Abend-Ausgabe. Bezugspreis, >rri Haue munatlid) 8.20 *■* >m voraus im iKttlas od in de» p'ueiuftcUen ibaeboli 8.- Jtji ?urch #if Uofl betonen inunutlitb 2.« Xjt Einzelpreise Werktags-Numme, IU .1t, ®unntaaa>i)ummei 16 9t - i^all »öherei iwemoli 2tietf Äusiverruna JC. uqi Dct ^eocvci feint iUmnruit» bet bttioatftem uöti JJidiMflitbunen 6« ptitun# flbbcftellunae» können nur itioeiU die «um ift d di au» den "'nnafsilettter anafnommen werden. Anzeigenpreise: Die Nonvareille-^eile '•40 rji Stellenaeiuibe Familien, # nt> '«eleaenbeito-Än^eiaen au? iHadtn Jrmäfctatei Preis — Reklame-Zeile *•- nji an erster Ttelle RM. ® p i "R'en anite, (traft h-ttt SrMNuna». Ort »n?> 'Wutifitartnnt' tft ffnrlSntfie und Reue Badische Presse OltÖOlS B«»dische Landeszektuns verbreitet st e Zeit»«« B«»e«S Karlsruhe, Samstag, den 22. Dezember 1928. 44. Jahrgang. Nr. 600. »!»««<»« « » » «««>»« v» » :: jdtioiat XbicraatKo :: ttbcfrtöuftem Dr Waltber Schneider.. vrcsgeievlilv oeranrworltiw. Su> o:ui>«e Politik u Wirilldas'svolirik: M l'öfdje; für auswärt Politik: ß M fnnentitt; für badillbe Politik und Nachri -bten! ZIt Hol,inaer: <ür Kommunoloolttik« lk Ninder: »Är Lokale» und Tvoitz R. Bolderaner: kür das Feuilleton» E. Bel»ner: kür ?ver und Kon» «ett: Cbr Herile: für den ©an« delsteil i> tWlb: ffti die ?>l> -eiaenz i'ubroio lUrinM: alle In SarlSruhe I B perllner Nedaktlnn l»r Sur« Meiner. Fernsprecher: 4050 40M 40F>2 40üS 4154 Geschflftsstet'e: Kirkel- und Pomm< strafie -?ariickie Nmlckiau Roman» k^lati Kvoriblakt i^rauen-^eitnna i Windern nnd R eilen ' San? und Warten Carl^rn^?" ?>ere>n^ sipttttno Amanullah sucht Soldaten. Äeine neuen Angriffe der Aussländischen. Äilsstruppen in Kabul eingetroffen. Die Berichte über den Verlaus der Ereignisse in Afghanistan lauten auch fernerhin so widersprechend, daß e,n klares Bild über die gegenwärtige Lage und insbesondere über die Aussichten der beide» kämpfenden Parteien nicht möglich ist. Die europäische Oes- fentlichkeit ist bei der Berichterstattung über diese Vorgänge fast ausschließlich aus zwei Quellen angewiesen. Es sind dies ^nmal die Nachrichten von der indisch-afghanischen Grenze, die nach Neu-Delhi weitergegeben und vom Reuter-Büro verbreitet werden, die also aus englischer Quellt stammen. Zum zweiten find es russische Quellen, aus denen man in Europa schöpfen mutz. Es ist von Interesse, daß die Sowjetunion insbesondere in den letzten Tagen dazu übergegangen ist. mehrere Male am Tage Uber Afgha- "istan zu berichten und recht inhaltsreiche Meldungen über den Fortgang der Ereignisse zu verbreiten. Da vorläufig die Möglich- kei einer völlig objektiven Berichterstattung fehlt, ist es noch unklar, welcher Quelle der Vorzug zu geben ist. Da aber die Meldungen aus russischer und englischer Quelle meistens erheblich voneinander abweichen, kann wohl mit einiger Sicherheit auf subjektive Färbung hier wie da geschlossen werden. Heute liegt folgende Meldung vor, die besagt, daß der Ausstand gegenwärtig zum Stillstand gekommen sei. v. D. London, 22 Dez. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) Die Berichte, welche aus Indien über die Lage in Afghanistan vor- uegen. klingen beruhigender und stimmen in der Hauptsache darin verein, daß daß die Rebellion stationiert worden ist. daß keine neuen Angriffe stattgefunden haben und daß der König die Zwischenzeit benutzt hat, um Hilfstruppen heran zu- ziehen. Auch sein Aufruf für neue Soldaten scheint auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein. Wenigstens wird gemeldet, daß in Kabul ziemlich große Abteilungen eingetrofsen find, welche dem König helfen wollen. Darauf dürfte es zurückzu ühren sein, daß die Rebellen anscheinend ihren Angriff auf die Hauptstadt nicht wieder erneuert haben. Im- merhin waren sie über 7000 Mann stark, als sie mit dem britischen Gesandten verhandelten. Sie hallen noch immer zwei Forts dicht am Eingang der Stadt, so daß die britische Gesandtschaft von Kabul selbst abgeschnitten bleibt. Gestern konnte das Flugzeug nicht abgeschickt werden, welches sonst täglich über der Gesandtschaft kreuzte, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Indien hatte daher gestern keine direkte Nachricht von der Gesandtsibaft. Daß das Flugzeug nicht abgeschickt wurde, ist dar- auf zurückzuführen, daß ein dichter Nebel über dem ganzen Lande lag. Ausfische Flugpost für Amanullah. TU. Kowno, 22. Dez. Wie aus Moskau gemeldet wird, ist die Flugzeuglinie zwischen Kabul und Taschkent wieder hergestellt. Heute morgen ist ein russischer Flieger mit diplomatischer Post nach Kabul abgeflogen um einen persönlichen Bericht der Regierung über die politische Lage in Kabul nach Taschkent zurückzubringen. Mit die- sem Flugzeug sind auch zwei Mitglieder einer afghanischen Mission aus Moskau abgeflogen, die dem König wichtige Nachrichten über die Stellungnahme der europäischen Länder gegenüber der Ausstands- bewegung übermitteln wollen. England verstärkt seine Luslslolle in Indien. v.D. London. 22. Dez. (Drahtmeldung unseres Beiichterstatters.) Die Regierung hat abgeordnet, das? zwei Lnftge'chwader, das 11. und 33., am zweiten Weihnachtstag von hier nach Indien abzugehen ha- ben, als Verstärkung für die in Indien bereits befindlichen Luft- geschwader. Das ist natürlich als Folge der unsicheren Lage in Afghanistan anzusehen. Der Attentäter wird oerhört. Die Tal eines Geislesgeslörlen. I Benvit wollte das Elsah befreien. / Politische Setze gegen Deutschland. / Die Pariser Polizei war vorher gewarnt worden. F.H. Paris, 22. Dez. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) ^lahezu bis Mitternacht dauerte das Verhör von George Benoit, der den Rat am Kassaiionshof, Fachst, dreimal angeschossen hat. klinn keinem Zweifel unterliegen, was übrigens die freiwillige «elbststellung Benoits bereits klar machen konnte, dag etf sich um einen Wahnsinnigen handelt, der im Bann der fixen Idee stand, dag er dag Elsaß befreien müsse, zahlreichen Weinkrämpfe. denen Benoit während des Verhörs Unterlag, sind ein weiterer Beweis für seinen Nervenzusammenbruch, ^er „Populaire" gibt dies auch offen zu, während alle anderen satter sich bemühen. Benoit als den Leiter irgend eines politischen ^oinpiolis hinzustellen Als dieser gestern spät abends auf einem Polizeikommissariat im Stadtviertel Mvntparnasse erschien und er- >ärle. daß er einen Mord begangen habe, erkannte die Polizei so- lvn. daß sie sich einem Geisteskranken gegenüber befinde, wie sich lvlche wenigstens in Paris häufig auf Polizeikommissariaten unter ^er Angabe, daß sie ein Verbrechen begangen hätten, melden. Dem Polizisten erklärte Benoit, daß er getötet habe, weil' er zu sehr glitten hätte. E r habe sich erleichtern und gleich- »eilig das elsässische Volk retten wollen. Was ein einfacher Panier Polizist sofort erkannte, daß nämlich Benoit geistes- «e>tört sein mußte, will Edward Heisey vom „Journal" nicht er- haben. Er hat die Dreistigkeit, offen aus- Zusprechen, daß der Attentäter von einer heiligen ^eme in Deutschland gedungen g.wesen sei und daß 5 fich um ein Attentat handle, wie solche an Rathenau, Er.zberger 'Ud anderen begangen wurden. Auch der Abgeordnete Lautier (ein adikalsozialist) möchte in seinem „Homme Libre" andeuten, daß .'Utschland mit diesem Verbrechen irgend etwas zu tun hätte. Gegen Iche Unverschämtheit kann nicht nachdrücklich genug protestiert ^den. Daf? ein Mann, der keiner politischen Verbindung an- h c Wrt, der anscheinend nur notdürftig schreiben nnd lesen kann und einer fixen Idee befallen war. eine Tat verübte, die jedermann erurteilen muß. kann unter keinen Umständen den Anlaß für eine "°l-tische Hetze bilden. Wäre man etwas vorsichtiger gewesen, so hätte das Attentat ^hindert werden können. Schließlich hatte der Pariser Polizei- 'rekior vor einigen Tagen von dem Direktor der elsaß-lothringischen ^"l'Zei einen Brief erhalten, worin ihm mitgeteilt wurde, daß ein ?°wisser George Benoii an ihn einen Brief gerichtet habe, worin er ! a ß l e, daß man sich um seine Frau kümmern möge, wenn er ver- Mtct werden sollte. Der aus dem Kolmarer Prozeß bekannte /'Utonomist H a u ß hatte ebenfalls ein Schreiben erhallen, worin ihm /'Ugeicill worden war, daß man demnächst den Versuch machen j^de, ihn in ein neues Komplott zu verwickeln. Ausdrücklich stand in dem Schreiben daß kein Komplott geschmiedet worden sei (t'elntehr stelle er (Benoit) das ganze Komplott dar. Er bitte um ^"llchuldigung für feine Handlung die er begehen müsse, weil er °»urch seinem Lande zu dienen glaube. Schließlich bat er, daß man sich seiner Frau und seiner Kinder annehmen möge. Sicherlich müsse er seine Tage im Gefängnis beenden. Dieser Brief war in einem schlechten Deutsch geschrieben. Am Schluß finden sich die Worte: Vive Rosse, Vive Ricklin, Vive lÄlsace-Lorraine! Hauß, -der kürzlich zum Generalrat gewählt wurde, übergab diesen Brief sofort der Polizei nnd teilte auch mit, daß er vor einigen Tagen einen sehr befremdlichen Besuch erhalten hätte. In dem Autonomistenblatt „Der Volkswille" sei ein Mann erschienen, der eingehend nach der Adresse des General st aats- anwalts Fachst gefragt habe. Man konnte ihm diese nicht mitteilen, da sie nicht bekannt war. Inzwischen erfährt man, daß Benoit dreimal in der französischen Kammer gewesen war, um sich bei elsäs- sischen Abgeordneten zu erkundigen, ob sie nicht die Adresse Fachots kennten. Schon diese Tatsache ist der schlagendste Beweis dafür, daß es sich um kein politisches Attentat handeln kann, denn wenn die elsäjsischen Aulonomisten Fachot ans Leben wollten, hätten sie seine Adresse in Paris sicher genau gekannt, und der Zltann hätte nicht dreimal vergeblich in die Kammer zu kommen brauchen, um sie in Erfahrung zu bringen. Schließlich begab er sich ins Iustizpalais, wo ihm ein Diener im Kassationshof endlich die erbetene Adresse mitteilte. Aus der Tatsache, daß Benoit die Pariser Adresse kannte, möchten die Pariser Blätter großes Aufsehen machen. Da aber er- wiesen ist, daß ein Diener im Justizpalais diese Adresse angab, kann kein Zweifel herrschen, daß die Autonomisten mit der Sache nichts zu tun haben. Schließlich erklärte Benoit, daß er vollkommen allein gehandelt habe und die volle Verantwortung für seine Tat übernehme, daß er zwar Autonomist sei, aber keiner Organisation angehöre. Seine Tat habe den Zweck gehabt, die Autonom! st en zu rächen unddas Elsaß zu retten. Wenn er Fachot getötet habe, sei es geschehen, weil dieser ein Feind der Aulonomisten sei Benoit war sich bewußt, daß er von einer fixen Idee beherrscht war. Er erklärte, niemals Politik getrieben zu haben und zu seiner Tat von niemandem beeinflußt worden zu sein. Der Gedank?, Fachot zu töten, sei ihm allein gekommen. Wiederholt brach Benoit während des Verhörs auf seiner Bank zusammen. Unaufhörlich stürzten Tränenbäche aus seinen Augen und er rief aus: „Ich bin ein Unglücklicher." Dieser Nerven- Zusammenbruch Benoits veranlaßte die Polizei, das Verhör schon um Mitternacht abzubrechen. Sie hätte es gerne fortgesetzt, weil sie die Hoffnung noch nicht aufgab, daß sie vielleicht einem gefähr- lichen Komplott auf die Spur gekommen sei. Tatsächlich kann von einem solchen nicht die Rede sein. Es handelt sich bei dem Attentat bei Fachot um die Tat eines Geistesgestörten. Zu seinem Ver- leidiger wählte dieser den aus dem Kolmarer Autonomistenprozeß bekannten Rechtsanwalt Klein Die Verhandlungen mit Ruhland. Ein mageres Ergebnis. (Eigener Nachrichtendienst der „Badischen Presse".) XN.S. Moskau 22. Dezember. Die deutsche Delegation für die deutsch-russischen Wirtjchaftsoerhandiungen reiste gestern ab nd nach Deutschland ab. Ein etwas karges, von den Delegierten DeuljchlZNds uns der Sowjetunion gemeinsam wusgegeb>.nos Kommunique besagt, daß ein Protokoll mit acht Zusätzen unterzeichnet worden wäre, welches verschiedene technische Punkte regelt. Die bis- herigen Verhandlungen hätten zur Aufstellung eines Programms ge- lührt, auf Grund dessen in naher Zukunft die Verhandlungen fort- gesetzt werden könnten. Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, ist die Kreditfrag« nicht angeschnitten worden. Auch geben die bisher erhielten Ergebnisse keine neue Basis für die deutsch-russischen Wirtschastsbe^iehungen, dürften aber einen günstigen Einsluß auf die Handhabung der gegenwärtig in Krafl be- ftnd^ichen Bestimmungen haben. Die Russen bestehen aus ihrer Aus- fassung, daß die deutschen Bankiers vurch ihr>.n Beitritt zu dem internationalen Komitee der ruPicht» Gläubiger den Ra>palli>vertrag verletzt hätten. Von der deutschen Delegation wurde den Russen er- neut versichert, daß die deutsche Regierung diesen Schritt der Dan- kiers nicht billige, aber keine rechtliche Möglichkeit habe, dagegen vor- zugehen. Ferner erklärte die deutsche Delegation, daß die deut'che Regierung in der Frage des russischen Eigentums in Deutlschland nicht eingreifen könne. solM'ge nicht die end^ltige gerichtliche Entscheidung über die viel umstrittenen, von der Sowjet- regierung in Berlin zur Versteigerung gebrachten Kunstgegenstänoe gefallen sei. Aus das Ersuchen der deutschen Delegation ist die Sowjet- regierung der weit verbreiteten Meinung entgegengetreten, daß jegliche wirtschaftliche Information, die nach dem Ausland ge- geben wird, als wirtschaftliche Spionage z« betrachten sei. Gleichzeitig stellt die Sowjetregierung abi>r fest, daß keine Insorma- tionen beschafft werden dürfen über die allgemeinen Wirtschasisplän^ des Sowjetstaates oder solche Informationen, von denen anzunehmen ist, daß ihre Weitergabe von den staatlichen Behörden oder den Leitern staatlicher Wirtschaftsbetriebe verboten ist. Alle Fragen der ntwirtschaft, alle Informationen über die allgemein« sind untersagt, und rhre Beschaffung und Weitergabe russischen Gesamtwirtschaft, alle Informationen über die ^allgemein« Wirtschaftslage sind untersagt, und rh ist als Spionage zu betrachten. Die von den Gewerkschaften hinsichtlich der Auslandskonzessionen aufgestellten Richtlinien erfahren keine Aenderung. Amerika billig! Deutschlands Slandpunkk. Zur Teilnahme an der Reparalionsbonferenz bereit. (Eigener Kabeldienst der „Badischen Presse".) J .N.S. Washington, 22. Dez. Der amerikanische Standpunkt zu der bevorstehenden Reparationskonferenz ist nunmehr vom Weißen Haufe präzisiert worden. Bedeutsam ist hier vor allem, daß A m e- rika den deutschen Standpunkt völlig teilt, wonach die Sachverständigen mit völliger Selbständigkeit entscheiden sollen und nicht mit bindenden Instruktionen an den Konferenztisch trelen sollen. Die im Weißen Hause abgegebene Mitteilung besagt, daß d i e Vereinigten Staaten bereit sind, an der vorge- schlagenen Konferenz zur Ueberprüfung der Repa- rationsfrage teilzunehmen, jedoch nur. wenn Europa der Ueberzeugung ist, daß es das Problem ohne Hilfe der Bereinigten Staaten nicht lösen kann und wenn eine besondere Einladung' zur Teilnahme an die Vereinigten Staaten ergeht. Das Weiße Haus be- tont im Namen des Präsidenten Eoolidge. daß die Vereinigten Staa- ten eine sehr sympathische Haltung gegenüber den Bestrebungen der Konferenz einnehmen, aber der Ansicht sind, daß es sich hier um rein europäische Probleme handelt. Bevor Präsident Eoolidge sich be- reit erklärt, amerikanische Sachverständige zu ernennen, wünscht er die aufrichtige Ueberzeugung haben zu können, daß alle auf die Kon- ferenz entsandten Sachverständigen völlige Freiheit im Gebrauch ihres eigenen Urteils haben und von keinen vorherigen Jnstruk- tionen oder Beschränkungen seitens ihrer betreffenden Regierungen abhängig sind. Die Erörterung der Reparationsfrage gab dem Weißen Hause Gelegenheit, auch die Meinung des Präsidenten Eoolidge über die von europäischer Seite so oft an der südamerikanischen Politik der Vereinigten Staaten geübte Kritik darzulegen. Nach Präsident Eoolidges Ansicht brauche Europa die Politik der Vereinigten Staa- ten auf der amerikanischen Halbkugel, wo Europa kein direktes Jntersse habe, nicht zu kritisieren, wenn es Amerika einlade, an der Behandlung des Reparationsproblems teilzunehmen, an dem wiederum Amerika nach der Auffassung Eoolidges kein unmittelbares Interesse habe. Der Auftrag der sechs Mächte an den Sachverftändigenausschuh * Berlin, 22. Dez. (Funkspruch.) Die Verhandlungen zwisckzen der deutschen Regierung und den an dem Genfer Beschluß beteiligten Gläubigerregierungen sind nunmehr zum Abschluß gekommen. Der Auftrag, der dem Sachverständigenausschuß gegeben wird, lautet wie folgt: ;,Die deutsche, belgische, sranzöfische, großbritannische, italienische und japanische Regierung haben in Verfolg des Genfer Beschlusses vom IG. Sept. 1928, in dem die Einsetzung eines Ausschusses von unabhän- gige» Finanzsachverständigen vereinbart worden ist. beschlossen, dem Ausschuß den Auftrag zu erteilen, Vorschläge für eine vollständige und endgültige Regelung des Reparationsproblems auszuarbeiten. Die Vorschläge sollen die Regelung der Verbindlichkeiten umsassen, die sich aus den zwischen Deutschland und den Gläubigermächten be- stehenden Verträgen nnd Abkommen ergeben. Der Ausschuß wird seinen Bericht den an dem Genfer Beschluß beteiligten Regierungen sowie der Reparationskomwissioll erstatteu." Seite 2. Nr. 600. „Vadischc Presse" sNVend-Nnsgabe.) Samstag, den 22. Dezember 1028. AnleriröSsche Gasexpwfton in Berlin. Die Gefahr schnell beseiligt. Berlin, 22. Dez. lDrahtmcldung unserer Berliner Schrift- leitung.) Eine Ga-«xplosion. lrvtz ihres geringen Umsanges ähnnch der. die das schwere UnAück in London verursachte, Hai sich heule vormittag in Berlin in der Nähe des Bahnhofs, Hermannstratze zugetragen. Es gelang, die Gefahr zu beseitigen. Die Situation, die die Feuerwehr heut« vormittag antraf, ist in Berlin bisher noch niemals beobachtet worden. Aus dem Bahnkörper des Süidrings wurde heute vormittag gegen 0 Uhr plötzlich eine Flamme gesehen. Es scheint, als ob der Kies des Unterbaues brenne. Das Feuer breitete sich mit groher Geschwindigkeit aus und hatte, als die Lolchmannschaft erschien, Schon eine Mäche von etwa 75 bis 100 Quadratmetern erfaßt. Die Flamme ergriff die ^olzverschalnn- gen der Leitung?- und Beleuchtungskabel, so daß die Gefahr b stand, dag hier Kurzschluß eintreten könnte. Ein scharfer penetranter Gasgeruch deutete auf die Ursache des Brandes hin. Es war in dem etwZ eineinhalb Meter tief in dem Bahndamm eingebetteten Gaszuleitungsrohr ein Defekt en'standen, der das Preßgas, das von der'Gasanstalt in Tempelhof IV*. bte Belüftung der Stadtbahnzüge hergestellt wird, ausströmen ließ. Bei Auflauarbeiten, die mit einer Zündlampe vorgenommen wurden, entflammte sich das Gas, das durch die tiefe Schotterung nach oben drang. Branddirektor Podziech ließ den Bahndamm 'n weitem Umkreis absperren und leitete den Zugverkehr über die gefährdete Stelle. In dem unterirdischen Gasrohr entstanden fortwährend Explosionen. die gefahr- drohend nach oben drangen. Als man die Hauptleitung abgesperrt Ä *i J öieje Explosionen sofort nach. Die Gefahr war damit schnell beseitigt, zumal auch mit einer Schlauchleitung die flammen an den Holzverschalungen erstickt werden konnten. Der Zugverkeh, konnte nach emstündiger Störung wieder freigegeben werden. Furchtbare Familientragödie. T.U. Wiesdors bei Kö In, 21. Dez. Eine furchtbare Familien- tragödie hat sich hier in dem Hause Hindenburgstraße 29 zugetragen. Am Monlag dieser Woche war die Ehefrau des Arbeiters Protzet plötzlich geisteskrank geworden, sodaß eine Ueberfllhrung in die Irrenanstalt erfolgen mußte. Seit diesem Tage hatten die Nach- barn von dem Ehemann und den beiden Kindern, einem Mädchen im Alter von lg und einem Jungen im Alter von S Jahren, nichts mehr gehört, und durch das lange Fernbleiben beunruhigt, heute morgen die Polizei benachrichtigt. Die Beamten brachen die Woh- nungstür auf und fanden im Schlafzimmer die zwei Kinder mit schweren Schädelverletzungen und den Vater mit durchschnittenen Pulsadern rot auf. Die Feststellungen haben ergeben, daß Protzet seine beiden Kinder mit einer Dreikantfeile zuerst durch Stiche in den Schädel getötet und dann selbst durch Aufschneiden der Puls- ädern Selbstmord verübt hat. Die Tat mußte bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag verübt worden sein. Man nimmt an. , ^ vt 10 ^ Öie unglückselige Tat aus Verzweiflung über die plötzliche Erkrankung seiner Frau begangen hat. Die Kinder hatte der Vater nach der Tötung in ihre Betten gelegt und ihnen die Hände über der Brust gefaltet. Em Denkmal für die Schöpfer eines Weihnachksliedes. «. Salzburg, 22. Dez. lDrahtmcldung unseres Berichtechatters.) Am zweiten Weihnachls,eiertag wird bei Oberndorf in der Nähe von pausen genau an der österreichisch-bayerisch.n Grenze ein Denkmal «r die beiden Schöpfer des Weihnachtsliedes „Stille Nicht, Heilige Aacht enthüllt Der Komponist war der Organist der Pfarrei Obern- dop, Franz Gr über, der Dichter der Pastor Josef Mohr von Ovevnidors. Alkenkal im Zug. «. Agram, 22. Dez. lDrahtmcldung unseres Berichterstatters.) Au? den Agramer Großindustriellen, d.n Präsidenten der Handels- kainmer. Jaromir Arco, wurde umter geheimnisvollen Umständen im Zuge zwischen Sufat und Brod ein Anschlag verübt Als sich der Erohin ustriclle von seinem Abteil in den Speisewagen be- geben wollte, überfiel ih-n auf der Plattform zwischen zwei Wagen ein m.'icikiprt.ai' Kor t.1%« mU m?.,::' c.v-.£\ t . ' " ' * * .7' . flucti -ajum-il ein maskierter Mann, der ihn mit einem großen Messer bedrohte. Em Schanner kam dem Großindustriellen zu Hilse Zwischen den nnt n^tt .>».4 7^ J« . 1 ^ v - » - ' decken entspann sich ein K ak'sbänier ebenfalls Werte von 1 Million Dollar vernichtet wurden, noch völlig ungeklärt. Das Geheimnis der Meteore. Erforschung eines vor zwanzig Iahren in Sibirien niedergegangenen Meteors durch russische Gelehrte, j Abenteuerliche Reife durch den sibirischen Urwald. ' (5, lEigener Nachrichtendienst der „Badischen Presse".) .J.N.S. Moskau, 22. Dez. Bruchstücke eines Meteors von i'.nge- h.u^rer Größe, der vor zwanzig Jahren auf »nerfo schien, Gebiet in Sibirien niederging, sind jetzt nach mühevoller Arbeit von einer Gruppe von russischen Forschern nach Moskau gebracht worden. Nach den Schildelungen dieser Gelehrten bildet diese riesige Stoinmasse eine unerschöpfliche Quelle materiellen Reichtums und ein weites Feld für wissenschaftliche Forschertätigkeit. Die Erdbebenstation von Jrkutfk hatte vor zwanzig Jahren dcn Fall des Meteors als „ein Erdbeben in einer Entfernung von etwa 1300 Kilometern" gewissenhaft registriert, und die gewaltige Er- schütterung durch den Aufprall der Gesteinsmassen verursachten in einem 300 Kilometer entfernt liegenden russischen Dorf eine vor- übergehende Panik. Aber niemand war bisher in jene Gegenden vorgedrungen, wo dieser Bruchteil eines fernen Gestirns niedergegangen war. In einem Interview enthüllte mir ein Teilnehmer der ErpeSition, der Vorsitzende der sibirischen Archäologischen Gesellschaft. Victor S i- t i n, der zusammen mit Professor L. A. K u l i k von der russischen Akademie der Wissenschaften die Forschunaen leitete. Einzelh»:ii?n über den seltsamen Fund. Nach seiner Schätzung beträgt die Masse des Meteors rund 40 000 Tonnen. Allein für 400 Millionen Rubel Platin könne man. abgesehen von Nickel und Eisen, das sich ebenfalls in dem Gestein befindet, aus dem Meteor gewinnen. Die Reise bis yu dem Fleck, wo der Meteor niedergegangen ist, war schon allein ein Abenteuer. Die Gelehrten »erließen bei Taischet, etwa 4300 Kilometer östlich von Moskau, die Transsibirische Eisenbahn und arbeiteten sich im wahrsten Sinne des Wortes durch (iOO Kilometer sibirischen Urwaldes hindurch. Auf dem letzten T-.l ihres Weges trafen sie auf Wald, der aussah, wie von Feuer zerstört. In einem Gebiet von schätzungsweise 6000 Quadratkilometern waren Moos und Immergrün die einzigen Ueberbleibsel einer sonst iippi- geren Vegetation. Hunderte von Skeletten von Tieren, hauptsächlich von Wild, lagen unter niedergemähten oder halbverkohlten Bäumen. Nach den Berechnungen de>- Gelehrten muß der Rivsenmeteor beinahe senkrecht gefallen sein. Wahrscheinlich war er in etwa 120 Meter Höhe explodiert und borst in vielleicht 200 Stücke von je 200 Tonnen. In einem Gebiet von rund vier Quadratkilometern aänhten Riesenkrater, die dadurch entstanden waren, daß sich die glühenden Stücke bis zu zwanzig und sechzig Meter Tiefe in die weich» Walderde gebohrt hatten. Die größten Brückenbogen der Welt hat eine Brücke, die zurzeit bei Brest lNordwest - Frankreich) über einen Meeresarm gebaut wird. Die 1200 Meter lange Brücke wird aus drei Bogen bestehen, die auf zwei Pfeilern im Meere ruhen. Unser Bild zeigt das Ansetzen des zweiten, noch un- fertigen Bogens. Durch den Luftdruck der mit rafender Geschwindigkeit herabstürzen« den Massen wurden in einem Umkreis von 40—60 Kilometern sämt» liche Bäume entwurzelt oder geknickt. Die Stämme liegen um die Meteorlöcher herum wie Millionen kleiner Speichen um ein Rie* senrad. Ve gleichsweise, erklärte Silin, wäre durch d>n Fall eine? Meteors gleichen Ausmaßes ganz London zerstört worden. Ungefähr im Mittelpunkt des Kratergebietes bauten sich die Forscher eine Hütte aus verkohllen Balken. Bis Mi dem Kern der Meteormassen konnten sie jedoch nicht vordringen. Ueber den Kr»- tecn hatte sich eine schlammige Masse von Torf und Wasser gebildet, in der sie hoffnungslos versunken wären. So hat sich Pro>f.ssor Kulik entschlossen, in diesem Winter an Ort und Stelle zurückzukch' ren. und er hofft, daß er sich dann durch die Eisinasscn, die sich in» zwischen gebildet haben, zu dem Kern des Gesteins hindurcharbeite'' kann. Die Herkunft des Meteors ist nicht mit Sicherheit festzustellen, doch glaubt Silin, daß er ein Stück des Pons-Winnecke-Kometen ist. der alle sechs Jahre sichtbar wird. Am 8. Juni 190«, als der Meteor niederging, befand M der Komet der Erde am nächsten und zwar auf der Höhe des 60. nördlichen Breitengrades. Die blaue Färbung der am Rande der Krater befindlichen G>^ ser läßt vermuten, daß dem Meteor geheimnisvolle dt/' mische Eigenschaften innewohnen, deren Charakler bis- her nicht bekannt ist. Meikwürdigerweise ist das Wasser in de» Kraterlöchern rötlich gefärbt. In den B uchstücke». welche die bei' den Forscher mit nach Moskau brachten, ist Platin. Silber, Nickel und Eisen enthalten. Sitin glaubt aber, daß man bei genauer Untersuchung des Gesteinkerns auf andere, überhaupt noch nicht be» kannte Elemente stoßen könnte. T.U. Amsterdam, 21. Dez. Nach einer Meldung aus Batavia er- folgte am Donnerstag abend ein neuer Ausbruch des KratalaU. Glühende Gesteinsmassen und große Mengen Asche wurden über 100 Meter hoch gesch.eudert. .Leit ^schei 's En der iiiose, H R "en, ' du ■uer tatet f'fler ^asii unu berii d?ls i Hrti )eher in ba i "lh n '«tlbctl »Der , fflj b n !">, t Kor hr T 6er .der ! !e t ; '.'Pen :$«ft Jero Und »"5ch ifriei ar ' Lei fiedle ' ich h di umc W m g ein ii ?°5 r fett ' Uai fühl So "n A 'k be vie Sali .tun '«Inf) Nu, Mer >8li< "ierte t ; ,'Wei Sern "er, en l Sebl !"scsi Üct 'IIS, .um > t>e '«n ISfl Ja c Ft , I ^instag, den 22. TejwBet 1928. Presse" 9lr. BOn. «ritt Z. Ulbert Basfermann persönlich / Von Julius Tab In Kiirze erscheint unter dem Titel „Albert Baiser- Mi nn Weg und Werk eines deutschen Schau- svielers um die Wende des 2 0. Jahrhunderts" ein Buch von Julius Bab. im Verlag von Erich Weibe,abl, Letvzig. Während der »weite Teil des Buches sehr ins Ein- zelne gehende NvllenvorträtS dieses grohen Tchausvielers gibt, versucht der erste die menschliche und künstlerische ^»lioiitlung Albert Bassermnnns darzustellen. Der folgende Abschnitt gibt ein »Gesamtbild der Basiermann'Ickcn Persönliclikeit, wie sie beut als Ergebnis einer secht'gjäbrigen Entwicklung in ibrer privaten Aeutzerung erscheint: ,^eit Albert Bassermann zu Ende des Jahres 1911 die Rein "chen Bühnen oerlieft, ist er nie mehr lo richtig Mitglied ^ Ensembles gewesen. Wohl war er der einzelnen Vorstellung, .<*t er auftrat, eingesägt, ohne die Hcrrschaflsaasprüche des ,^o>en. Aber ein planvoll geleitetes Theater, das im Aufbau * s Repertoires und seines En!«mbles auf ihn hotte rcchnen gab es nicht mehr. Auch wenn er sich noch für längere ' dieser oder jener Berliner Buhn« oerpflichtete, er blieb der grosse Gast, für den das ganze Stück und das ganze ^>er da waren, Im Winter 1921/1922 ist Bassermann an nicht i'fler als fiiiti veychiodenen Berliner Bühnen aufgetreten. In ^ Winter spielte u. a. auch am Deutsch.n Theater den K e a n. Casimir Edschmid hatte den überflüssigen und übrigens auch unzulänglichen Mitteln unternommen n Versuch gemacht, die- .derühmten alten Reiher zu modern sieren. Bafftrmann ging, ?ls 54 Jahre alt, ein bißchen auf den Händen über die Bühne; '%te lohne übrigens diese fragwürdige Kunst in Wirklichkeit ^herrschen) glänzend einen Boxkampf vor. er knickte Herzen, er ' in aliohonichen E.stai'en, er endete lch^ietzl ch im Wahustnn. ? damals hatte er eine Unterredung, die das Wichtigste an per- '"9 n Bekenntnis enthält, was jemals von Bassermann bekannt °r>den ist. Es heißt da: »Der Schauspielertyp, den Kean darstellt, und den ich — wie sagt mit Erfolg — nachschaffe, ist meinem e i g e n t- .«n Wesen völlig fremd, und Sie werden bemerkt das, ich Ironie in meine Darstellung fliehen lasse. Dichter , Komponisten st.hen auch unter starken Spanaungen des Ge- Aber sie lassen dies, wenn sie große Persönlichkeiten sind 1* Werk ausströmen und nicht bei Wein ujtd Sekt verwischen- . benutze Alkohol niemals, u>m über schwierige Stadien des 'Studiums leichter hinwegzukommen, und noch weniger huldige 3« romantischen Auffassung, daß ein vollblütiger Schau- " sc in loderndes Temperament in historischen Kellern und JPen bei funkelndem Wein austoben müsse. Die einzige Lei- "!a?t, für die ich disponier, bin. ist Zigarrenrauchen; aber auch gewöhne ich mir immer mehr ab." !lnd weiter sprach damals Albert Bassermann: ."Ich bin ganz einsam und suche die Einsamkeit. Ich pflege ttlt'j Verkehr und lehne alle Einladungen, die natürlich zabl- ? an mich herantreten, rundweg ab. Früher befremdete das .'Leute, jetzt aber hat man sich daran gewöhnt. Der Hang zum ledlertum wurzelt tief in meiner Natur. Als Jüngling ich ausgesprochen schüchtern, und auch jetzt kann ich mich mit Publikum nur dann in Beziehung setzen, wenn ich von ihm ®l die Rampe getrennt bin. Vom Theater zu meinem Heim umgekehrt strebe ich immer nur auf dem kürzesten und schnell Wege Geselliger Berkehr schafft mir leine innere Befrie- oder Bereicherung. Ich meine, daß jedem Menschen ein bestimmtes Maß an Kräften g. geben ist, und daß es an liegt, ob> er dieses Kräftemaß durch allerlei Seitenkanäle /"s verr nnen läßt, oder ob er es zusammenhält und zu einer «n Leistung steigert. Daß ich mit meiner Lebensaufiassung 'ganz unrecht habe, beweise ich ja wohl mit meiner Person, ^hle mich in »oller Kraft und denke nur an neu» Aufgaben " So lebte damals Albert Bassermann, so lebte er schon seit y* Menschenalter, und genau so lebt er noch heute. Man findet r berühmten Leuten nicht selten solche, die versichern: „Wir leben d>e Einsiedler." Aber sehr selten solche, bei denen das wirkl.ch 'fall ist. Bassermann und seine Frau leben wirklich so. Jiun gibt es Leute von, sagen wir, etwas bequemen Denk- /hnheiien, die nennen so was eine „bürgerliche Lebens- ' J u n g". Mas zwar an sich auch kein Schimpfwort wäre, für 5°er eins fein soll. Eine ungemein bequeme und ungemein un» ."Bliche Art von Begriffsbildung! Da ist nichts weiter bc- worden als der Gegensatz zur Boheme, zum uukon- Herten Leusenlassen aller Instinkte, zum verewigten Aben- ;?■ 3>:r Geaensatz dazu ist Ordnung, und der Wille und di- "»keit zur Ordnung, den allerdings hat Bassermann von seinen Krlichen Vorfahren geerbt. Aber nun ist es wohl nicht sehr °°r, zu begreifen, daß es völlig verschiedene, ja ganz e»t «engesetzte Arten der Ordnung g bt. Und keine Ar« Lebensführung ist wohl der eigentlich bürgerlichen so ent- .besetzt wie die, in der wir Bissermann antreffen. Denn der 3er ist vor allen Dingen gesellig, er fetzt den Mitbürger '"s, er lebt niemals einsam, denn er lebt in feinem Beruf jUm e'nen Besitz zu erwerben, dessen man sich in der Gemein- ^ der anderen erfreuen kann. Der Bürger lebt um der „Stadt" j-t Der Mensch, der für eine Idee, für ein Werk für eine °Ung, einen Beruf lebt, ist eine durch und durch un- .«erliche Erscheinung, ist dem Bürger im Grunde viel k*. als der Bohemien, der mit ihm doch te'e unbedingte Hoch- Mg der realen, nur anders geordneten Genüsse geniein hat. Wer ganz und gar um einer Sache willen lebt, wer sich Einsamkeit unb Weltferne gebietet um eines Werks willen, der ist das Gegen- teil von einem Bürger: er kann ein Prophet, e>n Philosoph, ein Herrscher oder ein Künstlei sein. Er ist in jedem Falle ein Genie, — soweit er nicht etwa ein Wahnsinniger ist. Und der Unterschied zw schon Genie und Wahnsinn besteht wohl darin, daß hier diese ekstatische, diese verzehrende Hingabe an undheiisausenthalt enttäuschte (er war >a fast nur in einigen, meist nebligen Sommerwocten dort), aufgegeben. Er hat sein Hab und Gm in Kisten aus Speichern verpackt und hat einstweilen überhaupt keine Wohnung: denn er hat sich ausgerech net, daß er während der näcksten Jahre nach den bereits bestehen« den Verträgen kaum drei Monate an einem Ort sein wird, und was hätte es da für Zweck, eine Wohnung zu nehmen! So ganz ist dieser Enkel der großen, Höu'er bau nden Mannheimer Bürgersleute ein Fahrender geworden, ein Unbehauster. Mit dem selbstverständlichen Lächeln, ohne das Gefühl e nes Opfers verzichtet dieser Mxtnn in den Sechzigern auf jede Art von Häuslich- k-'it, weil das di ' Kunstllbung so gebietet, sür die er allein auf der Welt ist. — Wahrlich ein Besessen er! Oer nur dann teil Wahnsinniger ist, wenn ihm um solchen Preis Kroßes aelingt. Und Albert Bassermann durfte sich von dem bürgerlichen Ausgongs- punkt seines Lebens To ungeheuer weit entfernen, weil es >ür ihn so ungeheuer Welenbaftes und Wirkliches zu erre chen aab. Und so ist er kein Wahnsinniger, sondern ein genialer Einsiedler, ein triumnhierender Asket. Ein Mann von so phantastischer Komentrieriheit aller Lebens- kräfte auf einen Punkt ist niemals ein Dilettant. Die einzige Be- Wwi'tigung. der Bassennann, von Reiti'n und Tennisspielen ab gesehen, jemals außerhalb des Theaters obgelegen hat. das Cello« svielen hat er sofort mit der grimmigen Gründlichkeit eines wirk» lichen Künstlers anoevackt. Sonst HM ihn de Ehrfurcht, die jeder wirklich große Künstler vor dem Wert aller Wirklichkeiten und aller geistigen Arbeitsarten hat. davon ab. als ein schwatzender Spaziergänger eine Arbeit zu oegleiten. die nicht die leine i|t. ws gibt i:eiue, die Albert Basse.mann — Albert Bass.lM.inn privatim — nicht interessant, nicht geistreich, nicht bedeutend finden, weil man mit ihm n.cht über hohe Politik, über neueste Literatur, über Rela. tivitälstheorie und' Psychoanalyse schwätzen kann- Ech habe diefe schönen Möglichkeiten in seiner Gegenwart nie vermißt. Ich empfand immer den vollen Zauber, mit einem ungewöhnlich gut gewachsei^n Menschen zusammen zu sein, mit einem Menschen, der es nicht nötig hat. Bedeutendes zu sagen, weil die Bedeu- tung in seiner Existenz liegt. — Man hat verhältni-maßig gleick gültige Dinge gesprochen, alltägliche Dinge, private Dinge, Theaterdinge — alles in einem sehr einfachen, frischen und doch ,eder Zeit gehaltenen Ion. Es hat keine glänzenden Scherze gegeben, keine bedeutenden Prägungen und keine großen Temperamenisbrüche. — Es war scheinbar „gar nichts los" — Und me»n man dann nach Hause geht — so ist es mir noch jedesmal geschehen — dann bleibt man plötzlich stehen und holt tief Aiem und lagt ganz verwundert: „Aber mein Goit, das Leben ift ia dock fck*« " Wt "'cht als Sck'l- lerzitat, sondern als ehrliche persönliche Meinung. Und man braucht wieder eine Sekunde, um zu begreifen, daß einein d'eie merkwürdige Erkenntnis gekommen ist weil man mit Albert Vass'rmann zu^am- men war, weil man endlich — endlich — endlich einen Menden ge- sehen hat, bei dem alles in Ordnung aar einen glücklich n. heiteren, in sich vollendeten — einen unproblematischen Menschen! Gewiß gibt es. Kunst, die nur aus Problematik wächst, aber die höchste findet sich überall erst oberhalb des Widerspruchs. Hier ist ein Mensch, der ganz und gar eine Sache will und n'chts anderes auf der W?H — nämlich: sehr gut Theater svielen Und dieser Mensch hat sein Leben so geformt und seine Kräfte so gezogen, bat so viel geopf'rt und so viel erobert, daß er ganz aenau da? k^nn er mitT- nämlich khr gut Theater spielen! Da ist ein in sich geschlossener Kreis, da ist Vollkommenheit und Harmonie, da hat das Dasein v>ötzlick wieder einen Sinn, weil es offenbar für den Menschen dock die Mö^lickkeit gibt, Ziele zu stecken und Ziele zu erreichen. Und plötzl'ch erscheinen uns alle anderen Mitmenschen wieder lieben-werier und daseins- berechtigter, weil sie doch eine so hohe Möa'ichfei* in Fck hab "N. — Nicht nur als Künstler, wenn er auf der Bübne steht, auch mit seiner Prinatexistenz ist Albert Bassermunn ein Anwalt des Men- schengeschlechts- Im Schnee / Bon Berl Schiff. Vor sechs Jahren wars. Ich wollte am heiligen Abend in einem Rhöndörfchen sein. Um meine Gastgeber ,u überraschen, hatte ich meinen B^.-uch erst für den zweiten Feienag angekÜ7.T>igt. Mittags verabslhiedetc ich mich von Freunden in Wür,zburg. Der Zug rollte druchs fränkische Land. Seit einigen Tagen lag geringer Schnee. Aber der Himmel überzog sich und bald schwebten dicke Flocken neckisch, besinnlich, zaudernd nieder. Als der Zug verspätet in Bad Kissingen einlief, beschloß ich, ohne Umweg« sogleich nach dem Bergdorf abzumarschieren, um dort noch rechtzeitig anzulangen, wenn man in den Häusern die Kerzen an- steckte. Im dichtesten, dämmrigen Schneegestöber schritt ich durch die letzte Straße des Vororts. Einige vermummte Gesichter blickten mir nach, denn meine Ausrüstung schien mehr dem Asphalt einer Groß- sta-dt angemessen, als einer winterlichen Bergtour. Unterdes telephonierten meine Freunde von Wllrzburg an Bekannte nach Bad Kissingen, bei denen ich im Dorübergchen zwei Minuten einzukehren gedacht: Ich möge aus leinen Fall bei diesem Wetter den Mav'ch antreten! Ihnen, die älter und erfahrener als ich fuhr ein gelinder Schreck in den Rück.n, als sie hörten, daß ich bei unseren gemeinsamen BS- kannten gar nicht Halt gemacht. Sie verlangten nun am Fernamt telephonische Verbindung mit dem Bergdorf, um Anweisung zu geben, daß man mir einen Pferde- schütten entgegenschicke. Aber es kam keine Antwort von dort, denn um sechs war Schalierschluß. Ich marschierte inzwischen unverdrossen weiter. Vier Kriegs- winter hatte ich im Osten .zugebracht, Schnee und Frost schreckten mich nicht. Allerdings übersah ich, daß ich in Ruß.and immer ebenes Ge- lande durchquert. - Der Weg durch den Wald begann stark zu steigen. An den Schuhen setzten sich Schneekllumpen fest, ich rutschte bei jedem dritten Schritt rückwärts. Einige Male so beträchtlich daß ich von der Verzerrung einen heftigen Schmerz in der Wade spürte. — Es wurde mir heiß. Ich lüstete den Mantel und aß den letzten Rest des Nachmittags- brotos. Der rechte Fuß wur^e weniger angegriffen, weil ich in der gleichen Hand den schützenden Bergstock sührt-e. Ich wechselte deshalb, um den üb.rlasteten Fuß zu schonen. Im Schnee war nicht eine einzige menschliche Spur zu sehen. Zur Sommerszeit begegnete man auf dieser Straße gelegentlich einem Dauernfuhrwerk, da's ein Kalb, ein Schwein oder Holz in die Stadt brachte. Fralich am Bescherabend vernetz keiner ohne Not sein Haus, Da stieß mein Fuß plötz.ich an einen Balken. „Wie kommt dies indernis mitten in den Weg?" brummte ich stolpernd. Bei näherem Zusehen ergab sich, daß ich von der Straße auf eine klein^ Waldblös ' ' ' • Un abgeirrt war. Der Schnee hatte alle Unebenheiten ausgefüllt. Die geringe Schattiemirg in der weißen Fläche ließ sich in der Dunkel- heit nicht evLnnen. Mein Stock tastet« nun vorwärts weiter. Unterdes fielen die dicken Flocken fröhlich weiter. Alle paar Minuten konnte ich eine ganze Last vom Mantel und vom Hut abschütteln Die Füße stapften schon bis ans Knie im Schnee. Für den sonst etwa dreistündigen Weg mußt« ich diesmal mit mindestens der doppelten Zeit rechnen. Plötzlich sank ich ein und siel jäh einen Abhang hinunter. Der Schnee polsterte, aber die Prellung in der Hüfte war doch so stark, daß an ein Weitermarschieren nicht mehr zu denken war. Nun möchte ich nichts beschönigen: Von diesem Augenblicke an bekam ich Angst, ganz gewöhnliche, irische, bange, armselige^ min- selndc Angst. Und wie herrlich und unvergleichlich hätte die Meernach! sein können im einsamen Forste unter lautlos rieselndem Schnee! Mit größter Anstrengung lck^ppte ich mich zu einer jungen Fichtenschonung nahe am Weg. Riß und schnitt Zweige un* Aeste von den Stämmchen schüttelte d"n Schnee ab die verharschte, festgelkorene Kruste blieb Ich dachte, mich gegen Erfrierungsgesahr bis zum Halse damit zuzudecken. Da kam plötzlich auf der Straße eine Gestalt. Wars ein Rehbock oder nur ein Baumstumpf? Aber nein, es bewegte sich. „Holla", rief ich jenen an. Er erschrak. Dann ka-m er näher. Ein junger Bauer wars, der zu später Stunde noch in die Stadtapotheke mußte, w*ü seine Frau plötzlich erkrankte. Ich gab ihm Geld mit, einen Schlitten für die Heimfahrt zu mieten. Zwei Stunden sväter börte ich das Schellengeläut. Nach Mitternacht weckte ich meine Gastgeber aus dem Schlaf. Als die erkrankte Bäuerin nach drei Togen 'in anonymes Weihnachtspaket bekam machte sie große Augen und fragte: „Womit habe ich das verdient?" MS SCHÖNSTE WEIHNACHTSGESCHENK Ä" i _ _____ ■ ' k M i M 'v-Hf?-' j$ HK • ...A«" . V4-' - Ä A . -W>'- .KV' . . ?'■• . - .> f DAS ERZEUGNIS DER. GR'O-SSTEN DEUTSCHEN SCHUHFABRIK KARLSRUHE KAISERSTR. 167 Seite 4. Nr. ° die Eroberung und die Verwüstung bringen. Ergreifend ist es zu sehen, wie der Sand, getrieben von d schrecklichen Stürmen aus dem Süden, wie mit einem Leichen!« diesen größten Friedhof der Kultur zudeckt. Längst hat er die Rm mauer überschritten, welche die Römer gegen ihn und die Sah»' stämme in Südtripolis errichteten, mit den Berbern hat er das fl an . Land überflutet. In Tripolis branden die Sanddünen heute ui'in . telbar an die Stadtmauer, Leptis ist metertief unter Wüstenia» begraben. An vielen Stellen in Tunis und Tripolis, in der SyN° wüste reichen die Salzsümpfe und die Sahara bis an das Meer. Sand überweht sind tiefe Salzseen, in denen der unkundige Wandel der sie für festen Boden hält, unrettbar einbricht. Wie stolze stürmen die Sandsäulen im Samum über alles hinweg und wen seit tausend Iahren Sand in das Meer. Die Sahara hat t> >' unbedingt über öcft Menschen gesiegt. Wird sie es endgültig tun? Kann sie nicht wieder grün werds>> Man hat lange Zeit'geglaubt, eine Klimaänderung wäre die Urf^ der Austrocknung Afrikas gewesen. Gewiß hat einmal eine sc"" stattgefunden, dafür gibt es manche Zeugen. Aber das war vor. römischen Blüte. Der ununterbrochene Krieg eines halben 3«* tausends, die lange traurige Gefchchite, die wir hier nacherzählt' genügt, um alles zu erklären. Wir brauchen dazu keine Kl«^ änderung, und darum glauben wir auch an das Wiederauferstcm Das Kapital Europas hat hier eine glänzende Kulluraufgabe ein nicht minder glänzendes Geschäft vor sich. Es gibt fchon „fran^ afrikanische Gesellschaften", die hunderttausende von Hektaren blühendsten Landwirtschaft wieder gewonnen haben. Aber das. wirklich „ein Tropfen auf den heißen Stein". Das Gebiet, um ^ es sich zunächst handelt, ist fast so groß wie ganz Europa, es nur von dem internationalen Kapital zur Blute gebracht weidk Ungeheure Kanalbauten. Bewässerungsanlagen, Brunnenbohrung^ sehr viel Menschenkräfte sind notwendig. In je größerem Stil ^ gönnen wird, desto sicherer und rascher wird das Land wieder den. was es war. ^Es ist den Australiern snur sechs Millich Menschen!) gelungen, einen weiten Teil ihres Wüsten-Kontinents' einen blühenden Garten zu verwandeln und zu einem der gröfi^ Weizenausfuhrländer zu werden Europa hat vor seinen Toren f'"' Riesengarten ixiner Zukunft liegen, der es schon einmal reich 0. macht hat. Man kann ihm keinen größeren Dienst erweisen, wenn man das furchtbare Zerstörungswerk jenes alten Römers kehrt und ihm bei jeder Gelegenheit sagt: Karthago, der natürl^ Mittelpunkt Nordafrikas, muß wieder ausgebaut werden! Sahara wartet. fe.i dir löi Kit ne Sei ne: Sei N V« di Sinner Weihnachis- Bockbier vis große Mode! Wlees die echten amerikanischen Ueberschtihe für Damen und Kinder in grosser Auswahl 32597 Sciiiiühaus SIMON Hal,8rn - 201 Staunend billiger tenaciils-Verkaiii m Uhren ßoidutaren, Trauringe, ßriiiantuiaran außeid ein 10-207,, Rabatt Besichti? Sie meine Preise im Schaulen- ster, bevor Sie ein- kau.en. 31*62 m. Enge!&ero Uhrmacher 28 Kaiserstr. 28 Nur vom 22. Dez. «928 bis 31. Dez. ,92« jeweils nachmittags von 3—7 Uhr von ecr.tem Kirschuiasser echtem zwe'scnnenuiasser ecntem weirifirand in jedem Quantum, zu äußersten Preisen. Flaschen ml>br?npen. 32649 Durlacher Allee 39, III., rechts. Parkettböden Spänen. Abziehen, Rc- poraturen an Parkett böden. 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Der Landtagsabgeordnete Otto Burckhard t-Heidelberg hat seine demokratischen Parteifreunde wissen lassen, das, er eine Kandidatur für die lammenden Landtagswahlen nicht. mehr annehmen könne, da seine Zeit und Kraft durch die Leitung der Lantesorgani- sation von Gewerbe und Handwerk, sowie durch die Ausübung sei» nes Stadtratsmandats schon in außergewöhnlichem Mäste in Anspruch genommen sei. Der Vadische Lehrerverein als Christkind. Kürzlich tagte in Karlsruhe der Ausschuh des Badischen Lehrer- »ereins für die Verteilung der Weihachtsgabensammlung. Ins- Sejamt konnten 304 Geschenke oerteilt werden in Gaben von 20—50 Stark im Gesamtbeträge von 10 080 Mk. Die Sammlung in den Bezirksvereinen hatte 7 400 Mark ergeben, das Ueberjchießende stellt die Gabe des Basischen Lehrervereins dar. Verein badischer und würUembergischer Branntweinbrenner e. V. In Heilbronn fand dieser Tage die gutbesuchte Hauptversammlung des Vereins badischer und württembergischer Branntweinbrenner statt. Sie stand im Zeichen der Äußerst bedrohlichen Lage, die sür das süddeutsche landwirschastliche Brennereizcwerbe durch die Erschwerung seiner Rohstoffversorgung und durch die den ^iddcutschen Berhöltnissen keine Rechnung tragenden, auf Nord- Deutschland zugeschnittenen Spiritusüb.rnahmepreise geschaffen ist. Die württembergiischen und badisch«n Brennereiwirtschaiten haben schon im Vorjahr« fast ausnahmslos mit Verlust gearbeitet und sind 'n das neu« Jahr größtenteils unter noch ungünstigeren Bedingun- gen eingetreten. Auf die Dauer ist ihnen unter den bestehenden Verhältnissen die Erhaltung ihres Viehbestandes und die Einste! ilung von Vieh zur SDtast n.cht mchr möglich und ohne baldige Hilfe mit Stillegung vieler Betriebe gerechnet werden. Die nach- Eiligen Folgen, die flch aus dem Wogfall der Brennereischlempe für V.ebhaltung, Ackerwirtschaft und für die Nahrungsmittelverlor- Lung, abgesehen von dem Brachliegen wertvoller Betriobseinrich- tungen, ergeben müssen, find schon oft hervorgehoben worden. Die Alusuf irgend einem Wege durch den Festnis'chuß zusammengebracht werden. Aber selbst wenn dies geschehen ist. bleibt die Fortführung «es Theater- überhaupt eine der wichtigsten Entscheidungen der 'oinmenden Mannheimer Budgetberatnng. Gastspiel des Freiburger Sladltheaters in Slrahurq. --- Freiburg, 21. Dez. Das Stadttheater in Freib.irg ist vom Bürgermeister der Stadt Straßburg als erste deutle Reichs- biihne zu einem Gastspiel eingeladen worden. Das StadtthMter wird am 28. Dezember das Trauerspiel „Emilia G^lotti" im Straß- burger Stadttheater in deutscher Sprache zur Ausführung bringzn^ Der Aufführung geht ein einleitender Vortrag des Intendanten Dr. -Nar Krüge r-Freiburg voraus. Die Aufbau-OberrealschuleTauberbischofsheim — Tauberbifchofsheim, 22. Dez. Mit der an Ostern 1928 an- Kenliederten Oberprima ist die hiesige Aufbauoberrealschul« zur Voll- Anstalt ausgebaut. Die Schule bat nach einer Verordnung des Un- ierrichtsministeriums die Bezeichnung Aufbau-Oberrealschule Tau- derbischofsheim zu tragen. Die Stadtgemeinde hat somit zwei Voll- ^stalten: ein humanistisches Gymnasium mit 9 und eine Oberreal- ^ule mit 7 Klassen. Eifa - Automat Eine Entdeckung in Durlach. (Brief unseres Vertreters.) Es ist, so sagt sich der Abgeklärte, der der Brüderschaft vom geruhigen Leben angehört, ein Aberglaube, der mit dem eigentlichen Sinn des christlichen Festes gewiß in gar keinen Zusammenhang zu bringen ist, in der Zeit vor Weihnachten müsse man eilen und hasten vnd auf dem Weg zu tausend Einkäufen sich die Seele aus dem Leib rennen Aber im Gegenteil: man muß auf den ganzen hastigen Vorweihnachtsbetrieb pfeifen und — zum Beispiel — zwischen Tag und Dämmerung durch die Straßen der Stadt bummeln... um seine Stadt wieder einmal zu entdecken. Wenn Sic sich zu Weihnachten verloben haben Sie gewiß den Wunsch, das freudige Ereignis Ihren Freunden und Bekannten mitzuteilen. Bin vortreffliches Mittel zur Bekanntgabe ist eine Anzeige in der Badischen Presse, die eine von keiner anderen Zeitung erreichte Verbreitung über ganz Baden besitzt und in Karlsruhe in fast jeder Familie gelesen wird. Versäumen Sie doshalb nicht. Ihre Verlobungs- Anzeige rechtzeitig, also bis allerspätestens Montag vormittag 10 Uhr aufzugeben. Ein Wintertag von jener leichten, frostigen Trübung, wie wir sie jetzt haben, eignet sich dazu ja vorzüglich. Sonst, wenn man es auf Entdeckungen abgesehen hätte, würde man vielleicht aus den Turmberg steigen, um den Blick über Ebene und Berge in die blaue Ferne schweifen zu lassen. Der Winterhimmel verbietet das In- die-Ferne-Schweifen und verweist auf das naheliegende Gute, an dem man sonst achtlos vorübergeht. Da ist — wieder zum Beispiel — der Schloßgarten, der nun im Winterschlaf liegt, halb zugedeckt mit einer weißen, ver- harschten Schneedecke. Es gibt gewiß größere und es gibt prächtiger angelegte Schloßgärten — wie es größere und prunkvollere Schlösser gibt als die Schloß-Kaserne Durlachs. Aber muß man ihn nicht ge- radc so lieben?: mit den Erinnerungen an vergangene Zeiten, die jetzt im Winterdunst zwischen den Bäumen und Büschen der Seiten- wege geistern, mit seiner Behäbigkeit, die stch auf der einen Seite genau so gut an die kleinen gediegenen Bürgerhäuser anschließt wie auf der andern Seite ans Schloß (und an die Kaseknenställe) . . . Er hat entschieden etwas Gut-Bürgerliches an sich, trotz seines vornehmen Namens und seiner markgräflichen Herkunft: der Ein- tritt wird ja. so verkündet die Tafel an der Pforte, nur Leuten von anständigem und „sittlichem" Betragen gestattet. . . Man kann noch andere Gärten entdecken, in denen ebenfalls noch Erinnerungen an alte, weniger arbeitsgehetzte Zeiten nisten. Da gibt es am Rande der Stadt, gegen den Turmberg hin, solche mit Mauern, die leise abbröckeln, mit Toren, die von mächtigen Holun- derbüschen überschirmt sind. Da findet man, dem Bahnhof zu, un- mittelbar an der Hauptstraße, nur durch Gitter und Hecke von ihr getrennt, aber auf den andern Seiten von hohen Häusern, von kalten, verrußten Backsteinhinterroänden einer Fabrik eingeschlossen und er- drückt, ein Eartenstück mit schön geschlängelten Wegen, an denen ver- lassen und fröstelnd bis in das Herz ihres weißen Steins griechische Göttinnen und Heroen stehen. Ein seltsamer Gegensatz: die klassische Schönheit antiker Kunst, eingeschlossen von der häßlichen Hinterfront der Gegenwart. Oder — man muß das eigentlich genauer (und paradoxer) sagen: hier steht Modern-Antikes gegen Antik-Modernes. Die Statuen sind natürlich moderne Nachbildungen antiker Kunst. Und Backsteinhinterwände solcher Art gehören nicht mehr der wirk- licheu Gegenwart an, si« sind (zum Glück) vergangene Gegenwart, mehrere Jahrzehnte alte Antike der raschlebenden Neuzeit. Die heutige Baukunst verschont uns mit solchen Trostlosigkeiten aus Back- stein, auch wenn es sich nur um Fabrikhinterwände handelt. Warum sollte auch eine Fabrikstadt aussehen wie ein vervielfachtes Gefäng- nis? Durlach hat sich jedenfalls, trotz seiner vielen großen und be- deutenden Fabriken, sein freundliches Aussehen gewahrt, und wo Fabrikerweiterungen und -Neubauten notwendig wurden, sind sie in wirklich modernem Sinn durchgeführt worden. Nun, diese Dinge sind bekannt; sie braucht man nicht mehr zu entdecken. Entdecken könnte man etwa noch — die Hauptstraß.e. Wie?! fragt man, durch die führt uns doch unser täglicher Weg! Aber be- kanntlich sieht man das, was am täglichen Weg liegt, am allerwenig- sten. Hat man vielleicht schon bemerkt, was die vornehmste Eigen- art, ja die Einzigartigkeit der Durlacher Hauptstraße ausmacht? Hat män schon bemerkt, mit welchem Fingerspitzengefühl für städte- bildliche Feinheiten sie sich sorgsam bemüht, beileibe nicht so lang- weilig schnurgerade dahinzulaufen, wie die Hauptstraßen aller ande- ren Städte? Wenn der umgekehrte Verlaus der Sache geschi.htlich nicht so einwandfrei festgelegt wäre, möchte man auf die Vermutung kommen, die Kaiserstraße der großen Nachbarstadt, in der man vom Anfang immerzn geradeaus aus das Ende und vom Ende wieder ->uf den Anfang sieht, habe für Durlach als abschreckendes Beispiel ge- dient. Wenn man sich dagegen den sanften Windungen der Dur- kch« Hauptstraße überläßt, entdeckt und erlebt man immer wieder ein neues Straßenbild, eine neue Ueberschneidung, und der Stadt- kirchenturm, der sich von oben her das wirklich „umgängliche" Wesen der Hauptstraße samt dem übrigen Straßengewimmel sicherlich mR Vergnügen besieht, liebt es seinerseits, unversehens da und dort über den Häusergiebeln aufzutauchen und das Straßenbild durch solche Ueberraschungen zu beleben. Was gibt es sonst zu entdecken? — Es schneit, und zwar so hartnäckig, wie es sich nur der heißeste Kinderwunsch wünschen kann. Aber leider —: so hartnäckig kann das Flockenwirbeln eben nur sein, wenn es mit Watte in den Weihnachtsschaufenstern er- zeugt wird. Die prangen jetzt in allem Winter- und Weihnachts- flimmer, der sich denken läßt. Zwar sind sie zumeist noch nicht, wie in den großen Städten, zu kleinen Theaterbühnen ausgebaut, auf denen sich üppige Ausstattungsrevuen im Glanz der hellsten Schein- werfer vor den Augen des Steh- und Gehparketts draußen dar- stellen. Man hält noch zur alten Sachlichkeit und zeigt auf schlichten Regalen, was man anzubieten hat. Man hat dabei auch wirklich etwas zu zeigen, und der Neugierige, der draußen zwischen Tag und Dämmerung oder beim lockenden Lichterschein seinen Entdeckung?- bummel macht, hat wirklich etwas zu entdecken . . . Und — nun ja: schließlich sind auch dem geruhigen Bummler, trotz seiner Erhebung über den Weihnachtsbetrieb, diese Ent- dcckungen jetzt die wichtigsten. Denn bei genauer Ueberlcgung ent- deckt auch er die unumgängliche Pflicht, für die Tante Eugenie und den Onkel Franz, für die Base Ulla und die Schwägerin Lu noch ein jeweils individuelles Geschenk zu entdecken. Ei — und übermorgen ist Weihnachten! Also unverzüglich los und Hals über Kopf hinein in diese Entdeckungsrennfahrt! Möge das Christkind und der Zufall sie segnen . . . Ks. In der Fremde den Tod gesucht. £ Zvaldshut, 22. Dez. Die Meldung, daß sich auf der Bahnlinie wischen Waldshut und Schaffhausen auf schweizerischem Gebiet ein funges Paar von einem Eisenbakmzuge hat überfahren lassen, hat rasch eine Aufklärung gesunden. Man mußte, wie bereits gestern an- gedeutet worden war, nach verschiedenen bei den verstümmelten Lei- chen aufgefundenen Gegenständen, die aus Mannheim stammten, von vornherein annehmen, daß das lebensmüde Paar von Mannheim nach der Schweiz gefahren war. um dort g emeinfam den T o d zu suchen. Seit letzten Samstag sind in Mannheim als ver- mi ß t gemeldet worden, der 21 Jahre alte Glasergehilfe Willi Truckenmüller.an der Neckarspitze wohnhaft, und die 20 Jahre alte Kontoristin Erna Müller aus der Uhlandstra^e. Dieser Tage kam von ihnen eine Karte aus Basel. Außerdem soll der junge Mann schon früher die Absicht geäußert haben, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Die vorgefundenen Eheringe weisen, wie wir schon meldeten, die Initialen W- T. bezw. E. M. Ermittlungen der Behörden sind im Gange. an. Die weiteren — Ludwigshafen, 21. Dez. (Tödlicher Sturz vom Fahrrad) Gestern nachmittag fuhr die 36jährige Ehefrau Anna Dimont auf ihrem Fahrrade durch die Bismarckstraße, wobei sie auf bis jetzt noch ungeklärt! Weise vom Rade fiel und bewußtlos liegen blieb. Sie wurde mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus verbracht, wo festgestellt wurde, daß sie einen Schädel- und Wirbel- fäulenbruch erlitten hatte. Am Abend starb sie, ohne das Bewußt- fein wieder erlangt zu haben. Die Creme Novabella i ist d*s beste Erzeugnis, um den Puder festzuhalten, wobei sie die Haut ernäihrt und nicht austrocknet.. Die einzigste Creme, die nach jahrelangen Versuchen in twei Arten hergestellt wird. Nr. l. für fettige Haut Nr. 2. für trockene Haut. 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Juli festgesetzt worden und daran anschließend ist die zweite Nürnberger Sängerwoche vom 6.—7. Juli, die, wie wir bereits berichtet haben, im Gegensatz zur ersten das leichtaufführbare Lied, das voll»- lumliche Lied in den Vordergrund rücken wird. Eine teure Slrahenbahnfahrt. - Mannheim, 22. Dez. Die Ehefrau Maria Kirschbühler mar auf der Straßenbahn bei der Kontrolle mit einem gefälschten Fahrschein betroffen worden. Das Gericht sprach eine Strafe von 2 Monaten zwei Wochen Gefängnis aus wegen Urkundenfälschung. Um die Angeklagte zu überführen, wurde ein großer Zeugen- apparat aufgeboten: sämtliche Straßenbahnscha'fner. die am 10. Juni l. I. nachmittags zwischen 4 und 6 Uhr die Strecke Neckr'au—Pfäl- zer Hof befahren hatten — 24 an der Zahl — mußten als Z-uaen vor Gericht erscheinen. Die Angeklagte hatte behauptet, der Fahr- schein sei ihr in dem Zustande von einem Schaffner iiberqeben wor- den, in dem er bei der Kontrolle befunden wurde Von den Zeugen hat keiner den Schein, auf dem der blaue Strich ausradiert war. gefälscht behandelt' entweder hatt» die Angeklagte die Rasur sclbst vorgenommen oder sie hatte den Schein uneingerissen gefunden. r. Unteröwisheim. 2t. D«z. Die Winterfeler des Arbeiter- gesangvereins brachte einige wertvolle Chöre unter der Lei- tung des Thormeisters G r u m a n n sowie die gediegene Aufführung der Operette „Der liebe Onkel." Die zahlreichen Teilnehmer ver- lebten bei der Feier einige unterhaltsame. oerßnüßte Stunden. — Reicholcheim i. Odenwald, 2l. Dez. Bei einer Rauferei zwischen mehreren jungen Leuten auf einem Bauernhof in der Nähe von Reichelsheim im Odenwald schlug der 28jährige Friedrich Brill de» 20 Jahre alten L a tz o f f mit einem Holzscheit auf den Kopf und verletzte ihn so schwer, daß er nach wenigen Stunden starb. Der Täter wurde festgenommen. Neuer Brand im Bauland. b. Rosenberg, 20. Dez. Unser Dorf, das in den letzten Jahren von zahlreich.'» Bränden heimgesucht wurde (u. a. jiel das „alte Schloß" einer Brandkatastrophe zum Opfer), wurdx gestern früh 3 Uhr durch Feueralarm erschreckt. Die mit Vorräten reich gefüllte Schrun« des Landwirts August Wendel fiel dem Feuer zum Opfer. Den Feuer- wehren von hier und Bronn dicker gelang es, das Feuer, dessen Eni- stehungsurfache unbekannt ist, aus seinen Herd zu beschränlen. x Brochhausen bei Ettlingen. 21. Dez. tStationsbezeichnung.) Zur Unterscheidung van gleichnamigen Bahnhi? en erhält der Bahn- hos Bruchhausen ab 1. Januar 1929 die Bezeichnung „Bruchhau - sen bei Ettlingsn". = Mannheim, 21. Dez. (Erwerbslosendemonstration.) Der Polizeibericht teilt mit: Die für Donnerstag nachmittag V4 Uhr anberaumte Kundgebung des Erwerbsloienausschus- s e s wurde polizeilich verboten. Kurz nach 3 Uhr sammelten sich auf dem Marktplatz trotz des Verbots Personen an. Der Auiforde- rung der eingesetzten Polizeistreifen zum Weite-gehen wurd? kaum Beachtung geschenkt, so daß zur Zerstx uung der Anae'amine'ten durch ein stärkeres Polizeiaufgebot geschritten wei-den mußt?. Die Demonstranten begaben sich hierauf in den großen Maye Hof und tagten dort bis gegen 5.45 Uhr. Nach Schluß der Versammlung vers.ichie ein Teil der Versammlungsteilnehmer, das polizeiliche Umzinsver- bot dadurch zu umgehen, daß er singend und unter Schmährufen, die gesamte Breite der Gehwege und teilweise die s?abrbahn einnehm md, durch die Straßen zog. Der Verkehr auf den Gehw-gen wurde hier- durch unmöglich gemacht und auch der Fahrzeugverk hr drohte zu stocken. Es wurde deshalb abermals zur Zerstreuung der Demon- stranten geschritten. Zu Zwischenfällen ist es hierbei nicht gekommen. Eine Gruppe von etwa 50—70 Perionen begab sich an chließend schreiend und sinnend nach dem Marktplatz. Der wiederholten Auf- forderung des Polizeiführers. weiter bezw. auseinander zu gehen, wurd« keine Folge geleistet, so daß die Polizei zum dritten Mal genötigt war, die Menge zu zerstreuen. Hierbei mußte auch vom Gummiknüppel Gebrauch gemacht werden. Wie festgestellt wurde, handelte es sich hierbei um dieselbe Personengruppe, die um 3 Uhr auch schon dem Verbot zuwider sich auf dem Marktplatz angesammelt hatten. Weitere Kundgebungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen sind polizeilich verboten und werden verhindert werden. Steinach (Bei Offenburg), 22. Dez. (Der Reichspräsident Pate eines Zwillingspaares.) Reichspräsident von Hindenburg übernahm für die beiden jüngsten Steinacher Erdenbii'per die '?hren- Patenschaft. Es sind dies die Zwillingsbriider des Steinbrncharbei- ters Johannes S ch n a i t t e r, die als siebter und achter Knabe an- gekommen sind. Ein Fuhrwerk vom Zua überfahren. -- Wolfstein, 22. Dez. Heute mittag wurde aus dem unbewach- ten Orlswegübergang zwischen Roßbach ---Slahlhau>en—Wolfstein ver Nebenbahn Kaiserslautern—Lauterecken-Grumbach ein Zwei' ipänner-Kastensuhrwerk vom Personenzug übersah' r e n. Der Besitzer und Lenker des Fuhrwerks, der 38jährige Land- wird Heinrich AZ i r t h aus Roßbach wurde so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Das Fuhrwerk wurde zertrümmert, ein Pferd verletzt. Die Ursache des Unglücks konnte noch nicht einwandfrei geklärt werden. — Heidelberg, 21. Dez. (Rodelunfälle aus dem Königstuhl.) Wrh' rend für Stisahrer das Gelände am Kohlhos gut ist, ist die Rodelbahn vcreist. Die Sc.nitätsleute hatten von Sonntag bis gestern 11 Vei« letzungen zu behandeln, darunter zwei Beinbrüche, ferner Ko?I' Verletzungen, Armverletzungen, Hansverstauchungen. — Heidelberg, 21. Dez. (Weihnachtsgabe.) Die Stadt Heidelberg hat aus dem vom Badijchen Landtag bewilligten Fonds von 50 000 Mark für Bedürftig« einen Teilbetrag von 8000 Mark er* halten, während Mannheim aus demselben Fond 10 000 Mark erhielt. Insgesamt macht die Summ«, die die Stadt Heidelberg siir E r » werb?lose und in Fürsorge Stehende zu Weihnachten Aufwendet, einen Betrag von 00 000 Mark aus A Freibnrg. 22. Dez. Zn der Städtischen Frauenarbeitsschult werden an Ostern 1920 Fortbildungskurse für Hand» arbeitslehrerinnen von halb- oder ganzjähriger Dauer er« öffnet. Diese Kurse sind so gedacht daß sie seweils ein Haupt- und ein Nebenfach umfassen, wobei Wäscheanfertigung und Schneidern die Hauptfächer bilden und Kunsthandarbeit das Nebenfach darstellt. Ferner soll Gelegenheit zu weiterem Studium in verschiedenen thenre« tischen Fächern, z. B. Pädagogik, Methodik, Materiallehre. Maschi» nenkunde, Berusskunde usw gegeben werden. Der Unterricht soll so verteilt sein, daß Freizeit genügend Raum zu selbständiger Be« tätigung gibt. Uebungen im Unterrichten bezw. Hospitieren sin» gleichfalls vorgesehen. — Müllheim. 21. Dez. (Ein Adreßbuchschwindler verhaftet.) Hier gelang es, einen Adreßbuchschwindler zu oerhasten, der sich einige Tage lang hier aufhielt und bei Geschäftsleuten Beste!» l u n g e n auf ein überhaupt nicht existierendes Adreßbuch und auf Anzeigen dafür geben ließ. In den meisten Fällen verlangte er 5—10 Mark Vorschuß, die er auch erhielt. Er ist früher einmal für eine sächsische Adreßbuchfirma gereist, steht aber jetzt mit dieser Firma in keiner Verbindung mehr. Es wird vermutet, daß der Betrüger auch in anderen oberbadischen Ortschaften aufgetreten ist. MI?» Sit soMes Silliqe AWWl! 1 comb. Herd, wie neu. 125./t 1 Senkina- Gaiterd. 4-Votfi mit Grill- it. 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Aus der Landeshauplftasl. Karlsruhe, den 22. Dezember 1928. Wer ist „minderbemittelt" Obwohl viele gesetzliche Bestimmungen, u. a. die Wohnung?- kesetzg,bung, den Begriff „minderbemittelt" enth-ilun, hat °er Begriff bisher im Gesetz keine authentische Auslegung erfahren. ist daher von Interesse, dah in der Rechtsprechung Anhalts- punkte zu einer Definition letzthin der Reichssinanzhof ge- ieben hat. Zur Entscheidung stand, ob eine unverheiratete Hauptlehrerin, M Jahre l92S ein Einkommen von 4 900 RM. und sonst keine nen ^Nswertes Vermögen hatte, zu den Minderbemittelten zu rechnen sei iier Reichsfinanzhof Hai die'e Frage bejaht. In den Entscheidung? Bünden wird ausgeführt, baf* der Begriff „minde.bemittelt" keines- ?egs dem Begriffe „bedürftig" nahekomme sondern das? er dem A>ortsinne nach lediglich eine Stufe zwischen „bemittelt »nd ^"bemittelt" bedeutet. Infolge des Wihrungsz-rsaLs habe stci zu den „Minderbemittelten" zu rechnende Teil der Bevölkernng Leblich vergrößert. Zahlenmäßig lasse sich dcr Begriff „minder bemittelt" überhaupt nicht umgrenzen. Bei einer Auslegung sei da- rauf Rücksicht zu nehmen, daß er im Gesetz zu dem B griffe der K l e in Wohnungen in Beziehung gesetzt sei. Taraus sei zu folgern, dc>f> °'e Pe»sonenkreise, die nach ihrer wir schaftlichen Lage be. verständi- ler Lebensführung auf die Benutzung von Kleinwohnungen angewie- sind, zu den minderbemittelten gehören- . Die Entscheidung des Reichsfinanzdofs ist von umso größerer Be ^uinng. als von ihm bereits in einer Erunderwerbssteuersache durch "Neji com 13. April 1926 eine ähnliche Auslegung des Negriff^ -'Minderbemittelt" erteilt worden war und der Reichsfinanzhok seit- in ständiger Rechtssprechung an der hier geäußerten Rechtsauf- '«Ifang festgehalten hat. «- . )!( Der Weihnachtsverkehr auf der Eisenbahn hat schon lebhaft Zugesetzt. Besonders gut besetzt sind die Züge des Durchgangsverkehrs und nach NorddeutschlanH, Bayern usw. Der vielbenützte (be- ?leuni#t'0 Personenzug 9.34 Uhr nich dem Oberland und Bodensee Ust bis am weiteres doppelte ebenso der Eeg.nzug (hier an l9.49 Es find vielfach auch schon die unvermeidlichen Verspätungen Angetreten, die gröftlenteil- von den Nachbarbahnen übernommen ^ven müssen. Der in der Vorhalle des Hauptbahnhofes aufgestellte Christ bäum erregt allenthalben Bewunderung. Auf d'e an- Menden Fremden macht die Neueruno einen überraschenden Andruck. ^ ■? Tödlicher Sturz nuf der Treppe. Vergangene Nacht zog sich ®!« Ehefrau eines Wirts in der Altstadt durch Sturz auf der Treppe ^ne„ Schädelbruch zu. Sie wurde mit dem Krank nwagen ins städtische Krankenhaus verbracht. Die Verunglückte welche bewußt- ■'s ins Kr-inkenhaus eingeliefert worden war, ist ihren Ver- etznnaen erlegen. . ? Verkehrsunfälle. Am Freitag abend kurz vor 8 Uhr stieß an 'kr Kreuzung der Beiertheimer Allee und der Reichsstraße ein Per- ?>'cnkraftwagen. der das Vorfahrtsrecht nicht beachtete, mit einem Motorradfahrer zusammen. Der Motorradfahrer wurde bei dem Äsammenstoß leicht verletzt: sein Motorrad wurde beschädigt. Auf der nördlichen Fahrbahn des Bahnhofsplatzes ereignete sich Freitag abend ein Zusammen st oßvon zwei Personen- Lastwagen. Die Schuld trifft den Führer des einen Wagens, ?^r auf der Fahrt von der südlichen nach der nördlichen Fahrbahn ^griffen, dem andern, auf der nördlichen Fahrbahn von rechts kom- senden Wagen das Vorfahrtsrecht nicht ließ und infolgedessen mit kollidierte. Durch den Anprall versagte die Steuerung des an- >^ühr«nen Wagens, so daß der Führer die Herrschaft über sein 'Erzeug verlor und gegen einen auf dem Gehweg stehenden Baum !'hr Glücklicherweise wurde niemand verletzt, während die beiden Lastwagen beschädigt wurden. — Kurz nach 8 Uhr lief die Ehefrau Mes Kaufmanns von hier in dem Bestreben, eine Elektrische zu er- Wichen, unvorsichtigerweise in einen Personenkraftwagen hinein, °^rde zu Boden geworfen und leichtverletzt. — Ecke Wilhelm- Luifenstraße stießen am Nachmittag desselben Tages ein Last- ^ftwagen und ein Lieferungswagen zusammen, wobei der Kühler Lieferungswagens Schaden litt. Auch hier war die Ursache des Unfalls die Nichtbeachtung des Vorfahrtsrechts durch den einen der "«den Fahrer. § Ein Geisteskranker. Am Freitag vormittag wurde die Polizei 'Mi einer Drogerie gerufen, wo ein Mann im Laden einen Tob» uch.tsanfall erlitten hatte. Der eintreffende Polizeibeamte einen Mann vor, der in einem fort starr auf die Ladentüre sah. f'e gütige Einwirkung des Polizeibeamten auf den Unheimlichen Antwortete dieser damit, daß er dem Beamten mit Halsabschneiden "nd Totstechen drohte. Es blieb nichts übrig, als das Krankenauto ^ alarmieren und den Geisteskranken nach dem städt. Kranken, >»»s zu bringen, was keine leichte Arbeit war. n § Der ertappte Dieb. Die Polizei in D u r l a ch nahm am ?keitag mittag einen Schiffer aus Bulach fest, der kurz zuvor ver- .cht hatte, in einem Hause in Aue Wäsche aus einer Waschwanne * !l entwenden. Der Festgenommene, der zur Zeit ohne feste Woh- J Un ß ist, außerdem in Durlach gebettelt hat und in dringen- Verdacht steht, in einem Durlacher Laden Lebensmittel n t w e n d e t zu haben, wurde ins Gefängnis eingeliefert. Gegen öie Nachzahlung auf die Vermögens- steuer 1S28. In der Regierungserklärung in der Sitzung des Neich«tages am 3. Juli 1928 hat bekanntlich der Reichskanzler Hermann Müller an- gekündigt, daß der Teil der Vermögenssteuer 192» nacherhoben wer- den soll, dcr in Höhe von 4g Millionen Reichsmark gegenüber dem Etatssoll ausgefallen ist Daß 8 23 des Gesetzes über Steuermilde- rungen zur Erleichterung der Wirtschaftslage vom 3l. März 1926, die gesetzliche Handhabe für eine solche Noch rhebung bietet, steht außer Zweifel. Dennoch stehen der Nncherhebung der Vermögens- «teuer schwerwiegende Bedenken entgegen. Der Zentralverband deutscher Hans- und Grundbefitzervcrein. e V., Berlin, hat deshalb an den Reichsm-nifter der Finanzen eine Tingabe gerichtet und beantragt, unter teilweiser Abänderung des § 23 des Steuermilderungsgesetzes von der Nacherhebung der Ver- mögensteuer 1926 .aus dem Grundvermögen Abstand zu nehmen. Der Zentralverband deutscher Haus- und Grundb sitz?rverein e. 93., führt zur Begründung seines Antrages aus daß es off>'n5ichtlick> ei. daß die Steuerpflichtigen in Anbetracht des feit Inkrafttreten ^es Sieuermilderungsge^etzes verstrichenen Zeitrn.nmes nicht mehr damit gerechnet haben, das! überhaupt noch eine ^kacherhebung er- 'olgen werde. Rücklagen für etwaige Nachzahlungen seien aber un- terblieben. Demnach würde zweifelsohne eine noch-mali.ie Heran- ziehun>g zur Vermögensteuer 1926 als eine zusä'iliche Vermögens- liesteuerung^im laufenden S ^eueral'sck>nitt empfunden werden, die dos Grundvermögen besonders hart treffen würde. Auch eine Nach- rh bung der Vermögenssteuer 1926 für das Grundvermögen hieße nämlich, die Beriickstchtiguna der seinerzeit allseitig als berechtigt an- erkannten Minderung der Vermögenswerte ganz ader teilweise rück- STo!* ma( '' en Ueberdies sei das Grundvermögen durch die ganz er- hebliche Herausietzung der Einheitswerte des Grundvermögens durch die Vwdng. über die Einheitsbewegung u. Vermöaensstenerveran- lagung 1928 v. 9. Juni 1928 schon sebr stark zur Vermögenssteuer her- angezogen worden, wobei die M 'hrlosten ohne Zw ikel zu einem gro- nen Teil nicht aus den lotik"nden Einnahmen aufgebracht werden können, sondern aus der Substanz genommen werden müssen. «- Kath. Bahnhofsgot^esdienst. Am Sonntag, den 23. ds. Mts. und am Stephanstag (nicht an Weihnachten) findet bei günstiger Skiaelegenheit jeweils in der Frühe um 4 Uhr 19 Minuten im Bahnhof ein Gottesdienst statt, der so rechtzeitig schließt, daß die Besucher noch die um 5 Uhr abführenden Züge erreichen. --- Fernsprechverkehr Deutschland—V«enos-A res. Vom 21. Dezember an werden alle Ort« Deutschlands zum Fernsprechverkehr mit Buenos-Aires zugelassen. Ein Gespräch von drei Minuten Dauer kostet 189 RM.. jede w itere Minut« 69 M^rk mehr. Zur Zeit können die Gespräche in den Stunden von 15 bis 18 Uhr aus- aetauscht werden. Es emvfieh't sich, sie schon am Vormittag des Tages für den sie getVjn^cht werden, anzumelden und hierbei au^er der Person. M't der das Gesvräch inBuenos-Aires geführt werden soll, kür den Fall ihrer Abwesenheit noch eine Evsatzperson anzugeben, ^n Bnenos-Air's können die Gespräche nur r>on einer öffentlichen Sprechstelle geführt werden, die in der Betriebszentrale von Trans- radio Internationale einaer'chtet morden ist. Die Eisbahn auf den Tennisplätzen der Technischen Hochschule ist ab Sonntag benützbar. Zugangsweg Zirkel oder Englerstraße. — Der Karlsruher Eislauf- und Tennisverein hat sein« Eisbahn am Kühlen Krug ebenfalls eröffnet. Bei ae- eigneten! Wetter findet an Sonn- und Feiertagen von 11—1 Uhr Konzert statt. Der Gesanaverein der Näbmaschinenbauer von Junker & Ruh hielt am Samstag den 15. Dezember im stark besetzten Saal des Kiiblen Krug seine Weihnachtsfeier ab. Der Vergnügung?- ausfchuß hatte wieder ein Programm aufgestellt, das alle Erwar- tuiigeii übertraf. Die musikalische Leitung lag in den Händen de? jungen trmveramentnollen Chormeisters Franz Müller. Nach einem einleitenden Musikstück folgte ein gut vorgetragener Prolog von Frl. Müller. Nun folgte die Begrüßung durch den 1. Vorsitzen-' den. Herrn Ernst B u r g a r d. Besonders begrüßte derselbe den Ehrenvorsitzenden Herrn Philipp Schulz sowie die übrigen anwelen- den Ehrenmitglieder, ferner die Vertreter befreundeter Vereine. Der neue Chormeister. Herr Müller, brachte mit seiner Sänger- schar die Weihnachtsglocken (von Sonnet) vollendet zum Vortrag. Das Melodram „Der Eeigerfriedel" wurde von dem Sänger Streib ergreifend gesprochen. Nach dem allgemeinen Gesang: „Stille Nacht, heilige Nacht" brachte Frau P e r s ch k e „Die kleine Versetzerin" zum Vortrag. Es folgte ein Musikstück und dann das Gesangsduett „Zwei verlassene Italiener", gesungen von Herrn B u r g a r d und Herrn Kaiser. Reicher Beifall belohnte die schöne Leistung. Sehr schön wurde das Lied „Mein Elternhaus" svon A. Büchse) von dem Männerchor zum Vortrag gebracht. Das Theaterstück: „Reinfall am heiligen Abend" wurde von den Mit- wirkenden zu einem vollen Erfolg gestaltet. Mitwirkende waren Frau V u r g a r d. Frau P e r s ch k e, Frl. G l a ß n e r^ Herr Karl Streib, Herr E. Hartmann und Herr Wilh. Steinbach. Nach einem weiteren Lied durch den Männerchor „Wandern im Mai", wobei der Chormeister Müller besonders mit Beifall ausgezeichnet wurde, folgte die Ehrung verdienter Mitglieder. Herr Franz Belz und Herr Dyonis Lenz wurden für 39jährige Mit- gliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. ' „ Voranzeigen der Veranstalter. S Das neue Meibnachtsvrogramm Im CafS-Kabaret« Roland. E'ne autzerwäblte Kiinsllerfchast bat im Cafz-Kabarett Roland Ihren Ein,ng galieu. Tic Anlage liegt in den Händen von Hans Gerhardt! der schon mtt seinen Begriibunaöworten fertig bringt, dag das Publikum sich wie eine große Famil'e fühlt Er eröffnet das Programm mit der hüb. schen. kleinen Tänzerin, Lotte Richter, klein von Gestalt, aber grotz in ihrem Können, verrät ihr Tanzen eine gute Schule. Käthe Heydt, das blonde Gretchen. findet mit ihren Heimatgeiängen und Stiminungsl'edcr» groben Beifall. Eine vorzügliche Schaunummer bringt von Q t h v r o, dcr chinesische Gaukler. Verblüffende Experimente werden hier dargebo- ten. Dann hat Hans Gerhardt das Wort. Mit seinem sttinmgewal- tigen Fallstass ans dcr Over ..Die lustigen Weiber von Windsor". erringt er gleich die Gunst des Publikums. Mit dem StimmungS-Phänomen Fifi Bort wird dcr zweite Teil des Programms eröffnet. Sie ist dem Miflgcn Publikum nicht mehr fremd, was man schon bei ihrein Kommen erwartete. Mit ihrer seltenen Begabung verseht sie alles in begeisternde Stimmung. C. H. R n l. am deutschen Vari^tS und Kabarett bestens be- kannt, bringt mit feinen künstlerischen Handschattensiii.lcn eine Darbte- tung. d'e aus dem Rahmen des Alltags heraus fällt. Das Publikum auittiert jedes einzelne feiner famosen Bilder mit Beifall. Ein Stück „Eheglück, wie es nicht kein soll!" zeigt das Gerhardt-Hevdt'Duett in einem Tketfch. Und dann kommt Will» Eberz, der echte rheinische Komiker. Mit seinen köll'che Krät?'che erzielt er stürmische Lachsalven. Will» Eberz hat auch versprochen den Silvester-Abend in echt rheinischer Art zu leiten mit dem Motto: „Ein Stück Rheinland in Karlsruhe." Wetternachrichtendienst dcr bad. Landeswetterwarte Karlsruhe. Stationen Lustdruck In Mceret» Rivcau Tem- petatut C° Gestrige Höchst. wärme Mevngft« Tempera, nach» Schneehöhe cm Wette, Weriheim »!öniut>l Karlsruhe Bad.-Boden Villingen Zt. Blassen Feldberg Badcnweiler 7730 m 7/3.8 2 638.0'i 7/1.2 - 4 -3 4 -7 -3 -6 -1 1 6 -10 5 -5 -10 8 -7 -5 2 IS i 14 33 3ü 90 i vedeclt Nevei veveett hievet Allgemeine WitternngSiitierficht. Unsere Witterung steht unnecänbert unter dem Einfluß deS kontinentalen Hochdruckgebietes Ein Wetter- Umschlag ist angesichts der stabilen Druckverteilung vorerst noch nicht »u erwarten. WotteransNchtcn für Sonntag, de» 23. Dezember 1928: Fortdauer der neblig-trüb.n, aber trockenen Witterung, bei Ichwachen, meist östl'chen Winden. Im Gebirge anhaltend mäßiger Frost, in dcr Ebene Temperaturen wenig unter Null. Amtliche Schneeberichte der Bad. Landeswettrrwarte vom 22. Dez. Seldberg.Postftation: fr. Nebel,.niinnS 6 Grad. 100—110 Ztm., Pulver, Ski- und Rodelbahn sehr gut. Höchenschwand: fr. Nebel, minu« 4 Grad. 130—140 Ztm.. Pulver, Ski- und Rodelbahn sehr gut. St. Blasien: bedeckt, minus 7 Grad, 83 Ztm.. gekSrnt, SkibaSn gut. Rodelbahn matzig. Hinterzarten: bewölkt, mtnuS 0 Grab, 5S Ztm., Pulver. Ski» und Rodelbahn sehr gut. Flirtwangen: heiter, minuS 7 Grad. 60—65 Ztm., Pulver, Ski- und Rodelbahn sehr gut. tköniasleld: bewölkt, minuS 10 Grad, SV Ztm., Pulver, Ski- und Ro- delbahn lehr gut. St. tSeorgen: bewölkt, minus 3 Grad. 48 Ztm., gekörnt. Ski- nnd Rodelbahn sehr gut. Schonach: bewölkt, minuS 13 Grad, 60—65 Ztm., Pulver. Ski- und Rodelbahn sehr gut. SchönUiald: bewölkt,.minuS 5 Grad, 80—85 Ztm., Pulver, Ski- und Rodelbahn sehr gut. Triberg: bewölkt, minuS fl Grad, 50 Ztm., gekörnt. Ski-, Rodel- und Eisbahn gut. Breitcnbrunnen> bewölkt, minus 6 Grad, 60 Ztm., etwas verharscht, Ski- und Rodelbahn gut. Sand: bewölkt, minus 8 Grad, 2« Ztm., stark verharscht, Sktbahu mätzig, Rodelbahn gut. Hnndöeck: bewölkt, minus 7 Grad, 45 Ztm., etwas verharscht, Ski- «Nd Rodelbahn sehr gut. Ä»hlerhi !s>e -Plättla: bewölkt, minuS 8 Grad. 40 Ztm., Pulver. Ski» und Rodelbahn sehr gut. fc, Dobel: bewölkt, minus 7 Grad, 13 Ztm., etwas verharscht, Ski- und Rodelbahn gut. Herrenalb-Talwiese: dewölkt, minus 9 Grad. 55 Ztm.. Pulver, Ski- und Rodelbahn sehr gut. Wasserstand des Rhein«. Bafel, 22. Dez.. morgens 6 Uhr: 35 Ztm.: 21. De».: 41 Ztm. Schusterinsel. 22. Dez., nwrgcns 6 Uhr: 08 Ztm.: 21. Dez.: 98 Ztm. Kehl, 22. Dez., morgens 6 Ubr: 217 Ztm.: 21. De,.: 220 Ztm. Maxau. 22. Dez., morgens 6 Ubr: 405 Ztm: 21. De,.: 404 Ztm.: mit- tags 12 Uhr: 40t Ztm.: abends K Uhr: 406 Ztm. Mannheim, 22. Dez.. morgens 6 Uhr: 281 Ztm.: 2t. Dez.: 292 Ztm. Canb. 22. Dez., morgens 6 Ubr: 184 Ztm.: 21. De,.: 189 Ztm. Das beliebte und als vorzüglich bekannte Sinner Weihnach«s-Bock- bler ist nun wieder im Ausschank in allen Sinner-Lokalen erhältlich. SCHL .OSS- HOTEL Karlsruhe ABEND-KONZERT JEDEN SONNTAG öcbufje vereinigen Schönheit mit Qualität und Beauemlich- keit und sind deswegen ein ideales W,eihnach's- Geschenk für jede Dame Engen LoeuiHOizie Schuhwaren, Kaiserstr. 187 Ich helss« nicht mntonst • Billig. • Urc h meine kleinen Unkosten billigste Preise in Ii Mäntel f ierren =ÄSs i eH? e wasche Binder* u. Berufskleidung Beamtenbank-Ratenabkommen. 31046 ^ Billig, Kafsers'r. 41 ^ pegenüber der Techn Hochschule. DAS IRSTE UND ÄLTESTE KÖ&NBSCSf WASSER sei« 1709 die Qualitätsmarkc Schöne Geschenkpackungen in allen Preislagen In gleicher Güte: Seife, Körper-Puder, Shampoon, EauGlaciale, Haut-Cremes I PARI NA NüBER Uorm&richs PriuaMUndelsschu'e Tal. 1549 Freiburg i. B. Frctdrichstr. 39. Gegr. 1905. — Beginn der neuen Kurse 7. Januar 1929. Man veilange Prospekte. > MM- littumin durch Tausch aegen landwirtich. Maschinen direkt vom Winzer be» f.osen. ver Liter 1.10 Jl hat akmiaepen (32581 a Ert.l. Kaisei-Allee 45. Farhkaimen innen und anfielt emailliert. 10. 25 und 50 Liter fassend hat laufend abzugeben. (81654 MlM-r WM Herrman» & Ettllnaer ®. m. b. H. Durlach. Piinzstrade 52/54. Freiburg - Städtische Frauenarbeitsschule - Fortbi dungskurse 5990 für Handjrbeltsiehrerinnen. Fachrichtung;: Wäschenänen und Kleidernähen. Dauei > halb- und ganzjährig. Siehe Artikel in der heutigen Nummer. Auskunft durch die Direktion. Auf sämtliche üerren-, KsaflOH- u. sooriüBhteiilunB gewähren wir bis 0%Ol Weihnaditen lU /o Rabati Ad. Stein Nachf., Karlsruhe Kaiserstraße 233 Parterre und erste Etage Ecke HlrschstraSe MF Sonntag von 11—6 Uhr geöffnet 4M1 Ratenkaufabkommen der Beamtenbank. 32650 ; KanarieliWne nur prima Sänger billig zu verkaufen. Schneider. Schwanen» firake 13. Stb.. 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Dezember, zu- sammen mit dem früheren Börscnbcainn und dem kaum noch zu iiberbie- tenden Ordermangel. liehen die Börse satt vollkommen acichästsloö eröffnen, bei leicht abgeschwächten Kursen. Die schon seit Tagen anhal- tende Reserve der Svekulutio» wurde verstärkt durch den Bericht der Ber» liuer Handelskammer, die einen pessimistischen Rück- und Ausblick gibt, in gewisser Hinsicht durch das Tiemens-Kommuniau^, das nicht ganz be- sriedigend aufgenommen wurde, da wider Erwarten eine Berrt.lgecung des Reingewinns ausgewiesen wirb. Im Grunde genommen, war die Stimmung durchaus freundlich und auf dem ermähigeen Niveau war eher etwas Kaufneigung zu be- obachten zumal das Ultimogeld, trotz veränderten Satzes, heute leichter zu haben war. Das Geschäft konzentrierte sich lediglich auf nur einige wen ge Svezialwerte. für die jedoch in erster Linie nicht die Spekulation, sondern das Ausland interessiert war. Bei einem groben Teil von Pa- vieren kam eine erste Notiz nicht zu Stande. Am Geldmarkt zeigten die Sätze kaum eine Veränderung. Tagesgeld war mit ca. 6.5 bis 8 Prozent, fitr erste Firmen, aber auch darunter zu haben, und Mo« natögeld unverändert mit 8.75—9.5 Prozent. Für bankgiriert- Wa-en. Wechsel wurde unverändert ein Satz von ca. 7 Prozent genannt. Am in. ternationalen T«viscnmarkt waren die letzten Usancen kaum verändert. Kabel-Mark hörte man mit 4.1943, London-Kabel mit 4.8542 und London-Berli» mit 20.85% ca. Im weiteren Verlauf der Börse konnte sich die Tendenz zwar allgemein befestigen, doch blieb das Geschäft anherordentlich ruhig. Im Vordergrund standen Chade. Sv-nska und Otavi. die gegen ihrer An- fangsnotiz 4 SUD!., 2 NM. und 1.75 RM. gewannen. Auch am Montan- markt waren Kurserhöhungen bis zu 1 Prozent zu beobachten. Hier hat- ten neben Mannesmann noch Mansscld. Geilenkirchen nnd Phönix einige Umsätze. Zeitweise lebhafter waren Farben, die zu einem um '■$ Prozent Höheren Kurs umgesetzt wurden. Die übrigen Werte lagen vollkommen tot und unverändert. Der Privatdiskont blieb mit 6.S7 Prozent für beide Gichten unverändert. Das Wechselangebot hatte gegen gestern eher noch ,uge tom- inen. Gegen Schlnh des ofsiziellen Verkehrs zeigte stch stärkeres Int«, esse, dem Vernehmen nach für holländische Rechnung sür Farbenaktien Man konnte auch Tauschoveratioueu der Svekulation von Elektrowerten gegen Farbenaktieu beob,:chten. Auch für Montanwerke hielt die Beach. tung^vou Seiten deS Rh-inlandes und in unbeschränktem Umfange auch von «eiten deß Auslandes an. Gefragt waren ferner Kaliwerte nnter Führung von Salzdetfurth. Die Börse schloh in freundlicher Halt»«». Nachbörslich wurden kaum noch Umsätze getätigt. Frankfurter Börse. Frankfurt, 22. Dez. Die letzte Börse vor den Weibnachtsfeiertagen lag weiterhin r e ch t st i l l und die Haltung unverändert. Am allgemei- neu Montanmarkt, bei kleinem Geschäft, eine Kleinigkeit freundlicher. Die Auswirkungen »nd Folgen des Schiedsspruches wurden von der Börse nicht weiter beachtet. Der Elektriz'tätsmarkt war dagegen beeinflußt durch die Realisation bei Siemens u. Halste (minus 4H Projcitt). All- gemeint etwas schwächer. Schuckert minus 2, Lahmener minus 1%. Licht und Kraft minus Vi Prozent Farben eine Kleinigkeit gebessert. Schaff- fahrtöaktien weiterhin nachgebend. Am lokalem Markt war kein Ge- schüft. Im übrigen Karstadt 3 Prozent höher. Von ausländischen Ren- ten, Swenska ihre Steigerung fortsetzend, auf 498. Chadeakticu erholten nch weiterhin stärker bis 477H. Auf dem Rcntenmarkt bestand besonderes Interesse für Liauidationsvfandbriefe und Restguoten. Im weiteren Verlauf war die Haltung unverändert. London gegen Newyork 4.8542. Pfunde gegen Mark 20.SS. Dollar >,egcn Mark 4.1440. Tagesgeld 7 Prozent. Berliner Devisennotierungen vom 22. Dezember Tlmttfrt. Sttrn.Mir ü*»..4lntm Cölo 6 68.3^8 58 4?* 111 .19 112 01 111 90 IIS I? 11» »3 113 «6 10 F38 10 BF 8 91.94 21.°° 20 *>8 »0 '78 4.189 5 4 1975 Jfi 40 1C && 80 7,5 80 945 68.OS 5« 39 1 "98 1 039 •22 De, Geld Stiel 168 38 168 72 1.762 1.766 6-».31 58.4' 11 79 113 01 111 92 112' 14 112 79 113 '61 t • 531 10 k 8 n »RS ?i 995 ">v 34 90 30 4 '9 5 4 l c 85 16 41 16 4 80 P4 81 0^ -8.96 68 40 1 9^0 1 034 Rio Be 3. Wien Prag ^»aollaw Budapest Bulgarler Vislabon *>««,m ffonttont Athen Cnnodn nriiqiinn Salto Island 21. De,. Geld Brlel 8.496 5 0 498 6 69.025 .69 145 12.418 12 438 7.375 73.01 3.097 18.43 81.38 9.063 5.43' 4.180 4 276 20 868 92.01 7.389 73 1 K 3.033 1" 47 81«4 2.067 6 44 c 4.188 4 "14 30 898 99 19 22. De,. Geld 0 4995 59.03 12 418 7 376 73.03 3.099 lf.43 81.36 9.068 5.436 4.181 4.976 20.86 P9 01 Btlel 0.4935 S9.1 C 12 438 7.38° 73.17 3.03° 18.47 81.59 2.079 5.44° 4.18Q 4.284 20.90 92 19 Frankfurter Devisennotierungen vom 22 Dezember Tlmfter». Buen-At, Br.^tnt» C8I0 »open»ag Stockholm tyiflngf. Italien Vondon Newyott Vati« Schwei, Spanien Japan 21 De, Geld Bt« 168 42 188 76 1.762 1.766 58.31 5« 43 111 81 112 0? 111 91 112 1? 113.36 113 48 10.54 10 56 21.95 91.90 20 ?35 20.37' 4 1893 4 1973 18 404 16 444 80.79 80.9° 68.31 68.45 1.998 1 932 22 De,. Geld 168 41 762 IU 78 '11 83 U2 26 10 54 ■>1 95 0 338 1 1913 '6 391 90.79 18.31 1.930 168 75 1.76- 58.46 111 9» 113 14 113 48 '0.56 21.90 20 378 4 199» 18 431 80.9- 68 4? 1.934 Bio de I. Wien Ptag Znaollaw Budapest Bulgarien l'iflabon Dan,ig »onliaittd «then Eana»a Urugua» Kairo Island 2' De,. Geld Briet 0.4985 59.00 12 41» 7 368 73 09 3.027 18.43 81.38 2063 5.43« 4.180 4.276 20 858 92 Ol 0 4986 -9 19 12 4 k 7.38 73 16 3.03' 18.47 81.°4 2.067 5.44° 4.18-- 4.9=4 20 898 09.19 •22 Dez. Geld Briet 0 4965 0 4985 '9.02 50 14 12 429 12 44' .369 7.383 73.00 73.14 73 03 73.17 3.029 3.035 18.43 81.47 2.058 2.072 V435 5.44° 4 181 4 189 4 976 4.9»4 90.86 20.90 92.01 9219 Züricher Devisennotierungen vom 22. Dezember nmiDoet London Pari» »rflffel Italien Madrid Soll»»« loifbo!« C8I0 Bopenftoge« Prag Dentschian» 21. 12 518.65 26.17'ie 20.30 72.17V, 27.16», 84.50 208 49"* 138 92'" 138.45 138.59", 15.36", 193.66 22 i'j '18.40 25.16", 72:?9" 27.15V, °4.50 208.40 138.96 138.42", 138.50 15.36 193 62", Wie» Budapest «gram Sofia UJulntest Wa,sch»» fielflngfotl Bonstantin»». «then '•BnenoS.flieeS Japan 21. 12. 73.0 7 90.42", 9.19% Z.74-. 3.19", 58.17", 13.08 2.5"/» 6.70 9.1«»u 2.38'u 22. 12. /3.05 90.4 9.127 3.74-1. 58.17V, 13.08 2.55'/, 6.70 2 18»/. 2.38V, W Täglich TOeld 2Vj P10, MonatSgeld 3H Pro,. 8 MonatSgeld 4% Pro,. Prämiensätze der Bankflrma BAER & ELEND. Karlsruhe. Jttt.a.Su»!. «.e.G. Lanatbant Deutsche Bt. LiSeont» TteSdnet Dt. Erdöl Ja» tiir Mr. Z«g tti r v» 1 >/» 1". ^ardenlnd. «eisen Ii rch. 7 9". 6 6": 9 H 1 4"? 6" 8"-. 10"- e>a»ag 4"? hl, Z>/. 5 6 Vi HandelSges. K 10 8 3"? 5 6"s »arpener 6 3"> 5 6 V« "icht Brast 9 19 6 7 9 Manne» m. 5V- 7V. An 11", 7"v 8h 12 '0 16 9V>> ^ardd.LIogd Cto»i Pdilni» Rlielnftal» Siem.Halste zellftWaldh. Ja». Jfbr »Y 4"» 5"s 8"? 9"s VI, 4Vs 3S 6 y, fi H'/p I 10"? 14 17 8 10 12 Warenmarkt »erlitt, 22. De,, 1 Funkspruch., ProduktcnbSrse Die Besuch-«^ der letzten Börse vor der viertägigen Keiertagsunterbrechnng. war sonderlich grotz. Das Geschäft hielt sich in engsten Grenzen. Vom Iiinö lagen für Weizen Anregungen nicht vor. Das Inland rffertcii ausreichend, hielt im Übrigen aber auf Preis. Im Zeitgeschäft haben dt- Notierungen gegen gestern nicht wesentlich verändert. Mir Roga', lassen der Kruft und die meist unterbundene be,w. erschwerte ©dTf'''®,, ntdjt mehr viel Umsatz zu Stande kommen. Im Lieseruugshiudcl sich die Dezembernoti, in Auswirkung einiger Deckungssrage 2 RM. M"'' Auch die übrigen Sichten erzielten Ausgelder. Hafer stetig. ... *"»«. 22 De,. «Kuntivrnch.! Amtliche Prodnkten.Rotierunl"' lfür Getreide und Oelsaaten ie 100» Kilo, sonst le 1«! Kilo ab Statio».^ Weizen: Mark. 203—205 (74% Kilogr. Hektolitergewicht». Dez. 220 b'» 220.50 Geld. März 229.75 bez. Brief. Mai 239 bez. Brief. Tendenz ff 1 ®' E 0fl ® en: Uärk. 202—204 (69 »tilogr. Hektolitergewicht». Dez. 215. Mi« 22s—227.75, Mai 238. Tendenz still: Gerste: Braugerste 218—235. 8"'' tcr- und Jndustricgerstc 192—200, Tendenz ruhig: Hafer: Märk. bis 198. Dez. 212 bez. Brief Mär, 224.50—225 Geld. Mai 235.50 bez. Tendenz 88—91: Mais: loko Berlin 224—225. Tenden, ruhig: Wei»^' Niehl 25.75—28.75, Tendenz ruhig: Roggenmehl 25.85—28.«0. Tende« «was fester: Weizenkleie 14.40-1S50, Tendenz stetig: Rogqenkleie Tendenz stetig: Weizenkleiemelasse 15: Bkitoriaerbsen 41—49: kl. Svci!i' erbsen 35—40: Peluschken 22—24: Ackerbohnen 21—23: Wicken 27—29.^ nn™ , ue J 4 "~ 14 ' 5 °: Lupinen gelbe 17—17.50; Ravskuchen 19.90 b' 20.80 (Basis 38 Prozent): Leinkuchen 25—25.20 (Basis 37 Prozent): Trocken- O tc 'fOO—13.50: Sotaextraktionsschrot 21.60—22 (Basis 45 Prozent^ an I 18.50—19.20, Serradella, alt 86—40 RM. ( „ r E 2 ' Fez- WeiBjttrfer (einschl. Sack und BerbrauchSst-»" £ ,Üt „ Itc "° "b Verladestelle Magdeburg, imic.-Mb >' lenhenr fktTn' 25.15-25 25. Febr. 25.80-25.40, Mär, 25.45 * „f' De,. Baumwolle. Schlnkkurs. American Midd' WtT«« w V' mui loko ver engl. Pfund 21.37 Dollarcents. ' rfZA'T ® lflfl0 ®' Mär, 20.06 G 20.12 B. Mai 20.51 f geschwächt ° ft 20M ® 2036 Tendenz: & cv 22 ' De,. «Funkspruch.» B-umn-olletössnnnasknrse li» SfiSTSkl&^i'fJiS- Sr""*- -»->»" "■ Londoner Geldmarkt. . (Drahtmelduu« », ldmortt waren w>it Mn.' itr'™" ^I^vermiKden'"wVr'dmmcn '^ ,n6 die Depositen der Bank haben u»' 'JM» Pwnö aboenommen. Die öffentlichen Depositen baben u>n «UMMckiW«! Berliner Börse vom 22. Oez. Dentneli* Stnntsniip 21.IL 22.12 •lbl. Schult i—III Wendesitz >i DI. «Sert». Ii% «eich». anlettie 27 J—5 Gold. schn« K 8% Baden Staat« 27 Ii «ayern £1001» 27 Ii % Sachsen SlanlS 27 7 % Ii,«it. Staat» 26 s'.jT.'Jieich»». Dt. i^itiuyged. 59.10 59.25 14 50 '4>0 93.50 93 50 87.50 87-60 87.25 87.25 78.25 78.20 79.40 ?S.!0 77.90 >7.90 84.'0 84.50 95 60 95.8C 6.37 6.37 > m.-m. 0. 74.40 74.40 6r, Warden 143 s l. 144". ) »«». ü. 9. l>Gr.«t.Mdm 15.10 - Ausländ > SJlej. ad,. I Sieir. obg. Ceti.3. 4 Aoldr. 4 Kionem. I Sütl. Äd. 4 T.Bagd.I I I.SÜOBB.ll 41. Zou. Iii rl..Lose 1^. Ung. IZ 1^. Ung. 14 , rente obg. 1 ßrouent. > Tttiuaoi. adg l'rj 3U Obg Werte 33.tO 34 22_ 21.62 37 I 17C 8 8.10 11.75 11.70 11 '0 11.50 11.80 11.-0 18.60 18^60 - 32 25 90 26 1.75 175 16 16.10 Verkehrswerte. vert. 17 i-5( 8 177 «un. V afalb. 184-.« 184 Bailimore — Caiiada 55 66.9^ D«.lki >.».«et. 87 86 67 Reich»!,. 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S-js sj 2 3 -3J "* 3 o ^ |i 3 y Hfl fl»Ä CO 35 er *3* I I s a 's'" »SIJ'I ö " 3 ">—-. a-""| re ™ ' 5 2 So.a^af- a 3 S i ™ 2 -.-"!• i w c 5 3 -3" ?^3 -2.3??Sf« f^3'g : <5?3^ 8 Z «£ 3 - 5 fS 3 C ' ' or o ©3, O ~- tA S 3 35 g«g |3 Ä i«tsö ro 2 !» or « 3 3 3 i 1 ff«f- 3 £3 ?• Ä-| ■S-a I = § .9> re m i 3 o ^ "O 3 « ea 3 ^gw 3-330 o- w o: SS 2. « -t ni « o SÄ 0 3 Q 3 ?. 1 8 ' o 'CO — — SS 3 H ®r °^5. 8 M?Z BjOPf 3 s (n« 5* K 'la^?"? 3 0> Ä " u ' o B or V« f®o O . v '4 -J O « ^" 2.«^| n cy c o 0 ** -30 35 f?» 5 2.Q3 Cd 3» " sg 3 |li 3 -®« ■£«3,sr — - — • **_ o ev " S r" ^ 5 ffl 3 S ÖL3 ~a"2.« ® 3 B 3 r® ö ä3? a ®fi'^ B VI 1 s.-if'K« 3 H' •" M 3 2* 8 äff« B' in b r»i 3 3 5 a &3 « 5: = 5,1:20 s;5-g Sa 3 3 5 3 o: -B- ° , g 5 2 ** o 3i o SS or 2 v> ' er _ er q? o g S '•IbI' Ö o^r o g -, ^4 ^ i^} TT o ■" O '~W' "* © fillüf ts -er ss :a* ' SS o tt es 3 o o or '■es «Ä (f) s h s; o 8 B, 3 3 n 35 CO S5 CO >s r g 3 3 <■»"5 ' ♦-t ® —«° 5' 3 er * ss 35 ^ er c§ 3 r & o: SS 3 U-'H. ? K 43* 3? 3 Zr 3 « 3 1 r". 3 I S.-S o C5 35 P: S5 2 ■ ES * ^ "ZCO * 0 ■± o 3J ^ OICM er c 3 3 f, 1 ■ o «ß* 3 14 <» 35 -yj or A. S «• @ L *3 B « ! u s ^r 1 I 2 3 CS B» 3 r> 2-3 « -ß 3 3 »■ B 3 3 - ^ o> 2 3 3? I ^ 2 I s. w O 3U A tr 3 er o OS* -& ■£* o 3t er 3ZZ SS 0 Q | —■ ■ w I «OT-n^ b: 3 ®'"C§ 2 ?3 |' S I I 3 _ 3 'ri'- 1 _ -.fa-S'» o er » «a.§ 3 ?-8 a> .i S. ra 3' « 3> _3 > o B! •S* ® g" iSB 3 pe/3 O ^ ^ o ts • ' i° 3 bis: 8 3k p, h. Gr TO -—s 3 «? s 2 <» _ — B 3^^° is^l:«f! a 3 'fff > " "3)-S" <9 S» ^taSS I "2C» S Hl B o §. <5' ö' 2 —. S 3 3 ^ o : *1 ©« o o SS 8 a^i «Z- .-. o: ; ?•?: er 3 w . 2-a-cS- g; 35 IS £ ^ o 2 S3 ^ * ".-g"? fS: er ^ f.2 | * 0 2. m I?' U. 0 ui ^ er"« 1 2*«|§ O rr o 5» Z 2 ^ g«? «©" 3^^ 3 or K ET SS cn S: P* 3 CÖ C r O S3 O- ** z g 5 * • 8 »Ss 5 0 5 Jo 1 0) S ! — ^ er 3* er 2. ^ ^ — *> n ©Hl tr er 3 ° S Ä ■33- 3 er. 2. > <0 <0 .g, 3 3* 5,3 S* 3 =» " 3;^ 2 5® O fj 3 «3,3- o 3 3 3^ 2» ©g g Sf SS 3 w. 8 2.® 3 s | l,|32s 3 3 . cr 3 £2 3. 3 wo: 3 2. 3 B o ~ .2.SS3 a? 8 er 3 o* «. 2 Ö or ss *ä f § -3a er 3 'S o* 3 35 3> 3 ^ » £ " X 33^'« -«CO M 3* Ä, <6 COW r 35 ^ C--0 e ^^S »AI J ^ ÖS 35 2 *> t er M g -» 2 .3 ■sei 3" ^3." 3 2. ~ w „ ® « « § 2. 3 3 B 3 8 g-^f 3 S, 3 ■§ o 3 £3b S' 5 ?& '3 g o «23 ^o' 0 i.3» ^ Ä ST 3 3 rt o or *r o ss -o ^-0 o a« 3^3 .f 1 3 "ff &■ 8 — " O 5 ' 3 ff-B' ff 2 3 «! "' S»®Oo 3 3 ! 3 2.,. S' 3 "£ o ® 5 — 03 o B 3 g3« 3 &•'s •S ^ ff es 3" »2.; 21 S* 2 eh 3 o 3 » 3 ^Rff kZZ- 3 o ; : 5"33, i sr M 2. o Z or» T* 35 " 3 ~ ©2 ff 2. Sg«i »Sc? 3-2- - 3 ~ ^ er : er J^'.. P- o ^0 2->er 1 ^ ss o er tr % c- er ts £ 3" «p W .*«g , § kl ^la« JS =5 _ 2r "§|»&2 ^ 3 3' 3 3 p 3 or» gs ö » B o 3 ~ 3 . --3« '3> § SS" Ö» ^ cp " -4 -> „ 3 _ U 3 «, ,3 3 3 g'g>g= 3 -5 S3 P r> n. P er er 3 I «-< o* P p: cy P P TO CO TO er J-5 TO " S V» P =31 3 S 8^ o' p =3lCO 3 *5 — P 5 J? £ö5p ffZ ° S«2 3 orr' ?sr| 3* 1 TO TO ' P TO 3 n ^ ff Ii 2 S »«S o 3^ r 4 3,2 "• 3 B 3 ff " tjf fs CO . er § p er CO CO B-«R to 1? « t? er o S TO | C3 TO 3 kl I g ~ sir °if § Z-Z 33 ■g zM," sf-sSf" 0 re 3 fg ~ o er S" j,2g "• «>» x o B 3 £. 03 o b ff ©o> ö ö ff to 2. » CS 3 B 3 3 I g.2".3> or 3 K p §1 Z« 'co _ g l TO*» I TT or §2 ^ o* KS 35 p 3* ' 3 s P © z. L.3 CO TO w - p o TO or Ür ^ 2. ro »t- p p 3^ p er to TO O es? . t er TO' TO r'l TO TO p « « 0^ TO H ^ 2 P 05 er s ^0 g J 2: 35 S ^ s? 2.^, TO " 5 to er 2' —» ^ Ö TO 0 TO » P ® ^ 2.-c 0 Z. 1 3: © to er 1 o» A3 3 F isi S P TO S 3 ö) 3 3 =! 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JT« S « 3 «» WOTg ff 3 vi er -♦ Ii : Cr, " c tT. (?) 3 Ä & P w «4 c& SS ""** TO ^ p " 5" SS _ 2 «. © g p 5 ss to 12.^ «•'cf 3 S 3 0 KZ 3 3 - 3 © ~ I E-Z g&g' p 3 3* —> " S 2§ g o. 5 B g 2 B "* » ff 3. 2 & S s Samstag, den 22. Dezember 1928. „Söbftifie Presse- fAbend-Ansgave.) Nr. KM». Seite 11. Neu hin»utretenden Abonnenten wird der bisher erschienene Teil kostenlos nachgeliefert. reuzwegeder Liebe Von BETTY WEHRLE-GENHART Copyright by DUNGKKR-Verlait CARL P.eriir (8. Fortsetzung.) , Sie verläßt den Fußsteig, drei Schritte geht sie, vier . . . dann ginnt es ihr schwarz zu werden vor den Augen, gellende Schreie ;., on en, ein schwarzes Ungetüm kommt herangefaucht . . . Suzette u>>e gelähmt vor Schreck ... sie taumelt . . . . Da steht, wie aus dem Boden gewachsen, die mächtige Gestalt * Schutzmannes. Suzette fühlt sich emporgerissen und als sie dlich wieder Kraft besitzt, auszuschauen, sieht sie, daß sie mitten ^ .dem Walterplatz aus dem Arm des Schutzmannes sitzt. Die verschwindet und nun kommt ein anderes, nicht minder "»genehmes Gefühl. So wie ein Baby auf dem Arm des Schutz- "nnes zu sitzen und von allen Leuten betrachtet zu werden, ist c Kleinen höchst genierlich. Sie fängt an zv zappeln und strebt 11 Armen und Beinen zu Boden. »Halt, mein kleines Fräulein!" ruft der Polizist, als sie ihm "'wischen will. „Zuerst will ich wissen, wohin die Reise geht." »Zu meinem Papa." .,3Bo wohnst du?" Suzette ist klug genug, die Adresse des Vaters zu nennen. Der ^»tzmann klopft sie auf die Schulter, ermahnt sie, ein andermal Ii " et aufzupassen und übergibt sie dann einer in der Nähe stehen- tn Dame, welche verspricht, das Kind auf die Elektrische zu bringen, v Stolz wie ein Schneekönig sitzt dann Suzette endlich in der .^mbahn und nimmt vom Schaffner die Fahrkarte entgegen. Doch kolgt schon ein neuer Schlag. . »Zwanzig Pfennig!" sagt der Schaffner und streckt Suzette die v°nd hin. Suzette sitzt wie festgedonnert da. An Geld hat sie nicht Glicht. Kläglich schaut sie zu dem Gestrengen hinauf. „Nun?" macht dieser hörbar ungeduldig. Suzette wühlt verzweifelt in ihren Taschen, trotzdem sie weiß, darin noch nie ein Geldstück war. Endlich findet sie aber doch .was. Es ist ein Stück angebrochener Schokolade und diese reicht ^ette dem Schaffner hin. . Geld habe ich keines . . . aber . . ." stammelt sie. Der Mann zuerst auffahren, aber beim Anblick des verlegenheitsroten ^lichileins empfindet er doch ein menschliches Rühren und steckt ,' e Schokolade unter dem Gelächter der übrigen Fahrgäste Runzelnd ein. Die Situation ist also zum zweitenmal gerettet. Suzette fängt vergnügt zu werden. Der Grund ihres Ausreißen? liegt schon «n, v" hinter ihr. In diesem Augenblick empfindet sie nichts als v^de, dem bisherigen Zwange entronnen zu sein und -ruf eigene handeln zu können. Die Haltestelle ist erreicht unt> der Schaffner hebt Suzette trotz ^ Protestes zum Wagen heraus. Das kleine Fräulein fühlt sich ... ^iner Würde zwar etwas gekränkt, dankt aber doch artig und davon. jfo Und dann steht sie endlich vor Papas Haus. Doch niemand Jftet ihr auf ihr Läuten. Sie zieht darauf die Klingel vom obersten ^'»ckwürk. Auch da keine Antwort — die Haustüre bleibt fest ver' hoffen. Suzette steht da, wie vor den Kopf geschlagen. Daß Papa hier sein könnte — daran hat sie gar nicht gedacht. Sie würgt die aufsteigenden Tränen tapfer hinunter uno sängt an, über ihre Lage nachzudenken. Heim kann sie nicht, das ist klar. Der Weg ist zu weit, sie ist müde und dann — Hai sie auch Angst vor Mama. Und vor Mamas Mann. Ob ihm die Hand wohl sehr weh tut, von ihrem Biß? Geschieht ihm schon recht...! Suzette geht halbwegs den schmalen, mit Stufen verseheaen Weg hinunter, der durch den Garten auf die Straße führt. Dielleicht hat Papa nur einen kurzen Ausgang gemacht und kommt jeden Augen» blick zurück. Müde ist sie — ach, so müde. Und dann hat sie auch Hunger. Sie hat ja heute den ganzen Tag vor Aufregung fast nichts genossen. Suzette setzt sich auf eine der Stufen, duckt sich wie ein frierendes Vögelein und stützt das Krim auf die aufgestützten Arme. Stockdnn- kel ist's um sie herum. kein Sternlein blitzt, denn vom Himmel fallen große Schneeflocken. Suzettes gelbes Pelzmäntelchen wird mit Hermelin verb'ämt und ein Schneerosenkranz legt sich im ihre bunte Mütze. Ganz wohlig witid's de» Kleinen zumute. Die Füß» chen, welche sie vor Kälte schmerzten, tun auch nicht mehr weh... Bisweilen hebt Suzette die schlaftrunkenen Lider, aber immer mehr nimmt die Müdigkeit überhand. Sie fühlt ein seltsanes Rau- schen in ihren Ohren und nun wird das Rauschen zur wunderbaren Melodie... Eine Stimme, silberhell, schwebt einsam über den rau- schenden Klängen. Nur ein Engel kann es sein, der so sinqt, denkt das traumbefangene Mägdelein und nun hört es deutlich die Worte: „O. Iesulein süß..." Dann aber — o, welche Pracht! — dann öffnet sich am Himmel plötzlich ein goldenes Tor Das strahlt und leuch- tet... Und unter dem Tor steht — welche Freude! — da steht ihr Vater... ihr lieber Bater. Er streckt ihr die Arme entgegen und ruft. Aber Suzette versteht ihn nicht, sie ist auch zu müde, um sich zu erheben Da fällt mit hartem Knall eine Tür ins Schloß... Suzette fährt zusammen... dann wartet sie... sie fühlt die Nähe eines Menschen. Es wirb nun wohl ihr Vater sein, der sie holt... Und — „Himmelbombenelement — was ist denn das?" ertönt eine rauhe Stimme über ihr. Suzette fühlt, wie sie aufgehoben wird. Eine Hand fährt ihr über den Kopf und Schulter und ■— weg sind Hermelinpelz und Schneerosenkranz. „Wer bist du?" fragt dieselbe rauhe Stimme. „Suzette Rettberg." flüstert die Klein«. Sie weiß jetzt — es ist nicht Papa, der gekommen ist. Aber es ruht sich gut auf diesem starken Arm und zutraulich schmiegt sie sich an die breite Brust. Die schläfrigen Slupr» wollen sich noch nicht öffnen... „Suzette Reltberg!" wiederholt die Stimme nun völlig gebrochen. „O, du armes..., armes... Kind!" Als Suzette endlich erwacht, liegt sie noch immer in denselben starken Armen und zwar, wie das Kind ans den ersten Blick erfaßt, in Papas Wohnzimmer. Ein gutes, altes Gesicht mit großen Zügen, eine Hornbrille vor den Augen, einen dunklen Filzhut auf dem kurzen, eisgrauen Haar, beugt sich über sie. „Da sind ja endlich deine Augen! Schau mich nur recht an, kleine Suzette. Du bist eine Nichte von mir." Suzette richtet sich auf. „So du bist mein — Onkel?" Ein kurzes, trockenes Lachen ertönt. „Nun, das gerade nicht. A^ier — eine Tante!" Und ehe sich Suzette von ihrer Ueberraschung erholen kann fährt diese wie vom Himmel geschneite, von ihr schmählich verkannte Tante fort: „Du wolltest zu deinem Vater. Suzette?" Das Kind nickt. „Höre mein Kind, Ich muß dir etwas mitteilen, was dir bitter weh tun wird. Aber du hast ja deinen Papa lieb und begreifst, daß es ihm hier nicht gefallen konnte, wo er so allein war und verlassen." „Auch ich bin allein," wirft Suzette hastig ein. Eine dunkle Ahnung steigt auf in ihr. Sie hat plötzlich das Gefühl, als liege ein Stein auf ihrer Brust. Sollte Papa am End« gar verreist sein - vielleicht auf längere Zeit? „Sage mir. Tante, wo ist mein Vater? Ich bin gekommen, um bei ihm zu bleiben. Immer . . . immer . . ." „Du bist zu spät gekommen. Kind. Dein Vater . . ." „Wo ist er? O. Tante — sprich!" drängt Suzette. „Meine liebe Suzette . . Dein Vater ist im — Himmel'/ Stille. Das goldene Köpfchen ist vornübergesunken. Die schmalen Schultern beben. Fest hält die Frau das Kind an ihrer Brust. Ihre Hände sind groß und hart, aber sie haben eine so eigene, wohl- tuende Art, zu streicheln ... Im Nebenzimmer liegt der To!« aufgebahrt. Nein, Suzette soll ihn nicht sehen. Cr hat zwei Hirnschläge gehabt und ist schrecklich entstellt. Das Kind soll seinen Vater so in seiner Erinnerung be. wahren, wie er im Leben war. Als einzige Verwandte Rettbergs ist sie gestern von dessen Rechtsanwalt telegraphisch herbeigerufen worden. Er lebte noch als sie ihn sah. Doch eine Seite des Körpers war bereits gelähmt Mit der noch gesunden, rechten Hand schrieb er auf einen Zettel die Worte: „Nimm dich meiner kleinen Suzette an." Ueber alles ai?dere wurde sie dann von dem Rechtsanwalt auf- geklärt. Zu ihrem grenzonlosen Erstaunen erfuhr sie von der kürz- lich erfolgten Scheidung ihres Bruders. Sie kannte ihre Schwägerin nicht, sie hatte ihun Bruder während seiner zwölf,ährigen Ehe höchst selten und immer nur auf ganz kurze Zeit gesehen. Stets kam er ohne Frau und Kind und so kam es, daß sie gar keinen Einblick in sein Familienleben hatte. Luise Rettberg war eine Stiefschwester Joachim Rettbergs. Sie hieß eigentlich Marbach nach ihrem richtigen Vater. Da sich ihre Mutter aber nach kurzer Witwenzeit wieder verheiratet hatte und in eine andere Stadt übersiedelte, wurde Luise allgemein nach ihrem Stiefvater genannt. Luise hatte den alten Nettberg auch wie eine leibliche Tochter geliebt und es fiel ihr nicht ein, sich Marnbach zu nennen, als sie später erfuhr, daß der alte Rettberg nicht ihr richtiger Vater sei. Gelegenheit zum Heiraten bot sich ihr öfters Doch Luise war klug genug um zu merken, daß die angebotene Liebe nicht ihrem ziemlich häßlichen Aeußeren. sondern ihrem nicht gerade glänzenden, doch immerhin ganz hübschen Vermögen galt und des- halb zog sie es vor. unverheiratet zu bleiben. Als Luise 25 Jahre alt war, starben beide Eltern kurz nacheinander und so blieb ihr niemand mehr als ihr Stiefbruder Joachim, der in München Musik studierte und einmal im Jahre seine Ferien in dem von Luise ver- walteten, elterlichen Hause verlebte. Dieses Haus lag in einem hübschen Vorort Dresdens und Luise lebte darin, bis ihre Wangen faltig und ihr Hahr gebleicht wurde, kurz gesagt — bis die kleine Suzette in ihr einsames Leben trat. Luise und Joachim waren beide keine großen Briefschreiber gewesen. Als er sein Studium in München beendet hatte und ins Ausland verreiste, mußte sich die serne Schwester mit zwei, drei Kanengrüßen im Jahre zufrieden geben. Trotzdem wußten beide, daß sie große Stücke aufeinander hielten und wenn ihnen nach Jahr und Tag wieder einmal ein Wiedersehen beschieden war. so freuten sie sich aneinander. Von der Ferne aus verfolgte die Schwester den aufsteigenden Ruhm Joachim Rettbergs und ihr treues, ehrliches Herz war voll Glück über die Erfolge des Bruders. Schon glaubte sie, er würde gleich ihr unverheiratet bleiben, als ganz unvermutet aus Paris feine Vermählungsanzeige eintraf. Zwei Jahre später wurde ihr die Geburt des Töchterchens Suzanne angezeigt mit der Bitte, bei der Kleinen Pate zu stehen. Doch Luise lag damals an einer schweren Erkältung darnieder und so kam es, daß sie nicht nach Stuttgart reisen konnte, wo das Paar damals weilte. Sie mußte daher zu ihrem Bedauern auf die ihr zugedachte Patenwürd« verzichten. (Fortsetzung folgt.) feMereinisung Karlsruhs (e.V.) LjJjtoitBiig (nor b («fliehe Aatragen) BaumeistirstrafSi 32, Srfc. III C chstunden jeden Montau Kreit«* im„Kaffee ToJW. leoen Mittwoch „Unter den Linden". Ecke r *3trati e und Katser&Uee. jeweils vou 6-7 Vt L üx Bas seinsie Uleiluiaciifsgeschenji Ohne Anzahlung 10 Monate Kredit Sofortige Lieferung U ijp: ®iiiiiiiii HrisosMr 160 .Prima" Eingang Hirschstr- Tägl. VorfUhrung von: ' a ch m 4—6, Abends von 8—10 Uhr /'nntasr von 11—6 Uhr. 32303 j 0 "*men cSie in die düdStadt. "sig^n Sie 1 Treppe Sie sparen Ge d [lO c /o Rabatt ' !! ne Preise ® Große Auswah' >1 Manien- u. Kinaermäniei. 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Kleine Kirche. V>9 U5r: Stadtvikar Nußbaum. 11V* Uhr: Kindergottesdieust. 6 Ubr: Stadtvikar Nuftbaum. Schloßkirche. 10 Uhr: Stadtvikar Fischer. 6 Uhr: Liturgische Abendseier. Stadtvikar Fischer. Jodanneskirche. 8 Uhr: Stadtvikar Heuser. &10 Uhr: Kirchenrat l>. W. Schill,. Ml Uhr: (ihriftenlehre. Kirchenrat D. W. Schulz. 11 Uhr: »tindergottesdieilst. 4 Uhr: Kindcrgottesdienst-Weibnachtsfeter. Cbristnökirche. 8% Ubr: Stadtvikar Kühn. 10 Ubr: Stadtvikar Kühn. 11-4 Uhr: Zu- grndgottesdienst. Kirchenrat Rodde. 5 Ubr: ttinderweihnachtsfeier. Kirchenrat Rohde. Markiispfarrei, Gemeindehaus Blücher- strafte 20. 10 Ubr: Stadivikar Lichtenfels. %ö Ubr: Weibnachtsfeier des Kindergottes- dienfles. Lutbrrkirch». V410 Ubr: Stadtvikar Bull. 9411 Uhr: Kindergottesdienst Kirchen rat Weidemeier. -,412 Ubr: Kindergottesdienst, Kirchenrat Renner 3 Uhr: Ktnderiveibnachts- seier. Kirchenrat Weidemeier. Vtö Uhr: Kin- öcrweiynachtsleier. Kirchenrat Renner. Mattbäuskirche. 10 Ubr: Stadtvik. Pörtb. 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Pfarrer Gerhard. 10 Uhr: vauptgottesdienft Psarrer Gerhard. 11& Uhr: Kino^rgottesoienft, Pfr. Gerbard. Nachm. 3^ Uor: Wcibnachtsf>.,t der Kinderlchule Evana. Verein sür Innere Milsion Sl. B. C'vana. BereinShanS Karlörnbe. Amalien- strafte 77. Borm. IVA Udr: Sonn^igsichule. Nachm. S U : Allgem. Berlammlung. i^iadt- Missionar Mülbauvt Abends V£8 Uhr: Weih- tta^t^feier der Gemeinschaft. 85 v Sonntag 7 Uhr: Gemein- lchaits-WeihnachtSs eier. Evang.-lutS. Gemeinde. Sriedb-skavellr. Waldhornstr. Vorm. 10U.: Prcdigtgoitesdienst, Psr. P^venbrock. — Mon- tag. nachm. 5 Uhr: Lbriftvelper mit An- Ivrache, Pfr. Pavcnbrock. Eming. Siaotmisiio«, Adlerstr. 23. 4M, U.: Weihnachtsfeier der Sonntagsschule. ZionSkirch« der Evangelischen Gemeinschaft, Beiertdeimer Allee 4. Vorm. *410 Uhr: Predigt, Prediger Barth. <411 Ubr: tiindergot- tcsdicnst. Nachm VA Ubr: Sonntagszchul- wcilwachtsfeicr der Kleinen. 6 Uhr: wonn« tagsschulweihnachtsseier der Groben. Rintheim. Kapelle. Nachm. 1 Uhr: Kinder» >ttesdienst. 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Predigt und Hochamt: ^12 Uhr: Singmesse mit Predigt: ?42 Udr: Cbristenlchre für die ^Jünglinge: Vis Uhr: Adventsandacht. > Herz-Selu-Kirche. -410 Ubr: Singmesse mit Predigt: WA Ubr: Adventsandacht. — Diens- iafli 6 Übt: Lbristmelte: 7 Ubr: Hirtenmesse: >!4l0 Uhr: Predigt und Hochamt mit Te >Deum und Segen: V,3 Uhr: Besper. — Mittwoch. teio Ubr: Singmesse mit Predigt: i43 Ubr: Vesper. um vrcvlgt? mit Predigt: Vt12 Uhr: uindergottesd^n« jmit Predigt: ?-i2 Uhr: Cbristenlebre sür die Jünglinge: Ubr: AdveniSandacht. — Montag IWeihnachisvigil, gebot. Fasttag», nachm. S—8 Ubr: Beichigelegenheit. St. Jolefskirche Grünwiukel. -,!-7 Ubr: Beicht: V48 Uhr: Früdmefse mit hl. Kommu- mon: Hlü Uhr: Amt und Predigt: nachher Cbristenlehre für Jünglinge^ 2 Ubr: Ad- ventsandacht: -45 Ubr: Rosei kränz. — Montag ist Vigilfastlag: 7 Uhr: best. Rorateamt. Heilig-Geiftkirchr lDarlanden). 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