:rdc». r. ^ ' mi, ?hanf en z» näch^ de» r vv, vor-i Nro. 41. Pag. -; 7 - ireas f de>> kachle Dell,! AM -gMj iläsil- l8M >a. ' I«/ von lllsstt/ erden oclchr > auf/ orden vor-! rmiir i un-i u»d> i lld«. > Jauner lands crde«^ ^ahtt bcyin an- :clu6 i» alda eine« de« Ilba, L a r l s r u b e r Z e i t u n g. Mittwochs den 7 April r 7 9 o. Mit HochfürstUch . Markgräflich ' Ladlschem gnädigstem Privilegio. Czernowiz, vom y Merz. ?>ier an der Polnischen Grenze geht es elwas ernst, hast zu: Bald marschirt Infanterie/ bald Kavallerie an unfern Grenzen vorüber; bald sieht man Kanonen nach Kaminiek, bald ans dieser Festung lransprrtiren. Vor einigen Tagen wurden aus Warschau 15 neu ge> goßne Kanonen nach dieser Festung gebracht und andre unbrauchbare nach der Hauptstadt zurückgeschickt, indem man itzt ganz bcsondre «sorge trägt/ besagte Polnische Greuzfesiung in vollksmmnen Verthcidigungs- stand zu sezcn. Ehedem war Kaminiek eine Schuz» wehr gegen die Türken. Da aber dermalen die Os» manc» von den Grenzen der Rcpublick so weit weg- gedrückt sind, so kann ihr nunmehr dieser Pla; auch gegen uns und die Russen, wofern es die Umstände erfordern sollten, dienlich ftyn. Kaminiek wäre ein guter haltbarer Ort, wofern selbiger nicht ganz mit Hügeln und Bergen umgeben wäre/ von wo man eS durcd ei» wohl angebrachtes Feuer binnen 24 Stunden in Asche legen könnte. Lönigsbrrg, vom 17- Merz» Schweden hat in Danzig und hier allen Brand- weiu zum D:enst der Flotte aufkaufeu lasse«. Anden Festungswerken von Riga arbeiten täglich 4002 Mann «ei! man einen Besuch von einer preußischen oder pohlnischcn Armee befürchtet. General Mciendorfzieht in der Nachbarschaft von Riga ein- KsrpS rußischer Truppen zusammen. Vorzüglich soll Riga von der Seefelle zur verwahrt werde»/ um einer feindlichen Landung gewachsen zu scyn. In Rußland längst der pohlnischen Gränze sangen die Einwohner an, ihre bessere Habftligkeitc» in s-ictzerheit zu bringen, weil baS Lano zu groß ist, um cs überall durch Truppen decken zu können. Bcy uns ist alles marschfertig. Stockholm, vom 19 Merz. In Finnland ist der Feldzug schon eröffnet. Die zu Losisa und Tavastehus gcstandnen Regimenter haben bereits den Marsch nach «savolax angctretcn und der Artillerie - Train wird auch dahin gebracht. Von Carlskrona sind wieder einige Fregatten ausgelaufen, um in der Ostsee zu krcu-en. In der Mltte des Aprils wird dir ganze König!. Flotte in See gehen. Der Herzog von Südermannland geht gleich in d« ersten Tagen des Aprils nach Carlskrona ab. Vorgestern kamen hier verschiedne Eilboten an, deren mitgebrachte Depeschen so wichtig waren, daß sich der König bey den zur Tafel in Haya eingelabnen Gä. sten entschuldigen ließ, weil er nicht gegenwärtig scyn konnte. Se. Majestät haben das Urtheil des Ober, gerichtshofs zu Abo über den Generalmajor, Baron Sprengporten, bestätigt, der seinen Knvf verlieren soll, sobald' er in unsre Hände geräth. Der Oberste und Kommandeur, Graf von Schwerin, hat seinen schon lang erbetncn Abschied erhalten. Rom, vom 20 Merz. Se. Päbstl. Heiligkeit konnten die vielen bisher von der französischen Nationalversammlung in Kirchensa. chcn abgefaßten und publicirten Decrete keines Wegs gleichgültig ansehen, weil sie de» Rechten des Päbstl. Stuhls allzu nachtheilig sind. Deswegen har der heil. Vater au den allerchristlichsten König und an alle französische Bischöffe ein Breve erlassen, welches gerechte Vorwürfe enthält, daß man dergleichen De» creten Beyfall gegeben, ohne erst die nölhige Päbstl. Erlaubniß zu dergleichen Unterhandlungen eingeholt zu haben. Vorzüglich stark ist in gedachtem Breve die decretirlc Aushebung der Klöster in Frankreich gerügt. Der Päbstl. Nuntius zu Paris wird dieses Breveohne Zeitverlust an die Behörde übergeben.. Mayland, vom 20 Merz. Verfloßnen Donnerstag kam hier eine' Mannsperson: mit Extrapost an, stieg vor dem Erzherzog!., Pallast ab unb verlangte unverzüglich bcy des Erzherzogs Ferdinands König!. Hoheit vorgelassew zu werde», wel-, cheö ihm in der Voraussetzung, daß; er ein Erpresser sey, sogleich gestattet wurde. Bcym Hiyeintrettcn eilte er auf den Erzherzog los , wollte ihn umarmen und freute sich ungemein, seinen Herrn, Onkel kennen zu lernen , indem er ein leiblich,! Sohn Kayscr Io. scphs II. wäre. Man bemächtigte sich seiner und hintendrein fand sichs, daß er ein Wirthssohn auS Brescia lind wahnsinnig sey. Prag, vom 24 Merz. Der bekannte jüdische Lanbsprimalor Joachim Pop- ( -38 ) »Lu ist von Sr. Majestät, unserm aücrgnädlgsten Köniz Leopold, in den Adclstand erhobt worden. Prag/ vom 25 Merz Gestern Abends ist hier der Kuhrmamzische geheime Naih miv Domstinger Freyheer voniHöhcnek als (Ke- si'n.lcr angekommeu, um den Kuh-fürsten aus Böh- ineii zur Kayserwah! einzuladeu. Er brachte mit sich den Kuhrmainzjschea Kgnnucrherrn Grafen von Fugger, den Hofrath von Linden und den Legalionsss- krecair von Paust. Wien, von, 26 Merz. Feldmarschallleutnant WartcnSlcbeii, der noch das bannatjschc Truppenkvrps kommandirl, schreibt unterm i4ten v. M. die Hälfte davon fty schon über die Donau zum Obersten Liptay dey Gtadova gcstvfcn uw!) er gedenke / mit dem Ueberrcsi bumeu Z Tagen nach- zufolgen, um die Türken jenseits des Timoks auf- zusuchen. ^Orsova bleibt mittlerweile blokirt, we^l, wofern die Türken bcy Wlddin geschlagen werden und vielleicht Irtzire Stadl im ersten Anlauf genommen werden wird, Orfora von selbst fallen muß. D>c erledigte Hbf'riegsrarhspräsideiitcnfkellc wird allaemcin dem dermalen in Belgrad befindlichen F. M. Wallis jugcdacht. Bcy Sr. Maj. dem König haben schon mehrere Privalverfonen Audienz gehabt und alles ist von seinem leutseligen Wesen bezauberr. Man crwar» tencn Geg,»,oe» d>e Fem.e völlig ver-^ lnevenz an die gross Acmec des Züiste» von Polen,- kin anzuschlicssen. Wien, vsm 27 März. Den 2,ken dieses langte ein Eilbote aus Berlin an. l Dessen mitgcörachre Depeschen veramaßten den rrteii eine lange Konferenz r-ey S>. Maicstäl dem König, zu welcher Lauoon, Hohenlohe und Terz, gezogen wurden. ^ Einige Stunden nach Endigung derselben spekirle Kaunitz, emcn Eilboten nach Berlin und fest dieser Zeit wceoen älle Kriegsanstalten beschleunigt und alle - entbehrliche Truppen nach Böhmen, Mahren und- Eatützirn in forcirlen Märschen Vcvrbcrl. Laudon geht übermorgen nach Baadcn, um 8 Tage laug die > dortige Bäder zu gebrauchen und dann gerade n utz , Böhmen, das nemliche lhnn die andern hiev anwesende Generäle. Wegen Sachsen ist mau hier nicht r„, hig: vor der Hand host man, cS werde neutral dlei, den. Die Niederländer haben auf das väterliche > Schreiben Leopolds noch gar nicht geantwortet. Wofern sie sich nicht selbst die Hälse brechen, so ist wohl schwerlich an eine friedliche Aussöhnung zu denken. Es hieß zwar twr 14 Tagen, es sollten Truppe» nach Luxemburg aufbrechcn, aber itzt braucht man sie gegen Preußen noihwendigrr. An der mährischen Gränzc hat es schon kleine Ncckcreycn abgefttzt. Die Prcussca verfolgten einige ihrer Ucbciläuftr biß an die österreichischen Vorposten, die diese Ucberiänfer in ihren Schutz nahmen. Es kam zu Tyätigkeücn und da noch einige österreichische Husaren hcrbeysprcnglm, mußten die Prcussen sich zurückziehen; sie kamen aber des andern Tags in stärkrer Anzahl wieder, worauf die Ocsterreichcr sich ihrer Seils ziirückzogen. In-. zwischen haben die Uebcrläufer Gelegenheit gefunden, sich aus dem Staub zu machen. Dieser Vorfall hat bis hlehiu noch keme Folgen gehabt. Vor einige» Tagen ist von unferm Hof ein Eilbot abgcgangen, der unserm Minister in Berlin die letzte Entschliesung unser? Hofs überdracht hat. Unser Minister hat selbige dem prcussi,chen Hof sogleich übergeben und eine bestimmte und schleunige Antwort daranf verlangen sol. Icn. Wofern nun diese nicht unsrer Erwartung entspricht, oder dev preusfische Hof damit zaudern sollte, so har unser Minister Befehl, Berlin ohne Abschied zu verlassen und dieses wäre dünn das Lastings worc zu einem blutige» Krieg, der vielleicht seine »er, beerende Flamme über ganz Europa hmstrecken könnte Neulich fuhr Leopold II. nach dem Lustschloß Hezen vors: aber Mat, w e ehemol Joseph fuhr, m einer Pirutsch, mit emem cmzigcn LeiddLdientcn, oder M 4 " Ga, fcn ö« Fai als Heu har her, Leo Kr, Pfl L>s er Er tig> Au stä! ihr wo der «er au PU bc! zw t'-g Li! fäl ve! sol M vo zu vc sc! K N T Hi s° re r, si c -ns ) l'gi, sondern in einem sechsspännige» Wagen von ver- ^ ungarifei-cn und eben so vnl gall,zischen adclichen lem- Gacnsteu begleitet. Er ließ corl einen Haufen Schriften in einer Kaki grübe in ferner Gegenwart verbrennen. Es ist un äuserst jeliner Fall, den neuen Menarchen an eurem andern Sri, an. gjg i„ seinem Kadmet zu scheu, er trägt die unge- 2ten h^ive- Last der Slaatcgeschäftc mit nnalaudlicher Aus- s/iU j harrung auf feinen Schemen, und situ Sohn der E^z- dcn., Herzog kömmt ihm fast nie von der Seite. Es ist strle Leopolds größte, innigste Wollust, das Herz feines "str Kronerben mit We'shnr zu sawen, chm die heilige« alle ! Pflichten feines groscn Berichs i>> rh' em ganzen gvitstce-e» und, x,chl zu zeigen und ihm den Pfad zu eviien, auf Sem ldon! xr sft am reinsten, am vollkommensten erfülle« kann. die; Er läßt ihn bey allen auch noch fo wichtigen Auoscr- " ch. tigungen gegenwärtig siy», jucht seinen Geist gegen di? ien- Anfälle des Despotismus und der falschen Politik :u ru« stählen, zeigt ihm Menfchcnlicbe und Redlichkeit in dlei, jhrcm ganzen himmlischen Glanz und macss ihm ihren üche . wohUhäugen Emfluß auf das G nck seines Volks, auf ctet. den Glanz seiner Monarchie und auf die Ruhe feilst «es eignen Herzens recht licbenöwerlh. den- Ein anders Wien, vom 27 Merz, wc» Es ist dermal hier eine Sache im Werk, die ganz sie ^ ausserordentliches Aufsitzen crwckcn muß, wofern sie chen publik wird, von der man aber noch zur Zeit was Die bestunmiers weder reden darf, noch kann. Um m- die zwischen die Herrn Niederländer in etwas zu beschäftig tigcn, ist beschlossen worden' z» den dato schon im > da Lüxenburgifchen hcßndlichcn 14020 Manu noch unge- kn, fähr 15202 stoffen zu lassen und zu dicftm Ende mit aber verschiedncn Ncichsfürfrcn sich emzuvcrstchcn. Schon rauf soll man auf 5 bis 6002 Würtcmbcrger, 2 dis zooo In-. Münstrer zählen können nnd den Ueberrest hoft man cn, von denen ankern Rcichsfürsten als Würzdurg rc. wohl hat zu erhalten, wozu mau dann von hier aus noch Karge» vallcrie flössen lassen wird. Man nennt nun auch der schon die von Kuhrböhmcn zum Wahltag bestimmten mi« Kommissäre, den Fürsten Auersperg, den Grafen von Ibige Metternich und den Reichshofrath Freyhcrrn von be- Bartenstein. fol, Nachschrift. Eben trifft hier ein Preussifcher Silent- i>ol ein, welcher sehr verdrießliche Nachrichten bringen der» soll. Ab« Schreiben, aus Wien, vom 27 Merz. ngS Der Leid und Wundarzt von Brambllla macht sich oer, reisserlig , in fein Vaterland Mayland zurückzukeh- mte. rcn. Auch der preußische Gesandte Podcwiils rüstet ezcii sich zur-A messe nach Berlin. General Tcrzr geht zur üner Armee in Böhmen. Sein« Kommandanten Stelle oder ia Unter - uns Oberösterrcich erhalt General Voss Gemmingcii, bisheriger Kommandant in Ungarn. Un- ier König Leopold läßt m Toskana 2 Regimemcr Infanterie und l Regiment Kavallerie erricht.n und die Pferde dazu in Neapel kalifc». Sein Schwager, , der König in Spani-n, soll ihn am Misten zur Fort- feyuttg des Türkenkriegs ersucht, aber auch starke Hülfe zur See versprochen haben. ES arbeiten bey 700c» Menschen an einer grofen Verschaiitzung vor Belgrad, wclcl-e Laubon angeordnet Hai. Zwaazigcaufend Mann stehn dariunen sicher und dieses Netcänschcment müsse» die Türken erst erobern; bevor sie Belgrad angreiffen könne». Es wird aber mit einer fürchterlichen Arril« lene und Mit Flatterminen versehen. BrüNn, vom 27 Merz. Das Wa-rfchauer Journal enthält noch manche Bemerkungen über die Angelkgenvenen des Reichstags und klagt über Verrälhercy. Unter andern heißl es darinn; „ Die Nation, welche ihre ganze Hvffnunz in den erhabnen Bundsgenosseu sezt, arbeitet ganzsicher au Errichtung ihr.r Armee und an Unsschaffung il;nr Reglern,igsform, als Leute, die anders darbten, ein Gerücht von Abtretung cmcs Gcbicis ins Publikum verbreiten licssen, welches dazu dienen sollte, alle gut denkende Mitbürger, deren Anzahl unermeßlich ist, zu beunruhigen und sogar in Verwirrung zu sezen» Allein der besser umerricbieke Thell, sah anstatt eine« nactilheüigcn Abtretung weucr nichts, als den Vor, schlag eines wechselseitigen Handels u. f. w. Rcgeuoburg, vom 27 Merz. Die Nathsvcriammliiiigkn werde» immer zahlreicher; in der aufcrordclilstchen vor 8 Lagen erschienen auch zum erstenmal der Zweybnickische, konstanzifche und RegenSburgifche Gesandte und in der gestrigen der Freyhcrr von Borie in der Eigenschaft eines Bamber- gischen und Würzburgiscbcn Gesandten. Es gehen mithin nur der Krchrlrier, herzoglich-Holstein und Lü- beckifche ab; der Kuhrdöhmische kann sich >ioch nicht cinfinden, weil er sich noch nicht wegen seines itzigen Souveräns legiklmirt hat. In jener ausserordentlichen Versammlung geschah von dem Kuhrmainzischen Di» rcklorium der Vortrag, daß, weil zu erwarten wäre, daß die hohen Herrn Rcichsvikaricn den mucr sich im Jahr 1750 getrvffnen Gränzvergleich, wo zugleich die Verabredung genommen worden, wie sich Höchstdie- felben in Ansehnng der acsszustellcnden V kariaisprinci« palkommission auf dem Reichstag zu benehmen gedächten, hcrgedcn würden und erforderlich seyn wolle, zuvor darüber einen aemcinsannn Schluß in Bezug ans die Modalität der Vikarlatsführung auf dem Reichstag zu machen, Se. Kuhrsürstliche Gnaden sehe wüuscklcn, laß säwmlliche Gcsandschastcu sich in Zci- t u mit den huzu crfoedcrlichcn Auslro.ocn versehen möryttn, um >o gleich nach den Lst:rftnen, die bis auf den 12 April verabredet wurden, earüvcr in allen z Rcichskollegien rathschiagen und einen rer Wohlfahrt des Reichs überhaupt und der hohen Stäube insbesondre angemeßnen Schluß fassen zu können. Kuhr- brandenburg dankie für diese Kuhrmainzische patrioli- chc Vorsorge, vrrßchcne gleiche palrioliiche Gesinnungen von Seiten des Kön.gs Maj. uvd nahm den Dircctvral- »ortrag mit bcn sämmllichen Anwcscudeu zum Bericht an. Lüttich, vom 29 Merz. Man zweifelt sehr, ob der Fürst dem Kabinet zu Berlin platterdings Gehör geben werte. So lang die Prcuftn und Piälzer, noch in der ettadt und in der Nähe werten liegen bleiben, ist die von dem Pöbel angedrohte Plünderung nicht zu befürchtenp sobald solche aber von hier abziehcn, hat man nichts als Unordnungen hier zu erwarten. Obgleich dir beyde» Direktorialgcsandtcn die, Veräufcrungcn der Kirchen- zicra.hcn nicht haben erlauben wollen, so geht die Rebe doch immer fort, dass man um so eher dazu vorschreiten müsse, als man sonst gewiß in große Verlegenheit würde verfallen. Die vorgefchlagn« Kopfsteuer will tcr Nation gar nicht gefallen und sie sicht es hcrznch gern, daß die Geistlichkeit den- Säckel des Heiliglhumö zu ihrem Behuf ausmache. Schreiben aus Wien vom 29 Merz, Unser vortrcfflichrr Monarch har sich folgenden Denk- sprach erwähl!Opes re^um coräes substiroram das ist: Der Fürsten Reichthum sind die Herzen der Untcrlhancn. Die Zubereitungen zu den Huldigungs- feyerlichkciten vom . oder die Gegend von Krakau hinziehen sollen? Eilst, ge sehr geschickte Jngenieurofficiers haben sich eilfertig nach Böhmen begeben müssen. Masiricht, vom 1 April. Ans Lüttich ist ein prcustsches Bataillon abmarschin und hat zu Huy Hall gemacht. Das Gerücht gicii, hier, die Preusen würden die Festung zu Antwcrpn besetzen und die Unabhängigkeit der belgischen Provin« zen nicht allein öffentlich anerkennen, sondern auch befestigen helfen. Daß dieses bisher noch nicht von den! drey verbündeten Mächten geschehen ist, rührt vons keiner Veränderung ihres Systems her, sondern von! dem Zwischenspiel, das in Brabant vorfiel; von dem Streit zweycv mächtigen Patteyen, die sich den Scev- ^ ter streitig, machten, den sie den Händen des Kayscrs ^ entrissen hatten. Es war natürlich, baß man den 1 Ausgang dieser innerlichen Zwistigkeit erst ab« ^ warten mußte,, ohne einen so wichtigen Schritt zu ; thrm, als die Anerkennung der Unabhängigkeit ist. > Itzt, da die Partcy der Stände über die Partey des ^ Volks gesiegt und die Souveränität, wie es scheint, ! festgesetzt hat, so wird man bald wichtige, obgleich * längst bestimmte Dinge von der Sanclion hören, di, l diese neue Repubirck vsn der drcyfachen Allianz Enz- j tanbS,, Hollands und Prcusens zu, erwarten hat. j Lüttich, vom i April. -l Eben vernehmen wir, daß die Brabanjer Patrio, st ten am vcrwichnen Montag, den 29sten Merz, in du Gegend von Vaneche,, 2 Stunden von Beauring, v vonden Qestcrreichern tüchtig hergevommen worden sind., * vermischte Nachrichten. " DcutschlanS. D-cr Wiener Hof zieht nun die all, S gemeine Aufmerkstrmkcit in Ansehung des neuen Königs ^ auf sich, der seine Regierung, mit innerlichen und ^ äusserllchcn Feinden beladen in einer solchen hauen > ^ Lage antritt , dass dergleichen Beyspiele Europa faß ^ noch an keinen Thronfolger erlebt har. Doch, .dir 7^ Macht des Erchauses kann den äußerlichen Feinden ", Widerstand leisten und die Klugheir des Regenten wird die innerliche»! Unrrihcn durch Sanfimuth und ^ passende Einrichtungen auch besiege». ^ Nach den Beobachtungen eines Wettcrverständigen wird es vom itcn bis izten April trocken und dann ^ bis zum May vermischte Wittrung mit einigen rauhen Tagen seyn. Vom zten dis Ziten May meistcntheilS trocken, aber nicht allzu warm. Diese Wiltrungwird « mit geringen Vcränbrungen bis zu Ende des Junius ssss anhalten. Vom iten July bis den -gten August ^ trocken nud heiß und dann vermischtes Wetter bis ^ . zum i9ten Sept. welcher jedoch mehr trocken, qjs ^ s naß seyn wird.