Weknl KM t M Abend-Ausgave. Rezugs-^reise: 06 V .Jlluftr. Weltschau' B U"t .Jllustr.Weltfchau' ,U n h o f ^ s ? Qb fieSoIt —.92 1.12 fttife afteIIe n . ->N 1.1? li-r'*® Haus ge» DttrteljfiStlid) «». tt . . 3.15 3.75 b»I«n"^ bei «b. '»lang «.Postschalter 2.7« 3LÄ «zM.d. Briefträger 2inai , ns Hau s 3.48 4.11 ®ötS e Hummern . . 5 Pfg. ^ro^ere Nu mmern . . 1V Pfg. Geschäftsstelle: M,'.und Lammstr..Ecke. nächst .«mserstrabe und Marktplatz. °d. Tel..»Adr. laute nicht »^P?5?en. sondern: Dresse ^ a r l S r u s, e. Nr. 479. MW Mt. General-Anzeiger der Residenzstadt Karlsruhe und des Erzherzogtums Baden. WM- Unabhängige und am meiste», gelesene Tageszeitung in Karlsruhe."MG Wöchentlich 1 Nummer „K a rl s r n h e r U n t e r h a l t u n g s b l a t t" mit Illustrationen. WM- Weitaus größte Be^ie^erMd! von allen in Karlsruhe erscheinenden Zeitungen. -DM F-MItelSe Mlml> Mens. Eigentum und Verl ag von Ferd. Thiergarten. Chefredakteur: Albert Herzog. Verantwortlich für allgem. Politik und Feuilleton: Anton Riidolph, für badische Politik, Lokales, bav Chronik ans »en allgemeinen Teil I.V.' AntonRudolph, für sen Anzeigenteil ?l. Rindersvacher sämtl, in Karlsruhe i. B. Berliner Vertretung Berlind 10. Anzeigen Die 8gespalt.Kotonelzeile30Pfg. die Retlamezeile 1 Mk., Reklamen an 1. Stelle 1.25 Mk. die Zeile. Bei Wiederholungen tarisfester Rabatt, der bei Nichteinhaltung 'de? Ziele», Sei gericht. Uchen Betreibungen und bci Konwrien außer Kraft tritt. p-isischtck-Ko»!»: fiatlsntljc JIr. 8359. Telefon: Geschäftsstelle Nr. 86. Karlsruhe, Samstag den 13. Oktober 1917. Telefon: Redaktion Nr. sog. 33. Jahrgang. verbürgtes zur Kriegsanleihe. ^ bie Flüssigmachung der Kriegsanleihe ohne Dpfer gesichert? ^ ^ Schon jetzt stnd die Reichsbankanstalten angewiesen, jedem (ung gestern vo.i neuem auf. In ^'^wal führten die Engländer auf schmaler, etwa ^ Kilometer breiter Front zwischen der Stratze Lauge» dj. ° H 0 u t h 0 u l st und Zonnebeke-Moosledd ionbe« -j^ e " 2hr Einsatz an artilleristischen Mitteln war Se- e n0 ,? aö > mehrmaligen ergebnislosen Anstürmen gelang es de; Ctti) l,( T Cn ^nfanictic zwischen dem Bahnhof und Dorf Poel- a»d *' 1 C itn Trichtergelände vorzukommen. In tagsüber Se{„5 etn * !cn erbitterten Kämpfen warfen unsere Truppen den ist ^ beiderseits des Pendsbeek zurück. Unsere Stellungen nd südlich von Poelcapelle wurden vormittags, uns irischem Kräften abends erneut vergebens angegriffen, b a , Druck des Gegners richtete sich auf P a s s ch e n- ^ l e - Auch hier mußten die Engländer sich mit einem fchma- Streifen unseres Vorfeldes begnügen. Der Ort ist in >erem Besitz. von Zonnebete brachen die feindlichen An- Aalit | u ' amme rc; auch bei Houthoulst scheiterte ein starker ß° K 3eit beträgt der mit schweren blutigen Ittjj c ® n vom Feinde erkaufte Gewinn an zwei Einbruch- "erg^lich"' % Äm ' ® ol)cn " überall sonst war sein Einsatz ' C hindurch hielt der Artilleriekampf an; - '""kgen steigerte er sich wieder zum Trommelf^uer be n '™. cr ^ys und dem Kanal Menin — Ypern. Nach ctf 0lg j"senden Meldungen sind bisher keine neuen Angriffe SmeWUM deutsKer Kronyllnz •ttte» > ,! t ^ in '® cn Abschnitten der Aisnefront war auch " Kampftätiskeit lebhaft. 'gN des Chcmin des Dames brachen thL- * ^^urmtruppen nach wirkungsvoller Feuer- nördlich der Höhe dem Feinde ! f a » »" wr( UJcnitntcn entrissen. Zahlreiche n 8ere blieben in unserer H-nd. Oestlicher Kriegsschauplatz. Von der D ü n a bis zur D 0 n a u keine größeren Kamps- Handlungen. Mazedonische Front- Außer lebhafter Artillerietätigkeit im Eerna-Bogen und für die Bulgaren erfolgreichen Erkundungsgefechten am Doiran-See nichts Besonderes. Der Erste Generalquartiermeister: Ludenvorsi. Türkischer Heeresbericht. WTB. Konstantinopel. 13. Ott. (Nicht amtlich.) Anrtl. Heeres- bricht vom 12. Oktober: Persien. Der bereits gemeldete Kampf mit den Russen an der perfischen Grenze verlief zu unseren Gunsten. Die Russen wurden zurückgeworfen. In der Gegend von Revanduz grif« fen die Russen die -Stellungen unserer vordersten Postierungen an. Es gelang ihnen, in diese Stellungen einzudringen, jedoch wurden sie in der Nacht vom 9./10. Oktober daraus wieder vollständig ver- treiben. Syrien: Am 9. Oktober erschienen ein feindlicher Hilfskreuzer und ein Torpedoboot vor Alexandrette. Ein von einem dieser Schiffe aufgestiegenes Flugzeug wurde durch unser Abwehrfeuer zum Niedergehen gezwungen. Führer und Beobachter stürzten ins Meer. Die Trümmer des Flugzeuges wurden geborgen. Am 11. Oktober erschien ein anderes feindliches Flugzeug über Mexandrette, das ebenfalls durch unser Feuer von der Erde aus zum Niedergehen ge- zwungen wurde. Der Pilot fiel schwer, der Beobachter leicht ver- letzt in unsere Haud. Das Flugzeug ist in gebrauchsfähigem Zu- stände. An den übrigen Fronten keine besondren Ereignisse. Lsm Westlichen Kriegsschauplatz. Französischer Bericht. WTB. Paris, 13. Okt. (Nicht amtl.) Amtlicher Heeresbericht von gestern nachm. Die Nacht war gekennzeichnet durch große Tätigkeit der beiden Artillerien und durch eine Reihe von Angriffsversuchen der Deutschen auf verschiedenen Punkten der Front. Wir wiesen einen feindlichen Handstreich westlich von Cerny ab, während eine von uns nordöstlich der Ferme Roisy ausgeführte Einzeluntern eh- mung uns gestattete, Gefangene zurückzuführen. Eil! feindlicher Handstreich westlich der Maison de Champagne und drei Angriffsver- suche der Deutschen in der Gegend von Souain und Auberive schei- terten. Auf dem rechten Maasufer hält der Artilleriekampf in "der Gegend von Bezonvaux an. EnglifcheBerichte. WTB. London, l.T Okt. (Nicht amtl.) Heeresbericht vom 12. Oktober morgens. Heute morgen um 2 Uhr 25 Minuten griffen wir auf einer Front von ungefähr sechs Meilen nordöstlich Hpern an. Dee Fortschritt unserer Truppen ist, wie gemeldet wird, besrie- digend. Während- der Nacht viel heftiger Regen.' WTB. London, 13. Okt. iNicht amtlich.) Zweiter Heeresbericht vom 12. Oktober: Trotz starken Regens, der während der Nacht nieder- fiel, gingen unsere Truppen heute morgen 5 Uhr 25 Min. mit Ec- folg zum Angriff vor. Fortschritte wurden erzielt längst der ganzen irvont, die sich von der Bahn Bvern-Noulers südwärts bis zu unserem Anschluß an die Franzosen an der Südspitze des Houthoulster Waldes ausdehnte. An dieser gesamten Front wurde eine große Anzahl verteidigter Oertlichkeitcn, befestigter Gehöfte, sowie befestigter, star- ker Stellungen von uns genommen und zugleich eine Anzahl Ge- fangene gemacht. Ein besonders erbitterter Kampf entspann sich an de.i Abhängen des Höhenrückens westlich von Paschendaels und um den .Höhenrücken südlich dieser Ortschaft. Mehrmals fetzte heftiger Ncgen ein,^ nach einer kurzen Zeitspanne schönen Wetters, und nahm den Tag über nach Heftigkeit zu. Er hinderte unsere Fortschritte. Infolgedessen wurde ^ beschlossen, keine weiteren Anstrengungen zur Erreichung de? Endzieles zu machen. Die^ Zahl der heute von uns gemachten Gefangenen ist annähernd 500. Flugwesen. Am 11. Oktober benutzten unsere Flugzeuge während der Zeit klaren Wetters jede Gelegenheit zur Aufklärung der feindlichen Stellungen, zur Artilleriebeobachtung und Lichtbilderauf- nähme. Eine große Zahl von Bomben wurde von unseren Flugzeu- gen auf feindliche Unterkünfte abgeworfen und Maschinengewehr- fever aus geringer Höhe auf feindliche Infanterie in ihren Gräben eröffnet. Ein - feindliches Flugzeug wurde gestern im Kampfe ab- geschossen, ein anderes dnrch unsere Infanterie herabgeholt. Zwei weitere feindliche Flugzeuge wurden steuerlos zum Landen gezwun- gen. Fünf unsere Flugzeuge werden vermißt. Weitere U-Kost -Grfo!ge. MTB. Berlin. IS. Okt. (Amtlich.) Zm Atlantischen Ozean und in der Nordsee wurden durch unsere U-Boote wie- derum drei Dampfer und drei Segler versenkt. Darunter befinden sich der bewaffnete französische Dampfer „L a n e l l e". somie die französische bewaffnete Dreimasterbark „M a rz e Margerita" mit Kohlenladung und der fran- zösische Schoner „M e r c e a n", ferner zwei Tankdampfer, einer ^davon war bewaffnet u. vom Aussehen des „SattEduardo" (6225 Tonnen). Der dritte der versenkten Segler hatte Färb« holz, geladen. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Ereignisse zur See. Amerikanischer Verlust. TU. Washington, 12. Okt. „Daily Telegraph" meldet von hier: Das Marine-DeMrtement teilt mit, daß ein amerika- nischss Fluzpatrouillenfahrzeug in fremden Gewässern au-, unbekannter Ursache gesunken ist. Menschenverluste sind nicht zu beklagen. Zur Wirkung des U-Bootkrieges. — Berlin, 13. Okt. Im roten „Tag" stellt Professor Julius Wolff fest, daß England, Frankreich und Italien vqr wachsenden Er- nährungsschwierigkeiten stehen und daß nicht abzusehen, wie sie, wenn der Unterseebootkrieg weiter seine Arbeit tue, behoben werden können. Auch ernährungstechnisch seien diese Länder Aufgabe, die der Krieg stelle, schlechthin nicht gewachsen. Die Schlinge, die der Unterseebootskrieg um Englands Hals gelegt habe, werde immer enger. WTB. Rotterdam, 13. Okt. „Maasbo^e" meldet: Der eng- Uschs Segler „S u r p r i s t" (100 Nettotonnen) ist wrack gewor- den. Gesunken sind der französische Dampfer „Apache", der amerikanische Segler „Sotam", der englische Segler „Calley" die englische Schaluppe „B r i t a n n i a", der englische Segler „D e 0 Gratia s", der Segler „Johann Carl" der englische Dampfer „Ztacca" (1417 Brutotonne»), der englische Segler „Ja Hol- mes" ist wrack geworden. Der englische Segler „John Knox" ist gestrandet und verloren. Vermißt wird der russische Schoner »Ernst Sophie-, Holland, England und Amerika. WTB. Amsterdam. 12. Okt. Das „Allgemee« Handels. h l a d" bemerkt in einem Artikel über das rücksichtslose Auftreten Englands und Amerikas gegenüber Holland: „England versucht mit uns zu tun, was man in seiner eigenen Sprache durch das Zeitwert „to bully" bezeichnet. Es wird damit nicht viel mehr erreichen, als sich in unserem Lande Feindschaft und Haß zuzuziehen. Die englischen Minister, die so schön über Schiedv- gerichtsbarkeit sprechen können, hätten jetzt eine prächtige Gelegen- h>it, die Richtigkeit unseres Standpunkts durch ein Schiedsgericht aburteilen zu lassen. England^ kennt uns offenbar nicht. Das ganze Volk wird sich um unsere Regierung scharen und zustimmen, daß sie, wie ernst die Folgen des englischen Machtmißbrauches auch sein mögen, tut, was sie und mit ihr das ganze Volk für recht und billig hält. „Dic Weigerung der Vereinigten Staaten, den in Amerika liegenden holländischen Schiffen Bunkerkohlen zu liefern, und der Plan, sie zv. requirieren, veranlaßt das Blatt zu der Frage, ob denn die wiederholten Erklärungen des Präsidenten Wilson über seine Ehr- erbietung vor den Menschheitsrechten usw. nur Phrasen gewesen seien. Die niederländischen Schiffe hätten die Gastfreundschaft der amerikanischen Häsen ausgesucht, weil sie sich auf die ungeschriebenen Ge- setze verließen, die allein eine internationale Schiffahrt ermöglichten. Die Verweigerung von Vunkerkohle sei nicht nur eine unfreundliche Handlung, sondern ein Treubruch. Die Beschlagnahme von hollän» dischen Schissen und Ladungen sei aber nicht nur eine unfteundliche, sondern eine völlig ungerechtfertigte Handlung, die nach Gesetz und Recht Anlaß zu einer Kriegserklärung geben könne." Das Blatt schließt: „Amerika spricht noch immer von Schieds- gerichtsbarkeit. Hätte die amerikanische Regierung nicht jetzt eine Mte Gelegenheit, um ihre Auffassung von Recht und Rechtsprechung in die Tat umzusetzen?" Frankreichs Finanzsorgen. Äjon Gcheimrat Professor Dr. I. Wolf (Berlin). Ziemlich gleichzeitig dämmert den Ländern der Entente die Erkenntnis der wahnsinnigen Opser auf. die sie in diesem Kriege für ein ' Phantom gebracht haben.. An Englands Adresse richten seine Vnbiindeten die verzweifelnde Klage. „Du hast mich zugrunde gerichtet, mein Liebchen, was roillst Du noch mehr? England selbst hat aber in diesejn Kriege die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn es hat, ohne es zu wollen, Japan zu einer Wirtschaftsmacht ersten Ranges, die Vereinigten Staaten zu einer Militärmacht ersten Ranges erhöhen. Es hat damit, mag es auch später gewisse Märkte monopolisieren, sich Konkurrenten großgezogen, die es noch gar.z anders an seilen wunden Punkten treffen werden, als es Deutschland vor den« Kriege tat. Rottet sich in Italien die nicht blos hungernde, sondern bereits verhungerte Masse zusammen, bricht der russische Koloß entzwei, das alte Bild erhärtend, odaß er auf tönernen Füßen stehe, und sind di- Ferdinand von Rumänien, Nikita und Peter Könige ohne Land ge- worden, kündigt sich weiter in England schon sehr deutlich der Krieg 'der Armen gegen die Reichen an — nur mit Mühe ist es Vonar Law gelungen, eine Geiverkschaftsabordnung au beschwichtigen, die eine „Konfiskation der Vermögen" schon im Kriege wollte —. so hören wir aus Frankreich die Klage um den verlorenen Mammon. Noch bevor der Bankerott Rußlands als sichere Tatsache vor aller Augen steht, der Frankreich seinem größten Gläubiger an den Rand des Abgrundes reißen müßte,- läßt sich die „Bataille" höchst beweglich über die ungeheueren Summen vernehmen, die Frankreich rn die- sem Kriege ins Ausland getragen habe, hauptsächlich wohl zu }?'.■ nen nunmehrigen Verbündetem, den Vereinigten Staaten von Amerika. * , Die Handelsbilanz hat eine Passivität erreicht, daß dem rechnen- den Franzosen über diese Erscheinung nicht weniger als über die uneinbringbare Ford ung im Osten die Haare zu Berge stehen. „1014", so klagt die Bataille, „haben wir IV» Milliarden, mehr ein- als ausgeführt, 1915 waren es 8, 1916 10 Milliarden; gegenwärtig schätzt man das Mehr der Einfuhr auf 25 Milliarden. Unser Lan5 war vor dem Krieg der Weltbankier, es wird nach dem Kriege der Weltschuldner sein." Das ist allerdings nicht zu viel gesagt. Franl- reich? wirtschaftliches und finanzielles Prestige geht in diesem Kriege so gut verloren,wie das Englands durch ihn aus's Heftigste erslbüt- tert wird. Frankreich hat in diesen Jahren bald mehr Geld nach der Union getragen, als es bei seinem faulen Schuldner Rußland steheir hatte. So zzeigt sich neuerlich, daß es einen Kri.eg „weit über seine Verhältnisse" geführt hat. In einem kürzlich erschienenen Schrift« chen „Frankreichs Nationalreichtum vor dem Kriege" (Stuttgart, Ferdinand Etfe) habe ich an der Hand ausschließlich französischer Quellen den Nachweis geführt, daß Frankreich bereits vor dein Kriege wesentlich ärmer war, als das Ausland annahm und als es selbst, das von den Bildern des Pariser üppigen Lebens sich nährte, glauben mochte. So ist in diesem Kriege an Frankreich zur Wirklichkeit geworden, was Bismarck für einen zweiter^ siegreichen Krieg Deutschlands gegen Frankreich verhieß. Das ..Saigner blanc". der Aderlaß auf's Weiße ist vollzogen, aber noch vor dem Friedensschluß und nicht von einem ungezählte Milliarden Kriege-, .entschädigung fordernden Deutschland, sondern von Frankreich selbst. Frankreich hat. seinen größten Schuldner umgebracht, und hat sich neue Gläubiger von Shylocks Härte geschaffen. Es liegt nicht oie Seite A. Dadifiye Wreffe. Abendblatt. Samstag. 18. Oktober 1917. Ut. geringste Uebertroibung in dem Satze. „Frankreich hat in diesem Kriege seine Zukunft verspielt". Für alle 3ftit. Auch wir Haben geblutet. Aber wir haben Saft und Kraft bei uns behalten. Die EinschnüruM, in der uns England zu ersticken drohte, ist uns zum Seg^n geworden, lieber die Passivität unserer Handesbilanz haben wir keine Ziffern. Aber sicher ist, daß sie ein „Kinderspiel ist gegenüber den Zahlen Frankreichs, vermutlich i.'.cht ein Fünftel bei einer wirtschaftlichen Kraft', die nach den Daten des vorangeführten Schristchens bald auf das Doppelte veranschlagt werden darf. So gehen wir denn aus diesem Kriege nur wie aus einem schweren Fieber, das überwunden werden kann, hervor. Der Körper ist für den Augenblick geschwächt die Keimkraft seiner Zel- letj ist aber die alt», ja eine verstärkte; Deutschland geht einer grö- Heren Zukunft entgegen. Kann man sich mchts übleres wünschen, als Rußlands oder Frankreichs Gläubiger zu heitzen. so nichts besse- res als jener Deutschlands zu sein! Der Koffer in Sofia. WTB. Sofia, 13. Okt. (Nicht amtl.) Bulg. Tel.-Ag. Der Kaiser besuchte das Dorf Bejany, wo er durch den Direktor des Ratio» nalmuseums empfangen wurde, der ihm die historisch sehenswerte alte bulgarische Kirch«, in deren Hof sich das Grab der Königin Eleonore befindet, zeigte. Auf der Rückkehr besuchte der Kaiser die neue, noch nicht geweihte großartige Kathedrale des Hl. Cyrill und Hl. Metho- dius, deren Jnnenschmuck wirkliche Kunstwerke darstellen, die Kaiser Wilhelm sehr lebhaft bewunderte. WTB. Sofia, 18. Okt. (Nicht amtl.) Bulg. Tel.-Ag. Anläßlich seines Besuches in Sofia verlieh Kaiser Wilhelm den hohen Orden vom Schwarzen Adler dem Ministerpräsidenten Radoslawow, den Orden Pom le Merite dem General der Infanterie Thodorow, Kom- Mandanten der 2. Armee, dem Chef des politischen Kabinetts des Königs, Dobrowitsch, die Brillanten zum Eroßkreuz des Roten Adler- ordens, dem Minister für Verkehr. Post und Telegraphen, Koznitschki, und dem Direktor der Eisenbahnen, Morsoff, die t. Klasse des preu- filschen Kronenordens, denselben Orden mit Schwertern dem General Pretogewoss und dem General Kobatscheff. Die 2. Klasse desselben Ordens dem Generalsekretär des Ministers für auswärtige Angele- genheiten, Zlataneff, und dem Gouverneur der Nationaldank, Tscha- kotofs. Außerdem wurden andere zahlreiche Auszeichnungen verliehen. Deutschland nnd der Arreg. WTB. Berlin, 12. Okt. Der Verteidiger Deutsch-Ostafrikas Oberst und Kommandeur der ostafrikanischen Schutztruppe von Lettow-Borbeck ist durch Verleihung des Eichenlaubs des Or- dens Pour le merite ausgezeichnet worden. Diese erneute kaiserliche Anerkennung der Ruhmestaten unserer ostafrika- nischen Helden < wird in allen deutschen Herzen freudigen und dankbaren Widerhall finden. Rüstungsindustrie und Kriegsanleihe. Y Einen Blick in die Rüstungsindustrie und auf ihren segens- reichen Zweck gewahrt uns das Bild auf Seite 5 unseres Blattes. Hier hat uns der bekannte Maler Richard Klein-München klar vor Augen gestellt, welch hohe Aufgabe unseren deutschen Frauen gegeben ist und mit welch freudiger Pflichttreue sie sie erfüllen. Unermüdlich schaffen sie in den Fabriken, arbeiten sie an der Munition, die unsere Soldaten zum Schutze des Landes zu ihrer eigenen Verteidigung ner- brauchen. Sc schützen sie sich gegenseitig, das deutsche Heimat- und, das deutsche Front-Heer. Unsere Feinde kennen dje »ernichtsnde Wir- kung unserer Artilleriegeschofle, sie fürchten die deutsche Wehrmacht-in der Heimat und an der Fro'it. Und wieder soll sich diese Kraft be- während dürfen. Une alle ruft, wie diese das Väterland! Sie sind dem Rufe gefolgt. Laßt auch uns unsere Pflicht erfüllen, die uns jetzt zuruft: Zeichnet Kriegsanleihe! Ein jeder Deutscher kann und muß sein Geld dem Baterland« leihen, muß sich in das Heimatheer einreihen, das mit dem Frontheere den endgültigen Sieg erringen soll. Die Eisenbahutarif-Zuschliige. = Berlin, 12. Okt. Die Erhöhung der Fahrpreise in den Schnell- (D) und Eilzügen durch Erhebung von Zuschlägen soll, wie die „Frkf. Ztg." hört, bereits am Donnerstag den 18. Okt. in Kraft treten. Zu den Bombenangriffen auf Süddeutsch- l a nd. WTB. Mönchen, 13. Okt. Die „München-Augsburger Abend- zeitung'' bringt unter der Ueberschrist „Bombenangriffe auf Süd- deotichland" folgende Notiz: ..In der französischen Presse wurde schon wiederholt empfohlen, süddeutsche, besonders bayerische tstiidte ausgiebig mit Fliegerbom- den zu bewerfen, um dadurch den Süddeutschen den Krieg und die Waffenbrüderschaft mit Preußen zu verleiden. Ch. Maurras behandelt diese Politik neuerdings sehr eindringlich. Er hofft, daß ver- nichtcnde Fliegerangriffe auf unsere Städte geeignete Mittel seien, um einen Keil zwischen Preußen uird Bayern zu schieben. Dazu bemerkt die „München-Augsburger Abendzeitung" u. a.: „Es ist die alte S'crkennung unserer Wesensart und politischen Stim- mung. Wenn wir uns nach deutscher Art im eigenen Haus dann und waln über weniger wichtige Fragen aufregen und streiten, so find wir doch in den großen Fragen einig «nd eins mit Preußen. Wir werden mit verdoppeltem Opfersinn und vervielfachter Begeisterung gemeinsam mit den anderen deutschen Stämmen jedes Verbrechen rächen, das etwa von französischen Flieger» in unserer Heimat be- gangen werden wird. Aber auch sonst können diese französischen Gäste bei uns eines warmen Empfanges versichert sein." ver sozialdemokratische Parteitag. :: Karlsruhe, 13. Okt. Der sozialdemokratische Parteitag, der c>m Sonntag in Würzburg zusammentritt, wird ein wesentlich ande- res Anttlitz zeigen wie seine Vorgänger. Zwar werden sich auch dies- mal Vertreter aus allen Teilen Deutschlands einfinden, aber ihre Zahl wird geringer sein als sonst, da die einzelnen Wahlkreise ent- sprechend der Zahl der in ihnen organisierten Sozialdemokraten ver- treten sind, diese Zahl aber durch Einberufungen zu den Fahnen oder durch Absplitterungcn erheblich geschwächt ist. Diejenigen ehemaligen Parteizugehörigen, die sich der Unabhängigen Sozialdemokratie ange- schlössen haben, können höchstens als Gäste den Verhandlungen bei- wohnen, als Vertreter haben sie auf Jdem Parteitage nichts zu suchen. Die Verhandlungen, für die eine volle Woche in Aussicht genom- men ist, werden sich einer alten Gepflogenheit gemäß in aller Oeffeni- lichkeit abspielen. Einen breiten Raum dürften die Erörterungen über die inneren Angelegenheiten der Partei einnehmen, sowohl die Fragen rein organisatorischer Art, als auch die Auseinandersetzungen über die Maßnahmen des Parteivorstandes und die Haltung der Reichstagsfraktion. Daß es auch unter denen, die der alten Partei die Treue bewahrt haben, mehr als einen gibt, der seiner Gesinnung nach den Unabhängigen viel näher steht, das haben erst die letzten Tage wieder bewiesen, in denen einige bekannte Führer, darunter auch der Reichstagsa^geordnete Simon, ihren Anschluß an die Unab- hängigen vollzogen haben. Andere sind in der alten Partei geblieben in der Hoffnung, daß es ihnen gelingt, die Mehrheit zu einer anderen Taktik zu bewegen. Die best«. Gelegenbeit dazu bietet sich ihnen nach ihrer Ansicht auf dem Parteitage. Jedenfalls wird man mit Spannung den Erörterungen entgegensehen, ihre innerpolitisch« Bedeutung geht weit über die Reihen der Sozialdemokratie hinaus.' Noch wichtiger für die Beurteilung der Wandlung in den An- schauungen der Partei wird die Aussprache über ihre nächsten Auf- gaben sein. Die hierüber von hervorragenden Führern erstatteten, bereits im Druck vorliegenden Berichte über Demokratisierung, Wirt- schaftspolitik, Finanzpolitik und Sozialpolitik zeigen, daß sich in den Reihen der Sozialdemokratie mehr und mehr der Gedanke durchsetzt, daß es notwendig ist, praktisch mitzuarbeiten an der zukünftigen Ee- staltung der Verhältnisse im Reich und in den EinzelstaateN und daß "«■■■iillll liilllllUiiii»"— Wer die Zeichen der Zeit versteht zeichnet Kriegsanleihe. Oas Ergebnis der 2. Kriegsanleihe ist das mächtigste FriedensMiiiel, das einem jeöen Deutschen in dip Hand gelsgi ist. Wenn sich also am Sonntag, dem -14. Oktober, ali und jung nnermüdei und uneni- wsgt mii den Zeichnungsfcheinen um die Tische drängen, m denen das Vaterland lmsre Spargroschen in Empfang m'mmi, dann ist dieser Nationaltag für die Kriegsanleihe zugleich 'die großartigste Iriedms- Kundgebung, die das hessische BÄk veranstalien kann. Alle Zeichnungsstellen werden nach der^Kirchzeii geöffmi sein! Auf zur Massenzeichnung! *,.\n die Zeiten, wo man sich mit nebelhaften Phantasiegebilden befaßte, endgültig vorüber find. Wenn nicht alles täuscht, wird der Würz- burger Parteitag die Besiegelung eines schon vor mehr als einem Jahrzehnt begonnenen Mauserungsprozesses bedeuten. Er wird vor- aussichtlich vor aller Welt den Beweis dafür liefern, daß die deutsche Sozialdemokratie sich endlich von der Utopie zur Wirklichkeit durch- gerungen hat. Frankreich und der Rrieg. Ein Vertrauensvotum der Kammer. V WTB. Paris, 13. Okt. (Nicht amtl.) N«ch der Interpellation Leyguet über die diplomatische Tätigkeit Frankreichs nahm die Kammer mit Handaufheben eine Tagesordnung an, die der Negierung das Vertrauen ausspricht. Eine französische Klage zur Lage im Lande. WTB. Stockholm, 11. Okt. (Nicht amtlich.) - Der soz. Abgeordnete Comper«-Morel schreibt in der „Humanit6" vom 27. Sept.: Ich weiß nicht, was die Regierung auf landwirtschaftlichem Gebiete zu tun gedenkt, das aber weiß ich, daß unser Land 1918 in eine furchtbar ernste Lage kommen wird, wenn die nächsten Ernten nicht viel besser sind alÄ die diesjährige. Auf dem Gebiete der Kriegsindustrie sind ja schnelle Entscheidungen getroffen worden, und es ist großes geleistet, nicht aber in landwirtschaftlicher Hinsicht. Trotz aller Mahnungen in der Presse und im Parlament, trotz aller Organisa- tionspläne, trotz der Hilferufe der noch auf dem Lande verbliebenen Bevölkerung — es sind ja nur Frauen und Greise — hält die Regierung diesS Frage für weniger wichtig. Nun gilt es aber, rasch zu handeln -und vor allen Dingen Arbeitskräfte zu beschaffen. Man muß darauf bedacht sein, den Ertrag unseres Landes zu steigern und die Einfuhr zu erhöhen, die doch von den U-Booten gefährdet wird. Unsere Verbündeten werden das gewiß einsehen und gerne mehr Truppen senden, damit unsere alten Zahresklassen entlassen werden können. Hierin liegt die wichtigste Aufgabe, die geleistet werden muß, weM^wir durchhalten wollen: Ver Rrieg mit Italien. TU. Lugano, 12. Okt. Anläßlich einer Rede in Neapel versi- cherte der Minister Fcra in überschwenglichen Worten, daß Italien und die Allierten schon heute ihren sicheren Sieg f!) feiern konnten, durch den auch Italiens Nationalfordcrui.gen erfüllt würden. Zur politischen Lage. TU. Lugano, 13. Okt. Nach dem „Secolo" wird die kom- mende Kammerfitzung sehr lebhaft werden, da 33 Znterpel- lationcn bereits angemeldet sind. Vor allem erwartet man heftige Angriffe auf Canopa, deren sich Canopa, durch keinerlei Amtsverschwiegenheit mehr gehindert, und möglicher«^ durch Enthüllungen erwehren wird. . Die italienischen Nahrungssorgen sind hauptsächlich dul« die Vernachlässigung Italiens durch England und Amerika ev' standen. .. . Die Oppositionspresse stellt fest, daß 30 Mandate ^ledv sind, dag aber trotzdem die Regierung noch keine Neuwah^ ausgeschrieben hat, weil sie eine Vermehrung der Kabinett» gegner fürchtet. ^ Aus der Schweiz. Kohlenlager in der Schweis X Die Schwierigkeit der schweizerischen Kohlenversorgamg. jjj trotz des deutschen Entgegenkommens zu einer nationalen Sorge r worden ist, haben di? Schweiz dazu geführt, sich nach eigenen SWz stoffquellen umzusehen. Dabei hat man, außer _ auf die auch auf die Kohlenlager im Kanton Wallis zurückgegriffen, zu der Ausbeutung mit behördlicher Unterstützung eine Kohlenbohrge^ schaff gegründet wurde. Die Kohlenlager in Wallis waren & tc u vor 100 Iahren bekannt. Der Abbau erwies sich aber damals fr unrentabel, sodaß er eingestellt wurde. Heute. b*i den höheren lenpreisen hat sich dies geändert. • Nach den geologischen ErMA. lungen handelt es sich, wie wir den „Naturwissenschaften" ( von Jul. Springer in Berlin) .entnehmen, um zwei ausgeprägte ^ lenflöze, die sich zu beiden Seiten der Rhone an den ÄlpenbäM, hinziehen. Der linksseitige setzt sich auf savoyisches Gebiet fort. Schweizer Boden hat er eine Länge von 80 Kilometer. D«r rcM- rheinische dagegen ist nur etwa 20 Kilometer lang. Der Koy^ vorat dieser beiden Züge wird auf mindestens 100 Millionen Tonn^ geschätzt. Die chemische Untersuchung ergab, daß die Kalorien in«"? ifx Kohle — es ist Anthrazit — zwischen 4000 und 5700 schwa"v Sie ist somit als günstig zu betrachten und bedeutend höher Braunkohle einzuwerten. Leider enthält diese Kohle eine ziow>' große Aschenmenae, die bei der Verbrennung unter gewissen »JL ständen hinderlich ist. Noch schlimmer ist trat,«! Umständen, daß wesentlicher Teil der Walliser Kohle Graphit aufweist, der beka^ lich fast unverbrennlich ist. Doch sind mit diesem Nachteil, wie merkt, nur bestimmte Kohlen behaftet, so daß der Abbau ^ c %t> in Angriff genommen wird. Er muß im Stollenbau ansges^ werden. ^ Weneste Nachrichten. — Berlin, 12. Okt. Aus Warschau wird berichtet: Nach zn^ lässigen Meldungen soll der Regentschastsrat am IS., dem Ratio»"' feierlog zu Ehren des Freiheitshelden Kosciuszko, ernannt werde»- WTB. Stuttgart, 12. Okt. Die Generaldirektion der Staatsei^ bahnen teilt amtlich mit: Am Freitag, den 12. Oktober. 2 Uhr ' früh ist der von Ulm kommende Güterzug 6138 bei der Einfahrt^ den Bahnhof Göppingen auf den auf dem Einfahrtgleis stehe Güterzug (5435 Untertürkheim aufgestoßen. Der Zugführer des 3"^ 6435 wurde getötet, drei Bremser dieses Zuges, sowie der ZugsÄl des Zugs 6138 wurden verletzt. Der Schaden ist erheblich; der kehr ist nicht gestört. i WTB. Bern, 12. Okt. Der Chesredatteur der „Gazette de L°° sänne", Oberst und Nationalrat Eduard Secretan. ist gestorben. Kairo, 12. Okt. Da die Nachfolge des Khediven . Ke mal von seinem Sohne Kemal Eddin zurückgewiesen word^ war, so bestieg Prinz Ahmed Fuad, der ©ruber des Verstorben^"' den Thron unter dem Namen Fuad I. i WWbwH ' - ..... Ei n Ber m i tt lu ngsbüudiris zwischen de«« Vatikan und Spanien? TU. Lugano, 13. Okt. Die „Agentur Wolga" versich^ wiederholt, der Papst werde den Versuch machen, den von Spanien zu einer internationalen pazifistischen Aktion ^ veranlassen. Der Versuch sei bisher lang infolge der innel^ Zwistigkeiten in Spanien resultatlos geblieben, doch sei »V neue spanische Botschafter am Vatikan nach wie vor diesbeM lich in engster Fühlung mit den Diplomaten der Curie. Das kanadische Koalitionskabinett. WTB . Ottawa (Kanada), 12. Okt. (Nicht amtl.) Neu^ Robert Borden meldet, daß die Bildung eines Koalition^ binetts gesichert sei. Es setze sich aus einer gleichen Anzahl Liberalen und Konservativen zusammen. ^ x l1 , L_ » ■ Rerfonalnachrichten aus dem Bereiche des 14. ArmeckorM. Befördertt wurden: zu Leutnants d. Res.: Römer heim) . Vizefeldwebel, d. Landw. Fußart. 1. Aufgeb., Viefeld«e: Feiertag (Stockach), d. Jäger: Fthr. Schilling v. Cannstatt, '$1 a. D., zuletzt Abt. Kom. im Feldart. R. Nr. 59, jetzt Kom. d. Abt. Feldart. Negis. Nr. 50, der Charakter als Oberstleutnants« liehen; befördert wurden ferner: Kleinke, Lt. d. R. o. D. (U cheit), zuletzt vom der Res. Train-Abt. Nr. 14 (Karlsruhe). !%. Oblt. mit Patent v. 15. September 1917; Tegtmeqer, (Mannheim), zum Leutn. d. Landw. Trains 2. .Aufgeb.; Feldw. Lt. (Magdeburg), jetzt b. Stabe d. Fußart. Regts. ^ " zum Lt. d. Landw. fußart. 1. Aufgeb.; Reisch, Feldw. (Offei zum Lt. d. Landw. Fußart. 1. Aufgeb. UeneingsSaufene Dncher und Schrift^ Zu beziehen durch A. Bielefelds Hsfbuchhandlong. Liebermann & Sie.. Karlsruhe. $ Wieder bat sick ein volkstümlicher Freund deS Bürgers' ^ Bauersmanns auf die Wanderung begeben, seine 113te: der Hinkende Bote", der überall gern gelitten ist, zumal erstetS gefüllter Tasche kommt. Derselbe Lahrer Verlag von Moritz bürg, aus dessen Haus der „Hinkende" ernst-fröhlich in die schritt, entsendet auch „Hebels Rheinländischen Hausfreund", ebenfalls gerngelesenen Kalender von reichem Inhalt 'und grun^^ fchem Wesen in Wort und Bild, lPreis: ..Labrer Sinkende 40 Pfg.. gebundene Ausgabe „Großer Volkskalender des Lahrer^s.l. kendett Boten" i Mark, „Hebels Rheinländischen Hausfreund" tyJUf' „Amorikanische Moskitos". Unterseebootjäger mit Torpedobe^ ^ trang. Jetzt, wo die ganze Welt mit Spannung den Ausgami Vernichtungskamvfes der deutschen Unterseeboote gegen die - (#}>' unserer ^Feinde beobachtet, ist es von besonderem Interesse, männischer Seite eine aufklärende Beschreibung über die von der rikanischen Marine gegen die deutschen Unterseeboote eingei ^ Kampfmittel kennen zu lernen. In den neuesten Heften 13&.,*'.'I -M Dongs illustrierter Kriegsgeschichte „Der Krieg 1914/15 jn Bild" (Deutsches Verlagshaus Bona & Co., Berlin W. 57. wöcki^^i ein Heft zum Preise von A> Pfg.) hat Oberingenieur C. E. über die amerikanischen Unterseebootjäaer einen aufklärenden (ftd' veröffentlicht, worin die Vorteile der beiden sich bekämpfenden fen erwoaen werden. Eine Abbildung hilft den Text erklären- „Unser Martin Luther". Anläßlich der bevorstehenden ^ feier der Reformation in größerer Anzahl in Vereinen, ©w U L V Haus verteilt und ins fteld versandt zu werden, eignet siÄ sonders das aus Anlaß der Reformations-Jubelfeier von Schlipköter und Werner Eckart unter dem Titel „Nnser ^^ Luther" in Stephan Geibels Verlag, Nienburg. S.-A., ersa>^ Büchlein. , , Die letzten Dinge Zwei Komödien aus dem Volksleben vo». $e> wig Ganabofer. Zweite Auflage, mit einem Zwischenspiel. heftet 3 Mark, gebunden 4 Mark. Stuttgart, Verlag von Adolf und Komp. Wetterbericht des Zentralbur. f.Meteorologie «.Hydro«, Voraussichtliche Witterung am 14.'Oktober: meist trüb. iäüc miÜL a». NU. gtdUl tL OB, -.M » «Vifch e Presse. BsdisctiBP Runstoerein Waldstrafle 3 #. Sonntag, den 14. Ott 1917, vorm. II Uhr Eröffnung der Kachlass-flusstEnung des Professor Bastas SchSnisber. Besuchs stunden: »oq 11—1 and 2—4 Uhr täglich. Für Mchtmitgiieder Eintritt 50 Pfennig. Die Mitgliedskarten sind beim Eintritt vorzuzeigen. 13130 Scbiufi der Anssteitang: 9. Nov. 1917. Der Vorstand: i. A.: Engelhard. Sfjjeütl. BersMMkWg. Dienstag, de« 16. Oktober, abends 8 Uhr, im große» Rathanssaal Vortrag des Herr» Adolf Damaschke, Berlin, 1. Bor» ntzender des Bundes Deutscher Bodenreformer und oes HauptauSschusieS für Kriegerheimstätten, über: »Sie öeiitldie SriegecheiWlSilmdmeg«, ihre WWe« «>» ihre Ziele!" — Eintritt frei. — . Karten au 1 Jt für vorbehaltene Plötze am Saab einsang erhaltlich. 13249 Bund Deutscher Bodenreformer. 2-1 OrtSgruvve Karlsruhe (Baden). EHy Ney Zum Vortrag kommen: Bach, Beethoven, Schumann, Chopin, Schubert, Wszt. 13073 Ibachflügel a. d. Lager v. J. Konz hier. Karten zu 4.—, 3.—, 2.—, 1.50 und 1.— Mk. bei Geschw. Moos. Kaiser- straße 187, von 10—1 u. 4—7 Uhr. oÄfiugoKuntz Nachfolger Kurt Neufeldt. Belladiini Theater Karlsruhe im groeen Lazi Eintracht Sonntag, den 14. Oktober 2 GlüVorstelluop 2 mit vollständig neuem Programm. 4 Uhr nachmittags Eflra-Faüüi- siil FitiMMii 1 bei kleinen Preisen. —— Mk. 1.50, Mk. 1.—, Mk. 0.50. Abends 8 Uhr volle Preise. Vorverkauf Restaurant Eintracht von 11 bis führ und art der Kasse ab 6 yhr nachmittags. -Hontag, den 15. Okt., 8 Uhr abends Letzte groOe Vorstellung.""^ ®®2l 5 Die Direktion. Klavier bnfi" ieU " "«sucht. Ange- "«e »nter Nr. $930129 .Badische Presse". K an EinsteigsteNe Unh.u Auaarten- u. Ett- Bl»r^ - cnt£ schwnrze fdniJ, ..oraue Lüster- nea OT»? e 5 ua o Abzugeben Lenzftr. 13, 3 Stn'.* Morgenstr. 35, _L®tod. SJ30174 Sänger. Sur ständigen Mitwirkung in einem 2.1 gemischte» Chor werden einige stimmbegabte Herren sTenöre u. Bässe) gegen Vergütung gesucht. Angebote unter Nr. 13v24aiidie Geschäfts- stelle der »Bad. Presse" erb. ^roMrzvgjjches WAaler zü Karlsruhe. Sonntag, den 14. Oktober 1M7. A. v. Die Jauberflöke. ^ang , /jl0 ü6 , ™ ßföölifcfjen KsiMchaus sü KkrlsrOe. Sonntag, den 14. Oktober 1S17. . Die Lokalbahn. ^-modie in 3 Akten von Ludwig Thoma. Die MedMie. Anfan» » cinem Akt von Ludwig Thoma. ""»»8 ? Uhr. Ende gegen 10 Uhr. SstkÄieM-MMW m ii Vktvber. LtabMrche. Xv Uhr: Wm&tooStiStomit, «ar. nifouvikar fism. 10 U.: KonfirmandengotteSdienft, Stadtpfr. Kühlewein. 11 U.: Christenlehre, Stadt- Pfarrer .Kühlewein. — Mein« Kirche. 10 U,: Kin» der»otteSt>ie»st. Stadtpfr. Rapp. VÜS. ll.: Christenlehre, Hofprediger Fischer, ö U.: Stadtvikar Lauten- schläger. — Schl»ßkirche. 10 ll.: Konfirmandengot- teSdienst. Hyfprediger Fischer. — IohaaneSkirche. K'10 ll.: ©tofcpfr. Hmbenlanc. Uli JL: Thriften- lehre, Stadtpfr. Hindenlang. Ä12 ll.: KindergotteS- dienst. Stadtpfr. Hesselbacher. k U.: Konfirmanden- gotteSdienst, Stadtpfr. Hesselbacher. — Chriftuß- tirche. 10 ll.: Stadtvik. Lutz. Yil2 lt.: Kindergottesdienst, Stadtvik. Lutz. S ll.: Konfirmaqdengottes- dienst, Stadtpfr. Rohde. — Gemeindehau» der Weststadt. 10 ll.: Konfirmandengottesdienst. Stadtpfr. Schilling. '412 IL: Christenl., Stadtpfr. Schilling. — Lutherkirche. '/itO U.: Konfirmandengottesd., Stadtpfr. Weidemeier. J i,12 IL: Kindergottesd., Stadtpfr. Weidemeier. 6 IL: Stadtvik. Müller. — Diakanisseiihauskirche. Barm. 10 II.: HilrSgeiftl. Si^ler. Abend? 'A8 ll.: Miss. SGielfiauer. — Montag und Freitag, abends IL: KriegSaudacht. — Städt. Krankenhaus. 11 IX.: Stadtpfr. Rapp. — Ludwig-Wilhelm-Krankenheim. 5 IL: Stadtvikar Frever. — Karl-Friedrich-Gedächtniskirche (Stadtt. Mühlburg). ?^10 U.: Gottesd., Stadtvik. Willmann; ?411 U.: Kindergottesd., Stadtvik. Willmann. — Beiertheim. 9 IL: Stadtvik. Lautenschläger, mit Kin- dergoltesd. — Rintheim. MIO IL: Hauptgottesdienst. %11 U.: Christen!. H12 U.: Kindergottesd. K3 lt.: Bibelstunde (Kinderschule). 7 U.: Jungfrauenverein, Vikar Vielhauer. Abendandachten. Schloßkirche. Donnerstag 8 U. — Kleine Kirche. Mittwoch 6 II. — Johanneskirche. Donnerstag. 8 U., Gemeindehaus. — dhristuSkirche. Dienstag 8 U. — Lutherkirche. Mittwoch 8 IL — Beiertheim. Donnerstag 8 Uhr. — Karl-Friedrich-OiedächtniSkirche sStadtt. Mühlburg). Donnerstag 8 Uhr. Evg. Gemeindehaus, Geibelstr. 5 (Mühlburg). Mittwoch, 17. Okt., abend» 8 II.: Vereinigung konfirmiert. Söhne, Stadtvik. Willmann. — Freitag, 19. Okt., 3 II.: Vereinigung konfirm. Töchter, Dekan Ebert. Eoang. Stadtmisfion, Vereinshaus, Adlerstr. 23. ^12 U.' Kindergottesd.. Stadtmissionar Lieber. *,412 IL: Kinderg. i. d. Ioha-ineSk. Stadtv. Freyer. 1,4.12 II.: Kindergottesd. in der Diakonissenhausk., Hilfsgeistlichec Sitzler, 3 Uhr: Jungfrauenverein von Fräulein Schweickert, Aabringersirake 45. •— 4 U.: Jungfrauenverein von Fräulein Weber, Erbprinzen- 'trave 12. 4 Uhr: Jungfrauenverein der Schwester Lene. Adlerstr. 23. 5 IL: Abendg.. Stadtm. Lieber. 8 IL: Blau-Kreuüversammlg.. Kreu»str. 23. — Mflt- woch, abends 8 U.: Bibelstunde. Stadtmiss. Lieber. Vrcdigtausgabe. — Donnerstag, abends 8V* II.: Ge- betsversammluna. 3. Stock. — Freitag, abds. 854 lt.: Vorbereitung für den Kinderg.. Stadtm. Lieber. Evang. Vereinshave, Amalienstr. 77. 11% IL: SonntagSschule. Nüdhm. 3 IL: Allz. Vers.. Stadtm. Räuber. Nachm. 4 IL: Jungirauen- verein. Abds. 8 U.: Allgem. Vers., Stadtm. Raaber. Montag, abends 8 Uhr: Jugcndabteilung. Abends 8!4 Uhr: Blau-Kreuz-Verein. Dienstag, nachm. 4 Mhr: Bibelstunde für Frauen und Jungfrauen. Abends 8% Uhr: Bibclbesprechun-g für Männer u. Jünglinge. Mittwoch, abends 8Ä Uhr: ALgem. Bibel- und Kriegsgebetstunde. — Donnerstag, abds. 8 Uhr: Allgem. Versammlg., Durlacherstr. 32. Frei- tag, abends 8" II.: Töchterverein. SamStag, abds. 8Vi U.: Sonntagsschulvorbereitung. Sva^elisch-lutherische Gemeinde. Alte Friedhofkapelle. Waldh,rnstraße. Vorm. 10 Uhr: Gottesdienst. Pastor Lic. LÄ manu aus Hannover. Kinderlehre: Nach Schlu. des HauptgotteSdiensteS. Abends 7 U.: Gemeinde- abend i. Saal, Bismarckstr. 1 — Donnerstag. 8. Okt., abends 8% Uhr: KriegSgebetstunde im Gemeinde- saal. Bismarckstraße 1. Katholische Stadtgemeinde. Dt. Stephanskirche. 5 Uhr: Frühmesse? 6 Uhr: hl. Messe mit Generalkommunion für die Männer und Jünglinge: 7 U.: hl. Messe u. Generalkommu- nion für die Erstkommunionkinder, die schon ge- sirmt sind; V*9 II.: Militärgottesd. mit Pred.: Z410 Uhr: Hauptgottesd. 4nit Pred. u. Hochamt; ^4,12 U^: Kindergottesd. mit Pred. für die Firmlinge: 2 U.: Christen!, für gie JüngL; 3 ll.: Vesper; ^4 II.: Versammlung für den chriftl. Mütterverein u. zugleich Firmungsunterricht für schulentlassene Pfarr- angehörige in der Dreifaltigkeitskapelle; k U.: Ro- senkranzandacht mit Pred. — Altes St. Binzentins- liaus. V±1 IL: Austeilung der hl. Kommunion 7 U.: hl. Messe; 8 IL: Amt; ^6 U.: Rosenkranz- qndacht mit Segen. — St. Peter- und Paulskirche. %8 U.: Beichtgelegenheit: 6 IL: Frühm.; 6, Z-7. 7 '48 IL: Austeil»ng der il. Kommunion; '/48 lt.: deutsche Singm.: %9 IL: deutsche Singm. mit Pre- digt im Städt. Krankenhaus: Vi 10 IL: HauptgotieS- dienst mit Pred.; Y*12 II.: Kindergottesd. mit Predigt; 2 U.: Firmungsunterricht; ^3 U.: Herz Jesu- Andacht; %4 II.: And. des Müttervereins mit Pre- digt; 8 IL: Rosenkranzand. — St. Berabardus- kirche. 6 U.: Frühm.; 7 IL: hl. Messe und General- kommunion des männl. Jugendv.: 8 ll.: deutsche Singm. mit Pred.; Z^10 IL: Hauptgottesd. mit Amt u. Pred.: %12 IL: Kindergottesd. mit Pred.; 2 IL: Firmungsunterricht: 5^3 IL: Herz Jesis-Andaoht; 6 U.: Rosenkranzand. mit Pred. u. Segen. — Liebfrauenkirche. 6 II.: Früh«, mit Monatskommunion der Jungfrauen: 8 U.: deutsche Singm. mit Pred.; MIO IL: Hauptgottesd. mit Amt u. Pred.; {I Uhr: Kindergottesd. mit Pred.: %2 II.: Christen!, für die Jüng!.; j43 IL: Herz Jefu-And.; 6 IL: Rosenkranz- andacht mit Predigt u. Segen. Freitag, abds 'A9 II.: kirchl. Versammlung der Jüngl. — St. Bonifatius- kirche. 1 ,47 IL: Frühm. und Generalkommunion des christl. Mntterbereins; 8 IL: Singmesse u. Pred.; K-10 IL: Hochamt u. Pred.: ^12 IL: Kindergottes- dienst u. Pred.; 2 IL: Christen!, für die Mädchen; 'A3 IL: Herz Jesu-Bruderschaft: 3 IL: Versammlg. des christl. Müttervereins mit Pred.: 8 U.: Pred., Rosenkranzand. und Segen. — L«dwig«Wilhelm- Krankenlieim. 8 II.: HI. Messe mit Pred. — Darlanden (Heilig-Geist-Kirche). P—8 IL: Beichtgelegen- heit: %7 II.: Kommunionmesse sMonatskommunion für die Jünglinge); 8 II.: deutsche Singm. mit Vre- digt; J410 II.: Amt mit Predigt; '411 IL: Christenlehre; 2 IL: Herz Jesu-Andacht mit Segen; 7 II.: Segenslindacht fixe unsere Krieger.. — Rüppurr (St. Nikolauskirche). 6 II.: Beichtgelegenheit: 7 II.: Frühm. mit Generalkommunion des kath. Jugendvereins und der übrigen Jüngl.; 9 U.: Hauptgottesd. mit Hochamt u. Pred.; 2 U.: Rosen- kranzandacht. Montag, %9 IL: kirchl. Versammlung des kath. Jugendvereins mit Predigt. — Beiertheim (<3t. MichaelSkirche). 6 II.: Beichtgelegenheit; %~l II.: Frühm. mit MonatSkommunion der Mädchen und Jungfrauen, insbesondere der Jungfrauenkongrega. tion; S II.: deutsche Singm. mit Pred.; X10 II.: Hochamt mit Pred.: nachm. V-2 IL: Christen!, für die Jüng!.; 2 IL: Herz Jesu-Andacht; M" IL: Versammlung der Jungfrauenkonaregation: U.: Pre- digt und Rosenkranzand. mit Segen. Griiywinkel (St. Josefskirche). ^7 II.: Beichtgelegenheit; V,8 IL: 12544 Kriegsanleihe-Versicherung 301r Erwerbung von VII. Kriegsanleihe bietet z« günstigen Bedingungen die Leipziger tebensversicherungs- Gesellschaft auf Gegenseitigkeit Cfttte Leipziaer) Leipzig, Thomasrim! 2\ Keine bare Einzahlung außer Ser verficherungsprämie Iris brich Maisch, General Agenturen . Inhaber: FraNj Vau?, Bezirksbeämker, Akademiestraße ^ Sorgenfreier Lebensabend durch Renten sVersidiening! 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Zionskirche der Evang. Gemeinschzst. (Beiertheimer Allee 4). Ernte- u. Herbstdankfest. Vni. MIO I!.: Festpred., Pred. Becker. 11 U. : Kindergottesd. Nachm. A4 II.: Festfeier. Pred. Becker. Nachm. 'An IL: Jungfrauenverein. — Dienstag, abends %9 IL: Gebetsver- sammlung. — Donnerstag, abends j ,49 II.: Bibelst. Für MunMonsfabrikation sofort be»w. kurzfristig lieferbar Ersatz sür ^ Slfrei und beschlaguahmefrei, in anerkannt bewährter Qualität zu billigsten Dreisen. Probekannen mit 30 und 60 Kilo gegen Nachnahme. Erste Referenzen der Groß - Industrie- le«b* Mannheim-Indaslriehafeii. Industriesir. 14- Fernfpr. 7880. Drahtanschrift Chemiekoch-^ Damentaschen. Wegen Aufgabe deS Ar tikelS zu 13043 billigen Preisen. Mel§ KsnsektMShauS, Wilhelmttr. 34. 1 Tr. fGute Leipziger elze in großer Auswahl Extra biftic! — Kur £arl Friedrlohstr .6 I Treppe (Neb. Fa. Spiegel & Wels Nähe Schloßplatz). Keine teure Ladenmiete. iÄ!9 ll, Schorpp. Radfahr, mit „Heros" erlaub t! Keilenersatz HBE Paßt auf jed. Rad. 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Landrichters zum Staatsanwalt beim Landgericht Offen-, bürg und den GerichtSaffcssor Emil Wiehl aus Walldürn unter Ver- leihung des Titels .Amtsrichter" zum Hilfsreferenten beim Ministe- rium HöchstJhreS HguseS, der Justiz und des Auswärtigen zu er- nennen. Seine Königl. Hoheit der Grvßherzo» haben unter dem.27. Sep- tember d. Js. gnädigst geruht, dem Postdirektor Max HosUinz aus Graben mit Wirkung vom 1. November d. IS. ab die Vorsteherstclle bei dem Postamt in Heidelberg, dem Postinspektor Otto Bllcheler aus Heiligenberg mit Wirkung vom 1. November d. IS. ab — unter Ernennung zum Vize-Postdirektor — eine Vize-Postdirektorstelle bei dem Postscheckamt in Karlsruhe, dem Obet-Postpraktikanten Philipp Kübler nus Waldshut mit Wirkung vom 1. Oktober d. IS. ab — unter Ernennung zum Postinspektor — eine Postinspektorstelle bei dem Post- amt 2 in Mannheim und dem Postsekretär Adolf Herbstreib auS Orschweier mit Wickung vom I. Oktober d. IS. ab — unter Ernennung zum Ober-Postsekretär — eine Bureaubeamtenstelle I. Klasse bei der Kaiserl. OberMostdicektion Konstanz zu übertragen. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben unter dem 6. Oktober d. Js. gnädigst geruht, dem Geheimen Rat III. Klasse Dr. Emil Ostcr in Karlsruhe den Charakter als Geheimer Rat ll. Klasse zu ver- leihen. Die Versetzung des Gewerbelehrers Willimar Vetter in Rastatt an die Gewerbeschule in Schwetzingen (vgl. Schulverordnungsbl. 1317 Nr. 13, Seite 146) wurde zurückgenommen. Die Zoll- und Steuerdirektion hat unterm 1. Oktober d. IS. den ( Finan^sekretär Johann Berger in Mosbach zum Haupt'teueramt ' Karlsruhe, dem Steuerkontrolleur Friedrich Giibmann in Karlsruhe züm Finanzamt MoSbacb. unterm 3. Oktober d. IS. den Finanzsekre- tär Friedrich Mnier in Mannheim zum Steuerkommissär für den Be- zirk Karlsruhe-Stadt, unterm 4. Oktober d. Js. den Finanzsekretär Heinrich Eichhorn in Konstanz zum Steuerkommissär für den Bezirk Freiburg-Stadt.und unterm 6. Oktober d. Js. den Finanzsekretär .Hugo Broßiner in Neustadt unter Zurücknahme seiner Versetzung nach Freiburg zum Steuerkommissär für den Bezirk Pforzheim Stadt versetzt. Das Finanzministerium hat unterm 4. Oktober d. Js. den Forst- amtmann Albrecht Stürmer in Adelsheim nach Pfullendorf versetzt. Badische Chronik. # Durlach, 13. Okt. Das Residenz-Theater zum „Grüner Hof" in Durlach hat im Spielplan für Sonntag, den 14.-Oktober aufgenommen „Graf Dohna und seine Mövc", ein Film hergestellt vom ersten Offizier S. M. S. Möve Kapitänleutnant Wolf. Dieser Film zeigt u. a. die Versekung und Vernichtung von 15 feindlichen Damnfern durch Sprengung und Torpedierung. Ferner sieht man Grete Weix- ler in dem Schauspiel ..Der Mutter Ebenbild" 3 Akte, Die übrigen Darbietungen sind außerordentlich interessant und reichhaltig. Vom Bauland, 12. Okt. Soeben werden un'ere mit Kartof- feln besetzten Aecker geräumt. Die Kartoffeln litten heuer einen reichen Ertrag- Die Qualität ist sehr gut. Auch der Preis der Kartoffeln ist gut ft> Rastatt, 12. Okt. Der Fonds für die Aufnahme von wenig bemittelten Handwerkern, die im Felde waren, in die Erholungs- Heime des Landesverbandes badischer Hondwerkervereinigungen hat die Summe von 33 500 Mark erreicht. 1t) Altdors (Bez. Lahr), 12. Okt- Zum Büroermeister unserer wemeir.de wurde Landwirt und Gemeinderat Rudolf Geige? gewählt. ~~ Etteuheivi. 12. Okt. Der Gemeinde rat hat für die Bereit- stellung von Wohnungen durch die Sparkasse 80 000 Mark bewilligt. ... Frcthurg, 17. Okt. Der Erdarbeiter Bruno Oskar Thinowl»??? aus Dan?ig. det schon im Zuchthaus gesessen hat. und am Bahnhos einem schlafenden Taubstummen eine Brieftasche stahl, wurde von der Strafkammer zu 2>A Jahren Zuchthaus verurteilt. Pfullendorf, 12. Okt. In den Sälen des Hotels ..Schwanen" fand eine vaterländische Familien-Unterhaltung statt. In warmen Worten eröffnete Herr Notar Neff. die Feier und begrüßte die sehr zahlreich Erschienenen. Gut gewählte und wiedergegeben« Chöre de« Kirchenchors unter der tüchtigen Leitung des Herrn Hauptlehrer wentners wurden von Frl. Hosmann in gewohnter Meisterschaft begleitet- Die erlesenen, mit feinem Verständnis zum Vortrag ge- brachten Musikstücke des aus hiesigen Kräften gebildeten Streich- orchesters, von Herrn Gewerbeschulvorstand Maurer (Violin) und Herrn Revisor Laier sKlavier) geleitet, ernteten reichen Beifall, .^ohen Genuß boten die Darbietungen von Frl Getrude Neefs aus Karlsruhe, deren reiner Sopran alle Hörer entzückte und die mit warmer Innigkeit und beseeltem Vortrag Lieder von Schumann vortrug. Die Klavierbegleitung hierzu hatte Herr Forstamtmann Sturmer übernommen- Herr Hauptmann Kehler aus Hechingen erläuteret? in interessanten Ausführungen, die manches Neue und Be- herzenswerte boten, die derzeitige militärische Lage. Herr Stadt- Pfarrer Wiest behandelte in außerordentlich geistvollem und hin« reißendem Vortrag die gegenwärtige politische Lage Herr Bürgermeister Vollmer sprach allen Mitwirkenden den Dank der Versammlung aus. die mit dem gemeinsamen Gesang „Deutschend. Deutschland über alles geschlossen wurde. Vom Münster zu Neberlinge«. — lleberlinge«, i\. Okt. Als Sonderabdruck aus der Festgabe der „Badischen Historischen Kommission" zum 60. Geburtstage Sr. Sgl. Hoheit des Eroßherzogs hat der Direktor des Gr. General- Landes-Archivs, Geheime Rat Dr. .Karl Obser „Quellen zur Ban- und Kunstgeschichte des Ueberlinger Münsters" (1226 bis 1620) veröffentlicht. welche das Studium des zur Zeit einer Wiederherstellung unter- zogenen Kirchenbaues künftig wesentlich erleichtern und unterstützen dürften, mit deren Herausgabe der gelehrte Forscher aber auch der Heimat seiner Eltern und Vorfahren in pietätvoller Weise eine ■ Dankesschuld abzutragen wünschte. Es war eine ebenso umfang- reiche, als mühsame Arbeit, die „Beitrüge zur Münsterbaugeschichte" von Franz Xaver Ullersbergersmit dessen „Denkschrift über die Stein- metzzeichen des Münsters"), sodann von Leo Allgeyer, vom erzbischöf- lichen Baudirektor Meckel (Baugutachten mit interessanten Beob- Achtungen und Erhebungen), ferner die in Fachzeitschriften zerstreuten Aussätze von Roder, Semler, Boll, F. T. Kraus, Sauer u. a. und die in den Urkunden-Sammlungen de? General-Landesarchivs, im Pfarr- Archiv und in den Beständen der Stadt und der Städtischen Bücherei enthaltenen, auf die Geschichte des Münsters bezüglichen Archivalien (zusammen weit über 300 Roten), zu buchen, zu sichten und in chrono- logischer Folge zu reihen! — das Unternehmen ist auf diese Weise micht sowohl zur verdienstvollen Register-Sammlung für den Münster- bau, sondern auch für die Stadt-Geschichte geworden, welche m. W. auch noch nicht geschrieben ist. Die Schrift umfaßt 10 Bogen Text und 8 Tafeln. — Eingeleitet wird dieselbe durch eine kurze, die Ergebnisse der jüngsten Fest- stellungen gewissenhaft benutzend« Entstehungs-Keschichte des für die schwäbische Kunst des Mittelalters, auch in seinen genetischen Be- Ziehungen zum 'Ulmer Münsterbau wichtigen Denkmals und seiner bau- und kunstgeschichtlichen Merkmale, von der Erwähnung der ersten Kirche auf dem Platze (1226), bis zum Abschlüsse der allerdings auch heute noch nicht vollendeten fünsschissigen Anlage im zweiten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts. Mit wachsendem Interesse folgt der Leser der langen Reihe von Aufzeichnungen, mit deren Unterstützung etwaige Lücken und Unsicherheiten in der Geschichte des Gotteshauses sich unschwer ausfüllen lassen. Ein weiterer Abschnitt des Buches beschäftigt sich mit den „reden- bei/ Dokumenten, den Steinen, den alten Wandmalereien, Epitha- phien, Totenschildern und Inschriften; ein dritter behandelt die in verschiedenen Perioden am Bau beschäftigten Künstler, Kunst- und Bau-Handwerker; zwei Anhänge nennen die Werkmeister und geben Auskunft über die Schöpfer der schönen Altäre. An Abbildungen erhält das Buch Lageplan und Grundriß des Gebäudes, ein Fantasiebild des Meisters des „Echwabenkriegs" und ein Abbild des Münsters nach Merlan, ferner einen Ausschnitt aus dem Oelgemälde von H. P. I. Meyer (Münster und Rathaus), end- lich Siegel und Glockengießer-, Steinmetz-, Beschau- und Goldschmieds- Zeichen, sowie Maler-Monogramme, auch Bildnisse von Malern, Bildnern und Steinmetzen, welche für die Kirche tätig waren. — Das Buch ist in sorgfältigster Ausstattung gedruckt in der E. F. Müllerschen Hofbuchdruckerei, "1917 und bildet eine willkommene und dankenswert- Bereicherung der nicht sehr umfangreichen Literatur über das Ueber- linger Münster. Dr. C? atiau-Ueberlingen. Gin MÄhnwoet an don deutschen V«mern! Deutscher Bauer erkenne Dem« Zeit. Dein Acker ist von vielen Feiaden bedroht! Denke an die Verwüstung, die eine kürze Schreckensherrschaft der Russen in Ostpreußen bewirkt hat, deute ferner daran, daß die Stunde der Entscheidung nahe ist! Jetzt gilt es für Dich zu zeigen, daß Du Deine Scholle liebst! Ver- teidige sie mit Deinem Gut! Heraus mit dem Geld aus Truhe und Kasten. Erhalte Dir Deine Heimat, indem Du Kriegs- anleihe zeichnest, und so Deinen Brüdern, die Dir die Heimat schützen, hilfst, den Frieden zu erlangen. r- 1 —^ Ans der Mestdsnz. K a r l s r u h e. id. Otwver. # Das Eiserne Kreuz erhielten: Erster Klasse: Lt. bei enier Kampsstaffel Reinbold Kocher von Karlsruhe und Lt. Fritz Lindner, Sohn des Maschinenir.spektors Lindner in Karlsruhe. — Zweiter Klasse: Kanonier Eugen Hoodel und Eren. Wolf Traub, beide von Karlsruhe. — Die bad. Verdienstmedaille ie sind auf dem Lande überall erhältlich'; die Entfernung der einzelnen Pflanzen von- einander betrage 25/25 «m. Ein Ar (100 gm) liefert etwa 20 kg Samen, dieser 8 Liter Oel. Nach den zurzeit geltenden Bestimmungen darf der Erzeuger 30 Kg Samen zur Verwendung im eigenen Haushalt für sich behalten.- Die Ernte erfolgt Anfang Juni, so daß auf das freiwerdende Land noch Bohnen gesetzt werden können. Mohn wird im Frühjahr ausgesät; für 1 Ar genügen 20 ? Samen. Er ist so auszulegen, daß der Abstand der Pflanzen nach jeder Rich- tung 20 cm beträgt; In Zwischenräumen können Kelbrüben gesät werden. Von 1 Ar erhalt man 10 kg Samen, von diesen 4 Liter Oel. Zuckerrüben sollten im Kleingarten auch einig» gepflanzt werden. Von 1 Ar erhält man 5—10 Ztr.; von 5 Ztr. Wurzeln 1 Ztr. Zucker. Die Wurzeln werden gut gewaschen, in Schnitze geschnitten, gekocht, darauf ausgepreßt und der Saft eingedickt zu Sirup. Auch bei der Schweinemast spielen die Zuckerrüben eine große Rolle; ihr Nährwert kommt dem der Kartoffeln gleich. Hülsenfrüchte haben ebenfalls hohen Nährwert, 20—30 % Eiweitzschalt. Für den Kleingarten empfiehlt sich besonders die Anpflanzung von Erbsen und Bohnen; letzter«, wie oben erwähnt, noch als ^achpflanzung nach Reps. Mit Clchori« kann der städtische Gartenbesitzer auch einen kleinen Versuch machen: 5 Ztr. Wurzeln geben 1 Ztr. Trockengut. Die Wurzeln werden in Würfeln von >/» .Kubikzentimeter geschnitten in der Pfanne geröstet und dann gemahlen. Sie geben einen guten Kasfeersatz. Daß wir durchlüften können, haben wir in drei abgehaltenen Kriegs- jähren glänzend bewiesen und bei Beachtung obiger Winke wird auch dem Städter das Durchhalten wesentlich erleichtert werden. Durch reichen Beifall gaben die Anwesenden ihrem Dank für die lehrreichen Ausführungen Ausdruck: die übliche Blumenverlosung bildete den Schluß der Versammlung. — Ueber die Flandernschlacht sprach am Donnerstag abend im großen Nathaussaal vor einer sehr zahlreichen Zuhörerschaft, unter der wir den Minister des Innern Frhr. v. Bodman und viele Militärs bemerkten, Herr Hauptmann Gräbener, im Frieden Pfarrer von Neureut, welcher die schweren Stellungskämpfe, die seit drei Jahren an der Westfront toben, selbst mitgemacht hat. In markigen Zügen gab der Redner ein ansih«uliches Bild vom Schützengrabenkrieg und seinen Wandlungen und insbesondere von den schweren Kämpfen in Flandern, die von unseren Feinden geführt werden, um unsere U-Boot-Basis in Flandern zu zerstören, und alles bisher Dagewesene an Heftigkeit. Grausamkeit und Munitionsaufwand in den Schatten stellen. Trotz der schweren Leiden, die unsere Soldaten draußen im fürchterlichen Trommelfeuer ertragen müssen, ist ihr Siegesmut und iHre Opferwilligst unerschüttert und wird es bleiben. Wenn auch der Feind kleine Geländegewinne verzeichne, dürfe man daheim nicht verzagen. Das Hauptziel, das er sich gesteckt, wird er darum doch nicht erreichen. Wenn nur die Heimat von demselben Geiste beseelt bleibt, wie die Kämpfer draußen, denen der Heeresbericht mit Recht das höchste Lob spende. In diesem Sinn« klang der von warmer Vater- landsliebe getragene Vortrag mft einem begeisterten Appell an die Heimat aus, den Geh. Hofrat Rebmann in seinem Dankeswort an den Redner noch wirksam unterstrich. 0 Kricgerbeimstätten, eine Schicksalsfrage für das deutsche Volk! Je länger der Krieg dauert, je mehr wir hoffen, seinem Ende nahe zu sein, desto dringender wird die Lösung dieser Frage. Wir wollen nicht, daß es den sieggekrönten, heimkehrenden Kriegern wieder so ergeht, wie im Jahre 1370/71, wo sie, die den Feind vom vaterlän- dischen Boden ferngehalten hatten, so erleben mußten, daß sie einen geringeren Anteil «ls vorher darauf hatten, und sich mit Wcib und Stiiitf buchstäblich an die Lust gesetzt sahen, weil sie die durch Boden- spekulation zu einer schwindelhaft^n ü?öhe gesteigerten Mieten nicht aufzubringen vermochten. Solche Erfahrungen darf ein Volk nur ein- mal machen. Ein zweites Mal würde eine solche Enttäuschung schwer- sten Schaden bringen. Ernste vaterländische Pflicht ist'eS für alle, die es ehrlich meinen mit unserem Volke und seiner Zukunft., solche Gefahr abzuwenden. Jeder heimkehrende Krieger, jede Familie eines Gefallenen soll Anspruch haben auf eine menschentiArdige Wohn- und Werkstätte auf deutscher Erde. Das ist das Ziel der vom Bunde Deutscher Bodenreform« unter Führung Adolf Damaschkes ins Le- ben gerufenen Kriegerheiinstättenbewegung. Adolf Daniaschke, ein glänzender Redner und geschätzter Schriftsteller, spricht am Dienstag, den 16. Oktober, abend? 8 llhr, im -iroken RaWauSsaal über ..Die deutsche Kriegerheimstättenbewec!»»«, ihre Aufgaben und ihre Ziele" Der Besuch dcS Vor'..ng» tau» nur emvscl len werden. <«. Anzelae!. Lotterie-Gewinne. Das Bankhaus Earl Götz teilt uns d'.< Haupttreffer der Bad. Kriegcr-Lotterie ohne Gewähr mit: Nummer 98 507 hat' Mk. 15 000. Nr. 66 404 hat die Prämie Mk. 5000 und 100 Mk.. Nr. 70 545 Mk. 1000, Nr. 25 143 und 57 762 je Mk. 500 ge- wonnen, wovon der erste Hauptgewinn in die Kollekte des Lotterie- geschäfts Götz Karlsruhe fiel. , =4= Der Tierschutzverein hielt am letzten Mittwoch in den ..Vier Jahreszeiten" eine Sitzung ab, wobei der verstorbenen hochverdienten Mitglieder und langjährigen Vorstandsmitglieder Geh. Ob.-Regier.« Rat Dr. August Lydtin und Ob.-Regier.-Rat Dr. Frz. Hafner »n anerkeniiungsvollen, dankbaren Worten gedacht wurde/ Bis heute sind in diesem Jahre 30 neue ^Mitglieder dem Verein beigetreten. Hierauf folgte Mitteilung über eine größere Anzahl Tierquälereien, die zum Teil durch empfindliche Geld- bezw. Haststrafen gesühnt wurden. Sodann: . Eingehende Aussprache über geeignet« Futter- mittel für Winterfilttcrung der Vögel. Nach Erledigung verschiedener innerer Vereinsangelegenheiten und der Wahl zweier neuer Vor- standsmitglieder. Baurat Professor Neumeister und Direktor Ehrens- heraer, erfolgt Vortrag über die zu erstellende Geflügel- oder Klein- tier-Schlachtstelle auf den hiesigen Wochenmärkten. Es wurde ferner beschlossen: Die im Besitze des Vereins befindlichen Pfandbric;- deutscher Hypothekenbanken sollen der Reichsbank leihweise zur Ver- fügung gestellt werden. Es werden weitere 1000 Mk. Reill>san!eihe vom Verein gezeichnet. — Dem Heimatdank werden 100 Mk. als einmalige Gaben überwiesen. Nächste Zusammenkunft: Mittwoch, 14. November, abends 8 Uhr. — Vaterländische Volksfeier. Wir machen noch einmal auf d« morgen Sonntag, den 14. Oktober, nachmittags 3 Uhr, im städti!ch'n Konzerthaus stattfindende vaterländische Volksfeier aufmerksam. Da der Eintritt vollständig frei ist, darf auf einen starken Absatz von Anteilscheinen auf die 7. Kriegsanleihe, die auch bei dieser Gelegen- heit zum Verkauf kommen, gerechnet werden. — Eroßh. Zostheater. Ellen Petz wird Ende dieses Monats einiqe Charaktertänze vorführen und außerdem in dem Minodrama „Die letzte Maske" die Partie der Colombin« ^ darstellen. Im Konzerthaus werden morgen Sonntag die Komödien Ludwig Tho- mos „Die Lokalbahn" und „Die Medaille" aufgeführt. Anfang 7 UHr. Für Sonntag, den 21.ist die Erstaufführung der „Moral" des selben Dichters geplant, > Ter Erwerb von 4V 2 % §chatza»metMLeu eine gute Uapitalsanlage. — Berlin, 13. Okt. Neben den 5% Schuldverschreibungen werden zur 7. Kriegsanleihe wieder 4 1 A°/o cmslcsbare Schatzanweisungen zum Kurse von 08 Proz. ausgegeiben, die mit den zur 6. Kriegsan» leihe aufgelegten Schatzanw.sisungen den Ausgabebedingungen urS dem Tilgungsplan nach — bis auf' die der Gleichstellung halber erforderliche erstmalige größere Auslosung — völlig übereinstimmen. Die Vorteile, die der Erwerb dieser Wz% Schatzanweisungen bietet, sind — wohl der Neuheit d.es Systems wegen — von den Zeichnern bisher nicht in dem Maße gewürdigt worden, wie es nach Lage der Sache ar.zunehmen war. Daher mögen sie nachmals kurz hervorgehoben werden. In erster Linie sei auf den hohen Auslo- sungsgewinn, den der Erwerber früher oder später erzielen kann, hingewiesen. Das Reich ist verpflichtet, die Schatzanweisungen halbjährlich auszulosen und die ausgelosten Stücke zu 110 Prozent zurückzuzahlen. Der Eigentümer einer ausgelosten Schatzanweisung von 1000 Mark erhält also, da er das Stück zu 980 Mk. erworben hgt. einen Au?losicngs-gewinn von 120 Mark. Bis zum 1. Juli 196? müssen nach dem Tilgnngsplan sämtliche Schatzanweisungen derart getilgt fein. Das Reich hat sich zwar innerhalb der Tilgungsfrist eine zweimalig- Äufkün>digung der Schatzanweisungen zur bar«. Rückzahlung zum Nennwert vorbehalten, nämlich frühestens auf den 1. Juli 1927 und sodann frühestens 10 Jahre r.ach der ersten An- kündigung. Indes bringt diese Aufkündigungsmöglichkeit den Besitzern der noch i.icht ausgelosten Schatzanweisungen neue. Vorteile. Anstatt der baren Rückzahlung können sie bei der ersten Aufkündi- gung neue 4 Prozent auslosbare Schatzanweisurx,en fordern, die bei der Auszahlung mit 115 Prozent zurückzuzahlen sind, und bei der zweiten Aufkündigung 3%% Schatzanweisungen, die mit 120 Prozent ausgelost werden müssen. Der Auslosungsgewinn beträgt also erstenfalls bei einer Schatzanweisung von 1000 Mk.. 170 Mark, im zweiten Falle sogar 220 Mark. Auch diese beiden Arten von Schatzanweisungen müssen bis zum 1. Juli 1967 getilgt sein. Der Vorteil des Systems für die Besitzer von Schatzanweisungen liegt auf der Hand. Ein Kursverlust kann infolge der Auslosung nicht eintreten. Wer die Stücke vorzeitig verkaufen muß geht zwar des hohen Auslosungsgewinnes verlustig, braucht aber Kursschwan» kungen nicht zu befürchten, da'"der Kurs wegen der Auslosungschan- een und wegen der fortschreitenden Verringerung des am Markt« befindlichen Materials sich nach aller menschlichen Voraussicht nie- mals stark nach unten bewegen wird. Denn wer wird ein Papier erheblich unter Nennwert verkaufen, wenn er die Aussicht hat. binnen wenigen Monaten es finden jedes Jahr 2 Auslösungen statt — mit 10 oder gar 15 und 20 Prozent über Nennwert herausz»« kommen? Auch sorgt die Auslosung d-asür. daß immer Käufer am Markte sind. Die Schatzanweisungen stellen daher, da Kursverlust« kaum eintreten können — im Gegenteil für alle diejenigen, die si« bis zur Auslosung behalten, ein erheblicher Kapitalszuwachs ein- tveten muß, — besonders für die großen Vermögensoerwal« tungen eins vorzügliche Kapitalsanlaze dar. Aber auch jeder stige große Zeichner, die Banken. Sparkassen. Genossenschaften, Ver' sicherungsgesellschaften, industrielle Unternehmungen usw., die für eigene Rechnung zeichnen und in der Lage sind, die Schatzanweifun« gen lär.gere Zeit im Besitz zu behalten, sollten der Frag« der 3dfr nung von Schatzanweisungen besondere Beachtung schenken. So haben denn auch Geheimrat von Grimm, der Dezernent der Reichs« bank für die Kriegsanleihen und Iustizrat GStting, der Geschäftsführer des Deutschen Sparkassenverbandes kürzlich bei einer Tagung der deutschen Sparkassenbeamten darauf hingewiesen, daß >dl« Schaiianweisungen schon aus bilanztechnischen Gründen besonders als Anlage für die Sparkassen und die sonstigen großen Zeichner zu empfehlen feien, da sie geeignet wären. Kursverluste bei ander«« Wertpapieren auszugleichen. Um die Besitzer von älteren Schuldverschreibungen und Schatz- anweisungen ebenfalls der Vorteile, die de» Erwerb der neuen aus- lösbarere 4tV?% Schatzanweisungen bietet, teilhaftig werden zu lassen. hat das Reich eine Umtauschmöglichkeit in der Form geschah fen, daß jeder Zeichner, der nette Schatzanweisungen gezeichnet hw- daneben doppelt so viel alte Anleihen zum Umtausch anmelden kann. So ist jedem Zeichner die Möglichkeit zu einer äußerst günstl' gen Kapitalsanlage gegeben. ^ NerMUgnngs- und Mereins-Anzeiger. (Das Nähere bittet ma» aas dem Anzeigenteil z» ersehen.) i Sonntag, 14. Oktober, i Bad. Ballernverein. 3 Uhr Versammlung im ..Wolf". Bruchsal. Städt. Konzerthaus. 3 Uhr Vaterländische Volksfei'er. . ± Das Bankhaus Veit L. üGilarger, Karisnita Ksrfotrasse 11 Telephon 36 u. 208 besorgt alle in das Bankfach eingcrbJagenden Geecäiüfte. 8». '479. SSraSMaH. fmfi. 11 0«»«» 1 > 17 ' Aa«islij« Press-.' '■Br-ti ' 1 Wvi imrrirrniiiiniiifi^iiiiü ^etts 5. Gebt uns immer weiter U-Voote! Fahrzeuge schuf, un! den FeiÄ führten? f. und «ruf die Mannen, die ste sicher «nd siegreich an Nachdem all unsere kühnsten Hoffnungen weit Und jetzt? übertroffen sin! altjüngferlich mit erdreisten, von ei, ^ . Ja. einige Stimmen scheuen sich nicht einmal davor, abzuraten, durch weitere Zeichnungen an Kriegsanleihe den Krieg und besonders den ll-Boot-Krwg weiter durchzuführen bis zum siegreichen Ende! —- Weshalb sind wir Deutschen nur um alles in der Welt dazu verdammt, nach wie vor Leute unter uns Mi haben, die so mit gen find, dah sie noch itmitft,tri cht unsere deutschen Von Kapitänleutnant Frhr. v. Forftn«. den anschaulichen Schilderunaen seiner Erlebnisse bei den fctth« i! Lustfl-tten erzählt Anton Fendrich in seinem Buche „An »i?°nche packende, mahnende Geschichte, auf durfte er an einer ll-Boot-Fahrt teilnehmen. T«f unten fc 1 Meeresgründe ruhte das Boot von bsißer Tagesarbert aus. junger Unteroffizier mit «in« litiZ, Tn ' t ruhiger Stimm«, hinter ***** verspürt«, die Frage: w S«hen Sie. ich bm da gerade am Reichstagsbericht und bei der «rdanmrt, nach wie vor Leute unter uns #u des. Präsidenten über die Seeschlacht vor dem Skagerrak. Und Blindheit geschlagen find, dah sie noch iirnnt / W A ns alle traft wie diese irss VaterlandI --M J? Leute sollte der Reichstag" tttth ■ des Sprechers funkelten, fan.5™ .fröhlicher Ingrimm leuchtete in a ' lf ~ .un» einmal Sd öu einer richtigen Windstärke IL über .Und dann ein paar Nächte Erund, wo man nicht reden mcht mit den Armen herumfuchteln JjJTp UM möaliMt mptiin Puff in rwr« lltk W * in paar Tage, sage ich,' und die jn würden lernen, vor der deutschen rm Krieg aufzustehen, sowohl N^denen. di« jetzt drunten in Gottes n«2ljKQen. wie vor un? anSeren, die Iiyrormmen und Krieg führen gegen ##l dem sie eine.so heillose ich!-! haben. Pfui Deubel sage ««statt möglichst wenig Lust zu Verden. Und dann kein Wasser mehr .^ust so dick und so ölig, dah man Butter aufs Brot streichen kann. 835 ®i»t Beifallsgemurmel der Mann, la^h ^füllte den ganzen Eisen- prächtig spricht uns allen die C^^^ung di«fer Unterhaltung aus der iifcn^d dann das törichte Gemurmel ^'egtsf ^^^lagen unseres U-Boot. ihr daheim doch all« brun. wie zu Beginn des Fe- ^-^.dleses Jahres, als der «Kaiser ^ höhnischer Ablchnung unseres Frie- ^."Sebots seine U-Boote rief, die kn"$ erer U-Boot-Leute aufloder- benjv «?.^5^^terung. jetzt ein entschei- s««, ^ortlein im Kampfe gegen un- Feind England mit- dürfen. Aber auch ehrlicher, J. ? orn sprach aus ihren Blicken. sich da zurückversetzt in die jubelnde Begeisterung SR . des ersten Krbegsjahres, ntj? ist's da jetzt nur möglich, dah bang zweifelnde Stimmen über rfolg unseres U-Boot-Krieges laut werden? ^oit a J u "^ te U-Boot-Waffe nicht das erreicht, was Kaiser und *k>s, ,?hr zuversichtlich erhofften? Haben unsere U-Boot-Leute ?^u' sich allesamt gegenseitig i-n jewn Frühlingstagen des 'äncitf.i®ISl ommen€n U-Boot-Krieges vom Kommandanten bis zum »'cht herab in heiligstem Zorne zu «füllen schwuren, richte wir nicht alle tagtäglich beim Lesen unserer U-Boot«Be- __ n neuem stolz auf unser« deutsche Technik, die diese herrlichen ÜWlGslö; DskSoldatim^ld „J^^SSSss^i *Qu~ GibtfÄnAut. Wer gibt m-chv? oösr avi der Freiwillige Feuerwehr Uebung 2. und 3. Kompagnie Montag, IS. Oktober, ?. »nd 4. Kompagnie Dienstag, 1«. Oktober. '» de«'''^der^Ersatz.Feuerwehr um '''* 5 Uhr 13945 Das Oberkommando: ^ " Nünlist. Kameradschaftliche Zusammenkunft sämtlicher AiegsbtWhigtell (Rentenempfänger) des Bezirks Karlsruhe Stadt/Land w Eonnlag, öcn 14, öS. Ms.. uM\m 3 llljr, i« Saale der „Restauration Zlegler", Baumeisterstraße, M einer gemütlichen Besprechung. Das Ersck)einen eines jeden Ren- tenempfängerS ist dringend erwünscht. BSVLSS I a _. Friedrich Etzel. Leistungen anzuerkennen wagen, vor denen die gesamte urteilsfähige Menge des Auslandes zerknirscht oder staunend dasteht? Bor etwas über Jahresfrist war «s uns vergönnt, ein.» Prisen-. bssatzuiH von dem englischen Hilfskreuzer „Patuka" an Bord eines norwegischen Schiffes gefangen zu nehmen. Weit draußen war's, im Atlantischen Ozean, im Frühjahre 1916 zur Zeit unserer damaligen Kriegsanleihe. Der englische Seeoffizier drückte mir eines Nachts seine Bei- wunderung darüber aus, dah unsere Leute selbst bei harter Kriegs- arbeit so ganz in ihren Gedanken mit dem Erfolge unserer Kriegs- anleihe beschäftigt warben, ja, dah di« Leute sogar in ihren mir kurz bemessenen freien Stunden eifrigst berieten, wie sie am besten chre Ersparnisse — vielleicht gemeinsam in Kriegsanleihe anlegen könn- ten. Wir waren ja alle mehrere Wochen schon in See gewesen und hotten tüchtig sparen können! Unverständlich schien es dem englischen Seeoffizier, dah deutsche Matrosen, die doch selbst ihre Haut zu Markt? trugen, von ihrem kärglichen Lohne an den: Zustandekommen der Kriegsanleihe mitar- betteten. Keinem englischen Soldaten würde das einfallet Von ehrlichster Hochachtung für diesen Opfersinn unserer Leute brach er in die Worte aus- „Damned! Our poor people!" („Verdammt! Unser armes Volk!") Ein andermal gab er mir zu. wie50 bei ihnen im Land« schon " UBootkrieges — wohlgemerki her auch schon lange nicht mehr. Wie viele Deutsch« gibt es aber leider immer noch, die solche englischen Lügennachrichtei« deutsches Haus in Frieden liegt!" — Denkt ihr alle wohl stets daran wem ihr diesen Frieden, eigentlich zu verdanken habt? fxtbt ihr die Bilder der verwüsteten Gegenden in Feindesland wohl stets in der rechten dankerfüllten Andacht betrachtet? Haft du dabei daran gedacht, dah dieses quch dein heimatliches Dorf oder deine abgebrannte Vaterstadt sein könnt«, aus deren Ruinen dir der Tod entgegengrinste? fiabt ihr so ganz pergessen, wie eure Urgrohväter ihr Haupthaar und ihre goldenen Trauringe dem Vaterland« in der grohen Zeit der Befreiungskrieg hingegeben haben? Geld ist!?, was wir bauchen! Drum zeigt nicht nur durch die Höhe der Zeichnungen, sondern auch durch die allgemeine Beteiligung unseren Feinden und der ganzer.' Welt, wie unser deutsches Volk geschlossen hinter seinen Strei- tern steht! , ... Gebt uns immer weiter U-Boote? rufen wir heute hinein rn jedes Schloh und jede Hütt? — ihr alle könnt dazu beitragen. Sag« niemand, wir hätten ja schon genug der U-Boote! ..Wo gehobelt wird, da fallen Spahn«!" Drum gebt uns Geld, dah für jedes in heldenhaftem Kampfe erlegen« U-Boot gleich eine Reihe ganz neuer, womöglich noch kämpf- kräftigerer Rächer erstehen. Gebt uns U-Boote! Die U-Boot-Mannschasten werden es dann schon nicht an sich fehlen lassen. Dann wird unsere glorreiche Armee zusammen mit ihren Brüdern von der Flotte, aber auch nur dann, .euch und uns all«n hoffentlich den ehr«n-vollen, heih «rstrittenen Frie- den aeb«n. Dann aber könnt auch ihr Daheimg«dlieb«nen dankerfüllt und stolz den Blick gen Himmel heben, denn ihr habt ja all« mitgestrit- ten, mitgewirkt, dah er wahr würde, der schöne, herrliche Spruch: »Dein deutsches Haus in frieden liegt!" Zur Entgegennahme von bleiben unsere Geschäftsräume am Sonntag, den 14. Okt. 1917 von 11 bis 1 Uhr geöffnet. Karlsruber bebensverfidiertingi: vormals Allgemeine Ifersorgungs -Anstalt. 13917 Wandspruche passend für Hochzeit und für alle Ge- legenheiten. E. Kirchenbauer, — Karlsruhe, Kaiser-Wilhelm-Halle, 9/11. Bewahret einandervor Herzeleid, Kurz ist die Zeit die ihr beisammen seid. Denn oh auch viele Jahre Euch vereinen, Einst werden wie Minuten sie Euch scheinen. — Mit Rosen. 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Oktober verschied in einem Feldlazarett der Uli iL Bes. aus Michelfeld Gerlditsassessor üaber des Eisernen Kreuzes II.Klasse •ind des Ritterkreuzes II. Klasse :s Ordens vom Zähringer Löwen. OberleutnantSpieshat von Kriegs- ;ginn an allen Kampfhandlungen des Regiments teilgenommen und sich stets •!•- tapferer und unerschrockener Offizier gezeigt. Nicht einem feindlichen Geschoss, sondern einer tückischen Krankheit musste er jetzt erliegen, nachdem es ihm noch vergönnt war, den jüngsten Siegeszug mitzumachen. 4985a Das Regiment hat einen liebenswürdigen Kameraden verloren, dem es allzeit ein treues Gedenken bewahren wird. Alberti Oberstleutnant und Regiments.-Kdr- I Statt besonderer Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht. daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meine liebe Tochter und Schwester 4982a Marie nach ganz kurzer Krankheit im blühenden Alter von 17 Jahren 9 Monaten plötzlich und unerwartet zu sich in die ewige Heimat abzurufen. In tiefem Schmerze: Die schwergeprüfte Mutter u. Bruder: Elise Aschinger Wwe., geb .Schäffer Friij Aschinger, z Zt. im Felde. Hagenau i. E., den 12. Okt. 1917. Beerdigung: Montag, den 15, Oktober 1917, nachmittags 2 Uhr. ■'v v i3Li Statt besonderer Anzeige! Nach langer, schwerer Krankheit entschlief gestern abend unerwartet rasch meine liebe, unvergeßliche Frau, treubesorgte Mutter meines Sohnes, unsere liebe Tochter, Schwester. Schwägerin und Tante B30222 ig Frau Um Bauer geb. Gürr. In tiefer Trauer: Wilhelm Basier, Bausekretär. Durlach, den 13. Oktober 1917. Auf Wunsch der Entschlafenen findet die Feuerbestattung in aller Stille statt. SEES | T t ga u e r Ii £1 t e in ieder Preislage stets vorrätig. 7900* Lina Mack, Putegeschäft, Rüppurrcrstr. 34. m mmmmmmmmtunptar'n II I H Hi ll werden rasch u. preiswert angefertigt dUMlUHlft m der Druckeröi der Bad. Presse. M B!I »Wlim MK- Heute vormittag verschied nach langem schweren Leiden meine liebe, gute Frau, unsere Mutter, Schwiegermutter und Großmutter geb. Kellar « Karlsruhe, den 13. Oktober 1917. Familie Kleinlagel Familie Heger Familie Werner. Die Beerdigung findet Montag, den 15., nachmittags Va3 Uhr statt B30223 Trauerhaus : Durlacher Allee 18. Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten hierdurch die traurige Mitteilung,- daß unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter im Katbarina IlnfeeiM geb. Holenstein gestern abend unerwartet rasch verschieden ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Paul Hursehig nebst Frau, geb. MukenfuB, und Kindern. Karlsruhe-Rüppurr, den 13. Okt. 1917. Die Beerdigung findet Montag, den 15. Okt., nachm. 4 Uhr, vom Trauerhaus, Rüppurr, Löwenstraße 26, II. aus slatt. 13938 Statt Karten. Da es uns nicht möglich ist, allen unsern Freunden und Bekannten für die uns beim Hinscheiden unseres lieben Sohnes Ernst in so reichem Maße bewiesene Teilnahme einzeln z>i danken, sprechen wir auf diesem Wege unsern herzlichsten Dank aus. 13922 Mite Hermann Tiiiemecke. Karlsruhe, 13. Oktober 1917, Der lenkbare Serams Halter Orig .-System „Haas", gegen Rückgrat« Verkrümmungen ist hoch ausgezeichnet u. wird von hervorragenden Aerzten als bester empfohlen. JSF* Verlangen Sie Gratisbroschüre Nr. 5. Franz üüenzei Orthop. Etabliss. 165J Stuttgart,, Hegelstr. 41. K ekanntmachmig. Viehzählung. Gemäß Bundesratsverordnung wird in den näch- sten Tagen die Schutzmannschaft die am 15. Oktober vorhandenen Bestände an Schweinen feststellen. Mit dieser Erhebung wird gleichzeitig eine Ermittelung der Anbaufläche von Stoppelrüben (weiße Rüben) verbunden. Wer von der Schutzmannschaft bis einschließlich 19. Oktober nicht befragt worden sein sollte, ist ver- pflichtet, dies mündlich oder schriftlich am 20. Okto- ber zu melden (in den Vororten bei den Gemeinde- sekretariaten, für die übrigen Stadtteile beim städt. Statistischen Amt, Zähringerstr. 93). Wer seiner Anzeigepflicht nicht oder nicht voll- ständig nachkommt, wird mit Gefängnis bis zu ein Jahr, oder mit Geldstrafe bis zu 10 000 Marl, oder mit einer dieser Strafen bestraft. 13923 Karlsruhe, den 12. Oktober 191?. Das Bürgermeisteramt. Tür Firmen, welche Lieferungen für direkten »der tndirekten Heeresbeilarff haben, liefere sofort mit Eic- Iggg Iii iiieil o. Mei in crstklass'gem Fabrikat und allen Stärken. 4741a ©«üäsiay WsdSemann, Binrifaäengroßhandiung, München* (Gegr. 1843.) (Telephon 51535) AWWnaloerbanö Karlsruhe-«!. Höchst- und Richtpreise, giltig für den Verkauf auf den Märkten und m den Verkaufsgeschäften hiesiger Stadt in der Zeit vom IS. bis 31. Oktober 1917 einschließlich. 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Hofer in Genua eingetragene, nach- stehend beschriebene Grundstück am Samstag, den Äl>. Oktober 1917. nachmittags '/?2Uhr, durch das unterzeichnete Notariat im Rathause zu Badenweiler versteigert werden. Beschreibung des zu versteigernden Grundstücks Lgb. Nr. 294h. 146 a 08 qm Hofreite, Gartenland und Anlagen im Ortsetter an der Landstraße nach Kandern. Auf der Hofreite stehen: a) ein zweistöckiges Wohnhaus mit gewölbtem Keller, Souterrain und Veranda: d) ein zweistöckige? Wohnhaus mit Souterrain, Eisenbalkenkeller, Waschküche und Kohlenremis: c) ein Wagenremis mit Balkenkeller, Wohn- zimmer, stallung, Futterspeicher und Remis. Schätzung .... 150000 Mk. Müllheim, den 24. Juli 1917. Grotzh. Notariat. 3264a.2.2 ftlliges Angebot in ÄamenMilien - noch gute Qualitäten in modernen Formen u. allen Farben, ungarniert u. feine Bandgarni- -tz turen Mk. 5.50, 7.50, 9.50, 12.00. Velpe!-, . Haar- und Velourdüte zu mäßigen Preisen. .i Alle Zutaten, sowie «chleier billigst. 13342 jl % (r. E. 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Drum heißt es^ Jetzt nicht erlahmen! ii» »//« r//i HÜ i //* Nicht erlahmen im Kämpfen, aber auch nicht in öer Sorge um wehr unö Waffen für unsere Solöaten unö allen ihren Kriegsbedarf zu Lanö, zu Waster, in öer Luft; nicht erlahmen vor allem im Willen zum Sieg! festgefügt wie eine gramtns Mauer steht öraußen unser Heer gegen öen Zeinö! So laßt uns auch hier Zusammenstehen! Unser Kriegs- öienft ist aber heute, öaß wir Kriegsanleihe zeichnen. Zeichne Jeder unö zeichne Ieöer was er kann. Zeichne vor allem 3eöer, öer einen balöigen Zrieöen will. Unseren Zeinöen wollen wir zeigen, öaß hinter öem Wall unserer Heere öer feste Wille öes ganzen Volkes steht. Das wirö sie eher zum Zrieöen geneigt machen, als wenn sie glcmben dürfen, öaß unsere Zuversicht wankt, unser Wille sinkt, unsere Kraft schwindet. Vrum herzen auf unö hänöe auf, öamit öie siebte Kriegsanleihe wie Sie früheren eine gewonnene Schlacht wirö! • 13a » Karlsruhe, öen 11. Oktober 1917. der Ortsausschuß: Dr. Appel. Swötrabbmer. Dr. Sasfermann, Geh. hofeat. Irl. Magdalena v. Seck. SiuSer, RsSakieür. vr. Sinz, Geh. hofrat, Stadtrat. S!ank. Professor. Llos, Stadtrat. Soöenstein, Geisil. Rat. Freiherr von Soüman, Minister öes Innern, vewerth, Stadtrat. Sieh, Kaiserl. SsnMrektor. Surr, StaStschulrat. Ebert, Dekan. G. Eichrodt, Kunstmaler. Fischer, Hofprediger. Frep, Stadwerordneter-Gbmann. Fritz, Oberlehrer. Gauggel, Stadtrat. Dr. Häußner, Geh. tzoftat. Heinsheimer, Stadtverordneter, hesselbacher, Stadtpfarrer. Frau Fabrikant Himmelheber. 5>of, Stadtverordneter. Homburg er, Stadtrat. Dr. horstmann, II. Siirgermeister. Dr. hübsch, Minister des Kultus und Nnterrichts. Knörzer, GM. Rat. Kolb, Stadtrat. Koelle, Geh. kommerzienrat. Dr. Lewald, Geh. Rat. Link, Stadtpfarrer. Mauz, Stadtverordneter, t. Müller, Rat, Gsneralfekr. d. öad. Frauenvereins. Dr. von Oechelhäuser, Geh. hofrat, Professor. Dr. Geftering, Sibliothekar. Grdenstein, Geh. hoftat. Dr. Gtt, Direktor. Dr. Paul, I. SürgermeZster. Rebmann, Geh. hofrat. Rehbock, Gberbaurat, Professor. Frau Professor Dr. Richter. jttm Dr. Sachs »Littel. Sauer, Stadtverordneter. Schick, Hoflieferant. Dr. Schleiermacher, Geh. hofrat, Professor. Frau Gberlaudesgerichtsrat Schmidt. Dr. Seidenadel, Geh. Reg.-Rat, Gr. Mtsvorstand. Siegrist, Oberbürgermeister. Stehlen, Rektor. Ad. Stein, Kaufmann, Vors. des Kauft». Vereins. Stumpf, Stadtpfarrer. Trautmann, Stadtverordneter. Dr. Aidel, wirk!. Geh. Rat, Präsident. Dr. Weill, Stadtrat. Söllilg - yMlckMW ©Im© ärztliche Uaiersacbung. Aufnahmefähig sind alle Personen von 15 bis 55 Jahren, auch alle an der Front stehenden Offiziere und Soldaten, daher zugleich wichtigste Famllienfürsorge. Voller Einschiuss der Kriegsgefahr. Billigste gleichbleibende Beiträge bei günstigsten — auch monatlichen — Ratenzahlungen. — Sofortige Aushändigung der vollen Summe beim Tode. ZTMMZte ZMnvvg ÖSP 7. s" ■■ ■■■" Verlangen Sie Prospekte und Auskünfte bei der i ' Sub-Direktion der K. K. pflv. 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