c Morgenzeitung 9«!!?*!?übrer-B«rlaaG. m. b. H.. ftrob» ■?,**#« i. »„ Verlagsbaus Lamm- i b , Scrnfpr. 7927, 7928, 7929, 7930 und d ( ,r ( JMtf[i>C(ffonto Karlsruhe 2988. Bank- b>^^dungen: Bad. Bank, Karlsruhe / Giro» ,Stäöt. Svarkasle Karlsruhe Nr. 798. «?-,'"le>tu«a: Anschrift u. Fernsprecher wie H-!kMunüen täol. v. 11—12 Uhr. Auswärtige Nr lÄ-Sfteilen und Zweiagelchäftsftellen in L,,uch °l. Rastatt, Baden-Baden, Gaggenau, a/Murg. Bühl. Kehl und Lahr. 2 Haupt» ftttf* T- »tpoltcrftitnöer. der Hauptgeschäfts» MAiuaS Bezirksgeschäftsstellen und Zweig. Ub?"f,?stellen täglich durchgehend von 8—19 tz,„Wadt sowie die Kreise Karlsruhe und 8> e *?• ..Kraichgau und S’irujtaln"; für ffi? ?.«» Bruchsal. „Merkur-Rundschau': *#» «?■*,**'!!* Rastatt — Baden-Baden Ä!- ^Aus der Orten au': für die «l,e Ofsenburg, Sehl. Lahr und Wolfach. ^auhauptstad^arlsnche M ALJ F=>TO FR OAfsJ DER NSDAP GAU BADEN DER BADISCHE STAATSANZEIGER Karlsruhe, Donnerstag, den 10. März 1938 Einzelpreis 10 pfg. autzrihald Baden» IS VI«. BrrugSpretS: Morgenzeitung RM. 1.70 «ug d.Morgcnzettung als Zusadabonnement m. einem Bezugspreisausschlag v. RM. 0.70 mögl. Postbezug ausgeschl. Abbestellungen müssen bis spätest. 20. d. Mts. sür den folgenden Monat erfolgen. Bei Nichterscheinen infolge höherer Gewalt, bei Störungen oder dergleichen besteht kein Anspruch aus Lieferung der Zeitung oder Rückerstattung des Bezugspreises. Anzeigenpreis: Morgenzcitung: lt. Preisliste Nr. 11: Die IS gcsv. Mtllimeterzeile lKletnspalte 22 mm) im Anzeigenteil 11 Pfg. Kleine Anzeigen und Kamilienanzcigen nach Preisliste. Im Textteil: die Igesv. 85 Milli» meter breite Zeile 65 Pfg. Wiederholungsnachlässe nach Preisliste: für Mengcnabschlülle Staffel 6. Abendzeitung: lt. Preisliste Nr. 11: Die lögesp. Milltmeterzeile lKletnspalte 22 mm) im Anzeigenteil 7 Pfg. Kleine Anzeigen und Familtenan,eigen 5 Pfg. Im Tertteil: die Igcspaltene 85 mm breite Zeile 45 Pfg. Wiedcrholungsnachlässe n. Preisliste: f. Men- aenabschlüffe Staffel A. Anzeigenschluhzeiten: Abendzeitung: 11.30 ll.. Morgenzcitung: 16 U. Montagausgabe: 13 Uhr Samstagabend. 12. Jahrgang / Folge 68 Marxisten lehnen die Vollmachten ab Die französische Regierungskrise voll ausgebrochen — Die Kommunisten fordern Regierungsbeteiligung Hücfftift Chaulemps' unvermeidlich? Drahtbericht unseres Pariser Vertreters Oesterreich in Bewegung Von Karl Neusckeler . .H W. Paris, 10. März. Die französische Regierungskrise, ausgelöst durch die Wirkuuge« der Regierungs- »eschljtffe vom Dienstag, erreichte am Mittwochabend ihre« vollen Ausdruck. Die Kommunisten und Sozialdemokraten haben die vom Ministerpräsidenten Chautemps sür die Rüstungsanleihe und für die Finanz- lanieruug geforderten Vollmachten abgelehnt und die Bildung einer Regierung «ach dem Muster der „Volksfront", also mit Beteiligung der Kommunisten, verlangt. Auch der Bruch der Volksfront ist praktisch vollzogen, dann die Radikalsozialiste« haben sich im Ausschuß der Volkssrontsraktionen einem solchen Beschluß widersetzt. gen der großen Betriebe, der Metallindustrie, des Baugewerbes usw. in Bewegung, die in der Ministerpräst- dentschaft und nachmittags auch in der Kammer Forderungen anmeldeten: Ablehnung der Vollmachten für Chautemps, Programm großer öffentlicher Arbeiten, scharfes Vorgehen gegen die Rechte, Altershilse usw. Die Pariser Gewerkschaften forderten darüber hinaus die Bildung einer reinen Volksfrontregierung, also mit Kommunisten. in? or ^ er hatten Sozialdemokraten und Kommunisten der gleichen Sitzung die Entsendung einer Delega- ,' Dn »um Ministerpräsidenten Chautemps verlangt. Die- ^ ließ telefonisch Mitteilen, daß eine solche Verhandlung "nütz sei und daß er zurücktreten würbe, wenn nicht 'ümal der Grundsatz der von ihm nachgesuchten Voll- echten angenommen würde — eine Erklärung, die so- in, Parlament den Eindruck hervorrief, daß der Austritt des Kabinetts praktisch "llzogene Tatsache sei. Der schon Volksfrontausschuß Trauerbeslaggung am Helden-Gedenktag * Berlin, 9. März. Aus Anlaß des Heldengedenk- *8*8 fordert der Reichsminister sür Bolksanfkläruug und e°paganda die Bevölkerung ans, am Sonntag, dem ' März 1938, Trauerbeslaggung zu setzen. ennte sich daraufhin, ohne daß ein Beschluß zustande- ^ ^ faßte aber den Wiederzusammentritt nach Abschluß i^ Kabinettsberatungen in Aussicht, die sich bis spät den Abend hineinzogen. s Ministerpräsident Chautemps verhandelte zwischen ^ r fn ttlii CtAMMtrti Skrtu* CV. t» M lt/IW C1T) A Wl klik« Oö rt V ,^ch mit Herriot und dem Führer der Marxisten, Leon öi« beide als etwaige Nachfolger genannt werden, .»ch die allgemeine Lage hat sich am Mittwoch stark Op,»"' "sr uu^cmciut v-uyc yui fiuj um a/uuwvu; iiuu ZU» « Das Pfund steht an der Börse auf fast 137. Das z,, ^naß der neuen Frankenkrise und di« Gerüchte, die wn? die Alarmbeschlüsie der Regierung hervorgerufen ^d«n waren, einschließlich der Gefahren für die neue z.^tungsanleihe veranlaßt«» den Ministerpräsidenten und «i" Finanzminister zu Beruhigungserklärungen, in denen kalt "vorhoben, daß die Bank von Frankreich der Staats- ll« keine Vorschüsse gewährt halb«. Chautemps versicherte ÜIISL . <>vrjuju|je ycjüuyn ijimh;. vtyuui^mv» vui'urtm So«* eI h"iie es für möglich, die Gesundung des v>.^s durchzufllhren, wenn er die verlangten Vollsten bekäme. Kommuni st en entfalteten während des gan- " Tages eine große Rührigkeit. Sie setzten Abordnun- Oer Reichsaußenmmister in London * L o « d o u. 9. März. Der Reichsminister des Acußer«, v. Ribbentrop, traf mit seiner Frau am Mittwoch: nachmittag in London z« dem augeküudigten Abschieds besuch ein. Der deutsche Geschäftsträger, Gesandter Woer mann, hatte sich zu seiner Begrüßung in Dover eiugesnn- deu. I« London wurde der Minister von de« Mitglieder« der Deutschen Botschaft, dem Landesgruppenleiter Carlo- wa und zahlreiche» Angehörigen der deutschen Kolonie am Bahnhof empfangen. U. a. hatte sich zur Begrüßung des Reichsaußenministers auch der österreichische Gesandte in London, Baron Franckeusteiu, am Bahnhof eiugesunden. Am Nachmittag gaben Herr «ud Frau von Ribbentrop in der Dentschen Botschaft eine« Abschiebsempfang für die Deutschen Londons. Seit dem 12. Februar, dem Tage von Berchtesgaden, ist das deutsche Volk in Oesterreich plötzlich in starke Bewegung gekommen. War die Lage vorher auch noch so erstarrt und einseitig und in vieler Hinsicht betrüblich und hoffnungsarm, so hat der Tag von Berchtesgaden die Seele des deutschen Volkes in Oesterreich gleich einem Frühlingssturm erfaßt, ohne daß man indes gleich klar schauen konnte, welche Entwicklung die Dinge nehmen werden und welche Folgen im einzelnen die Absprache der beiden Staatsmänner haben wird. Zuviel schon ist die Schicksalswoge in dieser deutschen Ostmark in den letzten zwanzig Jahren auf und ab geschleudert worden. Zuviel des Leidens, zuviel der Hoffnungen und zuviel Enttäuschungen und Verzweiflung haben in diesem so bodenständigen, regsamen und tapferen Volksstamm sich eingenistet. Die Sorge um die Zukunft dieses Bollwerks des Deutschtums im Donauraum war der ständige Begleiter aller guten Deutschen. Es ist nicht unsere Absicht, hier auch nur die Marksteine der vergangenen Entwicklung, die durch den Austromarxismus, durch die Gegeuwoge des nationalsozialistischen Erwachens, durch den Legitimismus und die Dollfuß- Affäre gekennzeichnet sind, aufzuzeigen. Es ist nicht nur ein Stück deutscher, sondern ein Stück europäischer Geschichte, die dort mit Blut geschrieben wurde, und die dieses Bollwerk deutscher Kultur immer gerade am Rande des Abgrundes vorbeifllhrte, zu wenig zum leben und zu viel zum sterben. Der Führer hat in seiner Rede vom 20. Februar bekannt, baß er von nun ab die zehn Millionen Deutsche, Große Schlacht an -er Aragon-Front Oer Angriff hat auf einer Breite von 180 Kilometer begonnen Drahtbcricht des „Führer" EP. Paris, 9. März. Wie Berichte von natioualspa- «ischer Seite besage«, hat in de« srühe« Morgenstunden des Mittwochs an der Aragon-Front von Fuentes de Ebro im Norden bis Alfambra im Süden aus einer Strecke von uugesähr 180 Kilometer ein lebhafter Artilleriekamps begonnen. Zu gleicher Zeit hat die nationale Luftwaffe in den Kampf eingegriffen. Die natioualspanischen Flieger greifen ohne Unterbrechung die bolschewistischen Stellungen der ersten und zweiten Linie an. Um 9 Uhr morgens ist die nationale Infanterie an der ganzen Front zum Sturmangriff angetreten. An und in den ersten Linien der sowjetspanischen Stellungen, die durch Hindernisse aller Art geschützt sind, spielen sich heftige Kämpfe ab. Die Schlacht ist die größte, die sich seit Beginn des Krieges an der Aragon-Front abspielt. vr Äs »ff >ir wx. * tffc Der Führer besichtigt die Dnrchbrucharbeite« in der Boßstraße Der Führer' 6etU*>ttete dieser Tage die Durchbrucharbeiten in der Vobstratze für den E» ^«terungsbau der Reichskanzlei; rechts neben dem Führer R-ichSminister Dr. Goebbe» "Nd Reichsleiter Bormann, links Gauleiter Wagner-München. USA.-Expräsident beim Führer Der Führer und Reichskanzler empfing den augenblicklich zu einem kurzen Besuch In Berlin weilenden srüheren Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika Herbert Hoover (links). Ganz rechts der amerikanische Botschaster in Berlin, Hugh Wilson, daneben Legattonsrat Dr. . Schmidt. (Presse-Hossmann 2) 1 die in anderen Staaten leben, in ihren Volkstumsrechten in seinen Schutz nehme. Das Zeitalter der freimaurerischbolschewistischen Kriegserklärung an Europa und in Sonderheit an das rassisch hochwertige und verhaßte Deutschtum erzwang naturnotwendig Ordnung und Klarheit im deutschen Raum. Sie ist in Berchtesgaden aller Welt überraschend und doch eigentlich so selbstverständlich geplant und beschlossen worden. Daß alle Feinde des Deutschtums anschließend diesen deutschen Frieden mit allen Mitteln zu sabotieren versuchen würden, war ebenso selbstverständlich. Wir wollen uns hier nicht damit befassen. In Anbetracht der Wichtigkeit dieses deutschen Friedens und um seine Auswirkungen zu schauen, haben wir uns einige Tage nach Oesterreich begeben und haben dort > Augenschein genommen von der Freude der Volksgenossen über die Tat des Führers vom 12. Februar und die Vereinbarung, die er mit dem österreichischen Bundeskanzler getroffen hat. Und da läßt sich die Stimmung, die man in den Bundeshauptstädten und auch in Wien angetroffen hat, nur zusammenfassen in den Gesamteindruck: Ganz Oe st erreich ist in Bewegung. Jeder fühlt dort greifbar die Größe der Schicksalsstunde, jeder weiß, daß es um Sein oder Richtsein des Deutschtums an der Donau geht. Wenn sich auch die 200 000 Juden, die Wien bevölkern, über die Folgen der Berchtesgadener Abmachungen maßlos ärgern und jedes aus der Straße erscheinende Hakenkreuz, und es sind sogar in Wien sehr, sehr viele, mit unsagbarem Haß und mit Angst betrachten, so kann das nur diesen Eindruck unterstreichen, daß es nämlich dort um eine deutsche Entscheidung geht. Bor dem Deutschen Haus in der Kärtnerstraßd, einer der Hauptstraßen in der inneren Stadt Wiens, stauen sich immer wieder die Massen vor dem Führerbild, vor dem ein Blumenmeer aufgebaut ist, aus innerster Dankbarkeit gespendet von unzähligen einfachen deutschen Volksgenossen in Oesterreich. Dank für Berchtesgaden! Dank für die endliche Erlösung aus einem Dasein des Alpdrucks und der Hoffnungslosigkeit! Endlich gleichberechtigt, endlich der Weg in die Zukunft geöffnet! Das ist das Grundgefühl, das man überall aus den lachenden Gesichtern liest. Ob man in Wien oder in Linz oder in Salzburg oder gar Graz ein österreichisches Kaffeehaus betritt, überall werden die dort jeweils in ungewöhnlicher Menge vorhandenen Zeitungen aller Schattierungen verschlungen. 90 v. H. davon sind freilich von jüdischer Feder geführt, aber man hat dort längst gelerm, zwischen den Zeilen zu lesen. Das politische .Interesse und Urteil des deutschen Volkes in Oesterreich ist ungemein wach und reif. Die letzten zwanzig Jahre haben dieses sonst so unbekümmert« und fröhliche Volk in einem Matze politisch erzogen, wie das sicherlich in Jahrhunderten noch nie der Fall war. Die Freud« und der Stolz über den Aufstieg des Deutschen Reiches hat auch dem deutschen Volk an der Donau ein neues Selbstbewutztsein und einen neuen Zukunftsglauben gegeben. Es geht dort nicht mehr um Parteien, es geht nicht einmal mehr in erster Linie um weltanschauliche Auseinandersetzung, es geht, und das ist weitaus der Mehrzahl dort bewußt, um das deutsche Schicksal schlechthin. Am Sonntag Volksabstimmung in Oesterreich Drahtbericht unseres Wiener Vertreters Hö. Wie», 10. März. Die Gerüchte, die am Mittwoch in maßgebliche» Wiener politische« Kreise« über eine Volksabstimmung kursierte», sind am Abend von amtlicher Seite bestätigt worden: Am nächsten Sonntag soll der wahlberechtigten, österreichische» Bevölkerung die Gelegenheit gegeben werde«, darüber abznstimmen. ob sie mit der Unabhängigkeit Oesterreichs einverstanden ist oder nicht. Der Text der Frage lautet: „Bist Du für ei« freies, unabhängiges, christliches, deutsches Oesterreich?" Es wird nicht im Rahme« der Vaterländische« Front gewählt, da die Nationalsozialisten bis heute noch nicht in die Vaterländische Front eingegliedcrt sind. Stimmberechtigt sind alle österreichischen Bundesbürger über ii Jahre. Seite 2 ’f Donnerstag, 10. März 1938 Der führet Politik Becher -er Anveklagten abgeschlossen Menschinskis To- durch eigens erfundene „Medikamente" beschleunigt — Das „llrteil" am Freitag oder Samstag zu erwarte« * Moskau» 9. März. In -er Morgenfltzung des Moskauer Schauprozesses sollen am Mittwoch zunächst die Aussagen der übrigen „angeklagten" Aerzte das „Verbrechen" Jagoöas vollends abrunden. Jagoda weiter »belastet" AIS erster tritt der Herzspezialist Prof. P l l e t n o w anS Mikrophon. Auch er behauptet zunächst, batz Jagoda ihn im Jahre 1984 gezwungen habe, sich an der Besei- tigung Menschinskis und Gorkis zu beteiligen. Für den Fall der Weigerung habe ihm Jagoda gedroht. Beweise für „antisowjetische" Tätigkeit Pljetnows beizubringen. Aus die Frage des Staatsanwalts gibt der „Angeklagte" ohne weiteres zu. „antisowjetisch" eingestellt gewesen zu sein, was ihn aber keineswegs dazu veranlaßt habe, auf Jagodas Plan einzugehen. Pljetnow läßt weiter erkennen, daß im Falle Gorki und Kuibyschew von den behandelnden Aerzten nicht etwa Gifte oder qualitativ und quantitativ unzulässige Medikamente angewendet worden seien, sondern ein falsches, in den einzelnen Fällen „unpassendes" Heilverfahren. Wyschinski will ferner wiflen. weshalb der „Angeklagte" Jagodas .,Mordpläne" nicht angezeigt habe. Pljetnow entgegnet daraus: „Wem sollte ich ste auzeigen? Jagoda selbst war doch der allmächtige und allwissend« GPU^- Kommiflarl" Als Pljetnow von seiner „40jährigen fleckenlosen medizinischen Tätigkeit" spricht, unterbricht ihn der Staatsanwalt. indem er an eine Skandalgeschichte erinnert, der- zufolge Pljetnow sich im vorigen Jahr an einer Patientin vergangen haben soll. In diesem Punkte bleibt Pljetnow fest und erklärt, er habe schon damals in einer geheimen Gerichtssitzung diesen Vorfall bestritten und halte auch jetzt daran fest. (Man versteht nunmehr die damalige Angelegenheit, die Pljetnow in der öffentlichen Meinung kompromittierte!) Daraus wird der „Angeklagte" Kasakow vernommen, der eher den Eindruck eines Bariets- und Zauberkünstlers erweckt als den eines Arztes. Er versucht ganz im Sinne des Staatsanwalts, Jagoda weiter zu bezichtigen. Er will aus „gemeiner Furcht" vor dem allmächtigen Jagoda den Tod Menschinskis durch H e i l p r ä p a r a t e eigener Erfindung beschleunigt haben, die er „Lysate" nennt und deren Wirkung er noch jetzt lebhaft verteidigt. Der letzte „Angeklagte" AIS letzter Angeklagter wird Maximow vernommen, deffen kurze Aussagen den wichtigsten Teil des SchauprozeffeS. nämlich das „Verhör" der „Angeklagten", abschlteßen. Maximow spielt nur eine bescheidene Rolle in der Reihe der „Verschwörer". Er behauptet, daß Jenu- kidse ihm 1932 die Stellung als Privatsekretär bei Kuibyschew vermittelt habe. In der Folge will Maximow von Jenukidse und Jagoda den Auftrag erhalten haben, bei dem Anschlag aufKuibyschew mitzuwtrken, indem er das von den Aerzten vorgeschlagene sallche Heilverfahren bei dem Kranken unterstützte, sowie jeweils bei den akuten Anfällen des Herzleidens Kuihyschews die ärzt- ltche „Hilfe" hinauszögerte. Der „Talisman" des Rosengolz Hierauf wird die medizinische „Expertive" über die „Verbrechen" der Aerzte verlesen, die dis „Anschuldigungen" der „Anklage" Punkt für Punkt „bestätigt". Der Staatsanwalt hat nur noch eine Frage an Rosengolz zu richten, mit der der Hauptabschnitt des Theaterprozes- seS einen komischen Abschluß findet. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Rosengolz sei nämlich in der Hinteren Tasche einer Hose ein Blatt Papier gefunden worden, bas in Form eines Gebetes und aneinanderge- rethter Bibelsprüche usw. eine Art „TaltSman" darstellte. Rosengolz äußert hierzu, daß seine Frau ihm einmal diesen „TaltSman" zugesteckt habe, welchem er jedoch keinerlei Bedeutung beigelcgt hätte. Da Wyschtnfkis keine Fragen mehr zu stellen hat, ist daS „Verhör" der „Angeklagten" beendet. Der Gerichts- vorsttzenbe kündigt daraus an, daß die nächsten Sitzungen des Gerichtes geheim seien, also hinter geschloffenen Türen stattfindcn. Die nächste Sitzung. die bereits das „Plaiboyer" deS Staatsanwalts bringe» dürfte, wird für Donnerstag erwartet. Danach dürfte stch der weitere Verlauf des Schau» prozeffes etwa folgendermaßen abspiele»: Am Donnerstag spreche« die Anwälte der „Angeklagten", am Freitag» vormittag kan» mit dem Schlußwort gerechnet werde» «»d früheste»« Freitagnachmittag oder Samstag mit der BerkünÄaang des »Urteils". Kreml-Brigade versuchie Anschlag gegen Stalin Sensationelle Meldungen im „Daily Mall" • 8 » » d » », 8. März. Aus Warschau bringt „Daily Mail" eint ansseheucrregende Meldung über neue revo- iMtUmSu Umtriebe i« Sowjetrnßlan». Zwei Oberste« * Sa fei, 9. März. Die schweizerische Sozialdemokratie» die «och zum 20jährigen Bestehen der Sowjetunion Hnldignngsartikel an die Adresse Stalins oerSssentlichte, die aber sehr bald aus den eigenen Reihen als widersinnig bezeichnet wurden, ist durch den jetzigen furchtbare« Prozeß gegen 21 führende Politiker usw. vollständig ernüchtert. Ihre Presse ka«n nicht »eit g«»«a von den Moskauer Vorgängen abrückcn. In Basel, wo man sich bet den Wahlen vor einigen Wochen noch eine Unterstützung durch die Kommunisten gefallen ließ, schreibt sogar die auf dem linken Flügel stehende „Arbeiterzeitung", daß der Prozeß in der ganzen Welt mit namenloser Bestürzung und Entsetzen ausgenommen werde. Immer wieder hätten die Sozialdemokraten die Sowjetunion gegen jeden Angriff verteidigt. Aber der Abscheu vor der in Moskau abrollenden Justizkomödie drohe dies für die Zukunft unmöglich zu machen. WaS in Moskau geschehe, zeige erschreckend klar, wieweit die Sowjetunion von dem, was man Sozialismus nenne, entfernt fei. Unbekümmert um Menschenwürde unb Gerechtigkeit, würde« durch die Moskauer Prozeßkomödie Menschen anS diktatorischem Wille» heraus ernie. drigt und vergewaltigt. Dagegen müßten die Sozial» demokrate» leidenschaftlich ihre Stimme erhebe«. Der Glaube an die Festigkeit und Macht des sowjetrusi sischen Staates sei seit der Hinrichtung der Generale der 9UtM «me* IMS Jahr und Tag beträchtlich erschüttert. und ei» Major der Kreml-Brigade feie» «nt-.r dem Verdacht verhaftet worden, daß sie die gesamt« Brigade zu einem Anschlag gegen Stalin überreden wollte». Weiter meldet man. daß Marschall Blücher möglicherweise veranlaßt worden sei, gegen Moskau zu marschieren, um die Ordnung nach dem Chaos wiederherzustellen, das durch den jetzigen Prozeß verursacht worden sei. Mehrere „treue" Regimenter der GPU. seien aber daraufhin von Leningrad nach Moskau in aller Eile entsandt worden und man erwarte, baß es aufs neue wieder zahlreiche Verhaftungen geben würde. Chamberlain feriigi Moskauer Lügen ab Zurückweisung sowjetistischex Verdächtigungen DrahtberichtunsercsLondonerBertreters F. B. London, 19. März. Zu den Beschuldigungen, die während des Moskauer Prozesses gegen angeblich spionierende bekannte englische Persönlichkeiten in Dowjetruß- land erhoben wurden, äußerte in der Mittwochsitzung des Unterhauses Ministerpräsident Chamberlain, daß diese Verdächtigungen s ä m t l t ch « r l o g e n seien und keine der angeführten Persönlichkeiten für den britischen Geheimdienst in Dowjetrußland tätig gewesen sei oder noch tätig sei. Ueber jeden Anwurf erhaben fei insbeson- v. M. Rom, 10. März. Der politische Teil des römische» Aufenthalts Becks ist am Mittwochabend zu Ende gegangen. Als greifbares Ergebnis wird in Rom die Anerkennung des Imperiums durch Polen angesehen» die Außenminister Beck in dem Trinksprnch ansgesprochen hat, de« er Dienstag abend mit Gras Ciano anläßlich eines Diners im Palazzo Barberiui wechselte. Diese Anerkennung ist »ach italienischer Auffassung daS äußerlich sichtbare Zeichen sür das zwischen Italien und Pole« -i» anßenpolitische» Fragen herrschende Einverständnis. Dieses Einverständnis geht, wie Oberst Beck am Mittwochabend vor Vertreter» der italienischen und polnische» Presse betonte» soweit» daß »»mau auch Wendungen ins Auge sehen könne« müsse, die nicht als vollkommener Kurswechsel oder Schlimmeres angesehen werben dürfen." Da die Besprechungen Becks weder durch den Ab- schluß von Verträgen, noch durch die Veröffentlichung von Protokollen beendet werden, und auch die Presse sich jeden Hinweises auf ihren Inhalt enthält, ist es schwierig, aus den Worten Becks mehr herauszulesen, als eine tatsächlich sehr weitgehende Uebereinstimmung in allen Europa gegenwärtig beherrschenden Fragen. Praktisch dürfte sich diese Uebereinstimmung entsprechend einem alten italienischen Wunsch in der Hinzuziehung Polens zu der auch von Italien angestrebten Neuordnung Europas auswirken. Dies deuten auch die Worte der „Tribuna" an: „In diesem glücklichen Treffen kündigt sich eine neuartige Welt an, in der sich die zwischenstaatlichen Beziehungen ohne Zweideutigkeiten und Unklarheiten im Interesse deS Friedens entwickeln können." Eine Be- I. B. Warschau» 10. März. Bor dem Lemberger Bezirksgericht wird augenblicklich ei« Prozeß geführt» dessen Stoss eine beispiellose Betrngsgeschichte enthüllt und zugleich aufschlußreiche Einblicke in gewisse Bezirke des polnische» Lebens gewährt. Am Anfang dieser unglaublichen Angelegenheit steht die Liebesgeschichte eines Starosiet-Beamten, der einer « en Freundin verfallen war. Diese Jüdin wurde emberger Judenkreisen für geeignet befunden, die Brücke zur Starostei, also zum polnischen LandratSamt, zu schlagen. Mit Hilfe dieser Jüdin gelang eS einem großen Kreis von Lemberger Juden» fünf Beamte der Da» Blatt fragt schließlich, ob Stalin und feine Gesin- nungSkumpan« gar kein Empfinden mehr dafür hätten, wie sehr ste alles auf» Spiel setzten, was nicht zuletzt, „dank der Bemühungen" gerade der Marxisten t» in den europäischen Ländern außenpolitisch sür ste gewonnen worden sei. Wie die bürgerlichen Blätter, so veröffentlichten die sozialdemokratischen die zahlreichen Dementis ausländischer Persönlichkeiten, von denen die Moskauer „Angeklagten" aussagten, daß ste mit ihnen verräterische Beziehungen gepflegt hätten. DaS gleichfalls sozialdemokratische „Zürcher BolkS- recht" schreibt, einer der Zwecke deS neuen SchauprozeffeS liege jedenfalls darin, Stalin das Postament des „Nationalen russischen Helden und Herrschers" vor aller Welt sicherzustellen. Der Preis scheine keine Rolle zu spielen. Die Gefahr der Spaltung der kommunistischen Bewegung, welche Lenin aus der Rivalität Trotzki-Stalin erahnte, soi längst Tatsache geworden. Die einzige Zeitung, die noch so tut, als ob die „Geständnisse" der Moskauer „Angeklagten" zu Recht beständen, ist die kommunistische „Freiheit". Sie wagt es noch, ihren Lesern vorzumachen, daß vor dem Tribunal des Moskauer Gerichts jetzt eine große Schlacht gegen die faschistischen Feinde des Friedens unb der Freiheit geschlagen werde, gegen die mit dem internationalen Faschismus zusammenarbeitenden Gruppe vv» Konterrevolutionäre» (1). dere Lady Paget. Eine Frag« der Opposition, ob denn keinerlei britische Geheimagenten in Sowjetrußlanb tätig seien, wurde von Chamberlain als unsachlich zurückge- wiesen. Regierungsumbildung in Budapest Drahtbericht uns. Budapester Vertreters E. Sch. Budapest, 10. März. Gestern abend wurde für die Oeffentlichkeit völlig überraschend eine Umbildung der ungarischen Negierung durchgestthrt, wobei der bisherige Justizmtnister Lazar und der Finanzminister Fabinyi aus der Regierung ausschieden. In den Nachmittagsstunden war das Kabinett zu einer Sitzung zusammengetreten und beschloß in dieser Sitzung, dem Reichsverweser die Gesamtdemtsston der Regierung zu unterbreiten. Der Grund sür diesen Schritt ist in dem Bestreben des Ministerpräsidenten Daranyi zu sehen, vor Inangriffnahme der großen, mit dem wirtschaftlichen Fünfjahresplan zusammenhängenden Aufgaben sich noch einmal ausdrücklich des Vertrauens des Reichsverwesers zu versichern. Der Reichsverweser nahm die Demission der Regierung an und ernannte den Ministerpräsidenten Daranyi sofort wieder zum Ministerpräsidenten des neu zu bildenden Kabinetts. Nach kurzen Besprechungen stellte Ministerpräsident Daranyi eine neue Ministerliste zusammen, di« sofort dem Reichsverweser zur Genehmigung unterbreitet wurde. trachtung der italienisch-polnischen Handelsbeziehungen läßt außerdem den Schluß zu, daß der Versuch unternommen worden ist, die italienische Ausfuhr nach Polen zu steigern. Während de» Besuches Becks in Rom fehlte es nicht an zahlreichen italienisch-polnischen FrcundschaftSkund- gebungen, die weit über den üblichen Rahmen hinauS- gehen. So hat Oberst Beck am Mittwoch den Duce auf einem einstündigen Flug über bas pontinifche Gebiet und Rom begleiten können. Heule Faschistischer Großral Berhaudlungc» mit England im Vordergrund Drahtbertcht uns. römischen Vertreters v.M Rom» 10. März. Unter Vorsitz MufloliniS wird am Donnerstag im Palazzo Venezia der Faschistische Großrat, das höchste politische Beratungsorgan Italiens, zusammentreten. Im Vordergrund der Erörterung wird das britisch-italienische Verhältnis stehen, über das Graf Grandt, Italiens Botschafter in London, Bericht erstatten wirb. Als weitere Programmpunkte der Tagung sind vorgesehen: Fragen der Jugenderziehung, der Finanz- und Wirtschaftslage, der Äevölkerungspotitik und schließlich die verfaffungsrechtlichen Fragen, die mit der geplanten Einrichtung einer „Kammer der Fasci" und der Korporationen „an Stelle der bisherigen Abgeordneten" zu- sammenhängen. Starostei zu bestechen und den jüdischen Wünschen gefügig zu machen. Denn den Juden war es im Laufe der Nachkriegsjahre ausgegangen, wie sehr man ihnen ihre Teilnahmslosigkeit im Weltkrieg verübelt, und daß es mitunter große Vorteile einbringt, Kriegsteilnehmer und sogar Frontkämpfer gewesen zu sein, besonders dann, wenn man als schwerkriegsbeschädigt oder erwerbsunfähig gilt, ohne es zu sein, wenn man also eine vollkommene Kriegsrente bezieht und alle anderen Vergünstigungen genießt, wie z. B. freie Bahnfahrt und außerdem noch seinen bisherigen Beruf ausüben kann. Folgerichtig hatten die Juden jene fünf bestochenen Beamten aus dom Invaliditäts-Referat der Starostei ausgewählt. Mit ihnen gründeten sie eine „Genossenschaft" zur Auswertung der .^Jnvaliditätssabrikation". Der Betrieb, der sofort ausgenommen wurde, war auf folgendem Trick aufgebaut: Die Juden bestimmten die neuen Jnvaliditätskandidaten, die sich in der Starostei wegen Jnvalidttätsversahrens zu melden hatten. Di« bestochenen Beamten schickten die stch meldenden Juden pflichtgemäß zur amtsärztlichen Untersuchung. Der Sta- rostei-Arzt, der von dem Treiben keine Ahnung hatte, stellte pflichtgemäß ein Attest aus, das ordnungsgemäß die „0-prozentige Arbeitsunfähigkeit" des Untersuchten feststellte. Die bestochenen Beamten setzten nun vor die Null eine 1 und hinter die 0 eine weitere 0. Das ergab eine 100-prozentige ArbeitS- und Erwerbsunfähigkeit. Ferner setzten die Juden selbst noch hinter das Wort Bemerkungen" eine Schilderung der gesundheitlichen Leiden, die besondere Zuschüsse erforderlich machten. Damit war der jüdische Frontkämpfer und volle Kriegsrentner fertig. Jahrelang hat dieser Betrieb ausgezeichnet geklappt. Die neuen jüdischen Invaliden erhielten nicht nur pünktlich ihre Renten, sondern auch gewaltige Nachzahlungen und Sonderzulagen. Sie scheuten sich auch nicht, bet nationalen Anlässen in der Loge der ,L?olltnvaltden" zu glänzen, und die jüdische Presse wies verschiedentlich auf die große Zahl der jüdischen Schwerkriegsbeschädigten hin, deren Erscheinen endlich ,HaS Märchen von der jüdischen Drückebergerei" im Krieg widerlegte. Diese „Erfolge" jedoch ließen die Juden übermütig werden. Die „Genossenschaft" arbeitete schließlich allzu emsig. Die Zahl der jüdischen Invaliden stieg zu augen» ällig. Man ging der Sache nach, und so flog die „Genos- enschast" auf. Die Polizei hat nun ein riesiges Material in Händen, das Stofs für mehrere Prozesse liefert. Zur ersten Gruppe der Angeklagten, gegen die augenblicklich schon verhandelt wird, gehören die fünf bestochenen Beamten und 53 Juden. Der polnische Staat ist um mehrere Millionen geschädigt. Schweizer Marxisten völlig ernüchlert Oer Glaube an das Sowjetregime erschüttert — Empörung gegen die Zustizkomödie polen anerkennt das Imperium Becks Rombesuch beendet — Emstündiger Rundflug mit dem Duce Drahtbertcht unseres römischen Vertreters 53 gefälschte.Mische Fronlkämpser Beispielloser Gaunertrick polnischer Juden — Massenfälschung von Kriegsrentenpapieren Drahtbertcht unseres Warschauer Vertreters Der so. Todestag Kaiser Wilhelm«!- Generaloberst von Brauchitsch legt de« Kraul des Führers nieder * Berlin, 9. März. Aus Anlaß deS 50. TodeStaS^ Kaiser Wilhelms I., des Begrijz^ers des Zweiten Rer«' j wurden am Mittwochvormurag im Charlottenvur« Mausoleum, der letzten Ruhestätte Kaiser Wilhelms « Großen, zahlreiche Kränze nicdergelegt. „ Die junge deutsche Wehrmacht gedachte deS alten; *" fers in besonders würdevollem Rahmen. Um die Mittag. stunde marschierte eine Ehrenkompanie des Wachr-g ments mit Musik- und Spielmannszug auf. Am E«nga « zur Gruft hielten Offiziere die Ehrenwache. Kurz ^ 12 Uhr erschien Generaloberst von Brauchitsch in ® , gleitung von General Beck, General Fromm und Gener«» von Witzleben mit einem großen, prachtvollen Kran» des Führers. Unter den Klängen deS Liedes vom guten Kameraden begab stch Generaloberst v. Brauch"^ mit seiner Begleitung zur Gruft und legte dort in strssem Gedenken den Kranz des Führers nieder, der auf sein Schleife die Worte: „Der Führer und Oberste Befehlt Häher der Wehrmacht" trägt. Erfassung und Musterung -1936 Drahtbertcht unserer Berliner SchriftltS- rd. Berlin, 10. März. Der Chef des Oberkommando^ der Wehrmacht und der Reichsminister des Innern haoc auf Grund des Wehrgesetzes und des Reichsarbeitsgesev« eine Anordnung üher Ersassung und Musterung 1» den aktiven Wehrdienst und Reichsarbeitsdienst Gemäß dieser Anordnung werden, am 4. April 1^ beginnend, durch die polizeilichen Meldebehörden erfao die wehrpflichtigen Deutschen des Geburtsjahres ferner die in der Zeit vom 1. Januar bis einschlieB'» 31. August geborenen Wehrpflichtigen des Geburtsgangk 1919, sowie in Ostpreußen auch die Wehrpflichtigen oe Geburtsjahres 1913. Dies« Dienstpflichtigen werden der Zeit vom 20. Juni bis einschließlich 13. August I® 3 gemustert. _ Zum ReichSarbeitSdienst werden in der Z«' vom 1. Oktober 1938 bis einschließlich 81. März 1989 od«! vom 1. April 1939 bis einschließlich 80. September W» herangezogen: die Dienstpflichtigen des Geburtsjahre» 1918 und die Dienstpflichtigen des Geburtsjahres 1919, o in der Zeit vom 1. Januar bis einschließlich 31. Aug»> geboren sind, sowie die zurückgestellten DienstpflichtMf.. der Geburtsjahrgänge 1915 bis einschließlich 1917. son>e» sie ihre Arbeitsdienstpflicht noch nicht erfüllt haben di« Zurückstellungspflicht für sie nicht verlängert nnro- Alle diele Dienstpflichtigen werden voraussichtlich 1. Oktober 1939 znm aktiven Wehrdienst herangezog«"- General Ritter von Epp ehrt die Gefallenen Italiens * Rom» 9. März. General Ritter von T p P ha! Mittwoch am Grah des Unbekannten Soldaten und am Ehrenmal der gefallenen Faschisten mit dem Hakenkre»- geschmückte Lorheerkränze ntebergelegt. Am DonnerSmg nachmittag wird Reichsstatthalter General Ritter von Eva als Leiter der Deutschen Kolonialgesellschaft im F®^..^, scheu Institut für Jtalienisch-Äfrika einen Bortra» halten. Sechs Lahre Zuchthaus für einen Vollsschädlirrg Magdeburger Frauenarzt wegen Abtreibung vor @et^ * Magdeburg» 9. März. Das Schwurgericht ***? urteilte am Mittwoch den 64 Jahre alten Magdeburg Frauenarzt Dr. Knrt K a m a u « wegen gewerbsmaw® Abtreibung zu sechs Jahre» Zuchthaus und sechs 3«* Ehrverlust. Komann, der kurz noch dem Kriege in MagdebUH eine Frauenklinik gegründet hatte, war schon einmal i°- auf die Anzeige seiner Krankenschwestern hin in ® Verdacht der gewerbsmäßigen Abtreibnn» geraten. Er hotte es aber unter der laxen Anschau» jener Zeit oerstanden, sich aus der Afsäre zu »i«h«u, > daß das Verfahren gegen ihn eingestellt wurde, Oliw 1930 wurde «in neues Verfahren gegen ihn eing«l<".» das mit dem jetzigen Urteil zum Abschluß gekommen ' Zur Verhandlung standen rund 8 0 Fälle. 28 Fällen wurde nach einer außerordentlich gründlich* Untersuchung und auf Grund der übereinstimmend Gutachten von vier Sachverständigen als erwiesen gesehen, daß der Angeklagte gewerbsmäßig: * j treib ungen vorgenommen hat. Darüber h>"® „ ist auffällig, daß von den 1850 Klinikfällen, die K®rna^ in den Jahren 1926 bis 1936 aufzuweisen hatte, fast Fehlgeburten waren, so daß der dringend« Verdacht steht, daß er sich noch in einer ganzen Reihe nnoe Fäll« in der gleichen verbrecherischen Weis« geg«n Fortbestand des deutschen Volkes vergangen hat. Die siebenwöchige Verhandlung ergab einen ternden Aufschluß darüber, wie gewissenlos blef«t „t fchädling zu Werke gegangen ist. Er hat sich in den " Verhandlung stehenden Fällen stets sofort zu brechcrischen Handlung bereitgefunden und hat lich sogar den Frauen und Mädchen, die ihn ausiuw noch besonder« Ratschläge gegeben, wie sie es jge« könnten, daß er mit einem gewissen Anschein von rechtigung einen Eingriff vornehmen könnt«. Ein umfangreicher Entlastungsbeweis, den der » klagte während des Prozesses versuchte, war völlig. ® gj#« tert und hatte über die zur Anklage stehenden Fälle aus noch weitere Belastungen «raeben. Zu dem *' in diesem Prozeß gehört schließlich di« gt Geldgier, mit der der Angeklagte vorgegangen >n- A Hat stch im Laus« der Jahre ein ansehnliches Kapital seine verbrecherische Tätigkeit erworben und hohe von seinen Patientinnen verlangt. Er war auf " treibung der Gelder bedacht in einer Weise, di« wj* jp. Standesbewußtsein des ArzteS durchaus unv«re'®b" Hauptschriftleiter vr. Karl Neuscheler ^ Stellvertreter und Ches vom Dienst vr. Georg OernnttnoTtlt«: ttflr Politik: Dr »arl Rniiarler W®! „n* und allgemein« Na»r«üt Sport: dcrauer kziii den beimarieil: p»go vüililer »01 dadiliv« - ,en: R-der, Baut. Kür Lokale« Mar S»lide. J?; etlf'Ü (fritf Feld (auf Dienstreise) I. V. Alfred Thiergarten. Fritz Schweizer. Für Anzeigen: tkarlheinz Windgaffen. in Karlsruhe. Berliner Schriftlettung: »an» «'äs «eischach, verlw KXB ' Tharlottenftr. 82. C8«t sielt ist Preisliste Nr. 11 vom L Nov. 19Sfl fl® 1 ™ Verlag; Fiihrer-Verlag D ni h H. Karlsruhe. Rotationsdruck! Südwestdenriche Druck, u. verlagSa«>t>"^ m.d.H. Karlsruhe a. Rh. Durchschnittsanflage für den Monat Februar Gauhauptstadt Karlsruhep i8l Kraichgau und Bruhrain. .«»l? Merkur-Rundschau Aus der Ortenau Sesantttwflage der Morgenzeltung.. Wasserweg zwischen Wüsten Afrika — leer an Menschen / Besinnliche Fahrt auf hem Nil Weltreisebericht für den „Führer“ * e5em Schiff gibt eS einen, -er znviel an Bor- ist, tSte^ unausstehlichen Menschen, ein Ekel, einen Nerv- hätte Sie „Lotos" verschont bleiben können? Vi» „"war- hatte den griechischen Bankangestellten und bar ""/ersehen, mit ihr an einem Tisch zu effen, offen» wutzten wir einen rüstigen Eindruck gemacht haben. 5» ^ «enitöter kam ebenfalls aus Amerika und hieß »- ki r JL® f 0 n - Bei allem Respekt vor grauen Haaren Jen7l e -Dame mit ihren 60 Jahren schien gewillt, uns in ibr» „Ei Tagen -er Reise nicht nur ihr ganzes Leben, ken„i«^^^^bnen überstandenen Leiden, sondern auch ihr und politisches Glaubensbekenntnis in unmiß- handlicher Weise beizubringen. Sie gehörte zu jener ii«? etet ÄU f & em Stausee bet Assuan — als ich sie geknipst hatte, e :;' n ^ im ®6° t: „HePP, hepp, hurrahl Mercil — Thank hou b»i! — Danke schön!" — Etwas davon, meinten ste, würde ich iiim *’ en " Dann sangen sie weiter ihre frommen SchifsergesSnge »um Lobe Allahs und Mohammeds. Ausn.: Schwarz van Berk Gattung amerikanischer LabieS, die einem deutschen Dip- ,?waten in Chikago bei einer Clubeinladung das Thema * e sm "Dberammergau, Adolf Hitler und Einstein". . Miß Redsons Gesicht war breit und braun. Backenkno- ^en und Runzeln einer echten Indianerin ebenbürtig, "etzen vermuten, baß ste ihre besten Jahre im Wigwam ^gebracht hätte. Ungefähr so stellte es sich heraus. Diese ^Maw war eine Wüstenbesessene. Sie zog seit 20 fuhren in die Weibegründe der Beduinen und malte. Am "ebsten Kamele bei Sonnenuntergang! Wenn sie nicht c?"ig wurde, zücke ste ihre Kamera und notiere sich die Farben dazu. Der Rest werde dann in Chikago erledigt, uch, wie schön sei Palästina, da gebe es so herrlichen ^®nig, und die Häuser der Araber stünden bei Nacht so "larmorweiß im Mondenlicht. Doch leider könne ste das !wn nicht mehr genießen, es werde da nachts zu viel ge- iHostchr. Diese schreckliche Politik! Ueberhaupt diese Dik- wioren, dieser Hitler und Mussolini! — Aber Roosevelt? 2 Q 8te ich einzuwerfen. „Ach, Roosevelt steuert ins gleiche Verhängnis!" — Sie halten es mit den Parlamentariern? — „Not at all!... Ach was diese schmierenden Ke- nhrnierten! — ..." Und sie entwickelt etwas wie eine Te- ü"Mentsvollstreckung des Guten, in Paris entnervten ^vodrow Wilson. n Equaw Redson saß mittags nm drei Uhr auf dem ^orschiff in einem tiefen Sessel. In der prallen Sonne Men sie sanft zu schlummern oder zu dösen. Zur völligen Aufspannung hatte ste, wie ich meinte, ihre Schuhe aus- Laugen und bot ihre riesigen, grobknochigen Füße dem 'hß des Himmels dar. Ich setzte mich in einiger Entfernung nieder, um die Brise zu genießen. Beim Knistern Mnes Rohrstuhles fuhr sie hoch, blinzelte mich an und Meuderte mir die Frage ins Gesicht: „Glauben Sie, baß "te Seele nach dem Tode weiterlebt?" . So war Squaw Redson an Bord der „Lotos". Sie hielt ?uö Schiff in Bewegung: wo sie erschien, löste sich jede vergliche Gruppe auf. ». Zuletzt geisterte sie zwischen den Gästen umher, ein sich selber tönendes, nm sich selber kreisendes wort- «lühendes Etwas, ein gefährlicher, gemiedener Stern. » Habe ich den ägyptischen Medizinstudenten vergessen, im amtlichen Auftrag den Nil hinanffuhr, um die rwskitoplagen auf ihre Gültigkeit zu prüfen? Er saß, um- uhwirrt von Tausenden von Mücken, den ganzen Tag Uber ein Lehrbuch der Moskitoplage gebeugt und kam der ^gche nicht näher, ein Denkmal Selbstvergessener For- '«erhingabe! . Vergaß ich Mr. Dixon Scott aus Newcastle, Sen Machtvollen Mann, der als Bauunternehmer und Kino- ?esitzer ein wahrer Weltweiser war, der abseits saß und Hymne auf die Sphinx dichtete? von Hans Schwarz van Berk Dergatz ich überhaupt die guten, stillen Leute an Bord? Aber auf einer so langen Reis« zwischen Sand und ertrunkenen Palme» »nd kahlen Berge» find di« Engel mit kleine» Fehler» unter den Mitreisenden das einzig belebende. * Wie wenig Schiffe treiben den Nil hinab. Doppelt fo lang wie der Rhein ist dieser gewaltige Strom, aber wie leerAfrikaist, das sehe ich nun, wenn ich denke, wie Kiel um Kiel am Mäuseturm von Bingen und unter den schönen, kraftvoll geschwungenen Brücken KölnS dahinfährt. Leer an Menschen ist Afrika, und was sie zum Markt bringen, ist nur eine kleine Handvoll von dem, was sie ernten könnten, wenn sie erst richtig bas Land unter den Pflug oder die Hacke nähmen. Es waren nicht mehr als zwei Dampfer, mit zwei angehängten Barken, die zu Tal fuhren, während des ganzen Tages. Der eine war mit Säcken voll Hirse, der andere mit brüllendem Vieh beladen. Und der eine Dampfer trug noch neben dem Schornstein ein großes Segel, womit er ein Baujahr verriet, in dem unsere Großväter noch flotte Tänzer waren. Der Nil ist eine Wasserstraße untergeordneten Ranges, er ist kein tragender, er ist ein tränkender Strom. Er nährt die Lande, aber er ist nur wenig das, was man eine Wasserstraße nennt. Auf ein paar Hundert Segel kommt immer nur ein Schornstein, und von Khartoum an aufwärts werden die Kessel, wie in Finnland auf den Seen, mit Holz gefeuert. Doch ist der Nil nicht nur einsam, weil Afrika fo leer ist. Bon der Südgrenze des Sudans bis zur Mündung ist sein Weg vielfach verbaut und bedingt. Die fünf Stromschnellen, die den Pharaonen wie den Römern zu schaffen machten, sind immer noch nicht ausgewaschen oder ausgesprengt. Die Granitblöcke sind mit den Jahren nur tiefschwarz geworden und blankpoliert, und sie verleihen der Landschaft eine dunkle Düsterkeit, die unser Auge mit Freude wahrnimmt, wenn es allzulange in den wolkenlosen Himmel starren mußte. Die Katarakte des Nils sind die Barrieren für die Schiffahrt. Darum mußte die Eisenbahn den größten Teil der Strecke zwischen Alexandrien und Khartoum übernehmen. Zu diesen natürlichen Barrieren hat der weiße Mann weitere in den Strom gelegt, die gewaltigen Stauwerke und Dämme, vier an der Zahl: ins Delta, bei Assuan, am Djebel Anlia und bei Sennar. In ihnen wird das Wasser gespart für die Monate der Trockenheit, von ihnen aus werden tausende von Kilometer der Kanäle gespeist, die in den Feldern verrieseln, das großartigste Ädernetz künstlicher Bewässerung, das die moderne Geschichte kennt. An diesen Dämmen mutz jedes Schiff durch 6 oder 7 Schleusen gehoben oder gesenkt werden, und die Masse der Schleusenkammern begrenzen die Größe der Segler und Dampfer. Doch ist da noch ein anderer Grund, warum aus dem Sudan, einem Gebiet, in das man Deutschland viermal hineinlegen könnte, nicht mehr auf dem Nil oder den Nil entlang an Säcken, Stapeln. Vieh, Häuten, Holz und Gummi zum Mittelmeer heruntergeht. Es ist ein politischer Grund. Die Engländer haben ihre Bahn nach Port Sudan, und nicht die Strecke zwischen Wadi Halfa und Assuan gebaut, die eine Lücke in der Nord-Sttdverbin- dung offen läßt. In Port Sudan, am Roten Meer, wirb die Ware nur einmal in die Schiffe umgelaben und geht nach England oder Amerika oder Japan oder Indien. Port Sudan liegt an der Reichsstraße nach Indien, und jeder freie Tonnageraum kann genutzt werden. Das sudanesische Eisenbahnnetz rentiert sich sicherlich am besten durch die Strecke vom Nil zum Roten Meer. Auch ist es begreiflich, daß die Engländer den Sudan möglichst wenig an Aegypten koppeln möchten, wenngleich es so etwas wie einen Gemeinbesitz Englands und Aegyptens barstellen soll und die grüne Flagge mit dem Halbmond und den drei Sternen im Sudan neben dem Union Jack weht. Der Nil ist der Nährstrom der beiden Länder am Nil. Aber er verbindet sie nicht. Darum trägt er weniger Lasten, als er tragen könnte. Darum ist er ein so einsamer Wasserweg zwischen Wüsten und schmalem Ackergrund. ' -K Der Nil ist ein besinnlicher Strom, bei all seiner Mächtigkeit. Er hat so viel Zeit wie die Menschen in Afrika. Kaum ist zu sehen, daß er treibt. Am schönsten ist er bei Nacht. Dann beginnen die Ochsenfrösche am Ufer zu knarren und zu quarren, baß es klingt, als schnarche ein alter Mann in tiefem Schlaf. Die Grillen singen dazu, und alle Gräser, alle Blumen, alle Bäume atmen die Glut des Tages aus. Süß und schwer weht es von den Ufern herüber. Ohne ein Licht, ohne einen Laut schwebt ein weißes Segel wie ein verwunschener riesiger Falter auf der Flut dahin. Afrika schläft. Keine Glocke schlägt. In den Hütten verglimmen die Feuer, und die Tiere strecken einträchtig mit den Menschen unter einem Dach die müden Glieder auf die Matten von Stroh und Schilf aus. Las schwarze kreuz ln Silber gesatzl Zur 125jährigen Wiedersehr des Stiftungstages des Eisernen Kreuzes am 10. März 1813 Bo« Emil Klceman« . Friedrich Wilhelm Hl. von Preußen war am 22. Jaguar 1813 nach Breslau gereist, um hier in aller Stille Ifsse schnelle Vermehrung seiner Truppen zu betreiben, r! , , e cs die eingetretene gefahrvolle Lage des Staates heischte. Noch wagte es der König nicht, sich endgültig ®<>» Napoleon loszusagcn, der Berlin besetzt hielt, denn wenn -er Krieg für das Vaterland unglücklich auslief, wäre Preußen rettungslos verloren gewesen. Erst als Scharnhorst auf die hohe aufopferungsfreudige Begei- sternng der Freiwilligen hinwies, die in schier endlosen Scharen nach Breslau kamen und denen Fichtes stolzes Wort zum Leitstern wurde: „Nicht siegen oder sterben soll unsere Losung sein, sondern siegen schlechthin", erschien am 10. März 1813, dem Geburtstag der unvergeßlichen Königin Luise, sieben Tage vor der Veröffentlichung des „Aufrufs an mein Volk" die Urkunde über die Stiftung des Eisernen Kreuzes. Bisher gab es keine Kriegsauszeichnung, die von Offizieren und Mannschaften zugleich erworben werden konnte. Diese Gepflogenheit durchbrach das Eiserne Kreuz erstmalig, und Friedrich Wilhelm HI„ der neuen Zeit gerecht werdend. schrieb: „Der Soldat mit dem General ganz gleich, da jedermann doch weiß, wenn er den General und den Soldaten mit derselben Dekoration erblickt, daß der General sich diese Dekoration durch Verdienst in seiner Wirksamkeit, der Soldat aber nur in sei- »er beschränkten Sphäre erworben haben kann, und ebenso im Zivil. (Forts, auf Sette 1) Z.KIesse 1.Klasse urossk’-euz 1. Klasse (SandKreuz) Die Entwicklung des Eiserne« Kreuzes »Scherl Bilderdienst SlttB; Die Eisernen Kreuze vom Jahre 181» «n die Stell« des Kreuzes (I. Klasse) an schwarz, "ettzcm Band trat durch kSnigltche Bestimmung vom 1. Juni 1813 ein Kreuz aus Eisen, schwarz *>tr Silbereinsassung. — RechtS: Di« Eisernen Kreuze von 1870 (oben) und 1SI4. Das Eisern« üreuz von 1914 unterscheidet sich von demjenigen von 18?0 nur durch die Jahreszahl. Warum hat Eckftein NS 5 so viele Freunde? |j L->,. S&\v Sä X s \ \ MM \ V % \ n; \ \ \ V, * V* am Weil Eckftein No. 5 fünf Eigenschaften garantiert: 1 Ausgewogenes Vollformat! 2 Tabak edelster Orientauslese! 3 Rezeptgetreue Dauermischung! 4 Naturfrisch verpackt! 5 Überzeugende Fachleistung! EckfteinS " hi garantiert Seite 4 / Donnerstag. 10. M3rz 1938 Volk*u&&ulhtf Das schwarze Kreuz in Silber gefaßt . Fortsetzung von Seit, Z) Auch wenn der Soldat das Kreu, der 1. Klasse, «nd der General das der 2. Klasse hat, so weiß doch tedermann, daß dies nichts weiter andeuten soll, als: der Soldat hat sich durch persönliche, außerordentliche Tapferkeit mindestens zweymal ausgezeichnet, der General durch sein Eommando oder dessen Erfolg nur einmal, der eine in dem sehr kleinen Wirkungskreise eine« Soldaten, der andere in dem sehr großen eines Generals, und niemand wird, auch in diesem stalle nicht, bestreiten wollen, daß die Verdienste de- Generals, der nur ein Kreuz der zweyten Klaffe hat, um den Staat viel größer ffnd, als die Verdienste des Soldaten, dem das Kreuz der ersten Klaffe zu Theil geworden ist.* Der Entwurf von Schinkel Bestimmungsgemäß sollte das Eiserne Kreuz für die Dauer deS bevorstehenden Krieges in zwei Klaffen und einem Großkreuz verliehen werden, wie es in der Urkunde beißt: „Beide Klaffen haben ein ganz gleiches in Silber gefaßtes schwarzes Kreuz von Gußeisen, die Vorderseite ohne Inschrift, die Kehrseite zu oberst den Na- menszug F W mit der Krone, in der Mitte drei Eichenblätter und unten die Jahreszahl 1818, und beide Klaffen werden an einem schwarzen Bande mit weißer Einfaffung, wenn das Verdienst im Kampfe mit dem Feinde erworben ist und an einem weißen Bande mit schwarzer Einfaffung, wenn dies nicht der Fall ist, im Knopfloch getragen. Die erste Klaffe hat neben dieser Dekoration noch ein Kreuz von schwarzem Band mit weißer Einfaffung auf der linken Brust, und daS Großkreuz, noch einmal so groß als die beiden Klaffen, wird an dem schwarzen Bande mit weißer Einfaffung um den Hals getragen." — Die Verleihung der ersten Klaffe war erst nach der Erwerbung der zweiten Klaffe möglich. DaS Groß- kreuz konnte nur „für eine gewonnene entscheidende Schlacht, nach welcher der Feind seine Pofftionen verlassen muß, desgleichen für die Wegnahme einer bedeutenden Festung oder für die anhaltende Verteidigung einer Festung, die nicht in feindliche Hände fiel, verliehen werdend Schinkel schuf den in seiner Einfachheit würdigen Ent- wurf. Freilich stieß man bei der Herstellung deS KreuzeS selbst auf mancherlei technische Schwierigkeiten, und erst nach mehreren Versuchen gelang es. den Silberrand dem Gußeisen anzufügen. Infolge des Mangels an Maschinen und geeigneten Arbeitskräften wurden bis Mitte April 1818 erst vier Kreuze fertiggestcllt. dann bis Anfang Mai ungefähr 800 Stück. fedeS im Werte von 2W Thalern, gewiß eine für die damalige Zeit sehr ansehnliche Summe. Ein Brustsfem für Blöcher Im Verlaufe der Befreiungskriege kamen noch einige Abarten des Eisernen Kreuzes auf. Nach der glorreichen VXK-M Masteln die große Lesaßr! Zahnstein sann sogar die gesündesten Zähne lockern und oft ;um flugsall dringen, ves- hold stampf dem gefährlichen Zahnstein! Nrgelmäbige» Zähnepuften mit Solide« entfernt allmählich den Zahnstein, verhindert seine Neubildung, vlendendweiß. fest und gefund dleidrn Ihr« haftbaren Zähnet -¥> Nur Sotidox Zahnpasta enthält in Deutschland Sulforizin - Oleat nach Dr. Bräunlich gegen Zahnstein. SOLIDOX ZAHN Gegen Zahnstein l lub tub«60 P< i. Schlacht bei Belle-Alliance verlieh Friedrich Wilhelm HI. dem „alten Blücher" einen goldenen Bruststern, auf dessen Mitte das Eiserne Kreuz angebracht ist. Dieser „Blücherstern" wird heute in der Ruhmeshalle zu Berlin aufbewahrt. — Da das Eiserne Kreuz nur an preußische Untertanen zur Verleihung kommen konnte, der König aber die russischen Truppen, die in der Schlacht bei Kulm mit so großer Tapferkeit gesockten hatten, besonders auszuzeichnen gedachte, stiftete er später daS aus schwarzem Blech hergestellte einfache.„Kulmer Kreuz", das 7131 russische Kriegsteilnehmer erhielten. Auch der am 3. August 1814 zum Andenken an die Königin Luise gestiftete Lutsenorden für Frauen und Jungfrauen ist dem Eisernen Kreuz verwandt. Der König bestimmte daS erste geprägt« Exemplar deS Eisernen KreuzeS für ein im Park von Hohenzieritz vorgesehenes Denkmal zum Gedächtnis seiner Gemahlin. DaS erste Eiserne Kreuz überhaupt erhielt der Batail- lonSkommandeur von Borcke für daS Gefecht bei Lüneburg (2. Aprils. Das verarmte Preußen mit nur rund 8 Millionen Einwohnern hatte 371000 Streiter ausgestellt: von diesen erwarben 3128 Offiziere und 8092 Mannschaften das Eiserne Kreuz zweiter Klaffe und 308 Offiziere und Aerzte sowie 68 Mannschaften daS Eiserne Kreuz erster Klaffe. Am weißen Bande mit schwarzer Einfaffung bekamen es 1813 der Kanzler von Hardenberg und der StaatSmtnister von Humboldt und erst 1814 374 sorgfältig auSgewählte Männer. Auch eine Frau, Fridericke Krüger, di« im Regiment „Kolberg" den ganzen Feldzug mttgemacht hatte und für die vor dem Feinde bewiesene Tapferkeit zum Unteroffizier befördert worden war, erhielt daS Eiserne Kreuz. Ferner wurden 8 Großkreuze verliehen, und zwar an die Generale von Blücher für die Schlacht an der Katzbach, von B ü l o w für die Schlacht bei Dennewitz, von Tauentzten für die Einnahme von Wittenberg, B o rck von Wartenburg für die Kämpfe von Laon bis Paris und schließlich — wohl aus politischen Rücksichten — an B e r n a d o t t e, der unter dem Namen Karl Johann Kronprinz von Schweden geworben war. AuS SparfamkeitSrücksichten hatte man nicht allen dazu Vorgeschlagenen daS Eiserne Kreuz auShändiaen können, aus diesem Grunde erhielt nach dem Tode etneS Inhabers derjenige die Auszeichnung, der in den Regimentslisten die nächste Anwartschaft darauf besaß. Erst im Jahre 1837 hörte da» BererbungSsystem auf, und der König verlieh allen noch lebenden Berechtigten daS Kreuz selbst. Eine abgeänderte Form Am 19. Juli 1870 erneuerte König Wilhelm I. das Eiserne Kreuz. daS für den bevorstehenden Krieg in einigen Aeußerlichketten Abänderungen erfuhr. Die Vorderseite erhielt ohen eine Krone, in der Mitte daS W und unten die Jahreszahl 1870. Die Rückseite zeigte die Merkmal« deS Kreuzes von 1818, oben die Krone mit dem Zeichen F W, in der Mitte die drei Eichenblätter, unten die Jahreszahl 1813. Das erste Eisern« Kreuz erhielt 1670 Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen. Insgesamt wurden 1870'71 verlieben: 1280 Eiserne Kreuze erster Klaffe, 40 200 Kreuze zweiter Klaffe, 4018 Kreuze am weiß- schwarzen Bande, außerdem 8 Grobkreuze. Zu neuen Ehren Am 6. August 1914 wurde daS Eiserne Kren, ,« neuen Ehren aufgerufen. Die Gesamtzahl der Kriegsteilnehmer der deutfchen Streitmacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft während des Weltkrieges wird mit rund 13 Millionen Kriegern angegeben. Auf diese Zahl kam das Eiserne Kreuz zweiter Klaffe etwa 4,6 Millionen Mal. so daß eS also jeder dritte Soldat erhielt. Das Eiserne Kreuz erster Klaffe erlangten 90 000 Kämpfer, demnach kommt auf 148 Mann ein Eisernes Kreuz erster Klaffe. DaS Grotz- krenz deS Eisernen KreuzeS erhielten: Generalfeldmar- schall von Hindenburg am 9. Dezember 1910, Generalfeldmarschall von Mackensen am 11. Januar 1917. Generalfeldmarschall Prinz Leopold von Bauern am 3. März 1918 und General Ludendorff am 24. März 1918. Vor nunmehr 126 Jahren wurde da» Eisern« Kreuz ein Zeichen deutschen Heldengeistes, ein heiliges Zeichen, da» in' den Tagen der Wiedererneuerung 1870 und 1914 so hoch gefeiert weiden konnte: „Eiserne Zeiten, wir grüßen dein Ehrenzeichen. Die eS tragen, werden die ersten unter unS fein." Ser letzte Ritter -er deutschen Romantik Eichendorff zum 150. Geburtstag am 10. Marz — Von Dr. Adolf v. Grolman Am 10. März runden sich 150 Jahre seit der Geburt Josefs, Freiherrn von Eickendorfs, also jenes deutschen Dichters, der zu Zetten „der letzte Ritter der deutschen Romantik" genannt wurde, und der — 1887 gestorben — als einziger bis zuletzt die sog. „Romantik" überlebte, nachdem er längst sie in seinem Inneren und in seinem Künstlertum überwunden hatte. Dieser 150. Geburtstag läßt daran denken, was wohl einst die Eltern bei der Geburt dieses Kindes samt dem noch unbekannten Schicksal gedacht haben mögen. Eichendorff erzählte darüber selbst: „Mein Vater, da er den Kinderschrei hört«, blickte erschrocken nach dem Himmel: der Mond hatte soeben kulminiert. Um ein Haar wäre ich zur glücklichen Stunde geboren worden, ick kam gerade um anderthalb Minuten zu spät". . . . man muß wtffen, daß ein bißchen Astrologie auch im Jahre 1788 die Menschen beschäftigte. Was aber Eichendorff anlangt, so hat sein Leben und sein schwere« Schicksal dieses Mal der Astrologie nur allzu sehr recht gegeben: um ein Haar wäre Eichendorfs noch zur glücklichen Stunde geboren worden, aber er kam mit seiner Geburt, wie allenthalben im Verlaus seines langen Lebens ohne sein Verschulden immer um anderthalb Minuten zu spät. DaS hat Eichendorff gewußt: es ist ein ganz besonderes Zeichen seiner vornehmen Natur und seines echten Künstlertums, daß er dennoch nie vom sicheren, geraden Weg abwich, — sondern, einerlei wo, an seinem Platz das Deine leistete: als Student mitten in der frühromantischen Verklärung des Diesseits, in den Befreiungskriegen von 1813 nach Möglichkeit im Feld, als gebürtiger Oesterreicher in Preußen, als preußischer Beamter, als Katholik im protestantischen Bezirk Friedrich Wilhelms IV., und stets — als Dichter, wie ihn die Deutschen kennen und lieben. »Taugenichts* 1 Als Liederdichter ist Eichendorff bekannt geworden, und als Schöpfer der Geschichte vom „Taugenichts": viele Menschen haben den Fehler begangen, von Eichendorff zu glauben, er selbst habe in seinem Leben die ebenso reizende, wie ein ganz klein wenig leichtsinnige Art solchen Taugenichts gehabt: das ist ganz falsch. Eichendorff hatte allerdings ein fröhliches Gemüt: aber zum „ewigen Sonntag im Gemüt", wie es sein „Taugenichts" hat, langte es denn doch nicht: dazu war der Existenzkampf zu schwer, dazu war das Sichbeugenmüffen unter die Mächte dieser Welt zu hart. Eichendorfs führte, was oft übersehen wird, kein Poetendasein, sondern daS strenge Leben eines preußischen, hohen Beamten von ehedem: er genoß ein kleines, aber strenges Glück: alles „Gemütliche" mußte er von sich tun: Eichendorff mutzte sich als Mensch und als Dichter „entschlacken". Die Lieder EtchendorffS, die als Kunstlieder vwjgen Bestand in der deutschen Dichtung haben oder sie z. T. geradezu Volkslieder geworden sind, sind nicht Eichendorffs einzige Gedichte: zeit seine» Leben» war eS Eichendorff gegeben, leicht Poetisches zu schaffen: daS floß nur so daher, und Eichendorff wußte, daß er selbstkritisch sein mußte. Eichendorff wurde streng: seinem adligen Stand hielt er alö reifer Mann einen unbelügbaren -Spiegel vor: seinen Dichtevgosellen schaffte er kritische Werke zur Litera- turwiffenschaft, die zum besten gehören, was es in dieser Hinsicht gibt. Dem preußischen Staat aber rettete er sozusagen allein die Marienburg: denn Eichendorff» Initiative ist es zuzuschreiben, daß die Marienburg restauriert wurde: noch besitzt man Eichendorsfs große Abhandlung zu diesem wichtigen Thema. „Taugenichts?" Wenn einer, dnnn hat Eichendorff e» lernen und beweisen mttffen und dürfen, daß Adel Arbeit ist und gar nichts anderes! Soeben, all das im Leben zeigte, waS später Eichend»^ für den „Dichter" verwarf. . r » Die Heidelberger Romantik war es, was Eichen»»*" dort 1807 08 sah: nicht, als ob er dieser Romantik zus Hörtel Eichendorff und sein Bruder verließen Heid elfte !b« sie zogen donauabwärts gen Wien: denn beide wäre Oesterreicher, ... — und es ist erschütternd, wie Elve dorff in Heidelberg den Anstoß zum Deutschen bekam, » wie er sich gen Berlin wandte, und dort, ost sehr sein Gefühl, ausharrte und blieb, bis zu seinem ff 01 ' Ende. . ... Denn ach so bald, war das ganze Feuerwerk „Romantik" abgebrannt: es war für solche, die seb* konnten, herrlich gewesen: für alle Mitläufer aber war e ein Intermezzo, und für den großen Haufen ein Aerge nis oder eine Torheit: die Romantiker-Zeit war eine lev verwirrte Zeit, ein großes, wenn auch sehr schöpfere Durcheinander, ja Widereinander: das warb um einanoe, das verwarf sich wieder, suchte sich zuletzt wieder auf, u>" gab als Ganzes ein buntes Bild, erst leuchtend, zuletzt ao geschmackt. In einem „Lustspiel": „Die Freier", da» ve den diesjährigen Reichs fe st spielen aufgesührt we den wird, benützt Eichendorff einen heiteren Einfall un allerlei Situationskomik auf der Bühne dazu, den Z" schauern so recht eindringlich zu zeigen, wie dies alles in den jungen Köpfen und zwischen den noch recht liehen Mitwirkenden in der Zeit der Romantik durck* einander ging. Das Lustspiel „Die Freier" ist ein * t * Iich spätes Werk EtchendorffS: noch kündigt c» nicht die große Strenge und Zucht dieses Künstlers an, e ist ein Kind der Laune, aber es zeigt mitten im Spiel un» Scherz, daß „Taugenichts" kein Dauerzustand iei. Vaterland Der junge Eichendorff suchte ein Vaterland und fand keines. Er wandte sich nach Berlin, und hatte eS al» Oesterreicher und Katholik dort Zeit seines LebenS reckt schwer: man traute ihm nicht immer: und bann! pre» bischer Geheimrat und Dichter?? Ja, bas ging dock ganz einfach nicht! Sagte man in Berlin. . ^ Wenn einmal, so hat sich Berliner Weisheit in dem Fall Eichendorff gründlich geirrt: eS ging, und mehr al * das: es ging gut! Aber wenn man näher bei Eicken dorsf zusieht, dann bemerkt man den groben Ernst diele» strengen, aufrichtigen Menschen: alle Spielfreude in n« mußte er abtöten, alle Heiterkeit zurückdämmen, all oe«i de» Stand der Bevölkerung verändern. ^dnrteurückgang nm dl« Jahrhundertwende „ Die bevölkerungspolitischen Hoblern« sind seit 'der Machtübernahme, ihrer Bedeutung kntsprechxnd, wieder stärker in ?kn Mittelpunkt unseres staat- "chrn und völkischen Lebens gestellt worden. Die national» wdlalistische Regierung batte ^ auch auf dem Gebiet der ^evölkerungsvolitik im Jahre rvNj ein böses Erbe angetre- Die Geborenenzahl war Ul diesem Jahre auf einen nie erreichten Tief» ?a nd gesunken: bei einer Le- oendgeborenenzahl von 86 472 »etrug die auf 1006 Einwoh- n«r berechnete Geborenenzif- kr 18,1. Dieser Geburtenrück» gang, der sich übrigens in fast allen westeuropäischen Ländern »ktgt«, hatte schon um die Jahr- gulldertwende eingesetzt. In Traden war er einige Jahre Water zu beobachten, wie im «t«ch. Noch im Jahre 1908 gatte Baden mit 67 336 Sie Wachste Zahl von Le» °r«d geborenen, die je- malz erreicht wurde, bei einer Geborenenziffer von 82,4 v.T. Aon diesem Jahre an fällt die weborenenzahl, von einigen Schwankungen abgesehen, fast nandig. In dem vergangenen 'Jahrhundert lmit Ausnahme Jahres 1855) und in den l ersten Jahren diese» Jahrhunderts bewegte sich die Ge» «arenenzahl ständig über 86 T. Im Jahre 1916 fällt sie »um ersten Mal unter diese Alffer, um sie nicht mehr zu - - ————— übersteigen. Die Kriegsjahre Klugen «inen weiteren katastrophalen Absturz big auf *■>615 Lebendgeborenen im Jahre 1917, d. s. 12,9 v. T. den beiden NachkriegSjahren 1920 und 1921 steigt die geborenenzahl infolge der zahlreichen Nachkriegsehen Kleber mit jeweils rund 59 000 Lebendgeborenen, d. f. ^-l v. D, auf di« Höhe der beiden letzten Vorkriegsjahre, gon da an geht es aber wiederum ständig abwärts bis sind ^ a ^ re 1033, dessen Zahlen oben schon angegeben **84 bedeutet Me Wende . Jahre 1934 ist infolge der Wirtschaft»- und bevöl» ,5bung»politischen Matznahmen der nationalsozialisti» ^n Regierung der Geburtenrückgang zum 1 111 ft a n 6 gekommen. Die Lebendgeborenenzahl 66 472 im Jahre 1933 in den folgenden drei Jah- li«g«n noch keine endgültigen Zahlen vor) Us 48 241 — 46 778 — 47 612, die auf KWO Einwohner ia°Echnete Geborenenziffer von lö.1 auf 17,8 — 19,1 — i>,l7 Sestiegen, Allerdings muh hierbei berücksichtigt wer» 3 datz «» sich bei dem GeborenenzuwachS vornehmlich ^ r st g e b o r ene handelt, die au» den sogenannten oitzgeholten Ehen, die vorher wegen der allgemeinen g'veltSlosigkeit nicht geschloffen werben konnten, stam» g,"l. Immerhin sind auch die Zahlen der 2„ 8., 4., 5. J®- Kinder in Baden in den letzten Jahren gestiegen» zj°brenb sie in den Jahren LeS Geburtenrückgänge» stän» ia?,U"6enommen haben. Die Zunahme betrug z. B. von ^*036 bei den dritten Kindern 12,7 v. H^ bei deu werten 18.2 v. bei den fünften 11,3 v. H. Dies« an sich erfreulichen Erfolge unserer Bevökke- ZlugSpolitik dürfen trotzdem nicht überschätzt werden. Geburtenrückgang ist nur »um Stillstand gekom» Me Gefahr de» Geburtenschwundes ist aber für un» ", Volk nicht behoben. Wenn die Bevölkerungszahl anfereg Landes, wie die des Reiches, auf ihrem gegen- Artigen Stand erhalten werden soll, mühten " bestehenden Eh« wenig st en» drei Kinder .«rhanden sein. Ein Wachstum der Volkszahl setzte !«8ar einen durchschnittlichen Bestand von vier Kindern n jeher Ehe voraus. Davon scheinen wir aber noch irtx} entfernt zu fein! Ferner kommt noch hinzu, daß ,.y* . ie schwachbesetzten Geburtenjahrgänge der Kriegs» a j? das heiratsfähige Alter einrücken. ES ist infolge- > neu in den nächsten Jahren mit einem erneuten Rück- »ang tzxx Geburten zu rechnen. Berechnet man nun die Geborenenziffer für die klei- - "en Verwaltungsbezirke Badens, so ergeben sich recht i"^"effante Aufschlüsse über den Fortpflanzungswillen », einzelnen Gebieten unseres Lande», vor allem von „ 'adt und Land. Dieser Unteriuchuna ist dabei die 10OO zo r I» y— tm* W »i4»^|.» l «.»4a« n 4 Land. Dieser Untersuchung ist dabei die -verwaltungSetnteilung Badens zu Grunde ge» „AI- Erklärend sei vorausgeschickt, datz die Geburten jetzt tw ®ehr nach dem Geburtsort des Kindes ermittelt wa "en. sondern nach dem Wohnort der Mutter. Dies 91 nötig, well in den letzten Jahren die Jnanspruch» Rondfnnh-Protiramin des Ta 8 es Heute im Reichssender Stuttgart 6.nfw? ,n »' 16- Mir, ^ Morgenlied, Zeit, Wetter, Landw. Nachr. und Bym» **, "astik 7<5®„ tü(,,on » erl SiviTZ 10 Srüdnachrlchtrn Mager, Wetter, Marktber. Und Gymnastik Ohne Sorgen jeder M orig ^ »en UjJ! «°lk«l,edstnaen «olksmustk mit Bauern» ry. lulender und Wetterbericht Mtttagsronzert Nachrichten, Wetter 1^5 Mittag-konze« (ffottU Uu **«W «»»er stngt «u Uutuhalnma 16.00 Musik am Nachmittag 17.00-17.10 „Zehn Minuten kn« stige» Rechnen mit Dr. K. Menninger" 18.00 „Bier Jungen und ein Reporter tragen den Afrika» sorscher Han- Schomburgk aur- 18.30 Griff in. Heute 10.00 Nachrichten 19.15 Heitere Abendmustk 20.00 „Durch die Wälder, durch die Auen' 21.00 „Der gesällige Mozart' 22.00 Zeit, Rachr., Wetter, Sport 22.30 Volk«, und Unterhaltungr- mustk f4J0—2.00 Rachtkoozorl nähme der städtischen Entbindungsanstalten durch Jrauen vom Lande immer mehr zugenommen hat. Es ergab sich dadurch bei der Entzifferung nach dem Geburtsort vielfach ein vollkommen falsches Bild der Gebärfreudtgkeit von Stadt und Land. Zunächst sei festgestellt, datz die Geborenenziffern sämtlicher badischer Stadtkreise unter der Geborenenziffer für das Land im ganzen, die 19,4 v. T. beträgt, liegen. Am niedrigsten ist sie beim Stadtkreis Baden- Baden mit 14,9, «s folgen Pforzheim mit 16,2, Karlsruhe mit 15,3, K o n st a n z mit 16,6, Mannheim mit 16,6, Jreiburg mit 17,3 und Heidelberg mit 17,6. Von den Amtsbezirken haben nur zwei eine niedrigere Geborenenziffer als bas Land, nämlich Buchen mit 19,1 und Kehl mit 18,8. Unter 20 v. T. liegt die Ziffer noch bei wetteren 6 Amtsbezirken, nämlich bei Konstanz l19,7). Stockach l19.6),Ueberlingen (19.8), Lörrach (19,8). Müllheim (19,4). Pforzheim (18,6). Bet d«n übrigen Amtsbezirken liegt die Geborenenziffer über 20 v.T. Die höchste Äbendgeborenenziffer weist derAmtsbezirk Bruchsal mit 24,1 v. T. auf. Iaht man die Gemeinden nach Gröhenklaffen zusammen, so ergibt sich für die Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern, das sind also vornehmlich die ländlichen Gemeinden, die Ziffer 21,6, für die Gemeinden mit 2000 bis 100 080 Einwohnern lautet sie 20,4 und für die Grobstädte mit mehr als 100 000 Einwohnern 17,8. Echäppel im Londoner Ettaßeabild Gchwarzwälder Maidli erobern die Herzen der Engländer Eigener Reisebericht des ..Jührer« Bekanntlich wellen zur Zeit badische Trachtenträger aus Einladung in England. AuS der Jeder eines Fahrtteilnehmers berichte« wir im Folgende» über die herzliche Ansnahme der Badner in London und Bristot. Die am Samstag, dem 6. März, in der Royal Albert Hall veranstaltete Feier des Jubiläums der Polytechnic TourS Association nahm einen glänzenden Verlauf. Die Veranstaltung, an der über 6000 Personen teilnahmen, war schon drei Wochen vorher ausverkaust. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Poly- techntc Tours Association, der die verschiedenen Trachtengruppen aus den europäischen Ländern herzlich willkommen hieß, sprachen die einzelnen Ländervertreter Dank für die Einladung und Glückwünsche zum Jubi- läum der Veranstalterin aus. Für die Schweiz sprach der Schweizer Gesandte Pacaricini, für Deutschland der Vertreter der Deutschen Reichsbahnzentrale in London, Seidel. Den englischen Wünschen entsprechend hestand die deutsche Abordnung ausschlietzltch aus Schwarzwäldern. Herzliche Aufnahme Man sah schon beim Einzug, datz der Schwarzwald und seine Bewohner die vollste Sympathie der Engländer besitzen. Der Einzug der Schwarzwälder Trachten, die Glottertäler Kapelle an der Spitze, in der kleidsamen Gewandung der Glottertäler Nachtigallen, mit den far- henfrohen Erscheinungen der Tanzpaare aus St. Georgen mit ihren Hunten glitzernden Schäppel und mit dem Uhrenhändler am Schluß bot ein überaus malerisches Bild, das lebhaften Beifall auslöste. Die einzelnen Darbietungen der Trachtenkapelle, der Gesang der Nachtigallen und der Tanz der Paare führten zu erneuten Kundgebungen, die sich am Schluß zu einer sehr herzlichen Acußeruna allseitiger Sympathie steigerten. Man fühlte, wie die Schwarzwälder Maidli die Herzen der Londoner erobert hatten. Auch die Beziehungen der Trachtengruppen der einzelnen Länder untereinander waren überaus freundschaftlich. Die französische überschüttete unsere Schwarzwälder in den Artistenzimmern mit frischen Blumen von der Riviera. Die Schwarzwäldcr wurden in liebenswürdiger Art mit Nelkensträußen geschmückt. Nach Schluß der Veranstaltung wurden die Schwarzwälder als Gäste der Neichshahnzentrale für den Deutschen Reiseverkehr, London, zu Erfrischungen eingeladen. Aufsehen in der Stadt In den Straßen Londons schenkte man den Schwarz- wäldern in ihrer im Grobstadtgetriebe ungewohnten Erscheinung naturgemäß überall grobe Beachtung. In gebrochenem Deutsch gaben die Londoner immer wieder dem Gefühl der Sympathie und Freundschaft für Deutschland im allgemeinen und für den Schwarzwald im besonderen Ausdruck. Viele Reichsdeutsche nahmen die Gelegenheit wahr, mit ihren durch die Tracht als solche erkennbaren Landsleuten in Verbindung zu treten. Nach einem Ruhetag am Sonntag in London, der zu einer Besichtigung der Hauptsehenswürdiqkciten benutzt wurde, fuhren die Trachtengruppen am Montag in Dm« nibussen nach Bristol weiter, wo nach kurzer Probe baS Hotel aufgesucht wurde. Obwohl Bristol zu der englischen Provinz gezählt wird, ist «S doch eine Stabt von 500 000 Einwohnern. Aehnlich wie in anderen Städten war auch dort die Veranstaltung in The Victoria RoomS Clifton seit langem auS- verkauft. Die deutschen Begleiter der Trachtengruppe Pg. Ri eg er, Direktor deS LandeSfremdenverkehrS- verbandes Baden, und Pg. Roß my, Direktor des Glot- terbades, waren als Ehrengäste zur Veranstaltung eingeladen und wurden dem Lorbmayor von Bristol vorgestellt. Der Präsident der Polytechnic Tours Affociation, Commbr. Studd, R.B., machte einleitend darauf aufmerksam, datz die Schwarzwälder in ihren Freistunden und an Festen gerne musizieren, singen und tanzen, sich unanderen zur Freude, und daß er sich freue, einige beachtliche Proben dieser Volkskunst zeigen zu dürfen. Schon daS erste Auftreten der Schwarzwälder hatte als malerisches Gesamtbild starken Beifall, der sich stei- Erneut Hark zurnd(gegans*ii Mt noch 158 Gemeinde« verseucht D Karlsruhe, v. März. Seit «nferem letzten Bericht, über die Entwicklung der Maul» und Klauenseuche, ist i« Bade«, die Zahl der verseuchten Gemeinden und Gehöfte» wieder in starkem Maße zurückgegauge«. In der zweiten Hälfte des Monats Februar nahm die Zahl der verseuchten Gehöfte um rund 60 Prozent ab. Im ganzen waren Ende Februar noch 171 Gemeinden und 854 Gehöfte verseucht. Während der letzten 8 Tage nahm der Seuchenrückzug weiterhin einen befriedigenden Verlauf. ES scheint, Saß die Kraft des Erregers zusehends abnimmt, trotzdem jetzt die Frühjahrsbestellung mit ihrem regen Zugviehverkshr nicht dazu geeignet ist, dem bisherigen raschen Rückgang weiter Vorschub zu leisten. Seit dem 1. März 1938 ist die Maul- und Klauenseuche in folgenden 17 Gemeinden neu bzw. wieder auSgebro- chen: Amt Buchen: Buchen, Oberndorf. Amt Emmendingen: KollmarSreute. Amt Karlsruhe: Sarlsruhe-Grünwtnkel, Jöhlingen, Weingarten. Amt Mannheim: Oftersheim, Schwetzingen, Hockenheim. Amt Mosbach: Sulzbach. Amt Offenburg: Dundenheim, Waltersweier. Amt Rastatt: Plittersdorf. Amt Tauberbischofsheim: Dainbach, Vilchband, Schweigern. Amt Wertheim: Waldenhausen. Erloschen ist sie in folgenden 81 Gemeinden: A m t Bühl: Faulenbach, Stollhofen, Neusatz, Oensbach, Ottersweier. Amt Emmenüingen: Bioderbach. Amt Kehl: Eckartsweier, Hohnhurst, Kehl, Kork, Memprechts- hofen, Zierolshofen. Amt Mannheim: Oberslockenbach. Amt Mosbach: Asbach, Stein a. K. A m t M ü l l- h e t m: Seefelden. Amt Sinsheim: Berwangen, Tiefenbach, Daisbach, Eichclbcrg, Obergimpern, Reihen, Sinsheim, Steinsfurt. Amt Tauberbischofsheim: Hochhausen. Meffelhausen. Marbach, Uiffingen. Amt W e r t h e t m: Bettingen, Höhefeld, Rauenberg. Somit waren am 8. März noch 168 Gemeinden oder rund 11 Prozent der gesamten badischen Ortschaften von der Maul- und Klauenseuche befallen. Ein gemeines Verbrechen 169 Reichsmark Belohnung * Waldshut, 9. März. Wie wir bereits berichteten, wurde am vergangenen Freitag in der Nähe deS Bahnüberganges beim Bahnhof- Grießen der Reichsbahnassistent i. R. Franz H ä g e l e von einem Motorradfahrer angefahren und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. Nach dem Unfall schleppte der Motorradfahrer den Verunglückten an den Straßenrand hinter einen Steinhaufen und flüchtete unerkannt. Für Angaben, die zur Ermittlung des Täters führen, wurde eine Belohnung bis zu 100 NM. auSgesetzt. Löblicher Sturz vom Heuboden O Jlmensee» 0. März. Der 66jährige Konrad Martin Berenbold stürzte vom Heuboden auf die Tenne und erlitt dabei einen Wirbelsäulen- und doppelten Beckenbruch. Der Tod trat auf der Stelle «tu. 10 Jahre Zuchthaus für Draudstifter * Konstanz, 9. März. Mit einem gewiffenlosen Brandstifter hatte sich am Dienstag daS Schwurgericht Konstanz zu beschäftigen. Unter der Anklage der vorsätzlichen Brandstiftung stand der 35 Jahre alte, verheiratete AlfonS Rimmele aus Neufrach (Amt Ucberlingen). Dem Angeklagten wurden nicht weniger als fünf Brände zur Last gelegt, die er in den Jahren 1926 biS 1037 ausgeführt Satte. Nach öHstündiger Verhandlung verurteilte das Schwurgericht den Angeklagten zu einer Zuchthausstrafe von zehn Jahren und Aber- kcnnnng der bürgerlichen Ehrenrechte auf zehn Jahre. Nach Verbüßung seiner Strafe wird der Verbrecher in Sicherungsverwahrung verbracht werden. * St. George« (Schwarzwalö). 9. März. (Vermißte als Leiche geborgen.) Die seit dem 9. Februar vermißte 26jährtge Anna Heinzmanu von hier wurde aus einem kleinen Weiber als Leich« aeboraen. gerte, als die Trachtengruppe unter dem Einfluß der überaus freundschaftlichen Beifallsbezeugungeu der Zuschauer immer mehr aus sich herausgtng und ihre Aufgabe meisterhaft erledigte. Enge Beziehungen Mr. Studd bankte für die ausgezeichneten Darbietungen. Es sei bekannt, in welch herzlicher und gastlicher Weis« seine Landsleute drüben in Deutschland und besonders im Schwarzwalb stets ausgenommen würden. ES befriedige ihn außerordentlich, auch umgekehrt die Versicherung aufrichtiger und herzlicher Freundschaft von seinen Landsleuten zu den deutschen Gästen und zu Deutschland allgemein geben zu können. Er richtete an die Teilnehmer der Schwarzwälder Gruppe die Bitte, nach Rückkehr in die Heimat überall und jederzeit ihre eigenen Erfahrungen und die herzliche Aufnahme, die sie hier gefunden hätten, anderen mitzuteilen, damit alle, die guten Willens sind, daran Mitarbeiten, die gegenseitige Freundschaft immer mehr zu vertiefen. Der stürmische Beifall ließ die Zustimmung aller Anwesenden erkennen. Als die beiden in der vordersten Reihe sitzenden deutschen Ehrengäste unter dem Eindruck der Ausführungen des Redners sich spontan von ihren Sitzen erhoben und Pg. Rieger, dem Sprecher entgegengebend in herzlicher Weise seiner großen Freude untiefen Dankharkeit über die warme Aufnahme in England und insbesondere in Bristol Ausdruck gab, verstärkte sich der Beifall zu einer eindrucksvollen Kundgebung. Dieser schöne Erfolg ihres Auftretens löste naturge- maß bei den Schwarzwäldern große Befriedigung aus. Auch während des anschließenden Tanzes waren sie immer wieder Gegenstand herzlicher Aufmerksamkeit. Die Fahrt war bisher ununterbrochen von schönstem sonnigem Wetter begünstigt. Sie geht nach Birmingham und Manchester weiter. Die Heimreise wird am 11. März angctreten. Erhöhter Zuschuß zu den Reichsfestspielen * Heidelberg, 9. März. Die Stabt Heidelberg hat. wie der Oberbürgermeister in der letzten Ratsherrensitzung mittetlte, im Hinblick auf die Tatsache, daß 1938 zu deu ReichSfestspielen in Heidelberg hervorragende Künstler herangezogen werden sollen, ihren Zuschuß diesmal um 10 000 RM. erhöht. Erweiterte llnisormpflicht bei der Reichsbahn Der Retchsverkehrsminister wendet sich mit einem Erlaß an alle Eisenbahner, worin er betont, datz jeder Reichsbahnbedienstete, der Dienstkleidung trägt, wie alle anderen Uniformträger den Blicken und der Kritik der Umwelt besonders ausgesetzt sei, einerlei, ob er sich im oder außer Dienst befindet. Er müffe deshalb als Gefolgsmann der Reichsbahn und damit des größten Unter» Wlderstand leisten! Appetitlosigkeit, Blutarmut, Schwäche und Müdigkeit lähmen die Widerstandskraft und machen empfänglich für Krankheiten. Schaffen Sie sich Spannkraft und frisches Aussehen durch das blutbildende Kräftigungsmittel Bioserri». Erhältlich in jeder Apotheke. Biofcrrin leistet besonders Kindern vorzügliche Dienste. nehmenS de» Reiches nicht nur in seiner körperlichen Haltung, sondern auch in seiner Dienstkleidung stets einen tadelfreien Eindruck machen. Damit bezeuge er auch äußerlich Sie straffe Ordnung und Disziplin, die der Eisenbahndienft erfordere. Dies sei besonders nötig gegenüber dem Ausländer, der durch den Eisenbahner den ersten Eindruck von den Bewohnern des Gastlandes empfange. Der Uniformträger dürfe sich weder im Dienst noch außer Dienst auch in seiner äußeren Haltung geh^n lasten. Der Minister dehnt durch den gleichen Erlaß die Dienstkleidungspflicht auS auf alle Beamten, die im Schalterdienst, AuskunftLdienst und Gepäckdienst verwendet werden und mit dem Publikum in ständige Berührung kommen. Unordnung, Unsauberkcit und Nach» läffigkeit beim Tragen der Dienstkleidung könne nicht geduldet werden. Es liege im Wesen der Kamerädschaft. baß sich die Gcfolgschaftsmitglieder auf Mängel im Tragen der Dienstkleidung gegenseitig aufmerksam machen. Die Dienstftcllenleiter werden verpflichtet, in Kleidung und Haltung mit gutem Beispiel voranzugehen. Wer den selbstverständlichen Anforderungen an sein tadelfreies äußeres Auftreten nicht nachkommt, wird mit Versetzung auf einen Posten rechnen müssen, wo er mtt dem Publikum nicht in Berührung kommt. * Schafshause«, 9. März. (AuS großer Höhe ab- g e st ü r z t.) Der 28 Jahre alte Spengler Franz T b o m a stürzte im Werk Rauschenbach der AG. Eisen- und Stahlwerke, wo er mit dem Einbecken eines Flachdaches beschäftigt war, aus 14 Meter Höhe in die Tiefe. Er blieb mtt zerschmettertem Kopf tot liegen. Wetterbericht M R-ühlwenerdlenft«». Ausgabe»« g ta H aart Das während der letzten Tage wetterwirksame Hochdruckgebiet wurde mit seinem Schwerpunkt nach Sttd- osten abgedrängt. Gleichzeitig wurden in der Höhe milde Luftmassen aus Westen herangesührt, was durch Verschärfung der Luftmaffenunterschiede vor allem über den Ostseeländern die Ausbildung von Störungen begünstigte. Unser Gebiet fällt damit ebenfalls in den Bereich der in der Höhe zusliehenden Warmluft, was zeitweise durch Aufkommen von Bewölkung sich bemerkbar macht. Eine durchgreifende Wetterverschlechterung ist aber nicht zu erwarten, da unser Gebiet nicht unmittelbar in den Einflußbereich der im Nordwesten Europas vorüberziehenden Störungen miteinbezogen wird. Wettervorhersage: Winde um West, bei zeitweilig leichter Bewölkung etwas aufhciternd. Meist trocken, tagsüber mild. Rheinwafferstände von 6 Uhr morgens Waldshut 217 — l Rheinfeld en 205 — 5 Breisach 97 — 1 Kehl _ 229 + 6 KarlSruhe-Maxa« 880 ,+ 4 Mannheim 281 M 5 Sekte S/Donnerskag, 10. M3rz 1938 dkkssdttk o KunsfhandwerJc und Kunstgewerbe in Leipzig Spitzenleistungen aus {Raden Ein alter Messezweig - Von Jahr zu Jahr starker werdender Aussteflerdrang - Neue Werkstoffe bringen neue Möglichkeiten Drahtbericht unseres nach Leipzig entsandten Wirtscha 1 1sschrif11 eiters Fd. Leipzig, 9. März. Kunsthandwerk und Kunstgewerbe gehören zu den Meffezweigen, die seit jeher auf der Leipziger Messe Heimatrecht genossen. Es ergibt sich auch in diesem Jahr wieder die Tatsache, daß der zunächst zur Verfügung gestellte Raum — an sich schon erweitert — nicht ausreichte, um 60 neuen Ausstellern Unterkunft zu bieten. Das Kunsthandwerk fast aller deutschen Gaue ist in Einzel- und Sammelausstellungen im Grassi-Museum und im Petershof untergebracht. Genannt seien zunächst einmal unsere heimischen Aussteller, an ihrer Spitze die Karlsruher Majolika- manusaktur, Werkstätten aus dem ganzen badischen Land und schließlich die Sammelausstellung des Badischen Kunstgewerbevereins in Karlsruhe. Der Besuch ist außerordentlich groß. Was die Badener zum Kauf anbicten, ist Leistung, ist Spitzenleistung, die nicht zu übertreffen ist. Diese Ansicht ist bei den Meffebesuchern durchaus vorherrschend und in angeknüpften Gesprächen wiederholt sestzustellen gewesen. Deutsche Rohstoffe werden eingesetzt Das Angebot auf den verschiedenen Gebieten ist so vielfältig, daß es nicht möglich ist. auf Einzelheiten einzugehen. Es ist aber deutlich erkennbar, daß die Verarbeitung der neuen Werkstoffe auf einzelnen Gebieten Fortschritte macht und neue Möglichkeiten erschlossen und ausgenuht werden. Was Zellwolle auf dem textilen Gebiet anbelangt, so wird man ohne Einschränkung sagen können, daß dieses neue Material entweder rein oder in verschiedenen Mischungen mit Wolle oder anderem Material verarbeitet wird, und in der Behandlung keine Schwierigkeiten mehr macht. Dabei stellt sich heraus, daß ganz unerwartete Effekte erzielt werden konnten, die sich vor allem dann sehr vorteilhaft auswirken, wenn der Stoff durch Einwirkung von Licht zu besonderer Geltung kommt. Auch im Leder verarbeitenden Kun st Handwerk sind die recht zahlreich vertretenen Muster aus neuen deutschen Werkstoffen zu erwähnen, die kunsthandwerklich betrachtet, eine Leistung sehr hohen Grades darstellen. Neben Fischhäuten wird Kunstleder verarbeitet. An einzelnen Stücken ist zu erkennen, daß sich aus diesem Material sehr hochwertige Erzeugnisse Herstellen kaffen. Frauenarbeiten zur Ausschmückung des Heims Der Natur der Dinge entsprechend geht das Bestreben des Kunsthandwerks und Kunstgewerbes dahin, das Heim sinnvoll zu gestalten und zu schmücken. Damit wendet sich seine Arbeit stark an die Frau.. Wenn, eine Frau als Urheberin der kunstgewerblichen Arbeiten zeichnet, versucht sie über gebundene oder durch den Werkstoff bestimmte Grenzen sich hinwegzusetzen und neben der Vielseitigkeit zugleich die Einmaligkeit der künstlerischen Leistung zu betonen. Wo sie aber als 'schöpferische Persönlichkeit sich erweist, da schafft sie aus ihrer Persönlichkeit, aus der Fülle eigenen Erlebens und eigener Kunstfertigkeit und spricht eine beredte Sprache durch ihre Werke. So ist eS nicht weiter verwunderlich, daß eine fast unübersehbare Auswahl von Frauenarbeiten, die praktische Seiten des Lebens behandeln, sich an die Frau und ihr eigenstes Jntereffengebiet wenden. In diesen Bereich gehören die Handarbeiten, die zum Schmuck der Kleidung dienen, die Wollarbeiten. die selbständige Kleidung darstellen. Handwebereien. Spitzenarbeiten, Sticke- Der Geschäftsbericht der Dresdner Bank mit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung steht ganz im Zeichen der stark gestiegenen Einlagen. Sie bilden das Rückgrat des Geschäftes, und darum kann die Dresdner Bank mit Recht darauf stolz sein, daß es ihr gelungen ist. von der Einlagcnsteigerung der Berliner Großbanken den größten Anteil erhalten zu haben. ES ist dieS ein schönes Ergebnis des ersten Geschäftsjahres nach der Ablösung der Finanzhilfe. Innerhalb von 14 Tagen konnte im Frühjahr deS vergangenen Jahres die im Besitz d«S Reiches und der Deutschen Golddiskont- bank befindlichen Aktienmehrheit in viel« kleine Posten aufgeteilt untergebracht werden. Sprunghafte Einlagen Vermehrung Die Einlagen der Kundschaft haben sich um 54 Mill auf 1,85 Mrd. XA erhöbt. Die Einlagen aus dem Inland sind sogar um 169 Mill. XU gestiegen, denn der große Posten der im In. und Ausland aufgenommenen Gelder der Kundschaft und auch die Einlagen der Auslandes sind stark zurllckgegangen. Die Spareinlagen haben sich um weitere 47 Mill. Xit auf nunmehr 206 Mill. XU erhöht. Sie sind ein Beispiel dafür, daß auch eine Großbank mit Erfolg Spareinlagen sammeln kann. Insgesamt ergibt sich aus beiden Posten zusammen «ine Einlageusteigcrung um 214 Mill. XA. Verarbeitende Industrie der grBBte Kreditnehmer Dieser Einlagensteigerung stehen schrumpfende Ausleihungen gegenüber. Die Entwicklung der letzten Jahre hat sich fortgesetzt- Die Ausleihungen sind um 74 Mill. auf 1 Mrd. zurückgegangcn. Der Rückgang geht zu Lasten der Immer schnelleren Abwicklung alter Konten, In Wirklichkeit ist nämlich die Zahl und die Gesamtsumme der Kredite größer geworden. An Krediten hat die Bank 861 Mill. XA neu bewilligt. Sie verteilen sich auf 17 275 Stück. Insgesamt lausen am Ende des vergangenen Jahres bet der Bank 52 000 Kredite. Dar Schwergewicht der neuen Kredite liegt entsprechend den besonderen Ausgaben, denen diese Kredite zugeführt wurden, bet den Krediten über 100 000 XA. Im Jahr 1935 wurden erst 746 Kredite in dieser Höhe neu bewilligt: im vergangenen Jahr über 1000. Trotzdem wird das kleine Kreditgeschäft nicht vernachlässigt. Der durchschnittliche Betrag des Einzelkreditcs ist seit 1935 von 25 500 XA aus setzt 20 500 XA gesunken. Der größte Teil der Kredite geht in die verarbeitende Industrie. Diese hat seit dem Jahr 1934 ihren Anteil von 25 v H. auf 42 v. H. erhöht. Dafür ist der Anteil der Kredite an Banken, an das Reich, an die Unternehmen des Verkehrswesens zurückgegangen. Auch das Konto der eigenen Wertpapiere ist kleiner geworden. Der Rückgang beträgt 25 Mill. XA. Der gesamte Bestand 322 Mill. XA. Der Rückgang geht ganz zu Lasten der Anleihen und der Schatzanweisungen, während sich der Posten der börsengängigen Dividen- denwerte um 32 Mill. XA erhöht hat. Die gestiegenen Einlagen, der Rückgang der Ausleihungen, die Verringerung des Wertpapierkontos haben größere Mittel zum Ankauf von Wechseln sreigemacht. Das Wechselkonto hat seinen Stand um 19« Mill. XA aus 734 Mill. XA erhöbt. Auch das Konto her Schatzwechsel ist um 9 Mill. XA größer geworden. Viel verdient — wenig gezeigt Di« Erträgnisse des Unternehmens haben sich entsprechend dem gestiegenen Umsatz verbesiert. Der Umsatz ist um 19 v. H. gegenüber 1936 gewachsen. Er dürft« bet 122 Mrd. XA liegen. Die ausgewiesenen Erträge aus Zinsen und Diskont, aus Provisionen and > Gebühren sind mit 94,6 Mill. XA um 9,5 Mill. XA gestiegen. reien, Flechtarbeiten unö vieles andere, das in neuartigen Farben, Mustern und Techniken von überraschender Vielfältigkeit geboten wird. Reichhaltige Keramik und Goldschmiedekunst Proben eines schöpferischen Formwillens liefern die kunsthandwerklichen Gegenstände einer jeden Gruppe. So bringen die Keramiker in seingestuften Farbtönen eine Auslese neuer Formen, desgleichen ist die Glaskunst vertreten, deren Malereien oder handgravierten, figürlichen oder linearen Verzierungen überragende Künstlerschaft beweisen. In der Golbschmiedekunst fand die künstlerische Phantasie von jeher ein weites Betätigungsfeld. Trotz der Anlehnung an antike und mittelalterliche Ueberlieferungen wird in dem modernen Schmuck, der für die Frau bestimmt ist, eine Fülle neuer Gedanken ausgesprochen. Ueberraschende Zusammenstellungen und Abwandlungen sind heute erreicht. Der Gesamteindruck geht dahin, daß Kunsthandwerk und Kunstgewerbe wertvolle Neuheuten herausgebracht haben, die vor allen Dingen den Frauen gefallen werden. Weiter lebhaftes Messegeschäft Volles Einsetzen der AbschluBtStigkelt Der Mittwoch brachte in den Häusern der Mustermesse wieder sehr regen Verkehr. Dte Ausstellerfchaft ist mit dem wetteren leb- Die Lage der Gaswirtschaft wird großenteils noch nicht klar genug erkannt und gewertet: Schuld daran sind nicht zuletzt die nach Preis und Aufbau ganz verschiedenartigen Tarife. Eine Reform muß daher in erster Linie die methodische Einheitlichkeit Herstellen, die zugleich Voraussetzung einer gesunden Verbundwirtschaft ist. Von den beiden zur Wahl stehenden Formen, dem Grundpreistarif und dem Stufentarif, verdient der letzte den Vorzug, da bei der Eigenart des heute im Vordergrund stehenden Wärmebedarfes eine technisch und sozial gerechte Bemessung des Grundpreises fast undurchführbar erscheint. Auch auS Gründen des Wettbewerbes hat man sich entschlossen, den Stufentarif allgemein als die geeignete Form ,« fordern. Die Berechnung einer Zählergebühr bis etwa 80 Pfg. hinauf dürfte dabei zuläffig sein. Bei Festsetzung der Preisstufen ist auf die Änwendungsart des Gases Rücksicht zu nehmen. Dabei kann man allerdings auf eine Bindung des Gaspreises an das Vorhandensein bestimmter Ge- Die Steigerung dürste aber mindestens doppelt so groß gewesen sein. Auch die Dresdner Bank zeigt nur einen Totl des wirklichen ErtragSzuwachseS, um «inen anderen, in der Regel gröberen Teil, zur Aussüllung der stillen Reserven zu verwenden. DaS gilt auch für dte Erträgnisse aus dem Wertpapter-, dem Devisen- und Sortengeschäst. Sie werden mit 6,9 Mill. XA um 3 Mi». XA niedriger als 1936 In die Einnahme gestellt. Dt« Ausgaben haben sich vor allem für die Steuern um 6,5 Mill. XA erhöht. Auch die Aus. Wendungen für Gehälter und für soziale Zwecke sind größer geworden. Di« Steigerung beträgt bet beiden Posten zusammen 2 Mill. XA. Dazu kommt noch eine Soirderzuwetsung an den Pen- si-nSfonds von 1 Mill. XA. In dte gesetzlich« Reserve gehen 2 Mill. XA. Der Reingewinn macht damit 7,5 Mill. XA ans. Der Hauptversammlung stehen einschließlich deS Vortrages 9.6 Mill. XA »ur Verfügung. Davon erhalten dte Aktionär« 7,5 Mill. XA als Dividende von 5 ». H. Der Rest wird vorgetragen. hasten Geschäftsgang recht zufrieden. In d-m meisten Geschäftszweigen wurden zum Teil erhebliche Abschlüsse getätigt. Auch daS Ausland griss besonders in Porzellan, Steingut, Glaswaren, in Sportartikeln, in Edelmetall- und Schmuckwaren, Uhren, Galanteriewaren und auf der Retchsmöbelmesse in das Geschäft ein. Für das Jnlandsgeschäst verstärkt sich der Eindruck, daß die Frühjahrsmesse 1938 eine Messe der soliden Bedarfsdeckung ist und bei der Nachfrage gute Qualitäten, Neuheiten und Spezialitäten im Vordergrund stehen. Die Gegenstände aus neuen deutschen Roh. und Werkstoffen sind in den allermeisten Fällen gut ausgenommen worden. Am besten haben dabei, wie übrigens innerhalb der ganzen Mustermesse, dte Aussteller von Textilien abgeschnitten. ES wird auch für die letzten Tage mit guten Abschlüssen gerechnet. Dte große Technische Messe und die Baumesse hatten einen noch stärkeren Besuch als an den beiden vorhergehenden Tagen. Dte Abschluß- und Verhandlungstätigkeit setzte doll ein. Besonders zahlreich war der Besuch im Haus der Elektrotechnik in der Werk- stoffehalle und bet den Werkzeugmaschinen. Be4 den Besuchern handelt es sich durchweg um ernste Interessenten. AuS dem Jn- und Ausland werden eine Reihe neuer Kunden festgestellt. Die Aussteller berichten von besseren Geschäften als im Vorjahr. In Werkzeugmaschinen tätigte wieder das europäische Ausland gute Käufer, ferner die Vereinigten Staaten, Chile und Brasilien. Alle Aufträge erfordern Neuanfertigung. Hemmend wirkt manchmal noch dte Lieferfrist, die durchschnittlich ein bis eineinhalb Jahre, für Auslandsaufträge etwas kurzer, beträgt. In Textilmaschinen wurden zwei Drittel aller Verkäufe mit dem Ausland getätigt. Auch im Haus der Elektrotechnik siel wertmäßig die Hälfte der Einkäufer auf das Ausland. Neben der europäischen Kundschaft fielen auch Australier, Japaner und besonders Düdamertkaner auf. Ganz allgemein war Skandinavien am Kauf überaus stark betet- ligt. Dte BaumesseauSfteller bezeichnen dte Frühjahrsmesse 1938 als die beste Messe überhaupt. rSte verzichten, weil die zunächst einmal in Betracht kommenden Formen der Anwendung durch Personenzahl und Raumgröße der Haushaltungen bzw.durch die Eigenart gewerblicher und industrieller Betriebe gleichartig bestimmt sind. Das Äerechnungssystem hat klar und übersichtlich zu sein und soll einen Anreiz zu vermehrter Gasbenutzung geben. Als Schlüsselzahlen für den Haushalt ermittelte man ein Verhältnis 9:6:4. Die oherste Preisstufe bildet der notwendigste Kochgasbedarf, die zweite der an Warmwaffer bzw. für Kühlzwecke, während die dritte eine stärkere Belieferung mit Warmwaffer sz. B. für häufiges Baden) sowie Heranziehung des Gases zum Hetzen ermöglicht: für Dauerheiznng empfiehlt sich noch eine besondere Ermäßigung auf 6 bis 6 Pf./w». Um in der Zeit des Ueberganges auf diesen reinen Mengenstufentarif eine Mehrbelastung kleiner Haushaltungen oder vielköpfiger minderbemittelter Familien zu vermeiden, wählt man zweckmäßig zunächst den vorgenannten Regelverhranchstarif der die einzelnen Verbrauchsmengen je nach der Woh- nungsgröß^ festsetzt, die erfahrungsgemäß einen guten Maßstab der vorhandenen Kaufkraft bildet. Man erreicht dadurch, daß Abnehmerschichten, hei denen viele Personen sich mit wenig Wohnraum begnügen müssen, in sozial gerechter Weise Berücksichtigung finden. Dadurch, daß sich später weitere Verbilligungen unschwer durchführen lassen, ist diese Tarifart außerdem elastisch. Einfacher ist eine zweckmäßige Reform der Tarife für die Gasabnehmer in Gewerbe und Industrie vor allem deswegen, weil ihre Zahl viel geringer «nd die bisherige Preisgestaltung ungebundener als beim Haushaltstarif ist. Auf Grund zahlreicher Erfahrungen konnten bereits zahlreiche Werke einheitliche Preise für alle Gewerbe- und Jndustriegruppeu in Anpassung an die Gasabnahme bilden. Dies« beiginnen etwa hei der »weiten Stufe des häuslichen Gaspreises und sinken bis auf 4 Pf./w» ab. Sollten in Einzelfällen noch billiger« Preise nötig sein, schließt man zweckmäßig Souderabkom- men. Wenn auch die notwendige Einheit der Tarife auf diesen Anwendungsgebieten nicht überall gleich dnrchzu- führen ist, so liegen jedoch angesichts der energiepolttischev Entwicklung die großen Vorteile einer möglichst raschen Umstellung auf der Hand. Schließlich wies der Redner darauf hi"» daß die hier gekennzeichnete Gestaltung der GaSpretje zweifellos Opfer von der VaSwirtfchaft erfordert. Der Mnächst eintretende Einnahmeausfall jedoch durch steigenden Gesamtumsatz mehr alS macht werden, zumal eine vermehrte Ausnutzung o" Anlagen und der personellen Vertriebskräfte die Koste»' anteile der Erzeugung und Verteilung herabminden. Mit der Tarifreform habe eine verstärkte Werbung ein- herzugehen, um den Ausgleich so rasch wie möglich her' zustellen. Direktor Behrens schloß seine Darlegungen mit ®„ nachdrücklichen Hinweis auf die gewaltige Meffescha«' die nicht nur zahllose Anregungen für den Techniker und den Kaufmann gebe, sondern auch eine einzige Waa* nung zu schleuniger energischer Arbeit auf dem Gebt« der Gaspreisreform sei. Aus der Holzbewirtschaftung Bevorzugte Generatorholzversorgung Der Reichssorstmeister hat feine Nachgeordneten Dienststellen angewiesen, die Versorgung der Holzgasgeneratoren mit Generatorhou bet der Verteilung von Brennholz bevorzugt zu berücksichtigen, »a diese Anlagen zur Verbreiterung der heimischen Triebstossversorgu»» beitragen. Verstärkung des Holzeinschlages Der Reichssorstmeister ha« in einer neuen „Verordnung zur Verstärkung des Holzeinschlages- dte seither in verschiedenen Verorv- nungen bestimmten Rechtsverhältnisse neu zusammengefaßt und gleichzeitig dte altcn Bestimmungen außer Krast gesetzt. Aus Grün» der neuen Verordnung kann der Holzeinschlag in Waldungen jeder Bcsttzart allgemein oder für jeden einzelnen Wald oder Betrieb naw einzelnen Holzarten und -sorten, oder im ganzen festgesetzt werden. Die Verordnung regelt sodann durch besondere Bestimmungen die Art der Einschlagssestsetzung, die Einrichtung von PrüfungSstellen und dte AuSkunftspflicht. Außerdem gibt sie über RechtSm>«e>- Strafen ufw. Auskunft. Die Verordnung tritt am Tage nach ihr» Verkündigung (RGBl. 1 Nr. 20 vom 8 . März 1938) In Kraft. Steuerrechtliche Behandlung von Mehreinschlägen in Privatwaldungen DI« steuerrechtliche Behandlung des Einkommens aus dem auch Im Privatwald zur Deckung von Holzbcdarf angeordneten Mehr- einschlägen ist vielfach noch zweifelhaft. Es wird deshalb darauf hingewiesen, daß der Privatwaldbesitz für diese Einnahmen de» § 34 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes in Anspruch nehmen kann. Auf Antrag des Steuerpflichtigen besteht für ihn ein Rechtsanspruch auf die ermäßigten Steuersätze, die tn der genannten Gesctzesstell« vorgesehen sind. In den Veranlagungsrtchtlinten für 1938 (S. - 209—400 III) hat der Reichsfinanzminister im Abschnitt E I 9 s»k Einkünfte aus außerordentlichen Waldnutzungen, zu denen die Mehreinschläge zählen, die Einkommensteuer aus 10 Prozent «»? bei Ledigen auf 12 Prozent scstgesetzt. Ueber dar «erfahren un» besondere Einzelheiten hat die Fachzeitschrift „Der deutsche Forst« Wirt- tn ihrer Nummer 45 nähere Ausführungen gemacht. Keine Umtauschaktion für Rundfunkgeräte in diesem Jahr Vielfach ist in Bevölkerungskreisen Sie Meinung »ew breitet, auch in diesem Jahr sei, wie in ö«n beiden Vorjahren, eine Umtauschaktion für Rundfunkgeräte zu erwarten. Die marktregclnden Verbände des Rundfunk- einzel- und Großhandels und der Industrie haben im Einvernehmen mit dem Reichskommiflar für die Preisbildung und dem Reichsministerium für Volksaufklärnnss und Propaganda endgültig beschlossen, in diesem Jahr eme Umtauschaktion nicht durchzuführen. Großhandelsrichtzahl Die Indexziffer der Großhandelspreise stellt sich für den Monatsdurchschnitt Februar aus 105.7 (1913 — 100); st« ist gegenüber dem Vormonat (105.6) wenig verändert. Die Indexziffer« der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 105.3 (PI 0.3 %) Kolonial' waren 89.6 (— 0.6 •/.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 94.4 (und.) und industrielle Fertigwaren 126.0 (pl. 0.1 %). Normale Reichsbankenflastung Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. Mär, hielt sich bi« Entlastung des Notenbankstatus in der ersten Woche des März >» normalen Grenzen. Dte zusätzliche Belastung während der letz"» Februarwoch« wurde zu 35,2 v. H. wieder abgebaut. Bet einem Rückgang auf den Anlagekonten von 327 Mill. XA, wodurch sich di« Gesamtanlage der Bank auf 5809,0 Mill. XA verringert hat, habe» im einzelnen Handelswechsel und Schecks um 268 auf 5369, Lombardforderungen um 38,1 auf 43,3, Re'chsschatzwechsel um 18,9 auf 2,2, deckungsfähige Wertpapiere um 1,7 auf 108,3 und sonstige Wertpapiere um 0,2 auf 286,3 Mill. XA ab genommen. .. Die Gold, und Devisenbestände werden um 0,2 Mill. höher 76,2 Mill. XA ausgewiesen, wovon 70,8 Mill auf Gold und ».* Mill. auf deckungsfähige Devisen entfallen. Umsatzsteuerumrechnungssätze Die Umsatzsteuerumrechnungssätze auf Reichsmark für di« «ichl •* Berlin notierten ausländischen Zahlungsmittel werden im Rach«»»» ,u der Bekanntmachung vom 1. März 1938 sür dte Umsätz« im bruar 1938 wie folgt festgesetzt: Britisch-Hongkong 100 Dollar gle^ 77,63 RM., Brltisch-Jndien 100 Rupien gletch 93,67 RM.. Britisch- StraitS-ScttlcmentS 100 Dollar gleich 145,71 RM., Ehile 100 P«>?7 gletch 9,90 RM.. China 100 Jüan gleich 73,42 RM., Mexiko n" PefoS gleich 69 RM., Peru 100 Soles gleich 60,59 RM, Südafrikanische Union 1 Pfund gleich 12,36 RM., Union der Sozialistisch«" Sowjetrepubliken 100 Sowjelrubel gleich 46,70 RM. Frankfurter Abendbörse Frankfurt, 9. März. (Drahtbericht.) An der Abendbörse stellt« sich aus verschiedenen Gebieten Nachfrage heraus, die zu einige» Sonderbewcgungcn führte. Montanaktien zeigten eine eher treu»«' liche Grundhaltung. Im übrigen lagen die Aktienmärkte still, «»' daß sich nennenswerte Veränderungen ergaben. Am Rentenmar« zogen Komm. Umschuldung aus 96.15 (96.10) an. ^ Farbenbonds 130%. — Adca 105%, Commerz-Bank 123.50, Deutsche Bank 127%, Dresdner Bank 115.50, Reichsbank 212.50. Mannesman» 113.75, Rhein. Braun 230.50, Rbeinstabl 144.50, verein 112%. — Adlerwerke 120.75, Augsburg-Nürnberger Arschinen fl. 129.50, Bekula 169, Conti-Gummi 212.50, Demag i46.“7J Erdöl 140.25, Dt. Gold und Silber 249, Elcktr. Licht und 147, Farben 158%, Gessürel 147.50, Goldschmidt 145, Wetallgeieu' schast 136.25, Ver. Dt. Metall 177.50, Hapag 77.25. 6efreide und Futtermittel Karlsruhe, 9. März. Die Versorgungslage am Mehlmarkt ist t» allen Sorten ausreichend. Auch Mühlennachprodukte sind gend am Markt. Malzkeime und Biertreber werden immer ^ gefragt, dagegen sind Kartoffeln, auch Futterkartosfeln, immer » reichlich zu haben. Rauhsuttermtttel: Heu ist reichlich am Stroh heimischer Herkunft dagegen fehlt vollkommen. Metalle Der Londoner Goldpreis beträgt am 9. Mär, für «in Feingold 2,78799 XA Berlin, 9. März. Fetnsilber (1 Kg. fein) gültig für 10- ** 39.10—42.10 (38.90—41.90) RM. ,96 Berlin, 9. März. Kurspreise für unedle Metalle. Laut Bw- treten ab 10. März folgende Preisveränderungen in Kraft: nicht legiert 55%—58, Rotgutzlegierungen 55%—58 RM. Rei> verändert. .„«) London, 9. März. Metall-Pchlußkurse. Kupfer (£ per lang j,,,, stetig, Standard p. Kasse 39%—40, dito p. 3 Monate 40%— ©et«. Preis 40, Elektrolyt 43%—44%, Best selected 43‘4''‘" tI) Elektrowtrebars 44 %. — Zinn (f per long ton) stchig, ®‘ a 5, p. Kasse 185%—186, dito p. 3 Monate 185%—186, Settlement *’ 186, Straits 188. — Blei (£ per long ton) gut behauptet, a» .- prompt 15%—%, dito entf. Sichten 15%—%, Set«. Preis Zink (£ per long ton) gut behauptet, Gewöhnl. prompt 14 />> „ cJ «nts. Sichten 14%—7/„, Set«. Preis 14%. — Silber (!>«* wmce) träge, Fetnsilber, prompt 21%—%, dito Lief«. 21 * Settlement 21%. Jict inge mehr* Zehn Die Bedeutung der Fischerei für die Ernährungswirtschaft und damit für die Volkswirtschaft liegt auf der Hand. Dadurch nämlich, daß bei den Fangergebniffen aus dem Meer eine Steigerung um das Vielfache möglich ist, kann unsere Ernährungsbasis hierdurch merklich und zweckmäßig ausgeweitet werden. Der hier gewonnene „Rohstoff Fisch" ist um so bedeutungsvoller, als er gerade Eiweiß und zum Teil auch Fett liefert, zwei Grundelemente der Enährung, deren Deckung aus heimischer Erzeugung — im Gegensatz zu den Kohlehydraten — bisher noch am schwersten fiel. Das Meer ist ein unerschöpfliches Reservoir an eiweißreichen Nahrungsmitteln. Die Möglichkeiten unserer Kolonie Meer müffen aus ernährungswirtschaftlichen Gründen weit stärker ausgewertet werden als bisher. Daher muß — als erste Bedingung — unsere Fischereiflotte ausgebaut und modernisiert werden. Damit diese vergrößerte und verbesserte Flotte aber rentabel arbeiten kann, muß die herangebrachte Ware zu angemessenen Preisen abgesetzt und verbraucht werden können. Unsere deutsche Heringslogger, flotte, die 1981 mit «ur «och 118 Fahrzeugen in See ging, fischte in der letzten Fangperiode 1937 mit 173 Fahrzeugen, wobei noch zu berücksichtigen bleibt, daß die Fangkapazität der erneuerten Flotte durch Einstellung modernster Motorlogger um ein beträchtliches gestiegen ist. Vor dem Krieg wurden je Fahrzeug etwa 1750 Kantjes- Heringe gefangen und an Bord gesalzen, 1981 waren es 3506 Kantjes, und in dieser Saison 5600 Kantjes. Insgesamt wurden mit dem letzten Fangergcbnis der Logger-Heringsfischerei zum ersten Male die Millionengrenze ge st reift — 971 000 Kantjes — und damit die Ergebniffe aus allen Jahren vor 1933 bis in die Vorkriegszeit hinein um das Doppelte übertroffen. Zu diesen Anlandungen an seegesalzenen Heringen, die umgepackt etwa 720 000 Faß Salzheringe ergeben, kommen aber noch die von Fisch- bampfern mit dem Schleppnetz gefangenen und an Land gesalzenen Heringe und die aus handelspolitischen Bindungen sich ergebende Einfuhr von Salzheringen. Es standen somit in diesem Jahr mehr als ein und eine halbe Million Faß Salzheringe für den Verbrauch bereit, zu denen noch die zu Anfang des Jahres übernommenen Bestände «ns der vorangegangenen Saison. die 1478 200 Faß Salzheringe erbrachte, hinzukamen. Der Verbrauch von Salzheringen hat aber mit dieser Produktionsentwicklung nicht ganz Schritt gehalten. Somit werden nuch am Ende dieser Saison noch gewisse Ueberstände vorhanden sein, die durch einen erhöhten Verbrauch abgebaut werden müffen, ehe die neue Fangperiode Anfang Mai einsetzt. Der bisherige Verbrauch liegt bei etwa 1,2 Millionen Faß. Der Ueberschuß wäre bis zum Beginn der neuen Saison verwertet, wenn jeder Deutsche in den nächsten zehn Wochen zehn Salzheringe mehr essen würde als bisher. Das würde bedeuten, daß bei 60 Mill. Deutscher — die Säuglinge unö Kleinkinder wirb man füglich bei dieser Rechnung fortlassen — in zehn Wochen 600 Mill. Salzheringe verbraucht würden. Das sind aber, bet rund 1000 Heringen je Faß, 600 000 Faß, eine Menge, die sicherlich über den noch vorhandenen Beständen liegt, so daß sich der Verbrauch der Produktionsentwicklung anpaffen würde. B. C. Dresdner Bank in vollem Aufbau Erfreulicher Zuwadis an Spareinlagen - Erhöhter Wechselbestand - 19%ige Umsatzsteigerung Die Frage der Neugestaltung der Gastarife Die Volks- und energiewirtschaftlichen Grundsätze - Messekundgebung des Gasfaches in Leipzig Auf der von der deutsche» Gaswirtschaft auläßlich der Leipziger Frühjahrsmeffe veranstaltete« Kundgebung, die die i« Leipzig weilende» deutschen Gassachleute vereinte, hielt der Vorsitzende der Zentrale sür Gasverwertnug, E.B., Direktor Dipl.-J»g. H. Behrens, Kiel, eine« richtunggebende» Bortrag über die aktuelle Frage der Gastarisresorm. Zusammeusaffeud führte Dr. Behrens ans: kelt, l 7 / Donnerstag, 10. März 1938 -erfilllktt 1 flsG P£o\&& 2 iin Oer FE. Pforzheim vor der Meisterschaft Sonntag, den 13. März, sind alle Augen der ^utzballenthusiasten nach Mühlburg zum Spiel $>, : Mühlburg — F C. Pforzheim gerichtet, stattfinbende Grobkampf entscheidet in seinem über nichts Geringeres, als darüber, ob die l>ber"^chaft nun endgültig dem FL. Pforzheim zufällt, lktz, "^?iefe Ehre, so wie alle Fahre, wiederum in N», Minute nach Mannheim entführt wird. Der 13. ^ ^038 bedeutet in der Tat in der Geschichte beS ftS. $fn*?Ü e ! m einen Höhepunkt. Zwei Punkte nur noch und iflfi » hat's geschafft. Es unterliegt keinem Zweifel, f*öt+ öer ft®* Pforzheim von allen badischen Gaumann- tzn "en ^ur Zeit die beständigste und überragendste Lei- ngbietet. Im besonderen hat in den Kämpfen der Sturm, voran Fischer, der Schutzgewaltige, viel von sich reden gemacht. Es bedarf schon eines eisernen Einsatzes, in der Deckung, um das mit viel Tricks und Ideen gespickte Spiel des Pforzheimcr Angriffes zu zerstören und ihn im Schuh zu hindern. So sehr man aber bei dem Können der Psorzhetmer geneigt ist, ihnen den Steg zuzusprechen, so ist andererseits bekannt, dah gerade der VfB. Mühlburg die Mannschaft besitzt, die sehr wohl in der Lage ist, den Sieg streitig zu machen. Wir glauben an einen ernsten Widerstand der Leute an der Honsell- strahe — ja wir würden bei der Eigenart der Mannschaft, die bekanntlich immer erst in groben Spielen zu besonderen Leistungen aufläuft, gar nicht überrascht sein, wenn die Punkte in Mühlburg bleiben. Hat doch die Elf am letzten Sonntag in Mannheim mit ihrem Spiel den VsR. einfach nicht aufkommen laffen und wären nicht mehrere Spieler durch bas harte Angehen der Mannheimer vorzeitig ausgeschieden, so würde der Sieg für Mannheim sehr fraglich gewesen sein. Gegen Ungarn und Luxemburg Das Reichsfachamt hat am Mittwoch bereits die beiden Mannschaften aufgestellt, die Deutschlands Karben in den Länderkämpfen gegen Ungarn und Luxemburg vertreten sollen. Zum Hauptspiel gegen Ungarn in Nürnberg wurde folgende Elf aufgeboten: Jakob v (Jahn Regensburg) JaneS Manzenberg Fortuna Düsseldorf) (Alemannia Aachen) Kupfer Goldbrunner Sitztnger (8C 05 Schwcinsurl) (Bayern München) (FL. 05 Schweinfurt) Lebncr Gcllesch Glffltng Szcpan Urban (Schw. Augsburg) (Schalke 04) <«V. Waldhof) (beide Schalke 01) Ersatz: Buchloh sHertha/BSV. Berlin) ober Sonn- retn sFC. Hanau 93), ferner Billmann, Uebelein l, Frie- bel lalle 1. FC. Nürnberg). Schiedsrichter ist John Langenus auS Belgien. Es spielt also unsere „Skandinavien-Elf" ober noch deutlicher auSgedrückt, die stärkste deutsche Mannschaft, die wir zur Zeit aufzubieten in der Lage sind. Zum sechsten offiziellen Länberkampf mit Luxemburg, der am gleichen Tag in Wuppertal durchgesührt wird, kommt vor allem der Nachwuchs zu Wort. Die Aufstellung lautet: Klodt (Schalke «4) Schulz Dittgrn» (Arminia Hannover) (Borussia Gladbach) Müller Sold Schlidker (SPBg. Sandhosen) (FB. Saarbrücken) (Ulmci FV. 04) Winkler Len, Berndl Gauche, Falb (Esten) (Bor. Tortm.) (T.B, Berlin) (TuS. Neuendorf) (Worms) Offene steilen '--V V > Männlich •IS Sonstruktenr für eine unserer technischen Abteilungen gesucht. (54801) Erwünscht, wenn auch nicht ersorberNch. sind Erfahrungen im Werkzeugmaschinenbau. — Ausführliche Bewerbung mit Lebenslauf (handschriftlich), sowie Seuanisabschrifte«, Lichtbild und Angabe brr GebaltS- anfprliche und der Zeit der Etntrittsmöglickkeit erb. an Metntflhs Summ!- und eeltalotoMtö A. S. Mannheim - Neckarau Tüchtiger Dulkarüfeur ober später gesucht, hu. ' * ' * Sohn, Autotetfen-Grotz. lNichhofalle« 45. (54472 ^*** ,r > bnrcha», selbständlzer limoraertHinltft Eintritt gesucht, htf» Sind, Automobile, Offen barg, "-Hitl«>Strabe 17. Telefon 1118. <504«) Aileiiiliiilenll 3unne von S— 7 Ntzr IN IN AnS. * »efncht. In erfragen: (S4801 Lut-Nagel. Kaiserftrahe 118. Siujdilojier ^"bstäntztz,, ftiaft, sofort gesucht. Bonmstaek, Schlostermelster nT'JRto^ n. Mlitk-Leliklilis ^.»chibarer Elieru, zur Erlernung "dotlorenhandwerk» gesucht. 11 * t Cl (IHM, «aiserstrahe 87. (54887) Perfekter (54335) Damen- und Henensrileur gesucht 6. gut. Lohn. Frlsenrsalo» « ü » h » rt», Bahnhofstratze 4S. Clento- monlent lücht., a. fof. gesucht Gebe. Petz, Slauprechtstr. ». (54469) Weiblich Kindergärtnerin cxf. tu Säuglings- pfleg« nach Bade» Bade» gesucht. Ang. u. ««243 an Führer Bad.-Baden. Such« an, 1. 4. 38 ein selbftzndige», pünktliche» Gehalt RM. 35.— Angebote n. 54313 an den Führer. Ebel. (leis!., zuperl Mädchen In vrid. Haush. aus 1. April gesucht. Nur solche, die ans Dauerstellung refl., w. ged., Aehaltsan- fvrüch., Zeugn. nnt. 9221 an den Führer zu senden. MKxhen kür Laden »nb Haushalt (9213 aesucht. Bäckerei Schwarz, Waldstrotze 81. (55014) gesucht. ^^ ^arlsruhe. ^rren- -Ariseur >l'Mng fofort % tn der «uschr. an den feg?«teHOT , S! Sn”? gelucht. »»»»wirih, Herren. Wein. *• llarlsrube. Abhilfen »« V, "»Wm, Ä®««-«««. ^2°nsiühr. Mädchen Ulcht uni. 20 Jahr., für Haushalt ». Servieren sofort gesucht. ReNanratto» _ „Znm Schwelzerhof- Wir suchen zum b»l>. iüastatt. (53548) big. Eintritt in uns. Polvat-LnngenhrN- anslalt im Schwarz. Wald «inen Kranken- Stütze ober Haustochter don einer dcnifchen Familie nach Bafel z. Mild, lm Hau» halt gesucht. Etwa» Nüven erwünscht. Angeb., wenn mdgl. mit Bild nn«. 9226 an den Führer. In neuer Einf.-Hauz am Waldpark wird ans 1. April oder 1. Mai 3« kinder- lieber, gewissenhafte» Mädchen gesucht, da» auch kochen kann. Nicht über 35 Jahr«. Bevorzugt werden solch« Mädchen, di, schon etwa» Erfahrung, bes. vrlt Lindern haben. Sine Hilfe ist vorh. Mter der Kinder 8. g und l Jahr. Zuschr. nnt genauen Angaben an Fron! Reg.»Baumeister H. Thoma, Manndeim, Schwarzwaldftratz« 5g. (54352) Auf sofort oder 15. März suche ich ein tüchtiger dal gut kochen und allen HauSarcheAen vorstehen kann. Euter Lohn und Behandlung. Angebote mit Zeugnisabschriften, evtl. 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(54421) Der Oterflnanzpräsident Laden In Karlsruhe, Ralltkeflraße 10 . W Kln.jt;r Adolf Hilbert ragen wtr Inniffen Pank. Besonderen Pank der Schützenffesellsöb*^! dem Artilleriebund für die ehrenden Nachrufe nnd allen, die ihn rvr letzten Ruhe begleiteten. Pen hochwürdigen Herren Geistlichen nn ° den ehrwürdigen Krankenschwestern ein inniges „Vergelts Gott“. Bastatt* den 9. März 1938. In tiefer Trauer: Maria Theresia Hilbert, geb. Kranth Maria Theresia Bergbaner geb. Hilbert Elisabeth nnd Wilfried Hilbert Albert Hilbert und Familie Theresia Meyer, geb. Hilbert Emma Maler, geb. Hilbert Max Berghauer Karl Krauth und Familie. Danksagung. Für das mitfühlende Gedenken beim Heimgange meiner lieben, unvergeßlichen Frau Betty Knauß spreche ich gleichzeitig namens der übrigen Hinterbliebenen meinen herzlichen Pank aus. Ganz besonderen Pank Herrn Pfarrer Streitenberg für seine trostreichen Worte. (9326) Helmut Knauß. Karlsruhe, den 9. M&rx 1938. Heute früh entschlief sanft unser lieber Vater Leopold Mezger im 82. Lebensjahr. KARLSRUHE, den 9. März 1938. KarlstraBe 82. Im Namen der trauernden Hinterblieben® Kurt Mezger Pie Beisetzung findet in aller Stille statt. (»srt> Teil« 9/Donnerstag. 10. März 1938 üerfiihrtr Die Landwirifchast braucht Nachwuchs ^-»"»^"^/"uher Studentenhaus haben sich die badi- äu fnmS eru 'f® erater zu einem dreitägigen Lehrgang ^rack»» "stunden, in dem sie in Vorträgen und Äus- t*l eue Anregungen für ihre verantwortungsvolle de« ommen. Der Kurs wurde am Dienstag durch ^>ntes^^rtreter des Präsidenten des Landesarbeits- ^udwestdeutschland in Stuttgart, Direktor Dr. 5et A,,k ' eröffnet. Der erste Tag galt der Besprechung ^„"'kiaben der sozialen Schuljugendwalter und der Oie Berufsberater tagen im Studentenhaus ( .“«9eU ,'ndl, und Modeberufe. Am Mittwoch referierte Dr. tu„7"/er über die Beziehungen zwischen Bcrufsbera- 5en „"o schule, Bannführer Friederich sprach über der Hitlerjugend, und Fräulein Landesarbeitsamt Südwestdeutschland der weiblichen Jugend in der Land- °cha?;»ddlenst >ib„^ble vom ^.den Einsatz Ortschaft. a,^?lskn des landwirtschaftlichen Nachwuchses wurden den ttt öen Vorträgen am Mittwochnachmittag behan- ^(6 iii AU benen auch die Lehrerschaft der Karlsruher eingeladen worden war. Dr. I r a n z von der Bauernschaft Baden sprach in ausführlichen Dar- -- Uen über die Landarbeits- und Landwirtschaftslehre Grundlage für die Berufe in der Landwirtschaft. Er Hu,? °? n der bedauerlichen Tatsache aus, daß der Nach- ^n Landwirtschaft fehle, daß es viel zu wenig in!.:"."äe in den landwirtschaftlichen Berufen gebe, und f te -c Darauf hin, daß'wir, wenn wir uns die Nahrungs- eitÄr T r "^schaffen wollen, dazu auch die nötigen Ar- >us» .aten brauchen. Er erwähnte, wie in anderen Be- bild" Jahren schon bestimmte Wege der Berussaus- „.. ssoldaten brauchen. Er erwähnte, it Jahren schon bestimmte D festgelegt wurden, die nach einer Anzahl von 9ren zum Ziel, zur Gründung einer Existenz führen. ^as Fehlen bestimmter Ausbildungswege und Be- ausstchten hat sich in der Landwirtschaft ungünstig zs"^wirkt. Um diesem Mangel abzuhelsen, hat der k,i'chsnährstand nunmehr auch für die Landwirtschaft be- ^Mlnte Wege der Berufsausbildung vorgeschrieben. Der s.^»er behandelte dann die Frage, wie man die Arbeits- aufs Land bringen und den Lebensstandard des y **Uf** r * ' — .... t«fs lau "iichen Menschen heben kann. Er gab eine interes- ^!' ^ ...... ’ e Verufe und die Ausbildungswege. Auch in der Land' dj.ie Uebersicht über die landwirtschaftlichen Berufe, über E Nachfrage und Aussichten und erläuterte im einzelnen ^tschast böten sich gute Aussichten, wenn Fähigkeiten " der Wille zur Leistung vorhanden wären. !«r^^bsleiter Kann von der Landesbauernschaft Baden über die Aufstiegsmöglichkeiten für den landwirt- >">>tlichru Nachwuchs und behandelte insbesondere die fei e ökr Neubildung deutschen Bauerntums. Das Ziel , e dem jungen bäuerlichen Menschen ein klares Ziel zu tz"En, ihm die Möglichkeit zu zeigen, einen eigenen ,.j'"rnhof zu übernehmen. Eine Gesundung der be- 'kdsmirtschaftlichen Verhältnisse in der Landwirtschaft Ichn« E dazu führen, die Jugend wieder in die Landwirt- «I?it zu bringen. Zur Verbesserung der sozialen Lage Mie auch die Aufhebung und Neugestaltung der All- endverhältnisse. Vor allem aber müsse auch die Auswanderung nach Uebersee abgestvppt und dafür die Wari- nach dem Osten propagiert werden. Er wies auf ' Neusiedlungen hin und erörterte den Ausbildungsweg des Siedlers, der heute jedem offen stehe, ganz gleich, ob er über Geldmittel verfüge oder nicht. An die Vorträge schloß sich eine Aussprache, in der durch Frage und Antwort noch manche Frage ergänzend besprochen und geklärt wurde. ml. Stanökonzert vor dem Staatstheater Am Donnerstag, den 10. März, nachmittags von 5 bis 6 Uhr, findet vor dem Staatstheater ein Standkonzert statt, ausgeführt vom Musikkorps Jnf.-Regt. 109 unter Leitung von Stabsmusikmeister Johannes Hei- s i g. Vortragsfolge: 1. Irisch drauf los! Marsch. Knops. 2. Ouvertüre zur Oper „Macht des Schicksals". Verdi. 3. Fantasie aus der Oper „Lohengrin". R. Wagner. 4. Schattenspiele, Fink. 8. Tanz-Suite: a) Zwischenakt- Gavotte: b) Graziöses Intermezzo, Kochmann. 6. Temperamente! Walzer. Prager. Das Oseberger Totenschiff Sin Denkmal aus unserer Vergangenheit Wer von der heute im Berufsleben stehenden Generation hat schon einmal von einem „Oseberger Totenschiff" gehört? Es werden die allerwenigsten sein. Es handelt sich dabei nicht um ein beliebiges Stück der deutschen Geschichte, sondern um eines, das für uns von lebendigster Bedeutung ist, um die Grundlagen unseres eigenen geistigen Daseins selber. Es ist daher auf das freudigste zu begrüßen, daß es eine Organisation gibt, die sich u. a. die besondere Aufgabe gestellt hat, im deutschen Volk die Kenntnis unserer germanischen Vergangenheit zu verbreiten und zu vertiefen und überhaupt den nordischen Gedanken zu pflegen: die „Nordische Gesellschaft". Und es ist ebenfalls zu begrüßen, wenn sich das Deutsche Volksbildungswerk in der NSG. „Kraft durch Freude" zu demselben Zweck mit der Nordischen Gesellschaft verbindet: Als Glied einer längeren Vortragsreihe fand in der Lehrerbil- KL \>v /7 I Das Rätselraten um die kommende Verdunkelung ist in vollem Gange. Und die Vorbereitungen zu ihr auch. Da sieht man allenthalben in den Straßen jetzt Mann und Frau mit langen schwarzen Röhren herumlaufen. Es handelt sich da weder um Fernrohre, noch um Tapeten, noch um Paketpapier, sondern um schwarzes Verdunkelungspapier. Schade, daß mir nicht die häuslichen Szenen beobaditen können, wenn „Er“, der Herr der Schöpfung, die Fenster ausmißt, das Papier zuschneidet und eine erste private Verdunkelungsprobe vornimmt. Uebrigens: die Amtsträger des RLB. sind angewiesen, allen Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Zeichnung: „Führer" - Schweizer, dungsanstalt ein Lichtbildervortrag über eben jenes Oseberger Totenschiff statt. Man hatte einen wirklichen Kenner und Jachmann dafür gewonnen, Dr. habil. Zeh aus Heppenheim, einen Mann, in dem wir einen Vertreter nationalsozialistischer Wissenschaft erblicken, dem es nicht nur um Forschung geht, sondern mehr noch um jene heute so viel umworbene fruchtbare Wechselwirkung von Wiffenschaft und Leben. Sein Vortrag war von hoher Begeisterung getragen, die begeisternde Wirkung blieb ihm deshalb auch nicht versagt. Man sah ein geistig interessiertes Publikum — darunter besonders gern gesehen, auch zahlreiche Angehörige der Wehrmacht und des Reichsarbeitsbienstes. Wir sprachen von einem Denkmal „aus unserer Vergangenheit". Mit Absicht und bewußt, obwohl damit eine Schöpfung des skandinavischen Nordens gemeint war. Denn gerade dies war es, was der Vortragende gleich zu Anfang betonte und durch geschichtliche sGeistes- und kunstgeschichtliche) Parallelen immer wieder aufs deutlichste herausstellte: die Schöpfer dieses Werkes — es ist ein um 800 n. Ehr. Geb. erbautes Wikinger Prunkschiff, auf dem inmitten zahlreicher kostbarer Grabbeigaben, wie einem Staatswagen, Schlitten. Teppichen, Schmuck usw., eine Königin mit ihrer Dienerin bestattet worden war — sind Menschen von unserer Art gewesen, Geist von unserem Geist und Blut von unserem Blut. Es kann der Zweck eines Berichtes nicht sein, auf Einzelheiten dieses inhaltsreichen Vortrages einzugehen, wie etwa auf die höchst aufschlußreichen geschichtlichen Parallelen, die von Felszeichnungen der Bronzezeit bis zum Haberrad der Odenwaldbauern und dem Seelenbrot der Allgäubäuerin, von den Stevensviralen des Wikin- gerschikses bi« rum vw-r>»T-<'„, unserer Tage führten, diese Zeilen hätten ihren Zweck eher erfüllt, wenn es ihnen gelänge, für die Arbeit der Nordischen Gesellschaft Interesse zu wecken. Der Karlsruher Ortsvorsitzende hatte zu Anfang des Abends einiges aus dem Arheitsprogramm für das kommende Jahr verraten: von Abenden mit Bengt Berg und Gunnar Gunnarsen, von einer Kunstausstellung, von musikalischen Darhietungen, von Vorträgen tauch durch Männer aus der Wirtschaft) und manchem anderem. — Darauf sei jetzt schon hingewiesen! R. Gauschulungsleiter Hartlieb spricht im Volksbilbungstverk Am Donnerstag, 10. März, 20 Uhr, wird im Saale der „Eintracht", Karl-Friedrichstr. 30, im Rahmen der Reihe „Deutscher Volks- und Staatsaufbau" des Deutschen Volksbildungswerks der NSG. „Kraft durch Freude" der Gauschulungsleiter der NSDAP. Baden, Pg. Wilhelm H a r t l i e b, über den Kampf der Weltanschauungen in der Gegenwart sprechen. Alle Volksund Parteigenossen, Mitglieder der PL.. SA., H, Reichsarbeitsdienst, Frauenschaft, NSKK., NSFK., HI. und BDM. usw. seien hierzu eingelaöcn. Gein Leben war Dienst an der Nation Feierliche Beisetzung des pg. Gustav Baumann in Neureut Neureut, 9. März. Unter riesiger Anteilnahme re». om Mittwochnachmittag aus dem Friedhof in Nen- einer der ältesten nationalsozialistischen Vorkämpfer ^dens, der Amtsleiter der RSB. und erster Beigeord- zx.Ee der Gemeinde Neureut, Pg. Gustav Banmann, t,, letzten Ruhe bestattet. Ein schweres Leiden, das sich "ufrechte Man» im großen Krieg zugczogeu hatte, "'e seinem Lebe« ein allzusrühes Ende, v Die große Wertschätzung, deren sich der Verstorbene fj allem in den Kreisen seiner langjährigen Mitkämp- s>».^ Erfreute, fand ihren haaren Niederschlag in Ui,, großen Anteilnahme. tz'Er fon Vertretern der U "leitung bemerkte man K-i'die Gauamtsleiter Pg. ." ckert. Anschließend sprach Gau inspe kt eur Pg. Kramer. Er wies eingangs daraus hin, daß nicht nur die Angehörigen, sondern darüber hinaus die Bewegung einen schweren Verlust erlitten habe. Gehört der Verstorbene doch zu jenen Männern, die unter Zurückstellung ihres eigenen Jchs sich ganz einer Idee verschrieben. Der Redner warf die Frage nach dem letzten Sinn des Daseins aus. der einzig und allein in der restlosen Pslichiersüllung gegenüber dem Volke liegen kann. Möge auch von konfessioneller Seite aus ein unverständliches Gebühren an »Nb r°hl .. Pg. Kramer Pg. Münz, ferner u neben Kreisleiter „ un , mit seinem Stab lx^r»iche weitere Vertre- Partei und ihrer rungen, der Wehr- öer Landesbauern- 'tjftie und der Gemeinde einem kurzen h„,UErakt vor dem Trauer- L“ 8 setzte sich der lange unter Vorantritt der tzzElskapelle, eines SA.- tzb.EUuurms und einer ist^ENbereitschaft der Poli- 9 )qJ ä Leiter in Bewegung, »ltf. Einern Fanfarenruf WL eitte m Lied des Ge- kkg^Eeins Liederkranz »Nb Ortsgruppenleiter .Bürgermeister Pg. § „E i t h e r das Wort. djx„!'Ellte die Hohen Ver- dj; "e bes Verstorbenen, sin t üch im Kampf für MM, u ’'-"-iS; fl. EK ^ ^ »5 . Z. ' ,-v : • - «fc - --#■> , •'tSB y ■ .4 c I *n . -- f ’ 4 *» » rJM* "v ^ •* ** 5 y OUi'S Karlsruher Iugendschutzlammer Unter Ausschluß der Oesfentlichkeit hatte sich vor der Jugendschutzkammer des Landgerichts Karlsruhe der 43 Jahre alte ledige, zuletzt in Baden-Baden wohnhafte Richard Bernhard Zeeh aus Hirschbcrg wegen Sittlichkeitsverbrechen nach 8 175 a zu verantworten. Der Angeklagte hatte im Sommer 1937 von Baden-Baden aus mit einem 15jährigen Schüler einen Autoausslug nach Äadenweiler unternommen und dort mit diesem übernachtet, wobei er sich an dem Jugendlichen in strafbarer Weise vergangen hat. Im September 1937, als ihn der Schüler in seiner Wohnung in Baden-Baden besuchte, vergriff sich der Angeklagte abermals an ihm. Wiederholt unternahm der Angekagte mit einem 17jährigen Lehrling Autofahrten, auf denen er sich mehrfach mit dem junqen Mann in strafbarer Weise einließ: Die Ju- gendschutzkarnmer verurteilte den geständigen Angeklagten wegen Verbrechens nach 8 175 a zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahre sechs Monaten. iKückfallsbetrug und Llnterschlagung Der 39jährige mehrfach vorbestrafte geschiedene Friedrich Müller aus Hockenheim hatte vom 15. bis 21. Januar im Auftrag eines hiesigen Handwerksmeisters bei verschiedenen Kunden Arbcitsaufträge angenommen und sich Vorauszahlungen in Höhe von 10.20 RM. geben lasten, die er für sich behielt. Beträge von 10.15 RM., die er zur Bezahlung der Arbeiten von acht weiteren Kunden erhalten hatte, behielt er ebenfalls für sich. Der Angeklagte hatte keinen Auftrag zum Einkassieren der Gelder bei den Kunden. Das Schöffengericht verurteilte den Angeklagten wegen Rückfallsbetrugs und Unterschlagung zu einer Gefängnisstrafe von acht Monaten. Zuchthausstrafe für einen Fahrradmarder Als einen Lotte! kcnnzeichnete der Vorsitzende des Schöffengerichts den 19 mal vorbestraften verheirateten 84jährige» Albe-rt Keller von hier. Anstatt sich nach einer Arbeit umzusehen, zog er es vor. seine Frau in der Fabrik arbeiten zu lassen, während er sich in Wirtschaften der Altstadt herumtrieb, um ein leichtes Leben unter gleichgesinnten Kumpanen zu führen. Um sich das Geld zum Trinken zu verschaffen, verkaufte er zunächst die ganze Wohnungseinrichtung und brachte den Erlös durch. Dann stahl er innerhalb vier Wochen vier Fahrräder, die er versilberte, wobei er sich als Eigentümer ausgab. Schließlich verkaufte er noch einen Gaskocher und ein $ egen spröde //&«/- Allabendlich mit Nivea-Creme die Haut geschmeidig machen. Dann trotzt sie Wind und Wetter, ohne rissig oder spröde zu werden. Fahrrad, ohne ein Eigentumsrecht zu haben. Nachdem er die dadurch erlangten Mittel in Alkohol umgesetzt hatte, verlegte er sich auf den Hundehandel. Das Gericht sah das Verhalten des Angeklagten als gemeingefährlich an und war der Auffassung, daß von einer Notlage nicht die Rede sein könne. Entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts sprach das Schössengericht gegen Keller wegen Unterschlagung, Betrugs und Diebstahls eine Zuchthausstrafe von einem Jahre und acht Monaten aus. Karlsruherin erlebt Deuifch-Ostafrika Erlebnis zwischen Sisalpflanzen — Wenn Hyänen und Affen schreien schöne Wohngelegenheit Ueberraschend Eine Karlsrnherin» die vor kurzem die Kanhanptstadt verlassen hat, «m ein Jahr laug bei Verwandte« in Dentsch-Oftafrika zu leben und Land und Leute unserer Kolonie kennen zu lernen, berichtet im folgende« Brief aus Kilul« von ihren erste« Eindrücke«, die sie zwischen Deutsche« und Schwarzen gehabt hat. Wen» sie dabei seststellt, daß es zur Zeit dort weniger Moskitos gibt, als in Karlsruhe Schnaken, so hoffen wir, daß» wen« sie wieder in die Heimat zurückkehrt, auch die Karlsruher Schnake« nicht mehr da sei» werde«. Gauinspektenr Pg. Kramer bei der Gedenkrede Ausnahme: Hänseler. Km, besseres Deutschland . Ün» r c be « hatte, heraus. Mit beispiellosem Opfer- ktj.„bat sich ber Tote in den ersten Tagen des Welt- Üjj»°Es zu den Fahnen gemeldet und nach dem großen war er einer der ersten, der sich rückhaltlos zum b?r,EEr und damit . ~ Kannte zu einem Deutschland der Ordnttng --r ,, - Um so bedauerlicher, daß der katholische Psar- »erm - "bte, diesem aufrechten Mann das Sterbegeläute djx "»'gern zu müssen. Um aber für alle Zukunft ver- »bsw.. Männern wie Pg. Baumann gegenüber den Dank können, hat sich der Gemeinderat entschlossen, die Getreuen in einem E h re n h a i n vor dem lkjj,°bvs beizusetzen. Die letzten Worte des Ortsgruppen- .»alten dem treuen Kampfgefährten, den der Tod »bh,?Uh von der Stätte seines segensreichen Wirkens "sen hat. den Tag gelegt werden, wer immer seiner Pflicht gelebt hat, so rief Pg. Kramer aus. der kann jederzeit vor seinem Herrgott bestehen, vor jenem Herrgott, der uns in der tiefsten Not den Führer schenkte. Unter den leisen Klängen des Liedes vom guten Kameraden senkte sich der mit der Fahne des Reiches geschmückte Sarg in die Erde, während die Ehrensalve über das offene Grab klang. Nach den Abschiedsworten Pg. Kramers häuften sich am Grabe die Kranzspenden, mit denen die zahlreichen Freunde und Mitkämpfer den Verstorbenen ehrten. Mit Pg. Baumann hat die NSDAP. Badens einen Mann verloren, der seinen Mitkämpfern ein treuer Kamerad war und uns allen ein leuchtendes Vorbild ist. Empfang im Hafen Nun bin ich schon drei Tage hier, und es scheint mir, als sei es nirgends auf der Welt so schön wie hier, diese Weite und der große Frieden sind unbeschreiblich. Ein ganzer Schwarm von Bekannten holte uns freudestrahlend von Bord ab, alles Pflanzer hier aus der Umgebung. Man hält hier mächtig zusammen, wie es scheint. Einer der Assistenten hier aus Kilulu, ein Süddeutscher, freute sich halbtot, eine Landsmännin zu sehen. Ein Motorboot brachte die ganze Gesellschaft an Land, die Schisse können in Tanga nicht am Pier an- legen, sondern ankern weiter draußen. Der Hafen ist hübsch, in großem Halbkreis sieht man die grüne Küste vor sich liegen. Dann standen wir mit unseren 26 Koffern am Zoll, glücklicherweise war es Sonntagmorgen und die Beamten hatten keine Lust. Ein Koffer wurde pro forma geöffnet, damit war die Sache erledigt und alle stiegen in ihre Autos, um uns das Geleite zu geben. Fahrt durch den Busch Auf die Straße nach Kilulu ist man hier sehr stolz, aber für europäische Begriffe ist es ein schmaler Feldweg, mit tiefen Löchern und Gräben. Die schwarzen Driver fahren aber sehr geschickt, und man hat hier ja auch Zeit, man fährt eben langsam. Das ist bas Herrliche in Afrika: jeder Mensch hat immer viel Zeit. Wir fuhren etwas über eine Stunde, streckenweise durch den Busch, bann durch Sisalpflanzungcn und einzelne Negerdörfer, die aus ein paar kleinen, mit Palmwedeln gedeckten Hütten bestehen. Allmählich stieg das Land an und wurde hügelig, und es hieß: gleich sind wir da. Kilulu selbst liegt aus einem Hochplateau. So hat man einen fast unbegrenzten Blick auf das leicht hügelige Land und nach einer Seite aufs Meer. Die Sisalpflanzungen wurden immer ordentlicher, der Weg schraubte sich in die Höhe, und aus einmal tauchte das helle Haus auf, es liegt an der höchsten Stelle. Ein paar schwarze Boys kamen angestürzt und ließen einen Redeschwall los. Kisuaheli hat sehr viele Vokale und klingt deshalb sehr hübsch, wenn ich mir auch nicht denken kann, wie ich das je verstehen soll. Wenn man sich nun vorgestellt hat, man käme in ein kleines primitives Haus, so ist man erstaunt, wenn man das Hans hier sieht, es wirkt wie ein kleines Gutshaus, besitzt eine große Veranda, die barasa, große Zimmer, die fast nur aus Fenstern bestehen, die ja bas ganze Jahr über offen stehen können, und eine gemütliche Einrichtung. Das Haus ist gerade ganz neu umgebaut MAGGI 1 (6 Würfel) 12% • 3 Würfel 94 Ui VÜK ÜÜK Seite 10 /Donnerstag, 10. Marz 1938 -erfiUlket Karlsruhe-Land «nö foll jetzt eines der schönsten Pflanzerhäuser in Ostafrika sein. Die Küche ist in einem Haus ganz für sich, das ist hier immer so, und die Wohnhäuser gewinnen dadurch sehr. Wenn man irgend etwas will, so schreit man eben über den Hof, dann erscheint einer der Boys in langem weißen Gewand und barfuß. Mein ganzes Entzücken ist das Gästehaus, in dem ich ganz allein hause und wo ich mich wie eine Königin fühle. Es liegt etwa 50 Meter vom Wohnhaus entfernt, hinter hohem Bambus und Palmen versteckt. Es ist wie die Negerhütten mit Palmwebeln gedeckt, das Dach geht tief herunter, so daß es mir ins Zimmer schaut. Es sind zwei Zimmer — in dem kleineren wohne ich — und ein Badezimmer. Hier drüben ist es schon etwas mehr wie Afrika, auf dem Fußboden und überall wimmelt es von Ameisen, an die man sich sehr schnell gewöhnt. Unangenehm sind all die krabbelnden Biester, Spinnen in Handgröße und ähnliches,' die liebe ich gar nicht. Aus meinem Zimmer habe ich den Blick aufs Meer, das unten hinter Palmwäldern liegt und aus Sem jetzt, um 6 Uhr, die Sonne aufsteigt. Die Fenster haben gar keine Scheiben, sondern nur Fliegengitter, und jeder kann hereinschauen, aber es ist ja niemand da, der das tut, ich bin allein auf weiter Flur. Es gibt ein rtesenbreites Bett hier, ich habe nie so ein herrliches Bett gesehen, mit dem Moskitonetz darüber. Es ist übrigens Einbildung, daß es unangenehm ist, darunter zu schlafen, ich tue es sogar sehr gern, man fühlt sich geborgen darunter und ist wenigstens sicher vor all dem krabbelnden und fliegenden Ungeziefer. Das Netz ist fast zwei Meter hoch und ebenso breit. Dann habe ich noch einen Schrank, in dem eS von Ameisen wimmelt, was mich wegen meiner Sachen nicht so sehr freut, einen Tisch am Fenster und ein paar der hübschen von den Frauen geflochtenen Bastmatten auf dem Boden. Die Fenster sind so geschickt gegenüberliegend angebracht, daß immer die Luft durchgeht, und das Palmdach hält auch kühl. Man kann das auch brauchen, es ist jetzt die heißeste Zeit und vor März ist kein Regen zu erwarten, obwohl die Zisternen jetzt schon leer sind. Morgens erscheint Maginanöa mit zwei Waffereimern, die er in die Badewanne schüttet und meldet: koga tayari — das Bad ist fertig. So viel habe ich immerhin schon gelernt! Aber wenn er sonst einen Redestrom Über mich ergießt, fühle ich mich hilflos. Stimmen der Nacht Die Nächte sind wunderbar kn meinem kleinen HauS. Wenn man seine Gtallaterne ausgemacht hat und unter dem Moskitonetz liegt, dann kommen die vielen Stimmen der afrikanischen Nächte zu mir herein. Den Hauptton geben die Grillen an, und der BambuS hinter meinem Haus flüstert, und Hyänen und Affen schreien ganz laut. Löwengebritll ist allerdings nicht zu hören! Man möchte die ganze Nacht wach sein und lauschen. Und morgens kommt kurz vor sechs der erste helle Schein in meine Fenster: dann muß man hinausgehen und den Sonnenaufgang beobachten. In den Morgenstunden ist auch der Geist noch nicht so eingetrocknet von der Hitze, je höher die Sonne kommt, desto langsamer wird das Tempo. Die Neger sind überhaupt sehr langsam, aber es hat gar keinen Zweck, sich darüber aufzuregen, man ändert doch nichts. Ringsum Llsalfelder Um 8 Uhr fängt der Pflanzer an, durch die „shamba", die Pflanzung zu fahren. Hier im Tiefland wächst nicht- außer Sisal: Kaffee und alles andere gibt es auf den Hochländern, wo es klimatisch sehr schön ist zu leben. So wett man hier sehen kann, dehnen sich die Sisalfelder. DaS ist aber gar nicht etwa langweilig — man hat vereinzelte hohe Bäume stehen lassen. die eine reizvolle Abwechslung in das Bild bringen. Das Land ist in einzelne Blocks eingeteilt zur befferen Uebersicht. Vier Jahre braucht eine Pflanze, um geschnitten werden zu können, und bann kann man mehrere Jahre lang schneiden. Dann treibt sie ihre etwa 2 Meter hohe Blüte und stirbt danach ab. An dieser Blüte sitzen lauter kleine. Pflänzchen, die man wieder verwenden kann, bas hat die Natur fein eingerichtet. Wenn man durch die Pflanzung fährt, siebt man Pflanzen aller Größen und in allen Stadien. Die abgeschnittenen Blätter werden gleich in die kleine Fabrik gebracht und zu Hanf verarbeitet, der bann auf großen Gestellen getrocknet wirb. Jeder Pflanzer hat natürlich seine eigene Methode, auf die er schwört. Einkauf in Tanga Gestern war ich den ganzen Tag in Tanga, um Besorgungen zu machen. ES ging eine lange Besprechung mit dem mptsht, dem kleinen vergnügten Koch, voraus, waS an Lebensmitteln zu besorgen sei, und mit einem riesigen Bestellzettel zogen wir los. Jeder einzelne Nagel muß ja in Tanga besorgt werden, und an irgendetwas fehlt es immer. Da unten in Tanga herrscht eine enorme Hitze, dort möchte ich auch nicht wohnen, der Wind vom Meer her läßt in Kilulu gar nicht solche Hitze aufkommen. Tanga ist sehr klein, hat nur ein paar europäische Häuser, und das sind fast alles Deutsche, die sich alle untereinander kenüen. In diesen „stores" gibt es alles zu kaufen, Spezialgeschäfte gibt eS nicht, man kauft LebenSmittel und Geschirr und alles in einem Laden. Am Abend war unser Auto bis auf den letzten Winkel voll. DaS Haus hier ist ja gerade umgebaut worden und da fehlt es noch an vielem, waS bei uns in Europa ganz selbstverständlich vorhanden ist. Ueberall wurden wir herzlich begrüßt und natürlich ist die erste Frage: wie war eS in Deutschland? Aber sehr bald kommt dann daS Gespräch auf afrikanische Angelegenheiten, auf Sisal hauptsächlich. Viele Dinge, die in Europa furchtbar wichtig genommen werben und die Gemüter erregen, verlieren hier an Wichtigkeit. Mit Moskitos ist es im Augenblick auch nicht sehr schlimm, in Karlsruhe gibt es mehr Schnaken! Nach Sonnenuntergang sitzen wir vorm HauS, ohne Licht, das ist immer sehr gemütlich. Man hört aus die vielen Geräusche um sich und möchte mit niemand auf der Welt tauschen. TagSüber stöhnt man ja manchmal über die Hitze, aber die Abende versöhnen mit allem. Afrika hat mich schneller gefangen, als ich eS mir vorgestellt hatte; es gibt niemand, der sich seinem Zauber entziehen kann. Hannah Ruh. Aus der Gauhanptstadt Aus Schwermut in -en Tod Im Keller eines HanseS in der Ritterstrabe wurde gestern ei» junger, SOjähriger Man« tot ansgefunde». Er hatte sich aus Schwermut die Pulsader ausgeschnitten, sich in den Keller gelegt und war dort verblutet. Als ihn seine Mutter auffand, war er bereits tot. Kind verbrüht und gestorben Eine Hausfrau in der Durlacher Straß« hatte vor einigen Tage» in ihrer Küche eine» Waschkeffel mit heißem Waffer vor dem Herd ans dem Fußboden abgestellt. Äon de» zwei und drei Jahre alten Kindern fiel der ältere Knabe ins Waffer und verbrühte sich berart, daß der Knabe nunmehr im Kinderkrankenhaus feine« schwere» Verletzungen erlegen ist. Der Vorfall mag alle» Elter« zur Warnung biene«, niemals heißes Waffer so abzustelleu, daß kleine Kinder hineinsallen könne». Es ist dadurch schon so unendlich viel Leid geschehen und die Zahl der kleinen Opfer ist so groß, daß hier alles getan werde« muß, »m dies« Unfälle 3« vermeiden. Aus der unteren Hardt Staffort, 8 . März. (Generalversammlung.) Vergangenen Samstag fand im „Schwanen" die ordent- liche Generalversammlung der Spar- und Darlehens- Kasse Staffort statt. Der Vorstand, Pg. Ortsbauernführer Gustav Heidt, eröffnet« die Versammlung. Sodann gab der Rechner Glaser in klaren, verständlichen Worten Rechenschaft über das verfloffene Geschäftsjahr. Die Spareinlagen betrugen 115 818 RM. Die Darlehen betrugen 105 800 RM. Der Gesamtumsatz betrug VA Millionen RM. Der Reingewinn steht mit 287 RM. zu Buch, und wird ganz dem Reserve-Fond zugewiesen. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Zimmermeister Wilhelm Ernst gab sodann den Revlsionsbericht bekannt und beantragte Entlastung von Vorstand und AufsichtSrat. Der Rechner des Konsumvereins, Wilhelm Hager, erteilte auch dann im Aufträge der Generalversammlung Entlastung, da bei der stattgefundenen Revision sich keinerlei wesentlichen Beanstandungen ergaben. Es wurde alsdann zu den Wahlen geschritten. Die satzungsgemätz aus Vorstand und Aufsichtsrat ausscheidenden Mitglieder, Ortsbauernsührer Gustav Heidt, Landwirt Gustav P a n t l e und Maschinist Emil E r n st, wurden alle einstimmig wieder gewählt. Bei einem gemütlichen GlaS blieben alle noch bis zur Feierabendstunde in angenehmer Unterhaltung beisammen. B. Spöck, 9. März. Der Filmwagen bringt am Freitag, 11. März, ein Tonfilmveranstaltung der Gaufilmstelle. Zur Vorführung gelangt im Hirschsaal, abends um 8 Uhr, neben einer intereffanten Wochenschau der Film „Die Jugendsünde". Di« Einwohnerschaft ist dazu herzlich eingeladen. (Sammelaktion.) In Zukunft wird die Hitlerjugend von Zeit zu Zeit alle Haushaltungen aufsuchen und Altmaterial wie Tuben, Flaschenkapseln, Metallfolien (Silberpapier), Verschlüsse von Milchflaschen usw. abholen. Darum deutsche Hausfrauen, erfüllt eur« Pflicht und werft nichts achtlos fort! Helft dem deutschen Volke Rohstoffe sparen, und sammelt alle die angegebenen Metalle, die nicht mehr im Haushalt zu verwenden sind. Unterstützt die HI. bei ihrer Arbeit! H. Hochstetten, 9. März. (Frauenversammlung.) Am Freitagabend fand im Hirschsaal bei guter Beteiligung die alljährlich übliche Zusammenkunft der Frauen des „Badischen Frauenvereins" statt. Der Abend brachte einen sehr anschaulichen Bortrag der Vertreterin des Reichsnährstandes, Fräulein Weiß«, über die Ziele zur Erleichterung der bäuerlichen Arbeit der Frau und ihren Einsatz als Kulturträgerin bäuerlichen Schaffens und Strebens. Für daS leibliche Wohl war auch bestens gesorgt. Der Süßmost war zwecks Einführung im Spätjahr vom Frauenwerk in einem großen Faß eigens zu diesem „Probetrunk" haltbar gemacht worden. Daß der Humor, durch die Jugend besonders, auch zu seinem Recht kam, war selbstverständlich. Der Abend nahm einen so schönen Verlauf, daß bestimmt jede Teilnehmerin aus ihre Rechnung gekommen ist. N. Grabe», 9. März. (Versammlung.) Am Dienstag, 8 . März, fand hier im „Schwanensaale" eine vollzählig besuchte Parteiversammlung statt. Der stellvertretende Kreisleiter, Pg. Meßbecher, sprach in groß- angelegter und wohldurchdachter Rede über den Nationalsozialismus in weltanschaulicher Hinsicht, und seine innen- und außenpolitischen Auswirkungen. Seine mitreißenden Worte waren fühlbar aus eigenem Leben, aus reicher Erfahrung, also richtig aus dem Bollen geschöpft, wie sie nur von einem Manne, der seit langen Jahren inmitten der Parteiarbeit steht, vorgetragen werden können. In stiller Andacht lauschten die vielen Anwesenden der zündenden Rede, ein Beweis dafür, wie sehr es dem Vortragenden gelang, die Hörer in seinen Bann zu ziehen. Seine Worte sind auf fruchtbaren Boden gefallen. Hagsfeld, den 10 . März. (Elternabend.) Am vergangenen Sonntag veranstaltete der Standort Hagsfeld der HI. zusammen mit dem BDM. einen Elternabend. Der „Lamm"-Saal war bis auf den letzten Platz besetzt, ein Zeichen für das Interesse, das die Eltern der Arbeit ihrer Jungen und Mädel entgegenbringen. Unter dem Thema: „Nach OstlanK geht unser Ritt" legte die Hitlerjugend in zwei knappen Stunden ein freudiges Bekenntnis zum Punkt 1 des Parteiprogrammes ab und gab einen eindrucksvollen Ausschnitt aus der weltanschaulichen Schulungsarbeit innerhalb ihrer Organisation zum Besten. Im Mittelpunkt des Abends stand der Vortrag des Unterbannführers Hemberle über „Die Bedeutung der Ostkolonisation". In packenden Worten schilderte der Redner, wie die Machtergreifung durch den Nationalsozialismus in Deutschland gerade für die Volksdeutschen Gruppen im Süöostraum Europas von entscheidender Bedeutung wurde. Er wies ferner auf den oft harten und bitteren Kampf dieser Gruppen um ihr Deutschtum hin und leitete daraus unsere große Verpflichtung gegenüber den Volksdeutschen Brüdern außerhalb der Reichsgrenze ab. Wuchtig klang das zum Dprechchor umgestaltete Gedicht „Du heil'ger, deutscher Osten" von Walter Flex auf. Das Theaterstück „Jenseits der Grenze" zeigte uns die grenzenlose Not, in der die Sudetendeutschen leben müssen und die nur durch die wunderbare Schicksalsgemeinschaft dieser Menschen zu ertragen ist. Das Lied der Jugend, Sieg Heil auf Führer und Vaterland und die Nationalhymnen beendeten die wirkungsvolle Feier. Hauptversammlung der Volksbank Wilferdingen 65 proz. Llmsatzsteigermrg — 5 pro*. Dividende Wilferdingen, 9. März. Die Volksbank Wilferdingen hielt am 6 . März im Gasthaus zum Rößle ihre 88 . ordentliche Hauptversammlung ab. Diese war von den Mitgliedern aus Wilferdingen und der Umgebung außerordentlich gut besucht. Der Bericht über das Geschäftsjahr 1937, der vom Vorstand erstattet wurde, gab ein gutes Bild von der immer stärker werdenden Verwurzelung der Bank in den Geschäftskreisen ihres Bezirks. Die günstige Entwicklung der letzten Jahre hat sich im Berichtsjahr in verstärktem Maße fortgesetzt. Der Umsatz auf einer Seite des Hauptbuches ist von 5 auf 8,2 Millionen Mark, das sind 65 %, gestiegen. Die Bilanzsumme betrug 857 988.— NM., sie ist um 200 000.— RM. höher als im Vorjahr. Von dieser Steigerung entfällt allein ein Betrag von 185 000 .— RM. auf neue Einlagen und man kann daraus auf daS Vertrauen schließen, bas die BolkSbank bei ihren Einlegern genießt. Dieser erhebliche Etnlagenzufluß hat es der Bank ermöglicht, bei anhaltend günstiger Liquidität allen an sie gerichteten vertretbaren Kreditwünschen zu entsprechen. Sie konnte im Jahr 1987 über 146 000 .— RM. neue Kredite — die Diskontwechsel nicht eingerechnet — bewilligen und damit wesentlich zur Belebung der heimischen Wirtschaft beitragen. Daneben hat sie sich nach Kräften an den Anleihen des Reiches beteiligt. Aus dem Reingewinn von 9408.— RM. (i. V. 8869.— RM.) werden entsprechend dem Vorschlag der Verwaltung 6420.— RM. den Reserven zugewiesen, während die Geschäftsguthaben wieder 6 % Dividende erhalten. Der in der Versammlung verlesene Nevisionsbericht bestätigt, daß die Verwaltung auch im letzten Jahr Pflicht- Korchheimer — s. Forchheim, 9. März. (Neuausbruch der Maul- und Klauenseuche.) Nachdem die Maul- und Klauenseuche in unserer Gemeinde bereits erloschen war, und daS landwirtschaftliche Leben sich wieder in den altgewohnten Bahnen bewegte, durcheilte anfangs der Woche die Schreckenskunde das Dorf: „Die Maul- und Klauenseuche ist erneut auSgebrochen!" In der politischen Kundgebung am Dienstagabend im Schwanensaal ermahnte am Schluffe der OrtSgruppenletter und Bürgermeister Ernst Helfer die Bevölkerung, Ruhe zu wah- ren und die angeordneten Sperrmaßnahmen, die auf daS allernotwendtgste beschränkt wurden, verständnisvoll zu befolgen. Es ist aller Leute Hoffen, daß die Seuche diese- Mal auf das eine Gehöft beschränkt bleibt, damit nicht noch einmal Schaden und Unglück über die kleinbäuerliche Bevölkerung des Ortes hereinbricht. (Gutes Sammelergebnis.) Die am vergangenen Sonntag von den Kameraden der SA. und des NSKK. burchgeführte Sammlung für daS WHW. ergab ein in diesem Winter in Forchheim noch nicht erreichtes glänzendes SammelergebntS. Die reizenden Golbaten» stguren fanden über offene Hände und wurden so zu tüchtigen kleinen Helfern im sozialen Kampf dieses Sammeltages. Den einsatzbereiten SA.- und NSKK.» Männern, sowie allen Spendern sei auch hier herzlich gedankt. (Feuerwehrprove.) Am vergangenen Montagabend traten die Männer her Forchhetmer Freiwillige» bewußt gearbeitet und daS Geschäft vorwärts gebracht hat. Der anwesende Bürgermeister Leonhardt gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß besonderes viele auswärtige Mitglieder mit ihrer Anwesenheit das Interesse an ihrer Bank bekunden. Er sprach der Verwaltung der Bank seine Anerkennung über die geleistete Arbeit und die erzielten schönen Erfolge aus und ermahnte ste, weiter an den der deutschen Wirtschaft und dem deutschen Volk von unserem Führer gestellten großen Aufgaben nach Kräften mitzuarbeiten. Im Anschluß wurden verschiedene, die angeschloffenen Handwerker- und Geschäftskreise berührenden Kragen» insbesondere die auf Grund gesetzlicher Vorschriften einzurichtende Buchführung besprochen. Bei der Gelegenheit überreichte die Bank ihren Mitgliedern eine kleine Broschüre, in der dieses Thema leicht verständlich behandelt und durch Beispiele erläutert ist. Die Verwaltung erklärte sich bereit, auch den einzelnen Handwerkern bei Anlage der Buchführung zu beraten, wie ste von jeher ihre Dienste und Einrichtungen dem Handwerk rückhalts- los zur Verfügung stellte. Sie versicherte ferner, daß sie der Pflege deS Junghandwerker-RachwuchfeS ihre besondere Aufmerksamkeit schenkt und bei der Gründung von neuen Existenzen durch Hingabe von Krediten gerne mitwirkt. Um die Verbundenheit mit der jüngeren Handwerker- Generation noch enger zu gestalten, wurden zwei junge Handwerksmeister, Wilhelm Dennig, Maurermeister in Wilferdingen und Christian Waid eltch, Brunnenbauer und Ortsgruppenleiter in Singen» neu in den AufsichtSrat gewählt. Kurzbericht Feuerwehr im Schwanensaal zu einem Uebungsabenü zusammen, um ihre Leistungsfähigkeit im Dienste der Allgemeinheit weiter zu steigern. ns. Anerbach, 8 . März. AppellderPoltttschen Letter.) Die Politischen Leiter kamen zu einem Arbeitsappell zusammen, der hauptsächlich der Tätigkeit deS Blockleiters galt. An Hand der Vorschriften zeigte Stützpunktleiter B o d e m e r, wie der Blockleiter der Helfer und Betreuer der einzelnen Familie zu sein hat. (Soldaten wurden verkauft.) Unsere SA.- Kameraden verkauften am Sonntag zugunsten deS WHW. Porzellansoldaten. Marine und Luftwaffe waren stark gefragt. (Bauernversammlung.) Pg. Merzenich vom Reichsnährstand führte die hiesige OrtSbauernschaft in den AufgabenkreiS ein, die der BierjahreSplan dem Bauern stellt. Jeder Besucher konnte sich davon überzeugen, daß dieser grandiose Plan auch die Mitarbeit des letzten Bauern erforderlich macht. Die Ausführungen des Redners fanden den begeisterten Beifall der An- ivesenden. Rrnklinge«, 9. März. (Geburtstag.) Heute Donnerstag feiert Gustav Ztckwolf, Landwirt und Baumzüchter, in noch seltener Körperfrische, mit seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln seinen 7ff. GeburtStag. Der Jubilar verrichtet noch alle landwirtschaftlichen Arbeiten, und erfreut sich noch besonderer, guter Gesundheit. Wir alle gratulieren dem Jubilar recht herzlich. WHW.-BIaskonzert in Ettlingen Der Musikzug der SA.-Stanbarte 111 spielt Ettlingen, 9. März. Die SA.-Standarte 111 hat E Mustkzug in den Dienst des Winterhilsswerkes 9^ In den Monaten Februar und März hat er zu Zwecke mehrere Konzertreisen unternommen. Als na^ Veranstaltung dieser Art konzertiert der etwa * starke Mustkkörper am Samstag, den 2 6 . M« ' in der F e st h a l l e in Ettlingen und wird hierbei auserlesenes Programm zu Gehör bringen. Sch»e> , Soldatenmärsche wechseln mit Ouvertüren, Potp^ und dergleichen. Von seinen bisherigen Reisen, unter derem von Baden-Baden und Rastatt, brachte er " ausgezeichnete Kritik mit nach Hause, daß wir den 2 . genossen und Formationen des SA.-Standorts E»"nu diese Veranstaltung nur empfehlen können. . <, et Für die Freunde der beschwingten Muse fP ,e ,iLj5,it Musikzug anschließend an das Konzert zum Tanz. 4- n jedem Volksgenossen der Besuch der Veranstaltung, o . Reinerlös dem Winterhilfswerk zufließt, ermöglicht w sind die Eintrittspreise volkstümlich gehalten. Als sondere Ueberraschung können wir noch mitteilen, da? der vom Rundfunk bestens bekannte Rudolf „ henner bereit erklärt hat, die Ansage zu überneo und humoristische Vorträge und Plaudereien z« ^ «K zu bringen. Der Vorverkauf hat begonnen, man sicher« rechtzeitig Eintrittskarten. Gtandkonzert des RAD. in Grötzingen Grötzinge«, 9. März. Am heutigen Donnerstag sin in der Zeit von 17 bis 18 Uhr vor dem Rathaus Grötzingen ein Standkonzert des Gaumusikzuges ReichSarbeitßdienstes, Gau 27 (Baben), statt. Ete « samt« Bevölkerung ist zu diesem Konzert eingeladen. Alles ißt aus einem Topf M. Busenvach, 9. März. Ach so. ja, am Sonntag ist > Eintopfsonntag, und zwar der letzte Eintopfsonntag Jahres 1937 / 38 ! , Ich gebe dir einen Rat: Du willst doch auch deiner Frau wieder eine Freude machen, und ba» ^ du, indem du zu ihr sagst: „Am Sonntag wird n « gekocht und doch gegeffen!" Das gibt es nicht? Ja mein Lieber, am Sonntag ist gemeinsames Eintopl in der „Sonne", und zwar Erbsen mit Speck. (Soldaten — Kameraden.) Und abends 6 . dann ins Kino. Um 8 Uhr läuft der humorvolle ^ datenfilm „Soldaten — Kameraden", ebenfalls im L-on * saal. Der Film besitzt das Prädikat staatspolitil« > ^ wertvoll. Karten sind im Vorverkauf, wie üblich, Pfg. bei den Blockleitern erhältlich. Jugendliche »a° zu diesem Film Zutritt, und zwar in Uniform für sv v Landgemeinden melden sch. Schielberg, 9. März. (Oeffent liche s a m m l u n g.) Am kommenden Sonntag, abends f findet im Lammsaal eine öffentliche Versammlung ^ daS Thema „Gesundes Volk, ewiges Deutschland > verbunden mit einem Lichtbildervortrag „Leistung NSV. im Gau Baden". Es spricht Pg. Haas «* „ ruhe. Für alle Pg., Walter und Warte ist Ersih"".„ dringend Pflicht. Die ganze hiesige Einwohnerschaf eingeladen. - 7 . (Filmabend.) Auf den am Donnerstag, „ März 1988, abends 8 Uhr, im Lammsaal stattfindcnb Filmabend wird heute schon hingewiesen. Zur Ba i , rung gelangt der wirklich gute Tonfilm „Die 380 * sünde" mit dem Beiprogramm „Rheinbrücke e)J t und Wochenschau. Für Jugend verboten. Da mit e j vollen Saal gerechnet werden kann, sichere sich jeder 1 schon eine Karte im Vorverkauf bei den Blockleitern. , G. Wössingen, 9. März. (H I.-V e r anst alt u« Es finden im Gasthaus zum „Ochsen" folgende ® staltungen der HI. statt: am Samstag, den 12. ^ nachm. 8 Uhr ein Elternabend. Am Sonntag, . 13. März 1938, vorm, halb 11 Uhr, eine Morgens 1 mit Totengedenkfeier. Am Sonntag, den 18. März, mittags 1 Uhr die Abnahme des Leistungs» Zeichens der HI. und des Jungvolkes. 3« ~ jpj, Veranstaltungen wird die ganze Einwohnerschaft f r lichst eingeladen. „ (Hohes Alter.) Es feierten bzw. feiern ^ tag in körperlicher und geistiger Frische: am ». ‘ Ernst Schneider, Landwirt, den 79. und am 13. Schmtebmetster Gustav Adolf Wagner den ? 8 . gratulieren. «ct M. Jöhlinge«, 9. März. (JöhlingerSp-»* iffcn schönstem Frühlingswetter und guten Platzverhall ' ^ standen sich am Sonntag Jöhlingen gegen gegenüber. Es war ein schönes Spiel, wobei es auf 0 ^ Seiten viele Torgelegenheiten Hab. Jöhlingen hart i seinen Angriffen mehr Glück. Ein Strafstoß siim" 20 Minuten Spieldauer, zum ersten Tor für 3^% dem bald darauf ein »weites Tor folgte. Blam ■" spielte rasch und verursachte viele Strafstöße. gute Jöhlinger Torwächter war immer wieder bd e ,t. in der Not. Bald fiel auch das dritte Tor für *j,f» Blankenloch setzte nun alles auf eine Karte, um »£'jfinf zuholen. Doch sogar das verdiente Ehrentor Hl®, 4 versagt. Die 2. Mannschaft spielte 2:4 für Blanke» ^ (Hohes Alter.) Jöhlingens ältester Bürger, o ^ mermeister Joh. Josef S ch r 0 t h, feierte am den 8 . März, seinen 87. Geburtstag. Geistig und körp noch auf voller Höhe, geht er jeden Tag seiner ^ c t nach. Zahlreiche Geburtstagsgratulanten stellten ihm ein, um ihn zu seinem hohen Alter zu begiu schen. Auch wir wünschen ihm noch viele, sonnrge und einen frohen Lebensabend. Kreisklaffenspiele Kreisklaffe I & Gruppe 1: Olympia-Hertha — FC. Konkordia ** 1; fl; ruhe 8:2; FB. Busenbach — FC. Südstern Karlsruo z» VfB. Knielingen — FC. Ost Karlsruhe 8:1; 3^' ' gtf* stern Rintheim — Reichsbahnsport Karlsruhe 1- ' Kleinsteinbach — FV. Bulach 8:8. Gruppe 2: Alemannia Eggenstein — Viktoria 3:1; FV. Neureut — FV. Graben 3:2; Germania : » ^ grombach — FB. Linkenheim 2:1; FB. Blankem Viktoria Jöhlingen 0:8. «ruE! Gruppe 8: Germania Karlsdorf — VfB. 4:1; Viktoria Ubstadt — FC. Unteröwisheim 3 Phtlippsburg — SpVgg. Oberhausen 2:4; FB- ~ tal — Germania Forst 8:2; Olympia Kirrlach Odenheim 4:0; FC. Oestrtngen — T.u.SpV. brücken 2:0. «r-iSklaffe II Gruppe 1: FV. Rußheim — Alemannia K ^ 0:8| FC. West Karlsruhe — VfB. Mühlburg 11 re Kreisschrrle Tretenhof bei Lahr Meierhof zur Kreisschule Heute ein denkwürdiger Tag in der Geschichte -er NSDAP, im Kreis Lahr ^eelbach bei Lahr, 10.Marz. Fahnen - ^ am heutigen Tag über Lahr und den nden des Schuttertales. Ein für die chte der NSDAP, im Kreis Lahr denk» ^rdiger Tag ist angebrochen: Gauleiter R o- Wagner wird heute die erste -arteigene Kreisschule der NSDAP, im Gau Ba- lich ***** Tretenhof in Seelbach, seier- einweihen und ihrer Bestimmung über- ». en > An einer der schönsten Stellen des ^erdschastlichen Reizen so reich bedachten ^guttextales wurde eine Stätte geschaffen, an ^ sich die für die politische Ausrichtung der li^Esgenossen im Kreisgebiet verantwort- ^chen Männer, losgelöst vom Getriebe des . iags, vereinen, um ausgestattet zu werden «kik Gedankengut der Bewegung, dem ^siigen Rüstzeug, dessen sie zur Bewältigung Sa* * ^erantwortungsschweren und daher so ^inen Aufgaben bedürfen. ^ .^ir fahren durch das Schuttertal. Hinter uns u^eti die Türme der Kreisstadt zurück, wir durch- gren das freundliche Dörfchen Kuhbach, kommen Iß* nach dem stattlichen Reichenbach mit seinen C* U(fen Hnusern, und jetzt biegt der Weg scharf ab y* Süden. Mählich steigen die Hänge rechts und ks der Talsohle empor, und aus der Ferne grüßt . "sten die Ruine Hohengeroldseck hernieder, einst- als Sitz der das Tal beherrschenden Rittergeschlechter. Herrlich ist dieses Tal, tiefdunkle Wälder säumen den Horizont, tiefbraun leuchten frischgepflügte Ackerfurchen hervor aus dem Grün der Wiesen und Matten, und munter plätschernd singt die Schütter ihr frohes Lied. — Wenige Kilometer Fahrt, und wir haben den uralten Marktflecken Seelbach erreicht, der heute eine aufstrebende Tabakindustrie beherbergt . . . und nun taucht, hinter einer Wegkurve, das Ziel unserer Fahrt auf, der schmucke Fachwerkbau des Tretenhofes. Aus der Geschichte des Tretenhofes Wie alt eigentlich der Tretenhof ist, wissen wir heute nicht mehr. Sicher erscheint jedoch, daß er dereinst zum Stammbesitz der Herren von Eeroldseck zählte, die ja die bedeutendsten Erundherren in weitem Umkreis waren. Wiederholt wechselte der Hof den Pächter, bis dann vor rund 100 Jahren Melchior Fautz, der letzte Pächter dieses geroldseck'schen Meierhofes, das heute noch stehende Hauptgebäude aufführen ließ, um es als Wohnhaus zu benutzen. Rach seinem Tode heiratete die Witwe von Melchior Fautz ein zweites Mal; aber der neue Hofbauer hatte mit dem Tretenhof kein Glück. Der Hof wurde vergantet und kam im Jahre 1846 mit allen Liegenschaften um den Preis von 21750 Gulden an den Kippenheimer Bürger Metzger. Auch der neue Besitzer wurde des Hofes nicht lange froh. Zwanzig Jahre später verkaufte er ihn für 48000 Gulden an die drei Straßburger Bürger Baumwald, Buchmüller und Arbogast. Diese mußten damals auch eine riesige Schuldenlast über- Totalansicht der neuen Kreisschnle Ausnahme: Dieterle-Lahr. * £ A f s ^ . 1 2 ' •AafeM ,1 ijjfcut. l nehmen, die auf dem Hof lag und genau so hoch war, 40000 Gulden auf dem Hof stehen hatte, der Jude wie der Kaufpreis selbst. Das war schlimm, und bot Wertheimer aus Bühl, desien Forderung sich auf 5 000 wenig Aussichten dafür, daß der Hof wirtschaftlich ge- Gulden belief, und schließlich der Altdorfer Jude sunden konnte. Schlimmer noch war aber der Um- Abraham Weiß, der „nur" für 3 000 Gulden stand, daß Gläubiger, drei weithin bekannte W u - Schuldbriefe auf den Tretenhof eingetragen hatte, cherjuden waren, nämlich S. Weil aus Bühl, der Schon nach einem Jahr sahen sich die Straßburger ^ElSStÄDT • Grenzstadt am Fuße des badischen Schwarzwaldes • Sitz der Kreisleitung der NSDAP. • Gebietsführ er schule der HJ. 50383 • Kulturzentrum • Bedeutende Sehenswürdigkeiten und Sammlungen • Herrlicher-Stadtpark mit Stadthalle für Großkundgebungen und kulturelle Veranstaltungen • UHR, die Sportatadt Hlttelbadeni Mode- und Aussteuerhaus Carl Feldmüllers Nachf. Adolf Fank Lahr, Adolf-Hitler-Straße 4, Telefon 2479 lieferte Gardinen und Dekorationen 50285 Georg Fackler Lahr, Kaiserstraße 62, Telefon 2084 Arnold Lang Lahr, Telefon 2831/32 Fachgeschäft für Eisen und Eisenwaren Beschläge, Werkzeuge, Landw. Maschinen u. Geräte, Haus- u. Küchengeräte, Ofen u. Herde 80284 Richard Gallo Lahr, Roßgasse 6, Telefon 2724 Steinholz- und Terrazzo-GeschBft Hermann Berser seeibacn, Telefon 42 50295 Blechnerel und Installation FOtO-Dieterle Lahr, Adolf-Hitler-Straße 48. Fernruf 2826 Fachhaus für das gesamte Lichtbildwesen 60289 tyrtschaftsherde, Kohlenherde, Brotback- ^ftrde und Herde für die Landwirtschaft in allan Größen und Preislagen H. Streissguth Ä , Kalserstr. 11 2671 den Malerarbeiten beteiligten si ch die Malermeister Franz Heer Emil Himmelsbach Albert Kempf s ^nntlich in Seelbach, Amt Lahr PAUL SCHM ID MODE- UND AUSSTEUERHAUS 1 Lahr, Adolf-Hitler-Straße 11 8 Haus- und Küchengeräte - Glas und Porzellan R. SAETTELE, LAHR | seit 1878 Rudolf Büche Gipse rgeschäft Seelbach, Tretenhofstraße ä Ausführung sämtlicher Innen- und Aus^enputzarbeiten 8 Karl Schneider Gartenbaubetrieb Entwürfe und Gartengestaltung Ld h 1* Blumengeschäft Turmstr.28 Telephon 2459 SEELBACH Uber Lahr in Baden Modischer Schwarzwald, 220—500 Meter 0 d.M. Heimat des Schwarzwalddichters Ludwig Auerbach Elbach, Klelnbahnstation, 8 km tou der Schnellzug- Nation Lahr—Dlngllngen entfernt, liegt ln reizender ^*98 im romantischen Schuttertal, parallel dem Kinzig- K durch welches die sehenswfirdige Schwarzwald- b «hn führt Lelbach zShlt 2500 Einwohner nnd Ist seit 500 Jahren ^•rktllecken. Umrahmt von stolzen Schwarzwaldbergen Aufn. E. Dieterle, Lahr ■ ■ um, ui » .»» yy - l - »■ ' • «I« a *’ - i bietet es mit seinem milden Klima, bei herrlichen Waldwegen ln Tannen- und Buchenwaldungen eine Heilquelle für den Menschen. Seelbach besitzt ein neues Strandbad mit Liegewiesen, Sonnenbädern und angeschlossenem Sportplatz. Den Besuchern Seelbachs stehen Ärzte, Zahnürzte und Apotheke zur Verfügung, sodaß für die Gesundheit der Güste bestens gesorgt ist Von luftigen BergeshBhen grüßen stolze Burgen ins Tal hernieder, und der Blick des Wanderers schweift über die BergeshShen gen Westen hinüber zum Bhein, der gleich einem Silberband unsere Heimat umsSumt, bis zu den Vogesen und dem Straßburger Münster. Es lohnt sich, dieses liebliche Tal, diesen sch6nen, ruhigen Ort zu besuchen, anzuschauen und zu erleben. Sekte 12 SerfMkk " >-4» «ü Donnerstag, 10. Die Innenausstattung des Tretenhofes nach einem Käufer für den Hof um, und fanden diesen in der Person des Pfarrers V e r g e r von Seelbach, der den Hof um 50 000 Eulden erstand und die Schulden mitübernahm. Die geschäftstüchtigen Elsässer hatten somit innerhalb eines einzigen Jahres rund 2 000 Eulden aus dem Tretenhof „herausge- wirtschaftet", an und für sich kein schlechtes Geschäft. Pfarrer Berger errichtete nunmehr im Tretenhof eine Schwesternanstalt, die aber im Jahre 1875 einging. Den Hof erwarb nun die Gemeinde Seelbach mit allem Inventar für 70 000 Reichsmark und sie richtete im Wohngebäude, das hierfür sehr gut geeignet war, ihr Krankenhaus ein. Die Felder wurden an Kleinlandwirte und Arbeiter verpachtet. — Nachdem sich Ceelbach dem Vezirkskrankenhaus in Lahr anschließen mußte, verkaufte es den Tretenhof an den Badischen Verein Eenesungsfürsorge in Mannheim, an desien Spitze damals der badische Eroßherzog stand. Entsprechend hergerichtet, wurde der Tretenhof im Jahre 1900 feierlich als Genesungsheim eröffnet. Bis 1929 stand das Anwesen im Dienste der Arbeiterfürsorge. Bedürftige Arbeiterinnen fanden hier nach überstandener Krankheit Erholung bis zur völligen Genesung. 1929 wurde der Betrieb nach Kurhaus Sand im Badenerhöhengebiet verlegt, rentierte sich nun aber nicht mehr, und so kamen der Verein und mit ihm der Tretenhof in Konkurs. Zu hohe Kaufpreise vereitelten die Bemühungen der Gemeinde, das Genesungsheim oder Kurhaus wieder in Betrieb zu bekommen, und so wird es in Seelbach mit aufrichtiger Freude und Dankbarkeit begrüßt, daß die NSDAP, das brachliegende Gut erstand und mit ihrer Kreisschule der örtlichen Wirtschaft neuen Aufschwung und neue Belebung bringt. Nach diesem geschichtlichen Rückblick wollen wir einen Gang durch den Tretenhof unternehmen, wobei uns Kreisleiter, Pg. Burk, Lahr, der neue Haus- und Hofherr, selbst führt. Es waren unendlich viele Schwierigkeiten zu überwinden, bis der Kauf Tatsache geworden war. Mit nationalsozialistischer Zähigkeit hat man aber diese Schwierigkeiten gemeistert, und nun verfügt die Partei im Tretenhof über ein Schulungsinstrument, desien hoher ideeller Wert sich im Laufe der Zeit sehr rasch erweisen wird. Unermüdlich wurde am Aus- und Umbau des Tretenhofes gearbeitet, und so, wie er sich uns heute nach der Fertigstellung darbietet, ist dieser Hof nicht nur eine harmonisch dem Landschaftsbild angepaßte Mehrung der von der Natur in so verschwenderischer Fülle über das Schut- tertal ausgestreuten Schönheiten, sondern darüber hinaus ein Anwesen, das in jeder Beziehung vollkommen den Anforderungen genügt, die nun einmal an eine Kreisschule der Partei gestellt werden müsien. Ueber die aus einem kleinen Vorgarten aufragende Freitreppe betreten wir das Haus, stehen nun in einer hellen, lichten Diele und öffnen linker Hand die Tür zu dem im Erdgeschoß befindlichen Vortragssaal. Bilder der nächsten Mitarbeiter des Führers grüßen von den Wänden, masiive und bequeme Stühle — Ettenheimer Qualitätsarbeit — reihen sich vor dem Rednerpult, hinter dem sich von roter Tuchbespannung ein holzgeschnitztes, patiniertes Hoheitszeichen, Wolfacher Kunstgewerbearbeit, abhebt. — Hier ist der eigentliche Mittelpunkt des Hauses, hier wird Erziehungs- und Schulungsarbeit geleistet, werden Männer des Führerkorps einheitlich ausgerichtet. Gegenüber befindet sich das Verwaltungszimmer, das eine Reihe bemerkenswerter Gegenstände birgt. Da ist zunächst jene Fensterecke mit dem Bild des Lahrer Blutzeugen der Bewegung, S A.- Mann Billet, und auf der Gegenseite steht ein Elasschrank, der als eine Art Ausstellung der Ortenauer Freimaurerei angesprochen werden darf. Weiter gehen wir. Jetzt stehen wir in der ungemein behaglich ausgestalteten Burgschenke mit ihren bequemen Tischen und Stühlen, den Wandborden mit Zinnkrügen und Tellern ... und wir können uns nicht eines verständnisvollen Schmunzelns erwehren, als uns Kreisleiter Burk auf das schön gerahmt, an der Wand hängende Original jenes Sy- stemerlasies aufmerksam macht, womit dem „ehemaligen Polizeioberleutnant Pflaumer" das Reden im Lande Baden verboten wurde. Im Erdgeschoß haben wir noch Gelegenheit, uns davon zu Überzeugen, daß die sanitären Einrichtungen des Hauses mustergültig, und nach modernsten Gesichtspunkten ausgeführt wurden . . . nun aber geht es hinein in die blitzsaubere Küche, die ganz in hellem Grün gehalten ist und als Mittelpunkt einen Herd, von wahrhaft imponierenden Ausmaßen, aufweist. Ueber dieser Küche liegt der langgezogene Speise s a a l. An Licht und Luft ist auch hier nicht geknausert worden. Auf beiden Längsseiten folgt ein Fenster dem andern, blankgescheuerte Tische mit breiten Stühlen füllen den Raum, in welchem eine nicht minder wichtige als die geistige Nahrung, verabfolgt wird. Nun aber besichtigen wir die Schlafzimmer Insgesamt 63 Betten sind vorhanden, die sich auf die verschiedenen Eemeinschaftsschlafzimmer verteilen. Für je zwei Mann ist ein Kleiderspind vorhanden, kommen länger dauernde Kurse zur Durchführung, so kann auch für jeden Mann ein Spind bereitgrstellt werden. Diese Schlafzimmer, die sich auf zwei Stockwerke verteilen, sind mit bequemen Feldbetten ausgestattet, sind hell, luftig und freundlich. Ganz entzückend ist der gedeckte Eiebelbalkon vor den ^ zimmern, von dem aus man einen wunderoo • Blick genießt über das Schuttertal. — arulr noch erwähnt, daß sich über der Küche die H nung des Hausmeisters befindet. . Vorbei an der Küchenterrasie, auf der an scho" Sommertagen das Esien eingenommen wird, W IC . wir zu dem im Jahre 1910 erbauten RebenY" ' in desien Erdgeschoß sich außerordentlich zweckmäßig » staltete Waschräume befinden. Im Keller dieses tengebäudes sind auch 5 Wannenbäder untergebra i Ueber den weiten Hof geht es hinüber zur Wirtschaft". Ein großer Garten harrt der Beste» ^ und ganz hinten am Hag steht ein nicht unwichtig „Palais", der Schweinestall, vor dem sich „E r e t e ' das vom Reichsnährstand der Kreisschule gesell Schweinchen, genießerisch sonnt, ohne eine Ahnu zu haben, daß dieses Schlaraffenleben der Kr . schule-Kochtopfaspirantin in einigen Monaten jähes Ende nehmen wird. , Am Hang, auf dem der Fahnenmast aufr.rgt, P gen wir nun ein Stück den Berg hinauf. Hier ro demnächst mit dem Bau einer großen Port rag halle begonnen. . Damit ist unser Rundgang durch die KreisW Tretenhof der NSDAP., Kreis Lahr, abgeschE" Wir kamen mit großen Erwartungen nach Seelw - die Wirklichkeit aber hat diese weitaus üüertrol Hier ist nirgends eine Verlegenheitslösung, man findet schwer einen pa>! ganze Anlage ist deren Ausdruck — absolut wertbeständig. L1>as in mühsamer Arbeit hier erarbeitet wurde, das wird f ^ von Jahr zu Jahr überzeugender bewähren, das ein außerordentlich gewichtiges Mittel zum o®< sein. Zweck aber aller Arbeit der NSDAP, ist■ u bleibt für alle Zeiten der Dienst an Deutia! l a n d, der Dienst am deutschen Volk in seiner Eesaw heit. Und so wünschen wir der Kreisschule Tretend » wünschen wir den Parteigenossen im Kreis Lahr, * erfolgreiches Schaffen im Dienste der deutschen gemeinschaft. Theo Weis- Sitzmöbel für jeden Bedarf Holzindustrie Stoelcker K.G. ETTENHEIM-BADEN 50390 Gustav Messner jun. SEELBACH, Telefon 14, Gegründet 18 73 Schlosser' und lnstallateurmel* ter Ausführung sämtl. 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Te!efon232 7 Aussteuer- und Teppichhau* LUDWIG WEBER Maurermeister eSeelbach Amt Lahr Ausführung sämtlicher Maurer- u.Dachdeckerarbeit ® 11 HEINRICH METZGER Schreinermeister Seelbach bei Lahr Sämtliche Schreinerarbelten sowie die benötigt® 1 ^ g Innen-Elnrlchtungen Im Tretenhof ausg0 füf1 REICHENBACH über Lahr i. B. Reichenbach, am Eingang in das schöne Schuttertal gelegen, iß von der Kreisltadt Lahr durch laufenden Omnibusverkehr in 10 Minuten bequem zu erreichen. Reichenbach, das 1650 Einwohner hat, befltzt eine herrliche Umgebung mit lohnenden Tagesausflügen. In feiner Nähe befindet fleh der fchönfte Talblick auf das ganze Schuttertal bis hinüber in die Rheinebene u. nach den Vogesen. Die Pelze Burgruine Hohengeroldseck iß in einer Stunde durch herrlichen Wald zu erreichen, ebenso die Ruine Lützelhardt u. die Hochebene des Langenhard e Es würde zu weit führen, sämtliche Naturrchönheiten der Umgebung aufzuführen. Es Hebt jedoch feit, daß ein Besuch Reichenbachs jedem Fremden eine bleibende Erinnerung fein wird e Einen besonders guten Ruf besitzen die Reichenbacher GaPPätten, die ganz auf den Fremdenverkehr eingestellt find e Jede gewünschte Auskunft ist durch das Bürgermeisteramt erhältlich. 50877 13 / Donnerstag, 10. Marz 1938 VkkLlldktt Karlsruhe-Land pforzheimer Allerlei U Pforzheim, 9. März. Hoch oben auf der LeitungS- (äril?* der Star und schwatzt unaufhörlich mit dem t. da unten über seine Südretse-Erlebniffe, der ver- ""'^inntg nickt, denn er hat mit „Kraft durch Freude" »iu> .Ebne Neapel gesehen. ES klingt und singt, es quillt Mi» * überall, die Sonne hat rasch Schluß gemacht j.' "cm Schnee und Krokus und Veilchen erlöst aus p e !" Schlafe. Wahrhaftig, bas war die helle Stimme der ftinr ** a 0&en auf dem Rücken des Büchelberges, der die wlogen lauschen, die als Arbeitskreis des BolkSbil- ,.„,^?"'krkes Frühlings Erwachen miterleben wollten tz ^ den Sonntag zum Feste machten auf einer Streife 5«** ?as neue Naturschutzgebiet und das geschützte Mon- Dutzend Quellen schießen oder sprudeln auS .1? Wiesenhang am oberen Beginn der Schlucht, die itnnk Sumpfdotterblume spiegelt sich eitel in ihrem kri» «Udellen Waffer. Die Bachstelze ist auch schon da, das vk» , hlchen wird ganz vertraulich, während ein Eisvogel k^i"kt^rade über die schäumenden Strudel des WilbbachS meßt. Tiefgrünes Moos auf den Felsenblöcken leuchtet in den Sonnenstrahlen, und immer weniger werden 'leinen weißen Flächen und Flecken, die fetzt zer- ,i/°kn und die Nagold füllen helfen. Der Winter ist Oilwunden, der Borlenz ist da. Paprika in« «• f^arfeS Gewürz, aber es erfrischt den Magen, auch -^ Literarische übertragen, wenn daß Kabarett gemeint > taz „ns „Kraft durch Freude" in den Brauhauskeller l a? r " et kieholt hat am Sonntagabend, und das ganze Roll» „en des Lachens unter den nicht sehr zahlreichen Gästen ""achte. Köstlich ist dies« politische Satyr«, sie beißt, baß Kak" tränen lacht. Nur die Spießer, die Meckergeißen, u’c» nichts zu lachen, denen gehtS messerscharf an den ^wulstigen Kragen. Und die ganz feinen Leute, die nicht von heute, sondern r°" Astern sind, können sich porträtähnlich im Spiegel »?kn, so schaff jtdt das Brennglas der Ironie auf diese l>pen in etwa 20 Programmnummern, die alle einschla- Am kräftigsten das Terzett der Franziskaner, ein »tcz Flintenweib, die „KdF.-Fahrt". Auch wichtige Zeit- ,,°59änge werden ganz nett durchgehcchelt. es wirb gründ- 'ch entrümpelt und Altmaterial in Kisten gefüllt. Im " a, t 3 en aufftachelnder und doch melodischer Humor, bunt »rchelnander wirbelnder Witz mit Sang und Klang, von «unstlern gespendet aus allen Fakultäten. BergangenheitS- und Gegenwarts» Sichtung deutscher Geschichte bot im Kaufmännischen Verein die T'ortragsmeisterin Friede! H i n tz e dar im Melanchthon- ?°US. Sie sprach freiweg Dichtungen bekannter Meister, knen sie durch knappe Gesten und Mienen eine starke ^lrkung bei den Zuhörern verschaffte. In Prosa und ?krs«n kamen zum Wort: Börries Freiherr von Münch» ^"ufen mit dem „Bauernaufstand", Ricarda Such mit dem großen Krieg", Richard Dehmel mit „1812", Ina Seidel !!!’* dem „Wunschkind", Wilhelm Schäfer mit „Belle- alliance" und zum Schluß Fontane mit der Ballade „Ar» Mbald DouglaS". Der Saal,nahm die Darbietungen mit wohlverdientem starkem Beifall auf. . Mit dem Abend schließt das Wintervortragsprogramm Es Kaufmännischen Vereins, bas uns in der gebotenen Abwechselung instinktsicher gewählte Themen bot, die dem Kultur- und Geistesleben der Stadt eine beachtenswerte ^Ereicherung gaben. Die Einwohnerschaft weiß das wohl schätzen und zu würdigen, wie der starke Besuch bewies "ki allen Veranstaltungen. ,, DieLehrerPforzheimS ^ten ihren Gaufachbearbetter für Biologie, Profeffor , Leininger aus Karlsruhe, über „Die Rassen- EUnde im Gesamtlehrstoff der Schule", der sich dadurch ^ Dank aller Zuhörer in hohem Matze erworben hat. jr’ e Raffenkunde nimmt sich die Ergebnisse der Biologie, Urgeschichte, der Sprachforschung, der Geologie und an» Erer Wissenschaften zu Hilfe, um zu sicheren Urteilen zu »"angen. Die vergleichende Sprachforschung erbringt ^^erordentlich reichen Stofs für die Geschichte der Raffen x'e Mvorforschung hatte wichtigste Ergebnisse durch die ^ollenanalyse ermöglicht, aus dem Blütenstaub früherer Manzen, die tief im Moorgrund versunken waren und «halten blieben, und Klima und Pflanzenwelt der frühesten Zeiten offenbarten, die raffen- und völkerbildende Elemente waren. Der Redner berührte dann die hohe Kulturstufe der auS den nordischen Menschen gebildeten indogermanischen Völker, besonders der Deutsche hat starke nordische Wesenszüge, die seinen Charakter be» stimmen. Der Vortrag war sehr gedankenttef und verbreitete sich auch über die Geschichte der Raffenkunde selbst biS zu den führenden Forschern der Gegenwart. Der ganze Landbeztrk Pforzheim wird verdunkelt Voraussichtlich geschieht das Ende dieses Monats. Mit Beginn der Dunkelheit wird die große Uevung einsetzen und biS Mitternacht dauern. In allen Gemeinden beS Bezirks wird sie durchgeführt, nur die Stabt Pforzheim wird ausgenommen. Jeder und jede, Mann und Frau, Bauer und Handwerker, Schulen und Behörden haben genügend Zeit, sich jetzt so vorzubereiten, daß die Verdunkelung vollständig erfolgt. Die BerdunkelungSvorrichtungen sollen so gehalten und angebracht sein, daß sie dauernd gebrauchsfähig sind. — Während der ganzen Uebung geht daS übliche wirtschaftliche und sonstige Leben seinen gewohnten Gang, eS darf in nichts gehindert qüer eingeschränkt werden. Lelllungen eines geeinten Volkes Reichsredner pg. Karl sprach in Söllingen W. SSllinge«, 9. März. Am Samstag, den 8. März, abends 8 Uhr, fand in der Turnhalle ein« öffentliche Versammlung statt, bet welcher Reichsredner Pg. Karl zu den Partei, und Volksgenossen sprach. Der Mustkverein eröffnete die Versammlung durch einen schneidigen Marsch. Sodann sprach der Ortsgruppenleiter einige kurze Worte und gab das Wort dem Reichsredner Pg. Karl. In vortrefflichen Worten sprach er über „Die Stärkung der Nation" Der Redner sprach zuerst über die Wahl 1988. Daß damals daS Volk sich treu hinter unfern Führer stellte und dadurch der Weg zur Freiheit offen wurde. Der Frühling 1983 brachte eine Wendung in der deutschen Geschichte. Die Parteien wurden zerschlagen und an ihre Stelle trat die Volksgemeinschaft. Auch auf die Konfessionen kam der Redner zu sprechen und erklärte u. a.: Wir hören von seiten der Kirche nur von den Juden und vom Alten Testament, ja sie behaupten, die Juden seien daS auSerwählte Volk, Elternabend der Iungmädel in Eggensiein st. Eggenstei«, 9. März. Die Jungmädel hatten, wie jedes Jahr, aus letzten Sonntag die Eltern eingcladen, damit diese die Arbeit ihrer Kleinen sehen und auch teil- haben dürfen an ihrer Freude. Der große Festsaal, würdig geschmückt, war bis auf den letzten Platz besetzt. Die Jungmäbelführerin Hanna Reimold begrüßte die so zahlreich Erschienenen und wünschte recht frohe Stunden. In diesen Gruß stimmte sofort die ganze Mädelschar mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Guten Abend" ein, so war schon der entsprechende Kontakt hergestellt. DaS Programm des Abends stand unter Sem Motto „Fröhlicher Mut". Und eS hat nicht zuviel versprochen. Denn was sich jetzt in flottem Tempo abwickelt« mit Liedern, Volkstänzen und Spielen trug das Kennzeichen überspru- delnüer Fröhlichkeit, die sich sichtbar auf die Zuschauer übertrug. Man muß schon sagen, die Kleinen haben sich auch mächtig ins Zeug gelegt. Einen Höhepunkt bedeutete daS Auftreten beS Zirkus „Jungmäüelini". Schon sein Einzug mit einer riesigen Zahl Artisten und einem Tierwagen ließ allerhand erwarten. Man war auch nicht enttäuscht. Ein anmutige» Ballett wechselte ab mit einem Seiltänzer, dann traten auf Musikanten und Artisten, nicht zu vergeffen den schneidigen ZirkuSütrektor mit seinen unerschöpflichen humoristischen Einfällen. Di« jungen Schauspieler begeisterten mit ihren Darbietungen immer wieder, so daß man schon sagen darf, diese Galavorstellung war in allen Teilen gelungen. Am Ende des Abends gab der Ortsgruppenleiter, Pg. Griesinger, der Begeisterung Ausdruck, er danke den Führerinnen Reimold und Bayer, die zweifellos keine Mühe gescheut hatten, um dem Abend ein so großeö Gelingen zu verschaffen. Er richtete alsdann einen Appell an die Eltern, ihre Kinder der NS.-Jugenü zur Verfügung zu stellen. Gerade die anwesenden Eltern konnten an diesem Abend, erkennen, in welch vorbildlicher Weis« die Mädel betreut werden und wie gut das gesteckte Ziel, tüchtige deutsche Menschen heranzubilden, erreicht wird. Es wäre zu hoffen, daß die diesem schönen Abend beigewohnten erwachsenen Zuschauer draußen werben, so baß auch der Ostern heranstehende Jahrgang voll und ganz in die Jugend unseres Führers eingereiht werben kann. Jeder deutsche Junge, jedes deutsche Mädel muß durch diese Erziehungsschule gehen, auf daß Deutschland lebt. Allen, die lieber hinter dem Ofen versauern, sei bas Schlußwort des Programms entgegengehalten: „Wer nicht mit uns kann laufen, der möge sich verschnaufen biS an den jüngsten Tag." Mitgliederversammlung der AGDAp. in Grötzingen H. Grötziuge«, 9. März. Auf Sonntagabend war durch di« Ortsgruppenleitung der NSDAP, eine Mitgliederversammlung einberufen worden. Sie fand im Saal« des Gasthauses zum „Ochsen" statt. Die Gemeindekapell« leitet« den Abend mit einigen flotten Märschen «in. Nach dem Einmarsch der Fahnen hegrüßte Ortsgruppenleiter Scheidt die versammelten Parteigenossen. In feier- licher Weis« überreichte er den Parteianwärtcrn ihre Ausweise und verpflichtete sie durch Handschlag zur Treu« und zum Gehorsam gegenüber dem Führer. Er sprach zu den neuen Parteigenossen von den Pflichten und der Verantwortung eines Gefolgsmannes Adolf Hitlers, dessen Wort« sie beherzigen müßten: Die besten Volksgenossen müssen Nationalsozialisten, die besten Nationalsozialisten aber müssen Parteigenossen sein. - Der Ortsgruppenleiter wi«S weiterhin darauf Hin, daß wahrer Sozialismus sich durch di« Tat beweis«. Zu dieser Tat kann sich jeder bekennen, wenn nun.wieder erholungsbedürftig« Kinder durch di« NSB. Deutschland und das Deutsche Ortsgruppenappell in Gtupferich ,. b. Stupferich, 9. März. Am vergangenen Sonntag Mt die Ortsgruppe der NSDAP, im Rathaussaal ihren , vvell für den Monat März ab. Die vollzählige Anwe- 'knheit aller Politischen Leiter. Walter und Warte bewies !>as man diesen Feierstunden ent- große Interesse, daS - - „ Uenbringt. Nach der Meldung durch den Organisations- , *« an den Ortsgruppenleiter eröffnete dieser mit "km kurzen Vorspruch den Appell, ein Kampflied klang Dann ergriff Kassenleiter Pg. T h o m a s das Wort einem Aufklärungsvortrag über das Kastenwesen und - k Verwendung der Mitgliedsbeiträge. Seine klaren und schlichen Ausführungen dürften bestehende Unklarheiten ^'kitigt haben. , Nun hielt Propagandaleiter Pg. Bacher einen Schu- „ "8svortrag. Er sprach über die Begriffe „Deutschland" " „Deutsches Reich". Er betonte vor allem, daß' d^Utschland größer sei als das Reich, dessen Grenzen den Schandvertrag von Versailles gezogen sind, z, Mchland umfaßt auch alle jene Menschen, die jenseits tz'Grenzen zu wohnen gezwungen sind und so furchtbar U,® Girier um ihr Deutschtum ringen und leiden müssen, zy" Großes hat diese Zeit hervorgebracht: Die deutschen ^-"'4en fühlen sich wieder alS Volk, und diese Bolk- Un ® 6nlische-' Kräfte entgegengestemmt, die diese Entwick- »u stören und zu hindern suchten. In einem kurzen Utz!"szug durch die tausendjährige Geschichte beS ersten tu« Kweiten Reiches zeigte Pg. Bacher die furchtbare Tä- ttiti Wirkungen des politischen Katholizismus, sind diese Dinge zum Glück überwunden und jene *UriI j ’ n die ihnen zustehenden Grenzen und Gefilde f.i U( *8eroiefen worden. DaS deutsche Volk lenkt durch o" Führer seine Geschicke selbst. tztz^"ui Schluß gab der Hohettsträger noch eine Anzahl sitz, kianwärterkarten aus und schloß den Appell mit 01 Gruß an den Führer. H Heldengedenktag in unserem Dorfe wird der Heldengebenktag in ittu würdigen Form gefeiert werben. Die Formationen !fy ( " Uln halb 11 Uhr beim Parteilokal an und mar» tz., von da zum Kriegerdenkmal, wo die eigentliche stattfindet. Sämtliche Gliederungen, Formationen, sowie auch die gesamte übrige Einwohnerschaft sind zu der Feier eingeladen, ferner wird ersucht, an diesem Tag auf halbmast zu flaggen. Maul -und Klauenseuche Der Stand der Seuche in hiesiger Gemeinde ist sehr erfreulich. Die Zahl der verseuchten Gehöfte hat nicht zugenommen, sondern konnte dank der Disziplin auf dem Stand gehalten werden. Die verseuchten Höfe und Anwesen sind sogar wieder freigegeben, wenn auch der Verkehr mit Klauenvieh noch eingeschränkt und verboten ist. Wir hoffen, daß die Seuche nicht noch einmal auftrttt. Vom Sport Der hiesige Fußballverein empfing zum fälligen Ber- bandsspiel Gäste auS Pfaffenrot. Trotz überlegen durchgeführtem Spiel mußten sich die Einheimischen mit einem mageren Unentschieden begnügen. Das Spiel endete 1:1. auch in Grötzingen untergebracht werden sollen. In der Leitung der HilfSvereinS vom Roten Kreuz wird auch in Grötzingen ein« Aenderung nötig werden. DaS Rote Kreuz wird künftig der NDB.-OrtSamtSleitung unterstellt werden. Ortsgruppenleiter Scheidt machte darauf aufmerksam, daß vom 18. Februar an das Rauchen im Wald« verboten sei,' er wendete sich gegen die Unsitte deS AbbrennenS der Rain« in der Gemarkung. Di« Beteiligung an der Abstimmung über die Abschaffung der Wtesenallmend« war so gering, daß kein Ergebnis erzielt werden konnte. Nun ergriff Ser Hauptredner des Abends, Pg. Wey- g a nd, das Wort zu einem Bortrag über den „Politischen Katholizismus". Der Redner sprach so packend und so überzeugend, daß di« Zuhörer feinen 1'/»stündig«n Ausführungen mit höchstem Interesse folgten. An Hand geschichtlicher Ereignisse beleuchtete der Redner das Wesen deS politischen Katholizismus. Durch ein Jahrtausend deutscher Geschichte hat di« Zweischwertertheori« eines Bonisaz zersetzend und zerstörend aus deutsches Volksleben gewirkt. Ein« Volkwerdung ist unmöglich, solange die Machtansprüche konfessioneller Politiker nicht restlos ausgemerzt sind. Im zweiten Teile seines Vortrages zeigte der Redner eine Reihe von Lichtbildern, di« zu feinen Ausführungen wertvoll« Ergänzung waren. Eintopfesfen in der Gemeindehall« Am kommenden Sonntag findet in der Gemeindehall« gemeinschaftliches Eintopfeff«n statt, zu dem die ganze Bevölkerung herzlichst «ingeladen ist. Die Köche vom Arbeitsdienst werden «in schmackhaftes Essen znbereiten. Wie man hört, soll es Nudeln mit sehr viel Gulasch geben. Der PreiS wird niedrig gehalten. Die Frauen der NS.» Frauenfchaft werden die Gäste bedienen, di« Gemeindekapelle spielt frohe Weisen. Mit der Ausgabe des EflenS wird um V»12 Uhr begonnen. Da der Reinerlös in die NDB.-Kaff« fließt, wäre zu wünschen» daß Grötzingen- Frauen am kommenden Sonntag einmal sich vom Kochen frei machen und mit ihren Familien zum Mittagessen in di« Gemetndehalle kommen. Athletiksport Der Grötzinger Athletik-Sportverein siegte am Sonntag tm MannschaftSringen gegen dt« Jpringer Mannschaft überlegen 18:8. Umschau aus Ettlingen Der letzte Eintopfsonntag H. Ettlingen, 9. März. Der letzte Eintopfsonntag wirb in diesem Jahre bei uns in Ettlingen in der Gtadthalle abgehalten. Das III/JR. 199 wirb wieder, wie am ersten Eintopfsonntag daS Essen zur Verfügung stellen. Das Essen beginnt um 18 Uhr, so baß jedem Volksgenossen und jeder BolkSgenossin Sie Uebertragung deS Staatsaktes durch Generalfeldmarschall H. Gvring, di« um 12 Uhr beginnt, mitanzuhören, Gelegenheit gegeben ist. Auf dem Speisezettel der Feldküche steht: Erbsen mit Rauchfleisch. Karten hierzu werben tm Vorverkauf abgesetzt, damit man einen Ueberblick der Teilnahme bekommt. Der Preis mit 9.49 RM. für Erwachsene und 0.28 RM. für Kinder ist so bemessen, daß es allen Volksgenossen möglich sein dürfte, sich hier in aller Oeffent» lichkett der Volksgemeinschaft anzuschlteßen und somit zum Besten deS WHW. betzutragen. Während der Sin- nähme des Essens wird das Musikkorps beS III/JR. 199 konzertieren. Martnekamerabschaft Ettlingen Zu einem Generalappell hatten sich die Mitglieder der Ettlinger Marinekameradschast am vergangenen Sonntagabend im „Alten Fritz" versammelt. Der Kamerad- schaftssührer gab einen Rückblick über di« wesentlichsten Ereignisse des vergangenen Jahres. Im besonderen hat sich die Marinekameradschast Ettlingen der Ausbildung der Jugend zum SeemannSberuf gewidmet. Da in der Ettlinger Marine-Kameradschaft fast alle Spezialisten für den SeemannSberuf vorhanden sind, konnte die hiesige Marine-HI. in allen einschlägigen Fächern unterrichtet werden. Auch in der Navigation wurde Unterricht erteilt. Seit diesem Frühjahr besitzt die Kameradschaft auch ein Gewehr, so daß auch das Schießen nicht zu kurz kommt. Fest steht, daß die Ettlinger Marinekameradschaft kein beliebiger Verein ist, sondern eine Kameradschaft tm wahrsten Sinne des Worte», eine Kameradschaft der Tat, die immer versucht, möglichst viel Ersprießliches zu leisten für Führer und Vaterland. Der Schießwart, Kamerad Schneider, gab noch Wesent- liches über den Schietzdtenst bekannt. Mit der Bitte an die Anwesenden, sich am kommenden Sonntag an der HeldengebenktagSfeter zu beteiligen, konnte der Appell beschlossen werden. dabei sehen sie nicht, baß daS Judentum die Weltherr- schaft an sich reißen will. Wir sehen, waS in Rußland und in Spanien vor sich geht, das gibt uns ein andere- Bild. Der Redner betonte, daß selbst Christus vor 2909 Jahren die Juden aus dem Tempel trieb und zu ihnen sagte: „Euer Vater ist der Teufel, ihr seid Mörder von Anfang an." Das internationale Judentum hat unser Führer erkannt, und deshalb wurde es in Deutschland ausgerottet. Und was sagte Luther zu den Juden? „Euer Tun ist Raub und Mord." Anständige Juden gibt es keine. Moskau soll der Ausgangspunkt zur Weltherrschaft der Juden werden. In Deutschland hat das Judentum endgültig seine Macht verloren, bei uns ist wieder Ordnung und Ruhe im Volke eingekehrt: nach außen hat unser Führer uns eine starke Stellung geschaffen. Ein großes Volk braucht ein großes Soldatentum. Was unsere Väter und Söhne im Weltkrieg geleistet haben, steht in der Weltgeschichte geschrieben, und daS kann nicht ausgelöscht werden. Damals konnte die Welt sehen, waS Deutschland zu leisten vermag, wenn eS einig ist. Jene Soldaten des großen Kriege« legten den Grundstein des Dritten Reiches. Nach Not, Elend und Niedergang entstand unter Führung Adolf Hitlers ein geeintes Volk, daS wieder zur Großmacht geworden ist. Die Aufgabe der Wehrmacht ist, den Frieden zu sichern und schützend das Schwert zu halten über die Fabrik und über den Pflug. Zur Kolonialfrage sagte der Redner, daß wir unser Eigentum wieder erhalten werden. Denn auf die Dauer kann uns der Anspruch auf unser Recht nicht verweigert werden. Dann kam er auf den VierjahreS- plan zu sprechen und zeigte, was alles schon geleistet wurde und was noch alles geleistet werden muß. Zuletzt kam der Redner noch auf daS Winterhilfswerk zu sprechen und führte uns an Beispielen vor Augen, wie viele arme Volksgenossen — an denen die Allerchrtstlichsten vorbeigingen —, durch daS WtnterhilfS- werk unterstützt werden. Er öffnete dadurch den Leuten die Augen, waS eigentlich christliche Nächstenliebe ist. Und viele arme Volksgenossen bekamen dadurch wieder den Glauben an Deutschland und an unfern Führer und seine Bewegung. Reicher Beifall wurde dem Redner zuteil. Neureut, 9. März. (Vollversammlung.) Am Freitag. 11. März, abends 8 Uhr. findet im ,Maldhorn" ein« Vollversammlung statt, zu der sämtliche Mitglieder der Partei, der Formationen und Nebenorganisationen zu erscheinen haben. Es spricht Reichsredner Pg. Friedr. Wilh. Meyer, Hannover. Pforzheimer sdtwarzes Brcff Der Urellorganlsatliinslelter «etr. Vereidigung am SV. April 1SS8, dem «eburllta» de« gatzrer». vereidigt werden, soweit ge noch nicht am SS 2 1884, 24. 2, 1985, 20. 4. 1986, 20. 4.1937 vereidigt wurden: Politische Leiter («inschlietzltch Blockhelser), Leiterinnen der ND.-Frauenschast, Wal- terlnnen de« Deutschen Frauenwer», soweit ge ,um Stab der Frauenschastsleitertnnen gebSren, Obmänner, Walter und Warte der DAF„ einschschl, KdF.- und Werkscharsübrer, Walter und Wal- terlnncn usw., de« NSD.-»er»teb«nde», de» RSD.-Recht«wabrer- bundc«, des NSD.-Lehrerbundcs, de« NSD.-SvidentenbundeS, der NV.-KrlegSopferversorgung, der NS. Rinder an den seslgesetzlen Terminen zum Weioego n bringen. .naa** Anmeldungen find zu richten an das Badisch« pi* buch in Karlsruhe, Betertheimsr Allee !6 »nd Fohlenweid« Mannheim-Neckarau bis zum 15. 4. tooo. Fohlenweide EmShclm/Ets. bi» zum 18. 4. 1938 und Fohlenweide Rastatt bi» zum 20. 4. 1938. gpi Dl« Weidebedingungen gehen den Betreffende» bet b" Meldung noch zu. Badisches Pferdeslammbuch Der Vorsitzende: Wurth, LandeSfachwart Pferde. SaureHcringe ohne Kopf in Gewürztunke Q at nrk Z** nach Hausfrauenart i>t ---> Direkt ab See In Spa*lalkUnlw»fl fl Kabifau Kabiiauliiet siocmisch e BOcKlinge Lachsheringe i.Anfchn. AQ im/0 500 Gr. £0 500 Gr- •> ohna Ba oed: Av lappen 500 & r " ^ Frifch aewäf- ferte 5t/0 Gr. 500 Gr. 500 gr Suppenhühner o.D. jge. Hahnen . PFAÜKUGlf