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Ju de« Gewässern von Murmansk beschädigten Sturz- kampfflugzeuge zwei große Frachtschisse durch Bombentreffer. I« Nordafrika wurde» britische Gegeaangrisse uuter hohen Verluste» des Feindes abgeschlagen. Deutsche und nalieuische Jäger schössen am gestrigen Tage in Luftkämpsen 24 britische Flugzeuge ab. Im Verlaus der bisherigen harten Kämpfe brachten deutsche uud italienische Truppen über 2000 Gefangene ein und vernichteten oder erbeuteten über S50 Panzerkampswagen, 53 Geschütze und zahlreiches anderes Kriegsmaterial. An der K a u a l k ü st e verlor der Feind am gestrigen Tage 19 Flugzeuge. Zur Vergeltung für den Terror-Angriss der britischen Lustwaffe auf die Innenstadt vou Köln griffen starke Kamps- fliegerkräste in der letzten Nacht den Bischofssitz von Canter- bnry in Südostengland mit Tansenden von Spreng- uud Brandbomben an. Die in geringer Höhe uud bei gnter Sicht ansliegenden Verbände beobachtete» große Brände. Einzelne britische Flugzeuge unternahmen iu der Nacht zum 1. Jnni wirkungslose Störflüge iu das westdeutsche Gebiet. Der Kampf gegen die Verforgnngsschisfahrt Großbritau- nie»s uud der Ver. Staate« war im Monat Mai besonders erfolgreich. Kriegsmarine uud Luftwaffe versenkte» 170 feindliche Schisse mit zusammen «24 40« BRD Außerdem wnrdcn 66 Schisse durch Bombeu- oder Torpedotrefser znm Teil schwer beschädigt. An diese» Ersolge» hat die Uuter- 'Febootwasse, wie scho» durch So»dermeld»»g beka»»tgege- be«, mit der Versenkung von 140 Schissen mit znsamme» 767 4flft BRT. besonderen Anteil. Bei den letzten Kämpfen aus der Halbinsel K e r t f ch hat sich der Obergefreite E n t i a n dadurch befouders ausgezeichnet, daß er i» eiuem Stei»br»chgebiet trotz starken feindlichen Feners allein in eine Höhle eindrang n»d durch deren Sprengung die Gefangennahme von 9 Offiziere« und 650 Man» ermöglichte. Bei den Erfolge« deutscher Uuterfeeboote vor der ameri- kanifchen Küste hat sich das Boot des Kapitäuleutuauts Wi«ter besouders ausgezeichuet. Bei dem britische« Lustaugriss aus Köln habe« die dort eingesetzte« Luftfchntzkräfte ««geachtet eigener Verluste durch Tatkraft uud besondere« M«t eine größere Ausdehnung der Brände verhindert. Be« Köln % Brllen>N»mbll oMMen Berlin, 1. Juni. Wie der OKW.-Bericht vom Sonntag bekanntgab, unternahmen britische Flugzeuge in der Nacht zum Sonntag einen Terrorangriff auf die Innenstadt von Köln, wobei große Schäden durch Spreng- und Brandwirkung, vor allem in Wohnvierteln an mehreren öffentlichen Gebäuden, u. a. auch an drei Kirchen und zwei Krankenhäusern, ent- standen. Bei diesem ausschließlich gegen die Zivil- bevölkerung gerichteten Angriff erlitt die britische Luft- wasse schwere Verluste. Nachtjäger und Flakartillerie schössen 36 der angreifenden Bomber ab. Im Küstengebiet wurde außerdem ein Bomber von Marineartillerie zum Ab- stürz gebracht. London muß 44 Abschüsse zugeben Tg. Stockholm, 1. Juni. Der Verlust, den diesmal das englische Luftfahrtmtnisteriilm für den letzten Terrorangriss der britischen Luftwaffe auf das Rheinland zugeben muß. ist der höchste, der bishek für eine solche Operation eingestanden wurüe, nämlich 44 vernichtete britische Bomber. Niemand in England leugnet, daß es sich bei dem Angriff auf Köln um eine ausgesprochene und bewußte Terroraktion gehandelt hat. Churchill selbst hat dies kaltschnäuzig in einem „Huldigung- telegramm" an den Kommandanten ausgedrückt, der diese Aktion geleitet hat. „Ich gratuliere Ihnen und Ihren Männern von Herzen", so heißt es in diesem Telegramm Churchills. Der Erfolg hat nach Churchill darin bestanden, daß die Zivil- bevölkerung einer großen deutschen Stadt von der britischen Luftwaffe demonstrativ angegriffen worden sei. Schiffe trennen die Alliierten vom Endsieg Torpedos siegen über Werften und siegen mit auf den Schlachtfeldern Aus dem Führerhauptquartier, ZI. Mai. Das Oberkommaudo der Wehrmacht gibt bekauut: Am Tage der Skagerrak-Schlacht hat die deutsche Kriegs- marine uene Erfolge zu verzeichue». I« »uermüdlicher Fort- fetzung des Kampfes gegeu die feindliche Verforgnugsfchiff- fahrt versenkte» Unterseeboote im Westatlantik wieder 22 Schiffe mit 106 800 BRT. Damit hat allein die Unterseeboot- wasse im Mai dieses Jahres eine Versenkuugsziffer vo« 140 Schiffen mit 767 400 BRT. erreicht. Am Gedenktag der Seeschlacht vom Skagerrak, an der erst- mals in ihrer Geschichte die englische Flotte einen eben- bürtigen Gegner fand, hat eine Sondermeldung der Welt be- wiesen, daß die junge deutsche Kriegsmarine sich ihrer Käme- raden von damals würdig erweist. Was damals begann, wird heute der siegreichen Bollendung entgegengeführt. Denn die Schlacht anf dem Atlantik hat Englands Seemacht längst ge- brocheu. Dank der gewaltigen Verluste in 2M Kriegsjahren ist die englische Kriegsflotte, die im Flottenvertrag von Washington sich bereits zu einer Gleichheit mit der USA.- Flotte hatte bequemen müssen, heute nicht nur schwächer wie die nordamerikanische Flotte, sondern vor allem weit schwächer wie die Flotte Japans und in manchen Einheiten auch be- reits schwächer als die Flotte Italiens. Der Traum von der englischen Seeherrschaft ist ausgeträumt! Und dabei geht der Kampf weiter, geht immer üeuen Höhepunkten entgegen. Die Mai-Verfenkungszisser der deutschen U-Boote stellt mit 767 000 BRT. einen solchen Re- kord dar, wie ihn Churchill niemals selbst in Angstdelirien sich hätte vorstellen können. Der gleiche Kriegspremier, der wiederholt erklärt hatte, daß die N-Bootgefahr gebannt sei. ja daß die deutsche U-Bootwasse überhaupt fast vollständig vernichtet sei, sieht seine Kriegsberechnungen über den Hau- fen geworfen. Denn die Schiffe sind es, die den Krieg ent- scheiden. Nach dem „Daily Sketsch" habe eine Newyorker Zeitung die für die „Alliierten" im Jahre 1942 im See- krieg bestehenden Aussichten in folgende Worte zusammen- gesaßt: „Wir können den Krieg in diesem Jahr verlieren — weil wir nicht genug Schiffe haben. Wir können in diesem Jahr diesen Krieg nicht gewinnen — weil wir nicht genug Schisse haben". Schisse, so bemerkt der Korrespondent im Anschluß an diese? Zitat, haben das letzte und entscheidende Wort im gegenwärtigen Ringen. Der Schiffsraum sei es, der die „Alliierten" in kaum überbrückbarer Weise vom Endsieg trenne. Was besagen gegenüber diesen harten Tatsachen die Nooseveltschen SchisfsbaupKantastereien! Nach amtlichen cnglisch-nordamerikanischen Geständnissen waren die Schiffs- Versenkungen im März lind April bereits nahezu so hoch als der gesamte Schiffsneubau in England und in den USA. im Jahre 1941. In Wirklichkeit dürfte die Versenkungsziffer der Dr e i e r m ä ch t e mindestens fünf mal höher sein als die Ziffer der seit dem Kriegseintritt der USA. in England wie in Amerika vom Stapel gelause- nen Schiffe. Damit"wird der „Abstand der Alli- ierten vom Endsieg" immer größer. Die Torpe- dos siegen über die Werften! Die Torpedos siegen über die Fabriken. Sie siegen damit auf allen Schlachtfeldern, auf der Weite der Ozeane wie auf den Fronten im Osten wie in Nordafrika. Ich war Roosevelts Gefangener Von dem Europapreß-Korrefpondenten in Newyork Dr. Josef H u n ck Am Vorabend des denkwürdigen 7. Dezember 1941 saß ein deutscher Journalist mit vier amerikanischen Studenten in Newyork zusammen. Man sprach — darum drehten sich die meisten Gespräche in jenen Tagen — von der Möglichkeit eines Krieges. Drei von den vier Studenten behaupteten, Amerika werde keinesfalls vor dem Frühjahr 1942 in den Krieg eintreten. Es fei noch nicht genügend gerüstet. Das Wortgefecht mit den Japanern nehme, so meinten die drei, niemand ernst. Es sei Bluff auf beiden Seiten. Drei von den vier Studenten waren energische Kriegsgegner und hoff- ten auf irgendeine glückliche Lösung, die noch im letzten Augenblick verhindern würde, daß amerikanisches Blut ver- gössen werde. Der vierte war Realist, der die Dinge pessimistischer sah. Aber keiner wußte eigentlich, wofür Amerika kämpfen sollte, keiner glaubte an die Propagandalügen. daß Deutschland über Grönland oder über Brasilien USA. angreifen würde ober wollte. Junge Amerikaner sind zumeist keine tief- schürfenden Wissenschaftler und Analytiker. Sie habekt aber doch so viel natürliches Empfinden und gesunden Menschen- verstand, um die Tiraden aus Washington nicht völlig un- kritisch hinzunehmen. JA dem Gespräch spiegelte sich eine Meinung, die man in USA. damals so oft hörte: Man hielt nicht zu viel von Rußlands militärischer Stärke. Man muß freilich bedenken, daß Amerika vo» der auffischen Kriegsmaschine nie allzuviel gehalten hat und noch weniger von der russischen Kriegswirt- schast. Wenn junge Leute der sogenannten intellektuellen Kreise drüben mit kommunistischen Ideen liebäugeln, so ist dies vielfach nur eine Variation des Jntereffant-erscheinen- Wollens. Von den jungen Leuten sind die meisten überzeugt, daß die alte Weltordnung nicht wiederkehren werde. Ihre Väter freilich sind von ihren alten politischen und wirtschaftlichen Vorurteilen nicht abzubringen. Sie glauben noch immer an die Vorteile des schrankenlosen Außenhandels, des Bör- fenkapitalismus und die anderen typischen Erscheinnngssor- men der kapitalistischen Wirtschaft. Die Jugend aber fühlt, daß der Krieg in der ganzen Welt, auch in Amerika, f o - ziale Umwälzungen mit sich bringen werde. Dieses Gespräch wurde eine Nacht vor dem Ereignis von Pearl Harbour geführt. 24 Stunden später hätten wir nicht mehr gewagt, diese Themen zu berühren. Aber das Ge- spräch hat noch einmal gezeigt, wie viele in Amerika über den Krieg, über die eigene Regierung und ihre Außenpolitik und über die jetzigen Gegner Amerikas denken. Ein großer Teil des Volkes glaubt nicht an die Gespenster, die ihm die Herren in Washington vorgaukeln. Von den Demokraten blicken viele mit Besorgnis auf die ungewöhnlichen Vollmach- ten. die Roosevelt bereits jetzt an sich gerissen hat. 1917 ging Amerika in einen Krieg, von dem es glaubte, daß er fast gewonnen sei. Diesmal hat man Angst vor dem, was nach- Englands schwere Panzerverluste ln Nordafrika Das neue Stadium der Kampfe in der Marmarita - Gefangennahme eines GefchwaöeradmiralS N o m, 1. Juni. Nach dem italienische» Wehrmachtsbericht vom Sonntag gehe» i» der Marmarica die Kämpfe weiter, in deren Verlans dem Feind nene schwere Verluste zugefügt w«rde«. Uuter de» Gefa»ge»e», deren Zahl über 2000 be- trägt, befinde« sich Gefchwaderadmiral Sir Cowa« und ei» Brigadekomma«da«t. Außerdem w«rde« 345 Panzer, 21 Pa«- zerspähwage«, 53 Kanone« und über 200 Lastwage« zerstört oder erbeutet. Die Luftwaffe hat die Angriffe gegen feindliche Kolonnen wieder ansgenomme« nnd eine große Anzahl vo» Fahrzeugen getroffen und in Brand gesetzt Tobrnk wnrde von starke» Flngzeugverbäudeu heftig bombardiert. * Nach den Meldungen des Oberkommandos der Wehrmacht ist die Kampftätigkeit in Nordafrika im Lause der vergange- nen Woche in ein neues Stadium getreten. Die Periode der Wüstenftürme, die sowohl die Tätigkeit der Luftwaffe wie die Erdkämpfe behinderte, wurde durch verhältnismäßig günsti- ges Wetter abgelöst. Die Temperaturen liegen bei 27 — 28 Grad, während vom Meer her eine frische Brise weht. Es herrschte zu Beginn der Woche lebhafte Spähtrupp- tätigkeit in der Cyrenaika. Britische Erkundungsvorstöße scheiterten an der Wachsamkeit der vorqeschobenen Verbände der Achsenmächte. Feindliche Kampfspähtrupps wurden zu- rückgeschlagen. wobei zahlreiche Gefangene gemacht werden konnten. Am 26. Mai erfolgte ein Anariff deutscher und italienischer Verbände gegen die britischen Stellungen in der Marmarica, woraus sich eine mehrtägige Panzerschlacht in den Abschnitten Bir Hacheim, El Gazala, El Adem entwickelt hat. die z. Z. noch andauert. Die Luftwaffe der Achsenmächte unterstützte die Operationen der Landstreitkräfte durch ver- stärktes Eingreifen in die Erdkämpfe und gegen die rück- wältigen Verbindungen und Versorgungseinrichtungen des Feindes. Die Briten verloren außerdem täglich durchschnitt- lich zehn Flugzeuge. Wesentlicher Zell der BrllenPanzer bereits erledigt E.H. Rom, 1. Juni. Zum ersten Male gab der italienische Wehrmachtsbericht vom Sonntag nähere Angaben über die Kämpfe in der Marmarica. Die Verluste an Gefangenen und Material veranschaulichen sowohl das Ausmaß wie den erfolgreichen Verlauf der Kämpfe. Man darf sich hier allerdings nicht durch die Ziffern der siegreichen Schlacht von Charkow zu falschen Vorstellungen verleiten lassen. 345 feindliche Panzer sind ein wesentlicher Prozentsatz der gesamte i Panzerstreitkräfte der Engländer und ebenso zählen 2000 Gefangene auf diesem Kriegsschauplatz ganz anders. Unter diesen Gefangenen befindet sich auch der eng- tische Admiral Cowan. Wie verlautet, befand sich Cowan im Augenblick der Gefangennahme bei der dritten indischen Brigade. Cowan, der vor 14 Monaten in Aegypten einge- troffen war, befehligte im Weltkrieg das englische Nordsee- geschwader. Später war er eine Zeitlang Kommandant des von der „Bismarck" versenkten 42 000-Tonnen-Schlachtkreu- zers „Hood" und Vorgesetzter des jüngst vom Kommando der Mittelmeerflotte entfernten Admirals Culiningham. Welche Aufgabe Cowan bei der indischen Infanterie hatte, ist noch nicht, geklärt. Aus kriegswirtschaftlichen Gründen werden die Umfange der Zeitungen mit Wirkung ab 1. Juni der Versorgungslage entsprechend neu geregelt?' Seite 1 Nr. 125 Aadische pfiffe Montag, de« 1. Juni 19 letzte Mal 1939 auf den iulcrn.itio- u«(eil Wettbewerben und vor allem bei den Olhm- pischen Spielen 1936 in Berlin getroffen, und wir wissen, daß wir v»n einer 'wahren A r m e « von Atvlcten geschlagen wurden." Tie Artikel» reibe soll ». a. das Sportprogramm in den Zcbnlen und die körperliche Erziehung der Jugendausbil- dung untersuchen und versuchen, die Gründe zu finden, warum Frankreich auch bei feinen letzten Länderspielen in» Fußball wiederum geschlagen wurde. das Znkunfts-Renncn für Zweijährige (27 000 Mark, 1200 Meter) am 25. August, der Große Preis von Baden lEbrenpreis und 60 000 Mark. 2400 Meter) am 28. August und der Preis von, Westwall (Jagd- rennen, 20 000 Mark, 4500 Meter), das frühere alt« Badener Jagdrennen, am 30. August. 1941 gewan- nen mit Nuvolari, Blaue Adria. Magnat nnd I Cy Ba vier deutsche Spitzenpferde die Haiiptprüfnngen, auch in diesem Jabr wird die gesamte erste Klass« in Iffezheim erwartet. Sport in Kürze An den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften 1942, die am 30. und 31. Mai in Dresden stattfanden, nabinen von der Postsportgemeinschast Karlsrühe die Spieler Franz Abt und Jakob Müller teil. Aus dem Felde der Ehre blieb im Osten der be« kannte Ski-Abfahrtsläufer Roman W S r n d l e vom TSV. Partenkirchen. Sein fünfter Platz hinter Pfnür, Lantschner, Allais und Birger Ruud in der alpinen Kombination der 5. Olvmpischcn Winterspiele wa" einer seiner größten sportlichen Ersolge. Tie besten badischen Turneriiinen: von links nach rechts: Lautenschlagcr-Hcidelberg, Walter-Weinheim, Bührer-Mannheim, Lang-Gaggenau, Walter-Psorzheim, Gapp-Lfsenburg, Lach-Mannheim. (Aufnahme Kanzleiter) daß sie die besseren Nerven hatte. Und daß ihr Können ausgereister war. Nach der fünften Uebung hatte sie die Manuheimerin überholt und steuerte dann unangefochten dem Siege zu. Die Nachmittags- Wertungen für die Heidelberger Meisterin lauteten: am Schwebebalken 18,5, beim Pferdsprung 18, bei der Handgeräte-Freiübung 20, am Barren 19. Da- gegen erhielt Julie Lach nur 17,5—16,5—16—17. DaS Endergebnis: 1. Brunhilde Lauten- schlager-Heidelberg 127,5 Punkte; 2. Juli« Lach- Mannheim 121,5: 3. Gertrud Lang-Gaggenau 120: 4. Herta Bührer-Mannheim 117,5; 5. Ellen Walter- Weinheim 115.5; 6. Maria Gapp-Offenburg 109,5; 7. Lotte Walter-Pforzheim 102 Punkte. • Die hübsche Heidelberger!» hat also die Ebre, Badens Farben in drei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften in Mannheim vertreten zu dürfen. Nach ihrer gestrigen Leistung steht zu erwarten, daß sie stch anständig aus der Asfaire ziehen wird. Sie war an den einzelnen Geräten von allen wohl die sicherste, die konzentrierteste. Ein Zauberstückchen fraulicher Bewegungskunst und Grazie war ihre Kür in der Handgeräte-Freiübung. In diesem Spiel mit dem Ball lag Körperbcberrschnng, Anmut, Tanz- freude, Unbefangenheit. Mit Recht wurde dafür die höchste Bewertung — eine Zwanzig! — gegeben. Es war die e i n z i g e „Z w a n z i g" des ganzen Tages. Auch die schwarzbaarige Weinbeimerin Ellen Walter hatte als Handgerät den Ball gewählt. Sie spielte originell und flüssig, vielleicht nicht schwierig genug: dennoch verwunderte die niedere Bewertung mit unr 15,5 Punkten. Das warf sie sehr zurück. Nachdem sie am Pormittag sich einen sicheren dritten Platz erkämpft hatte, mußte sie am Nachmittag fowobl die Gaggenanerin Gertrud Lang wie auch, die kräftige blonde Mannbeimerin Herta Bübrer (eine brillante Pferdspringerin!) vorbei- lassen und kam nur auf den fünften Rang. Gertrud Lang, ein schlankes, bis aufs Letzte durchtrainiertes Mädel, zeigte übrigens nächst der Lantenschlager die beständigste Leistung. Mit ibrcn Nachmittagswertun- gen (18—18—18—19) kam sie noch in unmittelbare Nähe des zweiten Platzes. • Die Pforzbeimerin Lotte Walter mit ibrer blonden Hochfrisur stand mit dem Glück auf Kriegs- fuß. Gleich bei der «rftea Uebung kippt« (U vom Phönix in legtet Minute gestolpert Das Karlsruher Lokaltreffen der Altmeister endete 3:3 Der KFV. hatte dadurch einen Vorteil, daß er mit der gleichen Mannschaft wie gegen Mühlburg an- treten konnte. Phönix dagegen war gezwungen, die Elf radikal umzubauen, da fechs Spieler der zuletzt eingesetzten Einheit Absagen geschickt hatten. Znm Glück kamen in letzter Minute noch Schoser und Bahn, aus Urlaub, so daß doch noch eine schlagkräs- tige Elf zufanimcnkani. Si? stand: Hartman«: Hem- merle, Wörtz; Baher, Reeb, Burger: Schwab, Schwerdle, Schoser. Bahm. Zhß. Ihnen gelaug es. bis kurz vor Spielende eine sichere Führung heraus- znbolen, die dann allerdings der KFV. in einem fulminanten Endspurt wettmachte. Die größere spie- lerische Reife und Fertigkeit bei Phönix war nnver- Teilbar. Die Straft RcebS nnd sein kämpferischer Einsatz kam der ganzen Hintermannschaft zugute. Im Sturm merkte mau die Ersalirnng der alten Praktiker Schoser und Schwcrdle. Sie waren mit ihren jüngeren Kameraden in jeder Hinsicht anf dem Damm und nützten die Torchancen aus, wie sie kamen. Die wackelige Hintcrniannschast des KFV. gab ihnen d»izn reichliche Gelegenheit. Im übrigen muß man beim KFV. den unentwegten Kampfgeist anerkennen, die die Mannschaft in fast aussichtsloser Position noch den Ausgleich erreichen ließ. Tic junge Elf hat im Aufbau zweifellos weitere Fortschritte gemacht Ter schwächste Punkt war die Hintermann- schafi: sie bescherte durch schlechte Rückgaben und durch Unaufmerksamkeit dem Gegner eine Tor- gelegenheit nach der anderen. 'Daß die Führung von Phönir nicht hölier wurde, ist ein Verdienst von Blank I und II, die als Mittelläufer bzw. Torhüter sich tapfer zur Wehr fetzten. In der 30. Minute konnte Schwab eine schlechte Rückaabe an den KFV.-Hüter znm ersten Erfolg für Pbönix ausnützen. Aber bereits 2 Minuten später kann Beck nach einem schönen Turchbrucb den Aus- gleich erzielen, 1:1. Kurz vor Seitenivechsel erfolgte wieder eine schlechte Rückgabe von seilen der KFV.» Verteidigung und schon hat Zvß die Lage erfaßt nnd mit 1:2 geht es in die Panse. Sofort »ach Wie- derbcginn zeigte der KFV. in der Abwehr eine Lücke, die wieder Zhß auszunützen verstand. Seine Berlin und Sachsenhausen im Bndspiel Die Deutsche Hockeymeisterschaft vor der Entscheidung Die beiden Vorschlußrundenspiele um die deutsche Hockeymeisterschaft der Männer nahmen insofern einen erwarteten Verlaus, als stch der Titclvcrteidi- ger Berliner HC. und der Borkricgsmeister TV. 57 S a ch s e n h a n s en für das a»t 14. Juni an- gesagte Endspiel gnalisizerten. Während Sachsen- Hausen mit 3:0 (2:0) einen eindeutigen Erfolg über' Wacker-München erzielte, trennten sich BHE. und Etuf Essen nach insgesamt 110 Minuten Spieldauer, das heißt nach zwei Spielverlängerungen, 0:0. Die Kriegsbestimmung, derzufolge bei diesen Meister-. schaftsfpielen nach Abschluß der regulären Spielzeit und nach zweimaliger Spielverlängerung trotz un- entschiedenen Ausganges die Reisemannschast znm Sieger bestimmt wird, Irat hierbei erstmals in Kraft. Das Treffen in Frankfurt fand vor über 1000 Besuchern statt und stand ziemlich eindeutig im Zeichen der Gastgeber. Die Mannschaft wies kam» einen schwachen Punkt ans. auch die Verteidigung, die in Köln nicht ganz anf der Höhe war, schlug sich diesmal ganz ausgezeichnet. Tic 'Verteidiger Kram- mer und Dollinger sowie Mittelläufer Poeppl waren die besten Kräfte der Münchner Elf. der Sturm brachte gegen die ante Frankfurter Abwehr nichts zuweg. Sachfenbanfen drängte von Anfang an nnd Erich Enntz schoß schon nach 14 Minuten in Meister- finster Weise eine Strafecke ein. Zehn Minuten sp>i> r das gleiche Bild iiiid schon führte Fraulfurt mit 2:0, München mußte sich aus Vorstöße beschränken, die meisterbast gestoppt wurden. Auch in der zweiten Hälfte hielt die leichte Frankfurter Ucbcrlcacnkeit an und Auf der Heide schoß auch schon ein drittes Tor. wäbrend einige gutgezielte Schüsse des Mittel- stürmers Wenninger gehalten wurden oder knapp vorbeigingen. IV. 46 Mannheim ausgeschieden Von den für die Endrunde um die dentsche Meiste: schast der Hockey-Frauen zugelassenen sechzehn Mannschaft«» traten am Sonntag nur 14 an. Die achte Begegnung zwischen dem Koblenzer TSE. 60 und dem Kölner HC. wurde vertagt. In der Elf der Retchsbahn-SG. Stuttgart, die mit 3:0 den TV. 46 Mannheim schlug, waren Mutter und Torbüter Elseuhans die Besten. Die Ergebnisse der restlichen sechs Spiele sind: Rot-Weiß Berlin—Grün-Rot Mag- debnrg 7:0, Schlesien Breslau—ASC. Leipzig 1:5, Hannover 78—Harvestehude Hamburg 2:5, Duis- burger SV.—Hllttenvercin Dortmund 1:0, Eintracht Franksnrt—Frankenthal 48 3:1, Wiener AE.—Kickers Wür,bürg 2:3. • Be-k-KFB. schießt das erste Tor (Stn\)s>me Kauzleiter) an Bahm gegebene Vorlage wird von diesem zum 1:3 ins KFV.-Tor gesetzt. KFV. ist dadurch ganz aus dem Häuschen gebracht und Phönix zeitweise drückend überlegen, bis ein von Reeb verschuldeter Händc-Elsmetcr, der von Wiegand In der 35. Minute eingeschossen wurde, dem Spiel eine Wendung gibt. KFV. wird jetzt wieder zügiger in seinen Angrifsen und Wiegand kann knrz vor Schluß das Refultat noch anf 3:3 stellen. Neue Schlappe für Waldhof Im Mannheimer Lokalspiel wurde Waldhof vom VfR. 7:2 geschlagen. Tas erinnert bedenklich an die Kaiserslantcrer Schlappe. Wieder war die Nieder- läge durch mangelndes Stehvermögen der Läufer- reihe verursacht, die in der zweiten Halbzeit dem Tempo nicht mehr zu folgen vermochte und vom tem- peramentvollen VfN.-Sturm regelrecht zusammen- gerissen wurde. Zudem hatte Waldhof in Heinbcrger noch einen Torwart zur Stelle, der im Trubel den Kopf verlor und zwei bis drei Treffer auf dem Ge- wissen bat. Ohne die Unterstützung der Läuferreihe blieb der wnuderfchön kombinierende Waldbofstnrm mit Erb, Ahlbach, Lautenbach, Eberbardt und dem Urlauber Fan; erfolglos. Auf der Seite des VfR. war es gerade in dieser Hinsicht bedeutend besser bestellt. Der kleine Rohr bildete das Rückgrat einer stabilen, ständig nach Vorne drückenden Hintermannschaft. Vorne im Sturm spielte Strtebiuger zusam- mcn mit Lutz, Tanner nnd Krämer wie in der besten Zeit. Bei der Pause führte VfR. schon mit 4:2 durch Tore von Striebinger. Krämer und Lutz, wälirend für Waldhos der Halblinke Ahlbach zwei- mal erfolgreich gewefen war. Nach der Halbzeit folg- ten durch Tanner und Striebinger weitere drei Treffer nach. Rohr verschoß außerdem noch einen Elfmeter. — a— Waldhof Handballer unter den legten Acht Vor der Zwischenrunde um die Deutsche Handballmeisterschaft Nachdem die Waldhof-Fußdaller bei der Deutschen Meisterschaft so böS aus der Rolle fielen, baben sich die Waldhos-Handballer setzt was beson- deres vorgenommen. Nach ihrem Tieg über Haffloch in der ersten Porrimde gewannen sie in der zweiten Vorrunde jetzt auch gegen die Frankfurter ^rd- nungspolizei. Tamit stehen sie unter den letzten Acht. In der Zwischenrunde dürfen sie jetzt auf eigene»! Platz spielen, was einige Gewähr dafür gibt, daß sie auch die Vorschlußrunde erreichen. In ihren, Spiel gegen die Frankkurter Polizisten zeig- ten die Mannheimer klar das bessere Zusaminenspiel. Am Zturm waren Reinhardt nnd Keimig. der dies- nial nicht das Tor bütete. die treibenden Kräfte. Bei Halbzeit führten die Mannheimer mit 4:3, das End- ergebnis lautete 7:5. Tie restlichen sieben Spiele der zweiten Vorrunde weisen folacnde Ergebnisse aus: Ordn.Pol. Berlin — LSV, Heiligenbeil 15:0, LTV. Reinecke Vrieg — Ordn.Pol. Wien 7:6. Ordn.Pol. Magde- bnrg — LZV. Würzen 14:6, Zportgem, ff Stuttgart — TV Milbershofen 5:4, Kruppsche Tgm.—Ordn.Pol. Hamburg 5:1»» Tura Gröpelingen — Hinden- bnrg Minden 4:10, Ordn.Pol. Litzmannstadt — Ost« bahn-SG. Krakau 2:8. Tamit stehen folgende acht Mannschaften für die am 14. Juni statt- fi»d??idc Zwischenrunde bereit: Ter Titelverteidiger Ordn.Pol. Hamburg, Ordn.Pol. Berlin, LSV. Reinecke Bricg. Ordn.Pol. Magdeburg. Sportgem. ff Stuttgart, SV. Waldhof, Hindenburg MinSen und Ostbaftn-TG. Krakau. Karlsruhe wurde Gebieis-Handball- meisier Im Kampf um die Gebietsmeisterschaft der HJ. im Handball trafen sich auf dem Turnplatz in Bret- ten die Banne 109 (Karlsruhe) und 171 (Mann- heim). TaS Spiel endete mit einem verdienten Sieg der Karlsruber Mannschaft mit 10:6 Toren. Karls- rube war die flinkere und schußficherere Mannschaft^ und zeigte sich besonders in der ersten Hälfte über- legen, wenngleich die Manheimer körperlich kräftige» waren. AUS KARLSRUHE SAD wird Luttfckuvvolizei und Hilfsdienst I. Ordnung, d«n das Bolk durch seinen tapferen Einsatz bei den Luft- e "j£ ^t mit Wirkung vom I. «. 42 auf tr i ? und Oberbefehlshabers der Luft- ?.°/k, u den Befehlsbereich des Reichsfuhrers ff und Chefs I»?» deutschen Polizei über. Der SHD. wirb der Ordnungs- schutzpol?zei^ führt von heute ab den Namen „Luft- Sar,erkäse und Sveiseyuark Das Landesernährungsamt teilt mit: rforguttgsperiode kommen wiederum drei »Ä £rk 6 Speisequarkration, zur Verteilung. Kasesorten müssen mit Rücksicht auf die forAnnJ?mlw. ri o flet genommen werden, wodurch er- foronllhn *«52Smoerfunft von Harzerkäse die Ver. nh hll & ÄU gewährleisten. Es wird daher mrirfilfO fl . 8 r ?i no&e auf den Käseabschnitt s der ReichSfettkarte ausschließlich nur Harzerkäse lMainzerkäse, fiSlSSk® 1 *'* wurde infolge Fehlen- der -forderlichen j^och künftwbi 'n in Harzerkäse gegeben, was Mir a *- on JS£ ba genügend Speisequark alle ^ b l\ Kaieabichnitte 1 und 2 können alle uvrigen Kasesorten verabfolgt werden. Laß Ken Kovf nicht hängen...! Zu Gunsten des Krtegshilfswerkes für das Deutsche Rote to C ^ ie Wehrmacht in der ausverkauften i? en r "Bunten Nachmittag". In dem schön ge- Awlickten Saale prangte an der Stirnseite die Reichskriegs. MuNk?n??ssrai; em Soldatenchor und ein . Vroaramm -??^^macht aufgebaut. Ein Blick auf das ^ M^m verriet. daß „für jeden etwas- geboten wurde. f™ # ÖL?i?, #tt i cte - Musik wechselte ab mit Ge- Wehfl ^ Artistik Humor mit Zauberei. Aus dem ^" sangen Kammersängerin Else Blank vom Badischen Staatstheater und Bariton Helmut Conradt ^n.öen Städtischen Bühnen Kiel Arien und Duette Ein TOH JLr*L !fi ? at A te Tanzgruppe Mertens-Leger. mTis ÄÄ eit tanzten die Mädels „Wiener G'schichten" und „Tarantella. Besonders gefiel der von Verena Mer- l e " 8 wit feuriger Glut gebotene „Ungarische National- Nachwuchs gab lieblich und adrett d t« Soubrette Ilse Koehnlein lvad. Theateraka- demie) zwei Arie» aus „Vogelhändler" und „Gasparone" zum Besten. Auf humoristischem Gebiet stellte Josef Sonn- tag mit seinem „Bunten Allerlei" den Mann und löste beim Publikum herzhaftes Lachen aus. Mit unglaublicher Fertig- keit jonglierte „Caroni" mit Bällen und Reifen. Als ein wahrer Hexenmeister entpuppte sich „Trix", aus „dem Nichts" holte er seidene Tücher hervor, zerschnitt ein Seil, um es wieder zufammenzuhexen und — um was ihn alle Haus- frauen beneiden —: Wasser verwandelte er in Likör. Da- neben brachte der Soldatenchor frisch und kraftvoll heitere Liever. Das unermüdliche Orchester gab noch zehn Minuten Tanzmusik, um mit dem Marschlied „Monika" im Zusam- menwirken mit dem Soldatenchor die Veranstaltung zu be- schließen. Das dichtbesetzte Haus stand im Banne des musikalischen Festes, das ebenso vielgestaltig wie schön war und immer wieder neuen herzlichen Beifall forderte. — K— Pfarrer Friedrich Kavier t Im 60. Lebensjahr ist Pfarrer Friedrich Kayser, Vorsteher der Diakonissenanstalt Karlsruhe-Rüppurr, in die ewige Hei- mat abberufen worden. Der Verstorbene, aus der Badischen Landeskirche hervorgegangen, war Leiter des Friedrichs- stifts des Melanchthonvereins in Heidelberg. Er wurde im Jahre 1325 zum Vorsteher der Diakonissenanstalt berufen. Unter seiner hervorragenden Führung nahm die Anstalt großen Aufschwung. Die Zahl der aus allen Gebieten der Kranken- und Wohlfahrtspflege tätigen Schwestern stieg während feiner Amtszeit von 525 auf 642. Er hatte den Mut, im Jahre 1931 zum Neubau zu schreiten, nicht zum wenigsten aus dem Bestreben, der damals herrschenden Ar- beitsnot zu seinem Teil zu steuern. Der stattliche 1383 vollendete Neubau in Rüppurr mit Mutterhaus und Krankenhaus mit 180 Betten, vergrößert im Jahre 1938 durch das Theo- dor-Fliedner-Gesolgschastshaus, zeugt von seiner Tatkraft und Umsicht. Die Gebäude des alten Hauses wurden für er- wetterte Aufgaben verwendet. Auch gelang es ihm, daS nunmehrige Sanatorium Höhenblick in Baden-Baden der Diakonissenanstalt anzugliedern und unter Schwesternleitung auch minderbemittelten Volksgenossen zugänglich zu machen. * 26 Jahre tätig ist am 1. Juni Fräulein Lina Durand als kaufmännische Angestellte bei der Firma K. Gössel K.G. Baumaterialiengroßhandlung Karlsruhe. BetriebSsührung und Gefolgschaft anerkannten ihre Treue durch ehrende Ge- schenke. Würdiget Abschluß der Maifesispiele im Badischen Slaalstheaier Eine Ehrenrettung für v. ö. Goltz Würdiger als am Sonntag mit dem Schauspiel „Vater und Sohn von Joachim v. d. Goltz konnte das Staatstheater die Ma,festspiele kaum schließen. Es erwies nicht nur eine er- staunliche Leistungskraft des von Felix Baumbach ge- führten Spielkörpers, sondern war darüber hinaus eine leuch- tende Ehrenrettung für den Dramatiker v. d. Goltz. -Man Nagt sich erstaunt, wie es möglich ist, daß ein Werk solch blühender Sprache und stärkster dramatischer Dynamik, die aus der bis zu Haß und Mordlust gesteigerten Spannung zweier Generationen steigt. heute so wenig gespielt wird. Preußisch-kNistlscher Geist und die Hinterqründigkeit Shake- spearscher Gedanken, dessen gewaltiger Schatten über dem Zufammenprall dämonischer Leidenschaften steht, kennzeichnen das Stuck, das von den Darstellern besonders August Mo m- beim einen Umriß wachsen läßt, der nicht nur Achtung, son- Sern Bewunderung fordert. Momber spielt die Tragödie eines unterdrückten Herzens. Wie dieses Herz gegen die kalte Staatsräson und den Hochmut kalter Gerechtigkeit aufsteht, wirkt wie der Ausbruch eines Naturelements. Zwei Szenen prägen sich besonders ein, jene, wo der König ohne Perücke, gichtig und von Zweifeln zerrissen unter die Generäle tritt und dem alten Dessauer dann in einem Brust-an-Brust- Kamps gegenübersitzt (Felix Baumbach gibt den Dessauer unvergleichlich mit einem souveränen Herzen in einer trockenen Bitterkeit) und besonders jene nächtliche Szene, in der die Aengste des Königs zu blutigen Träumen und Gespen- stein wachsen. Hier, wo der Dichter ins Profunde stößt und die letzten Grenzen menschlicher Kraft abtastet, wächst Mom- ber vollends über sich hinaus,- wie er über die Bühne taumelt und — ein gespaltener Baum — am Herzen seiner Frau zu- sammenbricht, ist von großem, ja erschütterndem Ausmaß. Wir erleben hier mit Donnern und Wetterleuchten den stoßenden Eisgang eines Herzens, das die Fesseln eines ganzen Lebenswinters sprengt. Den Kronprinzen in seinem revolutionären, aufbegehren- den Geist gibt unser jugendlicher Held Gerd S ch e l l e r, der hier nach vielen kleineren Rollen endlich wieder vor eine wirkliche Ausgabe gestellt wird. Das Schauspiel lebt gerade aus dem Ueber-Maß beider Gestalten, die sich im haß- und liebeerfüllten Kampf bis zum Aeußersten gegenüberstehen. Der Geist einer Penthesileia steht hier auf und mündet beim Prinzen in jene von Dämonie umwitterte Szene, in der ber junge Prinz in Gesellschaft eines kongenialen Landstreichers (eine echt Shakespearsche Gestalt, die über die Mauer in Szene springt, und ein Leckerbissen für Lothar Firmans) vor der Tür des schlafenden Königs wacht. Daß Scheller hier, im inneren dramatischen Höhepunkt, wo die Gedanken des Prin- zen den König morden, seine stärkste Stelle hat, bezeugt, wie sehr er sich in diese Gestalt hineingelebt hat, der nur mit der ganzen Hingabe des Darstellers beizukommen ist. Gerade diese Szene verdeutlicht aber auch die Arbeit des Spielleiters. Man fühlt in der intensiven, straffen Führung sdie durch die klaren und strengen Bühnenbilder Heinz Ger- hard Z i r ch e r s unterstützt wird) wie er sich von ber dich- terischen Kraft entzünden ließ und überall die feinsten Werte herauszusieben wußte. Die Palette der übrigen zahlreichen größeren und kleineren Rollen verwendet er kontrastreich und farbig, doch alle nur als Unter- und Nebentöne dem domi- nierenden Thema „Vater und Sohn" unterordnend. Da ist Paul Edwin Roth als junger ungezügelter Katte, Karl Mathias als kluger, dämpfender Fouquö, da ist bei den weiblichen Rollen besonders wieder Lore Hansen voll strengem Duft als Prinzessin Wilhelmine, sowie Elisabeth Stiel er als wirklich königliche Mutter in der letzten Aus- spräche mit dem König. Aus dem Tabakskollegium nennen wir neben dem Dessauer Paul Hier! als männlich straffer Buddenbrok, Hugo Höcker mit geschliffener Zunge als Gund- ling, Friedrich Prüter als Pastor Müller und HanS Herbert Michels als Minister Grumbkow. Wenn wir aus Raumgründen nicht alle Darsteller nament- lich ausführen können, so sei die Geschlossenheit der Auf- führung selbst Anerkennung genug, die sich am Ende in dem herzlichen, ja teilweise stürmischen Beifall äußerte. Zum Schluß haben wir nur den einen Wunsch, daß sich die deutsche Bühne herzlicher dieses aus dem besten Geist unseres Volkes gewachsenen Stückes annehme, das unser Staats- theater zur eigenen und des Dichters Ehre neu ans Licht hob. Ludwig Lenzen. Ver «miletln »et den SAItenbkii Mülwuikns Am Samstagvormittag nahm Gauleiter und Reichs« statthalter Robert Wagner auf Einladung der Deutsche» Arbeitsfront die Gelegenheit wahr, um vor Betriebsführern. Betriebsobmännern und Gefolgschaftsmitgliedern des Elsaß in Mülhausen über die Idee des Nationalsozialismus und die deutsche-Siegeszuversicht zu sprechen. Der Reichsstatthalter wies aus den Unterschied zwischen Marxismus und National- sozialismus hin. Das deutsche Ringen bedeute nichts anderes als die Entscheidung über diese Fragen. Deutschland als Träger der positiven, ausbauenden Idee werde aber dabei den Sißfl davontragen. Der Gauleiter betonte mit Nachdruck, daß nur auf nationalem Gebiet ein Sozialismus praktisch möglich sei. Es gebe keine Gleichheit der Menschen, sondern nur den Unterschied zwischen den Völkern und Rassen. Jede internationale Idee führe unweigerlich zur Unfruchtbarkeit. Was das gegenwärtige Völkerringen anlange, so hob der Gauleiter mit leidenschaftlicher Betonung hervor, so sei gewiß der Krieg noch nicht beendet, im wesentlichen sei er aber doch entschieden. Nach der siegreichen Beendigung des Kampfes werde für Großdeutschland die Zeit der Fortsetzung seiner aufbauendei». Zukunstmiision beginnen. Diesem Großdeutschen Reich gehöre auch das Elsaß wieder an, woran niemand mehr etwas ändern werde. Mosbach an der Svitze Mit der zweiten Haussammlung am 17. Mai übertrafen Baden und Elsaß ihr Vorjahresergebnis von 1002 123,95 RM. um 463 395,80 NM. oder um 46,24 Prozent. Es wurden ins- gesamt 1465 519,75 RM. für die Verwundeten gespendet. In Baden ergab die von Block- und Zellenwaltern der NSV. durchgeführte Sammlung anstelle von 828 664,81 NM. nun- mehr 1 202 299,58 RM. oder 45 Prozent mehr als im Vorjahr und 180 Pfg. je Haushalt. Im Elsaß erhöhte sich das Er- gebnis von 173 459,14 RM. auf 263 220,17 RM. ober um 51 Prozent und 82 Pfg. je Haushalt. Der Elsässer erteichte mithin 45 Prozent der Leistung eines Badeners. Die besten Sammelergebnisse erzielten die Kreise Mosbach mit 254 Pfg. je Haushalt, Wolfach mit 251 Pfg., Müllheim 242, Emmen- dingen 216, Lörrach 212 Pfg. Die besten Leistungssteigerungen erarbeiteten die Kreise Rappoltsweiler mit einer Erhöhung um 107 Prozent, Lörrach 101, Mosbach 89, Säckingen 84 und Waldshut um 74 Prozent. Sühne ffic SibletlMIn Mtgf Bor dem Sondergericht Strasburg hatte sich i« der ver» gangene« Woche der am 24. Februar 1924 in Benseld (Elf.) geborene Paul Hornbeck nnter der Anklage des Gewalt, Verbrechens zu verantworten. Hornbeck, der wegen verfchie, dener Einbrnchsdiebstähle von der Polizei gesucht wurde» hatte am 3. November des vergangenen Jahres vor dem Bahnhos in Schlettstadt de» ebenfalls aus Beuseld stammen» de» 42 Jahre alten verheiratete« Bolksge»osie« Herold, der ihn festnehme» n»d der Polizei übergebe» wollte, dnrch einen Schub in den Kopf kaltblütig erschossen. Das Sonder, gericht verurteilte den Angeklagte» wegen heimtückische» Mordes zum Tode »nd zum Verlust der bürgerliche« Ehrenrechte. Das Gericht ken«zeichuete de« jugendlichen Ver- brecher als asoziale« Meusche«, der auf Grund fei«es Vor- lebeus nud besonders wegen der gemeinen Mordtat nicht mehr das Recht besitzt, in der von ihm nicht geachtete» Ge, meinschaft weiter geduldet z» werde«. Karlsruher BeronTtnltunaen Badischeö StaatStheater. Im Großen Haus geht alS 10. Vorstellung der Montag-Sondermiete Richard Wagners »Tannh auser in Szene. Dienstag 19.30 Uhr findet für die N ^G ..Kraft durch Mende eine Aufführung des Lustspiels ..Protektion' von G. Davis statt. „80 »00 Bilder i» der Sekunde". Im Rahmen der bekannten monat- Nchen Veranstaltungen der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft findet morgen Dienstag, im G r a S h o s - H o r s a a l der Technt- schen Hochschule ein Vortrag des Herrn Dr. . Th.M-ver. Berlin, statt mit dem Thema „Stroboskop und Film in Physik und Technik. Der Beginn ist auf 19 Uhr festgesetzt. Im Rahmen deS Vor- traaes werden verschiedene Neuerungen und Probleme behandelt, z. B. der stereoskopische SWm, Nordlichtausnahmen, Ultrarot- und Elektronen- strahlen im Dienste des Filmes usw. Im Anschluß an den Vortrag läuft der AEG.-Film „80 000 Bilder in der Sekunde'. vi« Deutsche Arbeitsfront Ein deutsches BolkSkonzcrt veranstaltet die NSG. „Kraft durch Freude" am Sonntag, den 6. Juni, abends 20 Uhr. in der Nesthalle. Es wirken mit: ein 100 Stimmen zählender Soldatenchor, der 160 Stimmen zählende KdF.-Gem.-Cbor. das Streichorchester des KreiSmusikzuges der NSDAP., Doris Müller «Sopran), der Tenor «ran, geh r i na er. der Bariton Hans P r a n d h o s t > Karlsruhe, und am Flügel Gustav £ü »on'feiner Fluch« au» England berichtet am Donnerstag, 4. Juni, im „Friedrichshof der norwegische Sportlehrer B t ö rneb h. ein alter norwegischer Nationalsozialist. Aus der Fülle seiner Erlebnisse, bis er von deutschen Marinesireitkrästen gerettet wurde, kann er sogar Licht- ^'^Arbeitsgemeinschaften: Deutsch für Ausländer: Donnerstag, 4. Juni, um 19 Uhr in der Helmholtzschule. Rheinwasserstände: Konstanz 380, plus 2; Rheinfelden 288, plus 25; Breisach 262, minus 14; Kehl 326, minus 12: Straßburg 317, minus 10; Karlsruhe 490, minus i; Mannheim 404, unveränd.: Taub 285, plus 26. FAMILIEN-ANZEIGEN AMTLICHE ANZEIGEN Statt Karten. Als Verlobte grüßen : .Maria Schaaf, Ettlingen, Pappelweg 32, Gefr. Fritz Vornberger, Karlsruhe, Uhlandstraßa 4, z. Zt. in einer Ge nesungskompanie. In der Morgenfrühe des 30. Mai entschlief sanft mein teurer Mann, unser geliebter Vater und Großvater Pfarrer Friedrich Kayser Vorsteher der Evang Diakonissen Anstalt im 60. Lebensjahr. Karlsruhe-Rüppurr, 30. Mai 1942. In Dankbarkeit und Trauen Maria Kayser, geb. Oveque; Gudrun Vorländer, geb.Kayser; Sibylle Breinlng, geb. Kayser; Christel Barner, geb. Kayser ; Renatus Kayser, cand. med , z. Zt. bei der Wehrmacht; Frlt* Kayser, Oberleutnant und Kompanieführer, im Felde; Wilhelm Vorländer, Dipl.-Kaufmann, z. Zt. im Felde; Erich Breinlng, Pfarrer, z. Zt. im Felde ; Dr. Hans Barntfr, Pfarrer, z. Zt. im Felde; Hilde Kayser, geb. Hefner; und 7 Enkel. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 2. Juni, nachmittags 3.3UUhr auf dem Friedhof in Karlsruhe statt. D eDiakonissenaistaltu.ihreSch^es- ternschaft trauert um ihn als den langjährigen, hodiverdienten Leiter des Werks und als leuchtendes Vorbild der Diakonie. Er har die Anstalt auf die Höhe geführt und ff n Leben verzehrt im Dienst für »Olk und Heimat. Oer Vorstand* Dr. Richard Kiefer, Senatspräsident; Ludwig Wenz, Pfarrer ; Schw Erna Schaab, Oberin. Fundsachen. Die in der Zeit vom I. 1. bis 81. 3. 1942 in den Wagen der Straßenbahn u. in den Omnibus- sen gefundenen, sowie in der Zeit vom I. 1. bis 30. 6. 1941 gesunde- nen und bei der Polizei abgeliefer- ten, in das Eigentum der Gemeinde übergegangenen Gegenstände, sind zum Teil nicht abgeholt. Empsangs- berechtigte werden gemäß §8 965 ff. BGB. aufgefordert, ihre Rechte binnen 6 Wochen bei den Städt. Wer- ken — Straßenbahn — Tullastraße 71, geltend zu machen. Die nicht abgeholten Fundgegen- stände werden am Freitag, den 17. Juli 1942. ab IS Uhr, im Wohl- fabrtsranm der Städt. Werke — Straßenbahn — Tullastraße 71, na» den Bestimmungen der Ge- braiichtwarenverordnung vom 21. 1. 1942 (RGBl. I 3. 4N gegen Barzahlung öffentlich versteigert. Karlsruhe, den ZV. Mai 1942. Städt. Werke Karlsruhe — Straßenbahn. — Lssenburg. Hundesteuer. Jeder über 3 Monate alte Hund ist vom Besitzer bis spätestens IS. Juni ds. Js. zu versteuern. Steuerstelle: Städt. Rechnungsamt, Rathaus, Z. Stock, Zimmer 18. Wer einen Steuerzettel für das Steuerjahr 1942 erhalten hat, ist von der Steueraniiieldung befreit. In diesem Falle ist lediglich der ange- forderte Betrag bis längstens IS. Juni 1942 bezw. zu den aus dem Fordernngszettel angegebenen Ter- minen an die Stadtkasse Lsfenburg zu entrichten. ftm übrigen wird wegen der An- Meldung von HNnden, die erst nach dem IS. Juni ds. Js. in Besitz ge- nommen bezw, hter eingebracht werden, oder die erst nach diesem Zeit- Punkt das Alter von 3 Monaten er- reichen, auf die im Rathaus (1. Stock) angeschlagene Bekanntmachung ver- wiesen. Art und Umfang der Be- strafung im ^alle der Richtanmel- dung ist ebenfalls dort zu ersehen. Der Oberbürgermeister. HEIRATS-GESUCHE Frl., Mitte 30, gt. Ersch., kompl. ein- ger. Wohn. -u. Vermög., sucht Per- bind, mit Herrn in sich. Position zwecks spät. Hetrat. Angebote unt. Nr. 9030 an die Badische Presse. ZU VERMIETEN Magazin, 30 am groß, parterre, sof. zu verm. Näh. bei Maier, Wer- derstraße S9, 3. St., oder Ruf 4824. 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Juni 1942, Anfang 19.30 Uhr, Ende nach 22.30 Uhr. „Die Fledermaus". Außer Stammsitzrunde. Sonntag, den 7. Juni 1942, Anfang 15.00 Uhr, Ende nach 17.00 Uhr. „Jugend". Außer Stammsitzrunde. Abends: Anfang 19.30 Uhr, Ende 22.30 Uhr. „Die Fledermaus". Auß. Stammsitzrunde. F I L M-T HEATEK PAU-GLORIA. 2. Woche I Täglich 3.00, 5.15, 7.30 Uhr, das neue Tobis-Lustspiel M Die Nacht In Venedig". Wochenschau. Jugendliche ab 14 Jahre zugel. 1 RESI. 2. Woche I „Tosco", Puccinis unsterbliche Oper mit der schönen jmperio Argentina — ein Film, der jedermann begeistert. Beg. 3.00. 5.15, 7.30 Uhr. Die neueste Wochenschau jeweils nach dem Hauptfilm. UFA-THEATER u. CAPITOL 2. Woche I Heute 3.00, 5.00, 7.30 Uhr, der große Filmerfolg „Schicksal", mit Heinrich George, G. Uhlen, W. Quadflieg. Jug. nicht zugela sen. ATLANTIK zeigt: „Die lustigen Vagabunden". Das große Cine-Allianz- Lustspiei. Für jeden, • der gern lacht, ist dieser Hlm gemacht! 4 erstklassige Lustspiel - üarsteller. 2 entzuckende Frauen. Mady Kahl, Carola Höhn, Gooden +/ Heesters, Platte, Rud. Carl u.v.a. Ein Sorgenbrecher für 2 Stunden ! Jugendliche nicht zugelassen. Beginn.- 3.00, 5.15, 7.30 Uhr. KAMMER - Lichtspiele zeigen: „Eine kleine Nachtmusik", eine Filmromanze. Jugdl. haben Zutr. Anf. 3.30, 5.45, 8.00 Uhr. Abendvorst, numeriert. RHEINGOLD, Rheinstraße 77, Ruf 6283. Heute 4.00, 5.45, 8 OO^Uhr zum letzten Mal i ,/Viel Lärm um Nlxl". Das köstliche Lustspiel mit Jenny Jugo, Albert Matterstock, Hans Leibelt u. a. Dieser Film bringt Entspannung, Lachen und Freude und wird zu einem Spiel voller Impulse und Lebensfreude. Dazu die neueste Wochenschau. Jugendliche nicht zugelassen. SCHAUBURG, Marienstr. 16, 1 Minute v der Haltestelle „Markthalle", Ruf 6284. Nur noch heute 4.00, 5.45 und 8.00 Uhr. Das köstliche Tobis-Lustspiel „Was geschah in dieser Nacht!" mit Karl L. Diehl, Lili Murati, Theo Lingen, Lucie Englisch u. a. Das ist ein Film köstlichster Verwirrungen und heiterer Mißverständnisse und läßt einem nicht aus dem Lachen herauskommen. Dazu die neueste Wochenschau. Jugendliche nicht zugelassen. Durlach. Kammerlichtspiele/ Ruf 91675 zeigen täglich 5.15 u. /.45 Uhr Forst's neue entzuckende Tonfilm - Operette „Wiener Blut". Wochenschau. Jugendliche über 14 Jahre zugelassen. Karlsruher Lebensversicherung A.-G., Karlsruhe. Bilanz für den Schluß das Geschäftsjahres 1941. A. Aktiva. I. Forderungen an die Aktionäre für noch nicht eingezahltes Aktienkapital II. Grundbesitz III. Hypotheken und Grundschuldforderungen IV. Schuldschein-Forderungen *) gegen öffentliche Körperschaften • • • • b) gegen Sonstige • V. Wertpapiere VI. Eigene Aktien ....... nom. VII. Darlehen auf Wertpapiere. ....... VIII. Vorauszahlungen u. Darlehen auf Policen IX. Beteiligungen 1. an anderen Versicherungsunternehmungen . 2. an sonstigen Unternehmungen . X. Guthaben bei Bankhäusern, Sparkassen usw. XI. Forderungen 1. an Konzernunternehmen 2. an andere Versicherungsunternehmungen . . 3. aus Krediten, die nach § 80 des Aktiengesetzes bzw. § 34 des Versicherungsaufsichtsgesetzes nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Aufsichtsrates gewährt werden dürfen . . . . . 4. an Aufsichtsratsmitglieder ••••••••• XII. Wechsel XIII. Schecks XIV. Noch nicht fällige Prämienraten XV. Noch nicht fällige Zinsen und Mieten . . XVI. Rückständige Zinsen und Mieten . . . . XVII. Außenstände a) bei Vertretern b) bei Versicherungsnehmern. ....... XVIII. Kassenbestand einschl. Reichsbank- und Postscheckguthaben XIX. Inventar und Drucksachen • •••••• XX. Sonstige Forderungen XXI. Hinterlegte Werte für Kautionen 1 495 S33.16^/ XXII. Burgschaftsschuldner . JUl Gesamtbetrag . . JUl . 20 825 574 8 495 000 35 608 460 744 81 537 718 | 92 JUL 24 432 842 84 73 580 588 23 29 320 574 157174 770 15 877 878 26 a«3»05 17 35 60# 4» 6 600 316 82 2 410 566 87 11 575 97 996 463 73 154145 24 1 — 1 878 808 49 317 900 046 ! 13 B. Passive. JUl JUl 1. Aktienkapital 1, Namensaktien. •••••••••••••• 2. Inhaberaktien. •••••••••••••• 2 000 000 400 000 - 2 400 000 II. Rücklagen « 1. Gesetzliche Rucklafe (§ 130 des Aktlen(esetzes) s) Bestand am Schlüsse des Vorjahres .... b) Zuwachs im Geschäftsjahr . . . . . • • • 2. Andere Rücklagen (freie Rücklagen) . . . , . 800 000 100 000 Im 900 000 III. Wertberichtigungen 600 000 — IV. Rückstellungen für ungewisse Schulden . . — Y. Prämienreserven und Prämlenilberträge 1. Kapitalversicherungen auf den Todesfall . . . 2. Rentenversicherungen 3. Sonstige Versicherungen 247122 276 9197 882 729 287 - 257 049 445 VI. Reserven f. schwebende VersicherungsfiHe 1 301 219 59 VII. Gewinnreserve der Versicherten . • • • 18 879 632 43 Vlll. Rücklage für Verwaltungskosten 1. Abschlußkosten (erstmalige Kosten) . . • • • 2. Sonstige Verwaltungskosten ...••••• 3. Steuern und öffentliche Abgaben ...... 627 527 634 321 18 000 72 20 1 279 848 92 IX. Sonstige Reserven 1. Nicht abgehob. Gewinnanteile d. Versicherten 2. Nicht abgehobene Rückvergütungen 3. Sonstige technische Reserven. ...... 1 205 604 51 867 2 881 230 03 06 4138 701 14 X. Verbindlichkeiten 1. gegenüber Konzernunternehmen ...... 2. gegenüb. ander. Versicherungsunternehmung. 568 946 5 568 946 49 XI. Sonstige Verbindlichkeiten 1. Hypotheken, Grundschulden und Rentenschulden auf dem eigenen Grundbesitz. ..... 2. Verbindlichkeiten aus der Annahme von gezogenen Wechsein oder der Ausstellung eigener Wechsel 3. Verbindlichkeiten gegenüber Banken .... 4. Verbindlichkeiten a. Betriebsspareinrichtungen 5. Angesammelte Gewinnanteile der Versicherten 6. Guthaben der Vertreter .......... 7. Guthaben der Versicherungsnehmer 8. Andere Verbindlichkeiten . . 362 904 3 237 959 175 425 787 373 4*8 025 93 99 73 53 5 051 689 18 XII. Rechnungsabgrenzungsposten 996 1 40 52 XIII. Kautionsguthaben . . . 1 495 535.16 XIV. Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften sowie aus Gewährleistungsverträgen .... ■ ■ .— JUl XV. Aufwertungsstock. 20 707 668 47 XVI. Überschuß 1. An die Gewinnreserve der Versicherten . . 2. Zur Verfügung der Hauptversammlung ... 3 624 078 402 675 95 44 4 026 754 39 Gesamtbetrag . . I' 317 900 046 13 Karlsruh«, den 5. Mal 1942. Karlsruher Lebensversicherung A.-G. Samwer. Dr. Jllgen. Dr. Schmitz. Dr. Narje*. Die eingestellten Primienreserven sind vorschriftsmäßig angelegt and aufbewahrt. Karlsruhe, den 5. Mai 1942. Der Treuhänder: I. V. Lösch. Die In vorstehender Bilanz unter B.V. mit dem Betrag von 257 049 445.—.Ä* eingestellten Prämienreserven und Prämienüberträg«, sowie die unter B. XV. i:n Aufwertungsstock enthaltenen Prämienreserven im Betrage von 17 970 842.— JUl (vgl. Erläuterungen zu B. XV. der Bilanz) sind gemäB § 65 Abs.1 des Reichsgesetzes über die Beaufsichtigung der privaten Versichferungsunternehmungen und Bausparkassen vom 6.Juni 1931 berechnet unter Berücksichtigung der begonnenen Umstellung der Prämien- reserven und Prämienüberträge auf 3ft % entsprechend einer der Reichsaufsichtsbehörde von der Gesellschaft abgegebenen geschäftsplanmäBIgen Erklären«. Karlsruhe, den 5. hei 1942. Der beauftragte Sachverständige: Dr. Jllgen. Aufsichtsrat: Friedrich Wilhelm Föhrenbach, Vorsitzer, Freiburg, gestorben am 12. Januar 1942; Dr.h.c. Wilhelm KiBkalt, stellv. Vorsitzer, Mönchen; Dr. h»r. Johann Becker, Darrrstadt; Dr. h. c. Richard Betz, Karlsruhe; Dr. |«r. Hans HeB, Berlin; Dr. jur. Kurt Schmitt, München. Durlach. SKALA, Adolf-Hitler-Str. 92 a, Ruf 91180. Täglidi 4.00, 5.45, 8.00 Uhr ,/Heimaterde", fein großangelegter Film von der Sehnsucht nach der eigenen Scholle m t Viktoria von Baltasko, Viktor Staal, Käthe Haack, Theodor Laos u. a. 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Arbeitsfreu- dige, zielbewußte Herren, die allen Anforderungen einer planmäßigen Werbung gewachsen sind, wollen Bewerbungen richten an Die Hanse, Krankenschutz V.a.G. tn Hamburg, Hamburg 1, Steinstraße 5. Gewinn- und Verluitr.chnung für da» Geschäftsjahr 1941 A. Einnahmen. I. Überträge aus dem Vorjahre 1. Primienreserven und Prämienübertrige . . . 2. Reserven für schwebende VersicherungsfiHe 3. Gewinnreserve der Versicherten 16791 950.59 Zuwachs aus dem Überschuß des Vorjahres .......... 5 586 877.58 4. Sonstige Reserven .•••••••••••• II. Prämien 1. selbst abgeschlossene Versicherungen . . . . 2. in RückdeckungübernommeneVersicherungen III. Nebenleistungen der Versicherungsnehmer IV. Kapitalertrage 2. Mieten V. Gewinn aus Kapitalanlagen 1. Kursgewinn .»•••••• 2. Sonstiger Gewinn VI. Vergütungen der Rückversicherer 1. Prämienreserve-Erginzung gemäß § 67 VAG. • 2. Eingetretene VersicherungsfiHe. .••••• 3. Sonstige Leistungen VII. Sonstige Einnahmen ...... VIII. Einnahmen des Aufwertungsstockes , . Gesamteinnahmen . • JUl 226 394 573 610 897 24 378 828 17 4 225 705 57 76 51 882 861 62 209 11 182 888 1 508 959 1 018 347 125 140 1 429 597 1 618 394 248 586 JUl 255 610 004 51 945 070 98 718 12 691 847 1 143 487 3296 578 1 116 627 21 734 620 347 636 955 & 50 1 291 700.02 4 296 910.62 1 205 604.08 B. Ausgaben. I. Zahlungen für unerledigte Versicherungsfalle der Vorjahre aus selbst abgeschlossenen Versicherungen gezahlt. zurückgestellt. II. Zahlungen für VersIcherungsverpfKchtun- gen im Geschäftsjahr aus selbst abgeschlossenen Versicherungen • gezahlt • •..•••••• zurückgestellt III. Vergütungen für in Rückdeckung übernommene Versicherungen 1. Prämienreserve-Erginzung gemiB | 67 VAG. 2. Eingetretene VersicherungsfiHe 3. Sonstige Leistungen IV. Zahlungen für vorzeitig aufgelöste selbst abgeschlossene Versicherungen (Rückkäufe) V. Gewinnanteile an Versicherte 1. Aus Vorjahren a) abgehoben ...... b) nicht abgehoben . • • 2. Aus dem Geschäftsjahr a) abgehoben b) nicht abgehoben . . . VI. RückVersicherungsprämien . VII. Verwaltungskosten 1. Abschlußkosten (erstmalige Kosten) . .. . . 2. Sonstige Verwaltungskosten ...••••« 3. Beiträge an Berufsvertretungen •••••• 4. Steuern und öffentliche Abgaben •••••• VIII. Abschreibungen IX. Verlust aus Kapitalanlagen X Prämienreserven und Prämien übertrügt 1. Kapital Versicherungen auf den Todesfall . . . 2. Rentenversicherungen . 3. Sonstige Versicherungen XI. Gewinnreserve der Versicherten . . . . . XII. Sonstige Reserven. • •••••••••• XIII. Sonstige Ausgaben XIV. Ausgaben des Aufwertungsstocks . . . Gesamtausgaben . , Nach dem abschließenden Ergebnis meiner pflichtmäßigen Prüfung auf Grund der Bücher und der Schriften der Versicherungsunternehmung sowie der^vom Vorstand erteilten Aufklirungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Rechnungsabschluß und der Jahresbericht, soweit er den RechnungsabschluB erläutert, den gesetzlichen Vorschriften. Karlsruhe, den 5. Mai 1942. H. Görke, Wirtschaftsprüfer. JUl •3V JUl 427 315 35 133 608 91 560 924 2« 19107 089 54 1 167 610 68 20 274 700 22 16 050 63 53 053 99 320 31 69 424 93 681 221 94 1 291 700 02 5 502 514 | 70 6 794 214 72 2 982 636 41 6 306 504 69 3 213 744 24 30 105 90 649 947 14 10 200 301 97 246 183 33 601 45 247122 276 9197 882 729 287 — 257 049 445 — 18 879 632 43 2 881 230 — 1 255 063 83 21 734 620 74 343 613 201 23 C. Abschluß. JUl JUl Gesamteinnahmen. 347 636 955 62 Gesamtausgaben 343 610 201 23 Überschuß der Einnahmen . . 4 026 754 39 D.Verwendung des Oberschusses gem.Satxung. JU JUl An die Gewinnreserve der Versicherten ... 3 624 078 95 Zur freien Verfügung der Hauptversammlung . ...... ...... ....... 402 675 44 Gesamtüberschuß . . . 4 026 754 39 Gewinnverteilung. Durch BeschluB der heutigen Hauptveriammlung wurde der Ihr zur freien Verfügung stehende Überschuß in Höhe von 4U2 675.Vi JUl wie folgt verteilt: Sonderzuweisung an die Gewinnreserve der Versicherten , . . 228 007.90 JUl 4% Aktionärdividende vom Nominal-Aktienkapital gemsiS Satzung 96 000.— „ 2% zusätzliche Aktlonirdividende vom Nominal-Aktienkapital . . 48 000.— „ Gewinnanteil des Aufsichtsrates gemäB Satzung ........ 30 667.54 „ 402 675.44 JUl Die Dividende wird für die Aktie von 400.— JUl mit 6% ■> 24.— JUl sbzüglich 10% Kapitalertragsteuer «-» 2.40 AJl und 50% Kriegszusrh'ag aus dieser ---- 1.20 JlJl mit einem Bar betrag von 20.40 auf Vortage oder Einsen Jung der Gewinn anteiischetne für 1941 von der % Gesellschaft in Karlsruhs vtrjüis.». Karlsruhe, den 27. Mai 1942. Röchling sucht für sofort »der zu spaterem Etntrittstermin Hoch- u. Fachfchulingenieure der Fachlich- tung allgemeiner Maschinenbau f. 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