Erscheint täglich mit Ausnahme Soun- und feiertags und kostet in Karlsruhe iu's £«»8 gebracht vierteljährlich 2 Mk. 60 Pfg. (monatlich 55 Pfg, wenn in der Expedition oder in den Agenturen abgeholt), durch die Post bezogen vierteljährlich 3 Mk. 25 Psgmit Bestellgeld 3 Mk. 65 Pfg. Bestellungen werden jederzeit cntgcgeugenommen. Post-ZeitungS-Liste 7S8. „$)teXXie ttttö W^NMSN". Telephon-Anschluß-Nr. 535. Samstags-Beilage: Das illujtrirte achtseitige Unterhaltungsblatt ♦ Anzeigen: DiesechsspaltigePetit« zcile oder deren Raum 20 Pfg., Reklamen 50 Pfg. Bei öfterer Wiederholung cntsprcchendcrRabatt. Inserate nehmen außer der Expedition alle Annoncen-Burcaux an. Redaktion und Expedition: Adlcrstraße Nr. 42 in Karlsruhe. JI2 SÄ4. 2. Blatt Mittwoch, den 1. Oktober 1803 Ueber die Fleischvertheuerung. In zahlreichen SKVteA sind in jüngster Zeit die uiet)greife erhöht worden. Es ist in Folge denen erne Letvisse Beunruhigung in der Bevölkerung eingetreten und 5>ne lebhafte Agitation entstanden für eine allgemeine ^effnuug der Grenzen zur Vieh- und Fleischeinfuhr. ücbcn im Folgenden eine zusammenfassende objektive Dar- ttellnng der Verhältnisse. .. Für die Prüfung der Fleischpreise können für uns nur Großhandelspreise matzgebend fein, da nur bwse sich ans den allgemeinen Produktionsverhältnissen ergeben und das Verhältnitz derselben zu den Detailpreisen in ocn Städten ein verschiedenes ist. Der bedeutendste Fleischmarlt ist der von Berlin; derselbe gibt ein Bild der Preisgestaltung auch für die übrigen Städte. Es kosteten nach der amtlichen Statistik der Doppel- Ochsen Kälber Hammel Schwein^ 1902 Juni 118,0 118,50 125,0 111,76 190p 120,0 113,0 129,25 118,50 1901 durchschnittlich 117,3 123,0 112,9 112,0 1900 119,1 128,8 112,3 95,5 1899 115,9 132.6 110,0 94,8 1898 H 113,3 119,7 108,4 111,3 1897 113,1 115,3 104,8 105,0 1896 112,2 107,8 102,6 86,2 1895 119.0 112,8 109,6 90,1 1894 „ 118,9 107,6 104,7 101,8 1893 „ 108,0 103,4 87,1 109,0 189-2 117,1 103,0 97,0 110,0 Der Juli-Preis für O ch s e » von 120 Mark ist also um fast nichts höher als der Jahresdurchschnittspreis von 1900, 1898, 1894; der Juni-Preis stellt sich noch niedriger Der Preisunterschied von 60 Pfg. für 100 Pfund, also % Pfg. für 1 Pfund, dürfte im Detailhandel gar nicht zum Ausdruck kommen. Der Juli-K ä l b e r-Preis 1902 ist niedriger als der vom Juni 1902 und als der Durchschnitt der Jahre 1897, 1898, 1899, 1900 und 1901, so datz Kalbfleisch billiger verkauft werden könnte als früher. Das Hammelfleisch zeigt eine gleichmätzigere steigende Bewegung. Während es früher billiger war als Ochsenfleich, hat es allmählich dasselbe im Preise erreicht ■Mnt> ist darüber hinausgcgangen. Das Schweinefleisch weist erhebliche Schwankungen auf, 1892 und 1893 hatte es hohe Preise. Der tiefste Stand fällt in 1899 mit 86,2 Mark, 1891 hingegen kostete es 112 Mark und hatte im Juli 1902 den höchsten Preis von 118.60 Mark während er im Juni noch 111,76 Mark stand. Außergewöhnlich hohe Preise, welche eine Preissteigerung ,m Detailhandel rechtfertigen könnten, bestehen also nur bei Hammel- und Schweinefleisch. Unrichtig aber ist es, wenn diese Preissteigerung auf die Einfuhrbeschränkungen zurückgeführt wird, denn diese bestehen feit sechs Jahren unverändert und es hätten dann in all diesen Jahren so hohe Preise bestehen müssen, während fie z. B. 1899 und 1900 recht niedrig waren. Der hohe Preis hat seinen Grund in allgemeinen Weltkonjunkturen. In Oesterreich-Ungarn, Dänemark, Holland, in Nordamerika haben die Preise einen so hohen Stand, wie nie zuvor. Am deutlichsten zeigt sich das am amerikanischen Speck und Schmalz, welche einen so hohen Preis haben und doch uneingeschränkt eingeführt werden können. Dieses wirkt naturgemäh auf die einheimischen Produkte. Die hohen amerikanischen Preise sind zum Theil herbeigeführt durch den hohen Preisstand des Maises, des hauptsächlichen Schweinefutters in Amerika, welcher eine Produktionseinschränkung zur Folge hat, zum Scheck aber auch durch einen großartigen Fleischtrust, der "je Preise künstlich steigert und seinen Einfluß auch in Deutschland geltend macht, um durch hohe Preise erne Mitz- uunmnng gegen die Einfuhrbeschränkungen hervorzurufen vnd so die Aufhebung zu erwirken, und das ganz gewiß wcht in der Absicht, Deutschland mit billigem Fleisch zu ver,orgen, sondern um die amerikanische Waare noch weurer verkaufen zu können. Aus den verschiedensten Zandern: Oesterreich-Ungarn, Holland, Dänemark kann viegch oder Vieh eingeführt werden. Wenn dort die Preise auch so hoch wären, würde durch vermehrte Einfuhr _ r Preis sehr bald herabgedrückt werden. An Schafen find von Januar bis Juli sogar 107 415 ausgeführt worden, ein Beweis, daß im Ausland der Preis noch höher ist, als bei uns, da sonst die Ausfuhr unmöglich wäre. Ausfallen mutz die fast gleichzeitig in den verschiedensten Städten erfolgte Steigerung der Preise für alle Fleischsorten seitens der Fleischer, obschon der Engrospreis für Rindfleisch gar keine außergewöhnliche Höhe hat; ferner fällt ans die ostentative Bekanntmachung der Preissteigerung, während sonst die Steigerung möglichst unbemerkt für das Publikum erfolgt, um keine Mißstimmung zu erregen. Auch begnügen sich die Fleischervereinigungen nicht mit der einfachen Begründung durch hohe Viehpreise, sondern sie verbreiten sich hauptsächlich über die Einfuhrbeschränkungen als angeblichen Grund der hohen Preise, um die Regierungen zu veranlassen, die Sperren aufzuheben. Ja, sogar das Fleischbeschaugeseh, welches doch erst am 1, April 1903 in Kraft tritt, wird mit verantwortlich gemacht. Das ganze Vorgehe» findet seine Erklärung in dem Beschluß des deutschen Fleischcrtrages zu Stuttgart, nach welchem 10 000 Mark bereit gestellt wurden, um eine allgemeine Agitation über die Fleischnoth und für die Freigabe der ausländischen Fleisch- und Vieheinfuhr herbei zu führen. Die ganze Freihandelspartei, die Gegner des Zolltarifs, die ausländischen Agenten schloffen sich einmüthig dieser Be- lUtuuuy uu« Die Schweinepreise sind zwar zur Zeit hoch, ein Fleischmangel, wie behauptet wird, besteht aber nicht. Das zeigen nur zu deutlich die Marktberichte, welche häufrg von flauem Geschäftsgang berichten und fast immer Ueoevbestand fest- Wenn auf vielen Schlachthöfen der «tadte die Zahl der Schlachtungen sich vermindert hat, so liegt der Grund dafür in dem industriellen Niedergang mit seiner Rückwirkung auf alle Geschäfte, Die Herabsetzung der Löhne und das Einlegen von Ruhetagen müssen nothwendig eine Einschränkung der Lebenshaltung herbeiführen und da kann eben am leichtesten durch geringeren Fleischverbrauch gespart werden. Hierzu treten noch zahlreiche Arbeiterent- laffungen. Unter solchen Verhältnissen ist in den Städten eine Abnahme des Gesammtflcischvcrkanfes unvermeidlich auch bei gleichbleibenden Preisen. Es kann auch gar keinem Zweifel unterliegen, daß Deutschland mit Leichtigkeit im Stande ist, seinen Bedarf an Fleisch durch die eigene Produktion zu decken, denn die gesammte Einfuhr an Vieh und Fleisch einschließlich Speck beträgt nur 4,2 Prozent der eigenen Produktion an Fleisch, Daß mit Leichtigkeit um diesen Prozentsatz die Produktion gesteigert werden kann, wenn nur genügender Absatz vorhanden ist, leuchtet sofort ein. wenn wir erwägen, daß von 1883 bis 1900 der Rindviehbcstaud in Deutschland um 21 Prozent, der Schwciucbcstaud um 82 Prozent gestiegen ist. Die Viehpreisc wechseln ebenso, wenn auch nicht in dem Maße, wie die Gctreidepreise nach allgemeinen Weltkonjunkturen. Gewiß aber ist, daß der heutige hohe Stand nicht mehr Imine anhaltcn wird; schon jetzt sind die Preise auf den Märkten hcruntergegangeii, und im Laufe des Winters ist ein wesentlicher Rückgang mit Sicherheit zu erwarten. Zu wünschen wäre dann allerdings, daß die Fleischer mit ihren Preisen ebenso schnell hernntergingen, wie sie dieselben gesteigert habe». Die Bevölkerung kann sich beruhigen, cs sind alle Anzeichen vorhanden, datz bald eine Ermäßigung der Preise eintreten wird. Sociales. Verfehlte Unternehmer - Politik. Gleich einigen anderen iudustrieüeu klnternchwcr-Griippcii, von deren Gutachten in diesem Blatte vor einigen Wochen berichtet wurde, hat sich nun auch der „Berein deutscher Papierfabrikaiiteu" gegen die Herabsetzung der gesetzlich zulässigen Arbeitszeit für weibliche Arbeiter über 16 Jahre ausgesprochen. Alan behauptet, eS sei manchmal nöthig, die Arbeitszeit ans 11 Stunden täglich auszudehncn, und man wehrt sich dagegen, daß diejenigen Fabriken, die not, immer eine regelmäßige Arbeitszeit von 10'/° und 11 Stunden haben, znr Herab- sehnng derselben auf zehn Stunden gezwungen werden sollen. Die Ausdehnung der Mittagspause von einer auf eine und eine halbe Stunde nennt das Gutachten des Papiersyndikates „zwecklos und geradezu schädlich", und von der Entlassung der Arbeiterinnen an Samstagen um halb 6 Uhr Nachmittags will das Gutachten auch nichts wissen. Alle Freunde einer gesunden Socialreform mögen auch an diesem Gutachten ermessen, daß es gerade unumgänglich nothwendig ist, durch die Gesetzgebung hier z w a n g s w c i s e B e s s e r u n g zu s ch «f f e n; denn das Gutachten gibt den bedauerlichen Aufschluß, daß ohne den Zwang des Gesetzes auf die Durchführung der nothwendigcn Reform nicht zu rechnen ist. Und gerade diese Reform ist durchaus nothwendig im Interesse eines gedcihlichern Familienlebens und einer bessern und freuudlicherii Häuslichkeit nnscrr industriellen Arbeiter. Mit der Frage der Herabsetzung der Arbeitszeit der weiblichen Fabrikarbeiter hat sich bekanntlich auch die „Gesellschaft für sociale Reform" in ihrer jüngsten Versammlung in Köln beschäftigt. Der Berichterstatter sprach sich lebhaft für die gesetzliche Herabsetzung auf zehn Stunden ans: er bczeichnete sie nicht nur als zulässig, sondern unmittelbar als nothwendig, und die Versammlung hat eine Entschließung in diesen! Sinne angenommen. Leipzig, 26. Sept. Ter Deutsche Handwerks- n n d G c w e r b c ka m m c r t a g beschloß ferner einstimmig: Er ist der Ansicht, daß durch ein neues Orgaiiisaiious- gcsetz allem die wirthschafliiche Hebung dcö Handwerks in genügender Weise nicht erreicht werden kann, deßhalb begrüßt der Handwerks- und Gcwerbckaunnertag die am l. Juni 1902 vom preußischen Abgeordnetenhause angenommene Resolution Trimborii betreffend Förderung des Kleingewerbes mit Freuden. Da sich aber nicht nur das preußische, sondern das gesammte deutsche Handwerk in einer wirlhschaftlichen Rothlage befindet, richtet ocr 3. Deutsche Handwerkers- und Gewerbckammcrtag an alle Bundcsrcgicrimgcn das dringende Ersuchen, in ausreichendem Maße Millet zur winhschaftlichen Hebung des Handwerks, insbesondere zur Eirichtnug von Meister- kursen für die weitere Ausbildung von Handwerks- »icisttrn, zur Lcraustaltiiug von Ausstellungen mustcr- giuigcr Maschinen und Werkzeuge, zur Errichtung oou gewerblichen Auskuiislsslcllcn, zur Anregung der Bitsmr. von Kredit-, Rohstoff-, Werl- und Magazingenossen- schasleu k. zur Verfügung zu stellen. Dclegirter Exler der Festsetzung der Preise ihrer Maaren oder Leistungen nur insoweit beschränken und überwachen, als es derselben überlassen ist, für gleichmäßige Waarcu oder Leistungen Mindestpreise oder Lohnsätze festzustellen. Derartige Beschlüsse unterliegen der Genehmigung der Aufsichtsbehörde. Diese kann veranlassen, daß bei de» Innungen, deren Bezirk sich über mehrere Gemeinde» erstreckt, die Festsetzung für jede Gemeinde gesondcr, erfolgt." Als Ort für die Abhaltung deS nächste, Handwerks- und Gcwerbckammertagcs wurde Münch ei gewählt. Die Versanimlung wurde hierauf geschlossen. Aus dem Geschäftsbericht des Handwerkertaget tragen wir Folgendes nach: Neben den üblichen Mit: thcilungen über den Kassenstand und den Geschäftsverkehr deS Verbandes enthielt der Bericht einen interessante: ltcbcrblick über die gegenwärtige Znfammcnfctznng bei deutschen Handwerks, der an der Hand einer vom Ver bande ausgestellten Statistik gewonnen wurde, Raü dieser Statistik gibt cs zur Zeit 1,140,000 selbstständig, Handwerksmeister, 900,000 gelernte Gesellen und 350,00( Lehrlinge, so daß von einer Lchrlingszüchterei im Hand- wcrkSstandc heute nicht mehr die Rede fein könne. Ferne, bestehen 14,166 Gesellen- und 3600 MeistcrprüfiingS- anSschüsie. Die Zahl sämmtlicher deutscher Handwerker^ innnngen beträgt zur Zeit 8800. 174 Zwangsinnunge» lösten sich auf und ebenso 74 freie. Von diesen 74 habe» sich aber 28 sofort in Zwangsinnungen unlgcwandett und außerdem bildeten sich 779 neue, so daß von einem Rückgänge des deutschen Handwerks nicht gesprochen werden könne. Im Gcgenthcil sei in jeder Beziehung ein gesunder Fortschritt zu kon- statiren. Persoualnachrichten. Schulwesen. Versetzungen und Ernennungen: Georg Balde, Rcalschnlkand., von Realschule Ettlingen an Realschule Kenzingen. Helene Becker, Schul- kand., an Höhere Mädchenschule Mannheim. Karl Binai. Zeichcnlehrerkaud., vom Gymnasium Offenburg, an Real gymnasium Karlsruhe. Karoline Braun, Unter!, in Mannheim, zur Stellvertretung an Höhere Mädchenschule easelbst. Adolf Burger, Unter!, in Hinterzarten, alr Schulverw. nach Joosthal. Max Drall, als Schulverlv . _ _ _ . „ , nach Zarte». Anton Fritz, Schulverw., von Hatzcnweie befürwortet einen längeren Antrag, nach welchem die,nach Altschweier. Aug. Gantert, Zeichenlehreokand Ausbildung der Handwerkerjugend ausschließlich' zur Stellvertretung an Realproghmnasium Weinhein Sache der Mcisierschaft sein soll, und zwar nicht nur in'Emil Gutmann. Hauptlehrer, von Altschweier na der Werkstatt, sondern auch in Bezug auf die Erziehung, ' H^nweler. Friedrich Hasel e, Hrlssl., von Schopfhc» die theoretische und technische Ausbildung im Fach und i 'n der Fortbildungsschule. Auch müsse daSreichsgericht- - } ‘Ton'/ci,! SÄ im^Aingen August Hof" lichc Recht der Innungen Fach,chulci, zu crnchten und > h, j Hilfst, in Freiburg, wird Schulverw daselbst zu letten, mr vollflen Umfange iinb mit voller CWicryic > Roji'f Jochim, Hilfst, in Grotzweice, g b I u t, Hilfsl. au Seminar werden, Nachdem RegicruiigSrath Tr. von Scefclü übungsschule Meersbnrg, wird llnterl. daselbst. Christian vom preußischen HandelSministcriun, den erstell The,, deS K f » m pp, Zeichcnlehrerkand., von Oberrealschulc Pforz Antrages als undurchführbar erklärt hatte, wurde an r Ol>creealichulc Mn,inlxe,nEugen Lkraus, schlösse... den Antrag einem Ausschüsse z..r Berücksichtigung “X K> überweisen. Des Weiteren wird ans Antrag der Hand- Jpa Kühner, Handarbeitslehrkand.. an Höh wertSkammcn, Straßburg und Dessau beschlossen, eme , Mädchenschule Mannheim. Josef Lang. Schulverw., von Kvn.ii.ission zu beauftragen, einen Gesetzentwurf bclrZ Oberbühlerthal nach Reilingen. Adam Mohler, Hilfst., obligatorische Einführungvon Arbeitsbüchern auch; von Eubigheim nach Sunthausen. Jakob Müller, Real für volljährige Arbeiter auszuarbeiteu, die bclhci- ligtc.i Jnnnugei, zur Mitarbeit ycranziiziehcn und dem niidifien Handwrrkstag Bericht zu erstatten. In namentlicher Abstimmung wurde mit 35 gegen 26 timmcii folgender Antrag angenommen: Der 8 100! Waldsirch 'nach^Achern' der Reichs-Gewerbeordnung, welcher bisher tautet: Die! Frciburg, als Schulverw lehrer, von Höh. Bürgerschuhe Buchen, an Realschule Breiten. Pius Sanier, Hilfsl. an Realschule Singe» als Untcrl. a» die erweiterie Bolksschule (Bürgerschule) Neustadt. Adolf S ch a a f, Zeichenlehrerkand., au Ober realschule Heidelberg. Hermann Schmidt, Unter!., vor Johann Sch rast, Hilfsl. ir nach St. Peter. Peter Straub, Innung darf ihre Mitglieder in der Festsetzung der! Hilfst. In Sandioeley. als llnterl. nach Hinterzarten iprcisc ihrer Maaren oder Lcistiingen oder in der An- Jakob Wein man», Hilfsl., von Dattingen nach Mühl nahiuc von Kunden nicht beschränken, möge folgende Fassung erhallen: „Die Innung darf ihre Mitglieder in bach. Otto Winter, Unter!., von Achcrn nach Waldkirch ^ Ein kampflustiges Geschlecht Für den Waidmann. Von Karl Werden. ^ _ ,Nachdruck v«rbo> ll „fp 1 ’, r ^ nn Mn "" Wiesen vom wilden Borstenvieh Gilde,, '3^3, ">>d vor zwei Jahrhunderten Ware, Wachse,, ft* w' e r Ei so häufig, daß ein Kurfürst Stück erW *"htnen konnte, in 44 Jahren 29 Geaenn," haben. Zustande «nr « I e ^ Hhs wilde Schwein im N> llkgcnden - m - einigen menschenleeren Su gegen in Usi>.°^b: m größerer Zahl hat es sick fndlichg^ Saum ^fg^^en Sudgrenzen an bis a» findet 5 erhalten. In Deutsch es nur bloß in Thiergä Bechwald vm Ä Rechst wenn man ihm - Mbt, in deni buchen zum Aufm Ze-ne liebste TOnfSw •”' t,f e 1,nb Wasser ft Baume- M -ekast besteht m den Früchten Wurzeln ^räbt es sich aller Allesfresser MüÄo Öe Ä nßt Werdern als wc MancherleiM^che Eidechsen, s ist so sebx mC^^enkarven und -Puppen. Der K Kt..wie S ^ß er Gräuelthatm ^estlen sich zu S^n^öustande gewiß nur wc e-genen Kinder verlck E''lassen, daß er 8« ueugeboreiwn verbirgt deß ooreneit Frlschlinge vor den Blicken d „Keilervaters" und sucht sie gegen die scheußlichen Gelüste des Unthieres zu verthcidigeu. Die Frischlinge (so heißen die bis sechs Monate alten Wildschweine, so lange sie ihr buntes Kindcrkleid tragen) sind, soweit sich dies überhaupt von einem Borstenthiere sagen läßt, hübsche Geschöpfe. Ihr Schnäuzlein ist schlank, fast wie das einer Maus; ihr röthlich-graucs Fell ist mit gelblichen Längsstreifen fast so zierlich ausqeputzt, wie das der Rehtltzchm; ihre schlanken, zarthufigen Beinchen und das glatte Schwänzchen sind in steter munterer Bewegung; ihre Stimmen sind noch so zart und hoch, daß sie jener Hofmann, der für seinen gelangweilten König ein Katzenklavier erfand (die Saiten bestanden aus allerlei grob- und feinstimmigen Hinzen und Murnern, die durch Stacheltasten zum Tönen gebracht wurden) gar wohl unter dein Diskant hätte anbringeu können. Sie kommen ihrer vier bis sechs im Frühlinge zur Welt, schon im Februar, der manches der zärtlichen Ferkelchen tödtet, oder erst im April oder Mai. An- fangs leben sie mit ihrer Mutter sehr zurückgezogen in einem Dickicht, wo sie sich auf einem aus Moor und Laub bereiteten Lager zusammendrängen: erst nach einigen Monaten dürfen sie sich der Gesellscyaft der Erwachsenen anschließen. Am lustigsten benehmen sie sich, wenn sie zum Bade gehen. Der Thiergarten, in dem ich Gelegenheit hatte, das Schwarzwild zu be- obachten, entbehrt des Sumpfes, bietet aber den Schweinen dafür das Bett eines krystallklaren Flusses. Zu diesem steigen an lauen Sommerabenden ganze Schaarcn alter und junger Schweine von der Bergeshöhe herab und die jungen bedürfen nicht erst, wie es bei vielen Knaben nothwendig ist, des Zuredens, um sich in das Wasser zu begeben. Alrch dem Menschen gegenüber sind die Frischlinge weniger scheu, als die alten Schweine. ^Gewöhnlich entfliehen sie erst dann, wenn die Bache (Sau) davongeeilt ist und schnaubend und grunzend zur Nachfolge mahnt. Werden Frischlinge in einem Gehöft erzogen, so gewöhnen sie sich sehr bald ein und beweisen, daß es dem Menschen leicht gewesen ist, dieses Thier der Wildniß zum Hausthiere zu zähinen. Die jüngeren Eber und Sauen zeigen in ihrer Erscheinung so viel Nebereinstiinmung mit dem Haus- schweiue, daß man sie fast nur an ihren braunschwarzen Borsten unterscheiden kann. In der Nähe betrachtet, erscheint jede einzelne Borste nach ihren, freien Ende zu heller, als am Grunde, wodurch die düstere Farbe desKörpers, den eine Nückenmähne ziert, angenehme Abstufungen erhält. In seiner vollen Eigenthümlichkeit nnd, wenn man so sagen darf — Schönheit tritt erst der siebenjährige oder noch ältere Eber, das „Hauptthier" auf. Der unverhältnißmäßig große Kopf, dessen Rüssel da, wo die Eckzähne (Hauer) hervorwachsen, knollig angeschwollen ist, die gewaltigen Hauer, die aus dem Maul hervorragen und zwischen den dunklen Borsten elfenbeinartig schinunern (die oberen sind nach außen über die Lippen gebogen, die unteren größeren, welche dreikantigen, sichelartigen Dolchen gleichen, sind nach rückwärts gekrümmt), das kleine glühende Auge, der krrrze Hals und der seitlich zusammengedrückte Rumpf, dessen Borstenmähne sich widerhaarig sträubt, alles das erweckt im Menschen einen Eindruck, der zwischen Häßlichkeit und Furchtbarkeit die Mitte hält. Zur wahren Höhe seines Charakters erhebt sich indeß der Eber erst, wenn er gereizt wird, wenn sein tückisches Auge zu blitzen scheint, wenn er wüthig brummt, schnaubt und röchelt, wenn er den Kopf rasch zuckend bewegt, um die Hauer zur Geltung z>r bringen. Bei solche», Anblicke, der das Thier in der wildesten, vollsten Kampflust, in einer Berserkerwuth zeigt, wie sie der Bulle und die Bulldogge, der 'Bär und der Tiger nicht schrecklicher äußern kann, da begreift man, wie die griechische Sage die Bekämpfung des ery- manthischen und kaledonischen Ebers zu Probestücken für Göttersöhne und Helden, wie Herkules und Meleager, machen konnte, da versteht inan, wie Homer einen kampfschnanbenden Helden mit einen, Eber vergleicht, der den weißen Zahn wetzt, und wie die Jäger der früheren Jahrhunderte es für eine vor Alle» ehrenwerthc Aufgabe des Waidmaunes betrachtete» sich mit dem Eber in einen Eiuzelkampf einzulassen bei dem der Mensch dem furchtbaren, tollwüthigev Thiere nur den Speer entgegensetzen durfte. Aber ausgestorbcn gleich dein kampflustigen Ge schlechte der Saufinder, jener keine Wunde achtende» Hunde, die sich lieber den Bauch aufschlitzen ließen, ehe sie die einmal gepackte Beute losließen, ausgestorber ist auch das Geschlecht der Waidmänner, die tiv Hauptschwcin kunstgerecht abzufangen verstanden Um solche Kämpfe zu sehen, muß man jetzt die Bilde, von Snyders und Rubens und die Radirungcn voi Ridinger betrachten. Denn die modernen Jäger er legen den Eber mit der fcrntragenden Büchse, ohm ihm Gelegenheit zu geben, seine Berserkerwuth zu be währen. Literarisches. Hundert Gründe, warum ich katholisch bleibe. Ein öffentliches Bekenntniß, her ausgegeben von einem Priester der Erzdiözese Freiburg 16. bis 20. Tauseud. 16 Seiten 8°. Aachen, Gustal Schmidt Verlag. Einzelpreis 10 Pfg., 60 Stück 4 Mk.. 100 Stück 7 Mk., 600 Stück 80 Mk., 1000 Stück 60 M Der Umstand, daß von diesem Scheiftchen in kurze, Zeit eine Auflage von sünfzehutauscnd Stück gedruckt und verkauft wurde, bcjvcist zur Genüge, daß es seiner Auf gäbe entspricht. Die „Los von Ro ni-Bewegu ng" hat auf katho lischer Seite manckje Gegenschrift gezeitigt, keine indeffe» dürfte sich derart für den Dkaffcn-Bertrieb eignen wie die vorliegende, welche der Feder eines auch in gegnerische, Kreise» hochangcseheneu süddeutschen Prälaten entstammt Manche Katholiken sind schwach im Glauben oder gac zum Abfälle geneigt, weil sie ihre wahre, heilige K i r ch e in all' ihren Vorzügen, ihrer Großartigkei! und Herrlichkeit niemals recht kennen lernten, unt darum unterschätzen. Solchen Christen iverden vorliegende „100 Gründe" Einsicht und Kraft verleihen, ihren so herrlichen heiligen Glauben ewig treu fl» ' bleiben, wenn sie dieselben aufmerksam lesen und b e > h e r z i g e n. 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