Nr. 22 2. Blatt. Samstag 15. Jan. 1916 Ein franMsihes Tagebuch. Bereits am 7. Dezember haben wir aus dem Tagebuch eines jungen, mehrfach dekorierten, für Frankreich wie für den Soldatenberuf begeisterten französischen Jnfanterie^Offiziers, der Mitte Okto- der in der Champagne in deutsche Gefangenschaft geraten war, einen Auszug veröffentlicht. Wir ent- nehmen dem Buche, das stellenweise — offenbar aus Vorsicht gegenüber den französischen Kameraden — m englischer Sprache geschrieben ist, noch einige weitere stellen. Um die in der fremden Presse aufgetauchten Zweifel an der Echtheit des Tagebuches zu besei- tigen, fei bemerkt, daß sich das Original in Berlin an amtlicher Stelle befindet. Es ist den Vertretern oex deutschen und der neutralen Presse gezeigt worden. (Eine Probe geben wir überdies an anderer stelle in photographischer Nachbildung wieder.) Donnerstag, 15. Juni: „Ich sehe nicht ein, warum die Vereinigten Staaten versuchen, sich mit uns einzulassen. Ich gehe sogar noch weiter und sage, in ihrem eigenen Interesse wäre ein Bündnis mit Deutschland viel vorteilhafter. Sie könnten dann von dem unverteidigten Canada Besitz ergreifen und Würden mit ihrer Flotte Herrscher des Atlantischen Dzeans werden. Sie wären ferner auch finanziell nach dem Kriege im Vorteil. .Dieser Krieg wird uns eine gute Lehre geben, nämlich die, daß wir uns nicht mehr durch Fragen Sentimentalität leiten lassen sollen. Es ist der Haß gegen Deutschland, der uns diesen Krieg als notwendig erscheinen ließ. Wenn wir einen deutsch- >ranzosuchen Vertrag unterzeichnet hätten, dann latten mir vielleicht Nutzen davon gehabt. Ich rann mich jetzt über diesen Punkt nicht weiter ver- rI5?' "ber ich will ihm später noch Mehr auf den ^rund gehen. 16- Juni: Heilte habe ich einen Brief ® erhalten, der interessante Mitten- • ß cn über die sozialistische Bewegung enthält, die Wr.v«f Hauptstadt täglich anwächst, — Sogar die ^radikalen, und die Sozialisten erheben ihre Stimme den Krieg und verlangen um jeden Preis frieden. Können wir ihnen ihren Wuiisch er- füllen? . Man muß offen sein gegen sich selbst. Wie sehr >a> selbst diesen Krieg im allgemeinen beklage, und besonders einen Krieg, wie wir ihn jetzt führen, w sehe ich darin trotzdem nur die Vorbereitung zu mindestens drei anderen Kriegen. c?v r J- U s c * n amerikanisch-japanischer sein. Triioi i Länderstreitigkeiten entspringen und De>- '^.stsetzung Japans in China entstehen, es Fi;» » ein amerikanisch-japanischer sein, bändet' ' ^föeheil, daß er uns diesmal als Ver- seri'n 7 unseres heutigen Feindes fände gegen un° Ab... v ^ .Verbündeten jenseits des Kanals. Uc Beziehungen zwischen den kriegsiihrenden unoern werden viel vom Endergebnis des .Urieaes lz.," abhängen. --- Der dritte 5lneg, den man schon gangst Voraussicht, wird ein Kampf zwischen dem Surow und den ©tauen sein, die inzwischen mini- tj- lüc . röcn - Gestärkt, zivilisiert und n..» -L 10l 'rt ani ficrt werden sie mit ihren Millio- furfio« r • en und ihrem ungeheuren Reichtum Oer- (söhne'« sf l UU ^ einzufallen. Es wird an uns Diesi'i- n " ;c ! 1 Europas sein, uns zu verteidigen, vis der ieüf? furchtbar sein, viel schrecklick?er und nicht K ^Hrenb der zweite nicht sehr heftig Drejeniaen v fcin wird ... schreien, siiid 'imn,^ .'.'Mo/ber -der Menschlichkeit" die Ueberlea-ne, w-' Unterliegenden. Wenn sie Sonntaa 4" r° r ^ wurden sie nichts sagen, einigkeit ^s herrscht vollständige Un- flcrt V a V'tncrtuCn. 43c rülii'C ©iinulantcn unt) will, daß wir wieder l,'inm"ffwi?en ViU /ViOrorrf frtrrhnn Ipfit* Ywifitrr* ._s. '• fanden sehr heftige ^^"estutt. wo die Truppen sich geweigert haben tin?. Freren, oder schworen, ihn bei einem Angriff fein? > e * en - De Ville hat gedroht, eher btcfer zurückzugeben, als uns zu trug?» zu führen. Unsere Verluste be- (dem i . !!' 12 500 Mann, In zwei Tagen Man,. "• ^uli) haben wir mehr als 4CXX) Ma„„ > n |n rc ^' Regiment allein hat 2300 . l'- « eingebüßt .., Nordfrankrei.i>? er fat)rt, daß in mehreren Städten Behörden und iw? r °£ c Unruhen zwischen Militär- T 't Choisy j e sij,.: Kkbil ausgebrochen sind, so z. B. ^uszuseh^.,, i>> gestern in Tarent. Was vor- vegen die Nen'i.k?» ^ da? Volk mit der Truppe lutionäre N»>>. ' vorgehen wird. Es ist eine revo- Freitag ««»»W- einen August. Wir sind nicht imstande, vielen (i'.rnns §" fl . 3U führen, und zwar a 2Bir ino s '• w später besclneiben werde, die ledenfalls gegen den 15. Septeniber derzweis..s/-^^reifen. Eine starke und mächtige, Wittel ir,sn ^lenisive. Die letzte! Unsere Lebens- Hol^knla.... » Fleisch siird außer jeidem Preis. ?£ " kosten 1,40 Frcs. das Paket. Das Brot Vefron>>,^ Man teilt uns mit, daß es kein boi, hil ß. ?l e V#r '"ehr gibt, . . . Man spricht da- babei ^^rtofseln mit Beschlag zu belegen! lind Sv»,,-?chen wir uus über die Boches lustig! loW V -?!' August: Wir sind blindI Stets if 'ch und blind! In der Kammer regt ferftxl Sozialismus, Man verlangt von Millerand rnngen irber die geimue Lage der Arinee und ber &} n,ert Aussichten. Er wird versuchen, sich aus z" ziehen, in Wirklichkeit sieht die k>enng s^^echt aus. Das Volk ist wach, man hat ''-'k ftets bliivd, wir Franzosen! Wie wäre doch viel besser gewesen, unsere äußere Politik zu ändern und ihr eine andere Richtung zu geben, als die auf das englisch-russische Bündnis. -Montag, 30. August: Man spricht von den Deut- schen wie von Verbrechern, von Wesen ohne Sittlichkeit, die die Verträge ungestraft vergewaltigen. Wir sind ihnen gang gleich, und wenn es in unserem Interesse gewesen iväre, den Frieden zu brechen, so hätten wir es ohne Skrupel getan, und zwar mit schönen Entschuldigungen und einleuchtenden Gründen . . . Oh! Iti0 dann ist man müde, in großen Buch- staben immer wieder diese „sicheren Zeichen", „sicheren Vorläufer" eines deutschen Niederbrechens oder oines großen Sieges der Verbündeten oder des Friedens zu lesen, «chon seit 11 Monaten liest man das: alle Tage ein neues Anzeichen, und nichts trifft ein. Sprechen wir lieber weniger und handeln wir dafür mehr. Madjett wir nicht so viel schivätzereien von Bniidestretie, von Liebe und ^Nächstenliebe, Be- schästiigen wir uns lieber zuerst mit dem Wohle Frankreichs. Sehen wir lieber in überlegter irnd praktischer Weise mehr in die Zukunst, Wie Deutsch- land uns doch so gut in der Kriegführung unter- richtet. Werden wir daraus Lehren ziehen? Haben wir bereits aus den 10 Monaten erzwungener Lehr- zeit Nutzen gezogen? Aber da ist nichts zu machen, das liegt int französischen Charakter. Wir werden uns nie ändern." Saöischer Landtag. fius Ser Suögetkommission üer Zweiten Kammer. 17. Sitzung am Dieiistag, den 11. Jaimar 1916 (nachmitwgsj. Gegenstand: Beratung der „Zweiten Denk- schrift der Großh. Staatsregierung über ihre w i r t s ch a f t l i ch e n M a h n a h m e n w ä h - rend des KriegeS". Der B e r i ch t e r st a t t e r gibt einen Ueberblick über die oolkÄvirlschaftlichen Biaßnahmen der Regierung, sowie über die zur Steigerung des Ertrages der D o in ä n e n und der domänenävarischen Güter vor- gesehenen Matznahmen. Er begrüßt es, daß durch das Entgegenkommen der Forstverwaltung hinsichtlich der Ge- stattung von Forstn-ebennutzungen mancher langjährige Wunsch der Landwirtschaft in Erfüllung gegangen sei und regt zur Vermeidung der hervorgetretenen Ungleich- Helten die Aestsetzuiig einheitlicher Preise für Schälrinde an. Ein Regieruntisvertreter erwidert, daß das stellvertretende Generalkommando bereits dieser Tage die Versteigerung von Eichenrinde, Fichtenrinde und Gerb- lohe bis auf weiteres verboten habe, weil die Erlassung einer Höchstpreisverordiiung bevorstehe. Die Frage eines Mitglieds nach dem Erfolg der A n p f l a n z u n g von S o n n e n b l u :n e » aus Eisenbahnböschunaen beantwortet der Herr Finanz- in i n i st e r dahin, daß das Ergebnis weder der Menge noch der Beschassenheit nach, den Erwartungen . entsprochen habe. Dies sei teils auf die mangelhaste Ve- achtung der- für die Anpflanzung herausgegebenen An- weismtg, teils aus die ungünstige Witterung und itnrich. tifle Behandlung der gewonnenen Samen zurückzuführen Es sei aber zu hoffen, datz bei einer Wiederholung des Anbaues unter Berücksichtigung der gesammelten Lr-' fahruiMen günstigere Ergobirisse erzielt würden. eine weitere Anseage bemerkt der Serr Finanz- mini st e r, das, die Anpflanzung von Mohn wegen der Beschaffenheit de» in Frage stehenden Gelände» ivohl nicht in Betracht kommen könne. Von anderer Seite wird darauf hingewiesen, daß die Sonnen blumen, wie überhaupt die Oelsrüchte, ziemlich an- spruchsvolle Gewächse seien. Ein Mitglied wünscht, daß für die ll m w a n d = lu >ig der ausgedehnten R i ed lä n d e re ie n in K u l t u r l a u d noch mehr geschehe. Ein Regier- uugSvertreter l»einerkt. daß das Domänenärar nur wenig derartige? Gelände beside. Ein anderes Mitglied ersucht die iltegiernng, darauf hinzuwirken, daß aus dem Wildpark Wald streu in reichlicherem Maße als bisher an die Gemeinden der westlichen und östlichen Hardt avgegeben iverde. Der .Herr Finanz- mini st « r erklärt sich bereit, diesen Wunsch der Ver- Wallung der Großh. Zivilliste zur Kenntnis zu bringen lieber die Lieseruug von Holz für HeereS- zwecke und über die B e fch äftig u n g von Kriegsgefangenen in der Forsloenoaltuna gibt ein RezierungSvertreter auf Anfrage nähere Auskunft. Er bezeichnet die mit den KriegSgef«ngencn bei W«ldarbeiten gemacht«» Erfahrungen als nicht be- sonders günstig, weil ihre Leistui^en nur ein Drittel oder ein Viertel derjenigen ein»e«rbeiteter Wal»«rbeiter betragen. Diese schlechten Erf-hrungen werde» von anderer Seite bestttigt, (Sin M i t > l i e d bemerkt, daß sich für W-t!>«r!beiter die französischen tehrte Bauholz liefern, zurückgestellt würden. Auch der ver- stärkten Nachfrage nach Nadelstarkholz für veeresliefcr- ungen suche man in ähnlicher Weise durch entsprechende Abänderung der WirlschastSpläne nachzukommen. Im übrigen verweist der RegierungSvertreter auf die Schmie- rigkeiten, die sich aus dem Mangel an geschulten Arbeits- kräften ergeben. Die Kommission geht sodann zur Beratung der Maß- nahmen aus dem Gebiete der L a n d 10 i r t - s ch a f t über. Der Berichterstatter berichtet hier- über an Hand der Denkschrift in längeren AuSführuir^n. Er bebt insbesondere hervor, daß unsere Bmiern im letz- teu Jahre trotz des Mangels an Arbeitskräften, an guteu Zugtieren, au Kunstdünger und Kraftfutter wirklich Großes geleistet haben. Mit den Maßnahmen der Großh. Regierung erklärt er sich im großen und ganzen einver- standen, bemerkt indes, daß die Landwirtschaft auch ohne diese Tätigkeit der Regierung ihre Pflicht in vollem Um- fange erfüllt haben würde. Erfreulicherweise sei die Ernte im allgemeinen gut ausgefallen und die Vieh- bestände hätten sich in den letzten Monaten wieder be- trächtlich vermehrt. Zu bedauern sei, daß das Verbot der Schlachtung trächtiger Kalbinnen und Mhe nicht früher ergangen sei. Der Berichterstatter trägt eine Reihe von Wünschen und Anregungen vor, die sich na- mentlich auf den Beizug der landwirtschaftlichen Organi- sationen, auf die Ueberlassung von Kriegsgefangenen an die Gemeinde», die Beurlaubung von Landwirten, die Abgabe von Insassen des Avbeitshauses Kislau au die Nachbargemeinden, die Verwendung der Reinznchthese zur Beförderung der Gärung des Weines, die Einschränk- ung der Brache und die Handhabung der Seuchenpolizei beziehen. Der'Herr Minister des Innern spricht seine Befriedigung darüber aus, daß die Maßnahme» der Re- gierung im ganzen den Beifall des Berichterstatters ge- sunden hätten und schließt sich seiner Ansfassung an, daß die Landivirtschast, insbesondere auch die Frauen, Kinder und Greise Äußerordentliches geleistet haben. Diese großen Leistungen seien auch in der Denkschcist und in der Thronrede besonders anerkannt worden. Auch er be- zweifle nicht, daß die Landwirte auch ohne die Tätig- kcit der öiegierung ihre Pflicht in vollem Umfang er- füllt halben würden. Aufgabe der Regierung sei es gewesen, sich über den Stand der lanÄvirtschaftlichen Ar- beiten zu vergewissern und zu prüfen, ob etloaige Hemmungen vorhanden seien, die sich vielleicht durch ein Eingreifen beseitigen liehen. Diese Mitwirkung der Regierung habe auch ihr Gutes gehabt. Ohne ihr E'n- greifen wäre eS z. B. nicht gelungen, die Brache in so erheblichem Umfang zu beseitigen und den Gebrauch von arbeitcrsparenden Maschinen in solchem Umfange, wie es der Fall gewesen sei, einzubürgern; namentlich glaube er, daß ohne die unermüdliche Aufklärung und Belehr- ung der Bevölkerung durch die Landwirtschaftslehrer nicht so richtig und sachgemäß gearbeitet worden wäre. Richtig sei, daß die Ernte im allgemeinen gut ausge- fallen sei und daß die auf ihre Gewinnung verwandte Arbeit sich reichlich gelohnt habe. Weniger günstig sei aber das Bild, das sich sür Baden aus dem Vergleich mit der Ernte anderer Jahre ergebe. Der Weizen sei besser ausgesalleu als im Vorjahre, aber geringer als in den 4 vorhergehenden Jahren, die Kartoffeln besser als in den 4 vorhergehenden Jahren, der Spelz etwas schlechter als in den Jahren 1012 bis 1014, aber besser als 1911, Roggen, Gerste und Haser aber schlechter als in den vorhergehenden 4 Jahren. Bei Beobachtung der gebotenen Sparsamkeit und bei Einhaltung der zur Berbrauchsregelung erlassenen Vorschriften iverde die Ernte jedoch in Baden und im Reich für die Ernähr- Ung der Bevölkerung ausreichen, so daß zu Besorgnissen kein Anlaß vorliege. Von dem Slngebot von Reinzucht- hefe hätten die Landwirte Gebrauch gemacht, wenn auch nicht in dem Umfange, wie es erwünscht gewesen wäre, obwohl nichts unterlassen worden sei, um auf die erfolg, reichen Wirtungen dieses Mittels hinzuweisen. Die An- ficht des Berichterstatters, daß man die landwirtschaft- lichen Organisationen bei der Vorbereitung und Durch- führuny der Maßnahmen nicht genügend herangezogen habe, sei nicht zntresefnd. Vielmehr habe das Mini- sterinin bei allen Besprechungen und Maßnahmen die spitzen aller in Betracht kommenden landwirtschaftlichen Verbände beigezogen und um ihre Mitwirkung ersucht. Er habe auch angenommen, daß in den Orts- und Be- zirksausschüssen gerade diese »räfte tätig mitwirkten. Jedenfalls habe die Regierung immer das Bestreben gehabt, alle Kräfte heranzuziehen, die guten Willens und zur Mitarbeit -bereit seien. WaS die Verwendung von Kriegsgefangenen in der Landwirtschaft betreffe, so habe nach seinen Erfahrungen die Gefangeneiiinspektio» sehr viel Verständnis für die besonderen Bedürfnisse der Land- Wirtschaft gezeigt und sich bemiiht, ihnen »täglichst zu entsprechen. Die Gefangeneninspektion hal»e eingehend auSeiitandergesetzt, daß sie aus militärischen Griinden das größte Gewicht darauf legen müsse, daß in derselben Gemeinde nicht Gef»ngene verschiedener Kommandos gleichzeitig beschäftigt ioerden. Hiermit Iverde m«n sich wohl abfinden müssen. Ebenso glaube er, daß Hinsicht- lich der Beurlaubungen nicht viel mehr zu erreichen sein iverde, weil eben die militärischen Rücksichten den AuS- schlag geben müßten. Er müsse übrigens sagen, dast mit Rü«tsicht darmif, daß wir u»S in einem solchen Kriege befinden, wie ihn die Weltgeschichte nach nicht gesehen hat, eigentlich eine sehr weitgehende Rücksichtnahme in den Beurlaulmngen stattfinde. Härten ließen sich in einzelnen Fällen nicht vermeiden. Die Abgabe von Ar- beitern aus dem Arl>eit»h«uS Kislau an die Nachbar- gemeinden h«i>e sich bewährt. Ob man diese Abgabe auch in FriedenSzeiten beibehalten könne, werde Gegenstand späterer Erwägungen sein. Jedenfalls sei zu beachte», daß es sich bei den Insassen de» Arbeitshauses im all- gemeinen »m sehr heruntergekommene Elemente handle, wi« sich schon auS der geringen Zahl von 20—30 er,i.^e die allein für die landwirtschaftlichen Arbeiten ficcuv..' gewesen seien, und daß die Verwendung außer^ilb <* , Ans»«lt Vew«ch>tn,»kosten und Stärunge» im Betriebe der Anstalt verursache. Da» provisorische Gesetz über die Entziehung der Nutzungen von brachliegenden «rund- stüBen werde i»«muächst dem La»dt«ge zur Erteilung seiner Zustimmung vorgelegt tverden. Er stimme dem Berichterstatter darin bei, daß die Brache heute nicht mehr notwendig sei wegen der Verwendung deS künst- lichen Dünger» und der Aenderuug der Grundsätze in Bezug auf den Fruchtwechsel. Allein der künstliche Dünger sei in der Kriegszeit sehr teuer geworden und das sei ein Hemmnis sowohl für die Abschaffting der Brache als auch für die Kultivierung vou Oedländereieu in größerem Umfange. Diese Kultivierung sei ja auch von den Städten in Angriff genommen worden, die mit der Anlegung von Sckirebergärten im ganzen günstige Erfolge erzielt hätten. Bei der Kultivierung der Wiesen habe die Regierung das Schivergewicht nicht auf die Be- Wässerung, sondern auf die Entwässerung und auf die Räumung der Gräben gelegt. Für Beiträge zur An- legung von Blitzableitern habe die Regierung über 4000 Mirk ausgegeben; a» 43 Landwirte in 211 Gemeinde» feie» Beihilfen gewährt worden. Der Herr Minister Unit die Ansicht des Berichterstatters, d wisse Abneigung gegen den Bezug des FutterschroteS, weil der Preis hierfür nicht im richtige» Verhältnis zum Preis der Frucht, welche die Landwirtschaft alM- den müsse, stehe. Jnbezug auf die Beschäftigung von Kriegsgefangenen und inbezug auf die Beiziehung der landwirtschaftlichen Verbände zur Vorbereiluug und Durchführung der RegiemngSmaßnahmen könne er die Ausführungen des Herrn Ministers unterstützen. Hinsichtlich der Beurlaubung von eingezogenen Landwirten seien früher Klagen laut geworden, daß die Mann- schaften gewisser Amtsbezirke reichlicher mit Urlaub be- dacht würden, als die Mannschaften aus anderen Amtsbezirken, weil die Bezirksämter be! der Befürwortung der Urlaubsgesuche verschieden verfahren seien. Seit- dem aber die Urlaubsgesuche nicht mehr durch die Ver- mittlung der Bezirksäniter eingereicht werden müßten, sondern in der Regel unmittelbar au den Truppen- teil gerichtet tverden, sei eine größere Gleichmäßigkeit bei der Beurlaubung zu beobachten. Mit dem Stand der Viehhaltung dürfe man im großen und ganzen zu- frieden sein. Es sei insbesondere zu hoffen, daß der große Fehler, der seinerzeit durch die Massenabschlacht- ung der Schweine begangen worden sei, in den nächsten Monaten wieder ausgeglichen werde. ' Ein weiteres Mitglied bestätigt die Ausführ- ungen über die persönliche Nachschau der Amtsvorstände in ihren Bezirken. Er bezeichnet die Förderung des G e m ii s e - und Kartoffelanbaues d n r ch die kleinen Beamten als eine wertvolle rrungen- schaft des Krieges und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß diese vielverheißende Bewegung auch im Frieden erhalten bleibe,uud daß dem Gartenstadtgedankeu künftig auch in Baden mehr Aufmerksamkeit zugewendet werde. Auch auf dem Gebiet der Gewinnung von Neuland und der Trockenlegung von nassen Wiesen müsse noch viel mehr geschehen. Redner lenkt die Aufmerksamkeit der Regier- ung auf das P s 0 h r e n e r Ried, ein versumpftes Wiesenland in der Ausdehnung vou etwa 10(00 Hektar, das früher dem Körneranbau gedient habe, von dem heule aber nicht einmal mehr gute ^uttergräser gewonnen werden könnten, und bittet, den beteiligten Gemeinden bei der geplanten Entwässerung dieses Gebietes einen staatlichen Zuschuß zu gewähren. Wenn jetzt für die An- biingung von Blibableitern staatliche Beihilfen bewil- ligt würden, müsse man folgerichtig auch die regel- mäßige Prüfung der Blitzableiter/ die vor einigen Jahren abgeschafft worden sei, wieder einführen. Bedauerlicherweise sei die Nutzbarmachung von Exerzier- platzen zum Anbau nur in sehr beschränktem Maße möglich gewesen. Es entspreche der Billigkeit, den Hengst- baltern Aufbesserungen zu gewähren, da einerseits die Einnähmen aus dem Deckgeschäft zurückgegangen, andererseits aber die Ausgaben für Stroh, Heu, Hafer im* dergleichen gestiegen seien. Der Be r i ch t c r st a t i e r bemerkt gegenüber den AnSfühungeii des Herr» Ministers, daß seine Aeußer- u»g über die Ausschaltung der landwirtichaftlicheit Organisationen sich auf die örtlichen Organisationen be» zogen habe und daß eS z. B, vorteilhaft gewesen wäre, wenn man den Futtermittelvertrieb von Anfang an einzig und allein den landwirtschaftlichen Verbänden übertagen hätte: da»» iväre der Zustand nicht ei,»getreten, daß vom letzten Winter bis in den Sommer hinein auf dem Laude nirgends Kraftfuttermittel zu haben waren. Die Verhandlungen werden hier abgebrochen. fluf dem Jelöe üer Ehre gef«lle»e Saüener. De» Heldentod für Vaterland starben: Musketier Walter G ü n st von Karlsruhe, La»dn»ehr- mann Emil War ganz von Pforzheim-Ersingen, Unteroffizier Georg Merz von Mannheim, Grena»ier Her- mann Steiert von Lahr, Musketier Karl künstle von Teningen und Füsilier Panl Ehristian Fliegen, s ch m i d t von Markdorf bei Konstanz. Kitter öe» Eisernen Kreuzes. Ge- Das Eiserne Kreuz I.Klasse erhielt freiter Georg Raquot von MeckeSbeim. Das Eiserne K reuz 2. Klasse erhielten: Ossizierstellvertreter Maufred S ü t t e r l i n, Reiter- uirgsbaumeister von Karlsruhe, Unteroffizier Privat- sekretär E. D ö r r s ch u ck von Karlsruhe. Unteroffizier Ferdinand Hasenrohr von Ottersweier^ Landst.trm- mann Buchdrucker Eduard Böser von Bruchsal Mit«» ketier Joseph K u u tz von Mürlenbach bei Bühl ' Unter- osfizier der Reserve Franz H u b e r von StÜrzeUxich, Gefreiter Mathias Mauule von Lautenbach, Grenadi-- :l' ! von Hofweier. Leutnant der Reserve Ernst lZollinger, Oberapotheker Albert Ftai die Leutnants Adolf und Fritz Wingler Seraeant Zapf und Gefreiter I. Buchsbaum, sämtliche von Freiburg, ,owie Ersatzreservist Richard Riediuger von Konstatiz, serner Feldwcbelleutnant Joseph ^ i\t - <®>— Seite 6 Kadischer Beobachter, Samstag, den 15. Januar 1916 Ur. 22 Die Salkanziige. Stuttgart, 14. Januar. (W.T.B.) Nach einer Mitteilung der Generaldirektion der StaatSeise n- bahnen werden (wie gestern schon kurz berichtet N.) vom IS. Januar ab für den Per ehr nach und von dem Orient Schnellzüge (Bailanzllge) zwischen Strasburg und Konstantinopel über Stuttgart, München, Wien, zwei- mal wöchentlich ausgeführt und zwar ab Strasburg Mittwochs und SainZtails, erstmals SamZtag den Ib. Januar, und ab Konstantinopel Dienstags und Sainstngs, ernmalL Dienstag, den 1^. Januar. Der Zug läuft wie folgt: 1 .25 nachts Strasburg ab, 244 nachts Karls ruhe ab, 4 47 nachts Stuttgart ab, 8.50 früh München an, 5.5V nachm. Wien au, 11.30 nachts Budapest an, 6.25 früh Belgrad an, I.15 «achmitrazs Nisch an, 9.37 abend? Sofia an, 7 Uhr abends Konstantinopel an. Konstantinopel ab 1.14 osteurop. Zeit, Sofia ad 8.35 frth, Nisch ab 3.49 nachm. mitteleuropäische Zeit. Belgrad ab 10.31 abends, Budapest an 6.50 früh, Wien ab 12 25 nachmittags, Stuttgart an 1.38 nachts, Karlsruhe an 3.20 nachts, Straßburg an 4.44 nachts. Die Züge führen nur I. und II. Klaffe, und zwar einen Schlafwage» I. Klasse zwischen Strasburg und Konstantinopel, je eine« Wagen I. und II. Klasse zwischen Straßburg und Belgrad und Straßburg und Salzburg, und einen Speise- wagen zwischen Münch« und Wien. Fahrkarten 1. und II. «lasse mit fünfzehntägiger Gültigkeitsdauer werden nach Belgrad, Nisch, Sofia, Philippopel, Adrianopel und Kon- ftantinopei ausgegeben. Sonstige Fahrkarten (auch Vereins- fahrscheinveste) sind im Verkehre mit Balkanstutionen ungült. lieber Fahrpreise, sonstige eisenbahndienstliche, militärische unv Zoübeslimmuugcn usw. geben die größeren Stationen Auskunft. -G- verWeöene Nachrichten. Verlin, IS. Jan. Nach dem Berliner Tageblatt stießen auf der Havel bei Spandau gestern zwei große Lastkähne mit solcher Kraft zusammen, daß der eine davon sank und so die ganze kostbare Ladung von 9000 Zentnern Rohzucker vernichtet wurde. Hamborn, IS. Jan. (W.T.B.) Auf der Zeche Neu- mühl erfolgte gestern nachmittag im Flöz G. beim Abfeuern eines Sprengschusses eine Explosion, wodurch zwei Bergleute tödlich verunglückten. Drei Mann wur- den schwer verletzt. Belgien. Ani 4. d. M.. ist der Historiker Godefroid Kurth, seit 1872 Professor an der Universität Lüttich, im Alter von 68 Jahren gestorben. Von 1899 bis 1800 zeichnete Kurth als Herausgeber von Deutsch-Belgien, Organ des Deutschen Vereins für Hebung und Pflege der Muttersprache im Deutsch redenden Belgien, d. h. m der Heimat Kurths, Arel und Umgegend, wo etwa SO 000 Deutschsprechende wohnen. ig>cit 1901 war er Ehrenpräsident des Deutschen Vereins, dessen Ziele er u. a. dadurch unterstützte, daß er in einer Eingabe an den Mi- nister für Deutsch sprechende Eisenbahn- und Postbeamte im deutschsprachlichen Teile der Provinz Luxemburg ein- trat. Kurth selbst scheint von deutscher Abkunft, denn er schreibt im Vorwort des 1. Jahresheftes Zeitschrift: „Ich bin dankbar, daß der Verein mit erlaubt, dii! geliebte Sprache meines Volkes wieder zu Ehren zu bringen." Politisch stand er auf katholifch-belgischem Standpunkt, loii vor allein aus seinem Buch La Ratio- nalite Belge (Namur 1913) hervorgeht. Kurth tritt hier für die vollkommene Selbständigkeit der belgischen Nation ein und hielt die nationale Einigkeit für wesentlicher als die sprachliche Trennung in Vlämisch, Wallonisch und Deutsch. Liffubon, 14. Jan. (W.T.B.) Gestern ist in einem Lager für Militärkleider ein Brand aus- gebrochen, der in verbrecherischer Absicht gelegt worden ist. Außer dem Sachschaden gab es drei Tote und zahlreiche Verwundete. Man glaubt, »daß sich noch mehr Leichen unter den Trümmern befinden. Maasluis, 14. Jan. (W.T.B.) Rotterdam und Dordrecht stehen unter Wasser. Aus der Schweiz, 14. Jan. Der historische Dom von Sora (Italien) wurde durch Fe u e r s b r u n st zerstört. Slnö der Schweiz. Wk der Bund vernimmt, erfolgten die Verhaftungen der Times -Korrespondenten in Delkberg wegen Spionagevcrdackts. Der zweite Verhaftete ist jener Dumour, der sei erzeit jene wirtschaftspoli- tischen Hetzartikel gegen die Schweiz veröffentlicht h.it. Schweres Unglück durch Explosion einer Fliegerbombe. Berlin, IS. Jan. Der Berliner Lokalanzeiger meldet aus Köln: In einer dem hiesigen Flugplatz benachbarten Kiesgrube fanden Kinder eine nicht explodierte Flie - gerbombe. Der Posten rief aus einiger Entfern- ung den Kindern zu, den Gegenstand liegen zu lassen. Ein Knabe schleuderte nun das Geschoß in der Richtung auf den Posten fort, wobei es explodierte. Von den in der Nähe befindlichen 12 Kindern wurden 10 tödlich verletzt. 3 Kinder aus einer Familie sind tot. Die Ermittelungen haben ergeben, daß die Bombe seit Monaten in der Grube gelegen haben muß, da sie einem alten Modell angehört. Das Gelände war jedes- mal nach den Abwürfen von sachkundiger Seite auf das Vorhandensein von Blindgängern abgesucht worden. Ver- mutlich war die Bombe beim Abwerfen in die Erde ein- gesungen und deshalb beigm Absuchen des Geländes nicht gefunden worden. Durch die starken Regengüsse der letz- ten Zeit ist sie anscheinend freigespült worden. Selbstmord. Berlin, IS. Jan. Laut Berliner Tageblatt wurde gestern vormittag in der Dresdener Heide der Lan dge- richtSrat Dr. Karl Wilhelm Mayer an einem Baum erhängt aufgefunden. Er war Untersuchungsrichter beim Dresdener Landgericht und ein sehr bekannter Jurist. Er soll die Tat wegen eines Nerven- leidens begangen haben. Der Fall erregt, da er sich wenige Tage nach dem Selbstmord des Dresdener Rechtsanwalts Dr. Vetter ereignete, großes Aufsehen in den Dresdener Juristenkreisen. Verheerungen durch einen Nordweststurm. Hamburg, 14. Jan. (W. T. SB.) Gestern Abend hat ei» wütender Nordweststurm an der Unter- elbe stark- Verheerungen angerichtet. In Gliickstadt wurde die Mole größtenteils zerstört. Der Wasserstand er- reichte dort eine Höhe von 20 Fuß über den Normnlstand. In Wüster ist die Kirckturmipitze in einer Länge von mehreren Metern abgebrochen; die Kngel, das Kreuz und der Blitzableiter hängen hinunter nach dem Marktplatz. In Stade überschwemmte die Stnruiffut die untere Stadt voll- ständig; der Verkrhr in den überschwemmtem Straßen mußte notdürftig mir Booten aufrecht erhalten werden. Bei der Nopperschen Schiffswerft würden von der Gewalt der Fluten Baumstämme mit erheblicher Starke fortgeschwemmt. Bei Twielen fleht wurde der Deich stark beschädigt; an der Wiederherstellung wird fieberhaft gearbeitet, um einen Deich- bruch zu verhindern. Hamburg, 15. Januar. Das Hamburger Fremdenblatt meldet: Zu dem Bericht über die Sturmflut in Hamburg ist noch nachzutragen, daß diesmal gewaltige Schäden zu ver- zeichnen sind. Tic Feuerwehr war außer Stande, allen an sie herantretenden Anforderungen zu entsprechen. Zahlreiche Lagerkeller im Freihafen wurden überschwemmt und ihr wert« voller Inhalt arg beschädigt und zum Teil vollständig ver» richtet. In Altona konnte man auf dem Fischmarkt Kahn fahren. Es stieg dort da» Wasser so schnell, daß zahlreich« Bewohner nur notdürftig bekleidet sich in Sicherheit dringen konnten. Nur der Dammbruch bei Neuenfeld brachte für die Elbe bei Hamburg die nötige Entlastung, sonst wäre wohl eine schwere Katastrophe eingetreten. Geschäftliches. In allen Haushaltungen ist jetzt die Seisensrage bren» nend geworden. Nicht nur, daß gute Seife kanm noch zu haben ist, auch die Preise sind gewaltig in die Höhe gegangen. Dabei ist die Seise durchaus nicht besser, son- dern oft kann das Gegenteil festgestellt weroen. Das ist eine Klage, die man tagtäglich aus dem Munde von tau- senden Hausfrauen vernehmen kann. Die Fabrikanten von Seife sind gezwungen, zu allen möglichen Ersatz- Mitteln zu greifen; daß sich darunter auch recht zweifel- hafte befinden, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Unsere Hausfrauen brauchen aber nicht zu verzagen, denn die schon seit 40 Jahren im Gebrauch befindliche und in Millionen von Haushaltungen eingeführte Henkels Bleich-Soda ist ein vorzüglicher Ersatz für Seife. Die Hälfte der Seife wird gespart, wenn die Wäsche vor dem Waschen in Henkels Bleich-Soda eingeweicht wird. Auch zur Reinigung aller Haushaltungs- imd Küchengeräte ist Henkels Bleich-Soda vorzüglich. Es gibt im Haushalt fast keinen Gegenstand, der nicht mit Henkels Bleich-Soda tadellos und wie neu gereinigt werden könnte. Wer sparen und auf frühere Annehmlichkeiten nicht verzichten will, gebrauche heute mehr als bisher Henkels Bleich-Soda. Fieubeztefcen von Schirmen und alle an solchen vorkommenden Reparaturen, auch wenn die Schirme nicht bei uns gekauft wurden, rasch, sorgfältig und preiswert in der bestens bekannlsn Filiale der 5lrassburger Sdiirmfabrik Francfe 5 Cie. Kaiserstrasse (reckte Seite) 1 10, neb. Bofl. CDunding. . _ WO«»». vti. . .„I .1 n i ~* i i Ü V» ■ X» ww ,.»>»>»>^ «A~ «N.. "fe (u. /C£. ft—WA w AAi v.»w "rtsju «to C'2J2. Cerfwt . ^ vv irv^ ^ C tht. + . k> V VCvSl £, 0U"£ C~ «tfVtrww« «V. «rw^ ow», 9 OS 1 v> L v W~ CTw-ö-1^ I ■v-r"* »» ^—- "»«o" ^ S—A.-' 9««vtr »■ Schaller's Tee und Cacao vorzüglich, ausgiebig, preiswiirdig! Zu beziehen durch Carl Schaller, Teegro3ß- handluug in Karlsruhe, Erbprinzenstrasse 40, und in dessen bekannten Verkaufsstellen. 4195 KmserftlchlAMM Kathol. Arbeiterverein Karlsruhe. Unsere Mitglieder werde» gebeten, zwecks Abrechnung ihre Sparbücher Sonntag» de» I«. Jannar zwischen 12 und 3 Uhr nachmittag? gegen Quittung im Pfarrhause Tt. 2-tephan, Erbvriuzenstraize J4 III «bzugeben. 97 Beste Bezugsquelle 913 £* Hastian CnöinSen- Kaise?stuh!. Il n f r A f. Spkiidci (Gotai für Daö Bult firea? i# Scham«. Der Ortsausschuß für die Haupt- und Residenzstadt Karlsruhe. Zur Entgegennahme von Gaben siud außer den seiner Zeit bekannt gegebenen Mitgliedern des Ortsausschusses und Baukdäusern auch die Geschäftsstellen sämtlicher Zeitungen, das Nachrichtenbüro für das neutrale Ausland, Zähringer- straße 98, 1. Stock, die Firma L. I. Ettlinger, Eisenhand- >lung, sowie die Stadthauptkasse B (Rathaus, Eingang von der Hebelstraße ans) bereit Hauplsammelstelle : Stadthauplkasse B, Rathaus. 1276 ^Mpöttürucksaclm». ?ür Ciebesgabensendungen: 20 Stück feldpostkarfen . . 15 Pfennig 20 „ Briefbogen .... 15 „ 20 „ Briefumfdildge . . 10 „ Alle 3 Drucksachen zu je 5 Stück in einem IHSppchen . 15 Pfennig. für Korrespondenz und Sendungen aus der Heimat ins ?e!d: 20 Stück feldpostkorten . . 15 Pfennig 20 „ Briefumsdiläge . . 10 „ 20 „ flufklebeadressen. 10 „ 20 „ Zeitungsumschläge 20 „ Alle 4 Drucksachen zu je 5 Stück in einem [Häppchen . 15 Pfennig. Gef!. Bestellungen erbittet Geschäftsstelle des Bad. Beobachters HrDttMl. HgsthtM zu Karlsruhe« Sonntag, den 16. Januar 1916. 32. Vorstellung der Abteilung C (graue Karten). Die Hugenotten. Große Oper iu 5 Akten von Eugen Scribe Musik von Giacomo Meherbeer. Musikalische Leitling: A. Lorentz. Szenische Leitung: Peter 3>iui;«8. Personen: Margarete von Valois, Königin vou Navarra >u d Schwester des König Karls IX. von Frankreich Marie vo>: Ernst. Gras von St. Bris, Gouvcriieur des Louvre, Katholik W!ax Bötlner. Valentine, seine Tochter Sofie Palm-Cordes. Raoul de Nangis ein hugenottischer Edelmann Hans Siewert. Katholische Edelleute: Gra> vou NevekS Jan van Gorkom. TavaxneS Hans Bussard. ThorS Peter DumoS. Cossö Gunnar Granrud. De Rez Fritz Hancke. Meru Heinrich Blank. Meaurevert, Magistrats- i Person Peter DumaS. llrbain, Page der 5Iöuigiu Therese Müller-Reichel. Johanna Biayer. Hofdamen: Frieda Meyer Magd^lene Baner. Marcel, RaoulS Diener und Soldat G. Hagedorn. Bois Rose, ein hugenottischer Cold.it Eugen u.b.H. Stuttgart, Olgastraße 3Sa. Bekanntmachung. Im Hundezwinger des städtische» Wasenineisters, Schlachthüusstr. 17 (zwischen Kaserne und Eisend ihn) befinden sich nachstehende Herren- lose Hunde: 1. Foxterrier, weiblich. Ter'elbe ivird, falls er nicht innerhalb 3 Tagen vom Eisen- tnuier abgeholt ist, getötet bezw. versteigert. Karlsruhe, den 15. Jan. 1910. Städtische Zchlacht- und Pie!i^ivsdirektion. 18> - trefflich heil wirkende Kräuter. Ihr ilusteii wird gofirt ueliudert! ä lose mir 50 Pf'.f. Bei: Apotlieher M.Straus, Drogerie Straus in Mühlburg, iiaidtstr. 21. A» Me ficrrra feird)cu;ln;ef rli?!:fr! I-orderungszeitcl über liathol Furchenlleueru sind in unserem Ve !age stets vorrätig, lliid es kann jede Bestellung sofortige Erledigung ftnben. 1000 Stück Mk. 6—, mit Eindruck des Orte?, Namens, Sreuersußes ?c. 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