Freitag, 14. Januar 1927. Beilage zum Karlsruher Tagblatt Vor den großen Skiwettläufen im Schwarzwald. Dauerlauf über 40 Km. — Meisterschaftsläuse auf dem Feldberg. — Staffellauf. Nach den sportlichen Höhepunkten ^ in den Tagen von Weihnachten bis nach Neujahr, wie sie in Triberg mit den großen Bobrennen, dar- unter die Deutschen Winterkampsipiele für Zweierbob und für Fünferbob gekennzeichnet sind, ist ein kleines Abebben in den Wintersport- lichen Veranstaltungen im Schltttenip.ort ein- getreten und die Skiläufer sind zu Wort gekom- wen. Sie bereiten sich in allen Teilen des Schwarzwaldes derzeit in den Ortsgruppen- Und Gauwettläufen auf die kommenden großen skispörtlichen Veranstaltnngen vor, die vom Ski-Klub Schwarzwald als Hauptverein durchgeführt werden. Die scheinbare Ruhe ist der Auftakt zu dem Stnrm, dem Sturm auf die Siegerplatze und auf die Meisterschaft in den großen Rennen. - Als erstes der Verbandsrennen des Ski-Klubs Schwarzwald wird am 15. Januar der Große Dauerlauf des Ski-Klubs Schwarz- wald ausgetragen. Die Durchführung ist wie- der dem Gau Hoher Schwarzwald {Sit} Triberg) übergeben worden, der seit mehreren Jahren regelmäßig Beauftragter ist und in Orgamsation unö Durchführung die meisten Erfahrungen be- sitzt, weiter auch über ein ausgezeichnetes wem- ges Gelände verfügt, das allzu große Höhen- unterschiede vermeiden läßt. Der Lauf, nach dem Krieg mit 30 Km. durchgeführt, ist in diesem » Winter erstmals wieder erweitert und aus 40 Km. verlängert, um in allmählicher Angler- chung an seine alte Länge von 50 Km. heran- zukommen. Beteiligt an der unmittelbaren Durchführung sind in diesem Winter neben den alten Stammortsgruppen des Gaues Triberg, Schonach. Schönwald und Furtwangen, auch erst- Mals Offenburg. Die Laufstrecke ist mit folgen- den Hauptpunkten festgelegt worden: Start Tri- ber-Geutsche, von dort über Stöcklewalö—Fohrenbühl — Furtwangen — Schnabelseck — Kohl- Wasen — Stollenwald — Neueck — Raben — Brend — Martinskapelle — Rohrhardsberg — Ochsen — Mühlenbühl — Wilhelmshöhe — Sil- Verberg. Ziel in Schonach. Der Start ist ange- sichtS der verlängerten Strecke morgens 10 Uhr, um auf alle Fälle eine Ueberraschnng durch Ein- tritt der Dämmerung zu vermeiden. Der Start liegt SA Meter hoch, das Ziel etwa gleich hoch, die größte erreichte Höhe wird 1156 Meter, die tiefste Lage 850 Meter sein. Als mittlere Höhe der Laufstrecke wird ungefähr S50 Meter an- genommen werden können. In der Laufstrecke liegen mehrere schöne Abfahrten, so die nach Furtwangen unö die vorm Rohrhardsberg zum Ochsen, Sie letztere in ihrer Schönheit und Tiefe von etwa 85» Metern nur verhältnismäßig wenig bekannt. Dem Großen Dauerlauf folgt in regelmäßi- Sem Termin dem ersten Februar-Sonntag der -Kerbandswettlauf des Ski-Klub Schwarzwald auf dem Feldberg, mit dem die Schwarzwaldmeisterschaft verbunden ist- Sie wird bekanntlich im zusammengesetzten Lauf errungen, also durch Teilnahme am Langlauf über 18 Km. und am Sprunglauf. Die Beteili- «ung bei dieser größten Schwarzwaldkonkurrenz im Skilauf war stets gut und die sportliche Lei- stung in den letzten Jahren sichtlich auf der auf- steigenden Linie, nachdem der Schwarzwald un- ter den Einwirkungen der Kriegs- und Nach- kriegsjahre in dieser Richtung erhebliche Ein- büße erlitten hatte. Die Entwicklung nach oben Wt sich im letzten Winter trotz seiner Wetter- Ungunst deutlich genug besonders im Sprung- lauf gezeigt, und man darf annehmen, daß auch diesem Winter unter der sich allmählich ans- wirkenden siebenden Beeinflussung durch die ^auwettläuse, aus denen nur die Besten zu den 6eldbergrennen dürfen, die ansteigende Linie sich fortsetzen wird. Die Meisterschaft selbst ist ^uternational offen. Als Neuheit soll in diesem Winter erstmals die Berücksichtigung des Geländelaufes, der sehr zu Unrecht eine Zeitlang sogar vom ««verband als nicht genügend sportlich — wohl gelinde Verkennung — betrachtet wurde, Austreten, indem sür diese Laufart ein besonders langer Laus, so etwa nach Art der in den Alpen gepflegten Abfahrtsläufe, durchgeführt werden '°u. Man kann diese Absicht nur auf das ern- ueste begrüßen, vor allem auch unter dem Ge- Nchtspunkt. daß am Geländelauf sich eben sehr an sich gute Läufer und rechtschaffene ^portleute beteiligen können, die für die Son- derleistungen des Langlaufes oder Sprunglaufes aus irgendwelchen Gründen nicht in Frage kom- wen können und die sonst abseits stehen müssen. Den Beschluß werden die Internationa- Ostersprungläuse auf dem Feldberg fUde«, die aber in diesem Winter infolge des 'Paten Falles des Ostersonntages vorverlegt w«rden und schon am 20. März stattfinden. Sie Und ursprünglich von der Ortsgruppe Freibnrg geschaffen und werden von ihr auch heute noch iw Auftrag des Hauptvereins durchgeführt, der yuer wegen der internationalen Ausschreibung ne mit seinem Namen decken muß. Die Beteili- ?^ng hieran war immer gut? neben den Deut- Wen waren Norweger, Oesterreich»'! und vor «Hein Schweizer Sportfreunde vertreten, für die »u diesen Rennen zu erscheinen schon zur Tra- «ttwn geworden ist. W. Romberg. Sie volkswirtschaftliche Bedeutung des Wintersportes. Von I. Cahnmann (Karlsruhe). Eigentlich ist es noch gar nicht so lange her, daß man angefangen hat, dem Wintervergnügen und dem Wintersport allgemein Beachtung zu schenken. Zwar wurde schon früher bei den Landbewohnern der sogen. Schlittensport" recht eifrig betrieben und selbst ältere Leute übten sich darin, allein der Städter wußte lange Zeit recht wenig von diesem fröhlichen Wintervergnügen der Leute auf dem Lande draußen und in den Bergdörfern droben. Für ihn war das Schlitt- schuhlaufen fast der einzige Wintersport. Durch die riesige Jnönstrieentwickluug und das starke Anwachsen der Städte ist der Stadt- bewohner mit der Zeit mehr und mehr dazu ge- komme», nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter die ländlichen Gebiete aufzusuchen und in Wanderungen und Sportbetätigungen den Körper zu kräftigen. Das Schütteln, der alte Kinder- und Bauernfport, und noch mehr das Schneeschuhlaufen wurde zum städtischen, zum allgemeinen Sport. Damit war überhaupt auch der Weg zum mächtigen Aufschwung des Wintersports, wie wir ihn in den jüngsten Jahren erleben, vorgezeichnet. Und wenn je ein volksgesundheitlicher Nutzen auch einen volkswirtschaftlichen Vorteil erzeugen kann, so geschieht das durch den Wintersport. An ihm profitieren heutzutage nicht nur der Körper des einzelnen, dessen abgemüdete Nerven ge- stärkt, dessen Gesundheit gestählt, dessen Auge geschärft und dessen Mut gehoben wird, sondern die Gesamtheit eines ganzen Volkes. Neben diesem nicht hoch genug anzuschlagen- den Allgemeinnutzen bietet der Wintersport noch zahlreiche andere Vorteile. Er bringt neue Erwerbsmöglichkeiten, erweitert das Kauf- bedürsnis und trägt damit zur Hebung des Wohlstandes der Einwohnerschaft und zur Ent- Wicklung des Gemeindewefens manches Stadt- leins und Dörfchens bei. Selbst der zum Ein- nehmen unentwegt geneigte Fiskus steht nicht mit leeren Händen da. Die volkswirtschaftliche Bedeu- tung des Wintersports beginnt schon beim Punkt „Ausrüstung". Wintersportler — und Winterknrgäste benötigen sie in meist recht umfassender Weise. Gar manches Kleidungs- stück, das man früher nicht kannte, ist erdacht und eingeführt worden. Die Skiläufer wün- schen Norwegeranzüge, Lauparstiesel. Skimützen, neuartige Windjacken, Wickelgamaschen, Leder- westen, Lederjacken u. a. Die Rodler wollen wieder ihr eigenes Kostüm, das sich der ent- sprechenden Sportart am ehesten anpaßt und für die Damenwelt gar erheischt der „moderne" Wintersport eine ganz besondere Mode. Dann kommen die Wintersportgeräte, die ein Kavitel für sich bilden. Da sind heute Schlittschuhe, Schneeschuhe, Rodel, Bobsleighs. Skeletons nsw. mit allem ihrem möglichen und unmöglichen Zubehör, deren Absatz allwinterlich in die Hunderttausende geht. In den Städten ent- stehen in wachsendem Maße ausgesprochene Wintersportgeschäfte, die all das zum Kaufe darbieten, was des Wintersportlers Herz be- gehrt und gar oft im Stillen erträumt hat. Da- neben tragen dann eine gewiß nicht unerhebliche Zahl dem Wintersportbedarf Rechnung, wie ein flüchtiger Blick in die Schaufenster der Schnei- der> Schuhmacher, Wollwaren- und Damen- konfektionsaeschäfte, Eisen- und Galanterie- warenbändler beweisen mag. Die Bernsspbotographen haben im Winter neue Arbeit gefunden. Bilder im Svnrtkostüm sind Mode geworden. Postkarten- unö Andenken- geschäfte lassen ihre Verkaufsläden jetzt das ganze Jahr auf? der Winterabsatz lohnt sich. Druckereien dienen dem Wintersoort. Sie sind gar oft mehr als reichlich beschäftigt mit der Herstellung von bnnten Plakaten, Prospekten, Hotelvreislisten, Diplome usw. Münzvräge- anstalten und Vereinszeichenfabriken liefern Tansende von Abzeichen und Medaillen an die verschiedenerlei Wintersvortvereine. In jüngster Zeit bedient sich vor allem der Film des Wintersports. Skiläufer von Klang, die nebenbei auch alte alpine Erfahrungen be- sitzen, haben sich der Filmindustrie zugewandt und die lebenden Bilder von der weißen Welt gehören mit zu dem Schönste», was uns hentzn- tage die Filmkunst beschert. Neben der Tat- fache, daß sich heutzutage Hunderte von „Ski- arößen" Sommers wie Winters in schneeigen Gefilden tummeln, um dort zu kurbeln, haben sich auch zahlreiche gewandte nnd bekannte Meister des Skilaufs zu berufsmäßigen Ski- lehrern ausgebildet, welche in langen Winter- monaten Skikurse leiten und von den winter- sportlichen Verbänden oder von Kurverwal- tungen und großen Hotels ihre „Gage" be- ziehen. Vielen Handwerkern bat der Winter früher unbekannte Vcschäftignng gebracht, manche richteten sich ganz für die Herstellung von Wintersportsgeräten ein. Aus Wagnern nird Schreinern werben Schneeschuh- und Rodelfabrikanten. Sattler liefern das Leder- zeng dazu. Schlosser sind Bobsleighmacher ge- worden, Schuhmacher befassen sich vorzugsweise mit Herstellung von Ski- nnd Rodelstiefeln. Die einst vorzugsweise aus Norwegen und der Schweiz bezogenen Schneeschuhe und Rodel werden nunmehr auch in ausgi-biger Weise in deut'chen Laude» selbst verfertigt und eine u'ir.kliche Schneeschuhindustrie ist erstanden. Etliche Firmen und Fabriken haben in den letzten Jahren rasch einen guten Namen er- ivorben und die deutschen Fabrikate sind nun- mehr den ausländischen in ieder Beziehung gleichwertig. Richtige Wahl vortrefflichen « "t e /' und sportsgemäße Ausführung der Gerate führen zu ehrenden Prämierungen auf Wintersportausstellungen, welche allwinterlich in großen deutschen Städten veranstaltet werden und ein beredtes Zeugnis von dem Aufschwung der Wintcrfportindustrie unseres Heimatlandes geben. Den Bauhandwerkern hat der Winter- sport schon manches Sümmchen eingebracht. In den letzten Jahren vor dem Kriege erstanden schon große Hotelneubauten in den deutschen Mittelgebirgen, deren Bauart für einen Wintersportbetrieb eingestellt war. Erinnert sei nur an die zahlreichen bedeutenden Hotels und Gasthöfe, die auf den höchsten Kuppen des Schwarzwaldes erstellt wurden, wie z. B. die verhältnismäßig noch jungen Bauten ans der Hornisgrinde, beim Feldbergerhof, am Hebel- Hof, ans dem Herzogenhorn u. a., die alle dem Wintersport zu verdanken sind. Die gerade auf diesen Höhen früher vorhandenen kleineren Unterkunftshäuser reichten bei weitem nicht mehr aus, um die großen Scharen der Winter- sportler nnd Winterkurgäste zu beherbergen. Vergessen dürfen aber auch nicht werden die auf den BergeLhöhen errichteten zahlreichen Skihütten und ebensowenig die in neuester Zeit allerorteu zur Errichtung gelangenden Ski- Sprungschanzen, Rodel- und Bobsleighbahnen und Eisplätze. Namentlich die neuartigen Sprungschanzen, die gegenwärtig in beträcht- licher Zahl auf geeigneten Gebirgsplätzen er- stehen, geben den Bauhandwerkern manchen Verdienst. Auch die modernen Rodelbahn- anlagen, die nach allen Regeln des Sports er- baut werden und mit Wasserleitung. Telephon, elektrischer Zeitmessung usw. versehen sind, kosten allerhand Geld. Hunderte von Arbeitern finden an den Wintersportplätzen der deutschen Mittelgebirge selbst Beschäftigung durch Offen- Haltung der Zufahrtsstraßen und der Spazier- wege von Schnee, durch Unterhaltung unö Be- aufsichtigung der Eisplätze, Rodelbahnen. Bobs- leighbahnen. Die Winterhotels beschäftigen zahlreiche Angestellte, so daß diese nicht nur zur Sommer-Kurzeit, wie in früheren Jahren, ihren Erwerb finden. Einen Hauptvorteil brachte der Wintersport den Hotels und Ga st hausbetrieben. Gar manche von ihnen hatten vor 1—2 Jahr- zehnten im Winter geschlossen, jetzt läuft der Betrieb das ganze Jahr und aus „Sommer- frischen" und „Sommerkurplätzen" sind „Winter- frischen" geworden. Gar manchmal ist die Sommersaison kurz und verregnet und das Jahr wird zu den schlechten gezählt: Da setzt mit einmal ein frischer froher Winterbetrieb ein, die Sorgenfalten werden glatt und immer glätter und alles wendet sich schließlich doch noch zum Besten. Etliche HotelS mußten für den Wintersport eingerichtete Neubauten mit Doppeltüren unö Doppelfenstern, Dampfheizung und Warm- Wasserleitung, mit Schneeschnhablage unö Kleidertrocknuugsraum, mit Rodel- und Bobs- stall erstellen. Von den Wintereinnahmen der Hotels und Gasthäuser haben wieder mancherlei Erwerbsstände Nutzen und auch Gemeinde unö Staat gewinnen, einerseits durch den vermehr- ten elektrischen Strom- und Gasverbrauch, durch die Mehreinnahmen für Wasserverbrauch uud ähnlichem, andererseits durch die eingehenden Beträge an Fremden- und Beherberguugs- steuern, an Umsatzsteuern, die der Hotelbesitzer zu entrichten hat, während die neuerstandenen und immerzu erstehenden Gasthäuser und Hütten, die ausgedehntere Geschäftstätigkeit der Gewerbeuuternehmer, die verlängerte Be- triebszeit in den alten Hotels das gemeinde- umlagepflichtige Steuerkapital erhöhen. Und an dieser Erhöhung freut sich nicht zuletzt die geldbedürstige Staatskasse. Was dieser aber noch wesentlich mehr ein- bringt, das ist der gesteigerte Verkehr auf den Eisenbahnen nach den Winter- sportplätzen und die Frequenz der Autobusse und staatlichen Schlittenposten nach den Winter- knrplätzen. Namentlich seit der Einführung der ermäßigten Sonntagskarten ist der Wintersport- verkehr außerordentlich angeschwollen und jede Statistik der Reichsbahn, die man für die Wintermonate Dezember bis März aufstellt, wird von dem günstigen finanziellen Ergebnis zeugen, das die Reichsbahn dem Wintersport- verkehr zu danken hat. Nicht zuletzt sei noch den zahlreichen Sonderzügen gedacht, welche die Reichsbahn nunmehr allwinterlich von den hauptsächlichsten Großstädten des Reiches nach den Wintersportzentren einlegen wird und die gewiß sich einer wachsenden Beliebtheit erfreuen werden,' auch durch derartige neuartige Eiurich- tungen wird der Fiskus künftig neue Einnah- men erzielen und sie als eine ständige Ein- nahmequelle buchen dürfen. Einen reichlichen Beitrag zur Hebung des Wintersportverkehrs in unseren heimischen Mittelgebirgen könnten ferner alle diejenigen leisten, deren Wohlhabenheit es erlaubt, aus- läudifche Winterplätze aufzusuchen. Sie sollen doch in die heimischen Wintergefilde kom- men! Auf unseren Höheu des Schwarzwalds, des Thüringer Waldes, des Harzes, des Riesen- gebirges und wie die vielen anderen abwechse- lungsreichen deutschen Mittelgebirgsbereiche alle heißen mögen, scheint die Sonne gerade so warm und so blendend, wie auf den Schweizerbergen. Unsere Wintersporteinrichtungen aber können sich gerade so, wie jene des Alpengebietes, sehen lassen und unsere Unterkunftsstätten sind vor- trefflich. Darum mögen alle, denen es vergönnt ist, fröhliche Ferientage im Winter zu verleben, ihr eigenes Land mit seinen köstlichen Schön- heiten nicht verschmähen und behilflich sein, unseren erwerbstätigen Mitbürger» ebenfalls frohe Willtertage zu bescheren. Die deutschen Mittelgebirge danken es jedem mit unvergeß- lichen Genüssen und nenaestärkter Gesundheit. Nr. 6 Vom Ski-Kurs in Adelboden. Vor wenigen Tagen kehrte der Akademi- scheSkiklub Karlsruhe zurück von srohen Skitagen im sonnenbeglänzten Adelboden. Un- beschreiblich herrlich war die strahlende Winter- sonne, welche die Touren verschönte und nach der Heimkehr zu einem behaglichen Ruhestündchen in den Liegestühlen vor den Hotels einlud. Ver- pflegung, Bedienung und Zimmerheizung waren durchweg sehr gut. Der Befähieung der Ski- lehrer, nicht zuletzt der Hingabe der 135 ^.eil- nehmer und den ausgezeichneten Schneeverhalt- uissen ist es gelungen, in den wenigen Tagen skiläuferisch außerordentlich große Erfolge zu er- zielen. Die Ansänaer liefen am Schluß des Kur- ses schon schwierigere Touren. Die Fortgeschrittenen aber fanden ein Gelände vor, das sogar den Arlberg weit übertraf. Die Tourengrnppen hatten gelegentlich täglich neue aussichtsreiche Touren mit unvergleichlichen Abfahrten zu lau- fen. Der Schnee war bis auf die Gipfel tief und pulvrig. Leider sind zwei Wadenbeinbrüche und zwei Sehnenzerrungen vorgekommen. Der Sportarzt der Exkursion, Herr Dr. Schroth, pflegte die Verletzten nach Kräften. Da die Reisezeit nach Adelboden einschließlich der einzigartigen Automobilsabrt nicht viel über sieben Stunden dauerte, ging an der kostbaren Urlaubszeit nicht viel verloren- Ein Fotowett- bewerb mit Prämiierung der besten Schneeauf- nahmen wird sich dem Kurs anschließen. Ein Erinnerungsball am 5. Februar im Germania- Hotel wird die Teilnehmer noch einmal froh vereinen. Ueber die glänzenden Rennerfolge des Klubs in Adelboden kann erst in einigen Tagen be- richtet werden. Der Schwarzwaldlauf des schwäbi« schen Schneelaufbundes wird am 15. und 16. Januar in Vaiersbronn abgehal- ten- Am Samstag nachmittag findet der große Langlauf über 16 Km- statt, ebenso ein Jung- mannenlauf über 8 Km. Nach dem Gelände- und Damenlaus am Sonntag vormittag wird um 2 Uhr mittags zum großen Sprunglauf an der Bergergrundschanze gestartet, die in sehr geschütz- ter Nordostlaee trotz eingetretenen Tauwetters noch reichlich Altschnee aufweist. Die Siegerver« kündigung erfolgt abends im Bahnhofhotel. Vorschlag für die Sonntags» Wanderung. Baden-Baden—Schartenverg— Steinbach (i% Std.). Bahnfahrt nach Baden-Baden (Sonntagskart« S teinbach/Baden-B. 8. Kl. 2.00, 4. Kl. 1.80 Mk.). Karlsruhe ab vorm. 6.38 (Baden-B. an 7.47), 8-18 (9.28). Von Baden-Baden durch die Lich- tentaler Allee und über Waldhaus Batschari. Korbmattfelsen (Aussicht) und Werner- Hütte zur Straßenkreuzung an der Lache (450 m; Schntzhütte): weiter über den Zimmer- platz (356 m) und den Bergsattel Win ter eck (384 m) aus den S ch a r t e n b e r g: (522 m; Aus- sichtspamllon,' Fernblick: Rheinebene, Schwarz» wald, Vogesen).' Abstieg aussichtsreich über E i s e n t a l nach Stein b a ch (133 m), Geburtsort Erwins, des Erbauers des Straßburger Münsters (Denkmal zwischen Steinbach und Um- weg>. Rückfahrt von Steinbach abends 6.1g (Karlsruhe an 7.29), 8.49 (9.58). C0L0*SEUM KARLSRUHE Täglich 8 Uhr, Sonntags 4 u. 8 Uhr Erstklassige Künstler-Vorstellungen bei mäßigen Preisen Waldstraße 16 Telephon 5599 i Dir.: Eugen Kl» tu ei- Cate-Cabarett MOZART die führende Familien-Kleinkunstbühne Tai 1 ). 8.30 Uhr Vorstellung Kein Eintritt Kein Weinzwang T anz- Gelegenheit Kaiser-, Ecke Kronenstr. Tel. 664 Dir.: Engen Kistnei- ALTGLASHOTTEN 1000 m II.d.M. — An dar Drei^eenbahn Titisee—Seebrugg gelegen Ideales Wintersport-Gelände Jtofttot Stricken-Löwen" Einziges Gasthaus am Platze lieste Verpflegung und Unterkunft. Pensionspreis 5%-6% Mk.inkl Heizung. Tel.: Altglashütten Nr. 2 — Bes.: Peter Herrin ann Wölls HOTEL TITISEE See-Eisbahn, Eisstadion, Rodelbahn, Sprunghügel. Pension von Mk. 7.- bis 11.-, Wochenend Mk. 9.-. bis Montag Mk. 12.-. .-. Tisch-Musik .-. Tanz Telefon: Neustadt-Schwarzwald 227. Seite 12 Karlsruher Tagblatt, Freitag, den 14. Januar 1927 Nr. 13 Amtlidie Anzeigen Bekämpfung der Maul- und Klauen- seuche. Nachdem die Maul- und Klauenseuche unter dem Viehbestand der Engelbert Braun Witwe in Karlsruhe-Beiertheim erloschen ist, werden die unterm 14. Dezember 1926 angeordneten Schutzmaßnahmen hiermit aufgehoben. . Karlsruhe, den 13. Januar 1027. O.Z. 10. Bad. Bezirksamt — Polizeidirekti ou. Buchmacher Georg Gensheimer i« Karlsruhe. Dem am 15. Jannar 1862 in Germersheim .l-ttveinpsalzl geborenen, in Karlsruhe, Kaiser- snavc 73, wohnhaften Georg Gensheimer wird gemäß § 2 Abs. 1 und 2 des Reunwett- und Lotteriegesetzes vom 8. April 1322 lR.G.Bl. ,S. 3»3>, S 1 bad. V.B.O. vom ö. Juli 1822 «M.V.Bl. S. 481) vorbehaltlich iederzeitigcn Widerrufs für die Zeit bis zum St. Dezember t!!27 die Erlaubnis erteilt, innerhalb der Stadt Karlsruhe int Haus« Kaiserstrasie Dir. 78, 3. Stock, gewerbsmäßig Wetten bei öffentlichen LeistuugS- Prüflingen sür Pserde abzuschlteben oder zu ver- Mitteln. Karlsruhe, den 12. Januar 1927. O.Z. 7. Badi sches Be zirksamt — Polizeidirektion C. MWWsWkverlammlung." Tic auf Mittwoch, de» 19. d. Mts., uachmit- tans 4 Uhr, in den Büracrfaal des Rathauses «nberanmte öffentliche Versammlung des Bürger- auSschnsses wird hierdurch auf Donnerstag. den 2 «. d. Mts., nachmittags 4 Uhr. »erlegt. Karlsruhe, den IS. Januar 1927. Der Oberbürgermeister. 2—3 Räume für Büro-Zwecke, in ruhigem Hause, event. Seiten- oder Hintergebäude, gesucht. Angeb. unter Nr. 1856 ins Taablattbüro erbeten. JANUAR Samstag milden Wir haben nur direkte Bezüge von i den Seehafenpläven. Diese Woche find eingetroffen: 30000 Pfund in bekannter Qualität ,m ganzen Fisch Pfund Pfennig Im Anschnitt Pfd. 22 Pfg. (Nächste Woche kosten die Fische voraussichtlich ca. 35 Pfg. ver Psd). | grifft gewasserte StoWe Pfund 20 Pfg Rminadtii MmmMsriMUe». Rollmepse / we in pikant. Mitchsone > 5mnM mWlliSZ BmArlM > (Dieser Preis ist uttt bis Montag, den 17. Jan. gültig.) 3n uns. SveMMeillW für Frische Rotzungen, Heilbutt, Schollen, Nordsee- Schellfische. Goldbarsch, lebendsr. Hechte. 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Das Bürgermeisteramt: Schneider. Freiwillige Versteigerung. Freitag, de» 14. Ja- uuar 1927, nachmittags 2 Nbr. werde ich in Karlsruhe, im Pfand- lokal Herrenstrahe 45», gegen bare Zahlung öf- sentlich versteigern ge- brauchte Sachen: 1 Renaissaneeschränk- chen. eingelegt. 1 Tisch. 4 Schäfte. 2 Etageren. 1 Ofen. 5 elektr. Lam- ven, 16 französische Bü- cher, 1 Partie Vorhang- stangen, 8 Etsenstangen und verschiedene Haus- haltungsgegenstände. Karlsruhe i. B.. den 13. Januar 1927. Grether, Gerichtsvollzieher. Zwangs- Versteigerung. Freitag, de« 14. Ja- nuar 1927. nachmittags 2 Ubr. werde ich in Karlsruhe, im Pfand- « —n-i- 4gs, im sentlich versteigern: Möbel aller Art, dar- unter 2 Schlafzimmer, 2 Schreibtische, 1 Bü- cherschrank. 2 Tische ein Trumeau, 1 dreiteiliger Kleiderschrank, 1 Bett, 2 Klubsessel. 1 Sofage- stell, 2 Waschtische. 4 i Viereck, u. 4 achteckige plastische, 1 Maiolika- bild, 1 Tevvich, ca. 243 Meter Damenstoffe und ~>i Paar Tuchfchuhe. Karlsruhe, den 13. Ja- n»ar 1927. j RoL. Gerichtsvollzieher. Zwangs- Freitag, den 14, Ja- lokal Herrenstrabe 45a, gegen bare Zahlung im Vollstreckungswege öf- fentlich versteigern: 1 Schreibmaschine, Sofa, 2 Fanteuils, ein Garoerobeftander, ein Schreibtifck 1 Stehlampe 1 Tisch, 1 Leuchter, sechs Wandbilder. 1 Büfett, 1 Standuhr, 3 Herren- Fahrräder u. verschied. Karlsruhe t. B., den 13. Jannar 1927. Grether, Gerichtsvollzieher. Zwangs- Versteigerung. Freitag, den 14. Ja- uuar 1927, nachmittags 2 Uhr, werde ich in Karlsruhe, Pfandlokal Herrenftr. 45a, gegen bare Zahlung im Voll- ftreckungswege öffentlich versteigern: 1 Damenubr 1 Her- renuhr, 1 Musikautomat, 1 grober Koffer mit In- halt tAnzüoe, Hemden, Wäsche). 1 Büfett, eine Kredenz, 1 Schweibavva- rat mit Zubehör. Karlsruhe, den 11. Januar 1927. Hnber, Ge richtsvollzieher. Urteil Ober „Waldfiora"* «... FüMe m!& verpflidhtet. Ihnen mitzuteilen, daß bei meiner Tochter Ihr wunderbares Mittel .Waldflora" Nr. 0 sehr gut gewirkt hat und kann es nur jedem Rheumatisinuskranken empfehlen. Wir hatten s&an die Hoffnung aufgegeben, denn sie war nur noch ein Skelett und jetzt ist sie schon wieder so weit, daS sie spazieren gehen kann. Die Leute haben richtig gestaunt, weil es so sdincH ging . . . Otto Hofmann, Lengenfeld. .Waldflora" Nr. 0 wird erfolgreich angewandt beit Gicht, Reißen, Rheuma, Ischias, Adernverkalhung, Entzfindungen, Neigung zu Eiterungen, Geschwüren, Pickeln, Krampfadern, offenen Deinen. Hautausschlag. Kopfschmerzen, Energielosigkeit, sowie Blutverderb» nis, hervorgerufen durch Harnsäureüberladung. Außer .Waldflora" Nr. 0 gibt es noch folgend* bewährte Spezialprlparate: Zuckerkrankheit Nr. 1 I Steinleiden Nr. 6 Blasenleiden Nr. 3 I Magen* und Darm!. Nr. 8 diron. 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Materiell liegen die Hauptschwierigkeiten der ^wmenden Verhandlungen — abgesehen von Uezialfragen, wie die Einfuhr französischer ^>eine oder Einfuhr deutscher Maschinen nach Frankreich — in der Frage des gegenseitigen - "stbegünstigungsrechtes. Bisher hat sich die z.g öösische Regierung geweigert, Deutschland u» allgemeine Meistbegünstigungsrecht zu ge- . uyren. Ob bei der Wiederaufnahme der Ver- iin* " 3en öer französische Standpunkt ge- son 't läßt sich naturgemäß heute noch nicht t°» ' Deutscherseits muß aber daran festgehal- In» Wcr ö™ — und in den bisherigen VerHand- französischen llnterhändler anch k»! »5^ nicht in Zweifel gelassen —, daß eine ognltige Regelung der handelspolitischen Be- ^ eyungen zwischen Deutschland und Frankreich »r aus der 'Grundlage des gegenseitigen, allge- einen Meistbegünstigungsrechtes möglich ist. toir^r^ llung, öi e heilte Deutschland in der Welt- un^ aft einnimmt, ist eine derartige, daß sie «i.^reinbar ist mit einer Behandlung als Na- Zweiten Ranges. Wirischastiiche Rundschau. Die Die ftt"5T Erwerbslosigkeit in Deutschland. Az.-,'° n mäßige Verschlechterung des der . ^warktes kommt in den neuesten Zahlen ^„Unterstützten Erwerbslosen voll Am Aus- len i r? 1 *' ist bemerkenswert, daß diese Zah- Uiabi rein ländlichen Gebieten Verhältnis- >ehr viel stärker gestiegen sind als in den 15 4^ n und industriellen. In der Zeit vom die q^^wber 1326 bis zum 1. Januar 1927 ist «Wx J ber männlichen Hauptuuterstützungs- j>j langer von 1211000 auf 1170 000 gestiegen. weiblichen von 256 000 auf 275 000, die Äabl von 1467 000 auf 1745 000. Die ■äeitr-« r Znfchlagsempfttnger ist in gleichem cC ftw »| »on 1597 000 auf 1963 000 gestiegen. IiW-^ ürttem & c iß ergab die Ermerbs- öer ^"^ung am 1. Januar den höchsten Stand Su »^'^rbslosigkeit, den Württemberg bisher stijt-,,^^chuen hatte, nämlich 50 377 Hanptunter- Ser ^^mpsänger und 43 959 Zuschlagsempfän- Igzä bedeutet gegenüber dem 15. Dezember Tie "sr^ una ^ me von 21,2 bezw. 20,3 Prozent. unterMärz 1926 ftüL ^°/bcrige Höchstziffer der Haupt tfii^ . n ß®empsättgcr war die vom 1. Mai< 'U 48 129. deutsch-französische Kaliabkommen. Das t„. "'udikctt macht nunmehr über das .lbkom- ergänzende Mitteilungen, denen wir so - Einzelheiten entnehmen, die zum -!-eil 'n unserem Artikel in Nr. 10 vom 11. Ja- enthalten sind: dcn Fall, das; der Verkauf von 840 --00 Tonnen icjv.,. ' m Lanke des fünften JahreS nicht erreicht wird, ?l,„° vereinbart, daß unter allen Umständen vom des feihsten Jahre ab die Quantitäten, welche höchsten Jahresumsatz der fünf ersten ^abre >vc?>. ^ehen, im Verhältnis 5 0 zu 5 0 fictcttt 20 ,, cn - ' Beide Parteien sind verpflichtet, per Iii-, i- 0 ™ Ultimo jede» MonatS die genauen Zis- si,^ ^ber die Aufträge, Verladungen nnd Verschif- auszugeben. Vor Schluß des Dünge- beziv, Berrechnungsjahres soll auf jeden Fall ein voller Ausgleich der Beteiligungsziffern erreicht werden. Wenn derselbe infolge höherer Gewalt nicht möglich ist, so erfolgt der Ausgleich entweder durch Nachliefe- rnng oder dadurch, daß die in Vorsprung gekommene Partei an die im Defizit gebliebene Partei eine Ver- glitt,ng von 15 Prozent Brutto des Erlöspreifes in den in Betracht kommenden Ländern zahlt. Es wird eine Kontrollkommission ernannt, welche die Richtigkeit der von beiden Ländern gemachten An- gaben gegebenensalls zu prüfen hat. Da die Znsam- menarbeit den Zweck hat, den Kaliabsatz nacz den Be- dürfniksen der einzelnen Länder zu entwickeln und Ersparnisse in den Geschäftskosten herbeizuführen und eine unnötige Verteuerung des Kalis für den Ver- braucher z» vermeiden, so soll das vorgesehene Ver- teilungsverhältnis <70 z» 8(1 beziv. 50 zu 50) in keiner Weise ausschließen, daß die beiden Parteien die Tonnage von Land zu Land nach einem besonderen Ucbereinkommen austauschen, wenn dies vom prak- tischen Gesichtspunkt aus ratsam erscheint. Für Dis- sercnzen soll die Arbitrage einem Schiedsgericht übertragen werden. Bei festgestellten Verfehlungen werden Bußen bis zum fünffachen Betrage des Ob- jektes und im Wiederholungsfälle innerhalb eines Jahres bis zum zehnfachen Wert des Objektes, für welche die Arbitrage anzurufen ist, der Gegenpartei zugesprochen. Der Vertrag wird auf die Dauer von zehn Iahren abgeschlossen, gerechnet vom 1, Mai 1926 mit der Maßgabe, daß er zu Ende deS siebten Jahres nach vorausgegangener einjähriger Kündigung aufgelöst werden kann. Znm Reichcfuttcrmittelgesetz. Mit dem hew tigen Tag tritt das Neichsfnttcrmittelgesetz vom 22. Dezember 192« in Kraft. Zweck des Gesetzes ist, den Verbraucher gegen unlautere Elemente zu schützen und schließlich in Handels- und Ge- werbckreisen klärend zu wirken,' denn wer ab 14. Januar 1927 Futtermittel feilhält, anbietet, veräußert oder sonst in den Verkehr bringt, hat sie ihrer Natur entsprechend zu benennen. Selbst- redend gehört zur Beueunnng auch die Angabe der Herkunft, der verarbeiteten Rohstoffe und der Art der Herstellung. Wichtig ist für den Handelsmann sowohl als anch für den Käufer, daß Mischungen, die überwiegend oder ganz ans mineralischen Stoffen bestehen, auch als „Mi- schlingen" bezeichnet werden müssen. Nicht un- wesentlich ist auch die Bestimmung, daß bei Ver äußerung von Futtermitteln in Mengen von 50 Kg. und mehr der Veräußerer dem Erwer- her schriftlich die Benennung der Futtermittel nach Mastgabe der Herstellung und der Herkunft anzugeben hat. Praktisch läßt sich dies garnicht durchführen, daher hat man dem Gesetz eine Tabelle beigegeben, in der wir zwei Grunven von Futtermitteln sinden, bei denen die Benennung und die wertbestim Menden Bestandteile bei einer evtl. Veränße- rung nicht schriftlich anzugeben sind. Ueber den Nahmen dieser Arbeit würde es hinaus führen, wollte man die einzelnen Futtermittel nennen, daher seien nur einige genannt: A. Körner, Samen und Oelfriichte, Abfälle aus Mühlen, z. B. Weizen-, Roggen-, Gerste- kleie, Schnitzel, Treber usw. B. Eicheln, Kartvffclflocken, Maiskleie, Kaff, Kakaoschalen usw. 1 sh, dito schwimmend 71—71/6 sh, dito per Januar- Februar 72 sh, Superior Thome per Januar-März 74 sh eis., Plantation Trinidad, gute Marken, per Februar-April 79 sh cusr. gehandelt. Das Angebot von Guayaguil schwankt für Epoca Arrib.a zwischen 8416 sh bis 85/6 sh cufr. — Hülsenfrüchte: Allgemein bessere Nachfrage. Lokopreise anziehend. Viktoriaerbsc» 61—76, grüne Erbsen 47—57, grüne Erbsen, handbelescn 63—68, kleine Erbsen 46—50, Futtererbsen 26—30, Tellerlinsen 74—83, mittlere Linsen 28,50—42, weiße Speisebohnen 44—64. Hamburg, 13. Jan. Zuckertermin-Notie- r u n g e n. Januar 19 23., 18,60 G.: Februar 18,90 B,. 18,70 G.; März 18,90 B., 18,80 April 19 B., 18,80 G.: Mai 18,95 B., 18,00 Juni 19 B., 18,90 ©.; Juli 19 B.. 18,90 ©.; August 19,05 B„ 19 Od.-, September 18,85 B., 13,50 0?.; Oktober 17,85 B., 17,20 ©.: November 17,10 B., 16,90 ©.; Dezember 17,15 B., 17,10 G.? Oktober-Dezember 17,20 B., 17 G. Tendenz ruhig. Magdeburger Zucker-Notierung vom 13. Januar Gemahlene Mehlis, prompt —, Januar 34,25, April 85,50, Juli 36%. Tendenz ruhig. Pforzheimer Edelmetallpreise vom 13. "Jan. (Mit- gcteilt von der Gold- nnd Silbeischeidcanstalt Hei- merle n. Meule A.-G.) Ein Kilo Feingold 2795 M Geld, 2812 .« Brief: ein Gramm Platin 12,50 M Geld, IS,50 ,U Brief; ein Kilo Feinsilber 76.— M Geld. 77.- M Blies. Berliner Metalltermin-Rotierungen vom 13. Jan. Kiipser: Januar 118 bez., 118,25 B., 117,25 G.; Februar 118 bez., 118,25 B.. 118 <».; März 118,90 118,50 ®.; April 118,75 B.. 118,50 ®.; Mai 119 B.. 118,75 ©.; Juni 119,25 B., 119 ©.; Juli 119,50 bez.. 119,50 B., 119,25 August 118,25 bez.. 118,25 B., 118 G.: September 118,50 B., 118,50 Oktober 119—118,75 bez., 119 B., 119 ©.; November 119,25 bez., 119,25 B., 119,25 G.; Dezember 119,25 bez., 119,25 B, 119,25 G. Tendenz fest. — Blei: Januar 56,25 B., 55,75 G.; Februar 56,25 B., 56 G.; März 56,50 bez., 56,75 B., 56,50 ©.; April 56,75 bez., 56,75 B., 56,75 G.; Ma: 57 B., 50,75 G.i Juni 57 bez., 57 B.. 56,75 Juli 57 bez., 57 B., 56,75 ®.; August 57 bez., 57,23 B., 57 September 57,25 bez., 57,25 SB., 57 Oktober 57,50 57,25 ©.; November 57,25 bez., 57,25 B., 57,25 Dezember 57,25 bez., 57,25 B., 57,25 G. Tendenz fest. Berliner Metallmarkt vom 13. Jan. Elektrolnt- kupser 126,50, Originalhüttenrohzink 65—65,50, Re- melted-Plattenzink 60—60,50, Originalhüttenalumi- niuni 210, dto. 99 % 214, Reinnickel 340—350, Sinti- mon-Regulus 115—120, Silber-Barren 76—77. Bremer Baumwolle-Notierungen vom 13. Januar. S ck l u ß k u r S : Amerikanische Baumwolle fully middling colour 28 mm Staple loko 14.49 Dollarcents per engl. Pfund. Nürnberger Hopfenmarkt. Nürnberg, 13. Jan. Die Marktlage hat sich seit Wochenbeginn weiter be- festigt. Bei reger und vielseitiger Nachfrage wurden am Montag und Dienstag je 100 Ballen verkauft, heute erreichte der Umsatz sogar 150 Ballen, Dagegen blieben die Zufuhren weiter sehr gering und betru- gen an den drei Tagen znsammen 30 Ballen. — Die Preise, die schon in der Vorwoche angezogen haben, konnten sich weiter verbessern. Doch läßt sich eine ziffernmäßige Wertbefserung heute noch nicht feststes- len, da in erster Linie die Farben nnd Qualitäten in ständigem Vorrücken begriffen sin!>. Gehandelt wur- den fast alle vorhandenen Sorten. Am Markte er- zielten: Markt- und ©ebir,'shopfen 430—520 Jl, Hal- lertauer 450—520 Jl, Württemberger 520—550 Jl, verzollte Elsässer 440—540 .H und einige Ballen rote Hopfen 240—280 M. Für einen Ballen Spalter Land- Hopfen wurden heute 580 M bezahlt. Die Stimmung ist heute sehr fest bei anziehenden Preisen. Frankfurter Getreideiaörse. Amtliche Notierungen vom 13 Jaguar 1927. 100 kg Parit. Frankft. GoldmarU Weizen Wett.) 2925 Roggen finländ.) 25.00 - 25 95 Sommer • Gerste 25 50 27 00 Hafer (inland.) 20-25- 20 75 Haler (ausländ.) Mais (gelb) . . 19-00 Mais (Mexed) — *) Getreide, Hülsenfrüchte u,' Mehl, Roggenmehl und Kleie ohne Back. Tendenz • fest 100 kg Farit. Frank ft. Goldmark Weizenmehl . 40 50 41 00 Roggenmehl .. 36 50 — 37 00 Kleie 12 26-12 50 Erbsen . Heu . . Stroh . . Rifrtreber ßiertreber ohne Sack, Weizen Börsen Frankfurt a. SR., 13. Jan. Die Effektenbörse er- öffnete in ihrem Gesamtbild etwas unsicherer und sehr uneinheitlich. Besonders unterlag der B a n k e n m a r k t zahlreichen A b s ch iv ä - ch n n g e n ans eine nüchterne Dividendcnbetrachtung. Besonders ti'ommerzbank um 5,5, Deutsche Bank um 1,75 Prozent schwächer. Auch Montanwerke zunächst allgemein schwächer, besonders die Rhein - Elbe- Gruppe, wo anscheinend die rheinischen Käufe beendet sind. Nur Kaliaktien auf die erhöhten Preislage» und die bekannten Verhandlungen weiter gesteigert. Das Hauptgeschäft hatten Farben- a k t i c n , die bei lebhaften Umsätzen im ,Verlaufe sich sehr stark erhöhten, 325—328 (pluS 5 Proz.i. Im Verlans?, waren auch wieder Elektrowerte sehr ge» achtet, befanders die SiemeuSi-Gruppe, wo Schuckert sich um 8 Proz. erhöhten. Auch Lahmeyerwerte nach anfänglicher Abschwächnng wieder bis 1,5 Prozent höher. Im übrigen zeigten sich verschiedene Spezial- bewegnngen, so für Reiihsbahnvorzugsaktien bei er- höhtem Zinsgennß, fowie einer günstigen Beleihung durch die Reichsbank. Schwad? lagen Zellstosfwerte. Auch Bauwerte überwiegend in Realisation. Teittsche Reichsanleihe unterlagen einem stärkeren Kursdruck auf das amtliche Dementi der öfters erwähnten Um» tciuschgerüchte. Kriegsanleihe 0,885. Geld ist nicht mehr so leicht wie am Vortage. Tagesgeld 3,5 Prozent, Monatsgeld 5—7 Prozent. Am Devisenmarkt lagen die Mark und Lon- don schwächer. Auch Zürich weiter schwach. London gegen Paris 122.20, gegen Zürich 25.1825, gegen Neu- york 4.8525. Die Mark stellte sich in Psundparität a»f 20.47, in Dollar auf 4.2180. Im Börse u verlauf blieb das Geschäft bei Farbenaktie, dereu Aufwärtsbewegung das gesamte Bild wieder freundlicher gestaltet. Frankfurter Abendbörse vom 13. Jan. Die Abend- börse war etwas ruhiger. Gesucht blieben festverzins» liche Werte und Vorkriegspfandbriefe. Auch deutsche Anleihen leicht erholt. Bankaktien lagen nicht ganz einheitlich, konnten sich jedoch aus die erhöhten Nach- börsenkurse behaupten. Freundlicher lagen Farbenindustrie und vor allem Elektrowcrtc Auch Schiss- sahrtsaktien lebhaft und fest. Bon Autoaktien Kleyer bei großer Nachfrage um 4,5 Prozent höher, auf Er- wä-iuugen über Einführung in den Terminverkehr. Tie Abendbörfe fchloß lebhaft und fest. — 5 proz. Neichsanleihe 0,87, SZ^proz. Preußische ilon- sols 0,87, 3'^proz. Bayern 0,9, Schutzgebiet 16,8, Adca 175, Barmcr Bankverein 190, Kommerzbank medio 222,5, Danatbank 271, Deutsche Bank 132,5, Deutsch- Hypotheken Meiningen 164, Discouto medio 186, Dresdener Bank 186, Eisenbahnbank 10, Metallbank 184, Pfälzer Hypothekenbank 200, Reichsbank 172, Rheinische Hypothekenbank 199, Rheinische Kreditbank 175,75. Bochnm medio 189, Deutsch Lux medio 188,5, Kali Westeregeln 175,75, Klöcknerwerke 176, Rheinstahl 201, Stahlverein medio 151, Hapag 177,75, Norddeutscher Lloyd 161,75, Adlerwerke Kleyer 125, A.E.G. medio 172,5, Aschasfeuburger Zellstoff 181,75 medio, Badische Maschinen Durlach 125, Zement Heidelberg 148,75 medio, Daimler 89, Dyckerhosf 56, Farüeninduftrie medio 327,75, Feinmechanik Jetter 114, Frankfurter Maschinen 91,5, Goldschmidt 150,25 medio, Haid u. Neu 66, Hoch- und Tiefbau 126, Holzverkohlung 89, Junghans 118, Ludwigshafener Walzmühle 140, Karlsruher Maschinen 55,5, N.S.U. 122,5, Voigt u. Häffner 140, Wayß u. Freytag 174,25, Wegelin 138, Zellstoff Waldhof medio 250,' Zucker Heilbronn 144, Zucker Stuttgart 144. Berlin, 13. Jan. Die Bewegung am Markt der heimischen Staatsrenten hat aufgehört, nachdem die Gerüchte über eine eventuelle Besserstellung der Neu- besitzer offiziell dementiert sind. Die Kriegsanleihe und die einzelstaatlichcu Anleihen wurden stärker realisiert und lagen daher unter Druck. Die Ten- denz der Dividendenwerte des vatriablen und Terminmarktes war freundlich, allerdings mit Ausnahme der Bankaktien und Montanwerk, in denen Realisationsneigung herrschte. Lebhafte Um- sätze fanden nur in besonderen Einzelpapieren statt. Außerordentlich bemerkenswert blieb der sür Kassa- werte immer noch steigende Bestand an Kaufaufträgen des Publikums, das für gut rentierende Industrie- aktieu Anschaffungen in großem Umfange vornahm. Auf diesem Gebiet wirkte die Zinssußsenkung noch nach, zumal Goldhypotheken.psandbriese in erheblichen Beträgen nicht zu erhalten waren. In sestverzins- lichen Renten ist eine gewisse Knappheit eingetreten, die die Tendenz der alten Pfandbriefe und Obligatio- uen, sowie der Goldwertemissionen wiederum günstig beeinflußte. Am Geldmarkt war die Lage sehr flüssig. Di« Sätze hielten sich ans der gestrigen Höhe. Privat- diSkont wurde V\ Prozent unter dem notierten Satz gesucht, ohne daß Abgeber vorhanden waren und der Bedarf einigermaßen befriedigt werden konnte. Am Devisenmarkt blieb die Na»krage nach Dollardevisen bestehen, so daß die Reichsmark mit 4,2175 bis 4,2185 weiter nach Unten neigte. Der obere Goldpunkt dürfte etwa um 4,22 liegen. Sehr feste Haltung hatten die spanische Währung mit 30,25 und die italienische Lira mit 112 bis 111,75. London— Neuyork 4,8527. Berliner Nachiörse vom 13. Jan. > Kassawerten waren wieder Bank-, Brauerei- uw Versicherungswert» zu höheren Kursen gesucht. Le» Haftes Geschäft entwickelte sich in Vorkriegspsandbrie' sen, die weiter fest lagen. Es notierten: BadiW Bank 174, Pfälzische Hypothekenbank 198, RheiniM Creditbank 158, Rheinische Hypothekenbank 198, Sit» deutsche Diseonto-Gesellschast 172, Farbeninbustr>k 327, Durlacher Hof 145, Ludwigshafener Aktienbrave' rei 178, Schwartz-Storchen 152, Badische NssckuraNi 235, Continentalversicheruug 106, Mannheimer Ver' sicherung 152, Oberrheinische Versicherung 175, Seu Industrie Wolfs 95, Benz 88, Enzingerwerke 1"° Gebr. Fahr 55, Fuchs Waggon 0,525, Germania lenm 255, Karlsruher Maschinen 54, Knorr 1" Mannheimer Gummi 82, N.S.U. 121, Pfälzische lenwerkc 142, Zementwerke Heidelberg 148, 3t6eii' elektra 175, Rhcinmühlcnwerke 118, Verein deutsch' Oelsabriken 95, Wayß u. Freytag 169,50, Zellst^ Waldhos 248. Zuckerfabrik Frankenthal 117, Zucket' fabrik Waghänfel 146, Alte Rheinische Hypothek«» bankpsandbriefe 14,70, Kriegsanleihe 0,885. Devisen. w Bertis, 13 Januar Zuseht 1. Brie« +oi tex + O.05 Buenos-AIrea 1 Pes. Kanada 1 kanad. Doli. Javan 1 Yen. Konstantinooel 1 türk. Pf. London 1 Pf. New-York I D. Rio de Janeiro 1 Milreis Uruguay 1 Peso Ärnsterd.-Kotterd. 100 G. Athen 100 Drachtn. Briiss.-Antwero. 100 Bel)?a Danzic 100 Gtild. Helsinefor« 100 finn. M. Italien 100 Lira .Tueoslavien 100 Dinar Kopenhagen 100 Kr. Lissab.-Oporto 100 Bscudo Oslo 100 Kr. Paria 100 Fres. Prae 100 Kr. Schweiz 100 Pros Sofia 100 Leva Soanien 100 Pes. Stockh.-Gothenb. 100 Kr. Wien 100 Sc-hilHnjr Budapest 100 Peneö Geldkurt G^'dkurf 12 1. 13. 1. 1.739 1739 4203 4 203 2.057 2.056 2.117 2.117 20.439 20438 4.212 4 212 0.489 0.491 425 4 25 168.51 168 32 5.31 5.31 5851 58.67 81 51 81 49 10.594 1059 17 80 1830 7.415 7 42 112 31 11229 21565 "21 545 10782 108.11 16 73 16.735 12473 12 .47 8119 3117 3 04 304 66 69 67 52 112.51 112.51 59 32 59.31 73 66 73 65 + O.Ol + f 1 -« 4- 0. + c-B + o.zj + p-Ö + c/ 4-0.2^ + o.g + c .l\ + c.« + O-Of + oM + 0-0! Berlin, 13. Jan. O st d e v i s e n: Danzig 81.^ bis 81.69, Bukarest 2.24—2.26, Warschau 46.48—46.!- Kattowitz 46.63—46.77, Posen 46.48—46.72, Riga 80 bis 81.30, Reval 1.122—1.128, Kowno 41.345—41.555. Noten: Polen, große 46.385—46.865, Lettland 80.» bis 81.20, Litauen 40.99—41.41. Basler Devisenbörse. Amtliche Mittelkurl vom 18. Jan. Mitgeteilt von der Basler Handel bank.l Paris 20.61)4, Berlin 123.05, London 25.# Mailand 22.30, Brüssel 72.20, Holland 207.55, York 5.19, Neuyork «Scheck) 5.18K, San« 1 5.18K, Argentinien 2.14, Madrid und Barcelo» 83.30, Oslo 133.10, Kopenhagen 138.25, Stockholm 138.00, Belgrad 9.12%, Bukarest 2.75, Budapest 90.? Wien 73.05, Warschau 57.—, Prag 15.56%, Sofia 8.' Unnotierfe Werte. Mitgeteilt von Baer k Adler Kali Badenia Druckerei . Brown Boverie . , Deutsche Lastauto . Deutsche Petroleum Gasolin Grindler Zigarren . Itterkraftwerke . . Kali-Industrie . . , Karlsruhe, 11. Januar E1 e ö d, Bankgeschäft, Karlsruh'' Alles ulrka Kammerkirsct' I Karlsr. Lebensversicher. KrD^ershall Moninger Brauerei . . Rastatter Waggon . , Rodi & Wienenberger Spinnerei Koltnau . . Spinnerei Offenburg , Zuckerwareu 8peck . , | 56 110 154 45 81 1d7 G. x = gesucht. FranMfiirler MarsberiffiL 0885 0 885 l>eatseke Staatapa|ilere Zwanstanleihe — ■ — 0% Rcicha.-Anl. 0-95C 3% do. — 4%B.Anl.v 190t —— dto. 1908-00 — dto. 1911) . — 8 >4 o/o Bad, Anl. v, 1875-80 . . 0.90 — 3 1 /, °/o abgest. . O.yO — 3',!«/, 1IW-0« . — — .— 40/oB&y.E B.An. —.— —• — a'Woßy-E.B.A. 0.905 0.920 0.865 ,,Bay.E.B.An. 4 °/c Hess.v. 1899 ,4»/o dto. Reihe . 6>»°/oII,abgest. ii'r, ° 5 Hessen . 3% Hessel, . . ■8°'o Wttrttemb »L*io v. 1881-»' VfA von 190h 0 915 — .— i% Sächsische 12.1. Staatsanleihe — t»/n8achs. Rente — Sachwerte ö% Bad. ICohle 15 — ">°/oHess.Braun. —. — 5°/„ Pr. Kalianl. ■V/oPr.Rogg.An, Q — 5 »/o6lch. Braun. 10/ 0 dto.Braunk. Jf>l 0 dto. Braunk Die Kurse ver.-tehon sich io Prozent. 12.1. l:t. i. 42.87 4350 13 .1. 15 20 3 30 3 30 330 330 3.30 Pfandbriefe Pfalz.Hyp.l'ldb. 17.50 17 70 Rhein. .. 14 80 1502 Fremde Werte >°,o Romftn woa —~ ■ — 5"/oßos, u.Hcns, —40.— S<"o Mexik. am. innere (Sllb.) — i°; n Mexik.konv. äusä. (Gold) . iO/n Mexikaner konv. innere t'/.% Mexikan. Irrig. Anl . . t°/o Vürk.v 1911 Anat 8.1. 4'/i°/nAiiat.S.li. BagitactbaWi I Bagdadbalm II, Salonik-Zlonas. W»'Pelmantenec ab 191« . . . 33— 1675 31 60 29 60 26 26 22 20 33 in 16 85 31.12 29 25 25 75 21 60 25 87 26- TersiehersnKS-Aklien Erst. All Vers 129. — 131.— FrankoniaVera 90 — 94 50 Transport werte Ilapas . . ,3Uu 175-75 176 — Nordd Lloyd 160, — 162 — Baltim,u Ohio 11 103.— 103 — Banlsen IS. 1. All.D. Kredit. 20 176. Bad. Bank . 10'. _ " Darnist.. Bk. 100 26' Dtsch. Bank 100 I)isconto-G. 15t) Dresd. Bank 80 Metall Hank 180 186-- Oest.Credttanst yi5 Rh. Creditb. 40 — . - Reichsbank 100 180.75 Snd.Dlsk-G.10 166.- Industräcwerte Bochum. GuU'/uo 185. — 186- — Buderus Eis. 20() 118 75 118 50 Dach.Lux.Bg70) 135 - 188.- Gelsenk.Bg. 700 185 75 186 — Harpen. Bg 1000 191 — 190 50 KaltAschersl 50 164-— 170. - Kali Salzdet. 160 201 - . _r, - Kali Wester. 160 l'l — 174 75 13. l. 175 25 178— 268— 192 50 185 75 186.- 184.50 9.50 156— 179— 168— Ivlöcknerw. 600 162 5? 166 50 Slann.Röhi 6IX> 214 i-50 215— Vlanaf. Bgb. 50 i'liOnix Bgb.KX' Sh. Braunk. 300 Rh. Stahlw. 300 RiebeckMou.40( Tellus Bergb.üO Laurahtltte. 100 Brau. Wulle 120 Adt Gebr. . 50 Adler&Opp. 250 Adlerwerke . 40 A.E.G. . . .50 Asch, bellst. 400 Bad. Weinh. 16 B.Msch. Dir.200 B. Chr. Furt. 400 Bergmann . M Cera. Heide!.8» Daimler Mot 60 D G.u.Ssoh.140 Dyck. & Wid. 80 Eis. Kaiserei. 40 Ei.Licht u.Kr.t'.O 12 I. 14050 137. - 251 — 20150 182.50 112- BV25 155.75 119— 170 90 183 50 122— 33— 16825 148 90 88— 2 i: 5 -o 1^7- El.Bd.WollelOO l5Blin. lisch. 100 Ett-lg. Spinnerei Faber & Sehl. 80 i'arbenind. 1.6. Fahr Gebr. 100 Fein, .letter 120 Pr.Pokor&WlOO Fuchs Wagg. 25 Germ. Linol. 100 Go!dschmidt200 Gritzn.Msch 3C'. lirün & Hilf. 18t Haid & Neu 30!: ilanfw.Füsa 200 Hirsch Kupf. 160 Hoch-u.Tiefb.2< Holzmaun Ph.8C Holzver.-lnd 80 !nag Erlang. 20 lungh.Gebr. 14( Kamm.Kais. 12C 12. I. 63.87 90— 112— 320" Ö4 _ 103 50 9125 0 520 13 l. 64 — 92 75 116— "16— 117.- 150 50 Carler. Msch. 50 Kl. Sch. »11801 Knorr Heilb. 50 1 Kons. Braun lö KraußLokom.60 | Lahmeyer . 150 Jj Lech. Angeb 260 J Leder. Spich. 50 Linoieumw. 120 2; Lud. Walzm.50( J; Maink.H0ch.l4( 1 »letallg. Frki.CO j MOnusStamtnac i Vtot Oberur 250 s T eck Fahrz. 100 115 50 i'eters Union 3t 129 50 t'lalz.N.Kays 50 69— Kein.,0.&Sch .SO 139. _ i«. _ «h.EI.Mann lt*. 168 50 174— dto. Vorz. 40 - .— ihena. Aach. 50 75,50 Rodberg Dar, 60 17 _ 13. 1. 5550 M 157 50 136 25 212— 140— 139 50 189. - 8675 12150 "8- 7875 iäder Darm. 12i tutgerswer. 16t ichn.Frank. 101 5chuckertE1.70< ■ichf. Berneis 40 ?iem.&Hals.70t äadd. Metall 160 Jhren.Furtw.40 Vo.tHäff.St.25 W ayä ftFreyt.40 4eU.Wld.St.ltK -Suckf. Wagit. 4i do. Frankth. 40 do. Heilbi. 40 do. Offstein 40 do. Stuttg. 4 variabel Benz Motor. t ,0 — Usch.Petrol. 160 —— / Groük.W(lrtt.2U ütseh. Erdöl 400 180. — 180' üerliner BCurs&erkht Die Kurse verstehen sich in Prozent. — Der niedrigste Nennbetrag einer Gesellschaft ist neben deren Namen angegeben, ßeichsbankdiacont ö u / l1 . — Reichsbanklombardsatz 7 °/o. Festverzinslich© Werte 5<>/o L.-E. Kohle öv/y Pr. Kali . Goklanlcihe . . 4'/, SchMz. IV-V ßo/o^-fieichsan. 40/y W :: 4°/o Schutigeb. 8p.-Pramienan. 4»/« Pr. Consols W /o .. 3°/» 5»; 0 Mexikaner . 4>/, Oest. Sch. 14 *0,' 0 Oest. Goldr. JP/o Oeet. Kronr. 40/ 0 Türk, adm 40/oT. Bagd. 8.1 4% Türk. v. 1905 4% T. Zoll 1911 4%T.400 F.Lose 40/0 Ung. Goldr 4°'o üng. Kronr. 6°'o Tenuantep 4V.o/« Pfandbriefe 4»/o Bad. Schatz. — * ~ Berl. Hypothek. 1-4.7-8 u. Abg. do. Serie 2J, 24 do. Serie 25 . . do. Berie 26 . . do. Komm. 8.1-2 Dtsch. Hypoth S. 1, 4-24 . . Frankf. Hypbk S. 14 ... Frankf. Pfandb. 8 . 43, 44,46-52 Gothaer Grund- kred. Abt. 2-20 do. Abt. 21 do. Abt. 22 do. Abt. 23 . do. Abt. 23a . do. Kon. Em. 1 _ j 2' 26 5 14 20 16 eO 29 75 28 60 3 60 16.15 1635 9— 9.10 1625 1635 1580 17-10 15-30 14 85 0.96 16 75 17 25 15 75 0 99 12 1. 13 85 13. 1. 14— 1030 1043 13 95 0 25 1410 0 28 14 20 14 60 14 35 1475 1480 790 14 7lB 15.75 16 50 1440 1490 Uambg^ H.Vjibk. Mecklenb. Hyp. U. Wblt. 8.1-8 Deining. Hypb. Em. 1-17 . . do. Pramienpf. do. Ein. 18 . . do. Em. 19 . . tfordd.Grundkr. S. 3-19 . . . do. 8. 20 . . . Preuß. Bodenkr S. 3—29 . . . i*reaß.Centralb. 80—99, 01—12 BreuB. Komm.. Breul!. Hypbk. 1904—05 . . . Preuß. PfandDr. 8. 17—33 . . Jo. 8. 34 . . . do. Komm. Em. 1—12 .... Rh.Westf. Bod.- kredbk.S.1-13 do. S. 14 . Elsenbahn-Aktien A.-G. f.Verk. uoü 210-50 200. - Hochbahn .500 — — 9ö— Sttd. Eisenb.SOO 175 - 160. - Baltimore . . 1C2 25 101 87 Luxemb. P.H.B — . - - - Schantung . . . 16 25 1710 Canada-Pacific 90.12 90 50 «chlffahrts-Aktten [>. Austrat. 3U) — — — .— Hapag 300 174 87 176- - Hamb. SOd 300 1 9 50 193 — Hansa ... 50 200 50204 Kosmos . . 200 171 - 173 25 Nord-Lloyd .40 160— 16175 Verein Elbe 40 87— 91 — Bank-Aktien Bkf.iSrau-In.2(> 204 50 206 - Barm. B. Ver.2D 191 — 18/ 50 Bay.H.a.Wb.20 220— 222 75 790 13.30 780 13 60 Kaggen.Eis.lOO Geb.SKönig 400 Gel sen. Bgw. 400 Gelsen. Guü. 400 Genschow . 400 Germ. Zern. 140 Gerresli.Glas400 Ges f. e.Unt. 100 .f.Girmes&C.tOO Glockenst. . 140 Gebr.Goedh.150 Th.Goldsch.200 GothaerWag. 60 GörlitzWaggiO Greppin, W. 100 Gritzner . .300 Hacketh. Dr. 40 Halle Masch. 40 Hammer Sp. 200 Hau. Masch. 150 Hansa Lloyd 20 HarburgW.G.20 Harkort Bgw. 20 Harpener . 600 Hartmann . 50 C.HeckmannSOO Hedwigsh. 250 Held &Franke20 Hilpert Ma. 80 Hirsch Kupf.150 Hoesch Eis. 600 Hoffm.Starkem Hohenlohe«. Holzmann . 80 A.IIorch&C.lSO Hotclh.-Ges.700 Howaldw. . 300 Humboldt M. 20 Lud. Ilupfeld 80 C. M. Hutsch. 80 136 - : 15.75 107 50 i 198 50 i 164 75 : 208 ! 165— 1 58— 121 25 ! 149— i 23 — 2850 170— 1 138 50 1 113— 192— 139 75 142— 75 50 112— bt>— 18960 49 2o 8U dO 160 50 104 - 80— 115 - 175 50 98— 28 37 180 37 123— 161 - 11350 il- 144 - 74 50 III— 18875 53 87 83 158 25 1CU 50 76- 117 50 176 7b Ii 0 6ü 28 50 181 - 120. - 181 — 57 50 55 50 37 50 33— 8225 82 25 JTlse Bergb. 200 267— 270— JeserlchAspli.40 174 - 168— M. Jtldcl&Co.tO 159 - 158,25 rungh.Gebr. 140 112— 118 50 Kahla Porz. 100 131— 128 75 Kahlbaum . 20 176— - • - Kali Aschers 50 153 — 168— Karlsr Msch, 50 44— 55 - Klocknenv. 600 162-- 166 25 Köhlm.Stark 60 127.50 123 75 Kolb&Schül.lOO _ ..." Koln-Neuess. 60 lg2 50 — 12.1. 13.1. Köln-Rottw. 140 , r n '~~ Kosth. Cell. 80 IJf " Krauss&Oie.SO , Si Kronpr.Met. 150 125 Kyffh. Hütte 20 ~ • Lahmcyer 150 154 75 160— Laurahiitte , 5() 84 50 Leopoldsgr. 140 132 12 Linde Eism. 100 189 - Lindström . 200 2>i9 50 Lingner W. 140 1 27— 87 - 132 87 190. 133— Linie Hoflm, 20 92— 92— Ludw. Löwe 300 ?o9— 294— C. Lorenz . 60 143— 141— I.Udensch. M. 60 124— t25— Magdebg. M. 80 C .D. Magirus 50 Mannesm. . 600 Mannesm.M.200 Mansf.Bergb. 50 Marienh b .K. 80 M.Fb.BrenerlOO Maximilians.120 5ich.Wb.Un. 40 M .Web. Zltf. 100 Metalibank ■ 160 Miag .... 2o Mix &Gene»tlOO Motor.Deutzl5ü MUih.Bergw.700 ^70 75 214— 148 75 84— 213— 268— 128— 184.75 162— 145 - 8025 160— 142— 70 - 214— 148'5Ö 80— 210— 273 - 132.37 183— 16 t— 143. - 37,50 166. - Äeck.Fahrz. 100 11875 123— Nleder.Kohl.300 197— ly7. - Nordd Stgt. 50t) 207. - 2'jl - ..Wollkitmm 500 131.50 180, - Nord. Kralt. 100 112— 117 75 N'tlrnb Herk 80 /4. - 74 75 Obersch .Ebf. 60 123.25 124 50 „ Kokswerk.400 14'- - 147. — Oeking-St. .500 59 75 5975 137 Orenstein . 200 '50 139 50 PanzerA.-G.200 101 50 100 - Phön.Bergb. 300 137. - 136 25 •lul. Pintsch 500 147 75 146 75 Pittl.Werkz. ISO t80 - 179 - Rathg. Wag.100 ZI- 9350 Bavens!».8p. 200 —— Roichelt.5iet.10O 114.— 115— RelsholzPap.120 335. - 3-5 - Lh. tiraunk. 300 251— 255.— Berl.Hau.G. IVO Commerzbk. 60 Barmst. Bk. 100 Deutsche Bk. 60 D.Uebersb. 1000 Disc.-Kom. 40 Dresdner Bk. 20 I.eipz.Cred,A.20 Mitt. Creditb.20 Oest. Credit . . Reichsbank 100 Ith. Creditbk. 20 Rhein. Westf. Bd.Cr.Bk 100 177— 180— Wiener Bankv 6 30 6.40 Braaerel-Aktien Engelhard . 30O — .— 176. — SchOfferb-B.25O 309 - 306 — Ächulteis-Pa. 20 3C5— 310 50 Industrie-Aktien Aach. Leder CO 27— 23 50 Accumulat 500 166 25 166 /5 Adler.^Opp.250 132— 17-J ; Adlerh. Glas 200 162 - " Adlwerke , .40 ll 9.— Allg.Elek.G. 50 170. — Amtncndf. P. 60 233 25 Angl.Con.G. 100 128 75 Anna. Stein. 300 90. — AnnenerGuS 150 30— Asch. Zellst. 300 — Augs.Nrb.M.200 Uaicke Masch. Barop. Walz. 140 Basalt A.-G. 1^9 5 135— 99 25 104— 80 25 80- ,E5 25 278 Bay.Spiegeig.60 I • P. Bembz. 200 BergEvekiu.40o 96. _ 9 Berger Ticfb. 50 295 29? 11. Anh. M. 100 64 50 65 Bergm.E.W. 200 166 75 168. Bl.Karl. In. 1000 111.25 115 ßl. Maschin. 100 1 36 75 1 4 t, Bing Nttrnli. 50 60 25 58 liochum. Guß 50 135 25 185. Gebr. BGhlerlOO - . — Braun. Brik. 600 1 87.— 190. Brsch.Kohle 150 220— 220 Breitenbg.Ze.80 17,).— 170 Brem. Linol.250 239 50 ?35 Brem.Vulk. 10OO Ivfi - 129 „ Wollka. 100O 179.50 50 50 12.1. 13 BrownBov .&C. — Buderus . . 200 116— 118 Busch Wagg. 80 91 75 93 >9— - C'apito&Kl. . . Charl. Waas. 120 134— " " " J 1?Q- Chm.Buckau300 „ Heyden .40 131 150 60 139 1. ■12 150 50 25 50 25 Gelsenk. 1000 125— 122 „Albert .300 175— 176 Conc, Chem. 400 . — — 9z Cont. Cautch. 40 127-75 133 »aimler . . 60 Delm. Linol. 160 Dessauer Gas 80 Dsch.At.Tel.150 „ Luxemtig. 100 Dech.Eb.Sfg. 80 „ Erdöl . .400 „ Gußstahl 60 „Kaliw. .200 .. Spiegelei.100 „ Ton u. St. 20 „Wolle . .80 „Eisenhdlg. 80 „Maschin. 100 Donnersm. . 500 Dresd. Gard. 50 Düren. Met. 1000 DUrkqpp . .150 Dnsa.Efsenh.250 Dyckerhoff , 60 Dyn. Nobel 120 Eintr. Brk. fOO Eisen. Kraft 250 Elek. Liefer. 200 „ Licht u. Kr. 60 El. Bd. Woll.100 Email.Ulirich 60 Enzinger W. 100 ErlangerBw.100 Ernemann . 50 Escbw. Bg. 600 Ess. Stein«. 700 FaberBleist.140 126 - 129-75 I.-G.Farb.In.lOO 319 50 326— Feldm. Bap. 60 200 - 204— Feit.&Ouill 300 166 50 170. - Frankt.Znck.40 115. . 116— Frankonia .100 21.75 21 — Friednchsb. 300 135— 138 — R. Frister . .60 116. - 116— Fuch» Wagg. . 0-55 0-55 131.50 96— 90.25 167— 168 60 l||A2 106.25 lij 75 14? 50 106 05 10?- 77-75 73— 53— .60— 150— 160— 192— 195— 173— 176— 178 50 180— 60 25 63— 66 - 70— 107— 107— 182 - 182 - 82— /9— 173— 179.75 190 60 188 50 Rh. Elektra 100 „ Stahlw. . 300 „ Nass. Bg. 100 ,, Bpiegelgl.300 Rn.W.Kliiw.800 Rhenania Ch. 20 Rheydt elekt. . RIebeckMon.400 J. D. Riedel . 40 Rock.&8ch.1000 Roddergrube400 Rombach H 300 Rosent.Porz.300 Rtttgerew. .100 Sachscnwerk20 Sachs. Thüring. Porti. Zern. ISO Sacbs.Wagg. 50 Sachs. Webst. 40 Salzdetfurth 160 Hangerh. M. 60 Sarotti ... 20 Schaf erBlech 60 8cheideman,200 Schering ch. 250 Schi. Textll. 100 Schi. Zink . 100 H. 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