Wffrf UM 2 ml. Nezugs-Kreise: L»«°rl»n>h«. a b Mlb C «to Iq9 ? t a n Re60lt — • 77 —• 97 Sei' 8% e & ne 2 t9 . -^ 2 1.02 liefen &ÖUä ae * ^70^0 a *f*»ärtS: bei Bb* «^«n» a-Poftschalter ISO 2J9B gapftb. Briefträger MflL 2wal tn« Haus iU52 a.6i Atrend-AusAave. "WW VerhresteMe Kadens. IVM« Hummern 'feere Nummern . 6 «fg. . 10 Pfg. qi_3» i ««IchaitSstelle: «WeU und Lammstr.-Scke. nächst «aiserstrabe und Marktplatz. r«f» od. TeU^Sdr. laute nicht Ken«ral-Anzeiger d«r RefiSsnzstast Narlzruh« und des Grotzhcrzogtums Baden. WM" Unabhängige und am meiste» gelesene Tageszeitung t« Karlsruhe. fä t* n t i t> i t st statt* Wöchentlich i Nummer „Karlsruher Umerhallungsdlau" Mlt ZUu,tratl^ nen. v^- ^ ^ ^ » vvuutjipii» Jährlich i Fahrplan, 1 iüustriener Wandkalender. low!« mete »onstige Äellagen. Weitaus gröftte Be?ieherzad> von allen in Karlsruhe erscheinenden Zeitvnqen "WE «ige «tum uno deS HieleS» lei gericht- lichev Äetret^ung« v»d KouluTi« .«sie? Ä?Tr-schrt-?«it»: f«t!srnlrt Ar. 8S59. Nr. 168. Telefon: Geschäftsstelle Nr. 86. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Keine wesentlichen Ereignisse. Oestlicher Kriegsschauplatz. Scotrt des GtnmlskldiNllrschM Prillzn ScapoIÖ von Zaizm . An der Aa. Düna, Stochod. Slota-Lipa und Dnjestr viel« '"ch rege Artillerietätigkeit der Russen. ' A» der M M SeverMerjten Erzherzog Zoseph >l»d be» Heeresgnlppe SeS KellerglseldMrschgll^ von Mackensen wesentliches. Vtazedonische Front. Nichts Neues. Der erste Eeneralquartiermeister: Ludendorss. Lom westlichen Kriegsschauplatz. Britische Verluste bei Arras. Tll. Rotterdam, 11. April. „Daily Mail" meldet aus dem ^»Ichen Hauptquartier, daß die Verluste der Briten an kvtIen Punkten beträchtlich gewesen seien. Die Schlacht von Arras und Italien. ZA. Lugano, 11. April. Der bei Anas begonnenen Schlacht wird i. .^ienische» Kreisen die größte Aufmerksamkeit geschenkt. Man ?Ncht sogar davon, daß Cadorna nunmehr auch seinerseits angreifen ^KitQC. (??) Englische Sorge. Berlin, 10. April. Im „Imperialist" führt der bekannte au*- qt? ^iegerspezialist Pemberton Billings u. a. folgendes deott^ riesigen in der Defensive an der Ostfront befindlichen iiem r^ n ®" nceIot P s nach Westen geworfen werden und dort eine altlge Offensive unternehmen, so werden die schon jetzt erschöpften Sehlingen werden, dem russischen Beispiel zu folgen. In m } z ^ F^llnkreich nicht anders handeln können, als der iofl ' l ^ c 3ierar.g ein Ultimatum zu stellen. Italien wird ab- en und das unglückliche Belgien zählt schon jetzt nicht mehr mit. britische Reich mutz sich dazu entschlietzen, mit Deutschland etn Krieg zu führen, denn wir müssen bis zum Ende kämpfen. Der SVtf&Jf" 1150 öaRtt ^ne grimmige Wirklichkeit für uns werden, für unfc s • a ® cr nur ein Stecke npserdsviel mittels seiner Luftflotte Wenn den Deutschen die Zerstörung unseres Qiifi* J i * )cr $ au ' 3 * gelingt, so ist das nur durch den Krieg in der fie*k r u , n * er möglich. Selbst wenn der russische politische [j i. , eI "ach unserer Seite schwingt, würde uns unsere Unterlegen« n der Lust daran hindern, einen entscheidenden Sieg im Westen Deutscher Heeresbericht. Mle ÄmMWeil im Mt Sie OMioe 5« bittet im ßloSm. Eimke e»Me Wie oeM° lei»! adgewlejeil. Gunabme der MIeMMI bei SaillO ittjü Reims. — gm Oilen rege AMerielöA- deil der Mlen. WTB. (51o bes Hauptquartier. 11. April. (Amtl.) Westlicher Kriegsschauplatz. HeereSmpe Sronpcinj Rumecht- Räumlich begrenzte Kampfhandlungen nördlich der «carp«^ bei Eivenchy-en Eohelle, Farbus und a m p o u x fährten keine Aenderung der Lage herbei. Zu beiden Seiten der Strohe Arras-Cambrai setzten Rstern nachmittag nach heftigem Feuer die Engländer starke *'cfte in breiter Front zu neuen Angriffen ein; sie sind ver- Ostreich abgewiesen worden. Seit heute früh sind dort und Mischen Bullecourt und "eint weitere Kämpfe entbrannt. . Zwischen der Straße Bapaume-Cambrai und der ^ * I e spielten sich nur kleine Gefechte vor unseren Linien ab. St. Quentin wurde, wie an den Vortagen, mit Erana- und Schrapnells beschossen, ebenso La Fere. HeereSgrWt deutscher Aollprillj. Bon Baillq bis Reims nimmt die Artillerieschlacht "»glich an Heftigkeit zu. .. Ein französischer Handstreich gegen unsere Gräben süd- Mich von Berry-au-Bac wurde durch raschen Gegenstoß titelt. arlsruhe, Mittwoch den 11. April 1917. Telefon: Redaktion Nr. 309. 33. Jahrgang. To mr l ü 3en ' S ^ cnn e5 nach der Seite unserer Feinde schwingt, ist »«l ,^ ct f ^'stenz als Nation in Gefahr geraten. Unsere Lage kau» «iÜu ernst und kritisch. Auf die uns drohende Eesahr »lcht eindrinülich genug hingewiesen werden." vom östlichen'Kriegsschauplatz. Die russischen ?erl»ste am Stochod. = Bon der italienischen Grenze, 10. April. (Telegr.) Der Petersdurger Bericht des „Corriere della Sera" säKtzt die Verluste der Russen am Stochod auf 20 000 bis 25 000 Mann. Die russischen Blätter schreiben den deutschen Erfolg nicht einem außerordentlichen Krästeaustvand, sondern der Schwächung der russischen Truppe« infolge der innern Vorgänge zu. (Kln. Ztg.) Eine amerikanische Legion. > — Amsterdam, 10. April, In Rußland melden sich an- dauernd Amerikaner für den Dienst der in Bildung begrif- fenen Amerikanischen Legion, die demnächst an eine der Fron- ten gesandt werden wird. Man schätzt bei den Amerikanern besonders die technischen Hllfskrä. fte. (Kln. Ztg.) Neue Erfolge der Türken. Türkischer Bericht. WTB. Konstantinopel, 11. April. (Nicht amtlich.) Amtlicher Heeresbericht von gestern. Kaukasusfront: Auf unserem rechten Flügel machte eine unserer stärkeren Erkundungsabt^ilungen einen erfolgreichen Uebersall auf die feindlichen Linien. Der Feind verlor IL Tote und 2 vefaiiHene. Außerdem erbeuteten wir 34 Tiere. Auf unserer Seite keine Verluste. Irakfront: Seit 2 Tagen nahm die Eefechtstätigkeit an Lebhaf- tigkeit wieder zu. Auf dem rechten Tigrisufer warf unsere Nachhut eine feindliche Borhut zurück und sicherte dadurch ihrem Gros freie Bewegungsmöglichkeit zur planmäßigen Einnahme eurer neuen Stel- lung. Auf dem linken Tigrisufer stehen unsere Truppen in Gefechts- berührung mit dem Gegner. Gestern fand lebhaftes Artillerie- und Infanterieseuer statt. Auf dem nördlichen Dialufer sprengten unsere vorgeschobenen Truppen eine feindlich« Kavalleriedivifion 15 Kilometer weit zurück, wo sie erneut Widerstand leistete. Weiter nordöstlich hatte ein durch Artillerie und Maschinengewehre unterstütztes feindliches Kavallerieregiment den Diala überschritten. Dieses Regi- ment wurde von unserer Kavallerie über den Fluß zurückgeworfen, da es dem Ee-gner nicht gelang, seine erste llebergangsstelle zum Rück- zug zu benutzen. Es ertranken viele feindlichen Reiter. An der persischen Grenze östlich von Rewanduz gelang es unseren Truppen einen Angriff der an Zahl überlegenen Russen nicht nur ab- zuwehren, sondern auch durch Gegenangriss den Feind 2V Km. weit in östlidje Richtung zurückzutreiben. Von unserer Mazedonischen Front wird lebhaftere feindliche Artillerietätigkeit gemeldet. Die Ereignisse in Griechenland. Zn Griechenland brodelt's wieder. o. Basel, 11. April. (Priv.-Tel.) Basler Blätter zufolge meldet Havas aus Athen: Wegen des unangebrachten Tones der Athener Presse gegenüber dem Bierverband haben sich die alliierten Gesandten von den Zeremonien des griechischen Na- tionalfestes ostentativ ferngehalten. Andauernd überwiegen die aufriihrischen Elemente. Die königliche Regierung scheint die Ruhestörer zu ermutigen und ihre Bewaffnung zu erleich- tern Verbannte Deutsche sind nach Griechenland zurückge- kehrt. (E. E.-K.) \ Der Bruch mit Amerika. Die Maßnahmen Amerikas. TA. Washington, 10. April. Englische Blätter melden von hier: 700 deutsche Seeleute von beschlagnahmten Schiffen wurden nach dem Swate G-rgia verschickt, wo sie in Lagern untergebracht sind Die bereits begonnene Registrierung aller Deutschen wird als Einleitung zu ihrer Zntcrnierung in großem Maßstäbe aufgefaßt, daß die von Wilson erlassenen Bestimmungen nur Wahrung der allgemeinen Sicherheit jeden Deutschen hoffnungslos in Konflikt mit dem Gesetz bringen müssen. Die Stimmung gegen Deutschland ist durch Wilsons Erlaß mit seiner ausfälligen Strenge erheblich verschärft und zwar nicht nur in den englandfreundlichen reichen Kreisen, namentlich in akademischen Kreisen nimmt diese deutschfeindliche Richtung ein immer schärferes Gepräge an. (V. T.) Auf eine Mine gelaufen. WTB. London, lt. April. (R-cht amtlich.) Die Blätter m elden aus Washington: Der amerikanische Dampfer „New 5>o-v (10795 Tonnea) ist auf eine Mine gestoßen, hat aber e,nen Hopn erreicht. Menschenleben sind nicht verloren gegangen. AmerikanischesBorgehengegenDeutsche. T!l. Genf. 11. April. In Rewytrl wurden unter den an- derei? Deutschen auch ein Dr. Frank, ferner die Angestellten der Funkspruchstationen Sayville und Tuckerton, sowie der Hobokener Pastor Brujkner verhaftet, dessen Aussage, daß die Lusitania" bewaffnet gewesen, seinerzeit Aussehen erregt hat. (B. L.-A.) TU. Newyor!, 11. April. Bon hier meldet der „Petit Parisien: Bei den verhafteten dentsckwn Obersten Bieliow-ki, Marchet und Henkel sind angeblich Waffen uud Zqrstörungs- plattc vorgefunden worden, (B. L.-A.) Bruch zwischen Türkei und Amerika. o. Basel, 11. April. (Priv.-Tel.) Basler Blättern zufolge meldet die Agentur Havas, daß die Türkei die diplomatischen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten abgebrochen nnd sich mit ihnen als im Kriegszustand befindlich erklärt habe (E. G.-K.) Das kriegerische Kuba. TU. Rcwyork, 11. April. Kuba soll 10 009 Mann aufbringen, deren Oberbefehl nnd Generalstab die vereinigte« Staaten stellen wollen. Die Entwicklung der Dinge i« Südamerika. o Basel, 11. April. (Privattel.) Basler Blättern zufolge meldet die englandfreundliche „Nene Korrespondenz" ans Rio de Janeiro, daß Bolivien, dem Beispiel Brasiliens folgen nnd Deutschland den Krieg erklären werde. Unter den 50 000 Deut« schen des Staates Rio Grande herrsche im Vorgefühl der nahen- den Entscheidung größte Unruhe und Spannung. (Gen. G. SL) Der „Aoanti- über den Kriegsei»tritt Amerikas. Tda. Berlin, 1ö. April. Das Organ der italienischen regiernngs- feindlichen Sozialisten, den „Aoanti" schreibt: .Die Trompeten der Aerbands-Presse schmettern Fanfaren zu Ehren Wilsons, der sich als ein neuer Heiliger Georg gegen den deutschen Dämon ethe&t, im der Welt die Freiheit und den dauernden Frieden zu schenken. Aber für uns ist Wilson kein Freiheitskämpfer, sondern der Vertreter einer bürgerlichen Handelsmacht, die im das Spiel der ^ europäischen Mächte eintrat, um sich einen Anteil an der Beut« zu i«f crn, den sie durch ihre pazifistische Intervention nicht erlangen kennte. Die Kriegführenden nahmen Wilsons Intervention nicht xn, weil sie fürchteten, Amerika würde als 'Beteiligter Dritter allen Vorteil aus dem allgemeinen Unheil zieh - ?. Darum tritt nun Wil- son selber als Kriegführender auf. Militärisch weiden aber die Je?- einigten Staaten nicht viel mehr Kräfte einsetzen können, als sie als Neutrale bereits wirtschaftlich einsetzten, ^umal d>i sie bereits n ist der Kommandant des Zarskoje Sselo mein Freund, zu dein ich volles Ver. trauen habe." Kerenski fuhr fort: „Ich verlasse meinen Posten nicht, bis die Sicherheit besteht, daß das einzige politische Regime in Rußland die demokratische Republik ist, da ich zugleich als Vertreter der Demokra tie an der Regierung teilnehme. Die Regierung wird demnächst eine Erklärung veröffentlichen, daß Ri-ßland aus jeden P-an von Ge- bietserweiterungeu verzichtet, aber die eroberte Freiheit auf das Aeußerste verteidiaeu wird." Die Rede machte, der Petersburger Telegraphen-Agentur zufolge, auf die Zuhörer einen starken Eindruck. Die Versammlung jubelte Kerenski zu und sprach ihm einstimmig das Vertrauen an?. Zeichnen ist eine große Kunst Wer es kann, der kanns; Kriegsaitleihe zeichnen ist keine Kunst Wer es hat, der soll'o! Kar lsruhe, 11. April 1917- Han v Thoma. gmt «i §r«9vrs?v * rtfr«, KScsMUtl «Mm* tat «. «PM 1«7. Nr ^ ßg. Der mieiMschmkte U-Bootkrieg. Sit ««««« B«*J««1««g««. tu. 11. «pell. Hier «ocficgcnb« Bericht« wtrt» de«, »atz b« »»»« l eg isch« Skntpflchiff „CtmiKc" an New fjorf nach Rotterdam «tt 2708 Saunen Getreide für die belgische Unter» stLtzu»gvk»»«issi«> «ntenoeg». «*f der HSHe «an Zaegern »ersenkt «arde» ist. — «»ch da» »««lpfschiff .»««« Aaste«»-, dessea Lad»«« gleichfall, fit« die belgisch« U»terstützu«g»kin«missi»» be- (Karat Mt, ist m d«c«i deutsch«, U-Voot »ersenkt «»»de«. (Hierzu ist ga b emer ke « , daß die Schiffe außerhalb des Sperrge- Uete* nicht «exfnft nactea sind. D. 3W0 9tt Aas,« • «« Slactf«*f §tfp»**L tßX B. Berge«, U. «pril. (Nicht a»Mch.) Der Haf«« »a» Li»«r»»«l ist »Hgai MKlenArsah« st» de« Verkehr ,«, sp«rrt worde n. Deutschland und der Krieg« Z«e br«»,fch»«iGifche» MTB. vrannschweig, 11. Hprtt. (Nicht amtlich.) Wie erwner» Kch. ist die im Jahr« 191? eingebrachte, braunschweigische Wahlrecht», narlage nach beendigter erster Lesung dadwrch unerledigt geblieben, daß mit ZI gegen IG Stimmen ein Antrag des Abg. Glaser zur An» nähme gelangt«, der unter Festlegung einzelner Richtlinien die Be- schafplug bestimmt« Unterlage« für die sonstige Gestaltung de» ©e» setze» verlangte Bon berufen« Seite wird dem W. T.B. initoeteikt. daß die herzogliche Landesregierui^ stets bemüht ist, die durch die Kriegsver- HAtniffe äußerst erschwert« Beschaffung der gewünschten Unterlagen zu erledigen, und daß sie, wie sie auch im Landtag wiederholt betont«, di« zeitgemäß« Neuregelung de» Bnrunschweigischen Wahlrechts als di« wichtigste ihrer Aufgabe« «rächtet, di« sobald als möglich gelöst werbe« müsse Die Gfterbotschaft des Kaisers a. das Ausland. Dänisch«« Echo. WTB. Kopenhagen, 1V. April. (Nichtamtlich.) Di« OsterVotschaft Kaiser Wilhelms an das preußisch« Volk steht hier im Vordergrund des öffentlichen Interesses und findet überall die gütigste Aufnahme. .National Tidende" schreibt: „Der Kaiser tat mit der Botschaft einen außerordentlich wichtigen Schritt, einen Schritt, der nicht nur wichtig ist für die inneren Verhältnisse Deutschlands, son- dein auch zeigt, wie sehr das deutsche Reich alle seine Kräfte anspannt, um auch den letzte» Abschnitt de» Weltkriege» durchzuführen. «Politiken- führt in einem Artikel aus: «Die OsterSotschaft des Kaisets werde unter den vielen großen und wichtigen Begeben- Seiten der letzten Zeit als eines der wichtigsten Ereignisse in der Ge- schichte stehen bleiben. Das Blatt schließt: „Eine bewegte Zeit steht Deutschland unzweisrlhast bevor, denn die konservativen Kreise geben sicher nicht kampflos ihren vorherrschenden Einfluß auf. Wenn jedoch der deutsche Kaiser und König von Preußen in diesem Kwnpf flch auf die Seite des Volke« stellt, kann der Ausgang nicht zweifelhaft sein. Ein ganz neues Deutschland, das wir schon lange fern am Horizont gewahr wurden, zeigt sich nun nach der Botschaft in weit deutlicheren Umrissen, ein neue« demokratisches Deutschland." Zustimmung in Schweden. WTB. Stockholm, Ii. April. Die Osterbotschaft Kaiser Wilhelms wird als wichtigstem Ereignis der letzten Tage von den Blättern aller Richtungen eingehend besprochen und nahezu einstimmig mit warmen Wörter, der Zustimmung begrüßt „äneust« Dagblad" sagt: Das historische Schreiben Kai- s«t Wilhelms an den Reichskanzler knüpft seinem ganzen Inhalt nach sowohl an die Losungsworte de» Kaiser» wie an die des Reichskanz» l«r» zu Beginn des Weltkriege« an. Insofern liegen öffentlich mittelbare Belege für ein« Umwandlung der preußischen Verfassung vor, die der Monarch jetzt befürwortet, aber der Umfang und die Tief« dtt Reforme«, deren Grundlinien angegeben worden find, wie über- Haupt ein« solch« Behandlung der ganzen Frage ist etwas durchaus Reuartiges und «in großes Ereignis." »Dage « » Ryheter- erklärt: „Der Kaiser tat d«n Schritt, den «in kluger, einsichtiger Konservativismus immer wählt: er stellte sich selbst an die Spitze der Reformbewegung. Die deutsche Stimmung und der fest« deutsch« Wille haben den Plan einer politt» schen Neuorientierung hervorgerufen und sicher hat die richtig« Er» keuntui» von der Notwendigkeit, die ganze Volkskrast zu mobilisieren, Kaiser Wilhelm dazu geführt, sich zum Ker»ld einer neue» Zeit zu machen. ,.„A ftonblad«t- schreibt znr Osterbotschast de» Kaiser»: Deatföfanfc braucht keine fremden Helfershelfer zur Revolution. Es la«n unter loyalem Zusammenwirken der verschiedenen Gesellschaft», «assen nack eigenem Gutdünken zu Reformen schreiten. Es ist klar, daß all« Spekulationen auf die innere Zersplitterung Deutschlands fM Grab« getragen werden mÄssen. Einig «nd standhaft in fest«», an» gebrochener Front, ist das deutsch« Bolk noch immer bereit, den Kampf gegen seine unversöhnlichen, «n Zahl «och immer wachsenden Geguee auszunehmen. Mit großartiger Ruh«, in «nerschiitterlichr« vertrauen geht da» deutsche Volk auch in diesen schicksalsschweren Tagen seiner Zukunft entgegen. Dafür zeugen nicht zum wenigsten die Preßstimme«, die die Gefühle der Nation angesichts der Botschaft de» Kaisers aussprechen. Die innerpolitische Umwälzung bildet die folgerichtige Entwicklung des Programm», da» Kaiser Wilhelm schon zu Anfang des Kriege» ankündigte, als er die vielbeachtete« Worte sprach: „Ich kenne keine Parteien mehrt" Aus der Residenz. Karl»ruhe.den fi. April. sb Da» Eifern« Kreuz erhielten: Erst«, Klasse: Fliegerleutnant Erich Haffner, Sohn de» Oberlehrers Haffner in Sandweier sJich. d. Eis. Kr. 2. Kl., des Rttterkr. 2. Kl. vom Zähr. Löwen m, Schw. und der württbg. gold. Tapfertettsmed.). — Zweiter Klasse: Musketier Ich brauche mein bares Geld wenn der Frieden kommt,- vielleicht auch schon stüher, wenn meine Geschäfte es plötzlich erfordem und zeichne doch Kriegsanleihe! Das mache sch so: Ich habe 2000 Mark. Dafür kaufe kch mir Schuldbuch. Das kostet für 2000 nur 19S6 Mark. Alle Jahre gibt es 100 Mark Zinsen. Brauche ich mal 1000 Mark, so gibt mir die Dar- lehnskasse, die ja auch nach dem Krieg noch 4-5 Zahre besteben bleibt, dieses Geld sosort. Ich zahle ihr dafür sVb '/», also 51 Mark 25 Pfennig jährlich. Da ich 100 Mark Zinsen kriege, kann ich mir das gut leisten. Es bleiben mir immer noch 4S Mark 75 Pfennig übrig. So habe ich hohe Zinsen und immer bares Geld! ß WWW Iii Föritz SchnellSach, Sohn der Witwe M. Schnellbach, Kriegsfrei«. Julius Kirner, Sohn des Metzgers Julius Kirner, Adolf Schmalz, Cohn des Bürogehilfen Anton Schmalz, sämtliche von Karlsruhe, ferner Kraftfahrer Herman-n Halm von Mannheim-Sandhofen, Sohn des verst. Hauptlehrers Halm in Liedolsheim, Vizefeldw. d. R. Joses Walz von Karlsruhe, Hauptlehrer in Adelsberg. Kriegsfreiw. Feld- webel-Lt. M. Ehrler von Weisweil, Betriebsassistent bei der Gr. Ver- waltung der Hauptwerkstätt« in Karlsruh«, und Kriegsfr. Gren. Hermann Sattler von Weisenbach (auch Inh. d. bad. Verd.-Med.). — Die bad. Verdienstmedaille erhielt Unteroffrz. b. d. Kraftfahrern Artur Hirsch, Sohn der Wtwe. Hirsch in Karlsruhe (Waldstr.). Die hessische Tapferkeitsmedaille wurde verliehen Hauptmann von «nd zu Schach- tet«, früher im Feldart.-Regt, 5g, 1. Batt. --- Zum vaterländischen Hilfsdienst erlätzt der Allgemein« Deutsche IaMchutzverein einen Aufruf im Anzeigenteil der vorliegenden Nummer, den wir der besonderen Beachtung empfehlen. □ Städtische Handelsschule. An der städtischen Handelsschule de- ginnen am lS. April neue Fachkurse für freiwillige Teilnehmer und Teilnehmerinnen. In den Lehrplan dieser Kurs« wurde nunmehr aaA di« italienische Sprache aufgenommen. (Man beachte di« Anzeiget -f- Das Kolosseum, das die Karwoche über geschlossen war, Hot für di« kurz« Zeit, die noch bis zum nächsten Programmwechsel übriß blieb, ein außerordentlich gutes Programm aufgestellt, dem an dl beiden Osterfeiertagen jeweils ein vollständig aueverkaufte» Hau» b» schert war. Mit ganz besonderer Freude nahm man die treffliche« Leistungen der Typendarstellerin Else Schönfeld hin, da Humor un> Ernst in geschickter Weise verbunden und dabei von feinem, künstle« rischem Geist durchweht find. Doch auch allen übrigen Mitglieder« des bunt zusammengewürfelten Ensemble», das reiche Abwechslunß bietet, wurde ausnahmslos starker Beifall gezollt. So den verblüffe» de« Darbietungen von Rudi Sartoni, der ohn« Arm« ißt, schreib^ trinkt und sogar recht gut Geige spielt, ferner der akrobatischen Run» mer der drei Deliu». die in Exaktheit u. präzisem Zusammenarbeit« mit zu dem besten gehört, was das BariStS zur Zeit auf diesem Ge> biete zu zeigen vermag, dann den fabelhaften Zauberkunststücke» u«d telepathischen Experimenten von Fra«, Hugo», denen man mit Sta» nen folgt, i*ite sie fe begreifen zu können, und dem feinhumoristische» Auftreten tut Gebr. Girardi. di« köstliche Komik mit wirklich guten musikalischen Leistungen so brillant zu verbinden wissen, daß das Publikum in frohester Laune immer noch weitere» zu höre« wünscht. Eine angenehme Ueberraschung bildet auch da» „Auftreten" Pete» mannff> de» .denken Hunde»", bei dem di« alt« Streitfrage, 0* Dressur oder selbständiges Denken auf« neue aufgerollt scheint. Auf jeden Fall find diese Darbietungen äußerst interessant und unterhalt- sam. Aus dem vorigen Programm ist dann noch der bayerische Komi« ker Willi Niederer übernommen und niemand wird der Direktion darüber gram sein, denn seine flotten Borträge und köstliche« MW könnte man stundenlang immer wieder höre«, ganz abgesehe« davon. da& Willi Niederer natürlich ein völlig neue» Repertoire mitgebracht hat. So bietet auch dieses Programm jedem etwa» und niemand wird es bereuen, dem Kolosseum wieder einmal «ins« Abend geopfert zu haben. # » Der Hias". Während, wie überall, da» feldgraue Spiel ^ver Hias" auch in Karlsruhe über die Ostertage Anklang und Zulauf fand, blieb gestern abend das städtische Konzerthau» leider bedenklich leer. In Ansehung de» guten Zwecke» (da» begrüh«n«verte Unter» nehmen widmet sich dem Kriegsliebesdienst) ist dies« TeilnamslofiS» keit zu bedauern. Dazu ist „Der Hias" ein durchaus volkstümlich go- halten«? Spiel, bei dem es viel zu hören und zu schen gibt. De» ganze szenische Apparat, vom Spielleiter Ernst W e i ch a «d geschickt eingerichtet, funktioniert vortrefflich und da die Darsteller «lle wasch- echte Feldgraue find, so sind sie mit Leib und Seele bei de« Borgklm- gen, wie sie flch ähnlich ja noch immer an den Fronten drauhen ab- spielen. Das von H. Gilardone verfaßt« Stück spielt an der Westfront. Der Hauvtheld ist der bayerische „Hias", dem e» gelingt, durch List und Tapferkeit seinen in französische Gefangenschaft gf fallenen Leutnant nebst einigen Mann zu befreien. Den Sturm auf das französisch« Schloß erleben wir im Film, der als moderne» Mittel recht geschickt ins Vogebenheitliche «ingefügt wurde. Di« Haupt« Wirkung übt aber der zweite Akt aus, de» hinter der Front spielt und ein getreues Abbild des wirklichen Lagerleben» gibt. Hier ist hübsch« Abwechslung und Unterhaltung, di« Za sonst von denen ..Daheim" so sehr als „Ablenkung" gewünscht wird. Man kann darum nur raten, sich den „Hias" einmal anzusehen. Die Massenszenen, Einzel«. und Gesamtspiel sind von farbiger, frischer Wirkung und voll Leben. =• Bortrag über Spanien, mit Lichtbilder«. Im Auftrag der Deutsch-Spanischen Bereinigung, Ortsgruppe Karlsruhe, wird He« Dr. Waldschmidt-Wiesbaden einen Vortrag mit Lichtbilder« übe« Spanien halten, und zwar am Freitag, den lZ. April 1917. abends '/-» Uhr. im großen Rathaussaal hier. Derselhe fand mit seinen B«- sprechungen unterstützt von einer größeren Anzahl Lichtbildern, w andern Städten Deutschlands ungeteilte Anerkennung. E» ist ei* Vortrag über Land und Leute des mit uns befreundeten Königreich« der umsomehr Anklang beim hiesigen Publikum finden dürft«, indem gerade Spanien in den letzten Jahren weder erörtert, noch in Licht« bildern vorgeführt wurde. Es handelt flch somit um keinen politische« Bortrag noch um einen Kriegsvortrag, sondern cm die Pflege der Deutsch-Spanischen Freundschaft, die in heutiger schwerer Zeit nicht hoch genug eingeschätzt werden darf. — Der Kartenvorverkauf findet in der Hofmusikalienhandlung Fr. Doert, sowi« im Nachrichtenbüro für das Neutrale Ausland, Zähtingerstraß« S8. part^ uud a« de« Abendkasse des Rathaussaales statt. § Tödlicher Unglücksfall. Heute früh %6 Uhr kam eine 18jährige Fabrikarbeiterin aus Mörsch in der Durmershcimerstraße hier, beim Abspringen von einem in der Fahrt befindlichen Lokalbahnzug fl* Fall, wurde eine Strecke weit geschleift und schließlich, noch eh« der Zug zum Stehen kam, überfahren, so^ß der Tod sofort «intrat. Ketterbericht des Zentralbur. f. Meteorologie «. Hqdrographi» Voraussichtliche Witterung am 12. April. Neuerdings Trübung. Niederschläge, etwas wärme». Fischers Weinstube KreuzstraQe 29, am alten Bahnhof. 12174 Inh. Frau Maria Qartns. Leutnant d. R. Sranckl qefallen. 3ßm Berlin. Ii. April. (Nicht amtlich.) Die Flieger- wlpp« hat cttwK neuen schweren Verlust erlitten. Leutnant d. Res. Franckl ist am 8. April gefalle«. Wilhelm Franikl wurde am 20. Dezember 1893 geboren. Er trat zu Kriegsbeginn als Freiwilliger bei der Fliegertruppe ein, kam im Oktober 1914 als Flugzeugführer zu einer Feldabteilung und wurde im Januar ,91« Kampfflieger. Am 6. Mai 1816 wurde «r zum Leut« nant befördert. Im September erhielt er wegen seiner hervorragen» den Leistungen während der Sommeschlacht den Orden Pour le Msrite. Räch einem längeren Heimatskommando kehrte et anfangs dieses Monats an die Front zurück. Am S. April setzte er drei Gegner außer Gefecht und erhöhte die Zahl seiner Siege auf 17. Zwei Tage s-Ster traf ihn selbst die tödliche Kugel. Die Fliegertruppe wird auch diesen Helden nie vergesse«. Theater, Kunst «nd Wissenschaft. - Karlsruhe, 11. April. Vom Gr. Hoftheater wird mitgeteilt: Am morgigen Nationaltag der deutschen Bühnen für die 8. Kriegsanleihe (Aufführung von „Wallensteins Lager" und 2. Akt „Fleder- maus") bringen als Konzert-Einlagen im 2. Akt. „Fledermaus" die Damen vo« Medun« und Friedrich deutsche Lieder im Volkston, die Herren Neugebauer und Büttuer vaterländische Gesänge. Herr Essek bietet einen humoristischen Vortrag, Frau Allegri eine Gavotte von Gluck, getanzt von den Damen Leger-Mertens und Minna Elsenhans. Felix Baumbach leitet die Vorträge mit humorvollen Worten ein. Zu dem zeitgemäß umgestalteten Eingangsdialog vereinen sich die Damen Deman, Dröscher, Genter, Holm, Roorman mit den Herren Gemmecke. Müller, Schindler und M Schneider. Die Adele singt Elisabeth Friedrich, de« Prinz«« Johanna Mayer. Im Finale wird der beliebte Donau-Walzer getanzt. Ve«n«««N««Sth«»t«r,Direktor. -r. Wie«, 19. April. Wir haben bereits kurz mitgeteilt, daß der Direktor des Hosburgtheater» ernannt worden ist. Durch diese Er- nennung hat man sich zum zweiten Male einen BurgtheateMvektor aus dem Unterrichtsministerium geholt. Der erste Leiter des Hof- burytheaters, Max Burckhardt, war ebenfalls Beamter des Unter- richtsministermms. und mit diesem Vorgänger hat der neue Herr des Burytheaters auch «och das Uickekanntsein bei den Leuten ^«m Bau" gemeinsam. Max v. Milleirkovich ist in der Musikerwelt bekannter als unter Schriftstellern und Schauspielern. Er ist knapp vor einem Monat S1 Jahre alt geworden und unterhielt bisher zu der Oper innigere Be- ziehungen als zum Schauspiel. Er ist bereits in der Wiener Hofoper zu Wort gekommen, und zwar wurde hier seine Oper »Der Bundschuh" aufgeführt, zu der Josef Reiter die Musik geschrieben hat. Von Joses Reiter stammt auch die Musik zu einer zweiten Operndichung Max v. Millenkovichs, „Klopstock in Zürich". In diesem Zusammenhang seien ferner seine musikalischen Studien über Hugo Mols, Anton Bruckner und däs Kärntner Volkslied genannt. Im Jahr« 1993 vor- Sffentlichte er ein Tanz- und Singspiel: »Der Totentanz". Schöngeistige und ästhetische Anregungen hat Max v. Millen- kovich bereits im Elternhaus empfangen. Sein Vater, der als lyri- scher Dichter geschätzte Stephan Milow, war ein treuer und mitstre- bender Freund Ferdinand v. Saars. Max v. Millenkovich, der Sohn, ist mehr Essayist und Kritiker. Bon seinen Operndichtungen abgesehen, sind von ihm nur »lyrische Gedicht« und Essays literarhisto- rischen Inhalts, im Grillparzer Jahrbuch veröffentlicht, bekannt. Er gilt als ein gewandter Redner, und seine Vorträge in der Wiener Urania haben auf das Publikum stets große Anziehungskraft wusze- übt. (B. T.) Uermischtes. Frankfurt, 19. April. Der diesjährige Sommerfahrpla« der deutschen Bahnen wird mit dem ersten Juni in Kraft trete«. Sonst war her «tste Mai der Anfangstermin. (Frkft. Ztg.! -7 Halle, g April. In Alsleben a. d. Saale beging die Witwe ' J*j|« ch«» jmtertjtni ft«tuuUta*. (Qxlgt, WTB. Bern, 11. April. (Nicht amtlich.) Zu der Cheddi»- Fabrik Liestal, di« außerhalb de» Ortschaft liegt, fand gester« eine groß« Explosiv« statt. Mehr«»« Gebäude »tu» den zerstört und vier Arbeit«« g«tSt«t. Niemand verletzt. Die Ursache der Explosiv« ist n»ch nicht festgestellt. WTB. Amicns, 10. April. Der „Matin" meldet von hier: Ein Personenzug stieß mit e>°nem Militärzug zusammen, der einen Pferdetianspart enthielt. 4 Reisende wurden verletzt, viele Pferde getötet. Die Anzahl der getöteten und »erwunde« ten Soldaten ist nicht bekanntgegeben worden. WTV. Madrid, 11. April. (Nicht amtlich.) Lyoner BM' ter melden von hier, der Minister für öffentliche Arbeiten hal>« erklärt, die spanische Regierung habe bisher nur den Verkauf zweier kleiner Schiffe gestattet. Der Berkauf größerer Schiff« ohne vorherige amtliche Ermächtigung sei unzuläsftg. Neue Kundgebungen in Irland. WTB. Amsterdam, 1». April. „Allgemeen Handelshlad" meldet aus London, dast sich am Jahrestage des irischen Auf« stand«? zahlreiche Menschen aus der Umgebung Dublin» nack der Hauptstadt begaben, da sie erwartet hatten, daß «g zu Kund- geHungen kommen würde. Am Sonntag abend wurde auf de" Trümmern de« PostgebLudes, das 1916 den Rebellen als Haupt- quartier gedient hatte, das orange-weiß-grüne Banner der Re« publik gehiht. Auch die Nelsonsäule wurde mit der republikanischen Flagge geschmückt. Die Polizei holte die Flagge vom gebaude herunter. Sie siel auf die Strohe, wo die Menge si< an sich rih, in Stücke zerschnitt und unter die Anwesenden ver» teilte. Später wurde eine Patrouille auf den Straßen ausg»' pfiffen und die Polizei mit Steine« beworfen. Der MontaS abend war ruhig. In Cork wurde di« republikanische Flaggt auf dem Stadthaus g«hißt, aber nach kurzer Zeit von der |ti «oifcxai Republikanisch« Redner hielten *»• IBS. mmMMt pt*rr«t Prfft R, Dadifche Chronik. — Ättlstafe U. BpriL SSon dem vadische» Fr«menve»ei« wurde Anregung des Kriegsamts ein Lehrgang für Fabrilpflegerinne» « Karlsruh« veranstaltet, an welchem 11 Damen mit gutem Erfolg ^U»inommin haben. Der Unterricht bezog stch insbesondere aus Vr- «»»pfleg«, soziale Versicherung. Vormundschaftswesen und Erziehung, Mrsarg, fL, Kriegerfamilien und Heimatdank, Wohnungspflege. Ge. !u«^heit»w«sen. gewerblich« Schutzvorschristen und praktische Anlei- u>ng für die Pflegetätigkeit. Einrichtungen des Badischen Frauen- «»in». Säuglingspflege. Vorführung der Kochkiste. Außer diesen Vor- ttägen fanden Besuch« der verschiedenen hies. Anstalten dir Wohl- 'utlgleit und sozialen Fürsorge, sowie von Fabriken und der Garten- !l2dt statt. Di« Fabritpslegerinnen stehen nunmehr der Kriegsamts- |«fl« Zur V«rsügung und es wSr« sehr «rwllnscht, wrnn sie bald ihr« ^atigkeit beginne» könnte», di« sich auf da» persönliche Wohl der urdeiterinnen. Familie»- »nd Wohnungsverhältnisse, Säuglings für- »nd Kind«rerzi«hung und Ähnliches erstrecken soll. -- Karlsruh«, n. «pril. Mit 1. April iff eine Bekanntmachung ^treffend Beschlagnahm« und Bestandserhebnng von Kunstwolle und Kunstbaumwolle all«? Art in Kraft getreten. Durch diese Bekannt- "»achung werden sämtliche vorhandenen Kunstwollen und Kunstbaum- volle» aller Art einschließlich karbonisierter« auch zusammengestellter °u» gemischten und gewolsten wollenen und halbwollenen Kunst- wolle» au« Abfällen der Textilindustrie und in Mischungen unter- «inander oder mit ander«» öerischen oder pflanzlichen Spinnstoffen *j«t Arten beschlagnahmt Trotz der Beschlagnahm« bleibt jedoch di« ^riiuherung uud Lieferung soweit ee sich um Kunstwsllen oder Mischungen mit anderen tierischen und pflanzten Spinnstoffen handelt an die Kriegswollbedarf-Aktiengesellschaft in Berlin und, wweit tt sich um Kunstbaumwollen oder deren Mischungen mit andere» pflanzlichen Spinnstoffen handelt, an die Kriegs-Hadern- ^'tiengesellsaft in Berlin erlaubt. Sollt« di« Veräußerung der be- schlagnah«te» Bestand, «icht »i, p>« Ii. Mai Vffl a» die vorbe- zeichnete» Stelle» erfolgt sei», f» habe» die Besitzer mit der Enteis rmng zu rechneir. Die Verarbeitung der beschlagnahmte» Gegenständ« ist lediglich der Kriegswollbedars-Aktiengesellschaft und der Kriegs- Hadern-Aktiengesellschast sowi« de» Personen oder Firme« erlaubt, welch« di« Gegenständ« von einer der beiden Gesellschaft zur verar- b«itung erhalt«» haben. Sind die Kunstwollen oder die Kunstbaum- wollen oder di« Abfall« au» denen sie hergestellt sind, nach «in«m de» stimmten Zeitpunkt aus dem Reichsauslanide eingeführt worden, so sind sie von der Beschlagnahme ausgenommen. Gleichzeitig ist für alle Kunstwolle» «nd Kunstbaumwollen, auch soweit sie vo» der Be- schlagnahm« nicht betroffen sind, «in« Meldepflicht angeordnet worde», sofern die Gesamtmengen bei einer Person 100 kg. betragen. Die Meldungen habe» monatlich an das Tllebstosf-Meldcamt i» einer besonders vorgeschriebenen Weise zu erfolgen, und zwar dt« erste Mel» dung für den Bestand am 1. April bi, zum IS. April. Heber all« meldepflichtigen M«ngen ist außerdem «i» Lagerbuch zu führ«», au» dem j«d« Veränderung i» den Vorratsmenge» und ihre Verwendung ersichtlich sein muß. Ferner ist ein« Bekanntmachung W. lV. 2500/2. 17. KRA. erschiene», durch welche Höchstpreis« für Konstwolle» aller Art festgesetzt werden. Dieser Bekanntmachung ist eine Uebersicht»- tafel beigefügt, au« der sich di« »«»fchiedenen Preise für die einzelnen Arten »nd Klassen der Kunstvollen ergeben. =* Aus Baden. 11. Apr-l. Nachdem der Herr Reichskanz- ler durch Bekanntmachung vom 28. F«bruar 1917 auch für die in der Zeit vom 1. September 1916 b'.s IS. November 1916 ausgehoben«» Pferde die Erhöhung des Zuschlag» zu den Friedenspreisen auf 75 vom Hundert angeordnet hat. laufen fortwährend von Pferdebesitzern Eingabe» um Auszahlung der ihnen noch zustehenden Entschädigun« gen bei den verschiedenen Behörden und militärische» Stellen «in. Eines solchen b«sonder«n Antrag« bedarf «s nicht, da di« den einzel- Pfe,d«besitzer» »och zustehenden Entschädigungen von Amts- n festgestellt nen wegen feftgeste »nd zur Zahlung angewiesen werde». WWWW MW«'! »MW Todes-Anzelge. In tiefern Pehrner» tetk ieh Freunden und Bekannten mit, daß mein lieber, bareefisguier, unvercePliaher Gate Heinrich Hiebsottel Silettürur.ker bei flr. Generaldirektion am 10. AtrU im Alter von 46 Jahren «nft ent««h!afen iet. B10405 Die Üeftrauerade Gattin: Trau ChHatme Klebsettel. Karlsruhe. 11. April 1617. öle Beerdeune findet Freitag vormittag */,12 Uhr statt. Traiierhau«: LammetraJJe To, Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten 91« traurige Nachricht, daß gestern früh 8 Uhr unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Marie Feininger Im Alter von aahezn 72 Jahren nach kurzem, aber schwerem Leiden, wohl» Vorbereitet In die ewige Heimat abgerufen wurde. <16? Im Namen der Verwandte«: Reinhard Mündt, Schneidenneiiter und Fren Friedericke, geb. Feininger. Karls rata e, 11. April 1917. Beerdigung findet am Donnerstag, den 12* April, nachmittags 5 Uhr» vom Mühl* Borger Friedhof aus statt Tranerhana: LameystraBe 35. Statt besonderer Anzeige. Gestern abend entschlief »ach längerem leiden mein lieber Mann, anaer guter Vater Julius Berger Hoahbaiiwarkmaister. b» tiefer Traner namens der Hinterbliebenen: ftau Ida Borger, geb. Weissnburger and Kinder. B10427 Karlsruhe. Waldstr. 64. den 10. April 1917. a®!* Beerdigung findet am Donnerstag, 12. April, vormittags 11 Uhr statt. Trauer -Hüte i (ednr Preislage stete vorrütip. 6701 Gntmano, Wal .fn!ig« sc 37 ^nterrichts-Kurse "ttiflirapiie. stiiuo g KisiiuisMEi ''ftter, Kirschstrassß 46. Danksagung:. Ffir die vielen Beweise der Liebe und Teilnahme bei dem schweren Leid, das uns durch den herben Verlust unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers «nd Onkels Emil Gärtner Ingenieur betröffen hat, sowie f8r die Zahlreichen Blumenspenden Sagen wir im Namen der Familie herzlichen Dank. B10468 Ludwig Gärtner, HSnheim bei Sitassburg i. E. Martin Gärtner, Iiikirch. Karisrahe. dfeü IL April 1917. Max Püz Otflz.-SieUv Emmy Pilz geb. Seehmnen Kriegsgeiraa» im April 1917. B"— J Spiegel- Schränke, Büfetts Tische u. Seitroibtlsehe Vertiko», Diwane Federbatten, Bilder gut and hifflr Kf. Kmmr Philippstrasse HL e«che « bis » Trukhennen LehPiing M füt mein arm. «rensef AHft. Kost und Wokmuna im Haus«. Lebrgeld wird nicht verlangt, im S. Jahre Taschengeld. G. J. Schneider« 1448a Ottenheim. Sin d«r Schule eni» laffmer. kräftiger 4177 Junge für^d»uernd gesucht. 2.1^ Heinrich Falke. Trauerwaren fabrik. Müvvurrerstrake H5. Mir suchen zum möglichst sofortigen Eintritt W. grillt Tme. die Karre :: $«rta4t IL April, ff in* TietesestS« hat sich hie, «dgespieS. Der Wjährige verheiratete Kanfniann Zo^ef Sei»» unterhielt mit seiner Richte der Ikjährigen Margarete Ziegler von Karlsruhe ei» Liebesverhältnis. Dadurch entstand zwischen den Eheleuten Sen» Streitigkeit?« und Eenn entschloß sich nun mit der Ziegler in de» Itod zu gehen. Er gab aus die Ziegler mit ihrem Einverständnis einen Lchuh ab, »erletzte sie aber «icht lebensgefährlich. Dann richtete er die Waffe gegen stch selbst und fügte stch lt. Durl. WochenbL so schwere Verletzungen zi«, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. :)(: Offenburg, 11. April. Forstmeister Krautinger von hier ist als Fischereisachverstandiger zum Wirtschaftsstab der Milltärncrwat» tung Rumänien« einberufen worden. Es soll ihm die Verwaltung der Fischereibezitke Vraila und Eonstanza übertragen werden. ):( Freiburg, 11. April. In dem Speicherraum eines Hauses im Stadtteil Stühlinger brach Feuer aus, da» den ganzen Dachftuhl *cm störte »nd ein«, Schade» von über 20 000 JL verursachte. Zur sechsten Kriegsanleihe. X Karlsruhe, IL April. Zur S. Kriegsanleihe zeichnete VW Sparkasse Bretten für sich und ihre Einleger 2 Mill. sfür sämtlich« vorangegangenen Anleihen wurden KV, Mill. gezeichnet). Durch die Schulen der Stadt «nd einige« Orten de« Bezirks wurden von der Sparkasse Anteilscheine im Gesamtbetrag von über 15 000 Mark ab» gesetzt. — Der Vorstand und Aufstchtsrat der Spar» und Darlehens» laste Etafsorth zeichnete 10 000 Mark. Weiter wird uns geschritbenz Um der Werbung für die 6. Kriegsanleihe möglichst großen Erfolg zu sicher», sollten stch an allen Orte« die Führer der Parteien und andere einflußreiche Personen »ereinigen, die Häuser einteilen und überall persönlich auf Zeichnung hinwirke« »der durch geciznete Kräfte hinwirken lasse«. (Um Weiterverbreitnwg wird gebeten.) Durlach, 11. April. Die Lederfabrik Herrinann & Ettling» Durlach hat auf die neue Krieg«e»leih« 500 000 Mark (wie «ruf di« drei letzten Anleihen) gezeichnet. rar nater« Abteilung Damen-Konfektion •netten wir üieMsp Verkäuferinnen. Wareibaas tarier ;.:il PÄckliche ZeitliWträzerili gesucht. Geschäftsstelle der Karlsruher Zeitung, *t«rl»ftrieferirtiftr«ße 14. Schalter. 4167 GrOSUCllt Mise, lange NlWm für unsere Näbrmitttlfabrik. Arbeitsbuch und Quittung«» karte mitbringen, 1419a Gesellschaft Sinner, «riiuw nkel. Mädchen-Gesuch! Fürcine kleinekeHauS» baltunawird ein Mädchen für Küche u. SauShaltunci oder als Stühe aekuchr. Anmeldungen schriftliüi oder mündlich zwischen S-^3 UlirHelmholkstr.i l. 8. Stock, erbet. »10440 | Mädchen. welche« selbständig kocht und Hausarbeit «>«nci,tet, per 15. April aesucht bei ^rau Schneider. S ydie ^rireiiinnen i ii i ii i nni i ) ii i i m„njui,u (auch bi Versicherung) u. itte Angebote unier Nr. B10482 an die Geschäfts, stelle der .«ad. Presset Ein Haus MeiliKöchenmädchen für sofort aesucht. 4170.Z.1 ViSmarrtilrnfte GS). TMtiaeS. «eiftiae# Madchen für WirtfchaftSkiiche auf jft fort g? flicht. 5910470.2.1 ^»i erfrag. Georg Jakob, „Goldener Änker .Mühlburg. gamet>ftrnfee 3fi. 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Sü. tauen leoe« Morgen.von halb 8 bis 11 Uhr für dauernd gesucht. 4t6i8* «äff« Baucr. >ute Tervierstelle. B10S17 I« «»»«iil»r, Hardtjtr.1< Kaufmann, 50 Jahre alt, mit allen Burgund Vager-Ärbeitxn vertrmlt, sucht Stellung auf Büro oder Lager, eventl. ?ertrauen«p»l sten gegen Kaution. Angebote unter Nr. B10420 an die Geschäfts, der «Bad. Presse"' erbeten. Mm, militärfrei, koutlonSfäftig, Wünscht sich zw verändern. Angebot« unt. B10461 an die Geschäfts», der.Bad. Presse/ Buchhalter. neutral. Au«l.. bilanzsicher, selbständig in allen vorkommenden Arbeiten, sucht mögl. per soiort passende Stellung. Angebote unter Nr. B104S4 an die Geschäftsstelle der .Badischen Presse" erb. S.1 Fraulein, beWand, in dopp. Buchführung. Maschinenschr.. sucht «teile auf IS.. April oder 1. Mai. Anged. it. Nr. »10489 an b«e Geschäfisit. der „Bad. Presse' (Svnitf in Stenographie u. Maschinenschreiben, sowie kaufm. Fächern ausge et. sucht für abends pas- sende veschäftiqnnft. 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Zubehör, auch geeignet für Bkirozweck>. auf s»- rori »de« später vre,«wert zu »««mieten. «ädere« Weve»»a»»de ftCC & Stack Teleph. 87» frOe 4 Kavifche Presse. Abendblatt. Mittwoch, den 11. AprN 1S17. Nr. 163« Bekanntmachung. Gemäß Verordnung Broßh. Ministeriilm» de» Innern vom die C fleischbedarss deS Heeres und der Zivilbevölkerung für die eit vom 1. bis 30. April dem Kommunalverband Karlsruhe- Stadt 44« Stück Schlachtschweine zu liesern, ferner zur Deckung der erhöhten Wochenkopsmenge an Fleisch in der Zeit vom 16. bis 30. April weitete 246 Stück Schlacht- schweine, insgesamt somit im Laufe dieses Monat» KSü Stück Schlachtschweine. Behufs Aufbringung dieser Anzahl wird folgende» mit sofortige c Wirkung angeordnet: 1. Hausschlachtongen von todjttetnen dürfen nur noch gewerbliche Betriebe, die für Kriegszwecke arbeiten, vornehmen- alle übrigen Hausschlachtungen werden bis auf weiteres verboten. 2. Die Ausfuhr von Schlachtschweine» au» dem Bezirk der Stadt Karlsruhe ist verboten. ' a. Die Schweinehalter sind verpflichtet, ihre Schweine den vom Kommunalverband KarlSruhe-Stadt bestell- ten Ober- und Unterkäufern zu dem festgesetzten Höchstpreise abzugeben. Dieser beträgt für alle Schlacht' --- für die mit einem Lebendgewicht über 100 kg, sowie fette Sauen und Eber gelten nach wie vor Höchstpreissätze der BundeSratSverordnung vom 14. Februar 1816. Vom 1. Mai ab tritt eine erhebliche Herabsetzung der angeforderten ... EnteignungSversahren eingeleitet werden. Karlsruhe, den 11. April 1817. De» Stadtrat. 4174 Nr. 35. Vaterländischer Hilfsdienst. Aufruf! Die Stärkung unserer Armee macht e» zur unabweiS- baren Notwendigkeit, alle in der Heimat und im besetzten Gebiet irgendwie ersetzbaren Militärpersonen für den Was» fendienft freizumachen. Sine große Anzahl von Militär- Personen wird zur Zeit durch den Bahn-, Brücken- und Grenzschutz, die Gefangenenbewachung, sowie den sonstigen Wacht- und Sicherheitsdienst in Anspruch genommen. Diese müssen jetzt durch solche Personen ersetzt werden, die im Ge- brauch der Schußwaffe geübt sind und für die Verwendung im stehenden Heere nicht mehr in Frage kommen. Das Baterland verlangt dringend von jedem einzelnen, soweit er nicht im Heere steht» oder in Hilfsdienstbetrieben beschäftigt ist, sich jetzt zur Verfügung zu stellen. Im Hinblick aus das dringende Gebot der Stunde, da das Baterland mit jedes deutsche« Mannes Hilse rechnet, richte» wir auf Veranlassung des Kriegsamtes an alle hier- für in Betracht kommenden Mitglieder unserer Verbände sie eindringlichste Aufforderung, sich den zuständigen Stel- len unverweilt zur Verfügung zu stellen. Niemand darf die Uebernahme einer auch untergeordneten Tätigkeit scheuen, im Dienste des Vaterlandes ist je- Die eigene Waffe darf geführt, die vereiaSabzeichen dürfen angeleget werden. Die Hilfsdienst Meldestelle« nehme» jede Art »in» Meldungen an »nd erteilen Auskunft. Den Meldungen ist eine Erklärung beizufügen, ob sich der Betreffende für das besetzte Gebiet oder zum Dunste in der Heimat meldet und in letzterem Falle, an welchen Tages- und Nachtzeiten er ftch zur Verfügung stellt Wenn Zeit und Tätigkeit eS erlaubt, dem Baterlande zu «Ätzen, der hat die dringende Pflicht, sich unverzüglich ,n meiden. 4152 Badischer M i l i t ä r v e r e i « S - B e r b a « d. All gemeiner Deutscher Jagdschutzverei«. Ba bischer L a » d e »f ch ü tz e « v e r e«a. LandeSver» ei« Bade». Im April 1017. LckMMchismck Karlsruhe. Die Auszahlung der Dividende erfolgt am Donnerstag, deu 12. Avril, vormittags von 8—12 Uhr und nachmittags von 2—6 Uhr, für die Nummern der neuen Markenbücher von 5601—7300 an unserer Kasse, Roonftrah« 28» gegen Vor- zeigung deS neuen Markenbuchs. 3861 Einjährig - Fähnrich -Abitur, j durch Höhere Privafishr-flnstalt Seeheim a_d.Berg.tr. Lehrplan der Staatsanstalten. Zeitgewinn für schwache Schöler. Mildes Klima. Reicht. Verpfi., vorzügl. Empfehlungen aus Baden. Evangelisch soziales Fcauellseoiillar Elberjelil gegründet 1910. mifjionatin, Leiterin öjn Heimen, Polizeischwester, «ekre türm usw.). Bedingung: Vorbildung auf höherer Mädchenschule oder gleichwertige andere Ausbildung. Prospekt' und Beantwor- tun«? aller Anfragen durch den Direktor Pastor Erfurth, d, Straßbl Elberfeld, burgerstraße 43. 1143 A iL* A Jür Großhändler u. Deta»Kisten Untätigen Sie Mhkrm? da»» decke« Sie Ihre« Bedarf raschmöglichk! AI ganz hervorragendes Produkt. Probepaket: 50 Dosen frlo. Nachn. Jl 11.50. ' » I Doppelmuster gegen 50 J, > ' Alleinverkauf für ganz Würtemberg. Baden. Südbayer» inkl. München. 128J Walter HtH. Stuttgarts. Wttrzt mit der echten m. f\ s.x. (Meyers Fertige Salat-Tunke) Vunwyiadiscben Landespreisamt zum Vertrieb im Großherzogtum Baden genehmigt Fabrik fertiger Tunken Josef Meyer, Strasburg L E. Lager in Baden: Freiburg: J. Buef, Sohn. Karlsruhe: Chr. Biempp. Mannheim: J. Ph. 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Ein Steigerer darf zum Verbrauch im eigenen Haus- halt nicht mehr wie 6 Ster Holz oder 200 Stück Wellen steigern. 1451a Lberndorf, Amt Rastatt. Hvljlittsteizermg. Die Gemeinde Oberndorf, Amt Rastatt, versteigert am Mittwoch, den 18. April d. IS., in ihrem Gemeindewald fol- gende Hölzer: Nadelbaustämme: 18 St. I. KU 6 St. II. Kl., 1« St. III. Kl., 6 St. IV. Kl., 16 St. V. Kl., 8 St. VI. Kl. Abschnitte: 5 St. II. Kl., 8 St. III. Kl. Eichenstämme: 2 St. I. Kl^ St. II. Kl., 3. St. III. KU 6 St. IV. Kl., 3. St. V. Kl. und 1 Rotbuche III Kl. Die Zusammenkunst ist vor- mittags 9 Uhr beim Rathaus, von wo aus man sich in den Wald begiebt. Auszüge werde» auf vor- herige rechtzeitige Bestellung gefertigt. 1444 a Oberndorf, 9. April 1917. Der Gemeinderat: Wunsch, Bürge rmstr. vdt. streiling. Kundmachung. Bodapes!» Slrche«-Eise»bahii-GeseIWs!. Bei der am heutigen Tage im Beisein eines kön. Notars stattgehabten siebenten Verlosung der 4)4prozentigen Obli- gationen vom Jahre 1911/12 der Budapester Straßeneisen- bahn-Gesellschaft, wurden nachfolgende Nummern gezogen: ä 5000 Krone»: 11 59 90 137 250. k 2000 Krone«: 541 556 580 608 665 678 858 952 1041 1043 1090 1281 1284 1429 1477 1618 1628 1650 1732 1733 1762 1788 21(fl 2112 2207 2237 2271 2307 2462 2475 2530 2563 2738 2863 2904 2919 3189 3243 3429 3432 3435. ä 1000 Kronen: 3511 3839 3909 3943 3074 4030 4242 4382 4538 4686 4687 4742 4752 4770 4782 4796 4845 4873 5016 5075 5246 5266 5313 5456 5520 5521 5551 5645 5782 5960 6209 6211 6319 6363 6439 6459 6570 6600 6609 6624 6706 6882 6902 6922 6984 7108 7147 7187 7194 7333 7373 7385 7412 7423 7442 7444 7467 7480 7488 7502 7504 7531 7554 7570 7577 7754 7865 8012 8037 8093 8144 8194 3219 8221 8246 8363 8469 8555 8567 8828 8940 8964 8999 M6 9309 9546 9773 9363 9933 10023 10173 10197 10209 10212 10348 10478 10479 10527 10545 10553 1061!. 10738 10837 10848 10992 11158 11169 11189 11192 11726 11731 11757 11759 117Z8 11946 11959 12122 12157 12186 12192 12245 12246 12248. ä 200 Kronen: 13482 13685 13714 13750 13309 13810 13941 13945 13947 14072 14136 14215 14216 14227 14252 14288 14294 14308 14311 14315 14320 14422 14426 14430 14434 14443 14592 14702 147U 14714 14749 14756 14763 14765 14779 14901 14991 15156 15330 15379 15381 15410 15412 15501 15535 15558 15561 15562 15563 15635 15669 15709 15744 15747 15748 15750 15776 15852 15946 15997 16102 16353 16620 16621 16624 16664 16741 16762 16771 16813 16821 16828 16331 16832 16833 16900 16971 17021 17065 17073 17255 17256 17259 17260 17261 17262 17271 17276 17370. Die Verzinsung der verlosten Obligationen hört am 30. September 1917 aus und werden dieselben vom 1. Okto- ber 1917 an in Budapest: an der Hauptcassa der Gesellschaft, bei der Pester Ungarischen Commercialbank oder bei der Ungarischen Allgemeinen Creditbank; in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Effekten & Wechsel-Bank; in Karlsruhe bei der Firma Veit L. Homburger, im Nominalwerte ein- gelöst. Nummern der Restanten: Aus dem Jahre 1913: a 5000 Kronen: 202. „ 2000 „ 1592 1596 1837. „ 1000 . 9497 9498 9505 9752. „ 200 14343. Aus dem Jahre 1914: k 2000 Kronen 1001 2302 2899 2942 2978. „ 1000 . 3799 4711 6709 7003 7012 7047 7213 7358 7305 10768. „ 200 . 13606 13973 13979 13980 14672 14673 14677 14678 16195. Aus dem Jahre 1915: k 2000 Kronen: 1747 1764 1770 2890 2912 2913 2961 2993 3235. k 1000 Kronen: 4223 4261 4674 5205 6069 6100 6935 6989 7210 7220 7223 7228 7325 7327 7340 7341 7916 7918 8026 9615 10950 11188 11194 12152. k 200 Kronen: 12954 1.3563 13605 13717 13522 13932 14033 15360 15363 15448 16616 16663 16709 17051, Aus dem Jahre 191k: ä 5000 Kronen: 284. k 2000 Kronen: 1277 1348 1368 1661 1746 1836 1903 2543 2544 2975. k 1000 Kronen: 4541 5582 6111 6816 6906 7202 7211 7212 7312 7723 7915 8100 8240 8776 9007 9503 9704 9905 10804 11778. 200 Kronen: 13936 14260 14263 14264 14265 14289 14803 15010 15025 15331 15496 16250 16659 16660 17050 17108 17110. Budapest, am 2. April 1917. Die Direktion. (Nachdruck wird nicht honoriert). 1439a Oetigheim. Stmnmholz- Nersteigsrung. Die Gemeinde Oetigheim versteigert am Mittwoch, den 18. April d. Js., vormittags um g Uhr beginnend: 208 Eichen, von 3,14 Kestm. abwärts, 218 Esck>en, von 1,19 Festm. abwärts, 154 Erlen, von 91 Festm. abwärts, 35 Hainbuchen, von 65 Festm. abwärts, 7 Papveln, von 64 Festm. abwärts. im Hieb- 1452a Oetigheim, 10. April 1917. Der Gemeiuderat: avwaris. Zusammenkunft schlag. H o r n u n g. Kapitalkräftiger Kaufmann sucht tätig« Beteiligung. Angebote unter Nr. B10419 an die „Bad. Presse"' erb. Arten M MerlM möglichst Nähe der Ost- oder Südstadt, zu pachten gesucht. Aefl. Anträge unt. Nr. B10438 an die Geschäftsstelle der „Badischen Presse' erbeten 8? Gartenfreunde! Wer übernimmt die Pflege eines GartenS in Herrenalb aegen möbl.Wohnungdafelbst? Nakeres NailSrube. Hirsch- »raste 4«. S. Stock. «10474 Verloren am Oster montag in der kath. Südstadt-Kirche ein goldenes Armband. Gegen Belohnung abzugeb. Wilhelm ftratze 56, Ii Iwtt. »10512 Kurhaus Michelstadtl San.-R. 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