Abend-Ausgabe. Espreis ftet Haus monatlich 8.— *•«. Im Boraus tm Verla« od. in de» »«eiasicllcn abactioll 2.80 4Ut Durch ®[e Post bezoae» moiiatltch Z.M JUt. g'nielpreise: Werktags-Nummer 10 ^onntags-Nummer 15 A. — ?>m Fall ?°oerer Gewalt Streik Aussveiruna :c. ™t der Be,teber feine Sliisorüche bei »etitidtetem oder Nicht-Ertckieinen der z-iituna Abbeitellunaen können nur Meils bis »Um 2ö ds Mts anl den ^ionatsledten angenommen werden, ^nlejgxnpreiüe: Tie Nonvaretlle-Zeile StellenaefuAe Familien. „ d Geleaenbcits.Aiueia«» aus Baden ^«aK,a>«s Preis. - Reklame-Zeile gJt. an erster Stelle 2.SN JlJt. 1?" Wicdcrboluna tariffefter Rabatte ofkil c ) Nichteinbaltuna des Zieles bei ?»., sicher Betreib»»« und bei Kon- '"tten aus,er Jhaft tritt. SrfullunaS- ct i und Gerichtsstand ist Karlsruhe. — * Mt Neue Dadische Presse »«öische LandeszeUung Verbreileksle Zeitung Badens Karlsruhe, Samstag, den 31. März 1928. 44. Jahrgang. ?tr. 13Ü. Eigentum und.Berlaa »»» :: s-»di«a«d Thierg«rte« Chefredakteur Or. Waltder Schneider. Plekaeleblich verantwortlich. Kur deutsche Politik und WirtichaftSvolitik: i. B. M. Lösche: ffir auswärt. Politik: M. Lösche: für bad Politik u. Nachr.: M. HoUiuacr: für tioinmunalvolitik: ik. Niuder: für lokales und Svort: R. Bolderauer: für daS Feuilleton: (f. BeUner: für Over uud Hott« *ert: l!br. Hertle: für den San» delsteil: S. Feld: für die Ameiaen: A. Rindersvacker: alle in KarlSrnbe. Berliner Redaktion: Or Kurt Metaer. I>erl>»i»reeker: 4050 4051 4052 4053 4054 Geschäftsstelle: Zirkel- und Lamm- strake-Eckc ?ostskl>erlilconto: Karls- ruhe Nr. 885». v?!Iu«en: Bolk und Heimat / Literarische Umschau I Roman- Blatt I Svortblatt I Frallcn-Zeituna I Wandern und Reifen / Haus nnd Garten I Karlsruher Vereins-Zeitung. Der Reichstag aufgelöst. If, IllUßie WIK jVJ' ßefofjt hatte und denen der Reichstag nicht gefolgt war zurück- Das hat er getan, indem er pro forma in einer Entschließung dem Teil Der Reichskanzler verliest das Auflösungsdekret. Die feierliche Schlußsitzung. . m. Berlin, 31. März. (Drahtmeldung unserer Berliner Schrift- ntunß.) In einer kurzen, nur vierstündigen Sitzung hat am Sams- l M mittag die Tätigkeit des dritten Reichstags der deutschen Republik Ende gefunden. Man hatte bis zum letzten Augenblick Zweifel, ob alles glatt ^ gehen würde. ?er Reichsrat mußte die Beschlüsse, oie er über die Aenderung am i«hen> IP o t H |H I i JJH Bedenken verbessert' aufrecht erhält. Im übrigen Haider ^at. dem Nachtragsetat, dem Ergänzungsetat und dem übrigen ^.eii Notprogramms zugestimmt, so daß eine sachliche Beratung des Mchstages über diesen ganzen Komplex nicht mehr notwendig war. neb nur noch der deutsch-griechische Handelsvertrag, den die i.^ichnationalen gerne noch im Ausschuß geprüft hätten. Sie ^.noe,, aber dafür nicht die Mehrheit, so daß auch dieser Teil der ^»gesordnung in wonigen Augenblicken erledigt war. j t uuf dem historischen Eckplatz saß zum ersten Mal seit seiner Er- ein ? der Reichskanzler in feierlichem Gehrock, neben ihm lag J.™* grüne Mappe aus Pappe. Wir sind sparsam geworden. Im biin? Deutschland gab es für solche Zwecke eine in schönes rot ge- ts»!! . e .Ledermappe. Auch die Minister, mit Ausnahme des Reichs* j^inifteis, waren zur Stelle, ebenso sämtliche Bevollmächtigte a l .r^ichsrates. Mit einiger Ironie wurde festgestellt, daß gerade ffli J cm T°ll noch eilt neues Mitglied in den Reichstag eingetreten W' m? n " erteilte der Reichstagspräsident dem Kanzler das Wort. r* verlas eine kurze Rede, worin er auf das erfolgreich durch' IjMyrte Arbeitsprogramm verwies und seinen Dank allen Fraktionen „ ®J^gearbeitet haben, sowie auch dem Reichsrat. aussprach, um ^mittelbar anschließend ^ die Auslösungsurkunde des Reichspräsidenten, 31 März gezeichnet ist, zu verlösen und dem Reichstagspräfi- L* zu überreichen. 5| U : n Dank des Fraktionsvorsitzenden der Deutschen Bolkspartei ä an den Reichstaqsvräsidenten Loebe für seine energische unparteiliche Geschäfts ührun«. eine kurze Erwiderung des den aus dem Reichstag oy.j^^Ssptftfrbrtikn mit einem (Stuft an W S^Mitven Bizepräsid-'nten Rießer, eine kurze Aufzählung Arbeiten, die der Reichstag geleistet hat. dann ist man am Ende. Reichstagspräsident' brachte ein Hoch auf die deutsche Nur » k as von allen Parteien stehend aufgenommen wird. P® n (< fcen Kommunisten kreischen einige Stimmen ein ausreizendes dazwischen. Das Deutschlandlied aber wird nicht gesungen, djx formlos läuft das Haus auseinander, um womöglich noch -ullttagszüge nach Hause zu erreichen. Der Verlauf der Si^ung. 3t - März. (Funkspruch.) Die mit großer Spannung Geriet ; c Schlußsitzung des Reichstags, die 415. Sitzung dieser ^ e ': (f J?' ur Perit>de, fand heute mittag statt. Kurz vor 12 Uhr betrat ^itiunr !^ Ier Dr. Marx mit einer schwarzen Aktentasche den nahmen Ä' lim an der Spitze des Regierungstilches Platz zu Qu/ <®. n Der Aktentasche entnimmt er eine grüne Mappe, die er niederlegt. Nach ihm nehmen die Mitglieder des mftts am Negierungstische Platz. Unter sÄ , f 12 ^hr eröffnet Präsident Loebe die Sitzung und teilt fl«otw,,7 en1)c t Heiterkeit mit. daß an Stelle des verstorbenen Ab- in den ^ h e i n l ä n d e r der Abgeordnete Dr. H o r st e r (Ztr.) p y cuf )5tQg neueinaetreten ist. ®ri.* 9t die dritte Beratung des Handelsvertrages mit lila,id. trag .^ordneter Wallras (Dntl.) erinnert an seinen gestrigen An- ' ° e n Handelsvertrag dem Ausschuß zu überweisen. Infolge schwerer handelspolitischer und außenpolitischer Bedenken gegen den Vertrag stelle er erneut diesen Antrag. Präsident Loebe weist darauf hin, daß in diesem Falle nur der Ausschuß zur Wahrung der Rechte der Volksvertretung, der sogenannte lleberwachungsausschuß, in Frage kommen könne. Abgeordneter Dr. Hilferding (Soz.) widerspricht der Ausschuß- Überweisung. Abgeordneter von Richthofen (Dem.) erklärt, es sei ver- ständlich, wenn eine Oppositionspartei Schwierigkeiten machen würde, aber unverständlich, daß eine Regierungspartei, die die Verant' wortung für den Abschluß des Vertrages trage, die Annahme ver» hindern wolle. Die Ausschußiiberweisung wird gegen die Stimmen der Deutsch' nationalen, Pölkischen und Nationalsozialisten abgelehnt, der Handelsvertrag gegen dieselben Stimmen endgültig an» genommen. Auf der Tagesordnung steht dann die Entgegennahme einer Erklärung der Reichsregierung. Reichskanzler Dr. Marx nimmt sofort das Wort und «klärt. In der Reichstagssitzung vom 27. Februar hat der stellvertretende Vizekanzler Hergt dem Reichstag das Arbeitsprogramm der Reichsregierung vorgelegt. Die Vorlegung eines solchen Notpro-- gramins war notwendig geworden infolge des Scheiterns des Reichs- Schulgesetzes, da auf der anderen Seite überaus wichtige Aufgaben im Interesse des deutschen Volkes und der Volkswirtschaft der soforti' gen Lösung harrten. Das Arbeitsprogramm mußte der Natur der Dinge entsprechend in durchaus engen Grenzen gehalten werden Umso notwendiger war es aber, es in seinen einzelnen Teilen sorg' sam gegeneinander abzuwägen und dafür zu sorgen, daß es als ein- heitliches Ganzes erledigt wurde. Die parlamentarische Erledigung des Arbeitsprogramms hat den Reichstag fast einen Monat in Alf fpruch genommen. Namens der Reichsregierung kann ich mit Befriedigung fest- stellen, daß die Erwartungen in Erfüllung gegangen sind und damit den ausdrücklichen Dank verbinden, an den Reichstag, seinen Präsi- denten und alle Fraktionen, die sich dieser positiven Arbeit ohne Rück- sickt auf ihre politische Einstellung gegenüber der Reichsregierung be- reitwilligst unterzogen haben. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß durch die Erledigung dieses Programms zwingenden Bedürf- nifsen des Volkes nnd vielfach der bittersten Not in verschiedenen Bevölkerungsgruppen sowie Lebensnotwendigkeiten der deutschen Wirtschaft Recheung getragen worden ist. Vor allem kann ich mit Befriedigung feststellen, daß dank der aufopfernden und hingebungs- vollen Arbeit.aller.Berufenen es in diesem Jahr gelungen ist, den R e i ch s h' a u s h a.l t p l a n r e ch t ze i t i g f e r't i g zu stellen. Da«, deutsche Volk hat damit"vor dem In- und Auslande den zähen Wil- len zu erkennen gegeben, über alle politischen Schwierigkeiten hinweg die Ordnung in seiner eigenen staatlichen Wirtschaft zu erhalten und immer weiter zu befestigen. Meißen Dank für die Erreichung dieses Zieles darf ich auch auf den Reichsrat ausdehnen. Wie bereits in der damaligen Regierung?- erkläning hervorgehoben wurde, soll sich nach der in voller Üebereia- stimmung mi: dem Reichspräsidenten erfolgte,, Kundgebung der Reichsregierung der parlamentarischen Erledigung de? Arbeitsnot- Programms die Auflösung des Reichstages anschließen. Nachdem diese Voraussetzung mit dem heutigen Tage erfüllt ist, hat der Reichspräsident meinem Antrag entsprechend folgende Verordnung vollzogen: Nachdem der Reichstag mit den gestern verabschiedeten Gesetzen das sogenannte Notprogramm erledigt hat nnd da nicht zu erwarten ist. daß noch wöitere größere gesetzgeberische Arbeiten in dieser Wohl- Periode zum Abschluß gebracht werden können, löse ich auf Grund des Artikels 25 der Reichsverfassung den Reichstag auf. Berlin, den 31. März 1928. Der Reichspräsident: gez. v. H i n d e nb u r g. Der Reichskanzler: gez. Marx. Präsident Loebe erklärt, nach diesen Mitteilungen des Reichs- kanzlers seien die Arbeiten des Reichstags beendet. Eine FischerfloUe gesunken. ^eber 2« Schisse , vom Eise zerdrückt. ^ Die Mannschaften gröhlenleils gereltel. H rf CSl0 ' 31 ' aKÖr3 ' 9KcIllun 8 cn 00m Weißen Meer besagen, 102 m? "°^^ische Fischereifahrzeuge im Sturm untergegangen sind. Noch an ". ber Besatzung konnten gerettet werden, während andere ej ncn j ^'2>>hollen treiben. Der Untergang der Schiffe wurde durch ^ > s'!,^ mcrcn Nordweststurm hervorgerufen, der die m e t e r d i ck e n Se„ gegen einander schichtete und gegen die Fahr- 8 * warf. da'! - U?urma "i f wird von russischer Seite gemeldet, !«ien ^^^I^inlich 15 bis 25 Fischereisahrzeuge untergegangen ^^echcr ru '' i '^ |cn Behörden machen den Vorschlag, einen Eis- Fisch * cnt ^"> um den aus den Eisschollen umhertreibenden Rettung zu bringen. ^ Sechzehn Personen verbrannt. ^Uador 31. März. Bei einem Feuer in Guayaguil in v S cine ^ihe von Gebl>uden in der Nähe des ^ben aefnm p Ii? 045 ^rstört wurde, sind 16 Personen ums !»hlt °ufge^™x,"' Leichen wurden bis zur Unkenntlichkeit verNeue Verhaftungen in Auhland. >m Zusammenhang mit den Ingenieur- biet sind zehn höhere kom- TU. Kowno, 81. März. Verhaftungen im Donezge^ m u n i st i s ch e Beamte entlassen worden. Ueber das wettere Schicksal der Entlassenen wird das Bezirksexekutivkomitee ent- scheiden. Es wird ihnen in der Hauptsache Unfähigkeit zur Last gelegt. Ferner ist ^ beschlossen worden, das Parteibüro der Schachtybezirks aufzulösen. Die sreigewordenen Posten sollen durch zuverlässige Parteimitglieder besetzt werden. O. Kowno, 31. März. Nach einer Moskauer Meldung sind in Nowo Sibirsk mehrere Mitglieder des Landwirtschaftsamtes unter der Beschuldigung verhaftet worden, den Verwaltungsapparat systematisch zersetzt zu haben. Den Beamten werden 460 Fälle von Bestechungen bei der Verteilung von Landparzellen vorgeworfen. Die neue Bestechungsaffäre gliedert sich in mehrere ähnliche ^älle, die schon geraume Zeit laufen. In einem dieser Prozesse in Taschkent gegen die Verwaltung der Russisch-Mittelasiatischen Be- wässerungszentrale wurden 24 Angeklagte zu Zuchthausstrafen bis zu zehn Jahren verurteilt. Im Gummiboot über den Ozean. TU. London, 31. Marz. Der frühere Kapitän der deutschen Handelsmarine. Franz Rom er. hat nach Berichten aus Lissabon gestern den dortigen Hafen zu einer Sudztlautikfahrt in einem zusammenlegbaren Gummiboot verlassen. Romer hofft. Newyork in 110 Tagen zu erreichen. PommereUe« im Sichle der polnischen Wahlen. Loa Max Kramiischks, Unter allen infolge de» Versailler Diktatfrledens von Deutsch, land abgetrennten Gebieten müßte Pommerellen, d. i. das frühere Westpreußen, durch seine gleichzeitige Eigenschaft als pol- nischer Korridor dem Reichsdeutschen geographisch am gegen- ständlichsten sein. Rollen doch jahraus, jahrein, bei Tag und bei Nacht, deutsche Transitzüge durch dieses Gebiet, und wer vom Reich nach Ostpreußen und umgekehrt, oder nach und von Danzig reisen will, muß. ob er will oder nicht, den Korridor passieren, wenn er es nicht vorzieht, den See- oder Luftweg zu wählen, eine Reise- Möglichkeit, die schon aus technischen Gründen nur verhältnismäßig wenig benutzt werden kann. Ganz von selbst drängt sich hierbei die Erinnerung an die Eisenbahnkatastrophe von Stargard auf, welche in der Nacht vom 1. Mai 1925 fünfundzwanzig deutschen Reisenden das Leben kostete. Losgelöst von allen Sentiments — Eisenbahnunfälle kommen in allen Ländern vor — hat das bisher noch un- geklärte Drama von Stargard allen von Westen nach dem ab- getrennten Osten Deutschlands oder umgekehrt reisenden Deutschen klar gemacht, daß sie sür Stunden sich und ihre Habe in den Schutz einer nichtdeutschen Verkehrsverwaltung stellen, mit allen hiermit verknüpften Konsequenzen hinsichtlich Entschädigungspflicht bei etwaigen Unfällen usw. Aber der Korridor beansprucht mehr als nur binnenländisches Intereffe. Er ist zu einem Weltbegriff »ui xeosri» geworden, was seinen Ausdruck nicht nur in einer bisher allerdings nur inoffiziellen deutsch-polnischen Kontroverse findet, sondern auch in Aeußerungen der nichtdeutschen Weltpresse, wie dies z. B. Artikel der Pariser und Londoner großen Zeitungen beweisen. Abstrahiert man den internationalen Einschlag, der also das erste Charakteristikum des Korridorgebietes bildet, so drängt sich jedem sich für dieses Gebiet Interessierenden wohl in erster Linie die Frage auf: Wie steht es um das Deutschtum in diesem zwischen Ostpreußen und dem übrigen Deutschland gelegenen Land- strich, wo heute der weiße Adler herrscht und in den aus Gründen internationaler Kompromißpolitik der Freistaat Danzig hinein- konstruiert worden ist? Wir übersehen hierbei die politische Genesis Pommerellens nnd stellen uns sofort auf den Boden der Gegenwart. Bei den am 4. und 11. März in Polen stattgesundenen Wahlen zum Sejm und Senat wurden in Pommerellen unter 14 Sejm- abgeordneten 3 Deutsche und unter 3 Seiratoren 1 Deutscher gewählt. Politisch bedeutet der Ausgang der Wahlen deshalb einen so großen Erfolg für die Deutschen in Pommerellen, weil bei den polnischen Parlamentswahlen im Jahre 1922 in den drei Wahlbezirken nur ein deutscher Abgeordneter gewählt wurde und zwar im Bezirk Graudenz, während bei den diesjährigen Wahlen nicht nur das Mandat im Graudenzer Bezirk behauptet, sondern noch je ein Man- dat in den Bezirken Dirschau und Thorn hinzugewonnen wurde, wozu, wie bereits gesagt, noch ein deutscher Senatssitz für ganz Pommerellen kommt. Ziffernmäßig stellt sich das Ergebnis für die Wahlen zum Sejm in den beiden Wahljahren folgendermaßen dar: Im Jahre 1922 haben gewählt 839 210 Wahlberechtigte, darunter 51945 Deutsche oder 15K Prozent, im Jahre 1928 4 26188 Wahl-^ berechtigte, darunter 64 640 Deutsche oder 15X Prozent. Aus der Gegenüberstellung dieser Ziffern ergibt sich, daß die Zahl der deutschen Stimmen im Vergleich zu den 1922 er Wahlen in diesem Jahr um 12 695 zugenommen hat und daß sie prozentual fast dieselbe ge- blieben ist. Wem die Zahl der deutschen Wähler und damit der Deutschen in Pommerellen an Hand dieser Statistik verhältnismäßig klein erscheint, darf nicht vergessen, daß das Deutschtum dieses Gebietes durch direkte nnd indirekte Verdrängungsmaßnahmen der polnischen Machthaber rund 330 000 Köpfe verloren hat. Wenn trotz des Entdeutschungsdrucks auf Pommerellen, der schon längst als Postulat der polnischen Expansionspolitik erkannt ist, die Zahl der pommerellischen Deutschen in den letzten Jahren eher zu als ab- genommen hat, so beweist dies eine Konsolidierung des deutschen Element» in dem zwischen Ostpreußen und dem Reich liegenden pol- nischen Gebiet, wie sie selbst Optimisten nicht erwartet haben. Als besonders erfreuliches Moment im Sinne der deittschen Minderheit in Pommerellen ist zu verbuchen, daß es bei den dies- jährigen Wahlen zu einer wenn auch nur teilweijen Zusammen- arbeit der deutschen und der kaschubischen Be- völkerung gekommen ist. Die Kaschuben, die an Zahl fast den Deutschen in Pommerellen gleichkommen, erkennen mehr und mehr, daß sie ihre sprachlich und kulturell bedingte Eigenart am besten wahren, wenn sie sich dem großen Block der Minderheiten in Polen anschließen. Man darf nämlich nicht vergessen, daß Pommerellen genau besehen, vier Nationalitäten aufweist, neben den über das ganze Gebiet verteilten Polen nnd Deutschen eben die regional abgeschlossenen Kaschuben nnd die Masuren, erste« links der Weichsel wohnend und der katholischen Religion angehörend, letztere rechts der Weichsel ansässig und sich zum evangelischen Glauben bekennend. Da es in Pommerellen ebenso deutsche Protestanten wie deutsche Katholiken gibt, sind die natürlichen Voraussetzungen für die Bil- dung einer Einheitsfront der Deutschen, Kaschuben nnd Masuren gegenüber den einseitigen Ansprüchen des reinen Polenlums wohl gegeben. Die deutschen Politiker Westpolens haben eine Kooperation besonders mit den Kaschuben jedenfalls in ihr politisches Programm mit hineinbezogen. Die ethnographische Verschiedenheit Pommerellens wird übrigens auch von der polnischen Publizistik offen zugegeben. Die logische Schlußfolgerung, der Eigenart der pommerellischen Bevölkerung auch innenpolitisch Rechnung zu tragen, wird allerdings nicht gezogen, vielmehr immer lauter verlangt, daß die Grenzen der Wojewod- schaff weiter gesteckt werden, mit anderen Worten, daß durch Zu- teilung von Teilen angrenzender Wojewodschaften das polnische Element in Pommerellen gestärkt werde. Insbesondere wird ge- fordert, daß Bromberg der Wojewodscks.ft einv»,leibt und zur Hauptstadt Pommerellen« gemacht wecke, ew Experiment, dem vom ! Sekte 1 Nr. 158. .Madische Presse" (Avend-Auogave) Samstag, den 3t. März 1328. bevölkerungspolitischen Standpunkt au» betrachtet die Deutschen im Lande mit größter Ruhe entgegensehen könnten. Es kann nicht geleugnet werden, daß die Regierung Pilsudski in wirtschaftlicher Hinsicht dem pommerellischen Gebiet viel Aufmerk» samkeit widmet. Insbesondere der polnische Handelsminister Kwiat- kowski ist es, der aus Pommerellen Polens Vriitfe zum Baltikum machen will mit Edingen als polnischem Handelshafen. Auf Edingen konzentriert er alle Reservekapitalien, nach Edingen lenkt er jeden, der über Kapital oerfügt. Vor der Demission der bayerischen Regierung. TU. München, 81. März. Der Bauernbund hat die Aufforderung der Deutschnationalen und der Bayerischen Volkspartei, seinen Mi- nister aus dem Kabinett zurückzuziehen, nicht entsprochen. Es wird nunmehr die Gesamidemißion des Kabinetts erwartet. Die Pressestelle des Bayerischen Bauern- und MiUelstandbundes schreibt: Die Fraktion des Bayerischen Bauern- und Mittelstand- bundes hat auf den Brief der Bayerischen Volkspartei und de? Deutschnationalen Partei folgende briefliche Antwort gegeben: „Das Schreiben vom 2g. März ist nach seiner Bekanntgabe in der Presse in meine Hände gelangt. In Übereinstimmung mit der Fraktion habe ich Ihnen, ohne auf die unwahren polemischen Bemerkungen des Brieses einzugehen, zu den sich nach Ihrer Auffassung aus der Haltung meiner Fraktion zur Vesoldungsfrag« ergebenden Folgerungen Folgendes mitzuteilen: Die Koalition ist im Jahr» 1924 auf Grund eines gemeinsam vereinbarten Programms zustande gekommen. In diesem Programm ist nichts enthalten, was uns ver- pflichten könnte, entgegen unserer Ueberzeugung der Besoldung?- erhöhung in der im Gesetze vorgesehenen Art und Höhe zuzustimmen, Wir ha-ben also die eingegangenen Vereinbarungen und Verpslich- tungen weder verletzt noch gebrochen. Wenn trotzdem die beiden anderen an der Koalition beteiligten Fraktionen im Hinblick auf unser Verhalten in der Besoldungssrage die Grundlagen für di, gegenwärtige Koalition als nicht mehr gegeben erachten, steht es ihnen frei, aus Gründen der ..politischen Sauberkeit und des Ansehens des Parlamentes" die Grundlagen für die gegenwärtige Koalition aufzulösen. Die Folgerungen ergeben sich von selbst aus Grnnd des Arikels 59 der Verfassung, gez. Städele." Zusammentritt des Zentrnmsoorftandes am 11. April. Berlin, 31. März. (Funkspruch.) Der Parteivorstand des Zentrums tritt am II. April, nachmittags 2 Uhr, im Preußischen Abgeordnetenhaus zu einer Sitzung zusammen. Gegenstand der Tages- ordnung bildet die Aufstellung der Kandidaten für die Reichstags- Wahlliste des Zentrums und die Vorbereitungen für die Reichs- parteiausschußsitzung. Diese findet am 12. April ebenfalls im Preußi- schen Abgeordnetenhaus statt. Der Abgeordnete Dr. Kaas wird ein Referat über die bevorstehenden Reichs- und Landtag ^mahlen er- statten. Außerdem wird der Reichsausschuß den Wahlaufruf des Jen- trums feststellen. Die Zentrumsfraktion des Reichstages hielt am Freitag abend ihre letzte Sitzung ab. Der stellvertretende Vorsitzende Abg. S t e g e r- wald erstattete einen kurzen Ueberblick über die Arbeiten der Zewtrumsfraktion. Mit einem Dank der Fraktion für die Führung der Geschäfte an die Mitglieder des Fraktionsvorstandes sand die Sitzung ihren Abschluß. Bundespräsident Ador +. F.H. Paris, 31. März. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) Gustav Ador. der ehemalige schweizer Bundespräsident ist heute nacht im 83. Lebensjahr in Genf verstorben. ' Er war zweifellos ein Gegner Deutschlands, aber »in durchaus beachtenswerter Gegner. Räch der Niederlage Deutschlands war es selbstverständlich, daß Gustav Ador. der zeitlebens für die Franzosen eingetreten war, zum Schweizer Bundespräsident gewählt wuroe, aber nur wenige Monate nach seiner Wahl war Ador gegenüber seinen französischen Freunden von sichtlich bitteren Gefühlen oer Enttäuschung erfüllt. Die Prophezeiung, die man nach dem November 1918 in alle Welt hinausgeschrien hatte, daß mit dem Sieg der Franzosen eine Aera der Freiheit und Brüderlichkeit anbrechen wurde, hatte sich als unrichtig erwiesen, und gerade die Schweiz hatte darunter zu leiden. Insbesondere die Bestimmung des Ver- sailler Vertrages, die sich auf die Zonenfrage bezieht, hatte Ador tief geschmerzt und im letzten Augenblick war er nach Paris geeilt, um die französische Diplomatie davon abzuhalten, in den Versailler Ver- trag Bestimmungen gegen den Willen der Schweiz aufzunehmen. Adors Million scheiterte und ich sehe ihn noch im Pariser Grand Hot« vor mir, wie er beinahe zusammengebrochen in einem Fau- temt sag und nur murmelte, daß er persönlich das nicht erwartet ?atte. Alz Präsident des internationalen Komitees vom Roten Kreuz hat sich Ädor zweifellos während des Krieges um die Kriegs- gefangenen aller Staaten außerordentlich verdient gemacht. * Heute j Uhr morgens starb in Nantes einer der bekanntesten französischen Journalisten, Maurice Schwob. der Herausgeber de» Blattes „Le Phare de la Loire". Er stand politisch weit rechts, galt aver als einer der bedeutendsten politischen Begabungen in Frank- reich und >eine Ausführungen wurden immer viel beachtet. In der Zeit bekannte sich Schwöb zu dem Gedanken der deutsch-sranzö- suchen Annäherung, allerdings verhinderten ihn seine nationalistischen Steigungen den Gedanken so tief einzudringen, wie dieser es ver? dienen würde. Saarminijler Ehrnr-Ih über seine Ausgabe». * 0 ' vV Unser Genfer Vertreter berichtet über eine Unterredung, die ihm das neue Mitglied der Regierungskommission v «aargebietes gewährte, folgendes: Minister Dr. Ehrnroth. ver bisherige Bürgermeister der finnischen Hauptstadt Heising' f o r s, ist ein großer, schlanker, fast jugendlich wirkender Herr, der «n seiner lebhatten, temperamentvollen und energischen Art vom ersten Augenblick an einen sympathischen Eindruck macht. Er spricht Akzent ^ mit einem Richten baltischen oder ostpreußischei- In der Unterhaltung erklärte Dr. Ehrnroth. daß er Deutschland leljt genau kenne und fast sämtliche deutschen Landesteile schon aus längere oder kürzere Dauer besucht habe. Leider habe sich ihm JL'.?.. ieht noch keine Gelegenheit geboten, das Land seiner neuen ^.atiqkeit, das Saarqebiet kennen zu lernen. Er habe sich jedoch an Hand der ihm zugängliil/n Literatur schon ziemlich eingehend über die wirtschaftlichen, -uristischen und verwaltungstechnischen Verhältnisse im Rh-'.nland und im Saargebiet orientiert, und glaube schon jetzt einer Ueberblick über die besondere Lage des Saargebietes zu besitzen. Bedauerlicherweise sei die Zeit zwischen seiner Wahl und seiner Abreise von Helsingfors nicht ausreichend gewesen, um ihm ein eingehendes Studium des Landes und seiner Bedürfnisse zu ermöglichen. Er werde aber, so meinte der Minister scherzhaft, in der nächsten Zeit ja reichlich Gelegenheit haben, an Ort und Stelle seine praktischen Erfahrungen zu machen. Vor allem glaube er, im Saargebiet Schwierigkeiten wirtschakt- kicher! Natur anzutreffen, die sich aus der besonderen ökonomischen Struktur des Gebietes und aus den Folgen des Friedensvertrages ergäben. Er habe jedenfalls die Absicht, soweit es in seiner Kraft stehe, an der Besserung der Gesamtlage im Interesse der Bevölkerung mitzuarbeiten. Seiner Ansicht nach sei für das Saargebiet die schlimmste Zeit jedoch überwunden. Selbstverständlich könne er sich im Augenblick noch kein abschließendes Urteil erlauben, da er die Zustände im Saargebiet noch nicht aus eigener Anschauung kenne. Sein Heimatland Finnland habe im Verlaufe seiner Ge- schichte aber ähnliche Verhältnisse wie das Saargebiet durchzu» machen gehabt, die ihm das Verständnis für die Saarbevölkerung und für seine Aufgabe sicherlich erleichtern würden. Er persönlich sei z. B. während seiner Tätigkeit als Beamter unter dem russischen Regime in Finnland seiner Stellung enthoben worden, weil er eine Verordnung nicht habe unterzeichnen wollen, die einen Rechtsbrüch gegenüber Finnland dargestellt habe. Die Glückwunschtelegramme, die ihm aus dem Saargebiet von Seiten der Genfer Saardelegierten und der Presse zugegangen seien, hätten ihm persönlich eine große Freude bereitet. Er freue sich auch auf seine zukünftige Tätigkeit, die sicherlich nicht leicht sein werde, weshalb er auch Wert darauf lege, mehr nach seinen Taten als nach seinen Worten beurteilt zu werden. Zum amerikanischen Dauerflugrekord. O. New York, 31. März. Nach den amtlichen Feststellungen be- trägt der neue Dauerflugrekord der amerikanischen Flieger 53 Stunden 36 Minuten und 19 Sekunden. Der deutsche Rekord ist damit um 1 Stunde 13 Minuten und 47 Sekunden überboten worden. Prof. Junkers gratuliert. DZ. Leipzig. 31. März. (Eigener Drahtbericht.) Aus Dessau wird gemeldet, Professor Hugo Junkers hat anläßlich des amen- kanischen Botschafter Shurman in Berlin folgendes Telegramm gesandt: In dankbarer Erinnerung an die von hohem sportlichem Geiste getragene liebenswürdige Art, mit welcher Sie im vergange> nen Sommer die Glückwünsche des amerikanischen Volkes übermittel- ten, gratuliere ich herzlich zu der glänzenden Weise, mit welcher die amerikanische Luftfahrt den damals von ihr zum Ausdruck gebrachten festen Willen, den Weltrekord zurückzuerobern, zur Tat werden ließ. Ich freue mich, daß durch solche friedlichen Wettkämpfe um große Leistungen die für die Menschheit so bedeutungsvolle Entwicklung der Wie wir weiter hören, hat auch der in Dessau anwesende Iunkerspilot Risticz, der mit dem Flugzeugführe Edzard zu- sammen den bisherigen Weltdauerrekord inne hatte, an die amerl- kanischen Flieger ein Glückwunschtelegramm gesandt, in dem er die Flieger und die amerikanische Nation zu der erfolgreichen Glanz« leistung beglückwünscht. Auch ein italienischer Flugweltrekord. TU. Rom, 31. März. Der italienische Major de Bernardi flog heute auf einer drei Kilometer langen Strecke bei Venedig mit einem Hydroplan Macchi 52 mit Fiatmotor eine Stunden« geschwindigkeit von 512776 Kilometern. Er erreichte damit einen Weltrekord. Schlechtes Flugwetter für die Ozeanflieger. v.D. London, 31. Mär,. (Drahtmeldung unseres Berichterstat« ters.) Die Wetterverhältmsse auf dem Atlantischen Ozean und auf den britischen Inseln sind nun derartig schlecht, daß von irgend einer Aussicht, den Flug über den Ozean innerhalb der nächsten Tage zu unternehmen, keine Rede sein kann. Infolgedessen ist gestern der größte Teil des Brennstoffes aus der „Bremen" entfernt und die Maschine selbst in den Schuppen zurückgebracht worden, wo sie von irischen Soldaten bewacht wird. Es wurde gestern, wenn auch nicht von den Fliegern selbst, erklärt, daß innerhalb der nächsten dre> Tage auf keinen Fall abgeflogen werden wird, wahrscheinlich nicht innerhalb einer Woche. Freiherr von Hünefeld gab gestern abend Vertretern der in- und ausländischen Presse die Erklärung ab daß die Pläne bis in alle Einzelheiten ausgearbeitet seien uno daß man sich durch das Wetter nicht in die Versuchung führen lassen werde, irgend etwas zu unternehmen, was in Widerspruch zu den Plänen stehen könnte. Man k ' den gü bekannt. .. werden, er bitte kein Urteil zu fällen bis der Flug geglückt oder mißglückt sei. Frankreichs AbrüstungspolMk Gegen Genf und für Fortsetzung der GewaUpolitik. Französische Stimmen. F.H. Paris, 31. März. (Drahtmeldung unseres Berichterstatter«.) Die Aufgaben der französischen Diplomatie im Jahre 1929 und sogar schon Ende 1928 hält Pertinax, der Außenpolitiker des „Echo de Paris", für schwierig, denn Deutschland werde die Räu» mung der Rheinlande und txis Recht verlangen, wiederum zu rüsten, da die anderen Staaten nicht abrüsten wollen. Pertinax gibt aber seiner Befriedigung darüber Ausdruck, daß in diesen beiden Punkten die französische Politik noch einen gewissen Widerstand leiste. Aber schließlich würde das französische Kabinett zwischen dem Genfer Ideal und der Ablehnung der deutschen Forderungen ein« Entscheidung troffen müssen und selbstverständlich zögert das „Echo de Paris" keinen Augenblick, sich gegen Genf und für die Fortsetzung der Gewaltpolitik gegenüber Deutschland auszusprechen. Nicht zuletzt deshalb, weil Deutschland an dem Ver- trag von Rapallo festhalte und weil Frankreich alles Interesse darin habe, die Kleine Entente zu schonen, mit der Genf allmählich nichts anzufangen weiß, Endlich aber würde sich die französische Diplomatie im nächsten Jahr auch mit dem Dawesplan zu beschästi« gen haben, da die Transferbeftimmungen wie eine Dynamit« l a d u n g w i r k e n, die den Dawesplan im ersten Augenblick in dik Luft spr.'ngen könnten. Die Ausführungen des „Echo de Paris" lassen kaum «inen Zweifel darüber, daß das Blatt sich gegen die Räumung der Rheinlande ebenso energisch ausspricht, wie gegen das Recht Deutschlands, eine Armee auszurüsten, wenn die anderen Staaten nicht abrüsten wollen. Das „Echo de Paris" ist das Blatt des französischen Offizierkorps und gibt Anschauungen wieder, die dem französischen Generalstab vollkommen geläufig sind. Ich hatte vor einigen Tagen erst Ge- legenheit, mit einer sehr eingeweihten militärischen Persönlichkeit über diese Frag« zu sprechen. Die Antwort lautete, daß Frankreich angeblich nicht das Recht hätte, Mainz zu räumen, weil e» stö selbst sonst den schwersten Gefahren aussetzen würde. Das „Petit Journal" beschäftigt sich heute eingehend mit der letzten Stresemannrede. Es ist mit der Auslegung, die der Reichs' außenminister den Worten Briands und Poincar6s gab. durchaus einverstanden, behauptet aber, daß dieser darauf beharre^ daß Deutschland das Recht hätte, sich zu rüsten. Weder Frankrei» noch Polen, noch die meisten Völker, die 1924 das Genfer Protokoll unterzeichnet hätten, feien der Anschauung, daß sie jetzt ein« fl** nügende Sicherheitsgarantie erhalten hätten. Loearno sei gewiß etwas, aber noch nicht alles. (Die Franzosen verlangen bekanntlich immer alles, ohne daß auch nur das geringste geben wollen.) Schließlich redet das „P« 1 ' Journal" Deutschland zu, die Sicherheit und die AbrüstungssraA so zu beurteilen, wie alle anderen Völker. Deutschland dürfe nM glauben, daß es dieser Sache deshalb mit verschränkten Armen gegenüberstehen dürfe, weil bei ihm die Abrüstung bereits vollzogen fei, insbesondere aber solle es alle schädlichen Kundgebungen unter lassen und sich den russischen Demonstrationen in der Abrüstung^ srage nicht anschließen. Überreichung der französischen Antwort in Washington. TU. Paris, 31. März. (Funkspruch) Wie aus Washington g^' meldet wird, ist die französische Antwortnote an Kellogg über den Kriegsverzichtpakt dem Staatsdevartement in Abwesenheit KelloM übergeben worden. Kellogg wird erst heute nach Washington zurua kehren. _ ... Zu der Note erklärt der „Matin", daß . sie neben den Rechtferi gungen der französischen Regierung über ihre Ausfassung bezügu' der Antikriegsverträge genaue Vorschläge enthalte und in der eine richtige Grundlage für die Verwirklichung der Kellogg ? Herzen liegenden Idee sei. Frankreich sei völlig bereit, den Kl>c» durch einen gemeinsamen, zwischen den Großmächten abgeschlossen Pakt außer Gefecht zu setzen. . Die „Chicago Tribüne" stellt in einer Washingtoner Meldvnv fest, daß obwohl das Staatsdepartement bisher keinen Kommens, zu der französischen Note gegeben habe, man doch allgemein der »m fassung sei, daß die französische Antwort in vollem Umfange nehmbar sei. Der Aulonomislenprozes;. Die Untersuchung abgeschlossen. Rosse Kammerkandidak. F.H. Paris, 31. März. lDrahtmeldung unseres Berichterstatters.) Nach dreimonatiger Dauer ist die Untersuchung im elsässischen Auto- nomistenprozeß endlich abgeschlossen worden. Die ganze Aktensammlung wird nunmehr dem Staatsanwalt zur Erhebung der Anklage übergeben werden. Aber schon der Untersuchungsrichter kam daraus, daß wenigstens acht der Angeschuldigien vollkommen schuldlos im Gefängnis gesessen haben und diese werden am Montag freigelassen werden. Angeblich handelt es sich um kleine Leute, ins- besondere Handwerker, denen man nichts nachweisen tonnte. Warum man diese drei Monat? in Untersuchungshast belassen mußte, wissen die Mülhausener Berichterstatter der Pariser Zeitungen nicht zu sagen. _ Vorgestern und gestern den ganzen Tag über wurde Dr. R i ck l i n noch eingehend vernommen und damit waren alle Verhöre abgeschlossen. Nach der Freilassung der acht unschuldig Verurteilten werden noch etwa 20 Angeklagte übrig bleiben, die Ansang Mai vor dem Schwurgericht in Kolmar erscheinen werden und sich dort wegen Teilnahme an einem Komplott gegen die Sicherheit des Staates verantworten sollen. Unter diesen befindet sich der Lehrer Rosse, der gestern einen Notar ins Gefängnis kommen ließ, um die Erklärung, daß er in Kolmar als Kandidat bei den Kammer- wählen auftrete, legalisieren zu lassen. Diese beglaubigte Erklärung übersandte er sofort der Präfektur des Oberrheins, die natürlich die Kandidatur Rosses zur Kenntnis nehmen muß. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird er auch gewählt werde». Die Zahl der Kammerkandidaten, die sich in französischen Gefängnissen oder auf der Flucht befinden, ist in diesem Augenblick ziemlich stattlich. Auflösung aller uichtfaschistischen Jugendorganisationen. . TU. Rom, 31. März. Der italienische Ministerrat hat Musso- linis Gesetzentwurf, der binnen 30 Tagen die Auflösung aller nicht- faszistischen Jugendorganisationen vorsieht, angenommen. Man erwartet in Rom mit größter Spannung die Stellungnahme des Vatikans zu diesem Gesetz. Die tschechischen Waffenlieferungen nach China * Berlin, 31. März. (Funkspruch.) Wie ein Berliner Blatt aus Prag meldet, hat der Vorsall mit der Schiffsladung tschecho- slowakischer Waffen für China Außenminister Cham- berlain veranlaßt, bei Dr. Benesch wegen der Einstellung solcher Sendungen vorstellig zu werden. Benesch erwiderte, es gebe keine internationale Konvention, die diesen Handel verbiete. ADAC -Liindersahrl lür Molorriider. Die fiinste Etappe: Von Danzig nach Breslau. :-: Breslau, 39. März. (Drahtbericht.) Nach einem wohlvc dienten Ruhetag in Dan zig machten sich die Teilnehmer ADAC.-Länderfahrt für Motorräder in den frühen Morgenstuw' des Freitags auf die 470 Kilometer lange Strecke der fünften deren Weg von Danzig nach Breslau führte. Der in der Nacht nieo gegangene Regen verhieß nichts Gutes und tatsächlich wurden 99 Bewerber, die sich um 4 Uhr morgens auf den Weg machten, 1® bald vor Schmutz unkenntlich. Ganz schlimm wurde es von polnischen Grenze ab bis zur ersten Kontrollstation in Bromvei» Hier starrten die Fahrer buchstäblich vor Schmutz. Von der ab stand an jeder Streßenkreuzung ein polnischer Soldat, der stran grüßend den Weg wies. War schon die?e Aufmerksamkeit se»r_ . freulich, so waren die Fahrer erst begeistert von dem unerwa gastlichen Empfang in Bromberg. Ganze Kompagnien von ©i»®* ^ waren mit Erfrischungen zur Stelle und nahmen die Maschine"^.. Enrpfang. Abordnungen des Polnischen und Warschauer 21 , iaC t leiteten den Fahrern einen Empfang, wie man ihn mit derarnu Herzlichkeit nur selten erlebt hat. «matter Hinter Bromberg schien wieder die Sonne und bestes -W C ' ^ hielt bis zum Schluß an, so daß die Strecke von Blomberg '• r Breslau gut befahrbar war. Viele Teilnehmer kamen swon r „ der Zeit in Breslau an, wo eine vieltausendköpfige Menge sie 9 lichst begrüßte. Georges Geiling & Ci§ A;G. Bacharach. Vertreter: EtTlil LMmgeN, Ächer Samstag, den Sl. März 1928. JBabfföc Presse- s«Send.«usga»e) 91«. 156. Seite 8. Pech. von Michail Soetschenko. Iegor Jwanytsch Elotow, ?Prutofi *>, hatte zwei Jahre lang für ein Pferd gespart. ein Bauer aus dem Dorfe „Gnilye ...... jrtg für ein Pferd gespart. Er hatte sich nur dürftig ernährt, den Machorkatabak hatte er sich ganz ab- gewöhnt, und was den Hausbranntwein betrifft, so wußte er gar nicht mehr, wie der schmeckt. Die Erinnerung war ihm wie abge- schnitten. Freilich trieb es ihn manchmal henig, die Erinnerung aufzufrischen. Aber er blieb fest. Er brauchte äufierst dringend ein Pferd. „Ich kauf' mir ein Pferd und dann saufe ich eins. Sei nur ruhig ^ dachte er be' sich. Zwei Jahre lang hatte der Bauer beharrlich gespart. Im «ritten zählte er sein Kapital und ging daran, sich auf den Weg zu inachen. Gerade wie er aufbrechen wollte, erschien bei Iegor Jwanytsch «in Bauer aus e'nem Nachbardorfe und bot ihm sein Pferd zum Kaufe an. Iegor Jwanytsch war fast erschrocken und schlug sein Angebot rundweg aus. „Was willst du, Väterchen?" sagte er. .Lwei Jahre lang habe >ch Stroh gefressen und immer nur auf den Kauf gewartet. Und letzt soll ich einfach so im Handumdrehen das Pferd von dir kaufen? Das ist ja, als wenn's überhaupt kein Kauf wäre. Nein. Bruder! Du sollst mich nicht unwirsch machen. Ick fahre schon besser in die «tadt. Damit es ein richtiger Kauf wiro." Und so machte sich Iegor Jwanytsch auf. Er wickelte da» Geld Ui seinen einen Fuglappen, zog sich die Stiefel an. nahm einen «tock in die Faust und ging los. Auf dem Markt suchte Iegor Jwanytsch sich gleich ein Pferd ®us. Es war ein gewöhnliches Bauernpferd mit stark geblähtem Leib und von unbestimmter Farbe, wie ein Gemisch von trockenem Lehm und Mist. Der Verkäufer stand neben dem Pferd und tat so. al» war'» Hm^ganz gleich, ob man's kauft ^oder nicht. *itd Iegor Jwanytsch drehte den Fuß im Stiefel, befühlte das Geld sagte, das Pferd verliebt betrachtend: „Das Pferd da. Lieber! — sag ich Nein?" verkaufst du's? — He? „Das Pferd da?" fragte nachlässig der Händler. „Ja, das ver- 'infe ich schon. Natürlich! Das verkaufe ich." , . Iegor Jwanytsch wollte gleichfalls so tun, als brauchte er gar »ein Pferd. Aber er hielt es nicht aus und sagte strahlend: i „Ein Pferd, weiht du. Lieber, brauche ich nämlich ganz unum- Anglich Ich habe drei Jahre lang Stroh gefressen, Freundchen, «evor ich'z kaufen konnte. Siehst du. so nötig ist mir ein Pferd... 1 ™&er wieviel soll dein Pserd da beiläufig kosten? Mach mir nur e, neit vernünftigen Preis!" Der Verkäufer nannte den Preis. Aber Iegor Jwanytsch ®ufete. daß das noch nicht der wirkliche war, sondern nur einer, wie *j»n ihn nach *>»n Regeln des Handelns so sagt. Und also fing er an zu streiten Er machte sich daran, das Pferd zu betrachten. Er blies ihm unversehens in Augen und Ohren, blinzelte es jjft, mit der Zunge schnalzend, fuhr gerade vor der Schnauze des Pferdes immerfort hin und her mit dem Kopf und brachte den ;»higen Gaul so auf, das; dieser — bis dahin phlegmatisch und ?»mm — aus einmal nach hinten ausschlug — nicht sehr, und ohne Aigens zu versuchen. Iegor Jwanytsch zu treffen. Als Iegor das Pferd besehen hatte, befühlte er nochmal sein ^kld im Stiefel, blinzelte dem Händler zu und sagte: .Also das Pferd da ist verkauflich?" „Möglich!" sagte der Händler gereizt. „Demnach wieviel soll s nun kosten? Das Pferd? ^ Der Händler nannte Iegor den Preis, und nun fing der Handel M richtig an. Iegor Jwanytsch schlug sich auf den Stiefelschaft, ,8 zweimal den Stiefel aus, nahm das Geld heraus, steckte es Ueimal wieder ein, beteuerte weinend, er habe sechs Jahre lang ■'i*h gefressen und habe ein Pferd so dringend nötig. wischte sich .' e Trönen soll mit der Hand — der Händler senkte den Preis nur ' a "3 wenig. Schließlich kamen sie oberein. , ..Also nimm es schon!" sagte der Händler. „Abgemacht! Em Aes und kräftiges Pferd! Und schau nur. wie hübsch seine Farbe . ..Die Farbe, Freundchen? Das mächt' ich bezweifeln. Eine frty uninteressante Farbe. Also laß noch ein bißchen nach!" sagte wflor k .Wozu brauchst du die Farbe'' Willst du mit pflügen?" fragte 51 Händler. v Dies Argument schlug den Bauer nieder. Er besah sich Pferd, warf seine Mütze auf die Erd«, trat mit dem Fuß drauf, ^e: ,Laß mich! Schon gut!" v Dann setzte er sich aus einen Stein, zag den Stiefel aus, holte J; 8 Geld vor. Er zählte es lange und kummervoll durch und gab ^ den Kopf etwas seitwärts haltend, dem Händler. Er konnte es iK ertragen, zu sehen, wie die krummen Finger des Pferde- "blers sein Geld durchblätterten, u, Schließlich steckte der Händler das Geld in di« Mütze und sprach, er „Sie" zu ihm sagte: ''Ihr Pferd! Sie könnnen es mitnehmen." u Und Iegor Jwanytsch nahm es mit. Er führt» es im Triumph, h 1 .?'5te mit der Zunge und nannte das Pferd Maruska. Erst als • ■ Platz überquerend, in einer Seitengasse befand, wurde klar, was für ein En.'ignis in seinem Leben geschahen war. warf er plötzlich die Mütze ab und trat sie begeistert mit beiden J'tt, indem er gedachte, wie schlau und gescheit er gehandelt |.J C Ging weiter, fuchtelte voller Begeisterung mit den Händen 0 Murmelte: »Gekauft! . . . Das Pferdchen! . . . Heilige Mutter! . . . Und 1 ich ihn eingewickelt habe! . . . Diesen Händler! . . fein Entzücken sich etwas legte, lachte Iegor Jwanytsch ^ Klagen in seinen Bart. Cr blinzelte den Passanten zu und lud den Kauf zu betrachten. Aber die gingen gleichgültig vor- ^ ..Wenn ich doch nur einen Landsmann träfe, damit er sich mit freuen kann", dachte Iegor Jwanytsch. L und plötzlich erblickte er einen Bauern aus einem weiter ge- "eri Dorf. Er kannte ihn flüchtig. «Gevatter!" schrie er. „Gevatter!" Kommt her! Kommt schnell!" Iw^'n ärmlicher Bauer kam widerwillig herbei, grüßte nicht ein- Und sah sich das Pferd an. V' 0 schau! Das Pferd da Hab' ich gekauft", sagte Iegor "Mch. ^ Pferd?" fragte der Bauer, und weil er nicht wußte, was Laufanne gestern und heule. weiter fragen sollte, fügte er mir hinzu: „Also du hast kein ° gehabt?" V$? s ist es ja. Lieber!" sagte Iegor Jwanytsch. „Ich habe ' er d gehabt. Hätte ich nämlich eins gehabt, würde ich mich kumtreiben hier. Komm mit! Ich will dich bewirten." 'Ä» ?? heißen, daß wir eins auf die Gesundheit saufen?" Vi, der Landsmann und lächelte breit. „Kann man. Das kann t. Was man kann, kann man ... In die „Beeret", was?" Jwanytsch nickte, klatschte sich auf den Stiefelschaft und °em Landsmann mit dem Pferd. Europäische Atmosphäre. Don tsemard Gulllemin. Es gibt Städte mit zuviel und Städte mit zu wenig Landschaft. Entweder löscht die allgemach über ihre Bannmeile hinaus sich ver- breiternde Stadt den Charakter der Landschaft aus, indem sie das wechselnde Gesicht des Bodens unter ihren einförmigen Stein- Massen erdrückt, oder sie wird umgekehrt von der Landschaft gleich- sam nur geduldet, und es ist, als seien ihre Häuser nur zufällig von einem spielenden Riesen irgendwo hingestellt, inmitten unabsehbar sich ausdehnender Aecker, neben einen breiten, fast täglich die Farbe wechselnden Strom oder in einen Taleinschnitt Mischen Wälder und Berge. Das auf fünf Hügeln gebaute Lausanne, dessen einzelne Stadt- teile durch Brücken miteinander verbunden sind, hat mehr Landschaft um sich, als irgend eine andere Stadt: den Jura im Rücken, den L6man zu Füßen, die Alpen zackig aufgeschichtet am jenseitigen Ufer des Sees. Und in sich selbst ist es zerklüftet, von unten her fünfmal über den Boden emporgehoben und fünfmal wieder hinabgerissen, an schief aneinandergelehnten Flächen, aufwärts und abwärts, in die Höhe gebaut. Gleichwohl wird es, von soviel Landschaft, nicht verschluckt. E» wird von ihr nur beschenkt und bereichert. Die alte Stadt, deren verschachtelte, baufällige Häuser sich unterhalb der Käthe- drale in einem Talkessel dicht zusammendrängen, ist zwar ein Stück Museum aus verschimmeltem Stein, mit nicht mehr Luft, als in die verwinkelten Gassen hineingeht. Doch je mehr sich die Stadt von ihrem Mittelpunkt entsernt, üoer den gebuckelten Boden hinweg gegen Ouchy dem See. oder gegen Chailly dem sanftgewellten waadtländischen Hochland zustrebt, desto mehr atmendes Garten» land ist zugleich in sie hineingebaut. So vereinigt sie das Male- rische und das Jdllische zu einem wechselreichen Städtebild. Sie hat sich so sehr dem Boden angepaßt und den Boden benutzt, daß sie selber Landschaft, eine städtische Form von Landschaft geworden ist. Selbst die Brücken im Stadtinnern, von einem Hügel zum andern hinübergeschlagen, bejahen noch, indem sie ihn äußerlich überwinden, den landschaftlichen Charakter des Ortes. Beugt man sich über das Geländer der am meisten nach Westen zu gelegenen Brücke, des Pont Chaudron, hinab, so sieht man. in schwindelnder Tiefe, von einem Wässerchen berieselt, ein Stück Acker mitten in der Stadt. In der Höhe die Stadt, in der Tief« nicht mehr die Stadt. Und das alles in einem Blick. Uebereinander, nicht nebeneinander. Die Höhe ist überhaupt d s Merkmal dieser an steilen Gassen, fast senkrecht hinaufgewundenen Treppen und an Zahnradbabnen reichen Stadt Von der Place Saint-Fran?ois aus kann man, ohne eine einzige Stufe hinansteigen zu müssen, gleich das oberste, para« doxerweise also zu ebener Erde glegene Stockwerk eines großen Büropalastes betreten. Läßt man sich aber im Fahrstuhl die sechs Stockwerke bis zum untersten hinabgleiten, so tritt man. wiederum zu ebener Erde, auf eine Straße hinaus, die. viele Meter tiefer, unmittelbar unter dem Platz, den man soeben verlassen hatte, auf einem neuen Plan gelegen ist: das sechsstöckige Haus ist mit dem Rücken an eine senkrecht abstürzende Felswand gebaut. Geht man jedoch die steil anfuhrende Straße auf der anderen Seite des Platzes hinauf, so gelangt man über Brücken und Treppen, zu jener kastellartigen, uneinnehmbar scheinenden Erhöhung, auf deren Spitze, dicht nebeneinander, das Gefängnis und die Kathedrale gebaut sind. Hier oben ermißt man erst die Höhe und Tiefe dieser Stadt. Das Gefängnis, ein Wahrzeichen des Staates, und die Kathedrale, ein Wahrzeichen der Seele, stehen gleichermaßen über dem Häusergewimmel erbaben, in drohender und tröstender Sicht« barkeit. Ganz in der Nähe, von uralten Bäumen, die das Erd- reich fester als Mauern zusammenhalten, beschattet und eingezäunt, befindet sich jene gefährlich vorspringende Terrasse, von der Sten- dhal irgendwo sagt, daß sie zu den drei schönsten Aussichtspunkten Europas gehöre Der zweite. den Stendhal nennt, ist ein Turm be» Neapel. Den dritten habe ich vergessen. Die Stadt hat ihre lokale Geschichte: römische Legionäre lagerten bereits in ihren Mauern, später war sie ein bischöflicher Sitz, dann kamen bernüche Truppen und brachten die Reformation. Doch be- deutsamer als ihre lokale ist ihre europäische Geschichte. Man Das war am Montag. — Am Mittwoch morgen ging Iegor Jwanytsch ins Dorf zurück Ohne Pferd. Der ärmliche Bauer brachte ihn bis zur Deutschen Vorstadt. „Sei nicht traurig!" sagte der Bauer. „Hast kein Pferd ge- habt, hast jetzt auch keins. Nun — du hast es clben versoffen. Das sind so Streiche! Dafür, Bruder, hast du gesoffen und hast was für die Erinnerung." Iegor Jwanytsch ging schweigend dahin und erst als der Lands- mann Abschied nahm, als sie die Deutsche Vorstadt erreichten, sagte Iegor Jwanytsch leise: „Und ich habe zwei Jahre lang Stroh gefressen. Ganz umsonst!" Der Landsmann winkte ärgerlich und ging zurück. .Salt!" schrie Iegor Jwanytsch plötzlich mit schrecklicher Stimme: „Halt Onkelchen! . . Freundchen!" .Mas willst du?" fragte der Bauer streng. „Onkelchen! . . . Lieber! . . . Brüderchen! . . sagte Iegor Jwanytsch und zuckte mit den Augenwimpern. „Wie ist denn das möglich? Ich Hab' doch Zwei Jahre lang Stroh gefressen. . . Und ganz umsonst! — Wozu denn? Wozu — verkauft man denn Branntwein? . . . Aber der Landsmann fuchtelte nm mit der Hand und ging in die Stadt zurück. (Aug dem Russischen Ton Fritz Schwiefert.) könnte, von Lausanne aus gesehen, eine wenn auch unvollständige, so doch ungemein lebrreiche und vielleicht wesentliwe Geschichte des europäischen Geistes >ch-eiben. Are verschiedenen Kapitel würden heißen: Calvin (d'r sich hier zu einer wichtigen Disputation ein- fand) oder die Resormaiion: Gibbon sder hier seinen berühmten französisch geschriebenen ..Essai »ur l'itudo de la litterature" ver» saßte) oder die Geschichtsschreibung,' I. I. Rousseau sder sich in seiner Jugend eine Zeitlang hier aufhielt) oder die Geburt der Revolution: Benjamin Consta nt (der hier geboren ist) oder der psychologische Roman,' Sainte-Beuve (der hier Vorlesungen hielt oder die Kritik; Conrad Ferdinand Meyer sder hier in sei- ner Jugend noch zwischen der sranzösiichen und der deutschen Sprache schwankte) oder die Kunst: und schließlich C. F. Ramuz (der hier lebt) oder die Scholle als Gleichnis der Welt. Gewiß habe ich bei dieser Aufzählung mehr als einen großen Geist über- gangen, der in dieser Stadt verweilte. Denn welcher große Tot? und welcher große Lebende, der auf der Durchreise oder auf der Bleibe, hätte hier nicht wenigstens einen großen Gedanken ge- dacht? Lausanne, ruhiger und besinnlicher als Genf, atmet im Herzen Europas vielleicht die europäischste Lust. Hier trifft man sich aus dem Süden und Norden, Osten und Westen. Doch niemand kommt, ^im Geschäfte zu machen. Man kommt auch nicht der Gesundheit wegen. Man kommt, ob man es weiß oder nicht, um Europas willen. Im Kriege begegneten einander alle Völker in den Straßen und Gasthäusern dieser Stadt, atmeten die nämliche Luft, neben» einander im nämlichen Raum. Man war dem Getümmel enthoben. Wenn PitoSff mit seiner später in Paris berühmt gewordenen Truppe Theater spielte, dann gab es weder Krieg noch Friedn, son- dern, weit über Krieg und Frieden erhaben, nur eben jene große Gemeinschaft des Spieles, des Theaters oder, wenn man will, des alle Konflikte der Welt ins Spielerische hinüberzaubernden Dramas, die alle wirklichen Zerwürfnisse vergessen machte. So er- lebte man weniger den mörderischen Krieg, als diese Idylle mitten in ihm. Die Idylle besaß zwar einen tragischen Hintergrund: wenn die Lust danach beschaffen war, so drang der Kanonendonner, ganz leise und gedampft, aus dem südlichen Elsaß bis hierher. Aber zugleich wich doch die^r Hintergrund in irgendeine ferne, unglaub- würdige Wirklichkeit oder vielmehr Unwirklichkeit zurück. Man hatte teil an der Höhe dieser Stadt. Alles, was darunter lag, war bloß Thea-er. Auch der Krieg war nur donnerndes Theater, von den Göttern und Dämonen einer untergehenden Welt, kurz vor der Götterdämmerung, noch rasch und blutig inszeniert. Der Dichter C. F. Ramuz, ein Sohn dieser Stadt, hatte das Wort der Situation gleichsam aus dem Antlitz der Zukunft herausgelesen, als er mit einer scheinbar alles Leid der Welt von sich abstreifenden, aber dennoch mitleidende Vernunft verratenden Gebärde, einem Besucher gelassen erklärte: „Ich stehe viel weiter rechts als die Leute von rechts, und viel weiter links als die Leute von links." Er meinte damit wohl, daß der wahre, europäische Geist neuer Kategorien bedarf, nicht von rechts und nicht von links her weht, sondern vor- läufig vielleicht nur dort, wo er will. Seitdem hat sich Lausanne in vielem verändert. Jene dumpfe Atmosphäre des Hasses, die während des Krieges wohl nicht bis zu den Höhepunkten der Stadt, aber in thre verwinkelten Gassen ge- drungen war, ist verweht. Aber auch ein Stück sichtbarer Geschichte ist abgerissen, verschüttet und von neuem Leben überbaut. Das an der Place Saint-Francois gelegene Hotel Gibbon, das seinen Namen von dem berühmten, englischen Geschichtsschreiber trug, besteht nicht mehr. An seiner Stelle erhebt sich jetzt das neue Sand- stcingebäude einer großen, schweizerischen Bank. Die Menschen, die in jenen Jahren, wo ganz Europa in zwei feindliche Lager gespalten war, hier dicht aneinander rückten, jeder eine andere Heimat und dennoch zugleich Europa im Herzen, haben die Stadt längst ver- lassen. Nur dag einheimische Volk ist das nämliche geblieben. Es spricht immer .roch denselben langsamen und gedehnten waadtlöndi- schen Akzent wehl das unbeholfenste Französisch, das man sich denken kann. Was sie meinen, sagen diese Leute auf Umwegen, in vieldeutigen, immer auf etwas Fernes und Anderes hinweisenden Bildern, gleichsam schräg um die Ecke gesprochen, Daher ein hinter- hältiger Zug, etwas wie eine aufgesparte Verschmitztheit, als stünde auch in der Seele dieses Volkes das Gefängnis dicht neben der Kathedrale. Anekdoten. Von Franz Blei. lila wieder einmal jemand „Hab Sonne im Herzen" deklamierte, agte My non a: „Das Flaischlen ist willig, . aber das Geistlen ist schwach". * Ein junger Lyriker schickt Liliencron seine Verse und erhält dafür vom Dichter einen langen begeisterten Brief. Anderen Tages aber auch fein Buch mit uneröffnetem Umschlag, darauf die Worte standen: „Annahme wegen ungenügenden Portos verweigert." „Wie können Sie nur mit Kasimir E. so viel sprechen?" „Aus Angst, ihm zuhören zu müssen." Eine Witwe nach mehreren Männern flirtete mit F. von Unruh. Paul Cassirer ermunterte ihn: „Es ist das Schönste für einen Dichter, jung zu sterben." Indochinesische Ruinen. Kürzlich entdeckte der Archäologe Robert I. C a s e y in In- dochina die einstige Haachtftaidt des alten Khmcrreiches. Schon vor Jahren hatten die Fvanzosen in den Dschungeln des nördlichen Kambodscha umfangreiche Ruinen einer unbekannten und Höchens« wickelten Kultur gefunden. Gelegentlich eines Besuches dieser Tempelüberreste hörte Casey von einer verlassenen Riesenstadt. Der Forscher unternahm trotz aller Schwierigkeiten und Zweifel die Fuhrt ins unbekannte Innere des Landes und stieß tatsächlich auf die Ruinen einer Riesenstadt, die davon zeugten, daß ihre einstige Bevölkerung von mindestens einer Million Menschen auf einer hohen Kulturstufe stand. Die Unzuigänglichkeit der Ruinen wurde durch ihre Lage inmitten von Sümpfen, die von Krokodilen wim- melten, erhpht. Kein Eingeborener wagte dem Forscher in die "i^aeln im folgen. Easey beabsichtigt mit eurooäischen Begleitern nach Kambodscha zurück zu kehren und Aufklärung über ein Volk zu schaffen, das ein Jahrtausend lang in Stärke von dreiß'g Millionen Menschen das Land beherrschte. Anzuverlässige Fingerabdrucke. In den Vereinigten Staaten sind die Verbrecher längst dahin- ter gekommen, daß man auch — fremde Fingerabdrücke hinterlassen kann, Fingerabdrucke eines anderen, die man auf einen Gummi- stempel übertragen hat. Daher empfiehlt ein bekannter Newyorker Arzt, statt der Fingerabdrucke das Maß und die Form der Ohren von Verbrechern festzulegen. Denn in der ganzen Welt gebe es ebenso wenig zwei Menschen mit gleichen Fingerabdrücken wie mit gleichen Obren. Fingerabdrücke können bei Verbrechern entweder nur mit deren Einwilligung oder — mit Gewalt gemacht werden. Die Ohren braucht man nur zu photographieren. auch ohne die >stimmnng der betreffenden Person. Die Pariser Polizei, die sich bekanntlich als eine der ersten der Daktyloskopie bediente, ist bereits dazu übergegangen, Verbrecherohren zu photographieren und wie Fingerabdrücke nach bestimmten Richtlinien zu ordnen. Ob aber Verbrecher am Tatort einen Abdruck oder ein Lichtbild i hres Ohres zurück las sen werden, dürfte mehr als zweifellos sein! Pfarrer Heuniaiis Heiles stets vorrätig in den Niederlagen: Alte Sächs'sche Apotheke, Karlsruhe. KaiserstraOe 80 Ijtfwen Apotheke »urlaeh A?6r>P Schwanen-Apotheke Pforzheim Apotheke in Rheinbischnfsheim Pa3 Pla rrer Heuma nn-Bucli -72 Seiten 150 Abbildung t'rhält jeder Lese" vollständig umsonst und portofrei, von Ludwig Heumann & Co., Nürnberg M. 166 Ss - !Sa//e bliebt, bewährt und überall verbreitet wie „Dunlop - Reifen" Seite 4. Nr. 156. ..Badische Presse" (Abend-Ausgabe) Samstag, den ZI. MSrz 1828. Vor-Ojlern in Baden-Baden. Aufmarsch zur Frühjahrsparade. — Prominenle Kurgäste. — Das neue Sporlzenlrum. lBrief unseres Baden-Badener Vertreters.) Länger als sonst hat diesmal der Frühling in Baden-Baden ge- braucht, um sich endgültig zu demaskieren. Er trieb den März über das launische Spiel der Temperaturstürze, der Wetterwendischkeit mit einer Beflissenheit, die man sonst nur dem April nachsagt. Jetzt aber scheint der Zwiespalt gebrochen, und wenn in diesem Augenblick vielleicht auch wieder graue Wolken drohen, der Wintertraum ist end- gültig ausgeträumt, die Luft ist warm und weich, es schmeckt nach Blüten und Blumen, die noch kahlen Wälder atmen schon vernehm- licher im Brustton der Ueberzeugung, daß er nun doch endlich da ist. der vielgerühmte Baden-Badener Frühling. Ostern steht vor der Tür. die erste offizielle Generalprobe der Saison, nach den Erfahrungen der Nachkriegsjahre charakteristischer und bestimmender für den Effektivwert der Saison als ihre anderen traditionellen Höhepunkte. Wie man zuverlässig hört, ist sür diese Tage Baden-Baden nach alter Gewohnheit ausverkauft, die Hoteliers haben alle Vorbereitungen getroffen, die Kurdirektion wartet mit einem solennen Festprogramm auf, alles läuft am Schnürchen. Bleibt nur noch zu hoffen, dag der Himmel, dem am Wetterhäuschen tagtäglich von Gästen und Gastgebern besorgt der Puls gefühlt wird, in der glänzenden Verfassung der letzten Tage bleiben möge. Es ist viel gearbeitet worden, um es den Gästen behaglich zu machen. Fast kein Haus, dav sich nicht neugeschmückt, präsentiert. Fast keine Straße des Verkehrszentrums, die sich nicht auf nev aufgeputzt hat. Vom Leopoldsplatz zum Kurgarten führt der neue Brodway über die riesige Brücke — Brücke, wie wunderlich siehst du mir aus!—, die eine wichtige Stelle des Stadtbildes neu bestimmt und über die ein ander Mal noch zu sprechen sein wird. Manches Andere ist noch im letzten Werden. Neubauten in und außer der Stadt, es tut sich viel in Baden-Baden. Bedeutsame Kurgäste weilen seit Wochen schon in der Stadt. Der ehemalige König von Sachsen lebt in stiller Zurückgezogenheit seiner Kur. Auch das priesterliche Mitglied der sächsischen Königsfamilie, Prinz Max von Sachsen, der in Freiburg in der Schweiz als Uni- versitätsprofessor wirkt, ist zum Besuch eingetroffen. Der Fürst von Thurn und Taxis mit den Prinzen Philipp Ernst und Raphael ge- Hort, wie im vorigen Jahr, zu den Persönlichkeiten, die um diese Zeit regelmäßig hier ihre Kur absolvieren. Der schwedische Gesandte in Berlin, Herr von Wirsen, die Prinzessin Gisela von Hessen, Louise Pitcairn-Knowles, Prinzessin zu Solms und Braunfels, und viele andere prominente Mitglieder der internationalen Gesellschaft ge- hören zu den Frühjahrsgästen Baden-Vadens. Zwar ist die Gäste- schar nicht ganz so prominent wie an der Riviera, aber immerhin ist festzustellen, daß Baden-Baden mehr als in den letzten Jahren wieder Sammelpunkt bekannter internationaler Persönlichkeiten ist. Trotzdem brauchte man nicht internationaler zu tun, als ver- langt wird. Die internationale Fahrplanstundenzählung, die wie neulich erst Siresemann mit Recht betont hat, auf den Reiseverkehr beschränkt sein sollte, kann aus dem gesellschaftlichen Leben verbannt bleiben. Das Theater könnte statt um 20 Uhr ohne Störung um 8 Uhr beginnen, sonst wird am Ende noch aus dem 5 Uhr-Tee ein 17 Uhr-Tee. Man soll seine Gäste nicht immer an die Bahnzeiten erinnern. Im Bereich der Tennisplätze, die nach dem neuesten Beschluß des Bürgerausschusses um zwei Entoutcas-Plätze vermehrt werden, ent- steht jetzt ein neues Sportzentrum, nachdem dort mit dem Bau des neuen Schwimmbads und eines Kleingolfplatzes eifrig begonnen worden ist. Dieser „puttinx place", eine Attraktion vieler aus- ländischer Kurorte, namentlich an der Riviera, dient der Vorbereitung und Uebung für das richtige, große Golfspiel. Er bietet das Golfspiel en miniature. Auf der „Eiswiese" an der Lichtentaler Allee, die trotzdem im Winter wieder ihre Bestimmung als Eisbahn erfüllen kann, hat man ihn hergerichtet. Die großen Hotels und Sanatorien haben seit einiger Zeit ge- «ffnet. Schon ist das Badeleben wieder im Gang. Auf der Allee werden schon wieder Toiletten gezeigt. Die abendlichen Veranstal- tungen werden schon wieder zur glänzenden Modeschau. Theatergast- spiele, Bälle, Konzerte und originelle Sondervergnügungen haben ihren bunten Reigen eröffnet. Die Ostertage werden, wenn der Himmel hält, was er zur Zeit verspricht, die alljährliche große Parade der Frühjahrssaison sein. Und die Passanten, die Baden- Baden als Aufstiegstation zu den Höhen des Schwarzwaldes bevor- zugen, auch ihnen wird es dieses Jahr bequemer gemacht sein. In Lichtental können sie ins Auto steigen, das sie zu billigen Tram- bahnpreisen bis weit in den Schoß der Wälder führt. Wer aber in Baden-Baden selbst rasten will, der soll sich zeitig um Unterkunft bemühen. — ae= Bahnbauien. Zum Bahnprojekt Hardheim—Königheim. Reichsfinanzminister Dr. Köhler empfing am Samstag di, Vertreter der am Bahnbau Hardheim—Königheim interessierten Gemeinden, Bürgermeister S e e be r-Hardheim, Bürgermeister Dr. Traumann - Walldürn, Gemeinderat H ä f n e r - Pülfringen und Kaufmann Groß- Königheim. Der Kommission hatten sich ferner angeschlossen Landtagsabgeovdneter Heck-Gerichtstetten und Schrift- leiter Kiefer-Tauberbischofsheim. Der Reichsfinanzminister, dem die Verkehrsverhältnisse des bwdischen Frankenlandes genau bekannt sind, anerkannte die Notwendigkeit des Ausbaues der Bahnstrecke und sagte seine Unterstützung im Rahmen des Möglichen zu. In mehr als einstündiger Aussprache wurde anschließend das Projekt mit dem Generaldirektor Dr. Dorpmüller erörtert. Auch dieser zeigte großes Verständnis für die Frag«. Die Hinweise auf die starke Belastung der Reichseisenbahn durch Reparationsverpflich- tungen und auch die Tatsache, daß zwei Drittel der bereits in Ausführung begriffenen Bahnbauten aus Geldmangel wieder eingestellt werden mußten, lassen eine optimistische Auffassung über den Zeit' Punkt des Ausbaubeginns der geplanten Bahnstrecke nicht zu. Am Nachmittag hatte der badische Gesandte Honold die Kommissions- Mitglieder zu sich eingeladen. B Die Arbeiten der Murgtalbahn. In den letzten Monaten sind die Arbeiten an der Murgtalbahn erheblich fortgeschritten. Das Schienenband wurde bereits bis über Röt hinaus vorgeschoben. Seit einigen Tagen geht der Vorbau des Gleises in Richtung Huzenbach weiter und bei einem Fortschritt von etwa 300 Meter taglich dürfte die Landesgrenze bei Schönmünzach in fünf bis sechs Wochen erreicht sein. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der aus badischem Gebiet von Raumünzach her sich entwickelnde Schienenstrang die Landesgrenze treffen, so daß der Zusammenschluß möglich ist. Das Tunnel beim Schwarzenberg ist nahezu fertiggestellt. Die Stationsgebäude von Rot, Huzenbach, Schwarzenberg, Schön- münzach und Kirschbaumwasen sind im Rohbau sertig und bereits verschindelt. Am Innenausbau wird zur Zeit noch gearbeitet. Die bestehenden Bahnhöfe Freudenstadt-Stadt, Friedrichstal- Eisenwerk, Baiersbronn und Klosterreichenbach mußten in der Länge und Zahl der Gleise und der Ausdehnung der Bahnsteige den künftig zu erwartenden gesteigerten Verkehrsverhältnissen angepaßt worden und sind zum größten Teil fertiggestellt. Sämtliche Bahnhöfe er- halten Bahnsteigsperren. fT| Blankenloch. 30. März. (Ehrung eines verdienten Staats- bürgers.) Mannigfache Ehrungen wurden Altratschreiber Adolf Nagel aus Anlaß seines 75. Geburtstages zuteil. Am Abend bewegte sich nach Eintritt der Dunkelheit vom Rathaus her ein langer Fackelzug, den die Freiwillige Feuerwehr veranstaltete, nach dem Hause des Gefeierten, vor dem sich auch der Gesangverein „Konkordia" vollzählig eingefunden hatte. Die Feuerwehrkapelle leiete die Feier ein mit dem stimmungsvollen Chor: „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre." Dann übermittelte Bürgermeister Reber die Glückwünsche des Ministeriums des Innern, des Herrn Landrats, sowie des hiesigen Gvmeinderats. hob die verdienstvolle Tätigkeil Nagels während seiner 30jährigen Dienstzeit hervor und überreichte ihm die v^m Ministerium gewidmete Ehrenurkunde. Nun erklang der weihevolle Chor: „Kommt, kommt, den Herrn zu preisen", der von dem Gesangverein „Konkordia" vortrefflich durchgeführt wurde. Hieran schloß sich die Ansprache des Vorstandes Lehmann, der auf die Gründung und langjährige Förderung des Vereins durch Ratschieiber Nagel hinwies und ihm die besten Wünsche für sein weiteres Wohlergehen darbrachte. Nachdem die Feuerwehrkapelle den Choral: Lobet den Herrn" vorgetragen hatte, schilderte der Kommandant der Wehr, Glasermeister I. Hof - Heinz, die großen Verdienste, die sich der Jubilar um die Grün- dung und Ausgestaltung der Freiwilligen Feuerwehr erworben hat. Nachdem auch der Vorstand des Militär- und Kriegervereins Hermann seine Glückwünsche ausgesprochen hatte, dankte Alt- ratschreiber Nagel herzlichst für alle Ehrungen. Dann kam noch der Chor „Unter dem Lindenbaum" durch die „Konkordia" zum Vortrag. Mit einem flott gespielten Marsch der Musikkapelle fand die Feier ihren Abschluß. # Piorzheim, 30. März. (Des neuen Bürgermeisters Abschied in Zweibrücken.) In der gestrigen Sitzung des Zweibrücker Stadtrats widmete der zweite Bürgermeister Dr. Rau dem zum letzten Male an einer Sitzung des Stadtrats teilnehmenden Rechtsrat, Dr. E c a - r i u s, der den Bürgermeisterposten in unserer Stadt angenommen hat, herzlich gehaltene Abschiedsworte. Dr. Rau hob die Verdienste von Dr. Ecarius um die Erbauung des Bezirksarbeitsamtes und der beschalle, um die Regulierarbeiten am Hornbach und Schwarzbach hervor. Zum Schluß sprach er ihm für seine außerordentlich ersprieß- liche Arbeit herzlichen Dank aus mit besten Wünschen für die künftige Tätigkeit in Pforzheim. Nach der mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ansprache dankte Dr. Ecarius und gab der Hoff- nung Ausdruck, daß es der Stadtverwaltung gelingen möge, die Saargrenzfrage, in der bereits vieles geschehen sei, zu Gunsten der Stadt Zweibrücken zu lAen. — Oeflingen, 30. März. (Feuer.) Am Donnerstag brach in dem Anwesen des Landwirts Thomann Feuer aus. während der Besitzer im Eemeinderat weilte. Dank dem sofortigen Eingreifen der Feuerwehr gelang es, des Feuers, das auf dem Speicher ausge- brachen war, Herr zu werden, ehe es auf die hier lagernden Strohe Vorräte übergreifen konnte. m i i i i i Unsere Frühjahrs - Neuheiten in Möbelstoffen / Teppichen / Vorhängen i sind vollzählig eingetroffen. Wir bieten das Schönste und Beste was die deutsche Industrie hervorbringt, bei anerkannter Billigkeit Wir bitten um Besichtigung unserer Schaufenster — und um unverbindliche Orientierung — I Dreyf uss & Siegel Kaiserstrasse 197 G. m. b. H. 10518 im 11 I t I 1 Wer erteilt Unterricht in Gesichts- und Körpermassage. Angebote mit Preis n. Tauer des Kurses erbet, unter Nr. M7V87 an die Badtfche Presse. Auto-Verkauf. 4 To. .Hansa-Lloyd"- oder „DIri"-Waaeu zu allen Trausvorten — Personen und Lasten — verwendbar, zn verkaufe». Angebote unter Nr. £7041 an die Badische Presse erbeten. -A. Mz-MMWil Z'I • mit elektrischer Beleuchtung. revaratur bedürftig, billig abzugeben Ü& Angebote unter Nr. 13 447 an die Ba difch« Presse. nack Listen, Bretter, Dielen, Latten, Ia Klotzware, liefern Gebr. Steinhart Sägewerk, Dettingen - Hohenz. (Schwarzwald). Saatkartoffeln frübe und späte Sorten, Norddeutsche und Donau- moos, zu billigsten Preis. Aegypt. Zwiebeln wöchentlich frische Waggons eintreffend. (1698a Aofef Scdmcr, Herxheim, (Pfalz), Telefon 21 u. 80. Tiermarkf Pferd Fuchswallach engl. Hön- ter, 1,70 groß, 14'/ 2 fchw., Herr it. Bauer, in den besten Jahren, sehr gut im Zug und im Reiten, fromm, unter Garantie wegen Aufgabe der Land- Wirtschaft zu verkaufen. Greifer, „zum Adler" Knielinnen, Telefon 4200. Pferd zu verkaufen. (FH641Z) »ntelingrn, Zseldftr. 41. Prima 42Ä) Arbeitspferd mit Foblen, Verl, billkg Ganz. Daxlanden. Hab- nenitrafze 4. Schwarzaelb gefleckter deutscher Schäferhund mit Stammb., zur Zucht wachsam, zu verkauf, bei Julius Heidts Staffort. Weingartenerit.il. B218K Zuchthaus für einen Bahnräuber. -- Mannheim. 31. März. Vor dem Mannheimer Schöffen- gericht hatte sich gestern der 4« Jahre alte Fuhrmann Heinrich Keller als der Drille vor dem Kleeblatt zu verantworten, das von 1923—1926 die schweren Eisenbahnberaubungen auf den Stationen Wiesloch, Walldorf, Waghäufel. Neu- lug heim und Eraben-Neudorf verübte. An den Wagen wurden die Plomben abgerissen und alles mögliche Frachtgut in großen Mengen entwendet. Teilweise stieg auch einer der Diebe in Neulußheim auf den Zug und warf die Waren unterwegs aus dem Güterwagen auf den Damm. Die beiden Komplizen hatten dann die Aufgabe, die Patete aufzulesen. Sie wurden im Januar 1927 zu je 3 Iahren Gefängnis verurteilt. Keller war gestern vollständig geständig. Das Urteil gegen ihn lautete auf eine Zuchthaus- strafe von 2V> Jahren Die Eisenbahnräubereien hatten seinerzeit großes Aufsehen erregt. Keller sloh nach der Aufdeckung der Beraubungen. Ihm wurden 14 selbständige Fälle zur Last gelegt. Sein Strafregister weist nicht weniger als 13 Einträge auf. darunter mehrjährige Gefängnisstrafen und 4 Jahre Zuchthaus. Nach der Anklage hat er folgende Güterzüge beraubt: am 30. August 1926 aus einem Güterwagen des Bahnhofes W i e s l o ch 3 Zentner Zucker, am 13. Februar 1925 aus einem Güterwagen im Bahnhof Wiesloch 2 Ballen Tabak, am 9. Oktober 1926 bei Eraben-Neudorf aus einem Wagen zwei Blechkannen Lackfirnif?, zwei Blechkannen Emaillack und zwei Pakete Schnürschuhe und Schaftstiefel, am 29. September 1926 auf dem gleichen Bahnhof 12 Pakete Schuhe, am 6. Oktober 1926 aus einem Güterwagen in Wiesloch« Walldorf eine Kiste mit 21 Flaschen Kognak und ein Paket Baumwolle, am 8. Oktober 1926 aus einem Güterzug in Neu« luhheim ein Fas, Rotwein, aus einem Güterzug in Graben- Neudorf ein Schlief-korb mit zwei Ballen Flanell, auf dem Bahnhof Wiesloch-Walldorf 1406 Zigarren, am 30. Oktober 1926 bei Mingolsheim sechs Kannen Salatöl, auf der gleichen Strecke einen Korb mit zwei Zentner Aepfel, am 22. September 1926 im Bahnhof Mngolsheim 2000 Stück Zigarren, auf der Strecke nach W a g h ä u f e l zwei Schaukelpferde und am gleichen Tage einen Korb mit Margarine und Fahrradzubehörteile. Die beiden Mittäter Georg Mergcnthaler und Alfons Schneider wurden in der gestrigen Verhandlung als Zeugen vernommen. = Schwetzingen, 30. März. (Gerichtliches Nachspiel zur Fast- nachtsstecherei.j Ende Februar kam es bier, wie damals gemeldet wurde, zu einer schweren Messerstecherei, die die bisher unbestraften Monteure Willi Brandt von Langenbogen, Erich Adler von Michendorf und die Schlosser Theodor Lüt? eler von Golzheim und Karl G e h w a l d von Fürstenfeldbruck auf die Anklagebank brachte. Das Gericht kam zu einem milden Urteilsspruch. Er lautete für die Angeklagten Brandt, Adler und Lütezler wegen gemein« schäftlicher Körperverletzung auf je 4 M o n a t e und für G e h w a IL auf 3 Monate Gefängnis unter Tragung der Prozehkosten und Anrechnung von 3 Wochen Untersuchungshaft. Wetternachrichtendienst der bad. Landevwetterwarte Karlsruhe. Stationen Lmtdruil in Meeres- Niveau Sem- B er ['.tut Co Äefirige HSchft. wärme Niedrigflc Temver nackt» Sck»nee« höhe cm Wette» Kertbein» . . . Königftubl . . . »arlsrube . . . Bad.-Badc» . . Billinae» . . . St. Blassen . . Aeldbera . . . Badeuweller . 743.4 743.3 742.8 « 745.1 os 620.5»! 11 10 1 4 5 IS zZ 19 1b IS s t 8 8 2 J 11 ii 1111 bekeck« Gedeckt bedeikt Iie&erf! wolkig wolkig beterti Allgemeine Witternngsüberfiet »t. Unter der Wirkung der vom Alvenhoch nach Norden abfließenden Lustmassen war es in Bade» gestern vormittag vielfach heiter. Die Höchsttemperatur erreichte in der Ebene 20 Grad Celsius, das Tagesmitel lag 6 Grad über dem Normal« wert. Nachmittags trat in Mittel- und Nordbaden stärkere Bewölkung auf, die nachts zu Regensällen in Begleitung von Gewittern führte- Der Kern des britischen Tiefs hat sich etwas nach Süden verlagert: über Südfrankreich bildet sich eine Rinne tiefen Druckes aus. Daher wir» voraussichtlich das unbeständige Wetter mit Niederschlägen auch morgen andauern. Wetterausfichie» für Sonntag, den 1. Avrll. Wolkig mit tluf« heiterungen. zeitweise auch Regensällen mild bei südwestlichen Kinde»- Wasserstand des Rheins. Schusterinsel, 31. März morgens K Nhr: 77 Ztm., gef. 8 Ztm. Kehl, 31. März morgens 6 Uhr: 207 Ztm., gef. 1 Ztm. Maran, 81. Mär, morgens 6 Uhr: 376 Ztm., gest. 5 Ztm. Mannheim, 31. März morgens 6 Nhr: 256 Ztm., gest. 2 Ztm. Edenhotel Köln I vorm. Hotel Kronprinz — gegerüber dem Hauptbahnd" Telefon: Anno 5146/5347 — Telegramm - Adresse : Edenbote 1 Zimmer von Mk. 4.— an. In allen Zimmern 51. Wasser u- Staatsiele on, einige mit eigenem Tresor. — Konferenz- ■ Ausstellungsräume. 1 Minute vom Dom, der Hauptp®» dem Bankenviertel und dem Geschäftszentrum Neuer Besitzer: AD. STRITTMATTB» früher WaJdhotel Villingen. Der immer uiilhoitimpiir Osterqruft die «(Honen descftenKpacKungen von Tavfna (y % !11 KöfnisthlUasscr nur etlil mit der roten SfltutzmarKe Klavier rann geübt werden. Zu erfragen u. Nr. F.H.64l9 in der Badifchen Presse. Zwerghühner (Zicrhiibner), zu kaufen gesucht. Gefl. Angebote unter Nr. 10275 an die Ba- difche Presse erbeten. Papageien chin. Nachtigallen, Stieg- lipbaftaide, Mocambique- Zeisige sow. asril. Nracktt- sinken. eben als brauchbare Menschen bewähren möchten. Das sollte der Wänste Dank sein an Staat, Schule und Elternhaus. In den Ederen Klassen wurde auch auf den Gedenktag des Nürnberger Malers Albrecht Dürer hingewiesen. so jähriges Bestehen des Karlsruher Staatstechnikums. Die badische höhere technische Lehranstalt (Staatstechnikum) in Karlsruhe kann am 6. November d. I. ihr üvjähriges B e - stehen feiern. Dem Vernehmen nach beabsichtigt die Anstalt den Tag mit den ehemaligen und jetzigen Studierenden in gleicher Weife zu würdigen. Das Staatstechnikum hat sich aus der früheren Bau- 5ewerkschule entwickelt, deren Errichtung der badische Landtag im iahre 1878 beschlossen hatte. Sie wurde am 6. November desselben Jahres in dem städtischen Schuigebäude, Ecke Zirkel und Kreuz- strage, vorher Realgymnasium, eröffnet. Die Stadt Karlsruhe hatte das Schulgebäude für diesen Zweck unentgeltlich und unauskündbar zur Verfügung gestellt. Vorher, im Jahre 1877. hatte die Stadt Konstanz ein Gesuch um die Errichtung eines Technikums daselbst bei der Regierung vorgelegt. Man hat sich aber, wohl beeinflußt durch das Entgegenkommen der Stadt Karlsruhe, für die Landeshaupt- ftebt entschieden. Die Schule mußte mit 72 Schülern in 2 Vorklassen und 3 Fachtlassen beginnen und hat nach und nach weitere Abteilungen angegliedert: als erste die Hochbauabteilung, 1882 Gs- werbelehrerabteilung, 1884 die Abteilung für Maschinenbau. 1833 Tiefbau und 1903 Elektrotechnik, Die Bedeutung der Schule wurde gesteigert durch die Einführung der Staatsprüfung für den mittleren technischen Dienst (staatl. geprüfter Werk- bezw. Baumeister) und der Gewerbelehrerprüfung. die 1925 an die Technische Hochschule abgegeben wurde. Während das Sommerhalbjahr 1914 etwa 301) Besucher zählte, ist die Zahl der Studierenden heute auf rund 650 angewachsen. In der Zeit von 1921—1925 waren es über 780. Da das heutige Schulgebäude in der Moltkestraße den gestiegenen Anforderungen nicht mehr genügt, steht der Staat vor der Aufgabe eines Neubaues, eine Frage, die zur Zeit Gegenstand von Verhandlungen zwischen Regierung und Stadtoerwal- tung bildet. # Todesfall. Der älteste Holzsäger und älteste Kanonier, Karl Burkardt, Waldhornstr. 37, ist am 30. März im Alter von 84 Jahren 3 Monaten aus dem Leben geschieden. Der Verstorbene, der den Feldzug 1866 und 1870/71 mitgemacht hat. war in Karlsruhe eine gut bekannte Persönlichkeit. Vom Karlsruh«, Evang. Diakonisfenhaus. Das hiesige Diako« nissenhaus strebt schon feit einigen Iahren den Neubau eines Mutter, und Krankenhauses an. Es ist nunmehr ein großer und schöner Bau> platz in Karlsruhe-Rüppurr nahe der Gartenstadt erworben worden In einer Versammlung der Freunde des Hauses am letzten Mittwoch berichtete Pfarrer K a y s e r über das große Vorhaben. Viele Einzel- fragen, namentlich die Beschaffung der Mittel, wurden mit warmem Eifer besprochen. Der im Jahre 1917 gegründete Lutherverein, der für den Neubau werben und Vorarbeit tun sollte, hat sich, nachdem seine Arbeit vom Verwaltungsrat des Diakonissenhauses übernom- men worden ist, nach einem Referat feines Vorsitzenden, des Herrn Landgerichtsrat Dr. K i efe r, unter einem einstimmigen Befchlust aufgelöst. Achtung, Faheraddiebe! Bei Eintritt günstiger Witterung nehmen naturgemäß die Fährraddiebstähle wieder zu. Die Ermittelung der Täter und die Beibringung der gestohlenen Räder wird jedoch dadurch erschwert, daß die Bestohlenen nur selten im Stande sind, die Marke und Nummer ihres Rad«? anzugeben. Im Jnter» esse eines jeden Radfahrers liegt es, hierüber die notwendigen Aus- fünfte geben zu können. Ferner wird vor dem Ankaufe von Fahr- rädern, an denen die Fabriknuminer ganz oder teilweise entfernt ist, dringend gewarnt, da es sich in den meisten Fällen um gestohlene Räder handelt und der Ankauf solcher Räder in der Regel die Vor- folgung wegen Hehlerei nach sich zieht,' es empfiehlt sich überhaupt, gebrauchte Räder nur von persönlich bekannten Personen oder in den einschlägigen Geschäften zu kaufen. 8 Zusammenstoß. An der Kreuzung Werder- und Ettlinger- straße stieß eine öffentliche Kraftdroschke mit einem Personenwagen zusammen, weil der Personenwagen der Kraftdroschke das Vorfahrts- recht nicht ließ. Es entstand nur Sachschaden. Boranzeigen der Veranstalter. DaS vadisch« LandeStheater teilt mit: Erkrankungen Personal Haiben nur mit Mühe die Einhaltung des Spielplan» möglich gemacht. Auch im Schauspiel mußt« wegen längerer E« trankung von Pia Mietens der Einakterzyklns „Seitensprünge" für einige Zeit abgesetzt werden. Das erfolgreich« Stück, das allgemein wieder im Spielplan gewünscht wird, kommt demnächst wieder zur Auiffüchrmig. — In der Oper ha« sich de, Gesundheitszustand soweit wieder gebessert, daß die AussÄhrungeir von „Parsifal" an den beiden Ostertagen gesichert sind. Die Leitung des „Parsifal" wird Genem-lmusikdirektor Ernst Mehlich, Baden-Baden haben, dessen Kraft als langjähriger Operndirigent in erster Stellung durch den Vertrag mit Baden-Baden dem Lain» deStheaier zur Verfügung steht. = (Ealoffeurn. Die Revue „Geheimnisse des Harems" wir!» heute Samstag zum letztenmal gegeben. Sonntag ist die Eröffnungsvorstellung der neuen Revue „Wie einst im Mai", di« von einem bekannten Ensemble nach der gleichnamigen Operette i» moderner Ausmachung gegeben wird. „ * Ö °' f der mit Eailonschlutz aus dem Verband unsere S L« «1 m- scheidende vortreffliche Sanger, gibt heute Gamötaa, nm LV ? r im Kttnstlerhaussaal seinen AbschiedSlicdeT * «® & begleitet von Kapellmeister Joseph Kellberth. Kartei» crbSltlict)' Vorverkauf bei Kurt Neufeldt und an der Abeudkafs, Die heilige Elisabeth, das Hauptwerk vno Franz Lifzt, kommt morw «jnr'fal 0nlt » a 5' f" *' Oratorien-Form durch die Mannheimei BolkSNnaakademie unter Leitung von Professor Arnold Schalt» ' i r J, b l T fl " 6cn »esthalle vormittags 11 Uhr ,ur Aufführung. ES sei noch besonders darauf hingewiesen, dab neben dem Landestheater, «Prm m l 00 Personen starken gemischten ?hor ganz vor» trefliche Solisten mitwirken werden. Vorverkauf bei Kurt Neufeldt. Waldstratze .,!) Am Sonntag find Eintrittskarten nur ab -411 Uhr a» sämtlichen Jesthallekafsen erhältlich. Filmschau. Palast-Lichtspiele, Herrenstraße, bringt im neuen Spielplan eine. Film vl r «enfattonen nnd Spannung von Ansang bis Ende. „Di« TodeSfabrl auf dem Black River" mit dem beliebten kühnen Reiter iitr B ! "'J n «..? er Hauptrolle. Es ist ein neues. atemraubendeS Abenteuer des kühnen Tollkopses, der aus den Stromschnellen des Black «)r Ue J .,, ne Geliebte rettet und nach hartem Kampfe eine Bande von Pferdedieben unschädlich mackir. Der berühmte Darsteller Tom Mi» feierte nach Fertigstellung dieses Filmes ein seltenes Jubiläum, denn o 1 «.? o ä B f w » 25 ,' Wildwest beendet. Dag Beiprogramm zeigt ein ""'Suttfriel mit dem Titel „Arzt wider Willen", ferner die neuest« Ufa-Wochenschau und einige herrliche Aufnahmen aus Alt-Athen. Ju» aendliche haben zu diesem Spielplan zutritt. Auszug aus den «tandesbiicheru Karlsruhe. ' J* 0- ® p 8 0t,n Pfeifer, Ehemann. 76 Jahre alt. raf r "»"r S a "« ' Ott, 30 Min. alt. Bater: Wilhelm Ott, Gipser: Karl B u r k h a r d t, Witwer, 84 Jahre alt, Holzmacher: Hilde» aard Kopp, 2 Jahre alt. Bater: Otto Kopp, Schlosser Allerhöchste Zeil hLi* !Ül n me u ia * n U Me 0 , fitö o5cr 'bre Lieben zn Ostern besonder» hübsch ^hen wollen, ihre Auswahl zu treffen. Die bekannte Svezial» k'rma »i l 6. 3 e u m e r. Karlsruhe. Kaiserstrabe 127. er» leichtert diese Auswahl durch eine in ihren 4 grohen Schaufenstern ver- anstaltete außerordentlich reichhaltige Ausstellung eleganter und preiswerter Herrenhüte uud Mützen, die in Qualität und Form da» beste und neueste darstellen, was iu diesen Artikeln überhaupt geboten ^"den kann. Besonders hingewiesen fei auch auf die entzückenden Kinderhutchen die in ihren reizvollen Farben und Gestaltungen allein schon Veranlassung geben sollten, diese in jed.-r Beziehung höchst gelun- geue .i.^odeauSstclluug der Firma Wilhelm Zeumer zu besichtigen. (10 528) Beilagen.Hwweis. Unserer heutigen StadtauSgabe liegt ein Prospekt der Fahrrad, und Nahmaschinenhandlung, sowie Reparaturwerkstätte, Carl Stein. Vach, Karlsruhe, Erbvrinzenftratze 36, bei. worauf wir empfehlend bin» weisen. <10 526) Gestern nachmittag entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von nahezu 55 Jahren unser lieber, guter und treubesorgter Vater, Schwager und Onkel Franz Ochs Fuhrunternehmer. KARLSRUHE, den 31. März 1928. Gellertstr. 26. 10473 Robert Ochs Heinrich Ochs Emilie Ochs Hermann Ochs Mathilde Ochs In tiefer Trauen Familie Jul. Schäfer Familie Jos. Stadelmeyer, Weil Familie Wilhelm Ochs Familie Hugo Ochs Heidelberg. Die Beerdigung findet am Montag, den 2. April, nachmittags 3 / 4 4 Uhr, von der Friedhofkapelle aus statt. To des-Anzeige. Nach kurzem, schweren Leiden ist heute früh 4V 2 Uhr unerwartet rasch meine liebe Frau, meine unvergeßliche Mutter, unsere Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin u.Tante Hilda Schmidt geb. Hänsler im Alter von 39 Jahren in die bessere Heimat abberufen worden. KARLSRUHE, den 31. März 1928. Tullastraße 78. Im Namen der Hinterbliebenen: Karl E. Schmidt, Herbert Schmidt, Katharina Hänsler Wwe. Die Beerdigung findet Montag vormittag 11 Uhr von der Friedhofkapelle aus statt 10510 EeWils-WIms. und aUodn'flrenfldffiäl infttl. Umsatz ca. 25 000 Mk.. mit ca. 5000 Mk. Anzahl zu oerkf. Näh. V- Lammerer, Bismarck- str. 51. Tel. 5&M. (932223 Lebensmittel- Geschäft mit Wohnung, für 3500 Mk. zu verkausen, Anqe- böte unter Nr. F.H.K42Z an die Badische Presse Filiale Hauptpost. te'Mmif. Di« Gemeinde Stein» bach IKreis Baden» hat ein neues. 2 stock. Wohn- haus mit gewölbt. Keller u einem schönen mit ig. Bäumen angepflanzten Gemüsegarten aus der Sand zu verkaufen. Das Haus liegt an der Ttrahe Sieinboch—Neu- weier. etwa 15 Minuten vom Bahnhof entfernt. Nachruf. Unser allverehrtes Mitglied Friedrich Schempp, Egecnstein wurde uns unerwartet durch den Tod entrissen Wir verlieren in ihm ein treues, sportbegeistertes Mitglied und werden wir ihm ein ehrendes Andenken bewahren. (10471) Karlsruher Motorfahrer-Verein e .V. Auto geschloss., 4 Sitzet, 618 8 St.PS.. Adler, Fiat, Wanderer bevorzugt, ge- gen sof. Kasse zu laufen gesucht. AuSs. Angevote »ntcr Nr. 1704« an die Badische Presse. Büfett Die Beerdigung unserer lieben Mutter und Großmutter Todes Anzeige. :rdigung unserer lieben Frau Berta Schäfer Wwe. geb Kolb findet am Montag, den 2• April 1928. nachmittags 7i2 Uhr auf dem Friedhof In Karlsruhe statt- MANNHEIM. 31. März 1928. Die trauernden Hinterbliebenen: Berta Moser, geb. Schäfer Georg Moser urd Kinder. B2240 Ichwarzes od. weikes Metallbett, ohne Mali.. Unterbett. Kiste» gesucht. Offerten u. Nr. G71W an die Badtsche Presse. Diplomaten- Schreibtisch zu laus, gesucht. Aug. «, 7IM an die Bad. Pr. «ebrauaue Klosettschüfsel (weib), altes System, zu kaufen gesucht. Aug u. Ü>7(W9 an die Bad. Pr. Mehrere gebrauchte .... imrWe und IMmM-Mieii # 'n rasch und preiswert angefertigt in der Drullerr» Serd. Shiergaxte». Röntqen-Institut £)r.Ch.Rees j (früher Dr.H. Wirth) steht den TDitgliedern sämtlicher Krankenkassen Nußbaum poliert oder helleicheu. nur von Pri vai zu kaufen gesucht. Angeb. unt. Nr. Z7I0V an die Badische Presse. Pianinv gut erhalten, zu kaufen gesucht Angebote mit preis unter Nr. 10441 au die Basische Presse. zur Verfügung KARLSRUHE, Stefanienstrasse 7 9 - »/a 1 uud 3—V* 6 Uhr TELEFON 847 10475 mit« Angabe der Gröke zu kaufe« gciucht. (102fi9 Philipp Wicöner, Karlsruh«, Gluckftraöe 10, Telefo» 642L Ein vollendet gutes Klavier, das Ihnen dauernd Freude macht, das mäßig im Preise und anspruchslos in der Pflege ist, finden Sie bei dem altbewährten Hause CarlAjPfeüferjSihuttg^t SUberburtfstraße 120, 122, 124 a OroÄe goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft Oflott. ZAhlungsbeding.-Tausdb»Miete - Stimmungen in Stadt u.L&nd BEB Hausverkauf. Vierstöckiges Wolmbaiis, gut erhallen, umstände- halber zu verkaufen. An- geböte unter Nr. SJ7136 an die Badische Presse. Liebhaber wollen sich beim Bürsermeisteramt melden. (1701« Entgehende Schuhmacherei wegen Wegzug billig zu verkausen (Ladenl. Singe» bole unter Nr. J71Z4 an die Badische Presse. Herrschaft!. Anw. in ilarlSruve. besteh aus 7 Äimm. (Villa), Stall- geb.. Garten, ea 1700 nm, tu schönster Lage. Südfr., zentr. Lage, zn verm. od. zu tierff. Slnfr. unt. St. R. 5)49 an Rla - An,. A.-G.. Karl sruhe. (81980) HAUS auch Rüppurr, Weiher- feld etc., bei 8—9000 M Auzahluiig zu kaufen ge- flicht. Ausführliche Au- geböte unter Nr. F. H. 6398 an die Badische Presse, Fil. Hauptpost. Vermittleranfrage zweck- los. lG94a in allerbester Villenlage — sogen. Paradies — günstig abzugeben. Fertige Baupläne vorhanden. Auskunft und Vorlage der Pläne durch Architekt Oskar Krätz, Baden-Baden Langestr. 59 Telef. 1790. Seite k. Nr. 156. .Badische Presse" (Abend-Ausgabe) Samstag, den 3t. März 1928. SüdwestdeutscheJndustrie-und Wirfschaffs-Zeitung Berliner Börse. Zunächst freundlich, später unsicher. — Verlauf uneinheitlich, bei widerstandsfähigem Grundton. — Privatdiskont b.75"/„ — Nachbörse freundl.ch. Berlin. 31. März. «Fnnkwruch.» An der SamslagbiZrse trat das Interesse der Spezialwerte etwas zurück, da heute ein Teil der aus- lcindischcn Börsen iz. B. London» aussiel und somit eine Hauvt- anregung in Fortfall kam. Seitens des Auslands lagen bei Eröffnung des Verkehrs kaum Aufträge vor. während andererseits allerdings die Provinz etwas lebhaftere Anschaffungen vornahm. Die Gefamitenden, war zunächst freundlich, wurde aber später unter dem Eindruck der Mitteilungen in der Generalversammlung der Diskontgesellschaft unsicher und eher etwas schwächen. Weitere Interessen- käufe fanden in Holzmann statt, die um 5.25 Prozent anzogen. Sonst waren die Kursschwankungen an den Aktienmärkten wesentlich geringer, Die Börse zeigte sich sichtlich befriedigt durch Nachrichten, datz die Reichs- regierung den Tariferbühungswünschen der Eisenbahn nicht ohne weiteres zustimmen werde und durch die Tatfache, datz selbst beute am Ultimo der Geldmarkt keine ansgesvrochene Versteifung erfuhr. Die Sätze für Tngesgeld, das gleichzeitig über den Ultimo lief, wurden zwar auf 8—9.5 Prozent erhöht, doch kamen erste Firmen bereits mit 7.25 bis 8.5 Prozent an. Vereinzelt sollen größere Beträge auch mit 7.25 Prozent gegeben worden fetn. Zu diesen Sätzen waren Tagesgelder in jeder gewünschten Höhe erhältlich. Warenwechsel zirka 7.13 Prozent urth darüber. Der Devisenmarkt zeigte am Wochenschlutz die übliche Ge schäftssiillc. Mau nannte Kabel-Berlin 4.1820. London-Berlin 20.440, Kabel-London 4.8814, London-Mailand 92.40, London-Madrid 28.98. Im weiteren Verlauf war die Tendenz uneinheitlich, ohne da» aber stärkere Abschwachungen eintraten. Man konnte im Gegen- teil eher einen widerstandsfähigen Grundton feststellen, zumal einige Paviere wie Zellstoff Waldhof, Deffancr Gas. Stolberaer Zink, Feld» mühle, Karstadt um 2—5.5 anzogen. Auch Deutsche Maschinen lagen fester auf das Gerückt, datz angeblich keine Zusammenlegung im Verhältnis 2 zu 1, sondern evtl. nur im Verhältnis 3 zu 2 erfolgen werde. Im Freiverkehr verloren Duxer Porzellan 7 <901. Dagegen stiegen Deutsche Kali auf angeblich englische Käufe um 4.25. In der Mitte der zweiten Börsenstunde kam wieder eine einheitliche Besserung der Tendenz zum Durchkroch, da infolge der Nachfrage nach Privatbiskonten eine Ermätzigung des Satzes um % Prozent auf 6.75 Prozent nicht unmöglich erschien. Die Börse schlotz, da die entsprechend den Erwartungen vorgenom- mene Privatdiskontsenkung aus 0.75 Prozent Anreiz zu neuen Käufen gab. überwiegend in freundlicher Haltung und behauptete diese auch an der N a ch b ö r f e. Karstadt zeichneten sich mit 218.5 durch einen besonders festen Kurs aus. Ebenso lagen Ttetz mit 220 sehr fest. I. Ä. Farbenindustrie gingen mit 251 aus dem Verkehr. Polnvhon holten ihren Anfangsverlust .wieder auf und gewannen darüber hinaus mit 345 noch 2 Prozent. Man nannte im eilizelnen an der Nachbörse: Nordd. Lloyd 150, Havag 157.25, Gesfürel 287, Siemens 283.5, Ver. Glanzstoff 728. Bemberg 510.5, Berger Tiefbau 877, Holzmann 164.5, Ver. Stahlwerke 98.75, Rhein. Stahl 154.25, Danatbank 246, Neubesitzanleihe sehr fest 15.10. A «besitz I und II 52.10, III 54.90. Frankfurter Börse. Feste Eröffnung. — Verlauf ruhiger Frankfurt. 31. März. Die heutige Samstagbörfe eröffnete wieder in freundlicher Haltung. Eine Anregung ging von der glatten Neberwindung des gestrigen Zahltages aus, doch blieben die Umsätze bescheiden, da das Interesse bei der Spekulation klein blieb und eine gewisse Zurückhaltung sich besonders bei der Spekulation »eigte. Auch wurden verschiedentlich Realisationen vorgenommen, sodatz die Kurs- besseruugen gegenüber der gestrigen Abendbörse kanm über 1^ Prozent hinausgingen. Bevorzugt blieben einige Svezialwerte, so hatten am Elektromarkt Siemens u. Halske plus 1% Prozent, Schlickert IM und Gesfürel plus lV-j Prozent bei gröberen Umsätzen zu verzeichnen. Auch Schiffahrtswerte begegneten wieder grötzerem Interesse. Havag konnten 1 Prozent und Nordd. Lloyd % Prozent anziehen. Am Montanmarkt verstimmte die Prodnktionseinschränk.ing bei Stahlverein etwas, doch überwogen auch hier kleinere Kursbesserungen. Rhein. Braunkohlen Berliner DeTisennotierongen vom 31. März Amsterdam BuenoS-Siire» Brüffel-Slnlw. £8,0 Kopenhagen Stockholm Heisings«»» Italien London Newyorl Pari« Schweiz Spanien Japan «0 Mär,. Meld I Brie' 168 251168. EB 1.786 1.790 58.31 58.43 111 tl 111 73 111 94 112.16 112 12112.34 10 615 10.635 22 075132.115 20 391120 435 4.1764.185 16.445116.485 80.445180.605 70.38 70.52 1.995 1.999 81. März Briet 168 57 1.790 58 43 111 73 112.20 112 33 10.535 32.116 20.43 41856 16.48 80 635 70.33 70.47 1.998 2.002 meid 168 23 1.786 58.31 111.61 111.98 112.11 10 615 22 075 22 39 4 1775 Rio de 3/> Proz. 80, 8. 73.05 90.70 9.13"« ~l.75'/s 81. 8. 73.05 90 70 9.13'/s 3.75% 5lJ5 7 13.10 2.63-1. 6.89 2.22'/« 2.48 Prämiensätze der Bankfirma BAF.R & ELEND, Karlsruhe Zxr. Mai Juni «bl.o.AuSl. 1 1% 1»>4 A.E.G. 5 6';'2 8 Danaibanl 6 7>/° 9'/s Deutsche Bl. 4 51/2 / Di?eonlo 4 5»2 7 Dresdner 4 5 "r 7 Dl. Erdöl 4Vt 6'la 8';s Ipr. K°i ?uii Fatbenind. 8 9% Gelsenlitch. 4'/» 6 /%■ 7% Hapag 4'n 6 HandclSges. 71/2 DVs IIV2 k>arpener 5V« 7 H y Licht »ras« 6','e 8V2 y /2 Mannesm. b 7% 9 Nordd.Lloyd Otavi Phönix Rhein stahl Siem.HalSke ZellpWaldh. Zpr Kai 4V? 6 1 VI. r 6 8 6 8 7% 9 '/2 ?unt 7% ?'/» 9% 10 11'/. lagen nach den gröberen Steigerungen der letzten Tage leicht vernach- lässig«. Am Farbenmarkt herrschte wieder Angebot und die Karben- aktien waren nur knapp behauptet. Am Bankenmarkt waren Dauat- bauk plus 2 Prozent nnd Deutsche Bank mit plus 1^ Prozent bevor- zugt. Disconto-Ges. und Dresdner Bank knapp behauptet, während Reichsbank sogar 1% Prozent nachgeben mußten. Bon Bauunterneh« mungen lagen Wayh u. Kreytag um % Prozent erhöht, dagegen gaben Zement Heidelberg 1 Prozent nach. Zellstoff Aschaffenburg VA Prozent und Waldhof Vi Prozent höher. Am Automobilmarkt waren Daimler auf die gesteigerte Umsatztätigkeit lebhafter verlangt. Auch konnten in Verbindung damit Adler und NSU etwas anziehen. Am Rentenmarkt ergab sich für Ablösung etwas größeres Interesse bei anziehende!» Kursen. Ausländer lagen still und behauptet. Warenmarkt Berlin, 81. Mär,. IFnnksvrnch.) Produktenbörse. Trod etwa» ermäßigter überseeischer Forderungen kam in Auslandsweizcn nur kleiner Umsatz zu Stande. Auch in heimischer Ware ist die Tendenz lustlos: die Preise sind schwächer. Lediglich effektiver Roggen hat zu etwas höherem Preise Deckungssrage aus nach Polen vorverkausten Positionen, woraus auch die Märzsicht profitierte. Sonstige Sichte» niÄt behauptet. Hafer ruhig und verhältnismäßig knapp angeboten bei unveränderten Forderungen. Das gleiche trifft für Eerste zu. Berlin, 81. März. iFnnksvrnch.i Amtliche Prodnkiennotieruugci» (für Getreide und Oelsaaten je 1000 Kilo, sonst je 100 Kilo ab Station): Wetzen: Märk. 247—250, März 268, Mai 273 u. Brief, Juli 282 u. Geld. Tendenz matter: Roggen: Märk. 233—261, März 276, Mai 281, Jnli 263.50, Sept. 244—244.75, Tendenz ruhig: ©erste: Sommer 232 bis 280, Tendenz beb.: Hafer: Märk. 235—243. März 253, Mai —. Juli 265,50 u. Brief, Tendenz stetig: Mais: loko Berlin 237 - 23g, Tendenz stetig: Weizenmehl 31.25—35, Tendenz still: Roggenmehl 34.15 bis 36.75, Tendenz ftill: Weizenkleie 17, Tendenz fest: Roggenkleie 17, Tendenz fest: Erbsen.Viktoria 46—57. Kl. Sveiseerbsen 35—37, Futtererbsen 25—27, Peluschken 24—25, Aierbohnen 23—24, Wicken 24—26, Lupinen, blaue 14—14.75, Luvinen, gelbe 15.25—16, Serradella alt 25—28, Rapskuchen 19.60—19.70, Leinkuchen 24—24.20, Trockenschnitzel 14.30—14.70, Sojaschrot 22.20—22.60, Kartoffelflocken 25.90-26.60 NM- Magdeburg. 81. März. Weifizncker seinschlictzl. Sack und Verbrauch?« steuer für SO Kilo brutto für netto ab Verladestelle Magdeburg) inner- halb 10 Tagen 27.15 NM. April 26.87^-27.30, Mai 27.45. Juni 27.60, Avril-Juni 27.15. Tendenz ruhig. * Bremen, 31. März. Baumwolle. Schluftknrs. American füll» middlina. c 28 g. mm loco ver engl. Pfund 21,42 Dollarcents. Berlin, 31. März. Metallnotiernngen für je 100 Kg. Elektrolyt- knpfer prompt eis Hamburg, Bremen oder Rotterdam (Notierung der Bereinigung f. d. Dt. Elektrolytknpfernotizl: 134.75 RM. Vereinsbank Rastatt. In der Generalversammlung erstattete Di- rektor Günther den Geschäftsbericht, wobei er im Hinblick aus daS 60 jährige Bestehen der Vereinsbank einen Rückblick auf die Entwicklung des Genossenschastswesens warf. Die günstige Entwicklung der badische» Kreditgenossenschasten hat angehalten. Diese haben auf Jahresschlu« bereits wieder 104 Millionen RM. Kredite der badischen Wirtschast zur Verfügung gestellt. Die Vereinsbank hat schon bisher Teile des Rein- gewinns für Aufwertungs?wecke bereitgestellt und ca. 100 000 RM. als Teilguote ausgeschüttet. Ein erheblicher Betrag ist schon an alte Ei«* leger ausbezahlt worden. In Kürze ist wieder eine Teilausschiittuna für alte Einleger beabsichtigt. Die Bilanz per 31. Dezember 1927 schlickt mit 3 140 717 RM. ab. Die Mitgliederzahl beträgt aus Jahres- schlutz 1318. Die Geschäftsguibaben haben sich um 83 228 auf 330 4l« RM. vermehrt. Die Gesamthaftsumme betrug am 8. Dezember vor. 3- 1 995 000 RM.. das Garantickapital 5 135 717 RM. Nach reichlicher Dotierung der Reserven gelangt eine 8 prozentige Divide n »? ,ur Verteilung. Direktor Haendel von der Landcsgcwerbebank liieir einen Vortrag über den genossenschaftlichen Giroring, dem bereits über 4000 Genossenschaften angehören. Berliner Börse vom 31. März Deutsche Staatspap. 811. 3. 31. 3. St61. Schuld „ 1,11 .. III Ncubesitz 6% Reichs, anleihe 27 6 Dt. Wertb. 2—5 Kol», schätz K 6>4D.Reichsp. 6% Baden Staats 27 6 % Bayern Staats 27 6 % Sachsen Staat« 27 7 % Thür. Staats 26 Dt. Schutzgeb. 52 52.10 54.8 54.90 14.7 15 87.5 87.5 94.1 94.1 95.5 95.5 80.25 80.25 81.7 81.60 81 81.25 88.25 87.75 6.7 6.8 Wertbest. Anleihen 5 Bad. El.K. 11 7 11 7 5 Rh.-M. ®. - 75 Ausländ 5 Mex. abg. t Mex. »6g. 4% Lest.S. 4 Wölbt. 4 ilronenr. 4 Tiirl. Sl». 4T.Bagd.I 4 T.Bagd.II 4 I. Zoll. Tiirl..Lose 4% iiiin. 13 4 Y j Uug. 14 4 Ung. Gold, teilte «dg. 4 Sttoncnr. 5 Teynanl. abg. -t',2 do. abg. Werte 39.12 40 25.75 26 32.7 32.75 33.5 2 12.6 2 9.75 12.6 12.5 12.3 25.87 - 26 26.75 27 24.5 24.37 1.7 1.75 18 17.5 - Verkehrs werte, SI..G.s.Verl. 195 197 Siiig. Lof»6. Wiener Blv. 8«. 8. 31. 3. 229.5 229 144.5 147 149 150 7 6.9 137 <« 156 m 147 154 160 156 157 179 150 153.5 161 253.5 255 178.5 180 44 94 240 243 54.5 54.5 165 167 153.5 153". 106 105 7 's 159.5 160 161 3 /* 162 139 139.5 8.5 8.62 135 Vi 136.5 219.5 - 208 212 117% 117 J < 37.12 37.12 135 136.5 188 4 189.5 129 129-i. 175 173 140.5 140.5 148 16.87 17 Industrie-Aktien. Slccumulat. 150'< 151'/s Sidl. u. C\ip. Sldlerli. Gl. «dl. Kieqe« A. E. G. »to. Lit. tt Stlscn Zem. Simmcnd P. Slfchafs.Brün Slschasf.Zellft. Slugs6.NM. Bamag. Mg. Bamb.italil. Bamb.Miilz. BarovWal» Basal! 123.5 124 85.5 86.25 156 156-i° 72 72 224.5 226 218 220% 163.5 166 170 171 105 104.5 26 26 98 98 113V4 113'/4 98 98.5 85.25 86.5 Bayr. Zell. Bahr. Mot. Baqr.S»ieg. J.P.Bem6g. Berger lfd. Bergm. Elel. B.Katlsr.A. Berl. Lindl. Bi.Masch. Berth.Mesf. BrauhNllrnd. Brl. Bril. Brschw. S. Brem.Besgh. Brem.Bult. Brem.Wolle BrownBoveri Buderus lk. Busch Liidsch. Busch Wagg. Capito KI. Chade Chart. Wasf. Ch. Buckau Ch. Heyden Ch. Gelsenl. Cd. Siidert Conc. Berg Cone. Chem. Conc. Spinn. Ct. Caoutch. DaimlerBenz Dejs.Gas Dt. «tl. Tel. Dt. Slspliait Dl. Erdöl Dl. Gußstahl Dl. Aule Tl. «°6el Dl.Linol.Unl. Dl.Linol.Wk. Dl. Masch. Dl. Post Dt. Schachld. Dt. Spiegel Dl. Sleinzg. Dl. Ton Dt. Wolle Dt. Eisen6. Dorlm.SIltien „ Union Dr.Schnellpr. Düren Metall DUrloppwle. Düsf.Masch. Dyn. Nobel Cgest. Salz Eintracht Eisend. Brl. Eis.Sprotlan 30.3. »l. 3. 51.25 223 66 513 379 179 75 460 124 100 176 170 214 64 144 216.5 163 94.87 92 70 86 574 51.25 225 6b 518.5 378.5 180 75.87 460 126 99 175 174 217 64 146 219% 163 95.5 7075 86 580 100 130 73.75 100 3 136 120% 87.25 187 J « 120.5 154.5 129 & 86.75 310% 265 3 90 83 153 89.5 218 259 127 189% 64 29 117% 128 168 167 86.25 104 131.5 74.25 100 95.5 56.25 135 121% 90.25 191% 122 159'. 132% 96 143 88 310.5 265 49.25 26 84.5 250 156 & 5 219 f 194 II 121 Vb 129 169.5 166 87 El. Lleser. El.Lich» »ras« Els.Bad.W. Engelh.Btiu Enzing..». Erdmsd. Erlang.Bw. Eschn,.«». Ess.Steint. Fader Blei Fahibg.Lisl Gallenstein Faradit J.G.Farben Feinjule F«id»i. Pap. FeilenGuill. Fiöth.Masch. SraustadtÄ. FreundMsch. ^ried.Hall Friedr.Hlllle Frisier Gaggen.Eis. Gels.Bw. Genschow Germania P. Ges.s.e.Unl. GirmeS Co. Gladb.Wolle GlasZchalle Glockcnst. GliickausBräu Goldschm. Görlitz Wg. Gritzner Grün ». Biis. Gruschloitz Guanowerle Gundlach Haberm. G. Hacketh D. Halle Masch. Hamb.El. Hammersen Hann.Masch. Sar6urg Eis. ar6.Pyö»ii HarlorlBg. ,, Brücke Harpener Harr in. M. Hedwigsh. Held Frauke Hemm.Zern. Henning.Reif Hille Wie. Hilpert M. Hindr. Sluss. Hirsch »ups. Hirschb.Ld. Hoesch 30 3. 173 218 30.62 198 49 117 173% 203 142 67.87 133,. 117 80 247 125.5 196% 119.5 80 125'/« 25 162.5 135 106 32.25 131% 2$2 5 5 284% 255 187 189 35.25 22.75 136i st 180 102 3 78 93.75 im 8 t 156% 165% 57 124 85.75 25.62 31.3. 173 218% 30.62 199 48 116 173 % 203 143 70 135 119.5 77.5 250% 12d.5 201 < 121.5 78 125.5 162.5 132 110% 133 203.5 285 261.5 189 191 37 138 110 23 137 181 103 76.75 95.5 81.55 94 130% 157 172 58 125 85 26 172% 173 23 22.5 100% 100% 59.62 59.5 246 248% - 24.25 88.5 90 105% 102.5 116 117 „ 114% 114.5 140 142 Hossm. St. Hohenlohe Hol,im. Ph. Hotchwle. Hotelbett. C.M.Hutsch. Lot. Hutsch Ilse Betgb. Jndusttieb. Jesetich Jüdel Junghan» Kahla Potz. Kali Sischl. Katsiadl »löcknerw. Knorr C. H. Köhlm. St. »old & Sch. Köln »ieuefl. Kölner Gas Koali. Kall Kört Geb«. Kört El. Krauß & Co. KunzTteibt. KüppetSb. Lahmeyet Lautahülle Leipz.üiiebeck Leopoldsgt. Lindes Ei« Lindström Lingel Sch. Lingnetw. L oewe Wle. Lorenz Tel. Lüdenscheid Magirus Mannesm.R. Niansseid M. W. Lind „ Sora» „ Z>««au MetaUbanl Miag Minimax »tiS & Gen. Mot. Deutz Müih. Bg. Ration.«»«» Neckarsuim Neckarwle. Ndl. Kohle Rordd.Cis „ Steingut Nordd.Tril. „ Wolle Nbg.Herlul. Lb.-Bedats 80. 3. 70.12 93.87 160.5 106% 187.5 75.75 121 260.5 131.5 140 122.5 87.62 106 174 207% 117.5 158 84 170 140% 95.75 40.12 82 25 116 52 117 185 160 73.12 ^ 5 ' 5 155 420 61.5 123 247.5 102.5 88 48 147 115% 232 236% 99.5 135 142 121% 143.5 61.5 120.5 9475 59.25 136 . 166.5 143% 187 207.5 70 100.5 31. 3. 71 92.5 165.5 108 190 75.75 119 264.5 133 140 122.5 87.75 105'/s 175% 214 118% 160 85 171 142.5 95.75 41 80 117% 52 119 185 163% 74.87 134.5 83 &B 62.5 123 249 100.5 92.5 49 150 118 234''. 237 100 134'/» 145', 121 143.5 62.5 120 93.5 57.5 137 167 14Z''. 188.5 207% 71 101.5 C6. *0» Dt». Gennb Cicn stein Csttncrlc Panzer Pet. Union Phönix Bg. Phönix Btk. Pintsch Pilllet Wlz. Poege el. Poege Votzg. Polyphon Ptesto Pteuftengt. RadebetgExp. Rasgu.Fatb. Rattig. Wg. Reichel btäu Reichelt M. Reish. Pap. Rh. Braun». „ Elellto „ Möbel „ Stahl». R. W. E. Wests.K. RW.Spteng Rhenania ch. Richtet Tab. Rie6eck,Monl. Riede, I. D. Rockfttoh Roddetgt. Rosenlh.P. Rülgetsw. Sachsenw. Sflchs. Guh S.-Th. Pll. „ Waggon „ Webstuhl Sai. Salz Salzdelsntlh Sangeth.M. Satolli Scheidem. Schering ch. Schlegelbtäu Zchles. Betg. Äinl Schl.B.Beulh Schl. Text. Hg. Schneid. Schub. Salz Schub. Gen. Schlickert el. Schullheitz Schelm Eis. Sieg.Soi.G. SiegetSdWet! Siem. Gl. Siem.Haisle 30 3. 100% 80.5 132% 284% 50 97.5 100% 88 173 323 114 342% 101.5 93 172 110% 79 298 97.75 235 278% 153 171% 151 165% 126.5 94 63.75 213% 133 631 119% 102 120.5 141 196 60.25 150% 31. 3. 101.5 82 133'/« 289 47 100 100% 925 173 324 119 86.5 342 101.5 94.5 173 110% 79.25 299.5 98 238 5 278% 154.5 171 153% 170 130 95 64 222 143 45.62 656 121.5 102% 120% 143 200 60 152 266.5 270 118.5 119 180 180 27.25 27.62 222 222 208.5 208 125.5 175 71 118 370 351 175.5 345.5 153 42 107 145% 278 179 72.5 119 364 352 177.5 350 153 44 109% 146 2811. Sinnet Sl.®. Statzsutt ch. Stell. Cham. Stock & Co. StöhrKg. Stöwet Am. Ztolb.Alnk Stollwetl Slrais. Zp. Südd. Jmd. Südd. Zuck. Svensla Tel. Berlin Thörl Lei Thüt. Gas Tietz Köln TtanStadio Tuch Slach. Tüll Flöha Gedr. llnget Union chem. Un. Diehl „ Gießerei Varz. Pap. Ber.Böhlcrsl. „ Charl. „ Dl. Nickel „ Flansch. „ Glanzst. „ Golhania „ Jnle B. ., M. Hall „ Pinsel „ Portland ,, Bern. W. „ Stahlw. „ Zypen Bitt. Wle. Bogel Tel. Voigt Hässn. Borro.Spinn. Wanderer 30 3. 3i. » 133 132% 37.5 38 93.25 98 79 74.5t 212% 218% & & 140.5 140.5 246 248 99.87 100 132% 133% 410 406% 56.5 98.5 2ll^ 142 129 94 93.5 61 122 140 158 555 98.5 148 216 140% 132% 92.5 93.5 60 143 158 162.5 163 160% 162 726.5 723 125 84 88.5 220 81.5 125 85 88.5 225 82.5 98.5t 97.75 228 86 88 85.5 87.5 176',4 179.5 26 25 26.25 176 . 175 Wasser Gelsen 143.5 141 5 Wegeliii 108 109% Weslcreg. 184 185.5 Wi-ling 171.5 1737 9 Wiesloch Ton 87.5 87.5 Wistner Met. 135.5 135 Willen etGuß Will.Ties. Wots Masch. Zeitz Masch. Zellst. B. Zellst.Waidh. 61 133 52 152 142 267 61 134 51.25 152 143.5 273 V ersicherungen '.»ach.M.Feuet 367.5 370 Bill. «llg. 3400 - Bill. Feuet 635 640 Kolo^V w erte. Dl.'citasrila 180 184 J . vleuGuine» 605 626 Ctnoi 43.87 43.75 Termin-Notierungen S l. 8. 81 3. Hamb.Hoch. 86 88.25 Hapag Hamb. Süd Hansa Lloyd Sl.G.Bers. 1% Reichs». Ctnoi Sldea 155% 157% 218 220.5 229 227,4 149.5 150'4 196 195% 97.62 97.5 43.75 44.12 146 146% Batm.Bank». 149.5 151 vetl. Hdlsg. 254% 256% Commetzb. 178% 181 Datmst. Bl. 242 246 Dt. Bank 166 167% Dislonlo-Ges. 160 I6IV4 Dtesdn. Bl. 162% 162% Milletd.Ctb «. E. G. Betgm. E. Beel. Masch. Buderus e»adc . . . Cyarr.Wass. El. Caoutch Daimler Dess. Gas Dt. Erdöl „ Masch. Dynamit Elellr. Licht Cleltr. Lies. Essen Steint. J.G.Farden 213"4 216.5 156.5 156.5 179'* 181.5 124% 127.5 955 96.87 582 582 122 122 122.5 122% 89 90.75 187.5 193% 131% 134 47.5 51 120.5 121% 218 219.5 175.5 172% 142 143 248.5 251 Felt. u. Guill. 120.5 123 «eis. Bg. 134 135% G. s. el. U. 285 287% THGoldschm. 109.5 110.5 tnmd. EU atpener Hösch Holzm. Ph. Ilse Betgb. Kali Stfchsl. Karstadt Klöcknet Köln.Neness. Ldw.Loewe Mannesm. Mansseld Melallb.Frls. S!al. Stirlo Lb.-Bedarf ,. Kols Lrenstein Lstwerle Phönix Bg. Polvohou Rh. Bräunt. Rhein.Elellr. Rheinstahl Riebeck Ml. Rülgcrsw. Salzdels. Schles.El.B. Schlickert el. Schutlh..P. Siem.Haisle Leonh. Tietz TranSradio Ber.Glanzp. „ Stahlw. Westeregeln Zellst. Waldh. 80 8. 157% 174 142 160.5 212.5 119.5 142.5 249 149% 116% 135% 94.5 101% 101% 133% 287 102 343 280.5 153.5 151.5 142.5 102.5 269 190% 176% 348 280.5 214 141.5 727 99.25 186% 269.5 31.8. 157 173 % 143 164.5 262.5 177 218.5 120.5 143.5 252 150.5 121.5 135^ 94.25 103'■ 101% 134'4 29 87 101% 345.5 278% 156 154' 102"« 193% 350' 283% 220 141.5 728 ?t> 6 ! 274% Ergänzung 8U.8. 31, zum Kurszettel 80. 3. 81. 3 ' Fls.HyP.B. , Ps. 14 dlo.Psbs.4Z Hess.L.Psbr. dto. Komm. Lbl. 1—16 Rh.HyP.Bk. ~\. 5» dlo. Komm. Westd.Boden 1—10 6 Großlr.M. 5 Rum. 1903 4 Rum. 1894 4 Tütknnis. \Vi Budap. SI.14 m.T. 4% Budap. S«. 14 a6g. 17.95 13.45 13 .45 7.21 - 4.68 - - 14. 13.44 13. 6.1 6. 12.1 - - 58.5 exel Sho excl. 7Wi 4% Budap. SI.96 i.K. 5 Sofia Sl. Wi M.B.Sl. 4V4 «na«. I 4 dto. II 4-4 dto. III Pt.Zentt.B. Hagcda «oüm.Jrd. MezS.Frbg. Rheins. Kr. Schsig. Lss. Ber.B.Fr.G. „ Ullram. Mannst. B. 'Nordstern «ltg.Bers. 11.8 33.9 17.5 16 13.1 163% 130 84.75 66.5 177 72 142 167 17.8 8b 131% 84.5 65.5 178 72 90 142, 162* 210 211 t exll. Di». § exll. Bezugs»®! Frankfurter Börse vom 31. März Deutsche Stautspap. 30 3. 81 ». 87.5 87.5 51.9 51.9 54.95 54 87 14.55 14.9 87 87 6.6 6.6 6.6 6.6 K^Reichsani. Slblösg. 1, II Stbtösg. III Neubesitz Goidani. 10.000 5%Schotmmo. K I u.II 23 I Schutzgeb. 4^Bay.«blR. 6>/j% Würli. Freist. 26 6H7c9leichäJ). R'M Hess. Boilsst. 1 Ausl. Staatspapiere. Spez. Port. - — 4li% am. Goidrnm. 13 - 15 5 Zolliiirlen 12.3 12.5 4 uug. Gold — — Dt. Stadtanleihen 6% Berl. 24 8% Darm. (ladt G.«.24 93 93 7% Dresdn. aUL 2(1 BS 88 98 98 95.25 95.25 97.5 97 .3. 81.3. 6% Franks. St.«. 26 I 81 ft 81.5 Heidelberger Siadi «.26 86.75 86.75 8 %LuBiui(|Sl) St.«. 26 8% Mainz G.A. 26 93 10% Manuh. 103 «4 G.A. 25 103% 8% Mannh. 95 St.«. 26 95 6% Mannh. St.«. 27 80 80 8% Nürnbg. St.«. 26 Psor,H.G.«. 95 ^Pirmasens 93 93 Bank-Aktien. Sldca Bad. Barrl Bl. f. Brau Barm. Blo. Bay. B.-C. Würzburg Bay. Hyp. ». Wb. Berl.Hdlsges. Danalbl. 143.5 146 156.5 156.5 176.5 180 147 150 150 152 155% 154 252% 254 240 432 Dlsche.Bl. Dl.Hyp.BI. Dt.Bcteins6. Diöl.'Ges. Dtesdn.Bt. ranls. Bl. t.Hyp.Bl. 30. 8 81. 3. 165% 167 137 136 101 101 160.5 160 161 163% 112.5 111.5 142.5 144- Ft.Psd.Bt.B. 144% 144 Melallbanl 134 133 7 < Milleld.C6l. Nütnbg.B.B. Ctft. Ctedil Psilz.Hyp.Bl Rh.Cteditbl. Rh. Hyp. Südd.Bod.Ct. Südd. Disl. Westb. Wienet Bl». Wlb. Nbl. 208 213 160 160 37.12 37 158 129 130 - 186 139.5 139.5 101 101 16.9 16.9 153.8 153.8 Transportnnstalten 7% ReichSb. Bz. Bad. Lolalb. Heidelbetget Sttatzenb. 96.75 97 Ltoyd 3?°Sal.Mon. 63.5 63.5 157 150 18.25 18 Industrieaktien. 275 275 Eichbaum Löwenbräu MUnchea 314 317 'Nütnb.Branh Bran.Psorzh. BrauSchlvartz Storchen Brau.Werget WulleSlullg. Sidl Gedr. Sidier Lpp. Sldl. »leyer Sl.E.G.S«. Slng.Gn. «schass.Zellst. Bad. Eletlr. Mannheim Bad. Masch. Durlach Bad. Uhren Bamag. Mg. Bayr.Spieg. Bayr. Cell. Bergm. Elel. Brem.Besgh. BrownBoocri Bürst.Erlang Cem.Hdelb. DaimlerBenz Dl. Eisend. Dl. Erdöl ,. G.S.Ich. Dl.Linol. „ Verlag Tinglet 30.3. 31.8. 175 175 120 120 162% 164 170 170 f- - 222 225 86 87 155.5 157 171 173 139 140 ,4 8.5 8.5 26 25.75 - 65.25 179% 181% 64 163 48.5 148 87.5 64 162 177 89.25 129 131.5 190.5 192 264 265 248 248 Dresdener Schnellpr. Dürloppwle. E. W. Kais. El.Lich« » «' El. Liefer. Els.Bad.W. Emag EmailUllrich Enzinger Union Estl. Mas». EM. Spinn. Fahr Gebr. J .G.Farben Feiien Guill. Feinm. Je» Frls.Armal .. .. H°I „ Masch. Geiiing Sc» Goldschm. Gritzner Grün ». Biif. Hasenmühle Franlsnrl Haid n. Neu Hammersen Haiifw.Füff. HesserMasch. Hirsch «ups. Hochiief Holzmann 30.3. 81.3. 123% - 64 64 27.5 27.6 215.5 219.9 174.5 174% 31 86.5 16 48 64 235 31 87 16 48 64 235 51.5 52 246 250% 120 91 150 112 72.75 74 107.5 137.5 180.5 135 47.1 171 141 198 113 79.5 160 120 90.5 150 113 72.12 109.9 136 183". 135 47.2 170 141% 195 115 81.5 164 Hol,verkohl. Jnag Jungh.Gcbr. Kg.Kaisers Karisr.Ma. Klein Schanz Knorr C. H. Koib & Sch. Kons.Btaun Staust & Co. Lahmeyet Lechiverle Led. Spich. Ludw.Waiz Mainkt. Metallg. Met.Knodl Me,. Löbiie 'jl.rag Moenns Mot.Darmst. Drutznioior Lberursel Neckarsuim Neckarw.Ehl. Lest.Eisend. Pet. Union Ps.NSH.K. Roin.Gebb. RH.Ci.Mm Rhenania Rodb.Dmst. RöderGebr. Rülgetsw. 3«i. 3. 79.5 99 88 212 105 159.5 170 66.25 49.5 159 117% 9 13? 119% 179 79 65.5 141 67.5 56 63 73 58 138". 27.75 96.25 49 99 154 64 31.3 80 99 88 212 105 159.5 170 66 49 163 119% 9 179.5 78 66.75 147 68 56 63 73 59.75 138.5 27.75 99 43 99 153.5 64.5 131 131% 103.5 104 80 3. 81. 3. 92.5 92.5 63.5 63 118.5 - 176 179 82 82 16.12 16.5 Schlink E». Schnell, Ft. SchtislSlemp Schncketl N. Schuh Bet». Schuh Hetz Schulz Gt. Seit. Wolfs Sichel Co. Siem.Haisle Sinalro Südd.Zucket Ttik.Bestgh. Thüt. Lief. Nht.Futlw. Bet.CH.Fls. Bet.D.Lels. Bet. Fast Boigl Hässn. Dolly.Kabel WanstFreYl. Wohlmnlh Wolfs W. Pforzheim Wiitil. Ei. Zellst.Waidh. Zuck.Rheing. — — Bergwsrksaktien Budcrus 95 5 97.5 Eschw.Betg 200 201 Geisenlitch. 132 134'/4 Harpeuer 173 173.5 76 75 0.8 - 279.5 282% 105 103 132 133.5 112.5 114.5 93.25 93 70.25 71 47 50 174 174 70 71 136.5 139 "4 140 140 135 135 268 273 Alse St «. ZlaliSlschetSl Soli Westet Ktöckner Mannesm. Mansscider Lberbed. Phönix Rheinstahl Riebeck Salz Heilbr. Tellns Berg B. Stahlw. B.K.Lanrah. 30 3. 260 172% 183 119.5 148.5 116 98 100% 151 195 110.5 98+ 71.25 31.3. 265 175.5 187.5 120 • 151.5 119.5 101 101% 153.5 143.5 195 111.5 98.5 75 Versicherunßen. SUlianz»ers. 175.5 176 13.5 13.5 199 202 Franls.Slllg. Fll.Rückvers. Franlona Franlona 00 RM. Mannh.Bets. cberrh.Bers. Saeh vertanleihen «Bad. Hol, 21.5 21.5 120 164 121 159 5 „ Sohle Fr.Pf.Bk II dlo. III Mhm.Kohie Hess. Bk. z Neckarg. b Pt. Sali 11.72 76.5 76.25 95.75 95.8 6.4 - 80. 8. ■ 9.2 81. s - 9.2 2.5 96 2.5 96. 75-5 8.65 8.65 2.23 2.225 96 96.5 2.3 2.3 - 2 11.75 - r> Pt.Rogg. St.Kohlw.2Z ö^RH.HYp. 8RYHYP24/2S I>Rh.,M.,D. '< Sachsenk. 5 „ Rogg. i Süd.Festw. 8% Pfalzel 5% Pjülzet 6% Baden Holzw. 23 ö% Badenw. Sohlcnw. 23 6 % Grostk. __ q « 75 Kohienw. 23 80.75 80./» 6% Heidelberg Holzw. 23 23 ü 6% Hessen Roggen 23 — 6% Mnitiiij. „ 5 Sl.Kohli».2Z - l* 3 Pfandbriefe. Frts.HYP. _ 12—21 — Fksr.Psd.Br. Bl. 15—22 17 .70 Rh.HyP.Bl. - Oblisationen: Grotzkraftw. — Stahlw. Tffniiulinm 7R H — «■Irict. M SS ) ) JJ £ o Q O u < 1 —I £ o > « * *3 g »• g 1 3 w •" « g S ~ 5 "" Ä .2 "S >e^ Ä s ~ ff 8 e ä §?■s o £ ts ^■s ®~ 3 - jg — e " »»iS-iS'a"' § 2.2 ~ .2 - •2, S -rA*!3>e8 5 ja a «! 3 .V C^aäi: _ — S e ?«■ -e E2§" . J> 3 Ö S©H ff E « 2 "=- 3 1§ :3 3 Ä 8 3 «-._ "- »Sv^g-at-w — gCcg E »5 » ä i| .i B b £ 2 ~ _ B _ 'S w O i ' £*- «SS/ -*& 2 E O >e a .s Sf £2 2 w -e g G ft* 8 p —z a iisiii-s'if'iiÄ^f^si'gg# **-* sA "*"* vB* *"* u q; ^ -n - "Ä *~* "t? *"* **"* £- GJ J^ts ^ *4 *3r v»* ♦- _ «-» VT Ä ftl «j ,,a w'S« - »tSA*n vg-^ Äv«E w ^w9Q at:cfiuS Ä W ^ üC- e C ö »-» 3 *» Ä •-» .5 :3 U g« ^ &V J> ° g3a^gH w '5^ ß e^e3^| •Äj$er££H.H W |^ ojs^? « R g r -TÄS^s : §f .SJ ^ w - V cX-^H WIOS H c ö gw S *> :3 - r jO Ä ff.5~ 2^3 3&iS~£ J c & w 3BB>«j|£ 3 ^ a S . M .S O :o O B g £ o ^ a >=> *p JO o ^ .5 _ tr C _ ^7 «3 ^ »3-^* B ■<*•> p w 5*0^ - - 5 "§"5 - > 3 Ä ,» o 3 W w . «> 5 « a »■: « £ ^ s « 8 Sias**« 3 O . . . c ® o S!5 c ?£j§ 7" S ! ü t> a 10 " -z vO ||^»g • i-SSigs s'£& °"S M >o~:o £ -tj, _.g £ >ff.S .'S ^ 15 >--- s - fc ^"2 £"~ e 3g» SjrB .«.SA " .Sl S^K e : 2«« « «v- B : 3- d l.r ü-Äsl " BneD " - - a - ' .X O. t= 5 o Ä- E 'I =j ^ ä jg.j; e -Äi| LZ^KZZLZ «vS-s s s-gS5§'" vCf c> "tJ^ 0 "C vC? ' 0 t ^S"*rt «r^ e - » % 8 ^ - » 3 « ^ 2 3 I v?vS|.5S!^fS| a 8 H ° ^ vS-:3 "S vo 33 •" lr*S Ä 1 —Ä S- es g ... «■— c s 3 s ÖT ,jc . 0 ö - ^ t£ S c « ^ ^ g ' -s c a .H*S" •♦-* O 5 v> 3-f » : g!cr U| "1^ ii:i § s 5 s isl . O o 5- ö. «.«i- ö e es ■ - : g j; Q c L 'S ^ 0 2 2 (ö ^ 5. ^ ° <33^7 vO i^tsS : •8 E 3 L « 1 ^ S O ^ : § m I| e 5 e - >f5~ r o o o w g R-tz § , igH's i? w S 0 Ö «> •- ; . r iS- S wlO ^ s | £ | w g -g s © ,-e o 33 ■5 CI - ä .s Jg. IS«» 5 4H :3M %" a- .O ® 2 -«- O O »-» *c vo^.L ^; c e „ •r?2i c-» _ _ _ „ •^! §» a « ö ^ j- ^ ^ HM O ?N vQ o w •- ö 5^-c »m r- :S^- ^ 1.5 i-S '«^e'i 1 SSS&S .K^K°gB 3_s;«|g« :5 ^| ; >0 :« '«»tr O ^»'ja >5» . w _ 'S /^O ^>?s2.sie? Q ■+-» CS 3 B e.S##Q >ffÖ ^ o >-— 5 c ti=sTt-i-*»3a -4> ü Si .2 2i.5rf M CT o Ta vl^vQ £. £ M «s? a *> 5z £L — >. |Öh ö ea u ! g S?« g-S^ » Hg- 3 2- S .5.^-3 -• t- 0 w w in jO " gas a .iSg" 57 3 JoC'rO O g « a _& i .S „ w _ IScfS g^-e^g __ i. o C CmÄ CV vg* ä> > li> j- j- -2. -w V, e o w ^ Jg «> ,2i J5 5 £ W c> ; *«m "o Ä :ö 2 s ^ "5- ^Z ptip aff.s» ■9 #.5 c 11 Ä " B * g J§ 2 A Z. j 3g-aM-goo, g -? L » ^ « g* g- 3 .g O ,#V i4 H TT 1_ -2* 2 — 0 53 M g _ o . »r ■5 O " ^ "T> ™ {3 t» .'T* <•> l- ™" CC -M .ff* «v £3 Ä> "*2* CÖ P . , t 8§ S'l~ gg.- M b^3 I § E ° 2jg^s" ä ^s"=« ? — gntS-^ e —>Q- S ^ - £.^»C ö e 0 _ -v P_B- O ..-*.2 ^5 15 K a „ ~ g ^ -e e ä-— ; ■l'SWesSg«.^^»^ S-J3- 2 £i vs- e ^ § CS->8" 3 S3 t2 c ol .gAA d^ülSaltöÄS E^-K)^ es § - — i 3« SÄbS'SS'ffüe« ÄÄfa^^ffec j S>3 ^! 'SÜ'S^SirJaS-Sc "3:3 ■S^f 8 *fß öMlJLslB. «HS-§ t §3^.^ 5? c -S#.£|| J5 r "o-^ ii L S(§ e ^ . Ä S w « ®c^? 2 5 ^ »ir» f* ^ j- ö o 91 n i- ^ «0 c 5«- sä r«.L! - " ° •1 »Ssa L'g Jt KSSOäi; 05 rr Q 10 B' Z. « o S> 3 Q 3 Z> B <33 «^3 ? >e * ".H 8 g r ~ 12 *' ""IÄSSE« « -3 .-? <3 Ä § SMS !J§ S? B - 2." 2 -p « ' Ä- W X E -g «35 _ ^ 15 = ^ £5? e 0 18 jO -,= 1«-E^ C 'S Ä « .S « - o ^ g w LF ». E lv» -2.«- Ä .g g-SS H 3 Stt a S .«jl.3 » e" e >0-1? o £. g s •Sis^ 3 älss-g^ « o Ö J- «5 „ §-9« ff eS- 5 •s i§!f!IS|w A> ,* * < -4-* ^ V^-i* «. J* B C>« g« Z " L ^ 33 *, W ^S"«-S ^>8 & "s a .5 g'A _ f ifllfi o j- Ö3 B ^-» S? c B e isS 0 . S B ^ o _ IB. W ^85 2B « I« B ff V B <5» i y=> Z V v3- &. » g .- 3 S Ä 2 « ^BS EÄÄ %Cf— p >Q-v- C 5 3 T3 v-» *• ^ B es ^ S .S 'S "Sj BvSv« ^ ^ c» -*-» .~ ojä'Scn-j? ä i'sE; ~ g «5--5 S ^a-l" .5 "»3 «'S |t 3 - =•-1 Dgg n-n g-gjSo"®3'S' >s -"l§^ . 3 ■— 2* 2 :& s cS ^ 2 Kggg-38^E £l e« • -3 a o _ ü „ QSffvo-— a"~i~ 2 « j- 3 S"v6 V -xc.-p v £ ^ w |V a *C Z B SZ iB-^=- «> Ss IB. "SS* '.".-Z "io O ;y !g tB- ^5 C wvO ^ B C? -9 i « c s g •5 § §5 §=! r«5» V :e ..-S 3, ; 3 „ E-S C v0- 'c ,^-r - . *. *e-sg- C 3 g — •* "' » w •"'S »: e B .£ ia *> 33 «'S o.— a -« «. E 3 .3 o ~S. Ä>e ~ •» eg^-g 1- !^ >3- — 3 e w 8 - « -- 'Z «K D KKIjSS^ ^2^3 3 L s| «•§! ~ "" g' 2 £•«-.£» g"5 » •-«•o_£S5 -•- .„w^ssr« e " s" 3 3 B B g 1 B M K SÄ- K V • »B2 i. i v» o b" »Ä g|^§ E g 3 E Ä- ; c ' "'S" 2 8 ,8 |iSi_ 5.«— U» *> *- "5l C ä v •- £ HSr L»^ " ' « B I Z B.L «e 3 .65 ö E s 3--L3 TS K, «'S Zw« ... ®Ä.g 1 2§ a . 9 J§ .2 01 HT 3 /> - 3« Ä „ a -00- «"«.£» ^"S Ä Z-clE/ig^ S""'" 3 O ^— B .S ^ 2> ^ o B <33-^ w E ^vc-vg- 8 5 g»Ä « _■§•{ - B - & «»£-5 £ 8 - vB- Ö 0 ^-"6 05 8 A e o ^ ^ o.S®v^ ! fgji= B ^ , S' 3 ^ H 3 J 2«e-g'g2 A »« VC- c 'S: .10 ?e:B « -z B ^ B L 2 = V 3 £^-t2 ^ S3Q :3 -fcS^EcB v&apfc B3t pjc. zfci >Jn B 4> Q3Br r >BB3 B 5 ^ ^vp-« . n £ ^ £ >0 o B ^ ^ ^ tt. B- B B B uti ^w«>^'*-Brn »ic B w § vQ- B »-» o •— "o" a«S£-€'° o » s n JK ® 2 ; 5 eg » jaf ®» p3 4SP Ä .»-. M .♦- S »Ä JÖ C B *-» M fOu— ö AlteIo2»5 ■ E S 9 H „ e l 3^- w fct;Sfg„ • 3^:5Ä| £ |. s ii O . «TO ff- E-S 3- 3 ?Z^K> Z s Z 2 » & B 1 iü 2 a- ■ "b B ><£ u> , ö ' >0 N C3 e LB. 5 £ __. B B ..- "2 ^ L ^ *~*S - | «i|, <~v 'S » s a AUZ .^- 0 ,^v " , a^|5tii!3 s*s 0 ^ig I &£iS- ÄS S 03 ® j| g S ^ £ . w O r\i _ Cl> tC 1 C '3 Z ^5" 3 « ^ n .£ *° "'S : 3 Ä. S «? Ö "5 T I E B &vp-" -2 3 °"4r'3£. sssiö. „ ' f 3 2-8l u ^^f o,®«- "B »A •O ^ ^S-!3 ^Ä(0*— s£E^ w gg älflgg-Si 3 ^}.»^;' SSe^H? .„»«I « fl a¥® « 3^ ««l' N £ ^^.£ B L 2 t- H 3 « F « «n 3 E 3 a |lö -ff 3 - 3 CQ Ö e -eÄE ^ £ »- a -ft ®«i b cnB tr E w Q b M o *g >< vp-e k- £ Q - . B .2 H 3 B "Ii '£> V C £ W c § B O ^- , 5 .° £f s^si J>n?I ;v| sJ ®:i si =£'= 1 »i«r 1 ; g f tu Z 2- - .t: "'S s b ^ s >Q ^ o 3 -a ££^*s^ : S :gSi.4»|^e«I -^<05 - - ft "s-~£>sr3 2 S ^ f ! 2 «• S> tO :S B£ Ji a«s 8»! B USf 53 0 _u_ Ä jp B ä ■A <^> **"* x »-» B 2 °3| 3 5-" g ff v&i J5 ^ 5 2 B-S w - "£ M B m *> 4ci s= vcr 3 B « Q Js?i^8-g 2 A'" ^.g J «. SS M ^ 3 .5 ») Sfl 0=^3 a ."« le u » g f?m-s 6 pf-JJs» e » ^g'i®' 3 ' «u 3fe?§e 3 Cu 4fe|« ? i u iT>'S"?%0- •- Ä>3^> ä-w>e-a 3/53 W BIS» « § ZL'Z B'LZ^Z L.K^ £ B B «3 K 0 I* Q V 0 I- B 3 W a 3 *~ s CS s 2 ja ** ^ — — ?i=E?. M -- 5 -~' ^* C5 3 3 e -C> - *r* —' c%^ | #a - «'s l^g^-9l„- ■ «- V. «> 3 5 es 3 g ° ö 3 3Z l 8 c 33 e !»3 go^ . S3«s > 7;.Si(() a) 3 3r* ^ -Z. in •— s ."S§ 5 10 c B 3S 3 .3 3 >g-w 33 a ^ö.£ 3 *> ^v3 tj "~* v S s i> ° ö 3 - v,, — _ _ ä 8#g B «8»|.j|8 l ft^ lgg|f s « ^e Ä a e e» Ä f^3_-g- ZZ^Z.Z'0LE^SE2°':n .£ z. Ib~# s S7Ä " 3 „ 0 E«-.- g m . ~ g ei«JjO>2a> >0 «iQ j: * c J1 •»- j- B <33:3 w 33 sg- M .tz -«.« § |« !£«>€« ** ^°.LFZLZW.£^.£K^ -gl® ^1«« W3- 3 8s,€8< „ 8 «S j3.3M3 > H-o 9 J giS- ,Kt §" § § -5 g A -2 § g 8 33 ^ B E § 13. ..?EE f- CO B ö) 6> tl w w s^ir?.J: .. .2: -s- g >-? o AÖ £ ^ B 2 o- B \ , J s Äf1 ;s^3^ 5 "3 ^ S S M O 5 3 S CO .L 0 ' --S w ®S :a ® / «lg? Z "iiiflss| «-2 «HZ-3 w •: ""flÜI^.: ^ vQ M ~ >->1 35!^ g! . B ^ j «n « « 3 Z K •£| 3 8 a F e « S- 0 ^ 3""^ ® j° ; 3 ;t: *6" jq gg s »l! g^ZMii« 3 .2 LK „ 2 sl 8 O -Ä C3 O -w — iy s> g ® 3 B :3 ■9 5:3(«.S;— - * s Ä » m=: »S.S'tSfi ■ü LZ Ig« fl * s3 3 E • !3 S it?-? O Iq iüO = E S 3 « « ^> »JO ^.2 2 •"-*0 :c £ B o © „ ^ s f 3 v» DL I 3 ff 3 3 13. » ti S" 3 S jg o «k> o 3 3 M Q ■*-» -4-> .(_> ">►-» 1^8 B P B BtJvpB i-fi-I £ • 1- ■§ >S : g >K"" ^£g* w 3 M ,^-tU »*- •- *>£ !5 g 3 w p h H - -B.3 05 B $> ti B o B «g - &S&2 *■* S in 3 « 'S ^ -»-», ^ 8 !! §2 „1. KZ , 5 w H P S g 5' ^ 2 : 3 •— *»-■ 3 S B £^2 B c fej « 3 ff .i-O •►; B 5 g ^ b" B - jO £ o B5Ä e5"oSs^ "jf °fi 3 2 = 8 3 " CQ » ^ ~' ^ — ä JI .ff g ^ 8 'S _ 8 A "S —»0 es •>3 M 3 o .£ S «■ 3 g fi - Js g h-* ^ B Sa g a - . tSr. Äte «-5 g'B, s'g" |gi « ,7: JO.? ™ »^7 3 ' „I® |ÄSgff|; 0 yO P V 5 Bö ggf 3 JfS2S.s:.2 2 2s _ ^ ^ «N ~'3'-—^? 5= - ^ 3 Q V-A?-ZZzA>°«-^Kj-! ^2 ' ^7 '£ : S®-«'S 2 8 l •— *-* /O C •'— <33 /O ^ o n A £S" 2 E' .Si 3^3. s .*n. ♦-. w ^ o tv .B ^ ~ ^-" *5 s ° *-* CB; Ä ca. E Ji V 3 Äm : 3 3 3 K u> 3 Ur 3 10 " u m ,3-N >-> •- 'S 3 3 - s;-®« 3 S 3"2»S *3 Ä. äse £l 3«-g gif 3^ a «IgiD U-Dz 3'T o 2 £ I 3l gpft ° QtTftv c . in o o ^ M ^ "e •— >-» ^ :3 o ^ M B ^ o-: -3 g» ħ g 2 3 I s» £.5.2 g rfg»B w Ä 3 £b 3 S M B o v-» Ö vQ L.jS-f * ! 2 w 3 Äa ö vB- ÖtSSoKd 5 - -ALK «- U) 8 '— 5 p ■-E|je| f -^ S Jg ^ O ^ o ^ 3 1 0*0 9" wi S ^ 3 3 Sgg© I^o-a.3 0 2 ~g-2geo 3 ^-8^Z2^«^Z3N«^Z .133 >»Lö 3 3 , w « f AT 3« o5»B >2 /3 S-U.3 ÄE »e- s *>"'5 .Sl •SPa 3 O.« .2 « -S w B ■*£&) S m -ö 3 M Ä « E § B»S 33 *2 LA •i3 » a s «> Q <23 A 3 3 ^ .5 ^8 g 3 z% vO- .2 33«- =. 3 g 3S3 K g .§3« t ' 2 3 3 tSl AA 3 3 SJ I a g £ •Ä o v— * vB r*-* o M .3 S» ^ tf) w Ä g 3 3 i2££ 1-2 .S ! a " 8_. üjos 10 8*0 'S 3 -3 >-- Ä _ •- -5i « a 8 o JD >§«•. -• w S c «r ts £■ C> j_» >_» -^» . ^.>5 a » 3 in !n Ä 2-c£Jg LZ- «tß g s «JÄ-1.ss« t ^ . *5» 3 E Ol 5- _■§ B Ä S9 :S; S ^ S "9 I g.^B.'B£.« s : B vQ ^ ^ 5^^ - rn> ^> 3 B »--2 3^3 fv*v r2 B w— M , n ^»o ^ B 3 M »3 V> Sc^W-S 9 J§ spo.S« £ 3^^3^3 ° U-2 g 3 S^Z'-'L^B-. 3 ^ . 33 v» ^?*£ |Sö g S J |~ g--§ 2 ^=1 ~ 3 s i§ E^*g^«-o»ovS- .gs SA «Z £S cf^»äc ciE ■MisSsih = 3 <-- £ « . S fS.q'Sl! « B 3 o 033 ^ 3 O s» 55 8 -) _ g- ^jg-CD - ^ B »>» es *j-* t-* B ZZs 8JhäS (M 1« tt er er £? O^cö g P 3^ 5 CS °g ^2 p e- -2, 2 a W 8 Z.D-L.ZS'^ Z s? 6 er a 3 2 " 3' r ~* =s — P Z K Z' a~3-3-i s 3 3 §.i s ^ ^<3 Z-A wü" g 3 « 3 s 3 sl § 2 "o- s 3 p ff 2 3 9S ??-;I«.; ♦—> P Ö? 2 H ; S?b g ZZ-»S°s Z SffgfÄ p p o* 3 ff 3 S.JS 7» ^Äsaa 5 ! Sü n 3 S 3 ^ - m MJ-2.S 3 SS 3 gl CS ff. « "3 or -g^-g 3 ~<§ "O P! a g 1 2 ; -~!§ä re -t *3 § 0 3 SB- :=£(S fl E3.. w- P.o* « 3 3 i X" Z ff 3 - ff - - 3 3 3 3" « 32 ff & =B»- •3J ^ 3 *' P p S p <* _ O ^ n h 3 or -- ~-S!_s, 3 ®2s ||f " 43* SC -31 2' ' « or 3 « 2, n ft3 a- ss* •g" or S 3 5. 3 " g ~=! « S « ,g ff - «l|a <» «» —0 3 _ => ° o"3 3 3 f-ff Hg ga> 3! a 3. 2- « er —- 3 sr a £ § " ? rt- ©2 . 3 V "£f & e* 3 —- » S ? 3 2. b - f a ffg ' 2 Ba" S 3 F- 3 S^ e 3| M ' !T 3 ag-fflS Z 3 § • -2.3 | s»? sf»i ^12 » w s«- 5 3 • 2 "3* 3 iu 2 • o tr tu 2. <» S" » Z ^ - -£*& £< <* £ sf5|_a 9 or ff 3 a g* g 2 ^Z.323 - & ff a-g"»*"! «Z-.AZ 3 a —— or5 ff 3 or HS«> 8 §-| ! I 's 2 tf* '&S. •o ü 6 O 3 täs 3 &P* 3M» <5 ?3* a r" (So » ««- « 5T 2(3 2. „ M ö* 3 ig n p S | ff 3 2. ' S ?^3«»Z |» 0 - ^ —r- cs R o* o* 1 5J5Ü2B. -Z'^ 3 ä_3 ^ » 3 » " 2. — S..5,-5" o ? 3 ^ S-—,- 4 * 3 3 » _ 2 2. — ^ .ji " M "5: «T ^ S er 2 ^ " Z «v .2 ?-^3_8 g 3 3 3^2-S '1 3 s 2. e ? 3 « & S «.? Z o ?z ar sl »«s 5 ^ §i^- s .s§ 3 A3 3 " Ä 3 £§ 3 C?) 3 n ^ >3 ~ 3"« | w • | la-ääi 5 *^ 3 an I s «yf ä|«bi <0 g rt Ä 3 s ' 2 ff" ».g jgs2.S3_ «i - ~ i 35 ^3§|23^f" ® 3 -« » - Jv 3 •» ~ «sloa™ MS. <* & 3- 1 3 §'3 # & 2- -sp I S 3 3 o, 2? reg» « sfitg - x B "S?3^= , ?0 StTS 2- 3 3 S Ä 3 " 3 3 ? « «v -. »IS E .„"SP 5?05" 3 M « 3 'S 3 8&S-" ZF «' 3 « ^ 2. " ffftff a sr 00 ^3 3 53 l^il 5 r?s§- *ay « « >>v . ro »-k ir. :ZS^ i?i;?8 8»i| re K» {g 3 E-t-f • <0*1 ^ 3 2-31 J» " " 0 « & t- r-+- Jz 2J* - >»>, vL?» . "Ä? 3^ s3 t3 «-« p »5- O- D 3 5 5 ^ 3 er er « ^ S ° - OS ö* o 3 ?a£«|ISagif e^ « ^ 5. >P 2 2. 3 ^ «*.» 2 _ «" » — - .—, r-, o ^ o 5* 1 s • ö* 'SsS® , '2'§e ^z ^ =3 =» o: o 2f 3 g^ c 33 333 «■ 3 dO -• ? s 2, ~=S « «3^3; » § ~ b " 1' 3 01 2. O" m S o S» " O -3* 2.„S§S3 »2 ?S3 _ - " er g p - 3 » » 13 — ?p 3 3 3 « .. _ Z 3 « S. « ö S. Z 53 2. ®»§ ^ § 2.3 ?8 ffo-S S " ° ä£!P " «or 0--3J g £ » 3^"o JA - 2» S er £> -§ 3 2. « o o g « ,. ~- 2 © S* ^ 'S Ä ^ 3 5 P=S»^*CS ® S ^ g,Ä -° s j» « er 0 „ §■- s 2. ? ß >3,-2, 3 3 CP TO re S; n £ n a>£S ■3.33« 2 3: I * *3* " TP 2. g-s-lif s M s <§ |i| ?3 t?r^ S* S»3 o ja ^ &« 8 er ö" . — o ta «1 in «1 « 3 S 3 31,03 3 ÄSg. u o r» «ir rS8»(jieH®«i3g S«g||33 1^3§|&s : |§s^ fifiSass- #g «s-«^ 3 n;3 f?«s- ö i o ^ 2 C t>> *« t-t _ ?*S?=„Ig|3»| X g 8 cp - ! 5.3 0) gfsll 5 a? 2 2rco o CS 2 <•> o 3 ^ es: 3 § g|§ ffT?3£,3 1- «3 Zf *H Cy Ck " -3-Z-^v s- - 2 «"3 g!« §•2.3 5. os, ^ re -« ep 3 .2, WS* 1 » 3 ^2 -»S^s-SSZ.^.. 3 ä S 3 I S ^ ff 1 ® 3 3 011 1 3 3 2. 3 ä^ S 3-- o^ S' ^ =3 2,3 o 2. - * o 1?i2Sfi^ c,r " 3 2.2 3 S^°N233ZS«3 T-s w3=r w s - M 8 2 3 n s:® 3 b 2. -5, ~ (j. O 3 „ 2 3 .s 3 o ^ 2.3 e a 2 CEP—»® P " 2.a s.< •& - § 1 - 3 Z-i er . «>» cz 3 2 e^ §§ §., OT3 « ! w r^; , •"*"3 ts'z »' _ «.ä o-T? er a ~tS a fcö %*• ö <2 «-! — S ^ ^.K 3 g wa ^ or g : »" J.S& 3 P S' H ~ C ^ a-f'fe» ' >« öt ej r * <-»- w ■-♦ -y r~r <-»• .«-?>> —n ^-> r^, 3 Iis#.3jr?S§&£ «. 05 3 _ _ — ^ "o 1 or o, 3 ~ 3 I|-Hft K3 IsiS" 1 —. <* o 2. p o 8 a 3 p* er 2' , w S n p mW 2 c 2 1 =s 53 & ls' "™ ff =5 s Z ^ o 55 •-< —» 5. ä ^ 3" w lsß|i?s 3 o 3 2® Z iü 2 3 O =•3 p <» &" 8 K 3 2..L. 33« 8 H 8?®?S§ MI, 2, -.? 3 _.§ 3 3 p L. 3 ° 3 ?.2 3 « Iis 1 ! er ^-M, o jjj) *-k e^ --§§«1 <9 pj;a ff«> •ff" Sj;S &g f^sfflf - -• P CO ^ 0, O 0 ^ 2 p 2T Ja?' '^Z «2. ar w S; f J 3 Z gi « « 3 r»' 3 ? p ? 3 S 3 -; L-5 ? ^S|^g § S p" _. a o p," a 3 b 2 p ^ p s: p 3 o .**■ n » ar fi 3 tS I p 3 '3 8 Ta, 3 ff 3 P P S* I. f s« I P »3^8T 3 g, M s? 3 Ä SS: | -3! «#■ » ff C i 3 ff §-Ä | S-' 8 » 3 ~ 3 p 3'§^3 SS» g 2.3 " ZK ^- ra 3 gj.g g^SsSi ff PsS 3 "»" S?"' 3 3 § 3 3 o"ff S l"S3 _ ff- 3 Du» ^<^2 u>A-?2. ? ff Z»!Z'3 ff ff "-»Z!^5- e^ § f> S 3 5 2.-? , P ß « ^"38,3 03 ra 2 2 f 1 & »-H-p? e?'.Z^ J2; 3i 3 3"ff™3 m ffff«3 re « 3 s ~n" ?l ~»t £S m» 5 3 P«'#§o:2 ä" o -§5fS3» || 3 g f -pj -s <* 5' ?■ 2 w -« -1 .EL 3 ft «. o . c: 3. A P 2 p: Ö " r* 3 S 0 g : g " -S » § i 5 -•1,3 - H 2. g. 3 r- 3 ?7g 2 » g 1 S: s 8 p ■ tr> p 3 o. B; • 8 o~ S zs ZZ.2 ES:?ap°^ZAAZ 3 »93 §! - 3 Ii §33 ? o er#o „„„ S8 3 3 s-l P:^ P 8 5 c> P «-» psr-^o ^ o j- p •Q t> P 25** 0 x "s? § p -S* 1 er . rr P J- —" c JTs, & 3 ff 2 -2,"^ ? 3 3 r» i >p* 1 3 3 •§* S. „ „ _ w 3 =ij 3 0: 2 £- —" f >. o co __ CO *2-. "TT' In ^iL O <45 P ö- ?| >*'2 2 a £-2 3 3.-3 P 3 J* =■ p --S ■® g-^fffs-o § 3« 1 « 3 ff j» o; -1 rt ZZffff^RZZ. | 3® 2 W g2 , .3 3 g- " H S 2. 8 ^ ^3 4f£s?*f ! ;iäi IS»"»-" |g,f^i|3 s "f| •« Ä 3 P — er « =• ff§1 ?t§ & ° 8 3 3 «^g-* = »ff, S"S° § 3 er S 3 3 «« *ff~ ff^ s-ejf Ssr.8, |" § 3 3|g^f-|a £;1 «>3 " «aSg* g •ep 2 O " ***\ O — 2 " 3 3 8.3 S : 3 L3 3 s:g « «Sl ~p S-o^pp^-SI P O pS| er 5S* S^P« U* W O * n "' ", 2 ÄST? "3 3« 5»" !? or»«> jZ AKp 8 ?. crgS° 0 l25s^ 3 L^-gZpZ. q a5£'?&VSo'- c '3 ? 3 a P _ a&3 2» 0 .?3£, S" 3 s £.5 ! -f 38 c3, -e® 3 pn Ä «&B 3 . Sl p ?§ & | 3^a »Z. ®° Ä 8S- i£ 3 . § Vs» 2. P s» i g° II 5: 5®' Sl ä> C «*'. 2 vi —3 s »s" 2 <0 8-5 a»-3W H o 5 <» P P 3S.-,» g •* f~~. P» a /-? W h , 0 Cflaa -s* 57 p o ?3i-c 3 -o ff ff-S^ P "T* O :-. ■"- M co J£» 2 — g §.| ; tf> ■ rr •>?=» „ ff 33-; SS» S „..» 2 ff3 2 « 2, s -033 Z. —: 3 a-s*« » 3 ff ff- T,% p. «v -PI S 3 3" Ä 3 ° 2.12 CP o 2 p p wtJ p *§ o Ä p p 2* p .ff öf ?! r 8 a® ~ o* Za 2?3 t 3 3 „ 3 e: 'S" 3-3 SZ 3 erW p Z « Ä B - p-3 3 o 3 —; & °Ä8 M» Z? •er ? 3 3 Z ?3 s-A •»2. »! <3 f » y§ ixi 3 » 3* K 3 s? f3 3 : , aZ »! 2. ? <* | 3 S' §8 3 SS.ö ...- cp 2 55 £- OT «— P 2 r* er § n 3 2. " " ög,M aw« S « 3 3 " ro 'aSSg,^ 3 ff « 3 -;s°s? 2 3 8 s 3 I p ^ p 3 ^Zs." 3 3 3 -& ff 8 «'3 *"* _». P o -p'.'-p- a« o- -—. 2 ^ p p P ° P P o S 3 •» «■ er 3 g 3 rt « 3 ff 3 & 3: 2 3 » s? «p vj) V 2 g? ff ^ o 3 ro ' 3"

o t co 3 ff, 3 ,ss*sÄ_ _.■»{« 3 (n g> • o ,°>^P ^ 8 P » P CO »—* O P y« «* & » «-t- r> ^ o ^ ^ "a 3 a8te& 2.!g!" S If ggf ? 3 8 ™ I Ä»ff)°"r§ :3 Sr-§« 3 i^S ff ■? p " ° 3 2 a"- n & -3, Ü? -3 a ^ .s' S® — ötfSg»" " » " ^ 5 r». o ■ ff p » P _ 3 ff s 8 " 3 »r «'{«Hl tä' 3 2 p - P p n iA—* p 2 S 0 er S, f |f2 3 f|< 3 3 "b *® 3 > 2. 03(f«. a ' 3 h '0« w 3 i o —« o S P : »i 3 ?a| = : 3. T ^ 3- p 2. • 2. I •§ ® i 2 ; ' 3»5S3 ifS-38« 1 * Ä | & 2 g ! i ^3Ps-S- 8 ff. L» Z. g. 3 ^ ff tn 3 § S f 2. § «' « " 33 ^ 56)5? « - 3 P P r?* p ff ^ 3® s 1 i* 3 ©3: 1t - : 3 | sP ? Äff a 3 3 in •sS 3 a 3 a ? S ■3! C 3 öl -öFsS 3 |fl>-A ° 3-g! 3 S f g~3 -.- 3" g 3 a^g; 3 3 S ™ ff w ® "SP ^or 3 g,8 # " g 3 S ?0 er« 3 S P. ffw?t„ 3-s -3 a^ ÄSgyg -8»# a 3 2 _. c S S «S,cp O Cf p 3 A « « 3J 1 p / 2» 3 © 3 3 3 2,p er § ~g rt S O- 3 - -. » ^-3« 3 {g "»ist o* o 'S 9* ff 3-3.3".» g*5?3 «'S" P •ff 3 p,«o s ^ O ° <» p «i 3 « 3 & p p A >« s ff (p er 2 3 P3 « p « « - «! 8 " § p 2 3_|3Ö2. PT ^ V" ^ !«p er er o »PPGP^HM «: ^ -»3 ™ 3 ff 3 3 gr ff ~3 y , ^3 3 3-gpf 3 "-Z'Ä.g _ 3 5 2'^, 3 3 p ^ 2*3, w o *+- <* p P w? w. cy P 3 ^ m p ' «2 P : p ^-2 2.=!^ _» <-r ^ p V «-V ^ ^ p p £ «■ 2 =s s: _ « »«sl 3 3 « cP* ~t „ ff 3* 3 3 «3-» 3 2 ~ 5\2 e ff'S. o « - 2 S. « «S ff'B' 2. - 3 3s p PS CO ^ 2.Ä a o o 2 y p P CP 2 PS 2» o^ 2 P rn p p B n ifl -2!^. 2 3' ff » 3 3 3 ffjj,^ O .-• «" 8 ' ? ff |2 3 P i_> T~V A-. »r> *~?" r> O ~ X ~ * g 3 S " ^2."^ffZL'"0 3 1s P^rl 3 pff»g KZA P *C> p r 2 o - " ^ " 3 Ü y 3 °T. 2. g g „33 „.5 äs a 2 & p 3:« »2- O 2 3 2 2 S."?off5ä5ö«^ 8 I 8 f % fj I < ^e\ct C ^\tvj3e\ -TaxvgeV ROMAN ron FRIEDRICH RAFF (Copyright by Carl Duncker-Verlag. Berlin) 42. Fortsetzung. (Nachdruck verbot«».) ^ »3a. Die ganze Bande glotzt dich dann an. Ob so eine Barkos er AZildhagen im Trikot herumspringt, das rührt keinen Menschen Aber du, Lona, du bist doch heute keine Zirkusreiterin mehr. ^ 'stielst eine Rolle als Gesellschafterin der Ting <5. m. b. £>.. nun «>>>> -" wieder die Masculina, und die beiden Petz, Jonas, Specht Iii k' e ganze Bande, alle sehen dich, wenn du an der Strickleiter Ausziehen mußt." Lona lachte und gab Jim einen Kuß. ^ »Schau mal her. Ich glaube gar, du bist eifersüchtig. Das ZW mir eine Riesenfreude. Ich habe schon gemeint, ich sei dir chMtig geworden." ^ »Aber wie kannst du so etwas sagen? Ich bin in dich verliebt eI ' ten ^ a9 ' ® in Eifersucht hatte ich und mit ..Wieso?" fragte Lona. und ihre Stimme schwankte. «Daß du mir eigentlich den ganzen Zimt aus den Händen '-Jmen hast. Das Regiment führst du. Meine Rolle ist d» s."^ummer Jim", sagte Lona, und e» klang zärtlich wie einst, ki i ' eine beliebte geworden war. Beide schwiegen, und die Rächt fügsam in den Earten. ^p'eßer bist du aber doch. Früher, im Zirkus, fiel dir »was auf, wenn ich mich als Masculina entkleidete." früher. Aber jetzt bist du eine Dam« der feinen Gefell- zz. "Kummer Mann. Wir find doch Im Leben nie Gesellschaft, ''tnmt Zirkusblut.. Rede dir doch nicht ein, dah man uns voll »ild° vielleicht den Jungen einmal. Und da denke ich an etwas üerfi t0S ' ® eIt > Jim, wir sind alle Menschen. Wir können heute 4 8t * "k" morgen, einer zuerst. Wenn ich weg müßte, plage tz . cn Jungen nicht. Ich schaue tiefer in ihn hinein als du. Das " jeder Mutter so. Wenn er nicht mehr filmen wollte, gib " w Zwinge ihm nicht deinen Willen auf. Werde eher wieder ^oder Hilfsregisseur, obwohl du es nicht nötig hast." "mi mas meinst du denn? Ist mit Peter etwas passiert?" fofct s< Nur meine ich, die Sache mit der Lotte Maudicke JH, R ? n dem Jungen mehr, als er zugibt. Ich kann sie ja nicht Sern **** verdorbene Erohstadtflittchen, aber Peter hat sie es kränkt ihn, daß sie nun ihre eigenen Wege geht, "'""ich ße0en jh„ sp^lt. "<»> ? n weih ich ja gar nichts, davon habe ich nichts bemerkt." »Jtatörlich merkst du nichts. Aber ich bin Peters Mutter, üiitto "'dit fo mütterlich. Man traut dir gar keinen so großen 8f n zu. Ein Weib bist du, und was für eins!" ' riß ste an sich und küßte sie wild. 5 ich noch deine junge Lona?" "*>n bist noch viel jünger geworden." "T^mmer Jim. siehst du nicht die Krähenfüße?" Wro ^ e * daß du noch jeden verrückt machen kannst. Sogar ts ir. der Eisberg, schmilzt in deiner Nähe. Ach, weißt du. fctz Iii " Jammer, daß wir nur den einen Jungen haben. Meinst t, '• wir sind reich, wir haben ausgesorgt. Meinst du nicht. J* schön, wenn wir noch so ein kleines Mädchen bekämen?" Ji " 6cr Mann, du bist ja verrückt! Zwei alte Leute wie wir. ^de ja bald vierzig. Und ich würde mich vor Peter schämen." Ux b £ nächsten Morgen begleitete Jim seine Fran zur Probe. v Ian 0 e verlassen gelegenen Zirkusgebäude herrschte seit Wo- >—:? 3 Hämmern der Arbeiter, der Lärm der Einbauten,. Mit den erdenklichsten Sicherheitsvorrichtungen war Petz an die Aufnah- men der Akrobatik herangetreten. Ihm war gar nicht wohl zu Mute, daß Lona sich um einer zündenden Reklame willen in Gefahr begab. Petz erschien an diesem Morgen selbst, und ohne, daß Lona es wußte, standen Aerzte und Sanitätspersonen bereit. Jim küßte seine Frau, als sie sich in der Garderobe umkleidete und in ihr früheres, von der Erinnerung geweihtes Trikot schlüpfte. „Schau mich an, Jim, ob du etwas merkst." Aber er sah nicht, was sie meinte. Da zeigte sie Ihm das alte Ohrgehänge, das st« immer als Talisman getragen hatte. Er zog sie lustig daran, küßte sie zärtlich ins Ohr. Aus der Neben« garderobe trat La Plata, ein« kräftige Artistin, und die beiden Frauen gingen, von den Mänteln umhüllt, in die Arena. Petz hatte jede überflüssige Person ferngehalten, neigte sich über Lonas yand und brachte Grüße von Peter, den er eben im Atelier gesprochen hatte. Eine kleine Kapell« fing an zu spielen, nun schaffen die Lampen jäh ihre Helle in das Halbdunkel, denn der Vormittag kam nur halbwegs durch die hohen engen Fenster. Lona warf den Mantel ab, kletterte in gewohnter Sicherheit empor. In der einsamen Höhe schwang sie sich auf die Schaukel, hakte sich mit den Beinen ein, hing am schwingenden Trapez herab, schleuderte sich empor. Ihr gegenüber übte La Plata. Und dann begann in alter Weise das alte Spiel. Lona ließ die Sicherheit der Schaukel zurück, flog durch den Raum, faßte die etwas warmen Hände der Kollegin, trat neben sie auf den schmalen Tritt. Jim starrte hinauf, auch Petz lieh keinen Blick von der Höhe. Er zog sein Taschentuch und wischte sich die Stirne. Deutlich war sein Aufatmen, als Lona herabkletterte und zu ihnen trat. Ungeniert, wie in früheren Zeiten, kam sie zu ihrem Mann und zu Willy, lachte fröhlich und stand im Trikot vergnügt vor ihnen. „Nachher mach ich den Sturz ins Netz, Jim. Sie glauben gar nicht. Herr Petz, wie man erst seinen Körper wieder fühlt, wenn er angespannt gehorcht. Ach, es ist herrlich!" Jim hüllte sie ellig in den Mantel. „Ich hatte Furcht, gnädige Frau", sagte Willy, „ob Sie nach so langer Zeit wieder die alte Sicherheit fänden." „Ja, ich auch ein wenig. Aber ich fühle mich geradezu gesünder. Passen Sie auf, ich brenne vom Zirkusfilm wieder zum Zirkus durch und nehme Peter mit. Was meinst du, Jim?" „Ach, ich bin froh, wenn alles gut vorbei ist." Lona lachte, schälte sich aus dem Mantel, warf ihn Jim über den Kopf und sprang wieder zur Strickleiter. Sie hatte wohl be- merkt, wie Petz Blicke aufgesetzt hatte, die ihm bisher noch Me in die Augen gekommen waren. Auch Jim glühte wie in seinen ersten Zeiten. Der Zirkustaumel faßte Lona wieder, das Aben- teuer. Zu lange war sie ganz hinter der Aufgabe, die Peter hieß, zurückgetreten. Seltsam war ihr zumute, als ob sie mit den Klei- dern alle schweren Gewichte des Reichtumlebens von sich geworfen hätte. Vom Trapez aus sah Villa, Auto und das Gnädige-Frau- Spiel sich winzig und ein bißchen lächerlich an, Gebärde, gezierter Gang und Vornehmtun fielen ab. Noch war unten die Leere. Aber bald würde Publikum die Sperrsitze und Logen füllen, bezahlte Statisten und Freiwillige; sie würde wieder dahinfliegen, sie in zweierlei Gestalt, als Lona Ken- sington und die Mutter Peter Tings. Sie stürzt« sich ins Netz, federte auf, tänzelte dahin, Petz wischte sich die Stirne. Jim ging seiner Frau mit dem Mantel entgegen, schlug sie hinein, hob sie empor, trug sie in die Garderobe. Als sie mit ihm angekleidet zurückkam, war Petz weggefahren. Er hatte sich entschuldigen lassen. Zum zweitenmal fuhr Willy an diesem Tag ins Atelier. Man erwartete ihn dort nicht. Er wollte die Barkos sehen, ihre Küssl? stehlen, sich von dem Bild dieser Frau Lona befreien, die sich bisher hinter sich versteckt hatte. Im Atelier, das er durch einen zufällig offenen Seitengang betrat, tastete er sich durch die Dunkelheit, kam in die Nähe von Lydas Garderobe. , Er hörte, wie Schritte kamen und, ohne daß ein Klopsen oder Herein ihnen die Türe öffnete, eintraten. Die Barkos sprach: „Nimm dich doch ein wenig in acht." „Es ist niemand in der Nähe. Alles bei der Aufnahme." Die Stimme gehörte Jonas. „Du gibst doch zu", sagte die Barkos, „daß ich heut« wieder prima war?" „Ja, Talent hast du. Ich glaube auch bald, daß du ganz groß wirst. Aber nur unter meiner Regie." .Lonas, laß dir doch deine Nase operieren. Sie stört mich immer!" Petz hörte, wie sie ihn heftig küßte. Er wartet«, bis Lyda mit Jonas di« Garderobe verließ. Dann ging er in den dunklen Gang zurück und besann sich, was er tun sollte. Am liebsten wäre er sofort zurückgefahren, aber sein doch bekannt werdendes zweite» Erscheinen hätte erst recht Aufsehen erregt, wenn er gar nicht in» Atelier gekommen wäre. Er sah, wie das Auto Peters eben vorfuhr, »U der Knabe eben einstieg und von Backfischen bedrängt wurde. Einige Unterschriften gab Peter, dann rettete ihn sein Chauffeur durch vorsichtiges An- fahren vor dem täglichen Ansturm, und eine Benzinwolke des lästigen Ruhms blieb zurück Petz trat ins Melier, tat harmlos und küßte Lyda die Hand. Sie war sehr besorgt um ihn, nahm ihn zur Seite, und Petz warf einen Blick nach Jonas. Befriedigt sah er das finstere Gesicht des Regisseurs. Es tat Willy wohl zu fühlen, daß der andere ebenso litt wie er selbst. Und dabei, flüsterte sich Petz zu, ist dieser Jonas noch jung. Sie liebt ihn ja ebensowenig, wie sie mich liebt. Mich liebt sie wegen meiner Macht und ihn liebt sie al» Divalehrmeister; vielleicht betrügt sie uns beide mit einem Dritten, von dem wir nichts wissen und der kaum von uns weiß. Eines Tages holt sie doch Amerika weg. Ich sah es ja kommen, mir tut nur die Gewißheit weh, aber ich mag sie noch nicht verlieren. Aber auf der Rückfahrt dachte Willy Petz mehr an Lona al» an Lyda. Er sah Jims Frau vor sich, wie er sie zuerst in ärmlicher Umgebung erblickt hatte, damenhaft, gewandt, kränkelnd«, langsam sich neigende Schönheit. Er erinnerte sich, wie sie einer Löwin gleich jeden Schritt Peters von seinem ersten Filmtag an mit wachsamen Augen hütet«, wie ihr der neue, ungewohnte Reichtum leicht fiel und anstand, wie allen Männern sich der Blick weitete, sobald ihre stolze Erscheinung nahte. Eigentlich war sie ihm bis jetzt nur als eine vortreffliche Frau mit Ueberlegung und klarem Geschäfts- instinkt, als eine in ihr Wunderkind allzu vernarrte Mutter er- schienen. Das Weib hatte er in ihr übersehen, jenes Schmeichelnd«, Eestreichellseinwollende, dag die weiche Anmut der Katze Barkos in jeder Bewegung verriet. Etwas Sachliches war Lona gegen Lyda gewesen. Vielleicht trug auch Jim die Schuld daran, den sie kameradschaftlich, mit einer mütterlich-schwesterlichen Behandlung bedachte. Und doch war der wackere Jim einst durch Jahre und Länder und Ungewißheit gezogen, um diese Frau zu finden. Das war Willy entfallen gewesen, aber seit «r heute die andere Lona gesehen hatte, verstand er seinen Reitlehrer Gutbrod von damals. Und da er diese Frau als Mutter kannte, als Seele, als sorgendes Hirn, als die Ueberragende ihres Kreises, faßte es ihn wi« ein leichter Schwindel, ihr Urgeheimnis angetastet zu haben. Petz stöhnte auf. Nicht um Lydas willen, die ihn betrog, wa» unau»- bleiblich gewesen war, nicht wegen Lona, die er jetzt erst erkannte und die treu einem anderen gehörte, sondern fast jäh erschreckend vor seinem Leben, das reich an Erfolgen und hübschen Verabredungen gewesen war, dem aber die Gemeinschaft mit einem Menschen fehlte, der Freund und Frau zugleich war. Er wollte die verwirrenden -Bilder bannen, aber Lonas Gang züngelte vor ihm, sie tänzelte, wiegte sich, hatte fast das Schillernde der Barkos. und doch war in ihren dunklen halb schwermütigen Augen ein unentwirrbares, seliges Geheimnis, ein groger, seltener, nur einmal geborener Mensch. '' (Fortsetzung folgt.) i * Uhr nicht mehr - bringen Sie diese zu Uhrmacher Rteier Kaiserstr. 117 Für Jede reparierte Uhr wird Garantie geleistet! B809 »eften sowie it'Uijj Art jn fauf Presse. •»( 6c ftiemi""" 6cr >verd, Ü I* & cn ? en «-st! KD-AM !'Hf s 3 Mark g** LUlIilrMUHlTI JJfiuT t«V 3 fl ?, a6rc ait - ;ii,A ( ot« m-, diesem C* Herrn?"annts»ast Nch, Stet- ST&ote f? 8 '. #4'°fort £ L Lichtbild. * A cn h)i?h cr iwriick. nökirche 8 Ubr Siadtvikar Kiibn. 10 L°r Konfirmation mit Abendmabl. Pfarrer Sc»- - lunceu der Karwoche sind am Mittwoch um 10 Donnerstag um 0, Freitag u« 10. Samstag um 8 Uhr. Seite 10. Nr. 156. ..«adische Presse« sAbend-AusgaVe) Samstag, den ZI. Marz 1328. Ii Trinken Sie das weltberühmte „FÜRSTENBERG-BRÄU , 18 im neu renovierten „Weinberg" in Durlach (hinter dem Rathaus). ♦♦ Wiener Hof Fasanen Straße 6. Samstag, 31. merz Sonnlag, 1. April Anfang S Uhr Anlang 6 Uhr Cabarst TflüZ cauarel Vornehmes Familienprogramm. Hans Hagel. Sonntag, den 1. April 1028 Großes Familien Konzert im FELSENECK 10429 Kriegsstraße 117. Großes Konrert am Samstag und Sonntag abend Im „Rheinland", Degen feldstr. 8. Telefon 236s). C. I'rutter und Fran. Reine Weine V« Ltr. von 35 Pfg. an. ff. Moninger Bier. - Schöner Saal und kleben- Zimmer fiir Vereine und Gesellschaften noch frei Weinhaus Just 4b heule NEUE KAPELLE Astl del Piamonte auf der Höhe seiner Güte. >-< Liter 70 Pfennig; über die Straße u. im Laden Liter Mk. 2.50 Täglich von 11 bis 1 Uhr Ausschank von pezlal-Vermouthweln '/«Liter 8tlPfennig einschließlich Oliven. 104ÖJ Ostern in Herrenalb! Mönehs Posthotel Das führende Haus Fließendes Wasser, Privatbäder. Zentralheizung. Ueber die Osterfeier- tage volle Pension von Mk 9.— an. (A762) Amiliche Anzeigen v. ;> - : Der nächste M-Menff in Hnftnft verbunden mit Schn'-Incmarkt. findet wegen «Gründonnerstag am Mittwoch, den 4. Avrtl ls. Ls statt. 11715a) Rastatt, den 20. Mörz 1928. Der Oberbürgermeister: I. B.: G ö v m a n n. SÄ-SlWi!ig0!Z 'vettMi. Das Forstamt Kenlingen verkanst freibändig aus den Weismeiler Staatswalddistrikten ..Beck- talerwald" (Förster Haag) und „Grobkops" i^otstwart .Stöcklin): 130 Festm. Eicken, I. bis V Kl.. 7 Scftm. Sainbucheu, IV. u. V. Kl., 4 Festm. Birten V. Kl., 4 Akazien nnd 1 Pavvel in 16 Losen. (1705«) Angebote, möglichst in Prozenten der Landes- grundvreise bis Donnerstag, den 5. Avrtl 1928 erbeten. Losverzeichnisse durch das Forstamt. Oessenttiche Versteigerung. Dienst»«, de« 8. Avril, nachm. i Ulir. werde ich in Oosscheuern. Eisen- bahnstr. Nr. 8, im Auftrage des Konkursverwalters gegen bare Zahlung össentl. versteigern: 1 Aufzugmafchtne, 1 »eld- fchmiede, I Tezimalivaage 500 Kilo mit Gewicht. 2 kompl. Werkzeugkästen, 2 zweirädr. Handwagen, 1 Partie Doppelleiiern, 1 Partie Blei- n. Isolier- rohr. 1 Driickappitral, 1 Partie versch. Robglas, einige Spiegel, 5 Hobelbänke ii niitiiicrböcfe, IHandfeuersvrilZ«, 1 Partie Werkzeug. 1 Drahtseil. 2 Regale, Laufschienen f. Schiebetüren, l Anlegetisch m. 2 Böcken. 1 Spültrog ans Fener- ton. Svültische. 1 Partie Herrenzimmer «. Speise- limmer, schöne formen, im Anitr. billig zu verf. (alles neu). (922.H Hirt.Adlerstr.22, 6, IV. Waschbretter, niederhält- «ende Mahagonispiilkast., 1 Schividbadewauue. 1 Partie Drahtstiften, 1 Partie Brennholz. Masbecken, Asbest, Schreiner- leim, diverse Beizen u. Lacke. Mabagouibetze. Glaspapier u. noch vcr- schiedenes. (1711 a Baden Baden, den 81. März 192«. Bührle, ObergcrlchtSvollzichcr. Die Gemeinde «tauten- loch versteigert am Mitt- woch. den 4. April, einen jungen, fetten, zur Zucht untauglichen (1706a Rindsfarren. Zusammenkunft nachm. 4 Uhr im Fasclhos. Gcmcindcrat: R a b e r. Speisezimmer liefern in pr. Qnali- tat n. hübscher Form sehr preiswert 2468 Karl Thornc & Co. Möbelhaus ©errenftrnfic 23 gegenüb d ReichSbank Bett mit Paientrost u. Schoner, wie neu zu verkaufen. Hmenstr. 5«. Ttb., levie Türe. K71I0 Kücheneinrichtung ant erhalten sowie ein Ehaiselongne preiswert zn verkaufen. (FH6382 Anzusehen Degenfeldftr. Rr. 15, Laden. Kranken- Chaiselongue (Arzt-Chaiselongue) prcisw. zu vcrts. (B2227 Osleudstrabc S. Part. 1 Klubsessel verschied. Korbsessel, 1 Oclgemälde, verschied. Schlafzimmer- bilder. bill. ,. vkf. («2174 Akademicitrane 0, Part. Küchenherd Wh. cmniff., preisw. weg. Umzug zu vcrkf. (FH6427 Sostcnftrabe 75, III. Kupferne Walchkessel. eiserne Wurstkessel. mit u. ohne Feuerung zu verkaufen (B219Ü Kupferschmiede nnd Apparatebau »arl Bebau, ilarlsruhe-Mühibiir«. Sterustrafze 10. Berkaufe neuwertiges Marken- Harmonium mit 51äbrig. Garantiesch. Preis 300.,(. Fr. Weither, SübciiMtr. 43. (832195) (Zur Beridiligung. Meiner werten Kundschaft. Freunden und Gönnern zur Narhricht. daß ich | die unteren Wirtschaftsräume zum , „Grünen Baum" Kaiserstraße S. nach wie vor weiter führe und die in der Presse angezeigte ) Wirtschaftskonzession die oberen I Räume (Cafg) betrifft. (10477) Ich mache auf meine gute Küche, ff. Hoepfnerbiere und reine Weine höfl. aufmerksam. Jeden Samstag und | Sonntag Konzert Friedrich Voll u. Frau Metzger u.WIrt. Suche per 1. April ein ehrliche; (10443) Mädchen für kleinen HanZhalt. Zu erfragen: SteinftraKe 15. Part. Schulentl.,evg.,fleih..ehrl Mädchen f. Bäckerei. Nähe Bruchsal, auf 15. April gesucht. Angebote unt Nr. 1691a an die Badische Presse. Pianinos in allen Preislagen, tm lüönolaaerödjeller Rndolfstrabe l. N 8, St., kein Laden. (104.15, Motorrad Harley Davidson, 350 ccm, mit Licht, Tacbo. Ampen»., versteuert vis 15. Juni, wegen Kauf eines Wagens abzugeben. Wo sagt mit. Nr. 10465 die Bugatti 4 Sitzer. 6/20 PS., raff. Sportwagen, burchrepar., billig zu verkaufen. Zn ersragen bei (10457 E. Breitenderger. Douglasstr. 10, parterre, Teleson 2952. SIS PS- Mathiswagen Viersitzer elettr. Licht u. Anlasser, »fach fast neu bereist, mit neuem Motor, general» überholt, neu lackiert, RM. 15U0.— zu verkauf. Friebr. Streb, Offeubura i. B.. Tel. 1227. Gas- wer-kstr. 19/21. (1679a bat zu verkaufen, Modell 1925. Au am !Nl»ein. Hausnummer 272. «P7140 Auto 2—Z Sitzer, mit komplett. Bofchlampe. sehr gut er- halt., preisw. zu verkauf Brauerftr. 6, Part., ab 6 Uhr, a Sonntags (B2213 mofoitflo in PS. 550 erm Inhalt. Vi Jahr gefahren, in »euein Zuitaud preisw. zu verkaufen. (1690a) UntcröwiSbelm. Äarl- ftrafee 4. Motorräder! 250 ccm Universelle, 350 ccm Areo N.M.W., Iteil- er- nnd führerfchcinfrei, billig zu Verls. (FW3093 Ludwig Mütter, WiItters!r atze 27. Stoik-Motorrad 2 PS., fahrbereit, z vkf. R. Best. Mühlbnr«, Geibelstrabe 6. (FHN.3S2 Damenrad, wen. gesabr., zn verkanken. (B2214 Hcrrenstrabe 60. part. Eommeriiderzleher gut erhalt, bill. zu verN. Welvieuflr. 33. vart., r. Anzusehen von 10—3 U. (B2226 Für junge Dame! (5»mplet ^ . hochmod. Farbe iModell) zur Hälfte des Anschai- sungsvreises zu verkauf., auch- lonstize Damenkl., Blusen u. Mäntel. Auch Soiiiitaas zu sehen von 11—4. Adresse unter Nr. 11712(1 in d. Bad. Presse. 1 Paar (B2232) Lackreitstiefel m. Anschnallsporeu. Mas;. Gr. 41—42. elektr. Bosch- »'ahrradlamve, billigst zu verkaufen bei Badschinq, Amalienstr. 37, HtS. IV. Hauben-Zprechapparat, Doppeifedenverr.fait neu, mit Platten Äilig zu verkaufen. (B221S Akademieftr. II. 3. St. I P blonde D.-Schuhc. kaum getrag., Gröfie braune Herren-Lederjaile sehr gnterhalt.. für mittl. Figur, zu verkauf. An zufeh. Zvtontag u. Diens, tag ,wisch. 9 ". 2 Uhr Welbienstr. 30, III. (F S. 6378) Schreibmaschine A.E.G. neu, für 350 Jl zu vcrkf. Ernst Hoelle, Oberhaufen >>1) Eine neue «retterhiitte , „ f. Hühner-. Schweinestall u. Gartenhaus geeignet, billig zu verknusen Zu ertragen unt. Nr. 3E708S in der Badischen Presse. RECKER am Ludwigsplatz & HAUFLER JUNO komb. Herda, 3 Gas- u. 2 Koblenst., v. M.140.-an BEI TEILZAHLUNG: Anzahlung 2 mal 11 Mk. u. 22 Monatsraten äOMk. Gas- und Kohlenherde - Gas- und Kohlenöfen - Badeeinrichtungen Tägl. bis 10 M. zu verdien. Nüh. i, Pro- fpekt mit Garantieschein. Viele Tankschreib.! Joh. H. Schulz, Adreffen-Ber- lag, Köln 670. (7153) Zung. Kaufmann als Fakturist von größerer Fabrradsa- brik (Mittelbadens) zum baldmögl. Eintr. gesucht. Gesl. Angebote mit Le- benslauf. Zeugnisabfchr. ». GehaltSanfpr. nnt. Nr. 1696a an die Bad. Pr. Bürokraft gesucht geg. Int -Einlage bei Ia Sicherheit nnd gute Bezahlg. Höhe Mi Einl. u. Lebenslauf unt Vi. H. 6ZP.8 an die Bad. Presse, Fil. Hauptpost. Für einen leichtver- käufliche» Antozubebör-Artlkel (D. R. G. M.) Betiteln gegen hohe Provifion aef. (Auch günstig f abgeb. Beamte, Ossi- ziere a. T. n. dergl.) Angebote unt Nr 1680a ntt die Baltische Presse. , Gut eingeführte Berttetettnen) gesucht, für den Berka»! von echtem Bienenbonia Tägl. Verdienst 15—20 H. Angebote unt. Nr an die Bad. Pr. T W, aschinen- Schlosser oder Monteur für gröfiere Werkzeug- malchinen v. Mafchiiken- iabrik, in der Nähe Pforzheims gesucht. Nur tüchtige Arbeits- kräfte. welche mehrjähr. Erfahrungen aus diesem Gebiet nachweif, können, wollen sich unter An- gäbe ihrer bisher. Tätig- feit melden unter Nr. 171)3« in d. Bad. Presse. Landgesangverein sucht tüchtigen Dirigenten. Angebote ». Nr. 917127 an die Badische Presse. Gesucht kath.. 15—17 I. alter Junge ifiii kl. Landwirtschaft. (Kleidung. Sioft «. klein. Wochengeld wird gestatt.) sehr gute Behandlung, kann soiort eintreten, bei Kriegslbefchäd. Wilhelm Erdel. Neuthard. Vertreter Händler, Hausler«(in), f. neuheitlichen, täglich. Bedarfsartikel, der in kein. 5?aushalt fehle» darf, «e- sucht. Konkurrenzlos, erst- klasstg. Zu erlrag. it. Str. 55.H.Ä1S in der Babisch. Presse. Tüchtige Friseuse sofort gesucht. Wochenlohn 25X freie Station. Fanffen. Hameln/Weier. Bahiihofstr. 80. (A998 Tücht. Modistin als Aushilfe für 1 od. 2 Tage in der Woche oder evtl. für abends gesucht. Sldr. zu erfragen ». Nr. 17119 i» der Bad. Pr. Mädchen im Alter von 18 Iahren, von achtbar. Eltern, findet Stellung als Saaltochter in gutem Hanfe. Adresse zu ersragen u. Nr. 10478 in der Badischen Presse Servicrsräulcin mit guten Zeugnissen so- fort gesucht. (B2212) Restaurant Krokodil am Lndwigsplah. Alleinmädchen welches persekt in fliiefi« und Haushalt ist, nicht über 30 Jahre, zu ält.. besseren Ehepaar baldigst, längstens 15. April bei gutem Lobn und bester Verpfleg, gesucht. Vorzustellen vorm. zwischen 9—11 u. nachm. 2—4 Uhr. Adresse zu ersr. u. 0-7080 an die Badilch« Presse Schulentlassenes Mädchen das zu Hanse schlafen kann, zur Hilfe im Haus- halt gesucht. (FH.6405) Moltkestr. 69, 1. Stock. Tüchtiges Alleinmädchen in all. Hausarbeiten ge, wandt, das auch kochen kann, in gutes Hans (1 Kind) für 15. April gesucht. Gute Zeug». Bed. Zu erfrag, lt. Nr. «7082 in der Badischen Presse. Zum 15. April sür einen grök. Betrieb von etwa 50 Personen tüchtige Wirtschafterin die gut kochen kann, so- wie ein ordentl. (1712a) Zimmermädchen mit gut. Zeug», gesucht. Angebote an Dr. Büchler, Rastatt. warben und Lacke „Pesi"- Spritzmaschinen Zum provisionsweisen Vertrieb dieser in Norddeutschland bestens eingeführten Spritzmaschine in Baden (Karlsruhe einschließlich bis zum Bodensee) wild ein in der Branche erfahrener, bei Industrie, Behörden und Maler- Meistem nachweislich gut eingeführter Herr gesucht. Für Vertreter erster Farben, und Lackfabriken, welche das obenerwähnte Gebiet mit Auto bereisen, ist dies eine außergewöhnlich zukunftsreiche Sache. Zunächst schriftliche Angebote mit Referenzen, später persönliche Vorstellung in Stuttgart. (A1002) Hyanrhor STUTTGART . i'IÜUtliCr, Seidenstraße 65b Kausm. Lehrmädchen für kl. Fabrikationsbeir., mögl. m. Borkenntnissen in Stenographie, ver so- >ort gesucht. Lssert unt. 37125 an i>. Bad. Presse. l .ebsn8mittel großhändler welche Hotels. Restaurants und Fein- kostgeschäfte beliefern, zum Mitführen eines gangbaren Genußmittels gesucht. Offerten unter N 1416 an Ala Haasen- . stein & Vogler. Mannheim. (A1000) „ Suchen für Stuttgart Chauffeur 27 I. alt, mit Ffihrerfch. 2 u. ab, nüchtern u. zu- verläff., mit kl. Reparaturen vertraut. Incht auf l. od. 15. Avril «telle, wenn auch in Hotel da IMi I. als Hausdiener tätig. Bin gewillt, jcde Nebeuarb. zu übernehm, Angebote unter P. A. 1901. postlagernd Bil- lingcit (Bad.) (£7148 mit mindestens 4—6 Jahren Praxis, der selbständig im Berechnen von Trans- port- und Rohrleitungsanlagen ist. Ausführliche Angebote unter Nr. 1709a an die Badische Presse. Fabrik Chemisch-technischer Produkte sucht rührige Bejitfs-Betttetet fiir Württemberg nnd Baden, »um Besuch von Industrien. Behörden. Hotels u. Garagen. Grostc Berdieiifimöglickkeit. Offerten u. Vlankol-Pub. Bertrieb, Lörrach. Grabeustr. 8. (W7147) Jllug. Fahr- it. Motorr.- Mechamker mit Führerschein «l. I. u. guten Zeugnissen, sucht Stelle, evtl, auch ausw. Angebote lt. Nr. »7135 an die Badiscbc Presse. Chauffeur 25 I. alt. gel. Schinled. mit Fübrersch. 2 u. 3 b. s»M Stellung auf Per- sotten- oder Lastwagen. Angebote u. Nr. S7I43 an die Badiscbe Presse. !s Kraft für Inseratenwerbnng gesucht. Angebote an die Badische Reise- u. Verkehrsstei- tunä Karlsruhe, Zähringerstr. 86. 10454 Die Generalvertretung fA1003) führender Fabrik in Wien- md «BcranOa- 6c6lrtnen Sorlen afro. vergibt für die Pfalz und für Baden lohnendeUnterverlrelung an seriösen Herrn, der die einschlägige Kundschaft besucht und Katalog mitnimmt. _ , ,, Angebote unter S. O. 4737 an Rudolf Mosse. Stuttgart. Durch dauernde selbständ. Führung feineren Haushaltes in angesehenem Haus mittelgr.. Provinzstadt findet arbeitsfrohe Dame, prakt. erfahren in Küche und evtl. leichter Krankenpflege dankbaren Wirkungskreis evtl. später mit einzelnen kaufm. oder techn. ausgebild. Angehörigen. Anträge mit Angabe bisher. Tätigkeit und Bild unter Chiffre N. M. 95 durch Rudolf Mosse, Stutt- Ich suche per sofort oder später eine durchaus fachkundige in angenehme Dauerstellung. Schriftliche Angebote mit Lebenslauf, Bild. Zeugnisabschriften und Gehaltsansprüchen nur von Spezialistinnen erwünscht. (A1006) Carl Fabel, Freiburg i Br. Junge Verkäuferin für Seiden-Spezialgeschäft und Modewaren (Pforzheim) per sofort oder später gesucht. Gründl. Branchekennt., flottes Bedienen Voraussetzung: nur Damen mit bestem Ruf wollen selbstgeschriebenen Lebenslauf mit Zeugnisabschriften, Bild und Gehaltsansprüchen unter Nr. 1707a an die Bad. Presse einreichen Pädagogium Karlsruhe ü» ' (Internat und Externat) unterrichtet Knaben und Mädchen nach OberrealschuUehrpla" Kleine Klassen — individueller Unterricht Arbeitsstunden unter Lehreraufsicht. Anmeldungen für das kommende Schuljahr a" 1. März 1928. Vorbereitung zu Aufnahmeprüfungen in entsprechende Staatsanstalten zu Primareife, Abitur und ErgänzungsprUfunO auch an Gymnasien und Realgymnasien Abendkurse. Eintritt jederzeit. Prospekt frei Bismarckstraße 69 und Baischstxaße ® (Kaiserplatz) (»092) MAN welches in Küche und Hausarbeit durchaus erfahren ist, bei hob. Lobn. auf sofort od. 15. April gef. Zweit- mädcheu vorbanden. Maranstraste 19. (F.H «421) m Heuer laden Zentrallieizg.. Eckhaus, Stadtmitte, vdfL Geschäftslage, aus 1. Juni »u vermieten. böte unter Nr. G6803 a n die Badische Press e^, Groß ». schön möblir^ Zimmer , mit elektr. Licht, a» ° , Herrn ab 1. April mieten. (W Ämalienstraße Zu vermieten Lagerplatz 300 qm. alles gedeckt, ans 1. April zu vermieten. Zu erfrag, u. Nr. F.W. 3088 in der Bad. Presse. Junger Man» sucht AsMS'Slelle als Verkäufer, gleich welcher Branche. Angeb. nnt. Nr. O718S an die Badische Presse. Zunger Mann aus dem GastwirtSgewcrbe sucht f. Samstags u. Sonntags Aushilfe a.Eiifett Angeb. mit. 75. H. 6364 an die Badifche Presse, Filiale Hauptpost. Jung., stark., intelligent. Maler-Gehilfe 18 Jahre alt. sucht Stel- lung auf sofort, Karls- ruhe od. defs. Umgebuug. 'Angebote n. Nr. B7I49 an die Badische Presse. Jüngere Stenotypistin sucht für föf. Stellung. Angebote lt. Nr. C7028 an die Badische Presse. Stütze sucht Stellung. Tochter aus einem Ge- schäftsbaiise 19 I. alt. sucht Stellung in gutem Hanse, wo Ziveitmädcheu vorhanden, gegen kleine Vergütung. Angebote unt tf.0.6426 an die Badischc Presse. Filiale Hauptpost. Geb., Ig. Mädchen. 22 I.. ev.. aus «t. Familie, persekt in Stenogr. und Schreibmasch., low. all. Büroarb. Ia Zeugtiiffe. 1*,i> I. in vausb. tätig gew., sucht Stelluno als Sekretirin oder Haustochter rr 15. April (evtl. nur Sommer). Familien- anlchlutz erw. (T7144 Angebote an T. G. 100 Elsenach postlagernd. Suche sür meine Tochter (1927 aus der Schule eut- lassen) Lehrstelle auf Büro od. als Ber- käuferin. Seil Sept. be- sucht sie die HandelSsch. Angebote nnt. Nr. 10445 an die Badischc Presse. Lehrstelle gesucht für mein? Tochter. 19 I. alt. mit 2iährig. höherer vandet•"■fluniin uim mit Kenntnissen in Stenogr^, Maichittetttchr., Englisch it Französisch, als Auf. bei besch. Anbrüchen per 1. oder 15. April. Angebote » F .W .8091 an die Badische Presse, Filiale Werderplatz^ Abzugeb. 4 Zim.-Wohug. Part., geg. 3—4 Zim.-W. Oft- u. Südst. ausgesckl. Augebote unt. Nr. F.H. 6410 an die Bad. Presse Filiale Hauptpost. Modern. Raum hell, 45 qm groh, mit Nebenraum, pari., für Gesellschaft, Atelier oder dergl. zu vermiet. Näb. Kammerer, Bismarltftr. Nr. 51. Tel. 5844. (B2222 Hochherrfchastliche 4 Zimmer-Hoch- parterrewohng. mit Bad. Tiele, sehr gro» ßer Küche und Gartenan- teil, in vornehmer Welt- stadtlage, an Wobnberech- tigte zu vermieten. Angebote unter Nr, F.H. 6417.104V3 au d. Badische Presse Filiale Hauptpost. Sehr gut möblierte $-1 ZimmernilüW. mit oder ohne Penstou, zu vermieten. Adresse zu ersragen nnt. Nr. F..H.641I an dle Ba- dische Presse. 3 SimniDrtDOljnunq Karlstrake. nächster Nähe des Hauptbabubofs, Neu- bau, bel nur einer Wob- nung im Stock, zu ver- mieten. Näheres (10459 Oskar Maier, Gerwigstrafzc 9. Kleine 2 Mmerniohnunll Manf.. an ruhige Mieter mit Vordr -K zu verm. Angebote n Nr. G7I32 an die Badischc Presse. Achtung! Zu vermieten: i unmöblierte Zimmer m. Küche od. ohne Küche, Keller, Gemüfegarten u. Speicher, zu günstigem Preise, im 1. oder im 2. Stock. Auch aus das ganze Jahr. Es tst et» Neubau. Gustav Kuiiller I, Säger Rotensol, Post Hcrrenalb, Wtt (R714Z Autoboxen zu venu. W. Ungeheuer. Schrffelftra fic 7. (FH6114 8 möbl. Zimmer m. Kücheumitbenütz., im Zentrum der >?tadt, Kai- ferstr.. ab 1. Mai zu vm. Offerten u Nr. A7124 an die Badische Presse. Braiierftr. Ä. pari, ist frdl. gut möbl. Zimmer z» vermieten. (B2102) Frdl. möbl., sonniges Zimmer m. ei. Licht, ait besseren öettit zn verm. FH6399 Aorkstr. 25. 2. St.. rechts Möbl. Ztmmer zu ver- mieten. (B2i™, Lesfiiigstraste 23. 1. St. 1 bis S leere Zimmer m. elektr. Llcht, in gilter Lage zu ange». Preis an berufst. Tame sofort zu vermieten. Angeb. unt. N7088 an die Bad. Pr. Gut möbliertes Zimmer mit elektr. Llcht, separat. I Treppe hoch, an einen Serrn aus sofort zu ver- mieten. (10443) Kapelleuftrabe 16. 2. St., am Turlacher-Tor. Eut möbl. Zimmer au bessereu Herrn zu ver- miete». (10449) Karlstrabe 58. III. Möbl. Zimmer zu vermiete». (FH6424 ßiritöftr. 76. III. Ranel. Schönes (FH6428) Mansardenziim möbl., el Licht. Wasser, eigener Glasabschluß. in ruhig. Hause zu vermiet. Piuzenttusstr. 8. III. Mansarden,immer, schön möbl.. heizb.. sof. oder später an Frl zn verm. Karl - Wilhelmstrahe 28. 4. Stock, links. (BZ2I6 Hübsch möbl. Zimmer, elektr. Licht, an foliden »crrn zu verm. (932220 Lessinastrabe 30, 2. St. an Einf. gut möbl Storni in Garten geltend. 1. oder 15. April mieten. (Bf 1 ,. Amalienstrahe 61, Möbl. Zimmer m«, t L. a» Herrn zu veffir Wft6ctftt.96.y. (F^ ^ Gut möbl. Zimmers zn vermieten g5 mieten. (•??, Lessingstraße 45. j j> Frenndl. möbl.. Zimmer mit elektr. an bernfstät. Fr>>>"-,v verm. Mathnstr. •>^.„ m rrlftr. 6. d. K arlstr. . Karlstrabe 96, 4. JJL ist ein gilt möbl. Zimwck sofort zu vermi eten^ Kaiseritr. 56. 4 Kaisers». 56. 4. auf 1. April gut w ,« .'{immer mit PenW^ü vermieten —-rtiy Nowackanlagc Nr. '■ ist in sehr rnh. Lasc j, «tadtgarten ei» flu', 1 , fl liertes Zimmer 'Wj.wjf Licht z » ven u. Möbl. Zimnitt F zu vermieten, (o? n Möbl. Zimmer » Avril sit vertu. >P $t : Kronenstrabe 16,. Einsamilienha^ mit »»gef. 8 3'"/ nfi'' mit Zubehör u. «y- njt< zeitliche» Komfort, .,n -jentraldelznng ctc , klctne» Garten >0,,»' in der Nähe der ^ |It jC' bahn, auf 1. Juli Z» Ii;; : teu gesucht. Angcvo^ ^ Preisangabe unle> ^ 1697a au bie Ca. 130 <>w ArbeitsräuK. für fehr rultigen ^ 0 iP gesucht. Mit •! bevorzugt. A'tgev. m. Nr. 10365 nii Suche fof. od. stets pktl. iiioiiati. ausbez. eine gan lod.ZH.-M Wohnung & von 5 Zimmern >"■ 7>. bcbör, int 2. od. frfort ,u mieten Angeb. mit. Nr. „j,# au die Badisc^^ Gut mobl- 2* in'' Zimmerwoh««V„,l Küche, im jj ,t( mögt. vart. fl 1 . 1 ' Wohnung., von nüttl. e }\ C M ' autten sof. Vowinkel!•( stadt oder Grllnw vorzugl. Aua-vo-- & Nr. 1700a a" . dische Pr effc^ -^ii l ZimmerM? wird von Lctt^ „,i sosort oder ^ i n ,te 1 jt ten acfucht 'l"« „u tet Nr. 1*713» Badische Prc ff^^;.^, Iuttgcs. kittdcl ( jt# Anstand « p (IfVn) un u —-- Frau ans (im- sucht möblierte! seeSA §?.H.6358 fjtvßy- Prcffe, SS' 1 - S— Ii., 2 möbl. mit ie 1 B?, l>el'Vll' stiick. von 2 ^ Damen »uw # a tiv l ,n gesucht La«^gebÄ7li> Marttv -b- AK. « m 700 bis 1000 am togettünnie u. Blltos % j Ä Nr''«7.Ä In Me s-D I dische Press«.