Nro. 4z. Pag» »4k. Eini. Ifcrlis rschit! gicn, >crpi, roviii« cl) n den! von! > von! dem Scep- NylttS > den ab«' l jU t ist. y des leint, gleich , die Enz- airie, !» der ring > i sind» L all. önigl. > und arlcn - faß dir ind.cn eine» und digen dann »ihcn theilS wird mius ngust r bis Larlsruher Z e L t u K g. § re ^ tagS den y A p r i l i 7 9 :en de> adgerewl ts. Gestern sind aus dem.Kömgl. Schatz zeil große Summen zu Bcstreilung der zu den Znrüstun- I da gen crfordcrnchcn Kosten genommen worden. Die I m« Allianz ^ zwischen Preußen und Dohlen ist völ- ^ Kr lig zu Stand, gebracht. Se. Majestät werden in den me ersten Tagen des Aprils nach Schlesien rcistn. Der wc Kronprinz ist zum Obcisten ernannt wobden und hat ein das vormalige Regiment Sr. Maj. bekommen. Die Offici. au anten sind aufhaldenSSidgesezt, mir dcmBcdcuten, wo- > me fern sie nicht damit zufrieden wären, sie deyin Kriegs, zie kommissariat angcstellr werben soittcn. Die Artillerie! sch ist in voller Arbeit. Nach abgegangnen Bcfthlcn an müssen die Schlesischen Regimeriter den yien ute» und ! ha lyren April fertig seyn. .Der neue Caccchismus wird we auf dringende Vorstellungen der ObecconstsroriLlräthe? »ne cha'.ptstichiich rmch einer mündlichen Unterredung des D< Oberconststorialraths Zöllner mit den» König, nicht sal- cingeführc. Der Druck desselben, davon schon 66002 bis -Exemplare bey dem Hofbuchdrucker Decker abgedruckt ' -zu gewesen, ist-xingestM. Sie -sind .schon -aus Neugierde ft grvstentheüs verkauft. wc! Essen e vom 27 Merz. . ^ ^ Die Türken Halten sich noch immer in Orsown -M, Mt brave Leute und wollen nichts von Ucbcrgade wissen. Vielmehr schiessen sie täglich mis der Festung auf unsre i Posten und rauchen aus den Wällen ihre Wisse Tv- rZl back. Von unsrer Seite spart nzan das Pulver'auch chöf nicht. Die Veteraner Höhle ist von den Unsrigen Icii! wieder mit 62 Mann Scharfschützen und mit 6 Ka- sch! nonicrs besetzt worden. Ob man Orsowa bald be, che- stürmen, oder eS zu bcschiessen fvrtfahren werde, ist der noch ungew'ß. Die Kanonenkugeln haben an den ftri feindlichen Fesiunqswerkcn noch meytS ausgcrichtclunö' unt bisher noch keinen Hauptstein verrückt. Es heiI, In Prinz von Coburg werde sich nur seiner Armee aas gar Bukarest in die Gegend von Mddin ziehen, um die abh Belagrung dieser Festung zu unternehmen. 'Allein die auf diese Weise würbe er ganz von den Russen ab- ufei geschnitten und die Tücken hätten freye Hände, wie, nas der m die Mol.au und Wallachen vorznrückeri. Mas Au, versichert, d-er neue Preußische Gesandte in Consta«, dril tinopel, Maior von Knobelsdorf werde die militam, best sehen Unternehmungen der Türken in diesem Feldziiz lach dirigiren und vielleicht selbst die Hauptarmee des Gr»! jn vezicrö begleiten. lchc turk Wien, vom 29 Merz. , Der Saal, in welchem Sc. Majestät wöckientld sich z mal Audienz geben, ist durchaus schwär, behängt Zur und cs ist darinn ein sonderbarer Spiegel angebrast sich c 24z > :en dev alle Kleider, sogar auch rvthe und weiße, schwarz )«tz zeigt. An Geld und Mannschaft ist kein Mangel, un- dann die Spanische Doppien sind bereits angekom- Oie ^ men und unser geliebter König hat zur Fortsetzung des >öl- Kriegs noch auf 62 Millionen Guidcu Rechnung zu den machen, wie auch auf einige Spanische Kriegsschiffe, d>er welche in Triest erwartet werde». Man spricht von hat einer künftigen Bram für den Erzherzog Franz, die sici, aus einem sehr weiten Reich hierher kommen und wo- ! mehr als Zoo Millionen mitbringen soll. Es muß igs- ziemlich sicher scyn, daß unser Leopold, Nömi- ene > scher Kayser wird , weil ein hiesiger Graveur schon )lcn l an einem solchen Münzstempel arbeitet. Es heißt, als und! habe ein Umerofficier bey per Cobucgischcn Armee, )jrd welcher ein gebohrncr Engländer ist, ein Compiot gehe, macht, mit 48 Mann zu den Türken über zu lausen, des Das Complor wurde aber cnidcekt und der Prinz belicht' sah! den Eomplotmacher aufzuhängen und die übrigen Zoo bis auf das erste türkische Commando mit Ruthen uckt zu peikfchen und den Türken selbst zu übergeben. D>e- erdt ft Excculion machte bey den Wallachen, die nichts weniger, als türkisch scyn npoücii, vcsonbcrn Eindruck. Se. Majestät sollen sich enl,chlopm haben , mit dem Erzherzog Franz, gleich nach der Krönung in Ungarn, ,M Mch Brüssel zu reifen, sscn. Wien, vom Zv Merz, nftc Was nach einem Schreiben aus Warschau Dom To- ?8Un dieses am meisten beygclragcn, beyden Kayscr- c»ich Höfen die Gemülhec des pohiiiischen Reichstags vol- jgen Icnds zu entziehen und die Allianz mit Pceuffen zu de- K«, schleunigen, ist besonders ein vom Marquis von Luc- > be- chcstnj vvrgezeigieSSchrciben des RußischcnHofs,worinn , iß dcmKönig vonPrensse» Grospohlen angetragen wird, wo. de« ftr» er bey den Unternehmungen der Ocstcrreichischen und Rußlschcn Truppen sich ruhig betragen würde, nßi, 3 n diesem Fall war es uns um Nissa, Widdin und giis ganz Bosnien zu thun; den Russen aber um die Un- 1 die abhängigkeii der Moldau und Wallachey, dann um rllei» die Souverainikac über das übrige ganze linke Donau- , ab- uftr. Zum ersten kuhrdöhmlschen Wahlkommissair wjg nach Frankfurt ist dem Vernehmen nach Fürst Adam Ma« Aucrspc g, zum zwcytcn Graf Metternich und zum ista«- dritten der Reichshofralh, Freyhecr von Bartenstein uairi, bestimmt. Privalbriefe aus der Moldau und Wal- gdgiz lachcy vom 8> — bis roten dieses geben ganz sicher Aroj !» vernehmen, daß die Friedens:,»tcrhaiidlungen zwischen dem Fürsten von Potemkin in Iuffy und den .türkischen Abgeordneten in Husch abermals einen recht lebhaften Betrieb erhalten haocn. Die Prorte beqnemt entld sich immer mehr zu billigen Friedensanlrägen; ihre nuigt Znrüstuugen zu Wasser und zu Land gehen unglanv- lieh langsam von stallen. Die grofe Flotte ist noch so wenig im Stand, daß es ihr schwer fallen würde, Co-istantinvpel gegen die Rußische Fwtte zu schü- zen. Die Hauprarmee, unterm Grssoezicr ist von geringer Bedeutung', die hin und wieder von den Graii- zcn vectheilien Co ps bestehen mcistentheils aus Horden von undisciplinirtcn Truppen, dft' bey dein min» besten Plfderstand nicht Stich halten.'' Mecheln., vom .za Wrz's Cftsiern gegen 4 Uhr Nachmittags kamen sechshundert österreichische Gefangne ausi der Aimpcrper Cilüdellc,,.fast alle,von dem Regiment Clairfatt, unter einer Begleitung von izao Patrioten Ifter an., Vierhundert von diesen Gefangnen sin,d n^ch dem, Therc- sianerkloster gebracht, morde»; Pie übrigen 200 sitzen auf dem Brüßler Thor und werden morgen' unter guter Bedeckung nach- Brüssel gefsshizt werden. Sämtliche Gefangne werden guc behandelt; täglich wird ihnen auf Z Mann ei» Pfund Fleisch und jedem eirw Pinte'Bier gereicht. Mez, vom Zi Merz. Gestern ist Pas Regiment Auvrcgne, welches nach Bitsch in Garnison kommt, hier »nrchmarschirt. ES zchlie keine Zoo Mann mehr, ungeachtet cs vor 6 Wochen noch über 1 ,oo Mann stark war; so sehr uimntt die Desertion überhand. Wien, vorn zi Merz. Fürst Batthyanii wird bey der ungarischen Krönung in einem Nationalanzug erscheine», der Zotauftnd Gulden kosten soll. Uebcrhaupc wird alles, was Lupus und Pracht vermag, zu dieser Feyerlichkeit erschöpft. General Gemmingen vertritt einstweilen die Stelle ei, ncs Kommandanten der hiesigen Hauptstadt, weil General Terzy zur Laudsnischen Armee abgeht. Aus dem ncmlichen Grund wird General Browne, der seit dem Tod des Fcldmarschalls Haddik die Hofkriegs- räihlichc Unterschriften besorgte, von einem anbcrn General abgelößt werden. General Wurmser ist ebenfalls bey der Laudottischen Armee angestellt. Aus der Mol. bau und aus der Wallachey sind 6 ^00 Schlachtochftn und 2002 Packpferde auf dem Weg zur Laudonifchei, Armee. Amsterdam, vom 1 April: Obgleich Spanien feine ganze Aufmerksamkeit darauf zu verwenden suchte, den Geist der Revolutionen nicht aus Frankreich über seine Gcänzen hinüber schlüpfen zu lassen , so konnte diese Krone es "doch nicht verhindern, daß sich derselbe in heissen Gegenden ihrer amerikanischen Besitzungen niederlicß. Nach Berichten aus Mexiko, weigerten die Bewohner dieser reichen und fruchtbaren Gcgegcnden sich schon im vcrwichnen Occ. den 4ten Theil vom Ertrag ihrer Goto - und Siiberbergwerke an den König von Spa- . ( -44 ) ^ien ;u bezahlen.. Der König!. Statthalter crtheiite daher den europäischen Truppen Befehl, sich der beträchtlichsten Bergwerke um Mexiko herum zu mächtigen. Diese Gewallthätigkeit brachte alles' in Währung. Gegen 7002 Einwohner ergriffen im No». M Waffen, fielen die König!. Truppen, die sich ihres Eigenthums bemächtigt hatten, an und schlugen dieselben gänzlich in die Flucht. Nach dem in der Folge noch eine starke Anzahl Indianer zu den Mexikanern gestoscn war, gieng der ganze Haufe auf die Stadt Mexiko los, bemächtigte sich der Königs. Magazine, der Zeughäuser und endlich der Stadt MK. Der König!. Statthalter und die Geistlichen hatten ihre Rettung der schleunigen Flucht »ach Carthagena Zu danken. Seitdem vermehrt sich die Anzahl der Aufgcwiegeltcn entsetzlich und'da sie alle bewaffnet find, so steht zu besorgen, daß Spanien dieses schöne Land verliere, dessen Erobrnng General Corlez 1521. Len iz.Aug. für gesagtrKrone zuStand brachke'und ans Welchem ihr seither so unermeßlichrSchätzezu geflossen sind. ielieberrhein, vsm Z April. Aus Warschau wird die Nachricht destättigt, daß ' 4 >.as Bündniß zwischen Prcupcn und Pohlen förmlich abgeschlossen scy. Die Beraihschlagungen dauerten 5 Stunden und jeder, der nicht ein Mitglied des Reichstags war, mußte adtrelcn. Tags vorher gab sich Ler Rußische Gesandte noch viele Mühe, die Sache Zu hmcertreiben; allein sie war schon zu weit gediehen. Fürst Potemkin soll sich vor einiger Zeit in einem Schreiben an einen vornehmen Herrn in Wien auf folgende Art hierüber ausgcdrückt haben. „Die Ao- iackcn sind blind: wir wollen ihnen zo dis 40200 Kosacken und Kalmücken, die schon in der Woiwodschaft Kioir und Mobilem a uf dem Sprung st ehen, . G r e, ck Larl Fischer, ein Buchdruckergesell aus Halle in Sachsen , welcher in Ulacklvrs Hofbuchbruckcrey in 'Karlsruhe ein Jahr in Arbeit gestanden,. ist in der Nacht vom 6len auf den 7len dieses zwischen y —n Llhr diebischer Weise in dessen Hinterhaus.? zweytem Stock durchden Garten in ein Fenster eingebrochen und hat daraus eine goldne Uhr, mittlerer Grösse, neue Facon, mit zwcycn Gehäusen und..zweycn Gläsern, ohne Emaille,blos gllliochierr, woran ein dunkelblau ft-.-nes, mir ktwas Golb durchwürktes Uhrcnbäsdelchen nebst da- «-an hängenden goldnen Schlüssel befindlich ist, und zwky.große Losen von. Agaistcin in Semiior gefaßt, die eine braun und gelb melirl und die andre von -zinke! Perlenmuttcr-Farbe, entwendet, und sich so- Mich. heimlich emftcnt, ohne wieder, aller Nächste!-. Pmgen, shngeachtec habhaft gemacht werden, zu Mven. Sämmtliche Buchhandlungen und Buch- wttbe«. dahfr vor. dieftm gefWl» auf die Haut schicken, diese sollen ihnen bis ins Herz von Preussrn die Leuchte vortragen.« Köln, vsm z 2kpril.. Wir vernehmen mit Vergnügen, daß der berühmte, deutsche Künstler Herr Enslen hier aNgckommen und die ganze Sammlung seiner aerosiatischen transpacc«, ten Figuren in der Echneiderzunft aühicr aufnchlcn, dieselbe über die Gotlcsrrachk dem Publikum öffentlich sehen, auch einige seiner künstlichen Figuren im Ster, »rischen Garten in die freye Luft, auffliegen lassen werde. Darmstadr, vom 6 April. U Des regierenden Herrn Landgrafen von Hessens Darmstadt Ludwig IX. Hochfürstj. Durchlaucht,'habe» i den zten dieses in der Nacht, zu Pirmaftnz im 71! Lebensjahr das Zeitliche mit. dem Ewigen verwechselt;! deS izt regierenden Herrn Landgrafen Ludwig X,,> Hochsürsti. Durchlaucht, -find sogleich nach Pirmg, - sins abgegangen. > vermischte Leachrichren. Zuverläßige Nachrichten melden, daß die R»Kn z»> Cherson grosse Rüstungen machen, daß sie ihre Flottc mit vielen Linienschiffen vermehrt haben und eine Menge Bombardiergalliotcn und andre Schiffe von der Art in Bereitschaft setzen, um, eine wichtige Unttt- nchmuug auszufüyren. ,, Den i4ten Mär; wurde in Londen die neue kui? pfalzdayerische karhotische Gesandschaflskapelle mir eie neu, feierlichen Hocpamt zum erstcnmah! eröffnet! sie ist unstreitig die schönste unter allen' in diese, Stadt vorhandnen katholischen Kappellen; der Mt« iß ganz von Marmor,__ v r i e f. chrn. Menschen gewarnt, und diese sowohl all die löblichen Üttsobrigkciren, wo er etwa durch passieren sollte, geziemend, gebeten, auf ihn fahnden zu lassen, und im Betretangsfall gefälligen Berich! hiehrr zu erstatten, das Gestohlne aber , sollte sich nech etwas dcy ihm vorfinden, emsweilcn in Verwahr»«« zu. behalten.. Desien 3iZn »iemenU Ein Mensch von -8 bis 29 Jahren, kleiner Stal«, glatten Gesichts, blonder Haare in einen Zopf gctm den, trägt cmen. schwarzen runden Huth mit ei«« schwarzen Masche, weißlüchencn Rock, weis Barchk, Westle, worunter noch ein andres baumwollenes h findlich, schwarz manckicsterue Hofen? weis und bl« gestreifte. Strümpfe, Schuhe ohne Schnallen, >r Klappen und hat einen Pass vv» hiesig. Hochfülf Qbnamt nach, Wien beyfich.-