Vota§t 61bR. KntlsnN AerlaardauS: Lainmstratz« S—5, Fernsprecher 7927, 7928, 7929. 7930, 7931, 8902 und 8903. Postscheckkonto 2988. Karlsruhe. Bankverbindungen Badische Bank, Karlsruhe »nd Städtisch« Sparkasse, Karlsruhe, Girokonto Nr. 796. vchrtstleltung: Anschrisi und Fernsprcchnummern wie Verlag ssiehe oben> Schlutzzeucn der Schrisllcttnng für die einzelne Ausgabe: 17 Uhr am Vonag des Erscheinens. Sprechstunden täglich von II—12 Uhr. Berliner Echrifileitung: Hans Gras Reischach, Berlin SW. 68. Eharlollenstratze 82. Auswärtige GeschiislSstellen Zweig, geschästsstellen und BezirkSschrislleilungen in Bruchsal, Hohencggcrplav6/7, Fernsprecher 2323. Fn Rastatt - Bahn, "ofstraste 31. Fernsprecher 2711/2742. In Baden-Baden: ichtenlaler Straße 2. Fernsprecher 2126. 5*n Osscnbnrg: «dols-Hillcr-Hans. Fernsprecher Nr. 2171. „Der stiihrcr' erschein« wöchenllich 7mal als Morgenzettung. Schalter» stunden der Hauptgcschästsstclle. der Bezirks- und Zweig- "''^'-^sstcllcn i Wcrkiaglich von 8—12.3 ' u. 11—18 Uhr. l bofstraße «* Lichtenta! »ezugspreis: Monatlich RM. 2.00 einschließlich 30Psg. Trägcrlohn bei Trägerzustcllung. — Bet Postzustellung RM. 1.70 zuzüglich 12 Pfg. Zustellgebühr. - Abbestellungen mtisten bis spätestens 20. eines tcden Monair für den folgenden Monat erfolgen. Bei Nichterscheinen »isolge hSherer Gewalt, bet Störunge» oder dergleichen besteht »ein Anspruch ans Lieserirng de, Zeiinng oder aus Rückerstattung des Bezugspreises. Feldpostlieserungen an Wehr» rnachtsangehörige übernimmt der Verlag für monatlich RM. 2.00 ohne weitere Nebenkosten. Der sonstige Streik- dandversand von einzelnen Nnminern erfolgt stets nur gegen vorherige Einsendung von 20 Big. in Briesinarkcn. Einzelpreis 10 RpL Anflerhalb Badens 15 Bpi. DAS HAUPTORGANlP r DER NSDAP GAU BADEN DER BADISCHE Karlsruhe, Samstag, STAATSANZEIGER den 8. April 1940 . . """RAÖPTJOSOlli Ctattnftuptstadf Karlsruhe -Der Führer' erscheint in 4 Ausgaben: „GaiHnuptstadt Karlsruhe' für den Stadtvezirk und de» Kreis Karlsruhe sowie für de» Kreis Pforzheim. ..Kratchga» und Bruh- ral»' für den Kreis Bruchsal. „Mcrkur-Rivdschan' sür die Kreise Rastatt—Baden-Baden und Biihl. ,.AnS der Orteua»' für die Kreise Osscnburg, Kehl, Lahr und Wolfach. Anzeigenpreise: Siehe Preisliste Ri. 12 vom 20. Februar 1940. Die lögcspaltene Millimeterzeile (Stleiii* spalte 22 Millimeter) kostet im Anzeigenteil der Gesaml- anslage 18 Pfg. I» der Ausgabe „Ganhanptstadt Karlsruhe': 11 Pfg. In den BezirksanSgadcn .Kraichgan und Briibrain', „Merkur-Rundschau' und „Aus dcrOrteuan": 7 Psg. Für „Kleine Anzeigen' und gamilienanzeigen gcl- tcu ermästigte Grundpreise laut Preisliste. Anzeigeu im Tertlcil: die Sgcspaltene. 70 Millimeter breite Zeile: 90 Psg. Meugeuabschlllsse für die Gesamtauflage »nd Ans- gäbe „Ganhanplstadt Karlsruhe' nach Stalsel 6; sür die übrigen Bezirksausgaben nach Staffel A Anzeige,tschluh- jclten: Um 12 Uhr am Vortag des Erscheinens. Für die MontagauSgabe: SamSIagS 19 Uhr. Todesanzeigen und sonstige unaufschiebbare Anzeigen für die MontagauSgabe müssen bis längstens 16 Uhr sonntags als Manuskript im VerlagShauS etngegangen sein. Textteil und Stretfen- auzeigcn werden nur in einer Mindesthöhe von 20 Millimeter und nur für die Gesamtauflage angenommen. Plah., Satz, und Tcrminwünsche ohne Verbindlichkeit. Bei nuverlangt eingehenden Manuskripten kann keinesfalls eine Gewähr für die Rückgabe derselben übernommen werden. ErsüllungSort und Gerichtsstand ist Karlsruhe. 14. Jahrgang / Folge 94 Der Ansdilaä aal Europa .Gemeinsames paclamenl" soll den AussauMkozeß vollenden /britische Sorgen nm Leynandr Aellang Bö. De» Haag» 8. April. Englands Abfichte«, die Kolonie» und Mandate des französischen ikerbündeten in einem günstige» Angenbltck zu schlucken und Frankreich selbst znm letzte« Dominion Englands zu mache», werde» mit jedem Tag deutlicher. Rach der vorberetteuden Tätigkeit des Kolonialministers Macdonalb in Paris, die ihm durch seinen jüdische» Kollegen Mandel sehr erleichtert wurden» find jetzt in London englische und französische Sachverständige am Werk, die die Einzelheiten der Partnerschaft aus» arbeiten sollen. Der diplomatische Korrespondent der ,L>aily Mai?' läßt jetzt die Katze aus dem Sack. Bei der ganzen Aktion handelt es sich nicht darum, daß England die französischen Hilfsquellen in Zukunft zu seiner Berfüg-ung habe, sondern Cab England ,chie beiden Imperien für alle Zeiten vereint." ES gehe nicht um die militärische und wirtschaftliche Fusion der Westmächte während des Krieges, sondern die britische Konzeption reiche sehr viel weiter alS man allgemein annehme. Do setzen sich politische Heißsporne allen Ernstes für ein gemeinsames britisch-französisches Parlament ein. Es braucht also nur noch die Frage geklärt zu werden, welchen Zeitpunkt die englischen Machtpolitiker dazu auserkoren haben, um Frankreich wenigstens noch ein Dominion-Statut nach dem Vorbild Kanadas -u gewähren. Mit auffälliger Eile befürworten englische Kreise die Bildung eines gemeinsamen englisch-französischen Parlaments und die Durchführung weiterer Maßnahmen, die Englands jüngstes „Dominion" fest an London binden sollen. Bisher war der Vorschlag eines gemeinsamen Parlaments nur von dem Linksblatt „News Chronicle" verfochten worben. Jetzt ist er auch rechts aufgegriffen worden und zwar in einem groß herausgestellten Artikel der „Daily Mail". DaS Blatt schreibt: ^»Die Alliierten haben die Absicht, ihre Weltreiche für immer zu vereinigen. Jetzt sind Sachverständige Leider Länder dabei, Pläne für eine dauernde englisch-französische Zusammenarbeit auszuarbeiten, die die beiden großen Empires zu einer so kräftigen Macht für den Frieden macken wollen, daß kein Eingreifer es wagen wird, ihn anzutasten. In London und Paris versucht man, so heißt es weiter, die Mittel zur Sicherung der intensiven Zusammenarbeit und zur Bildung einer zusammengcschmolze- nen militärischen und wirtschaftlichen Stärke nicht nur für die Dauer des Krieges, sondern auch für den spätere« Frieden zu finden. Auf beiden Seiten würde mit größter Aufrichtigkeit die Möglichkeit für ein Zusammenwirken auf dem Gebiete der Kolonien und des Handels untersucht, und das Ergebnis zeige entschieden, daß dies in keiner Weise unmöglich sei. Andere Nationen könnten sich allmählich dieser Gemeinschaft im Rahmen eines Bundessystems änschließen. (!) (Sie werden sich drängen!) Ein Ergebnis der Sachverständigenavbeit würde vielleicht schon in der nächsten Tagung des Obersten Kriegsrates vorgelegt werden können. Als erster Ansatz für eine koloniale Zusammenarbeit ist soeben ein Abkommen für den Verkauf westafrikanischen Kakaos abgeschloffen worden. Es sieht gemeinsame Verkaufspolitik der beiden Regierungen auf den ausländischen Märkten und wettere Zusammenarbeit auf diesem Gebiet vor. ES vermittelt einen Begriff, wie die gemeinsame plutokratische Ausweitung der beiden Weltreiche gedacht ist: unter Errichtung von Monopolen für die in beiden Ländern herrschende plutokratische Schicht und demgemäß für die Erzielung noch gewaltigerer Profite zugunsten dieser Schicht. Rührende Gorge um Herrn Reynaud Die englische Sorge um die Stellung deS französischen Ministerpräsidenten Reynaud macht sich teilweise in geradezu „rührender" Erfolgreiche Gtoßtrupplätigkeit * Berlin, 8. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Westen hob «in Stoßtrupp eine« feindlichen Stützpunkt im Grenzgebiet südwestlich. Saarlauter« ans. Die seindliche» Verluste betrugen etwa 15 Tote. Im übrigeu keine besoudere« Ereignisse. (AuSsiihrlicher P.K.-Bertcht aus Sette 2) Versenkt, verbrannt, gestrandet . . * Amsterdam, 5. April. London sieht sich genötigt, die Zerstörung des englischen Vor- postenschiffeS „Gorspen" durch deutsche Flugzeuge zuzugeben. Es sei so schwer beschädigt worden, daß die Besatzung das Schiff verlassen mußte. Uever weitere britische Schiffsverluste berichtete das holländische Blatt „Maasbode". So sei das 4236 BRT. große Schiff „Farndale" auf der Fahrt von West- asrika nach England in Brand geraten und habe bei Takoradi auf Grund gesetzt werden müssen. Der Dampfer sei verloren. Weiter sei der Dampfer „Gleneben" (4772 BRT.) bereits am 29. Januar während eines stur- mes bei Angelesea gestrandet. Die 60 Mann Besatzung hätten sich retten können. Auch der englische Dampfer „E l d o n p a r k" (5184 BRT.) sei in der irischen See gestrandet. Die Besatzung habe stch ebenfalls retten können. Form geltend. AIS typisch kann die Stellungnahme des „News Chronicle" gelten, der seine Gefühle wie folgt zusammcnfaßt: „Obwohl England und Frankreich eng verbündet sind, ist die Wahl eines französischen Ministerpräsidenten noch immer (!) in erster Linie Frankreichs Angelegenheit. Trotzdem würde unser Land, wenn Herr Revnaud fallen sollte — und vor allem wenn seinem Fall eine Periode der Unstabilttät in der französischen Politik folgen sollte — das sehr bedauern." DaS Blast erklärt gewissermaßen entschuldigend. ReynaudS Haltung sei in England alS Zeichen dafür betrachtet worden, daß der Krieg mit größerer Energie vorangetrageu würde. England teile ReynaudS Wunsch nach einem stärkeren Kviegsantrieb und hoffe, daß er sich durchsetzen werde. Zweifel an der Blvckadewirksamkeit Wie wenig die Prahlereien über die angeblich unaufhaltsame Ausdehnung der englischfranzösischen Blockade und die Chamberlain- schen Tiraden im englischen Volke selbst überzeugen können, davon gibt eine Aeußerung deS LabourblatteS „Daily Herald" eine Andeutung. DaS Blatt schreibt: „Wenn der Warenstrom, der nach Deutschland im Gange ist, wirklich die Blockade passiert, so könnte sich der offizielle Optimismus EhamberlainS in sckner Rede als Illusion erweisen!" — WaS auch der Fall fein dürfte! Sie letzten Skrupel sollen fallen Eine Geheimsitzung des Unterhauses — Blockade auch im Pazifik H.W. Kopenhagen, 6. April. Die Geheimstt- zung des Unterhauses mit Beratungen über Blockade und Wirtschaftskrieg wurde, wie sich herausstellt, nicht allein von der Linksopposi- tion, sondern auch von starken Gruppen innerhalb der Regierungsmehrheit gefordert. Cham- berlain gab widerstrebend nach, weil er anscheinend keine Möglichkeit mehr sah, anders der Unzufriedenheit über die geringen Ergebnisse der Blockade auszuweichen. Die Opposition behauptete freilich, das Versagen der Blockade sei nicht so sehr auf technische Schwierigkeiten als auf mangelnde Entschlüsse der Regierung zurückzuführen. Der Vorwurf „mangelnder Entschlossenheit" besagt wohl, daß die dauernden Neutralitätsverletzungen dem Parlament nicht zahlreich und brutal genug sind. Ehamberlain soll die Berechtigung dieses Vorwurfes durch den Beschluß, neue Kraft hinter die Blockade zu setzen, anerkannt haben und auch bereit sein, „das Risiko neuer Auslegungen des Völkerrechts in bezug auf die Stellung der Neutralen" auf sich zu nehmen. Ehamberlain soll dem Parlament über die Beschlüsse, deren Bekanntgabe eigentlich schon am Dienstag erwartet wurde, nunmehr in der Geheimsitzung Auskunft geben. Inzwischen haben auch englisch-französische Besprechungen in Kanada stattgefunden, wo dir Ausdehnung der Blockade auf den Pazifik vorbereitet wird. Die Wirtschaftsberater Englands und Frankreichs für Amerika, R i st und Ge - w a t k i n, haben dort Anordnungen getroffen, die bereits, wie sich die englische Propaganda rühmt, zur Zurückhaltung amerikanischer Frachtschiffe mit Kupfer für Rußland geführt hoben. In London zeigt man ebenfalls große Ge- fchäftigkeit. Ein vielköpfiger Ausschuß unter Leitung deS früheren LuftfahrtmtnisterS Lord Swinton ist eingesetzt worden, um — wieder einmal! — die englischen Aufkäufe in den Bal- kanländern zu versuchen. Von Fritz Kaiser Die Entwicklung innerhalb deS englischen Kabinetts zur nächsten Etappe der Churchill- Diktatur ist in vollem Gange. Selbst die „Times" erklärt, erst wen» Churchill sämtlich« BerteidigungSministerien allein im Kriegs- kabinett vertrete, könne er formell als Chef des englischen Heereswesens betrachtet werben, Das werde vielleicht bei einer nächsten Kabinettsumbildung geschehen. Neutrale Berichte auS London betonen, nach Ansicht vieler Kreise hätte Ehamberlain schon jetzt diesen Schritt vornehmen sollen. Daü Parlament scheine die Ernennung Sir Samuel Hoares zum Luftfahrtminister kritischer aufzunehmen als erwartet. Auch die Frage der Mitverantwortung der Opposition für die Negierungsführung sei noch immer ungelöst. Die jetzt vorgenommenr Umänderung deS Chamberlain-KabinettS genügt also noch nicht. Die Kriegstreiber treiben zu einer weitere» Verschärfung der Politik. Solche Aufforderungen entsprechen selbstverständlich den geheimen Wünschen der Kriegstreiber um Churchill. ,^81ockade auf der Donau* Hirngespinste Pariser Zeitnngsftratege» Mü. Brüssel, 6. April. Der französische Ministerpräsident Revnaud hatte am Quai d'Orsay längere Besprechungen mit den Botschaftern Englands und der Türkei. Man läßt in unterrichteten Kreisen burchblicken, daß diese Besprechungen sich auf die angokündlgten Maßnahmen zur Verschärfung der Blockade bezogen haben. Aus den Kommentaren der Presse läßt sich entnehmen, daß Frankreich im Rahmen dieser Aktion den Auftrag erhalten hat. seine Aufmerksamkeit in erster Linie auf den Südosten zu richten, insbesondere auf das Schwarze Meer und Rumänien. Man läßt burchblicken, daß die französischen Botschafter und Gesandten in diesem Teil Europas bereits entsprechende Weisungen erhalten haben. Der „Excel- sior" phantasiert schon über Möglichkeiten, die Blockade auch auf die Donau auszudehnen. Am 16. März 1946 erschien auf der Titelseite der führenden französischen Bilderzeitschrist „^'Illustration" eine Photographie von den Besprechungen, die der Abgesandte des Herrn Roosevelt, Sumner Welles, mit dem damaligen Finanzminister und jetzigen Ministerpräsidenten von Englands Gnaden. Paul Reynaud. in Paris hatte. Als der Pressephotograph zum Abschluß dieser Unterredung auf den Verschluß seiner Kamera drückte, ahnte er so wenig wie die versammelten drei Herren (der dritte war der amerikanische Geschäftsträger in Paris. Mr. Murphy), daß seine Blitzlichtlampe außer dem Arbeitszimmer des Herrn Revnaud und den im Gegenlicht sonst zu dunkel geratenen Schattenpartien an den Köpfen dieses Kollegiums auch noch etwas anderes aufhellte: DaS ganze Ausmaß des verbrecherischen Anschlages auf Europa, den die Geld- sackstrategen in London und Paris alS Ziel deS von ihnen gewollten und erklärten Krieges ins Auge gefaßt haben. Die unübertreffliche Tiefenschärfe der Zeißoptik, die jeder bessere Bildberichterstatter Frankreichs in seinem Apparat hat, die fast schon manische Vorliebe deS Herrn Reynaud für Konterfeis vor Landkarten und eine grobe Unaufmerksamkeit der Pariser Zensur wirkten alS Glieder einer SchicksalSkette zusammen und bewirkten dt« Aufhellung auch der geistigen Hintergründe plutokratischer KriegSvolitik. so wie sie auf der Europalandkarte im Bildhintergrund döku- mentarisch festgehalten sind. Der dringende Wunsch deS Herrn Sumner WelleS. über den Inhalt seiner Gespräche nichts an die Oeffentlichkeit bringen zu lassen, wurde zwar auch von der französischen Regierung mit Peinlichkeit erfüllt. Welche Zu- knnftSpläne jedoch Herrn Reynaud bei dieser Unterredung bewegten, hat völlig unwiderlegbar die Landkarte nachträglich ausgeplau- dert, mit der er sich seinem Gesprächspartner offenbar besser verständlich macht«. Holt man dies« Landkarte mit ihren Gren^ Unten noch weiter auS dem Hintergrund heraus, so ergibt sich daS folgende (unten auch graphisch wiedergegebene) Bild: 1. Frankreich will von Deutschland nicht nur daS gesamte linke Rheinuser bis zur holländischen Grenze losreißen, sondern auch noch vom rechtsrheinischen Gebiet all«Teile, die im Bereich deS Westwalles und der jetzigen LuftverteidigungSzone liegen. 2. Polen soll nicht nur in seiner ganzen un- sinnigen Gestalt Wiedererstehen, sondern noch erweitert werden durch ganz Ostpreußen. Schlesien und Pommern, also bis zum rechten Oderufer. 8 Die Tschechoslowakei soll ebenfalls ver- größert wieder auferstehen. Außer der Slo- wakei sollen ihr beträchtliche Teile von Sach» s e n zusallen. 4. Die O st m a r k soll an Otto von Habsburg fallen, an den im übrigen auch Italien seine nordöstlichen Gebiete B e n e t i e n und Triest abzugeben hätte. 5. Das restliche Deutschland soll zerstückelt werden zu einem bayerischen Vasallenstaat unter britisch-französischer „Schutzherrschast" und ein Preußen, das eingeklemmt werden würde zwischen französische Rheingebiete und die bis Frankfurt an der Oder vorgeschobene Polengrenze. 6. Ungarn soll etwa ein Fünftel seines Landes an Rumänien verlieren. 7. I t a l i e n soll auch seiner ganzen Gebietsteile am Ostufer der Adria verlustig gehen. 8. Holland und Belgien sollen zu einem einheitlichen Staatsgcbilde — fraglos Ostsee PRfUSSEN poimm TSCHFCHO- 5LOWA BAYERN FRANK mm mmm. mJvRöIR MONARCH)! mm f TAUEN >N> unter britisch-französischer Oberherrschaft — vereinigt werden. DaS ist, mit dürren Worten gesagt, der Inhalt der Karte, auf der Herr Reynaud seinem amerikanischen Gast die britisch-französischen Zukunftspläne vor Augen führte, und zwar zu einer Zeit, als er noch Daladiers Finanzminister war und in Frankreich noch niemand etwas von seinem nahen Aufstieg wußte. Um so besser wußte man in den Kreisen der Londoner Kriegstreiber und der internationalen Finanzhyänen darüber Bescheid. Es ist in diesem Zusammenhang daran zu erinnern, baß die von großkapitalistischen Zirkeln ausgehaltene Chikagoer Zeitschrift „Lsnn" schon vor mehr als einem Jahr, nämlich am 28. Februar 1939, einen großen Artikel über Reynaud brachte unter der bezeichnenden Ueber- schrtft: „Der nächste französische Premierminister". DaS international« Finanz- und Börsengaunertum wußte also schon im Februar 1939, wer alS nächster und verläßlichster Wahrer weltkapitalistischer Interessen mehr alS ein Jahr später Frankreich regieren wird. Die Zeitschrift brachte zu diesem Artikel auch ein Bild ReynaudS, auf dem er interessanterweise lächelnd vor einer großen Weltkarte steht. Wessen Pläne Herr Reynaud auf die Europakarte zeichnen ließ, deren Veröffentlichung jetzt soviel Staub in diesem Erdteil alstgewirbelt hat, dürfte damit hinreichend geklärt sein. Man kann es stch auch sparen, auf die Widersprüche weiter etnzugehen, die zwischen den Die Titelseite der iranzösischen Zeitschrift „L Illustration“, die den jetzigen französischen Ministerpräsidenten Paul Reynaud in einer Unterhaltung mit Sumner Welles zeigt■ Im Hintergründe die aufsehenerregende Landkarte mit der Neuordnung Europas“. (Presse-Hoffmann, Zandtr-MJ Holt man die Karte ans dem Hintergründe... des Arbeitszimmers von Herrn Reunand heroor, dann sieht sie so aus! Das ist das Zukunftsbild , das den englisch-französischen Kriegshetzern und Plutokraten oorschmebt, und für das sie offenbar um Verständnis bei Sumner Welles warben. iPxesee-UaÜBwaa, Zander-M4 BflUoglio bei * Rom, 5. April. Mnssolini empfing de» Generalstabschef der italienischen Wehrmacht, Marschall Badoglio, und hatte mit ihm eine mehr als einstündige Unterredung über Frage« der militärischen Vorbereitung Italiens. „Hie Stunde des Eisens" Rom, 6. April. Die Beschlüsse des Minister- rats über die Abtragung der Eisengitter und Eisenumzäunungen veranlaßten „Giornale dJtalia" zu einer Betrachtung über dieses Eisenlager. Man könne bei einer ersten, wenn auch nur annähernden Schätzung mit mindestens einer Million Tonnen guten Materials rechnen, das sofort verwertbar sei. Die Italiener hätten sogleich begriffen, daß in dieser entscheidenden Stunde der europäischen und nationalen Geschichte des wirtschaftlichen und bewaffneten Krieges jede zusätzliche Waffe an jenem Tag das Opfer an Toten verringere, an dem die Verteidigung der nationalen Rechte Italien »um Kampfe zwinge. ES sei deshalb besser, schon beute Vorsorge zu treffen, obwohl Italien noch nicht im Kriege sei, „Dementis" klaffen, mit denen sich der ertappte Verbrecher am Schicksal Europas herauszureden versucht hat. Der Photograph, der seiner Aufnahme „etwas mehr Relief geben" wollte und der Zeichner der Karte, der im Bestreben, eine „künstlerische Karte" vor die Augen deS hohen Besuches zu stellen, seiner „Phantasie etwas zuviel Spielraum gegeben haben" soll, sind Ausgeburten der peinlichsten Verlegenheit und einer so beleidigenden Spekulation auf die Dummheit der Europäer, daß man auch als Franzose die Lust bekommen muß, Herrn Reynaud die Zeitungen, die solchen Unsinn verbreiteten, um die Henkelohren zu schlagen. Zu allem Ueberstutz hat auch gerade jetzt wieder die britische Zeitschrift „Lpectator" unter der Ueberschrift „Ziele deS Judentums" einen Aufteilungsplan veröffentlicht, der in allen wesentlichen Zügen mit der Karte ReynaudS übereinstimmt. Er unterschied sich eigentlich nur darin von jener Karte, daß er auch Hamburg noch zu einem selbständigen Staat machte, durch den „Preußen" einen Korridor bekommen soll. Soweit ReynaudS ZerstückclungSplanDeutschland angeht, brachte er ja auch für niemanden etwas Neues. Die Landkarte, vor die Herr Sumner Welles geführt wurde, ist in dieser Beziehung nur eine graphische Darstellung dessen, was in Presseaufsätzcn und Rundfunkreden seit Monaten auS London und Paris in die ganze Welt schallt. Neu ist lediglich der dokumentarische Nachweis dafür, daß diese. Zerstückelungspläne das offizielle plutokratische Negierungs-Kriegsziel darstellen, so offiziell, baß sie schon in internationalen diplomatischen Gesprächen mit nichtkriegführenden Staaten erörtert werden. Und -neu ist, daß diese Kriegszielc auch die willkürliche Zerstückelung einer ganzen Reihe anderer Länder Europas ausschließlich nach den Interessen internationaler Geldsücke, verkalkter Reaktionäre und hysterischer Chauvinisten umfassen. Daß d a 8 anS Licht deS TageS kam, ist nicht nur Herrn Reynaud peinlich! Mit ihm bangen jene dunklen Mächte und Kräfte (die ihn schon vor mehr als einem Jahr als ihren Mann angekündtgt haben) vor der harten und gründlichen Antwort verjüngen Böller Europas auf diesen verbrecherischen Anschlag. Sie wirb erteilt werden mit einer Gründlichkeit, die eine Wiederholung solcher Verbrechen gegen den Frieden eines ganzen Erdteils sür immer ausschließt. DerMtec Eamskag, 6. April 1959 «et* 5 N» Fachmam hal Zwelsel Zu einer Zeit, -a sich in London UN- PariS nicht nur Sie für -ie „wirtschaftliche Kriegführung" — sprich: Hungerblockaöe — zustän-igen Minister, folgern weiteste Kreise -er politischen Welt -en Kops zerbrechen, wie man jenen Ring — -er keiner ist — um Deutschlan- enger ziehen, -te Sperre wirksamer gestalten könnte, hat sich in der englischen Hauptstadt eine Stimme erhoben, die in Blocka-esraaen -ie Kompetenz schlechthin ist. Sie mag man. chen von -enen. -ie vor -er Guropakarte — mit o-er ohne Reynau-sche Korrekturen — stehen und mit verbissenen Mienen ->« Zufuhrstraßen -eS Reiches abstccken, in -te Knochen gefahren sein. Sie alle werben jetzt kummervoll an -as Wort Sir Leo Ehiozzas aus den jüngsten Tagen denken, -er währen- -eS Weltkrieges -em Blocka-eausfchutz sowohl wie -em beraten-cn San-elsauSschuß als maß- geben-es Mitglie- angehbrt bat, ein Wort. -aS -em ewigen Optimismus des Sir Ronal- Croß l-er Tag für Tag. immer wie-er -ie — nun aber wirklich allerletzten — Lücken -es Blok- kaderingeS stopft) eine kalte Dusche verabreicht: „Ich war -er offiziell« AuShungerer Deutschlan-s im Weltkrieg. Mer ich gestehe, -aß ich nicht sehe, wie man Deutschlan- heute aushungern will un- ich kenne alle -ie Tricks un- schlug -ie wichtigsten von ihnen fworauf ich nicht wenig stolz bin) in -en Jahren 1014 bis 1918 vor. Heute aber können wir nicht wie-er -ie Deutschen in einem Maße auS- hungern, -as auSreicht. um einen schrecklichen Sieg sicherzustellen". Woraus ich nicht wenig stolz bin . . . Man sollte Sir Leo eine silber- beichlagene Bibel schenken für -ieseS Streiflicht auf -ie englische Seele. „Immer dieser Hitler!<" * Amsterdam, 4. April. Zu einem bezeichnenden Zwischenfall kam eS, wie die „Daily Mail" meldet, bei einer Hauptversammlung der Londoner Elektrizitätswerke. AlS der Beschluß gefaßt wurde, daß die Hauptverwaltung und ihr Stab zunächst bis einschließlich Juni evakuiert in Burford bleiben solle, „bis übersehen werden kann, was Hitler tut", sprang einer der Direktoren auf und rief: „Es ist ja schrecklich! Alles was bei uns geschieht, scheint durch Hitler kontrolliert zu werden. Immer wieder dieser Hitler! Wir alle schauen unausgesetzt auf ihn und überlegen, was er wohl vor hat." Die „Daily Mail" gibt diese Meldung kommentarlos wieder. Auch wir finden, daß ste ohne Kommentar am beste» wirkt. Das französische „Ehrenwort" * Luxemburg» 5. April. Am letzten Dienstag war auf luxemburgischem Gebiet in der Nähe von Nieüerfeulen ein französisches Militärflugzeug notgelan-et. Bon -er vierköpfigen Besatzung waren zwei Mitglieder sofort nach Frankreich geflüchtet, während die bei-en anderen Vesatzungsangehörigen in Luxemburg interniert wurden. Sie hatten sich bei der Notlandung leichte Verletzungen zugezogen, -ie sie an -er von ihnen ebenfalls beabsichtigten Flucht hinderten. Die beiden Internierten — es handelte sich um Offiziere der französischen Luftwaffe — wurden in -as Krankenhaus von Ettelbrück gebracht. Dieses Entgegenkommen -er luxemburgischen Behörden haben -ie beiden französischen Offiziere nach englischem Vorbild schlecht belohnt. Sie sind nämlich am Donnerstag unter Bruch deS von ihnen geleisteten Ehrenworte» aus -em lurem- bnrgifchen Krankenhaus auSgebrochen und nach Frankreich gefttichtet. Wie man steht, ist eS bei den Westmächten Methode geworden, das Ehrenwort biS zur Unsicherheit französischer Hilfsversprechen und britischer Garantien abzuwerten. Mann gegen Reynaud Kammerinterpellatiou über di« Kriegführung Mü. Brüssel, st. April. Die Republikanische Bereinigung, die Partei deS französischen Rechtsabgeordneten LouiS Marin, hat den Beschluß gefaßt, auf ihrer Opposition gegenüber dem neuen Kabinett Reynaud zu beharren. Ter Sprecher der Gruppe, der Abgeorv- netc Fernand Laurent, hat im „I o u r" einen Artikel unter der Ueberschrift „Autoritätskrise" veröffentlicht, der in den Pariser politischen Kreisen größtes Aufsehen her- vorgerufen hat. Er behauptet darin, daß das Wort „Autwritätskrise" gegenwärtig sowohl durch die Wandelgänge der Kammer wie des Senats liefe. An ihr sei Reynaud selbst schuld, da man einem Kabinett, da- nur über eine Stimme Mehrheit verfüge, kein Vertrauen schenken könne. Deutscher SkotzkriW vernichtet befestigte Stützpunkte Soldaten der Standarte „Feldherrnhalle" sind mit dabei — Ein harter Schlag für die Franzosen sPK.) ...» 5. April. Ein deutscher Stoßtrupp bricht im Morgengrauen in eine starkbesestigte Stellung ein, vernichtet in vorbildlich kameradschaftlichem Zusammenwirken feindliche Stützpunkte, erledigt die bis zuletzt heftige Gegenwehr leistenden Besatzungen, kehrt wieder vollständig in die deutsche Ausgangsstellung zurück und bringt den einzigen Ucberlebcnden dieses harten Kampfes, einen verwundeten Franzosen, als Gefangenen mit. Wenn bisher die unzähligen Stoßtrupps dem Feind den Schneid und die Ueberlegenheit des deutschen Soldaten zeigten, so bekam hier der Franzose einmal -ie Wucht deutschen Angriffsgeistes zu spüren. So mußte er sehen, baß -ie geballte Kraft deutschen Siegcswillens auch den zähesten Widerstand und die stärksten Sperren seiner Stellungen zu durchbrechen vermag. An einem Brennpunkt der Front wirft fett Tagen die französische Artillerie ihre Feuerüberfälle ins deutsche Vorfeld, verwandelt da die Felder und Wiesen deS TaarberglandeS zu einem Feld platter narbiger, Erde, splittert den Wald des Vorfrühlings zu einem versperrten Dickicht auf. Wo sich ein einzelner Mann bei klarer Sicht nur am Waldrand zeigt, schießt sie unversehen los. Ticke Luft! Das Gesetz des Handelns aber haben wir in der Hand, wir, der Stoßtrupp H. Mitten unter ihm Soldaten der Standarte „Feldherrnhalle". Bon langer Hand ist alles vorbereitet, angc- fangen vom Zusammenwirken mit anderen Truppenteilen, dem Anbringen gestreckter Labungen bis zum Zerschneiden der Drahtsperren. Hauptmann R., ein bewährter Stoß- truppführer aus dem Weltkrieg, kennt all die vielen Einzelheiten, auf die es ankommt. Er wird baS Unternehmen leiten, er bespricht alles mit den Männern seines Stoßtrupps, seinem Stoßtruppführer, dem vor wenigen Wochen wegen Tapferkeit vor dem Feinde zum Feldwebel beförderten Bernd H., übt all die Dinge gewissenhaft mit ihnen ein. An einem stürmischen Frühmorgen stehen sie alle bereit zur Tat, sind ste im zerschossenen Vorfeld versammelt. Kurz vorher hat der Franzmann noch ein paar Häuser dieses Dorfes umgelegt. Tie Handgranaten, die Maschinenpistolen, die Geräte'werden noch einmal im Kerzenlicht geprüft. Es geht los in Reihe bis zu einem FelL- gehölz, dem Ausgangspunkt des ganzen Unternehmens. Noch herrscht tiefe Nacht und Stille. Lautlos wirb die Sicherungs- und Unterstützungsposition bezogen. Im Graben flüstert der Hauptmann: „Hals- und Beinbruch H.!" wünscht seinen Soldaten den Erfolg, den Sieg. Feldwebel H. führt seine Truppe an. Sie arbeiten sich ohne jedes Geräusch über eine Wiese, über einen Bach hinweg biS zum feindlichen Waldrand heran, ohne vom Gegner wahrgenommen zu werden, legen sich vor zum Einbruch, bis sie im Morgengrauen einigermaßen Sicht ins Gehölz. biS sie Butzenlicht bekommen. Nervenan-spannende Minuten des Wartens, dem Feind fast schon an der Kehle. Der Zeitpunkt deS vorbereitenden Feucr- fchlageS ist da.. Die SMG. rattern htnüber zum Feind. Eine Hölle tut sich plötzlich um ihn auf, nimmt ihm den Atem. Ein Krachen und Heulen, ein Bersten und Wuchten drüben im Gehölz. Jede Detonation von anderem Schlag. Ein unheimliches Schauspiel. Feldwebel H. gibt weithin sichtbar bas Signal zum Einbruch in die französische Stellung. Die Drahtscheren arbeiten gründlich. Bevor sich die vom Schock befallenen Franzosen überhaupt erholen kön- Aue Deulsch-Angaüsche Gesellschaft Feierliche Gründung in Berlin— Festsitzung im Haus der Flieger * Berli«, 8. Avril. Im Rahme« brr engen und ersprießliche« Zusammenarbeit Deutsch, lauds mit de« «rtaate» des europäische» Süd» oftens, durch di« die verzweifelten TrennuugS» versuch« der Westmächte laugst zunichte gemacht morde» sind, find auch die traditionelle« Freuudschajtsbeziehuuge» zwischen dem Reich uud Ungar« in der letzte« Zeit weiter ausgebaut morde». Wie scho« kürzlich in den Be« sprechunge« der Landwirtschastsmiuister der eutschlosseue Wille zur Vertiefung der beiderseitigen Haudelsbeziebnnge» zum Aufdruck kam, so stud »uumehr auch dem kulturellen Austausch zwischen beiden Länder» neue Wege und Möglichkeiten eröfsuet worden. Zur Pflege -er -rutsch-ungarischen Beziehungen auf -em Gebiete der Kultur und -er Volkswirtschaft erfolgte in Berlin -ie Grün- -una einer unter -er Schirmberrichaft -es Generalfel-marschalls v. Mackensen ftehen-en Deutsch-ungarischen Gesellschaft. ES war ein festlicher Rahmen, in -em am Frettagnachmittag im Haus -er Flieger -er feierliche Grün-unqSakt vollzogen wurde Brachte -as Erscheinen zahlreicher führen-cr Persönlichkeiten des deutschen staatlichen unkulturellen Lebens -ie Anteilnahme zum Aus- -ruck, -ie -er Neugrün-ung un- ihren Ziele» von -eutscher Seit« entgeaenaebracht wir-, io zeigte an-ererscits -ie Anwesenheit einer eigens zu -ieser Feier nach Berlin entsan-teu ungarischen Abor-nung. mit welcher Freude die Erweiterung der kulturellen Bindunge» auch in Ungarn ausgenommen wor-en ist. Zunächst nahm der Präsident der Bereinigung Zwischenstaatlicher Äerbände un- Einrichtungen, jj-Obergruppenführer Lorenz, die ncugegründete Gesellschaft in die Vereinigung auf. Er begrüßte dann mit besonderer Herz- lichkeit die Gäste aus Ungarn, wie auch den kgl. ungarischen Gesandten und den Schirmherr« der Gesellschaft. Generalfeldmarschall v. Mackensen. Die Gründung der Deutsch-Ungarischen Ge- sellschaft sei ein erneuter Beweis für das ernsthafte Bestreben Deutschlands, den Gedanke» der zwischenstaatlichen Verständigung in di« Tat umzusetzen. Präsident Glaise v. Horstenau betonte, daß das nationalsozialistische Deutschland fest entschlossen sei, das alte kulturelle Erbe der deutsch-ungarischen Beziehungen weiter zu heben und zu pflegen. Der vor einigen Jahren abgeschlossene Kulturvertrag, der schon reichste Früchte gezeitigt habe, sei »Ger von vielen Beweisen dafür. Wie der Präsident weiter mitteilte, hat das Präsidium der Gesellschaft.in einem Grußtelegramm dem Führer und Sr Durchlaucht dem Retchsverweser v. Horthy offiziell« Mitteilung von -er Gründung -er Berliner Gesellschaft gemacht. Weitere Tele- granune wurden an die Außenminister beider Länder gerichtet. Präsident Tasnady-Nagy-Budapest führte in seiner Ansprache «. a. aus: „In schicksalsschwere u Zeiten hat aufrichtige Freundschaft erhöhten Wert. Es ist sür uns ei» erhebendes Gefühl, daß wir Ihre ehrliche und kräftige ML«» ncrhand hier aus deutschem Bode» drücken dür» sen. Wir bitte» Sie, davon überzeugt zu sein, daß wir Ihre Hand gefaßt haben» um ste niemals wieder losznlasseu." nen, ehe sie daran denken, bas Feuer auszunehmen, ist eine breite Gasse bis zu ihrem vordersten Stützpunkt geschnitten. Halt, -er Maschen,draht! Das kennen sie schon, die wackeren Stotztruppler. Er soll vor den deutschen Handgranaten schützen. Falsche Rechnung! — Volle Deckung! Ein heller Schlag. Maschenöraht und übrige Drahtsperren sind weggefegt an dieser Stellung. Die Franzosen nehmen plötzlich -as Feuer auf, schießen mit MG. Einer bläst wild ein Alarmsignal auf dem Horn. Ihre Fernsprechleitung ist zerschossen. Sie wissen sich keine andere Rettung, sie fordern Berstärkuilg. Aber das hatten wir vor- ausgesehcn und schieben einen Riegel vor. Feldwebel H. wird am Bein verwundet, er erhält einen Steckschuß. Das kümmert ihn nicht, er ,qibt weiter seine Befehle. Tie feindliche Schießscharte wird bearbeitet. Dann augenblickliche Stille -rinnen, gar nichts regt sich mehr. Unteroffizier Sch., der nun weiter in den Stützpunkt eindringt, findet nur noch eine tote Besatzung vor bis auf einen verwundeten Franzosen. Ein Pionier nimmt ihn auf, bringt ihn sofort ziirück. Wo der feindliche Laufgraben in bas feindliche Waldinnere führt, kämpst Unterfeldwebel Kü. mit einem Trupp. Er rollt mit Handgranaten den Graben auf bis zum zweiten Stützpunkt: Tote Franzosen, die im Graben liegen, ein völlig zusammengestürzter iveiterer Stützpunkt. Der deutsche Ucberfall hat ihn samt Besatzung restlos vernichtet. Feldwebel H. sieht seine Aufgabe erfüllt. Er befiehlt Loslösung vom Feind. Sie gelingt ebenso planmäßig wie der tollkühne Angriff. Der französische Artilleriebeobachter irgendwo auf erhöhtem Punkt findet kein Ziel mehr. Feldwebel H. merkt, daß ihn die Kräfte verlassen. Blut im Stiefel. Seine Kameraden nehmen ihn sofort auf. Ueber die deutsche Ausgangsstellung hat der Franzose ein wütendes Sperrfeuer gehagelt. Die Männer von der Truppe, die aus dem Graben heraus die Sicherung übernommen hat, nehmen Deckung. Dennoch, es gibt einige Verwundete. Sie sind schnell in den Händen des hier vorne im Unterstand bereitstehenden Stabsarztes, bei schwere Arbeit leisten muß, der ihre Wunden versorgt, für jeden von ihnen ein gütliches, väterliches Wort hat, der ihren schnellen Abtransport befiehlt. Feuerpause! H. ist mit all seinen Stoß- trupplern im Graben bei seinem Hauptmann, der ihnen allen -ie Hand -rückt. Der Stolz auf diesen Sieg steht ihnen auf -em verschrammten Gesicht. Ihre Wasfcnröcke sin- zum Teil Fetzen, fast keine Hose ist ganz. Macht alles nichts. Nieman- sieht hieraus. AIS sie in ta-elloser Marschordnuna -urch ein rückwärtiges Dorf ziehen, ist ein Sol-aten- lie- Ausdruck all -er Freu-e dieser prächtigen Kerle vom Stoßtrupp. „Ein keines Ansblickchen von Licht" So sah ein englischer Eeschwaderführer die Wirkung des Angriffes auf Sylt Amsterdam, 6. April. Nachdem in -er ganzen Welt trotz aller Bemühungen Churchills bekannt geworden ist, -aß der zur innenpolitischen Stützung -es Kabinetts Chambcrlain inszenierte „Luftangriff auf Sylt" vom 19. Mürz eine peinliche Blamage -arstellt, unternimmt jetzt der Luftsahrtsachverstän-ige -er. „Times" noch einen letzten Versuch, um in einem „Rückzugsgefecht" zu retten, was noch zu retten ist. Ter Korrespondent hat sich die Genehmigung eingeholt, einen der am Augriss beteiligten Geschwaüersührer zu interviewen. Durch diese Unterredung sollten, wie ausdrücklich in -er Einleitung erklärt wir-, „alle dte zweifelhaften Punkte aufgeführt werden, die in den letzten Wochen soviel diskutiert worden sind." Diese Aufklärung wird allerdings restlos geliefert. .$ijten wir, was -er Goschwa-evführer zu berichten weiß: „Unser Flugzeug durchbrach das -rutsche Mwehrfeucr. Urrser Bomben- schützc war je-och unzufrieden mit dem ersten Angriff, und cs wurde ein zweiter unternommen, in dessen Verlauf schwere Bomben abge- worsen wurden. Ihre Erschütterungen konnten im Flugzeug verspürt werden. Der Pilot sagte aber, -aß sic als Schauspiel enttäuschen- warcn. (!) Alles, was man beobachten konnte, war ein kleines Auöbltckchen von Licht". (!) Dies ist wirklich die gesamte Schilderung-eS Angriffs in dem Interview. Hindcnburgdamm beschädigt? Mehrere Flugzeughallen vernichtet? Schwere Zerstörungen auf dem ganzen Gelände des Flugstützpunktes? Nein, einer, der dabei war, erklärt: „Ein kleines Äusbltckchen von Licht". Das war -ie ganze beobachtete Wirkung! Das Schönste an -em Interview ist jedoch der Abgesang. Da er über den Angriff auf Sylt beim besten Willen nichts Erschütterndes außer der Flugzcugcrschüttcrung zu berichten wußte, schilderte der Offizier außerdem noch seine Abenieuer bei seinem Flug — nach?) e r» l i n. Der Luftfahrtsachverständige der „Times" sah hiere eine willkommene Gelegenheit zur Erhöhung des Zeilenhonorars und notierte gewissenhaft die Tatsache, -aß der Flug über Deutschland in einer Höhe erfolgt sek, -aß -ie ganze Besatzung höhenkrank ivurde. Diese Höhenkrankheit scheint bet dem Offizier noch anzuhalten, denn er erzählte dem Luft- fahrtsachvcrstänbigen zum Abschluß eine Geschichte, die wir uns nicht versagen können, ohne die geringste Aenderung wörtlich zu übersetzen: ,Mei einer Gelegenheit haben sich die englischen Flugblätter scheinbar wirksamer erwiesen, als manche Leute glauben. Als die britische Maschine von einer Messerschmitt verfolgt wurde, warf man Flugzettel heraus, und die Mcsscrschmitt, wahrscheinlich mit ihnen „bepflastert", drehte daraufhin sofort ab!" Daß ein Blatt wie die „Times", die ernst genommen werden will, ihrem Leserkreis eine solche Geschichte vorzusetzen wagen kann, läßt wahrlich tief blicken! wafayi: Der ReichSmtnister - eS A « Swä tigen v. Ribbentrop empfing am Freitagvormittag -en Präftdenten -es ungarischen Abgeovdneten-Hauses, Herrn Tasnaby Nagy, -er anläßlich -er Grün-ung der deutsch-ungarischen Gesellschaft in Berlin weilt. An -er Unterredung nahmen -er kgl.-ungarische Gesandte in Berlin Sztojay un- -er Staatssekretär im ungarischen Erziehungsministerium v. Szily teil. Oberbeffehlshaber -er Hlinka» Gar-e und Ghef der Propaganda, Sann Mach, hielt Donnerstagabend in Dillein einen Vortrag über seinen kürzlichen Besuch in Deutschland. Nur in Freundschaft mit Deutschland, so sagte er unter -em Beifall einer zahlreichen Zuhörcrmenge, könne die Slowakei-ie Ziele erreichen, -ie sie sich gesteckt habe. Der türkische B e r t e i d i g u n g s minister Generalleutnant Nadji Tinaz ist zu» rückgetreten. Sein Nachfolger wurde der frühere Erziehungsminister Suffet Arikan. Der Engländer Henry Mercin D a v i e s wurde, wie „Picolo" aus Jerusalem meldet, in der Gegend von Jerusalem in seinem Auto erschossen aufgefunden. Davies war einer der englischen Inspektoren in der Trans- jordanischen Land- und Forstoerwaltung. Neben dem Toten lag ein Revolver. NeichSleiter Hühnlein besuchte aut Donnerstag die Reichswerke Hermann Göring in Salzgitter. An eine eingehende Besichtigung der Betriebsanlagen schloß sich eine Besprechung an, die den motorisierten Transport dev Reichswerke »um Gegenstand hatte. Die „Mauretania" in Honolulu * Berlin, 5. April. Wie der Londoner Nachrichtendienst meldet, ist die „M auretania* auf ihrer Flucht nach Australien in Honolulu eingetroffen. Das Schiff wird sich dort verproviantieren und dann seine Reise über den Pazifik antreten. „Strategische Erwägungen" Kopenhagen, 6. April. Tie englische Note art Norwegen un- Schweden, die Erzverschifsunaea nach Deutschlan- «inzustellcn, ist. wie jetzt auS Lon-on -urchsickert, nur -eShalb verschoben wor-en, weil -as Kabinett Rennau-, noch ehe es die Politkk -er Blocka-everschärfung richtig zur Entfaltung bringen konnte, bereits mit innenpolitischen Strömungen /u kämpfen hat. Marseille für LlSA.-Schiffe gesperrt W. L. Rom, 8. April. Die zur Zeit im Hafen von Genua liegenden amerikanischen Schiffe haben am Freitag vom Weißen Haus i« Washington die Anweisung erhalten, ab sofort das Anlaufen der Häfen kriegführender Staaten zu unterlassen. Das Verbot erstreckt sichi namentlich auf die französischen Mittelmeer, Häfen, vor allem auf Marseille, die bisher nicht zu den für die amerikanische Schiffahrt gesperrten Zonen gehörten. Die Frachten, di« in Marseille gelöscht werden sollen, müssen nun, von Genua auf dem Landweg zum Bestimmungsort gebracht werden. Flaksoldaten opfern für das WHW. * Berlin» 8. April. Der Reichsbcauftragt«! für das Kriegs,vinterhiisSwcrk. HauptamtzS- leiter Hilgenfel-, empfing am TonnerStaa -i4 Abor-nnna eines Berliner Flckkregiments« Oberstleutnant Engel als Regimentskommandeur überreichte -em Rrichsbeauftraaten -e» Betrag von 18 580,48 RM., -en -ie Offiziere« Unterofsiziere un- Mannschaften seines Regimentes durch freiwillige Spenden v o n i b r e nt Wehrsolö zusainmengebracht haben. Oberstleutnant Engel brachte dabei zum Ausdruck, -aß die Soldaten seines Regiments -ieseS persönliche Opfer gern gebracht hätten, um ihren Teil zu -em größten sozialen Silsswrrk beizniraaen un- auf -iese Weise auch -en -eut- schen Kampf für Mutter un- Kin- zu unterstützen, zumal sie bisher noch keine Gelegenheit gehabt batten, mit ihren Waffen unter persönlichem Einsatz -en Fein- zu bekämpfen. Ein Beispiel von vielen, -as beweist, -ah Front und Heimat untrennbar miteinander verbnn-en sind. Hcu>« aus Seite 5 BaDijckec Stnatsanjcigerii- vertan: „FUftrer'-Bcrlaa GmbH.. Karisrube. «er« lagsdirektor: Emil Münz. Hauvtschrlsttttlir: l»r. Karl Reuschclcr. Rotationsdruck: »Udweftdeutsche Druck, untz Berlaasariellschasi mbH.. Karlsruhe. Durchbruch unmöglich! Was geschieht bei einer Offensive gegen den Westwall? PK. ES ist gefährlich, den Verlauf kriegerischer Ereignisse vorhersehen zu wollen. Dennoch ist es Ausgabe der Führung, sich an Hand der Gegebenheiten der Lage, des Standes der Waffen, der Sicherheit von Nachrichten über den Feind ein Bild zu macken von dem, was geschehen kann und wie dieses Geschehen ablausen könnte. Wenn hier versucht wird, darzustellen, was geschehen würde, wenn eine Offensive gegen den Westwall eingeleitet wird, so soll vorweg klargestcllt werden, daß damit kein Blick in dte Zukunft getan werden kann. Absicht dieser Darstellung ist nur, möglichst realistisch unter Einschaltung der für die Vorstellung einer solchen Offensive notwendigen Phantasie noch einmal die gewaltige Verteidigungskraft und Feuerstärke der deutschen Westbcfestigungen anschaulich darznsiellen. Ein Angriff auf den Westwall ist nur-nach langwierigenVorbereitungen und derBcreitstel- lnng von großen Massen an Truppen und Material denkbar. Wie jede Offensive müßte dieser Angriff auch eine Schiverpunktsbildung erkennen lassen, die bei der Größe der Operation zweifellos so getarnt werden könnte, daß sie von der deutschen Aufklärung nicht entdeckt würde. Vielmehr darf damit gerechnet werden, daß gerade die deutsche Aufklärung zur Luft den Beginn dieser gewaltigen Vorbereitungen erkennen kann, womit von der deutschen Führung Abwehrmaßnahmen ergriffen werben können, sofern nicht eine direkte Störung ober Bekämpfung für richtig gehalten wird. Vormarsch in eine Höllenlandschaft Sollte der Gegner zum Sturm ansetzen, so muß er zunächst das Vorfeld erobern. Wie ausführltch bargelegt wurde, ist das Vorfeld des Westwalls in den bisherigen Monaten deS Kriege» überall tu starte« Mab« gestcherl unbefestigt worden. Alle Verteidigungswaffen würden also schon im Vorfeld den Gegner aus geschützten Stellungen mit einer gewaltigen Abwehrkrast empfangen und ihm die ersten schweren Verluste bcibringen. Tie Minenfelder, Straßen- und Panzersperren wären zu überwinden, wobei das Feuer der deutschen Artillerie sich wie ein schützender Vorhang vor das deutsche Gebiet legen würde. Keine Lücke bliebe offen, wo der Angreifer ungeschoren durchschlüpfen könnte. Nimmt man den Einsatz eines Millionenheeres für eine solche Angrifss- offenssve an und die Verwendung der modernsten und besten Kriegsmaterialien, so könnte man sich vorstellen, baß bei größten Verlusten eine gewisse Zahl von Angreifern ins Vorfeld einzuüringcn vermöchte. Mit dem Augenblick aber, wo der Angreifer deutschen Boden gewinnt, betritt er eine wahre Hüllenlandschaft. Wo die Eindringenden bin- treten, lauert die Erbmine,' überraschend kommt sie zur Detonation, in weitem Umkreis alles in Stücke reißend. Jede Bewegung der Angreifer liegt im Feuer der deutschen Maschinengewehre, und über allem heulen die Geschosse der Artillerie, alles unter sich begrabend, wenn ste krachend detonieren. Während der Angreifer ungeschützt vor dem Feuer der Verteidiger hinter einem Busch liegt oder sich an einer Waldkante fcstklammcrn muß, kann der deutsche Verteidiger aus gesicherten Stellungen ruhig und überlegen den verzweifelten Angriff des Gegners zunichte machen. Der Versuch, das deutsche Vorfeld zu stürmen, dürfte heute schon den Verlust von vielen Zehntausenden bedeuten, ohne baß damit eine Gewähr für dte Erreichung dieses Zieles gegeben ist. Selbst wenn angenommen wird, dem Gegner könnte es gelingen, da- deutsche Vorfeld »u gewinne», so würde ihn dies zumindest zwingen, sich von neuem bereltzustellen. Strategisch wäre überdies damit gar nichts gewonnen. Die Hauptarbeit würde erst beginnen, nämlich der Angriff auf das wett in die Tiefe gestaffelte deutsche H a u p t s e st u n g s k a m p f s e l b. Dabei darf nicht vergessen werden, daß die deutsche Verteidigung im vollen Besitz ihrer Kraft bleibt und ungehindert ihre Abwchrmaßnahmen durchführen kann. Durchbruch niemals möglich Es sei aber angenommen, dem Gegner würde cs gelingen, das Vorfeld in Besitz zu nehmen. Jetzt hätte -er eigentliche Sturin zu beginnen. Da der Westwall eine durchlaufende Verteidigungsanlage ist, die an keiner Stelle eine günstige Ansatzmöglichkeit bietet, wäre also nur der Durchstoßvcriuch denkbar. Wie ein über -as Land gebreitetes engmaschiges Netz zieht sich -as Bunker- und Befestigungssystem vor -cm Angreifer entlang. Tausende von kleinen Bunkern und Werken liegen bis weit ins Hinterland hinein bereit und müßten wie eine Festung erobert werden. Selbst, wenn es gelänge, an einer Stelle den vorderst liegenden Bunker außer Gefecht zu setzen und von dort aus vvrzustoßcn, gibt es doch keine Möglich, kcit für den Angreifer, sich der nun von drei Seiten einsetzen-en Feuerwirkung der Verteidigung zu entziehen: denn jetzt besteht die Möglichkeit -er Vereinigung des Abwehrfeuers auf jene Stelle, wo der Feind vorge- stoßen ist und glaubt, durchkommen zu können. Jeder noch so tapfer geführte Angriffsversuch muß blutig uud endgültig zusammenbrechen. Auch einen Rückweg gibt es für den Angreifer dann nicht mehr. Wer sich in diese Hölle hineinwagt, muß damit rechnen, alles zu verlieren. Jedes der vielen Werke kann allein und selbständig kämpfen. Unabhängig von der Umwelt und der Zufuhr, sind diese Feuerzellen deS Westwalls die modernste Form neuzeitlicher Verteidigung. Es gibt kein Mittel, -as eine» gewaltsamen Durchbruch jemals ermöglichen könnte. Eine Offensive wir- also selbst bei Einsatz -er größten Material- und Menschcnmaffen in einem blutigen, grauenvollen Gemetzel zusammengeschossen werden. Das Spiel -eS Zufalls mit-er möglichen Verkettung günstiger Umstän-e für -en Gegner ist auSgeschaltet -urch -oppclie un- dreifache. oft zehn- bis zwanzigfache Sicherungen -er -eutschen Bcrtci-ignna, -ie für alle Eventualitäten gerüstet ist. Leben- kommt au? dieser ncr-erbenspeien-en bescstiaten Lan-schaft nieman- mehr heraus. Die kühle Rechnung über -ie Erfolgsaussichten einer fein-lichen Offensive aegen den Westwall führt immer nur zu -er Feststellung, -aß einDurchbruch de r -eutschen West grenze unmöglich ist Ein-eutiaer Sieg- er- eutschen Waffe Dem Gegner ist damit -as Gesetz -eS strategischen Handelns diktiert: im Westen wurde ihm -ie Lssöglickkeit -es Erfolges einer militärischen Offensive genommen. Damit erweist sich die ungeheure Stärke Deutschlands in diesem Kriege, -as -en Gang -cs Geschehens bestimmen kann un- in seinen militärischen Entscheidungen durch die Sicheruna im Westen frei un- ungehindert ist. Der Erfolg -es deutschen Kampfes für -ie Lebensrechte unseres Volkes wir- nicht ausblei-cn. Noch niemals war unsere politische und militärische Stellung so stark wie heute nach über sieben Monaten Kamps in dem uns von -en Westmächtcn aufaezwun- genen Krieg. Keine Macht -er Welt ist heute imstande, Deutschlan- militärisch zu widerstehen. Die von -en Westmüchten gewünschte Vernichtung Deutschlands wir- deshalb niemals Wirklichkeit werden. Die Beendigung -es jetzigen neuen Krieges aber ist nur denkbar durch einen eindeutigen Sieg der -eutschen Waffen. Kurt Günther. Reger-Uraufführuna in München Dieser gewalttge einsätzige ^orso Mar Negers, der erste Tatz aur einem alt op. 145 dczeichneien, unvollendet gebliebenen Requiem — nick» zu verwechseln mit dem zusammen mit dem „Stnsiedler" unter der OPuS- zabl 144 komponierten „Requiem" aus Worte Friedrich HebbelS zum Gedenken der Gefallenen de» Weltkrieges! — erlebte erst heule, 24 Fahre nach dem Tod« des Komponisten, seine Uraussiibrung. Und wieder ist man «rgrissen von der AuedruckSllese einer Werkes, daS selbst im Fragment eine AuSgewogenveil und Rundung der Form von imponierender Kühnheit osfenbart. Schon die mystischen tlingangS- und Schlusttakte mit dem Orgelpunkl der tiefen Bässe sind kennzeichnend für die ungebrochene Klangphaniafte Negers, der in den Mittelpunkt dieses Daher ein inbrunfwoll anSgeweitete» Gebet für dte Ruhe der Toten stellt. Chor und Soloquartett sind hier vor ein« Ausgabe gestellt, di« daS Höchste an Intensität und Innerlichkeit der Vortrags verlangt. Der Münchener Tomchor unter Professor Ludwig Berberich vewältigte dar Werk ml» einer stimmlichen Leuchtkraft und Kultur, die der Bedeutung der Ausgabe entsprachen. Hz«. striindbcrgs Testament gefunden. Der Kustos des Städtischen Museums in Ulm fand zufällig einen Band „Testamente ulmischer Bürger" aus dem Wiener Haus-, Hof. und Staatsarchiv. In dieser Sammlung ist auch das Testament Georg von FrundSbergs, daS f>0 Fahre nach dem Tode des grossen LandSknechls- führcrs durch Wolf v. Mcchselrain, Freiherr zu Waldeck, Kaiserlicher Rat und Hauptmann zu Burghausen durch den Rat der Stadt Ulm erneut bestätigen tiess. Dadurch kam eS 1588 in diesen Band ulmischer Testamente. Der ältere Sohn Beit de« Vetters Wolf Wilhelm v. Mechlel- rain und Fräulein Maria v. Schwarzenberg, eine Tochter der Schwester FrundSbergS, sind Haupterbcn und erhallen die Herrschaft Mlndclvcim unter der Bedingung, dass ste sich heiraten. Soll dte Herrschaft verkaust werden, dann mutz sie zuerst dem Erzherzog Ferdinand v. Oesterreich angeboken werden, Basner» „Ritter" als Feterspiel der HI. Georg Barner, dessen Werk« in Mecklenburg mit stackem at lSvielleisiinglj. Dagegen sticht feine auch aesangltch immer ausgezeichnete Partnerin .Wilma B a l st e r lMa- scha, Iwans Frau) um so vorteilhafter ab, alS sie bei aller Ausgelassenheit und bewußtem Uebermut auf geschmacklose Uebertreibungen verzichtet und immer in den Grenzen deS Natürlichen bleibt. Eine prachtvoll«, imvonie- rende Figur stellte der sympathische Hans Meierhöfer (Großfürst) in die Szene. Alle übrigen Mitwirkenden, vornehmlich auch der Chor, die an dem stürmischen Publikumserfolg ihren vollen Anteil haben, mögen sich mit einem Gesamtlob begnügen. Eine anerkennenswerte künstlerische Tat bedeutete bi« Ausführung des reifsten Werkes von Mozart: „Die Hochzeit des „Figaro", vielleicht des schönsten d«r ganzen Lvcrnliteratur. Kapellmeister Hans Leger erschloß den unsterblichen musikalischen Gehalt in seinsinniger Ausdeutung und musizierte mit dem Orchester frisch und leichtbeschwingt, wo- bei allerdings die Streicher teilweise zu stark in den Hintergrund traten. Ernst Gütte» S ch e e r zeichnete nicht nur für die ungemein lebendige und farbige Inszenierung, er hatte auch noch selbst die Titelparti« übernommen und charakterisierte den Erzschelm ganz vortrefflich. ohne daß die gesangliche Seite dabei etwa zu kurz kam. Alex Vogel verdient für seine bezaubernd schönen Bühnenbilder, die ($84 rieufotm-l&forrnfftuU lUenbUeiiter •^eaiUuUut^r! ntufoim Dort gibt es die natürlichen Mittel gegen Erkältung. das Gefamtniveau der Anffühvung wesentlich hoben, ein besonderes Lob. AlS Susanne gastierte Ruth S ch o f e r , «in Psorzheimer Kind, mit eindeutigem Erfolg. Der musikalisch hervorstechend sichere Einsatz der im Klangtimbrr sehr sympathischen, technisch eimvandsrei durch- gebildeten Stimme in Verbindung mit der natürlichen, bühnensicheren Darstellung vermittelten einen günstigen Gesamteinbruck. Maria T r i e l o s f, die hoheitsvollc Gräfin, erhielt für ihre herrliche gesangliche Leistung Beifall aus offener Szene. Auch Heinrich Lampe setzte als Graf Almaviva seinen fül- Svielplau des Badischen Staatstheaters ln der Zeit bum 7.— 1«. April Grosse» »au«: Sonntag: Nachm.: Tie Landstreicher. Avcnd: 2o»ca. — Montag: Tie Stunde ruft «Körner« Schicksalrweg). — TlrnSlaa: Katarina. — Mittwoch: Tie drei Eisbären. Lustspiel von GituS. — Donnerstag: Der Vetter von Dingsda. — Freitag: Der Barbier von Sevilla. Geschl. Vorstellung stir das Neiclisbavn- kamciadilvasirwerk. — Samstag: Maria Stuart — Sonntag: Morgens Sinlonle-Kongcri. Konzert« sür ledermann der N2G. ...Kraft durch Freude" Nachm.: Tie drei Eisbären. Abend»: Ter Barbier von Sevilla. Gastspiel Erna Beraer al» Nosine. — Montag: Katarina. Moittagsplatzmine. — TienSlag: Der io» rewitsch. Erstgiisführnng. Operette von Levar. Kleine» Tvcater (in ver Eintracht): Sonntag. Mitt- woch, Samstag und Sonntag: Lila, benimm dich! f-lnr schwalben brctt Sonntag, dem 7. April, treten um 10 Udr vor der Aus. SA.) in Dienstkleidung b,»p. Juaendgruppcn. Am alle Fugendgruppenmä stellung-hall« (Platz d( -Bluse an. Dir Drutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Karlsruhe. Am Tienslgg. 20 Uur. fttibet int obere» Saal de» Horel-Restaurani „Friedrichsvoi" «in Schulungsabend statt. Er spricht GauschulungSleiter Pa. H a r t I i e b. Zu erscheinen haben: Tie Orisobmänner von Karlsruhe und Turla« mit Stab sowie sämtliche BetrlebSobmSn- ner, Werkichariübrer Stotziruvvwürer und Frauen- walteiinnen. Seiler sind all« Werkscharmänner einae- laden. Anzug, soweit berechtigt. Uniform. Pünktliches Erscheine» PflichU liq-schönen Bariton mit Erfolg ein, in der Darstellung war er allerdings etwas unfrei. Ein entzückend-kindlicher Cherubin war Anneliese R a h t, auch im Einsatz der etwas zarten stimmlichen Mittel ohne Tadel. Erfreulicher- ivelse waren auch die kleineren Partien mit den Damen Fritzi Dworskv (Marzellines und Ellen K a l b e i tz e r (Bärbchen) und den Herren Karl Benz iBartolo), Kurt Schön- thaler (Antonio), Paul Krepp (Bafilio). Hannes D i e r ck s recht gut gut besetzt, wie auch der C h o r die ihm gestellte Aufgabe sicher löste. Am Schlüsse gab cs herzltchen und anhaltenden Beifall und ein« Meng« Blumen und sinnige Geschenke. Die letzte MorgenfeferdeSSchefkel- b undes, wiederum sehr gut besucht, war der Höhepunkt der dieSwtnterlichen Veranstaltungen. StaatSschauspieler Friedrich Brüter, Karlsruhe, las diesmal .Hermann und Dorothea" von Goethe in eigener Kürzung und Bearbeitung mit so wundervoller, unaufdringlicher Charakterisieruna der einzelnen' Personen und sprachlich so vollendet, daß der Genuß ein restlos ungetrübter war. Ruth T ch o- f e r fang mit tiefer Emvsindung und feinem stimmlichem Fluß zwei Sckubertlieder mir Texten von Goethe. Eduard Hahn begleitete lehr anschmiegsam und zurückhaltend. Der Beifall für alle Mitwtrkenden war stark und herzlich. tüurt Amsrsiackrer. Zuhälter verdienen keine Milde Als einen typischen Zuhälter bezeichnet« der Staatsanwalt den 30jährigen geschiedenen Heinrich Wehrum aus Karlsruhe, der sich vor der 2. Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe in nichtöffentlicher Sitzung zu verantworten hatte. Nachdem der Angeklagte am 10. September 1935 durch die Karlsruher Strafkammer mit eineinhalb Jahren Gefängnis und drei Jahren Ehrverlust wegen Znhälterei bestraft worden war und seine Strafe am 10 . Februar 1987 verbüßt hatte, bändelte er im Juni 1988 wieder mit einer Dirne an, die er in einer Wirtschaft der Karlsruher Altstadt kennen gelernt hatte. Er unterhielt mit ihr ein Verhältnis und verlobte sich mit ihr. Das Verlöbnis ging in die Brüche, als er seine Braut mit einer anderen hinterging. Bon beiden ließ sich der saubere Kavalier geldliche Zuwendungen von insgesamt 600 bis 700 RM. geben, die er zum Dell für Anschaffungen verwendete. Der Staatsanwalt betonte in seiner Anklagerede, daß in heutiger Kriegszeit, wo unser« jungen Männer an der Front stehen und ihre Pflicht fürs Vaterland erfüllen, für derartige Zuhältertypen kein Raum ist. die ein Drohnendasein führen und sich auShalten lassen. Dem Antrag entsprechend erkannte die Strafkammer gegen den Angeklagten auf eine Zuchthausstrafe von zwei Jahren; die bürgerlichen Ehrenrechte wurden dem Angeklagten auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt. „Mr find stolz auf unser tzelmabendbuch!' Die Söllinger Zungmädel und der BrombeerLlättertee Im vergangenen Herbst haben die Jung- mäbel aus Söllingen Brombeerblätter gesammelt wie alle anderen Jungmädel auch. Aber diese Brombeerblätter haben noch besonderes Glück gebracht. Und das kam so: Wir haben tüchtig gesammelt und keine Brombeerranke im weiten Umkreis von Söllingen war vor uns sicher. Und hernach hatten wir einen schönen Haufen Blätter zum Trocknen auf der Scheuer liegen. Wir haben dann unsere Blätter gut gewendet und gedreht, daß sie auch recht austrocknen konnten und bald roch die ganze Scheuer danach. Bald batten sich die Blätter zusammen- grkrümmt und waren ganz hart geworden, und wenn man sie anfaßte brachen sie in viele kleine Teilchen auseinander. So waren sie gerade recht für unsere Teedosen. Und nun warteten diese Brombeerteeblätter also auf daS weitere — und das kam auch. Wir haben nämlich Soldaten in unserem Ort, die eine gemeinsame Unterkunft haben. Wir Jungmädel hatten schon manchmal gedacht, wie wir diesen Soldaten wohl eine Freude machen könnten. Da fiel unS zur rechten Zeit wieder der Tee ejn. Wir kundschafteten also aus, wann die Soldaten ihre freie Zeit hätten, und an einem recht kalten Tage zogen wir mit dampfenden Teekannen zur Unterkunft. Da gab es bei den Soldaten erst erstaunte Gesichter, aber dann taten sie unserem selbstgepflückten, selbstgetrockneten und selbstgekochten Tee doch alle Ehre an, und eS wurde eine richtige feine Teestunde. Zuerst mußten wir von unserem Dienst erzählen, von unseren Heimabenden, unseren Sportnachmittagen und Märchenspielen. Und dann begannen auch langsam unsere neuen Freunde zu erzählen. Sie kamen aus dem Osten und batten schon den ganzen Polenfeldzug hinter sich. Der eine erzählte dieses kleine Erlebnis, der andere wußte etn anderes. So ging die Zeit schnell um, wir mußten heim, aber daS tat uns leid, eS war so schön, da zuhören zu dürfen. Aber da hatte eine von unS eine Idee. Wir luden die Soldaten ein, doch einmal zu unserem Heimabend zu kommen, und dann mehr zu erzählen. Und wir gingen dann glücklich mit dem Versprechen nach Hause. Der nächste Heimabend kam, und wir waren schon alle ganz gespannt, ob dt« Soldaten unS wohl nicht vergessen hätten. Aber als wir zum Heim kamen, stand da schon so eine graue Gestalt und wartete auf uns. Der Soldat sagte ganz einfach, er wollte nun einmal einen richtigen Jungmäbelheimabenü erleben, und wenn «S ihm recht gefallen würde, dann wollte er uns alS Dank wieder von Polen erzählen. Und so kam eS auch, es wurde etn froher Heimabend und hinterher saßen wir mäuschenstill da und hörten zu. Zum nächsten Heimabend hatte der Soldat dann seinen Kameraden geschickt, und auch dem hat es gut bei uns gefallen — und wir haben wieder still zuhvren dürfen. Dann haben wir daS alles in unser KrteaSheim- abenbbuch geschrieben, angesangen bei den Brombeerblättern und über die Heimabende und waS unS unsere Soldaten da erzählt haben. Und dann sind wir mit dem Heimabenbbuch zur Unterkunft hinausgegan- gen und die Soldaten haben ihre Namen hin- eingeschricben. Und jetzt freuen wir unS, baß wir im Herbst so viele Brombeerblätter gesammelt haben, denn wer weiß, ob wir sonst so stolz auf unser Heimabenbbuch sein könnten! Eine badische BDM.-Führertn. NS.-Frauenschaft betreut Flüchtlinge und Rückwanderer Bei Kriegsbeginn sah sich die Abteilung Grenzland — Ausland deS Deutschen Frauenwerkes von ihren eigentlichen Aufgabengebieten abgeschnitten, und ihre Mitarbeiterinnen griffen überall da zu, wo im Augenblick Frauenhände notwendig waren. Dann aber konnte auch die Schulungsarbeit wieder ein- setzen, um den badischen Frauen di Kenntnis der Ostfragen zu vermitteln und üb r die Hintergründe und die Durchführung der Umstcd- lunaSaktion zu ihnen zu sprechen. Als neue Kriegsaufgabe ergab sich die Betreuung der Deutschen, die jetzt als Flüchtlinge aus dem feindlichen Ausland oder als Rückwanderer aus den fremdländischen Staaten nach Baden gekommen sind. Interessant ist es, baß unter ihnen zahlenmäßig an erster Stelle die Flüchtlinge aus Frankreich, dann aber die Rückwanderer aus der Schweiz stehen. Aber auch aus England kamen sie, auS den Bereinigten Staaten, Aegypten, Brasilien. Belgien, Holland und den deutschen Kolonien. Die meisten unter diesen Flüchtlingen und Rückwanderern wandten sich In die Städte des Welthandels Pforzheim und Mannheim, oder sie blieben in den Grenzgebieten Konstanz und Lörrach. * Abteilung Grenzland — Ausland der NS.-Frauenschaft aus wurde nun alles getan, um diesen Menschen die Einfügung in die neue Volksgemeinschaft und vor allem ins bürgerliche Leben zn erleichtern nnd ihnen bei allen Fragen und Schwierigkeiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Darüber hinaus gelang es, Wanderkisten für die Mütterschulungsarbeit in der Slowakei auszurüsten, immer wieder Noten, Musikinstrumente und Spiele für die kulturelle Auf. bauarbett nach dem Osten und der Slowakei zu schicken. Selbstverständlich werden auch nach wie vor deutsche Zeitschriften und Bücher an Volksdeutsche gesandt. Frohes Singen und Klingen In der Reihe der Liederabende des Deutschen VolksbildungöwerkeS wird nunmehr am nächsten Mittwoch im großen Saale des „Friedrichshof" ein Abend dem deutschen Liede gewidmet sein. Die Staatliche Hochschule für Musik, Karlsruhe,, stellt hierzu ihren gemischten Chor und ein Streichorchester zur Verfügung und hat sich bemüht, in einem bunten, abwechslungsreichen Programm eine reiche Auswahl der schönsten deutschen Lieder aus alter und neuer Zeit, untermischt mit schönen deutschen Tänzen, so volkstümlich zu bieten, daß jeder seine Freude hat. Ganz besonders reizvoll sind auch die heiteren Lieber der Solisten Lydia und Ludwig Egler (Lauten mit Gesang.) Mit mehreren Liebkom- posttionen ist auch Meister Philipp selbst beteiligt. Karten bei „Kraft durch Freude", Kai- serstraße 80a (am Adolf-Hitler-Platz) zu RM. 0.60, auf Hörerkarte RM. 0.40. Sieg über Parpnrschnecke nnd Cochenillelans "i> Jahre BASF. — Deutsche synthetische Farben erobern die Welt Wunderwelt entsteht aus der Steinkohle O Lndwigshase«, 5. April. (Eigener B r r i ch t.) Heute feiert die Badische Anilin- und Sodafabrik in LudwigShasen ihr 78jährige» Bestehen. Sie ist die Heimat der Vierfarben- vroüuktion. Ihre Gründungszeit fällt in die Arbeitszeit der Männer, die in der Mitte des vorigen Jahrhunderts. sich bemühten, künstliche Farben herzustellen. Die Geschichte der Farbe ist so alt wie die Geschichte der Menschheit. Man kannte alS Farbquellen die Tier- und Pflanzenwelt und die Mineralien. Inder, Chinesen und Perser färbten mit natürlichem Indigo und kannten das Rot der Cochenillelaus. Purpur, Tofran, Krapp und Galläpfel sind in der griechischen und römischen Kultur aufgezählt. Auch berich- trn die römischen Schriftsteller, baß die Germanen eine hochentwickelte Farbindustrie besaßen. Leuchtende Farben ans versunkener Welt AuS keiner anderen Quelle als einer längst versunkenen Welt bahnten sich die Chemiker deS vorigen Jahrhunderts den Weg zu den neuen leuchtenden künstlichen Farben. Ihr gemeinsamer Ursprung ist der Steinkohlenteer, den man beim Verkoken der Kohle ge- ivinnt, die tief in der Erde als Ueberrest einer leuchtenden Welt ruht und unter dem Druck der Erdoberfläche in Millionen Jahren entstand. Aus dem Steinkohlenteer im Laboratorium wurde der Weg zu den synthetischen Farben gefunden. Ein Zufall hatte dabei die Hand im Spiel. Der Assistent des deutschen Professors A. W. Hofmann war keineswegs beauftragt worden, einen Farbstoff zu finden. Er sollte vielmehr Chinin Herstellen. Da gelang ihm das bunte Wunder: Er fand den ersten Anilinfarbstoff. das Mauvein, und der Bonner Professor Kekulö, der die Benzolringtheorie aufstellte, wies den weiteren Weg und ermöglichte durch die Umgruppierung der Atomwelt im Benzol die Herstellung der synthetischen Farben. ZunBchst der künstliche Krapp Mit dieser Entdeckung brach eine Hochflut von neuen Möglichkeiten in der Farbindustrie herein. Bisher hatte man sich mit den bekannten natürlichen Farbmitteln helfen müssen. Krapp war das einzige Mittel, um Rot herzustellen und für ein echtes Blau blieb nur Indigo. Man ging zunächst daran, den rote» Farbstoff der Krappwurzel künstlich herzustellen. Bald gelang da« A l i z a r i n, das in seiner großen Reinheit und gleichmäßiger Zu- sammenfetzung besser als Krapp war. Nach kurzer Zeit beherrschte da» neue Farbwunder den Markt und Produktionsvereinfachungeil ermöglichten die Herabsetzung deS anfängliche» Preises von RM. 200.— pro Kilo._ Ein neuer Fortschritt: Indanthren Eine Arbeitszeit von 18 Jahren und die gleiche Anzahl von Miüionenmark waren notwendig. um die synthetische Herstellung deS Indigos abzuschließen. Diese Erfindung hat die Weltmärkte erschüttert und schon im Jahre 1913 konnte Deutschland für 53 Mill. Mark Indigo, der in Ludwigschafen hergestellt wurde, nach dem Ausland verkaufen. Wenn auch die Farbenskala außerordentlich bereichert wurde, so war eS nun noch notwendig, diese Farben noch licht- und lustecht zu machen. 1901 ist daS Geburtsjahr deS I n - danthrenfarbstosfeS, den Professor Bohn in LudwigShasen fand, denn in den ersten Jahren war es selbstverständlich, daß die Stoffe Licht, Lust und Sonne ohne weiteres nicht vertrugen. Die für die Herstellung der künstlichen Farbstoffe benötigten Hilfsstoffe wurden im eigenen Werk hergestellt. Auch hier ergab sich eine Entdeckung von ausschlaggebender Bedeutung. Es wurde das neue Verfahren zur Verflüssigung deS Chlors und zur Gewinnung von Schwefelsäure ausgearbeitet. Die Gewinnung von Schwefelsäure im Kontaktverfahren bildete die Grundlage für den weiteren Aufstieg der deutschen chemischen Industrie. 1913 gelang eS Dr. Bosch, den Stickstoff der Luft chemisch zu bilden. Deutschland wirb unabhängig von der Einfuhr deS chilenischen Salpeters, weil eS nun Stickstoffprodukte für die Landwirtschaft in unbeschränkter Menge zur Verfügung hat. 1918 wird von Ludwigshafen daS Stickstoffwerk Oppau gegründet, 1917 wird das Leunawerk gebaut, im Mai 1915 konnte die I. G. Farben-Jndustrie die für die Munitions-Herstellung notwendige Salpetersäure zur Verfügung stellen. Die Salpeterblockade ist damit wirkungslos geworden. Die jüngsten Kinder: Benzin und Buna Die bei -er Stickstoffgewinnung gemachten Erfahrungen führen an das Problem der Kohlehydrierung heran. Es dauert nicht lange und Deutschland kann auf dem Treibstoffgebiet unabhängig sein. Der weitere Weg führt zur Herstellung des synthetischen Kautschuks. In dem Werk LudwtgShafen-Oppau ist also für den Aufbau deS BierjahreSplanS wertvollste Vorarbeit geleistet worden. Die gesamte Arbeit des Werkes ist auf bi« wirtschaftliche Unabhängigkeit Deutschland» ein- gestellt. Die Badische Anilin- und Dodafabrik hat dazu wertvolle Beiträge geliefert und arbeitet weiter an der Lösung von Aufgaben, die der Selbständigkeit Deutschlands in Wirt- schüft. Ernährung und Wehrkraft gewidmet sind. Absetzungen für Abnutzung bei Konjunkturschwankungen f 7 Absatz 1 0€t®. fletnas benutzt sich »I* Absetzung für «bnu-tzung nach »er beirled»g«w»»nlichen «utzung». dauer bei WirtschastSaut». Diese Nutzung«,auer litzt sich naturgematz von vornherein nicht gen«« sektCegen. Noch den Ertavrungcn mit Wirtschast»«Utern gleicher ober ätz »Sicher Ar, wir» man txrber laut „Deutsche Steuer-Zettung- dies« vorauSstchtliche Nutzung«auer schätzen müssen. Betragt die NutzmisSdauer eine» Wirt- schastrsutr io Jahre, so müssen in letzem Ja»r 1» % der ÄnschattungS- oder Herstcllungrtosten obgesevt werden. Die« gilt auch sür diejenigen GeschastSsatzr«. die mit einem verCufi atzschAetzen. Ist in diesen galten eine Absetzung sür Abnutzung unterblieben, etwa mit der Begründung eine» bbberen gemeinen Werte», so mutz für die steuerlich« Gewinnermilttung (>Steu«r- »Uanq) trotzdem di« Absetzung sür Abnutzung vor««- nommen werden (RSDBI. IMS ©. 909). Di« Nachholung unterlassener Absetzungen für Abnutzung in einem spateren Jabr ist nach ständiger Rechtsprechung de« R.FH. unzulässig. Die Nutzungtzbauer eine» Wirtschaft-gute» tfi zu einem wesenttichen Teil davon abbangig, in weichem Grade der Betrieb beschättigl ist. Hat man di« NutzungSbauer z. B. einer Werkzeugmaschine bei chrer Anschasfung unter Berückstchtigung einer Schicht (acht Stunden) auf 10 Jadre geschätzt und mutz infolge besonderer Umstände dieser Betrieb »ine zweit« oder sogar ein« dritte Schicht einsetzen. so wird dies« Matz, nabm« — soweit ste nicht' vorübergehend ist — zur Folge haben, datz bies« Wirtschatt»güt«r schneller ver» schCeitzen, d. b. datz bi« Nutzungsdauer verkürzt wird. In Reinhardt-GeWhardt „Handbuch der deutschen Be- trte»»vrüfung, Band 2 S. 155, ist es al« vertreibar bezeichnet worben, wenn in derartigen Fallen statt -ine« «bschreibung»satze« von beikvieltzweis« 10» »in solcher von 13 dt» 14% angenommen wirb. England trügt das Kainszeichen der Plutokratia Pluto, der griechische «ott der Untettvelt, hat sich kaum ttllnmen lassen, datz sein Name einmal so stark in den politischen Kamps gezogrn würde, wie e» gegcn- wartig geschieht. Die Griechen sahen tn ihm den Herren über Gold und Selb, über Mammon und Reichtum, und so wurde sein Name langsam zum Symbol sür eine Herrschasirsorm, in welcher Menschen und Völker nicht-, die Macht über irdische Schätz« alle« gelten. AlS „Herrschaft de» Seldsacke-- ha, unsere Zeit eben so kur, wie richtig den Namen Pluto- krattr übersetzt und will damit lene Vorrangstellung materieller Mittel in Politik und Wirtschast, die über Krieg und Frieden, Über da» Schicksat von Millionen bestimmt, charakleristeren, wie ste in den westlichen Demokratien so deutltch angetrossen wird. Auf Wobl und Webe der Welt nimm« dsese Gekdsaekherrschast so wenig Rücksicht wie aus ha» eigene Volk. Stetig wachsendester ist ihr solgcrichiigcr Kennzeichen. Zkhre Unersättlichkeit wird ihr schltetzlich Grab ui d Untergang. LS ist daher kein Zweisel, datz die pluro- krattsche Hcrrschatt-sorm stet» am Bnde, nie am «niang einer geschichtlichen Entwicklung steht. So war auch der Zusammenbruch der antiken Welt nich« zuletzt aus di« Lntartung einer piutokratischen „Oberschicht" zurück- zniühren. In der neuesten Geschichte trägt kein Staat »eutlicher al» der englisch« hie Kainzeichen der PSuteCratte. Schon der FrühkapiiaCitmuS bat in England di« schärfsten Formen angenommen. Unter „Manchesterlum" versiebt man auch heute noch bie krassesten Auswüchse kapitattstilcher Gesinnung. Wer da« soziale SCend in England bzw. in der gesamten britischen Welt kennt, weitz, in weichem Umsang« di« Plutokratie Geißel de - Weltreiche» geworden ist. Müssen Bergarbeiter in Cardifs oder TerttCarbeiier in Manchester in trostlosen Behausungen vegetieren -ind zu Hungerlöhnen arbeiten, verdienen Eingeboren« aus Jamaika keinen Schilling am Tag« — von Arbeit»- lostgkeir ganz »u schivetgen — so tfl darin mit eus verschieden« Weise die Plutokratie zu erkennen, «inmat dem eigenen Volke gegenüber. ,um andereu alt „Kolonisator". L« ist ihr gleichgültig, wen st« au-iaugt, wenn ste nur rassen kann. Sie kennt weder Hemmungen noch Grenzen! Gerade die Schranrenlostgkeit threr Unmoral ist ihr klarste» Kennzeichen. Nicht Macht- und Goldbesttz an sich sind schon Pkuto- kratte, sondern Immer erst deren Mitzbrauch. Dielen Mttzbrauch har England in unnachahmlicher Weise ge- lrteben. Gan, zu schweigen, Hatz e» sein Rieienreich mit brutalsten Mitteln »usammenaeraudr und unter unerhörtester UnterdrüchUng grotzer und kleiner Völler «tfrechterhalle» hat, du und Wcss«, «14 der p». den «eltpoliqisten kvielen wkll, ist Plettokratte in unwiderleglicher Neinkuliur. Der Neid ist der Z w ill i ug » » r u d e r der vlu t okra t lsche n Tyrannei, vom Neid aber -alt Britannien ein io gerüttelter Matz Inn«, datz et geradezu dem Wesen diese- Naubstaaie» entspricht, nur ta kein andere» vol> glückltch zu sehen, wenn «» irgendwie in englischer Mach« ftcht. e» zu verhindern. Nach britischer Auslassung verdien, Glück nur. wer sich britischem Dilleu deugt — und diele« „Glück" ist bann stet» sehr zweiiel. Hafter Natur. Wer sich aber neben England in «Atropa machtvoll entwickeln wollt« oder entwickelt hatte, wurde von englischen Plrttolralen Verfolg« und über- sallen. Hatte England di« viömarcksch« R-ich-gründung schon mH scheelen Augen gesehen, so erregt« di« Wacht, entsaltung und der Wirtlchafl»«riolg de» jungen Reiche« derart England» Mitzgunft. datz e» durch Einkreisung und Rankespiel 191« den Wettkrie, entfesselte. Der Schandfriode von Versailler war dann die unzweideutigst« Au»druck»form plutokratischer Feindschaft. Und 19Wf England gönnie dem Dritten Reich« d!e unbestreitbaren Ersolg« nicht oder, wenn man e« ander- auLdrückcn will, e» sühlte stch Es die Dauer Tein ich- land- Konkurrenz, sei e» polittsch oder «irtschaittich, nicht gewachsen. Te-dald hetzten die Engländer Pole« in den Krieg und ebenso Frankreich. So ist der gegenwärtige Krieg ein Kamvf gegen di« Pluro» k r a t i e, und di« Gewitzbeit de» deutschen Siege» wirb daher nicht nur die Aukunst unsere» Volke» sichern, sondern der ganzen Welt «inen Dienst erweisen. B. L, Beklntpfung der Sehwindelfinnen Der dün,«ich »«röstenNicht« rattgleiitderichr der Deut, stben Zentralstelle zur Bekämpiung der Schwindelfirmen. Sitz Hamburg, beweist erneut bie Daseintnoi» wendigreit dieser Stell«, di» sich — gostützi aus jahrzehntelange Erfahrungen und ans etn viele 1000 Akten umfassende» Material — den Schutz der Bevölkerung vor Su-beutung durch von Lug und Trug lcbendf 11ntern«bmu«»gen zur Ausgabe g««nacht hat. Jbr« Ntlig. keit dient autzerdem Ech der Wirstchatt, die von un> laureren Elementen rein zu balte» der «eitere Zwcä der Deuttchen Zentralstelle M. Ihren besonderen Wett erhalt di« Arbeit der Deuttchen Zentralstelle durch ein enger Zusammenwirken mit den Gerichten, Strasvrr- folgungrdebörden und vielen sonstigen an der Arbeil der Deuttchen Zentralstelle interessierten staatticbe» r,n> Dienststellen der Partei. Gerade im Kriege gilt lS — wie in dem ratigkeitSbericht gesagt wird — ein wach same» Auge zu haben Ei Elemente, die ersad-ungS gcmatz wirtschastliche Nöte und SckMterigkeiten det Kriege» für eigene unlautere Zwecke au»,u»«uten suchen Dieser Gesichi-vunkt war mitbestimmend HU die Errich tting etner wetteren — auher der in Berlin beit«banden — Zweigstelle der Deutsche» Zentralstelle zur Be kömpfung der Schwinbelsirmen in Wien, um damst den Südosien de» Reiche- besser zu erfassen. Der Hab- re?»erich< gibt in seinem besonderen Teil «inen EU» blick in die mannigfottigen und gerissenen Mechode» der Scktwindelsirmen. er zeigt oder leider auch erneut mit welcher Berttauvn-seltgkeii und oft Leichtterttakeil stch manch« Volksgenossen betören und zur Vollziebunz von Unterschriften spöler oft schwerwiegend« und übl« Folgen haben können. Deshalb warnt die Teulich« Zentralstelle auch immer wioder vor Uebereilibettei und mahnt, vor Lelftung der Unterschriften erst z - lesen — dann »u unterschreiben — ab«< vorher r« verstehen. Ueber olle wichtig« Schrtttttücke soll man stch, bevor man etwa» Unie» schriebene- au» der Hand gibt, vorher Rat holen: „RS -ist billig — Prozesse sind teuer". Ueber verdächtig erscheinende Firmen erhält man Au-kunlt bei der Teitt- scheu Zentralstelle zur Bokämpsuus der Schwindel- firmen e. «., Hamburg 11, Troftbrücke 4, und ihre« Zweigstellen in Berlin N. SS, Lindowerstr. 6 und Men 1/1, Wallnerstr. 2. 111. Karl»n«her Immobilien, und Hypotdekenbörie vom 4. April. Bei wenig Angebot und sehr guter Nachfrage war heut« nur mätziger Geschäftsverkehr Es btt Immobilien- und Hypothekenbörse »u beobachten. Deutsch-Spanisch« Handelskammer. Die Spanssch« Handelskammer für Deutschland, di« ihren Sitz » Frankiurt a. M. bat, wird ihre Generalvers.rmminng am 1«. April in Frankfurt a. M. abhallen. Aus det Versammlung, zu der etwa 160 Spanier erwartet wer- den. werden Fragen de» deutsch-spanischen Haitdel- besproche« werben. Mlr A Genest «« .JStrtln. Der HB. wirb wie w> Borjahr die Verteilung etner Dividend« von 6 % »oi- goschlagen. Die Entwicklung ttn laufende« Geschätt-- tahr tft »usriedensicllenb, so datz Ech für diese» 3W* mU ettien aa&tmeQcnen Ergebnis zu vchnrn ist. Cetfe« DerMrec StPOT^t-Org, 6 ^ApM öl&te QjahjdA VLn^ahn. Deutschlands Elf besteht aus erfahrenen Internationalen Der 3R-Sieg, ben Ungarns neue Nationalmannschaft im Länderspiel gegen die Schweiz in Budapest erzielen konnte, läßt aufhorchen und beweist die Schwere der Aufgabe, die vor der deutschen Elf, wenn sie am kommenden Sonntag im Berliner Olympia-Stadion gegen Ungarn antritt. Es ist eine alte Erfahrung, * ■’* Europas bester Mittelstürmer spielt in Berlin Unter Bild zeigl den berühmten ungarischen Mittelstürmer $t. Saeost, der am kommenden Sonntag im Berliner Olympia-Stadion beim Länderspiel Deutsch, land — Ungarn de« Angriff der Gäste führen wird. Das Erscheinen Dr. Sarosis in Berlin wird von allen KuHtballsreunden mit Spannung erwartet, gilt er doch all Europas bester Mittelstürmer. (Schtrner-M.) datz ^uengeborene^ Mannschaften am schwersten zu schlagen find. Jeder große Aufstieg, auch derjenige des: Weltmeistermannschaft von Italien» hat einen Ausgangspunkt gehabt, au dem mit einem Schlage die erhoffte und ersehnte Lösung der Mannschaftseinhett gefunden wurde. Ungarns Fußball scheint an einem solchen Wendepunkt zu stehen, der eine neue Entwicklung etnleitet. ES ist unter diesen Umständen doppelt erfreulich, daß die bewährten Kräfte der „alten Fußball-Garbe" für den Länderkamps gegen Ungarn zur Verfügung stehen. Der Grundstock war von vornherein mit der Mannschaft gegeben, die im November des Vorjahres in Berlin ben stolzen 5:2-Sieg gegen Italien errang. Auf dem Torwächterposten wird man an Stelle des Wieners Raftl Hans Klodt vom deutschen Fußballmeister Schalke 04 sehen, der sich im Vorjahre als der erste Anwärter auf diesen Posten gezeigt hat. Klodt, in Gelsenkirchen geboren und im 26. Lebensjahr stehend, hat bisher sechsmal im Tor der Nationalmannschaft gestanden und jeweils einer siegreichen Mannschaft angehört. Paul I a n e s (Fortuna Düffeldorfj, der seit dem Jahre 1932 nicht weniger als 48 Länberkämpfe bestritten hat, ist der bewährte Stützpunkt in der Verteidigung. Janes ist 28 Jahre alt, hat also noch eine weitere Laufbahn vor sich. Als linker Verteidiger ist Wilhelm B i l l m a n n (1. FC. Nürnberg) aufgestellt, der im Alter von 29 Jahren steht. Billmann hat an sieben Länderspielen teilgenommen. In der Läuferreihe gehören die beiden „eisernen Schweinfurter" Kupfer und Kitzinger zum festen Bestand der Nationalmannschaft. Kupfer ist um zwei Jahre jünger als Kitzinger und hat bisher 23 Länderspiele mitgemacht, während Kitzinger schon auf 29 Spiele gekommen ist. Als Mittelläufer stehen Sold (1. FC. Nürnberg) und Rohöe (Eimshüttel Hamburg) noch in engerer Wahl. Sold ist neunfacher, Rohde siebenfacher Nationalspieler. Jeder der beiden follte seine Aufgabe voll erfüllen. Der Angriff spielte in der Jtalien-Besetzuttg mit Lehner (Schwaben Augsburg), Hahnemann (Admira Wien), Conen (Stuttgarter Kickers), Binder (Rapid Wien), Pesser (Rapid Wien). Binder und Pesser, die 1911 geboren sind, und Lehner mit dem Geburtsjahr 1912 sind etwas älter als Conen. Lehner ist mit 52 Länderspielen und 24 Toren der „Rekordspieler" der Mannschaft. Die Zahl der internationalen Spiele ist folgende: Lehner 52, Conen 18, Binder 17 (13 für Oesterreich), Pesser 17 (6 für Oesterreich.) Neu ist also nur der Halbrechte Vaumann (für den vielleicht noch Gauchel eingesetzt wird). Aber neben so erfahrenen Kameraden wird auch er sich gut machen. Man kann also wirklich in jeder Hinsicht von Bewährung sprechen. Tag. des föudeKSpoAbs 1940 Der deutsche Rudersport leitet am kommenden Sonntag in feierlicher Weise das Ruöer- jahr 1940 ein. Dieser „Tag des Rudersports" soll abermals die größte ruöersportliche Veranstaltung des Jahres werden, lieber 14 Millionen Hörer des großöeutschen Rundfunks sind Zeugen dieser gewaltigen Kundgebung, die von Bromberg durch das Kommando des Reichssportführers von Tschammer und Osten zum gemeinsamen Dauerrudern in Groß- öeutschland eingeleitet wird. Alle Ruderer treten an und wenn das Kommando des Reichssportführers „Seid Ihr fertig? Los!" durch die Lautsprecher schallt, starten in allen Seen und Flüffen Großdeutschlanös die Boote und eröffnen damit das Ruderjahr 1940! Eine stimmungsvolle Feier am diesjährigen Rudertag soll zugleich zu einer Gedenkstunde für unsere Volksdeutschen Kameraden werden, die über 20 Jahre unter fremdem Joch ausgehalten haben, und insbesondere wird das Andenken derjenigen geehrt, die ihre Treue zum Volkstum mit dem Tode besiegelten. Die kameradschaftliche Verbundenheit im NSRL. wurde durch die Stiftung der deutschen Rudervereine von 21 Booten für das Ostgebiet zum Ausdruck gebracht. Darüber hinaus werden sich die Ruderer beim Eintopf daran erinnern, daß sie in der Front der hilfsbereiten Volksgemeinschaft stehen. Wenn aber die Boote in gemeinsamer Fahrt in das neue Ruderjahr Hineingleiten, so ist dieser Einsatz nicht nur eine gewaltige Werbung für den deutschen Sport, sondern zugleich auch eine Verpflichtung, unserem Führer und unserem Volk ewig die Treue zu halten. Aus Anlaß des Tages des deutschen Rudersportes sei auch daran erinnert, daß die Ruderer die ersten deutschen Sport- m e i st e r ermittelten. Bis 1905 kämpften zwar nur die Einer um den Meistertitel. In Frankfurt a. M. wurde 1882 die erste Meisterfchafts- Entscheidung durchgeführt. Sieger wurde Archilles Wild von den Frankfurter Germanen, der allein sechsmal den Titel an sich brachte. Je zwei Meisterschaften errangen Döring, Wolfs, Rübsamen und Wiegels. Ab 1906 wurden die deutschen Meisterschaftsregatten durchgeführt. Die Kriegsmeister 1940 werden auf der 29. deutschen Meisterschaftsregatta ermittelt werden. Die Ehrenliste der deutschen Rudermeister und Olympiasieger enthält klangvolle Namen wie Schäfer, Hafenöhrl, Bötzelen, W. Flinsch (fünffacher deutscher Meister), Eichhorn-Strauß, Müller-Möschter und Gustav Adamski. Ebenso haben unsere Mannschaften der Ruöervereine Amicitia Mannheim, Mainzer RB., Ludwigshafener RV., Berliner RC., Hellas Äerlin überall einen guten Klang, so datz auf alter, bewährter Tradition die weitere Aufbautätigkcit im deutschen Rudersport auch während des Krieges vollzogen werden kann. Die Wiederaufnahme der sportlichen Tätigkeit im Rudersport steht deshalb unter der Parole: Je besser der Start, desto besser die Fahrt!" L.Sch. Die Deutsche Reichspost hat aus Anlaß des „Tags des Deutschen Rudersports" einen Sonderstempel geschaffen. dp* NSKK.-Scharführer Herrn. Gableuz, Karlsruhe Aufnahme Alex Büttner. Karlsruhe iSpohtfUjmJz 1. FC. Nürnberg und Schalke 04 tragen am 19. Mai aus Anlaß des 40jährigen Bestehens des „Clubs" ein Freundschaftsspiel iu Nürnberg aus. Ungarns Fußballelf zum Länderkampf gegen Deutschland am kommenden Sonntag in Berlin wird erst kurz vor dem Kampf endgültig aufgestellt. 14 Spieler haben die Reise nach Berlin angetreten. 1456 Hitlerjuuge« und -mädel nehmen an den 2. Hallenkampfspielen der HI. in Dresden teil, die am 9. April beginnen. Zu den Ringermeisterschaften wurden 247, den Turnermeisterschaften 246, den Boxmeisterschaften 220 und den Reichsprüfungskämpfeu im Schwimmen 250 Bewerber zugelassen. I« «euer Halleu-Weltrekorbzeit vou 13:53^ schlug im Neuyorker Madison Garden der amerikanische 5000-Meter-Meister Rice seinen Landsmann Donald Lash und den Finnen Taisto Mäki, der bis zur vorletzten Runde eines Dreimeilenlaufes geführt hatte. Die Vorruudenkämpfe um die deutschen Boxmeisterschaften wurden am Mittwochabend in Stettin beendet. Die 64 „Ueberlebendcn* haben die Reise nach Königsberg angetreteu. wo am Freitag die Endkämpfe beginnen. Der Müuchuer Stark wurde zum Schiedsrichter des Tschammerpokal-Wiederholungs- spiels zwischen Wacker Wien und SB. Waldhof am kommenden Sonntag, 7. April, in Wien bestimmt. Münchens wertvollstes Trabrennen» das „Silberne Pferd", ist auch in diesem Jahre mit 85 000 Mark ausgestattet. Unsere besten inländischen Traber sind für das wertvolle Rennen startberechtigt. MW Die ungarischen Fußballer Neun der berühmten Ungarn, dt« am kommenden Sonntag im Berliner Olympiastadion gegen die deutsche National-Fubballmannschatt anireten werden. Sie schlugen erst am letzten Sonntag die aus- gezeichneten Schweizer mit 3:0 Toren. Bon oben (jeweils von links nach rechts): Süto. Csikos, Dudas, Pakosdv, Dr. Sarost. Sarosi II. Kalocsah, Biro, Balog._ (Schirner, Zander-M.) Zu vermieten Masrhinenmessei*. Nettstatt mit Foaettonra «he u e r Grd« mit Keller, Wasser und «KaSaüschlust, evtl. mit Garage, aut Mort oder später *» vermieten Zu erbnag. btt Robert Schwab. Kd«-, Latseralle« 10». II. Telephon 1067. Garage Eck« Warten- und Westendstraste. out fvstort oder später zu vermiete«. Näheres: Televbo» 582. (27422) Laden mit ob. o&tte 2—8 __ für Büro oder geiverbl. Zwecke au . ' —‘ net, zu vermiet. Karlsruhe, ilerstr. 46, III„ Knau Schmitt. <8770, Lagerraum bzw. Werkstatt, ca. 40 qm. mit Starkstrom« n sch lutz, Licht mtb Dosier. Einfahrt, Weftstadt, sofort z» vermieten. Lnfrag. ». 8 27640 an -he. KMuiödl.Ziin. pt kcrsictcn. (6630) Wachs. Karlsruhe, Htdschstr. 1«. IV. 5s» aaKn gutem 9 Fam.-H». 1 nette 8 i» » er Wahu- ». Schlaf,im., «dtk. 2 Bett., etwa» Lochgel., zu vermiet. Karlsruhe, Siegsriedftr. 2, II. (6792) Schön Möbliertes WM- und mH Küche in Ost. stabt sofort oder später zu vermieten. Angeb. n. E 27805 an Führ.-Verl. Khe. 8vtmW.ZiM. mit ob ahne Pension sofort »d. später zu vermieten. Karlse-, Herreusir. 26, III., I. (6786) ZT- Zium. mit Schreibtisch zu der« evtl, mir voll, veirston. Karlsruhe, * “ " 10, III. (6700) Freunds, möbl. Zlm. sofort od. später zu vermieten. Karlsruhe Rubolfstr. 81. II.. Bender. (6608) G«t möbl. Zimmer freie Lage. Äeststadt. sofort zu vermieten. Zu erfr. »nt. A 6652 tm Führ.-Berl. Khe. SutMöbl.Z»N. 28. foL. Echloßleitel (6742) 8at möbl., sonnig. Stamm m. Schreibt zu vm. «he.. Roonjti.il,, »«. (6246) Sehr gut möbliertes Zimmer fließ. Wasser, beste Wohnlage, zu derm. Karlsruhe, »aiseralle« 24. (6820 Möbl.Zimmer bes. Emg sof. zu vermiet. Karlsruhe. Adlerstr. 1a. b. Herb. (6763) lM. WM. Wohnz., Schlafzim., fließ. Waffer. Bad. Küche zu verm. Angebot« unter 5839 an den Führerverl. Khe. Möbl.ZiMMtt zu vermiet. Mayer, «he.,Karlftr.I82a,V. (6464) Souuig« 23.-" mit Küche, Nähe KarlSI., a. 1. 5. zu verm. Ang. «. 6784 an Führ.-Berl. Khe. Schöne, sonnige 2 Z.-MHN 11 N 1 I neu hergerichtet, außerhalb GlaSab- schlich, auf 1. Mai 1040 ,u vermieten. Zu erfrag. Karlsr., Philippftr. 7, NI. (6663) «h.. «elbelftr. 11. 4. St. rechts, (Neubau), ist eine gut auigestattete rz. mit eingericht. Bad ans 1. Juli oder früher für 65 RM. zu vermieten. (6688) 2 Zimmer. Wohnung mit Bad und Fremdenzimmer in Neubau. nm 63 RM. auf 1. Mai 1940 zu vermieten. Anzusehen vormittags Karlsr., Hardtftr. 54a, II. r. (87510) <8«t möblierte ab-«» schloff., geräumige 2 Zimmer. Wohnung mit Küche u. Zubeh. in zentral. Lage sof. vreisw. zu vermiet. Angeb. u. 6807 an d. Führ.-Berl. Khe. 3 3immr- .-WM. mit Bad u. Loggia, infofge Versetzung, Neckarstraße 54, II. sofort zu vermieten. Auskunft ert. Büro, Dieh«. Karlsruhe, Karlftraße 127, Telefon 7106. (27324) Schön« (86780) 4 Zimmer« Wohnung zu vermieten. Khe., vaumelsterftraße 22. Zu erfr. im 1 St. SUMstM 3 Zimmer-Wohnung 1. Stock, vollständ. hergericht., oh. Bad, mit Mans. zu verm. Preis 61 Ji. (27581) Näheres Karlsruhe, Mathhftraße 22, II. Sonnige, schöne 3 Zimmer- Wohnung mit einger. Bad u. Mans., a. Langen- marckpl. auf 1. 5. o. ftüh. zu vermieten. Nähere- bei (65N) Stang, Karlsruhe, Sachfeustr. 7, I., r. 33 .-" Hochpart., gegenüber dem Seminar, zu vermieten. Angebote unter 6795 an den Führer-Berlag Khe. Schöne 3 Zimmer-Wohunag in Mühlburg. 2. St., f. 42 Ji zu verm. Lng«ch. ». T 26891 an Fuhr.^erl. Khe. Schön«, sonnig« 33.-WMUN8 1. Stock. Weiherfeld, mit eingericht. Lad, große Veranda, Gar- tenanteil. auf 1. Mai zu dm. Ang. u. 6832 an Führ.-Berl. Khe. Wriherseld schöne 3 Z.-Wohnung mit Badez.. im 3. Stock, auf 1. Juni zu verm. Preis 66 RM. Anzuf. nur Sonntag von 10—14 Uhr. Zu erfragen: Karlsruhe, Murgftr. 8». I. (8737) Kriegrstr. 125 2. Stock, ist eine schöne große 4 Zim,. Wohnung mit Bade, zimmer u. Mansarde, sofort od. später zu vermieten. Ebendas. 8. Stock, schöne große 4 Zim.-Wohnung mit Balkon, Badezimmer u. Mansarde, weg«» Versetzung aus losort od. später zu verm. Anzusehen von 9—16 auch Sonntag», Näh. Jollyftr. 61. III., r. ««KrtUUx (87016 zwrl' Md Mt Ammer Wolmmiom >. gatt aresgeftattet. mit edreger. Bad. Balkon, b»w. L« -starben, in schönster steter nnb sorenöger Stadtwanb.,.. g) nn-ter änderst günstigen Bedingungen ans ßoßovt oder m vermieten. »logen. Runderen ksarnmel a ivd euii «. arede erfragen Kernrnf »888 oder tt» Müblbnrg. So»«««, unserem HanSmedster. GfwidbMttz-Verwalti Nordstern für die Papier-, Holz-, Leder- und Eisenindustrie schleift auf Spezialmaschlne bis zu 250 cm Länge KARL HUMMEL Sdileiferei und Stahlwarengeschäft Werderstr. 11-13, Fernsprecher 1547 SÄSrre 3 AmmerWohNMv mtt Bad lWeststadt), a. 1. Mai 1040 zu vermieten. Angeb. mrt. M 27576 an den Sübrer-Bertag Kavlsrube. Fast in Stadtmitte für 1. Jirni evtl, frltber »u vermieten DIH- 3. Stock, mod. grobe Räume, eing. Bad, Warmwast^Heizg., Zubehör, und Mansarde. MietvrelH 110 Mk. Mitte« in Park «. Gärte». (27438) Karlsruhe. Virchowstraste 11, II. 3 zimmrr'Wvhamo Karlftr. 128, 4. Stock, mit Bad und Mansarde, sehr geräirm., auf 1. Jmli odcr stüher zu vermieten. Näh. bet Maier. Sarlsruh«. Germigftr. 9. (27299) Schöne, sonntge (27643) 4 zimmekwvhnimg mit Küche und Bad, evtl. Gartenanteil, zu vermieten. Rüppurr, Tulpenftr. 6 a. Kloseftr. 9. part. ». 2. St-, neuscitl. 4 Ammer-Wohnung mit ZubehSr und Eiagen-Heizung zu vermieten. (226i8> Ruf. Rüvvurrer Str. 85. Tel. 2276. Gartenftr. 1, 4. Stock, 4 Zimmer, Mans., eing. Bad u. s. Zub., a. L Mai od. später. Preis 95 Mk. Gebbardstr. 16, 1. Stock, desgleichen. 3 Zimmer, auf 1. Juni od. spät., Preis, 78 Mk., »u vermieten. Näheres: L. «örucr, Karlsruhe. Klauvrechtstr. 15. Tel. 3151. (27439) S Zimmer mit Zubehör, 1. St., monatl. NM. 60.—, zu vermieten. (6772 Zu erfragen KarlSr., Leopoldstr. 26, II., zw. 10 u. 12 Uhr 5 Zimmer Küche, Bad. 2 Man. sarden, 2 Keller- räume. Kreuzstr. 5, 3. Stock. 108.45 RM. auf 1. Juli zu vermieten. Zu erfr. bei Theodor König. Karlsruhe, Saarland, str. 78. Teles. 6890. (26775) Khe., Kochstratze 3, 1 4 Stock, ist eine geräumige, gut ausgestattete 63.-WMVW mit Bad, Mansarde nebst sonst. Zubehör, auf 1. Mai od. spä- ter zu vermieten. 120 RM. (6689) Auswirtiga und Landuiohnungen 3u vermieten: Büro- ober in kl. Stadt i. wttbg. Allg, Angebote unter » 2f»893 an den Füh- rer-Berl. Karlsruhe. Penfionierter Herr, Dame aber Ehevaar. findet schön., angcn. datterOeim mit voller Berpsleg. oder Küchenbenutzung in Landhaus am Bo, densee. Nähe See » Wald. (28123) Hau» Schnüre, Unteruhldingen a. v. Neuzeitliche 4 Zimmer-Wohnung mit eingeb. Bad. Heirumg, Terrasse, Niädchcn»immer u, Garten, in ruh., gut. Hause aus 1. Juli »u vermieten. Näh.: Karlsruhe. Kautstr. 3. 3. Si. (6752) Schöne, sonnige, geräumige (6800 5 Zlmmerwvhnung 2. St., mit Bad u. all. Zub., f. sof. od. svät. btll. zu verm. Näheres: Leopoldstr. 81. III„ Karlsruhe. Schöne, sonnige (6134 5 Zimmer-Wvhnuno mit Bad,.. Küche. Sveisek,. Balkon. 3 Tr„ aus 1. Äuni zu bermieten. Mietpreis 86 Mk. Näheres: Guft. Leouharbt. KarlSrnb«. Adlerstr. 8 . '«otstkst-KaileÄWdß^«. ZwLl. Haben Sie ein Zimmer oder eine Wohnung zu vermieten Dann bedienen Sie sich der „Führer-Anzeige“ sie ist billig und immer erfolgreich / BerufSt. Frl. sucht Mmöbl. 3im. im Zentr. d. Stadt. Preisangeb. u. 6538 an Führ.-Berl. Khe. Berufstät. Frl. sucht l-2Z.°Wch>. NN Zeutr. d. Stadt. Preisang. unt. 6536 an Führ.-Berl. Khe. Alleinstehende Dame sucht a. 1. Mai nette 2 Zimmer- Preis 35—45 R . Angebote unter 6731 an Führ.-Berl. Khe. Abgeschlosiene 23.-WohNlMg von Frau zu mieten ges. Angeb. unt. 6738 an Führ.-Berl. Khe. 2 Z.-WMUW f. kl. Familie auf 1. Mai oder spater gesucht. Angebote unter 6703 an den Führer-Berlag Khe. 2Z.-WMM sofort zu miete» gesucht. Angebote unter M 27578 an d. Führ.-Berl. «he. Suche freundliche 272-3 Z.W. Weftstadt ob. Mühl- bürg, Miete bis 35 Mk.. v. saub. pünktl. Zahler. Teilw. Iw. standsetz. d. Wohng. wird bezahlt. Angöb. u. M 27579 an den Führer-Berlag Khe. Beamter. 3 Personen sucht a. 1. 5. od. sp. 3 3 -HJofin. Oft. ober Südstadt. Mietpreis bis 50 , L Angebote unter 6730 an Führ.-Berl. Khe. Mietgesuche Sonnige 3 ZlmmerWvbnung möglichst mit Bad oder Badeoaum .. " ßoßo-rt '5 JI. Khe. Sonnige, geräumige <6766 3-4 Zimmer-Wohnung mögt. Mit Mxnst. «. BadrtMMu, von '-~ten »rem L Mai oder später Sonnige mögl. mit Bader, n. Berand«, a. 1. Juli zu mieten gesucht. Mittelstadt od. Südweststadt bevorzugt. Angeb. u. 6764 an d. Führ.-Berl. Khe. Suche anf 1. Juni eine sonnige s . mit Etagenbeizg. u. eingericht. Bad oder entspr. Einfamilienhaus. Angebote mit Preis u. E 27754 an d. Führ.-Berl. Khe. Auswärtige und Lnndwohnungen Kleines Wochenendhaus oder -Hütte Nähe Karlsruhe od. Alb- tal, zu miet. gesucht. Angeb. u. 6707 an d Führ.-Berl. Khe. RÄio- ReMaturen an sämtlich. Geräten werden prompt und preiswert in eigener Werkstätte auSgef. Radio-Soinegg, Amalienstraße 45, Tel. 800. (25256) (Röhrenprüf. kosten!.) Wer nimmt Büfett, Tisch u. 4 Stühle von Kirchardt, Amt Eins- heim, nach Karlsruhe als mit? Angebote unter B 28129 an den Füh. rer-Berl. Karlsruhe. ^ Stellengesuche Unterricht; Männlich KrMMek sämtl. Führerscheine, mit über 10 I. Fahrpraxis, sucht für sofort Stella. Angebote unter 8767 an d. Führer- Berlag Karlsruhe. 18jahrig«r sucht Stelle nl« SkWltt Angeb, u. BR. 1011 an Fübr.-GeschästS- Stelle Bruchsal. Gelernter KlIUsWNN 18 Jahre alt. aus der Feldbahnbranche, sucht ötellung im Innen- oder Außendienst. Angeb. u. 6702 an d. Führ.-Berl. Khe. 39jähriger Mann sucht sof. Stell« als Ausläufer. Haus, dieuer. Bürodiener, Hausmeister od. dal. Angebote unter 6730 an den Führer-Ber- lag Karlsruhe. Evanoeligches Rirchenmusikallsches Institut der badischen Landeskirebe In Leitung: Prof. Dr. Poppen Umfassende Ausbildung zum hauptamtlichen Klrchenmusiker, Kurse für nebenamtliche Organisten und Chorleiter. Lehrkräfte: Prof. Dr. H. M. Poppen, Dr. H. Haag, W. Fortner, Dr. W. leib. O. Erhardt, I. Schneider. Orgel- u. Klavierspiel, Stimmbildung, Chorleitung, Theorie und Komposition, Partiturspiel, Generalbaß, Musikgeschichte, Orgelkunde, Instrumentenkunde, prakt. Liturgik. Das Sommerhalbjahr 1940 beginnt Montag, 8. April 1940. Anmeldungen an die Geschäftsstelle, Heidelberg, Leopoldstraße 62, Anruf 4604. (28126 LanderziebungSbeim. Oberschule mit staatl. Abitur a. d. Äustalt. Schüler, heim in gesund. Wald- «. Höhenlage. Somm.- ».Wintersport. Bilderprosv. Jg. Student, er», s. g. Privai-Unterr. tn Stenographie Angeb. n. 6808 an d. Führ.-Berl. Khe. Kleinanzeigen große Erlalg! Bilanzsicherer Buchhalter i übernimmt tage- und stundenweise > Ueber- I tragungS* «. Absch! «' Arbeiten. Ang. 6804 an Führ.-Berl. Khe. Kraftfahrzeuge An- und Verkauf Weiblich Besucht 3-4Z.-WM. mit Bad, Mansarde ufw., auf 1. 6. 40 od. spät. v. Reichs» beamten (3 Perf). Angeb, u, 6674 an b. Führ.-Berl. Khe. 3-4 Zimmer« mögl. m. Bad. Miet, preis bi» 70 A von ruh. Mietern gesucht. Welch« Firma bietet mehreren Rttledamen tüchtigen Retsetättakeit? Die Damen stnd alle im Besitze des Wandergc- werbescheines. Angebote unter 6834 an Führer-Verlag Karlsr. Jg. Frau. 27 Jahre alt, sucht Beschästi. guug für schriftlich« Arbeite» (ahne Stenographie). Bisher. Beschäft. Bürogehilfin nnd Verkäuferin. Angeb. u. 6710 an d. Führ.-Berl. Khe. Jung. Mädchen sucht aus sofort od. später Suche für m. Tochter Pflichtjahr stelle für V« Jahr Hat HauShaltnnaSschule bereit» besucht. Angebote unter 8718 an Führ.-Berl. Khe. Kares«! 6—8 Toureen (27347) Sipp- anhänger elastic bereist, ttr gut ßahrbereitem Zrestcmü. Eisengieherei Triberg stelle in Büro ob. Kontor. Suche für meine Tochter auf sof. in gut. Hause f. V, I. eine Wicht- jahrstelle Angeb. ». 6816 an *Ä W .BOiU Evang. Gottesdienste Sonntag, den 7. April 1946. Stadttirche: 1V: Monidon. Il.lbr KchGdiensl, Schmidt, «leine Kirche: 8.30: Monchon. 10: Sehmidt. 11.163 KdGbierest, Löw. 11.15: Cchrlstei«l< Waldvorirsir. 11. Moredon. Schloll- lirche: 10: Metzger. 11.15: IldGS. JohannlSIirche: 8: Kumy'. 9.30: Streiterebcrg. 10.46: Cdnfterel-ebre. Strotlereberg. 11: KDGdlerest. Kumpi- ChristuSkirche: 8.30: Stripp- 10: Strepp. 11.15: KtXNdienst. «em> Haus Blüchcrstr. 20- 10: Benrath. 11: Christenlehre, Benrath. 1H.30J KVGidienst, Benrath. Lurherlirche: 9.30: Renner. 10.45: Christenlehre. Renner. 11.30: KvGdienst, Renner. MatthäuSkirche: 10: Hemmer, 11.15: Cbrtstenl., Hemmer. Karl-Frbch.-G«d.-Sirch«: 9: Benratb- 10.30: KdEHienst.' Seufert. Beiertheim: 930: Treber. 11: KVGdienst» Dreher. Stävt. Krankenhaus.- I0.1- 1 - Kumpf. Turnhalle Darkandcn: 9i Wahl. 11: KÄGdienft. Gcm.Hau» «lbstedlung: 10: Wahl. U: KVG»-. KdGdterest. Rüppurr: 9: Schulz. 19- Sck»ul!z. Dtak.Haus Rüppurr: 10- Kavier. Diak.Haus Sofienftr.: l§« 0. Ziegler. _ <28106» Evavgrl. Wottervienft ttr Durlackk am Sonntag, den 7. Mürz «toMnttSe: 8.45 l»t I. «DU., r n. ®Dft„ 10.« Uhr 11.15 Üöt flfcflWt. (Beisel). Luthertirche: 9J0 lllhr Hvsgchfst. 10* Uhr Kldgchst.. 11J0 Uhr eunc. mann). WolsartSwrter: 9 Uhr <" Hvtgdst. (Müller-Etttiregen). A*4- 10 Uhr Hptgchst. (MMer^SttNna Ev.-kuttz. «emrtnd«. .. Soaug. Gemeinschaft, Beierth.-F^ lee 4: So. 10 u. 19 ubr Gähr: D0' 20 Uhr Bibelftd. <27741 10 (28103) Gottesdienst,eitel , , für die Evgl. Kirchengcmeind« Grötziugcu mit Jöhltugen- Sonutag. den 7. April 1940. mittags '/-IN Uhr: Hauvtgvtt«Äst in Grd hangen. yl«ch- anfcW. .Cb^, stenlebr« für Älkadchen. NachmtWK, '/-g Uhr: Enal. Gottesdienst in^G?» Iw«. — Mittwoch, he» 10^^'i 1940. Vormittags >/-ß Uhr: Mi gottesdienst in Gröhingen. < 27 ^ bis 1 i7 Ltr. gut erhalten, zum SchäbvrciS gegen bar »» kaufen gesucht. Angebote unter H 27737 an den Führer-Verlag. Such« gut echult. 3-4 Rad Tempo nicht uvter 400 eem. Angeb. «nt. C 27863 SlMk- Allvllllger (5 Zo\ M kaufen • "4. (74480) sthelM Hatz, Rastatt, Heirat Srfch-' Heirat 27jäbr. Sri., kath„ 1.65, at. w. fol. Herrn in sich. Stella, kenne« m lernen Fübrer-Berl. fgs ätt fernen zwecks spät. Heirw. , ernstaem. Zuschrift, mit Bild ero., unt. 6785 an den Führer-Berl Schuld!, gesch. Fr.. Rette«,-ins---h-Srt^ Anf. der 40er I., lein. 61 Jnöre^ ^ evgl„ alleinst., au» gul. Fam. wünscht alt. Herr» iu gl. Berhältti. zw. Heirat kenn, zu l. Kompl. Wohn.-Einricht. und Wäsch« vorhanden. Zuschrift, u. H tüchtig ». -ri^e. ^ Sanih.. ivunschk. Bekaimtschast fol. Herrn in 9- Stellung zwe" H»iz«t ^ Auauvi»! n. / Mir« Vermahlung geben bekannt Walter Hofmann Oberleutnant und Regimentsadjutant ln einem Artillerie-Regiment Edith Hofmann g«b. Hauger Im Feld* KARLSRUHE, Kochstr. 3 6 . April 1940 «aufm. Lehrling für Baugeschäst gesucht. Angebot« mvt. T 27626 an d. FüHv.-Berl. Kbe. SAreMrriedrlMs gesucht Varl Kalesi», Schrvirrermeister, Larisrube. Gottesauer Dtr. 18., (66:^1 tz»ua»»»»»oe Hans Leibold Else Leibold g*b. Prohl VERMAHLTE Hfldesheim Teppenttr. 39 Efflingen MUhlemtr. 39 «. April 1940 Zuverlässiger (26777 sowie Lvteldleim JtltphenilKin) finden Stellung. ..Schlobbotel' Karlsruhe. Weiblich Sl-tKigeS (27678 Mädchen für 15. Avril oder 1. Mai gesucht. Bäckerei Spittler. Karlsruhe. Lniseuftra»« 18. Such« a»s ». April oder 1. Mai znver- läsiige«, ehrliche« Mädchen das schon in Stellg. war. mit Kochkennt, nisten und etwas Kinderliebe in Ge. schäftShaush. (Wasch, frau vorhanden). Frau Huber II, Oberkirch i. v.. Stadtgartenstr. 2. (27715) Näherin für mehr. Tage für leichtere Arbeit nach auswärts gesucht. Kost und Wohnung. Angebote unter 6773 an den Führer-Ber» lag Karlsruhe. Mütchen. Gesuch! Für groß. Hofyut wird einfach. Mad. chen vom Land« ge. sucht (eventl. auch Pflicht, ahrmädchen), keine Feldarbeit, nur Han» und Barten. Angeb. sind zu rich. ten unt. X 27828 an d. Führ.-Verl. Kh«. ®efn*t f»t sofort oft«« h*n«t -erfebte Äöchi» sowie ein ÄüchenmSdchen dem Gelegenheit geboten wird, kochen zu lernen. Hotel Grüner Ban«. B.-Baden, Marktvlatz 18. (687 Freundliches Mädchen zum Bedienen und etwas Hausarbeit gesucht, (auch Anfängerin) sow. Mädchen für Küche und Haushalt ans sofort oder 15. Avril gesucht. Angeb. u. M 28657 Führer-B. Ahe. Mherinlie» auch solch« zum Anlerue», (27525 gesucht Stecher St Milde «äfchefadrik KarlSrub«. Steinürade 2S. Ein liehe» (67271 Swstdenmüdldrn bSS 6 Stunde», sofort gesucht. ndbüna. Karlsruhe >rdstrotz« 22, III. r.. Brand. Als Vermählte grüßen JULIUS HESS Buchbindermeister FRIEDA HESS geb. Luger 6780 KARLSRUHE Hennebergstr. TS 6. April 1940 DURLACH-AUE Waßgaustr. 5 Mimten für klein. Haushalt bei gut. Behandlung auf 15. April oder 1. Mai gesucht. An» S ebote unter 6786 an en Führ.'Verl. Khe. Ihre Vsrmäiiiung geben bekannt Artur Himmelsbach Dipl.-Ing. Lisa Himmelsbach gab. May 6. April 1940 ERFURT, Melchendorfer Landstraße 94 Kraftfahrer für Fernorrlehr fof. ««lucht. Angeb. unt. U 27811 an Führ.-Berl. Khe. die Geburt einer Tochter beehren sich anzuzeigen Dr. Eberhard Knittel z. Zt Oberleutnant im Felde u. Frau Eugenie geb witthorr r. Zt Tübingen Hotel Ochsen 5. April 1940 DWiWWWWWW cz Männlich *** nufer Ingenieurbüro suche« wir etnen Bauingenieur Diplomingenieur — Vaumeister guten statischen Kenntnissen. wenn möglich mit "ährung im Eisenbeton- unb Holzbau. (27637 Ingenieurbüro Dr. Dörr »nd Reuberth. Karlsruhe. Bachftratze 11. Schneider u. Näherin für Repa, raturen u. Umänse- rung gesucht. SarlSruhe. Leopold. straft« 31, pt. (6718) Lehrlings. Sefuch Junger Mann. wel. cher Lust hat. die MUtzeumacherei zu erlernen, kann eintreten bei (97346 § t. SchwSrer. «mendingen, Lammstrahe 2 . • ■itiiMnmiui Jrninei daran denftenl Oer beste Helfer für alle Gelegenheiten ist die TliArer Tflein- 4>ueev> mH «cklgemetnen Büroarbeiten der traut, zum fof. ob. spät. Einlntt gesucht. Steno, nicht «rsordcrl.. dagegen sicheres Addieren, gute Handschrift und etwas Buch-altunaSkenntnifle. Posten ist für Verkäuferin, die sich kaufmännisch sortvtlden will geeignet. Angebote unter M 27 231 an den Führer-Verlag Karlsruhe. Zum sofortigen Eintritt Bürofräulein gesucht, perfekt tn Stenographie u. Schreibmaschine, sowie mit all. vorkommenden Büroarbeiten vertraut. Angebote mit Gebaltsansprüchen an Firma Sebr. Kicser, Srisenfabrtk, kebl a. Nb.. ». Zt. Stuttgart, Seeftrah« 81. (27722) weise ich darauf hin dal) ich in Karlsrnhe. Hotel National, Kriejrabtraße 80. Dienstag, d. 9. April, von 9—In Uhr meine geräuschfreien, auf Lautstärke einstellb . nahem unsichtbar i Olir zu tragende», mit Mittel-, Klein- und Knochenhfirer auxge-itfttteten Hörapparatezurnnverbindl. Prüfung an-stelle. —Ihr Arzt soll Sie beraten Naueite Dankichralben: Hob« ihren Apparat im Betrieb vnd bin sehr zufrieden, werde Sie auch weiter empfehlen. 22. l. 1940. K. Faltor. München. — Mit dem Apparat bin ich sehr zufrieden. Habe guten Erfolg. S). Möhrle, Riedhausen. — st« freut mich, Ihnen mitteilen zu lönnen, daß ich mit dem Apparat sehr gut höre. 30. XI. 1229. jkrcbs. Kleestadt. J. Meliert, Hörtechnische Hilfsmittel, Ko n »t a n Z -Bodensee Wir suchen In unsere Prtvat-Lun- genheilanstalt Im Dchwarzwald 1 SaaltoAtll und 1 Zimmermädchen Bewerbung mit Ltchfblld n. Zeugnisabschriften unter F 27888 an den Fübrer-Berlag Karlsruhe. Düchtlge (71275 SausMilfin sauber und ehrlich, die selbständig kochen kann, für Einfamilienhaus (ZabnvraxiS) 8 erwachsene Personen. auf 1. Mai oder 15. Mai gesucht Briete mit Zeugnisabschriften an O. Nicbel/ Rotenfels im Murgtal. Am 4. April verschied unser Arbeitskamerad Herr Hermann Schindler ln 28J8hrIg«r tr»uer Pflichterfüllung hatte er sich bei allen ueingeschrttnktet Vertrauen erworben. Für jeden Einsatz bereit war er mit wichtigen Aufgaben betraut, die besondere Arbeitsfähigkeit und Gewandtheit verlangten. Sein tatkräftiges Wirken und Schaffen galt nur dem Betrieb und seinen Arbeitskameraden. (26779 Wir werden sein Andenken In Dankbarkeit und Ehre hoch- halten. Betriebsführung und Gefolgschaft der Maschinenfabrik Lorenz A-G. Gutempfoblenes Alleinmädchea in gute Danerstclluna in Einfamil.- HauS gesucht. Angebote mit Zeugnisabschriften unter B 27631 an d. Fübrer-Berlag Karlsruhe. Mädchen gesucht für Küche u. HauS, das velegenhelt hat. das Kocden zu erler. nen. bei guter Behandlung. Angeb. m. Lohnforderung an E. Dtoll. Aaststätte z Rooensteiner, ' Pforzheim vleichstr. S0. (L734S' 8h Küchen- Mädchen sacht. Zu erfrag.! ifthos z. Sl«saat«a, Konstanz a. B. Wegen Erkrankung solides für Haushalt (701) gesucht. Baden-Baden, Würtlemberger Hof. Tüchtige- (27896 Rädchen für Küche u. Haushalt für sofort oder später gesucht. Erwin Eu.de«, Metzgerei, Pforzheim, Westliche 12. Kinderliebes Allein- müdchen n. Baden-Baden ge. sucht mit Familienanschluß. Ilse Walch. Baden-Baden. Boglergasse 18. Solid«, gewandt« Bedienung in gut bürgerliches Haus, zum sofortig. Eintritt gesucht. Otto Dienger, z. Lamm, Ettlingen. (27820) Tüchtige-, brave- MdAll sür alle HauSarbei, ten auf sofort oder später gesucht. Metzgerei Erwin Suede», Pforzheim, Westliche 12. (27823) Zunsere Stau alle 14 Tage für einige Stund, zum Putzen N «tu!. Wa, Ichen gesucht. Adresse zu erst. u. B«. 699 im Führer-Verlag Vaden-Baden.. Sache jg. Patzsraa in N. Haushalt 2 mal wöchentlich. Köhler, Karlsruhe, Dcltzienstr. 8, p.. 1. (6806) Pünstliche Antzsrnu für irreitog nachmttt gesucht. Angebote unter 6740 an Jühr.-Derl. Khe. l)onI(§c>gung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres Heben Entschlafenen Emil Mohrhardt Zlmmermelster sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Besonderen Dank für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Beiset, den ehrenden Nachruf und Kranzspenden der Kriegerkameradschaft Durlach, der Zimmermeisterinnung Karlsruhe, dem BUrgervereln Durlach, dem Musikverein Durlach, sowie der Belegschaft des Betriebes und allen denen, die ihn zur letzten Ruhe geleiteten. (27445 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Magdalene Mohrhardt u.Kinder KarltralM-Darlach, 4. April 1940. Danksagung Für die innige Anteilnahme beim Hinscheiden meines lieben Mannes, Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels (27650 Wilhelm Rußweiler Kernmacher spreche kh auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank aus. Besonderen Dank Herrn Dekan Kobe für die trostreichen Worte, dem Gesangverein Frohsinn-Liederkranz für den erhebenden Grabgesang, dem Roichsluftschutzbund, Revier Knfelingen, der Firma Junker 4 Ruh, seinen Arbeltskameraden sowie seinen Schulkameraden und Kameradinnen. Auch Dank den Schwestern Im Neuen VInzentius-Krankenhaus für ihre liebevolle Pflege. Mein Dank gilt auch alt denen, die durch Kranz- und Blumenspenden, sowie durch Teilnahme am Begräbnis meines lieben Mannes gedachten. Frieda RuBwallor, geb. Meister nebst Angehörigen. Karlsnihe-Knietifigen, 5. April 1940. Für M« öeltcfmm« tum Seit. ichrisien-Abounentcn und zum Kassieren wird «in« fleipi-e ehrliche Person für Karlsruhe (Salti. «. Im nen. ladt), möabichst mit Rad, fofowt gesucht. Angl-beste unter 6721 an Fübrer-Berlag KavlSnrbe. den r~ Atte angesehene Lebensversicherungs- gesellachaft vergibt den Bezirk Karlsruhe an seriösen Fachmann. Günstige Groß- und Kleinlebenstarife. Betätigung imSachgeschäft möglich. Bewerbungen mit Erfolgsnachweisen erbeten unter W27630 an den Führer-Verlag K’he. Zuvarlltalg* Arbeiterinnen zum Anlemon in (26738 Dauerstellung gasucht GrofiwXscharai — Urbar«! SCHORPP Karlsruhe KaUaralla *7 Alleinstehender Herr sucht seinen frauenlosen tüchtige, gewandte . für HauShalt LaiMölkrin Angebote mit Lichtbild unter B 28658 an den Fübrer-Berlag Karlsruhe. Wegen Heimberufung meiner seitherigen Mädchen» suche ich ordentl.. kinderliebe« ramm daS in allen Haus, arbeit. bewandert ist. evtl, kochen kann, m gepflegten Einfamil., Haushalt. Angebote mögt, mit Licytbild an Fra« E. Baral, Pforzheim, Adolf-Hitler-Allee 23. (88107) I da» selbständig kochen gen . Eintritt gesucht. baldigen und kann. vorhanden. >nm frau (27702 Walter Ullrich. .Baden-Baden, (SeruSbacher Str. 21, Deleta» 25. HUfsarbeiterinnen auch solche, die Kenntnisie im Nähen haben, Büglerinnen Bügel-Lehrmädchen s, s, r t gesucht. (27733 särborei Print; Karlsruhe Ettlinger Str. 65/67 Tclefa« 1567/68 Gewandt« öienoinviilin zum möglichst baldigen Eintritt gesucht von Fabrikunlcrnehmcn in Ett- Ungcn. Tchrlstliche Angebote erbeten unter ® 27 232 an den Führcr-Ver- lag Karlsruhe 3 g. 6 djneiberiii imt Gesellenprüfung gesucht. Modcwerkstätteu Emmo Schach. Karlsruhe. Waldstr. S. Laden. > (27680) rüchtige, (27518) Saus- Mädchen (auch Büfetthilse) sosort gesucht. Kasse« „Brüner Baum-, Khe.. Kaiserstr. 3. Ich suche ein tüchtig., selbständ. tHleiniäDdicn mit Kochkenntnisien. i Erwachsene. täglich Vutzfrau, Wäsche wird auSgeaeben. Zcugnisie er. beten an Fra« H. Menuicke, Pfarzhetm. Durlacher Str. 56. (27087) Gesucht Damen und Herren Me Erfahrung in der Kundenwerbg. haben, für einen gröberen Lesezirkel, gegen Festaebalt. lt. Tarif, Vrov. u. Lvestn. Angebote unter O.F.1115 au Fübrer-Berlag Offenburg. Ehrliche, zuverlässige Lmal wöchentlich von 8—7 Uhr -«sucht. Karlsruhe, Rathh. > str. 28, II. (26773) EbsüenBerbeiratung meines Mädchens suche ich aus sofort oder iväter in rutzigen HauSbalt ein tüchtiges. au<- rmvkohlene« (278211 Mädchen da» kochen u. (änttlich. Hau», arbeiten vorsteben kann. Fra« S. Satz, vsarzbelw. Frtedenstrast« 12. Aach Düfleldors ges. wegen Heirat der ietzigen MädcheuS ,. I. Mai flcift.. solide SauS« öfhilnn mit guten Kochkcnnt- nissen. Für grobe Arbeit Hilf« Vorhand. Rute Behandlung. Fra» v. Diemer. Düsteldors Itzrasenberger Allee Nr. A5. Näher, bei Fran E. Hettmann- Iperaer. Bruchsal. Beelvovenstrake 1, lei. 2663. (28134) Tod68-Anzeig6 Allzu früh im 47. Lebensjahr ist unser treusorgender, guter Vater Franz Josef Sauer Kxim.-Sekretar von uns gegangen. Karlsruhe, 5. April 1940 Nelkenstr. 3 Die Trauernden: Hedwig Sauer Wwe. geb. Nied 3 Kinder und Verwandte. Beerdigung: 8. April 1940, vormittags 11.30 Uhr, Haupt- friedhnf. Keine Beieidsbesuche. ~ (27183) Zur Führung eines mittl. Haush. wird sofort geeignete Per- son lsfrau od. Mäd. chen. auch mit Kind) gef. Völlig selbständ. Position, sramilien. anschluß. Angebote unter M 27655 an d. Fübrer-Berlag Kbe. An gepflegt. 3 Zim.- Haushalt zu N. milie wird auf 1. 5. oder früher fleißige Sille m. gt. Kochlcnntnisi gesucht, evll. auch nur ? albtag«. (Sonntags rcl.) (27127) Walter Engelthaler. Psorzhei«, 8r,n,str. lt, Part. lei. 25.13. Luche auf fofort od. 1. Mai in gepfleateu Haushalt (27731) MUAli für Küche u. Hausarbeit. Kochen kann auch erlernt werden. Frau Dr. Siusta» Mäher, Pfarihei». Leopochftr. 17. II. 8taN Larien Am 2. April ist mein lieber Mann, unser treuer Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Professor Peter Müller Inhaber des E.K. L n. n. KL 1914—18 und anderer Orden heimgegangen- Für die uns in so reichem Maße erwiesene Teilnahme danken herzllchst im Namen der Hinterbliebenen: Fran Luise Müller geb. Bruniseh mit Kindern Gndrnn und GUela Karlsrnhe, Walldori, Schramberg, Ravensburg, Bad Scheveningen -und Den Haag, den 6. April 1940. Die Beisetzung hat auf Wunsch des Heimgegangenen in aller Stille stattgefunden. (6698) fcotd. Oer große Lustspiel-Schlager! JUPP HUSSELS LUDWIG SCHMITZ Lüde Englisch - Else Elster - Fritz Kampers entfesseln in diesem Film Stucme dec cKeüeckeit! KARLSRUHIR PRESSESTIMMEN Ein Film mit einem größeren Lacherfolg dürfte in Karlsruhe noch nicht vorgeführt worden sein. Dieses Lustspiel ist derartig geladen mit übersprudelndem Humor, daß eine Lachsalve der anderen folgt. Beginn: 4.00, 6.00, 6.30 Uhr (8.30 num. Plätze) Karten im Vorverkauf, Jedoch nicht telefon. Jugendliche nicht zugelatten. Heute Beginn unseres La Jana-Zyklus! 2 Spätvorstellungen Samstag und Sonntag Nach dem Lustspiel von Leo Lenz und Waldemar Frank Rudi Godden Camilla Horn Grethe Weiser Maria Andergast R. A. Roberts f V. v. Cotlande U. a.: Zwei entzückende neue Schlager von Willi Meisel Neueste Tabis - Wochenschau Beginn: 4.00. 6.10, 8.30 Uhr 8.30 Uhr numerierte Plätze Jugendliche nicht zugelassenl eti LA JANA t Christi mardayn / Karin Hardt / Hansmoser Attila Hdrblger / Hans Holt / Viktor Janson Vor dem glitzernden Hintergrund elftes Internationalen Weltstadt’Varietfts erfüllen sich die Schicksale von Artisten während einer Handlung voller Spannung, Tempo, Sensation u. Kriminalistik Jugendliche nicht zugelassen DALIsGLORIAl RESI PAH '§e*cßatU2ße Mt a & me Und &*S f( HUHg Mit dem heutigen Tage haben wir die gut bekannte Gastwirtschaft „Tinte* den ^Binden!' Kaiserallee 71 eröffnet Durch Verabreichung des al lbekannten Monlnger-Export- biers, gepflegter Weine sowie gut bürgerliche Küche wird es unser Bestreben sein, die verehrten Gäste aufs beste zu bewirten. (27626) August Scholl und Frau langjähriger Oberkellner des Cafd Odeon, zuletzt Cafd Museum Geschäfts- TJebernahme Dem verehrlichen Publikum zur gefl. Kenntnisnahme, daß ich mit dem heutigen Tage das Restaurant ZU!* LokolbflhlT/KapellenstraBe68 (gegenüber dem neuen Arbeitsamt) übernommen habe. Auf Grund unserer beruflichen Erfahrungen werden wir bestrebt sein, die Freunde und Käste aufs beste zu bedienen und laden zum Besuche ein Fr. Feth und Frau ——— Schmuckstücke (auch alt») Brillanten, Perlen, Edelsteine g* g\ Qold — Platin — Silber fCCNMft «lamlfj tai* Juwelier B©l*LSCh Kaiserstr. 165 Gan Besch. C 41 1036_ Drum nehme jetzt, willst Du haben Schwein Ein Klassenlos, ohne „POnktelein"! «ABlSRUHl • F f RN SP*- 8 05 • P 0 ST SCH E CKK ONTU 3 OS OO Papier-sacHe liefert an Industrie und Großverbraucher Hans Dieffenbacher Sfidce- und Planenfabrik Karlsruhe-Rheinhafen Telefon 5443/44 W lf? , ndef&bUHung ... neusten Apparat susqtrlstei kann ich Ihre alt Daunenaecke »njebot D A. RABOLT JR, LKIKÄ OAUNCNDCCKIN-FABWK BADEN-BADEN, Wilhelmstr. 4 Kaüfgesuche Bttriii-ilMHSWtt SN tanfcn eetucht. 8«ge&a*c unter D *7886 an Bes Mörer-Berlaa Änrt&rufte. Svortwego« nut ,»t erbaiUu, t* laufen sesucht, Hnte». m. SW* m k. Wt-Btti. Sh*. ®ul ctkaltmei «trtleöcröl tu laufen gesucht. Angebot« an (6816) «teusele. «he.. SO*. Reftaurant Grünwald TANZ jeden Samstag und Sonntag Haltestelle der Linie 3 and 6, Rüppurrertorplati JCands&necfit Ecke Herrenstraße und Zirkel Samstag Sonntag Gute Köche ««a Toial-Ausverkauf wegen GeschBfteeutgebe neuzeitliche Muster VanrIak neuzeitliche Mustei TaPCICIl mi« 40% Rabatt Aeltere Jahrgänge 15 bis 25 Pfg. jede Rolle Tapeten-Beck Karlsruhe Wsldstr. 19 tespajf*' «Pa zur Reinigung des Gesichts und der Hände benutzen. Dr. Gaudtltz-Mandetklelo hat nicht nur dieselbe Reinigungskraft wie Seife, sie ist auch von alters her ein bewährtes Schönheitsmittel. Sie Ist sauerstoffhaltig und macht ihr Gesldit jugenlfäi/ch^ßliUenremf Streudose RM 0.90 Nadifüllbeutel RM 0.45 Frei erhdMIdi kl olle« Fpdigesdtdftea Cham. Fabrik Dr. Gaadllti & Arndt, Leipxlg Zu taufen gesucht I mit Dach. «he.. S»- ss«nftr.63, b.Schwach. (6753) Zu lauten gesucht ein Herb Angedaie mit Preis und Beschrtiduug unter D 27768 an den Führer-Berlag Khe. Gebr., gut erhalten. D.-F a h r r a d zu lausen gesucht. Angeb. u. 6769 an d. Führ.-Verl. «he. Schülereanzen oder Schütertaiche aus Leder, gebrauch«, ,u lausen gesucht. Karlsruhe, «arlsruherweg 71. (6777) Gut erhaltene Schreib. Maschine von Privat zu kaufen gesucht. Angeb u. W 28138 an Führ.-Berl. Ahe. Siek. Motor 8—10 PS., 220/380, ju taufen gesucht. Preisangebote unter s 27477 au d. FÜH' rer-Verlag «arlsr. Zu verkaufen Gut überwinterte ro.iooäenlncr Diürilbru zum Tagespreis zu verkaufen. Zu ersragen unter A 27816 im Aiihrer- Berlag Karlsruhe. Modern, gut erhalt. AMrumgen zu verlausen. Anzus. bei «rauh, «arlsr., Sanntagsstr. 3, (6747) und PcrvielsSitigcr verlauft A. Besser, «he. Waldstr. 6«. (6757) Plane. 4X2 Mtr., 2-Scheibenrad. 2 Schläuche. 2-Fel» geuband für 32x8, 1 Zyllnderdeckel für 18/60 Ford zn vert. A. Schwarz. Karlsruhe,Humboldt- straße 26. (6632) Werlolsreich viedermeiee. Bttrim (Nußbaum poliert) schön. Stück, zu Verl, «he., «uutstr. 8, III, Gonnlsg vormittag 11.00 Uhr 2 f orfthcrfdiidtföle in einem Programm Die acune 7 Halt. Sens: 4 A. Brückners Amazonas-Expedition 10 Monako im grössten Urwald und Sumpfgobiot Vor krdo . . . und iXAirus Bünthsr PlOschow’s verwegene Fahrten Vorheri Ufa-Wochenschau Normale Preise -Jugend zugelassen Ufa -Theater