Abend-AuSgabe. ®*zaesprels frei Haus monatlich 8.— «•*. tm Voraus Im Verla« oö tn den ?we>as,ellen abaekoll S.8V XJl Durch £|t Poll beaoqcn monatlich 2.60 JtJl. g'izelpreise: Werklags-Nummer 10 4. ^°nntaas-Nummer 15 J. — ftm San S«. ei L er Gewalt Streik Auslverruna ?e. ??., *!. er Be,ieber keine Anloriickc bei erivatetem oder Nicht Ericheinen der t.ü Abbestellunaen können nur Lw-'ls bis ,um LZ ds Mts aul den conatslebten anaenommen werden, n ? r ? ei ccnprelse: Tie Nonvoretlle-Aeile Unk Stellenaeluche Familien- er»-S cIencnf,ci ' ö * 21l,,c ' (lcn aus Baden l'Hoftioter Preis. - Reklame-Zeile «7i £>"fv ntI erster Stelle 2.50 AM. k,v . Wiederboluna tortffcftcr !1tabatt, »JLifJ. JitÄtelnhalmna des Zieles bei «»Etlicher Betreibung und bei Kon» . auker STioft tritt. ErilillunaS» " und Gerichtsstand «» ttarlsrub«. ^ m Neue Badifche Presse Badische LandeszeUnng Verbreite!ste Zeitung Badens Karlsruhe, Freitag, den 20. April 1928. 44. Jahrgang. Nr. 180. ««<«»<»» »»» P»rl«» »«» :: Ii ie »«,»««» :: Cbeiredakteur Dr. Waliber Schneider. Piekaesetzlich verantwortlich. ftür dentlche Politik und Wirtlchaft»v«litik: r. v. M. LSlch»: für auswärt. Politik: ijl. SölAe: für bad Politik o Nachr.: f. Hol,inaer: illr Kommunalvolitik: Ninder: für Lokales und Sport: B-lderaner: fijt da« Feuilleton: Bei,»er: für Ccer und Können: Cbr Hertl»: für den Ha»- delsteil: ft, Selb: für die Anzeiaen: A. Rindersvacher: alle in Karlsrube. Berliner Redaktion: vr Kurt Melaer. Fernsprecher: 4050 4051 4052 4053 4054 Geschäftsstelle: Kirkel, und ?amm- ftrafte-Ecke Postscheckkonto: Karls- rube Nr. 885». Beilncen: Volk und Heimat / Literarische Umfchau / Roman- Blatt l Svortblatt I Krauen-Zeituna J Wandern und Reifen l Haus und Garten I Karlsruher Vereins-Aeituna. Frankreichs Gegenvorschlag in der Paktsrage. Der tschechische Außenminister vermittelt in London. / Briands Krankheit. / Abänderung des Paktentwurfs im Ministerrat. Die Wichtigsten Vorbehalte. F.H. Paris, 20. April. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) jpi Berliner Berichterstatter des „Newyork Herald" behauptet, daß e t tschechische Außenminister Benelch in London eine außerordent- 'che Geschäftigkeit im Interesse Frankreich betreibe, indem er die Mische Regierung davon abhalteir wolle, dem amerikanischen Pakt- schlag zuzustimmen, während er sie dazu veranlassen möchte, sich ^französischen Vorbehalten anzuschließen. Der „Newyork Herald" '"lärt die Bermittlertätigkeit Benesch» f °Mt. daß dieser der Vater der Kleinen Entente sei, weshalb er be- wnders daran interessiert sei, daß das von Frankreich aufgebaute ^Uianzsystem in Europa bestehen bleibe. Da abet Paris der Anischau- , n 8 sei, daß diese Allianz durch den Kelloggschen Paktvorschlag zu ^wen hätte, so bemühe sich Benesch, bei der englischen Regierung . °^uf zu dringen, daß diese sich einstweilen nicht zu dem Kellogg- '«Xn Vorschlage bekennen möge. > Das „Echo de Paris" läßt durchblicken, daß Briands Erkrankung ^ielleicht diplomatischen Charakter haben könnte. Das scheint nicht c cht glaubhaft. In Briands Umgebung wurde gestern nachdrücklich °rsichert, daß der Außenminister tatsächlich das Bett hüte. Das „Echo ?. Paris" weiß weiter zu melden, daß die Fassung des fran- > s ch e n P a k t v o r s ch l a g e s, wie sie gestern von dem angeb- >a>en Ministerrat, der aus fünf Ministern bestand, beschlossen wurde, lt °' 1 kommen geändert worden sei. Man habe darauf v«r« J/y et > einen Begleitbrief abzusenden und habe nur den eig«ntlich«n ^"Vorschlag an die französischen Botschafter in Berlin, London. Rom nd Tokio telegraphiert. Die Botschafter würden den betreffende» .Gerungen die notwendigen Aufklärungen mündlich zu erteilen ^oen. Schriftliches wolle Paris nicht aus der Hand geben, weil dies nur dazu führen könnte, die bestehenden Meinungsverschieden- heiten zu verstärken. Das Blatt weiß weiter, daß die wichtigsten französischen Borbehalte sich auf den Zeitpunkt beziehen, an dem der neue Pakt ins Leben treten soll. Kellogg hatte vorgeschlagen, daß sofort nach der Zustim- mung der sechs Großmächte der Pakt Geltung bekäme. Frankreich verlangt, daß erst eine gewisse Anzahl von Staaten dem Pakt ihre Zustimmung gegeben haben müsse. lieber diese Forderung macht sich das „Echo de Paris" lustig, denn die einen würden erklären, daß man die mitteleuropäischen Staaten von diesem Pakt ausschließen müsse, weil es in Mitteleuropa am ersten zu einem Konflikt kommen könnte, die anderen würden sich gegen mittelamerikanisch« Staaten wenden, die dritten gegen Aegypten und so weiter. Geradezu entsetzt ist das Blatt darüber, daß der Pakt mit Aus- schlich Frankreichs zu Stande kommen könnte. Es wäre nach Anschauung des „Echo de Paris" der Gipfel, wenn Deutschland an dem Pakt beteiligt und Frankreich ab- wesend wäre. Niemals sei die diplomatische Geschicklichkeit (gemeint ist natürlich die Briands) deutlicher zu Tage getreten. Im Monat März sei Chamberlain für die französischen Vorbehalte an dem zu schließenden Pakt gewonnen gewesen. Jetzt aber scheine er umzufallen und sich den amerikanischen Paktvorschlägen anzuschließen. Möglicherweise würde er noch einen Vermittlungsvorschlag suchen, damit Briands Ansehen gerettet werde. Das „Echo de Paris" glaubt aber, daß jeder Palt schließlich nur dafür führen würde, die Völkerbundsakte und den Locarnopakt im Sinne der englischen Politik zu erschüttern. Primo de Aivera fühlt fich zurückgesetzt. TU. Madrid, 20. ApM. Au der bekannten Einladung an vi« Großmächte, ew allgemennes Schiedsgericht einzusetzen, Surrte sich Pri-mv de Rivera. daß er eS beklage, daß wicht auch an Spanien mit Rücksicht «mf dessen Bedeutung ails Großmacht eine Note er- gamgen fei. Amerikas Begeisterung. Das Jnleresse am Ozeanslug hält an. (Eigener Kabeldienst der „Badischen Presse-.) h,c, Newyork^ 20. April. Der gelungene deutsche Ozeanflug kht weiter unvermindert im Brennpunkt des öffentlichen Interesses. .. Die Begeisterung der Massen ibr * >utd ' das vorläufige Ausbleiben der Flieger, verursacht durch Aufenthalt auf Ereenly Island, nicht im mindesten gedämpft. z,.^ > Hünefeld und Fitzmaurice wurden bei ihrem Eintreffen in . sei es mit der „Bremen", sei es auf einem anderen Flug- ba>? gleichen warmen Empfang finden, wie sie ihn gefunden te i, wenn sie ohne Zwischenfall direkt nach Newyork geflogen Nach wie vor veröffentlichen die Zeitungen . spaltenlange Berichte über den Flugverlauf °irie Vermutungen über die Möglichkeiten des weiteren Fluges »Bremen" von Ereenly Island. „Newyork Times" teilt heute in ihrem Bericht einige bisher top unbekannte Einzelheiten mit. Demnach hätte Fitzmaurice dem Hünefeld bei der Landung auf Greenly Island nicht weniger als «(, zweimal das Leben gerettet, mit y b I ei beim Aussteigen aus dem Flugzeug hingefallen und °,"' Schneider, sind Woll- decken. Arbeilshosen, Arbeitsjacken, die in Südafrika angefertigt werden. Alles andere ist teurer. Nach einer neueren Zusammen- stellung, braucht eine kleine, sehr sparsame Familie in Windhuk für Miete 170 M, für Licht und Feuerung 25 «H, für Bedienung 40 M, für Nahrungsmittel 210 Jl, für Milch 25 M, für Kleider 50 Jl im Monat. Das ergäbe ohne Arzt, ohne Erholunigen, Vergnügungen und Beiträge und ohne Getränke, die hier durchaus nicht zum un- nötigen Aufwand gezählt werden können, knapp und rund gerechnet die Summe von 520 M. Das heißt also, daß mit (500 bei genauem Aufpassen ein Durchkommen wäre. Beim Leben auf der Farm ist der Aufwand an Kleidung kleiner, der Verschleiß freilich großer. Was sich sonst ändert, liegt in der Selbstversorgung auf der Farm begründet. Petroleum, die Kolonialwaren und die Kost für d,e Ein- geborenen werden dadurch nicht billiger, daß der Farmer etwa bei seinem „Store" eine Gegenrechnung für gelieferte Butter, Sahne Haute, Karatulfelle oder Wolle hat. Doriot erneut verhastet. " F.H. Paris, 20. April. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters Der kommmiistbsche Abgeordnete Iae>iues Doriot. der seit dem Schluß der ttammertagung unauffindbar ist und sich der Verbüßunq seiner mehrjährigen GesängntAstvase entzogen hatte, wurde heute nacht in ValencienneS verhastet, wo er in einer Wählerversammlung eine hostige Rede gegen die Regierung gehalten hatte. Schon am letzten Sonntag war das Gerücht verbreitet worden, daß Doriot in der Nähe von Paris sprechen werde, wor- ans die Polizei große Anstalten getrossen Hatte, um seiner habhaft zu werden. Es s«i daralN erinnen, daß Doriot schon im Jahre 1924 gelegeirtlich der Kammerwahlen im GosÄngnis faß. Damals >var er verhaftet worden, well er sich auf das Heftigste gegen die Ruhr- - besetzuarg geäußert hatte. Es scheint Toviots Schicksal zu sein, daß er immer im Gesängnis sitzt, wenn Kammerwahlen sind. Ein zweiter, Mchviger ' komuniiiistischer Abgeordneter, Tue l o t. >'.ett gestern in St. Doms eine Red«. Obwohl groß« Polizei Mannschaften iirrter persönlicher Leitung des Polizeipräsidenten Ehiappe ausgeboton wurden, um Tu clor zu verhüte», gelang es diesem, nachdem er sein« Rede gehalten hatte, unbemerkt zu ent- kommen. Die Aendernngen in der französischen Diplomatie. H. Poris. 20.- April. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) «mtlich wurden jetzt die bereits angekündigten Veründeningen aus dem französischen ^i^omai>i chen Ponten vsrlair. »er i Aiigora. Daeschner. wurde in den Ruhestand verfetzt, an ?eine Stelle tritt der Gesandte chc ^our- nalist erwiderte, daß das alles keine Bedeutung habe. 5auvtiache sei die Erziehung- die man der deutschen Jugend gebe. In Frankreich babe man die Ueberzeugung. daß diese Erziehung nicht in friedlichem Sinne erfolge. Es habe keinen Zweck, vom Frieden zu sprechen, wenn die Jugend kriegerisch gesinnt bleibe. Leider unterläßt es Bordeaux, mitzuteilen, was Dr. Streseman dem zudringlichen Franzosen ge- antwortet hat. Der Anlonomistenxrozeh in Kolmar. ' F.H. Paris, 20. April. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) Der Prozeß goaen die elsässischen Autonomisten wird, wie nunmehr endaiiltig feststeht, am 1. Mai vor dem Kolmarer Geschworenen- gericht beginnen. Der rühmlichst bekannte Herr Fachs wird die Anklage vertreten. Die ganze Schwurgerichtssession wird diesem Pro- zeß gewidmet sein. Alle anderen anhängigen Prozesse werden in eine spätere Tagung verlegt werden. Deutsche Svtdatenleichen gefunden? F.H. Paris, 20. April. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) Das „Journal" meldet aus Chevregny im Aifn« Departement, daß dort die Leichen von fünfzig deutschen Soldaten ge- f u n d e n wurden. Ein Hauseigentümer bemerkte, daß sich in seinem Keller ein Gang befand, den er bisher nicht gekannt hatte. Er ging diesem Gang bis zu Ende nach und bemerkte einen Unterstand, in dein sich die Leichen befanden. Einige saßen rinas um einen Tisch, andere hatten sich auf Betten niedergelegt. Die Waffen hingen oder standen an den Wänden. Wahrscheinlich waren die Soldaten durch giftige Gase, während sie sich im Unterstand aufhielten, getötet worden. Dringend zu wünschen wäre, daß sich sofort maßgebende Person- lichkeiten nach Chevregny begeben, um die Identität dieser Sol- baten festzustellen, bevor sie bestattet werden. ^ Die Sturmschäden in Polen. TN. Warschau, 20. April. Die zweitägigen Aufräumungsarbei- ten konnten bis heute die durch die Schiteeverwüstungen entstände- nen Verkehrsstörungen nicht beseitigen. Warschau ist immer noch vom Telesonverkehr nach der Provinz abgeschnitten. Von 118 Telefonverbindungen waren gestern abend nur 10 im Betrieb. Zwi- ischen Warschau und Berlin ist durch «fa« provisori'che Leitung ein Notverkehr eingerichtet worden. Weder mit Danzig, Posen oder Kattowitz ist eine Verständigung möglich. Schwerer Unglücksfall bei Arlillerie-Schieftlibunpen. TU. Thorn. 20. April. Bei einer Hebung auf dem polnischen Artillerieschießplatz in Thorn platzte ein Geschützrohr, wodurch zwei Soldaten auf der Stell« getötet und mehrere ander« schwer verletzt Wurden. > i Das Arbeilsschnhgefetz gefährdet. «• Berlin, 20. April. (Drahtmeldung unserer Berliner Schrift- leitung.) Durch die vorzeitig« Auflösung des Reichstags ist das Schicksal des Arbeitsschntzgesetzes wieder in Frage gestellt. Es handelt sich bei dieser Vorlnge um einen in sieben Abteilungen zerfallenden Entwurf, der alle Be- stimmungen, die sich auf den Arbeitsschutz beziehen, zusammenzu- ziehen versuchen und gleichzeitig auch die Arboits>j«>it grundsätzlich und endgültig ans den Achtstundentag festlegen will. Dieses Gesetzwerf, das wohl als eine der bedeutendsten sozial- politischen Vorlag«, der Bürgerblockregierung anzusprechen ist, ist im Oktober 1926 nach langwierigen Vorarbeiten an die Parlamenre gegangen. Bevor sich der Reichsrat und der Reichstag mit diesen ernsthaft befaßte, wurde noch ein Gutachten durch den Roichswirt- schastsrat eingeholt, der sehr eingehende Untersuchungen über die Zweckmäßigkeit und Auswirkungen dieses Gesetzes anstellte. Ein Jahr später konnte dann der Reichsrat an die Vorlage herangehen, so daß jetzt der Reichstag im Begriffe war, an die ein- zclnen Lesungen und Kommissiönsberatungen einzutreten. Durch seine Auflösung sind alle Berechnungen wieder umgestürzt worden. Es ist völlig ungewiß, ob der neue Reichstag ähnliche Kräftevertei- lungen aufweisen wird wie der aufgelöste. Weiter weiß man nicht, wie die neuen Länderparlamente aussehen werden. Infolgedessen kennt auch kein Mensch die künftige Koalition und ihr« Regierung. Die Möglichkeit ist nicht von der Hand zu weisen, daß sowohl i.n Reichsrat als auch im Neichstag zu den vorliegenden Gesetzentwürfen Anträge gestellt werden, die die bisherigen Arbeitsergebnisse zer- stören, so daß dann unter Umständen die kommende Reichsregierung gezwungen sein wird, diese Vorlage zurückzuziehen und eine neue auszuarbeiten. Man wird gut tun. nicht mit einer Verabschiedung im Herbst oder im Winter zu rechnen. Das Erdbeben in Bulgarien. Die inlernationalen Züge Häven den Verkehr elngeslelll. TU. Sofia, 20. April. Bis gestern abend wurde die Zahl der durch das Erdbeben am Mittwoch in Philippopel zerstörten Häuser aus 2136 angegeben, davon 1036 ganz zerstört und 1100 schwer be- schädigt. Diese Ziffern beziehen sich erst auf zwei Stadtteile. Die Zahl der Toten in Philippopel hat sich auf 20 erhöht; 60 Schwer- und über 100 Leichtverletzte wurden dort gezählt. Aus fünf Dörfern in der Umgegend der Stadt Philippopel werden 27 Tote und viele Verletzte gemeldet. Die Erdstöße dauern noch an und sind auch in Sofia verspürbar. DieinternationalenZügehaben den Verkehr durch Bulgarien eingestellt. Südlich und östlich von Philippopel ruht jeder Bahnverkehr, da die große Maritzabrücke unbefahrbar ist. Zar Boris weilt in Philippopel. Die Häuser, die an den hügeligen Abhängen der Stadt standen, stürzten bei dem Erdbeben eines auf das andere. Die Bevölkerung der heimgesuchten Stadtteile lagert im Freien. Sie leidet stark unter der zunehmenden Kälte und unter dem Mangel an Lebensmitteln. Die Glocken der großen Kathedrale in Sofia schlugen an, als das Erdbeben sich ereignete. Schwere Folgen des Erdbebens in Peru. TU. Paris, lg. April. In Lima eingelaufene Berichte besagen, daß die Erderschlltterungen in den betroffnen Bezirken weiter an- halten ^und zahlreiche Erdrutsche zur Folge hatten. Nach einer noch unbHätigten Meldung sollen 40 Indianer durch einen Erdrutsch lebendig begraben worden sein. Aus Ollachea werden vier Tote und ein Schwerverletzter gemeldet. Seulsch-öslerreichische Zusammenarbeit. Schllrsss Besuch in Berlin. O. Berlin, 20. April. Bei einem Presseempfang in der öfter- reichilchen Gesandtschaft hielt der zur Zeit m Berlin weilende öfter- reichische Handels- und Verkehrsminister Dr. S ch ü r f f einen länge- ren Vortrag über die deutsch-österreichischen Wirtschaftsbeziehungen und die österreichische Wirtschaftslage. Der Minister verwies ein- leitend auf den Anlaß seines Berliner Besuches, nämlich den Ab- schluß der deutsch-österreichischen Verhandlungen Uber die Einführung einer neuen Eisenbahn-Verkehrsordnung in Deutschland und Oesterreich. Diese Verhandlungen sind gestern abgeschlossen worden. Die bei- nahe vollständig übereistimmenden beiden Verkehrsordnungen wer- den am 1. Oktober in Kraft treten, und die erreichte Gleichheit soll auch in Zukunft dadurch gesichert werden daß jede in einem der beiden Staaten in Aussicht genommene Aenderung der Verkehrs- crdnung dem anderen Staate mitgeteilt wird. Der Minister ging dann auf die Tarifverhältnisse im deutsch-österrei« chischen Eisenbahnverkehr ein und erinnerte besonders an die kurzlich in Nürnberg getroffene Vereinbarung über die Einfüh- rung eines deutsch-österreichischen Zolltarif«» für Kohle, der in Markwährung für den direkten Verkehr von allen deutschen Kohlen- revieren nach allen österreichischen Bahnhöfen gelten wird. Der Minister bedauerte, daß es noch nicht zum Abschluß einer eisenbah« tarifarischen Meistbegünstigung zwischen den beide« Ländern ge- kommen sei und sprach die Hoffnung aus, dech stch die» im kiinf- tigen Handelsvertrag erreichen lassen werde. Dann berichtet« Dr. Schürff über den Stand der Elektrifizierung der österreichischen Bundsbahnen, die außerordentlich« Fortschritte gemacht habe. Ca werden bi» Mitte 1029 sämtliche österreichischen Bahnstrecken westlich von Salz- bürg elektrisch betrieben werden. Die Elektrifizierung der Brenner- bahn werde voraussichtlich Ende Juli fertig sein. Eingehend äußert« sich der Minister auch über die geplante Schassung einer großen Schiffahrtsstraße zwischen Dona« und Rhein. Er wies auf die Vorteile dieses Projektes für die deutschen Nordsee' Häfen, die ihr natürliches Hinterland erweitern würden, aus die zu erwartende allgemeine Hebung des Güteraustausche» twischen Deutschland und Oesterreich hin. Im weiteren Verlaufe seiner Ausführungen setzt« stch der M- nister mit Wärme für die Wiederherstellung der direkten Echn«»' zugverbindung von Berlin über Regensburg, Landshut, Mühlsdorf, Salzburg, Bad Eastein nach Trieft ein, erörtert« die Ausgestaltung des Postkraftwaaenverkehrs, namentlich in den landschaftlich schon' sten und touristisch wichtigsten Alpen Tirol», erinnerte an da» M* vorstehende zehnte deutsche Sängerbundesfest in Wien, die eW burger Festspiele und die Wiener Schubert-Feier, die hoffentlA einen großen Zustrom von Gästen aus dem befreundeten D«ut>» Deutschland und Oesterreich. Deutschland sei auch im vergangenen Jahr« an erster Stelle unter den Absatzländern Oesterreich» un» an zweiter Stelle unter seinen Bezugsländern gestanden. Die öster« reichischen Außenhandelsziffern seien ständig im Steigen. Oester« reich, Gütererzeugung in der Zunahme begriffen. Die österreichisch« Industrie habe auf dem Gebiet der Rationalisierung und Modern«» sierung wertvolle und ersprießliche Arbeit geleistet. Die finanzpol'' tische Lage des österreichischen Bundesstaates sei günstig. Sein Haushalt sei seit 1024 nicht nur im Gleichgewicht, sondern auch aktiv. Zum Schluß gab der Minister dem lebhaften Wunsche des öster' reichischen Volkes Ausdruck, daß die deutsch -österreichischen W>rt' schaftszufammenarbeit eine immer innigere und engere werden uno schließlich zu dem ersehnten Zusammenschluß, zu einem großen deut» schen Wirtschaftsgebiet führen möge. Deulsch-lilauische Verhandlungen. Wiederausnahme der Berliner Besprechungen. * Berlin, 20. April. /Funkspruch.) Die deutsch»litauischen Ver- Handlungen liber den Abschluß eines allgemeinen Meistbegünsti- gungsvertraigeS sind gestern im Auswärtigen Amt aufgenommen worden. Man rechnet mit einer etwa zweiwöchigen Dauer der Be- sprechungen, obwohl nur die allgemeinen Fragen geregelt werden sollen. Vereinigungen über die einzelnen Tarifpositioneii sollen erst später erfolgen. Im Grunde genommen ist es uns mit Litauen bisher ähnlich gegangen wie mit Polen. Di« immer wiederholten Schwierigkeiten, die uns von der Gegenseite in rein politischer Hinsicht in den Weg gelegt wurden, führten zu ständigen Unterbrechungen der bereits im Gange befindlichen Wirtschaflsverhandlungen bezw. der vorhan- denen Anläufe ^zu solchen. Ganz besonders wurde die politische Atmosphäre getrübt durch das durch Jahre hindurch verschleppte ungeklärte Memelproblem. Die ausweichende Haltung des litaui- chen Ministerpräsidenten Wolden.-'ras gegenüber allen mehr oder weniger verbindlichen Zusagen war ganz gewiß nicht dazu angetan, die politische Nebelwand niederzulegen, die sich zwischen beiden Ländern immer von neuem aufgetürmt hatte. Endlich ist dann doch noch eine erfreuliche Entsvannung zwischen Berlin und Kowno in Auswirkung des letzten Besuches des Herrn Woldemaras in Berlin im Januar ds. Js. eingetreten. Sämtliche politischen Partelen Litauens sind stch im übrigen heute darüber einig, daß die wirtschaftliche Verständigung mit dem großen Nachbarn im Westen nicht mehr zu umgehen ist. umsomey>> als bei den auch weiterhin noch recht gespannten Beziehungen i Polen der kleine Randstaat an der Ostsee sich auf die Dauer zwrM" zwei Stühlen setzen müßte. Gewiß verfolgt auch Polen die Abi»? einer möglichst ausgiebigen wirtschaftlichen Durchdringung Litauen^ Es hat nun bewußt die sogen, litauische Klausel in sämtliche tn seinem baltisch m Nachbar abgeschlossenen Handelsverträge am genommen, wodurch es Polen möglich wäre, im Falle eines , schaftlichen Abkommens mit Litauen diesem besondere Vergünstigun gen zuteil werden zu lassen. In Kowno weiß man jedoch sehr daß Polen damit sehr durchsichtige, rein politische Absichten verfolg nämlich eine kulturelle Durchdringung an der Hand einer w!rtsch°.. lichen, die eines Tages sich natürlich auch in politischer Hinsicht Litauen in sehr bedenklicher Weise auswirken könnte. „ Auch bei den Berliner Wirtschaftsbefprechungen mit Litau wird selbstverständlich die Niederlassungsfrage vom deutl».^ Standpunkt aus eine sehr gewichtige Rolle spielen, da ja ohne Sicherung des Niederlassungsrechtes ein Handelsvertrag ern>u gar nicht diskutabel erscheint. In dieser Hinsicht sind für uns » . der auch die Litauer wie die Polen eine recht schwierige -KJ-tv Sichergestellt werden müssen selbstverständlich auch die Belange j deutschen Optanten im Memeloebiet, eine Frage, über die w setzt eine Verständigung zu erzielen sein dürfte. Schließlich !lN? is.tMi. AHMAX vi.. Ji.« Vit ' gc-fahren geschützt. Die Insassen des ^uftslbiffes schlafen in sacken aus Renntierfell. Für die jetzt bevorstehende Fahrt nach Nortpol tragen die Mitglieder der Expedition einen Anzuo j wasserdichtem Baumwollstoff, der mit warmer Schafwolle gesu ist, darunter tragen sie besonders warme Unterkleidung. ett Bei Landungen im Polargebiet wird eine Garnitur ange'os die aus Renntierfell b steht und aus einem Stück geschnitten tir* Sie ist nach dem Muster der Kleidung angefertigt worden, w' sie die Eskimo» tragen. _ Auch die Schuhe sind aus Renntierleder, das mit Oel getränkt ^ daher wasserd cht ist Weiter hat General Nobile zwei^ konstruieren lassen, die mit Benzin geheizt werden. DHe vir schon während der Fahrt der Verpflenunq de» Luslschiffp^r!^^ Das Rauchen ist jedoch im Luftsch.ff verboten. Freitag, den 20. April 1928. „vadlsche Press»- (ASend-AusgaSel fit. IM. Seite 8. swu°- Mm. !Peter öer Grojje und Lenin/-». Egon FrieöeU. Arthur Hundt. Neben dem rückwärtigen Ausgang meines Newyorker Hotels kg ein kleiner Laden, in dem man zu allen Zeiten des Tages eine Lcheibe kaltes Fleisch oder ein hartes Ei bekam, dazu eine Orange «der einen Apfel und ein Glas Tee. Der ganze Laden maß nur «in paar Quadratmeter, an zwei kleinen Tijchen standen je drei Holzichemel. . . ^ Wann immer m in in den Laden kam, es waren zwei oder drei Taste da: Arbeiter vom gegenüberliegenden Bau. Männer in jjut «ebügelten Anzügen, Ladenmädels, Hausdiener, alles durchein- »nder. Die Bude war sozusagen neutraler Boden. Hier lernte ich Giulio kennen. . . Eiulio war vielleicht achtzehn Jahre alt. trotzdem ein Knirps, *?toanaia, mit glänzendem geringeltem Haar aus dem kugelrunden 6°pf. Er nahm nie den Lössel aus dem Tee. schob ihn nur. wenn er ^ank. mit zwei Fingern ein bißchen vom Munde weg. Wir haben ein paarmal an einem der beiden Tische einander ««genüber gesessen, derjenige von uns, der zuerst aufstand, legte die Hand an den Hutrand, aber nie war ein Wort zwischen uns ge- wechselt worden. , Da sagt« mir Giulio eines Abends, noch am letzten Bissen 'auend: Haben Sie Lust, stch mit mir einen sehr schönen Film an- iusehcn? Das kam ganz unvermittelt heraus, aber zugleich sehr selbst- ^rständlich. Trotzdem spürte man hinter seinen Worten irgend «inen be anderen Wunsch. , .. Ich sagte „Ja", wir zahlten und gingen auf die Straße; ich überließ dem Jungen die Führung. Wir gingen die Treppen zur Untergrund hinunter. Ich achtete nicht darauf, wohin wir sichren. Eiulio zog, als wir einen Platz gefunden hatten .eine Zeitung heraus, ich machte t# ebenso, Ich merkte nicht, wie lange die Fahrt dauerte. Als wir Ausstiegen. sah ich. daß wir ziemlich tief in Brooklyn waren, in der legend von Prospect Park. „ Eiulio zog ein zerknittertes Stück Zeitungspapier aus der 5°Iche. las von einem Zettel eine Adresse ab und orientierte sich an nächsten Straßentafel. Offenbar war er in der Gegend fremd. Es war ein kleines Kinotheater und sehr bescheidenen Ranges, «».ir sahen ein Lustspiel ohne besondere Qualität, überhaupt ohne ^sondere Merkmale. . „ L Nach ein paar Minuten legte Eiulio seine Hand auf mein *nie: ..Wie gefällt Ihnen diese Frau dort, die in dem Fauteuil. jetzt nach der Reitgerte greift und mit den anderen hinausgeht? 3"! nächsten Augenblick war das Bild verschwunden. .Warten Sie. sie kommt bald wieder." , Dann kam sie wieder in einer kleinen Gesellschaft, die durch «>Nen Park ritt. Es war «in schöner herbstlicher Park, deshalb ?%« ihn der Film noch «in zweites, dann noch ein drittes Ma> lernet mit der reitenden Gesellschaft. Zuletzt scheute das Pferd der wngen Dame, sie blieb ein paar Augenblicke lang allein im Bilde, ""»n Iah. wie sie das Pferd überlegen lächelnd zur Räson brachte ..Wie hat sie Ihnen gefallen?' . ..Eigentlich ist es keine richtige Rolle. Aber sie ist wohl ein« ^»gezeichnete Reiterin." »Wir wollen gehen, sie kommt nicht mehr wieder. , Zurück zur Untergrundstation, wortlose Heimfahrt von fast L"» halben Stunde. Beim Abschied sagte er: «Sie heißt Bianca vannini" n Nach einer Woche war ich wieder gegen Abend in dem kleinen zaden. wieder, um in der langen Pause zwischen einem frühen und einem späten Nachtmahl einen Bissen zu essen. Kurz nach kam Eiulio. setzte stch an meinen Tisch. Als ich zahlte, fragte & ..Haben Sie auch heute Lust, sich mit mir einen Film anzu. lehen?" afiCt m " 6 IUr3 001 iemanden vom Theater ab- Wir landen hoch oben in Bronx, in einem kleinen abaeleaenen xmotheater. Es ist derselbe Film wie in Brooklyn. Nach der l^ cne sagt Eiulio: „Wir können gehen." < Auf der Straße beschließe ich: und wenn dieser Junge dich in ^." nächsten Wochen noch zehnmal zu diesem Film führt und jedes - — nach der Parkszene hinausläuft, und wenn er mit dir durch den Mson-Tunnel nach einem der kleinen Orte drüben in New Jersey k*". um sich in deiner Gesellschaft den Film anzusehen — du wirst w nie fragen, warum er das tut, nie! Aber ich bin ja nur ein schwacher Mensch. Desbalb lade ich. sie! ^ die vierzig Stufen aus der Untergrundbahn wieder hinaus- fc&rrl!!' auf einen gebackenen Apfel mit Sahne ins nächste ^'Restaurant ein und warte nicht einmal, bis die beiden «pfel vor uns stehen: „Wie heißt sie? Bianca —?" „v Bianca Vannini. Nach einer ganz kurzen Pause, j^/vdaß ich weiter zu fragen brauche, fügt er hinzu: „Ich kenne sie persönlich." SfeFf • & ann: „Der Sohn meines Ehefs hat mich einmal zu einem .zugenommen. Mein Ehef ist auch Italiener. Es war ein ita- ^ "ijchez Fgst, und da war sie. Es ist noch keine drei Monat.« her. ^.ich kanns gar nicht glauben, daß sie tot ist!" .Sie ist — ?" h».j'-2a. sie ist tot. — Enricco, der mich zu dem Fest mitgenommen er w' mich ihr vorgestellt. Und weil ich sehr darum bat, hat nachher auch zweimal zu ihr mitgenommen, sie wohnte in Voardinghaus und hatte jeden Sonntag nachmittags ein *So ' te be' sich. — Ich verdiene ja nur fünfzehn Dollar in der liei» un & es waren lauter elgante Leute bei ihr, aber ich hatte ^ Nen an> Als ich das dritte Mal hinkam, jagte a Hause. Obwohl es ein Sonntag-Nachmit- noch einmal dort, da hieß es, sie fei trank, hingegangen, um zu fragen wies ihr geht, am i»ji ' v,k *»••• (.1»* ' Ö x w,vv **■/» b W " 1 ££9, am Dienstag, am Mittwoch. Und am Donnerstag hat das «lok» mir gesagt, daß sie gestorben ist. Ach, sie wäre sicher eine Künstlerin geworden, Sie haben sie ja gesehen." wahr, das ist eine ganz gewöhnliche Geschichte, unlompli- ihr;■ °^ ne gewaltsame Verknoiung Der einzige „Zufall", der in «H? Rolle spielt, ist: daß dieser kleine verliebte Junge gerade Watt-' 1 ? stößt, einen Narren, der stch einmal südwärts, einmal nord- $5«n ein Vorstadtkino schleppen läßt und willenlos aus dem 0«^. " wieder fortgeht, bevor die Vorstellung zu Ende ist. Aber ihm n ^ nichts besonderes, vielleicht wären andere ebenso mit "der?*8Mgen, mancher vielleicht nur nach Brooklyn, aber der eine ^r andere auch das zweircinal. die f,i Ct Fobe Zufall dieser Geschichte, einer von jenen Zufällen, V W»? Autor sich erlauben darf. )U erfinden, während das Leben 5eip r i et l DOn ihnen Gebrauch macht, dieser große Zufall steht dem 'V °ch bevor. ,ß nt v ni9c Tage, nachdem Giulio und ich in dem Childs-Restau- lernt»' i* beiden gebackenen Aepfel mit Sahne gegessen hatten, W*V 9, die Reiterin aus dem Lustspielfilm „Der grüne Pars- selbst kennen. ^ — wie natürlich auch jeder halbwegs geschulte Leser dock, „Ii Erzählung sofort den Verdacht, daß Bianca vielleicht >a>t tot sei. Aber es mar eben nur ein Verdacht, ni&t ,l Q 2 ca hieß, als ich sie kennen lernte, wohl noch Bianca, aber Sief;."*% Vannini. Sie war seit drei Monaten Mrs. Swift. Ein Kon!erven-Swift aus Chicago, selbstverständlich ein 9«tt e 'Junge, hatte sie vom Fleck weg geheiratet: Bianca ?it Aufhebung ihrer Sonntag-Nachmittage vor den Freunden ^use? ?"kheit entschuldigt: das Stubenmädchen des Boarding- ".H ,®?s ja wußte. Bianca werden nie wieder zurückkehren, hatte. ''Öeiitm t- 3 Erkundigungen ein Ende zu machen, ihren xot> aus . -,5 ^'nzugetan. ^ite.?„ kannte Bianca auf den ersten Blick: „Oh. die vorzügliche aus dem »Grünen Paravant", die elegante tfilmdioa...£ Das Gesicht Rußlands. Eines der bedeutendsten Ereignisse des 13. Jahrhunderts ist der Eintritt Rußlands in die Weltgeschichte; und es geht aus eine einzelne Persönlichkeit zurück Bis auf Peter den Großen ist Ruß- land ein christlich-orientalischer Staat. Nach der Eroberung Kon- stantinopels durch die Türken verlegt die griechische Kirche ihr Zen- trum nach Moskau, und Rußland tritt das Erbe Ost'Roms an,' aber schon vorher war es in ,einer Vergöttlichung des Herrschers, seiner rigorosen und absurden Hosetikette, seinen ständigen Palastrcoolu- turnen und tumultarischen Thronwechseln, seiner Popenherrschaft und seiner bizarren und großartigen Baukunst ein im wesentlichen byzantinisches Reich. Zugleich hatte die Mongolenherrschaft. die ein Vierteljahrtausend währte, im Volke jenen Geist der Unterwürfigkeit und Sklaverei gezüchtet, der durch alle späteren Phasen bis zum heutigen Tage seine Geschichte bestimmt hat. Denn auch die Sowjetherrschaft ist nichts als ein gewendeter Zarismus. Der bolschewistische Zug war übrigens im russischen Bauern von jeher vorbereitet, da das Ackerland jahrhundertelang Gemeindeflur war,' auch in der Einförmigkeit und Einheitlichkeit des russischen Flach- lande? findet sowohl die duldende Passivität wie die kommunistische Veranlagung des Russen ihr Symbol und ihre Begründung. Gegen Ende des IS. Jahrhunderts setzt die große, politische Expansion ein. Im Jahre 1430 gelingt es Iwan dem Großen, das Tatarenjoch abzuschütteln; zwei Menschenaller später besetzt Iwan der Schreck- liche Kasan und Astrachan; in demselben Jahrhundert beginnt die Eroebrung Sibiriens,' um 1650 ist bereits der große Ozean er- reicht; 1667 gelangt der größte Teil der Ukraine von Polen an Rußland. Diesem Volk«, das dazu geschaffen schien, sich langsam, aber unaufhaltsam nach Süden und Osten auszubreiten und allmählich die Türkei, Persien. Indien, ja vielleicht selbst China zu ver- schlucken, hat nun P » icr dcr Groß« gewaltsam das Antlitz nach Westen gedreht. Se.n Lebensziel war ein „Fenster nach Europa". Es gelang ihm, in dem langen und wechselreichen, nordischen Krieg, in dem Schweden. Dänemark. Sachsen-Polen und er selbst um das Dominium Baltikum rangen. Livland. Estland, Ingermannland und Karelien zu erwerben, womit er die Oftsee erreichte und Schweden zu einer Seemacht zweiten Ranges herab- drückte. Noch während des Krieges gründete er St. Petersburg, das er zu seiner Hauptstadt bestimmte und mit Fabriken. Spitälern, Kasernen, Bibliotheken, Theatern und anderen westlichen Erfin- düngen ausstattete. Indem er die Aufstände der Strelitzen, die sich unter seinen Vorgängern zu einer allmächtigen Prätorianergarde emporgeschwungen hatten, und die Konspiration seiner Familie und des unzufriedenen Adels blutig unterdrückte, wurde er der Begrün- der des eigentlichen Zarismus. Mit ebensolcher Gewaltsamkeit suchte er im ganzen Lande europäische Kultur durchzusetzen. Er berief fremde Offiziere und Kaufleute, Gelehrte und Künstler, verbot die Bärte und die orientalische Kleidung, führte den juliani» HUWBffiBSBQB Sie lachte zurück: „Ja. aus dem „Grünen Paravant", das ist richtig. Aber es war das erste und einzige Mal. daß man mir «ine Rolle gab, dann kam er und hat es mir verboten." Eine Zeitlang mied ich den kleinen Laden oder suchte ihn nur zu Zeiten auf, zu denen nicht anzunehmen war, daß Eiulio hintam. Aber dann lief ich ihm doch in die Arme, das heißt, wir stießen fast aufeinander, als wir von verschiedenen Seiten der Straße low- mend durch die schmale Tür eintreten wollten. Ich hatte mir vorgenommen, kein Wort über di« ganz« Film- gcschichte zu reden. Aver er begann von selbst. Er sprach wie zu einem Vertrauten, vor dem es nicht nötig ist, ein Geheimnis zu haben: „Gestern Hab' ich ihn gewiß zum allerleß- ten Male gesehen, drüben in New Jersey, in South Orange, bin durch den Hudson-Tunnel rübergefahren. Jetzt ist er wohl endgül- tig aus den Programmen verschwunden, erst jetzt ist sie für mich wirklich tot." Er steckte einen großen Bissen in den Mund und kaute heftig, daß seine Augen einen verdächtigen Glanz bekamen. Nach einer Weile wagte ich den Vorschlag: „Wie wärs, Eiulio — ich bin heute frei, wie wärs, wenn wir ... ich meine: wollen wir uns heute nicht einmal 'nen anderen Film ansehen?" Er schüttelte heftig den Kopf: „Nein. Für mich gibts keine Kinos mehr, für mich ist der Film erledigt. Nein, in kein Kino. Aber heute abend gibts, habe ich gelesen, in St. Marks Place ein int eres» santes Bormatch — wie wärs damit?" Wir fuhren nach St. Marks Place. Und seitdem -gingen Giulio und ich fast jede Woche einmal zu einem Boxkampf. Der Film ist für Eiulio ein für allemal erledigt. Die Künste. Von Roda Roda. Vor etlichen Jahren lebt« in München «in reicher Russe und schrieb ein Drama. Eines Tages kommt «r auf seinem Fahrrad ins Kasse« Stefani und sagt zu Heinrich Lautensack: Ei, ihh chabbe ebben ersten Akt beendet, möhht ihh Ihnen vorrlesen. (Bommen Sie mit in Wvnnung!" „Gern," erwiderte Lautensack — „wenn Sie mir ein Fahrrad kaufen." Der Russe kaufte ein Fahrrad. Wieder nach einigen Wochen wollte der Russe den zweiten Akt vorlesen. „Nur für einen Anzug," erwiderte Lautensack — und bekam richtig den Atmig. Als der Russe aber den dritten Akt vorlesen wollte, sagte Lautensack: „Nicht für eine Million!" * Peter Altenberg sah nicht gern, wenn andere Leute Geld heimsten. I Und er fand auch sonst, wenn er gerade übler Laune war, tausend Gründe, seinen besten Freunden gram zu sein. Einmal schrieb er an Adolf Laos (der sich so oft für Petern ^ert hatte) einen saftiggroben Brief. Idolf Loos ging damit zu einem befreundeten Antiquar und ließ Peters Brief ins Schaufenster hängen mit der Aufschrift: „Autogramm — Preis 10 Guiden." Da hättet Ihr Peters Verblüffung sehen sollen! * Ein Schauspieler von anständiger Zweitrangigkeit tritt im Burg- theater zum letztenmal vor seinen, Abschied aus. „Nun, habt ihr schon Ersatz für ihn?" fragte Carl Rößler den Direktor. „Lieber Rößler," antwortete Baron Berger, „die Lücke, die er hinterläßt, ersetzt ihn völlig." Mein Freund Kaldor, der Ungar, hörte von den F r e i l i ch t - spielen im Salzburger Schloßtheater. „Oh," ruft er freudig, „da geh ich hin. Ich wünsch mir schon langst ein Kino, wo man nix muß zahlen." * Im Kaffee am Nebentisch saß eine elegante Gesellschaft; Kun- dige sagten mir, es wären Größen des Films. Die Filmleute debattierten heftig, zuletzt laut über einen Stadtjkandal. Ich hörte die Schönste von ihnen sagen — offenbar schen Kalender ein, während man bisher von der Erschaffung der Wclt gerechnet hatte, erbaute den Ladozakanal. zog die Frauen aus ihrem bisherigen Haremsdasein, kommandierte den Adel zu Studienreisen ins Austand und zwang das Volk zum Besuch der neueingerichtcten Schul».». Trotz aller seiner Größe, Weitsichtigtert und Schrecklichkeit hatte er doch mit seinen steten Tobsuchtsanfällen und epileptischen Krämpfen, seiner nicht ganz stilreinen, europäi- schen Kleidung, die er immer nur wie ein Kostüm trug, und seinen drei ständigen Begleitern: dem Assen auf der Schulter, dem grimassenschneidenden Hofnarren und der Flasche mit selbstdestil- liertem Schnaps viel von einer grotesken Genresigur. Die überstürzte Reform Peters ist, im Großen gesehen, für die Russen kein Elück gewesen: sie waren ein Volk, das eben erst- fein Mittelalter erreicht hatte und wurden nun gewaltsam und unvor- bereitet in die Lebensbedingungen einer hochentwickelten Barockwelt geschleudert. Es war im Grunde ein Sieg des herrschenden car- testanischen Geistes, den der Petrinismus errang, indem er nach einer vorgefaßten Formel in einem Menschenatter eine europäische Großstadt aus der Erde stampfte, aus einem hierarchischen Bauern- staat einen bureaukratischen Seestaat machte und ein Volk von barbarischen Orientalen zivilisierte und oerwestlichte. Katharina die Große und die meisten späteren russischen Selbstherrscher haben dieses verkehrte Programm der unorganischen Europäisierung fort- geführt: seine letzte Vollendung aber ist der Bolschewismus. Lenin hat das selber sehr wohl erkannt, indem er. wie Ren6 Fülöp-Müller in seinem ausgezeichneten Werke „Eeist und Gesicht des Bolschewismus" erzählt, Peter den Großen als seinen politi- schen Ahnherrn bezeichnet und von ihm gesagt hat: er sei der erste Revolutionär auf dem Throne gewesen. Aus diesem Grunde widersetzte er stch auch der Umbenennung der Stadt Petrograd. Petrinismus und Leninismus bezeichnen den Austakt und das Finale eines einzigen, großen Vergewaltigungsaktes, der an der russischen Seele verübt worden ist. Hierdurch ist in die Entwicklung dieses Volkes ein tiefer und wahrscheinlich unheilbarer Bruch ge- kommen. Man überspringt nicht ungestraft ein Jahrtausend. Noch heute ist der Russe innerhalb der europäischen Völkerfamilie der mittelalterliche Mensch. Deshalb gibt es nur in Rußland echten Expressionismus, nur in Rußland echten Kollektivismus und nur in Rußland noch Propheten, wie Tolstoi, und Märtyrer, wie Dostojewski. Aber da es außerdem in Rußland von Peter dem Ero- ßen an auch alle .Modernitäten" der Neuzeit gibt, so ist das Leben der russischen Seele seitdem eine einzige große Psychose^ In der dumpfen Erkenntnis dieser erschütternden Tatsache haben die Bolschewisten zu dem sonderbaren Mittel gegriffen, daß sie die Seele einfach „abschafften". Was wiederum recht russisch ist, aber natürlich nur den Anfang einer neuen, noch furchtbareren Tragödie bedeutet. jene, wo die Maria Antoinette spielt im Drama „Das Perlenhals- band": .^Sonne Jemeenheit! Ich sollt seine Iemahlin sein! Mir sollt der ^Iraf mit sonnem Antrach kommen! Ich, vastehste, wenn ich Iräfin bin — ene richtije, hochjeborne Jräfin. vastehste — ick lang ihm eene, det er an de Treppe fliecht — un'l-enn mit en eenzijen Fußtritt bis in Keller." Wenn man in den amerikanischen „Gotha" kommen will. Die Amerikaner halten sich zwar für das freieste Volk der Welt, aber der Jahrmarkt der Eitelkeiten blüht hier noch mehr als in andern Ländern, und die Sucht, in die „vornehmen Kreise" zu ge- langen, ist so groß wie sonst nirgends. Nun besitzen zwar die Pankees kein Adelslexikon, wie es der „Gotha" für die alte Welt darstellt, aber statt dessen gibt es „Essellschaftslisten", das sind Verzeichnisse, die in den großen Städten geführt werden und in denc-n nur die „Aristrokraten" verzeichnet werden. Die „Ahnenprobe" erstreckt sich allerdings weniger auf das „blaue Blut" als auf die Größe des Eeldjacks. Wer nicht in einer solchen „Gesellschaftsliste" steht, hat keinen Zutritt zu den Veranstaltungen der feinsten Kreise. So wurde z. B. die Tochter des Multimillionärs Mac Kay von der Newyorker Gesellschaftsliste gestrichen, als sie den zwar sehr berüihm- ten, aber nicht „ebenbürtigen" Jazzkomponisten Irving Berlin hei- ratete. Die Aufnahme in die Washingtoner Eesellschaftsliste ist besonders gesucht, weil sie den Zutritt zu dem sehr exklusiven Kreis der Washingtoner Diplomatie eröffnet. Durch die Verhaftung eines gewissen Joseph Rheinstrom ist nun eine Liste von 25 bekannten Persönlichkeiten veröffentlicht worden, die mit ^Hilfe des Verhaf- teten sich in die Eesellschaftsliste einischmuggeln wollten. Unter diesen Ehrgeizigen befinden sich verschiedene Multimillonäre, die Frau eines früheren Staatssekretärs, Fruuen von Abgeordneten, eine erfolgreiche Dichterin usw. Sie alle hatten sich an Rheinstrom gewendet, einen würdigen LZ jährigen Herrn, der sehr elegant auf- trat und versprach, die Eintragung in das Eesellschastsregister von Washington gegen eine Gebühr-von 100 Dollar zu erwirken; weitere 200 Dollar mußten erlegt werden, wenn man die Veröffentlichung seiner Photographie in der Newyorker „Gesellschastspresse^ erwirken wollte. Knmor. Der Rechenfehler. Prinzipal (zum Buchhalter): »Ich werde Ihnen von Neujahr an monatlich 10 Gulden mehr Gehalt geben. Sie haben zu meiner vollsten Zufriedenheit gearbeitet. Es ist Ihnen in Ihren Verrechnungen nicht ein einziger Fehler unterlaufen." — »Toch. einer/ — „Welcher denn?" — .Daß ich darauf rechnete, 20 Gulden mehr Gehalt zn betommen." Sliiblvmlspkung und Ilm Behandlung. Erfahrungen eines Univcrsitätsprofesjors. Einer unserer bedeutendsten Professoren auf dem Gebiet der inneren Krankheiten berichtet in einer ersten mdizinischen Zeitschrift über seine jahrzehntelangen Erfahrungen in Fällen von Stuhlver- stopfung. Er enipfiehlt den an derartigen Beschwereden Leidenden längere Zeit hindurch den regelmäßigen Gebrauch eines Abführmittels, wobei er entscheidenden Wert darauf legt, daß das Mittel nur aus pflanzlichen Bestandteilen zusammengesetzt ist. Dieses wird abends eingenommen und führt morgens die gewünschte Wirkung herbei. Dabei gewöhnt sich der Patient nicht etwa an das Abführ- mittel, sondern infolge der fortgesetzten gleichmäßigen Anregung der Darmtätiykeit an regelmäßigen Stuhlgang. Diese Erfahrung wird jeder bestätigen, der bei Verstopfung die unübertroffenen Apotheker Richard Brandt's Schweizerpillen gebraucht. Sie bestehen „aus- schließlich" aus pflanzlichen Auszügen und Stoffen und enthalten keine Chemikalien. Sie wirken mild und znoerlästig. ohne Gewöhnung herbeizuführen, und ohne unangenehme Nebenerscheinungen, wie sie vielfach von chemischen Präparaten zum Schaden von Darm und Gesundheit hervorgerufen werden. Eine Schachtel in jeder Apotheke zu einer Mark und fünfzig Pfennigen erhältlich. Zusammensetzung auf der Packung. Leite 4. Sir. 186. -—-a-- v ) ouiiutj, v»n; er ergriff öfters dazu das Wort. Aheinschiffahrlsverband Konstanz. Am Samstag h?elt der Jndustrieausschuß des Rheinschiffahrts- Verbandes Konstanz in Singen a. H. seine erste Sitzung ab. Es wurde die von der Geschäftsführung vorgelegte Geschäftsordnung ge- nehmigt und das Arbeitsprogramm des Ausschusses aufgestellt. Ueber die wirtschaftsstatistische Erhebung des Verbandes im Oberrheinfluß- gebiet, wozu in der nächsten Zeit die Fragebogen versandt werden, entwickelte sich eine lebhafte Aussprache. Dem Ausschuß gehören folgende Herren als Mitglieder an: Direktor Dr. E. Bürgin- Badisch-Rheinselden, Vorsitzender! Direktor Dr. P a u 1 ß e n-Smgen a. H. stellvertretender Vorsitzender: Kommerzienrat A. Goldmann- Friedrichshafeni Dr. Graf Douglas auf Schlaft Langenstein (Amt SiOtfach); Direktor Dr. H. F r i e d e l-Waldshut und Fabrikant Lud- wig Strohmeyer jun., Konstanz. » r. Münzesheim. 18. April. (Eriindungsverfammlung.) Nach einem eingehenden Vortrag von Herrn Gerstner-Karlsruhe wurde hier eine Ortsgruppe des Reichsbundes für Kriegs- beschädigte und Hinterbliebene gegrünoet. Zum Vorsitzenden wurde Karl Kaiser, zum Schriftführer Karl Glaser und zum Kassier Postagent Ernst gewählt. Das Liebesdrama in Frledrichsfeld. = Friedrichsfeld, 20. April. Di« Namen dsr beiden jungen Leute, die sich in der vorletzten Nacht in der Nähe des Bahnhofes Friedrichs-feld-Süd vom Zuge haben überfahren lassen, konnten jetzt festgestellt werden. Es handelt sich um den 13 Jahre alten Arbeiter Jakob Stein aus Seckenheim, Sohn des im Kriege gefallenen Wilhelm Stein, und um das ebenfalls 18 Jahre alte Dienstmädchen Mara Schmitt aus Lützelsachsen, das in Seckenheim im Dienste stand. In verschiedenen Kreisen wird behauptet, daß in« beiden kein Liebesverhältnis gehabt haben. Stein soll das Mädchen überredet hoben, mit ihm fortzugehen. Gegen 11 Uhr abends sah man Beide noch in Seckenheim an der Haustür stechen. Der Streckenwärter sand die Leichen beim LampenausGIchen, etwa 80 Meter von dem Bahnübergang nach Schwetzingen entfernt; Teile der Leiche des Mädchens waren 15 Meter weiter geschleudert worden. Die Mord- stelle bot einen grauenvollen Anblick. Die beiden Lebensmüden hatten sich dicht nebeneinander auf die Schienen gelegt, um sich gemeinsam vom Zuge erfassen zu lassen. Vom weiblichen Körper blieb nur noch der Rumpf übrig, die Beine waren abgefahren, vom Kopf sah man nur einen Teil der Schädeldecke mit den blonden Haaren, die als Bubikopf geschnitten waren. Wie Eisenbahner aus- sagen, soll in der Nacht um 3 Uhr ein Paar in nächster Nähe, am UobeiMMge der Schwetzinger Chaussee, ge'echen worden sein. Da die Leichen so gräßlich verstümmelt waren, nimmt- man an, daß sich die beiden mit dem Kops aus die Schienen gelegt haben, vom ersten Zuge überfahren wurden und ihre herumgeschlenderten Leichna>me von einem anderen Zug nochmals zermalmt wurden. An der Ma° schin« eines Zuges wurden Haare und Blutsauren gesunden. Aiederlegung der allen Ravennabrücke. — Freiburg, 19. April. Heute nachmittag wurde mit der Niederlegung der alten Brücke über die Ravennaschlucht begonnen. Im Laufe der Woche wird die Brücke, die über 40 Jahre dem Ver- kehr zur Verfügung stand, verschwunden sein. r. Sulzfeld. 18. April. (Todesfall.) Der älteste Mann der Ge- meinde. Gottlieb E i g e n m a n n alt. Sattlermeister, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Er wurde unter reger Anteilnahme am Sonntag zur letzten R.uhe bestattet. r. -Eppinaen, 20. April. Die Freiwillige Santtiitskolonne hielt dieser Tage ihre Generalversammlung ab. Die Zahl der Mitglieder ist von 24 auf 39 gestiegen; die neu eingeführte Abteilung der Hei* ferinnen hat lebhaften Anklang gefunden: 31 Mitglieder kann diese Abteilung aufweisen In 58 Fällen wurde Hilfe geleistet. Der Be- reitschastsdienst wurde 41 Mal in Anspruch genommen. Auch der Kassenbericht ist günstig. Die Kolonne wird sich an der Landes- tagung in Bruchsal in stattlicher Anzahl beteiligen. Der Führer der Kolonne und zugleich Kolonnenarzt ist Dr. Bauer. O Bruchsal, 20. April. (Konzert in der Landesstrasanstalt.) Am Sonntag nachmittag veranstaltete das Thiede'?che Streich- o r ch e st e r aus Karlsruhe, unter Leitung des Karlsruher Komponisten Musikdirektor Thiede ein Konzert in der Landesstrasanstalt, das von den Gefangenen sehr dankbar aufgenommen wurde. Das Orchester selbst ist ein gut disziplinierter und vorzüglich eingespielter Klangkörper. Die Mehrzahl der Mitwirkenden sind Schüler von Musikdirektor Thiede. Die noch sehr jugendliche Pianistin Ida Maier. ebenso wie der jugendliche Geiger Fritz Roth ernteten mit ihren Solis besonderen Beifall. Das Orchester beabsichtigt, mit Rück- ficht auf die große Freude, die das Konzert bei den Gefangenen aus- löste, demnächst in der Anstaltskirche ein Kirchenkonzert zu ver- anstalten. = Mannheim, 20. April. (Das Kind erstickt.) Bei einem Zimmerbrand ist gestern nachmittag das acht Wochen alte Kind des Wirtes K r e m e r erstickt. Vermutlich ist heiße Asche aus dem Ofen der im zweiten Stock gelegenen Wohnung gefallen. Der dichte Qualm hat dann den Tcd des Kindes verursacht. = Heidelberg, 16. April. (Einweihung des Lutherhauses.) Die hiesige evangelische Kirchengemeinde hat im Bergheimer Stadt- viertel, wo einstmals zur Zeit Karl des Großen die Bergheimer Kirche stand, in der Kirchstraße sich ein neues Gemeindehaus errichtet, das den Namen „Lutherhaus" tragen soll. Das Lutherhaus enthält alle die Räume, die ein Gemeindehaus mit seinen vielen Zwecken haben muh. Die Einweihung vollzog sich in der Form eines Fest- gottesdienstes. Prälat D. Kühlewein überbrachte die Grütze und Segenswünsche der Oberktrchenbehörd, — Heidelberg, 19. April. (Konferenz.) Vom 26. bis 30. April wird der deutsche Zweig des Weltbundes für inter- nationale Freundschaftsarbeit durch die Kirchen, der heute schon über 30 Landesorganisationen zählt und über die ganze Welt verbreitet ist. in Heidelberg tagen. Die Tagung st ge- dacht als Vorbereitung für die große Friedenskonferenz der Kirchen, die im August dieses Jahres in Prag stattfinden soll. Auf dem Programm steht als erster Punkt die Abrüstung. S Würmersheim, 20. April. (Seinen Verletzungen erlegen.) Der vor einigen Tagen in Karlsruhe von einem Personenauto übersah- rene verheiratete Albert Schorpp aus Würmersheim ist. wie in der „Badischen Presse" bereits zu lesen war. seinen Verletzungen im dortigen Krankenhaus erlegen. Die Ueberführung der Leiche nach Würmersheim wird nach Freigabe der Leiche durch die Staatsan- waltschast erfolgen. = Muggensturm (bei Rastatt). 19, April. (Bauförderung.) Der Bürgerauslschuß hat abermals eine größere Kapitalausnahme zur Förderung der Bautätigkeit genehmigt. Der Bürgerausfchuß sprach sich einstimmig da?ür aus. daß auch im lausenden Fahre durch weitestgehende Unterstützung der Bautätigkeit der Wohnungsnot entgegengewirkt werden muß Weiter genehmigte der Bürgeraus- schuß eine Kapitalauisuahme zum Rathausumbau, dessen Notwendigkeit allseits anerkannt wurde. — Kehl a. Rh., 19. April (Ablehnender Standpunkt.) Der Antrag des hiesigen Gemeinderats auf Errichtung einer Reichs- banknebenstelle in Kehl wurde vom Reichsbankdirektorium abschlägig beschiedei Trotzdem die Stadt sich bereit erklärt habe, heißt es in dem Schreiben, der Re-chsbank die notwendigen Geschäfts- und Wohnräume zur Verfügung zu stellen, seien die durch eine Nieder- lassung in Kehl entstehenden persönlichen und sachlichen Unkosten 0 hoch, daß sie auch bei optimistischer Schätzung durch den Zuwachs an Geschäften, den die Reich-bank möglicherweise durch eine Bank- anstalt in Kehl hätte, nicht ausgeglichen würden. Die Bluttal in Ludwigshasen. — Ludwigshasen. 20. April. Der Zustand der von dem Elektrik« Gioth niedergeschossenen Angestellten der I. G. Farbenindustrie wird von der Krankenhausverwaltung als unverändert bezeichnet. Der Täter Gioth ist in Bensheim a. d. B. geboren und verzog im Jahre 1907 nach Bochum, wo sein Vater im Jahre 1913 starb. 191* kehrte er nach Bensheim zu seinen Großeltern zurück, wo er die Volksschule und später die Baugewerkschule besuchte. Nach verschie- denen anderen Arbeitsstellen trat er 1922 als Elektriker bei I. G. Farbenindustrie ein. Gioth wurde ins Amtsgerichtsgefängnis eingeliefert. Der getötete Meister Otto Lau per stammt aus Godramstein (Rheinpfalz). Er war verheiratet und hinterläßt kein« Kinder. Gestern morgen hat in Gegenwart des Untersuchungsrichters und des Täters die Sektion der Leiche Laupers stattgefunden. Der schwerverletzte Meister Heiß ist feit 4 Wochen Witwer und hat drei Kinder im Alter von 7, 6 und S Iahren. Der Zustand des Meisters Schneider ist sehr ernst. Landwirtschaft ^ Linkenheim. 20. April, vor ewigen Tagen hielt der Land- wirtschaftliche Konsum« und Absatzverein Linken- heim eine gut besuchte Versammlung im Saale des , Adler" ab. Vorstand Heußer begrüßte die Erschienenen. Landwirtschaftsrat Kälber vom Verband bad landw. Genossenschaften Karlsruhe sprach über die wirtschaftliche Lage der Landwirtschaft und die Be' deutung des landWirtschaftlichen Genossenschaftswesens. Landwirt* schaftslehrer Jls von der Kalkstickstoffberatungsstelle Karlsruhe be- richtete über Düngungs- und Unkrautbekämpfungsfragen. Hierauf wurde der lehrreiche Film „Der Pflanzendoktor" vorgeführt, der den Anwesenden sehr gut gefiel. r. Bad Rappenau. 20. April. Dem Vezirksobstbauverein Bo» Rappenau ist am Sonntag ein wesentlicher Zuwachs zuteil gewor- den. Nach einem Vortrag von Kreisobstbauinspektor Welker (Bruchsal), der sich über die Vorzüge des Obstbaues verbreitete, wurde in Heinsheim eine Ortsgruppe ins Leben gerufen, der sofort 20 Mitglieder beitraten. Auch der Anschluß an den Bezirks- verein wurde sofort vollzogen, so daß dieser jetzt die stattliche M't- gliederzahl von 260 aufweist. er. Meissenheim, 20. April. (Hohes Alter.) Hier leben ein« Anzahl hochbetagter Leute. Die Alterspalme gebührt Christian H e i m I.. Ler am 2. April 1844 das Licht der Welt erblickt hat und somit im 85. Lebensjahre steht. Als ehemaliger Landwirt und Fischer erfreut er sich noch guter Gesundheit. Weniger günstig M der Gesundheitszustand der ältesten Frau. Magdalena Metzger, die am 24. September 1845 geboren wurde. Diese Greisin ist scho" längere Zeit kränklich. == Freiburg. 19. April. (Friedrich Noack 70 Jahr« alt.) D" Historiker und Privatgelehrte Dr. Friedrich Noack feiert «m 20. April in voller Rüstigkeit und Frische seinen 70. Geburtstag- Noack ist, wie so viele Journalisten, aus dem Lehrfach hervorgegangen, das er einige Jahre ausübte, indem er den Schülern höherer Lehranstalten Geschichte und neuere Sprachen beibrachte- Zuerst trat er am 1. April 1887 in die Redaktion der „Krefelds Zeitung" ein. Bald erregte er durch seine Befähigung die Aufmerksamkeit der „Kölnischen Zeitung", die ihn 1891 mit ihrer Vertre' lung" in Rom betraute. Diese hatte er bis Kriegsausbruch >nn^ Seitdem war er teils in Köln, teils in Wien für fein Blatt tatig und ist es heute noch gelegentlich, nachdem er 1921 in den Ruhest«»" getreten ist. — Freiburg, 18. April. (Pferderennen.) Der Reit- und Fa?^ sportverein veranstaltet am 3. Juni auf dem hiesigen Exerzierpias ein Pferderennen. Mehrere Reitervereine werden auch mit der Vorführung von Fahrzeugen aufwarten. gh. Auggen, 19. April. (Jubiläum.) Im Verlause dieses Sow mers kann der hiesige Landwirtschaftliche Konsum- # n « Absatzverein, der zur Zeit bereits 209 Mitglieder zählt, am eine 40'ährige Tätigkeit zurückblicken. r * . = Donaueschingen, 18. April. Ein Schwindlerpaar trieb, [Jp vorgestern hier herum. Es arbeitete mit folgendem Vetrugsmanooer. Von einem Gasthaus aus telephonierte ein Herr nach einem 3 ri|C JL geschäft und gab an, eine Dame die vor kurzer Zeit in diesem © schüft etwas gekauft habe, habe statt eines echten Fünfzigmarksche'". einen alten aus der Inflationszeit erhalten. Beim ersten $<•*'" / war der Geschäftsinhaber vorsichtig und verlangte, daß die Dam selbst komme. Daraus erschien ein Herr, entschuldigte sich und sag ' e? sei eine Verwechslung mit einem anderen Friseurgeschäft gewej^ • Beim zweiten Versuch gelang das Manöver und es wurden d>- Schwindler anstandslos 50 Mark ausbezahlt. Das Paar wurde a Bahnhof festgenommen, wobei der Mann auf Befragen wieder» behauptete, es läge eine Verwechslung mit einem anderen © schüft vor. ----- Seppenhosen (Amt Donaueschingen). 18 April. (Drano-i Gestern vormittag entstand in den beiden aneinaidergeb ^iuten - wesen von Reinbard Kr an er und Johann Vogt *in®ra der in kuner Zeit beide Gebäudee einä'cherte. Sämtliche sind vernichtet. Es handelte sicb hierbei um zwei altertunu Fachwerkbauten. Die Brandurla^e ist unbekannt. — Mittelstenweiler bei Ueberl'naen, 19. April. (Brand.) noch ungeklärte Weise bmck im 5olüsckuvp-n des Taalöhners - / Amann Feuer aus. das so rasch um stck, ortsf, daß bereits n einer Stunde das ganze Anwesen zerstört wurde. Von Fahrnissen konnte der größte Teil Gerettet wenden. e -«het — Meersburg. 18. April. (Drsste-Fe-er.) Wie verlautet. f>n hier am 26. Mai d. I., dem Tage der 80. WederkeHr des Too tages der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, eine ösfcnlt Droste Feier statt. Gerichtszeitung. f — Konstanz, 18. April. (Wegen Doppelehe vor Gericht.) verheiratete, 37 Jahre alte Konrad Dapp aus B-tsel, , Singen, hatte mit der 25 Jahre alten Haushälterin ^ ,Vi Höckel aus Tagmersheim in Singen ein Verhältnis, dem « ( Kinder entsprossen waren. Dapp. d-r von seiner Frau 0* m ;t lebte, ging unter dem Namen seines Bruders eine Nebenehe der Haushälterin ein. Dies brachte d n beiden eins Gefäna« strafe von einem Jahr, bezw. 7 Monaten ein. Der * Hermann Dapp. der zu dem Zustandekommen dieser Neben«»'. > „ WWWW, Bei den beiden ersten Angeklagten kommt eine Untersuchungshaft von Monaten in Anrechnung. Hermann Dapp wurde Bewährungsi zuerkannt. Hilfe geliehen hatte, erhielt 3 Monate Gefängnis. ^ ^ und andere Suppen in Wursbform Jede Sorie von uns hat ihren feinen, eigenen Geschmack. Davon sollten Sie sich noch heute überzeugen. Sie sparen bei uns Zeit, Geld, Arbeit und Kohlen und haben bei unserem grofeen Sorten- Verzeichnis eine sehr reiche Auswahl. Qftcftag, fc« 28. «prll 1928. »vadische Presse" Mvertd-Ausgave? W*. 188. Seite 5. Der Karlsruher Stadl-Kaushall. Nach viertägiger Beratung ist der städtisch» Voranschlag glScklich »Mer Dach und Fach gebracht worden. Betrachtet man das Gesamt- «tgtbnis, so ist festzustellen, daß der Antrag des Stadtrat» mit ver- Rltnismäßig geringen Aenderungen angenommen worden ist. Nur in der Besteuerung de» Grundvermögens von bebautem Grundbesitz und beim Gewcrbeertrag sind einige kleine Abweichungen von dem ursprünglichen Antrag des Stadtrats eingetreten. Die Umlage- Rhedung gestaltet sich demnach wie folgt: Der bebaute Grundbesitz zahlt 48 Psg^ bisher 42 Pg.. »»n je 100 Mark Steuerwert. Der Multiplikator beträgt 1S5 Ftctt 160, gibt zusammen 66,7 Pfg. gegen 67,2 Psg. Die Gesamtsumme «rechnet sich auf 2 IM 920 Mark, das ist 16242 Mark weniger als ursprünglich vorgesehen war. Der unbebaute Grundbesitz zahlt wie bisher 50 Pfg. von je 100 Mark Steuerwert. Der Multiplikator ist von bisher 160 auf 156 festgesetzt worden, gibt also zusammen 77,5 Pfg. (bisher 8 9 Pfg.) Die Gesamtsumme errechnet sich aus zusammen 143 237 Mark, das sind 4642 Mark weniger als ursprünglich vorgesehen war. Vom Betriebsvermögen werden statt bisher 16 Pfg. 20 Pfg. von 100 Mark Steuerwert erhoben. Dagegen wurde der Multiplikator von bisher 160 auf ISS festgesetzt. Das ergibt »1 Pfg. °uf 100 Mark Steuerwert lbisher 2S.6 Pfg.) Die Belastung beträgt Susammen 292119 Mark, also gegenüber der bisherigen Belastung ein Mehr von SO 886 Mark. Beim Gewerbeertra» ist der Grundbetrag von » Mark von je 100 Mark Ertrag unverändert geblieben. Der Multiplikator dagegen wurde von 160 auf ISS festgesetzt, so daß 4SS Pfg. gegen bisher 480 Pfg. von je 100 Mark Steuerertrag erhoben werden. Die Gesamtsumme au» dieser Position errechnet sich auf 1016 049 Mark, t>. i. 82 788 Mark weniger al» bisher. Da» Gesamtergebni» der neuen Umlage-Verteilung ist 'In errechneter Fehlbetrag von 2770 Mark, der im Haushaltsplan »Iso ein« unbedeutende Rolle spielt. Betrachtet man nun diese» zahlenmäßige Ergebnis der viertägi Ken Verhandlungen, so wirft sich die Frage aus, ob dieses dem großen Aufwand an Zeit und Lungenkraft für die Voranschlagsberatung nitjpricht. Und da, scheint uns denn doch fraglich zu sein. Wohl Auß berücksichtigt werden, daß die Voranschlagsberatung den Stadt, verordneten Gelegenheit gibt, ihren Wählern gegenüber den Beweis iu liefern, wie ernst sie es nehmen mit der Vertretung ihrer Jnter. 'Isen, aber e» besteht trotzdem bei allen Fraktionen des Rathauses kein Zweifel darüber, daß bei dieser Beweisführung für gewisfenhaftePflicht' "füllung doch de» Guten zuviel getan wird. Man kann verstehen, baß bei Beratung der einzelnen Positionen de» Voranschlags auch Dünsche und Anregungen vorgetragen werden, die ebensogut in den iahlreichen Kommissionen hätten behandelt werden können, aber veniger Verständnis dürfte man in der breiten Öffentlichkeit dafür hoben, daß in der sogenannten Generaldebatte Dinge zur Sprache kommen, die mit dem städtischen Haushalt oft kaum mehr in losem Zusammenhang stehen. Die Anregung de, Stadtv. Si«grist, der als höherer Oberbürgermeister doch reiche Erfahrungen aus diesem De- biete besitzt, in Zukunft in einem sogen. Haushaltsausschuß, -in dem Fraktionen vertreten sind, analog dem Landtag alle Angelegen- ^iten zu sieben, scheint der Beachtung wert zu sein. Dem Vorschlag 'kt um so mehr zuzustimmen, al» der Vürgerausschuß nach der ?tiidteordnung fast gar keine Initiativrecht« besitzt. Wenn dagegen 'N einem Haushaltsausschuß die Wünsche und Anregungen zu ferti- Anträgen an den Stadtrat kristallisiert werden können, dann dieser vor der Etatsberatung Gelegenheit, zu den einzelnen Unkten Stellung zu nehmen. Zur Etatsberatung waren diesmal rund 40 Anträge der ver- lchicdenen Fraktionen eingelaufen. Von diesen wurden die meisten »»Nu Stadtrat, der in einer besonderen Sitzung sich mit den An- ,^°gen zu beschäftigen hatte, ohne Angabe von Gründen abgelehnt, >i>r andere wurde die bekannte „wohlwollende Prüfung" zugesagt, und nur ein ganz geringer Teil fand die Zustimmung des Stadtrats» "llegiums. Im großen und ganzen muß anerkannt werden, daß der gesamte vürgerausschuß der Arbeit der Stadtverwaltung großes Verständnis ^tgegenbrachte und diese nach Kräften unterstützte in dem Bestre- b^n, die Stadt Karlsruhe auch weiterhin zu einem Mittelpunkt des badischen Wirtschaftsgebietes zu gestalten. Winters Rückkehr im Schwarzwald. Aotkunögebung der badischen Landwirlschasl. ^ Am Sonntag, den 29. April findet in der Karlsruher ^lthalle eine große Not!uiü>gebung der badischen Landwirtschaft Ü a tt, um die Oefsentlichkit und die Regierungsstellen eindringlich N die derzeitige Notlage der Bauernschaft hinzuweisen. ^>nbe?ufer sind die Badische Landwirtschaftskammer, der Badische ^auernverein. der Badisch« Landbund, Badischer landw. Verein und Verband Dadi-scher landwirtschaftlicher Genossenschaften. Skibahnen im Schwarzwalögebiel. Niemand findet im Gebirge etwa» Besondere» dabei, wenn auch bei schon eingesetztem Frühjahr es zu Rückschlägen in kalte Witterung kommt. Aber es ist auch hier der Ton, der die Musik macht, in diesem Fall die Form des Rückschlages, die dabei verweilen läßt. Nach den: wundervollen Osterwetter und den überwiegenvschönen Tagen bis einschließlich Weißen Sonntag glaubte mancher, schon den Winter endgültig vertrieben zu sehen. Statt dessen ist er in einem Ausmaß wiedergekehrt, wie es jahreszeitlich selbst unter Berücksichtigung der üblichen Rückschläge doch immerhin nicht alltäglich ist. Mit dem letzten Montag machten sich die ersten Zeichen der Abkühlung bemerkbar, nachdem am Sonntag im Wechselkampf der Wettergewalten der auklärende Föhn gesiegt hatte. In der Nacht zum Dienstag setzten dann die ersten Schneefälle ein, die gleich bis auf 600 Meter gingen. Die Frostgrenze lag bei etwa 700 Meter. Die Schneefälle waren so stark, daß trotz des frühlings- warmen und feuchten Bodens sich über dem ganzen Gebirge eine geschlossene Neuschneedecke bildete, deren Mächtigkeit sich auf 10 bis 20 Zentimeter belief. Die tiefsten Temperaturen waren bei minus S,4 Grad gemessen. Auf den Mittwoch verstärktesichdieKaltlnftznsnhr in der Rückenlage des Schwarzwalde» zu der ostwärts über Polen liegenden Zyklone, hinter der kühle Nordwestluft einströmte. Der Mittwoch brachte am Feldberg Tiefsttemperaturen von minus 7 Grad. Gleichzeitig setzten sich die Schneefälle noch fort, sodaß die Neuschnee- menge auf 20—30 Zentimeter stieg. Da aber strichweis« es zu erheblichen Aufhellungen kam (Mittelschwarzwald, Triberger Gebiet), glaubte man an eine langsame Ueberwindung de» Kälterückfall,, W- mal die Wettervorhersagen diesen Eindruck unterstützten. Statt dessen ist das Wetterbild am Donnerstag wieder ganz winterlich geworden. Nach einer anfangs teilweise klaren Nacht mit Temperaturrückgang durch Ausstrahlung setzten am Donnerstag in den frühen Morgenstunden wieder neue Schneefälle «in, die weitverbreitet und auch ergiebig waren und di, am Donneritag gegen Mittag noch nicht abgeschlossen waren. Der Frost war wohl ein wenig gemildert, sodaß die Frostgrenze mit 800 Meter «twa» höher lag al» vortag». Die Schneehöh« übersteigt nun die 80 Zentimeter und hat damit in ihrer geschlossenen Form allerlei Verk«hr»schwi«rigk«t- t e n gebracht, an die kein Mensch mehr dacht». Der Frost unterstützt die Erhaltung des Neuschnees, der sonst um diese Jahreszeit auf den vielbefahrenen Straßen keinen Halt mehr zu finden pflegt. Die Beschaffenheit des Schnees ist durchweg im Hochschwarzwald pulvrig und für den Skilauf günstig, sodah möglicher- weise für da» kommende Wochende in den Hochlagen noch mit einem richtigen verspäteten Mntersportsonntag gerechnet werden könnte, wenn — ja wenn ein Mensch wüßte, ob nicht der ganz« Schnee, so ^rasch wie er gekommen ist, wieder verbrennt. Aber man weiß nicht, es sind im Frühjahr 1907 in der zweiten Maihälste sogar noch Wetterstürze verzeichnet worden, die dem Hochschwarzwald binnen kurzem auch an SO Zentimeter Neuschnee brachten, auf dem «» sich vorzüglich Ski laufen ließ. Schneeberichle vom 20. April 1928. »nudSeck: Leichter Echneefall, minnS 1 Vra». Setamtschaeedld« 25 Ztm.. davon 8—6 Ztm. Neuschnee, pulvrig, Gportmöglichkeiten sehr ont. Ittticrftmntt: Heiter, minus 8 Grad, Gesamtschneehöhe 25 Ztm.. davon 8—5 Ztm. Neuschnee, pulvrig, Skr- und Rodelbahn out. Hornidgrinde: Bewölkt, minus 4 Grad, Gesamtschneehöhe 311 Ztm* pulvrig, Ski- und Rodelbahn gut. Schonach: Heiter, minus 2 Grad, Gesamtschneehöhe 8 Ztm., davon 6—10 Ztm. Neuschnee. etwaS verweht. Seldbera, 12—1400 Meter: Heiter, minus 3 Grad, Gesamtschneehöhe 80 Ztm., davon 9—10 Ztm. Neuschnee, pulvrig, Skt- und Rodelbahn sehr aut. t Wetternachrichtendienft der bad. Landeswetterwarte Karlsruhe. -tarionen SJutttiruiJ in Meeres- Nivcau Tem. veratur r<> «eftrlgf HSchft. tüflrsie liiedrtgfte Semper. na«t» Sdinee- HSHe cm Bettet Werthelm . ... Söniaftnbl . . . Sarlsrnb« . . . Vad.-Bade» . . Rillinaen . . . St. Blasien . . »eidberg . . . Badenweiler . II; iisri j -1 1 2 25 vedeckt ded-ckt bedeckt heftet wollen >oS heiter wolleulos Allgemein« kSiiieruugSüberfichi. Da? Tiefdruckgebiet über der Nord- see, daS bisher für Kaltluft,«fuhr nach dem Festland gesorgt bat. fiillt sich lefct aus. Gleichzeitig ist über Frankreich der Druck gestiegen und' hat dort und in den Alpenvorländern allgemeine Aufheiterung bewirkt. Unter dem Einflüsse de» sich weiter iiber dem Festland ent» wickelnden hohen Drucke« wird daher die bisherige nahkalt« Witter« na bei NNS ihren Abschluß finden. Wetteran »sichten für SamStag, den 21. April. Ziemlich Helte* trocken und tagsüber mtld bei schwacher Lustbewegung. Auß«rbadisch« Wettermeldungen vom 20. April 1928, 8 llhr vorm. 8 ÄS(! »»Mch) Berlin Hamburg «ptvderge» Stockholm vkudene« «ovenhage» «roydon (London) Brüssel «nrt* gartch Genf Lugano «enua Padua Rom Madrid Wie» Budapest Warscha» Algier Luitdruck in Meer«»- Niveau rem. veratur r» «in» l!9 W W K NE NE SSE « SW NNW «gtiue NN« m etact« maftio leicht frtia> leicht leicht schwach schwach leicht schwach leickit l-ickt leicht leicht leicht leicht mamg Wette, Nebel Bebec« wolkig bell« »i'fieti wolkig wolkig ließe cti o,'i>eck> wolkenlos heiter woltenlo« wollenlo» vede.ii vedecki kedeckt wölken!. Einführung der Mannheimer Bürgermeister. --- Mannheim, 19. April. In einer mcherordenMchon Sitzung des BüMrauKschusses wurden heute der neu« Oborb^rgermeistor Dr. Heimerich wrob Bürgermeister Büchner in ihre Amnter «mgssüHrt. Me Stadtvevordneten waren nahezu vollzählig erschienen, mir die kommunistische Fraktion hatte sich geschlossen fern- Schatten. Bürgermeister Dr. Walli stellte das neue SÄdtoberh«upt, daS der Soziail^omotratischen Partei angehört, und BiirMrmeister, BÄchuer, der Mtlgbied des Zentrums ist, vor, wvr«uf Oberbürger- meister Dr. Heimerich eine längere EmsüHrungsrede hielt. Zu- nächst gedachte er seines Vorgängers Dr. Kutzer und des Bürger- rneisters Ritte? und betonte die Solidarität mit den linksvheni>i!schen Volksgenossen in der Hoffinniy, daß die fremde Besetzun-g >b«ld i«id«rilogen werde, um sich ganz seinem neuen Amt widmen zu können. Er werde bemüht sein, sich als technischer Bürgermeister seiner Ressorts mit ganzer Kraft anzunehmen. Im Namen des BüirgeranAschlksses entbot Stadtverordneten- obmann Dreysns den Willbommeingruß und das Vertrauen in die Persönlichkeit deS neuen Oberhauptes, dem sich ein großes Be- tätigungAselld Äiete. Als besonderen Wunsch brachte der Redner die Oeffnnng der Reis-Insel für die Allgemeinheit vor. Knapp eine Stunde dauerte die Sitzung, .zu der sich auch zahlreiches Publikum anf den Tribünen eingefunden hatte. Älftra 50Tafc!$cnttce Feston - Goldrand, MarKenporzelian kür 6 Personen für 12 P ersonen Mk. 82.50 Mk. 5S.BO dasselbe mit iiübschen Streublumen für 6 Personen für 1 ü Personen Mk. 32.SO 11k. 68.SO Gesctiennnaus wotiisdiicgel Kais rstratlß 178. BetfiORD «IMMUN Mttzi Mmslen Wsle». Die Eröimm der BctMsfoGMIle WIM ^°lgt am DonuerStag. de« 10. Mai UM. vormittag» 10 Ubr. JNW* Iungrinder werden auf Me ®ommer- "öe ebenfalls angenommen. kt?m' n 8ungen und Anmeldesormnlare sind bei ,^,Berwaltung der Fohlenweibe in Rastatt. Her. Kratze lS. erhältlich. C2043a) "«ft««, den 16. «vril 1938. 4mlliche Anzeigen Reform-Hanisch 32 Kaiserstraße 32 zeigt die neuen Frühjahrs-ModeEle In bequemen Formen. Ausschreiben. Silfi? 1 den HauvtSau 6et medizinischen Klinik Uni cn „N)ir aufgrund deS Sinanzminifterial-Erlasies ^ 2v. Januar 1928 «, die sanitären Jlniwen i^Iich ,u vergeben, teeti® Angebotsvordrucke nebst Richtlinien, für '« iih 3-00 JtM alS Selbstkosten zu erstatten sind, vom 21. d. M. ab im Baubüro. Hugstetter- woselbst auch die Zeichnungen auf* «C entgegengenommen werden. Versand nach ?j^rtz f,„de» nicht statt, w/. Angebote sind verschlosien und mit entsore» iiur! Ansschriit versehen bis Montag, den 7. WA 3 beim VezlrkSbauamt Fietburg i. >d«^»Krahe einzureichen. Die Eröffnung, zu .auch die Bewerber Zutritt haben, findet .«eichen Tag« vorm VDVt Ubr statt. '•Ichtoggfrtft 6 Wochen. (1989«) vadilcheö Beiirlsbauamt Lreibura. verputz-, Platten- Schrei ner-, Schlosser-, Glaser- Anstreicher-, Tapezier- JnftMatiMlSaroeiten, Eftrichdöden unter Lino» leum, Linoleumbüden, Roiladenlieferung und EntwSffeningöanlage » Anbau an das Aufnahme gebiiiide «arlSruhe Sf fentlich zu versehen. Pläne, BedingniSbest aus der HoGbaubahmnei^ »frei 1 Karlsruhe. Eisen- bahnsiraße 2, Zimmer S2> dort werden Angebots- Vordrucke abgegeben, so- weit Vorrat reicht. Ver- sand nach auswärts nur gegen Voreinsendung des Portos. Angebote mit ». Aufschrift „Amtsgeväude vahnbof Karlsruhe .. . .arbeiten' verseben, spätestens 3. Mai d». IS. t» Uhr an die unter- April Vorstand deS Reichsbahn Baiiamt» Karlörube i. (11868) Lichtpausen fertigt schnell <3470) Fritz Fischer, »aiferstr. 128. Tel. 1073. »ifrrrmfSTTg Engl. Unkerricht bei 'Engländein(in) zu mähigem Preise gesncht^ Angebote unt. Nr^ F.H V98S an die Bad. Presse gtlial« Hauptpost. ^ . I Jk - \* • Baulustige für Rtippurr für billiges, lehr günstig gelegenes melände gesucht^ Ange- böte unter Nr. B^174 an die Badische Presse. mile n Verandastoffe A. TTialhsimez-u. Sohn UTTGART Für nur 10 Mk. Anzahlung erhalten Sie ein prima oamen- oii.Herrenlehrrad nanmasciiine oder Email Herd mit langjähriger Garantie. Gebrauchte Fahrräder, Nähmaschinen und Herde staunend billig, Fahrrad Kunzmann ZährlnserstraBe 40. 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Gutes wird außer bei den Rascnspielen geboten in der Leichtathletik, im Noxen, Tennis, Fechten, Turnen, in der Schwerathletik und im Rad- und Motorsport. Zm Fußball geht e» in den süddeutschen Endspielen langsam dem End« entgegen. Da» Programm lautet: Um die süddeutsche Meisterschaft Zn Fürth: Sp.-Vgg. Fürth — Bayern München, arlsruhe: Karlsruher F.-V. — Stuttgarter^ Kickers. §.-V. Saarbrücken — Eintracht ,-V. Waldhof — Wormatia ! rankfurt. orms. n Saarbrücken 9 Mannheim: Um die süddeutsche Vertretung: Abteilung Südost: Zn Fürth: VfR. Fürth — 1. F.-C. Nürnberg. n Stuttgart: VfB. Stuttgart — Union Böckingen. m Freiburg: Sportklub Freiburg — Phönix Karlsruhe. Abteilung Nordwest: In Frankfurt: Rotweiß Frankfurt — F.-Sp.-V. Mainz. Bei den Meistern ist natürlich das Treffen Sp.- Vgg. Fürth ^-Bayern München das Spiel der Spiele. Bei den Kleeblättern steht der zweite Platz auf dem Spiel, wenn fie verlieren^ während München nur einen Prestigeverlust zu erleiden hätte. Die Bayern werden sämtliche Kämpfe ungeschlagen beenden wollen. Der Einsatz M demnach für beide Parteien recht hoch. Man muß die gegenseitige Spielstärke als etwa gleich anfprechen und daher den Kampf als durchaus offen ansehen. — In Saarbrücken kann Eintracht dafür und so lautet unser Tip: Frankfurt knapper Sieger. — In Karlsruhe stehen sich in dem Karlsruher Fußballverein und Stuttgarter Kickers zwei nicht nur punktgleiche, sondern auch in Spielstürke etwa gleiche Gegner gegenüber. Für Karlsruhe spricht der eigene Platz und der Elan, für Stuttgart das bessere technische Kön- nen. Auch hier ist ein Tip schwer. Wir halten den Kampf für offen. — Mannheim bringt die Begegnung S.-V. Waldhof — Wormatia Worms. Mannheim kann mehr, als sein Tabellenstand verrät. Steht die Mannschaft den Kampf gut durch, müßte Worms unterliegen. Die Entscheidung wird die zweite Haldzeit bringen, wo Worms seine Gefährlichkeit zu entwickeln pflegt. Wir geben den Kampf daher als «ffen. — Die Trostrunde bringt in Abteilung Nordwest nur die Be- gegnung Rotweiß Frankfurt gegen F.-Sp.-V. Mainz 03. Trotz des eigenen Platzes können wir den Frankfurtern, die überspielt sind, keine Chancen geben und sehen in Mainz den Sieger. — In Abteilung Südost machte es das Sonntagsspiel Fürth — Bayern not- wendig, den Kampf des VfR. Fürth gegen den deutschen Meister 1. F.-C. Nürnberg auf Samstag zu verlegen. Die Rasenspielcr sind kein ernster Gegner für die Leute vom Zerzabelshof, die glatt pewinnen müßten. — In Stuttgart wird es zwischen dem VfB. Stuttgart Immerhin müßten sie den Gästen auf eige , , Ein Unentschieden ist das Wahrscheinlichste. — In Freiburg kann bei der Begegnung Zwischen dem einheimischen Sportklub und Phönix Karlsruhe nur Freiburg den Sieger stellen. In Aufstiegsspielen aiben angesetzt Baden: F.-V. Lörrach — Frankonia Karlsruhe und .-V. Rastatt. — Württemberg: Eer- p.-Vgg. Schramberg — „ . mania Brötzingen — Sp.-Vgg. Cannstatt. — Nordbayern: Franken Nürnberg — Sp.-Vgg. Weiden. — Südbayern: Teutonia München — F.-V. 94 Ulm und B.-C. Augsburg — Sp.-Vgg. Lands- Hut. — Handball. Die Vorrunde um die Deutsche Handballmeisterschaft der DSV. wird am 22. April mit den folgenden Spielen ausgetragen: in Halle: Pol .-S.-V. Halle — S.-V. S8 Darmstadt (Herren); Fortuna Leipzig — Post-S.-V. Frankfurt (Damen); in Berlin: Deutscher H.-C. Berlin — Pol.-S.-N. Oppeln (Herren). S.-C. Charlotetnburg — Sportfreunde Breslau (Damen) i in Stettin: Pol.-S.-V. Stettin — Pol.- S.-V. Hamburg (Herren), S.-V. Güstrow — Komet Bremen (Damen). — Westdeutschlands Handballmeister, der VfB. 08 Aachen, bleibt in der Vorrunde spielfrei. — Auch bei den Turnern kommen wichtige Handball-Entscheidungen, die Kreisgruppen-Endspiele, zur Durch- führung. Hockey. Stärkere Beachtung wird der Besuch einer französischen Hockey- Mannschaft im Reich sein; Stade Francais Paris besucht Rot-Weiß Köln. Rugby. Zum Endspiel um die Deutsche Rugbymeisterschast treffen in Hannover Hannover 78 und der Heidelberger R.-C. 72 zusammen, annover gilt auf eigenem Gelände als Favorit, jedoch kann die große Kampfkraft der Süddeutschen auch leicht ein anderes Resultat brin- gen. Gleichzeitig wird in Hannover der Deutsche Rugbytag abge- halten. Leichtathletik. Deutsche Sportbehörde und Deutsche Turnerschaft tragen ihre Deutschen Waldlaufmeisterschaftcn aus. Die Sportler treffen sich in Weimar, die Turner in Erfurt. In beiden Fällen ist mit einer starken Beteiligung und mit interessanten Kämpfen zu rechnen. — Die DSB. hält im Kölner Stadion einen Olympia-Springerkursus ad. Fechten. Die Deutschen Fechter-Meisterschaften, die in diesen Tagen in Bad Eilsen zur Abwicklung kommen, haben insofern leider eine Trü- bung erfahren. als sich die Deutsche Turnerschaft nicht beteiligt, weil der ^eut^che Fechterbund einige Ausländer zu den Titelkämpfen zu-« gelassen hat. Boxsport. Wieder einmal steht ein Deutscher im Kampf um eine Europa- Meisterschaft der Berufsboxer. Im Leipziger Achilleion trifft im Kampf um die Europameisterschaft im Weltergewichtsboxen der Deutsche Meister Karl Sa hm auf den belgischen Titelhalter Dar ton. Sahm. ein starker Fighter mit präzisem Schlag, hat recht gute Chan- cen, die zweite Europameisterschaft nach Deutschland *u bringen, ^on den Rahmenkämvfen verdient in erster Linie das Treffen zwischen den beiden Boxkünstlern Hein Domgörgen und Gipsy Daniels Be- achtung. — Wiesbaden sieht einen Verbandskampf der Amateurboxer Württemberg gegen Hessen-Nassau (DASV). Motorsport. Die Reihe der Meisterschaftsläufe des DMV. wird am Sonntag mit dem Motorradrennen um den Pokal der Stadt Hannover fort- gesetzt. Pferdesport. Galopprennen gibt w am Sonntag in Frankfurt a. M., Kam- burg-Horn und Köln. Tennis. In Heidelberg und Pforzheim spielen am Samstag vier badi'sche Vereine um die Tennis-Vereinsmeisterschaft von Baden, die der Tennisklub Mannbeim zu verteidigen hat. Es treffen sich T.-C. Heidelberg und T.-C. Mannheim sowie 1. T.-C. Pforzheim und X.-tk Freiburg. In Pforzheim wird dann am Sonntag zwischen den beiden Vorrundesiegern das Endspiel ausgetragen. — Einen Länderkamps haben Ungarn und England nach Budapest vereinbart. «° = 48 Einzelläufer und neun Mannschaften haben für die Deutsche Waldlaufmeisterschaft der DSB. am 22. April in Weimar gemeldet )( ». ff. B. — Stuttgarter Kick-rS. Man schreibt un»: Der Sonn- tag bringt mit dem Erscheinen der Kicker« daS letzte Spiel um die Süd- deutsche Meisterschaft nach Karlsruhe. Das Borfotel in Stuttgart zeitigt« die technisch und taktisch beste Leistung des K. ff. V. in der diesiährige« Meisterrunde. Man darf deshalb anuehmen. daß die erneute Begegnuni der beiden alten Vereine, die zugleich als endgültige Entscheidung n« den Titel des Bezirksmeifters Württemberg-Baden gewertet werden kann, ausgezeichneten Sport bieten wird. Die Kickers Nnd in diesem Jahre in einem Punktekamps noch nicht in Karlsruhe angetreten. Ihre tr.adi- tionelle Vorherrschaft in Württemberg haben sie in den vergangene» Gruvvensvielen in hervorragendem Stile nnd mit grobem Borsvruna behauptet: in der Runde der Meister haben sie bisher die gleiche Punkt- zahl erreicht wie der badische Meister. Die bemerkenswerte Tatsache war tibei zu verzeichnen, dab die Stuttgarter stets bei den auswärtige» vielen ihre beste Form erreicht haben: recht anerkennenswerte Kritiken waren aus München, Fürth, Frankfurt und Saarbrücken zu vernehmen. Im Spielaufbau und im ideenreichen Kombinationsspiel sind die Schwaben, immer erste deutsche Klasse gewesen: sie haben sich deshalb überall große Sympathien erworben. Da die Kickers nach einer Nuhc- pause ihre Mannschaft wieder komplett haben, ist damit zu rechnen, das, sie in ausgezeichneter Verfassung und gefährlicher Stärke dem ba> dischen Meister gegenüber treten werden. Die Zuversicht des K. ff- ®; auf einen Dünstigen Soielansgang gründet sich darauf, das, das Vorlvicl In Stuttgart in Überzeugender Weise gewonnen werben konnte und dah seit Jahren ans eigenem Platze kein Punkt mehr an die Stuttgarter abgegeben werden mußte. Spielbeginn L Uhr: vorher K. ff. B. S. «egeu 1. ff. C. Pforzheim 2. =| Phönix Karlsruhe - V. f. L. Neckarau. Man schreibt »nS: Am kommenden Samstag, den 21. d. M. findet im Phönir-Stadio» abends 0 Uhr ein Zusammentreffen zwischen Phönix und V. f. Neckarau statt. Er dürfte wohl von großem Interesse für die ZU' schauer sein zu sehen, wie der Tabellenzweite des Nhein -Mainbezirke» gegen den hiesigen Vertreter abschneidet. Seit einige» Wochen wir» V. f. L. Neckarau durch den früher Reeord Wiener Internationale« Brandftetter, der als äußerst tüchtiger SvortSlehrer gilt, geschult, un» auch aus den in letzter Zeit erzielten Resultaten geht hervor, daß Neckar«» sich in seiner Spielweise wesentlich verbessert haben muß. Hat do« dieser Verein In der Trostrunde den ffnßballsvortverein Frankfurt m» 4:1 Toren besiegt. Bor allen Dingen ist bei B. f. L. Neckarau der hervor- raaende internationale Mittelstürmer Zeilfelder zu erwähnen, der al» Olympiakandidat gilt. Die Phönixleitnng bat mit großen Opfern dielen Gegner verpflichtet, um dem hiesigen Sportpublikum Gelegenheit »u geben, die junge, hoffnungsvolle Phönix-Elf im Kamps mit diciem erprobten Gegner zu sehen. Wie bereits oben erwähnt, beginnt das Spiel um 6 Uhr. )( ff. C. Miiblbnrg — ff. C. Pforzheim. Man schr -IVt un«: Der nächste Sonntag, 11 Uhr, vormittags, bringt aus dem Sportplatz o" ff. C. Mühlburg die Begegnung der 1. Mannschaft des F. E. P l v * heim mit derjenigen des Platzinhabers. Die Psorzbeimer Mannswa» wird wegen ihres schönen niederen Paßspieles stets sehr gern scsebcn. Die Leistungen der Els sind wieder in aussteigender Linie, was ve stäiigt wird, durch ihre hohen Siege u. a. gegen Bezirksliga in den letzic» Spielen. Die Mannschaft Mühlburgs, welche eine vorteilhafte besehung' erfuhr, bat am vergangenen Sonntag In Viernheim scae den angehenden Bezirksligifien gesiegt und dadurch bewiesen, daß wirr liches Können in ihr steckt. - )( Die Deutsche Tnrnerschaft trägt am kommenden Sonntag. bereits gemeldet, in Heidelberg ein Länderspiel im Handball 8®'!® r , Baden und Württemberg aus. Die Mannschaftsaufstellung weist beioc seits die besten Spieler auf, so daß der Ausgang des Spieles sehr >rag" ist. Am Vorabend findet eine Begrüßung der Mannschaften statt. *>• Durchführung des Spieles und des Begrüßungsabends liegt in Hanc>c der Turngeineinde Heidelberg. Die Spiele um die W&westdemii Meisterschaft der D. T. i» Hand- und Fußball finden am 6. Mai Wetnhetm statt. Was muß man tun? Wrnn man lohnenden Nebenerwerb zu erlangen wünscht Wenn man etwas verloren oder ge- künden hat Wrnn rnai. ein Famlllenerelgnis de lanntzugeben hat Wenn man Möbl. Zimmer sucht oder tu vermieten hat Wenn man «ine Stelle such» oder zu vergeben hat Wenn man «o* und S»uy In allen Lebenslagen sucht Wenn man Unterricht sucht »der er- «eilen will Wenn man etwa» laufen oder der- lausen will Man muß inserieren! Immobilien Immobilien Häuser, Villen, Grund, stücke jeder Art vermittelt bei strengster Tiskretion und reeller Bedienung. I. Geropp, Stadels«. 8, Telef. 3359. (10775) Bäckerei neuzeitlich eingerichtet, groß. Anwesen In bestem Zustande, täglich ea 70 Bruchware, umständehalber zu verkaufen. Preis M 75 000.—, Anzahlung M 20 000.—. Näheres der Beauftragte 081086) Joses Sei«, Karlsruhe, Baumeisterstrasic 1». Bäckerei zu verpachten. Aug. nnt. E8Z30 an die Bad. Pr. Autogeschäft! Beziehbare 5 Zimmer- Wohnung it. 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April« « Jahre find seit dem Tage vergangen, da Manfred Frhr. / -"uchthofen sein Fliegerschicksal vollendete, seinem jungen Helden- tiTr D0r scitis ein Ziel gesetzt wurde. Im Geiste aber ist er uns geblieben. Finden sich doch in der Geschichte eines jeden Mdes immer einzelne, die durch ihre Leistung als Erfinder, Kunst- morscher, Staatsmann oder Soldat wie wuchtige Säulen empor- | ,0 ?en wurden. So leben sie als Heroen des Geistes oder de: ,°t über den leiblichen Tod hinaus und werden zum Vorbild . ^wender Geschlechter. Die deutsche Geschichte weist eine Jffo Anzahl solcher Gestalten aus: neue treten hinzu und werden !>»>> >> ^n^utreten. bis sie selbst zum Mythos werden. Auch Man- i. ° »ihr. v. Richthofen tritt immer mehr in den Kreis jener schier jJJiqaften Persönlichkeiten, obwohl die Spanne Zeit seit seinem oi * gering ist. », Je näher ein Ereignis noch zurückliegt, um so frischer ist die Er- ». ^un» <™ hin fKettntten tnelche in ihm an erster Stelle standen. Gerung an die Gestalten, Vn ^denken lebendig zu erhalten, ist die Pflicht der Nachwelt: liiep llllein vermag die Früchte zu einten, welche die anderen lutil ^"sere Toten des Weltkrieges sind die Saat, aus der Deutsch- bi>r ^isere Zukunft erblühen soll. Wenn Feldmarschall v. Hinden- alz der Treueste der Getreuen des deutschen Volkes in der , v°che des gigantischen Ringens dem Gedächtnis der Nachfahren er- h.'°n wird, so wird in seinem engsten Kreise auch die Gestalt jenes -> ^njünglings stehen, um den es sich hier handelt: Manfred "^'herr v. Richthofen. ^Teltsan'. ist, wie inmitten dieses unbarmherzigen Krieges, in U e "J das Leben des einzelnen nichts mehr galt, in dem die Mechani- tiat ^ Herrschaft der Maschine so stark in den Vordergrund ■ über diesem Massenkampf zur Erde hoch oben in den Lüften di^°^e Jdee von Rittertum und Ritterlichkeit 'ittf CI i tant) - Erneut glaubte man zu erleben die Romantik ^""chen Geistes der Gotik, welche die Turniere bewegte vor li„^°h«n, als die grohen Ritter selbst an der Spitze ihrer Truppen tcheih' um hen Komps durch eigenes tatkräftiges Eingreifen zu ent- ii5® en - Es ist durchaus kein schwacher Vergleich: denn über diesen ^ der Erde erwachenden höheren Kampfesgeist war sich Freund de. ^eind klar. Ja. es ist keine Redensart, wenn gesagt wird, daß JW^^dfliegei den guten Geist des alten Rittertums wieder ins " gerufen hat, der allem Mechanischen am meisten entgea> ist. trotz dieser fliegenden Maschine, die eine tötende Maschine Fachleute zogen hieraus sogar Rückschlüsse auf die Entw'ck- tg»? ws Kriegsrechts der Zukunft. Wie dem auch sei: Richthofen nIIc Flieger hinaus, selbst über seinen Lehrer und Meister ^ nicht weil er 80 feindliche Flugzeuge abschoß und Voelcke nur ®Ufp~'i. cs fommt nicht auf die Anzahl allein an, vielmehr auf dt«" v^der Werte dieser Einzelschicksale. Die Zeit aber hat ergeben, das; sich in Richthofen am stärksten das wesentlich Fliegerische aus- drückt, dah Manfred gleichsam den fliegerischen Heldentypus dar- stellt, der allen vorschwebt. Aber die Bedeutung Richthofens reicht bei weitem noch über die rein kriegerische hinaus. Sonst vermöchte er uns heute nicht das zu sein, w-z er uns tatsächlich ist. was er vornehmlich dem fliegeri- schen Nachwuchs ist. lleberall wo kühner Wagemut sich für die Frhr. Manfred von Richthofen. Förderung des Menschenfluges einsetzt, wird R i ch t h o f e n s Geist leben. Alle die vielen deutschen Pioniere der Luftfahrt, die in den letzten Jahren für den Fortschritt der Fliegerei sich opferten, waren irgendwie von seinem Geiste gestärkt, oder gingen überhaupt noch aus seiner Schule hervor. In ihm vereinigten sich die Tugen- den. die zu besitzen auch die heutige Jugend befähigt, Werke zu voll- bringen, die eines ganzen Mannes würdig sind: ihn zeichneten aus: Mut und Kraft, eisernes Wollen und die feste Beherrschung von Geist und Körper. Fern von allem Ehrgeiz verfolgte er das Jnter- esse der Gesamtheit, aber bewußt und den Tod unabwendbar sicher vor Augen. Seine Ritterlichkeit im Kampfe, sein persönlicher Mut und seine beispiellosen Erfolge machten ihn schon bei Lebzeiten im wahren und tiefsten Sinne volkstümlich. Er genoh nicht nur die Liebe der Heimat, sondern auch die höchste Achtung seiner Gegner. Selbst drüben im feindlichen Lager sah man in ihm den Heros aller Jagdflieger, um dessen Besitz man die deutschen Truppen be- neidete: er war das Ideal des Jagdfliegers überhaupt. Wenn der „Rote Kampfflieger" über dem Schlachtfelds erschien, dann wußte der Feind, jetzt beginnt Großkampf. Seine Anwesenheit allein ge- nügte oft. um den Gegner im Schach zu halten, ja sogar um Trup- penoerschiebungen zu veranlassen. Es gab eine Zeit lang neben unseren großen Führern laum eine Persönlichkeit, deren Eingreisen in den Kampf so gewertet wurde wie das Richthosens. In diesen zehn Jahren hat die deutsche Luftfahrt einen gewalti» gen Aufschwung genommen, trotz aller Knebelungen, die völlige Vernichtung bezweckten. Deutscher Wagemut und Erfindergeist aber drang aus den Fesseln heraus, indem er gefessellt dennoch etwas Wertvolles hervorbrachte, nämlich eine große Qualität des Werkes; so nur konnten wir zu dem Standpunkt kommen, wo wir heute sind. Noch lange nicht weit genug, noch viel zu viel Hindernisse und Schwierigkeiten legt man uns in den Weg. um uns den Platz un der Sonne zu nehmen. Auch hemmen immer noch Zwiste im Innern unseres Vaterlandes den Fortschritt. Möchte deshalb überall dort- hin, wo der Geist der Zermürbtheit, der Schwächlichkeit und Feigheit lebt, nur etwas von dem Geiste eines Richthosens kommen. Dann ist die Menschensaat des Weltkrieges zu edler Frucht herangereift! Hauptmann a. D. Schreiber -Berlin. Das Tafelsilber von „Leipzig" und „Scharnhorst" wird zurückgegeben. -fc Berlin, 20. April. (Funkspruch.) Nach einer Meldung aus London berichtet Reuters Büro aus Sidney: Das Tafelsilber der Offiziersmessen der deutschen Kreuzer „Scharnhorst und Leipzig", die im Jahre 1914 bei den Falklandsin-seln sanken, wird der deutschen Regierung durch den hiesigen Generalkonsul als ein besonderer Akt des Entgegenkommens von dem australischen Staatenbund zurück- gegeben werden. Wie das Tafelsilber nach Sidney gelangte, ist bis- her noch ein Geheimnis. Man nimmt an, daß die Deutschen es aus Sicherheitsgründen auf den Karolinen hinterließen, und daß es dann nach der japanischem Besetzung der Insel seinen Weg nach Sidney fand. Bandeniiberfall auf einer französischen Landstrahe. TU. Paris, 20. April. Der sozialistische Kammerkandidat Parayre wurde auf einer Landstraße an der spanischen Grenze in seinem Auto von mehreren Banditen überfallen, die ihm mit vorgehaltenem Revolver sein Geld und seine Aktentasche raubten. 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Verstimmt. — Kunstseidenwerte gefragt. — Beginn der Ultimovorbereitung. — Verlauf schwankend. — Nachbörse bewegungslos. Berli». 20. April. «Funkspruch.) Die Börse neigte beim Benin« des Verkehrs zur Schwäche, ohne dak eine ausgesprochene Verstimmung herrschte. Mau glaubte aber, die Diskonterhöhungen in Ebicago und Boston als Borläufer einer Newyorker Diskonterhöhi^g ansehen zu sollen und war gleichzeitig durch die allmählich nachlassende Klüssigkcit am hiesigen Geldmarkt v e r st t m m t. Einen ungünstigen Einflub übte außerdem die rückläufige Bewegung der Montanaktten aus. Karstadt wurden vorbörtzlich mit Z3Z nach 241 an der gestrigen Nachbörse gedan- delt, da die Spekulation dnrch die Bilanzzissern nicht ganz befriedigt wurde, erholten sich jedoch rasch wieder aus 238. Aus Süddentschlaud und dem Rhetn'aude liefen Verkanf^orders für Montanwerte ein, während die Kundschaft im Reich sonst «röste Zurückhaltung zeigte. Aus- nahmen machten von der schwächeren Gesamtteudenz nur Kunstseiden« werte, in denen man Londoner Anschaffungen beobachtet haben wollte und die Neubefiöanleih« des Reiches mit 17.20 nach 16.90. Bei der leichten Erhöhung der Tagesgeldfätze bandelte es sich weniger um ein Nachlassen des Angebots als vielmehr um den Beginn von Ultimovorbereitungen. Infolgedessen waren Gelder für erste Firmen mit 4.5—5 Prozent nicht mehr so billig wie in den letzten Tagen. Ossi» ziell stellte sich Tagesgeld auf 5—7 Prozent und Monatsgeld ans 7.25 bis 8.5 Prozent. Warenwechsel mit Bankgiro ca. 6.87 Prozent. Im Deviseuverkehr ermäßigte sich das englisch« Pfund gegen Newnork auf 4.8816. London-Mailand angeboten 92.60. London-Amsterdam schwächer 12.11M. Dollar gegen Mark 4.181V. Im weiteren Verlaus der Börse ging von einer Befestigung der Farbenaktie auf Grund weit gespannter Abschlnkerwartungeu eine all- gemeine Erholung aus, die wegen des geringen Geschäfts meistens gerade ausreichte, um die Anfangsverlufte wieder auszugleichen. Starkes In- tereffe bestand bei regen Umsätzen für die Neubesidanleihe des Reiches, die ihre Erhöhung auf 17.70 fortsetzt«. Reichsbankantcile gaben ihren Gewinn wieder her. Bemberg gewannen weitere 4.5 Prozent. Dagegen ermäßigten sich Ber. Glanzstoff um 5 Prozent. Zellstoff Waldhof plus 4. Unter AuslandSrenten hatten Bosnier Steigerungen um 1.25 bis 1.5 « 'TM "t verzeichnen. Der PrivatdiSkont wurde im Zusammenhang mit Nltimov'r- bereitnngen, aber ohne datz Reichsschabwechsel am Markte waren, sttr kurze Sichten um 0.25 Prozent auf 6.75 und sttr lange Sichten um '/» Prozent auf 6.62 Prozent erhöht. Di« Börse schlaf, daraufhin erneut schwächer und lustlos. An der Nachbörse stagnierte da» Geschäft, da die Erhöhung der Prioatdiskontnotieriingen der Spekulation jede Unternehmungslust nahm. 5" - m. ?p.tf C der Vörie von 614 aus 607 RM. zurückgegangen waren, erholten sich auf 608.5, J.-G. Farbenindiiftrie nachbörslich mit gegenüber dem SchlnftknrS 0.75 Prozent. Sonst nannte man u. a. Dessauer Gas 200, Siemens 294.5, AEG. 163.5, Oberkoks 104, Polyphon «91, Savaa 153.25, Nordd. Llood 152.5, Danatbank 241.25. Berget Tiesbau 390, Bemberg 552, Ber. Glanzstoff 758. Neubesitz 17.62, Mitbesitz I und II 52.10, III 54.70. Frankfurier Börse. Abgeschwächt und unsicher. Frankfurt, 20. April. Im heutige', Börsenverkehr machte sich ein« gewisse Unsicherheit wieder stärker fühlbar, die wohl in erster Linie durch die überraschend gekommen« Diskonterhöhung der Federal Reserve Bank in Boston und Chicago verursacht wurde, während der Diskont in Newaork zunächst noch unverändert blieb. Eine gewisse Stütze erhielt die Tendenz andererseits jedoch durch den leichten lokale» Geld- markt. ES sollen auch wieder einig« KauforderS deS Auslandes zur Ausführung gekommen sein, während die Spekulation «her Abgabe- Neigung bekundete. Die KurSbildung war daher nicht einheitlich und die erhöhten Kurse der gestrigen Abendbörse konnten meist nicht behanp- tet werden. Die Umsatztätigkeit war verhältnismähig gering. Von Seiten des privaten Publikums dürsten Kauforders eingelaufen fein. Merklich schwächer lagen zum ersten Kurfe vor allem die Elektrowerte, von denen Gessürel 3X Prozent. Bergmann 4 Prozent Siemens 2« Prozent. Licht n. Kraft 1% Prozent. AEG. und Schuckert je 1 Prozent Berliner Devisennotierungen vom 20. April «msterdam Buenos-Aire« Brüssel-Antw. c«>» SopenHngeit Stockholm Helsingsor« Italien London Newhorl Pari« Schweiz Spanien Japan 19 Avril Geld | ©riet 168 B5|168 89 1.787)1,711 58 336:58.455 111 82:112 04 113 08113.30 112 19 112 41 10 618 10.633 22.05Fl23.096 20 401120.441 4.178j4.186 16.4516.49 80.56180.72 70.03170.17 1.9921.996 20. Avril Weib 165 3S 1.785 'Prtel 168 70 1.789 58.44 Iii 88 113.27 113 26 10 533 22.03 22.07 2i 392:20.*31 4 1775)4.1865 16.48 m 1.996 .11.78 112.06 112.14 10 613 Wo de 3«. Wien Prag Iugostawien Budapest Bulgarien Lissabon Dan,ig Konstantin»?. Athen Eanad» nruflua» Kairo Island 19. April »eld 0.5036 68 786 13.37" 7.358 .97 92.11 92.29 20. Avril 92.3692.54 Frankfurter D^visennotierunjea vom 20. April Amsterdam BuenoS-Aire« «tiiffel.SIntro CSlo Kopenhagen Stockholm Helsingsoe» Italien London Rewhort PariS Schweiz Spanien Japan lg. April (Seid Bkiei 188 51 168 85 MW 111.9? 112 26 112 38 10.535 23 094 30.44? 4 1851 18 486 80.715 7Hott London Pari« Brüssel Italien Madrid Solland Stockholm CSU Kopenhagen frag «utschland Züricher Devisennotierungen vom 20. April 1» 4. im |13"< 13.08 2.65". 6 82 - 10 4. lf" 27.37 86.95 209.30 139.30 138.85 139.17V, 15.37 124.00 20. 4. 518.75 25.32?» Sff» 27.34 86.95 209.17'.'« 139.30 138.85 139.15 15.37 124.05 Wien Budapest Agram Sofia Bukarest Warscha» Helsingsoe» Konstantinop. Athen Buenol-ilire» Japan Täglich Gelb ZV, Proz. MonatSgeld 2. Bant I06, I..' 2«6. Rchemmia «7. (5ont. Vers. 110, Bad. Asse-klwan>; ^ Versichernng ISS, Oberohe in. Veks. 1K2, ^>ebr. ^ah r X Porlland Zement Herdolb-wg 1S3, Waytz u. 1^2, ^jc WaWhof 29ö£. Warenmarkt 3t et iL lFankIornch.s Pr^nkteubörfe.Dieteil^^''^ »erltn. ... ... änderten, teils schwächeren überseeischen Berliner Getreidehandel einen umso stärkeren Mehlgeschäft Marktdeveschen übten Einflub aus. al» bai Eimart außerordentlich schwierig geworden ist. Polen für Roggen wohl noch im Markt, bietet aber nicht n>«Hr di #t e --t C. ax..0>i*-rarttnPrti» MMt? für Preise. Dies gab den Ausschlag. d„s KurSniveau beute wie auch Zeitware zu drücken. K e i z e n wurde vorn 2 - 6en die end. Ei» ähnliches Bild erga» im übrigen etwa 1 RM. nachgebend. Ein ähnliches «tt» ersten Roggennotiernngen. Bemerkenswert ist.^ dah für d,e ^ rrt bta- ficht beider Getreidearten keinerlei Ji-terelse bestand. Gern Für Hafer find die Forderungen nicht durchzusetzen.^ #«ft« f " Nach den ersten Kursen wurde die Tendenz durchweg etwa ^ Berlin. 20. April. (Funkspruch). Amtliche Produktenn-N«- (für Getreide und Oelslwten je IWl) Kilo, sonst 1* tw » Ü ii Station:) Weizen: Mark. 263-268, Mai 278.50—278^-3,^ ^ 290.25—288.50, September 274, Tendenz matt; Roggen: bis 289, Mai 296.50-296, Juli 272.50-272, September 2ol, i ^ matter: Seifte: Sommer 254-290, Tendenz beh. H»fer: ^a bis 268. Mai 271.50-271, Juli 272 KelV Sept 227. Tendenz M ^ Mais: loko Berlin 239-243, Tendenz fester; Weizenmehl ^ Tendenz ruhig: Rogyennrehl 38—40, Tendenz ruhig, ibc i\ Tendenz fest; RoggenKeie 18—18.25, Tendenz fest. ^ Magdeburg. i0. April. Neihzncker «einschl. Sack «nd steuer für 50 Silo brutto für netto ab Berladestell« Magdeburg» fall» Berliner Börse vom 20 Deutsche Stantspap. 19.4. 2(1.4. «dl. Schuld .. 1.» .. NI Zleubesitz 6% Rrichs. anieiiie 27 6 Dl. Wert». 2—j fficlb. fchotj K S^D.Reichsp. 6% Baden Staat« 27 6 % «ayern Staat» 27 6 % Sachsen Staat« 27 7 % ZUiit. Staat« 26 Dt. Schuiigeb. 52 52 55 54.60 16.8 17.62 93.75 8 ^?° 90 90 94.75 94.75 80 80 81.5 81.5 80.5 80.5 88.25 88.25 7.1 7.45 Wertbest Anleihen 5 8a». ttl.B. 11.95 11.45 5 «li.-M. ®. 75.5 75 AaslHnd. j Mex. abg. 4 Mex. abg. 4V6 Cefl.S. 4 «Solde. 4 Stanent. 4 Zür(. «d. 4 Z.Bagd.I 4 T.Bagd.ll 4 X. Zoll. Itttl.iSiose 4% Ung. 13 4Mi Ung. 14 i Ung. Sold- reute abg. 4 »rouenr. > Tehuanl. »dg. IV2 do. adg. Werte. 42 42 - 2.05 - 975 12 4 - 12 62 12.5 27 1 2? - 27.62 28.1 24.8 24.8 2 21.37 20.12 18.87 18.75 Veekehrswerte. «.^».I.Aert. 198 198 «llg. jlotalb. 207 Baltimore - 9.5 97.25 86.25 89.12 Hauib.Sudam 220.5 220 19.4. 20 4. 2251» 223 "!.5 132 132 152 8.5 153 8.7 72 72 ■Aktien. 136V* 136 160 157 166 165 196 193 140 140 158 158V« 16/ 166 257"< 254.5 174t 173"« 94.25 94.5 240 242.5 April Hans» R-Viun N. Lloyd Schaniung Siid.Sisenb. Ber. Side Buk Ade» Bad. Bant Dt. ei. Werte Bt. >. Brau Barm. Bt«. «aq.K„P.B. ,, «erein» Berl.Hdl«ges. <5ommeezb. D»nz.Prid. Tarmst.Bt. D.Rsial .Bt. Dtsche.Bt. Dt.H?P.Bt. 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Viel Drangsal brachte der dreißigjährige Krieg; die Schweden wurden mehrfach zurück- Lischlagen. 1643 machte Wiederhold, der kühne Verteidiger des vohentwiel, einen Ueberfall und legte französische Besatzung in die Ausgepreßte Stadt. Vorübergehend wurde sie dann von den Aaycrn eingenommen, die 1647 den Schweden Platz machten, deren «bzug dem Stadtfäckel schwere Wunden schlug. Seit 1802 ist Uebet- ^ngen eine blühende badische Stadt. Heute hat Uebetlingen noch ganz das alte teichsstädtische Ge- präg«. Da ragen aus wundervollen Anlagen noch die alten Wehr- 'Urme hervor: der Rosenobel und der Eallerturm. trutzige Gesellen. Unweit davon sperrt das behäbige Aufkircher Tor den Zugang zur ^tadt. An der Hofstatt (Marktplatz) entzückt das Auge die präch- 'ige „Löwenzunft" mit keckem Erker und buntem Holzfachwerk. Ihr gegenüber prunkt mit stolzem Staffelgiebel das Rathaus, flankiert ®£m wachehalt enden Pfennigturm. Niemand versäume durch das •Bförtlcin am Münsterplatz Einlaß zu heischen in den herrlichen Rat« mal, dessen Holzschnitzereien von der Meisterhand des Jakob Nutz von Ravensburg (1434) in deutschen Landen ihresgleichen suchen, ^anz bezaubert von dem Geschauten und eingesponnen in die Pracht 'pätmittelalterlichen Glanzes betreten wir wieder den Münsterplatz "us enger Pforte und streben nunmehr dem Münster St. Nicolaus D. Eine fünfschis>fige Pfeilerbasilika nimmt uns auf, die in unver- Wfchtet Gotik Säulen und Kapitelle aufstreben läßt zu imponie» Sender Höhe und Wirkung. Man geht wohl nicht fehl, das Ueber- "Nger Münster und die Propsteikirche der Cisterzienser zu Birnau die schönsten Kirchen am Bodensee zu bezeichnen. An Sanct Nikolaus streben zwei Türme zu stattlicher Höhe empor, im südlichen hängt die wuchtige Osannaglocke, die weithin über den See vernehmbar A. wenn sie am Sonntagmorgen zum Kirchgang ruft. Im Innern °>etet der prachtvolle, aus Lindenholz gelschnitzte Hochaltar mit den ^hinter in tiefstem Blau schimmernden Fenstern einen unvergeßlich >chönen, fast zauberhaften Anblick. Eine Weihe stunde haben wir verbracht und wollen nun noch einen prächtigen Profanbau Ueber- Wagens besuchen: das Reichlm-Me^degg'sche Patrizierhaus. Statt» * ! ch zeigt es sich schon von weitem, wenn wir die Staffel erklommen haben; unendliches Behagen umfängt uns in der geräumigen Halle Und dem behäbigem Gemache des Erdgeschosses. Eine breite ge- wundene Holztreppe führt empor zu den Sälen und Zimmern in »enen einst frohe Feste gefeiert wurden. In duftigstem Rokoko er- «cheint der große Saal, eine Sehenswürdigkeit für sich. Unter einem Wuchtigen Konservator hat hier die Stadt Ueberlingen ein reizvolles Museum erhalten, dessen Besucherzahl erfraulich wächst. Unweit des Meldegg'schen Patrizierhofes führt ein Zickzack» |äßtem ein wenig bergan. Darin steht ein wunderliches altes Haus, das Susohaus; hier soll der berühmte Mystiker Heinrich Seuse j>?s Licht det Welt «blickt haben. Eine knarrende Stiege geht es hinauf, die freundliche Hüterin öffnet uns die Tür zu dem trau- "chen Gemache mit den blinkenden Butzenscheiben. Wir bleiben mit unserem Träumen allein und empfinden im stillen Stübchen tiefen frieden, den kein Großstadtlävm zuschanden werden läßt. Nach Allein Stündlein beschaulichen Besinnens gehen wir zur Stadt hinunter, schauen zur Linken die Franziskan-erkirche und das ehe» ^alige Kloster, jetzt Spital. Mannhaft ragt das Barfüßertor vor ^ns auf mit seinen Staffelgiebeln. Durch die prächtiger? Anlagen Nlit teilweise tropischen Bäumen und Pflanzen gelangen wir all- Mählich hinab zum Westbahnhof und damit dicht heran an den See «lau-grün schimmert er uns vom Landungsstege entgegen; eine Blocke tönt — der Abenddampfer von Konstanz legt an — fröhliches Stimmengewirt etschallt, die Menschen eilen zum hauenden Zug« det Bodenseegllrtelbahn. Nun schäumt det Wassetgischt hoch auf an den Schaufelrädern, die „Baden" setzt ihre Fahrt fort zum Laif dungsplatze am uralten Grethhaus (Kornhaus). Dort »ästet das Schiff eine Weile, hängt feine Lichtet aus und fährt dann ruhig und sicher hinaus auf den See, die blinkende Laterne am Bug. Am frühen Morgen weckt den Schläfer ein surrendes Geräusch auf dem weiten Ueberlinget See. Fischerboote mit Motorantrieb eilen zut Fangstelle. In graziösem Reisen schwingen weißleuchtende Möven um die Boote, stoßen ins Waffet, tauchen auf mit der Beute Das obere Tor in Ueberlingen. und suchen ein Plätzchen zum Frlihmahl. Uns leidet es nicht im Hause, durch den Garten zum Badhaus eilen wir und nach wenitzen Minuten schwimmen mit hinaus in den See, die Wonnen des hett» lichen Sommermorgens genießend. Vor uns liegt. D i n g e l s d o r f mit dem einsamen Forsthaus am Waldeshang, weil hinten 'Bodman mit der Feste Kargeck auf ragendem Berge, am Ueberltirger Ufer winken Sipplingen und L u d w i g s ha f e n, «in glückhaftes Bild beseligten Sommerfriedens! Um die Mittagsstunde wandern wir den Heidenhöhlen zu bekannit aus Schefsels ewig-jungem Etkoharid. Zu größeren Aus- flügen locken die Mainau, das malerische Meersburg auf steilem Felsen mit seinen Erinnerungen an die Droste und all die anderen sehenswerten Städte am herrlichen Schwäbischen Meer. Am Hoti» zont des jenseitigen Ufers grüßen schon der Alpen stolze Gipfel. Wer jemals Ueberlingen. besuchte, wird gern wiederkehren, wird immer wieder durch seine Gassen wandern und sich des Mittelalter' lichen ElaiHes erfreuen. Die alte Reichsstadt bietet Behagen und Ruhe, hier findet der Großstädter ein Dorado mit Wald, Wiese und Wasser wie es in gleicher Einheit selten anzutreffen ist. Ueberlingen ist nicht allein Luftkurott, auch seine Mineralquelle ist von Bedeu-- tung. Der Ueberlinger Sprudel wird gern getrunken, eine modern eingerichtete Warmbadeanstalt verabreicht Bäder aller Art; große Seebäder und «in Strandbad erfreuen sich reger Benutzung. Bequeme Unterkunft gewähren freundliche Gasthöfe, auch viele Prioathäuser nehmen Sommergäste auf. Bergsteigen. Von Carl I. Luther. München. bergsteigerische Exzelsior: Höher hinauf damit jede räumliche Riede rung und jede gefühlsmäßige Verflachung uberwunden werde, arohe, weite Ferne sich öffne vor Augen und Gedanken und der Begriff „auf der Höhe" des Lebens, des Tages, det Ereignisse und des Könnens zu sein, greifbar, ganz wirklich sei. Es kann auf hochalpiner Tour, die immer den zunächst höheren Punkt, immer dem Ueberragenden gilt, auch der Abstieg unvorher» gesehene Höchstleistung erzwingen oder vorgefaßtes Problem fein, — z. B. bei einer Ueberschreitung des Gipfels oder einer Berggrupp« — dieser Abstieg kann durch Literatur oder Rekognoszierung voraus erkannt, zum kritischsten Teil det Bergfahrt wstden, oder die be- treffende Tour kann ganz auf die Ueberwindung eines schwierigen, bisher nie „gemachten" Abstieges eingestellt sein, ggerniber dem Anstieg zur wirklichen Kulmination, zum Gipfel, ist sie doch nur Ab- und Ausklang. Berge, Hochgebirgsaivfel aus Urgestein und Vergletscherung, find öhenpole der Erde, Isolierung und Menschenferne; Eis und Kälte oben sie mit den Kugelpolen gemein. Sie sind Zonen des Schwei- gens und jener Keuschheit, die der Mensch durch Daueraufenthalt Nord- und Südpol. KultivierterJBoden hat keine Geheimnisse, letzte» Erlebnis wachst nicht mehr. chusen, ~ MW» Werke. Mit ihnen muß der Bergsteiger sich messen. nicht auf ihm. Was alt ist, lockt Kräfte, die das Weltall fch"*" Berge aber sind jung, sind dort noch immer sichtbar am ergsteiger sich messen. Der Berg lebt, spricht und handelt und wehrt sich durch Steinschlag und La« winen. Alle Wege zum alvinen Höhenerlebnis unterliegen den Ge- setzen der Erdoeränderung durch Erosion, Verwitterung und Klima- änderung. Und so wird der Berg zum Gegner. Der Alpinist setzt sich zu ihm in ein persönliches Verhältnis. Der Kampf wird han! chige Sein Wille: Obenauf zu fein — gebodigt zu haben — Triumphbegriffe und Siegvorstellungen, die jedem Menschen als Ve- aleiterscheinungen allen menschlichen Ringens und vor allem des Sportes geläufig sind — spricht trotz aller Abwehr des gemäßigten, sagen wir verbürgerlichten Alpinismus, für den sportlichen Ein- schlag mindestens der führerlosen Hochtouristik. Es kann dieses oft erwähnte Wehren ßeaen die Einreihung des Alpinismus in den Sportbegriff sich höchstens gegen Verflachung und Ausartung, nicht aper ^egen den Kern der Angelegenheit wenden, daß Sport Wohl uns, daß solcher Kampf in deutschen und benachbarten Mpen deutsche Abenteuerlust noch immer lockt und daß sein Ein- fluß alle deutschen Stämme durchsetzt. Es gilt von ihm besonders, was Henry Hvek von Sportgefahr und Abenteuer sagt: „Völker werden groß und mächtig durch die sinnlose Abenteuerlust ihrer Söhn« und Volker gingen zugrunde und traten ab. nur weil ihre Kinder die Freude an der Gefahr verloren. Alpine Nachrichten. Deutschen uu» Oester reich!!««» «lveuvereiu». Bom 14. t-rs II,. Juli 1028 findet in Stuttgart öle 54. Hamitveriamm« Iwn« des Dentichcn und Oesterroichischen Alöenvereins statt. Ein Sonder- im brinat die Teilnebmer üb«5 die alt« Reichsstadt Ulm an die Geslab« des schwäbischer» Meeres und «in So>rd«rds«r nach Lindau, wo sie festlich erirpianaen werden. Dort wcräen die Vertreter der wür-tternberaischen Sektionen, die fast olle ihr« Hütteiiaebiete in Vorarlberg haben, die stüb- runaen ins Hockaebirae ütxrnebmeii. vom Widderslein bis »ur Parseier. von. der Zvinba bis zürn Flrichtborn, also in das Gebiet der Lech taler Aloen R-hatikou. Silvretta und Karwendel. g. Notunterkunft im Sonnblickgebiet. Auf dem Wege zum Sonn« blick, im „Neubau" (2179 Meter), 2 Stunden oberh. Kolm-Saigurn, wurde von den „Naturfreunden" eine Notunterkunft eingerichtet. Ofen, Holz, Strohsäcke und Decken sind vorhanden. Zugang durch die Tür oder das benachbarte Fenster der angebauten Baracke. BAD ERLANGEN!! SIE PROSPEKT 1928 Kuranstalt Haus Ferdinand öffnet am 1. Mal 10 T | 612b Langenargen — Bodensee Einziqartiqes Naturstrandbad am flachen, sandigen Seeufer Familienbad Angel- und Rudersport, Dampferfahrten, Alpenlernstcht. Hotels: Strandhotel. Kurhotef, Bahnhof. / Argen-Pension / Gasthöfe: Löwen, Helvetla Engel, Adler Ktone, Seehof. 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Der größere Ausflug von dem herrlich gelegenen Kurort Bergzabern nach den Dahner-Schlössern und nach Hinterweidental erschließt dem Beschauer immer neue sagen- umwobcne Täler und Burgen des Wasgaus, die Fahrt nach Speyer zum Kaiserdom und der Besuch der Erust greift mit ge- schichtlichen Erinnerungen an jedes deutsche Hey; und die Weiter- fahrt nach den Weinorten Richtung Bad Dürkheim mit seinen burggekrönten Höhen und Rebenhügeln zeigt die Schönheit und den Reichtum der Pfalz in frohen Farben. Der Ausflugverkehr aus Baden nach der Pfalz zeigt in diesem Jahr einen begrüßenswerten Aufschwung, was zum mindesten den beiderseitigen Bestrebungen der Verkehrsvereine zu danken und der so lange bedrückten Pfalz von Herzen zu gönnen ist. Viele Vereine haben die Pfalzfahrt wieder auf ihr Programm gesetzt, die Einreisebestimmungen machen sich kaum fühlbar, es genügt ein einfacher Personalausweis. Am Sonntag, den 15. April, hatte der Schwarzwaldverein eine größere Wanderung nach der Dahner- gegend und Hinterweidental unternommen. Am gleichen Tage weh- ten unter starker Beteiligung die gelbroten Flaggen des Badischen Automobilklubs Karlsruhe in allen Teilen der Pfalz mit dem Treffpunkt in dem gastlichen Neustadt a. H. Weitere Fahrten ande- rer Vereinigungen aus den benachbarten Gebieten der Pfalz sollen folgen und die Pfalzausstellung in Karlsruhe im Sommer dieses Aahres soll und wird weitere Anregung für die Badisch-pfälzischen Beziehungen geben und die in den vergangenen Jahren von fremder Hand oerwirrten Fäden aufs neue fester knüpfen. Literatur. )( Untcrknnfismöylichketten in Württemberg tSchwar^wald Neckarland. Hohenlohe-Kranken. Hchwäb-ischer S&alS. Schwäbische Alb und Ober- schmähen bls zum Bodcnlee und Allgäu) Ein« soeben erschienen«, jedem Reisen den IM« CrlioliingSiliche» den sehr dienliche Schrift, Ivelche »00 Gast- höie. 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Trotz seiner Höhenlage von über 1000 Meter ist Scdönwald leicht nnd beanem zu erreichen: ef eignet sich daher auch vorzüglich als Wochen- «rn tn Schönwald im SrlMarzwald endstatt 0 «. Modernste Pcstkraswagen bringen den Hremden in halbstündiger, romantischer Bergfahrt von der Schnellzuasftatton Tribera nach Schönwald. Der Ruf deS Ortes als Erholungsstätte ersten Ranges ist begründet tn einer Reihe von Vorzügen, die in ihrer Ges^ntheit nur wenige Plätze des Hochschwarzwaldes besitzen. BemerkeiAioert sind weiterhin die auffallenden Heilwirkungen der Hohensonne bei größter Intensität der Sonnenstrahl««, bes. der ultravioletten, sowie bet längster Sonnenschetndauer. Seit Jahrzehnten wird Schönwald als Nachkur- station nach Thermal- und falinischen Badekuren empfohlen. Auch der Nicht-ErholnngSbedürftige tst begeistert von Schönwald. Er kommt hier voll und gan, auf seine Rechnung. Ein« Menge von interessanten Ausflugsorten gibt ihm Gelegenheit, durch abwechslungsreiche Wanderungen In dt« näbere und weiter« Umgebung, den Zauber der Hochgebirgslandschaft kennen zu lernen. Schonwald besitzt et« ideale» Schwimmbad im nahe gelegenen, malerischen Stausee. Geeignete Platz« für Sonnenbäder und Liegekuren sind vorhanden. Di« Kurverwaltung tst etsrig bemüht, den Gästen den Aufenthalt so angenehm als möglich »u gestalten. In der Heuvtsatson, während der der Andrang von Fremden besonders stark tst, finden Kurkonzerte tn den Kuranlagen. sowie de» öfteren Vortragsabende bekannter Künstler statt. B.V. »remdenvrrkehr i« St. Blasien. Das erste Vierteljahr 19*8 brachte nach den Aufzeichnungen der Kurverwaltung dem Kurort 16-0 Gälte mit 44 752 Uebernachtungen. 1B27 wurde« für deir gleichen Zeit- räum 1 417 Gäste mit 49 310 Uebernachtungen ermittelt. Die schon öfter» beobachtete Znnabme der Gäste,abl in Verbindung mit einer s»wachen Verkürzung der Aufenthaltsdauer scheint sich nach dielen, Ergebnis f»«- zusetzen. B.V. Grllsi« aus dem Reuchtal. Mit zwei neuen Werbedruckstücken tritt zu Beginn der Reisezeit das durch seine wirksamen Heilauellen be- rühmte Äienchtal im nördlichen Schwarzwald hervor. Am Eingang dieses TaleS nnd am Südabhangc des hier nach der Rheinebene ab> fallenden Gebirges liegt in einer äußerst fruchtbaren Landschaft da» Amtsstädtchen Oberktrch. Dnrch ein mildes Klima bevorzugt, erzeugt der Boden die bekannten schweren mittelbadischen Weine, vor allem Weifc« herbst. Klingelberger und Kleviier. Seine reizvolle Lage und die groß« Auswahl von AuSfluasmöglickikeiten nach allen Richtungen machen c» zu «inem bevorzugten Stützpunkt und Ferienaufenthalt. Ein reich be« bilderter Prospekt, der neben allgemeinen Abgaben eine sorgfältige Au»» wähl von Spaziergängen und Ausflügen bringt, nennt auch dl« Unter- kunftsmögltchkeiten und ihre Preise. Bereits von 4.50 RM. an wird hier eine gute Pension gewährt. x Saisonbeginn am Bodens««. Dnrch Herausgabe und groftzfle'«''! Versand von Werbeschriften nicht nur über die Stadt selbst, auch über da» ganze Bodenseegebiet hat Konstanz den Verkehrssommer 1928 vorbereitet. Auf gesteigerten Fremdenzustrom wurde auch das an Tagungen nnd Kongressen reiche Sommervrogramm der Stadt zugeschnitten, dflp 1 * reiche Seeuachtfeste, Uferbeleuchtnugen, moderne Feuerwerke sind neben j den üblichen Abendkonzerten am See vorgesehen, und zu dtefem wurden auch die Beleuchtungsanlagen tm Stadtpark um See neuzettltac» Anforderungen entsprechend ausgebaut. Um den starken Verkehr naa dem Strandbad zu bewältigen, wurden grohe verkehrssichere Dieselboot« tn die städt. Motorbootflotille eingereibt. Zu der st ä d t. A u tob u »' l t n i e nach der Insel Mainau kommt seit dem Herbst auch die linie der Lbervostdirektion. nach der Insel Reichenau hinzu, sodab <"• kommenden Fremdensoininer dem Reisenden der Besuch der beiden schönsten Ausflugsziele in der näheren Umgebung der Stadt welentU« erleichtert tst. Neben der Schwarzwaldflualint« und der Flugverbindung nach Wien wird nnn Konstanz auch an den Züricher Flughafen ange- schlössen, waS weiter belebend ans den Verkehr des Bodeniecgedietes wirken wird. Auch die RcichS6<,hnschisfahrt und die Dampfbootgesellima" kür Untersee und Rhein tnn das Mögliche, um durch Ausgestaltung ihrer Fahrpläne dem Verkehr auf dem Ober-, Ueberlinger- und Ilmer» se« zu dienen. Es kann somit erwartet werden, dah daS Berkehrsiall» 1928 ein« neue Steigerung der Besucherzahl von Konstanz bringen wj™: «=, Bad EmS. Die Oftertage waren etn verSeiftiinaSvoller Auftnr» der Knrzeit 1928. Bad Ems wteS einen unerwartet starken Besuch am- All« Veranstaltungen gelangen bet dem herrlichen Osterwetter, <" eine Kur in Bad Ems: denn sie heilt und kräftigt Seit Jahrhunderten bewahrt gegen Katarrhe, Asthma, Emphysem, Grippefolgen, Herr- nnd Gefäßerkrankungen, Gicht und Rheuma / Natürliche kohlensaure BHder / Die größten und vielseiiigsten Inhalatorien / Pneumatische Kammern / Unterhaltungen und Sport aller Art / Vorzügliche Gaststätten. — Auskunft: Staatliche Bade- u. Brunnendirektion, Bad Ems, und Reisebüros. Gmser Wasser (Kränchen), Pastillen, Quellsalz, Emsolith. i Rings um Karlsruhe Empfehlenswerte Gaststatten „flnber" Hliihlburg Vorzügliche« Wein- und Speise-Restaurant. S38) Bes.: Dd. Karcher. Kaffee u. Weinstube Schick Durlach Effke Werder- u. Wedneartenstraße. Bottens geführtes Familienlokal. (334 Stadion Durlach Tel. 155. Schönster Ansflugspunkt, 15 Min. ron Endhaltestelle Durlach. Vollst, neu renovierte Lokale. Großer Saal u. Garten, gemütl. Wirtsohaftslokalität. n. 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Telephon: Amt Wetlbeim 84500. „ .i-r Alleinig- Besitzerin: Warle Fa" e '_ Karlsruher Vereins-Zeitung Erscheint wöchentlich mit Berichten ans dem Karlsruher Vereinsleben. Generalversammlung des Gewerbe- und Kandwerkervereins. . Die Generalversammlung des Gewerbe- und Handwerkervereins ^rlsruhe e. V. fand am Dienstag abend im Saale des Mfseum» statt. Sie wurde eröffnet von dem Vorsitzenden, T^losiermeister E. B l u m. der besonders dem Vertreter der Regie- ,^"g. Oberregierungsrat Huber, den Ehrenpräsidenten des Landesverbandes, O st e r t a g und den Ehrenvorsitzenden. Blechneo ^>ster A n I e l m e nt, begrüßte. .. Einen Lichtbilderoortrag über dt« sozialen Einrichtungen Krankenversicherung) des Landesverbandes badischer Dewerbe Handwerkervereinigungen hielt Generalsekretär Martin> Idelberg. Der Vortrag gab in graphischer Darstellung wertvolle ? u M>lüffe. Insgesamt 28 000 Mitglieder in 430 Ortsvereinen Wo der Versicherung angeschlossen, die in Bad Sulzheim und St. Gotthard Erholungsheime für ihre Kranken unterhält. Statistische Schweis« gaben Einblick, wie sich Beiträge und Leistungen der Versicherung gegenüberstehen. Zur Beruhigung der beitrcrgzahlen- Mitglieder sei festgestellt, daß die Verwaltunoskosten nur einen Dringen Prozentsatz, der mit 10,25 Prozent unter dem üblichen ,?uhschnitt steht, für sich beanwruchen. Erhebliche Leistungs- Schusse sind hingegen in der Kanutten- und Kindcrversichcrung "forderlich, da diese innerhalb der Gesamtversicherung abgezweigte Zurichtung eine ver ,..,Zur Tax Mf'sführer Zur Tagesordnung der 97. Generalversammlung erstattete Ee« ß-Nsführer Spall den Tätigkeitsbericht und Schreinermeister • 01 B den Rechenschaftsbericht. Vorstand und Kassierer wurde bmi* erteilt; der Voranschlag wurde genehmigt. Die aus- '"Jetbentoert Vorstandsmitglieder, die Herren Doldt. Hunsin- r ' Günter, Kolb. Lang undSp a l l wurden wiedergewählt. ,, Aus dem Tätigkeitsbericht ist noch zu entnehmen, das; der Ver- gegenwärtig 202 Einzel- und 23 korporative Mitgieder zählt, vergangenen Geschäftsjahre wurden 5 öffentliche Versamm- bi,l n Vorträgen abgehalten, darunter am 11. Dezember 1927 ' «teuerprotestkundgebung im Rathaussaal. Ein Besuch bei der Sinner A.-G. Einem Wunsche dar fluirfärufyar Ortsgruppe des HilfsbundeS M di« Elsaß-Lollhriuger im Reich entAeqenkaminenv, hatte sich die ^lcktion der ©Himer A.--G. bereit erklärt, den Mitgliedern dieser ?^»in'iyung eine gemeinsame Besichtigung ihrer Betriebe unter h,fc Un ^fM Führung zu ermöglichen. Da die grohe Zahl der Teil- °d7n«r eine ge chlosseue Führung ans einmal ausschloß, mußte eine ^lung vorgenommen werden; "b-ie eine Hälfte wurde von Herrn ^°erii,genieur Kaiser, vi« andere von dem Betriebsbeamten, Gg. Müller geisÄhrt, unter deren sachkundigen ErlMlte der "»flen die Besichtigung vor sich gi-ng. s. Zunächst wurde die Hesefabrik besichtigt, in der Betriebs Zi!.? Hans Ja tob in einem eingehenden Vortrag zunächst den v," v ™tjttng der Hefesalbrikation und deren Nebenprodukte und als» tu* 1 der Führung durch die einzelnen Räumlichkeiten auch pmk- ch erläuterte; die gewaltigen Gärimgsbottiche, die mächtigen FW« -^wparate und »Maschinen, die Melassefabrilation, die Mkolwl- .^llat»on. sowie die riesigen Brennkessel und die kolossalen Ma- .^"«n Dr die Erzeugung der erforderlichen elektrischen Energie. ^^stellung von der Größe der Auswirkung eines solch ge- tan sf 1 öpevalgebietes mag die Tatsache vermitteln, daß in die- Werke tägbich Hundert« von Zentnern Hefe erzeugt werden, fiA» rt ^sibaldigen Versand eine modern ungerichtete Expedition /ferner als Nebenprodukt viele Tausend« L-iier Spiritus. ^ Di« weitere Besichtigung galt der Abteilung Mühle, die schon ihr Aeußeres mit ihrem 7 Stockwerk hohen riesigen Gebäude W* schwollen Eindruck macht, der noch erheblich »erstärkt wurde P». innere Einrichtung, wo jedes Stockwerk mit den neuesten ^.^beitungsapparaten sozusagen vollgepfropft ist, um die ganze Aktion vom Rohprodukt bis zur feinsten Verarbeitung, sowie der ^^diition in einem Zuge zu gewährleisten. Trotz der Fülle atf.JWttat: und Maschinen fällt aber der bequeme Zugang zu «iirfi v Apparaten und die übersichtliche Anlage ans, vor allem «r? Peinliche Daube-rkeit, die in dem ganzen Betrieb berrfcht. ilz j l'tmdiOTs interessant war sodann der Besuch der Glas» Zogen natürlich die Au>smerksamkeit der Besucher rege an. f a ;? solgte ein Rund-gang darrch die mehrstöckige Marmelade- rich.,, 1 ' > und anschließend durch die riesige Brauerei, deren Ein- d>ln,""^en modernster Art eingehend besichtigt wurden. Leider Sifö?- l e Z«it im Besichtigung auch" der Nährmittel- und der doch hatte schon der bisherige Stundgang mehrere Stun- Kol»? Anspruch genommen irnd einen wichtigen Eindruck von dem -!v betrieb vermittelt. ^it«r Vorsitzende der Ortsgruppe, Rothmaier, stattete der ? den Dank deir Besucher ab -für die Ermöslichung einer ausdrucksvollen Besichtigung. »T..7, Bürg«roerein der Südweststadt hielt im Dereinslokal »Usa. seine diesjährige Generalversammlung ab. die sich eines gezeichneten Besuches erfreuen konnte. Der Vorsitzende des in>t Herr Oberrechnungsrat Lott, eröffnete die Versammlung erlta«. glichen Worten der Begrühung. Aus dem vom Vorsitzenden listen Tätigkeitsbericht verdienen die Bemühungen um dl« die V? 'ung des Maderschen Hauses in der Karlstraße, die durch tx. ^Utfernung des verkehrsstörenden Vorbaues von Erfolg bcglei- UmBeachtung. Erwähnung verdienen auch die Bemühungen lnJ te Bebauung der Bahnbofstraße, die Ausgestaltung der Mathq- ^ " Un>^ ir x.*« /£<4\tnt<*h<»rnTrtfees uttb des Sonnen auf eine *ätnff n £ der Verkehrssicherheit an der Ecke^aynyo?-. Iolly- und " f n tl# &« «»■ Der Verein ist bemüht, durch Beantragung der Auf- ft IT' ftcÄ 8 °'nes V?rkeh?spostens' an dieser Stelle heute tatsächlich be- *«tfi* • Eesahrsmomente auszuschalten. D,e Mitgliederbewegung ' ?ch >n aussteigender Linie entwickelt. " WI R " x "" Bereins-Wochen-Anzeiger BQt Vereine ermäbtgter Zetlenprclt. Drei Mitglieder sind im »Laufenen"''EeschäftsjaFre' verstorben, zu deren Ehren sich die «Z°wMl.ung von den Plätzen erhob. Den Kassenbericht der d.e iete > "n-nzielle Entwicklung des Vereins erkennen lieh, erstat- °^nt lx ^°°rg Andres. Der Bericht der Revnoren ergab d.e de^ungsgemij^ ^jihrung der Kasse, so daß dem Kassier. w,e auch 5-u»U°wen iliAand Entlastung erteilt werden^ könnte D.e ergab Wiederwahl des bisherigen Vorstandes Unter "erS'edenes" beschäftigte sich die Versammlung mit der gart- Ausgestaltung verschiedener Plätze in der Stadt. Weiter °n, s. I^der Bürgeroerein seine Teilnahme am «ommertagszug , A»».. J Un ^ wnstige interne Fragen. ^ . ♦tn r ' clal °«ioinmluno des Keglerverbandcs. In der am 11. upril de »Ä°^haus. Kaiferallee 13. stattgefundenen is >enernloer>amn,Ulng ^5°Slerverbandeg Karlsruhe und Umgebung wurden in den Vor- Freitag, den 20. April: ZMchs Zitheiuewin. Abends 8 Uhr: Prob« im „Palmengarten" Samstag, den 21. April: Karlsruher Liederkon» 8 Uhr im groben Saale der Festhalle Frühjahrskonzert mit Ball. Zllich, Zitherverein Karlsruh«. 8 Uhr in den ,,vi«r Jahren zeiten": Konzert. Verein ehem. Illler. 8 Uhr: Versammlung im „Stuttgarter Hof" Marineverein Karlsruh«. 8 Uhr: Monatsversammlung im Krokodil Reichsbund der Kinderreich«» »um Schutz« der FamiU«. 8 Uhr im großen Hörsaal des chem. Instituts: Vortrag von Dr. Dietrich über: „Bedeudet der Geburtenrückgang den Untergang des deutschen Volkes?" t Karlsruher Mandolinengesellschaft 1903. 8Yt Uhr in der Glas- Hall« des Stadtgartens: Frühjahrskonzert mit Ball. Sonntag, den 22. April: Motsr-Sport-Club (SK.D.SI.C.). Werbefahrt. Abf. 2 Uhr Schlachthof. FC. Phönix. 4 Uhr im „Schwarzen Adler" in Daxlanden: Familien- Ausflug mit Tanz. Montag, den 23. April: V. f. Nationalstenographie. 8 Uhr: Stammtisch „Alte Linde", Zirkel. Zitherklub Karlsruhe. Abends %% Uhr: Probe im „Prinz Karl" Dienstag, den 24. April: Palästina Grundfonds E.V. 8Vi Uhr im fit. Saal« der Handelskammer: Vortrag von Dr. Martin Buber über „Ein Land und ein Werk". Mittwoch, den 29. April: v. |. Nationalstenographie. 8 Uhr: Uebungsabend, Pestalozzischule. 1. Karlsruher Mandollnen «Gesellschaft ISvZ. SY* Uhr: Probe im Badischen Konservatorium (Sofienstrahe 43). Donneretag, den 20. April: Marineoerei«. Konzerthau»: Film „Kamerun", Kol. Arb.-Gem. !Dfc2 der Badischen Presse ist für alle Vereine die einfachste, iweckmSssigste und billigste Art zur schnellen Mitglieder - Benachrichtigung. stand gewählt: 1. Vorsitzender: Dr. Karl Waerther, Rechtsanw.; 2 Vors.: Theodor Lohrmann. Regierungsbaumeister; 1. Kassier (EesSäftsführer): 5,erm. Baumann, Prokurist; 2. Kassier: Georg Krauß, Buchhändler: 3. Kassier: Edm. Moser, Bürovorsteher; 1. Schriftführer: Michael Ohnhaus. Kaufmann; 2. Schriftführer: Joh. Baifch, Kaufmann; 3. Schriftführer: Hermann Diebold, Kaufmann; I. Sportwart: Theodor Uhl, Buchdrucker. Press saus- schußvorsttzender: Leopold Loeffel, Reichsbahninspektor; Vergnü- gungsaukschußvorsttzender: Karl Bischler, Kaufmann; Material- Verwalter: Albert Geiger, Elektrotechniker; Beisitzer: Hermann Hering, Kaufmann; Hans Ehrmann, Buchdrucker. Zum Ehren- V orsitzenden wurde der bisherige Vorsitzende Emil Kiefer, und zum Ehrenmitglied der Eauvorsitzende Philipp H a r t m a n n-Frank- fürt a. M. unter lebhaftem Beifall ernannte Die zur Heimfinanzie- rung vom Vorstand eingebrachten Anträge, die pm Teil Satzungsänderungen bedingten, wurden mit großer Mehrheit angenommen. Mit diesen Maßnähmen in Verbindung mit den schon fest zugesagten Krediten ist die Finanzierung des Karlsruher Kegelsporthauses end- gültig gesichert. Der Reichsbund der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Kriegerhinterbliebenen, Ortsgruppe Karlsruhe, hielt am Montag den 16. April ein« große Mitgliederversammlung im ..Friedrichshof'' ab. Sie erfreute sich eines außergewöhnlich starken Besuches. Der Geschäftsführer, Herr G e r st n e r. berichtete zunächst über die Be° mühungen des Orrsgruppenvorstandes wegen Erlangung von Bau- gelände für Siedlungszwecke seiner Mitglieder. Er wies darauf hin, daß die Verbandlungen mit den zuständigen Ministerien wegen Erlangung von Baugelände im Fasanengarten auf nicht unerhed- liche Schwierigkeiten gestoßen seien, daß aber immer noch auf einen günstigen Abschluß gerechnet werden könne. Der Berichterstatter gab der Erwanung Ausdruck, daß diese Frage alsbald zur Zufrie- denheit der siedlungslustigen Mitglieder der Ortsgruppe Karlsruhe des Reichsbundes ausgehen werde. Der nächste Gegenstand des Be- richtes bildete die Neuregelung der Straßenbahnvergünsti- g u n ge n für Schwerbeschädigte in der Stadt Karlsruh«. Auch nach dieser Richtung feien mehrfach Verhandlungen geführt worden, bei denen aber das vom. Reichsbund erstrebte Ergebnis nicht erzielt werden konnte. Der Berichterstatter machte sodann noch Mitteilung von dem Entgegenkommen des Karlsruher Motor-Sportklub betr. Automobilfahrt für Schwerbeschädigte. Die Freifahrt für Schwer- beschädigte wird voraussichtlich im Juni d. I. stattfinden und ihren Weg über Herrenalb—Gernsbach—Baden-Baden nehmen. Das Ent- gegenkommen des Motor-Sportklubs wurde von der Versammlung dankbar begrüßt. In der Diskussion wurde Kritik geübt an der Neuregelung der Straßenbahnvergüastigung. die gegenüber früher eine wesentliche Verschlechterung bedeute. Den Schluß der Ver- ammlung bildete ein vom Ortsgruppenvorsitzenden. Herrn Schillin- qer, veranstaltete! Lichtbildervortrag „Dsr Weltkrieg 1914/1918 und eine Folgen", der von den Anwesenden mit großem Interesse ent- gegengenommen wurde. ):( Hundesport. Dem Verein der H und esreund« Karlsruhe, welcher feine für Spätjahr d. I. geplante, große Hundeausstellung auf das nächste Frühjahr verschieben mußte, wurde durch das Entgegenkommen des Senats der Hochschule Karls- ruhe, welcher dem Verein das Stadion der Hochschule zur Verfügung stellt, die Möglichkeit geboten, am Sonntag, 6. Mai d. I., eine Veranstaltung auf hundssportlichem Sediere zu präsentieren, wie solche wohl noch nie in Karlsruhe dargeboten wurde. Zunächst will der Verein am Vormittag des genannten Tages jedem Hundebesitzer durch eine Schönheit?- und R as se b e g u t ach t u n g Gelegenheit geben, kein Tier von erfahrenen Kynologen beurteilen und sich über dasselbe beraten zu lafsen^ Es wird dabei weder dem Alter noch der Abstammung irgendwelche Grenzen gezogen werden. Ferner wird durch eine Vorführung von Polizeihunden auf dem Fußballspielplatz der Fortschritt im Abrichten von Hunden, welche sich der Verein in Zusammenhang mit dem „Verein für Polizei- und Schutzhunde" angÄegen sein läßt, gezeigt werden. Es sollen dabei alle 8 Polizeihunderassen vertreten sein. Räch dieser Vorführung soll eine Ueberraschung geboten werden. Interessant dürften sia> die anschließenden Hunderennen gestalten. Dem Hunderennsport wird bekanntlich in England großes Interesse ent- gegengobracht, weniger bekannt dürft« aber fein, wie umfangreich gerade in letzter Zeit diesem Sport in England gehuldigt wiro. Es sind in einigen Monaten auf 4 Bahnen nicht weniger als zehn Millionen Besucher gezählt worden. Bei einem einzigen Rennen in White City, dem Lunapark in London, waren 120 000 Zuschauer anwesend. Für solche Rennen werden nur die Rennhunderassen Grey- hounds, Barsois und Whippets verwendet. Much in Deutschland kommen solche Rennen in Gang. Der Verein der Hundesreun'oe wird sich für den 6. Mai für diesen Zweck englische Rennhunde ver- schreiben, um mit Hunderennen in Karlsruhe einen Anfang zu machen. Der Verein wird, wie wir erfahren, die Eintrittsvreise so nieder ansetzen, daß es jedem Interessenten möglich wird, die 3 Veranstaltungen besuchen zu können. Briestaste«. lAnsragen können nur B«rücksicbiigu»a finden, wenn die laufen!«« Abonne» ments-Outttung und die Porlv-AuSaaben belaefägl werden.> 771. K. Pf. i. B. Brieflich beantwortet. 773. 9. ®. i. D.. Tie Mitgliedschaft zur Zwangsinnung liegt nach dem ÄnnungSstatut vor, ein Austritt des Mitgliedes ist nicht zulässig. Im Uebrigeu wenden Sie sich an die Aufsichtsbebörde, d. b. Bürger- meistcramt. 774. ik. M. i. K. Brieflich beantwortet. 775. St. t. ß. Die Einsicht zum Grundbuch ist jedermann gestattet, der ein berechtigtes Interesse nachweist. 77S. Kran A. I. i. B. Brieflich beantwortet. 777. it. SI. B. i. T. Die Mieterin bat die vereinbarte Reiniguna der Trevoe und des Hauseingangs vorzunehmen und kann diese bei Weigerung trob Mahnung aus deren kosten vorgenommen werden. 77«. St. S. i. 8. Zur Erlegung des auf Ihrem Grundstück ein- gedrungenen Fuchses mittels Schußwaffe haben Sie die ErlanlmiS deii zuständigen Bezirksamts einzuholen. Die gleiche Erlaubnis ist einzu- holen zum Stellen von Eisen nnd Fallen, die nur mit BorsicktSmastregeln angewendet werden dürfen. Das erlegte . I. ©. Brieflich beantwortet. 784. A. 91. Dr. Wirtb gehörte feit dem Jahre lflis ftent Reichstag und Landtag an. Bei der Neberfiedeluug nach Berlin hatte er fein LandtagSmandat abgegeben. — Der Abschluß de« WaficustillstaudeS er- folgte am 1.1. Dezember 1017. Der Friede von Brest-Litowsk wurde am 8. Mär» 1918 abgeschlossen. 783. Kleinrentner. Die Angelegenheit wird zur Aeit vom Für- forgeamt behandelt. Näheres haben wir in Nr. 184 dieses Blatte? mit- geteilt. Wie Sie aus der ersten Notiz ersehen haben werden, handelte es sich damals um eine amtliche Mitteilung. Es war also ni»t wie Sie vermuten ein Aprilscherz. In solchen Sachen darf man keine Scherze treiben. 785. A. ®. Brieflich beantwortet. 787. Fra« 9. Sch. Nach den gesetzlichen Bestimmungen trnt* M« Kirchensteuer noch zwei Jahre nach dem Austritt au» der Kirche be- zahlt werden. 788. Eh. W. i. D. Brieflich beantwortet. 78». F. D. I. PH. Brieflich beantwortet. 790. K. H. I. ?*. Brieflich beantwortet. 791. W. 6(1). Brieflich beantwortet. 792. P. V. i. G. Der Schodensersatzanspruch wird an den manaeln- den Beweise» der Täterschaft scheitern nnd ist schon deshalb abzulehnen. Die Ablehnung ist auch noch aus dem Grunde unbegründet, weil e!ne Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern gegenüber den Kindern nicht vorliegt. 794. K. R. i. Eb. Die Nachforderung der Platzmiete scheint dann berechtigt, wenn tatsächlich zu Ungunsten des Nebenmieter« ein größerer Lagervlatz benlitzt wurde. 7»». L. St. Zuletzt war eS der Zirkus Krone, der in Karlsruhe gastierte. 7»«. JB. B. ». «r. Dt« TchadenSerfatzllage wegen KrebitfchSdtgnng verjährt in S Jahren. 7»7. G. B. 17. Znr Uebernahme der Versicherung können Sie nicht gezwungen werden, es empfiehlt sich aber deren tlebernabme aus eigencn Namen nach Berichtignng der Versicherungssumme und der örtlichen Verhältnisse. Eine neue Versicherung macht nnr Kosten. 798. S. E. 8. 1. Der Vervflegungsonsprnch ist in angemessener vöhe begrtindet. 2. Die Tochter hat im Fall der Verheiratung eine den Ver- hciltnissen angemessene Aussteuer vom Vater zu beanspruchen. 799. A. Sck. i. H. Die Ehefrau hat während des Ehescheidung»- verfahren? Anspruch aus die znr Führung eines aboefonderten Haus- Halts für sich und die Kinder erforderlichen Möbel, hierüber entscheidet in, Streitfall durch einstweilige Verfügung das Prozeßg'ericht. Die ?luS. etnanderfetzung zwischen den Eheleuten erfolgt nach Abschluß deS Schei- dunesverfahrens nach den zwischen den Ehelenten geltenden Güterrecht, wonach dem Mann nach den geschilderten Verhältnissen die von ihm beschafften Möbel znm größten Teil wohl gebören. die gemeinschaftlichen Möbel mangels Einigung zum Zweck der Auseinanderfetznng eventuell versteigert werden. 800. K. E. Brieflich beantwortet. 80t. G. Sch. i. K. Brieslich beantwortet. 802. A. B. i. E. 1. Die ZuständiakeitSvereinbarnng war ohue Ein- Verständnis der Partei nicht zulässig, die Vollmacht dagegen in völliger Ordnung. 3. Wenden Sie sich nach München. 3. Geschäftliche Adressen jeder Art können wir im Briefkasten nicht mitteilen, w'r empfehlen Ihnen den Weg des Inserats. 4. Drs Adreßbuch jeder größeren Siadt gibt Ihnen Auskunft, die Arfnahmebedtngnngen erhalten Sie nur direkt. 803 F. D. i. A. Tie Testameniseröffnung durch das Gericht findet statt nach Abschluß des ErbenermittlungSverfahrenS. 804. AI. St. Birkensaft wird nicht nur zu Haarwasser, sondern anch zu Wein verwendet. Rezepte darüber können Sie in der Apotheke bekommen. 80%. B. D. I. B. Brieflich beantwortet. 807. E. S. i. ?. Die Kinder haben nach ihren Vermögen?- bezw. EinkommenSverhältnissen der bedürftigen Mutter den standesgemäßen Unterhalt zu gewähren und zwar jede? Kind nach feiner LemungS- fähigkeit unter Berücksichtigung feiner fonstigen Unterbaltsvcrvflichtun- gen. Im Streitfall entscheidet das Amtsgericht. 'Nach den Verhältnissen erscheint ein monatlicher Unterhalt von 100 bis 150 Mark angemessen. Der bisher durch Pslegeüberuabme von einem Kind gewährte Untervalt ist durch die Leistungen der Mutter angemessen abgegolten, fodaß es sich nnr um den Unterbalt für die Zukunft handelt. 808. W. i. St. Nähere Angaben über die Darlehen können ^ie in Nr. 188 der ..Badischen Presse" unter der Rubrik „Ans der Landes- Hauptstadt" nachlesen. 809. V. i, M. Brieflich beantwortet. 811. L. St. i. O. Eine bestimmte Norm ist nicht anzugeben. Di« Unterstützung wird vom Fürforgeamt von Fall zn Fall festgesetzt. Hier- bei kommt es ans die VermögenSverbältnisse des Unterstützunasbedurs- tigen an. 810. ?. Brieflich beantwortet. 812. A. S. I. Sp. Brieflich veintwortet. 81». W. H. Die Gebühr für die Schuakeubekämvfung darf nicht auf die Mieter umgelegt werden. MÖBELHAUS Heinrich Karrer PhiHppStr. Nr. 19 ^ Rein Laden CS Me « et a ZI" M3 * el " Eigene Schreinerei, PolsterwerKstätte, Patent-MatratzenfabriK Dem Cktt* 14. Jtt. 188. „«adych« Presse^ fMend-A««sa?e? Freitag, den Z0. April 1K8. Boranzeigen der Veranstalter. ! « Der Sarlsruber Liederkranz hat sich für sei» KrühiahrSkonzert «t»e schöne Ausgabe gestellt. Er will dem Karlsruder Konzertvublikum in einem Liederabend eine Anzahl seiner heimische» Komvo- n i st e n vorstellen, und sein Ehormeister, Musikdirektor H o s s m a n », hat zu diesem Zweck ein anSerwähltes Programm mit Männcrchören und Solo-Liedern hiesiger Tondichter zusammengestellt. Mit Männer chörcn sind der frühere Chormeister des LiederkranzeS, Heinrich Cassimir. dann Hermann Knierer, Franz Zureich, Hugo Rahner, Theodor Münz Ludwig Baumaiin. Hans Bogel. Max Thiede und Wilhelm Jung ver- treten, und im Solo-Lied werden Kompositionen von Kranz Philipp Gustav Lüttgers, Ludwig Keller, Dr. Max Steide!, Arthur Kusterer, Dr. Hermann Bauer und Clara Faiht zum Bortrag gebracht. Die Solo-Partieu übernehmen die Kammersängerin Magda Strack vom Landestheater, die im Konzertsaal immer gern gehört wird, und der Heldenbariton des Baller Swdttheaters Heinz Zutavern. Heinz Zu tavern ist ein Karlsruher Kind! er ist der Sohn des verst. General- agenten Heinrich Zutavern. Seine Ausbildung bekam er von Kaminer- länger Büttner, von KanS Keller in Düsseldorf und Prof. Köhler in Schwerin. Er hat seine Bühnenlaufbahn als lyrischer Bariton am Stadttheater in Wismar begonnen, kam dann an die Stadttheater in Sonderhansen und Elberfeld und nach kürzerer Tätigkeit am MellUü theater in Hannover als Heldenbariton an das Stadttheater in Görlitz. Bon dort holte ihn Felix Weingartner nach Basel, wo er sich unter diesem bedeutenden Leiter der Basier Over rasch einen Namen verschaffte, der ihn weit über seinen WirkunaSort hinaus auch als geschabten Konzert, sänger bekannt gemacht hat. Es ist sebr zu begrüben, daß der Karls- ruher Liedcrkranz dem hiesigen Konzertvublikum Gelegenheit gibt heimische Künstler als Komponisten und Sänger zu hören, und er darf sicher fei», dah feinem Frübiahrökonzert am Samstag in den weitesten Kreisen der Bevölkerung das grökte Interesse entgegengebracht wird. — Ein Bevölkern ngsoroblem ernstester Art wird ausgerollt in einer Versammlung im groften Hörsaal der Chemie der Technischen Hochschule am Samstag, den 21. April, zu der im gestrigen Anzeigenteil eingeladen wurde, und auf die heute nochmals hingewiesen werden soll. Herr Prof. Dr. Dietrich wird dieses tiefernste Problem der Geaenwart behandeln. Dieses Problem bedroht das westliche Europa sehr rasch mit dem Unter- gang. Alle staatlichen und Kirchenbehörden sind eingeladen. X Landesverband der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebene» des Badisilie« Kriegerbundes. Am SamStag, den 21. und Sonntag, den 22. April findet im glotzen Saale des Krokodil hier, der 2. Landes- vertretertag des Verbandes der Kriegsbeschädigten und KriegSbinter bliebencn des Basischen Kriegerbundes statt. Beginn 5 Uhr nachmittags bezw. S Uhr vormittags. Bei der Tagung am Sonntag morgen spricht ein Vertreter deS Deutsche» Neichskriegerbundes »Kvsshäuser über das neue Verfahr» ngsgesetz. )( 10 Jahre Reichöbunl» der Kriegsbeschädigte». Kriegsteilnehmer «ad Sriegsbinterblielicnen. Ortsgruppe Karlsruhe. Aus Anlas, des 10 jährigen Bestehens der Ortsgruppe Karlsruhe findet am Sonn t a g, den 29. April in den Räumen der Städtischen Festhalle eine Grün- duugsveranstaltung statt. Es find hierzu Vertreter aller Be- Hörden geladen, sowie auch die Gründer der Ortsgruppe. Dem küust- lerischen Teil schlickt sich ein Bankett mit B a l l an. Auß dem Inseraten- teil unserer Zeitung ist näheres ersichtlich. )( Die l. Karlsruher Mandolinen-Geselllchast od» 1008, die älteste Vereinigung an hiesigem Plage, welche sich die Aufgabe gestellt hat, die Zupfmusik dank ihrer Eigenart und Schönheit — leidcr noch zu wenig bekannt und verkannt — zur gediegene» Hausmusik heranzubilden, bezw. >u gewisser künstlerischer Höhe zu fördern, begeht in diesem Jahre ihre 25 jährige Gründungsfeier und beabsichtigt, als Einleitung ihres Jubel- jahres am Samstag, den 21. April, 20M, Uhr, in der GlaSballe o?r Städt. Fcsthalle ein Frühjahrskonzert zu veranstalte». Wird das uns als durchaus auf hrher Warte stehend bekannte Orchester unter Leitung seine? bewährten Dirigenten, Herrn Julius Gebhard, Kam- mermusiker am hiesigen Landestheater. klassische Musik sSchnhmann, MendelsoSn-Barthrldn, Carl Zeller, Conrad! u. a.) zu Gehör bringen, so steht auftcrdem noch ein besonderer Genuh in Aussicht durch ^de» Vortrag zweier bis jetzt »och nicht in Deutschland wiedergegcbcncr ä™ für Trio «Violine, Cello. Klavier) des amerikanischen Komvonisten H. L«d w i g, der alS neb"rc»"r Deutscher in Newnork eine glänzende Kritik fand, ferner durch die Darbietung der bestens bekannten Konzcrt- sängerin Anni Thorwart. )( Greftes Sonder-Konzert im Kaffee Roland. Am heutigen Abend wird vorherrschend Jazz »nd Stimmungsmusik »um Vortrag komme». Morgen Samstag findet einer der beliebten Rbt^nifchen Abende mit Polizeistunden-Verlängerung statt. )( Arteiterbllduugsverel». Nächster Vortragsabend «st ei» Kammer- musikabend. Er findet Mittwoch, den 25. A v r i 1 im «aale unseres Vereinshauses statt. Das L-l'senkiel-Ouartett (Konzertmeister Ochsen- kiel, die Kammermusiker Kehrmau». Sommer und Hertel» vom Bad. Landestbeatcr-Orch-ster und Komponist Ar'hur Kusterer haben die BortragSfolge übernommen Werke für Streichauartett von Beethoven und Smetana. Klaviermusik non Musiorgsky. Neben .?>it- gliedern haben auch Gäste freien Zutritt. ©cfrfwftHrfif Mittrttnnaen. s «eif«»r!e Beine stellt. Charlotte Ander spielt die angebotene Braut äußerst lustig. Ruth Weyher machr eine unwiderstehliche K^barettdiva uud Vera S-hmitterlöw eine elegante Assistentin. — Im Beiprogramm der interessante Ma-Kulturfilm: .Sturmflut", ein Drama der Natur und enies gewaltigen Stromes, der nur halb gebändigt, feine Schleusen »nd Dämme sprengt um V«- derben zu bringen, nnd ein Ailm-Schivank: „Sonntaclsau9flng". Die Vildwochenschau bringt aktuelle Bilder ans dem Leben der drei jüngsten Ozeanflieger und ihrer Flugvorbereitungen. Die Milchversorgung öeulscher Släöle. Die Versorgung großer Städte mit Milch ist heute eine» der brennendsten Ernährungsprobleme. Seit Jahren wird der Fra?' der Milchversorgung der Städte von allen beteiligten Stellen ein erhöhtes Interesse entgegengebracht. Bereits vor dem Kriege streb'« man eine Verbesserung der Verhältnisse an und der Krieg zeigte, welche Bedeutung der Milcherzeugung und dem MilchveroraU!? zukommen. Bisher hat es an einem umfassenden Ueberblick über d>« neuesten Verhältnisse bei der Milchversorgung der deutschen Städ» gefehlt. Eine gute Uebersicht ist durch eine Rundfrage des Deutschs Städtetages geschaffen worden. In die Erhebung wurden >äm>' liche deutschen Städte über 50 000 Einwohner einbezogen, zusa?« m$n 91 Städte. Was die einzelnen Städte betrifft, so hatte Belli" die größte eigene Erzeugung im Jahre 1326 mit 135 414 Litern, dann folgen Bremen mit 29 000 Liter. Stettin mit 11 620 Liter. Köln mit 10 000 Liter, Magdeburg mit 9750 Liter, Chemnitz m>» 9400 Liter usw. Sehr interessante Angaben enthält die Erhebung über den täfl' lichen Milchoerbrauch in den Städten. Es zeigt sich, daß im „ 1913 der tägliche Milchoerbrauch in den verschiedenen Städte» zwischen 0,09 Liter und 0,58 Liier schwankte. Den niedrigsten Ver brauch hatte Hindenburg, den höchsten Heidelberg, Die Stad^ mit niedrigem Milchverbrauch im Jahre 1926 sind Frankfurt lodert mit 0.09 Liter, Liegnitz mit 0.15 Liter, Stettin, Görlitz und Bran denbur? mit f* 0,17 Liter usw. Andereiseits hatten Himburg un° Frei bürg mit je 0,43 Liter einen sehr hohen Milchverbrauw- Berechnet man für die Gesamtheit der betrachteten Städte den täglichen Milchv?rbrauch auf den Kopf der Bevölkerung, so ergev?» sich für das Jahr 1913 0,28 Liter, für 1926 0,26 Liter — also ew 'na um 7,1 Prozent. In den meisten der befragten Städte >1 die Konzessionierung des Milchhandels eingeführt. In den befragte. Städten findet auch eine polizeiliche Milchkontrolle statt, die sich Milchhöfe und Kleinhändler erstreckt. Die Zusammenstellung de Ergebnisse der Milchkontrolle zeigt, daß die Ueberwachung pt Handels in den Städten keineswegs genügt, sondern, daß die ™ bereits draußen in den Produktionsgebieten einwandfrei gewönne werden muß. In einer Schlußbemerkung zu den Ergebnissen der genannten Rundfragen wird darauf hingewiesen, daß in Deutschland für m Milchver'orgung der Städte bereits viel getan sei. daß aber bis 3 einer allgemein befriedigenden Lösung dieses Problems noch mann Frage ernster Erörterung bedürfe. ^ % KARL DÖRR, Höh- und Kohlenhandlung, ?Son^.49§ 55 Spanischer tariei. I SO. April SchlaBtatf des blllirfpn SondT- Verkanls Iii« zu 15 Prozent Rabatt !| I Ferner verkaufe so lanee Vorrat reicht J vorn 21. bis 3U. April folgendes: I Spaniso 'e Oval-Blut-Oranffen, Wnschalig. 1 sehr sa tiir ». honigsüß p£r PId. 32 PI., 1 S PId. 90 PIg. netto; Ii. Cali'ornisches I Mischobs p PId. 70 Pfd., ff. Eßteigen J per PId. 40 P4. netto. I Auf särntl. Konserven u. Konfitüren gebe I icb besonderen Rabatt. | I Diese günstige Kaufgelesrenheit findet I j nur im Hauptgeschäft statt 1 I Spezialhaus tür SU 'friiehte u span. Weine | aller Art. 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Range? «u werden. Kv8b , B.B. SÄwevinae» als Fremdenstadt. Da» Berkehr»- und Aus- ">nst»büro am Bahnhof in Schwetzingen wurde wieder in Betrieb ae- Aminen. Gleichzeitig wurde ein bewährter Berkehrsfachmann mit der Leitung und Geschäftsführung betraut. Neben der allgemeinen Werbe- '"tigfett soll der Fremdenverkehr in Schwebingen im kommenden Sommer °»rch verschiedene Veranstaltungen belebt werben. So sind u. a. vor- Wehen: Svargelfeft, Rosensest, »Ein SommernachtStranm', Hebeltrnnk Und Herbftfcft. ein Kurvf.ilzfest, sowie eine Schwebinger Svortwoche. Für Vinter ist ein Lichtfest im Dezember und ein EiSfportfeft ans den Reihern im Echlohgarten geplant. jZ Eberbach, die Perle des NeckartaleS. Wer von Heidelberg au» ,'u Kuh oder mit der B, hn dem windungöreichen unteren Neckartale '°>at. der wird erleichtert aufatmen, wenn er den weiten, der Luft und »ein Lichte geöffneten Talkessel der alten Stadt Eberbach betritt. Ober- halb von Eberbach tritt der Wanderer au» dem Odenwald in das Kraich- »nucr Hügelland. Hier münden die größten und schönsten Odenwald- Ter ein. Vor allem da» malerische Jttcrtal, das schönste aller Oden- waldtäler. nicht »u reden natüilich von dem von Burgen geschmückten ^cckartale selbst, in da» über der Stadt die Trümmer einer Hohenstaufen- °urg htnabfchauen. Ferner ist zu nennen da« Gammelsbachtal. eben- wll» von hohen Bergen umsäumt, Jttertal und das Allemühlertal, das Zugang bildet zu dem sogenannten kleinen Odenwald. Wie der ^'erbacher Talkessel mit seinen Gewässern die Perle des Tales bildet, '° erreicht auch der Odenwald hier seine höchste Erhebung im Katzen- °ucke! und seinen malerischen Teil tn EberbachS abwechslnngsvoller «»gwaldwclt. S.V. Starker Olkerverkebr I* Wi»»f««. Der Osterverkehr in Baden bewegte sich allgemein in großen AuSmahen. Eine starke Freanenz konnte a. das Nkckarstädtchen Wimpfen feststellen. Hier ergab eine Verkehrs- >»hlung, datz Wimpfen von über 20 000 Personen während der Oster- 'vertage besucht wurde. B.V. Rustart der «als»» t* Herrenalb. Unter erheblichen Geld- »«fern ist es gelungen, den Anforderungen bei ständig wachsenden Straft- ^agenverkehr» im Albtal« »u entsprechen und die Ströhen in einen auto- fechten Zustand zu bringen. Eine starke Belastungsprobe für die «trotzen brachte bereit» der starke Osterverkehr, der reibungslos bewäl- "st werden konnte. Im Kurort selbst machte sich ein lebhafter Fremden- ucrkehr bemerkbar: die Hotels und Gaststätten waren sehr gut beletzt und die sehenswerten Ruinen des alten Zisterzienserklosters wurden zahl- keich besichtigt. Grohe Anerkennung für diese Streiszüge durch Herrenalb >«nd der neue Führer und da» empfehlenswerte Büchlein von Stadt- «mrrer Seilacher „Ein verschwundenes Kloster". Zahlreiche Geschäfte Gaden ihre Räumlichketten geschmackvoll und zettgemäh verschönert uns uergröhert. Die Linien de» Kraftwagenverkehrs mit Neuenbürg, Wild- Jffc. Gernsbach und Baden-Baden find nun tn die Regie der Deutschen ^«ilbsvost übergegangen. Die Höhenfahrten erfreuen stch steigender Be- Wfiett. Vom 1. Mai ab erscheint auch wieder daS Herrenalb er Bade- In der eisten Maiwoche findet «in grohe» Fest de» Ba- "ischen Schwarzwaldv«reln» statt, bei dem anch der Karlsruher Dialektbumorist Romeo mitwirken wird. x Bad Mergentheim. Unter Anwesenheit der staatlichen Behörden I Bade» zählt. Nach modernsten Gesichtspunkten neu erstellt, besitzt Bad wurde in diesen Tagen der vollendete Erweiterung»- und Umbau der I Mergentheim tn der Diätkuranstalt am Frauenberge von Dr. Bofinge« Diätkuranstalt am Frauenberge eingeweiht, die, tu unmittelbarer Nähe I ein Sanatorium, da» mit zn den ersten In den deutschen Bädern gezählt des Kursaals nnd der Tauber gelegen, zu den ältesten Sanatorien de» 1 werden mnh. BADER-ZEITU1VG BADISCHE PRESSE - Anstnntt Itostenlo» n. unverbindlich Wir bitten unsere Leser Anfragen für den Reisebrieskasten späte sten» vi» Montag früh etnznfenden. Unser« Auskünfte geschehen nach bestem Wissen, jedoch unter AuSschluh jeder Gewähr und Haftbarkeit. Zur Mitarbeit haben wir das Reisebüro Karlsruhe. Kaiserstrabe 22», gewonnen. Anfragen sind zu richten an den Reifebrtefkaften der „Ba bischen Presse". 1. H. P. I. Z.! Ich beabsichtige diesen Sommer mit meiner Familie lFrau und 2 Kinder im Alter von S und 5 Jahren) nach der Ostsee für etwa » Wochen zw fahren und hatte mir Riigen alS Ziel gedacht. Ich lege weniger Wert anf groben gesellschaftlichen oder Kurverkehr als aus ein hübsches Fleckchen mit gutem, nicht zu weit entferntem Strand und hatte die Absicht, den am'2. Juli nach Stralsund verkehrenden Ferien- sonderzug evtl. zu benützeu. Ich bitte nun böslich um Beantwortung folgender Fragen: 1. Halten Sie Rügen fiir das Richtige oder welchen nicht viel weiter entfernt liegenden Platz könnten Sie mir empfehlen? 2. Wie sind etwa die Pensionspreise, evtl. in privat in gut bürgerlichem Hause? S. Ist es mit Rücksicht aus die Schulserien im Juli in Preuhe« empfehlenswerter, lieber im Juni zu gehen und Nnd im Juni die Pen- sionspreise etwa niedriger als im Juli während der Hauptsaison, soda« der billigere Pensionspreis im Juni ungefähr einen Ausgleich bietet für den entgehenden Vorteil, durch Nichtbenutzung des FeriensonderzngeS? 4. Können Sic mir den offiziellen roten Führer des OstfeebäderverbandeS tn neuester Auslage zum Preise von 1 NM. übermitteln, bejahendenfalls bitte um Zusendung oder wo kann ich solchen erhalten? Antwort: Wir empfehlen Ihnen auf der Insel Rügen dt« ruhigen und nicht so teuren Familienbader: Göhren, Tbiessow, Baabe und Breege, von welchen wir Ihnen Prospekte per Druchsache zugehen lassen. Ans den Prospekten ersehen Sie, dah volle Pension in der Bor- s a i s o n (Juni) von S RM. aufwärts und In der Hochsaison (Juli- August) von 6.5« NM. aufwärts zu haben Ist. Adressen von Pensionen finden Sie ebenfalls In den Prospekten. Die Pensionspreise sind aller- dingS im Juni niedriger, als im Juli. Nach unserer Ansicht würden Sie durch die Benützung des Feriensonderzuges nicht soviel einsparen, dah der erhöhte Pensionspreis im Juli. August ausgeglichen wird. Der rote offizielle Führer des Ostseebäderverbandes für 1328 wird tn aller- nächster Zeit erscheinen. Derselbe ist bet dem Karlsruher Reisebüro, Kaiserstrahe 220, erhältlich. P. M. i. K.: Ich möchte gerne wissen, wohin ich mich wegen einer Pfinastgesellschaftsrelfe nach Paris zu wenden habe? Antwort: Die Pfingstgesellschi»ftsreisen nach Parts werden von verschiedenen Reisebüros auSaeführt. Sie haben Prospekte für ein« fünf« tägtge Gesellschaftsreise direkt erhalten. Dr. L. i. R.: Ich möchte tm Jult nach Fulpme» tn Tirol. Wo wohne ich dort am besten? Wie teuer ist die Fahrt 3. Klasse von Rastatt über München-Garmisch-Partenkirchen-Jnnsbruck und zurück über den Arlberg-Bregenz, Schiss Konstanz, dann mit der Schwarzwaldbahn zurück nach Rastatt. j Antwort: «in Rundreisebillet B. Klasse für alle Schnellzüge, 60 Tage gültig, mit beliebiger Fahrtunterbrechung kostet für die Strecke: Rastatt-Stuttgart-München-Garmifch-Jnnsbrnck-Bregenz-Konstanz - Rastatt 54 RM. In gulpmeS können wir Ihnen das Hotel Lutz alo gutes HanS empfehlen. Pensionspreise daselbst 10—11 Schilling. , Studienrat M. I. K.: Ich möchte mit meiner Familie im August ein« vierzehntägtge Reise, nach Oberbaoer» unternehmen, davon acht Tage an einem Platze verbringen nnd an den übrige» Tagen Interessante Plätze (Königsschlösser) aufsuchen. Um Rontenvvrschlag nnd Preis, angäbe der Fahrt 3. Klasse wäre ich dankbar. Antwort: Für Ihre geplante Reif» nach Oberbaoer» möchten wir Ihnen folgende Route empfehlen: Karlsruhe-Stuttgart- Ulm - Kempten-Füfsen.Reutte - Ehrtgcild-Garmisch - Parteukirchen» Oberau«: Starnberg-München-Tegernsee. Von hier mit der Reichsvost nach Schlier- feei dann mit der Bahn NosenhUm-Brannenburg-Wendelsteinbahn-Prien- Herrenchiemsee-Prien-München-Karlsruhe. . Der Fahrpreis für diese Streck. Schnellzug 3. Kl. beträgt als Rundreisebillet 85.90 RM. In » diesem Preise Ist die Bergbahn von Brannenburg auf dem Wendelstein? und zurück Inbegriff:«. Ein weiterer empfehlenswerter Abstecher aus z obiger Strecke tft die Fahrt von Ehrwald mit der Bergbahn auf di« Zugspitze und zurück, welche 9.60 RM. kostet. Wir raten bei diesem Vor- schlage zu einem achttägigen Aufenthalt tn Füssen, wo Sie volle Pension zu 5—8 NM. täglich finden. Von Füssen aus besuchen Sie am besten dt« nahegelegene Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Von Garmisch-Partenkirchen aus besuche» Sie die Partuach- nnd Höllen- talklamm. Von Oberau aus besuche» Sie am besten daS Schloh Linder« Hof und das durch seine PassionLIviele weltberühmte Oberammeraa«. In Starnberg ist eine Rundfahrt anf dem See zu empfehlen. DaS Schloß Herrenchiemsee erreicht man von Prien aus im Motorboot oder Dampfen (ES wird gebeten, den Anfragen Porto beizulegen.) Radioaktiv« Thermen 67° C gegen Gicht, Rheumatismus u. Katarrhe / Künstlerische, sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen / Tägliche Theatervorstellung / Vier Konzerte des Städtischen Orchester« / Auto-Rundfahrten in den Schwarzwald CIN i=i Ganzjähriger Kurbetrieb Bergbahn / Alle Sportarten / Neues Schwimm- und Strandbad / Unterkunftsmöglichkeiten für alle Ansprüche / Mäßige Pensionspreise / Prospekte, Programme und Preisverzeichnisse durch die Städtische Kurdirektion Baden-Baden Hotel ATI, AM TIC" ffiggg Restaurant - 5 Uhr -Tee - Abendtanz. Allee* Hotel Büren Bevorz. Familienhotel. Big. 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Gastspiele namhafter auswärtiger Biihnen-Ensembles sind geplant. • )( Bad Homburg von der Höhe legt nach den guten Ersahrnngea des vergangenen Jahre? besonderen Wert darauf, daft auch weitere Kreise, Me wegen der Kosten eine Badekur im Sommer scheuen, im Früh- jähr C-legenheit zn einer solchen bei bedeutend ermäßigten Preisen er- halten. Zudem »rird auch die größere Ruhe. die in Lenzesschönheit sich entfaltende Landschaft und die frische Frnhlingslust, die von den Taunus. Hochwäldern herabströmt, für viele ein Anreiz zu einem Aufenthalt in dem freundlichen Bade sein, dessen Heilwirkung bei Stosswechselleiden, auch Dicht, Fettsucht usw., Magen- und Darmstörunge» «nd Herzaffek> tionen ja bekannt sin». = Bad Orb. In den Badehäufern der Kurverwaltung haben sich umfangreiche Veränderungen vollzogen. Wertvolle Verbesserungen wurden sowohl durch bauliche Umänderungen , als auch durch Verän derungen der ErwärmungSeinrichtungen der Kohlensäure Solbäder er zielt. Neuerdings erstrebt man im Vorspessart die Durchführung einer Eisenbahnverbindung von Bad Orb nach dem Joßgrnnde über Lohr- hauptteu, Flammersbach nach Partenstein. Wenn das Projekt zu Stande kommt, würde der Kinziggrund von Wächtersbach aus mit dem Main- tale verbunden werden. 777d Alpine Nachrichten. m. Eine neue AlpenvereinshiUte. Die SeWon Kitzbllhel hat das Berghaus auf der Kelchalpe von der Bundes Montanverwalwtrg übernommen. Die Kelchalpe ist eine Jahrtausende alte Schursstätte für Kupfererze in Tirol gewesen. Durch die Sektion ist das Haus in ein gemütliches Bergstergerheim umgewandelt worden, das elektri- fches Licht, 35 Betten, sowie Matratzenlager besitzt. Talstation für die Hütte ist Hochemmoos, etwa 1 % Stundelt südlich von Kitzbühel am Wege nach Jochberg. Voraussichtlich wird die österreichische Post- Verwaltung aus dieser Strecke einen rogelmWgen Postautoschlitten verkehren lassen. Bon Hochenmoos wird in weiteren VA Stunden auf gutem Weg die Hütte erreicht. Die (bewirtschaftete) Hütte bildet den Ausgangspunkt für eine Reihe schöner Touren jeden Grades, insbesondere im Winter, «nd für den Uebergang ;ur Akademiker- Hütte ins Saalbach. & Das Vollendetste in Bezug auf Komfort und Leitung Eröffnung 29. April. Eigene Grossgarage. «n. Alpine Unfälle von Alpenvereinsmitgliedern. Im 1927 erlitten 69 Mitglieder des Deutschen und OesterreichiM" Alpenvereins tödliche Unfälle, größtenteils durch Absturz, .um geringeren Teil« durch Erschöpfung, Erfrieren und durch Er> iticken infolge Lawinensturzes. 58 Mitglieder erlitten sehr schweb Verletzungen, wie: lebensgefährliche Schädelbrüche, Rückgratverletzun» gen, völlige Unterl-eibd-urchbohrung (durch Ausspiehung), schwere komplizierte Kniescheibenbriiche, schwere doppelte Ober- und Unter» schenkeibrüche, schwere Erfrierungen mit Amputation und Dauer» Invalidität. 152 Mitglieder erlitten sonstige schwere Verletzung«» wie: Schulterbliattbrüche, Ober- und llnterschenlelbrüche, Gelenk- kapse-Drüche, S chlü ssel bei nbrüche. Beckenwirbelbrüche, Knieband^ r«iHungen usw. lleber hundert Fälle entfallen auf mittelschll^re un® leichte Verletzungen, wie: gewöhnliche Avm und Beinbrüche Muskel» risse, Gehirnerschütterungen, Brustwirbelguetschungen, RippenbrÜM> Fleischwunden, V-neZerrungen mit Bl-uterguß, Verstauchung, Luxa- tionen, Prellungen usw. Literawr. «chrvarzwald, Neckarlaud, Hohenlohe-Franken, sowie ein Verzeichnis der ^'lwirkungen von M Bädern dieser Gebiete, sowie solcher in der ?chwäb>- scheu Alb und tn Oberichwaben bis zum Bodensee enthält ist soeben er> Druck,chrift^ ist kostentos erhältlich in den Auskunstsstellen i /-Fl fe&i } r ps, sowie beim Verkehrsverband Württemberg -Hohenzollern in Stut^art-Hauvtbabnhos H Ein Bilderbuch über Westerland legt uns die dortige Badevern 'al» tuug auf den Tisch. Es ist die diesjährige Kurschrift, die sich wesentlich unterscheidet von den früheren Westerländer Prospekten. Ein knavrcr Text begleitet eine grohe Zahl prachtvoller Naturi.ufnahmen Au? dem Text vermag jeder Leser zu entnehmen, was er als Westerländer Bade- gast wissen möchte. Die Städtische Badeverwaltung schickt auf Wunsch dieses beachtenswerte Büchlein kostenfrei zu. Verantwortlich für den Inhalt: Richard Volderauer. Karlsruhe. )( Kurhaus Oberwaid bei St. Galle» «Schwei,». An einem der reizvollsten Punkte der Ostschweiz mit dem Blick auf den Bodensee. die Appenzellerberge und den Säntis. in klimatisch bevorzugter mittlerer Höhenlage (650 Meter ü. M.) steht das Kurhaus Oberwaid. Geschmack- voll ausgestattete Gesellschaftsräume und moderner Komfort der Gast- zimmer machen den Aufenthalt angenehm. Der Plab ist von Deutschen bevorzugt und v'-i Bode«see-Lindau bequem erreichbar. wrnKtri^i Prospekte und Auskunft durch die I VerkehrsbQros Tegernsee Bad Wiessee und Rottach-Egern sowie den Verkehrsverein Kreuth ,, .^KlinialiHh alpiiu'KiiroiK 735-050» 5cHwcfci Dcuoclilandj iaßÄ«! Wi***** jOinOllz \ Arterienverkalkung, Herz- und Gefäßerkrankungen, Muskel- und Gelenkrheumatismus, Nervenerkrankungen, Gicht, Zuckerkrankheit, Fettleibigkeit, Erkrankungen der Drüsen, der Atmungsorgane, des Blutes und der Haut, Frauenkrankheiten» Prospekt des Bades sowie Auskunft kostenlos durch die Badedirektion* 81i® ßtitHersee Prospekte und Auskünfte durch das Verkehrsbüro Schliersee BOOm über dem TTleere qeleqerx. ^fCSimatniiu'/'jlvfieitßuirert Sommerveranstaltungen, Kurkonzerte, Terofals Schlierseer Bauerntheat «r, Strandbäder, Motorboot, Kurpark. 8equeme Spaziergange, prachtvolle Hochtouren. Gut gepflegte Häuser Prospekte für Badeorte, KurhotelS usw. druckt zu mäßigen Preisen. Bad. Presse, Karlsruh«. Bäder- und Hotel-Anzeigen sind in der Badischen Presse von anerkannt bester Wirkung im Hochschwarzw. 860 M. ti. M. Wald-, Nerven- und HSHenluftkurort mit mäßigen Hotel- und Pension?- preisen Herrliche Lage, sonnig und staubfrei. 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Sie hat sogar die Pilotenprüfung abgelegt. In Petersburg, wenn ich nicht irre." „Da haben wir ja den Salat", schnaufte der Leutnant zornig. „Und ich Hornochse habe ihr auch noch alle Feinheiten auseinande» gesetzt!" Als die drei in den Hof stürmten, sahen sie schon von weitem, dah der Oberst mit den Chauffeuren herumwetlerte, die Verständnis- los von einem zum andern glotzten. Korfsakoff schrie: Ihr Mistfinken, wie könnt ihr wildfremde Personen an das Flugzeug lassen. Habe ich's euch nicht extra eingeschärft?" Einer der Männer stotterte: „Wenn es aber doch der Herr Kommissar selber und sein Pilot war!" „Na, und wer ist denn das!" brüllte Korfsakoff und deutete auf die beiden Genannten, die inzwischen herangekommen waren. „Das geht nicht mit rechten Dingen zu", stammelte det eine Chauffeur. „Denn die anderen zwei waren es auch. Wir kannten sie an den Pelzen. Auch an der Stimme. Es geht dies nicht mit rechten Dingen zu", wiederholte er hartnäckig und furchtsam. Einer seiner Kollegen kam ihm zu Hilfe: „Außerdem hat uns die Prinzessin den Auftrag-gegeben, die Halle zu heizen und Oel nachzufüllen, weil der Kommissar in aller Frühe fortwolle. Sie hat ausdrücklich gesagt, es sei das ein Befehl des Kommissars." „Nie habe ich einen solchen Befehl geäußert", erwiderte Kameniew wie vor den Kopf geschlagen. Sollte Denikin am Ende doch recht haben? Er blickte ratlos von einem zum andern. „Es gibt ein einfaches Mittel, diese Geschichte aufzuklären", lieg sich der Flieger hören. „Wir brauchen bloß die Prinzessin selbst zu fragen falls sie noch da ist. Außerdem dürfte es zweckmäßig sein, nach den Pelzmänteln z» schauen — falls sie noch da sind. Meinen Sie nicht, Herr Kommissar?" „Tun wir das", sagte Kameniew, aus seinen Gedanken gerissen. Was dieser Denikin vorhin angedeutet hatte, gewann an Wahrschein- lichkeit. Wer sollte denn , wenn nicht Tatja? Eine Ahnung dämmerte in ihm. daß er furchtbar betrogen worden sei. Er, Iwan Kameniew, der Kommissar! Von einem Weibe. — Er preßte die Zähne zusammen, daß die Kinnbacken knirschten, und ging hinter den andern drein. Als er nach seinem Zimmer schritt, kam ihm Denikin schon entgegen: „Wie vermutet — unsere Pelze sind fort. Und von der Prin- zessin samt dem Klavierspieler keine Spur! Sie hören, der Oberst alarmiert das ganze Haus. Diese Prinzessin versteht ihre Sache, das muß ich sagen." Kameniew hatte im Hinterkopf einen stechenden Schmerz, lieber- listet! An der Nase herumgeführt! Von ihr, die er zur Königin seines Herzens hatte machen wollen! Eine rasende Wut kroch ihm bis in den Hals. Seine Augen unterliefen mit Blut. Er schrie: „Den Oberst her! Holen Sie mir den Oberst, Denikin". Als der mit aschfahlem Antlitz vor ihm stand, meinte Kameniew höhnisch: „Die Herrschaften haben sich ein wenig verrechnet. Wir werden einfach die Behörden verständigen. Omsk ist die nächste. Oder können sie sich anderswohin gewendet haben. Oberst Korssakoff?" „Das ist nicht wahrscheinlich. Aber wir können vorsichtshalber auch Tobolsk und Tjumen anrufen. Omsk ist jedenfalls die nächste ^ und günstigste Eisenbahnstation nach dem Westen. Folgen Sie wtl- Wir wollen sofort in das Telegraphenzimmer." Nicolaj, der Telegraphist, machte ein blitzdummes Gesicht. die Vier — denn auch Schaljapin hatte sich ihnen angeschloiicn atemlos in seine Bude stürzten. Eine Ohrfeige des Obersten munterte ihn. Er faselte etwas von einer Depesche, welche Prinzessin in des Kommissars Austrag aufgegeben habe. „Welche Depesche?" fragte Kameniew argwöhnisch Der Mann erzählte den ganzen Hergang und den Inhalt bewußten Telegramms. Der Hospitalarzt, den die Sache noch am wenigsten ^NS>^ dachte: Allerhand Hochachtung! Ein ganz durchtriebenes <* ra zimmerchen, diese Tatja! Wenn sie mir bloß diesen Lissau mitgenommen hätte. . Desto wütender war der Kommissär. Und das schlimmste ® für ihn, daß er seine Wut nicht einmal allzusehr zeigen durste- mußte tun. als läge ihm weiß Gott wie wenig an dieser echapp^ Prinzessin. Er zwang sich zu sachlichen Anordnungen. Sagte: „Zum Glück wissen wir nun wenigstens, wohin die beiden e et*. -tv /TT-- ^... . or— '' flohen sind. Ich will sofort Gegenorder geben. Am Bahnhof ! - ' liefe Narren. c Er wandte sich Omsk wird man sie wie Läuse zusammenlesen, diese Narren. #JI überlegenes Lächeln umspielte seinen Mund. Er wandte sich den Funker: „Setze dich an den Apparat, Kerl, und verbind« mich mit Bahnhofsvorsteher in Omsk." , ^ Nikolaij ließ die Tasten spielen, aber kein Verstandnzeichen Abermals — nichts. , „Es muß eine Störung da sein, Euer Gnaden; ich bekom keine Antwort", stotterte der Mann ängstlich. , „ „So such. Aber beeile dich, sonst lasse ich dir das Fell du Hundesohn!" schrie Kameniew erbost. „Eine saubere SBiol® 0 das muß man sagen" — giftete er sich. Nach kurzer Zeit kam der Funker ganz verstört zurück. „ man hat die Leitung in unserer Zentrale d» schnitten! Dutzendweise sind die Drähte ab, Herr! Ich gehe, I' reparieren", hastete Nicolaij geduckt. ¥!VUf ■T/ . ! '>"• ' - , 'VT r' > Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme und die schönen Blumenspenden bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwiegervaters und Großvaters Philipp Friederich sagen wir unseren aufrichtigen Dank; besonders danken wir Herrn Pfarrer Ooker für seine trostreichen Worte, sowie dem Städt. Bahnamt, Personalamt. Beamten und Arbeitern, dem Gesangverein „Lyra" fiir den erhebenden Grabgesang und Musikchoral, sowie dem Turnverein und allen denen, die ihn zur letzten Ruhe begleiteten. B1067 Die trauernden Hinterbliebenen. GrDnwinkel, den 18. April 1928. H Danksagung, Für die überaus zahlreichen wohltuenden Beweise herzlicher und aufrichtiger Teilnahme beim Heimgange unseres lieben, teuren Vaters Friedrich Niebel ist es rw5 ein Herzensbedürfnis, allen Nachbarn, Freunden und Bekannten für die Blumenspenden und das letzte Geleit zur ewigen Ruhe zu danken. Besonders danken wir den Beamten und Angestellten des Finanzamtes Karlsruhe Stadt, dem Bund deutscher Reichssteuerbeamten und dem Reichsbund derZivildienstberechtigten für dieerwiefenen Ehrungen. Auch vielen Dank Herrn Stadtpfarrer Renner für die trostreichen Worte. Im Namen der tauernden Hinterbliebenen: Frau Pauline Niobel Ww., geb. Floruß. KARLSRUHE, den 20. April 1928- M053 v . '."5 •#?,* STATT KARTEN Fiir die vielen Beweise herzlicher Teinahme beim Hinscheiden meiner lieben Frau Marie Ziegler sage ich Innigsten Dank. Besonderen Dank dem Herrn Kirchenrat Weidemeier für die trostreichen Worte- Dank den Herren Beamten des Hauptzoll- und Landesfinanzamts, sowie allen Kranz- und Blumenspendern und denen, die sie zur letzten Ruhestätte begleitet haben. B1085 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Valentin Ziegler, Oberzollsekretär. KARLSRUHE, den 20- April 1928- Heirat. ©turntet, Wer Jahre, (Inttl. Erscheinung, Pens.« berechtigt, ohne Anhang, wünscht mit lcbenilust.. »itcllig. Frau, cntsprech. NlterZ, alletnsteh., wo- möglich Beamteiiwttwe, freiheitliche Anschauung, tiicdttg t. Haushalt, mit Wohng.. ?t». Heirat bald in Verbindung zu treten. Französischsprechend be< vorzngt. Angeh m. Bild nuier Nr. S'SWl an die Badifche Presse. Intel. Kaufmann, 30er, vermögend, viel gereist, wünscht Heirat »e»w. lElnheirat Gest. Angebote unter Nr. an die »n bische Presse erbeten. Staatlicher tlnterbeani t«r, eval., 30 Ial>re, fucvt auf diesem Arge, da sonst seine Gelegenheit, mit bravem, nett. Mitd- chcn, auch v. 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Lehr- ltugel HU nun vollendeten 18 Lebensiabr Zur Einweisung I» die Fachklalfen ttttfr zur l5»tgege»nabme des Stundenvlancs babe« tu erscheinen am 23. April, vorm 8 U&i, die neuetntreten den Schüler, nachm. 14 Uhr die neueintretenden Schülerinnen: am 24 April, vorm 8 Ubr. die Schüler und nachmitt. 14 Ubr die Schülerinnen der »weiten Klassen? am 25 April, vorm. 8 Ubr. die Schüler und nachm. 14 Ubr die Schülerinnen der dritten und vierten Klassen. DaS letzte Schulzeugnis und Schreibmaterial ist mitzubringen. Persönliches lkrfcheinen ist notwendig, euch wenn schriftliche odei mündliche Anmeldung bereit? erfolgt fein lollte Nach 8 3» der Verordnung des Badtfchen StaatsminifterinmA vom 18. Avrtl 1925. die Ein- richtung von Fachschulen betr.. sind die Arbeit» geber verpflichtet, die tn ihren Betrieben beschäl »igten bezw. bei ihnen ein» oder austretenden Inn gen.Leute im schulpflichtigen Alter bei dem Leiter der Schule lechtzeitia an. und abzumelden tbnen die zum Schulbesuch nvttge freie Zeit zu gewähren und sie zum gewissenhaften und regelmämgen Besuch der Schule anzuhalten Die An- und Abmeldung ba spätestens am vierten Tag nach dem Eintritt in das Dienftver- hältniS bezw. nach dem Austritt aus demselben ,n erfolgen. Probezeit oder Beginn der Lehre tm schäft der Eltern entbindet nicht von der Anmelde- Pflicht. (11164) Die Direktion. Lernt Einheitskurzschrift Beginn neuer Mager-, zmRldms-. SeiMM- und SilMlmle Montag, den 23. April 1928, abendS 8 Übt, tn der Le»»«ldfchule, Levpoldftr. 9. I. Stock. Erstklassige Fachlehrer. Vorbereitung caf die l>e. hördlichen und die HandelSkammer-Ttenographie- Prüfungen. Gewissenhafte Ausbildung. McihigeS Honorar. 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Wie Läuse wollte er die Verhaßten zusammen- Klassen, und nun konnte man nicht einmal sich mit Omsk ver- ^'Senl Diese Fluchtaffäre war schlauer eingefädelt, als er an- ^Men hatte! 5>ier half nur kühles Nachdenken, kein Affekt. ? «wartete Faustschlag blieb aus. Eine nüchterne Frage, sogar leidlicher Ruhe gestellt, — das war alles. "Wie lange dauert das?" , »Tin« kleine Stunde, Herr. Es sind viele Drähte — »So fang an!" arme Tropf schlich aus dem Zimmer. Kameniew jedoch Mt i n Nachdenken, das niemand zu stören wagte. Tatja, der er seines Königreich hatte zu Fügen legen wollen, — fort! Dieser We Kriegsgefangene — fort! Für immer vielleicht, wenn sie ^ hatten. I n Ruhland war alles möglich, wenn man Geld und Jtötijj, Frechheit besah. Kam nichts dazwischen, so hatten die i? «inen unheimlichen Vorsprung. Wer trug eigentlich die an dem Entweichen der beiden? Er selber, Denikin oder »koss? Das Personal? Er brauchte ein Ventil, sonst zerbarst Kopf in den Nacken werfend, ein undurchdringliches Gesicht wib, befahl er: »»oigen Sie mir nach dem Speisesaal, meine Herren." ,,.^?rt angekommen, mah er den Oberst mit einem nichts Euts senden Blick: H »ßfcerft Korssakoff, in Ihrem Hause herrschen ja nette Zustände, meinen übrigen Erfahrungen würdig anreihen. Man könnte Annehmen, Sie stecken mit den Flüchtlingen unter einer Decke. !>, korssakoff erbleichte. Ah, sein« Befürchtungen! Nun wälzte infame Kerl die ganze Angelegenheit kurzerhand auf sein ^Uldlges Haupt. Kein Munder. wenn einem da die Geduld ritz. aufgeregt hervor: . "^egen diese Verdächtigungen protestiere ich, Herr Kommissar! ? von dem Vorfall ebenso überrascht wie Sie selber. Wie Fjx ^ dieser ungeheuerlichen Beschuldigung?" "vehr einfach. Wsr hatte denn die Idee mit dem albernen Die Idee, welche den beiden Gelegenheit gab, ein« halbe Stunde lang ohne Aufsehen zu verschwinden? Doch Ei«. Wer ver» hinderte ferner den Leutnant, seinen Revolv« aus dem Schlafzimmer zu holen, und damit eine vorzeitige Entdeckung? Wieder Sie." „Aber das ist ja verrückt!" schrie Korssakoff, seiner Sinne nicht mehr mächtig. Er warf jede Vernunft über Bord. Mochte werden, was wollte. Er konnte einfach nicht mehr. Seine Nerven standen vor dem Zusammenbruch. „Verrückt ist das! Weil ich meine Gäste unterhalten will, weil ich in meiner Wohnung keine Knallerei dulde, beschuldigen Sie mich . Verrückt, glattweg verrückt!" Mit einem schrillen Gelächter lieh sich der grohe Mann auf den nächst- besten Stuhl fallen. Gebrochen stierte er vor sich hin. Von jetzt an war ihm alles gleichgültig. Es machte auch keinen Eindruck auf ihn, als der Kommissar anordnete: „Ich werde ja sehen, was daran ist. Zunächst sind Sie Ihres Dienstes jedenfalls enthoben. Leutnant Denikin, Sie haften mir für diesen Herrn!" Der Flieger salutierte. In diesem Augenblick stürzte einer der Chauffeur« atemlos in den Saal: „Man hat Ihren Kraftwagen demoliert, Herr Oberst! Motor und Steuerung sind beschädigt. Die andern sind schon dabei, ein paar neue Teile einzusetzen." Korssakoff hörte teilnahmslos zu. Wie einerlei ihm das war. Mochte das ganze Gefängnis zum Teufel gehen. Cr hatte ab- geschlossen. Anders der Kommissar. Er knirschte: „Auch das noch! Wie lange braucht ihr »» der Reparatur?" „Eine Stunde mindestens, wenn nicht zwei/' „Und bis wann kann der Wagen in Omsk sein?" „Um halb acht Uhr frühestens. Wir müssen Schneeketten nehmen". Kameniew lachte zornig: „Also um drei Stunden zu spät. Immerhin, es mutz versucht werden für den Fall, dah die beiden aus irgendeinem Grunde den Zug nicht erreichen. Mach, daß du weiter kommst, und sag den andern, sie sollen sich sputen." Anderthalb Stunden später brauste ein schwarzer Viersitzer in rasendem Tempo auf der Chaussee gen Omsk. Er kam zu spät. VIL Gegen halb 5 Uhr morgens sichteten die beiden Insassen der „Orenburg" die Zwiebelkirchtürme von Omsk. Einige Meilen vor der Stadt steuerte Tarja, die bis jetzt einfach der nach Süden führen« den Telegraphenleitung, als dem kürzesten Wege gefolgt war, im Bogen nach Südwesten, bis sie auf die nach Tsch^ljaba gelegte Haupt- leitung stießen. Denn es galt vor allem dies« Kardinalstrecke zu unterbrechen, damit Omsk die gen Westen liegenden Stationen nicht vorzeitig arlamieren konnte. Die Zerstörung der gesährlichen Nach- richtendrähte besorgte Tatja so aus giebig, dah langdauernd« R«pa« raturen vorauszusehen waren. Dann machte sie kehrt und hielt wieder auf die Stadt zu. Von den Bewohnern der zwischen Irtysch und Ischim gelegenen Steppe war noch niemand auf den Beinen, so dah sie keine Entdeckung zu befürchten brauchten. Zwei Kilometer außerhalb der verschlafenen Stadt lag ein Tannenwäldchen, hinter dem Tatja zu landen beschloß. Sie setzte die „Orenburg" glatt auf den Boden, holte einen Hammer aus der Wcrkzeugkiste und begann den Motor so gründlich zu demolieren, dah sich ihr Begleiter eines Lächeln» nicht erwehren könnt«. „Wie eine Amazone sehen Sie aus, Prinzessin. Sie find ja d«r reinste Torpedobootszerstörer und kosten d«r Sowjetrepublik ein Heidengeld!" neckte Lissau. „Das läht sich leider nicht ändern. Schade nur um den braven Motor. Aber unsere Sicherheit geht vor." Endlich warf sie be- friedigt das Werkzeug weg und hatte rote Backen vor Anstrengung. Sie hauchte ihr Naschen an — das einzige, was auher den Augen aus dem Gewuschel des Pelzwerkes guckte. Das sah sehr drollig aus. Als Tatja des Doktors heiteres Gesicht bemerkte, sagte sie: „Entschuldigung wegen der mangelnden Distinklion, aber meine Nase ist mir lieber. Es hat eine Hundekälte. Da e» ziemlich weit bis zur Station ist, können wir uns genug Bewegung machen." Lissau zog die Uhr. „Wir werden meiner Berechnung nach vor dem Transsibirien-Expreß an den Bahnhof kommen; stimmt das?" „Ja. Cs hat den Vorzug, dah es nicht erst langes Getuschel wegen der plötzlichen Fahrtunterbrechung bei den Reisenden gibt." (Fortsetzung folgt.) 'Wasche mit Mtmd,! fsraacfii wEisiZEuc WEICHER, FARBIGES FRISCHER. ALLE SACHEN REINER/ SUMA ist ein Waschmittel, das auf eine ganz neue und wirksamere Art wäscht: Es wäscht die Wäsche weiss, ohne sie künstlich zu bleichen. Suma erreicht dies dadurch, dass es beim Kochen Ströme wallender Seifenbläschen entwickelt, die in sprudelnder Bewegung auch die feinsten Gewebemaschen durchspülen und sie von allem Schmutz befreien. Suma enthält kein Bleichmittel. Es braucht keines! Versuchen Sie Suma selbst. Millionen verwenden es schon ständig, weil sie es besser finden. Das werden auch Sie ! Wie ein Staubsauger— Suma verdankt seine erstaunliche Reinigungskraft seiner eigenartigen saugenden Wirkung. 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Hierzu ist jedermann eingeladen, der ein Interesse hat am Fortbestand des deutschen Volkes. 11892 Eintritt frei! Glas / Porzellan Sfeinguf/HausItaHwaren zu Extrapreisen dl. dsn sv-^e ö? Von 8arortag, den 2t. April r ■ Gesang-Verein der Nähmaschinenhauer von Junker & Ruh. Am Sonntag, den 22. April, ab 4 Uhr nachmittags im großen Saale de« Kühlen Krug (12313) Heilerer Familien-Abend mit T A N Z. Die Hauptnummer bildet da« Theaterstück Der liebe Onkel. Wir laden unsere Mitglieder sowie Freunde und Gönner herzlich ein und bitten um zahlreichen Besuch. Der Vorstand. Glaswaren Kompottelier gepreßt . . . 10$ Wassergläser gepreßt . . . 10$ Kompottschätchen ca. 10 cm 1 8$ Kompottschalen 6 St. i. Satz 2.25 Blumenvasen gepreßt . . . NZ.K Stangenvasen 85. 68 58^ Butterdosen gepreßt .... 38^ Sahnesätze gepr. Zteilig . . 95$ Likörservice m. 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Unterl 40# Kannenuntersatz ...... 55# Eierbecher, Goldrand . 30 18# Marmeladedose » , « . 95 68# Gebäckschale 2.25 K uchenteller 95ffi Große Auswahl In Malollka- Biumentöpien u. -Vasen. Porzellan Kaffeegeschirr bunt Streublumen Glanz Goldrand Kaffeekannen 4.50 3.90 2.25 1.75 Teekannen 4.25 3.45 Zuckerdosen . . . 1.45. 1.20 95# Milchgießer 95. 55 45# Dessertteller ca. 19 cm . . . 75# Kaffeetassen 75# Kuchenteiler . 2.45 Kannen-Untersatz ...... 1.50 Kaffeeservice Steilig mit Goldrand 8.75 Butterdosen Goldrand . . . 95# Tassen m.Untertasse Goldr. 38# Tassen nüJntertasse Goldr. 38# Tassen m.UntertBlum.-Dek.38# Kaffeekannen Blumendekor 95# Kuchensätze 7tlg. Goldrand 2.85 Obstsätze Obstdekor 7tlg. 2.45 Kuchenteller 1.45 95# Moccaservlce für 2 Pers. . 1.95 Satz Schüssel Feston Goldr. 2.85 Taielservice Feston m. Goldr. u. Linien f. 6 Personen 25.— für 12 Personen 55." Slelngntwaren Teller tief glatt ....... Teller tief oder flach ger. 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Filmt DiedcuifdteKolonlfaflon am tiamerunberg. Koloniale Arbeitsgemeinschaft - Reinerlös zu Gunsten der deutschen Krankenhäuser in Südwest -Afrika Karten sind erhältlich zu RM. 1.— und 0.50 in der Musikalienhandlung Kaiser- Ecke Waldstraße (12279) I Fritz Müller I Slalil- nnd Elsenwaren Eßlöffel od. Gabel 45 38 12# Kaffeelöffel 35 28 18 10 6# Tischmesser 65 50 40 25# Vorleger 1.70 1.60 55# Gemüse-od.Saucenlöttel 1.8038# Salatbestecke 1.70 1.50 95 65# Eierschneider 35# Wandkaffeemühlen 6.75 5.75 4.25 Tellerwaagen 4.50 3.85 3.25 2.90 Schoßmühlen 5.50 3.50 2,— 1.10 Buttermaschinen 4.75 3.40 2.50 Spirituskocher 12.50 1.10 40# Brotschneidemaschinen 11.- 4.75 Fleischmaschinen 5.75 5.25 4.35 Kohlenbügeleisen 6.25 5.75 4.25 Gasbügelelsen o. Griff 1.70 1.45 Bügeleisengriff 85# Elektr. Bügelelsen 8.75 6.25 6.00 Stielpfannen m.Holzstfel 1.5085# Mandelmühlen . . 3.40 2.10 1.90 Gewichtswaagen geeicht 17.00 16.50 13.50 12.50 Gewichtswaagen ungeeicht 11.00 8.75 7.75 Bestecke In Alpacca nnd Alpacca versilbert In reicher Auswahl Emalllewaren 80# 95# Milchtöpfe . . 1.80 1.30 95 Fleischtöpfe 1.60 1.45 1.25 Nudelpiannen 1.50 .95 60 45H Kasserollen . 1.10 90 70 55H Saiatsiebe 2.00 1 7< Stielpfannen . 1.20 95 80 65H Toiletteneimer . . 4.50 3.20 2.4t Eimer weiß 28 cm . . 1.70 1.44 Waschbecken rund . . 1.45 1.24 Spülwannen weiß 1.70 1.60 1.2C S. S. S. Gestelle .... 3.45 2.1( Konsolen mit Becher . 1.60 1.2! Salz- oder Mehlfaß 1.3t Kaffeekannen . . . 1.90 1.60 1.1C Aluminium Fleischtöpfe mittelstark 16—22 cm .... Satz 9.7E Milchtöpfe . . 1.45 1.30 1.00 85H Nudelpfannen 1.00 ,85 70 60H Milchkannen 2 1 \ . 2.1C Löffelbleche .... 5.25 4.25 2.9C S. S. S. Gestelle .... 5.00 2.5C Konsolen m. Becher . 2.50 1.15 Essendosen oval 1.2C Durchschläge 85 65H Essenträger ., . 1.10 90 80# yVasserbecher oval 1 .1(1 Eisschränke u. Fliegenschränke in allen Ausführg. u. Größen Bflrslenwaren Scheuerbürsten . . 65 45 12# Schrubber . . . . 90 65 30# Klosettbürsten . . . Stück 45# Kokosbesen groß .. Stück 65# Kokoshandbesen . . . Stück 35# Roßhaarhandbesen . . 1.40 55# Roßhaarbesen 3.85 1.75 Kleiderbürsten . . 4.85 2.50 1.25 Wichsbürsten . . . 1.90 1.35 55# Teppichbürsten . . 1.35 75 55# Bledi- n. Ladderwaren Springformen . . . 1.30- 95 75# Kranzformen . . . 2.25 1.45 1.30 Buntformen . . . 1.80 1.00 85# Kuchendraht . . . 1.10 85 65# Brotkasten in versch. Dek. 2.20 Brotkörbe . ... , 95 85 75# Gemüsegarnituren 6tlg.. . . 3.45 Klosetthalter 1.20 Zuckerdosen 55 45# Leuchter mit Kerze .... 65# S. S. S. 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Bode Leitung: Hertha Köhler, Gyinnastik- lehrerin, Diplom Dr. Bode. Nachfolgerin von Dorothea Bender. 'Montags 4—5 Damenkurs, Montags 5—6 Kinder, Donnerstags 1—8 Fortgeschritten« Beweßungschor Montags 8—10. Beginn 23. April, Turnhalle Amalienstraße 35. (B1037) Anmeldungen daselbst. Eintritt jederz. Maxau a. Rh. mmslisii ZW.. Wimen." LeMlriscue Rheinlische in feiet Zubereitung. Telefon 2081. (2016a) A. Welcher. f Verliebte - Verlobte^ 10 Singernähmafdilncn ^ Anzahlung 10.— M. pro Woche 2.60 M. 12 GasbacKölen die neuesten Modelle, zahlbar monatlich über Gaswerk 5— 10 M. Nehpie gebrauchte Herde und Nähmaschinen in Zahlung. Richard Miller. Silrtfleulfflie fuftballmeffferfdiafi Sonntag, den 22. April nachmittags 3 Uhr K.F.V. Orts-Gruppe Karlsruhe Listen jur Einzelchnung fUr die Bad. Hauptversammlung tn Haslach (12./14. Mal) und iencr des WIlrttbg. Schwar?- waldveretnS in Herrenalb (6. Mai) liegen bei H. Kästner, Erbprinzen- stratze 20, blZ Montag. A. dS. MtS.. abends 18 Uhr auf. 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April 11 Uhr: rcfiurzheim FllHiurg Sportplatz 1,812 Mühlburg. Das Sport- Blatt _der Badischen Presse ist ftlr jeden Turn • und Sportfreund unentbehrlich Wiederbeginn des Turnens sämtlicher Abteilungen ab Montag, den 23. April. Wir erinnern an den 25. April 1928 Sehlußtag zur Anmeldung liir das Deutsche Turntesl In KSIn. 11916 Der Turnrat. Lohnbücher nach dem Muster der Südwesll. BaugewertZ- BerusSgenossenschast emvfieblt F. Thiergarten Buch- >«. Olfsctdrultere«. l.ftarisru[ier[nandolingoGesellscfia!iiiJf Samstag, den 21. April, 20^ Uhr, in der Glashalle des Stadtgartens Frühjahrs-Konzert Zum Vortrag gelangen Werke von Seh"" mann, Mendelssohn-Bartholdy, Carl Ze»" ler, Conradi u. a. Alt-Soli, Trio (Violine. Cello, I^Iavier). \221> Musikal. Leitung: Herr Kammermusiker Julius Gebhardt- Modern ausgerüstete Orchester: 30 Mitwirkende. Anschließend Ball. 12271 Einheitskurzschrift Neue Kurse für Anfänger, Wiederholung und Redeschrift beginnen 12301 Dienstag, 24. April, abds. 8 Mir unter bewährter Leitung in der MarKgrafenschulc »»««> ^ Honorare: Anfänger m 12.-, Wiederh. A 8.- HH Mitglieder Ermäßlfimn(r,auchD.H.V-. u. Z .d .A .-Mitglled* Kurzschriftverein 1905 Karlsruh^' 99 13 Jahre Jiing e*" sehe ich aus", schreibt uns ein dankbarer Kunde: Herr Kajl, j^t ?' ? t Töpfer aus Görlitz, und dann: „die Sehkraft meiner Augeu ^ e w gestärkt". Auch Sie werden sich frisch und munter fühlen « Chemiker Sybels Hefekur i Die schädlichen Salze und Säuren, die sich während ,^AeN- ?! Winters im Blute angesammelt haben, müssen anscesrii Tu»',ir müde Blut muß aufgefrischt werden. Versäumen Sie G[\ ist für Ihre (Gesundheit! Holen Sie sich heut« noch <1J broschüre ..Bin Weg zur Gesundheit", Drogerie Tscherning. Ecke Karl- u. Ajnahenstraße. Engel-Drogerie. Werderplatz 44. Drogerie Vetter, Zirkel 15.