k Bctttrtsrtfg* wü5L* tu4t frft INS Haus ta i/J monatl 7.Wi Mk.. hthni, nen ab» # 5°i' "nonaiftb 6.75 SJlt.. durch unlere w°?'ur. be,oaen ?.«> Mk. vi!»«, ? du,» den Blies- br°»I ins Sans ae- 2?A' wanaili» 7.50 Mk., fci 2250 Mk. "'Hfln erfont 8(1 Ps«. SrfirtNIcitnuo und «stMi! sftcn ' RUtrrKr l. il ia "df der äledafttOtt '« Ubr vormiiiaas. Karlsruher Tagblatt Badische Morgenzeitung Zltnciac«: »<« vaekv Nonvareillezcile oder deren Raum I 7ii M.: Todesa n^eiaen Tauf» saaunaen und Sreileii- aeluche t.2s 4 Ithr nachm. >>c'.nlvicchanlchliisle Gekckäslostellc Nr 20?,. Verla« Nr 2t »ud 2!>7. SckriMetwu« Nr. 2« u NM ©OttclFdiriffleHPr Nr (9. ÄISS? Badische Morgenpost Beilagen: „Wirtschafts- und Handelszeitung" ✓ ..Turn- und Sport- Zeitung" ^ „Anterhaltung Zbeilage" ^ „Literaturbeilage" / „Mode und Heim" / „Die Scholle' Hermann o. t'oe t. Beraniworilich filt Politik >>nlerate Hemrich «chrieoer. Druck nworilich Für Politik: 6ris E » rhard! kür den lutrtf öaftii üert. vadiicheu u.io lofaictt Teil: Heinrib >Äerhardt: für oas .;cuill^ion: Hermann äi e t et; riir die .Pyramide" Karl ;> o 1) o .J it. Verlag: E S. MliIlerIche Hofb u ch!»andiu n x m. ». H., iä n ttch« i.» itartaca ikttmec .il;iiEtio:i Or. ,ti h,r> Jf £t 3 t-e r. öieU».«« it oib. Jlojact tt. 37. ielenoon Zentrum 4-J3 5ür unverlangte Manuskripte oder Drucksachen udernim nt die Redaktion keine Leranrwortun>. Ritdleuiu u eriolzt. ra:rtit Porto üeinefiiu ift. 118. Jahrg. Ar. 321. Sonntag, den November 19,41 Erstes Blatt. Neue Aussichten für eine Inönjlrieanleihe. 2'e KreditaMon kommt zustande. Vo» ua1«r«t Berliner Redaktton wird uns ae- Neichsverband der deutschen Industrie hat J er n an den Reichskanzler ein Schreiben ae- „"''et. in dem er seine Forderung, daß der Reichs- Ii» & ' e Kreditgewährung nur nach Entstaat- der Eisenbahnen durchführen könne, im zeitlichen fallen läßt. Die Industrie bleibt ' bei der Forderung, daß Post und Eisenbahn Ilib, ^lich gestaltet werden müssen, so daß ^.Überschüsse eraeben und zur Gefnndnng der v'^linanzen beitragen und so das Risiko der ^.°l>itrie bei der Kreditaktion oermindern, iez - tleuc Stellungnahme des Reichsverban- 'u als das Ergebnis der Verhandlungen an- ^ ^en. die in diesen Tagen zwischen dem Reichs- . ■'(tt, dem Präsidium des Reichsverbandes und ^vitzenorganisationen der Gewerkschaften ge- °6en wurden. nicht zu verkennen, daß das Schreiben „ Reichsverbandes eine wesentliche Entspan- innenpolitischen Lage herbeigeführt hat. d { , °kr einen Seite haben sich durch dieses Nach- t c ^ des Reichsverbandes die Gewerkfchaf- j f veranlaßt gesehen, von ihren absurden For- W o? en ' ^' e ^ ,e öl§ Antwort auf die Forderung ^ Reichsverbandes vor einigen Tagen miblt- Tej, Abstand zu nehmen, auf der anderen f besteht die Bereitwilligkeit des Reichsver- es. der sich durch neue Verhandlungen der 5tt C &CT Großbanken versichert Hat. auch aus ^ "eiien Basis weiter. Es darf nicht übersehen "uch der erste Schritt des ReichSver- H^Utt die Forderung nach Entstaat- 'ei* i)tr Eisenbahnen, nicht ohne fegens- Wirkungen geblieben ist. Unter dem if® der deutschen Wirtschaftswelt hat die Reichs- ^ .^na sjch entschlossen, ein Programm vorzu- ^os>. durchgreifende Reform des ^ui> Eisenbahnwesens und eine energische Itit P „ n , nfl der Steuerprobleme in die Wege "ten t „ it t cy ^ -^>ie wir hören, soll dem alten Wunsche »iij 5°ustrie nach Entbürokratisierung i^r Post ^nbahn besonders Rechnung ,etraaen »itf. "'Und es sollen die hierzu nötigen Arbeiten "ilche ^"'äuzieliuna industrieller und kaufmän- ^er q, Sachverständiger durchgeführt werden. >» , 'eichsverkehrsminister Gröner gab gestern H»s, Besprechung mit Pressevertretern der ftt (ti Ausdruck, daß nach Durchführung die- ^^en auch ohne Entstaatlichung «ia en Anbahnen der Betrieb im nächsten Iabre Ueberschuß ergeben werde. Lösung der Kreditsrage ist umso mehr djx .^^lißen. als die Gefahr, daß das Reich ohne „h,/-ditaktion schon die nächste Reparations- 'sl a . n '^' leisten könnte, akut geworden ist. ilvi» ^^^us, daß ein Zahlungsaufschub zu wäre, ist enttäuscht worden. Die Re- »i^'.^ökommission ließ den Reichskanzler dp IFU 0 utt oiummin I»II ui Standpunkt stände, Deutschland sei in »Uz die nächste Rate zu bezahlen. Wie 8li e j) C ^chiedenen Aeußerungen gewisser Mit- ^icjch/ Reparationskommiffion, die auch der Schx^^llierung bekannt geworden find, hervor- ^«Nd ' Teile der Kommission auf dem ^i>». ^ Ur *fte, daß Deutschland in der Einzie- Beuern und in der Erfassung der »et m erte zu saumselig gewesen sei. Fer- »et,* " röe behauptet, daß die deutsche Finanz- ij Un ö nachlässig arbeite. Unter sol- >»Iss> ^ständen habe sich die Reparationskom- entschlossen, auf der Zahlung der SM 'e# Dt ne . n Goldmark am 15. Januar zu bestehen, 3»hl_Rede von Erleichterungen in öen "gsbedingungen sein könne. , TZj» '» eihr. erfahren, hat der Reichskanzler ^icfj ? Briese an die Reparationskommiffion fitf) ft die neue Lage aufmerksam gemacht, die ^dli, glücklichen Beendigung der Ver- ^irö liber die Kreditaktiou ergibt. Man fehlgehen, wenn man annimmt, daß W? «v, "er Reparationskommiffion die vorge- j8lö etr /. ei " un 8 der französischen Mitglieder den ■ 6cr Engländer, die in der Tat an- h»t. ^ einen Aufschub befürworteten, gesiegt Unklaren darüber, daß die Kommission Slinnes fährt nach London. t. Rotterdam, lg. Nov. In hiesigen Entente- kreisen wird mit Bestimmtheit behauptet, daß der führende Großindustrielle Stinnes iu London er- wartet werde. Er soll bereits Berlin verlassen haben und sich auf der Fahrt befinden. Die Reise soll nach einer Fühlungnahme mit Lloyd George zustande gekommen sein. Man rechnet damit, daß schon in ganz kurzer Zeit wichtige Verhandlungen zwischen dem Leiter der englischen Politik und Stinnes stattfinden werden, die sich in der Haupt- sacke um Deutschlands Wirtschast drehen würden. — Hierzu erfährt der „Lokal-Anzeiger", daß Stin- nes bereits Berlin verlassen habe und daß die Londoner Fidhlungnahme mit unseren Repa- rationsleistungen in engem Zusammen- hang steht. * b. Berlin, 19. Nov. lEig. Drahtber.) Wie wir zu der Reise von Hugo Stinnes nach London er- fahren, erfolgt diese Reise auf Grund mehrfacher Anregungen von englischer Seite. Sie war schon seit längerer Zeit geplanl und wird ausgeführt, nicht ohne daß eine vorherige Fühlungnahme mit der englischen Regierung erfolgt wäre. Stinnes wird von mehreren Herren begleitet, die iämilich dem engsten Kreise seiner industriellen Milarbei- ter angehören. Wie nur von gut unterrichteter Seite hören, werden die Verhandlungen zwischen dem Reichsverband der deutschen Industrie und den Spitzenorganisationen der Gewerkschaften kaum vor der Rückkehr des Herrn Stinnes aus London in ein entscheidendes Stadium treten. Am kommenden Montag dürste die erste Unterredung zwischen Stinnes und Lloyd Georges stattfinden und man rechnet kaum damit, daß es Herr» Stinnes möglich sein wird, vor Ablauf die- frö Monats nach Deutschland zurückzukehren. Eine Erklärung des Reichskanzlers. lEtgener Drahtbericht.) w. Berlin, 19. Nov. Im Anschluß an die Ver- Handlungen der deutschen Regierung mit dem Garantiekomitee Ende September und anfangs Oktober war die Reparationskommiffion nach Berlin gekommen, um die Frage zu prüfen, in welcher Weife die nächsten Zahlungen nach dem Ultimatum von London bewirkt werden könnten. In den Besprechungen mit Vertretern der deut- schen Regierung hat sie die Forderung aufgestellt, daß diese Zahlungen nötigenfalls durch Inan- fpruchnahme ausländischen Kredites bewirkt werden müßten. Der Reichskanzler hat heute der Reparationskommission vor ihrer Ab- reise das folgende Schreiben übergeben: „Die deutsche Regierung gebt davon aus. daß es an und für sich nicht dem Sinne der Be- stimmungen des Zahlungsplanes von London entspricht, zur Aufbringung der Iahresannuitä- ten zu dem Mittel des Kredites zu greifen. Sie ist aber, um einen Beweis ihres guten Willens zu geben, bereit, eine solche Kredit- Operation vorzunehmen. Für die Frage, unter welchen Bedingnngen ein Kredit genommen werden würde, kommt es in erster Linie auf die Vorschläge desjenigen an, der das Geld her- leihen soll. Die deutsche Regierung ist bereit und hat auch bereits Schritte getan, um sich einen Kredit zu verschaffen. Sie bittet die Re- parationskommission, sie hierbei unterstützen zu wollen. Sie fühlt sich jedoch verpflichtet, schon jetzt darauf aufmerksam zu machen, daß für die Zeit der Rückzahlung des Kredites eine außer- ordentlich schwierige Lage mit Rücksicht auf die sonstigen Verpflichtungen des Reiches entstehen wird, und sie erwartet von der Reparations- kommission. daß sie dieser besonderen Lage Rechnung tragen wird." Kein ZahlnngSMsschnb für Zannar. e. Basel, lg. Nov. Der Berliner Vertreter der „Basler Nachrichten" will über üaS Ergeb- nis der Berliner Verhandlungen der Repara- tionskommission aus absolut sicherer Quelle er- fahren haben, daß die Zahlung am IS. Januar im Betrage von Svo Nitllionen Gold- mark von Deutschland voll und ganz geleistet werden müsse. Dann aber sei es nicht ansge- schlössen, daß Deutschland für die weiteren Zäh- jungen einen Aufschub erhalte. Wenn die Kom- Mission auch nicht entzückt sei von dem Zustand der deutschen Zahlungsfähigkeit, so habe sie doch den Eindruck gewonnen, daß Deutschland diese Zahlung leisten könne. Zu dieser Ueberzeugung habe nicht wenig beigetragen, der Beschluß des ReichSverbaudes der deutschen Industrie, aus dem die Reparationskommission den Schluß zog, daß die d e u t f ch e I n d n st r i e über die für die Zahlung notwendigen Mittel verfüge. Aller- dings wurde die Reparationskommission in den Verhandlungen von deutscher Seite daraus auf- merksam gemacht, daß auch die deutsche Industrie die Mittel nicht ohne eine große Anleihe im Aus- lande ausbringen könne. In d^r Kommission herrsche die Ansicht, daß man in den gegenwärti- gen Kampf um die Bedingungen der In- dustrte nicht eingreisen dürfe, sondern die Dinge ruhig ausreisen lassen müsse. Man sei sich vollständig im klaren darüber, daß mit Lei- stung der nächsten Zahlung am IS. Januar die Finanzkräfte Deutschlands erschöpft seien, selbst wenn die Industrie die Anleihe bekomme. Es sei daher die Hoffnung nicht von der Hand zu weisen, daß nach dieser Zahlung Deutschland einen Ausschub gewährt bekomme. Die englischen und italienischen Mitglieder der Tele- gation treten dafür ein und den französischen bleibe angesichts bestehenden Tatsachen kein anderer Ausweg. Amerika für Minderung der Kriegsentschädigung? Washington, 19. Nov. Das Blatt „Chicago Tri- bune" will wissen, die amerikanische Regierung sei der Ansicht, daß die von den Alliierten von Deutschland geforderten Zahlungen zu hoch sind und daß Frankreich und Italien in eine Ermäßi- gung werden einwilligen müssen. Die llNgeslallung der Eisenbahn. w. Berlin, 19. Nov. (Eigen. Drahtber.) Zu der Frage der Umgestaltung der ReichSeisenbah- nen wird vo>» beteiligter Seite u. a. mitgeteilt: Die Frage, ob die Reichsbahnen ihren Aufgaben gerecht werden kann, sei auf Grund der bis- herigen Erfahrungen zu bejahen, wenn auch die Schwierigkeiten der Lösung nicht zu verkenne» seien. Es könne gesagt werden, öaß auf dem Gebiete des Betriebes die Kriegsfolgen grüß- tenteils überwunden worden seien. W,as die finanzielle Seite anbelange, so habe die Verwal- tung aus die Höhe der sachlichen Ausgaben im- mer nur geringen Einfluß. Der allgemeinen Preissteigerung könne die Verwaltung nicht ent- gegentreten. Hinsichtlich der Kohlen leide die Bahnverwaltung heute noch unter der zu ge- ringen Förderung. Daß das Personal zu hoch bezahlt sei, werde niemand behaupten. Die Verringerung der Kopfzahlen, die seit 1919 um S0 OUU Stopfe abgenommen habe, stoße auf Schwierig- keiteu, aus den noch geltende» Demobil- machnngSvorschriften. Die Aufhebung dieser Vorschriften sei beantragt. Ein ArbeitSzeitgesetz sei im Entwurf fertiggestellt. ES solle unter grundsätzlicher Wahrung des 8 Stundentages einer gerechten und wirtschaftlichen Verwenduug des Personals den Weg ebnen. In Verbindung mit andere« Maßnahmen würde es Verhältnis- mäßig in kurzer Zeit erreicht werden, daß der Aufwand der zu leistenden Arbeit entspricht. Die Ungleichung der Einnahmen an die Ausgaben fei nur zu erreichen, wenn in der Tarifpolitik die frühere Zurückhaltung ausgegeben werde. Die Gütertarife werden nach der bevorstehenden Erhöhung das Lvsache des Friedens st an- des betragen. Bei den Tarifen für den Personen- verkehr beträgt die Steigerung .in der I. Klasse etwa das Zehnfache, in der dritten und vierten Klasse das siebenfache des Friedensprei- fcs. Unter der Voraussetzung, daß wetteren Ausgaben durch Steigerungen begegnet werden kann, wird der Haushaltsplan für 1922 ohne Defizit durchgeführt werden können. Das Reichsvekehrsministerium ist davon überzeugt, daß ein privatwirtschaftliches Unternehmen im wesentlichen nicht anders vorgehen-würde. Daß die Eisenbahnen in Privathänden dem einer wirtschaftlichen Geschäftsführung abträg- lichen Einflüsse der inneren und äußeren Poli- tik mehr entzogen wäre, fei anzunehmen, aber eine völlige Befreiung von diesen Rücksichten wäre *.r: nicht zu erwarten. Das Reich würde sich der Einwtrrung auf den wichtigsten volks- wirtschaftlichen Faktor nicht völlig entschlagen können. Die Frage der Entpolitisiernng der Reichseifenbahnen im Sinne der Erhöhung ihrer wirtschaftlichen Freiheit lasse sich auf ande- rem Wege erreichen. Nach dem in Vorbereitung befindlichen Eifenbahn-Finanzgesetz wird die Lösung der Betriebsverwaltung von der eigent- lichen Ministerial-Jnstanz der Verwaltung, ständige Berücksichtigung politischer Gesichts- punkte erfahren können. Durch Annahme privatwirtschaftlicher Grund- sätze kann die in VA jähriger mühevoller Arbeit angebahnte Gesundung der Reichsbahnen be- schleunigt werden, ohne daß die Uebergabe der Bahn in Privathände und damit die Preisgabe der politischen und volkswirtschaftlichen Vor- teile, die dem deutschen Volke aus dem Reichs- betriebe erwachsen sollen, notwendig wäre. Ae hmAe HwtKttet usfetes Blattes «mW 12 Se lm imö PamaM. Demokratisches Göhren. Von Professor Gerland. Der Bremer Parteitag der Demokratischen Partei hat leider nicht die gewünschte Klärung zwischen den verschiedenen Meinungen, wie sie innerhalb der Partei vertreten werden, mit der- jenigen Deutlichkeit erbracht, die für eine gedeih- liche Fortführung der Politik der Partei mir er- forderlich erscheint. Was man erwartet harte, ist ja allerdings eingetreten. Die Opposition, die eine grundsätzliche Klärung bereits längere Zeit vor der Tagung mit zunehmender Heftigkeit ver- langt hatte, ist in Bremen ausgiebig zu Worte gekommen. Was sie vorbrachte, hat allerdings enttäuscht. Man mußte nach den Anarissen, die namentlich in der „Frankfurter Zeitung" gegen führende Männer der Demokratischen Partei er- hoben waren, erwarten, daß gerade von dieser Seite aus fest umrifsene programmatische Forde- rungen aufgestellt würden, nach denen ln Zu- knnft die Partei zu handeln hätte. Statt d-eßen begnügte man sich mehr oder weniger damit, weit- gehende, um nicht zu sagen, verschwommene Forderungen aufzustellen, über die an sich gar kein Streit innerhalb der Partei besteht. So sprach man z. B. viel von der Demokratisierung der Verwaltung, die ja von uns allen angestrebt wird, ohne auch nur einmal zu sagen, wie denn diese Demokratisierung ohne Beeinträchiigung der Staatsnotwendigkeiten im gegenwärtigen Moment wirklich restlos durchgeführt werden kann. Man kritisiere dann sehr eingehend die Haltung der Fraktion in bezug auf Iiis ober- schlesische Frage, fügte aber zu den bekannten Gründen, die man bereits früher gegen die Stel- lungnahme der Fraktion vorgebracht hatte, neue nicht hinzu! Endlich sprach man sich eingehend über die Möglichkeit rner großen Koalition aus, aber auch hier fehlten wesentlich neue Ges'chts- punkte. Wohl aber zeigte sich deutlich die Abnei- gung des radikalen Flügels der Partei, überhaupt mit der Deutsche« BolkSpartei zttscim- men zu arbeiten. Nicht dagegen wurden grund- legend die Frage der auswärtigen Politik, und namentlich auch«icht der Steuerpolitik, behandelt. Wenn in-einer Resolution die bekannten Vor- schlüge der Industrie über die Kreditaktion aSge- lehnt wurden, so geschah das doch nur inehr re- benher? namentlich wurde die Frage der Ergrei- fung der Sachwerte zwar polemisch erwähnt, mit Nichten aber irgendwie der Lösung nähergebracht. Die Meinungen standen im wesentlichen sich sehr unvermittelt gegenüber. Man konnte deutlich den nur selten ausgesprochenen, aber um so mehr an- klingenden wirtschaftlichen Gegensatz de? Arbeit- nehmer und der Unternehmer konstatieren. . Es fr .t ferner ein weiterer Gegensatz in die Er- scheinung, auf der einen Seite die, die in der De- mokratischen Partei eine linksradikale Partei er- blicken, auf der anderen Seite die, die in ihr eine Mittelpartei sehen wollen. Es ist überhaupt auf- fallend, daß die Opposition keineswegs einen ein- heitlichen Charakter trug und daher wesentlich in ihrer Stoßkraft vermindert wurde. So sprach man viel von einem linken und einem rechten Flügel, wobei die verschiedenen darunter ganz verschiedenes meinten und man überiah dabei, daß der große Bestand der Partei in der Mitte zwischen diesen beiden Flügeln steht und einer jeden radikalen Lösung der Probleme abgeneigt ist. Diese Tatsache, daß die Partei eine >"c.hr starke Mitte besitzt, ist leider deshalb nicht sichtbar ge- worden, weil man sich zum Schluß auf eine söge- nannte Konkordiensormel einigte, die eigentlich beiden Teilen nicht ganz genehm war. Ich halte diese Lösung nicht für glücklich. Die Abstimmung über eine die Ansicht der Mehvheit der Fraktion ganz unzweideutig zum Ausdruck bringende Ne- solutiou, wie sie zunächst vorgelegt war. hätte die Kräfteverhältnisse in der Partei aleichfalls nn- zweideutig nachgewiesen und hätte vermutlich dargetan, daß die Opposition trotz deS Nach- drucks, mit dem sie auftrat, ziffernmäßig keine sehr starke Bedeutung auf dem Parteitag be- sesscii hat. DaS wäre für die Zukunft gnt gewe- sen, selbst auf die Gefahr hin, daß einige radikale Heißsporne ihre Drohung wahrgemacht hätten, sich von der Partei zu trennen. Immerhin bedeutet die Einignngsformel den ehrlichen Versuch der Majorität der Partei, deu Wünsche» der Minorität gerecht zu.werden und einen billigen Ausgleich mit ihr herbeizuführen. Es muß nunmehr aber auch die bestimmte Er- Wartung ausgesprochen werden, daß der radikale linke Flügel, mag er nun wirtschaftliche oder rein politische Forderungen vertreten, sich auf deu Bo- den dieser Einigungsformel stellt. Die VerHand- jungen, die unmittelbar nach Annahme der For- mel über die Flaggenfrage geführt wurden, lie- ßen den Eindruck aufkommen, daß man den alten Kampf weiter fortführen will. Sollte dies wirk- lich der Fall sein, sollte die Opposition mit dem Entgegenkommen .das ihr von der Mehrheit der Partei gewährt ist. nicht zufrieden sein, i'o muß sie sich darüber klar sein, daß die Geduld de:er, die in der Mitte stehen, durchaus erschöpft ist. Wir wünschen Nicht mehr, durch dieses ewige ide- oloqifche Streiten um letzte Prinzipien in der Führi-ng der Politik nach Grundsätzen der Staatönotwendigkeit irgendwie aebindert ?n wer- den. Wer noch so unreif ist. daß er in der Politik nur die Idee, nicht aber die Tat sieht, der soll sich Nr. 321. Seite Z Karlsruher Tagblatt. Sonntag, den 20. November 1921 Erstes Blatt lieber aus der Politik zurückziehen, als da» er fortwährend versucht, Handlungen zu verhindern, die für unier politisches Leben unter allen Um- ständen notwendig lind. Auch eine schleichend« KrisiS kann in der Partei nicht mehr geduldet werden, weil eine solche die Partei unfähig macht, eine bestimmte Politik auch nur in Angriff zu nehmen. Sollte die Konkordiensormel daher die Wirkung gehabt Haben, daß wir nunmehr zu einer wirklichen Beruhigung unserer Partei kvm- men, so ist sie zu begrüßen. Hat sie diese Wir- kung nicht, so war sie ein Dehler und es muß eine andere Entscheidung gesucht und so rasch wie mög- lich gefunden werden. Ich hoffe aber, Hie Formel hat die Wirkung. Dann kann die Politik der Partei, wie sie bisher betrieben ist, fortgeführt werden. Als taktisches Mittel kommt dabei die große Koalition, als strategisches Ziel in der In- nenpolitik der möglichste Ausgleich der Wirtschaft- lichen Gegensätze und die Ermöglichung einer starken Produktivnswirtschaft in Betracht. Ziele der Außenpolitik wären die Reparation im Be- reich des Möglichen und die Revision „des Frie- densvertrages. Nächste Ausgabe der Parteifüh- run« muß es fei«, diese Gedanken in fest um- rissene Forderungen endlich zu verkörpern, um endlich so den Boden zu schaffen, auf dem die große Koalition sich ermöglichen läßt. Bis dahin bleibt das Reden von der Koalition doch nur ein Wort. Was wir brauchen, ist endlich die Tat. 1871—1921« Räch amtlichen Berechnungen, die aus vor- läufige» Schätzungen beruhen wird das deutsche Reich im nächsten Wirtschaftsjahr t. 4. 22 bis 31. 3. 23 an die Entente ruud 230 Milli- a r d e u zu zahlen haben; für ein einziges Jahr so viel als die gesamte K r i e g s e n t s ch ä d i- g u u g betrug, die uach dem Krieg 1870/71 Frank- reich au das deutfche Reich zahlen mußte. Wir sollen diese Last Jahrzehnte tragen und je tieser der Wert des deutsche» Papiergeldes sinkt, desto mehr wachsen die unmenschliche» Milliarden- forderungen. Daß wir diese Summe nicht leisten kSuueu, ist unzweifelhaft. Daraus hosft Frank- reich uud lanert daraus, die Leistuugsunmöglich- keit als Vorwaud zu benutzen das Reich au»- einander zu reiße«. Die Einnahmen und Ausgaben des Reiches. In der Sitzung der gemeinsamen Steueraus- fchüsfe am Dienstag gab Reichsfinanzmuiifter Dr. Hermes einen Ueberblick über die äugen- blicklichen Schätzungen der Einnahmen und Aus- gaben des Reiches für das Wirtschaftsjahr 1922 (l. Apr. 22 bis 31. März 28). Er nannte folgende Ziffern: N Lausende Ausgaben des Reiches: 72 Milliard. Lausende Einnahmen des Reiches: Ivo Unter diesen 100 Milliarden sind 40 Milliarden Einnahmen aus Steuern. Ueberfchuß au laufenden Einnahmen: 23 „ Einmalige oder außerordentliche Ausgaben: 2 „ ' Zuschüsse zur Deckung des Verlustes von Post und Ei- senbahn unter der Boraus- setzung, daß weitere Berluste durch Tariferhöhungen ge- deckt werden 11 „ Zahlungeu au die Feind e: 228 v unter Annahme daß eine so- gen. Gol>dmark 60 Mark in Papier gleichkommt: Erfüllung des Londoner Nlti- matums: 198 „ Ausgaben für Besatzungskosten 18 „ Außerordentliche Zahlungen 12 „ Von dem Ueberfchuß an laufenden Einnah- men von 28 Milliarden gehen 10 Milliarden ab zur Deckung der außerordentlichen Ausgaben und der Zuschüsse an die mit Verlust arbeiten- den Reichsbetriebe. Es bleiben noch 12 Mil- liarden übrig, mit denen Zahlungen an die Entente geleistet werden können. Wie die weiteren 216 Milliarden Mark zur Zahlung an die Entente aufgebracht wer- den sollen, ist noch gänzlich unbekannt. Zu be- achten ist, daß alle Ziffern nur Schätzungen dar- stellen, die sich in kurzer Zeit wesentlich ändern können. Unter den laufenden Ausgaben von 72 Milliarden sind 22^ Milliarden Mark, die mehr für Gehälter und Löhne ausgegeben werden müssen als bisher, unter der Voraus- setzung. daß keine Neuerhöhnngen kommen. ❖ Vertreter der Reichsregierung gaben ein Bild der Steuerlasten, mit deren Hilfe die 100 Milliarden Einnahmen aufgebracht werden sol- len. Insgesamt erwartet man aus den be- stehenden und neu geplanten Steuern SS Mil- liarden Mark. Das ergibt für jeden Deut- f ch e n eine jährliche Steuerlast von 1583 Mark. Durch sogen. Besitzstcuern (Vermögen usw.) werden rund 52Milliarden oder 51,5 Prozent ausgebracht, die Gennßmittel tKaffee, Tee, Ta- bak usw.) müssen 7 Milliarden aufbringen oder 0,8 Prozent aller Steuern. Aus Vergleichen mit den Steuern in Frank- reich und England wurde nachgewiesen, daß die Belastung in diesen Ländern in gar keinem Vergleich steht zu dem Steuerdruck, unter dem das deutsche Volk seufzt. Riesenzmchiisse für Wl u. Eisenbahnen. Die Reichsregierung hat den sogen, dritten Nachtragsetat für das Rechnungsjahr 1921 (1. April 1921 bis 31. März 1922) dem Reichs- rat vorgelegt. Es ist das in diesem Jahr die dritte Li.ste von Nachsorderungen für Aus- gaben, die Uber die Schätzungen zu Beginn des Jahres hinausgehen. Aus dieser Nachforde- rungsliste ergibt sich, daß für das laufende Jahr P o st und Eisenbahn einen Zuschuß von rund 2 0 Milliarden brauchen, d. h. daß diese Staatsbetriebe im laufenden Jahr mit einem Verlust von 20 Milliarden rechnen trotz mehrfacher Erhöhung der Tarife. Die Ver- lüfte müssen aus den Steuereinnahmen des Reiches gedeckt werden. Es gibt nun nie- mand mehr, der nicht eine gründliche Neuord- nung dieser Betriebe fordert. Ob und wann es dazu kommt, weiß niemand zu sagen, jeden- falls rechnet die Reichsregierung anch für das Jahr 1922 mit großen Verlusten. Deutsches Reich. Beginn der deuisch-polnischen Verhandlungen. Genf, 19. Nov. Bundesrat Calonder, der vom Bölkerbundsrat mit der Führung der deutfch^polnischen Verhandlungen über Ober- fchlefien betraut worden ist, hat der deutschen und polnischen Regierung mitgeteilt, daß die Verhandlungen am 23. November in Gens er- öffnet werden sollen. Der Kampf gegen die deutsche Unduftcle. Berlin, 19. Nov. Die deutsche Negierung httt ein Protestschreiben nach Paris geschickt. Der Protest bezieht sich auf einen Beschluß der In- teralliierteu Marinekontrollkommission vom 20. Juli d. I.. der den Bau von drei schnellaufen- den Dieselmotoren bei der Firma Benz in Mannheim mit der Behauptung beanstandet, daß diese Motoren Unterseeboots- Maschinen und damit „Kriegsmaterial" seien. Die Kommission hat die Fertigstellung dieser Maschinen untersagt. Der deutsche Protest er- klärt, daß die deutsche Regierung die Stellung der Kommission nicht als berechtigt anerkennen könne, da die Motoren nur für gewerb- l i ch e Zwecke hergestellt werden. Die deutsche Regierung sei nicht in der Lage, der Forderung der Kontrollkommission Folge zu geben. Aolgen des politischen Denunziantentums. München. 19. Nov. Wie die ..Münchener Neue- sten Nachrichten" aus O ch s e n f u r t melden, nah- men gestern französische Offiziere im Bezirk Ochscndors in zwei Schlössern Haussuchungen uach geheimen Waffenlagern vor. In einem Schloß wurde nichts gefunden, in dem anderen lediglich die Ausrüstung für die Pferde einer Bat- terie. Waffen wurden nicht gefunden. Die Anschuldigungen gegen Dr. Hermes. t. Berlin. 19. Nov. Der Ausschuß des Reichs- tages, der die Untersuchung über die Anschul- dignugen gegen Dr. Hermes führt, faßte gestern den Beschluß, die Reichsregierung zu ersuchen, den Bericht im Original vorzulegen, den seiner- zeit der Reichsfinanzminister und der Reichs- jnsti,^minister dem Reichskabinett über die Be- schuldigungen gegen Dr. Hermes vorgelegt haben. Maßregelungen in der Berliner Schuhpolizei. Berlin. 19. Nov. Auf Veranlassung des preußischen Ministers des Innern hat der Berliner Polizeipräsident die Auslösung der in Berlin sta- tionierten Hundertschaft zur besonderen Ver? wendung der Schutzpolizei angeordnet. Dem „Vorwärts" zufolge ist die Auflösung erfolgt auf Grund des Ergebnisses, daß die lebten Berhand- lnngen gegen Schupo-Beamte wegen Mißhaud- lung Festgenommener zutage gefördert hätten. Schon wieder Begnadigungen von Aufrührern. Der neue Reichsjustizminister Professor Dr. Radbruch lSoz.) äußerte sich über die kom- mende Strafprozeß- und Strafrcchtsresorm, über das sogenannte Gesetz zum Schutze der Republik, über eine Reform des Ehescheidungsrechts usw. Zum Schluß kündigte er eine große B e - gnadigungsaktion an, die sich auf die von den Sondergerichten gefällten Urteile erstreckt. Ruhegehalt und Rebeneinkommen. Der Reichsrat (Versammlung der Regierungsvertreter ans den einzelnen Ländern) hat den Entwurf eines Gesetzes abgelehnt. das eine Kürzung der Rnhegechälter und Wartegelder von Versorgungsberechtigten vorsieht, für den Fall, daß ein Nebeneinkommen aus einer Bekchäfti- gung bezogen wird. Die Lohnpfändung. Der Reichsrat hat einen Gesetzentwurf ange- nommen über die Aenderungen der Bestimmun- gen über das Lohneinkommen. Danach ist künftig der Lohn bis zum Betrag von 8000 Mk. nnpfänd- bar. Falls ein Ehegatte Kinder und Verwandte zu versorgen hat, wird für jedes Unterstützte noch ein Sechstel zugelassen werden. Die gesetzliche Regelung der Arbeitszeit. Berlin. 19. Nov. Ter sozialpolitische Ausschuß des R e ich§ w i r t sch a f t s r a t e s beschäftigte sich mit dem Entwurf des Gesetzes über die Ar- beitSzeit gewerblicher Arbeiter der als Norm die 48stündige Arbeitswoche festlegt. Die Arbeitgeber lehnen die gesetzliche Festlegung des achtstündigen Arbeitstage? ab. Sie befürchten eine Schä- digung der Wirtschast. Die Arbeitnehmer stimm- ten mit den Arbeitgebern in der Ansicht üüerein, daß auf die wirtschaftlichen Notwendigkeiten weit- gehendste Rücksicht genommen werden müsse. Der Achtstundentag bedeute aber keine Schädi- gung der Wirtschaft. Bon Regierunqsleite wurde ein Gesetzentwurs für die Augestellten für bald in Aussicht gestellt. Erhöhung der Erwerbslosenfürsorge. Berlin. 19. Nov. Der volkswirtschaftliche Aus- schuß des Reichstags erklärte sich grundsätzlich mit einer Erhöhung der Erwerbslosenfürsorge um etwa ei» Drittel einverstanden. Der Prozeß Jazow. Berlin, 19. Nov. Der „Vossischen Zeitung" zu- folge ist das Hauptverfahren gegen von Jagow, von Wangenheim und Dr. Schiele auf den 7. De- zember angesetzt. Immer wieder Plünderungen. Berlin, 19. Nov. Gestern abend drangen in Neukölln etwa 150 Personen — meist Frauen — in ein Lebensmittelgeschäft in der KarlSgarten- straße ein und entwendeten etwa VA Zentner Butter und 7 Faß Marmelade. Bei Eintreffen der zu spät benachrichtigten Polizei floh die Menge. Berlin, 18. Nov. Aehnlich wie in Neukölln wurden gestern auch in B e r l i n Lebensmittel- geschäfte geplündert. Gegen Mittag drangen etwa 200 Arbeitslose In ein Fleischkonsum«- schäst in der Schönhauser Allee ein und raubten es vollständig auS. Besetzung des Zurgenlandes durch öjterre.ch sche Truppen. (Von unserem Wiener Berichterstatter.) Die österreichische Wehrmacht ist ins Burgen- land eingerückt. Die Besetzung ist diesmal rei improvisierte, wie im August, sondern eine tärifch wohl vorbereitete. Kavallerie, terie, Artillerie sowie technische Truppen ha" den nördlichen Teil des Burgenlandes auf ^ heiß der Kommission der Ententegeneräle Oedenbnrg in Besitz genommen. In den lichen Teil, welcher der Steiermark vorgelaac sind, soll der Einmarsch in den allernächsten A gen erfolgen. In dem Protokoll von Venedig, das un Vorsitz Italiens zwischen Oesterreich und » garn zustande gekommen war, hatte sich letzter verpflichtet, die Banden aus dem Burgenla» zurückzuziehen, wogegen Oesterreich seiner^ die Zusage machte, in eine Volksabstimmung Oedenburg und sechs umliegenden Ortschan einzuwilligen. Die Mageren haben ut.® letzten Zeit auch wirklich die ungarischen den zurückbeordert, so daß dem österreiaiuw. Einmarsch kein Hindernis — bisher wenigst^ — entgegenstand und uraltes deutsches lungSland, das schon durch Jahrhunderte w Oesterreich verbunden war, nunmehr wieder « Oesterreich zurückkehrt. Ob freilich auch 1, südlichen Teil seitens der Banden teinerlei r 1 verstand geleistet- wird, bleibt abzuwarten. V n befinden sich die Güter de: großen magnarnw Magnaten Batthyany, E'.dvdy und Borncwm > die nicht nur aus nationalen, sondern vor au^ auS wirtschaftlichen Gründen wünschen, bei garn zu bleiben. Offen ist noch immer der Kampf um O e o e bürg und das umliegende Gebiet. Oh«« denburg tit das Burgen.and ein Torso. ?!J I( abgesehen davon, daß es die einzige 0 roB rl it Stadt des Burgenlandes ist, ist es vor alle« t überaus wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, " den der gesamte Verkehr des nördlichen südlichen Teil des Burgenlandes geht. Oedenburg an Ungarn fallen, so wäre daS ' j genland dadurch mitten entzweigeschnitten ». überaus schwer zu verwalten. Für die Be>r ner würde der Berkehr sich sehr schwierig ß c ten, da sie immer über Oedenburg, mithin garisches Gebiet müßten, um vom nörol«« Teil des Landes in den südlichen zu gelang je Ungarn hat zwar im Benediger Protokoll . Zusicherung gegeben, daß diesem Verkehr . nerlei Hindernisse entgegengestellt werden > len, falls Oedenburg an Ungarn falle, ' jahrzehntelange Erfahrungen mit den »w®i ren haben gelehrt, daß zwischen ihren Beriv „ chungen und deren Ausführung eine weite m gähnt. aC , Oedenburg wird aber ebenso wie das famte Vurgenland von überwiegend dcuu« ( Bevölkerung bewohnt. Nur die Oberschiast' allem die Beamten, sowie freie Berufe. wie j vokaten, Notare, sind magyarisch. Daran? n !: eI c auch nichts, daß einzelne Deutsche, um Vorteile willen, sich den magyarischen habern angeschlossen haben, die sogenannten »\ e gyaronen. Der Kern der Bevölkerung sich aber bei einer unbeeinflußten Volksav" mung für Oesterreich erklären. Darum die Magyaren Oedenburg ihren Banden fetzt und halten es auch jetzt noch besetzt. ^ ihre Aussichten zu verbessern, möchten jt die Abstimmung möglichst bald stattfinde, { die Bevölkerung nicht zu Atem kommen w» Chlorodon* 1* ; Modellbaus ftug.Otoblm Karlsruhe i. B. Fernsprecher 1476. Kflrlstr a $ e 'DamenbekletSuM Die „Pyramide" Wochenschrift zum Karlsruher Tagblatt «ntHült tn ihrer heutwen Nummer (47), b i e dem Dicht« r Adam KarrilIon gewidmet ist, folgende Beiträge: Adam Kaiiillon. Von Dr. iur. o a {t paar Akkorde unter. Die Todesstimiml?» cn unentrinnlich. Das Grab war den sichtbar nahe, die jenseitige Welt ging seliger Himmel auf. der die tollaewordcnc rausch-Welt vergessen ließ auf ewig. Die » schwamm in Männertränen. Hier der ^jcsc witz, dort der Friede, hier die schanerliaie der Menschheit, bort die versöhnende licher Musik. Und all das soll ein w>> Herz gleichzeitig begreifen nnd verstehen' die Todgeweihten in der Ergriffenbeil .^c EwigkeitSnähe ganz verhalten aus der scharrten, klang das wie der Totentanz der Gerippe, und der Knochenmann "«v von allen gesehen und doch unsichtbar, v So ist der Krieg! Konzerte. Else Ructz nnd Julius Weismann ga &c» am Donnerstag abend im Einträchtig'. Konzert, das vorwiegend dem Gesang ü war. Die Interpret», hinterließ im , einen sehr günstigen Eindruck. AlS en [je» zialität ihres Könnens scheint sie die au , nische Arie zu pflegen, wie sie sie eing einer Anzahl markanter Vertreter Und richtig als sie drei von Mozart san»- ^st> man wünschen, sie gebe noch eine liche Proben aus diesem Vorn, so sehr etil tllyc PtUv.» uu» UH.|C(H OVlll, I« ft» ein geläntertster Geschmack in ihr mit \ kultivierter Stimmittel letzte Wünsche 0 trags zu befriedigen. Den gleichen inneren Durchdringung und Beseelung auch mit einigen von Hugo Wons ■ liederu. Ein gut gebildeter, sehr te " e * te ti >>" weiß besonders mit Ancm überaus z« . g,c- fragilen Piano suggestive Wirkungen [Ci ** ; - ii w 43\ « 9t tl tS . w .t 11 tt a> - "—« s®'SB«s«g.£ »• 5 .S-| . B .X^-2««s 8*2 *-* P *-♦ j2 ^>o> » ' o jr j»» £» ig. - c Ö a wo^ wJS'gJ»®— s W — 65 5 8 «öS — „~P c! «-0.2 3«8 8 55 » i» *i ■S»»«»* B " Li, jrv-4-» « n «j p u ito w p oft ^^P^.^^!.SS05< w p -4_!" Jl C i ^ J J!L s fv 53 oft J\ efiü-ssl«^ i|lsl"li!«»5l^ s fISISÄ 55§ SfSsf«S:g.. S® K 9-!Sei8 £öl$gg*Z§ 1 SaS^lo £e a:3c ci . jsS .SgVS 5; a. = S £■£"« « «- • o *—» '*" *•* £3 p *—* ♦-* ts 55 i ***> p .«—< P g^ p 53 o *■* Ht—« »-» ig ,.B TO -7! g .<--«-«S-L g « « ZZ>" „ «S-ZSSiL s " - .. ««^ .^- . _r <-r <-. _ P o CCV '^3 «ii ~^r «Sog g5jS « — tfp'giS« ä g B B w e»5 c s , ti SässS- x *■» ^p *> M »o tu Q ./=> oft *-» £ CS* J3 <3 « « « 8«_ Q —» jri •*■* w *■♦ - . p oft p .o • js ^ 5 m- o ä «o p « s ® 1Z g*2"g S OiS 5 GÄ© B-o ! 2 sS®s jß . ^ w w S05 w g«-'; ,ÄST«" * CS 5» 2 8 »> e oS 5«^- « ~ e J 2 8 aV^-'s » -- sf-5 Ä" § 3S»>W, u'u w S .«o i2/.p ~ gl— ÄÄ — <3 a e.Jl,«;® ©5 § ~S _ w ® S a — =, ^ «w <« ^ tr: « « M äSS'g 3 rfO gsSrn^c^^SSä ^ ^ 3 s^cf c ^ t> S*n^ *-* SJTL 1? £ ^ - . s s ö 5 s HÄ) uo J§ ^-w ^ S 3ö c ° o'gsSrcs »^ : § Ü o c^o c w q M' Ä ©I«-g 2 i»B«s BSJ8 S^Sjgf®|5 w 5 M |« || ü«^ sü SS | g£ — •°C« u: wS s _. wS S Ä üua g— £ -«•"Sew^ , ® ,u iS c g M ^^ < _ k) _ p s" ^'i?t5-o.5rt»Ä>.S^? l £: * ::M '-''-'«- u ^«-.~*- :M -»n w .«-n ÜV v ©m_'E « So ö ^g.' o Ö ^.2' LÄS S5^ ° ^ C4- dji S «Ä :<3 4J> c; — » sjs-!& E § gE^ 1 ®! eis«-«- H ¥* ^ S Q H^S t> o . . a> C5 -ü , ä .5 W £Ä ^ _ -i ■ , "^ rt a> -w X?"!Ü £2 -*^ C X> W »-♦ . iX? 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B 5i ß cb-cö s ÄS-H®£^« —-I®©! ; n as> Jr ^ ~ w w = e®£ « 8^ „ < 25'2 ^tl q~. Qp£®"2 B S^'? n HlK-B® s 3' oa a s-5S-2-S Z §Is-(sS8 r =- SÄ« " wS: * <3 o'!i 0 ''''-ri»-." >"§£-2Äf §=-s-^- = !'sKZ^NL°" J3 * « Z^ K g «g3 «™- 5 .«aB-Solg — Ä ^*n t- — Ti C® £ «l.^55 <2 ^ - Ö-* - o ß ^ °Oaft 2i &> ^ -*-> o ?> ^^co g o ; <3 oK3-' ,»A J-». ^b 53 «Äw X5Ö)«:3 CS . y+ *2- ^ Q> — .S'° ^ ® "3 0 „CBSCBa^JiS£ggS£3B-srf l"g|53S«Ä n «3« < § c 55äE'g» »56fi«0oEÖ Soi B BSsSSe« SQ« a^«»S? c a^'Sif?B«-§ sefeSJSJÄS. (T ( o©ic« s«L8ZZZ^T S « S~ a s Ä ^£ «"» Sa 1 ?!?« w r>cst5B C t< •AÄä.S2 1 t:^ 1 §'ÄÄE2«S^«'2Sf Sig ä^ÄlSäÄEESSSB'^OÄ gf <° ° §£|^ « »~.S~ S2 sSS^«?! 5 - S5 «S .gS "S?S «Z »jl-S 8 ?^S« 8® «S ~f "11:32« ÄS sH«B^T^ »8 S § |«11? S g* a ^| gl-g Sil PH B « |si^ s'g S 8 S 81" F :?i??lsl: ili:? Jsall i*fr= "X C O'XS « i. —i—g-g 8 8«^B®o a S« i; s"si.'|||:j ,f »I i®Ilsf s 8iff itisssläf!«!! „ § e sl l»:?«l.ss % § S s«io 'a'f:« g ojg 8 5 S-°-o'S.2-5jg5s «-"Sjg a 1 "® 5 _ s' _ _ _ _ a««-?/ro-fl w ccs.H c g^"CÄ a i -^g Ä =n** «' a w-egB' : fl-v--- «Laü S2«2a»-i:5f , ss'" ®SuS- " =— "" l-'^f •*=> Ä Ä ^ ß p cj c H ^ CA 53 o ••"* u_ ■** p* -O • ü« £ S(T, .-o »Z! K - «_ •HÄ« es ^ J3 Ä TS^POzg 5 N ^ ^ ^ ?><') ^ e-> ^ >-7'^ *&}£* « ^ v> 52 Q> ^ '^xz -. aW c J: ei 3 »' ß w u Ä.n>a . ^ "c w S o H P M Q - IC( * ^ vO § ^ 2"*e> A 53 BoS^Ssi^ ^ ; «"5^^ '-*—'S>*" ^^ - -gig« iE. Si 5-2:« s«: S-g£..«s~"9a a V ' " - S 85®, CS. 'S o-° iia s e h «'S j; o e "Sah®!«^!«®».-- :a.. İÖ^ "s « ax® 8 a j ^ ,ü ^5 ^ i2^ 3^ _ Tt 0 5 Ä c Sä8«5 C1 .. 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" ^CV a->Q. -y," V)C 3. » Kg 2: ff ff-« S 2sff5 o 3 Wog: 2,0 « 2 —> *-n CTCTI ?-» ^(Sßo ra 3 n. rt « CO o 3 «8a3 3 2.öff-s 3 2 tar.« 3 sfö- - Ifi:tffl-aa|;^|^^ 3 l«isr-ifs:^;ffäp«|:8|3®g 0 &ff3|ff p-®g« as?33?£S3333.ajSs?r???fS3 l ? , ^«??T?325®3&??3fi£??.a 3???S «v S <* S? rw o-3"^ 3 *3 3 vq 53 ra ■S rtas*rt 5 3 « 2. 0 £.~. <3S 8 3 ff 3" «&"* ?3 ff 2 ff"o — S 23«a~—3 3 ff n « a r> n> ^ ff 3 ff- 3 --? --8 3 Äg: _ - ■• o-3 2" s ® ^3 ™ Za..g 3 ^2'°??-^Z:Ä n>3^3^rt^ocr^—.g«- ^ 33 3* ^ v" 3 o 2 rt 2 ra O ^ •• —r 3 •-«• rt ™ a 3 3 3 ST- 3 g «® S 3 8a> 3 §---2, a 3 °°ÄZ^ ° "S^^rZ ^ff a — 2*3 pfjrfffi 3? s 0 ^ «i CO 2 53 3 rrp 3. ^ 2 c .ra S cr3 <5 a ?Ds° „ 3 - - pji; salTBo — o 3 — 2.3 2. & 22.3 3^ S.aff3,3 -S «f 2 ^3?» 3 3 3g5? a t2« «2»;2&3 «3 --3 3 ^?Z Z3ffff»g-3 3 ». 8® rt ~H 3 1 r® 3 af '£ n — ff §ffg-a-M 3 3 3^:a8 ro 3 gas, «2-ES"a« 2* <* &> ra rt rt 3^ iB 8 S 2.5 _ -SZ!v ? g-&2ss §=S"&a-"S s 3" 5^ re «sgff_goöffg«»? e.JsS^sSSS.ags-s aa 2 A2.« Ä 3 G S" " 03 ff 5"o 3 -»g- ra 3 . 3; O s s> 3 v rt »23 Z~" ^ 4 O" O 3* 0 — ,**- SS»Sf-&*q I a~ 1»»1 q?» ^ .r 1 er> "&&°'5:3 —ff 3 sa" m nn 2.2 g rt 3^2 as.« Z b,» 0 g sv-Jl«« 2222 a 3 ^-a-" a 2 3 q- 3 3-3 ^ 3 2 ».S'g&gg&Ssglff! 2 3 2 3 2a=-§ a 2 2 ff ; 3 a « 3 Z-2 3 3 3 " s 3 §3 3 or| a 3Z?^ °'°-g'?I^o-g'o05'B®Z«e 3 -*-3 A^ Z'io n> 3-rt S ^*cr>o ^2,® ^ 3 rt ^ k>5» rt*3^ —-3 * HI. 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Magyaren handelt es sich bei der Ab- ijs weniger darum, die deutsche, sondern l-lo '"Gastlich blühende und reiche Stadt zu »chWie hinter scheinbar idealen Motilität . Magyaren recht krasser Materialismus ta ',,„5^* öm besten aus der Tatsache hervor, « &en sechs Ortschaften bei Oedenburg, Sinfits le , Magyaren anfordern, sich der Ort dj, »n?°rf befindet. Angeblich verlangen ihn itiijj. ^yaren, weil sich daselbst die Begräbnis- fotm *t- magyarischen Patrioten Grafen Sze- «i». "Met, in Wirklichkeit aber, weil daselbst ftn». . Orßfjfprt i»r Fnfiri f «»m Jffr 'TSpitn stitrft tB » h.» Flöten Zuckerfabriken ist. Denn auch 'Wi Magyaren gilt das Wort , das Theodor %tt rr»°, on einer anderen Nation sagte: „Sie -j^.^^ristus und meinen Kattun"? sie sagen ^ ur> und meinen Zucker. Mt ai^®! er i0 sich unter diesen Umständen auch 9f ftaltpt Deutsch-Oesterreichs in Oedenburg JtiM Y' io werden doch die Heimattreuen Bur- i&reti » * nicht erlahmen und alles, was in gasten liegt, aufbieten, um nicht nur das sondern auch seine Hauptstadt Oe- *8 für Deutsch-Oesterreich zu erhalten. Dr. H. N. ^deutscher Reichstag. 147. Sitzung. t. Berlin, 19. Nov, Negierungstisch Neichsarbeitsminister IjJttfi&ent Löbe eröffnet die Sitzung um ^ l5 Min. ' % L\ et Tagesordnung steht zunächst ein Be- Ausschusses über die ^ Förderung des Wohnungsbaues. Ihorst 1 Berichterstatter, Abg. Bahr (Dem.) i»i! ,^sbt. beträgt der jährliche Wohnungsbe- 000 Wohnungen. Seit dem Krieg sind S- etlDa 400 OüU Wohnungen gebaut wor- Men mu & daher mit öffentlichen Mitteln ge- h »Werden und zwar sollen die noch niedri- zi^en in den alten Häusern belastet wer- »it Negierung soll ein Bauprogramm für Qt >te 1922 und 1023 vorlegen. Jn f ®uifnccht (Deutfchn. B.) erhebt Beden- n den Bericht und bestreitet die Aus- L Jf't der Vorschläge. Utn ^usschnßbericht wird darauf angenom- die erste Lesung eines Antrages aller jj 7 n zur 5, "«bcrung der Angcstclltenversichcrung. sollen Lebensversicherungen, die vor ^»- L • Juni beantragt sind, befreiend wir- i^fätzüch sollen nur solche Policen be- Ä -ü, ^en Prämie dem Betrag des Angestell- "ori Q(1 ^wangsversicherung gleichkommt, Die t 8 ? c wird angenommen. 1% \°M der Bericht über da» UnterstützungS- ''lr Erwerbslosenfürsorge. Arbeitsmiuistcr Dr. Branus ^e Notwendigkeit der Erhöhung an. Die rüttir!* 8 n>ird durchschnittlich ein Drittel deS Mr» Satzes ausmachen. Die Erhöhungen Hi nv^Ülichst beschleunigt werden. Der Be» ° hierauf angenommen, it» Wommen wird ferner eine Entschließung Nt ^uitenausschusses, die die Regierung er- ?lir t , Einstellung von Beamtenan » JHu '» in allen Zweigen der Neichsverwal- Mj ., Sur Beratung des Reichshaushalts für 'V^?"terfagen und die außerplanmäßigen Ävsjj^stellen nach Möglichkeit mit Wartegeld- n und Beamten aus den abgetrennten J» «II SU besetzen. Ä vi, öt die erste Lesung des Gesetzentwurfs -Weiterung des Abänderungsgesetzes betr. ?»i^»,^fen unter Einschränkung der kur- >ii, °iheitsstrafen. Hierzu stellten die Kom- " „seinen Antrag aus Freilassung der im Lichtenburg bei Torgau im Hunger- ucl «.uiijuu im v i Endlichen politischen Gefangenen. ^ sx/.Müller-Franken (Soz.) erklärt, das? die- ''le ^?dige Antrag gar nichts zu dem Gesetz xt A.!-lAus Zurufe von der Tribüne wehrte !»grlk! ,°ent den Rufen und verbat sich den "ttin! tt seine Geschäftsführung: als Abg. Komm. Arbeitsgemeinschaft) nach oben rief, ihr dürft nur Steuern zahlen und das Maul halten!! Justizminister Dr. Radbrnch erklärte sich be- reit, zu gegebener Zeit über die Vorgänge in Lichtenburg Auskunft zu geben. Abg. Dr. Rosenf-ld (lt. S. P.) führt Beschwerde über die Zustände in den bayerischen Gefängnissen. NeichSjustizminister Dr. Nadbruch empfahl zunächst die Annahme des vorliegenden Gesetzentwurfs und erklärte, daß daS Reich auch in bayerischen Fällen von Rechts wegen daS Recht der Amnestie habe. Er habe im Rechts- ausfchuß erklärt, das; es politisch nicht opportun wäre, in bayerische Rechtsverhältnisse einzugreifen. Der Hungerstreik in Lichtenburg sei eine Torheit. Der Minister sprach von unae- sühnten Tötungsfällen von rechts und links. (Große Unruhe rechts.» Die Kommunisten ver- herrlichen diesen Hungerstreik. Er ist im we- fentlichen eine Demonstration. Ich gedenke nicht, davor zurückzuweichen. (Lärm bei den Kom- munisten.j Wohin sollten wir sonst kommen? Augenblickliche Lebensgefahr besteht für keinen Gefangenen. Sie befinden sich in ständiger ärzt- licher Beobachtung. Weil das Personal für die Hungernden verstärkt worden ist, ist die Schupo als Aussichtspersonal für die anderen Gefange- nen herangezogen morden. Mein Kommissar ist in der Anstalt heute eingetroffen und wird die Ueberführung aller Kranken in das Kranken- Haus anordnen. Zu einer Strafaussetzung las- sen wir unS auch durch einen Hungerstreik nicht zwingen. (Beifall bei der Mehrheit, Psuiruse bei den Kommunisten.) Gnadengesuche werden geprüft. Ungeprüft können wir niemand be- gnädigen. Es handelt sich auch nicht um sog. einfache politische Verbrecher in Lichtenburg. Ein Gefangener hat eine Eisenbahnschiene gesprengt. (Hört! Hört!> Beinahe wäre ein Zug mit Berg- leuten entgleist. (Hört! Hort!) Solche Fälle sind natürlich von der Begnadigung ausgeschlossen. Die Begnadigungsaktion geht weiter. In 766 Fällen erfolgte Begnadigung? 650 Fälle wurden abgelehnt. Ich werde heute vorichla- gen, Zuchthausstrafen in Festungshaft zu ver- wandeln. Sämtliche Znchthausurteile der Son- dergerichte werden nachgeprüft. In 257 Fällen sind bereits Begnadigungen erfolgt. Durch den Hungerstreik wird die Amnestie nicht erzwungen werden. Solange Sie (zn den Kommunisten) auf das Kampfmittel der Gewalt nicht verzich- ten, können Sie nicht von uns verlangen, daß wir die Amnestie erlassen. iPfuirufe der Kom- mnnisten.) Abg. Dr. Rosenfeld M.S.P.) erklärt, der neue sozialdemokratische Iustizminister sei ein würdiger Nachfolger deS Herrn v. Puttkammer. Reichsinstizminister Dr. Radbruch erinnerte daran, daß die Sowjetregierung bei der letzten Amnestie erklärt habe, sie wolle ihren bisherigen Feinden volle Freiheit geben, lvenn sie ihre An- schlüge gegen die Regierung einstellten. Die Sozialrevolutionäre halten es abgelehnt, diese Erklärung abzugeben. Abg. Koenen (Komm.) verliest eine Entschlie- ßnng der Arbeitervertreter Großberliner Be- triebe, in der die Freilassung der politischen Ge- sangenen verlangt wird. Eine Abordnung wollte mit dem Minister Radbruch sprechen, habe aber daraus verzichtet, als sie seine Rede gehört habe. Der Iustizminister sei ein zweiter Noske. Er habe sich in die Gruppe der Bluthunde der deutschen Machthaber eingereiht. (Heiterkeit.) Die Abgg. Levy lKomm. Arb.-Gem.) und Lc- bcbour iU.S.P.) machen ebenfalls dem Minister heftige Vorwürfe. Abg. Müller-Franken (Soz.) lehnt die Be- lehrung der Unabhängigen ab. Diese hätten keine Ursache, über die Koalitionspolitik der Sozialdemokraten zu schimpfen, solange sie sich selbst weigern, in eine Regierung einzutreten. Bei den Hungerstreikenden muß jeder Fall ein- zeln geprüft werden. Abg. Crifpicu (U.S.P.) lehnt innerhalb deS kapitalistischen Staates eine Beteiligung an der Regierung ab Der Reichswehrminister sei vielleicht ein ganz netter Mann, aber politisch eine Jammergestalt. Der Iustizminister ist ein Beweis der rechtssozialdemokratischen Koalitionspolitik. Abg. Dr. Haas (Dem.) erwidert, daß der Reichswehrminister bessere Arbeit leiste, als jene Herren, die Tag für Tag die Autorität des Staates durch Hetzreden untergraben. (Beifall.) Der kommunistische Antrag auf Freilassung der Hnngerstreikenden wird abgelehnt. Zur Prüfung der Zustände in den Gefängnissen wird ein Ausschuß eingesetzt. Die Vorlage geht an den RechtsauSschuß. Abg. Plettuer (Komm-) begründet darauf eine Interpellation über das Verbot des Landens russischer Schiffe in Deutschland. Der NeichSminister des Inner« Dr. Köster betont, daß alle Wirtschaftsbeziehungen ohne Sentimentalität betrachtet werden müssen. Deutschland mischt sich nicht in russische Auge- legenheiten. Es verlangt aber vou der Sowjet- republik dasselbe. Alle Versuche, daß russische Emissäre bei unS politischen Einfluß zu ge- Winnen suchen, werden verhindert werden. Nur dann wird der deutsch-russische Wirtschaftler« kehr eine Entwicklung nehmen, die für Deutsch- land und Rußland vorteilhaft ist. Ohne Angst werden wir unS wehren geaen jede russische Einmischung. Wir verbitten unS jede Inter- vention, die die russische Regierung sich immer sehr scharf verbeten hat. Der russisch-deutsche Sechandel ist erst im Entstehen begriffen. Die Reibungen werden sich auf ein Mindestmaß be- schränken müssen. Tie Sowjetrepublik nimmt für alle ihre Schisse die Exterritorialität in An- spruch. DaS StaatshandelSfchiff ist aber ein vollkommenes Novum. Wir find bereit, die ruf- fischen Schisse sofort ebenso zu behandeln, wie die der andern Nationen, sobald die Art und Weise der MassentranSporte deutscher Kriegsgefangener uns der Pflicht entzieht, diese Trans- porte in der Kontrolle anders zu behandeln, und wenn wir die Gewißheit haben, daß diese Schisse lediglich Handel treiben. Manche rus- fische Schiffe müssen aber Verdacht erregen. Ein Tampser hatte Druckpressen an Bord. Von einem andern russischen Dampfer haben sich in Hamburg drei Kommunisten widerrechtlich von dort entkernt und sind später als Agitatoren aufgetaucht. (Hört! Hört!) Das kommt auf anderen Schissen nicht vor. Eine gute Portion Mißtrauen ist daher für uns geboten. Wir wissen auch, daß sich die der Sowjetrepublik frei untergeordneten Behörden in den Besitz zahl- reicher deutscher Pässe gesetzt haben. sHört! Hört!) Wir sind gewiß nicht nervös, aber auf unserem Vertrauen und auf unserer Freiheit lassen wir uns nicht herumtrampeln. Ter Mini- ster weist dann nach, daß deutsche Seeleute in Rußland einer sehr scharfen Kontrolle unter- zogen werden, Die Schisse werden von oben bis unten untersucht. Wir sind auch aus Grün- den der Bolksgesundheit gezwungen, so zu ver- fahren. Gute Beziehungen mit Rußland wün- schen wir durchaus. Abg. Stiicklcn (Soz.) erklärt, daß es Verdacht erregen mußte, wenn auf einem russischen Schiffe bei 200 Gefangenen 110 Sanitäter vorhanden wären. Er fordert die Entfernung wei^jgardisti- scher Offiziere aus Deutschland. Abg. Schimmelpsennig Deutsch», V.) warnt vor den Sendungen Rußlands Der Kriegsge- fangenentr»nsport ist nur ein Deckmantel. Die paar russischen Weißgardisten können doch nicht das Gebäude der Sowjetrepublik gefährden. Abg. Horn (U. S. P.) bedauert die angeblichen Schikanen gegen die russischen Schisse. In Stet- tin ist offen gegen das russische Schiff gehetzt worden. Abg. Maretzky (D.Bp.) wünscht ebenfalls ener- gische Maßnahmen gegen die russischen Eindring- linge. Die Sowjetregietung ist in den Besitz der Macht gelangt: sie will sie unter allen Umstän- den halten, auch wenn die Wirtschaft zusammen- bricht. Mit dieser Tatsache müssen wir rechnen! Der Redner schließt: Wir wollen Rußlands Wa- ren, aber nicht russische Revolution. Mit einem Schlußwort des Abg. Bartz (Komm.) ist die Interpellation erledigt. Das Haus vertagt sich. Eingegangen ist noch eine Interpellation Dr. Petersen (Dem.) über die Finanznot der Gemein- den. Der Präsident wird ermächtigt, die nächste Sitzung in der Zeit vom 6. bis 13. Dezember einzuberufen und die Punkte der Tagesordnung zu bestimmen. Schluß Vi 8 Uhr. Vie tatsächliche Hm. Nach den Veröffentlichungen des Reichsar- beitsministerium beziffert sich die Zahl der Er- werbslosen in Deutschland auf 180 047. Gegen die zwei Millionen Arveitölosen in England niid die drei Millionen der Vereinigten Staaten ist das eine ungemein geringe Zis>er, und, wenn unter 65 Millionen Deutschen nicht mehr Ar- beitSkräste zum Feiern gezwungen waren, müßte diese statistische Feststellung als ein außer- ordentlich günstiges Zeichen gedeutet werden. In diesem Sinne ist sie in der letzten Zeit wie- derholt benutzt worden, u. a. von Philipp Scheu bemann — und natürlich auch von unseren (z>eg- uer aus dem Weltkriege. U. E. ist das durchaus irreführend, es geht auf keinen Fall au, ivegen der verhältnismäßig niedrigen Ziiier der vli* beitslofigkeit die Wirtschafts.aze des Deutschen Reiches in einem erfreulichen Richte zu betrach- ten: denn jene Z"'fer stellt nur die Zah. derer da:, die der Erwerbö^oiensütsorgc zur ^!ast !-e- gen, also tu ihrer Lcoe-ishalrung auf die tnapv das notdürftigste Existenzminimum darstellende Arbeitslosenunterstützung angewiesen sind. Nun gibt es aber Schichten und Kreise, die im Heutigen Deutschland m •: viel weniger t h i L e- ben fristen müssen, als die ErwerbSlojenliilse spendet. Das ist einmal die große Zahl de» Geistesarbeiter, die Angehörigen der freien Be- rufe, die Lehrer mit Unierrichtsvcflihignng, aoei ohne Anstellungsmöglichkeit, hungernde Studen- ten, Künstler und dergl. ferner Flüchilinge. ver- triebeue Ausländsdeutsche, Kolouialdeuische usw., und schließlich die gewaltige Menge der Klein- rentner und Kleinpenfionäre. Würde der Ver- such unternommen, deren Anzahl zu erfassen und alle die zu zählen, deren Jahreseinkommen noch unter der Erwerbslosenunterstützung bleibt, so würde man zu erschreckenden Ergebnissen gelan- gen, die hinter den riesigen Arbeitslojenziffern Englands uud der Vereinigten Staaten keines- wegS zurückbleiben. Wenn Ermittelungen in dieser Richtung bisher nicht vorhanden sind, so erklärt sich das wohl da- mit, daß die ati und für sich recht schematisch lind bürokratisch arbeitenden LandeSarbeitsämter, auf deren Zusammenstellungen unsere Arbeitslosen- statistik beruht, daran kein Interesse und viel- leicht dafür auch gar kein Verständnis haben. Um ein die Wirklichkeit wiederspiegelndes Bild unserer wirtschaftlichen Nöte zu gewinnen, muß aber einmal init Ermittelungen in diesen den Erwerbslosen im standard of lise nicht über- legenen Schichten uud Ständen begonnen wer- den. Eine Gelegenheit hierzu bietet die für den Mai 1922 angesetzte Volkszählung im Deutschen Reiche. Noch ist eS Zeit, den Zählkarten ent- sprechende Fragen anzufügen. Denn es muß festgestellt werden, ob ein Zehntel der Bevölke- rnng Deutschlands oder etwa gar ein Fünftel und mehr durch die Wtc der Zeit, als Folge von Krieg, Revolution und Geldentwertung zu einer Lebenshaltung genötigt sind,'die nach einem volkstümlichen Wort'zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel bietet. (npt.) Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz. Beru, 18. Nov. Die Gesamtzahl der ganz oder teilweise Arbeitslosen ist in der Schweiz im Mo- uat Oktober von 136 000 auf 134 000 zurückgegangen. Die Zahl der gänzlich Arbeitslosen ist seit Frühjahr dauernd gestiegen. Sie betrug Ende Oktober 74 200 gegen 66 600 im September nnd 49 000 im Frühjahr. Seit dem ll. April ist sie um öl Prozent gestiegen. Mit Notstandsar- beiten wurden im Oktober 14 500 Personen be- schästigt. Explosion in einer Wormser Lederfabrik. Worms, 19. Nov. Donnerstag nachmittag ent- stand in der Haarwascherei des Werke? Liebenau der Heylschen Fabrik in Worms-Neubau^eu G r o ß f e u e r. Mehrfach waren Explosionen von Säureflaschen zu hören. Das Gebäude wurde vis auf die Umfassungsmauern niedergelegt. KölniscfrWassAampoon Original Johann Maria Farina, gegenüber F.logia»platz, edelstes Haarpflegemittel M i.— in Apoth , Drog. u Friseurgesch. oder bei Kühn Ci Co., Durlach erhältlich. ä" erzielen, wie namentlich auch in i ,, anns reizenden Kinderliedern, von AN», wiederholt werden mußte. In ihnen % ö ' lt 9 wieder der uns schon wohlbekannte, ii' de» .^iehene Gast in seiner ganzen Eigen- «J f . Formung kleiner Maße aus, ■ un& eingänglich, doch nicht des » ^ . origineller Erfindung entbehren. Auch St« .. feineren Klavierfkizzen konnte Weis- » "fte »j ^lienfchaften ins rechte Licht rücken. Äs Aanistci, sollten an diesem Klavier- Mit "I?°mmerland" tW. 82) nicht vorüber- S' c i find dankbar und musikalisch reich. Sk'J' 1 als die Griegschen Lieder, die ab- ßäbtiirf Mellich mit feinstem. Empsindungs- Is 8ob„ . gebracht wurden. Als abschließende ?. ei *tlirF. die Künstlerin, die mit einer ge- St? Wt. Ctt Indisposition in der Höhe zu käm- ' prachtvoll die Pagen-Arie aus dem • r °öe darin konnte Weismann seine Jütqi "Weit und Fertigkeit im Begleiten noch i^rsx!^"weisen. eine Künstlerfchaft, die er zu ^tttia m Delikatesse in Anschlag und Ein- .Nachdichtung und pianistif ~ Hermaßen ausgebildet hat. ch. oiNoi "Weit und Fertigkeit im Begleiten noch i^rsx!^"weisen. eine Künstlerfchaft, die er zu f^ttt,' ™ Delikatesse in Anschlag und Ein- 1 Rift .Nachdichtung und pianistischer Virtuo- "«icger i VI ^w^umsaesellschaft Karlsruhe veranstal- !>|t im ^vunerstag abend in ihren Räu- At, ,,^einaitgen Priuz-Max-Palats einen Duettenabend, für den das Künst- U^ 6 Q * ® U a Glaß-Sant und Alfred *ro". un .! tcn waren. Das Konzert, zu dem ^ e fu«,w fl l ieöcr des Museums sehr zahlreich di. ltvois»? hatten, brachte eine Fülle schöner. L, ütati J, Darbietungen. Elsa Glaß-Sant, i»i. ci nei» c diesem Anlaß zum erstenmal hörte, ^ejch^ ^en, klangvollen Sopran und weiß L, itat, vf. Darbietungen, itiu ''neu t diesem Anlaß zum erstenmal hörte. ' ^elckn, ^en, klangvollen Sopran und weiß ¥,I? D rrterh.. Qc i und starkem Ausdruck zn singen, flu!! '"iin s.1 ^ die vornehme, kultivierte Be- Li. den, , leichtbeschwingten, biegsamen Or- jL'tttt .". es gegeben ist, gerade in einfachen im.'oe bes zu leisten. Mit Anmut und ®lfa Glaß-Sant eine Reihe von deren schlichten Ton sie ausae^cich- net traf. So wurde „Das Mühlrad". „Maria auf dem Berge" und „Der rote Sarafan". um nur einige zu nennen, sehr eindringlich gefnn- gen. Daß die Künstlerin auch über feinen Humor verfügt, zeigte die frohgemute Wieder- gäbe von „Phillis und die Mutter" und deS „Spinnerliedes". Alfred Glaß, den vortreff- lichen Baßbnffo des Badischen Landestheaters, kennt man als stimmbegabten, intelligenten Sänger. Daß eS ihm gelang, mit der erheb- lich verblaßten Loeweschen Ballade «Archibald Douglas" den Hörer vom ersten bis zum letz- ten Takte zu fesseln, zeugt für die bedeutsame Sangeskunst und die eindringliche Gestaltungs- kraft dieses Künstlers. In Duetten von Mendels- söhn, Rubinstein und Reinecke vereinigten die beiden Künstler ihre schönen Stimmen zn an- sprechendem Zwieqesang. der nicht minder wie die Solodarbietuugeu herzlichen Beifall der Hörer fand. Musikdirektor Georg Hofmann begleitete am Flügel mit der bei ihm gewohn- ten Feinfühligkeit. H. Wck. Fritz Feinhals ist eine unserer sympathischsten Künstlererscheinungen auf der Bühne sowohl wie im Konzertsaal, u. seine begeisterte Gemeinde ist groß. So war eS auch diesmal, im zweiten Meisterkonzert, das die Direktion Neuseldt ver- anstaltete, der sehr gute Besuch, der von vorn- herein Stimmung verbreitete. Doch das Haupt- moment der Wirkung ist des Konzertgebers phä- nomenale Stimme. Es braucht hierüber nicht mehr bis ins Detail eingehend berichtet zu wer- den, außerdem weiß man, daß der mächtige Ba- riton des Sängers inzwischen schon etwas brü- chig ward, daß nur gewiegteste Pflege es dem Künstler ermöglicht, Gefahren zu überwinden und trotz allem delikat und hochgebildet zu sin- gen, freilich ohne aus dem reinen Lied, der duf- tigen Perle intimer Konzertwirkung, ganze und letzte Vibration erstrahlen lassen zu können. Da- zu ist das Organ zu schwer. Die liebliche Poesie von Thuilles „Waldeinsamkeit" rangiert schlecht im Repertoire deS SängerS, so sehr die Vermitt- lung des entzückenden Werkchens au sich zu be- grüßen ist. Die Art sieghafter Stärke, die dem Münchner Kammersänger auch heute noch eigen ist, legt ihm viel mehr Lieder von Schwung und robuster Linie vor, wie sie in Strauß Schaffen sich bietet. Und so war hier der Höhepunkt: „Befreit", „Wenn", und die Zugaben: „Heim- liche Aufforderung" und „Zueignung". Vorher wurden das ebenso geeignete wie seelisch von Feinhals voll geweitete „Heimweh" von Wolf und eben „Wenn" wiederholt. Begreiflich ist, daß der Abschluß mit dem Hans-Sachs-Monolog und der Festwiesenansprache die Quintessenz des Könnens dieses großen Interpreten und Nach- schöpsers darstellten und der Dankesbeisall nicht enden wollte. Einen ebenbürtigen Begleiter hatte Feinhals in Professor Heinrich Kaspar S ch m i d, dem feinsinnigen Dichter am Flügel. —r. Nunft unö Wissenschast. Badischcr Kuustvcrein. Neu zugegangen Werke von: K. A. Arnold, Ettlingen: H. O. Beier, München: C. Blum, Karlsruhe: G. Hofmann, Grötzingen: Franziska Hübsch, A. Fink, Karls- ruhe: O. Leiber, München: Prof. F. S. Meyer, Karlsruhe: E. Rein, Gutach, O. Schneider, Karlsruhe: B. Schneider, Blumberg-Reichenan: E. Segewitz, E. Staub, H. Stromeyer, K. Wahl, Karlsruhe und andere. Der öentsche Nobelpreisträger für Chemie. Geheimrat Prof. Dr. Walter N ernst, dem die schwedische Akademie der Wissenschaften soeben den Nobelpreis für Chemie zum zweiten Male zuerkannt hat, ist in der großen Oeffentlichkeit vor allem durch die Erfindung der nach ihm be- nannten elektrischen Lampe bekannt geworden. Gerhart Hauptmann hat, wie aus Wien ge- meldet wird, aus den Erträgnissen seiner Bor- lesungen in Wien 150 000 Kronen für die Wohl- fahrtscinrichtungen der Universität und SO 000 Kronen für den Berein Kinderpflege bestimmt. Der Kunstgewerbetag 1922. Der Verband Deutscher Kunstvereine hat mit Rücksicht auf die Deutsche Gewerbeschan München 1922 auf Einladung deS Batirischen KANstgewerbevcreiitS be- schlössen, im nächsten Jahre in der 2. Hülste des Juli in München zum Delegierten tag und zu einem Kunstgewerbetag zusammenzu- kommen. Ein deutsches tiunstvcrlagsgesetz in Vorberä- tung. Um ein erstes deutsches Kunstverlagsgesetz vorzubereiten, haben sich jetzt nach über 17 Jahre sich erstreckenden Bemühungen die beiden Par- teien, die Künstler und die Verleger, zu Ver- Handlungen zusammengefunden. Diese Gera- tnngen, die vou den Vertretern deS ReichSwirt- schaftsverbandes bildenden Künstler Deutsch- lauds und der Bereinigung der Kunstverleger geführt werden, nehmen einen günstigen Ver- lauf, so daß Aussicht zu bestehen scheint, daß eine zwangsweise Regelung der Materie durch das Reichsjustizmtnisterium, die sonst wohl zweifellos erfolgt wäre, vermieden werden und das Gesetz auf freiwilligen Vereinbarungen der bei- den Parteien aufgebaut werden kann. Treitfchke in Italien. Etwa ein halbes Jahrhundert, nachdem Treitschkes „Cavour" verfaßt wurde, ist er in italienischer Sprache erschienen. Der tatkräftige Verlag „La Voce", um den sich das literarische junge Italien schart, hat in einer von G. Eeechini veranstalteten Ausgabe die Schrift des großen deutschen Historikers über den größten Staatsmann Italiens veröffentlicht. Die Besprechung im „Seeolo" rühmt die Meister- schaft. mit der Treitfchke den Stoff beherrscht und hebt hervor, wie die dramatischen Stellen in Ea- vonrs Leben hier von der Hand eines Künstlers dargestellt sind, so daß der Leser in atemloser Spannung die Entwicklung verfolgt. Aus feiner inneren Anteilnahme an der deutschen Einigung hat Treitfchke in der Lebensgeschichte Cavours das Buch von der Einigung Italiens geschrieben. Dieses deutsche Werk ist noch durch kein ähnliches überholt. Nr. 321. Seite 4 Karlsruher Tagblatt. Sonntag, den 2V. November 1921 Erstes Blatt i !i ■ ■ i H ' I»l itl Ii' I' G.ößtes Spezialgeschäft für guten und preiswerten Wandbilderschmuck Geeignete Weihnachtsgeschenke. E. Büchie (Inh. W. Bertsch) Kaiserstraße 128 Unübertroffene Auswahl in Einrahmungen Eigene WerKstätte. 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Von Professor A. Stllrzcnackcr. tu,'* vom „Karlsruher Tagblatt" an mich ge- »az .Wunsch nach einer Aussprache über daS. tetäti- au 6cm Gebiete der Krtegerehrung in den j» Swci Jahren geschah, heute geschieht und ».,^'unst geschehen soll, entspringt wohl der j (tl nntn is, daß leider nicht alles den Weg geht, >It £? aef,cn soll, und daß es darum an der Zeit "OergciQe für die Zukunft zu geben, um ÄtiL ßc8 , wie es die Zeit auch nach dem lofe rvi 1870/71 gebracht hat und eine völlig nutz» hüte,, Vergeudung auf diesem Gebiete zu ver- während des Krieges machte sich im den o Bedürfnis bemerkbar. Denen, die in W^wPf zogen und im Kampf um daS Vater- dx. Mlen, ein Zeichen dankbaren Gedenkens in Sii.^lmat zu ftifien; es muhte ein Denkmal, ernsten Zeit, ein Denkmal deutschen mit « 8 und deutscher Kultur fein. Ehrenmale, 8 t j. sich die Gemeinden noch während deS -lb>» dachten, sollten der Erinnerung an das 'ittt ti ti der Kämpfe, auch der Dankbarkeit ftir »I« ^schwer errungenen Sieg dienen? sie waren tg D ^ le 8csbenfmale gedacht. Das Schicksal hat ött r j 8 aewollt: was entstehen wird, kann nur d»s ^unerung an den großen Krieg und an ^ schwere, das Deutschland in nahezu VA durchmachen mußte und der Dankbarkeit toofü r Jenen dienen, die in den Kampf Ich»» und in ihm blieben. Darin drückt sich "n »v®, da» der innere Gehalt des Denkmals Stbori CT öu sein hat. als er ihm früher zu- ®t[mi war, daß ihm das siegreich Packende und dini?.,.ude fehlen, daß ihm Ernst und Beschei- tzz " kigen zu sein hat. ix,, wird aber auch als Folge eines Krieges, kbltA Volk arm an Idealismus und arm an äc tnc« Cn Gittern gemacht hat, etwas Anderes «»i>.5 süssen, und zwar im Gegensatz zu früher ^»sdrucksformen, bedingt durch diese tr' daneben auch durch die ganze geistige «ix künstlerische Umstellung der Menschheit, dem b^.^n nach Sparsamkeit und Einfachheit. Ültih« ' le ^t der richtig Sehende die groben und Denkmäler Deutschlands, die nach den ^/>ahren entstanden, nicht mehr mit den inj j 11 °tt, wie die Zeit, in der sie entstanden ^ qn die Menschen, die sie entstehen liehen. SSW "kennt in ihnen wohl das eigenartig ftite , 9e und mit grobem Geldaufwand Geschas- übrigen steht man ihnen aber ziemlich -ix.?''uislos gegenüber. An die Stelle des ^l>Iz ? 8 ' Vedeutung und Schönheit eines Denk- Vtn seiner Grübe, seiner monumentalen auch seinem Aufwand an Material und tis »a udm Beiwerk auszudrücken, mub heute lich Wunsch nach Einfachheit treten, an die Stelle "tocn er wiederholender reizloser Kriegstro- (»tü,, und anderer Beigaben müssen heute Ur- Seb^uchkeit. Anpassen an die im Einzelfall ge- Verhältnisse, die Verwertung gegebener tw^Nte der siatur in wirkungsvoller Weise n. z,aS Denkmal von heute muß Inhalt darf aber in Form und Ausdruck nur Ä en fcin - fywryg wird die Frage gestellt: Wie soll das von heule aussehen? Die Antwort ist i>«. * All ßin ftrft nur fiifhtfn montt it, J in geben. Sie kann sich nur bilden, wenn "Wr 11 ® »um Guten ein ernster ist, und wenn dix.,^nde Studien der örtlichen Verhältnisse, kg, ^6rhst noch nicht die Form deS Denkmals Ritb. Endzweck haben können, vorausgegangen sollen vielmehr die Wahl eineö geeig- ^atzeS zur Voraussetzung haben, die edeutungSvoll wie die Formen und die i» ^ u»g hxK Denkmals ist. Auf ihm soll es { iith ^ charakteristische und vollkommene !« Bauwerk oder an dem Bauwerk selbst S'tin und der Umgebung treten. Nicht die Und nicht das ornamentale Beiwerk eineS 't'öt so! 3 ist eS, waS ihm Wert gibt, sondern I», „l-urde, sein Ernst und seine Abstimmung ?ik>> „?2ebung, sei diese die reine Natur oder Jen Menschliche Werke anderer Art. Auf fol- Endlagen aufzubauen, ist darum erste c> " der Stifter und deren Berater, !«»!! «''der Gemeinde, auch der bescheidensten, Il>l>n.„ Berufenen mit geschultem Auge ein finden lassen, der an sich schon das ( ak ln seinem Werte heben kann. In dem S u?, Qn Naturbildern gesegneten Lande Ba- s-hlietzlich auch die Frage gestellt sein: J'ttf» die Natur, richtig verstanden und ge- » wöglich ist, beantworten können,' es kann Mg "um. eine Waldecke, ein Berggipfel, ein Nt, ein anderes sein. Näher als >e liegt «eil. ch der Gedanke, der Erinnerung der Lei- ^IcirÜ t>cr Krieg geschaffen hat, Ausdruck zu durch den Bau eines Werkes sozialer «it. Qe für einen Teil der leidenden Mensch- , c S ^cimt Ulc N'it feinen fertigen Werken Gemein- ?%^nis>icht und einsängt, gehört mit diesen ge- ch Qn den Pranger gestellt. Ein darf nicht so entstehen, soll auch nicht im stillen Kämmerlein eines Tech- %xt n r. "der VildauerS normaler Güte, sondern ?^st>.^?uSwachsen aus dem Geist eines reisen so lange er noch am Platze selbst 'ofict'h, "~ Dr t muh der Gedanke geboren werden, ?itde» kann ihm Leben und Inhalt gegeben Meist sind es Laien, die das Geld , ^Künstler hat es in geistige Werte um- f *d ei» ^ arin liegt bis zu einem gewissen ' n Gegensatz, der nur überbrückt werden » Gemeinden oder als Gebende in ^N'Mende Persönlichkeiten klares Ver- ,H oj,. 'ur das Wesen eines Kunstwerkes be- -Ade was noch besser wäre, wenn der Stif- dah er einen tüchtigen Sachver- f' e öert u„v ?. frühesten Zeitpunkt zu Nate zu diesem sich anzuvertrauen hat. Des- »L^nwiederum ist es, mit den be- n Mitteln des Höchststehenöe zu er- ^veent! Es läge so nahe, auf Ab- & ä '"mru 1008 - n den letzten 50 Jahren entstand, rs ist so überaus Vieles,' Takt und Kindlichkeit verbieten das indessen. >^iigez offenem Auge umhergeht, wird i' n& Gutes, waS'als Vorbild für M ^ Qcti,? C r r . verschiedensten • Art dienen kann. ' ug linden können. In der Nähe Donau- eschingens. bei Hüsungen, steht die Schächerkapelle inmitten zweier eigenartig gewachsener Pappeln, wohl ein Menschenwerk des 18. Jahrhunderts, wunderbar umrahmt durch die Natur der Bäume und des Hintergrundes. ^In Sturm und Wetter sei Gott mein Netter. In Krieg und Frieden sei uns sein Schutz be- schieden" ist die bescheidene Inschrift. — In Kappelrodeck steht aus herrlichem Platz, umrahmt durch die alte katholische Kirche mit schönen Grabsteinen die sogenannte Marien-Theresienlinde, unbe- kannten Ursprungs, schon infolge ihres Alters und Wuchses ein Naturdenkmal überwältigender Grübe und Schönheit. — Die WilhelmShöhe bei Wiesloch trägt einen säulenartig gebildeten Stein auö dem Jahre 1838 als Denkmal der Erinne- rung an den Markgrafen von Baden, den Füh- rer der badischen Truppen in den Napolevnschen und Freiheitskriegen. — Die Heldenlinde auf dem Marktplatz in Boppard mit den Worten „Dem Andenken ihrer gefallenen Helden,' die Stadt Boppard 1870/71" gehört ebenfalls in die- sen Kreis. Die Grabmale des Freiherrn August Friedrich von Lichtenstein auf dem Friedhof der Stadt Durlach ans dem Jahre 1826, des Generals Napp und seineS SohneS auf dem Friedhof in Colmar, der Leutnants v. Ulantzky und Wi- chardt, des Generals Moreau, Necknitzer Höhe bei Dresden und eine weitere Anzahl auf dem alten Friedhof in Bielefeld, dem Friedhof in Wei- mar, dem Jnvalidenfriedhof bei Berlin, künden heute noch, in welch feiner Weise eine frühere Zeit Vorbildliches mit bescheidenen Mitteln und Ausdrucksformen hervorzubringen imstande war. Kriegerdenkmal im allgemeinen Sinn kann jede äuberlich sichtbare Form der Ehrung der Gefallenen oder der Erinnerung an den Krieg sein, eine bescheidene oder in echtem Material ge- haltene Platte, ein Epitaph an Kirche, Schule, Rathaus oder an anderer Stelle, ein Denkmals- stein im landläufig üblichen Sinn des Wortes, ein Hain, ein Naturdenkmal oder schließlich auch ein Bauwerk rein nützlicher Zweckbestimmung. — Löffingen hat bei dem Brande im Sommer ds. Js. fern schönes „Mailänder Tor" verloren, ein Charakteristikum des Ortes, das nach einem Gemeindebeschlub wieder ausgebaut werden soll; zwei Schristtaseln und eine symbolische Figur werden sich an ihm zu einer Ehrung vereinigen. — Noch während deS Krieges wurde in Neustadt ernstlich der Gedanke erwogen, hoch oben auf einer Neustadt weithin überragenden Vergkuppe ein Mal zu bauen, vergleichbar dem alten, ger- manischen Ningwall, umsäumt mit hochragenden Föhren und zwischen diesen zerstreut die Ehren- steine der Gefallenen, eine Verbindung von Na- tur mit Werken aus Menschenhand. — Bachheim an der Wutach gedachte inmitten eines herrlich gelegenen Waldstückes eine Kapelle mit wahrhaft künstlerischem Inhalt zu bauen, Lenzkirch wird im Sommer 19'22 seinen Heldenhain, eine Stif- tung eines LenzkircherS, fertigstellen, einen Wald von Ahornbäumen, in dessen Mitte ein Weihe- platz mit hochragender Säule aus Granit lie- gen wird: rings um diese, chorartig gebildet, wird sich ein Halbrund, auf dem die Tafeln mit Na- men der Verstorbenen vereinigt sind, ziehen. — Manchen und Stühlingen werden Gedächtnis- tafeln in die Friedhofmauer einlassen, die Kir- c^engemeinden in Sindolsheim, Dainbach und Dertingen die Erinnerung an den Krieg und das Gedächtnis an die Gefallenen durch holz- geschnitzte, dem Wesen der Kirche in Form uud Farbe angepabte Erinnerungstafeln. Bettingen durch eine Steintafel in der Kirche ehren. — Das Innere der evangelischen Kirche in Wert- heim, eines hochbedeutsamen gothischen Baues, wunderbar im Aeuberen, kahl und nüchtern lei- der im Inneren, werden Einzeltaseln, gestiftet von den Familien der Angehörigen, in Holz ge- schnitzt und bunt bemalt, schmücken, vom Einfach- sten herauf bis zum Reichsten werden sie Platz an Wänden, Pfeilern und an anderen bevorzug- ten Stellen finden. ES berührt erfreulich, im allgemeinen ein gu- tes Verständnis, Bescheidenheit in der Auffaf- fung und das Streben nach Vereinigung der Ehrung mit den natürlichen Werten der einzel- nen Orte feststellen zu können, ebenso den guten Willen, sich gerne sachverständigen Rates zu be- dienen: au manchen Orten verdrängt einstweilen noch ruhige Ueberlegung und der Wunsch, lang- sam und bedacht zu handeln, das Streben nach Uederstürznng der Angelegenheit: Vertagung heiht es dort aus durchaus beachtenswerten Gründen, denn auch Ehrenmale sind Dinge, die in das Gebiet der Politik hineinspielen. Par- teien bilden und entfremden können und sogar den Stuhl des Bürgermeisters zu erschüttern vermögen. Wenn ein wahrer Freund einem Verstorbenen Worte des Abschiedes oder der Erinnerung am Grabe widmet, so pflegt er diese als taktvoller Mensch warmen feinempsundenen Gedanken zu entnehmen und einen besonderen Schmuck der Rede oder ein besonderes Pathos dabei zu ver- meiden: soll diese Erinnerung in der konkreten Form eines Ehrenmals und für Jahrhunderte zu der Umwelt ausgedrückt werden, so soll auch aus diesem Empfindung und sachliche Ruhe spre- chen und Ausdringlichkeit ihm ferne sein. DaS gilt für das kleinste wie für das größte Erinne- rungszeichen. Der Künstler ist der Vermittler der Empfindungen und Gedanken der Leidtra- senden: wie er diese zum Ausdruck bringen will, ist zunächst seine Sache, sein Rat darf von An- fang an nicht fehlen. Mitunter wird feine Kunst- empfindnng sich mit dem Empfinden des Volkes nicht decken: es wird aber bei gegenseitiger Ach- tung und Würdigung der Anschauungen auch dann einen Weg geben, diese Kluft zu ttberbrük- ken und die beiden Anschauungen zusammen;»- führen. Ehrenmale werden für Jahrhunderte ge- baut und in diesen sich an die Menschheit wen- den: die Werte, die aus ihnen sprechen, verraten den kulturellen Hoch- oder Tiefstand eines Vol- keö. Auch auö den Denkmalen unserer Zeit soll darum nicht Kummer und Armut der Empfin- düng, sondern Wille und Erhabenheit, Würde und zukunftsfrohes Hoffen sprechen. Wir möchten im Anschluß an diese Ausfüh- rungen noch auf die Kirche in dem französi- fchen Dorfe Mars-la-Tour bei Metz hinweisen. Hier haben es die Dorfgeistlichen der Nach- kriegSzeit von 1870 verstanden, weiteste Kreiie dafür zu interessieren, daß der Dorfkirche de'. Charakter einer Gedächtniskirche gegeben wurde. Die Glasmalereien der Fenster zeigen die En- bleme der Stifter, die Marmortafeln der Wände und des Fußbodens tragen Namen und In- schritten von Familien und Korporationen, die Angehörige im Kriege verloren haben und deren Andenken auf diese Weise geehrt wissen wollen. — Mit der den Franzosen eigenen Art. Gedenk- tage, besonders nationaler Art. zu feiern, wer- den solche Stätten zu Wallfahrtsorten und ge- stalten sich im Laufe der Zeiten zu einem Be- griffe auch für die heranwachsende Juaend. In Norddeutschland findet man in den Kir- chen. besonders ancki der Dörfer, Gedenktafeln der Gefallenen und der nach dem Kriege recht- mäßig Gestorbenen, die mit dem Eisernen Kreuz des Verstorbenen geschmückt sind. Auch sonstige Auszeichnungen waren zur dauernden Ehrung des Toten wie der ganzen Familie an diesen Tafeln angebracht. Geistliche und Gemeinde nehmen gelegentlich der Gottesdienste bei der Wiederkehr grober Gedenktage von diesen ent- sprechende Notiz. Saölsche Politik. Entschließung des bad. Landesverbandes des deutschen Rentnerbundcs. t. Karlsruhe. 18. Nov. Der Badische Landesverband des deutschen Rentner- b und es, der die Verkörperung des Rentner- standes Badens darstellt, hat anf seiner anS allen Teilen Badens beschickten Herbsttagung in K o n st a n z folgende Entschließung gefaßt: Es wird ein ReichSgesetz gefordert, das die Rentner- Hilfe nach folgenden Gesichtspunkten regelt: 1. Die Rentnerhilse ist eine von der allgemeinen Fürsorge und Armenpflege getrennte Reichs- Hilfe. 2. Die Vertreter des Rentnerbundes sind zur Mitwirkung bei der Ausübung der Hilfe zu berufen. 3. Die Hilfe verlangt nicht die Hingabe von Vermögenswerten, soweit diese zur Abwendung wirtschaftlicher Gefährdung der Rentner verbleiben müssen. Eine Leibrenten- Versicherung, auch mit staatlicher Unterstützung, wird abgelehnt. 4. Die Rentnerhilse sichert ein den wechselnden Teuerunnsverhältnissen ange- paßtes Existenzminimum. S. Steuerbefreiungen, insbesondere von der Kapitalertragsteuer. treten in weitgehendem Umfange ein. Bei der Borbe- ratnng des Regierungsentwurfes sind die Ver- treter des Rentnerbundes hinzuzuziehen und gutachtlich zu hören. Diese Entschließung soll durch Vermittlung der Bundesleitung dem Reichstage und der in Betracht kommenden Reichsbehörden überreicht und dem Badischen Landtag und der badischen Staatsregierung zur Kenntnis gebracht werden. Zur Ortsklasseneinleilung. Heidelberg, 18. Nov. Die Beamtenschaft hat an den Reichskanzler ein Telegramm gerichtet, in dem im Namen der organisierten Arbeiter und Kriegsbeschädigten gegen das Verbleiben Heidelbergs in der Ortsklasse L protestiert und von dem Reichskanzler als dem früheren Leiter der größten Arbeiter» und Beamteuorganisatio- nen seines Heimatlandes gefordert wird, daß er für die Einreihung Heidelbergs in die Orts« klaffe A mit allem Nachdruck eintrete. Für die mögliche Folge einer anderen Entscheidung müh- ten die Organisationsvertreter die Verantwor- tung ablehnen. /lus öaöen. Die Sartoffelnol und ihre Folgen. Amtlich wird bekannt gegeben: Die Kartoffelnot in den Städten ist groß. Wer feinen Winterbedarf nicht eingelegt hat. kann zurzeit in den VerkaufSgeschäften selbst kleine Mengen für den Tagesbedarf meist nicht mehr erhalten, da es in diesen Fällen an Vorräten fehlt. Die Landwirtschaftskammer und die landwirt- schaftlichen Hauptvereine haben in erfreulicher Weife von sich aus die Landwirte vor einiger Zeit schon aufgefordert, alle entbehrlichen Kar- toffeln zum Verkauf zu stellen Da jedoch die Nachfrage anberordentlich stürmisch verlief, hiel- ten viele Landwirte mit dem Verkauf der Kar- toffeln zurück, wohl in der Annahme, später noch höhere Preise erzielen zu können. Es werden zurzeit Kartosseln zum Preise von 110—120 M pro Zentner in die Stadt gefahren. Wenn man berücksichtigt, daß gegenüber fren Friedenseinkünften Löhne und Gehälter breiter Volksschichten das 7—14sache gestiegen sind, dann bedeutet die Preissteigerung für Kartoffeln, die als wichtigstes Nahrungsmittel ein Preisbaro- meter abgeben, einen weiteren Antrieb zu Lohn- und Gehaltserhöhungen. Das Elend der Pa- Piergeldwirtschaft wird damit immer größer. Wegen dieser mit einer anhauenden Kartof- felnot verbundenen Gefahten für die Sicher- heit der öffentlichen Ordnung hat das Ministe- rium des Innern die badischen landwirtschaft- lichen Organisationen dringend ersucht, nach Möglichkeit für eine Beschickung der Städte mit Kartosseln behilflich zu sein und schon jetzt Vor- sorge zu treffen, daß sofort nach Aufhören der Kälte wieder Kartoffeln in die Städte abgesetzt werden. Zur bevorstehenden Stillegung der Karlsruher Lokalbahnen. Die Ausführungen in Nr. 317 öes „Karlsruher Tagblatts", worin sich Herr Emil Pseiff-KarlS» ruhe mit obiger Frage beschäftigt, sind auch für unsere Gemeinde Forchheim von Wichtigkeit. Wir liegen an der südlichen Linie Karlsruhe—Dur- mcrSheim und deren Erhaltung ist für uns von Bedeutung. Hunderte von Arbeitern fahren täglich zur Stadt, sie haben dort ihre Arbeit ge- funden. ES gab Zeiten, in denen man um diese w zahlreiche ländliche Arbeiterschaft in den Karls- ruher Betrieben froh mar. Ein schöner Bruchteil deZ verdienten Geldes blieb durch diele und jene Einkäufe in der Stadt zurück. Forchheim steht überhaupt mit Karlsruhe in r^ger Verbindung. Wir wissen hier, daß die südliche Linie somit für Karlsruhe nicht gerade unrentabel ist. Wenn übrigens alles würde eingestellt werden, waS zur Zeit in deutschen Landen sick als unrentabel er- weist, dann müßte noch „vieles" eingestellt wer» den. Wir leben im Zeitalter deS Vcrkohrs, und wenn man ein solches Verkehrsmittel hat. darf und will man es nicht wieder abgeben. Wie Herrw Emil Pieisk, >o ist e« auA uns hier unverständlich, warum Land und Reich dieser Bahnstrecke durch Zuschüsse nicht beistehen, wie es in andern ähnlichen Fällen der Fall ist! Nun bitte lang- sam voran, und die Schienen nicht so schnell her- ausreißen lassen! Wu denken und hoffen hier auf weitere Verhandlungen! OSkar Fliegauf, Forchheim. von der Murglalbahn. Am 1. Dezember wird auf den Stationen der Strecke K Uppen h eim — Weisenbach der Murgtalbahn die Bahnsteigsperre einge-- führt. Aus der Fortsetzung dieser Strecke, von Au lMurgtalj bis zur Endstation Raumünzach ist die Bahnsteigsperre schon seit 12. Juli ds. Js. durchgeführt, so daß ab 1. Dezember 1021 die Bahnsteigsperre auf sämtlichen Stationen der Murgtalbahn besteht. t. Ettlingen, 19. Nov. Beim Auslegen eines Riemens aus die TranSmissionsscheibe im Be- triebe ^einer Papiersabrik geriet der Acveuer Eggeniperger von Busenbach in die Transmission, wobei ihm die Kleider vom Leibe gerissen wurden und er Kopfwunden und Quetschwunden davon- trug. t. Mannheim. 19. Nov. Infolge der erheblichen Steigerung der Ausgaben für tx-S National- theater und der bevorstehenden Erhöhung der Bezüge der Theaterangestellten werden die Ein- trittSpreiie im hiesigen Nationaltheater und im Neuen Theater erhöht werden. Ab 21. Dezember tritt sür die Tagespreise eine Erhöhung von 100 Prozent, sür Volksvorstellungen um 75 Prozent und für Vormittagsausführungen um 50 Prozent ein. Die Mietpreiie werden ebenfalls um 100 Prozent ab Mitte Dezember erhöht. — Vum 5. Dezember 1921 ab wird der Tarif für die städtische Straßenbahn um je 50 Psg. auf 1,50 Mk.. 2 Mk. und 2,50 Mk. erhöht. Fü r alle fahrten an Sonn- tagen wird ein Zuschlag von 50 Psg. erhoben. Eine Erhöhun« trat auch sür i^ahrschcinheite und Netzkarten ein. — In der letzten Bür^eraus- schußsitzunq wurde die Vorlage des Stadtrats über die Besoldung der städtischen Be° amten und Angestellten angenommen. Anerkannt wurde, dag die jetzigen Berbefferun- gen, besonders für die unteren Gehaltsgruppen, unzulänglich sind. Wegen der Verschlechterung der grundlegenden Bestimmungen des neuen Ge- setzes für die Ruhe- und Hinterbliebenen-Gehäl- ter wird der Stadtrat bei der badischen Regierung beantragen, Schritte dahin«ehend zu unterneh- men. daß Baden beantrage, entweder das Reichs- beamtenhinterbliebenengeietz zu verbessern oder die neiieste Einengung der Selbstverwaltung auf dem Gebiete der Hinterbliebenensürsorge zu be- seitigen. Vom Staate wurden 13 Millionen Mark Vorschuß für die Gehaltserhöhungen ange- fordert. — Für die Armenunterstützung wurden zur Erhöhung der Sätze 1 Million Mark lan Stelle 500 000 Mk.) zur Verfügung gestellt. — Die Säle des städtischen Rosengartens werden im kommenden Jahre zu keinerlei Faschingsver- anstaltungen freigegeben. t. Heidelberg. 19. Nov. Der Stadtrat wurde beim Arbeitsministerium vorstellig, damit das Ministerium mit allen Mitteln die Sicherstellung der unverzüglichen und ununterbrochenen Aus- sührung des Ausbaus des Neckar kau., ls zwischen Heidelberg und Mannheim betreiben möge. — Zur Schaffung ter Heidelberger B e a m t e n st e d e l u n g au der Rahrbach«- straße beantragt der Stadtrat eine Kapitalauf- nähme von 1200000 Mk. t. Osfenburg. 19. Nov. In der Kreis »er- sam ml u na wurde mitgeteilt, daß die zur Be- Hebung der KriegSschäden errichtete Mittel- standshtlfskafse wegen zu geringer Jnau- spruchnahme auf 1. Januar 1022 aufgehoben wird. Für die Krankenhäuser und Jrrenanstal- ten sind im Voranschlag deS Kreises 450 000 Mk. gegen 285 000 Mk. im Vorjahr vorgesehen. Für die in der Schweiz befindlichen Landarmen be- steht eine Verpftegungskosteuschuld von 4283 Franken au die allgemeine Armenpflege in Ba- sel. Der Kreis hat ein Abkommen getroffen, wonach die Schuld gestundet oder nach dem Ver- hältnis von 100 Franken gleich 2U0 Mk. abgetragen wird. t. Ottenheim, 19. Nov. Gemäß Artikel 06 des Versailler Friedensvertrags wurde dieser Tage die neu hergestellte Rhein ichifsbrücke Ot° tenheim-Gcrsthcim der französischen Verivaltung offiziell übergeben, und ist somit in den Be- sitz des französischen Staates übergegangen. Die deutsche Brückenlommission bestand aus Obelbau- rat Mentaler und Regierungsbaurat Schneider aus Karlsruhe Die Brücke war bekanntlich durch das Hochwasser im Dezember 1918 zerstört und abgetrieben worden, konnte aber erst durch den in der letzten Zeit eingetre- tenen höheren Rheinwasserstand wieder eciige- sseinscdmeckei' rauchen nach wie vor mmm mmm ZIGARETTEN Nr. 40rof 50grun 60ofanqe80gdb wm-wö—m. Cavalier 60 Pf. Cabinet Mk .1,25 Nr. 321. Seite « Karlsruher Tagblatt. Sonntag, den 20. November 1921 Zweites Blatt fahren werden. Nunmcbr find sämtliche Siliein- brücken zwischen Basel und Lautcrburg in französischem Besitz. t. Frciburg, 19. Nov. Laut einer Statistik der Todesfälle sind diese bedeutend zurückge- gangen. Im Jahre 10-0 hatte Freiburg ein- fchliefilich der Vororte 18311 Sterbesälle zu ver- zeichnen, während im Jahr 19t!) 2012 und 1018 2479 Personen starben: in der letzten Ziffer ist allerdings auch eine Anzahl der Kriegsopfer ent- halten. t. Öird;anricn, 19. Nov. Der Badische Bauernverein hat hier vor einigen Tasten sein Lager, das er im Lause des Krieges ge!ch!os- sen hatte, in den Räumlichkeiten öer Wirtschast „Zur Fortuna" neu. eröffnet. Zur Abgabe ge- langen vor allem Dünge- und Futtermittel sowie sonstig« landwirtschaftliche Bedarfsartikel. t. Radolfzell. 19. Nov. Bei N a n d e g g wurden zwei Italiener von einem Grembeamteu über- rascht. als sie mit wertvollen Mänteln tie Grenze überschreiten wollten, ferner wurden zwei fremde Personen, angeblich Schweizer, verhastet. die ebenfalls dem Schinuaacl huldiglcn. t. Lörrach, 10. Nov. Die E r s ch ie ß u n g eines Schmugglers, über die wir schon be- richtet haben, wird in schweizer Zeitungen mit scharfen Worten kritisiert. Tie „Basier Natio- nalzeitung" bemerkt, es sei die brutale Tat eines offenbar im Krieg verrohten Zöllners. Die Vorschrift, wer auf dreimaligen Anruf nicht Halt mache, werde erschossen, sei nur sür den Kriegszustand berechnet gewesen. Es scheint nötig, dah die amtlichen Stellen sich bald über den Vorfall äußern. Der „Oberl. Bote" be- merkt demgegenüber, dah in Friedenszeiten zwei Meter von der Grenze Deutsche von schwei- zcrijchcn Zöllnern erschossen worden seien, ohne datz es einem deutschen Blatt eingefallen wäre, die betr. Beamten zu beschimpfen. Das Blatt verweist dabei aus die deutsch-feindliche Stellung der „Nationalzeitung". t. Konstanz, 19. Nov. fDrahtber.) Zu dem Grohfeuer in den Faizziegelwerken der Firma Blattner u. Kram er werden noch folgende Ergänzungen «emetd.: Das Fitlzziegei- werk bietet einen grausigen Trümmerhaufen. Der Schaden wird von sachverständiger Seite aus i l A Millionen Mk. geschätzt. Er ist zum grobteu Teil durch Versicherung gedeckt. Das Werk beschäftigt 180—200 Arbeiter, die jedoch nicht arbeitslos werden, denn sie werden bei den Ausräumung^- und Wiederausbauarbeiten be- fchästigt. Man hosst, das Werk binnen drei Mo- naten wieder ausbauen zu können. Eine grö- here Anzahl Arbeiter wird durch den Brand aber indirekter Weise arbeitslos werden, weil die Firma für Häuferbaulen grobe Aufträge hatte, die jetzt nicht ausgeführt werden können. — Am Freitag nachmittag fand eine Bürger- ansschuhsitzung statt, die einen teilweise sehr stürmischen Verlaus nahm. Aus der Ta- gesordnnng standen II Punkte, von denen aller- dings eine gröbere Zahl untergeordneter Siatur waren. Zu einer heftigen Debatte kam es über die Vorlage aus Erweiterung des Schulausschus- scs. Die Freireligiöse Gemeinde haue den An- trag gestellt, dafe sie ein weiteres Mitglied in denn Schnlauöschub entsenden dürfe. Vom Zen- trum wurde die rechtliche Grundlage dieser Vor- läge in Zweifel gezogen. Als der Stadtrat die Vorlage zurückzog, um in kurzer Frist eine neue auszuarbeiten, verließen die Sozialdemokraten den Saal. Daraus wurdeu auf Antrag des Zen- trums drei weitere Vorlagen über die Er- höhung der Strompreise, des Wasserzinses und der Wochenmarktgebühren zurückgestellt. Weiter bewilligte der Bürgerausschub 20 000 Mk. für den Eiitfmu von Dachwohnungen in der Sieren- moofzsiedlung und von 133 000 Mk. als Zuschuß für Bauten der Spar- und Baugenossenschaft. Weiter hat der BürgerauSichuh de» Stadtver- ordnetenvorstand ergänzt. An Stelle des zu- rückgetretenen Obmanns Heizmann wurde Kaufmann Ellegast (Zentrum) und als weiteres Mitglied in den Vorstand Hauptlehrer Will). Kirchgätzner gewählt. flua üem Stadtkreise. Die Weiterlage. Mitgeteilt von der Basischen LandeLwetterwarte am 18. November 1021.) Die vergangene Woche brachte Fortdauer der Kältewelle, da sich ein ausgedehntes Hochdruck- gebiet mit einem Luftdruck von über 780 Milli- meter über den Nordosten Europas festlegre und Mitteleuropa mit kalten, nordöstlichen Luftströmungen überflutete. Ter Frost verschärfte sich auch in Süddeutschlaud. Fn der Rheinebene sank das Thermometer aus 4 bis 5 Grad Külte und auf dem Hochschwarzwaid und der Baar unter 10 Grad Kälte. Schwache Schneefälle bildeten die erste leichte Schneedecke in den höheren Laheit des Gebirges. Da das Hochdruckgebiet über Finland seine Lage nicht ändert, können die vom Ozean vorstoßenden Tiefdruckgebiete keinen Einfluß auf die Witterung Deutschlands gewinnen. Es ist daher anzunehmen, daß das meist trockene Frost- weiter noch andauert. Angestellten-Versicherung. Neber die Kosten des Heilverfahrens bei „Halbversicherten" teilt man uns mit: Vor kurzem wurde bekanntgegeben, daß die N. f. A. für die Zukunft die Gewährung von Heilverfahren an jene Angestellten, die auf Grund eines LebensversicherungsvertrageS von der Leistung ihrer Beitragshälften befreit sind, von der Leistung der Hälfte der voraussichtlichen Kosten als Zufchuß abhängig macht. Gegen diese Maßnahme wird nun Stellung genommen und ausgeführt: „Die Anstalt habe nicht das min- deste Recht, sich auf diese Weise zuungunsten der Halbversicherten von Ausgaben zu entlasten, und alle Halbversicherten follten dieses Verlangen als ungesetzlich zurückweisen. 8 392 deS Versiche- rungSgefetzeS für Angestellte, nach dem die Halb- versicherten nur die halben Leistungen des Ge- setzes erhalten, sei nicht anwendbar, da keine Rede davon sein köune, daß daS Heilverfahren eine Leistung im Sinne des Gesetzes darstelle: un Gegenteil sei es eine in das Ermessen der Anstalt nestellte Maßnahme zur Verhinderung oer vorzeitigen Inanspruchnahme von Leistuw- fteu« Die Auffassung, daß das Heilverfahren keine Leistung im Sinne des Gesetzes sei, ist bisher nicht vertreten worden, steht auch im Wider- spruch zu der Wertschätzung, dessen es sich bei den Versicherten erfreut. Die ReichSversiche- rungsanftalt erblickt im Heilverfahren sogar eine ihrer bedeutungsvollsten Leistungen. Sie hat daher im Jahre 1020 etwa 45 Millionen Mark sür Heilverfahren aufgewendet, im Jahre 1021 werden die Kosten voraussichtlich etwa SS bis 70 Millionen betragen. Indessen kann die Erage, ob das Heilverfahren eine Leistung im inne des Bcrsiäierungsgesetzes für Angestellte sei oder nicht, dahingestellt bleiben: denn auch abgesehen von 8 392 des Gesetzes ist daS Verlan- gen eines Zuschusses in Höhe der Hälfte der Heilverfahrenkosten gesetzlich und moralisch be- rcchtigt. Ob im einzelnen Fall ein Heilversah-' ren zu gewähren ist, steht im Ermessen der ReichSversicherungSanstalt. Demgemäß ist. sie auch berechtigt, die Gewährung eines Heilver- fahrenS von der Leistung eines Zuschusses abhängig zu machen. Die unterschiedslose Vewil- ligung von Heilverfahren an Voll- und Halb- versicherte würde eine ungerechte Bevorzugung der letzteren auf Kosten der Vollverficherten be- deuten, zumal schon die Nachprüfung und lau- sende lieberwachuug der Befreiung von der eige- nen Beitragsleistuiig beträchtliche Aufwendun- gen erfordert. In den Kreisen der Versicherten nnd ihrer Arbeitgeber wird der Standpunkt der RcichSvcrsicherungSanstalt durchaus gebilligt. Den Halbversicherten wird zu empfehlen sein, sich an ihre Lebensversicherungsgesellschaften, denen ebenfalls an der Verhütung des vorzeitigen Eintretens des VersichcrungSfalles gelegen kein muß, wegen Erstattung des Zuschusses zu wen- den. —n— Die nene Pcstvertencrung. Die neuen Ge- setze zur Erhöhung der Postgebühr?», die am l. Januar erfolgen sollen, liegen bereits dem Neichsrat vor. Nene Verordnungen, lieber die Eintragung von Hypotheken in ausländischer Wahrung hat das Ministerium deS Innern eine Verordnung erlassen, wonach für die Feststellung deS Werts der in ausländischer Währung eingetragenen Hppothek oder Grundschuld die amtlichen Notierungen der Frankfurter Börse für teleqraphische Auszahlungen maßgebend sind. AIS amtlicher KurS ist Hierbei die Milte zwischen Brief- un>d Geldkurs anzusehen. Die Kurse sind dem amt- lichen Vörsenkursblatt der Maklerkammer zu Frankfurt a. M. zu entnehmen. — Weiter hat das Ministerium eine Verordnung erlassen, in der die Gebühren der Leichenschauer neu festgesetzt wer- den. Der Ankauf von Gold für das R^ich durch die NeichSbank und Post erfolgt in der Woche vom 21. November bis 27. November dS. IS. unver- ändert wie in der Vorwoche zum Preise von 850 Mk. für ein 20-Markftück, 425 Mk. für ein 10-Tiarkstück. Für die ausländischen Goldmün- zen werden entsprechende Preise gezahlt. Eebührenerhöhunc, für AuSlandStelegrammc. Bei der sprunghaften und starken AbwartSbe^ve- gung der Mark ficht sich die Reichs Telegraphen- Verwaltung in der Zwangslage, den Ilmrech- nungswert für die in Goldfrank vereinbarten Telegraphengebühren nach dem Auslände, der jetzt I Fr. — 18 Mk. beträgt, dem gegenwärtigen Kursstande entsprechend aui43Mk. für den Frank zu erhöhen, also quf den gleichen Satz, der jetzt bei den Auslandspaketen angeivenüet wird. Demnach wird vom 20. November an bis auf weiteres zur jetzt geltenden TclegraphengebMr nach dem Aus- laud ein Zuschlag von 170 v. H. erhoben werden. Je nach dem Steigen und Fallen deS Markkurses wird dieser Zuschlag in angemessenen Fristen ge- ändert werden. Die für Ferngespräche nach dem Auslande ebenfalls entsprecheu-d erhöhten Ge- bühreii werden noch bekannt gcaeöen. Geschmackvolle Grabkrenze und -Gedenkzeichen. Im Landesgewerbeamt, Karl-Friedrichstraße 17, werden zurzeit die aus einem Wettbewerb her- vorgegangenen Grabkreuze und -Gedenk- zeichen aus Holz ausgestellt, die zeigen, mit welch.'» zum Teil sehr einfachen Mitteln und geringen Kosten solche Aufgaben einwandfrei ge- löst werden können. Dem Fachmanne wie dem Laien kann eS dringend empfohlen werden? sich diese Ausstellung anzusehen. Die Stadtverwal- tung bemüht sich schon jahrelang, aber leider nur mit sehr geringem Erfolg, hier in Karlsruhe um eine Besserung der Totenehrung und Grab- malpflege, und betrachtet diese Ausstellung als einen wichtigen Schritt zur Erreichung ihres Zieles. Es genügt aber nicht, daß nur der Hand- werter Kenntnis erhält von guten einwand- freien Lösungen: denn er ist nicht allein beftim- mend in der Wahl ein-s Kreuzes oder Gedenk- Zeichens. Sein Auftraggeber leistet leider in vielen Fällen Widerstand bei der Wahl guter Formen, weil er sich nicht losreißen kann von den unschönen, ja geradezu geschmacklosen Er- Zeugnissen verflossener Jahrzehnte. Darum sei auch dem Laien und besonders auch der Frauen- welt der Besuch der Ausstellung und die Beher- zigung des dort Geschauten angelegentlichst emp- fohlen. Die AiMtellung befindet sich im zwei- ten Stock des Landesgewerbeamts und ist Werk- tags von 9 bis 12 Uhr und von 2 bis 5 Uhr, und Sonntags von 11 bis 1 Uhr unentgeltlich zu be- sichtigen. Im Stabtgarteu sind immer noch einige Ab- teilungen des Pflanzen-SchauhaufeS mit den üppig blühenden Chrysanthemen gefüllt. Diese Blumenausstelluna hat sich eines sehr regen Be- suches erfreuen dürfen, jedoch sollte der Besuch noch lebhafter sein und unter Berücksichtigung der geringen Unkosten niemand die Gelegen- heit versäumen, besonders da im Freien alle Blüten zerstört sind und die Pflanzenwelt ihren Winterschlaf hält. Die Sauptblüte der Chryf- anthemen wird in einigen Tagen beendet sein Im Tiergarten üben der drollige Seehund lim Wasserbecken am SchwarzwaldhauS) und die am letzten Sonntag aus dem Zoologischen Garten in Frankfurt a. M. eingetroffene prächtige Braunbärin eine merkliche Anziehungskraft aus. Wirtschaftsverätdernna. Mühlburg hat eine neue Zierde erhalten. Der langjährige Wirt der „Westendhalle". Herr Marzluff. hat die Wirtschast zum „Storchen", gegenüber den »Drei Linden", käuflich übernommen und voll- ständig neu und modern hergericktet. Der „Storchen" bietet nunmehr einen ganz angeneh- men heimischen Aufenthaltsort für Familien usw., außerdem ist ein sehr schönes Nebenzimmer mit Klavier vorhanden, so baß auch junge Leute und kleinere Gesellschaften auf ihre Rechnung kom- men. Aus gute und preiswerte Speisen und Getränke soll besondere Aufmerksamkeit ver- wendet werden. Nicht aufspriNgen. Zahlreiche in letzter Zeit vorgekommene Verletzungen und tödliche U n- fälle von Reisenden durch Aus- oder Abspringen bei Zügen, die sich in Bewegung befinden, geben Veranlassung, die Reisenden eindringlich zu war- nen und auf die schweren damit verbundenen Ge- fahren ausdrücklich hinzuweisen. Für den ihall der Zuwiderhandlung lehnt die Eisenbahnver- waltung jegliche Schadenersatzpflicht ab. Dem Eisenbahnpersonal ist erneut zur Auflage gemacht worden, derartige Uebertretungen zur Bestra- sung der Schuldigen unuachsichtlich in jedem Falle zur Anzeige zu bringen. Chronik der vereine. Die ncugcgrlindctc Ortsgruppe Karlsruhe der Deutsch- flrtec&is&cn Gesellschaft hielt am SD!»«;«« in der Aula des hiesigen Gymnasiums ihren ersten wohtbesuchte» Bor- tragSobend ab. Hierfür uwr c>IS Redner der lxkannte Aeghptologe der UniversttZt München, Professor Freiherr von BiIfing gewinnen worden, der Uber daS Thema „Griechenland und dieorientalif che Frage" sprach. In ge swoller, fesselnder Weise lieb der Redner die einzelnen E,ltwich!u»«Wu>cn der über ARXijährigcn Geschickte des gri-chifchen Volkes vor dem Geiste der 3n» Hörerschaft, die aufmerksam folgte, vorüberziehen, um m!t den aubenpotitifchen Gegenwartsfragen des heutigen griechischen Königreiches zu enden, das noch im schweren Kamps um seine nationale und kulturelle Geltung in Kleinasten ringt. Die warme Sympathie, die der Red- ner dem heutigen Griechenland entgegenbringt, verlieh seinem Vortrage ein starr persönliches Gepräge. Der langandauerndc Beifall, den d.e Versammlung dem Mün- chener Gelehrten spendete, zeigte, datz sein Vortrag «inen nachhaltigen Eindruck hinterlassen halle, und so konnte der einstmalige Vorsitzende der Gesellschaft Geh. Regie- rungSrat Ku n z e r, dem trefflichen Redner den freudige« Tank der uefamlen Zuhörerschaft zum Ausdruck bringen. Wie wir hören, wird die hiesige Dentfch-grie- chische Gesellschaft Im Dezember einen zweiten Vor- tragS-Abend veranstalten, bei dem Professor Ziebartb von der Hamburger Hochschule über „Athen in alter und neuer Zeit" unter Benützung von Lichtbilder» sprechen wird. Tleronsialtungen. Busttegslonzert lm KonzerthauS. Aus das heute Tcnntag, £0. November (Bub- und Bettag), nachmittags 4 Uhr, im städtischen KonzerthauS stattfindende Orgellonzert unter Mitwirkung von Frau Hedy Jraeema V r ü g e t- mann (Sopran), Herrn Paut Trantvetter (Cello), Mitglieder deS Bad. LandeStheaterS und des Herrn Arthur P i e cy t e r - München (Orgel), am Flügel Herr Georg Hof mann, Musikdirektor am Bad. Landes- theater, fei nochmals hingewiesen. Nubtaaölonzert in der cvang. Stadlkirche. Auf daS am keuligen Bub» und Bettag, nachmiitaas 4 Uhr, stattfindend« Nubtogllonzert sei hier nochmals hinge- wiesen. £ie unter Mitwirkung hervorragender Dolo- kräfte sowie des vollständigen Harmonie-OrchestcrS S unt Vortrag kommenden hochwertigen Werke, inSbe- > widere Job. Scb. Bachs Krcn?st>abkanlare und der Psalm 42 von Mendelssohn la en einen hohe» kllnst- krischen Genuk erwarten. (Sieh« die Anzeige). Aus die Lutsterfeier, die am Sonntag um S Uhr für die Lugend und um 3 Ubr abends für Erwachiene in der evangel. Kirche zu Mühlburg in Form einer Meister- bilder-Andachl von Herrn Jordan aus Stuttgart reran- staltet wird, fei nochmals hingewiesen. Jordans Bilder- Andachten fanden überall groben Beifall und volle Kir- chen, weshalb auch in Mühlbnrg ein starker Besuch zu erwarten ist, zumal Herr Jordan hier zum ersten Mal seine kunstvollen Meisterbilder vorführt. Karten sind je '/i Stunde vor Beginn an der Kirche zu haben. Musikalische Morgenaussührung. Durch bezirkjamtliche Verfügung mutz das Konzert in der Eintracht, heute Sonntag, statt aus II Uhr vormittags auf y,i Uhr nachmittags verlegt werden. Wettgeschiihtc und Gegenwartsfragen im Lichte der Anihrcprscphie. Ueber dieses Thema sprach am 15. dS. MtS. abendS im vollbesetzten SiathanSsaat Herr Dr. iur. et Phil. Karl H e h e r aus Stuttgart. Der Vor- tragende gab in groben Zügen ein Bild der wellgeschicht- lichen MenschheitSentwicklung, die er als eine Entwick- luirg deS menschlichen BewnbtseinS den Hörern zum Verständnis brachte. Er schilderte, wie im Sinne der Anthroposophie sür die alten Zeiten noch Glicht von einem denkerischen Bewublsein gesprochen werden kann, son- dern von einem alten bildhafthellfeherischen. Dieses liegt allen alten Vötkerkulturen, insbesondere de» ver- Ichiedenen Mythologien zu Grunde. In diesem Bewubt- sein stand der Mensch der äntzeren, sinnlichen Welt relativ sremd gegenüber, eine Stimmung, die sich im Osten, besonders deutlich Indien, noch Jahrtausende er- halte» hat. Dieses alte hellseherische Bewubtfein war tedoch dumps und dämmerhaft, der Mei«ch fühlte sich in ihm nicht als Ich, als Individualität; er war ein Gruppenwefen, das In feinen Familien-, Sippen-, StammeSzufammenhöngen ausging. Erst im Griechen- und Römertum erwacht das einzelmenschliche Ich in vor- her nicht gekannten, Matze, zugleich damit vollzieht sich die „Geburt deS Gedankens", der als logifchdenkerifcheS Element sich m der griechischen PHUosophie und dem römischen Recht auslebt. liefe intellektuellen Fähigkeiten entfalten sich nun immer mehr, der Mensch erobert sich die öutzere Welt d»rch Raturwifsenschaft und Technik. Hand in Hand damit geht eine gesteigerte PersönlichkeitSauSbil- dung. Diese Entwicklung allein würde den Menschen aber zum Sklaven des Klotzen äußeren materiellen Lebens werden lassen, wenn nicht aus der andern Seite mit dem Christentum (im umfassendsten Sinne) eine Welt- geschichtliche Strömung heraufgekommen wäre, die den Menschen auf eine neue Weife wiederum die Impulse einer Vergeistlgung nnd Vcrinnerlichung gibt, so näm- lich, datz er als Ich — bewußtes Einzelwesen (Ich wieder erheben kam, zu höheren Bewutztseinsstusen. Eine mue starke Geistlgkeit zu entfalten wird gerade in dem gegen- wältigen technisch-materiellen Zeitalter eine Notwendig- keit. Eine solche «ultnrausgabe ist — das zeigte der Redner aus umfassenden Zusammenhängen heraus — insbesondere dem deutschen Volk gestellt, daS die Krast in sich birgt, einseitige östliche Geistigkeit und einseitige westliche materielle Kultur zu einer höheren Einheit zu- sammenzuschlietzen. — Im Einzelnen belegte der Redner diese Grundgedanken durch zahlreiche Tatsachen und Hinweise. Er erörterte in diesem Zusammenhang u. a. auch die amerikanisch-Iapanischen Gegensätze und die KriegSschuldfrage an Hand des Steiner-Jnterview« über die Memorie» des Generals von Moltke und ihre Be- deutung sür eine Entlastung des deutschen Volkes. Mit einer Auscinandersetzuiig über die hauptsächlichsten Kate- gorien der Gegnerschaft der antftroposophifchen Bewegung und ihren gcistcsgcschichtlichen Hinlergrund schieb der mit lebhaftem Beifall aufgenommene Vortrag. An ihn schloß sich eine Fragenbeantwortung. die dem Vor- tragenden Gelegenheit gab, noch eine Reihe von ein- zelnen Probleme» z. B. die Stellung der Anthroposophie ziim Spiritismus und anderen Zeiterscheinungen zu er- örtern. )( Ein Winterfest im Gevirge nennt sich eine großzügig angelegte Veranstaltung, die am Mittwoch, 7. Dezember im groben Saate der Jesthalle stattfindet. Nachdem die Ortsgruppe» Karlsruhe - Badcuer - Höhe des DkiklubS Schwarzwald und die hiesige Sektion des Deutfch-Ocster- reichifchen «lpenvereliiS sich schon im Laufe des bergan- genen Sommers zwettS gemeinschaftlicher Betätigung auf schneesportlichem Gebiet und aus dem der „(j sammcngcfundcn haben, werden beide Vereine Auftakt zur Wiiltersportfaifon, Kurch eine grobiuli^ giaU" bietung in gefellfchaftlicher Beziehung innerhalb ver^ , ern unserer Stadt für den gefunden Sport des ^ ^ laufs und der Hochtouristik zu werben nnd wirken ' Ein „Wintcrfest >m Gebirge", unter vielem M°»>° ' $c , die Veranstaltung, die erste in ihrer Art, die a#i '■ t( j zcmber in den Räumen der Festhalle alle Anhanoc 5(ll Winter- und alpinen SporlS und jene, die es n> ^ wollen, vereinen wird. Eine getreue Nachahmung Lebens und Treibens in den bekanntcn urgent»" ^ Stuben des FeldbergerhofeS zurzeit der groben ^ fchuhwettläufc des SkiklubS Schwarzwald bilvei^ Grundidee des Winterabends: Wahrend im groiie»^ der Festballe eine Rodelbahn von etwa 15 Meter ~ vom Podium bis in den Saal hinabführt und die ^ lustigen" locken wird, lustige Weifen der Harmoniiia zum Tanze auffordern werde», den zugleich ein * , turnier mit Prämiieruug krönt, wird sich im Biertu der charakteristische Betrieb Im „Feldbergstüble" enlw> wo bei Ziehharmonikaklängen und Schrammeimul»■ ' ( Skiwalzer aufgespielt wird. Daneben fehlen nicht e ^ in den Rahmen des Ganzen passende Bude», .Blnmcn- und Zigarettenbude" »no zianbude", die dere mehr, uud über all dem liegt Winlersti»^ titunfl' statt. TaS Programm enthält im erste» Teil alle 3#" und Heillgenlegendc», während der zweite Teil >e ia • legeudche» von Gottfried Keller. Der Karlcnver.^ wirkliche Winterstiininung, schneebedeckte Tanneii und glitzernde Hänge uiid Halden ringS um den Zur Mitwirkung an der künstlerischen AnSscst.iiiu^ zum guten Geltnaen deS Ganzen hat sich bereits eti» j zahl namhafter Karlsruher Küustlcr bereit geiunden. . eS ist zu wünschen, dab der Veranstaltung, deren >> zielleS Ergebnis übrigens dem Fonds für den H^itte ^ für unsere Jugend zugute kommt, ein voller Erloll! schieden sein möge. ^ Legenden-Abend. Heute, abendS "iy t Uhr, Eintrachlsfaale der Vortragsabend von Frl. Creutznach, Mitglied des Badifchen LandeSwea^^^ Lege«^ neuzeitl cher Dichter bringt, u. a. das reizende 2° ( legeudchen von Gottfried Keller. Ter Kartenv" ^ findet am Sonntag nur an der Abendkasse ab 7 Ul)t Weltpanorama in der Passage. Rem d>e ewige S mit ihrem Jahrtausende allen, geschichtlichen Boden. ihrer reizveuen Vermischung von Antike und daS neue Ziel der Weltreise im Bild. TaS ^ tendste und Wichtigste aus der Fülle der Schönhe>tc ausgewählt. Stanöesduch-Auszüge. Elicschliesiungen. 19. Nov.: Maximilian Eberh ^ r ^ von hier, Fab-Arb. hier, mit Elfa Liede „,;t Carl Köhler von Eschelbach, Zigarrenmacher vier, Mi na Iegle von hier: Wendelin Körner- von ' ^ Wer.'mcister hier, mit Luise Dürr von Nöttingen: ^' t Ott von Adelshofen, Glaser hier, mit Luise 15- ...jtb. von Gennweiler: Heinrich Reeb von hier, Sini«-*" ,,, hier, mit Emma M i t f ch e l e von hier: Ludwig H' tjlJ r > ch von hier, Eifcnb.-HiifSschaijucr hier. »>i> Garn von Dresden: Ambros Friedman» von Bahnarb. hier, mit Bertha Dannenmaier von ^ Karl K o h n t e von hier, Graveur bier, mit ® nöt i, Hoff mann von hier; Karl Götz von £*iers° . Architekt in Frei bürg, mit Leenie Heiser von Lern Hugo Schuck von Münnerftadt, Lok.-Heizer hier, . Elifabeth Eamozzi von hier: Friedrich Sch^«.^ von Bobstadt, Bahnarb. hier, mit Anna Regie r, » , Etfen von St. ToeniS: Jofef K n m m l e von >> steinbach, Fräser hier, mit Berta O r d o w S I Y von «'_ B , sinn; Andreas Lichtenwaller von Rotenfels, v Arb. hier, mit Eifa Spiegel von hier. ^ Geburten. 14. Nov.: Julius Werner, Vater Reuttinger, Metzgermstr.; Marianne IDiaO 6 "' , n ij Vater Rich. Stuck, Poftselr. — 15. Nov.: -v« Georg, Vater Gg. H u ck e l e, Rechtsanwalt; Gerda ma, Vater Karl H ä f f e t e, Kutschereibesitzer. TodcäfäUc. 17.91c».: Pautine Vorwerk. von Wilhelm Vorwerk, Schneider, alt LZ S abtt '. # 18. Nov.: Aug. Martin, Ehem.. Sleg.strator, ^ Jahre; Karl Diehl. Shem, Ubrmachcrmeistcr- C3 Jahre; Elsa Rosa, alt li> Jahre. V!atct 3" Bleile, Krahnführer; Adolf Specht, Ehem., + sessor a. d. Lberrealschule, alt 56 Jaure; Herbert, ^ 2 Jahre, Vater Johann L e u t a. Eilenb.-Schaiin^,,, lg. Nov.: Albertine Ernst, Witwe von Joses ^ Kauimann, alt 55 Jahre. BeerdtgungSzeit und TrauerhauS erwachfener Vc>^, Montag, den 21. Nov.: lg Ubr: P a t> r. - q . (I r, Wfr . Kroneiiftr. 41, Feuerbcst.: 11 Udr: ~ ® Paiilinc, Schncidermstrs.-Ehefrau, Marlarn !; 1 Uhr: F e ch t, Amalie, Privat-», stratze 14, Feuerbest.; >^2 Uhr: Raab, Pius, Mag'"^ Rastatterstr. 22; Uhr: Völker, Anna. Eilc''^ IckretärS-Ehefrau, Kaiferftr. 42; 3 Uhr: B l a I >> PrivatrnannS'Witwe, Sofienstr. £8; 3 Uhr: S p ° benen^ Kaufmann, ffleil, stratze 52 B.a''.^ S f ( j 1)t ; Adolf. Professor, Hübschstr. 34, Feuerbest.; Yi\ Mariin, August, Bürogchilfe, Sofieustr 73! * 72; Ernst, Albert ine. KaiisniannS-Wwe.. Kapc !lenstr> 4 Uhr: B l e i l e, Elsa, itraiieiiführerS-Tochler, ^ strabe 44, in Mühlburg beerdigt. Hilfe für Oppau. An Geldspenden sind seit unserer Veröffentlich^"^ Stt. Otiober bei UNS eingegangen: Pfälzer Waldvereln, Ortsgruppe Karlsruhe z R. Zi. Angestellte und Arbeiterinnen der Arbeiierbilke ^ J G. m. b. H. A / Schule Auerbach, durch Hauptlrhrer Neuer <0 Wolf , 3 Realaymnasiurn. Hurnboldtschule. Klasse 5» ,-z. zusammen ' Bereit» veröffentlicht 7060 Jt, inssefaint „Karlsruher Tagblalt" eingegang«n 7812 M Um dem Elend zu steuern, sind weitere dringend nötig. Jede Gabe nimmt gerne entgegen li U li die GefchästSstelle de? . lKä " „Karlsruher Tagv>^' Husten unädJisen scdlMi.n2 ffliJ®' c b' e£1 " Husten entsteht durch Reizung der c „k a ' Schleimhäute und verursacht so den Luftrön r tarrh. Viele, viele Menschen leiden dar 8 -® quälen sich jahrelang damit ab, ohne irgeva ^„0 Linderung zu erlangen. Womit beseitigen dieses Uebel? Wir müssen den Hustenrei 2 ^jtt c tigan; das können wir, wenn wir das Geg e ^ j>s an die Schleimhäute heranbringen. Wie ' t cH möglich? Wir nehmen die aus besten . , a sü'' fachmännisch hergestellten Asche's Bronchi» .^ len, welche absolut unschädlich sind, ^ enn . S ! e stehen aus Cubeben 15, Anis und Fenchel pjf- und saccharum 60 Th. und Schleimsto£f zlII ° 1 den. Diese Asche 's Bronchialpastillen ' asS ^ 0 d' s langsam im Munde zergehen und führen s ^ Gegenmittel, vermöge der eingeatmeten l.utt, sC c Bronchien. Schon nach ganz kurzer vet \i e< , spüren wir Linderung, der Husten läßt nach, i s5 b' s sich schließlich gaftz. Apotheken führen pc< Bronchislpastilien, Kostenpreis Mk. Schachtel. Nachahmungen weise man C. F. Asche h Co.. Hamburg 14 Zweites Dtatt Karlsruher Tagblatt. Sonntag, den 20. November 1921 Nr. 3?1. Seite T Karlsruher Stadtrat. Aus der Sitzung vom 17. November. die ^"ansschubsikung. Der Vorsitzende gibt z! .Hausordnung für die auf Donnerstag, den nachmittags 4 Uhr, in dem grohen lü.^Maal anberaumte öffentliche Versamm- -ng des Bürgerausschusses bekannt, p.^tsuicdcrlenuug. Pros. Dr. Willi Hell- ficipo* kein Ami als Stadtverordneter nieder- tritt ® er Stadtrat erkennt die für den Aus- lilb? ^ em Bürgerausschutz vor dem gesetz- .Ablauf der Dienstzeit geltend gemachten Steii" nls SU 3!echt bestehend an. An seine 0 r» Ue .. tritt nach den gesetzlichen Bestimmungen g.^."°chster der gleichen Wahlvorfchlagsliste an- Bewerber der Deutschen Demokrat!- hl-.„Kartei, Former Gottlob Bolz. Dieser ist bjz "ach zum Stadtverordneten mit Amtsdauer nächsten Ernenerungswahlen (No- ^ber ui _>2, gewählt. >z.,^wcrk. Bei verschiedenen außerordentlichen ^„."Uehmungen des Gaswerks lErweiterungs- », -«» des Gaswerks ll, Erstellung einer Am- $icnv? bii? und einer Schlackensteinsabrik mit tz^^nwäsche daselbst, sowie Errichtung einer das "...vuiu/v ivtvit viiiiujiwuy LIULI ^erteilungsanlage tm Gaswerk I) sind die Üchp 1 ^^willigteu ^lnlehenskredite infolge der P "cuernng der Materialpreise, Frachten und ir» !°uaianswendungen wesentlich überschritten ix. Der Stadtrat beschließt, die noch wei- ^ 'Uersür erforderlichen Anlehensmittel beim t'«T "" I I " MM ' ' ■ |ci 5 cr &•«* dik??^^uds des Gaswerkes übernommen und fyn ("a.usschuv anzufordern. Die aus den glei- bciY nÖcn eingetretene Kredituberfchreitung flnfr. Erweiterung und Ergänzung der Gleis- im Gaswerk II soll auf den Erneue- 'IPlrt»«. ""»ktjufljg beantragt. "in ■) lct0cr i ° r n uu n vo» Kleinwohnungen. Die der Gemeinnützigen Parksiedelungsgenos- „Eigenhandbau" errichteten Klcinwvh- yj Mflcdeluilg im Gewann „Binsenschlauch" der Hardlstrasie aus mit Wasserleitung n " Der Aufwaud mit 50 000 Mk. ist aus ^x.MaftSmitteln zu bestreiten und von den j tB l 'igten zu verzinsen und innerhalb 25 Jah- ' iu tilgen. ^'"Uhreuerhöhnngeu. Die erneut einsetzende z "ung. insbesondere die ab 1. Oktober ds, gewahrende Erhöhung der Löhne und kt f.' 1 I,rtt auch eine bedeutende Erhöhung Ilkxu scheu Gebühren für Abortgrubenent- H»d »!?? Schwemmaufchluß, Straszenreinigung HSl„,Müllabfuhr notwendig gemacht. Diese Er- äcHih 0011 lallen für die Müllabfuhr ab 1. De- I, c> cr ds. Js., für die übrigen Gebühren ab toirs ai v Uüt lu - 2 in Kraft treten. Gleichzeitig foiht c Verwaltung dieser Gebühren verein- kbu bet Aufwand für Veranlagung und Er» !jj er n S bedeutend verringert durch einheitliche Ilhg-, iagung nach dem Steuerwert der Liegen- W k " u "d durch einheitliche Erhebung durch as-, Wasser- und Elektrizitätöamt vom iv^^iümer der Grundstücke. Die Gebühren "»^"vierteljährlich im voraus erhoben. Di? liid- ^vr zur Erhebung gelangenden Jahres- (lg.., J'rageit: Für die Abortgrubenentleerung ,S>^»dgcl>ührI 50 Psg., für den Schwemman- W,°. ^ Psg., für Strabenreiuigung 85 Psg. W a ! l U Grundstücke! und 4:2,5 Psg. lunbe- *bfi,r, Grundstücke und schließlich für die Müll- tu» 76 Psg. von je 100 Mk. Liegenfchafts- — ~ - - Q5f„r Grundstücke und schließlich für die Müll- '•euer 7e Psg. von je 100 Mk. Liegenfchafts- 'l)Uü Ucrt- Die Zustimmung des Bürgeraus- ^a>. iu den beschlossenen Maßnahmen wird (f nflt - tisj^lnutn der Rcisitiergcbllhren für das Mict- »ich, "Nsamt, Gewerbe- und Kaufmannsge- Sera',,-. vrbehaltlich der Zustimmung des Bür- 6ü( )r Schusses beschließt der Stadtrat, die Ge- >ez für die Beisitzer des MieteinigungZam- »ij, JJ? des Geiverbe- und Kausmanitsgerichts 9e »5p r ^ uu ° vom 1. Oktober ds. Jö. in fol- '<«• »1 ^eife festzusetzen: Die Beisitzer erhal- tin» J ohne Rücksicht auf die Dauer der Sitzung tzj. UifwandSentschädigung von 18 Alk. für jede "Q, b ) eine Entschädigung für Verdienstaus- e Jch e iür jede angefangene Stunde der ® l itciif ÖÖi3aucr beträgt: 1. für Beamte und An» ^icnr. » Ullt fcftcn Bezügen im öffentlichen $en ^ Mk., 2. für alle übrigen Beisitzer » Mk. iou e . e 'fl&crn, welche infolge langer Sitzungs- .. >hre Arbeit am gleichen Tage Nachweis- '^n st mehr aufnehmen können, wird auf An- 1 tz., .^erdienstaussallsentschädigung für volle gewährt. Gleichzeitig wird beim ">ach.^^usschub beantragt, den Stadtrat zu er- As.z'üen, vbigc Gebührensätze den jeweiligen «Ii,.gerungen in den allgemeinen Lohnver- ^"lien anpassen zu dürfen. !»U»^""gungsftencr. Die gemäß den Bestim- "«Uer Reichsrats über, die BergnÜgungs- 9n üoi.„ üu,n u - Juni 1921 gefertigte neue Ber- "Lösteuerorduung für die Stadt Karls- itir genehmigt und dem Bürgerausschuß z, .^^lmmung unterbreitet. ^trieb ' ' ^ bi>h,^^bLumgeftaltuna der Karlsruher Lokal- ?°r«,-.^urbehaltlich der Zustimmung des Bür- it«h^ Schusses beschließt der Stadtrat nach- ^etriebsumgestaltung der Karlsruher , ^^>n: i. i>xr Betrieb der Karlsruher Lo- auf der Strecke von Hagsfeld bis 1» wird mit Wirkung vom 1. Januar 1022 S flö*' au ^ Öer Strecke von Hagsfeld bis !l . „ JÜ 2, £ Ieinem ganzen Umfange e in q est cII t, ^ Ptf« S cr i, ^ Lokalbahnhos Karlsruhe, und von £ r u ^ ? Uhler Krug, und von Kühler üie t i tll J|„, WWW ?«8e Daxlanden werden vom gleichen in den Betrieb der städtischen Straßen- •(Ii,,® 11 der Maßgabe übernommen, daß für die b»h^ 'icn Strecken die Tarifsätze der Straßen- '«lb Qh 8elten > 3. Der Teil der Karlsruher Lo- ^ e 111 ü ? n ®rünrot«fcl bis nach Dur- ' tf 8cfiif C ' m 'vird in der bisherigen Weise wei- Sc» t. Es sind aber weiter ' Verhandlun- 1 U lt u den Gemeinden über die Gewäh- K yj von Zuschüssen durch diese oder über einer die Lokalbahn übernehmen- ^ zu führen und es ist nochmals v 1 V t ' |u;u ' 1 ZU lUyren Uno es i,i nuajinai» g/^'uch zu machen, einen Staatszuschutz zu r äu erlangen. Mit der Führung die» ^u^>U-^en wirö eine Kommission be- traut. Je nach Ausgang der Verhandlungen behält sich der Stadtrat vor, seineu Beschluß ab- zuändern. Spende. Der Besitzer der auf der Herbstmesse aufgestellten Berg- und Talbahn, Herr August L e e s e r aus Ladenburg, hat der Stadthaupt- lasse zur Verwendung für hiesige Arme den Be- trag von 2000 Mk. überwiesen. Der Stadtrat spricht für diese Gabe verbindlichen Dank aus. Dieustauszeichnnng. Dem Berwaltungsassi- stenten Andreas Melzer beim städtischen Für- sorgeamt wird in Anerkennung 25jähriger treu- geleisteter Dienste das Ehrendiplom der Stadt- gemeinde verliehen. Vergebung von Zi»se«erträgnisscn. Aus dem Zinsenerträgnis der Leopold und Helene von Schwedler-Stistung für das Jahr 1921/22 hat das Lehrerkollegium der Goetheschule (Realgym- nasium mit Gymnasialabteilungj 4 Schülern der Anstalt je ein Stipendium von 100 Mk. zuer- kannt. Dei Kasse wird Zahlungsanweisung hier- nach erteilt. Schule unü Kirche. Bad. DolksNrchenbund. Am 28. November findet in Heidelberg sGemeindeiaal Karl-Ludwigstraßej Sie Landes- Versammlung des Badischen Bolkskirchenbundes statt. Hauptlehrer Jauck-Freiburg und Pfarrer Bossert-Schönau referieren über die Reform des Religionsunterrichts, Pfarrer Lic. Wün!ch-Meß- kirch spricht über Christentum und Gesellichasts- ordnung nach der heutigen geschichtlichen Lage, und llnioersitätsprosessor Dr. Ehreuberq-Heidel- berg über Ethik in und außerhalb der Kirche. In einer össentlichen Volksversammlung behantelt Stadtvitar Kappes das Thema „Die werktätige Jugend und die christlich? Jugendbewegung". Gerlchtsjaal. t. Karlsruhe, 18. Nov. In der Sitzung der I . Strafkammer führte Landgerichtsdirektor Dr.' Kempff den Vorsitz: Anklaaevcrtreter war Staatsanwalt Dr. 3i ö n n b e r g. Wegen Diebstahls und Hehlerei hatten sich zu verantworten: der 81 Jahre alte Maurer Josef Anton Roth aus Wöschbach (14 mal vorbestraft, darunter wegen Diebstahls mit l'A Jahren Gefängnis». der 31 ftahre alte Arbeiter Peter Bruno Engelmann i8 mal vorbestraft, dar- unter wegen Diebstahls mit 1 Jahr Gefängnis), die Dienstmand K. aus Grötzingen und der 5Giof;rige Friseur Paul Buske aus Ortwig. sämtliche wohnhaft in Karlsruhe. Die Ange- klagte K. war in Karlsruhe bei einer Herrschaft Dienstmädchen und lernte beim Tanz die beiden Angeklagten Engelmann und Roth kennen. Mit ersterem fing die K. ein Verhältnis an nnd nahm ihn mit in die herrschaftliche Wohnung, wo er übernachtete und frühstückte. Am 30. Juni d. I.. als « K. und Engelmann allein in der Wohnung waren, kam der Angeklagte Roth hinzu. Ohne von der K. gehindert zu wer- den. erbrachen die beiden Angeklagten eine Schublade, aus der sie einen Schlüsselbund ent- nahmen. Mit einem falschen Schlüssel öffneten die beiden Täter ein Schränkchen und die daraus entnommene Kassette. Eine größere Anzahl Gold- nnd Silbermünzen, die ihnen dabei in die Hände kiel, teilten die Diebe unter sich. Tags darauf erbrach der Auaeklagte Engelmann eben- falls im Beisein der K., die auch behilflich ge- wefen fein foll.^ein Behältnis und entwendete darans drei goldene llbren mit Ketten, ein Armband und verschiedene Dinge. Die Schmuck- fachen kaufte der Angeklagte Buske für 800 Jl. Ter Angeklagte will nicht gewußt haben, daß es sich um unehrliches Gut handelte. Der Ge- richtöhof erkannte gegen Roth wegen schweren Diebstahls im Rückfall und Hehlerei aus 1 Jahr 7 Monate Gefängnis, abzüglich 3 Monate Un- tersuchungshaft. gegen Engelmann wegen schwe- ren Diebstahls Im Rückfall auf 2 Jahre Gefäng- nis, abzüglich 1 Monat Untersuchungshaft und gegen die K. wegen Beihilfe zum schweren Dieb- stahl auf 8 Monate Gefängnis, abzüglich 1 Mo- nat Haft. Den Angeklagten Roth und Engel- mann wurden außerdem die bürgerlichen Ehren- rechte aus die Dauer von 5 Jahren aberkannt. Ter Angeklagte Buske wird von der Anklage wegen Hehlerei freigesprochen. Großer Iuckerschmuggel. t. Mannheim. IS. Nov. Mit einem umfangreichen Zuckerschmuggel hat sich die Strafkammer befaßt. Angeklagt waren die Brüder Friedrich und KonraS Epple, Inhaber eines Kolonialwaren- geschäftes in Kappelrodeck. Sie ließen durch Ler- mittlung des Maklers Wilh. Schaufler ans Sasbachwalden Zucker im Wert von über I Mil- lion von Ludwigshasen über den Rhein schössen. Da in der Bühler Gegend Wein und SchnappS in großen Mengen hergestellt werden, so war dort große Nachfrage nach Zucker. Zwei Fracht- ladungen der Sendung im Wert von etwa 150 000 ?Nark konnten beschlagnahmt werten. Der Schmuggel war durch Bestechung von Zollwäch- tern ermöglicht worden. Die Straskaminer vcr- urteilte den Friedrich Epple zu 9 Monaten Gefängnis und 100 000 Mk. Geldstrafe, seinen Bru- der Konrad zu 2 Monaten und 30 000 Mk. Geld- strafe, den Makler Schaufler zu einem halben Jahr Gefängnis: schließlich wurde noch ein mit- angeklagter Fuhrmann namens K i ß zu 1 Woche Gefängnis und 10 000 Mk. Geldstrafe oernrteilt. t. Ulm, 16. Nov. Das Schwurgericht verurteilte den 27jährigen verheirateten Kraft- Wagenführer Eugen S ch w e g l e r und die 57jährige Wagnerwitwe Mathilde B r a i g zum Tode. Sie hatten mit Hilfe des Sohnes und der beiden Töchter der Witwe Braig den Wagner Braig ermordet. Der Sohn der Braig erhielt sieben Jahre Zuchthaus, die eine der Tochter drei Jahre Gefängnis, die andere wurde freigesprochen. Sport ^ Sp e!. Leichtathlet». Die Lcichtathleiikvbtcilung dcZ «arlSruhcr Fustballvcr- eins veranstaltet heute Sonntag 10.40 Uhr vor dem Liga- Ivi«l ««gen Dnrlnch einen s Kilometer-S^sselwuf. zu dem der Stuttgarter TUortclnb 1900 und Karlsruher Turnverein 184« eingela«» sind. Stuttgart bringt feine bekannten süddeutschen Meister Bäbler 800 Meter, Preyh, Psiher 100 Meter dazu mit, sodah, da auch K. F. S3. mit Amberger, Hcinzclmann und Hossmann starten wird, interessanter Sport zu erwarten ist. Bemerkenswert wäre, dab diese Propagandastassel wieder in beliebig-m Wechsel zu S Mann getausen wird. Wintersport. Für die Holmenloll-Eltrennen wurden vom Nor- wegischen Ski-Verband jetzt die Termine seftgesetzt. Tanach kj„den die berühmtesten Skirennen der. West am 23., 26. und 27. Februar in Holmenkollen bei Cbristia- nia statt. Der erste Tag bringt den 50 Kilometer-Ter- rainlaus, der 2. den 18 Kilometer-Langlaus, während der letzte Tag den großen Sprungläusen vorbehalten ist, die alljährlich die besten Skispringer aller schnce- sporttreibenden Länder zu versammeln pflegen. — Die Berliner EiSlausmelsterschasten 1921 sind jetzt nochmals zur Ausschreibung gebracht worden. Der Berl. Eislausverein 86 bringt die Wettbewerbe am Sontztag, 27. November, im Zldmiralpalast alS erste dieSiährige Prüfung zur Entscheidung. Für die Her- renmeistcrschaften sind folgende Pslichtübungen festgesetzt: Bogenachter, Schlinge in allen vier Formen, Gegen- dreier, Doppeldreier, Doppeldreierparagraphen und Schllngeparagraphen: für die Damenmeisterschaft: Bogenachter, Schlinge in allen vier Formen, Gegenwende, Doppeldreier und Dreierparagraphen. Auber den Mei- stcrschnsten ist ein Bezirksdamenkunstlausen, Paarlausen und je ein Bezirrsiuniorkunstlausen sür Damen und Herren vorgesehen. Ter Meldeschluß ist am 22. November abendS 8 Uhr. — Amtliche Nachrichten. Ernennungen. Versetzungen ujw Versetzt: Justizobersekretär Karl HilS beim Landgericht WalbS- Hut zum Landgericht Karlsruhe, die ÄanzleisekretLre Oskar L a n g c beim Notariat Mannheim zum Land- Scrlcht Mannheim, Wallich Andrea beim Landge- richt Mannheim zum Notariat Mannheim, Michael K n o b l o ch beim Notariat Freiburg zum Landgericht Frei bürg, Johann I o o s beim Landgericht Freiburg zum Amtsgericht Freiburg und Kanzkiassistent Fritz Fischer beim Amtsgericht Freiburg zum Landgericht Freiburg. Justi^assistent Oskar FuchS beim Landgericht Frei- bürg zur Staatsanwaltschaft Freiburg. Ministerium d«ö Kultus und Unterrichts. Ernannt: zum Oberirchivrat: Archivrat Dr. Albert Krieger, GeuerallandeSarchiv: zum Oberbibliothekar: Bibliothe- kar Dr. Ferdinand R i e s e r bei der Landesbibliothek: ?>u Professoren: die Neallehrer Gustav Schneider, Hermann Zahn, Bertbvld Schmitt, Jobann Ne I l>- hart, Friedrich Horn, der Zeichenlehrer Franz Steinhart, sämtlich« beim SdaaiStechnikum: zum Finanzoberinlvcktor: Kalücr Konrad Weiler b nnd Joses Zoz beim Lan-^ deLmuseum. Josef SeiIried bei der zoolog. Abtei- lung der LandeSfammlungen für Naturkunde. Ernst T h o m a und August Z a ch m a n n bei der Landes- kunstschule: • zum Obermalch!nisten: Maschinist Karl Fäher beim LandeSt^cater: zu Hausmeistern: die AmtSgchilf.'n Jo- bann S a u e r z a p f hei der Gemäldegalerie in Mann- heim, Ludwig Zwickel beim Landestheater Wil- heim Ackermann beim Theater in Baden. Weihzeugbelchlieherin Jobannette R a ck beim akade- mischen Krankenhaus in Heidelberg zur Oberen Wirt- schaltSbeamtin dofelbft; Hcinr Leonhard Eichin bei der Frauenklinik in Freiburg zum Maschinisten daselbst. Versetzt: Prokefsor Martin König von der Humboldtschul« in Karlsruhe an die Goetheschule d»selbst. Eoaug. Kirchenregiekuug. Die Evangelische Kirchrnregiernng hat den von der Kirchengemeinde Karlsruhe gewählten Dekan Pfarrer Adolf Herrmann in Wilferdingen als Pfarrer der Oitftadtpfarrei in Karlsruhe bestätigt: den Pfarrer Georg Hager in Kippenheim zum Pfarrer in Leo- voUSbasen ernannt. Aus dem Bereich des Arbeitsministeriums. Ernannt: zu VerwaltungAnfpekt-ren: die Oberverwaltung?-, fekretäre Friedrich B e ck. Ernst Kunst, Friedrich S ch u l t h e t 6 und Urban Simon bei der Baudirek- tion, Adolf Heller beim Badeuwerk', zum Topographen: den Oberbausekretär Karl Han- 1 e i n vei der Baudirektion; zu Bauinspcltoren: die Oberbausekretäre Andreas I m m e l bei der Baudirektion. Georg Brocke nauer und Joses Müller beim Badeuwerk. Hermann Edelmann in Donaneschingen, Gottlieb Eichhorn in Konstanz nnd Ludwig Jahraus in Karlsruhe, die Kulturmeister Karl Berl in Ofsenburg, Severin B t a n k in Lörrach, Emil D u tz i in Lörrach. Hubert Frey in Freiburg, Heinrich H e i 6 in Heidelberg, Ferdinand Hügel in Freiburg, Eduard Hund in Karlsruhe, Eugen Müller in Karlsruhe, Paul S t o l- z e r in Ossenburg, Johann Weidemaier in KarlS- ruhe, Gustav W i u t e r h a l d e r in Freiburg und Karl Z t e g l c r in Karlsruhe; zum VerwattungSsekretär: der VerwaltungSasststent Friedrich T a u b e r t bei der Baudirektion: zu Oberhasenmeistcrn: die Hafenmeister Wilhelm Meng und Zacharias Schick in Mannheim: zum Dammeister: der Tammcistcranwärtcr Karl M a° g c r beim Rheinbauamt Ossenburg: zum Maschinenmeister: der Maschinist Wilhelm St ad- ler in Vormberg: zu planmätzigen Strabenwärtern: die Landstraßen- Wärter Hieronymus B e u e r e r in Sipplingen, Rein- hard H u g in Biberach, Wilhelm Marggran der III in Eggcnstei», Friedrich M u u d w e i l e r in Lörrach und Titus Raun in Geschwend. Zuruhegefetst: der Landstratzenwärter Konrad KSSHammer in Oberried aus Ansuchen wegen leidender Gesundheit. Spielpläne answärliger Bühnen. Ratioaal - Theater Mannheim. Im National» Theater. So., 20. Nov.: »Orpheus und Enrgdike" Anf. 7 Uhr. — ®?o., 21.: »Zar und Zimmermann", 7. — Di.. 2ß.: „SokrateS", 7. — Mi., 28.: »Der Arzt am Scheideweg", 7.— Do.. 24.: »Das Leben ein Traum", 7. — Fr., 2S.: »Cavalleria ruftleana", „Der Bajazzo", 7. — Sa., 26.: „Judith", 7. — So., 27.: „Die Zauber- flöte". 6'A. — Im Neuen Theater. So., 20.: „Vor Sonnenaufgang", 1%. — Di., 22.: IV. Akademie» konzert, 7. — Att., 28.: „Der Vetter aus Dingsda", 7. — Sa., 26.: „Siegfried", h%. — So., 27.: nachm. 2 Uhr/ „Das Dreimäderlbaus", abends Uhr: „Der Hen Verteidiger". Stadttheater Heidelberg. So., 20. Nov.: „Fidelis", Ans. 7 Uhr. — Mo., 21.: „Wiener Btut", 7tt. — Die., 22.: „Fußball", 7%. — Mi., 23.: „Eavalleria rustieaua' und „Baiazzo", 714. — Do., 24.: „Wiener Blut". 7^. - F., 25.: „Rigoletto", 1%. — Sa., 26.: „Die Juugsrav von Orleans", IVi. Städtische Schauspiel« Baden-Baden. Gastspiel der Tiroler Exlbühne. Mo.. 21. Nov.: „Der G'wissens- wurm", Anf. 7Y, Uhr. — Di.. 22.: „Der beilige Flo> rian". 7J4. — Mi.. 23.: .Kirchweihlinder". 7%. — Do.. 24.: „Der ledige Hof", VA- — Fr.. 25.: „Am Tage des Gerichts", 7A. — Sa., 26.: „Daß Gnadenbild", 7'A. — So.. 27.: „Die Trutzige". 7'/,. Städtisches Theater Frankfurt a. M. O v e r n h a u i. So., 20. Nov.: „Spulezwirnchen, da» Sonntagskind' Anf. nachm. 3% Uhr: „Der fliegende Holländer", abends 7 Uhr. — Mo., 21.: „Boris Godunow", 6. November 1921. LandeStbcatcr: „Der Prophet". S Uhr. „E i n t r a ch t" : Overgard-, Schwcickert-, Sciffert-, Kämpfe-Kon»ert. Uhr. „E i n t r a ch t" : Adele Ereubnach-Legcnien. 7% Uhr. Colofsenm. „Um die Ehre". 4 nnd 8 Uhr. Apollotheater: „Verurteilt". 8 Uhr. Weltpanorama' Rom. Evangelische Stadtkirche: Kirchenkonzen. 4 Uhr. Ehristuskirche: Nutz-dagSkonzcrt-Mrchenchor. 'A4 Übt. Evangelische Stiche Mühlburg: Meister- bilder-Andacht. 8 Uhr. V ! e ' JahreS ?eiten: Freireli^öfe Gemeinde. SonutagSf^ier. vorm. 10 Uhr. Poftfches Konservatorium: Oekfentlicher Vor- trag: Wunderzeichen am Himmel. 8 Uhr. Sportplatz des K.F.V.: 5 Icm-Staffellauf Stutt- gart—Karlsruhe. 10 Uhr 40 Min. vom Wetter. Wetrernachrichtendienst der bad. Vandeswetter- warte tn Karlsruhe auf Grund land- und luiikenletearaphtscher ivieldungeu. Beobachtungen vom SamStag, den lv. Novbr. 1921. >8 Uhr mvigen» M.E.Z... Ort Hamburg. Danz>g .. Ber.in. . . Frantiurt Munlhcii . Koven.iag. Stockuoim. Haparanda SiUz >e»es. Va.chitia . Paris .. . Toulouse. Jülich . . . Wien ... . ^uftdr. in NN So w mm ,72,2 1 -,75.1 -I ■7.1,1 768,5 8 !68.1 776,U 730,6 3 1 '63,0 768.3 7ti6,ö 769.4 Winde Rlchtg lTtarke O SO OSO ON OSO OSO u ONO O N irisch Ich wach nniBia •.•••.sbia aa.ii.; mäbig .eiioi leidjt let cot ,eirt)i iciaii Wetter ietied Schnee jeue bedecki ■ tfC . i .icöcrt iUOlUs. wolliS ./icaeu Duun Niederschlag d. ietzten U -7ld. ü 0 0 0,5 0 0 5 0 5 i:co(>aditn>tn 767,1 |—5 | 2 I -7 | — | um | Oeöecft| i Villingen Seevöhe 715 m 767,9 j— 1 j 1 | -1 | © j eicht | Nebel | Allgemeine« TB itterunasüberncht. Das Hochdruckgebiet beherrscht fortgesetzt dik Wetterlage Mitteleuropas, doch ist an seinem Südrande meist Trübung eingetreten und die Temperaturen sind allenthatbeu gestiegen. In Baden herrscht nur noch vereinzelt leichter Frost. Im allgemeinen dauert das trübe, rauhe Wet- ter fort. Ein über Oesterreich sich bildendes Teiltief dürste stellenweise etwas Schnee brin- gen. WetteranSsichtcn für Sonntag, den 29.. Nsvcm- bcr: Meist trüb, stellenweise etwas Schnee, Tem- peratureu um 0 Grad. !ti.,«itt»«Zassee -anve morgonS 0 Uhr: 10. Nov. 18. Ä.ov. Schu!»«ri«sel . 0,75 m 0,85 m MCil« 1,65 rn 1,(5 m Ittarau . . 8,38 m 3,43 tu - m Mittags 12 Uhr 3 ,44 m aoends ii Uiit 3,43 m Mannheim 2,10 m 2.15 »i | Man tärbe daheim nur mit echten Iirauna'scheu 5>tOftart>cn und fordere die lehrreiche Gratisbroschüre Nr Z vo> WA. tHaar, Htrichbeta. Das :i(u8litöe oerciniji mit dem Angenehmen. In allen Apvtheleu, Drogerien u ^arfümerien. In Äarllsr-ttiei Drvi,. <5 öetteuftt. 2(1/2J. £ioj. !H. iffl. Laug. ftnUcrttra'ie '4 Drog. '< kl i? i! 'Int l'i 'ti itr. 10 und i.tonue.jjnit. «eieiti.ung von ©tiinmitörungen. P. 'i>o,:.,cu Karlsruhe, te6t Stabclitraiw 4. Eprechstd.: Mo. u. Do. 8—4. Mr. 821. Seite 8 Karlsruher Tagblatt. Sonntag, den 20. 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Washington und die Gegenwartsnöke. ^ haben 5t« internationalen Be- i'ber einige wichtige Probleme: den « ^e-n und die Abrüstungsfrage. begon- »Stk , ' brennendste Frage, wie die Krie^s- «ilh, D heilen seien, will man in Washington tl». ^^ngehen. Der französische Ministerpräsi- «i^vnand. der an den Verhandlungen teil- kategorisch erklärt, daß ein Hinein- ^iStfp Reparationsfraae in die Washingtoner l,t fj*, runncn ausgeschlossen sei. Briand betrach- Itg sS ?ls den „vornehmsten auswärtigen Gast" hl,»!^^^nqtoner Kongresses und hosst. die Ver- ii,.,j.""Aen nach seinem Sinne zu lenken. Sein "Hrö Kollege und Gegenspieler Lloyd George rociln überhaupt — erst in Seit letzten liiifi oP e ® Novembers in Washington erscheinen. George betrachtet die WirtschastSnöte q^^uropas nicht als den Angelpunkt der ge- ie thn?5 ti{ien Weltprobleme, er hat entgegen wie- ^ütu ^äußerten besseren Wissens durch seine ^ Reparationsfrage im Mai und in Zl!j..°,^kichlesischen Frage im Oktober die Not tzr Europas steigern Helsen. Charakteristisch i»ü. ^Einstellung Llond Georges ist seine Aeuße- W ln der Guildhall-Rede. der Washingtoner ^»l» ^ komme seiner Meinung nach eine Be- au > wie sie seit 100 Jahren keiner Ber- ijx »'Ung beigemessen werden könne. Obwohl »^j^?!l>ingtoner Verhandlungen unter einem »dz...^aen Stern beginnen, ist es nicht ganz >!I-?,^lossen, daß sich die Verschärfung des Mit- ^^°väischen Problems den internationalen Herten des Kongresses so unabweislich auf daß sie sich mit dem Problem auseinan- müssen. Tie Führer der amerikanischen ttt '? # 't und Finanz sehen zweifellos viel kla- Staatschefs der europäischen Ver- iiq >?uchte und werden ihren Einfluß aufbieten, !»„. ^.Washingtoner Versammlung zur BeHand- dringenden Gegenwartsnöke zu ver- und Gewerkschaften als Reformatoren. #, tnpfw?' einer langen Kette von Mißgriffen, 8f» suchen Anläufen und enttäuschten Hoffnun- ^Urft, ehe sich die Erwerbsstände des beut- »iis. Kolkes entschlossen, in den Gang der Ereig- >!t-„ ''iJUgreifcn. Die Finanznot des Reiches iis, .Erheblichen Teil eine Kassennot: es scheint .»»geschlossen, daß wir die für den inneren 'fo» ' UR i> für die nächste Reparativnsrate nö- schr., Summen beschaffen. Die reibend fort- tili !?"de Teuerung hat Volkskreise aufgerüt- btal i. e bisher in Gleichgültigkeit oder in blin- Äilk.^trauen aus die Führung unserer Ge- 5 M nicht um grobe Fragen gekümmert ha- «!» politische Parlament hat die dringen- ^>ri>s7 ^ilhafts- und Finanzfragen der Nach- lk^ii nicht zu meistern verstanden. Es hat 8tii n J und dekretiert, hat sich jedoch fast stets bat v ll(i ) geirrt. Im September dieses Jahres Itfi. ""n auf Anregung der Industrie die orga- ^ tr vnr Unternehmerschaft mit dem Vorschlag wie die nächsten finanziellen Ansprüche »is y* Neich befriedigt weröen können, ohne dag il» gänzlich zu ruinieren brauchen. Durch ^»^-rlust von Oberschlesien sind die Bedin- die „Kredithilfe" sehr verschlechtert T>e Industrie als Wortführerin der ^eich.'^rtc« Wirtschaft reichte daher bei der «it »Regierung Bedingungen ein, unter denen ^»„». ithUse allenfalls noch wirksam werden Äik, Diese Bedingungen sind sehr lebhaft kri- f Besonders die Forderung, die «t ^7°»hncn dem Privatkapital zu überlassen, ?!lds» Sturm der En'rüstung hervorgerufen. >«, Forderungen, wie äußerste Sparsamkeit !„"Ä^en Haushalt u. energische Maßnah- «>z «*U Bilanzierung des Haushaltsplanes, sind Rchl^Mverständlich" unerörtert geblieben. Die Forderung der Industrie indessen: der "'Uta Um die Revision des Reparations-Abkom- »ich.'.wird vom deutschen Volke immer noch er ^ te unö dringendste Notwendigkeit an- Tage schien es. als ob die Reformvor- '>j Geforderte Besteuerung der Sachwerte, . Höhe von 25 Proz. des in den Un- ^1! Hungen arbeitenden Kapitals, darf im In- 'ienbi. cS Volkes nur einen Teil eines um- .I'nanzprogramms sein, durch das der fallt; ' vfientliche Bedarf gedeckt wird. Die So- l 0t i>erf ® des Kohlenbergbaues, die weiter ge- v ä würde gar nicht die Kreditfähigkeit Ickern steigern, sondern im Gegenteil ver- Mist» ' jede llmorganisation zu einer min- öit. ^rläusigen Minderung der Erträgnisse .s, sofortige Einziehung des Notopfers r^tei* bisher fälligen Steuern würde für Existenzen den wirtschaftlichen Ruin ?- Was die Gewerkschaften formuliert Ni tn t V kein Mindestprogramm sein. Nach- % ,/de Teile, Industrie und Gewerkschaf- "«lsche Bedingungen vorgelegt haben, müssen sie sich gemeinsam an einen Tisch setzen und unter weitgehendem Entgegenkommen prak- tische Vorschläge herauszukristallisieren suchen, durch die das Aeußerste von unserem Volke ab- wendet werden kamt. Die Reparationskommission in Verlin. Kurz vor dem dreijährigen Gedenktag des un- seligen ersten Wassenstillstandsvertrages ist die Re- parationskommission in Berlin eingetroffen. Sie bewahrt über den eigentlichen Zweck ihrer Reise Stillschweigen. Trotzdem weiß man, daß sie zur Vorbereitung wichtiger Entscheidungen Material sammeln wird. Sie will sich über den Stand der Reichssinanzen, über die Ursachen dcS Marksturzes, über irie deutsche Zahlungsfähigkeit und über die Durchführbarkeit gewisser Kontroll- und Zwangsmaßnahmen ein Bild machen. Da die Kommission allein nicht entscheidungsberechtigt ist, wird sie in Berlin wahrscheinlich nur mit Ver- tretern der deutschen Regierung und der deut- scheu Wirtschaft konferieren und die gewonnenen Eindrücke zu einem Bericht verarbeiten, der dann dem Obersten Rat der Verbanduiächte vorgelegt wird. Innerhalb der Reparationskommission be- steht eine merkbare Spannung. Ter britische Vertreter Sir John Brtrdbury hat seiner Regie- rung einen Bericht über das dentsch-französtiche Sachleistungs-Ablommen lam 0. Oktober in Wiesbaden abgeschlossen) überreicht, und darin eine Reihe von Borbehalten gemacht, die in Paris lebhafte Empörung hervorgerufen haben. Da ohnehin die Einmütigkeit zwischen Frankreich und England durch die Behandlung der türkischen Frage einen bedenklichen Schlag erlitten dat. ist es nicht wahrscheinlich, daß sich die Mitglieder der Reparationslommission sehr schnell über die zu ergreifenden Maßnahmen einigen werden. Trotz aller Enttäuschungen, Sie uns England durch seine bisherige Haltung in der ReparationSfrage be- reitet hat. muß betont werden, daß der Sieg der französischen Auffassung in dem kommenden Be- richt der Reparationskommission für uns die denk- bar größten Gefahren enthalten würde. Fran- zösische Politiker und Presseorgane überbieten sich in Anklagen und Drohungen gegenüber Deutsch- land. Siegt die französische Auffassung, so datiert von der Ankunft der Reparationskommission in Berlin die Aera der unmittelbaren Finanzkon- trolle Deutschlands durch seine Gläubiger. Die Börse. (Eigener Wochenbericht.) Die in unserem letzten Börsenbericht angedeu- tete Möglichkeit einer Abfchwächung ist inzwi- schen zur Tatsache geworden. Trotz der wenig veränderten Lage am Devisenmarkt wichen die meisten Effektenkurfe. Gründe hierfür find un- seres Erachtens nicht in der Erhöhung der Stempelgebühren zu suchen, sondern vor allem in der allgemeinen politischen Unsicherheit uuse- rer Lage. Die Möglichkeit, daß auf der Konfe- renz in Washington doch noch ein uns günstiger Beschluß gefaßt werden könne und der offen- sichtliche Versuch Englands, uns ein Morato- rium für die weiteren Verpflichtungen aus dem Versailler Vertrag bet der Reparations-Kom- Mission zu erwirken, veranlaßten die beruss- mäßige Spekulation und das Publikum, sich eine stärkere Zurückhaltung im Eingehen neuer En- gagements aufzuerlegen. Außerdem wurden vielfach Gewinnficherungen vorgenommen, und die dadurch flüssig gewordenen Mittel fanden zum großen Teil Anlage in Jndustrie-Obliga- tivnen, zum Teil auch in Staats- und Stadtan- leihen, so daß der Anleihemarkt in lebhafter und sehr fester Haltung verkehrte. Außerdem ist eine entschiedene Versteifung am Geldmarkt zu beo- dachten, die auf Krediteinschränknngen seitens der Großbanken zurückzuführen sind. Infolge- dessen wurde eine ganze Menge von Engage- ments abbaureif, und es fehlten die Mittel zum Eingehen neuer. Die limitierten Berkaufauf- träge des Publikums hielten indessen ein allzu starkes Hinabgleiten der Kurse ans, und es ist anzunehmen, daß auf dem stark ermäßigten Kursniveau neue Käufe stattfinden werden. Jedenfalls war am Freitag im Büroverkehr eine wesentlich freundlichere Haltung festzustel- len, und die Kurse, zu denen Material gesucht war, lagen teilweise nicht unwesentlich über denen des letzten offiziellen Bvrfenlages. In- zwischen ist wohl die Ansicht derer allgemeiner geworden, die sich weder von Washington noch von dem Besuch der Reparationskommission in Berlin Gutes für Deutschland versprachen, und die Kammerrede dcS französischen Finanzministers Doumer am 17. dS. Mts., die sich mit den Ansichten des Präsidenten der Reparationskom- Mission Dubois deckt, gibt keinerlei Aussichten auf finanzielle Erleichterungen Deutschlands hinsichtlich der Reparationszahlungen. Wenn man ferner erwägt, daß der Börse aus steuer- lichen Gründen hohe Effektenkurfe am Jahres- ende nie angenehm sind, erscheint es ratsam, sich mit der Aiöglichkeit einer über den Jahreswech- fel sich ausdehnenden Abfchwächung bezw. Ge- fchäftsstille vertraut zu machen. Im vorigen Jahre wurde der gleiche Versuch einer Herab- setzung des Kursniveaus im Dezember vom Publikum, allerdings mit Erfolg, durchkreuzt, was wir nicht unerwähnt lassen dürfen. ES scheint indessen, daß seriöse Kapitalisten i Sie Abschwächungen der letzten Tage bereits zu Neuanlagen benutzen. LandwirZschastticher Vochenberlchl. In der Berichtswoche brachten die ersten Tage der Berichtswoche wieder zeitweise sehr feste Tendenz im Getreidegeichäft, und die Preise gingen erneut in die Höhe. Dann trat eine allmähliche Aenderung der Lage ein, die sich besonders scharf erst zum Schlüsse der Woche zur Geltung brachte. Die Waggongestellung ist, seitdem die Expedition der Kartoffeln wegen des Frostes eingestellt werden mußte, wesentlich bes- ser geworden, und die Zufuhren und Abliefe- rungen früherer zu billigeren Preisen eingekaus- ter Getreidemengen haben sich ganz erheblich im Lande gemehrt. Hierzu kam die Tatsache, daß der Ausdrusch auch wieder neue ersthändige Offerten in gröberem Umfange an den Markt führte, so daß die frühere Knappheit vorläufig beseitigt war. Ernstere Anregungen von den Devisen lagen diesmal nicht vor. Wohl waren deren Schwankungen wieder recht erheblich, aber gerade durch die Unstetigkeit der Preise für ausländische Zahlmittel fehlte es an Nei- gnng, neue Unternehmungen einzuleiten. So gewann dann zuletzt das Angebot merkliches Uebergewicht über die Nachfrage und die Preise zeigen wieder einen nicht unerheblichen Ab- schlag. Am flanesten war dabei die Geschäfts- läge für Weizen. Die Vorräte von dieser Ge- treideart sind in erster Hand sehr beträchtlich, und es fällt hierbei besonders ins Gewicht, daß der Weizen in seinem vollen Umfange den Ver- kauf am offenen Markt sucht. Soweit Erzeuger hiervon eigentlich zur Umlage abzuliefern hat- ten, tauschten sie den Weizen gegen den An- kauf von Roggen ein, um letzteren abzuliefern. Für Roggen hat sich eine durchschnittlich feste Haltung etwas länger als beim Weizen aufrecht erhalten, weil hierbei fortdauernd viel Mate- rial zum Umtausch für die Umlage aus dem Markt genommen wurde. Zum Teil war dies auch noch die letzten Wochentage der Fall, doch kam schließlich soviel Material zum Angebot, daß der Artikel in flauer Haltung schloß. Für Gerste ist die Kauflust vorsichtiger geworden, immerhin habeu sich die Preise der Sommer- gerste etwas besser als die des Brotgetreides behauptet. Getrcidenotierunge« in Mark je Tonne. lWelrmarktpreise umgerechnet zu dem ieweili- gen Wechselkurse.) Die Zahlen in Klammer geben in Mark daS Steigen (+) bezw. Sinken (—) der Preise im Vergleich zur Vorwoche an. Chicago, 13. Nov. Weizen-Dez. 9945 (+ 345), Weizen-Mai 10 243 (+ 175), Mais-Dez. 4785 (+ 233), Mais-Mai 5335 (+ 139). Berlin, 17. Nov. Weizen märk. 7760—7920, meckl. 7800 bis 8000, Roggen märk. 5940—6040, pomm. 5940 bis 6040, Sommergerste 7600—7900, Hafer märk. 6960—0040, Mais La Plata Nov.-Jan. 6600. Hamburg. 17. Nov. Weizen prompt 7800 bis 8000, Dez. 7900—8100, Roggen prompt 610V biH 6300, Dez. 6200—6400, Hafer prompt 6100—6300, Dez. 6200—6500, Gerste, Winter 8500—8700, Sommer 8700—8900, Tunis und Marokko 7400 bis 7700, La Plata-Mais loko 6400—6600, Dez.- Jan. 6500—6700. Königsberg. Pr.< 15. Nov. Weizen bunt 7000—7100, Roagen 5480, Gerste 6800, Hafer 5100—5500. Breslau. 17. Nov. Weizen 7300, Roggen 5800. Gerste, Winter 6000, Sommer 7000, Hafer 5400. Dresden, 15. Nov. Weizen 7660—7760, Roggen 5700—5800, Sommergerste tsächs.) 7200—7500, Haser 5700—5800, Mais 5800—6000. Mannheim, 14. Nov. Wei- zen 8000, Roggen 6600—6700, Gerste 7750—8000, Hafer 5900—6000. Kartoffelpresse der Notierungskommissionen in Mark ie Zentner. Erzeugerpreise für Speise- kartoffeln ab Verladestation: Berlin. 18. Nov. Weiße 83—87, rote 83—87. Hamburg. 17. Nov. Weiße 94—100, rote 88—95, gelbfleischige 96—100. Großhandelspreise. Köln a. Rh.. 16. Nov. No rddeutsche gelbsl. 110—112, weiße u. rote 105. Frankfurt a. M., 14. Nov. Norddeutsche Speisekartosseln 96—100. Bnttcrvcrsteigcrunneu. Berlin, 15. Nov. Zugeführt und versteigert 245 Faß. Höchstpreis 4270. niedrigster Preis 8500: die erzielten Preise betragen für Ostpreußen 366»—4110, Westpreußen 8660—3980, Pommern 4020—4110, Mecklenburg 4020—4110, Braunschweig 4020, Hannover 3500—4260, Oldenburg 3800—1270, Schleswig- Holstein 4260, Schlesien 3900—4080, abfallende Ware 3040—3070 M. Allgemeine Mrischnftslragen. Italiens Spekulation aus eine Markhausse. Der Volkswirtschaftler Professor Einudi schreibt im „Eorriere della Sera": In Italien seien bis vor kurzem in der Hoffnung auf eine Hausse der Mark wenigstens 4 Milliard. Ml. gekauft worden. Alle Berufsarten beteiligten sich an dieser Spekulation. Die kleinen Dörfer des Pie- mont' und der Lombardei besäßen Millionen von Mark. Der plötzliche Kurssturz der Mark er- fülle daher diese kleinen und großen Speknlan- ten mit Sorge. In den Bereinigten Staaten hätten die Spekulanten schon mit dem Verkauf der Markbestände begonnen, um nicht Gefahr zu laufen, alles zu verlieren. Zu den Vermutun- geu, daß der Marksturz von der deutschen Regie- rung beeinflußt werde, sei zu sagen, daß in Wirklichkeit die deutschen Wiedergutmachungen seit langer Zeit von den fremden Markkäufern bezahlt werden, die ihre Franken, Dollars und Lire für die Markscheine hergeben. Unterdessen sinke der Markkurs so stark, daß Deutschland spä- ter seine Banknoten um weniges Geld wieder zurückkaufen könne. vis Lage an den Waren- nnd Prodnkienmäriten. (Eigener Wochenbericht). K. Mannheim, 18. Nov. Getreide- und Produktenmärkte. Das Geschält in ausländischem Getreide ist infolge der hohen Devisen fast ganz ins Stocken geraten und die wenigen, Offerten, die in Brotgetreide von den überseeischen Getreidemärkten vorlagen, finden keine Beachtung, weil das Risiko bei der Beschaffung dieses Produktes zu groß ist. Für Western Roggen II per Dezember-Abladung verlangte man heute 11.75 Gulden für die 100 kg, Cif Rotterdam. In Gerste war Donaugerste 63/64 kg schwer zu 45.75 und in 62/63 kg schwerer Ware zu 44 belg. Frank per 100 kg. Cif Rotterdam zu haben. Platamais auf Abladung per November war zu 8.40 und Mi- xedmais per Dezember-Januar-Abladung zu 7.80 Gulden die 100 kg. Cif Rotterdam angeboten. Abschlüsse wurden aber, soweit uns bekannt, nicht getätigt. Die Käufer sind äußerst vorsichtig geworden An unseren B r o t g e t r e i d e - M ä r k t e n war die Stimmung die ganze Woche hinduroh nachgiebig. Die Käufer bewahrten die größte Zurückhaltung, und die Preise haben infolge dieser Zurückhaltung nicht unwesentlich nachgegeben. Ende der Woche kann die Tendenz sogar als flau bezeichnet werden. Weizen war anfangs dar Woche mit 800—8C5 M. die 100 kg, franko Mannheim bezahlt worden, während die heutigen Forderungen zwischen 772—769 M. für die ICO kg, Frachtparität Mannheim, schwanken, doch ist es schwer, zu den zuletzt genannten Preisen heute Käufer zu finden. Für Roggen wurde bei Beginn der Berichtswoche noch bis 610 M. für die 100 kg, ab pommerischer Station verlangt, während die heutigen Forderungen sich auf etwa 582—578 M. für die 100 kg stellten. Für in Mannheim disponiblen Roggen stellten sich die gestrigen Forderungen noch auf 648 M. für die 100 kg, bahnfrei Mannheim, doch ist dieser Preis heute nicht mehr zu erzielen. Für Gerste war die Stimmung eher behauptet, obwohl auch für diesen Artikel heute mehr Verkäufer als Käufer im Markte sind. Schöne fränkische Braugerste wurde bei Wochenbeginn in der Preislage von 773—775 M. die ICO kg gehandelt, doch konnten diese Preise auch nicht voll aufrecht erhalten werden und ermäßigten sich ungefähr bis auf 763 M- die ICO kg, ab fränkischer Stationen. Württembergische Braugerste war heute zu 750—748 M.. ab württembergischer Stationen, pfälzische Gerste zu 780—778 M., ab pfälzischen Stationen und badische Gerste zu 770—768 M. die 100 kg, ab badischen Stationen, angeboten. Auch Hafer hatte wesentlich ruhigeren Marl*. Bei Beginn der Woche wurde württembergischer Hafer mit 592 M. die ICO kg, Frachtparität Ulm- Dan. gehandelt, ein Preis, der heute nicht mehr durchzuholen ist, selbst die heutigen Forderungen, die sich zwischen 570—568 M. für die 100 kg, ab württembargischer Stationen bewegten, sind kaum zu schaffen. Für in Mannheim greifbaren Ha»'* * forderte man gestern noch 597 M„ doch zeigen die Eigner heut« Geneigtheit, kleine Untergebote zu berücksichtigen. Mais dagegen war der einzig« Artikel, der sich in der abgelaufenen Woche b«s» ser behaupten konnte, zumal das Angebot daii2S ganz klein blieb und dieser Artikel am meisten von den Devisennotierungen beeinflußt wird. Für disponiblen Platamais lauteten die Forderungen auf 740—738 M. für die ICO kg, brutto für netto, mit Sack, bahnfrei Mannheim. Fu'.t»? i'tfkel blieben gesucht, und die Preise war--n >m Vergleich zu den Preisrückgängen am GetreidcinarKie nur kleinen Schwankungen unterworfen. Oelkuchen waren kaum angeboten und für das wenige Material, das vorliegt, werden infolgedessen weiter hohe Preise gefordert. Spycker Kokoskuchen per Dezember-Lieferung waren zu 620 Mark die ICO kg angeboten, doch fand sich zu diesem Preise kein Käufer. Weizen-Boilraehl war zu 5C0 M., Weizenkleie zu 400 M., die 100 kg, bahnfrei Mannheim am Markte. Von Norddeutschland lagen heute Angebote in Weizenkleie zu 390—380 M. die 100 kg, ab norddeutschen Mühlen vor. Norddeutsche Roggen kleie war gleich- preisig zu beschaffen. Für M a 1 z k e i m e forderte man 503—498 M„ für Biertreber 523 bis 519 M. für die 100 kif, ohne Sack, ab württemberi- schen, bayerischen und badischen Verladestationen. Für Melasseschnitzel forderte man 362 bis 359 M. für die 1C0 kg, brutto für netto, mit Sack, ab pfälzischer Fabrik, Nähe Ludwigshafen a. Rh. Biertrcbermelasse war zu 402—4C0 M. die 1C0 kg, brutto für netto, mit Sack, ab Stuttgart, angeboten. Zu ungefähr gleichen Preisen lagen auch Angebote ab bayerischen Stationen vor. Rauh- futter war nur geringen Preisbewegungen unterworfen, für Wiesenheu forderte man in Mannheim 120 M. für den Zentner, bahnfrei Mannheim, während ab bayerischen Stationen Preise bis 136 Mark per Zentner gefordert werden. Drahtgepreßtes Stroh, wie auch gebundenes Stroh kostete, bahnfrei Mannheim, 40 M. per Zentner, während württembergische Händler für Vertreter: Ernst Kampier, KsrSsritäe, KlsuprechtstraSe 42, Tele,hon 2375. Nr. 821. Seite 10 Karlsruher Tagblatt. Sonntag, den 20. November 1921 Drittes Blatt ,11 fit! württembergioches Stroh bis 45 M, für den Zentner, ab württembergischen Stationen verlangten. Hülsenfrüchte lagen fest, da für diese Artikel, infolge der mangelnden Versorgung der Verbraucher mit Kartoffeln, sich große Nachfrage zeigte. Das Angebot ist verhältnismäßig klein. Für Victoriaerbsen verlangte man, ab norddeutschen Stationen, je nach Qualität, 900—1000 Mark, für kleinere Speiseerbsen 700—840 M., für die 100 kg. In Mannheim greifbare Victoriaerbsen stellten sich, je nach Qualität, auf 900 bis 1100 M. und für kleinere Speiseerbsen auf 850 bis 950 M. die 100 kg, bahnfrei Mannheim. Speise- linsen waren zu 1440—1450 M. die 100 kg umgesetzt worden; Für weiße Speisebohnen stellten sich die Preise auf 980—1000 M. für die 100 kg. Rangoonbohnen waren zu 640 bis 650 M. die 100 kg, franko Mannheim, am Markte. Reis hatte festen Markt, da die Nachfrage recht befriedigend ist, während die Ankünfte bis jetzt noch immer klein sind. Man verlangte für Burma I 1745—1790 M„ für Saigon I 1595—1600 M. und für Screenings 1300—1400 M. für die 100 kg, bahnfrei Mannheim. Mehl konnte sich anfangs der Woche gut behaupten, doch ist Ende der Woche auch für diesen Artikel, in Uebereinstimmung mit der schwächeren Tendenz des Brotgetreidemarktes, eine schwächere Stimmung zu konstatieren- Speziell von Norddeutschland wurden in den letzten 2 Tagen schwächere Preise gemeldet; für norddeutsches Weizenmehl schwankte« die heutigen Forderungen zwischen 960—1030 M. und für Roggenmehl zwischen 720—780 M. für die 1C0 kg, ab norddeutschen Mühlen. Dagegen verlangen süddeutsche Mühlen für Weizenmehl Marke Spezial 0 1150 M. für die 100 kg per Dezember-Januar-Lieferung, während aus zweiter Hand, welch letztere noch Bestände aus früheren Käufen hat, Angebote zu 1075—1100 M. für die 100 kg, ab süddeutschen Stationen Angebote vorlagen. Für Weizen- Nichmehl verlangte man 600 M. für die 100 kg. Wein. Im Weinhandel herrscht reger Verkehr bei steigenden Preisen, was eine Folge unserer schlechten Valuta ist. Aber auch die große Nachfrage seitens ausländischer Firmen nach unseren deutschen Weinen wirkt preissteigernd. In der Pfalz schwanken die Forderungen, je nach Güte des Gewächses zwischen 1350—3000—4000—5000 Mark, in Rheinhessen zwischen 1450—2400—3500 Mark das Hektoliter, Tabak. Der Einkauf der neuen Tabake hat in der diesmaligen Berichtswoche auch in dem Nek- kartal und in dem Bruhreiner Distrikt eingesetzt; Waibstadt, Neidenstein, Daisbach, Helmstadt, Epfenbach und Langenbrücken erlösten bis 1200 Mark per Zentner. In Neckarbischofsheim, Haßmersheim und Neckarelz wurden Verkäufe bis zu 1300 M. per Zentner getätigt. Unter Beteiligung zahlreicher Händler und Fabrikanten wurden sogar in Hoffenheim 1300—1500 M. per Zentner erzielt. Man ist der Ansicht, daß dieser zuletzt genannte Distrikt das geeignete Zigarrenmaterial aus der diesjährigen Ernte liefert. Auch in der Haardter Gegend konnten Verkäufer an mehreren Plätzen Preise bis zu 1200 M. durchholen. Im Gundi-Di- strikt fanden Verkäufe zu 11CO—1500 M. per Zentner statt. Die Nachfrage nach allen Tabaken ist groß, Umsätze fanden indes fast keine statt, da das Angebot hierin verschwindend klein geworden ist Rippen bleiben bei steigenden Preisen gesucht; das Angebot in Rippen ist klein, da die Fabrikanten mit dem Verkauf zurückhalten, weil sie damit rechnen, später noch höhere Preise erzielen zu können. Rhein Schiffahrt, Die Stimmung am Frachtenmarkt hat sich in der letzten Woche wieder wesentlich befestigt, da der Wasserstand bei der trockenen Witterung neuerdings wieder zurückgegangen ist und die Schiffe mit großem Tiefgang nicht verkehren können. Die Frachtraten, wie auch die Schlepplöhne sind steigend. Holz. Auf den Holzmärkten ist die Stimmung ungemein lest, und die Preise für alle Holzsorten sind stark steigend. Bei den Rundholzversteigerungen, die stark besucht sind, werden hohe Preise erzielt und Erlöse von IOC/O—1200 M. per cbm, ab Wald waren keine Seltenheit. Am Brettermarkt herrscht große Nachfrage, während das Angebot darin klein ist; speziell stark gefragt bleibt gleich verladbare Ware. Unsortierte, sägeanfallende Bretter kosteten 1700—2000 M. per cbm. Auch nach Hobelware besteht großer Begehr und für 21/22 mm starke Hobelbretter unsortiert schwankten die Preise zwischen 40—45 M. per qm. Die Lage am Hopfenmarkt. (Eigener drahtlicher Wochenbericht.) s. Nürnberg, 19. Nov. Der Geschäftsverlauf der letzten Woche war besonders in der zweiten Hälfte sehr ruhig. Wirklich prima Hopfen blieben im Preise fest, dagegen waren mittlere und geringe zu Gunsten der Käufer- Für einen Posten prima Hallertauer Siegelhopfen wurde der Ausnahmepreis von 14 4C0 Mark bewilligt. Im allgemeinen wt'rden zwischen 12 500 und 14 000 Mark bezahlt. Sclilußstimmung ruhig. Wochenzufuhr 300 Ballen. Wochenumsatz 250 Ballen. Heutige Preise für prima 13 500 bis 14 000 Mark, mittel und gutmittel 12 000 bis 13 000 Mark, geringe 10 000 bis 11 000 Mark, rote 8000 bis 9000 Mark. Am Saazer Markt waren auch in der letzten Woche nur selten Umsätze zu verzeichnen. Doch ist die Stimmung etwas angenehmer, und die Preise sind mit 5400 bis 6300 Kronen befestigt. In Belgien ruhiges Geschäft; Notierungen 400 bis 435 Franks. Die Lage am Kaffeemarkt. In der abgelaufenen Berichtswoche hat sich die Stimmung am Kaffeemarkt zunächst etwas beruhigt. Die Preise wurden im Einklang mit der Abschwächung am Devisenmarkt teilweise etwas ermäßigt. Die Forderungen Brasiliens blieben dagegen noch immer über hiesiger Parität, so daß nur wenige Abschlüsse zustande gekommen sind. Ende der Woche machte sich jedoch infolge der Gerüchte über eine neue starke Erhöhung des Goldzoll-Aufschlages (von 19C0 auf 3900 %) wieder lebhaftes Interesse für verzollte und greifbare unverzollte Ware geltend. Letzte Notierungen je nach Qualität und Beschreibung: San tos (superior/extra prime) M. 31.— bis M. 35.— , gew. Zentralamerikaner M- 40 bis M. 50. — per Vt Kilo roh; unverzollt ab Freihalenlager Hamburg. Mitgeteilt von der Firma Mo rris A. Heß G. m. b. H., Hamburg 8. Börse Handel Industrie -Gewerbe. Frankfurter Börse, w. Frankfurt a. M., 19. Nov. Es fand heute infolge der Bestimmung des Börsenvorstandes kein Wertpapierhandel statt- Die berufsmäßige Spekulation legte sich im Hinblick auf die ungeklärten Verhältnisse beim Abschluß neuer Geschäfte Zurückhaltung auf. Wohl in Erwartung einer festen Montagsbörse wurden im Verkehr von Büro zu Büro höhere Kurse geboten. Man hielt bereits Umschau, was man zu den billigeren Kursen kaufen könnte. Stärker gefragt waren chemische und Elektrizitätspapiere. Unter den Spezialwerten fanden Zuckerfabrik Heilbronn, Gummifabrik Peter, Ruetgerswerke mit etwa 1125 und Neckarsul- mer Fahrzeuge rege Beachtung. Für chemische Badische Anilin wurden Kurse von 920, Hoechst 870, Scheidoanstalt 2025 genannt. Nachfrage bestand für Metallbank 1600—1575, Daimler 680, Montan- und Schiffahrtsaktien befestigt. Höher bezahlt waren Oesterreichische Kreditanstalt und Länderbank. Von den amtlich nicht notierten Werten fanden Benz Motoren zu festeren Kursen Aufnahme. Julius Sichel auf Kapitalserhöhung 1275, Deutsche Petroleum auf Gerüchte einer größeren Transaktion lebhaft. 2425 — 2500 — 2425 — 2400, Opiak 10 500, Mansfelder Kuxe 30 000, Ufa 4000, Geld — Chemische Rhenania 1375, Griff enius 1250, Hansabank 228. Der Dollar schwankte zwischen 287 und 278. Polennoten etwa 8% %. Berliner Börse. w. Berlin, 19. Nov. Da der Neuyorker Markkurs mit einer weiteren Ermäßigung bis auf Z1Z-5 eine ungefähre Anpassung an die gestrige Steigerung des Dollarkurses erfahren hat, ist auch hier gestern abend und im Laufe des heutigen Vormittags eine weitere Erhöhung der Devisenpreise eingetreten. Bis zum Mittag aber waren die Umsätze sehr geringfügig. Erst während der amtlichen Feststellung wurden sie lebhafter. Die amtlichen Preise wurden aber ziemlich erheblich unter dem Kurse des Vormittags festgesetzt. Von Aktienwerten waren an der Börse überwiegend weiter erhöhte Kurse zu hören. Bei den Großbanken sollen aber auch ziemlich viel hochlimitierte Verkaufsaufträge vorliegen. Banken. Mitteldeutsche Creditbank. Eine außerordentliche Generalversammlung genehmigte die Ausgabe von fünfzig Millionen Mark neuen Aktien. Hiervon sollen dreißig Millionen Mark den alten Aktionären im Verhältnis von M. 3000.— alten Aktien zu einer neuen von 1000 — M. zu 180 % zum Bezug angeboten werden. Die restlichen zwanzig Millionen Mark sollen freihändig begeben werden. Die Generalversammlung er- w. Antwerpen Brün«! Holland - , > l.onduo , i , , Pari» ... Bchwi-Ia . , . > Spanien .... Italien . . , , l.l.^abon , ■ , Dänemark ... N'irwt-treo . . > ftohwi-di-n , . , llclxlncfort . •• . NVwyork , , Wien lallen) Deutsch Oesterr. BudapeM , , , Pro« ..... Oevi Frankfurt, 19. 18 Nov. Oeio , >n«l .aooü — M 80 J6-U 2J >98 90 110110 Bö# 265 57*8 206.17'a 28073 281 30 $ennotiepu Nov 19 Nov. Oeld | Bnei 1943 - '19j2 - J34J 10 93ÖJ 93 LU1 8J 1124 20 2J Ii iö 2J27 10 523J7J 523J ZO JJ-/1 10 , 3/8.70 115J Ü0 1161 20 5144 80 5155 20 4*76 |3984 - ö543 40 6556 60 277.20; 277 80 Abendi ;visen. Frankfuri, 19. .Nov., 951 , ? 9 4* 294 701 293 30 29 37! ?9 41 Rottcrd Aratfterä Bransel ChrlftianU . Kopenhagen . Stockliolm . « . HrlslnKfora . . Italien . « « , London « • • • Nowvork . » « « Parii» « ßcbwfla «4 Spanien . . Wien < altes) Ofutseb Oesterr. Prä« . . . Budapest » , » Libanon . , . Bulgarien. . . Buenos-Aires . w. tierun, 19. 38. Nov Oci 9325-65 13/3.lü 384o 1J Nov 4)55 — 6233-75 112135 48 19Ö8.— 5109 85 3746 25 953 19/2- 6120-: 375J; 19. Nov Geld 9316 15 UJäJ üo !§Ji Brie 9834 81 1941 93 4JJ4 - Öjj'i 9J ÖJjjlJ o4üi.ö3 641645 539 40 550 60 115o30 1153 70 nm 20 JJ9i 2003 06 5246 75 6266 26 333616 3343-86 9 73 9 77 295 70 296 30 29 22 29 23 Brüssel . Holland. London . Schweiz Tendenz: fest. — I Paris . . — I Italien . — I N'euyork w. £ür.ch 19 Nov i) - pl tvi>p'-n&apen Stockholm ''.'hristiama , Madrid Hu« not«-Aires HH^rad . Abrain . . Mo apest ti i ki.ro** 18 Nov.11 2 02 1 2 j-19'it\ ■1 6S! 17- 636 50 ! 21 2? 33 65 l 92'; 2 0.62 . 3 45 170- 190 57',- Jes/iSjnAursa i;n / re.vjr^ehf, M txtnoiii uroa i»a -a Küau.- straas Je Oo Karlsruhe |a |t> lolUn,.|3300 10300 Ij.i .ei 515 J 6 i00l faru 1936 2060 BoUimi iLiiO -19/6 .011 .lull 1100 1175, •teil or <>// 28/ ! (calie ' 1175 -1250 tacaborsl. mächtigte ferner den Vorstand bis zu we ' dreißig Millionen Mark neue Aktien jedoco spätestens 30. Juni 1922 nicht unter 180 /» ' ■ zugeben. (Letzter amtlicher Kurs: 445, letzte dende: 10 %.) Deutsche Reichsbank. Ausweis vom 15. November 1931. legen die lor»ootie 0.134 0.093 1920 | 1093.404 + 1091.653- 2081U20 4- 652 549 2-167 + 0.547 52553.944 -fr- 2773.871' 13.673 + 228.270 + 108-6.995- 4 5 »9 2.293 337.834 180.000 104.253 63104.03S — 16687.834 + 340J.47S{ 5455.115 + 171.772 unv8rand. unwÄn-J 495.175 (in «ä Tausend) Aktiva. Metallbestand . . . darunter Gold . . ileichs- und Dar- lohenskassensch. Anten and. Banken Wechsel u. Schecks Disk. schatzanw.. Lombard-Darlehen Effektenbestand . Sonstige Aktiva . Passiva. Grundkapital . . . Reservefonds . . . Notenumlauf . . . nn«™ lfteieh,Staat Depos. j Prlvat ' _ Sonstige Passiva . 1921 1003.230 + S93.710 + 5233.273 + 6.947 + 1323 9*4 + 103726.700 -fr 42 .«5 + 261.682 — 6603.774 + 180.000 121.413 93133.123 + 6233.274 + 14600.84) + 1862 580 + «°'O 0.071 *sj °""Ä un .'itS j9 7?:ui >5 lüUÜSU 'ivu In einer G.V. des Mansfelder wurde beschlossen, das Aktienkapital von . j.. Mark auf 70 Millionen zu erhöhen. Die neues ^ tien sind zun Austausch gegen die 69 120 Ku* e . j( Mansfelder Kupferschiefer bauenden Gewerk 61 ; in Eisleben bestimmt, Sie wurden von eI j,, Bankkonsortium untei Führung der Allg- P, eU ^ e r- Kreditanstalt Leipzig zum Kurse von 108 % ü ^ nommen mit der Verpflichtung, für das Konso 1 .^ die Aktien zum Selbstkostenpreis der Gesell sC zur Verfügung zu halten. ^ Dr. Mayer & Rotzler, Aktiengesellschaft, photograph. Platten und Chemikalien, Karls ^ j Die Firma wurde mit einem Aktienkapital Millionen Mk. in eine Aktiengesellschaft delt. Gründer sind: Fabrikant Wilhelm , clJ Karlsruhe, Firma Inag, Industrie-Unternehniy^[,, Erlangen, Kaufmann Karl Bauer, Erlangen, iv.,:pp tor Karl Horn, Frankfurt a. M., Direktor ' ^ Bormann, Frankfurt a. M. Mitglieder des er g cr . Aufsichtsrates sind: Rechtsanwalt und 0 " zernbei, vom . „ Bankhaus Carl Götz. Kar -sn» n ~' Wiedenrerkaufer werdsn nosli an-enomme" iterrrch Zufriföeide^e nitrt) für Knabenkleid. Schnitt-Album. I 0 l> a » na Weber. Hirichftraüe Sij. >eSel Helen rascli uncl in tadelloser Ausführung C. F. NUlIarsche Hofbuch' ha mlluiia m. b. H . Ihr paZzbild in iBcniRcn iUinulcrt nur, im Pliologravli. Gleitet. Herr cnstr. 88, Vermog. Damen wünschen glückl Heiritl Herrn, auch ohne Vermox gibt Aiskunft Jos. Stabray Berlin 113 ätolprscbe Straße 48. Di« aisaj®3^ heiz., a. icd. Koehb- ^ Herkuieszaun s«> ta ^ Stäben, billig, P 1 ^. leicht, ' vid( ; rf ,„mat6H, ,»< ratzoiatn, Aumor | ocher Email« oh /v.ecke. , —— i rosp. „1'- /tjad 0 T3jaofl-tp asopgmann. aa*gc^ ,u ' ... Vertreter für Karlsruhe- Otto StoU. Elr.«rih»nilli.nii. •ritte« Matt Karlsruher Tagblatt. Sonntag, den 20. November 1921 Mr. 321. Seite 11 »»er der BertrauenSmSuner und Er- für die «uacitelllenv-rsi-licruna im ^ - 'Htntebtjirll SarlSruh« findet ftatt: ' WtiUg. a btn ll V7 ÖC 3o«i»at 19!2, vormittags iwilchen WA und ll'.b Uhr. dt« Anacftcllten « l#B » »cn 29. Januar 1922. von 10 Uhr - »orminaaö biö i Ubr nachmittags. NnL^lfrcis ist. soweit es ftch. um die »tiitf. £* Angestellten bandelt, in drei Stimm- * BttetU !«S K,..Der Stimmbezirk A umiaht: '«4. t S?'9tbiet westlich der Frodel-, Scheffel-. ^ itr «ff 1e , r " und Noagenbachstrane einschlietz- Westseiten dieser Straben. serner die Und" ..^runwinkel und Darlaiiden und M, lamiriffc» bcji Lanvöczirks. Wahllokal Zimmer haben »wei Stimmen. Für le weitere angefangene hundert versicherte Angestellte erhöbt sich die Zahl um eine Stimme. Kein Arbeitgeber bat 'Hi als zwanzig Stimmen. me ff F.^jDcr Stimmbezirk L umsaht: 2'". in*. ' SP" den L stielten der nröbel-, Sches- OT»ftru>.' .Weber- und Rogäenbachstrake bis zur Mirh Mrimstrahe und Ettlingerstrafte ein. Iff der Westseite der letzteren «traken, ^1. Stimmbezirk N ist Wahllokal Zimmer ^ des BezirksamtSgebäudes. w.-.- Stimmbezirk C umsaht: N u,,, Ict von den Clticiten der Karl-Friedrich» ?- KA>n»crstruh- nach Osten bl» einfchliehllch [ i# Rintheim, yllr den Stimmbezirk °'l im S! lotal Zimmer Nr. 80 lBeztrksrats- „C'j sK. Bezirksamtösebäudc. .. ® ErM M wählen S Vertrauensmänner und t^it S, ma 'iner. 5' ^^'"trauenS- und Trsabmänner sind ie a„z den versicherten «»gestellten, die ^ *rni ltfte °« sind, und aus den Ardeitgebern Hat ein Arbeitgeber mehrere Stimmen, so hat er leben Stimmzettel in einem besonderen Um- chlag zu verschliehen. Enthält ei» Umschlag mehrere Stimmzettel, so gelten sie als ein Stimm- jettel. wenn^ sie gleichlautend sind: andernfalls "Der ^ Wa8lbttechtigte darf fein Wahlrecht nur in dem Stimmbezirk, in dem er wobnt, ausüben. Es kann nur für unveränderte Vorschlags- listen gestimmt werden: auch die Reihenfolge der Vorgeschlagenen in der Vorschlagsliste darf nicht geändert werden. Karlsruhe, den 15. November 1921. Rad. Bezirksamt. Der O I) e r a m t m a n n. O.A. 170. Dar Schub der Brunnen und der städtische« L»a>>ertelt««ge» vetr. m Nachstehende Best immun« der unterm 30. März 1912 erbaiienen ortsvolizeiKchen Vorschrift (§ ö) wird in Erinnerung «e-b-rachi: Bci Eiittritt der kälteren ^bre^eit slnb samt- ^»e?n^"»koer — . L®H#8ffl ette n ZlngesteUlen zu wählen. n°A d-»M schriftlich nach den Grundsätzen ^ »n,.^ablbercchtiaten werden ausgefordert, Ä»d,n^»vrschlaasiil!cn bis spätestens Donners- den 5. Sonuat 1922 bei dem Wablleiter ^sMwann Sckaible (Bezirksamt Karlsruhe» ?vrschlaalisteu sind für die Arbeitgeber versicherten Angestellten getrennt .auf' ". m ^°de Vorschlagsliste soll »d J warnen enthalten, als Vertrai mindestens Vertrauensmänner «.'"»>>« öwännei zu wählen sind. Sie darf |rti ° lc dovvelte Zahl solcher Namen auf Jjöitii ^Lrgeschlaaenen sind nach Bor- und Zu- Stand oder Berus und Wohnort zu be- föäljr?» Mnil in erkennbarer Reiher L 'Uito .'-vtangelS anderer ausdriil . ?^rd angenouimen. dah die an erster ^.'Hr . .--•-v unvjviivui m»v •»< «•«!» » •* — * - ®blün. u ' flcf ührttn als Vertrauensmänner vor» Äf werden. ... .... —~en von mindestens enennung eine« für Bertre» [»Ärt u».^."Handlungen bevollmächtigten «lt U'rfrtiticbtn fein. J" hn y'AlaaSlifte soll .werden, da« ste den Vorschlagslisten -.^ahlervereinigunäen gegenüber als eine Vorschlagsliste gelten, diesem Kalle L Unterzeichner der Vorschlaaolisten oder U>rsl^^'"achtiqtcn Vertreter übereinstimmend. M bis zum Ablauf des Montag, den Äu«. 1922, die Erklärung abgeven. dah "rlchlagslistsn miteinander verbunden sein in.°ndernsalls ist die Erklärung über die ,.«ird UN" u.,gültig. __ "Jtttr- ?°n den «rbeitgeberu oder von den ver» «"«nne stell teil bis »nm 5. Januar 1922 nur 'chlnoslifte eingereicht, so findet für die uff «oÄ!. ^ruvve keine Wahl statt. ..Die in ftS J'^'onäliste gültig verzeichneten Personen iS • 1',' in der iür den Wahlbezirk ersorder» T on» 0 ^ in der Reibensolae deS Vorschlc" u.Di, ^> ?>efer Gruvve gewählt. ÄXft» Wühler haben sich über ibre Wahlbercch- ?>>!!>!,weifen. Für die versicherten An- ?°>i. Andient die VersicherungSkarte als AuS- ?«lrda??^. in derselben wenigstens ein Beitrag * Vi?,; , lebten zwöls Monate vor der Wahl !?,» Ä^kn ist. für die «rbeitgeber genügt eine Äaermeisteramt de» Vctricbslides ans- Lf-^efor». c i4e i 11 ig lins. Die Arbeitgeber werden da .5,?' >is die Bescheinigung ausstellen zu faSluf q,'»>cichsaesevblatt 1912 Seite 481.) fi r «».trag stellt die Reichsversichcrungsanstalt 'IchsKltiute in Berlin den Arbeitgebern eine !-li,,'U»una über die ^./>vf. 1 des BerstchcrunasacleöcS iür An- 'kt>c^^ansz»stellenden Wahlausweis für die d durch Ab Die Stimm- „„.(Ru, ,v..j und keinen 1 öps , r Vorbehalt enthalten. Sie sind auker» ». «j»?^^vnl,lraums handwiriftlich oder im Wege n>N «'!« herzustellen. ^önn?^beitgebern Ist eS gestattet, an Stelle der W s«?!?" Stimmabgabe ihren Stimmzettel ' ~ Ausweises senden in" c r umioiiuHc WWffl »11 Arbeit ?!t J). ' Verlangen auf dem Bezirksamt Zitn. «. 8 auögebändigt. Der Brief muh Iva b?Mo? m 25. Januar n. I. bei dem Bezirksamt i' 1 linV ' ei ' 1 " Nachträglich eingehende Stimm ^r'^^aluoerechtigte bat eine Stimme. Arbeit ' wehr als fünfzig, aber nicht mebr Tanderi versicherte Angestellte besaiastigen. lichc Privatbrniinen sowie rleitungS- , ... fserl. röhren, soweit sie sreiliraeu, durch geeignete Mit' tel vor dem Einfrieren zu schützen. iUmhüllcn mit Wärm«fchutzmittel-n.)" Karlsruh«, den IS. November 1921. Bad. Bezirksamt — Poli^idirektiou —. OL. 17S. Jagdbut betr. Karl Ouenzer. wohnhaft in Bulach, Haupt- strafte Nr. 131. wurde am 15. November 1921 als Silköiag-dbütcr des Jagdreviers III der Ge- markuna Karlsruhe oervflichtet. Karlsruhe, den 15. Siovewber 1921. Bad Bezirksamt — Polizeiöirettiou —. O.Z. 173. Bekanntmachung Eiubcrusun« des Bürgerausschufses betr. Ich berufe die Mitalieder des BürserauSIchusseS zu einer öffeuMchen Versammlung aus Donnerstag den 24. November d. I.. nachmittags 4 Uhr. in den »rohen R tbanssaal. Tagesordnung: 1. Abänderuwg der städtischen BcfvrdmigSsatzuua tNr. «2.» ■2. Erböbuua der Gebühren für die Entleerung von Zllwrtgrubeu. der Schwemm-, Ströhen- reiniautios- und Müllabsuliraebubren. INr 4l>. S. Erhöhung des Strakenbahutarifs. U> zwar eingeteilt in 5 Schalter, nach der AuSweiskarte alphabetisch geordnet, und nur gegen Borzeigen der grünen Lebensmittel» AuSweiskarte. , Die Ausgab« ersolat straßenweise in nach- stehenber alphabettscher Reibensola«: Dienö!aa. den 22. November, für die Strahen: Adlerftrahe bis mit Bannwald-Allee. Mittwoch, den 28. November, für die Strohe»: Baumeister- bis mit DraiSstrah«. Donnerstag, de» 24. November, für die Strahen: Durlacher Allee bis mit Evangelistenitrahe. Freitag, den 25. November, für die Strahen: Fabrik- bis mit Gerwigltrahe. Samstag d«n 26. November, für di« Strahen: Gluck» bis mit Gutenbergstrahe. . Montag, den 28. November, ^ir di« Strahen: Hahnen- bis mit Hublchstraii«. Dienstag, den 2». November. Iür di« Strahen: Humboldt- bis mit Kailerstrahe. _ Mittwoch, den 80. November, für die Strahen: Kaiserallee bis mit Kränierstvahe, Donnerstag, den 1 Dezember, für die Strahen: Kreu, S. Entlastung des Bor- standS u. ülusstchiS- rat» inö GeicllenliauS, To- fienslrahe 68, sreuiidlichst ein. Antrage wollen spätestens 8 Tage zuvor veiiii Boritand elnge- reicht werden. Karlsruhe. 19. Nov. 1921. Kaitz. Gesellen- iierb.rze A.-G. A. Stumpf. «SS Paßbilder liefern billigst Samson & Co., photogr Atelier. Kaiser-Passage 7 Ferkel Markt jeden Mittwoch morgens 8 Uhr in der Gottesaner Kaserne. Gedeckte Berkaufsräume. Stadl. Schlacht- u. viehhisaml. SesseMe Beciteiifnisf. Montaa. den 21. yjoocutbcr O. nacti- n»itti»a» L Ui>r. werde ich in Karlsruhe im Pfand- lokal Zteinstrahe J3 gegen bare Zahlung öffentlich versteigern: 2UÜ Patentstrumvfhalter, 5 Herren- taichenuhren. 14 Uhreuketten, 1 Herrenrina. 0 Zigarettenetuis, I Rucksack, 8t >talbselldeckel. 1 Paar Kinderschuhe. 1 kleine Handtasche. 1 Handkoffer. Beim Empsana muii für ieden HauSbatt besonders quittiert werden. An Kinder^ unter 14 fahren werden keine Marken anSgehändutt. Jede Person erhält ein Kartenhett enthaltend: 18 Blatt mit Brotmarken, numeriert von Nr. 87 bis 64 1 Blatt mit 8 Mehlinarlen. Nr. 9—10. Nedc Nummer der Brotmarken enthalt 4 Ab» schnitt« & 760 Gramm: 6 kleine Abschnitte, die bis auf weiteres mit je 50 Gramm Brot, und etil« Brot- oder Meblkarte. die mit 840 Gramm Brot oder 260 Gramm HaitSöaltmebl eingelöst werden. Durch die Aufhebung der Ration,eruna aller übrigen LebenSniittel werdeu weitere Marken lanch an Selbstveisvvaeri nicht mehr ausgegeben. Krankenbrot erhallten nur noch Mindest» und Minderbemittelte. Die AuSfWbe erfolgt in der bisherigen Weise an den Schaltern i, gegen Ab" gabe der gewöhnlichen Brotmarken. , Wirts-l^lsten und AustaKen erhalten wie biSher ihre Marken am Mirtschaftsschalter in obenge- nannter Ne«bensoloe. , Da die Giilligkeitsdauer der Marken bts Schlnn des Wi .ichaftsiahres ,2V. Auguft l»22) berechne» ist ver! rene. aeltvblene oder sonft abhanden ae- kommene Niarken keinesfalls ersetzt werden. Nt im eigenen Interesse eine sorgfältige Aufbewao- ruug dringend geboten. »Aitte ausschueii»«« und genau beachte».) Karlsruhe, den 19. November 1921. NahrnngSmtttelamt der Stadt Karlsrube. Sitte. ftüi die im ftädt. Kinderheim. Silbelftr. 11. in der itädt. Luileukrivve. Baumeifterstr. 50. in der ftädt. Vildakrivve. Schesfelstr. 87. untergebrachten Kinder, sowie für die Insassen des ftädt. Alters- Heims. Kährrngerstr. 4, soll auch in diesem Jahre wieder eine Wcihnachtsbcscheruug bereitet werden Wir richten an Kreuirde und Gönner dieser An- stallen die Bitte, uns durch Zuwendung von Ga- ben die Veranstaltung einer WeihuachtSbescherung SU ermöglichen. Zur Emvianguahme von Gaben stnd sämtliche Mitglieder deS unterzeichneten Ausschusses be- reit: insbesondere kür das ftädt. Kinderheim. Herr Privatier strih Mauer. Amalienftr. 44 II, In- Ivektor des Hauses. Herr vrakt. Arzt Dr. Blatt- n e r . HauSnrzt. WesteiMtr. 88. und die Oberin, Hilda Rebbach. Subelstr. 11: für die ftädt. Luise»krivv«: Krau Geb. Hofrat Dr. Dressier, Westendsbr. 76 II. Inspektor in der Krivve. und die Leiterin, Schwester Marta Duhler. Baumeifterstr. 56: für die ftädt. Hildakrivpe: Frau Kunstmaler Strahberger. Westendstr. 26 III, Infvektoiin der Krivve und die Leiterin. Schwester Niargarete Ultsch, Schesselstrake L7: für das ftädt. Allersheim: Herr Stadtarzt Dr. Helbing, Hausarzt. Stefauienstr. 05 und , die Vorsteherin. Oberschwester Pauline Müller. Zäbringer- strafte 4. . StLdt. Fürsorgeauoschusi. 1 Partie Dam.'nwäsche, als. Hemden. Blusen, Strümpfe, Hanotücher, 2 Wolldecken, 1 Damen- mantel und dergl. m. Sierlteincruns bestimmt. Karlsruhe, den 19. November 1921. 21. Haupt, Gerichtsvollzieher in Karlsruhe. Zn kommender Woche stattfindende Nödsl-. Kleider- etc. öersteigemng nimmt weitere Aufträge entgegen a. «Idevmonn. ««ttionator Karlftratze 87 Telephon 6516. Sprechzeit Sonntag von 10— 1 Uhr. Mieter- und Untermieter'Scremtpita Mmw (E.V.) Kt!'n°dD^t».7.^^?e'.n"e Gelchäitsst.: Uttorgenit. Sl. t>. Sprechstunde täglich 6- 7 Uhr. Mittwoch 8^9 Ulir qbeuds ..Unter den binden". Kaiser-Allee 71. Montaq. Li. Stooembee ab«»dS 8 Ubr, im Gasthaus. Z>»n»Setie„e-k". Eclesrieg- u.Sröbelstr. Mieter-Verssmmiu^ Z.gWlliW» (B.OB.) Ortsgruppe Karlsruhe. Der für Sonntag, den 20. 11. geplant' To«- naL»mittaa im i>iunstl rhauL mub verschoben werden. Er findet am >schlub der VeraiUtaltungeu am -Sonntag oen S. .Hats ilti. 4—7 K ,r nach- »nittags. statt. Die auogegebenenKarteii behalten thre Gültigkeit. Einzelkarteu sür den Tcenachmittac, am 11. Dez. werden bis 9. 12. aus der Geschait^ftelle ver.ansl, deögl. die Dauerkarten. ^«r rtusjcbuj;. Maierinnenverein Karlsruhe Iim Schlößle, Rittersir. 7 AUSSTELLUNO | Bilder - SrapiilK - Kimstgwerbe Sonntag, d. 20. bis mit 27. Nov. von 11—1 und 3—6 Uhr offen l v /elt-Panorama 38 Passage 38 Vom 20. bis 26 Nov. wird gezeigt: ÜOmdie ewigeStadt Eintrittspreise: -rwachsens 1.30, Kinder 0.75. Eintritt Mk. 1(Wiederkommen frei) Vereinsmitgiieder u.Kinderfrei j| Badisches Landestheaier. Sonntag, 20. November, 6 bis n.' *10 Chr. 30 Hk. Oer Prophet. Gesprengte fesseln. Hj Roman von Haus Schulz«. - iSiadiörint uetbofen ) tt^ ne n entschlossen trat Georg in den Laden ein Jet J? u fte nach kurzer Wahl einen Armeerevol- 1 ^^ogenem Lauf nebst einem Dutzend de: Gehörigen Patronen. «o nii !\ n sandte er sich nach der Nogalskischen «tnx i?*ei und saß hier im Vorderzimmcr fast M^.^unde lang ganz allein am Fenster und tn die dämmerige, sich allmählich ver- i ^j a 1 ' e Helle des Marktes hinaus. ^ ^ alles sah er heut zum letzten Male. e wehmtitige Empfindung beschlich ihn. *em UI 5T' cie aus einmal nicht länger mehr jV z>.^?^upsigen, kleinen Raum, dessen nied- .sich mit der zunehmenden Dunkelheit aus ihn herabzusenken schien. Zahlte und nahm seine ruhelose lthf ung durch daS stille Städtchen von neuem ror ' r unterdes vollständig hereinge- > «m den plumpen Turin der Katherine^» kirche lugte der Mond wie ein Gesicht mit tücki- schem, grinsendem Lächeln. Die Mehrzahl der Bewohner der alten Hau- ser träumte schon hinter verhängten Fenstern? nur hier und da brannte noch Licht. Aus dem ersten Stockwerk der Apotheke tönte Klaviermusik, irgend jemand spielte den Geisha- walzer? in hüpsettden Rhythmen kamen die rei- zeuden Weisen über den mondhellen Markt und weckten vertraute Erinnerungen in der Brust des einsamen Wanderers. Der Kursaal von Baden-Baden tauchte plötzlich wieder vor seiner Seele auf? er gedachte deS Abends, da er nach diesen Klängen wie in seli- gem Rausch mit Käthe über das schimmernde Parkett dahingewirbelt war und ihr auf ver° schwiegenem Parkwege das erste leidenschaftliche Geständnis seiner jnngen Liebe gemacht hatte. Eine heiße Lebensehnsucht flammte auf ein- mal aus diesen Erinnerungen glühend in ihm empor: wie Sirenengesang umschmeichelten ihn die wiegenden Melodien, die sich in jenen Siun- den unvergeßlich in sein Herz eingespielt hatten, und weckten eine neue, trotzige Energie in seiner Brnst. Wie ausgelöscht war wieder jeder Gedanke des Todes. Nicht sterben, sondern leben, leben und kämp- fen für sich und seine Liebe? kein zages Verzich- ten, sondern Lebensbejahnng, jedes Widerstan- des ungeachtet sich und seine Ziele durchsetzend! Alles Ungewisse, Haltlose siel plötzlich von ihm ab. Welche Einflüsse auch auf Käthe eingewirkt haben mochten, wenn sie ihn wirklich liebte, so mußte ihr jedes andere Ding ohne Wert sein, dann durfte sie nicht entzogen noch verzichten, sondern sich vielmehr um so fester an den stützen, der letzt ihr natürlicher Rückhalt war. Sie mußte ihren Entschluß rückgängig machen; er verlangte ja gar keine Eröffnung, keine Auf- klärung. Aus welchem Grunde ihr Vater der Verlo- bung widerstrebte, blieb ihm völlig gleichgültig? nur zu ihm sollte sie sich bekennen? mit ihm den Kampf aufnehmen, nicht sich gleich von vorn- herein dem Schicksal beugen. Sie waren doch erwachsene Menschen, alt uud einsichtig genug, um selbst über ihr Leben zu entscheiden, sich selbst ihr Leben zurecht zn zun- meru. Und wenn sie beide die Unmöglichkeit der Ber- wirklichung ihrer Absichten auf heimatlichem Boden einsahen, dann blieb ihnen ja immer noch die Fremde, die Flucht in die Ferne? sie brauch- ten keinen dritten, wenn sie nur ihrer selbst ge- wiß waren. Wie weggeweht schienen ihm plötzlich alle Hindernisse, die er vor wenigen Augenblicken noch für unüberwindlich gehalten hatte, wie durch Zauberkraft aus dem Wege geräumt, als wären sie nie vorhanden gewesen. Nur auf eins kam es jetzt an, ilämlich Käthe vor ihrer Abreise noch einmal zu sprechen, ihr die Sachlage in dieser neuen Beleuchtung vcr- zustellen und mit aller ihm zu Gebote stehenden Ueberrednngskunst an ihre Liebe zu appellieren. Vielleicht war es sogar heute noch möglich, Käthe zu sehen? eö fiel ihm plötzlich ein, daß sie mit Tante Ulrike oft bis nach Mitternacht tn der holländischen Einsiedelei zu sitzen pflegte. Ein Blick aus die Uhr gab die Zeit auf halb Zehn an. Sein Pferd trug ihn in anderthalb Stunden bis nach Sinderode; wenn ihm das Glück gün- stig war. so konnte er Käthe um elf Uhr noch im Park treffen. Zehn Minuten danach saß Georg bereits im Sattel. In sausendem Galopp ging eö die Chaussee hinab; doch obwohl er das feurige Tier mit Peitsche und Sporen zu einer größeren Eile antrieb, erschien i.'im die Art seiner Fortbewc gung doch immer noch wie ein Schneckentempo. Georg war seit vielen Jahren nicht mehr in Sinderode gewesen. Seit der Rückkehr deS Barons war ihm einst jedes Betreten des nachbarlichen Bezirks vom Stiefvater aufs strengste untersagt worden; seine Kenntnis der örtlichen Verhältnisse beschränkte sich infolgedessen ganz auf das was ihm ans seiner K^nabenzeit noch erinnerlich war, wenn er mit seinen Schulkameraden in den Ferien abenteuerliche Entdeckungsfahrten von der „Insel" ans in das Gebiet des verwünsche- nen Schlosses unternommen, bis sie endlich der alte, griesgrämige Kastellan anfgestöbert und in die Boote zurückgejagt hatte. Von der Landseite aus war Georg überhaupt nie nach Sinderode gekommen, nnd so hielt er denn jetzt etwas unschlüssig vor den Steinpsei lern des verfallenen Eingangstores, hinter dessen hohem, schmiedeeisernem Gitter sich der verwilderte Park wie eine verzauberte Märchen- welt von formlos düsteren Schatten und fchim- merndem Silberdnft dunkel nnd geheimnisvoll dehnte. Kein menschliches Wesen war weit und breit zu erblicken, nur ein Mühlenwehr rauschte be- ständig und eintönig, und aus der Ferne klang zuweilen Hundegebell. Nach kurzem Ueberlegen stieg Georg ab: ein Druck auf die nur angelegten Torflügel ließ diese ivett auseinandergehen. Er führte das Pferd ein pa«r Schritte in den Park hinein und band es hier an einen niedri- gen Birkenstamm. lFortfetzung folgt). , V# II i stervollendung Karlsruher Tagblatt. Sonntag, den 20. November 1921 w*' 111 Es ist nickt nur das beste, sondern auch im Gebrauch billigste Waschmittel. Wenig Arbeit — geringer Kohlen verbrauch größte Billigkeit! Aditcn Sie auf dlcte Vorzflge und kaufen Sie nur PertO. Alleinige Fabrikanten: HENKEL & CIE., DÜSSELDORF, auch der »Henko", Henkcl's Wasch- und Bletch-Sode. Zum Weihnachtsfest Gesangverein Empfehle mein neuzeitliches Atelier füi vornehme Bildnisse und künstl. Vergiößerungen. Karlsruhe Kaiserpl. Amalienstraße 85, Telephon 2602. Samstag, den 26. Novemb. 1921, »sink 'i 2 8 Uhr im großen Saale der FesthalIe zur Feier des 46. Stiftungsfestes, Mitwirkendes Fräulein Ibolyka Gyarfas, Violin-Virtuosin aus Budapest, Herr Kammersänger Max Büttner vom Bad. Landestheater, der Männerchor der Concordia (260 Sänger) Musikalische Leitung: Herr Choimeister Heinrich Lechner. Am Flügel: Herr Hermann Knlerer. Eintrittskarten für Nichtmltglieder sind zj 9.50, 6.50 und 3 50 Mk. eisc.il Sieuer ur.d Einlaßkarte in den Musikalienhandljnge i Fr. Doert, Fritz Müller, Franz Tafel sowie bei Ot.o Mayer, Drogerie, Wilhelmstraße 20 (Ecke ScnQUen-maße), Ludwig Zech ei, Buc .binderet, Karlstraße 62 und vor Konzertbeginn an der Festhailekasse zu habea. Die verehrt. Mitglieder werden auf das ihnen zugegangene Rundschreiben nochinas höfl. auf- meiksam gemacut. Die Vorstandschaft. 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