Borgen-Ausgabe. to 2 T Prcla: tle ' Haut monatttd) 8.20 XJL 3oeiaft»?i US tai ® erla « »d«> to de» g®«^ " Abbestellungen können nur J& dt» »um 25 d M auf den Aii?«il. ® ,en angenommen werden. 0.4,j ^nPfeise: Dl- Nonvareille-Zeil« ttitb » i Stellen-Gesuche Samilien» e e ® tn '' c 't6»Slniieiflen aui Baden 2 - i . et Preis, - Reklame-Ae.le »et M ln "lter ©telW 2.50 Xjt. d«i d,l AlFolung tariffeftei Rabatt, des Zieles bei iucfen Betreibung und bei Kon» °r, ««/uher Krakt tritt. Eriiillungs- ">«> Gerichtsstand i« Karlsruhe. Wik Ml Neue Vadische Presse KllNÄelS-ZeilUNg Dadische Landeszeitung Verbreitet st e Zettung Badens Karlsruhe, Dienskag, den 7. Oktober 1S30. 46. Jahrgang. Nr. 463. Eigentum und Verla« »on :: Ferdinand Thiergarten :: Cbeiredaktenr: Stcvban Outrmbach Prekigeievlich oeraniworilich Kiir Politik und W'rtlchastsvolink: M Lösche: 'ür badtiche Politik und Nachrichtens A. ltimmig: i Kommunalpolitik K Binder: für Lokale! u Svort' R Bolderauer: kür das Feuilleton: yr H Hausier: sür ^ver u. Konzert: (!br. Herilr: süi den Handels- teil: F. «Seid: für die Anzeigen: Ludwig Melndl: alle tn Karlsruhe (Boten). Berliner Redaktion: Dr Kurt Metger. Fernsprecher: 4050. 4051 4052 4053. 4054. Geschäftsstelle: Zirkel- und Lamm« stratze-Eck« — Postscheckkonto: Karls- ruhe Rr. 8359 — keiloeeo: Volk und Heimat I Literarische Umschau i Roman- Blatt I Sportblatt i Krauen-Zeilung I Reise- nnd Bäder-Zeitung ' Landwirtschaft, Gartenbau I Karlsruber Bereins-Zeituna Neue Luftfahrtkatastrophe: Flugzeugabsturz: Acht Tote. Ein Verkehrsflugzeug bei Dresden verunglückt. ^ Dresden,«. Okt. Montag vormittag ist in Dresden« Stt° ° b * e ' n Verkehrsflugzeug der Lufthansa" auf der to» 1 "*' ^ erI ' n ~® tcsl,en— Sßtofl—SBien abgestürzt. Das Flog- b«id Schießstande beim Tanneninfelfee in der Dresdener Sämtlich? acht Insassen sind tot, und zwar: ^^^^ugführer Erich P u st aus Berlin, Funkermaschinist Her- Lange ans Jena, die Passagiere: Frl. Bliimel, Herr >. ^ ** e 8 °us Prag. Dr. K ii h n e l t aus Wien, Herr K n i t t e l, \JvQ|| f f- k. t"rfe, die Frau des Lufthansa-Flugleitcrs in Sofia, und b Ct .. """ ,UK * «lackwell, Angestellter einer Hamburger Firma. $ aus der Reise nach Hongkong befand. »a* fflC ' bcr Passagiere waren schwer verletzt, starben jedoch kurz * Unfall. f«Ä. ben Hergang 5 ° Einzelheiten ^ des Flugzeugunglücks erfahren wir noch ? 2Zeug flog mit starkem Rückenwind und setzte über den fanden zu einer leichten Kurve an, als plötzlich die Maschine eu Flügel hochgerissen wurde und sich »>n £ zweimal seitwärts überschlug. 6 l Uatc ^ b ' e Maschine, die inzwischen an Fahrt verloren ^ vorn über und trudelte senkrecht zu Boden. 'cfciljb e,ner ettDd !^chs Meter breiten, seitlich mit Bäumen dicht ' e sich^ ^^densenkung kam die Maschine herunter. Der Motor *«t oJ, Ue f ' n den Boden eingegraben. Der Führersitz b>j^ kommen zusammengedrückt worden, lediglich der Schwanzteil unversehrt. ® :c Unglücksstätte war ringsum mit Metallteilen, Sudj Propellerstücken und Biotorteilen bestreut. ^eud^ der Kabinen waren durch den Ausprall herausge- worden. - Insassen konnten nur als Leichen geborgen werden. UnnT -^ ot)er ein Brand ist nicht entstanden. Die ll r ^ » Ulks war bisher nicht festzustellen. ..SJiprr .handelt jfrtie «es [ a ch e ,HUle [Ietirfi "•1"" ^ um eine ganz neue Maschine vom Typ ti^lnen ' ^ 2 °"' bie cr ^ an f an 8 s dieses Jahres in Betrieb fallt »Orden war. Der von Augenzeugen erzählte Hergang tat ^ . für die Fachleute ein Novum bisher noch niemals vorgekommen, daß eine Maschine sich "? et ^.! u ?- P°^zei und Feuerwehr waren den ganzen %rt. 1 um die Verunglückten aus den Trümmern zu Aus Dresden erhalten wir hierzu noch folgenden Bericht: Alles war noch mit der furchtbaren Luftschiffkatastrophe beschäf- tigt, als am Montag vormittag gegen neun Uhr in Dresden sich die Schreckensbotschaft verbreitete, das; ein Verkehrsflugzeug der ..Lusthansa" der Strecke Berlin—Wien abgestürzt sei. Keiner wußte zuerst richtig, ob es nur Sensation, Irrtum oder Tatsache sein sollte. Denn daß die Luftfahrt solche Pechsträhne haben soll, konnte man zuerst nicht glauben. Allmählich bestätigte es sich dann, daß das von Pilot Pust ge- steuerte Flugzeug kurz vor der Landung sich plötzlich zu neigen be- gann, um aus 250 Meter Höhe in einen am Flugplatz liegenden Wald abzustürzen. Die Angestellten des Flugplatzes hatten das Flugzeug schon seit der vorschriftsmäßigen Platzrunden beobachtet und mußten nun mitansehen, wie die Maschine vor ihren Augen in Trümmer ging. Alle eilten sofort zur Unfallstelle, konnten hier aber nur noch einen Trümmerhaufen sehen, aus dem man dann die Leichen zu bergen begann. Sämtliche sechs Passagiere, der Pilot und ein Maschinistenfunker hatten den Tod gefunden. Drei von den Verunglückten waren noch am Leben, aber es war ein vergebliches Bemühen der Aerzte, auch nur einen von diesen am Leben zu er- halten. Das Flugzeug, eine große „Messerschmidt M 20" war schon seit mehreren Jahren bei der Norddeutschen Lufahansa in Dienst. Auch die deutsche Lusthansa besitzt mehrere Maschinen dieses Typs, die sich sehr gut bewährt haben, so daß man vor einem Rätsel st e h t, wie diese Katastrophe möglich war. Die Erforschung der Ursache des Unglücks ist natürlich außerordentlich schwierig, weil die unmittelbaren Zeugen der Katastrophe, die Insassen der Ma- schine, alle tot sind und die Maschine selbst völlig zertrümmert ist. Auch die von verschiedenen Behörden eingesetzten Untersuchungskom- Missionen vermochten nicht auch nur einen Anhaltspunkt zu finden, wodurch sich das Unglück erklären ließe. Das Geheimnis der Lnflschiffkalaslrophe. Ein Baufehler o ♦ H. London, 6. Okt. (Gig. Drahtbericht der „Badischen Presse".) England steht nach wie vor unter dem Bann der R 101-Katastrophe. Wenn die öffentlich« Meinung trotzdem kühl genug bleibt, um die Frage des Wertes oder Unwertes der Luftschiffe im allgemeinen bis auf einen Zeitpunkt zu vertagen, wo eine ein- gehende Untersuchung der Ursache der Katastrophe stattgefunden hat, so ist ihr vas besonders hoch anzurechnen. Presse und Sachoerstän- dige lehnen es vorläufig ab, endgültig zu entscheiden, ob es mecha- Nische oder Konstruktionsfehler der R 101 waren, die das Unglück herbeiführten, oder ob sich die Führer des Luftschiffes unvorhergesehenen atmosphärischen Störungen gegenübersahen. Aber mit bitteren Gefühlen betont die Presse, daß alles Kön- nen, alle wissenschaftlichen Erfahrungen und eine besondere Regie- rungsabteilung für den Bau der R 101 verwendet wurden. Umso vernichtender ist natürlich der Eindruck dieses furchtbaren Unglücks und um so entscheidender wird es auf allen Seiten begrüßt, daß das Luftfahrtministerium eine öffentliche Untersuchung angeordnet hat. Dieser Beschluß ist unmittelbar auf eine außer- ordentliche Sitzung des Rates für Flugwesen zuückzuführen. die gestern in den späten Abendstunden gehalten wurde, um den Bericht des aus B e a u v a i s zurückgekehrten Luftkanzlers Sir S a l m o n t zu hören. Mit Sicherheit glaubt man hier die eine Tatsache < aus den Berichten der Ueberlebendcn » entnehmen zu können, daß das Luftschiff von einem Sturm nieder- bitter und Oberfohren beim Reichskanzler. ^bichluf; der Besprechungen. fA,*''»». . 0. Okt. (Drahtmeldung unserer Berliner Schrift- r i 'eifri e Besprechungen des Kanzlers mit den vÄ^chniili^'| ein i-nd am Montag abend mit dem Empfang der 'ich? " 3" einem vorläufigen Abschluß gebracht. Die '»knsation ist dabei am Sonntag . °r Besuch des nationalsozialistischen ^-Ä'-rung !%>>, siZ Parteiführers Hitler gewesen. sucht sich für diesen Besuch zu entschuldigen, indem es iL habe lediglich die Parteileitungen eingeladen und I«? lobcib n einzelnen Parteien überlassen, wen sie entsenden woll- ^ese Weise auch Herrn Hitler der Besuch beim Kanz- linier l»j[ e n habe. Es scheint übrigens, als ob Herr Hitler beim Hl ° B- energisch aufgetreten ist. Er hat seine grundsätz- t u n q r e ' 11 i 8 l c»t zum Eintritt in eine ^ e- U ' re ^ lt erhalten, aber auf die bekannten Bedingungen, ItSt""' Unh die Rückwirkung nach Preußen aufmerksam ge- A Voraussetzung für jede passive oder aktive Unter» tofältt hg, ^ evision des Houngplanes gefordert. Der snx . äur Kenntnis genommen, ohne sich irgendwie fest- bie Besprechung nur sehr kurze Zeit dauerte. Uch längere Zeit hat e? ^Ciii Unterredung "ist den Deutfchnationalen i-J&ari. gch genommen. Herr Dr. Obersohren war etwa ein- de« ^ei Brüning. Seine sachlichen Bedingungen haben nen der Nationalsozialisten wohl nicht allzu sehr unter- % S S .nur ex suT* daß er in den Vorderg 5. Q toriums sür den 3 rund die Notwendigkeit lur Den Cributplan stellte. Daraus hat ' " loic&r' einlassen wollen wegen der Folgen, die aus f keit Moratorium für die internationale deutsche Kredit- ochen m ?en müßten. Dagegen ist wohl über die Möglichkeit Iij'*' Äorn, > en, die Revision des H o u n g p l a n e s in an- ii» „ flA >n Fluß zu bringen, worüber vermutlich die VerHand- ' weitergehen werden. Als Ganzes genommen, ist aus den verschiedenen Besprechungen der Schluß zu ziehen, daß die innerpolitische Lage zu- nächst etwas entspannt ist. Der Kanzler hat die Brücke nach rechts nicht abgebrochen, wenn er sich auch wohl im Unterbewußtsein mehr auf eine Unter- ftützung durch die Sozialdemokraten verläßt, die. um einen Konflikt zu vermeiden, der Regierung wohl gerne über den toten Punkt h.nweghelfen möchten Die Rechnung in Regierungskreisen geht jedenfalls in erster Linie immer »och dahin, daß mit Hilfe der Sozialdemo- kratie nicht nur der Antrag auf Aushebung der Notoerordnungen, sondern auch eventuelle Mißtrauensvoten abgelehnt werden, und daß ebensalls mit sozialdemokratischer Hilfe das Gesetz über den Ueberbrückungskredit Annahme finden kann, womit dann der Regierung der Start im neuen Reichstag ermöglicht wäre, allerdings nur so lang«, bis die Beratungen über das sachliche Pro- gramm und den neuen Etat beginnen Denn eine mittelbare oder unmittelbare Anlehnung an die Sozialdemokratie bringt dem Kabinett in seinem gegenwärtigen Bestand von innen heraus eine Gefahr, die der Kanzler bei der Haltung der Landvolk- und der Wirtschaftspartei immerhin berücksichtigen müßte. Staatspartei für Aeqierungsprogramm. * Berlin, 6. Okt. (Funkspruch.) Die Reichstagsfraktion der Deutschen Staatspartei, die sich am Montag vormittag mit dem Programm der Reichsregierung beschäftigte, faßte folgenden Be- schlußi Die Fraktion der Deutschen Staatspartei erblickt in dem Pro- grammderReichsregierungeinenenergischenVer- s uch zur Erhaltung der deutschen Finanzwirtschast aus parlamentari- schein Wege. Sie wird sich dasür einsetzen, daß dieser Versuch zum Er- folg führt. Die Fraktion der Deutschen Staatspartei wird Abände- rungs- urtd Ergänzungsanträge zu gegebener Zeit dem Reichstag« untevbre-iteil. gedrückt wurde und dadurch unter die für seine Sicherheit vor- gesehene Höhe hinabstieg. Erst unmittelbar vor der Katastrophe bemerkte der Kommandant, daß sich die R 101 dem Erdboden in ge-- fährlicher Weise genähert hatte. Der letzt« Befehl „Langsam fahr- ren" wurde noch empfangen, allerdings erst in einem Augenblick, als es schon zu spät war. So stieß das gewaltige Fahrzeug in voller Geschwindigkeit und mit der Nase zuerst auf den bewaldeten Hü.^el. Man glaubt hier ein Urteilsbild über den Hergang und die Ursache der Katastrophe auf diesen Umstand abstellen zu sollen. Als das Luftschiff E a r - ding ton verließ, war es schwer beladen, und sein Steigvermögen war entsprechend gering. Die R 101 hatte nicht nur mehr Passagiere als je zuvor, sondern auch eine große Benzinsracht von nicht weniger als 25 Tonnen an Bord. Hinzu kamen sechs bis sieben Tonnen Wasserballast. Die letzte Funkbotschaft, die man nur wenige Minuten vor der Katastrophe von Bord des Luftschiffes abhörte, ließ darauf schließen, daß die niedrig hängenden Wolken tatsächlich die Navigation behinderten. Es bleibt aber anderseits zu beden- ken, daß das Luftschiff sich durchweg auf dem rechten Kurs befand und direkt auf Pa'is zusteuerte. Bei dem landschaftlichen Eharakter der Gegend von B e a u - v a i s glaubt man jedoch nicht, daß das durch Berühren des Luft- schiffes mit dem Erdboden entstandene Unglück anders als durch atmosphärische Wirkungen entstanden sein könnte, zumal sür eine Explosion bereits in der Luft kein Anzeichen vorliegt. Unter diesen Umständen ist also die ..R 101" nach hiesiger Auffassung durch vertikale Luftströmungen von ihrer normalen Höhe abgedrückt worden. obschon freilich von den französischen Wetterwarten meteorologisch« Bedingungen dieser Art nicht gemeldet wurden Sehr wahrscheinlich ist es, — und es muß sogar aus dem letzten Befehl des Komman- danten geschlossen werden. — daß man sich an Bord über die nied- rige Flughöhe nicht im Klaren war, und daß die Höhenmeßmstrn- mente nicht funktioniert haben. Von anderer Seite wird darauf hingewiesen, daß sich die „R. 101" im vergangenen Juli bei der Teilnahme an dem Luftschiffschaufpiel in Hendon bereits einmal in größter Gefahr befand, und nur durch die Entschlossenheit des leitendenOffiziers gerettet wurde. Diese Tatsache ist nie bekannt geworden, weil die Ossi- ziere an Bord strengstes Stillschweigen bewahrten. Man hatte näm- lich nach vier Stunden Fahrt bemerkt, daß das Luftschiff b e st ä n - d.i g a n p ö H e verlor, und stellt« fest, daß die Gaszellen sich an dem Metallskelett wund gerieben hatten. Die entleerten Gasballons wiesen bei der Untersuchung mehr als sechzig kleine Löcher auf. Aus diesem Grund wurde die Hülle des Schiffes um 15 Meter verlängert und die Gashülle neu arrangiert. Es ist natürlich verständlich, daß diese Tatsache, die der Öffentlich- keit kaum bekannt war, mit herangezogen wird, um eine Erklärung für die Katastrophe zu finden. Verschiedene Anzeichen legen es im- merhin nahe, daß das Luftschiff aus anderen, als atmospharischen Gründen seine Höhe verlor. Der Luftsahrtminister Lovd Thomson, sein Diener und sämt- liche Offiziere der ..R 101" waren versichert. Dagegen hatte der gleichfalls umgekommene Luftmarschall Stander auf derartige Vorsichtsmaßnahmen verzichtet. Ebensowenig war die Mannschaft der ..R 101" versichert. Das Gleiche gilt schließlich für das Luftschiff selbst, dessen Baukosten im Betrag von 502 000 Pfund Sterling also als glatter Verlust der Regierung gebucht werden können. Eckener lägt sich nicht beirren. Amerika gibt das ^eliumgas frei. 3. M. Friedrichshafen, 6. Okt. (Eig. Drahtbericht der „Badischen Presse".) Dr. E ck e n e r gewährt« unserem Friedrichshasener Bericht- erstatter eine Unterredung, wobei er folgendes ausführte: „Ich vermag mich nur mit gewissem Vorbehalt zu äußern, auf Grund der etwas widerspruchsvollen und nicht ganz klaren Presse- Meldungen, die bis letzt vorliegen Es dürfte als sicher anzunehmen sein, daß das Luftschiff nur in einer Höhe von lOO bis 200 Meter flog. Es ist weiter mit großer Bestimmtheit anzunehmen, daß das Wetter um die Zeit des Unglücks außerordentlich böig war. Das Luftschiff hatte eine B ö«n f r o n t zu passieren, die vom Ozean her über das nördlicl/e Frankreich im Vorrücken war. Naturgemäß bringt niedriges Fahren in sehr böigem Wetter immer gewisse Gefahren mit sich. Nun darf man ferner es als sehr wahrscheinlich bezeichnen, Seit« S. Nr. 463. Badische Presse / Morgen-AuSgabe Weitetog, bell 7. Ott-Se, 193^ daß das Lustschiff um die Zeit des Unglücks schwer, vielleicht recht schwer war. Denn das Lustschiff dürfte prall oder nahezu prall aufgestiegen sein, um genügend Betriebsmittel für die lange Fahrt mitzunehmen. Bei Aufsteigen zu der geeigneten Fahrhöhe hat es deshalb Gas abgeblasen und ist dabei schwer geworden. Man darf die so entstandene Ueberlast auf S—8 Tonnen oeranschlagen. Hierzu kam noch bei den gegebenen Wetterverhältnissen ohne Zweifel eine sehr starke Regenbelastung, die leicht auch 8—4 Tonnen aus- gemacht haben könnte. Demgegenüber hat das Luftschiff sich durch Oelverbrauch usw. um etwa 2—2Mi Tonnen entlastet, sodaß eine Eesamtüberlastvon 7 — 8 Tonnen bestehen blieb. Nun ist es klar, daß ein schweres Luftschiff, wenn es durch eine Fülle von Böen heruntergedrückt wird, nur mit großen Schwierig- leiten wieder hochgebracht werden kann. So war die Gefahr beson- ders groß, und es konnte allzu leicht ein Aufrennen gegen den Boden erfolgen, wenn unglücklicherweise ein Hügel oder eine größere Bodenerhebung in dem undurchsichtigen Wetter auftauchte. Daß bei dem Aufprallen eine Entzündung des Gases und der Betriebsmittel erfolgte, war von vornherein wahrscheinlich. Aber diese Wirkung des Aufprallens ist sekundär und nicht die letzte Ursache der Katastrophe. Wahrscheinlich wäre aber der Umfang der Katastrophe nicht so fürchterlich geworden, wenn das Luftschiff anstelle von Wasser st offgas init Helium gefüllt gewesen wäre. Bekanntlich hat deshalb der Luftschiffbau Zeppelin immer die An- schauung vertreten, daß man es erreichen müsse, zur Füllung von Passagierluftschiffen Helium, anstatt Wasserstosfgas verwenden zu können. Es ist außerordentlich dankenswert, wenn die a m e r i - kanische Regierung in diesem schicksalsschweren Augenblick be- kaimt gibt, daß sie für die Handelslustschiffahrt He- lium zur Verfügung stellen will, das in Amerika in aus- reichendem Maße vorhanden ist. Der Luftschiffbau Zeppelin wird sich durch die be- klagenswerte Katastrophe des englischen Luftschiffes in der Ausfüh- rung seiner weiteren Pläne nicht beirren lassen, in der Er- wägung, daß man auch die Seeschiffahrt nicht aufgibt, weil einmal ein Dampfer an der Küste an einem Riff scheitert. Die bisherigen Fahrten des „Grafen Zeppelin", die zum Teil unter außerordentlich schwierigen Wetterbedingungen durchgeführt sind (gerade in der Un- glllcksnacht machte ja „Graf Zeppelin" trotz des schlechten Wetters eine Landungsfahrt nach Leipzig und Görlitz) dürfte zur Genüge ge- zeigt haben, daß ein Luftschiff auch den schwierigen Wetterverhältnissen gewachsen ist. Es kann nur die Aufgabe sein, die Schiffe weiter zu entwickeln, immer sicherer zu bauen und zu führen, wozu die künftige Verwendung von H e l i.u m als Füllgas ein bedeutender Fortschritt wäre. Sturmfahrt öes „Graf Zeppelin". TU. Friedrichshasen, 6. Okt. Das Luftschiff „Graf Zeppelin" ist von feiner Landungsfahrt nach Leipzig und Görlitz am Montag früh um 4 Uhr über Friedrichshafen zurückgekehrt. Die Landung erfolgte um 7.03 Uhr glatt und ohne jeden Zwischen- fall auf dem Werftgelände. Nach Schilderungen der Fahrtteilnehmer hatte das Luftschiff „Graf Z e p p e l i n" auf seiner Fahrt einen äußerst schweren Stur m zu bestehen. Die Route der Rückfahrt von Görlitz ging über Hof und Nürnberg, nach Friedrichshafen. Trotz heftigster Ge- genwinde und Regenböen fuhr das Luftschiff sicher und ruhig und traf gegen 4 Uhr früh über Friedrichshafen bei heftigem Weststurm ein. Nach oreistüMger Kreuzfahrt über dem Bodensee erfolgte dann, wie gemeldet, um 7.03 Uhr die Landung. An derUnglücksslelle der„kt01" Ein weiteres Todesopfer / Der Anlersuchungsausschuh an der Arbeit. — Paris, 6. Ott. Der Segelmacher Radclifs, einer der acht Ueberlebenden der Lustschisf-Katastrophe, ist am Montag mar- gen im Krankenhaus Veauvais gestorben. Der Zustand der sieben übrigen Verletzten ist mit Ausnahme der Monteure Savorq und Cook, die sehr schwere Brandwunden erlitten haben, zufrieden- stellend. Der Zustand R a d c l i f f s hatte sich schon am Sonntag abend verschlimmert. Um seine Schmerzen zu lindern, wurden ihm mehrere Einspritzungen gemacht. Radcliff hatte nach der Explosion noch die Kraft, sich am Boden hinzuschleppen, um sich von dem brennenden Luftschiff zu entfernen. , Aus Beauvais wird weiter gemeldet, daß es auch bis zur Stunden noch nicht gelungen ist, die aufgebahrten Leichen zu iden- tifizieren. ★ Wie erst jetzt bekannt wird, wurden bei den Ausräumung?- arbeiten währer.d der frühen Morgenstunden am Sonntag drei Polizeibeamte und zwei Feuerwehrleute erheblich verletzt. Die Annahme, daß die Steuerung des Luftschiffes auf der Fahrt beschädigt worden ist, scheint sich durch die A u f j i n d u n g von Eisenteilen in zwei Kilometer Entfernung von der Unglücks stelle zu bestätigen. Es ist erwiesen, daß es Teile des Luftlchiffes sind. Beauvais glich am Montag einem Brennpunkt des internationalen Verkehrs. Englische Journalisten und zahlreiche Angehörige der Opfer sind im Laufe des Tages eingetroffen. Die englischen amtlichen Persönlich- leiten, die bereits am Sonntag nachmittag im Flugzeug eingetroffen waren, haben sich in Gemeinschaft mit den französischen Fachleuten in den frühen Morgenstunden des Montag an die Unglücksstelle begeben, »yo ein starkes Gendarmerieaufgebot Neugierige abhält. Jeder Teil des Gerippes und die zertrümmerten Motorgondeln werden auf das sorgfältigst« untersucht. Die Vernehmung der Geleiteten, vor allem des Ingenieurs Leech, wird wesentlich zur Aufklärung beitragen. Der gemischte englisch-französisch« Untersuchangsuusschaß, der unter der Führung des englischen Kommandanten Holt steht, wird sich mit der Identifizierung der Leichen, Untersuchung des Luftschiffes und Vernehmung der Geretteten befassen. Es besteht wenig Hoffnung, alle Toten zu erkennen. Bei den Bergungsarbeiten wurden allerdings die in der Nähe der Opfer gelegenen Gegen- stärfde sorgfältig gesammelt und zu den sterblichen Ueberresten ge« legt, jedoch ist es möglich, daß diese Gegenstände im Augenblick der Explosion durcheinandergeworfen wurden und nicht zu denjenigen Leichen gehören, in deren Nähe sie gefunden wurden. 2o ist man sich auch heut« noch sehr darüber im Zweifel, ob die völlig verkohlte Masse, in deren Nähe ein Monokel gefunden wurde, die sterblichen Ueberreste des englischen Luftfahrrministers Thomson darstellte. Di« 46 Särge sind immer noch im Bürgermeisteramt von A l l o n n e aufgebahrt. Sie werden am Dienstag in einem Sonder,zug nach Calais ge- bracht werden, wo sie ein englischer Kreuzer übernehmen soll. Im Laufe des Msntag werden sie zunächst nach Beauvais überführt, wo ein Trauergottesdienst abgehalten wird. Während der Ueber- führung der Leichen zum Bahnhof nach Beauvais am Dienstag .■erden ein Regiment Spahis und ein Regiment Infanterie Spalier stehen und den Toten die letzte Ehre erweisen. Die gesamte französische Presse gibt ihrer Bewunderung über die Ruhe und den Gleichmut der acht überlebenden Engländer zum Ausdruck, die zum Teil schwere Brandwunden erlitten haben. In die Ausdrücke der Trauer wer- den bereits technische Erwägungen eingeschaltet. Hierbei wird auch an den Verlust des französischen Luftschiffes „Dixmuiden" erinnert, das im Jahre 1923 an der Küste von Sizilien zu Grunde ging. Auch an die Parallelität, die darin besteht, daß auch ein f r a n - zöfi scher Luftfahrtminister (B oka no w ski) bei einem Flie- gerunglück den Tod fand, wird erinnert. Tardieu hat für Dienstag in Frankreich einen nationalen Trauertag verkündet. Sämtliche Zivil- und Militärbehörden haben Anweisung erhalten, halbmast zu flaggen. Tardieu wird mit einer Reihe von Ministern bei der Ueberführung der Leichen anwesend sein. Der Prinz von Wales, der sich über die Einzelheiten der Katastrophe von dem Lustfahrtministerium hat laufend unterrichten lassen, wird voraussichtlich noch am Montag im Flugzeug nach Beauvais fliegen, um die Unglücksstelle zu besichtige?' Widersprechende Zahlen. TU. Paris, 6. Ott. Während in den amtlichen englischen Meldungen die Anzahl der an Bord des englischen Luftschiffes ver« unglückten Personen bisher immer mit S4 angegeben wurde, sind nach den Feststellungen der französischen Behörden in Beauvais 47 Leichen geborgen und acht Personen in zum Teil schwer verletztem Zustande in das Krankenhaus überführt worden. Drei weitere Leichen vcrmu- tet man noch unter den Trümmern. Das würde bedeuten, daß an Bord 58 Personen gewesen wären. Die Leichen sind allerdings zum größten Teil derartig verstümmelt und zerstückelt, daß es schwer Hai- ten dürfte, aus den verbrannten Leichenteilen die genaue Anzahl der Todesopfer herauszukonstruieren. Revolution in Brasilien. T.U. Newyork, 6. Ott. Nach Meldungen aus Montevideo haben die brasilianischen Aufständischen im Staate Rio Grande do Sul angeblich alle Männer zwischen 21 und 43 Jahren zur Teilnahme an dem Kamps gegen die Regierung in Rio d« Janeiro mobilisiert Es bestehe der Plan, Sao Paulo im Sturm zu nehmen. Die hixr eintreffenden zensierten Nachrichten, die sehr spärlich sind, geben zu, daß die Aufstandsdewegung großen Umfang angenommen hat. Auch die Marine ist beteiligt. Der bisherige Präsident Washington L u i z hat vom Kongreß 10 Millionen Dollar als Kampffond für die Niederwerfung des Aufstände? bewilligt be- kommen. Die Revolution richtet sich in erster Linie gegen den neu- gewählten Präsidenten Prestes, der sein Amt Mitte November von Washington Luiz übernehmen sollte. In Washingtoner Regierungskreisen ist man über den Ausbruch der Ausstandsbewegung in Brasilien nicht überrascht. Man führt sie hauptsächlich auf wirtschaftliche Verhältnisse zurück. Der Reichspräsident wieder in Verlin. ★ Berlin, 6. Okt. Reichspräsident von Hindenburg 1 am Montag abend gegen 21 Uhr mit dem fahrplanmäßigen o aus München auf dem Anhalter Bahnhof ein. Die Mnlter Dr. Curtius' gestorben. Schr'^ m. Berlin. 6. Okt. fDrahtmeldung unserer Berliner ©fl ^ leitung.) Am Montag vormittag ist im Düsseldorfer Kranren . ~ - - jnijf— rr«.«.»: * im . die Mutter des Reichsaußenministers Dr. Curtius nfl' ,j ien von über 80 Iahren verschieden. An ihrem Sterbelager w ^ der Minister und seine Gattin, die beide am Sonntag abe»° besorgniserregende Nachrichten hin nach Düsseldorf geeilt w ^ Minister Curtius hat sich inzwischen nach Berlin zurückbegeve'. hier einige Angelegenheiten zu erledigen. Er wird dann nach bürg fahren, wo die Beisetzung der Mutter stattfinden wird. Eine scharfe Entschließung des Iungdo. Gegen „plutokratifche Elemente" in der Staatspartei. TU. Rendsburg, 6. Ott. Das hier versammelt« M«ist«^^z des Zungdeutschen O r d e n s hat folgende E n t f ch I» t " angenommen: „Von dem Willen beseelt, die Zusammenfassung des v rechts und links, die Volksgemeinschaft des deutschen Staats»» tums zu gestalten, eröffnete der Iungdeutsche Orden und die u 5f{ nationale Reichsvereinigung den letzten Wahlkamps im Rah^' Deutschen Staatspar^ei. Räch den Wahlen hat siH f estellt. daß di^ Herren Stolpert, Rein hold,'und n oioipeii, ;n e i n g o i u, unu ^..ilchc» (hoff die Sammlung des verantwortungsbewußten che Staatsbürgertums gefährden. Wesensfremde p l u t o k r 'V'nui Elemente dürfen in einer derartigen Bewegung keinen * Act gewinnen. Die Deutsche Staatspartei ist weder eine FortsetzU"» (i Demokratischen Partei noch eine Linkspartei. Solange ein r»a Abrücken von den genannten Herren nicht erso>» ^ ist nur die Volksnationale Reichsvereinigung in der Lag«, d«n um die staatsbürgerliche Aktivierung vorwärtszutreiben". Die Pariser Presse zum Stahlhelmtag- £. Paris, 6. Okt. (Eigener Drahtbericht der .^Sadische« Der gestrige Stahlhelmaufmarsch in Koblenz der gesamten Pariser Presse ausführlich geschildert. Die ^ presse benutzt den Anlaß, um wieder einmal auf die Wolken am rfo, tischen Horizont ganz Europa? im allgemeinen und auf ®"L eI e# drohung des europäischen Friedens durch.Deutschland im eit hinzuweisen. Der „Figaro" geht in seinen Behauptungen I p£l( i der gestrige Stahlhelmaufmarsch bedeute den Zusammenbruch Locarno, er verzögere die endgültige Revarationssregelung^z. der Kriegsliquidation. Dagegen betonen die linksstehende» ^ ter, wie zum Beispiel das „Oeuvre", daß nunmehr am Aufbau wirklichen Friedenspolitik in Europa erst recht gearbeitet mutz. Die „Republique", das Organ des Führers der Rav> ft verlangt sogar heute abermals die Revision der Ä*' vertrüge in einer Reihe von Punkten. Die wahr üt) a % e „ e p gegenwärtigen Unruhen in Europa sei das Verlangen der v mächte, den Status quo zu sichern. Das Blatt verlangt die Jf ult j unter der Bedingung, daß auf alle Gewaltmethoden verzich^ die Schiedsgerichte eingeführt würden. Tages-Anzeiger. «Näheres siehe tm Inseratenteil.) DieuStag. de« 7. Oktober. LanSeStbeater: Kalstaff, 8 bis ^11 USr. , «°W5?^.^^?rV>«uÄ'Mche ^a^dofcove. 8 USr. _ ^ u« 1 Badische Licht,viele — «ouzertbauS: Kino der Urzeit. — fto 1 *" Bertram, 'Ad Mir. Ruhestaiidobeamtenverei«: Versammln»« im Hotel Nowack, 1 pS t UJ? Eintracht««»!: Experimentalvortrag C. H. Snter „Schicksalsmäcvle - ild>' Vier Jahreszeiten: Frauen-Äiortrag von Anna Naisiuger. 4 u»o RathauSsaat: »lavier -Abcnd Otto Sonnen. 8 Uhr. Kaiser Bauer: Operetten- und Srblager-Abend, ! iö Uhr. ttafsee i^deo«: Sonder-,«vnzert. 4 Uhr: Wunsch-Abend, ?dS Uhr- Wcinlmilg Just: Spanischer Abend. ... Kassee-Aabarett Roland: 4 Uhr-Tee mit Tanz nird Kabaritt-^ »omm. wir aeb» ins Raederer. Wiener Hos: Tan->. WInteraarteu: Konzert. Uniou-Thcnter: KriemhildS Rache, esideuj-^ichiipiele: Ich glaub' nie mehr a« eine Frau. m as?Ä®'g"is ^nnaaesellen^ ria-Palast: Glor de? Eripin Reiner. — Der ?l»b bei Die Krau, die jeder lieibt, bist d«. Gute Kindefltriimpfe »Ml fcht Mako Gr. Fuß dreifädig nur farbig 50.'/ 55 4 60? 65# Kniestrümpfe reine Wolle 1.35 1.50TÖ5liö & Sche,n> im Verlag Heinrichshosen in Magdeburg. Den gesamten Biihncnvcitrieb des Wem? übernimmt die Firma Ed Bote u G. Bock. Berlin. Dl« Urauskllhrung de« Werkes bindet Anfang Februar lüSl in Staatssper. unter Leitung von Richard Gtrauh lelbft, statt. Karlsruher Konzerte Züricher Streichquartett in der Gesellschaft Museum. (Sinei alten Tradition folgend, gibt die Gesellschaft in diesem Vereinsjahr für ihre Mitglieder und Freunde e« musikalischer Abende, die ausschließlich ernste, gehaltvolle Der erste dieser Abende, ein Kammermufikabend, wurde ^-xjn> Züricher Streichquartett und die hiesige Pianistin Ell? "• fit k" bestritten. Es war in jeder Hinsicht ein wertvolles Konzer, die zahlreichen Hörer einmütigen Dank hatten. Das Züricher Streichquartett, das sich im v>' ® n gei*r;gt Jahre mit Reger, Haydn und Brahms sehr erfolgreich h'«.„ijaol'^ hat, ist eine Vereinigung, die in ihrer künstlerischen . jj fl t * fest umrissen erscheint. Ihr spezifisches Kennzeichen ist gtifljL klangprächliges Spiel, ein warmes Musizieren, in dem I* -^ht. in echt kammermusikalischem Sinne im Dienste des Ganzen 1 . spielten Franz Schuberts d-moll-Quartett lvon dem ersten, u oft etwas ungenau gefaßte» Satze abgesehen), mit aller ^ du Ueberlegenheit der musikalischen Gestaltung; besonders i f Innigkeit und subtilere Farbenstufungen, die Variatione Lied „Der Tod und das Mädchen". , inielt*".,»» Das Klavierquintett (Opus 81) von Anton Dvorak Künstler mit Elly von Grimm und tonnten auch W* *» geirrt Sphäre des Kunstwerkes von einem freien und überlegen Blickpunkt aus erfassen. Die Dumka und das wilde ® dem ergreifend stillen Mittelsatz. und das feurige F'™* 0 ßtj am unmittelbarsten an An der Wiedergabe hatte S e*-jj einen gleichwertig einzuschätzenden Anteil. Sie konnte fühlig elastischen Ein- und Unterordnung, wie in ve . n . * künstlerischen Mitarbeit hervorragende Qualitäten 3 M > Beifall und Blumen. ^5»tag. den 7. Oktober 1SZ0. Badische Presse / Morgen-Ausgabe Nr. 4 KZ. Seite Z. Die Aol der Junglehrer. 336 Schulamlsbewerber warten auf Anstellung. — 260 neue Kandidaten an Ostern ISZt. Keine Neuaufnahmen in die Lehrerbildungsanstall. ''ftuUl ?^n'sterium des Kultus und Unterrichts , ^schrieben: leii Jahren ungünstigen ^ nick> Volksschulkandidaten (Schulamtsbewerber) °"dern » "i 11 - bei den unmittelbar Beteiligten und ihren Familien. ht ».fi 1 weiten Kreisen der Oeffentlichkcit Gegenstand kriti- Nl %|,, Af a 7 un fl- 3" der Tat ist das Problem der Beseitigung ''Htnfieit i eine besonders wichtige und dringliche Ange- ^ierunn ?-5kil sür die Unterrichtsverwaltung als auch für die Be- °ihrer- ^ gleichgültig, wenn die für den Beruf eines Wt er» ° US0eb,Iöet « n Anwärter, durch die in jahrelanger Warte- lt tbitw fi€ne Untätigkeit und die S , ul _. . „ . . ... Sorge um den Lebensunterhalt Leid!', Jahren zur Ausübung des Lehrberufs gelangen. - .1 bnrl ,V" b die Aussichten für die Junglehrer, in größerer int Vit ^'nrücken in solche Lehrerstellen verwendet zu werden, i "'lafiumiw bcs regulären Abgangs (durch Tod. Zuruhesetzlllig, !°>ge g.-L .^et werden, insofern sehr ungünstig, als einerseits in- ^It >,, r Vorschrift jede dritte Planstelle weg- ^ Sdhi ,i t Qn k eten durch die vom Landlag beschlossene Aenderung 'dgx?^°"swandsgesetzes eine erhebliche Zahl Stellen "aut werden muß. ^"nor Zahl der zurzeit vorhandenen nichtverwendeten 1925 r. c ^ r e 1 beträgt 536, wovon die ältesten dem Jahrgang 3unqipL Don- ."Wartungen Kirschgartshausen und Sandtors 5 in Senem^ - eine ^eine Feier offiziell vollzogen. Bei trüb ver- Äiti,}.Himmel gaben sich die Vertreter der Bürgerschaften > ^iiiei UllS der zukünftigen Vororte in Seckenheim ihr bleibe' nachdem turz zuvor Mannheims Stadlväter dem Fried- einen Besuch abgestattet und die dortigen p »8 natt) Seckenheim gebracht hatten. Feierlicher Glocken- die Seckenheimcr Stadtkapelle begrüßten die Gäste N Rathaus. In " ' 1 e 11 . e Festakt. am dem Saale des „Schlößchens" folgte >, '*«1 »?"*••*■ o *1* U * *• Reben den vier Bürgermeistern der Mannheim, den bisherigen Bürgermeistern und Stab- .tt«"" neuen Vorongemeinden sah man Innenminister M.? a n n. Ministerialdirektor Weitzel, Oberregterungs» ^ Landrat Guth-Bender, Polizeidirektor Bader, Blauste in und zahlreiche' andere Vertreter der [t« t y Die „Meistersinger-Ouvertüre" (Naiionaltheater- Ä °.rdl .°°n. musikalische Einleitung, nach der Oberbürgermeister Dr. Heimerich ^ itt feen m?, Vürget der Stadt Mannheim begrüßte. Er gab einen k} »ieiv ' d,en Rückblick auf die Geschichte der Vororte, erwähnte Sck>wieririsi>i >-N hie *n überwinden waren und sicherte C iie» Schwierigkeiten, die zu uorlui>uven ^i"Lun^Mitbürgern die loyale Erfüllung der Eingemeindungs- zu. Er drückte den bisherigen Gemeinveräten und "Mistern * s #1 '• aus, die den Dank für ihr« treue und gewissenhaste Mit- begrüßte die 5 neuen Stadträte und 13 Städtverord- künftig im Mannheimer Stadtrat und Bürgerausschuß ,'■!* 3'nt«\ lu nrtig trn — —„ ? n ft«Rbi - n ihrer Heimatorte vertreten werden und bat sie, auch j™ ' .. chre Kraft der Gemeinde zur Verfügung zu stellen. te auch dem Staatsministerium, das durch rascheste ^ "3 es ermöglicht hat, die Eingemeindung schon am 1. Okto- ber noch vor den Gemeindewahlen stattfinden zu lasien, und er bat es, sich dafür einzusetzen, daß der Badiiche Laiidtag an der Fried- richsseld —Evinger Grenze die Grenzregulierung vor- nehme, die notwendig sei, um ein einigermaßen abgerundetes Gebiet herzustellen. Innenminister Wittemana überbrachte die Glückwünsche der Staatsregierung. Er wies aus die 'Roiwendigkeit der Eingemeindung hin und wünschte, daß dieser Zuwachs der Stadt Mannheim nicht nur ein Zuwachs an w>rt- jchaftlicher Kraft, jondern auch an Idealen sein möge. Die Regie- rung wisse, was ^>lannheiins Kultur und Wirtschaft der dadilchen Heimat bedeute. Ein wirtschaftlicher Aufschwung Mannheims bedeute gleichzeitig ein Aufschwung ganz Badens. Möge diese Vereinigung ein Mittel zu diesem Aufjchwung sein! Anschließend gedachten dann noch Landrat Guth-Bender, Bürgermeister F la ch s-Seckenheim und Bürgermeister B e ch e re r - Friedrichs- feld des Ereignisses. ' Ehrung Dr. Max Sachenburgs. des im --- Mannheim. 6. Okt. Aus Anlaß des 70. Geburtstages hochverdienten Juristen Dr. Max Hachenburg hatten sich Palasthotel auf Einladung des Deutschen Anwaltsvereins, der badi- schen Anwaltskammer und des Mannheimer Anwaltsvereins etwa 29» Gäste eingefunden, um an der Huldigung für den <9jährigen teilzunehmen, darunter die Spitzen der badischen Richterichaft, Vertreter der deutschen Rechtswissenschaft, der Wirtschaft und der städti- schen Behörden, u. a. der badische Generalstaatsanwalt Dr. Haff- n e r - Karlsruhe, Oberlandesgerichtspräsident B uze n g e i g e r . der Präsident des badischen Verwaltungsgerichtshoss Dr. Schneider usw. In zahlreichen Ansprachen und Glückwünschen wurden die Ver- dienste des Siebzigjährigen gebührend gefeiert, der seit 39 Jahren den Mannheimer Anwaltsverein im Kammervorstand vertritt und Ehrenvorsitzender dieses Vereins ist. Namens des Deutschen Anwalts- Vereins überbrachte Justizrat Dr. D r u ck e - Leipzig die Ernennung des Jubilars zum Ersten Ehrenmitglied! Oberbürgermeister Dr. H e i m e r i ch - Mannheim überreichte dem Gefeierten die Goldene Bürgermedaille der Stadt. Großfeuer in Sinzheim. () Sinzheim b. Oos, 6. Okt. In der Sonntagnacht kurz nach 12 Uhr brach im Hause des Friseurs Dietrich Feuer aus, das das ganze Hintergebäude vernichtete. Durch den Sturm bestand für die Nachbarschaft große Gefahr,' bald stand auch schon das Haus des Walter Franz. Sales Sohn, in Flammen und wurde mit dem Oekonomiegebäude ein Opfer des verheerenden Elements. Das Vieh konnte gerettet werden. Nur dem raschen und tatkräftigen Eingreifen der Feuerwehren war es zu danken, daß bei dem starken Funienflug nicht noch mehr Häuser dem Großseuer zum Opfer fielen. Ueber die Entstehungsursache des Brandes ist noch nichts bekannt. Ein landwirlschaflliches Anwesen eingeöscherl. = Münchweier (Amt Villingen), 6. Okt. Am Sonntag nachmit- tag brannte das Wohnhaus und Oekonomiegebäude des Maurers Karl Obergfell bis auf die Grundmauern nieder. Infolge des herrschenden Sturmes konnte nichts gerettet wir- den. Der Brandgeschädigte ist nur schwach versichert. Man vermutet Brandstiftung. Der Schaden beläuft sich auf 25 999 bis 39 999 Vier Brandherde in der OffendurgerZigarrenfabrik. Offenburg, 6. Okt. Zu dem Brande in der Zigarrenfabrik Baum wird noch ergänzend gemeldet, daß die Fahril seit längerer Zeit außer Betrieb ist und das Haus selbst unbewohnt war, sodaß Personen nicht zu Schaden kamen. Die Untersuchung ergab, daß Brandstiftung vorliegt. Es wurden 4 Brandherde, und zwar vom 1. bis zum 4. Stock entdeckt, als der Dachstuhl schon lichterloh brannte. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen, die zum Teil nicht aufrechterhalten wurden. Visher hat ein Ge- ständnis der 22jährige Kaufmann Ernst Witt abgelegt, der nach seinen eigenen Angaben die Brandstiftung vorgenommen hat. Ob er dies aus eigener Initiative oder auf Betreiben anderer getan hat, wird die eingeleitete Untersuchung ergeben. Todessturz bei den Klinikneubauten. = Freiburg, 6. Okt. Am Samstag stürzte der Maschinenbau» meister Alexander Freund bei den Klinikneubauten in einen Auf« zugschacht und mußte schwer verletzt in die chirurgische Klinik ver- bracht werden, wo er am Montag seinen Verletzungen er- legen i st. Freund, der erst turze Zeit verheiratet war, war beim Bezirksbauamt angestellt und wegen seiner Fähigkeiten und Cha- rattereigenschasten allgemein beliebt. Angefahren und getötet. — Heidelberg, 6. Okt. In der Nacht zum Montag wurde auf dem Bismarck-Platz der 20-jährige Lackierer Georg K r a u t h aus dem Stadtteil Wieblingen von einem Personenkraftwagen a n g e- fahren und getötet. Kraut hatte bei strömendem Regen und starkem Wind den Platz überqueren wollen und einen Regenschirm vor sich gehalten, sodaß er den Wagen nicht kommen sah. «- :: Säckingen, 6. Okt. (Tödlicher Motorradunsall.) Der 22 Jahre alte Paul Egli aus Rheinfelden konnte mit seinem Motorrad an der Strahenbiegung nach Mumpf die Kurve nicht mehr nehmen und stürzt«. Er erlixt einen schweren Schädelbruch, dem er kurz darauf erlag. Sein ans dem Sozius mitfahrender Begleiter trug schwere Verletzungen davon. Wegen Ermordung feiner Gelieblen zum Tode verurteilt. §§ Konstanz, 6. Oktober. Das Schwurgericht Konstanz ver- urteilte in seiner Montagsitzung den ledigen Landwirt Ernst Schiele aus Kirnbach (Gemeinde Hatteuweiler) wegen Mord- versuchs, begangen an der ledigen Sofie Friedrichs, mit der er ein Verhältnis hatte, das nicht ohne Folgen blieb, zu sieben Jahre Zuchthaus, und wegen Ermordung der Friedrichs zum Tode. Das Licht darf nicht blenden, es muß reichlich und gut sein, dann werden die Augen geschont, und die Arbeit geht schneller vonstatten. Gutes Licht hilft Unfälle vermeiden. Sparen Sie nicht an Licht! Fragen Sie den Elektro-Lichtfachmann, wie er Ihre Lichtanlage verbessern kann. Seite 4. Nr. 463. Badische Presse / Morgen-AuSgabe Dienstag, den 7. Ottober Aus Oer Lanoesyaupfftaot. Karlsruhe, den 7. Oktober 1SS ganz dem Charakter eines modernen Tanz-Kabaretts entspricht. Hansi G r e tz n e r, mit Recht im Pro- gramm als der jugendliche Tanzkobolb bezeichnet, zeigt sich von der gro» tesken Seite, im Gegensatz »u ihrer Kachkollegin. Maro L v u, die in einer Ballettstudie und einem ungarischen Nationaltanz den Beweis erbringt, bah Tanzkunst wirklich noch ein Erlebnis bedeuten kann. Echte Artistik ist Adele M o s e r ' S Antipobenkunst. Mit einer unglaublichen (WeftMef- lichkeit jongliert ne mit ihren Fügen, die ein ausgezeichnetes „Nnger- WikMvgfiihr verraten lassen. Tische Stühle. Fässer usw. Die amüsante Allv van Blick, ist eine Frau mit einem „ser-appeal". Latur's klein Thater. nicht nur eine äußerst humoristisch«, sondern vor allen Dma< auch eine hochkünstkerische Darbietung. die schon vielen, vielen heitere Stunden bereitet hat. erntet auch hier allabendlich stürmischen Bei fall. Spitzenleistungen kultivierter Tanzkunst zeigen O r e st u. I in o - gen, die phänomenalen Tanzakrobaten, die technisch, sowie künstlerisch geradezu Bollenbetes leisten. Kapelle Neugebauer oermtttel dem tanzfreudigen Publikum die neuesten Schlager der Saison. en Bei Zuckerkrankheit tT Dnrozyl Tabletten ,i Pillen hervorragend bewHhri DunizTl norrnalisieri den bei Diabetes gestörten Stoffwechsel und wirk* oft schon in wemeen Wochen zuckerbefreiend. Preis A Jt 2.50 nur in Apotheken In K»rls ruhe bestimmt ^Kronen-Apotheke" Apoti Cohn. Zährinteratr. iX- Die Fahndung. Neuordnung des Meldewesens. Der kriminalistische Fahndungsdienst, der sich in Deutschland in erster Linie auf das Meldewesen stützt, ist in jüngster Zeil einer Neuordnung unterworfen worden. Die schnelle und sichere Fahndung ist im Reich bisher durch die Vielheit der Be- stimmungen umd Anwendungsformen des Meldedienstes gehemmt worden. Es bestanden nicht nur Sonderbestimmungen für die ein- zelnen Länder, die Länder selbst versügten über lein einheitlich durchgeführtes Verfahren. Preußen hat nun, wie die Wohl- fahrtskorrespondenz mitzuteilen weiß, die hier notwendige Reform eingeleitet. Begonnen wurde die Neuregelung in Preußen mit einem Erlaß des Ministers des Innern vom Juli vergangenen Jahres über die Neueinrichtung und Führung staatlicher Melderegister, fortgeführt wurde sie dann durch die Bestimmung, wonach vom 1. Juli 193 0 an alle staatlichen Meldeämter gehalten sind, Such- vermerke durch Anlegen einer Registerkarte zu führen. Damit ist das Meldewesen in Preußen nunmehr einheitlich durchgeführt. Eine Musterpolizeiverordmmg regelt di« Art des Meldewesens; es find nur geringe, durch die örtlichen Verhältnisse bedingte Veränderungen zulässig. Um die Fahndung zu beschleunigen und sicherer auszugestalten, hat man di« Kontrolle über die in den Strafanstalten befindlichen Gefangenen verbessert. Im Juli ver« Jahres ist zugleich mit den Vorarbeiten für das allge« meine Fahndungswesen die Ausführungsverordnung durch den preußischen Justizminister ergangen, mit Hilfe des Steckbriefregisters alle Personen, die in ein Gefängnis eingeliefert werden, daraufhin zu prüfen, ob sie für noch nicht abgeurteilte Verbrechen gesucht werden. Man will dadurch vermeiden, daß Straftaten deshalb nicht zur Aufklärung kommen können, weil die in Frage komM«^ Personen durch die Aufnahme in eine Strafanstalt 8«»* Fahndungsdienst gesichert sind. . Diese Kontrolle ist auch auf solche Personen ausgedehnt ^ die im Steckbriefregister nicht geführt werden. Das fnjjL^ jenigen, deren Fahndung nur in den örtlichen Fahndungso ^ ausgeschrieben wird. Es werden vom 1. Juli d. I. an d» J({ lichert Fahndungsblätter allen Strafanstalten, mit ®yvü 4 Neuaufnahme der Straffälligen genau so zur Personal« ^ heranzuziehen wie die Steckbriefregister. Ilm nun zu verhüten, durch zu unübersichtliches Material Straffällige bei dem dungsdienst übersehen werden, ist eine Einschränkung vei {i# schreibungen herbeigeführt worden. Hierbei handelt es W gemeinsames Vorgehen aller Länder. Es bleiben die S° ^ Pergehen mit Strafen von nicht länger als zwei Wochen ju Veröffentlichung durch das Steckbriefregister ausgeschloilA a j» Sicherheit der Kontrolle dürft« hierunter insofern nicht le diele Strafhandlungen innerhalb der örtlichen Fahndung» ^ erscheinen, also dort als Material herangezogen werden Vermieden aber wird die Belastung durch die doppelte ** «rstattung geringfügiger Straftaten. Mit der Neuregelung glaubt man da» Meldewesen fü' jji gegenwärtigen Bedürfnisse entsprechend ausgebaut z» Vermehrung der Kriminalität und besonders der Schwewer ^ machte die Reform dingend notwendig. Es ist zu erwarte ihr di« Reichsregelung bald folgen wird. Konzer! des Jenkralverbandes der Angestellten. Mit «inem wohlgelungenen Festkonzert könnt« die Karlsruher Ortsgruppe des Zentralverbandes der Angestellten das 3 3. S11 f- tungsfest begehen. Nach zwei Orchestervorträgen durch die Va» dische Polizeilapelle unter der Leitung des Obermusitmeisters I. Heisig übermittelte «in Mitglied des Vorstandes einen herzlichen Willkommengruß an die außerordentlich zahlreich Erschienenen t nv fügte hinzu, daß der Verband trotz der Schwere der Zeit an Mit- gliederzahl in oiesem Jahre noch zugenommen Hab«. Er ging in knapper Form auf das Wesen und die Ziele des Reichsverb^ndes näher ein und dankte zum Schlüsse allen Mitgliedern, besonders der Festkommission. die diesen festlichen Abend vorbereitet hatten. Das Programm war sehr reichhaltig und wurde mit einmütiger Zustimmung aufgenommen. Da war zunächst die Schwäbische Liedergruppe Kromer-Stuttgart, ein Doppelqurrtett, Sängerinnen und Sänger in schwäbischen Trachten, die mit ihren Volksliedern dem ganzen Abend eine warme und erhebend« Stim» mung gaben. Es waren zum Teil vielgesungene Lieder von Friedrich Silcher, von Kromer und Seidel Winkler. Und man hört« diese Lieder von wunderschönen Naren, wohlgcbildeten Stimmen vorge- tragen, einfach, herzlich, schmucklos, immer darauf bedacht, die Stim mung der Lieder voll zur Geltung kommen zu lassen. Es war nahe- liegend, daß sich die Schwäbische Liedergruppe zu einer ganzen Reihe von Dreingaben entschließen mußte. Nicht minder großen Erfolg hatte auch die Tanzschul« Olga Mertens-Leger. Man sah zunächst eine frische Polka, leicht und ansprechend getanzt von Baumgärtner, Edel, Krüger, Rund und Werling. dann einen phantasievoll angelegten „Carneval", geboten durch die Solotänzerinnen Hermes. Katz und Vielhauer und zum effektvollen Schluß den groß angelegten Johann Strauß-Wahe» „Seid umschlungen Millionen", der etwa ZS Tänzerinnen vereinigte und Olga Mertens-Leger als SolotSnzerin großartig in Erscheinung treten ließ. Staatsschauspieler Paul Mllller wurde schon bei s«ln«m Er- scheinen mit langanhaltendem Beifall begrüßt. Mit seiner feinen Vortragskunst wußte er sein« Hörer wieder ausgezeichnet zu unter- halten, zunächst kamen ernste und dann, besonders willkommen, hei- tere Rezitationen, die er durch einige Zugaben erweitern mußte. Konzertmeister Heinrich P o l e n s k y spielte den zweiten und drit- ten Satz des romantischen Violinkonzertes von Max Bruch mit vir- tuoser Technik, klarem Ton und musikalischer und geschmackvoller Vortragsweise. Die Polizeikapelle erfreute mit einem Marsch von Kret!chmar, einer Ouvertüre von Beethoven. einem/Werke von Richard Strauß und als Uebergang in den nachfolgenden Ball mit der Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus". Stimmen aus dem Leserkreis. «Für die unter dteie» Rubrik stehenden Artikel übelnimmt We Redaktio» dem Publikum gegenüber kein« Bcrautwortuna.) Di« Not der erwerbslosen Musik«. Aus Leserkreisen wird uns geschrieben: Die Demonstration der abgebauten Musiker hat die Frage auf- geworfen: „Wie kann den Abgebauten geholfen werden?" Es gibt hierfür verschiedene Wege. Selbstredend muß der Verdienstlose zu» erst berücksichtigt werden. Könnte nicht etwa die Kopfzahl bestehen- der Kapellen erhöht werden, um dadurch die Schaffung eines wirk- lich vollzähligen gemischten großen Streichorchesters zu ermöglichen. Es ist eine geradezu merkwürdige Erschei- nung, daß man in der Großstadt Karlsruhe so wenig derartige Kon- zerte zu hören bekommt. Und doch wie unendlich umsang- und ab- wechselungsreich ist hierfür die vorhandene Literatur! Es sei erinnert an Opernauszüge, Unterhaltungs- und Vortragsstücke von Eilenberg, Linke. Siede, an die vielen volkstümlichen, einfachen und komplizierten klassischen Sätze (Menuette, Walzer, Polonaisen) aus Symphonien, an Liederübertragungen usw., deren Feinheiten ein Blasorchester niemals so zu Gehör bringen kann, als ein richtiges Streichorchester, das unmittelbarer auf die Zuhörer wirkt und den Geschmack entschieden mehr bildet, als reine Blech- und Holzmusit. Wäre das nicht auch ein Mittel, um die Ncgermusik allmählich zu pensionieren? Karlsruhe war einmal führend auf musikalischem Gebiet. Könnte es jetzt nicht ebenso führend werden? Bon un- ferem vorzüglichen Landestheaterorchester wird wohl niemand ver- langen, daß es mit einer alten Tradition bricht und nun auf ein- mal Unterhaltungsmusik spielt. Aber gerade daran fehlt so etwas allwöchentlich am Platz. Man könnte durch Einstellung Abgebauter oder Stellungsloser etwas Großes und Gutes schaffen, wozu sich wahrscheinlich aach Abonnenten fänden (z. B. Stadtgartenabonnen- ten, die ein Zusatzabonnement für den Winter zum Vorzug-preis beziehen). Durch Umfrage kann leicht festgestellt werden, .welcher Abend am besten hierfür geeignet ist. Man müßte an diesen! einen Abend in der Woche nötigenfalls das Landestheater ausfallen lassen, um auch anderen Kreisen den Zutritt zum Konzert der neuen Ver- einigung zu ermöglichen. Es ist doch besser, die Stadt >orgt für Arbeit, als für Fürsorgeausgaben: denn es steht ja auch fest, daß der Streichkörper einer jeden Kapelle ohne klangliche Nachteile jederzeit erhöht werden kann, wodurch schon vielen geholfen war«. Auszug aus den Standesbüchern Karlsruhe. Todesfälle. Wilhelmina vreltinger, Witwe von Valentin Brei- tinaer, Installateur. M Jahre alt. Aeota C o n r a t h. Ehemann, Rnch». babninspekior a. D., 7» Lahre alt, Richard Ganz. Ehemann. Ber- nickler. 21 Jahre alt. Mathilde Kabenberaer, leilig. Telearafen- gchilsin a. D„ Ä Jahre alt. Elise Müller, Ehesrau von Lupwtg Niüllcr Maler. 22 Jahre alt. Karl Latour, Ehemann, Maurer. 85 Jahre alt. Luise Neinbold t, Ehefrau von Ludwig NetnSolbt. Tave. »ierntetster. fil Jahre alt. Karl Kiefer, Elemann. Privatmann. Jahre alt. Heinrichs Bogt, ledig. Hanotlehrer t. Ru^e. 2t) tc ann Arnold, ^bemann, Minist'eria'l-Rechnunasras. 52 Juhre alt. Augult Leim. 6 äubt* alt. Vater Joses K«m. Laborant. Ans Bern? und Familie. tl , :: 40jShrige» Dienstjubiläum. Steuersekretär Josef beim Landessinanzamt feiert« am 4. Oktober s«in 40jähr>ge» n t«ti jubiläum. Der Präsident überreichte ihm unter anerlen ^ Worten ein Gratulationsschreiben des Reichspräsidenten o- f,ett bürg, ebenso erhielt er von den Kollegen ein hübsches GfrlQ' Weber, der schon längere Zeit L Vorstand des Vereins Prinz-Karl-Dragoner ist, konnte auch die Glückwünsche d«s entgegennehmen. . fttf «* 25 Jahr« im Dienste der Stadtgemeinde. Der HcmsM"! der Gewerbeschule, Jakob Psirrmann, könnt« dieser ein« LS jährig« Dienstzeit bei der Stadtgemeind« zurückblicken- ^ der Stadt erhielt der Jubilar ebenso wie von seinen Kolle« {jn , schenke. Aus Anlaß des Dienstjubiläums fand am Sams^las klein« Feier zu Ehren des Jubilars statt, welche durch "IUI" und gesangliche Darbietungen bereichert wurde. Seinen 80. Geburtstag kann Heute Dienstag der »y, « Ist Markus Schub nell, Herrenstraße 8, hier, begehen. trotz des hohen Alter» noch sehr rüstig. I Boranzeigen der Veranstalter. J vadifcheS LanbeStbcater. Nach Wiederholung der muittaUIch'^ b:(JJ Komodie „öülitaff" von Berti, am Dienstag, den 7. Cttolxtj i' j,( (> Woche im Zeichen der „Nibelungen". Für d>ie „Volksbühne . ^ „ff Mittwoch, «den 8 und Tonnersiag. den 9. Oktober. Friedrich S' : ,rt gehörnte Siegfried" und ,.Siegfrieds Tod" in «zcne und au> oe.i 10. Dttobcr. besinnt mit dem „Rheingold" (Vorabend» ^ ÄUHnenscstsoijel „Der !>iina der Nibelungen" in der ^!emnl»en>e>u den Intendanten Dr. Jteoag, Als „erster Tag" schlicht füll n Jl' m ui« u (f den 12. Oktober, .Sie Walrttre" an: „Sie«sricd" und „GötterdM % 'olgen am 16. uno 19. Ottob«r. Das Lustspiel „Die Prinzem» Einianser" ««laugt am Samstao. den 11. und das LuMi«^, - "'j tommsl du wieder? von Maugham am -Sonntag, den 12. »war letztere» im llou«crthaus — jut Wiederholung. I» % inCU*,,A bejitideii sich Gvldoni» Luirloiel „Der Diener tiveier Herren bettet von Krie iinöller) unb der alt-franz0ttjche Schwani ^ Patelin": ferner dos erst« Stuck de« „Zeittheater" — ZotM» B j spiel..Bort" von Gerhard Menne!. ^ Bortragsgeweiuscvaft. Wir toeifen daraui hin, daß df j^reii Zip Dienstag, ben 7. Ortooer, die Karlsruher Borlragsgemetnichan ».« t jährigen Vortragswinter ervinet mit einem Bottiag i>«s. ""r; mi &anf iiget Pädagogen iutoOur Litt: „Jdeabisutus uub NeaUsmus der Erzieoung". Es burlte dem Katlsruher Pubtitum noch M ^ i'etn. öub öie Bort^agsgcmeinicvait mit deoi Bortrag von jaB r ',i> über das ondagogiiche Problem 10 ooUkommen ausoerramt wieder um teuren muhten. Äile Lehrvraite der hvheren Lehra >> »» > der Botcsichute erhatien ennavigte »arten int Borverraut o>?p) hnntuungcit Bielefelo und ilteuter. >«,ieoe Znieral Oer «onnta» A y« der 2irt>ciiofleiM(inicuuft »es »iuiui«eili>creiuß., * ,,vi^. • « s^ttnhrr. IM "Xiai'U handtungen Bieleielo und jvtetzter. (Siroe Znieral ser »onnr ,/\ y« der ü»tfceitsaementi««ft »es !Kniiu «cili>creiuß.. - Homoov -Bereins spricht am Mittwoch, den 6. Oktober, tw j n 0 hos" Dr. med. Silber lKrankiurt) über „Das L ii b e ck e r ^iv" sterben", unter gteichzeinger Beoanblnng der Jmpsfrage- ist Jmpfgegner. .. . sollte' Ott» Sonnen, der Stuttgarter Pianist fehemaligernt> Mar Pauer», hat für seinen Karlsruher Klavierabend. den 7. Oktober. 8 Uhr. im Raivausia,al statlfinSet. etn -pro» wählt, daß seiner besonderen Begabung entgegenkommt. 1 wir» ausiäMehlich Äserke von Robert Schumann sunt -iif PK 3) > — Borverkaus bei Kurt N e u f e l d t, Waldiir. Sl, und bei *>• t seid, Marktvlav. Ecke Kaiserstr. l>«u. »tt ttasfee Bauer: Heute Dienstag findet wieder einer ® cl (®tw' Ooetciten- unb Schlager-Abenöe lliU neuem Prograuim narl- t t Anzeig«». • " Uafe Odeon. Die Kapelle Franz Dolezel Besevitng ihr neues Wochenprogramm im Cafe : . . nachmittag 4 Uhr der erite Sondernachmittag statt, bei dem ntviitcr Dolezel als Soloeinlage den «-panisch«» Tan« jur, jet 'nie iivii'lt aiwirha 11m U.U HJir ist hi'T pnti' ö'vuilict)»«" 1 u ..h OCH' beginnt beute in ^, sö Odeon. h,(»r ÖCltl „iti S "fi" Sarasäle jpiett. Äoends um VM Uhr ist der erste Wunsch -Aoen . tapelte. die bei alten diesen Sonoeroeranstaltungeu entsprciv ist. Filmschau« Lriemhild'S Räch« im Union-Thcater. Der 2. Teil bes groben NibelnngensiUns wird ab Montag giiiii» 51» letztes Sestprogramm 0er Keitjptet-Äjochen /des stuuime l ^ U n to n - T h e a t e r gezeigt. Jm germanischen Sitti. Nioetungensage die tosibarite. Hevoel hm ne packend drama»' ^ j( ,ij hat sie wunderbar vertont: der FUm aber hat sie dem als Ällgemeiiisut neu geichentt. Es ist aber oies ein arov^ des Vilms, zumal er die Anregung gibt, dt« «age tuieoeiM" sic( tS » a ifl und uch in ihre Schönheit zu vertiesen. Der zweit« anßcicöten hrti :Auirhmißr Lti den m-ütiren , tu jr&flr liger wie »er e '' 5a!?g/"^»t rieiige" K0nen"'verürtächt. Mir geichichtltcher ZW» beiiptelsweii« die Ausrüstungen der tarieren Buigunder a»> fahrt zum Ebethot nachgcbttdet. ebenso wahricheinnch >" ^v>htl° ? Hunnen uno »vre winoiauiellen Ritte. Ergrelieno tit: wi . pe> . »>' schieb von Lieg?rieds Todesilatte, ein-oruclsvott der ^a«, 1' teutl, imanrig oas Bluimavl und die ituuip>e im brenne» . 11 endlich der Letzte der tauen uns lie ielbit deutscheite aller Sagen mit ctnrr v t kaum sonst wieder vorgesührt werde:! tonn, denn ret«- b>>° u ii''. dies«s Werk mit solch v«liimv«ndevischeti aiitttcln ausnat- .x» es hier tm Film sehen kann. DaS ü.tchester des Untoti . fl ud> Leitung von Robert Barth ist weiter verstarU worden, >0 i<" Muiikfreuno von ber musikalischen Illustration beitreWgt 1 {tI u" m.tnd sollt« diesen zweiten Teil des Nibelungenfilms versa allem, die Jugend zum Besuche anhalten. SHELL AUTOOEIE fankmSie atw dem SHELL SU^P 1 ^ de» 7. Oktave« ISA». Badische Presse / Morgen-Ausgabe He, 483. Seite 5. 4 w ^ est P ro 9 r aTim der Festspiel« 1 Wochen des stummen Films im i Union-Theater y* 4 Nur wenige Tage H '1 Der 2.Nibelungenfilm: Wjd ] MmmReelle l< ^ ^ r ^' n «lniusi k mit verst. Orchester. Jugendliche W ' ef 1- Nach mittag»-Vorstellung halb« Preis« V j 4L 4.00 6.20 8.40 r ... (| '!)(9 ^y n fe^'eX ^ilkgss v '% » ' ^M blt «I. V°»! ^"de: iK ^nfertff& k S2U Ur.r. S 3 U6t. K j (1 -00—7.001. jtzSM ?<, Tt; >.!•' Neu K?H »'* Wal- Äi ,'v SdiicKsfllsmfichte! Was bnn«t Ihnen d. erei«nlar. Jair 1931? — Sensationen — Experimente — Heilseben? vor großen Ereignisse!) 1831!* Deutschlands Schicksalsstunde naht! — Was wird kommen? — Horoskop ▼. Hindenb., I/uden- dorff. Dr. Brüning. d. n. Reichst Mussolini! — Kommende Weltkatastrophen! — üntenramr od. Wende? — Aufdeck. ein. MHd- chenmordes — Schicks u. Sterne. Horoskop von Hitler 1931. Sterne und Schicksal i. seinem Leben. 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S«j (auch für Mädchen üb«r 18 3«6i«l ' Frau Anui Nnissnger. Hygienikerln In Stuttgart spricht über: AsLieblsleben des Weibes Weibliche lÄelchlechlskraft u. Lebens- Verjüngung. Liebe. Wie erhalte, ich die Liebe des Mannes? tÄlücllole Ehen, ihre Ursachen und Ueber- wiutuna. WaS mutz das ^ junge Mädchen von der Ehe ivissen? Was mutz die Srau in den Wech- seljahren wissen? Warum versteh» in dieser Zeit so viete Männer Ihre Krauen nicht mehr? Tas gesahr- liche Alter und die Arauennerven. Schönheitspflege" Was muh man run. um Korvulen, oder zu grohe Magerkeit besei« ngen? Anleitung zur Selonbehand. lung und Heiluna von Twonpetts- sehlern, wie fable, graue Hautsarve. Pickeln. Mitesser. Sommer,vrossen. schruntige Hände. Haarausfall. Frauenbart, samt t«r Wurzel. Kein Reklamevortraa kein Ber- kauf von Apparaten. Die Referentin tft di« beste Ken- nerin des gesamten Hrauenlevens. Sie bai in ISiähriger Täiiakeil in allen gröberen Städten Deutsch- lands über 8000 Vorträge gehalten. 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J.n übrigen war die Tendenz abwartend, da da» Ergebnis der Unterredung zwischen dem Reichskanzler und dem Führer der Nationalsozialisten noch aussteht und die amerikanischen Meldungen, die von einem AbschluK des» lleberbrückungSkredites im Betrage von 125 Millionen Dollar wissen wollen, b über eine die schwache flufete. Im Verlaus war das Heschäit weiter träge bei Abcschwächlingen von etwa l Prozent. Siemens ermätzigten sich um 2.75 Prozent, Schultheis, mit 2Vj Prozent. Harpe ner und EI. Lieferungen waren etwas gefragt. Der Rentenmarkt lag bei kleinem Geschäft wenig verändert. Nur Reichs- ichuldbnchfordernngcn waren angeboten und etwa 1.75 Prozent niedriger, Liauidationspsandtiriefe knapp geholten. Die Börse sch'on still nnd unter dem Eindruck der allgemeinen l^eschästsslille eher weiter nachgebend. Nachbörslich war die Haltung auf höhere Kuvfervreismeldungeu etwas fester. Am Mitt- w o ch bleibt der Börse »verkehr anläßlich der Bei« setzung des Vorsitzenden des Berliner Börse nvor- siandes geschlossen. Nachbörslich hörte man Otavi 80%, Mansseld 45, Karben 138.5, Siemens ISO, Schultheis, 189.5, Ostwerke 150.5, Salzdetfurth 280, SIE®. 122, Reichol'ank 220, Nordd. Lloyd 78.5. Stöhr 71.25, Neubefitz ' ' " "" ~ (Letzter Kurs 21.) 6.70, Altbesitz 57. Canada fchlcfscn mit 23.75. Frankfurter Abendbörse. Frankfurt, 6. Okt. «Eigenbericht.» Die Abendbörse verlies sehr ruhig, da die Spekulation ivegen des innervolitischen Schwebezustandes weiterhin .Zurückhaltung bekundet. Anregungen wirtschastlicher Art lagen nicht vor. lodah auch späterhin das Gefchäst äutzerst klein, die Kurse kaum mehr ver- äuderlich waren, Gegenüber dem Berliner Mittagsschlutz waren mr> einzelie leichte Kursrückgänge um Vi bis Vc Prozent zu verzeichnen, ohne datz eine Sonderbewegung sich herausstellte, Kaliwerte zunächst etwas IreuuHlicher, im Verlaus gleichfalls abbröckelnd. Farben 137.25 nach 137.5. Auch am Anleihemarkt war das Geschäft sehr klein. Die Kurse lagen wie mittags: an der Nachbörse nannte man Farben 137.25 Prozent. A n l e i b e n : Altbesitz 56.87. Neubesiv 6.80, 4 Proz. Dt. «chutz. ^ ^B a n k a k t i e n : Barmer Bankverein 108. Bau. Hvp. n. Wechselb. 125, Berl. HandelSgef. 133, Commerz, it. Privatbank 118.87, Darmst. ii. Nationalbant 161.5, DD-Bank 116.5. Dresdner Bank 116.5, Reichsbonk 220. Oesterr. Credit 27.80. B e r g w er k s a k t i e n: BnderuS 56, Gelsenkirchen AscherSleben 185.5. Westeregeln 198.5, Mannesmannröhren Minen ,31.12, PHÄiix Bergbau 68. Zkbein-Stahl 75.5. Ver. Lanrahütte 37,5, Ver, Stahlwerke 70. . __ _ Jnduftrieaktten: AEG. Stammaktien 121.5. Akn 73. Cemeiit Heidelberg «5. Dt. Gold Scheidcanst. 135. Dt Linolenmwerke 156.5, Eleklr. 99.5, Kali 73, Otavi Königs- u. Südd, Zuckers. 133, Voigt it. Häsfner 150, Zellstoff Waldhof 122. Newyorker Börse. Sehr schwach. Netonorl, 6. Okt. (Fuukfprnch.l Die Börse zeigte zum Beginn der neuen Woche ein ausgc- sprachen schwaches Aussehen, Stadl- und Eifenbahuwerte sowie die Anteile von Telephon- und Telearaphengesellschaste-l sowie von Le- bensmittelfabriken eröffneten bis zu 2 Dollar niedriger, Industrie- und Chemieaktien lagen nnregelmäbig Im Verlauf vergrößerten sich die Verluste auf 1—5 Dollar, da beträchtliche Liauidationen vorgenommen bcwcgung. Allied Chemical verloren 10. und eine Anzahl anderer Stand, dardwerte war um 4—5 Dollar gedrückt. Später verkehrte die Börse in ruhiger Haltung ohne dah die Ab- wärtsbeweguna zum Stillstand gelangte. Nachmittags kam es .Ii einigen bedeutenden Effekten zu gelegentlichen Deckungen, die aber nur an den betroffenen Märkten Kurserholungen um 1—2 Dollar zur Folge hatten Die Rückgänge an den übrigen Markten konnten hiervon nicht aufgehalten werden. Eine aniehnliche Menge von Es'ekten crreichtvn neue Tiefstände. Radio Corv wurden zeilweilia mit Ä Dollar gehandelt. Allied Cliemieal hotten 15 Dollar einaebüsit. Obgleich sehr viele Abgaben osfeii- sichtlich für Rechnung der Baiffiers vorgenomnien wurden, bemerkte man auch Liauidationen solcher Positionen, aus denen zu ersehen war. »,in auch die Besitzer von Anlagewerten den Mut zum Durchhalten verloren. Auch in der letzten Börlcnstnnde trat keine Bessernna ein. Die Kurse waren bis zu 8 Dollar unter den BoMittaasttand gefallen Alltco Chemical waren um 20 Dollar gedrückt. Die Vcrkau'c spteaelten die weit verbreitete Enttäuschung über die schnelle Reaktion aus oie Er- Höningen der letzte» Woche wieder. Die silien war ebenfalls ein Baifsesaktor. Die politische Entwicklung in Bra> Sörse ichloh sehr schwach. Pariser Börse. WTR Paris. 6. Oktober. (Funksprach.) Schlußkurse in Francs Je Stück: ftn'aitien 8 I ii . Rte. 6 do. 15/16 4 do. 17 4 do. I» 6 do. «1 6 do. 27 3. 10. 6. 10 6) 88.50 88.50 6) 101.86 101.8 b) 103 25 1C8.2? 6) 101 81 101 6 6) : 03 80 103 rt ti) 107.9» 107 9. TermtnmarHi: Bau d Franc I) 220.45 219. 0 . Nat.Cr4d.3) 1470 14f>7 .de Paris 3)2670 263? . Union 3) 1675 1626 Cpt.Lyon-Al5) 932 931 CrtdComm. 3) 1322 1320 , Lyonn. 3) i960 £910 , Mobilier 3) 773 774 Suez-Kanal 5) I7i iJ 169 0 Ch.d.F.Est3) 1120 1124 do. Lyon 3) 1619 do. Midi 3) IVoO do. Nord 4) 234ö do. Orleans 3) 14o^ Nennwert der StOcke Fr.. 6) 100 Fr " "" 1610 1270 23- ( 1446 3. 10. 6. 10 Metropolit. 5) 1308 ~1. 5)2730 1291 üistr.d'EI. 5)2730 2680 Cie.04n.El. 3) 3230 3165 EnElI.it MM 3) 1380 1372 do du Nord 5) 10^0 1035 Tlioms Hst. 3) 79^ >80 Courritres 6) 1305 129/ Lens «I 1126 1116 Kuhlmann 5) 810 778 Phos Gatsa 6i 764 763 Charii.Riun.3) 624 615 C. Transati. 2) 637 63f> fc)1681 1664 Air Liq. Citroen b Peuiteot Un.Europ Kusse Cs. 4TUrk.un. b uo. 14 Wa<>.Lit9 rtio Tinio II 100» Fr lassamartl: 3 - 10 6 - 10 Soe.ün.Als 3) 1392 1394 Appl.lndust.6) 7la 720 Elect Paris 5) 1715 1700 En.EI.Ctr. 3) HO_ 1300 ■I 6i En Indstr. Es Lum. Forc. Mot H.-Rh. 3) Ind. Elec. 3) Oollf. Miee. 3i Ac. Longwy 3) Ac. Marine 3) Ä _ Den. Anzin 3) 2fc< Creusot 4) Sole Artt. 6) Mess.Marii.5) Gr. Moul Paris 10) Harpener 7) + exel Dividende 4 30 870 485 875 1210 1210 1210 1230 8530 165 6 >676 1160 1132 ' : 2510 1995 1945 652fi 57^0 210 7) 600 Fr.. 8) 100 Belc Londoner Börse. 3) 806 780 3) 656 6F3 3) 16 0 1600 31 6 0 620 3) 5010 4906 3565 390!? 3) 430 410 'I 4015 3980 2) 600 Fr.. 8) 500 Fr.. 4> 400 Fr.. 5) 250 Fr. 9) 5 Pfd. Slerl.. 10) 200 Fr. 184 182 3200 3175 London, 6. Okt. (Dtahtbericht). 3.10. 6.10. En*! Ct.Vlt Anaconda Rio Ti to DeBeersDek Alex Eagle Royal Duich KhellTransp Can. Pacii. 56". 7v, 32'4 6 7 '8 9.4>i 28',. 4>i 56'. 8 32'?< 6'» 9.6 28^- 4 183'is 183 Brai. Tract Int. Hoidgs. Mex TramC CelanesOrd Courtaulds Polyphon Gramophon Columoia 3.10. 35"/. 4*i« 13 8.3 42.6 4 IV. Antane 6.10. 33T'i 4". 12 . Oi/s 1'/. 2>» 2-/s Glanzsloff Swed. Match East Rand Schvrd Kug. Intern Nick. Kreug.6 Toll Mex c Llgh. 4 Türk.unt Younganl. 3.10. 6. 10. Vi "• 14 J '» 14-. 10.6 10.3 21% 25«, 10 80 10«. 21V. 26 s s 78 10 79'. iVletall-Teruiiiiuotieruii^en Berlin, 6. Oktober. (Funkspruch.) Oktober November .. Dezember .. Januar .... Februar ... März .., April Mai Juni Jult ...... Auttust ... September Tendenr.r Köpfet bea. I (»eld I Brie* 86.5 87 87 86.25 86 6 P6.25 85 -6 86 16 86 86.75 t 6.75 6.75 87.5 8/ I? 87 87 87 Z? 87 87 8/ Biel 1 w». IHeld I Brlek Zink Ix?», I »leid I Brief 32 28,2? 28.75 28 29 28.76 29.75 29 ?9,5 30 30.25 30.5 30 75 31 31.5 Ii befestiet Prämiensäije der Bankfirma BAtiR & ELEND Karlsruhe. 0dl |lav. Sts. Danatbanl 6 e 10 lranSrodl» TT,.da>>I 3 4 s Oelleiilirtfi ZtelitiSbanI 9 12 16 vamctic« «.S.S. ö 7 9 OTaimcSm. üittu Statt 6 8 10 TalzdellurN «tf.f.d U»I 4 6 8 Aeftercgel» Tckuckert 8 10'; 13 Starben Gl«m.HaI«e 10 13 16 ILtinb«,, »kl. 6 tloo IVi 21 13 - . 7 3'/.l S S«. 10 iE 27 16 9 , S-/-> D. Orrbäl Dülnolrum ftorftobl C tavi irllftWal»' t>a».u.l!lol)t »bl.i.«u«. Sd! 6 10 6 8 ? «i. flu ii 8 10 7 '/• Pf!. 14 H 10 12 9 Vk Geld- nnd Devisenmarkt Am Geldmarkt trat erstmals eine fiiblbar^r« Eiitivaniiitna ein. Tages«eli> ging auf 4.25 l'iS 6.25 zurück. MonatSg«ld war mit bis K zu liören. Devise» lagen wenig verändert, das Pfund mit 20.42 etwas fester, 5kabel-Mark 4,2012, Vondon-PariS 123.81, Lvndon-Kabel 4.86. Der Privatdiskont blieb unverändert 3%. Die Reichsbank konnte wieder Ilieickswechsel per ,°>, Januar 1931 unterbringen. Gleich- zeitig wird b. Biikarcft Bubafkft Danzi« Hell!««!. 4. Okt. Selb Brief 1.479 1.481 4.200 4.208 2.080 20.95 2.076 20.9 t 20.397 20.437 4.197 4.20.- 0.448 0.4-0 3.36/ 3.363 169.26 169.bO 5.43) 5.445 58.5^ 58.67 2.494 2.494 73 415 73,5 " 81,54 81.70 10.56 10.58 6. Okt. Geld Brief 1.480 1,482 4.200 4.208 2,080 20,95 2.076 20.91 20.397 20.437 4.197 4.20. 0.425 0.4-7 3.3 7 3.363 169.27 169.01 5.435 5.443 58.545 58.66s 2.494 2." 98 73.42 73.56 81.52 81.68 10.56110.581 4 Okt. Gelb Brie! Atalien 21,98 22,02 Aunoslnw 7.439 7.453 Kown» 41.83 41.96 flotienhog.112.3 112.^7 l'ilTobon 18.84 18.88 112.30 112.52 16.46' 16.50 12.4 7 12.477 92.?9 92.47 80.83 80.99 81.465 81.625 3.042 3.043 43.46 43.54 Stockholm 112./3 112.95 R'°°> 111.79112.01 Wien 59.21 59.33 C«la Pari» Sroq I«lanb Riga Schwei» Sofia Svanien . ~ ~ ' """" 112:74112:96 111.79 119.01 59.21 59.33 Berliner Devlsenaotlerungen am Usanccnmarkt Kabel Newyork: 4. X. 6. X Kürich 5.152 5.151 »mfterba« 2.4798 2.4797 Warschau 8.923 8.9237 Berlin 4. Ol 4.2014 6. Oft, Gelb Brief 21.975 22.015 7.439 7.4-3 41.89 41.97 112.?4 112.b6 18.83 18.87 112.31112.53 16.465 16.P05 12.459 12.47-« 92.29 92.47 80.81 81.48 London: 4. X 6. X Säbel 4.86 4.86 Pari» 123.83'/» 123.835 Brüssel 34.8J»« 3^.84 Amsterdam 12.05 . 12.0b"» Mailand 92.80 92.8D Madrid 46.9 i 46.9 i «opeiihage« 18.15-8 18.16 Oslo 1815"» 18.15''» I-igl, Gelb 4 S U—7'io MonatSgeld b—6"ii — Reichsbankdiskont ab 21. 6. 4 %. Züricher Devisennotierungen vom 6. Oktober 1930. 4 10. 9,12-. 6.67"s 2,44'/. 3.06 12.97' V-2 1.81'/» 2.5b 2'/. 4. 10. 20.22 25.03'/. 515 00 71.87"! 26.98 53.35 207 79-. 122.61 72.73": 6 10 20.2 Lt/ a 25.03'. 515.10 verst. 26 97v- 53-40 verst. 122.60 72.68 4 10 6 in Stütt). 138.40 138.45 CS l« 137.87 137.90 »opend. 137.90 137.92-/- Sofia 3.73'/. 3.73'. Prag 15.29 15.28". Warsih. 57.75 57.71 Buda». 90.20 90.20 «aii« London Newyorl Belqien Italien Spanien Holland Berlin Wien Täglich Geld VA Pro»., MonatSgeld 1U Pro».. Dreimonatsgeld 2'4 Pro». Beigrab Athen Konstant Bnlarest Heisings. Pr..TiSl Buenos Ja»an dll.DiSe 6 10. S.12'» 6.67", 2.44>. 3,06". 12.97-/- 2.50 1«S. Dezember 17« "(CsRär»" 194— i94.5(T,' Prompte schwächt. Lies, flau! Gerste: Braugerste IUI—215 Kutter-." .„«.,>!>> a gerste 167—181, matt! Hafer! Mark, 146—159, alte Waren über Notiz, Oktober 153, Dezemb« I *«ic, w m 5 Hi' ?•' : W !& S j ifei» fe «*'■ Berliner Produktenbörse. «erlin. 6. Okt. i!»unksprnch.) Amtlich« Prodtt«-«»^.-,^ isür Getreide und Qellaalen je 1000 Kilo, sonst ic 100 „ß Weizen: Märk. 75/76 Kg, 226-228, Oktober 244, DezenAV 164 - 270.50—271, matt: Roggen: Märk. 70/71 Kg. 14S—150, ..V-lrdM" 1 '.,« U M MW I prompte 0»®? *5 5, »litt«' "J'iliste» I. feii'ftc _|P ^ ,-Ü- x n-L-T i -y»..jtx 162* - '1®, C'5 25* Prompte Verladung abgeschwächt. Lies, flau! "Weizenmehl 2.^, Nvagenmehl 23.90—27. ruhig! Weizeukleie 7.50—8.00. behaup $ Elcte 7.25—7.50, behauptet. m 1 Erbsen, Viktoria 30—34. Fuiterevbleit IS—21, Velusl»^.^ z!< ^ Ackerbvhnen 17—18. Wicken 19—21, Rapskuchen 9.80—10.1'' zenti, Leinkuchen 16.20—16.60 lBasis 37 Prozent), Soja»" 13.80—1,3.80 «Basis 45 Prozent), < orv-1.5" «artossclnoti-ritugeit! Weibe 1.10—1.30 RM., rot« i- sr ^ gelbfleischige 1.50—1.70 RA!. Mannheimer Produktenbörse. ^ H. Maunbeim. 6. Okt. (Eigenbericht., An der Produkts die Stimmung für Brotgetreide beständig. Der Konim« Posten Weizen ausgenommen. Auch Futtermittel lagen . . Z» ,, verlangte für die 100 Kilo oline Tack waggonfrei Mannvn Weizen 25—25.50. Auslandweizen 32.50—34, JnlanirosseHzt, Xmwlwjfcr 15—16, Brau«erste 21—23, jitüergerfte 10.50— Weizenmehl. Spezial iiiitd Oktober-Januar 40.50, Sße'fc Oktober-Januar 44.50. Weizenbrotmehl Oktober-Januar 2«>•»■ 2«—28, Weisenkleie, keine 6.25-6.50, grobe 7—7.50, Btcrtreber Leinsaat 38.50 RM. Sonstige Märkte i^> Magdeburg. «. Okt. W-ib,ucker «einschl. Sock und |' nJ ! ür 50 Kilo brutto fiit netto ab Verladestelle Maideburgl tagen 25—25 50 RM. Oktober-Dezember 25—25.25. fr juiW'- Bremen, 6. Okt. Baumwolle. Schlukkurs. American Standard 28. mm loeo ver engl. Pfund 11.55 Dollaieent»^. ^I>» ,.«• Berlin. 6. Okt. Metalluolierunge« für je »00 Än- M 96.25, Originalbüttenaluminium in Blöcken 190. desol. n.j» Drahtbarren 194, Reinnickel. 98 bis 99 Prozent »50. 51—54, Jeinsilber (1 Kg. fein) 49—51 NM. . „ „ „ 11}- London. 6. Okt. lDrahtbericht.1 Metalle. Schluk- £, ? j ; ,, denz fest! Standard v. Kasse 44"/«■—44%, 3 ai(Drt,ite44 ' [« w u ' Preis 44%, Elektrolyt 46*4-47*4, best sclecki, 46—47«, V) .Vi* Elektrowirebars 4714. — Zinn: Tendenz unregelmäßig/ fcn.'n Kasse 124Vs—12434, 3 Monate 126-126'4. Zettl. «:üiS 124%'. jj'liJj» Stroit« 127%. — Blei: Tendenz willig! ousländ. vromp' { c» « Sichten 16V4, Settl. Preis 16%. — Zink: Tendenz I u f a prompt 14"/i«, entst. Sichten 15 ä /u, Setk. Preis 14^. Jnlond 85, Ausland 100. — Antimon ReguluS -'-" a ' 46—t6V4_, chines. per 25H—26, Quecksilber 22%. Platin 7, ulu s : Kolsr •*w xu/i, vn, /-<{ a\3, J»*uvuiuvtt au /■», Nickel Inland 175. Nickel Ausland 175. Weißblech 17. Kuv bis 22!*, Eteeland Gubeifen Nr. 3 63'?. S. Mannheim Brown-Boveri 98.^. ^ Farben 137.5, Mez 85. Zellstoff <7'^igc Heidelberger Stad, 79. Ii. im. 6 Okt. «Eigenbericht.» Tenden, ttfÄü 98.5. Daimler-Ben, 20, Deutsche Linoleuin.jzft,'» 0!e, 85. >terif!nff Waldhos 122, Deutsch« * Eiermarkt. Tendenzmeldunge«: Berlin. 8. Okt. «Funkspruch.» Brauuschweig schwächer, Breslau fest, Görlitz deutsche Sii-e gut gefragt, Halle etwas lebhafter. Hamburg ruhige nover fest, Kassel etwas lebhafter, Köln schwächer, Königsberg rutiiger, Leipzig behauptet, Mainz etwas ruhiger, Hessen befriedigend, Oldenburg schwach, Stettin ruhig, Stuttgart sehr fest. Zwickau schwächer. Preismeldungrn: Frische Eier wurden zwischen 8V4 und 14 Pfg, gehandelt. Die Preise für deutsäie gestempelte Genosseuschastseier waren sür die Eier der Größe F 14'.-—15. Größe A 12V4—14%, Größe B 13 bis 1SH. Es besteht noch Neigung die Preise für die einheimische Ware heraus- zulegen, jedoch stögt mau bei dieser Maßnahm: auf sehr energischen Widerstand der Käufer. Ausländische Ware wurde zu unveränderten Preisen angeboten, dänische, schwedische, holländische und belgische Ware erzielten IS bis 15 Pf«.. Rumänen, Ungarn, Bulgaren 11%—12%, große Polen 12%—12, kleinere Iii*, Litauer 11—11%, Chinesen 10%—10%, Kühl- hauSeier 18. Die Lage auf dem deutschen Markt ist ziemlich stabil, da auch die holländisch« Ware wieder ,u festen Preisen angeboten wnrde und ihre rückläufig« Tendenz zunächst ausgegeben hat, traten auch für deutsche Qualitätsware keine Preisveräiiderungen ein. Der Konsum ist sehr merklich zurückgegangen. Man wird sür die nächste Zukunft mit Preissteigerungen nicht z» rechnen haben. Kühlhausware wird bereits aus das lebhafteste gehandelt. Der internationale Markt zeigt etwas Preiskräftigkeit. Die Nach- frage der Berbranchsiänder ist infolge der hoben Forderungen und der Schwierigkeiten, die sich aus dem Absatz an die Konsumenten ergeben, schwächer geworden. 2lus einzelnen Plätzen der Ervcrtstaaten war daher die Neigung zu Preisherabsevungeu seslgestellt. Hamburger Warenmarkt Hamburg. 6. Okt. «Dentscher kursfunl,) Reis: Nachrichten vom Osten sehlen heute ganzlich. Das Geschäft bewegte sich daher in sehr ruhigen Bahnen bei unverändert lautenden Preissorderniigen. . Boumwoll«: Stetig. Americ Universal Standard Mnddliiw loeo 11.60 Dollorcents ver Ib. Ostindische Baumwolle: Fine oomra stand 1 3.4^ veuce per ib.. Bremen Klausel 11 4.25 veuee per lo. Zucker: Der Esfektivmarkt bewegte sich heute in ruhigen Bahnen bei stetiger Tendenz, ebenso der Terminmarkt. Tschechische Kristalle Kein- torn per Oktober U,5>* sh. und per November/Dezember 6/8% sh. Kaffee: Auf Grund von Meldungen, da« in Brasilien eine Ztevo- Intivu ausgebrochen sei und auf die schwacher« Beraniaanng des brasilia- Nischen Wechselkurses erössuele der »Hamburger Brasillerminin.rkt in schwawerer Haltung mit 1 bis 294 Pfennig niedrigeren PreiS'orderungen. Auch die Ofierieu der Brasilaolader lagen bis um 1/— sh. ermäßigt. Das wemiaft ist noch wenig entwickelt, die Loeosordernngen lauten noch unverändert. Gewaschene iiaisees: Die Tendenz sür gute Sorten ist seft bei langsam steigenden Preisen. Die Nachsrage nach sarbigen Sorten ist inivlge zn geringer Bestände kaum zu befriedigeu. Salvador 5»;—100, Guotemala «0—131, Eostarica 64—143 nnd Maragogtipe 85—160. Preise ver 60 Kilo unverzollt. Schmalz: Feit. Amerie. Stcam-Lard 29% Dollar trans. Pure- Lard per vier Kisten tl 25 uilo netto diverse Standardmarken 31-— bis 81% Dollar Irans. Hamburger Schmalz in Dritteltonnen Marke .Kreuz" 54% Dollar traut. G e w iirze: Die Stimmung für Pfeifer ist weiterhin sehr sest, ebenio für Nelken. PreiiZverändernnflen sind jedoch nur sür weißen Pfeiler eingctLelen, der wie folgt notiert: weißer ibtnnlolpsesler 219.— uno weißer Batai»ian>unto5pseuer 223.— (2251. Aür die übrigen Artikel ist das Geichäit noch rrii^ig und wenig entwickelt. Oele nnd Fette: Zwar lauten die lebten Meldnngen *iir Leinsaat wieder fester, trovdem ließen die Harbnrger Mühlen die «Forderungen für Leinöl unverändert. Auch inr die uorlgen Ariitei blieben die letzten Forderungen gültig. Das tseichaft bewegt nch weiter in ruhige» Bahnen. Leiuiaat la Plata. eif Hamburg per Oktober 1S.10 fl. und per Januar- Februar 14.40 II. Hülsenfrüchte und R o h k a k a o: Unveränderte Preife und Marulage. bei ruhigem Teichas! üchiachtvteh- und Nutzviehmärkte. Karlsruhe. 6. Okt. «Drahtbcricht.l Biehmarkt. Cs waren zugeführt und wurde» je 50 ttilogramm Lebendgewicht gehandelt! 33 Ochsen n 1 55 bis 59, a 2 53—55, hl 52—53, b2 50—52, c 48—50, d 47—48; 62 Bulle» a 53—54, b 50—51, c 49—50. d 47—49; 48 Kühe a —, b 27—37, c 19 bis 27: 157 Karlen a 56—62, b 48—54; 60 Kälber a —, b 75—78, c 72 bis 75, d 69—72, e 56—61; 1523 Schweine a 57—59, b 59—«1. c 61—63. d 02—64, e 58—61, Saue» 41—43 RM. Sende»»: Rinder langsam, lieberstund! Kälber geräumt! Schweine lebhaft, kl. Ileberstand. «arlornhe, 6. Okt. Fleischgroßmarkt. Der Fieischgroßinarkt in der Kleischgrodmarkthallc des Stadt. Schlachthoses war beschickt mit: 40 Ritt- dervicrteln. 1 Schwein, 2 Kälbern. 5 Hammeln. Preise sür 1 Psnnd in Pfennigen: Kuhfleisch 56—64, Rindfleisch 92—90, Zarrensleisch 88—92, Schweinefleisch 86—90, Kalbfleisch 110—120, Hammelfleisch 10S—110. Markt lebhait. Ettlingen, 6. Okt. ITrahtberlchl.) Bichmarkt. Es waren zugeführt und wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht gehandelt: 28 Rinder, ver- kanft 20. Preis 190—465 RM.; 35 Kühe, verkanft 8. Preis 500— 700 RM.! 3 Färsen, keine verkauft: 7 Kälber, verkauft 2, Preis 120—140 RM. Tendenz: gut. Nächster Markt 12. Ziovember. Mannheim. 6. Okt. «Drahtberichl.» Biedmarki. Es waren »uge- führt und wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht gehandelt: 299 Ochsen n 1 60—62. » 2 49—52, b 1 52—54: 190 Bullen a 52—55, b 45—47, e 43 bis 45, d —: 245 Kühe a 52—54, b 40—44. c 32—36. d 20—26; 504 Färsen a 61—63, b 54—58. c 42—46 : 56« Kälber a —, b 86—88. c Wt—84, d 72 bis 76, e 58—64; 10 Ziegen 12—24: 25 Schafe b 42—46; 3 993 Schweine a 58—59, h 59 —60. c 58—60, d 60—61, e 57—57, k 56—58, Sauen 50—55 Reichsmark. Tenden,: Großvieh mittelmäßig, kleiner Ucberstand: Kälber uird Schweine lebhast, geräumt. Kol». 6. Okt. iDrahtrerichl > Biehmarkt. Es waren zugeführt und wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht gehandelt: 604 Achsen a 1 54 bis 58. a 2 50—53. hl 50—54, i> 2 42—48; 374 Bullen a 50—53. b 44 bis 48, c 40—43 ; 570 Kühe a 48—52, b 42—46 c 30-38; 114 Färsen a 52 bis 56. b 45—50; 15 Fresser 40—50: 834 Kälber a 90—105, b 82—«6. c 70—80. d 60—68; 178 Schafe al 53—56, «2 —. b 45—50, c 40—42; 4 fi.u/ 5 984 Schweine n 55—59, I, 57—62, c 58 —62, d 55 —60. Sauen gm Tendenz: Rinder ruhig! Kälber und Schafe ruhig. langsam, geräumt. Ausländische Getreide und Fette. ^ - ° ^—'Ivruch.) Getreide.S»l«ßk«r>^^^r n sin Hfl. p. 100 K»,>: 'd •' März 6.95 (7.25). Mai V Rotterdam. 6. Okt. «Funkspruch. kurse in Klammern ) Weize «6.85), Januar 6,67% «7.00), Mai ssin Hfl. v. Last 2>«0 Kg.): ' Äovembcr'l08^ !v!arz 114?« 1120). Mai 115% (120). Liverpool. 6. Okt. «Fnnkivrvch. ' Getreide-Schloßk«k>« w fiirfc in Klammern.) Weizen (100 lb.): Tendenz W Oktober em (e.2%), Dezember 6.0% (6 2%), Mär, " ^ a - - eis Plate (480 lb.): September -Oktob" tober-November 21 (—). November-Dezember 21.3 (—)•, Liver»ool Straights 27% (27%), London Weizenmehl M-ig 22"'* JÄ*0| 52- «ti itfä m S. I v., ^ i & 31K et« r> § W m Greife in shilling nnd Chicago. 6. Okt. n K lammern.) Weizen: Tendenz fest (89—88%), Dezember 82%—82% (82%—82%), ) penee. (Funksprnch.» «s Mais: Tendenz fest «willig); 'Mai 88 (87%), .... . . a ■ Getreide-Schlnßknrse. , .^^czemb-'j Mörz 87',4 (85%). — Hafer: Tendenz stetig (willig): . Dezember 39% (39%), März 41% (41%). — Roggen-^ (5 7). «willig'; Mai 59% (58%), Dezember 53% (52%), Mär» 5' W ,*!£ in Cents le Bnshel.) WiniUveg. 6. Ott, «Funkspruch ) Getreide-Schlußkiirfe.^ rn Klammern.) Wetzen: Tendenz stetig Iwillig), Dezember 78-a (79), Mai 84% (85^4), H a f e r: Oktober .... .. „ L . 32Ti m%). Mai 37% 137%). Roggeu: Oktober 40% W (43%;,,Mai 48% (41)%), Gerste: Oktober 30% (30%k$, JJp* (33%). Mai 38-/, (38%). Leinsaat: Oktober 134% tt-Wo P a 138% (130), Mai 142 (144%). M a n i t o b fl = !5? c i J ' n: ,, '5 70 (76%), II 73% (74%?, III 71% (72%). Buenos Aires, 6. Okt. «Fnnkipruch.» ©ctteld«'®«TO), Ä;i, 1 tag Sk urse in Klammern.) Weizen: Oktober 7.<4 (8, z <>', i«!Z> 7.74 (8.03). Februar^ 7.81 «8.07». — Mais: Oktober 5.87). — Haser: '' A Oktober 14.3 j ü d - % •n vember 5.37 (5.67), Dezember 5.56 (5 Leinsaat: Tendenz flau (fest): WWWW. . 14,35 (15.40), Februar 13.43 (14.05). . (2'«^: jffl aiolnri«. 6. Okt. (Funkspruch.) Getreide-Schluß kurse- ^ ., > WM in Klammern.» 2öe i z e n: November 7.65 (7 .80). ff» vember 5.30 (5.60). — Leinsaat: November 14.30 ^ Ä veso. ver 100 Kilo. Wetter: In vielen Gebieten vhicaao, 6. Okt. I.Funkspruch.) ,Veite. Schluß. ^W M» » Jatruar ^ IM UOfVäCT Klammernd S ch mal z: kätlm iiektg (fest) lober 1155 (1105). ^ioveinber 1130 (1135) ' ll®?, ilOUyanii .. .r 1180 11 l35)V^-.7 lktiengesellschasten veröffentlicht weben vi« t iy> M n t) Abschlußzissern für das dritte Quartal intch eine empfindliche RentabilitatSverschlc nfschen Zlktiengesellschasten Company s das sich durch eine empsindbiche Rentavilttaisver^"^src>.-,j«l^^. m Der amerikanische Bananentrust. der iu der ersten ^ Irsc itOcr 1929 eine i^ewinnsteigerung um knapp 1 Prozent » fr [W chließl das dritte Onartal mit einem aeaenüber i< >i Bo-iahreS vsn 7.54 Mill. Dollar auf 1.55 M ill. Mn---' 80 Prozent gesunkenen Netngewtmt ob. Der R"i 6 ßS drei Quartale 1930 beträgt 11,65 Mill. Dollar gegen entsprechenden Borjahrsperiode. Ii t 7. Oktober 1930. Preise / M)rg?n-Au5gc!e Leite 7. berliner Börse ^ »ad Statt 1> M °- 6 - 10 - 676 ^67 Tom I. Oktober 4.10. Sttjr.Sittri. 3.9 "Rrin.fcw. 164 Mi« »ofv.e ?00 O* ffrfHil 28 St. 8?o»nt 164 RelchSbant 224-4 148 «ühb.jjob.Gt 132 SM. tum». IC9 »tot« 39t». 10.37 84.5 ; «0.4 !12 82 37 27 27 w.st« — '5s MW M loo RS.S 97 8 97.8 '•n; _ : >*»d Wtette HA 23.12 2Z.b *■ 39.9 39.9 2 5.05 5.1 ?% vi G Zi $ K" I ? ^ !*$?• m i, % H. f r k pS^rntt. K dS.5 57? % Sc 8» e* Ä&* lä- a | ,1 7e m 123 §7 7» ä>*M« *l,, s «ni }Ql ! <« 1011/, ^ fe K il£. : 107» 124.S 133 Kgn 133 t 118 na 11"'° ff iu ii5 £ 1930. 6. IQ. 3.8 16? 5 200 27.25 220i r » 146.5 331 109 1025 Industrie- Aktien. ccnmulat. 113»% M«b. 91. 65 65 .S.U. 64 62.7J .8.®. 122*8 122 llen. Aew. m 12 V« 119V« 119 132.5 131 86.5 86 6975 69^25 113 5 113». 114 114 3ÖTB 30.5 56.62 58.25 42 41.76 74 5 73 240". 239 k 151 149 49 75 50 37 475 475 37 75 36.!- , 30.37 31 1?'5 133 148 148 218 218 55 65 w hu 3 25 51 37 3 11.75 Thun, wafi, ZSCHem 177>t 177^'« 180''. 180'. Dt. Dt. «»bei Dt. LinolWt. VI «oft Dt. Sdmditb. Dt Spitatl II 61rinjg. Dt.Tll-»dov Dt Ton Dt wo»« Dt Sllen». Dortm «Nie» „ Uni»» D,.Schnell»«. 38:5 31 129.5 129V. M ife» 180.5 100.: zz° w* 49.5 47.25 59 25 58 157»;. 156 18.5 81.5 Ii 5 W 135 91 93.25 13 94 6.87 - 46.12 197.5 192 209 209.5 40 40 4.10. Düren Metall HO 1 « Diw.Molck. D»ebi.Siitte ^ trister 141; •l »eilin» 1 _ 6iel|. vw. 99 5 (Mcnfchom 52 Germania P. 94 GcrreSd. 01. qc «el.l.t.nnt 125 5 Girme« «0. tos Slabb.Woll» Gla» Schalte {|g MlüSanIBrSu > ?e «iÄ 103 GolVslyM. 40 ÄS™- & . as* 6.10. 106'f. 4.10. 6. 10. 127 s 127 196 '94-. 91 7S 90.5 70 O; 1 ?- 163 2 5 168 & 53 25 53 4.10. 6.10. 126 v« 125 92 - 90 146V. 146V. 72 72 65 64 5 160 l»ö 48 75 47.5 7o.2o 74 75 69> 69.37 48.5 43 1K1 5 150. 69 37 68 2 205'!. . 89.75 88.75 191 192 60.75 60.5 102 101 128 128 44.75 44.75 66.5 66 61.25 80 5 12 12 118 118 - 95 - 105 - Z02 149.5 150 Schl.verg.Z. Zchl.N.Beutl, Zchl. EI. B. Z»l. Portl. «»> Text, ^a. Achneib. Schub. Tal, Ich. Creme» Schuckert el. Schultheiß Sieq.ZoI.M. "ieaer«»Werl Sinn. Gl. Siem.HalSke Sinner A.-G. Staftlurt ch. Stett.klham «e Co Stöbt an. Stoib. Aint Stollwerl Stroit. SP. Sübb. Nmb Siibb 3utf Dvenöla Id Berlin XSörl Cfl Thür, ffio« Tie«, «Sin Transraviv Tuch Aach. Tüll Flöh» Geb«. Unae, Union chem. Bar,. Pap. Ber.Böhlerft. „ «em.Char „ Dt. «ickel Flansch. .. «lan,ft. „ Eothani» .. Ante B. .. M. Hall Pinsel „ qjortlonb 4.10. 6.10. 41.5 41.5 72.95 69 119 120'> - 101 79.5 78.5 146 5 146» 67 5 67.°> 13514 136 "TQ .7! 191 191 125 12 93.2i I4 lbOV. 180 76 77 22.5 22 44 43 ^• 75 n: II t 75 96- 186 185.5 133 5 Ü3 300 300 77 . 76.5 IT m 123 123 110 109 38.25 38.2b 36.0 36.5 53.5 62.5 29.5 29 16 > ilo „ Schuft,.8. „ Stahl»». >, Knven Bitt. Wie. ZZoffel Tel. Voqtl.Masch. Boigt Käffn. Wanderer WaR Gel,nil. SBcnetf» Wefiert». 4.10. 6.10. m> % 39 1 ^i 1 ",6.37 .. . J6.75 150 150 44.75 44.75 119 130 41 37 40.87 197 5 196'. 37.5 Wickln« WieSIoch Ton Wikner Met. WittenerGuh Wifl. Tie, Aeiß-?l«o» ^eft> Masch. Zell». Ver. Aellft.Walbh. * erfi div 4.10. «. 10. 73 71 40 93 91 79 79 71 71 57 55 122"» 1216 Vergicheruncen. 4.10. 6.1«. 9ad).TO.«tut. 9^3 927.5 Mannh. ver. — «ordfter» 213 212.5 vilt. Feue» 399 399 I!oIoiiIsI->Verts Dt..c«°fr»a 80 5 80 Neu.Guinea 320 Zl°> LtavI 30 30.12 Sldanluna 85 62 84 Berliuer Termiu-Motieruu^eu «ll«.D.Lo,»lb 119 . D.Stidiii.»». 8d.7o j Hamb.Palet 79.25 . »».Hochbahn 68 I Hamburg.Sü — Hansa Dampf — Oiorbb. Lloyd 80.12 , CtBBf Minen 29.87 «lln.D.arebit 102 8t f. Brau 8arm.Banlv. : 8a».«».Wech, 1^6.5 8a».Bereinbl 133 8erl.Hbls«ef. 133.0 Commerzbanl 119V. Darm». Banl 161.5 117.5 116.5 De-Di.Bl. «re«d».8anl s.jt.n. Älig.El.Sef. 8a«.Motoren Hemberg «er«m. Et. 8er>. Masch. SrownBove. — ! 8«ber«»Eise» 53 l Sharl.Wasser 84 Comp.Hispa» 283.5 ' SontiEaout» 4.10. 6.10. 5almt..Bei>t Dt.Conti b>. XL Erdöl DlA'ino Wle Dhnam.Nobel El.Lieferun« El.Llcht. Karbeninbuft. iselbm. Pap. Ikelteu-Euill. welfcnl.Ber« Gef.f.e.llnl. Golbschmibt e-mb.El.WI« Harpen. Ler« Voesch Stahl boljman» Hotelbrtr. .^IseBergbau SaliÄscherSl. «arstadt »filcknerncrte Sötn.«euesse» Maik»e«ma»n ManSf. «er« Masch.-Vau Metall«e,. Mla« MiltelKaht MontcEati» 117.5 117»,» 66.5 66 156 lt6 64.5 li.av. U7.i i25 5 ,» IiiiV. 138 137» Ii 98_5 98.5 - 101 44.75 44.7; N»tion.Buto Hotbb Wolle N-bf..Hchf. Ch'ib(b«t, Vbersck»ef So C renftcin CfUsctb Pfiönir ver» Po>»pho» Zibein.Braum bto. lkleltro Zihelnftahl Iffil RiebeckMont. Rl.t«er«wle. SoljOctfuttb SdllH.ei.B. oto. PorUanb Tchub..SaI»e> Schultert El. Schultheiß Sic», .HalStr Stuhl SsenSta IW «»» L Hammerse» iZn Hann.Masch. ot 9S ' toib.Gummi tz? " SÄ. 09.5 | Heid.«»». " ÄST* 4 « Sr 1,0 Hin«. «»,,. Hirlch «upf. ' Hirsch». Lb. a ~ . Hoef» »5 , ! Hofft», et 78.2^ ; Hoh»»l»hk 25 | «olga. St. =7 Horchwte. 4° Hotelbett. 33 C.«.»»tsch. 115 ■ «or. vntsch. dd ?!«' Ver«b. i.' U5v.: A»»»«rleb. — aefttfdi 42.25 »übet 945 l Zun«him« 30 Satt« V*t 33.25 Frankfurter Börse 84.7t 56.87 6Jjt 2 _ 56 Deutsche Staatevap. 6.10. Dt. Wcrlb. i% Reichs»»!. Schahanw. 23 Bad. Staats»,». 6Mi%$tff. I 6H%«ei<»S». UtbefiK mit 9bl. «eubefitz ohne „ B-h. «bl. R. i% Schutz«eb. 14 Dt StadtanleihcD 8% Verl. 24 73.25 6% Darmft. 26 - 7% Dresb.St.A.Z« - 7% stranN. 26 84 heibefb«. Stadt ».26 80 « Lu»wi««h. St.A.26 86.5 Main, S.A. i6 IOy, Ma»nh.S.«.A *% Mannh ?I.« ar. i% Mannh. G.A. 27 8% Pfor,h. 26 PirmafenS 26 Sachwertanleihen (ohne Zins) » vi». Kol» 24 19.5 > Babrnw 8. > «fanbbriefbl. Sold 2.24 6 »roht> ?'>annh 2Z — 6 Heidclb. St. Hol, - 99 7! 90.ll. 74. 11. 91 80 s. 10. 6 Hess, «rauntohl. t> Hess. Bolls«. Ro««. 6 Mannh.St.Kohl.2^ 15.25 > 'DidU. Hnp. Bl. 24 2.3 5 «reust. Sali 5 Pr. 9io««en — > Rh. H«». 24 2.5 z SSchf. Rooic» 2Z S it i Südd. !?eftw. Sani - Pfandbrief« 99 P'P 99.76 ir i! 8 Pllllz.Hpp. St. 2—5 Rh. Hb», f Hb». Bl. 24 «h Hh» Banl t». «.31-34 . 4Vi Analol. 1. 4Vi «notol. II. Z Saloni«ue M b lehuant. 16 Bank-Aktien ab« 101.5 101 »ad Bant 137 137 ÖL I Brau 8a». B..E. 124.5 124.! Bah.Hpp. r^erl.>>>',s«es Danatbl. D,.Di.«l. Drc«bn.Bl. i^r«nN.Bk. ,?t.H>>P.vl. 162 161.! 117.5 117.5 116 Uo.5 91 94 154 154 4.10. 6.10. 166 * 15a. »r Pjd.Br.B. Ceft Credit Pfälz.Hyp.W Reichsbant Rh. Hhp. Sudd.80b.Tr 1^1 Wesib. 90 ^ Wiener Bl». 10 3 ffitb. Rbl. 138.5 13tS t Transportanstalten Sab. Lotalb. - 7Rei»Sb.Bj. 88.25 88 Hapa« - 78 Heibelb.Str. 20 Lloyd 80 79 Indnstri«-Aktien Liiwenb.M. 19o Br»u.Pfor,h. 108 „ SchwStorch 129 Eichb.Wer««» «.E.B.St. Bab. Masch. Durlach Bahr.Spieg. Ber«m. Elet. Brem.Bes«h. Browii8o»rrt 92.! BürS.Erlan« Cem.Heibelb Daimler8en/> »l. Erb öl ^ « S.S». 123 - 125 42^ 54~5 ff 54.5 92 9875 10 - 66 5 136 66.5 135V. „ Verlag Dhlerh.Wib. VI. Licht u.»r. El. Liefe«. Em»« En,..Union Estl Masch. Etil. Spin». ?l.«.starbt» !?cinm. Zett Kelten Muill. i»rtf «a» . Ho, . Mafch. «eilin« u. Co Goldfchm. Grih»er Grün u. Bil«. Hafenm. K„. Haib u. Neu Hammer,en ^>a»sw.!>Uif. i>efserM»fch. Hilp. Armal Hirsch Sup, >^och u Tie, Holzmann Hol»berl»hI. Au», Aungb.Gebr. ««.Kaisers »leinSchan, Snorr C. H. 4.10. 6.10. 153 163 - 122 120 20.5 51.5 194 128 vom 6. Oktober 4.10. 6.10. Salb & ®ch. Kons.Brau» Kraust & £». Lahmeye» Lcchwerle Lubw.Wal, Mainlr. Metall«. Met.Snobt Me, Söhne Mi»« Mot.Dormft. Tendmolor Oberursel Neckarw.Eßl. Lest.Eisenb. v,. Näh. «. Rein.Gcbh. EH.El.Barz. RH.E.Mm. RöberGebr. Rül«ersw. Schlint Co. Schnell, »t. SchrislStem» Schildert X. "ifinh 8er». Teil «Soll, Siem.Holste Sinalc» Südb Surfe« Tdlir.Lies. Tril.BeUgh. 38 40 68^5 69/25 93 - 7 f 5 ° 5 - 58.37 98.5 U, 13 11.75 12 101 101 81.5 »1.d 125 125 95 95 50.75 50.5 10 Z 1% 35 36 36 181 179.! 132.5 133 8tt.G6.iW. Str.®. Cell. Btr. stah Boigt H"■ -^llmächtlgeiii hat e» gefallen. »ateri rn-ten Mann. Vater. meinen Schwiegervater. (B204) , envanaxen. Karl Kiefer I i" 1 Alte e ^ en ialiger Bäckermeister ' "^rufe n y 011 62 Jahren plötalioh von dieser Wellt ai>- <%n B. Oktober 1930. "«enstraße 43. Namen der trauernden Hlnterbliebeaen: ^ Familie Kiefer. ''^gutLg; Dienstaif. mittag 2 Uhr y Moti Statt Karten. Alhnäcäitige hat heute meinen ioniggt- a 8Cf n i1 ei }?suten Mann, unsem Heben Brnder, und Onkel 'us Schlageter '^luinngsrat an der Cnlversitfitskasa« e 'T i ^e Heimat abgerufen. Jahres 1 n ainfts Unfalles im Alter ' b ® r _e„ i. B., 4 Oktober 1930 "W*a.ße U. [6294a In tletstom Leid: ™ Schlageter, geb. Goldschmidt sS ,f n§ehörige - T v,—»au« findet statt am Mittwoch vor- ull r, i a Freibnrg i. B. Todes-Anzeige. Bekannten und Verwandten die schmerzliche Mitteilung, daß unsere liebe Mutter und Großmuttter Frau Katharina Freisinger geb. Ruthardt im Alter von 77 Jahren heute durch einen sanften Tod von ihrem schweren Leiden erlöst worden ist OFFENBURG, den 5. Oktober 1930. Franz Volk»tr. 23 In tiefer Trauer Familie Oskar Freisinger. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 8. Oktob. 1930, nachmittags Vj2 Uhr von der Friedhofkapelle in Karlsruhe aus statt. ecttJäS- -ö»« Geburt eines kräftigen Jungen zeigen in dankbarer Freude an Alb t echt v. Frankenberg u.Ludwigsdorf Diplom-Ingenieur, und, Frau Käthe, geb. Braun tur Zeit Feetische Frauenklinik Oelsenkirchen, 6. Oktober 1930 Otkantr. U . B243 .2 leere Zimmer I ms, el. L). K-llcr. ^Ä £ - KricMtr. 204, ;Ä $ % $ 4 \* / ) «K • "itt. 4 Zimmer- Wohnung mit Bad und reichlich. Zubed., beschlagnahm«- ttei, tn der kllauprecht »ratze, nächst der Karl- ltraße zu Verm. <22795 Nähere« bei Swaier. Rvonstr. 24, Tel 43». i-1 3.- -toff. große, helle Räume sofort zu v«r> miete» (23505) L-ovolditi. 18, 1. St. 7 Zimmer nc &ft Zubehör, baldigst §u vermieten. FH7S4S «tiessn. ,25. \. G ir (»329) ©ri>fi. leer. Zimmer, auch als Büro zu ver- mieten. Karl-Friedrich- stratze 19. S. St., IIS. ( 33*244) Zu vermktca: 2 leere Zimmer für Baro od. Praxi? geeignet, evtl. mit Schlafzillt«., in gut« Lag«. Ervprinzenstr. 1, I.. Rondellpl. (BTZ31 Eins. möbl. Zimmer 1 od. 2 Bett., el. L. u. Pens., sof. ,u verm. E Ültngersir. 21. vart Gut möbl. Zimmer tu verm. (B1W -chloßvlalz 7. 1 ?r. fr Zimmer mit Kost a» iol. 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