Vertag: Führer-Verlag GmbH. Karlsruh* B er laasoauS: Lammfiraße 3—5 fferntprecher 7927 btS 7931 und 8902 bis 8903. VoMchecktoillen! Karl«, ruhe 2988 IAn,c>aen> S783 . 2935 (ffludj. vondlung). Bankverbindungen: Badische Bank. KarlS» >mhe und StSdltlche Sparkasse. Karlsruhe. Schr > I » . leliung: Anschrift und kerntvrechn»mmern wie beim Verla« (Nebe oben). Sprechstunden täglich von ll btS 4, 12 Uhr Berliner Schriflleitung: Hans Gra» Reischach. ' iöeritn SW 68. Cbarlotlenstrabe 82. Bei unverlangt 1 Eingebenden Manuskripten kann keine Gewähr für deren PRückgabe übernommen werden. — Auswärtige Ge> Sichästsstellen und Bezirksschriltleimngen: in Bruchsal -Hohenegoervlatz 6—7. Kernspr. 2323. In Rastatt Adolf- Zc Hitler-Str. 70. ftmtspi 2744. tn Baden-Baden Lichten, taler Str 34. k^ernspr. 2126. In Bühl Elsenbohnstr. 10. Fernsprecher ^67. in Ossenvurg Adols-Hiiler-Haus. ,>ern- iprecher 2174. in Kehl Adols-Hitler-Straße 27. k^ern- wrecher 282. Schalter st unden an den Schaltern des Verlagshauses wie der BeUrksgeschäslsNellen: werk, täglich von 8.00—12.30 und 14-18 Uhr. Bezugs- preis: Bei Träger?ustellung monatlich 2.— XU einschl. 30 Psg. Trägerlohn. Bei Postzustellung 1.70 M zuzügl. 42 Pia. Zustellgebühr. Bei ^eldvostlieserungen monatlich 2.— M. Abbestellungen müssen bis spätestens 20. eines teden Monats sür den solgenden Monat erfolgen. Bet Nichterscheinen Infolge höherer Gewalt, bei Störungen oder dergleichen besteh, kein Anspruch auf Lieferung der »ieltuna oder auf Rückerstattung des Bezugspreises. DAS HAUPTORGAN W DER NSDAP GAU BADEN DER BADISCHE Einzelpreis 10 Rpf. Außerhalb Baden 15 Rpf. Karlsrahe, Samstag. .jm STAATSANZEIGER den 2. Januar 1943 Ausgabe: Aus der Ortenau Erscheinungsweise: ..Der Rühret* erscheint wöchentlich 7mal als Morgenzeitung und zwar in 4 Aus. gaben: ..Gauhauvtstadt Karlsruhe' für den Stadtdezirl und den Kreis Karlsruhe sowie für den Kreis Pforz- heim. ..Kraichgau und Bruhrain' für den Kreis Bruch- fal. ..Äierkur-Rundlchau' sür die Kreise Rastalt. Baden- Baden und Bühl. ..Aus der Ortenau' für die Kreife Offenburg. Kehl und Lahr. Anzeigenpreis«: Siebe Preisliste Nr. 13 vom 1. «um 1942. Die ISgespaltene Millimeterzeile iKlelnspalie 22 Millimeter drei» kostet im Anzeigenteil der Gesamtauflage 18 Psg. Für ffamilienanzeigen gelten ermäßigte Grundpreise lau, Preisliste. Anzeigen unter der Rubrik ..Werbe-Anzeigen' die 2gespaltene 46 Millimeter breite Millimeterzeile: 90 Psg. . Abschlüsse für die Gesamt, aufläge nach Malstaffel I oder Mengenstaffel C. Nachlässe für Gelegenheilsanzeigen von privaien Austrag- gebern nach Malstaffel II. — A n z e i g e n f ch l u h - zeiten: um 10 Uhr am Vortag des Erscheinens. Für die Montagausgabe: Samstag 13 Uhr. Unaufschiebbare Anzeigen für die Montagausgabe (a. B. Todesanzeigen! müssen bis längstens 16 Uhr sonntags als Manuskript im Verlagshaus in Karlsrube eingegangen «ein. — Alle Anzeigen werden nur für die Gesamtauflage angenommen. Platz-, Satz, und Terminwünsche obre Verbindlichkeit. Bei fernmündlich aufgegebenen Anzeigen kann für Rich- tigkeit der Wiedergabe keine Gewähr übernommen werden Erfüllungsort und Gerichtsstand ist KarlSrube a. Rbein 17. Jahrgang / Folge 2 Stolze Eeettlegsbllm 1942: $940000 BRT. oersenkt Liniere Unterseeboote waren wieder die Kauptträser des Kampfes aus den Meeren - Eines der stolzesten Kapitel deutschen Svidateatums * Ans dem Führerhauptquartier. 1. Ja». Das Oberkommaudo der Wehrmacht gibt bekauut: Im Terek-Geviet. iu Stalingrad uud im groben Donbogen erlitt der Feind bei der Fortsetzung seiner vergeblichen Augrisse wieder hohe Verluste uud verlor 33 Panzer. Jm mittlere» Frontabschnitt war- seu deutsche Truppe» im Gegeuaugriss de« Feiud a»s mehrere« Ortschafte» uud Stellnu- ge« und veruichteteu bei der Abwehr feiud- licher Gegenstöße 13 Panzer. Südlich des I l m e u s e e s erneuerte der Feiud seine Augrisse uuter Eiusatz zahlreicher Panzer. Sie wnrden sämtlich abgeschlagen »od dabei acht Panzer vernichtet. I« der Zeit vom 21. bis 31. Dezember wur- den au der Ostsrout 7 4 2 Towjetpauzer durch Verbände des Heeres vernichtet, erbeutet .oder bewegungsunfähig geschossen. I» 8 i b y e u uud Tunesien beiderseitige lebhaste Stoßtrupptätigkeit. I« Tunesien zer» störten schnelle deutsche Kampslugzeuge uud Jagdflieger aus dem Flugplatz B o u e sechs feindliche Flngzouge am Boden. Weitere Flng- zeuge, sowie zwei Handelsschiffe nördlich Bone wurden beschädigt. Sturzkampfflugzeuge er- hielte» Volltreffer i» Bahnhofsanlage« uud Transportkolonnen des Feindes. Ein deutsches Unterseeboot versenkte i» der Nacht zum 1. Januar im Mittelmeer uord- östlich Cqpern eine» Zerstörer der ,,Jer- vis"-Klasse durch zwei Torpedotreffer. Britische Flugzeuge warfen gester» abend Brandbomben über «»estdeutschem Gebiet ab. Die Bevölkerung hatte Verluste. Ein mehr- motoriges feindliches Flugzeng wnrde avge- schössen. Außerdem verloren die Brite« an der Kaualküste ein «»eiteres Flugzeug. An der englischen Ostkiiste wurde» wichtige vase»anlage» d«rch deutsche Kampsflugzeuge bei Tage bombardiert. Wie durch Sondermeld««g bekanntgegebene versenkten deutsche Ueberwasserstreitkräste iu monatelaugeu Kämpfen auf alle» Meere» 31 feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 187 000 BRT. Diese Erfolge wnrden bisher nicht be- kanntgegebe». D»rch Kampfhaudlnnge» der Kriegsmarine wurde« im Monat Dezember 1942 78Schiffe mit 447 800 BRT. versenkt, davon 72 mit 431000 BRT. dnrch Unterseeboote. Einschließlich der gestern gemeldeten Erfolge nnserer Ueber- wasserstreitkräfte betragen die im Monat De- zember gemeldeten Versenknngsersolge der deutsche« Kriegsmarine 10S Handels- schiffe mit 634 800 BRT. Durch die Kriegsmarine wurden zehn Schiffe »ad durch ^erbäude der Luftwaffe weitere 18 Schisse be- schädigt. An Kriegsschisse« w«rde« im Dezem- der vo« Unter- und Ueberwasserstreitkräste« ei» Kreuzer, ueuu Zerstörer, eiue Korvette, zwei Unterseeboote and ein Siche- rnngssahrzeng, von der Luftwaffe ei» Zer- storer uud ein Geleitboot versenkt. ^J« Jahre 1»42 hat die deutsche Wehr- macht aus der britisch-amerikanische« Handels» ttotte verseukt: Bon Einheiten der Kriegs- R 1283 Handelsschiffe mit 7 955 000 davon 1208 Schiffe mit 758«500 BRT. Unterseeboote. Durch Verbände der Luft, 5k nnn Wurden 167 Handelsschiffe mit r««d 985 000 BRT. versenkt. 5«*®e« Kriegsmarine «nd Luftwaffe ««4? tt iw vergaugeueu Jahr 8 940 000 di-a.i- uichtet. Außerdem wurdeu durch mLff, 149 Schiffe, durch die Luft- Schtffe beschädigt. Mit dem Total- rechne« ciac8 Teiles dieser Schiffe ist z« O Gegner zum Jahreswechsel das Verlustkonto des vergangenen ei« §derÄ,,"' wichtigsten Lebens- ?elne Krieaöi »?,,!.s '^^brung. denn jeder ein- dem Seewege versorgt werken^ Dahaber Ä Ansprüche für Nachschub mit der Ausdehnung d-r Fronten ständig zunehmen, die Schiffe aber in immer «roherer Zahl auf den Grund des Meeres geschickt werden. Icifet sich leicht errechnen. wie es um die Siegesaussichten bestellt ist Nicht umsonst stießen die sonst so großspre- cherischen Herren >n London und Washington in letzter Zeit immer stärkere Alavmrufe aus, ja alle Anstrengungen zu machen, um den Wettlauf auf Leben und Tod zwischen dem Schiffssterben und den Neubauten auszuglei- chen zu versuchen. Es hat sich aber als unmög- lich erwiesen. Selbst in den für die Seekrieg- sühruug schlechtesten Herbstmonaten konnten Versenkungsziffern erreicht werden, die alle Hoffnungen der Gegner auf eine Atempause zerschlagen haben. Wenn im Dezember 634 800 BRT. aus der Todesliste der feindlichen Schiff- fahrt stehen, so besagt dies, daß weder Witte- rungsverhältnisse, noch alle so viel geprieseneu neuen Mittel zur U-Boot-Bekämpfung die Versenkungskurve irgendwie, aufhalten konn- ten. Fast sieben Achtel der vernichteten feind- lichen Tonnage fielen den Unterseebooten zum Opfer, die nach wie vor die Hauptträger des Kampfes gegen den Seeverkehr der Briten und Nordamerikaner sind. Unsere Un- terseeboote versenkten im Jahre 1042 erheblich mehr als doppelt soviel feindlichen Schiffs- räum wie im Jahre 1S41, nämlich 7Vt Millionen BRT. gegen rund 3,4 Millionen BRT. im Jahre 1941. So furchtbar diese Tatsachen für die Englän- der und Amerikaner wirken, so hoch schätzt das deutsche Volk das Heldentum seiner Marine- männer ein, deren Leistung und Einsatz z u den stolzesten Kapiteln unseres Soldatentums zählen. Ja in mancher Hinsicht sind die Taten der U-Bootmänner be- sonders eindrucksvoll, wenn man bedenkt, daß die kleinen Boote auf allen Weltmeeren, viele Taufende von Kilometern der Heimat fern, völlig auf sich allein gestellt, dem Feind ent- gegentreten, in den härtesten Kämpfen gegen die Sicherungsstreitkräste anrennen, in einem nervenaufpeitschenden Versolgungsre»n.en tage- lang dem ausgebrachten Opser folgen, um eine günstige Angrisssgelegenheit zu erreichen. Sind also die Schwierigkeiten dieses Kampfes schon von vornherein außerordentlich groß, so kann man an den erzielten Erfolgen ermessen, mit welch unerhörtem Heldentum jeder einzelne dieser Männer am Werke sein muß, um trotz dieser gewaltigen Gegenwirkung solche Siege zu erringen. Deshalb wird das deutsche Volk mit besonderem Stolze die Bilanz der deut- scheu Seekriegssühruug vernehmen und mit besonderer Dankbarkeit auf seine Soldatep auf den Meeren blicken, die aus einem der wich- tigsten Sektoren unseres Kampfes so blendende Siege erringen. Ohne mutigen Einsah gibt es keinen Sieg Nenjahrsaufruf des Reichsmarschalls Hermann Göriug an das deutsche Boll * Berlin, 1. Ja«. Reichsmarschall Hermann Göriug richtet folgende« Ausruf a» das deutsche Volk: Deutsche Volksgenosse«! Wieder ist ei» Jahr härtester A»stre»g«»ge« und schwerster Kämpse vergangen. Als unbe- zwi«glicher Wall zum Schutz von Volk und Vaterland hat sich die siegreiche dent» sche Wehrmacht anfs nette ruhmvoll bewährt. Größte Strapaze» »ad Entbehrungen in sommerlicher Hitze nnd winter- lichen Schneestürme«, erbitterte Schlachte» n»d Ges^hte bei Tag nud Nacht gege» ei«e« ost zahlenmäßig überlegene» Feiad, kühne Was- sentaten t« der Lnst nnd ans den Weltmeere» zeugen vo« der unvergleichlichen Haltung und der nie versagenden Tapferkeit des dentschea Soldaten. Was au einzigartiger Begeiste» rnugssähigkeit n»d schlichtem Opferst»» im deutsche« Wese» r»ht, ist auch im oerga»ge- «ea Kriegsjahr wieder sichtbar geworden. Und «>e»n wir in dieser Stunde zurückblicke» und des Heldentums an alle» Fronte» gedenken, bewegt nns ein Gefühl tiefe» nnd »»auslös- lichen Dankcs a» alle, die i» diesem Freiheit»- kämpf ihre Gesundheit uud ihr Lebe« ei«ge- fetzt habe«. Ihr Opfer wird «icht umsonst feint denn davon sind n»ir heilig überzengt: das Großdeutsche Reich wird dauern und siegreich alle« Stürme« nnd Gefahren dieser Zeit trotzen. In eherner Entschlossenheit nnd «»Vergleichlicher Siegeszuversicht kämpft sich unser Volk den Weg auswärts zum Licht. 1943 steht vor der Tür. Wir alle hoffe«, es soll das Jahr des Sieges und des Friedens fein. Wir alle aber wissen anch. daß erneut Schweres vou jedem eiuzeluen Volksgenossen verlaugt werde«, wird. Denn ohne Opfer gibt es keinen Erfolg und ohne mntigen Einsatz uud selbstlose Hiugabe keiue» Sieg. Ohue Ausdauer, Zähigkeit uud Diszi- pliu kann niemals ein Kampf gewonnen wer» den. Darnm labt nns die Reihe» «och e«ger schliche». Einig im Wolle« »nd Handel«, ge- festigt «»d gestählt in Opfer und Tat wqste« wir als eiue verschworene Kampsge- meiuschast in unwandelbarer Trene unse- rem geliebte« Führer Adolf Hitler folge« ««d unsere Ehre darei» setzen, seine« Befehlen ge- treu unser Bestes zn geben. Das Mahuwort, das der grobe Clausewitz im Freiheitskampf Preubeus prägte, gilt auch sür uus: Die Zeit ist euer, was ste sein wird, wird sie dnrch euch sein. Darum heibt die Losnng für das nene Jahr: Der Sieg! Hermann Göring, Reichsmarschall des Grostdentschen Reiches. Gedämpfte veujahrstöne in der Vlutokratle Vorübergehender Optimismus war unberechtigt — Georg VI. bewundert glühend die Bolschewiften HW. Stockholm, 1. Jan. Die Plutokratien ha- ben das neue Jahr nickt in jener Hochstim- mung begonnen, wie sie vorher in ihrer Agi- tation für Gebrauchszwecke in Neutralien hatten glaubhaft machen wollen. Während die schwebischen Berichte aus London und Washing- ton von absoluter Siegesstimmuna redeten, sind die eigenen Aeußeruuaen von englischer und amerikanischer Seite sehr viel bescheidener. Das prägt sich sogar in den üblichen Neujahrs- telegrammeu aus. Georg VI. telegraphierte au Roosevelt und Kaliuin, aber es ist nickt von einem nahen Sieg die Rede, sondern allenfalls von einem „Jahr voller Verfpreckungen". die sick bei nähe- rer Betracktung wohl als ungedeckte Wechsel erweisen werben. Interessant an Georas Glück- wunsck für den USA.-Präsidenten ist lediglick. daß man hier die alte Formel findet: „Alle meine Völker". In ihrem Namen drückt Georg das fällige Vertrauen zu Roosevelts „inwirie- reuder Führerschaft" aus. Die Huldigung wird man in Washington akzeptieren, ob aber die auf den alten Empiregeist hindeutende Wen- dung sehr gern gesehen wird, bleibt offen. Dem Sowjetpräsidenten Übermitteste der englische Throninhaber seine glühende Bewun- d e r n n g für die Leistungen der Bolsche- Witten. . . Jm übrigen beging England den Jahres- Wechsel nrit einer Fülle von Beförderungen und Adelserhebungen. Hierbei wurden die Gene- räle Wavell und Lord Gort, wahrsckeinlick weil sie seit geraumer Zeit nickts mehr mit dem Feind zu tun gehabt und deshalb auck keine neue Niederlage erlitten haben, ^>u Feld- Marschällen gemacht. Churckills Arzt wur^e Baron. Wie es in den Vereinigten Staaten unter der üblichen Fassade vou Neujahrs- rummel und Glückwuuscktelegrammen im Zei- cken der neuen Einsckränkungen und der Vor- bereitung auf weitere sckwere Anstrengungen aussieht, davon gibt eine Washingtoner Dar- stelluug der United Preß einen Begriff, wahr- fckeinlick einen zutreffenderen als die gut» gemeinten, aber allzu beflissenen Schilderungen aus „neutraler" Feder. Die amerikanische Lage-Uebersicht sagt: Beim Jahreswechsel habe die Neberzeugung, daß der Krieg weit davon entfernt sei, gewonnen zu werden, >> immer mehr an Boden gewonnen. Jene Welle von Optimismus, die im Novem- ber nach der Landung in Nordafrika über die Vereinigten Staaten ging, habe in vielen Kreisen die Hoffnung erweckt, daß der Sieg du Europa in Reichweite sei und eine Kraftkonzentration gegen Japan folgen könne. Die- ser Optimismus habe sich etwas gelegt. Mau sei sich auch darüber klar geworden, daß die Sowjets große Verluste und einen der härte- sten Winter vor sich hätten. Außerdem habe man Lehren gebogen aus dem Feldzug in Tu- nesien, der sich so ausgezeichnet angelassen, aber dann „gewisse Rücküschläge" ans Grund von allerlei Schwierigkeiten gezeigt habe. Hinzu komme der Tribut au Schiffs- r a u m, den die Achsen-U-Boote fortfahrend heischten. Die Verlängerung der Verbindnngs' wege zwischen den Vereinigten Staaten und den vielen fernen Außenposten habe dazu ge- führt, daß der Nachschub in einer Reihe von Fällen verzögert worden sei. Die Wirksam- keit der Massenbombardements gegen Deutsch- land nnd die besetzten Länder werde stark dis- kutiert. Sehr rauhe Kritik von zahlreichen Seiten habe die amerikanische Strategie im Pazifik hervorgerufen, namentlich wegen der Taktik eines Vorrückens von Insel zu Insel, während die Japaner inzwischen ihre Gewinne konsolidieren könnten. Dies ist das Kennzeichen fast der meisten englischen und amerikanischen Betrachtungen am Beginn des neuen Jahres: Daß ste plötz- lich den eigenen Völkern gegenüber sehr viel bescheidener geworden sind im Vergleich mit den Prahlereien während der letzten Wochen zur Beeinflussung der Weltmeinung. Auf je- den Fall: Ein ganz anderer Ton als in den deutschen Aeußerungen und Neujahrsaufrufen, in denen kein Schwanken zwischen hektischen Hoffnungen und neuer Skepsis spürbar ist, son- dern die gleiche eherne Entschlossenheit wie seit se, die gleiche Zuversicht und Sieges- gewitzhert. Wechsel in der Gausrauenschafisleilung Der Gauleiter berief Frau Dr. Hildegard Erley zur kommissarischen Ganfrauenschaftsleiterin 0Aarlsr«he,2. Ja». Das Ganpersonalamt der NSDAP, teilt mit: Mit Wirkung vom 1. Januar 1943 hat der Gauleiter die frühere Kreisfranenschaftsleiteri« Pgu. Dr. Hildegard Erley, Waldshut, als komm. Gausraneu- schastsleiteriu der NSDAP. Gau Bade«-Elsab berufe». , , Gleichzeitig hat der Gauleitxr der bisherigen Gaufraueufchastsleiteri«, Pgu. Elsa vo« B a l tz u«d der Stabsleiteri« der Reichsfra«e«schafts- sühr««g Pgu. Elsa Panl, die während der Dauer der Beurlaubuug der Frau vou Baltz die Geschäfte der Gausraueuschastsleituug in Badeu-Elsaß geführt hat, in herzlich gehaltene» Schreibe« für ihre a«fopfer«de Tätigkeit Dank nnd Anerkennung ansgesprochen. ch Die neue Gaufrauenschaftsleiterin, Frau Dr- Hildegard Erley wurde am 4. April 1903 in Cronenvnrg Wuppertal) geboren als Tochter des Rektors Stoffen. Nach Abischluß der Reise- prüsung studierte ste in Düsseldorf nnd Freiburg Medizin. In Freibnrg legte sie im Jahre 1929 das medizinische Staatsexamen ab. Noch im gleichen Jahre verheiratete sie sich mit dem Zahnarzt Dr. Hans Erley. der später Kreis- leiter der NSDAP, in Staufen wurde. Doch arbeitete sie in ihrem Berus zunächst als Assi- stenzärztin in Schramberg und Emmendingen weiter. Ihr Eintritt in die NS.-Frauenschast erfolgte im Jahr ISA. Sie war zuerst Kreis- srauenschastsleiterin in Stausp, und hals ihrem Gatten, die Parteiarbeit vou der Frauenseite her im dortigen Kreis auDaueu. Nachdem Stausen als selbständiger Kreis aus- gehoben worden war, arbeitete Frau Dr. Er- ley weiterhin in der NS.-Frauenschast mit als Kreissachbearbeiterin für Rassenpolitik und späterhin als Kreisabteilungsleiterin für die Verbindungsstelle zum Rassenpolitischeu Amt. Als ihr Mann Kreisloiter im Kreis Walds- Hut wurde, setzte Frau Erley dort chr Wirken fiir die Bemeguug fort. Unterdessen war sie Mutter von vier gesunden Kindern geworden. Trotz der vielen Pflichten, die ein Knderreichex Haushalt sür die Mutter mit sich bringt, über- nahm sie nach Kriegsausbruch Vertretungen erkrankter Aerzte und führte seit Januar 1941 die Praxis eines zur Wehrmacht einbernfeueir Kollegen. Auch das schwerste Opser, das der Krieg vou der deutschen Fra» fordern kann, blieb Fran Erley nicht erspart: ihr Mann fiel im Spätjahr tS41 an der Ostfront. Wenn Fran Erley hente das oerantwor- tungsreiche Amt als GaufrauenschastSleiterin in unserem Gau übernimmt, so bringt ste hier- für durch ihre Eigenschaften als Frau und Mutter, ihre Tätigkeit im Berufsleben und vor allem durch persönlichen Einsatz und Opfer die Berusung sowie das nötige geistige Rüstzeug mit. «forrtcWtno SS. und Polizei Im vergangenen Jahr 1942 habt ijr treu eurem Wort und Eid eure Pflicht erfüllt. 1943, das vierte Jahr des Krieges, in dem um die Existenz unseres Volkes und um die Größe des Reiches gefochten wird, hat uns ebenso treu, tapser und gehorsam als unbeugsam, unnachgiebig und unerschütterlich zu finden. Mit gläubigem Herzen und immer gutem Mute werden wir auch in diesem harten Jahre dem Manne dienen, dem wir uns als des Vol- kes Führer verschworen haben, Adolf Hitler. Feldkommandostelle, 31. Dez. 1942. H. Himmler, Reichsführer H und Chef der deutschen Polizei. England bricht Streik mit Argentinien vom Zaun Noosevelt mischt sich ein — London und Washington Todfeinde jeder Neutralität ♦ Berlin, 1. Jan. England hat einen Streit mit Argentinien vom Zaune gebrochen, in den sich auch die USA. eingemischt haben. Abgesehen von der Anmaßung, mit der der argentinischen Regierung Vorschriften gemacht werden, liefern London und Washington damit einen neuen Beweis dafür, datz sie Tod- feinde jeder Neutralität sind. Ein argentinisches Blatt hat aus einer eng- lischen Zeitung und zwar unter genauer Quel- lenangabe, Pressestimmen veröffentlicht, in de- nen die argentinische Politik nicht abfällig be- urteilt wird. Diese Zusammenstellung wurde von der Ausländsabteilung deS argentinischen Jnsormationsamtes übernommen. Das hat den britischeu Außenminister auf den Play gerufen. Die Londoner Machthaber regen sich darüber auf, daß die Veröffentlichung den Eindruck er- wecke, London respektiere die araentinisch? Neu- tralitätspolitik. Dieser Verdacht ist ihnen un- Das Schreckensregime in Nordafrlka Das Geheimnis um die Verhaftungen durch Giraud — Warnung vor Unruhen nur allzu plausibel H/W. Stockholm, 1. Jan. Tiefstes Geheimnis hüllt offiziell die Verhaftungen ein, mit denen Giraud seine sehr problematische und wahrscheinlich nur vorübergehende Tätigkeit in Nordafrika begonnen hat. Die englische Reu- ter-Agentur hat, stark im Gegensatz zu dem Mord an Darlan, diesmal auffällige Neugier bekundet und zahlreiche Meldungen verbreitet. Licht ist dadurch aber in die von Giraud ängst- lich als französische Familienangelegenheit reklamierte Affäre nicht gekommen. Fest steht nur soviel, daß die zwölf Personen, unter denen sich nach Girauds Aussage sogar einige seiner besten Freunde befinden sollen, die den Ver- dündeten bei ihrem Ueberfall auf Nordafrika wacker geholfen hätten, verhaftet worden sind unter der schiverwiegenden Anklage, sie hätten Giraud und Murphy auS dem Weg räumen wollen. Mehr als das: Während bisher be- hauptet worden war, datz der Mörder DarlanS keine Mittäter gehabt habe, wurden auf ein- mal vier Polizeioffiziere verhastet unter der Anschuldigung, sie hätten um Darlans Er- mordung gewußt und nichts getan, sie zu vßr- hindern. Giraud hat im Kreuzfeuer der Reporter seinem Aerger darüber Ausdruck gegeben, daß der angebliche Darlan-Mörder so schnell hin- gerichtet worden sei. Er habe den Täter auf einmal als geisteskrank hingestellt, die jetzige „französische Methode" der vorbeugenden Ver- Haftungen gerühmt und zum Schluß die Not- wendigkeit absoluter Ordnung hinter der Front betont. Es könne aber nicht Ordnung genannt werden, wenn Männer in der Stel- lung Darlans ermordet würden. Die neuen Verhaftungen habe er erst angeordnet, als kein Zweifel mehr darüber bestanden habe, daß neue Morde geplant seien. Wenn wirklich Mordpläne, dann von wem, und weshalb ereifert sich Giraud, daraus um keinen Preis „eine hochwichtige internationale Angelegenheit" werden zu lassen? All' das läßt jedenfalls die Zustände in Nordafrika mit dcr englisch-amerikanischen Besetzung im Ge- präge echten Wildwestlertums erscheinen. Der Mördergeist der neuen Herren hat sich blitz- schnell auf die von ihnen Beglückten über- tragen. Ein Schreckensregiment ist im Gange, bei dem die geheimnisvollen Verhaf- tungen noch bie geringste Rolle spielen. Nur ab und zu bringen Nachrichten an die Um- ivelt, wie über die Vollstreckung der Todes- strafe gegen vier französische Eisenbahnbeamte in Marokko wegen Sabotage. Die Warnung, die der Bruder des Generals Eifenhower — vermutlich mit dessen Wissen und wahrschein- lich in seinem Auftrag — vor „ernsthaften Unruhen" in Nordafrika gegeben hat, Rundet das Bild ab. erträglich, und in einem amtlichen Kvmmu- niaue wird festgestellt, London bedauere die argentinische Politik, diplomatische Beziehun- gen zu den „Feinden der Menschheit" ;u unter- halten, wie man in England in diesem Zu- sammenhang Deutschland und seine Verbünde- ten zu bezeichnen beliebt. Roosevelt hat sich in diesen Streit sofort eingemischt, und das Staatsdepartement beeilt sich zu erklären, daß es sich in der Verur- teilung der Politik Argentiniens in voller Uebereinstimmung mit der britischen Regierung befindet. Die argentinische Regierung hat darauf ge- antwortet, und zwar mit einer Klarstellung des Sachverhalts und mit dem Hinweis darauf, daß das Zitat wortgetreu und unter Angabe der englischen Quelle erfolgt sei. Sie verwahrt sich dagegen, daß einer amtlichen argentinischen Verlautbarung völlig falsche Behaup- tungen unterstellt werden. „Gleichzeitig ist es erstaunlich", so heißt es in dem argentinischen Kommunique, „daß der britische Außenminister auf Grund irriger Auskünste eine Meinung über die politische Haltung Argentiniens mit Worten zum Ausdruck bringt, die kaum zu den freundschaftlichen Beziehungen, die zwischen bei- den Ländern bestehen, gehören." Schließlich ist den argentinischen Zeitungen verboten worden, die englische Erklärung ohne die argentinische Gegenerklärung zu veröffentlichen. Soweit der Tatbestand. Er läßt wieder ein- mal deutlich erkennen, daß England und die USA. kein Mittel unversucht lassen, um neu- trale Länder zur Aufgabe ihrer Neu- tralität zu bewegen, während Deutschland und seine Verbündeten von Ländern, die sich zu einer Neutralitätspolitik bekennen, nichts anderes verlangen, als daß sie tätsächlich auch neutral sind. Ein neuer Beweis dafür, itfo die Kriegshetzer zu suchen sind. Deutsch-türkisches Kreditabkommen * Berlin. 2. Jan. Wie bereits im J««i v. I. bekanntgegeben worden ist. haben die deutsche nnd- die türkische Regierung verein- bart, daß Deutschland der Türkei eine» Kredit von 100 Millionen RM. zum Einkauf von Kriegsgerät zur Verfügung stellt. Nachdem in der Zwischenzeit die Modalitäten der Durchführung des Kredits und die Art und Menge der im Rahmen dieses Kredites zu lie- fernden Waffen festgelegt worden find, ist am Dt. Dezember 1942 in Berlin vom Gesandten Clodins sür Deutschland und vom Ministerial- direktor im türkischen Autzcnministerium, Faik Hozar, sür die Türkei der endgültige Kreditvertrag unterzeichnet worden. Neue Ritterkreuzträger des Heeres DXB. Berlin, 1. Ja«. Der Führer »er- lieb das Ritterkren, des Eiserne» Kreuzes a« Major Gerhard F e « k e r, Bataillonskomma»de«r i« einem mot.Gre- «adier-Regime«t, Oberst Dr. Wilhelm Goetler, Kommandeur ei». Festungspionier-Dtabes. ^/-Obersturmführer Markus Fanlhaber, Kompauieführer in einem //-Grenadier» Regiment, //-Sturmbannführer Harry P e l w a e z» Bataillonskommandenr i» einem //-Gre- nadier-Regiment. Oberleutnant d. R. Walter Mir» Kompaniechef in einem Gre«adier--R«gt. Leutnant Karl Helm er, Ordonnanzoffizier i« eiaem Gebirgsjäger- Regiment, Oberwachtmeister Richard Schramm, Zugführer i« einer Sturmgefchütz-Abtg. Feldwebel Friedrich B a u a ch, Zugführer in eiuem Pa«zer-Regime«t. Ritterkreuz für hervorragende Flugzeugführer DNB. Berli« , 1. Ja«. Der Führer ver- lieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göriug, das Ritterkreuz des Eiserueu Kreuzes a« Leutnant Geismann, Flugzeugführer i» einem Kampsgefchn»ader. Oberfeldwebel Haugk» Flugzeugführer in eine« ZerstSraugSge- sch wader. Leutnant Johannes Geismann, am SO. Juni 1920 in Hattingen lRuhr) geboren, zeichnete sich im Kampf gegen die englische Verforgungs- schiffahrt und die Jnfelfestung Malta aus. Bei der Bekämpfung der englifch-nordamerikani- schen Landungen bei Algier vollbrachte er wie- der zwei hervorragende Waffentaten. Am 12. November 1942 versenkte er im Hasen von Bougie ein Fahrgastschiff von 20 000 BRT. so- wie einen Transporter von 7000 BRT. und er- zielte in der Nacht zum 23- November 1942 im Hafen' von Algier zwei Bombentreffer mit be- obachteter Brandwirkung auf ein Handelsschiff von 10 000 BRT. Insgesamt hat dieser Kamps- flieger 98 000 BRT. feindlichen Handelsschiffs- ranms versenkt. Oberfeldwebel Helmut Haugk, am 24. Ja- nuar 1914 zu Gelsenkirchen geboren, hat in Nordafrika große Erfolge erzielt. Wie er dem Gegner durch Vernichtung wertvollen Kriegs- Materials schweren Schaden zufügte und als Zerstörer zwölf Luftsiege errang, so trat seine bedingungslose Einsatzbereitschaft bei der Durchführung von Begleitschutzausträgen für See- und Lufttransportverbände besonders hervor. Ritterkreuz für erfolgreichen Llnterseeboot-Kommandanten DNB. Rerli», 81. Dez.Der Führer »er- lieh auf Borschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Raeder, das Ritterkreuz des Eiferue» Kreuzes an: V «apitänientnant Hermann Rasch. Kapitänleutnant Rafch hat als Kommandant eines Unterseebootes bisher insgesamt 13 be- ivaffnete feindliche Handelsschiffe mit 86 864 BRT. versenkt. Kapitänlcutnant Hermann Rasch wurde am 2S. August 1914 in Wilhelmshaven geboren. Sein Vater war Seeoffizier und ist als Kapi- tänleutnant vor dem Feinde gefallen. Her- mann Rasch trat im April 1934 in die Kriegs- marine ein und ist seit April 1940 auf U-Boo- ten eingesetzt. Beförderungen in der Wehrmacht ♦ Berlin, 1. Jan. Der Führer hat mit Wirkung vom 30. November 1942 den General der Panzertruppe Paulus und mit Wirkung vom 3. Dezember 1942 den General der Pan- zertruppe von Arnim zum Generaloberst be- fördert. Zum Wechsel in der Eaufrauenschaftsleitung tyortseyimg von Gelle 1) " Pgn. Elsa von B a l tz wurde am IS. Juni 1882 in Luga bei Petersburg als Tochter eines Deutschbalten geboren. Die Mutter hingegen ist eine Schwarzwälderin, die Tochter eines Förstre in Allerheiligen. Frau v. Baltz verbrachte ihre Jugend aus den väterlichen Gütern. Auch nach ihrer Ver- heiratung lebte sie im Baltenland, zeitweise in Petersburg. Der Bolschewismus vernichtete mit einem Schlag die Existenz ihrer FamMe und brachte sie ins Gefängnis, wo sie mit knap- per Not dem Zugriff des bolschewistischen Mordterrörs entging. In die Heimat der Mutter im Schwarzmald zurückgekehrt, mußte Frau v. Baltz zunächst durch Erteilung von Musik- und Sprachunter- richt ihrer Familie den notwendigsten Lebens- unterhalt erwerben. Zu Beginn des Jahres 1932 stellte sie sich der damaligen Gaufrauen- schastsleiterin, Frau Scholtz-Klink, für den Kreis Oberkirch zur Verfügung. Nach dem Aufbau der Ortsgruppe der NS.-Frauenfchaft wurde sie im selben Jahr Bezirks- und dann Kreisfrauenschaftsleiterin. Als die Reichs- frauenführerin nach der Berufung nach Berlin Pgn. v. Baltz zur Gaufrauenschaftsleiterin be- rief, kamen dieser die in der praktischen Frauenschaftsarbeit gesammelten Erfahrungen ebenso zustatten, wie die Schärfung des poli- tischen Urteils, die sie durch eigene herbe Schicksale auf Grund ihrer Begegnung mit dem Kommunismus hatte gewinnen müssen. Als schönsten Abschluß ihrer Tätigkeit bezeichnet Frau v. Baltz den ihr nach Rückkehr des Elsaß gewordenen Auftrag, hier die nationalsozia- listische Frauenarbeit aufzubauen. Aus gesundheitlichen Rücksichten stellt sie nun ihr Amt zur Verfügung und kehrt in ihr altes Heimatstädtchen im Renchtal zurück. Auszeichnung der elfässifchen Tagespresse O Straßburg, 1. Jan. Gauleiter Robert Wagner hat mit Wirkung vom 1. Januar 1943 an den drei elsässifchen Tageszeitungen „Straßburger Neueste Nachrichten", „Mülhau- fer Tagblatt" und „Kolmarer Kurier" das Hoheitszeichen der NSDP." verliehen. Diese Verleihung bedeutet die offizielle An- erkennung der bereits seit ihrem Erscheinen kurz nach der Befreiung des Elsaß im Sommer 1940 im Parteieigentum befindlichen Zeitungen für ihre im politischen Neuaufbau im Elsaß geleistete Arbeit. Verlag: ?ül»rvr Verlag l». in. tz. H., Karlsrabe Verlagsd'rektor Emil Muni, HaupMrbriftleiter Fnm Maraller, Stell». Hauptscbri Weiter. »». Cwr| Brtxner Rotationsdruck: SBdweatdeutarbc Druck* uq4 Verlas» geselkehatt m. b. B. Zar Zeit Ist Preisliste Mr. 13 gflltlt V Samstag, 2. Januar 1943 DerzMree Seite S Radsportstart in Lahr Erfolgreiche Hallenveranstaltung mit besten deutschen Radsportlern Mit einer großen Hallenradsportveranstal- tnng, für deren Durchführung der Sportkreis Lahr verantwortlich zeichnete, trat der baöische Nadsport am Neujahrstag in der Stadthalle in Lahr vor die Oessenlichkeit und eröffnete damit gleichzeitig seine Wintersportarbeit 1343. Sportkreisführer Göhringer konnte neben den besten badischen und elsassischen Radsport» lern auch den Gausachwart für Nadsport, Bauer, Baden-Baden, den Kreissachwart Gras, Offenburg, Vertreter der Partei, des «taates und nicht zuletzt Lahrs sportfreudigen Oberbürgermeister Dr. Winter begrüßen, der den Sportlern zum Schluß ein Ehrenge- schenk überreichen ließ. Nach der Begrüßung und dem Aufmarsch der Teilnehmer wurde der bunte Reigen der Dar- metungen mit dem Kunstradfahren des jugend- Ilchen Hellenbrand, Bann 170 Offenburg, eröffnet, der trotz seiner Jugend schon beachtliche Leistungen zeigte. Dann trat die R e i ch s- bahiiiportgemeinschaft Offenburg mit einem Sechser-Gruppensahren für Frauen auf den Plan. Im Nadballturnier gab eö spannende Kämpfe zu sehen. Zuerst ^ Jungvolk Bann 170 gegen den HJ.-Bantt 170 mit 3:2 Toren. Im zweiten Spiel standen sich Pforzheim und Straß- ^urg-Kronenburg gegenüber. Die Pforzheimer Farben vertraten Vollmer und Grimm, während für Straßburg-Kronenburg Ferrand und Doell, die früheren französischen Meister und elsässischen Meister 1341 an den Start gingen. Die Gegner trennten sich mit 9:3 Toren für Straßburg-Kronenburg. In weiteren Kämpfen startete die zweite Mann- schaft von Straßburg-KronenbUrg mit Lutz und Geyssolf und Mad ela — Sinke (Kon» stanz), die badischen Meister von 1942. Konstanz schlug mit 7:4 Toren Straßburg. Das letzte Spiel wurde,zwischen Pforzheim und Konstanz ausgetragen. Ergebnis: 8:5 für Konstanz. Zum erstenmal kam auch in Lahr das Rad- V o l o zu Wort. Es standen sich Rosel Braun und Lotte Peters (Frankfurt/Main) und die Geschwister Weber (Darmstadt), die die deut- sche Spitzenklasse vertreten, gegenüber. Im Einer -Kuns't fahren zeigte E. Schüttler, Straßburg-Kronenburg, der ehe- malige französische Meister 1939 und der ba- tische Meister Siegrist, Karlsruhe, ihr großes Können. Die Darbietungen waren kaum zu übertreffen und wurden mit Beifall aufgenommen. Rosel Braun und Lotte Peters, Frankfurt, die Reichssiegerinnen 1942, ernteten im Zweier-Knnstsahren reichen Beifall. Ihre Leistungen waren einzigartig und verrieten ein außergewöhnliches hartes Training. Der Radfahrverein Straßburg-Kronenburg erfreute die Besucher mit einem Kunst- r c i g e n. In Kunst und Komikauf Rä- dern zeigte sich der badische Meister Siegrist, Karlsruhe, als Spezialist und Spitzenkönner. In den kurzen Pausen führten die Lahrer Turnerinnen Tänze anf. Die Stadtkapelle Lahr hatte die musikalische Umrahmung über- nommen. Mit dieser ersten Großveranstaltung hat sich der badische Radsport auch in Lahr neue Freunde und Anhänger erworben. Willi Reichelt Bier japanische Schwimmrekorde Obwohl aus erklärlichen Gründen auch in Japan die Zahl der schwimmsportlichen Veran- staltungen etwas eingeschränkt wnrde, gab es im Verlauf des vergangenen Jahres nicht we- niger als vier nene japanische Frauenrekorde. Am erfolgreichsten war dabei die junge Fu- mino Hatano, die folgende drei Bestleistungen schuf: 200-Meter-Kräul 2:40,4, 300-Meter-Kraul 4:11,6, 400-Meter-Äranl 5:40,4, Meyeko Anni stellte im 200-Meter-Rückenschwimmen eine neue Landesbestleistung auf. Fumino Hatano war außerdem im 100-Meter-Kranlschwimmen mit 1:14,2 Japans schnellste Schwimmerin des vergangenen Jahres. Bei den Männern war Honda im 100-Meter-Kraulschwimmen mit 1:01,4 am schnellsten. Erwähnenswert wären sonst noch die Zeiten des 18jährigen Schülers Murayama von 4:52,0 für die 400-Meter-Kraul und'10:10,8 für die 800-Meter-Kraul. Erster Meisterschaftssieg des MERC. Düsseldorfer EG wurde 2:1 geschlagen Die Neujahrsveranstaltung des Mannheimer Eis- und Rollschuhklubs brachte vor 6000 Zu- schauern, die von den schönen Leistungen im Mannheimer Eisstadion riesig begeistert waren, prachtvollen und ausgezeichneten Sport. Dank einer sehr großen Einsatzfreudigkeit vermochte die bis auf Demmer kom- plette Mannschaft des MERC. ihren ersten Meisterschaftskampf im Weit- bewerb um die deutsche Eishockeymeisterschaft gegen das starke Aufgebot der Düsseldorfer EG. zu einem vollen Erfolg gestalten. Es war eines der spannendsten und härtesten Treffen, das man jemals von den aufregenSen Jagden hinter dem Puck erleben durfte, das in Sohl einen ausgezeichneten Torwart, und in Schwinghammer sowie,Lindner ein sehr aufmerksame» Verteidigerpaar hatte, hat seinen Sieg vollauf verdient, der mit unüber- trefflichem Draufgängertum und vielen feinen Variationen über einen sich prachtvoll wehren- den Gegner, der in Torwart Wacker sowie den Nationalspielern Orbanowski und Keß- ler überragende Kräfte besaß, errungen wer- den konnte. Völlig auf der Höhe ihres Kön- nens befanden sich die Verteidigungen beider Mannschaften. Erst im letzten Drittel sollten Tore fallen. Düsseldorf kam durch Weitschuß von Keßler zum ersten Treffer, der aber von Schwing- Hammer durch völlig unhaltbaren Schuß ausgeglichen werden konnte, so daß nach Ende der regulären Spielzeit mit 1:1 eine Verlan- gerung von 2mal fünf Minuten nötig war, um den Sieger zu ermitteln. Unerhörte Span- nung lag über dem Ganzen, als sich die Spie- SK. Bratislava besiegte Blauweis Der Fußballbetrieb in der Reichshauptstadt beschränkte sich am Neujahrstag aus ein Freundschaftsspiel zwischen Bratislava Preß- bürg und dem Berliner Meister Blauweiß das bie slowakischen Gäste vor 10 000 Zuschauern im Poststadion mit 3:2 (3:1) knapp aber verdient gewinnen konnten. Der Erfolg der Gäste war vor allem der uberragenden Leistung in der ersten Halbzeit» zuzuschreiben, gelang es doch den Preßburgern, innerhalb von 20 Minuten Blauweiß mit drei Toren das Nachsehen zu geben. Nach dem Wech- sei fand sich der brandenburgische Meister zwar besser zusammen, er vermochte jedoch nicht den -»orsp«!ung ganz aufzuholen, zumal die Deckung und Verteidigung von Bratislava immer wie» der Gelegenheit fand, störend einzugreifen. Bei leichter Ueberlegenheit der Slowaken verschuldete in der 12. Minute ein Blau-Weiß- Verteidiger einen Handstrafstoß, den der Rechtsaußen Arpas unhaltbar verwandelte. Schon zwei Minuten später war es der g l e i» che Spieler, der eine Vorlage des linken Flügelstürmers aufnahm und ins Tor ein- lenkte. Bei den Gegenangriffen der Berliner kam Blauweiß zu einem Treffer, der jedoch wegen Abseits nicht gegeben werden konnte. Dagegen hatten die Gäste in der 20. Minute bei t ine ?J. Angriff erneut Erfolg. Wieder war es der flinke Linksaußen, der durchgebrochen war und genau vor das Berliner Tor flankte. Der Halbrechte L u ck n e r nahm den Ball entschlos. sen auf und schon hieß es 3:0 für Bratislava. Erst zwei Minuten vor dem Wechsel holten die Berliner durch Graf ein Tor auf, da der Preßburger Schlußmann mit dem Heraus- laufen gezögert hatte. In den zweiten 45 Minuten zeigten die Gäste Ermüdungserscheinungen, so daß Blauweiß etwas mehr vom Spiel hatte. Die Verteidigung der Preßburger vermochte aber immer wieder die anstürmenden Blauweißen im letzten Augenblick vom Ball abzudrängen. In der 31. Minute verwirkte der Preßburger Torwart durch zu langes Halten des Balles einen Frei- stoß. Der Ball gelangte zu dem Berliner Rechtsaußen Reinelt, der trotz der Abwehr- mauer unhaltbar in die Ecke einsandte. Auch die letzten Minuten standen im Zeichen der Berliner, denen der Ausgleichstreffer aber versagt blieb. ler dem Schiedsrichter Brauner zu den letzten Minuten stellten. Erst zwei Minuten vor Schluß fiel die Entscheidung, als abermals Schwing Hammer, der große Könner und beste Spieler des MERC. mit langem Spurt durchbrach und nach finessenreichen Täuschungen seiner Gegner den Sieg herausschoß. Nicht en- denwollender Jubel belohnte das ausgezeich- nete Spiel von Schwinghammer. Im Eiskunstlauf zeigte das Wiener Tänzer- paar Nittmann-Stanieck die hohe Schule von der blauen Donau. Phantastisch mit Papierhut und Hängezopf herausgeputzt, lief mau nach dem Fox und dem Walzer einen originellen chinesischen Tanz. Der von Herzen kommende Beifall steigerte sich aber noch, als Fritz Stanieck als der kommende Grock des Eises auftrat und in roter Perücke und Kipp- nase ein groteskes Spiel mit seinem Zylinder- Hut trieb. Von der Mannheimer Läufergarde gefielen das kleine BDM .-Mädel Ellen Kurz. Günther B l o h m, Kurt Tönning ilnd Lore VeitH, die schon immer zu den Lieblingen der großen Mannheimer Eissportgemeinde zählen. ® Schmidt. Wiener EG. schlug EV. Krakau mit 5:0 Die neu zusammengestellte Eishockeymann- schaft der Wiener EG. konnte im ersten Spiel zur deutschen Meisterschaft am Silvesterabend in Krynica den Vertreter des Generalaouver- nements, EB. Krakau, recht sicher mit 5:0 (1:0, 1:0, 3:0) schlagen. Das erste Drittel verlief noch ziemlich ausaealicheu, und erst im zweiten Spielabschnitt trat die läuferische Ueberleaen- heit der Wiener klarer zutage. Stanek und Wurmbrand. hatten die ersten Treffer erzielt, und Siedlmann, Specht und wieder Stanek er- höhten im letzten Drittel auf 5:0. BSC. in Earmisch geschlagen Der deutsche Eishockenmeister SC. R i e ß er- s e e hatte am Neujahrstag im Olympia-Eis- stadion in Garmisch-Partenkirchen den durch einige Spieler Brandenburgs verstärkten Ber- liner Schlittschuh-Club zu Gast. Vor 8000 Zu- schauern lieferten die Bayern eine prächtige Partie und siegten mit 8:1 (2:0,1:0. 0:1). Tor- schlitzen waren Stern, Wild und nochmals Stern sowie Hillmann (Berlin). Lydia V e i ch t, Horst Faber,Baran-Falck und Anita H e i n r i ch t glänzten im Kunsteislauf- Programm. Conen war scharf bewacht Stuttgarts Mannschaft erzielte gegen die Soldatenelf ein 2:2 Die Soldatenfußballelf einer im Osten stehen- den Division, die Weihnachten die Karlsruher Fußballer 2:1 besiegt hat, trat am Neujahrstag in der Stuttgarter Adolf-Hitler-Kampfbahn gegen eine Stadtmannschaft an, in der eben- falls nur Soldaten standen. Das Spiel endete 2:? (1:1). Nach einem von Conen getretenen Freistoß kamen die Gäste durch Dachsen- Hammer zum Führungstreffer, doch konnte Stuttgart noch vor der Pause durch Otter- b a ch ausgleichen. Kurz nqch dem Wechsel schoß Conen einen Freistoß von der Strafraum- grenze unhaltbar zum 2:1 ein, aber Stuttgart erzwang durch Welz kurz darauf den Aus- gleich. Conen wurde bis zum Schluß so scharf bewacht, daß er keinen Erfolg mehr heraus- holen konnte. Reichstrainer Herberge r^ wohnte dem Treffen bei. FSB. Frankfurt war besser Der FSB. Frankfurt emvfina am Neujahrs- tag die am Niederrhein führende Mannschaft von Westende Hamborn zum Freundschafts- kämpf. Die Frankfurter hatten in dem flämi- schen Stürmer Nelis und dem Leipziger Gast- spieler Dönel wertvolle Verstärkung zur Stelle, so daß ein 3:l?Sieg zustande kam. 1. FCN. hat schon 28:0 Punkte Der 1. FC. Nürnberg steht in Nordbayern mit 28:0 Punkten an der Spitze der Tabelle vor den mit 26:2 Punkten dichtauf folgenden Schweinfurtern. Am Neujahrstaa wurde der VfL. Nürnberg vom »Club" mit 7:1 klar ge- schlagen, obwohl der Lokalrivale den ersten Torerfolg erzielte. Gegen Schluß verhalfen noch zwei Selbsttore dem 1. FCN. zu seinem deutlichen Erfolg. Das Arbeitsjahr 1943 des NSRL Der Reichssportführer gab die Richtlinien Alljährlich um die Jahreswende werben vom NS.-Reichsbund für Leibesübungen die Haupt- amtlich tätigen Lehrkräfte nach Berlin zufam- mengerufen, .iwn gemeinsam mit dem Reichs- sportsührer und seinen Mitarbeitern einen Rückblick auf das vergangene und eine Vor- besprechung auf das neue Arbeitsjahr vorzu- nehmen. Anläßlich dieser Arbeitstagung hat der Reichssportführer einen Ausblick anf die Aufgaben des Jahres 1943 gegeben, die in er- ster Linie wieder auf einen weitere« Ausbau der Breitenarveit eingestellt fein sollen. Nach den Richtlinien des Neichssportsührers soll neben der Erhaltung und Förderung eines leistungSmäßig hoch- stehenden fachlichen Sportbetriebes die besondere Aufmerksamkeit den erziehe^ rischen Ausgaben des Kindertur- n ens, der Jugendarbeit und der volkstümlichen B r e i t en a r b e i t al- ler Altersklassen dienen. Im Sinne einer politischen und völkischen Verpslichtnng müsse jeder Mann und jede Frau im NSRL. nicht nur für die eigene sportliche Ausübung an- gehalten, sondern darüber hinaus zum Mithel- sen an diesem Auftrage aufgerufen werden Erforderlich sei es, daß die Bereine einen vielseitigen Betrieb entfalten, alle Altersklassen beider Geschlechter in ihren Abteilungen vereinen und neben der rein sportlichen Arbeit sich im Sinne einer Le- bensgemeinschaft entwickeln, nnd damit dem Kinde, der Jugend und den Männer und Frauen bis ins hohe Alter eine reiche Er- lebniswelt eröffnen. Die größte Sorge im kommende« Jahre gelte, so betoute der Reichssportstthrer, mehr denn je dem Verein, der als Sammelbecken von Menschen, die sich auf der Grundlage der Freiwilligkeit und von hohen Idealen beseelt, zusammenfinden, er- halten bleiben müsse. Im Verlauf der Besprechungen wurde dann von dem NSRL.-Stabsleiter v. Mengden noch besonders unterstrichen, daß alle Menschen ndch den kriegsbedingten Belastungen und An- strengungen in dem ihnen lieb gewordenen „Verein" wieder Entspannung nnd Erholung suchen würden und daß die turnerische und sportliche Arbeit im Kriege nur als Vorstufe und Fundament für die ohne Zweifel stark anwachsenden Aufgaben des Friedens auzu- sehen sei. In weiteren Referaten sprachen Dr. Diem über „Werden und Wesen deutscher Leibeserziehung", Oberregierungsrat Ritter von Lex über die Aufgaben der staatlichen Sportaufsicht und der öffentlichen Sportpflege, die Reichsfrauenwartin Henni Warn ing- hoff über „Dit Leibeserziehung der Frau", der stellvertretende Reichsdietwart Schnee- mann über „Der Sport im Ostraum" und Stabsarzt und Sportlehrer Dr. Lotter- moser über den Versehrtensport. Der Leiter der Presse- und Propaganda - Abteilung, Haesss, und der Leiter der Ausbildung?- Abteilung, Mensel, behandelten die Aufgaben auf ihren Arbeitsgebieten. Einschließlich der im Wehrdienst stehenden 60 Männer werden vom NSRL. zur Zeit 101 Lehrkräfte (davon 22 Lehrerinnen) Hauptamt- lich beschäftigt, so daß der Mitarbeiterstab des NSRL. die Gewähr bietet, daß alle Aufgaben des neuen Arbeitslahres erfüllt werden. ex. Schisprung ins neue Jahr Auf der Vogtlandschanze in Mühlleiten wurde am Nenjahrstage ein Springen durch- geführt, an dem sich rund 40 Mann beteiligten. Obwohl die Vorbedingungen nicht die besten waren, warteten alle Teilnehmer, auch die der Hitler-Jugend, mit guten Leistungen auf. Fritz Schädlich (Mühlleiten) erhielt mit 322,5 die beste Note und sprang mit 48 Meter auch am weitesten. Ihm am nächsten kam der in Klasse 3 startende Soldat Helmuth Pilz (WH. Plauen). Safari außer Gefecht Die Bemühungen des europäischen Berufs- boxsportverbandes, einen neuen Europameister im Schwergewicht zu ermitteln, sind wirklich nicht vom Glück begünstigt. Nachdem Neusel von seinem Anrecht zum Ausscheidungskampf gegen den Schweden Tandberg zurücktreten mußte nnd Lazzari an seiner Stelle ausge- boten war, hat den Italiener jetzt ein Mißge- schick ereilt. Lazzari zog sich bei der Boxver- anstaltung in Rom am Silvesterabend einen Knöchelbruch zu, so daß er für einige Monate außer Gefecht gefetzt ist. Der Rieberländer Luc van Dam, der am 20. Januar in Hamburg mit Josef B esselmann um die Europameisterschaft im Mittelgewicht boxen wird, traf in Amsterdam auf den Deut- schen Walter Müller (Gera) und siegte über 10 Runden nur knapp nach Punkten. Der Breslaner Hans Preiskeit, einet der besten Amateur-Radsportler und Mitglied der Nationalmannschaft, wird als Kriegsversehrter nicht mehr aktiv tätig sein können. Oeffentliche Hand und Sport Ein Führer durch die Sportoerordnung«n nnd -Vorschriften Daß der Sport im Staate und seinem orga- nisatorischen Gefüge kein abseitiges Sonder- lingsleben führt, kommt dem Aktiven zumeist nicht so stark zum Bewußtsein. Um so mehr spürt davon der Ausrichter sportlicher Veran- staltungen, der Vereinsführer und sein Mit- arbeiterkreis: ja, sogar die Bürgermeister In den Stadtverwaltungen und gewisse Abteilun- gen einiger Ministerien machen zumeist sehr erfreut, — und nnr in erfreulicher Weise immer seltener werdenden Fällen etwas miß- mutig, —. die Erfahrung, daß der Sport im Gesetzes- nnd Verwaltungswerk des deutschen Reiches seineu festen Platz hat,' und einen nicht unwichtigen dazu. Mittlerweile ist das Gestrüpp der staatlichen Verordnungen, Gesetze, Richtlinien, Hinweise und Grundregeln auch schon zu einer recht be- achtlichen Plantage gewachsen, so daß sich man- cher weniger Gewitzte darin wohl bewegen kann, ohne vor lauter Bäumen den Wald zu sehen. Das heißt: was er gerade sucht, ist ihm nicht zur Hand, und was ihm zu helfen ver- mag. bleibt ihm verborgen. Hier greift eine neue Veröffentlichung des Verlags RudolphundMeifter(Kas- s e l) helfend ein. Unseres Wissens erstmalig in dieser Form stellt der Oberregierungsrat im Reichsministerium des Innern Hans Rit- tervonLex unter brat Titel „Staatliche Sportaufsicht uud Oeffentliche Sprtopflege" alle einschlägigen Vorschris- ten zusammen, bringt sie in Zusammenhang, erläutert sie und versieht sie mit den Hinwei- sen, wo die betreffende Vorschrift zu finden ist. Und da auch gerade die letzte Verordnung über die staatliche Sportaufsicht und öffentliche Sportpflege schon mit berücksichtigt worden ist, bietet sich hier also ein absolut zuverlässiger Führer durch das obeü angedeutete Dickicht an. Nur eine kleine Auswahl der Fragen und Probleme, die in Borschriften irgendwie an- gesprochen sind Und auch hier wieder entsprechend anklingen: Sportstättenbau, Verleihung des Reichssportabzeichens, Zuschüsse, Grund- stttcksüberlassnng, Berufssport, Sport in Orga- nisationen und Betrieben, Zusammenarbeit zwischen staatlicher Sportaufsicht, öffentlicher Sportpflege und der Turn- und Sportbewe- gung. Der zweite Teil enthält die Texte der einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvor- fchriften, der dritte Teil gar gibt Zeichnungen und Berechnungen für Sportanlagen einschließ- lich der erforderlichen Normblätter. Ans dieser kurzen Zusammenstellung ist wohl bereits ersichtlich, daß das Buch in der Biblio- thek keiner Stadtverwaltung, keines Vereins, keines Landratsamtes, keiner Polizeibehörde fehlen sollte. Natürlich ist es, — wie aus der Aufgabenstellung schon ersichtlich, — kein Lesestoff, den man mit ästhetischem Genuß in einem Zug verschlingt, sondern ein zuverlässiger, nüchter- net und sachlicher Gefährte und Helfer. Der aber, der begabt ist, tiefer zu sehen und zwi- schen den Zeilen zu lesen, wird mit tiefer Be- friedigung und freudigem Stolz auch aus den dürren Verordnungen erkennen, welch stolzen Platz sich die Leibesübungen im völkischen Le- ben und welch achtungsvolle Anerkennung sich die Turn- und Sportbewegung bei den ver- haben. Nur auf Grund ihrer inneren Werte, wohlgemerkt! Paul Schröter. Ernst F. Löhndorff A w « r i k o n I s Ches Sittenbild (29. Fortsetzung) Endlich fing der Film cm. wn: ein buntes Gewimmel alttesta- mentarifcher Krieger, Römer, Pyramiden, Lö- wen. ägyptische Ballettratten und dergleichen. Spannung ^rin" fortI(mfenöer Handlung und ZUM Schluß ein. Er erhob sich Statitt.«^ ^ ien Leuten, wieviele tausende MrnVr ?a «. gebraucht hatte, und wie »ut^eib/n ötefe typischen Goys alle aus- wie mühsam es war,, die Py- genauer Nachbildung der echten a \»r ««inli t. ma 1 bätte gerne die Sphinx «K5iitte ögj Aaixg ctcuttctct öfter f)ie lausigen Aegypter ließen das nicht zu. Und daß bei den ^dagenrennen drei Pferde und zwei Goys kaputt gingen und ein Löwe einem anderen Scheik den linken Arm abgebissen hat, und was für.eine großartige, historisch getreue Sache dieser. Zweieinhalbmillionen- dollarftlm eigentlich sei. Hei, da klatschte und brüllte das Volk, und Gloria mußte immer wieder ausstehen und Kubhändchen werfen, und Jssy mußte sich immer wieder verbeugen, bis er schließlich schwitzte. Nachher hörte ich Sammy Goldwyn zu meinem Schwager sagen: „Ein Gelderfolg wird dieser Schund ganz be- stimmt." Und damit hat er recht. Die maßgebenden Leitungen sind ja in Händeu der gleichen Wall^ streetbonzen, die hinter der Filmbranche stehen. Also könnte höchstens ein kleines, lausiges Blättchen mit Nazitendenz sich auf- regen und meckern. Und solchen Brüdern läßt man einfach durch eine Anzahl patriotischer „Ritter von Columbus" oder „Ku Klux Kla- nern" die Bude demolieren... Es gav anschließend ein richtiges Festmahl mit Champagner, Blumen und Ansprachen im „Ambassador". Nachher fuhren noch einige von uns, die zur „richtigen Sorte" gehören, nach Santa Monica hinaus, um dort weiter zu feiern. Oh Mamma, floß da Champagner gleich Leitungswasser! Und das Auskleidepusselchen war auch dabei und gab uns auf dem Tisch eine Gratisvorstellung ihrer in unserem Lande so beliebten Kunst, die wirklich erstklassig vollendet war. Ein Paramyuntscheik schnappte sich auch gleich das Baby und gab ihr einen Kontrakt für die Studios. Da Jssy noch eine wichtige Konferenz mit der Feuerroten hatte, kamen Gloria und ich überein, zu mir zu fahren und bei angenehmen Gesprächen den Rest der Nacht zu ver- bringen... Ja, es ist herrlich in Hollywood. Geld wie Heu verdient und wieder ausgegeben. UnS dieses Klima.! Es regnet selten, fast das ganze Jahr herrscht jener grelle, scharfe, wunderbar klare Sonnenschein, der für die Außenaufnah- men so wichtig ist. So hat ihn nur Hollywood. Und Szenerie, oh Mamma, was ist denn das armselige Europa dagegen! Wir haben ungefähr alles, was man zum Film braucht, und den Rest machen wir aus Gips und Pappe. Wir haben erstens: ausgesucht schönes, wenn auch größtenteils einfältig dummes Men- schenmaterial, aber daö ist uns gerade recht. Die herrlichsten Frauen und die bestgewachse- neu Männer der Welt strömen hierher, die stärksten Talente drängen sich in den Studios von Hollywood zusammen. Und wir haben wunderbaren Seestrand und Dünen, wir haben verzaubert aussehende Palmeninseln, Kakteenberge, Blumengärten und Wüste. Und wenn man einige Stunden im Auto fährt, so weilt man erschauernd in mächtigen Sequoienwäl- dern, wo die Geister der alten Jndianersachems in den Blättern rauschen, oder an wildroman- tischen Seen mit Schneebergen. Und wir haben drüben in Cnlvercyti einen Original- indianerstamm, der nur zu Filmzwecken unter- halten w°ird. Ja, alles haben wir, und an der Spitze sitzen die begabtesten Scheiks der ganzen Welt, und unter ihren leitenden, genial for- Menden Händen wächst sich Talent ins Gigan- tische ans. Ist es nicht eine stolze Lust, Amerikaner zu sein, und habe ich etwa je über mein Land gemeckert? Nicht, daß ich wüßte! „Höre, Goldschätzchen, hat Jssy mal wieder von der Scheidung gesprochen?" fragte ich eines Abends Gloria. „Ja, nnd er will mir Zehntausend und das „berühmte" Weisenheimersche Zarenhalsband geben. Hast du Worte?" Dieses Perlenhalsband soll schon lange im Besitz der Weisenheimers sein. Zar Peter der Große hat es Jssys Urururgroßmutter einmal für einen wichtigen Dienst — ich glaube, sie warnte ihn vor einem Attentat — geschenkt. Sagt Jssy! Ich aber habe diese Halskette neulich heim- lich mit nach San Franzisko genommen und prüfen lassen. Es ist eine sehr geschickte mo- derne Fälschung, die einige hundert Dollar wert sein kann, weiter nix. So ein Gauner! Zarenkette, mein Auge! „Es ist sehr schön hier, Gloriakind, und wir wollen hier für immer unsere Zelte erbauen. So viel Geld habe ich noch nie verdient", sagte ich. Sie schaute mich wieder an wie damals in jener ersten Nacht und lachte dann leise: „Geld, ja viel Geld, das ist die Hauptsache. Teddy: ist dir Geld lieber — als ich?' Da riß ich sie an mich und verschloß ihr ben Mund mit Küssen. Denn was bedeutet aller Mammon der Welt gegen diese Frau? Jssy dreht jetzt einen Film, in dem ein kleiner, wunderhübscher Junge, der aus Eng- land stammt, die Hauptrolle hat. Um dieses Kind gab es neulich einen großen Prozeß, an dem das ganze amerikanische Volk sozusagen teilnahm. Kleingnssy lebt nämlich schon län- gere Zeit bei seiner guten Tante Cissy in Gottes eigenem Lande. Diese Tante hat ihn erzogen und verwaltet auch seine Einnahmen, die täglich wachsen, denn der Junge ist ja noch im Spielzeugalter. Seine Eltern und zwei Schwestern leben in London. Gussy schickte ihnen, seit er Star wurde, jeden Monat brav eine Anzahl Dollars, doch das genügte nicht,, und sie kamen mit Sack und Pack nach Ame- rika, um die Hand auf dieses Wunderkind — das sie drüben in England an den Film verschachern wollen — und sein Geld zu legen. Bei den Ahnen der Lassiters! Da gerieten sie bei Tante Cissy, die den Jungen auf- gezogen hat, und bei den Hollywoodproduzen- ten, die Gussy behalten wollen, und bei der amerikanischen Nation, die Gussy liebt, an die Unrechten. Gussy wurde ein für alle Male der Tante zugesprochen, und die Eltern mußten mit langer Nase wieder nach London zurück, wohin Gussy ihnen jeden Monat eine be- stimmte Summe schickt... Nun, ich besuchte mal meinen Schwager im Aufnahmeraum, wo gerade eine Szene mit Gussy gedreht werden sollte. Hei, herrschte da ein Radau — trotz der Plakate und Leucht- Buchstaben, die zum Schweigen aufforderten! Jssy fluchte und schmeichelte abwechselnd dem Bengel. Er versprach ihm ganze Wagen- ladungen Bonbons und Spielzeug und ein vollständig eingerichtetes Affenhans, aber der undankbare Balg wollte einfach nicht einsehen, daß das amerikanisch? Volk voll Sehnsucht aus die Fertigstellung des Films harre. Es handelte sich da um eine Szene, die schon seit 4im Wochen jeden Tag acht Stunden lang se- probt wnrde. Das mochte ja schwer für den kleinen sechsjährigen Nichtsnutz sein, und sein Arzt hat auch schon Einspruch erhoben — aber bei Gott, der Knabe bekommt ja eine Riesengage dafür. Und schließlich, wenn er an UeberaNstrengiing eingehen sollte, so wird sich ja schließlich wieder ein Wunderkind austreiben lassen, schätzt Schwager Jssy. Jssy, der Junge, und einige Kamera-, Licht- und Tonapparatscheiks zankten sich um dit Wette. , „Dieses verhätschelte Satanskind will nicht! stöhnte Jssy. „Probier düs mal, Teddy! Rede dem Ferkel gut zu! ES geht um folgendes: Du siehst hier diesen als Lehrer kostümierten Scheik, der Gussy auf dem Schoß hat und festhält. Gussy soll jetzt weinen, strampeln und einen erstklassigen kindlichen Wutanfall kriegen, damit die Szene in die übrigen hin- einpaßt. Doch alles, was dieser Lausebengel bisher machte, ist kalter Kaffee und kann nicht gebraucht werden. Dabei könnte er. wenn er nur wollte." Währenddessen saß Gussy, der einen kleinen Foxterrier im Arm hielt, im Matrosenanzug und mit dem für die.natürliche Bildwiedergabe notwendig zitronengelb geschminkten Gesicht und den braungefärbten Lippen auf den Knien des als Lehrer verkleideten Scheiks und maulte. Uns allen »lief der Schweiß in Strömen herab. Die grellen Lampen verwandelten nämlich den Raum in einen heißen Backofen. „Na, so sei vernünftig, kleiner Mann!' er- munterte ich. Aber Gussy streckte mir erst die Zunge heraus und spuckte dann auf meine schöne Flanellhose. „Siehst du, so benimmt er sich seit drei Wochen", jammerte mein Schivager, schmiß seine Baskenmütze zu Boden und trampeltr dann wütend darauf. Plötzlich stieß er einen Pfiff aus, klatschte sich aus den dicken Schenkel und rannte: „Bei Gott, eben habe ich die Herr- lichste Idee tei Welt bekommen. So wird's gebend (Forklevuns (nun) Seite * AUS DER ORTENAU Samstag. 2. Januar 1943 Vom Fugballsport Lahr. Die WeihnachtKfeiertage bHw. öie Tage zwischen Weihnachten und Silvester wuröen von öen Fußballern dazu benutzt, um ihre Kräfte zu messen. Auf der Klostermatte kämpfte eine kombinierte Mannschaft i»er Spielvereini- g>ung Lahr in einem Rückspiel gegen öen Fuß- ballverein Allmannsiveier. Im Vorspiel ging Lahr mit 8:1 in Führung, während im letzten Kampf es nur zu einem 4:0-Sieg reichte. We- nige Tage darauf trafen sich auf der Kloster- matte die Mannschaften des Lahrer Fußball- Vereins und der Spielvereinigung. Als Schiedsrichter war Schmitt von der Spielvereinigung tätig. Die Blau-Weißen siegten mit 3:2 Toren. Der linke Läufer der Spielvereini- gung verhalf den Gästen durch ein Eigentor zur Führung. Erst nach dem Stand von 2:0 kam die Spielvereinigung zum ersten Gegen- trefser und mit diesem Resultat wurden die Seiten gewechselt. Bis zum Schluß konnte die Mannschaft des LFV. auf 3 Tore erhöhen. Beim Stand von 3:2 trennten sich die Gegner. Vorher kämpften die beiden K-Iugendmann- schwften und trennten sich unentschieden mit 1:1» UmBenennung der Lahrer Gewerbebank «.G.m.b.H. in Volksbank Lahr e.E.m.b.H In der diesjährigen ordentlichen General- Versammlung der Lahrer Gewerbebank wurde einstimmig beschlossen, die seitherige Firmen- bezeichnung mit Wirkung vom 1. Januar 1943 in Volksbank Lahr e.G.m.b.H. umzuändern. Dieser Beschluß erfolgte auf Anregung des Deutschen Genossenschaftsverbandes Berlin im Zuge der einheitlichen Ausrichtung aller ge- werblichen Kreditgenossenschaften Großdeutsch- lanös. Mit dieser Umfirmierung wird nicht nur allein die Geschlossenheit, sondern vor allem auch die volksnahe und alle Volksschichten erfassende Tätigkeit der Volksbanken zum Ausdruck gebracht. Eine Aenderung im Ziel und Zweck der seit über 75 Jahren bestehenden Spar- und Kreditanstalt ist damit selbstver- ständlich nicht verbunden. Auch die Zusammen- setzung von Vorstand und Aufsichtsrat bleibt nach wie vor bestehen. Die Volksbank Lahr wird vielmehr nach den alten -und bewährten Grundsätzen weitergeführt und zum Wohle ihrer Mitglieder und Geschäftsfreunde in noch verstärktem Maße in den Dienst der Volks- gumeiirschaft gestellt werben. Zu diesem Zwecke sind bereits Maßnahmen auf verschiedenen Ge- bieten in Vorbereitung, die erfreulicherweise in allernächster Zeit zur Ausführung kommen. Obwohl die weit über den Wirtschaftsbezirk Lahr hinaus bekannte altvertraute Firmenbe- zeichnung „Gewerbebank" über 7ö Jahre ge- führt und zu einem feststehenden Begriff ge- worden ist. wird sich der neue Firmenname sicher rasch und bestens in Stadt und Land einbürgern. Die Lahrer Gewerbebank, jetzt Volksbank Lahr, hat auch im Kriegsjahr 1942 unter ihrer zielbewußten Führung eine her- vorragend erfreuliche Weiterentwicklung ge- nommen. Als gewissenhafte und treue Ver- walterin fremder Gelder wurde ihr größtes Vertrauen entgegengebracht. Wann wird verdunkelt? I» der Woche vom 27. Dezember 1942 bis 2. Januar 1943 gelte« folgende Verdnnkelungs- zeite«: Beginn: 17.40 Uhr Ende: 7.50 Uhr. Lahrer Filmtheater am Wochenende Schwarzwaldlichtspiele: Stimme des Herzens Nach Motiven der feinfinyigen Wildenbruch- Novelle „Francesca da Rimini" ist der Film „Stimme des Herzens" entstanden. Er schildert den dramatischen Konflikt zweier Liebenden, die durch die Verstrickung des Schicksals schuld- los schuldig werben. Seinem Charakter, seinem Stoff und seiner Besetzung entsprechend, boku- mentiert dieses eindrucksvolle Werk der Ber- lin-Film-Gesellschaft sehr deutlich den Willen zur schönen, vertieften Unterhaltung in klarer künstlerischer Form. Die Wahl dieses Stoffes ist interessant, fußend auf der Novelle Fran- cesca da Rimini, die wiederum auf Dante, auf das Trecento Norditaliens zurückgeht, läßt der Film die Geschichte zweier Liebenden lebendig werden, deren Vorbilder, Francesca und Paolo, zu den unsterblichen Erscheinungen ber Legende und der Kunstgeschichte überhaupt ge- hören. Aus Francesca und Paolo werden Felicitas und Paul, zwei jnnge Menschen aus den geruhsamen Tagen vor dem ersten Welt- krieg' irgendwo in einem Städtchen Nord- deutschlands. Die Jugend wird durch Marianne Hoppe und Ernst v. Klipstein verkörpert, deren Frische, deren Opferbereitschaft und deren Echt- heit ber Gefühle anspricht. Dem meisterlich formenden, liebevoll gestal- tenden Spielleiter Johannes Meyer gelang es mit diesem Filmwerk ein äußerst fesselndes Gesellschaftsbilb ans den ersten Jahren unse- res Jahrhunderts zu entwerfen. Der reiche nnt> vielfältige Stoff, sein dramatischer Kon- flikt und seine feinsinnige filmische Verwirk- lichung und nicht zuletzt auch die schauspielerische Darstellung durch die weiteren sich wir- Ausreichende Gemüsevorräte Das Anbauprogramm für 1943 Die meisten Gemüsearten hatten im letzten Jahr eine gute Ernte. Die Bestände an den hauptsächlichsten Wintergemüsearten sind des- halb, wie ber Vorsitzende der deutschen Garten- bauwirtfchaft in der „NS.-Landpost" mitteilt,' sowohl an den Hauptverbraucherplätzen wie auch in den Erzeugerbetrieben recht beachtlich, so daß uns für die nächsten Monate eigentlich wohl alles in ausreichender Menae zur Ver- fügung stehen wird. Für bas Anbaujahr 1943 ist eine weitere Leistungssteigerung geplant. Gemüsesaatgut und Gemüsepflanzen werden ausreichend zur Verfügung stehen. Wo es die Betriebsverhält- niffe zulassen, soll vor allem bei den Freiland- frühgemüfearten der Anbau ausgeweitet wer- den. Es kommt namentlich darauf an. die Ernte- zeit durch zeitige Aussaat vorzuverlegen. Es soll in diesem Jahr gelingen, um 14 Tage bis drei Wochen früher mit der Ernte zu beginnen als im Borjahr. Es handelt sich also nicht in erster Linie um eine Ausdehnung der Anbau- fläche, als vielmehr um eine Intensivierung des Anbaus und eine Steigerung der Ernte- erträge. kungsvoll einsetzendes Künstler, wie Carl Kühl- mann, Eugen Klöpfer, Fritz Obemar, Herbert Hübner, Franz Schafheitlin, Ernst Waldow, Carsta Löck u. a. vermittelt den Begriff eines Films, der als erster Berlin-Film zu schönsten Hoffnungen berechtigt. Palastlichtspiele: Landstreicher Nach der gleichnamigen Operette von C. M Ziehrer entstand unter der Regie von Carl Lamac die Filmoperette „Die Landstreicher". Bekannt ist das Lieb „Wir marschieren gern, denn die Welt ist bunt". Paul Hörbiger spielt die Rolle des Haselhof, Kasimir wird durch Rudolf Carl verkörpert. In den weiteren Rol- len sind Erika Drusowich, Lucie Englisch, Greil Theimer, Rudolf Platte, Leo Peukert u. a. zu sehen,' außerdem spielt ein außergewöhnlicher Hund, ber auf den Namen Hamlet hört, in die- sem Filmwerk eine nicht unbedeutende Rolle. Der Film „Die Landstreicher" wird zum Wo- chenenöe für 2 Stunden Lachen und Fröhlich- keit bringen. Willi Reichelt. «Hansel und Grete!" Die Städtischen Bühnen Freiburg gastieren am Montag in der Stadthalle und bringen die schöne Märchenoper von Engelbert Humperdinck „Hansel und Grete!" zur Aufführung. Es ist bekannt, daß es sich bei diesem Werk durchaus nicht um ein Märchen für Kinder handelt, wie es sinnvoll um die Weihnachtszeit aufgeführt zu werden pflegt. Wohl können auch junge Menschen diese Oper mit Freude besuchen: sie gehört jedoch allen, die deutschen Herzens sind und. Sinn für echte Poesie besitzen. Bekannt ist ebenso, daß Musik und Aufbau des Werkes ganz das Format de? reifen und bedeutenden Kunstwerkes haben. Unter der musikalischen Leitung von Max Schlager und in der Jszenierung von Hans Heinrich Hagen singen Charlotte Siewert und Hildegard Stolz den Hänsel und die Gretel. Die Eltern werben durch Anneliese Bentje und Adolf Permann verkörpert. Trudel Roßwog spielt die Knufperhex^, Anita Riedlinger das Taumännchen und Rosemarie Lenz das Sand- Männchen. Die Einstudierung des Sexentanzes und des Engelsreigen hat Willi Haumann über- nommen. Neuregelung des Vezugs von Knderschnhwerk Erwachsene brauchen von jetzt ab Ab 1. Januar 1943 ist der Bezug von Schuh- waren für Kinder bis zum vollendeten 15. Le- bensjahr neu geregelt. An Stelle des Bezug- fcheins treten bestimmte Kontrollabschnitte ber Vierten Reichskleiderkarte, die zum Bezug von Lederstraßenschuhen und sonstigen Schuhen, d. h. leichten Straßenschuhen, Haus-, Turn- oder Gummiüberschuhen verwendet werben können. Bei den älteren Kindern gelten die nach Aufruf fälligen Kontrollabschnitte zum Bezug von einem Paar Holzsandalen (Barfuß- fandalen) bis zu bestimmten Verkaufspreis- grenzen. Es berechtigen die einzelnen Kontrollab- schnitte zum Bezug folgender Schuharten: Vierte R eichskleid erkarte für Kinder im 2. und 3. Lebensjahr: Ab 1. Januar 1943: Kontrollabschnitt A: ein Paar Lederstraßenschuhe, Kontrollabschnitt 1: ein Paar sonstige Schuh«; erst nach besonderem Aufruf Kontrollabschnitt 2: ein Paar sonstige Schuhe. Vierte R e i ch s k l e i d e r k a r t e für Knaben und Mädchen vom voll- endeten 3. bis zum vollendeten 15. Lebensjahr: Ab 1. Januar 1943: Kontroll- abschnitt C: ein Paar Lederstraßenschuhe, Kon- trollabschnitt 5: ein Paar sonstige Schuhe: erst nach besonderem Aufruf Kontrollabschnitt S: für Kinder im 4. Lebensjahr, das sind also Kin- der des Jahrgangs 1940, soweit sie das 4. Le- bensjahr noch nicht vollendet haben, ein Paar sonstige Schuhe: für Knaben und Mädchen vom vollendeten 4. bis zum vollendeten 15. Lebens- jähr: ein Paar Holzsandalen. Die Kontrollabschnitte werben von den Schuheinzelhändlern bei der Abgabe ber Schuhe von der Reichskleiderkarte abgetrennt. Diese neue Regelung des Schuhkaufs wird besonders bei den Müttern Zustimmung finden. Es be- deutet für sie eine Erleichterung, daß ihnen bei ber Beschaffung des Kinderschuhwerks der Gang zur Kartenstelle erspart bleibt. Bezugscheine und Punkte Die reibungslose Abwicklung der Schuhver- sorgung hängt zum nicht geringen Teil von der Einsicht und Weitsicht ber Mütter ab. Der Schuhhandel wird in den kommenden Monaten laufend mit Ware versorgt werden. Es ist also zwecklos, den Einkauf ber Schuhe zu über- eilen, zumal die Geltungsdauer der Kontroll- abschnitte unbeschränkt ist. Beim schnellen Wachstum der Kinder ist ein Kauf im voraus immer unpraktisch. Eine vernünftige Eintei- luug liegt im eigenen Interesse der Mütter. Sie werden auch weiterhin der Pflege und Schonung des Schuhwerks ihre größte Auf- merkfamkeit zuwenden. Personen, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, müssen ab 1. Januar 1943 zusammen mit dem Bezugschein beim Kauf von Straßen- schuhen (Bezugschein I) ö Punkte, leichten Stra- ßenfchuhen iBezugfchein II) 3 Punkte, Berufs- schuhen 2 Punkte, Hans- und Turnschuhen 3 Punkte von der Kleiderkarte abgeben. Beim Schuhbezug können hierbei alle gül- tigen Punkte der Zweiten und Dritten, sowie alle zu einem bestimmten Zeitpunkt fälligen oder bereits aufgerufenen Punkte der Vierten Reichskleiderkarte verwendet werden, Vor- griffe sind also zulässig. Die Punkte werben von den Schuheinzelhändlern bei der Abgabe der Schuhe von der Kleiderkarte abgetrennt. Punktfrei sind neben den Schuhen, die auf Kontrollabschnitte der Vierten Reichskleider- karte für Kinder vom 2. bis zum vollendeten 15. Lebensjahr bezogen werden dürfen, fämt- liche Arten von Arbeitsschuhwerk einschließlich Gummiberufsstiefel, sowie Schaftstiefel aller Art und Gamaschen. Kleinkinder im 1. Lebensjahr erhalten die bezugscheinfreien Babyschuhe gegen Abstempe- lung der Säuglingskleiderkarte. Es dürfen jedoch auf eine Karte nur ein Paar Babyschuhe abgegeben werben. Der Sternenhimmel im Zanuar Die Pracht des winterlichen Sternhimmels erreicht im Januar ihren Höhepunkt. Wer um 22 Uhr hinausblickt, sieht im Südfeld den Herr- lichen Orion, unter ihm und schon recht tief am südlichen Horizont den Großen Hund mit Si- rius, dem hellsten Fixstern des ganzen Him- mels überhaupt. Ueber dem Orion, schon nahe dem Zenit, sind der Stier mit dem rötlichen Aldebaran und dem Siebengestirn der Pleja- den zu finden, ferner die beiden Zwillingssterne Kastor und Pollux und unmittelbar im Zenit steht Capella im Fuhrmann: das ganze Bild wird noch abgerundet durch den Prokyön, der östlich des Orion zu finden ist. Als schwacher Schimmer zieht sich durch diese eindrucksvollen Sternbilder die Milchstraße. Im Südwesten sieht man die schwachen Sterne das Walfisches. Ueber dem nördlichen Horizont sind der Drache und der Kleine Bär zu finden, während der Große Bär im Nordosten schon wieder empor- zusteigen beginnt. Im Osten endlich erscheint dev Größe Löwe wieder. Die beiden großen Planeten Jupiter und Saturn stehen noch immer inmitten der schö- nen Wintersternbilder am südlichen Himmel. Jupiter, im Sternbild bei Zwillinge, erreicht Mitte Januar die Opposition zur Sonne und ist daher die ganze Nacht hindurch zu sehen. Saturn steht im Stier nahe dem Aldebaran und ist bei Sonnenuntergang bereits hoch am südöstlichen Himmel zu finden? er verschwindet in den frühen Morgenstunden. Ganz in seiner Nähe ist Uranus. Venus steht in unmittel- barer Nähe der Sonne und ist daher unsicht- bar. Merkur erreicht am 19. Januar größte östliche Elongation von der Sonne und ist da» her im letzten Monatsdrittel günstig am Abend. Himmel bis etwa eine Stunde nach Sonnen- Untergang zu sehen. Anfang Januar tritt der meist nicht sehr er- giebige Sternfchnuppenfchwarm der Bootiden auf, dessen Ausstrahlungspunkt im Bild des Bootes zu später Abendstunde am nordöstliche» Himmel aufgeht. Der Mond erreicht am 6. Januar den Neumond, am 13. Januar das erste Viertel, am 21. ist Vollmond und am 29. Januar letztes Viertel. Am 16. Januar wird der Stern gamma Tauri (Helligkeit 3mg) bedeckt, der Eintritt erfolgt gegen 18 Uhr MEZ. am dunkeln Mond- rand. Am selben Abend eine Stunde nach Mit- ternacht bedeckt der Mond das Doppelstern- system Theta eins und Theta zwei Tauri in den Hyaden. Da es sich um hellere Sterne handelt» wird das Schauspiel mit dem Feldstecher leicht zu verfolgen sein. Was bringt der Rundfunk? Rctchsprogramm: 16.00—18.00: Frovc Fahrt imS »etile JiaHr, 18.00—18.15: Politische Hövszeme. 18.30—19.00: Der Zeittvieget. 19.20—20.00: Fron »berichte mild politische Semdirns. 20.15—21.00: Tos deutsche Tanz- irnid Umterhali tumffsoichester. 21.00—22,00: Die lii'stiqv Ztunde. Teutschlandsenver: 17.10—18.Z0: Beethoven, Dvorak. Bvahms. 20.15—22.00: Szenen aus „Der stiegende Holländer" und Konzertmustt. >Am schwarzen Srctt NSDAP.. Kreis Kehl SA.-Sturm 1/169 Kehl. Movgen Sonntag, den & tanuur. 11 Uhr. treffen sich alle Angehörigen des turmeS sowie die Urlauber ian GasthMlS z. Sch-ützen zum NeujahrKschv^pen. Familien-Anzeigen Y Die glückt, Geburt ihres ersten Kinde« „Wolfgang Georg" zeigen hocherfreut an: rrau jlse Ktientzle geb. Heidinger, z. Z. Landesfrauenkl imk Prof. Dr. Linzenmeier, Dr. Georg Kiientzle, z. Z. Wehrmacht. ,y Die Geburt einer gesunden Tochter Gudrun zeigen hocherfreut an: Hildegard Wehrle, z. Z. Bürgerspital, Pri- vatabtlg. Prof. jakobi, Josef Wehrle, Straßburg, Geile rstr. 7, 30. 12. 4 2 . Für die utis anläßl. unserer Vennähluog erwies. Aufmerksamkeiten danken wir herzlich: Erich Kleiber o. Frau Irma geb. Hornung. Karlsruhe, Bruchsal. Schnell und unerwartet entschlief im 61. Lebensjahr mein lb. guter Mann, treusorgender Vater, guter Opa, Bruder, Schwager und Onkel Emil Falk, Oberdrucker. Karlsruhe, Schützenstr. 18, 31. 12. 42 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. Frau Therese Falk, geborene Vetter. Beerdigung: Montag, 4. 1. 43, 14.30 Uhr, vom Hauptfriedhof ans. Nach kurzer schwerer Krankheit entschlief im sttdt. Krankenhaus Bad.- Baden wohl vorbereitet im Alter von 40 Jahr, meine herzensgute Mutter, Schwester, Tante u. Schwägerin Frau Mathilde Feist geb. Ernst. B.-Baden, Leiberstung, 31. 12. 1942. Jagdhausstr. 6. In tiefer Trauer: Walter Feist, Sohn; Fam. Wend. Ernst und Anverwandte. Beerdigung: 2. 1. 43, 15.30 Uhr, Friedhofkapelle B.-Baden. Der Herr über Leben u. Tod hat 'meinen Ib. Gatten, unsern lb. guten Vater, Schwiegervater u. Großvater Karl Burkart nach langem schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst Sinzheim, 1. Januar 1943. In tiefer Trauer: Anna Burkart geb. Hillert; Olga Burkart Wwe. u. Kinder; Wild. Burkart u. Familie; Gefr. Franz Bilger n. Familie; Fried. Kohr u. Frau; Soldat Anton Burkart und Familie; Ob.-Geir. Friedr. Burkart u. Frau; Ob.-Gefr. Rud. Burkart; Schirrmeister Albert Burkart; Joh. Lorenz Ww. u. Kind. Beerdigung? Sonntag, 3. Jan. 1943, nachmittags 14 Uhr. Am 30. 12. 1942 starb unerwartet durch Unfall unser lieber Sohn Franz Siefert im Alter von 16 Jahren. Appenweier, 31. Dezember 1942. In tiefer Trauer: Eltern: Joseph Siefert u. Frau Anna geb. Siedler u. Tochter Klara nebst Verwandt. „serdi gung: Som nachmittags Vt3 Beerdigung: Sonntag3. Januar 1943, Statt Karton! Für die vielen Beweise herzl. Teilnahme an dem schweren Verluste, der uns durch den Tod unseres lb. Sohnes u. Bruders, Grenadier Walter Ihle, betroffen hat, sagen- wir auf diesem Wege allen herzl. Dank. Besonderen Dank allen die am Trauer gottesdienst teilnahmen. In tiefem Leid: FamiU« Anton Uli«, Rheinischer Hof. Baden-Baden, 30. Dezember 1942. Amtliche Bekanntmachungen Karlsruhe. Da* Konkursverfahren Uber das Nachlaßvermögen des am 9. Januar 1937 verstorbenen Wilhelm Nagel aus Teutschneureut wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermin« und Vornahme der SchlußverteMung ausgehoben. Karlsruhe, der 23. Deiembef 19*2. Amtsgericht Karlsruh«. Rastatt. Die Auszahlung des Familienunterhalts für Monat Jan. 1943 findet auf der Stadt kasse statt: Mittwoch, t. Jan. 1943, Buchst. A—K, Donnerstag, 7. larv. Buchst. L—Z, Jew. von 8.30—12 u. 14.30—1« Uhr. Die Ausaahlungstage sind einzuhalten. Ausbezahlt wird nur gegen Vorlage der im Besitz der Unter- haltsfoerecht'igt. befind!. Ausweise. Batlatl, 31. 12. 42. Der BOigermelst. BUhl. DI» Autgabe der Lebensmittelkarten für die 45. Versorgung«- Periode vom 11. 1. 43 bli 7. 2. 43 erfolgt für die Bevölkerung der Stadt BUhl Mittwoch, 6. Jan., Im Rathaussaal In Bühl von 8—12 l>hr und von 14—14 Uhr; für die Bevölkerung des Stadtteil« Kappelwindeck Freitag, 8. Jan., im Schulhau» Kappelwindeck von B—12 Uhr und von 14—16 Uhr. An den Tagen der Kartenairegabe, also am Mittwoch, 6. 1. 43, und Freitag, 8. 1. 43, Ist der Geschäftsraum der Kartenschelle auf dem Rathau«, Zimmer 5, geschlossen. Die Ausstellung von OelberecMigungs- schelrven, Mahlkarten u. Schlacht- gervehmigungen erfoigl wieder am Mittwoch, 13. 1. 43, vormittag«. Wer »Ich unberechtigt Lebensmittelkarten aneignet od. In Empfang nimmt, wird gemäß Kriegswirt Schaftsverordnung bestraft. BUhl iftsverordnung bestraft. , 31. 12. 42. P er Bür germe iste r. BUhl. Verzelchni« der land- u. forstwirtschaftlich. Betriebsunternehmor. Da» unterm 30. 11. 1942 aufgestellte Verzeichnis wurde vom Leiter der Bad. landw. Berufsgenossenschaft genehmigt und Hegt vom Montag, den 4. Januar 1943 Innerhalb 2 Wochen auf dem Rattlau», Zimmer 4, zur Einsichtnahme der Beteiligten auf. Während dieser ZeH und weiteren 4 Woch. können Eln«prachen hiergegen erhoben werden. Btihi, 29. Dez. 1942. Der Bürgermeister. Lahr. Autgabe der Lebenimittelk. an Selbttvertorger u. Krankenzulag. Selbstversorger u. Per»., welche Kranken Zulagen erhalten, haben Ihre LebensmitteHcarten fUr die Zeit vom 11. Jan. 1943 bis 7. Febr. 1943 bei dem städt. Ernährungsamt Lahr, Stadtba'uamtsgabäude, 1. St., Zimmer 5, abzuholen und zwarr: Buchstabe A—K am Dienstag, 5. 1. 43, Buchstabe L—Z am Mittwoch, 4. 1. 43, zwischen 8 u. 12 Uhr. Die vorge- schrieb. AbhoteeMen sind genau einzuhalten. Zu and. Zelten werd. keine Karten ausgegeben. Anträge aller Art können am 5. u. 6. Jan. 1943 nicht angenommen werden Lahr, 2. 1. 43. Der Oberbilrgermstr. Stellen-Angebote Wirtschafterin od. Köchln zur Ver- köstlgung von 14—1« Personen für Gutsküche gesucht. Ang. m. Lebenslauf, Zeugnisabschr. u. Lohn- anspr. an StaaU. Gutsverwaltung, Scheibenhardt b. Khe. Hausgehilfin, tüchtige, selbständige, gesetzten Alters für meinen Hau«- halt zum sofortigen Eintritt In Dauerstellung gesucht. Frau C. Ohler, Bruch»»!, Friedrichttr 60, III., zu melden Im Fotogeschäft Wörttv straBe 9. 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Jan., 15 Uhr „Peterchens Mondfahrt". Ende nach 15.50 Uhr. Um 18.30 Uhr „Alda". Ende g. 22 Uhr. Vorverkauf In Kehl: Mwfkhaus Meyer, Fernruf 795. B.-Baden. Aurelia-Lichtspiele. 16.30 u. 19.30 Uhr „Geliebte Welt". » Baden. Film-Palast. 16.30 und 19.30 Uhr: „G P U". B.-Baden. Kino des Westens. Samst. 17 u. 19.30 Uhr. Sonntag 13.30, 15.30, 17.30 u. 19.30 Uhr; Mo. u. Di. jew. 19.30 Uhr „Blumen aus Nizza". Filmtheater u. Mo. Juaendvorst., jew. 14 Uhr: „Schneewittchen u. die 7 Zwerge." GLORIA: 2.15, 4.50, 7.00. „Einmal der liebe Herrgott »ein" mit H. Moser. Heute 7 Uhir num. Plätze, morgen So. auch 4.50. Jug. nicht rugela«. Vorverkauf So. rwlach. 11 u. 12 Uhr. Achern. Tivoli-Lichtspiele. Samstag bis Montag: „Todfeinde". Mit C. Montenegro. Neue Kriegs wo- chensdhau. Zug. ab 14 Z. zugel. BUhl. Lichtspielhaus. Ab heute Sa. üb. So. bis auf weit.: „Der Fall Rainer", mit L. Ullrich, K. Schön- 1 bock usw. PALI: 2.15, 4.50, 7.00 „Stimme des Herien»". Wochenschau nach dem Hauptfilm. Heute 7.00 mim. Plätze, morgen So. auch 4.50. 3ug. nicht rugel. Vorverk. So. zw. 11 u. 12 U. Forbach. Lichtspiele. „Vlolanta". Spielplan: Sa. u. So. abends jew. 7 Uhr. Zuge ndl. haben kein. Zutr. GLORIA: Frühvorstellung. So., 11 Uhr vorm Wiederholung „Die Wildnis stirbt". Eine Symphonie afrikanischer Erlebnisse: Löwen- u. Nas- hornjagd, Begegnung, mit Riesenschlangen, Krokodilen, Elefanten., Giraffen, Hyänen auf freier WNd- bahn. Afrikan. Frauen Schönheiten. Jug. zug. WocH-ensch. n. d. Hauptf. Veranstaltungen COLOSSEUM-THEATER. Heute Sa. und morgen So., nachm. 5.30 u. abend» 7.50 Uhr Vorstellung, mit dem volK »tandig neuen Progr.: „Festliches Variete", Romantische Bilder mit schön. Tieren, Majolika-Plastiken, Tanz, Humor u. v. a. Theaterk. ab 2.30 Uhr für Nachm.-, ab 4 Uhr für Abend-Vor»t. u. Vorverk. geöflnet. PALI; Frühvorstellung. So. vorm. 11 Uhr nochm. Wlederhotg.: „Sonne, Ski und Pulverschnee" (Im Reiche der drei Zinnen), dazu der Inter- e»»arvte Kulturfilm „Natur und Kun»t in den Barockbauten Aid- deutschlands". Neueste Wochenschau vor d. Hauptfilm. Zug. zugel. CENTRAI-PALAST, Khe., Paisage 20. Ruf 4742. Tägl. vom 1.—15. Januar unser Progr.: „FUr alle etwas!" Humor und Kunst. Beginn 19.30 U. H. Ney in ihren Tänzen. Die holl. Kapelle Willemstyn begleitet das Programm. Nach der VorsteH. in die Diele u. Kakadu-Bar Mittwoch, Samstag, Sonn- u. Feiertags Nachmittags-Vorstellung. RESI. Der gr. Erfolg. „Meine Freundin loseflne", eine spritzige Filmdelikatesse. Beg. 2.45, 5.00*, 7.15* (*num. PI.) Zug. nicht zugel. UFA-THEATER. Tägl. 2.00, 4.50, 7.00 Uhr das Feslprogr. „Die goldene Stadt", ©in Veit-Harlan-Film der Ufa nach dem Bühnenwerk „Der Gigant". Spielleitung: V. Harlan. Zug. nicht zugel. Telef. Bestellung, können nicht angenomm. werden. Regina. Karlsruhe. Cabaret, Varletö, Königin-Bar. Siehe Plakatanschlag. B.-Baden. Bäder- und Kurverwaltung. Kl. Theater. Dienstag, 5. Jan., Beginn 19, Ende 21 Uhr. Gastspiel des fcesidenztfreaters Wiesbaden „Die unnahbare Frau", Lustspiel v. Leo Lenz. Inszenier.: H. Manders. Eintritt ÄA 1.05 bis 5.05. Kurhau» Kl. BUhnen»aal. Mittwoch, «. Jan., Beg. 19.30 Uhr, Vortrag mH Lichtbildern. Es spricht: Prof. Dr. Schracte, Strasburg, üb. Dllrer: Ritter, Tod und Teufel. Elntr. frei. Kurhaus Gr. Bühnensaal. Donnerstag, 7. Jan., Beg. 19.30, Ende 21.30 Uhr, Festkonten fUr die Mitglieder der Gesell schall der Musikfreunde anläßl. des 10Jät»r. Stiftungsfestes Dirigent: Gotth. E. Lessing. Werke von Beethoven und Bruckner Mitglieder der GdM. haben freien Eintritt; sie erhalten Ihre Karten geg. Mitgliedsausweis an der Kurhauskasse. Sonstig. Vorverkauf ab Samstag 2. Jan.; Karten von Wl 1.— bis 5.—; Mitgl. des Kulturrings u. Wehrm. 25 v. H. Ermäßigung. Kl. Theater. Freitag, 8. Jan., Beg. 19, Ende gegen 21 50 Uhr, Gastsp. des Theaters der Stadt Straßburg, „Angelika", Lustsp. v Toni Impekoven und Karl Mathern. Insren.: Arnim Süßenguth. (Frau Staats- Schauspielerin Else Knoti In der Hauptrolle.) Elntr. JVtl 1 05 bl» 6.05. Karten zu al'ken Veranstaltungen an der Kurhauskasse (Ruf 1151/60) KAMMERLICHTSPIELE zeigen den Roman von Sudermann „Der Kaken- steg". Beginn 2.50, 4.45, 7.15 Uhr. Jugend verboten. ATLAHTIK. „Frauen sind doch be» »er* Diplomaten". M. Rökk, W. Fritsch In dem großen Farbenfilm der Ufa. Zügen dl. nicht zugelass. Dazu die neueste Kriegswochenschau. Beginn: 2.45, 5.00, 7.15 Uhr. So. 2.30, 4.45, 7.15 Uhr. RHEINGOLD. „Die Entlassung". Fltm der Nation. Dazu neueste Wochenschau. Beg. Sa. "U. So. 2.45, 5.00, 7.30. Num. PI. Zug. über 14 Jahre zugelassen. Morgen So. 12.45 Uhr Jugend-Vorstellung: , .Jungens". SCHAUBURG. Das große Ereignis! „Fronttheater". Dazu die neueste Wochenschau. Beginn Sa. u. So. 2.45, 5.00, 7.30 num. PI. Zug. zugel. Morgen So. 12.45 Uhr Jug.-Vorstell. „Kampfgeschwader LUtzow". Durlach. Skala. „Vom Schicksal verweht". Ein fesselndes Thema. Die neue Wochenschau. Beg. Sa. 3.00, 5.00, 7.30. So. 2.45, 5.00, 7.30. Sa. u. So. yum. PI. Zug. nicht zugel. Morgen So. 12.45 Uhr für die Zug. „Kampfgeschwader LUtzow". Durlach. Kammerlichtspiele. Wochentags 5.00 u. 7.30, So. ab 3 Uhr: „Die ganz großen Torhelten" mit P. Wessely, R. Forster u. a. B -Baden. Kurhaus. 17 Uhr: Koniort des Sinfonie- u. Kurorchesters. Durlach. M.-T. Ruf 860. 3 Uhr: „Das tapfere Schneiderlein". _5 u. 7.30: „Sieben Jahre Glück". B.-Baden. Maxim. Ab 21.50 Uhr: „KUnstlerkeniert". Rastatt. ResULichtspiele. Heute Sa. 17 u. 19.30 Uhr letztmals: „Anda- K. d. F.- Veranstaltungen lusische Nächte", der sprühende Carmenfilm. Zugendl. zugel. Heute 15 Uhr Zugendvorst, m. d. Märchenfilm „Schneewittchen und die 7 Zwerge". So. neues Programm: „Immer nur Du". Zug. ab 14 j . rüg. Gernsbach. NSG. KdF. Stadthalle, Donnerstag, 7. Januar, 19.50 Uhr] 4. Kulturring-Veranstaltung, Gastspiel der Bad. Bühne „Vronl Ma- relter", Schauspiel In 5 Aktien von Fr, K Franchy. Eintrlttupr. 1 u. 2 Xlt. Vorverk. Völik, Buchhandlung Murgta1s.tr., •, KdF.-DierwUt, Rastatt. Schlofi-Llehtspiele. Heute Sa, V «. 19.30: „Wir machen Mutlk^l Schaumspeisen. Flammeris mit lYSllel 6 bereitet 1 gehäufter Eßlö-ffel Mile* G wird trocken unter das Stärkemehl gemischt. Dc-nn rührt man die Masse kalt an. Regel: 1 gehäufter Eßlöffel Mi le I G wird an Stelle von 1 Ei oder Eigelb verwendet. M 11 e i , der zuverlässige BiAustauschstoff. 4. Kulturring veran s t a I tg., Carl-F r anz- Halle, am 6. Jan., 19.30 Uhr, „Vroni Ma- reiter", Schauspiel In 3 Akten von Franz K. Franchy. Karten von 1 bis 2.50 Ml bei Buchh. Kronenwerth u nd S pjntle r, Rast a tt. t Geschäftliche Empfehlungen aghcitl Blähungen! Natürlichste Abhilfe durch Orlg.-Gaser, D.R.P., durchsieht. Darmentl'Jfter. Seit Jahren bewährtl Bezug durch Fachgeschäfte. 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Jan. 1943 ab in Volksbank Rastatt e.G. m.b.H. umgeändert, da fast alle Unternehmen unseres Verbandes diese Bezeichnung führen und wir Wert darauf legen, auch nach außen unsere Zugehörigkeit zu bekunden. Weder an unseren recht- Heben noch geschäftlichen Grundlagen treten dadurch Aenderun- gen ein. Lediglich der Name ist gewechselt. Wir bitten um das un-s seit 75 Jahren in so reichem Maße geschenkte Vertrauen auch ferner und werden nach wie vor bemüht sein, dasselbe zu rechtfertigen. Volksb. Rastatt e.G.m.b.H. und Neubeziehen in Auftrag, Be- zugstoffe vorh. Maria Mütler,Baden- Baden. Stefanien str. 7. Ruf 151. Aus der Ottenau dienst hat ab heute Samstag die Einhorn-Apoth., Ottenburg Ebenso am Mittwochnachmittag ab 15 Uhr. Volksbank lahr e.G.m.b.H., It. Beschluß der Generalversammlung v. 2J. März 1942. Lahrer Gewerhabank «.G.m.b.H., Spar- u. Kreditanstalt, WO. («uj