Hein! t8M 2 mal. Mittcrg-Ausgabe. Verbreitere Zeiliing Saöen5. Weltschau' „ m « . Zllustr. Weltschau' i Auigab« A B ' monatlich abgeholt —.92 1.12 'Mellen . —.97 1.17 VCUS ge. »icrtclzihrli« ' 315 3 " 75 ^'«• Wwaü« 2.76 ZL9 träger ji;.. t ns Hau s 3.48 <11 RsL&Wmern . . b Pf«. ^ Summern . . 10 Pfg. %, Geschäftsstelle: . Vi,^ Lammftr.-Ecke, nSchft «1 unl) Marktplatz. , ^„Xekttbr. laute nicht '' r. , wen ' sondern i ^ 1 e He*. RdtUmlf. General-Anzeiger der Refidenzstadt Karlsruhe und des Grohherzogwms Baden. MM-Unabhängige nnd am meisten gelesene Tageszeitung in Karlsruhe."WM Wöchentlich 1 Nummer „Karlsruher Uuterhaltungsblatt" mit Illustrationen. Weitaus größte Bezieherzahl von eklen in Karlsruhe erscheinenden Zeitungen Eigentum und Verlag vo» fterfe« Thiergarte«. Chefredakteur: Alben Herzog. Verantwortlich für allgem. Politik und Feuilleton: Anton Rudolph, für badische Polit k. Lokales, bad. Cbronik und den allgemeinen Teil: I.V.: Anton Rudolph, lürden Anzei> penteil A. R.nderspacher, samt! in Karlsruhe i. B. Berliner Vertretung: Berlin W10. Anzeige»: Die Saespalt. Kolonelzeile SvBsg.. DieReklamezcile 1 Ml., Reklamen an 1. Stelle 1.2b Mk. die Zeile. Bei Wiederholunzen tarifsester Rabatt, de? bei Nichteinhaltung deS Hiele», bei geruht lichen Betreibungen und bei Avukursen außer Kraft tritt. {••ATcheA» f»ni»: Äurlsrnkf Ar. 88g«. 581. Telefon: Geschäftsstelle Nr.86. Karlsruhe, Tonnerstag den ltt. Dezember 1917. Telefon: Redaktion Nr. sog. 33. Jahrgang. Deutscher Heeresbericht. (Abendbericht.) VTI. Berlin, 12. Dezember, abends. Kriegsschauplätzen nichts Neues. (Amtlich.) Idenburg und der Krieg in Oftafrifa w.-- 1 Berlin, 11. Dez. Aus Deutsch-Ojtasrika ist gestern der des Generals v. Lettow. «oebeck «och Portugiesiich-Lst- !»? worden. Aus «ine vom Kommando der Gchtchtrup- diese neueste kühne Tat erstattet« Mekdung bin bat Ge- I^^narschall von Hindeecburg an Staatssekretär Dr. Solf ft*T- gerichtet: ' Schutztruppenkommando hat mir Meldung gemacht von it^'iche« Wasfentat de» Restes unserer osiafrikanischen Schutz- unter General v. Lettow-Gorbeck. ??*ch den letzten. Räch» ü ».i H»" es «einen Auswog aus ihrer verzweifelten Lage mehr das Kesselireiben beendet zu sein. Statt dessen die W" c Kunde, daß die «rast der Heldenschar ungebrochen ist. daß r * Flagge im schwarzen Erdteil weiter hochhält, in der ^tn* ffnutig cuif den kommenden Sieg der deutschen Waffen in kty ?' Nur eine Truppe, die rückhaltlos ihrem Führer vertraut, H. ttn Kommandeur von der Tatkraft des Generals v. Lettow ta, derartigen Leistungen befähigt, denen auch der Gegner jeine 9 nicht versagt, die uns aber mit Stolz und Bewunderung >*t ^ Auch wenn die tapfere Schar später noch der Uebermacht Cf'nde erliegen sollte, wird die Geschichte dieses Krieges den Mi. 1 "• Lettow und seine Truppe rühmend hervorheben. Sott weiter' - Generalfeldmarschall v. HindenSurg. Staatssekretär dos Reichskolonialmntes. Dr. Solf, erwiderte "neralfeldmarschall wie folgt: > '/Wt Exzellenz danke ich aufrichtigst für die ergreifenden V' Ke Euere Exzellenz anläßlich der erneuten glänzenden Let* J ^ Generals von Lettow an mich zu richten die Güte hatten, seiner Truppe vertrauend, und von dem festen Gilten V^'chjuhattett, solange Menschenkraft es vermag, hat der ge- tottj pjchtcr seinen bisherigen Taten durch die Durchbrechung der ''Welchen Linien ein neues Ruhmesblatt hinzugWgt. Die An- durch Euere Exzellenz, den ruhmreichen Lenker der Ge- '% " s beimischen Krieges, wird alle die Helden drüben mit Stolz Und gereicht ihnen zu hoher Ehre. Staatssekretär Solf." greisen Vater unseres ostafrikanifchen Feldherrn, dem i.1 ® 0t 6crf :Ml Ruhestand lebenden General der Infanterie von Lettow- ' übersandte Staatssekretär Dr. Solf ein Glückwunschschreiben, z! es heißt: a B ich Ihrem Herrn Sohn, der die herrlichste aller deutschen \* n dreieinhalb Jahre zum Schauplatz heldenhaften deutschen ^ £" Bemacht hat. uneingeschräntte Anerkennung zolle, brauch- % . er Exzellenz' nicht erneut zu versichern. Es drängt mich kL °'°lmehr. Ihnen von den ergreifenden Marten Kenntnis zu «1 bi- Generalfeldmarschall v, Hindenburg soeben telegraphisch h ^ richtete. Das glänzende Zeugnis, das der ruhmreich- Len- H ; 1 ®«ichi(fc des heimischen Krieges unserem genialen Afrikaner fctt ein 5 t ' nen kampferprobten Getreuen ausstellt, wird alle die Helden glücklicher Heimkehr mit Stolz erfüllen. Der Name aber, dem das ungeheure Verdienst zusteht, Deutsch-Ost- •tta. T n ! ,t unbeugsamer Energie und in selbstverständlicher, an- Pflichterfüllung gegen einen übermächtigen Feind ver- W haben, und der trotz Aufgabe des Schutzgebietes noch ist, der Name wird von allen denen, die die große °» £rt * Und das Ringen um die letzte deutsche Kolonie mit ihm l . Und Stelle durchlebt oder in der Heimat gespannt verfolgt mit freudiger Bewunderung genannt werden: Lettow- westlichen Kriegsschauplatz. '^Angriff der „Time?" gegen Haigh. Rotterdam, 13. Dez. (Nicht amtl.) Nach dem «i,-Rotterdamschen Courant" verlangt die „Times" eine Untersuchung Uber die Ursache der englischen Ni«d«r- Itzh, ^r Westfront. Das Blatt fordert, dafe alle Truppen- % *' grobe Fehler begangen haben, entlassen werden und sagt, es sei eine Schwäche Haighs, Personen zu be- 'ß«t> die am längsten unter ihm gedient hätten, rn englisches Luftschiff vernichtet. (Amtlich.) Eines uns- Verlin. 12. Dez M a l «l . >» Iugaeugc, Führer Oberleutnant z. S. aoffcj ttttsen. hat bei einem Auftlärungsfluge in den chj.. iz. Dezember vormittags das englische Luft- ; "C. 2 7" vernichtet. Das Luftschiff stürzte bren. x * die See. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Ereignisse zur See. Tarragona. 12. Dez. (Nicht amtl.) Havas. Drei ^j Qn ,. 0o n Kap Jorge Ametille (Spanien) ereignete sich ein ^ zwischen dem italienischen Dampfer „Cavour" anderen Dampfer gleicher Nationalität, dessen t ^'bekannt ist. Der „Cavour" sank, die Fahrgäste wnr- k^^rettet. Das Schicksal des anderen Dampfers ist unbe- ^>n englisches U-Boot/gesunken. Berlin. 12. Dez, Die norwegische Zeitung „Middags- ^ November enthielt eine Meldung aus Aalesund ' November, wonach am 22. November in ÄvasvÄ ein R» mensbrett eines U-Bootes an Land getrieben wurde. Die Meldung fügt hinzu, man könnte aus den auf dem Brett befindlichen Ziffern auf das U-Boot „U 5" und „8" schließen, es läge nahe anzunehmen, daß die' an der Küste angespülten Leichen deutscher Matrosen von dem U-Boot herrührten, das dort vermutlich vernichtet wurde. Hierzu erfahren wir von Zuständiger Stelle, daß nach den Ermitt- lungen die auf dem angeschwemmten Brett festgestellten Ziffer», aus den Eisenblechbuchstaben „U F 5" bestanden. Danach kann ein deutsches U-Boot nicht in Frage kommen, da eine derartige Bezeich- nung für sin deutsch« U-Boot es nicht gibt. Die angetriebenen Jüchen wurden dersskhen n»«w^!Vlck>en Zeitung zufolge sämtlich als «ngkifch erfcnnf. Der Km§ mit Italien. WTB. Bern. 12. Dez. Italienische MAter dringen lange Auszüge aus der englische Presse über die SchWiexigkeit«: der Truppentransporte nach de? italr«risch«n iotelegramm werde mitgeteilt, die Sobranje habe be- rvits zwei GiHuirgen abgehalten, deren erste in Anwesenheit von vier MiiPkiedarn eröffnet wurde. Hava» berichtet aus Petersburg: l^ie Sabranj» sollte am Diens tag eröffnet »reden. Da jedoch ein Dekret Lenins die für die Faffung gütiger Beschlüsse nötige Ttimmenzahl auf 400 angesetzt hat/ ist die Sdtöffnung vor7äufrg unmöglich. Ungefähr 150 Wahl ergebmise sind bisher bekannt. Sie umfassen 57 Sozialrvvolu^ tionäre, 35 Maximalsten und 16 Kadetten. Es sind nur 100 Ab- geordnete eingetreffen. Trotzdem also die Sitzungen Noch nicht de ginnen konnten, wird der für den Zusammentritt der Verfassung- gebenden Versammlung festgesetzte Tag gefeiert «erden. Alle öffent-- lichen Etablissements, die Schulen, die Geschäftshäuser und die Riiros «erden geschlossen. Die Einwohner wurden aufgefordert, in weißen und roten Farben, die Frieden und Revolution bedeuten, zu flaggen. (Frkft. Ztg.) WTB. Petersburg, 12. Dez. sNicht amtlich.) Die Arbeiterpresse beschäftigt sich eiftig mit der verfassunggebenden Versammlung. Fells die Mehrheit der verfassunggebenden Versammlung nicht ent- schieden für die Autorität der Arbeiter- und Soldetenrate seim sollte, wird einerseits die Ausschließung der Kadetten vorgeschlagen, die als offene Gegenrevolutionilre sich nicht mit Organisationsfragen Hefessen s«llten. Andererseits werden überall dort Neuwahlen vorgeschlagen, wo ein mißbräuchlicher Einfluß der Kadetten auf de: Wchl^emmisfion stattfand. Jedenfalls würden die Massen nur eine verfassunggebende Versammlung unterstützen, deren Mitglieder ihnen den Boden, die Freiheit und den Frieden gewährleisten. Die Volks- kommissäre würden die ihnen vom Kongreß der Arbeiter- und Sol- datenräte anvertraute Gewalt nur in die Hände der Versammlung legen, die sich an den Willen de« Volkes «enden würde. Die Kundgebung mit der „Losung" die ga«ze Gewalt der ver- fassunggebenden Versammlung die von den Kadetten. Menschewicki und den revekutionären Sozialisten veranstaltet sei, ändere iy keiner Weise die Lag«, die ganze Ge«alt bleibe in den Henden der Ar- beiter, Soldaten, Bauern und derjenigen, die ihre Interessen ver- teidigten. = »erlin. 13. Dez. Ungefähr 150 Wahlergebnisse für die Konstituante in Petersburg sollen bisher nach englischen Meldungen bekannt sein. Das revolutionäre Militärl-mite« for* dert die, Arbeiter und Soldaten zu einer Massendenwnstratton auf mit der Parole: „Nieder mit den Kadetten! Nieder mit Kaledin. Kornilo«! Nieder mit der Bourgevisie! Es lehf die Macht der Sovjets! Das Land, der Grundbesitz, die Fabrik ken für, das Volk!" Trennung der revolutionären Sozialisten. WTB. Petersburg. 12. Dez. Aus dem Kongres, der Parter der revolutionären Sozialisten fand eine endgültige Trennung der Linken vom rechten Flligel statt. Der zweite Bauernkongreh. WTB. Petersburg. 12, Dez. Meldung der Petersburger Tele- araphenazentur. Der zweit« Kongreß de» B«ant»8Ib$fc>rdnetcn wurde eröffnet. Zur Vorsitzenden wurde Marie Spirkdowna mit 260 gegen 230 Stimmen, die auf Tscherno« fielen, gewählt. Frau Spiri- downa ertlirte. daß in der Geschichte Rußlands die Macht zum ersten Mal« in den Händen der Arbeitermasfen li«e, und daß die Arb«t«- und SokÄatenrüte sie sich nicht entreißen lassen «iirden. Die revolu- tieniiren Sozialsten der Linken und die Aolschewiki schützten allein die Interessen der Massen seit neun Moneten, Freu Cpiridowna schloß ihre Rede mit den Werten: „Wir beantragen einen Beschluß, daß die S»u*er«mtät des Volkes gleichbedeutend sein soll." Der Kengreß spendete Beifall. Zur Bekämpfung der Gegenrevolution. WTB. Petersburg, 13. Dez. (Nicht amtl.) Pet. Tel.-Ag. In ganz Ruhland werden revolutionäre Gerichtshöfe eingesttzr zur Bekämpfung der Gegenrevolution, der Sabotage usw. Die Mitglieder der revolutionären Gerichtshöfe werden von den örtlichen Arbeiter- und Soldatenräten gebildet. Sie sind frer in der Wahl der Mittel zur Bekämpfung der Uebeotretungen der revolutionären Gebote. Vorgesehlagen werden: Geldstrafen, öffentlicher Tadel. Entziehung des öffentlichen Kredit», Zwangsarbeit und Freiheitsberaubung. Jeder ehr«»haft« Bürger besitzt das Recht auf einen Verteidiger und auf ein?n öffentlichen Ankläger. Kornilow und Kaledin. ZlZTB. Petersburg, 12. Dez. Nach einer Reuter -Meldung teilt die maximalistische Zeitung „Prarvda" mit. daß der «Jte Zusammenstoß zwischen den maximalistischen Truppen unt» einem Truppenteil des Generals Kornilow, der zwischen 3000 und 4000 Mann zählte und mit Maschinengewehren aus^ gerüstet war, auf der Station Tonarowsko, 2K Werst von Bei* gorod, stattgefunden hat. Die maximalistischen Kommiffar« der Schwarzmeerflotte haben telegraphisch mitgeteilt, daß eine Abteilung Marinetruppen gegen General Kaledin ausgeschickt worden sei. der davor warnt, daß die Schwarzmeerflott« sich in! Angelegenheiten der Kosakengebiete einmische. England gibt »ach. — Stockholm, 12. Dez. Wie dos „Hamb, Fremdenbl." naik hier «fahrt, äichcrtc d-ic englische Regierung ihre WeiimoD gfirtf« % Davifche Urefs^ WNttagvlatt. Donnerstag. IS. DezSr. IS17. Nr. ^ auch in der Frage der Anerkennung des bisher in England interniert gewesenen russischen Emigranten Tschitscherin, der von Trotzky zum bevollmächtigten Vertreter der Bolschewiki- Regierung ernannt wurde. De» frShere Zar ermordet? ---- Bafel, 12. Dez. Nach einem Londoner HavasSericht meldet die „Times": Aus der russischen Botschaft in Washington verlautet gerüchtweise, Nikolaj II. sei von fernen Wächtern getötet woÄ>en. (Frkf. Ztg.) Die japanischen Truppe« in Wladiwostok. WTB. London, 12. Dez. (Nicht amtl.) Meldung des Neu* tcrschcn Bureaus. Die „Times" meldet aus Washington: Die Nachricht aus Tokio, daß in Wladiwostok japanische Truppen angekommen seien, wird von der japanischen Botschaft bestätigt. Es wird erklärt, daß die Japaner technische Truppen nach Wladiwostok geschickt haben, um den Hafen als Endpunkt der sttbirischen Eisenbahn zu betreiben. Kriegs- und Friedensziele. Scheidemann in Stockholm? = Berlin, 12. Dez. Die konservative „Deutsche Zeitung" schreibt: .Herr Philipp Schcidemann soll, wie wir hören, nach Stockholm Je- reist sein. Herr Scheidemann wird nur nach Stockholm reisen, wenn er glaubt, seinen Zielen dort dienen zu können. ..Bekanntlich haben sich Scheidemann und der „Borwlirts" gegen einen Sonderfrieden mit RußlaM erklärt, um den deutschen Sieg Aber die Westmächte zu ver- hindern. Es wäre also bei der überzeugungstreuen Haltung Scheide- manns selbstverständlich, daß er in Stockholm auch in dieser Richtung tatig sein wird. Wir schrecken vor der deutlichen Kennzeichnung sol- chen Verhaltens Scheid^manns zurück, weil eine Reise Scheidemanns nach Stockholm nur im Einvernehmen mit der deutscheu Regierung erfolgen könnte. Wir stellen zunächst deshalb die Frage: „Ist Herr Scheidemann tatsächlich nach Stockholm gereist und ferner, liegt die angekündigte Tätigkeit Scheidemanns in Stockholm in der Rickwng der politischen Absichten der deutschen Regierung?" Ueber Friedensanregungen. — Rotterdam, 12. Dez. Im englischen Unterhause fragte l. B. 2.-A. ein Abgeordneter, ob die Regierung Friedensantriige seitens der Mittelmächte erhalten habe und ob die Regierung darüber eine Erkläroim abgeben könne. Balfour sagte: Da die Volkskommissar« in Rußland es für gut fanden, einen vertraulichen Bericht des russischen Geschäftsträgers in London zu veröffentlichen, ist nichts dagegen einzuwenden, M sagen, daß S. M. Regierung im Dezember von Deutschland eine Mitteilung durch Vermittlung eines neutralen Diplomaten erhielt des Inhalts, dag es der deutschen Regierung Freude machen würde, der englischen Regierung eine Mitteilung über den Frieden zu machen. S. M. Regierung antwortete, sie sei bereit, jene Mit- «ilung in Empfang zu nehmen, welche die deutsche Regierung ihr zu machen wünsche und darüber mit ihren Verbündeten zu be- xaten. Die englische Regierung verständigte die Regierungen von Frankreich, Italien, Japan, Rußland und der Bereinigten Staaten von dem deutschen Antrag und ihrer Antwort darauf. Darauf wurde nicht mehr geantwortet und keine andere amtliche Mitteilung empfangen. (Eine Erklärung der deutschen Regierung hierzu wird wohl nicht auf sich warten lassen. D. Red.) Eine neue Rede Rsquiths. MTB. London, 12. Dez. (Nicht amtlich.) Reuter. Der frühere Ministerpräsident Asquith tstelt in Birmingham eine Rede, in der er -cwÄnt«, daß er sich vor Augen halten müsse, nicht nur zu den un- mittelbaren Zuhörern zu sprühen, sondern, daß er ebenso zu der un- iichtlbaren Zuhörerschaft seiner Landsleute. der Alliierten und der Neutralen, sowie seiner Feinde spreche. Da sei Stund genug zur Vorsicht und Abwägung der Worte, zur Borsicht gegen plausible und ungerechtfertigte Forderungen, wie zur Vermeidung unfruchtbarer ?lsHorik. Damit sei keine Rechtfertigung gegeben dafür, sich auf sichere, farUose und allgemeine Meinungen zu beschränken. Er werde bestrebt sein, seine Meinung bestimmt und klar Abzugeben. Asquich fuhr fort: „Ich kann nicht vergessen, das; ich mit meinem Freunde tfrrti Amtsgenossen Erey eine größere Verantwortung hatte, als sie je in der Geschichte vorlag. In der Tat. die Verantwortung war angesichts der voraussehbaren Umstände in der Zeit sehr schwer. Sie wurde noch schwerer in den folgenden Iahren. in denen wir Zeugen waren, wie der Schauplatz des Kriege? sich vergrößerte, bis er mittelbar oder unmittelbar die breite Mehrheit der Bevölkerung M* Welt ergriff schwer ist die Verantwortlichkeit eines Jeden, dessen Hände teil hatten, an der Entfochung des Feuers, das diesen Hessel mit seiner höllischen Glut heizte. Wir suchten es nicht. Wir hatten uns fernhalten können mit der Ausrede, daß unsere VerMich- cuttj Belgien gegenüber eine gemeinschaftliche, nicht eine Sonder- seraflichhirni war. mit anderen Worten, wir hätten für uns den Fditoen haben können, um den Preis der Rechtsverdrehung, um den Preis der Schande. Wir waren der Ansicht, das, der Friede, dieses unschätzbarste der menschlichen Güter, einen solchen Preis nicht wert war. behaupte entschieden, mit aller Kenntnis, die wir jetzt haben, von dem damals unvorstellbaren Schrecken des weltumfassenden Krieges : Sollte ich i.och einmal die Zeit durchleben, ich würde dieselben Entschli»ßui«g«n treffen (Beifall.) Stellen Sie sich vor, dag der Krieg mit einem Frieden endi-gte. der die Erreich»,,» uns»- rer ursprünglichen Ziel« sicher stellt, und damit auch die Bürgschaft feiner Dauer enthielte; ein solcher Friede wäre das oberste und be- herrschendste Bedürfnis der Welt. Es gibt zur Zeit keinen größeren ?veind des Menschengeschlechtes als den Mann, der durch Wort und Tat die Ereichung des Friedens erschweren würde." Darauf sprach Asquith von dem Briefe Landsdownes und .nach- dem er seinen politischen Fähigkeiten, seinen Ratschlägen und der Wärme seiner Vaterlandsliebe Airerkennung gezollt hatte, fuhr er fort: „Ich habe »otj dem Briefe nichts mehr gemuht, als irgend ein Mitglied der Regierung bis ich ihn in der Presse sah. Ich trage keine Verantwortung für seinen Inhalt, direkt noch indirekt, aber ick muh bekennen, daß viel von der-Kritik, die diesem Briese wider- fahren ist. mir daher zu kommen scheint, daß Meinung«« und Absich- ten in ihn hineingelegt wurden, dre ich r ; rfit darin sind:. Wenn La^sdowiie vorgeschlagen hätte, daß wir unsere Kriegführung ab- schwächen, oder die Sache eines oder mehrerer unserer Verbündeten pr«kgeben sollten, oder daß wir den Feinben, die bisher es ständig ablehnten, ihre Bedingungen anzugeben, oder auch nur anzudeuten, -ritteilen sollten, daß wir bereit -sind, um Frieden zu bitten, — und ich sage, daß alle diese Auslegungen seines Briefes entweder in Eng- land oder in anderen Ländern zugeschnitten wurden — so sind we- ftig unter uns, die sich von irgend welchen derartigen Borschlägen nicht abwenden würden. „Die wichtigste und wie ich glaube die v vorbeherrschendc dauernde Berkennung unserer Kriezszieke liegt darin, daß die fernere, wenn auch unewgestandene Absicht der Alliierten besteht, Deutschland und das deutsche Volk nicht allein zu besiegen, sondern auch zu demütigen und in Armut zu versetzen und schließlich als Faktor für eine weitere und reichere Entwicklung der Menschheit zu vernichten. Es muß natürlich eingeräumt werden, daß weder hier noch in Amerika irgendein derartiges Ziel aufgestellt oder auch nur vorgeschlagen wor- den ist. Ick» gehe auf meine eraene Angabe unserer Krieasziel« zurück, di« ich in der Guildhall im November 1914 machte. Damals sagte ich daß wir das Schwert nicht früber in die Scheide stecken würden, als bis die militärische Herrschaft Preußens ganz und endgültig zerstört sei. Bezüglich dessen, was wir unter preußischem Militarismus "erstehen, verweise ich wiederum verwandt werden solle den Krieg unter einem anderen Name» fortzusetzen. Kein Friede 'wäre nach meiner Ansicht, hoffentlich auch nicht nach der Ihrigen des Namens wert, der trotz der Einstellung der Feindseligkeiten und der Niederlegm.g der Waffen zuließe oder darauf hinzielte, daß wie ich früher sagte, ein verhüllter Krieg eintreten würde, der mit anderen Metbsden, aber in nicht weniger kriegerischem Geiste geführt würde. 3ch habe behauptet und werde weiter so kräftig, wie nur einer diese Behauptung verfechten, daß es unser gutes Recht ist. alle rechtmäßi- gen Methoden, wirtschaftliche wie militärische anzuwenden, um un- lere Hauptziele zu sichern, einen solchen dauerhaften fruchtbaren Frieden zustandezubringen, wie ihn die Welt braucht. Die Stellung der Verbündeten hieyu ist vollkommen klar m.d von Wilson in sei- ner letzten Botschaft gekennzeichnet worden. Ich unterschreibe achtungsvoll die Worte, denen er sich bediente, und denen ich mich anschließe. Ein reinlicher Frieden, das ist es. was die Bevölkerung dieses Landes und sämtlicher alliierten Völker wünschen. (Beifall.) Um ihn zu ereichen — nicht mehr aber auch nicht weniger — sind sie unibeugsam in Entschlossenheit und in dem festen Willen, vorwärts- zugehen und all» notwendigen Anstrengungen und Opfer zu er- tragen." * V » Englisches Urteil. WTB. Rotterdam. 13. Dez. (Nicht amtlich.) Der „Nieuwe Rot- terdamfche Eourant" meldet aus London: Die Blätter, die feiner- zeit Lord Lansdownes Brief verurteilten, sind mit der Rede Asquith «benso wenig einverstanden, wie die Blätter, die Lansdowne zu- stimmten. Die elfteren legen Nachdruck auf die Stellen, in denen Asquith von dem festen Entschluß der Alliierten spricht, den Deut- schen zu beweisen, daß der Militarismus sich nicht lohne usw. Da- neben spotten sie über Asquith« Erklärung, daß er den Anschauungen Lord Lansdownes zustimme und über die Geschicklichkeit, mit der er den Brief als ein ganz unschuldiges Dokument hinstelle. Die „Morning-Post" schreibt: Asquith habe die zwischen ihm und Lord Lansdowne bestehenden Meinunesver >chie »enh «iten nur dadurch verbergen können, daß er sich wie gewöhnlich unbestimmt und «ndeutlich ausgedrückt habe. Trotzdem habe Asquith seine paiisisti- schen freunde enttäuscht." „Daily R e w s" schreibt: Asquith will keinen Wirtschaftskrieg nach diesem Kriege. Sowohl die Beschlüsse der Wirtschaftskonferen, in Paris, als auch der Plan eines mitteleuropäischen Bundes müß- ten verschwinden. Das Platt hofft, daß die führenden Staatsmänner der Entente diese Vorschläge von Wilson, von Asquith bald besprechen tottben. WTB. London, 11.,Dez. (Nicht amtlich.) Reuter. „Dailv News" nennt Asquiths Red- die off«nherzi«tc und bestüberlegte über die Kriegsziel«, die seit Beginn des Krieges von einem eng- lischen Staatsmann gehalten sei. Der «mzige P»«kt, in dem As- quith, Wilson und Lansdowne abwichen, sei die Art der Garantieen. Lansdowne scheint an ein Abkommen nach Art der alten Diplo- matie zu denken, während Asquith und Wilson auf dem Stand- punkt stehen, daß der Weltfrieden auf der Beschäftigung der Welt- demokratie beruhen müsse. Das britische Bolk verlange nicht nach einem Sieg mit Gcbietesgewinn (?), sondern nach einer Besiegung des Krieges selbst. Das deutsche Echo. WTB. Berlin, 12. Dez. Asquith bemühte sich im Vergleich zu früheren Reden, eine m«hvoll«re Tckoh. anzuschlagen. Dazu hat er auch gerade jetzt, wo pin Jahr seit dem deutschen Friedensangebot ver- flössen ist, allen Anlaß. Wir sehen darin die stillschweigende An- erkennung unserer militärischen und politischen Lage. Für die Pläne der Entente, die auf Deutschlands Niederwerfung abgezielt haben, ist das verflossene Jahr die Zeit schwerster Enttäuschung gewesen. Für dieses Jahr prophezeiten die englischen Staatsmänner in zahllosen Kundgebungen den endgültigen Niederbruch Deutschlands. Jetzt müf- sen sie erkennen, daß Deutschland so fest und sicher dasteht wie je zu- v»r in diesen Kriegsjahren. Asquith rechnet aber auf ein kurzes Ge- dächtnis der Welt. Niemals soll die Demütigung und Vernichtung Deutschlands als Kriegsziel der Entente gefördert worden sein. Da- mit leugnet er einfach zahllose K»ndgÄS««gen seiner Kollegen in der englischen und französischen Regierung. Er verleugnet die in den ge- Heimen Abmachungen niedergelegten Absichten gegen Deutschland, deren gänzlicher Zusammenbruch ja heute vor aller Augen liegt. Aber Asquith hält immer noch fest an seiner Guildhall-Rede, die „mili- tSrisS« Herrschaft" Preußens soll ganz und endgültig vernichtet werden. Mag Asquith sich mit de« Auslegungen dieser s cin ^ a ;j machungen abmühen wie er will, wir lesen daraus nichts sein Ziel der militärischen Niederwsichüng Preußens und landS. .. ... j;! Meint er noch immer, dieses Ziel erreichen zu können, so u oem Frieden nicht näher. Will er den Waffensieg über , so mag er versuchen, ihn zu holen. Er findet Deutschland ^ zum Kampf entschlossen. Asquith will aber heute nichts vM einem Eingriff in die innere Verfassung und Einrichtungen des • a tigen Deutschlands wissen. Auch damit setzt er sich in Jjiit den zahllosen, von England und Amerika ausgegangenen ^ uns vorzuschreiben, nach welchen Grundsätzen wir unsere inneren. Hältnisse zu regeln hätten. Wenn er aus der entrüsteten Ablehnung dieser Spekulation auf innere deutsche SchwieM^, eine Lehre gezogen haben sollte, so nehmen wir das zur 5'"« i« Daß sich die englisch«!, uiid amerikanischen Staatsmann ^ ihrer Unkenntnis unseres Volles bei diesen Versuchen vou? griffen haben, ist unbestreitbar. Daß sie diese Versuche unter men haben, steht historisch sest. Es ist erstaunlich, daß abzuleugnen wagt. Asquith sprach davon, daß bei uns die als oberste Macht auf den Thron gesetzt worden sei. e -Dl an die lange Liste der Gewalttaten, die sich England hat 3" gtic den kommen lassen. Wir nennen nur die Namen Irland unv chenland, die genügen, um die Heuchelei dieser AsquitbMNl volle Licht zu setzen. Asquith sprach auch vom Bruch feierlicher Verträge nicht dieErinnerung an Italien und Rumänien, die ^u*ch> M und seine Verbündeten zum schmachvollsten Bruch seierliMc ^ träge verleitet worden sind. Er sprach von gebrochenen rangen und vergißt jene unabsehbar« Kette von Völkerrecht die die englische Kriegsfühnrng vom ersten Tag an bezeichnet So setzt sich Asquith auf Schritt und Tritt in Widerspruch Wahrheit und den Tatsachen. Er sprach als Advokat des '«y* Friedens, nicht eines Friedens wie die Welt ihn braucht und * land ihn erstrebt. «,ii' — Berlin. 12. Dezbr. Zur Rede Asquith schreibt dic ^.il Ztg.": „Die englische Uebermacht kann nicht durch Vertrages^ werden, sondern nur dadurch, daß sein jetziges Ucbergewichl • jic. Welt durch ein künftiges Gleichgewicht abgelöst wird. ® c Rede Asquith ist der beste Beleg für die Behauptung, daß ses Gleichgewicht jeder Vertrag mit England wertlos, jede ^0' digung eine. Selbsttäuschung ist. Neben dem U-Bootskrieg.'' l dings die militärisch? Verteidigungssähigkeit Deutschlands ein ^ res Hind«rnis für die Erreichung der englischen KriegsM^^ ti" England weiß, daß feine Stellung eine Machtfragc 'st. w Verträgen und Abmachungen allein nicht berührt werden tjlj w rum wettern seine Politiker immer wieder gegen den deml' man schlechterdings nicht unbillig nennen kann, wurde englischer Seite zurückgewiesen. Frankreich und der Rrieg. Peinliche Anfragen an Clemenc-eli WTB. Bern, 11. Dez. (Nicht amtlich.) Lyoner Blätter^ aus Paris: Die Kammet beschloß folgende Interpellati» 20. Dezember zu erörtern: ... ^ 1. Die Interpellation Moutets über die ohne Wisse.» de- ^ jf m«nts angebahnten Unterhandlungen und Abmachungen '- alliierten Regierungen, die kürzlich veröffentl> m ^ (russische Geheimdokumente), sowie über die der sichts dieser Veröffentlichungen notwendig erscheinenden M 2. Die Interpellation Mistral, Longuet, Pressemane über der Regierung gegenüber Rußland. 3. Die Interpellation^^ t .ß\< über die Lage, die für Frankreich durch den Zusammenbruch schen Front entsteht. 4. Die Interpellation Margaine. Hilfe, die die französische Regierung Rußland gewähren w Rußland sich wieder vollkommen an die Entente anschließr^ Aus der Schweiz. ^ WTB. Bern. 12. Dez. Die radikaldemokretisch- «pi>> der Bundesversammlung (Mehrheitspartei) beschloß. j r sidenten des Bundesrats für 1918 den Vizepräsidenten - als Vizepräsidenten turnusmäßig den Chef des 3 Polizeidepartements. Müller, vorzuschlagen. 0 WTB. B «rn, 12. Dez. (Nicht amtlich.) Die radilaldcn,^ ^ Gruppe der Bundesversammlung, welche die Mehrheit d schloß in der gestrigen Sitzung, für den erledigten Sitz ^ rat an Stelle des zurücktretenden Bundesrates Forrer de rifchen Gesandten in Berlin Haab vorzuschlagen. »u§ Portugal . Das neue portugiesische Minljrc WTB. Lissabon, 12. Dez. Meldung der AgeN^ Das neue Ministerium setzt sich wie folgt zusamme ^ und auswärtige Angelegenheiten sowie Krieg: St» Inneres: Machado Santos. Unterricht: Alfredo - Justiz: Mora Pinto. Oeffentliche Arbeiten: <^ ItC %; fl te Kraltton oes atniiums uer .gniri. FÜj m' mf t des Landtags hat zum Vorsitzenden den Abg. Kopf, zum ^^orntzenden den Abg. Dr. Ech-s-r und zum zweiten stell». Bor. ktiHl Karlsruhe. 12. Dez. Die neugebildete Schulkommission der d Kammer wählte zu ihrem Vorsitzenden den Abg. Kopf /Ztr.), Mi Sri" Stellvertreter den Abg. Kolb lSoz.) und ,um Schristkubrer i»,.",»« Schöpfte «R. V.). Die Referate werden später zur Vertei- '»Minen. * ( *e AntrLg« und Petition»« in de» 2. Kammer. W», K»rt»rude, 18. Dez. In der gestrigen Sitzung der Zweiten wurde von der sozialdemokratischen Fraktion ein Antrag ein- »i, Ä' die bereit? vor dem Kriene fertiggestellte Verordnung, betr. der bei Bauten beschäftigten Personen gegen Berufne« >ir allernächster Zeit in Kraft zu setzen und zugleich den Schutz "In '""«er bei Eisenkonstruktions- und Eisenbetonbauten mit zu re» tk >ÜIRechtsstehende Bereinigung brachte zwei Anträge ein, '•im. "arkere Verwendung der älteren Landsturmjahrgänge in der J Un i> die Beschaffung von Trsatzs^ttec für die Flltterung von __J Vm n , und Geflügel. — Weiter ist eingegangen ein Antrag der ™*f«* und Gen. fjf. S3.) über die Schaffung von Haushaltung?- toJ» ^ ^ur Kriegsteilnehmer. — Der Rechtsschutzverband für Ilftn • ® a L d «r Kammer eine Petition zur Frage des Rechts der jjn ä," "czug aas die religiöse Erziehung ihrer Kinder vorgsleat. i^.^'Mten». Lehrer- und Arbeiterorganisationen liegen neue Peti- . " Uber die Wohnungsfürsorge vor. * Meld« pflicht zum Wohnungsnachweis. •gen. die zu vermieten oder nicht mebr zu ver- J ' zuwiderhandelt. Di, Anmeldung kann nur für solche ! '>t fc ? en verlangt werden, die außer der Küche nickt mehr als , WnrSum« enthalten." iWfäiv E Meldepflicht zum WshnungSnachwei« haben sich die Bad. y«it & ? e schM mehrfach beschäftigt, ohne indes zu einem endgül» surf Imitat zu kommen. Wie in der Begründung zum Gefetzent- ^ichiA^eführt wird, erblickt die Grohh. Regierung leine besondere ?? jn rt *'' daxin. daß die staatlichen und Gemeindebehörden sich durch ""ungSmeldungen stets genau über da» Verhältnis zwischen e 8 0 „ fl * 0r, ße6ot und Nachfrage unterrichten können und dadurch in (1 Hc ,® e Besetzt werden, so frühzeitig wie möglich Maßnahmen gegen M "r. ^wartende Wohnungsnot zu ergreifen. Weiter werden aber "teri^ WohnungSmeldungen den WohnungSaufsichtSb^hörden die H j.^en bieten füt Beaufsichtigung der angebotenen Wohnungen hm.- n «_/rntaoIid&eti, die gegen eine gesundheitswidrige Ueberfül- » Wohnungen erforderlichen Maßnahmen zu treffen. * staatliche Verbiirgung zweiter Hypo« . ^ . theken. «Ii,. Karlsruh«, IS. Dez. Der Zweiten Kammer ist gestern der über di« staatliche Verbürgung zweiter Kvpotheken zur Mew , » de» BaueS von Kleinwohnungen lviiryfchafttsicherung». ^»>i»^^eaanaen. Nach diesem Gesetz wird daS Finanzministerium zur Forderung de» Kl»i«wohnun,»baue» die Bürgschaft für Hypotheken gesicherte Darlehen zu übernehmen, die von ? iW, ^«>te unter Au»schluß der Kündbarkeit auf die Dauer von Ms y, ns t 10 fahren an gemeinnützige Bauvereinigungen oder an Li» dn» ^ek Stellen, di« «in« ausreichende Sicherheit für Den' re fr Selbstkosten nicht übersteigen, die der Darlehensnehmer ,-H «... Erwerb ufw. aufwendet. Zur Deckung der dem Staate au» ^'^ckiaftvverträgen erwachsenden Verbindlichkeiten wird «in Be- ^ CL" BOO 000 Mark zur Verfügung gestellt. Sadische Chronik. ^ ^"klstvhe, 12. Dez. Das Ministerium de» Innern veröffent- Bekanntmachung, wonach die beim Verkauf durch den W geltenden Preise füt Brennholz aus den verkauf von I obei sonstigem Berechtigungsholz Anwendung finden. Dt« ^l» , ^ "^tig, weil vielfach Holzberechtigte ihr Berechtigung?« ^^kierordentlich hohen Preisen verkauften. Die neu« Be- j, u "8 soll auch di« Entschließung der Gemeinden erleichtern, da» M|j f . ' ti{ bigung des nachgewiesenen dringlichen Feuerungsbedürf- di. ^ ^icht benötigte Gabholz in Anspruch zu nehmen. Weiter kann fllr Absallholz insoweit die Preise nicht be>ch^"d«sbre»nholzstell« Erzeugerpreis« a * # da» Ministerium de» Innern ' hat. Pto k..?°»nheim, 18. Dez Der Polizei ist es gelungen di« Diebe !W»r die kürzlich bei etn«m Einbruchdiebstahl für etwa ss vog &n :,{phii Kreuz wurde die Erlaubnis zum Vertrieb ^>on 2i) HOO Losen der von ihnry veranstalteten Geldlotterie zur Durchführung ihrer Boreinsaufgaben im Gebiet de? Groscherzogtums Baden erteilt. vda. Unser Slegeszug noch Italien lenkt di« Aiifmerksainkeit wieder auf die deutschen Sprachinseln in. Friaul und den italleni- schen Alpen. Sie sind weiteren Kreisen fast unbekannt: daher ist es mit Freuden zu begrüßen, dah der Verein für das Deutschtum im Ausland (Männergruppe) sie m Lichtbildern vorführen wird. Herr Vrof. Dr. Neumenn, der bekannt« Professor der Erdkunde an der Freiburger Hock)schule wird darüber aus eigener Anschauung berich- nn am Sonntag, den 18. Dezember, nachmittags 6 Uhr, im Saale der „Vier Jahreszeiten." # Ealeri« Moos: Neu zugeganaen in der Dezember-Au?stellung ..Gemälde badischer Künstler sind Wer?« von Prof. L. Dill. Prof. F. Fehr, Prof. W. Getagt: (ganze Eollektion) Prof. G. Schönleber, Prof W. Schröter, Prof. Hans Dyoma^ H. Eichrodt, K. Mitter, Kl. Schuberg, L. Hofsäßi Plastiken von: Ioy. Hirt, O. Schließler. » Von der Dckanntmachi'.ng, betreffend Beschlagnahme, Behandlung, Verwendung, und MeldepflicM von rohen Kanin-, Oasen- und Katzen- kellen und miß ihnen hergestelltem Leder vom 1. Juni 1017 lNr. L. 500/4. 17. K .m.A.1 werden durch di? Kriegs-Nohsjoff-Abteilung des KriegSministeriums Ausnahmen niit Wirkung vom 24. November 1017 ab zu!">lassen. Während bisher der Besitzer eines Tieres, sofern er nicht Mitglied eine» KaninchenschutzvereinL war, beschlagnahmte Felle nur an einen Händler lSammler) veräuhecn durfte, ist ihm nunmehr eine Veräußerung auch an die Vereinsmeldestelle eines Kaninchen« schntzverein» seines Wohnortes gestattet. Ferner ist die Frist von drei Wochen für dte Veräußerung eine? Felles durch den Besitzer eines TiereS auf sechs Wochen verlängert worden. Am gleichen Tage wird eine Bekanntmachung der Militärbefehls- Haber über den gleichen Gegenstand in Kraft treten. Während bisher alle Personen, welche Kaninchen. Hasen und Katzen geschlachtet haben, deren Felle unter bestimmten Bedingungen zwar verändern durften, aber hierzu nicht gezwungen waren, besteht nunmehr eine Verpslich- tung, die Felle binnen sechs Wochen nach der ^Veröffentlichung der Be- kanntmachung bezw. nach dem Abziehen des Celles an die Vereins- Meldestelle eine» Kaninchenschutzverein» ihres Wohnortes oder an einen Händler lSammler) zu verkaufen. Der Wortlaut der ?ekanntm«chu«a Ist bei den Bürgermeisteräm« tern V«lizeibeHö»den einzusehen. AuSzna auS den StandeSbiichern Karlsruhe. Eheaufg«b»t. 12. Dez.: Mendel Kerzner von Bohoroczanh, Kauf« mann hier, mit Vessie Taube Stein von Wiznitz. Eheschllesmngen. 12. Dez.: Hermann Ebelmann von Strümvsel- brunn, Metzaer in Ttrümpfelbrunn, mit Katharina Lenz von Strümp- felbrun«! Otto Weis von Wolfach. Amtsrichter i» Buchen, mit Theodora Hesselbacher von Miickenloch. Geburten. 6. Dez.: Walter August, Vater August Moser, Nan-- gierer; Elisabeth, V. Josef Georg Lipv, Registraturajsisteiit. — 7. Dez.: Karl Adolf, V. Karl Äeeaer. Schlosser. — 8. Dez.: Paul, V. Paul ftatimk«, Bezirksfeldwebel; Werner Albert, V. Albert Weingärtner, Monteur. " 9. Dez.: HanS Heinrich Ernst, V. Wilhelm Rottländer, Archivar: Günther Bertbold, V. Johann Bnchle, Gewerbelehrer. Beerdigungszeit und Trauerbaus erwachsener Verstorbenen: Donnerstag, 13. Dez., 2 Uhr: Mosalie Müller, Kementeurs -Tachter, Durlacherstrahe 93. — 'A3 Uhr: Johann Blank, Metalldreher, Stein- strave 13. Neneingelmzfene Bücher und Schriften. Zu beziehen durch A. Bielefeld? Hofbuchhandlung, Liebermann & Eie. Karlsruhe fcom li«b«n Mütterlein von Feld-Divisionspfarrer Wilhelm Zieg« ler. Seinen Kameraden von der 75ten gewidmet. Preis 80 Pfg. Druck und Verlag von I. I. Reiff, Karlsruhe. Alte, deutsche Spiele von Pastor Fritz Jahn, Züllchow, Direktor der Züllchower Anstalten. Furche-Verlag, Berlin. Scholm Abraham ..Au» dem nahen Osten", Deutsch von Stesania Goldenring Novellen, München und Berlin. Verlag Georg Müller. Burgen und befestigte GutShöfe um Frankfurt a. M. Geschichte Und Sage. Von Siegfried Nassauer. 493 Oktavseiten Text mit 130 Ab« bildungen, Karten und Plänen nebst einer Autot'ipie: Die Schlicht ^'^^"S'^^ierte vermehrte und verbesserte Auflage, »rankfuct ?' . m .^krlag der Goldsteinfchen Buchhandlung. Preis gebun^ den 4.V0 Mark. Da» neue Deutsche Postrecht, enthaltend Postordnung fllr das deutsche Reich vom 28. Juli 1917 mit erläuternden Anmerkungen, so« wie Gesetz über daS PoIwesen deS Deutschen Reiches nebst der Post« Novelle erläutert durch die Rechtsprechung bis in die süngste >it. beide Au»gaben mit einem ausführlichen Sachregister und einem Tabellen- anhana über da» Postgebührenwesen von Dr. iur. R. H. Roeder, Ber« lin. Preis 4 Mark gebunden. Jndustrieverlag Spaeth u. Linde, Ber« lin C 2. SS«Gerft«n> Wi 9th#luä. S<«SerI«s,k. 13. Dezbr 5 llir 1,18 m fl2. Dezbr. 1.24 «) f>«ir, 13. Tejfcr. morsten? 6 Ufir V,21 »> (12. Dezbr. 2,23 m> 9»«*««, 13. Deztr. morgen« 6 Ubr 3,75 m (12. Dezbr. 3,7? m) »INN»,Im. 13 Dc,br. morgen» 6 Nbr 2.83 m (12. Dezbr. 2,89 m) Vergnügungs- und Vereins-Anzekger. lD«« X&fyert bittet «an tut» de« >»fteig«»tetl zu ersehen.) Donnerstag, den 13. Dezember Vtttin ehem. g«lb. Dragoner. 8V, Uhr Vereinsabend im Reichskanzler. M a u I e k e n. Roman von Horst Sobemer. % (20 Fortfktzung 1 ßitin rl reinem groben, kostbar eingerichteten Arbeitszimmer ^t>ch P* 1 Horres, die Hände auf dem Rücken, auf und ab. iu; tt>öten seine Nerven nicht zur Ruhe gekommen, als der nt l Zurückkehrte. «b ' 18 ö?ädige Fräulein läht bestens danken für die schö- sie v°fen und grüßen. Den Brief hat sie mir mitgegeben. Da iihksi x „ ^lbst die Flurtür öffnete, konnte ich nicht gleich wieder Supp nickt« nur. ritz den Umschlag aus. während der * °ch entfernt«, und las: »Vielen, vielen Dank für die wunderbaren Rosen! Ich ./wohl auch nicht ganz schuldlos. Begraben wir die ganz», ju .^'chte. Ist es morgen schön, und Ihr Dienst erlaubt f>cr ^ Sie hiermit zum Zweikampf, auf dem Spielplan ^Us. ahxr dabei gibt 's gar kein Erbarmen — Herr Fupp. Besten Eruh. , f . Gertrud Glimming. fein c brannte sich Horres eine Zigarette an, dann nahm 1<)1 U Anbetung wieder auf. Auf einmal blieb er stehen und ti "ch mit der flachen Hand gegen die Stirn. Natürlich wa» ölik-f."^ulein Elimming liebte ihn! Deshalb die ständige ^l Qn< ct — deshalb die Unruhe in ihr, wenn er mit Gerda t zusammenstand! Ja, war er denn gänzlich verdrehr .°?°nd? Nein, Gott bewahre! Die rundliche, brünette. *»d ^ Gertrud Elimming, der das Grübchen im Kim» c * Stubsnäschen recht gut stand, die veilchenblauen Augeu ' wgar entzückend — plagte die Eifersucht! „O weh, H«r> ^ungsassessor von Soltenstern, schon Ihretwegen sollt« mar. " seinen großen Fähigkeiten Gebrauch machen,- sagte er lachend vor sich hin . . . Wahrhaftig, er hatte gelacht! Heutv ge—lacht! Da» war nun wieder zum Lachen! Jetzt ging ei ins Kasino. Hoffentlich fand er dort ein paar gleichgestimmte Soelen, mit denen sich ein Ananasböwlchen trinken ließ. Wie man morgen früh di« Dinge ansah beim hellen Tageslicht, tou, würde sich ja zeigen! Und das „Ananasböwlchen" langte bis nachts zwei Uhr — weil es immer wieder frisch angesetzt wurde . . . Er ließ sich den nächsten Nachmittag von seinem Nitr» meister freigeben. Fräulein Elimming war schon auf den. Spielplatz, als er kam, trug einige seine? Rosen im Eürtel. Lachend schwang sie den Schläger, sie stand mit Soltenstern um, ein paar anderen zusammen, — Gerda Plantikou war nicht da, — und sagt«! „Jetzt kommt die Rache, Herr Hönes!" Bevor sie das Einzelspiel begannen, legte sie die Rosen wog. Ein versonnenes Lächeln schwebte dabei um ihre Lippen. Corres sah es — und war zufrieden. Er sah noch mehr! Dah sich Soltenstern ärgerte. Und da zeigte sich ?upp, der rheinische Junge, von der liebenswürdigsten Seite, stand nach jede». Spiel zehn Minuten mit Gertrud Glimming am Netz — und nicht ein einziges Mal häkelten sie sich ... Das Endergebnis war für Horres sehr traurig! Obgleich er sich wirklich „aus Leibeskräften" gewehrt, wurde er ganz entsetzlich geschlagen. Zwei Spiele zu sechs! Und weil Soltenstern schadenfroh herzukam, legt« er FrSu. lein Elimming seinen Schläger zu Füßen — nein, was hattc sie für entzückend kleine, das war ihm bisher gar nicht aufgx. fallen — kreuzte die Arm« und sagte: „Ihr getreuer Sklave, gnädiges Fräulein!" Dabei warf er ihr einen Blick zu, der Soltenstern die Lip. pen aufeinanderzwang. Und das war — vorläufig — der Zweck der Uebung! VIII. Hayna war von Straßburg zu feinen beiden Schwester»^ die städtische Lehrerinnen in Chemnitz waren, gefahren. Zwei große, hellblonde, vornehme Erscheinungen wie er. Die jüngste, Maria, war heimlich verlobt mit einem ehemaligen Leutnant Brecht. Er hatte sich zu den Reserveoffizieren überführen lasten und kämpft« nun um eine Stellung im bürgerlichen Leben, die ihm ermöglichte, die Geliebt« zu heiraten. Seit drei Jahren schlug er sich kümmerlich herum, arbeitete, hoffte und harrte, aber hatte eö bisher nur bis zu einem Monols« gehalt von hundertfünfzig Mark gebracht. Maria aber war« tete geduldig. Wurde angeschwärmt von den Kindern des Arbeiterviertels, in dem sie unterrichtete. Di« war «ine „von" und doch' gar nicht stolz — und so! schön! Dann lag oft ein müdes Lächeln um ihre Lippen^ aber das sahen die Kinder nicht. Alfred Hayna hatte sich damals die größte Mühe ge* geben, Brecht von seinem Vorhaben abzubringen. Er verstand! das einfach nicht, wie man de^ Königs Rock, seine Zukunft, der Liebe zum Opfer bringen konnte. Sehe verstimmt wäre« sie von einander geschieden. Von Zeit zu Zeit schrieb ihm die ältere Schwester, Elisabeth, wie es um Brecht stand. Er ant« wortete nie darauf, fragte auch nicht nach ihm, wenn er bel seinen Schwestern weilt«. Seit er Oberleutnant geworden war, hatte er keinerlei Unterstützungen mehr angenommen. Elisabeth half nun dem jüngsten Bruder Turt über den Berg, Sie gab auch Privatstunden, hatte dadurch recht gut« Einnah» men. Maria aber spart« für ihren Ehestand, säumte sich selbst die Wäsche und brachte ihre kargen Ersparnisse zehnmartwetM zur Sparkasse. (Fortsetzung folgt.) ) Davtfche Ureffe. W In siegreichen Angriffen starben den Heldentod zusammen mit tapferen Unteroffizieren und Leibsrenadieren Leutnant d. Res. Frank Ritter des Eis. Kreuzes 1. und 2, Kl. Leutnant d. Res. Mann wald Ritter des Elf. Kreuzes 1. und 2. Kl. Leutnant d. Res. Dreßler Ritter des Eis. Kreuzes 2. Kl. Leutnant d. Res Wellmann Ritter des Eis. Kreuzes 2. Kl. Leutnant Brunnquell Ritter des Eis. Kreuzes 2. Kl Fahnenjunker-Unteroffiz. von Rettberg:. Tief erschüttert steht das Offizierkorps an der Bahre dieser vortrefflichen Soldaten und lieben Kameraden. deren treue Pflichterfüllung vorbildlich für die Trup'pe war. Unvergessen werden sie und ihre Taten nns bleiben! im Namen des Leib - Grenadier- Regiments Nr. 109 Frhr v. Forstner Oberstleutnant u.Regts.-Kommandeur. Mittagblatt. Donnerstag. IS. Dezbr. 1917. ZZr. 58t» Fern von seinen Lieben, starb, an meiner Verwundung, in einem Feldlazarett unser lieber, herzensguter ; ohn, Bruder. Schwager und Onkel Robert Hilles Buchhalter UN 26. Lebensjahr. B36662 In tiefem Schmerz: Adam Hilles u. Familie Karlstraße 85, I. Karlsruhe, den 13. Dezember 1917. Trauer -Hüte in icder Preislage stets vorrätig 6609 | S. Rosenbusch, Kaiserstr. 137. Trauerbribie und Danksagongskärien werden rasch und sauber angefertigt in der Druckci'el der „Hadischen Presse?". 56. Danksagung. An Spcndcn für das Note Kreuz sind von auher- (mfli der Stadt wohnhaften Personen bei unserer ziassenvcrwaltung in der Zeit vom I.—31. November weiter eingegangen: . Bon den Frauenvereinea: Altenheim 20 M, Eubigheim 14.10, Wehr 50: durch Bezirks- bezw. Ortsausschüsse vom Noten Kreuz: Pforzheim 1500, Badenweiler ff. Oktober) 50, Schopfheim (f. Oktober) 300, Sinsheim ff. Oktober) 100, Schwetzingen 500, Lad. Rheinfeldeii (f. November) 200, Zell i. W. (für Oktober) 150, Achern 100, Staufen 50, Mannheim ffür November! 8000 fdarunter 3000 f. d. Abnahme- slelle^, Bruchsal 500. Gengenbach (für September) u. Oktober) 1000. Kehl ff. Oktober) 300. Singen a. H. 50, Radolszell 40, Heidelberg ff. November) 1500, .Zell i. W. fHindenbnrgspende) 700, Offenburg ffür November) 500, Ueberlingen ffür November» 300. Adelsheim ff. 1917) 2077.20, Lörrach 800, Schwetzin- gen 500, Wertheim 750, Baden-Baden 500. Aon Bahn- usw. Personal der Stationen: Freiburg, Beamte des Großh. Stat.-Amtes 12 y 3, Durlach, Ätat.-Kafse von Hinzsch u. Bauer ff. ?tov.) 9, Kip- penheim, Gr. Stat.-Amt 5, Weinheim (20. Spende d. Beamten u. Arbeiter d. Stat.-AmteS) 100, Malsch, Eisenbahnsekretär F. Schwarz 5, Radolfzell, Tamm- lung b. Stat.- und Zugpersonals 32.25. Bon den Gemeinden: Nusbaum 12, Sprantal 8. Ferner von: Berlin, Kur- und Neumärkische Ritterschaft!. Dar- lehenskasse 867.70, St. Gallen, Deutscher Turnverein ff. Liebesgaben) 70.92, Linx-Hohbühn, Pfr. Stein- hauser 5, Kukmet, Matth. Andreas Frest 168, O. Da- letzki, Kaffcn-Stellvertr. ff. Nov.) 2, Dardanellen- O.-Ltn. Ott ffür Gefangene) 5, Tunsel, C. A. Rein- hard 14, Wollbach, Ungen. fdurch Pfarramt) 5, Gro- ningen fHolland) Georg Kraft 1000. Bon den Steuer- einnehmereien, Gericht^kassen nnd Landgerichten (Inhalt der Sammelbüchsen): Heidelberg 7.95, Müll- heim 2.73, Ettlingen 72 Pfg., Karlsruhe 27, Baden- Baden 2.11, Staufen 4.06, Kehl 7.81, im ganzen bis heute 1876 741 eft 21 A. darunter für den Liebes- gabenfonds 463 697 Jt 82 J,. 16758 Für alle Gaben herzlichen Dank. Wir haben zirka 60000 Flaschen deutsche u. franz. Schaumweine sofort abzugeben. 5382a.2.2 John Hetnr.Haasehildt&C'o., Hambnrgl. Nach 3 /«jähriger, treuer Pflichterfüllung erlitt am 30. November den Heldentod unser innigstgeliebter, unvergeßlicher, treubesorgter, einziger Sohn, Bruder und Onkel Karl Speier Unteroffizier Im 1. Bad Leib-Gren.-Regt. 109 Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse, der Verdienstmedaille und der Tapferkeitsmedaille. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Karl Speier. SMina Speiet*, geb. Wagner, Luise Mörch Wwe., geb. Speier. Karlsruhe, den 12. Dezember 1917 Südendstraße 10. B36668 Wischer Me^erein vom Rote» Kreuz. 60. Danksagung. An Spenden für das Rote Kreuz sind aus der Stadt Karlsruhe bei unserer Kassenverwaltung vom 1. bis 30. November weiter abgeliefert worden von: Sr. Großh. Hoheit Prinz Max und Ihrer König!. Hoheit Prinzessin Max von Baden 1000 M, Kaplan Dold ff. Gefangene) Z, Frau Baurat Hummel Wwe. fw. G.) 2 v 50, Frau E. fw. G.) 20, Rechtsanwalt Dr. Fr. Fürst fw. G.) 100, Landger.-Rat Dr. Jordan I to. G.) 88.75, Frau Bau rat Schrieder Wwe. 20, An- teil an den Gehaltsabzügen der Beamten und Leh- rer ff. Oktober) 667.18, Frau Bordolo «Sammelbüchse! 3S.37 und 38.12, Frau Oberlandesger.-Rat Mat, 40, Frau Oberlandesger.-Rat Dr. MaaS 50, Geh. Rat Bunte if. November) 100, Landesger.-Prä- sident Dr. Adolf Trefzger fw. G.) 100, Rabbiner Dr. Schiffer 2, Fabr. Emil Wolff fSachv. Gutachten) 6, Kaufmann Fritz Ulrici 20, Kanonier Joh. Schaulat a f Kriegsger.-Rat Traumann fw. G.) 50 u. 50 ffür Gefangenen-Fürforge). Almenrausch fmonatl. Gabe) 50. Fa. Louis Stern u. Co. fw. G.) f. Hausfond 150, Kanonier Schcvllat 5, Major a. D. Kreßmann 100, Ungenannt durch Dr. Ernst Bernauer ff. Bad. Gefangenen-Fürsorge) 700 u. 1000, Ungen. 20, Rudolf Vieser u. Frau ff. Bad. Gefang.-Fürforge) 60, 1 Fichteschule fErlös aus Obstkerne) 9.65, Val. Haitz, Mühlburg ff. HauSsond) 50; durch die Rhein. Kre- ditbank, Filiale Karlsruhe, von: Oberlandesger.-Rat Herrn. Wolf 50, Minister Frhr. v. Bodman, Exz., fw. G.) 100, Pros. Karl Eyth fw. G.) 10, Theodor Eisele 20. Dr. Eugen Barth 10, Hofrat Prof. Heinr. Ordenstein fw. G.) 100, Frau Fanny Berblinger fw. G.! 100, Geh. Hofrat Dr. C. Blum ff. Nov.) 100,' Prof. Dr. Ludwig ArnSperger fw. G.) 50, Ungen. fw. G.) 25, Notar Dr. Schwarzschild fw. G.) 50, Frl. Maurer ff. Nov. und Dez.) 20; durch das Bankhaus Straus «. Komp. von: M. A. StrauS (f. Liebesga- i ben i. Nov.) 100, Dr. M. Straus ff. Nov.) 100, Frau * Berta Gutmann Wwe. ff. Nov.) 25, Geh. Hofrat Dr.! Binz 100; durch die Badische Bank von: Frau Haupt- mann v. Bayer-Ehrenberg 30, Herrn. Brauch 5, Ungen. 5, Frau Major Klara Hauser 80. Donners- Die Schuhflickerei des &qö. Frliutnvtttins, Zähringerstrahe 84, bittet dringend um Altmaterial. i Schwchtpserde und sonstige Tiere, die zur menschlichen Nahrung nicht verwendbar sind, werden stets angekauft von d. städt. Gartenamt NarlSrube. 7903 ^riöBÄerndji in Maschinenschreiben u Stenographie erteilt bei orgfältiger. schneller Aus- bildung, mäßigen Preisen Emma JlliliUcb, Zirkel 5, U. Eintritt täglich. 12006 Stadtrechner- Stelle. Infolge Erkrankung de-- bisherigen Inhabers ist die diesige Stadtrechner- Stelle in Erledigung ge kommen und soll tunlichst bald wieder besetzt werden. Mit derselben ist die Per- rechnung des Armenfonds u. einiger kleinerer Fonds u. Stiftungen verbunden Bewerber, welche im Gemeinde» und Stiftungs» rechnungswesen durchaus bewandert sind, wollen ihre Gesuche unter Beilage von Zeugnissen und Angaben der Gehaltsansprücde bis zum 2». ds. -Vits, bei unterzeichneter Stelle ein- reichen. Waldkirch. 9. Dez. 1917. Der Gemeinderat: A. Schill. 5764a Beckert. 500V Kilo ' Milchen. 25 in in Durchm.. auch in kleinsten Posten sofort lieferbar, gesucht. Eilangebote an 5735a Erwin Behr, Fabrik für Heeresbedarf, Wendlingen b.Stuttgart. Telefon Wendlingen Nr.2 ResMenz-Ttaler W'aldstraBe. ^ Donnerstag, Freif«^ 4. Film der KronenKIasse Jimmy Valentine in Alte Sünden Drama in 5 Akten. Wenn cfi© Katze.. - ... nicht zu Haus! Lustspie! von Gerbard DammauO- 4 Akte. 16661 Bilder ans Deotschlantls Krlsgsschmieäe. Film des Bild- und Film-Amt, Berlin. Sehr guterhaUener PritslhttlttM von großer Tragfähigkeit egen leichteren bis 24 Zentner schweren umzu- tauschen gesucht. 5765a S&itoerniertaniiSiinsliilt (Ettlingen. Bularberktr. 51. von: M. A. 10, Frau Emma ErHardt 10, Fräulein Stefanie Fischer 25, G. F. 6; durch die Vereinshank Karlsruhe von: Möbelhandlung Karl Epple 10; durch das Bankhaus Beit L. Homburger folgende MonatS» beitrage von: Geh. Finanzrat Otto Ellstätter 50, Medizinalrat Dr. Gutmann 50. Präsident Fetzer 50, Oberbaurat Naeher 30, Dr. Theod. Homburger 22, A. Braun u. Komp. 50; durch die Mitteldeutsche Kre- ditbank, Filiale Karlsruhe, von: Ungen. 20; durch die Karlsruher Lebensversicherung von: Frau Pfar- rer Klumb Wwe. 5; durch das Großh. Landes, gewerbeamt von: Ferd. Rogge ff. Gefangenen-Für» sorge) 5; durch Lotterie-Einnehmer GSb von: ST. H. 5; durch daS „Karlsruher Tagblatt" von: Ungenannt 1; durch Firma Leopold Kölsch von: W. G. 25; im ganzen bis heute 1348 636 M 19 L, darunter für den Liebesgabenfond 290 679 M 97 A. . An Naturalgaben sind an die hiesigen Lazarette weiter abgeliefert worden von: Louis Stern u Co., reifrau von Göler, Frl. Luise Wolff, Ungen. fdurch berstleutnant v. Pilgrimm), Karl Hummel, Ges. vorm. G. Smner, Grüiiwinkel. O. Stall, Gust. Weil, Friß Müller, Abnahmestelle Pfarrer Strauß, S. S., Karlsruhe: Frauen von Gamburg 2 Korbe Obst, Königsbach, Freifr. v. St. Andre und Pfarrer Leichtlin. Lorenzhof b. Oberwolfach, Frau v. Stoesser, Tauberbischossheim Gr. Vorseminar, Bodersweier Frau Pfarrer Stengel. 16691 Für alle Gaben herzlichen Dank! Jeder Leser, der die „Badfsche Presse" einer eingehenden Beachtung unterzieht und sie mit anderen Blättern vergleicht, überzeugt sich von der grossen Reichhaltigkeit, dem hohen Wert des Gebotenen und wird ein treuer Abonnent. Helle», «el. sowie ganze Haus- Haltungen, Pfand- scheine, Uhren. Was- fen, Musikinstru- mente u. a. 1296 Kaust zu höchsten Preisen Erstes u. größtes An- u. Verkaufsgeschäft Levy Markgrafenstr. 22, Telephon 2015. ©leg. u. einf. Kostüme. Mäntel u. Jaiketts wer- den tadellos unt. Garantie angefertigt. fSchnittmust.» Verkauf.) Johanna Weber, Hirschstr. 28. 2 Tr. Ausrichi.HeiralSgesuch Gemeindebeamter mit verschiedenen Nebenämter, durchaus ehrenhafter Cha- rakter, angen. 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November 1917 werden für den Bereich des Elektrizitätswerks der Stadt Karlsruhe die nach- stehenden Ortsoorjchriften über die Einschränkung des Perbrauch? elektrischer Arbeit erlassen: «it de» Aufgaben d«S Vertrauensmannes ist sür den BersoraungSbereich deS städtischen Elektrizitats- Werks Karlsruhe da« städtische fflrt«*, Wasser- nnd GlektrizitätSamt betraut. ^ S. Me Stromabnehmer sind verpflichtet, den Ber- brauch elektrischer Arbeit lLicht- und Kraftstrom) in weitestgehendem Maße einzuschränken. Ein Jahresverbrauch bis zu 250 Kwst. ist. vorläufig von der Einschränkung frei. Er soll sich auf die VerrechnnngSabschmtte etwa folgendermaßen verteilen: Januar/Februar 38 Kwst., März/April 3fi . Mai Äuni 2k> . Juli/August ' W . September/Oktober 45 „ Novemb«r/Ds«ember 65 Me übrigen Verbraucher haben ilrren Stromverbrauch auf 80 v?»srnt des Verbrauches im gleichen Verrechnung«abfch«?tt des Vorjahres einzuschränken. Bei Abnahmen,«rigen über 5000 Kwst. im Jahre wird die Kwst. nach .Kwst.. als dem Einzelfalle bestimmt. Als Voriafir gilt das Jahr 1916. Wird in ei««r Haushaltung elektrische Arbeit zu Licht- und Krafw»e<«n gesondert abgegeben, so gel- ten sämtliche Lichwähler als ein Anschluß, sämtliche Krastzähler ebenfalls als ein Kraftanschluß. ^ 3- Verbraucher, die im Vorjahre noch keinen Strom bezogen haben, werden eingeschätzt: der eingeschätzte Verbrauch darf nicht überschritten werden. 5 4. AbnÄimer, die mehr Strom verbrauchen, als nach t,m §§ 2 und 3 zugelassen ist, haben für jede über die zugelassene Menge verbrauchte Kwst. einen Auf- preis von 50 Psg. zu zahlen. § 5. Hede Schaufenster- und Reklamebeleuchtung ist verboten! Ausnahmen werden an den beiden letzten Sonntazen vor Weihnachten zugelassen; die Vr leuchtung der Schaufenster muß nach außen abgc- blendet sein. Der Ttr»«verbrauch für die Raumbeleuchtung darf auf etwa 50 Bedenfläche höchstens 100 Watt in der Stunde betragen. Alle weiteren für die Raumteleuchtuug v»r??sehenen Glühlampen sind aizunehme». Tisch- und Arbeitslampen können nc- den der HouÄieleuchtungseinrichtung weiter benutzt werden. I»Venf«denlampen müssen durch Metall- kadenlampen höchstens gleicher Kerzenstärke ersetzt werden. Elektrische Heizöfen dürfen nur in Räumen ver- wendet werden, in denen eine andere Heizeinrich- tung nickt »sehenden ist und deren Heizung über haul»t «est«ttet ist. Während der Uebergangszeit iKerbst u»d Frühling) dürfen elektrische Ccfen auf Grund besonderer Bewilligung des Gas-, Wasser nnd Elektri»itatS-Ai»ts in Benützung genommen werden, wenn hierdurch eine Kohlenersparnis erzielt wird. ( Die Benützung von Aufzügen, auch von Lastauf- ?;ügen, ist in den Monaten Oktober bis März von 4—8 Uhr «bendS verboten. § 6. '•Besitzer von Einzelanlagen sind in gleicher Weise ?ur Einschränkung deS Verbrauchs verpflichtet. Sie haben dem städtischen Gas-, Wasser- und Elektrizi- täts-Amt vierteljährlich Nachweise über die Durch- führung der Einschränkung in ihrem Betrieb zu er- bringen. _ § 7. Die Betriebsleiter und die Werkführer der ström- verbrauchenden Betriebe sind für die Durchführung dieser Beschriften in ihren Betrieben mitverant wörtlich. Die Herstellung und Erweiterung von AauL- Anschlüssen und Inneneinrichtungen ist nur mit auS- drücklicher Genehmigung des Gas-, Wasser- und El?ktrizitäts-Amts gestattet. 8 9. Anträge und Beschwerden sind an das GaS-, Was- ser- und ElektrizitätS-Amt, Kaiserallee 11, Verwaltungsgebäude II, Zimmer Nr. 1, zu richten. § 10. Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften können mit Gefängnis bis zu einem Jahr und mit Geldstrafe bis zu 10 000 Mark bestraft werden. 16709 Karlsruhe, den 12. Dezember 1917. Der Stadtrat. Weih nachts- llli! l llllllll!)l!l!l;ill!lllll|i||||lllit!i|!li||tli'iiIiSl!llllll!!ll!llllll!!llllll|l!lllllil!lllllll | l!l!llll!tll:li;iiilll!!litll!limi!tlllllltllllll schachteln die in unserer H a w plsa in nn ©Istelle Karl- Friedrichstrasse 17 zum Füllen abgeholt wurden, bitten wir bis spätestens 15. Dezember dorthin zurückzuliefern. ;< it Baiiisciier Landesverein vom Holen Kreuz rl pj ►« Depotabteilung. 16710 ^ Riheime EleMricitflts- ßBSBÜscliäftl --- - 5753s. ] gut bürgerlichen Mittag- Ttslich Anfang 3 Uhr. Kiissenöffnung '/j8 Ihr. Donnerstag und Freitag: igede Nissen n dem Lebensbild 5> IM He KM slsp!" Drama in 4 Akten. Lisa Weise u. Grete WeixBer in dem Schauspiel 16592 „Klein Doortje" 4 Akte. — Nach dem Roman von JMcRen» „Klein Doyit". Gute Itilimi/ n«"! - .'SO. ,!iiiiilfi!7. Aktiva. An Kassät-Konlo „ Wechsel-Könto „ fiuthaben bei den Banken .... „ Kautions-Konto „ Konsortial-Konto ........ 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Aufsichtstat. 690 000,-— Vergütung an Beamte . . 2 000 000,— Zuweisung an den Unterstützungsfonds u. sonstige W ohlfahrtseinrichtungen Ausgab, f. Krieeswohlfahrt. Vortrag für 1917J18 , 2000000,— l 500 000,— 1180 864,18 30 370 864,18 607928520165 4»«wiiiii-». Verlust-Konto per 30. Juni 1917. M pf 184000000 — 105488 000 — 73564670 27 19640808 68 2700 000 — 20145831 84 2915001— 1763 217 50 873 890 — 169 089729 18 30370864 18 und Abendtisrh zu inäßi- pein Preise. 583644" fililsQFd -Zitlier i. Feld z. kauf. ges. An- oed. in. Preis unter Nr. B36677 an die B«d. Presse. RsiksSG fortwäbrend gebr. Möbel, gan^e Haushaltungen, so- wie Äodenteppi-be u. Lino- teuin peti. gute Bezahlung. B36227 .d. (Glotzer: ' 3.3 Kaiserstr. 17. IT. Mnö-Gssbaüeoien |,» laufe» gesucht. 3.2 ^riedr. Amolsch. VorbolFtr. 24. Tel. 2481. zu den höchst. Preisen Sllt- vapirr. Zeitungen, alte (Geschäftsbücher. Änm- Pen. soweit beschlagnfr., Alteise», i^laslben. Näh. (>. ifJwia. Markgrafenstrasze S. Postkarte genügt. 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