JtfWlt töflRfö 2 mal. UV" Abend-Ansgabe. Terhreitelste Zeitiing Zgüep?. ^??g^reise: * u, 8. Li m!*' "$n U i^ r - Weltschau" >«».,. '^°ustr. SBeltfdjou" ««tluttije: a B Ktesia^tt Sei ins r"] ® Uen . —.07 1.17 _ liefert ® ÜS 0e * »i-r!el>ihrl!» , u8 WQttij : ' i, •" ■ • 8-lö it.75 Ct^'m 30 ^ 01 '« 2.76 ZLS 2aL2mJ tif f'M8er Uli« ° '"^LauS 3.48 411 «fefe m " n • ■ » «fg. du mmem . . lo Pfg. fiitlei. Ä aiietftr J Qmn, J tr -'® rfc ' nächst W H » Marktplatz^ °uf'^n-n' ?* laute nicht • b. $-7??^» sondern: ^Jjü f ' c • « n r I 8 11! r, p Nr. 532, General-Anzeiger der Resioenzstadt Karlsrnhe und des GroMrzogtums Baden. WM"Unabhä»»gige und am meiste»» gelesene Tageszeitung in Karlsruhe. "MW Wöc h entlich t Nnmmer ar l S r u h e r tt »»t e r h a l t «»t g 3 b I n t i" mit Illustrationen. Weitaus größte Bezieherzski von oöen in Karlsruhe erscheinenden Festungen. ~WM B_W)-wwwn aR Siwa 'w»'ii Eigentum und Verlag von Ferd. Thiergarten. Chefredakteur: AldeN Herzog. Verantwortlich für allgem. Politik und Feuilleton: Anton Rudolph, für badische Politik, Lokales, bad. Cbronil und den aUgemeinci. Teil: J.B.: Anton R»: olph, für den «nzei- aenteil A. Rmverspacher. jamtl in Karlsruhe i. B. Derliuer Vertretung: Berlin w 10. Anzeige«. Die Sflefpalt. JioioneUeil« 30Pfg.. DieRektamczeile 1 Mr., Reklamen au 1. Stelle 1.-5 Mk. die ^cile. Bei Wiederholungen iarisfestec Rabatt, der frei R ich! ein Haltung des Zieles, bei gerichtlichen Betrelvungen und vei Konkurse» außer Ktttft tritt. N«l!s^k». Sani-: ftnrlstn^e Pr. 8859. *"•: 1C55K3 'clcfon: Geschäftsstelle Nr.86. Karlsruhe, Mittwoch den 14. Node»»»bcr 11)17. Telefon: Redaktion Nr. Mg. A3. Jahrgang. Deutscher Heeresbericht. j^^^^kälnpse in Flandern. — GrsMmnng enischer Höhenstellungeu bei Asiago. Pri- ano »«td Feltre in unser»»» Besitz. Grobes Hauptquartier, 14. Nov. (Amtl.) Westlicher Kriegsschauplatz. *b!Kampfhandlungen dern lebte das Slrtilleriefen- erst am . " ^ wu» «u u u t t i ( ; ^ u v « «m V«stfT' 10,, f' 69 uahm beiDixmuiden und nördlich von ^endaele erhebliche Stärke an. «tt Oestlicher Kriegsschauplatz Mazedo»»ische Front besonderes. ^ Italienische Front. ^»Vv" Sieben Gemeinden erstürmten unsere " 1 1 J! r , f verschneite Höhen st ellungen der Ztalie- ^ Asiago und das Panzerwerk aus dem ^^iscr. ^ "folaito und Feltre sind in unserem Besiy. der unteren Piave Artillericfcuer. Der Erst? Generalquartiermeister: LuvenvotN. Westlichen Kriegsschauplatz. Französischer Bericht. ?° n fititfr« '^ at ' 5 > 14. Nov. (Nicht amtl.) Amtlicher Heeresbericht ^chnnttag. In der Gegend nordwestlich und östlich Reims o^^iedev . putschen unter den, Schutze einer lebhaften Beschießung lvn. ^Hansftreiche aus, die jedoch keine Ergebnisse erzielten. Nacht überall ruhig. ^ Englischer Bericht. f 0 " Seite. « ®® K don. 14. Nov. (Nicht amtl.) Amtlicher Heeresbericht i n 5«tet Siot.' tt0t ® cn - 3" der vergangenen Nacht griff der Feind e'nen x°we^-^°>len nordöstlich von Armentixres un. Er wurde durch , Mo.jchinengewehrfeuer zurückgeschlagen. Die feindliche entwickelte heute am frühen Morgen starke Tätigkeit. Erfunden« Angriffe. Cl |r n ! 13 - Nun. Der Pariser Eiffelturm funkte am i. Novem- M bor";' dem rechten Maasufer unternahmen die Deutschen * im rtrt vti ^_ f. . . - -' ftet emnJJ vorhergehenden Bericht gemeldeten heftigen Beschiehunq ^folgende heftige Angiisfe gegen die französische Front wiftencr , ^hmlMewaldes. Das französische Feuer zerstreutes^ ^ schweren Verlusten. Dieser ganze Angriff b «, Untf» >. r Phantasie der französischen Propagandisten. ~ 7 - November wird ein neuer französischer Si die besteht Sieg er- >~r*n 1. ^^ovemoer touo mmm ™ m Wtbc„ «."spricht lautet: „Auf dem rechten Maasufer folgte der Spli. Chaumewaldes ein deutscher Jnfanterican- v. >W JJftr; " Ulli yvmpjvi 5- 'ran^f!-?^"^sische Feuer trieb die Angreife» zurtick, die nicht an Äscher Linien herankamen." Auch in diesem Fall lvurde ein !e!^kM^?"k!r,ss weder geplant noch durchgeführt, geschweige ?i>e^f^.^'?gen. Solch- wiederbolten Bliantasiemeldunaen ?all ivurde ein . I denn «I^bgi^MeN' Solche "wieberholten Phantasiemeldungen sollen tieferschütterte Stimmung Frankreichs wieder auf- Weitere U-Koot-Grfoiye. «tfolo Berlin, 13. Nov. (Amtlich.) Neue U-Boots- Sperrgebiete um England: j. 17 000 Bruttoregistertonnen ^BUsch ** ^ en vernichteten Schiffen befindet sich ein groher Ampfer vom Aussehen des Dampfers „Saxonia" Ä Tonnenj. » er Chef des Admiralstabs der Marine. fieflrcitöen kämpfe zegeii Mlil'n. 0 _ Zur Lage in Benetien. ^ren^- Nov. Die „N. Z. Ztg." meldet von der italienischen 5 $?ö|^ ° ^ ort uiird die Frage laut, ob die italienische Presse »„ Uoet ^en Gang der militärischen Ereignisse in Veneticn Ü'lWf, C „ ^^ohl Originalberichte von der Front auher den offi- nicht mehr veröffentlicht werden, lassen es die ? n . Redaktionen an Aufklärung des Publikums nicht • gellen -^ e ftinblichen Heeresberichte abgedruckt werden, ist unter d°i ^.^tigen Umständen nicht wohl zu erwarten. Man macht 'fcWftn, * ^. c ' n Hehl daraus, daß bei der Wahl der endgültigen t"" 1 Und ) -'' r ' ! " C ^er Grundsatz gröhtmöglicher Festigkeit bestimmend ^ ^ Nian um dieses Grundsatzes willen weitere Opfer nicht delt sich für ihn auch darum, drei Armeen nen zu gliedern, eine Reihe von Brigaden frisch aufzustellen, den Gc- schü nähere Berichte nicht ern»> aeganr>en. Es verlautet, daß Kerenskij in der Umgebung Peters» burgs verschiedene Stellungen besetzt hält, und daß seine Truppen aus zwei Armeekorps mit schweren Geschützen und Reiterei bestehen. Auch sollen noch andere Truppen im Anzug sein, um Keenskij zu stützen. In den Außenvierteln der Stadt sind Versck)«nzungen auf» geworfen worden, und aller Stacheldraht wurde eingefordert, um die Verschanzungen auszubauen. Die Rote Garde scheint entschloss-m Ebenso bereitet sich im Nnume zwischen Feltre und Lugauertul eine neue Falle für die Italiener vor. Die Truppen des Feldmar- schalle Conrad erzielen nämlich im Vormarsch beiderseits des Luga- nertales rasche Fortschritte und stteben dem Ausgang des Tales zu, das durch die Befestigungswerke von Drimolano gesperrt ist. Da- durch gefährden sie aber den Rückzug der feindlichen Kräfte zwischen Feltre und Primolano, sowie der vom Primoertale gegen Fongaso abziehenden feindlichen Gebirgstruppen. da sich südlich der Straße Feltre-FonÄaio-Prtmokwo oi» bis zu 1800 Meter absteigendes ffie» W. . englischen nac, Teppiche udd Kostbarkeiten zum Ankauf an. die sii aus iwnr Winterpalast gestohlen hatten. An. Sonntag besetzten lettische Truppen eine Stati>>n an der Eisenbahn nach Finland, die dreißig Meilen von Petersburz ent- kernt liegt. Diese Truppen stützen die prooisor'sch: Re^erung. so» daß von zwei Seiten die Truppen gegen die Hauptstadt vorrücken. Der Korrespondent des „ Daily Tel»q. aa nachmittag T?otz der widerspruchsvoll?« Bericht« ist es klar, dilti Ue Bolschewik nicht mehr Hetr.-i» der Lage sind, da sie nicht ü^er o»nuj!end tüchtige Leute ver/ügea und ötv Garn'jon eine ,w'i« fetWtc Hl.l '.rno einnimmt. Viele Sol?..t:u wollest den Friede,» u-'d nichi« ordere», aber sie sind ebensowenig bereit, gegen Kerens» kij zu lampien. nie gegen den dst'.'ch n Kaiser. Dw Matrose« atk: wollen den Kamps gegen die prov'i'rische Regierung witftvn. Am Sancrag rückten einige tausend Matrosen auf die Hanptsiadt vor. um sie zu verteidigen. „Daily Telegraph" meldet aus Petersburg vom Montag: Mam kann di« jetzige Lage in Petersburg kurz mit folgenden Sätzeir charakterisieren: Die provisorische Regierung hat hi«r nicht genug Streitkräfte, um sich halten zu können, und die Bolschewiki haben ebenfalls nicht genung Streitkräfte, um ihre Autorität durchzu» führen. Beide Parteien müssen deshalb Verstärkung«« abwarten. Die Anhänger der provisorischen Regierung hoffen auf die Limo Krasnoje Sselo —Kolpino, die augenblicklich durch ein« nicht zu über- sehende Menge Kosaken unter General Krasnow besetzt gehalten wird. Die Bolschwewiki erwarten, daß ein Teil der Garnison von Renal und Rarwa zu Hilfe kommen werde. Niemand weiß etwa« Bestimmtes. (Frkf. Ztg.) Die Macht der Maximalisten. Sch. Genf» 14. Nov. (Privattel.) „Echo de Paris" mel* det: Die Zahl der in Petersburg von der Regierung konzentrierten Truppen, die dem Arbeiterrat ergeben find, wird auf mehr als 551)00 Mann geschätzt. Die Maximalisten find der unbedingten A iu hängerschaft der Kriegsflotte ficher, die v 0« Petersburg Anker geworfen hat. Sch. Zürich, 14. Nov. (Ptivattel.) Der „Eortim dell« Sera" bringt ein Telegramm von der russische» Grenze ohafl 3Ht* 2. Aadtfche Mreffe. Abendblatt. Mtttwoch, 14. November 1917. ZZV» 5 3Z Gefreiter Siegfried Lsm!«rstA»ter. langj. Reisender der Bürstenfabrik Süß, Weil ^ Co., in Durlach. — Die Bad. f*[ $ Medaille erhielten: Unteroffizier Albert Nöttelmann (Iw^ Ortsangabe, wonach die Maximaliste« in die Peters« burger Etaatsgebiiude» Banken und Kirchen Sprengmittel legten für den Fall eines Angriffs Serenskis auf Petersburg. Die Haltung der Entente. ^ch. Zürich, 14. Rov. (Privattel.) Der Mailänder „Seco-> lo" schreibt: Die italienische Botschaft in Petersburg ist ange- wiesen worden, mit der Bolschewiki-Regierung formelle Be- Ziehungen aufzunehmen. MTB. London, 14. Nov. ( Nicht amtl.) Reuter.) Amtliche Kreise in London können „die Bande der Verräter," die zeit- weilig in Petersburg die Oberhand gewonnen hat, nicht an- erkennen. AZTB. Paris, 14. Nov. ( Nicht amtl.) Dem „ Temps" zufolf, sind die telegraphischen Verbindungen mit Petersburg wieder hergestellt worden. Die französische Regierung hat Telegramme ihres Botschafters Noulens erhalten. Da« Strafgericht über Rugland. TU. Lugano, 14. Nov. Wie aus Bern gemeldet uuib, beschloß die Regierung der Bereinigten Staaten, die Auszahlung der Ruhland gewährten Anleihen einzustellen. England be- skPoh die Einstellung der Sendungen von Nahrungsmitteln und Rohstoffen nach Rußland. Japan und China drohe« Rußland mit Krieg. TU. Lugano, 14. Nov. Me aits Bern mitgeteilt wird, sind dort Gerüchte im Umlauf, wonach Japan und China Ruh- land den Krieg erklärten (?), um im Auftrags der C.ntents eine Strafexpedition anläßlich seines Treubruchs ?ui zusenden. Rugland und die deutsche Mark. i) Bern, 14. Nov. (Privattel.) Der „Berner Bund" _ meldet : In folge der letzten Meldurmen über die Wendung der Geschicke in Rußland sind die deutsch« Mark an den schweizerischen Börsen seit Freitag früh ziemlich gesucht. Der Markkurs stieg cm der Zürcher Börse am Freitag vormittag um 2 Prozent, (g K.) Zum Sturz des französischen Aabwetts. Eine Erklärung Painlev«s. MTV. Paris, 14. Nov. (Nicht amtlich.) Ministerpräsident Painlevc hat in der Kammer eine Erklärung verlesen, die beginnt: .Schwerwiegend« Ereignijj« der letzten Zeit verpflichten die Regierung, eine Erklärung abzugeben. Einerseits haben sich die Extre» misten von Petersburg dieser Stadt vorübergehend bemächtigt. Ob- gleich die letzten Nachrichten anzunehmen gestatten, daß die einst- weilige Regierung ^ihre Macht wiederhergestellt Hot, wird die Rück- wirk«!?g dieser Erschütterung doch noch einige Zeit dauern. „Andererseits hat die verhältnismäßige Bewegungsfreiheit an der Ostfront, die die russischen Heere dem deutschen Heere gelassen haben, dem letzteren erlaubt, viele Divisionen auf den italienischen Kriegsschauplatz zu senden. Die italienisch« Nordostfront ist unter noch nicht aufgeklärten Umständen durchbrochen worden, und die zweite italienische Armee, die einige Wochen zuvor auf dex Hoch- fläche van Bainsizza einen glänzenden Sieg erfochten dat. hat auf ihrem beklagenswerten Rückzug« erhebliche Verluste erlitten. Vene- tien stand dem feindlichen Einbruch offen. „Diese ernste und unerwartete Lage verlangte sofortige Hilfs- maßnahmen, und ohne auch nur auf einen Ruf zu warten, sind französische Truppen herbeigeeilt und haben ihren Platz an der italienischen Front eingenommen mit einer Bewegung, deren Schnellig- keit und genaue Ausführung die Bewunderung aller, die davon Kenntnis haben, hervorgerufen hat. Heute ergießen sich nun eng- lisch« Truppenmassen jenseits der Alpen. Painlev- stellt« fest, dag im Augenblick der größten Schwierig- leiten keine Minute verloren worden sei, und daß die Seelengröße und das ruhige Urteil des französischen Belkes sich darin gezeigt habe, daß kein Tadel sich erhoben habe, als Frankreich mit dem Feinde im Land«, Tausend« von Soldaten und Lanixslindern außer Land sandte. Daß vielmehr die Bündnispflicht dieser Truppensendung auf einen von jeher für Frankreich ruhmvollen Kriegsschauplatz erfordert habe. Die Nationen, die die Ostgrenze von der Nordsee bis zur Adria halten, können nur auf Grund eines gemeinsamen Planes durchfüh- ren, wie ja auch die Kammer vor 2 Monaten der Absicht der Regie- ^- n 9 zugestimmt hat, aus den Alliierten eine Armee und eine einheitlich« Front zu mache-n, da ja doch jeder Niederlage und jÄ »er Sieg auf alle wirken wird. „Diese Bestrebungen haben nun zur Vereinheitlichung der kriegerischen Tätigkeit von England, Frankreich u. Italien in einem gemein- icmen obersten Kriegsrat geführt, dem die Bereinigten Staaten sich zweifellos anschließen werden. Verhandlungen über eine ähnliche Einrichtung werden mit Rußland und Japan geführt. „Dieser oberste Kriegsrat", sagte Painleve, „soll nicht die Einzel- heiten der Kriegsoperatitonen vorschreiben, sondern die allgemeine Kriegspolitik bieten und die gemeinsamen Pläne der Alliierten entwerfen und ihr Hilfsquellen und Mittel dergestalt anpassen, daß diese die größtmöglichsten Leistungen ergeben. „Der Rat besteht aus zwei Vertretern jeder Regierung, tritt min? destens «n Monat einmal in Frankreich zusammen und wird den ständigen gemeinsamen Generalstab der Alliierten unterstützen, der eine Sammelstelle für alle Nachrichten und Fachberater ist. Die Ent- scheidungen des Kriegsrates werden nicht durch irgendwelchen Par- tikularismus bestimmt, sie betreffen das gesamte Gebiet jeder Schlacht, werden aber von der betr. Regierung im einzelnen ausgeführt. Gegenüber dem Einwurf, daß man keine beratende Körper- »chast, sondern ein einheitliches Oberkommando brauche, erklärte Painlevg, bei einem so schwierigen Gegenstand sei es klug, sofort das Mögliche ins Werk zu setzen, anstatt monatelang auf das Bessere zu warten. Werde ein einheitliches Oberkommando eincs «taates möglich, so würde es gerade einen solchen Generalstab nötig haben, wie er jetzt gebildet sei und vielleicht werde gerade dieser in seiner Tätigkeit tatsächlich, wenn auch nicht dem Namen nach, die Einheit der Kommandos verwirkliche»«. Auch England und Frankreich sehen seine Errichtung als einen ungeheueren Fort- ichrltt an. dem andere folgen können. Die italienische Presse zeige sich getrost und gefestigt. V Zu der anderen großen militärischen Fr»»«, die das Parlament beschäftigt, die Verlängerung der «nglischen Front, erklärte Painleve: „Tin volles Einverständnis ist zwischen den beiden Oberbefehlshabern getroffen worden und es wird, ohne daß ich den Zeitpunkt nenne, eine militärische llebereinkunft durchgeführt werden. Weiter hat der Sieg an Her Aisne, einer der glänzendsten dieses Krieges, durch Gerade- legung unserer Front und Verbesserung unserer Stellungen einige Divisionen verfügbar gemacht. „Aber alle Welt hier im Hause sieht am, daß gerade jetzt und an- gesichts der Kriegsvorbreitungen keine Rede davon sein kann, der Front weitere Jahrgänge zu entziehen. Der andrsten Anstrengung des Feindes, meinte Painleve, müßten die Alliierten ebenso kräftige Anstrengungen entgegenstellen und dürften keinen Bruchteil ihrer kriegerischen Kräfte unzenützt lassen. Aber nicht nur auf dem militärischen, sondern auf allen Gebie- ten. besonders dem wirtschaftlichen, sucht die Regierung ein plan- mäßiges Zusammenarbeiten und völlige Einheit in den Zielen mit den Alliiert« gu « r e i chen Die noch schwebenden Ve-ichandlMUes sollten dies hinsichtlich der Verpflegung beider Länder. Italiens und der anderen europäischen Alliierten ermöglichen. Ein Einverständnis sei bereits erreicht. Die beiden Länder wür- den hinsichtlich der Versorgung mit den notwendigsten Lebensmitteln einheitlich behandelt werden. Einer vorläufigen Maßregel für die Not des Augenblickes werde ein gemeinsames planmäßiges Vorgehen folgen, das, die notwendige Sparsamkeit vorausgesetzt, jede plötzliche Schwierigkeit ausschließen werde. Uebrigens, fügte Painleve hinzu, ist Sparsamkeit unbedingt nötig, um Schiffsraum für die lieber- führung amerikanischer Kräfte frei zu machen. Die Verhandlung der Kammer wird fortgesetzt. Kundgebungen gegen das Ministerium. Sch. Magdeburg, 14. Nov. (Privattel.) Die „Magdeb. Zeitg." meldet aus Zürichs Nach Blättermeldungen von der französischen Grenze ist es am M o n t a g nachmittag in P a r i s zu großen Kundgebungen der Syndikalisten gegen die Politik des Ministeriums gekommen. Der Eon- cordienplatz war der Hauptort der Kundgebungen, zur gleichen Zeit, als die R e g i e r u n g in der Keheimsitzung der Aammer die neuen Abmachungen mit Italien be- kannt gab. Alle Anzeichen schienen dafür zu sprechen, daß die Abmachungen Painleves mit Italien nicht die Zustimmung der französischen Kammer gefunden haben. WTB. Paris, 14. Nov. (Nicht amtl.) Meldung der Agence Havas. Kammer. Die Regierung forderte die Vertagung der Interpellationen über die richtlichen Zwischenfälle. Die Kammer hat die Vertagung mit 277 gegen 18k Stimmen abgelehnt und brachte hierdurch die R « g i e r u n g in die Minderheit. WTB. Paris, 14. Nov. (Nicht amtl.) Der Senat hat die von Bolo-Pascha verlangte Aushebung der Zmunität des Senators Charles Humbert angenommen. Kreuzes) von Karlsruhe. Vizefeldwebel Kuschmann von Kau Unteroffizier Hermann Marbeiter (Inh. d. Eis. Kreuzes) von V ruhe, Gefreiter Otto Mayer (Inh. d. Eis. Kreuzes) Sohn d. (■;« Pfarrers Karl Maver von Dinglingen und Kanonier R. " oai Haber d. Eis. Kreuzes). „ , ? i# Kartoffelernte 1917. Wie das Bürgermeisteramt bekan geb en hat, muß jeder Anbauer von Kartoffeln seine gesamte K?, ^ ernte bis 15. November anmelden. Nur solche Mengen jt»A fit zuneigen, die bereits gemeldet sind. Vordrucke für die aus den Polizeiwachen und Gemeindesekretariaten erhältlich ;? selbst wieder abzugeben. Für die planmäßige Versorgung sry. völkerung mit Nahrungsmitteln ist es dringend nötig, daß die 1 y zen Reiche vorgenommene Erhebung richtig und rechtzeitig führt wird. Trage dazu jeder an seinem Teile bei. UnvoM» oder nicht rechtzeitige Meldung ist strafbar. .. 0" = Höchstpreis« für Hafernährmittel und Teigwaren. Nährmitt el und Teigwaren wurden neue Höchstpreise f© 1 ?»; .l'jp preise und Kleinhandelspreise festgesetzt. Die neuen K&tn»^, preise betragen für ein Pfund gewöhnliche Haferslocken • SOPsg., für eine 250 Gramm-Packung Hafermehl (Kinderna^^ 35 Pf., für ein« 250 Gr.-Pack. Haferflocken (Kindernahr.) A ji; für eine 500 Gramm-Packung Haferflocken (KindernahrungI 7 für einen 250 Gramm-Beutel gewöhnliche Haferflocken 33 Kleinhandels«?-!-« betragen für ein Pfund Teigwaren aus Mehl bei Röhren 62 Psg., bei Röhrenbruch 58 Pfg.. fiir an waren 60 Pfg., bei Teigwaren aus Auszugsmehl für Röhren für Röhrenbruch 80 Pfg., für andere Teigwaren 82 Pfg. das ^ £,■; Na. Obstweinverkaiif durch das städtische Nahrungsmittels ^ Holland und dsr Rriog. Hollands Neutralität.^—Die Unterbringung deutscher und englischer Kriegsgefangener. — Haag, 13. Nov. Der Zweiten Kammer ist die Antwort der Re- gierung auf den vorläufigen Bericht über das erste Hauptstück des Staatshaushalts zugegangen. Di« Regierung teilt darin u. a. mit, daß sie nicht beabsichtige, Schritte zur Teilnahme an eventl. Friedens- Verhandlungen zu tun. Der Grundsatz d«r Neutralität bringe es mit sich, daß man sich nicht unaufgefordert in die Verhandlungen zwischen den kämpfenden Parteien einmenge, solange die niederländischen Interessen durch diese Verhandlungen nicht unmittelbar betroffen wür- den. Es sei aber selbstverständlich, daß die allgemeine Entwaffnung und Schiedgerichtspflicht nicht ohne Mitwirkung der Neutralen er« möglicht werden könne. In der Antwort heißt es ferner: „ Die Regierung gibt gerne zu, daß die Grundzüge der auswärtigen Politik im Einvernehmen mit den Generalstaaten festgesetzt zu werden verdienen. Was die Haltung der Regierung im Weltkrieg betrifft, so ist das auch geschehen. Der Grundsatz, daß die holländische Politik, eine Politik strenger Neutrali- tät sein soll, ist von den Eeneralstaaten einstimmig angenommen wor- den. Die Durchführung dieser Politik muß aber großenteils der Re- gierung überlassen bleiben. Man muß abwarten, inwieweit die diplomatischen Verhandlungen nach dem Krieg mit größerer Berück- s-cht-gun« der Öffentlichkeit geführt werden können,. Jetzt wäre Öffentlichkeit der Unterhandlungen völlig unmöglich. Im weiteren heißt es: „Die Unterbringung der Knegsgefange- nen aus Deutschland und England, die in Holland interniert werden sollen, wird vorbereitet. In Molfheeze ist ein Lager für 3500 Soldaten, in Hatten ein Lager fiir 1AW Zivilpersonen im Bau. Wohn- baracken und Hilfsmaterial für den Bau werden aus Deutschland ein- geführt. Außer in Baracken werdeir in diesen Orten die Deutschen auch in Hotels und Pensionen untergebracht werden. Die englischen Kriegsgefangenen werden in Haag, Scheveningen, Rijewjk und Voor- borg in Hotels und Häusern untergebracht werden. Die für den See- transport und Bahntransport, sowie die Verpflegung und Heizung notwendigen Kohlen werden von den daran interessierten Mächten geliefert. Auch die Lieferung von Lebensmitteln usw. durch diese Mächte ist in Vorbereitung. Holländisch-britische Fischerei-Berhand- langen. — Amsterdam, 14. Nov. Dem „Allgemeen Handelsblad" wird aus Hmuiden gemeldet, daß zwischen den Fischereireedern und der britischen Regierung neuerdings Verhandlungen zur Erreichung ernes Abkommens über die Lieferung von Schiffen an England im Gange find. Die englische Regierung bat vorgeschlagen, daß 33 bis 40 Dampftrawler an der enalifchen Westküste fischen und ihren Fang ausschließlich auf den englischen Markt bringen sollen. Dagegen würde England sich verpflichten, die übrigen Pmuider Dampf- trawler ausreichend mit Kohlen zu versorgen. Bon dem durch diese Fahrzeuge eingeführten Fischquantilm würde Englands nichts ver- langen, sondern es würde ganz zur Verfügung der'niederländischen und deutschen Abnehmer bleiben. Dentschland dsr Rrieg. WTB. Berlin, 13. Nov. Der „Reichsanzeiger' veröffentlicht die Verleihung des Ordens Pour le msrite an Vizeadmiral Schmidt, Kapitän zur See Magnus v. Levetzow, Koroettenkapitän Barten- bach und Kapitönleutnant Adam. Der neue bayerische Mini st erpräsident. . TU. München, 13. Rov. In der heutigen Nachmittagssitzung der Abgeordneten-Kammer begrüßte der Präsident von Fuchs den neuen Ministerpräsidenten von Dandl. Dieser hielt eine größere programmatische Red«, indem er zunächst im Namen der Staatsregierung dem Grafen Hertling den Dank für sein Wir- ken aussprach und dann erklärte, das erste und wichtigste Ziel der Staatsregierung sei, dem Lande die innnere Einigkeit und Geschlos- senheit zu erhalten, die Arbeitskraft des Volkes zu stärken und ihm eine einheitliche, geschlossene Führung' zu sichern. Nicht minder wichtig sei die Aufiechterhaltung einer ständigen engen Fühlung der Staatsregieritng mit der Volksvertretung. Die Neuorganisation, die Verbilligung und Vereinfachung der Staats- Verwaltung, die Sorge für Industrie, Gewerbe und Handel, die Mitarbeit an der Gestaltung der wirtschaftlichen Dinge im Reiche, die Vorbereitung der Uebergangswirtschaft. die Erhaltung eines leistungsfähigen Mittelstandes nnd die sozial-politiichen Aufgaben will sich der Ministerpräsident besonders angelegen sein lassen. Aus der Mesiden?. Karlsruhe, 14. November. # Das Eiserne Kreuz erhielten: 2. Klasse : Pionier Karl Seit«, Friedrich Link (Sohn d. Händlers Irchann Link). Schütz« Berthold Bertsch (Sohn des verstarb. Lokomotivführers Berchold Bertsch), Unteroffizier Karl Rchm und Unteroffizier Eduard RelM (Sohne der verstarb. Witwe Rehm), sämtliche von Karlsruhe, ferner Unter- offizier Karl Langendörfer (Sohn des Zigarrenfabrikanten Langen- dürfet in Weingarten), Gefreiter Gustav Baumann aus Teutsch- «eureuch. Josef Flachs (Sohn d. Eugen Flachs I van Uutermudau), städtische Nabrungsmittelamt hat, wie schon bekanntgegeben bekannten Keltereien Obstwein herstellen lassen. Von diesem trunk wurden in 260 Kleinverkaufsaeschäften 46 884 Liter jw verkauf abgegeben. Ferner wurde süßer Most auch in K gen nuf Anweisungen verkauft und zwar 15 811 Liter. Auhero^^. noch einige Vorräte von Obstwein in gemieteten Kellern Diese werden später zur Ausgabe gelangen. \ . «1# = Volkszählung. Am 5. Dezember findet eine allgemeine^! zählung statt. Die Zählung erfolgt gemeindeweife. Ihre bare Leitung liegt den Gemeindebehörden (Gemeinde- und >;■ raten) ob, die für die Ausführung einen besonderen Zählunasa « einsetzen können. Die Erhebung wird nach örtlich abgegreni» ^ ziilen (Zählbezirken) vorgenommen. Jede politische Gemeinde^ wenigstens einen Zäblbezirk. Für jeden Zählbezirk wird ein *> p bestellt, der die Zählungslisten austeilt und einsammelt. ^ butiff der Zählbezirke und die Benennung der erforderlichen.' von Zählern muß spätestens bis zum 1. Dezember vollzogen ^ Zählung geschieht nach Haushaltungen getrennt durch naw ^ Aufzeichnung der zu der Haushaltung gehörigen Personen l» Haltungslisten. In diese sind sowohl die in der Nacht oo^.'^ 5. Dezember innerhalb der Grenzen des Eroßherzogtums vorübergehend anwesenden als auch die vorübergehend , c !f Jin > Personen einzutragen. Für jede Haushaltung und für lebende selbständige Per>on mit besonderer Wohnung und Hauswirtschast ist eine Haushaltungsliste auszufüllen. Dt« # Gasthäusern und Herbergen, und die Znsassen von Ansta^^iß! Art sind mit einer entsprechenden Ueberschrift und unter Ä der Anstalt in besonderen Haushaltungslisten einzutragen, -j/be „ der Angabe und des Eintrags liegt den Haushaltungsvorflm- als welche auch einzeln lebende selbständige Personen und (,«» oder Verwalter von Anstalten für gemeinsamen Aufen^Y«» ^ fernen, Lazarette, ErzieHungs-,Versorgung?-, Kranken- uno A«: anstalten, Gefängnisse usw. gelten. Aushilfsweise kann fI ' füllung auch durch geeignete Vertreter oder durch die folgen. Die allgemeine Leitung der Zählung liegt in den des Statistischen Landesamtes. # Aufschlag der Glühlampen. Die deutschen Glühlanip^^ haben mit Rücksicht auf die außerordentliche Steigerung zeugungskosten beschlossen, den Teuerungszuschlag für mit Wirkung voni heutigen Tage auf 45 Proz. zu erhöhen, _|_ Fußballspiele. Am vorigen Sonntag wurden folilcnö t täte erzielt: Phönix-Alemannia—V. f. B. 1:4 (0:3). Schönes (i:v V. f. B. Pb.—A. enttäuschte. Germania-Durlach—K. F. Durlach spielt überlegen und drängt fast die ganze 2. F. V. Torwächter verhütet durch schönes Spiel eine liöhere Frankonia Karlsr.—F. V. Pforzhei-n 4:3. Frankonia in arm . Form sichert sich 2 Punkte. F. G. (Brötzingen—Eoncotdia (2:0). Concordia mit viel Ersatz. Spielt ziemlich scharf und 4- Das Residenz-Theater iWaldstraßes zeigt Mittwoch, " ^ G . tag und Freitag, den 2. Film der Pola-Negri-Serie 1917/ j, c tit L fellschaftsdrama in 5 Akten, mit Pola Negri in der Hauptrolle, ^ Küsse, die man stiehlt im Dunkeln". Von der Lustspiel-^.^ i», der erste Film gezeigt, drei lustige Akte von Charley '-^^her^Ä Aufnahmen des Bild- und Film-Amts Berlin. Das ReKetrZ meldet für kommenden Samstag, den 17. Nov., den- 3. »jM Film ..Die Erleuchtung der Gräfin Aldrobran", ein ~ 1- Filmschauspiel tn 4 Akten von Baur von Breitenfeld, ferner " • und Film -Amt ..Die Einnahme der Insel Oesel", 2 Akte. -I- Cafe Odeon. Das auserwählte Programm für abend w ird durch den beliebten Kapellmeister Alfons zesl^, § Unfall. Ein: Schreinersehefrau au Durmersheim ^ ' — — dem > M.» $ steig und dem Eisenbahnwagen geschleift und erlitt dsoet ten Bein und linken Arm Quetschungen, welche ihre nach dem neuen Vinzentiuskrankenhaus nötig machten. . k § Den Verletzungen erlegen. Der Mühlenbesitzer?« ^ Jöhlingen, welcher am Sonntag abend in einer 23trii° MllsiltätlakeitS-Auf- ^ebec ?,> m te !\ Reinertrag der hiesige Leitun» !^^"er ging Chctrl. Birch-Pf DieS zeigte sich auch bei der gestrigen Wohltätigkeits-Auf- ™ en Kriegsfürsorgc zugute kam. Leitung ging ^yar:. Mrch-Pfeiffers „Der Goldbaner". >^ie der m»«» i.«i UTföfaung lag in den bewährten Händen des Spielleiters erfr°>,»„^heatr. Vereinigung .Liberta" Karlsruhe. Als Goldbauer Kreis» H^r Robert Münz d'irch sein vorzügliches Spiel. Aus dem »nt> «J-L 1 . Ederen Mitwirkenden wären noch Frl. Rothmunds Vroni und »frl. ,crr„ rn tmFalkentoni zu erwähnen. Auch Fran Hecks Madai, feSr rrnfJ 1 -utarriewitz Walli und Frl. Liefe! Bachmar ^ Afra waren bräi, ,^?^5^end. Ebenso zeigten sich Herr Fr. Fränile als Hacken- scn ^ Herr Albert Schmitt als Xaver vollauf iürer Rollen gewach- einäpssir^ Musikalische Leiwng hatte der von früher schon gut.hier Züsch!,,,» £ erT Willi Gärtner von Karlsruhe übernommen. Dre Saal iiffe äetf rt en sich für das Gebotene sehr dankbar u. der gutbesetzte mir einen für die Kriegsfürsorge schönen Erlös schließen. 14. Nov. Der Bür^rausschuh stimmte in seiner ^chung den vom Stadtrat geforderten Zulagen an städt. k r "* 1, ® C ^ CI und Theaterangestellt« M. Durch die An- .^dtrechtlichen Anträge erwächst der Stadt eine jährliche ^rausflck von über 2 Milliomm Mark. 5^,91 Mannheim, 14 Nov. Der Bezirk?verein Baden-Vsalz im schert-.Ic!' Lleischerverband hat den Vorsitzenden de? Deutschen Fl«:- ^^erdandes, Stadtv. Ferdinand Lamertz in Köln, der dieser ^ ^"'en 70. Geburtstag feierte, zum Ehrenvorsitzenden ernannt, de» 13. Nov. Das Schwurgericht zu Stuttgart hat g IQj)tigen Maurer Bachhofer, der im September den Chemiker Dr. Veger aus Heidelberg ermordete, wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode zu 4 Jaihren 6 Monaten Gefängnis verurteilt. A Zlegelhauscn b. Heidelberg. 14. Nov. Ein löjähriger Volks- schule? spielte iu der Schule mit einer Patrone, welche explodierte und dem Knaben drei Finger der rechten Hand abrijj. Z Tauberbischossheim. 14. Nop. Vom Donnerstag, den IS. November an verkehlt der Zug 522 (W) TauSerbi jchossheim—Bad Mergentheim, bisher Taub-:rbi>chossheim ab 12.00 nachm. wie folgt: Tauberbischofsheim ab 12.31, Distelhausen crb 12.38, Lauda an 12 .4.1 nachm.. weiter wie vorgesehen. Vom gleichen Tag? an verkehrt der Zug 241 TauberbischofshÄm—Königheim wie folgt: Tauberbischofsheim ab 12.32, Dittwar ab 12.41, Königheim an 12.50 nacym. lt> Brötzingen b. Tauberbischofsheim, 13. Nov. Am Sonntag früh brach in der Scheune des Julius Mack Feuer aus, das auf die Sibeune des Egidius Hack übsrsvrang. Beide Gebäude verbrannten, das Meh konnte gerettet werden; auch konnte verhindert werden, daß das zerstörende Element sich auch noch der Wohnhäuser be- mächtigte. . , 0 Freibura 13. Nov. Ein Frankfurter Wirt hatte Fleisch ge- kauft, das von Tieren herrührte, die von Metzgern unter Ueberschrei- tung der Höchstpreise im Elztale gekauft und auf verbotoene Weise geschlachtet worden waren. Ein Wirt aus Boll hatte ebenfalls von dem Fleisch? gekauft und beide hatten mehr dafür bezahlt, als sie nach den HöchstpreiÄ>estimmungen dürften. Wegen Vergehen gegen die Höchstpreisbestimmungen und gegen die Bestimmungen über den Verkehr mit Fleisch wurde der Frankfurter Wirt zu 200 Mk., der Wirt aus Boll zu 890 Mk. Geldstrafe verurteilt. — D?r Taglöhner Karl Georg Morkopf aus Karlsruhe und der Johann Zimmermann aus Mumbach stahlen zwei Schweine und verkauften si: zu 600 Mk. an einen Metzger. Dieser verkaufte die Tiere zu 1009 Mk. weiter, das Fleisch wurde später zu 4 Mk. ausgepfundet. Mohrkopf wurde von der Straftammer zu 1 Jahre 7 Monaten Zuchthaus, Zimmer- mann zu 2 Jahren Zuchthaus verurteilt: beiden wurden die Ehren- rechte auf 3 Jahre aberekannt. Der Metzger erhielt eine Gefängnis- strafe von 3 Monaten 1 Woche, die Fleischkäufer Geldstrafen von 600 und 630 Mk. :: Furtmaugen, 14. Nov. Bürgermeister Herth hat sein Rück- trittogesuch vom Amte zurückgezogen und dem Gemeinedrat, in Cr- füNun.g eines von diesem ausgesprochenen Wunsches zugesagt, die Ke- meindegeschäft« bis Kriegsende weiterzuführen. K Konstanz, 14. Nov. Nach dem eben herausgekommenen Jahresbericht über die Vodenseedampfschisfahrt im Jahre 1916 be- liefen sich die Gesamteinnahmen auf 285 369 Mk. und sind gegenüber dem Jahr 1915 um 26 898 Mk. zurückgeganyen. Ihnen steht di« Gesamt ausgoibe mit 440 371 Mk.. die um 1» 605 Mk. höher ist. als die des Vorjahres, gegenüber, sodcck sich ein Fehlbetrag von 145 002 Mark ergibt, der gegenüber dem Jahre 1915 um rund 37 500 Mk. zugenommen hat. Nach den Rechnungsergebnissen schließt die Boden- seedampfschisfahrt vom Jahre 1901 ab mit der Ausnahme der Jahre 1905, 1911 und 1912 mit Fehlbeträgen, die seit Kriegsausbruch den Betrag von 100 000 Mk. übersteigen und rasch anwachsen. Der Fehl- betrag findet aus dem Vetriebsüberschufi der bad. Staatseisenbcchnen seine Deckung. Die Zahl der - beförderten Personen und der Euter ist im Jahre 1916 weitrr zurückgegangen. Cier-Vertettuug. ^en^'l?.° November^ewschtteßttch samtlichen Elerverkausssiellen 7B®iS fiel ttagenert Kunden gegen die Eiermarke A st> " —> J1 abgegeben. Die Sammelmarken A ' werden mit 3 Eiern für 5 Personen eingelöst, lammen zur Verteilung: I-,:JuSInttdScier zum Preis von 40 Pfg. das jn den Verkaufsstellen Nr. 1—265a ein- den j v Ä* " OVUllUwU Hv^WU W lv VlvtlllUV.VV' * * Nr. 7s nf"! v 51 abgegeben. Die Sammelmarken A Pa »5 eM mit 3 Eiern für 5 Personen eingelöst, kommen zur Verteilung: idseier zum Pr< schließlich^" * et!aUf§ " " ^Landeier zum Preis von 32 Pfg. für daS Duck m den Verkaufsstellen Nr. 266—328 ein- 2pM«6Iich •n i, ', ^rankenzusatz- und Besuchsmarken wer- R»,bekannten Stellen eingelöst. ^.,'x°?!.iande bleiben zu unserer Verfügung, «rm für Abrechnung: Mittwoch, den 21. Nov. 1917. ^tI8rufie, den 13. November 1917. 15918 "^rung smittelamt der Stadt Karlsruhe. WerLMesttttmggülMiek'.Kleüz. An v 59 - Dailksagun.,. Sttbt e Genien für das Rote .Kreuz sind aus der I. hj. ^rlsruhe bei unserer Kassenvcrwaltung vom Lr ^ Mober weiter abgeliefert worden von: boZi-j? M' Hoheit Prinz Mar und Ihrer Königl. "Prinzessin Max von Baden 1000 M, Frau ^rau», Hümmel Wwe. (w. G.1 50. Kriegsger.-Rat /tv- G.1 50. Almenrausch Anteil) 10, Landger.-Präs. Dr. «suni Ä et lmonatl. Gabe) 100, Haussammlung lim Rtzt Sept. f. Liebesgaben) 1132, Hos ^ ritz „^.^choltz ?0, IlHgenannt 100. Ungenar »Mt ,-A, c } ct : Kaufm., (iv. G.) 20, Grafen. Bezirks 10, Ungenannt 3. Geldbuße 5, A. Kanonier 5, Militär. Prüfungsstelle für M MUMWWW^» n. I. "Tifcow^r Kanonier ~ ~ "" 'Me) :e l e %amme a. .. W» ». U U ^etnipsh. • ?yr - ®- (Buße) 20, durch Vermittlung des ®.) -.. p C e!S amte§ 200, Hausbefmeister Rogge lw. die Rliein. Kreditbank, Fiale Karls U- n-Lm * tlVl VvUvUl V" f y UWt Uluvl-V-' Pros -N' Major a. D. Babls ^?5ktor Ofer lw. G.) 100. Frl. Senn 10. !t£^£L nt 50, Prof. Karl Etjth lw. G.) 10, Mini. Bodman. Erz., (w. G.) 100. Frau Ober- 2^. lln'r.« '"itSrot Heinsbeimer 20, Dr. Dambacher ^er :Ä- B Hofrat Dr. Troß lf. Okt.) 25. Ober- 2 r.-100. Geh. Hofrat Dr. C.' Blum Tr. *» i, iOO, Ungen. lmonatl. Spende) 25, Prof. Vw, 1 r ex lw. G.) 50, Notar Dr. Schwarz- ?' ^1. 20; durch das Bankhaus Strau? u. M. A. StrauS lfür Liebesgaben i. Okt.) 'Wtow '' Strar.? (f. Okt.) 100. Frau Berta Gut- >wn: ^e. lf. Ott.) 25: durch da» BankSaus Götz >ir. S)p;„ 5; durch die Badische Bank von: 60- 'k, r " ^-illeniuS 100. Frau Major Klara Hau- Uaup ' hJ 5i^ die Verein Zbank Karlsrube von: Dr. ^eit a Arzt lw. G.) 50: durch das Bankhaus Reifer,° ..^omliurger folgende Monatsbeiträge und ■ )C) <.%) '" a 6ett von: A. Braun u. Comp. l3 mal W. äi^U^lSV Jt. Geb Rat Fetzer lS mal 50). zus. azrat Ellstätter l2 mal 50) zus. 100 Utieihnai&Ua .-1 Sems-EmsiE-Schmuck Broschen u. Anliänger in großer Auswahl. 15911 Ff. Mmim. Mmm KaisersiraBe 223. bietet sich Kriegsinval. durch Uebernahme eines 3stöck. GeschaftshausSÄ "MZ in Garnison- u. Industriestadt Mittelbadens. Erstes altes Geschäft der Elektr.-Branche. Installation mit großer Kundschaft. — "Anzahlung 5 bis 7000 Mark. Bequeme Abzahlung. Zu erfragen unter Nr. 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Die Erhebungen haben ergeben, daß die Mädchen zweifellos von dem in die Familie aufgenommenen Onkel Josef Müringer aus Mül- hausen i. Elf. durch Schläge mit einem Hammer und durch S!iche getötet worden sind. Müringer selbst hat sich im oberen Stockwerk des Hauses erhängt. Was den Mörder jui seiner Tat veranlaßt hat, ist noch in Dunkel gehüllt. Müringer kam erst vor einem halben Jahre von Frankfurt a. M. nach Reichenbach. Er soll schon einmal vor mehreren Jahren weaen Totschl«gs mit Zuchtbaus bestraft mor- den sein. _ _ ruim-j Filiale nach Rintheim! Welches EngroS- oder Fabrikgeschäit würde tück- tiger, strebsamer, junger ,rrau, langjährige Filial» leiterin der Kurz», Weiß-, Wollwaren- und Haushalt- branche. gestützt auf nur beste Zeugnisse, Filiale ein» richten? Würde auch Lebensmittelfiliale übernebmen. Angebote unter Nr. $33005 an die Bad. Presse erbeten. Elektriker. Mechaniker. Schlof?er. Dreher. 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Karlsruhe, Le«pol4stiafen, den 13. November 1917. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahmt und grossen Kranzspenden bei meiner so früh dahingeschiedenen lieben Frau Frieda Aurich auch für die tröstenden Worte des Herrn Kaplan Lorenz, sowie für die liebevolle Pflege der Schwestern vom St. Annahaus sage ich im Namen der trauernden Hinterbliebenen meinen herzlichst innigsten Dank. B33351 Andr. Aurich. Statt besonderer Anzeige. Tieferschüttert teilen wir allen Verwandten, Freunden und guten Bekannten mit, daß heute abend unser lieber, herzensguter, treubesorgter, tinvergeßlicher Vater, Bruder, Großvater, Schwager und Onkel vater, acnwager una uwcei MZ «SK j. JacobHochstetter II Danksagung. nach kurzem,* aber schwerem Leiden im Alter von 75 Jahren sanft entschlafen ist. 5374a Um stille Teilnahme bittet: Im Namen der Hinterbliebenen: Karl Hochstetter. Graben, Charlottenburg, Weingarten (Baden). Graben, den 13. November 1917. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 15. Novbr., mittags 'hl Uhr, vom Trauerhause in Graben aus statt. Blumenspenden werden dankend abgelehnt. Statt Karten. Oanksogurag. Für die herzliche Teilnahme bei d< ■ ,i schmerzlichen Verluste unseres lieben Gatten, Vaters und Sohne". Ober-Postassistenten Georg Adam Pfeil sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus.- Besonders danken wir dem hochehrw. Herrn Pfarrer Sitzler für seine trostreichen Worte, den Schwestern des Diakonissenhauses für ihre aufopferungsvolle Pflege, dem Ersatz-Bataillon Leib-Gfena<Üer-Regiments 109 für die erhebende Trauermusik und die Kranzspende, ferner den Herren Beamten und Unterbeamten des Kaiser], Postamts, dem Verband mittlerer Postbeamten, dem Grenadier-Verein und dem Militär- »nw&rter-Verein für die am Grabe niedergelegten Kränze und allen denen, die ihn zur letzten Ruhe begleitet haben. 15920 Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Bertha Pfeil Wwe. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Tochter und Schwester Lina im Alter von 13'/« Jahren gestern früh 7 Uhr schnell und unerwartet von Ihrem schweren Leiden zu erlösen. Im tiefsten Schmerz: Die Mutter: Frau Speck Witwe und Geschwister. Karlsruhe, den 14. Novbr. 1917. Beerdigung: Donnerstag nachmittag 2 Lhr. B33340 Trauerhaus: GerwigstraGe 47. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anläßlieh des Hinscheidens unseres lieben Gatten, Vaters, Groftfaters, Schwiegervaters und Onkels \ Valentin Nierholz sagen wir unsern innigsten Dank. Besonderen Dank für die zahlreichen Kranzspenden und Begleitung zur letzten Ruhestatte, sowie dem Herrn Stadtpfarrer RohdÄ für seine trostreichen Worte. 15928 Karlsruhe, den 14. November 1917. Familie Nierholz. Familie WeilmUnater. Filr die vielen Baweise aufrichtiger Teilnahme, an dem so schwer betroffenen Verluste, meines lieben, treubesorgten Mannes, Vater, Bruder, Onkel u. Schwager, sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank. Besonderen Dank Herrn Hofprediger Fischer für die liebevollen, trostreichen Worte u. dem Karlsruher Marktverein für die schönen Kranz- 1 spenden. B33370 In tiefstem Schmerze: Frau Therese Marquardt, geb. Schmidt. , Karlsruhe, 14. Novembet 1917. ZitHernitterricht erteilt billigst Frau Walter, ZilberleHrerin, Beifort- ftrnfte 7. ^23824.14.13 ii-lnstnic und Noten in grösster Auswahl zu billigsten Preisen. Odean-HUhaus Karlsruhe urn Kaiserstr. 175. — Tel. 339. Ersatz in bewahrter Qua- WZ lität, äußerst preiswert lieferbar. Probekannen von 30 lind 60 Kilo gegen Nachnahme. «osa Koch & Co., Fabrik ehem. Produkte G. m. b. H., Vaifflhiiai-Mitrietaim, Industriestraße 14. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die reichen Blumenspenden an unserem schweren Verluste sagen wir allen herzl. Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Agatha krauß. Lachnerstr. 6. 15924 f Kaufe jedes Quantum Danerwäsßlie auch größere Weiten, so» Iweit beschlagnahmefrei. Ang. m. 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