Verlag: Führer-Verlag GmbH. Karlsruhe Verlag«»«»»: Lommlirab« i—tt rterniprtcoei 7927 bis 7931 unfi 8902 vls S9U3 Poltlchear-nicni Karlsruhe 2988 (3Uaeiaen). 8783 (Äetmnosbciuo) 293S iBuc» bnnblunn). Bankverbindungen: «Vwild» Bank KarlZ. ruhe und Siädrilcbe SvarkaNe KarlSrube Schritt» lettuna: Anlchrttt und i^ernwrechnummern wie beim Verla« «siebe oben». Sprechstunden taalich von ll bis 12 Ubr. Berliner Tchrtlrleitun?- Hans Gra» Reischach. Berlin es. 68. Cbarloltenstrake 82 Bei unverlangt eingebenden Manulkrivten kann keine GewSbr wr deren Rlickgabe übernommen werden. — Auswärtige Ge. lchästSstellen und BenirkSIchriMeiiungen: in Bruchsal öobeneaaervlav S—7. k?ernlvr 2323. in Rastatt Adolf- Sltler-Strafte 7V. Fernsprecher 2744. in Baden-Baden Eokienstr. K. ^ernspr. Z12S. In Bllbl Eilenbabnstr 10. k?ernsprccl>er 567 in Osfenbura Adoll-Hitler-HauS. Aern- lvrecher 217«. in »ebl Adott-Siiler-Sirake 27. piern- lvrecher 282. Schalter st unden an den Schaltern des Verlagshauies wie der Be,IrksacIchSItSNcllen: werk- »iilttich von 8.00—12.30 und 14—18 Ubr. Bezugs- vreii: Bei Träge»,ustellung monatlich 2.— xn einichl. 30 Vsg. Trägerlobn. Bei Postzustellung 1.7V Mt ,u,l>ql. 42 Nka 5iustellgebllbr. Bei sikeldvostliclerungen monatlich 2.— W. Abbestellungen müssen bis spätestens 29. eines jeden Monats Mir den folgenden Monat erfolgen. Bet Nichterscheinen infolge böberer Gewalt, bei SiSrungen oder dergleichen besteht kein Anspruch aus Lieferung der Keitun« oder auf Rückerstattung des Be,»gSvreileS. DAS HAUPTORGAN 1F DER NSDAP GAU BADEN DER BADISCHE SrAA?LAN2EIOEli Llurolprels: 8o»»«»g ^usgads IS Rpt Karlsruhe Sonntag, den i. April 1943 Ausgabe: Aus der Ortenau ErlcheinungSwell«: „®et ftüoret" ericheint wöchentlich 7mal als Morgenzeimng und »war in 4Aus. gaben: .Gaubauptstadt Karlsruhe' Mr den Siadlbezirl und den KreiS Karlsruhe sowie für den Kretz Blorz- beim. .Kraichgau und Brubrain» für den KreiS Bruch, «al. .Merkur-Rundschau" wr dt- Kreise Rastatt, Baden. Baden und Bübl. .AuS der Ortenau" wr die Kreil« Offenburg Kebl und Lahr A n » e» fl e n t>r e 11e: Stehe Preisliste Nr. 13 vom 1. Juni 1942 Di« IKgespaltene Millimeter,eile «Kleinspalte 22 Milltmete, breit) koste, im Anzeigenteil der Gcsamiauslage 18 Vtg s?Ur ^amilienanzeigen gellen ermäftigle Grundpreise lau« Preisliste. Anzeigen unter der Rubrik .Werve-Anzelgen die 2gespaltene 4S Millimeter breite Millimeterzeile: SN Psg. «TerlmillimeicrpreiS). Abschlüsse sür die Gelann. auslage nach Malstassel I oder Mengenstass-l C. Nach, lasse wr Gelegenvetisanzeigen von privaten Auftrag, gebern nach Malstassel II. — Anzeigen! ch l u ft • , eiten: um 10 Uhr am Vortag des Erscheinens, ffür die MonlagauSgabe: Samsiag 13 Ubr. Unauftchiebbare Anzeigen sür die Montagausgabe edle Blut, nach einem Ver- fahren von schwarzer Ungerechtigkeit auf Be- fehl des Karl von Anjou hingerichtet wurde. Damals haben wir Deutsche mit dem Sieg die Vormacht in Europa ver- spielt. Den Niederbruch des Reiches konnte bald daraus der französische König benutzen, um die ersten Reichsbesitzungen an der West- grenze fortzunehmen, eine Nachfahrin jenes Karl von Anjou war die Königin Hedwig von Polen, die den Großfürsten Jagiello von Li- tauen heiratete, wodurch Polen und Litauen vereinigt wurden. Noch unter Jagiello konnte sie 1410 den Deutschen Ritterorden bei Tan- nenberg vernichtend schlagen und damit auch die Ostflanke des Reiches aufreißen. Die eine Niederlage des jungen Konradin in jener Schlacht bei Tagliacozzo hatte zur Folge, daß die Südflanke, die Westflanke und die Ostflanke des 'Reiches nacheinander auf- gesprengt wurden. Die ganze Weltgeschichte nahm eine andere Richtung. Hätte Konradin gesiegt — er hätte die Macht seines Großvaters wieder herstellen und erweitern können, hätte eine Fürstentochter geheiratet, Kinder gehabt, die Hohenstaufen, das ruhmreiche Haus, wären nie erloschen, die deutsche Vormacht im Mittel- alter hätte sich halten können. So aber brach alles zusammen, es folgte „die kaiserlose, die schreckliche Zeit", ein unvorstellbarer Niedergang unserer Macht, Verlust wichtiger Grenzlande, Zersplitterung im In- »erst, Mißachtung durch daS Ausland, Enttäu- schuug der Freunde — alle» nur, weil die Seite 2 Detluhttc Sö»»iaa. '4 ApM 19Q Deutsche« ztt früh den Sieg in der Tasche »« haben glaubten und unvorsichtig wurden. Frühere Fehler haben un» unter anderen Völkern den Ruf eingebracht, im Glück groß- mäulig zu sein. Wenn wir das gar zu schlimm machten wie in der Zeit Wilhelms 11^, dann siel es unS zum Schluß selber auf die Nerven. Es ist ja schließlich kein Zufall, daß wir unS da» sehr kluge und richtige Wort „Nach dem Siege binde den. Helm fester" von den Japa- nern ausleihen mußten. ES schadet nicht«, wenn man seine eigenen Schwächen und Fehler ehr- lich ausspricht und gut kennt. Man ist dann davor behütet, ihnen zum Opfer zu fallen. In den Tagen, at$ die erschütternden Nachrichten von Stalingrad uns alle bedrückten, spürte man in jedem einzelnen unseres Bolke» wie stark er von der Erkenntnis gepackt war, daß wir nun alle Kräfte aufS äußerste anspan- nen müssen. Jetzt ist die Krise vorbei. Es ist aber nicht der geringste Grund, nun auf ein- mal wieder in den »nstrengungen nachzulassen und zu glauben, es ginge auch so. Nein, so geht eS »icht. Solange der Gegner noch fechtend im Felde steht — und er steht im Felde, ficht und greift noch an — haben wir nicht den gering, sten Grund, auch nur einen Augenblick in un- serer Leidenschast des Kampfes, in unserer miß- trauischen Gespanntheit und zähen Willens- ballung nachzulassen. Beruhigt sein kann man erst, wenn der Feind Vernich- tetist.'dannkommternichtwieder. Solange er noch da ist, noch steht und nicht ae» fallen ist oder sich ergeben hat, liegt nicht der geringste Grund vor, nachzulassen. Im Gegen- teil, man muß damit rechnen, daß der Gegner, vor allem ein zäher und entschlossener Gegner, gerade wenn es schlecht um ihn steht, alle Kräfte zusammenraffen wird, daß er unvor- stellbare Anstrengungen machen wirb, um in letzter Stunde den Steg noch sich zuzuwenden. Darum müssen wir doppelt und dreifach mit zäher Aufmerksamkeit a l l e u n fe r e K r ä f t e mobil halten. Kein Mißerfolg und keine Niederlage darf uns brechen, aber auch kein Erfolg unS unvorsichtig machen. Der große Kampf in der Welt geht jetzt um Leben und Zukunft für alle — wir können uns keine Spur von Leichtsinn, keinen Schritt des Zurückfallen» oder Nachlassens in unserer ge- waltigen Anstrengung leisten. Die Zeit ist grimmig ernst. Auch wenn die Krise im Osten vorüber ist. Frontverbesserungea kn Tunesien • Rom, 8. April. Der italienische Wehr- machtbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut: In Tunesien war die Tätigkeit gestern we- Niger intensiv. Mit geglückten örtlichen An- griffen haben wir unsere Stellungen an ein- zelnen Stellen der Front verbessert und Gefangene gemacht. Die Luftwaffe der Achsenmächte bombar- Vierte Ansammlungen von Kraftfahrzeugen und Artilleriestellungen und vernichtete im Luftkampf zwei Spitfire. Zwei weitere feind- liche Flugzeuge wurden durch die Flak zum Absturz gebracht. Deutsche Flugzeuge griffen einen Geleitzng im westlichen Mittelmeer arr und torpedierten zwei Handelsschiffe, eineS davon von 8000 BRT. Ein feindlicher Flugzeusverband oersuchte am gestrigen Nachmittag einen Angriff auf Neapel, der jedoch dank dem prompten Ein- greifen unserer Jäger, die zwei viermotorige Flugzeuge abschössen, mißglückte. Einige auf Ortschaften Siziliens und in der Provinz Sa- lerno abgeworfene Bomben hatten einige Ber- letzte zur Folge. Bon den Operationen der letzten Tage sind zwei unserer Flugzeuge nicht zurückgekehrt. Japanische Marineflieger schössen 47 Feindflugzeuge ab * Tokio. 8. April. Das Kaiserliche Haupt- auartier gab laut Domei am SamStagmittag bekannt: Japanische Marineflugzeuge, die am 1. 4. auf einem Flug nach der Ruffel-Insel sSalomonen-Gruppei begriffen waren, schoben in Lustkämpsen 47 feindliche Flug» »enge ab. Unsere Verluste belaufen sich aus neun Flugzeuge, die entweder sich selbst auf die feindlichen Ziele stürzten oder nicht zu ihren Stützpunkten zurückkehrten. England traut den USA. nicht 0 Stockholm, 8. März. England beginnt, sich unter dem systematisch immer straffer angezo« genen Schraubstock nordamerikanischer Ober- aufsicht immer unbehaglicher zu fühlen. Beson- der» ber amerikanische Einmischungsversuch in daS dunkle Kapitel der britischen Kolonialpoli- tik ist in London äußerst un-rwiinscht. Da die Ranke» aber derartige Unwillenskundgebungen zu ignorieren pflegen, hat die britische Regie- rung e» jetzt für angeraten gehalten, der USA.- Regierung offiziell klarmachen zu lassen, daß Großbritannien seine Kolonien in ledem Falle nicht als eine Angelegenheit der „Bereinigten Nationen" betrachtet wis- sen wolle. In einer Londoner Meldung der „Nya Dag- ligt Allehanda" /vtrd erklärt, Großbritannien» Politik gehe endgültig darauf hinaus, keinerlei Einmischung in die Verwaltung der Gebiete zu dulden, die der britischen Flagge unterstehen. Man nimmt an, daß Eden und Halifax dem Weihen HauS und dem Staatsdepartement klar gemacht haben, Großbritannien fei gewillt, einer allgemeinen politischen Linie unter den ^Bereinigten Nationen" oder einer „Jnter- nationale» Oberaufsicht über die britischen Besitzungen zu folgen. Diese Ob«raufsi»t dürfe sich aber nicht aus innere koloniale Angelegen- Helte» erstrecken. Gesteigerter britischer Terror in Syrien W.L. Rom, 8. April. Sämtliche der Feind- schaft gegen die britische Politik verdächtigen Studenten in Syrien werden auf Veranlassung de» Leiters der provisorischen Regierung, Atta el Ayubi, relegiert. Diejenigen, denen Teil- «ahme an englandseindlichen Kundgebungen nachgewiesen werden konnte, werden streng be- strast. Der britische Oberkommissar General Epear» hat angeordnet, daß die politische Ver- gangenheit aller junger Syrier auf den Uni- versitäten nachgeprüft wird. Gegenwärtig be- finden sich bereits viele syrische Studenten in britischen Gefängnissen. Sämtliche Kinobesucher >* den syrischen Städten werden am Eingang der Lichtspieltheater untersucht. tA st« i« Besitz englantfeindlicher Flugblätter si «d, die «v< knT^Uv^^größerer Kahl i» syrische» Licht« So löme Europa nicht zur Ruhe Die plutokratische Bereitschaft zur Erfüllung bolschewistischer Eroberungsgelüste * Berli«, 8. April. Die USA. und England denken nicht daran, den Sowjets bei einer ge- planten Bolschewisierung Europas Zügel an- zulegen. Das bestätigen einige Antworten, die der frühere USA.-Botschaster in Moskau, D a - v i e s. auf verschiedene Fragen der Zeitschrift „Life" über die Haltung der Sowjetunion nach dem Kriege gab. In gleicher Weise äußerte sich das konservative Mitglied des britischen Unter- Hauses, Hamilton K e r r. Beide Ausführungen beweisen, welches Schicksal die Angloamerika- ner Europa zugedacht haben. Davies vertritt den Standpunkt, Stalin werde nicht die Weltrevolution anstreben. Er hat die Antwort sicher wider seine Ueberzeu- gung gegeben, und zwar in dem Bestreben, den Sowjets eine Freundlichkeit zu sagen. Davie» gibt ungeschminkt AnnektionSabsichten StalinS zu. indem er sagt: „Die Sowjetunion wird die baltische» Staaten, die westliche Ukraine und Bessarabien au» Gründen der Sicherheit für sich beanspruchen." Daß Stalins Hunger auf Ge- bietserweiterung hiermit nicht gestillt ist, ge- steht DavieS ohne weiteres zu, denn er meint: „Die Benutzung der Dardanellen durch die Sowjetunion und andere Nationen, ein Ausgang vom Schwarzen Meer und durch daS Mittelmeer nach den Ozeanen ist ein Pro- blem, daS selbstverständlich und rechtsmäßiger- weise allein die Sowjets etwas angeht." Nach diesen Auslassungen ist nicht daran zu zwei- feln, daß die Angloamerikaner bereit sind, Stalin den Schlüssel zu den Meerengen auS- zuliefern. Hamilton Kerr sekundiert Davies in der britischen Zeitschrift „Spectator". Er setzt sich für eine möglichst noch engere Zusammenarbeit Englands mit den Bolschewisten ein und sagt: „Wer will bezweifeln, daß die Sowjetunion eine« ungeheuren Einfluß im Nachkriegs- Europa haben wird? Die Sowjetarmee wird die größte Landmacht auf dem Kontinent sein. Sie allein kann verhindern, daß Deutschland jemals auch nur wieder den Versuch unter- nimmt, seine verlorenen Stellungen wieder- Zugewinnen". Zu der Bolschewisierung Ost- europas ist der Verfasser der Ansicht, man müsse «S der Sowjetunion, nachdem sie bereits einen ungeheuren Preis für den Sieg bezahlt habe, selber überlassen, ihre Sicherheit und das dafür erforderliche Vorfeld zu. bestimmen. Beide Aeußerungen lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Was uns daran vor allem interessiert, sind die gemeinsamen Ten- denzen der Bolschewisten und Plutokraten über ihre voreilig -umrissene Gestaltung einiger europäischer Staaten. Ob die Auglo-Amertka« ner diese Linie aus sich selbst gefunden habe«, ist füglich zu bezweifeln. Es wird das inter- nationale Judentum sein, das mit einem Macht- wort die Porole über die Gleichheit der Agi- tation gegeben hat. Doch was die Anglo-Ame- rikaner als Sprachrohr des Judentums immer hinausposaunen mögen? wir antworten, ge- meinsam mit den uns verbündeten Nationen Europas, mit dem absoluten Kampf- und SiegeSwillen. Das deutsche Volk und Europa weiß, worum es in dieser welt- weiten Auseinandersetzung geht. Unser Ziel ist und bleibt die Vernichtung des Bolschewismus: denn wenn er nicht restlos ausgeschaltet würde, käme Europa niemals zur Ruhe. Daß diese Auffassung richtig ist, bestätigen Davies und Kerr. Die Bolschewisten würden sich von Europa nehmen, waS sie wollen. Daß sie ihre Eroberungsgelüste aber abschreiben müssen, wird ihnen ber Fortgang der Kämpfe bald klar machen. 40 Zchre im Dienst der Kriegsmarine Dienstjubiläum der Generaladmirale Carls und Böhm • B e 11 i«, 8. April. Generaladmiral Carls u«d Generaladmiral Böhm konnte« am 1. April 1948 ans eiae 40jährige Dienstzeit i« der Kriegsmarine zurückblicke«. Generaladmiral Rolf CarlS wurde am 29. Mai 1885 in Rostock geboren. Äm 1. April 1903 erfolgte sein Eintritt in die Kriegsmarine. Während des Weltkrieges tat Carls Dienst auf dem Kleinen Kreuzer „Breslau", und nahm an dem historischen Durchbruch durch die Straße von Messina teil. Im Jahre 1938 wurde er als Chef des Stabes zum Flottenkommando kom- mandtert und 1937/8« mit der Aufgabe des- Flottenchefs beträut. Mit der Uebernahme der Dienststellung als Kommandierender Admiral der Ostseestation wurde er zum Marinegrup- penbefehlShaber Ost ernannt, ein Kommando, Wie in den Tagen Al Capones Gangster ziehen in den USA. riesige Schleichhandelorganisation auf W. S. Lissabon, 8. April. Die Rationierung in den USA. aht zu einer überraschend schnel- len Wiederbelebung und Machtentfaltung des Bootleggertums wie in den Tagen Al CaponeS geführt. Der weitaus größte Teil deS ehemaligen Bootleggertums ist geschlossen zum Schleichhandel tibergegangen. Die alten Gangsterorganisationen, deren unterirdische Bindungen noch weiterbestanden haben, sind über Nacht in den Geschäften des Schwarz- Marktes neu erblüht. Waren es zuerst Gummi und Benzin gewesen, die die Bootleggerbanden erfaßten, so haben sie sich in den letzten Wochen vor allem auf Fleisch umgestellt. Der in großem Stil aufgezogene Schleichhandel er» reicht heute bereits Werte von vielen Millio- nen Dollar. Wie weit die Gewaltherrschaft des neuen Bootleggertums geht, enthüllt in der USA.- Zeitschrift „The American" der Leiter des PreiSgestaltungSamtes der USA., Prentice Brown. Er schreibt, daß bereits zwei Ratio- nierungsbeamte, die sich geweigert hat- ten, dem Bootleggertum Vergünstigungen zu gewähren, ermordet worden sind. Zahl- reiche andere Rationierungsbeamte haben gleichzeitig Mitteilungen erhalten, daß auch ihr Leben in Gefahr schwebe, wenn sie sich nicht dem Bootleggertum gegenüber passiv ver- halten. Mit welchen finanziellen Mitteln und mit welch weit ausgedehnter Organisation die Bottlegger und Gangster der ProhobitionSzeit heute wieder an die Arbeit gegangen sind, zeigen weitere Einzelheiten, die die Zeitschrist der amerikanischen Öffentlichkeit zur Kenntnis bringt. So hat ein früheres Mitglied einer ber bekanntesten Alkoholschmugglerbanden nenn große Schlächtereien und Fleischwarenfabriken aufgekauft, um dort in großem Maße Schwarzhandel zu treiben. In Newyork war von einem anderen Bottlegger kur znach dem Einsetzen der Zucker- rationierung eine Ljmonadensabrik gegründet worden, die sür ihre Arbeit Zucker beantragte und ein jährliche» Kontingent von NW 000 k* erhielt. Nach einigen Monaten stellte eS sich heraus, daß die Fabrik nicht eine einzige Flasche Limonade fabriziert hatte, sondern lediglich al» Deckmantel für riesige Zucker- Ichiebungen diente. Auf dem Fleischmarkt hat daS Bootleggertum einen solchen Umfang angenommen, daß, wie „Philadelphia Jnquirer" meldet, die recht- mäßige Fleischversorgung in einigen Gebieten so gut wie still liegt. In Cincinnati haben 4000 Fleischermeister und Angestellte von Fleischerei- unternehmen in einer Versammlung den Be» schluß gefaßt, geschlossen ihre Arbeit niederzu» legen und in die Rüstungsindustrie zu gehen, wenn nicht umgehend durchgreifende Maßnah> men gegen den Schwarzhandel unternommen werden. Das Philadelphiaer Blatt g.ibt zu, daß Tausende von Fleischereien fast kaum noch Ar- beit haben nnd die Fleischer selbst gezwungen sind, das Fleisch durch die Bootlegger beschas- sen zu lassen, um ihr Geschäft'nicht völlig still- zulegen. Die Ratiouierungsmaßnahmen haben keinerlei Abhilfe geschaffen, denn nach wie vor sind die offiziellen Lieferungen in zahlreichen Städten weit unter der Soll-Grenze. Die Aus- sichten auf eine erfolgreiche Bekämpfung dieser Zustände erscheinen, wie die amerikanischen Blätter übereinstimmend zugeben, alles andere als günstig. das er bis zum September 1940 innehatte. Die Verbände des damaligen Admirals Carls wa- ren in hervorragender Weise an den militäri- schen Maßnahmen zum Schutze Dänemarks und Norwegens beteiligt. Hierbei wurde eine bisher unmöglich erscheinende Aufgabe, weit entfernt von den eigenen Stützpunkten fast un- ter den Augen der stark überlegenen Kriegs- flotte Englands zu landen, mit einem geschicht- lich einmaligen Erfolg durchgeführt. Für seine hervorragenden Verdienste am Gelingen dieser Operationen erhielt Carls am 14. Juni 1940 da» Ritterkreuz de« Eisernen Kreuzes und wurde am 19. Juli 1940 zum Generaladmiral befördert. Generaladmiral Hermann Böhm wurde am 18. Januar 1884 in Rybnik in Oberschlesien geboren. Am I.April 1903 trat er als See- kadett in die Kriegsmarine ein. Sein Haupt- interesse wandte sich der Torpedowaffe zu, zu der er im Vanfe der Jahre immer wieder zu- rückkehrte. Während des Weltkrieges wurde er als Kommandant in ber VI. Torpedoboots- Flottille mit dem Ritterkreuz des königlichen Hausordens von Hohenzolle.rn mit Schwertern ausgezeichnet. Nach dem Weltkrieg war Böhm Admiral- stabsossizier beim Kommando der Marine- station der Nordsee. Anschließend kehrte er als Chef der II. Torpedobootöflottille wieder zu seiner alten Waffe zurück. Im Oktober 1934 zum Konteradmiral befördert, erfolgte gleich- zeitig seine Ernennung zum Befehlshaber der Auftlürungsstreitkräfte. In dieser Dienststel- hing ist er mehrfach Befehlshaber der während des spanischen Bürgerkrieges eingesetzten beut- schen Seestreitkräfte gewesen. Nach seiner ein- jährigen Tätigkeit als Kommandierender Ad- miral der Marinestation der Nordsee, in die auch die Beförderung zum Admiral fiel, wurde Böhm am I.November 1938 zum Flottenchef ernannt. Noch während der Inbesitznahme Norwegens durch deutsche Truppen wurde Böhm als Bevollmächtigter des Oberbefehls- Habers der Kriegsmarine und Kommandieren- der Admiral nach Norwegen berufen. Seit die- ser Zeit liegt die Führung der dort stationier- ten Seestreitkräfte in seiner Hand. britische Besorgnis über Unruhen auf Cypern Debatte im Oberhaus — Cqperns Bevölkerung will ihr Recht O Bern, 8. April. Die jüngsten Unruhen auf der englischen Mtttelmeer-Jnsel. Cypern waren jetzt Gegenstand einer aufschlußreichen De» b a tt e im Oberhaus. Es wurde bekannt, daß die aufständischen Cypristen sich gegen die brutale Behandlung durch die britische Kolo- nialverwaltung auflehnten. Der englische Lord Foringden wieS im Verlaufe der Oberhaus- Aussprache darauf hin, die Ursache ber „Un- Zufriedenheit" unter der Bevölkerung Cypern» sei vor allem in der absolut ungelösten sozialen und autonomen Frage za suchen. Besonders die eypristischen Arbeiter brächten die „elemen- tarsten Forderungen" vor. Der Unterstaatssekretär im britischen Kolo- nialministerium. der Herzog von Devonshire, drückte sich um die Beantwortung der Fragen und Vorschläge bei Lord ^aringdon. Der Regierungssprecher beschränkte sich auf d,e Mit- teilung, das britische Kolonialministerium werde jetzt versuchen, „demokratische Methoden" auf Cypern einzuführen. Auch im Falle Cypern zeigt sich genau so wie in Indien und anderen Ländern unter briti- scher Herrschaft, daß die Briten die kleinen Bölkcr belogen und betrogen haben und nicht im'geringsten an die Gewährung einer Autonomie denken. Ebensowenig denken sie an eine Hilfe für die Bevölkerung auf Cypern. Die Engländer haben die cypristische Bevölkerung, bei ber eS sich ausschließlich um Griechen handelt, ausgenutzt und auSgeplün- dert. Anstatt den Cypristen ihre autonomen Rechte zu gewähren, bietet der Unterstaats- sekretär im englischen Kolonialministerinm lediglich die Einführung Demokratischer Ein- richtungen" an. Der Kamps um das Reich Reichsleiter Rosenberg sprach in München * Mönche«, 8. April. Am Samstag sprach Reichsletter Rosenberg auf einer Massen- kundgebung im alten Kampflokal der Haupt- stadt ber Bewegung, im ZirkuS am Mörsfeld. Nach einleitenden Worten deS Gauleiters Giesler führte Reichsleiter Rofenberg aus: Hier in diesem Räume habe der Führer seinen Kampf um die Eroberung München« be- gönnen; hier hätten die ersten Riesenveran- staltungen gegen die Schande von Versailles stattgefunden,' hier habe der Kampf gegen die Novemberverbrecher feinen Anfang genommen, und damit fei der große Kampf um das Reich von ten Großkundgebungen von hier ausgegangen. Verzweifelt und glaubenslos lebten in diesen dunklen Tagen von 1918 Mtl- lionen Deutsche, zusammengebrochen schien alle« daS, wa» ihnen in der Vergangenheit wert und teuer gewesen war, fassungslos sahen die Besten, daß scheinbar die Opfer umsonst gewesen waren und Verräter und Schieber über diesen Novemberstaat herrschten. Durch den Sieg d e S Führers wurde der Untergang des Deut- schen Reiche? verhindert, der Unrettbar ein- getreten wäre, wenn Demokratie, Judentum und Marxismus als willige Knechte der äuße- ren Feinde noch weiter regiert hätten. Nun stehen wir der gleichen Koalition wie früher gegenüber, jetzt aber im weltpolitischen Maß- stabe. Der Weltkapitalismus, zusammengeballt in der Ne.wyorker Wallstreet und ber Londoner City auf der einen Seite und der alles zer- störende Weltbolschewismus auf der anderen Seite, beide wiederum geführt vom Judentum. Gegen diese Mächte wächst in Deutschland ein steigender Haß, zugleich aber wächst angesichts "ttt einmaligen Größe dieses Kampfes auch der Glaub« an da» Reich zu einer Macht heran, wi« sie früher «och nicht bestanden hat. Die «atio«»lsozialistische Bca»e« I»«I fühlt Ach «I» Erfüllen* «lex t«*e* Kämpfe, die alle einmal um Deutschland, um den heiligen Boden Deutschlands geführt wur- den. Aus dieser Einheit heraus ist eS nicht ganz richtig, von einem ersten, zweiten und dritten Reich zu reden, sondern nur von einem einzigen Deutschen Reich, das durch manchen Gestaltenwandcl hindurch doch immer der eine Wille des deutschen Volkes gewesen ist. Wir begreifen heute, daß der deutsche König, der deutsche Kaiser und der deutsche Führer bereits geboren waren, als die ersten germanischen Herzöge an der Spitze ihrer Gefolgschaft strit- ten. Von den Kräften, die einst das Abendland formten, ist dieser germanisch - deutsche Wille der entscheidende gewesen, da» Konstante, daS über manches Vergängliche dem deutschen Bolke die Kraft zu Widerstand und zu immer neuer Schöpfung gegeben hat. E» besteht heut« nicht mehr ein Durcheinander der Werte wie oft in der Vergangenheit, fondern heute sind ein blutmäßig gleichgerichtetes Volk und ein Großdeutsches Reich un- trennbar vereint die alleinigen Gesetz- geber der deutschen LebenSgestaltung. Aber das Reich ist darüber hinaus stets mit einem Willen auch'zu einer Sendung verbun- den gewesen. Was man im einzelnen Leben germanisches Heimweh und deutsches Fernweh genannt hat, ist auf der heutigen Ebene der Betrachtungen der Wille zur inneren kraftvollen Ausgestaltung und zugleich zur Ver- wirklichung einer nach außen gehenden Sen- dung. Diese deutsche Sendung bediente sich ein- mal des Titels eines römischen Kaisers; heute ist des Reiches Sendung die Vertei- digung und Ordnung ber Urheimat aller Europäer, die Gestaltung unseres alt«n ehrwürdigen Kontinents. In einer noch »ie tn diestr Größe dagewesenen Schicksal»- etnde steht diese» erträumte und erkämpft« eich, »egründet «nd geführt vo« «d»lf Hitler, in einer geradezu mythischen Ein- heit vor uns. Nach innen säubert es sich von allen jenen Schlacken, die namentlich nach dem 80jährigen Kriege sich in einem klvinstaatlichen, raumbeengten Leben in Deutschland angesetzt hatten, und erkämpft sich nach außen alle jene Vorposten seiner geschichtlichen Existenz, die notwendig sind, um die Sicherheit Europa? für alle Zeiten zu gewährleisten,' in Bundesgenos- senschaft mit diesem Reich aber wirken heute schon viele andere europäische Völker, denen der Aufmarsch des bolschewistischen Weltfeindes die Augen über das drohende Schicksal geöffnet hat und die nunmehr in der Verteidigung auch ihrer Kultur zugleich gemeinsam die Grundlagen für ein großeuropäi- sche» Bewußtsein legen. Wenn wir so Bolk und Reich von heute an- schauen, dann werden die Großen der Ber» gangenheit erst recht nicht als rein geschichtliche Gestalter, sondern als unmittelbare Mitkämp- fer auch in unserer Gegenwart für die gemein- same Zukunft verstanden werden. Der große Schatz eines kämpferischen und schöpferischen Willens der Vergangenheit tritt hinzu zu den Energien unserer Tage und beflügelt den Wtl» len unserer Revolution, der großen Veraan- genheit und der noch größeren Zukunft würdig zu sein. Das Schicksal hat in diesen Jahren gesprochen. Wir bejahen dieses Gesamtschick- sal, wie wir die ersten Kämpfe der national- sozialistischen Bewegung um die innere Frei- heit bejaht haben. Wir wissen, daß die Brücken hinter unS abgebrochen sind, wir wissen, daß wir in der entscheidenden Stunde derdeutschenGeschichte stehen, wir wif- sen aber auch, daß noch nie bewußter und mit härterer Hand die Fahnen des Reiches vor- wärts getragen wurden, und wir wissen schließ- lich, daß ber Sieg des Reiches in dem inneren Beschluß der Herzen von 80 Millionen Deut- schen begründet liegt — daß keine Macht der Welt diese Wiedergeburt De u t s ch - la»d» u«d de» Reiche» »um Heil Europa« »ehr »n verhindern vermag. gn Der slowakische Innenminister Mach sprach am Freitag vor Gemeindebeam- ten. Dabei führte er n. a. auS, daß die Völker Europas heute entschlossen seien, eine neue Welt und eine neue Orbnung aufzubauen, an deren Spitze nur jenes Volk stehen könne, daS gm meisten geopfert habe und in Europa daS größte und höchstentwickelte sei. Die weibliche Arbeitsdienst« Pflicht führte ein von Ministerpräsident Ouisling erlassenes Gesetz in Norwegen ein. Bisher gab es für Frauen best freiwillige« Arbeitsdienst. Der Dienst ist eine Ehrenpflicht zum Wohle von Volk und Land. Juden sind daher vom Arbeitsdienst ausgeschlossen. Eine in Tunesien kämpfende F l a k d i v i f i o n der Luftwaffe vernichtete in diesen Tagen schweren Ringens wieder eine große Zahl von Feindpanzern und bat damit in ihrem Einsatz auf dem nordasrikanifchen Kriegsschauplatz über 1000 Panzerkampf- wagen abgeschossen, darunter etwa 900 schwere Panzer. Der französische Generalresi« dent in Tunis, Admiral Esteva. besichtigte das erste Truppenkontingent der vor kurzem in Tuni» gebildeten französischen Freiwilli- gen-Legion. Der Admiral ermahnte die Frei» willigen, weiterhin Marschall Petain, ber den Kamps gegen England und die USA. befohlen habe, gehorsam zu sein. In Gibraltar trafen am 2. April drei weitere schwer beschädigte Schisse ein, die auf den dortigen Werften reparariert werden sollen. Es handelt sich um einen Zerstörer und zwei Transporter. Vor kurzem erst haben der .Transporter „Almanack", der Kreuzer „Age- rol" und der Hilfskreuzer „Principissa Bea» trice" die Werft verlassen. Die Burg von Algier, die sogenannte Kasbah, wurde kürzlich ebenso wie viele andere Gebäude der algerischen Hauptstadt, von Kom- munisten beschmiert. Auch am spanischen Kon- sulat prangte vorübergehend die Aufschrift „Hoch die Sowjets". Trotzdem wurden von den Anglo-Amerikanern weitere 21 Kommunisten aus dem Gefängnis befreit. Die bulgarisch-rumänischen Ber- Handlungen zur Klärung aller sich auS der Rückgliederung der Süddobrudfcha an Bul- garien ergebenden Fragen sind abgeschlossen worden und haben zu einer vollen Berstänbi- gung geführt. General Liu Du Feng, der Chef deS Stabes des militärischen Rates der Nanking- Regierung, starb Freitagabend nach kurzer Krankheit im Alter von 57 Jahren. D i e Säubern ngsaktioneu der lapa- nifchen Expeditionsarmee iu China befinden sich in beiden Kampfabschnitten am Unterlauf des Aangtse und im Honan-Gebiet in rollem Gange. Der Feind ließ bei diesen Operationen 2100 Tote auf bem Schlachtfeld zurück. Außer- dem wurden zahlreiche Gefangene eingebracht. Das Großfeuer in dem kleinen italieni- schen Bergdorf Oggia hat fünf Todesopfer ge» fordert. Von den hundert Häusern des Dorfes sind nur zwei verschont geblieben. Sie waren als einzige mit Ziegeln bedeckt, während alle übrigen Häuser Strohdächer hatten. Im Gebiet von Erzerum wurde in der Nacht znm Samstag ein mittleres Erb- beben verspürt, das ungefähr fünf Sekunde?' andauerte. Unteroffizier mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet DNB. Berlin, 8. April. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Unteroffizier Heinrich Hendricks, <; Panzerführer in einem Panzer-Regiment. Unteroffizier Hendricks bemerkte, als er mit feinem Panzer zu einem Gegenangriff vor- stieß, zwei schwere Sowjetpanzer, die seitlich durchgebrochen waren. Er schwenkte aus eige- nem Entschluß ab, vernichtete die beiden Pan- zer, verjagte einen weiteren schweren feind- lichen Panzer, und kehrte dann an feinen Platz tn der AngriffSgruppe zurück. Ritterkreuz für Jagdflieger DNB. Berli«, 8. April. Der Führer verlieh auf Vorschlag deS Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, da» Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hauptmann Stolle, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader. Unmittelbar nach Verleihung de» Ritterkreuzes gefallen * Berlin, 3. April. Unteroffizier Hermann F l e x hatte als Gruppenführer in einem bran» bknburgischen Grenadier - Regiment hervor- ragenden Anteil an der Abwehr der schweren feindlichen Angriffe nordwestlich Orel. Insbesondere hat er eine wichtige Höhe, auf der sich die Sowjets mit großer Uebermacht festgesetzt hatten, in selbständig geführtem Gegenangriff an der Spitze weniger Grenadiere in hartem Nahkampf zurückerobert. Für diese Tat, die von entscheidender Bedeutung für das Halten de» ganzen Abschnittes war, wurde er vom Führer mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. In den weiteren Abwehrkämpfen fand der tapfer« Unterofizier den Heldentod. Zum. Tod de» Reichssportfü^vers * Berli«, 8. April. AuS allen Bevölkerung»» kreisen sind beim Tode de» ReichSsportführer» von Tschammer und Osten echte Mittrauer und herzliche Anteilnahme den Leidtragenden be- zeugt worden. Die Familie be» ReichSfport» führers und die ReichSfportführung statten auf diesem Wege der gesamten deutschen Oessent- lichkeitden aufrichtigsten Dank dafür ab. Englischer Propagandaballon in Schweden O Stockholm, 3. April. Im Gelände von Aelvbalen wurde ein englischer Ballon, der nach einer Feststellung der schwedischen Zeitung „Socialdemocraten" deutlich zur Berbreitun« von britischem Propagandamaterial bestimmt war, in einem Baum hängend vorgefunden- Bei einer Untersuchung durch die Militär- behörden ergab sich, daß eine „Bombe", b' c unter dem Ballon befestigt war, Propaganda- fchriften enthielt, die durch die Explosion eines Zündhütchens zerstreut worden wären. Vorlag: Führer-Verlag G. in. b. H., Karlsruhe VerlagsdlrcktoR Emil Moni. HtupUchriHleiten Tr»»' Moraller. Stellv. HiupUchnftlelter; Dr. G*«rg Brlx» r ' Rotationsdruck: Mdwotdcntsel» Dreck- and Vvinf nk.LbrUW PnWiria Mr. IS gUtU- Der Meer Seite 3 Berliner Nachtleben — nur für Soldaten Um den durchreisenden Fronturlaubern Ober die ermüdenden nächtlichen Wartestünden hinwegzuhelfen, wurde fei Berlin ein Nacht-Kabarett eingerichtet Von 11 Uhr abends bis 5 Uhr morgens rollt hier ein abwechslungsreiches Programm mit besten Kräften von VarietÄ und Kabarett ab. Interessiert ▼erfolgen hier die Zuschauer die Darbietungen einer Steptänzerin.' (Scherl-Bflderdienst-M.) Auge sah, das von seltsamem Feuer glühte, und als er ihre gastfreundlichen Worte hörte, muhte er sich gestehen, daß sie in der Tat ein Weib von seltenem Liebreiz war, und er fühlte auch sofort die überlegene Rolle, die sie dem Gatten gegenüber spielte. Sie versprach, in einer halben Stunde zum gemeinsamen Abendessen zu erscheinen und be, gab sich in das Schlafzimmer. — Ob sie wohl auf den Gedanken kam, nach dem Fläfchchen zu sehen? Und was würde dann wohl geschehen? Man lächelte erwartungsvoll in fröhlicher Gespanntheit. Leonardo hielt nun nicht zurück in der Bewunderung der Schönheit Laurettas, und de? glückliche Gatte lauschte mit dankbarer Auf- merksamkeit den Worte» des Freundes. DaS Mahl war durch auserlesene Speisen die Lauretta a»S Floren, mitgebracht hatte, besonders köstlich. Aber Leonardo, der sonst ein Liebhaber fei- ner Kost war, lebte viel mehr im Genuh der seltsamen Stimmung, die durch die Frau des Freundes über der Abendtafel lag. Lauretta schien anfangs von einer träumerischen Ver- sonnenheit befallen, die aber rasch unter dem eifrigen Bemühen der beiden Männer ver» schwand. Sie wurde ausgelassen und lachte viel. Leonardo glaubte in ihr ein treues Ab- bild der Lauretta des Boccaccio zu sehen, und solch ein silbernes Lachen wie das ihre mutzte aus dem Munde der sieben Frauen des De« cameron geklungen haben. Er schwelgte in der Borstellung eines BildeS, das die erzählende Lauretta darstellen sollt«, als die schöne Her- rin ihn einlud, jetzt, bevor die Sonne unter- gehe, die Wohnung zu besichtigen. Matteo, der schon während des Mahles vor- bereitend davon gesprochen hatte, warf heim- lich dem Maler einen lustigen Blick zu. Dann wandelte Leonardo zum zweiten Male durch die Räume und pries in ehrlicher Bewunde- rung die erlesene Ausstattung. Vor dem Wandschränkchen im Schlafzimmer spielte Matteo ohne besondere Geschicklichkeit seine vorher überlegte Rolle, indem er dem Freund die Bedeutung des darin eingeschlos- senen Fläschchens erklärte und zu Lauretta ge- wandt mit gemachter Feierlichkeit darauf hin- wies, datz sich jetzt zeigen werde, ob sie im lustigen Florenz nicht verbotene Früchte ge-- kostet habe! Er öffnete rasch und griff nach dem Fläfchchen ... Im nächsten Augenblick entfiel es seiner Hand und zerschellte am Boden. Sprachlos und betroffen starrte er die Scherben an. Kristallklar war die Flüssigkeit darin ge- wesen! Erschrocken sah Leonardo in das verwun- derte Gesicht Laurettas und in das des Matteo, der aus allen Seligkeiten gefallen zu sein schien. Sie standen sich noch immer wortlos gegen- über, als Leonardo sich verabschiedete, Um sein Lager aufzusuchen. Am anderen Morgen konnte er die beiden nicht mehr zu Gesicht bekommen. Er reiste ab, und erst als er eine halbe Meile hinter sich hatte, lachte er laut und rief aus: „©(Höne Lauretta. du warst listig, aber nicht schlau genug, für einen liebenden Graukopfl Wenn Boccaccio noch lebte, ich würde ihm deinen Stretch erzählend Die Besichtigung Der alte Wrangel mochte im gewöhnlichen Leben der gemütlichste Mensch sein, im mili- tärischen Dienst lieft er nichts durchgehen. Das war der Grund, weshalb man seinen Besich- tigungen immer mit sehr gemischten Gefühlen — vom Regimentskommandeur bis hinunter zum Gemeinen — entgegensah. Bei der Besichtigung eines Reiterregiments hatte nichts, aber auch gar nichts geklappt. Die anschlietzende Kritik war denn auch dement- sprechend? die alte Exzellenz verabreichte die gesürchteten Zigarren gleich kistenweise. Zum Abschluß wünschte Wrangel noch ein feldmarschmäßig gesatteltes und bepacktes Pferd zu sehen. Der Rittmeister der bestimmten Schwadron und der Zugoffizier zitterten vor dem Augen- blick, da das Tier dem heute besonders krite- ligen Blick des Alten vorgeführt werden sollte. Es gab keinen Gurt und keine Schnalle an dem Gaul, die sie nicht eigenhändig nachgeprüft hatten. Aber Wrangel schien doch etwas zu finden, denn sein Gesicht verdüsterte sich immer mehr, je eingehender er das Pferd prüfte. Un- heildrohend fragte er, ob der Rittmeister das Satteln des Pferdes überwacht habe. Böses ahnend, verneinte dieser mit der Entschul- digung einer dienstlichen Abhaltung. Der Zug- offizier, dem vom Feldmarschall die gleiche Frage gestellt wurde, verneinte unter ähnlicher Entschuldigung. Auch der Wachtmeister, die Uu- teroffiziere sowie der Gefreite, die dem Hufa- ren eine Stunde lang die Hölle heitz gemacht hatten, verspürten keine Neigung, den Sünden- bock zu spielen. Da glitt ein zufriedenes Lächeln über daS welke Gesicht des Feldmarschalls. Er trat an den Soldaten, der in strammer Haltung er- geben das Donnerwetter erwartete, heran, legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte: „Det haste jut jemacht, mein Junge! Es iS det einzig Anständige, wat ick heute hier zu sehen kriegte!" ebeSliedchen. die den Freund entzückten. .Plötzlich sprang Matteo auf, nahm den 2*emtd am Arm und führte ihn wieder in das Schlafzimmer vor daS Schränkchen. . »Was.denkst d»? Wir wolle» Lauretta er- Klecken! Wir gieße» dunkeln Wein in die ?«iole! ES wirb ein feiner Spaß, wenn sie m unserem Beisein das Schränkchen öffnet..." Ei» loses Liedchen auf de» Lippen schritt er Ar Ansführuug deS Gedankens, den ihm der Ä? erngeflößt hatte. ^Wenige Zeit nachher traf die Ersehnte ein. "*• Matteo begrüßt sie mit Ungestüm in lan- Umarmung, wobei Leonardo wohl merkt«, er vor dem Freunde sei» stolzes Glück °®KJe» wollte. AlS er da»» Lauretta ins ^QaS CsLetaLL Roman von Arnold Krieger Vkk bei: Wilhelm Heyn« Verlag, Dresden Sfortfcttume) dem, was Andreas an jenem Morgen i,i e tttommeit hatte, wußte sie «ur, daß er l oer alles aufgedeckt hatte, um sich feiu Recht ^ verschaffen. So erwartete sie einen Gerichts- me» oder sonst jemand von einer Behörde, y^och rasch beruhigt« sich ihr Herzklopfen. ES ^r Rudolf, und der Anblick seines hageren, euherzigen Gesichtes tat ihr wohl. «.AnvreaS ist nicht zu Hause. Du findest ihn ^ öem Platz." man, Erna. Ich will mit dir selber '«rechen." '"ab^ ^ ««stündlich die staubige« . »Ist e» ettvaS SchliunneS?" brachte st« leise vet Ut8. y^^bewahr«. Eher etwa» Gute». Wie mau'S schenkte ihm einen Curacao ein, de» er sonders gern trank. Rudolf war ahnungslos, ^atmete auf. Er brachte nur eise Art Ein- •nÜ?® för Andreas, die er ihm durch sie zu- ^ lassen wollte. h ^^tSrlich war eS etwaS Politisches. In Stet- 5? 8«b es eine große Versammlung der Neuen. sich Andreas entschließen könnte hinzu- tz7^e», am besten mit Erna, so würde aus dem J**us ei» Paulus werden. plauderte» »och ein Weilchen Über die t^utgkeite» »er Stadt. Auch Rudolf hatte »o» »^«»schlag auf Retzlaff gehört. Er lachte Ua* «• «Act erstannlich. daß Xnfrteofc der doch immer mäßig gelebt habe, so stark alkoholisiert gewesen sei. „Er hat alles mögliche durcheinanderge- bracht. Irgendwas ist im zu Kops gestiegen." Erna, die ausgestanden war, etwas Gebäck zu holen, fühlte ihre Knie zittern. Doch er- klärte sie ruhig, über den Vorfall nichts Näheres zu wissen. Andreas sei jetzt immer so schweigsam. Rudolf sah sich behaglich um. „So ein schönes Heim hätte ich auch gerne." „Ist es nicht altmodisch?" meinte sie. „Egal, jedenfalls urgemütlich. Wann werde ich einmal eine Jungfrau finden, die üper meine Knorzigkeit hinwegkommt? Es braucht nicht einmal eine Jungfrau zu fein." Sie lächelte gedankenlos. „Der andere Junggeselle, de« Herr Retz- laff, soll jetzt eine Annonce eingesetzt haben." „So?" „Ja, in der „Gartenlaube". Manche tippen auf mich. Aber das kann nur Retzlaff sein. Mit dem Fremdenbetrieb ist in diesem Jahr noch nicht viel los. Uebrigens, würdet ihr nicht auch vermieten?" „Wir?" Sie war so erstaunt, daß ihr der Mund ein wenig offen blieb. Er mußte darüber lachen. .Minder, was seid ihr für komische Leut'!" Sie versuchte, seine Heiterkeit zu erwidern. Am Schluß sagte sie: .LSie schön ist es doch, daß d» unser Freuud «st, Rudolf." „Gottachgott', erwiderte er, ,M »as de»» »och? Ich muß froh fein, datz ihr mit mir befreundet seid. Ich weitz. ich bin ein Knurr- hahn, ben man meistens lieber gehen als kommen sieht. Vielleicht hängt das mit mei- nem Hageldreh zusammen. Also, Mädchen, mach's gut. Heil!" „Heil!" erwiderte sie lächelnd, und sie fügte, als er schon losgebraust war, leise hinzu: „Wir können's nämlich brauchen." Früher war ihr so etwaS lächerlich vorge- l»nnne» . Aetzt »der ««wann e» etne» ttefea, stärkenden Sinn. Es war von einer geheimen Leuchtkraft, ja, es leuchtet« ihr ein. Einen Tag später stand Andreas wieder mit Pölier, Gesellen und Lehrling auf dem Werkplatz, und er legte ordentlich Hand an. Jemand näherte sich dem dampfenden Platz. Es war Grete, wie man mit Vergnügen be- merkte. Auch der Lehrling blinzte das eine Auge ein nach rechter Steinmetzart. Doch Grete hatte keine Lust zum Scharmut- zieren. Die halblauten Scherzworts, die man nach ihr auswarf, fielen wirkungslos herab. Sie steuerte auf Andreas zu. „Was gibt es denn?" fragte er gelassen. Ihre Augen flunkerten wieder einmal um- her. „Sie möchten sofort nach 'Hause kommen, Herr Manthey." Er überlegte einen Augenblick, sagte bann: „Schön", und hietz das Mädchen vorausgehen. Ohne den Schurz abzubinden, wandte er sich zur Stratze. Doch gab er noch einige Anwei- sungen, über die Schulter zurücksprechend. — Er trat jn sein Haus, trat fester auf als sonst und rief mit starker, ruhiger Stimme den Namen seines Weibes. Sie kam die Stiege herab. Er sah, daß sie erregt war. es aber zu verbergen trachtete. „Was gibt's denn?" fragte er, „daß du mich von der Arbeit wegrufst?" „ES ist etwas gekommen, Andreas. Vom Gericht. Ich hab'S aufgemacht." Er las nur ein Wort: Vorladung. Da band er ben Schurz ab. „Es ist vielleicht nichts Schlimmes", meinte sie, „wollen wir den Rektor, anrufen?" Er verneinte es. Der Schrecken machte ihn so unwirsch. Sie legte zwei Finger auf seinen Arm. Er streifte sie ab. „Da mützten^wir schon eine» Höheren an- rufen", sagte er und stieß sein ungutes Lachen aus. Etwas ruhiger setzte er hinzu: JBtt VhuuM nl nicht ' "ff»» hinter Ci aoext stecken, Weib. Doch vielleicht ist es wirklich harmlos. Sie wollen ein paar Auskünste von uns, die Herren vom Gericht. Was ist schon eine Vorladung? Wer eine Fensterscheibe ein- geworfen hat, bekommt auch eine Vorladung." Sie stimmte allzu eifrig zu. Heute war jedes Wort falsch. „Und wann gibt man uns die Ehre?" fragte er. „Am Donnerstag, um zehn Uhr." So sehr es Rektor Siewert auch wider- strebte, mutzte er einsehen, bah nur eine vor- herige Aussprache den richtigen Erfolg ver- sprach. Sollte er Busse um diese Unterredung bitten? Doch konnte ihn der Amtsrichter ab- schlägig bescheiden. Besser schien es, ihn zu überrumpeln, wenn es auch einen sehr schlech- ten Eindruck machte und der Sache Mantheys im Augenblick vielleicht abträglich war. Aber es kam darauf an, irgendeine Festlegung im ungünstigen Sinne zu verhüten. Den Kopf voll schwerer Gedanken, machte sich Siewert auf den unliebsamen Weg. Er hatte das unabweisbare Gefühl, daß dieser Schritt noch nicht der letzte sein würde, den er zur Ret- tung der Gefährdeten unternehmen mußte. Er stieg die Stufen der Freitreppe hinauf, die Andreas Manthey geschaffen hatte. DaS wußte Siewert nicht. Hätte er es gewußt, so würde w seine Worte vielleicht ein noch kräftigerer Schwung gekommen sein, als sie ohnehin auf- zuweifen hatten. Er wurde sogleich vorgelassen. Nachdem sie einige Minuten beharrlich am Thema vorbeigeredet hatten, eröffnete Siewert den Angriff: „ES könnte zwar nach etner Beeinflussung deS Gerichts ausgehen, aber ich halte es für ein Gebot primitivster Menschenpflicht, vor Eintritt in eine Verhandlung nicht nur die Grundlage, sondern vor allem auch die Kon- sequenzeu zu klären —" Der Richter hatte ungeduldig die Rechte er- hoben unb ste etne» Augenblick so gehalten, «l» Mf seine» Handteller et» Tert. der für den weiteren Verlauf der Unterhaltung bestimmend fei. Siewert lietz sich durch diese Abwehrzeichen nicht irren. Er machte rasch einige Angaben, die das Mantheysche Schriftstück ergänzten und geeignet waren, drs ganze Problem in ein helleres Licht zu rücken. Manthey hatte ja nichts mehr zu fürchten als ein oberflächliches Aburteilen. Jeder Richter, der sich die Mühe nahm, der heikeln Rechtslage wirklich auf den Grund zu kommen, muhte sich ja zu der ein- zig sittlichen Entscheidung bekennen. „Worin besteht diese einzig sittliche Entschei- dung Ihrer Ansicht nach?" fragte Busse. „Darin, dah die Ehe unangefochten bleibt." „Das ist unmöglich! Die Staatsanwaltschaft hat die Strafverfolgung beantragt. „Es ist schon manches Unmöglich gesprochen worden, Herr Amtsrichter. Sie sollten nicht allzu eilig damit sein, sondern erst hören, was ich zu sagen habe." „Wir können allenfalls jetzt über die Mög- lichkeit eines Gnadengesuches sprechen. Ab- lehnen muh ich selbstverständlich Ihren Ver- such, mich zu einem günstigen Vorurteil zu verleiten." „Ich will das Vorurteil beseitigen, daS sich in Ihnen schon festgesetzt hat, Herr Amts- richter." Busse wollte scharf erwidern, sagte dann aber plötzlich weniger starr: „So kommen wir nicht weiter! Ich gebe Ihnen zu, daß ich mich in einer Sbe^n Lage befinde, aber —" „Nicht wahr", unterbrach ihn Siewert. „Sie fühlen selbst, daß sich daS Gericht etner un- sittlichen Handlung schuldig machen würde, wollte eS diese Verbindung auflösen." „Was ist das für eine Verbindung?" rief Busse aus. „Das ist keine Verbindung, das ist eine heillose Verstrickung! Ich kenne Man- theys Frau nicht, auch ihn selber ke»»e ich »ur dem Aussehe» »ach, aber die Voraussetzungen für ewe solche Ehe waren nich^gegeben. ^ ^ Seite 4 AUS DER ORTENAU Sonntag, 4. April 1943 Offeubnraer Sladtnachrichkea Heimat und Front Offe»b«rg. Keiner von uns, der sagen könnte, er sei an dem kriegerischen Geschehen unserer Tage nicht beteiligt. J»der hat wohl einen lieben Menschen, sei es nun Ehemann, Vater, Sohn oder Kameraden, der als Soldat an der Front im täglichen harten Einsatz seine Pflicht für uns tut. Und es ist oft schmerzhaft für uns, ihnen nicht unmittelbar helfen zu können und t>ie schweren Aufgaben zu er- leichtern. Vöhl sind wir in jeder Stunde mit ihnen verbunden, all unsere guten Gedanken sind bei ihnen, wir schreiben täglich'Millionen Feld- postbriese, die ihnen immer wieder davon sa- gen, wie wih uns tapser bemühen, das Leben allein durchzustehen. Und die Gewißheit dieser festen Verbundenheit macht sie un» uns stark für alle Alltagssorgen. Manchmal haben wir schon gespürt, wie Wünsche, die wir ganz stark fühlen, durch un- ser unbedingtes Wollen zur Tat wurden. All unser Tapfersein in der Heimat ist die Vor- auSsetzung für die Erhaltung der ungeheuren Kräfte, die unsere Soldaten zu ihrem beispiel- losen Kampf befählen und unerschütterlich machen. Unser Wollen und unsere Wünsche lassen wir am heutigen Sonntag zur Tat werben und beweisen durch eine wirkliche Opfergabe in die Sammelbüchsen unserer Solöaten, daß unsere Treue wahrhaftig ist. Jeder Soldat, der heute bei den Offenburger Veranstaltungen in der Jhlenfeldkaferne und in der Ar- tilleriekaserne zu unS tritt, soll spüren, baß eS uns mit unserer Verbundenheit zur Wehrmacht ernst ist. Bei dieser Sammlung der Wehrmacht für das Kriegswinterhilfswerk haben wir Gelegenheit, etwas von dem gro- ßen Dank abzustatten, den wir ihr schuldig sinö. Dieser Dank soll in unserem Opfer zum Ausdruck kommen. Od*-. Die heutigen Versammlungen der NSDAP. Offevburg. Wie wir schon berichteten, finden heute Sonntagnachmittag in Schwaibach, Oeds- bach, ^ad Peterstal, Nefselried und Bottenau öffentliche Versammlungen der NSDAP, statt. Es sprechen: in Schwaibach um 8 Uhr in der „Eiche" KreiSauSbildiingsleiter, Pg. St raubin Oedöbach um 8.80 Uhr im „Grünen Vanm" Kreisschulungsleiter, Pg. H t l b e r e r ; in Bad Peterstal um 8 Uhr im „Badischen Hof" Kreis- obmann der DAF., Pg. Herrmann ; in Nefselried um 8 Uhr im „Engel" Gauredner, Pg. Kraus und in Bottenau um 8 Uhr im „Rebstock". Kreisredner, SA.-Obersturmführer, Pg. Karl Löffler. Die gesamte Bevölkerung ist zu diesen Versammlungen herzlich eingeladen. (Heldentod.) Assistenzarzt Dr. med. Wil- heim Deck, Inhaber des EK. 2, fand bei den Kämpfen im Osten den Heldentod. Der tote Held war ein Sohn der Familie Johann Deck, Scheffelstraße Ig und mit Frau Charlotte, geb. Mühl, Adolf-Hitler-Straße KS, verheiratet. (6 5. Geburtstag.) In guter Rüstigkeit feiert heute Sonntag Frau Pauline H a u k, in der Schanzstr. 2 wohnhaft, ihren 65. Geburtstag. Morgen spricht Kreisleiter Schall Offe«b«rg. Morgen Montag, abends um 7.8» Uhr, spricht in der „Neuen Pfalz, Kreisleiter Pg. Paul Schall zu den im Kreis Ofsenburg eingesetzten Elsässern und Elsässerinnen. Für die Volksgenossen und -genossinnen aus dem Elsaß ist die Teilnahme an dieser Kund- gebung eine selbstverständliche Pflicht. (Handball-Gebietsmeisterschaft.) Heute Sonntag, vormittags um 8.30 Uhr, findet auf dem Platz öer Reichsbahnsportgemein- fchaft Offenburg das Handballspiel zwischen Bann Emmendingen und Bannanswahl Offenburg statt. Die einheimi/che Elf, die ihre bisherigen Spiele überlegen gewinnen konnte, wird auch-heute alles daransetzen, um zum Er- folg zu kommen. Im Falle eines Sieges ist dem Bann 170 die Meisterschaft in seiner Gruppe nicht mehr zu nehmen. (Fußballgroßkampf.) Auf dem Sie- germattplatz wird heute Sonntagnachmittag um 2 Uhr im Rahmen der Ausscheidungsspiele um die Fußballmeisterschaft des Gebietes 21, Baöen, das am vergangenen Sonntag nicht stattgefundene Treffen ausgetragen. Die Mannschaft von Karlsruhe trifft auf die Schwarzwaldmeister aus Villingen. Mit der Karlsruher Mannschaft kommt eine schnelle und technisch sehr gute Elf nach Offenburg, der eS bereits gelang, die Einheimischen zu beste- gen. Villingen konnte Kehl und Ueberlingen schlagen, so daß sich zwei starte und kampf- erprobte Mannschaften gegenüberstehen und mit einem durchaus spannenden Spiel gerech- net werden kann, zumal eS sich für beide Mannschaften darum handelt, eine Runde wei- terzukommen. Das Vorspiel um 12.45 Uhr wird von den beiden L-Mannschaften von Bil- lingen und Offenburg bestritten, ünd so wer- den alle Fußball- und Sportfreunde im Rah- men dieser Spiele heute bestimmt auf ihre Rechnung kommen. i'V o n den Kino S.) Die Park-Lichtfpiele zeigen heute Sonntag ab 1.80 Uhr ,'Lwei glück- liche Menschen". Die „Stadthalle" führt „Das große Abenteuer" auf. Für beide Filme be- steht Jugenöverbot. (Von der Wohnungsstelle.) Die WohnungSstelle auf dem hiesigen Rathaus (Zimmer 9, 2. Stock) ist für den öffentlichen Publikumsverkehr nur noch nachmittags von 2 bis 6 Uhr geöffnet. (Schweinemarkt.) Zum Offenburger Schweinemarkt vom S. April wurden 12 Ferkel zugeführt Das Paar wurde zu 7S bis 90 RM. verkauft. RheinwasserstSnde vom 3. April Konstanz' 289 (+5), Rheinfelden 257 (+14), Breisach 243 (+58), Kehl 832 (+79), Strasburg 810 (+73), Karlsruhe-Maxau 461 (+19), Mannheim 848 (+54), Caub 217 (+83,. Was bringt der Rundfunk? Reich«»rogrnm»i: 9.00—10.00 „SdwfcMMcin' mit t *inj Hilpert und Euacn KlSVIer 10.15—11.M Tchiwc deutsch« Städte: 700 Jahre > Stettin 11.00—11.39 11.35—12.00 12.40—14.00 Dai 'deutsche volktiönzert 15.00—15.80 Tonsilmmusik von E. Nick und F. Grotbe 16.00—18.00 „Feldpost: Rundfunk" i« 00—19.0(1 iv. Sinfonie von Fran» Schmidt 20.20—22.00 ..Die Jakobiner' von Dvoral u. a. Deutschlandsender: 8.0V— 8.Z0 Orgelkomert au» dem Salzduroer Dom 14.15—14.5."> Emil Boere« spiel, auf 15.90—15.55 vollsten««» de« 19. 3tfl»r#ttnb«tt» Heitere »läng« SufctT au» de, «eMenvett .Man, »et»« der wir werden siegen, well wir Adolf Hiller haben Mitreißender Appell des Kreisleiters Pg. Nombach an die Ortsgruppe Haslach P. F. Haslach. Die Ortsgruppe Haslach der NSDAP, war am vergangene« Freitag- abend um de» Hoheitsträger des Kreises Offenburg geschart, um über die gcgeuwLrttge militärische Lage aufgeklLrt z« werde« u«d die neue Ausrichtung zu erhalten» die für die Liifuug der bevorstehende« Ausgabe« notwendig ist. Der mitreißende Appell des Kreis- leiters Pg. R o m b a ch, der i» Haslach eine überaus große Aufgeschlossenheit uad herzliche Ansüahmebereitschast fa«d, gipfelte« i« der Ueberzenguug, daß Deutschlaud siege« wird, weil wirAdolfHitlerhabeu. Nach den Willkommengrüßen des Vertreters des Ortsgruppenleiters Pg. Haus er ergriff Kreisleiter Pg. Rombach das Wort. Der Win- ter des vierten Kriegsjahres, so führte er u. a. aus, geht zur Neige, und der bevorstehende Sommer wird an uns in der Heimat wieder gewaltige Aufgaben stellen. Wir werden sie be- stimmt lösen, weil wir wissen, daß wir heute ein uraltes Ringen durchzukämpfen haben. In der Erkenntnis, daß das deutsche Volk Träger der europäischen Kultur ist und der Führer nicht nur Europa, sondern auch der Welt eine neue Idee und eine neue Borstel- lung vom Leben gegeben hat, werden wir Ken Sieg erringen. Der KreiSleiter rechnete dann in scharfen Worten mit dem internationalen Weltjuden- tum ab und stellte in einer überzeugenden Art die dunklen Pläne des Bolschewismus klar heraus. Seit Jahrhunderten hatten es unsere Gegner verstanden, die Volker langsam zu schwächen und sie in den Krieg zu stürzen. Dem Führer verdanken wir es, daß wir heute in der Lage sind, diesen Kampf erfolg- reich zu führen und Deutschland vor dem Un- tergang und der Versklavung zu retten. Wir dürfen nie »ergessen, daß der Führer eine politische Misston z« erfüllen hat? des- halb marschiere« wir opferbereit und pflichtbewußt hinter ihm, unsere Blicke aus den Sieg gerichtet. Der Sieg aber erfordert den Einsatz der letzten Kraft. Jeder ist mitverantwortlich,' Ab- seitsstehende gibt eS keine,' denn mir bilden eine verschworene Kampf- und Schicksalsge- meinfchast und sind zu einer kämpfenden Na- tion heran- und zusammengewachsen. Wir haben einen Lebenswillen und eine Lebens- kraft an den Tag gelegt, wie nie ein Volk zuvor und werde» von diesem Gedanken ge- tragen und vom Klauben an den Führer er- füllt, den Kampf so zu führen, daß Europas Schicksal und glückliche Zukunft für immer ge- sichert ist. Nachdem Pg. Rombach einen uutfassendcn Rückblick in die Jahre des Elends und der inneren Zerrissenheit vor 1933 geworfen und die h«ldenhaften Leistungen der nationalsozia- listischen Wehrmacht gewürdigt hatte, behau- delte er in aller Offenheit die gegenwärtige militärische Lage. „Wir sind", so rief der Kreisleiter aus, „zum Entscheidungskampf an- getreten: wir wissen, daß das Schicksal uns die Führung nicht schenkt und wir Opfer zu bringen haben? wir wissen aber auch, daß wir an der Größe des Führers groH werden müssen. Auf allen Gebieten, und nicht zuletzt auf dem Gebiet der. Ernährung, haben wir ein« soldatische Haltung und Auffassung zu zeigen." An einem eindrucksvollen Schlußwort appel- lierte der Hoheitsträger an das Verantwor- tungsbewußtfein der Heimat und verlangte, baß jeder alles einsetzt und hergibt, um den Sieg zu erringen. Wir sind die Stärkeren, die Ueberlegenen und haben Adolf Hitler. Der öffentlichen Parteiversammlung in Has- lach ging auf dem Rathaus eine wichtige Ortsgruppenstabsbesprechung voraus, in deren Rahmen der Kreisletter auf die vielgestaltige Arbeit der Politischen Leiter, Amtsleiter und Amtsleiterinnen hinwies und an ihren Käme- radengeist appellierte. In kurzen Zügen er* teilte Pg. Rombach die neuesten Richtlinien und umriß die Anforderungen, die gerade jetzt zu Beginn des Sommers an den Ortsgruppen^ stab gestellt sind. Weitere Dienstappelle wurden am Freitag- abend durchgeführt, und zwar in Stadel- Hofen durch Kreisorganisationsleiter Pg. Enderle und in U l m durch den Kreisaus- bildungSleiter Pg. Straub. kreis tahr meldet Ichenheim. (7 5. Geburtstag.) Am kom- menden 6. April feiert seinen 75. Geburtstag Gartenbaubesitzer Johann Georg Hoppler. Er ist ein tüchtiger Gärtner vom alten Schrot und Korn. W. Schütter«. (Für Deutschland ge- fallen.) Für Deutschlands Größe und Frei- heit gab sein Leben im Kamps gegen den Bol- schewismus: Obergefreiter Alfred Haas in einem Pionierbataillon. Er war verheiratet und Bater eines KindeS. Ferner fiel Ober- grenadier Hermann R o t h m a n n, Sohn der Eheleute Bernhard Rothmann. Er war eben- falls verheiratet und Vater eines Kindes. (Kinderlandverfchickung.) Dieser Tage trafen hier 37 Kinder aus Westfalen ein. Möge die neue Heimat den'Kindern eine gute Erholung bringen. (Auszeichnung.) ff - Unterscharführer Raimund Wölfle bei der „Leibstanbarte Adolf Hitler" wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Der Ausgezeichnete ist der Sohn von Wilhelm Wölfle. E. Gräfenhausen. (Heldentod.) Die Fa- milie Meinrad Köbele erhielt die schmerzliche Nachricht, daß ihr einziger Sohn, Bootsmaat Alfred Köbele, im Älter von 22 Jahren, den Seemannstod gefunden hat. Sein Geist wird bei seinen «ameraden weiterleben, nns allen aber in steter Erinnerung bleiben. („F erdinand-Rnska-Prei 8".) Zwölf Knaben und zehn Mädchen wurden aus der Volksschule entlassen. Der „Ferdinand-Rnska- Dl« heutigen Wehrmacht-Veranstaltungen in Offenburg: Scharsschieben - Eintopsessen - Kleinkunst Die Offenburger in der Ihlenfeld- und Artilleriekaserne als Gäste herzlich willkommen Offenburg. Der Tag, nn dem wir bei unseren Soldaten weilen dürfen, ist da! Heute sind die Soldaten sogar bereit, uns einen Blick hinter „die Kulissen" zu gestatten. Unzählige Hände rühren sich schon seit Wochen in öer.Jhlen- f e l d - und Artillerierasern e, um den Sammeltag zu einem „klingenden* Erfolg werden zil lassen. Alle Offenburger Volksgenossen und Volks- genossinnen beweisen heute ihre enge Verbundenheit mit der Wehrmacht, indem sie zum markenfreien Eintopfessen mit Fleischeinlagen gehen und die Darbietungen besuchen. Das Programm in der Jhlenfeldkaferne 1. Bon 11 bis 17 Uhr: Geschütz-, Waffen- und Fahrzeugschau in den Werkstätten, Geschütz- und Fahrzeughallen. Eintritt 0.10 RM. 2. Von 11 bis 17 Uhr: Kleinkaliberschießen (Kleinkaliberstand), 3 Schuß 0.50 RM. 3. Von 11 bis 17 Uhr: P^atzpatronenschießen mit MG. Je Schuß 0.30 RM. 4. 11.30 bis 12 Uhr: Handballwettspiel (Exerzierplatz). ö. Bon 14 biS 17 Uhr im Bau 18 (Mann- schaftsbau) 1. Obergeschoß: „Der Soldat" (In- fantrist), a) wie er wohnt, d) wie er ausgerü- stet ist mit Bekleidung. 5. 14. 15 und IS Uhr: Kleinkunstbühne im MannschaftSbau. Lehrsaal V/S. Eintr. 0.20 RM. 7. Filmvorführungen im Bau S, Zimmer 52. Eintritt 0.20 RM. 8. 15 Uhr: In Stellung gehen einer motor. Batterie zu 3 Geschützen. g. 13.30, 15.30, 18.30 Uhr: Vorführen einer Kradschule. / 10. 14.30 Uhr: Mannschaftsspiele. 11. 13 und 17 Uhr: Kunstfahren. 12. 14 und 16 Uhr: Das ferngelenkte Krad. Ziffern 8 bis 12 aas dem Kasernenhof. 13. Von 14 bis 17 Uhr: Autobnsrunösahrten des Krastsahrlehrganges über Rammersweier, Durbach und zurück. Stündliche Abfahrt vor der Jhlenfeldkaferne. Preis 0.50 RM. Die Veranstaltungen in der Artilleriekaserne "1. 11 bis 17 Uhr: Führungen in Gruppen durch die Unterkünfte, Werkstätten (im Betrieb) und Waffenschau. 2. Ab 11 Uhr: Platzpatronenschießen mit Ka- rabiner und MG. 8. Ab 11 Uhr: Reiten auf Pony und Drome- dar für Kinder auf dem Platz der Schmiede. 4. 12—12.30 Uhr: Handballspiel zweier Mann- schasten auf dem Kasernenhof. 5. Ab 12 Uhr: Eintopsessen im Wirtschafts- gebäude, große Geschützhalle, Fahrzeug- halle. 0. 13. 13.45, 14.30, 15.15, 16 Uhr: Schmalfilm- Vorführungen im Raum des Gebäudes. 7. Ab 14 Uhr: Vorführungen aus dem mili- tärischen Dienst: 3. Komp.: Exerzieren in geschlossener Ordnung,' 4. Komp.: Exerzieren am MG. und Gra- natwerser,' , 1. Komp.: Leibesübungen ohne Gerät: 2. Komp.: Leibesübungen mit Gerät, Be- wegungsspiele. Ein Soldaten- chor singt Marschlieder. 8. Ab 15.30 Uhr: „Die bunte Musikstunde" im Speisesaal des Wirtschaftsgebäudes. Ab 20 Uhr: Schluß öer Besuchszeit in der Kaserne für alle Zivilisten. Zum Sammeltag der Wehrmacht R. Lahr. Die Bevölkerung der Stadt und des Kreises Lahr hat heute Gelegenheit, ihre enge Verbundenheit mit der Wehrmacht durch die Tot zum Ausdruck zu bringen. Ein Gemein- schaftseintopfessen ist ab 12 Uhr vorgesehen. Das Essen — die Küche der Wehrmacht hat ihr Bestes getan — wird zum Preise von 50 Psg. abgegeben werden. Diese Gelegenheit wird gerne von allen Hausfrauen benutzt werden, um von der Mühe der Herstellung eines Sonn- tagsbratens befreit zu sein, außerdem ist die Küche der Serre-Kaserne für eine gute Kost bekannt. Die Inhaber »tfn roten und weißen Karten kommen zwischen 12 und 13 Uhr »um Essen, während die Besitzer von gelben, blauen und grünen Karten ihr Mittagessen zwischen 13 und 14 Uhr einnehmen können. Während für ausreichende Beköstigung gesorgt ist, müssen Löffel mitgebracht werden. Die Helferinnen des Deutschen Roten Kreuzes haben sich auch bei dieser Veranstaltung wieder in de« Dienst der guten Sache gestellt und werden die Be- wirtung übernehmen. Ein Musikkorps der Wehrmacht sorgt für Unterhaltung. Ab 10 Uhr ist die Serre-Kaserne zur Besich- tigung freigegeben. Zu gleicher Zeit wird auf dem Sportplatz bei der Klostermatte eine Wehr- machtS-Elf ein Fußballfreundschaftsspiel gegen eine Elf des Lahrer FußballvereinS austragen. Der Nachmittag bringt auf dem Kasernenhof- platz Ueberraschungen militärischer und fport- licher Art. Die Fernsprecher werden Leitungen legen, eine Ausstellung von Aufnahmen auS verschiedenen Frontabschnitten der Ostfront BIM über Lahr wird allen Besuchern Gelegenheit geben, die Eigenart des Kampfes im Osten kennen zu lernen. Weiter hat die Einheit für den Nach- mittag etwas ganz besonderes vorgesehen. Um 17 Uhr hat jeder Besucher der Serre-Kaserne Gelegenheit, Kaffee mit Berliner Pfannkuchen, die ebenfalls wie das Mittagessen markenfrei abgegeben werden, einzunehmen. Die Parole für heute heißt also: Auf in die Serre-Kaserne! Durch einen zahlreichen Besuch unterstützen wir den Sammeltag der Wehr- macht und tragen im 4. Kriegsjahr bazu bei, das enge Band zwischen Front und Heimat weiter zu festigen zum Wohle unseres Vater- landeS. (A l t e r S j u b i l a r.) Am heutigen Sonntag kann der in der Luifenstraße 17 wohnhafte Zollsekretär a. D. Jakob Volpp seinen 70. Geburtstag feiern. Die Wiege des GeburtS- tagskindes stand in Bad Rappenau, wo er am 4. April 1873 das Licht der Welt erblickte. Im Jahre 1900 schloß Volpp in Mannheim mit Maria Remmele die Ehe, aus der vier Kinder hervorgingen. (Der Sport am Sonntag.) Am heuti- gen Sonntag wird die Bannauswahlmann- schast des Bannes 169 gegen die gleiche Mann- schast des Bannes 142 Lörrach auf dem Sport- platz bei der Dammenmühle kämpfen. Ferner wird auf der Klostermatte im Zeichen des Win- terhilsswerkes eine Stadtelf einer Wehrmacht- Mannschaft gegenüberstehen. Es ergeht an alle der Ruf zum Besüch dieses SpieleS, das pünkt- lich um 10.30 Uhr beginnt. " Preis" wurde den Schülerinnen Hedwig An- selm und Marta Debacher zuerkannt. Einen Bücherpreis für gute Leistungen erhielt Rosa Heckert. Die Entlassenen wurden in einer Feierstunde auf den Führer verpflichtet. (Aus der Schulsparkasse.) Im ersten Viertel 1943 betrugen die Spareinlagen unse- rer Schulkinder 1302,70 RM., ein erfreuliches Zeichen vom Sparsinn unserer Jugend. B. Friesenheim. (Ehrung.) Gärtnermeister Emil Hub er ging aus dem vom Reichs- leistungsausschuß für den Gemüse- und Obst- bau ausgeschriebenen Leistungswettbewerb in unserem Gau als Reichssieger hervor. Die Ge- samternte an Gemüse für das^Jahr 1942 aus dem Betrieb Emil Huber betrug 3 231,802 To. (Heldentod.) Hier traf die Nachricht ein, daß Obergefreiter Franz Bohnert im Osten den Heldentod für sein Vaterland starb. Kr erreichte ein Alter von 29 Jahren. Der Gefal- lene war ein fleißiger, junger Mensch, beliebt und geachtet. Die ganze Gemeinde wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der tote Held war der Sohn des Mitbürger Rudolf Bohnert in der Hauptstraße. (Auszeichnung.) Unteroffizier Franz S ch a u b, der zur Zeit in einem Lazarett liegt, erhielt das Eiserne Kreuz 1. Klasse. N. Sulz. (Heldentod.) Den Heldentod starb im Alter von 25 Jahren Maat Albert Fl« ig. Auch dieses Helden wird die Heimat in Ehren gedenke^. F. Schweighaase«. (Heldentod.) Am g. Februar starb bei den schweren Abwehrkämp- fen im Osten Obergefreiter Andreas Ohne- m u s den Heldentod im Alter von 83 Jahren. (Beerdigung.) Unter großer Anteil- nähme wurde dieser Tage Schmiedemeister Roman Zehnle im Alter von 67 Jahren zu Grabe getragen. H. Ettenheim. (7 0. Geburtstag.) Am 5. April vollendet Bürgermeister i. R. Karl Vögele das 70. Lebensjahr. Biele Jahre zehnte mar Vögele im Stadtrat und zugleich Bürger »neisterstellvertreter. Im Jahre 1932 wurde- Vögel« zum Bürgermeister der Stadt Ettenheim gewählt und bekkleidete dieses Amt bis zur Erreichung der Altersgrenze im Jahre 1938. Bürgermeister i. R. Bögele hat sich um die Entwicklung der Stadt sehr verdient ge- macht, er war viele Jahre Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, Vorstand des Mili- tür- und Kriegervereins, jetzt Kriegerkamerad- schast, und Gauvorsitzender des früheren Krie- gergauverbandes Ettenheim. Heute noch ge- hört er als Stabsleiter dem Kreiskriegeroer- band Lahr an. Vögele «rfreut sich heute noch besonderer körperlicher und geistiger Frische. Seiner aktiven Dienstzeit genügte er bei den 112ern und am Weltkrieg 1914/18 nahm Vögele mit Auszeichnung 'teil. (7 0. Geburtstag.) 70 Jahre alt war am 30. März der in der Talstraße wohnhafte Land- wirt August Henninger. Der Jubilar er- freut sich noch besonderer Gesundheit und Rüstigkeit. Der Landwirtschaft widmet der Jubilar trotz seines Alters noch seine volle Kraft, und der gut geführte Betrieb verschafft ihm Anerkennung. kreis Sffenburg W. Ebersweier. (Tapferer Soldat.) Gefreiter Hans Rößler in einem Jnfante- rie-Regimeut im Osten erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Der.tapfere Soldat ist der Sohn des Schneide«neisters Martin Rößler. V.< Griesheim. (Mütter-Schulungskurs.) Durch das Deutsche Frauenwerk — Abt. Mütterdienst — wurde in der vergangenen Woche ein Gesundheitspflegekurs abgehalten, bei dem auch die Jugendgruppe stark vertreten war. Die lehrreichen Ausführungen der Kurs- leiterin für Mütterdienst, Frl. Schnell, über die Behandlung und Pflege der Kranken, be- sonders auch des Kleinkindes, fanden hei den Teilnehmerinnen großes Interesse, besonders in Anbetracht der gegenwärtigen Zeit, in wel- cher ärztliche Hilfe oft schwer zu bekommen ist. Als Abschluß des zehntägigen Kurses fand eine schlichte Feier statt, die umrahmt war von Lied- und Gedichtvorträgen. Die KurSleiterin gab in einem Rückblick ihrer vollen Befriedigung über den abgelaufenen Kurs Ausdruck mit der Mahnung, daS Gelernte auch praktisch zu ver- werten. Abschließend sprach die Ortssrauen- schaftsleiterin im Namen der Frauen und Mädchen der Kursleiterin den Dank auS. (Bon der Freiwilligen Feuer- wehr.) Dieser Tage hielt die Freiwillige Feuerwehr ihre monatliche Uebung ab. Unter- kreissührer Remmel, Schutterwald, der die- ser Uebung beiwohnte, überzeugte sich von der Ausbildung und der Einsatzfähigkeit der Wehr und betonte in feinem Schlußwort, daß beson- ders jetzt im Kriege der Wehrmann zu jeder Zeit und selbst unter größter Gefahr seine ganze Kraft in den Dienst der Wehr stellen müsse. - U. Bad Peterstal. (Heldentod.) In den schweren Kämpfen im Osten ist Gefreiter Lo- renz Waidele, in einem Pionier-Regiment, im Alter von 35 Jahren gefallen. Bis zu sei- ner Einberufung gehörte er der Gefolgschaft der Firma PeterStaler Mineralquellen Huber an und erfreute sich allgemeiner Wertschätzung. Wann wird verdunkelt? r die Zeit »o« 4. bis 10. April 1943 gelte« de Berd«»kel««gszeite»: 2L00 UV- 12« Uhr. Umschau am Sberrbein Karlsruhe. (Ein hervorragender ArchitektvomOberrhein.) Bor 80 Iah- ren, am 3. April 1863, starb in Karlsruhe Hein- rich Hübsch, neben Weinbrenner einer der hervorragendsten oberrheinischen Architekten. 1795 zu Weinheim geboren, studierte er in Hei- delberg. Studienreisen führten ihn nach Jta« lien und Griechenland. Längere Zeit war er Lehrer der Baukunst am Städelschen Institut in Frankfurt a. M. 1827 wurde er nach KarlS- ruhe berufen, wo er bis zu feinem Tode maß- geblich wirkte und auf das Bauwesen im gan- zen Land einen entscheidenden Einfluß aus- übte. Er baute u. a. die Kunsthalle in KarlS- ruhe, die Trinkhalle in Baden-Baden, das da« malige Hoftheater in Karlsruhe. Mosbach. (T o d e s s t u r z von der T e n n e.) In Eschelbach fiel der 45 Jahre alte Landwirt K. Fr. Lutz vom Heuboden auf die Tenne und erlitt so schwere Verletzungen, daß der To? alsbald eintrat. Mannheim. (Diamantene Hochzeit.) Das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit begingen in Lampertheim die Eheleute Adam Gay er. Frau Gayer ist Trägerin deS Goldenen Mütterkreuzes. Pforzheim. (Aus dem Zug gestürzt.) Auf der Fahrt von Neuenburg nach Pforzheim lehnte sich eine junge Hotelangestellte an die Tür des Wagens. Die Tür öffnete sich und daS Mädel wurde unter den fahrenden Zug ge« schleudert und lebensgefährlich verletzt. Weil a. 'Rh. (Aus eigenem Verschal^ de.n erschossen.) Der 41 Jahre alte Eisen« bahnrangierer Wilhelm Kiefer, wurde, alS er sich mit seinem Fahrrad auf der Heimfahrt von Efringen-Kirchen befand, von einem Posten angerufen und zum Halten aufgeford»rt. Da der Angerufene der Aufforderung keine Beach- hing schenkte, mußte der Postey von seiner Schußwaffe Gebrauch machen. Kiefer wurde im Kopf getroffen und war sofort tot. Bad Dürkheim. (4 50 Jahre alte Eiche gefällt.) Die unter Naturschutz stehende Eiche an der Straße zwischen dem Dreiweihirhos und Feil, die den Wanderern der Nordpfalz gut bekannt ist, mußte gefällt werden. Der 450 Jahre alte Baum war im vorigen Jahr durch einen Blitz getroffen Ivorden und es mußte damit gerechnet werden, baß «r bei einem Sturm umgelegt werden könnte. DaS Holt ergab 20 Festmeter. Straßburg. (Unbekannte K l n L e 9 * leiche gelandet.) Von zuständiger Stelle wird mitgeteilt: Am 17. März d. I. wurde aus dem Leberbach bei Markirch-St. Kreuz eine unbekleidete Kindesleiche gelandet. Das Kind hat einige Tage gelebt. Es handelt sich dabei um einen ausgetragenen Säugling weiblichen ÄeschlechtS. Der Schädel des Kindes, das etwa sechs Tage im Wasser gelegen hat, war rechts- seitig zertrümmert. Die Kindsmutter ist un- bekannt. Wer hat Anfang bis Mitte März eine unbekannte schwangere Frau beherbergt? Wer kennt eine Frau, die schwanger war und deren Kind fehlt? Wo sind Umstände bekannt geworden, die auf eine heimliche Geburt ichlie- ßen lassen? Sachdienliche Mitteilungen, die auf Wunsch vertraulich behandelt und entsprechend belohnt werden, nehmen die Kriminalpolizei Markirch (Elsaß) ober Straßburg oder jede andere Polizei- und Gendarmeriedienststelle entgegen. VN« über kehl i- Kehl. (Heldentod.) Bei den schwere» Abwehrkämpfen im Osten ist am 21. Februar 1943 unser Mitbürger Obergefreiter Emil L i t t e r f t im Alter von 34 Jahren gefallen. Der Gefallene hat das Bäckerhandwerk er« lernt. Vor Ausbruch des Krieges war er bei der Firma Zublin beschäftigt. Seit Ausbruch des Krieges stand er bei der Wehrmacht und war während des Westfeldzuges beim Rhein« Übergang bei Breisach eingesetzt. Auch diese« Held wirf» unvergessen bleiben. (Rekordergebnis der 7. Straße«' s a m m l u n g.) Wie die Kreisamtsleitung der NSB. mitteilt, haben die Sammler der DAF- anläßlich der 7.- Reichsstraßensammlung iw Kreis Kehl insgesamt 20 826.31 RM. aufg^ bracht. Dieser einzigartige Erfolg wird durch die Tatsache ins rechte Licht gerückt, daß gegen- über der 6. Reichsstraßensammlung eine Stei« gerung von rund 2000 RM. erzielt werde« konnte. In Anbetracht dieses glänzende» Sammelergebnisses spricht die Partei sKwohl der Bevölkerung für ihre opferbereite Hal« tung, als auch allen Sammlern für die bewie« sene Einsatzbereitschaft ihren wärmsten Dan' aus. kreis kehl berichtet F. Appenweier. (Werbeveranstaltung des N S F K.) Heute Sonntag veranstaltet das NS.-Fliegerkorps 2/83 Schar Appenweier einen Werbenachmittag im „Schwarzen Adler > zu dem Interessenten eingeladen sind. v. Kehl. (Vom ErnährungSamt.) J^ der kommenden 48. Zuteilungsperiode vo>» 5. April bis 2. Mai erhalten alle Verbraucher die im Besitz der Reichseierkarte sind 4 Eie« und zwar je 2 auf die Abschnitte » und *. der Ausgabe wird begonnen, sobald die ß e ' nügende Anzahl bei den Kleinverteilern zu< Verfügung steht. F. Urlosse«. (Heldentod.) Im Schicksals« kämpf GroßdeutschlandS gab fein Leben Soldat Otto W ö r n e r, Sohn des Schneidermeister» Wendelin Wörner, in der WolfSgasse wohnhaft. (Beerdigung.) Im Alter von nahezu 52 Jahren ist Rangierauffeher Adolf La«' genecker, Schlageterstr., einem Schlaganfall erlegen. Ortsgruppenleiter Pg. Schmidt legte am Grabe einen Kranz nieder und wür' digte in seiner Ansprache die Verdienste de" Verstorbenen als Parteimitglied und ' Walter. Ebenfalls wurden Kränze niedergelegt von Reichsbahnoberinspektor Kahles, Offc"' bürg, im Auftrage der ReichSbahudirektio«> und von Rangieraufseher Josef Lange«' e ck e r für seine Berusskameraden. , (Hohes Alter.) Dieser Tage feierte Joi^ Sauer, Kirchstraße, seinen 83., und Witwe Elisabeth Schmidt, geb. Kiefer, ihren 80. burtstag. Äm schwarzen £r ctt NB .'Frauenschnft / Deutsche, Frouenwerk Ofsen»ukS Süd. Morgen Montag, den S. 4. 43, H«imatabent. ™ ginn 20 im , i« HJ.-Standort »etil. Am Mittwoch, ben 7. 4. tritt die gesamte Hitler-Jugend «einschlieV. aätr der«tnh«iten) piiiikllich um 20 UHr vor dem ta der «inziastiabe zur Dienstleistung vi tabtOft* NnHoiat an. Erscheinen Pflicht I Smtschuldi»»«« M am rat tu dearftabete» SSll«, I Sonnlag. *. April 1943 Derssüllcer Seite 5 öixü&itsptah, 1943 dex <£e,ic&tatfi£etCk Erstmals „Tag der Fernwettkiimpfe" und „Tag der Kluvlämpfe" Das Reichsfachamt Leichtathletik des NSRL. hat den Arbeitsplan 1643 mit den vorgesehenen amtlichen Veranstaltungen veröffentlicht, deren Schwerpunkt in Anbetracht der Anforderungen des totalen Krieges in den Gauen und Kreisen sowie im örtlichen Wettkampfverkehr liegen wird. Im einzelnen sind neben verschiedenen Vereinfachungen auch zusätzliche Aufgaben ge- schaffen. So sieht der Arbeitsplan u. a. auch einen „Tag der Klubkämpfe" vor. an dem Klub-sVereins-jWettkämpfe mit Nachbarver- einen am Ort oder im Kreis ausgetragen weröen sollen, sowie einen „Tag der Fern- wettkämpfe", an dem Gau gegen Gau ober Stadt gegen Stadt Fernkämpfe zur Austra- gung bringen, deren Ergebnisse nach der 1000« Punkte-Wertung zusammengerechnet werden. Nach Möglichkeit soll auch stets ein Rückkampf abgehalten werden, damit Witterungs- und Bahnverhältnisse ausgeglichen werden. An einem „Tag der Städte- und Ortswettkämpfe" sollen innerhalb der Gaue Auswahlmannschaf- ten mit einem verkleinerten Länderkampspro- »ramm und mit Länderkampfwertung zusammentreffen. Nutzer den Terminen für die Deutschen Kriegsvereinsmeisterschaften sind dann auch noch besondere Tage der Volkstümlichen Mehr- kämpfe und Bergseste und ein Tag der Lang» ssreckenläufer und Geher festgelegt. Die Ter- min'iste weist von der Eröffnung' der Bahn» wettkämpfe ab folgende Veranstaltungen auf: 9. Mai: Tag der Bahneröffnung sin allen Kreisen): 16. Mai: Beginn der Klubkampfrunden um die DKVM. sin allen Kreisen)? 80. Mai: Endtermin der Grohstasfelläufe sin allen Städten): S. Juni: Kreismeisterschaften sin allen Kreisen): 13. bis 14. Juni dkl mitfi .* m P ,un Ä ,tindl - panztr im "^"• Abschnitt dsr Ostfront, kurz «oM.» X. 22 ■ Geburtstage, m treuer Ij.iT, Pflichterfüllung für seine ge- ijJk™ den Heldentod er- d« ,C 5 w ' ier ' Karliruhe, Wttnsdort, I»2"«. April ,943 ' i SAmenet Alois UlbelhOr, {ff..- ^ Frau Anna geb. Eiaele; .i5 0 *f r Uibelhör; WoM UibtihAr, i. Z. Wehnn.{ Statt des ersehnten Wiedersehens erhielten wir die unfaßbare Nachricht, daß unser Ib., guter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Neffe u. Bräutigam Oskar Kapf Oefr. in einer Stabskomp.. Inh. des EK. 2, Sturm- u. Verw.-Abz., am 1. März im Alter von nahezu 32 Jahren im Kaukasus gefallen ist u. auf einem Heldenfriedhof beigesetzt wurde. Er gab sein Leben für seine geliebte Heimat. Karlsruhe, Rüppurrer Str. 37. In tief. Trauer: Fam. Stefan Kapf, Zugf., und Anverwandte; Braut: Lncie Viernekäs, Winterstr. 7. Traueramt: Montag, 5. 4., 9 Uhr. Liebfrauenkirche. • Ein hartes u. schwere« Schicksal hat auch unsern zweiten, Ib., braven u. hoffnungsvollen Sohn und Bruder (30725 Otto Herzog Jlger In einer Oebirgsjäger-Komp., im Alter v. W J. von un» gerissen. Er (and am 6. 3. bei den schweren KSmplen im Kaukasus, in der Nlhe wo sein sein Bruder Heinrich vor 4 Monaten gefallen ist, den Heldentod für Führer, Volk u. Vaterland. Karlsruhe, Kaiserstr. 138, 1. 4. 43. Carl Herzog, Mineralölhlndler, u. Frau Lilly Herzog geb. Frifsch; Rolf Herzog u. Anverwandte. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. • Unerwartet hart u. söiwer traf uns die vera. Woche die kaunf faßb. Nachricht, daß mein unvergeßl. Ib. Mann, der herzensa., treubesorgte Vater seines Ib. Kind., uns. lb. Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel u. Neffe Gustl Garber Obgefr. in einem Pion.-Batl., Inh. des Pion.-Sturmabz., Verwundeten- abz. u. d. Ostmed., sein hoffnungsv. Leben im blüh. Alter am 4. März bei den "schweren Abwehrkämpfen südlich Orel für Führer u. Großdeutschlands Zuk. gab. Er wurde unter milit. Ehren auf ein. Heldenfriedhof im Osten beigesetzt. Karlsruhe-Knielingen, Wien, Berlin, Kehl a. Rh., 29. 3. 43. In tiefem Schmerz: Frau Liesl Gar- ber geb. Homer mit Kind Wolf- Dieter. Die Eltern Gustav Gar- ber mit Frau Maria geb. Mrasek. Bruder Gefr. Franz Garber, Offz.- Anw., z. Zt. i. Felde, mit kraus Herrn, Pestel, Schwiegereltern Ad. Hörner u. Frau Anna geb.Durand. W-Obersdiarf. der Waffen- H Ad. Hörner u. Frau IIa« peb. Wiers- kalla mit Kindern« Oberwachtm. Ad. Wagner u. Frau Erika geb. Hörntr mit Kindern, tovi« all« Aavtnr&adfea. In schmerzlichem Bangen und Hoffen erhielten wir die trau- -43»~ rige Gewißheit, daß unser inniggehebter, hoffnungsvoller Sohn, unser herzensguter treuer Bruder, unser lieber Neffe und Vetter Helmut Böhm Oberleutnant und Komp.-Fiihrer in ein. Gren.-Regt., Inh. des EK. 2, des silb. Inf.-Sturmabz., des Verw.- Abz. u. der Ost-Med., nicht mehr zu uns zurückkehren wird. Er fand am 19. Febr. 43 in treuester Pflichterfüllung den Heldentod, kurz nach Vollendung seines 23. Lebensjahres und ruht fern seiner geliebten Heimat im Osten, bei Oshatsk. Karlsruhe, Gellertsfr. 24, 2. 4. 43. In schwerem Leid: Richard Böhm, Bau-Ober-Insp. und Frau Johanna geb. Seibert; Richard Böhm, Major u. Batl.- Kdr. im Osten; Hanna Böhm, Lehrerin und alle Anverwandten. Wir bitten, von Beileidsbe». abzus. « Nach bangen lagen erhielt ich die schmerzl. Nachricht, daß mein über alles geliebter, herzensguter Mann August Pfeiffer Uffz. u. Gewehrführer in ein. SMG.- Komp., Inh. des EK. 2, Inf.-Sturmabz., Ostmed. u. Verw.-Abz., bei den schweren Abwehrkämpfen um Wjasma am 10. 3. 43 im Alter von 31 Jahren sein jung. Leben für seifte geliebte Heimat u. Großdeutschland hingegeben hat. Karlsruhe, Belchenstr. 33, 1. 4. 43. In tiefem Schwerz: Luide Pfeiffer mit Angehörigen. Mit den- Hinterbliebenen trauern auch wir um unseren pflichtbewußten, treuen u. fleißigen Mitarbeiter. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Betriebsführer und Gefolgschaft des Betten-Fachgeschäftes Hermann Becker, Karlsruhe, Kaiser Straße 164. Nach kurzem Eheglück verstarb in einem Res.-Lazarett nach kurzer schwerer Krankheit mein lieber Mann, der gute Vater seiner Kinder, Schütze August Klar im Alter von 43 Jahren. Karlsruhe, 4. April 1943. Waldhornstraße 36. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Emma Klar. geb. Kaucher, nebst Kindern. Beerdigung: Dienstag, */i2 Uhr vom Karlsruher Friedhof. • Bei einem Nachtgefecht, ostwärts Wjasma. fiel am 10. 3. 43 unser innigstgeliebter, braver Sohn, mein lb. Bruder n. Neffe Ernst Justl Obergefreiter In einem Gren.-Regt., Inh. des Inf.-Sturmabz.. der Ost- Med. u. des Verwund.-Abz. in soldatisch. Pflichterfüll., getreu sein. Fahneneid, im Alter von 25 Jahren. Karlsruhe, 31. März 1943. Friedenstraße 21. Ernst Justi u. Frau; Fritz Justi, Oberleutnant z. See, z. Z. im Felde und Verwandte. Mit den Angehörigen betrauern wir aufs schmerzlichste den Verlust un«. eifr., beliebten und langj. Arbeitskameraden, dessen Andenken wir in hohen Ehren halten werden. BetriebsfUhrung und Gefolgschaft d. Gladbacher Feuerversicherungs- A.G., Bezirksdirektion Karlsruhe. «Treu bis zum Letzten, seinem Führer, Volk und Vaterlahde dienend, fiel am 7. 3. bei den schweren Kämpfen um Charkow im Alter von 25 Jahren unser Ib., guter Sohn, unser herzensguter Bruder, Schwager u. Neffe, Ritterkreuzträger Hans Relmling W-Haupticharführ. b. ein. Panz.-Div. Ettlingen, 4. April 43. In tiefer Trauer: Ludwig Relmling u. Frau Frieda geb. Schöner, MA.- Gefr. Erich Keimling, z. Zt. im Felde, Gerhard Keimling. Ober- feldw. Ernst Herth u. Frau Gretel geb. Keimling sowie Großeltern u. alle Verwandten. Wir betrauern in Hans Reimling einen unserer besten Mitarbeiter u. Arbeitskameraden. Sein Leben u. Einsatz sind für uns stets leuchtend. Vorbild, sein Andenken wird in unser aller Herzen weiterleben. Geschäftsleitung u. Gefolgschaft der Firma G. Schneider & Söhne KG., Ettlingen. • Nach Gottes hl. Willen erhielten wir die unfaßbar schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, unvergeßlicher Sohn, Bruder, Schwager urtd Onkel Otto Georg Lang Oefr. in einem M.O.-Batl., fern der Heimat und seinen Lieben, am 22. Febr. bei den schweren Kämpfen im Osten, kurz vor seinem 21. Lebensjahr den Heldentod erlitt, hat. Bodersweier, März 1943. In tiefer Trauer: Karl Lang ». Frau Katharina geb. Scheer; Fa- mill« Karl Lang, Deaaau, x. Z. Mont. in einem Fliegerhorst Un Osten; Familie Wilhelm Lang. s. Z. b. (L Reichebahn in Eßlingen. # Der allm. Gott nahm aus ein. Leben freudig, soldat. Pflichterfüllung unsern geliebten, sonnigen Sohn Gefr. Karl Bergold ganz unerw. an s. Vaterherz. Er starb, 20 Jahre alt, am 15.3.43 an der Mittelfrotit. Er ruht in fremd. Erde. Karlsruhe, Luisenstr. 74, 25. 3. 43. v In tiefem Leid: Heinrich Bergold, Lokführer, z. Zt. Osten, u. Fam. 1. Seelenamt: Montag, 5. 4. 43, Liebfrauenkirche. # Voll Sehnsucht u. Hoffnung auf ein bald, frohes Wiedersehen. erhielt idr die kaum faßbare, scnmerzl. Nachricht, daß anj 10. März 43 mein innigstgeliebt., unvergeßl. Mann, mein herzensgut., treuer Lebenskamerad, mein ganzes Glück, der glückl., treusorg. Vater seines lb. Siegfried, unser lb Sohn, Bruder, Schwager, Schwiegersohn u. Onkel Karl Ewald Siegler Oberfeldwebel u. Kompanietruppf. in ein. Gren.-Regt., Inh. d. EIv. 2 u. and. Ausz., in treuer Pflichterfüll, seines lOjähr. Soldatenberuts, kurz vor sein. 28. Geburtstag, sein Leben für seine geliebte Heimat gab. Seine Kameraden haben ihn fern der Heimat zum letzten Schlaf gebettet. Karlsruhe-Rüppurr, Nikolausstr. 6, 1.4.43. In unsagbarem Herzeleid: Frau Lina Siegler geb. Mayer mit Sohn Siegfried. Fam. Heinrich Siegler u. seine 6 Brüder mit Fam., Ulm- Söflingen a. D. Fam. August Mayer (Rosenhof) nebst Angehörigen u. allen Verwandten. # Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß, fern der lb. Heimat u. seinen Lieben, voll Sehnsucht und Hoffnung auf ein frohes Wiedersehen, starb infolge seiner schweren* Verwundung im Osten, mein lb. guter, treusorgend. Mann und Vater, lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, Grenad. Gustav Beeh im Alter von nahezu 35 Jahren. Er ruht auf einem Heldenfriedhof. Söllingen. 29. März 1943. In tiefem Schmerz: Frau Frieda Beeh geb. Heidt, nebst Kind Siegfried; Schwiegereltern: Karl Ludwig Beeh u. alle Anverwandt. Trauergottesdienst: Sonnt., 4. April, 15 Uhr in der Kirche in Söllingen. Mit den Angehörigen beklagen auch wir deu Heldentod unseres langj., pflichtbewußt. Arbeitskameraden. Er wird uns unvergessen bleiben. Betriebsführg. u. Gefolgsch. der Badischen Wolframerz-Gesellsch. m. b. H.. Söllingen. Unerwartet, hart und schmerzlich. traf uns die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn und Bruder % Ernst Feil Soldat in einer Radfahr-Schwadron, bei den schweren Abwehrkämpfen im Donezgebiet am 13. Febr. 1943 im blühenden Alter von 18 1 /« Jahr, den Heldentod gefunden hat. Unteröwlaheim bei Bruchsal, den 30. März 1943. In tiefer Trauer: August Feil u. Ehefrau Elise geb. Däschner; Friedrich Feil, sowie alle Angehörigen und Anverwandten. Statt des lang erhofften Wiedersehens erreichte uns d. unfaßbare Nachricht, daß unser über alles geliebter Sohn, mein lb. Bruder Heinrich GOpferlch Schmied, Uffz. in ein. Artil'eriereg., im blüh. Alter von 21 Jahren am 13. 3. 43 den Heldentod gestorben ist. Er wurde mit allen mi!i5. Ehren auf dem Heldenfriedhof in Kre- mentschug beigesetzt. Bauerbach, 28. 3. 43. In tiefem Leid: Karl GÖpferidi u. Frau Olga geb. Rehm, u. Bruder Karl, sowie alle Angehörigen. • Unerwartet erhielten wir die überaus schmerzl. Nachricht daß unser Ib., einz. Sohn, uns. unvergeßl. Bruder, Schwager, Onkel u. Neffe, mein geliebter Bräutigam Kurl Huber Leutnant in ein. Gren.-Regt.. Inh. des Kriegsverd.-Kreuzes 2. Kl. mit Schwert, u. der Ostmed., am 8. 3. 43 im Osten den Heldentod erlitten hat. In treuer Pflichterfülluna gab er sein junges, hoffnungsv. Leben im Alter von 23 Jahren für die Zukunft seines geliebten Vaterlandes. Oppenau, Robert - Wagner - Str. 394, 29. März 43. In tiefem Schmerz: Ludwig Huber, Kaufm;, u. Frau Elisabeth geb. Trübi, Johanna Baumann geb. Huber, Elfriede Huber, D k K.- Sdhwester, z. Zt. im Felde, mit Bräutigam Uffz. Gerhard Mondry, z. Zt. im Felde, Anneliese Huber, Alfred Baumann, Kriegswerkmstr., x. Zt. bei der Wehrmacht, die Braut! Marliese Jung, Lahr, und alle Anverwandten. 1. Seelenamt> Montan, Ii, um 7.15 Uhr in d. Pfarrldrdie Oppenau. Jlfcf Statt eines frohen Wieder- W sehens erhielt ich die traurige unfaßbare Nachricht, daß mein innigstgeliebter, unvergeßlich. Mann, der gute Vater seines heißersehnten Kindes, das zu sehen ihm nicht vergönnt war, unser lieber guter Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Neffe, Grenadier Anton Blattmann bei den harten Kämpfen am Donez am 11. März 1943 im Alter von 33 Jahren sein Leben für Deutschlands Zukunft dahingab. Atrf ein. Heldenfriedhof wurde er zur letzten Ruhe gebettet. Rastatt, FlÖsserstr. 20, 31. 3. 43. In tiefem Leid: Frau Rosa Blattmann geb. Simon u. Kind Bernd; die Eltern: Fam. Karl Blattmann, Freiburg i. B.; 4 Geschwister und alle Anverwandten. Von Beileidsbes. bftt. wir abzuseh, Trauerfeier: Montag, 5. April 1943, 7 Uhr Herz-Jesu-Kirche. « Unsagbares Leid hat uns betroffen, es war Gottes hl. Wille, daß unser hoffnungsvoller lieber Sohn und Bruder Hermann Scheibel Obergefr. in ein. Kradschütz.-Batl., Träger des EK. 2, Inf.-Sturm-Abz., Ostmed. u. Verwund.-Abz., am 15. März in Afrika für sein sehr geliebtes Vaterland gefallen ist. In höchster Pflichterfüllung u. steter Einsatzbereitschaft hat er sein junges Leben mit A Jahren hingegeben. Zusenhofen, Renchen, 3. April 43. In tiefem Schmerz: die Eltern: Ludwig Scheibel u. Frau Sophie f eb. Ernst; die Geschwister: Franz cheibel, San.-Uffz., z. Z. im Felde; Elsa u. Hermine; Ludwig Schmer u. Emilie geb. Ernst und alle Anverwandten. Seelenamt: Montag, 5. April 43, 7 Uhr in Renchen. Heute nachm. Va3 Uhr verschied nach kurzem Leiden, wohlvorbereit., nach Gottes hl. Willen, unser lb. guter Vater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel Hermann Lorenz Schreinermeist., im Alter v. 86 Jahr. Kappelrodeck, 2. April 1943. In tiefer Trauer: Fam. Hermann Lorenz, Ottenhofen; Fam. Gustav Lorenz, Kappelrodeck; Fam. Max Striebel, Offenburg; Fam. Theod. Maier, Malschbach; Fam. August Heuschmid, Oberadiern; Fam. Hermann Doli, Kappelrodeck; Fam. Franz Maier, Kappel rodeck ; Frau Theobald Kiefer Wwe.» Fam. Karl Herbringer, Lahr; Frau Emma Lorenz, OttenhÖfen, und alle Anverwandten. Beerd.: So., 4. 4., 14.80U. v. Trauerh. Nach Gottes hl. Willen wurde nach langer Krankheit meine liebe Frau und gute Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Martha Vollmer geb. Vollmer, wohl vorbereitet, im Alter von 41»/» Jalren in die ewige Heimat abgerufen. Kappelwindeck-Rittersbach, 3. 4. 43. In stiller Trauer: Unterwachtmeister Franz Vollmer, z. Z. Stuttgart-Zuffenhausen u. Kinder Erna u. Klara; Familie Joseph Vollmer, Witwe; Fam. Alois Vollmer, Wwe. Beerdigung: Montag, 5. April 43, 9.30 Uhr vom Trauerhaus aus. Tapfer u. bescheiden, wie sein Leben war, ist heute nach ein. arbeitsreich. Leben mein lb. Mann, uns. guter u. treubes. Vater, Großvatter, Schwiegervater und Schwager Karl BOrkel Verwaltungsinspektor, i. 70. Lebensjahr für immer von uns gegangen. Karlsruhe, Softenstr. 155a, Ettenheim (Baden), 3. 4. 43. In stiller Trauer: Frau Elise Bürkel geb. Müller, Regierungsrat Waith. Bürkel, z. Zt. Oberleutnant, u. Fr. Annemarie geb. Rieager sowie Kinder Hansjürgen, Hannelore, Heide u. Holaer, ff-Panzergrenad. Heinz Bürkel, z. Zt. im Osten, u. alle Anverwandten. Feuerbestattung: Dienstag, 6. März, 13 Uhr, auf dem Friedhof in Karlsr. Unerwartet rasch entschlief am 2. 4. 43 mein lb. Mann, Vater, unvergeßl. Bruder, Schwager und Onkel Ludwig Mayer Angestellter b. Arbeitsamt Rastatt, Im Alter von 54 Jahren. Baden-Baden, 3. April 1943. In tiefer Yrauer: Magdalena Mayer; Ewald Mayer, z. Z. Uffz. bei der Wehrmacht; Karl Mayer u. Familie; Josef Mayer und Anverwandte. Feuerbestattung in B.-Baden Dienstag, 6. April, 15 Uhr. Nach Gottes hl. Willen verschied heute früh mein lb. Mann, unser herzensguter, treusorg. Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Friedrich Sauer Zugführer a. D., nach kurz., schtyer. Krankheit, wohlvorbereitet im Alter von 62y% Jahren. Bühlertal, Langenbrücken, Garmisch- Partenkirchen, 1. 4. 43. In unsagbar. Schmerz: Frau Anna Sauer geb. Braun u. Kinder.» Ob- Gefr. Fritz Sauer, z. Zt. im Osten, u. Frau Heb. Bräu, Feldw. Josef Sauer, z. Zt. Genesungsurlaub, u. Frau Alma geb. Pfcffinger,. Uffz. Helmut Sauer, z. Zt. b. d. Wehrmacht, u. Frau Klara geb. Weber, Obaefr. Hermann Donner, z. Zt. i. Osten, u. Frau Elise geb. Sauer, Gefr. Josef Zink, z. Zt. i. Osten, u. Frau Rosa geb. Sauer, nebst 6 Enkelkinder sowie alle Anverw. Beerd. Sonntag nachm. 2 Uhr vom Trauerhaus aus. Unerwartet, nach kurzer Krankheit, verschied heute früh 7 Uhr nach einem arbeitsreichen Leben unsere liebe, gute und immersorgende Mutter und Großmutter, Frau Luise Schmitz geb. Glaßner, Färbereibesitzerswwe. wohlvorbereitet, im Alter von nahezu 76 Jahren. B.-Lichtental, Buenos Aires, New- York, 3. April 1943. Familien Karl, Otto, Eugen und Hans Schmitz; Elisabeth Schnepf geb. Schmitz; Fam. Heinrich Rees. Beerdigung: Montag, 5. April 43, 16.30 Uhr von der Friedhofkapelle Lichtental. Seelenamt wird am Grabe bekanntgegeben. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Nach schwerem Leiden beendete heute mein lb. Mann, unser guter Vater und Großvater, Schriftsteller Paul KOrber im Alter von 67 Jahren sein arbeitsreiches u. segenvolles Leben, tiefbetrauert von den Seinen. Waldshut, 1. April 1943. Sofie Körber geb. Rtinzi, Paul Körber jg. mit Familie, Elisabeth Körber, Hans Körber mit Familie, Emil Körber mit Familie, Peter Körber. Statt Karten! Die Teilnahme an dem herb. Leid, das durch den Tod uns. Ib. Elisabeth Adelheid Roh, geb. Leibold, über uns kam, war von allen Seiten sehr zahlreich. Wir bitt., auf dies. Weg uns. Dank für die zahlr. Bekund. durch Kranzsp., Blumengrüße sowie die Ehre des letzt. Geleits z. Ruhestätte entgegenzunehm. Die in tiefer Trauer Hiaterbl.: Engen Roh, Oberaefr., x. Zt. Im Osten, n. Angshörtre. Ettlingen, 30. Min 43. Statt Karten! Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme sowie die schönen Blumen- und Kransp. beim Heimg. m. lb. Mannes, uns. herzensg. Bruders, Schwagers u. Onkels Pf. Eug. Schiele, OPostinsp., sagen wir allen uns. herzl. Dank. Bes. Dank der Partei, dem Herrn Präsidenten der Reichspostdirektion u. der Postgefolgschaft f. feierl. Gestaltung d. Beisetzung durch ehrende Nachrufe und Kranzniederlegungen. Im Namen der tr. Hinterbl.: Frau Anni Schiele geb. Reuh. Karlsruhe, 31. Mär 43. Statt Karten! Für die vielen Beweise aufricht. Anteilnahme sowie für die schönen Kranz- u. Blumensp., die uns anläßl. d. Heimgangs m. lb. Mannes, uns. Bruders, Schwagers u. Onkels erwiesen wurden, bitten wir, uns. aufricht. Dank entgegenzunehmen. Im Namen aller Hinterbliebenen: Frau Martha Reuter. Karlsruhe, Damaschkes!. 39,. 30.3.43. Statt Karten! Für die überaus vielen Beweise herzl. Teilnahme an dem schweren Verluste m. Ib. Mannes, uns. gut. Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders, Schwagers u. Onkels sagen wir herzl. Dank. Be«. Dank H. Geistl. Rat Dr. Kieser u. all denen, die ihm während seiner Krankheit Gutes getan haben. Die trauernden Hinterbliebenen: Sofie Burkard feb. Andres und Angehörige. Karlsruhe, Rudolfstr. 4, 30. 3. 43. Statt Karten I Für die zahlr. Beweise herzl. Teilnahme an dem schweren Verluste, den wir durch das Hinscheiden meiner lieb. Frau, unserer guten Mutter Emma Dinner erlitten haben, für die schön. Kranz- u. Blumensp., sowie für die ehr. Begleitung zur letzten Ruhestätte, sagen wir uns. tiefgefühlten Dank. Im Namen aller Hinterbliebenen: Prof. Dr. Dinner. Karlsruhe, 30. März 1943. Zurückgekehrt von der letzten Ruhestätte uns. Ib., Eltern, Philipp Meier, Gärtner, und Luise Meier, geb. Meier, sagen wir allen herzl. Dank. Bes. Dank H. Dekan Schühle f. seine tröst. Worte, der Schwester Luise f. ihre liebev. Pflege. Dank d. Kameraden der Freiw. Feuerwehr, der Kavall.-Katneradsch., der Kreisfachschaft, der Ortsfechschaft Gartenbau, den Berufskameraden Mjwie allen, die uns. Ib. Verstorb. zur letzten Ruhe begleiteten. In tiefer Trauer: Die trafteraden Hinterbliebenen. Karlsruhe-Dur! aeh, tl. Mir« 1943. Für die vielen Beweise der Anteiln. f. d. Blumen- u. Kranzsp. b. Hinscheiden m. lb. Frau, uns. guten Mutter, Großmutter und Schwester. Frau Käthchen Fischer, sagen wir hiermit herzl. Dank. Adam Fischer u. Angehörige. Karlsruhe, 31. März 1943. Statt Karten! Für die so große herzliche Anteilnahme anläßlich des herben Verlustes uns. lieb., einz., un- yergeßl. Sohnes, Bruders u. Neffen, des Oberhinkers Werner KrauB, der im blühenden Alter von nicht ganz 20 Jahren den Heldentod fand, sag. wir allen herzlichen Dank. In schwerem Leid: Familie Otto Kraul! und Verwandte. Karlsruhe-Grünwinkel, 30. März 43. Mahlbergstraße 47. Statt Karten! Beim Heimgang uns. lieben Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante Josefine Lenz geb. Zeis sind uns zahlreiche Beweise liebevoll. Teilnahme bezeugt worden. Für die schönen Kranz- u. Blumenspenden u. die zahlr. Beteiligung bei der Beisetzung sagen wir allen herzl. Dank. Besond. Dank Herrn Stadtpf. Johne für seine trostr. Worte und die ehrende Anerkennung der Tätigkeit der lb. Verstorbenen für die Altkath. Gemeinde Karlsruhe. Namens aller Hinterbliebenen: Fritz Lenz. Apotheker. Karlsruhe-Walldorf, 27. März 1943. Für die uns in so reich. Maße ent- gegengebr. fiefempf. Anteilnahme an dem so schmerzl. Verluste, der uns durch den Heldentod uns. Ib., brav., sonn. u. unvergeßl. zweiten u. letzt. Sohnes, Enkels u. Neffen Walter Schell, flSturmm., betroff, hat, sag. wir allen aus nah und fern unseren herzl. Dank. Bes. Dank H. Pfarrer Uihlein sowie allen denen, die so zahlr. an seinen Seelenämtern teilgenommen haben. Im tiefen Leid: Josef Schell u. Frau Luise geb. rrieß nebst Anverwandten. Jöhlingen, H.-Wessel-Str. 11, Mannheim, Durlach, Lixingen, 28. 3. 43. Statt Karten! Für die liebev. Anteilnahme b. Hinscheiden m. innigstgel., unvergeßl. Mannes, uns. gut. Sohnes, Bruders, Schwiegersohnes, Schwagers Joseph Kreutz sagen wir ein herzl. „Veraelts Gott". Der Firma Masch- Fabrik Lorenz AG. u. Gefolgsch., Ettl., den Schulkameraden u. -käme- radinnen sowie f. d. schönen Kranz- u. Blumensp. u. all denen, die ihn zur letzten Ruhestätte begleiteten, unseren tiefgefühlten Dank. Im Namen aller Trauernden: Frau Erna Kreut*, geb. Rabold. Ettlingenweier, Spessart, 30. 3. 43. Statt Karten! Für die zahlreich eingegangenen aufricht. Anteilnahmen bei dem schweren Verlust unserer lieb. Söhne u. Brüder, Uffz. Werner Zimmermann u. Uffz. Walter Zimmermann, Bau-Ingenieur, sprechen wir hiermit uns. herzl. Dank aus. Johann Zimmermann, Lademeister und Tochter. Rastatt, 29. März 1943. Statt Karten! Für die vielen Beweise herzl. Anteilnahme b. Hinscheiden meines lb. Mannes, unseres guten Vfters, Schwiegervaters, Bruders u. Onkels Franz Axtmann herzl. Dank. Im Namen der trauernden Hinterblieben.: Frau Angelina Axtmann geborene Becker. Baden-Baden, 29. März 1943. Für die vielen wohlt. Beweise herzl. Anteilnahme b. plötzl. Heimgang m. lb. unvergeßl. Mannes u. treubesorgt. Vaters Wilh. Langhof, sowie für d. schön. Blumensp.sag. wir innig. Dank. In tiefer Trauer: Frau Johanna Langhof und Angehörige. Baden-Baden, 29. März 1943. Statt Karten! Für die überaus vielen Beweise herzl. Teilnahme, die wir anläßlich des Heldentodes mein, lieb. Mannes u. unseres Vaters Pg. Alfred Ortlam, Flugzeugführer in einer f Transportstaffel, erhielten, sagen wir allen herzlichn Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Trudel Ortlam geb. Holr. Achern, 30. März 1943. Für die Beweise u. aufrichtige Anteilnahme beim Heldentode meines lb. Mannes Uffz. Ernst Spelchinger sage ich zugleich im Namen aller Angehörigen herzlichen Dank. Erna Speichinger, geb. Welssenrieder. Villfngrn, Rlttltr. 3, 20. Min 43. Statt Karten! Für die uns in so großem Maße gezeigte Anteilnahme, sowie für die schönen Kranz- und Blumenspenden b. Heimgange mein, lieben Mannes, Vaters, Schwiegervater, Großv. and Bruders danken wir herzlich. (70053) Im Namen der trauernden Hinter- j büebenen: Frau Lulae Paulus. Schwarzach, Kiel, ftaarbrikkea, den 1 April 1943. Hefraten Kriegsversehrter, 24 J., 1,70 gr., sucht neMos MSd-el, nvusik- u. sport liebend, zwecks späterer Heirat, (3 44809 Fühfer-^Verlag Karlsruh*^ Kaufmann in l-elt. Stelto>rvg, 48/1, 619, m. gutem Einkommen, wünscht Briefwechsel mit Ib., guten Frl. o. Wwe. zwecks späterer Heirat. Da längere 3abre mit eigenem Geschäft selbständig, wäre evtl, auch ml< Einheirat elnversla-ndan. IS 29950 Füh- rer-V erla g K arhsr u-he. Fräulein, »Jähr., tücht. I. Hai/sh«H, sucht Charaktere. Herrn zw. spät. Heirat kennen Z'U lerrven. ES 4037 Führer-Verlag Keh< Kriegsversehrter, 30 Jahre alt, sucht die Bekanntschaft eines anständ-, charaktervollen evang. Mädchens zwecks spät. Heirat. Kriegerwitwe evtl. mit Kind nicht ausgeschloss. El 29926 Führer-Verlag Karlsruhe.^ Witwer, in den 60er Dahren mit Vermögen u. spät. Pension, sucht Ib. Lebensgefährt»ln von 45 55 Jahren kennenzulernen zwecks Heira«t. _ta_44922 Führer-Verla-q Karl sruhe . • Bauernsohn, 26' J., 1,70 groß, dbl., strebsam, viel Sinn f. Ordnung u. Sauberkeit, möchte mit nettem Mädel von 20—26 3. (auch Witwe ohne Kln-d angenehm) zw. baldig. Heirai in Briefwechsel treten. Streng'sbe Verschwiegenheit verlangt u. ruges. Kl mit Bild BR 806 Füh r er-Verla g Bruch sal. Mädel, 23jähr., wtins-ht Briefwechsel mit nettem jung. Mann Zw Heiuet. IS mit Lichtbild 29544 Führer-Verlag Karlsruhe. Fräulein (Pfälzerin), 45 J. alt/ aus guter Familie, symp. Erscheinung, mit allen hausfraulichen Eigensch., möchte sich gerne nach Karlsruhe oder nächsiliegender Stadt verheiraten mit Herrn bis 58 1. In sich. Pos. Witwer mit 1—2 Kindern angenehm. Kl mit Bild 29931 Ftihrer- Verl-e-q Kar l sruhe. 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Ausmusterungs- oder Ausschliefiungsscheines sind. 1 I« der Zelt vom 5. 4. bis einschl. 22. 4. 43 ertasten die polizeilichen Mehdebehö rden diej en ige n man n- 11 eben Arvgehörigen der Geburts- Jahrgänge 1897 bis 1900, die bisher noch nicht erfaßt worden sind und 1 keinen Wehrpaß, Aus muster ungs- scheln oefer A u« s c h 11 eß ung« sc hei n bes-itizen. 2. Diese Meldepf kehligen haben sich umgehend, spätestens bis zum 18. 4. 45 werktäglich zwischen 8 u. 12 Uhr beim Polizeipräsidium Karlsruhe, Karl-Friedrich-Str. 15, Zlmm. 14 und 16 zu melden. Z. is't ein Meldepflichtiger vorübergehend abwesend, so hat er sich bei c*er für seinen Wohnsitz zuständigen pol. Meldebehörde zunächst schriftlich und mach Rückkehr unverzüglich persönlich zu mel'den. 4. Die Mel>dep flichtigen haben zwei Paßbilder In der Größe 37X52 mm vorzulegen, auf denen sie im Brustbild von vorn gesehen in bürgerlicher Kleidung und ohne Kopfbe- deckunq dargestellt sind. Es sind ferner Personalpapiere und sonstige Ausweis© miteub'Ingen. die Aufschluß über gegebenenfalls bereite abgeleistete Militär dl enstzelt In der deutschen oder einer anderen Wehrmacht (ehem. österreichischen, tschechischen, litauischen usw.) und über die Zugehörigkeit zu nationalsozialistischen Organisationen gebei, außerdem Abstam- mu ng«unterl a gen und Zeugni sse, Diplome u-sw. gemäß § 8 der Er- f a ssungs 1 - Verordnung. 5. Mekfepf II chtige, die durch Krank- hell an der persönlichen Meldung verhindert sind, haben hierüber ein Zeu-gnl« de* Amtsarztes oder eines anderen beamteten Arztes oder ©In mit dem Sichtvermerk des Amtsarztes versehenes Zeugnis des behandelnden Arztes bei der für Ihren Wohnsitz zuständigen ool Meldebehörde einzureichen. Entstehende Gebühren müssen die Meldepflichtigen selbst tragen. Ferner haben sie keinen Anspruch auf Ersatz von Fahrtauslagen, Reisekosten und Entschädigung für Löhnausfa II. 6. Melde Pflichtige, die Ihrer _ Anmeldepflicht nicht oder nicht pünktlich genügen, werden, falls keine höhere Strafe verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu 150 Ml oder mit Haft bestraft. Auch können sie mit p o I i zel II chen Z wa ngs m a ßnahmen zur Gestellung angehalten werden. Df. r Polizeipräsident — Abtlg . II. Karlsruhe. Zusetzkleiderkarten für Jugendl. Anträge a. Zusatz kl eid et k. f. Jugendl., welche in der Zeit v. 2. 1. 25 bis 1. 1. 28 geboren sind, sind unt. Vorlage der 4. Re!chskleider k. u. eines Ausweises, aus dem das Geburtsdatum des Jugendl. einwandfrei hervorgeht, bis 30. 4. einzureichen. Nach diesem Zeitp. vorgelegte Anträge müssen unbe- rückslcht. bleiben. Die Anträge sind f. die in Khe. u. Vororte, außer Durlach u. Aue, wohnend. Jugendl. In der Staat!. Kunsthalle, Hans-ThomaKStr. 2, für die in Durlach u. Aue wohnenden Jugendl. im Durlacher Rathaus zu stellen. Karlsruhe, 2. 4. 43. Der Oberbürgermeister, WirtsChftsa ml I. Sonderzuteilung von llie, In der 48, Zuteilung« p. (S. April bis 2. Ma4 43) kommen zusätzlich 62L g Käse zur Abgebe. Die Abgabe erfolgt auf den F-Abschn. d. Reichs- fetfk der 46. Zuteilungs-p. f. alle Altersstufen einschl. der Reichs- fettfk. SV 1 bis 7, sowie auf den Abschnitt W 1 der Wochenkarte f. ausländ. ZIvHarbe^ter d. 1. Woche, die Abschn. berecht. b*s zum 2. Mal zum Käseibezug. Die Verteiler wenden f. diese KäseverteW. nach Weisung der Hauptvereinigung d. deutschen Milch- u. Fettwirtschaft beliefert. Die Kleinverteiler haben die F- u. W-Abschnitte bei der Wa- renabgatoe abzutrennen, auf zukleb, u. dem zuständ. E m ä hrun g s amt bis spät. 15. Mai 43 zur Ausstellung v. Käsebezugscheinen einzureichen. Karlsruhe, den 2. April 1"943. Der Oberbürgermeister d. Landeshauptstadt Khe., Ernährungsamt — Abt. B — Der Oberbürgermeister der Stadt B.-Baden, Der Landrai Karlsruhe. Der Landrat Bruchsal. Der landrat Offenburg. Der Landrat Rastatt. Der Landrat Bühl. Der Land- rat Kehl. Der Landrat Lahr Durlach. Handelsregister A. Eingetragen am 30. März 1943 zu Firme August Schindel Jr. in Khe.-Durlach. Die Firma ist erloschen. Amtsge- rieht KarlsPuhe-Quriach. Gaggenau. Maßnahmen zur Abwehr des Kartoffelkäfers 194$. Durch die totalen Kriegsverhältnisse ist Jeder Kartoffelpflanzer verpflichtet, zur Vereinfachung der Abwehrmaßnahmen beizutragen. Vor allem verweise Ich dabei auf meine Anordnungen im Vorjahre, wonach 1. Die Pflanz reihen längs der Äcker anzulegen sind uyd ein Reihenabstand von mind. M cm einzuhalten ist, damit bei notwendig werdenden Spritzungen die Äcker schadlos durchfahren werden können. 2. Zwischenpflanzungen von anderen Kulturen wegen Vergiftungsgefahren strengstens untersagt sind. 3. Die Kartoffeläcker, sofort nach dem Auflaufen der Kartoffeln, mittels einer 7afei zu versehen sind, nach welcher der Name und die Wohnung des Pflanzers sofort festgestellt werden kann. Zuwiderhandelnde oder Säumige, die dieser Aufforderung nicht nachkommen, haben strengste Bestrafungen zu erwarten. Gaggenau, 2. April 1943. Der Bürgermeister. Hausgehilfin, anständig und fleißig, a. sof. ges. Zieg elmeyer, Bruchsal . Hausgehilfin, de gut kochen kann u. in allen Hausarb. erf. ist, in Einfamilienhaus z. 1. Mai od. spätenges. S Fabrikant Hans Merkel, Eßlingen bei Stuttgaft. (30532) Hausgehilfin in Geschäftshaush. zu mögl. bald. Eintritt bei selbst. Tätigkeit ges. Frau Heinrich Woerner, HeMb ronn a. N., Kaiserstr. 30 Hausgehilfin, tücht., f. ein Heim in Khe. sof. gesucht. El 45521 Führer-Verlag Khe. Hausgehilfin,* tücht., die an selbst. Arbeit, gewöhnt Ist, In Geschäfts- haushält mit Kindern gesucht. a 46030 Führer-Verleg Karlsruhe. Haushälterin gesucht für meine 83J. Mutter, pflegebedürft., in Etag.- Haush. Elntr. baldigst. Dr. R. v. Kramer, Gut Nägelsförst, Post Stelnb ach/Baden. (1949) BUhl. Meldepflicht zur Wohnraumlenkung. Nach der ReichsVO. zur Wohnraumlenkung vom 27. 2. 1943 hat 1. bis zum 10. April 1943 jeder Wohnungsinhaber, der über mehr als eine sel'bst. möbl. od. unrnöbl. Wohnung für seinen eigenen Bedarf oder den seiner Familie verfügt, eine Meldung an mich (Abt. für Wohnraumlenkung) zu machen. In dieser Meldung ist Ort und Anzahl der zu den Wohnungen gehörenden Räume aller Wohnungen, auch der außerhalb des Landkreises Bühl gelegenen anzugeben, 2. bis zum 10. April 1943 jede Einzelperson, die eine selbständige oder unmöblierte Wohnung inne hat, dies unter Angabe der Zahl der zur Wohnung gehörend. Räume und der danin befind'!. Untermieter und Untermietfamilien mir (Abt. für Wohnraumlenkung') zu melden. Z. Die Vermieter oder deren Stellvertreter hab. sich zu verlässigen, daß von ihren Mietern die Meldungen zu 1 u. 2 fristgemäß zur Durchführung gelangen. Sie haben die Meldungen selbst zu vollziehen, falls dies seitens ihrer Mieter unterlassen werden sollte. 4. Wer diese Meldepflichten unter 1—3 unbeachtet läßt, kann mit Geld oder Haft bestraft werden. 5. Per- sönl. Vorsprachen in Angelegenheiten der Wohnraumlenkung sind völlig zwecklos und wollen unterlassen werden. Bühl, den 2. April 1943. Der Landrat. Hauswartstelle mit Haus- u. Gartenarbeit in Villa in B.-Baden an tüchtige Frau od. Etzpp. zu vergeben. Schöne Wohn. vorh. Nur ausführl. E] BA 1946 Führer»Verlaq B.-Baden. Stütze, ält. od. Alleinmädchen, auf 15. 4. od.' 1. 5. nach B -Baden ges. Kl BA 1948 Fihrer-Verl. B.-Baden. Hilfe für einige Stunden am Vormlt tag in Privathaushalt gesucht. El 45960 Führer- Verlag Karlsruhe. pTiichtJahrmädchen gesucht. 13 31015 Führer-Verlag Karlsruhe. Lehrmädchen f. Textilwarengeschäft sofort oder später gesucht. Emil Jäger. Karlsruhe, Klauprechtstr. 41 Offenburg. Die Wohnungsstelle auf ctom Rathaus (Zimmer 9. II. Stock) Ist für den öffentlichen Publikumsverkehr nur noch 2—6 Uhr geöffnet. Der Oberbürgermeister. | Lege«, hurst. Ich bringe zur atlgem. 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Bruchsal Bd. 229 Blatt 7, dritte Abt. Nr. 3 auf Lgb.Nr. 12567/2, sowie Bd. 273 Bl. 27 dritte Abt Nr. 3 auf Lgb.Nr. 17567,19 der Gemarkurfg Bruchs«! eingetrag. Grundschule! in Höhe v. FUnttauseodfünfhundert Goldma'rk, verzinst, ru 8 # /i jährlich, zu Gunsten des Kaufmanns Hans Springer, früher in Bruchsal f. kraftlos erklärt. Bruchsal, 31.3.43. Amtsgericht III. ■ruchsai. Für Püchter von Kriegs- u. Kleingärten werd. a«i Mo., 5. 4., u. vi. 6. 4. Jew. von 9—12 u. 14—17 Uhr im städt. Holzhof hinter dem Rathaus Kunstdünger (NHrophoska) ausgegeben. Näh. woll aus dem reda -kt. Teil erseh. werd. Bruc+nal, 2. 4. 48. Der Bürgermeister. Rastatt Der Haushaltsplan (Nachtrag) des Landkreises R®steM f. d. ' Rechnungs). 1942 Wird im orden«. Haushaltspl. m d Ausgabe auf 10 803 527.42 Xtt festges. Im außer ordentl. Haushaitspl. s.'nd Ausgab, nicht vorgeseh. Die Haushaltssatz. wurde am 22. 3. 43 stattl. genehm. Rastatt, Landrat — Lancfkrels ielbstv. Rastatt Die Schutzpockenimpfung für die Erstimptt'irvge der Stadt Rastatt let auf Mittwoch, 7. April, 14—17 U. festgesetzt kn Staeti. Gesundheitsamt Rata«, Die vorgeled. impf- pMeMtgen «ncMnen I. bekannt- gegebenen TerrrOn. MleM besteWte. Äoch nlcttl oe*mpt»e Kinder sind um K Uhr wr Impfung zu bringen. Rastatt, !. April 19 43. Pe r Landrat, Kraft, erstkl. u. vettrauensw., von mlttl. metallverarbel't, Betrieb Im Oberelsaß, am Fuße der Vogesen, als Sekretärin f. d Betriebstührer ges Elrttr. etwa ab Mai. Zunächst Einstell, f. ca. 5 Monate, bei ge- genseit. Einverständnis Dauerstetl. C3 30508 Führer-Verlag Karlsruhe. Kontoristin, perf., mit allen Büroarb. vertraut, zu bald. Eintr. In Dauerst, gesucht. CS 45441 Führer-Verl. Khe Bürokraft, perf, rn M-'S Chi nen sehr., Halbl'ag-sbetät. f. !. Einsatz be- tlndil. Handwerkernrma ges. S45602 Führer-Verlag Karlsruhe. ii«ea lti »>.e n « Mun g. Frau. |üng.. für leichte Büroreinigungsarbeit In Dauerstellung ges EI 45930 Führer-Verlag Karlsruhe. 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Berechtigungen: Die Wirtschaftsoberschule führt in drei- jähr. Lehrgang bei gründl. Ausbildung in allen Wirtschaft'!. Fächern sowie in Deutsch, Geschichte, Biologie, Fremd sprachen, Mathematik, Chemie u. Physik zum Wirtschafts- abitur, das zum wirtschaftsWissenschaft'!. Studium an den deutschen Universitäten u. Hochschulen berecht. Das Studium kann ab gesell, werden mit der Prüfung als Dipl.- Volkswirt u. mit Promotionen. Dipl.- Volkswirte sind üb. den Weg des Regierungsreferendars und Reglerungsassessors zur staatl. Laufbahn des Verwailtungs'jiuri'S'ten zugelass. Mit Genehmigung des Dekans der zuständ. rechtswis sensc hat tl. Fakultät berecht, das WirtschaftsAbitur auch zum Studium, der Rechtswissenschaften f. den Beruf eines Rechtswissenschaftlers im Bereich der freien Wirtschaft sowie zur Promotion zum Dr. jur. Dem Inhab. des Reifezeugn. einer Wirtschaftsoberschule steht die Offizlerslaufb. u. die zu dem kauf mann. Reichs- .bankdienst offen. Die Wirtschaftsoberschule gibt die geelgn. Vor- brldg. f. leitende An-gesteilte und Beaimte im Handel, in d. Industrie, in den Banken u. in der Verwaltung. Der Leiter. Pflichthandelsschulen I und II Karlsruhe (Kaufm. Berufsschulen). Auf Grund der §§ 10 u. 13 des Reichs- schul pfli cht gesetzes v. 6. 7. 1938 sind die Führer der Gewerbebetriebe in Karlsruhe, Blankenloch, Büchig, Egg enstein. Forchheim, Fried riehst ai, Hagsfel'd, Hochstetten, Leopoldshafen, Lledolsheim, Linkenheim. Mörsch, Neuburgweier u. Neu reut bei Straf vermelden verpflichtet, alle in Ihren Betrieben b eschä f tl gten Ha ndlungs I e hri i n ge u. Anlernlinge (Büro- u. Verkaufs- gehilf.) ohne Rücksicht auf das Alter, ferner alle kaufm. Gehilfen u. Volontäre, die da9 18. Lebens]. noch nicht vollendet haben, bei den Leitern der Handel««chulen I u. II In Karlsruhe rechtzeitig anzumelden, bnd zwar: die Knaben In der Handelsschule I, Zirkel 22; die Mädchen in der Handelsschule II, Kriegsstr. 118. Anzumelden sind auch berufsschul'pfl. Lehrlinge (Lehrmädchen) und Anfänger(Innen) im Gaststätten, und Beherbergungsgewerbe; berufsschul'pfl. Apotheken- heiler (innen), Beruf »schul pfli cht ige in Handwerksbetrieben, die auschl. mit kaufm. Arbeiten beschäftigt sind (mit Ausnahme der Ladenge- hilf, im Bäcker-, Konditoren- u. Fl e Ische rh a n d w e r k); beruf« s cjvul p f I. Zunghelfer der Deutsch. Reichsbahn; berufsschul'pfl. Lehrlinge (Lehrmädchen), Dlenstanfänger(innen) u. mit Verwalt.-Arbeiten beschäftigt. Hilfskräfte (einschl. Schreibkräfte) im Dienste der Gemeinden u. sonst, öff.-recht!. Körperschaften u. Verwaltungen, bei Rechtsanwälten, Bücherrevisoren und in der Lohnbuchhaltung. Die Anmeldung (bei Austritt: die Abmeldung) hat zu erfolgen am Donnerstag, 8. u. Freitag, 9. April, jeweils v. 15—18 Uhr; bei späterem Geschäft« eintritt spätestens am 4. Tage nach Eintritt In da« Lehr»- oder Arbeitsverhältnis (bzw. nach dem Austritt aus dem3.) durch persönliche Vorsprache des bzw. der Schulpfl. bei den oben bezeichneten Sekretariaten der Handelsschulen; das letzte Schulzeugnis Ist mitzubringen. Die Betriebsführer oder deren Bevollmächtigte sind ferner verpflichtet, den Schulpfl. die für den Besuch der Handelsschule erforderl. Zeit zu gewähren und sie zur Erfüllung der Schulpflicht anzuhalten. Karls- ruhe, 3. April 1943. Der Leiter. Bruchsal. Handelsschule. 1. Höh. here Handelsschule (Berufsfachsch.) Anmeldung zur Aufnahme f. das Schuljahr Ostern 1943/44 am Mo., з. Mai, 8—12 Uhr, in der Handelsschule, Stadtgrafoenstr. 2, 1. St., Z'im. 15. In die Höh. Handels«chule mit zweij. Lehrgang werd. Schüler и. Schülerinnen mit gut ab ges c hl. Vol'ks«chu:ibi1id. od. gielchw. Bild, aufgenommen. Die Aufnatvmeprüf. erstl. Großverbraucher notw. El erb. u. G. F. 2156 über Ann.-Exp. Carl Gabler, München l, Theatinerstr. 8/I. Wer Ubernimmt Beiladung von Khe. nach Neust ad t/Wein str.? 3ul. Lenz, Karlsruhe, Hirsehstraße 67. Wer nimmt Beiladung von Saarbrücken nach Offenburg mit? ElOF 3077 Führer-Verlag Offenburg. Wer nimmt Flickarbelten an? .El 46308 Führer-Verlag Karlsruhe. Welche Schneiderin nimmt noch Sachen an? Ei 46194 Führ.-Verl. Khe. Wer wäscht und »topft für Herrn? El 46267 Führer-Verlag Karlsruhe. Dauermieter mit od. oh. Möbel findet In B.-Baden In sonnig. Häuschen freund!. Aufnahme m. voller Pension. E BA 1989 Füh rer-Verlag Baden-Baden. Heim findet Witwe m. Kind bei berufstät. Ehep. El erb. unt. M. H. 4223 an Ala Anzeigen-Gesellschaft m. b. H. Mannheim. Theater Badi»chesStaalsthaalar. Große» Hau». 4. 4., 1J.30—16 Uhr, ge *chl. Vorst. 1. KcJF. „Schön Ist dlo Welt", Operette v. Fr. LeMr. 18—20.30 U. außer Miete, WaMmteMt. gültig, „Tosca", Oper v. Pucclol. 5. 4„ 18.30—21 Utir, 1». Montag- Sondermie'te, Wahlmletk. gültig. „Der Gigant", Schauspiel v. R. Bi'lNng«f. — Kleines Thealer. 4. 4. 18—20.15 Utir. ErslauffWimmtg: „Die unnahbare Frau", Lu«tsp. v. Lenz. Thealer der Stadt Strasburg, 4. April, 14 Uhr „lar u. Zimmermann". Ende gegen 17 1/lw. KdF.- Gruppe Ii A. — 1? Uhr „Wiener Blut". Ervde gw^en 21.30 Uhr. 5. April, 19 Uw „Thor« Gatt". Eode gegen ?1.30 Uhr. Vorst, f. d. K3. 6. April, 19 Uhr „Orpheus u. Eury- dike". Ervde nach 21 U. Stamms. B17. 7 April, 19 Uhr „Madame Butter- By". Ende 21.30 Uhr. Stamms. C 1«. 8. April. 18.30 Uhr „»Ida". End« nach- 21.30 Uhr. Stamms. E 14. 9. AprH, 19 Uhr „Thors Gast". Ende gegei 21.30 Uhr. Vorst.t.d.ffl. 10. April, 19 Uhr „Wiener Blut". Ende g'egen 21.30 Uhr. 11. April, 11 Uhr In der Wandelhalle d. Theaters: t. Morgenkoni. 14 Uhr „lar u. Zimmermann". Ende 117 Uhr. KdF.-Gruppe II B. 19 Uhr „Madame Butterfly". Ende 21.30 Uhr. Vorverlt, in Kehl: Mus'ik- haira Meyer, Ruf 793. (5581) B.-Baden. Kl. Theater. 15 u. 19 Uhr: 2 Gastspiele des Theaters d. Stadt Strasburg „Angelika". Filmtheater UFA-THEATER. Tügl. 2.30, 4.45, 7.15 U. der neue Krim'nalfilm d. Terra „Dr. Crippen an Bord", lug. n. zugel. GLORIA — RES!. 2.30, 4 45, 7.15. Heute letztmals „Uebesgeschichten". Zug. nicht zugelas«. Heute alle 3 Vorst, num. Vorverk. 11—12 und ab 3 Uhr. GLORIA. FrUhvorstellung. Heute So. vorm. 11 Uhr „Bunte Luftballons". Allerlei Lustiges und Interessantes für die Zugend. Wochenschau. Kassenöffnung 10.15 Uhr. GLORIA. Ab morgen Montag Erstaufführung des großen Kriminalfilms „Sie waren sechs". Schöne Frauen undurchsichtige Männer — und dazwischen ein Detektiv, der die verwirrten Fäden dieses Kriminalfalles überlegen ordnet. >ugend nicht zugelassen. (31023) PALI. 2.30, 4.45 , 7.15 . 4. Woche „Du gehörst zu mir". Zugend nicht zugel. Heute alle 3 Vorst, num. Vor- verk. 11—12 und ab 3 Uhr. PALI. Frühvorstellung. Heute So. vorm. 11 Uhr. Letzte Wiederholung einer Folge schöner Ski- und Eislauf-Filme. Wochenschau. Zugend zugel. Kassen Öffnung 10.15 Uhr. KAMMER-LICHTSPIELE zeigen „Machen in Uniform". Beg 2.30, 4.45, 7.15 Uhr. Zugend verboten. ATIANTIK zeigt: ,Kleine Residenz". Zugend über 14 Zahre zugelassen. Beginn 2.35. 5.00. 7.15 Uhr. RHEINGOLD. Heute 3 00, 5.15, 7 30. „Meine Frau Teresa". Wochensch. Zug. nicht zugel. Heute 12.45 Uhr Zug .Vorsts „Die Sporck'schen Zä ger". Wochenschau. SCHAUBURG. Heute „Die 7ulika' Wochenschau. Beg. 3.00, 5.15, 7.30. Zug. über 14 Jahre zug. Heute 12.45 Zug.-Vorst. „Soldaten — Kameraden". Wochenschau. , Durlach. Skala. Heute 3.00, 5.15, 7.30. Lustspiel „Der Himmel auf Erden". Wochenschau. Zug. zugel. Heute 12.45 Uhr Zug.-Vorst. „Die weiße Schwadron". Wochenschau. Durlach. M.T. 3.00, 5.00 u. > 30 Uhr. „Diskretion Ehrensache". Dazu: „Elektr. Brücken" u. n. Woche. Durlach. Kammerlichtspiele. Tägl. 5 u. 7.30 Uhr, So. ab 3 Uhr. „Der Hochtourist". (30572) Ettlingen. Uli. Tägl bis einschl. Mo. Wo. 7.30. Sa, 5.15, 7.30, So. 300, 5.15, 7.30 Uhr, „Meine Freundin Josefine". Jugend verboten Dien«! bi« Do. je 7.30 Uhr: „Herz ohne Hei mat". Zug. verboten. Rastatt. Resi-Lichtspiele, Nur noch heute 14.30, 17 u. 19.30 Uhr „Tom- perament für Zwei". Zugl. verbot Rastatt. Schlofi-Llchtsplele. Heute 14.30, 17 u. 19.30 Uhr „Wen die OötU? Heben". (5715) Beeden. Aurella-Llchtsplele. 14,14.30 y. W.50 Uhr „LlebetgeschlcMeti". B.-Baden. PflnvPalaat. 14, fi.Oo und VJ0 Uhr ftlebe". B.-Baden. Kino des Westens. 13.30 u. 15.30 Uhr: „Mit Büchse und Lasso durch Afrika". 17.30 u. 19.30 Uhr: „Der verkaufte Großvater". Bühl. Lichtspielhaus. „Zwei glückliche Menschen" mit M.Schneider. Veranstaltungen COLOSSEUM THEATER. Der oroste Erfolg: „Colosseum -Sterne". Heute Nachmlttagsvonst. 3.30 U., Abend- vorsl. 7.30 Uhr. Theaterkasse ab 2.30 jJhr g eöffnet. REGINA Karlsruhe. Cabaret, Variete, Siehe Plakatanschlag. Programmanfang tägl. 19.30 Uhr. Mittwoch u. Sonntag nachnv 15.30 Uhr. Karlsruhe. Gasth. z.Landsknecht, Ecke Zirkel u. Herren str. Sa. u. So. Konz. Wolf Kraaz vom Staat«theater Karlsruhe spricht Mittw., 7. April, 1S.15 Uhr, im Künstlerbaus Goethe und Morgenstern. Karten v. 1.— (Stud.) bi« 4.— bei Kurt Neufelc«, Wald- str . 81, u . H . Maurer, Kaiserstr. 209. Homer-Rezitation Rudolf Nora. 14. 4., 16.16 U, Friedrichshofsaal. R. Horn zählt zu den besten deutsch. Homer-Interpreten, überalt ausverk. Säle! Karten zu 5.75, 3.75 u. 2.75 bei Kurt Neufeidt u. H. Maurer. B.-Baden. Kurhaus. Kl. BUhnensaal. 11.15 Uhr: Inge Karsten liest aus Ihrer Schaffenswelt. (7425) Konzerte B.-Baden. Kurhaus. 11.30 u. 17 Uhr: Komerte des Sinl.- u. Kurorchest. (17 Uhr: Musilc aus klastischen u. moderr>en Operetten). K. d. F.- Veranstaltungen Karlsruhe. Miltw., 7. April 1943, 19.00 Uhr,,, Friedrichshof", Kammermusikabend : Gewandhaus-Quartett, Leipzig. Werke von Brehm» «. Beethoven. Eintrittst zu X&t 1^-. 2.— u. J.— (Konzertrlngmltg<. 9m 1.90) In der Kdf. - Vorver kauftet le, Wald strafe 40 a. Karlsruhe. So .,11. Aprbi, 11 Uhr, Im „Frledrichshot": Morgeodl. Mustfk- teier, Berliner Frauen-Kammeror- ehester. Leltg. G. I. TH»en. Werke von 3. S. Bach, G. F. HSmdel, A. Scarlafti, O. Respi'ghl. Ekrtrilhpi. 1, 2, 3 M, Konzertrin ^imitgl. 1.50. Vorverk. K heule wieder geOffnet. (1975/ BUhl. Zuckerwaren lUr Ostern. W sind mit der Verteilung der Zucker- waren für den Amtsbezirk BÜhl beauftragt. Bestellung u. Lieferung kann sofort erfolgen. Vorher »I* 10 Originalrechnungen für die Ge- samtbezüge der Weihnachtsllef®" rung uns vorzulegen, bzw. elnitf senden. Berieher unter 10 leg tal' len aus. Schluß der Bestellung 15- April Max Brenzinger, Bühl (B)' 3ac. Wenk. Bühl (Baden,. Schrlever & Co., Achern Kralchgauu.Bruhraln El Neugummlerung — Reparaturen von Autorelfen u. Schlduchen all. O'®' Ben Ubem. Otto Geggirs, Vulkaj'" sleranslalt, Bruchaal, Rhetnatr. w '