Sonnlag-AuSgave» Bezugspreis trci INS Vau» vaibmonatl. ji . t m Verlan odei in den ^weig» 'teUeii dbfli'UoIt i 4n m Durch die Post jnoiiotl ->iiO « ,u,ü«l 72 A rfuftfUfleb. Eiaie.p re j se . JHerftiiflS-ilummu 1P 4, '-piintaflsojjuiiimci 1B A - »Im Kall Wbercr (öciouU Liieil Ausipeirung x vai de, Beoeliei keine Ansprtiche bei "rnvatetem ade, Ntcht-Ericketnen der jieitiii?Q flbtifftfllitncifn können mit jfTOcil# bts (um -Z5 b M aut t>en ^>onc>»sievten anaenommen werden. ^ni?ii?pnnr«>i!-». ?>e llvaltige Nonv.» seile <, y n.4u CSoldtn Stellen« wcluifje. Mamillen» und (Srlrnt nbeftS- «"«icion ermäfctntei Preis Neklame« ij"'' > 50. an erste» Stelle 8 - (*o(dm. »t, «.„v,,,, tnr (fc P ff fT «Hahnft, wr bei Jitifitetitholtitno de? Stele® bei «friaitrtrfifj ^etretbiinfl und bei Kon» ror'en .mtier ftrnft tritt (?rf''ntt'<«8» °« und mrrff.t3rt ni ,d tri Karlsruh-. Steile Badische Presse S 5 3CÜlinC| Badische Landeszeilung Derbreltelste (Zeitung Badens Karlsruhe, Sonntag, den 28. November 1926. 42. Zahraang. Nr. 55Z. 6tB(lt«n und Ceti«« aas öcrdiuaud I bttt«ailta :t Cbeiredakicur Dr Wollbe, äitinndct. Predncievtich octuntiuurtltd) Kür bcutiche und auswlirltgc Politik: vr lÄ. jsriruer: >»> l»i!»ich> Politik: M Holjiuaer! Wi Kommunalvoliitk: ji Bindern klli lokale? und Sport! !s! Boldcraner! «Li da? Feuilleton: E. Äelzuer: >tii ».'ver und Kon» »crt. Clir Hcrtle: <üt den Hau- oclstetl K. >>cld: »llr dt, Anzcigcni A. RiiideriZvacher: alle in Karlsruhe. Berliner Zlrdakiwn: klr lknrt Me'aer. k'ernüpi'fi'Ii ! 4».°>n 4051 4HR2 4 OS 8 41154, Geschäftsstelle - Zirkel- und Lamm» straKe-Eckc pa-itselieelikontn: Karls» ruhe •}!: Süftil Ret'ngpn: Volk und Heimat Vlierarilche Umschau Roman» Blatt Sport-Blatt ^rauen-Scitiina I Wandern und Ncllen Haus und Garten ' Karlsruher Beretns..?ett»n». Drummond in Berlin. Aus dem Vorseid von Gens. Twe Lösung in der Kontrollfrage mchi adzuehen. - Was loU die Vicrtünöerkonjerenz? «v. Berlin, 27. Nov. (Drahtmeldung unserer Berliner Echrist- '< tung.) Der General>ekretär des Völkerbundes Sir Eric. Drum- ^ o nd ist zu einem kurzen Besuch in Berlin eingetrossen. ^eine Absicht ist aber lediglich, Einzelheiten wegen der Abwicklung Tagung des Völkerdundsrates zu besprechen, nachdem er ähnliche Unterhaltungen schon vorher In London und Paris gehabt hat. nlergehende politisch, Ziel« versolgt er dabei wohl nicht. Da» ist ^uch kaum seines Amtes. . Inzwischen stehen wir nur noch acht lag» v »r dem Beginn der Tagung des Völlerbundsrale» und noch ist nicht abzusehen, ^'e ein« Lösung gesunden werden soll, im Gegenteil, ®'* Auseinandersetzung hat sich aus beiden Seiten verschärft. Die ^nzösische Presse hat das Stichwort, da» ihr durch die unzeitgemäßen llungrn über militärische Eeheimunternehmungen in den Jahren ° n 1920 bis 1928 zugeworfen worden ist, begierig aufgegriffen und '"utzt diese» Material, um daraus die Schlußfolgerungen zu ziehen, n B Deutschland zwar äußerlich abgerüstet sei, im Innern aber immer von Waffen und Geheimorganisationen starre, also eine sehr Wife Kontrolle durch den Völkerbund unbedingt notwendig sei. Es den Eindruck, al» ob die Unterhaltungen zwischen Herrn von on Unh $ mn Briand nicht vom Fleck kommen. Kein Wunder Y°» doh in Berlin au'ch in amtlichen Kreisen langsam . # starker Pessiml » mu » Platz greift, der die Möglichkeit ^"ir krisenhaften Entwicklung wenigsten, in» Aug« faßt. Der ^nchsaußenminister hat sich ja bereits gezwungen gesehen. Meldungen ^nzjjstschx, Blätter zu dementieren, er ist also au» d«r Zurückhaltung 1 ** bisher beobachtet«, herausgetreten. ». on diese Debatten hinein platzt nun dt« Meldung von einer »''r. Länder. Konferenz nach Genua zwischen Deutschland, "gland. Frankreich und Italien, dt« zwar in der Hauptsach« Mittel- ^'^°g«n behandeln soll, Deutschland aber doch als gleichberechtigten "N'w«r sehen wird. Berlin weiß von «Iner solchen Konferenz $ ' "*> noch nicht», e» ist auch schwer zu sagen, wi« weit sie nur als . »niontel dient, um dahinter ganz ander« Z!«l« zu verbergen. jJj' Skmdrtfaln bemüht sich eifrig um «in«n Ausgleich der fran- "Ich-italienischen Gegensätze. Auf Umwegen ist sogar schon eine »,°^"ungnachB«rltn gelangt, die davon spricht, dah England, ^ «nkreich und Italien sich über die Frag« der Militärkontrolle bc- foch 0er ftSnblgl hätten und Deutschland vor eine vollzogene Tat- tat! ^ te " [en wollten, die wir einfach hinzunehmen hätten. Das> De» h 0 f 2. n0en nach dieser Richtung hin im Gange sind, müssen wir in Tat befürchten. Vorläufig wissen wir lediglich, dah England in Paris die Unterstützung der französischen Kontrollwünsche ab gelehnt hat. Aber damit ist noch keineswegs gesagt, daß England bei der Stange bleibt und nicht eines Tages doch umfällt, oder viel- leicht schon umgefallen ist. Iedenfnlls müssen wir uns in der kom Sir Eri« Drummond. menden Woch« gerad« auf d«m Vorfelde von Genf auf s ch w i« r i g e diplomatisch« Kämpf« einstellen. Umso nötiger wäre es, dah wenigsten» bei uns die Parteien nicht aus der Reihe tanzen und alles vermeiden, was der Gegenseite ihr Spiel erleichtert. Sitzung der Bolschaflerkonferenz. F.H. Pari», 27. Nov. sDrahtmeldung unsere» Berichterstatters.) Die Botschafterkonferenz hat heute vormittag eine längere Sitzung abgehalten, in d«r sie sich mit der Entwaffnungsfrage in Deutschland und mit allen damit in Verbindung stehenden Fragen beschäftigte. Eine Entscheidung ist nicht getroffen worden, es sei denn, daß die sattsam betonte These wiederum vorgebracht worden ist, daß die Auf- Kebung der Interalliierten Kontrollkommission erst dann in Frage kommen könnt«, wenn Deutschland alle Forderungen der Botschafter- konferenz erfüllt haben würd«. » Hm das Zensurgesetz. Die Aussprache im Aeichskag. Berlin, 27. Nov. sDrahtm «ldung unserrr Berliner Schrift- iptarf, 8 '- D« Reichstag hat am Samstag die allgemeine Aus- $i, . ^ber da» Gesetz gegen Schund und Schmutz zu Ende geführt. z>ij^i!"^^essanteste Rede hielt der Demokrat H e u h, der seinem Li,,. beilprang und gerade von seinem Standpunkt als To,, °/ aut ^ ' e ^ r beachtliche Gründ« vorbracht«. Er sprach von einer ( e CI j. < 7 Polt lik der Seel«, der da» Gesetz dienen soll, weil es die !urw ^"^beutung der deutschen Jugend verhindern wolle und be- dir von den Demokraten, aber auch von anderen lteH e !' en gestellten Antrag«, di« Landesprüfstellen in Reichsprüf- 0ettoanl,eIn - kündigt« gleichzeitig an, daß für seine mit im 009 besetz unannehmbar sei, wenn die Landesprüfstellen der r ^"8 ' üt 008 S^nze Reich bleiben. Auch Herr P e tz o l d von '^chaftspartei setzte sich für die Vorlage ein. Auch Frau be t b ®" ötumann von der Bayerischen Volkspartei und sogar ^ et fan U ^ ube bekannten sich wenigstens für diesen Son- Spe.j Bundesgenossen de» demokratischen Minister». In der ^ et ein i Q ' UnB 8 elan 8 tt man nicht allzuweit in die Begründung Ic ert e ' en Abänderungsanträge hinein, weil das Haus sich sichtlich 'Us sm Un ^ man es deshalb für notwendig hielt, die Fortsetzung °"tag zu vertagen, ß. (Sitzungsbericht sieh« Seit« 4.) ^ Gründe für den prenhischen Prokest. ^ Ministerpräsident Braun llbrr di« Ablehnung. 27 - November. (Funkspruch.) Der preußische Minister- endbln.. 'J* u n erklärte heute einem Mitarbeiter des „Acht-Uhr- Mrjg^ n iS 5 . öie Gründe, die zu dem Einspruch Preußens in der !*%, Knk ^^°8ssitzuna gegfn das Schund- und Schmutzgesetz ge- Die preußische Regierung hat ihren Einspruch in der j^Ugenh ^^'chstagssitzung erhoben, weil das Gesetz zum Schutze der h?" ütiorfl« ff^utz und Schund in der Form, wie es jetzt ist. nicht ?^ister!,, glichen und beabsichtigten Gedankengängen des Staats- i ttf > für hi TtS fc nt ' prirf,t- ® as Staatsministerium hatte sich Ursprung- ^>nrichtung von Prüsstellen in den einzelnen Ländern p Q nbetn ln der Absicht, daß diese Stellen nur in den einzelnen 1> S fät h; s 'i Gotting haben sollten. Die preußische Regierung hielt fr^essten 'Reinheit genügend, daß die Entscheidungen dieser S, ant) iocti 4 n -i )on cineI Reichsstelle nachgeprüft würden. Im zu- h 0( e ' ( ? 6t flflsausschuß ist dann das Gesetz etwas anderes ge- «Mnlirb u- 5 preußistbe Regierung ursprünglich beabsichtinte. Ick, » auf ** Auffassung, daß die Liste, die man aufstellen will Echui,.t-° Bücher geletzt werden sollen, die dem Beariff Schund s unterliegen, eher eine Reklameliste solcher Druckschriften sein wird: denn man bedenke, daß euch auf Grund de» neuen Gesetzes der Verkauf solcher Bücher nicht verboten ist. Es ist nur das öffent- liche Auslegen und Feilhalten solcher Werke untersagt. Ich kann mir also sehr gut denken, daß es Leut« gibt, die versuchen werden, hinten herum gerade jene Bücher zu bekommen, die auf der Liste der Schmutz- und Slyundwerke stehen. Von diesem Bedenken angesehen kann auch infolge des Reichsgesetzes leicht eine Gefährdung der echten Kunst und Literatur eintreten. Das verärgerte Zentrum. m. Berlin, 27. Nov. (Drahtmeldung unserer Berliner Schrift- leitung.) Die Erklärung der preußischen Regierung, die am Freitag im Reichstag gegen das Schmutz- und Schundgesetz abgegeben wurde, hat beim Zentrum wie eine Bombe gewirkt. In der Fraktion hat es am Abend eine sehr erregte Auseinandersetzung gegeben, die schließlich zu dem Ergebnis führte, daß der Abgeordnete Herold beauftragt wurde, mit den Zentrumsministern in Preußen Fühlung zu nehmen und sich bei ihnen nach der Vorgeschichte dieser Erklärung zu erkundigen. Man spricht bereits von der Möglichkeit, daß das Zentrum in Preußen aus diesem Vorfall« Konf«quenz«n In seiner Stellung zu den Sozialdemokraten ziehen könnte. Wir glau- ben allerdings nicht, daß es soweit kommen wird. Zentrum und Sozialdemokraten fühlen sich als die beiden maßgebenden Parteien in Preußen, beide zu wohl, als daß sie sich ernstlich in die Haare ge- raten können. Es wird schon irgendwie eine Möglichkeit gesunden werden, um den immerhin peinlichen Zwischenfall aus der Welt zu schaffen. # Berlin, 27. Nov. ^(Funkspruch.) Durch ein offenbare» Miß- Verständnis ist eine Zustimmung des preußischen Staatssekretärs Weißmann im Reichstag als eine Antwort auf «in« Frage des deutschnationalen Abgeordneten Mumm bewertet worden, der ge- fragt hatte, ob der Beschluß der preußischen Regierung ,um Schund- und Schmutzgesetz. wie Staatssekretär Wcißmann bekanntgegeben hatte, im Kabinett einstimmig gefaßt worden sei. Die preußische Regierung legt Wert auf die Feststellung, daß Staatssekretär Weiß- mann auf diese Frage des Abgeordneten Mumm geschwiegen hat. Nach dieser Erklärung ist also anzunehmen, daß jedenfalls die Ze n- trumsmitglieder des preußischen Kabinetts der letz- len Entscheidung der preußischen Regierung über das Schund- und Schmutzgesetz ihre Zustimmung versagt haben. Kredttyewch der Firma Krupp an das Reich * Berlin, 27. Nov. (Funkspruch.) Es wird bestätigt, daß ein Kreditgesuch der Firma Krupp bei der Reichsregierung vorliegt. Die ReichsrogierunI hat jedoch noch keine Stellung dazu genommen^ Eine Entscheidung ist in den nächsten Tagen auch noch nicht zu er- warte«. Frankreichs Finanzlage und feine Zukunft tn Europa. Von Uo»epk CaMlaux, Finanzminister a. D. Dieser Aufsatz zerfällt in zwei Teile: der erste stellt ein doku- mentarisches Expose dar, in dem Genauigkeit — fast möchte ich sagen! Gewißheit — ein Leichtes ist, der andere dagegen enthält fast nur Hypothesen oder läßt zum mindesten strittige Vermutungen und B« hauptungen zu. Trotzdem wage ich mich kaum auf dies letztere G«- biet, und wenn, so jedenfalls mit äußerster Vorsicht. Ich halte mich nicht mit langen Entwicklungen auf, sonder« komme sofort auf den Kern meines Gegenstandes: die finan» zielle Situation der Französischen Republik. Darüber wird viel hin und her geredet, sowohl im Ausland als auch besonders in Frankreich selbst. Nur wenig Menschen ermessen di« Lage genau. Ich will versuchen, sie darzustellen, wobei ich mich davor hüte, den Leser mit einem Schwall von Ziffern zu überschwemmen. Ich gebe Zahlen nur, soweit sie für die Klarheit meines Berichte» unentbehrlich sind. Zunächst das Budget. Frankreichs Budget befindet sich, was man s^nst dagegen sagen mag, im Gleichgewicht, ja sogar in einem Uebergleichgewicht; das heißt der mögliche, nicht übertrieben geschätzte Steuerertrag übersteigt die Höhe der Staatsausgaben um ein Be- trächtliches. Diese Situation, so könnte man einwenden, besteht erst seit kurzem. Ich bestreite dies nicht und darf wohl darauf hinweisen, daß ich als erster bei meiner Rückkehr ins Finanzministerium Ende April 1925 Alarm geschlagen und darauf hingewiesen habe, daß das Budget, trotz allen trügerischen Anscheins, um mehrere Milliarden im Defizit war. Anfangs nahm man mir meinen Freimut übel, da man ihn für zu schroff hielt. Nachher hat man mir folgen müssen, was nie geschehen wärs, wenn ich nicht so laut die Stimme erhoben hätte. Meine Stachfolger haben sich dann mit großem Mut daran gemacht, vom Parlament die Bewilligung zu Steuererhöhungen zu erlangen, und zwar mit Erfolg. Fast möchte ich meinen, dieser ihr Erfolg sei zu groß gewesen. In der Tat befürchte ich, daß Herr Poincarö letzten August den Ton etwas zu hoch genommen und ge- wisse Steuern in übertriebene Sätze hinaufgeschraubt hat. Doch das sind Einzelheiten; mit den Steuersätzen kann man immer leicht heruntergehen. Ist nun das endlich erreichte Budgetgleichgewicht unstabil, wie man hie und da befürchtet? Wird ein neuer Frankensturz durch ein Anwachsen der Ausgaben etwa das mühsam aufgerichtete Gebäude umwerfen? Solche Befürchtungen sind unbegründet: denn ein Fallen der Währung würde zwar ohne Zweifel' vermehrte Lasten verursachen, aber zugleich Mehreinkünfte aus dem Steuerertrag mit sich bringen, die den Zuwachs an Ausgaben reichlich ausgleichen dürften. Es liegt nahe, einzuwenden, daß bei alledem das Budget beinahe 4g Milliarden Franken im Jahr erreicht. Zugegeben, allein es handelt sich um Papierfranken, nicht um Goldfranken. 40 Mil- liarden in Papier sind nach einem Kurs von 1kg Franken für das Pfund etwa t> Milliarden in Gold. Run überschritt aber das fran- zösische Budget schon vor dem Krieg 5 Milliarden Goldfranken. Es besteht also kein Anlaß, für die jetzigen Ziffer groß zu erschrecken. Dasselbe gilt für die innere Schuld, die eine runde Summ« von 3M Milliarden ausmacht. 30g Milliarden Papierfranken — das heißt 40 bis 50 Milliarden Goldfranken! 1914 beliefen sich di« Gesamtverpflichtungen Frankreichs auf über 30 Milliarden in Gold. Auch von dieser Seite liegt kein Grund zur Beunruhigung vor, unter der einen Bedingung, daß man sich zur Stabilisierung entschließt und sich damit abfindet, sie auf einem nicht zu hohen Stand zu voll- ziehen. Stabilisierung? Jedermann versteht heutzutage, wa» dieses Wort bedeutet. Es will heißen, daß man sich entschließt preis» zugeben, was nicht mehr zu retten ist, daß, um ein konkretes Beispiel zu nehmen, Frankreich die Verschlechterung seiner Währung gesetzlich anerkennt und durch Dekret bestätigt, der Frank sei nur noch 15 oder 20 Centimes wert, und daß die Finanzen und die Wirtschaft der Nation sich entsprechend einrichten. Gewiß ist es peinlich für ein großes siegreiches Land, derart zum Aeußersten zu kommen. Aber was bleibt anderes übrig? Die bloße Verzinsung der inneren Schuld würde, wenn sie in Goldfranken erfolgte, den Franzosen ein» dreimal so große Last wie das gesamte Vorkriegsbudget auferlegen. Eine solche Eventualität läßt sich kaum auch nur ausdenken. In« dessen nützt es nichts, sich die Wirklichkeit zu verheimlichen. Di« Wirklichkeit der Stabilisierung besteht darin, daß sie auf ein« ">wangsreduzierung der Renten aller Staats-, Gesellschaft?» und !rivatgläubiger hinausläuft. Die Leute mit festem Einkommen, also hauptsächlich, ja fast ausschließlich der Mittelstand, find die Opfer des Verfahrens. Sie bezahlen leider in allen Ländern die Unsinnig» leiten der Kriegs- und Nachkriegszeit. Mit Rücksicht auf ihr Unglück und im Gedanken an die Erbärmlichkeit der Tatsache, daß di« Menschen, die ihrem Land Vertrauen geschenkt und in schweren Tagen ihr Spargut auf dem Altar des Vaterlandes niedergelegt haben, jetzt die Hauptleidtragenden sein sollen, möchte man fast wünschen, daß die Stabilisierung zu einem dem Paristand möglichst nahekommenden Kurs geschehe. Allein so bedauerlich es ist, man muß dieses natürliche Mitgefühl unterdrücken und begreifen, daß da» Gemeininteresse der Nation, vor dem die Interessen irgend einer auch noch so ehrenwerten sozialen Schicht zurückzutreten haben, di« ^rankenstabilisierung bei einem genügend niedrigen Stand erfordert, damit die Lasten von Budget und Schuld nicht zu schwer für da» Land werden und die wirtschaftlichen und finanziellen Tatbestände nicht, wie dies vor etwa einem Jahr in Belgien der Fall gewesen ist, das neue Währungsgebäude umstürzen. Ich bin überzeugt, daß Frankreichs Regierungen nach einiger Unsicherheit, einigen Tastver» uchen diesen Weg gehen werden, und daß mit Unterstützung aus- wartlger Kredite — ich sage nicht: Anleihen — die Stabilisierung „ch halten wird. Sie könnte allerdings gestört werden und zwar höchst wahr« cheinlich, wenn wir gezwungen wären, jedes Jahr allzu große Ab- gaben ans Ausland zu leisten. Hier lege ich den Finger auf zwei Probleme: die Frage der internationalen Schulden und das Problem der französischen Produktion, oder, genauer gesagt, der allgemeinen Zahlungsbilanz meines Landes. Bon den interalliierten Schulden, die Frankreich gegenüber seinen Verbündeten von gestern eingegangen ist. will ich nicht weiter reden. Ihre Last ist furchtbar trotz der recht beträchtlichen Ermäßigungen, die uns zu- gestanden worden sind. Aber dem entsprechen aus der Gegenseite die Zahlungen, die Deutschland uns nach dem Dawesplan zu leisten hat. Das gefährliche Passivum wird also durch ein wenigstens pleilbes Aktivum ausgeglichen sein bis zu dem Tag. wo man überall einsieht, daß der Transfer von Volk zu Volk eine unendlich verwickelte, auf die Dauer fast unmögliche Sache ist und den Gläubigernationen genau ebenso viele Nachteile bringt wie den Schuldnernationen. An diesem Tag, den ich sehnlichst herbei» wünsche, wird in gemeinsamem Einverständnis der Schwamm übet «fdlr 2. Nr. 553. ©abifcfic Presse sSonntaa NnZaabe? Sonntag, Sen 28. November fV2S die!« unselige Kreideschrist gehen. Zwar weih ich kaum, wann dieses tSwigni* eintritt. Aber auf die Gesahr. als Optimist zu gellen, bin ich durchaus sicher, daß wir so weit kommen werden. Ich wollt?, ich wäre gleich sicher darüber, ob die allgemeine Zahlungsbilanz meines Landes im Gleichgewicht ist. Diese Formulierung mag rätselhaft erscheinen und bedarf jedenfalls der Erläuterung. Der rascheren Klarheit halber nehme ich einen schon lnmul gebrauchten Vergleich wieder auf. Ein Land stellt, wenn man i's als wirtschaftliche Ganzheit betrachtet, ein großes Handelshaus 5or. dessen Einnahmen und Ausgaben sich aus der Gesamtheit der Einnahmen und Ausgaben der Einzelnen zusammensetzen. Dieie «iesensirma kann nur dann gedeihen, wenn sie mehr einnimmt als auszahlt, wenn ihre Waren- und Eüterausfuhr jeder Art die Ein- Ittljr übertrifft. Vor dem Krieg war Frankreich vollkommen „in bonis", wie der lateinische Ausdruck lautet. Es führte zwar ohne Zweifel viel mehr Waren ein als aus, aber es zog gewaltige Ein- fünfte aus den Ausgaben der Fremden auf seinem Boden und vor .?llem aus seinen Guthaben im Ausland (etwa 50 Milliarden Gold- kranken). Der Wirbelwind des Krieges hat dieses prachtvolle Aus- landsguthaben verweht, von dem nur noch klägliche Reste übrig sind, und ich zweifle sehr, ob der Ausfall durch das — allerdings unleugbar vorhandene — Anwachsen der von Fremden in unserem Land gemachten Ausgaben ausgeglichen wird. Kurz, ich befürchte, das! die Zahlungsbilanz meines Vaterlandes ein momentanes Defizit aufweist. Ich schreibe „momentan", denn ich kenne die Vorzüge meiner Landslem«. besonders die wundervolle Sparkraft des fran- Zöllschen Volkes zu gut, um »ichi überzeugt zu sein, daß es die ge- ichroundenen Eulhaben sehr bald wieder ausfüllen wird. sinnier unter einer Bedingung allerdings! Nämlich, daß ihm eine Atem- pause gegönnt wird, daß die stabilisierte Währung dank der Stutzung durch bedeutende und wiederholte auswärtige Kredite den Stößen zu widerstehen vermag, denen sie zwangsläufig ausgesetzt bleibt, so- lange das Gleichgewicht der allgemeinen Zahlungsbilanz nicht völlig wiederhergestellt ist. Diese schwer ,u überwindende Periode wud nicht sehr lange währen, wenn Frankreich nicht allein seinen inneren Reichtum, der bei seiner Armut an Bodenschätzen kaum eines raschen Wachstums fähig ist, sondern vor allem seinen kolonialen Reichtum zu entfalten versteht, wo ungeheure Möglichkeiten ruhen. Ein Nationalökonom von hohem Rang au, einem Land Mittel- europas sagte mir kürzlich: „Die französischen und die englischen Ko- lonien sind Europas Zukunft." Bedarf es noch langer Ausführungen/ Bedarf es noch eines Hinweises darauf, daß alle Länder, die den Weltkrieg mitgemacht haben. Amerika ausgenommen, in gleicher Weise gelitten haben, daß selbst manche Neutrale nicht verschont ge- blieben sind und ganz Europa sich in einem Tiefstand befindet, m dem seine Beteiligung am Welthandel, wenn ich mich rechr »rinnere, sich nicht einmal auf IS Prozent mehr beläuft? Soll ich so vielen anderen nachsprechen, daß Europa im Laufe des lg. Jahrhunderts eine große Fabrik geworden war, die die ganze Welt mit Industrie- erzeugnissen versorgte und seine über die Maßen angewachsene Bevölkerung mit den Verdiensten ernährte, die ihm die anderen Er^ teile einbrachten? Brauche ich noch darauf zurückzukommen, daß sich diese anderen Erdteile während unserer Wirren ausgerüstet haben, um den Wegfall ihrer großen Lieferanten zu ersetzen, und daß Europa so ein gut Teil seiner Kundschaft verloren hat? Frankreich und England vermögen durch ihre Kolonien der europäischen Fabrik die mangelnden Rohstoffe, ja mit der Zeit sogar neue Konsumenten, ui verschaffon. . . ?ie herrlichen englischen Kolonien liegen recht weit ab. Die meisten von ihnen genügen sich selbst, bilden beinahe Welten für sich. Jedenfalls tendieren sie dahin, sich von Europa zu entfernen. Asiatische und australische Kolonien verlegen ihr Leben mehr und mehr in eine andere Hemisphäre, in die Hemisphäre der Pazifik, die das Schicksal zum Schauplatz großer Kräfteverschiebungen. großer Ereig- niise vorbestimmt. Die Bande zwischen der pazifistischen und de: atlantischen Welt werden aller Wahrscheinlichkeit nach wenn schon nicht zerreißen, so doch wenigstens sehr nachlassen, und Europa wird eine wirtschaftliche — vielleicht sogar politische — Hilfe nur in Afrika finden können, wo wiederum das französische Gebiet durch seine Nahe und seinen Menschenreichtum ihm mehr wert ist als der englische Be- sitz. So hat denn das kontinentale Europa Frankreich nötig. Ebenso aber braucht Frankreich die Völker, die es umgeben und mit ihm in Methoden, deren Verwirklichung in naher Zukunft ich voraussehe, an der Auswertung des afrikanischen Reservebehälter» arbeiten können. Wir müssen nur unser Spiel, da» große Spiel der Menschheit, recht verstehen. Bieten wir unseren Nachbarn die Mittel zu wirt« ichaftlicher Entwicklung und — was noch wertvoller ist — die Gelegenheit zu gemeinsamer Arbeit auf jener Erde, von der uns nur der mittelländische See — dieser ruhmredig vergrößerte Genfer See — trennt. Führen wir die große und edle Politik fort, die die Anfänge der französischen Revolution auszeichnete. Reichen wir zu allen Verbindungen, zu allen Interefsenverschmelzungen und Befriedungen die Hand . . . Wdlche große Rolle wartet dann im europäischen Rahmen unserer Nation, die nach dem hochherzigen Ausspruch Gam- bettas zu allen Zeiten .,>» nourrico de« id«eg »Soersls» du mond«" ge» wesen ist. Ausklang der Reichskonferenz. Die Abschiedsfeier für die Vertreter der Dominien. — Ein« Ansprache Baldwins. TU. London, 27. Nov. Auf dem Abfchiedsbankett. das zu Ehren der Premierminister der Dominien gegeben wurde, verlas Baldwin zuerst die Dankbotschaft des Königs an die Reichskonferenz. Der König fei überzeugt, daß die Arbeiten der Konferenz nicht nur den Staaten des britischen Reiches, sondern auch der ganzen Welt zum Nutzen gereichen würden. Baldwin er- klärte, obgleich er die Abreise der Dominienvertreter bedauere, so sei es doch ein beruhigendes Gefühl für ihn, daß sie in ihren Ländern in gleichem Geiste für die gemeinsame Sache arbeiten würden. Die Dominien seien zu selbständigen Staaten herangewachsen und sich ihrer Privilegien und Verpflichtungen wohl bewußt. Nur eine voll- kommene Zusammenarbeit könne zum Ziel führen, sonst wäre ein Bankerott der Zivilisation unvermeidlich. Das Gewicht müsse nicht auf die Unabhängigkeit, sondern auf die Zusammenarbeit gelegt werden. Im Anschluß an Baldwins Rede wies Mackenzie King darauf hin. daß die Konferenz wohl die bedeutendste gewesen sei. die jemals abgehalten worden ist. Der Aufenthalt in London habe in den Dominienvertretern mit Recht das Bewußtsein geweckt, daß sie einem großen Reiche angehören. Lloyd George über seine Ziele. v.o. London, 27. Nov. lDrahtbericht «nsere» Berichterstatter».) Lloyd George hielt heute seine erste große Rede in London seit dem Rücktritt Lord Oxfords von der Leitung der Partei. Er ließ keinen Zweifel darüber, daß er sich jetzt für den alleinigen und nnum- schränkten Führer der Partei ansehe. Es handelte sich eigentlich »m eine Propagandarede für seine Landpolibik, aber er ließ gleich- zeitig in einigen Sätzen durchblicken, welches seine nächsten politischen Ziele sind. Er erklärte, es müsse das nächste Ziel der Partei sein, in dem kommenden Parlament so stark wieder zu 'erscheinen, daß die Liberalen die Politik derjenigen Partei, welche am Ruder sei, diktieren könne. Wahrscheinlich werde bei den nächsten Wahlen die Arbeiterpartei wieder erwas stärker als die Konservativen werden. Aber sie würden ohne die Liberalen nichts machen können, und auf der anderen Seite fei es auch möglich, daß die Konservativen am Ruder blieben mit einer geringen Mehrheit, und dann sei es den Liberalen auch wieder möglich, die Situation zu beherrschen. Aber zuerst müssen wir alle untereinander einig sein, sagte Lloyd George, eine Erklärung, die mit lautem Beifall begrüßt wurde. FeZlessen de? deutschen Preise in London für Dusonr-Feronce. T U. London. 27. Nov. Der Deutsche Presseverein London gab dem neuen Untergeneralsekretär des Völkerbundes. Dufour-Feronce, ein Abendessen. Der Vorsitzende des Vereins brachte in einer Rede da« große Bedauern zum Ausdruck, mit dem die deutschen Presse- verlreter in London den langjährigen Botschaftsrat der deutschen Botschaft aus London scheiden sehen. Er betonte, daß es Dufour- Feronce gelungen sei, die durch den Krieg zerstörlen harmonischen Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland wieder auf- zubauen, und drückte im 'Kamen der deutschen Pressevertreter die Genugtuung über die glückliche Wahl und darüber aus, daß die Sache Deutschlands in Genf in so guten Händen liege. Dufour- Feronce betonte darauf in seiner Ansprache, wie harmonisch sich seine Zusammenarbeit mit den Vertretern der deutschen London gestaltet habe und dankte für das ihm stets bewiesen« trauen. Er bezeichnete den Völkerbund als sin Instrument Friedens, und fuhr fort: Deutschland sei. obwohl mit begreifliche Skepsis, bereit, den Völkerbund in realer Arbeit zu unterstüK^ um eines auch Deutschland zuteil werdenden Friedens willen. sehe er auch seine Aufgab« und hoffe, daß er ihr werde dien«» können. 1 „Die flüsternde Galerie". Von unserem Londoner Vertreter Graf v. d. Daokcn. London. 25. November 1928. Da» Londoner Westend, die politischen und diplomatischen Kreise und die Clubs haben dieser Tage eine kleine Aufregung er- lebt, einige in der Oefsentlichkeit stehende Leute sogar eine recht große und unangenehme. Sie hat aber nur wenige Stunden ge- dauert und gleich einem höchst jämmerlichen Nachspiel Plak gemacht. Man hatte schon einige Tage vorher etwas munkeln hören von einem sensationellen Buch, das erscheinen würde, und in dem aller- Hand sehr hochstehende Persönlichkeiten arg mitgenommen sein sollten. Aber in der letzten Zeit sind so viele Memoiren gedruckt worden mit manchmal mehr als pikanten Einzelheiten, daß man angefangen hat, sich an die Dinge zu gewohnen. Als es jedoch hieß, daß ein bekannter Diplomat der Verfasser des neuen Buches sei, welcher von sich selbst sagte, sein Name sei in allen europäischen Hauptstädten wohlbekannt, da spitzte man die Ohren, und das große Rätselraten begann. Diplomaten wissen oft unangenehme Dinge, und wenn Zyniker auch behaupten, daß sie sich untereinander niemals etwas glauben, so nimmt doch häufig die Oefsentlichkeit ihre Erzählungen für bare Münze, besonders natürlich, wenn es sich um üblen Leu- mund handelt. Am nächsten Morgen kam „Die flüsternde Galerie" heraus bei John Lane, einem Verleger, von dem alle Welt weiß, daß man bei ihm auch stark gepfefferte Manu'kripte unterbringen kann. Die großen Zeitungen brachten keine Bearüßungs- artikel, wie das sonst üblich ist, wenn ein interessantes Buch das Licht der Welt erblickt. Einige der kleineren Sensationsblätter ver- öffentlichen kurze Auszüge aus dem Buch mit vielen Frage- und Verwunderungszeichen, und die ..Daily Mail", welcher nicht abge- sprachen werden soll, daß sie dieses Mal etwas Vernünftiges getan hat, enthielt eine einaehende kritische Besprechung, die mit de: von fünf Minister« feierlich abgeaebenen Erklärung begann, daß die mit Bezug auf sie aufgestellien Behauptunaen zu dumm seien, um be- antwortet zu werden. Die „Daily Mail" wies nach, daß einige der wiedergegebenen angeblichen Gespräche gar nicht stattfinden konnten, weil die in Frage stehenden Persönlichkeiten zur Zeit gar nicht an demselben Ort waren. Ferner waren dem Verfasser aller- Hand Mißverständnisse unterlaufen, welche nur allzu deutlich zeigten, wie er von Dingen redete, von denen er nichts wußte. So behauptete er z. B., bei Lord Balfour aus und ein gegangen zu fein, verlegt aber Gesvräche, welche er während des Krieges mit ihm gehabt haben will, in ein Kau», in welchem Balfour vor 20 Iahren einmal wohnte. Er läßt Balfour und Ceeil Coronazigarren rauchen und loben, während beide immer Nichtraucher gewesen sind, den Namen des bekannten Generals Townshend schreibt er durchweg falsch usw. Man braucht übrigens nur einige Seiten des Buches zu lesen, um sich zu überzeugen, daß der ganze Inbalt überhaupt unmöglich ist. Jeder, der die besprochenen Persönlichkeiten auch nur oberflächlich kennt, muß sehen, dasi die von ihnen erzählten Geschichten nicht nur frei, sondern auch sehr dumm erfunden sind. Außerdem ist nichts von auch nur einiger Bedeutung darin behandelt, sondern es werden nur ganz nebensächliche Klatschereien erzählt, aus denen man höch- stens den Schluß ziehen könnte, daß hochgestellte Persönlichkeiten einen recht merkwürdigen Ton anschlagen, wenn sie untereinander sind, und daß es in einer Sitzung des Kriegskabinetts in Downing» street ungefähr so zuging wie in einer Kutscherkneipe, wenn schon einige Runden erledigt sind. Man hat mit allem Recht gesagt, der Verleger hätte aus dem Inhalt und dem Englisch des Buches sofort erkennen müssen, daß es sich um ein« merkwürdige Art von einem Diplomaten handeln mußte. Man verlangt« Aufklärung von W' um fo mehr als Leute, die das Buch selbst nicht gelesen, sondel» nur einiges daraus gehört hatten, schon ansingen, Namen zu nenne^ Der Verlag entschloß sich darauf, bekannt zu geben, das Manusttlp' sei ihm von einem Agenten zugetragen worden namens Lear!""' >11 tytcei Ilieer veryoaeri. Tvayrenv des Krieges fei er in potamien schwer verwundet worden, was anscheinend auch etwas mit der Sache zu tun hat. Dieser Mann habe erklärt, der eige»>' liche Verfasser sei der frühere Botschafter in Rom. Sir Renne! Rodd, eine in ganz Europa und auch in Berlin sehr bekannt' Persönlichkeit. Sir Rennell war ,ur Zeit auf der Reise von 9^' nach London begriffen und hörte bei seiner Ankunft von der SW' Er schrieb sofort an die „Times", daß er von dem Buch nichts ffl««" und den in Frage stehenden Pearson niemals gesehen hätte. Die Angelegenheit ist nunmehr der Staatsanwalts«^^ über geben worden und von deren Entscheid wird es abhänS^ ob die in dem Buch Beleidigten besondere Prozesse anstrengen den oder nicht. Unter den Umständen hat es keinen Zweck, na» c auf den Inhalt des Buches einzugehen. Die Sache hat nur insßf eI . f noch ^nterche. als sie zeigt, mit welch unglaublicher Frechheit fl" ocr einen Seite und mit welcher Naivität auf der anderen f, ^chwarzwald wo er mit dem demschen Kronprinzen zusammen»^ i- Der letztere stand während einer Pause zusammen mit einer Da?*] mit welcher er sich eingehend umerhielt. Plötzlich erschien ein Adl« tant und übergab ihm einen Brief, dessen Inhalt ihm offei-A nicht gefiel, denn er „überschüttete den Unglücklichen mit Douche von «chimpfworten und Schaum aus seinem Munde, K ihn dann mit Ausspucken und einem kräftigen Fußtritt zu entlasse Von Kaiser Wilhelm wird erzählt, daß er nach den Kämpfen JE Berdun die Truppen besuchte und weinte, aber nicht weil so t»'! gefallen waren, sondern weil di« schön«n neuen Uniformen >' schmutzig geworden waren. In einem anderen Kapitel wird «w Unterredung „wörtlich" wiedergegeben, welche zwischen König % ward und seinem Neffen stattgefunden haben soll, und in der letztere den König von England zu überreden suchte die Fr-»i" schan mit Frankreich aufzugeben und mit Deutschland ein zu treffen, „welches uns beiden ermöglichen würde, die ganz« zu beherrschen". König Edward sei es durch scheinbare, EW^ auf des Kaisers Pläne gelungen, diesen zur Klarlegung aller schen Ziele zu bringen, obwohl „ein deutscher Graf", welcher auf? ""t dem „Diplomaten'' dem Gespräch beiwohnte, den Kaiser gesetzt am Aermel zupfte, um ihn zum Schweigen zu bringeil. Verfasser erklart, daß man den Kaiser wegen seiner Naiottit ' Ausschwatzen über alles im Unklaren lassen mußte, und daß JJÄ ?hn m Berlin« Diplomaten- und Ministerkreisen den Ivngen" nannte. Der Verlag hat da« Buch jetzt zurückgezogen, atei «r hat? den belden ersten Tagen Bestellungen für 114 000 Exemplare nun, und in Amerika wird das Buch weiter gedruckt. Hier ^ man e» für den dreifachen Preis unter der Hand bekommen. Neue Krebsbehandlungsmelhoden 7 Interessante Versuche in Graz. d. Berlin. 27. Nov. s Eigener Drahtbericht.) In der Grazer Chirurgischen Klink von Professor Hab er er wird gegenwärtig von Dr. Joseph Cordon ein« neu« Methode der Krebsbehandlung ver- sucht, durch die Fäll« nicht operablen Karzinoms durch eine acht- tägige Schnellkur zur Selbstheilung gebracht werden. Die Versuche, die erst an relativ wenigen Personen ausgeführt wurden, stehen noch im Versuchsstadium. Der Leiter der GraZer Klinik- Professor Haiberer, steht der Methode vorläufig skeptisch gegenüber, doch da tatsächlich einige unheilbare Krebsfälle geheilt wurden, darf man den weiteren Untersuchungen mit Interesse ent- gegens ehen. Das Verfahren bewirkt eine völlige Umstellung des Gesamtorga- nismus des Patienten. Der Kranke bekommt durch eine Woche täglich zwei Injektionen eines Impfstoffes, der nach wochenlangen Präparationen aus Lymphoiden aus Organen von Kälbern bereitet wird. Die Einspritzung erfolgt in die Mustulator des Oberschen- kels. Infolge der Fremdeiweißzufuhr bildet sich auf einmal, oft über Nacht, gewöhnlich am achten oder neunten Tage, ein beäng- fügendes, ausgedehntes Gasödcm (Schwellung) der Beine. Dieses Riesenödem stellt den Höhepunkt der Krebskur dar. Sosort hierauf muß eine fieberbekämpfende Behandlung und heiße Schweißbäder einsetzen. Dr. Cordon nimmt an. daß überall dort, wo diese Maxi- malrcaktion aus die Jmpsistoffkur erfolgt, der inoperale Krebs — nur solcher wird mit der immerhin riskanren Schnellkur behandelt — zur vollständigen Rückbildung gelangt. Wo die fieberhafte Schwel- lun>g. die Aufpeitschung des siechen Organismus, ausblieb, trat noch keine Kr«bsheilung ein. Di« ungcheure Menge de» «tfittitd«» % weißes {bis zu 800 ebern in einer Kur) setzt d«n OrganisMA-. einen Ausnahmezustand, der alle Abwchrkräfte in Aktion trete« > a L Die ins Gigantische potenzierte unspezifische Eiwejßkör^erth«^"^ bringt auch den widerstandsfähigsten Krebs zur Heilung. Aietl Da mir Krebsfälle, bei denen eine Heilung unmöglich *4® Äl i der neuen Jmpfiur unterzogen wurden und die Gasschwellung den Beinen bei geeigneter Nachbehandlung wieder tückgebildet ® ,, den kann, scheint die Krebebehandlungsmethode Dr. Cordons ' , sachlich einen neuen Weg zu eröffnen, wenn natürlich vor U „j< triebenen Hoffnungen auch noch gewarnt werden muß. Ueber . Grazer Versuche ist der bekannte Universitätsprosessor Dr. Lazarus, der bedeutende Berliner Strahlen- und Krebsfor^^. befragt worden, und auch Professor Lazarus meint, daß man läufig noch kein Urteil über die Niethode Dr. Curdons abgeben '»n Versuche mit unspezififchen Eiwrißkörpern zur Aktivierung der ^ ten Abwehrkrcifte werden schon seit vielen Jahren zur Heilung Krebs. Magengeschwüren und Rheumatismus unternommen. Professor Dr. Lazarus hat bereits im Jahre 1909 eine ®l n Methode angewandt. ^ Bei den günstigen Resultaten, die aus Graz gemeldet muß man bedenken, daß von einer Dauerheilung bei Krebs wJrf sprachen werden kann, wenn nach der Behandlung wenigstens * f , Jahre vergehen, ohne daß ein Rückfall eintritt. Auch können suche nur etwas beweisen, wenn sie an einer sehr großen Zab> Fällen vorgenommen werden. Ausbruch des Vesuvs TU. Neapel, 27. Nov. Der Besuvkrater wirst feit heute morgen Eleine und L>ava aus. D'e Flammen steigen hoch bis zum Himmel auf. Das Ganze ist von einem weiten rollenden Toner begleitet. In den Dörfern um den Vesuv herum herrscht Panik- Man be« fürchtet, daß dies der Ansang eines gewaltigen Ausbruches ist. 32000 Mark unierschlagen. Selbstmord des Defraudantcn. TU- Duisburg, 27. Nov. Am 9. November beging der Stadt- Oberinspektor Schmidt Selbstmord. Von der Stadtverwaltung wurde mitgeteilt, daß die Tat nicht aus dienstlichen Gründen er- folgte- Bei dem Monatsabschluß der Stadthauptkasse hat sich nun herausgestellt, daß Schmidt Unterschlagungen w Höhe von 32000 Mark verübt hat. Grotzfeuer auf dem Chemnitzer Schlachwtehftof. TU. Chemnitz, 27. Nov. In den Abendstunden de» gestrigen Freitags brach in der großen Rinderhalle des Chemnitzer städtischen Schlachtviehhofes, die mit einem Kostenaufwand von drei Millionen Mark errichtet worden ist. ein Großfeuer aus, das das ganze Gebäude biz auf dt« Umfassungsmauern «inäschert«. Obwohl sämtliche Chemnitzer Feuerwehren rasch zur Stelle waren, konnte von ^ Gebäude nichts gereitet werden. Der Brand, der bis in die ]P a „ Abendstunden dauerte war in den Kellerräumen zum Ausbruch ^ kommen und fand besonders reiche Nahrung an der Korkisol^ • der Wände. Wie bekannt wird, hat das Feuer ein M e n I Opfer gefordert. (»tbcnAvU) t*i &Jiä£tuAup'U. 1 fcippt-fy{cJiX* 0 vuLi •Mmictwn. xWKfirtmcniuoirun^H 3 tmck tu Stittuluit, IRcwcfmtmtemK u** OARBATY ^ Da» Einholen des Zuge« in Ii 5oft^ u I3 stiegen dazu der Landeskommissar von Freiburg. Geh. Schneider, der Vertreter der Handelskammer Lahr. Kam. fcttftbr«* •! Heidlauff, und verschiedene.Abgeordnete, in Oberkirch «°nd-^Dr Gädecke. In Offenburg wartete der Festzug auf den ?vpe»??gen. um 9 Uhr 30 Min. die erste Fahn anzutreten. In ™K#är? r - Zusenhofen. Oberkirch. Lautenbach und Hubacker stiegen ' le W: die Bahnhöfe waren in den Reichs- und Landesfarben, nnen fttün, bunten Wimpeln und Schleifen geschmückt. Dichte ^"Mengen standen an den Bahnhöfen, um die Festgäste zu iei( Ö 5J- Man hatte an manchem Bahnhof den Eindruck, der größte Ct Bevölkerung ist anwesend. Alles hat Feiertag. Die "»je lio feiertägliches Gesicht Zeigten auch die an der Bahn- n Ortschaften.' nahezu jedes Haus war beflaggt und e U er gl? 1 - Fiohe Gesichter sah man überall, freudig erregt, weil ein wünsch endlich in Erfüllung gegangen ist. z-... Oppenau. . ^ ^chiisse dröhnten bei der Einfahrt des mit zwei geschmück- °en z^??.^iven bespannten, sechsundzwanzigachsigen Festzugcs in >iv°whof durch das Tal. Die Ausschmückung der einen Loko- Z»i tinr . e Oppenau und die der anderen Oberkirch übernommen. ? u ibeÄ I > enc n Zeit 10 Uhr 25 Min. hielt der Zug im Bahnhof. Ä Bahnsteig standen der Bürgernleister und der Festausschutz. Worten entbot Bürgermeister Kleinbrot dem Ut^^ilsidenten. dem Reichsbahnpräsidenten und den übngen ^r, Willkommgruß der Gemeinde und dankte ihnen da- ,in 8eWi stch so energisch für den Weiterban der Renchtalbahn , ^ "°iten. ktt. ? ^widerte Staatspräsident Dr. Köhler, der heutige Tag Mute »keudentag für die Bewohner des Hinteren Renchtales. Jahr- ®?Uer c „ te Hoffnungen seien in Erfüllung gegangen. Hoffentlich ^'esin* nur noch wenige Monate, bis der Schienenstrang nach SHije,, ? gehe. Möge diese neue Bahn den Renchtälern und dem N-i» Wichen Volke, zum Segen gereichen! "?sbahniat Bürkel, der Leiter der Bauabteilung Oppenau. ° die Eröffnung der Renchtalbahn bis Oppenau vor 50 bcr ^^onte die großen Schwierigkeiten und Opfer, die der Spi neuen Teilstrecke im Gefolge gehabt hat. Diese Schwierig- tf el iik o6cr aI * e glücklich überwunden worden. Reichsbahnrat ^ SreiK e ' t0ab herauf die neue Strecke dem Reichsbahnpräsidenten. 'Ait! .von E l tz erkannte die hervorragende Arbeit an, die . * Dichtigkeit. Wollen und Können, Kopf- und Handarbeit ?*t>ei,. r !'Jw hatten. Beamte und Angestellte, Fach- und Hilfs- J} # ot( A 0 'Jcn die ihnen gestellte Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit Jr'tenbe k ten Behörden gelöst: dafür gebühre ihnen Dank. Am '? ??nr& Bahnhofes überguerte das Gleis über dem Zug ein in ? ^chwarz-!f.ot-Eold gehaltenes Flügelrad, das bei der ^-^^tetuisch beleuchtet war und einen hübschen Anblick bot. die an ihn geknüpften Hofsnungen in einem gleichfalls sehr beifällig aufgenommenen Mundartpoem. Dann wurde ein kleiner Imbiß gereicht, worauf die Fahrt fortgesetzt wurde. LS»erderg. Hier war der Empfang nicht minder herzlich als in Ibach und Oppenau. Auch hier trugen Schulkinder mit frischer, froher Stimme ein der Feier angepaßtes Lied vor. Töchter der Gemeinde holten den Zug ein. Stabhalter Erdrich war der Dolmetscher der Dankes- gefühle der Gemeinde. Seine Tochter Bertha verband mit der Be- grüßung den Wunsch, daß in nicht allzu feiner Zeit dem ersten Zuge der O-Zug folgen möge, der den Kniebis durchfahre und so eine rasche und kurze Verbindung mit dem Nachbarlande Württemberg schaffe. , _ Freiherr von E l tz erkannte die Opfer an, die die kleine Ee- meinde all die langen Jahre her für den Bahnbau geleistet hatte, und schloß sich dem Wunsche der Bertha Erdrich an, wenn er auch nicht vergaß, darauf aufmerksam zu machen, daß bis dorthin wohl noch eine geraume Zeitspanne verstreichen werde. Paula Roth und Anna Erdrich gedachten des Tages in einem Dialog, der ihnen herzlichen Beifall eintrug. BaS Pelerslal. Allmählich näherte sich die Fahrt ihrem Endziel. Petcrsial, das sich von der Fortsetzung der Renchtalbahn Großes verspricht, kam in Sicht. Fahnen flatterten im Winde. Eine außerordentlich große Menschenmenge erwartete am Bahnhof die Ankunft des ersten Eisenbahnzuges. Weithin leuchtete das Rot.und Weiß und Schwarz der Peterstaler Bürgermiliz und ihrer Kapelle, die vor allem den Karlsruhern von den Heimattagen her in angenehmer Erinnerung sind. Eine Schar junger Mädchen begleitete von Stationsbeginn an den einfahrenden Zug. Die Bürgermiliz stand in zwei Reihen auf dem Bahnsteig. Als der Zug hielt, präsentierte sie und die Kapelle spielte e'nen 'chneidigen Marsch. Dann trat Bürgermeister H u b e r vor und slocht in seine Begrüßuugsansprzche die Hoffnun- gen und Erwartungen ein, die Peterstal an den Ausbau der Teil- strecke knüpft. Sein Hoch galt denen, die diesen ermöglichten und die ihn durchführten. Staatspräsident Dr. Köhler dankte für die liebenswürdige Begrüßung. Die Fahrt von Oppenau b's hierher sei schon keine Freudensahrt mehr gewesen, sondern eine wahre Triumphfahrt. Aber nicht allein die Peterstäler hätten Grund zur Freude, sondern auch jene, die heute im zweite» Gliede ständen, die Griesbacher, denn auch sie seien am Endziel ihrer Wünsche angekommen und wer- den in de: nächsten Zeit erleben, daß der Schienenstrang bis zu ihnen laufe Generationen haben dcn heutigen Tag herbeigesehnt. Möge er der gesamten Bevölkerung zum Segen gereichen. Was Di» Peterstaler Miliz. an gingen die Bemühungen, im Jahre 1926 aber erst sehen wir den Enderfolg fast greisbar vor uns. Ueber 60 Jahre unentwegten Hai- ren und Höffens! Das hintere Renchtal hatte schon zum ersten Bau- abschnitt Appenweier—Oppenau reichlich Gelder gegeben in der E^ Wartung, dadurch selbst einmal an die Bahnlinie zu gelangen. Doch Jahrzehnte kamen und gingen, ohne daß ihre Erwartung erfüllt wor- den wäre. Es sind ochtungebietende Zeitabschnitte, die bei diesem Bahnbau vor unserem Auge auftreten. Die gewaltigste Gebirgsbahn auf die höchsten Gipfel der Erde hätte in einem Bruchteil der Zei« ten gebaut werden können. Bahnbauten sind „Wahnbauten". — Scllte dieses vor hundert Iahren gesprochene Wort bei der Renchtalbahn zur Wahrheit werden? Doch unsere Renchtäler. ausgestattet mit der Zähigkeit, die ihrem Stainme eigen ist, verzweifelten nicht. Wurden die Verhandlungen über den ersten Ausbau der Bahn durch den Krieg von 1970/71 verzögert und konnten deshalb erst im Jahre 1871 zum Abschluß gebracht werden, so sollte auch der zweite Ausbau von Oppenau nach Griesbach durch die Schrecken und Folgen eines Krieges hinausgezogen werden. ' Ich freue mich, Ihnen zu dem heutigen Gelingen die herzlichsten Glückwünsche der badischen Regierung übermitteln 'zu können. Möge die Bahn, die wieder eines der Herr- lichsten Täler unseres schonen Schwalzwaldee erschließt, möglichst bald ihren Endpunkt Griesbach erreichen: möge sie nicht nur der Gegend, sondern auch unserem ganzen Lande und Volke zum Segen gereichen. (Lebhafter Beifall.) Ein Sohn der Stadt Peterstal. stud. rer. pol. Franz Müller, war vom Gemeinderat beauftragt worden, den Gästen Dank und Gruß zu entbieten. Landrat Dr. Eä decke von Oberkirch übermit- telte im Namen des Bezirks der Reichs- und der Landesregierung, den Reichstags- und Landtagsabgeordneten. der Deutschen Reichs» bahngesellschaft und dem Geländeerwerbsausschuß zu dem vollbrachten großen Werk von Herze» kommenden Dank. Gleichzeitig war er der Sprecher des Vorsitzenden des Kreisrates von Offenburg, des AU» bürgermeisters E e l d r e i ch von Oberkirch, der infolge eines Un» falls an der Feier nicht hatte teilnehmen können. Landtagsabgeordneter. Bürgermeister Engelhardt von Ruh- dach toastete auf die badische Heimat. Der Präsident der Oberpost» direktion Lamm lein überbrachte die Glückwünsche seines Amtes. Reichsbahnrat Bürkel teilte, nachdem er allen Mitarbeitern für ihre treue Pflichterfüllung gedankt hatte, die Glückwunschschreiben von Staatsrat Schultz, Geldreich, dem früheren Abgeordneten Geppert u. a. mit. Räch dem Essen bewegte sich ein Festzuy durch die Stadt nach dem Bahnhof. Der größte Teil der auswärtigen Festgäste trat nach 5 Uhr die Heimfahrt an. Len 28. November 1920. ..Vadische Presse" (Sonniag-AuSgaVe? Einweihung der Bahn Oppenau-Pelerslal Em Festtag im Renchtal. erlebte am Samstag einen Festtag. Den 27. No- ^ale? ,v -*W)tlt ;( nomm U ~~ 5BaÖ Peterstal wurde von den zuständigen Behörden ab- Wh Ü' und vom heutigen Tage ab wird sie dem öffentlichen '»l i "geben. D i e Eisenbahn fährt bis Peters- ?in m.:" 1 " kurzer Satz, aber ungeheuer inhaltsschwer. Er sagt, daß 'ifiöitite r £ 9 Stück des badischen Schwarzwaldes, und zwar eines der %in» i romantischsten Teile an die große Verkehrsstraße des kn>" t ""geschlossen worden ist. Eine Unmenge von Erwartun- n i?i c n sich an ihn; Hoffnungen wirtschaftlicher und kultureller ipijt'i,, ! c aufzuzählen, reicht heut« der Platz nicht aus. Davon soll »> die Red« sein, dey ^"utiags v Uhr wurde in Karlsruhe ein Sonderwagen an Staow" e J l3U 8 nach Basel angehängt. In ihm nahmen Platz Ilimiir Q Ii bent Dr. Köhler und der stellvertretende Staatspräsident Sliitizr Remmele, der Präsident der Reichsbahndirektion Ibach. Kurz vor der Station Ibach schlug der Zug ein langsameres Tempo an. Töchter von Ibach in ihrer schmllcken Tracht banden links und rechts an die Maschine ein blaues Seidenband und zogen unter dem Jubel der Einwohnerschaft den Zug in den Bahnhof. Auch hier hatte eine Anzahl Bürger in Tracht Aufstellung genommen. Bürgermeister T r e y e r entbot in humorvoller Rede den Insassen des Zuges den Willkommgruß der Gemeinde und erinnerte dabei an die vielen Eingaben an dcn Landtag, die häufigen Besprechungen weyen der Geländeadtretung, an den Rückschlag, den Krieg und Inflation dem Bahnbau gebracht, und dankte für die Unterstützung, die man diesen! in Karlsruhe habe angedeihen lassen. Freiherr von E l tz gab seiner Freude über den herzlichen Emp- fang und dcn Gesang der Schuljugend Ausdruck. Gerne wäre die Reichsbahndirektion schon früher mit der Eisenbahn hierhergefahren, allein es gehe im Leben nicht immer so. wie inan es gerne hätte. Der Gemeinde gebühre Dank für ihre Mitarbeit an dem Zustande- kommen der neuen Bahnlinie? hoffentlich stütze und fördere diese das Wirtschaftsleben der Gemeinde. Der Willkommgruß der Ibacher war besonders herzlich und sie verdienten das Lob des Präsidenten in vollem Maße. Franziska Treyer, eine Tochter des Bürgermeisters, toastete aus die Gäste in gebundener Rede und Joseph Erdrich schilderte den Bahnbau und menschenmöglich gewesen sei, sei getan worden. Wirtschaftlich und kulturell werde das Renchtal aufblühen. Neuen Segen und neues Glück möge die Eröffnung der Bahn den Peterstäler» bringen! Be m Festessen im Hotel „zum Bären" dankte der Präsident der Reichsbahndirektion Freiherr von Eitz Riibenach allen für den herzlichen und ehrenvollen Empfang, begrüßte dann die Vertreter der Landesregierung, des Landtags, der Gemeinden, den Geländeerwerbsausschuß, ferner die Vertreter des Landeseisen- bahnrates, der Handelskammer, des Badischen Verkehrsverbandes, der Verkehrsvereine und der Presse. Hierauf gab er eine Geschichte der Renchtalbahn — die Einzelheiten darüber werden wir in einer der nächsten Nummern mitteilen — und teilte mit, daß das Reich die Kosten für die Fortsetzung der Strecke bis nach Griesbach auf seine Schultern genommen habe. Diese Kunde löste bei der ganzen Versammlung lebhaften Beifall au? Des Redners Hoch galt dem Renchtal. . Anschließend hieran ergriff Staatspräsident Dr. Köhler das Wort zu einer längeren Ansprache, in der er u. a. ausführte: Es ist ein langer Weg, den die Bahnwünsche des Renchtales zu- rlicklegen muhten, um dem Ziele nahe zu- kommen. Vom Jahre 1864 Ein deutsches Kind in gutem, aoliöem Hcux» aufgesogen, unö- p|&g£ich. -6ehandeßt int oist NEUE MATOS in. rteu&m. ein jflaß&ng. de* ^auche^Ax>e£t Wex 4tchö+tnfc / 6&UMr ihxixeu. Sic i/>t eöen. oonbeiondem. Quali+ä+! «die 4. Nr. 553. .Vadische Presse" tTonntag-AuSgaVe? Sonntag, Zen 28. November Die AvgeUung 0er BesetzungssehSden, Der Nachtra^seiai sttr die beslyien Gebiete ,m KaushaUsausschutz. * Bcrli», 27. Nov (Funkspruch.) Im Haushaltsausschuß teilte heule der Vorsitzende mit. daß zum A u k a u s d e: ,D A Z " noch nichi Stellung genommen werden kann, da der Außenminister noch immer erkrank! sei. Vor Dienstag nächster Woche dürste diese An- gelegenheil kaum erörtert werden. Von kommunistischer Seite würze festgestellt. daß der Außenminister heute im Auswärtigen 'lusschuß anwesend sei und beantragt, die sofortige Beratung der D. A. Z"-Angelegenheit in Anwesenheit des Außenministers vor- inehmen Die Völkischen schlössen sich diesem Verlangen an. >!an müsse in dem Verhalten des Außenministers eine Brüsk'erung >es Ausschusses erblicken. Der Antrag wurde gegen Kommunisten ,nd Völkische abgelehnt. Der Ausschuß wandte sich dann der Beratung de? Nachtrags- etats für das Ministerium der besetzten Gebiete zu. Beschlossen wurde "die Erhöhung der Mittel für kulturelle Fürsorge im besetzte» Gebiet von 2 auf 3 Millonen Mark Beim Fond zur Abgeltung von Schaden und Hilf»- maßnahmen in besonderen Fällen sieht der Nachtrags- etat eine Erhöhung von 3 aus 4M> Million Mark vor Von den Kommunisten wird Erhöhung der Summen beantragt. In der Debatte erwiderte Staatssekretär Schmid daß die Regierung die Bevorzugung der Ruhrnduftriellen bei der Scha'venabgeltrmg vor oem Kleinbeschädigten energisch bestreiten müsse. Durch das söge- nannte Sonderverfahren, in dem die unmittelbaren Besatzungs- schäden abgegolten würden, seien für diese Gruppe bisher 16.6 Millionen Mark ausgeschüttei worden und weitere 5 Millionen ständen noch zur Verfügung. Bei dem jetzt zur Erörterung stehen- oen Fond handele es sich nicht um unmittelbare, sondern um mittel- bare Schäden. Es seien bisher 2900 Anträge in Höhe von 5,8 Millio-ien Mark bewilligt worden. 1800 Anträge seien abgelehnt worden, da die Schäden nicht aus den Ruhrkamps zurückzuführen gewesen seien oder keine wirtschaftliche Notlage vorgelegen habe. Die Redner des Zentrums und der Deut chen Volkspartei betonten, daß die Separatistengelder längst eingelöst seien und daß das Mi- nisterium für die bcsetzlen Gebiete wiederholt erklärt und durch die Tat bew-esen habe, daß es die Besatzungsschäden loyal abgelten wollte. Der kommunistische Erhöhungsantrag wurde darauf gegen die Antragssteller, die Völkischen und die Wirtschaftspartei abge- lehnt. Der Ausschuß beschäftigt« sich dann mit den sogenannten Franken empfän gern sür die 6,5 Millionen, und mit den Kreditgewährungen für die Landwirtschaft, das Handwerk und kleinen Gewerbe im Saargrenzgebiet, wofür 3 Millionen Mark vor- gesehen sind. Staatssekretär Schmid gab dann über die sogenann- ten Saar-Pensionäre eine Erklärung ab. wonach sich das Reich veranlaßt gesehen habe, unter Würdigung der besonderen Not- läge, Berechtigten, die Leistungen der Sozialversicherung aus dem Saargebiet beziehen und nur vorübergehend außerhalb des Saar- gebieies im Deutschen Reiche wohnen. auf Antrag eine Beihilfe zu gewähren, durch die die Saar-Pensionäre im allgemeinen ähnlich hohe Renten und Unterstützungen beziehen wie die übrigen deut'chen Sozialrentner Die Positionen des Nachtragsetats des Minister!- ums sür die besetzten Gebiete wurden unverändert gebilligt. Das Verfahren bei Aueweisungen aus dem beichten Gebiet. TU. Koblenz. 27. Nov. Die Interalliierte Rheinlandkommiffion hat dem Reichskommissar mitgeteilt, daß jedem Ausgewiesenen, selbst wenn das Dringlichkeitsverfahren zur Anwendung kommt, grundsätzliche Frist von mehreren Tagen gewährt werden solle, um seine Vorbereitungen für die Abre'se treffen zu können und daß diese Frist vom Tage der Zustellung des Ausweisungsbesehls, oder wenn die betreffende Person ein Ge uch an die Oberkommission ge- richtet hat, vom Tage der Zustellung des Ablehnungsbescheides auf dieses Gesuch gerechnet werden soll. Eröffnung der Kamburger PolizeiaussleNunq. TU. Hamburg. 27. Nov. Heute wurde in den Ausstellung?- hallen des Hamburger Zoo die Hamburgische Polizeiaus,siellung urch den Bürgermeister Dr. Petersen feierlich eröffnet. Die Jahrhundertfeier der Münchener Universität. TU. München, 27. Nov. Der Festakt der Jahrhundertfeier de. Münchener Universität im Nationaltheater dauerte bis gegen 3 Uhr. Nach der Ansprache des Bürgermeisters Scharnagel ergriff Dr. Sperl-Wieu das Wort, um die Glückwünsche der deutschen Hochschulen außerhalb des Reiches zu überbringen. Unter großem Beifall der Festversammlung er- klärte er, zwischen Bayern und Oesterreich bestehe ein ganz besonders gutes Verhältnis, das durch Stammesverwandtschaft. Gleichartigkeit des Volkswesens und der Denkungsart gekennzeichnet werde. Die Oesterreicher nähmen daher mit besondere Freude Anteil an allem, was München und seine Universität angehe. Darauf sprach als Vertreter der Schweizer Universität Prof. Dr. Hagenbach - Basel, der Glückwunichadressen der vier schweizerischen Universitäten überreichte. Für das Herder Institut und die Herder Gesellschaft in Riga sprach Professor Kupfer der auf die schwierige Aufgabe hinwies, die seit Jahrhunderten dem Deutschtum außerhalb der Reichsqrenzen zugewiesen seien. Für die Berliner Universität sprach Prof. Dr. Triepel, der zum Ausdruck brachte, daß nirgend- wo der Gedanke der deutschen Einheit tiefer verankert sei a den deutschen Universitäten. Der Vorsitzende der Hochschule» Deutschen Reiches, Professor Dr. Scheel-Kiel wies daiaul daß der Universität München von Anfang an eine besondere de # Aufgabe zuteil geworden sei, und daß sie diese in he'vorraae ^ Maße erfüllt habe. Ferner brachte der Präsident der Akaden» ^ Wissenschaften in Berlin, Dr. Redlich, die Glückwünsche l> eI „f. mie zum Ausdruck. Unter feierlichen Musikklängen nahm der würdige Festakt sein Ende. Die Gückwünsche des Reichspräsidenten. TU München. 27. Nov. Der Reichspräsident , hat an den " der Universität München folgendes Telegramm gerichtet: „Den Professoren und Studenten der Universität MünÄ«^, biete ich zur Jahrhundertfeier der Universität meine h 51 ' 1 §p Glückwünsche. Möge Ihre Alma Mater, deren Name in de» ^ schichte des deutschen Geisteslebens einen Ehrenplatz einnimw^ p fernerhin der Entwicklung der Wissensckaft dienen, und wo? ^ für Bauern wie für unser gesamtes Vaterland Männer h^ „ pul die an Sitten und Charakter den schweren Aufgaben gewach t" die Deutschlands Zukunft an sie stellt. Gezeichnet von Hindenburg, Reichspräfid^• Die Debatte über öas Zensurgefch Berlin, 27. November. (Funkspruch.) Präsident Lobe eröff- net die Sitzung um 1 Uhr. Die zweite Lesung des Gesetzes zur Bewahrung der Zugend vor Schund und Schmutz wird fortgesetzt. Abg. Dr. Heuß (Demokrat) wirft die Frage auf, ob der Staat das Recht habe, in den Bereich der literarischen Produktion einzu- wirken. Der Kampf gegen literarischen Schmutz habe seinen Aus- oang nicht bei den politisch konservativen Kreisen, sondern bei den Sozialradikalen, vor allem bei der Lehrerschaft der Großstädte ge- nommen. Dort habe sich Sachkenntnis und Erfahrung gesammelt. Eine namenlose junge Frau, die irgendwo in einem Berliner Vorort täglich in der Sozialfürsorge stehe, habe in diesen Fragen eine grö- ßere Autorität, als die ganze preußische Dichterakademie. Wer sich die Literatur, um die es sich hier handelt, einmal ansehe, müsse sagen, daß gerade die Schriftsteller in ihrer Prüfung zu den schärsften Urteilen kommen müßten. Ein großer Teil der demokratischen Frak- tion betrachte diese Gesetzgebung skeptisch, weil er fürchte, daß in dem so zerrissenen Volk ein objektives und ruhiges Urteil nicht ge- funden werde. Er selbst sei nicht so skeptisch, weil gerade auf diesem Gebiete nicht Neuland beschritten werde, sondern loyales Zusammen- arbeiten sozialer und konfessioneller Gruppen vorliege und eine kor- porative Gesamtverantwortung besser sei, als politische Maßnahmen. Der Redner begründet einen Antrag, die periodischen Druckschriften aus dem Gesetz herauszunehmen, weil für diese ein öffentliches Feil- bieten in besonderem Maße eine Funktion ihrer Eristenz sei. FL: die demokratische Fraktion sei das Gesetz dann unannehmbar, wenn die Landesprüfftellen mit Wirkung für das Reich bleiben. Der Red- ner begrüßt die heutige Wendung Preußens und emp'iehlt, auf die Landesprüfftellen ganz zu verzichten. Vor Mißbrauch sei das Gesetz freilich nicht geschützt. Das sei aber auch bei keinem anderen Gesetz der Fall. Es werde seinen Weg unter der öffentlichen Kontrclle gehen und seine Wirkung werde sein, daß sich in wenigen Jahren die Schundverleger umgestellt haben werden. Dann sei der Weg frei gemacht für aktive Arbeit, in der sich privater Enthusiasmus und öffentliche Verantwortung finden seilen. Abg. Petzold (Wirtsch. Vereinigung) ist erstaunt über den Sturm, den die Vorlage in der Öffentlichkeit entfacht hat. Schuld daran seien freilich die Freunde des Gesetzes, zu denen auch er gehöre. Sie hätten rascher arbeiten sollen, dann hätten sich die Elemente, die gegen die Vorlage sind, nicht organisieren können. Die Kommunisten schlössen sich von jeder Mitwirkung von selbst aus, weil sie ja sogar im Ausschuß die Meinung vertreten hätten, daß auch die Bibel zur Schundliteratur gehöre. (!) (Lebhaftes hört, hört, rechts.) Abg. Frau Lang-Vrumann (Vayr. Volkspartei) hält an dem Ausschlußbeschluß fest. Jedes Gesetz habe seine Mängel! und sollte man nur fehlerlose annehmen, so würde überhaupt kein Gesetz zu- stände kommen. Die Rednerin lehnt alle Abänderungsanträge ab und bedauert, daß selbst die Regierungsparteien die. Arbeit durch Einbringung neuer Anträge erschweren. Das Gesetz sei eine Not- wendigkeit, daher müßten seine Freunde zusammenstehen den Versuchen, die Vorlage zum Scheitern zu bringen. Die W , prüiftellen müßten unbedingt erhalten bleiben. Es kämen » [r oder 5 m Betracht und nicht eine ganze Anzahl, wie jii hauptet wurde. Ohne die Landesprüfftellen sei das Gesetz I" (( i Bayr. Volkspartei unannehmbar. Berlin sei nicht der Bodc»>^ dem eine Erneuerung des Volkes ausgehe. (Zurufe links: » München".) In den Landesprüfftellen sollen alle Richtungen i „• treten sein. (Zuruf der Kommunisten: „Ahnungsloser Engel . Abg. Kube (Völkisch) spricht von einem künstlichen Entrw^/ mmmel, den man gegen die Vorlage ins Feld führe. Die ® [ C jin' oien sonst nicht besondere Freunde des Herrn Dr. Külz, aber i ^ Vorlage würden sie im wesentlichen zustimmen. Die ganze ,i egenheit werde unglaublich aufgebauscht. Man tue so, a g.;l aas ganze Volk in zwei Lager zerrissen sei, während da« . .rußerordentlich harmlos sei. Es müsse endlich einmal nacht werden mit der Schundliteratur. Die preußische .ikademie sei ein merkwürdiges Gebilde. Man müßte die ■■ Löwenstein und Rosenbaum, die andauernd Zurufe machei^ photographieren, um dem deutschen Volke zu zeigen, welche. *i für die Schundliteratur eintreten. (Unruhe links.) Die r ,f Literatur und das Theater befänden sich heute in einem w .pi lichen Zustand. Alle Bestrebungen, dem Volke gute und Literatur zu verschaffen, sollten unterstützt werden. . Damit schließt die allgemeine Aussprache. In der E'" b e r a t u n g beantragt u. a. gi>» Abg. Löwenstein, daß in jeder Gemeinde mindestens e>n Jugendbücherei eingerichtet werde. t™ Abg. Leqdwitz (Soz.) verlangt die ausdrückliche FestsekuN!^' literarische Erzeugnisse aus Gründen der Politik und der ^ anschauung überhaupt nicht verboten werden dürfen. Die » demokraten sähen z. B. die Schriften der Völkischen und ländischen Verbände als Schund an. Der Begriff Schw"!> Schund werde ganz verschieden aufgefaßt. . flu! Abg. Frau Dr. Scheide! (Dntl.) hebt den unheilvollen hervor, den die Schundliteratur auf die jungen Mädchen Abg. Höllein (Komm.) bezeichnet das Gesetz als eine { Reichsinnenminister Dr. Külz erklärt, daß das Gesetz '\i Schund wie Schmutz treffen solle. Es könne sich eine SchrH von Schmutz fernhalten und doch Schund sein. • Abg. Fleißner (Soz.) begründet sozialdemokratische jj wonach an Stelle der Länderprüfstellen eine Reichsprüfstcu^ ^ soll, und wonach Einstimmigkeit notwendig sein soll, um eine " auf die Liste zu setzen. „. Die Beratungen werden darauf abgebrochen. Das tagt sich auf Montag 3 Uhr. Weiterberatung. Lebensmut Anträge zum Reicbsmietengefetz. Das Klavierkonzert in l)-moll von Johannes Brahms geschätzte hiesige Pianistin Mathilde Preß-Roth klar in ®' |rf derung, im Aufbau und mit sicherer Beherrschung und ® e '. jii' innerer Werte. Sie ist eine Pianistin von Rang, ausgezeichm.^ eine kristallklare Technik und ein starkes rhythmisches Enlp> Es gab viel Blumen und reichen Beifall. # Theodor Münz führte fein Orchester mit gewohnter A, Er beherrscht seine Aufgaben und hatte besonders eingehend r fonie von Kraus vorbereitet. Die Wiedergabe zeigte seine ei"enschaften, aber auch die Spieltüchtigkeit seines C r fr; -Ä Theodor Münz wurde für seine zwanzigjährige Tätigkeit Ctl L e rtl e< voller Lorbeerkranz überreicht. Volksliederabenb des MSnnergefangvereins Silcherbund Karlsruhe, Heimatklänge! Lieder unseres Volkes aus der freien t p natur, aus dem Volksleben mit feinem Lieben und Leiden jf nen Freuden. Das ist alles fo quellfrisch, so herzenswarM' echtem Gefühl heraus geboren, daß man sich ganz von 5 fl mung dieses wunderschönen Heimatabends des Männer!? vereine Silcherbund einfangen läßt und seinen Joseph Martin Kraus, e n vergessener badischer Komponist. Aufführung einer Sinfonie und Liedergruppe von Kraus im 70. Stiftungsfest-Konzert des Instrumentalvereins, Karlsruhe. In Buchen, dem kleinen anmutigen Amtsstädtchen, ist die Er- innerung an ihn durch eine Gedenktafel festgehalten: „In diesem Hauie verbrachte der berühmte Komponist, spätere schwedische Hof- kapellmeister Joseph Martin Kraus, geboren am 20. Juni 1756 zu Miltenberg, gestorben am 18. Dezember 1732 in Stockholm, seine Jugendjahre." In früher Jugend war er mit seinen Eltern (sein Vater war Amtmann und aus dem nahen Weilbach gebürtig) hier- her gekommen und besuchte bis zum zwölften Jahre die Lateinschule? dann brachten ihn die Eltern nach Mannheim in das Gymnasium und das Musikseminar. Daran schlössen sich Studienjahre in Mainz, Erfurt und Göttingen. Dem Wunsche des Vaters und seiner Mutter Anna Dorothea (aus Miltenberg gebürtig) folgend, studierte er Rechtswissenschaft: denn er sollte der Gehilfe und Nachfolger seines Vaters werden. Aber bald ging er zur Kunstgeschichte über, und die Musik wurde entscheidend. Er komponierte, fand mit seinen Schöpfungen Beachtung und wurde in die Reihe dxr Mitglieder des Göttinger „Hainbundes" aufgenommen. Dieser nahe Verkehr mit Dichtern gab ihm An- regunaen zu vielen Liedern. Und seinem Wesen kamen die Gedichte von Mathias E l a u d i u s besonders nahe. Aber dieser Schritt war gegen den Willen seiner Eltern. Und Briefe (wir folgen hier Emil Baader, dem Herausgeber heimatlicher Blätter) zeigen deutlich den Kampf um den Weg. Allmählich geben die Eltern nach. u"d Joseph Martin Kraus geht mit einem befreundeten schwedischen Studenten nach Stockholm. Er hatte hier einige bittere Jahre durchnimacken, bis König Gustav III. ihn im Jahre 1781 mm zweiten Kapellmeister ernannte. Mit Hilfe seines königlichen Gönners durchreiste er ein Jabr darauf die Hauptstädte Europas, wurde bekannt und geschätzt in Wien. Venedig, Boloana, Rom. Varis. Berühmt, geehrt, inner- lich gefestigt und gereift kehrt er auf der Rückreise nochmals in feinem Elternhauie in Amorbach an und trifft gegen Ende des Jahres 1786 wieder in Stockholm ein. Hier hatte Abt Vogler, sein einstiger Lebrer, bereits seine Stel- lung wieder besetzt. Do'b die Zeiten und Zufälle waren ibm günftia: Er wird Direktor der Köniolich Musikalischen Akademie, dazu erster Hofkan^llmeister und Opernleiter. Damit ist die Zeit herangerückt, seine Werke zu überblicken. Da sind zunächst vier einst geschätzte und beliebte Opern: ..Alzira". ..Poserpina". ..Soliman" und „Aeneas in Karthaao". Bedeutend ist auch die Trauermusik, die er auf den durch ein Attentat erfolgten Tod seines königlichen Gönners schrieb, daneben lieaen eine große Anzahl Lieder, Sinfonien, Ouvertüren und Streichauartette. Man spielte seine Werke. Und wir wissen, daß er in Joseph Haydn einen aufrichtigen Freund und Verehrer hatte, der bei seine>n Tode ausaerufen haben soll: .Schade um den Mann, wie um Mozart: beide waren so jung." Auf seiner Reise, die er zum Teil sogar mit dem Könia machte, lernte er bedeutende Zeitgenossen kennen und trat ihnen naher. Gluck schätzte ihn seines „großen Stiles" wegen, auch Pater Martini, der berühmte Theoretiker, war ihm sehr gewogen. Von den Mitgliedern des Göttinger Bundes schätzte er besonders den Grafen Leopold Stollberg und Mathias Claudius. ^ _ Seine Sinfonie in L-moll hinterließ uns einen sehr bedeutenden Eindruck. Der klanglichen, äußeren Erscheinungsform nach gehört sie zu jenen Werken, die weniger für den großen, weiträumigen Konzert- saal bestimmt sind. Im kleineren Raum entfaltet sie ihre musikalischen Feinheiten. Das Orchester ist etwa das von Joseph Haydn, aber Stil und Ausdruck weichen doch oft wesentlich von ihm ab. Recht flüssig und beweglich sind die beiden musikalischen ersten Sätze. Das An- dante ist sehr warm empfunden. Die den Streichern 'gegengeführte Melodie des Fagottes mag manche Hörer an Mozart erinnert haben. Das Finale (im Sonatensatz) gibt sich echt konzertant. Aus dieser Musik spricht ein echter Musikant, der bei ihrer Niederschrift inner- lich beteiligt war, spricht ein klarer, beweglicher Geist, der sinnig und organisch seine Gedanken ordnet. Dabei ist seine Form einfach, sein Orchester durchsichtig und klangschön gehalten. Es ist nicht leicht, aus diesem einen Werk, das wir dem Gehalt nach mit mancher Sinfonie von Haydn gleichstellen möchten, nach den Gründen zu forschen, die ihn in die Vergessenheit drängten. Er hat (nach Gluck) den „großen Stil", aber vielleicht doch nicht die alles umfassende Kraft und den zwingenden Blick in die Tiefe der Seele. Joseph Martin Kraus, halb vergessener Musikant aus dem badischen Frankenland, teilt das Schick- fal vieler deutscher Kleinmeister, daß er vor dem Licht der Klassik weichen mußte. Wir aber haben allen Anlaß, für seine Wieder- erweckung von Herzen dankbar zu sein, denn er gehört dieser Omoll- Sinfonie nach zu den Großen unseres Heimatlandes! Gedenken wir nun auch des Instrumentalvereins K arlsruhe. Er hat sich mit diesem Abend um die Heimat- liche Kunst pflege unauslöschliche Verdienste erworben. Dieses liebevolle Hervorholen alter, vergessener Musik ist wesentlich für die Art seiner Stellung zur Musik. Darin ist seine Bedeutung und Stellung eingeschlossen. Er konnte mit diesem Abend zugleich sein 7 0. Stiftungs- f e st feiern. Wir benützen diese Gelegenheit und überschauen rasch seine Vereinsgeschichte, die zugleich einen Teil des Karlsruher Musiklebens wiederspiegelt und immer volle Einblicke gewährt in das Musizieren im Hause; denn sämtliche Mitglieder sind Musik- freunde. Im Jahre 1856 wurde der Verein, aus einem Streichquartett hervorgehend, ins Leben gerufen. Konzertmeister Will hatte zu- nächst nur Bläser zugezogen und die Mitglieder jede Woche in einem alten Geschäftshaus in der Kaiserstraße zu guter Hausmusik ver- sammelt. Ein alter Karlsruher, Michael Levinger, war in diesen Jahren ein eifriger Förderer. Die Kriegsjahre 1K66 und 1871 bedrohten bedenklich die Selbständigkeit des Vereins. Er rettete sich dadurch, daß er sich einmal dem Polytechnischen O r ch e st e r, dann wieder dem Liederkranzorchester an- schloß. In den siebziger Jahren hatte der Verein in Oberschulrat von Sallwürk, Alexander Adam. Spies und nun seit zwan- zig Jahren Musikdirektor Theodor Münz. Um die Organisation des Vereins machten sich besonders verdient Max Drück. Rudolf H o e ck (außerordentlich verdienstvoll abs Vereinschronist und B e - arbeiter alter Musik. Wir verdanken ihm auch die Auf- führung der Sinfonie von Krausl Ludwig Paar, Karl Lauck und E. H u t h. Die Lieder von Kraus find im Stile der Zeit gehalten und wir- ken leicht etwas gleichförmig. Robert B u tz fang sie, von Hermann K n i er e r geschmackvoll und sicher begleitet, mit seiner fchönen kulti- vierten Stimme. Die nachfolgenden Lieder von Johannes Brahms hatten starken Erfolg. Der beliebte Sänger mußte sich zu Dreingaben verstehen. in den Alltag hineinnimmt. . y: Friedrich Füller, der langjährige und sehr verdienstvo rer des Chores, hatte für diesen Abend wieder mit feinem f für die seelischen Zusammenhänge der Lieder ein erlesenes zusammengestellt. Der Name Friedrich S i l ch e r ist für 0 nerchor von programmatischer Bedeutung. Sein Wesen und K ^, f; der geben ihm den Weg und das Ziel. Es ist die schlichte einfache harmonische Satz, es ist die schmucklose Melodie, die Tenören geführt wird, während die weiteren Stimmen de» * nischen Unterbau geben. Diese einfachen Gebilde verlangen Dirigenten und seinen Sängern auch eine ganz einfache weise, die aber empvrgetragen ist durch eine innere Antt' £if- durch ein liebevolles Versenken in das Wesen des jeweilig» charakters. Und der Silcherbund weiß den Volksliedern ' Richtung vollauf gerecht zu werden. , Sein Chorklang, der durch die beiden unteren Stiww.^^« eine charakteristische dunkle Färbung erhält, zeichnet sich d»™' t grl'', pflegtes, warmes Singen aus, das im Piano nicht die n» £ ^ Stütze verliert und bei stärkeren Klangsteigerungen durch turalistifchen Färbungen beeinträchtigt wird. Friedrich rneife als feinsinniger Musiker gefühlsmäßig die Stimmung rf W iedes und darüber hinaus jeder einzelnen Stropheff' f und zu gestalten. Er und fein Chor haben das Gefühl l Federung der Rhythmik für Klangzartes, für Zwischentönig^-' (i Abend hielt sich auf einer gleichmäßigen Höhe, deshalb mag 9 erlassen bleiben, einzelne Lieder besonders herauszugre>> heben wir mit Freuden hervor, daß die Bearbeitungen für ; r chor von Joseph Schwarz, der unvergessene Führer des Kol" nergesanavereins, von Richard Trunk usw. dem Wesen ,, ten Weisen keine Gewalt antaten. ■<.* if c ' $ - Irma Härder sang in unterbrochener Folge einer f".* rer Volkslieder mit schlanker, heller, biegsamer Stimme, ein natürliches Musikempfinden geleitet wird. Die Hörer ' ,[1^ diese junge Sängerin, die sich zunächst^durch eine rasch üve ^ Erreaung eingeengt fühlte, zu einer Dreingabe auf. * jn vj Amelie Klose begleitete am Flügel geistig und seel>!»> ch e r Weise beteiligt. Dabei voll vornehmer Zurückhaltung- L hört zu jenen wertvollen Pianistinnen, denen man immer » ^ freude begegnet. Len 88. November 192(1. Vadlsche Presse kTonnZag-AuSgaLe? Nr. Seite JL Wann bewiesen Sie die gröhle Geistesgegenwart? Immer wieder zeigt es fich, dah in kritischen Momen- ten Lebensmut, Genealität und Kraft allein nicht ge- nügen, um die Situation zu bezwingen. Was hilft ein kluger Kopf, eine starke Hand, wenn sie nicht auch ohne anges Besinnen blitzschnell in Aktion treten können? ?ie Geistesgegenwart ist es, die oft aenuq aNein entscheidet. Wir haben eine Anzahl Persönlichkeiten des Sports, des Theaters usro. aufgefordert zu erzählen, wann sie die größte Geistesgegenwart bewiesen haben ... Kanni Wehe, die beliebte Filmdiva. latifff 1 «; ^ augenblicklich den einhundertzehnten Film meiner Film- kön« spiele, must ich mich erst ein wenig besinnen, um sagen zu ^ n-n. wann Ich wohl am meisten geistesgegenwärtig war. ?ch babe Iachren so allerhand erlebt, erinnere mich an durchgehende r »5. an gerissene Trapeze hoch in der Luft und an mißglückte «.„"V . Aber einmal ging es >°! den - ' ' _ „ besonders „haarscharf" vorbei. Es war ü«? Aufnahmen »um Film „Nur eine Lüge". ?ch stand als Bühne. Davor war ein breites Orchester au?- du!«! °"^kr Musiker, immer in Reihen zu vier. ?ch hatte ein »tu 1869 an und tanzte auf Glasplatten, die von en her durch Jupiterlampen erleuchtet waren, hinter mir eine von „Girls". Jetzt ging der Vorhang zu und trennte mich ^°ihe 0 0 '* »w«U9 . vet ^uuwjuny unu nciirinr nuu» 'am anderen Darstellerinnen, die hinter dem Vorhang zu stehen In diesem Augenblick zerbrachen r «mi Hatte n, und Im Nu schlugen einige der Glas- Flammen hoch, die an dem ' """ *"• "" I •» • « » » » O • » I" "> » " 1 " "" frnt emporzüngelten. Ich stand in peinlich-qualvoller Siluatiou: b ro ^ r m ' 1 der brennende Vorhang, der nicht hochgehen wollte, oben ti t », I! die Scheiben des Atelier, durch die Hitze, vor mir das breite, »!a rfester. Mir blieb nur eine Rettung — mit einem ge- chxst 'sen Sprung setzte ich über das breite Or- 5 0 ,J* l > unb Im gleichen Augenblick brach auch schon hinter mir der Wj.°"8 bremiend zusammen. Der Brand wurde schnell gelöscht. t« mir nichts weiter getan, als ein wenig den Fuft verstaucht. Wn " tr W tn es mir fast unglaubhaft, dast ich derart weit qe- ."gen war. Die Angst hatte mir Riesenkräfte verliehen Nur Geistesgegenwart hat mich davor bewahrt, ein Opfer der Zeine h °mmen zu werden. Alfred Braun, tl allen Rundfunkhörern bekannte Sprecher des Berliner Sender». SU wollen wissen, wann ich mein« größte Geistesgegenwart „ - Das will Ich Ihnen gerne erzählen. «loh,.,? * no< *> gar nicht so lange her, da hatte ich eine Sommer- Ii« , "8 m Potsdam. Eine Sommerwohnung, wissen Sie, wie man Jtjj' deucht, wenn man Tag und Nacht abgehetzt ist, seine tzij, t ausruhen will, sich zurückziehen will vom Lärm und von der Mut* Dienstbetriebes. Kurz und gut, so etwas wie ein Paradies. te a 'net nun fam a ^° besagter Abend. Es hatte den Tag über ge- Eich. ' war also stockfinster im Park. Ich saß unter einer großen «in« träumte still vor mich hin. Einmal schlug in der Ferne """Rah 1 ' Mitternacht Ich konnte mich von der Stille, die mich i>ei nicht 'rennen. Das einzige Geräusch war das leise Plätschern tetib nr ' dieses Geräusch wirkte natürlich viel weniger stö- ^ e lchnheit macht, wahrhaftig an so etwas wie Geister ge- leji. < °ber mir war, dieses eine, erste Mal, als ob etwas wie *>>e mir über den Rücken kroch. Die Stille wurde stiller, »»n^'-lheit dunsser — ich stand von meinem Stuhl auf und be- «'Mich lelfe ins Twuo zu schleichen. Plötzlich — — plötzlich. /»}(!'<• rtt'liiirrtnrt 1° «u ift auf: Jetii giK's, Geistesgegenwart zu zeigen!) ich hatte e S^welle meines Hauses erreicht und glaubte mich geborgen ^ ' ^roeue meines yauses erreicht uno gtauoir mia, gevorgrn ~~ da — klang aus dem Wipfel der Eiche hinter mir der. ach staute. Ruf: ..Ach tuna. Achtung, hier ist Berlin ■ • • •" Können Sie das begreifen? Also, nicht wahr einfach unfaßbar. Sehen Sie, und da konnte ich meine tt ich? (Was hätten tat ich: ich blieb stehen, lachte aus vollem !N _ . Das war meine geistesgegenwärtigste °w.. «Mnwart beweisen. Was tat ich? (Was hätten Sie getan Saijj ^"srucken?) Was S?«f W?« lc ' Neheims ?»/> ^°Ue 434 und 566" -Ouf inl^i'e, den geheimnisvollen Satz klar und deutlich vollendend: ~ _ ! !r1 .* Losung? Nun, die Lösung: als ich am nächsten Tage ;'ffel ■ sah ich hinaus zur Eiche. Und was erblickte ich? In dem A sich ein herrlicher bunter Papagei. Er war, wie "ieb c v® erfuhr, meinen Nachbarsleuten, die ihn mit Mühe und esi'ert hatten, entflohen.... Snnwnn Kauvt, ^ der wittberiihmte Dompteur. Anfang meiner Laufbahn war ich auch einmal bei einem j{|c t ' Zirtus als Assistent tätig. Die Hauptnummer — eine . , r e U u i — war gerade beendet, als ich plötzlich zu meinem L' 1 ten f jT" fte ' e ' ne Käfigtür, die zu den Raub« c i> c r r " offen geblieben roat, und ein riesigen '-h aus dem Transportkasten, stand, herauskam. auf dem , "Iöhk a d ?.»st »^gegenwärtig sprang ich von der Höhe des ® lE kr Fi«!., e m König der Tiere auf den Rücken. In feinen? M.peinli-hen „Lage" hielt ich den °->- die '"ge» mit iage" hielt ich den Löwen fest, bis ich Türe des Zentralkäfigs zu öffnen vermochte Mühe und Not dort hineinbugsieren konnte. mit und 'ch nach glücklich vollbrachter Tat mehr vor Anstrengung vi>er vor Geistesgegenwart, habe ich niemals in Erfahrung rönnen . . . Kur! Vespermann, der bekannte Biihnen- und Filmschauspieler. ich die H '"iN? AZgz K .?°nn man größte Geistesgegenwart bewies, wollen Sie von ist denn das eigentlich? Geistesgegenwart ist ,ll .... ach nein, pardon. Geistesgegenwart- h a t I. Leibst ^ bekanntlich! >v^ Zllhlxp°^^"dlich gibt es im Leben eines darstellenden Künst- u "len j an Momente, in denen er seine Geistesgegenwart be- ,j "iig>. vorausgesetzt, daß er über die nötige Dosis überhaupt sMeti 5,^" Welchem Augenblick man indessen am geistesgegenwär- ^ch nicht so leicht sagen. Denn was der eine Mensch «in ^ Ö eirtB«K?. en ® art bält, erscheint dem anderen als einfache «ü»^^ebni-^Mtchkeit und umgekehrt. Immerhin hatte ich einmal ^ schig-. ?> .bei dem ich Geleaenbeit batte. ,u beweisen, da« ick> dem ich Gelegenheit hatte, zu beweisen, dag ich ^vi ^.5"en Situationen gewachsen bin . . . es "tTJ 9 fahren (Schauspieler reden nur dann von Zahlen, eil,, 1 ; um Eage handelt) war Ich am Nürnberger Stadt- —9iert. Von hier aus unternahmen wir wöchentlich mehrere Abstecher nach dem nur wenige Meilen davon entfernten Fürth, das wir gleichfalls mit Kunst „belieferten". Die Bahn- Verbindung, die beide Städte umeinander verband, war nichi die denkbar günstigste, und man beeilte sich daher, wenn man seine Rolle hinter sich hatte, nach besten Kräften, den nächsten Zug zu erreichen, um nicht etwa stundenlang in dem „lieblichen" Fürth festzusitzen. Wer kennt es nicht, das „ewig fröhliche, leichtbeschwingt Völkchen der lieben Kollegen"? Immer zu irgendwelchen Foppereien des lieben Nächsten aufgelegt, immer zu irgendwelchen Dummheiten bereit. Aber — i ch war ihnen gewachsen, wie ich noch heute voller Stoh feststellen kann. — Wir spielten in Fürth in Galabesekuna „D I e R ä n b e r" mit meiner Wenigkeit als Spiegelberg Nachdem mich Schweizer erstochen hatte, wartete ich Immer sehnsüchtig darauf, daß man meine Leiche „abtransportierte", denn nur so war es mir möglich, den nach Nürnberg zurückfahrenden Zug noch zu er- reichen. Der nächste fuhr erst vier Stunden später, und was In der Welt hätte man wohl vier Stunden in Furth beginnen sollen? Kolleoenkomvlolt - dunkle Verschwörung — kurz und aul: eines Abends unterließ man es, mich hinter die Kulissen zu schleifen und ließ mich unbarmherzig liegen, fünf — zehn Minuten hindurch und wahrscheinlich wohl bis zum Aktschluß, wenn mich meine Geistesgegenwart nicht gerettet hätte. Denn bald hatte Ich gemerkt, was los war. Wollte ich den Zug nicht versäumen, war größte Eile geboten. Und In ein schmerz- liches Stöhnen ausbrechend, mit dem tragischen Seufzer: „Mir das?" begann Ich mich, scheinbar sinnlos von Qualen, am Boden zu winden und mich langsam kriechend der Kulisse zu nähern. Schneller bin ich niemals von der Bubne abgetragen worden, und den Zug habe ich auch noch erreicht. Der lebendig gewordene Tote hatte seine Schuldigkeit getan — es lebe die Geistesgegenwart! Waller Rü„. der berühmte Radrennfahrer und ehemalige Weltmeister. Die kritischsten Momente in der Laufbahn eines Rennfahrers sind natürlich die Stürze, die umso häufiger und gefährlicher werden, je größer das Feld ist, In dem man sich befindet. Ich habe in meiner 2'>jährigen Laufbahn nicht weniaer als 8» Stürze durchgemacht, bei denen es nicht ohne schwere Brüche und Verletzungen abging, und viele von ihnen haben mich auf Wochen und Monate kampfunfähig gemacht. Ein Sturz ist ganz besonders in meinem Gedächtnis haften ge- blieben, und zwar nichl nur. weil dabei ein blühendes Menschen- leben vernichtet wurde, sondern weil dieser Moment auch für mich ein äußerst kritischer war. Es war der T o d e s st u r z des damals besten amerikanischen Straßenfahrers Mac Donald in dem von mir mit Stolz gewonnenen Newyorker Sechstagerennen von 1907, der auch für mich leicht sehr schwere Folgen hätte haben können. Im Verlaufe einer wilden Jagd in der dritten Nacht holten gegen 2 Uhr die stärkeren Mannschaften zum großen Schlage aus, um die schwächeren zu überrunden. Schon waren diese geholt, und die Jagenden stürzten an ihnen vorbei, um den Rundengewinn zu vollenden, als wir, die Köpfe auf den Lenkern, In einer Kurve plötzlich ein fürchterliches Geschrei des Publikums vernahmen. Als ich — aus der Kurve kommend — erschreckt den Kopf hob, sah ich vor mir ein wildes Durcheinander von Armen. Beinen, Maschinen, die ssch auf der Bahn wälzten. In diesem Augenblick konnten nur Instinkt und Kalt- blütigkeit helfen. Die meisten Rennfahrer versuchen bei einem Massensturz oben an der Barriere entlang an dem Knäuel vorbei- zukommen, aber mir erschien dies wegen der zu niedrigen Barriere in der Madlson-Halle zu gefährlich, und so steuerte ich In- stinktiv mit aller Macht nach der Innenkante der Bah n, wobei mir selbstverständlich zum Bewußtsein kam, daß es auch bei mir nicht ohne Sturz abgehen würde. Ich landete denn auch mit dem Kopf zuerst zwischen den „camps", zwischen Pumpen, Eimern, Rädern usw., wurde aber fast unverletzt aus dem Dunkel hervorgezogen, während von den neun ge- stürzten Fahrern der hinter mir liegende Mac Donald am schlech- testen wegkam! Er hatte versucht, außen herum zu kommen, aber sein rechtes Pedal setzte dabei auf die niedere Brüstung auf, und die Folge davon war, daß er im hohen Bogen in den Zuschauerraum flog und mit dem Kopf und Unterleib auf die Ecke der Seitenwand einer Loge aufschlug. Man brachte den armen Mac Donald Ins Krankenhaus, aber schon nach ein paar Stunden wurde uns mit- geteilt, daß er sein Leben ausgehaucht hatte! Ich habe viele Unglücksfälle auf der Rennbahn mitangesehen, aber den Todes st urz Mac Donalds werde ich schon aus dem Grunde nie vergessen, weil wir Sechslagefahrer noch die ganze Nacht die Spur von den Reifen des verunglückten Mac Donalo an der etwas mit Slaub bedeckten Oberkante der Bahn, wo sonst selten ein Rad hinkommt, sehen mußten! Diese Spur hörte plötzlich auf, und zwar an der Stelle, wo die Maschine durch das aufsetzende Pedal hochgehoben wurde. In den Morgenstunden ließen wir dann die Direktion bitten, diese sichtbare Spur des Todessturzes zu entfernen: dann erst atmeten wir auf ... . Max Palkenbers, der erklärte Liebling des deutschen Theater-Publikums. Am 18. Dezember 1877 um 4 Uhr morgens.... Werner Sehest, der bekannte Roman-Schriftsteller und Sportsmann. Biete denn der Alltag Gelegenheit, Geistesgegenwart zu be- weisen? Nein. Nur außerhalb seiner Umklammerung kann der Geist Schnelligkeit entfalten. Zwei Beispiele. Das erste recht Harm- los. Wasserballwettspiel in Budapest, ein entscheiden- des, ängstlich erwartetes Spiel, in dem wir Gäste keine allzu rosigen Aussichten hatten. Man schwimmt auf, der Ball geht an mich, den Verteidiger zurück. Hols der X ...., denke ich. frisch gewagt ist halb gewonnen. Ich lasse den Ball in weitem Bogen auf das geg- nerische Tor losziehen. Der Tormann der Ungarn ist durch die Sonne geblendet, der Ball segelt ungehemmt ins Netz. Alle sind überrascht, ich am meisten, aber gewonnen haben wir, dafür bürgte der glückliche Anfang. Ein paar Jahre später zwischen Asiago und Asiero im wütenden Trommelfeuer des Herzogs von Aosta. Ich bin Einjähriger, jung an Felderfahrung. Allein mit meinem Ober- leutnant auf Beobachtung, in einem kleinen Grabenstück. Da jagt uns eine englische Batterie, frech und ungedeckt unten im Tal aufgefahren, einen Treffer in die Seite. Mein Oberleutnant getroffen. Bauchschuß. Er wird elligst verbunden. Dann versuche ich, mit der Batterie zu sprechen, denn wer soll das Feuer weiterleiten? Etwa ich. der Ich die Gegend nur ungenau kenne? „Leitung zerschossen", meldet der Mann am Telefon. „Ist der Dryht zum Korpskommando intakt?" „Gewig." Ich summe das Kommaudo an, eine grobe Stimme fragt, wer ich sei. > Ich stelle mich vor, mitten im Trornmel- feuer. Fange an: „Herr Oberleutnant K. verletzt, ich bin . . . Da werde ich unterbrochen: „Halten Sie den Mund, für Geschichten- erzählen ist jetzt keine Zeit!" Fort. Was tun? Das größte Geschütz der ganzen Front muß schweigen, weil der Hauptmann beim Corpskommando mich nicht an- hören will. Ich komme auf einen Weg, aber er führt am Kriegsgericht vorbei. Das weiß Ich. aber war bleibt mir übrig? Ich summe wieder, abermals die grobe Stimme „Hier Hauptmann B . . .", beginne ich mit verstellter Stimme. Renne frech den Namen meines Batteriekommandanten. „Was gibt's. Freunderl?" zirpi der Grobe zurück. Eine ganz andere Melodie! „Brauche Verbindung über Corpskommando mit meiner Batterie!" Eine Minute später habe ich. was ich wünsche. Die nocki immer ahnungslosen Offiziere am Geschütz erfahren, was vorgefallen ist. Fünf Minuten später ist mein Hauptmann selber bei mir. damit der Mörser wieder schießen kann. Sehen Sie. der kleine Schwindel, das war Geistesgegenwart» ^reaattenkayilän a D. Vsde, der den Aufstieg und die Glanzzeit der deutschen Kriegsmarine miterlebte. Einige Jahre vor dem Kriege in Shanghai. — Das alte, hölzerne und mit Segeln ausgerüstete Kanonenboot „Sperber" war an der Mündung des Hanglsekiang von einem chinesi» s ch e n K ii st e n d a m p > e r gerammt worden und hatte schwer beschädigt mit knapper Not den Welthasen erreicht. Schnell wnrde das kleine Schiff in das älteste Trockendock bugsiert und den geschick» ten Händen des chinesischen Werftpersonals zur Reparatur anver» traut. Das Dock, das In dem lehmigen Uferboden vor Jahren einge» graben war, lag gegenüber der Chinesenstadt weit oberhalb der europäischen Siedlungen am anderen Ufer des gelben, reißenden Flusses. \ Nach anstrengenden wochenlangen Seefahrten oder ödem Wach» dienst war Shanghai für die ganze Besatzung ein wahres Dorad«. Man genoß die Vorzüge des Lebens an Land und freute sich, der engen Gemeinschaft an Bord entrückt zu sein. So fand Ich mich, aus fröhlicher Gesellschaft kommend, in strömendem Regen in einer kühlen Winternacht an der großen Uferpromenade der Europäerstadt und mußte mit Betrübnis feststellen, daß das letzte Boot de» „Sperber" bereits abgefahren war. Mit einem chinesischen Ruderboote war bei der starken Strömung die weite Fahrt gor nicht zu machen: es blieb also, da der Wach- dienst am frühen Morgen meine Anwesenheit an Bord erforderte, nichts übrig, als in einer Rickshaw, dem landesüblichen zweirädrigen Wagen, vom Kuli gezogen, zur Chinesen st adt und vom gecen» 'iberliegenden Ufer mit einem Boot zum „Sverber" hinüberzufahren. An der Grenze der Europäerstadt mußte die Rickschaw gewechselt werde»' hier hörte die absolute Sicherheit und die unbegrenzt« Autorität des Europäers auf.' Nach kurzen Verhandlungen wurde jenseits des Tores eine neue Rickschaw gemietet und ein Preis von wenigen Mennigen verein- bart. Langsam geht es durch ein Labyrinth von Gassen und Gäßchen In tiefer Dunkelheit immer weiter in die S^adt. bis ich schließlich irgendwo am Wasser abgesetzt werde. Beim Bezahlen des vereinbarten Betrages erfolgt lauter Protest In dem immer wilder die Bezeichnung „Dollar" wiederkehrt. Ich ignoriere na- tiirlich alle Forderungen, finde mich aber auf meinem Wege zum Ufer bald umringt von einer größeren Zahl wenig vertrauenswürdiger Gestalten, die heftig oestikulierend immer wieder das einziae Wort ihres fremden Svrach!cha"es „Dollar" murmeln Selbst wenn ich an jenem Abend noch einige oder mehrere Silberdollars in der Tasche gehabt hätte, lo hätte ich die Leute nicht zufriedenstellen können — Indessen wurde meine Lage immer bedenklicher. Mehr und mehr wurde ich an das Flußufer gedrängt, während die paar Boote, wohl aus Furcht, in die Keilerei hineingezogen zu werden, sich vom Ufer entfernt hatten. Jetzt mußte Ich handeln, wollte ich mich nicht einfach in den reißenden Strom stoßen lassen. Meine lauten Rufe waren ungehört verhallt, hatten nur noch mehr Chinesen hervorgelockt: Hilfe war nicht zu erwarten. Dicht am Ufer kam ich auf ein großes Bündel von f r i s ch e n B a in b u s st ä b e n. von denen ich mir leicht ein Stück abreißen konnte. Kurz entschlossen wehrte ich meine beiden nächsten Widersacher mit der Faust ab, griff mit der rechten Hand in meine Tasche, erfaßte meine — Schlüssel und hielt sie drohend als Revolver vor. Sofort wichen ineine Angreifer zurück und ich tonnte ungestört einen Bambusstock abbrechen, der in meiner Hand vollends genügte, die ganze Horde, ohne einen Schlag zu tun. in die Flucht zu jagen. Das nächst» Boot kam heran, und ohne weitere Beschwerden wurde ich über de» Fluß gerudert. „Zeh-ologie". Bett gehst, so vertiefe Dich in den Anblick Sie kann Dir viele wichtige Ding« e^äljlen .LLenn Du zu Deiner großen Zehe! über Deinen Charakter, über Dein Alter, über die Dauer Deines Lebens und noch vieles andere!" Diesen guten Rat gibt in einer englischen Zeitschrift jedem, der sich Über sich selbst klar werde» will, ein Dr. Inierland, der in tiefgründigen Siudien die Wissen- schaft der ^Zeh-ologie" ausgebildet hat. „Dieise neue Form der Menschenkunde," erklärte er. „ist viel aufschlußreicher und sicherer als die Handlesekunst, die Schädellehr» oder die Psychoanalyse. Die Linien z. B., die parallel zu dem heller gofärbten Halvinond der Fugnägel laufen, bieten einen sicheren Anhaltspunkt für das Aller einer bestimmten Person, der Zeit von einem bis zu 10 Iahren bedeutet jeÄe Linie ein Iah Im Alter von 10 bis 20 Jahren beginnen die Linien zu verblassen aber einzelne Linien bleiben sichtbar und dies? min müssen jede für L Jahre gezählt werden. Von 20 bis 80 Iahren bedeutet jod« noch vorhandene Linie 3 Lebensjahre, von 30 bis 40 Iahren immer 6 und von 50 Jahren an immer 10 Jahre. Große und dicke Zehen ;ei,gen ein leidenschaftliches und unruhiges Temperament an." Kumor. Zu schllchtern. Dame (in der Sommerfrische zu einer Bäuerin): „Was ist Ihr kleiner Bub so schüchtern!" — „Ja, der hat sich schon nicht getraut, allein aus die Welt zu kommen. Er ist nämlich ein Zwilling." — Der Eifersüchtige. Herr (zu einem jungen Mann im Restaurant): „Warum trinken Sie denn soviel?' — „Das tue ich nur, um den Kellner zu beschäftigen, denn wenn der nichts zu tun hat, macht er der Büfett- dame den Hof und die ist meine Braut." Pfarrer Heumaiiiis Heilmittel »tets auch vorrätig in den Alleindepots: AlteSacfisTcheApoihekeiDr FritfLinder) Karlsruh«, Kaiaerstraße 8U, Tel. 488. Löwen-Apotheke Ourlach Rheinbischofsheim (Apotheke von Walter Hamm Das Grosse Pfarrer Heumann-Buch (820 Seiten, 200 Abbildungen) erhält jeder Leser, der seine Adre'se einschick' von der Firma 1. Heumann &('o. v Urubertf. Hl 166 »ra'ls und franko zugesandt — Postkarte «enüifi. A177I aggsncilisr Kohlenherde • Gasherde • Komb. Herde Cn de, bewährte Fabrikat empfiehlt Jos. Meeß, Erbprinzensfr. 29, TeleL 1222 I Gegründet 1857 / Fachgemäßes Aufstellen / Verkauf zu Oaswerksbedingungen Veite «. Nr. 553. ^Vadifche Presse" sTonniag-AuSgabe? Nachrichten aus dem Lande. Schweres Aulounqlück Zwilchen Neumal ch und Bruchhausen. Ein Schwerverletzter, vier Leichtverletzte. ^in Samstag nachmittag zwischen 3 und H4 Uhr ereignete j.ch auf Oer Strafe zwischen Neumolsch und Bruchhausen ein schweres Auto- unglück. Ein aus der Richtung Ettlingen »ach Rastatt fahrender Personenwagen mit 4 Insassen stieh mit einem wus der Richtung Rastatt kommenden Personenwagen mit einem Insassen bei der Ueber- holung eines Lastwagens in voller Fahrt zulammen, sodatz die Ju- lassen der beiden Autos teilweise schwer verletzt wurden. Besonders schwer verletzt wurde der Insasse des aus der Richtung Rastatt sah- renden Autos, Herr Fabrikant Z i ck aus Heidelberg. Er erlitt so schwere innere Verletzungen, daß er ins Krankenhaus Ettlingen über- .führt werden muhte. Die vier anderen Herren, die von einer Be- sprechung im Finanzministerium kamen, blieben von schweren 93er« lehmigen verschont. Sämtliche Beteiligten wurden in das Städtische Spital Ettlingen verbracht, von wo sie nach einstündiger Behandlung mit Ausnahme des schwerverletzten Fabrikanten Zick wieder entlassen werden konnten. Die beiden Fahrzeuge sind total zerstört. Eine Eerichtskommission erschien alsbald an der Unfallstelle und nahm den Tatbestand auf. Der Verkehr auf dieser Landstraße war für mehrere Stunden gesperrt. » t. Bretten. 26. Nov. (Grund- und Hausbesttzerverein.) In der Generalversammlung des Gewerbe- und Handwerkeroereins wurde folgende Vorslandschaft gewählt: Schneidermeister Landmesser, 1. Vorsitzender^ Malermeister Leonhardt, 2. Vorsitzender; Schneider- meister S ch e r e r jun., Schriftführer; Schreinermeister Maier. Kassier. Außerdem gehört der jeweilige Direktor der Eewerbejchule, z. Zt. Herr Koberske, dem Vorstand an. Der allgemeine Beitrag wurde auf 4 Mark pro Mitglied festgesetzt. r. Bretten, 27. Nov. (Kein Kurzschluß.) Der Besitzer der »Stadt Bretten" in Gölshausen, dessen Scheuer dieser Tage abgebrannt ist (vgl. Nr. 544), bittet um Bekanntgabe der Tatsache, daß sein Motor noch eine Sturn« nach dem Brande lief, also kein Kurz- schlug infolge einer geflickten" Sicherung in Frage käme. Somit wäre d!e Brandursache noch nicht geklärt. qh Bruchsal, 26. Rod . (Besuch.) In Erwiderung eines Besuches de? hiesigen Stadtrats in Heidelberg im Frühjahr d. I. befuchte gestern nachmittag der Oberbürgermeister und der Stadtrat Heidel- berge die Nachbarstadt Bruchsal. Da infolge einiger Verspätung die Zeit zur Besichtigung der Städtischen Sammlungen zu knapp wurde, begann sofort die Führung der Gäste durch Bruchsals Kleinod, das herrliche Rokokoschloß. Nach einleitendem historischem Ueberblick durch Direktor Dr. Münch nahm die prunkende Pracht und die hohe künstlerische Qualitä: der Jnucnräujne mit ihrem herrlichen Zu- sammenklanc; aus Farbe, Stuck, Holz, Gold, Seide und Gobeline die Gäste für eine Stunde unter Schloßoerwalter Bechers fachkundiger Führung in Anspruch. Ein anschließender Gang auf die Reserve gewährte infolge des trüben Wetters leider nicht den erwarteten Ueberblick über d>e Stadt; er leitete dann zu einem gemütlichen Beisammensein der beiderseitigen Stadträte über, bei dem von bei- den Stadtoberhäuptern nach herzlichen Begrüßungsworten an die Gleichheit des Schicksals der Entwicklung der beiden Nachbarstädte erinnert wurde. Brühl bei Schwetzingen, 27. Nov. (Schwer verbrüht.) Beim Transport von Ziegelerde für die Ziegelei Josef Ed er wurde an einer kleinen Zuglokomotive der Bolzen des Dampfkessels heraus- geschleudert. Durch den ausströmenden Dampf wurden zwei junge Arbeiter aus Brühl, welche die Lokomotive bedienten, so schwer verbrüht, daß sie mittels Sanitätsauto nach dem Schwetzinger Kran» kenhaus liberfnbrt werden mußten. — Mannheim. 26. Nov. (D«r hölWe Schornstein der Erde.) Der „Pfälzischen Rundschau" wird geschrieben: Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah. Amerika ist ja bekannt als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Der kleinste Hund, der im Zellglas verschwindet, der höchste Wolkenkratzer, alles amerika- ni che Sensationen. Aber in einer erhält es scharfe Konkurrenz. Mannheim protestiert. Der Rekord in der Höhe der Schornsteine gebührt n cht Amerika. Die Firma Goldschmidt in Mannheim- Rheinau besitzt einen ebenso hohen, ja überbietet den Schornstein der Zinkhütte zu Tadena in Britisch-Kolumbien um volle zwei Meter. «eil. Hockenheim, 25. Nov. (Goldenes Turn- und Sportabzeichen.) Im Badischen Pfalzturngau sind nun auch die ersten goldenen Turn- und Sportabzeichen vergeben worden. Diese erhielten Gausportwart Adam S t a d t e r, Mitglied des Turnerbundes Hockenheim und Gau- oberturnwart Georg Weckesser in Schwetzingen. t . Reilingen, 26. Nov. (Ferngasversorgung.) Es besteht die Möglichkeit, daß die hiesige Gemeinde in absehbarer Zeit, wie das bereits bei den Mannheim und Heidelberg nähergelegenen Ortfchaf- ten der Fall ist, mit einem Ferngasanschluß an die städtischen Gas- werke Heidelberg versehen wird. Es wurden hierüber bereits von der Gemeindeverwaltung und einem Heidelberger Vertreter Rücksprache genommen. Jedenfalls wäre dieser kulturelle Fortschritt für den indu- striellen Teil der Reilinger Einwohnerschaft ein höchst begrüßenswerter Umstand, als dadurch viel Zeit und Geld beim Kochen erspart werden kann. F. Heidelberg, 26. Nov. (Bierordt in Heidelberg.) Der jugend- frische 72jährige Dichter Heinrich V i e r o r d t las am 23. in der Universität hier, durch den Verein .,Badische Heimat" eingeladen, aus eigenen Dichtungen Verse und Prosa. Vertonungen zweier Preislieder auf Heidelberg und Baden durch den Musikdirektor Lutz wurden unter Leitung des Komponisten von dem Gymnasiums- chor vorgetragen. Die eigenwüchsige, scharf geprägte Sprachkunst Vierordts erntete großen Beifall von der zahlreichen Hörerschaft aus allen Kreisen des Volkes. _ A Heidelberg, 27. Nov. (Rätselhafte Autollbersälle.) Wie das „Heidelberger Tageblatt" meldet, sind die in letzter Zeit an der Bergstraße und in der Schwetzinger Gegend vorgekommenen rätsel- haften Autoiiberfälle durch einen weiteren Ueberfall vermehrt wor- den. Vorgestern nacht wurde das nach Mannheim fahrende Fuhr- werk eines Heidelberger Kohlenhändlers plötzlich von Automobilisten angehalten. Das Fuhrwerk wurde vom Knecht gelenkt, wäh- rend der Besitzer im Wagen lag und schlief. Die Automobilist >n wollten den Knecht vom Wagen herunterreißen, als der Schlafende erwachte und sich energisch einmischte. Darauf fuhr das völlig un- beleuchtete Ai>«o in einen Feldweg und entkam. — Kirchl, e>m bei Heidelberg, 27. Nov. (Ein Todessturz aus dem Fenster.) Das fünfjährige Kind des Hauptlehrers Johannes Rieß fiel gestern nachmittag vom Balkon des zweiten Stockes und war sofort tot. Der kleine Knabe dürfte beim Klettern das Ueber- gewicht bekommen haben und im Sturze auf den Kopf gefallen fein. == Baden-Baden, 27. Nov. (Der neue Kurdirektor.) Das Amt des Leiters der mit Wirkung vom 1. Februar 1327 neugebildeten Städtischen Kurdirektion mit der Amtsbezeichnung Städtischer Kur- direkior wurde dem Major a. D. Gustav von Hochwächter unter dem Vorbehalt des Vertragsabschlusses übertragen. Der künftige Kurdirektor war schon vor dem Kriege als Offizier bei den ver- schiedenen Kavallerieregimentern tätig. Nach verschiedenen Reisen die ihn durch einen großen Teil der Welt führten, kehrte er bei Kriegsbeginn in die deutsche Armee zurück. Nach Kriegsende war er zufeH bei der Nanco Germanieo in Brasilien. 7. ?li«? dem Hannuerlnnd. 27. Nov. (Eine Münchhaufiade im Answanderungsfieber.) Wie in vielen Gegenden Badens, so hat auch im Hnnauerland der Auswanderungsgedanke unter dem Druck der wirtschaftlichen Not der Nachkriegszeit einen günstigen Nähr- bode» gefunden, sodaß bald aus dieser, bald aus jener Ortschaft die Ausreise von unternehmungslustigen Leuten gemeldet wird Schon nach dem .".»jährigen Krieg (1018—164S1, als die Untertanen dcr Grasen von Hanau von den vielen Schulden, die auf den Aemtern und den Geineinden lasteten, nicht unerheblich bedrückt waren, machte sich ein reges Auswanderungsfieber hierzulande bemerkbar. In dieser Zeit bedeutete die verschwenderische Lebensweise und prunkhaste Hofhaltung des Grafen Friedrich Casimir zu Hanau im Stile Ludwigs IX.1V. für das ganze Land ein Unglück. Ein Aben- teurer beschwatzte ihn so lange mit dem Plane, in Südamerika eine hanauische Kolonie zu gründen, ein „Königreich Hanauisch-Jndien". daß er diesem im Jahre 1663 eine Vollmacht ausstellte und ihn mit großen und geliehenen Kapitalien in den wilden Westen schickte Die Hoffnung auf große Reichtümer blieb aber unerfüllt, die west- indische Gesellschaft für Reu-Hanau verkrachte und der Vizekönig Becher, der die ganze Münchljausiade erfunden hatte, verschwand auf Nimmerwiedersehen. Graf Friedrich Casimir, der für eigene Be- dürfnisse Unsummen verschleuderte (ein Wachsfigurenkabinett erwarb er für 27W0 Mark!), hatte aber eine gute Summe Schulden meqr und zum Schaden obendrein den Spott. Erbitten über die Miß- erfolge und die Unruhen in feinem Lande starb er im Jahr 1685. So endete ein von Amlswegen organisierter Auswanderungsrummel der den Finanzen des Grafen wieder etwas auf die Füße helfen follte, gar klüglich. Kehl, 25. Nov. (Keine Verwendung von Triebwagen.) Die Handelskammer in Lahr hat sich bei der Neichsbahndirektion Karls- ruhe wiederholt für eine stärkere Verwendung der Triebwagen im Personen-Nahverkehr ausgesprochen und beantragt, daß auf der Strecke Appenweier—Kehl und Lachr-Stadt und Lahr-Dingl ngen ein Versuch damit gemacht werde. Eine erneute Eingabe stellt fest, daß bisher die Reichsbahndirektion diesem Vorschlage nicht sympathisch gegenüber stehe, und unterstreicht nochmals die Notwend gleit der Schaffung besserer Anschlußmöglichkeiten für Kehl, von und nach Appenweier für die Lahrer Str.cke, Nach der Antwort der Reichs- bahnidireltion ist für absehbare Zeit aus Triebwagen für die ge- nannten Strecken nicht zu rechnen. Diersheim (Amt Kehl), 26. Nov. (Geschichtliches.) Uebe» das Alter der hiesigen Kirche gibt ein Eintrag aus dem ersten Blatt des ersten Kirchenbuches Bericht. Danach ist der Grundstein am 16. Oktober 1730 unter der Regierung des Grafen Johann Reinhard von Hanau gelegt worden. Vorher hatte Diersheim. das als Filiale zu Rheinbischofshcim gehörte, eine alte kleine Kirche am MUHlbach. Die Kirche war ani 12. Oktober 1731 fertiggestellt und kostete 333» Gulden. V Oberweier (A. Lahr), 26. Nov. (Treue Mitglieder.) Wirk- lich erhebend, da unter dem Zeichen treuester Kameradschaft stehend, war die Zusammenkunft der im Kriegerbund vereinigten Soldaten Wollte man doch jene ehren, die trotz der bewegten Zeilen dem Ver- ein unentwegt die Treue bewahrt hatten und noch wahren. Zuerst aber gedachte man der gefallenen Helden aus dem One, deren Lichtbilder nacheinander auf der Leinwand erschienen. Dann sprach in markigen Worten der Gauvorsitzende, Major R e i t t e r-Dinglingen. über die Ausgaben des Verbandes. Bäckermeister Schlenk-Lahr gab als 2. Vorsitzender des Kriegerbundes eine Uebersicht über Geschichte und Tätigkeit des Verbandes und unser 2. Vorsitzender besprach die Geschichte unseres im Jahre 1876 gegründeten Kriegerbundes in guten und bösen Tagen. Seit seiner Gründung gehören ihm an Gottl. Bürkle, Christian Schwend, Andr. Langenbach uird, als einzi- ger Veteran von 1876—71, Johann Hechlet. Diesen und 21 anderen Kameraden, die 25 Jahre und darüber Mitglieder des Vereins sind, überreichte Herr Reitter die Auszeichnung dcs Verbandes. Außer- dem erhielten diese Wachtmeister a. D. A. Sigg und der frühere Zug- führer Josef Kunz wegen ihrer Verdienste um die Kriegervereins- sack)« im Elsaß. Der Gesangverein „Harmonie" und unsere Musik- kapelle verschönerten die Frier durch passende und erhebende Vorträge. — Freiburg i. Vr., 25. Nov. (Katholische Kirchengemeindever- tretung.) Die katholische Kirchengemeindeoertretung Freiburg hat den Kirchensteuervorantichlag 1326 27 genehmigt, der erhebliche Aufwendungen für Bauzwecke an Pfarrkirchen und Pfonhäurern vorsieht; ferner einen Auswerwingsbetrag für SchMdverschreibuntgen in Höhe von 152 666 Mark. Der S:euerbedarf ist mit 324 666 Mark er- mittelt worden. Der Eosamtsteuerfuß wird, wie im Vorjahre, 6 Pfa betragen. Die Frage des Kirchenbaues in Maria Hilf (Wichre) und St. Urban (Hevdern) kann wegen der Schwierigkeit der Kapitalbeschaffung noch nicht der Erledigung zugeführt werden. --- Freiburg, 24. Nov. (Tagung.) Die Süddeutsche Arbeits- gemeinschaft des Verbandes der Leiter städtischer Fuhrpark- und Straßenreinigungsbetriebe Deutschlands hielt am 26. und 21. Nov. hier eine Tagung ab, zu der etwa 36 Teilnehmer aus Süddeutsch- land erschienen waren. Eröffnet wurde die Tagung durch eine Be- fichtigung des städtischen (automobilen) Fuhrparks, der heute über l7 Fahrzeuge verfügt. Anschließend daran fand eine Besichtigung der Werkstätten und Unterbringunashallen lArtilleriekaserne) und eine Besprechung der Kontrollmaßnahmen für Betriebsausgaben und Fahrer statt. In der eigentlichen Sitzung berichtete Direktor S ch i l d-Mannheim über die Tagungen in Wien und Budapest, während Diplomingenieur L i st über die historische Entwicklung des städtischen Fuhrparks, der Straßenreinigung und der Müllabfuhr in Freiburg referierte. Eine Besichtigung des städtischen Riesel- gutes unter Leitung des Eutsdirektors Schöneberger beschloß die Zusammenkunft. — Hinterzarten, 18. Nov. (Zusammenschluß.) Von dem Ge- sichtspunkt ausgehend, daß die gespannte Wirtschaftslage auf dem Gebiet des Fremdenverkehrs es erforderlich macht, gemeinsame In- teressen auch gemeinsam zu beraten und zu vertreten, haben sich die Kurorte des Hochschwarzwaldes, umfassend das Gebiet F e l d b e r g, Hinterzarten, Titisee, Neustadt. Lenzkirch. Alt- glashütten, Bärental entschlossen, miteinander in Verbin- ining zu treten und zu bleiben. Der Zusammenschluß ist als ein loses Gesüge gedacht, vas in der Beratung und Vertretung gemein- samer Interessen eine Einheitlichkeit erreicht. Jede örtliche Ver- Tonntag, ven 28. Novembe r kehrsverwaltung behält ihre volle Selbständigkeit und Bewegung^ freiheit. Die Geschäftsführung liegt in den Händen einer 'Gesa)"! tommission die aus Vertreter» dreier Kurorte besteht und in Kurverwaltung 'Neustadl ihren Sitz hat. . ---- Waldshut, 22. Nov. (Römrrfuntx im Schlüchtral.) ***"% G urtweil, aus einer Terrasse hoch über dem Tal der Schlucht, ma? der Waldshuter Gymnasialprofessor H e ck bedeutsame röm»^. Funde. Es handelt sich, wie Professor Heck annimmt, um Entdeckung einer militärischen Anlage aus de, Zeit Neros. dt« Au» der gleichen Zeit stammen die römischen Anlagen bei ObcTsäcfinfl' ' Brennet und im Klettgau (Beeringen, S'blingen, Heidegger Drei Gebäude, sämtliche von der 16. römischen Legion stamme^ wurden bis jetzt festgestellt und ausgenommen: 1. Ein Hauptgebäu» » es stellte ofsenbar eine Halle dar. ein Rast- unb Einkehrgebäu«' • Es besaß zwischen zwei Prellsteinen eine etiva 3 Meier breite E> fahrt. D'e Halle hatte eine Größe von 2V bis 26 Metern und cl " Mauerstärke von etwa 36 Zentimeter. 2. Ein Nebengebäude »o 11 zu 11 Metern von etwa gleicher Piauerstärke wie das Hauptgeba»«^ Es bildete einen einigen Raum mit gutem Wandvcrpuy im Ilinci und einem soliden gestampften Gutzmörtelboden 3 Ei» 5|? c ' rt Nebengebäude stellte offenbar das Bad vor. Es befindet sich Nähe einer Quelle, des sogenannten .Stembrunneus" Zwei Ba Perioden sind an diesem durch das Pflügen sehr zerstörten Gcbau festzustellen. Die Ausgrabungen wurden teils mii staatlicher, mit privater Unterstützung ausgeführt. ^ . , t A Hau, ach (kiNz.g>ai) 2o. ikoo. (Kanalisation.) In außerordentlichen Sitzung beschäftig e sich uiiicr neugewählter . gerausschuß mit dem einzigen Punkte der Tagesordnung: Kanal j i e r v n g der Ro,en- und Schätzlostraß«. In e.ner früheren SitzJ-• waren die h.erfur benö.iglen 15 666 RM. bereits bewilligt wor?^ doch erfuhr das Projekt inzwischen insofern eine Aendsrung als • Bllhn-verwaliung sich ebenfalls zu einer Kanalcherung des lörpers entschlossen hatte. Durch dieses verein e Projekt erspart t.-^ den Erläuterungen von Bürgermeister Moog die Gemeinde un?^ 6606 RM. Nachdem Ingenieur Hackeiberg für die Babnve?lva -t>> die nötigen Eri.ärungen abgegeben hatte, genehmigte der ®,. 1 e ahsschuß nach sehr lebhafter Aussprache die gemeinsame LcrW. mit 44 gegen 6 Stimmen. Die Arbeiten werden iosort in Angru genommen. „ — Villingen, 26. Nov. (Zur Bautätigkeit.) Einen interessant Einblick in die Bautätigkeil von Villingen gewährt« die 9 C " r Generalversammlung der hiesigen Baugenossenschlfl. Diese hat ^ ii)rcm Bestehen für 223'Familien Wohnungen erstellt und in Südstadt allein fast ein ganzes Stadtviertel mit 35 GenossensaicN Häusern errichtet. Während in der letzten Zeit hauptsächlich Rc>n^ Häuser zu je acht 3—4 Zimmerwohnuugen gebaut worden sind, man im Jahre 1327 wieder zu Häusern mit 4 Zimmerwohnuns übergehen. Auch sollen wieder mehr die 3 Zimmerwohnungen vorzugr werden, um auch der ärmeren Bevölkerung Wohngeleg^ heit geben zu können. . , ^ ft Bad -Dürkheim, 26. Nov. (Errichtung eines D'a'p^ pfarranits.) Für die bisher dem Pfarramt Villingen zust"'^^ kirchliche DerforgllW der hiesigen DiafporagemeinQ« wnrde Diaspovapsarramt errichtet. Diesem werden die Eoan^elisciM Kirchdorf, Klengen, Marbach. Rieiheim und Ueberauchen zur ration zugewiesen. - fti , t Zimmerholz (Amt Engen), ?S. Nov- (Ausgrabung.) ¥ wurven am Fuße der vorgeschichtlichen Ravpenbnrg alte Gräber s öffnet. Eine Grabkammel war schon durch sog „Schatzgräber" d" 1 ^ iucht worden, so daß es unmöglich war, das Alter zu bestimm^ Wahrscheinlich handelt es sich um ein »lemaunisches Grab aus d 5.-7. Jahrhundert. Man nimmt an, daß an der Stelle ein klein alemannischer Friedhos war. . , Geisiiigen, 26. Nov. (Jubiläum.) Die benachbarte. 1 J idyllisch am Fuße des Wartenbergs gelegene, nur 76 Seelen zähle'i Gemeinde Wartenberg feierte dieser Tage in der Dreilär«° O r t s j u b i l ä u m ihres Bllrgermei!>^ Wirtschaft das 36jährige Joseph Gut. Die gesamte Gemeinde und auch auswärtige des Jubilars nahmen an der seltenen Feier teil. Reden, lationsgedichte, Soli*, humoristische Darbietungen und gemein gesungene Lieder verschönerten dieselbe. In gediegenen Anspr ?n' , wurden die vielen Verdienste des Jubilars, dem neben Gratulati.o' schreiben auch Glückwunschtelegramme von dem Fürsten von Fü.^ berg, dem Erbprinzen und dem Amtsvorstand von DonauesÄ >ni> zugegangen waren, gewürdigt. Möge es dem Jubilar vergönnt 1* noch recht viele Jahre in ungeteilter Gesundheit zu wirken. hervorragend bewährt ta- Sicht, Nhcuma, Ischias, Grippe, Nerven- unö Kopfschmerzen, Erkältungskrankheiten. Togal stillt die Schmerzen und scheidet die Harnsäure au». Keine schädlichen Neb««» Wirkungen. — Fragen 6 ; e Ihren Arzt! -» allen Apotheken erhältlich. ^ 12.6 Lith. 0,46 Chinin 1U Aci5C. Phönix: Weltsviei gegen Union Äöckingen, V.Z Uhr. , Berein für Bcwcgiinaöspielc-Plit,: Kreisvotal-Eiitscheiduugsfp^ Durl«ch-Aue I gegen FG. Rüppurr I, Mi8 Uhr, FC. Franko»!«: Bcrbandsspiel gegen Germania Durlach, MS U»r Beiertheim« Snkballvcrciu gegen B. f B. Karlsruhe, Vi8 Uhr. FC. Siidstrrn OB: Kreisligaipiel gegen FB. Darlanden, kil? Uhr FC. Nordstern 09: Verbandsspiel gegen Weingarten» Vi3 Uhr. Mannertiirnverci»: Handballspiel gegen Tgs, Psorzheim. 3 Uhr. Ktinstlerspiele Exzelstor: Kadareltprogrqmm: Tan»-Tee, 4 Ubr. Mozart-LLnstlerspiele: 5 Uhr-Tee mit Kabaretteinlagen. Grüner Baum: Konzert. 7 Uhr. Palast-Lichispiele: Pat und Patachon im Prater. Unschuldig Galgen. Atlantik-Lichtspiele: Pariser Nächte — Der Reiter ohne Kopf- A tla ntik - Lic h t sp iele Heute 2 grüße ennntioneu: Erstens: Grüner Baum Speiserestaurant. Ab 7 Ihr I Atlantik-Lichtspiele, ~ iiiiiiiiiiii mumm in im ' 1 Heute 2 grutte üteusatioaeo, Z weitens: H I Pariser Nädile I KONZ ERTI 6 sensationelle Akte aus dem Pariser Apachenleben. E r » » n ii f f ii h r u n « Kapelle Walter Koller mit der Stimmungskanone I'erkeo nm .In tt. Ein außergewöhn'ich snannemies Abente u * r mit II4RRY IMEL. Buginn dti Vorsiellungen heute um 2 Xa ?e k s2 Uhr Sonntag , den 28. November 1926. Tagungen tn Baden. Basischer Industrie, und Handelstag. Bn* Ult ' ., Fragen, die durch das Reichsbewertungsgesetz aus- ? t0 «t worden eien, sowie über die Wahlen zum Oberbewer- ""Sbaus.chuh. dei« Referent für Verkehrsfragen der Handelskammer Mann- v>r!' berr Dr. Linden, legte eine von ihm im Auftrage der Han- ^stammet verfaßte Broschüre „Südwestdeutschland und L°' 0 f f«11 a t i t«" vor, über die eingehend debattiert wurde. - «uch das S ch I u ch I e e w e r t, insbesondere die Erwiderung von to" n Marguerre aus das Gutachten von Herrn Oberbaurat bildete den Gegenstand längerer Erörterung, di lck, » beT Frage der Konsumfinanzierung nahm der Ba- Ei^ Industrie- und Handelstag geschlossen Stellung gegen diese U. Handelskammer und Handwerkskammer durch die Hand- gab • i n 0 o e1 l e wurde eingehend besprochen. Die Versammlung etmr,; etnmiiti 8 den Wunsch zu erkennen, eine gütliche Beilegung >ger Streitfälle anzustreben. a U(l . . ,e Landesauftragsstell« soll in Baden — wie dies tediL 1 ? öcn anderen deutschen Ländern geschieht — vorläufig aus- rhalten bleiben. die " Präsident G r a d m a n n-Konstanz erstattete Bericht über Dix (p^.^nngen bei der Prüfung von Bücherrevisoren, die ft! tu ?. un 8 cn sollen beibehalten und ausgebaut werden: desgleichen deiskn ufung von kaufmännischen Lehrlingen (Han- Stotifrü 1 " Schopfheim), die sich regen Besuches erfreute. Ueber das ei nc . Gebiet der Ausbildungsfragen überhaupt soll aus "«sonderen Schulkonferenz beraten werden. Q en v* > "' Präsident Lenel skizzierte in kurzen Zügen den befried!- itfier £ Erlauf der Hollandreise der Vereinigung sildwestdeut- ^"Handelskammern. l« In ^instand weiterer Besprechungen bildete die Frag« der Be- ^f>! der Kalenderreform usw. Jahresversammlung badischer Schul- und FllrsorgeSrzte. r Dot ®' n 'Ö en Tagen in Baden-Baden stattgefunden« Jahres- jt n ^""Ung badischer Schul, und Fürsorgeärzte war aus dem gan- Rinii, i * iehr zuhl:eich besucht. Vertreter hatten entsandt: das dez U"ium des Kultus und Unterrichts, die badische ärztliche Lan- Ali^"^ale. die Badische Aerztetammer und die Stadt Baden-Baden. eini ü ün ''ahmen der Vorsitz., nde und der Geschäftsführer der Vsr- treter >? Rutscher Kommunal- Schul, und Fürsorgeärzte und Ver- ^»dl> ilniverfitä en an den Verhandlungen teil. Erster Bsr- linj en "^äegenstniid war eine Aussprache über die neuen Richt- Mü&rt schulärztlichen Berichterstattung, die zu dem Zwecke ein- iiihs. , ein einheitliches Arbeiten der badischen Schulärzte 3Jt Qn J u . "cllen. Berichterstatter war Med.-Rat Dr. Stepha ni- d«x D p . m - Man war sich einig, dag die Richtlinien im ZnUresie ^üicbi ch' en Betriebsführung liegen. Ueber die Frage der c® cn von der Sozialversicherung zur Gesundheitsfürsorge »on x.^^adtschularzt Dr. Lußheimer-Mannheim. Ausgehend '"ifcheit t- e ' c ^ Dom 28- Juli 1925 wies er darauf hin. daß die De- beb^t 's'ursorge in Zukunft der Mitarbeit der Versicherungsträger ^labtet dieser Notwendigkeit fei man durch die Tendenz des lache wo immer möglich zu sparen, gekommen. Die Haupt- er Ut6 e ' n Planmäßiges Zusammenarbeiten von Kommunen und ^ed^g/^ugsträgern unter der Führung der Kommunen mit der Mici-un keine Eingriffe von Laienseite in die ärztlichen Ent- v e 8elu« 0Cn stattfinden dürsten. Nach Darlegung der für eine solche «ie wichtigem organisatorischen Momente kam der Redner auf Tür der „Hilfsbedürftigkeit" im Sinne der Reichsgrundsätze di. /r"** der öffentlichen Fürsorge zu sprechen und wies >"^kahr hin, die die Forderung der Aerztefchaft auf der Seris. ^ Eisenach in sich schließt, nur Sie Hilfsbedürftigen fürsor- durch JL'zu können. Weiter wurde die Frage der Behandlung loitfij Jiürforgsomt besprochen und darauf hingewiesen, daß eine k»isx..^ Intensität des fürforgerifchen Wirkens beeinträchtige. Eine ""b c, Entschließung wurde einstimmig gefaßt und an Reichs- Zesoy^°at2behörden. sowie Aerzte- und Fürsorgeorganisationen Von der Inneren Mission. JLjien ^'enstag fanden sich zahlreiche Vertreter der In- "foh kfion aus Baden. Hessen, Württemberg und der "iien sr? ir iner Tagung der Südwestdeutschen Konferenz der In- |l n iftt« n w in Heidelberg zusammen. In der Sitzung der Ver- Ausschüsse gab nach einer herzlichen Begrüßung durch den »"'ilu«' Schmitthenner und nach geschäftlichen !?^n Landeswohlfahrtspfarrer W e r n e r - Karlsruhe einen —über die Spandauer Konferenz für Mediziner und Theo- tBrtbtTtf>f trefft fSonntmt-AuSaavel logen: nach einer anregenden Aussprache war man einhellig der Meinung, daß die Arbeitsgemeinschaft von Aerzten und Pfarrern die größte Beachtung verdiene. Ueber die Novembertagungen des entralausschusses für Innere Mission, die sich u. a. mit Fragen der ugendfürsorge, der Heimstättenbewegung und der nichtdiatonischen räfte in den Anstalten beschäftigten, berichteten Eeheimrat D. Kayser - Frankfurt a. M. und Pfarrer Werner. Räch dem gemeinsamen Mittagessen im Holländer Hof, wo di» vorausgegangenen Beratungen stattgefunden hatten, wurden nach- mittags im Eemeindesaal vor einem größeren Kreise zwei ernste Fragen behandelt. Auf Grund reicher Erfahrungen berichtete Iu- gendpfarrer W ü t e r i ch - Stuttgart über „Die Ausgaben der In- neren Mission an den Erwerbslosen. Die Heidelberger Volizeifür- sorgerin, Fräulein Boeß, zeigte in ihrem Vortrag über Mädchen- arbeitsasyl im Zusammenhang mit der Prostitutionsfrage erschüt- ternde Notstände, woraus sie die Schaffung eines Mädchenarbeits- afyls als dringend notwendig darlegte. Gutspächterversammlung. Am Dienstag fand im „Kreuz" in R a d o l f z«l l eine Verfamm- lung des Vereins der Hofgutspachter des Bodcnseegedieies statt. Den Vorsitz führte der Vorsitzende des Vereins, Eulspächter Zimmer- mann. Von auswärtigen Gästen waren anwesend: vom Verband der badijche» Gutspächier dessen Vorstandsmitglied Graf Reh- Kinder und dessen Geschäftsführer Oekonomierat Vicl h auer. ferner von der Süddeutschen Pächterkreditbank in Stuttgart deren Direktor Dr. von Cleve und von der Domäiienbelriebsgesclljchafl Berlin Dr. N i e s s e n. Das hauptreferat erstattete der Gesctiäfis- führer des Verbandes badischer Eulspächter, der auf den Zweck und d:e Einrichtungen des im Sominer dieses Iayres gegründeten Ver- bandes hinwies. Die Ausführungen fanden allseitige Zustimmung und hatten den Beschluß der Anwesenden zur Folze, den seither im Bodenseegebiet bestehenden Verein aufzulösen und den Mitgliedern den Anschluß an den Landesverband zu empfehlen. Eine in Umlauf gesetzte Liste brachte diesem Verbände 23 neue Mitglieder. Anschließend berichteten Dr. v in Cleve über die Aufgaben der Süd- deutschen Pächterkreditbank und Dr. Nießen über den Groß nilkauf landwirtschaftlicher Bedarfsstoffe. Auch diese Vorträge fanden allseitige Zustimmung. Die anschließGide Aussprache drehte sich' hauptsächlich um die Regelung des Verhältnisses zwischen Verpächtern und Pächtern, die da und dort auf Schwierigkeiten stößt, weil die Pachtverträge zum Teil geradezu mittelalterliche Bestimmungen enthalten und' auch ihre Auslegung an die Zustände in der längst überwundenen Feudalzeit erinnern. In feinem Schlußwort faßte der Geschäftsführer des Landesverbandes die Stellung desselben gegenüber den Verpächtern dahin zusammen, daß mit allem Ernst versucht werden soll, Ver träge abzuschließen, oie die Gleichberechtigung beider Vertragsieile zur Voraussetzung haben und die aufgebaut sind aus der tatsächlich vorhandenen Jnteressenharmonie zwischen Verpächter und Pächter Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß auch bei den Vervächtern rech bald die Ueberzeugung Platz greifen möge, daß ein guter Päifiter stand der beste Treuhänder der großen Vermögenswerte fei, die ihnen anvertraut werden. In allen auftauchenden Streitfällen soll der ehrliche Versuch gemacht werden, auf dem Wcge friedlicher Verhandlungen zu einem allseits bef riedigenden Z iele zu kommen. Der Fisch als billiges Vo!ksnabrunasmMel. In England werden, auf den Kopf der Bevölkerung umgerech- net, etwa 10 mal so viel Seefische verzehrt, wie in Deut chland, vor allem, weil der sportliebende Engländer am eigenen Leibe ihren hohen Nährwert erkannt hat. Dem Engländer. der nirgends weit von der Küste entfernt wohnen kann, ist der Seefisch bereits seit Jahrhunderten bekannt und die große Königin Elisabeth hat vor ca. 360 Jahren bei der Einführung der Reformation in Eng'and die Beibehaltung eines Fastensonntags angeordnet und dadurch d?n Seefischverbrauch entscheidend gesördert Auch heute sorgen die englische Regierung und die englischen Privateiscubahngesellschaf- ten, denen die Seesifchereihäse« zum Teil gehören, umsichtig und tatkräftig für die intensive Ausnützung dieser Nährquelle. Allerdings ist die Beseitigung der Vorurteile in England nicht einfach gewesen. Erst die Einrichtung der Fischbratanstalten verhalf dem Seefisch- verbrauch zu seinem Siegeszug in England. In Deutschland hat sich der Seefisch leider noch so gut wie gar- nicht eingebürgert. Er konnte erst Verbreitung finden, nachdem das Eisenbahnnetz gut ausgebaut und es möglich war, ihn schnell und frisch in binnenländifche Verbrauchsmittelpunkte zu befördern- Sei» ner Verbreitung steht aber auch heute der alte konservative Sinn entgegen: .Wat de Bur nicht kennt, dat fret he nich" und vor allem wird er vielfach falsch behandelt, indem man ihn seinen Todfeinden Süßwasser. Lust oder gar der Sonne aussetzt. Infolgedessen nutzt das deutsche Wirtschaftsleben die unübersehbaren Schätze des Meeres, dieses Feld, aus dem man ernten kann, ohne zu säen, nid# genügend auS Viele tausend Volksgenossen bleiben weiterhin arbeits- los, obwohl sie in der Hoch eefifcherei und den damit in Zusammen, hang stechenden Gewerben Arbeit und Lohn finden könnten; Milli- arden unseres Volksvermögens fließen weiter sür Nahrungsmittel ins Ausland. Diese Nahrungsmittelquelle fließt längst nicht so er« giebig, wie sie es könnte. Die beim Küchenzettel außerordentlich er» wünschte Abwechslung fällt weg. Der Mensch muß zum Wachsen oder als Ersatz für die bei sei- ner Betätigung verbrauchten Stoffe Nahrung aufnehmen, die er u. a. aus Eiweiß, Fett und Kohlehydraten entnimmt- Für einen Durchschnittsmenschen sin'd täglich etwa 100 Gramm Eiweiß. l00 Gramm Fett und 250 Gramm Kohlehydrate erforderlich. Vom Ei- weiß sollten 35 Gramm auS Fleisch genommen werden. Eiweiß Nr. 833. Seite 7. kommt im Fleisch von Warm, und Kaltblütern in gleichem Wert, aber in verschiedene» Mengen vor. derart, daß bei handelsüblicher Ware 1 Psund Rindfleisch ebensoviel Eiweiß enthält, wie ca. 2 Psd. Seesisch Da 1 P,d. frischer Seesisch ein cht. aller Absälle etwa 50 Gramm E»veiß enthält, 'kaiin also H Psund Seesisch mit 37,5 Gramm Eiweiß mehr als den Tagesbedarf eines Normalmenschen an Fleisch decken; für e t u e der Mahlzeiten genügt viel weniger. Ferner ent- hält der Seefisch das sür die Knochen- und Gehirnbildung notwcn- dige Phosphor in bester und zweckmäßigster Verbindung. Das sind Werte, die nicht vernachlässigt werden dürsen. Wie aber soll man die entgegenstehenden Vorurteile beseitigen? Durch inöglichst vielseitige Verschiedenheit in der Zubereitung Man kann den Fisch kochen, backen, braten, dämpsen; man kann ihn pa- nieren uud naturell zubereiten; man kann ihn mit Butter-, hollam bischer- und Senssauce geben. Der hier beliebteste Fijch ist — infolge seiner Billigkeit und vielseitigen Verwendbarkeit — der C a b e l j a u. Er e.gnet sich sowohl zum Kochen, wie zum Dämpfen und gibt sehr schöne Fisch« kotletts zum Braten her. di« mit Kartoffelsalat ein vorzügliches, billiges und nahrhaftes Essen ergeben. Der Preis, gerade diese» Fisches, ist so günstig, daß sich oft 4—5 Pfund Cabeljau gleich dein Preis für l Pfund Riwvfleijch stellen. Rotbarsch, Heringe, Makre- len. sowie die meisten Räucherfische sind besonders fettreich und a».s diesem Gruwde zu empfehlen. Kohlehydrate sirib allerdings aus der Fifchnohrung nicht zu holen, ebensowenig alber auch aus Warmblülerfleifch: hierzu bedarf es vielmehr des Zusatzes von Geinüseit. die dann eine anhaltend« Sättigung bringen. Im Fisch sind, ebenso wie im Fleisch, appetitanreigeirde. wohlschmeckende S—\ Stunde. Den wundervollen Fischsaft beitut^e als Tunke, die Gemiisereste evtl. zu einer Suppe. 9. Zum Braten nimm Stücke, die nicht stärker sind als etwa Z Zentimeter. Entgräte den Fisch möglichst vorher. Braten im Teig erhöht den Wohlgeschmack und hält den Fisch länger warm. 10. Reste verwende nach sofortiger Reinigung von Gräten und Haut zu Salat in Essig, zu Bratkartoffeln, zu Sauerkraut uhv. Hierüber verlange von deinem Fischhändler ein Fischkochbuch, das er umsonst von seinem Großhändler an der Küste bekommen kann. Weitere gute Fischrezevte enthalten die kleinen Fischkochbücher, die jedes fischverkaufende Geschäft gern dem Kunden beigibt. Auszug aus den Ltandesbüchern Kcirlsrub-. Sterbesälle. 2fl November: Ernst Schan » ert. Witwer. 88 Jahr» alt. Zuschneider. 2R November: Hermann H u a, Eben'«»», 47 (fei-, alt, fttnnnio&crfcfretiir; Theresia Glaser. 57 Jahre alt. Ehesrau von Karl Glaser, Gastwirt. Die Kälfeebohne verlangt die Zutat von Cbrläb&def Zur stärkeren Entfaltung ihres Reichtums an Duft und Würfel DURCH DIE QUALITÄT SEINES PRODUKTES WUQOE SALAMANDER DIE GRÖSSTE DEUTSCff£ DUQCH Die PREISWURKMGKIIT DES FABRIKATES WURDE SALAMANDER DIE ERSTE DEUTSCHE KAISERSTR. 167. reite 8. 91*. 553. Vadlsche Presse sSonntaa-AuSaaVe? ' Tonni«»s» be« 28. November A Vierfei von dieser SdralzmaiKc kcbcmdü Unerreicht im Repertoire iL in der Qualität der Aufnahmen Elektrische Aofinahmen ■■^■nn nach gesctaateiem Verfahren l ' in höchster Vollendung—plastisch und naturgetreu Das vollkommenste Musik » Instrument MWlMIWlW" An Klangfülle und plastischer Tonwiedergabe unübertroffen DEUTSCHE GRAMMOPHON-AKTIENGESELLSCHAFT » BERLIN SW68 Alleinige Spezlal-Vertrefung in Karlsruhe nur HHyl^ lllllimiMIIIHIIIIIIIIIIHHIIIIIIIIIII HUB BM | im gm, m Kaisersir. 176 ■ rid W>■ %s■ Bi nt i | s! i a ? s e | Brammophone und Flotten Fritz MIHI er k e - Abteilung für Sprechapparate, Kaiserstr., Ecke Waldstr. 5 Vorführungsräume. "üSW 28>78 ^ — I I I Sil I I III I I 11,1 lt.,1 11 i.kl.l l III I. 111 III I tiwMIMIIIIIIMMI III 11 I I III I I I I" '"'' i,iJ Wohltätigkeits- Veranstaltung «um Besten der notleidenden Franeß der. Stadt Karlsruhe. Samstag, den 4. und Sonntag, den 5. Dezember im kleinen FesthaUesaa • Gesa mtleiter: Herr Direktor B 1 u e DJ- Musik: Herr Musikdirektor Heu 1 »' ei Von 8 Uhr ab: Weihnachtsverkauf, Verlosung, Kontert ?- u, Bewirtung. Eintritt: Mitglieder 30 Pfg. Nichtmitgliede fr 50 Pfg. Abends 8 Uhr: Bunter Abend unter gütige# »» 1= Wirkung von Frau B 1 ä 11 a r m a n n, Frl. Wied, Tlerru I- und Frau K o e g e 1 e, Frau M e r t e ns - Leg er, Herr f- Direktor Blum Eintritt: Mitglieder 1.— Mk NiehtiJ' I- glieder 1.50 Mk. Studierende 50 Pfg.. danach Gesellschal 1 |i tanz. Sonntag, den 5. Dezember, Fortsetzung des Verkam IE von 11 Uhr ab. Nachmittags 4 Uhr- Ii Kinder-WeihnachtsauffUhrungen für Groß und Klein. |= Lebende Bilder aus der biblischen Geschichte, MärcheB- I? erzählungen und von Frau A 11 e g r i einstudierte an * |; Einritt: Mitglieder 80 Pfg. Nichtmitglieder 1.— Mk. Kinne durchweg die Hälfte. Abends geselliges Beisammensein' L: Konzert und Bewirtung. Eintritt 50 Pfg. Ii 23841 Karlsruher Hausfrauenbund. |r 1111 I i 111 I I ittli i i i n III I I I I I I 11 Ii n 111 Hi l l || | I I 11111111 I i I i M11 I i im ' i Ladisches I^ndestdeam Sonntag. 28. Noll. 1926. NachmStagS: 9. Vorstellung der Son> vermiete lür Auswärtige Der fliegende ÄoUSnSer von Richard Wagner. Musikalische Leitung: Alfonj Rischner. — In Szene ges. v. Otto KrauK- Daland Lander Scnta Fanz Erik Strack Mar» Wanla Der Steuermann Kalnbach De, Holländer Schuster Z-bf, Ubr. L Spe rrst« 4. — JC. Sonntag. 28 Nov. 1906. * E 8 Th.-G. 1201—130U Sie Sauberjlöle von Mozart. Musilalische Leitung: Jos. «ripz. — In Szene gesetzt von Otto tirauß. Sarastro Tamino Sprecher Priester Dr. Wucherpfennici Nentwig Vogel kalnvach Löser Konigln der Nacht von Ernst Pamina ssanz Tameq Blättermann der Königin Seibcrlicb der Nacht Genien Papageno Papagena Monostaios Geharnischte Strack Wied Schönina Busch Weyrauch Blank Siegfried Rennio Lander Ansang 7 Uhr Ende nach 10 Uhr. I. Sperrsitz 8.- M. f ontag, 29. November: Sinfonie-ilonzert. — DienZtaa. 30. November: Uranffiivrg.: Ter Jung- brunnen. Siadusches Äonzerihaus: "Sonntag. 28. WM. 1936 Die fünf Karnickel In Szene gesetzt von »ritz Her, Grobvater Klopp» Müller Di« Grobmutter Frauen. dorser BlaNu» Klopp» Hof- bauer Walburga Noorman Nikodemus Dünnhirn , Gemmecke Nikodemus Gemmecke Scholastika Albrecht Sixtus SchSberl Schneider Balbina Genier 5!oses Haslinger Höcker Apolloma Ermartb Der Herr Lehrer Priiter Eule Brand „Lillh" Radenrncher Nanni Möderl Ein Postbote Schneider Ansang 7% Uhr. Ende gegen 10 Uhr. I. Parkett 4.20 M Ibach Steinway Schiedmayer Pianotortefabrik # Alleinige Niederlage H. Maurer, KaherstraKe 17« Eckhaus Hirschs'r. Teiizaniung, Miete Katalog kostenlos Gesellschaft für Deutsche Bildung Theaterkulturverband Uienslax. 30. Xovbr.. abends 8 Uhr, im Handelskammersaale, Karlstr. 10. Auffünrang des Marionettentheaters W. WOLFFOERSTER Karlsruhe „Das Puppenspiel von Dr. Faiisi 1 Eintritt für Mitglieder und Angehörige frei. Unk'ostenbeitrag für Nichtmiig icder Mk 1 60 lür Studieien le und Schüier 76 Hlg. 2K705 Bad. Koniervaiorium fürMulk Samstag, den 4 Des., abend» 8 Uhr, im Biirgersaai des Rathauses Klavier: Dora Matthe». Violine Georg Valentin Panzer. Sonaten und Suiten vrn Bach, dall' Abaco, Graun, Paradies und Tartini. Einheitlsprei» 1 Mark. 28795 SAMSTAG, den 4. Dezember 1926, abends 8 Uhr in der FESTHALLE: Büelhoven - Hanzerl Mitwirkende: Georg Mantel, Karlsruhe, Konzertpianist; Karl Müller, Vereinsmitglied. Bariton: ein Frauenchor und der Männerchor des Verein», das Orchester des Badiscihen Landestheaters Karlsruhe. Leitung: Hugo Rahner. Karten für Nichtmitglieder xu S.—, 2.— und 1.— Mk. inkl. Steuer und Einlaßgebühr. Karten für Mitglieder 50 Pfg. inkl. Steuer und Einlaßgebühr. Kartenverkauf für Nichtmitgieder: Musikalienhandlung Fritz Müller, Ecke Wald- u. Kaiserstr.; Musikalienhandlung Fr. Doert, Kaiser- Straße 159, Eingang RitterstraÜo; Zigarrenhaus Karl Herdenstein, Ecke Sofien- u. Waldstraße: Papierhandlung K. W Hofmann, Ecke Kaiser- u, Waldhornstr. F üj Mitglieder: Montag, den 29. November und Mittwoch den 1. De- rember 1926 ab 7 Uhr im Löwen- rachen 23553 und an der Abendkasse Ortsgruppe Karlsruhe. I. Am Donnerstag, den 9. Dez.. abend» 8 Im Chemie-Hörsaal der Hochschule Lichtbilder- Bortrag: „Aus der Flrnenwelt der Silvretta" durch Herrn Gewerbelehrer Linz. Mitglieds farien vorzeigen! Zur Kostendeckung ©amm. lung vor Beginn. II. Monatswanderung am 12. Dezember. Baden-Baden (Besichtigung der Römerbäder) - Belzerweg—Altes Schlotz—Battert—Ztausen- berg—Gernsbach. Abfahrt 8.16. Sonntags- farte Baden—Gernsbach 1,80 JIM. III. Voranzeige. Am Donnerstag, den 16. Dei-. abends 8: Weihnachtsfeier mit Konzert und Gabenverlolung tm kleinen Nesthallesaal. Gaben nehmen alle Vorstandsmitglieder entgegen. Eintritt nur Mitgliedern gestatti-t gegen Vorzeigung des Programms zu IN Ps für 1 e d e n Teilnehmer. 1 23741 IV. Schneeschuhabtcilnng tritt zur Beratung des Wintervlanes zusammen am Dienstag, den 20. Nov. im ..Felkeneck" kl. Nebenzimmer. Eintracnt ort >01 Donnerstag, 2. Dezember, 8 2. M^ister-Korzert Kammersänger Professor J. von Raatz-Brockmann Konzertsänger (Baß) aus Berlin. Schumann: In's Freie, Frühlingsfahrt, Krühlingsnacht,Viel Glück zur Reise.Der ^ontrabandiste. Der Hidalgo. Brahms: Vier ernste Gesänge. Loewc: Der Nock. Saul u. Samuel, Hochzeitslied der verliebten Maikäfer. Professor von Raatz-Brockmann ist ein Sänger von internationalem Ruf, der in Norwegen in gleichem Maße anerkannt ist, wie in Italien. In fast allen bedeutenden deutschen Kunststädten ist der Künstler ein immer wieder gesuchter u. gefeierter Gast. In der letzten Zeit sang er allein in den Leipziger Gewandhaus-Konzerten 8 mal als Einzel- Solist. Er trug u. a„ von Wilhelm Furt- wängler begleitet, die „Ernsten Gesänge" von Brahms vor. Die „Leipziger Neuesten Nachrichten" (28. März 1925. Dr. Aber) schreiben: „Welcher Adel der Tongebung und Tiefe der Auffassung! Atemlose Stille herrschte im Saal, als J. von Raatz-Brockmann mit seiner herrlichen Kunst diese Gesänge belebte. Kaum ein zweiter Sänger dürfte sie mit einer solchen Innerlichkeit, mit »o geistiger Reife, so tiefem Verständnis .nterpretieren, wie er; man muß ihn als den bedeutendsten Konzertsänger Deutschlands bezeichnen." Es ist ein Verdienst'de» Künstlers, neben Modernem auch immer wieder den alten genialen Balladenmeister Loewe zu bringen. Im „Nöck" wird stets von neuem seine wohl einzig dastehende Atemtechnik bewundert; im ..Hochzeitslied" seine staunenerregende Sprachtechnik 23861 Karten zn 1.50; 2.—; 8.— und 4.— Mk. Rest-Abonnements auf S Meister-Konzerte (Raatz-Brockmann. Ros6 u. Tochter, 13. Januar, und Elena Gerhardt, 31. Januar) bei Kurl Neufeldt, Waldstr.39 P Morgen tsaal, den 29. November, abends 8 Uhr: gen die kommenden Jahre? »i! des bekannten Astrologen RADETZKY KomnienileWeltta'rophen Schicksale der Menschen und Völker mit „Voraussagungen' 4 i über die nächsten Jahre und Jahrzehnte aal' Grund mathetnaiische. Berechnungen. Das ereignisre che Jahr 1927 AI'es nähere siehe Plakate Bringen Sie Bleistift und Papier mit [Karten zu Mk. '.3ü. 2.211. l.tiö, I.itl inkl. Steuer I in der Musi alienh mdlung <-r. Doert, Kai- I serstraße. Ecke Kitter tr und in der Musikalienhandlung Kaiserstraße. Ecke Waldstr Fritz Müller. KUNSTLERHAUS | Verein lür Deutsche Frauenkle.dung und | Frauenkultur. | DIENSTAG. 30. November naohmittags V «8 Uhr: in Kruse „dir"— hält einen VORTRAG | für Erwachsene u. Kind -r mit L i c h t b 11 d » r n j Puppen-flusfiellung I des Spielwarengeschäfte» F. Wlihe m Doerino.' Karlen uMk 2.0 2. I.SO 1- Kinder 50 4 für M.tglie ler ermälligte Preise von 1 > u 1.— Voiverkaut oei F Wi heim Doemi. Rltterstr.. Emil Kley, trdor nren-.i-. 2 , » Mitgl nur hier Mozart-Kilnstlerspiele 5 Uhr-Tee mi! Cabareleinlagen Osfsladf __ • Minimal 11t 77 Ecke Georg-Friedrich Krone" ■■■•■«•iiiMait u Kinthe'mersiraße Heute Sonntag Eamllien-Konzert 23811 von 4 bi» II Uhr ff. Noninger Bier Gute Küche Dienstag SCULACHTTAO Hierzu ladet ergebenst ein Olto Weiß 11. Frau. jm Wi Dienst Es Mannt Eintrachtsaal Dienstag, den SO. Nov., abends 8 Münnerchor-Konzert mit Werke Wilhelm Jung veranstaltet von der Vokal-Quartett-Vereinigung I unter Leitung von Ortwin Matschinsky Mitwirkende: I Frau Helene Kämper-Werner. Mezzo [Sopran, Herr Otto Wieber, Tenor. | Herr Fritz Linnebach, am Fitigel. Karten zu Mk 1,20 und 1,80 inkl. riteuer und Programm in der Musi- alienhandlung 23681 Fritz Müller. Colosseu 11 | Täglich « UW ^ Sonntags 4 und BubikögiJ der größte aci-'a*- 1 ' .. ! Schmitz Weiß**.. ünwidmml ci» ^ 30 NoveiWV ÖiÄÜl 'iäbringerltr. "«'„iitf' übctb.»r.n«"'®Vf: Leihgebühr in n , besten ftorw^ji Ferner „f Für WeihnaC" Eintopffic" (RottannJJ KU 10» CID 6 fi Friedrich Gärtner^. /' Karlsruhe. 'tonttlöß, 5eti 28. November 192Ü. Vadisckie Presse sTvnniaa-AuSaabel Nr. 553. Seite S. Statt ieder besonderen Anzeige. Unsere herzensgute Mutter Frau Marie Barth Wwe. geb Hanser wurde heute nach langem, schwerem Leiden im Alter von 77 Jahren in ein besseres Jenseits abgerufen- Karlsruhe, den 27- November 1929. In tiefer Trauer: Die Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet am Monta«. 29 ds- Mts. nachmittags 2 Uhr, von de Friedtiofkapeile aus statt. Trauer haus: Schönfeldstraüe 2- B123 1 aller plct Reichhaltig es fertiges Lager Auswahlsendungen franko gegen franko — ohne Kaufzwang — Kataloge gratis! Zahlungserleichterung! Neubezüge, Modernisierung, auch nicht von mir gekaufter Pelze, schnell und billig IM. BOOEN BRESLAU 1/115 |FIUale: München, Theatlner StraBe 50 Deutschlands größtes Pelzwaren-Versandhaus In tiefer Trauer geben wir hiermit Kenntnis Tom Ableben unseres Mitgliedes Herm Hermann Hug Finanzobersekretär Mit Ihm verliert >« Sa«le Adl«rstral>« S» U Dienstag, den SV. November und ^>>ttw„ch. den 1. Dezember (926, jeweils 10 Uhr vormittags bis 10 Uhr °bendö. Der Ertrag dient der Lic'ieS- arbeit der Ztadtmission. Zu zahlreichem Gesuch wird lier,lich eingeladen. 2JJ598 wir» Dötzum eingetaoen. zdo»B ^isjions Verkauf den 29. November ""iiiitf.? Martbalckule in Karlsruhe, Leo- #on «. lbcim Diakonissenhaus» ™ m»rgeus 9 Uhr bis abends 9 Uhr: 1 (HQiii {im) der Basler Mission Sj , tm,t' ii *'' i 8e Gelegenheit für den tr 'ti frei —bcrzltch rmann £« - -»r>. Nachmittags Kaffee mit Kuch ^Mayer^ Missionar. Gas-Oefien I c ^. r od Badezimmer usw, Höhe I Ben i. r,n ' Un *' re B'eite ca 40 cm, gut heizend, |t) u, ,os , ohne Anzug tiasvrr rauch etwa lmu> f* 0 'unde. »weehs cchneiier RSu- Ixu^f. 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(5f. scheint bei diesen Bestrebungen gleichzeitig der Gedanke mitzuspielen, die AbschreibungSIäbe möglichst herab,udrücken. fodah es notwendig sein wird, bereits jevt mit aller Aufmerk,amkeit die geplante Regelung tk"e'm Zusammenhang dürft« ein Erlab des Präsidenten de» LaudesftnanzamteS Brandenburg vom 11. Anguft 1S2S von Jnteresie fein, ui dem folgende Abschreibungssätze alS zulüffig anerkannt werden: 1. Fabrikgebäude S %: in besonders begründeten Kallcn 8% . 2. Maschinen a) Beiriebsmafchineu 5 dt Speztalmaschine» 8—10 %. 4. GeschMselnrichtunaen ä) Büro -Möbel 5 %; b) £Atd6maschtnen 10 "i Fuhrpark in %; Personen-AntoS 10 %; Last-Autos 15 %. Die liier vorgesehenen AbscbretbungssSde erscheinen in den meisten lUlll i<'a 'fiibt' ivol'^bcnie "clicn Maschinen, die tftre volle Leistungsfähigkeit 10 Jahre liindurch bewahren. Ganz und gar nicht aber kann man davon ausgehen, das, die Lebensdauer einer Maichine SO Jahre betragt. Auch dürite der Abschreibungssatz für Schreibmaschinen mit 10 Pro,, ganz wesentlich zu niedrig gegriffen sein, ebenso wie der Abschreibungssatz siir den Fuhrpark cinschlietzlich Automobilen. Interessant ist nun. datz bereits früher bekannte AbfchreibnngSwtze anderer Landesfinanzämter höhere Ablchreibungeu zulassen. Auch liegt aus dem Jahre 1921 ein Er /atz des R « i ch s-S i n a n z m i n i st er s vor, der ebensallS kürzere Lebensdauer für Maschinen vorsieht als in Obiger Aufstellung zu «Grunde gelegt wurde. Die folgende Tabelle zeigt die bisher bekannt gewordenen Abschrei- bungssätze in einer vergleichenden Uedcrcinsiimmung. Au» ihr geht klar die zur Zeit herrschende Tendenz der Yerabminderung der Abschreibung»- '^Es'inutz deshalb gefordert werden, dah Sachverständige und Steuer- Pflichtige gehört werden, bevor ein« reichsrechtliche Regelnng der Ab. Ichr ^bunaslKtzc Platz greift, die mit den tatsächlichen V«rhÄinisi«n nicht In Ej ii! l iiitfi^ «b>a^ w e - den ^ kan aBf(6 £ C( ButtaSfäöe 6«nt6en auf den Erlässen des Neichsfinonzmlntster», de» LandeSstnanzamtS Magdeburg, des Landesfinanzamts Berlin und des LandeSftnanzamtes Brandenburg, der zunächst an die Verhältnisse der Textilindustrie anknüpft, aber allge- Die"''Gegenüberstellung^' der Abschreibungssatz« «rglbt solaende Resultate: Gegenstand ReichS-Sin.. Min, Erl. v 15. 8. 21 Nutzungsdauer Land.ftin Ami Magdeburg Avschr.-Tätze Land.ftin Amt Berlin Erl 1. 4. 2« AbsKr.-SOtze Land.Ain Amt Brandenburg Erl. 11. 8. 20 Abfchr .-Sätze 11 Fabr. Geb. in bei. fallen 2) Maschinen a) Betriebs- Maschinen bl Spezial- Maschinen z) Werkzeuge 4) Geschäfts- einrichtung ->) Büromöbel Schreib- Maschinen 51 Fuhrpark Perf.-AuioS Last-Autos 40—50 Jahre 10— lü S-Hre «—« Jahr« tachn."-^ 5 % olzbaut. 0 % 10-15 % UW' Fäll«» höher n 10-15 %». »egr. Fällen höher 10-1» %t. Bear. Fällen höher 2—4 % » « 10—15 % MH-flO % 8—8 « 8 * 15—10 * 10 % 10—SO % 10 % 10—18 * 15—20 % 10 % 15 % November 1926 , % 8 <* 8 % • * »-10 * 88H—60 * 23. Okt. 1926 177 218 nnverflnrt. 1070241 + 26624 145)9 948 + 82886 179295 - 6262 411 282 — 84851 l 273104 - 121 356 + I9 9H7 -t- 1123»- 91 «611 + 71* 738 + J02M2 78 9 3li2 > 23 715 4» 56900 122788 anreränd 177 212 unveränö 88 952 unveränd. 48138 unveränd. 1011000 unveränd. 2 824029— 14/ 210 «721 9» -f- 134.134 2Ü3SUÖ+ 28 BIS 23. Nov. 1926 >77 212 unverfin't. 1754924 + 202 1578 895 + 178529 - 878479 + 1212 474 - 184 r.tie +• i9 430 + 25 91R f 91 »08 + 851800 + 15594 15892 28 818 684*4 9 OIS 6 769 1075, W 60 811 122788 onverfina 177 212 unveränd 88 952 unveräna 48138 anveräna IBimioO unveränd S «US 796 - i4 > tf.>t lliü»7i)4 + 2114229 222 592 - 10 773 Di« L»rkriozspr«duktioa überschritten. Seit Srüvlahr dies«» Jahre» ist die deutsche Roheisenerzeugung ebenso wie die Rohftahlgewiunung in a u k st« t g « n d « r Linie begriffen. Die Rohets-nerzeuanng hat, wie da» folgende Schaltbild zeigt, im Oktober diefes Jahres die Durchfchntttsproduktion des Jahres 1918 überschritten. Die Nohstahlgewinnun« ist bereits feit Juli gröher — und zwar recht erheblich grdtzer — al» di« durchschnittliche Monats« Produktion des Jahres 1918. Den Angaben über dies« Durch- schuittsproduktion sowohl für Roheisen wie für Rohftahl liegen die neuerlichen Berechnungen des Statistischen Neichsamtes zugrunde. Diese Zahlen beziehen sich bekanntlich aus den heutigen GebletSumfaNg unter Ausschluß der Saarproduktion. Aktiv» (in 1000 R.-MJ Noch nicht beffebene Reichsbankanteile . . . . ,, Goldbestand (Barrengold) und zwar; Goldknssenbestand , « Gi'Mdepot (unbelast. b. atisl. Zuntral-Notenbanken) . . Bestand »II dei'kuugsfäm- gen Devisen . . . . Bestand an sonstigen Wechseln und Scheck» . . Bestand an dt. Bcheidemunz. Bestand an Not. and. Bank. Bestand an Lombard -Ford. Bestand an Effekten . . . Bestand an »onst. Aktiven Passiva Grundkapital a) begeben . . > • b) noch nicht begeben . Reservefonds a) gesetzl. Reservefonds b) Spez • Hes. - Fond» für ktinft. Divid.-Zahlung c) sonst Rücklagen . Betrag der Umlauf. Noten . Sonst, tägi fäll.Verbindlich^ Sonstige Passiven Verbindlichkeiten aas welter begebenen, im Inland zahlbaren Wechseln . . Der AuZwei» der ReichSban! vom 28, Slovtmfn zeiy, thtwt »flrttKma der gesamten Kapitalanlage tn Wechseln und Schecks. Lombard» und »iffefteu um 57.7 Mtll. auf 1 829.7 Mill. NM. Sm einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Scheck» um 63.4 Mill aus 1212.5 Niill. NM. abgenommen. — wobei die Abnahme nur zum kleineren Teil ans dt« Jnlandswechlel «ntlällt. — wähi«nd die Lombardbeftände um 108 Mill. auf :.>5.9 Mill. RM. ani>«wachsen sind und die Anlage tn Effekten mit 91.3 Mill. RM. weiter annähernd unverändert geblieben ist. An Retchsbanknoten und Rentenbankfchetn«» zusammen stnd 2102 Mill NM. ans dem Verkehr zurückaefloffen und zwar bat sich der Umlauf an Relchsbanknoten um 147 0 Mill. auf 2 862.7 Mtll. RM. verringert und der an 3!ei»enbankfchetnen um 68L Mill. StM. auf 1185-5 Mill. RM. Unter Berücksichtlguua. das, für 11.0 Mill RM. Rentenbankschein- in der Berichtswoche getilgt irurden. haben sich die Bestände der Reichs- bank an solchen Scheinen au« 832.9 Mill. RM- erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 1 038.8 Mill. RM. eine Zunahme um 2»4 2 Mill. NM ^Die Bestände an 'Gold und deckuna»sähigen Devisen sind um 29 C Mill. auf 2 133.4 Mill. RM. angestiegen und ,war die Goldbestände um 0 2 Mill. aus 1754.9 Mill. RM. und die Bestände an dcckuugsfKbigcn Devisen um 28 8 Mill ' auf 87« 5 Mill. RM. Die Deckung der Noten durch Gold allein beflerte sich von 58.3 Prozent tn der Vorwoche ans 61.» Proze t, die durch Gold und deckungSfähigen Dc»is-N von 09.9 Prozent auf 71 .5 Prozent. Nürnberger Hopfenmarkt. Nürnberg. 26. November. In der verflossenen BerlchtSwoch« hat sich die Lage des Markte» wieder nicht geändert. Nur an einigen Tagen konnten durch die An. iresenhelt auswärtiger Firmen etlvas gröbere Umsäve erzielt weiden. Insgesamt erreichte der Wochenumsatz etwa» über 150 Ballen, während an Zufuhren 80 Ballen vom Lande und 200 Ballen mit der Bahn zum Markte kam«n. Di« Prelle sind auch in dieser Woche bei dem stetigen Vorrücken Ver Karben und Qualitäten unverändert geblieben. Gehandelt winden gerlnae Markthopfen zu 350 RM.. Markt, und Gebirgshopsen in mittlerer und prima Qualität von 445—525 RM.. Ausstich Gebirgshopfen zii 5:15 RM.. geringe Hallertauer »u 41g RM.. solch« tn gutmtttel und prima Qualität von 505—530 NM. sowie Transithopsen verzoll» «Eliässer^ Ungar» und Jugoslawen! von 430—505 RM. Auherhalb des Markte» gelangien wieder gröbere Partien Hovlen zum Verkauf, wobei besonder» zwei AiMc&iiiffc In prima Württemberger zu 040 RM. und Ausstich El- lasier zu 580 NM. per Zentner ,u erwähnen sind Die Woche schloß in nilmier Stimmung bei folgenden unveränderten Notierungen: Mark»« uiid (»ebirOSbovien prima 500—525, mittel 890—»90. geringe 820—880: Hanerts,>er ml» und ohne Siegel prlma 510—540, mittel 420—500. gering« »50-410: Wllrtirmber rot«, fog«n. Auspflückhopien vrtma mittel gering« 2fl0-800 NM. ie 50 »ilo. , In 3 a 0 1 wird bei ruhiger, fester Stimmung tmmer noch gnt fl«. rauft 53 notierten Sännet mittel 8 800—4 000 ftc-, prlma 4 100—4 300 Rc„ Ausstich 4 400 St. Für Polen wurden 8 80V—s 600 Kc, kür Jugo, pa««> ,»0»-»7S0 SU. d-ahlt. ,/TJ 901 800 70C OHT. [HON NO\/ TONN - HC L r JAN. HB. TIM APß) T1AI \ JUNI JULI AUG S£P OHT es 19Q6 nOH£/S£N£ RZU IGUNG- y OUfit ytsc MIT) 'SPM. ->DUK -— riON >9'i neu ttoc toot 900 TMS CM >OH. STA* Y/M WM WA / Td 5 TAHl V£R 3 ORGUNG- • tQ Datz tot« verhältniSmähi« stark« Steigerung der Roheisenerzeugung und der Rohstahlgewlnnuug nicht etwa nur auf die Rückwirkungen de» eng» lifchen Bergarbeiterstreikes, also auf eine Stelgerung der Eisen, und Stahlausfuhr, sondern auf einen durch einen besseren Geschäfts- gang bedingten wachsenden Eisen» und Stahlkousum im Inland zurück,usühren ist. beweist der untere Teil dts Schaubilde». Dieser Kurve liegen Berechnungen de» Hamburger „Wirtschastsdienktes" über Deutschland» Eisen- und Siahlversorgiing zugrunde, Berechnungen, die unter Ausschaltung der Aubenhandelshewegung in Eisen und Stahl die Veränderungen des inländischen Eisen- und Stahlkonsum» der Ten- den, nach ziemlich richtig wiedergeben dürften. * Die wirtschaftliche Lage der Seeschiffahrt« ffit dem nunmehr vorliegenden Jahresbericht de» Verein» Ham burger Reeder für' 1925/26 ivird über die wirtschaftliche Lage der See schisfahrt bemerkt, das, im Verlauf des lebten Jahres grundlegende Aeu. dernngeu nicht eingetreten sind. D^s wachsende Volumen des ,WeU* Handels berechtige wolil zu einem aeiMssen jLvttmismuS aus wene Sicht: siir die i>)cgenwart und nahe Zukiinft loerde der Geschäftsbetrieb aller- dingS erheblich erschwert durch die unvermutet lange Dauer des eng- lifchen Kohlenstretkö, der eine klare Disposition'siir die nächsten Monate unmöglich mache. Die iei?ige Lage sei gekennzeichnet dnrch das Be- streben, de» Betrieb soweit irgend möglich zu Vereinsachen und zu ver- billigen und damit die Betriebskosten herabzndrücken. Zur Entwicklung auf den einzelnen Berkehrsgebieten sei folgendes hervorzuheben: ,Lm Personenverkehr mit den Vereinigten Staaten dauern die Schwierigkeiten hinsichtlich der Auswanderung an. Andererseits hat sich auch in diesem Berichtsjahre Besuchsverkehr aus den Staaten ganz gut angelassen. Als eines der wenigen ersreulichen Zeichen der Wiederersiarkung der deutschen Passagierreedereien darf wohl die Beo ringerung der Abfahrten der ausländischen Linien geweitet werden. Alto dings ist hervorzuheben, datz der Anteil der fremden Flagge am ham- burgischen Schiffsverkehr immer noch nm die Hülste gröber ist als vor dem Kriege. — Im Personenverkehr mit Braniten und Argentinien gelaug es. eine gröbere .»iavl Auswanderer aus den Osistaaten für BrafUien. Sie alS Arbeitskräfte für die Kasfeevlaniagen bestimmt waren, über Hamburg zu ziehen. — In der Krocht fahrt mit den Verein igten Staaten (Lstküstel Ist im groben ganze» insbesondere tn der zweiten Hälfte des Jahres 1920 Infolge des englischen Lloblenstreiks eine Beberung zu verzeichnen. Eine Konferenz der hanptbet»iligten kontinentalen Ree- -ereien ist auch tn diesem Jahre nicht zustande gekommen. Nach wie vor liegt ein Hemmnis i» den Frachtmabnahmeu des Lbipping Board. — Der Verkehr mit Euba hat sich sehr verschlechtert, mit Mexiko ans- gehend hielt er sich in bescheidenen Grenzen, während das rückkeurende Geschäft von Mexiko durch die Zwkerzausfuhr eine gewisse Belebung erfahren hat. Das Ladungsangebot nach W e ft i n d i e n war ausgehend recht erfreulich, rückkehrend litten die Schiffe unter Ladnugsmangel — Der Export nach B r n s i l i e n, vornehmlich in Stückgütern, wtrd durch die einheimische Jninjtrie gehemmt. — Nach dem L a P la ta mutzten dte Raten der Konferenzlinien erheblich ermäßigt werden. Das Kracht- neschaft als solches nach den La Plaia-Staaten war daher verlnftbrtngend. Nur tn den legten dem Berichtsjahr folgenden Monaten sind am La Plata die r^kehrenden Raten wesentlich gestiegen. — Die Entwicklung des ausgehenden Geschäftes nach der Westküste der B>^ der Arbeitszeit und Produktion vor. welche im Jahre 1920/21 ihren tieften Punkt erreichte. Im Jahr« 1 9 2 2 nahm Italiens I « d 11 st *'. dann einen gewaltigen Aufschwung. D«r Boom dauerte <>* zum Jahre 1925. Seit dieser Zelt hat Italiens Wirtschaft mit Deilat>^°° krifeu zu kämpfen, die für einzel«'« Branchen in des Schärfe den bciitW'" d«s Jahres 1924 keineswegs nachstehe». Ohne Zweifel hat Italien Blüte der italienischen ?sr«-Entwertung zu verdanken. Es wird iicb ■"', halb in Zukunft erst zeigen, ob eine Uebertnduftriealislerung Italic«' heute vorliegt oder nicht. Das gewaltige ANsmatz. der italienisch«« Gr»« dnngsveriode wird am besten aus einer Aufstellung des .Ere-u Jtaltano" ersichtlich. Demnech erhöhte sich die Anzahl der an den itnlien" scheu Börsen zugelassenen Gesellschaften und deren Kapital bis i w Jahre 1924 in der folgenden Weife: in Millionen Lire: 19,3 1924 Kapital Anzahl der Kapital Anzahl der Kapital in Vorkrtcg Industrie: Seide Wolle . . Baumwolle Automobile Metall . Malchin«« Elektrizität Chemie . . Bergbau . Schiffahrt Firmen 10 15 59 11 88 50 97 64 =2: 27 89.5 51.7 222.8 34.9 1431.1 170.4 485.1 124.8 91.0 196,1 Firmen 47 80 1S8 ib 94 204 201 184 90 76 352.0 193.7 1004.1 449.8 777.7 1285.0 8 558 1 1 070.7 956.1 Lire 774 177.7 87(1.0 136.5 341.3 472.7 1 130.0 3828 203.9 474.U »TOirTiUjrr . « a< lHOri <0 1 235.4 iw Die letzte Spalte gibt Auffchlutz über die t n d u st r t e l l« ® <* " 1 bildung in Italien im Vergleich zur Vorkriegs,eit.. Im übrigen um fchlietzt dte Aufstellung noch nicht alle^ heute wichtigen Jn^ustr>env> Italien», denn die italienische Kunstseidcn-Industrie, dte heute in Welt in auaniiiiver Hinsicht nah«z» führend ist, hat ketne Berücksichtig, erfahren. Es kann jedoch in Bezug aus die italienische Kunstseiden J" dustrte ausgeführt werden, dab tm Jahre 1918 vrakttfch dieser Jnd»fi" zweig noch nicht bestünd. während tm Jahre 1924 das Kapital Unternehmen 942 Millionen Lire beiruq bezw. 190.7 Millionen , rubel. Am Ende des Jahres 1925 erhöhte sich sogar das Pavierlirckar>> der italienischen Knnstsetden-Jndustrte aus 1 676.3 Millionen Die weitaus wichtigst« Industrie Italiens Ist bekanntlich die Industrie. Sie exportierte allein ein Fünftel der italienischen ausfuhr. Im Jahre 1925 schätzte man die Erzeugung aus 3'4 Miliar Lire. Zur Zeit hat die italie'iische Seidenprudukilon ihre Vorkriens»-^ überschritten Die Seidenernte der Jahre 1923/24 bewegte sich beltätfj'" über dein Durchschnitt der Jahre 1909—1913. Im Jahre 1924 »«£ war allerdings infolge ungünstiger Nebenerscheinungen ei» leichter l zeugungsrückgang zu verzeichnen. ES wurden nur 40 Millionen Seide geeruiet gegenüber 49 Millionen Kilo tn den fünf letzten krtegsjahren. Der italienische Ervort an Rohseide erreichte 1925 tr^S« nahezu denjenigen des Jahres 1913 eb.enkalls die Ausfuhr doub>icr> und bearbeiteter Seide. Italien» Seideu-Fertigwaren-Export zeigte gegenüber eine wesentliche Steigerung. Besonders wenn diejenigen zcugnijfe eingeschlossen werden, welche mit Baumwolle vermischt öcrocfi worden sind. In den ersten 7 Monaten des kaufend«» Jahres der italienisch« Seiden^scriigwaren-Export ebenfalls eine leichte . geruuo gegenüber 1913, obgleich bereits die Währungsfchwanknugen Geschäft erschwerten. Die italienischen Baumwollspinnereien haben " eb-n!-° eine autzerordeiiilich günstige Entwicklung aufzuweisen gehabt. Im $ 1925 wurden allein an Halb- und Ferttg-Baumwoll-Fabrikaten für 'z Milliarden Lire exportiert. Dieser Betrag entspricht einem Sechstel % gesamten italienischen Jahresexvorts. In deu ersten 7 Monat » ^ laufenden Jahres nNir etn leichter Rückgang der Produktion »u »r«eicvi> „ Ek war Im Verhältnis zur gleichen Zeit des Vorjahres ein ErporiaU»'?. von 80 Zentner festzustellen. Im Herbst dieses Jahres mutzte aller 6 "' die 5-Tage-Wocbe «ingesührt werden: immerhin bleibt die F>«^^ sitnation der gröberen italienischen BaumwoAFiimen günstig. Die italienische Wollindustrie hatte in den letzten Jahren (( Erobening zahlreicher Auslauds-Mär'te einen starken Aufschwuni ^ nommen. In ihr arbeiten jetzt 75 0M Personen und es lauten Sireichgarn - Spindeln, 550 000 Kammgarn» Spinoein und mechanisch« Webstühle Zur Zeit leiden die Kämmereien unter Auitw» H'er und da bat man zn Betriebeinschränkung«» ilhrc .. maogel. miisie». Tie Kammgarn-Spinnerei ist augenblicklich verhälinisw» günstig beschästtgt. Am italienischen Kunstsetdenmarkt ist die transaktion der Snla ViScosa. welche vordem ein Kapital von 1 W 1 .?«( Lire besatz, besonders tn d «n Vordergrund des össentlichen getreten. ^ Um eine» etgenen Schiffbau und eine eigene Flotte in? / zu rufen, hat die italienische.Regierung sich infolge der AuSdehnunli italienischen Expories entschlossen, diese verkehrswichtiaen Industrien ■ subventionieren. Die SubvenlionZpolttik bat es allerdings nick<. hindern können, datz zur Zeit nur mtt 60 Prozent der Kapazität a»i ^ talienischen Werften gearbeitet wird. Eine wichtige Stellung itiniiii' c{ , die italienisze Automobilindustrte ein. Die Anzahl der monail!« ^,, portierten Wagen bezifferte sich zuleyt enif 8 500 Stück. Dte grötzte zeugerin ist die Flat-Gefellichast. welche täglich über 200 Jahrzen, e t'_ e stellt. 60 Prozent dieser Gesellfchatt stnd für die Ausfuhr bestimmt. ^ italienische Ausfuhr hat in den ersten 7 Monaten des lausenden 2"^.^ im übrigen dte folgende Entwicklung genommen. Emittiert in der Zeit vom Januar biS Juli 1925 für 10 002,5 Mill. Lire. .jf 0l«ich-n Zeit dieses Jahre» für 9 6151 Mill. Lire. Der Ervort »«tll« umgekehrte Entwicklung. Es wurden entsprechend importiert für '" M t Mill. Lire bezw. für lg 327.6 Mill. Lire. Jt.iliens HandelSbtlaM also eine starke Passivität auszuweisen, was für die endgültige »™!Lil siernng der Lire von nngünsttgem Elnflutz ist. Falls es dem italie«" lfl Finanzminister nicht gelingt, die Einfuhr in der nächsten Zeil z» v %'t; so wird man sehr wahrscheinlich mit einer neuen Entwertung d-' rechnen müssen, trotz der Herab,evung des ZablungSmiiteiumlausc» ° eine Verminderung der staatlichen Schulden. Der Grand Prix an eine deutsche Mnsikiultrumeutcusabrik. D>« ^ Monikafabrik von Matth. Hohner A.-G tn Trofsingen IWürtt.» der Welt.iuSstcliiiua in Philadelphia für ihre Quailläis'chan >n £j , Harmonikas und Akkordeons mit dem Grand Prix au^gczcichnet V .,&! Der Maschinenmartl in (lhile. - Bessere Koukurreuzansstchteu T™' ,t Inn»®. Die Aufnahmefähigkeit des chilenischen Marlies iüi bewegte sich ielt dem Tiesstand von 1922 ständig in auswärts ftctöi» Linie und bietet auch für dte nächste Zeit beiriedigeitde Ab avmölilt«' — > . c ni " Die Vereinigten Staate» stehen als Lieferant mit etua 40 Pr. „et Ltefetungen nach wie vor an erster Stelle Wettere etwa 45 Pro Einfuhr verteilen sich etwa annähernd zu gleichen Teile . aul Engla >d Deutschland. Eine gewisse Nachfrage ist vor allem iür Bergwerksmair- ^ ,u verzeichnen, die mit 8^ Millionen (YöldvesoS etwa zwe> ft«''" .acn' (»esamteinfulir umiafsen. lerner iür transportable Kompressoren w» zinantrieb. In der chilentfchen Sttckstofspredu'tion wird der bisiici ^ ManlefeliranSport meh und mehr durch kleine Benzinlokomotiven Auch ans dem Markt für landwirt-chastliebe Maschinen hat die Produktion neuerdings etwas vordringen können. WAZ Verkauf erstklassiger Wertpapiere. Eröffnung provisionsfreier Einlagekonten. Bearbeitung aller Aufwertungsangelegenheiten. 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I^Uskonstellation Deutschlands dies auch nur das Normale Eine wesentliche Hebung unsere: Ausfuhr ist trotz aller Üilion ."k" Besserung der Konjunktur nicht zu verzeichnen. Da- '«»Hl» Zeigt die Einfuhr eine recht empfindliche Steigerung. Am »i/. .kommt sie bei den Lebensmitteln zum Ausdruck, und hier «I, ^ erster Linie beim Getreide, was umso auffallender ist, jLSJ 1 , Monat Oktober der ist, in dem die Inlandsernte auf den 'ojnmt. Daneben ist eine starke Steigerung der Einfuhr von Uli, ™ Dbst und Südfrüchten zu verzeichnen, wohl in Verbindung 5'H ^er M°ff verhältnismäßig geringen Obsternte Deutschlands. Bei '" ^ ren - Dieser Posten hängt augenscheinlich mit dem be- ,e « der durch den Versailler Vertrag verloren gegange- R(^ i , durch die Hapag zusammen. Auf der Ausfuhrseite zeigen ^ besagt, nur geringfügige Steigerungen, die bei Lebens- «uf>tch i n erster Linie auf Getreide beziehen, bei Robstoffen s..^,eitere Steigerung der Kohlenausfuhr. Bei der Ausfuhr ~ n ®3 aren verteilt sich die Steigerung ziemlich auf alle Am meisten gestiegen ist die Ausfuhr in Eisenwaren und Het ^.^uiichen Erzeugnissen. Der Eesamtüberschuf, der Ausfuhr 'im ^inkubr beträgt setzt im reinen Warenverkehr nur noch 1%.M'II. RM. Im Gesamtaußenhandel, also einschl. des Ver- "'(W • ® oIi) und Silber, hat sich der Ausfuhrüberschuß bereits . tft rc.ix..p. ^4 co ODJtY söftl? mI « n einen Einfuhrüberschuß von 183 Mill. RM. verwandelt, ist es schließlich, die für die Beurteilung des Zah- """kehrs maßgebend ist. * [l'!^ war seinerzeit bei der Umstellung der Aktien» hn n °uf Eolomark aus Aktionärkreisen protestiert wor» man Klaubte, daß durch eine allzu scharfe Umstellung die t der Aktionäre geschädigt würden. Die bisherige Eni- !"tni» ™ denen recht gegeben, die eine schärfere Zufam- i«, *Jung des Pa p i er m a rIk ap i t a ls propagier- prophezeiten, daß manche Gesellschaft, die stch zu einer r'fetitm Maßnahme nicht entschließen könne, sehr bald eine weitere ."dem ^?iegung durchführen müsse, die alsdann keine Umstellung, *iei ert (r °! n e Sanierung sei. Bald hieß es denn auch, bei sehr Jjk w^^lchaften müsse eine weitere Zusammenlegung stattfinden, ^iniin ^rach sogar vielfach davon, daß dies eine allgemeine Er- ™ tat S- ® et den würde. Wenn letzteres auch nicht eingetreten ist, *'ei e -® ,e katastrophale Wirtschaftskrise des Jahres 1925 doch sehr gittert « «ekostet. und ein recht großer Teil unserer deutschen ieuschaften kann nur durch starken Einschnitt in das Aktien- l«nto Wieder auf gesunde ffüße gestellt weiden. Die Ankündigung iJ'i'nfo ! 40 H E B., die bedeutet, daß mindestens die Hälfte des n..- ""als verloren ist, gehört zu den fast täglichen Er- j$ci nu ; HMWAWWWMW |"« .j^mmmenzulegen, auch bei größeren Gesellschaften gehäuft ■S v® tnat *iße Illustration zur Börsenhausse der letzten Monate. k l tti!» V? ,el * n Gesellschaften, die dieses Los getroffen hat. seien wichtigsten genannt, die fast alle der Eisen- und Maschi- Hmfe ^"gehören. Bemerken muß man allerdings hierbei, daß Jli ^eil dieser Gesellschaften zusammengebrochenen Konzer- 1 und ihren eigenen Zusammenbruch bezw. die Not- Nim- "> sich zu sanieren, der Verauickung mi^t anderen Konzern- verdankt. In ^erster Linie sind hier zu nennen die » e Ä b J u n des Kahn-Konzerns, von denen die größeren sämtlich ,^in».^)zusammenl«gung vornehmen müssen bezw. schon vorge f ; l- | f - a ^ en - So die Stock Motorpslug A.-E. im Verhältnis vo, » Ver^^.°"ische Niles-Werke schlagen jetzt eine Zusammenlegung >v'7 is von 14:S. das Riebe-Werk eine solche im Verhältnis fc. finr U U? die Schnellpressenfabrik Heidelberg im Verhältnis von i'Htnm-6 to ch schlimmer ergangen ist e» den Gesellschaften, die dem M- n^^öern angehörten. Hier müssen die Kelsenkirchener Guß- Eisenwerke in diesem Jahre bereits zum zweiten Mal te Inj^uisation vornehmen, wobei sicherlich der Umstand eine «!»t Srt( Q i„' v daß die seinerzeitige Eoldumstellung nicht in genügew durchgeführt ist. Damals wurve das Kapital von 30 iü? fn übi> ^"piermark auf 12 «Wein Friedenskapi... . ^ Zusammenlegung führt Gokmark zurückgeführt, Millionen Mark. Die Millionen einem Friedenskapiial von 3 Millionen Mark. Die r' Zusammenlegung führt nunmehr das Kapnal auf fonier >nc ' 1 Reichsman zurück. Demielben Konzern gehörten an ^ ^ugsbedürftige Gußstablwerk Witten, das nunmehr, nach- ' , ^en Vereinigten Stahlwerken bezw. dem zu diesem U '«e ij.ti.viuuiiutiwirvtjw. vn.i in n,e iFtni ' encn Konsortium übernommen worden 'st, eine Zu J" liCQKj:des Aktienkapitals im Verhältnis von 2:1 vorzuneh- «»i, -,7 u 8*> weiter Pas Annener Gußstahlwerk, das iin Verhält- .j^°nn-z>! ^'k°>nmenlegen will. Auch die Sanierung der Linke- ^ ein«,■ ^ F 1 ' ist hier zu nennen, wenn schon hier den Aktionäre? >?>?"iv,^,.^"^nnnenlegung von 2:1 doch in gewisser Beziehung ein ' >!wW^ot™ wird durch Ueberlassung von Aktien der Mit- ?dx »v.5 ^tadlwerle, die ollem Anschein nach auf eine recht ge« ii>?^tlrk^geboten wird drtrch Ueberlassung von Aktien der Mit M- Än^^iMwerke. -« Alsdann sind zu nennen die Rombacher (V MIHI ti?'''nis m c , l ' ln 8 auf Eoldmark dürfte allerdings auch hier reichlich diz . gewaltet haben. Von Maschinen-Werken sind zu nen ^ >^i^j "nermann-Werke, die mit einem Zusammenlsgungsantrag N». Aktionären eine ganz besondere Enttäuschung bereiter 001 kurzem glaubte man in der Verwaltung, mit einer « kür diese Matznahme darin sieht, daß die Aktienzu- Zj,; "iiht no 5:1 bei der Aufstellung der Goldmarkbilanz sich n Uti Ö,nn, onip T > Uöenb erwiesen habe, und die Bing-Werke mit einer ^e?^tan v 9 , Don 2:1. Schließlich sei einer Gesellschaft Erwäh- ^ ihre«darum interessant ist, weil sich die Gesellschaft gegen- SN bie " Stcn ein ziemlich starkes Stück leistet. Es handelt V.^I?en»on. . ^^nenbau-Anstalt Humboldt, di« bekanntlich eine 'eine? ""t der !vlotorenfabrik Deutz eingegangen ist, !j»^n oett beschlossen worden ist. Gewinn und Verlust zu teilten J u tra ßei Da nun die Motorenfabrik Deutz noch ^ Gewinn ausweist, dagegen Humboldt einen Verlust von nicht weniger als 4,82 Mill. RM., will man den betreffenden Pas- sus des Vertrages einfach ruhen lassen und aus die Mlthastuna von Deutz verzichten. Die Sanierung soll durch Zusammenlegung des Aktien- kapital» von Humboldt im -Verhältnis von 2:1 vorgenommen werden. Es liegt hier ein« Vergewaltigung der freien Aktionäre vor, die um so bemerkenswerter ist, als die Eroß-Aktionäre der beiden Gesellschaften dieselben Kreise sind, aber das Aktienpaket von Deutz, das sich in diesen Händen befindet, größer sein soll als das von Humboldt. Zu erinnern ist daran, daß seinerzeit in der Geni- ralversammlung, in der die Interessengemeinschaft gegründet wurde, erklärt worden ist, man schreite nur deshalb nicht zu einer Fusion, weil die hiermit zusammenhängenden Steuern untragbar seien, daß aber di« Interessengemeinschaft praktisch einer Fusion gleichkommen solle. Die Ungerechtigkeit, die jetzt in dem Vorschlag, den Inter- essengemeinschastsvertrag ruhen zu lassen, ist so haarsträubend, daß wir noch nicht daran glauben können, daß sie Tatsache wird. Die Ansicht, daß eS mit der Haussebewegung, di« monatelang angedauert hat. zunächst vorbei ist, erjagt immer weitere Kreise, und die Folg« ist grogte Zurückhaltung und Verkleinerung der Engagements. Da >omit neue ö<äuser>chlchten fehlen, können die Verläufe nur auf erinäßigtem Kursniveau durchgeführt werden. Immerhin verhindert die außerordentlich flüssige Getdlage Angstoer- kaufe lind Kursstürze. Die Bestrebungeit, die Hausse wieder aus- flattern zu lassen, indem ganz bestimmmte Papiere in den Vorder- grund gezogen wurden, hatten nur geringen Erfolg und die Be- wegungen olieben aus diese Werte beschrankt. So setzte man vor- übergehend Schuckert herauf, wobei Gerücht« verbreitet wurden, daß die beiden durch Inleresjengemeinschast verbundenen Gesellschaften Schuckert und Siemens u. Halste eine Verschmelzung vorzunehmen beabsichtigen, was aber schon wiederholt dementier: worden ist. Auch der Versuch, vom Äiarkte der Sprit-Bier-Werte aus eine Hausse anzufachen, blieb erfoiglos. Gerüchte über außergewöhnlich uohe Dividenden dieser Eeselljchaften ziehen nicht mehr. In den letzten Tagen wagte sich die Baissespekulation stärker hervor, wen» auch gewitzigt durch d.e Erfahrungen der letzten Woche» die Tendenz besteht vorverkausie Werie schnell wieder einzudecken. Die Speku- lanon'wendet sich neuerdings wieder mehr festverzinslichen Werten zu. und in erster Linie niedriger verzinslichen Pfandbriefen. Den ÄnstoH zu dieser Bewegung gab die Meldung, daß die Reichsbanl die Konvertierung der luprozentigen Pfandbriefe anstrebe. Diese Absicht hat der Rcichsbanlpräsident in seiner kürzlichen Vernehmung vor dem Enqueteausschuß auch bestätigt. Da die Folge eine allge- ineine Ermäßigung des langfristigen Kreditzinsfußes sein wurde, sieht man in den niedriger verzinslichen Pfandbriefen gew>i>e Chancen. Die GeschüflsstlUe auf den Aktienmärkten ist naturgemag geeignet, eine derartige Bewegung zu unterstützen. Die Börse hat sich wieder einmal mit der Frage der Aushebung der Medio-Liqut. oation beschäftigt. Em ent>pretl)ender Antrag ist aber im Börsen- vorstand abgelehnt worden. Man begründet diese Ablehnung mit der mangelnden Sicherheit. Der Hauptgrund dürfte aber darin liegen, daEj die Banken, und insbesondere die Privatbanken, von denen der 'Widerstand ausgeht, auf die mit der Medioschiebung ver» bundenen Provisionen nicht verzichten wollen. Es macht sich also hier ein krasser Jnteressenstandpunkt geltend, der nur zu bedauern ist. Das Gros der an der Börs^ Interessierten ist der Ueberzeugung, daß die Medioliauidation überflüssig ist und nur Unruhe in den Markt bringt. Wenn mit dem Fallenlassen der Medioschiebung sich eine Erhöhung der Sicherheiten notwendig macht, so wäre dies kein Fehler, denn es hat den Llnschein, als wenn die Banken ihrer Kund- schaff gegenüber in Bezug auf Sicherheitsleistung recht weitherzig sind und dadurch weite Kreise zu Terminspekulattonen veranlassen. Die Folge ist, daß die Werte am Termtnmarkt s eil Beginn de» Jahres nahezu doppelt so stark gestiegen sind wie die Kassawerte, eine Dissonanz, deren Ausgleich auf die Dauer nicht ausbleiben kann. ■ Am Geldmarkt bleibt di« Situation unverändert leicht. Der kommende Ultimo macht sich bisher noch in keiner Weise be- merkbar. Nach den Ausführungen des Reichsbankpräsidenten schien ,k!ie Reichsbanl tatsächlich ins Äuge gefaßt zu haben, den Reichs« bankdiskont nach Beginn des iteuen Jahres weiter zu ermäßigen. Im übrigen geht aus dem Obengesagten hervor, daß es jetzt das Bestreben der'Reichsbank ist, den Zinsfuß für langfristige Kredite zu drücken und somit die große Spanne zwischen den Zinssätzen für kurzfristige und langfristige Gelder zu verringern. Im Interesse der Gesamtwirtschaft kann man diese Bestrebungen Nur begrüßen. Auch das Tempo in der .5?eranziehung von Auslandsanleihen dürfte sich hierdurch ermäßigen, und man ~mrd alsdann wohl wieder mehr sich zur Befriedigung von Geldbedürfnissen an den Inlandsmarkt n>enden. Industrie nnd Handel Cinncr «-G., lkarlSruSe-GriiuwInkel. Von der Verwaltung wir» uns zu der bereits gemeldeten Kavttalzusammenlegung noch mitgeteilt! „Wenn wir, wie zahlreick!« andere Gcsellschajten, eine Korrektur unierer auf die zu Slinstige Einichävung der Zutuntt ausgestellte Ävldmarkbilan» vorschlagen, so geschieiil dies, um nieder anniihernd Vorlriegsverhältnisse für unsere Gesellschaft herbei,»fiihren. Ter durch die Zusammenlegung des Kapitals von 2:1 ivetiuoibenCc jBetrwifl von S S Millionen RM. wird restlos zu Abschreibungen auf die Anlagewerte und »u Rückstellungen verwendet werden. Hierdurch wird ein Verhältnis geschaffen, das uns in die Lage versetzt, jeder Konkurrenz die Svitze zu bieten und uns antzerdem befähigt, wenn nicht ganz austergewöhnliche Verhältnisse eintreten, künftig wieoer Dividenden ähnlich wie in Vorkriegszeiten zu oerteilen. Eine Wicdererhöhung des znianimcngelegten Aktientapttal« findet, wie sich aus der zur Veröstentlichnng gelangenden Tugesordnung ergibt, nicht statt. Der Geschäftsgang ist befriedigend: wir könne», wenn unser Antra« von der Generaiucrsammlung angenommen wird, schon für d»s lausende »'-eschästsjahr aus das hercidgesevr« ita» vital eine Dividende von 8 bis 10 Pr , zent aus dem Be» triebsüberschuh in Ausücht stellen. Es liegt hiernach für die Aktionäre absolut kein i^rund zur Beunruhigung vor, und wir halten uns für ver- pflichtet, vor A n g st v e r k ä n f e u zu warnen. „Rbeinpfalz", W«aen- »nd Maschinenfabrik Tchksferftadt »m«. Jean Zchoithöser A.-G., Lckisserltadi. Die ordentliche Generalversammlung genehmigte de» Abschluß für das GeschäftSiahr 11)24/25 und 1025/20- Mit Rücksicht aus die beim Reich angemeldete Entschü^igungsforderung muhte die Bitanz des Vorjahres bis ieör. zurückgestellt werden. Infolge der Ruhrschäden brachte da» Geslhüstsjnhr 1924/25 einen Verlust von BSJiHiO RM.; das letzte Geschäftsjahr schloß mit t 800 RM. Verlust ab, wobei die ausstehende Reichsentschädigung für Besatzungsschäden nicht berück- sichiigt ist. Das Werk ist zur Zeit aus mehrere Monate hinaus beschäftigt. In den Au-sichtsrat wurde Fabrikant Feil aus Sveyer neu gewählt. Televionf-'brik AG. vormals Berliner, Hennover. Die Meldungen übe r den Abschluß de? Unternehmens ver 30. Juni, die dieser Tage ver- breitet wurden, eilen den Tatsachen insofern voraus, als der AR. sich noch nicht mit der Bilanz beschästigt hat. Wie der DHD erfährt, dürfte die Bt* lanzfitznn gctwa Mitte Dezzember stattfinden. Der erzielte Gewinn, dessen Höhe infolge der bisher nicht endgültig festgesetztem Abschreibungen noch nicht genau feststeht, dürfte zwar zusammen mit dem Bortrag aus dein Vorjahre eine Divitendenvertciluna ermöglichen, doch scheint die Absicht zu bestehen, Im Hinblick auf die sehr »«durchsichtige Entwicklung des Ge- fchäftes den Gewinn znr Stärkung der Betriebsmittel auf neue Rechnung vorzutragen. Es hauielt sich hierbei jedoch noch nicht ttm Beschlüsse, da der AR. erst Mitte nächsten Dtonats die an die HB. zu stellenden Anträge erörtern wird. Die Cesamtlage der deutschen Konjunktur. m. Berlin. S7 Ken. «Dradimeldnna unserer Berliner Schriftleitu»«.» Da» Jnstitn» für Konjunktursorschnna gibt lein 8. Qnartalsheft heran», In dem die deutsche Konjunktur und auch die Konjunkturentwicklung im Auslände eingehend behandelt wird. Als Ergebnis der Untersuchung wird festgestellt, daß sich die deutsche Wirtschaft nach allen Barometern zur Zeit (Milte November 192«) im Bc«I«n eines «nfschw»»»« befindet. Nicht nur der Effektenmarkt Ift In voller Hausse begriffen, auch die Waren- preise sind deutlich auftvärtS gerichtet. Zwar Ist die Bewegung hier nicht einheitlich, aber die auswärt» führend« Tendenz ist unverkennbar. Ebenip zieht sich die noch anhaltende, aber In der Hauptsache nicht weiter »»nehmende Flüssigkeit des Geldmarktes auch nach früheren Erfahrungen in dos Bild des beginnenden Aufschwungs ein. Der Geldmarkt besindet sich jedoch gleichsam in einem Zustand erhöhter Gefechtsbereitschaft, denn seine Mittel sind über den Kapitalmarkt hinweg »u einer Verstärkung der Kas. senhaltung und der liauiden Reserven der Erwerbswirtschakten »orce. rückt. Besonders deutlich wird der Uebertritt in den Phasen dcS Aus» schwunas, wenn man die Gütererzengnng und di« Güterbewegung betrach- tct. Auf der ganzen Linie ist hier eine Wendung wahrzunehmen. Der Verkehr (Eisenbahn, «oft. Handel» hat zugenommen. Die Produktion wichtiger Grundstoffe ist gestiegen. Die Arbeitslosigkeit hat sich beträchili» vermindert und »war noch in den lebten Wochen, obwohl bei ihr faifon- mäßig eine Zunahme zu erwarten gewesen wäre. Die Einfuhr ist wesent- lich gewachsen, die Ausfuhr hat unter Schwankungen eine leichte steigende Tendenz, lieber die Dan«« dr« SoninakturanflchwungeS läßt sich nicht« Bestimmte« lagen. Soviel freilich scheint festzustehen, daß er zwar durch «nßere Momente ienglijcher Äoblenstrcik uiw.> ausgelöst worden ist. aber bei einem Wegfall der äußeren Momente nicht ohne wei- teres »um Steden kommen dürfte. Sin« bemerkenswerte Stellungnahme findet sich In dem Bericht über die Bewegung an den Effektenmärkten. Während von vielen Seiten au« der starke» AuiwärtSoeioegung fett Januar gefolgert wurde, daß ein allgemeiner Aufschwung begonnen habe, nahm das Jnfiitnt an. daß hier nur eine Sondererschcinuug vorliege. Jetzt tritt mit aller Deutlichkeit hervor, daß es sich damals in der Tat nicht um eine konjunkturelle sondern um eine strukturelle Entwicklung, d. h. sozusagen um einen neuen Ausbau de» Effektenmarktes aelian'elt bot. Dafür spricht neben sonstigen lleberlegunaen die Tatsache, iaß die Auf« ivärtsbeweaung der Effektenkurse unaufhaltsam weiter gegangen ift; jetzt aber dürft« die Esfektenhaufse konjunkturellen Charakter tragen. Schne)lpress«iifabflk A.-G. Heidelb er*?. Heidelberg, S7. November. Die Generalversammlung dieser „,m Kahnkonzern gehörend«« CdterP* vreffenfabrtl A.»G.,Heidelberg In Heidelberg, In der B6 464 Stimme». I. h. l.li Millionen Stammaktien und 5000 RM Vorzugsaktien venr«ie» waren, genehmigt« einstimmig die bekannten Sanierungöa trage. (M wurde zunächst der noch bestehend« Inicreisengemcinschastoorrtrnz «us. ««hoben. Der vorgelegt« Geschäftsbericht für 1025, in d«m die bUb« entstandenen Verlust« fiir 1026 bereit« mitberücksichlisi sind, schließt mit eineni Verlust von »41 500 RM. ab. Wie der Vorstandsbericht hierzu be» merkt, ließ der Auftragseingang ab Juli ivss stark nach. Es mußte» de. trächtliche Warenmengen auf Lager genommen «nd Iväter der Betrieb teilweise stillgelegt werden, um die Borräte »u realisieren. Di« am LS Oktober beantragte Geschäfttanssicht sührt« ,u weiteren Betriebsein- schriinkunSen und Verlusten, da sie erst am IS. Juni lS2ti durch Be gleich beeydet wurde. Die Ergebnisse der GeschäftSanfstchl, soweit sie bei Fcriig. stellung bereit« feststanden, wurden in den Vorlagen berücksichtigt. Et ist also unrichtig, wenn verbreitet wurd«. daß 1926 neue Verluste entstanden sind. Sonett si« vorhanden waren, sind sie vorweggenommen und da» Jahr 1920 wird ohn« Verlust abschließen. Die Herbstmonate hätten sogar einen G«winnüb«rschuß gelassen. Da da» Aittenkavital 117 Millionen Stamm- und 5000 Vorzugsaktien beträgt, wurde gleichieittg Anzeige gemäß 8 240 de» H.G.B, gemacht. Vorstand und Aufsichtsrat wurden «ntlastet. Weiter wurd« dt« Herabfedung de» Grundkapitals von 1 175 000 auf 851000 RM. »um Zweck« der Bestitigung der llnterbilan, beschlossen durch Einbeziehung der der Gesellschaft vnentgeltlich an»-, botenen Aktien Lit. j} und durch Zusammenlegung der Stammaktien >u> Verhältnis 10 :8. Die Bilanz «um L Januar 1030 schließt danach ohn« Gewinn und Verlust ab. Bei 0.68 Millionen RM. Verbindlichkeiten werden 0 10 Millionen RM. Außenstände und 0 .65 Millionen RM. Vor. Täte sowie 87 000 RM. Wechsel und Kaste aufgewiesen. Die Gesellschaft ift nunmehr völlig selbständig und nach keiner Richtung hin gebunden uud man hosst, eine gesicherte Basis für die »ukünsttgen <> eiärfte «e schaffen zu haben. In den Aufftchtörat, der In seiner Geiamtheir zurück-- BxUettn Ist, wurden neu gewählt: die Herren Kommerzienrat Hau» Weinmarrn« Zw«tbrttck«n. Nech»»anwalt Dr. Hugo H e t » 6 c. t g » Krankfurt a. 831, Dr. phil. Philipp Reinhardt- Mannheim, Bank, direktor Wllln U l l m a n n - Mannheim. Generaldirektor Dr. Winkes« st roeter- Karlsruhe und Richard Kahn. Ueber die Aussichten ieiite der Vorstand mit. daß e« gelungen le«. durch Intensivierung die Aus. landsorganisatton «reitet auszubauen und günstige Beiträge mit Eng« land, Australien und Südafrika abzuschließen, sodaß «in AustraS?Scftan»> von 172 Maschinen vorhanden Ist. Man glaubt deshalb bestimmt erwarten zu dürfen, daß der Betrieb über da» Jahr 1926 hinaus rationell o«f M« bisherige» Grundlage writergrfithrt werbe» k «n«. Zolin&cbxichtetu Spante». Dt« Siegieru»» da» die Erlaubnis für fremde Schiff« ,ur Küstenschiffahrt »m 18 Monate verlängert. — Ausländische Schi'f« dürfen in fpanische« Häfen nur bunkern, sofern st« »«gleich laden oder lö. scheu. Ausgenommen sind di» Häfen der Kanarischen Inseln. Türkei. DI» Verbrauchssteuer Ist von bisher 2H auf 6 Prozent «r- höht worden, Mexiko. Ein Dekret des Prästdemen fetzt dt« Staat», und Buuöe5. abgabt» auf di« Silberproduktion herab! Ist der Newyorker Preis 45 Ceni» oder weniger ver Un»e, fo betrage» Staat«, «nd Bundetabgabe nur >« Ü Prozent de» Werte». Ungarn. Die Regierung Ist ermächtigt worden, die Söll« auf solch» Waren zu erhöhen, deren HerkunfSlänber ungarisch« Waren diskriminieren. Südafrika. Die DumpingabSahe anf Zement, di« bisher Deutsch- laut. England, Belgien. Schwee«« und Jugoflaivi«u betrifft, ist neuer» Vings auch auf Dänemark, Italien und Kanada ausgedehnt worden. Portugieflfch.Angola. Auf all« Baumwoll«. Woll-, Letnen» und Seidenwaren wird ein« grundsätzlich« Einfuhrabgab« von 5 Prozent ad valorem erhoben. AuSS«nommen sind Waren, dt« über Häfen des Kongo-BaffinS eingeführt werden. Uruguay. Das „Diario Ofletal' vom 11. Oktober «»thält et« Dekret mit einer Anzahl Modifikationen über die Lifte der Einfuhrzoll, bewertungen für Textiliraren. U. a. werden bewertet Stoffe aus Leine» bxz«. leinen- und baumwollgemicht für BekleiduuoSzweck« mit 40 Peso» per Quadratmeter, Stoffe aus Wolle, Baumwolle und Seide für Beklet» dungSzwecke mit 50 Pesos per Quadratmeter, Stoffe au» Wolle und Seid« gemischt, mit 60 Pesos. Baumwollvelvet für Männerkleidung mit 70 Pe- sos ver Quadratmeter. Brttifch«Hond»ra». DI« Einfuhr aller Apparat« «ab Werk, zeuge für die Anpslanzirng. Sammlung, Sortiernn» und Verpackung «o« Citrus ist zollfrei. Brasilien. Der Zoll auf Ballonreifen für leicht« Lastauto» fol von 5 auf 15 Prozent ad valorem erhöht werde«. Postscheck- i/_ „i_ „„L- : n Karlsfraße 11 (conto Nr. 38 lVÄNIspUNv I. D. gegründ.1854 Telef.: Ortsverkehr 33,36,4391.4392. Fernverkehr 4393,4394,4393 empfiehlt sich zur Erledigung alier einschlägigen Geschäfte insbesondere An- und Verkauf von Wertpapieren Annahme von Depositengeldern Hypothekengelder-Ausleihung und -Beschaffung Aufwertungsangelegenheiten Nachlaßregelungen und Vermögensauseinandersetzungen. !*aciische Landwirtschafts -Bank a Sparemlagen W- b -H. KARLSRUHES V ^3? «BrS 115 Millionen. Lautcrbergstr. 3 r Gefchäftsaniei'e und Reserven 2.2 Mi Honen werden zu günstigsten Sätzen verzinst. 2876t ®eftv TS, Mr. 553. Badlsch» Preise fTonnZa^-AnSga?e? Vlnmtag, ve» 88. VkovemVe? IV2s> ötiibmget's öpefraluüten: Scliwarzwatd-' Sahne- M fort %>nllkei fiel*. Karlsruher KolbenventiV- Heäßdampfmasohinen »Ind dl« basten Krafterzeuger, unübertroifen in Wirtschaftlichkeit. Einfachheit und BetrleDssicheihelt. 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Nachbeftellunsen nn^ajedö'" cuteniiunacn. »cuujvchcwuuuvs» -.'s,-, emvseblunaen «röhter Firmen und beweisen verblüffende Wirkung. «,.(1«'% So schreibt unter anderem die B« Teidenwederet A.-G.. Kreseld: « seioeuweoerei «reieio. 1 1 ;;,. uns. Jbnen mitteilen zu können. ör iff heriaen Versuche in zwei unserer günstig ausgefallen sind u. nachhält. *? 6c ,t.) gezeitigt baten. Wir bitten uns »u 'SriitiL'.t günstig ausgefallen sind u. namba» zeitigt babeu. Wir bitten inis zu Rotsalz gegen Ratte« u. Mause. G M geneu schädliche Insekte» sind absoU'^a' wirkende Tötungsmittel, unbegrenzt " von den Schädlingen gern gcnomme»-. j* Rot. n. Grüusal^kostet: ^ Psd 18» 1 Psd. 8.80 X.4. 2 Pfd. 6.60 JtJt. 6 l - " Pfd. 30.60 JIM. «lisfüfirl. vj M kostenlos. Versand geg. Nachnahme » XJt. 10 einlendung ans Postscheckkonto Berlin bei Voreinsendung portofreie Lieferung Chemisch-»echn. Ge »ob Malottll tk Co. Brill« N.W. 4«, Reichst-«»»'«' vells ^ll Aatobesitzer mit Lieferwagen gesucht. Wer würbe einen gutgeb. 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Die Abzugsfähigleit der ^^^Versicherungsprämien soll den minderbemittelten Angehört- § tn de? erwerbstätigen Mittelstandes, welche Nlcht im öffentlichen bp\^ n ■ lc ^ en und keinen Anspruch auf Ruhegehalt und hinterblie- knenverjorgung haben, die Möglichkeit geben, ohne steuerliche Be- °>tung durch eine Lebensversicherung für ihr eigenes hilfloses Alier "Mut ihr? Hinterbliebenen zu sorgen. Dies ist heule, wo der er- ^^stätige Mittelstand seine in mündelsicheren Werten angelegten JiPurnisse durch die Inflation verloren hat und auch etwaige Lebensversicherungen entwertet sind, von besonderer Bedeu- r, n fa- Deshalb sieht das gegenwärtig geltende ReichKeinkommen- ^ucrgesetz für ältere Steuerpflichtige noch besondere Begün- > > g u n g e n vor. B«i Steuerpflichtigen, die mehr als 50 oder sich aIs 55 l> ** r me ^ r Qls 6 - 3f^ Ie alt sind und eine Lebensver- W T 1 * vleu«roegun>ligung i|t ai|o eme >eyr eryevnme. xueje eionbete Begünstigung ist aber wie nicht überall bekannt ist, Wo v ch begrenzt. Die Versicherung mutz in den Iahren ^ -6 bis 1926 abgeschlossen sein. Die Frist läuft also am '• Dezember 1926 ab. • , .; Die Ausstellung ntu« amerikanischer Baukunst, welche am I' ^wrtbei im La»«desgewerbeamt eröffnet wird, würbe am Freitag fti>TTin einer Vorbesichligun« der Presse gezeigt. Die Aus- . UllNig^ jyfe erst« Ausstellung amerikanischer Architektur in ^kutjchlanid ist und unter dem Protckorat des Reichsministcrs des Wrt en ' ® r - Str«semann, und des preußischen Ministers für Kunst, j.'>>enschaft um» Volksbildung, Dr. Becker, steht, hat zur Grundlage Entstehens eine Einladung, die im Jahre 1924 von der Aka- SBr c - ^ et Küirste zu Berlin vn Einverständnis mit dem preußischen lUlsieriu-m für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung und dem Aus- ttigen Amt in Berlin an die Bautünstler der Vereinigten Staa- ei» ^ Amertka erging, in den Ausstellungsräumen der Akademie Ausstellung ihrer Werke zu veranstalten, um Deutschland die f-^'cklung der amerikanischen Baukunst in den letzten zehn bis - T^ehn Jahren zu zeigen. Die Anregung hierzu wurde von Ge- in ar 50 * Edmund Schüler gegsben. der die amerikanische Architektur l»„ ^ika gründlich studiert und reiches Material für die Ausstelle!» ?^!Muimelt hat. Herr Geh. Rat Schüler gab über die Ausstel- ™G> über die wir noch berichten werden, interessant« Erläuterungen. A Da» Svjährige Bestehen seines Geschäfte» feiert heute Herr meister Mll>elm H ötz er hier. Aus kleinen Anfängen von iaAnü. ® a * tr gegründet im Jahre 1876, hat sich das Geschäft haupt- der Herstellung von OMzieruniformen und LinreebekleidunH Seiner Tüchtigkeit verdankte e» der Gründer, daß er «^..hervorrwgenlden Firmen auch beinahe sämtliche ehemaligen »Mschen Fürstlichen Hofhaltungen zu seinen Kunden zählen durfte. dem Ableben des Gründers im Jahre 1906 Übernahm der Ol®* Inhaber die Führung des Geschäftes. Dessen Streben un> ^»Na^ilden Leistungen gÄang es, das Geschäft bedeutend zu ver- kUMl. Die Ereignisse der Kriegs, und Nachkriegszeit haben auch friw ®öftfwft schwere Verluste gerächt. Möge dem rührigen Fach- wieder ein voller Erfolg beschiedem sein- Jagd- und Forstfrevel und ihre Bekämpfung. ^wöchentlicher Kur hierher zurückkehren. a ^chlohlirche. Am ersten Advent-Sonntag abend» « llhr findet liturgischer Gottesdienst statt, bei dem neben Chorwerken Frl. • * P e r t zwei Arien aus dem Messias-Oratorium singen wird, an, Schwarzwaldverein. An dem stark besuchten Vereinsamend beka November gab der zweite Vorst ^ewde, Oberlehrer Fischer^ dah die Skiabteilung auch diesen Winter wieder in « 'Weit tritt. Weiter wies er eindringlich darauf hin, dah der fil. v® am 16. Dezember stattfindenden Weihnachtsfeier wj. °en Hüttenfonds bestimmt ist und ein zahlreiches Erscheinen im k" 3 Spenden möglichst vieler Geschenke für den Gabentisch iw^fess? der guten Sache liegt. — Der Vereinsabend brachte T?.. längerer Pause wieder einmal Gesangsdarbietungen durch das Doppelquartett. Dieser trefflich zusammen- wj'?wte. auf den Gesangswettstreiten zu Wildbad und Neuenchurg i »-Preis ausgezeichnete Eesangskörper trug unter Leitung Der Allgemeine Deutsche Jagdschutzverein, Bezirksverein Karls- ruhe, veranstaltete am 24. Nov. im Saale III der Brauerei Schrempp- Printz, einen Vortragsabend, bei dem Herr Dr. K a p p e l m a n n, der Direktor der Zweigstelle Mitteldeutschland d. „Deutschen Landschutzes", einer Einrichtung des Allg. Deutschen Jagdschutzvereins, einen interes- santen Vortrag hielt über Jagd- und Forstfrevel und ihre Bekämp- fung. Der Redner gab zunächst einen kurzen Ueberblick über die Entwicklung der Kriminalität nach dem Kriege und wies daraus in, daß gerade die Delikte gegen das Eigentum, darunter auch die jorst- und Jagddelikte, in der Nachkriegszeit eine ganz außerordent- jiche Zunahme erfahren haben. Die wirtschaftliche Notlage dieser Zeit erhält hierdurch einen besonderen Ausdruck. Diese Entwicklung erforderte naturgemäß Gegenmaßnahmen, und so sei denn auch der Kampf gegen die Forst- und Jagddelikte mit besonderen Mitteln auf- genommen worden. Besonders der Allg. Deutsche Jagdichutzverein hat sich energisch in den Dienst dieses Kampfes gestellt. Leider erwies sich der nach dem Kriege stark reduzierte staatliche Beamtenapparat nicht mehr in allen Fällen als ausreichend, um energisch durchzu- greifen. So entstand zwangsläufig der „Deutsche Landschutz" als eine Art technischer Nothilfe zur Unterstützung der Staatsorgane bei der Aufdeckung strafbarer Handlungen. Eine besondere Abteilung für Jagd- und Forstdelikte arbeitet als Ermittlung?stelle des Allg. Deutschen Jagdschutzvereins mit diesem Hand in Hand. Der mit allen Mitteln aufgenommene Kampf gegen die Forst- und Jagddelikte sei leider nicht immer ohne Blutvergießen abgegan- gen. Allein in Preußen fanden in den Jahren 1919 bis 1925 nicht weniger als 220 bewaffnete Zusammenstöße zwischen Forstbeamten und Wilderern statt, bei denen 54 Beamte getötet und 53 Beamte verletzt wurden! Ein besonders trauriges Kapitel in der Geschichte der Jaaddelikte bilden die Massenabschlachtungen von Wild in den wildreichen Revieren Oberschlesiens durch die polnischen Insurgenten- banden anläßlich des dritten polnischen Aufstandes. In sechs Wochen wurden diese Reviere durch Maschinengewehre bis auf das letzte Stück ausgeraubt. Der Redner ging sodann auf die gesetzliche Regelung der Forst- und Jagddelikte und auf einige wichtige Rechtsfragen näher ein. Er schilderte das Jagdvergehen als eine Handlung, welcher die wider- rechtliche Okkupation jagdbarer auf fremden Revieren befindlicher Tiere bezweckt. An zahlreichen Beispielen machte er den Unterschied zwischen dem Jagdvergehen als solchem, und anderen strafbaren Handlungen, insbesondere den Eigentumsdelikten, anschaulich. Das Jagdvergehen (§ 292 RStrEB.) richtet sich nicht wie z. B.dei Diebstahl gegen das Eigentum eines Dritten, sondern nur gegen da» Aneignungsrecht des Jagdberechtigten. Nach einer zusammenfassende» Darstellung der hauptsächlich durch Landesgesetz geregelten Forstdelikt» ging der Vortragende zur Behandlung der Frage überi Welche Mitte» geben uns die Gesetze für den Kampf gegen die Forst- und Jagd» delikte an die Hand? Zivilrechtliche und strafrechtliche Bestimmungen erteilen in gegenseitiger Ergänzung auf diese Frage die Antwort: Die Bestimmungen des BGB. über die Selbsthilfe, der Strafprozeß» ordnung über die vorläufige Festnahme, vor allen Dingen aber de» Reichsstrafgesetzbuchs über die Notwehr und den Notstand geben den Jagdberechtigten, den Jagd- und Forstbeamten und auch jedem Dritten' gewisse Maßnahmen an die Hand für den Kampf gege» Wildererunwesen und Forstdelikte. Besonders das schwierige Kapitel der Notwehr wurde vom Redner eingehend behandelt und durch Bei» spiele erläutert. Daß trotz der gesetzlich gegebenen Abwehrmittel die erheblich« Ausbreitung des Wildererunwesens nicht verhindert werden konnte, sei den besonderen Schwierigkeiten zuzuschreiben, die sich gerade aus diesem Gebiete allen Ermittelungen entgegenstellen. Wenn trotzdem der „Deutsche Landschutz" gerade in letzter Zeit so gute Erfolge auf» weisen konnte — er hat z. V. in Mecklenburg eine achtköpfige Wil« dererbande ins Zuchthaus gebracht und erst kürzlich in Oberschlesien eine ausgedehnte Bande einwandsrei llbersllhrt, — so liege dies an der besonderen Methode, welche der „Deutsche Landschutz" bei seinen Ermittelungen anwendet. Außerordentlich interessante Schilderungen aus der Praxis derartiger Ermittelungen bildeten den Schluß de» Vortrags. Der Redner empfahl schließlich die Inanspruchnahme de» „Deutschen Landschutzes" allen Jagdinteressenten angelegentlich. Dies- bezügliche Anträge seien an die Bezirksvorstände des Allg. Deutschen Jägdschutzvereins zu richten. Die entstehenden Unkosten ständen in keinem Verhältnis zu dem Nutzen. Nur der Allg. Deutsche Jagd» schutzverein sei in der Lage, seinen Anhängern derartige Vorteile zu oerschaffen, weshalb kein Mitglied zögern solle, im Bedarfsfalle sich des „Deutschen Landschutzes" zu bedienen. Der hochinteressante Vortrag wurde von der Versammlung mit großem Beifall aufgenommen. Herr Dr. B a u r, der die Versamm» lung leitete, dankte dem Vortragsredner für seine interessanten Aus» führungen und sprach die Hoffnung aus, daß Herr Dr. Kappelmann. der in der früheren, hiesigen Kadettenanstalt seine erste militärische Ausbildung erhielt, noch öfters in Karlsruhe sprechen möge! Zu gleicher Zeit gab Herr Dr. Baur der Versammlung bekannt, daß der nächste Vortragsabend am 15. Dezember, abends 8 Uhr, im gleichen Saale stattfinden würde, zu dem noch durch die Tageszeitungen be» sonders eingeladen würde. des Herrn S t ö h r klangschön und in vorzüglicher gesanglicher Disziplin Männerchöre und Lieder vor von Baumann, Linke, Bäcker, Obladen. Stab u. a. In zwei Liedern für Baß erwies sich dabei Herr Horwatitsch als eine tüchtige Stütze der Vereinigung. Das jugendliche Fräulein Stöhr bekundete gls Begleiterin und in Solostücken auf dem Klavier ein schönes Talent. Voranzeigen der Veranstalter. )( D>e Gesellschaft fät Deutsche Bildung und bcr Theaterkulriir- verband veranstalten am Monta«, den zg. Nonember, abends 8 Uhr, im Handelskannncrsaale, Karlstrafte 10, die Ausführung des Marionette» theaterz SB. Wolsfocrfter Karlsruhe „Das Puovenlviel von Dr. Kaust". (Näheres stehe Anzeige.) :: «ewegungöchnr. Dem Beispiel fahrender ®t8M« folgend, wird jetzt auch tn Karlsruhe et» Beweguiigs, und Sprechchor gegründet. Tie Leitung liegt tn den bewährten Händen von Dorothea Bender. Hier tut sich etn neues Betättgungskeld für alle auf, die sich in freien Stunden gern an künstlerischer Arbeit beteiligen wollen. Die Bedingungen sind so günstig, datz jeder, der Freude daran bat, mitirirken kann, sei es nun Gymnastik. Tan,. Festspiel oder Svrechchor. beitrLae völlig unzureichend. So z. D. beträgt für die Stadt Karlsruhe der regelmäßige Unterstützu-nqssatz für eine Einzelperson 45 Mark, für ein Geschwister- oder Ehepaar 60 Mark im Monat. Hat ein Rentner auch kleine Einnahmen, so werden diese in der Regel an diesen Beiträgen in Abzug gribracht. So ist, um die Kleinrentner dieser unwürdigen Stellung zu entziehen, das Bestreben des deutschen Rentnerbundes zu ver- sieben, ihre rechtliche Stellung ans eine neue Grundlage zu stel- len. Es soll ein Kleinrenter-VersorMNgsgesetz geschaffen werden, nach welchem an Stelle der im Ermessen der Fürforgebebörden siebenden Unterstützungssätze gesetzlich fe st stehende Ren- tenbeträge gewährt werden sollen. Es würde dann an Stelle der Armen Unterstützung ein fester Rechtsanspruch treten, wie dies bei bei» Sozialrentnern und Kriegsbeschädigten schon jetzt der Fall ist. Der Entwurf zu einem solchen Gesetze ist vom deutschen Rejchsrent- nerbuttde ausgearbeitet und der Reichsregierung und dem Reichstage eingereicht worden. Vis zu dessen Annahme wird aber noch ge- räume Zeit vergehen und noch so lange wird es die Aufgabe den mii der Kleinrentnerfürsorge besagten Behörden sein, durch Erhöhung der Unter st ützungsbeiträge und menschliche An- teilnahm« das Los dieser Unglücklichen zu erleichtern. Diese Zeilen aber sollen dazu beitragen, auch in weiteren Kreisen Ver- ständnis und Interesse an dem Schicksa der Kleinrentner zu erwecken. Sie sind nicht durch eigene Schuld, wicht durch unglückliche Einzelumstände, sonder lediglich in Folge der vom Reich erlassenen Enteignungsgesctze in Not und Elend geraten. Das Reich schuldet ihnen hierfür Ersatz. Möchte daher in erster Linie das Reich, möchten aber auch vie Parlamente der Länder, die Gemeinde- und Städteverwaltungen, die Kirchen- und Wobltatigkeits-Organisatio- nen, möchten auch alle sonstigen Volksgenossen, denen ein besseres Los beschieden ist. sich ihrer Verantwortung bewußt werten gegenüber einem Vollst«!, der in besseren Tagen zur Kultur des Volksganzen in nicht geringem Maße beigesteuert bot. Um die Gemeindegelränkesleuer. Wie zuverlässig mitgeteilt wird, sind in dem Gesetzentwurf zur Ueber>g>angsregelung des Finanzausgleiches zwischen Reich, Ländern und Gemeinden, der soeben vom Reichskabinett verabschiedet und dem Reichsrat überwiesen worden ist, die Gemeindegetränkesteuern nicht mehr enthalten. Die Reichsregierung ist also dem Reichstagsbeischluß vom Frühjahr dieses Jahres beigetreten, wonach vom 1. April 1327 ab die Gemeindegetränkesteuern nicht mehr erhoben werden dürfen. Eine Ergänzung findet dieser Entschluß der Reichsregierung darin, daß auf Veranlassung des Reichswirtschafisrates in dem neuen Ent- wurf eines Spiritnsmonpolgesetzes, der in der vergangenen Woche vom Reichsrat verabschiedet worden ist, eine Bestimmung aufgenommen wurde, wonach andere Behörden als die Mon-opolverwaltung Branntwein in Zukunft nicht mehr besteuern dürfen, so daß also auch von dieser Seite die Beseitigung der Gemeindegetränfesteuer er- strebt wird. Es ist anzunehmen, dwß im Parlament und in der Oeffentlichkeit um diese Steuer noch ein höstiger Kampf entbrennen wird. Den Auftakt dazu hat bereits der Deutsche Städtetag gegeben, der in sei- ner kürzlich veröffentlichten, viel besprochenen' Denkschrift die Bei- beHaltung der Gemeindefletränkcsteuer fordert. Ueber die Haltung der polnischen Parteien läßt sich noch wenig mitteilen. Die Eemeindezetränkcsteuer ist eine von den sogenannten kleinen Steuern, die man seinergeit wühteind der Inflation eingeführt hat. Nachdem jetzt das Bestreben dahin geht, das ganze Steuersystem zu vereinfachen, ist auch für diese (vemcindegetränkcsteuer, die bei Wein und Bier fünf Prozent, bei Sekt und Spirituosen IS Prozent beträgt, kein Platz mehr. Es gibt laum eine zweite'Steuer, die bei den von ihr betroffenen Eer?erbekreisen eine solche Erbitterung hervorgeruken hat, wie gerade die GemeinidMtränkesteuer. Schon vor einigen Mo- naten hat der Deutsche Weinbauverband darauf hingewiesen, daß es eine große Reihe von K'leiiwerkaufsstellen gibt, die den Weinver- lauf völlig eingestellt haben, weil sie nicht dauernd die Lasten der um- fangreichen Buchführung und die Belästigung durch die ständige Kon- trolle tragen wollen. Ganz besonders für die große Masse der mitt- leren Betriebe, für die kleinen Handels- und Gaststätten bedeuten die umfangreichen Buchführungsarbeiten eine ungeheure Belästigung Wenn der Deutsche Städteiag, der im Namen der ganz großen Städte spricht, der Auffassung ist, daß die Gemeinden auf die Ge- meimdegetränkesteuer auch'weiterhin angewiesen sind, so ist das zwei- fellos eine Uebertretbung. Das Gesamtaufkon.men der Gemeinde- getränkesteuer im Reiche dürfte zwischen und 75 Millionen Mark lieigen. Die Angaben des Deutschen Städtetages über den Gesamt- Haushalt aller deutschen Städte in Höhe von 2H Milliarden Mark sind ganq sicher zu niedrig geschätzt. Der Anteil der Gemeindegetränke- steuer am Gesamtetat ist jedenfalls sehr gering und spielt, von eini- gen wenigen Ausnahmen abgesehen, eine unwesentliche Rolle. Es darf ja nicht übersehen werden, daß die volkswirtschaftlichen Unkosten der Gemcindeaetränkcsteucr sehr erheblich sind. Sie dürften im allge- meinen 50 Prozent überschreiten. Gegen die GemeiNdegetränkesteuer sprechen auch die bisher^ machten Erfahrungen, wonach eine einigermaßen restlose ErfaM^ des steuerlichen Verbrauches innerhalb einer Gemeinde nahezu » möglich ist. Es hat sich herausgestellt, daß die Einfuhr fast g« 1 n n# kontrolliert werden kann. Es "sei denn, daß ein umfangreicher " kostspieliger Kontrollapparat aufgeboten wird. In dicht neo«w_. anderliegeNden Gemeinden, wie z. V. Berlin und Potsdam, nw lin die Steuer eingeführt hat. Potsdam dagegen nicht, hat nch regelrechter Schm>uggelbetriob von einer Gemeinde in die andere« wickelt. Schon aus diesem einen Beispiel läßt sich ersehen, w« verheerenden Wirkungen die Gemeirdca-iränkesteuer auf die ° ! .„j moral hat. Eine Steuer, die den ehrlichen Gewerbetreibenden ° das schwerste benachteiligt und den unehrlichen begünstigt — und ® ist bei der Gemeindegetränkesteuer der Fall —, ist ein volksw ^ schaftlicher Unsinn. Ein großer Teil der deutschen Städte erv. bereits heute keine GemeindegetrLnlcsteuer mrhr. Darunter finden ssch große Kommunen, wie z. B. Barmen, Bremen HlUww^ Hamborn, Lübeck. Münch?n-Gladtoch und Stettin. Es gibt nur ' frfH? ^enig Städte, für die heute diei?e Steuer e°°ne n'nnens-' rte ^!jj { nabmequelle darstellt. Die Hauptmasse der Gemeinden ist an völlig uninteressiert. Aus diesem Grunde hat sich die Reicksreü rung entschlossen, den Gesetzentwurf über den vorläufigen 3'" ' ausgleich mit dieser Steuer nicht mehr zu belasten. Biicherschau. ¥ Rirdischer Kalender !927. Herausgegeben vom Badiscken verband Karlsruhe Werls« C. Schmitt Heidelberg» Preis 2 idilche„ Volkstum vereinigt, die in ihrer künstlerischen Wiedc ein selten anschauliches Bild von den landschaftlichen und kuttu« ^ Reizen der badlichen Heimat geben. Jedes Jahr iinden in der »c Auslage des Kalender auch neue Bilder Ausnahme. Hierdurch ist der ® . losen Zerienherstellung eines Massenartikels Vorschub geleistet Jede n Auflage bedeutet etwas in sich Adgeschsossenes. Auch die Tammlmi« ^ Bildern in dem Badischen Kalender 1927 erweitert das Bild des ®"W Landes in wertvoller Weise und vermittelt tiefe Eindrücke von Sehenswerten in diesem beliebten Reisegebiet. Trug die leiztjähna« '■»( gäbe als Titelbild das bekannte Bildnis von dem verstorbenen Alt!"* deutscher Malerei, Hans Thoma. das den Namen seines Schöpfers. » j, kesior Hans Adolf Btiyler, weithin begannt machte, fo ist das neue bild einer denkwürdige^ Begebenheit des Jahres 1S2V gewidmet. löülich der Erinnerung an das IM jährige Bestehen des Karlsruher »^ Hauses und au de» IM) jährige,, Todestag Friedrich Welnbrenners ^ die Stadtverwaltung von Prof. Btihler den neuen Btirgerlaal im Ra°> ausmalen. Dem grohartige» Werke liegt die bilduertsche Darftellirg ^ hervorragentsten Persönlichkeiten der Karlsruher Stadtgelchich» Grunde. Diesem Zyklus ist das diesjährige Titelbild d-S Badisch«» * lenders entnommen: eS stellt die drei Dichter Peter Hebel, Juna--'^ und Mar von Schenkendorf dar. To bildet such da» neu« Kokendes, ein würdiges Gegenstück zu seinen zehn Borgängern, «in Zeugnis Landschaktsschönheiten und badischer Kultur. di'^ de' Dem Gedächtnis der im Weltkriege grs<>ll«ucn Held«» ß# badichen Jnsaiiterie-Negiments Kaiser Friedrich III. Nr. ttt. fall-'nenbnck. er,chienen im Verlaa Neust & .ttta ltt Konstanz. ffl njc Geschichtsbuch fiit die dcnische Jugend. Volksschulauegabe. Lo« *. et t steller-Hancle-Schneider in Gemeinschaft mit Mittelschullehre» W. und Lehrer H. Sitomon. 2. Heft 76 Seiten mit Anhang und- »flW"' -j Abbildungen gebunden 1.20 NM., 3. Heft 98 Seiten mit Anhang ^ zahlreichen Abbildungen gebunden 1.20 RM- Verlag Quelle u. SDIM" Leipzig. ti f DaS RIlduniSvroblem. Bon Ltudtenrat Dr. B. Henr». »Zg «. ^ m in Ganzleinenband 7 RM., geh. S RM. Verla« von Quelle «. Leipzig. §t . Deutsch, Medizin nud Notgemeinfchaft der Deutsche» Wissenlchalt. ^ schehnjsse und Erlebnisse deutscher Medizinaivolitik und Kulturpolitik. Professor Dr. G. Schreiber. 106 Seiten. Quelle u. Mever, Leipzig. Geheftet 2 NM. Verla« Dieoriignste WelfanacMsgabe: Eine Erholungsreise mildem Norddeutschen Lloyd z weiundzwanxlgtSglze rrühllnsisiahrt nach den 20508 Glücklichen Inseln Madeira, Kanarische Inseln, Balearen vom lf ^Februar bis 12. Män 1027 825.— Mark einschließlich aller LandausflQge Auskunft und lllustr- Prospekte gratis Llyod-ßeifehüro Goldfarb Kaiserstrasse 131, Ecke Herrenstrasse Eisenbahnfahrkarten ohne Aufschlag. Differenzen i Streitigkeiten, geschäftlicher oder privater Natur die den Schlaf rauben u. das Leben verleiden können, gleicht aus, durch persönliche Unterhandlung u. unter Diskretion, älterer, erfahrener Kaufmann und Menschenkenner. Mässig. Honorar. Legen Sie Ihre Adr. vertrauensvoll nieder unter „Ausgleich" Nr. 23839 in der „Badischen Presse". in schöner bavr. 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Js. in R a st a t t ftatijittöeubcn Berbandstag des Bad, Landesverbandes für Leicht- athletik ist das badische Leichtaihletikjahrbuch 19 2 6 erschienen Dasselbe gibt nicht allein die schon hier alljährlich üblich getvei nett Jahresberichte über Verwaltung, Kasse, Sportlehrtätig- feit, Sport, Spiel und Jugend wieder, sondern enthält diesmal an erster Stelle einen belehrenden Teil, der gPtz aus bis praktische Arbeit der Sportvereine eingestellt ist und in klarer, übersichtlicher und gedrängter Form all das sagt was ein Sportverein zur erfolg- reichen Tätigkeit auf leichtathleti'chem Gebiet wessen muß. Die Bearbeiter der einzelnen Artikel, alles Fachleute auf leichtathletischem Gebiet haben ihre jahrelangen Ersahrungen hier nutzbringend w «- dcrgeg.'ben. Das Jahrbuch gib! Auskunft über alle die Aufgaben, die einem Verein von der Sportplatzanlage an obliegen bis zur Durchführung einer leichtathletischen Veranstaltung. Erstmals ver- öffentlich! werden d : « Sab. Höchstleistungsgebiete und eine Meister- schifts,Zusammenstellung der Jahre 1908— 192G. Dieselbe enthält also alle Leichiathletikmeister seit Bestehen des Leichtathelitkvcrbandes. Ein künstlerischer Umschlag mit Originalzeichnung sowie zahlreich« Bilder zieren das Jahrbuch. Die Jahresberichte legen verebtes Zeugnis ab von der im Laufe des Geschäftsjahres 1926 in Baden auf dem Geb et der Leichtathletik geleisteten Arbeit. Der auf dem letzten Verbandstag 1925 in Offenburg gewählte Ver- bandsvor stand setzte sich zusammen aus den Herren: Vor- fitzender K Brenner, Polizeioberleutnant! stellv. Vorsitzender und Geschäftsführer I.E. Wegel, Stadtinspektor: stellv. Vorsitzender und Jugendwart: H Linnenbach, Turn- und Sportlehrer: Schatzmeister: R. H ß. Stadtobersetretär; Werberoart: A. Twele, akad. Turn- und Sportlehrer: Pressewart- F. Freff, Sportberichtersta'.ter (Mann- heim); Sportwart: W. Klein, Bankbeamter; stellv Sportwart: K. M. Zeis, Kaufmann; Spielwart: E. Heller. Polizeioberleutnant, fämtl ch in Karlsrühe; Bezirksvorsitzende: Baden — Rastatt: H. Busse, kaufm. Angestellter. Rastatt; Freiburg: W. Reutlinger, Stadt- obersekretär, Freiburg; Karlsruhe: der Verbandsvorsitzende; Konstanz — Metzkirch: H. Mannhardt, Oberwachtmeister, Konstanz; Lörrach — Waldshut: E. Albrecht, Kaufmann. Waldshut; Mannheim — Heidelberg: F. Wcntzel, Ingenieur, Man, heim; Offenburg — Lahr — Kehl: A. Hirsch, Hauptlehrer, Offenburg; Psorzheim: W. Kienzle, Mechaniker. Pforzheim; Vellingen: W Huger, Kaufmann. Villingen. Die Vertretung des Verbandes hatten inne: bei der D. S. B. Ehrenvorsitzender Herr K. D. Huber als Beisitzer im D.S.B. Vorstand; beim S.Vf.L. Herr K. D. Huber als stellv. Vor- fitze nid er und Herr K. Brenner als Beisitzer; im Hauptaus'chuß außer- dem die Herren Klein und Wegel; im B.LA.f L. und I. Herr K. Brenner. die_ gleichzeitig zum Vorsitzenden des L.A. berufen wurde und Herr I. E. Wegel als Beisitzer; im Zweigausschuh Baden D.J.H, Herr Linnenbach. Als Verbandssportlehrer war tätig Herr A. Reinau. Karlsruhe. Svortlehrer an der Techn. Hochschule, dem ein Sport- ausschuß zur Seite —tnd, dem außer dem Herrn Verbandssportwart Klein angehörten d « Herren Lehramtsassessor Amberger, Turnlehrer Linnenbach und akademischer Turn- und Sportlehrer Twele. Die Geschäftsstelle hatte etwa 4000 Briefein- und -aus- gänge. 4.iö0 Druckschriften und einen Kassenverkehr von 26 000 M. zu bewältigen. Die der Geschäftsstelle angegliederte Beratungsstelle für Sportplatzanlagen gab in zahlreichen Fällen Auskunft über Anlage neuer sowie über Verbesserung bestehender Sportplatzanlagen. Mit gutem Erfolg arbeiteten die in den neun Bezirken des Verbandes tätigen Bezirksausschüsse. An Ehrungen im Laufe des Geschäftsjahre, wurden vor» genommen: zum Ehrenvorsitzenden des Verbandes wurde in Anerkennung der ganz besonderen Verdienste um seine Entwicklung vom Verbandstag 1925 der langjährige Vorsitzende. Herr K. D. Huber, Revistonsoberinspektor. Karlsruhe, ernannt. Die Ehrennadel des Verbandes wurde verliehen an die Herren K. Brenner, Polizeioberleutnant, Karlsruhe, und A. Twele, akad. Turn- und Sportlehrer, Karlsruhe. Die Ehrennadel des südd. Verbandes für Leicht« athletik erhielten die Herren W. Gantter, Bäckermeister, Baden-Baden und E. Heller, Polizesobe^xutnant. Karlsruhe. Mit dem Ehrenbrief der Deutschen SportbehSrde für Leichtathletik wurden ausgezeichnet: Frl. Dora Förri, Karlsruhe, sowie die Herren: E. Amend, Kaufmann, Baden-Baden; T. Baumgartner, Elektrotechniker, Baden-Baden; K. Britsch, Bürger- meister. Büchenbronn; K. Bühn, Prof.. Direktor der Liselottenschule. Mannheim; E. Bli'/ikenhorn, Polizeioberst, Karlsruhe; Dr. H. Fecht, Zsi!ungsverlec>er, Karlsruhe; W. Gantter. Bäckermeister. Baden- Baden; H. lUäser, ^aufnz^nn, Karlsruhe; E. Gimber, Emaillemaler, Pforzheim; «. Hefner, Prof.. Offenburg; R. Heß. Stadtobersekretär, Karlsruhe; W. Hermann, Rechtsanwalt, Baden-Baden; W. Huger, Kaufmann, Villingen; E. Heller, Polizeioberleutnant, Karlsruhe; W. Kienzle^ Mechaniker. Pforzheim; R. Leimbach. Kaufmann, Frei- stett; I. Rästle, Dreher, Durlach; H. Schneider, Bürgermeister, Karls- ruhe; H. Schütz, Polizeimajor, Mannheim; Dr. B. Thiergarten-Schultz. Zeitungsverleger. Karlsruhe; F. Trompeter. Polizeioberleutnant. Karlsruhe; R. Winterer, Polizeimajor, Freiburg. Besondere Hervorhebung verdient die im Laufe de» Geschäftsjahres abgeschlossene Unfall- und Haftpflichtversicherung für Zugendliche und Iugendfilhrer. die den Vereinen «nter Verwendung des Staatsbeitrags aus den Jugendpflegegeldern kostenlos gewährt wird. Beabsichtigt wird noch der Abschluß einer Unfallversicherung für die Ausübenden. Nach der statistischen Erhebung sind 1926 bei einem Uebungs», Wettspiel- und Wettkampfbetrieb von 3884 Ausübenden im ganzen nur 38 Unfälle vorgekommen, wovon 33 leichterer und 5 schwerer Natur waren. Die Iugendunfalloersich»rung wurde zweimal in Anspruch genommen, wo- von ein Unfall« noch auf den'Fugballbetrieb entfällt. Der Presse wird für die wertvolle unterstützende Arbeit der Dank ausgesprochen, wobei gleichzeitig die Absicht ausgesprochen wird, die Presse im nächsten Geschäftsjahr besser mit Nachrichten über den Leichtathletikbetrieb zu versorgen. Der Mitgliederstand ist auf 90 Vereine mit 27 349 Ausübenden zurückgegangen. Trotzdem wird eine Zunahme von 12,5 v. H. an Leichtalhletikmitgliedern in den Sportvereinen aufgrund der neuesten Statistik festgestellt. Die Zunahme der Jugendlichen unter 18 Iahren hat sogar 13.8 v. H. be- tragen. Insgesamt sind in den 90 Vereinen 4496 Leichtathletikmit- glieder gegen 3925 bei 109 Vereinen des Vorjahres. Die ^ahl der Jugendlichen unter 18 Jahren ist auf 1038 angewachsen. Die erst- mals erfaßte Zahl der in den Vereinen im Leichtathletikbetrieb täti- gen Lehrkräfte zeigt 18 Sportlehrer und 169 Uebungsleiter. Insgesamt jind 63 Handball». 34 Faustball- und 4 Schlagball Mannschaften vorhanden; also auch hier eine wesentliche Zunahme gegen das Vorlahr. Kasienabschluh und Vermögensdarstellung lauten im all- gemeinen nich t ungunstig und zeugen von einer guten Geschäftsfüh- I rung. Das Geschäftsjahr dürfte allerdings nur mit einem Uebertrag von rund 200 Mark abschließen, gegen rund 1800 Mark Vortrag aus 1925. Allerdings ist im Laufe des Jahres ein besonderer Olympia- fonds in Höhe von 550 Mark angesammelt worden. Bemerkenswert sind die vielen Ausstände, von denen ein großer Teil unbeibringlich ist, obwohl die Verbandsbeiträge niedrig sind. Ein Zeichen für die finanziell schlechte Lage der meisten Sportvereine. Die mit dem SFB. erwünschte Zusammenarbeit hat sich, obwohl zwischen den Spitzenverbänden entsprechende Vereinbarungen ge- troffen wurden, bis jetzt praktisch nicht ergeben. Eine vom südd. Verband f. Leichtathletik erstrebte Zentralisierung der südd Leichtathletik in einem allein maßgebenden süddeutsken Verband hat nicht die Billigung des Badischen Landesverbandes gefunden. Die beste Lösung wird immer noch von einer Vere nigung des süddeutschen Fußball- und des süddeutschen Leichtathletikverbandes erwartet Allerdings dürfte diese vorerst nicht Zustandekommen, da der SFV. keine Bereitwilligkeit hierzu zeigt. Die Sportlehrtiit gleit wurde in 13 Lehriursen, die von dem Berbandssportlehrer in allen Teilen des Landes abgehalten wurden, ausgeübt. Insgesamt nahmen 318 Personen hieran teil. Durch die Staats-Beihilfe war es möglich, diese Kurse vollkommen unent- geltl-ch für die Vereine zu geben. Ebenso wurden 9 öffentliche Lichtbildervorträge m t etwa 620 Besuchern abgehalten und zwar meist in Verbindung mit den Kursen. Em weiterer Ausbau der Kurse wird auch für das nächst« Jahr erstrebt. Zu Eingang des Sportberichts wird ein gewaltiger Fortfchr tt der baidischen Leichtathletik festgestellt, der sich nach außen durch die überragenden Leistungen, nach innen durch die Ausdehnung des Betriebs kenntlich macht. Besondere Er- wähnung finden die Erfolge des Karlsruher FC. Phönix, der in den 4 mal 100, 4 mal 400 und 10 mal 1000 Meter Staffeln neue deutsche Höchstleistungen aufstellte, und auch sonst in allen Staffelwettbewerben sowie im 110 Meter Hürdenlauf hervorragende Leistungen bot. Auch die Erfolge eines alten Pioniers der badischen Leichtathletik, des Gehers W. Häfner vom KFV., werden an erster Stell« genannt. H. hat bei der diesjährigen deut'chen 25 Kilometer Gehermeisterschaft in seiner Altersklasse trotz seiner 45 Jahre den 1. Platz „ergangen". An den Waldmeisterschajten der Bezirke, die jeweils im Früh- jähr stattjinden, nahmen 232 Läufer teil. Dagegen war die Beschik- kung der bad Waldlauftneisterschaft in Konstanz schlecht, da nur 21 Läufer am Start erschienen. Die Statistik der Erstlings- und An- fängerwettkämpf« weist 3S8 Teilnehmer auf. Hebet di« Ergebnisse der Bezirksmeisterschaften sowie Bad. Meisterschaften 1926 gibt eine ausführliche Tabelle den wünschenswerten Aufschluß. Die Meisterschaften selbst nahmen im Phönix Stadion in Karlsruhe einen glänzeniden Verlauf. Die Meisterschastsergebnisie sind fast durchweg besser als in früheren Jahren und stehen an der Spitze. Meist waren es neue bad sche Höchstleistungen. Von den 43 registrierten bad, Höchstleistungen sinfo allein 18 im Jahre 1926 aufgestellt worden; Vorkriegsleistungen bestehen jetzt nur noch 8 und zwar mit 1 Aus- nähme nur in solchen llebungen, die heute nicht mehr gepflegt wer- den. Die badrsche Vereinsmeisterschaft 26 erbrachte eine Beteiligung von 42 Vereinen, gegen 36 im Vorjahr. An der deutschen Vereins- Meisterschaft 1926 nahm nur 1 Verein, dfce Mannheimer T. Sp. G. teil und zwar mit hervorragendem Erfolg. Nach dem kürzlich ver- öffentlich!en Ergebnis steht sie mit 1 Punkt wenigen als der Sieger an 2. Stelle mit 364 Punkten. Di« bad. Meisterliste 1926 hat folgende» Aussehen: Badisch«» Meister Männer. 100 Meter Lauf Falst, Phöni? Karlsruh« 11,0 Sek . 200 Meter Lauf Faist, Phönix Karlsruh« 22 5; 400 Meter Lauf Faist, Phönix Karlsruhe 50,6; 800 Meter Lauf Zimmermann, Karlsruher Fußball- verein 1:59; 1500 Meter Lauf Dämmert. Karlsruher F.V. 4:13; 5000 Meter Lauf Klar, P.S.V. Karlsruhe 16:26,8; 10 006 Meter Lauf Köhler. Fran-konia Karlsruhe 37:12,2; 4 mal 100 Meter Staffel Phömx Karlsruhe 44,1; 3 mal 1000 Meter Staffel Karlsruher F.-V. 8:15,9; Olymp. Staffel Phönix Karlsruhe 3:46,3; 110 Meter Hür- den Steinhardt, Phönix Karlsruhe 15,0; 400 Meter Hürden Grunid- höfer, T. Spo.G. Mannheim 60,2; 5 Kilometer Gehen Winterhalter, F.E. Karlsruhe 26:40 Sekunden. Weitsprung Schmidt, Karlsruher F.V. 6,47 Meter; Hochsprung Rubi, F.V. Offenburg 1.80 Meter; Stabhochsprung Speck, 1, F.E. Pforzheim 3,40 Meter; Kugelstoßen Gogrof, Karlsruher F.-V. 12,09 Meter; Diskuswerfen Eogröf. Karls- ruher F.V. 33,92' Speerwerfen Daub, V.f.B, Bühl 47,32 Meter; Zehnkampf Batschauer, Karlsr. F.V. 460 P.; Waldlauf. Einzellauf 10 Kilometer Sabjetzki Freiburger Fußballklub 36,02,9; Waldlauf, Mannschaftslauf Freiburger F.E. 6 P., Veretnsmeister, Klasse A Freil"urger F,C. 355 P., Klasse B V.f.B Bühl 316 P.; Klasse C F-V. St. Georgen 244 P.; Handball Pol. Spo. V. Heidelberg: Hand- ball-Pokal Pol. Spo. Heidelberg: Faustdall Pol. Spo. V. Freiburg. Badische Meister. Frauen: 100 Meter ßauf Weber. Karlsruher FL. 12,7 Sek.; 4 mal 100 Meter Staffel Karlsruher F.V. 53.0 Sek.; Weitsprung Gladitsch. Phönix Karlsruhe 5,05 Meter; Hochsprung Kleiner, Karlsruher F.V 1,40 Meter; Kugelstoßen Gladitsch, Phönix Karlsruhe 9,66 Meter' Diskuswerfen Eger, Phönix Karlsruhe 21,7 Meter; Speerwerfen Wagner. Phönix Karlsruhe 22,14 Meter; Dreikampf Batschauer. X5.A B.B. Bad. 144 Punkte. ,c «?''«. b . e . T Veranstaltungen hat 100 betragen, worunter 76 Verbands-, 14 Werbe- und 16 Vereinsveranstaltunaen waren Erstmals wurde in Rastatt ein Hallensporlfest durchgeführt. Aus- getragen wurden 821 Wettbewerbe mit 4778 Teilnehmern. Die sße» sucherzahl der Veranstaltungen betrug rund 70 000. den Süddeutschen Meisterschaften wurden fol- Meisterschaften errungen: Faist vom FC. Phönix Karlsruhe W Meter in 22,9 Sek. und 400 Meter in 50,4 Sek.. Steinhardt vom FC. Phönix Karlsruhe 110 Mtr. Hürdenlauf in 16,3 Sek.. Karls- ru ^. 5 «£- ^honix 4 mal 100 Meter-Staffel in 43.3 Sek.. Speck 1 FC, Pforzheim Stabhochsprung mit 3.50 Meter. Frl. Weber vom Karlsruher F.V. 100 Meter-Lauf in 12,9 Sek., und Frl.Gladitsch vom FC. Phönix Karlsruhe Weitsprung mit 5,15 Meter. Bei den Deutschen Meisterschaften gelang tt der 4 mal 100 Mcter-Siaffel des Karlsruher FC. Phönie in der neuen Rekordzeit von 42,1 Sek. die Meisterschaft zu gewinnen. Frl. Bat- Uauer L.A.V. Baden-Baden wurde Deutsche Meisterin im 1000 Meter-Lauf gegen starke Konkurrenz in 3:20,8 Sek. Die von der D.S.B. in den letzten Tagen veröffentlichte Liste l*u besten deutschen Leichtathleten 1 926 ent- halt recht viele badtsche Namen. Unsere Badener nehmen folgende Stellen ein: Männer: 100 Meter-Lauf: 9. Suhr. FC. Phönix Karls- fnnHr? 2 ?° °£ f: r 6 " ^ öni « Karlsruhe 21,8 Sek.; 400 Meter-Lauf: 3. Faist. FC. Phönix Karlsruhe 493 S; 6. Neumann. Turnsportgesellschaft Mannheim 50.4 Sek.; 800 Meter- Sonntag, den 28. Nov ember 1926^ Lauf' 10. Zimmermann. Karlsruher Fußballverein 1:58.4 &j:'. 1506 Meter Laus' 10. Dämmert, Karlsruher Fußbollverein 4:10.°' ' 110 Bieter - Hürdenlauf: 3. Steinhardt, FC Phönix Karlsruhes. Sek, 9 Kühr. FC Phönix Karlsruhe 16,4 Sek.; Hochsprung: » an 10, Stelle erwähnt' Rubi. Osfenburger FV. 1.80 Meter; hochsprung: 5. Speck, 1. FC. Pforzheim 3,60 Meter, 4 mal 106 »le Staffel: 1. Phönix Karlsruhe 41,9 Sek., 4 mal 400 Meter -StiN!I ' 2 Phönix Karlsruhe — " ~ ~ ~ ~ m - " ' Staffel: 1. Phönix Karlsruhe 41,9 Sek., 4 mal 400 Meter-StaI.; Karlsruhe 3:24,2 Sek.. 9, K.F.V. Karlsruhe 3:33.41 Schwedenstaffel' 2, Phönix Karlsruhe 1:58,2 Sek., 9. 6. Phönix Mannheim 2:04,3 Sek.; Olympisch« Staffel 3:37,0 Sek. „ ,.i Frauen: 100 Meter: 3. Weber, KFV. Karlsruhe 12,7 v. 7. Gladitsch, FC. Phönix Karlsruhe 13,0 Sek.; 4 mal 100 Meter-v fei: 8. KFV. Karlsruhe 52,7 Sek. 10. M T.S.G. Man»^' 53,8 Sek.; Weitsprung: 2. Gladitsch, FC. Phönix Karlsruhe 5,<» Nach dem Spielbericht j ist eine Verbreiterung des Spielgedankens und des Spielbetri«. zu beobachten. Eine besondere Förderung des Spielbeirlebei ® „ jedoch trotzdem auch weiterhin für notwendig gehalten. Den ballvereinen wird insbesondere die Einführung des Handballjp ^ das zweifellos noch eine Zukunft hat, empfohlen. „„,-n An den Handbolloerbaiidsspielen 1925/26 insgesamt 24 Männer- und 6 Jugendmannschaften teil. VeZ> z meister wurden im Bezirk Freiburg Sp.V. Lehrerseminar, im ^ , Karlsruhe K.F.V., im Bezirk Konstanz-Meßkirch Sp.Bgg, KoNjl . im Bezirk Nkannheim-Heidelberg Phönix Btannheim, Die Bezirke meldeten nicht. An den Endspielen um die Bad> ' Meisterschaft beteiligten sich nur die Vertreter des heimer Bezirks, der Bezirksmeister Phönix Mannheim, der P^. „ meister PSV, Mannheim und der teilnahmeberechtigte Tab>u^ zweite PSV. Heidelberg. Die anderen Bezirke verzichteten aus \ bewerb. Als Sieger ging der PSV. Heidelberg hervor, dem cs ^ später noch gelang. die Pokalmeisterschaft 1926 zu erriNS , Bei den Spielen um die Süddeutsche H a n d b a l 1 tn e > 11 . f# schuft unterlag Heidelberg in den Eruppenspielen gegen ,y Süddeutschen Meister Sp.V Darmstadt. In dem Länderspiel ^ deutschland—Westdeutschland, das am 25. April stattfand. Baden durch 3 Heidelberger Spieler vertreten. , An den Handballverbandsspielen 1926 27 beteiligen sich samt 38 von 63 Mannschaften. Erfreulich ist die verstärkte W>' m aufnahm? des Spieles auch in den anderen Bezirken. Gar w» ', Vereine können sich auch heute noch nicht aufschwingen, ihrer V 1 {l ballmannschast dieselbe finanzielle Unterstützung zuzuwenden beispielsweise der Fußballmannschaft. Das Faustballspiel erfreut sich steter Verbreiterung ^ den Sportvereinen. Während 1925 nur g Mannschaften die ^ bandsspiele bestritten, waren es 1926 schon 19, Die Gesamtza?' ^ trägt nach der Bestanderhebung jetzt sogar 34. An den Spielen die Badische Meisterschaft 1926 nahmen teil als £ meister: PSV Freiburg, Sp.V. Freistett, PSV. Karlsruhe. ^ Neckarau. Das Ergebnis der Spiele, welche im Einrundem«^. ausgetragen wurden, war folgendes: Freiburg—Karlsruhe Freiburg—Freistett 46:29; Freiburg—Neckarau 31:29; Neckarau 30:34; Freistett—Karlsruhe 34:25; Karlsruhe— 39:30. Sieger und Badischer Meister wurde entsprechend dieser gebnisse der PSV. Freiburg. ,, In der Süddeutschen Faustballmet st er I wurde der Badische Meister in der Westgruppe mit 1 Ball un schied geschlagen (32:31) und konnte nur die 2. Stelle erreiche^ Das Schlagballspiel hat dagegen bei den Sportvel^j, bis heute noch kaum nennenswerte Förderung erfahren. Beim ^ schen Lande,sverbannlv spielen es im ganzen vier Mann'r $ das Jahr 1926 zurück und hoffen, daß es Früchte bringen die kommenden Jahre, zum Wohle unserer Jugend, unseres 250 i unseres Vaterlandes." «ftewifcher Karneval 1S27. Wieder öffentliches Karnevalstreiben In Köln. — Keine Polizei?^ Der Oberprästdent der Rh«inpu>vi-nz beisprach dieser Koblenz unter Zuziehung matzgebender städtilcher und polizeu ^ Behörden die Feier des kommenden Karnevals. Es handellc ^ dabei in der Hauptsache um eine Aussprache, wie es in den U nannten „Drei tollen Tagen" zugehen soll; damit ist das Fastn» ■„), treiben in breitester Oeffentlichkeit. also aus den Straßen 0<*" jj» Das Eitdergebnis der Besprechunq war, daß insbesondere f eigentlichen Stadt des rheinischen Karnevals, Köln, Sonder^ stänbnisse gemacht werden sollen. Man läßt dort ein össtnu }i Treiben in Gaststätten und Kaffechäuscrn in vermehrtem »'s.»' und genehmigt auch die beabsichtigte Kappenfahrt am Ro> montag, die ein Anfang künftiger Rosenmontagszüge soll. M Im besetzten Rheinland soll jedoch verstättdlicherweise Karne treiben unterbleiben und auch die strenge Polizeistunde eingev .« werden, während es in Köln an den drei Haup>i"^z» voraussichtlich gar keine Polizeistunde geben w i r d diesem Beschluß der staatlichen Behörden haben ohne ZmeiK' ^i» die BeweggrüiÄe mitgewirkt, die zur Hebung des Fremdenvcr für Köln laut geworden stnd. ^^TAFELSILBER-BESJS ausgesucht vornehme U WW> ».vi u she r ■ Versilberung! ■■ANSICHTa 8 TAGE 2US bis 1 Jahr Z. liefert dia RU _»ahlungsFrist gkl' an Verbraucher flSLF SIEBORGER.METALL-1 feTTMANh K »ÄrSSSS' Vertretet, mögl chst in kreisen eingefü ,ir ' e H?rren oder Dam« geiucb^ 1 Vahe\ reicht für VA' 5 Eimer Wasser! «Title beachten Sie diesen et ^ e ' ^ en Südsternlern aus harluäct:<>en Widerstand ^." Wahrend die Gästeels die Punkte notwendig für die Meister- Ion' muß Südstern daran denken, sich aus der Abstiegs- entfernen. Die Spiele aus eigenem Platze geben hier ein iß , e ® Pluz. Da beide Mannschaften als äußerst fair bekannt sind, htm "^önei Punktkamps zu erwarten Die un-ren MannscKaslen Kn um ^11 und 1 Uhr die Klinge» dxz Handball. — Kreismejsterllasse. Aui dc»> Ajaidspielpiatz Z »c ^?nnerturnverems im Waldpark beginnt heute nachmittag Ä!i, n Schlußrunde der Gruppe 2 um die kreismeisterschaft. Dem h^^erturnverein tritt die Turngesellschaft Pforz- > ^öenüber. Beide Mannschaften zieren mit 2 bezw. I Punkt Sl e[ l iQ ®elIenetü)e. Da beide Vereine bestr bt sein müssen, ihre in crm Su verbessern ist unbedingt ein abw chslungsreicher Kampf ^^ten. Das Vorspiel wurde >n Pforzheim von M. T V niil ®ei™ MT V hat in dem Sp-el geg^n Polizei Rastatt be< ItJ 'M sein Sturm durchschlagskräft g und schußfreudig sein M.T.V. in seiner vollständigen Aufstellung immerh n bj c er Radfahrer-Sportverein Arn Donnerstag, den b ü ° Dem &er, sand tm Lokal Grünwald, Rüppurrerstraße die Grün- i>ii» ^ Karlsruher Radfahrer-Sporiverein statt Z'el des Ver- Ui, ö de,, Rennsport besonders auf der Rennbahn zu fördern W?<' en Da die neue Bahn im Frühjahr IW7 ihre Pforte t t Qi en >vird. dürfte dieser Verein viele Anhänger finden, zumal s>e.!..^^kurse für Fahrer stattfinden unter der Leitung des Mei- 9 r etg W Fugenstein. Karlsruher Ruderverein von 187». Der in der General- x 1 m * u n ß gegebene Jahresbericht gab ein klares Bild 12 ei a ® sportliche Vereinsleden. Den Rennruderern gelang es ^Uberh Ö 1 offenen, sü-ddeulschen Regatten zu erringen. Der |iW t '? e ' T ieb im vergangenen Jahre war ziemlich rege. 4499 Mann- nieler iv en mit 31451 Kilome.er, 87t Bootsfahrten mit (554üKilo- Ct ' Die höchste Zahl an Fahrten und Kilometer erreichten die Senf«? 'ch KrawutMe mit 216 Fahrten und 1342 Kilometer und Mit 160 Fahrten umb 1152 Kilomeier. Den beiden eifrig- Badische Presse fTonntag-ZluSqaVe') 9tV. 558. «Mtc TT, UltJ) U^ulve eine neiue v^tuinetuiiyyyuue uututiu/i. nui|tu> WSPNWtrteiWt wurden in bester Ordnung gefunden. Die „ fahl wickelte sich rasch ab. Den zweiten Vorsitz übernahm, Btoji Cn , £ e 'P es zurückgetretenen Herrn, Herr Albert Heil. Mit liihri?! Interesse wurve die Mitteilung aufgenommen. daß e? der »ich Vereinsleitung gelang, zwei nere Rennboot«, ein Vierer Fjjx ^ Achter von einer bekennten Berliner Werft zu beschaffen. !»»>../ kommende Frühjahr ist ein umfaivgreicher Wander- ^Uide kern wurde eine kleine Erinnerungsgabe überreicht. Kassen- ein körverstählender Sport, um neue Kraft und üch LZr den grauen Alltag zu sammeln. Mit dem Wunsche, daß sich fcL? S r grauen Alltag zu sammeln. Mit d« der, ^Vereinsleden inniger gestalten möge, schloß liii*. Architekt Zins», tn« anregend verlaufene 4 Tae später gelangt der Z w > - s ch e n k n m p f zwischen zwei durch das Los bestimmten Siegern zum Austrag. Der dritte Ausscheidungssieger. der das Freilos gezogen Hai. wird mit einem guten internationalen Gegner gepaart. Nach weiteren 14 Tagen boren dann der Sieger aus dem Zwischenkampf und der übriggebliebene Freilosinhaber um die Entscheidung, so daß wir also, wenn alles klappt, bereits Mitte Februar mit der Tatsache rechnen können, daß der deutsche Schwergewichtsmeister feststeht. Die Regelung auf diese Weise ist daher unbedingt zu begrüßen. Im iibri^ gen hat die BBD. den Teilnehmern an den Ausscheidungskämpfen bis zur Erledigung irgendwelche Auslandsstarts Untersaat, so daß also Ludwig H"ymanns Amerikareise damit ins Wasser fällt. — Breitensträter — Leroy in Stuttgart. Bei den Berufsbox- kämpfen in Stuttgart am 4. Dezember wird §>an-' Breiten- st r ä t e r mit dem Belgier L e r o n den Hauptkampf bestreiten. X De»«tltik Mnicrkamvfwtrte 192«!, nackmrliolte zwbrcnnen in Triber«. ftUf Me vom veraangcne» Winter noch n»ch,uholenden Bobrennen der Deutschen Wtnterkamplintelc >n Triberg. die wie die Skiläufe in Garmilch et» ?v«er des unnormalen Winters n.nrdci!. liefen letzt die Termine fest. War bisher schon die allftemeine s iihzeiti« um die Weihnachtszeit de« kannt, !o sind nunmehr die Tage bestimmt worden, lind zn»ar werden die Fiinferbobrennen der Winterkampfspiele am SS. Dezember tut!« und die Zweterbobrennen am 20 Dezember tn Triber^ stattfinden. Start ift jeweils vormittag« 10 Uhr Den Nennen voraus aeht am Bor- abend ein Bearüßungsabend der Kamvssplelteilnebmer. Die Preisvertei» tun« ist für beide Rennen »eineinsam auk fcett Sil Dezember, abends, ange. fegt. !vtit den beiden Rennen find auch die Wettbewerbe um die beiden Süddeutsch«!, Meisterschaften verbunden Die obigen Zermtne. denen andere Bobrinnen vorausgehen »nd folgen, find so gelegt, dal, auch weiter- her kommende Teilnehmer das WeihnachtZsest in der Familie verbrtnsen können, («»reich,eitia eriallen Ne somit die ^vrdernna des Deutschen Bob- verbanden auf einen weiten terminlichen Nditand von ^-"''«cken Bob- meisterschaften Rundfunk-Aachrichten. Freiburg beseitigt d!e durch die Strcheubahn »erurjachteu Rundfunkempfanigsltörungen. Die Stadt Freiburg läßt ihre Straßenbahnen mit nichtstörenven Bügeln ausrüsten, um ihren Be- wohnern einen einwandfreien un>d ungestörten Empfang der Rund- funk Darbietungen möglich zu machen. Durch die Uobernahm« der damit verbundenen nicht rnerheblichen Kosten beweist die Stadt Freiburg ihr besonderes Verständnis für die kulturelle Vedeuwng des Rundfunks. RADIO-KONIG Karlsruhe, Erbprlmenstr. 31, l Treppe. Tel, 390. Erste Spezialfirma am Platze Geschäftszeit ununterbrochen von 9—7 Uhr 2882 Besuchen Sie meinen Stand auf der Karlsruher Funkausstellung! Verlangen Sie Zusendung meines reich illustrierten Katalogs gegen Spesenvergütung von Mk. —.50, Skllde-Fotge der Siidd. Rundfunk A.-G. Stuttgart vom 28. November bis 4. Dezember 1936. — Welle 37!),7. Eontitan, 2N. Nov. 1928. 11.15 Uhr: Tonderveranftaltnng zur Vro'fnung des Groh-Senders in Stuttgart, des Tenders in Freibura i Br «nd der Rundilink-Bcsvrechnngsstellen In Karisrulie, AreiburH und Manni»ei>n. 1.1)5 Uhr: Kammermusik. 2 Uhr: Schallplattenkonzert. S Uhr: Bortraz: Tiergeschichten, a.an Uhr: tlebertraguiig von Berlin: „Kunkhci»iet.'na n". t Uhr: Im Bolkston 5 80 Uhr: UebertraSun« von der Stist»kirche, Stuttgart: tkin Ternsches Neauiem. 7 Uhr: Dichterftiinde. » lllir: Zum I. Advent. 9 Uhr: Abendkonzert. Montan, den 20. November 1920. 8 r>0 Uhr: Filmsunk. 4 15 Mir: Nachmtttttnpkonzert. 9.45 Uhr: Bortrag: Frauen im Lebe-, genialer Mci». ner: Wedeftnd. 7.15 Uhr: Bortrag: Die Legende der drei Totenal^^cn. 8 Uhr: Snmvhoniekoniert: anschliehend ..Knorke? Rliein'atirt" Dienstag, de» R>. November S926. S.5n Uhr: Biiche kuiik ».15 Nach» mtttogsfonjert. 9.15 Uhr: Vortrag: Technik und Wesen des Holzschnitts. 9 45 Uhr: Morseknrs. 7.15 Uhr: Bortrag: Von deutscher Arbeii in Vr'« gangenhett. (Yegenivart und Zukunft in Ctfmft». 8 Utir: 5. A«fssibr»>'« der Kammeroper I. ..Schlaft irohl. Herr Nachbar": anschiiehend Dichier und Denker. Mittwoch den l. Tezember lzzz. z Nhr: Schallvlrttei^onzert. ? Uhr: Jugendstunde. 8.50 Udr: Bastelsunk 415 Ubr: Nachmittag konzert. 6-1 tf ilbr: Vortrag: gm unerforschten Osten Tibets 9.45 Uhr: Vortrag: Adventssegen und «dventsgebrSnche im Elsaß. 7.,5 Uhr: Humoristische, Bortrag w englischer Sprache: Win Sörth. 8 Uhr: Au» komische« Ove' n; anschliehend: „Anatol". Donnersta«. den 2. Dezember >92«. 8.5V Uhr: Hauswirtschast! krauen, stunde. 4.15 Uhr: NachinittagSkonzert 915 Uhr: Dramaturgische ftttnf» stunde «Schauspiel». 9.45 Uhr: Aerztevortrag: Die chirurgisch-enizünd- lichen Erkrankungen der Haut (Kurunkel, Earbunket ufw.l. 7.15 Uhr: Bortrag: Aus grohen Even der Weltliteratur^ 8 Uhr: Somvboniekonzerr: anschließend- Schwäbischer Komödienabend. Areitaz. den 8. Dezember 1926. 8.50 Uhr: Aus dein Reiche der Kran. 415 Uhr: Nachintttagskonzert 9.15 Uhr: Vortrag: tirusies »nd Heiteres au« dem afrikanischen Urwald. 9.4» Uhr: Bllcherfunk. 7.15 Uhr: Vortrag: Lenau's Schilflottchen. 815 Uhr: Uebertragung au« dem Mann- heimer Besprechungsraum: anschließend: Anekdolenabend^ Samstag, den 4. Dezember 1926. 2 Uhr: Schallplattenkonzert. 8 Itfir: s'Grelle von Strümpfelbach erzaiilt. 4 Uiir: Uriterhaltungskonzert 9 15 iiür: Dramaturgische Kunkstunbe: »Over». 9 45 Uhr: Vortrag 7.15 llhr: Vor- trag: Geflügelzucht 8 Uhr: Kammermuflkabend: anschlietzend: Heite.er Abend. Komplette Radioanlagen s'Ä"'™ Reparaturen u. instandse^en von Radioapparaten sftrntl. 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Vadisckse Presse fSonntaa-AuSqave? Vonntag. ben TS. November ISAI. G Sch achspalte Nr 43 Geleitet von R Rutz. Berliner Schachturnier. Weiß Bogoüubotf 1. Set-fS 2. c2—c'l 3 (12—d4 4. e2—e?> 5. Sbl—d2 Ii Lfl-dS 7. 0—0 8 Ddl—e2 Schwarz Ahnes. d7—dB c7—rB Sg8—f6 e7—efi ib8—di Ijf8—ei 0—0 c6—c5 Weiß drohte mit e8—e4. 9 b2—b3 b7—b6 10 Lei—b2 Lo8-b: 11. Tal—dl Dd8—c" 12. Sf3—e5 döxc4 13. b3Xc4 c6xd4 14. Se5xd7 Auf 14 ed würde 14 Se5:, 15. ed Sd7 nebst Sc5 mit guter Stellung für Schwarz die Folg» sein. 14. . . . I)c7xd7 15. e3xd4 Tf8—e8 10. Sd2—f Dd7—c6 17. d4—d5 Eine interessante Kombination die zu schwierigen Verwicklun gen führt: Weiß täte vielleicli besser, die Partie mit einem ruhi gen. abwartenden Zuge, wie Dc2 fortzusetzen. 17 e«xd5 18. c4xd5 Sf6xd5! 19 L<13—b5 Dc6—g6 20 Lb5Xe8 Sd5—f4 Chancenreich für Schwarz ist hier die Fortsetzung 20 Dg2:t, 21. Kg2: Sf4t, 22. Khl Se2:, 23. Td3 T«8: und Schwarz hat Läufer und zwei Bauern für dei» Turm 21 Le8xf7t! Weiß hat nicht« anderes. 21 DgöxfJ 22. Pe3—e5! 22. De3 scheitert an 22. . . . Sg2:!, 23. Kg2: Tf8 usw. . 22 Lb7xf3 23 Tdl—<17! . ... Die einzige Rettung für Weiß. 2 3 Sf4—g6 24 De5 —eS Nach 24. Te7: SeB: Se5:, Tf7: Sf7 -G. gf hat Schwarz das bessere Kndspiel. 24 Lf3—g4 25. Tdl—c7 Df7—e6 L'0. De5—g3 Lg4—f5 Sofortiges Lf6 ist wohl besser. 27. h2—h4 Le7—f0 28. Lb2xf6 DeRxffi 29. h4—hS Sgfi—f8 . 30. h5—h6 Sf8—e6 31 Tc7Xa7. Die Partie wurde hier als remis abgebrochen. — Falls 31 Ta7:, so 32. Db8t nebst Da7:. o o o Rätsel-Ecke O O O Akrostichon. Man suche 8 Wörter von der Bedeutung unter a. Von jedem Wort ist dann durch Umänderung des Anfangsbuchstabens ein anderes Hauptwort zu bilden von der Bedeutung unter b. Die Anfangsbuchstaben der Wörter unter b müssen im Zusammenhang einen Zeitabschnitt benennen, a. 1. Sendling — 2. Blumen — 3. Schmackhaftes Tier — 4. Getränk — 5. Waffe — 6. Tischgerät — 7. Rückstand — 8. Schmuck der Bäume — Zahlenschrist. 1234 — 3 5 0 - 7894 — 10 U 7 — 12 813— 14 12 8 7 6 12 2 — 10 12 2 15 12 13 — 10 8 16 16, bekanntes altes Sprichwort. — Schlüssel: 1 2 8 15 11 weiblicher Vorname; 5 3 4 13 12 13 4 12 16 15 Schauspieler! 6 8 7 9 4 Möbelstück; 10 11 9 4 7 tierisches Erzeugnis; 16 11 14 11 südamerikanisches Tier; 11 14 11 16 8 12 weiblicher Vorname. d. Zeichen Fest Gefäb Nahrungsmittel Amphibie Erohstadt des Altertums Baum Verbrechen Kreuzworträtsel. Von links nach rechts: I Chemisches Zeichen, 5. Flächen »iah, 7. amerikanische Halbinsel, 9. Werkzeug. 11. russisches Gebirge. - 12. Vorbilo, 14. Lebewesen, 16. Nationalölonom, 18. jüdischer Priester. 20. Pronomen, 21. Zahl, 23. Heilverfahren, 24. Meeressäuge- her, 26. Geschöpf. 27. türkischer Titel, 28. Bodensenkung. 30. germanischer Wurfspich, 31. schlechter Zustand. 32. Würfel (Int.), 33 (vigut aus dem Nibelungenlied, 35. Getränk, 37. Bier. 38. französischer Physiker, 10. afrikanischer Strom, 41. russischer Fluh, 42. Herrschor- titcl, 43 deutsche Tonstufe, 35. Handlung, 47. selten, 49 Flusj in Sibirien, 5,1. juristischer Bcruf, 53. Fluh in Sibirien, 54. Opernsigur von Tschailowsky, 55. Kleidungsstück, 56. Abkürzung eines Titels, 57. chemisches Zeichen. Logogriph. E ist klein, die Mutter ist groß, 8 frifit Gras mit weitem Rachen, M ist kräftig, er liebt es bloß, Wenn feine Arbeit die andern machen. Th-Sl». Für gute Rechner. Die Städte A, B, C liegen jo, dah die sie verbindenden linien ein ungleichseitiges Dreieck bilden. Von A über B nach « beträgt die Entfernung 82 Km., von 8 über C nach A 97 Km., u" von C über A nach B 89 Km. Welche Entfernung ist zwischen w» einzelnen Städten? W e'-AuWuWN aus Ser leftten Sonnia -Nummer: Königszug: Meineid Iltis Herbit Ma dedurg Donau Leder Wozu ist Geld doch gut? Wers nicht hat. hat nicht Mut, Wers bat. hat Sorglichkeit, Wers hat gehabt, hat Leid. JahienrLIfel: Biene Swdion Beer,er Psorzheim Regen Paris Auflösungen »er Bilderrätsel: Der Schein trügt. Loga». Malee K»tz« Messer (Elfter Nase Die Badische Preise Versteckrätsel: Behüt dich Gott! Es war zu schön gewesen, Behüt dich Gott! Es hal nicht sollen sein. lSchesfel, Trompeter von Säckingeni »in,, «k.'n 1 t»,*. » ,«!*.,», Telegrammrätiel: Mache niemals dich gemein, willst du Nebenfluß des Don^5. Behörde. I,' Zetreide 7^V'ig im KaukZus! Ute" fein. (Wa^e ftnte, 9ibirfvi.'hftfiniE! u «itnuhf.i* in n 9r,t»rnAi<. 1« owlutng, 4|t, -iweu, ^ll)weri, Äuge, vaister, i.in>e, 8. Abschi'-dsgrug. 9. Raubstjch 10. Raubvogel, 11. Auerochse, 13. Prophet, 15. italienische Tonstufe, 17. Scherz, 19. Tonart. 22. Zustand der Vertraalichkeit, 23. Name für Mais, 25. Musikinstrument, 27. AZirtschciftsserät, 29. am.'rikanijcher General, 30. Besitztum. 33. Mo- natsende, 34. Napoleonischer General, 36. Insel, 38. europäische Hauptstavr, 39. Teil des Wagens, 43. Fluß in Kurland, 44. Meeres- straße, 45. Mineral, 46. Teil des Jahres. 47. Schweizer Maler. 48. ägyptischer Sonnengott, 50. akademische Abkürzung, 51. Verneinung, 52. König llat), 53. Ferment zur Käsebereitung. Bilder-Räljel. Rätsel. Die Bettlerin trägt es, demütig schlau, Sie hofft auf viele Gaden. Es dient auch der reiche» Frau — Doch will kein Mann es haben. Z.H. Gillerriilsel: L 0 [7 0 KjA 5 T t] R \-V RIH ; B E n E 0 K [M; E 5 "s l A J] R Z R Rtchtiae Löwnaen ianvten eint 3» Rätsel Nr. 1-6: Ernst Francke, Karlsruhe, Karl Karlsruhe; zu Nr. 2—6: Heinz Wiechel, Karlsruhe; zu.Nr. l # Adolf Belli, Karlsruhe, Karl und Waller Häfele, Mannheim, v # Lina Schnauder, Karlsruh«. Richard Türschinann, Karlsruhe, > Nr. 2—5: Fritz Frank, Sulzfeld, Robert Schäftle, Karlsruhe. H? rich und Wilhelmine Zimmermann, Karlsruhe, Frau Margarete ^ . jchenbach, Grünwinkel; zu Nr. 1, 2, 4 u. 5: Oskar und Scheret, Karlsruhe, Heinz Fintel, Karlsruhe; zu Nr. 2, 3 u. 4: Dörr, Baden-Baden, Hella Daniel, Karlsruhe; zu Nr. 2. 4 u- ' Frau Friede! Oberle. Lahr; Richard Haas, Kandel; Oskar Stettfesd, Liny Siegel, Karlsruhe; zu Nr. 2, 3 u. 5: Frau Pau Halle, Karlsruhe; zu 2 u. 3: Otto Schaffner, Karlsruhe; zu 2 £ (j j Paul Bernhard, Karlsruhe, Robert Ziegler, Heidelsheim, !>. Schulz. Offenburg; zu Rr. b: Helmut Heckmann, Offenburg; zu Rt. • Oskar Lehm, Wöschbach, Frau Emilie Senfftleben, Teutschneure > Bernhard Hirsch, Karlsruhe, Hermann Knorr, Karlsruhe, t Schanz, Karlsruhe, Georg Freudenberger, Kleinsteinbach, v a Huber, Karlsruhe. 1 Zur 3. Klasse der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie am 10. und II. Dezember di.Js. habe einige Kauflose abzugeben. M» MARKSTAHLER & BARTH, Karlsruhe, Karlstr. 67 Diejenige Dame, welch« SamStag, den 20. dS. MtS.. abendS von ^arlSrude. S.W ab. mit vem Personenzug 4. Kl., auswärts über Achern reiste wird Wfl. um Ädressenangabe gebeten, iilleldnng: braun. Kleid. Opossum-Pelz, Schuhe (Krolodil-Muster). Än- geböte unter Nr. iTdfta an die Badlsche Presse Behagl. 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Q S 2* to" er HS O: ff er • Sv S: L TO^ to" TO* ff^ CO "to ^ ^*0 3 2 3 3 3 4, 3« off er —• 2 33 g s"™ 3 a ra TO -p; p re TO* 3 Gl« « ^ g -pi 2 S«. „ a 3 '#' tS 3 3 ■e a p PS o> o er "J 3 ff 2.' ff A bso 1 3 <» 2 3Mt; 3 -o 3 2. 3 O 3 ö TO PS TO ff ,. „ ff ff to* ä* ^ o 2. ff ^ CO 3 ^ P f- Ä 21« s g ! j§,£ ff« 3p g ov-pi>3 £, ^ ff "g TO ■«er TO „ B—s-w-a ™ smS.3 ° r 3 p«3»g , g_.| Z-ÄTO -s-^ a 3 3; 2.€ 2 3 " 35 ff TO 1-2 3* <-f TO 2 er 3 TO* <5^ o §g O S er P « P p P- •3 A ^CO* i'i I V p 3 "* B o 2. ff°A°S ff 3 3 « aS sS. 3?» Sf §-!T-. Z.Z^ CO ff <5> n P o , ff co 3* er o s* ff TO-' ff ff O TO • p - f sfs o • 3 ?p 3'ara CO TO 5" £ gr-p- 3 sf |ü ** S~5 o 2 3 p ,3^ .«A? alü« a » 2.5« »3"' sS " c« B 5 ' -- « 5.8 3 3 BS tA er ~ g a 3 -2.3 s « 5 e 3 - O 3 ff TO CT 3 °8§? 3 " ? ® ' 5.3 er H 3 — 5? 8"»"-6 3 « or "" ff: to -**• a 3 2. 0 ) 3 - 3 8 3w5-§ a 2 °: 2 «fir o -Ö*-ff2- 3> o* rr. ^ •* ^.#s 3 =§.? e ^ ff '* p, i— stg. ?z?Z ® ö —. o s; Ä o 3* ^ ^ to a ^ 6S TO ff ^ 2 e 3'? 3 TO « 3 ; ff TO TO «ff " i'ff . ff 2 « ff TO* 8 ^ o 3 O: o?« o TO ff 5 LS «LT 2* 3 —• 1 1 M i TO 3 3 3 f ?ia I TO 3 !*f= 2 a 2 3 3 p' 3 a ff: s ^o .ff g 6 o ff er TO" TO^ O-' M ° 5=1 -2.1. g S £ ^ ff TO ^ TO p « SsSvH? 8 M 2"« 2o g-s'is's I " 3 • ff ^ t^"ff ^S- M TO ^ C-* w —j c: to, ff ff., tS 9 S. Sgä^ -» ff ^ s 3 ' to 3* TO 2 ' to n «c^2 i p 3 p 3!?* r§ « *-- s - - g 8 2.- a " CO \J» 5 ^* «> i-g" 3 S g 3 « 10 ?- er 5 . ® 3 s 2 m «• « « p: ß S' V/» P P; § 3^ 3 e 2# S_,E >^BS 3 S-ff ° ~ S? O —r» TO " £ rr ff: 33 ff O —t — 3* ^ -5,03 " l^^.TO 3 » °S 'S ~ 8 " O CO ff ^ A ? 2 " OZ'Z ^3 -^7'>ff. P^ ^ viL 3 S. TO Bi->- ' gJTa 3 HzZ g ffgSg ff 5. «er ff TO ffi P ^ 3 »Z ff P S-» ^ 3 gf 2 O TO 5" ? ff ff 3 to 'öS ff o ff ^ or 0 K- 3 o « 2 sr 3 ' >.3cp r j ! a to o-» - a 3 TO O er ff « A S ? ff F? ° I" s g %% *Ps TO *= 3 s p 3* jr I »* 1 M 3 I O ff ö TO h: § « O ff r* p I" Zs 2 « Z s TO* 5 8 A o: ...sn 8 3 3 ? 3 0> o 3 'A £' S 3 8 3 «2. p o pf a 3 ^ ® 3 ^g 3 er «" 2 ■=! p, B 'S. -• ^ 0* ff 33 3M ff o o ff 2 'o » 2. k — TO 3* r? er or o o or TO ^TO ff 35 2* <3> 2* TO ff M . 3 —.co " 8 MA. o* ff er o 2? TO ^ s er to" «>' TO 3 3 3A KS 5 p 3 « 2. g p 2. TO « ff w>5 : f 2. . 2 -§' 3 " p: er "31 S. 2™ M«> ^3-2-2 ™ ST « M « 2 W er P 3 o 2 3* TO :|s 3 Ia2 3 v —. TO ff ?© S - p 8 TO CO* 2 ? S £' w TO 2 ' ^ TO- ff ff TO 33' O ' 3-> 8 v«" ff ^ er 2 ^ O S J2, p: ^ 3.5 ^ 55 ^ ff ^5 3 3 sJZ3 3 s. 2 2. CO — 3 a J o — 3 o . ff ff er p .CO —n er to gl 3 ' «CP 3 3 2 CO er n,«' ^ 5 ' 5 : ^ 3 , TO Q or to ' TO »5 ff « TO ^ Ü¥ 2'? S (rl 1,0 ^ « s" z "3? er Isw - p 3 2.1' 3 ra 3-© CM A O TO -ff! 3 3 3 3 38- JöS 3! g- 2 |-a er ^ er TO 5 s & s O TO — 2« «ä* -*• ff TO ff § : =•© • 1» ■t 'S" 0 f. 3 Ä >0* 8 - 2* • « « TO er o 3 ff •9 a, a a $1* § « ZA 2. Cf ff TO TO S. ff » 2 ff f* 1 5 ff 3 ? 3« e ^ Z 3 3 3 <3> S 3' 2 3 ^ " (D ff 'ff: TO •ff TO p ff o ff ff - 8 2 | ff OJ» ff TO ^ 3 ^ ff JZ; o: ff. ^ 3 3I ff" ~ ff » ä 2 ° © aas s 8 _ 0 a -p- «> P- o: y ? TO " 3 öfp p. 2 ff 3 8 —1 o CO TO o Ä 5,2 ~ S^p* g : ^ 3 tr^ »SS- 5 SP p as 3 E® cw -rp 3 Co" CM P»J3* Z'»S "* »8 P B! o 5?^ to 33^ O: 5 CO* 8 o or* ff so " tt to — er v p, ^ TO ^ ff» O, f*? — to" ff S rr-^o* • ff- 8 2 ^ 3* o N <» - cw y l- 3g ä rt er jj to ff 2. " TO ff» TO ^ TO ff ^ o 5 TO 3 TO <5. c2 3 "o O 2 305 * 5 5 to i;.c "o 0 3* s TO. er ff" ^ ; 0 ^ : 0^> TO TO ff v ff - ff o o TO ^ £ 3 q e/ ff: 2. " ff TO ff' or ff TO* ^3 » TO* ^ ff S. S 8 2 ff »tr ff 3" TO 3 ^ 3 & § g w 3* o."Lr o 2 er p TO V» ff — ff 3* er «•§" rr 3» or > 2 Z* g^o ff 3 Ii §' ° t ~ s" (D-; 3* TO ( er 1 {C w ff -w- ? -CT TO TO ff 2 p ■ö" *cr P o 2 •* -1. f|®« :;? 2. « ff» t 3^1 Z ^ a TO p TO ff ff «P r •«; to S" ff .6» . ^ : f - ' Z» |S? srj c ö t/ ®ss TO "LZ o E P er * ö " ff 2 g 3 5 3 » f e n C gwS er 2 6 2 sf "1 3 2-^ p to 'sj 9 5 p j TP J 2 TO 2 ^ ♦H ff zs fcomtfag, 5en W. November 1926. Vadlsche Presse fTonnZag-AuSgabe? Nr. 553. Seite 2t. 3*" 9Ual)injutm«n6c Bezieher erhalten aus Wunsch den Ansang dieses Siomans kostxnlos nachgeliesert. Josefas Töchter. Roman voi Lola Stein vOopryght 1925 by Carl Duncker Verlag Berlin W. 62.; (30. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Iialph Allwart überflog da» bunte, gesellschaftliche Bild, be- ß tu iiie den Hausherrn, lügte Lonny, seiner Stiefmutter und Lilly ^ Hand, mischte sich dann unter die Gaste. Natürlich traf er auch ^>er wie überall Bekannte, wurde Freunden vorgestellt, kam so von ruppe äu Gruppe und fand gar leine Gelegenheit, Lonny oder ihre ^gehörig«,, allein zu sprechen. . Er hatte mittags mit Theo Bargfelt und Hubert Gerling gemein« am die Bargfeltsche Villa verlassen und Lonny erst hier wieder- ! & 3mmer wieder kehrte er in den Saal zurück, in dem sie l '»en ihrem Verlobten Cercle hielt. Sie hatte die Allüren der ^°gcn Weltdame überraschend schnell gelernt. Nichts von Unerfahren- ,e 't. von Kindlichkeit war mehr an ihr zu merken. I ^ nicht mehr so abgespannt aus wie heute mittag. Viel- Ci( f)t war es auch nur Erregung oder Fieber, was diofe lichte Röte ihr« Wangen gezaudert hatte. Ralph kannte sie bisher nur als 'übliches Mädchen, das sie ja auch bis vor kurzem gewesen war. Nur ^mal auf dem Kostümball hatte er sie im Festkleid gesehen, aber ^wals wirkte sie wie un sühes, aus dem Rahmen geschnittenes Bild ^nes Rokokomalers. Zum erstenmal sah er sie heute in großer Abendtoilette und staunte ihre Schönheit wie eine Offenbarung an. Es war eine verwandelte Lonny, die da in lässiger Grazie in dem großen kostbaren Stuhl lehnte und nach allen Seiten hin plau- derte mit einem konventionellen Lächeln um den kleinen Mund, dessen (^cquältheit Fremden »ntgehen mochte, die Ralph aber deutlich sah. Ueber einem gleißenden Unterkleid aus Eoldlame trug sie eine Robe >>us Eoldspitzen von erlesener Kostbarkeit und Schönheit, goldene Schuhe an den Füßchen. ein Brillantdiadem in dem schimmernden braunen Haar, Brillantreifen um die Arme gelegt und um den Hals eine Kette aus sehr kroßen, mattweißen Perlen geschlungen, die hinten, der herrschenden Mode folgend, tief auf den freien Rücken und noch auf das Kleid herniederhing. In den Händen bewegte sie spielerisch den Riesenfederfächer 'N Pastellfarben. Einen wundervollen Rahmen für ihre holdselige Schönheit hatte Hubert Gerling seiner jungen Braut geschaffen. Aber er hatte nicht vermocht, ein Lächeln des Glücks auf ihre Lippen und in ihre Augen zu zaubern. „So versunken, lieber Ralph? Darf ich Sie mit meinem Vater und meinem Bruder bekannt machen?" Es war Theo Bargfelt, der an Ralph herangetreten war. Ralph sah Alex Bargfelt forschend an. Er war etwas ernster, reifer geworden. Nicht mehr der spielerische Knabe von früher. Das furchtbare Erlebnis hatte ihn gebessert. Die Angst jener Tage, als er fürchtete, vor den Untersuchungsrichter zu kommen, hatte einen anderen Menschen aus ihm gemacht. Der also war es. dieser junge, hübsche, gleichgültige Mensch, dieser Tunichtgut, um den Lonny sich opfern mußte? Denn wenn sie es auch für ihre Schwester getan hatte, letzten Endes ging es doch um diesen Jüngling, dessen verbrecherischer Leichtsinn eine ganze Familie in Schande und Unglück gestürzt hatte. Ralph wechselte einige Worte mit dem liebenswürdigen alten Herrn Bargfelt, als aber Alex sich ins Gespräch mischte, wandte er jich brüsk ab. Er konnte nicht mit ihm sprechen. Er haßte die Lüge, auch die gesellschaftliche, so sehr, daß er sie bisher nie und nirgends mitgemacht hatte. Lilly kam auf ihn zu. „Sie sehen so schrecklich finster ans. Ralph", sagte sie. „Als ob Sie Furchtbares planten. Ich ängstige mich so sehr um Lonny und um Sie. O Gott, Ralph. Sie werden doch keine Dummheiten machen?" Sie war rührend in ihrer Angst, mit diesen flehend auf ihn ge» richteten großen Augen. Jetzt glich sie Lonny weit mehr als heute mittag. Nun begriff auch Ralph die Ähnlichkeit der Schwestern. Ein weiches, liebevolles Empfinden mit der angstvollen jungen Frau erfaßte ihn. „Seien Sie unbesorgt. Lilly, ich werde keine Dummheiten, wi« Sie es nennen, begehen. Aber sagen Sie mir, warum ängstigen Sie sich um Lonny?" „Sie ist so starr, so verzweifelt. Ich glaube, auch st« fürchtet» daß Sie etwas Unbesonnenes tun könnten, etwas, das nichts besser, das alles nur schlimmer werden läßt." „Sagen Sie ihr, sie soll sich nicht fürchten. Ich weiß nicht, od ich selbst sie heute noch sprechen kann." „Haben Sie sich das Palais angesehen. Ralph. Aber — Si« wollen es wohl gar nicht sehen?" Da blitzte es auf in seinen Augen. „Ich will, Lilly. Alles, wa» mit Hubert Gerlings Person zusammenhängt, interessiert mich stark. Führen Sie mich bitte." Cr bot ihr den Arm und ste durchquerten die Empfangsräume, warfen einen Blick in den Speisesaal, gingen in den daran an- schließenden, zauberhaft schönen Wintergarten und durchschritten die Gemäldegalerie, in der Bilder von hohem Wert, viele echte Meister Mein diesjähriger Weihnachts«¥erkauf bringt wieder in allen Abteilungen in groß-r Auswahl praktische Fest-Geschenke '^nchtonVrbuVe^ Kaiserstr.101/103 Spezlalhaus für gedie^.Wäsche- u BetleilflUSStattunÖenFernsprech.217 CHRIST. OERTEL Karlsruher Beweguopsctior. Wöchentlich iä Hebung»- Abende fOr Herren Und Damen — Gymnastisch« Vorbildung, "hythmik, Ausdrucks-Studien, tknterische Gruppenübung, Sprechchorflbung. "•vnn l. Dez — Honorar monatl. Jl 2.60 Anmeldung an: 22893 _P"roIhea H ender, MathystTaße 84. Amtliche Anzeigen »SS. und Viehhofe» hier ist 'erloschen. den 26. November 192«. - Bezirksamt — Polizeldirektio». f<äbt. Wasenmei- f««nn, Unbt: 1 Pinscher M., 2 Dtfch. in. fe. w., i Srtiäfct, innerhalb drei 23865 D.S. 230 «-OQen £' "meroaie orci -"26. "—-T 1 ' » igtehlti Viehhof«!«. „ Zwangs- JJtffeigcnmg. pWni. £ e f be ,cö h" Un* S L ctcrtnctm 0" j>«tt Stelle, gegen b'A^sweae 'ö!fenllki> Werkzeug« m ofl'F 1 « o Ii i. C?'»' ». H-nd- 1 ih3 1 StftrntiDftfxt %cnAtL*' n,t " f0 J mit • n?SL m 2 e - 1 Partie . Alteisen. «er. im 'Nif».> "> d^°n.^dinss»ine. jjSüaaa. „ v^wanqs- „ Zien^^erunq. Sv S ÖL den 30. N°- L Hfir £ ■ "ndim'HtoBS *"""»• 1 ^fbrn,'*,• »Büfett, k > 2rfr,; a ' Fabrrad 5P tti 8r .' ' Vertiko jirtte 1 u. rohe kSi Was muß man tun? Wenn m ein« Stelle s> bat man sucht od« an vergebe» Wenn man lobnende» Nebeuexmerl zu erlange» wünscht Wenn n»»n möbl. Zimmer sucht ober zu vermiete» bat Wenn man ein FamilleuereigniS bekannt,»geben bat Wenn man Unterricht sucht oder «r- teilen will Wenn man etwas kaufe» oder »er- kaufe» will Man muß inserieren »ud »war in der grSstie» Zeitung Badens, her .Vadischeu Presse", die mit ihrer bobea An»- läge von mehr als 45 000 Ervl. für jede Ans- ab« und ihrer starken Verbreitung in allen evöllcrungskreifen selbst der kleinsten An,eiae sicheren E r s o l a bietet. fonn man »»«zeigen zu < Zimmer und Zuveyör, >n zentraler Lage, für 45umi Mk., bei ca. Än^'hinng, wegen Wegzug beziehbar, z« verk««ken NiihereS durch M. Ktibler ». Sohn. Karlsruhe. Baischstr. S. Gearllndet iS>>8. Beste Reieien a Wettermann, «.-Baden, Lange- strahe 4U. Tel. 108.i Verkaufe in Frei» b«rg, EisenvabN' itratze beim Sauvt- babn>'vf. mein Wohnhaus j mitBanvlatt. Her- vorraaenoe Lage. ! zum Umbc>u oder Äuvau für iedes j , Gklchäkt oeetgnet. Wettermann. «.-Baden. Lange- slratz«'43. 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Et« repräsentiert »in un- geheures Vermögen." „Wollen Sie nun dle Zimmer im ersten und zweiten Stock auch sehen, Ralph?" Aber er schien plötzlich mlld« geworden zu sein, «r verneint«. ..Was ist geplant, wo Gerling nach seiner Hochzeit wohnen will, hier oder . . ." „Er hat ein« zauberhaft schön« Villa am kleineu Wannsee, eine wahrhaft fürstliche Besitzung, und ein großes Eut in der Mark mit altem, feudalem Herrenhaus, herrlichem Park, großen Waldungen und hervorragendem Jagdgebiet. Er hat eine Segel- und eine Motorjacht, Autos. Pferde, und lebt beinahe nur für seine Arbeit, hat nicht viel von seinem Reichtum." „Warum erzählen Sie mir das eigentlich alle», Lilly? Imponiert Ihnen dieser Reichtum so sehr, kleines Schwesterchen?" „Imponieren: Ich weih es nicht. Natürlich besticht er. Und wenn man sich sagt, dag Gerling stch da» alles selbst erworben hat, er ganz allein, aus dem Nichts kommend, so muh man doch an- erkennen, dah er ein genialer Mensch, ein ganzer Mann ist. Ein Außergewöhnlicher. Da» sage ich mir immer wieder, um mich mit Lonnys Schicksal auszusöhnen." „Ein Außergewöhnlicher? Da» wohl. Aber ich weiß nicht, ob außergewöhnlich im guten Sinn«. Ich glaube nicht, daß ste Gerling richtig beurteilen, kleine Lilly. Ich s«h« «inrn Menschen von skrnpel» loser, ungeheurer Energie und eisernem Wollen, der durch kluge und geschickte Vrutalisterung seiner Umwelt alles erreicht, was er will. Ein Mann mit großen Gaben, gewiß aber nicht mit guten. Einer, der üb«r Leichen geht, Lilly, «iner, dem nichts heilig ist." ,,Si« !«h«n ihn mit den Aug«n des Hasse» Ralph." „Die geschärft sind von Haß, kleine Schwester. Ich will diesen Menschen kennen lernen und ihn ergründen." „Man lernt Hubert Gerling nicht kennen. Ralph. Er ist undurch. dringlich." „Aber er hat die Maske fallen lasten, damals, als er um Lonny warb. Da zeigte er fein wahres Gesicht. Da sah man ihn in seinem erpresserischen Egoismus. Und diesem Mann soll Lonny ausgeliefert werden? Meine, meine Lonny!" Er sah plötzlich die Blässe, die da» Gesicht der jungen Frau bedeckte. Sie starrte erschrocken in seine entstellten Züge, in diese Augen, aus denen Flammen des Hasses schlugen, Abgründe der Lei- denschast flackerten. Sie begriff die Gefahr, die seit dem Erscheinen dieses genialen, hemmungslosen Menschen über ihnen allen schwebte. Er sagte, jetzt wieder beherrscht und ruhig: „Ich habe Sie er- schreckt, Schwesterchen. Verzeihen Sie mir. Und ängstigen Sie sich nicht." Aber Lilly sagte doch später zur Mutter: „Wäre Ralph nur ge- blieben wo er war! Ich glaube, seit er zurück'ist, bewegen wir uns auf einem Vulkan. Jede Minute kann der Ausbruch erfolgen und uns alle unglücklich machen." „Wir müssen ihn so viel wie möglich von Lonny fernhalten", entgegnete Frau Josefa. „Ich werde nachher einmal mit deinem Mann darüber sprechen, wie wir das machen wollen." Bei der Tafel saß Ralph neben einer jungen Gräfin, die von dem berühmten Maler interessant unterhalten sein wollte und ihn hunderterlei fragte. Er nahm sich zusammen und „machte Konver- sation". Weit, weit von ihm saß Lonny neben ihrem Verlobten und plauderte mit diesem gequälten, eingefrorenen Lächeln, das ihm ans Herz griff. Beim Mokka stand plötzlich Hubert Gerling neben ihm. „Unterhalten Sie sich, Herr Allwart?" „Vorzüglich, Herr Gerling. Ich habe vorhin, unter gütiger Führung, Ihr« Gemäldegalerie besichtigt. Prachtvolle Bild«'- Aber eins fehlt, um die Galerle zu vervollständigen." „Und das wäre?" „Ein Porträt von Ihnen selbst, Herr Gerling." .' , Der Finanzmann lachte, ein wenig geschmeichelt. „Meinen vi« Und heißt das mit anderen Worten, daß Sie mich malen wolle»' Herr Allwart?" „Ich habe den Wunsch." ^ „Run, ich habe nicht» dagegen, meiner Braut mein Porträt iF . Hochzeit zu schenken. Man hat mir erzählt, daß Ralph Allwart die Menschen malt, deren Gesichter ihm etwas sagen, die ihn ' n * e essieren." „Da hat man Ihnen etwas Richtiges erzählt. Es kann Sie d sagen. Rufen Sie mich doch morgen im Bureau au." „Ich werde selbst kommen, das wirkt besser." # Einen Moment stutzte Gerling. Das Interesse de» Künstlers diesem Porträt schien sehr groß. Und er hatte bisher immer." von der lässigen Art Ralph Allwarts gehört, der nie hinter Auftrags herjagte, der die Dinge an sich herankommen ließ, der überhaupt fl Verächter des Geldes galt und ganz lebte, wie e» ihm gefiel « bequem war. sFortfetzung folgt.) Ein musikalisches Ereignis ist die Wiedergabe der 20227 Electrola- I Apparate und Platten. Wer den Electrola-Apparat hört, wünscht ihn zu besitzen Apparate von 200 Mk. an. Eiec- trisch aufgenommene Platten von Mit. 375 an, in noch nie gehörter Vollendung Alleinige autorisierte Eleclrola- Verkaufwtelle Frite Müller Kaiser- Ecke Waldsfr. 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