s 'Ä! tnec gehe' iscb- ii» >lus' z iit 1. b«r> 1t bin va!> all« M» -hl-- od-l wir« T>t zun» ^>a!> iffs» >,eB ltcr' ruv« ige»" eoc'.' ac>^ M NIM U 0 1 o Amerhaltungs-Beilage zum Karlsruher Tagblatt aeni >c0-- !>äst 71 «.d 0.5 inz«' B- !e>n^ inte^ , M- Ä-" .8-! ? ,8S^ .N4Z ,z„e> !c». sE (Nachdruck sämtliche: Artikel verboten.) Die silberne Slrohwilwe. Die Geschickte einer Eke von Adolf Lindemann. vokrates führte keine glückliche Ehe und Tanthippe mit ibrem Los zufrieden. - Aoaz Gewohnheit sein oder ?lklimatifation. es aibt !°lche glückliche Tanthippen. Zu dieser gehörte auch ?kau Rosine Voaelsana. die ibrem Manne ein viertel ^rbundert die Hölle beik gemacht hatte. Matthias Voaelsana sah dem Taa der Silberkock- In aemisckten Gefühlen.entaeaen. Bei dem "Mjäbriacil Stellunoskriea hatte bei ihm meistens ?°>cke Luft' oeberri'ckt und wenn er sick aus dem Ebe- "?nd oder — bleiben wir im Bilde — Ebeunterstand !"?t Herausaewaat hatte, so war's der Leute und !'"es Phleamas weaen aesckeben. Aber den Taa fünfundzwanziaiäbriaen Eheiubiläums mit ?anee und Kucken au feiern, da/m konnten ibn we- «er die Leute nock sein Pbleama zwinacn. ^ubiläum kommt her von Jubeln und dazu bat Mir keinen Grund, wenn mans fünfundzwanzia ^abre „ickt durfte und alle Aussickt vorbanden war. auck weiterhin nickt au dürfen. Er hätte diesen ledialick als Kamvfvause feiern können. Diele ^rt man aber nickt. ^ 'krau Rosine Voaelsana inklinierte, wie alle 'krauen, für Familienfeste und wollte auck den Taa silbernen Hockzeit seitlich beaeben. Gewobnt. Willen durchzusetzen. traf sie. obne die E n- !°Mu,una des Gatten einzuholen, die Vorbereitungen F -?orm von Hamstern von Weizenmehl. Butter. Zucker und deraleicken. «^lesiual leistete aber Matthias Widerstand und .^wor nickt vassiv sondern durck eine eneraiscke. ziel- vcvuk-te T-- Eine aanz unerwartete Silberbock- ^ na fano Krau Rosine zwei Taae vor Fxsj in der Zeituna in Gestalt folgender An- In Anbetracht der hinter uns liegenden trauriaen Zeiten lieat keine Veranlassuna vor. das Fest unserer silbernen Hochzeit zu feiern. Wir bitten deshalb von etwaiaen Glückwünschen. Besuchen usw. abzusehen. Matthias Voaelsana und Frau. .Tos war sehr divlomatii'ck auSaedrückt. Ob die ?aurigen Zeiten im Allgemeinen oder im Besondren verstanden sein wollten, war den Lesern der ^una überlassen, st,^. ' ^rau Rosine fakte es versönlich auf und ver- Me ihrem Manne klar zu machen, dak er eine un- xUorte Gemeinheit beaanaen habe. Das aelana der Kattin vorbei, ki^. Achselzucken betonte Matthias, er könne keinen .^«tbaren Grund entdecken, den Taa zu feiern, böck- ^enz sxj Feier in Form eines Buktaaes ""verstanden. H-^a Frau Voaelsana nicht in der Laae war. ihrem litten begreiflich zu macken. dak der Taa ein Abel- und Freudenfest sei. so sab kie sick vor die Mwendiakeit gestellt, wenigstens der Oeffentlickkeit -V beweisen, dak sie eine Löiäbriae. alücklicke Eke °'Ä?r sick habe. in? Gluckt in die Oeffentlickkeit fand Ausdruck in senden, Inserat, das einen Taa vor der Silber- »aizeit in der Leitung stand: Im Gegensatz zu meines Mannes unmak- aeblicker Meinung habe ick alle Ursache, den Taa unserer silbernen Hochzeit frcudia zu beaeben und sebe etwaiaen Glückwünschen und anderweitiaen Aufmerksamkeiten dankbar entaeaen. Frau Rosine Voaelsana. Herr Voaelsana fuhr am Taae seiner Silberbock- N aufs Land und Frau Rosine feierte allein als Everns Strobwitwe mit ibren Freundinnen den Taa fünfundzwanziaiäbriaen Geaeneinanderseins. Auf dem Wege der deutschen Auswanderer. Von unserem Sonderberichterstatter Kavitänleutnarit a. D. Bera. Ritt durck die aracntiniscken Minones j.Mt« mir eine solckc Fülle von Eindrücken, liek mick Tan neue Bekanntschaften mit den Pionieren ^^aldes schliefen und aab mir Gelegenheit, das ^as Ansiedler bier fübren. so aus der x.7?^ kennen zu lernen, dak ick ausfübrlicker davon ^anlen muk. Ick hatte von einem Dcutscken in Posadas. Herrn Falkenbera. der mehrere Niederlagen seines Geschäftes lalmacenes) in den verschiedenen Urwaldkolonien hat. Empfehlungen an feine Geschäftsführer erhalten, dazu befak ich die Empfebluna des Gobernadors. und so konnte cs mir nirgends in Misiones fehlen. Auf dem kleinen Dampfer. der den Verkehr zwischen Posadas und den -Häsen" des Alto Parans, vermittelt, fuhr auch ein Kolonist mit. dessen Kleidung, ein grober Reitanzug. dazu ein schauderhaftes Salstuck und ein zerbeulter fleckiger Hut, zusammen mit dem Borstcnwald auf seinem Kinn nickt gerade Vertrauen erweckten, so dak ick auf einen Versuch der Annäherung nicht weiter einging. Die Fahrt ging am wildromantischen, mit dichtem Urwald bestandenen Ufern entlana. bei dercn Anblick Iuaenderinnerunaen gus dem Lederstrumvs lebendig wurden. Als wir nach fünfstündiger Dauer den Hafen von Santa Ana erreichten, fand ick die ersten Pserde. die mir aus dem in Bomvland liegenden Almaeen geschickt werden sollten, nicht <>ur Stelle, und die erste Kommissarie, in der ich aleichfalls hätte Pferde bekommen können, war nock recht weit entfernt. Da trat der struvviae Kolonist an mich heran: ..sie haben Ihre Pferde nicht aetroffen?" fraatc er in gcbrockenem Deutsch. »Ja. was mache ich nun?" »Ich habe eine Stute bier und aukerdem meinen Wagen und auch ein anderes Reitpferd. Ich werde Ihnen die Stute bo aen und Sic reiten damit zur Kommissars von Santa Ana: dort aebcn Sie sie dem Kommissar, von dem ick sie mir sväter abhole." DiescZ Anerbieten, einem Wildfremden fein Pferd zu borgen und ibn damit in die weite Welt reiten zu lassen, schien mir erstaunlich, aber ick nabm an. Die Stute wurde vom Weideplatz gebolt. acsaltelt. und ick sckwana mich mit dem anaencbmen Gefühl hinauf wieder einmal auf unerwartete Weise aus einer Verleaenheit aerettet zu sein. Die Stute war faul, und ick liek sie bei der Hiize nack Belieben bummeln. Beraauf, beraab. auf breitem Fabrwcg. durck Wald und > der Kamv. weiter, immer weiter — kam denn dieses Santa Ana nie? Ach babe dieses Gefübl des Nicankommens, des Endlosen sväter auf meinen Ruten durck Misiones immer aeliabt. immer nock eine neue Anhöhe, immer noch eine Weabieauna. bis man scklieklick dann dock irgendwann einmal ankommt. So aelanate ich endlich auch nach Santa Ana. wo mir der Kommissar auf das Schreiben des Gobernado S bin sofort ein neues Pferd zur Verfüauna stellte. Inzwiscken traf auck der Kolonist mit seinem Wagen ein. Er bemühte sick ziinöckst. mir auskührlick den Wea zu erklären: als ick aber aus dem ständia wechselnden Rechts und Links und Geradeaus aar nickt klua werden konnte, erklärte er zu meiner aroken Freude, er könnte seine Klitsche auch noch ein vaar Taae allein lassen und mich zum Pueblo lOrtsckaM Bomvland begleiten, wo seine Frau und sein «öbncken i'icb ausbielten. UnterweaS konnte ich mich nicht enthalten, ihn zu fragen, wie er mir als Fremden >o okne weiteres sein Pferd hätte anvertrauen können. „Sind Sie nicht deiuscher Offizier?" antwortete er. und als ich beiabte: „Sehen Sie. das babe ich Ihnen aleick angesehen, und ick habe Ihnen als — Kamerad gern geholfen." „Aber Sie sind dock nickt Deutscher." „Nein, ich bin Schwede und babe vor lanaen Iabren als Offizier beim zweiten Leibaardereaiment in Stockholm gestanden: das Kameradschaftsaefükl unter uns aermaniscken Offizieren ist dock immer nock lebendig." Als sich nun nock herausstellte, dak ich mehrere seiner Reaimcntskameraden persönlich kannte und dak sein Sckwaaer ein alter auter Freund von mir war. waren wir bald miteinander so vertraut, als wären wir alte Bekannte, so dak die fünf Stunden Ritt durck die zwar scköne. aber immer aleick- mäkige Landickaft wie im Fluae verainaen. Bomvland vueblo ist ein winziaer Flecken von höchstens SO Häusern. Für die Kolonisten des Urwaldes aber ist es ibre „Stadt", zu der sie ab und zu einmal kommen, um Grokstadtfreuden zu ge- nieken. Vosadas. das kleine Städtchen, ailt ihnen als der Inbegriff aller weltlichen Herrlichkeiten, die man sick vielleickt alle zebn Jahre oder auck nie leisten kann, und Buenos Aires — ah. Buenos Aires! Nein, daran denkt man nur in seinen kühnsten Träumen und auck dann nur slmternd.,. Der Kommissar in Bomvland stellte mir in einer ganz besonderen Liebenswürdiakeit sein eigenes Vkerd. einen vracktvollen nervösen B:auncn. zur Verfügung, obgleick genügend Dienstvterde da waren, und da e§ mittlerweile stockfinster geworden war. gab er mir einen Polizisten zur Beoleituna mit. der mick im Almacen Falkenbera abliefern sollte. So ritt ick denn mit meinem Begleiter in die Nackt hinein. Gleick hinter dem Vueblo beginnt der dichte Wald und ... aber nein, das ist wirklick zu viel, das kann ich doch aar nicht verlangen I Diese Festbeleuchtung diese märchenhafte Illumination! Jeder Busch, ieder Baum, iedes Blatt, die aanze Luf:. die Ferne, die Nähe, alles, alles svrühend. funkelnd, glänzend von Milliarden von Glühwürmchen, von einem sinnverwirrenden Meer fliegender Laternen- träger. wie ich es nie aeseben hatte und auch hier, im Urwald, nicht wieder aeseben habe. Die Sterne taten ibreiseits am klaren Himmel ihr Bestes, um mit der irdischen Aaubervracht zu wetteifern, und auck der alte Mond alikerte weik und bell, obne dock das dickte Dunkel des Waldweges aufhellen zu können. Und dazu gab cs ein Konzert, eine Fülle von Stimmen und Instrumenten, wie ste sick nur ein musikaliscker Dadaist im Oviumrausck ausdenken kann. Alles mir von Eu ova bekannte Stimmen, nur Heller, sckärfer. freudiger. Dock iedt — wein Pferd sckeut und ick bekomme eine Gänsehaut! Jetzt setzt eine aanz scbauriae Melodie ein. lanaaezoaene Heultöne voll unaussprecklicker Melancholie. „Gibt es hier denn Wölfe?" frage ick den Polizisten. „Das sind Frösche", lagt er und lackt. Die Fröscke. die diese Greucltöuc von sick aebcn. möckte ick wirklick einmal sehen: ick stelle mir etwas aanz Furchtbares. Unerhörtes und Unheimliches darunter vor. bei dessen Anblick auch dem Kühnsten das Bl::t gerinnt.., Anderthalb Stunden durch diesen Wald — ich lebe nichts und lasse das Pferd aehen. wie ibm die Beine gewachsen sind. Meinen Aacnten. der vor mir reitet, sehe ich ab und zu wie eine pcrschwommene Nebel- Wolke. die sich in das Nichts aufzulösen drobt. Ick zweifle fast, nock in diesem Leben nack dem Almacen zu kommen, da ertönt Hundeaebell. ein. zwei. fünf, zwanzia Hunde umringen uns und scknavven nach den Pferdebcinen. nickt gerade zur Beruhigung meines nervösen Braunen, der aleick die Stufen zu einer breiten Tür binaukstolvert. Finster und dunkel laa ein arokes bölzerncs Haus vor uns. kein Lichtschein siel durck die aeicblossenen Läden, nur aus dem tiefsten Innern drangen durchdringende Töne eines Brummbasses, die von der Klaae einer zimperlichen Flöte und einer unw'lliaen Violine umschwebt wurden. Es dauerte lanae. bis wir uns durck verzweifeltes Hämmern an der Tür bemerkbar machen konnten. Endlich verstrimmt die Musik, scklürfende Sckrüte nähern sick der Tür. ein Lichtstrahl fällt durck die Ritzen der Bretterwand, und eine Stimme s'agt: „(Ziüön estä, wer ist da?" Kapitänleutnant Be.g. Aber macken Sic nur erst einmal die Tür auf. damit ick Ihnen mein Empfehlunassckrciben zeigen kann. Vorläufig sitze ick im Stockfinstern auf einem wilden Pferde und möchte allmäblick doch wieder einmal auf eigenen Füken stehen." „Kapitänleutnant Berg", ruft's von innen, die Tür fliegt auf und ich werde von kräftigen Armen vom Pferde und in das Haus »ezogen. Mober die Freudc? denke ich. aber alle weitere Ueberlcmrua wird durch ein arokes Glas „oaiw' abgeschnitten. Ich sehe mich in einem groften, mit Waren aller Art gefüllten balbdunklen Raum, umgeben von fünf bcmdcirmeliaen Gestalten, von denen eine ein Indianer ist. die caüa funkelt im Glase und — „bock unser Sseheld. der Kapitänleutnant Berg!" ersckiutert es den !^au. ..Meine Herren". sage ick. nachdem ick aetrunken babe. „sehr verbunden: aber ick bin kein Seeheld." „Ach. wir wissen sckon — Avvam und so weiter." „Rein", sage ick wieder, „nickt Anpam und so weiter, sondern nur Roter Sand. Wilhelmshaven und so weiter. Es war sckeuklick. Der von der Avvam ist ein anderer, den ick nickt einmal kenne." Es ist immer unangenehm, Illusionen zu zerstören, und bi^r mukte ick mir meinen eigenen Nimbus rauben! Aber es wurde auck so aemütlick. Man bot mir Gastfreundsckast für un- bearenzte Keit an. und ick wurde in die Hinteren Räume geführt, ein einfaches Essen war schnell bereitet. und dann aina cs ans Erzählen. Das heikt — ich mukte erzählen. Vom Kriege natürlich und von der Revolution, was ich nun aar nicht aern tue — ick hatte das alles für mick schon hinter mir. hatte beinahe schon bearisfen. dak ietzt alles bei uns anders ist. und nun muk ick bier. und wie hier so war cs sväter bei allen Kolonisten, die ick bcsuckte. die alten traurigen Geschickten wieder auskramen. Die Hinteren Räume waren einfach so hergestellt, dak der aroke Verkaufsraum, in den ich zuerst geführt wurde, durch eine Bretterwand um einen Teil seines Besitzes verkürzt worden war. Diese Bretterwand reichte aber nur bis zur balben Höbe des Daches, so dak man civentlich überall im selben Räume war. Was in iraend einem Teile des Hauses gesprochen wurde, tönte klar in iedcm anderen wieder, und wer schnarchte, zoa stck die Feindi'ckaft sämtlicher übrigen Hausbewohner zu... Allerlei. Die „pünktlich«, Herren von der Eisenbahn-. Erinnerungen eines ollen Afrikaners. 1914 laa die gute alte Zeit sckon im Grabe — die Zeit, da mir der Zuakübrer einer unserer kolonialen Bäkmcken mit so rankem wie vorwurfsvollem Tone versickerte: „Warum haben Sic sick denn beute eine Fahrkarte gelöst? Sie sind mit mir dock immer umsonst gefahren — wollen Sie mick beleidigen, oder was ist mit Ihnen los?" Damals aab's auck nock keinen Nacktbetrieb: der Zug hielt da. wo er sick bei Sonnenunteraana gerade befand. Die wenigen Reifenden kletterten dann aus den unbeauemen Wagen und legten stck zwischen den Schienen vor der Lokomotivc scklasen: Nur so war man sicher bei der Weiterfabrt mitaenommen zu werden, denn den Taaesanbruck und mit ihm die Wiederaufnahme des Betriebes befahl weniger die aufaebendc Sonne als vielmehr die Leere der Whiskvflafche auf der Maschine. Darunter litt aller- dinas manchmal die vünktlicke ?pe dcn Kaffee auf 7 Ubr. we'l ick 'ls erfahrener Afrikaner wnkte. dak ick ibi, d"nn dock erst nm 8 bekäme, und hatte um das Veranüaen. zu beobachten. wie Zugfübrer und Betriebsleiter mit dem Vittern kämpften, der den unter den Ereignissen der Nacht aus dem Gleickaewicht ackommenen Magen wieder dienstfreudia stimmen sollte. Und dann ent- svann sick folaendes Gespräch: „Wollen sich Herr Oberleutnant zum Zuge bemühen? Wir fahren aleick ab." „Aber, meine Herren, setzt sckon? Sie sind Wohl nock nickt lanae im Lande und kennen den Beariff der afrikanischen Ruhe wohl nock nickt?" „Das wohl, aber die Herren vom Militär balten dock, so auf Vünktlickkeit..." Deutschlands Wasserkräfte. Im Iakrc ISlv erzeugte Deutschland nock nickt 5 Prozent der durch andere Maschinen gewonnenen Kraft durck Ausnutzung seiner Wasserkräfte, während Frankrcick nack einem Hinweis des „Prometheus", damals sckon 40 Prozent keiner Damvkkraft durch Wasserkraft ersetzte. Dabei sind in Deutschland 490 Raumkilometer Wasser vorbände«. Von diesen sind 20 Raumkilometer flickendes Wasser. 70 Raumkilometer stehende Gewässer und 400 Raumkilometer sind als Grundwasser vorhanden. Die Wasservorräte macken ll Millionen Pferdestärken aus. von denen bis jetzt nur etwa 4 Millionen ausaenutzt wurden. Woher stammt das Wort Marmelade? Der bekannte Historiker der Naturwissenschaften Hermann Sckelleuz gibt nack der „Umsckau" folgende Erklärung des Wortes: Im Altertum bczeicknetcn die Grieckcn eine bestimmte Avfelfruckt. den Honig- avfel. mit dem Namen Melimelon. Dieses Wort aina dann in das Svaniscke und Portnaiestscke als .Mermelo" bezw. „Marmelo" über und bezeichnete ursprünglick ein aus Quitten beraestelltes Gelee oder Konfekt. Allmäblick bezeichnete man auch andere Gelees als „Marmelo" und um das 18. Jahrhundert tauckt in französtscken Sckriften die Form „Marmelade" als Sammelname für die verschiedensten Arten von FrucktmuS auf. ^ Theater unö Mustt. znAe Mannheimer Tonschule war das Gebiet der iü^ 'ckichte. dem die drjtte musikaesckicktlicke Auf- r>5^u„a des Munzscken Konservatoriums aalt. Vor H>e^niicher Hörerschaft im „Eintracktfaal" hielt am abend wiederum einleitend Musikdirektor einen kleinen Vortrag, der einerseits das Hgbaltnis der am Hos Karl Theodors bis 1778 in Und " ' gepflegten Musik zu früberen Perioden Äc>^> A . cmderen Zentren inorddent'cke Sckule der i>j°^?vigonen) klua und klar aukrik. andererseits H.^'nflüsse der Mannheimer auf ibrc Zeit und die H.?Mger. auf Gossel. Dittersdorf, namendick auf ' Mozart. Beethoven, in ckarakteristiscken tjjjj^uten verfolgte, wobei die auszeichnendePionier- ^ Mi vorwieaend von Job. Stamitz. dem Fühcer Mannheimer Sckule. lebendig beleuchtet wurde, b'efem Meister svieke sodann das Orckester des N -"Bicken Konservatoriums unter Münz' sickerer einige Orckesterwerke. die von beacktsns- kj». musikalischer Scköpserkraft neunten. Bon änderen „Mannbeimer". Veter Winter, fang Tz: .Theodolinds Pracht mit ihren angenehmen don Atteln und ihrer au'cn Sckule. ein Liedlsin Kit LMer voetiscker Eindringlichkeit und Innia- ldg „ ^?rner kam dann noch der Mozart dieser Zeit eini^ Mannheim, sebr gefeiert, sich aufhielt^ in Liedern ^u Gebör lDr. Bellardi bealei- ii, v °U"lgste Stimmung dem Flügel entlockend) und Niij ^ hekaunten D-Dur-Flötcnkonzert iK.-V. 3141 '"Un ^^')terbegleituna. das ick in diesem Winter üvnj,., tki!s zum drittenmal borte: Svittel vom tiiy. ^overnorckester spielte es unter Lorend' Lei- ?i!it einem Volks-Sinioniekonzert. vor nock nickt seir,.^agen der Flöten-Virtuos Rudolf Tbies es in eigenen Abend, und dies dritte Mal Herr ^ i-^^ormutb mit Intelliaenz und Musikalität ^oia ^ anderen Mitwirkenden mit bestem C^'^kerS ..Schakaräber" in Frankfurt. „Der -l>js'?aräber" fand auck bei der zweiten ü«j/ubruna — unter des Komponisten d»xjj'Ung und anderer Besetzung der zwei Hauvl- ^-'tc>r? — stärksten Beifall. Sckrekers impulsive Und »s,^,?askraft aab dem Orck'iter viel Sckwung i,» Leidenfckan. dab-'r «ciiüueiw Klar- m ^-ctaii. Die beiden Vertreterinnen der EIS: Emma Holl sUrailffübrnnal und Else Gcntner - Fiscber eraänzen aleickiam das Bild der Rolle: jene betont das Rätselvolle, diese das Zarte. Weibliche. Als Elis ist Iobn Gläser «Uraufführung) von lbrncker Weichheit, im Sviel konventionell: Adolf Iäaer kann mit feinem dunkeltenoralem Organ nickt immer durckdrinaen. darstellerisch fesselt cr in Einzelheiten. Der Narr, den Erik Wirt itän^ia aibt. ist eine ausaezeicknete. künstlerisch er- sakte Verkörvcruua dieser Gestalt. Dem dirigierenden Komponisten und den meisten Mitwirkenden wurde» zab?reicke Ehrungen aus dem dickt besetzten Sause zuteil. —en. Leipziger Uraufführung. Aus Leibzia wird uns geschrieben: Des Schweden Stiolmar Söderbera dreiaktiaes Schauspiel „Gertrud", mit dem das Leipziger Schauspielhaus den bisber in Deutsckland nur als Erzähler bekannten Dickster als Dramatiker einzusübren versuchte, erweist sich hierzu als ungeeignet. Söderberg ist kein Gestalter. Das ur- sorünalich anaeschlaaene Motiv: Gea-nsak Zwischen dem Werk des Mannes und der Liebe des WeibeS wird nicht festgehalten. Ein Allaemein-Menschlickes erscheint ins Menschlich-Allzuinenscklichc verengert. Frau Gertrud hat ihren ersten Geliebten »erlassen, weil sie fühlte, dak ibm fein Werk mehr aalt als sie. Sie heiratet ohne Liebe einen andern — nnd alaickt die gleiche E kenntnis sckövsen zu müssen. Sie flüchtet — weil ihre Sinne hunaern — zu einem iungen Mustkcr: der ist ein Lnmv. Nun will sie in die groke E'nsginkeit gehen. Niemand wird es ihr glauben. Sie weist -war ein neues Anerbieten des heimaekcbrten ersten Geliebten zurück, aber nur. weil er — inzwis^»en alt aewor^n ist. D'ese Wendung verstimmt. Man wei«: Nack einer Weile wird sie es mit einem Vierten versucken. E 'U kleines, wenn auch seelisch sauberes Weibcken. keine aroke Fraucns^ele, die an Naturgegebenem zerschellt. Es endet klein, was grok aedackt schien. Die für das Werk mit sichtlicher Liebe werbende Anffübruna konnte nicht Kindern. dak zum Schluk starker Widerspruch sich meldete. F. M. „Der Motor." Unser Berliner Schauspielreferent schreibt: Hans W. Fischers interessantes Drama „Der Motor", nicht eine überflüssiae Gabe der Zeit, vielmebr eine kritische Snieaeluna des Zeitgeistes fand im kiesigen Schillc^tkeater günstige Aufnahme. Aber das kleinbürgerliche Publikum dieses Sauses schien sick nickt mit dem tieferen Sinter- arund der Begebenheiten zu befassen, nickt den Sauck des ainerikanischenWüstenivindcS zn emvfrndcn. der au» diesem Sckousviel webt. Es liek sick harmlos und obne besondere Erreauna von den romanhaften Vorgängen die eine ivrunahaktc. dem Film abgelauschte Technik darstellt, befriedigen. Die mik- ratene Wiedergabe einer wichtigen Rolle — im allgemeinen war die Aufführung nickt übel — er- fckwerte die gläubige Gefolafckaft. Der Motor des DramaZ ist nickt aus füblloiem Erz. ist der zuckende Muskel eines Gewaltmenschen, eines Industrie- königs. der die meckanisierte Menschheit treibt und eiaenberrlick lenkt. Zu Fortschritt und Glück glaubt der mäckliac Maiin die Menschen zu zwingen: aber unter seine.« harten Druck zerbrechen sie: und er selbst erliegt an, Ende, enttäuscht uud t>ereinsamt. dem mikackteten Herzen. Das geknebelte Herz streikt, der Sieger sällt und stirbt. So kämpft Hans W. Fiscker. wirklick ein auter Euroväer. aegen den AmerikanismuS. den er in diesem aedick.'eten Stück Leben iibcrwindet! Die Sauvtanaeleaenbeit des Schauspiels ist. dak die iunae Frau des starken Mannes der gewalttätigen Liebe dieses Groken entflieht mit e nein kleinen, fckwäcklicken. unnützen Menschen. Das Verhältnis der männlichen Geaen- svieler wurde von der Darstellung verschoben. Der Schwächling wurde derart aller AnziekunaSsäbiakeit beraubt, dak die vfpchologische Wcihrheit des Frauen- berzcns nickt Stand kalten konnte. Hermann Kienzl. Runft unü Wissenschast. Akademie der bildenden Künste Karlsruhe. Au Stelle dos auf seinen ausdrücklichen Wunsch vom Direktoramt entkwbenen Professors Wolter Coi onz ist Professor Albert Haueisen vom Lehrerkollegium zum Direktor der Akademie gewählt und vom Ministerium des Kultus und Unterrichts bestätigt worden. Mit diesem Modus hat die Regierung zum ersten- mal im Vollzug einer auf freiheitliche Gestaltung der Akademieverhältnisse zielenden Organisation die frühere ministerielle Ernennung nunmehr der wnt- schliebung des Lehrkörpers selbst anHeim gegeben. Rezitationsabend Mana Massa. Der Namen klingt wie aus cincm Varieteproaramm entnommen. Er hat aber gewik feine Ricktiakeit. Die Berliner Dame ist eine reizvolle Erscheinung, hübsch und durchaus bewukt anaezoaen wie eine kokette Kunst- gewerblerin. Ein klares scbönes Gesickt. goldblondes Hi'ar — als das Mädcken im dunkeln Saal und auf dem arünen Ledersessel dcs Oberbüraermeister- Wartezimmers sak war eine aemütvolle Slimmung sofort da. und die Rezitatorin hatte kalb aewonnen. Die andere Hälfte des Erfolges crrana sie durck den Vortrag verschiedener Dicktungen. zwar nickt dramatiscker. wie seltsamerweise in den Ankündigungen in Aussickt gestellt war. Man mag lckli-'klick, wie man sckon aus dem Balladenabcnd dcs Karlsruher Thcaterkulturnerbands wcik. Balladen dramatisch finden aber das von Andersens M^rcken und Verbaerens Impressionen oder Nietzsches Versen zu behaupten, aebt nur in sebr bedingtem Sinn an. Nun. das ist aleickaültia. Maba Massa !rua mit einer ungemein aevfleaten. altmäkia klingenden und seelisch schwingenden Stimme, in sorgf'-ltig-r Nucincierung perfckiedene Gedickte und P-o^stuckc vor. Die Reikenfolae war kunterbunt, die Einzel- stücke aber in keinem Fall wertlos. Vom «chiller- scken Gedicht ainos zu dem stevtlschen „Marcken Oskar Wildes von der Nachtigall und der ro'en Rose, in tollem Svruna von Emile Vernond>'rn an den Vermittler. ^Geheimnis der B lieb bcit des Schaui'viclcrs beim naiven Publikum, das sich an die Dicktuna erst in Zweiter Linie, wenn übe'bauvt. hält.) Den Beschluk der im Rathaussaar stattgehabten. sehr beifällig ausaenornmenen Vorträge bildete Goethes „Der Gott und die Bajadere", ein Wundervedickt. das so unsaklick tief und so trunken sckön ist. dak es allein sckon den Abend wert war. —o. Von der Universität Freibura. Für das Fack der Psvckiatric und Neuiova boloaie habilitierte sick in Freibura i. B. Oberarzt Dr. med. Eaon Küppers. Assistent an der vsvckiatrischen und Nervenklinik. — In den Monaten Februar und März 1920 findet an der Universität ein sechswöchiger Ferienkurs in Chemie statt. I Nr. LS Seite S Karlsruher Tagblatl, Mittwoch, den 28. Januar 1920 Zweites Dlatt De» Schob der Mieter, hier den iwangsweisen Vollzug »ou WobsungS- ränmuuge« betrellend. Nachstehend brinaen wir die unterm ll. d. MtS. ergänzte und in ihrer Geltungsdauer verlänoert« Anordnung des Arbeitsministeriums vom lt, November >919 in der neuen Fassung »ur öffentlichen Kenntnis. Anordnung des Arbeitömiuifteriums vom 11. November l»1S: Auf Grund des K 5» der Bekanntmach»»« »um Schutz« der Mieter vom SS. Sevtember 1918 in der Bassum, der Berordnuna vom 22. Juni 1919 lR.G.Bl. S. 891) ordnen wir mit Zustimmung des Reichsarbeitsministeriums für die Stadt Karlsrube an. das, die „vanasweile Räumung einer Wolwung in der Zeit vom 19. November 1919 bis St. Mär, 19Z0 nicht erfolgen darf, wenn die Gemeindebehörde lWobnungsamt) bescheinigt, das, der Inhaber der Wohnuno bei Durchführung der Räumung wohnungslos werden würde. Au? Anrufen des Gläubigers kann im einzelnen Hall das Einigunasamt nach Anhörung des Wohnungsamts Ausnahmen von dieser Vorschrift bewilligen. Karlsruhe, den 22. Januar 1920. Be,irkoamt III. O .A. M De» Ortobanolan von Wellchneureut betr. Aus Grund des ß S des OrtsstrakenaesetzeS vom IS. Oktober 19V8 wird über das Gebiet der Gemeinde Welschneureut. soweit es östlich der neuen Bahnlinie Karlsrube-Eaacnstein liegt, die Banlverre verbänat. Bis zur endgültigen Erledigung der acvlanten Aenderuna des Ortsbauvlans werdcn Neubauten sowie der Um- und Ausbau bestehender Gebäude und deren Wiederaufbau nicht aenehmiat werden. Karlsruh«, den 23, Januar 192(1. Bezirksamt. O.Z. 27 . Maul- und Klauenseuche betr. In Gochsbeim. Amt Breiten, ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Sverrgebiet ttt die Gemeinde Gochsheim, ». Beobacktuuasgebiet ist die gesamte Gemarkung Gochsbeim. Karlsruhe, den 22. Januar 1929. O.Z. 28. Bezirksamt. — Polizeidirektiii». Bekanntmachung. Höchstpreise iiir Pferdefleisch. Aach der Verfügung des Ministeriums deS Innern vom 12. Januar 1920 wurden die Preise für die Abgabe von Pierdesleisch und Pserdefleisch- wurst an die Verbraucher neu sektgesevt. Die Preissäbe dürfen folgende Beträge nicht übersteigen: für ein Pfund Nett, roh ... . ausgelassen . . » » » Lenoenbratlleisch. frische Kleischwurst, Leber und Zunge » , » Muskelfleisch. ausgenommen Lendenbrat- sleisch ohne Knochen . . » Z.2S » « » Herz und sonstige Eingeweide. Kovfsleisch und andere geringereSorten Fleisch . 2.— » » » frische Leberwurst oder Schwartenmageu ... . 1.80 ... Blutwurst . 1.10 ... Knochen „ 0.30 Vorstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur össentlichen Kenntnis. Karlsruhe, den 22. Januar 1S20. Bezirksamt. O.Z. 31. Kommunalverband Karlsruhe-Land. MM Wimm. Abteilung: Jachkurfe. Wir eröffnen am 3. Februar neue Sachkurse für Maschinenschreiben, Stenographie tSvsteme Stolze-Tchrey und Gabelsbergerl. Buchführung, Handelsbetriebslebre. Rechnen usw. «nmeldnnaen werden täglich in der Zeit von 8-4 Uhr. außerdem am Areitag, den 30. Januar in der Zeit von S—7 Uhr in der Kanzlel Zirkel 22 entgegengenommen. DaS Rektorat. M k. 3.- . 3.50 Z.SV OeffenMche Religiöse Vortröge vom Montag, den 26. Januar bis Sonntag, den 1. Februar, jeweils 8 Uhr abends im kleinen Saal der Slädt. Festhalle. Reihenfolge der Vorträge: Mittwoch, den 28.: „Wasser ewigen Lebens." Donnerstag, den Ä.: „Wächter, wie weit ist's bis Mitternacht?" Freitag, den Ä).: „Die Welt ewiger Wirklichkeiten." Samstag, den 31. Januar, abends 8 Uhr. im Nortragssaal, Nowackanlage 3: Wim christliche ZdealdtiKeuschheit«ochhMir? (Sittlichkeitsvortrag nur für Männer und Jünglinge!) Mntt:Mm!lt.V.ö Referent: Landgerichtsrat Trauman«. Mitglieder aller LrtSgruvveu und der Jugend- gruvve sind eingeladen. Einführung von Gesinnungsgenosse» erwünscht , WWll!«Umri!.Na!M inSkjt'MMWMt! Zu der am Donnerstag, d. 29. Zan. d. Z., abends ^/zö Uhr im Saale des BereinsbanseS. Amalienftrahe 77 tKaiservlab» stattfindenden Versammlung zur Besprechung kirchlicher Angelegenheiten wird hiermit herzlichst eingeladen. Der Saal ist gebeizt. DaS Komitee. ?u 6em am Vsnnei'vta^ clen 29. c!» Vit»., »benöl» 8 vk»', im Klub^immer 6es ttotel „frieäricksliok" statt- kin6enc>en s ?c »kstoffversorzunx. unä Wucksrpreise keew-en wir uns, auver unsern ^itx!iec!ern avck ä!s 6er fackvereine er^ebenst ein?ulac!en. kecincr: Direktor 5c>mmer-i 22» 18 geringere Eichen. 88 geringere Fichten, sowie 107 verschiedene Sichten- stangen- Auskunfr gibt ,>orst,vart Kriv Hess, Müßlburg. Kerner ans dem früheren Teuts, neureuter Ze iniivald «Abttg, 8 und!»> verschiedene Aichtenstangen. Borzeiger >>orstwart Linder in Teutschneureut. Zusammenkunil aus dem Schlage beim Welschneureuierfelö, Zugelassen zur Berfteigerung find nur Selbst- verbraucher und Kteinhaudwerker, Käkl.8KUliL- I? . o>krcx57k>ssc -------- ZISncliZe l Vaki frit^ >Vermer - ^abotin. VeSklnet X^erWaxs von 9—1 lldr vnä von Z—6 Vkr vncl Lonniazs von !1—1 l^kr. » o » Eintritt 5V ^XXXXXXXX>Z00««cXXZ«>00000000<>Z«XX>«X>ÄA>>>>Z0000000«X>XXXXXX»«>^^ In sUen krlMt-SMliMii in Ksrlsruke unä l^mzebunx sinä infolge 6er all' gemeinen leuerunZ, äie Mindestpreise ^vie iol^t festgesetzt: KS8MN . . . .^ü-.8v »zzssvknsiljön . .-Fl^lZ Kinlieltlszssoiingillgn 1.-- llWglckkism . Ismgnliliizwssekgn -^Z.SlZ' llsmöliirkiglen auIZer 6. Nause mon»tl Wo könnt« ält,. ruh, strau ein leeres Zimmer bekommen mit Korbao lcaenhcit? Dies, würde fich auch gern« in der Küche u. Zimmer auf Wunsch betätig, Preis- anaeb, an Krau St>ü- biuaer b. Schwär» EI- s>>nweinstr. 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Schlüter verbarg sewe Freuöe. „Sie habe» recht. Zeigen Sie mir den Mann und Fünftausend gehören Ihnen. Das heißt. Sie müssen sehen, daß ich zu ihm kann und daß e: allein ist " Ter Ä.tc sann wieder nach. bekomme das Geld, auch wenn er nicht ist, den Sie suchen?" „Sie bekommen es. Und Sie bekommen gleich noch Tausend, wenn Ste feststellen können, ob Chiemetzki mit dem Mann in Beibindung ?tcht," Wieder mußten sie lange warten. .Gut. Ich will sehen, daß ich ihn spreche morgen. Ich will sagen, daß Sie brauchen einen Paß, und will sehen, baß ich Sie zu ihm führen kann. Aicr wenn ich komme und bringe einen Auftrag, muß ich auch gleich bringen Geld, sonst läßt er sich nicht ein aus die Sache." „Gut, nehmen Sie die tausend Mark, damit Sie sehen, wie ich Ihnen vertraue." „Ich werde morgen dem Herrn Gellock Bescheid sagen, und nun will ich gehen." Der Regisseur führte den alten Mann hinunter und kehrte dann zurück. „Vielleicht habe ich dumm gehandelt, und der Mann geht hin und warnt die Leute. Ist es nicht besser, wir gehen ihm nach?" Gcllock schüttelte den Kopf. „Das glaube ich nicht. Der Alte ist ein geriebener Kerl, der weiß, wo sein Vorteil liegt. Nun glaubt er, sich die Polizei zu verpflichten und dabei doch sein Geschäft zu machen. Er denkt, wenn er dann einmal etwas aus dem Kerbholz hat, wird die Polizei ihm auch durch die Finger sehen." „Ich danke Ihnen jedenfalls, Herr Gellock, und wenn wir zum Ziele kommen, werden Sie und natürlich Fraulein Montana —" „Aber bitte, bitte " Er lehnte ab, und Schlüter wußte doch, baß er das Nechle getroffen. Sic blieben noch eine Weile, dann geleitete Gcllock die beiden Beamten zum Hotel. „Ich esse morgen mit Fräulein Montana um 1 Uhr in der amerikanischen Bar." „Wo wir uns das erste Mal trafen? Sehr schön, wir sind dort." Sic gingen hinaus, und bald schlief Schlüter den Schlas des Gerechten, während der Oberwachtmeister noch lange munter lag und über das Abenteuer nachdachte. Den nächsten Bormittag blieb der Kommissar im Hotel, da er sich möglichst wenig auf der Straße zeigen wollte, und Schreiber ging zur Post, um festzustellen, daß nichts gekommen war. Schlüter hatte um Zusendung einer größeren Geldsumme telegraphiert und gebeten, von der Berliner Polizei ein zweites 3 ld Chiemetzkis einzufordern. Schreiber hatte natürlich nur eine schnell angefertigte Kopie mitgenzinmen, um Koppel darüber zu vernehmen, ob diesem der Mann bekannt sei. Es war ja immerhin möglich, daß da noch ein Zusammenhang bestand den er nicht kannte. Mittags trafen sie Gcllock allein. „Fräulein Montana ist heme zu Hauö,- sie bittet die Herren, bei ihr den Kaffee zu trinlen." Er winkte ihm mit den Augen zu, und der Kommissar verstand, daß Nach schien von dem Juden da waren. Sie sp achcn von gleichgültigen Dingen, von einer Gastspielreise in das Anstand, die das Theater im kommenden Frühjahr unternehmen wollte, und der Schauspieler mußte sich gefallen lassen, daß Schlüter eine gute Flasche Wein kommen ließ; dann gingen sie zu F äulein Montana. Erst als das Mädchen den Kaffee und den Kuchen serviert hatte und sie allein waren, sag.e Gellock: „Der Alte war heute wieder bei mir. Natürlich kannte er auch Chiemetzki, aber er war wieder ängstlich geworden, nnd ich mußte ihm zureden, ehe er mit der Sprache herauskam. Chiemetzki ist heute früh nach Wloclawek abgereist." „Alle Wetter!" „Keine Sorge, der Mann ist überzeugt, daß er bald zurückkommt, er macht häufig Abstecher, voraussichtlich in seinen vielen „Geschäften". .Vielleicht ist es ganz gut, denn so kann er unv nicht im Wege sein, wenn wir heute abend zu dem andern gehen." „Ja?" .'Wir sollen so gegen 12 Uhr in der Nacht an der Ecke der Dluga und der Miastowa warten, dann will er zu uns stoßen. Aber zu dem Manne dürfen Sie nur allein gehen. Er ist mißtrauisch und würde sonst nicht öffnen," „Gnt, ich bin nicht furchtsam und Schweiber wird es verstehen, mir leise zu folgen, damit ich ihn in der Nähe habe, wenn ich ihn brauche." .Dann gestatten Sie, bitte, daß ich mich Herrn Schweiber anschließe " „Es kann aber nicht ungefährlich sein." „Ich bin auch nicht ängstlich, und vielleicht kann Ihnen ein sprachkundiger Helfer von Nutzen sein." „Vorzüglich ich nehme mit Dank an. Haben Sie für alle Fälle einen Revolver?" Gellock lächelte. .An so etwas gewöhnt man sich wenn man in Warschau viel des Nachts unterwegs ist." Der Nachmittag verging ihnen natürlich i" unruhiger Erwartung. T>cr Kommissar bekaw das Geld aus Königsberg, und am Abend zwar^ gen sie sich, in ein Theater zu gehen. Endli» war es so weit, daß sie Gcllock abholen konnten« Die Montana wäre am liebsten mitgekomme«- und sie mußten ihr versprechen, aus alle Fäl^ ihr noch in der Nacht Bescheid zu geben. Dann stellte Gellock ihm noch einen Herrn in Zivi' vor., „Herr Kriwollnick, ein mir befreundeter minalbeamter von unferm Revier. Ich habe mir erlaubt, ihm einiges zu erzählen, und er wird in der Nähe bleiben, für den Fall, da« wir die Hilfe der hiesigen Polizei brauchen," Großartig Gestatten Sie, daß ich Sie be' grüße Herr Kollege" Sie gingen durch die nächtlichen Straßen u»d sahen den Juden schon an der bezeichneten aber er trat scheu zurück, als er sah daß auße' Schlüter noch d^ei Herren kamen. Deshalb vcl' abschiedete sich Schlüter laut von diesen, und traten in eine Nebenstraße Der Kommissar ging allein weiter, und de^ Jude gesellte sich zu ihm nachdem er sich n?o> öfter umgeschaut hatte, ob auch niemand folg^ Sie gingen durch enge, schmutzige und dunkle Gassen, in denen nur selten ein Mensch an ihne» vorüberhuschte, und dann eine steile, ausgetretene Treppe zum Weichselufer hinab. Jetzt sta^ den sie auf einem ungcpslastertcn und nur du'^ den schwachen Schimmer des ganz schmale» Mondstreifens notdürftig erhellten N^st^lse''' Neben ihnen rauschte die Weichsel, Sie gin^e" auf ein altersgraues grof es Gebäude zu sch^, ten durch eine ineit offene Einfahrt standen auf einem Platz, der fast wie ein Bauers Hof aussah. kAortsitzuna kol»t.I Zweites Dlatt Karlsruher Tagblatt, Mittwoch» den 28. Januar 1929 Nr. 28. Seite? ÜMMiS!öl Nk Sik lVöSS^ilWöl üyizOe. Inkolxe 6er ?emperaturve»liäitn>85e und vesen Kc,!,1enman?el t-önnen 6ie Linter kicllts^mmer nickt mekr erwärmt vv« r ald mutt 6cr l)n erriciit im Konse»- vs orium k r ein! e ?»ee unteibroeken werben. Oer >VieUcrde'-inn äe? v uerrickts >vi U ^urek 6>e ^^itunLen bekannt zwackt. Die susksileuäen vnter« icktsstunäen xverUe« später i'^kkelwit. ll)Ze Direktion. !Atiges LläDe». welches gut bürgerlich koche il kann und übliche Hausarbeit verrichtet, wr 1. Februar aesucht, Waldstrahe 40» U, Lud- Iviasvlat!. 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VS8 Lvili Ist fiir eine lleutsvke ssaai-IK Im ^uslraxe einer iiiesixen fjrma bin ick imstanäe rrB Mache darauf aufmerksam, dak ich jedes andere Ueberangebot stets auch bezahlen werde. Zahle sür '/z Mark 1 Mark 2 Mark 3 Mark 5 Maik Mk. Mk. Mk. Mk. Mk. «.»» ,s so S4.4U »«««» «I- „ 100 Mk. Silbergold IÄS<». „ 10 Mark Gold Mk 1-4«.- „ 20 Mark Gold Mk »««.- dlv. Dieses Geld wird an eine deutsche silberivarensabrik abgeliefert und kommt nicht nach dem Ausland. Zu kaufe« gesucht 1 großes noch neu und solid gebautes MWM «t MM« womöglich in Kaiser-, Wald-, Erbprinzen-, Amalien- oder Karlsiraße vom Selbstverkäuser. Sofortige Anzahlung 60 »00 bis 90 000 Mk. Adresse zu erfragen im Tagblattbüro. Zahngebisse, Gold-«. Silbergeld laust zu deu höchsten Taaesvrciien. Zahle so viel wie jede Konkurrenz. Kanse von dem Neinstcn bis zum grödten Quantum. I. Samson. RudoWatze 23. Diebe sten Preise für abgelegte Kleider u Schuhe .w zahlt «.Billig. Markaraseiist.17.Tel.1MI NXsÄstt aetraa. Kleider. Schuhe. 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Kübel früher Mqutslteur »ei Werner ^ Gärtner. kaiserslrahe ZZ Aernspr. Z480. Nr. 28. Seite 8 Karlsruher Tagblatt. Mittwoch, den 28. Januar 1S2V gweiteS Matt Wl-llim l^el.5448 Ksiserstr. lZ2 llniMmiiülili mir Z loze! - llonngsZtzg - fsöitzg Das sensationelle Doppeipro^ramm. ver ßrotte vetelltivseklsger! Ztuart^Vedds! Stuart >Vebbs! sieteiiil»»!- »olle villi. 4 ßroüe ^Üte. 4 Kroüe äkte. l)is KIuI erstarrt ciem kescliauer in den ^dern, >venn e> die einzelnen Episoden dieses Detektivscliis^eis siekt. cZem >nks»z Sie Lmtükrunz. iVlan verlangt l.öse» ^eld Die taisclien kanknoien. >Vebos übernimmt clen fsll. Oer kiiclc durcb clie /Viaske. Line interessai^te Lnl declcun^. Webbs stür^i durcb eine ffs» >ür. Das >Vasser steigt. V^ie >Vedbs sie!' sus dm k unncn r^tte', bilclet eines cier spannendsten Momente etc. In cier Hauptrolle: Klüt keicüe.1 alz Amt Veddz. kukgsllöln l>38 gMglligö filin-Zoksiizpiöl Seelendrsma von erschütternder Wirkung und spannender tiandiunx. ksäisvlies ^anäestkeater. ^littvocli, ü5kIicks >N5«I Zinxspiel in 1 ^kt nsck 1. Ottenback v Oskar Llomentka! unct l^eovolä 8ckmi6t. Die ^akreneiten 6er I^iede 4 ^ltwiener 1'an?bll6er von k?exel. ^lusilc von fran< Lckubert. ^r»an^iert von I. I^eknert. ^nssn" 7 Ukr. > 9 — Lncte zex. lV l^dr. ttl«5eW liiiiiiiiiiuiiiiiliiiiuiiiiiiiiiiiitiuiliiiiiiu« Lsmstax, äen 21. lanusr 1920, und Lonntsx, clen 1. Februar 1920. I>Iur cjie?e ^ 2 ^ l'sZe "Wg 5ensationsl!e8 Osst 5piel 6er Universal-Artisten AM. AI» veetkoven Zzdeneß I.u«Zmsg Xükn kindet »m freitaz, llen ZV. Januar, aben6s>^SVK^ ^ im Lini^svktss^si nickt im Konservütorium, statt. ! Oeiöste Xsrten ! 2.8i> <5a-I okicn unl Valerie ! numeriert! sinä xexen numerierte p-l-e SzzI >!. ^bteilun . um-u>»»zelien llie »rlen »IVtk.1.70 lllsierie okren) bereckli^en /ur gcnütiunx m ivrnls- ?inncie ebiet mit v ter>er-lmstt /u 20 IVtk. je la Der ii>ttü.irer stuc>.-m cii L. /V. ^ick>ei', Ksrsiu ie, I^iclineistr. 2b. SWWWM repariert schnell, sauber und billig I. C. Mosekter Nachf. Anh.: Wilh. Prisser Kaiserttrake 227. Televtwn?t?2. IttZgNIIIPS Ksllzmlie. Sims'az, üsa Z!. ^auvar, 7' .Hdr fWZüknadWl! im „I>ie6rlcl>»liok". ver >c? iiedcs Quantum iiekerbar. E. Zimmer K Eie^ «aailirucken 8, Kaiseistr. ^ö. lMMWer versäume prakt. vr ^ottmann's „l weue^te, sokoit ^virteenc! 2 ?u>^en6en. ?at Lcnut^ ^uskuntt Ico^te^ios ^tler un6 Oegckleckt a eeben Vers^o7tj!ios? 2Z s ^ünelien 8.VV. 2. Einladung. Donnerstag, den 2S. Januar 1N20 abends Uhr findet im Lokal Saal der ..4 Jahres »citen". Hebelstratze. «in Lichtbildervortrag des Herrn Professor KohlhePP, über: Mmen im Alvarzwalü«. Ken Alpen statt, wozu wir unsere Mitglieder sowie die Mitglieder des Schwarzwaldoereins und oes Akadem, Ski-Ciul>s freundlich einladen mit der Bitte um »ahlreiches und pünktliches Erscheinen. Ski-Heil! Der Vorstand Sssekirrs «erden >I»ucrk»kt repariert > Äutogono Sol>«»olv»i»bolton verllea»uzxekül>r« Kaiser ^llee 9S l^eieikon 1748 IttUlUiüII .">>">>. II,Ni,.,u>l>iui»uillttllunttuil>ll>iiiiü>>üiinuüttul»>!iumu>l!lmili!^m^ ^ »MliellllZk ^Wl!W-AMcl!!lll i ? IsIsgsZ^m«: »dsiimi. fmnis: ISZ. ß > Zckiikski't ZpeeSitisn Lagerung Z kkein- un«ß Vskntrsn5iso?te von unc! nsck Allen in» unci suslsnciiscken Plätzen. itlllsüü'tlllsl 's s,s,k,IUsNI ",llltt!? vis kiel'« sioktlio^o «mäsn-Iuna IMS'/om l. !u!i l9 7/«4.8Z>ivis ljji, .flpijjgung vo.1 0v/a ai K5 Siioltkfiiiilsgeii bei« vmvsnli «ig«» » «j 95"/» itllvr j > ^»»l>»v ilusss nsoii iiopiiel-i kZuclier-l^evizor uriil üus >2-jStirig^r Praxis > Icausmänniseker Saekvei'stSnillzer ?u verlange-. I Stutt Sit (Zablenberi;. kslsst Ikester >to, übei- rascnt be anders durcli praclilvolle (Z okau nalime >. die 5?en n von mslensctier ^.i dwirkung voll ?u> llelmnx blinken. Vi^ex n d r x^oöen Kac' kraxe in anderen Qr Ls'ädten können wir di ses küd nur Z la e reigen. Ls emp lelilt sic i d lier, der Voisie>Iunji um 5 U >r de'iuwoknen, da mit stai kem ^nd'snz ru den ^bendvorstel>un»en xerecknet Verden muö vis I^.ntunZ lies Palast Ikesters. Von MmcH bü kreitllg. nur Z Ine. ?S.. ZZ. 11. ZI. Inn. WMtr. ZI ZclililMtr.Ul «iiinrm. Kspgitselit Ver neue kock6fz»m»ti- ?cke, tendenziöse fünk> akt?r von unverl:!cicti!lc i packenäer»-lan6lunL ^virU 6as Publikum in atemlos., v>in ^.kt in nock nie clseewesener Lpannunx kaiten. Dieser film katte in verlin im l'kea- ler am Ktoi it?vlatZ! einen senr ß^rolZen ^stolß^ In 6en Hauptrollen: l,is ^vlläv, ?rieckrivd üä av, krit^ ^vdtvrdvrg. filmspiel in 4 ^uf?ussen nack fi. Vrumetts xleick» namixem Koman. In 6er Hauptrolle: /llexsiilles/lntzlM. «lMgiiiüIis I-Sttllllg! »sllIiZI>s!>mtr.8ls>iimll»si !wl!lüeil/-n Iiiill 11 IlHr. tZroöes Varietö- und ?>rlcus.>rama mit einem ^assenaufxed von erstklass. Künstle« n u. a. Nliz cilrlZllnller «rix kutlbM M Wlsr und die berülimte r anierin ^tiill ttrenil. VS8 kötikinM lies fsmilik Im»!. Spannendes Lies Iisckaitslirsma 2 ^kten. in W voiliiesZtzg sdenll ViZrlet^killlllge. 0!ö Um lies Nix k!ksli! Lixreikt-nd. l.er>en-- bild aus de> un^a- tiscken Aristokratie vi-ima in 4 ^lcten v roni /Vttenderser mir l.«, Lzfn«! und Wsi'isn in den ttsupiroiien t.aclis-> ven löst das Zaktixe l.uslzp>el „!le «eis. IM!ie v»»" von N.Henning mit Kvlderg, fiosa Vslttti unll looepii Soliilillii'aut. //?//Q^.' /. /Ä/nt, 6/^/. >, / Seso/r- ^5 60 a//°, krauerstriöe 2l. Diese V^oclie Neil-klWiiz Iii beMiler! guten liiiilllMii. >lk. 4S.- I-ocSknmsMSl ?u 250 und ZW ^arlc das Stüclc. >.. öroti iVtarienstrsüe IL p. lel. Z95V tM" Kein l.aden. 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