ange» gliederten Theatern aufs wärmste empfohlen, am Ostersonntag bezw. Ostermontag ihre Bühnen in den Dienst des Roten Kreuzes zu stellen. Ein Teil der hierbei erzielten Einnahmen wird dem Zentralkomitee der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz für sein Hilfswerk der Ver- wundetenpfleg« zufallen. ■aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa« Aelteste deutsche Sektkellerei G.C. KESSLER & Co. Königl. Hoflieferanten General-Vertretung und Hauptlager W. WAGENMANN, KARLSRUHE Fernsprecher 1906. NB. Für Weinhftndler hohe Rabattsätze. Sämtliche Anfragen und Aufträge sind nach Karlsruhe zu richten. 3455 bvwvwvwwvwwvvvvvvvvvvwvwvvvwvww1 Unübertroffen in seiner raschen und vorzüglichen Wirkung. Erhältlich in 3J Vnotheken. Das SaLz der Grde. Litauischer Bauernroman von Guido Kreutzer. Alle Rechte vorbehalten. Copyright 1915 by Carl Duneker, Berlin. (12. Fortsetzung.) Das Stubenmädchen stand wie mit Blut Übergossen. Noch nie in all den Monaten hatte sich der Fall ereignet, daß der Marquis mit ihr mehr als die unumgänglich nöttgsten Worte gewechselt. Heut plötzlich sprach er zu ihr wie zu seinesglei- chen ... er, den sie vom ersten Tage an liebte, seit er vor einem Jahre die drei teuersten Vorderzimmer dieses vornehmen Pen- sionats in der Rankestraße bezogen. Sie fragte schwer atmend: „Herr Marquis sind wohl durch die Schuld der Post in Geldverlegenheit gekommen?" „Ein wenig?" . . . bestätigte er mit beiläufigem Achsel- zucken und erhob sich, um vor allen Dingen gründlich zu früh- stücken. Ihre Brust flog noch immer. ..Wenn ich etwas sagen dürste..." ..Herr Marquis werde^ böse sein nnd mich bei Frau Oberstleutnant verklagen." „Aber ganz gewiß nicht, Anna. Was ist denn eigentlich?" Da raffte sie allen Mut zusammen: nnd doch stockten ihr die Worte fast auf den Lippen. „Wenn ich Herrn Marquis vielleicht.... ich habe nämlich «in paar hundert Mark gespart und würde gern . . . aber ftöj« haben Herr Marquis vornehme Freunde hier in Berlin, wo Sie nur ein Wort zu sagsn brauchen . . Armand Villaincourt hatte die Arme gehoben, sich den Schlaf aus den Gliedern zu recken. Doch jählings hielt er inne; er wurde aufmerksam. „Was denn, Kindchen? Sie.wollen mir aus der Ver- legenheit helfen, bis mein Geld eintrifft?" „Herr Marquis werden es nur nicht von mir annehmen wollen." „Aber weshalb denn nicht?" . . . wehrte er mit einem Lächeln beschwichtigenden Mitleids .... „Natürlich; wir kennen uns doch schon lange genug, und Sie find ein reizender kleiner Kerl. Außerdem wäre es mir wirklich peinlich, meine Freunde um eine so lächerlich geringe Summe anzugehen. Also wenn Sie drei- bis vierhundert Mark gerade liegen haben... immerzu?" Sie nickte nur hastig und war im nächsten Moment aus dem Zimmer. Wenige Minuten später kehrte sie zurück, um vier blaue Scheine neben den Samowar zu legen. ..Hier ist das Geld, Herr Marquis." Er ttat zu ihr heran. „Und wer erfährt davon?" In entsetzter Abwehr hob sie die Hände gegen ihn. „Um Gottes willen — kein Mensch?" „„Also dann . . ." Er stand dicht vor ihr; er sah den jagenden 'Atem, das blutüberpurpurte Gesichtel, das leise Zittern der Schläfen-- ädern . . . ihm, dem Routinier der Liebe, sagte es genug. Leis hob er ihr Kinn; sein kühler Blick traf in große, wirr flackernde Augen. Dann bog er sich ein wenig herab: ein weicher warmer Hauch berührte die Stirn des Mädchens. „Gute Freundi» ..." Doch das hörte sie wohl iricht mehr; sie war aus >»em Zimmer gestürzt und stand draußen auf der Diele und hielt die Hände gegen die Brust gepreßt. Die Wände taumelten um sie herum; das Herz schlug ihr in der Kehle. Er hatte sie geküßt!!! . . . geküßt hatte er sie!?! ... ge- küßt... , Armand Villaincourt aber barg vor allen Dingen di« vier Scheine in seinem Portefeuille, ehe er sich an den Tisch setzte. Er frühstückte mit Muße und Appetit; solche durchge» fallene Nacht, wenn man noch dazu taufendund vier Sache« durcheinander trank und wie wahnsinnig rauchte, machte ihn immer unglaublich hungrig. Nachher legte er sich auf die Ottomane, brannte sich eine Zigarette an, faltete die neueste Nummer des „l'Echo de Paris" auseinander, die mit der ersten Post gekommen war. Bereits gegen zwölf Uhr zog er sich an. um gemächlich über den Kurfürstendamm zum Austern-Meyer zu schlendern, ein paar warme Happen mit einer halben Flasche Nauen« thaler Langenstück zu nehmen und zur Erunewald-Rennbah« hinauszufahren, wo heut das Stuten-Biennal gelaufen wurde. Das durfte er nicht versäumen — sei's auch nur, um erneut festzustellen, daß Grabitz seinen; dickfelligen Mister Bullock schleunigst den Abschied geben mußte, und daß die Herren von Weinberg nicht minder schleunigst neues Blut ins Gestüt brauchten, sofern sie ihre Zukunft auf dem Turf nicht mit Pau- ken und Trompeten begraben wollten. Aber heut geschah es zum ersten Mal, daß Armand MI» laincourt um den Toto einen weiten Bogen machte. Er lag a« sich mit seinen Tips meist auf der falschen Sette; und diesmal riskierte er es schon garnicht, die letzten blauen Lappen solchem hartmäuligen Schinder an« Bein zu binden und im günstig- sten ftnllc mit 13 r 1(1 „herauszukommen". (Fortsetzung folgt.) Sorte 4» Kadische Presse. Mittagblatt. Sam-tag. den 8. «Ml 1MB. Ux. 166. Kriegskalender 1915. 8. April: Die Franzosen versuchten von neuem unter schweren Verlusten die deutschen Stellungen zwischen Mosel und Maas zu nehmen. — Günstiger Fortgang der Karpathen- schlacht. — Anbahnung eines chinesisch-japanischen Ausgleiches. — Rückgang der englischen Rekrutierung. — Lust kämpfe im Elsaß. — Der Hilfskreuzer Prinz Eitel Friedrich in Newport News interniert. 9. April: Neue schwere Niederlagen der Franzosen zwi- schen Maas und Mosel. — Russische Angriffe bei Kalwarja ab- geschlagen. — Russische Angriffe gegen die Stellung der Ver- biindeten siegreich abgewiesen. — Kriegsbeute bis Anfang März 5510 Geschütze. — Anschlag auf den Sultan von Aegyp- ten. — Deutsche Flieger vor der Themsemllndung. — Neue Schiffsverluste der Engländer und Franzosen vor den Dar- danellen. — Der Dank der Kaiserin für die freiwillige Kran- ienpflege. — Dank des Kaisers an die Reichsbank. Amtliche Nachrichten. Seine Königliche Hoheit der Grobherzog haben Sich gnädigst be- wogen gefunden, dein Oberbürgermeister Hermann Dietrich und dem Bahnverwalter Max Scheid, beide in Konstanz, die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihnen von Äiner Majestät dem Kaisei verliehenen Roten Kreuz-Medaille dritter Klasse zu erteilen. Das Miinst»rium des Innern hat unterm 3. April 1916 den Amtsaktuar Adolf Linser vom Bezirksamt Mannheim zum Bezirks- amt Pforzheim versetzt. Die Anstellung des Oberpostitrspektors Göll in einer Vczirksauf- fichtbeamtenstelle bei der Kaiserlichen Oberpostdirektion Karlsruhe zum 1. April ISIS hat die Höchstlandesherrliche Bestätigung erhaltet Äadifche Chronik. :: Ruhheim bei Karlsruhe, 7. April. In der Nähe des hiesigen Dorfes wurde Eist gelegt, um Krähen zu oergiften. Drei wertvolle Jagdhunde und ein Schäferhund sind bis jetzt dem Eiste zum Opser gefallen. v Mannheim, 8. April. Der kürzlich gegründete Stadt- verband zur Linderung der Fleischknappheit durch Hebung der Kleintierzucht, besonders der Kaninchenzucht, hielt eine Sitz- ung ab, an welcher Vertreter der Stadt und Behörden der Frauenvereine, Schulen, Gefangenenlager, Lazarette u. a. teil- nahmen. Die Stadtverwaltung stellte ihre weitgehendste Unterstützung in Ausficht, um die Pläne des Verbandes verwirk- lichen zu können. Mannheim, 8. April. Der 14jährige Sohn des im Feld stehenden Peter Lederle fand auf dem Militärübungsplatz eine Patrone. Er stocherte daran solange herum, bis das Geschoß zur Explosion kam. Unglücklicherweise kam dem Knaben der Sprengstoff in beide Augen, die wahrscheinlich verloren sein werden. — Infolge unglücklicher Familienverhältnisse machte der 66jährige Arbeiter Hillenbrand in Ludwigshafen seinem Leben durch Erschießen ein Ende. :-: Heidelberg, 8. i^pril. In Neuenheim machte ein 17° jähriger Metzgerlehrling ein Selbstmordversuch, in dem er sich mit einem Revolver in die rechte Brustseite schoß und sich schwer verletzte. -!- Wollenberg b. Neckarbischofsheim, 8. April. Bei der Bürgermeisterwahl wurde Gemeinderat Geier gewählt. X Baven-Baden, 7. April. Es wird uns geschrieben: Das groß- artige gänzlich während des Krieges entstandene Werk des Kurhaus- Neubaues findet mit der am Samstag, den 15. April stattfindenden Weihe des neuen Konzertsaales feine glanzvolle Krönung. Der neue Konzert- und Bühnensaal mit seinen vornehmen festlichen Vorräumen und seiner stilvoll warm abgestimmten Innenausstattung wird mit einem großcn Konzert eröffnet. Das verstärkte städt. Orchester unter Leitung von Kapellmeister Paul Hein wird Werke von Wagner und Liszt zum Vortrag bringen. Generalmusikdirektor Prof. Dr. Ph. Wolsrum wird das prachtvolle Werk der von Gebr. Voit-Durlach er- bauten Orgel mit einem Konzert von Händel vorführen sowie den Schlusichoral in der Hunnenschlacht von Liszt spielen. Kammersän- gerin Berta Me>?ena-München bringt Arien aus Werken R. Wagner» und der Geigenkünstler Adolf Busch-Wien das Violinkonzert von Beethoven zum Vortrag. Das Nähere werden die Anzeigen besagen. Am Eröffnungsabend werden sämtliche Säle des Kurhauses festlich beleuchtet dem Publikum zugänglich sein. (!) Kehl, 7. April. In unsern Gewässern ist ein grober Schwärm Nasen angekommen. In der Kinzig, der Altkinzig und dem Holl- graben wurden von Montag bis Mittwoch GOOO—7000 Pfund dieser Zische gefailg.'n. ::: Hosweier b. Offenburg, 7. April. Wir meldeten dieser Tage, daß vier Tiere eines Landwirts tot im Stalle aufge- funden wurden. Wie jetzt festgestellt wurde, sind die Tiere dadurch vergiftet worden, dag man ihnen statt Viehsalz Kunst- diinger gab. (!) Lahr, 7. April. Bei der bestehenden Milchtnappheit hat die Stadtverwaltung angeordnet, daß die AbMbe der Milch an Personen Uber 14 Jahren eingeschränkt wird. Für Kinder unter 2 Iahren und stillende Müttern wird täglich 1 Liter abgegeben. =r- Freiburg, 8. April. Die Kreisversammlung trat letzter Tage zur Beratung de« Kreisvoranschlags für da« Jahr 1916 zusammen. Die Armenpflege hat naturgemäß im Krieg eine Erweiterung er- fahren, während der Auswand für Strahenanbau erheblich zurück- gegangen ist. Die Versammlung genehmigt« den Voranschlag und die Erhebung einer Kreisumlage von 2,5 Pfg, auf 100 Mk. Steuerkapital für den ungedeckten Auftvand von 500 76i*> Mf. (?) Leapoldshöhe l>. Lörrach, 8. April. Gestern abend ge- riet ein Bahnardeiter auf der hiesigen Station während des Rangierens unter einen Eisenbahnwagen, der ihm beide Leivt abdrückte. Er wurde in da>". Krankenhaus nach Lörrach ßc- bracht, wo er bald gestorben ist. ~ Viliingen, 7. April. Wie der „Schwarzw." berichtet, befanden sich in einem Briese, den «ine Bauernsro« aus einem Nachbar- Bezirke von ihrem Sohn aus einem französischen Gefangenenlager er- hielt, folgende sonderbare Sätze: „Bruder Matth, "hat mir 4,2 Mk. geschickt und Onkel Lul. 16.2 s Ml." Ihr Sohn hat aber weder Bruder noch Onkel diescs Name»«. Älso trägt sie de» Briei zun» Pfar- rer. „Hat ihr Sohn sein Neues Testament init in>.. Feld genommen? .Ha" — „So, dann werden wir es gleich haben!" Sprach«, schlägt die Bibel auf und liest Evang. Matth. Kap. 4 Ders Li „Und da er 40 Tage und -10 Nächts gefastet batte, hungerte ihn" — un? weiter Lut. 16.28: ..Denn ich habt' noch fünf Kräder, auf daß diese nicht auch kommen an den Orr twr Qual." Du» vntfeijte Weib'.ein suhl.' genug und ging betrübt' von bannen. • Konstant 7. April, Bier blutjunge von denen drn nicht einmal 1-1 I.'hre alt waren, standen w-:gen schwere» Diebstahls und Hehlerei ocr ver Ttraskammer. Sie wollen durch Detektivromane »erleitet worden sein, sich auf leichte Weise lhelo zu verschaffen. Dazu rüstetm sie sich mit Dolchmessern, Stiletten und Revolvern aus und be- gannen ein Diebesleben, dem durch die Polizei «in Ende bereitet wurde. Das Gericht lies? noch Milde walten und sprach nur mehrwöchige Ge- iängnisstrase» gegen die „hoffnungsvollen" Burschen aus. Aus der Mestdenz. Karlsruhe, 8. April. ? Seine Königliche Hoheit der Erzherzog hörte gestern vormittag den Vortrag des Geheimen Legationsrats Dr. Seyb und später den Vortrag des Ministers Dr. Rheinboldt. Abends empfing der Großherzog den Geheimerat Dr. Freiherrn von Vabo zum Vortrag. # Ihre Maj. die Königin von Schweden ist gestern abend kurz vor Vi? Uhr zu mehrwöchigen Aufenthalt hier einge- troffen. Die Königin wurde vom Großherzogspaar und der Erzherzogin Luise am Bahnhof empfangen und zum Großh. Schloß geleitet, woselbst sie Wohnung nahm. A Das Großherzoqpasr hat sich heute vormittag 8.17 Uhr auf kurze Zeit nach Luxemburg begeben. ©»■ Di- Einführung der „Sommerzeit". Bekanntlich hat der Bun- dssrat beschlossen, das? am 30. April 11 Uhr nachmittags alle Uhren im Reiche auf Mitternacht vorgestellt und am 1. Oktober früh 1 Uhr sämtliche Uhren auf Mitternacht zurückgestellt werden sollen. Der Zweck dieser Maßnahme ist die bessere Ausnutzung des Tageslichts und die gerade im Kriege erwünschte Ersparnis an Rohstoffen und Erzeugnissen für Beleuchtungszwecke. Da sich die geschäftlichen sowohl wie die privaten Lebensgewohnheiken der Bevölkerung nicht nach dem wechselnden Eintritt des Sonnenauf- und -Unterganges richten, sondern ganz überwiegend an feste Tagesstunden gebunden sind, läht sich jenes Ersparungsziel nur durch die Umstellung der Uhr in der vollkommensten und allgemein wirksamsten Weise erreichen. Jnsbe- sondere wird sich der städtische Verkehr weniger lange in den dunklen Abendstunden abspielen. Die Schwierigkeiten, die sich aus der Zeit- Verschiebung für das internationale Verkehrswesen ergeben, haben — zumal wahrend des Krieges — keine entscheidende Bedeutung. sf% Viehzwischenzählung und Vorratserhebung. Das Mini- sterium des Innern weift darauf hin, daß die am 15. April 1915 stattfindende Viehzwischenzählung sich außer auf Rind« vieh, Schafe und Schweine auch auf Pferde, Ziege, Federvieh und Kaninchen (Stallhasen) erstreckt. Mit der Viehzählung wird eine Aufnahme der vorhandenen Vorräte an frischem Fleisch in Kühlräumen, sowie an gesalzenem und geräucherten Fleisch, Schinken, Speck, Dürrfleisch, Dauerwurst und Kon- serven, soweit diese Fleischwaren insgesamt bei einem -Besitzer 16 Pfund übersteigen, verbunden. )( Ein Verbot des Ostereier-Färbens. Das Ministerium des Innern hat eine sofort in Kraft tretende Bekanntmachung erlassen, wonach mit Rücksicht auf die bestehende Knappheit an Eiern das für die Osterzeit übliche Färben von Eiern ver- boten wird. Zuwiderhandlungen werden strenge gestraft. □ Krankenkassenverband Karlsruhe. Unseren kürzlich«» Mitteilungen über den soeben erschienenen Geschäftsbericht 1014/15 tragen wir noch folgendes nach: Die Kassen hatten zum Jahresschluß 191S einen Kassenrest von 147 721 ,M. 72 $ und einen Vermögenozuwachs von 288 347 M 20 JS. von welchem 234107 M den Reserven zugeführt wurden. Außerdem hatte die Verbandskasse einen Bermögenszuwachs von 24 667 M. Das Eesamtvermögen der 5 Ortskrankenkassen betrug auf Jahresschluß 1915: 1138 808 Jl 12 -5. Die Verbandskasse wies ein Vermögen von 132 277 M auf. A Badischer Kunstverein^Nsu zugegangen sind Werke von H. Altmann, Schrozberg. ' ' cZ Der Eewerbeverein Ka ^^he e. B. gibt morgen Sonntag, vor- mittags 11 Uhr, seinen Mttgliev-tn und deren Angehörigen Gelegenheit, bi? im kleinen Festhallesaal untergebrachte Hygiene-Ausstellung (Mutter und Säugling) der Volksborngesellschaft Dresden gemeinsam zu b«- sichtigen. (Siehe Anzeige.) # Freirel. Gemeinde Karlsruh«. Am Sonntag, den S. April findet die Feier der Jugendweihe statt. Herr Dr. Karl Weiß-Heidel- berg wird dabei über „Der Herzschlag des Lebens in schwerer Zeit" sprechen. Musikalische Darbietungen werden die Feier verschönen. -s- Karlsruher Lieberkranz. Es wird uns geschrieben: Der Karlsruher Liederkranz, der im verflossenen Winter bereits ein glanzvoll verlaufenes Konzert in der Stadtkirch« gegeben hat. läßt am Donnerstag, den 13. April, abends '/$ Uhr, im Neuen Städt. Konzerthaus, sein Frühjahrskonzert folgen. Der Männerchor, d«r, trotz militärischer Einberufungen von Sängern auf der gewohnten künstlerischen Höhe steht, wird das Konzert mit dem prächtigen „Wach auf!" aus dem IS. Jahrhundert und Gesängen von Rob. Volkmann und Heinrich Eassimir einleiten. Den Mittelpunkt des Programms bilden Deutsche Volkslieder, vorgetragen vom gemischten Chor des Karlsruher Liederkranz, der etwa 120 Köpfe stark, auf dem Podium erscheint. Zwischen de» Chornummern wird Frau Else Direnberger, die bekannte Geigerin, in Stücken klassiger und moderner Meister ihre Kunst zeigen. Frau Therese Miiller-Rei.hel, von der Karlsruher Hofopcr, singt Lieder von Krieg, Reger und Wolf. Ihr meisterlicher Vortrag wird auch in diesem Konzert sicher alle Hörer entzücken. Die beiden Künstlerinnen werden von Kapellmeister Heinrich Cassimir begleitet, der die Schlußnummer dieses interessanten Konzertes mit dem Männerchor Lieder unserer tapfereu Waffenbrüder in Oesterreich- Ungarn, Bulgarien und der Türkei vortragen wird. Der Reinerlös aus dem Konzert, zudem auch NichtMitglieder Zutritt haben, wird der Fürsorge für erblindete Krieger zugeweirdet. Der Karten- »erkauf findet in der Hofmusikalienhandlung von Hugo Külitz Nachf., Kaiserstr. 114 statt. # Fußballspiel. Aus dem Mühlburger Sportplatz wird am kom- Menden Sonntag das vorletzte Bezirksjpiel um den eisernen Fußball zwischen dem F.-C, Phönix und F.C. Olympia Baden-Baden aus- getragen. Du Badener stellen eine ruhig spielenve. sympathische Mannschaft. die im Laufe der Spiele an Spielstarke gewonnen hat. Für Phönix Z?at dieses Spiel iniofertt besondere Bedeutung, als bei einem Siege die PhöniZ-Mannschast sicherer Meister des 1. Bezirks ist. Die Mannschaft wird deshalb b:i diesem Spiel besoirders aus sich herausgehen, wodurch das Spiel an sich schon einen anregenden Verlauf nehmen wird. Beginn :» Uhr nachmittags. (Siehe auch Anzeige i» der heutigen Mittags- ausgabe.) #. Am Kolosseum wird das Bayerische Bauenttbeater heute Samstag, morgen Sonntag und am Montan, den 10. April, die mit großem Beifall aufgenommenen Einakter „Das Bügeleisen", „Der 1. August" und „Die Hosenknöps" geben. Am Sonntag, den 9. April findet auch nachmittags 4 Uhr Vorstellung mit „Das Bügeleise»" und , Die Hosenknops" statt. Am Dienstag, den 11. April, wird sich der Spielplan andern. — Von den oben genannten drei Einaktern, die sämtlich recht flott gespielt werden, findet besonders „Der 1. August" von Ludwig Thoma beim Publikum warmes Interesse. In ihm wer- den die den.kwiivdigen Tage der Mobilmachung im Jahre 1914 mit außerordentlicher Lebenswahrheit geschildert und in markigen Slri che» gezeigt, wie die plötzliche Einberufung aiü die gerade mit dem Einbringen d.'i Ernte beschäftigten bäuerlichen Betriebe wirkte. Thomu bringt die 'Schilderung des Milieus samos heraus; er zeich net aber auch in packender Weise die hehre vaterländisch!.' B.zeisieruug mit der unsere Jugend in den Krieg zog, und die gen esene, kraft- volle Ergebenheit der Alten, die ihr Liebstes Hingaben. Da das Werkchen, insbesondere von Berti Schuttes, Anna Dewgg und Sepp Kost, ausgezeichnet gespielt wird, ist seine Wirkung eine ungewöhnlich tiefe. Ein stets guter Besuch ist dem Ensemble zu wünschen. -ch- Der Dorfgeiger. Auf die morgen Sonntag, 9. April, nach- mittags 4 Uhr und abends 8 Uhr im Drei-Linden-Saal, Karlsruhe- Mühlburg, zugunsten des Roten Kreuzes stattfindende Aufführung von Pfarrer Hindenlang's „Dorfgeiger" sei an dieser Stelle nochmals hingewiesen. Da der Kartenvorverkauf ein ziemlich reger ist, ist ts zu empfehlen, möglichst bald sich seine Karte zu sichern. Bezüglich de? Vorverkaufsstellen siehe die Anzeige in der vorliegenden Nummer. = Residenztheater, Waldstrahe 30. Für den neuen Spielplan vom Samstag, 8., bis einschließlich Dienstag, 11 April, hat die Direktion das Erstaufführungsrecht des großen historischen Filmdramas *Dte Zerstörung Karthagos" (in 1 Vorspiel und 4 Akten) erworben. Das- selbe darf geradezu als Wunderwerk der Filmkunst bezeichnet werde«. Ferner bringt das Programm einen zeitgemäßen Film „Wie nnfttt Kriegsinvaliden wieder arbeiten lernen" (Authentische Aufnahm« in 2 Teilen). Ferner sind noch vorgesehen: „Er will ins Feld" (Lust- spiel), „Eine Nordlandreise" (Naturaufnahme) und die neuesten Kriegsberichte durch die Meßterwoche. # Das Palast-Theater, Herrenstraße 11, zeigt ab Samstag bis einschließlich Dienstag „Das Geheimnis des Eremiten", Drama in drei Akten: ferner sieht man den Humoristen Tielscher in dem bril- lauten zweiakter Lustspiel „Guido und seine Kinder". Außerdem werden vorgeführt: eine reizende Komödie „Heimchen am Herde", „Spaziergang in den Wolken", eine herrliche Naturaufnahme, und die atterneuesten Berichte von sämtlichen Kriegsschauplätzen. Mitteilungen ans der Karlsruher Sta>tra!«ßtznz vom 6. April 1916. Dank. Der Kommandant des Ersatzbataillons des K. ». K. In- santerie-Regiments Nr. 73 (Egerländer) dankt der Stadtverwaltung und der Bürgerschaft für den überaus freundlichen Empfang, den die Kapelle des Regiments gelegentlich ihres Aufenthalts dahin — anfangs März — gefunden hat. Straßenbahn-Haltestellen. Es werden folgende Halte- stellen an neuen Linien bestimmt (mit Wirkung von Anbe» triebnahme der neuen Linien): 1. auf der neuen Ost—West—Linie: Kreuzung Kriegs- und Schiller-Straße (die Haltestelle „Eisenlohr-Straße" wird aufgehoben und die Tarifgrenze ans künftige Gleisdreieck ver- legt), Waffenfabrik—Leffing-Straße, Iolly-Straße—Garnison- lazarett, Hirfch-Straße, Karl-Straße, Konzerthaus, ehemaliges Ettlinger Tor, Alter Bahnhof (zwischen Kreuz- und Adler» Straße), Mendelssohn-Platz, Waldhornstraße, Durlacher T»r; 2. Auf der.Linie Rüppurrer-Straße—Rotteck-Straße: Mew- delsfohn - Platz, Schützen - Straße, Luisen - Straße, Rebenius- Straße, Rotteck-Straße — Ettlingcr-Straße (dafür wird die jetzige Haltestelle vor der Bahnpost aufgehoben); 3. die jetzige Haltestelle am Bierordt-Bad wird auf di« Nordseite der Gartenstraße verlegt. Ernennung von Oberlehrern an der BoUsschuke. In Ueberein- stimmung mit der Schulkommission wird der Oberlehrer Friedrich Feuchter von der Nebenius-Schule II (Mädchenabteilung) an die Tulla-Schule I (Knabenabteilung) versetzt. Ferner werden ernannt: Hauptlehrer Karl Eisinger zum Oberlehrer der Tulla-Schule II (Mäd- chenabteilung), Hauptlehrer Emil Sattler zum Oberlehrer der Nebe- nius-?chule II (Mädchenabteilung): Hauptlehrer Karl Eiermamr zum üerlehrer der Eutenberg-Schule II (Mädchenabteilung) und Haupt lehrer Heinrich Lechner zum Oberlehrer der Mühlburgsr Schuld II. tädtisches Rheinbad in Maxau. Mit Rücksicht auf die durch den Krieg hervorgerufene Einschränkung des Bahnver- kehrs und andere Schwierigkeiten wird auch in diesem Sommer von der Aufstellung der städtischen Badanstalt im Rhein zu Maxau abgesehen. Das neue Schwimmbad beim Rheinhafen wird dagegen in Betrieb gesetzt. Auszug aus den Staudesbüchern Karlsruhe. Geburten. 1. April. Helmut Werner, Vater Leonhard Witzenbacher, Stein- Hauermeister. — 3. April: Friedr., Bater Karl Mahlschnee, Schneider; Gust. Karl. V. Karl Armbrust, Chausf.; Hedwig Berta. V. Jul. Ketterer, Lokomotio-Heizer. — 4. April: Erich. V. Christian Eber» Hardt, Fabrikarbeitei. — 5. April: Artur, V. Johann Kern, Stadt- taglöhner. — 6. April: Elisabeth Irina, V. Mich. Destraz, Schlosser; Kurt Erwin, V. Franz Batzler, Büroassistent. Todesfälle. 4. April: Karl Sulzer, Bautechniker, Ehem., alt 47 Jahre. 5. April: Walter, alt 2 Mt. 22 Tg., V. Arth. Zehder. Bauführ.; Iba Keck, alt 37 Jahre, Ehefrau des Friseurs Paul Keck; Alex. Ziegler, Kunst- u. Handelsgärttier, Ehem.. alt 82 Jahre. — 6. April: Moritz Veith, Priv., Witwer, alt 76 Iah«; Wilhelmine Collmer, alt 45 Jahre, Witwe des Dicnstmannes Karl Collmer; Theresia Irle. alt 44 Jahre, Ehefrau des Schneiders Franz Jrle. Beerdigungszeit und Trauerhaus erwachsener Verstorbene». Samstag, 8. April. 2 Uhr: Wilhelmine Collmer, Fuhrmanns- Witwe, Karlstraße 93. Seitenbau 2. Stock: "AS Uhr Alex. Ziegler, Kunst- und Handelggärtner, Kaiser-ANee 75; 3 Uhr: Archur Böhm«, Musketier im Res.-Jnf.-Re^. 102. Elisabethenhaus (Sofienstratze 27). ^ aneruaus veo Rhein». Schulterinlei. 8. April morgens 6 Uhr 1.62 m '7, April 1,80 m) Kehl, 8. April inorgeiis 6 Uhr 2,74 " (7. April 2,78 m) Waxan, 8. April morgens 6 Uhr 4,26 m (7, April 4.28 m) SR annhei,», 8. April morgens 6 Uhr 3.47 m (7. April 3,42 m) Vergniigmlgs- und Vereine-Anzeiger. (Das Nähere bitte', man aus dem Inseratenteil zu ersehen.) Samstag, de» 8. April Gesangoer. Lassallia. 8'/. Uhr Wohltätigkeitskonzert Städt. Konzerth. Kolosseum. 8 Uhr Vorstellung. Liederkranz. 9 Uhr Versammlung im V^reinslokal. SchweizergeseNschajt. 8':, Uhr Versammlung im Palmengarten. ^KALODONT- »sser anti septisch. } * Ueberall 2u haben. ösPä' PädagooS WMMüLiH fPMtSff üifätir.- a. N'olprülougci);. Familien > — Pieiwj Kffercrizoi im und Wiehl. 1802/1Ö07 Vor nHMBMHi i'tardc am Institut t echL > UV, MS. ««wsvwtt. s-m-t-s. de« ?. April Utk. Kabifche Presse. Kette B. Kaffee Odeon Täglich nachmittags und abends Tonkiifistler -Konzerfi. Eigene Konditorei. :szr Billard - Akademie. il Stadtgarten Karlsruhe. Bei schönem Wetter gwmtofl, bot 9. April 1916, nachmittags von 4 Uhr ab Mstmliches Prsmeiliide-Kiiilzert ausgeführt von der Feuerwehr- und Bürgerkapelle unter der Leitung de?Herrn Militär-ObermufikmeisterS a .D. II.Liese, ' Inhaber von Stadtaarten -IahreSkarten CT« /-.fii . und von Kartenbeften, sowie Soldaten Rfttu tll vom Feldwebel abwärts 30 j, 191 IUI III* Sonstige Personen 00 i Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Programm 10 Pfg. 4216 Die MufikabonnementSiarten l ,aben Gültigkeit. Die Eintrittskarten berechtigen nur zum einmaligen Eintritt, □ 8j. z. Tr, Montac, den 10. IV. 16. 9V, I'hr. Mittwoch, den 12.1V.16. nachmittags 4 IJhr Scliw. —Q, Drei Linden -Saal. K^-Wühlburg DM- Morgen -HM? Sonntag, den 9. April 3 uhr MWiniiiniiHiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiinii ,,, ii tifitf mm i«wt« 1 Wohltätigkeif s - Aufführung —- zum Besten des Roten Kreuzes —— Der Dorfgeiger Eine fröhliche Dorfgeschichte in 5 Aufzögen von Pr. Hindenlangr. 4046.2.2 Eintrittskarten: I. Platz I Mk., II. Platz 80 Pfg., III.Platz 50 Pfg., Galerie 30 Pfg.. im Vorverkauf i. d. Hofmusikalienliandlung p—» Fr. Doert —— und ab 3 Uhr am Saaleingang. Museums-Saal. Mittwoch, den IS. April 1916, abends 8'l< Uhr. Woliltätigkcits-Konzert zu Gunsten bad. Kriegsgefangener Lieder- u. Duetten-Abend ■HR von im HELENE JUNKER ■ Sopran unter Mitwirkung von 4067 DMj HELENE MOSER Mezzosopran. Am Klavier: Dr. Hermann Junker. Duette von Brahms, Lieder von Courvoisier, Brehms und Strauß. Der Konzertflügel Steinway & Sohn ist a. d. Lager d. Herrn Hoflieferanten H. Maurer hier. Eintrittskarten zu ö.—. 2.50 u. 1.50 Mk. im Vorverkauf i. d. Hofmusikal.- jpg> D0CI*t Un< ^ a ' ^ er ^end- Handlung kasse. v * .asseum iiiiiiiiiiHiiiiiimimfftfiimiMtMiHmfHMiMMttiumiiinimiftfimiiiit Castspiel des ßayr. Bauerntheaters. Direktion: Anna Dengg, Witwe. Samstag, Sonntag, Montag, den 8. April den 9. April den 10. April Jeweils abends SV. Uhr, 4205 Sonntag, den 9. April, auch nachmittags 4 Uhr« Das Bügeleisen! Der!. Angast! Die Hosenknöpf! Je ein Akt von Neal & Femer. Ludwig Thoma. Neal & Ferner. Weiterer Spielplan folgt Montag, den 10. April. Ti Jeden abend and Sonntag nachmittag • Künstler-Konzerte 19 Kapelle Friedrich. ■ . Jahresfrequenz 1SOOO Kurgäste. Freudenstadt 740 m 0. M. Höhen- u. Nerven-Kurort I. Rgs. Schwarzwald, Schnellzug Karlsruhe 8V» Std. Ozonreiche ebene Tannenhochwälder. Vorzügl. Quellwasser. Alpenblick. Vermöge beiner bewahrten Kureinriontungen u. s. stimmungsvollen Landschaftsbildes besuchtester subalpiner Waldkurort. —«—■ Kurtheater, Lesesaal. Sport. 6 Aerzte. 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In der Titelrolle: Guido TielSCher. iiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiitiniiiiiiiiiiiiiHifiiiiiiiHiiNMiiiiiiiiiiiiifiivrxiiffviiifiiiiaitiiiiifiiiiliiitiiiiiiiifiiiiiitiiiiiifirrvvTi Herrenstr. 11. Zum zest. Besuche ladet ergebenst ein B12857 Die Direktion: Friedrich Schulten, Paiast-Tlieater Seite V. adifche Presse. Mittagblatt. Samstag, de« 8. «prv »». Ife» XQ& Samstag nachmittag 2 —>/,4 Uhr hat die Jugend Zutritt. Gmerdeverein Karlsruhe, e. V. Sonntag. den !>. d. Mts.. vor- mittags 11 Uhr. findet für die Mitglieder deS Gewerbevereins u. deren Angehörigen eine Besichtigung der Hygiene-Ausstellung Mutter u. Säugling im kleinen Hesthallesaal statt. 4233 Gegen Vorzeigung der Mitglieds- I karte für 1916 hat bei diesem gemein- samen Besuche eine Person freien Eintritt; jede weitere Person von Angehörigen der Mitglieder zahlt einen ermäßigten Preis von 25 Karlsruhe, den 8. April 1916. Der Vorstand. Riesige Ersparnisse. 1. Resept über Selbstbereitung von Paniermehl. 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Brandenbarg.) Nr. 48 Inhaber des Eisernen Kreuzes L u. IL Kl. Ritter hoher Orden. 1411a Wir verlieren und betrauern in ihm einen Vorgesetzten und Kameraden, den alle während seiner 14jährigen Zugehörigkeit zum Regiment lieben und schätzen gelernt haben. Im Namen des Offiziers-Korps des 8. Bad. Infant.-Regts. Nr. 169 Keller Oberstleutnant und Regiments - Kommandeur. Statt jeder besonderen Anzeige. Am 1. April starb den Heldentod fürs Vaterland unser lieber guter Sohn und Bruder Hugo Schwall Inhaber des Eisernen Kreuzes im Alter von 18 Jahren 9 Monaten. In tiefer Trauer; B12873 Aug. Schwall, „zur Krone". Luise Schwall, geb. Mall. Arthur Schwall, z. Zt. im Felde. Herbert Schwall, z. Zt im Felde Karlsruhe-Daxlanden, den 8. April 1916. Danksagung Für die herzliehe Teilnahme an dem uns betroffenen schmerzlichen Verluste sprechen wir unsern tiefgefühlten Dank aus. Namens der trauernden Hinterbliebenen; FnwPhilomene Bernhard geb. Erard. Karlsruh«, den S. April 1916. 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