TeNe 6 7 Freitag, 23. Dezember 1338 rlerfllklttk VolkswiFisdhaft Ein Werk ohne Facharbeitermangel Das Kind als Mitglied der Betriebs-Gemeinschaft Ständige ärztliche Betreuung der Familien - Schöne und gesunde werkeigene Wohnungen Frühzeitige Sorge für Ausbildung des Betriebsnachwuchses -Das Kind gehört mit zur Refriebsgemeinfchafi", sagte der Betriebsfiihrer eines grobe» Werkes im Weste». „So wie ich mich um «eine Gefolgschaft bekümmere, sorge ich mich auch nm das Wohl «ud Wehe seiner Familie. We»» j» der Familie alles intakt ist, kommt mci» Arbeitskamerad viel frendiger nur Arbeitsstelle. Den Nutze» davon haben wir beides In diesem Betrieb bat die kinderreiche Iamilie eine? Gesolgschaftsmttgliedes auch bei Auftreten von Krank- beits- oder Unalücksfällen keine Not zu leiden. In einem solch schweren Iall greift der Beiricbsführer persönlich mit Hilfsmaßnahmen ein. Die Wcrkschwester steht der Iran mit Rat und Tat zur Seite. Die Arztrechnung geht an das Werk und wird hier restlos beglichen. In der Betriebsordnung verankert sind die Sätze für das monatliche Kindergeld, und zwar gleichbleibend für Arbeiter und Angestellte. Iür icdes Kind wird bis zum vollendeten 14. Lebensiahr monatlich 20 Mark an .Kindergeld bezahlt. Eine Iamilie mit fünf .Kindern z. B. hat also gegenüber einem kinderlosen Haushalt ein monatliches Mehreinkommen von 100 Mark. Der Betrieb kennt keinen Facharbeitermangel Solche Maßnahmen sind natürlich dazu angetan, die Geburtenfreudigkeit zu steigern. Und die Siedlungen dieses Werkes sind auch ein einziger großer Kindergarten. Es ist verständlich, baß dieser Betriebsfithrer bisher noch keinen Iacharbeitermangel kennt. Sein Werk hat eine Stammannschaft. Da die Kinder schon von frühester Jugend an zur Bctriebsge- meinschast gehören, legen sie bei ihrem Austritt aus der Schule Wert darauf, in diesem Betrieb eine Arbeitsstelle zu bekommen. Erholungsaufenthalt für kranke und schw&chliche Kinder Damit allein erschöpfen sich jedoch die sozialen Maßnahmen des Betriebes keineswegs. Alle Kinder der Ge- solgschaftsmitglieder werden einmal im Jahr von einem Arzt untersucht. Schwache oder kränkliche Kinder kommen zu einem dreiwöchigen Erholungsaufenthalt in ein Kinderheim nach Norderney. Sie werden vor Abreise auf Kosten des Werkes vollständig neu ein,gekleidet. so daß den Eltern keine besonderen Kosten entstehen, da auch die Hin- und Rückreise bezahlt werden. 5 RM. Miete Je Zimmer ln werkeigenen Wohnungen Die Mieten in den werkeigenen Wohnungen wurden für kinderreiche Iamilien ans 5 Mark je Zimmer festgesetzt. Und es handelt sich dabei um große, lichtdurchflutete Zimmer. Zu ieder Wohnung gehört ein Garten. Der Innenhof der Siedlung ist zu einem einzigen großen Kinderspielplatz ausgebaut worden, der über Reck. Barren und andere Turn- und Svielgeräte verfügt. Auch ein Planschbecken fehlt nicht. In den Sommermonaten ist das Kinderfest schon zur Tradition geworden. Dann kommen die Mütter mit ihren Kindern in einem großen, schattigen Garten zusammen. Es gibt Schokolade und Kuchen, lustige Kinderspiele und zum Abschluß für jeden ein kleines Airdenken. frage manchen Wirtschaftskreisen schwere Sorgen. Die schwachen Jahrgänge kommen. Es ist geradezu Pflicht der deutschen Volkswirtschaft, auch an dieser Aufgabe nach besten Kräften mitzuwirken. dak. Die endgültig« Fassung der Musterbedingungen ist soeben herausgekommen. Sie weicht im Aufbau von dem Entwurf der Fachgruppe nur insofern ab. als di« im Entwurf in ihren Einzelheiten nicht geregelten Modalitäten nachträglicher Bertragsändernugen (Herabsetzung oder Erhöhung der VertrazZsnmme Ver tragscrteilung usw.) in der endgültigen Fassung wieder in Erscheinung treten (§§ 7, 8). Dafür war ausschlaggebend der Wunsch der Aufsichtsbehörde, den Interessenten — in knapper Form — schon vor Vertragsabschluß über diese Modalitäten zu unterrichten. Demgegenüber hatte di« Fachgruppe in der Begründung ihres Entwurfes di« nachträglichen Vertragsänderungen als für den Vertragsinteressenten unwichtig erklärt und daher di« Regelung der Einzelheiten in den Geschäftsplan ver- « Der rfdiflge „Behälter Reichsbahn-Kleinbehälter für unverpackt zu versendende Waren 5fn Viesen Tagen rollte auf einem Dvezsäl-Gtratzenstihrzeug ein kompletter Güterwagen der Reichsbahn durch die Straßen der Retchshauplstadt. Die Ladung bestand aus Slbaumwlin und die Flaschen gelangten nur in Strohhülfen verpack« von der Kelleret direkt in den Keller. Auf diese Weise wurde nicht nur iede Umladung vermieden, sondern es konnten auch Hunderte von Kisten und sonstig« Verpackung erspart werden. Da aber nun das Bedürfnis der Wirtschaft an Großbehältern in Form des Güterwagens sehr gering ist. hat die Reichsbahn in den letzten Fahren einen sogenannten Kleinbehälter entwickelt, der heute für den gesamten Handel ein geradezu ideales Vcrsandmittrl stir Waren aller Ar» darstellt und in stetig steigendem Mast in Anspruch genommen wird Die Reichsbahn besitzt im Augenblick rund 24 000 Kleinbehälter und hofft, bis Ende des Jahres den Bestand auf rund SO 000 erhöhen zu können, der aber auch dann noch nicht auSretcht. Jetzt um die Weihnachtszeit reistt sich der Handel förmlich um die Kleinbehälter. Au Weihnachten 1937 mutzten I« Woche über 18 000 Kleindehäl- ter gestellt werden. Im Hinblick auf die Bedürfniffe der Wirtschaft baben sich drei Größen von Behältern als befvnderS zweckmäßig erwiesen, und zwar solche mit einem Fasiungsvcrmögen von ein, zwei und drei Kubikmeter: sie sind aus Holz und Stahlblech gefertigt und werden dem Kunden zu geringer Leihgebühr zur Verfügung gestellt. Alle Behälter sind fahrbar und können als direkt in das Warenlager des Einzelhändlers gerollt und dort entladen werden. Da das Abladen der Behälter vom zustibrenden Fahrzeug zum Kunden mitunter schwierig ist und häufig sogar das Ladegut gesäbrdct. hat die Reichsbahn neuerdings einen sogenannten RIcdcrslurwagen bauen lasten, der von einem Trecker gezogen wird und sechs Behälter auf einmal transportieren kann, lieber klein« Ladebleckie rollen di« Behälter von dem niedrigen Fuhrwerk mühelos zur Erde. Drei solcher Rtedersturwagen laufen zur Zeit In Berlin zur Probe: sie sollen bei Bewährung überall eingesetzt werden und den Behälter noch volkstiimlicher machen. Die Behälter eignen sich bei einem Mindestaufwand an Berpak- knngsmateriaf für fast alle Waren und Gcnutzmittel und werden auch dementsprechend inm Versand von Gütern aller Art. wie Glaswaren. Porzellan, Stoffe, Schokolade ober dergleichen verwendet. Die Vorteile des Behälters haben auch im Ausland stärkste Beachtimg gesunden. V. 6. Kommission für Wirtschaftspolitik Eine große Zahl bedeutender Redner auf dem neuen Lehrgang Sparkassenbuch über 50 RM. Bei der Geburt eines neuen Erdenbürgers überreicht öer Betricbsführer der Mutter ein Sparkassenbuch über 50 Mark, das für das Kind bis zum 10. Lebensjahr gesperrt ist. Damit ist der Grundstein qelegt. Wer im Lause der Jahre noch Einzahlungen macht, hat bei einer Ausbildung des Jungen keine finanziellen Schwierigkeiten. Und wo die in Fällen bei besonders begabten Kindern bestehen, wird auch vom Betricbsführer nachgcholfen. Denn sein Stolz sind tüchtige und anstän- dige Kerle, die ja aus der Betriebsgemein- schaft heraus wachsen. Es isst recht erfreulich, bei Fahrten durch die Betriebe feststellen zu können, daß man ssch mehr und mehr auch nm die Kinder — und insbesondere um die kinderreichen Familien — bemüht. Dies« Frage verdient auch ernst- * Berlin, 82. Dez. Der große Lehrgang der Kommission für Wirtschaftspolitik der NSDAP, wird, wie die NSK. berichtet, in der Woche vom 28. bis 28. Januar 1089 in München durchgeführt. Er steht unter dem Leitgedanken: Europäisches Wirtschaftszentrum. Auf dem Lehrgang sprechen: Staatsrat Boerger, Gauleiter Bürckel, Reichsleiter Darrs, Neichsvcrkchrsminister Dr. Dorpmüller, Reichswirtschaftsminister Funk, Korps- ftthrer Hühnlein, Gauleiter Kaufmann, der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik Bernhard Köhler, Reichsleiter Rosenberg, der Chef des Wehrwirtschafts- stabcs, Generalmajor Thomas und Generalinspektor Dr. Todt. An den Nachmittagen werden die Teilnehmer des Lehrgangs in Arbeitsgemeinschaften zusammengefaßt. Sie haben die Aufgabe, die Vertiefung und Nutzanwendung der Hairptvorträge vorzunehmen. Endgültige Fassung der Musterbedingungen Zur Reform der privaten Bausparkassen Die Berhandlnnge» der Fachgruppe Private Bausparkassen mit dem Reichsanfsichtsamt für Privakverstche» rnng über den von ihr anfgestellten Entwurf uencr Musterbedingunge» sind «nnmehr zu Ende geführt. wiesen. Di« Praxis wird nunmehr lehren, ob den nach' träglichen Vertragsänderungen in Zukunft noch,eine art große Bedeutung zukommt, daß di« Belaituuä ' # Bausparbedingungen mit diesbezüglichen Bestimmung gerechtfertigt ist. , , s m Im übrigen sind praktisch alle Kürzungen, die rn Entwurf der Fachgruppe gegenüber der Fassung * ..Anhaltsbedingungen" aus dem Jahre 1932 vorgep« waren, beibehalten, u. a. auch die Verweisung zelnen Gründe für die vor.zeitig« Kündigung des -v" spardarlehens in die Dchuldurkund« (§ 21). Der Verständlichkeit des Vertragswertes kommt sehr zugute, daß für Verträge über die volle swj* kostenfumme einerseits und reine Teilfinavzi^ rungsverträge andererseits je eine besondere Im* iung . vorgesehen ist. so daß die an vielen Stellen des Entwurf der Fachgruppe nötigen Alternativen vermieden wen-,. Als Erfüllungsort ist, nicht wie im der Fachgruppe gemeinsam für die Leistungen beider -r. tragsteile der Sitz der Bausparkasse, sondern für die - stilngen jedes Teiles dessen Sitz bzw. Wohnsitz vorge>«w ' Wenn dies« Bestimmung auch der Herausbildung ^ einheitlichen Rechtssprechung, wie sie im Zuge der 2ce> ordnung des Bausparwesens beionders wichtig ist, n ' ' förderlich sein dürfte, so ist doch zu hoffen, daß di« füllungsort- tind Gerichtsstandklauiel in Zukunft nv n>eNiger zur Anwendung gelangt, als das bisher schon ^ Fall mar. . Die Bausparkassen haben nun die Möglichkeit, >» Geschäftsbedingungen an Hand der neuen Musterbrd" gnngen umzngestalten. Dabei wird die Fassung ® v Musterbe dingnng«n grundsätzlich im Wor laut zu übernehmen sein. Jedoch wird den sparkaffen in technischen Einzelheiten überall da di« lichkeit von Abrveichungen offen sein, wo solche Ilbweiw« gen mit Rücksicht auf die Bestandsverhältnisse der «' zelnen Kassen oder aus sonstigen Gründen zweckmav sind. Dies gilt insbesondere für das Zuteilnngssnmv In tariflicher Hinsicht wird die Mannigfaltigkeit der bisherigen Bausparbedingnngen künftig ei«" weitgehenden Nebereinktimmung in de« Grund- zügen Platz machen. Ausnahmslos alle Bausparkassen werde» Zinsen geben und nehmen. Der Guthaben.zinsfutz wird bei den einzelnen Baufp" kaffen zwischen 2 5 und 3,5 v. H. liegen, wobei Vorzug weil« 2% und 3 o. H, gewählt werden dürften. Die D« lehenszinsen für di« zweit« Hypothek werden mit 5 jL 5H v. H., nur selten mit 6 v. H. bemessen werden. Abschlußgebühr kann — einschließlich der Vermittlung. Von «34 anl 183 Weniger Ausstellungen entlasten die Wirtschaft Berlin, 22. Dez. (Drahtberfchl.) Ein Beispiel wirksamer Wirl- schaftslenkung bietet vi« Messe- und Ausstellunaspolitik des Werberates der deutschen Wirtschaft. Vor noch nicht allzu langer Zeit erblickten rührige Siadiväici im Aufzicben von Mesten und Ausstellungen das M-i«tel zur verkehrspolitischen Erschließung ibrer Stadt, wirtschaftlicher Effekt solcher Veranstaltungen wurde vergessen. Heute kann »ich, mebr die Rede davon sein, datz viele Ausstellungen die Wirtschaft unnötig belasten. In der „Deutschen Volkswirtschaft' wird eine NünflahreSbilanz der vom Wcrberat genehmigten Mesten und Airsstellungen vcr- össcntlicht. 1934 waren es noch 634, 1935 nur noch 486, 1936 sank die Zahl weiter auf 270, 1937 auf 191 und 1938 auf 163. Planmätzig wurde die Gesamtzahl der Veranstaltungen herabgesetzt, drei Viertel der 1934 noch vorhandenen Ausstellungen kamen in Wegfall. Der ausstellenden Wirtschaft wurden dadurch Kosten erspart, und die übriggebliebenen Veranstaltungen wurden lebenskräftiger. Vor allem wurden die rein repräsentativen Veranstaltungen möglichst eingeschränkt. In diesem Jahr ist eine aufsällig« Verlagerung aus das rein sachliche Gebiet zu verzeichnen. Die Zahl der Fachmessen und Fachausstellungen stieg von 57 im vorigen Jabr aus 81. Tie gleichzeitige Zunahme der Mesten von 6 aut 9 in diesem Jahr erNSrt sich aus dem Anschluß der Ostmark, di« die Mesten in Wien, Graz und Innsbruck brachte. Auch hier wird aber künftig eine Regelung des Werberates erfolgen. So werden die Mesten in Graz, Jnnsbrink und Reichenberg im nächsten Jabr nicht mehr abqebaltrn. Die Träger dieser drei srüheren Mesten werden entsprechend den Maßnahmen im Reichsgebiet als Veranstalter von Ausstellungen und Schauen entsprechend den Bedürfnissen der Landesteile anerkannt Nur die Wiener Meste ist anerkannt worden, ste wird künftig im Frühjahr und Herbst stattstnden. 50 Jahre Schulmöbelfabrik Tauberbischofsheim Di« Schulinöbslfabrik Tauberbischofshetni (Bd.) kann sin diesem Jahre auf sin« halbbunderljäbrige Entwicklung znrNckbficken Der Gedanke zur Errichtung des Werkes ging von dem damaligen Gewerbelehrer in Tauberbischo fShenn, Albert Ramniinger aus, der mit seinem Schwager Konrstd Stettcr, der ebenfalls Lehrer war, eine Schulbank konstruierte, die di« Mängel der festen Bank bebob und den hvgientfchen Anforderungen Reckniung trug. Im Jahre 1898 erfolgte di« Gründung der Vereinigten Sckmlrnöbelfabrike» GmbH, mtt ihrem Ditz in Stuttgart und ihrem Fabrikationsvelrteb in Tau» berdischolsbeim; in München wurde eine FMale errichtet. An der Gründung der Gesellschaft beteiligten sich die damalige Firma Ram- mtnger & Stettcr, Me Batierische Schultnödelfabrik C. A. Kapferer in Fretung b. Weiden iOderpf.), P. I. Müller in Berlin und Karl Anfelm sr in Stolzenberg b, Saalmüufter (Soden). Aus kleinen Anfängen heraus entstand ein Fabrtkunternebmen, das im Lause der Zeit erhebliltch erweitert werden konnte. Ein Grostbrand legte das Werk am 1. August 1923 in Schutt und Asche. Bald wurde an den Bau eines neuen Fabrikanwcsens herangegangen und ein Werk erstellt, das heute die größte Schulmöbelfabrtk in Deutschland darstellt und 170—180 GcsolgsckiaftsMitglieder zählt. Seit Bestehen drS Unternehmens sind rund 100 000 Sckntlbänke hergestellt worden» austerdem 7000 Lehrerpulte und 120 000 Stühle. Frankfurter Abendborse Frankfurt, 22. Dez. (Drafttbcricht.) An der Abendbörfe kam es nur zu sehr Keinem Geschäft, da mit dem Näherrücken der Feiertag« das Interest« der Bankenkundschast mehr und mehr schivindct. Auch der Berufshandel zeigte kaum noch Unternehmungslust. DI« Haltung war im ganzen wenig verändert und die durchschnittlichen Abweichungen hielten sich bet %—%■%. In den meisten Fällen lagen den Notierungen keine Umsätze zugrunde. Der Rcntenmarki war ohne Gesck>äst. 63lsig« IG. Farben kamen nominell %% niedriger mtt 119% zur Notiz. bastelte Behandlung. Schon beute bereitet die Nachwuchs- Folge 98 23. Dezember A mfifchc B eka n olnidrhüb gtrC ,i Bekanntmachung Verfügungen über Ivdischen Grund besitz. Nach Artikel n } 8 der Verordnung über den Einsatz des sü- dischen Vermögens vom 3. Dezember 1938 (RelchSgesetzblatt Seite 1709) bedarf die Verfügung über Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte durch Juden zu ihrer Wirkiamkeit der Genehmigung Dies« Genehmigung wird in Baden aus schließlich durch den Finanz- und Wirtschaftsmintsler erteilt. Anträge auf Genehmigung sind bis auf weiteres zur Vorprüfung «mrer Beifügung einer Ausfertigung des notariellen Vertrages einzureichen. a) für landwirtschaftliche Betrieb« und Gtlmdelgentirm bet den örtlich zuständigen Landräten, Polizeipräsidenten oder Poltzet- direktionen, b) für forstwirtschaftlich« Betriebe und Gruuldstücke bei dem örtlich zuständigen staatlichen Forftämtern, e) für alles sonstiges Grundeigentum bei den örtlich zuständige» Sand- rätcn, Polizeipräsidenten oder Polizetdirektioneu. Ocrtlich zuständig ist di« Vorprsifungsftclle, In deren Bezirk der Grundbesitz belegen ist. Die Vorprüsuugsstellen erreUen auch Auskunft. Karlsruhe, den 16. Dezember 1938. Der Finanz- und Wirtschaftsminister. * Eingliederung eines unbewohnten Gebiets, teiles der Gemeinde Wasser in die Gemeinde Emmendingeu. Ein unbewohnter GcbletSlcil der Gemeinde Wastcr, bestehend ans 43 Grundstückc» mit 14 da 90 a und 40 qm wurde durch Ausspruch von heute in die Gemeinde Emmendingcn aus Grund gemetndercchr- Ucher Dorjchrtsten eingeglicdert. DaS Verzeichnis der Grundstücke kann aus den Rathäusern in Emmendingen und Waffer eingesehe'.i werden. Emmeudiugeu, den 16. Dezember 1938. Bezirksamt. * Vo« den Prüflingen, dte sich der Prstfung für den gehobene» mittlere» Finanzverwaltungsdiensl lJnspeklorenprüsung) vom 5. b>S 12. Dezember 1938 nuterzogen haben, werden für bestanden erklär«: B ä u r l« Alois M Karlsruhe, Bös Franz In Karlsruhe, B r e h m Kurt in Freiburg, Bügel Helmut in Karlsruhe, E ch l e Georg in Karlsruhe, Fuchs Johann in Säckingen, Fürderer Otto ln Freiburg, H e l l r I e g e l Leonhard in Karlsruhe, H I l - keil Wilhelm in Karlsruhe, Klotz Walter in Karlsruhe, Mit- s ch e l e Adolf in Karlsruhe, Moritz Emil in Karsruh«, R e - melius Friedrich >n Konstanz, Renk Alex in Karlsruhe, S ch e n z e r Heinrich in Karlsruhe, S ch n e p f Erwin in Karlsruhe, Stapf Karl in Freiburg, Straub Joses in Freiburg. Thron Kurt tu Karlsruhe, Zimmermau» Waller tu Karlsruhe. Karlsruhe, den 19. Dezember 19.38. Badischer Finanz- und WirlschaftSminister. * Bekanntmachung HusbeschlaglehrgSuge. Der mit Bekanntmachiiug vom 28. November 19.38 (Bah. Staats- anzcigcr Folge 93) auf 2. Januar 1939 festgesetzt« Beginn der Hus- beschlaglehrgängc wird auf 1. 2. 1939 verlegt. Karlsruhe, den 13. Dezember 1938. Der Minister des Inner». * Ministerium des Kultus und Unterrichts Personalnachrichteu Versetzt in gleicher Eigenschaft Professor Peter Herold vom BiSmarck-Ghmnastum t« Karlsruhe an dir Humboldt-Schule — Oberschule für Jungen — daselbst: Professor Georg S ch m i e d e r an der Philipp Lenardschulc — Oberschule sür Jungen — in Heidelberg au die Hebelschule — Oberschule für Jungen — in Schwetzingen. Ernannt: Aufseher Gustav Lamprechl am Landes«»»»« ruhe zum Wachtmeister. gebühr für die crstsiellige Fremdhvpothek — bis zu 2 v. der Bairkostenfumme betragen, doch wenden viel« Ba ( spnrkassen unter diesem Satz bleiben. Die im Wege ^ Tilaungsstreckung erhobene Zuteilungsgebtthr wird meist aus 3 v. H des reinen Darlehens belaufen. „ So treten die Bausparkassen mit Tarifen hervor, a das Interesse einer breiten Schicht cigenheimsuchene Bolksgenossen finden werden. Inwieweit mit,dielen 1 , rifen das Hauptziel der Neuordnung des Bausparwestz" ‘ die notwendig« Verkürzung der Wartezeiten erreicht wird, hängt davon ab. in welchem Umfang es einzelnen Bansparkasien gelingt, sich den K a p i t ar markt zur Einschaltung erster Hypathek«» zur Abtretung der erststelligen Teile ihres Hypothek^ stocks sowie zur Hereinnahme von Globaldarlehen ^ erschließen. Schlacht- und Nutzvieh Karlsruhe, 22. Dez. Schlachtpichmarkt. Auftrieb: 7 Ochsell-. Bullen. 5 flflfie, 7 Färsen, 617 Kälber, 23 Schafe, 681 Sww->' - Verlauf: Großvieh, Scbw.sine m,d Kälber ,»geteilt, Scbäse Preis«: Ochse»: b 42.50, c ,35: Bullen: a 44.50: Kühe: a 42— b 37, c 27—30; Färsen: - 45.50, b 41.50: Kälber (SonderNastc' - . Kälber: a 60—65, b 5.3—59, c 45—50. d 38—40: Lämmer und mel: 61, bTI 44—50; Schwein«: a 59, bl 58, bTI 57, C 53, d Fette Specksauen: gl 58; Sauen, Eber. Allschneider: gll, b und i 5 Mannheim. 22. De,. Schlachtviehmartt. Austrieb: 57 Lsibl^, 94 Bullen, 111 Kühe, 138 Färsen. 770 Kälber, 1403 Schweine. Pen laus: Grotzvich, Schweine und Kälber zugctcilt. Preis«: a 44,50—46,50, b 40.50—42.50. c 37.50; Bullen: a 41.50—44/. b 37.50—40.50, dH 25.50: Kühe: a 42.50—44.50, » 38.50—AH c 25.50-34.50, d 20 50—24.50; Färsen: a 43.50—45 50, b 40/ bis 41.50. c 32.50: Kälber: a 65, b 59, c 48—50, d 33-40: Schwei" a 59, bl 58, bll 57, c 53, d 50; Fette Specksancn: gl 58. Hcivclberg, 22. Dez. Schlachwichmarkt. Auftrieb: 3 ' 2 Bullen, 2 Kühe, 8 Färsen, 1,38 Kälber, 10 Schafe, 456 2«wc> , Verlaus: Großvieh, Sckiwein« und Kälber zugelcilt. Preise: a 44—46: Bullen: a 44.50, b 40.50: Kühe: 6 40.50: Färsen: - ^ bis 45 50, b 41: Kälber: a 63—65, b 56—59, c 43—48: Law" - und Hammel: bll 44—45, c 33—40; Schwein«: a 59, bl 58, »U C 53, i 50. Metalle tat «arls- Pressegesctzlich verantwortlich: Adolf Schmtd. Karlsruhe Bern», 22. De», Knrsvreise für unedle Metalle. Laut , i; treten ab 23. Dezember folgende Preisverüiwcrungcn in " ^ Zinn, nicht legiert 251—261, Banka-Zinn in Blöcken 263—* lt Mischzinn je 100 Kg. SN-J»hal1 251—261, Je 100 Kg. Rcst-J»" 16.75—18 75, Lötzinn >e 100 Kg. SN Inhalt 251—261, 3e 1« Ncst-Jnhglt 16.75—18.75 M. Rest unverändert. Berlin, 22. Dez. Mctallnoticrungen gültig für 23. Tesiw^^ Elcltrolhtlupfcr (100 Kg.) unv. 59.75, Feinstlbcr (1 Kg.) ** bis 39.70 (36.60—39.60) m. ^ Berlin. 22 De;. Mctalltcrminnotierungen für Kupfer, Blei Z4nk unverändert. Tendenz stetig. -,gz« Berlin, 22 Dez. Der Londoner Goldpreis beträgt für eln Fclngold 149' (6 0 6 gleick, 86.6808 XU. für «in Gramm 8°'™ demnach 57,4855 d gleich 2,78685 XU. London, 22. De,. Metall SMluftlurfr. Kupier (k per rudig. Standard p. Kaste 43 1 »—'*/n, p. 3 Monate 44)6—*/'*< TI lt c« Preis 43%, Elektrolyt 49%—50, Best fclectc» 484.—50, bars 50. — Zinn (£ per lang lon) stetig. Standard p. Aon* bis 214%, p. 3 Monale 215%—%, Scirl. Preis 214%, Stratls ^ — Blei (£ per lang ton) stetig. Ausländ, prompt 15'/,«—9>, Sichten 15%—‘/n, Sem. Preis 15%. — Zinl (£ per long behauptet. Gewöhnt, prompt 14'/"—%, enls. Sichten Settl. Preis 14%. — Silber (pence per ounce) träge. Fe>w _ prompt 21%—22, dto. Steffi. 20%—21, bto. Settlement Wolsrainerz, c. t. s. (sh s. 1 % Wolfram >e long ton) 57— Kupsersulphat s. o, b. (£ per long ton) 19%. Miefgesuche 35 Zimmer FJäfx Flughafen ab Anfang Januar ncacbenenfalls für Daucrmieter gesucht UnSfstbrklch« Preisangebote an Fluab»feuleit»ua SarlSrnb«. Aladeuiiker sucht i» Bahnhofi-lHaupt) »brr Vchlachthostiähe MmSbl.M. toH, »ach Loh», m. H gBffrpvPMt ' Fräulein sucht leere Mansarde zum 1. Januar 1989. Angeb. unter 12477 qh Führer-Berlag. Laden »SgL. laifcrtuke, mf L «iie« tfl» m wMm «es»cht. C|ek. «. »N c MSbl. Mansarde». Zimmer gesucht. Angeb. u. 12499 an beu Führer-Berlag. Zimmer und Küche -tzer leeres Zimmer, mst srpar. Sing., s»cht sesi»»ge- sielt. Fri»l. e»s 1. Je«. Wesisi. »«»»»». a. 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