BMgc zur Karlsruher -Zeitung Nro. 305. Sonntag, den 4. November 1838. W ü r t e m b e r g. Der Schwäbische Merkur enthält Folgendes: Es ist in diesen Blakern vor einiger Zeit in den Berichten über die Versammlung deutscher Landwirlhe zu Karlsruhe gemeldet worden» daß die zu den Wcinprüfungen daselbst von Stuttgart hergrbrachteProbe von Klevnerwein, 1834er, Nus dem Musterwemberg der Zentralstelle des königl: wärt- landw. Vereins zu Mühlhausen a. N., unter allen den zahlreichen, bei dieser Versammlung aufgestellten badischen und andern, Weinen von Sachverständigen als rrner der vorzüglichsten anerkannt worden sey. Daß aber eben diese Traubcnsorte, nämlich die sogenannten Bur- gunderklevner, Aßmannöhäuserklevner, nicht blos in Jahrgängen, wie 1834, sondern auch in schlechten Jahrgängen, wie der heurige, etwas Gutes, wenigstens eine relativ gute Ernte an Menge und Güte zu liefern im Stande sey, beweist eben der heurige Jahrgang. Der besagte Mustcrweinberg, von der Zentralstelle in der Absicht angelegt, die früher in Mühlhausen heimisch gewesene Erzeugung eines burgund?rartigcn rothen Weines wieder zu beleben, nachdem durch den Anbau des Riß« liugS die Erzeugung vorzüglicher weißer Weine im Jn- laüve bereits gelungen war, besteht in ungefähr 1 Morgen, wovon die untere und obere Partie Ebene daö Mittel Berg ist. Dem Vernehmen nach zeigten sich bei der am 19- Oktober vorgenommenen Lese dieses Weinberges nicht nur die Weintrauben im Berge, sondern auch in den beiden Ebenen vollständig gereift, so daß nur ein ganz unbedeutendes Quantum minder gereifter Trauben ausgelesen werden durfte. Das Erträgniß belief sich auf etwas mehr als 1,000 Pfund Trauben, ober etwas mehr als 1 wärt. Eimer; dasselbe wurde, so viel Einsender aus sicherer Quelle vernahm, an die HH. Keßler und Komp, zu Eßlingen überlassen, welche nach dem Maßstabe von 5 kr. per Pfund die Summe von etlich und 80 fl. dafür bezahlt haben; einen Preis vom Eimer, dessen sich gewiß kein anderer Weinbcrgbesitzer im heurigen Jahrgang rühmen dürfte. Es ist somit durch die mit diesem sistusterweinberg angestcllten Erkahrungen der Thatbestand herausgestellt, daß diese frühreifende Rebensorte nicht nur in vorzüglichen Jahrgängen den vorzüglichsten Wein, sondern auch in schlechten Jahrgängen einen guten und nach Menge und Güte gleichfalls den relativ besten Wein zu liefern geeignet sey. Redigirt unter Verantwortlichkeit von PH. Mackkot. Verschiedenes. (Mittel, Tsrrrn - und andere Wege vom Gras und Unkraut rein zu halten.) Man nehme nach der Größe hei Bedarfs im folgenden Verhältnisse 50 — 60 Maas Wasser, worin 20 Pfv. ungelöschter Kalk und 2 Pfd. Schwefel geworfen werden; dtes« Mischung siedet man in einem Kessel, rieht die Flüssigkeit ad. und begießt damit das Pflaster, die Gartenwege ic. und sie sin» von Gras auf mehrere Jahre befreit. Auf dies« Weise werden die Höfe der Münze in Paris von allem Grase rein gehalten. * Erwiderung, eine Maaflregel der Kommission des Kunstvereins betreffend. Der Vertheidiger des besten Mittels, einen Beschluß der Generalversammlung nochmals in Frage zu stellen, übergeht den Vorwurf, daß dieses gegen die Statuten sey. welche Beschlüsse durch Generalversammlung wollen; — er hilft sich dafür mit einer unbewiesenen Verdächtigung der letzten Generalversammlung, die doch statutenmäßig war und aus allen den Mitgliedern bestand, die gewöhnlich zugegen sind, weil sie immer ein lebhaftes Interesse an den Angelegenheiten des Kunstvereins haben; — er fügt willkürlich den Statuten hinzu, daß jeder Antrag vor- her bekannt seyn müsse, weil sonst eie Generalversammlung (oder wer?) von ihr selbst überrascht werde; — er unterstellt durch sonderbaren Jrrlhum bei seinem Gegner das Bestreben, eine Liebhaberei zu begünstigen, wenn jener auch Architektur. Skulptur, die erhabener« Gattung der Malerei und den Kupferstich, Musik und mimische Kunst zu den Künsten rechnet, was ihm vielmehr als Kunstliebhaberei hätte angerechnet werden sollen; und bekennt sich dagegen als Liebhaber der Lot- teriebildermalerei, die freilich auch zur Kunst gehört und deren Ausgezeichnetes billig, aber mit Maß geschätzt werde» muß. Endlich soll der Angegriffene gedroht haben — wem? und wie populär wird ihm dies vvrgeworfen! — wenn er seine innigste Uederzeugung, daß diese Ausstellungen und Derloosungen, ohne all« andere Förderung, das Verderben der Kunst seyn werben, »n dem Wunsch autspricht, der Kunftverein möge lieber nicht seyn» als diese verderbliche Richtung durch seinen Beschluß unterstütze» Um nicht zu weiteren Irrungen Neraolaffung zu geben, bekenn« sich gerne als Verfasser dieses letzten und de« ersten Wortes der Lehrer der «esthetik Professor Stieffek. Karlsruhe, den 1. November 1838. Vorstehende« war schon versiegelt, als mir die Erwiderung des Vorstand«« dks Kunstverein« vom 1. November zu Gesicht kam. Da soll ich entsetzlich beleidigt haben, besonders mit dem unschuldigen Wörtchen quasi-gleichsam, auch kecke Zuversicht und Waghalsigkeit «iid mir zugeschrieben» weil ich meine Ueberzeu- gung für ein» gut« Sache ausgesprochen habe, da soll ich viele Unrichtigkeiten, um der Kommission zu schaden, vorgebracht haben. Alles diese« war meine Absicht nicht und glaube ich auch nicht etwas gewagt zu haben. Was ich aber erreichen wollt«, ist erreicht, die Sach- ist von allen Seiten beleuchtet die Kommission hat sich zu rechtfertigen und von ihrer Thätigkeit für die Kunst ein «vrlheilbatteret Bild zu -«den versucht, als ich und andere au« jener quasi Ziikulalion zu entnehmen vermochten. S tief fei. 3100 Literarische Anzeigen. So eben ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen (vorräthig in Karlsruhe bei G. Braun, G. Holtzmann und CH. Th» Groos): Krauß, G., Gahkungsmittel für Getreide- unv Kartoffel-Meifche, das den Vorzug gegen die andern behauptet. Zugleich eine Ergänzung der Prämienschrift: Reue Cinmeischung , welche aus Getreide, ohne größere Kosten und ohne andere Einrichtung über 16 Proz. mehr Branntwein, und aus 1VV Pf. Kartoffeln, exklusive Malz, S88 Proz. Alkohol, oder 11Z berliner Quart zu üv Proz. nach Tralles liefert. Geheftet. Preis 1 fl. 48 kr. Leipzig, im September 1838- Hermann d» Langbein In den Unterzeichneten Buchhandlungen ist vorräthig und zur Ansicht zu erhalten: t l a s. fremder Welttheile. Kunde Herausgegeben von August Lewald. 1838 . Erster Band (halber Jahrgang). 36 Dogen in großem Oktav, prachtvoll gedruckt und mit Lithographien, Stahlstichen und Karten geschmückt. Sauber brvschirt. Preis 6 fl. Den Abnehmern der Fortsetzung dieses Werkes kann dieser Band, um die Anschaffung des Ganzen zu erleichtern, um einen enorm billigen, die Herstellungskosten kaum crrrichenden, Preis erlasse» werdenz eben so können dieselben die Jahrgänge 1836 und 1837 in ü Bänden (deren jeder einzeln 2 fl. 42 kostet) zusammrngenommcn für nur 8 fl. 6 kr. beziehen. Wegen der belehrend-unterhaltenden Tendenz dieses Unternehmens, welches die Verlagshandlung durch prachtvolle Ausstattung und herrliche bildliche Beigaben noch besonders anziehend gemacht hat, kann dasselbe als eine vor,»gliche Winterlesung sowohl, als auch zu Weihnachtsgeschenken für die erwachsene Zugend mit Recht empfohlen werden. Es läßt sich vcrmuthen, daß die so sehr ermäßigten Preise zu häufiger Benutzung zu den erwähnten Zwecken veranlassen werden, weßhalb um baldigste Bestellungen gebeten wird, um solche bei Zelten ausführcn zu können. CH Th. Groos in Karlsruhe. K. Groos in Heidelberg. Ad. Emmerling in Freiburg Bekanntmachung. Die fürstlich« Standes Herrschaft Fürstenberg besitzt auf ihrem Gkundeigenlhum zu Thannheim, unweit Vonaueschingen, ausgedehnt« Lag« von einer Gattung seiner Tbonerd«. die seith.r mit großem Nutzen bei der Stemgutfabrikation angeivend-t wu.de. Em Bezirk von ungefähr 24 Ouadratrnthen, wo seit einigen Zähren von dieser Erde für -wei Tteingutfabriken gewonnen wurde, svfl nun im Wege der Sumissivn neuerlich ve,liehen werden. ... Liebhaber werben eingeladen, »hre Anerbietungen bei dem fürstlichen R-Ntamie dahi.r dis Samstag, den 10. Nov. d. Z., einzureichen. Ueber die eingegangenen Anervtelungen wird die fürjUiche Domänenkanzlei unoerweilt Entschließung «rthriten. Die Offenburg. sH o lzv er stelz er un g.) Durch Bezirks« förster Ääßer werden Montag, den 12. d. M. aus Domänenwaldunqen der Bezieksso-stei Rordrach, gegen baar« Zahlung vor der Abfuhr, in angemessenen Loosaatheilungea der öffentlichen Sieigerung ausgesttzl. 1,228 Stämme tannenes Bauholz und 507 Slück tannene Säzklötze. Die Zusammerikuntt ist am besagten Lage, Morgens 10 Uhr, im Gastdaus zum Anker auf der Fabrik Norbrach. Offenburg, den 1. Rvo. 1838 . Großh. babis»es Forstamt. v. Ritz. Nr. 1,133. Achern. (Holz» ersteig «ru n g, t Aus Do- Bedingungen können vom Rentamt« mitgetdeilt oder dort eilige- mänenwa,düngen der Bezkrksioisiei Perertthal werden durch den sehen werden. Dasselbe besitzt eine Analyse dieser Erkr, von Bezirksforsteiverseber Eichhorn welcher solche« auf Verlangen auch Muster abgibt. Donaueschingen, den 25. Okt. 1838. Das Sekretariat der s. f. Domänenkanzlei. öffentlich versteigert: Montag, den 12 dieses Monats, Vormittags S Uhr, 3101 I) Im D-strikt griesbacher Wald: 316 Stück tannene Säg - und Spalt Klötze. '/, Klafter buchenes Gcheitcrholz, 135'/» - tannen.s - 18V, - - Prägelbolz, 2 Loose unaufgemachles tanncms Reisig. 2) Im Distrikt Hundskopf: 654 Stück tannene Säg' und Spait-Klötze, '/. Klafter buchend Scheit>rh«!z, 91'/, - tannenes - 8V. - - Prügelholz, 2 Loose unaukgemachtes tannneneS Reisig. Die Zusammenkunft ist an obigem Tage und Stunde im Gast- Hause zu,» Schlüssel in Peterslhal. Achern, den 1. Rov. 1838. Großh. bad. Forstamt. Hubbauer. Fahrnißversteigernng. Aus der BeriaffenschaftSamsse des verlebten I -vensionirten Hrn. Amtmann« Mann werden > Dienstag, den 6. Nov. d. I., und di« darauf folgenden 3 Tage, nachbenannte Fahrnißgegrn« stände, al«: Gold und Silber, Mannskleider. Bettwerk und Leinmvsnd, Schreinwerk, Küchen geschirr und sonstiger Hausrath, im Hause Nr. 42 der Waldstraße öffentlich versteigert werden. Karlsruhe, den 25. Okr. 1838. Großh. bad' Stadtamtsrevisorat. Kerle». Nr. 8211. H. Senat. Rastatt. (Aufforderung.) In Sachen des Handelsmanns Blasius Bauer in Rastalt, Arrest- kligers, gegen Hyppolit Eerf Beer, nunmehr drffen Erben. Max, Friedrich, Eduai d, Heinrich Cers Beer in Pari«. Madame Benjamin, ged. C rf Beer, und Wittwe Weil, geb. Cecf Beer daselbst, und Alphons Cerf Beer, Arrestbek.agte, Arrestan>age wegen einer Kapital- und JinS-Forderung betreffend, ist Tagfahrt zur Rechtfertigung des bereits erkannten Arrestes in öffentlicher Gerichtssitzung auf SamStag, den 22. Dezember d. I. Vormittags 9 Uhr, aageordnet. Der Mitbek.agte, Alphons Cerf Beer, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, wird daher öffentlich ouigefordert. sich bei dieser Tagfahrt durch einen gemeinsch ftlich mit den übrigen Beklagten zu bevollmächtigenden Ln voll aus rer Zahl der bei dies- feitigem Gerichtshöfe argestellten Advokaten bei B rmeiduvg des Rechtsnachtheils vertreten zu lassen, daß sonst das Arreftoerfab- ren gleichwohl fortgesetzt, und er mit seinen Einred.n gegen die Rechtmäß'gkeit des Arrestes ausgeschlossen werden würee. Verfügt Rastatt, den 7. August 1838 beim großh. badischen Hofgericht des Mittelrheinkreises. Etsenlvhr. rät. Stein. Nr. 4.261. Stühli'ngen. (Bekanntmach na.) Der unten „aber signaltsirte Israelit,, Jvs.ph Jakob von D'ebsch- d '". "er Dl-bolosheim bei Straßdurg, sitzt wegen großen Markt- diebstahlt gesanglich dahier in Untersuchung. und es konnten dessen Hetmaih- und sonstige Verhältnisse bisher nicht ermittelt weiden. ' Derselbe gibt an. daß sein Vater, Samuel Jakob, noch am §eben, dagegen s ine Müller, Eva Kahn, schon vor drei Jahren gestorben seye, und daß er mit demselben schon seit längerer Zeit in der Gchw-i» un- insbesondere in der Umgegend von Di sen- hvfen mit Galanieriewaaren Handel treibe. Man bnngl diese« mit dem Ersuchen zur öffentlichen Kennt, niß, damit, wenn etwa« Nähere« über die Personalverhällniffe de« Jnkulpaten bekannt seyn sollte. solches baldgesällig anher angezeigl werden wolle. Personalbeschrieb. Alter: 23 Jahre; Größe: 5'4'; Statur: beseht: Haare: schwarz; «ugenbraunen: schwarz; Augen: braun; Bart: schwär, und stark; Gesichtsfarbe: lethaft; Stirne: hoch; Nass: mittelmäßig; Mund : groß; Zähne: gut. Derselbe ist dlatiernaibi«. und hat hinten am Daumen der linken Hand eine Ra be. Er rrägt «ine b aune tuchen« Kappe mit Schild, dunkelg'üuen Frack Mit hornenen Knöpfen, schwarztuchene« Gilet, hellblau- tuchen» lange Hosen, schwarzs-ibeneS Halstuch und kalblederne Halb- pieftl. ^ Etühiingen, den 26. Okt. 1838. Großh. bad. f. f. Bezirksamt. Frey- Nr. 5,277. Möhringen. (Ediktalladung.) Tregor Schilling yon Mauenheim, welcher im Jahr 1813 unter das gioßherz. badische Militär kam und von dem man seitdem nichts wehr in Erfahrung gebracht hat, wird anmit aufgefordert, sich binnen Zah.esfrist dahier zu stellen und sein in 700 fl. bestehende« Vermögen in Empf.ng zu nehmen, widrigenfalls er für verschollen erklärt und seine gesetzlichen Erben in den .fürsorglichen Besitz seines Vermögens eingewiesen werden. Möhringen, den 25 August 1838. Großh. bad. f. f Bezirksamt. W ü r t h. Nr. 20,784. Bruchsal. (Ediktalladung.) Im Jahr 1792 enlfernke sich Johann Baptist Kl uw pp aus seinem Hei- malhorte Oeenheim und ließ sich beim österreichischen Militär chg- werben. Da seit dics-r Zeit kein« Nachrichten von ihm ein ezang-n sind, so wird er oder seine elwaizen LeiseSer-en, auf Ansuchen d r Be« theiltgtiN, ausgefordert, binnen Jahieskrist sich dahier zu melden, unter dem Rest tSnochlheil der Versckollen- heits.rkiärung und Uebergabe des in 2.825 fl. 35^/l kr. b.stehenden Ve,mögen« in fürsorglichen Besitz aa die sich mellenden nächsten Verwandten. Bruchsal, den 12. Sevt. 183«. Großh na», i^iveramt. Leibli n. Lb Gemeinnützige Anzeige. DI« von tem in England erfundene und den Kleidunpsssücken u schädliche das größere Fläschchen zu 40 kr. und das kleinere zu 24 kr. rheinisch, mil Zugabe der gedrucklen Gebrauchsanweisung und eknem Weg« räume».zu der aufge Lstcn Unreinigkeit, ist so eben lm Verlage des Untcrlertigr-n erschienen. ' Wer das Unangenehme eines beschmutzten Rock - ober Mantel Kragens kennt, wird sich de» Ankauf dieser erprobten, in England und vielen andern Staaten verbreiten Flüssigkeit nickt gereuen lassen, besonders wenn er freudig wahrnimmt, wie nach Anwendung derselben der Kragen an dem betreffenden K eidungsstücke nach einem A? taufwande von zwei Minuten vollständig gesäubert ist, ohne daß derselbe nur im Geringsten aus seiner Fa^-on kömmt Die^Flüssigkett im größer» Fläschchen reicht hin, sieben bis acht, jene im kleinern aber, drei bis fünf Krägen, ohne Unlersckied des Stoffes, vollständig zu reinigen. Das Verfahren hierbei ist nach der Anweisung so einfach, daß dasselbe Zedermann leicht begreifen und sogleich telbst aussühren kann. Bon diesem Fabrikate, welches in Deutschland noch nirgends zu haben ist, hat der Unterzogen« von tem Weriertigsr desselben den , Hauptverlag für ganz Deutschland übernommen. und wird zur schnelleren Bedienung des Publikums die nbthige Anzahl Kvmmissiöas- ''lagrr errichten und diese seiner Zeit öffentlich bekannt machen. Uebrlgens bedarf diese Flüssigkeit einer weiiern Anpreisung nicht, indem sie sich durch ihre Güte und Zweckmäßigkeit bei jedem Abnehmer selbst empfehlen wird. Zu geneigtem Zuspruch ladrt der Untersertigte ein verehrtes Publikum mit Zusicherung prompter Bedienung und mit der besonder» Bemerkung eia, daß man für die Güte dieser Waare garantirt, und Zahlung hierfür erst dann verlangt, wenn sich der Abnehmer derselben vorerst von der Güte überzeugt haben wird. Die verehrten Handlungshäuser, welche geneigt sind, diesen beliebten neuen Waarenartikcl gegen anständige Provision in Kommissionsverlag zu übernehmen, belieben sich mit ihren Offerten on den Unterzeichneten zu wenden. Der Hauptoerlagsinhaber der Nockkrägenreiniaungsslüisigkeit: ZMkM'Fs-S FNSLN«, Handelsmann in Kabelburg bei Zurzam, im Wroßhereogthum Baben. NK' Erwiderung. Auf die Nachricht des Herrn Asaak Wölber, Sohu, unter der Firma Wölber, Vay- hiuger Lt Comp., de dato Schiltach, deu 10 . Okt. d. I., in der Karlsruher Zeitung vom 17. und 20. d. M., Nr. 287 und 290, dl'eue als Erwiderung, daß unsere Anzeige vom 29. v. M. (Karlsruher Zeitung vom 3., 6. und H. d. M., Nr. 273, 276 und 281) anmit lediglich wiederholt werde. Wir überlassen es daher dem Publikum, mit Herrn Isaak Wölber, Sohn, auf seinen Namen und Kredit hin, etwaige Geschäfte insofern einzugehen, wenn dasselbe sich mit diesem Kredit begnügt, da einmal die Unterzeichnete Gesellschaft für derartige Geschäfte nicht haftet, t. Schiltach, den 26. Oktober 1838. Anzeige und Empfehlung. Einem verehrlichen Publikum bringe ich anmit zur Anzeige, daß ich das, in ber nach Rippoldsau führenden Hauptstraße dahier, nitien in der Stadl gelegene, wohleingerichtete Gasthaus znm Kreuz «on dem bisherigen Elgenkhümer käuflich übernommen habe, und solches den 1. Dezember d. I. beziehen «erde. Indem ich nun dem verehrlichen Publikum zu geneigtem Ansprüche mich empfehle, versichere ich prompte und billige Bedienung. Wvlsach, den 25. Oktober 1838. Penfionsnnstalt von PnrdonneL. Straße Girar-et Nr. LO. in Nancy. Wir glauben, die Familienväter auf dieses Institut, welches für die Erziedung der jungen Leute, welchem Beruf I>)s,'