Alonkag-Ausgabe. .„.«preis frei tnS Haus halbmonatl. !mJ IM Verlag oder in den Zweig. abgeholt 1.40 M. Durch die Post Mail 2 60 M zuzUgl. 75 Zustellgeb. Einzelpreise: WerktagS-Rummer 10 -Miiaas-Siummer 15 Ä. - Im Fall .shtrer Gewalt hat der Bezieher leine «niDiücfje bei verspätetem oder Nicht, »icheinen der Zeitung. Abbestellungen Leu nur leweils biS zum 25. aus den. SnimtäleOtcn angenommen werden, uzoisenpreise: Tie Ispaltige Nonp.. «^ 0 32, auSW. 0.40 Goldm. Stellen- «liudie Familien, und Gelegenheits. -„•eiaen ermäßigter Preis. ReName- «cile 150. an erster Stelle 2.- Goldm. L Wiederholung tariffestcr Rabatt, »es Nichteinhaltung des Zieles, bei ..riidllicher Betreibung und bei Kon. m,cn auber Kraft tritt. ErfüllungS. ärt und Gerichtsstand ist Karlsruhe. KMH-ziM Neue Badische Presse Äandels-Zeitnng Verbreitere Zeitung Badens. Karlsruhe, Montag, den 29. März 1926. Dadische Landeszeilung Nameks Desuch in Berlin. Deutschland und Oesterreich slels in gemeinsamer Front. TU. Berlin, 29. März. In einem Gespräch mit einem Presse- vtiireter sagte der österreichische Bundeskanzler Dr. Ramek, er freue sich, daß er Gelegenheit habe, den seinerzeitigen Besuch des Reichskanzlers Dr. Marx und des Reichsaußenministers Dr. Strcse- ! mann in Wien erwidern zu können und durch seinen Aufenthalt in Mlm in besonderer Weise die herzlichen und freund- schasilichen Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten Mitteleuropas zu bekunden. Die Re- jublil Oesterreich sei durch die besonderen Verhältnisse ihres Ent- Wils, durch die Notwendigkeit ihres Innern und wirtschaftlichen Aufbaues darauf angewiesen, mit allen Nachbarstaaten in gutem und slmildschastlichem Verhältnis zu leben. Darüber hinaus sei es aber wohl selbstverständlich, daß die Beziehungen zum Deutschen Reich infolge der Gleichheit des Volkes und der engen kulturellen und geistigen Beziehungen besonders herzlich sein müßten Weiter hob lvr. RamÄ hervor, daß Oesterreich für seine wirtschaftlichen Wieder- tusbaubestrebungen bei den maßgebenden Faktoren des Reiches immer viel Verständnis gefunden habe. Das Netz der bestehenden Verträge, gewisse zum Teil wohl schon abgelaufene Bestimmungen der Friedensverträge, lassen nur ein schrittweises Vorgehen zu. Wenn es bei seinem jetzigen Aufenthalt in Berlin gelingen werde, dieses Vorgehen in die richtige Bahn zu leiten, so würden sich daraus sowohl ftir die österreichische Wirtschast als auch für ein- 5 «Ine deutsche Wirtschaftszweige unleugbare Vorteile ergeben. Reichskanzler Dr. Luther gab gestern abend zu Ehren des österreichischen Bundeskanzlers Dr. Ramek ein Essen, an dem u. a. die Reichsminister Dr. Stresemann, Stingl, Haslinde, Marx, Brauns und Reinhold teilnahmen. Von österreichischer Seite waren außer Dr. Ramek und dem Gesandten Dr. Frank noch Gesandter gunlar, Generalsekretär Dr. Peter, Sektionschef Dr. Schüller und Horicky, sowie mehrere andere Herren der österreichischen Gesandt- l'chast erschienen. Unter den Gästen befanden sich ferner der Vor- sitzende des Deutfch-österreichifchen Klubs, Schmidt, Reichsbank- Präsident Dr. Schacht, der preußische Kultusminister Dr. Becker, b. Keller, die Staatssekretäre v. Schubert, KemPner und Meißner und Krschiedene Mitglieder deZ ReichsrateS. Zm Verlaufe des Essens begrüßte Reichskanzler Dr. Luther tili Bundeskanzler Rame! in einer Ansrpache, iit der er u. a. ausführte: Unzerstörbar bestehe die treue Freundschaft zwischen dem Deutschen Reich und Oesterreich. Et gedenke besonders der kulturellen Bande, die seit alter Zeit »wischen den beiden Staaten beständen. Besonders Wien sei einer «er,fruchtbarsten Ausgangspunkte deutscher Kultur. Wie sich aus literarischem und künstlerischem Gebiete die schöpferischen Kräfte Oesterreichs und Deutschlands gegenseitig ergänzten, so sei es auch Er auf dem Gebiete der Wissenschast und des praktischen Lebens, erinnere nur an den großen Gedanken der Rechtsangleichung. Die geistige Einheit sei ein unverlierbares Gut, was auch immer die politische Entwicklung den Staaten bringen möge. Seit dem letzten Besuch eines deutschen Reichskanzlers in Wien vor zwei Jahren hätten sich die wirtschaftlichen Verhältnisse sowohl in Oesterreich als auch in Deutschland wesentlich gebessert. Doch auch heute noch stellten sie die höchsten Anforderungen an das vaterlän- dische Pflichtgefühl aller Volksteile. Er hoffe, daß die Erkenntnis der Notwendigkeit verständnisvoller Zusammenarbeit in Europa immer mehr Boden gewinnen möge. Bei dieser Arbeit wurden sich Deutschlandund Oesterreich stets in gemeinsamer Front befinden. In seiner Antwortrede führte Bundeskanzler Dr. Ramek etwa folgendes aus: Er danke von Herzen für den liebenswürdigen Empfairig in der Hauptstadt des Deutschen Reiches., Wenn man die Zeit vor zwei Jahren, als Reichskanzler Dr. Marx Wien besuchte, mit der jetzigen wirtschaftlichen Lage Deutschlands und Oesterreichs vergleiche, so dürfe man wohl eine gewisse Genugtuung empfinden. Die Staatshaushalte feien in Ordnung, die Währungen gesichert. Die wirtschaftliche Lage habe den Tiefpunkt durchschritten, und die Be- Ziehungen zu den fremden Staaten hätten sich erheblich gebessert. Man nähere sich in Europa der Zeit eines wahren Völkerfriedens. Es gehe vorwärts auf allen Gebieten des Lebens, in Deutschland wie in Oesterreich. Das deutsche Volk sei es, dem die Ehre gebühre, diese gewaltige Aenderung in der internationalen Stellung beider Staaten vollbracht zu haben. Er glaube fest an eine bessere deutsche Zukunft. FestvorsteNuug in der Slaalsvper. 0. Berlin, 28. März. Anläßlich der Anwesenheit des österreichi- schen Bundeskanzlers Dr. Ramek fand am Samstag in der Staats- oper eine festliche Aufführung der Oper „Fidelis" unter musikalischer Leitung des Generalmusikdirektors Erich Kleiber statt. Das Haus bot einen festlichen Anblick. In der großen Mittelloge nahm neben dem Bundeskanzler Ramek der preußische Kultusminister Dr. Becker Platz. Außerdem waren mit dem Reichsminister Dr. Strese- mann mehrere Mitglieder des Reichskabinetts, Staatssekretär v. Schu. bert und verschiedene hohe Beamte des Auswärtigen Amtes erschie- nen. Die Aufführung nahm einen glänzenden Verlauf. Von der Staatsoper begab sich Bundeskanzler Dr. Ramek in die österreichische Gesandtschaft, wo ein Bierabend stattfand. Ein Ausflug nach Potsdam. ★- Berlin, 29. März. (Funkspruch.) Bundeskanzler Ramek unternahm heute vormittag in Begleitung des Reichsaußenministers Dr. Stresemann, der Staatssekretäre v. Schubert und Meiß- n e r und anderer einen Ausflug nach Potsdam. In Sanssouci wurden die Gäste in der historischen Mühle bewirtet. Zentrum und Fürstenabfindung Der Reichsparieiausschnh billigt die Kailung der Fraktion. m TU. Berlin. 29. März. Unter dem Vorsitz des Retchsministers Rai; nähme acistezn vormittag im Reichstag die Tagung des keichsparteiausschusses der Zentrumspartei ihren Anfang. Nach einem Nachruf für den verstorbenen Ehrenvorsitzenden der deutschen Mtrumspartei, Fahrenbach, hielt Minister Dr. Marx ein sehr bei- klug aufgenommenes Referat über die Rechts- und Volksordnung m deutschen Staat und Volk- In der Einzelbesprechung kam zunächst ^ Frage der Fürstenabfindung an die Reihe. Die Bejpre- Angen wurden eingeleitet durch ein Referat des Generaldirektors M Bollsvereins für das katholische Deutschland, Dr. Hohn. Ueber ».^elheiten des Kompromißgesetzentwurfcs berichtete dann Vize- Mdent Dr. B e l l. Das Ergebnis der sehr angeregten Diskussion Ich auch noch auf den Nachmittag erstreckte, war. daß sämtliche Srr ic 1 ^' e ?on der Reichstagsfvaktion geleistete Arbeit anerkannten. «>s Ergebnis der Beratungen wurde folgende f ;„h, . Entschließung angenommen: ... ® er Neichsaus'chuß der Deutschen Zentrumspartei stellt nach ein- Mnder Verhandlung der Frage, der Auseinandersetzung über die i Wuvermögen einstimmig fest .daß die Reichstagsfraktion als zu- berufene Instanz der Partei in dieser Frage den Weg ge- ! , n 8 e n ist, der den Grundsätzen der Partei ent- Li.,®? r Gesetzentwurf, der dem Volksbegehren zugrunde gelegt zu diesen Grundsätzen in schroffem Widerspruch, Der , A°'chsaus>huß spricht daher der Reichtsagsfraktion sein volles «Ji I 0U *N «US. Er ist mit ihr darin einig, daß iu dieser schwie- J tj »rage eine Lösung gefunden werden muß. die die allgemeine . rminunq des deutschen Volkes und die Pflicht aller Volksgenossen, des verlorenen Krieges mitzutragen, in vollem Maße be- 2W. aber auch den in der Verfassung des Deutschen Reiches ge- flruirv-f c ' cn Schutz des Privateigentums und den christlichen Rechts di» 42. Jahrgang. Nr. 143. Eigentum und Verlag »0. :: Ferdinand Thiergarten : Chefredakteur: Dr. Walther Schneider Prebgesehlich verantwortli«: Fiir d.i. diiche Politik: M. Hrlzinger? fü: deutsche Politik und WWIchaftZpoliM Dr. Brixner; für auswärtige Politik: A. Äintmig; für Lokales und Sport: R. Boldcraner; fiir Kommunal. Politik: K. Binder: für da! Feuilleton: Emil Belzncr; für Over und Kon. zeit: Chr. Herne; für HandclSnach. richten: F. Feld; für die Anzeigen: A. RinderSpacher: alle in Karlsruhe. Berliner Redaktion: Dr. Kurt Metgcr, Femsprecli.: 4050 4051 4052 4053 4054. 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Das erste Ziel der Regierungen Seipel und Ramek, die Befremng Oester« reichs von der Finanzkontrolle des Völkerbundes, ist nahezu v.oll- ständig erreicht worden. Wenn Oesterreich seine Selbständigkeit auf diesem Gebiet wiedergegeben worden ist, so hat es aber und wird vermutlich noch längere Zeit an den Folgen zu tragen haben, die das Ausprobieren und Herumdoktern an dem lebenden Körper de» österreichischen Wirtschaft und des österreichischen Volkes durch die fremden Kontrolleure gezeitigt haben. Diese Folgen sind so tief« gründig und schwerwiegend, daß sie für den kleinen, verarmten Staat schier untragbar geworden sind, und das ist ihre einzige positive Seite —über die Notwendigkeit des Anschlusses an Deutschland immer weitere Kreise der Bevölkerung überzeugt. Aber auch die politische Lage hat seit dem Seipel-Besuch eine echebliche Veränderung er» Mit dem Wachsen und Umsichgreifen des Anschlußgedankens haben dieVerlockungenundWerbungenderösterreichischen Nachbarn und anderer Anschlußfeinde an Umfang zugenommen. Die Lage hat sich in einem für Oesterreich und für uns ungünstigen Sinne insbesondere durch bereits getätigte Abmachungen zugespitzt, die sich offenkundig gegen den Anschluß richten. So ist iy dem zwischen Frankreich und Jugoslawien vereinbarten Militärbündnis eine Anti» Anschlußklausel enthalten, und auch Italien versucht immermehr, eine führende Stellung in den Kreisen der anschlußgegnerischen Mächte zu gewinnen. Die österreichische wie die deutsche Politik müssen auf diese Verschiebungen Rücksicht nehmen, wenn sie keine entscheidenden Wendungen bringen sollen. Daraus ist wohl auch die Tatsache zurück- zuführen, daß Bundeskanzler Ramek mit der Ausführung seines Berliner Besuches lange gezögert hat. Die aufgeregten Gemüter in Rom, Paris und Prag, die in diesem Besuch eine politische De- monstration sehen, sollten beruhigt werden und keine Veranlassung zu noch stärkerem agressiven Vorgehen erhalten. Wenn der Anschluß- gedanke sich in Oesterreich auch mit elementarer Gewalt über alle Kreise verbreitet, selbst über solche, die dem Anschluß bisher neutral oder gar ablehnend gegenübergestanden haben, so ist das Verhalten der Regierung doch durch Rücksichten auf die Außenpolitik gebunden. Gerade Dr. Ramek ist vielfach nachgesagt worden, daß er mit den Bestrebungen zur Errichtung einer Donauföderation sympathisiere. Wie dem auch sei, kann der Anschluß nicht übers Knie gebrochen werden und ist insbesondere die österreichische Politik von Erwä- gungen und Faktoren abhängig, die sich dem Anschlußgedanken gegen- über bisher feindlich zeigen. Dr. Ramek hat stets diese Abhängigkeit seiner Politik von den Friedensverträgen betont und hat auch jetzt in Berlin Pressevertretern gegenüber erklärt, Oesterreich könne, so sehr es auch an den Anschluß denke, keine Bindungen eingehen, die die im Friedensvertrag vorgeseheneu Möglichkeiten beeinträchtigen könnten. # Wie Oesterreich aber über den Anschluß denkt, das ist in der Sitzung des Bundesrates am Samstag zum Ausdruck gekommen, in der der Schiedsgerichtsvertrag mit der Tschechoslowakei zur Debatte stand. Dort wurde gesagt, dieser Vertrag könne nicht den Sinn haben, daß er als Verzicht auf das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes auszusagen sei. Das vertrauensvolle und über alle Formeln von solchen Verträgen weithinausgehende Verhältnis zwi- schen Oesterreich und dem Deutschen Reich stehe außer jedem Zweifel und finde in der Reise des Bundeskanzlers nach Berlin einen weithin sichtbaren Ausdruck. Dieses Bekenntnis zu Deutschland ist erfreulich und wird bei uns den besten Widerhall finden. Wenn wir auch jetzt den Anschluß Oesterreichs an Deutschland noch nicht durchsetzen können, weil die Friedensverträge und die noch immer vorhandene Einheits- ftont der Alliierten es uns verbieten, wenn man den Deutschen das Selbstbestimmungsrecht nicht gewähren will, auf dem angeblich diese Friedensverträge aufgebaut sind, so hoffen wir doch, daß dje Zeit für uns arbeiten wird. Bei der Empfindlichkeit der anschlußgegne- rischen Einheitsfront muß es heißen: Immer daran denken, nie davon sprechen. Es ist nur bedauerlich, daß die österreichische Wirt« schast und mit ihr das österreichische Volk die Kosten der Beweise, die die Zeit erbringen wird, wird zahlen müssen. Der Geburlslag des Faszismus. Wi. Rom, 29. März. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) Zum siebten Jahrestage der Gründung des Faszismus fanden in ganz Italien Feiern statt, wobei Minister an verschiedenen Orten sprachen. Die Blätter bringen unzählige Manifeste und Huldigungstelegramme von Behörden und Vereinen. Mussolini hielt auf der Rennbahn von Rom vor einer riesigen Menschenmenge, die zum großen Teil aus der Provinz kam, seine erwartete Rede, die indessen keinen außenpolitischen Charakter hatte, dagegen die Geschichte des Faszismus entwickelte. Er wies insbesondere darauf hin, das historische Verdienst der Revolution sei und bleibe es, Italien vor der Degeneration bewahrt und die Macht einer Klasse endgültig ent- rissen zu haben, die zu regiereu unfähig geworden sei, und die Gegner im Innern im Jahre 1924 zum Schweigen gebracht zu haben. Ich besonders und wir Faszisten überhaupt, so führte er aus, pfeifen darauf, was man im Ausland gegen uns fagt. Es ist ja nicht anders möglich, als daß in der ganzen Welt Freimaurerei und vater- landsloser Plutokratismus gegen den Faszismus lärmen. Aber ich rufe allen Perantwortl -ichen, auch denen im Auslande, zu: Auch <^hr werdet unsere Wege gehen, auch Ihr werdet Euch vom Parlament«- rischen Geschwätz freimachen und zu einer festen Exekutivgewalt kommen müssen, die kraftvoll neue grundlegende Probleme zu lösen vermag, wie es Italien tut. Ich habe die Italiener von einigen ihrer Hauptfehler geheilt, von dem grundlosen Optimismus und ihrer verhängnisvollen Neigmig z>um Schlendrian. Seite 2. Nr. 148. ,Badische Presse" er der neuen Situation Rechnung tragen müssen. Jedenfalls ist die gestrige Wahl politisch von der höchsten Bedeutung und wird viel- leicht schon heute in der Kammer und in der Entwicklung der gangen Situation ihre Auswirkung erfahren. Die Lage in Marokko. t. D . London, 29. März. (Drahtmeldong unseres Berichterstatters.) Mit Bezug auf das Wiederaufleben der Rifbewegung in Marokko jund die bevorstehenden Angriffe auf die Franzosen, sagt ein Kor- jrespondent der „Times"' in Marakesch, daß sich schon seit einigen klagen eine Tätigkeit hinter den französischen Linien sehr bemerkbar gemacht habe. Wichtige französische Posten seien im Rücken an» jgcgrijfen worden. Verschieden? Stämme, welche sich den Franzosen porher ergeben hätten, seien jetzt wieder offen zu Abd el Krim über- gegangen. Neuerlich verfüge Abd el Krim nicht mehr über solches ßlngriffsmaterial wie früher, aber auf der anderen Seite müsse er poch immer als sehr gefährlich angesehen werden. Mit der Behauptung, daß England die Rifbewegung unterstütze, erreiche Frankreich gerade das Gegenteil von dem, was es beabsichtige. Abd el Krim verspreche seinen Anhängern dauernd die britische Unter- ftüijung und die Befreiung vom französischen Joch durch die Eng- länder. Das sei der eigentliche Haken der ganzen Sache. Der Fall hes französischen Franken helfe ihm auch sehr. Die Löhne und die Sölde blieben dieselben, die Kaufkraft des französischen Geldes nehme immer mehr ab. Die Mauren sagten, sie seien auf diese Weise auch ihrer Habseligkeiten beraubt worden, da sich durch die Einführung des französischen Franken, der heute entwertet sei, ihre Besitztümer .umwertet hätten. Auch die politische Lage in Paris habe das PrestigeFrankreichs inder letztenZeit inMarokko sehr geschwächt, und das sei einer der Hauptgründe, warum Mbd el Krim immer wieder neue Freunde finde. Endlich seien die Eingeborenen sehr gegen die französische Politik erbittert, die sich darin betätigt, ausgediente französische Soldaten, in Marokko an- zusiedeln, denen Land gegeben werde, das dem Suftan bezw. der inqurischen Regierung gehöre. Abd el Krim reorganisier! seine Slreilkräsle. r F.H. Paris, 29. März. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) Nach einer Meldung aus Rabat vollzog A b d e l K r i m in den letzten Tagen eine vollkommene Reorganisation seiner Trup- p e n. Die ganze Front der Rifkabylen wird nunmehr in Abschnitte geteilt sein. Jeder Abschnitt wird unter die Leitung eines Chefs gestellt werden, der alle Rechte über Leben und Tod der ihm Unter- stellten haben wird. Die Führer der einzelnen Abschnitte wurden bereits ernannt. Englische Anerkennung für Deutschland. Was englische Bergarbeiler über den Ruhrbergbau sagen. t .D . London, 29. März. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) „Daily Mail" veröffentlicht den ersten ausführlichen Bericht der Dele- gation von Grubenarbeitern, welche auf Kosten des Blattes zum Studium der Verhältnisse im Ruhrgebiet ausgesandt wurde. Die Leute seien sprachlos über das, was sie bis jetzt gesehen hätten. Sie seien erstaunt und entzückt über die neuen Einrichtungen, von welchen hier im Lande keine Rede sei, selbst in den besten Gruben nicht. Die neuen Maschinen für die unterirdische Arbeit selbst und die Art und Weise, wie die Kohlen an die Oberfläche gebrächt werden, die allgemeine Reinlichkeit und Ordnung in den Gruben selbst und in den Dörfern der Bergarbeiter, werden beschrieben und auf das Labendste erwähnt. Es gebe natürlich Leute bei der Deputation, welche meinten, dies oder jenes hätte in England ebenso gut wie in Deutschland eingerichtet werden können, doch besteh« kein Zweifel darüber, daß im großen und ganzen genommen die englischen Verhältnisse »n dem Bergbau keinen Vergleich mit den deutschen aushalten könnten. Die Einrichtungen für Bäder und andere Waschgelegenheiten werden besonders gelobt. Die englischen Bergleute seien allerding» nicht damit zufrieden gewesen, daß Bäder in Deutschland obligatorisch seien, aber sie hätten zugegeben, daß, wenn selbst solche Bäder in englischen Gruben vor- handen wären, ein Teil der Leute diese mit Vergnügen benutzen würde und einem anderen Teil würde nichts anderes übrig bleiben, als dasselbe zu tun. Endlich erkennt der Bericht besonders an, daß die deutschen Direktoren die englischen Besucher in der freundlichsten Weise empfingen und über alles Auskunft gaben. Das würde ein englischer Direktor niemals tun. Spaniens Stellung zum Völkerbund. Eine Red« des spanischen Außenministers. San Sebastian, 28. März. Auif Einladung des Athenäums der Provinz Guipuzcoa hielt Außen» minister Vanguas eine Progroimmred« über die Stel. Jung Spaniens zum Völkerbund. Hierbei erklärt« er, hinsichtlich der Zusammensetzung des Völkerbundsvates wäre das Ideal Spaniens erreicht, wenn das juristische gleichzeitig das poli- tische Ideal sei und wenn der Grundsatz der Gleichheit, der die Völker- bundsvsrsannnlung beherrsche, auch für di« Zusammensetzung des Rates in der Weise nmtzgsbend wäre, daß es nur noch em« Gattung von Mitgliedern gäbe, nämlich solche, die von der Versammlung nach ihrem Ermessen bestimmt würden und sich in gleichmäßigem Turnus im Rate ablösten- Der schwedische Außenminister llnden habe sich mit so stmcken Bindungen nach Genf begeben, daß sine UebeUbrückung der Gegensätze unmöglich geworden sei. Bei der Erörterung der letzten Genfer Besprechungen erklärte Hanguas, Spanien habe einem etwai- gern Erfolg der Völkerbundstagung keine Hindernisse in den Weg lc^en wollen und hätte in keinem Falle gegen die Vergebung eines ständigen Sitzes Widerspruch erhoben. Betreffs DetuMands Haltung sagte der Minister, der Reichskanzler habe erklärt, die deutschen Bedenken hätten ausschließlich auf grundsatzlichen Erwägungen be- ruht. Zur Lage übemgehend, wie sie sich nach der Genfer Tagung dar- stell« meinte der Redner, auch der deutsche Außenminister habe im Reichstag« die Berechtigung der spanischen Forderungen anerkannt. Die Anwendung des Paktes von Locarno werde die Anwesenheit neutraler europäischer Elemente im Völkerbundsrat erfordern. Zur Lösung eines Streitfalles zwischen den Locarnomächten sei dann Spanien die netitrale vermittelnde Macht und aus diesem Grunde müsse ihm ein Ratssitz zuerteilt werden, damit es seine Autorität w rechter Weise zur Geltung bringen könne . * Berlin. 29. März. (Funkspruch.) Der Reichspräsident ist am Samstag nachmittag nach Graß-Schwülper gefahren, um dort, wie angekündigt, seinen Osterurlaub zu verloben. Wl. Rom, 27. März. (Drahtmeldung unseres Berichterstatters.) Das berüchtigte Gesetz gegen die Emigranten ist heute zum ersten Mal angewendet worden. Der Leiter einer antisaszistischen Zeitung in Newyork und einer in Lugano wurden des Bürgerrechts für verlustig erklärt. Dem einen wurde sein Vermögen konfisziert, dem anderen auf zwei Jahre sequestriert. Oberschlesiens Bekenntnis zum Deutschtum. Abslimmungsseier in Oppeln. TU. Oppeln, 29. März. In Anwesenheit des Reichsministers Dr. Külz und de» preußischen Ministers Severins fand am Sonntag in Oppeln unter großer Beteiligung der Bevölkerung die oberschlesische LaUdesgedenkfeier zur fünfjährigen Wiederkehr des Abstiminungstwges statt. Die Straßen der Stadt und das Rat- haus waren festlich geschmückt. Der Menschenstrom, der sich in den Vormittagsstunden vom Bahnhof nach der inneren Stadt bewegte, zeugte von der regen Anteilnahme der Bevölkerung. Eingeleitet wurde die Kundgebung durch eine Feier im Oppelner Theatersaal. Außer den Ministern Külz und Severing bemerkte man Vertreter fast sämtlicher Ministerien, der Reichs- und Staatsregie- rung, sowie die Spitzen der oberschlesischen Behörden. Der ehemalige deutsche Plebiszitkommissar Landrat Dr. llrbanneck führte u. a. aus: ObeHchlesien begehe die FeiereinesfriedlichenSieges. Man müsse das Unrecht, das an Oberschlefien begangen worden sei, bitter beklagen. Denn entschieden und einstimmig sei die Willens- kundgebung des oberschlesischen Volkes gewesen. Der Redner entwarf dann ein Bild der Schreckensherrschaft bis zur Abstimmung, die sich unter dem Besatzungsregime ausgetobt habe. Die Kreuze auf den Gräbern der Gefallenen seien für alle Zeit Mahner zur Vaterlands« liebe und Selbstaufopferung. Der Deutsche habe nicht gewünscht, die Waffen zu kreuzen. Er halbe das Abstimmungsergebnis vorgewiesen und vertrauensvoll die sanktionierende Entscheidung abgewartet. Aber ein grausamer Machtspruch habe das Land in Fetzen gerissen. In beiden Oberschlesien habe die Genfer Grenzlinie das Wirtschafts- leben in Unruhe gebracht. Die Eemelnschaftsbestimmung des Genfer Abkommens habe nicht gehalten, was man sich von ihr versprochen habe. Fünfjährige Praxis habe den Unterbau für die Genfer Eni- scheidung erschüttert und habe die Schaffung dieser unmöglichen Grenze Lüge gestraft. Es gebe nur eine Rettung, di« Wiedervereinigung der beiden Oberschlesien. Oberschlefien rechne sich zu Deutschland, Oberschlefien glaube an Deutschland, es glaube daran, daß das deutsch« Vaterland und damit Oberschlefien selbst sich wieder erheben werde zu Wohlstand und zur Selbstgeltung. Der Redner schloß mit «inem Hoch auf das deutsche Vaterland, worauf die Anwesenden das Deutschlandlied sangen. Darauf ergriff Reichsmini st «r Dr. Külz das Wort. Da» ganze deutsche Volk danke Oberschlefien dafür, wie es seine Leidens« zeit getragen habe, wie es sich in den Tagen der Abstimmung be« währt habe. Dies sei ein gewaltiges geschichtliches Moment der deutschen Treue, ein einziges großes Bekenntnis zu dem Glauben an Deutschland gewesen. Es bewährt sich an Oberschlesien das Wort, je schwerere Ausgäbet! einem Volk gestellt seien, auf eine desto höhere Stufe steige dieses Volk. Das Unrecht an Oberschlesien habe der britische Premierminister Mac Danold die Zerreißung dieses Landes genannt, durch die es vom deutschen Vaterland ge« trennt wurde. Aber durch die H«rzen der Menschen und der Volksgenossen rönne keine Gewalt der Erd« eine Grenze ziehen. Die deutsche Kulturgemeinschaft werde niemand zerstören können. Sie hängen nicht von der ziffermäßigen Stärke der deutschen Kulturträger, sondern von der Stärke de» Kulturwillens und der Kulturkraft, die in ihnen lebendig sei, ab. Die deutsche Regierung habe nichts unversucht gelassen, das kulturelle Schicksal der deutschen Minderheiten zu erleichtern. Die Welt würd« sich daran gewöhnen müssen, daß das Deutschtum nicht nur die Ver» körperung einer internationalen Idee sei, sondern auch die Verkör« perung einer Menschheitsidee, ohne die die Welt nicht das wäre, was sie heute sei. Die Treue der Oberschlesier zum deutschen Vater« land müsse dereinst ihren Lohn finden in einer glücklicheren Zukunft. Damit war die interne Feier beendet. Vor dem Rathaus fand darauf eine öffentliche K undgebung statt, bei der der preußische Innenminister Se v e r i n g das Wort ergriff und aus« führte: Es sei keine blutige Schlacht gewesen, die am'20. Marz 1921 geschlagen worden sei. 60 Prozent der wahlberechtigten oberschlesi« schen Bevölkerung seien gut preußisch und blieben bei Preußen, sie seien gut deutsch und blieben bei Deutschland, im Unglück nun erst recht. Dafür dankte er im Namen der preußischen Staatsregierung allen denen, die diesen Kampf gefochten und siegreich bestanden hätten. Die Grenzmark habe eine schwere Aufgabe zu erfüllen. Si» müsse dafür sorgen, daß nicht ein Fußbreit deutschen Bodens ver- loren gehe. Danach fand im Wartesaal des Bahnhofs ein gemein« lames Mittagessen statt, auf dem Oberpräsident Dr. P r o s k e den Ministern sowie den erschienenen Gästen seinen Dank aussprach, di« Nöte Oberschlesiens zum Ausdruck brachte und die Hilfe der Reichs- und Staatsregierung erbat. Ein Tee beim Oberpräsidenten hielt die Gäste dann noch einige Stunden beisammen. Die Minister und die Staatsvertreter fuhren abends nach Berlin zurück. Tantalos. Uraufführung. In einer mustergültigen Buchausgabe des Jnselverlags ist die Dichtung des Wiener Schriftstellers Felix Braun „Tantalos" schon im Jahr 1917 erschienen. Viele mögen sie gelesen und sich je nach ihrem künstlerischen Geschmack an der formschönen Sprache, an den feinsinnigen Gedanken, an den gehaltvollen poetischen Situa- tionen erfreut haben. Jetzt, nach bald zehn Jahren, erscheint das Werk zum ersten Male auf der Bühne. Das müßte zu denken geben. Wenn nämlich bei dem Mangel an wertvollen Stücken es einem weithin anerkannten Wiener Dichter in einem Zeitraum von zehn Jahren nicht gelingt, in seiner theaterfrohen Heimatstadt zur Aus- führung zu kommen, so liegt das nicht etwa in einer mißgünstigen Kliquenwirtschaft, sondern es muß einen tieferen Grund haben. Felix Braun ist eben wesentlich episch-lyrisch veranlagt, es fehlt ihm der dramatische Geist. Das wußten die Wiener Bühnenfachleute und wollten nicht Zeit und Geld an ein Experiment wagen, das besten- falls von einem kleinen Kreis ästhetischer Feinschmecker dankbar auf- genommen werden konnte. In Karlsruhe dagegen hat man es ge- tan. Die Uraufführung ist zu einem interessanten Ereignis gewor- den. dank dem rühmenswerten Unternehmungsgeist des basischen Landestheaters. Dem Theaterprogrammheft ist eine Inhaltsangabe der Dich- tung beigegeben. Man kann sich deshalb hier kurz fassen. Germanisches Empfinden hat eigentlich den griechischen Mythos zersprengt. Tantalos wird zu einem Menschen, der wie Faust Uebermenschliches erstrebt, er will die Götter schauen. Tragisch ist sein Drang zum Glauben. Er sucht nach Beweisen, kann aber nicht glauben. Den Olymp will er ersteigen. „Find ich ihn leer, rauscht etwa nur ein Quell auf des Olympos Giebel oder liegt nur Schnee und Eis, wo ich die Götter wahne, so stürz ich mich hinab. Denn nicht mehr will ich leben, ohne daß ich über mir ein Höhres weiß, das ich ver- ehren kann." Umsonst. — Ein böser Dämon gibt ihm ein, die Götter durch einen Frevel zu versuchen. Sein Söhnlein Pelops setzt er den ihn in menschlicher Gestalt besuchenden Göttern Zeus und Hermes als Speise vor. Durch ein Wunder erweckt Zeus den Knaben wieder zum Leben. Tantalos erkennt jetzt des Gottes Allmacht und empfängt das furchtbare Verdammungsurteil. Hier im dritten Akte wird «velix Braun dramatisch. Zwei Willen stoßen aufeinander, der des hochstrebenden Uebermenschen und der der erhabenen Götter. Da entzündet sich ein kurzes dramatisches Feuer. Sonst aber sind die Gestalten gleichsam prismatische Brechungen der hell loderndm Seelenflamme des Dichters, Erscheinungsformen seiner geistigen Er- lebnisse: der Geist des Dramas jedoch verlangt notgedrungen nach «incr dualistischen, dialektischen Einstellung. Und gerade was Epos und Lyrik so reich macht, die Fülle der Situationen, die Vielgestal- t,gke,t der Motive, die Farbenpracht der Episoden, verdirbt die Oeko- nomie der dramatischen Linie. Vom Drama aus betrachtet, bleiben Gestalten wir Jkaras, Daidalos. Herakles, die Schaden der Unter- Welt und die Führerin Athens episodisches Beiwerk. Hermes ist der einzige Gegenspieler des Tantalos. und wenn er auftritt, erwacht der Zuhörer aus dem Dämmerzustand, in den ihn die melodiöse Wortmusik Brauns versenkt hat. er horcht auf. Der fünfte Akt ist eine rein epische Vision und auch der Schluß bringt die Lösuna der Epik: die aufopfernde Liebe der Frau erlöst den unglücklichen Tan- talos, und alle Verdammten nehmen an der Befreiung teil. Das wird uns gleichsam bildhaft erzählt. Das Drama verlangt nach einer Lösung von innen heraus, die jedem begreiflich und verständ- lich wird? das Epos dagegen erzählt ein symbolisches Wunder, das man gläubig hinnehmen muß. Stefan Dahlen gestaltete den Tantalos faustartig, gewaltig erklang sein prächtiges Organ, er sparte nicht mit dröhnendem For- tissimo. Gegen sein titanisches Menschentum stellte sich die göttliche Ueberlegenheit des Hermes, den Kurt Lieck erhaben verkörperte, und des Zeus von Fritz Herz. Die schwarze Gestalt des bösen Dämons Barbaros erhob U. von der Trenck zu packender Bild- haftigkeit. Was seinen Gebärden und seiner Haltung mit Unter- stützung der Beleuchtungskünste gelang, erreichte den starken Eindruck einer unheimlichen Vision. Martha Möller sprach sehr schön die Worte der liebenden, opferbereiten Gattin. Die Szene, wo Hermes ihr den wiedergefundenen Gatten ins Totenreich entführt, gehörte zum Besten der Aufführung. Noch viel mehr waren die übrigen Darsteller auf schöne Gebärden und gute Deklamation der wundervollen Sprache angewiesen: der Daidalos von Hermann Brand, der hochstrebende Ikaros von Waldemar Leitgeb, die zahlreichen Schatten der Verdammten (Marie Frauen- darf er, Otto Kienscher f, Paul Gemmecke), dann Midi Sch e i n p f l u g s Athena, Melanie Ermarths Persephone, Friedrich Prüters Scharon, und andere. Ueber die Art, wie Felix Baumbach die edle Dichtung herausgearbbeitet und bis ins Einzelne liebevoll auf der Bühne durchgestaltet hat, gibt es nur ein Wort des Lobes. Die groß auf- gefaßten Bühnenbilder Emil B u r k a r d s, die farbig abgestimm- ten Phantasiegewänder, die da und dort eingreifende verhaltene Musik Friedrich Holzels und Heinrich Leoingers, die feierlichen Gebärden und wohlklingenden Deklamationen, die fabel- Haft ins Visionäre gesteigerte Beleuchtung ergaben insgesamt einen harmonischen Eesamteindruck von seltener Größe. Die fünfte Er- scheinung in der Schattenwelt im Acheron zählt, trotz ihrer drama- tischen Schwäche, regiemäßig betrachtet zu den Gipfelleistungen ^aumbachs. Was geschehen konnte, um die ideelle Dichtung in> ebenbürtiger Weis« zu versinnlichen, ist geschehen. Ein lebhafter Veifall, der auch mehrmals den Dichter, einen durchgeistigten Mann in den Vierzigern von liebenswürdig schlichter- Auftreten, an die Rampe rief, zeugte von innerer Ergriffenheit. ZInd doch war die Empfindung nicht ungemischt. Washalb? Von einigen wenigen packenden Situationen abgesehen, ist die Dichtung ein breiter Lyrismus, dem bei aller Schönheit der Sprache und Fein- heit der poetischen Empfindung hie dramatische Kraft fehlt. Und diese Tatsache spricht das Urteil über den Tantalos als Bühnenwerk. Die raffinierteste Regiekunst konnte nicht immer über ein oft ein- setzendes Gefühl vornehmer Langweile hinwegtäuschen. Dr. Raif. ■ / Stifter als Kaktusfreund. Die Freude an den Kakteen, diesen selMmsten Gesellen des weiten Blumenreiches, ist heute weit ver- brenet, und man kehrt damit zu einer Mode zurück die bereits in der Biedermeierzeit blühte. Damals als Spitzweg seine entzückenden Bil- »er von Kaktusverehrern schuf wandelte der leidenschaftlichste Kaktus- freund der Literatur noch unter den Lebenden: Adalbert Stifter , der so wundervolle Schilderungen dieser Pflanzen geschaffen bat. Ueber die Kaktusleidenschaft des Schöpfers des ..Nachsommers" berichtet ein Brief der Baronin Amelie von Handel, der im neue- sten Heft der «Gartenschönheit" mitgeteilt wird. „Mit Freude er- innere ich mich folgender Episode," schreibt die Dame. „Stille Nacht im stillen Linz: jedermann in Schlaf versunken. Zwei Uhr mag'« gewesen sein. Da wird 'Sturm an unsrer Tür geläutet. Mein Mann Lfsnet das Fenster- Stifters Stimme tönt heraus: „Sag deiner Frau, daß d«r größte Kaktus (nach seinem botanischen Namen habe ich nicht gefragt) ausblüht. Kommt!" Ich war schneller fertig als mein Mann. Stifter wartote auf mich, und wir rannten durch die dunklen Gassen. Seit Tagen hatte die geschlossene KnÄpe des Kaktus uns beschäftigt wie ein Geheimnis. Nun stand de Pflanze auf dem Tische, von Lichtern umringt wie auf einem Altar. Gottlob, auf uns zwei hatte sie gewartet! Mein Mann kam ein bißchen zu spät, denn nun spalteten sich die Blätter, erst ein ganz klein wenig, dann von Mi- nute zu Minute mehr, dann quollen rotgoldene Etaubfäden aus dem Kelche, die Knospe war Blume geworden. Die Blume war wunder- bar schön, und wir staunten fie an? aber der ersten Regung des Wer- den?, dem Oeffnen der Knospenlippen lauschten wir atemlos: — als könnten wir sie hören, die Stimme der Natur. Stifter hatte eine große Kakteensammlung. Manchmal dachte ich, seine Vorliebe für diese kristallisierten Pflanzenformen in stachligem Gewände ergänze ihm etwas allzu Weiches in seiner Seele..." Uraufführung in Königsberg. Unter der feinfühligen Regie von Fritz Ießner brachte das Neue Schauspielhaus in Königsberg als Uraufführung für Deutschland Leonit Andrejews Drama „De! Ocean" heraus. Der russische Dichter suchte mit diesem Werk eine Ballade des Meeres zu schreiben, dessen elementare Kraft und wech« selnde Stimmungen durch die Handlung des Dramas verdeutlicht werden sollen. Ein freier Sohn des Meeres, der Seeräuber Haggart, kommt in ein Fischerdorf und sucht, in Sehnsuchtsverwandtschast mit dem „Fliegenden Holländer". Leiderlösung in der Liebe zu Marietta. Eifersüchtig erschlägt er ihren früheren Verlobten, kauft sich jedoch mit seinem Golde von Strafe los und kehrt angewidert von der kleinlichen Habgier der Menschen aufs Meer zurück. Auch Marietta und ihr Kind läßt er zurück, da sie die letzte Freiheit und den Mut Zur Wahrheit nicht in sich hat. D-r Kontrast zwischen dem See- menschen und Landmenschen nimmt sich bei dem feinnervigen Lyriker Zindrejew vielfach wie hohles Phrasenheldentum aus, während es ihm immer wieder gelingt, die Naturpoesie des Meeres unvermittelt wirksam zu machen. Daß gerade das Meer als eigentlicher Träger der Handlung während der ganzen Aufführung erkenntlich blieb, ist das besondere Verdienst Ießners, der es immer versteht, die Melodie eines Dramas herauszuarbeiten, sowie des Bühnenmalers Bernhard Klein. Die.Besetzung, zumal des Seeräubers ließ die Schwächen der Menschencharakteristik noch deutlicher werden. Trotzdem errang sich das Werk einen starken und ungeteilten Erfolg. Dr. R. Zz. .. Von d-r Universität Heidelberg. Dr. Willy Hellpach, der frühere Staatspräsident, der bekanntlich zum Honorarprofessor an der Heidelberger Universität ernannt worden ist, wird im bevor- stehenden Sommersemester ein Kolleg über „Lebenskunde" halten und in seiner Antrittsvorlesung,am 8. Mai über „Erscheinung und Entstehung des Vdlkstums" sprechen. Badisches Landestheater Das vierte Volks-Sinfonie- konzert bringt als Erstaufführung ein nachgelassenes Werk von Änton Bruckner: Ouvertüre in x-Moll: außerdem geilangt die ge' wältige achte Sinfonie des Micistcrs zur Aufführung. Montag, den 29. März 1926. „Badischie Presse" (Montag-Ausgabe) Nr. 148. Seite 3. Abenteuer in Marokko. Von valeska Cusfg. acte marokkanischem Lande hängt das Abendrot purpuroiolett. Wie ein Riesenvogel mit glodverbrämten Mügeln und louch- i-!Ä> toter Brust steht eine Wolke am glashellen Himmel. Sie l-er- chwindet in einem blaß rosa Meer, das von jäh herannahender 7 äm- merung aiu>fges>ogen wird. schnell sinkt die Nacht hernieder — nur mattes Glühen noch über den Felsen — falber Schein iifcsa dem Atlas — dann graubleiche Dunkelheit Wer der zerklüfteten Landschaft. Unwahrscheinlich groß steht der Mond über dem Nif .... Hier wehen die Fahnen der Gläubigen, die sich um Abd el Krim icharen- Sein« Elitetruppe besteht aus den lsehnigen, prachtvoll gewachsenen Atlasberbern, die der Kaid Mahmud den Kemal besehligt. Seine rechte Hand ist ein Fremder. Die Gestalt dieses Fremdlings erreicht nicht die Größe seiner Kampfgenossen, aber er ninrmt ex an Ausdauer, Angriffsmut und kühner Verschlagenheit mit den Risleu- ten auf. Seine milchweiße Araberstute lenkt er mit derselben Ge* wandheit wie der, Berber ihre Hengste, aber wenn es gilt, ein spanisches Lager auf hohem Fel.s zu berennen. ist er mit katzenarttger Ge- ichmc 'idigkeit einer der ersten. Er trägt englische Ausrüstung. Unter dem Tropeichut blitzen stahlgrau« Augen hervor, die Farbe des Gesichts .obwohl von afrikanische Sonne gebräunt, kann die Hellig- keit des Nordländers nicht verbergen. Sein Langschädel ist mit blondem Haar bedeckt. Es ist Sven Fchlandt, der Schwede. Was hat ihn hierher geführt? Er stammt aus einer kleinen Stadt Schwedens. Ueber seinen Kinder- und Jünglingsjahren haben zwei Sterne geleuchtet — die Augen Helga Termeuiens. des reichen Holzgraßhändlers einziger Tochter. Sven kann sich keiner Stunde seines Lebens erinnern, wo er das sanfte, hellhaarige ZMdchen nicht geliebt hatte. Und Helga hatte seine Liebe erwidert. Als ihn sein Studium nach England führte, verlobten sie sich einander- Bei seiner Rückkehr aber fand er die Bra-ut nicht mehr vor. Ihr Vater hatte sie an den russischen, in Finnland ansässigen Holzhändler Boljugow, einen Geschäftsfreund, »erheimtst, um sich vor dem Ruin zu retten. Niemand hatte geahnt, daß das Haus Termeulen auf so mor- schen Füßen gestanden. Helgas Brief, der ihn beschwor, sie nicht zu hassen, sondern zu bemitleiden, hatte er nie empfangen. Unbegrenzte Bitterkeit im Herzen, verließ er Schweden. Das Schicksal verschlug ihn nach Marokko, wo er eine zweite Heimat fand. Im Gebiet des Kaid Kemel ben Murad baute er Brunnen und er- warb sich nicht nur die Liebe und Achtung des Fürsten, sondern der ganzen Bevölkerung. Der Kaid überschüttete ihn mit Anerkennung, und als er starb, übernahm fein Sohn und Erbe die Freundschaft Hit Sven Fchlandt wie ein Vermächtnis. Auch Mahmud den Kemal wußte die Wissenschaft des Euro, päers zu schätzen. Er ließ von ihm den Flußlauf regeln und das trockene Land bewässern. Auch Schüler erhielt Sven. Er bildete Pioniere aus, lehrte sie Wege anlegen. Brücken schlagen und Kanäle bauen. Jahre vergingen. Sven wurde ein Wohltäter für da.« Rifgebiet. Als der Krieg gegen die Hidalgos entbrannte, stellte sich Sven ihm so innig verbundenen Stamm zur Verfügung. Es galt »«ine Heimat zu verteidigen. Er zeichnete sich durch verwegene Tapferkeit aus. Als einer der ersten eroberte er von den Spaniern eine Anzahl Kanonen und be- Ichoß mit diesen den Hasen von Tetuan. Er stürmte ei» Kastell, das Zu einein bedeutenden Stützpunkt für die marokkanische Kriegführung wurde, und der Kaid Mahmud ben Kemal schloß mit seinem erfolg- reichsten Krieger Blutsbrüderschaft. So lebte Sven weiter unter afrikanischem Himmel, ohne daß die Wunde vernarbte, die ihm Europa geschlagen. Einmal war «s ihm gelungen, durch einen englischen Kaufmann Kunde an Helga zu sen- ^>>n. Sie sollte wissen, daß er in fortwährendem Kriege stand — seilte bangen — sollte leiden um ihn. Denn eine innere Stimme s»g:e ihm, daß sie seiner in Shensucht gedenke. . . . Niemals aber kam Kunde von ihr zu ihm. . . . Ein weit vorgeschobener Posten der Spanier hat nicht zurück- gehen können. Von Steinwällen. Gräben und Drahtverhauen um- geben, hielt er sich für gesichert. Aber die pantherhaften Berber mit ««ett an der Spitze haben sich herangeschlichen, lautlos die kleine, todgeweihte Schar umzingelt. Tie Eingeschlossenen ahnen noch Lichts von der Gefahr, die sich ihnen, mondbleichem Spuk gleich, naht, sie singen. Zwar dämpfen sie die jungen Stimmen, aber es ist doch vernehmbar für Svens geübtes Ohr. Und bei der Mofofcie, die er hört — die Worte versteht er kaum — setzt sein Pulsschlag aus — bcbt sein im Kriegsdienst gestähltes Herz. Er kennt das deutsche Lied — auch Helga hat es gesungen, hat es auf ihren glückseligen -Wanderfahrten gelungen: „Sie hat — die Treu —gebrochen ... ." „Sie sind von der Legion „Los extranjeros," die da singen — Deul,ä>e sind es -deutsche Desperados, wie immer, wo die Riflcutc auf die gefährdetsten Stellungen der Spanier stoßen. Nur wenige von anderen Nationen sind hier dabei-'' Einen Augenblick hat Sven gezögert, überwältigt von Mitgefühl Jt't den Stammesgenossen. Dann packt ihn die Pflicht Es sind »einde seines Fürsten, dem er Treue geschworen —des Bluts- oruders. — Ein halblauter, scharfer Kommandoruf, und die Berber, Sven voran, springen über die Stcinwälle. Gräben und Drahtverhaue und ^öffnen einen Handgranatenhagel von unbeschreiblicher Wucht. Er- >chütternd gellt der Ruf zu den Legionären: „Sdbr« las manos" — »die Hände hoch!" Keiner folgt dem Befehl. Alle setzen sich zu verzweifelter Wehr, 'lber wie tapfer sie sich auch verteidigen, Schuß und Stich erwidern — "Je Uebermacht ist zu groß — sie erliegen. Vis auf einen werden Q öe niedergemacht — und unter der bleichen Mondsichel, am Fuße "nes von Ginster und Zwergpalmen bestandenen Felsengewirrs ist °'Ne traurige Heldenballade verklungen. . . . Der eine Ueberlebende ist Sven in die Hände gefallen. Ihm er- Wien der junge, schmalwangige, aller Waffen beraubte Mensch un- Gefährlich- Und als die Berber, von glühendem Haß getrieben, ihn m 't dem Bajonett niderstoßen wollen, schützt ihn Sven. . Der Jüngling dauert ihn. Was mochte ihn hergeführt, in dieses 'Urchtbare Freilichtdrama getrieben haben? Sven erbat sich diesen Gefangenen vom Kai*. Nach seinem Namen befragt, sagte er: „Man nennt mich Ste- l«n." Mehr war von ihm nicht zu erfahren, und da es gleichgültig ^ar, wie er hieß und woher er kam. forschte man nicht weiter. Etwas Geheimnisvolles zog Sven zu dem Jüngling. War es £?s nordische Blondhaar, die Schürzung der Lippe, der Klang der stimme, die ihn seltsam, an die Heimat erinnernd, berührte? ff Sven wußte es nicht. Aber er nahm sich Stefans weiter an. ^ 1 )og ihn in seine Nähe, bildete ihn in allen Waffenkünsten aus, gab ihm Unterricht in der Kriegführung. Bald fand er voll Genug- -uung. daß hier ein Mann von schneller Entschlußkraft, von Mut und Ausdauer heranreifte. Und Stefan, den die Schrecken eines drei- whrigen Lvgionärtums über seine Jahre gereift hatten, entwickelte il * im freien, ungebundenen Lagerleben schnell zum ASanne. Sein IpiT ser Körper hielt dem Kricgsleben stand. Bald schoß er d.'n ^eier von den Felsenklippen, belauschte den Fmnd unfehlbar sicher, führte seine Abteilung zum Angriff mit einer Kühnheit und Umsicht, ">e Sven zufriedenstellte- Das Land des Verbrechens Grauenhafte Verbrechenftalisiik Amerikas. * Von Max Rose-Berlin. Der Ausspruch des amerkanifchen Richters Talle«, daß die Per- einigten Staaten das „verbrecherischste Land der Welt" seien, hat drüben um so peinlicher gewirkt, als diese Behauptung durch die eigene Presse des Landes täglich beweiskräftig gestützt wird. Eine gewisse Abschwächung erfährt die geradezu grauenhafte V e r b r e ch e nst a t i st i k Amerikas allerdings durch die nicht zu leugnende ^tsache, .daß auch in anderen S i e g e r l ä n d e r n die Kriminalität e^me bedeutende Steigerung in der Nachkriegszeit zu verzeichnen hat. Die Kriminalität Deutschlands, bei dem man dock) immerhin die Folgen des Krieges und der staatlichen Umwälzungen in ganz anderem Maßstab« zu beurteilen hat, «scheint im Vergleich beinahe einzig und steht in gar keinem Verhältnis zu der Amerikas. Während bei uns Mangel herrscht, die Not eine nie geahnte Höhe erreicht hat. ist drüben — alles da. Einen Begriff von dem Reichtum der amerikanischen Bevölkerung gibt die Steuerveranlagung voi» 1926, wonach sich in Newyork alllein steuerpflich- t i g e s Vermögen in Höhe von 12 Milliarden 5 0 0 Millionen Dollar befindet. Wie sehr die Einkommen, beion- ders die großen, sich gesteigert haben ergibt eine Statistik der Ein- kommen der Millionäre. Während man noch 1922 (»7 Personen in den Vereinigten Staaten zählte, die ein jährliches Einkommen von mehr al» 1 Million Dollar versteuerten, ist die Zahl jetzl veriiel- facht. Unter den Millionären sind bezeichnenderweise mehrere Rechtsanwälte, darunter der Newyorker Rechtsanwalt Untermeqer. der für die Verteidigung der jugendlichen Mörder Loeb und Leopold ein Honorar von 130 000 Dollar erhalten hat. Direktoren der großen Industrie-Unternehmungen, die schließlich alle „Kriegsgewinnler" waren, beziehen Riesengehälter. So beziehen Z. B. zwei Direktoren großer Stahltrusts Jahresgehälter von je einer Million Dollar .Die Standard Oil Company besoldet zwei ihrer Direktoren mit je 125 000 nnd fr andere mit ..nnr" 100 000 Dollar pro Jahr. Die Sucht, reich zu werden, grassiert heute unter der amerikanischen Bevölkerung noch mehr als in der Vorkriegszeit. Es darf nicht Wunder nelimen. wenn man in der Wahl der Mittel auch weniger wählerisch geworden ist. Die Eigenlumsverbrechen nnd die Kapitalverbrechen häufen sich außerorventlich. Der Leiter der Newyorker Polizei schätzte auf dem vorjährigen Polizeikongreß d i e Zahl der Verbrecher auf meh. als zwei Millionen- Nach seinen damaligen Angaben wurden in den Vereinigten Staaten jährlich 10 0 0 0 Menschen durch Verbrecher g e - tötet nnd 50 00 0 verkrüppelt. In Newyork allein zählte man 1921 nur 237 MoÄde, 1923 schon 262, 1924 aber nichl weniger als 833 Morde. Das Verhängnisvolle in den kriminellen Zuständen Amerikas ist aber nicht so sehr die beängstigend große Zahl der Morde selber, sondern die Tatsache, daß mir ein lächerlich geringer Prozentsatz der begangenen Verbrechen zur gerichtlichen Aburteilung gelangt. Von den 333 Morden aus dem Jahre 1924 wuiden nur 27 durch Urteil gesühnt. Aehnlich verhält es sich bei Eigentumsverhro- chen. Im Jahre 1924 fanden in Newyork allein 7000 Prozesse we- gen Einbruchs statt. Eine Verurteilung erfolgte nur in 587 Fällen. Die Kriminalität in Newyork wird »och iibertrosjen von der in Chicago. Bei einer Bevölkerungsziffer von 2 701 705 Seelen hatte es 1924 mit 347 Morden den „Weltrekord" aufgestellt. Den Polizeistatistiken zufolge wurden im Jahre 1925 in Chicago allein 8143 Autoe gestohlen. 2830 Wagen mehr als 1924. Zn der gleichen Statistik wird das durch Raub, Einbruch und Dieb- stahl in die Hände von Verbrechern gefallene Eigentum auf 2 345 669 Dollar angegeben. Hand in Hand mit den Verbrechen haben sich auch in Chicago die Korruptionsslandal« ver- mehrt, die allerdings nicht auf diese Stadt beschränkt bleiben. Es hat lange gedauert, bis man dem Obersten Besch das unsaubere Handwerk gelegt hat. Er war vier Jahre lang das gefürchtet« Haupt der „naivoriic division", der Rauschgiflabteilung in Nord Illinios. Bei Beach und drei seiner Assistenten wurden schwere Amtsverbrechen nnd unglaubliche Schiebungen aufgedeckt. Dieler angesehene Beamte hat mit gewerbsmäßigen Verbrecherbanden ein slottes-und einträgliches Tauschgeschäft betrieben. Deiekiivchef Jireq, der eigens von der Zentralbehörde in Washington nach Chicago ge- schickt worden war. um diese Verbindungen zwischen Behörde und Unterwelt aufzudecken fand in den eleganten Wohnräumen des Obersten wertvolles Hehlergut in großen Mengen vor. In Newyork gelang liii,flick) die Festnahme einer zehn- l ö p f i g e n Bande, der allein 80, Einbrüche und mehrere Mo'de zur Last gelegt werden. Sie besaß zur Unterbringung des gestohl» nen Gutes zahlreiche große Räume, zw«! Garagen und 20 Fahrzeuge. Die Bande unterhielt eine e i ß*c n e Reparaturwerkstatt« für die Ah tos. In einer eigenen Goldschmied« und Juwelier» iverkstätte erhielten die gestohlenen Schmuckgegenstände eine ander» Fassung, das Gold wurde eingeschmolzen. Im obersten Geschoß de» Tiebeslagerhauses war ein Saal als Schießstand eingerichtet,' wo d?n Mitgliedern der Bande Gelegenheit zu Schießübungen mit geräuschlosen Pistolen gegeben wurde. Der Führer der Bande stammte aus guter Familie, hatte eine gute Erziehung genossen und die Columbia Unioersiiät besucht Die Warendiebstähle nehmen so überhand, daß einzelne Ge« schästszweige eigene Sicherheitsdienste einrichten. So konnten durch das Ueberwachungssystem mehrere Newyorker Wa- renhäuser allein 14 000 Frauen beim Diebstahl abgefaßt werden. Wegen der ungeheuren Zunahme der Eigentumsverbrechen gehen die großen Versicherungsgesellschaften daran, ihre Prämienraten de« nächtlich zu erhöhen. Die Verluste der Gefellschaften waren in der letzten Zeit so hoch, daß sie Versicherungen nur noch unter allerband Klausulierungen zu enorm hohen Sätzen abschließen. Die Gefelischaf- ten geben bekannt, daß bei weiterem Anhalten der K'iminalwell« mit einer Risikoversicherung von 200 Prozent gerechnet werden muß. Die Verbrechen Jugendlicher häufen sich entsetzen- erregend, ganz zu schweigen von dem meist schlechten Lebenswandel junger Leute, die z. B. der Trunksucht verfallen, weil der Alkobol- genuß. seit er verboten ist. umso begehrter wurde. — Jedenfalls kann das heutige Amerika in krimineller Hinsicht nur als ein ab» schreckendes Beispiel gelten. Roch hatte der Jüngling nichts aus seiner Vergangenheit verlauten lassen. Sven fühlte, daß jede Frage danach eine Wund« be- rührte- 'So forschte er nicht und ließ die Zeit wirken. Und diese tat ihr Werk. Nach nnd nach wurde der junge Fremde weicher und vertrauender in seinem Verkehr mit Sven. Eine heiße Dankbarkeit wuchs in ihm zu dem empor, der ihn aus Todesnot gerettet und zu einem Leber, voll Tat und Ehre geführt hatte. — Die Regenzeit hatte eingesetzt. Die Kriegführung ruhte. Es war an einem Abend im Zelt. Sven und sein junger Freund lagen sich gegenüber und rauchten den Tschibuk. Stefan fühlte Ruhe nnd Glück um sich gebreitet, und Herz und Mund öffneten sich ihm. Endlich befreite er sich von deirf GehPmnis, das ihn umhüllte, g.rü et Auskunft über iein Herkommen: Er war der Sehn Stefan Bol- jugows und Helga Termenlcns. Bei Nennung dieser Namen hätte Sven aufschreien mögen, aber die Beherrschung, unter der er stets stand, zwang ihn zur Ruhe. Nur sein Herz schlug in Wildheit. Es war ihm mit einemmale klar, xus ihn zu diesem Fremdling gezogen hatte. Still lauschte er Stefans Erzählung. Er entwarf das Bild einer unseligen Ehe. Boljuihow war dem Trunk« ergeben und von wahnsinniger Eifersucht be essen. Wenn er glaubte, Grund zum Mißtrauen zu haben, sperrte er Helga ein oder schlug sie. Einmal war sie dieser Hölle entflohen, aber freiwillig war sie zurückgekehrt um ihrer Kinder willen. Stefans und zweier Mädchen. Um ihretwillen beugte sie sich dem Joch. Aber Ste- fan hatte nicht ruhig die Qual seiner Mutter ertragen. Schon als Kind hatte er sich dagegen aufgelehnt und nach dem Vater geschlagen, wenn dieser die vergötterte Mutter bedrohte. Niemals hatte ihn die Strafe, die er dafür erhielt, vor einem Rückfall bewahrt. Als er bis hierher in seiner Erzählung gekosnmen war. hörte er ein Stöhnen und Zähneknirschen. Es kam aus Svdns Munde- Ste- fan nahm es für Teilnahme, für die Empörung eines Edlen und fuhr fort: „Als ich 17 Jahr geworden war und von Helsingsors, wo ich die Schule be'ucht hatte, heimkehrte, war ich wieder Zeuge, wie — „er" meine Mutter schlug. Ein wilder Zorn erfaßte mich da. Ich stürzte mich auf ihn, und es gelang mir, ihm. den ich überrascht hatte, die Peitsche zu entwinden.' Ich kannte mich nicht vor Zorn und schlug ihm ins Gesicht. Nun wandte sich seine Wut gegen mich, und er hätte mich wohl, da er der Stärkere war, totgeschlagen, wenn meine Schwe- ster Tatjana nicht dazwischen getreten wäre. Sie war die einzige, die etwas über ihn vermochte:- Er ließ von mir ab und ging aus^dem' Zimmer. Meine Mutter wusch die Wunden an meiner Stirn und beschwor mich,'das Haus zu verlassen, da sie neu hervorbrechende Wut meines Vaters fürchtete. Um ihrer Ruhe willen, gehorchte ich ihr. Sie brachte mich selbst zu Freunden, die mich beherbergten und mir zur Auswanderung nach der Türkei verhalfen. Zn Konstantinopel wollte ich in ein Bankhaus eintreten, aber ich traf spanische Werber, die mich überredeten, mich der Legion zu verschreiben. Solange ich in Cadir ausgebildet Mrde, hörte ich von meiner Mutter. Si- schickte mir Geld. Briese . . . seitdem nichts mehr — das Letzte wissen Sie . . ." Als Stefan schwieg, fühlt« er einen Arm um seinen Hals, eine rauhe Wange an der seinen. „Mein Junge," sagte ergriffen Sven, „mein Sohn von jetzt an — mein Söhn." „Schon lange haben Sie mich etwas gelehrt, was ich nie gekannt habe — einen Vater zn lieben," stammelte Stüfan, und seine Stimme war von Tränen umstrickt Da zog Sven den Jüngling an seine Brust und sagte ihm in wenigen Worten, daß er seine Mutter geliebt habe und sie nun nur noch heißer lieben müsse. Die letzte Fremdheit fiel von Stefan ab. Er. den Krie-i?di?nst und' Entbehrungen früh gestählt halten, der dem Tode mit Fassung ins Gesicht gesehen ~ er schluchzt« wie ein Kind in den Arm«n des Freundes. „Deiner Mütter Tränen und Gebete h.rben dich zu mir geführt» mein Junge," jagte Sven- Aus aller Well. Juckerschiebunyen in Kamduro. ' Das Reich um eine Million Mark geschädigt. Hamberg, 29. März. Tie Zollbehörde ist großen Zuckerschiebun» gen im Hamburger Freihafen auf die Spur gekommen. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Schiebungen sind in ge. schickter Weise längere Zeit vorgenommen worden, so daß es gelun- gen sein dürste, das Reich um eine Million Mark Steuern tl schädigen. Eine sünfköpfige Bettlerfamilie verdrannl. Klagensnrth, 29. März. In der Mhe von St. Veit brach in dem Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes Feuer aus. das so rasch um sich griff, daß ein« aus Mann, Fran und drei Kindern bestehende Bettlerfamilie, die in fem Wirtschaftsgebäude übernachteten, in den Flammen umkamen. Der Brand ist offenbar dadurch entstanden, daß der Bettler mit brennender Pfeife eingeschlafen war. Schweres UnglUck bei einem Autorennen. Rom, 29. März. Bei einem internatwnalen Autorennen um den Kreis des Königs von Italien, das von dem Fahrer Maggi auf einem Bugatti-Wagen gewonnen wurde, ereignete sich ein schwerer Unfall. Ein anderer Bugatti-Wagen, der von Cutelli geführt wurde, überschlug sich und Kürzte in den Tiber. Cutelli nnd sein Mechaniker wurden schwer verletzt ins Hospital gebracht. Slnrm über Russisch-Zenlralasien. Berlin. 28. März. Die ..Vossische Zeitung" meldet aus Moskau: In Russisch-Zeniralasien wütet seit 30 Stunden ein furchtbarer Orkan, der von schweren Wolkenbrüchen begleitet ist Weite Gegenden sind überschwemmt. Eine große Anzahl von Wohngebäuden^ ist vom Sturm niedergerissen. Riesige Viehherden sind^in den Fluten um- gekommen. Fast überall sind die Telepbon- und Telegraphenleitungen zerstört, ebenso ein großer Teil der Eisenbahnlinien. Sowjettruppen sind zu den Rettunzs- und Ausräumungsarbeiten kommandiert. Ein Zug in eine Schlucht gestürzt. Paris, 29. März. Wie aus Rio de Janeiro gemeldet wird, ist bei Pedra am Rio Grande ein Zug in eine Schlucht gestürzt, wobei eine große Zahl von Per'onen getötet wurde. Untergang eines Dampfers. AI Personen ertrunken. Newyork, 29. März. Ein Dampser mit Pilgern an Bord, der sich auf der Fahrt von Babia nach der Insel Jtaparica befand, ist unter- gegangen, wobei 30 Pilger ertranken. > Die Sehnsucht aller geht dahin, dem Miiuienscke» in Figur und Umgang angenehm zu fein. Ein bewährtes Mittel, dieses Ziel zu erreichen, ist der Vase» nol -Körperpuder, der nervenberuhigend wirkt, die Haut zart und ge> schmeidig macht, üblen Geruch beseitigt. A 464 ffel van Rauch, GertxJiunJl}uß\ Ohne Schlacke, öhm HöhzHdzkra{t> ahbzwähr?, Klasse von Herrn Hauptlehrer Schilling. Das typisch Klassische, sehr gut aufgefaßt, wirkte in Darstellung und Szenerie packend. Auch die (öesangschiire, eingeübt von Herrn Haupt- lehrer Schilling, waren sehr gut. Humorvoll wirkte das Hand- Werkstück „Die Lehrjahre", vorgeführt von der 8 c Klasse. Köstlich ausgesagt und durchgeführt von der 8» Klasse des Herrn Lehrers Boeuf wurde die echt deutschen Humor auslösende Ballade „Der Kaiser und der Abt". Ebenso erfreuten «Der rechte Barbier", „Der Slad.schreiber" und der alte Volksschwank ,^Der 'Sommer und der Winter". Mit den Theaterstücken wechselten sinnvolle Gedichte und lebhaft anregende Zwiegespräche ab. Die Abschiedsrede hielt Herr Lehrer B o e u f. 2Kit Recht wies er die Knaben auf das Erlernen eines Handwerkes hin, das immer noch goldenen Boden habe, und mahnte die Mädchen an ihre einzige Bestimmung, nämlich tüchtige Hausfrauen zu werden. D/r Vergleich des Lebens mit den Wetter- bäumen im Walde war sehr lehrreich. Es war eine schöne Feier und sie wird bei Jung und Alt in dankbarer Erinnerung bleiben. Herr Rektor Walch mahnte die jugentliche Schar, treu alles Gute i» bewahren und zu befolgen. Schulfeier der Volks- und Mädchenburgerschule Durlach. Der Pflege des Heimatsinnes und der Weckung der Heimatlieibe wird heute weiterer Raum gewährt in der Schulerziehung, denn ehe- dem- Die Erkenntnis hak sich längst Bahn gebrochen, daß das künftige Geschlecht nur dann mächtig und stark heranwachsen, kann, wenn es im Heimatboden wurzelt, aus seinen unversiegbaren' Kräften schöpfen kann. So ist es verständlich, daß in den Schulfeiern unserer Tage dieser Gedanke der HeimateOziehung im Mittelpunkt steht - Wer sieht die Heimat mit helleren Augen und kündet ihr Lob mit froherem Munde, denn unser badischer Dichter Scheffel? Die Schul- entlafsungsfeier der Durlacher Schulen war gleichzeitig ein Gedenken seines IM. Geburtstages. Sie ging aber in ihrem Rahmen und Ee- halt weit über das hinaus, was man fönst von einer Schulfeier im üblichen Sinne zu erwarten gewohnt ist. Sie war ein künstl e- rischer Heimatabend. Mit unendlicher Mühe hatte die Lehrerschaft die Vorbereitungen getroffen, sichtliche Kleinarbeit geleistet. Mas merkte man aus den V o r t r ä g e n d e r Gedichte, die selbst- verständlich von Scheffel waren. Respektable Leistungen für Kinder, was uns geboten wurde. Dom ebenbürtig waren die Gesänge dez Kinderchores. Wie begeistert und begeisternd klang der Cang von Alt-Heidelberg oder gar das hohe Lied auf dos Badner- land, das der Feier einen mächtigen Ausklang gab. Wenn dazu noch so feine Worte Wer Scheffels Loben und Werden gesprochen werden, wie die von Herrn Behringer, dann muß ein Funken von Liöbe zu t>om Dichter und seinem Werk in jedes Hörers Herz erglimmen Den Hauptverdienst des Tages und den Haupterfolg konnte Fräulein Sauder für sich buchen. Den Glanzpunkt der Feier bildete ein Spiel von Friedrich Hupp: „Audifax vnd Haduxioth". für die Jugendbühne bearbeitet. Die Darstellung war mustergültig, die Leistungen? der Kindnc, besonders die der Hauptdarsteller, auf ach- tunggebietender Höhe. Atemlos lauschte die zahlreiche Zuhörerschaft dem Spiele, rauschender Beifall zeigte den Darstellern, wie sehr sie besonders ihre jugendlichen Zuhörer begeistert hatten Welche Un- mmme von Arbeit und viel Können und Verstehen die Leiterin des Ganzen, Fräulein S a u d e r, aufgebracht hat, um das Werl zu solch vollem Gelingen zu führen, läßt sich nicht ,nd ürren Warten saq-en. Der Abend war ein voller Erfolg, hat viele Elternherzen der Schule und ihrer Arbeit näher gebracht. * ffi g. » -I ' R. Bretten, 27. März. (Schlußfeier der Realschul« Bretten.) ^m dicht gefüllten Saat der „Stadt Pforzheim" fand heute die Schlußfeier der Realschule statt. Es war ein rechter Heimatklang, auf den die Feier gestimmt war. Die Lieder waren entsprechend aus- gewählt und wurden unter der Leitung von Reallehrer Lorenz schön wiedergegeben. Ebenso die Vortrüge, die den Werken Scheffels entnommen waren. Dem Dichter war der Tag gewidmet. Professor p e t e r hatte die Vorträge eingeübt, Ueber Scheffel ging auch die Ansprache des Direktors Jehle, der den Dichter und sein Leben schilderte. Nicht zu vergeben ist auch das von einem jungen Trom- peter gespielte Lied aus dem „Trompeter von Säckingen". Klavier- und Geigenvorträge der Schüler und Schülerinnen bildeten weiter eine Verschönerung der Feier, die auch die übliche Preisverteilung brachte — und hoffentlich in den Zeugnissen keine Beeinträchtigung ihres so schöllen Verlaufes. r. Eppingen. 29. März. Am Freitag hatte die Volksschule zu ihrer schlußfeier in der Turnhalle eingeladen . Zahlreich war dieser Folge geleistet worden. Nach herzlicher Begrüßung durch Rektor Kühn entwickelte sich ein ganz auf den Frühling eingestelltes Programm. Durch Unterstützung des Herrn Nonnen in acher und Fraulein Meny war eine wertvolle Bereicherung geschaffen, die dem Fruhlingsmäßigen letzten Schmelz und Wärme verlieh. Was an Gedichten, Reigen und Liedern geboten wurde, stand auf einer erfreulichen Höhe. Am Samstag morgen wurde dann die achte »laße entladen. Es waren 38 Kinder (14 Knaben und 24 Mädchen). Da die Neuaufnahme 70 Kinder zu verzeichnen hat, hat sich die Schulerzahl der Schule nicht unwesentlich erhöht. — Bei der G e- Int'® n Pfüfung in der Gewerbeschule bestanden 53 Prüflinge. .>3 hatten sich gemeldet und zwar in folgenden Berufen: Schreiner 11 Schneider und Schneiderinnen 10, Schmiede 6, Metzger 5, Wagner b j®o u [(HIosser je 4, Küfer, Sattler, Schuhmacher, Steinhauer je 3, * ™'?£? no l c i l , re ~ 2 '. Friseur. Glaser, Holzbildhauer. Mechaniker und Maschinenschlosser je 1. Auch hier ist eine bedeutende Zunahme des Schremergewerbes zu bemerken. Am Freitag fand dann durch Schularzt Dr. Vauer für die zur Entlassung kommenden Schüler ein lehrreicher Vortrag über die Gefahren ansteckender Krankheiten und des Alkoholmißbrauches statt, wobei seine Ausführungen durch lebende Lichtbilder wirksam sekundiert wurden. Und noch einmal fanden £ch dann Schüler und Lehrkräfte sowie Freilirde der Schule zu der Schlußfeier am Samstag morgen im großen Engelsaale zu- lammen. «ie war dem Andenken des Handwerkerpoeten und Schuh- machers Hans Sachs gewidmet. Es lebte vor dem geistigen Auge wieder das Wesen und die Einrichtung der Zünfte vor 4M Jahren au L 25 - '•* cn Satzungen und Bestimmungen, mit ihren Freiheiten und Beschränkungen . Und die geistige Bewegtheit des Handwerkers, der in Hans Sachs zwar einen Exponenten trieb, aber doch im Grunde uberall gang und gäbe war. Das Lebensbild eines Hans vachs ist immer noch ein Vorbild auch für den Handwerker unserer Tage: über seiner Arbeit das Draußen in der Welt, das Regen und Streben mitzuerleben, an ihm Anteil zu haben. Regierung?- baumenter H a i b l e hat mit der Gedenkfeier feinsinnig Weisung und Mahnung für die Entlassenen gegeben: hoffen wir, daß ie verstanden wurde! — Badischer Waldbesitzerverband. Ter Badische Waldbesitzerverband hielt am Sonntag nachmittag im ..^appenhaus" in Lahr unter dem Vorsitz des Oberbürgermeister Alt- >elix eine sehr zahlreich besuchte Tagung ab. Es waren Vertreter nicht nur des privaten Waldbesttzes, sondern auch Vertreter der Ge- merndewaldungen usw erschienen. Der Verband umfaßt 175 000 l>a Gemeinde und Körperschastswald und 90 000 k» Privatwald- Der Geschäftsführer Forstassessor K ü ch l e r°Villingen referierte über seine Tätigkeit, sprach über die viel zu niedrigen Preise, namentlich des Nutzholzes, die hohen Steuerveranlagungen des Vorjahres und =% 1 1 An c#d3>{«% Celhsiichtleidemle! U «Ä ilCalSIcI IX - Ein Versuch mit dem der- vorras\ bewährt, (ärztlich empfohlen) wird Sie tiberraschen. Kr ine wlecleTl.Oelhur .Kollkan ^lle ,h«rcn meistens sofort aut Kostenl.Ausk.erteilt :Meco G m.b.H., MUnchenQ«), Enhuberstr 4. CHOLESANOL Über die Eichenschäl-Waldwirtschast, die sich nicht mehr rentiere und die eine Umwandlung des Eiche,ischälwaldes in Hochwald zur Pflicht mache. Aus der Mitte der Versammlung wurde von verschiedenen Seiten verlangt, daß das Pflanzmaterial verbilligt und die Waldsteuern gesenkt werden sollten. Badischer Jugendherbergslag. Am Sonntag fand in dem romantischen Odenwaldstädtchen Mosbach der Badische Jugendherbergstag 1926 statt, zu dem sich eine große Anzahl von Ortsgruppenvertretern aus Baden, Herbergs- leitern und sonstigen Mitarbeitern der Organisation sowie Vertreter aller in Frage kommenden staatlichen und städtischen Behörden und eine große Zahl von Gästen eingesunden hatten. Der 1. Vorsitzende, Regierungsrat Prof. K. B r o ß m er, begrüßte zugleich im Namen des badischen Unterrichtsministeriums die Er- schienenen. Er betonte in seiner Ansprache vornehmlich den erziehe- rischen Wert der Bewegung. Heute komme es mehr denn je aus einen gesunden und tüchtigen Nachwuchs an. Weiter sprachen der Bürgermeister der Stadt Mosbach, der dem Jugendherbergswerk beste Förderung versprach, Vertreter des badischen Justizministeriums, des Badischen Landesausschusses für Leibesübungen und Jugendpflege, d^r Zentralkommission für Körper- und Jugendpflege u. a. Be^ Erstattung des Kassenberichtes wurde mitgeteilt, daß die ba- dische Jugendherbergslotterie einen sehr guten Erfolg gehabt habe. Sie brachte einen Ertrag von 22 000 Mark (43,60 Prozent). Es wurde beschlossen, der Tagung des Reichsverbandes im Herbst über die Aenderung der Beiträge folgenden Vorschlag zu unterbreiten: Die Mitaliederbeiträge für die Herbergsbesucher werden auf vier Mark, für Nichtbesucher (Idealisten) auf zwei Mark, für Ortsvereine auf fünf Mark. Verbände auf 20 Mark grundsätzlich (je nach der Größe der Organisation), für Jugendliche unverändert auf 50 Pfennige festgesetzt. Die Bewegung zählte Ende des vorigen Jahres 3500 Mitglieder bei 115 Jugendherbergen. i Die darauf vorgenommene Wahl ergab: 1. Vorsitzender Re- gierungsrat Prof. K. B r o ß m e r, 2. Vors. R. E h r e n f r i e d, 3. Vors. Fr. H^irdle, 4. (geschästsführender) Vors. Kahrenbruck. Außerdem gehören dem Porstand eine Anzahl Beisitzer an. Der Tagungsort' des nächsten Jahres ist noch nicht bestimmt. Es liegen Anträge auf Königsfeld und Todtnau vor. Die Entscheidung wurde dem engeren Vorstand überlassen. Zusammenfassend ist zu sagen, daß das. badische Jugendherbergs- werk auch im vergangenen Jahre auf der ganzen Linie sicher und stetig fortgeschritten ist. In aller Stille geworden und gewachsen, yat es sich nach und nach die Anerkennung und Achtung seiner idealen Ziele durch die Behörden, Schulen, Verbände und der breiteren Öffentlichkeit erworben. Regierungsrat V r o ß m e r richtete zum Schluß an die Ver- treter der Presse die warme Bitte, sich mit allen Kräften für die ■ Förderung dieses schönen Werkes einzusetzen und so an dem Wieder- ausbau unseres Vaterlandes durch Erziehung eines gesunden Nach- wuchses mitzuarbeiten. Um Vi\ Uhr mittags versammelten sich die Teilnehmer der Tagung zu einem gemeinsamen Mittagessen in der Krone, worauf sich um 142 Uhr eine 2/Mündige Autofahrt nach dem jetzt im Rohbau fertiggestellten und im Juni zu eröffnenden Eigen- heim Reisenbach anschloß. Die Fahrt verlief in angeregter Unter- Haltung, bei Gesang und gesundem Humor durch die schönsten Teile des Odenwaldes über Reisenbach zurück nach Eberbach, von wo der Rückzug angetreten wurde. Nachrichten aus dem Lande. x Rastatt, 29. März. (Schwere Folgen der Unvorsichtigkeit.) Go- stein abend gegen 8 Uhr fuhr an einer Kurve in der Karlsruher Straße ein Radfahrer namens V e ck e r t aus Bietigheim in ein ent- gegenkommendes Automobil. Er wurde mit voller Wucht in den Slra- ßengraben geschleudert und erlitt schwere Verletzungen, u. a. einen Arm- und Beinbruch, während sich der Autofahrer eine Brust- quetschung zuzog. Becker war ohne Licht und auf der falschen Seite gefahren. Er wtwde in bedenklichem Zustande ins Krankenhaus ge- bracht. Das Rad ist zertrümmert. — Nach einer späteren Meldung ist der Verunglückte Beckert aus Bietigheim im Krankenhaus, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben, seinen Verletzungen er- logen. + Baden-Baden, 28. März. (Taufe und Ausreise des Rotor- schiffes „Baden-Baden".) Das Rotorschiff „Baden-Baden" wird am kommenden Mittwoch seine erste transatlantische Reise von Kiel nach New Vork antreten. Kurz vor der Abreise wird die Taufe des Schiffes auf den Namen „Bhden-Baden" stattfinden. Oberbürger- meister Fieser wird dabei eine Ansprache halten. — Bichl, 27. März. (Gut abgelaufen.) Auf der Straße nach .Ottersweier fuhr ein Motorradfahrer aus Baden-Baden in den die Straße gerade kreuzenden Lokalbahnzug. Der Fahrer besaß die Geistesgegenwart, nach rückwärts abzuspringen, sodaß er mit leichten Verletzungen davon kam. Das Rad selbst wuröe vom Zuge eine kurze Strecke mitgeschleift. r — Sichern, 27. März. (Schulfragen.) Das Nnterrichtsmimste- rium hat tte Umwandlung der hiesigen Realschule in ein Realgym- nasium und den Ausbau derselben in eine nezinklassige Vollanstalt ge- nehmigt, nachdem sich kürzlich der Bürgerausschuß für diese Vorlage ausgesprochen hatte. ' — Kehl, 27. März. (Wohnbaracken für widerspenstige Mieter.) Der Gemeinderat hat beschlossen, von der Stadt abgelegene Unter- kunftsräume zu erstellen, in denen solche Mieter untergebracht werden sollen, die bei gutim Willen wohl in der Lage gewesen wären, ihren Mietzins zu bezahlen, dies aber unter Ausnützung der Verhältnisse nicht tun. Es sollen zu diesem Zweck einige Wohnbaracken erstellt werden, die Wohnungen sollen aus einem Zimmer und Küche bestehen. Schuttertal (A. Lahr). 28. März. (Neue Glocke.) Eine Glocke mußten wir im Kriege opfern. Opferwillig steuerte trotz der Geld- knappheit die ganze Einwohnerschaft zum Ersätze für unser Geläute bei. Und nun kommt die Nachricht aus Villingen, daß in der Glocken- gießerei Grüninger der Guß gut gelungen sei, so daß wir bald zur Weihe rüsten können. — Emmendingen, 27. März. (Waldbrand.) Vermutlich durch einen unvorsichtigen Spaziergänger wurde in der Almend ein W a l d- b rand verursacht, der, als er bemerkt" wurde, schon eine ziemlich große Ausdehnung genommen hatte. Waldarbeiter, konnten den Brand löschen. + Freiburg, 27. März. (Tödlicher Unfall am Güterbahnhof.) Ein 60 Jahre alter Fuhrmann, der dieser Tage am Güterbahnhof auf einem mit Brettern beladenen Wagen eine Spannkette' festma- chen wollte, stützte dabei aus etwa ^ Meter Höhe ab. An den Folgen des erlittenen Schädelbruchs ist er inzwischen verstorben. ■5 Lörrach, 27. März. Ein eigenartiger Todessall ereignete sich heute mittag. In der Nähe des Bahnhofs, vor dem Hotel Hebeleck. Der bejahrte Kutscher einer hiesigen Maschinenfabrik stürzte dort an- scheinend infolge Herzschlages vom Bock seines Fuhrwerks herunter, das über ihn hinwegging. Der Verunglückte wurde sofort zu dem in nächster Nähe'wohnenden Arzt gebracht, der jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. — Villinge», 27. März. (Umbau des Elektrizitätswerkes.) Das hiesige Elektrizitätswerk wird z. Zt. einem völligen Umbau unterzogen. Neben der Herstellung einer neuen modernen Schalt- anlage werden zwei Dieselmotoren zur Aufstellung kommen, deren Fundament soeben ausgegraben wird. Es ist dies eins äußerst ge- fabrvolle Arbeit, die zwischen den Schal-anlagen auf eine Tiefe von 4 Metern durchgeführt wird. Die alten Fundamente der früheren Betriebsmasch-nen imd Sckuggasanlage müssen vollständig heraus- gesprengt werden. Gestern nachmittag wurde beispielsweise ein Block von 1600 Zentner gesprengt. Glücklicherweise sind die Arbeiten bis jetzt ohne Unfall verlaufen. — Donaueschitigen, 11. März. (Eisenbahnunsall.) Am Don- nerstag abend ereignete sich ein Eisenbahnunfall auf dem hiesigen Bahnhof daWirch, daß eine Lokomotive, die von Villingen nach Im- mendingen beordert war, auf einen im Bahnhofsgleise stehendcn Viehwagen aufstieß. Der Viehwagen war kurz zuvor von eincin Personenzug abgehängt worden. Es wurde dem Fahrdienstleiter die - auch gemeldet. Dieser vergaß jedoch anscheinend zu veranlassen, daß der Wagen aus dem Bahnhof herausgeschoben wurde. So fuhr die aus Villingen kommende Lokomotive mit aller Wucht auf den Viel)- wagen auf. so daß dieser vollständig in Trümmer ging. Drei ii» Wagen befind!'^ Stück Rindvieh wurden getötet. )( Konstanz, 27. März. (120 Jahre badisch.) Am 27. März 192fi waren es 120 Jahre her, daß Konstanz zu Baden kam. Im Friede» zu Preßburg vom 26. Dezember 1805 mußte Oesterreich die Stadl Konstanz unter dem Druck Napoleons des I. an den Kurfürsten von Baden abtreten. Die provisorische Uebergabe erfolgte am 12. Januar, die offizielle Uebergabe ans 27. März 1305, an welchem Tage die Konstanzer dem badischen Fürstenhause huldigten. Die Erwerbslosigkeit in Baden. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes zeigte in der Lerichtszeit (18. bis 24. März) im ganzen wenig Veränderung gegen« über der unmittelbar vorangegangenen Periode. Die Erwerbslosen- ziffer ist um ein Geringes — nämlich von 81718 am 17. März auf 80 416 am 24. März — gesunken. Die Abnahme ist zum Teil aus Vermittlung (hauptsächlich Baugewerbe), im übrigen auf Wiederauf- nähme von Arbeit durch bisher Werksbeurlaubte, zu einem klein.n Teil auch auf Ablauf der Unterstützungsfrist zurückzuführen. Trotz vereinzelter Ansätze zu leichter Besserung ist die Lage im Allgemeinen noch durchaus als sehr ungünstig anzusprechen. Die Betriebssicherheit auf der Deutschen Reichs! a.n Die Unsallziffern aus dem Zahre 1925. In letzter Zeit wurde verschiedentlich versucht, die Betriebs- sicherheit auf der Deutschen Reichsbahn in Frage zu stellen und eine angebliche Zunahme der Betriebsunfälle auf die Verringerung des Personalstandes — Personalabbau — zurückzuführen. Nachdem nun die Unfallziffer nausdem?ahre1925 bekannt gewordcn sind, ergibt sich auch rein zahlenmäßig, daß diese Auslassungen nichi gerechtfertigt sind. Während im Jahre 1924 die Gesamtzahl der Un> fälle auf 1 000 000 Zugkilometer 6,49 die der Entgleisungen und Z u s a m m e n st ö ß e 1,41 betrug, ist ste im Jahre 1925 auf 5,75 und 1,18 zurückgegangen. Die Gesamtzahl der getöteten und ver- letzten Reisenden mit 2,97 auf 1 000 000 Zugkilometer im Jahre 19'.!* ermaßigte sich auf 2,91 im Jahre 1925, die der getöteten und ver- letzten Bediensteten von 3,06 auf 2.72. Wenn nun dagegen eingewendet werden sollte, daß die al > luten Zahlen der Unfälle in den Jahren 1923 und 1924 niedrig sind, so ist darauf zu erwidern, daß in diesen beiden Jahren tlc Unfälle auf den von der Regie betriebenen Nhein-Ruhrbahnen. die 10 Prozent des Gesamtnetzes ausmachen und 13 Prozent der Be- triebsleitungen aufwiesen, nicht mitgezählt wurden. Zu einem Ver- gleich müßten daher die absoluten Zahlen der Jahre 1S22 und l9Ä herangezogen werden, wobei sich für 1925 eine Abnabme der Gesamt- zahl der Unfälle, um rund 13 Prozent und der Entgleisungen und Zusammenstöße um rund 35 Prozent ergibt. Daß die Maßnahmen auf dem Gebiete der Perfonalpolitii keinen ungünstigen Einfluß ausgeübt haben, erhellt, wie a m t l i & geschrieben wird, daraus, daß 1925 die Zahl der verunglückten Be- diensteten zum ersten Male mit 2,72 wieder auf den Vorkriegsstand (1913 — 2,79) zurückgegangen ist. Wenn schon im Sommer 1925 vom Rcicksverkehrsminifteri.»n in einer Denkschrift mit zahlenmäßigen Angaben aus der Statistik die Herabminderung der Unfälle dargelegt werden konnte, so auch das Endergebnis de 'r U'n f a l l st a t i st i k für das J-hr 1925 einerD stetigen Fortschritt in der Verhütung von Eisenbahn' Unfällen erkennen. Alle Versuche, die -Betriebssicherheit der Deutsche» Reichsbahn-Gesellschaft in Zweifel zu ziehen, widersprechen den Tatsachen und sind nur dazu geeignet, dem Fremdenverkehr Deutschland und damit der deutschen Volkswirtschc?>: ien denkbar schlechtesten Dienst zu erweisen. Gerichtszeitung. — Heilbronn, 29. März. (Schwere Strafe für einen 1 Der 30 Jahre alte, verheiratete Mechaniker Christian L a u p p von Enzberg, O.-A. Maulbronn, der bei Leistung des Offenbarungseides wertvolle Vermögensstücke verschwiegen hvtte, wurde vom Schwur- gericht wegen Meineids zu 2 Jahren 4 Monaten Zuchtheus und 3 Jahren Ehrverlust oerurteilt. ( p Hanau, 29. März. (Exemplarische Strafe.) Der Arbeiter Karl Däfner aus Neuengronau erhielt wegen Beraubung v-i» Eisenbahngiitern auf der Strecke Steinau—Schlüchtern, Wild' d i e b e r e i und unerlaubtem Waffenbesitz, in der Berufungsinstanz > vor der Strafkammer 5 Jahre Zuchthaus. Das Schöffengericht hatte auf 4 Jahre Zuchthaus erkannt. Der Polizeidiener im Wasser. — Mannheim, 27. März. Zu Anfang dieses Juhres stielte oc* Fußballklub Neckarau im Altrip gegen einen dortigen Verein. M»! dem Spiel" sprachen einige Mitglieder des Neckarauer Vereins Alkohol stark zu. Bei der Ueberfahrt mit der Fähre kam es da»» zwischen ihnen und dem Fährmann zu einem Disput, so daß vor deirt Uebersetzen der zweiten Abteilung der Fährmann sich polizeiliche Hilfe herbeiholte. Neben dem herbeigeholten Polizeidiener Schnei- der war auch der Bürgermeister verständigt worden, der zunr Schutze des Polizeidieners diesem auf einige Entfernung folgte. Aus badischer Seite versuchten sodann der Bürgermeister und der Polizei diener die Fußballspieler zu beruhigen, was ihnen jedoch nicht gelang- - ' ~ ~ " — - - — viel- it* Polizeidiener wieder zum Ufer zurückschwimmen wollte, warf der eben- falls angeklagte Vetterolf zwei große Pflastersteine nach ihm, die jedoch nur streiften. Nunmehr feuerte der Bürgermeister einige Schreckschüsse ab, worauf die Angeklagten entflohen,' sie konn- ten jedoch noch in der gleichen Nacht verhaftet werden. In der gestrigen Verhandlung vor dem Schöffengericht leugneten die beiden» Angeklagten hartnäckig Der Staatsanwalt beantragte gegen beide bereits vielfach vorbestraften Angeklagten Gefängnisstrafen fl?'* 4 und 6 Monaten. Das vom Gericht verkündete Urteil lautete dah!"- daß der Angeklagte Frey wegen Widerstandes gegen die Staats- gewalt zu vier und der Angeklagte Vetterolf zu acht Mona- ten Gefängnis abzüglich sechs Wochen Untersuchungshaft ver- urteilt werde. Der Gerichtshof gab bei der Urteilsverkündung se*' nem Erstaunen darüber Ausdruck, daß der Vertreter der Staatsan- waltschaft eine so gelinde Strafe beantragte. Aus den NachbarlänÄern. X Friedrichshasen, 29. März. (Festnahme eines schweren Zui .ge») Lei der Bahnhoskontrolle in Lindau wurde der aus Baden staw' inende, seit Herbst beschäftigungslose Hilfsarbeiter Franz Schlegel festgenommen, in dessen Aktenmappe sich zahlreiches Einbrecher- werkzeug und eine große Anzahl Briefmarken vorfanden, die aus dem Postamt Fischbach stammten. Schlegel hat sowohl diesen brück) wie auch einen zweiten am selben Orte, ferner 3 Einbrüche Meersburg, einen in Meckenbeuren und einen in der Metzgerei der Zeppelinwerke eingestanden. In seinem Besitze fand man über 100 Schlüssel und Dietriche. Beliebter Kur- u. Aulenlhal"' ort In romantischer JLaß e ' Hotel zum Hirsch Altrenommiertes Haus. — Bekannt durch Küche, und Keller. Teinacher Bachlorellen. Autoboxen. A8s* \ !Vkmtag. den 29. Marz 1926. Nadttckie Presse sMontaa-AuSaavel Nr. 1LS. Aus der LandeshauplslaSk. Karlsruhe, 23. März 1026. Der Palmsonntag {tat ein richtiger Vorfeiertag für das Auferstehungsfest. Obgleich ' et Himmel den gänzen Tag über bedeckt blieb, war es ein schöner, Farmer Frühlingstag, der die Menschen hinauslockte in Wald und L°ld, wo Bäume und Sträucher schon Knospen spriehen und blühen. der Stadt selbst war es sehr ruhig, da am Palmsonntag das Musizieren in den Wirtschaften verboten ist. Der Vormittag stand Nuz im Zeichen der „Palmen", diese bestehen bekanntlich in kleinen Gebinden aus Weidenzweigen und frischem Grün, die mit Vorliebe »us den Vorplätzen der katholischen Kirchen verkauft werden. In den eoang. Kirchen fanden am gestrigen Palmsonntag, dem ätzten Sonntag vor Ostern, auch die letzten diesjährigen K o n f i r - Kationen 'statt. In der evangelischen S t a d t k i r ch e, deren ^ltar festlich geziert war, wurden durch Herrn Stadtpfarrer Herr- J'ann 101 Kinder der Oststadtpfarrel und zwar 50 Knaben und |1 Mädchen, nach Ablegung ihres Glaubensbekenntnisses eingesegnet. Feier war umrahmt von Chorgesang des Vereins für evang. Kirchenmusik unter Leitung des Chormeisters Hans Albrecht.M a n n, lowie durch die in kunstvoller Weise mit Violinbegleitung vorgetra- Nene Sopranarie „Ich folge dir" aus der Johannespassion von I. S. Wir alljährlich, wurde bei den Konfirmationsfeiern eine Kollekte für die Landesbibelgesellschaft erhoben. Zu dem abends %8 Uhr in der evang. Stadtkirche veranstalteten Passionskonzert hatte sich eine zahlreiche Hörerschaft eingefunden., Die Aufführung, Uber die noch nähe» berichtet werden wird, nahm einen hochbefriedi- Lenden Verlauf. Und nun stehen wir am Anfang der „stillen Woche". In frühe- Zeit war nicht nur Tanz und Musik in dieser Woche verboten, Mdern alle Gewerbe standen still. Auch im Haushalt wurde nur Notwendigste getan. Reichlich wurden Almosen verteilt und Me Tage waren der stillen Einkehr, dem Nacherleben der Passion ??weiht. Wenn es in der Karwoche regnet, so glaubt das Volk, daß Natur um den sterbenden Erlöser weine. Alle Tage der Woche Mtten ihre Namen. So heißt der Montag der faule Montag, dann Mmt der scheiwe Dienstag, dann der krumme oder trummbuckelige Mittwoch, also genannt, weil an diesem Tage das Urteil über den verrn ausgesprochen und damit das Recht „gekrümmt" wurde. Am Gründonnerstag lebt mitten in der Trauer der Karwoche Frühlings- ueude und Hoffnungsglauben auf. Im Mittesalter war dies der ^ag, an dem die aus der Kirche Ausgeschlossenen, die während der jMtenzeit in Vußgewändern an der Kirchentür stehen mußten, mit pruhlingsgrün geschmückt, wieder aufgenommen wurden Sie hießen *>ahe:c die „Grünen", und der Donnerstag war der Tag der xwrünen". Der Karfreitag ist der düstere Tag der Trauer und ^uße. Der stille Karsamstag dient dann der letzten Vorbereitung °uf die Wunder und Freuden des Osterfestes, das in der Nacht zum Sonntag beginnt. . )!( Der Sonderzug von Verlin Mutigen Beerdigung Constantin Fi «L28 Uhr auf Bahnsteig 4 ein., Er nach Freiburg aus Anlaß der . , Jehienbachs fuhr pünktlich -- Uhr auf Bahnsteig 4 ein.. Er bestand aus einem Gepäck-, 6 schlaf-, einem Speisewagen und einem Wagen 2. Klasse und führte leitenden Mitglieder der Reichsrcgierung, zahlreiche Abgeord- Men, die sich während des kurzen Aufenthaltes teilweise auf dem ^ahnsteig bewegten und die Vorstellung einiger hier zugchcnden Herren entgegennahmen. Nachdem die Maschine Wasser gefaßt, setzte der Zug 9.36 Uhr in Bewegung. Verschiedene Herren von hier Staatspräsident Trunk, Äcichstagsabgeordneter S ch ö p f l i n jj^d andere, hatten schon in der Frühe 7.30 Uhr die Reise nach Frei- °urg angetreten, während wieder andere mit dem v-Zug 2 (10.0-1 "hr) nachfolgten. Riesige Lorbeerkränze wurden mitgeführt, so einer £»in badischen Staatsministerium, einer, mit der Inschrift: „Der °adische Landtag seinem ehemaligen Mitglied und Präsidenten", *fn weiterer mit der Widmung: „Das badische Zentrum seinem lang- lahrigen Führer in Treue." )( 80. Geburtstag. Dr. Richard Planer, ehemaliger Syndikus °er Handelskammer Karlsruhe, feiert heute am 23. März in Heidel- «°rg, wohin er vor einigen Jahren von Karlsruhe übersiedelte, 'einen 80. Geburtstag. Dr. Planer war fast vier Jahrzehnte lang Syndikus der Handelskammer Karlsruhe, die an diesem Tage seines verdienstvollen Wirkens gerne aedenkt. Einweihungsfeier der Weiherfeld-Siedlung. Nachdem es dem vilfsbund vertriebener Elsaß-Lothringer gelungen war. vor 2'A Jahren einem von ihrer heimischen Scholle Vertriebenen in dem Arsten Vaiiülock in der Weihersiedelung eine neue Heimat zu schaffen, »onnte er mit Hilfe der Stadt und tatkräftiger Unterstützung der -vertriebenen selbst am Sonntag vormittag die Fertigstellung des »weiten Baublocks in der Mainstraße in einer schlichten Feier be- Lehen. Während die Stadt für die Bebauung der Neckarstraße, die °>e Hanptovrkehrsstraße der aufblühenden Siedlung werden wird, dreistöckige und geschlossene Bauweise vorgeschrieben hatte, sind die sechs Häuser der Mainstraße in offener Bauweise errichtet. Durch ihr? Erstellung wurde wieder 30 Familien ein neues Heim geschaffen nt 4 Vierzimmer-, 18 Dreizimmer- und 8 Zweizimmerwohnungen. Die Monatsmiete hält sich mit 58,40 und 27 Jl in verhältnismäßig ^iedrigen Grenzen. Die Besichtigung der Häuser, die in dieser Woche bereits bezogen werden, unter Führung von Architekt Frommholz, Aw ein Bild von der praktischen Raumverteilung von Keller- bis Dachgeschoß. und der hellsn und hygienischen Inneneinrichtung der Wohnungen. In dem Doppelhaus dieses Blockes sind zwei Ladengeschäfte, sowie ein großes Bad für die Siedelungsbewohner unter- gebracht. Daß jedem Hause ein umfriedetes Gartenstück angegliedert ist, ist ein weiterer Vorzug der mustergültigen Siedelung. Ein schlichter Schlußakt vereinigle die Siedler und Gäste bei einem Im- biß im „Weiherhos". Der Aufsichtsratsvorsitzende der Gemein- nützigen Siedelungsgenossenschaft, vertriebener Elsaß-Lothringer. R o t h m a i e r, begrüßte besonders warm die zahlreichen Gäste und schilderte in einem kurzen Rückblick das Flüchtlingselend in den Ba- racken am Etlingertor. Architekt Frommholz habe bei der Bejor- gung des Baugeländes bei der Stadtverwaltung und dem damali- gen Arbeitsministerium großes Entgegenkommen gefunden. Der Redner dankte dann vor allem der „Reuen Heimat" (Zentrale der elsaß-lothringijchen Siedelungsgenossenschaften) und der Stadt Karlsruhe. Ihre alte Heimat würden die Elsässer und Lothringer nicht vergessen, aber sie wollten mit zu den besten Bürgern des Staate? in der neuen Heimat zählen. — Bürgermeister Schneider, der die Glückwünsche der Stadt Karlsruhe überbrachte, sprach den Ver- triebenen die Anerkennung für ihre eigene Mitarbeit und Opfer bei der Lösung des Wohnungsproblems aus. Auch bei der Erweiterung der Siedelung stehe die Hilfe der Stadt zur Verfügung, damit Karls- ruhe den Vertriebenen eine neue Heimat werde. — Im Auftrag von Landrat Schalle überbrachte Frl. Assessor Bot t von der Woh- nungsabteilung des Bezirksamtes Grüße und Glückwünsche. — Es sprachen dann noch der Vorsitzende der „Neuen Heimat", Dir. Nuß- bau m-Berlin, der das Vertriebenenproblem nach der kulturellen und politischen Seite beleuchtete, Stadtbaurat D o m m e r, Prokurist Barth für die früher m Straßburg ansässige Fa. Raab Karcher, während Redc.tteur S t e u f m e h l die Unterstützung der Presse zu- sagt». Musikvortrüge der Polizeikapelle und Willi E d e r s gaben der Feier cie stimmungsvolle Umrahmung. >2! Karlsruher Schützenverein für Kleinkaliberschießen. Mit dem gestrigen Sonntag beendete der Karlsruher SchützeiWerein den ersten Monat seines diesjährigen planmäßigen S-chiefsbetriobs- Mit Be- frisdigung kann festgestellt werden, daß die Beteiligung am Schießen von Tag zu Tag zuuaym. Di« Anzahl der' abgegebenen Schüsse mit 2415 am vorletzten Sonntag wurde gestern mit über 3000 wesentlich überschritten. Neben dom Samstag Nachmittag, der jeweils einen erhöhten Schießbetrieb brachte, wurden die Stände abor auch anöden übrigen Wochentagen ei.'frig besucht. Eine grössere Anzahl. Schützen konnte die vom todischen Sportverband aufgestellten Bedingungen der SchieMasse A bereits erfüllen. Einige Schützen halben die Klasse C schon erreicht. Die Durch chnittsleistimgen müssen als durch- aus bssric.digend bezeichnet werden. Sie bctrazn beim liegend frei- händigen Schießen auf Normal-Kleinkalibelscheibe zu 10 Ringen 0 48, beim knieenden und stehend freihändigen Schießen 5,57 Ringe. Im Auxil beginnen nun die Vereinsinann chafts!chießcn. die sich im Hin- blick auf die grvhe Zahl hervorragender Schützen recht interessant ge- stalten dürften. Am gestrigen Sonntag fand unter Beteilipung der dem Gaue Karlsruhe angeschlossenen Schiitzenvereine in der Schützen- halle des Karlsruher Schützenvereins die erste GaÄversamm- lung statt, wobei über das im Juni abzuhaltend' Kau-wet^chießen, sowie über das Aufschießen der Vereins- und G^u'chlitzenmeister Be- ichluß gofastt wurde. Einer Aussprache, über die Durchführung der VcrbaiÄisl'chicßbestimmungen folgten Ausführungen Aber die Ver- hütvvlg von Unfällen bc>im sportlichen Schießen, die mit^ lebhaftem Interesse aufgenommen wurden. Die nächste Gauversammlüng i"i:rde auf F'rms'ag den 29. Mai, festgesetzt M<. Unfall. Am 20. März, nachts iVA Uhr fiel in einer Ziegelei im Stadtteil Dorlanden ein Erdarbeiter vom Brennofen auf die Deichsel eines Wagens und zog sich einen Schädelbruch und Verletzungen an der rechten Seite zu. Der Verletzte wurde bewußtlos mittelst Krankenautos nach dem Stadt. Krankenhaus verbracht. Schlägerei. Am Samstag nachmittag gerieten 4 Arbeiter und ein Heizer in der Rintheimerstraße und am Tullapla« miteinander in Streit, in dessen Verlauf mit Messer, Stühlen und Flaschen zuge. Klagen wurde. Einer der Arbeiter wurde am Kopf erheblich Ver- letzt.' Ein Fahrradinarder konnte am 27. d. M. vorm. 7,15 Uhr fest- genommen werden. Er war noch im Besitze zweier Fahrräder, die ihren Eigentümern zugestellt werden konnten. Festgenommene Diebe. Ein verheirateter 39 Jahre alter Schlos- ser von hier und ein lediger 32 Jahre alter Eisendreher von Kai- serslautern, b^ide wohnhaft in Durlach, stahlen in der Nacht zum 26. März auf erschwerte Weise aus einer Nähmaschinenfabrik in Durlach 2 Nähmaschinen. Eine der gestohlenen Maschinen verpfände- ten sie hier. Bei dem Versuch, die andere Maschine zu verkaufen, wurden die beiden Diebe hie: festgenommen. Großer Erfolg Karlsruher Molorrabfahrer. Der 24-Stundcn-Weltrclord von deutschen Motorradfahrern gedrückt! Rüsselsheim, den 27./2S. März 1926. Die Opelbahn bei Nüsselsheim war während der letzten 24 Stunden der Schauplatz einer fabelhaften N e k o r d l e i st u nH deutscher Motorradfahrer, die den Versuch unternahmen den englischen Dauer-Weltrekord für eine 24-non-stop-Fahrt mit dem Motorrad zu überbieten. Der Schiele und Bruchsaler Industrie- konzern hatte zwei Maschinen des Superia-Fahrzeugbaues Karls ruhe zu diesem Zweck mit den bewährten Küchen-Motoren ausge rüstet und sie zur Ausstellung des neuen'Weltrekords über 24 Stun den auf die Opelbahn entsandt, nachdem der Rekordversuch bei der Deutscheu Motorradsportkommission mit allen Formalitäten äuge meldet worden war und der Frankfurter Motorradclub sich zur Zeit- nähme, Rundenkontrolle und den sonstigen offiziellen Funktionen bereiterllärt hatte. Unter der Oberleitung der Offiziellen, der Herren Schön und H ü b i n g «r wurde am Samstag, dem 27. März nach- mittags Punkt halb 5 Uhr mit zwei Maschinen gleicher Bauart und Stärke gestartet, u. zw. waren beide Maschinen mit je zwei Fahrern besetzt, die sich während der 24-stündigen Dauerfahrt abzulösen hatten. Maschine 1. die von der ersten Runde an mit großem Tempo ins Rennen King, wurde abwechselnd von den Fahrern A. Kor n- mann, dem Konstrulteur der Superi «^Maschine, und Stolz ge- steuert, während Maschine 2 abwechselnd von den bekannten Fahrern Karret und Kietz gefahren wurde. Maschine I dreht Runde um Runde mit fabelhafter Gleich- Mäßigkeit mid erreicht zeitweise 92 Kilometer Stundengeschwindigkeit. Maschine II dagegen ist von vornherein schlecht abgekommen und fällt im Verlauf'der fortschreitenden Stunden immer mehr zurück, mutz schließlich nach 9 Stunden, 30 Minuten F«hrt, während welcher Zeit sie 405 Runden607,5 Kilometer zur^'gelegt hat, ganz aus dem Wettbewerb gezogen werden, ^eil sämtliche Zahnritzel des eng» tischen Sturmey-Archer-GetriebeS der großen Beanspruchung zum Opfer gefallen sind und ein Auswechseln des Getriebes wegen der schon früher erlittenen Zeitverluste zwecklos erschien. Maschine I da- gegen zieht unbeirrbar ihre Bahix, «>ald von K-rnniann, bald von Stolz gesteuert, mit absolut unv^-Lnderli^em Tempo arbeitet der Motor und bei jedem neuen Halt zeigt sich an der Maschine nicht die mindeste Ueberbeanspruchung. Die fabelhasten Leistungen, die inner- halb 24 Stunden erreicht wurden, seien nachstehend mit den ,ewe>li« gen Stundenzoilen, Aufenthaltsgründen usw. markiert: In der (ZU 1,5 km) 1. Std. sind 56 Runden u. 875 w zurückgelegt = 84 knx'Slb. 2. 109 M ff 520 pf „ = 81,7 m 8- " 163 m ff — „ pf = 80,0 m 4- „ 210 n .» 750 ,, u = 78.8 » 5. „ " 262 m ff 1200 ff = 78,6 » % 6. * 314 n 1400 ff = 78,7 m 7. „ 368 tf 1000 „ = 79,0 » 8. . 432 n » 700 , = 79,4 » 9. „ 477 a . 500 w = 79,5 m 10. „ n 529 . 750 m = 79,4 w 11. „ n 577 m , 750 M = 78,7 9 12. . 618 w 1250 , = 77,4 m 13. „ 667 .. soo „ = 77,0 9 14. „ 704 . 600 ff = 75,5 m 15. . 754 * 1000 „ = 75,5 * 16. „ 807 w 1150 „ = 75,7 17. „ 856 ,r 30 ff = 75,5 pf 18. „ 909 n M 30 „ = 75,7 m 19. „ 961 . „ ft 250 ff P i = 75,9 20. .. 1011 . 440 ^ = 75,8 n "1. „ 1067 ff 100 .. „ = 76,2 m 22. I M 1118 tf 800 .. = 76,3 fp 23. „ M 1164 pt 200 = 76,0 24. „ „ 1223 590 „ = 76,4 Gesa mtstrecke 1835 Kilometer 90 Meter. & 3 0 s 3» S Diese Ziffern geben an sich ein erschöpfendes Bild von der Leistung der Maschinen und der Fahrer, die nach anfänglicher Ab- nähme sich gegen Ende wieder merklich verbessern, nachdem die schwierige Nachtfahrt, die teilweise «ei strömendem Regen und Nebel vor sich gegangen war und nachd»,, sich das Tanken und der Fahrerwechsel so eingespielt hatten, daß die Zeitverluste hierbei sich verminderten. Morgens halb 6 Uhr, also nach der 11. Stunde, wird vorsichtshalber das im Gummi stark abgelaufene Hinterrad der Maschine ausgewechselt, wodurch sich die Gefamt-Durchschnittszeit von 78,7 auf 77.4 vermindert. Die regennasse Bahn macht ein größeres Tempo als zeitweise 75 Km.-Std. unmöglich. Vormittags kurz noch 10 Uhr ist dann der bisherige Wel'iekord gedrückt, den die Engländer Hassall und Denly auf einer 500 «cm Nerton am 29. September 1925 auf der Brooklandsbahn erzielten, indem sie in 24 Stunden 811 Meilen also ein Durchschnittstempo von 33,81 engl. Meilen oder 54.41 Km.-Std. fuhren. Die Fahrer vermindern das Tempo von diesem Zeitpunkt an aber nicht, sondern versuchen, die während der Nacht und des Reifenwechsels (der 18 Minuten beanspruchte!) verlorene Zeit wieder einzuholen. Kurz nach 12 Uhr mit- tags, also in der 20. Stunde bekonimt die Maschine durch Nagelfang Reifenpanne, die Auswechselung des Hinterrades dauert aber nur noch 4 Minuten, fo daß das Tempo nicht leidet, zumal beide Fahrer ihr Letztes dransetzen und nun auf der wieder trocken gewordenen Bahn Runden von 97 Km-Stunden-Durchschnitt und mehr fahren. Die Bedeutung und Auswirkung der so geschaffenen Rekord« leistung deutscher Fahrer auf deutschen Maschinen mit deutschen Mo- . Das innerhalb D u^ ch s ch n i t t s - toren ist gewaltig und vorerst garnicht 24 Stunden ununterbrochener Fahrt errei . tempo von über 75 Km.-Std. ergibt eine Eefamtstr'.ckenleistung von rund 1900 Kilometern, ein Ergebnis, das noch um ein gutes Stück günstiger geworden wäre, wenn die Bahn nicht während rund 11 Stunden vollkommen regennaß gewesen wäre. Wallcrstanb des Nbcinö: Seil, 29. Miirz. morgens 6 Ubr: 203 Ztm., gefallen 7 Ztm Wiaxa», 29. Mär,, morgens 6 Uhr: 896 Ztm., gestiegen 1 Ztm. Mannheim, 29. Miir», morgens 6 Uhr: 288 Ztm, gefallen 8 Ztm. ist es. daß Süßstoff rein im Geschmack. bMg und bekömmlich ist. Acrzte und Küchenfachleute empfchlen seine Verwendung. , HPatfun« fü> 10 Pi da! 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Mar«. In Nachwirkung der Ermätziaung de» Reich». bankiiskonts eröffnete auch die neue Woche in sehrfeiter Haltung. Tie Kurssteigerung wurde auch noch durch das sehr geringe Angebot ge- fordert, so dab schon verhältnismäßig geringe Nachsrage genügte, um die Kurse uark nach oben ,n beben. Auch die sonst vor Feiertagen üblichen tvlattstellungen fielen beute vollkommeu aus, so das; alle Voraussetzungen für eine feste Tendenz vorlagen. Die variabelen Märkte verkehrten befon- i! ür.!? 11 !? 1 ??! Ulit lebhafter Umfadtätigkeit bei Kurssteigerungen von durchschnittlich 2 bis 4 Prozent. Nur die Schissabrtsaktten erreichten nicht ganz diesen Durchschnitt, während aus dem Montanmarkte die Kurs- verbesserungen vereinzelt bis 6 Prozent betrugen. Als besonders fest traten Deutsch-Luxemburger und Harvener bervor. Für die Montanwerte wirkte besonders die Bildung des Stablveretns anregend. Auch die Banken konnten ihre »Kurssteigerungen um 2 Prozent fortleben. Sebr fest lagen die Aktien der Banaunternehmungen u. ähnlicher Betriebe. So gewannen Dement Heidelberg 5 Prozent. Holzmann 1. Prozent. Wanß u. Freritag 2^ Prozent, Dyckerhosf u. Widmaun 2>4 Prozent usw. Auch aus dem Kassamarkt gab es zahlreiche Rationierungen und stramme Steigerungen. Deutiche Anleihen konnten sich nur gut behauvten, während von aus- wartigeu Renten nur in Türken bei leicht erbolten Kursen einige Umsätze stattianden. Lebhafte Umsätze fanden in Borkriegsvfandbriefen statt, wobei die Paviere abermals um 15—20 Pfg. anziehen konnten. — Der Frei- v e r k e h r-blieb weiter still, aber fest: Becker Stabl 46, Becker Koliie 56, Benz 50, Brown Bovert 66, Entrevrises 11. Growag 56, Rastatter Wagg»n 21, Ufa 50 und Unterfranken 72W. Mannheimer Börse. Mannheim, 29. März. (Eigener Drahtbericht.) Die Tendenz war sehr fest. Die Aufwärtsbewegung nahm bei großem Umfab heute ihren Fort- gang. Größere Publlkumska^ife, besonders in den.Werten, bet denen auf eine große Dividende zu rechnen ist, fanden statt. Heidelberger Zement berliner Devisennotierungen. Berlin, 4en 29. Mär; 1926. Die heut. D evisenNotierungen stellen sich wie folgt: Telegraphische Auszoh ung 21.3. 26 (Selb Amsterdam 100 G. Buenos-Air. 1 Pes, Brüssel-A. 1003t. : Oslo 100 Kr. Jtovcnöofl. 10(1 Kr. Stockbotm 100 St, velsingsorS Italien 100 Lire London 1 Pfund , Newvort 1 Toll. ! Paris 100 Fr. Schwei, 100 «r, j Spanien 100 Pes. ; Japan 1 Jen ! !Mto de Janeiro i Wien Prag 100 Kr. Suiinft. 100 Tin Bubop. lOOOOOKr. Bulgar. 100 Leva 1 Lissabon 100 —1.45 RM., rote 1.40—1.70 RM., gelb« fleifchige 1.60—1.80 RM. Bremen. 29. März. Bamnwolle. SchlilstkurS: Ama-iftiiiifche Bauin» wolle fully middltug colour 28 mn loko 20.3? per englisches Pfund. Viehmarkt. Karlsruhe, 29 März. Riehmarkt. ffiS waren zugetrieben und wnrdii« je 50 Ktlogr. Lebendgewicht gehandelt: 68 Ochsen 40—58. 14 Bullen 40-50, 110 Kühe und Färsen 22-58, 88 Kälber 70—80, 712 Schweine 72—84 RR. Marktverkauf langsam, nicht geräumt. Metalle. • Berlin. 59. MSrz. sFunklvrnch.) Elektroltitkuvfcr 132.75. Original« bstttenrohziuk (Preis im freien Verkehr) 66,50—67.50, Remelted-Platten« zink von bandelsübl. Befchaffenheit 62—63. Originalbüttenalumtniun» 235—240, desgl. iu Walz- oder Drahtbarreu 240—250, Reinnickel 340—350. Antimon Regulus 150—155. Feinsilber je Kilo 89,75—90,75 RM. Dil Preise gelten für 100 Kilogramm. Prewseststellunaci! im Berliner Metallterminbandel. Kuvfer; MLr» — bez., 117 B. 116 G: Avril — bez., 117 B. 116,25: ®: Mai — Bez., 117,75 B. 117,73 G: Juni — bez., 118,50 B, 118,25 G: Juli — bez., 11,25 8,119 G: August — bez.. 120.25 B. 120 G: Sept. 120,75 be,.. 120,75 B. 120.50 G: Okt. 121,25 bez., 121,50 B. 121.25 GiNot). — b-i^ 122 B. 121,75 G: Tendenz behauptet. — Blei: März — bez., 62 B, «2 G: Avrit , — bez.. 61,50 B. 61 G: Mai 61.75 bez.. 6,, 50 B. «1.25 G: ^uni — he,.- < 62 B. 61.50 G: Juli — bez.. 62 B. 61,75 G: Aug. — bez-, 62.25 «. 08.7» G; Sept. 62 bez.. 62,25 B. 62 G: Okt. — bez., 62,50 B. «2.25 ®; Nov. "| 62,75 bez.. 63 B, 62,50 G: Tendenz stetig. London, 29. Marz. Metalischlulikurse; Kupfer per Kasse 57^—5754, Kllpfer per 3 Monate 58%—58%, Settlemeiit 57%, Elektrolutkupfer «4% bis 6514. bestsele/ted 61—6214, Zinn nahe Sicht 287%—288, Zinn entfernt« Sicht 28012—280 : M, Settlement 287%, Blei nahe Sicht 30 5 Sechzehnte!. Blei entfernte Sicht 30%. Settleineiit 80%. Zink nahe Sicht 3314. Zink entfernte Sicht 33 7 Sechzehnte!, Settlement 331t. &< fen '«fti Nu «U: fe Ii; :;s fe b«la fe fot 't.n tote "eis Nu (i s finj fni fe die "um üteii s E ?tfn ein loo beko m ht °ii» ji«: ®!o Mä i « ! c Berliner Börse vom 29. März Deutsche Staatspan ■ 2i 8. Sil. 3 (i tt Wert». 95:9 96 1 Lollars,». 99.8 99 8 rV-V ü.3«75 0.37 VI IX 0.3675 0 c676 5 aicictiäonl. 0.405 0.407 S 4 Aeichsanl 0 39 o 3S5 0.395 o 3ua 0 48 0 475 6.3b t z 0 2j7b o 240 0 3b75 Q 390 0.39 0 390 0.390 0 395 ZV, StchSanl S Neiltisanl 4 Ea»«»«» 126 126". »>a»a» Ibi.lZ 165 5 Hamv Süd 116 118 3/ i'ansa 158 156.5 18.1 17.2 162 24-87 Kosmo? Neptun N. Ltotid »iolandlinle Tchles. Dps. Stett. Tps. St. Tampf Per. Elbe 27 3. 20 3, T. 125'/. 125''. 74 74-5 154.12 155',. 186 35.12 35-75 ■42~ 4537 Bank-Aktien Ba» Bank 44 43 5 2)t. el. Werte 71.87 76.75 Warm. « 96.87 9/ 5 Bert. Hdlsg. 156'-. 157 3 , (kommerzti. 113>> 114" Tarmsi. Äk. U3 87 1 35 D. Asiat. Bl. 54 5 56-5 T>s»c BI. 135 5 136 5 X. Ueds, «t. 95.5 96-5 Tistontög. 130 i31 Tre«dn 0. 1.9.62#19.B7 üftDJ. ä'X. >02 87 102' , Biittttb Cd. 106 J '. 108 d Etil Ürebtt 7 25 7 37 Cftbant 75 76 «"«»dt. 157';. 147.5 £übb. Bkreb. 88 89 -> eiibb XI8I, 102 104 Wiener Bio. 6 25 6-*5 Ind.-Aktien Aach. Led 35 35.5 „ Spin». — - Accum»lat 113.87 114 5 Abl. u CM. 108 108 Slbltt# Gl 109 3 ,'. 114-/, Ubier». SU 51 ; 1 A.-GfVerl HO 113 51. E Ä, 99.25 1Ü3.12 Allen 8em 174.5 180 Ammenb. P 140 143 Angl» (St. G. 89 92 87 Annener öt. 26 5 30 Aimassd Z. 88 92.5 SlitlliSü. NM 72.87 74 BaxteMasch. Bamaa Mg 38.75 41 «».rop.Wal» 11.12 11.87 Basalt 84 8 75 Baiir Sptefl. 60 62 Bcrg lkvctg. 84 5 85 Derger Ts» Ber-im. EW. Berl Hotel Bl.Karl^r. Z. Bl. Masch. LerzeliusB Bingivle. Bach. Gnß Böliler St Brl. Brik. Brschw. ». Brem Besgh Brem.Linol Brem.Bnlk. Brem. Wolle Buberus E Bäsch Wag, Capito Kl. Ct> HeNben Ch. Gclsent C». Albert Conc. i5k>em <>onr. Spinn Ct. Caoatch Taimler Telmenh L. Tess. Ga3 Tt. All Tel. Tt. Luxb. Tt.Ed Sign. Tt. Erb öl Tt Gnüsiatil Tt. Kabel Tt Kalt Tt.Linoieum Tt Masch. Tt. Schachtb Tt. Spieael Tt Sieinzg' Tt Ton Dt. Werte Tt. Wolle Tt Eisend Tonnersni Tiirtoppw. Tüsi. Webe» ., Maich Diinamit Eintracht Eisenm AA Eisenw. Kr. „ Mever El Liifer. El. Licht Kr 27 3. 146'-. 93 62 105.5 67-75 75 37 57.5 87 240 104 140 47-12 137.5 55 96.25 57 44.75 17 91 92 61 88 124 50 131 93 5 57 90 25 65.5 94 78.5 75 123-/« 125 57 73.87 66 126 101 94 39 75 49.37 80 57 30.12 3D 83 75 106.5 i« 3 149.37 95 87 106.5 68 75 75-5 37 59.87 92 237 106 140 49.5 139 58 100 605 45 17 94 95 64 90 123.87 53 138 5 93 5 59 87 97 t>6.5 95 80 78 5 ■ £.4 12 129 5 58.5 74.75 b97o 12b 102.5 94 40 5137 215 40 bo-27 108 43.25 45 15.5 17.5 109 lW. III 114',. Eliten,. Elf. «ab. SB En»in!b. Hocsch Hossm. St. Hokknloür •il 8. 335 3275 91 64.5 117.1 47.5 140 90.5 84 5 29. 3. 35 34 91-5 6575 i.7 25 48 141 94.75 85.25 136 139 88 5 86 5 )04 3 '. 105 5 118-5 122-/. 25 28 103 104.5 57 59.25 0.7 0.7 46 9337 24 575 125 ic8.11 75.87 llO'M 19-75 70 47 50 77.87 33 39-25 45 25 109.5 47 75 97.5 24 60 3 30 140 5 76 115 78~ 50 53 79 37 33.87 42.2o 44 62 109-/. 68 70 126 89 5 9375 57 60 23.5 -5 87 52 53 25 56 5« 103'/« 44.25 63.87 68 69 62 42 28 5 84 86 91 50.5 16-5 108'/« 46 65 68 25 60-62 43 1* 32 05 93 5 55.5 J7.5 Holzm, P» Horch!» te. Hotelbetr. Howalbw yumb. Mich. C.M.Siitsq, iior. Hutsch. H»> Nicbs«. Hhdr. Brsl. Ilse Berg». Jeserich InnflbanS Kahla Port, Kahlbanm Kali Aschl. «arlsr. Ma. Kattow Bg. Klüitnrrw. Knorr CH^ Kiililm. St. Koil, u. Sch, Köln Neness. K.-!»otiweil Kört Gebr. Kört. El. Kraust u. Co Kronpr Met KU»versb. KYssh. H. Lahmttier Laurahütte Leopolbgr Lliibe« El« »jtnbcnd. St Linbsiröm Linzel Sch. Lingnerw Linie Hofui. Locwe Wl>. Loren» Tel. Lübenfch ill Magirus Mannt^mA HianSIel» Marirnb. il. M Kappel M. «. Li ab „ Svrau „ Zittau Meyer B. Miag Mii> u Gen. Mot Deutz Miilh. Ba. ■ii. 3. ma 75.75 77.25 555 5Ö5 98.5 102.5 14.75 1512 56 5 59 54 55 109 105 38 37 43.75 108'/. 110 103 10/ 87-75 9b 62 6 .V 91.5 131 , 43.62 1237 74.75 75 5 76 102 92.5 84 84 75 94 25 48 82 5 1U5 435 93 5 35 68 145 45 126 34.5 74 5 43 75 150 110 5 47.5 69 90 85.25 39.5 14 145 91 605 18 87 103 93 58 96-5 94.5 132';. 44 13 76.5 79 76 104 95.75 87 37 86 98 55 75 83 107 5 45.25 95.25 3&5 72 145 43 128 35 77 47 153 104 5 51 6925 92-5 90-5 418 15 150 63~ 20 101 94.87 57.25 98 Neckarwle N. 6. Ii. Nbl Koble Nitritfabr. „ Steingnt .. Wolle Nbg. Herwl, Lberbe». Lb Car« Lb/ Kol» Lei. Stabl Lille» Erb. LPP. P.S. Lrensiein Lftwerte Panzer Phöniz Bg. Pbiinix Brl. Pintsch PitUer WI». Preftow. Prentzengr, »latg. Wq. «richelt M. Rh. Brannl. ,. Etettro „ Naslau „ Etabiw. „ Wells. Ä. ^henania ch. »tbrybt El, j>iieteck»Le> Siiebcl I.D. Roitsiroli ittodbrrgr. Romb. Htte. 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Im». — 66 Te«!en», 1375 13 25 Ii)brl Oel 53 5 64 5 Tie« Köln 82 5 845 IrauSrabio 101% 102 Üüll ylnha 60 62 Union chcm. 48 . Diehl 58 * Giesjerel 31 Bar». Pa» 62 Ler. Charl 83 5 90 ~ ch. S«io 14-87 15 „ Tt Nickel 121 123 „ Glanzst. 27c v u 279- . » Jute B. 69 b9-2o „ M Haft. 64 64.87 n Bern. W. 40-25 4U .. St «»». 1.7 120 Sil». Wh. 59.5 6l.75 Bogel Tel b/ t>9 25 liogtl. !U!S. 47 Tüll 44 Häsfner 85 Born, Spinn. — 50 33 68 31 45.5 t8.5 Wandere» Wcgelin tLrrnsa.Kg. Weser il G. Wesiereg. W.T.Hamm W.Eis.Tr W Kupse, Wtcking Will,. Hlitte Witt. Gnh Witt. Ties Wolf Masch Zeitz Masch. Zellst. B Z. Walbh 139 141 7u 7o 46 47.5 136 57 36 54 97 45 38.5 100 45 37 115.5 64.5 121.5 126.27 59.87 ■S8.5 56 102 49 5 39.2 luü 47 120 68 1*4 5 27. ». 29 Sirnm. WI 39 25 33 Zwick.Masii 42 46 Kolonial- Werte Tt. Cftofi 136 145 Nen-Guine» 565 555 iSani 29 25 29.62 Ergänzung znm Kurszettel 4>^B.Sch Ol - 0 45 4U8;(W-ll;U 0.405 0.405 »Ii 75/07 0 405 0.450 35-, v S« - - tJ Grofjlr. M 13 26 13 26 4 Tiirtiinif — S'/3 Nt.B.A. 4^; Anat. I 4 bo II. 4Vi bo. III. Süd Eifciib. i)IS. Crbl. Türen Biet. Tbtrrh.u.W. Email Ullr Grenoenbr. Grünu.BUl Iiibel Koilm Irb. Kosiheim Z. Loüir.PllG Maxim Lin. ÄiiNerKsim 'MezS.?rbg. ■Mol. Uinm Üiuobg. «V !>!eist>. Pa» Rheins .«r. Schrstg. Lsf. Sainh Her» Sinnrr A G. B-r.B.FrG Ultra»! Wiest. To» 10.3 9.4 8 75 10.62 9 75 89 99 100 79.25 78 5 48 52 42 44 4675 48 101 102 87 25 8712 61.75 104 38 2 62 2 62 135 5 137 ö 62 60 63.5 64.5 47.75 48 25 26 132 140 122 5 124.5 113 113 39 39 78.5 815 60 5 59 5 95.^5 94-87 74 5 78 Termin-Noticrnncen Tl. Austrat 126 127 Hapog Hamb. Süd Hansa KoSmoS Liodd Äli.Tt.E.B. Berl Hbtsg. Commrrzbl. Tarmst.Bl ib.,.12 154 115.87 118 5 157 5 Iba". Ii- 2 125';. 153-/« 154'/. 60 63 5 156-/. 158-5 114 5 1155 135 134 . Tt. Bank Tiskoutog TreSbn. Bt. Mitteib.Cr». -chut>h..P. A. E. G Bergm. . >;ccire Mannesm. ManSscib Rat. Anto Lb.-Bebarl Caro Kols Orenstein Phönix Bg I#, Br. «. »Iheinstahl Niebra vj.t. Rom» Hatte RiitgeeSm. Scizbrts. Schuckert el. Siem.HalSle Leon». Tic«! Westcrcgrl» Otavl ■a. 8. 29 . 136 136". 129,-7 130-;. 119 5 120 108''. 108.82 151-5 153 100 5 104 94 95 75 76 5 88-37 93 5 59 61 74 87 76 5 123 62 1 23' 50 25 56.75 92 92 75 9375 97.5 94 95 56 75 58 75 83 5 86 111 114 136'. 189 62 95 25 98 1385 142-5 105-5 92 94.75 118.37 III 5 92.75 95 5 131.-, 133 75.12 H „ 93 75 95 25 85 25 87 75 44.^5 45 5 . 151.5 152'. 51 9^87 85.75 91 12 70 69.87 44 62 4o.5 43 .3 !>6 J 72 37 75.5 60 81 134 5 147.5 79 62 «0 6/ 134 136 5 82.87 85 Zö 89 92 „ 32 32.12 77 5 78 . . 162-/. 163®. 89-25 92 119". 117 5 83 5 82.5 136 136, 29 75 29 871 * 6 % Div. 1 3 abg M. 3 'A, „ 02— 4 4C0 4 Bähe.' EB. 31.. be. 3 ba. aVä Ps .EBP. — — ;l'< 2 „ tanu.Sl 3Vi,, loiib. 3 „ tonv. Rh.HhP.Pf. Spe». Port. 4'/, a.G. 13 Zoiliürlen 4 tü.Golb lisnken Bab. Banl Barm. Bl. Tanaibl. Ti. Banl Tis». Gci, Tresb. Bt. Melallbl. Miiteib.Cb». Lest. Crbl. HIh.. Lredit 27. 3. 20.3 6.95 - 68 - 11 1162 17.2 17.35 42 3 96 25 133 5 1?6 130 119'/. 96 106,5 7.25 99 98 134 '36 13t 119 5 97 75 109 7.4b 100 RS. v«». SÜD». Tis!. Wen». Wien. Bt». Wttb. Nbl. inckustrie Hapag Llohb Eichbanm Slbt Gbr. «bter OPV. Abl. Klrhci A.E.G. St. Ang. G«. Asch. Zells,. Babcnia „ Masch. ,. Uhren Bergmann Bingwrrlr Behring Chem. Hci». 27. 3. 86 102 0 04 6 109 2». » 102 0.04 64 112 Papiere 155 156 2 155 156 65 «4 37.5 38 51.25 51.25 100 103'. 91 91 87 25 90.7! 8-5 9 33~ 33T5 92 95 5725 .9 1 99 105 Daimler Dt. Eisenh. ,, (^.S,(sch. Berta» Dingler Thiervoss E. «. Kais. Elb. 8-arb. El.L.n.Kr. Elettr. Lief. Els.B.Wolt. Emag ckßl. Masch. Etil. S»in». Fahr Gebr. invnstrir tvfIt. Gnill. ffeinm.Jett K-rlf. Po«. Jvlilflä Wog. Germ, Lin. Golbschm. 27 3. 29 3. fcO 53.5 4875 53 5 109 95 114',« 94 95 8 10 48 25 50 25 26 115 5 107' 105 111 33 - — 0 239 0.24 48 75 50 205 210 44.75 44 9 f36.5 133-/. 118 121 77.5 80 47.25 47.-0 0 7 072 135 134 78 7850 27.3 (S reffeall»» 84 Gritzne» 102 Grün u.BUf. 103 Haib ». Neu 49 5 Hammcrsen 89 Hansio. S-iifl. 65 HirschKnvf. 81 Hochties 62.5 Holtmann 76 Hoizoerlohl. 78 Hhdrom. 41 Jnng 0 875 Jung».Gbr. — Kg. Kaisers, 81 Karlsr. M. 43 KleinSchan». 43 Knorr 795 Kons.Branu 46 Kraust Co. Krumm O., Labmeber 93 75 Lechwerk, 92 Lcb. Spich. 28 29. 3. 80 112.2 102 52 92 70 50 85 63 50 77.25 795 42.5 0875 88 43 75 44.75 79.5 48 97 30 Lin. Mar. Lubw. Wal», Mainlr. Meguin Metallg, Biet. Knobt Me» Sohne Mornu» Deutzmot. Lberursel REN, Oleawerle Peters Un. Ps.Näh.K. Rein.Geb». RH.Et. Mm Rh. Metall ^>!Iienanta Robb.Tmst. Rvtgersw. Schlinl Co. Schnell. I>r. 27. « 29. 3 139 140 59 60 89 88 37 40 50 1061 U1 30.5 31 65 66 44 46^ 50" 53 60.5 64_ 91.75 90.25 52 55 62 65 95 24.87 25 25 65 68 50 17 25 18 78 79 74~ 74~ Schuckert «. LchuhBern. Schuh Her» Schul» Gr. Seil. Wolfs Sichel Co. Siem.Halöle Sinalco Siidd. Traht Tril.Beftgh. Thür. Lies. Uhr. flurtw. Ber.T.Oclf. ,. i.?a'I.?a« Voio.t.viifln. 'Boll Kabrlw. Waoft ^rclit. Wohlmuth Zsi. Walbh. Zschockew Zucker Bob. Kranit, Zuck. Heilbr, 27. 3. 2» 3. 90 91.50 39 9 41 35.25 41 25 39 41 41.8" 43 3.72 3 5 - 122 - 41 80 30 49 66 85 315 96 53 58 81-75 30 50.50 79 SB 35 98 5 58 121.5 124 6 o~ 61.25 54.75 54.1 60.5 6150 27. 3. i i *. 8. Znck.Ossstein 77 n „ Rhein,lau 59 60 50 , Stuttgt. 60 5 Berßw.- BetjeltuS Bach. GuA buberus Tt. Lur. Eschio.Berg. Gelseulirch. Harpcner KaliAichersl. Kali «Seilet. ManneZm. Man4Fei»c> Lberbeb. Ober. Car» Phönir ;I!heinstehl Riebelt-Lel !>!omb.HK«e Sal» Heilbr. Slinue» R. Aktien 37 38 87.25 90 56.75 60 , 99 87 50 140 945 97 75 - 85.50 131'/. 133 136 137': 91 92.76 84 SO 43 75 44.50 43 25 44 , CO 82 82.6 84 25 32.87 32 f>8 f>8 89 25 91 lelluS Berg B.ftjtianrai). 1» reiv. BeckerKohlc Ben» Ar. Hd-Zbl. Krügershall Lastauto ittast. Wagg. Wertb 0 Bab. Hol». & „ Kohle »r.Pf.Bl.11 Mhm. Kohle :> He». Bl, , r > Neckarg. !> Pr. Kali 5, Pr. »iogg. 5 RV..M..D. !i Sachsen!. 5 „ Nogfl. 6 Siib.u-eftu,. .7 3. 29. 3- 64 72 „ 34.75 35 £0 Werte 53 55 50 50 55 98 dl 55 100 21 21-50 Anleihe 18.5 12.5 815 18.5 11.5 91-9, 13 6 4.5 4 5 62 78 2.3 5725 6 7 80 2 3 21 215 Montag, den 29. März 1926. .Vndische Presse" »r Leibesübungen, in dem die beiden Spitzenorganisationen ^ Bad. Landesausschutz und Zentralkommission für Arbeitersport — ^treten sein swllon, wurde als wirksame Vertretung und praktische Liderung der Taun- und Sportbowogung allgemein begrüßt. . Was die Deutschen Kampfispiel« 19 2 6 in Köln an, Aangt, soll von der babischen Regierung für die teilnehmenden Ver- ?>rde ein Kastenraussichtlich ab 1. Mai wieder 50 Proz. betragene Die neuen Aus- ^iskarten werden vom Landesa-usschutz ausgestellt und nach Abstem- phiNfl durch das Kultusministerium den Vereinen unter Nachnahm« » Mark zuzüglich Porto) direkt zugestellt. i , Die Abgabe von Verm ö g en sste u«rklär un g e « ist ffi im Land^.sausschuß zusammengeschlossenen Verbünden bezw. ihren :Mzelvereinen erlassen- Die während der Reichsgesundhsitswoche itx Karlsruhe stÄtfmdAtde Ausstellung „Rei nlichkest ? n d Sittlichkeit" wird den Verbänden zur Mitwirkung «Mpifoh- Im Garjengelände der Ausstellung sollen Uebunqsstunden der Kiiriu und Sportvereine die Veranstaltung praktisch ergänzen. Uobcr die Abhaltung der Lande stagung in Freiburg, « ursprünglich auf 9. Mai angesetzt war, wurde eine llebereinstim»- erzielt, mit Rücksicht auif die alemannische Woche und zur Ver« ^idung gegenseitiger Beeinträchtigung gleichzeitiger Veranistwltun- Sen die Dagung um 8 Tage auf Sonntag, den 16. Mai, zu ver^ l*8en. Das endgültige Programm für die Tagung wirb demnächst ^tannt gegeben. C Radspot I ^röffnungsrennen deS Rad-Renn- und Tourenklubs Karlsruhe (B. D. R., Gau 99, Mittelbaden). . Anläßlich des GautageS deS Gaues 99 (Mittelbaden) er- Mete der Karlsruher Rad-Renn« und TourenkluV am Sonniag '°ine diesjährige Rennfaifon mit einem VereinSr«nn«n über D Kilometer. Außer den verschiedenen Arten von Radsport pflegt ^kanntlich der Verein im Besonderen den Straßen-Rennfport. Er zahlt sehr gute Fahrer zu seinen Mitgliedern. Das Rennen war «in ^genanntes Zeitfahren, da jeder Fahrer im Abstand von j« einer Minute abgelassen wurde. Die Rennstrecke mit Start und Ziel am Mkenheimer Tor führte bis Neureut, von da zur Stößerstraß« und ^oltlestraße zurück zum Ziel. Die Zeiten der einzelnen Fahrer sind "lä gut zu bezeichnen. In der Hauptsache wäre Franz Rudolf- Rastatt hervorzuheben, der ein glänzendes Rennen fuhr. Auf der anderen Seite wäre zu bemängeln, daß nicht überall auf der Nenn» strecke vom Publikum die sportliche Disziplin gewahrt wurde. AIS geradezu unglaublich ist die Tatsache, daß Nägel zwischen Eggenstoin und Neureut gestreut waren, um die Fahrer zu Fall zu bringen. Ergebnisse waren: 1. Franz R u d o l s-Rastatt 2 Stunden, 10 Mi- nuten, 10 Sekunden; 2. Anton W i l i n S k Y-Karlsruh« 2,18,45; ». Eugen St«nn«r-KarlSruhe 2,23,80; 4. Joses Kästner-Karlsruhe 2,27,20; S. Wilhelm R i tz-Lin!«nheim 2,32,33; 6. herman Raup p-KarlSruhe 2,34,05; 7. Karl Schmid t-Neureut 2,37,03; 8. Ludwig Weifenriede r-Karlsruhe 2,37,25; 9. Gustav Raup p- Büchig 2,40. Straßenrennen Berlin—Cottbus—Berlin. N. sUschi« fährt «in großes Rennen. Berlin. 28. März. (Eig. Drahtbericht.) Die erste große Fern- fahrt das B.D.R. in der neuen Saison wies eine starke Beteiligung auf. Das Wetter war der für Berufsfahrer und Amateure mit 249,8 Km. gleich langen Strecke recht günstig und so konnte die Fahrt auch ohne größere Zwischenfälle glatt durchgeführt werden. Bei den Berufsfahrern fuhr R. Huschke ein glänzendes Rennen; er stegte auch im scharfen Endspurt vor der gesamten Opelmannschaft. Bei den Amateuren siegte Konrad-Berlin. wäbrend bei den Altersfahrern der unverwüstliche Orlewicz in Front endete. Die Ergebnisse waren: Berufsfahrer: t. R. Huschke-Berlin 8:13,11 Stunden; 2. Belloni-Jtalien X Länoe zurück; 8. Cuter-Schweiz; 4. Rebe-Leipzig, 5. Tietz-Berlin. — Amateure: 1. Konrad-Berlin 8:36,15 Stunden; 2. Marzinski % Länge zurück; 3. Werner; 4. Schulz; 5. Eugau-Frankfurt a. Main. Rudersport Cambridge schlägt Oxford. Line Million Zuschauer an der Themse. Das traditionelle Ruderrennen zwischen den Achtermannschaften der Universität in Oxford und Cambridge kam am Samstag au? der klassischen Themse-Rennstreck» zwischen Putney und Mort- lake zum 77. Male zur Entscheidung. Schon seit Monaten verfolgt jeder sportliebende Engländer die spaltenlangen Berichte der Tages- und Fachpresse über die Vorbereitungen für diesen Ruderzweikampf, der im Lause der Zeit zu einer nationalen Angelegenheit geworden ist und das größte rudersportlich, Ereignis in Eng» l a n d darstellt. Als nun endlich der Tag des Rennens gekommen war, wälzte sich vom frühen Morgen an «ine unübersehbare Menschenmenge aus den Toren Londons nach den Ufern der Themse die schon Stunden vor dem Rennen von «iner nach Hunderttausenden zählenden Menge be- setzt waren. Schätzungsweise soll die Z a h l derZuschauerüber eine Million betragen haben. Als Favorit ging die dun- kelblaue Oxfordmannschaft in den Kampf, die im vergangenen Jahre das Pech hatte, daß ihr Boot in dem rauhen Wasser vollschlug. Im Training hatte Oxford etwas bessere Zeiten erzielt als ihre hell- blauen Gegner, die mit einem Ersatzmann für die erkrankte Rum- mer 4 den Kampf aufnehmen mußten. Mit einem Gesamtgewicht von 701 Kg. waren die neun Vertreter von Oxford um etwa 20 Kg. schwerer als die nur 680 Kg. zusammen wiegende Cambridgemannschaft. Selbstverständlich waren letztere bestrebt, ihren vorjährigen Sieg zu wiederholen und damit das Verhältnis der gewonnenen Ren nen, das 40:86 zu Gunsten von Oxford lautete, zu verbessern, was ihnen auch entgegen den allgemeinen Erwartungen gelang. Cambridge hatte die Wahl des Startplatzes und wählte dar günstigere Middlesex -Ufer. Die ersten zehn Minuten brachten einen spannenden Kampf zwischen den beiden Booten. Oxford führte teil- weise mit dreiviertel Bootslänoen. Nach dem Zusammenbruch des fünften Manne» bei der Oxford« Mannschaft gewann Cambridge bald die Spitze und bi» zur Hammersmith-Brücke hatten die Hell- blauen schon einen merklichen Vorsprung erzielt. Die Oxforder mach- ien die größten Anstrengungen, das verlorene Terrain wieder aufzu- holen, doch hielt Cambridge allen Angriffen stand. Immer erbiiler- ter wurde der Kampf, dem die Zuschauer in höchster Spannung folg- ten. Mit einem Vorsprung von fünf Längen ging schließlich Cambridge als Sieger vor Oxford durchs Ziel. Die erzielte Zeit von 19:29 Minuten bleibt hinter dem von Oxford im Jahre 1911 mit 18:21 aufgestellten Rekord ganz erheblich zurück. Damit hatte Cambridge das heißumstritene Rennen zum orittenmal hintereinander gewonnen, im ganzen also 37 Mal, wäh. rend Oxford 40 Siege zu verzeichnen hat. Die Länge der Strecke betrug 4^ Meilen (ca. 6850 in). Allgemeines Der verein Deutsche Gportpresse hielt am Mittwoch abend in den Clubräum «n deS Berlin«? Automobilklubs fein« ordentliche Generalversammlung ab. Aus den Berichten ist mit Genugtuung zu konstatieren, baß der Mitgliederstand im letzten Jahre eine er» freuliKe Aufwärtsbewcgung zu verzeichnen hatte. Di« Vorstands« Wahlen hatten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender G. Grüttefien; stellvertretender Vorsitzender: E. Schönborn, P. Günther, E. Joflyz 1. Schriftführer: I. Riecken; Stellvertreter: E. Werner; 1. Kassierer; O. Meilicke; Stellvertreter: Bonwitt; Beisitzer: v. Salzgebcr, F. Burger, E. Wagener. Wetternachrichtendienst der badischen Landeswetterwarte Karlsruhe. Luftdruck in SJItciet« Niveau T«»p«- Gestrig, Niedrigst« ratur o> Höchst, wärme Semper nach» Bettet Wertheim ... , i 14 t Nebel Nebrl Königstubl. . » 751.8 6 1» t Karlsruhe . . , 761.8 r 16 4 bedcctt Badeu-Baden . 761.2 • 1« 1 bevblkt Badenweiler . . 761.1 « 752 .6 - - 2 • 1» T heiter bedeckt V illingin . . . i 10 I St. Blasien . . Höchenschwand . s t « dedeckt Feldberger Hof . . . 628.8** 8 i 1 Nebel «Hßcmeinc WittcruugSiibcrlilbt. Sine von Frank«ich nach der SDftfce gezogene Druckstörirn« — durch den Zuslub wäwirst subtropischer Lust hervorgerufen — hat gestern im südlichen Schwarzwald und der vaar stärkere. sonst meist nur geringe RegenfSlle gebrach«. Die südliche Luftzufuhr brachte zunächst wieder leichte Abkühlung, da die alle, in den lebten Wochen südwärts bis Spanien und Mittelmeer vovgedrungene Polarluft durch den Südwind wieder zurückgeholt wurde. Heut« früh bat der Nordrand der wärmeren subtropischen Strömung die südsranzösische Küste überschritten, wäbrend neue Polorlust über dem Ozean über Island hinweg eingebrochen ist. Dadurch verstärken sich die Druckstörungen, sodah die RegenfSlle in den nächste» Tagen zunehmen. Wetteraiissichten für Dienstag, de» »i>. Mär, 1826. Für die Jahreszeit mUd, nur zeitweise heiter, einzelne Rogonsälle. Eintracht [ Ueberroorgen Mittwoch 31. März, 8 Sonaten-'Abend zIsÜhrK i i»«I 11 Alma Moodil (Violine) 7378 Hans Pffitzner ■ Frank: > Karti (Klavier) i-dnr, Mozapt: F-dur, Pill»: E-i Karten zu 4.—, 3.—, 2.— und 1.50 bei: IK urt N euf e Idt. Waldstr. 39 C010SSEUM Wl l lll l llll ll i mim i niu i ii Tlgl, |81 Uhr Variete* Vorstellung II! 30 Minuten Ihr Paßbild | nur im Photogr. Atelier Kaiserst.v0.Eing.Adlerftr Teppich- u. Bek- ten-Klopfere! Annahmestelle Herrcnsir Rr. 6. Laden. Tel.. Vit. 2722. 13950 in guter Lage einer mittleren Stadt, in der Nähe de» BahnhosS gelegen, ist an kantionsfähige WiriSleute j» oervachten. Angebot« u. Nr..7S44 an dt« Bad. Presse. Rencrbaut« Ein- und Zweifamilienhäuser in anter Lag« Mannheim-Feudenheim ?,»t«r günstigen Bedingungen zu verkaufen. Be- Ubar !I Stück bis Mitte April: 8 Stück bis H-tte Juli. «850 i, .Näherem «nto«Strubel, Baugeschiist. Man»- ?!im-?6. Tel. Wohnhaus mit 2 u. 3 Zimmerwohnungen und einer L Zimlnerwobnun« mit Zubehör. 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Spielberg, den 29. März 1926. Die trauernden »(Minnen. Beerdigung: Dienstag mittag 4 Uhr. Todes- Anzeige. Gestern mitlag '/«3 Uhr verschied nach schwerem Leiden mein lieber Mann, unser lieber Vater und CiroBvater Jakob Brehm im Alter von 76 Jahren Karlsruhe, den 29. März 1926. Die trauernden Hinterbliebenen. Beerdigung findet Diensiag nachmittag 3 Uhr statt. l'rauerhaus: Akademiestr. 37. B7313 Heute frßh verschied nach längerem, schweren Leiden pltttzföch urd unerwartet unser lieber, Ireubesorgter Gaste, Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder und Onkel Johann Heid Blechner und Installateur im 71. Lebensjahr. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Elisabeth heid, geb. Schmitt Hans Held u Frau Priedel, geb. Brutzer Rudolf Held u. Frau Anna, geb. Barth. Karlsruhe, Lautenbach. Mdensteln, Leipzig, den 28. März 1926. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 30. Marz, naenm. 2 Uhr statt. Trauerhaus: Akademiestr. 23. B7315 5KH5 W HWWM Wß ! WU» in Ltadt u. 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Mannheim: l^ayer Zieger Tngelhart Vieh Fleischmann Ege Diesel Hügel Freiländer Deschner Herberger Trauch Fuchs Eroke Eberlein Reeb Kastner Au Meißner Wolz Zinn Würzburger Die Ausstellung des K.F.V. mag überraschen, insbesondere die !nahme Kastners in die Verteidigung. Wohl lieferte er hinten gute Partie, aber vorne fehlte eben die „Schutzkanone". Vogel, 'Nneisen, Hieber und Raupp sind immer Noch trank gemeldet. Mannheim hat seine komplette, stärkste Besetzung zur Stelle. Nachdem der verdiente alte Internationale Gottfried Fuchs lch ein Angebinde geehrt wurde, kam der Ball in Bewegung. Reeb ^pft die erste Chance scharf aber knapp daneben. Auch Ege finde! ^ Richtung nicht. In mäßigem Tempo, immerhin mitunter hübsch ."inbinierend, wandert der Ball von Mann zu Mann bald dieser, Jlb jener Partei zum Vorteil. Ein Schuß Mayers hält Eberlein kurz darauf verhastelt Herberger eine tadellose Linksflanke. -•S.V. hat dauernd mshr vom Spiel. Allein die Vorstöße des Mann- ^'Mer Sturms sind äußerst gefährlich. Besonders Herbergers Steil- .klagen bringen heillose Verwirrung in das KZ.V.-Abwehr- MMando, wo Eberlein einmal in letzter Not nur noch durch Fuß- ^ehx das Verhängnis bannen kann. Kurz vor Pausenpfiff ver- ^nkt wiederum Herberger durch unnötiges Dribbeln die Führung, instand 0:0. v. ^ tt den ersten 4 Minuten nach der Pause fallen überraschender- Me 3 Tore. Würzburgers scharf plazierter Schrägschuß prallt am cWen ab und Ege drückt ihn, rasch herbeieilend, ein. Eine Minute gleicht Mannheim geschickt aus und gleich darauf verwandelt ^?s (der Schiedsrichter übersah hierbei ein glattes Hände) prompt Iii von Würzburger. 1:2. Der Kampf ist ausgeglichen. ,^°en und drüben werden schöne Sachen ausgelassen, bis Zinn «Bill- llebcrrumpelungsdurchbruch Meißners durch schönen Torschutz ,,j^uetzt. 2:2. Derselbe Spieler verschießt darauf zwei aussichts- ^ xe Vorlagen. Die dritte schnappt ihm Kastner gerade noch vom lAe weg. Eine erfolgversprechende Vorlage von Fuchs weiß Rieger weiter,zuleiten. Noch ein kurzes, straffes Anziehen Mannheims L® der Schiedsrichter trennt die Gleichwertigen, wenn auch Mann- >"N, an den Torchancen gemessen, einen schwachen 3:2-Sieg wohl >ent halte. Der K. F. V. leidet schwer unter dem Ausfall seiner besten Leute. ^ dadurch bedingten Umstellungen stören das Systcn und die Ge- ^»lsenheit ganz empfindlich. Unter diesen Umständen darf man dem Resultat durchaus zufrieden sein. Verteidigung und Tor- : waren gut. In der Läuferreihe fiel Riesel merkwürdigerweise ^'5 völlig aus. Das längere Pausieren zeigt anscheinend seine Nach- Hungen. Erohe und Wolz wegen ihres Eifers besonders zu er- ijJUct Der Sturm spielte heute ziemlich weich. Nur Würzburger, und Ege rafften sich zu forscheren Taten auf. ^ 'luch Mannheim zeigte bei weitem nicht das vorjährige yicn, obwohl die Mannschaft im wesentlichen dieselbe ist. Hervor- ist unbedingt die schlagsichere Verteidigung, die beiden Außen- £ier Au und Bleß, und nicht zuletzt der raffinierte Sturmführer '»im be ff Cn Absichten jedoch von seinen Neben>pielern nicht richtig und rasch genug erkannt wurden. Neben ihm zur ,^en der wuchtige, em nent schnelle und durchschlagskräftige Meiß- . ■ • Der Rest erhob sich nur selten über den Durchschnitt. Frankfurt dezwingt FV. Saarbrücken 4:2 (2:1) Zuschauer sehen im Frankfurter Stadion ein fesselndes Spiel. Zäher Widerstand der Saarländer. ItJ Frankfurt a. M.. 28. März. (Eigener Drahtbericht.) Von ^rühlingswetter begünstigt, fand am Sonntag nachmittag «ix frankfurter Waldstadion vor 15 000 Zuschauern das Spiel uni ^süddeutsche Meisterschaft zwischen den Meistern des Mainbezirks ^"k Rheinhessen Saar statt. Während die Gäste mit ^it+vrl tarf ' ten Mannschaft erschienen, mutzte Frankfurt auf seinen Sh TCr Pache, der in München verletzt wurde, verzichten. Wer , der Schweizer in der Frankfurter Elf die aufbauende ^..treibende Kraft ist, der wird auch verstehen, daß man selbst in Wi - dos Mainmeisters um den Ausgang des Treffens bangte. St« Buch gab auch die Tatsache, daß Saarbrücken am 2l. März den Ka* schlagen konnte, zu denken. Die Saarländer ent- -len denn auch den Erwartungen, die man in sie gesetzt hatte, IC" l ann sagen, daß sie noch mehr zeigten, als man erwartet J- Frankfurt hatte während des ganzen Spieles schwer um den MM *-'• ' ' ' Nach einem festlichen Empfang der Gäste entwickelte sich gleich ein sehr schnelles, flüssiges Spiel, das zunächst eine leichte Ueberlegenheit der Einheimischen zeigte. Auf beiden Seiten wurde gut kombiniert, aber vorerst nur noch wenig geschossen. Frankfurt verscherzte sich verschiedene gute Torgelegenheiten durch mangelndes Entschlußvermögen seiner Stürmer. Erst nach einer Viertelstunde kam der Mainmeister durch den Mittelstürmer Klump, dtr aus einem Gedränge heraus plaziert einsandte, zu seinem ersten Tor. Durch diesen Erfolg ermutigt, griffen die Mainleute jetzt etwas energischer an und schon acht Minuten später blühte ihnen der zweite Treffer. Bei einem Durchbruch lief der Saarländer Tormann Dahlheimer zu früh heraus, so daß R. Strehlke ihn umspielen und einsenden konnte. Ueberraschend fiel dann aber schon in der nächsten Minute der erste Gegentreffer für Saarbrücken, den der Halblinke Haun nach einem bösen Fehler der Frankfurter Hintermannschaft auf fein Konto bringen konnte. Die Gäste hatten in der Folge dann ein wenig mehr vom Spiel; ihre vom Mittelstürmer Zeimet Ii gut eingeleiteten Angriffe scheiterten aber durchweg entweder an der guten Frankfurter Hinter- Mannschaft, in der nur Reitz.zeitweilig ausfiel, oder an der man- gelnden Durchschlagskraft der Saarbrücker Stürmer. — Nach dem Wechsel war zunächst wieder Frankfurt tonangebend, erst nach einer Viertelstunde kam Saarbrücken wieder stärker auf. Dann hatte Frank- fnrt aber auch schwer um seinen Vorsprang zu kämpfen. Jedenfalls ging ein großes Aufatmen durch die Reihen des Frankfurter Publi- kums, als Klumpp sich in der Mitte der Halbzeit etwa gut durchs spielte und Dahlheimer zum drittenmale schlug. Derselbe Stürmer köpfte drei Minuten später eine Flanke des Rechtsaußen zum vierten Treffer ein. Abermals drei Minuten später erzielte Zeimet II. der talentierte und fleißige Mittelstürmer Saarbrückens, den zweiten Gegentreffer. Der Rest des Spieles brachte, abgesehen von einigen Eckbällen (insgesamt 10:3 für Frankfurt), keine besonderen Ereignisse mehr. Der Kampf war im allgemeinen offen und jederzeit noch flüssig. Frankfurt siegte an der Zahl der Torchancen gemessen ver- dient. Aber das Ergebnis kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Mainelf am Sonntag eine Menge Blößen zeigte. Gut waren der Tormann, der rechte Verteidiger und der Linksaußen. Alle anderen Leute zeigten nur Durchschnittsleistungen. Der Sturm wurde im Zusammenspiel von seinem Gegner Übertreffen. dafür zeigte er allerdings eine stärkere Durchschlagskraft. Bei Saar- brücken war die Hintermannschaft, sonst die Stärke der Elf, zu- weilen ein wenig sehr nervös. Fleißig und erfolgreich spielte der Lauf, in dem besonders der ältere Zeimet gefallen konnte. Der Sturm war in feinem technisch schönen, aber leider etwas zu weichem Spiel, die erfreulichste Erscheinung des ganzen Spieles. — Recht mäßig war der Schiedsrichter. Weilers Flchballergebnijse. Pokalspiel. Stuttgarter Kickers — 1860 München 1:2. Aufstiegspiele. t SpEl. Freiburg — Sportfreunde Stuttgart 1 :C FE. Konstanz — SpVg. Cannstatt 3:2. Schwaben Ulm — Kickers Würzburg 2:4. Kreisliga-Verbandsspiele. S?V. Feuerbach — SpV. Reutlingen 3:2. FV. Beiertheim — VfB. Gaggenau 2:3. F. V. Beiertheim—V. f. B- Gaggenau 2:3 (J:2). Am gestrigen Sonntage hatte Beiertheim seinen schärfsten Kou kurenten im Abstiegstampfe auf eigenem Platze zu Gast. Da sich Beiertheim durch drei Siege über Vereine der Mittelgruppe, nämlich Durlach, Frankonia und F. V. Rastatt den Verbleib in der Kreisliga sichergestellt hat, konnte dem gestrigen Treffen eigentlich keine große Bedeutung mehr beigemessen werden. Für Beiertheim konnte es sich schließlich nur darum handeln, sich für die Niederlage in Gaggenau zn revanchieren. Das beutige Spiel war der Gradmesser der Leistungsfähigkeit beider Vereine. Gaggenau muß immerhin ein Plus, was Schaellig- keit und Zuspiel anbelangt, zugesprochen werden. Dem Spielverlauf nach wäre eigentlich ein Unentschieden am Platze. Gaggenau war im präzisen Feldspiel wohl besser, Beiertheim dagegen um so eifriger. Beiertheim erzielt kurz hintereinander 5 Ecken, von denen keine ver- wertet wird. Gaggenau gelingt es dann durch Zögern der Verteidigung Beiertheims, seinen ersten Erfolg zu buchen. Die 7. Ecke für Beiertheim bringt dann einen Hände-11 Meter, der auch glatt zum Ausgleich verwandelt wird. Im Gegenstoß auf Wiederanspiel ver« wandelt Gaggenaus Mitelläuser den gut getretenen Eckball zu 2:1. Hierbei bleibt es auch bis zur Pause. Nach Wiederbeginn gleichwertiges Spiel mit ebensolchen Tor» gelegenHeiten- Gaggenau ist der glücklichere und legt noch einen Treffer vor, den Beiertheim bis zum Schlüsse trotz gnter Gelegen» heiten ncbt mehr einholen kann. Tie Mannschaft hinterließ einen sehr guten Eindruck. Hervorzu« hebe» sind die beiden Sturmflügel. * (Weitere Spielberichte siehe Seite 2.) Die Vorrunde um den Kölner Kampfspielpokal. Süddeutschlands Sieg in München. — Süddeutschland» Norddeutschland, Südosldeutschland und Westdeutschland in der Zwischenrunde. zu ringen und die Elf ist sicher sroh gewesen, als beim Schluß- Mitteldeutschland " das 4:2 Ergebnis ?ur sie sicher stand. , ' läufer Köhler, de Die Ergebnisse der Kampfspiel-Pokalkämpfe In München : Süddeutschland — Mitteldeutschland 3:1. In Hamburg: Norddeutschland — Baltenland 3:1. In Berl in : Berlin —' Südostdeutschland 1:4. Süddeutschland siegt gegen Mitteldeutschland 3:1 (1:1) Beim Süden versagte die Läuferreihe. — 25 (100 Zuschauer. f. München, 28. März. (Eigener Drahtbericht.) Auf dem kiOer- Platz in München erlebten am wonntag 2S000 Menschen eine Ent- täuschung. Das Vorrunde.» spiel um den K a m p f f p i e l - pokal zwischen Süd- und Mitteldeutschland brachte nicht den hochwertigen Sport, den man erwartet hatte. Vor allem ent- täuschte die süddeutsche Mannschaft. Bei ihr lieferten nur die Hinter- Mannschaft und der linke Sturmflügel ein gutes Spiel, die Läufer- reihe war sehr mäßig und der rechte Angrisssflügel einschließlich des Mittelstürmers Pötinger kamen über Durchschnittsleistungen nicht hinaus. Der Gegner, die mit großem Interesse erwartete mittel- deutsche Elf, zeigte in der ersten Halbzeit ein Spiel, das dem der Süddeutschen zumindest ebenbürtig, zeitweise sogar überlegen war. Nach der Pause aber bauten die Mitteldeutschen so stark ab. datz sie sogar dem auch jetzt noch mittelmäßigen Spiel der Süddeutschen unterlegen waren. Den Torchancen entsprechend trug schließlich Süddeutschland mit 3:1 Toren einen verdienten Sieg davon. Das Eckenverhältnis stellte sich mit 9:1 für den Süden sogar noch günstiger. Nach Spielbeginn überraschte zunächst Mitteldeutschland durch sein präzises Flachspiel. Es entstanden gleich einige kritische Situativ- nen für den Süden die jedoch von Stuhlfauth sicher geklärt wurden. In der 10. Minute warf sich Stuhlfauth bei einem scharfen Schutz des mitteldeutschen Mittelstürmers Gedlich vergeblich. Die süddeutsche Läuferreihe zeigte in der Folge ein recht mätziges Spiel; vor allem versagte Hagen fast vollkommen. Dieser Tatsache ist es auch zuzu- schretben, datz die Gäste immer wieder vor das süddeutsche Tor kommen konnten. Der süddeutsche Sturm wurde zu wenig unter- stützt. Mitteldeutschland hatte denn auch im allgemeinen etwas mehr vom Spiel. In der 32. Minute wurde Mitteldeutschland jedoch durch Dictl, der eine Flanke Hoffmanns sicher verwandelte, um seine Chancen gebracht. Der Rest der Halbzeit gehörte Mitteldeutschland, dessen linker Flügel immer wieder kritische Situationen schuf. Nach dem Wechsel spielte der Süden sofort etwas energischer. Eine glänzende Flanke Kienzlers verfehlte der freistehende Pöttin- ger 3 Meter vor dem Tore. Kurz darauf, in der 3. Minute wehrte Lederer (Mittels mjt der Hand ab und Süddcutfchland konnte durch einen von Kienzler verwandelten Elfmeter die Führung an sich reißen. Allmählich wurde SUddeutschland jetzt überlegen, da die mitteldeutsche Läuferreihe mehr und mehr zurückfiel. Der süddeutsche linke Flügel trug fortgesetzt schöne Angriffe vor tonnte aber zunächst nur^euie Anzahl von Eckbällen erzielen. Im übrigen wehrte Bamn im Tor der Gäste ganz hervorragend ab. In der 23. Minirte mutzte er sich allerdings noch einmal von Hoffmann schlagen lassen, jedoch war ihm hierbei, durch seine beiden Verteidiger die Aussicht ver- sperrt. Der Rest der Halbzeit gehörte Süddeutschland, das sedoch nur noch 4ein Eckenverhältnis verbessern konnte. Mitteldeutschland kam lediglich noch zu einigen Durchbrüchen, die aber schnell und leicht abgestoppt wurden. Wie schon eingangs gesagt, konnte der Kampf nur zeitweise er- warmen. Die süddeutsche Mannschaft wies zuviel schwache Stellen auf, um überzeugend wirken zu können. Mitteldeutschland da- gegen spielte zwar ziemlich einheitlich, hatte aber in der zweiten Halbzeit eine entscheidende Schwächeperiode. Die besten Leute bei waren der Mittelstürmer Gedlich, der der Verteidiger Edy und Baum im Tor. Mittel- Im übrigen spielten die Mannschaften, abgesehen von einer Au», nähme in den vorhergesehenen AufstelUingen. Nur Mitteldeutschland hatte einen Ersatzmann gestellt und zwar spielte für den Internationalen Linksaußen Paulfen der D.S.C.-Nsann Schrembel. — Unter den Zuschauern sah man eine stattliche Anzahl von bekannten Persönliche keiten, so unter anderem den Bundesspielausschuß, Vertreter des süddeutschen Verbandsvorstandes, den bekannten Wiener Schiedsrich- ter Retschury. — Dr. Baumens -Köln, in dessen Händen das Amt des Schiedsrichters lag, konnte voll befriedigen. Kolland schlägt die Schweiz im Fuhdall-Lönderkampf \ 5:0. t- Amsterdam, 28. März. (Eigener Drahtbericht.) Vor 30 000 Zuschauern endete am Sonntag das Fußball-Länderspiel H o l la n d—S ch w e i; im Amsterdamer Stadion mit einer großen Ueberraschung: Holland konnte die schweizerische Nationalelf nnt nicht weniger als 5:0 Treffern schlagen. Bei den Eidgenossen war der Angriff sehr schlecht; man sah wohl einige gute Einzelleistungeu, aber kaum Zusammenspiel und einheitlch vorgetragene Angriffe. Ver- hältnismäßig gut war dagegen die Hintermannschaft, obwohl sie fünfmal geschlagen wurde. Holland stellte eine sehr geschlossen wir- kende Elf, die ein sehr großes Schuß- und Durchfchlagsvermögeu zeigte. Die besten Leute waren hier der Tormann, rechter Verteidiger, Mittelläufer, linker Läufer und der linke Sturmflügel. Hrfllaud giug schon nach zwei Minuten dnrch seinen Halbrechten Krom in Füb- rung. Eine halbe Stunde später erhöhte der Halblinke auf 2:0 uud in der nächsten Minute schon lautete das Ergebnis 3:0. Ter linke Verteidiger der Schwei hatte in höchster Not mit der Hand abgewehrt; der Elfmeter wurde glatt verwandelt. — Nach dem Wechsel war der Kampf unheimlich schnell. Schon bald stellte van He.'l für Holland das Ergebnis auf 4:0 und bei anhaltender Ueberlegen- beit konnten die Einheimischen schließlich auch noch einen fünften Treffer erzielen. Süddeutschland—Zenlralschweiz in Meiburg. Der 30. Mai führt die süddeutsche Verbandsmaniischnst mit einer Repräsentativmannschaft der Zentralschweiz zusammen. Anläßlich des Karlsruher Verbandstages fand die erste derartige Begegnung statt, die damals unentschieden endete. Wie seinerzeit, wird auch in diesem Jahre der Bezirk W ü r ft e m b erg - B ad e n die meisten Spieler stellen, zumal das Spiel in unserem Bezirk ausgetragen werden soll, und zwar im Freiburger Stadion. Wer die herrliche Platz- anlage des Freiburger Fußballklubs kennt, wird es schr begrüßen, daß der Spielausschuß diesen Repräsentativkampf nach Freiburg ver- legt hat. Das Aepräsenlalivspiel Besehes-llnbesetzles Gebiet. Der Kamps um den Pokal der „Vadischen Presse". -oas Spiel zwischen dem besetzten und unbesetzten Süddeutschland um den P o k a l der „B a d i s ch e n Presse" findet in diesem Jahre am IS. Mai in Pirmasens statt. Rai Popper-Gedächlnisspiel. Wie alljährlich kommt auch in diesem Frühjahr ein Reprä?en- 'aUvIPKl zu Gunsten der Rat Popper-Stisiung zum Austrag. Am 2. Mar stehen sich in Hanau zwei Mannschaften des Süddeutschen Verbandes gegenüber, von denen die eine der Mainbezirk die ande^- der Bezirk Bayern stellen wird. Leite 12. Nr. 148. .Vadische Presse- (Mo«k»g«uSaave5 Montag, de» LS. MSrz 1S2S Prioatspiele. V?Ä. Stuttgart — 1. FC. Nürnberg 1:1. FT. Frerburg — Mannheim Walldhof 3:2. FC. MühlbuAg — Phönix Mannheim 4:4. VfR. Kaiserslautern — Sportklub Stuttgart 3:4. Phönix Karlsruhe — FT. Pforzheim 5:1. FT. Singen — FV. Lörrach 2:2.- Offenburg — Baden-Baden 2:3. , Germania Brötzingen — FT. Birkenfeld 8:8. Germania Union Pforzheim — VTl. Pforzheim 0:0. FB. Riefern — VfR. Mannheim Ref. 4:4. W?nix-Alemtlnnia Karlsruhe— 1. F.C. Pfsrzheim S:1 (1:0), Ecken 2:4. Pforzheim macht zur Zeit eine Krisis durch, ähnlich der von Karlsruhe in den vorvergangenen Jahren. Gezwungen, durch durch« greifende Verjüngung der Mannschaft nach neuen Erfolgen zu streben, bleibt es auch P 'orzheim daher nicht erspart, die Zeit der Mißerfolge über sich ergehen zu lassen. Gerade von Karlsruhe aus wendet sich die Sympathie den Eoldstädtlern zu, als den Mit- und Vorkämpfern des e'nft so berühmten badischen FuMmlliports. Pforzheim steht vor dem Abstieg, wenn nicht eventuelle Qualiftkationskämpfe dieses nicht doch noch zu verhüten vermögen. Auch zu dem gestrigen Spiel iin Wildpark trat der 1. F.T. ohne seine besten Svieler und nur wenigen der al!en Kämven an. Namentlich der Sturm zeigte ganz neue Gesichter und kann es nicht wundern, daß die Iungleute die einstigen Praktiker nicht ersetzen können. Die Hauptschwäche lag km Mangel an Durchschlag und Schuß und der unfertigen Führung. Die Verteidigung hatte auf der rechten Sei Strecke legte er in 2 Min. 49 Sek., die 220 Yards Strecke in 2 Min. 50,4 Sek. zurück. Die offiziellen Weltrekorde hat Rademacher also damit um fast zwei Sekunden unterboten. Diese Zeiteü sind natürlich ganz hevorragend, besonders unter Berücksichtigung der Tatsache, daß fie im Alleingang, das heißt, ohne Gegner geschwommen wurden. Nicht zu verkennen ist, daß Spence Ende Februar bei einem Schwimmfest der Broxim Union, einem bekannten amerikanische» Schwimmkl-ub, der sein Bad in der Nähe von Newyork hat, dieselbe Streck« 200 und 220 Yards bereits in 2 Min. 47,6 Sek. bezw. 2 Min 48 ,8 Sek. meisterte. Allerdings hatte Spence damals den Vorteil scharfer Gegner und den Vorteil eines Bades, dessen Länge nvr 75 Fuß betrug, di« den internationalen Vorschriften natürlich nicki> gerecht wurde. Daher fanden seine Zeiten auch keine offizielle Bestäti' gung, während Rademacher in Buffalo in einem Bassin schwamw> das den internationalen Vorschriften gerecht wurde. Frölich holte in Buffalo seinen ersten Sieg heraus. El schlug über 50 Yards Freistil den guten aber noch ziemlich un- bekannten Gothier vom Buffalo Athletik Klub, dessen Gäste die Deutschen waren. Frölichs Sieg gestaltete sich einwandfrei, wenn auch ziemlich knapp. Die Zcit des Deutschen betrug 26,6 Sek., währen» der Amerikaner über dieselbe Strecke 27 Sek. gebrauchte. Fröli« schwamm die 50 Yards Freistil allerdings vor einigen Tagen ' n Cincinatti schon in 25 Sei. Grund der schlechteren Zelt dürfte das schwerere Bad gewesen sein, das keine Ueberlaüfrinnen hatte, mit welchen meistens amerikanische Bansins immer im vorteilhaften Gegensatz zu deutschen Bassins ausgerüstet sind. Das Publikum war beifallsfreudig wie bei allen Starts der deutschen Schwimmer in den Vereinigten Staaten. Das Wetter ist in der letzten Zeit sehr unbeständig gewesen. Die dauernde Frühlings» luft der letzten Tage wich plötzlich einer schneidenden Kälte. Fü f Amerika bedeutet das keine Seltenheit. Auf die deutschen SchwrM» mer jedoch, die dauernd in bester Form sein müssen, wenn sie nicht Niederlagen hinnehmen wölken, bleiben solche Temperaturschwankun« gen naturgemäß nicht ohne wesentlichen Einfluß. fultate herausgebracht. So ist obiges Spiel auch nur als Trainings- spiel zu bewerten. Der A. Meister führt gutes und flüssiges Kom/ binationsspiel vor und erzwingt auch die erste Ecke. 2 Tor« für die Gäste sind dann auf zu frühes Herausgehen des Frankonen Tor- Wächters zu buchen. Nach Seitenwechsel spielte in Anbetracht der einmal errungenen Erfolge V. f. B. sichtlich auf Zeit- Nach langer Zeit glückt dann Frankonia dÄ Ehrentreffer. V. f. B. verdankt in erster Linie ihrem ausgezeichneten Torwächter den Sieg. Tunten Entscheidungsspiel um die Handballmeistcrschast im X. Turnkreis (Baden). Tgd.-Ziegelhausen—Pol. Rastatt in Rastatt 1:5 (1:2). Polizei Rastatt badischer Turucrhaudballmeister. Am Sonntag, den 28. März fand das Wohl im Brennpunkt der Interessen des X, Turnkreifes stehend? Entscheidungsspiel um die diesjährige Badische Meisterschaft auf dem Leopoldplatz in Rastatt statt. Unter großem Beifall der Zuschauer betraten die Mannschaften das Spielfeld. Rastatt hat Anspiel, findet sich gleich schön zusammen und vermag leicht zu drängen. In der 8. Minute erzielte der Halb- linke von Rastatt das Führungstor. Einige Minuten später konnte Rastatt durch Strafstoß das zweite Tor einsenden. Ziegelhauscn, das sich nun auch scharf ins Zeug legte, schafft für Rastatt gefähr« liche Situationen. 10 Minuten vor Halbzeit erreichte Ziegelhausen durch Strafstoß von der Abseitslinie den Ehrentreffer. Halbzeit 2 :1 für Rastatt. Mit ungeheuerer Wucht setzt der Kampf nach Halbzeit ein. Zie- gelhausen sucht nun mit aller Schärfe den Ausgleich herbeizuführen. Rastatts Hintermannschaft, ist jedoch wachsam und klärte mit Ruhe und Sicherheit die gefährlichsten Momente. Durch die gute Arbeit der Läuferreihe findet sich Rastatt immer mehr zusammen und schon in der 10. Minute nach Halbzeit konnte Rastatts Mittelstürmer unHalt- bar einsenden. Bei Winderanspiel legte Ziegelhausen eine Spiel- weise an den Tag, die man von dieser guten uud fairen Mannschaft nicht erwartet hätte. Der Tchieds/ichter Herr Jntra, Stuttgart, hatte infolgedessen ehren schweren Stand. Es gelang ihm aber, durch» sein gutes und strenges Eingreifen die Gemüter beider Mannschaften in Schach zu halten. In der 20. Minute konnte Rastatts Mittelstürmer wiederum erfolgreich werden und 10 Minuten vor Schluß durch Strafstos; das Resultat auf 5:1 erhöhen .Der Schlußpfiff machte einem schönen wenn auch scharfen Spiel ein Ende. w - Am Ende de- Handballspiele (^-Klasse). Die Spiele der -Klasse im Karlsruher Turnguu haben nun ihren Abschluß gefunden. In die ^.-Klasse waren ein- gereiht: Tv. Ettlingen 1., Tv. Beiertheim 1., Tbd. Durlach 2., Tv. Durlach 2. und Karlsruher Tv. 46 2. Meister wurde der T b d. D u r l a ch mit nur zwei Verlustpunkten. Ein Punkt darnach rangiert der T v. Beiertheim. Das beste Torverhältnis (30:5) hat der Tv. Beiertheim zu verzeichnen, der nur im Vorspiel gegen den Tbd. Durlach in der letzten Minute ver- lor. Der Vo. Beiertheim, der keinen eigenen Platz besitzt, trug alle Spiele auf fremden Plätzen aus. Daß es ihm trotzdem gelungen ist seine schweren Gegner zu besiegen, zeigen die in den Spielen er- zielten Ergebnisse: To. Beiertheim— Tbd. Durlach Tv. Beiertheim—K. T. V. 46 Tv. Beiertheim—Tv. Ettlingen Tv. Beiertheim—Tv. Durlach Torverhältnis der Vorrunde 9:8. Tv. Beiertheim—Tbd. Durlach Tv. Beiertheim—K. T. V. 46 Tv. Beiertheim—Tv. Ettlingen Tv. Beiertheim—Tv. Durlach Torverhältnis der Schlußrunde 21:2. Gesamtwrverhältni» 80:5. 0:1 5:1 3:0 l:i 4 :1 2:0 7:0 8:1 Rugby A Im Entscheidungsspiel um die fllddeutfche Rugby-Meisterschaft konnte gestern der Sportklub Frankfurt 1880 die Heüdel- berger Rudergesellichaft knapp schlagen. L Leichtathletik Die fiidd. Waldlaufmeislerschaft in Frankfurt a. 98» Auberle-Tiibingen schlägt überraschend Sabjetzkq-Freiburg. — S3f& Landau gewinnt den Mannschaftlauf. Frankfurt a. 28. März. (Eigener Drahtbericht.) Bei it$ guter Beteiligung kamen am Sonntag vormittag in Frankfurt a. die süddeutschen Waldlaufmeisterschaften zum Austrag. Die Str^ führte in der.Klaffe A Wer 7.5 KUom. und bot eigentlich keine b«> sonderen Schwierigkeiten. Auch die Witterung war recht angenehm Die Meisterschaft de.r Sevioren erbrachte den Sieg von Auberl? Tübingen in 23:23 Min. vor Sabjetzky-Freiburg und Heller -Stutt» gart. Den Sieg im Mannfcha-ftslausen riß der VfR. Landau vor VfB- Stuttgart an sich. Di« Ergebnisse waren: Süddeutsche Meisterschaft.Klasse 1. Hubert* Tübingen 23:23 Minuten: 2. Sabjetzky-Freiburg 23:26 Min.; 8. Htl» ler l-Stuttgart 23:32.3 Min.; 4. Wald-Landau; 5. Engelhard Darmstadt. i Mannschaft -laufen Klasse M L BfSt Landa» Punkte: 2. VfR. Stuttgart 32 PunUe; 8. SV. Darmstadt 89 Punkt«- Einzellauf der Junioren: 1. Sander-SV. Wi«sbad«k! Lauber-Pol,S,V, Darmstadt: 8. Krickfer-Etntracht, Frankfurt; ^ Wolf, und 5. Ries, beide Pol.S.V. Darmstadt. M a n nschaf tslaufen der Junioren: L Pol.SÄ Darmftadt 13 Punkt«; 2. Ep^-Vg. Arheilgen 87 Punkte; 8. tracht-Frankfurt; 4. S.V. Darmstadt. , Die Dadifchen Polizeimeifterfchaften tm Waldlaus' P. S. V. Karlsruhe badischer Polizeimeister im MannschaftSlaUs- ' Die diesjährigen badischen Polizei waldlau ftneisterschast^ waren dem Polizeisportverein F r e i b u r g übertragen worden, dieselben am vergangenen Sonntag durchführte. Di« besten Lan^ streckenläufer der Polizei, fo der frühere Badische DSB.-Meist^ Schinzig-Froiburg, ferner Klar und Ratzel-Karlsruhe waren -r Start. Die Strecke führte über etwa 5000 Meter und wurden p' gende Ergebnisse erzielt: Einzellauf: Streifenmeister K l a r -Karliruh« 17 :08,9, bischer Polizeimeister; 2. Wachtmeister Ratz« l-KarlSruh« 17:1*' 3. Polizeimann Stübe r»Karlsruhe 17:14,9; 4. WachtineiM S ch i u z i g-Freiburg 17:26,6; 5. Streifenmeister Wagne r-Ka:"' ruhe 17 :30,6. . MannfchaftSlauf: PGP. Karlsruh« mit 6 Punkten scher Poliz Taktik überlegen war. Die Heidelberger Polizei, die B während der ganzen Spielzeit tn ihrer Hälfte festgehalten verstärkte nachher ihre Verteidigung, um eine höhere Niederlage " verhindern. Freiburger Fußballklub—Sportklub Waldhof 3 :2. In der Vorschlußrund« um den badischen Ha"^ b a l l p o k a l der deutschen Sportbehörbe schlug der Freibur!> Fußballklub den Sportklub Waldhof mit 3:2. (Weitere Spielberichte auf Seite 7.) i ■•äs* :;2\ liflf M AM AN'' ' 4 j - • v ' ... Paris-Buffalobahn Internationales Steherrennen 1926 Sieger: Walter SaWall Montag, den 29. März 1926. Badische Vresse sMontaa»Ausaabe> Nr. 148. Seite 13. Der schwarze Schallen. Roman von Elliabtth von Castontar. (Copyright by „Badische Presse", Karlsruhe.) (83. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten ) „Sie heihen also gar nicht Kamt, sondern Larsen?" meinte der Professor mit einem ruhigen Lächeln, „und Sie sind das Fräulein, Idas den alten Herrn ermordet haben soll?" , ja —" sagte Marianne mit einem Male unsicher geworden. „Dann sind Sie ja eine ganz berühmte Persönlichkeit — nicht wahr?" Was bezweckte die Frage? Sie erschrak. Hatte sie etwas Dummes gesagt? War «s nicht unklug von ihr, immer wieder von der Sache anzufangen, statt so still wie möglich zu bleiben und durch kewerlei Widerspruch zu einem Zweifel an ihren geistigen Fähigkeiten Anlaß zu geben? „Wenn Sie hiibsch brav sind und feißig Bäder und Medizin nehmen, dann können Sie bald heraus und mit Ihrem Vater nach Wien fahren . . sagte der Professor väterlich, indem er ihre Hand «griff. „Danke —" war alles, was sie hervorbringen konnte. Wenn sie nur mühte, ob es tatsächlich Wenzel oder vielleicht ein anderer war, der sich als ihren Vater ausgegeben hatte. Sie wußte, daß di« Angehörigen von Geisteskranken deren Papiere an die Anstaltsleiter ausliefern mußten, damit im Todes- falle rasch alles zu ordnen war. Sie wußte auch, daß die Personal« kartothek in dem Zimmer dicht neben dem Untersuchungsrichter war, weil ihre Wärterin einmal mit ihr dort gewesen war, um etwas nachzusehen. Sie wußte im Kartothekwesen gut Bescheid. Innerhalb kurzer Zeit würde sie ihre Rubrik finden und vor allem feststellen können, ob sich eine Marianne Larsen hier befand. Und der Zufall wollte es, daß sie gerade an diesem Tage, wo sie erfahren hatte, daß ihre Briefe überhaupt nicht abgesandt, sondern ganz einfach dem Arzt als Material ausgeliefert wurden, ohne Be- gleitung den langen Gang betrat. Sonst wartete die Wärterin, wenn sie nicht mit in das Sprech- zimmer ging, draußen vor der Tür und geleitete sie wieder in ihre Abteilung zurück. Heute war der Gang leer, als der Arzt sie entlassen hatte. Mit zwei Sätzen stand sie in dem Zimmer, überflog mit einem »aschen Blick die langen Reihen mit den einzelnen Buchstaben und »iß dann hastig den Kasten auf. der ein großes „L" trug. Sie blätterte mit fliegenden Händen. Lanker — Lary — Kein Larsen! Sie wandte sich um, riß den Kasten „K" heraus. Hier! Luise Karnt, geboren in Linz an der Donau, den 7. 8. 1838. Sie war also siebzehn Jahre alt! Unter der Rubrik Krankheit stand: manische Depression. Man hatte sich also schon ein Urteil über Art ihrer Erkrankung Aemachtl Mit einem Ruck schob sie den Kasten zurück. ' In diesem Augenblick erschien die Wärterin, die anscheinend nach ihr gesucht hatte, in der Tür. „Was tun Sie hier? Wissen Sie nicht, daß es verboten ist, in bi« Zimmer zu gehen?" herrschte sie sie an und packt« sie unsanft dm Arm. Aber Marianne fühlte plötzlich Riesenkräfte in ihrem durch die händigen Bäder und Abreibungen geschwächten Körper. Sie stieß die Wärterin vor die Brust, daß diese zurücktaumelte und lief aus dem Zimmer. Nicht weit entfernt lag di« Ausgangstür, di« in den Hof führte, der das Haus mit der Straße verband. Rur wenige Schritte trennten sie von der Freiheit. Sie wollte fort, koste es, was es wolle. Rur nicht wieder zurück in die lastende Atmosphäre der Irren, in den Garten, wo überall oerzerrt« Gesichter waren und Schreie und Rufe, Schluchzen unauf- hörlich ertönten. Nicht mehr zurück in den furchtbaren Schlafsaal, wo sie mit zwanzig anderen Frauen in Dunst und Unruhe sich wälzte, mährend ganz hinten, in einem kleinen Nebenzimmer eine Wärterin saß, bereit, bei dem geringsten Geräusch aufzuspringen und herein- zukommen, um mit groben Worten und Drohungen Ruhe zu schassen. Sie mußt« fort — si« fühlt« e» — sie war nah« daran, die Grenze ihres Selbstbewußtseins zu überschreiten, und wie die anderen zum lallenden oder stumpfsinnigen Wesen zu werden. Sie fühlte förmlich, wie Tag für Tag ihre Nerven mehr und mehr die Wider» standskraft verloren, weil ihre klaren Sinne so unendlich unter der fürchterlichen Umgebung litten. Nur fort von diesen peinlichen Verhören vor Aerzten, die nicht mehr gesund von krank unterscheiden konnten. Wie gehetzt flog si« den langen Gang entlang, stand atemlos vor der hohen, schmiedeeisernen Tür, durch deren dicke Glasscheiben sie den Weg in die Freiheit sah. , Da erklang eine schrille Glocke. Der Pförtner stürzte aus seiner Behausung neben dem Klingel- >,ug und packte sie am Arm. Türen öffneten sich, Aerzte in weißen Mänteln und Pflegerinnen stürzten hinzu und umdrängten die sich mit Händen und Füßen zur Wehrsetzende. Vergeblich versuchte Marianne ihre Verfolger abzuschütteln. Im Handumdrehen wurde sie von kräftigen, geschickten Händen gebändigt und fortgeführt. Von dem Augenblick an wurde sie mit Mißtrauen beobachtet. Keinen Schritt konnte sie allein gehen. Der Fluchtversuch hatte ihr nur geschadet, denn jetzt gebrauchte man ihr gegenüber, die man ruhig hin und wieder allein gelassen hatte, Vorsichtsmaßregeln. Und die Wärterin, die augenscheinlich einen Verweis vom 5lat für ihre Unachtsamkeit erhalten hatte, war verärgert und behandelte si« schroff und unfreundlich. Sie mußte also zunächst versuchen, das Mißtrauen zu zerstreuen. Dies konnte sie nur durch Musterhafte Haltung, völlige Ruhe und Gleichmütigkeit. Mit Eifer erledigte sie die einfachen Flecht- und KlebearbeiteN, mit denen die Kranken beschäftigt wurden, war zuvorkommend und freundlich, versuchte, der Wärterin bei widerspenstigen Kranken zur Hand zu gehen und sah, daß ihre Mühe nicht vergebens war: man beobachtete sie nicht mehr so scharf, sondern schien anzunehmen, daß sie sich bei dem ersten mißglückten Versuch beruhigt habe. Sie versuchte nun, unauffällig die Lage der Frauenabteilung zu der Außenwelt festzustellen. Soviel sie über die hohe, glasgespickte Mauer hinwegsehen konnte, grenzte der Eebäudekomplez, in dem sich ihre Abteilung befand, an freies Feld, während das Haus, in dem sich die Untersuchung?- und Operationsräume befanden, an der Straße lagen, was sie dadurch erfuhr, daß zuweilen, während der Untersuchungen, der obere Teil eines Lastwagens über der hohen Mauer des großen Hofes zu sehen gewesen war. Von dieser Seit« war also nichts zu machen. Wenn sie überhaupt etwas unternahm, dann konnte es nur vom Garten der Frauen- abteilung aus geschehen. Und das schien unmöglich. Die Mauer war hoch und glatt, mit Glas besät, unersteigbar ohne Leiter. Aber was tun, wenn sie frei war — wohin? Sie trug j Unwillkürlich blickte sie zurück. Ueber ihr stand ein tiefblauer, von kleinen, festzusammengedallten Wolken besäter Sommerhimmel. Ueber der Mauer sah sie weit hinten di« spitz«« Tilrm« der Anstalt, hörte aus weiter Ferne das Lärmen der Kranlea wie ein Bienenschwarm. ' Alle Energie kehrte wieder — sie fühlte sich frisch wie nie zuvor. (Fortsetzung folgt.) 1 '"'5" 1 Kleiderstoffe Baumwollwaren ....2.60 Popeline In vielen Farben 1JO cm breite . r A Gabardine in vielen Färb. A 41! f. eleg. Kleider, u.Koitflme *♦«*» 130 cm breite .. Ripse und Ottomann h - I ii für Kostüme u. 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