Wdiefirt KM Z mit Rezugs-Freise: i °dnr .Jllustr.Weltsch«nt' B aitt ^llustr. Weitichau' ^Kft«r»ni|c: A Wb®«^ 0 ! 0 ^'^ 0 —-TT"—- 97 «f P-«toetefienen . —.32 1.02 liefwrt &tm ' Se " tlt-iw «»»toätt»: bei «b- -»lung a.Poftfchalter Z30 Z» ^Jt«Ö b.®lieftröeet '«BU Lmat i ns iöait a ÜJ02 3.65 Abend-Ansgttbe» Nummern '"Mfcete Nummern Verbrettetfle Zelkma Valien?. . s «f». »v Psz. «ZI » , vefchastÄstelle: « ■, und Lammstr.»Ecke, nächst Ka»ferstraße und Marktplatz. S rief. od. Tel..-«dr. laute nicht m auf Namen, sondern: ^ nv. Presse. KarlHrube. General-Anzeiger der Residenzstadt Karlsruhe und des Grotzherzsgtums Baden. Unabhängige und am meisten gelesene Tageszeitung in Karlsruhe. /&>+* *. i-t * Wöchentlich i Nummer „Karlsruher Unterhaltungsblatt" Mlt Zllustratu nen. w vUltS" vfpUugCTl» Jährlich l Fahrplan. 1 illustrierter Wandkaiender. 'vwtt melc wnstigeivellagen. M?" Weitaus größte Ze?'eher^ahi von allen in Karlsruhe erscheinenden Zeitungen «riqentum uno «erlag oo» Kerl». Thterqnrte«. Thetredatteur Albert Herzog. Verantwortlich für allgem. Politik und yeutUeton: Anw« KllSolph, für -arische Aolittt, Lokales, bad. Chronik und den allgemeinen Teil: J.B.: AnlonRudolph, 'ür»enSn^ei» genteil iL «inderspacher. iSmtt. « Karlsruhe! «. verliner Vertretung: «erli» V10. Anzeige«: Die Kolonelzeile 2ü die Re» klamezeile 7S Pfg, Reklamen a» 1. Stelle 1 Mi. die tfeile. BeiWiednhotungev ictitfcfiet Liadau, tut bei Widjteir.baltuvp des fielet, let gericht« ltchen ivetrettnngeu urt befSteuhtr** . v>e, Ptf<» tritt PoMeck-KimI»: t-rlsrrhe Nr. fffiü. Str. 186. Telefon: Geschäftsstelle Nr. SS. arlsruhe, Samstag den 21. April 11)17. Telefon: Redaktion Nr. 309. 33. Jahrgang. B/:- d n "■!) eutscher Heeresbericht. § öes englischen Arlillenefems hei Lm ü ürcas. An Ser Ai5ne unö In öer khöiWDne 'lMDsWell Wrisse MeWm. Selöenfofen kt MWn Truppen. Neue Fliegermche. °^TV. Kroges Hauptquartier, 21. April. Amtl. Westlicher Kriegsschauplatz. HtereSgrWe Krol?priilz Rlipprecht. Erkunduugsvorstöhe im Hp einbogen brachten eine Anzahl Gefangene und Beute an Erabenwaffen ein. Die allmähliche Steigerung der Feuertätigteit zwischen ,(s und der Bahn Arra««Cambrai hält o«. Heeresgruppe deutscher Aonpriuj. Truppen aller deutschen Stämme vollführten auf dem ge» l>>.lgen Schlachtfelde an der Aisne und in der Cham- ^ g n e im Kampfe Mann gegcn Mann in bis zum Tode ge- rn.en Ausharren bei schwerstem Feuer täglich und stündlich Heldentaten! Der Heeresbericht kann sie nicht einzeln nennen. ^ Gestern vormittag wurde durch Stosztrupps die ehemalige ^''ckerfabrik südlich von Cerny vom Feinde gesäubert. Wei- y °stlich an der Heurtebise - Fe. schlugen unsere Truppen '^uzöfische Teilangriffe ab. Am Brimont wurden fran- russische Sturmtruppen verlustreich zurückgewiesen. In c » .'.achmittagsstunden setzte an der ganzen Aisne-Front J. ,' n der Champagne wieder starker Artilleriekampf ein. festige Angriffe entwickelten sich bei Btaye, von der Hoch- 's h 0l, - n bis in die Senke östlich von Craonne n ° '»Tischen $ tos nee und der Sulp p e s - Niederung. Chemin des Dames brach der feindliche Sturm im ocuer, in einzelnen Stellen im Nahkampf zusammen. 2n der C h a m p a g n e scheiterten die Angriffe vor unseren Stellungen. Nördlich von Reims und in den A r g o n n e n brachen n,cre Sturmtruppen in die feindlichen Linien und kehrten mit befangenen zurück. Heeresgroppe heiW Albncht. »ß festlich von St. Mihiel verlief «in Unternehme« nach "tisch. Auch dort blieben mehrere französische Sefaugen« in unserer Hand. Ungünstige» Wetter der letzten Tage schrankte die Fli«- ?°'tätigkeit ein.. Seit dem 17. April find in Luft, mPf« n 7. durch Abwehrkanone« Z feindliche Flug- "ge abgeschosse« worden. Auf dem westlichen Kriegsschauplatz a« der Mazedonischen Front 1 bei meist geringer Eefechtstätigkeit die Lag« unverändert. _ De r erste Seneralquartiermeiste«: L«de«d»rfs. ^esterr.-ungar. Heeresbericht. lauter?' n ' aptiL laicht amtlich.) Amtlich wird ver. westlicher «nv siidSstlicher KriegSschanPlatz. Keine' besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. .^^.^fechtstätigkeit «rhob sich auch gestern nicht über das ^r°»?""ch' fetzte der Feind an der küstenländischen St beträchtlich« Luftstreitkräfte zur Aufklärung unserer &Ii« Unflen Un ^ ^ en Räumen dahinter «in. Die feindlichen ab w auf unsere Orte hinter unserer Front Bomben Artin - nordwestlich von Arfiero. drangen nach kurzer die k -^^?°^bereitung Abteilungen des Jnf.-Regts. Nr. 14 in ländlichen Stellungen ein und brachten von dort einen Ossi« «nd 30 Ma»n als Gefangene zurück. * Ereignisse znr See: ^nia^ ^'^ch^ug an einen feindlichen Luftschiffangriff auf die brockt ^ r ' c st> der keinen nennenswerten Schaden Ans,./' ifkßt« am 20. April vor Tagesanbruch «iue Gruppe iiano .^^^"Köeug« die militärischen Anlagen von Salba»- jt 0 k !• Bombe« und erzielte mehrere Treffer, die^uch einen hervorriefen. Alle Flugzeuge find unversehrt Flottenkommando. ver Ministerwechsel in Zpanien. U Karlsruhe, 2t. April. In Spanien ist das Kabinett Roma- mmes zurückgetreten: ein neues Kabinett unter Earcia Prieto ist bereits gebildet. Unwillkürlich fragt sich jeder, ob damit Spanien seine Haltung zu der einen oder alrd«ien der kriegführenden Parteien geändert habe. Der Weltkrieg zieht nachgerade di« wenigen noch neutral gebliebenen Läwder derart in Mitleidenschast, dah sich kaum mehr innerpo.^ : Veränderungen voNziehen können, an denen nicht die außerpolitischen Verhältnisse einen bedeutenden Anteil hat- 'xn.. Es scheint iwdes, als ob bei dem Wechsel in Spanien inner- politische Rücksichten hauptsächliui ausschlaggebend gewesen seien. Es handelt sich da um ein« Verschiebung nach der demokratischen Seite. Der neu« Ministerpräsident Earcia Pietro gehört wie Ro» manone der liberalen Partei an. Der neue Minister des Aeuszeren Juan, Alve"ada, gilt als Republikaner', er ist ein Freund des beknnn- ten republikanischen Führers Emilio Castellar. Ebenso weit links steht der Minister des Innern Don Julian Burell. Von den Mit-, gliedern des alten Kabinetts haben sich der konservativ gesinnte Marinemiirister Miranda und der Unterrichtsininister Rodrii?!icz be- hauptet. An einen Umschwung in der AuhenpolitU Spaniens konnte man schon deshalb nicht recht glauben, weil der Zehnverband mcht dr« ge- ringste Ursache dazu hatte, mit Romanon« unzufrieden zu sein. Der neue Ministerpräsident, der wiederholt Minister des Aeuhern war, und sich als solcher für eine. Frankreich nicht gerade angenehme tat- kräftige spanische Marokkopolitik einsetzte, hat wiederholt betont, das? Spanien unbedingt neutral bleib«n müsse. Selbst wenn Alvarada. als Minister des Aeuhern dem Vevban-d noch mehr zugeneigt sein sollte, als es die ausschlaMebenden Personen im Kabinett Ro- manones waren, ist anzunehmen, daß die bewährte neutrale Gesin- nuwg Earcia Prietos ein genügendes Eegengewickt bilden würde. Uebrigens läßt wohl auch die Stimmung im spanischen Volk« einen Umschwung zu Ungunsten der Mittelmächte nicht befürchten. Die Hoffnungen, die di« Verbandmächte auf die Aufbauschung der Ver- senkung der „San Fulgentia" und aus die Halwng der südameri- konischen Staaten, s<-wie auf di« an.tebliche Unterbrechung des spa- n'schen Handels mit Amerika setzten, haben sich ja nicht ersüllt. Die ganze miabhängig« spanische Presse bewahrt eine entschiedene, r.icht mlhzuverstehende neutrale Halwng. vom westlichen Kriegsschauplatz. Pariser Blätter üb«r di« militärische Lage. WTB. Bern. 21. April. (Nicht amtlich.) Zur militärischen Lag« schreiben sranzösische Blätter, die Ossensive sei der Ansang der großen und endgültigen Befreiung Frankreichs und Belgiens, warnen aber gleichzeitig vor der Hoffnung, daß die Besreiung sehr schnell vor sich gehen werde. Die Berichterstatter der Pariser Presse an der franzö- stschen Front erzählen, daß die Kohlenbergwerke bei Lao« durch die deutschen Truppen so unbrauchbar gemacht worden seien, daß lange Monat« notwendig sein würden, um die Kohlenförderung wieder de- treiben zu können. WTB. Bern, 21. April. (Nicht amtlich.) Im Bordergrunde aller Besprechungen der französischen Pr«sie steht die militärische Lage. Die Presse ist sehr enthusiastisch und gibt ihrer Zuversicht in die Entwicklung Ausdruck. Vereinzelte Blätter, darunter das »Echo de Paris", machen allerdings darauf aufmerksam, daß die Be- schaffenheit des Geländes besonders an der A'sne den Franzosen noch grohe Schwierigkeiten bereiten dürft«. Man müsse die Erwartungen dämpfen. TU. Genf, 21. April. Das „Petit Journal" schreibt zur Lage, dah sich grohe Schwierigkeiten vorbereiten. Biel stehe in der gegenwärtigen Schlacht, die unzweifelhaft die gewaltigste Kampfhandlung darstelle, auf dem Spiele. (Tag!. Rdsch.) Zu den französischen Verluste«. o. Genf, 20. April. (Priv.-Tel.) Hiesigen Blättern wird aus Paris berichtet, dah die französischen Südbahnen für den Privatverkehr vom 1k. bis 20. April gesperrt wurden. Die französische Heeresverwaltung hat selbst in Lyon alle Schulen und leerstehenden Säle für Lazarette in Benutzung genommen. Nach weiteren Pariser Privattelegrammen dürfen Kranken- häufer und Sanatorien seit 14. April private Kranke nur bei Vorliegen von Lebensgefahr aufnehmen. (E. E.-K.) Di« französische« Taten im Sundga«. T.U. Basel, 21. April. Die Basler Nachrichten melden: Nach nur kurzer Unterbrechung hat im Sundgau an der Front zwischen Altkirch und der schweizer Grenze das französische Artillericseuer erneut ein- gesetzt und wiederum haben die Franzosen auf das stark beschädigte Altkirch einen wahren Eranatenhagel ausgeschüttet, der die Außen- quartier« aufs Schwerste schädigte und di« Vorstadthäuser dem Erd- boden zum größten Teile gleichmachte. Mit Ferngesihossen wurde seit Mittwoch mittag auf die Stadt Pfirt neuerdings geschossen, doch ist der Schaden hier weniger groß, weil die ftanzösischen Geschosse meist ihr Ziel verfehlten und lediglich Wälder und Wiesen auswühl- ten. An den Häusern ist nur ganz unbeträchtlicher Schaden angerich- tet worden. Die Bevölkerung des Städtchens wurde wegen der steti- gen Beschießung durch die Franzosen sihem vor längerer Zeit ent- sernt. (B. L.-A.) Vom Luftkrieg. MTB. Toulon. 20. April. „Depeche de Lyon" meldet von hier: Die Marineflieger Prieur und Zullien sind bei einem Er- lundungsfluge über dem Mittelmeer verschollen. MTB. Haag. 20. April. Niederl. Tel.-Ag. In Terschclling ist gestern di« Leiche «ine« ««glischeu Flieger« angespült worden. * Die zweite Schlacht bei Ghaza. Ein neuer türklscher Sieg. MTB. Konstantinop«!, 21. April. (Nicht amtlich) Arn«. Bericht vom 20. April: Sinaisront: Nachdem noch in der Nacht vom 18. zum 1». April an der Front Ruhe geherrscht hatte, entbrannte gestern früh eine zweite Schlacht bei Ghaza. Um 5 Uhr früh setzte hes- tiges feindliches Artilleriefeuer auf die Stadt ein «nd es wurde bald die erste feindliche Entwicklung bemerkbar, wenn auch starker Nebel noch die Lustausklärung behinderte. Gegen 8 Uhr vormittag» begann der feindliche Infanterie-Angriff. Beiderseits der Straße nach Ghaza griff eine feindliche Division an, «ine zweit« Division wandte sich gegen unseren südöstlich von Ghaza stehend« Mittelgruppe. Die feindliche Kavallerie, die sich zögernd 6e* nahm, ging gegen den rechten Flüge? unserer linken Fliigelgruppe vor. Während dieser Bewegung wurde ein feindliche« P a w zerautomobil von uns zerstört. Bis zum Mittag war der Kampf der ganzen Linie in vollem Gang«. Besonder» gegen unser« beiden rechten Flllgelgruppen. Trotz großer Verluste gelaug «» der feindliche» Infanterie «icht «ehr al» di» auf 80t Met« herauf» fo mitten. Nachmittags S Uhr hatt« uns«r« Mittelgrupp« bereit» zwei seindliche Angriffe blutig abgewiesen. Mit einem dritten An. griffe mußte gerechnet werden, nachdem der Feind Berstär» k u u g e n herangezogen hatte. Die Lage war jetzt schon so g V n» st ig, daß Bewegungen zu «ine« Osf«nsivft«s>e gegen den feindlichen rechten Flügel eingeleitet werden konnten. Um 7 Uhr abends hatt- unsere Mittelgruppe auch den dritten feindlichen Angriff mit schweren vir« lusten für die Gegner abgeschlagen. All« Stellungen waren fest in unserer Hand. Aus dem linken Flügel drangt« unsere Kavallerie vor und es machten sich allmählich Rück, zugsbewegungen am feindlich«« rechte» Flüg«l b«» merkbar. Zn den späten Abendstunde« gingen auch der liitl«* Flvgrl unserer Znfant«ri« im verein mit der Kavallerie« d'vision j«m Angriff auf den weichend«» G«g»«r vor. I« der Dunkelheit waren Anzeichen -ine» allgemei»«» f«i»dll. chen Rückzug-» b-m-rkbar. Di- zw-it- Schlacht »al Ghaza war gewonnen. Auf den übrigen Kriegsschauplätze» leine besoud«»-» «reigutAe. Englisch«? Bericht. WTB. London, 21. April. (Nicht amtlich) Amtl. Heeresbericht aus Aegypten vom 20. April. Wir nahmen di« türkische vorgeschobene Stellung nördlich Wadi Ghuzzi aus einer Front von 6H Mei» lea unter Beihilfe unserer Kriegsschiffe. Der Kamps dauerte noch gestern abend fott. (Aus diesem lakonischen Bericht geht durch s«in beredtes Schweigen deutlich hervor, daß die Engländer anch dt« zweite Schlacht bei Ghaza verloren geben müssen. Die Red.). Der Wkilizeschrailktt U-Bootlrieg. MTB. Madrid. 21. April. (Nicht amtl.) „Nation" berichtete aus Barcelona, daß die Kapitäne der im Hasen li» genden dänischen Schiffe von ihrer Regierung di« Weisung er« halten haben, vorläufig unter keinen Umstände« auszufahren. Di« neue« Versenkungen. WTB. Madrid. 21. April. (Nicht amtlich) Funkspruch vom Vertreter de» Wiener k. «nd k. Tel. Corr. Büro. Der .Zmparcial" meldet: Am vergangenen Samstag wurde der spanische Dampfer „T o m" (2413 T.) mit 35 000 Tonnen Eisenerz an Bord, von Bilbao nach Cardisf unterwegs, in der Nähe von Larochelle von einem Un- terjeeboot versenkt. Der Dampser suhr im Geleitzuge mit 15 Schiffen der Entente. Als das Herannahen de» U-Boote» ge- meldet wurde, ergrissen alle die Flucht. In demselben Augenblick erhielt der Dampser „Tom- einen Torpedoschuß and ging in weni. gen Minuten unter. »Imparrial" meldet ferner aus Vranada: In Mortkl landete die Mannschaft des griechischen Dampsers „Zndia" (2833 T.), di« mit einer Kohlenladung von Eardiss nach Eran unterwegs war und am 20. April 30 Seemeilen von Mortil von einem U-Boot versenkt worden war. Der vor kurzem in der Nähe von Barcelona versenkte italie- nische Dampfer „» l b a g u e" (3000 T.) führte Kohlen von England nach Italien an Bord. Zn der Nähe von Almeria strandeteder englische Dampfer „R e g l e m e n t" (3700 T.) mit Gerste. Reis und Zwiebeln von In« dien nach England unterwegs. WTB. Madrid. 21. April. (Nicht amtl.) Funkspruch vom Vertreter des Wiener k. und k. Tel.-Eorr^Büro. Aus Tanger wird gemeldet, daß der englische Dampser „T a t a g o n a" (7000 Tonne«! ohne Warnung von einem U-Boot versenkt worden ist. An der portugiesischen Süd- und Westlüste wurden die griechischen Dampser „D u s k a l i" und „Ariolo" von einem U-Boot o e r, senkt. f 50 Seemeilen vom Eap Sparte! wurden die englischen Dampser »Brie»", »Hubert- und „Kurt" torpediert. Einer Meldung des „Imparcial" zufolge hieß der kürzlich 30 Meilen von Tanger von einem feindlichen U-Boot versenkt- britische Dampser „Odyssee" (213g Tonnen). WTB. Madrid, 21. April. (Nicht amtlich.) Meldung der Ag. Havas. Fischer fanden bei Elijon zwei verlassene Boote, von denen da» eine die Ausschrist „Lorida Barcelona", das ander« nur da» Wort „Bergen" trug. Der Dampser „Loridda" (2000 T. groß) war vor kurzem von Elijon nach Barcelona abgefahren. Da Nachrichten von ihm nicht vorliegen, scheint er versenkt worden zu sein. o Zürich, 20. April. (Privattel.) Die „Zürcher Post" meldet au» B«rn: Räch -in-r au» England übe« Pari» hierher gelaugte» JfWf s« Modische Presse. Abendblatt. Sa«-t»g. de« iL ttprtt tUL Ux. LFY. zuverlässigen Meldung ist an 5. April an der Westküste Irlands de» «00 Tonnen große Dampfer .Canadia- der Leylandlinie und bei Scilly Islands ein anderer grstzer englische» Dampser «es»«»««. (G. G.K.) Zum llntergaag de» »To«-. 33333. Madrid, 21. April. (Nicht amtlich.) Funkspruch 00m Vertreter des k. und t Tel. Corr.-Büro. Die Blätter bringen nähere Einzelheiten über den Untergang des spanischen Dampfers »Tom" infolge einer Explosion. Der Dampfer ging am vergangenen Donnerstag von Bilbao in einem Convoy mit einem spanischen, einem norwegischen ilnd vier englischen Dampfern ab. Die Dampfer liefen den französischen Hasen Zean de Luy an, wo sich ihnen zwei andere Schiffe verschiedener Rationalität anschlössen. Am Dienstag früh erfolgte 4V See- meilen südlich Bordeaux auf den „Tom" eine heftige Explosion und das Schiff ging in wenigen Minuten unter. Ein Teil der Mannschaft wurde durch Fischer gerettet. Di« Mannschaft be- richtet, daß nicht festgestellt werden konnte, ob der Dampfer durch eine Mt»e oder den Torpedo eines U.-Bootes versenkt werden ist. Englischer Schiffsersatz. WTB. London, 21. April. (Nicht amtlich.) Der Schiffahrts- kontrolleur teilt mit, dah die Herstellung von Dampfern über 100 Bruttoregistertonnen in den sechs Monaten bis zum letzten Dezember geringer war, als die Schätzung des ehemaligen Präsidenten des Handelsamtes annimmt. Aber die voraussichtliche Herstellung im März werde diese übersteigen und sie werde 1 Million Tonnen jährlich betragen. Kein Schiff von 14 000 Tonnen sei bestellt worden. Man verfolge die Politik, Schiff« zu je 2000 Tonnen anstelle von Schiffen von 14 000 Tonnen zu bauen. Die drei Klassen von Musterschiffen, die in Auftrag gegeben worden seien, halten etwa 5000, 3000 und 2000 Bruttoregistertonnen. Bewaffnung von Handelsdampfer«. TU. Genf, 21. April. Das „Petit Journal" schreibt zur Frage der Bewaffnung von Handelsdampfern: Aus Tokio wird gemeldet: 27 japanische Handelsdampfer sind für Fahr- ten mach amerikanischen und europäischen Häfen bewaffnet worden. Der Krieg mit Rumänien. Di« Furcht de» rumänische« Königs um feine« Thron. — Zürich, 20. April. König Ferdinand von Rumänien hat bei einem Frontbesuch, wie die „Neue Zürcher Zeitung" berichtet, in feierlicher Weise erklärt, daß da? System des allgemeinen Wahl- rechts unverzüglich eingeführt werden solle. Auch sollten die Bauern Land erhalten und die königlichen Domänen zu Gunsten der Dauern zerstückelt werden, ebenso wie die weiten LSndereien der Erobgrund- besitzer. Diese Erklärungen hätten einen tiefen Eindruck ge- macht. (Köln. Ztg.). Die Ereignisse in Griechenland. ----- Bern, 20. April. Der Ententeplan eines Staatsstreiches gegen Griechenland wird vom „Temps" unverhüllt zugegeben. Das Blatt schreibt: - „Die Ausdehnung der venizelistischen Politik auf Altgrie- chenland, das noch der Autorität de» Königs unterworfen ist, ist unvermeidlich. Diese Ausdehnung wird durch die Gewalt der Tatsachen unter der unvermittelten Wirkung der Umstände erfolgen, und die Ententemächte, die beständig von den Rat- gebern des Königs verraten worden sind, haben wahrlich nicht mehr die moralische Verpflichtung, sich dem vollen Wiederer- wachen des griechischen Nationalbcwuhtseins zu widersetzen." Ans China. Kriegerische Maßnahme« China«. MTB. Bern, 21. April. (Nicht amtlich.) Das in Mar- seille erscheinende „Echo de Chine" meldet ans Peking, die chinesisch« Regierung wolle die Flotte in 10 Geschwader ein- teilen. 10 Kriegsschiffe sollen an der Nordküste Chinas, 13 in den mittelchinesischen Gewässern stationiert werden, 6 nach Hongkong, 4 nach Peking und 32 nach Südchina kommen. Die Reservegeschwader von 11 Schiffen sollen der direkten Kon- trolle des Marineministers unterstehen. Die chinesische Armee soll reorganisiert und in 3S Divisionen und 30 gemischten Briga- den eingerichtet werden. Der Bruch mit Amerika. Amerika«ische» Borgehen gegen Deutsch«. Gerard warnt die Amerikaner. WTB. Rotterdam. 21. April. (Nicht amtlich.) Nach dem „Rieuve Notterdamschen Courant" meldet ein Telegramm aus Newyork: Die Regierung in Hoboken habe die Landungssperre der Hamburg-Amerikalinie und des Nordd. Lloyd vollständig in Besitz genommen, die von amerikanischen Matrosen bewacht werden. Hoboken ist im wesentlichen eine deutsch« Stadt. Es darf kein Deutscher innerhalb einer halben Meile vom Regie- rungsdepot seine Geschäfte fortsetzen. Man hat jedoch dem deutschen Teil der Bevölkerung einen Monat Zeit gelassen, um ihnen Gelegenheit zu geben, zu zeigen wie sie sich verhält. Der frühere Berliner Botschafter Gerard sprach gestern in einer Versammlung in Rewyork und betonte dabei, dah Deutsch- land weder infolge einer Revolution im Innern, noch durch Mangel an Lebensmittel unterliegen, werde. Mit den vorhan- denen Lebensmitteln werden die Deutschen, wenn auch mit Schwierigkeit, auskommen. Sie würden auf eine harte Probe gestellt werden, aber sie gehörten zu einer Masse von Menschen, die die Probe bestehen würden. Die Möglichkeit einer deutschen Revolution sollten die Amerikaner sich aus dem Sinne schlagen. Zur Reise Balfours nach Am.erika. WTB. London. 20. April. Balfour ist an der Spitze der «ucherordentlichen Gesandtschaft für Amerika heute in Halifax (Neu-Schottland) angekommen. Abbruch der Türkei mit Amerika. WTB. Konstantinopel, 21. April. (Nicht amtlich.) Die Agen- tur Milli meldet: Infolge der Erklärung des Kriegszustandes zwischen den Vereinigten Staaten und dem Deutschen Reiche hat die osmanische Regierung der amerikanischen Botschaft in Konstantinopel mitgeteilt, daß sie nach dem Beispiel« der »«*» biindeten öfterr.-ung. Monarchie die Beziehungen zu den Bereinigten Staaten abgebrochen habe. DieRevolution in Rußland. «= von der schweizerischen Grenz«, 20. April. Nach einer Meldung des „Petit Parisien" aus Petersburg überreichten der Generalstab und die Mannschaften aus dem Großen Haupt- quartier der Vorläufigen Regierung eine Resolution, die den Zusammentritt der Konstituierenden Versammlung in Mos- kau und die Erklärung Moskaus zur russischen Hauptstadt ver- langt. In einem Brief an Kriegsminister Gutschkow, dem große Bedeutung beigemessen wird, unterstützt General Brussi- low diese Resolution. (Kln. Ztg.) TU. Amsterdam, 20. April. Leuin, der aus der Schweizer Ber- barmung heimgekehrte Führer der äußersten Linken der russischen Sozialdmokratie, forderte in Petersburg den sofortigen Friedens- fchluh, die Opposition der Bürger gegen ei« Heer und gegen eine Re- gierung, die zum Weiterkämpfen entschlossen ist, sowie Rache an Kr- renski und Tscheids«, die er Verräter an der Sache des Zuteruatioua- leu Sozialismus nennt. Rußland und die E rn ä h ru u gsfr a g«. TU. Stockholm, 20. April. Das Hungergespenst und die Versorguugsuuruhen nehmen immer mehr Raum in den Spal- ten der russischen Presse ein. In Petersburg mußte das Backen von Schwarzbrot wegen Mehlmangels eingestellt wer- den. In Moskau und vielen anderen Städten Rußlands droht der Bevölkerung eine Hungersnot. Zm Gouvernement Kutais, haben die Bauern begonnen, die Regierungswäldsr zu fällen und sich der Privatländereien zu bemächtigen. (Voss. Ztg.) Kriegs- und Friedensziele. v Basel, 20. April. (Privattel.) Aus London wird be- richtet: „Manchester Guardian" fordert in einem seiner letzten Leitartikel die Regierung auf, auch ihrerseits die Friedensnoten Deutschlands und Oesterreichs an Rußland zu beantworten, jedoch diesmal in einer Form, die weitere Verhandlungen nicht wieder ausschließe. (Gen. G. K.) o Zürich, 20. April. (Privattel.) Nach Zürcher Telegram- men aus Stockholm liegen der sozialistischen Partei Schwedens Anträge der Ortsgruppen Karstad und Falun vor, auf Aus- fchließung des Genossen Branting wegen angeblicher Verletzung der Grundsätze der Landespartei. (Gen. G. K.) Rußland wtll keinen Sonderfrieden schließen? = Rotterdam, 20. April. Reuters Büro meldet aus Newyork: In Washington sind bei der „Associated Preß" Nachrichten eingetrof- fen, denen zufolge die russische provisorische Regierung in Rußland unter keinen jetzt möglichen Bedingungen auf die Versuche der öfter- reich-ungarischen und deutschen Sozialisten eingehe« werde, einen Sonderfrieden zu schließen. (B. T.) Der internationale Soziali st ««»Kongreß zu Stockholm. 1= Berlin, 20. April. Der tschechisch-sozialdemokratisch« Ab- geordnete Dr. Semeral hat sich nach Berlin begeben, wo sich be- reits seit einigen Tagen die Führer der deutschen Sozialdemo» kratie in Oesterreich, Dr. Adler, Dr. Renner und Seitz aufhalten und Besprechungen mit'den Führern der deutschen Sozialdemo- kratie gepflogen haben. Auch der Führer der holländischen So- zialdemokratie, Troelstra, wird bei seiner Reise nach Stockholm über Berlin kommen und die deutschen sozialdemokratischen Führer aufsuchen. Der Sekretär des Internationalen Sozia- listischen Büros Huqsmans wird auf dem Wasserwege nach Stockholm fahren. (Frkft. Ztg.) Vorsichtig« Beurteilung in Oesterreich» Ungar«. » Budapest, 20. April. In Darlegungen des „Pester Lloyds" aus Wien wird ausgeführt, man feh« noch nicht klar, welch« Vedeu- tung dem Eintritt von Sozialisten in die vorläufige russische Re- gierung zukomme. Selbst wenn man annehme, daß Tschereteli und Plechanow im Kabinett die Aufgabe gesetzt sei, einen Rückfall der Regierung in die zaristische Kriegs- und Eroberungspolitik zu ver. hindern, gebe die Tatsache, daß der Arbeiter» und Soldatenausschuß nicht einfach die Entfernung der ihm wegen ihrer geistigen Ver- wandtschaft mit den Kriegshetzern von London und Paris verdäch- tigen Minister fordere, einen Fingerzeig dafür, daß trotz verhei- ßungsvoller Ansätze die Friedensanhänger in Rußland die Entjchei- dung nicht unbedingt in Händen hielten, ganz abgesehen davon, daß auch die russische Friedensfreude keineswegs alle den sofortige« Frie» densschluß forderten und ein beträchtlicher Teil den Frieden «ur «n- ter bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen wünsche und mit dem Gedanken eines Eingreifens zugunsten einer Abänderung der inneren Staatseinrichtungen Oesterreich-Ungarns und Deutschlands liebäugele. Auch die Zusammenkünfte der internationalen Soziali» sten bildeten keine hinreichend« Ursache für übermäßige Hoffnungen; damit im Zusamemnhange von einer internationalen Friedenstonfe» renz zu sprechen, wäre eine unzulässig« Uebertreibung. (Köln. Ztg.). Gegen die Arbeitseinstellungen. Ei« Aufruf der christlichen Gewerkschaften. WTV. Berlin, 20. April. Der Vorstand desGesamtverban- de» der christliche« Gewerkschaft«« Deutschlands erläßt folgenden Ausruf: „An einigen Stellen ist es aus Anlaß der Kürzung der Brot» ration in den letzten Tagen zu Arbeitsniederlegungen gekommen. Mit aller Entschiedenheit muß dagegen Stellung genommen werden. Keine Arbeitseinstellung vermag auch nur ein Gramm Brot mehr herbei- zuschasfen. Draußen tobt di« größte Schlacht der Weltgeschichte. Unsere unversöhnlichsten Feinde, Engländer und Franzosen, holen zum letzten entscheidenden Schlage aus, um uns zu vernichten. Unsere Väter, Brüder und Söhne halten unter unerhörten Opfern und Strapazen Tag und Nacht, bei Rege« und Sturm oft ohne Nahrung stand. Mit ihren Leibern schützen sie Heimat und Herd und halten den Feind von Deutschlands Grenzen fern. „Eeneralfeldmarschall von Hindenburg sagt mit Recht, daß jede noch so unbedeutende Arbeitseinstellung «ine unverantwortliche Schwächung unserer Verteidigungsmacht bedeutet und sich als eine unsühnbare Schuld am H«r und besonders an dem Mann im Schützen- graben, der dafür bluten muß, darstellt Jede ungenutzte Arbeits- stunde verlängert den Krieg. Wo die Munition mangelt, müssen unsere feldgrauen Helden mit ihren Leibern die l«bend« Abwehr bilden. Mit ihrem Blute und hoffendem Leben müssen sie die Torheit jeder Arbeitseinstellung begleichen. Welcher deutsch« Arbeiter hat den Mut, diese furchtbare Schuld auf sich zu laden? „Die christlich-nationale Arbeiterbewegung lehnt jede Berant- wortung für diese« gewissenlose Treiben ab und wendet sich auf» schärfste dagegen. Das Ausland greift gierig nach jeder Nachricht» die den Anschein erwecken könnte, als ob in Deutschland inner« U» ruhen ausbrechen. In der Zeit, wo der U»terfe«boottri«g feine Wt» kung auf die Feinde ausübt, wo wir unsere wirtschaftlich« Wide» standskraft durch die Ausbringung von 1J Milliarde« Kriegsanleihe bewiesen, greift der Feind wie «in Ertrinkender nach jedem Stroh» Halm, um seine Truppen zum Assham« anzuspornen und sein* vt» zweifelten Völker zu beruhigen. „Kollegen und Kolleginnen! Hütet Euch »or j«««« tamfW Kräften, die unter dem Deckmantel der Lrbensmitt«l«Lt» politisch« revolutionäre Ziele anstreben. Tretet diesem Treiben auf» ffn* schiedenste entgegen und erfüllt nach wie vor Euere Pflicht. W& stehen treu zu Kaiser und Reich und zu unseren tapferen Streitkräfte» Ihnen widmen wir unser« Arbeitskraft in Sturm und Drang, in Not und Tod. Kein Opfer, und wäre es noch fo schwer, wird uns 00« deck Wege der Pflicht abbringen, den uns die gewaltige Zeit gehen läßt." . .M . Gesterreich-Ungarn und der Urieg. WTV. Wie«, 21. April. Der Kaiser hat den Feld Marschall» Leutnant Erzherzog Peter Ferdinand zum General d«r Infanterie ernannt. Da» E«d« der Krisi». TU. Wien, 21. April. Die innerpolitische Krise hat ihre» Abschluß gefunden. Die beiden deutschen Minister von Baern« reither und Dr. Urban werden im Amte verbleiben. Es vcr« lautet, daß sie heute vom Kaiser m Audienz empfangen wer» ' den. Durch kaiserliches Handschreiben wird ihnen bekannt ge- geben, daß ihre Demission nicht angenommen sei. England und der Krieg. Di« Gefahr der Lebensmittel««^ TDA. Berlin. 20. April. Die „Holl Daily Mail- schreibt: knappe Ausfall der Winterweizenernte in Amerika bleutet eine ernste Gefahr für die englisch« Nation. Nicht Soldaten, nicht E«ld oder Munition werden dieses Jahr so in den Vordergrund treten« wie di« Lebensmittelfrage. Szenen, wie sie sich am letzten Samstag in Wrexham abspielten, wo Frauen wegen einiger Kartoffeln si>h Straßentämpfe lieferten, müssen einen Vatcrlandsfreund mit Besorgnis erfüllen. Sie müssen auch unseren Feinden neuen M»t machen. Der Weizenvorrat der Welt ist knapp und wird knapp« werden. Wenn wir nicht haushälterisch mit unseren Vorräten sind, können wir nicht auskommen. Wir wissen, daß in Westyortfhir« und North-Lincolnshire eine Meng« Brot gegessen wird. Aber wir möch ten trotzdem ersuchen, pro Kopf ein Pfund zu sparen und mit 3 Psd. Brot die Woche auszukommen versuchen." — Dieser Aufruf ist kein« bloße Zeitungsmache, sondern bittere ernste Wahrheit. WTB. Berlin, 21. April. Die Wochenausgabe der „Tim«»" wrt* 6. April 1917 schlägt vor, neben den fleischlosen Tagen auch weizen« lose Tage einzuführen. In diesem Zusammenhang schreibt das Blatt: „Wenn nicht jeder von uns seinen normalen Vrot- und Mehlver« brauch mindestens um 1 Pfund in der Woche einschränkt, so könne« wir bis zur nächsten Ernte unter Umständen ganz ohne Weizen sei«u Es ist nicht genügend Weizen und Weizenmehl vorhanden, um bei der bisherigen Verbrauchsrate bis zum Herbst auszureichen. Die Unterseeboote können noch erfolgreicher werden, wenn sich da» Wetter bessert und die Tage länger werden. Wir nähern uns einer überau« ernsten Situation, und es ist zwecklos, dies zu bestreiten." Theater, Kunst und Wissenschaft. :-: Freiburg, 20. April. Am Samstag vollendet« der badifche Heimatdichter Dr. Heinrich Eassert in Freiburg sein 60. Lebens,ah«- } Eassert stammt aus Sölden und ist von Beruf Arzt. --7 Berlin, 21. April. Sarah Bernhard, die bekannte französische Tragödin, soll sich, laut „Lok.-Anz.", in Newyork einer Operativ« un» tnzogen haben, die mißglückt ist. Die Künstlerin werde von de« Aerzten aufgegeben. — Wiesbad««, 21. April. „Sah ein Knab ein Röslein steh« . •* Singspiel aus Goethes Jugendzeit in Z Akten von Wilhelm Jacob?, Musik (mit durchgängiger Benutzung älterer deutscher Volkslieder) von Heinrich Spangenberg, wurde von der Kgl. Intendanz des Hof» theaters in Wiesbaden zur Uraufführung angenommen. Vermischtes. — Berlin, 20. April. Der im 71. Lebensjahre stehende Ober» befehlshaber in den Marken und Gouverneur von Berlin, General» oberst Gustav v. Kessel, hat sich, lt. „M. ?J. R ", mit Fräulein Ka» tharina v. Borstell, der ältesten Tochter des Rittergutsbesitzers v. Vo»' stell, verlobt. WTB. Madrid, 21. April. AVE meldet, daß in der Rah* von Valencia der englische Dampfer »Mesopotamic" gestran» det sei. Zur Beisetzung des Generalgouo«rue«r» v. Vissing. WTB. Brüssel, 2v. April. Heute vormittag fand im Saale des Konservatoriums, das während d«s Krieges als Garnisonkirch «nsaal dient, ein feierlicher Gottesdienst am Sarge des verstorbenen Gene« ralgouvern«urs Fr«iherrn von Bissing statt. Der Feier wohnten be! Kronprinz Rupprecht von Bayern, als Vertreter des Kaisers Ge"«' raladjutant, Generalleutnant v. Ehelius, der Generalgouverneur vo» Brüssel, Generalleutnant Herth, als Vertreter des Königs vo" Bayern, der stellvertretende Generalgouverneur, General der Insa"' terie v. Zwehl, die Herren des militärischen un» des Zivilstabes Verstorbenen die Militärgouverneure der Provinzen, sowie die dipl^ matischen Vertreter der verbündeten und neutralen Staaten. der Rat von Flandern war durch eine Abordnungen vertreten. Nach dem Gebet wurde die Leiche mit militärischen Ehren einer mit sechs Pferden bespannten Lafette in feierlichem Zuge dem Bahnhof übergeführt, von wo sie im Sonderzug nach Berlin leitet wird. .Auf dem Wege zum Bahnhof bildete eine vieltaui'«^ köpfige Volksmenge Spalier und grüßt« ehrerbietigst den Saig. dem Bahnhof hatte nochmals das diplomatisch« Korps, an der der päpstliche Nuntius, mit den Spitzen der Behörden AusstcllvM genommen, um von der Familie des verstorbenen Abschied zu nehme»' Der neu« päpstlich« Nuntius für Münche«- WTB. Rom, 21. April. (Nicht amtl.) Ag. Stefan!. 2* Papst hat den Msgr. Pacelli zum apostolischen Nuntius Bayern ernannt. Das Bankhaus Veit L Hofflburger, Karlsruhe Karistrasse II Telephon 36 u. 208 besorgt die in das Bsnkfiush wna4> l»y «uliiB Geschäfte. Nr. 186. Abendblatt. Samstag, de« 21. «P?tl ltl7« Nadische presse. Seite 3. Für die Monate Ulat und Juni laden wir heut« zum rechtzeitigen Won»e»»«t ans die »Badisch« Presse- ein. Die große Bölkers^acht bei Arras und an der Ais««, wo vergebens Engländer und Franzosen, weiße und farbige Ko- lonialtruppen den Durchbruch durch die mit furchtbarem Trom- melfeuer bedeckten deutschen Linien versuchen, ist wieder ein neuer Beweis dessen, was deutscher Mut und deutsche Wider- standskraft oermag. Mehr wie je gilts in diesen entscheidenden Zeiten auf dem Posten zu sein. Noch ist nicht zu erkennen, ob der Friedensgedanke im revolutionären und republikanischen Rußland sich durchzusetzen vermag und der Vereitwilligkeit b$t Mittelmächte entgegenkommt. Immer weitere Kreise noch zieht, mit Amerikas und der von ihm abhängigen Uebersee- Staaten frevelhafter Kriegserklärung der schicksalsschwere Völkerkampf: immer stärker noch tritt er mit der For- derung der Mitwirkung aller an der Front und in der großen Heimarmee an jedes deutsche Haus heran. Und im Innern hoffen wir dabei alle, daß es diesem dritten Jahre der gewaltigen Kämpfe und Mühsale, der Opfer und Entbehrungen, beschieden sein möge, uns in nicht zu ferner Zeit den Frieden zu zeigen. Aber noch dauert sie an in alter Wucht. die' Zeit des kriegerischen Ringens mn die nationale Existenz, die Sicherheit und Größe unseres Vaterlandes, und Millionen und Abermillionen tapferer Streiter lassen nicht ab, für Kaiser und Reich, für Fürst und Volk, für Familie und Heimat im Westen und im Osten, zu Lande und zur See, ruhmvolle Taten zu verrichten, in treuer Hingebung von Leben und Gesundheit, in Kraft und in Mut. Unsere Feinde haben unser bisherige-. Angebot, auf ehrenvoller Grundlage über Frieden und Sicher- heit der Zukunft zu verhandeln, bisher mit Hohn zurückgewiesen. England, unser haßgieriger Hauptfeind, läßt seine Bundes- genossen nach wie vor in Strömen Blutes für seine Geld-, Han- dels- und Machtinteressen sich opfern und droht in seinen Kriegs zielen mit Deutschlands wirtschaftlicher Vernichtung und poli- tischer Zerstückelung. Aber es hat damit nur unser Aller Her» zen mit neuer Entschlossenheit erfüllt, mit dem Aufgebot der letzten Kräfte für der Heimat Schutz, des Vaterlandes rühm- vollen Bestand und seine Sicherheit für alle Zukunft bis zu einem wahrhaft deutschen Frieden durchzuhalten. Der glan- zende Ausfall der 6. Kriegsanleihe gibt daher neue Bürgschaft. Unsere U-Boote aber haben es übernommen, die Werbearbeit für den Frieden jetzt ungehemmt zu führen und England dabei selbst die Folgen eines Hungerkrieges, wie es ihn uns zugedacht, am eigenen Leibe spüren zu lassen. Da ist eine Zeitung, die, wie die Badische Pressezweimal tagsüber die neuesten Meldungen von dem Stande der Dinge auf allen Kriegsgebieten bringt, wohl berufen, »in willkommener Freund und Berater jedes Hauses zu sein. Daß sie das sein will und sein kann, hat sie schon seit lang« ihren Lesern gezeigt. Die Badische Presse ist die verdreitetste und gelesenste Zeitung des badischen Land««. Mit einer Auflage von täglich 2mal MT 45 000 Exemplaren "HW steht dieselbe an der Spitze aller Blätter des Großherzogtnin». In annähernd 1500 Orten ist sie verbreitet, in allen Schichten der Bevölkerung beliebt und als Familienblatt allgemein geschätzt. Besonder« Berichterstatter ans de« verschiede««» Kr icgsschauplatzen, sowie sachverständige Mitarbeiter auf militärische» und «ari««» technischem Gebiete, interessante Feldpostbriefe aus der Feder zahlreicher unserer Zeitung befreundeter Mitkämpfer, dazu ein ausgedehnter Depeschendienst ermöglichen es der „Bad. Press«" b«i täglich zweimalige« Erschti««, «it allen Nachrichten und Artikeln über txn Krieg und dt« damit im Zusammenhang befindlichen Dinge in erster Reihe aller badischen Blätter zu stehen. Aktuelle Vorgänge werden zugleich durch Zllaftratio««« and Situationspläur dem Leser nähergebracht. Was sich im Lande an bemerkenswerten Geschehnissen aller Art ereignet, findet unter „Badische Chronik" und im Residenzteile hinreichende Würdigung, ebenso erfährt das vielgestaltige Vereins, und Kuastlebe« und die Behandlung der an den Briefkaste» gerich- t«t«n Anfragen weitgehend« Berücksichtigung. Wöchentlich wird gratis beigegeben das »Unterhaltungsblatt", mit Erzählungen und Schilderungen aller Art und zahlreichen Abbildungen, namentlich aus dem Kriegsleben unserer Tag«. Ferner erscheint regelmäßig jede Woche die Sonderbeilage ..Illustrierte Weltfchau". Im neuen Tiefdruckverfahren hergestellt, bringt die Wochen- schrift Abbildungen in vollendeter Ausführung von allen be- »eutsamen Vorkommnissen. Was für Süddeutschland. insbe- «andere Baden, erhöhtes Interesse hat, läßt die Beilage nicht vermissen und ist so eine willkommene Ergänzung der täglichen Lektüre. Zur besseren Unterscheidung gilt für die „Badische Presse" "hne „Illustrierte Weltschau" die Bezeichnung „Ausgabe A" und mit „Illustrierte Weltschau" die Bezeichnung „Ausgabe B". Für die Monate Mai und Juni beträgt der Preis der ««vf ^ °^ ne »Illustrierte Weltschau" durch die Trägerinnen flW Ö r! nt «^ n . 3 ?? cftetU Mk. 1.80, bei der Post am Postschalter M? ? I» ^ i; 54, D0Tn Briefträger frei ins Haus gebracht di- «£- . ^"sgabe B mit „Illustrierte Weltschau" durch WVT a0 i r \ nnen unb Agenturen zugestellt Mk. 2 20. bei der ^ 9 c ->oIt ME. 1.96, vom Briefträger gebracht Mr. 2.44. Qaüi««! 1 n l UC ^onnent erhält nach Einsendung der Post- und 10-Pfennig-Marke für Franko-Zusendung als wertvolle und inte»essante Gratis-Lieferungen: einen Roman und einen Wand-Kalender und ferner die Schrift von Albert Herzog: „An der Westfront", ein« Fahrt zum Kriegs, fchauplatz auf Einladung des stell». Generalstabs der Armee. (Sonderabdruck.) Der Verlag Her »»Baö. Presse^» Ii dl SslMg dtf M WA = Karlsruhe, 21. April. Der städtische Voranschlag für das Jahr 1917 ist eben im Druck als 38 Seiten umfassendes Heft herausgegeben worden. Mitgeteilt wurde schon, daß die Umlage keine Erhöhung erfährt, dag sie vielmehr, wie bisher, beträgt! 37 Pfg. von 100 Mark Steuerwert des Liegenschaftsvermögens und dos Betriebsvermögens, 16 Pfg. von 100 Mark Steuerwert des Kapitalvermögens und 59,2 Pfg. von 1 Mark der Steuersätze, welche der Erhebung der staatlichen Einkommensteuer zu Grunde gelegt werden, von den Steuerwerten und Steuersätzen, denen die Vergünstigungen des Gesetzes über die Einverleibung von Grünwinkel zugute kommen: 20 Psg. von 100 Mark Steuerwert des Liegenschafts- und Betriebsvermögens, 10 P"g, von 100 Mark Steuerwert des Kapitalvermögens, 3b Pfg. von 1 Mark der normalen Einkommensteuersätze; von den auslagepflichtigen Biirgernutzenwerten der Stadtteile Daxlanden und Rintheim ein« Auflage von den 842 Losen der 1. Klaffe der Bürgergenußberechtigten in Daxlanden je 5.03 Mark für ein Los, von den 96 Losen der 1. Klasse der Bürgergenußberechtigten in Rintheim je 13.06 Psg. sür ein Los. Dem Voranschlag hat der Oberbürgermeister eine ausführliche, ebenfalls gedruckt vorliegende Begründung beigefügt, der wir folgendes entnehmen: Für 1915 und 1916 ist der städtische Voranschlag unter der An- nähme der Fortdauer des Krieges bis Mitte des Jahres ausgestellt worden. Auch dem Voranschlag für das Jahr 1917 ist diese Annahme zugrunde gelegt. Daher sind beispielsweise die Kosten sür di« Stell- Vertretung des zum Heere einberufenen Personals für ein halbes Jahr vorgesehen, sind aber auch die Einnahmen unter diesem Gesichtspunkte veranschlagt. Dadurch ist ein Vergleich der einzelnen Kriegsjahre unter sich ermöglicht. Auch sachlich hat sich dieses Verfahren bisher bewährt, wie insbesondere der günstige Rechnungsabschluß f»r da« Zahr 191«. Nach der Vergleichung des Wirtschastsüberschusies der Stadt- Hauptkasse konnten in den Voranschlag fiir 1917 an Deckungsmitteln aus dem Jahre 1916 1882 716 Mark, im Jahre 1916 dagegen aus 1915 nur 711053 Mark, 1917 somit gegen das Vorjahr mehr 1171663 Mark eingestellt werden. Die lausenden Einnahmen, welche im Voranschlag 1916 nach Abzug eines Postens von 1 Million Mark aus dem Verkauf von Lebensmitteln auf 6 308 003 Mark veranschlagt waren, haben in Wirklichkeit 7 947 865 Mark ergeben, sind also um 1639 862 Mark - 25 Proz. hoher als im Voranschlag vorgesehen war. An diesem Mehr- erträgnis sind vor allem die Umlagenachträge beteiligt. Diese haben nämlich 1779 532 Mark erbracht, während 350 000 Mk. im Voranschlag nur vorgesehen waren. Von den wirtschaftlichen Unternehmungen haben das Masserwerk 120 000 Mark, das Elektrizitätswerk 93 000 Mk. mehr erbracht; das Gaswerk lieferte dagegen IIS 000 Mark we« Niger ab. Anderseits haben di« Ausgaben, die im Voranschlag berechnet waren, mit 11615 089 Mark, nur «ine Höhe erreicht von 11 136 590 Mark, somit weniger 478 499 Mark, obwohl im Boranschlag, wie schon erwähnt, die Stellvertretungskosten für die eingezogenen Beamten und Arbeiter nur für ein halbes Jahr und die im Laufe des Krieges bewilligten Teuerungszulagen überhaupt nicht vorgesehen waren. Dabei hat die Stadtgemeinde — wohl im Gegensatz zu den meisten größeren Städten — sämtliche Aufwendungen an Gehalten für die eingezogenen Beamten und Arbeiter wie auch für deren Stellvertreter seit Kriegsbeginn aus laufenden Wirtschaftsmitteln bestritten. Nur di« Vergütungen für das bei den neu errichteten Kriegsämtern be- schäftigte Aushilsspersonal werden auf Anlehensmittel gebucht, die Gehalte der mit diesen Geschäften betrauten ständigen Beamten und insbesondere die Ausgaben der Zentralverwaltung hierfür, werden nach wie vor von der Wirtschast getragen. Von den Zuschußbetrieben erforderten die Straß«niahnkasse 87 000 Mark, die Rheinhasenkasse 61000 Mark weniger, während der Zuschuß des Schlacht» und Viehhofs 120 S00 Mark höher war als nach dem Voranschlag. Die Einschränkung de« Schulbetriebs sindet in einem Minderaufwand von 311397 Mark ihren Ausdruck, da dem Voranschlagssatze von 2 636 734 Mark ein Rechnungsergebnis von 2 325 337 Mark gegenübersteht. Von weiterem Einfluß auf das Wirt- schastsergebnis war eine Ersparnis von 135 000 Mark für die Unter. Haltung der Wege, Plätze, Straßen-Kanäle infolge Zurückstellung aller nicht dringlichen Arbeiten, serner eine solche von 54 000 Mark durch die Einschränkung der öffentlichen Beleuchtung, ein Minderaufwand von 57 000 Mark, an Beiträgen zu den Gehalten der Schutzmannschaft wegen des Einzugs von Polizeibediensteten zum Heeresdienst, ein Minderaufwand des Armenwesens von 44 000 Mark, der Gewerbe- schule von 54 000 Mark, der Handelsschule von 10 000 Mark, sowie von 50 000 Mark für die Gehalte der etatmäßigen Beamten und Angestellten, zum Teil eine Folge der Gehaltsabzüge für die als Offiziere dienenden Personen. Dagegen erforderte die v:rzinsung der Anlehen 90 000 Mark mehr, denen aber wieder 123 000 Mark höhere Einnahmen aus Aktivzinsen gegenüberstehen. Auch die Umlagerückvergütungen sind um 43 000 Mark überschritten. Der Zu- schuß an die Eutsverwaltung beläust sich auf 66 859 Mark, während im Voranschlag nur 2860 Mark vorgesehen waren. Durch Aufzucht und Mästung von Vieh sind aber Mehrwerte entstanden, die zu Jahresbeginn 1917 beträchtlich höher waren, als die Barzuschuß- leistungen der Stadtgemeinde. Der Voranschlag fiir da» Zahr 1917 sieht an laufenden Einnahmen (ohne die allgemeinen Umlagen und Dcckungsmittel vom Vorjahre) 7 934 868 Mark vor, gegenüber 7 308 003 Mark im Jahre 1916. Du laufenden Ausgaben betragen mit der zur Schuldentilgung erforderlichen Summe 16 473 032 Mark gegen 14 940 350 Marl. Nach Abzug der Aufwendungen sür raschere Amortisation, einer Rücklage zur Deckung der Schulhausbaukosten, für Instandsetzung des Rathauses, für Teuerungszulage» und für unvorhergesehene Fälle, welche im vorjährigen Voranschlag nicht ent- halten waren, mit zusammen 1074120 Mark, betragen die Ausgaben 15 398 912 Mark, sie sind somit um 459 000 Mark = 3 Proz., die Ein- nahmen dagegen um 627 000 Mark = 8'/, Proz. gestiege». Der un- gedeckte Aufwand ist 1917 auf 6 503 343 Mark (1916: 5 860 081 Mark) veranschlagt. Wenn trotzdem der bisherige Umlagesuft beibehalten werden kann, ist dies nächst dem großen lleberschuß des Vorjahres vor allem der günstigen Entwicklung der Steuerkapitalien zu verdanken. Ihre Gesamtsumme betrug 1916: 1500 031 140 Mark und 1917: 1783 894 210 Mark, somit ein« Zunahme von 18,92 Prozent. Im übrigen ist au« dem Voranschlag 1917 noch hervorzuheben, daß der günstige Abschluß des Vorjahres die Erfüllung des längst gehegten Wunsches nach Erhöhung de» Betriebsfonds ermöglichte. Während bisher als Betriebsfonds 130 000 Mark vorgesehen waren, ist dieser nunmehr auf 500 000 Mark erhöht. Die außerordentlichen Einnahmeriickstiind« konnten durch die im Vorjahre vom Bürgerau»- schuß genehmigt« Bildung von B-trieb-stSckeu wes«ntlich «müßigt werden. Es sind in dieser Position nur noch 535 038 Mark gegenüber 1 243 202 Mark vorgesehen. Die Ausgaben für Lebensmittel, Cch'ach!» vieh und dergleichen werden aus einer hierfür errichteten besondere« Kasse bezahlt, der ein Darlehen im Betrage von 1090 369 Mark ge» währt worden ist. Die schwebenden Schulden haben die Höhe von 21 300 000 Mark erreicht. Ein Teil dieser B«» träge ist nunmehr durch langfristige Darlehen abgelöst, wozu der Bürgerausschuß unterm 28. April 1916 und unterm 26. Januar 191? die Genehmigung erteilt hat. Der Kredit der Stadt war auch wäh» rend des Krieges stets gut zu nennen? sie hatte bisher immer Gelegen« heit, flüssig« Mittel zu einem verhältnismäßig günstigen Zinsfuß z« erhalten. Während die Finanzlage der Jahre 1915 und 1916 dazu zwang» die außerordentliche Amortisation auszusetzen, ermöglichen es die Verhältnisse im laufenden Jahr, dem Amortisationsfonds diese bei einer geordneten Finanzwirtschast notwendigen Rücklagen wieder zuzuführen. Die gemeinwirtschaftlichen Unternehmungen zeigen ein verschiedenartiges Ergebnis. Während der lleberschuß de» Wasserwerks um 12 000 Mark skigt, sinkt der Reingewinn des Ha«» werks um 64 000 Mark. Die Ursache liegt hauptsächlich in der zu» nehmenden Kohlenteuerung. Die Kohlen- und Verkehrssteuer ist dabei noch nirgends berücksichtigt. Auch die Erhöhung des Zuschusses an die Straßenbahn um 7000 Mark ist im wesentlichen aus die Ver- teuerung der Kohlen und alles sonstigen Bedarfs zurückzuführen. Der Schlacht- und Viehhof fordert 153 000 Mark mehr Zuschuß infolge de» großen Rückganges der Schlachtungen und des Wegfalls der Vieh» märkte. Für Wege, Plätze und Straßenkanäle sind erhöhte Anforde» rungen von 26 000 Mark infolge der anhaltenden Steigerung de« Arbeits- und Fuhrlöhne, der Baustoff- und Gerätepreise, sowie d«r Lohnzuschüsse an die Familien der einberufenen Arbeiter vorgesehen. Die Aufwendungen für die Schul« halten sich in dem bisherigen Rahmen. Die größte Steigerung weisen die Schulden-Zinsen auf. Nachdem die schwebenden Schulden die Höhe von über 21 Millionen Mark er» reicht haben, mußten sür deren Verzinsung 1065 000 Mark vorgesehen werden. Im Jahre 1917 wird sodann mit einem Anlehensbedarf »on 8 Millionen Mark gerechnet, dessen Verzinsung zu 5 Proz. für ein halbes Jahr 200 000 Mark erfordert. Der Mehraufwand gegenüber 1916 beträgt 684 000 Mark. Da an dem Schuldenzuwach, u. a. die Anlage von 3 000 000 Mark in Reichsanleihe beteiligt ist, stehen dem Mehraufwand an Zinsen aber auch Mehreinnahmen an solchen gegenüber. Zur Be- streitung der durch den Bürgerausschuß bewilligten fortlaufenden Teuerungszulagen an Beamte, Lehrer und Arbeiter sind 300 000 Mark vorgesehen. Die Ausnahm« dieses Postens in den Voranschlag stellt eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahre dar, die sich zu Gunsten des Jahres 1918 bemerkbar machen wird. Der Voranschlag für 1917 bietet hiernach, so schließt der Bericht des Oberbürgermeisters, ein erfreulicheres Bild als sein Vorgänger, wenn auch nicht verkannt werden darf, daß die hauptsächlichste Ursache der verbesserten Finanzlage der vorübergehenden Hochkonjunktur der Kriegsindustrie zu verdanken ist. Immerhin wird es mit Befriedigung aufgenommen werden dürfen, daß der dritte Kriegsvoranschlag ohne Umlagesteigerung wesentliche Verbesserungen der Finanzwirtschaft der Stadt ermöglicht. Vadische Chronik. — Karlsruhe. 21. April. Ueber die Ergebnisse zur 6. Krieg», anleihe gehen uns noch folgende Mitteilungen zu: In den Kredit- oereinen des Verbandes der landwirtschaftlichen Kreditgenossenschast«« im Großherzogtum Baden e. V. mit dem Sitze in Freiburg, wurden von den Vereinen und deren Mitgliedern und Spareinlegern 16H Millionen Mark gezeichnet. (Bei der fünften Anleihe 9 Millionen). Mit den 35y 2 Millionen aus den früheren Anleihen wurden demnach insgesamt 52 Millionen Mark von den 465 Vereinen des Verbandes aufgebracht. — Die Unteroffiziere und Mannschaften des mob. Ersatz- Batl. Landw^Inf.-Regt. 40 zeichneten bis jetzt 1 198 400 Mark auf die 6. Kriegsanleihe. — Der Deutschnationale Handlungsgehilsen- Verband. Hamburg, zeichnete für sich und seine Wohlfahrtseinrich, tungen auf die sechste deutsche Kriegsanleihe 520 000 Mark. Ins- gesamt hat der Verband 2 848 000 Mark Kriegsanleihe gezeichnet. — In der Gemeinde Sandhausen bei Heidelberg wurden 200 000 Mark gezeichnet (auf sämtliche Kriegsanleihen 503 000 Mark). — In der Mitteilung über das Kriegsanleihe-Ergebnis in Eberbach muß es heißen, daß die 6. Kriegsanleihe ein Mehr von 40 Prozent (nicht 4 Prozent) gegenüber der S. ergeben hat. = Durlach, 21. April, Nachdem der Stadtrat Karlsruhe den Nachweis erbrächt hat, daß die Stromversorgung von Durlach z. Zt als unrentabel anzusehen ist, erklärte sich der Gemeinderat damit ein- verstanden, daß der vom Karlsruher Bürgerausschuß beschlossene Kr»eg»z»schlag von 10 Pfg. für die Kilowattstunde Lichtstrom und 6 Pfg. fiir die Kilowattstunde Kraftstrom, mit dem sich auch die udngen von Karlsruhe aus mit Strom versorgten Gemeinden ein- verstanden erklärt haben, auch hier erhoben wird. «.r ^ ^ Ur ' 01 ^. Am l. April d. I betrug die Einwohner» fltty unserer Stadt 15194. — Bei der Versteigerung des Reisholzes in «mein Schlag des Oberwaldes wurden 1723 Mark erlöst, mehr als Ms Doppelte des Anschlages. Aus der Handabgabe von 277.86 Fest- ineter Nutzholz an eine Bruchsaler Gesellschaft wurden 27 236 Mk. er- zielt. — Einer vielseitigen Anregung entsprechend, sind die Halte» stellen der elektrischen Straßenbahn bei der „Blume" und an der Ostfeit« des Wasserwerkes wieder eingerichtet worden. Schon au, Gründen der Sicherheit sehr zu begrüßen. B.E. Schwetzingen, 20. April. Im laufenden Jahre sind 50 Zahr« vergangen, seit Schwetzingen Garnisonstadt wurde. () Heidelberg, 20. April. Bei der Goldankaussstelle sind bisher für 120 000 Mark Goldsachen abgeliefert worden. :: Rastatt, 21. April. Dem vom Landesverband Badischer Gewerbe- und Handwerkervereinigungen gegründeten Fonds für un- entgeltliche Aufnahme seiner weniger bemittelten Mitglieder in die Berbandserholnngsheime sind bis jetzt Betrüge in einer Gesamthöhe von 23 800 Mark zugeflossen. e Lahr, 21. April. Ein sehr gutes Ergebnis hat die erst im März vor. Jahres hier errichtete Volksküche, die von katholischen Schwe- stern geleitet wird, zu verzeichnen, In den 10 Monaten März bis Dezember 1916 wurden an Einzelportionen insgesamt 303 562 ver- abreicht und dabei trotz billigster Preise (u. a. Mittagessen zu 50 Psg., Abendessen zu 35 Pfg.), der ansehnliche Reingewinn von 15 430..^» Mark erzielt. Die unter Leitung des Stadtrats, Landtagsabgeordne- ten Massa stehend«, erfolgreiche Volksküchenkommission. beabsichtigt, dem Vernehmen nach, auch die Errichtung einer Mittelstandsküche. Die bisherigen Erfahrungen haben den hohen Wert einer gutoelei- teten Massenspeisung überzeugend erwiesen. — Tödlich verirr wurde durch Absturz ein in einem hiesigen Steinbruch beschäftigter Schweizer, der 42jährige Steinhauer Konrad Huber. Er ist seinen schweren Verletzungen bereits erlegen. — In bedenklicher Weise häufen sich in letzter Zeit die Geflügel» und Stalldiebstähle. So wurden diese Woche im ..Hohbergfeehotel" 12 Enten durch Einbruch gestohlen, in einem anderen Anwesen wurden die Diebe, di« bereits die Stalltüren erbrochen, verjagd. Einem auf dem Sterbebett liegenden Manne wurden 5 Hühner gestohlen. )( Freiburg, 21. April. Im 68. Lebensjahr ist Geueralleutnant z. D. Paul Ltepha» gestörte». Aavksche Nrefse. Adendblatt. Samstag, de« «. AprN t«7. Ux. fgß. Aus der Residenz. Karlsruhe, de« 2L April. = Das Eherne Kreuz erhielten: Erster Älonc: Leutnant d. L. »ud Äo-mp.-Führer Postsekretär Albert Trautwein von Karlsruhe. — Zweiter Klasse: Pionier Jakob Hörner von Knielwgen. — Lt. Reinhard Kocher wurde mit dem Ritterkreuz zweiter Klasse mit Schwerter« de» Friedrichsordens ausgezeichnet. ft> Todesfall. In treuer Pflichterfüllung erlitt, wie aus Zell a. H. berichtet wird, durch einen Granatschuh Herr Albert Fischer, früher Wirt zum Goldenen Adler in Karlsruhe und Vorstand des Wirte- Vereins am g. April im 44. Lebensjahre den Heldentod für sein ge- liebtes Vaterland. Er stand seit Kriegsbeginn im Felde, m»chte den Einmarsch in Belgien als Unteroffizier bei einem sächsischen Land- sturm-Bataillon mit. Zuletzt war er Sergeant in einem Kgl. Sachs. Armierungs-Bataillon. Fischer war ein in Karlsruhe allseits be- kannter und wertgeschätzter Mann, dem ein gutes Andenken stets bewahrt bleiben wird. £ Jubiläum. Am Montag, den 23. d. M,. kann Herr Faktor Earl Dannheimer auf eine Sgjährige Berufstätigkeit als Buchdrucker zurückblicke». Im April 1867 trat er in die Buchdruckerei Bönninger in Worms als Lehrling ein, siedelte dann 1871 nach Karlsruhe über, wo er in die früher Haspersche Hofbuchdruckerer in Stellung trvt. Mehrere Jahre bekleidete er dort die Faktorstelle, und trat dann, als im Zahre 1837 die früher Haspersche Druckerei von der G. Braun- schen Hofbuchdruckerei gekauft wurde, in diese als Korrektor ein. Später wurde ihm die Verwaltung des umfangreichen Impressen- lagers übertragen. Auch dem öffentlichen Leben brachte Herr Dann- heimer reges Interesse entgegen. So gehört« er längere Z'rtt der Feuerwehr Mühlburg und darauf der Feuerwehr Karlsruh (4. Komp.) an. Von einer größeren Feier wurde im Hinblick auf die augenblicklichen Zeiten Abstand genommen, doch werden seine Freunde später auf den Ehrentag zurückkommen. Dem Iub»lar, der zu den ersten Abonnenten der ..Badischen Presse" gehört, seien auch an dieser Stella die besten Wünsche dargebracht. A Am Weihen Sonntag empfingen in der hiesigen katholischen Gemeinde 1150 Kinder die erste hl. Kommunion. Auf die einzelnen Pfarreien oerteilt sich die Zahl wie folgt: St. Stephan 78 Knaben, 110 Mädchen, zusammen 188: Liebfrauenkirche (Südstadt) 148 Knaben, 134 Mädchen, zusammen 280; St. Bernhard (Oststadt) 161 Knaben, 141 Mädchen, zusammen 302; St. Bonisaz (Weststadt) 76 Knaben, 64 Mädchen, zusammen 146; St. Peter und Paul (Mühlburg) 72 Knaben, 71 Mädchen (zusammen 143: St. Michael (Beiertheim) 36 Knaben, 24 Mädchen, zusammen 60; St. Joseph (Grünwinkel) 17 Knaben, 20 Mädchen, zusammen 37. (-) Die Dienstpriifung für die de« Heere angehörenden Volks- fchullehrer. Das Schulverordnungsblatt Nr. 8 enthält eine Verord- nung über die Abhaltung von Dienstprüfungen für die im Heere stehenden Volksschullehrer. Ein« Prüfung aufgrund dieser Verord- nung findet in den nächsten Monaten statt. Die Anmeldungen hierzu sind bis zum 15. Mai beim Unterrichtsministerium einzureichen. C& Keine Befreiung oder Zurückstellung vom Hilfsdienst. Die täglich beim Kriegsarbeitsamt einlaufenden Gesuch« um Besrewnz oder Zurückstellung vom Hilfsdienst geben Vera il iffung . Leimersheim (Pfalz). Kolz-Nerkauf. Die im Hiesigen Gemeinde- Walde gefällten Nutzhölzer, nämlich: Eichen-Stammholz 163 III. und 57 IV. Klasse, Rotrüstern-Stammholz 688 1.. 633 II. u. 33 III SU Weich-Stammholz 424 IL und 159 III. Klasse, Weiden-Stammholz 1 II. ». 73 III. Klasse, Silberpappel-Stammholz 87 I. und 67 III. Klasse kommen freihändig zum Ver» kaufe. Näheres durch das un- terfertigte Bürgermeisteramt. Angebote auf einzelne oder sämtliche Hölzergattungen sind getrennt nach Schlägen und «ortimenten mit der Aufschrift »Angebot auf Holz" versehen, bis längsten? Montag, den 30. April b. IS., nachmittags 1 Uhr, bei dem unterfertigten BüÄgermei- steramte einzureichen. Käufer haben die festgesetz- ten Hutgebühren an den Schlaghüter zu entrichten. Bedingungsweise. Angebote werden nicht berücksichtigt. Leimersheim (Pfalz), den 20. April 1917. Bürgermeisteramt: S e rr. Neu eingetroffen: 4605 UM'Me 31.8.75™ Daniels Konfektionshans, SK»tlfielmftrnf!« 34. 1 Trebpe. r > SM. KonMhaus „Ter $ ü 5" Ein feldgraues Spiel in 3 Akten v. Heinrich Gilardone. Spielleitung: Leut. Semper-Schmidt u. Philipp Weichand. Spielplan: Täglich abend« 8 Uhr. Sonntag nachm^ 22. April, Vorstellung zu bedeutend ermüßigten Preisen. Montag, den 2». April, zweite Volksvorstellung. Parkett Mk. 1.—. Galerie Mk. O.BÖ. Dienstag und Mittwoch Abschiedsvorstellung««. Zugunsten der Kriegs- fürforge. V 1412a J Wer G«ld bringt erhält einen Freiplatz! Mußen- traft RMeil-Mrik von Chr. Zimmerle empfiehlt sich bestens für Reparaturen. 4469.6.3 Gerwigftr. 36. Telephon 350. d. Franz Novak Adlerstrasse 15. Maßanfertigun« nach neuesten Wiener Modellen, zu mäß. Preisen. B11655 Kitze Sditieiöerin von auswärts, mit guten Em- Vfehlungen, welche demnächst ihre Existenz nach hier ver- legen mochte.lvünscht von Mitte Mai an Kundschaft (in und außer dem Hanse) anzuneh- men. Gest. Angebote unter B10514 erb. an die Geschäfts- stelle der .Bad. Presse . Batterie» - . für Taschenlampen für Wie- ' El iw-tistfi*»»! derverkaufer und einzeln. * o«aen-radOfsriBn omnd &«»« P&sfülen | I ges tn • i Katarrh* Husten % ^HeieerHeiLVferschteimungl Onfluenra 5 SdvaoTielprelei^rik*!. I P.sutf Ulen ffcbrftBadenBadari Waldstraüe ««. 4263 ^ Kind, ^ ' wird in gute, liebevolle Pflege ! genommen. Zu erfragen Gar- l tenstratze 62, I. B115S7 frtlhara gtbrmdui- miittCT rail WqwnieldiOT OTRna, nrmrm b * j Htunüart t» In- vnd Ausland Wahl&Schmid S. m. b. H. I B„ hlMfitr. 81. TtW. 1> Konservatorisch gebildeter V!Mehreroö.Lehrmtl gesucht. Schriftliche Angebote c-nter Nr. B11632 an die Ge- Ichäitsit. der Bad. Presse erb. ! Ergrautes Haar! erhält die Naturfarbe prächtig wieder mit Haarfarbe „Jnlco" Mark 3.— u. I .SV 11W blond, braun, schwarz. Hofapotheke Karlsruhe. m lWM übernimmt die Anfertigung von 10V Diwans bei Ge- itelluna der Taschen und Be- satzplüsche? Angebote mit An- fertigungspreiS erbeten unter Nr. 4626 an die Geschäftsstelle der .Badischen Presse". vermag.Damen. Verlangen Sie sofort passende Vorschlage! Näheres kostenlos. (Rückporto.) — Xorrespomleiiz- Zirkel, Mager. Benin 112. 53'°°» Einfache, gebildete, junge Dame» alleinstehend, welche sich dem Apothekerberuf wid- met, wünscht, da sie hier fremd, mit einem einfachen, soliden Herrn bekannt zu werden zwecks spät. Heirat. Gesl. Ängeb. u. Nr. B11375 an die GeschäftSst. der .Bad. Presse" erbeten. *** Heirat. ^ Welch vornehmer Herr, auch Witwer mit Kind, würde mit feingebild. Dame, 26 Jahre, evnng., schlank, brünett, auS bester bad. Familie, jedoch ohne Bermög., in Briefwechf. treten, zwecks späterer Nei- gungsehe. — Ehrensache. — Zuschriften mit Bild u. An- gaben der Verb., welch, ehren- wörtl. mit Schreiben zurück- gesandt wird, befördert die GeschäftSst. der „Bad. Presse", unter Nr. Sil649. Anonym — Vermittl. Verb. 3^ Keirat. Geschäftsinann, Witw., ev., 30 000 JC Vermag.. 41 Jahre alt, mit K., wünscht in Bälde mit geschäftst., kinderl. Frl. oder Witwe, gesetzt. Alters u. Vermag, zwecks bald. Heirat bekannt zu werden. Angeb. mit Bild n. genauer Angabe der Verhältnisse unt. Nr. B11650 an die Geschäfts- stelle der „Bad. Presse" erb. Gewerbs. Vermittl. auSgefchl. Kantwier lMilitäranw.) sucht sofort wieder Kantine od. dergl. zu übernehmen. Kaution jc. vorhanden. Öl 1353.3.2 A. Stelner, Kantine 3^111, Rastatt (Baden). MerenÄÄ'» W. Eckert. Steinst«. 16,1. GUte 1496a Rehjagd mit viel Wald und waidge- rechten Nachbarn gesucht. Konsul <üel«ler, Stuttgart. Wir vergeben laufend da» Abdrehen vm Radnaben nlt 95. 16190.4.1 DlllM 6 Külitz. Seifttlbtt!,. Kriegersfrau sucht für ihren nahezu ö Jahre alten Jungen gute Pflegestelle auf dem Lande, bei guten Leuten. Angebote mit Preis unter Nr. 2311635 an die Geschäftsstelle der »Bad. Presse' er- beten. Gestern nachmittag ist ! in der Frauenarbeit?- I schule zwischen 2 u. 6 Uhr ! ein blau -grüner Schirm abband, gekommen. Man bittet dringend, denselben entweder das. od. Krieg- strafte 3a, II., abzug. B""' Utrtttn und Klavierstuhl -tJlUnO iu taufen aewcht. ?lng. u. Nr. B11662 in der Ge- schäftist. der .Bad. Presse" abz. [irMil! 6in|amiltenliau§ mit 9 Zimmern, 2 Balkons. Zeutralheiz., elektr. Licht und allen neuzeit- lichen Bequemlichkeiten zu sehr giinstigen Bedingungen auf 1. Juli zu verkaufen. Angeb. unt. Nr. BI1644 an die Geschäftsstelle der .Bad. Presse" erb. Wegen l^inberufnng zum Heeresdienst setze mein k»m- vlettes Fuhrwerk dem Ver- kauf aus: Ii Rotfchnnmel. I Pserv Stute, gut im ^!ug und sromm. Ein Federwagen m. Patentachsen, vorn Lederverdeck, hinten Se- geltuchverdeck, alles in gutem Zustande. Zu erfrage» 4623 Rudolf Sauder, Durlach, Äanptstr. 35. Tel. 310. Hu >>ert.: Grofze topiejel, 2 Plüschsessel, rote Stühle, Wäschekorb, groß. Bügeleisen, grotzer gefüttert. Schlteßkorb, Rauchtisch, Papierkorb, feste Stebleiter. B1I6L6 Draisstrake 16, 8. Stock. Rebstttck. Ein Rebstück, im Mittelbe« in Ettlingen, angelegt m» Johannesbeerfträucher, Sta- cbelbeersträucher, Psirsich und Kirschen, zu verkaufen. Angebote unt. Nr. B1164fi an die GeschäftSst. der .Bad. Presse" erbeten. 2 gute Zugpferde zu verkaufen. B116S0 Matbvstrahe 8. Pony, und ,.|... —,enges» Angebote unter Nr. 4627 ,ut im Zug, kräftig und «* und, sofort au laufen gesucht. die .Badische Presse". an Perrsil-Wlißeit für schwere Lasten, 90 X 195 cm Pritschengröhe, 300 Jt, HanHebel-Ttaiize 57 X 61 cm Arbeitstisch. 28 cm Stanzteller-AuSladg^ !J50 JC, Elektr. SHcpIfltor mit Fernläutewerk, selbsttätig, und gleichzeitige» Läuten in verschieden. Betriebsräume«, SSO Ji 4Ö22 zu verkaufe«! Kunstdruckerei Arthur Aldrecht Sc Co.. Karlsruhe. Zu verkaufen: S Hobelbänke in gutem Zu- stände, sämtliches Schreiner- bandwerkSzeug:Hobel,Meisel. Hämmer u. s. w. bei B11630 Andreas Sohühle V, Witwe, Zaiienbausen, Amt Bretten. Herrenrad, gut erh., Torp.» Freil., umständeh. bill. zu verk. BH66IZ Wielandtstr. SO. pt. Ein 2rädriger Handwagen mit Federn zu verkaufen. V11658 »apellenstr. 52. M. Ein grvlzer und ein lleiner Herd mit Schiff zu verkaufen. B11656 Kapellenstr.52. 3. St. Ein säst neuer B11641 Sommerhut zu verkaufen. Zu erfragen Kreuzsir. M/l Tr. hoch.. Eine srischmilchende zu verkaunm. Heß. B11661 Näheres bei !?i>ll?el, Karl« Wilbelmstr. 28a, 1. Stock. Zuchthäsin. Rammler u. Zuchthasen mit Jungen zu verkaufen. B11651 ttnvellenstrns-e 52. Reichert. Junge Kufen »u verkaufen. B11627 ii«zzel5ed«»erli».Lachnerst.S,llIr. Papier -Sammlung MittslstaSt ------------- Harl'Jriedricb=Stra$$e bis Karl-$tra$« mit ün$cblu$$-$tra$$en. .. : 4614 I8K. «vendvratt. vamstm,. de« «. ttptft Hl* V MaSlfche Press-- Wette 3. Statt jeder besonderen Anzeige. Am 19. April entschlief sanft unsere eerin, Tante. Qroßtante und Base geliebte treue Schwä- Fräulein Emilie Rayle «21 wn tut vollendeten neunundachtzigsten Lebensjahre. Im Namen der Familie: Minna Rayle, geb. Keuffel. Kurt Rayle, Major und Kommandeur des Ersatz-Bataillons Landwehr-Regiments Mr. 109. Karlsrahe, den 21. April 1917. Die Beisetzung findet in Graben statt. Statt besonderer Anzeige. Heute abend entschlief sanft unsere Innigstgeliebte Mutter und Großmutter Frau Berta GrißliehWwe. im Alter von 78 Jahren. B11593 Die trauernd Hinterbliebenen: Josef Grißlich und Familie. Carl Grljjlich und Familie. Berta Grigllch. Karlsruhe, den 20. April 1917. Beerdigung findet am Montae, 23. April, mittags 2 Uhr» von der Friedhofkapelle ®us statt Danksagung. Allen denen, die uns beim Helmgang unseres lieben Entschlafenen Friedrich Widmann *9 w arme Teilnahme entgegenbrachten, für lieben, trostreichen Worte von Herrn ^tadtpfarrer Hindenlang und dem treuen gedenken des Eisenbahner - Verbandes Sa «en herzlichen Dank. B11619 Kath. Widmann Witwe, geb. Pfeiffer. Luise Helbing, geb. Widmann. Frieda Forschner, geb. Widmann. Berta Widmann. Friedrich Widmann, k . Zt. im Felde. Hermann Widmann, e. Zt. in Garnison. Karlsruhe, den 21. April 1917. Trauerhaus: Schützenstraße 104. Danksagung. Für die herzlichen Beweise inniger e i'nahme bei dem Ableben unserer 'eben Schwester, Schwägerin n. Tante Marie Feininger **zen wir allen Verwandten und Be- annten auf diesem Wege herzlichsten a nk. Insbesondere sei auch den lieben chwestern vom hl. Herz Jesnstift noch» m »ls herzlichst gedankt. 4625 Namen« aller Verwandten: Reinhard Münch Schneidermeister °ebst Frau Friederike, geb. Feininger. CXftf» werden geändert u. garniert kraß« 8, Part. TouglaS- B868I Kaufe Flaschen. Lnmven u. Papier. beschlagnahmefrei. B10'6S Srunnensir. 2. KrieBMWer für Lichtpausen, technische und photographische Registratur, in dauernde Stellung geiucht. Bewerber, die schon in Bau- geschäften tätig waren, bevor- zugt. Photographische Kennt- nisje erwünscht. Schrift!. Bewerbungen mit Gehaltsansprüchen, Angabe der bisherigen Tätigkeit und Zeugnisabschriften zu richten an 462°.8.2 Dylderh-ff t Midmann, J.S., Karlsruhe. KrledrichSplatz 1. Kasin. LehrliW a «f tt rfi t, bat\die Jahres- handelSfchule besucht bat. für sofort. 4bb4.L.L Fr. Emmerich, ^nrlacher Allee 64. b, in herrsch. Sumse, sind schön möblierte Wohn» und Schlafzimmer mitGlaS- Veranda u. Kochgelegenh^ so- wie 2 eins. Zimmer mit oder ohne Pension zu vermieten. Elektr. Licht, GaS. Bad und Klavierbenützung. BI16S1 S i» Leopoldstratze 4b, III, st mSbl. Wohn- und echltr,» zimmer, Bad, evtl. «Sbl. Wohnung zu verm. B11136 Unmöblierte? Zimmer zu vermieten. Näheres Gerwig» strafte 47, 2. Stock, I. B11601 Unmöbliertes, großes Zim- mer, nach der Straße sehend, ist auf 1. Mai zu vermieten. ZSbringerstr. 1, III. B116L6 Laden (zwei größere und zwei klei- nere Schaufenster) 4318' m!l «ei SIMM Erdprinzenjtr, 10 ab 1. Juli ds. IS. ,n ver- mieten. Anfragen im Kontor der Kuustdruckerei Künstler« bund Karlsruhe. G. m. b. H., Erbprinzenstr. 10, 1 Treppe. WM. Mdjeit gesucht zur Hilfe im Haushalt zu 2 Personen auf sofort oder später. Vorzustell. von 12—3 Uhr iL abends von 7—9. B>,^> Walter, kaiserallee 61, 2. St. MM. MÖll" für Ladenbedienung und Fuhrung des kleinen Haushalts, sowie ein Mädchen als Hel- ferin im Tapeziergeschast sucht Sebast. Münch, Tapetengesch., Karlsruhe. Baumeisterstr. 50. Wegen Heimberufung des MädcdenS suche auf 1. oder «iluffi!«. MiMWe» das gut kochen kann, zu kleiner Familie. Gute Zeugnisse er- forderlich. Vorzustellen Ä renz- straf?« », 1 Treppe . 8311624.2.1 Für sofort fleißiges Mädchen oder Frau für die Vormittagsstunden zur Mithilfe im Haushalt gesucht. BH612 Herrenftr. 14, 3. St. MuG-TlMimil fleißige, ehrliche, für die Weststadt gesucht. Geschäftsstelle der „Vadischen Presse". Ais Sireltior, CeschWs- !Urer.event.Verlreluüg. sucht Posten mit fachkundiger Frau ein in allen Arten gut eingeführter, gewissenhafter Fachmann, «jlergische Kraft mit besten Empfehlungen, militärfrei. Eintritt n. Wunsch. Bi» Kriegsausbruch Pächter guter Häuser. Gefl. Angebote unter Nr. B11bS2 an die Ge- schäftsst. der.Bad. Presse" erb. Chauffeur militärfrei, 28 Jahre, ledig, mit Zeugn^ sucht Stelle auf fof. BlafchovSk», Sofienstraße Nr. 78. 1. Stock. B11C02 Fräulein, bewandert in Maschinen- schreiben und Stenographie^ sucht Ansangsfteklung bei besch. Ansprüchen per 1. Ma,. Gest. Angeb. unter B11622 an die .Va d. Presse' erbeten. Junges Madchen B Ilm» mit guten Zeugnissen sucht Stelle in Hotel-Restaurant zum Servieren, wo sie im Haus schlafen kann. Angebote an Strah- bi'.rp i. Elf., Stallgasse 8. II Äriegersrau sucht schriftliche Arbeit (Ab- schriften od. dgl.) für zu Hause evt. für halbe Tage auf Büro. Gefl. Angebote unter B116I7 -in die ..Bad. Presse' erbeten. KriegerSfrau sucht über die Sommermonate Stellung, wo sie ihr 3jähr. 5dind bei sich ha- ben könnte. Angebote unt. Nr. B11494 an die „Bad. Press » »«« MM »»»»' Ise" erbeten. 1MMM Freundliche Wohnung von 6—7 Zimmern, Bad, elektr. Licht, Veranda, ist auf 1. Juli zu ver- mieten. 4mtä* Näh. Hirschftr. 17. II. Kaiserstraf^e ISO ist der 3. Stock des Vorderhauses. bestehend aus 6 Zim- mern, vorzüglich geeignet sür Büros oder eine Militärbe- Hörde, auf fof. zu vermieten. Nähere Auskunft wird er- teilt Werktags nachmittag» von 3—6 Uhr. Karlstratze 13 im 3. Stock. 2678 Brahmsjtr. 1v. 3. Stock, mod. Herrschafts wolmung. 6 gr. Zimm. mit gr. Diele, elektr. Licht und allem Zubehör sofort zu ver- mieten. Näheres im Haufe 4. Stock oder Tel. 455. 436* KmMj!smdn>M. "S gerichtet. 4 Zimmer, Balkon. Bad. großes Mädchenzimmer, in gutem, ruhigem Hause 'st sofort od. auf 1. Juli an klsine ruhine Familie zu vermieten. BIN49.5.2 Kaiser-AU ee 1». I. S-. L- u. l-.^immer'^ol,- unug sind Leopoldftrafte ferner schön? S. u.4Z,mmer» Wohnung mit Bad u. s. w. Schillerftras^e 48 _ zu ver- uii eten. Näh, daselbii. B,,« , »it,«auenstr. Lv, 2. Stock, ist auf 1. Mai eine 4602 Wohnung. bestehend aus 2 Zimmern, Kucke, Mansarde und Keiler zu vermieten, ^ähereö da- s «lbft vormittag». m Zweizimmer-Wohunng 0. alleinstehend. Dame auf 1. Mut gesucht. Angebote unter Nr. B11663 an die Geschäfisstell« der .Bad. Presse'. Schöne 2 Zimmerwohnun« von kleiner Familie a. 1. Juli gel Angebote unt. Nr. ©11626 an die GeschäfiSst. der .Bad. Presse' erbeten. Ingenieur sucht für längere Zeit sofort vornehme» Üfflfl!' Süd Mi!» mit voll ' Pension. Telefon, elektr. ^'.^ht, aufmerksamer Bedienung, in der Nähe der Weststadt. f 8311618 Gest. Angebot mit PreiSan- gäbe an SchloM-KIotel, Zimmer 18. In der Nähe der Albtalbahn werden 2 anständig möblierte Zimmer mit elektr. Licht (wo- mögl. Bad) und Frühstück ae- sucht. Angebote unter Nr. B11623 an die Geschäftsstelle der .Bad. Presse erbeten. Offizier sncht 1-2ml>l.Zimier mit Bad, elektrischem Licht u. Bedienung. Angebote unter Nr. 4601 an die Geschäftsstelle der „Badifchen Presse'. KriegerSfrau sncht freundl. möbl., heizb. Zimmer auf l. Mai (evtl. mit MiüagStifch). Südstadt bevorzugt. Angebote mit Preisangabe unter Nr. B1IL43 an die Ge» schäftsstelle der .Bad. Presse' erbeten. JMftbT. VA nt liier , von KriegerSfrau »esuckt. Ku» chenbenütznng erwünscht. (Ost- sladtviertel). Ang. mit Pr. u. Nr. B11634 an die GcschäftSst. der .Bad. Presse" erbeten. Fräulein sucht ein möbl. Zimmer in der Nähe von Mühlburger Tor. Angebote unt. Nr. B11424 au die .Bad. Pr«sje" erbeten. Seite «. Dadifche Presse. Abendblatt. Samstag, tat 2L klprll 1817. Ux. 18^ Bekanntmachung. Landarbcit der Hausangestellte« betreffend. Auskunft und Beratung wird erteilt in der Au»kunftS- stelle beim städt. ÄrbeitSamt, Zähringerftrafte 100,8. Stock. Zimmer 20: 1. für Hausfrauen über zeitweise Beurlaubung der Hau», angestellten für landwirtschaftliche Arbeit. 2. .für Hausangestellte und Kriegerfrauen, die zur Neber- * ffichme von Landarbeit befähigt und bereit sind. S. für Aushilfskräfte in den städt. Haushaltungen: ,) für Kriegerfrauen, d) für Jugendliche von 1t—17 Jahren. Sprechstunden Werktags: für Hausfrauen von 10—12 Uhr vorm.. für Hausangestellte und alle übrigen Arbeitskräfte von '1,5—'1,7 Uhr nacbm. 4487 Nat. Frauendienst Ortsgruppe des Verbandes ev. Frauenvere nignngen. ?Landw'r!schafNichs Hausfrauen Vereintivnq.) Bad. Frauenvercln Kalh. Frauenbund JMJ» IliuMnssMt i las Üleiind findet statt: 4600 Dienstaa. den 24. Äpril. in der Karl-Wilhelm-Schule am Durlarl,er Tor. von S—7 Uhr nachmittags, im Anschluß an die SäuglingsberatungSstunde. Die BeratungSstunde bietet allen Müttern von kränklichen Kindern Gelegenheit zur Einholung von ärztlichem Rat. Die Abteilmg VI des Bad. Frauenvereins Verein j. jüWc GejWle u. Liiml»r. Mon.ag, den 23. April 1917, abends 8 1 /, Uhr. im Rathaussaal S9aHage! in und außer dem Hause. — Sprechst. 2—8 Uhr. 1811614 Frieda Dörr, «TniterWrofie 73. 3. Stock. MahundKonfektion. Landsturmmann(Zuschneid.> hat freie Zeit rür Zuschneiden u.Anprobieren(I»Modellmacti.) Briefe an BU654 R. Wintervera. pr. Ad. ^cicl (Erbprinz. Zentraiheizungen Kesselteile, Heizkörper, werden sof. n. Aufgabe in Stand gesetzt. Emil Schmidt & Kons., Ingenieure, Karlsruhe Dampf-, Heissluft- und elckfr. Lichtbäder ' Friedrichsbad —ZZZ~Z Damen im 9'i* W n 0 fe> Mathiidenbsd Wimpfen o.H. Gute Verpflegung. — Mäßige Preise. B2Jb,14.7 des Herrn Bezirksrabbiner I»r. K«erm»nn-Heilbronn über „Dom Friedenstraum der Propheten" Eintritt für Richtmitglieder Mk. 1.—. verwundete, Studierende und unselbständige Angestellte baden freien Eintritt. 4461 LtbtMMrfilisstttin Karlsruhe. Die Auszahlung der Dividende erfolgt am Montag, den 23. April, vormittags von 8—12 Uhr und nachmittags von 2—6 Uhr, für die Nummern der neuen Markenbücher von 14951—15750 an unserer Kaste, Roonstrahe 28, liefen Vorzeiguna beS neuen Markenbucks. 51 Akendkurs. Stenographie! 4 1 1I0Ü für'M meist' ?Iont»T, 7.50pro.Gr. per al; ■ ^ «»"3 0 Psa 2C Bin z. amtl. berecht. Aufkäufer Ttück für ganz Deutschland ernannt. Bin nur Mittwoch, den 25. April Von 10—1 u. 2—6 im Hotel Friedrichshof Karl-Friedrichstr. 28, Zimmer 1. L. Großmut. Versicherung von 3868 ZiiNtler. »iiö slhinillksche» z-ßk« afic GeWit einschließl. Verlieren, gänzliches oder teilweises Abhandenkommen. Feuer, Diebstahl, iiberh«upt gegen jeves Risiko, innerhalb wie außerhalb der Wohnung, auch bei Spazier- und Geschäfts- gängen-. Fahrten. Theater. Konzert u. s. w. über- nimmt für deutsche Versicherungs-Gesellschaft WaSier Siraaass, Assekuranz Karlsruhe, Kaiserstr. 82. — Telephon 3040. MUm «. UWm. ?'.aufe, soweit'beschlagnahmesrei, jedes Quantum B„,n6.4 Noft-, £>fr,\ev*, Kuh«, I Hühner», Gänse- unb SchwcinHhaare Ertensedern, wie auch »ndKroUH are I gebrauchte Fcde.n I Lnpolianöti, Zähringe»str. 28, Ii. Unvergleichliche», konkurrenzlose», schäumende» Sa«CPS>toff- Waschpulver u. SctoismaschmSttei, von den ersten Wäschereien als t>anz vorzüglich bezeichnet. Berkauf nur «m «Grossisten und Wiederverkäufer. 16!2a IleZnr. iioldbcrs;, Berlin, Wilhelmstr.54. ßinttum 8783. Lampen nur Qualitätsware in grösster Auswahl von MR. 2.- an erstkl. Batterien Mk. 1.— an von im Odeon-Haus Karlsruhe, Kaiserstrasse 175. Zur Eierversorgung. Bruchsichere Vierversaudschachteln — sowohl für den Massenversand der Sammelstellen als für die kleineren und kleinsten Mengen der Geflügel- Halter und Verbraucher gleichermaßen glänzend be- währt — sind beziehbar durch die Z?irma <». Graf, Stuttgart, Rotebühistr.lv it. 18, Fernruf 6920. Bestellern wird der dringendste Bedarf schleunigst zugeteilt, sodatz dem großen Mangel an geeigneten Packmitteln gesteuert ist.— Die Schachteln sind ohne weitere Hilfsmittel für jede Beförderungsart der- sandsicher u. können von jedem Ungeübten ohne An- leitung u. ohne Mühe gefüllt werden. — Veriand geg. Nachnahme. Vorrätig für 6,12, 30 u. 60 Eier Inhalt. ! No. 1) A. E. G., 21 P. S., 110 V., 137 A., 760 T. mit dazu gehörigem, großen Marmorschalter etc. und mit sämtlichen Apparaten, amtliche Schätzung ohne Schalter u. Apparate Jt 3500. —. . . Preis komplett Jt 4000.— No. N Garbe Lahmeyer&Co., 6,5 P .S., 100 V., 50 A., 1100 T„ amtl. Schätzung J 1000.—. Preis Jt 1000.— No. 3) Helios, 4'/, P. S„ 110/160 V., 32.15 A„ 1050 T„ »mtl. Schätzung Jt 1000.— Preis Jt 1000.— No. 4) Deutsche Elcktr. Werke, 20/100 V., 1400 T„ 35112 A. Preis 1000.— No. 5) A. E. G.. 1 «/. P. S„ 110 V., 12 A., 2300 Touren mit Centrilugalpumpe Kiein, Schanzlin & Decker, 45 mm Durchlaß Preis Jt 500.— No. 6) Centrifugalpumpe K., Sch. & B., 30 mm Durchlaß . . Preis Jt 280.— Alle Motoren mit Kupferwicklung und garantiert betriebsfähig. Kasse im Voraus an Mascninen-Ausijleichstelle, Cötn, Sionstal 15. — Bei No. 1—4 gleichzeitig Versicherung an mich einsenden, daß solche nur für Heereszwecke im Eigenbetrieb verwendet wird. Alles sofort lieferbar. Priise ab Lager Cöln. 1621a A. Keller, Göln, Lindenstr. 51,1. Kaufmann sucht Nähe So- phienstraße guten NiilsgsIW««!!?!.? die «AeschäftSst.d. „Bad.Presse". mit Platten ÜUptjUU zu verkauf. Anzusehen von 12—1 Uhr und abends nach 6 Uhr Rüppnrrer- ftraße 24 a. 5. ©t. -L11586 Gichtzerzogliches Hostttater zu iatlüruije. Sonntag, den 22. Avril 1917. 50. Borsirliung der Abteil. V (groue Karten). Die Zauberflöte. Grohe Oper in 2 Akten von Emanuel Schikaneder. Musik von !ts. A. Mozart. Musikalische Leitung: ?5ritz Coriotezis. Szenische Leitung: Peter Dumas. Personen Sarastro Tamino . Sprecher Erster Priester: Karl Giesen. H. Neugebauer. Max Büttner. FriÄ Hanckc. Zweiter ra-i t=ücrfeino Dritter . August Schmitt. Königin der Nacht Pamina, ihre Tochter Dame der Königin der Nacht: Erste Zweite dritte Drei Genien Papageno Papngcna Monostatos, ein Mohr Geharuiichter: Erster zweiter Erster. . Zweiter .. Dritter Priester. Sklaven. Ansang hnlbjHjeu Uhr. Abendka'ie vo» ti Uhr an. Sklave Marie von Ernst. > . Marg. v. Meduna. . . Iulio Körner. . . M. Mosel-Tomschik , . Annemarie Hoerth. { Johanna Mäher. Hermine Burk. Emma Ruf. . Jan van Gorkom. . Elisab-'th r>edrich > . Hans Bussard. Gunnar Graarud a. G. Jojef (Ärötzinger. > Ludwig Schneider. . Her^nann Benedict. . Max Schneider. Gefolge. Oruoe gegen VjtO Uhr. Große Preise. Infolg-e rechtzeitiger Eindeckung grosser Vorräte bin ich in der Lag®» Verlöteten u. Möbelkäufern bei Anschaffung kompl. Vt ohnungjseinrfchtungen, Schlaf-» Wohn-, Speisezimmer, Küchen, sowie auch beim Einka®' von Einzel-Möbel, die denkbar größten Vorteile in Bezng »"k Preis und Qualität zu bieten. Die für spätere Abnahme gekauften Möbel werden kostenlo» aufbewahrt. 4586 Eigene PoIster-WerkstStfe! S. ICräWlGfg Möbel- und Bettenhaus, Karlsruhe, Kaiserstraße 30. Lagerräume: Kaiserstr. 32, Zähringerstr. 30, Kronenstr. 10. Hotel-Restaurant auf einem bestsreqnentierteste« Truppenübungsplah an nur tüchtiqe Wirtsleute alsbald, oder auch für später, zu vergebe» Nähere Austuuft erteile« ^ Franz Fischer Cie. Karlsruhe L V. 4528.3.2 AchilW Perm die gestern vormittag II Uhr im Laden von Pfai nkuch in der Amalienitrabe aus Ver- «eben ein Paketchen sSchürzen- stoff) mitgenommen hat. ist er- kannt und wird ersuclit, das- selbe sofort zurück zu bringen, andernfalls Anzeige erstattet wird. -Ifo-O Verloren ein versilberter Scduhlöffel, Gartenstrane 11, Hof. Der Finder wird gebeten, denselben gegen gute Belob- nung abzugeben bei Gartensir«!tze ll. / AüOS ^»rlnr^rt BroscvelÄriegs. verloren andenkeni vor 2—3 Wochen. Wiederbringer erbcilt gute ',- elokinung. «^oettirltr.öl.vt. Btirklwrdt S^lvarz-wcher Kater hat sich v e r l a u f e n. Mitteilung an Jung, Krieg- strafte V54,1. B11596. Kleines Eüichen von 15—25 Morgen zu pachten oder zu kaufen gesucht. An- geböte unter Nr. BU464 an die „Badische Presse" erbeten. kinsy>Vr!!!che5W8en mit Pfe.d u. Kutsclier zu ver- mieten. Zu erfragen Sl 1566 neötüeftvnfte 41. ' Der fteie eintritt ist fi« h ««»e MMWWM Villa, Landhaus mi?gl. mitgr.Garte»od.An- wcien f. Geftügelzucht evt.ioust gutes landtvirtschoftl.Objettzu verk. Direkte Angeb. erb. an WeoraGe.senhof, postlagerub M««»i!>eiv. . 1 fWOa Trager, N.P. 26 oder stärker, Mindest- läuge 4 m. I62va Sänkt*, 2 St. 3,60 m. 1 St. 3,15 m hoch, zu kaufen gesucht. E. üttUn, Ettling«». gebrauchtes, (jenen bar zu kaufen gesucht. Angebote mit Preis unter 33115:-;0 an die Geschästsst. der „Bad. Presse". Fßhrraii.Kpklßlür- Schneidzeug, kompl. kl. Dreb- bank. Bohrmaschine u.s.w., gut erhalten, zu kaufen gesucht. Frz. Heimer. ^abrr«dhdla.. Ul« h. N. (Baden). B" M " Kiü- eöer !weisWW?r- Geschirr zu kaufen gesucht. Angebote unt. B1I564 an die Geschästsst. der Bad. Presse. Ä Mr- öfter Lettc- KM»? öu kaufen geil!?»'«. SivNkl Angeb. u. Nr. BI1425 a.d.Geschäfts st.d.„Bad.Presse". MerKlMMM mit Doch sofort zu kaufen gesucht. Angebore BII537 G»tl,esti. 7tH, II. links. Rollschuhe mit Kugella-er für SjährigeS Mädchen gesucht. BU^Üi! ?>inlr.>slr. 6. III., vachm. 2-4 U. m verkamen Pserd zu verkaufen. Turlacherstr. 'i«. Daselbst ist auch Dnug ah- zu«eben. -SI1646 Viktoriawasen mit abnehmbarem Bock, bereits neu, ,n verk«uf»n. 4610 Aug. Aschinaer. >', t-vberfrr. 18. •«;t rriialten, zu verkaufen, vitl565 Götk esl»aße 41. Damenirsier- Elnrliftunq. gut erhalten, z,l Verlan e!', s Zu erfragen unt. Nr. «11501 in b:r GeschäftSst. der.äto.i Presse". 1 Büfett v Kredenz, wenig gebrauA^ lierte Schränke. w Kommode. ©chreilitii® e '[ ) ifl'J chenfchrank.ChaifelonpÄ^ß/' zu verkaufen. -A, W. H»1in, Walds"' ^ MöbeldonS M Mmi (»MieSlJv PI«schsofa.2Seffel.Tr«'",j,» spicgcl. großer A»S»i «» Bertikow u. s. w. zu vel> B1I601 .Hirichftr.i»°'-y Sn Asherö Rub?ÄÄ sparbrenner, so gut w> M und ein Holz-^a^tls^^l- billig zu verkaufen. «V "Vinterstras!- « ftühle.grotz.Schliebkori^ Äillif. abzn«.: Grob^^e? wanne.2Patentstüiilc>-/„ier^ <16K> 17 »ailer'tr. ,'{n verkauf«'' »ine SKSF aste» mit Ueberzug. , ]k (gilt Hans Thoma. verkaufen. Anzui^c .,^, Hosvergolder Lc»'- . -4 j f r z. 'f _ ..M«i * jfl liiiicti« rlllfm sb UrV «11647 Mnifmtr, Em junges zu verkaufen. Änielin» en * Zwei schöne ." A billig abzugeben. gj| 'j Krank. Rl enLr^.'^ Trächtige und Geiß mit 2 3»»»M verkaufen. ^..„rnrßt' Fröhlich, Bröizino««-