' ^ iel"- >»S. I. '1 ovd-> soed* IN 6^ d«*" -Ä >it icb :n0>Z wel^ !lör» S«l^ zo> »«,»»»»«»» t» »art»rut>« frei IN? Hau» Islielert monatlich Ä.4l>Mk.. xt«rt«USVrl!ch 7.2» Mk.. an den Ausgabestellen abgeboU ^ monatlich S.SO Mk. AuSwärtSam Poslichalter «dgebolt monatlich 2.3« Mk^, «iertellälirt. S.gn Mk.. dur.N öe» Brielträaor kret ins Hau» gebracht monatlich S.SS M.. vierteliäbrl. 7.SSM. verlaa. S-tiriltleitmn« > »nd G«schäststt«lte Stitteritrafte 1. «rnze»aen: die Saesv. No»varcillezette oder Seren Raum gli Pfg., Neklamezeile 8.— Mk., an erster Stelle 8.50 Mk. Rabatt nach Tarif. Anzeigen-Annahme bis 12 Ubr mittags. kieinereAnzcigen spätestens bis 4 Ubr nachmittags. Badische Morgenzeitung Mit der Wochenschrift „Die Pyramide" yernsvrechanschlüfse: Geschiittsitelle Rr. 2«Z. «erlag Nr. 2«7. ^ E«briftleitnnaNr.2U «.948 Badische Morgenpost verantwortlich kür Politik: ültsrtin Holzinger! für den loirtichairUcheil. basischen uns lokale» Teil! Heinrich HeroarSN für Feuilleton: <5arl Hessemcr und Hermann Äetck: für druck und Verlag: C. F. Mltllersche Hofbuchbandlungm. b. H., samtliche in »arlsruhe. Berliner Redaktion: vr. Kurt Heinrich, Friedenau. Kreaestrabe KS öS. Teleob.-Amt Uhland SSllZ. Sü oder Drucklachen ubernimmt die Redaktion keine Verantwortung. Rücksendung erfolgt, wenn Porto beigefügt ist. nferate: Pam K u n in a nn r unverlangte Manufkrtvt' 117. Jahrg. Nr. 7^. Montag, den ÄÄ. März Erstes Blatt. nriii' Gil-! W vvs^., »fir- -b ! Seutsch'öslerreWsche Kulturnol. Bon Universitätsprosessor Dr. Robert Sieger in Graz. Während des Krieges haben die Zensur, die Preßvorschriften, die Reiseerschweruugen den geistigen Verkehr zwischen den Deutschen Oesterreichs und jenen des Reiches, den wissenschaftlichen und politischen Meinungsaustausch, die künstlerischen und seelischen Beziehungen in ungeahntem Maße unterbunden, von der Kenntnis des feindlichen und neutralen Auslandes ganz zu schweigen! Während man in Berlin oder München nicht nur die wissenschaftlichen Zeitschriften. selbst die politischen Blätter aus Feindesland überall bekam, war in Oesterreich luicht in Ungarn) die Einfuhr verboten, und nicht einmal die Schweizer Blätter immer erhältlich. Zum Schluß kam dann auch noch die Erschwerung der Ausfuhrbewilligung aus dem Deutschen Reiche dazu, die es z. B. dahin brachte, daß mein Beitrag über Oesterreich-Ungarn in dem Sammelwerk „Deutschland und der Friede" zwar von der Leipziger Zensur durchgelassen, aber seine Ausfuhr nach dem „Auslände" — und dazu gehört natürlich auch Oesterreich — nicht ohne weiteres und erst auf viel Bemühungen gestattet wurde! Viele von uns trugen alle derartigen Plackereien mit Geduld als Ausfluß angeblicher oder wirklicher „militärischer Notwendigkeiten" und hofften, daß der Sieg sie bald beseitigen werde. Andersdenkende aber sahen darin ein Zeichen innerer Schwäche und wurden dadurch auch in ihrer Verzweiflung am Kriegserfolg oder in ihrer Hoffnung auf einen ihnen innerpolitisch ' erwünschten Mißerfolg der Mittelmächte bestärkt. Das langsame, aber doch merkliche Sinken der Krone und die Kr?egszuschläge des Buchhandels beiderseits der Grenze, die Erhöhungen der Post- und tzrachtgebühren und anderes kamen dazu und wachten es dem Deutsch-Oesterreicher immer schwerer, sich aus relchsdeutschen Büchern oder Zeitungen zu unterrichten. Der wissenschaftliche Arbeiter konnte die einschlägige Literatur für seine Untersuchungen nur lückenhaft, in zufälliger Auswahl, verwerten und manche Veröffentlichung unterblieb deshalb, umfomehr, als die Jahrgelder für Büchereien und Forschungsinstitute herabgesetzt und erst mit Juli 1919 wieder auf die Vorkriegshöhe gebracht wurden, ohne auch nur den fünften oder sechsten Teil der Borkriegskauskrast zu erreichen. Das Kriegsende und die Anschlußhoffnung schienen das Ende solcher geistigen Einbuße und kultureller Absperrung zu bringen. Aber nur für einen Augenblick. Heute kann der geistige Arbeiter in Oesterreich von Tag zu Tag weniger die Kosten sür reichsdeutsche Bücher nder gar für Reisen nach dem Reiche erschwingen. Die Mark, die ihm bei Sendungen, die er aus dem Reich, etwa für Honorar, erhält, mit 3 bis 4 Kronen auch von der Post angerechnet wird, kommt ihm bei Zahlungen nach dem Reiche durch die Post um eine Krone (oder auch noch um etwas mehr) höher zu stehen. Dazu die Zuschläge aller Art. Ein Heftchen der billigen Teubner- schen und Göschenfchen Sammlungen und dergleichen, die um 1—2 Kronen gebunden zu haben waren, kosten heute 10 Kronen und mehr,' Bücher normalen UmfangeS, Romane, Lehrbücher, gar wissenschaftliche Handbücher sind unter w bis IM Kronen kaum zu haben, für 3 bis 4 wissenschaftliche Zeitschriften geben unsere wissenschaftlichen Institute und Seminare, die bestbe- dachten ausgenommen, die größere ^älste ihrer Jahresbezüge oder deren Gesamtbe^ug aus. Die Universitätsbüchcreien müssen eine um die andere seit Jahren lausende Zeitschrift aufgeben, wenn sie auf den Ankauf selbständiger Werke nicht ganz verzichten wollen. Auch außer, ordentliche Zuwendungen verschwinden im Nu aus einige wenige Werke. Der Forscher, der Lehrer, vollends der Student, müssen fast ganz daraus verzichten, ihre Bücherei zu vermehren, ia, sie können sie vielfach nicht einmal erhalten Und müssen Stück um Stück verkaufen. Wer wird auf die Dauer „das geistige Bau. «er" hochhalten können, wenn er für auswärtige Zeitungen den Gegenwert für unentbehrliche Nahrungsmittel, für eine bescheidene Bücherei jenen für Wohnung oder Kleidung während mancher Monate hergeben muß! Daraus erwächst eine geistige Verarmung und Üulturnot, die nicht weniger schlimm ist als die physische. Vor allem aber ersterben unter ihrem Druck die lebhaften Beziehungen zum Reich, die heute doppelt notwendig sind, wenn das deutsche Volk eine Einheit bleiben soll, wenn seine einzelnen Glieder beiderseits der vielen neuen Staatsgrenzen einander besser verstehen und würdigen lernen sollen. Daß das nötig außer Frage. Daß es aber mit jeder neuen, die Krone entwertenden Preissteigerung weniger möglich wird, ist leider auch sicher. Wenn wir um Lebensmittel und Rohstoffe alle Welt anbetteln müssen, steht es mit Büchern, Musikwerken, Kunstblättern nicht anders. Unsere geistigen Arbeiter bedürfen auch darin der Hilfe. Sie Vorgänge im Wch. s. Von unserer Berliner Redaktion wird UN» «drabtet: Die ReichSregieruna ist wieder nach Berlin zurückgekehrt und der Generalstreik ist von der Generalkommission der Gewerkschaften unter Führung Leaiens. des Bundes freier Anaestelltenverbände und des Deutschen Beamtenbundes nach den bekannten Abmachunaen der Reaieruna für ganz Deutschland als beendet erklärt worden. Leider ist damit aber eine vollständige Beruhigung noch keineswegs überall eingetreten, von den vielen verhängnisvollen wirtschaftlichen und technischen Nachweben der tollen Woche ganz zu schweigen. Teile der Arbeiterschaft, die unter dem Einflüsse kommunistischer und radikaler unabhängiger Heber st«ben, wollen von einer Beendiauna des Streikes noch nichts wissen oder versuchen mit sinnloser Zerstörungswut die Demokratie durch eine Broletarierdiktatur au ersetzen. In Berlin war deSbalb am Sonntaa auch das Ende des Generalstreiks nur sehr teilweise bemerkbar. Mit Ausnahm« einiger Vorortbahnen ruhte der Straßenbahn- verkebr noch vollständig. In der Nacht vorber war es im Osten der Stadt, besonders in AdlerSbof. nahe beim Flugplatz. au bedauerlichen blutigen Kämpfen aekommen. die. von kommunistischen Banden angezettelt, erst zur Ermordung einer Anzahl zeitfreiwilliaer Offniere und nach Eingreifen der Reichswehr zur standrechtlichen Erschießung von 24 bolschewistischen Nufrübrern führten. Da der verschärfte Belagerungszustand aber zurückgezogen worden ist. wird diese Erschießung von den Unabhängigen für gesetzwidrig erklärt, die dabei nicht die vorangegangenen Grausamkeiten des Pöbels bedenken. Bisher ist eine einigermaßen klare Uebcrsicht über die Berliner Vorgänge noch nicht zu erreichen. Viele Einzelmeldungen dürften sich als übertrieben herausstellen, während die langen stillen Vorbereitungen in militaristischen und rechtsredikalen Kreisen immer deutlicher bervortreten. Die Reaieruna ist bestrebt, die wirklich Schuldigen zu treffen und gleichzeitig mit den hinter ihr stehenden Reichswekriruppen die kommunistischen Putsche in Berlin wie vor allem im Rubraebiet und Thüringen energisch zu unterdrücken. Erst wenn dies gelungen ist. wird die volitii'che Abrechnung und Neu- konsolidierung der Reaieruna «rfolaen. Schon fetzt ist eine neue SvaLuna im sozialistischen Lager eben durch die Stellung zum Abbruch des Generalstreikes zu erkennen. Die nächsten Taoe werden diese Entwicklung deutlicher zeigen und zu gleicher Zeit wird sich entscheiden, ob sich endlich im Bürgertum eine Annäherung der Mittelvartcien auf der Basis rückhaltloser Anerkennung der revublikanischen Verfassung und der Demokrat!« ermöalicken läßt. Sapp und die interalliierte Kontrollkommission. Uns wird mitgeteilt: Kapp hatte durch daS Wolss-Büro die Nachricht verbreiten lassen, daß seine Regierung in günstige Verhandlungen mit der alliierten Kontrollkommission in Berlin eingetreten war. Die alliierten Vertreter haben sofort und auf daS Entschiedenste diese seltsame Meldung dementiert. Kapp aber hat eS dem Wolss-Büro verboten, dieses Dementi zu veröffentlichen, das trotzdem durch daS „Berliner Tageblatt" und die „Vossische Zeitung" einem Teil des Publikums bekannt wurde. Es liegt im Interesse der gesamten deutschen Demokratie, daß sie erfährt, dnrch welche Mittel die Gegenrevolution die Geister im deutschen Lande zu fangen hoffte. Die Alliierten haben stets nur eine Regierung in Deutschland gekannt, und zwar die gesetzliche demokratische Regierung. Zum Eingreifen deutscher Truppen in der neutralen Zone. P«ris. 21. März. Der „Petit Parisien" stellt zu dem Eingreifen deutscher Trnvven in der neutralen Kon« fest, daß die von der Regierung Bauer nachgesuchte Bewilligung von der Entente nicht genehmigt ist und daß die Regierung Bauer noch weiter aeaanaen sei. da sie zu viel Truvven in die neutrale Zone gesandt habe. Die Zahl dieser Truvven habe in keinem Verhältnis gestanden zu der in dem Gesuch angegebenen Truppenstärke. Statt eines Bataillons, das Düsseldorf besetzen sollte, seien dort 13 Bataillone einmarschiert. Es scheine, daß man mit aerinaeren Streitkräften der bewaffneten Arbeiter Herr werden könnte. In der gleichen Angelegenheit schreibt „Echo de Paris". Deutschland, das von den Alliierten auf sein Ansuchen keine Antwort erhalten habe, könne eine Bewilliauna einer so zweifelhaften Forderung nicht verlangen. Ein Dementi. Paris. 22. März. lWolff.l In französischen offiziellen Kreisen erklärt man. von einer Note des Obersten Rates, die der britische GeschäfiStriiner in Berlin. Lord Kilmanrock. dem Vizekanzler Schiffer »beraebe» babe» solle. Keine Kenntnis zu besitzen. Die Vereinigten Staaten und die Niederschlagung des Berliner Handstreiches. Berlin, 22. März. (Wolfs.) Der Vertreter der Vereinigten Staaten von Nordamerika in Berlin hat der deutschen Regierung gegenüber seiner Genugtuung über die jüngst erfolgte Beseitigung des militärischen Regiments und die Wiederherstellung verfassungsmäßiger Zustände Ausdruck geyeben. Er ist überzeugt, daß die öffentliche Meinung m Amerika alle Versuche, von welcher Seite sie auch immer kommen mögen, die darauf abzielen, geordnete und feste Zustände zu durchbrechen, aufs schärfste mißbilligen werde. Gewaltakte oder Bestrebungen, um eine Staatsumwälzung durch ungesetzliche Mittel beizuführen, würden dazu beitragen, die Wiederaufnahme guter Beziehungen mit den Vereinigten Staaten aufs schwerste zu gefährden. Solche Handlungen werden auch aufs ernsteste die Lebensmittelversorgung Deutschlands und die Aufbesserung der gegenwärtigen ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse durchkreuzen, die durch Hilfsmaßnahmen geplant und bereits eingeleitet sind. Der Ausschluß Mnnigs. Königsberg i. Pr.. 22. März. Nach einer Meldung der „Königsberger VolkSzta." ist Obervräsident Winnia aus der sozialdemokratischen Fraktion ausgeschlossen worden. lWinnig hatte, aus welchen Gründen ist noch nicht bekannt, die sogenannte Regierung Kavv anerkannt. D. R.) Entspannung in München. tDrahtmeldung unseres Münchener Korrespond.) fr. München, 22. März. In München ist am Sonn, tag wieder eine Entsvannnna der Laae eingetreten. Nachdem man SamStaa nachmittag in einer Vor- besvreckuna der Betriebsräte sich die Mehrheit für die Ausrufuna der Räteberrschaft erklärt hatte, fand dieser Vorschlag in der Vollversammlung am Sonntaa vormittaa keinen Anklang, ebenso n i ch t die E r n e u e r u n a des G e n e r a l st r e i k s. Dabei wird wohl die Aussichtslosigkeit solcher Pläne anaestchts der Haltung der verschiedenen Wehrkörver entscheidend gewesen sein. Abgeordneter EndreS, der Minister des Innern im zurückgetretenen Ministerium .Hoffmann, ist an die jetzige Regierung mit Forderungen herangetreten, die die Einwohnerwehr und ihre Verfassung in ihrem Lebensnerv treffen würden, insbesondere die Forderung, daß die Wehrmänner ihre Waffen nicht mehr bei sich zu Hause aufbewahren, sondern an Sammelorten einliefern sollten. Auf Grund der Erfahrungen, die in den letzten Taaen vor allem auch in Nürnberg. Erlangen usw. mit dicker Einrichtung gemacht worden sind, bat die Münchener Einwohnerwehr dagegen sowie gegen jede Verschlechterung ihrer Verfassung einmütia schriftliche Verwahrung eingelegt. Sie wird von den bürgerlichen Parteien, die sür die Zeit der Gefahr auf Veranlassuna des Münchener Bürgerrats eine Art Burgfrieden geschlossen haben, darin unterstübt. Berlin, W. März. iWolff.) Die Generalkommission der Gewerkschaften und die Berliner Gewerk- schaitskommission haben den Abbruch des Generalstreiks proklamiert. Demgegenüber beharrt die G e n e r a l st re i k l e i t u n g. deren Mitglieder größtenteils aus Angehörigen der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei gesteht, auf der Durchführung des Generalstreiks. Halle, 2L. März. fWolff.) Während des Samstags und in der Nacht zum Sonntag, kam es zu lebhaften Feuergefechten zwischen Truppen und bewaffneten Arbeitern. Die Stadt soll ziemlich von Arbeitern eingeschlossen sein. Leipzig, 22. März. lWolff.) Der Eisenbahnbetrieb im Streikgebiet Leipzig ist heute vormittag 6 Uhr in vollem Umfange wieder aufgenommen worden. Miikilhausen i. Tb.. 22. März. Wolf/.) Di« Gewalt liegt in den Händen eines ungesetzlichen Voll- zuaSrates. Die Straßenausaänae in der Richtung nach Langensalza sind besetzt und gesperrt. Düsseldorf, 22. März. iWolff.) Hier hcit sich am SamStag ein Vollzugsausschuß gebildet, der aus Mitgliedern der drei sozialdemokratischen Parteien besteht. Auf Grund von Verhandlungen mit der Stadtverwaltung ist dem VollzuigSausschuß ein Kontrollrecht über die allgemeine Verwaltung umd über die Polizeiverwaltung zugestanden worden. Die Stadtverwaltung führt die Geschäft« einstweilen fort. Tie Beamten und Angestellten sollen uneingeschränkt und die Rechte der Stadtverordnetenversammlung unberührt bleiben. Ueber die Dienststellung und Bezahlung der SicherheitSwehr schweben noch Verhandlungen. .Hanen. 22. März. lWollf.1 ?^ie drei sozialdemokratischen Parteien des Industriegebietes haben an die Nationalversammlung «ine Drabtuna gerichtet, in der es heißt: Die drei sozialdemokratischen Parteien des Industriegebiet?!? stellen sich einstimmig anf den Standpunkt, daß alle Kräfte eingesetzt werden müssen, um die Reaktion niederzuschlagen. In keiner Weise können sie dem General Freiherrn von Watter Vertrauen entgegenbringen, der als reaktionärer, monarchistischer Offizier die Arbeiter zur Abgabe der Waffen aufforderte, aber das Bataillon Schulz. daS auf dem Boden der Kavvreoiernna stebt. nickt entwaffnete. Wir verlangen sofortige Einstellung der Truvvenbeweauna. da wir sonst gezwungen sind, in berechtigter Gegenwehr zum Angriff zu schreiten. Die Konferenz lehnt einstimmig die Einführung der Räteregierung ab und steht mit ihrem Vorgehen auf durchaus gesetzlichem Boden. Im Industriegebiet berrscht arößte Rube und Ordnung. Die Arbeit wurde mit Ausnahme der unter Waffen stehenden Arbeiter wieder voll aufgenommen. Altona, 22. März. Eine Bande versuchte die getötet. w«5r bat acht Mann der Bande verhaftet. Königsberg i. Pr.. LS. März. «Wolff.) Hier ist es am Samsiaa auf dem Schloßplätze zu einer Schießerei gekomm«», htt Personen verletzt wurden. Deutsch-Westungaru und die Volks- abstimmung. Don Prof. Dr. Jmmendörffer in Wien. Die früheren Regierungen Ungarns, die nach dein Zusammenbruche ans Ruder gelangt waren, haben den Gedanken einer Volksabstimmung in dem an Deutschösterreich abzutretenden Teile Westungarii-. weit von sich gewiesen. Weder Graf Michael Karolyi, noch die Räteregierung, noch die Regierung Friedrick wollten von ihr etwas wissen und der vormalige Kommandierende im Burzenlande, Oberst L6har, hat dem Vertreter der Wiener MittagSzeitun« ^Wiener Mittag" gegenüber die Zumutung, ein Plebiszit über die Zugehörigkeit des strittigen Land strichet vorzunehmen, ebenio entschieden aligelehnt Das war damals, als man die Aussichten Tcutia österreichS ails völlig belanglos betrachten konnte. Seither hat sich daS Blatt gründlich gewendet. Der Friede von St. Germain und nicht minder die von der Entente Ungarn vorgeschriebenen Friedensbedingungen haben daS Ländchen Oesterreich zugesprochen. Leider aber ist diese Bestimmung nuck :mmer nur auf dem Papier und steht noch weit ab von ihrer Verwirklichung. Seither hat man in Un. garn Zeit gesunde», die deutsche Bevölkerung ent sprechend zu bearbeiten und die nötigen Vorbereitungen für eine etwaize Volksabstimmung, die nun die letzte Hoffnung der magyarischen Machthaber bildet, zu treffen, so daß man sie nicht mehr zu furchten braucht, ja daß ste sogar gute Aussichten da für bietet, für Ungarn zu entscheiden. Welchen Wert also die Versichevun-z Ungarn? haben, daß man sick Mi» dem strittigen Gebiete zurückziehen und ein,! gänzlich unbeeinflußte Abstimmung sichern Meriv, läßt sich denken. Diefe Behauptung ist keine will kürliche Annahme, keine Konstruktion, sondern läßt sich greifbar erhärten. Nach dieser Richtunz spri^', ein loeben aus Westungarn eingelaufener Brie' eines Heinzen ,'so nennen sich die Bewohner der oeutichbestsdelten weftungarifchen Comitate) eine nur allzu beredete Sprache. Er lautet: „Alles fleht gut durch die Zensur. Die Magharen haben bei der Entente um Volksabstimmung ange sucht. Heute war der St-uhlrichter ichwinidet er. Wer kann da Abstimmen, sein Leben auf's Spiel setzen?" Die ganze Tragik eines Häufleins deutscher S!am mesbrüder spricht aus dicken schlichten Heilen. Aus geliefert an die maavarische Gewaltherrschaft, im Stiche gelassen von Deutsch-Oesterreick. das es versäumt hat. rechtzeitig die Sand auf ein Gebiet zu legen, das ihm von recktswegen aehört. vor Sie Möglichkeit einer Volksabstimmung gestellt, die unter den gegebenen Verbältnissen alles eher sein kann, als der Ausdruck der wahren Stimmung der Abstimmenden, steht es sich in allen Hoffnungen betrogen, ist seiner Führer beraubt und weiß, daß es. wenn die Abstimmung für Ungarn ausfällt, eine Beute mavarischer Rachgier wird, im anderen Falle aber von den ab- ziehenden Maavaren schwerste Drangsal zu erleiden haben wird. So spiegelt sich hier im kleinen das Los des deutschen Volkes. Wenn es nickt aelinat. die En tente zu schleunigster Erzwingung der Uebergab, Deutfck-WestunaarnS an Deutschösterreich, aber ohiu Volksabstimmung, zu bewegen, muß damit aereckue! werden, daß es bei Ungarn verbleibt. Allerdings ist bereits ein Vertreter der deutschösterreichischcn Regierung, der zurzeit in Westungarn tätigen Unter» suchüngskomlnission der Ententemächte zugeteilt und dorthin abgereist. Ob es ihm aber gelingen wird, den Machenschaften der ungarischen Regierung wirksam entgegenzutreten, ist einstweilen noch eine offene Frage. Die deutsche Republik. Der drohende Landwirtestreik in der Pfalz. Der stellvertretende Regierungspräsident der Rheinpsalz, v. Chlingensperg, erlaßt an die Landwirte und an die Bevölkerung alö Antwort auf die Anmaßungen der Freien Pfälzischen Bauernschaft, am Dienstag in den Gene- ratstreik zu treten, einen Aufruf, in dem eS u. a. heißt: Die Besserung der Verhältnisse kann nur von einer moralischen Gesundung des Volkes er- wartet werden. Als oberster VerwaltungSve- amter des Kreises werde ich meine ganze Kraft daransetzen, an diesem Umschwung, der nicht allein durch amtliche Arbeit erfolgen kann, mitzuwirken. Die freie Bauernschaft verlangt von mir Dinge, die ich nicht machen kann und darf. Ein rascher und völliger Abbau der kompli- zierten, in jahrelanger Entwicklung ausgebaute« Ernährungswirtschaft müßte zum Zusammenbruch führen, Tausenden Hunger und schwerstes Siechtum bringen. Die freie Bauernschaft droht mit L i e f e r st r e i k. Das Aussetzen der Milchlieferung auch nur für wenige Tage bedeutet den Tod oder schwere Lebeusgefährdung sür zahllose Kinder, stillende Frauen, Greise und Kranke. Wer hier teilnimmt, ist mitschuldig. Die Unterlassung der angeord- Nr 7S. Seite 2 Karlsruher Tagblatt, Montag, den 22. März 192V GrsteS Blatt neten Lebensmittelliefermtg ist eine Verletzung der Gesetze. Die heutige Drohung verbietet mir weiteres Zusehen. Ich erkläre deshalb gegenüber den ungesetzlichen und nach der heutigen Lage der Dinge geradezu verbrecherischen Ankündigung der Kührer der Freien Bauernschaft: Mit allen Mitteln werde ich darauf dringen, daß die bestehenden Vorschriften eingehalten und Verletzungen derselben der gebührenden Strafe zugeführt werden. Die Verwaltungsbehörden sind g^gewicfen, gegen jede Person, die zum Ungehorsam gegen Gesetze und Verordnungen auffordert, gemäß sZ 110 und III des Strafgesetzbuches mit allem Nachdruck vorzugehen und nötigenfalls ihre Verhaftung herbeizuführen. Pfälzer Bauern! Ich weiß, was Ihr feit Jahren ertragen habt, was Ihr an Arbeit und Hingab« an Euern Beruf leistet? ich begreife, wie schwer die Sorge, die mannigfachen Beschwernisse Eures Betriebes auf Euch liegen. Aber bedenkt, daß uns alle die Not drückt und viele Berufe noch weit schwerer als den Euren, bedenkt, wie insbesondere die Beamtenschaft unter Opfern und schwerster Entbehrung ihre Pflicht treu erfüllt. Laßt Euch deshalb nicht durch eine gewissenlose Hetze zu Handlungen hinreißen, die unfehlbar Gegenwirkungen von unabsehbaren Folgen nach sich ziehen. Pfälzer Landwirtssrauen! Denkt an die Frauen und Kinder der Städte, haltet Eure Männer von übereilten Schritten ab und beredet mit ihnen alle Schrecken, die ein Kampf von Land gegen Stadt und dann wieder Stadt gegen Land mit sich bringen muß. Die pfälzische Landwirtschaft bleibe, was sie bisher war, ein Hort der Einfachheit, der Pflicht, treue, der Arbeitsamkeit! Zerstört nicht die Grundlage des StaatSlebens, helft mit am Wiederaufbau unseres Vaterlandes! Die Vorgänge in Laden. Aus der Fülle der uns in der vergangenen Woche zugegangenen Protestkundgebungen gegen den Berliner Gewaltakt der Leute um Kapp, Lüttwitz und Genossen teilen wir unseren Lesern noch folgende mit: In Durmersheim fanden sich am Dienstag abend auf Einladung der dortigen Sozialdemokratischen Partei, der Deutschen Demokratischen Partei und des Zentrums weit über 600 Personen aus allen Kreisen der Bevölkerung zu einer in der Bahnhofrestauralion abgehaltenen öftentlichen Volksversammlung zusammen, um nach einer ausgezeichneten Rede des Herrn Müller- Beck über den junkerlich-militariftischen Berliner Putsch nnd seine schweren inner- und außenpolitischen Folgen, unter begeistertem Bekenntnis zu Demokratie und Republik sich einmütig hinter die badische Volksregierung zu stellen. Die angenommene Entschließung wurde, nachdem die drei Parteien durch ihre Fraktionsführer (Eisenbahnsekretär Bangert für das Zentrum, Assistent Seider für die Demokratische Partei, Hauptlehrer Hellmuth für die Sozialdemokratische Partei) Zu- >rimmungserklärungen abgegeben hatten, vom Leiter der Versammlung, Gemeinderat Kunz, telegraphisch dem Ministerium des Innern übermittelt. In Weinheim veranstalteten am gleichen Tage die drei sozialdemokratischen Parteien aus dem Marktplatz eine Protestkundgebung. In einer Entschließung wurde der Zusammenschluß des Proletariats gefordert und d,e Vereinigung der dortigen drei sozialdemokratischen Parteien bekanntgegeben. Die Ortsgruppe Weinheim der Deutschen Demokratischen Partei veranstaltete im Prinz-Wilhelm-Saale eine äußerst stark besuchte Versammlung, in der Landtaasabgeordneter Richard Freudenberg die reaktionäre Umsturzbewegung scharf ablehnte und mit dem Treugelöbnis zur verfassungs- mäßigen Regierung allen Anwesenden aus der Seele sprach. In der Aussprache erklärten die Vertreter der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei zwar den Kampf gegen die Reaktion zu befürworten, jedoch kein Vertrauen zu der jetzigen Koalitionsregierung zu haben. Ihnen trat der Mehrheitssozialist Kraft und der Ab- geordnete Frendenberg nachdrücklichst entgegen. Prof. Keller (Dem.) betonte die Notwendigkeit der Erhaltung der Einheit unseres Reiches, dessen Zerfall in Glied- staaten unseren dauernden Untergang bedeuten würde. In Radolfzell veranstalteten am Dienstag die organisierte Arbeiterschaft, die Beamten und Bürger eine Massenkundgebung für unseren freien Volksstaat, wie sie in gleicher Mächtigkeit die Stadt Radolfzell wohl noch nie gesehen hatte. Tausende von Männern zogen in geschlossenem Zuge unter Trommelwirbel nnd Vorantragung der neuen Reichsfahnen durch die Straßen. Der Demonstrationszua wurde unter Annahme einer Entschließung im Scheffelhofsaal beschlossen. Außerordentlich stark war bei der Kundgebung das Beamtentum vertreten. Aeber die Vorgänge in Areiburg geht uns von unserem H. O. F.-Mitarbeiter noch folgender Bericht zu: In Freiburg scheint diesmal von den Linksradikalen der Hauptschlag geplant gewesen zu sein. Dazu hat ihnen der Milchkrawall verholfen: den Milchhamsterern sollte bekanntlich am Bahnhof ihr kostbares Gut mit großem Aufgebot von Polizei, zuletzt wegen der Auf- laufe auch mir einem Maschinengewehr, abgenommen werden, und im Anschluß daran ist es auf der Kaiser- straße zu einem Zusammenstoß eines Zuges Reichswehr mit der erregten Menge gekommen, wobei es einige Schnßverletzungen absetzte. Seine Witt ließ der Pöbel an den Fensterscheiben des Bahnhofs, des Rathauses und der Wirtschaft des Stadtrats Engter (des Leiters des Milchhofs) aus. So war die Aufregung noch groß und die kommunistische Straßenjugend noch mobil, als am Samstag die überraschende Kunde kam von dem Junkerputsch in Berlin. Mitverschuldet hat es wohl die neutral schillernde Haltung der Lokalpresse, und nicht verhindern konnten es der prompte Aufruf der badischen Regierung, die Kundgebung der süddeutschen Regierungen und die spärliche Kunde von Dredeu und Stuttgart, auch nicht die durch die Sonntagsruhe verspäteten Erklärungen der lokalen Parteileitungen des Zentrums und der Demokratie, daß die (durch den Milchkrawall in Person von Engler, den seine Verdienste um die Partei nicht vor Undank schützen) stark mitgenommene Mehrheitssozialdemokratie mir Unabhängigen und Kommunisten zusammen einen Aktionsausschuß bildete, der sich sofort in Sachen der Einwohnerwehr einmischte: ohne ihn sollte niemand neu aufgenommen werden können, die Rechtsparteien ausgeschlossen, der Kommandeur (Major Knecht vom Regiment 113, monarchistischer Sympathien verdächtig) abgesetzt werden; die meist aus Arbeitern bestehende Stühlingerkompagnie sollte die Wafsendepots allein bewachen. Deren Führer Hottinger (Ztr.) alarmierte am Samstag abend mit dem Erfolg, daß aus den Protestversanimlungeu Kommunisten herbeiliefen und sich in die Wachkommandos eindrängten. Halb und halb aus Kommunisten und Einwohnerwehr sollte dann die Wache versehen werden nach einem Beschluß des Aktionsausschusses, dessen Ergänzung durch Mitglieder des Zentrums und der Demokraten auf gleiche Stärke von den drei sozialistischen Parteien (je 4) in einer Tagung beim Landeskommissär beschlossen wurde. Die gelegentlich der Wachen aus dey Depots gestohlenen Waffen. Patronen und Handgranaten (nebenbei kamen natürlich auch Büchsenfleisch, Kerzen usw. abhanden) sollten am Streik- und Ruhetag, den der Aktionsausschuß anordnete, zum Verhängnis werden: einer Schießerei unreifer Burschen, deren einer auch eine Handgranate warf, fielen 6 Mann tot, darunter 2 Polizeibeamte, zum Opfer. Streikpatrouillen durchzogen die Stadt und zwangen alle Geschäfte, auch die Wirtschaften, zu schließen; nur die Arbeiterlokale waren im Betrieb. Dem Umzug am Dienstag früh wurde die rote Fahne vorangetragen auf den Münsterplatz, wo Hauptlehrer Kunz, ein junger Kommunist, die erste hitzige Rede hielt; in der Mitte der Versammlung war ein Plakat zu sehen mit Inschrift .Arbeiterfutter", daran hingen zwei HaringSschwänze. Zum Schluß wurde aus Mitgliedern der drei sozialistischen Parteien ein „revolutionärer Arbeiterrat" gebildet. Diesem von Kunz in einer erneuten Sitzung beim Landeskommissär neben Entwaffnung der «Sicherheitspolizei, Bewaffnung des Proletariats, Anschluß an Sowjetrußland (!) usw. geforderten Rätesystem wurde mit einigem Erfolg beim besonneneren Teil der Mehr- heitssozialdemokratie entgegengetreten. Sie hat am Dienstag abend endlich halbwegs den'Anschluß an die Koalitionsparteien wieder gesunden, nachdem sie sich von der VerHandlungsunfähigkeit der Kommunisten überzeugen mußte, freilich mit der wenig demokratischen Zumutung, daß neben vier Mehrheits- und vier Unabhängigen Sozialisten drei Vertreter des Zentrums (einer von den christlichen Gewerkschaften) und nur zwei der Deutsch-Demokratischen Partei im „Aktionsausschuß" zusammensitzen sollen. Die „Volksmacht" veröffentlichte am Mittwoch ein Programm der Zusammenarbeit aller Anhänger der Weimarer Verfassung mit folgenden Forderungen: Umbildung der Regierung nach links mit Entlassung NoskeS, Entwaffnung und Bestrafung der reaktionären Elemente, Bildung einer revubli, konischen Sicherheitswehr, strafrechtlicher Schutz der Republik, Besetzung aller wichtigen Ämter mit überzeugten Republikanern, Beschleunigung der Soziali- lierung, Entlassung der politischen Gefangenen. Wichtiger als solche radikalen Programme wäre Wiederherstellung der Ordnung, Säuberung der Straße von Gesindel und verwilderter Jugend, deren Ausschreitungen pflichttreuen Beamten das Leben kosten. Selbst unter den Kommunisten wollen die besseren nichts weiter als Waffenkontrolle; sie nennen es freilich eine neue Revolution, verneinen aber, einzeln befragt, die Regierung an sich reißen zu wollen, selbst im Zweifel, ob sie es besser machen könnten: nur dann, wenn man den Bauern das Messer an die Kehle setze und mit der Sowjetrepublik paktiere: sie verleugnen sogar ihren ehemaligen Führer frischauf, den Häuptling des Mobs, den man einen Verbrecher nennt, aber nicht zu beseitigen wagt. * Von anderer Seite wird uns aemeldck: Der Freiburger Aktionsausschuß hatte an der Berichterstattung der „Breisaauer Zeitung" Kritik geübt, worauf diese aeaen den Aktionsausschuß Be- leidiaunasklaae erbob. Die Vorgänge in Mannheim In Mannheim ist ein Vertreter des badischen Arbeitsministeriums eingetroffen, um mit den Gewerkschaften zusammen Verhandlungen üur Herbeiführung geordneter Verhältnisse zu führen. Kapp» Beziehungen zu Heidelberg. Ueber die Familie des Generallandfchafts- direktors Kapp, die mit Heidelberg in engen Beziehungen stand, wird dem „Heidelb. Tagbl." geschrieben, daß der Großvater Kopps der Philosoph Christian Kapp war, der an der Neuen» heimer Landstraße ein Haus besaß und als Universitätsprofessor am 31. Dezember 187» starb. Der Vater Kapps war ein überzeugungstreuer 43er Demokrat, der nach Amerika fliehen mutzte. Man nimmt auch an, daß Kapp und Ebert zu gleicher Zeit am Neckar spielten, au dessen Ufer sie sich gegenüber wohnten. Die Demokratische Varkei und der ZunkerMkfch. Aus Anlaß des Berliner Handstreiches erließ der GeschäftSfüürende Ausschuß der Deutschen Demokratischen Partei in Vaden am 16. März nachstehende ErUürung, die wir infolge der in der vergangenen Woche lierrschenden Umstände erst jetzt zum Avdruck bringen rönnen; die Erklärung lautet: „Nachdem durch die Reichs- nnd Landesregierungen die politischen Zujtände in Deuisch- land sich beruhigt hatten und das wirtschaftliche Leben im Aunchwung begriffen war, wird das Reich durch den ('Gewaltakt der Döberitzer Truv- ven in neue Verwirrung geitürtt. Die Versorgung mit Kohlen und Nahrungsmitteln wird ins Stocken gebracht. Unser Kredit im Ausland bricht zusammen. Die NeichSeinheit wird gefährdet. Vor allem die Besorgnis für oen Bestand der ReichSeinheit, zu dem sich die Deutsche Demokratische Partei bekennt, veranlaßt sie, den Beniner Putsch ans das schärfste zurückzuweisen. Nur eine stetige, auf Demokratie verübende Weiterarbeit kann den Wiederaufbau des Vaterlandes gewährleisten. Die Deutsche Demokratische Partei fordert daher ihre Anhänger auf, der verfassungsmäßigen Reichsregierung und den Negierungen oer Länder die Treue «u bewahren una issen Versuch einer Unterstützung der Berliner Putschisten abzulehnen." Im Anschluß hieran sei auch die ain Samstag bereits erwähnte Rede, die der Vorsitzende der demokratischen Fraktion des Basischen Landtags, Abgeordneter Dietrich, in der denkwürdigen Schnng unserer Volksvertreter am IS. März hielt, im Wortlaut wiedergegebeni Dietrich erklärte im Namen der Fraktion: »Wohl selten hat die Geschichte ein Volk innerhalb weniger Jahre vor solche Ereignisse und damit vor die Notwendigkeit so weittragender Entscheidungen gestellt wie das deutsche Volr seit den, Jahre 1914. Mit unverwüstlicher Kraft hat es alle Sehl- schläge seit sechs Iahren getragen und eben erst nach sein Verlust de? Krieges und nach lüierwindung der Revolution den We i nach oben wieder gefunden. In diesem Auaenolick seht erneut der Umsturz ein, und wenn auch zu hoffen ist, daß der Machtraub in Berlin ein nur iur.eS Dasein führen wird, wenn auch zu erwarten ist, daß das deutsche Volk die drohende Diktatur gar nicht auskommen läßt oder alsbald wieder abschütteln wird, so find doch die Gefahren, denen wir gegenüberstehen, furchtbar. Kein Volk und lein Staat kann bei oen heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen ohne eine „efunde Volkswirtschaft bestehen. Unsere Volkswirtschaft ist geschädigt durch den Krieg und durch die Revolution. Sie litt unter oer Ar^iensunlust der deutschen Bevölkerung und unler dem Mangel an Rohstoffen. Beioes war im Begriff sich zu ändern. Das Volk erwachte aus der Erschöpfung des Krieges und dem Taumel des Umsturzes und begann sich darauf zu besinnen, daß nur nachhaltige Arbeit zu helfen vermag. Industrie und Gewerbe faßten wirder Zutrauen zu sich und zur Zukunft. Das Ausland war im Begriff, die deutsche Wirtschaft günstiger einzuschätzen. Der deutsche Kredit wuchs und die deutsche Mark stieg. Uber Stacht ist alles zerschlagen. Aber nicht nur erneuter wirtschaftlicher Niedergang und damit verstärkte Not, vermehrter Mangel, gesteigerte Teuerung und wachsender Hunger drohen dem deutschen Volk, es droht auch Gefahr dem Deutschen Reich. Wenn die süddeutschen Regierungen geschlossen gegen die Berliner Diktatur auftreten und einhellig gesonnen sind, die alte, auf dem Fundament der Verfassung aufgebaute Ne- aierung zu stützen, so darf das keinesfalls irgendwie das Vorspiel einer Trennung von Nord und Süd, von Ost und West sein. Nachdem einmal der deutsche Agrarstaat den Weg zum Industriestaat zurückgelegt, seine stetig wachsende Bevölkerung niehr und mehr in der Industrie untergebracht hat, ist keine Möglichkeit mehr, dieses große Volk zu erhalten, wenn nicht ein einheitlicher Staat und eine einheitliche Wirtschaft es umspannt. Das Deutsche Reich ist unsere nationale Forderung, es ist aber auch die Voraussetzung unserer nationalen Wirtschast. Um aber in diesem Staat leben zu können, brauchen wir eine Politik der gefunden Fortentwicklung. Wir lehnen den Umsturz nach rechts ebenso ab, wie wir den Umsturz nach links, der uns vor fünfviertel Jahren drohte, bekämpft und vermieden haben. Em reaktionäres Deutsches Reich verbietet sich schon durch die Zusammensetzung seiner Bevölkerung. Nur ein fortschrittliches, irei- heitliches, den Interessen der Bauern- und Arbeiterschaft oienendes Staatsgebäude vermag uns zu retten. Wir stehen entschlossen hinter der verfassungsmäßigen Regierung in Baden und im Reiche. Wir billigen die Erklärung, welche die Staatsregieruug abgegeben bat. Wir haben zu unserem badischen Volk das Vertrauen, daß es sich durch die Phrasen der Reaktion in Berlin ebensowenig betörc/i lassen wird, wie es sich durch die Ver- svrechnnaen der äußersten Linken in der Revolution 1918 hat betören lassen. In seiner weitaus überwiegenden Mehrheit kennt das badische Volk den Weg, den es gehen muß: es ist der Weg staatlicher Ordnung und vermehrter Arbeit." Saöischer Lanütag. Ein neuer Ausschuß. In einer der letzten Sitzungen des Badischen Landtags wurde ein Ausschuß zur Vereinfachung der Staatsverwaltung gebildet. Dieser besteht aus folgenden Abzeordneten: Wittemann und Straub vom Zentrum, M a i e r - Heidelberg und Marum »od der sozialdemokratischen Fraktion lMartzloff und Weißmann Stellvertreter). Dietrich und Dr. Glockner von der demokratischen Fraktion (Ihrig und Dr. Leser Stellvertreter). M a v e r - Karlsruhe von der deutschnationalen Fraktion (Karl Stellvertreter). Saöische Politik. Flüchtlingsfürsorge. Amtlich wird mitgeteilt: Von einem Bezirksamt wurde darauf aufmerksam zemvcht. daß in letzter Zeit angeblich aus den besetzten Gebieten kommende Flüchtlinge einzeln oder mit ihren Familien im Deutschen Reiche von einem Orte zum anderen ziehen und unter der — wahren oder falschen — Behauptung. Flüchtlinge zu sein, die öffentliche Unterstützung sowie die Hilfe von Vereinen und Privatpersonen in Anspruch nehmen, ohne an einem bestimmten Orte in die endgültige Fürsorge eingewiesen zu werden. Als «in Mittel zur Beseitigung dieses Mißstandes wurde u. a. die Erlassung einer Vorschrift des Inhaltes vorgeschlagen, daß jeder Flüchtling beim Grengllbertritt einen Müchtlingspaß erhalten muß. ohne Rücksicht darauf, ob er bedürftig ist oder nicht. Dieser Anregung ist in den zur Zeit geltenden Bestimmungen bereits entsprochen. Nach 8 L der auch für die übrigen GrenzlandSvertriebenen geltenden Richtlinien für die Fürsorge der aus Elsaß- Lothringen Vertriebenen im Deutschen Reich muß jeder Flüchtling ein von einer amtlichen Fürsorgestelle auKzesrelltes und mit dem Dienststempel der zuständigen Polizeibehörde versehenes Ausweis- Büchlein besitzen, aus dem seine Personalien, der UeberweisungAort und die bisher gewährten Unterstützungen ersichtlich sind. Andere Bescheinigungen haben sür die Klüchtlingssürsorge keine Gültigkeit. Die Behebung der oben erwähnten Mißstände ist nur zu erwarten, wenn von den mit der Fürsorge für die ivlüMlinge befaßten Stellen mit aller Strenge darauf geachtet wird, daß nur solchen Flüchtlingen eine Für'orge zuteil wird, die sich ausweisen können. Wer die Flüchtlingseigenfchaft für sich in Anspruch nimmt, ohne ein Austrvisbüchlein zu besitzen, wird von der FlüchtlingSsürscrge ausgeschlossen und lediglich nach armenrochtlichen Grundlätzen behandelt. Die Versorgung von Beamten bei Dienstunfällen. Das Staatsministerium hat bestimmt, daß das Gesey über die Fürsorge für die Beamten infolge von Betriebsunfällen vvm 27. Juni 1992 auf alle Beamten unter Anrechnung der Teuerungszulagen und Teuerungsbeihilfen angewendet wird, die in Ausübung ihres Dienstes bei der Verteidigung von Dienstgebäuden durch einen Angriff bei politischen Unruhen verunglücken oder verunglückt sind. Die Schulkommission in Durmersheim hatte in die dortige Bahnhofrestauration eine Elternversammlung einberufen, um organisatorische und fchultechnische Neuerungen, die mit Beginn des neuen Schuljahrs an der dortigen Volksschule eingeführt werden, aufklärend zu besprechen. Es handelt sich dabei um die Erweiterung der Unterrichtszeit für die Klassen des siebten und achten Schuljahrs von 29 auf 24 Wochenstunden, um die Errichtung einer Hilfsklasse: serner soll die Einschulung aller Schüler überhaupt eine besondere Gestaltung erfahren, um die .Kriegsschäden" rascher und umfassender beseitigen zu können. Eine eingehende Besprechung erfuhr auch die Lernmittelfreiheit und ihre Verwaltung. Ms Haüen. t. Durmersbeim. 29. März. Der BüraerauS- schuß beschloß in seiner jüngsten Sitzung die Ein- führuna der L u st b a r k e i t s st e u e r. die in Rücksicht auf die örtlichen Verhältnisse ieweils in Vauschal- beträaen erbeben wird. Tan-tkurse. die nur von ausgebildeten Tanzlehrern aeleüet werden dürfen, werden mit insaesamt S99 Mk. besteuert. Für Tanz- Vergnügungen ansässiger Vereine werden im Jahreslauf S9 Mk.. 75 Mk. usw. erboben. wäbrend auswärtige Vereine oder Gesellschaften IM Mk. zahlen müssen. Konzerte und dal. Veranstaltunaen werden mit 59 Mk.. Veranstaltunaen von Kino? und Karussells usw. mit mindesten? 199 Mk. besteuert. ?!in weiteren Verlauf der Sitzung wurden noch 69 999 Mt. Ueber- teuerunaSzuscbüsse bewilliat. die die Gemeinde al? gesetzlichen Zuschuß zu 14 neuen Wohnungen gewähren muß. die von der Baugenossenschaft errichtet werden. . Schwetzingen. LI. März. Hier ist Professor Dr- B l a u m g e st o r b e n. Ueber 49 Jabre war er ain Lvceum in Straßbura tätig, mußte aber nach dem Einaua der Franzosen Eli'aß-Lotbrinaen verlassen- . Mannheim. 21. März. Der Streik der Rkein schiffer ist abgebrochen worden, nachdem der Arbeitgeberverband sich zur Aufnahme von Ta- rifverbandlunaen bereit erklärt batte. a. Weinbeim. 21. März. Die Oberrheinische Eisenbahn-Aktienaesellschast in Mannheim beabsichtigt am 1. Juli den Betrieb ihrer Nebenbahnen ^Mannheim—Weinbeim—Heidelbergs wegen finanzieller Schwierigkeiten einzustellen- Die Ursache Hestedt darin, daß der Staat und die Gemeinden die zur Fortführung des Bahnbetriebe? erforderliche Unterstützung verweigert haben und auch der Landtag trotz Anregung der O. E. G. bis heute keine weiteren Schritt« in dieser Anaeleaenbeit getan bat.. - Abringen a. K.. 21. März. Der Verwalter dec Versuchs- und Ledrautes VlankenbornSbera bei Jhringen. Josef Adolf Baumann. konnte vor wenigen Taaen sein aoldeneö Dienstiubiläum begehen. Die Badische Landwirtschaftskammer ehrte den Jubilar durch eine besondere Gabe. - Hornbera b. Tribera. LI. März. Das Liesige umfangreiche Schloßhotel ist von dem Verband bad. StaatSanaestellten erworben worden. - Triberg. 21. März. Beim Langholzabladen wurde der Knecht Oskar Reit aus Furtwanaen t ota«< drückt. - Kreiburg. Li. März. Infolge der aroßen Mehl- und Kartoffelnot hat die Stadtverwaltung ein dringendes Gesuch um Liekeruna dieser Lebensmittel an die Stadt Basel gerichtet. Diese habe beschlossen, sofort einige Wagen Mehl und Kartoffeln zu senden. - Billingen. 21. März. Zu schweren Ausschreitungen kam e» in Martinsweiler. Der von seiner Frau geschieden« Landwirt Eugen H a a s weiaerve sich, das Saus zu verlassen, wesbalb nch die Frau entschloß, das aanze Hauswesen und den Viebbestand fortzuschaffen. Da Saas Widerstand leistete, war der Wachtmeister Schumacher von Königsfeld beiaerusen worden. Haas feuerte auf den Beamten und streckte ihn nieder. Der Täter flüchtete hierauf, wurde aber festaenommen. auch ein anderer OrtScinwobner. der der Krau beistand, wurde erheblich verletzt. - Donauefchinaen. 21. März. Durch Großfeuer wurden in Riedöschingen die Anwesen der Landwirte Wilh. Führer und Wilh. Kammerer vollständig eingeäschert. Zwei andere Anwesen wurden stark beschädigt. Der Gesamtschaden biträat über 1S0 999 Mk. Weil b. Lörrach. LI. März. Hier wurden zwei Schmuaaler verhaftet .die 6999 Franken Silber- geld in die Schweiz schmuaaeln wollten. Ms Sem Stadtkreise. Gang aufs Land. Der Kalender wußte den Beginn des Frühlings für Samstag nacht anzukünden. Aber so »venia w,e die sonstigen Ereignisse im Weltlauf läßt sich die Gestaltung der Jahreszeiten nach Regeln bestimmen oder erwarten. Nun traf es sich gestern so, daß gerade dieser Sonntag, nachdem der Frühling kalendarisch Samstag nacht 19 Uvr Kg Minuten beginnen sollte, so wunderbar hold und müd regierte, daß man sich über alle Widerwärtigkeiten des Winters hinausglaubte. Wer es irgendwie konnte ließ sich einen kleinen Ausflug nicht entgehen, um sich davon zu überzeugen, daß der Lenz noch immer Wunder tun kann. Da sah man die Jugend in Feld und Wald mit den leuchtenden Boten einer besseren Zeit in Hände» und Haar, und das Herz frohlockte ob dem Zauber der sich wieder verjüngenden Natur. Welche Fülle birgt doch dieses unter den Strahle» einer mildtätigen Sonne nicht aufzuhaltende Werden! Schon sieht und hört man die Lerche an der Leiter ihrer Koloratur gegen den bohen Himmel streben, schon tönt kräftig und verständlich die Sprache der anderen geflügelten Sänger. So ruft, lockt und zieht es de« Städter hinaus in die grünenden und blühenden Gefilde. Wenn auch vorerst die Eisenbahnen den ungestümen Drang hemmen, so dürfte doch bald die Zeit kommen, die eine Besserung bringt. Das Wort von der Sehnsucht nach der Scholle ist dem Städter ja schon seit längerer Zeit weit mehr als eine Phrase. Durch tausend Fäden und Wünsche ist er mit dem Lande verknüpft und zwar nicht nur, weil der „Hamster" dort die meiste Nahrung findet, sondern weil tatsächlich all die Dinge, die mit der Versorgung in Zusammenhang stehen, den städtischen Verbraucher heute viel unmittelbarer berühren als sonst und so des Verständnis für volkswirtschaftliche Fragen gefördert wird. Ist doch die Maklerrolle des Zwischenhandel? jetzt vielfach ausgeschaltet und in Hände gegeben, die nur auftragsgemäß seine Funktionen verrichten. Also auch aus diesem Grunde eilt der Städter aus seinen Mauern hinaus. Leider ha» auch draußen so manche Waldoase der harten Holznot weichen müssen, und wir sehen dort weite kahle Flächen, die an die granat- gepflügten Felder im Westen mahnen. Aber auch hier wird das Weben und Walten des Frühjahrs bald lieblichere Bilder erstehen lassen: Gärten und Felder wer' den die freundlichen und versöhnenden Punkte in der Landschaft darstellen, und mit der Liebe zum eigenen Besitz wird jene zur Heimat gedeihen. In diesem neu eroberten Nährboden wird dann auch die Anhänglich' keit an das weitere Vaterland ihre tiefen und weit- reichenden Wurzeln schlagen. Steuererklärungen weaen der erhöhten Umsav- steuer (LuruSsteuer usw.'!. Auf Grund einer allge' ineinen Anordnung des Reichsministers der FinaN' zen baben die Finanz- und Hauvtsteuerämter als Umsatzsteuerämter angeordnet, daß die Unternehmer, die erböbte Umsatzsteuer lLuruSsteuer. Horclstcuer. Anzeigensteuer. Devotsteuer mit Einschluß der Pcli' verwabrunassteuer nnd Tattersallstcucr^ »ablen müssen, die erste Steuererkläruna sür das Kalr«' deriahr 1929 erst im Juli 1929 Vitatt im Avrill ob- geben. Im Avril 1929 muß also ausnah:n§i>cise d>^ vierteliabrlich tälliae Steuererkläruna nicht abgeg?^ ben werden. Die im Juli 1929 abzuaebende Erna rung muß aber die Einnahme des aanzen ersten lendcrbalbiahrcs 1929 enthalten. Die G:schäfi?lc>>^ tun in ibrem eigenen Interesse aut. we»n sie a.-' bald für Rücklagen sorgen, damit sie nack Ablaut dc? ersten Halbiabres jederzeit die nötiaen Mittel ^ur Begleichung der dann fällia werdenden beträchtlich?' Steuerbeträge zur Verfiiguna baben. Es kann empfehlen, hierfür besondere Kenten bei Bani^ Sparkassen oder Kreditaenossenscbaften einzurichten Lautenabend W»lz»«en. Die vielen Verehrer t>r Lautensviels werden es besonders freudig begrübe-- daß. nachdem die nambaftesten Künstler dieses strumentes sich seit Jahr und Tag von Kar!SrUv ferngehalten baben. eine iirer berufenste.» Vertreter innen. Frau Else-Laura Wolzoaen. wieder Konzertsaale erscheinen wird. Der ?!bend Mittwoch. 24. d. M.. im . Eintrachtsaale" statt.. tenverkauf bei Kurl Neufeldt. Waldstraße ^ und an der Äbendkajs«. Karlsruher Tagblatt, Montag, den 22. Marz IS2V nicht, ob Präsident Wilson den Vertrag nicht noch einmal im Senat einbringen wird. Immerhin erklären die Republikaner, daß, wenn der Vertrag an den Senat zurückverwiesen werde, er einige Wochen liegen bleiben werde. Im Repräsentantenhaus ist eine Resolution ein> gebracht worden, die den Friedenszustand mit Deutschland herstellen will. Nach dem Sinne dieser Resolution müsse Deutschland alle durch den Friedensvertrag Amerika zukommenden Rechte anerkennen. Falls Deutschland dies ablehnt, werde der Präsident die Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Be- ziehungen und die weitere Gewährung der bereits zugebilligten Kredite verbieten. Amerikanischer Protest gegen Beschlüsse der Medergulmachungskommission. Washington. 21. März. Die Reaieruna der Vereinigten Staaten bat energisch Ein. s t> r u ch erhoben aeaen die Beschlüsse der Wieder- gutmachungSkommifsion. wonach die Kommission den Verkauf deutscher Güter in den neutralen Ländern verlangt, um die erste Zahlung der von Deutschland geschuldeten Entschädigungen zu ermöglichen. Amerikanische Sympathiekundgebung für Irland. Paris. 21. März. Nack einer SavaSmelduna aus Washington bat der Senat mit 38 aeaen 3S Stimmen den Vorbehalt zum KriedcnSvertraa aebilliat. in dem die Svmvatbie für die Bestrebungen des iri- schen Volkes, sowie die Soffnuna ausgesprochen wird, dak die Stunde für Irland bald gekommen sei, eine Regierung nach seiner Wabl zu besitzen. Ruhland und Rumänien. Äovcnbaaen. 20. Mär,. Nach einem Telegramm aus Moskau weigert sich die Sowietreaieruna. mit der rumänischen Regierung in Warschau zu verhandeln. Die Sorvietreaieruna batte als Verbind- lungSort Charkow vorgeschlagen. «rste« Dlatt Klavier-Abende Alfred Soelin. Die musikliebenden «reife werden nunmehr an drei kurz aufeinander Menden Abenden — 23.. 25. und 26. März — Ge- Aenbeit haben, Alfred Soebn zu hören. Karten ^nd im Abonnement und einzeln bei Kurt Neu» 'eldt. W^ldstrake 39. zu haben. ArbeiterbildungZvcrein. Heute, Montag, abends ? Uhr. hält Äerr Svezialarzt Medizinalrat Dr. Rodenberg einen Vortrag lmit Lichtbildern) über: "Die Bedeutung der Geschlechtskrankheiten und die ?ainilie". Der Besuch ist nur Frauen und Mädchen über 17 Jahren gestattet. Der Besuch ist unentgeltlich ^ Mäste sind willkommen. Brand. Am Samstag nachmittag geriet, vermutlich durch Lunken aus einer vorbeifahrenden Rangierlokomotive. nn Rangierbahnhof ein Eisenbahn. Aigen Seu in Brand, wodurch ein Schaden von «W ^ entstand. Das Feuer wurde, durch die Feuer- dache aelöscht. Diebstähle. Einem Bäckerlehrling wurde am Samstag nachmittag vor dem Sause Kaiserstrake ^r. 16 ein L> a n d w a a e n mit 20 LaibBrot durch ^bekannten Täter entwendet. Einer Kaufmanns- ^'twe wurden aus dem Sofe eines Nauses der <>raisstrake Wäschestücke im Werte von 700 die M: zum Trocknen aufgehängt waren, aestoblen. — 'n der letzten Zeit wurden aus mehreren Kellern durch Einbruch Vorräte an Lebensmitteln von ertlichem Werte entwendet. Letzte Nachrichten Tagesanzeister > satteres >it "u^ uc « Anzeigenteil zn er!e 'en Montau, den 22. März 1S20. Bad. Landesthcater. „Macbeth". Lnfana ^7 Mr. Eolosseum. Waldstr. Vorstellung, abends S Ubr. F e st h a l le s a a l. Iadlswker-Abend. abends 7 Uhr. Residenz-Theater. Neues Vroaramm. Verhaftet. Königsberg. 20. März. iWolff.) Heu» vormittag wurde der Hauptschriftleiter der ,,Ostpreußischen Zeitung" Kenkel. dessen Stellvertreter Lohr und der für innere Politik Verantwortliche Professor Rahn in Hast genommen. Wie verlautet, unter dem Verdacht deS Hochverrates. Verbot der schweizerischen Spielbanken. Verlin. 21. März. Bei der schweizerischen Volksabstimmung wurde das Volksbegehren auf Ver- bietuna derSvielbanken mit 273 000 aeaen 21g WO Stimmen angenommen. Ein gesetzlicher Vorschlag für die Schaffung vou Lobn- und Einigungsämtern wurden mit 24S000 aeoen 24f>00l) Stimmen abgelehnt. Die Ergebnisse aus den Berg- kantoncn find noch nickt vollständig. Der Ariedensvertrag vom amerikanischen Senat nicht ratifiziert. Washington, M. März. Der Friedensvertrag ist vom Senat nicht ratifiziert worden, da die Resolution, die die republikanischen Vorbehalte empfiehlt, die vorgeschriebene Zweidrittelmehrheit nicht erlangte. Senator Lobge schlug eine Resolution vor, die den Friedensvertrag an Wilson zurückweist, da es unmöglich fei, ihn zu ratifizieren. Der Senat hat dieser Resolution zugestimmt und dem Präsidenten Wilson das Nichtzustanbekom- men des Friedensvertrages im Senat eröffnet. Der Kampf um den Friedensvertrag in Amerika. Washington, 21. März. .(Havas.) Der Senat hat den Friedensvertrag dem Präsidenten Wilson zurückgegeben. Washington, 20. März. Tie Tatsache, dab der Friedensvertrag im Senat noch nicht ratifiziert worden ist, wird überall dahin gedeutet, daß zwischen dem Präsidenten Wilson und der Mehrheit des Hauses in der nächsten Zeit ein längerer und schwere Kampf beginnen werde. Sofort nach der Abstimmung am ver- gangenen Freitag ist eine Motion eingebracht worden, um auf die Abstimmung zurückzukommen und den Friedensvertrag zu ratifizieren. Die Parteiführer sind jedoch der Ansicht, daß neue Versuche in dieser Hinsicht nur einen Zeitverlust bedeuten würden. Man weiß notp vom Wetter. Ein großes Hochdruckgebiet bedeckt ganz Frau! reich und bringt uns trockenes, meist heiteres Wetter. Unter dem Einfluß deS klaren Himmels in der Nacht find die Temperaturen vielfach wieder unter den Gefrierpunkt gefüllten Am gestrigen Nachmittag aber stiegen die Tem- peraturen auf 14 Grad an. ES ist keine wesent^ liche Aenderung der europäischen Wetterlage in Aussicht. Voraussichtliche Witterung für DienSt.ig. den 28. März 1020: Wechselnde Bewölkung, trocken am Tage mäßig warm. Gerichtssaa! . -Frciburo. 21. März. Wegen Raubanfalls ^tten fick drei noch ziemlich junge Leute, der HilfS- Nonteur Albert Merkel, der Hilfsarbeiter Fr. "vs. Schindler, beide von hier, und der Hilfsarbeiter Ernst Griesbaber von St. Georgen, dvr dem Schwurgericht zu verantworten. Sie Uten in der Nähe von Freiburg in der neunten Abendstunde einen LOjäbr. Kaufmann überfallen und Uner Brieftasche mit 27 Mk. und der Ubr beraubt. Merkel wurde zu 2?4 Iabren. Schindler zu 1 Hahr ' Monaten und GrieShaber zu S Monaten Gefängnis »irurteilt. - WaldSbnt. 21. März. Wegen Kettenhandel s mit Tabak wurde der Kaufmann Veter Martin aus Meckenbeuren vom Schöffengericht 21200 Mk. Geldstrafe verurteilt: 212 Pack Stum- ben wurden einaezoaen. Ferner wurden wegen unerlaubten TabakbandelL der Landwirt Benedikt Gan- !^rt von Lottstetten zu 1900 Mk. Geldstrafe und »ranz Laver Zimmermann aus Freiburg wegen Salvarfanverschiebung zu 1 Monat Elefängnis k»d 3000 Mk. Geldstrafe verurteilt. ! ZUM Z00 (^?seli»itsslslien (ZarantieciepÄi IVlarx Zgliv^o tmel-u.MimmiikZiMiiite kill IsSzsmim ^ Wencltstrske z, lll. 455 küro^eit: ?^2—4 l^lir clurclilaukenci. (Leste 1>ekt?.eil 7^,—10 uncl 1—4 lltir.) München, 22. März. (Wokff.) Die Zeitungen sinid am Samstag mit einer Sorüdevausyabe er- ichienen. nachdem der Buchdruckerstretk beigelegt worden war. WMMMW Zeichnen, MarellMlerei. Sonderkurie (auch abds.I sllr Anfänger. Ansra«. uuter Nr. »371 ins Tag- blgttbitro erbeten. Wo kann junger Herr an Mktlg- U.MMW teilnebmen. Angebote an Otto Ätucha, Äbein- strabe K8 l. ^orüüeulscke Statt besonclerer ^n^eize. Vervanckten, k^reuncken uncl gekannten clie scbmer?- licke lVtittsilunx, äsü mein lieber Knicker, SckvsZer, unser geliebter Onkel TImsdorn. ^bt. II. ' kzzckKoazervenfabM KerinZzsalziLrei. /Vlan verlange ^nZebote. vsvscl Sokn versickert billigen Dreisen un6 ZüllstiAen ReclioZullAen im ^Iter von SZ fahren unerwartet rssek xestorben i,t. i^aisck, Kuppenkeim, Vorret, „ Oartenstr. 2Z. .il«d snsäurebiläe, uuil eio?ailte Die keerckixunx iincket Oienstax, 6eu 23. iViiirn, nachmittags 2>/z vkr, vom l'rauerbaus aus statt. t., ll. u. III. >- »ml Ü07 S? x«Skknet >Vcr>ct»zi» vor- m>tt. 9—t vlir, n»ckm. Udr. Xn Sonn- ll.. Neiertaxen voklwei«! -u jeiler erIrizckcnbr»n>e und »n'xesprunxene xezca örcniien neck k»?ieren ist Statt be80n6el-er ^n^eiZe. bellte nackt entsckliek sankt inkolxe von tterr- läkmunz bei LrkritnIcunZ an vipktkeritis meine inniZ- geliebte k^rau, ciie treusorxenäe Butter unserer 1°ocb- ter, meine treue 1°oekter, unsere liebe Lekvvester verleibt Seck, Gartenttrake 7 Heute und die folgenden Tage treffen große Sendungen lebendfrischcr Seefische ein. ^erkauf von 8 Uhr vorm. bis 6 Uhr abds. Oreme-L!ca?s M. E. Pfeffers Oroke vosm 8.S0, Illd«n »U. Z>—. erdZitlick in cien eln-ckl-ij-ixen 0«cl>äkten. llanvt-^iö^sr!kt?o Karlsniks! tZ. Eieien Ksiserstrske 222. sind etiiaetrofsen n. damit der 1. Hauvtgeivinn von Kala Glöckner Ksiserstraiie 209. ^oelhcstrahe SS. 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" ^ ebe^see, . per l>»unä ^lc. 27.— geröstet 29.- Versanä in 5 kx-?ake!en, Zlnru licli ^ Ver82na«pezen, per v^ertnac'inakme UkdsK, 4L >?LL!7. Os/7/e/s Xon/e/i^o/lZ» //a«6 /. 7>. sc, Email- u. «lechgeschirre werden revarlert iinch! geloieti ebenso werden verzinkte Vöden billig eingelegt.Jatob Netter. Viechnerei u. Iiistallar.. ^o»nlaslrriin>' N!. Heirat. ssriiul., tadellos. Ruf, . auie Erlckc, uns. mit leidefrei. ». Bsi>. 2N. lchöx vcrmlia. u. ÄuZ- bei mebr btll.. evtl. «an- stattuna. wünscht die Bc- »cr N-st von etwa 2M kanittsckakt mit Herrn in Äi loa ramm abzugeben, sich, «teüuna. nicht un- vuao Mückle, ter 45 I. Angeb. unter Gemmiuge» in Baixn. Ar. äSSS ine Tagblattb. Tclevüou lt. werben vulit»nt»iLrt un6 »'SliAtiert von N. iisssZsr, sok«Aci«z»iot>>. k:inin»Z-ll0 »»-»oririung b-s-itlz« äie KLIZZiolioi, Sc»ü.,k->isk-I>>er. - un«t Wai-Ivi, - unter O^rsn ie UN I »0tvn?si'Z!>vS N->u-cIj >>,!,rx 7.5^ -- Viel- ^ner>iS»nunzen. Hivi,»»,! >':!?! Tu k»ven k-i violop. ?»rrumeri-, K»i,erztr»ör 223. neierl v. k. K.iillvrsods üokbreli- ^zzälllllL ». d. kirrerstr. Nr. 78. Seite 4 In das Genossenschastsregister ist zu Band Ii O.Z.22 zur Handiverker-Baugenossenschast Karlsruhe, e. G. m. b. H in Karlsruhe eingetragen: Recl'tsrat 0r. Jaegler, Karlsruhe Ist auS dem Vorstand ausgeschieden: an dessen Stelle ist Ties- banmsvektor Ludwig Kollosrath, Karlsruhe als Vorstandsmitglied bestellt. Karlsruhe, den 2l>. März 1020. Bad. Amtsgericht S 2. Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Michael Siegel in München als Vertreter des Kunstmalers HanS Baumann in Gauting wird gemä» K 102» C P-O die Zahlungssperre bezüglich folgender Wertpapiere verfügt: ZinSIcheinbogen zu Lil. S Älr.S92S des3>/,"<» igen Eisenbahnanlehen von 188U auk 1. Februar 1919 bis mit I.Juli 1927 nebst Zinsscheinanweisung. Es wird verboten, an die Inhaber der Papiere eine Leistung zu bewirken, insbesondere einen Erneuerungsschein auszugeben. Karlsruhe, den 8. März 1920. Geri«i,tsschreiberei Bad. Amtsgerichts S 1. Betriebsräte. Da? vor bald Jahresfrist angekündigte Be- triebsrätegesed ist am 4. Februar 192» erlassen und am 9. Februar 1920 im LleichSgesedblatt zugleich mit einer vom Reichsarbeitsminister er- assenen Wahlordnung verkündet worden. Die Betriebsräte sollen die bestehenden Arbeiter- und Angektelltenausschüsse ablösen. Diese hören von dem Augenblick an zu bestehen aus, in welchem die Betriebsräte. Arbeiter und Angestelltenräte nach WWWM»WM>W»»W»»^ am 23. März 192» einzuleiten, d. unkt müssen die bisherigen Arb ...einer gemeinsamen Sitzung mit^etwa vorhandenen Angestelltenausschüssen den diesem Zeilv auslchüsse in zu vorstand bestimmt haben, sodak die Wahlhandlung nach de» Vorschriften der Wahlordnung beginnen kann. Wo ein Arbetterausschutz nicht vorhanden ist. tritt an seine Stelle der Anaestelltenausschutz. Wo diese Ausschüsse bis zu dem genannten Termin ihrer Pflicht nicht genügt haben oder wo solche Ausschüsse nicht bestehen, obwohl ein Betriebsrat gewählt werden muh. bat der Arbeitgeber die drei ältesten Arbeitnehmer seines Betriebes als Wahlvorstand zu bestimmen. O.-Z. 1»7 Karlsruhe, den 8. Marz 1920. Badisches Arbettsminiskerium. Reinigung der wasserrohrsttänge. Vom Montag, den 22 den 1. Avril 192» wird der Wasserrohrstränge in . März bis die mechanisch Donnerstag, e Reinigung der Luise»,traft«. Morgeuitraite. Sybelstraöe. . und Schlitzen» strafte sowohl tagsüber, wie auch nachtS vorgenommen. . ^ ^ „ Während der Dauer dieser Arbeiten lassen sich Trübungen des Wassers auch in entfernteren Rohrleitungen nicht vermeiden: zeitweiliges Ausbleiben des Wassers, namentlich in den höher gelegenen Stockwerken, ist nicht ausgeschlossen. Sti idt. Gas». Wasser- u. Elettrizitiitsamt. Aachlab-Versteigerung am Dienstag, de« SZ. Mär, l. Js.. vormittags » Uvr. im Hause Durlacher,tr. Sil. 2. Stock, hier: 1 vollständ. Bett. 1 eil. Kinderbettstatt, 1 Nachttisch. 1 Waschtisch. 1 Vertiko. 1 Diwan. 2 Tische. 1 Bauerntilch. mehrere Stühle, 1 Liegestuhl. 1 Fensterbekleidung. 1 Spiegel, verschied. Bilder, 1 Serd, 1 Küchenschrank. einige Schäfte. 1 «schalt mit Tonnen. Küchengeschirr. 2 Zinkeimer. Frauenkleider, etwas Leib- und Bettwäsche und sonst verschiedenes. Karlsruhe. 20. März 1920, Der Vorsitzende des Orksgerichts I. Hochstetten. 8WMZ-Ni!e.WIW. Die Gemeinde Hochstetten versteigert am Mittwoch, de.« 24.M<5rz aus dem Gemeindewald außerhalb R^eindamm, Altrbein. Insel Rott und auf Wiesen 184 Pappeln von 0.40 bis S.09 Festmeter 75 Eschen Z» Ruschen 1 Eichen »2 Weiden » Aspen 1 Birke »."4 U.15 0,z» 0.18 0.94 l>,34 9.83 0.55 1,15 1.37 2 21 »,8^ 1 Bellen . ».«9 „ , 1 Eter eichenes Nubhol», Z Meter l«n». Ausammenkunst nachmittag» 2 Uhr am Nat»«u». Auszüge kertigr auf Bestellung Waldhüter Durr. Der Gcmeinderat. Stadtgcmeil.de Brette». S!llMlIiZ-NeWgeM!I. Am Mittwoch, deu »I. Miir, lg2i). vormit- tag»llUt»r. werden im Rarvaussaai hier aus ! Il städt. Waldungen 595 km Stainmuolz öffentlich ^^^^Äen 57^im°!./7S km II.. 144 km III. und 301 km IV.-VI Kl. Ei den in -Vi. Kl. 11 km. 7 km Sichte» 4,7 tm und S km sonstige» Laubholz. sonne üu Sier eich. n. Ki Gier buch, »chicht» «nj,l»»l« nebst 2» Losen Laub- und einigen Lose» Kadelkolzstau««». Auszüge vericndet das Bürgermeisteramt. Aus Verlangen wird das Hol» von den städt. g»iitwarteil vor,e»eiat. Bretten, den 17. März 1SI0. (Yet«cinder«t. lZMütliLligsVoilssg von «e7M ?rok. Dr. ttellpack kier über l .kdZMiM, AliösN miZ lxsg ^k!» »m ü^Ittvvock, clen 24. nsckmltta^s j 4 vlin, >m 6aale 6er „Vlen laknesz:elten". Liiit> lttskal'ten ru I b5 pkx. unä l ll) zugunsten c!er so?:!O>en l^rsuensekule ciez > L»Ä5eken frauenverein» sinc! Oartenslr. 49/51 (2i nmer b) unci vor t>exinn am ^aaleinZanx ' Kaden. L. y. v. EemMiül lMMmUll MzellMo. Dienstag, de-, 2». Mär» i»2N abend» 7 Uhr. findet im Garteniaal Moninger eine außerordentliche Mitgliederversammlung Tagesordnung: 1. Ergänzungswahl zum Vorstand. Z. Venreierivadl zum Gautag. 3. Verschiedenes. Vollzähliges, pünktliches Erscheinen unbedingt erfordert ich. Der Vorstand. Nr. 24S Karlsruher Tagblatt. Montag, de« ZI. ML», ISA» Iis Wählerliste Znivde lle«t ;l. ^reitaa. ^geordneten ,ur. von Mittwoch, de, 24. bi» einschlle den 2iZ. Mckrz d. I.. zur Einsicht der Gemeinde Mitglieder in der Dienstwohnung des Kantors SzM evger tm Gemeindehaus. Kronenstr. 1ö, auf. Diejenigen, welche die Lifte für unrichtig oder unvollständig halten, können dies bis zum 1. April, abends, schriftlich bei uns geltend machen, wobei sie zugleich die Beweismittel kür die behaupteten Tatsachen, falls diese nicht ortskundig sind, beizufügen haben. Karlsruhe. 22. März 1920. Der Synayozenrak. klavie?^ejk?rtn MW-Mieigeriliil!. Dienstag, 23. März lSS« nachmittag» 2 Ulir. werde ich in dem Pfandlokale. Steinstratze 23. hier, gegen bare Zahlung öffentlich versteigern: 1 vollständiges Bett. I Kommode. 1 Kleiderschrank. 1 Damenuhr. 1 Pelzgarnitur.einiaeKlel- der, Bett-, Tisch- und Leibwäsche u. a. Versteigerung'bestimmt. Karlsruhe. l7.März 1920- Strang. Gerichtsvollzieher. AmD !enst..d.ZZ.d.ZN. nachm. 1 Uhr. werden au» dem Nachlaß der s Fried. Schumacher. Schlosser Witwe, deren Fahrnisse, bestehend in Bettwerk. Schreinwerk und sonst verschiedenem Hausrat, in deren Wohnung. Langestrabe 59. gegen Barzahlung öffentlich versteigert. Karlsr.-Rüvpurr, den 21. März 192». Ortsoericht V. Wohnungstausch. Sonnige 4 Zimmer- wohnnns in yreivur« gegen eine lolche in ttarlsrnZe. Angebote unter Nr. 9«4Z i»s Tag- Tausch. Wer tauscht 3 Zimmer- wohnuug Karlsruhe od. Umgegend gegen solche Nürnberg? Angeb. Hospiz, Mann- h litt, 3. 23. -Her giul an ru>»,ges kinderl.EhepaarlBeamt.) 2 unmövlierte ZlAmr mit Me oder Kochgelegenlieit ab. Angebot, unter Nr. 8918 ins Taiblattbüro erbet. WvWNSSgeW. 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