Seit» na. Waffrnstliist, n alle (?inn^ nxemburgs i-ndlichen uni wl >. abends in jw, wÄ> sondere aa* I -tlinge. ™‘l \ Stadt ua ' eick-gultig. ob 6, rt beim kezir^i 4 — zweck; ; u melde». ■ i dieses fafort 8 and de» ^ Xlc. 1 / 5 . Karfsrti!**, Samstag den LZ. November T?T& AD freund Tageszeitung für Das werktätige Volk WMeldaöens. DejuiSpeei». Abaebolt in der Geschäftsstell,., in Nblayen od. am Postsch r.rer motutL ) JL, Hjährl. 3.60 M. Fügest ellt durch unsere Träger 1.30 bezw. 3.00 M ; durchs:« rjt 1.31 JL bezw. 4.02 JL; buru; die Feldpost 1,35 JL st-zw. : 90 Jl, norau«,abltzir vu-gade: Werktag mittag»: Geschäft»;«»: %8—Hl u. 2—HS Uhr abend«. Fernjpr.: Geschäftsstelle Nr. 128, Redal.ion Nr. 481. Anzeigen: Die Sspall. Kolonelzeile od. deren Raum 20 H. Plotzanzeigen billiger. Bei Wiederholungen entspr. Rabatt. Schluß der Annahme HS vorm . für grüß. Aufträge nachm, zuvor. Druck ». Verlag: Buchdruckerei Geck & Sic., Karlsruhe. waren zur für die Düp !ov-'mber d;. i_ , L>umboldtschug ilschule, Han e, HandclSsch^ I ihres Tchulgü. ufgefordert, jh. rtsstakut erkält ei SchuLigkeilot -.20 JL, -M JL, 1— JL, 2.— JL. lmrhr muh nach lftrcckung gegen! m Praxis in 3 r -6 Uhr. 5748 kann sofort M75 MM 81 . ztngen arl Jung i Fröhlich g,»- reur. Zimmer^ m Netböhclm.^ :r, mit Emma wer von hier, astav TchllUer abetha Wirde» w, Kaufmann Otto Taman, schjnenscltlrsser. tc ycvwig, d. , C-vcur.e, D-, e:nrrch Kieser, ntnfrger. rau von Karl att, Ehefrau c, Kaufmann. g, LI fl. alt. alt. Maria , Oderstirer. üw:g Ttcesiel, Oberrcvtior, a:r, ohne weiter. Mar«, er, Lahnwart, ar, Ehrist ne rer. Hedwig Ulrich Keil, Tlfronverzicht des »rojZlferzogs v. Sadeu. Der Großhcrzog von Baden richtet folgende Proklamation das tzadsiche Volt: Wie ich c.m 14. November 1918 erklärt habe, will ich kein idernis sein derjci.igen Steugestaltung der staatsrcchilichcn rlMnisie des badisck-en Landes, welche die vrrsassunggrbende rsamnuung beschließen wird. Nachdem mir nun bekannt geworden ist, daß viele Bcdener sich durch den Treueid, den sie ile Barmte, Soldaten oder Staatsbürger geleistet haben, in ihrem Gewissen gehemmt fühlen, bei der Borvereituna der Wah len zur tierfassunggebeuden Versammlung sich so zu betätigen, vir sie cs nach den tatsächlichen Verhältntsien und insbesondere »ach der Lage im Reich für geboten «racksten, entbinde ich die öeamtrn, Soldaten und Staatsbürger chres Treueides und strzichte mif den Thron. Diesen Verzicht erkläre ick, mit Zu. jlwimung m.iaes Vetters, des Prinzen Max von Baden, auch fir ihn und seine Nachkommenschaft. Mein und mciner Vordren Leitstern war die Wohlfahrt des badischen Landes. Sie iß es mrch bei diesem meinem letzten schweren Schritt. Meln wd der Meinigen Liebe zu meinem Volle höret nimmer auf! Dutt schütze mein liebes Badener Land! Schloß Langenstein, 22. November 1918. I Friedrich. » * r- '' \ Hierauf erklärt die badische vorläufige Volksregie- tung in einer Kundmachung: - Großhcrzog Friedrich II. hat dem Thron entsagt. Er und >e Fami.ie, ihre Frechest, ihre Ehre, ihr Ci « tunt und ihr n genießen den Schutz ^-er badischen Reptwlik. Die Arn» ng der Staatsform in Laden ist die Folge der wcltpol.ck- n und gcscnntd 'utschen Entwicklung. Der Großherzog hat Jntercsie des badischen Volkes die Folgerungen mis der von i» persönlich nicht verschuldeten Lage gezogen. Das badisck? anerkennt die Liebe znr badischen Heimat, die der Croß- sazog auch wieder in den Entschlüssen der letten Tage betätigt ist. Es gedenkt der Werke edler Menschlichkeit der Großhrr- K itter und der Verdienste des Prinzen Mar um die tisierting Deutschlands und um die Gedanken der Wervcrständigttng. Eine neue Zeit ist aneebrochen. Alle Badener rufen wir s zur Mitarbest am Volle, für die Freiheit und ftir das Recht. Vorwärts mst aller Kraft! Es lebe die Republik n! Karlsruhe, de» 22. November 1918. Die badische vorläufige Volksregierung: ieiß, Ministerpräsident, Brümmer, Dietrich, Dr. «aas, Martzloff, Marum, Rückert, Schwarz, Stockin ger, Trunk, Tr. Wirth. * _ ®ci Thronverzicht des Großherzorß ist nach Lage der Der- Mnisie eigentlich nur mehr Formsache. Man wird sich in jwr Zeit wohl allerleits überzeugt haben, daß an eine Rück- 7 ^ m die früheren Rechte nicht zu denken ist. Wir leben in neuen Zeit, mit der sich die iesther Bevorrechtigten schlech- «>nxS abfinden müssen, ^m übrieen schließen wir uns der «t.orung der badi'chen vorläufigen Regierung gerne an. ES M trüber nirgendwo e'ne andere Auffassung bestehen, daß Äunüie Zähringen in Baden nach wie vor wohl gelitten ist. Erreichen der Heimal in Gesänge Schaft geraten. E» darf wohl die Frage aufgeworfen werde«, ob e n derartige» Ergrbni» dem Sin» eines Waffenstillstandes ratfpr.cht, der doch den Avrck habe» sollte, die Einstellung der Feindseligkeiten hrrbeizuführen «nd einen Frieve» der Versöhnung und Gerechtigkeit an;», bahnen, oder ob nickst vielmehr eine solche Erzwingung unmöglicher Bedingungen eine nutzlose Fortsetzüng der Feindseligkeiten in besonders unerbittlicher und unmenschlicher Form darstellt. Datz durch die schonungslos« Ausführung der harten WaffrnstillstandS- bedingungen das deutsche Volk mst senen Frauen und Kindern von Anarchie und Hungersnot bedroht wird, wurde zu wiederholte» Malen mit größtem Nachdruck hervor- gchoten. Diese de« Geboten der Menschlichkeit entsprechenden Borstellungrn scheinen kein » 'ei Beack,tung gesunden zu haben. Nuter so'chen Nmständen bleibt dem Borsitzenden der brutsche» Waffenst llstandStomm ssion nur übrig, noch einmal ausdrücklich zu ei-klären, datz Deutschland auch weiterhin alles tun wird, was in Menschenträftea steht, um das Waffenstillstandsabkommen ge- wiflenhaft zu erfüllen, daß aber für die geordnete und pünktliche Durchführung der erzwungenen Bedingungen keine Gewähr übernommen werde» kann, und daß die Beranl- wortung für alle we.teren Folgen, de schletzlich Rückwirkung auf das ganze westliche Europa habe» werden, feierlich und vor aller Welt abgelehnt wird. Ae MffeilM lwd;-Wi«WW. Ein letzter Proteft. I (BXS.) Berlin, 21. Nov. Der Vorsitzende der stäichigrn ^'kfenttillstandSlommiision m Spaa, General .* ® i n t e r f«l fc t, erhielt gestern auf eine Reche d e «t s che r- vorgrschlagener Erleichterungen vo» seiten ? Marschalls Foch folgende Antwort: „Den im Br efe des ^»kralmajots von W nierfeld. vom 18. d. M. enchaltenen For- ^>»en bezüglich oen militärischen Bedingungen drS Waffrn- °"a»ndes kann keine Fo'ge gegeben werden." Daraufhin gab ?»ral von Wintrrseldt im E nverständniS mst dem Borsitzrndcu ^ WafsenstillstandSkommissio», SlaatSfekretär Erzberger, heute letzten Protest ab, in dem eS heißt: „Nachdem somit eme Gerung der praktstch völlig unausführbaren Bed ngunge» ab- Mat wurde, trotzdem sich die militärischen und politischen Bereiste, die zur Aufstellung solcher Bedingungen geführ. haben, .iüuterzeickinung deS WaffenstllstandeS von Grund aus ver. haben, kann nur angenommen werden, daß e» die Absicht ^Ob erkommandos der Alliierten ist, noch während deS Waffen. A«nde» da» Heer völlig aufzulösea und zu vernichten» da» Ateud 50 Monaten gegen übermächtige Gegner ruhmvoll stand. Mien hat und besten Front bei Einstellung der Feindse'ig- ^ nicht durchbrochen war. Tausende der tapferen Männer, die -Erfüllung ihrer Pflicht für ihr Vaterland gekämpft haben, wer- ? “tfslec der ihnen aufgezwungencn Gewaltmärsche als Opfer ^Erschöpfung am Wege Uegen bleche» »der kurz noch vor dem Asqiüth ist unerbittlich. London, 21. Nov. (WTF. Nicht amtlich.) ASquith wurde in einer Unterredung nach seiner Ansicht über den Appell des Fürsten Lichnowsky wegen der Abänderung der Waffenstillstandsbedingungen beftaxt. As auith sagte: „Wenn ich den Brief des Fürsten Lichnowsky cder einen ähnlichen Appell zu beantworten hätte, so würde ich sa gen, daß die WaffenstillsiandSbedingungen meines Erachtens in keiner Weise über dys hinausgrhen, was die Sachlage gerechterweise erfordert. Deutschland hat sie sich selW zuzuschrei- ben. Die Erfüllung der Bedingungen. London, 21. Nov. (WTB. Nicht amtlich.) Reuter meldet amtlich: Ter Lberbefehlshaber der großen Flotte traf mit dem ersten und Haupttcil der deutschen Hoch'eefiott« zusammen, die beute 9 Uhr 30 Minuten zur Jnterinerurg übergeben wurde. Weitere 19 deutsche Unterseeboote wurden in Harwich abgclie iert. Das 20. Unterseeboot, dos zur heutigen Stoffel gehörte, erlitt bei der Ueberfahrt Havarie. Berlin, 21. Nov. (WTB. Nicht amtl'ch.) Wie wir von ^ständiger Stelle erfahren, ist am Mittwoch auch die dritte U-Boo:sstaffel, bestehend aus 21 U-Booten, aus Helgoland zur Uebcrgabe ausgelaufen. Tie vierte Staffel wird am 22. November mit dem Begleitschiff „Alexandra Woer- mann" folgen. Die Boote werden mit Verpflegung für die Ueberführungsmannschasten auf einige Zeit ausgerüstet. Admiral Mcurer wurde außerdem engtischeneits versichert, daß urüber hinaus von den dcuffchen Wachmannschaften der Proviant in den Jntrrnierungshäfen ergänzt werden könnte. Wilsons Reife nach Europa. Bern, 21. Nov. Der hiesige amerikanische Preffedenst bestätigt d-e gestrige Meldung der französischen Presse über d e Reise Wst- önS nach Europa. ES wurde im Weißen Hause offiziell mitge- teilt, daß Wilson beabsich igt, sofort nach Eröffnung der ordent- lrchen Kongreß-Sitzung sich nach Frankreich emzuschiffen, um an den Verhandlungen und der Festlegung der hauptsächlichsten Punkte des Friedensvertrages mit den Mittelmächten teilzunehmen. Der neue Kongreß wird sich in der ersten Dezem. berwoche versammeln. WTB. Washinoto«, 20. Nov. (Nicht amt'lch.) Reuter- Meldung. ES wird bekannt gegeben, daß alle Einschränkun- ge« für die Verschiffung von Baumwolle aufgr- hoben wurden außer nach Deutschland und den nordenropäischen neutrale« Länder». Man »mmt a», daß diese Beschränkungen für die letzteren erleichtert werden, sobald Deutschland die Was. frnstillstandSbedingunge» erfüllt hat. WTB. Swckholm, 21. Nov. Laut „Sozialdemokraten" hat Branting gejtcrn.verm'laßt durch eine Depesche des Bundes .Reue» Deutschland" und attdere Mitteilungen aus Deutschland, an Albert Thomas ein Telegramm gesandt, in dem er aus- führt, Deutschlands Lage Wrd verzweifelt und die Hungersnot bei dem Festhalteü an gewiffen Bedingungen unvermeidlich fein. ES muß eine längere Zeit für die Auslieferung des Wagenparks erwirkt werden. WTB. Genf, 22. Nov. Nach einer HavaSmeldung ist ein An. suchen von 188 deutschen Frauen an JulrS Siegfried, die Vorsitzende des Nationalratz französück^r Frauen, um Eintreten für eine Milderung der WasfenstillstandSbedingungen von dem AuSsckmß de» Nationalrat» unverzüglick- und e nstimmig dahin be- antwortet worden, daß er sich angesicktS der angeblich unritter- litfen Kriegführung Deutschlands nicht für eine Mi'derung der nach seiner Meinung durchaus gerechtfertigten Waffenstillstandsbedingungen verwenden würde. Der Nationalrat deutscher Frauen habe seinerzeit erklärt, di.se seien ein» mit ihrer Regie- rung und ihrem Volk. Warum sollten also französisch' Frauen S ich jetzt gegen Bedingungen wenden, welche nur eine Wieder- »olung de» Kriege» verhindern sollen. Ihr Mitleid gelte nur den vielen, angeblich in Deutschland dem Typhus und Hunger», not auSgesetzten Kriegsgefangenen und den von Deutschland an- geblich so schändlich beraubten und mißhandelten Völkerschaften. vor den Stantsgerichtstsof? Karlsruhe, 22. November. Angesichts des Zusammenbruchs der deutschen Weltmacht und des namenlosen Elends, das als Begleiterscheinung gefolgt ist. ergeht ein Schrei nach B e st r a f u n g d e r Sch u l- d i g e n durch alle Zonen Deutschlands und darüber hinaus. Man verlangt, daß die ehemaligen Machthaber, soweit sie als Urheber unseres Unglücks verdächtig sind, näher gesprochen, selbst ihnen eine Schuld an der Kriegsentstehung und an der Fortsktztmg des Krieges zu einer ^eit, wo er als verloren gelten konnte, nachgewiesen werden kann, von einem Staatsgerichtshof abgeurteilt werden. Ganz unsere Meinung: man soll gnadenlos in die Kriegs« schuldverhälnisse hineinleuchten und nicht einen entwischen lassen, der im weitestgehenden Sinne Urheber oder Mturheder des Krieges ist. Bei der Abrechnung mit dem alten System muß alles zutage treten, was gesündigt wurde durch direkte Manipulationen zur Erzwingimg des Krieges, sowie durch Zustimniungen und Nachgiebigkeiten in dieser Richtung. Vom Kaiser bis zum letzten Gcheiinrat, vom ehemaligen Generalstabschef Moltke bis zum letzten militärischen Hofvdjutant, alles heran zur Verantwortung, was Schuldverdacht oder Mitschuldverdacht trägt, zur Verantwortung alle die Industriellen, die sich vom Kriegsausbruch Profit versprochen haben und Einfluß genug besaßen, um dieses Moment bei der Entscheidung über Krieg und Frieden in die Wagschale zu werfen imd sodann alle Motive und Anläsie gründlich anS Lickt gezogen, die uns die Kriegskatastrophe aufgcladen haben. Die Aufklärung über alle diese Punkte muß deshalb ri stlos erfo'.gen, weil sie aus vorbeugendem Zwecke geschieh:. weil es verhindert werden scll, daß uns aberm?is Peffv- nrn vor ehnlichem Kaliber und ähnlicher Geiinnung und Mctive von gleicher Ar: m den Blut'umpf eines Weltkrieges .rüden. TaS Verfahren eines Prozesses vor dem Staatsgerichtshof indessen seine Bedenken. Tie Probleme, welche hierbei erörtert werden müssen, alle jene Probleme, die man unter d»a: Namen de' . b'sterffchsn Wahrheit" zusommenfußl. unterstehen eigentlich nicht der Kompetenz parlamentarischer afttn. sondern der Svezialuntersuchung des Histori« kers. Auch für diesen wird es eine harte Nuß sein, dereinst zu entscheiden, wer alles schuld ist und wie weit die Schuld der Beteiliaten geht. In allen Angelegenheiten, bei denen parteipolitische Gegnerschaft eine Rolle spielt, ist es eine ge- 'ai,'i:che Sache, de,: Stactsarrichishos zu bemühen. Die Anerkennung. ein sachlich motiviertes, unparteiisches Urteil abgegeben zu haben, wird sein Spruch in solchen Fällen vor der Revisionsinstanz eines zukünftigen Historikers nie finden. Wenn ein hoher Regierungsvertreter ein Verbrechen wie Unterlassung einer übernommenen Pflicht, einen Dertrauens- b'iich et:. bte»u:gen hat. dann stelle man ihn vor den Staats- gerichtssiof, aber ein Fall, der in konservativer Beleuchtung ganz anders aussicht als in liberaler oder sozialdemokrati- scher, gestört nicht zur Jurisdiktion dieser Körperschaft. DaS letzt? Mal, bei dem sich ein Staatsgerichtshof in einer be-' kannten Anaelegettbeit etabliert hatte, geschah zur Zeit der Dreyfußaffäre. Plan machte damals dem Hyperpatrioten Dk-raulddc und seiner Gefolg'chast den Prozeß wegen ver- iucfihn Staatsumsturzes. Nach einer langen Derhandlung, die in allen Phasen einer erregten Parlamentsdebatte, aber in keiner einem ruhigen Gerichisoerfahren enffprach, fällten die Republikaner ihr „Schuldig", die Royalisten und ihre honavartistische Anhängerschaft ibr „Unschuldig." Also ein« Entscheidung noch der Parteizugehörigkeit. Und darauf fäme es auch jetzt hinaus, wenn wir den Kaiser und seine Konsorten vor den detitschen Staatsgerichtshof - stellen würden. Es hat den Anschein, als ob es den meisten, welche jetzt so eifrig noch dem Staatsgerichtshof rufen, mehr auf die äußerliche Bestraftma als auf die Ermittlung der Schuldigen und der Schuldverhältnisse ankommt. Ta sind wir anderer Meinung. Mit dem Votum, du hast schuld an dem Welten- iommer. dos in voller Oesfentlichkeit von den berufenen Pe'iönl'chkeiten gesprochen wird, gesvrochen ohne offizielles Hochgericht, ist dem einzelnen eine Gewissenslast aufgeholst, die ihn normalerweise zum unseligsten aller Menschen machen muß. Da können wir auf die Knalleffekte früherer Revolutionen^ auf Hochverratsprozesie und Hinrichtungen allerhöchster^ Staatsstänpter ebenso verzichten, wie wir auf Barrikadenkämpfe, Bürgerkriege und sonstiaes Zubehör ehemaliger Staotsuniwölzunoen verzichtet haben. Um üsterhatipt einen Staotsgerichtsbofprozeß gegen die cberften Träger des alten ichnldioen Systems anzustrengen, müßte noch eine technisch-diplomatisch-» Schwierigkeit überwunden werden. Wo sind sie hin. die Mitonstifter des Welt- brandes. die Urheber des Un'effeeboolkriMs, d'e Verlängerer des au-sichtZWen Kampfes? Ter eine ist in Holland, der an» d"re in der Sckrveiz, der dritte und hundertste hot vielleilÄ Zitssnchf in Schweden cder sonstwo gefunden. Dom steckbrieflichen Verfahren der Erniittelnng bis zum Ansliefe- rungsbes-ehren wäre e : ne umständliche Aktien, und ob sie gv- Samstag, den 23. November 1918. Sette 2. "uch zugunsttzn jener unerwünschten Gäste die Tradition des AsvlrechtS aufrecht halten wollen. Tanu aber noch eins: Bei der Abrechnung mit dem alten System ;nd dem alten Geist wird alles zutage kommen, wer schuld und wer mitschuldig ist. Und hier heißt es offen sein, '».m leisten offen gegen sich selbst. Wer spricht sich selbst frei von jeder Mitschuld? Nur derjenige hat ein Recht dazu, der in deinem Moment vor Ausbruch des Krieges zum Kriege geraten hat, und der dann, als die Katastrophe ausgebrochen war in keinem Augenblick sich dem Veitstanztaumel des internationalen Blutrausches überlassen hat. Unser Gedächtnis ist nicht so kurz, daß wir vergessen hätten, wer alles sich an jenen Orgien beteiligt hat, wir wissen es noch sehr gut, daß sich unter den lautesten Kricgsbejublern gerade jene Elemente fanden, die heute am lautesten Rache und Staatsge- richtshof schreien. Ach sagt doch nicht immer, daß ihr, vom Obrigkeitssystem durch die Bahn einer Kürassierstiefeltra- drtwn gezogen, gar nicht anders konntet, als im gegebenen Unglücksmoment kriegerisch zu explodieren. Wendet nicht ein. daß eine geschickte Tiplomatcnregie unter Bethmann den Krieg als einen Befreiungskampf Europas vom Zarismus populär zu machen wußte. Wenn ihr bloß der Stein gewesen seid, der geschleudert wurde, dann war es euere Schuld, bloß Stein gewesen zu sein. Ihr hattet eine Negierung Wil- helm-Verhmann und eine Nebcnregierung Moltke, Keim uiw., weil ihr diese Regierung und Nebenre- gierungverdienthabt. Und nun, wo der Katzenjammer auf den BlutraUsch gefolgt ist, wollt ihr vergessen machen, daß ihr so unmäßig betrunken wäret. Nein, ihr habet wenig Recht, auf jene zu schelten, die mitzcchten und euch so betrunken gemacht haben. Jene sichtbaren Spitzen der alten Gewalt sollen nicht straffrei ausgehen. Auf sie der Fluch der ©egen« wartunddieBerdammnisderJahrtau sende. Aber wir legen nicht Hand an sie. Uns genügt das Urteil „schuldig", das wir ihnen in contumaciam in ihre Exile Nachrufen, uns genügt, daß wir sie erledigt haben. Aber freilich: geraten wäre es, daß sie möglichst fern von aller Blickwcite bleiben. Ihre Abdankung ist ein Tefinitivum, Wer dieses zu beseitigen strebt — das ist u. a. auch in Karlsruhe zwischen den Zeilen einer Rede versucht worden —, der tut den hohen Herrschaften am allerwenigsten einen Gefallen. schc und englische Presse sich frei äußern können. Der „Temps" erklärt, daß die Vereinheitlichung der Presseinforma- rionen und der Presse-Zensur notwendig sei und verlangt, daß d'c alliierten Reg erungen sich auch in dieser Beziehung besprechen und eine einheitliche Methode anwenden. Berlin, 22. Nov. (Privatmeldung.) Der Pariser meldet: Nach Erklärungen im HeereSausschuß sind die Al liierten noch nicht in der Lage, den Abschluß eines Bor f r i e d e n s mit Deutschland zu betätigen, bevor nicht eine wirksame Legitimation der jetzigen Regierung Deutschlands durch Volksabstimmung erwiesen sei. Um die Nationalversammlung. Da- Rheinland. Für die sozialdemokratische Organisation der tAerrn Rhein Provinz hat der leitende Redakeur der „Rheinischen Zeitung", Joh. Meerfeld folgende Dcpesche an die Berliner Regierung ge richtet: Te kommende feindliche Besetzung verursacht im Rhein land eine neue nationalistische Delle, die unsere Errungenschaften gefährdet. Wir ersuchen dringend, die Wahlen zur Nationalversammlung zu beschleunigen. Die Trennung von Kirche und Staat darf nur durch die Gesetzgebung eines rechtmäßigen Parlaments erfolgen. Ter Bielefelder Volksrat Schreck wünscht in einem Telo> gramm an die NeichSregierung, daß die Gewalt bis zur Rational Versammlung in den Händen der Arbeiter- und Soldatenräte bleibe, da ein vorzeitiger Abbau gefährlich wäre, hält aber in Sachen der Nationalversammlung „mehr klärende Festigkeit" bei den Volksbeauftragtcn für notwendig. Hessen. WTB. Darmstadt, 22 . Nov. Der hessische Arbeiter-, Bauern- und Soldatenrat beschloß in seiner gestrigen Vorversammluna, einen Funkspruch an alle süddeutschen und die gleichgesinnten norddeutschen Arbeiter, Bauern, und Soldatenräte zu senden, in dem diese aufgefordert werden, mit dem hessischen Rat von der Reichs- regierung die umgehende Einberufung der Nationalversammlung zu verlangen. Ferner wird betont, daß der Rat die Drltatur irgendwelcher Klasse ablehnt. Die Sozialdemokratie Grotz-Berliav. Am Dienstag abend hielten die sozialdemokratischen Organik sationen Groh-Berl'ns sehr stark besuchte Mitglieder-Ver> sammlungen ob, an denen vielfach auch Unabhängige teilnah. men. Tie Versammlungen sprachen sich meist einstimmig für In der Nevisionsinstanz würden sie ihren Prozeß so gründlich Meumge^Einberufung der konstitui.-r-nden, Nationalversammlung verlieren, daß dann aber auch schwerlich das nackte Leben für sie zu reiten sein wird. _ 0-n. Sie Friedens Verhandlungen. Bern, 21. Nov. Laut „TempS" sind in Versailles die Vorbereitungen für die Verhandlungen der Friedenspräliminarien im vollen Gange. An der Herrichtung des Trianon, in dcut voraussichtlich die Plenarverhandlunren stattfinden werden, sowie des Schlaffes wird eifrig gearbestet. Der Spicgel- saal, in dem wahrscheinlich der Frieden unterzeichnet wird, ist bereits hergcstellt. Bern, 21. Nov. (WTB. Nicht amtlich.) Ter Budget für Wiedervereinigung der b.iden sozialistiskl^n Parteien aus. Tie unabhängigen Diskussionsredner hielten zwar ihre Vorwürfe gegen die alte Partei in vollem Umfange aufrecht, gaben aber der Forderung zu, daß die Parteivorstände die Einigung sofort in zu, Latz der Streit durch die Ereignisse überholt sei und stimmten die Wege leiten müßten. Baden und die Konferenz in Berlin. Karlsruhe, 22 . Nov. Bei der am kommenden Montag in Berlin statt findenden Besprechung der Vertreter der Reichsregie rung unter den deutschen Freistaaten wird die badische Volksrcgie> rung durch dcn Ministerpräsident Geiß und den Minister d.S Innern, Tr. Haas, vertreten sein. Dabei wird neben der Be> sp.echung der politischen Fragen auch bic_ Gestaltung der politi, sck'en Verhältnisse in der nächsten Zunkunft und insbesondere de Frage der Einberufung der deutschen Nationalversammlung erörtert werden. Die badische vorläufige Volks. __ ^r:x L.-.— l>ATS«n«i Cmm«** Xdi» Ausschuß der Kammer verlangte laut „Temps" auf• v v t ____ ____ ___ w _ einen Bericht des Vorsitzenden hin, daß Deutschland nicht ixegierung wird"sich d^bei"für"die''bäldiLe'Einbecusung der deutschen nur in Geld die in Frankreich angrrichteten Schäden weder | Nationalversammlung ersetzen, gutmachen müsse, sondern daß es auch die foctgeführten Werkzeuge und Maschinenanlagen Herausgeber: und die nolwendi gen Arbeitskräfte und Rohstoffe für dse Wiederherstellung der zerstörten Anlagen Frankreich zur Verfügung stellen müsse. Es sei daher wünschenswert, daß alle an den Friedenspräliminarien teilnehmenden Persönlichkeiten dst verwüsteien Gebiete Frankreichs besuchen, um den dort angerichteten Schaden selbst in Augenschein M nehmen. i Anläßlich der Katastrophe von Brüssel verweist die französische Presse nachdrücklich aus die Erklärungen^ die Jnghel gestern gemacht hat und bemerkt, daß die Explosion ein Werk der deutschen Truppen sei. Es handle sich al'o um einen Bruch der Waffenstillstandsbedingungen durch die deutsche Heeresleitung. Bern, 21. Nov. (WTB. Nicht amtlich.) Der „Temps" beschwert sich, daß der französischen Presse unter der heutigen Zensur eine Besprechung der Friedensprobleme noch nicht mögl'ch sei, während die amerikani- Deutschland und die russische Räteregierung. Das Zentral-Exekutiv-Komitee der Räte- republik hat am 13. November beschlossen, den Brester Frieden und die Zusatzverträge zu anullieren. Bekanntlich hat Deutschland bereits der Entente gegenüber in den Waffenstillstand-bcdingungen auf diese Verträge verzichtet. Das Zen« tral-Exekutio-Komitee hat zugleich die neuen Regierungen der Mittelmächte ermcht/ einen neuen Frieden aui brüderlicher Grundlage zu schließen und eine Vereinigung aller Länder Mittel- und Osteuropas auf bolschewistischer Grundlage in d:e Wege zu leiten. Die Räteregierung schlägt also einen Kampfbund gegen die Entente vor. Aber andererseits hat man in Berlin unbedingt zuverlässige Berichts darüber, daß hervorragende und beglau- brgte Vertreter der augenblicklichen Herrscher Rußlands Entente die Kapitulation angeboten haben, wenn diese n.'stte g(nähren und d:e Friedlosetklarung der Mitglieder russischen Regierung aufheben wolle. Auf das Angebot russischen Regierung, sofort einen neuen Frieden auf brüde^ sicher Grundlage anstelle der anullierlen Brester Verträge m, schließen, kann Deutschland gegenwärtig ebenfalls nicht eiw' gehen, weil es auf die Entente Rücksicht nehmen muß-, ^ Neuordnung im Osten kann unter den gegenwärtigen VcrtM. nissen nur Ausgabe des allgenieinen Friedenskongresses ssi„ und Deutschland kann auf diesem Kongreß nur mit dem dort vertretenen Rußland abschlietzen. , >. 'IM Ä € Die Räteregierung hat der neuen deutschen Volksrepublik Getreidesendungen angeboten und auch bereits zwei Züge mit Mehl abgehen lassen. Tie Räteregierung erklär^ daß sie Deutschland dauernd mit den reichen Gctrei bevorrate^ besonders des Kubangcbiets. aushsisen könne. An dem gute» Willen der Rätcregterung wird hier an zuständiger Sietz n:chi gezweiselt, allein cs scheint doch fraglich, ob sie die tat- sächliche Verfügungsgewalt über dieses Getreide hat. weil sich gerade im Kubangebiet mit Unterstützung der freiwilligen Ar- mee die neue russische Regiekung gebildet Jat.^eren [j et Bit- ragendster und charakteristischer Vertreter Sasonow ist. Tte deutsche Regierung hat daher das Angebot der Rätercgierung mit Dank abgelehnt, zumal die Emente Tenttchlmd Lebensmittel in Aussicht gestellt hat und andererseits die Lebensmittelnot in den russischen Großstädten so schlimm ist, daß die Bevölkerung kaum den Winter überstchen kann. Di, deutsche Dolksregierung könnte cs nicht verantworten, wem, durch die Großherzigkeit der- Räteregierung die schmalen 9» tionen der russischen Arbeiter noch weiter geschmälert würdeL flu die heimkehrenden Soldaten! Berlin, 21. Nov. (WTB. Anitlich.) Kameraden! Die deutsche Republik heißt Euch von Herzen Willkomm«, in Eurer Heimat! Ihr seid für ein Vaterland ausucrückt. in dem Ihr nichts zu sagen hattet und in dem eine Handvoll von Gewalthabern Macht und Besitz unter sich verteilt hatten. Ihr durstet nur schweigen und kämpfen, während Hunderttausend« neben Erich schweigen und sterben mußten. Heute kommt Ihr ins eigene Land zurück, in dem künftighin niemand etwas zn sagen und zu bestimmen hat als das Volk selbst, in das Ihr Euch nun wieder einglicdcri. Die Revolution hat den Bann gebrochen: Ihr und wir und Deutschland sind frei. Unsere sozialistische Republik soll als die fteieste in den Bund der Völker sieten. Ihr findet aber nicht nur alle politischen Rechte, die Euch bsher vorenthalten waren: die Heimat soll auch wirtschaftlich Euer Besitz und Erbe werden, in dem Euch nach unserem Willen keiner mehr ausbeuten und knechten soll. Die Reichsregierung, die das Vertraue» Eurer Kameraden und der Arbeiter berufen hat und trägt, will Euch Arbeit schassen, Schuh bei der Arbeit und erhöht«» Einkommen aus der Arbeit. Achtstundentag, ErwrrbÄose»- mrtcrstützimg, Arbeitsbeschrffunc, Ausdehnung' der Kraakr» Versicherung, Steuerung der Wohnungsnot, Sozialisierung da dazu reisen Betriebe. Alles ist im Werden und ist zum Teil schon Gesetz! Kommt und seid willkommen als Männer, welche die Träger der neuen Republik und' ihrer Zukunft sein sollen. Gewiß, Ihr findet De: uns Knapp-- heit an Nahrungsmitteln und an allen wirtschaftlichen Güter».,, Im Lande herrschen Not und Entbehrung. Helfen kann und " nur die gemeinsame Arbeit und soldatisches Handeln. Nur^etn Deutschland, das eine gesichersi. in den Arbeitern und Sol- d>,ten verankerte Regerrmg besitzt, kann von unteren bisherigen Gegnern das erreichen, was Ihr seit vier Jahren erkämpft und ersehnt habt: den Frieden! Der Rat der Volksbeaustragtein Ebert, Haase, Scheidemann, Tittmvnn, Landsberg. » Die ber j*im die b ü Anhänger pjc? e:ne„ Mc fcr haS Referc ßeife über bi, Dir Ware ßtvolution der Autokrat e ^ammengrbrr die Freihe! JJrloufcS dies last ohnej pchterhaltun, Hering te yid heute W*: Hroht. Ein I »-mürbender > Men entfcff, PmS bloßgelcx Parole, und ke pjn moralische« Kapital E Pier Krieg i pr Mindevben ^eimaiftont zu (öS Volk sagte 4mni nimmer an dem d »allen, zur Er Wen Freiheit x»S deutsche V („tsrtzlichcS an ,-id Ausmuckcr Pte: eS begn nilitärijcken D »eboten der pe (einem jener l mmsi des Voll Kassen drautze (tfnrf eten und j Mel gestohlen ße!t das autsti tiri und deckte (tiner Peiniger Ster Element, tzyen der Revi md ihr Eigent Vcknung der T pcichtum gegen Minen. Und w-e ilhon die erste pzeigt, daß sie b« deutsckc V> Mten, was no: kasfenstillstand ««sichtlich wsii smte einige A vlige LelbenSm denn der Frie> ' ingen wollle, t und dad sicht wird Männern. >en, daS d, emokrati n Del» g e die völlim inde, den llr n wir gcfo heute wie c jih schon früsie «msie Erkenn bmmen. Jetzt lÄigt hat. ern» »uSlackdeS, un . ie» bekund in ihren Regi> 64 k Mein Dnkel Venjamin. Roman von Claude Tillier. (Fortsetzung.) Ich habe eS von dem Meßner Gobi erfahren, daß die unge Dante verpflichtet ist, an den Herrn Pfarrer tausend Ta- « zur Verteilung an die Armen des Kirchspiels zu zahlen." „Das wird uns wieder an der 9fafe vorübergeyen, Mutter Simon." „Wenn die junge Dame stirbt, wie man versichert, dann wird sich der Besitzer des Windspiels all ihrer Habe bemächtigen," entgegnete eine dritte; „man sollte den Herrn Amtsrichter herbeiholen, damit er über unsere Erbanfprüche wache." Mein Onkel rief eine dieser Alten herbei und bat ihm zu erklären, was das zu bedeuten hätte. Stolz darauf, von einem Fremden, der einen Wagen mit zwei Pferden hatte, vor den anderen kovorzugt zu sein, warf sie einen triumphierenden Blick auf ihre Gefährtinnen und sagte: -- „Sie haben sehr wohl daran geian, sich an mich zu wen-- )en, mein guter Herr, denn ich weiß die Einzelheiten der Ge- schichte besser als die übrigen alle. Der hier in dem Sarge liegt, kam heute Morgen in jenem grünen Wagen, den sie dort unter dem Wagenschuppen sehen. Es war ein Herr von hohem Adel, hatte Geld nach Millionen und ging, wie ich ranz bestimmt weiß, mit einer jungen Darm nach Poris an Sen Hof. und der ist nun hier zurückgeblieben und wird mit diesen Bmern, die er so sehr verachtet hat, auf diesem armen Kirchhofe verwesen. Er war jung und schön und ich, die a!re iBcmeiie, die ganz knochenlahm und nichts mehr nütze bin, werde ihm Weihwasser auf das Grab sprengen und in zehn Fahren, wem: ich auch dott hinausgehe, wird seine verwessiche Hülle meinen allen Knochen Platz rntchen müssen: denn wenn sie auch reich sind, müssen doch alle diese großen Herren auch dorchin gehen, wohin wir gehen; mögen sie sich immerhin mit Sammet und Seide putzen, ihr letztes Kleid ist doch ein Brei- terkasten; mögen sie immerhin ihre Haut pflegen und mit wohlriechenden Salben bestreichen, die Würmer in der Erde sind iüt fit wie jihjmß a rMafte n. .Süllen LU können, Laß ich,. die alte Waschfrau, mich, iobald es mir Spaß macht, aus dem Grabhügel eines Ede.'mannes zusammenkauern kann, sehen Sie, mein guter Herr, der Gedanke tut wohl, er siöstet uns^ in unserer Armut und rächt uns dafür, daß wir nicht adelig sind. Wenn.er übrigens tot ist, liegt die Schuld vollkommen an ihm; er hat e:ncn Reisenden, der das hübscheste Zimmer des Gasthauses halte, aus demselben verdrängen wollen; «s fand darauf ein Streit zwischen ihnen statt, sie haben stch in dem Garten das Windspiels geschlagen und der Reisende hat ihm eine Kugel vor den Kopf geschossen. Tie junge Dame war, wie es scheint, schwanger, die arme Frau! Als sie erfuhr, daß ihr Mann toi war. bekam sie Wehen und es wird ihr setzt schver- lich besser gehen als ihrem vornehmen Gatten. Der Doktor Tebrit kam vorhin aus ihrem Zimmer. Ta ich bei ihm wasche, fragte ich ihn, wie es der jungen Frau gehe, und er antwortete m:r: „Mutter Manette, ich steckte lieber in deiner alten, runzeligen Haut, als in der ibrigen." „Und hatte dieser vornehme Herr nicht einen roten Rock, eine blonde Perrücke und drei Federn auf seinem Hute?" „Das halte er alles, mein guter Herr: sollten Sie ihn etwa kennen?" „Nem." entgegnete mein Onkel, .stlber ich habe ihn vielleicht an irgend einem Orte gesehen." „Und ist die ju-rrge Dame," fragte Herr Minxit, „nicht von schlankem Wüchse und hat sie nicht Sommersprossen im Gesicht?" „Sie rst gut fünf Fuß drei Zoll groß," erwiderte die Alte, „und ihr Gesicht gleicht dem Ei einer Truthenne." Herr Minxit wurde ohnmächtig. ^ Benjamin brachte Herrn Minxit zu Bette und ließ ihm zur Ader. Daraus ließ er sich zu Arabella führen; denn die schöne Dame, die im Kindbett« sterben sollte, war in der Tat Herrn Minxits Tochter. S-e hatte das Zimmer tnne, das ihr ihr Geliebter auf Kosten seines Lebens verschafft hatte, ein in Wahrheit unheimliches Zimmer, dessen Besitz ketneS Streites wert war. Arabella lag in einem Bette von grüner Sdrsch. Mein. Onkel öffnete die Borbänae und betrachtete si« einiae jjetü schwe'gend. Eine feuchte und matte Blässe, gleich der eins weißen Marmorstatue, war über ihr Gesicht gebreitet. Ihn halboffenen Augen waren ausdruckslos, nur röchel-nd atme!« sie noch Benjamin hob ihren Arm, der regringslos das Bett hinunterhing, in die Höhe; als er das Klopfen ihres Pulst» befühlt halte, schüttelte er traurig den Kopf und befahl der Wätterin, den Doktor Debrit zu holen. Arabella zitterte M dem Klange dieser Stimme, wie ein Leichnam, der den ersten Einwirkungen des Galvanismus ausgc'etzi ist. „Wg bin ich?" flüsterte sie, indem sie etnen Blick!*• Wahnsinns umherschveifen ließ. „Liege ich in einem unhnst vollen Traume? Sind Sie cs. Herr Rathery, den ich höre und bin ich noch zu Cowol, im Hauie meines Vaters?" „Sie sind nicht in dem Haute Ihres Vaters," entgegnet« mein Onkel; aber Ihr Baker ist b-er. Er ist bereit. Ihnen M verzeihen; er verlangt nur eins, daß Sie sich am Leben erhalten, dam't er -auch lebe." Arabellas Blicke blieben zufällig auf Herrn von Pont-Cost 'es Uniform hasten» die man. noch von Blut triefend, an der Mauer aufgchängt hickte. S'e versuchte eine sitzende Stellung einzunehmen; aber ihre Glieder wanden sich in einem furcht' baren Krampfe und sie fiel schwer aus ihr Bett zuxück. w:e ein Leichnam, den man in seinem Sarge in die Höhe gehoben har, zurücktälli. Benjamin legte ihr die Hand auf das Herz, - cs schlug nicht mehr; er hielt einen Spiegel vor ihre Lippen,. aber er blieb rein und glänzend. Elend wie G'ück. alles mae für die arme Arabella zu Ende. Benjamin blieb an t^rcia Kopfende stehen, ihre Hand in der sein'gen haltend und t* einen Abgrund finsterer Gedanken ver'enki. In diesem Augenblicke ließ stch ein schwerer und unsicher«« Schritt draußen auf der Treppe vernehmen. Benjamin schlctz 'chnell d'e Türe zu. Es war Herr Minxit» der an die Tu»- klopfte und rief: ( «Ich bin es. Benjamin, öffne mir; ich will meine Tocktke leben, ich muß sie sehen; sie darf nicht sterben, ohne daß ich!•! gesehen habe." (Fortsetzung folgt.- The«!« , Vom Karst tühne g ag d l $on mitteilte betrieb des H Men hin in ^ligung des »rrsitzreihen «rmion zu i sowie de ' £>t innerei» 5 ymntl’d) in wnbe. Die l Minister des 6 *in eir.mil tr Klenzsirettigke ft macken, H, toß des gei "pernfcoti frrichiedenen ( jn g^unwärl meinen c 3ncn oerkf» M>dem nunr ist, nui ^>>er einkehi ®i n 8e, die fid spielt haben, *»nst irgendir . Bihnrklbim! ?>« raicke uni Schnellt auch auf Ptimnt Baus A« A»smerk Auel! bauten. ^chau-Mienll 'Sette 2. iiuKlands^H» -nn diese L» 5 Anaebo! bet -n auf hübet, •r Verträge *, Ms nicht eL men muß-, fc e rtiflen Verhäi'- konqresfes fein mit dem bot; l VolWrepubA fl bereits jmc nerung etflört ltreidevorräte^ An dem gute» :äni:o:r giefe ob sie die tot. Hot. weil sich reiwilligm Ar- ^eren hetpq. now ist. Dtz Nätercgieruyc te Teut-chtmij ericits bie Le> fllimm ist, doß r kann. Die vorten, wem schmalen R» nälert würde«. «r. 275. Samstag, de» 23. November 1918. Seite 3? SM Krieg«« Rmliitim z» Freiheit md Wihlfihü. » Die bereits kurz berichtet, hatten am Mittwoch in M a n n« den land einzus tzen. Hinter alledem erhebt sich leuchtend das erhabene Bild doS Völkerbundes und dcS ewigen Friedens! Diese gilt eS jetzt vor allem zu erkämpfen und daran ist das Proletariat Frankreichs, Englands, Italien usw. ebenso stark interessiert wie das deutsche, Aber noch mehr! In klarer Erkenntnis der poli- __ tischen und wirtschaftlichen Entwicklung-Notwendigkeiten lehnt eS ..im die beiden'sozialdemokratischen Parteien das deutsche Proletariat bis auf ganz vers-twindende Ausnahmen Lxr Anhänger in de» Nibelungensaal gerufen. Die Veranstaltung ab. die Herrschaft der einen Klaste durck die e'ncr ander n, der L einen Massenbesuch auf. Re chstagsabgeordneter QSkar yteck. e'genen. zu ersehen. Wir sind nicht Rotz sozialsten wir sind auch Referat zu halten hatte, sprach in überaus eindrucksvoller Demokraten, und als solche sind wir enhckloffen. uns dem «nse über die deutsche Re volution und führte u. a aus: Dillen der Mehrheit nnterzuordnen, weil wir wisien, datz Dir waren in den letzten Tag n Zeugen der gewaltigsten alles andere den Bruderkrieg und damit den v o II lg en Itwlution der Weltgeschichte Der alte Obrigkeitsstat. begründet Untergang unsere S Volkes bedeuten wurre Nickt iye Autokrat e, Miiltärgewalt, Geburt?- und Besitzvorrcckten, ist Diktatur doS Proletariats, den freien Volksstaat gilt arUmerßc&roden, das Volk im Arbeitskittel und Waffenrock hat -S jetzt zu errichten, -n dem ollen Burgern und Burger. £j hie Freiheit erkämpft Doch welch gewaltiger Unterschied d.S innen gleiches Reckt zukommt Von dieiem stampiinkt «rrlaufes dreier Umwälzung mit dem früherer RevolutionenI ausgehend, erklärten sich die neuen Volksr arerungen im .neicke .«ft ohne jedes Blutvergießen, tarier strengster Auf- und in Baden von vornherein bereit, die Gestaltung der wetteren Verhaltung der öffentlichen Ordnung und Rrspek- Geschicke de? Volkes in die Hände des Volkes leibst zu leg n jierung -es Privateigentums hat sie sich vollzogen; und /hm durch raschestes AuSickreiben der Wahlen zu den logen, «id heute schon ist sie fest verankert und kaum noch wesentlich Nationalversammlungen Geleaenheit zu geb-n zur Bekundung ier- ^Swht. Ein länger als vier Jahre dauernder, mörderischer und neS M-hrheitsw-lleirs. Freilich, wenn wir dies ablehnen urw d-rr- «.mürbender Krieg batte alle üb'en Jnstnkte der herrschenden auf beständen, uwere Herrschaft als Diktatur der Arbeiterklasse «affen entfesielt und alle Schattenseiten der kapitalistischen Sh- mit den Mitteln der Gewalt aufrecht zu erhalten, so taten ro r ffcmS bloßgelcgt. „Bereichere sich wer kann!" — so lautete die damit mckt>°, anderes als was unsere vol,t,,cken Gegner. w la,,a »role, >md kein religiöses Sittengebot, kein geschriebenes »nd s i e im Besitz der Macht waren, auch taten. DoS war eaS b-r»ck- Hin moralisches Reckst konnte der Auswuckerung der Massen durch tigte Ausnahmegesetz gegen die Sozialdemokratie, daz Tau,ende ^ Kapital Einhalt gerieten. Es entwickelte sich ein rücksicht». i von Jahren Kerker, masienbafte Ausweisungen und sonstige Ver- jrtr Krieg aller gegen alle, in dem der Besitzlose und'kolann"?-- nnv-P A-bänaer u-d the ^amcken brockte, wa? »r Minderbemittelte immer unterlagen. Kein Wunder, daß die «varen die Klasienwnblr-chie in Staat und Gemeinde al« Jmtru- ffkimarftont zusdmmenbrach. ehe das Feldheer in» Danken geriet, w-nie der brutalsten Klaflenberrschaft der Besitzenden? De'e htt- Volk sagte sich: Nun aber Schluß auf jeden Fall, scklimmer t-n allo wahrhaftig kein Reckt, zu beulmeiern, wenn wir ihnen hm? nimmer werden! In dieser Stimmung traf dar Volk der Gleiche« mit Gleichem vergelten und sie eben ,'o behandeln lvur. k-g. an dem die Revolution zur Abscküttelung der alten Ge- den. wie sie eS uns getan halben! DoS sozialisti-cke Prol-^anak »aüen, zur Erzwingung des Frieden» nach außen und der poli. lehnt jedoch, wie kttsagt. iolcke Methoden ob. ES bat so mel Vor- “*» Freihe t nach innen loSbrach. Und wvs erlebten wir dabei?. trauen in die Güte und Gerechtigkeit unserer «acke. daß eS d:e deutsche Volk, dem man durch St Krirg"monate zu Hau-e so ^«eib”-«' v^über rub-a *>e-n gesamten Vofte ickeelak-^ und kstsetzlicheS angetan, das man durch Entrechtung, Unterdrückung sick der Mehrheit ftägt. Zunächst gilt eS. die hochbedeut,ainen " ~ ' den Rand der Derzweiftuna getrebon Dab'en zu du verfasiunoaebenden Beriammlunoen im Re'cke it der Abscküttelung der politischen und »nd in Baden vorzubereften, die Gesamtdeutschland? Vc,'k?mr- Dasfengang zu sammeln. Täuschen wir uns nicht: die ~ out * geosie, die unter den Tonnerschlägen der gewaltigen inneren Umwälzungen und der niederschmetternden militärlicken Erngnisss zunächst die ruhige Besinnung verloren hate und sich mit dem Neuen vorläufig abzufinden schien, sie wird sich bis zu den Wahlen wieder auf sich selbst besinnen und sich zum Abwehrkampfgegen die Ideen der Revolution rüsten. Dir erwarten nun die Massen der Feldgrauen, die nach 51' Monaten e ries entscßl:cl>en Mordens und Z rstörens in die Heimat zrirückkchrerr. Heißer -ank jet ihnen allen — zu neun Zebnt ln Löhnen des arbeitenden Volkes in Stadt und Land — für alle die ungeheuren L^pfer. me iie auf sich ge"ommen, um die Heimat zu schützen. Und in t erer Er- grisfenheit gedenken wir der zahllosen VolkSgenosicn, die map mehr wicderkehren, die in der Blüte der Jahre ge jaIIen sind und die zum Teil schon seit Jahren der grüne Rasen deckt. Jenen, de nach so langer Opserzeit wiederkehren, und den Angehörigen derer, die im Felde geblieben — ihnen mag es ein Troit.ie>n. daß, w nu auch drS Glück der Waffen sich nicht für uns entichied, die Opfer, die sic gebracht, dock nicht umsonst gcwe'en pnü. Für sie und alle anderen, die im Kriege gel ttcn — die Kra n ken und Krüppel, die Witwen und Waisen — >oll reichlich gesorgt werden! Und auch die große Masse der zu Hause Gebliebenen, die in dcn vier langen Kricgsjahrcn gehungert und aeswren geseluis e' und sick un, die Ihrigen^ m Felde draußen gesorat haben — auch i h i Los wird der neue «taat nach Säften erleichtern iind ihnen ein Entgelt schasse» für dre schw'ren Lasten, die ste während der langen Kriegsjahrc getragen haben. Das lg '"‘M <7N bcnc’i. bic ti^' zu Haufo bctcii1f€rtfn, inecs ikUL draußen bluteten, die in der Hoiinat in Freuden und Ucborfluß I ckten. indes ibre Rehenmonschen den Hungerriemen von Monat zu Monat ftir-nfer zogen — kurz: an allen jenen, die vom Kriege nur Vorteil hatten, und ftär die es nur die eine Lvrge gab, der Friede könne bald „airsbrechen" und ckrer Bereickekungsnmt ein Ziel setzen. S i e müssen jetzt ohne jede Rücksicht und Sckonung zu den ungrbeiire» Lasten berai.gczegen werden. Das deutsche Volk soll nickt lange Jahrzehnte unier^ der fflie'enlast der ungeheuren Kriegsschulden seufzen, ein fester Grirf in die Kaffen- schränke der Krieg» ge minner. KriegSspc kulanten u"d KrieaSwiickerer soll ihm gleich von vornherein einen kräftigen Teil der Bürde abnebmei'. Kriegsgewinn ist Sünden- i 1 gewinn, in den Besitz der Allgemeinheit muß zurückgeführt wer« t ,! den. was ihr da in dm Ze't der größten Not geraubt und gestohlen Itrb Auswuckerung bis an M- er begnügte sich mit der Avscküttelung der politischen und «n» m waoen vorzuvere'.en, o.e «ewmn^.".nmn^ »e...n.., -n- - - - - - - • - . j{ mufe .^rückgeführt wer- --Manchen Willkurberrsckxist und machte respektvoll Halt vor den trxter und die'entgen umerer engeren badncken «:m rt erstm-'lS e^ ^e .^g ge ^ und gestohlen teboten der p-r'önlicken Sicherheit und des privaten Eigentum», nach dem bluten Kriege und der,,gn-"dst»nendea. '"ncren Um- ^,"^ou diesem Gelte soll und wird die Arbeit der Re/erungen Kincm ,ener Vcrbrcch-r am materiellen Wohl und an der Stim- Walzung zur Beratung unsrer künftigen Ge'ck.cke ,,.samm ». 's»"- K |DU u .. ■ „ ? „ «mg des Volke», die sich am Kriege bereichert hatten, indes die snh"»r tollen. Auf Jo-brzehnte hinaus müd vor AuS''cll d-rkcr Kaffen draußen bluteten und starben und zu Haufe 'hungerten, Dab'en d'e Ricktuna „me'er inne-en Entwicklung b.-'tunmen. st-if eten und froren, ward ein Haar gekrümmt oder auch nur e n Denn nicht alle« trüat, wird die deutscke Arckn-itersckaft -- d.,? Mel gestohlen. Mit geradezu bewunderungswürdiger Selbstzucht Dort im weitesten Sinne genommen - dab-i einer groben \tH das aufständisch- Volk überall die öffentliche Ordnung aus. Koalition der liberalen Bürger tu ms gegenüber. «ft und deckte si^ufogen mit seinem eigenen Leib da» Eigentum steben. neben der wieder die alte Vhrlanr de» mehr auf kircken. tziner Peiniger und Au.beuter gegen den Zugriff unverantwork- positiiche Fragen eingefckworenen Z e n t r u m s gwen sie anftnar- Wer Elemente. Wohl zitterten die Besitzenden in den ersten schieren dürft-. Die der KamvfvroiS ein bober. wird -nick der Lyon der Revolution im Bewutztsem ihrer Schuld für ihre Person Kampf ein heftiger melden. Weit mebr ok? dovvelt lo hock wie «d ihr Eigentum; heute «xm fühlen sie sich fid-er in der reuen bisher wird dabei die Zabl der zur Arve ai,smar''ckie'-ender «»ämv- vktmung der Dinge, und ihre einzige Sorge ist jetzt, wie sie ihren fer ''ein. Ist dock b-*" Dablafter um rne Reihe von Jabren herab- Ileichtum gegen den gesetzlichen Eingrisf des neuen Staates sichern geletzt und das Dahlreckt auch aut die Fronen mi-ae^ehnt, die innen. bisher tvon lm-nig-n Aiiknahmen abge'ebenl in Doiitsckland noch Und w-e stehtS mit der Durchführung des Frieden»? kein öffentlich.-S Stimmrecht hatten. Den deutschen Frauen ist kchon die ersten paar Tage der neuen deutschen Republik haben «"-'‘•'recf't. f-" r nck di« üäo'i-ldemokratisck'e Barw' ->-t fV-gt, daß sie allein imstande ist, aus dem Znsammcnbruch. den Jahrzehnten mft Nachdruck in» Zeug leatr. »'S eine reife Frucht ^ M» deutsche Volk seinen früherer, Machthabern zu danken hat. zu von den Stürmen d-r Revolution in den Schoß geworfen worden. | stien, wa? noch zu retten ist. Wenn beute schon die fürchterlichen Sie haben allen Anlaß, in die'er Stunde ebrend „nd dankend; vassenstillstarrdsbedingungei, um einiges gemildert sind und vor- in-,eres unvergeßlichen Auaui't Bebel zu gedenken, der sei» ganzes, ««sichtlich wckterbin noch eine Milderung erfahren; wenn wir L-ben hindurch für die Gleichtzereckt-gnng der Frauen lämvfte. gute einige Aussicht haben, die unS drohende Hungersnot durch Die bürgerlichen Part-ien freil'ch stand- dieser Forderung kn» vlige Ldbeni?mitwl,endungen aus Amerika abgewendet zu sehen; beute teil» völlig verständniS'oS geger-ü'eä. oder waren doch nur «rnn der Friede der Gewalt, den die siegreiche Entente unS auf- mit halbem Herzen bei der Sache; jedenfalls hätten die Frauen ßoingen wollte, am Ende dock noch durch einen solchen de» Rechtes |,-r* *>■»»>■***"•> <->,f ibr!^t mmreck warte- kö-ne". wenn» ledwl-ch «sietzt und dadurch der Vö-kerbund und der ewige Zuknnftsft-iede auf da» Bürgertum angekommen märe. Die Zukunft w rd zeigen, «mögsicht wird — so verdanft unser Volk all das der Revolutton. daß die Frauen ihr neue? Reckt zu bardboben wisien. Wer reiten «n Männern, die heute in Berl n am Ruder sind, und dem Ser- lern-n soll, dem mutz man erst einmal in den Sattel besten. Auch ftmen, das der neue deutscke Freistaat als ein Hort der dir Männer, von denen sick bisher so Ire* den Frauen politisch remofratie, des Reckte» und der Freiheit in der weit überlegen ff-Mten, sind nickt als Me'ster der StaatSlünste «nzen. Del» genießt.^ Die Aufreckterdaltung der alten Orkw,,na vom H-mmel gewll n: auck sie lernten auf dem Jnstruwe-t der «me die völlige Erwürgung Deutschlands durch seine mil tärischen öffentlichen Angelegenheiten erst durch die lange Z it praftiscker «rinde, den Untergang d^s Recke» bedeutet. Freilich; nock: besser / >wen b»* t- : e Frauen n'ckt ebenso Aren wir gcsahren, wenn die Träger der unt> rsckiedlichcn Kronen, fertig bringen? Zumal die harte Prüfung der letzten v-er A heute —'-'*' - - -- - ' ■ - — •' — • - >e^> neuen Deulickl-ud aew-'e' 'ein. Iknd daß dabei das deutsche i Dost in seinen großen Maffrn hinter ihnen stcht, das wollen wir auch am heutigen Alwwd l-ckünden. Der Redner kck'ug folgende Entschließung vor. die von der Versammlung einstimmig ang -nommen wurde: „De Versammlung begrüßt dankbaren Herzens die aus dem Felde he -n: kehrenden Truppen und gedenkt in Deb-"t der Gefallenen und ibrer H nterbliebcnen. Sie bekennt sich mit Begeisterung zu den Id en der Demo», fratie und des Sozialismus, die in der Revolution der letzten Wochen zum Durchbruch gekommen sind, und die allein un'er Vol re 'en können von der Gefahr de» UnteraangS, in, die es das System der Autokratie und dcS Militarismus gebracht hat. ... Vertrauensvoll legt sie die weiteren Geschicke Deutschland» i- !ue <-w- de de« re -st ' en Volkes selbst, das durch freie und g-eiche. Wahl zu den geschgeb.nden Versammlungen darüber entscheiden soll. „ . D-eft Ver'a"-m-"ngen sind so rasch als möglich auSzuschre-« ben, um sede Geläh-dung d>'r errungenen politischen Freih iten, der inneren staatlichen Ordnung und insbesondere der DolkS- ernäbruna zu vermeiden. Inzwischen versick rt die Versammlung die beauftragten DolkSlomm'siäre in Berlin und Karlsruhe hre? Vertrauens und ihrer tatkräftigsten Untersttätzung, und erwartet von ihnen auch wo- e-l>„ d c enera sckste Förderung der vol ttschen und wirtschaftlichen Jnteresien her seither unterdrückten und vuSg» beuteten Votk-schtchten." Die Par*e:e'nkflnng. ©ire fleme'nmme Sihung der Partei- dmmen. Jrtzt, da dnS deutsche Volk sich seiner Mackt^rber ent* MeikelloS eine Mehrbeit der W^hlbere^'t'^en darstellen, bei die'er allflemeinen V'rständ'gung, aber arrxrenchtS der unffeyeueren De-« Wlfft hat. erwachen ihm die Sympathien und das Vertrauen des hochb^eutiamrn Wahlentscheidunfl ein aanz aewaltiaes po'itilcleS dvutunq flemtiinawen HandelnZ in der jeb'flen Zeit wurve ohne, »uLmrtdeS, und unsere KlassenArnossen in Frankreich, England,. Gew'cbt ^u. Mögen si'' daS Vertrmien rccktfert'gen, wie eS im. Widenpruck beichlonen, weiter zusammen zu arbeiten. Die Er» bekunden unS ihre Solidar tät und versprechen uns, sich' verflossenen 5kri"g der Fall war! Für dir Arbeiter'chast aber er» i kenntnis. daß eine Parte^richtung allein nicht dcn begonnenen Weg' ihren Regierungen für einen gerechten Frieden für Deutsch» grbt sich aus alledem die Aufgabe, beizeiten alle Kräfte zum grofen'der Revolution fortsehen könne, gab den AnSscklag. Theater, Kmft md Wiffeaschast. Vom Karlsncher Hostheater. Auch an der Karlsruher -"e gng die neue Zeit nicht spurlos vorüber. Wie wir mitleilten. hat das Ltantsministeriiim beschlossen, den ilrieb des Hoflhealers unverändert ireiterzufuhren. An nach , lhen hin in Erscheinung tretenden „Reformen" daff die Be- ^igung des Lstijierrprivilegs — d'e beiden vordersten everrsitzreihen standen bekanntlich bisher den Osfizeren der «rnison zu einem erheblich billigeren Preise zur Persügung ^ sowie die Aufhetzung der Hoflogen genannt werden. Was inneren Betrieb des Theaders betrifft, so Herrichten hier nntlich in den letzlen Jahren nicht gerade erfreuliche Zu- «s>de. Die Ltaatsregierung (das Hoftheater untersteht dem «»ijster des Auswärtig,.'^ Herrn Tr. Dietrich), hat hier einmil mit fester Hand zugegriffen und, um allen Kom- fklenzfireirigkeiten, Eifersüchteleien. Intrigen usw. ein Ende £ machen, Herrn Intendanten B a! f e r m a n n die Oberleibs der gesamten ThealerbelriebS iibertmgen, auch den ^pernbet r i eh. Ein Wechsel in der Jmendanz, dem von "Kschiedcnen Seiten das Wort geredet wurde, wurde unter A'g.'imärrigen Verhältnissen nicht für zweckmäßig erachtet, meinen auch, die Jnicndantenirage möge auf ruhigere orten verschoben werden. Dringend zu wünschen ist, daß, ^chdem nunmehr eine Sladilisiernng der Verhältnisse einjio ist. min endlich wieder Ruhe und Ordnung im Hof- ^l»er cinfctjrt, denn man kann wirklich nicht saoen, daß d:e ^>ge, die sich in der letzten Zeit „hinter den Kulissen" ab» ^pi^t haben, dem Ansehen des Theaters wie auch dem der irgendwie dienlich ccire'en wären. Bus aller well. , bchnellbauten. In der kommende NebergangSwirtzschaft wird raicke und billige Bauweike von besonderer Wichtigkeit sein. Schnellbauten, die auf der Brellauer Mrffe zu sehen waren auch auf der in diesem Monat stattfinb-nden Ausstellung ?^»nne Baustoffe ausgestellt sein werden, verdienen daher er- Me Aufmerksamkeit. Die Unrschou b.schreibt einige dieser ^rlldauten. Da» ArbeiterdoppelwohnhauS, da» von der Jndu- >n 8*iu4lttieneeieB|4aft innerhalb knapp dreier Tage errichtet wurde, ist nach dem Scknellbou-'ystem Schwetz hergestcllt. Auf einem von Pfähl, n oder M-iuerwerk gestützten Sckwellenkranz wurde da» Gcrippe des Dauer auf zweiteiligen eisernen Holzstützen errichtet. In die senkrechten Rinnen dieser Holzspitzen wurden'Beton.vlotten einoe-ckobr-n. so daß. abgesiten von de» zur Bildung von Fenstern und Türen sreigelaffenen Oeffnungen, nach Perstrecken der Fugen in den Platdn eine g Mosiene HohlwanD hergestellt war. Diese Wand kann außen mit Mauerbelag versehen und innen mit GipSplatten br-legt werden, in denen auch Nägel haften. Fenster« und Türrahm n laffen stch leickt einsckieken; der Txrchstuhl wird in einfacher Weile, so wie bei Holzsackwerk, angesetzt. D e einzelnen Bauteile können auf Vorrat hergestellt werden; sie sind leickt zu transportieren u:ü> selbst wenige gelernte Arbeit r sind imstande, sie an Ort und Stelle zusan-menzufügei,. Dadurch wird eine wifentlicke Ersparnis an Arbeitszeit und Transporttosten gewonnen. Diese Bauten sind feuersicher, sie haben nichts vom HauSsckwamm zu leiden und können bald noch brer Errichtung bezogen werd -n. Die Außen, und Innenseite-, der Wand laffen sich- auch nach Bciiel-en reinigen. In der Praxis hat eS sich auch bewährt, zunächst die inn re Seite des Hauses als sogenannte Rab-tzkonstrukt on auszuführen. Zu diesem Zweck wird die in Größe eines StützenfeldeS fertige Schalung von innen durch eine einfache Verriegelung zwiicken je zw.-i Stützen bcfesttgr und die Rabrtzmaffe von außen angeworftn. Durch Weiterrücken der Venck-a-una und nack kürzester Zest sämtlicke inneren Wand- flächcn fertiggestellt infolge der hohlen Toppelwand sind die Räume auch warn: So -st eS a^o trotz aller SaZvierigkeiten, d e dcr Mangel an Material und Arbeitskräften bietet, möglick, in kürzester Zeit feste, trockene und warme Kleinhaussiedelungen zu beschafsen. Auch die nach d.w Tuckscherrorschen System verhältntsmäßig sehr rach h-rstelldaren Hallenbauten geben ave Voraussetzungen für klaglose Wohnl'chkeit. Ein zeitgemäßes Einbauihstcm für Dach- glaSscheiben, das den Kitt vermeidet, brachte die Firma I. Ebers- väck-r unter Verw'-ckung ,h-er O-förmigen Svroffenrmne zur Vorführung, indem ste das Oberlicht eines Werkstattraums nach ihrem Syjl.m auSführle, von d.m sie Modelle aussieütc. Eingegangene Bücher u. Aeikfchrifken. (Alle h-rr verzeichneten und besprochenen Bücher und Zeitschriften können von der Parteibuckihandlung bezogen werden.- Henckell, Karl, Weltmustk. Neue Gedichte. 135 Seiten, KI.-4'. München 1918, Franz Hanfstaengl. Gebunden 6 Mk. — In diesem neuesten Gedichtbande Karl Henckell» findet vor allem der eherne Schritt de» deutschen Schicksals während der letzten Jahre seinen starken rhythmiscken Widerhall. Wie eS von dem Dichter glühender sozialer Kampfgesänge nickt anders zu erwarten war, in-ereh sick D ohl »nd W he, Not und Sehnen der Volksgemeinschaft in VerSgebildcn von packender persönlicher Prägung wider. So entsteht wie von selbst ein unmittelbarer Kontakt mit der hochgespannten Seele der Gegenwart. Das ist eben da» leben o i ae Zeicken, da» L>enckellz dchteriicheS Schaffen, über besten entschiedene Formgewalt heute gar nicht mehr zu reden ist, von all -m nur literar icken Formalismus, von gesuchter Mode- rick-tung und krampsh-ster Manier auf den ersten Blick untcr- ^ scheidet. Natürlich sugestive Wirkung mit den einfachsten Mitteln | ist das Ziel, das dem Dichter am Herzen liegt, und das er auch > in den meisten F'llen aufs glücklick-sle erreicht. Gerade bei dem ! jetzt vorliegenden Bucke spürt man -o recht, daß hier unbeirrt und unv rbitert ein Dichter am Werke ist, der mit Reckst Anspruch erbeben darf, nickt nur von einer bcscktänkten Gemeinde von Liebhabern. sondern von allen Besten seines Volkes weichin gehört zu werden. „Reformation" ist der Titel einer sehr gut geschriebenen Flug, schrist (Preis 1,50 Mk.). die sich mit dem Gedunsen eines geläuterten Christentums, dcS auf Vernunft und Naturerkenntni» auf- gbaut sein soll, beschäftigt. Verfasser ist Friedrich Franz von Unruh. Krieger-Renten und Familienversorgung. Führer für Kr-egS- Jnvaliden, Krieger-Witwcn und -Waisen sowie Ansprüche auf die Versicherungsleistungen und Kriegsunlerstützungen, von Arteiter- sekrctär Gustav Krüger, Magdeburg. Preis 75 Psg. Verlag für Sozialwiffenschast, G. m. b. H., Berlin SW. 68. — De Schickst erläutert kurz und treffend alle Militärrentenrrngelegenhciten und darüber hinaus die Bestimmungen über Zusatzrenten, widerrufliche Unterstützungen und sonstige außerhalb des eigentlichen Militärversorgungsrechts gesck-asfene Hilfsquellen für alle Leidtragenden des großen Krieg.?. Beim Lesen des Merkchens sühlt man, daß bier eine sachstundige Hand de Feder geführt hat, der eine reiche Praxi? aus der beruflich n Betätigung zur Seite stand. Neben der reinen militäri'cken Versorgung sind auch die Ansprück« ander sozialen Gesetzgebung berücksichtigt. In einem besondere» Nachtmg sind auch die erst vor kurzem erlassenen Bestimmungen über die TeucrungSzusckläge zu der Militär- und Hiutcrbliebenen- rente behandelt. Sowohl durch diese Aktualität als auch durch die be gesügten Muster für Einsprücke und Eingaben wird der Wert des ^SchriftchenS nock ganz besnderS erh-äht. Ter Preis der 48 S.iten starken Broschüre beträgt nur 75 Psg Wir können die Anschaffung jedem Interessenten empfehlen. Skr. 275. Samstag, den 23 November 1918 t**» i i U i r. Durlach, 22. Nov. Parteiversammlung. D e So-, Geradezu unglaublich ist, war jetzt von einem Vorgehen die- zialdemolratische Partei hält am Montag. 25. November im Gast-Iser »och immer bestehenden GeheimratSregierung gegenüber den Haus zum „Lamm" eine Partciversammlung ab, die sich neben lLehramtspraktrkanten bekannt wird Die Jahrgänge der Erledigung einiger geschäftlichen Angelegenheiten in der: , 1912 ^ 19 _ 18 - ^ e ^ en Jahresklassen dieser Lehramt^raktikimien, «Hcrup.sache mit der bevorstehenden Wahl zur konstituierenden <»« wahrend des Kruges .ogf?W|e cr beiden letzten Unterrichtsminister der alten Regierung derart herabgedrückt, daß er der damalige Minister des Unterrichts wagen konnte, 1913 schon einen ganzen Jahrgang dieser entrechteten Praktikanten auf die Straße zu Wersen. Dabei sind die älteren Lehrkräfte mit Arbeit derart stark überiaflet, daß sie bezüglich der Sterblichkeit unter den akademischen Berußen an zweiter Stelle stehen. D'eseS Exempel soll jetzt in versckärftem Maße wiederholt werden, sogar mit Kriegsteilnehmern. Ein d.rartiges Vorgeben spricht aller Menschlichkeit Hohn. ES ist daher böckite Zcit, daß diesem geheimrötlichen Treiben ein Ende bere'tet wird. Die Herren sind noch vollständig verstrickt in die unheilvolle Politik dealten Regiment?; eS gehören jüng.-re Kräfte her, die die Gewähr dafür b eten, daß baldigst eine soziale und wirtschaftliche Gleich, stellung der nichtetatmäßigen höheren Lehrer mit den andern äkad.mischen Berufen eintritt. Eine unbedingte Forderung ist, daß die verheirateten Kriegsteilnehmer, dann die verheirateten N chtkriegsteil» nehmer unter den Lehramtspraltikanten ohne Ablegung des Probejahres .und ohne pädagogisch« Arbeit unverzüglich etatmäßig werden. G leicherweise muß für ausreichende sofortige Bezahlung und Ver- Wendung der unverheirateten Kriegsteilnehmer gesorgt werden. Um Stellen hierfür freizubekomwen, find in erster Linie alle etatmäßigen Mittelschullehrer vom 60. Lebensjahre ab in den Ruhestand zu versetz n. Die Reform dos gesamten Unterrichtswesens hat von unten her zu erfolgen, so die Demotratlfierung der Schule, die Wahl der Anstaltsleiter durch die höheren Lehrer selbst, Ein» schränkung der Komv kenz der Direktoren, Wahl der Ministerial- referenten und sonstiger Beamter de- Unterrichtsministeriums durch die Mittelschullehrer, Regelung des Privatunterrichts zu Gunsten der höheren Lehrer u. a. m. Nur bei Durchführung dieser Reformen ist die Gewähr dafür geleistet, daß auch im ^dischen höheren Schuliveson ein frisck-er, freiheitlicher Geist seinen Einzug kalt und mit dem ganzen Wüste der alten, muffigen Bürokratcn- regierung aufgeräumt wird. L. P. - Ebervach r. N., 22. Nov. D,S GroßherzogSvaor mit Gefolge auf Schloß Zwingenbert niedergelassen Ter beiter- und Soldatenrat Eberbach hat beschlossen die Wache dem Schlosse zu ltellen und dafür zu so-gen, daß die äerrsch,^ j ungehindert und unbelästtgt dort wohner - KriegSbeschSdiulrnversinimlung i« Rastatt. Am 3. Novmber d I. fand im Dahmoshotel in Rastatt ^ Versammlung von KriegAbelcbädigtcn statt, st« sich eines lehr st^, ! len Besuche? von Rastatt und Umgebung *u -tfreuen hatte der Ver,anunlung war: die Gründung einer Ortsgruppe BezirkSoereimgung der Kriegsbeschädigten und eh. maliger Kri^ teilnehmer unter womoglichcm Anschluß an len ReiclMund ^ Kriegsbeschädigten und ehemaliger Kriegsteilnehncr (Sitz öerlhfl. Das einleiteiäe Referat mit dem Thema: »De sozialpolfiist^ ! Forderungen der KriegSbeschädigien und ehemoilg.n Kriegs^, 'nehmer", hatte in dankenswerter Weife der Gauschrifile-cg Kamerad Mayer auS Karlsruhe übernommen, der sich >>>*, Aufgabe in ffcrer und leichtverständlicher Weise entledigte z, führte aus, daß die hauptsächlichsten Forderunge,l der Kriegshetze, digten. darin gipfelten, daß das MannschaftsversorgunMe'.tz ei«, grundlegenden Aenderung zu unterziehen sei und zsar sei f* schnelle Hilfe notwendig. Tom Kricgsinvaliden must ähnlich ui, bei der Sozialversicherung Gelegenheit gegeben werden, an ätr Festsetzung seiner Rente mitznwirken. Auf wirtschaftlichem gfe, bete muß, um den Kriegsbeschädigten vor der schlimmsten Nor z, bewahren, ein Gesetz geschaffen werden wonach jeder Unternehmer verpflichtet wird, einen gewissen-Prozentsatz KriegsdesclMaier z, beschäftigen. Die Lage der Kriegsbeschädigten und eftmaltzet Kriegsteilnehmer kann aber nur durch eine geschlossene OrWui. i sation g-bessert werden und Pflicht einer jeden, der in diesem Kriege zu Schaden gekommen, ist es, sich dem Re'chSrecband der IKriegSbesckÄdigien und ehemaligen Kriegsteilnehmer «Sitz Berlin) anzuschließen. Lebhafter Beifall fotgle diesen sack)gemästen, int«, cssanten Ausführungen. Sämtliche anwesende Kriegsbeschdgie» erklärten ihren Beitritt zum Reichsbund der KricgSbefchäUKr, und ehemaligen Kriegsteilnehmer und er konnte sofort zur tzrv» düng einer Bczirk v, reinigcing für Rastatt und UmgeounglM zirka 70 Mitgliedern geschritten werden. Bei der bamt Schlußwort des Gauleiters, Kamerad Delby aus Karlsrch?, hatte die schon und ruhig verlaufene Versammlung irr Ende er reicht. LMer-BtrsWUlmi der öllitsche» Weiter- M SoMeluM. Erleichterung der VezugSscheinpflicht. Wie die „Textikwocbe' mitteil -n zu können glaubt, steht eine große Erleichterung der BezugSick^inpflicki unmittechar bevor. WTB. Berlin, 22. Nov. Das Demobilmachungsamt gibt fr» fannt: Die Wumbag Bewirtschafttmg von Werkzeuamaschinm, el-k. irischen Maschinen und landwirtschaftlichen Maschinen wird aufgehoben. Neue soziale Gesetze. Das NeicharbeiiSamt plant ein« Reih' von bedeutsamen sozialen Neuerungen. Es befinden sich darunter hie Ausdehnung der VersicherungSpssicht. Die Achtsinndenpflichl ist für d'e Arbeitszeit in den Bäckereien und Konditoreien beschlossen. Da? Nachtbackverbot soll auch in Zukunft aufrecht erhalten bleiben. Auch wird eine Neuregelung der Sonntagsruhe kommen. Eine höchst überflüssige Frage. " * „Erne ernste Frage an die Sozialdemokratie" richtet der indische Beobachter". Er stellt cm die sozialdemokratische Partei die präzise Frage: .Ist die sozialdemokratische Partei in Baden gewillt und entschlossen, den Berliner diktatorischen Tendenzen scharf entgegen zu treten und sich unbedingt dafür e nzu setzen, daß am 5. Januar die Nationalwahlen in Baden stattfinden k" DaS ist e'ne höchst? überflüssige Frage. Der „Badische Beobach- rer" und die Führer der ZentrumSpartei wissen ganz genau, daß die badische Sozialdemokratie die von der Spartakusgruppe in Berlin, Leipzig und anderen Oren verfolgte Politik ablehnt. Die sozialdemokratische Parte: Badens stellt sich auf den Boden der demokratischen, soz-alistischen Republik, sie verlangt die Wahlen zur badischen und deutschen Nationalversammlung ohne jede Verzögerung Ein bolsck^ewist'scheS Deutschland ist für die Alliierten nicht verbandlungsfäh'g, bekommt die notwendigen Lebensmittel gdsperrt und die Einleitung von Friedensverhandlungen verweigert. TaS dürste genügen, um den Ultraradikal'S- mus und die poliusche Unvernunft zur Einsicht zu bringen. Bei der badischen Sozialdemokratie hat eS der Einwirkung von außen nicht bedurft, um zu wissen, was dem unglücklichen und gebeugten Volke nottut.. Das Reich und das deutsche Volk brauchen Frieden, Freiheit Brot und Arbeit. Wer etwas, unternimmt, was gegen diese Uüebensnotwendigkeiten des Volkes gerichtet sst, ist ein Feind des Volkes. Auch in unserm gestrigen Leitartikel haben wir in diesem Sinne Ciellung genommen. Wir müssen scbon sagen: die Herren vom Zentrum mögen sich gefälligst nicht dümmer stellen, al» sie änd. Jeder, der nur einigermaßen die politische Stimmung hierzulande kennt, weiß, daß wir die Spartakusmänner samt Bolschewismus ablehnen. Wozu also solche Verrenkungen? * Bruchkal, 22. Nov. In den Trockenwerken Wenkebach brach gestern früh Feuer auS. Es verbrannten Vorräte von Futter- Vaden. Reaktionäre Neberbleibfel im badischen Schnlbetrieb. Aus badischen Schulkreisen wird uns geschrieben: Wenn der „Volkssreund" kürzlich schrieb, daß eS mit der Aenderung an der Spitze der Regierung allein nicht gttan sei. tatz vielmehr auch die Glieder vom neuen Geiste durchdrungen > sreckter Flügel) wurde die Einrichtung ausgestellt und der Be- fein mühten, so hat er damit gerade was unsere badische Unter« trieft ausgenommen. Mannheim sieht damit nicht nur in direkter eichtsvcrwaltung betrifft, den Kern der gesamten Neuordnung Verbindung mit der Station in Nauen, sondern auch mit der tichtig getroffen. Denn im badischen UnterrichtSwe'en war eS nicht srinzösisclen auf dem Eifelturm. Durch dies« Einrichtung ist cS Allein der Minister Hübsch, der den ganzen Betrieb mit seinem .«öglich, wichtige Nachrichten sofort auch in Mannheim „au,zu- engherzigen, kleinlichen, reaktionären Geiste erfüllt^ sondern im »angen" und der Einwohnerschaft zu übermitteln. — In einem artife T ». Ichenheim bei Lahr, 22. Nov. Einem hiesigen Landwirt wurde in Straßburg ein Fuhrwerk mit zwei Pferden gestoblen. Am selben Tage hat einen Altenheimer Landwirt dasselbe Ge;chick erreicht. Konstanz, 21. Nov. Wie die „Konst. Nachr." Mitteilen, werden die me'sten der früh-r in der Schweiz wohnenden und jetzt dorthin zurückkehrenden deutschen Soldaten die Grenze nicht in Konstanz, -andern bei Thyngen überschreiten. Die Schweiz fordert, um eine Maffenüberflutimg zu kerhindern. strenge Ausweise. So wird dai Visum der schweizerischen B hörden und die Zustimmung der Schweizer Wohngemeinde, wo die Heimkehrenden sich niederlassen wollen, verlangt. Mannheim, 21. Nov. Eine Funkenstatton besitzt, wie der Ge- neralvnzesger m'tteilt, seit gestern unsere Stadt. Auf dem Schloß felben Maße waren es auch seine „Gehilfen", die Ministerialräte, Mühlenanwesen an der Lagerstraße bmch Feuer auS. Der Fahr» »leHeimräte usw., die das Schulwesen im Sinne ihres „Meisters" nis. und Gebäudeschaden beläuft sich auf 10—12000 Ult, — 11^6, 0 <«a a!» {>■«? ’ei-av ßleitl OG S\*r VDm AXT««« V«. «„ 2« leiteten. Und ein frischer Zug, ein freihciilcher Geist wird erst t arnt im Schulbetriebe sich bemerkbar machen, wenn auch diese anze Hinterlassenschaft dem »Herrn und Meister" nachgefolgt ein «irir Hecdelberg, 22. Nov Der Oberkellner Max Kölner, der, wie berichtet wurde, seine Frau erdrosselt hatte, entzog sich der irdi- stlen Gerechtigkeit» inde>u er seinem Leben durch Erhängen ein Ende machte. WTB. Mannheim, 22. Nov. Donnerstag und Freitag waren hier auf Einladung des Vollzugsausschusses des Arbeiter- und Soldatenra.es Mannheim sie Delegierten der Arbeiter. und Soldatenräte ganz Badens zu einer Landesber, fammlung beisammen. Die vorlMfige badische Negierung tieh sich bei dieser Tagung durch den Justiz min ist er Maru» (Soz.) vertreten, der auch m einer programmatischen ErklärwM die Absichten der neuen Regierung entwickelte. Nach längerer Te» batte wurde ernst mmig eine Resolution angenommen, in der (f heißt: Die am 21 .und 22. November im BürgerauLschußsaal b«r Stadt Mannhc m tagende Versammlung der badischen Arbeiler. und Soldatenrä c erklärt sich als Vorparlament der freien Volksrepublik. Dieses Vorparlament hat mindestens alle vier Wochen zu einer Vollsitzung zusammenzutreten. §# dringenden Fällen kann eS jederzeit zusammengerusen werten. Dieses muß geschehen, sofern die Errungenschaften der Reval» tion ernstlich gcsährrct werden. Ein von der heutigen Versammlung gewählter Landes» a u S s ch u ß führt die Geschäfte des Vorparlaments und biltei eine Vollzugsgcwall. Ter LandeSausschuh seht sich zusammen aus 11 Vertretern. AuS seiner Mi.te wählt der LandeSauSschuß e'rie.i engeren Ausschuß von drei Genossen, der, mit dem S'tze in Karlsruhe, in enger Fühlung mit der vorläufigen Regierung dergestaü zu amtieren hat, daß ohne seine Zustimmung keine grundlegend« Handlung seitens der vorlänf'gen Regierung erfolgen darf. Tic vorläufige badische gieg'erung ist dem Vorparlament gegenüd« für ihre Handlungen verantwortlich. Als erste Willenskundgebung der Vorparlament» erflärt diese-: Die Versammlung versichert die VolkSregierun- gen in Karlsruhe und Berlin ihres Vertrauens und ihrer talkrästigftcn Unterstützung und erwartet von ihnen auch weiterhin die «.nerg'sch« Förderung der politischen und wirtschaftlichen Interessen der seither unterdrückten, ausgebentr'e« Volksschichten. Die Wahl zur badischen Nationalversammlung soll an dem von der vorläufigen Negierung festgesetzten Tcrm'n (5. Januar 1919) staktfinden, sofern die Regierung ein geordnetes und wirklich demokratisches Wahlvecfahren' garantieren kann. Unter der gleichen Voraussetzung wünscht die Versammlung auch dre baldige Wahl der deutschen Nationalversammlung. Ferner wurde folgende Resolukion angenommen: Der La» deSauSschuß der Arbe'ter- und Soldatenräte Baden» beschließt, bei der vorläufigen Regierung Badens dahin zu wirken, daß deutsche verfassunggebende Versammlung sobald wie möglich, spätestens aber Anfang März, zusammenberufen wird. Soziale Rundschau. Zimmer für alleiustchende Arbeiterinnen in Sfilttg-crt. Der dem Nationalen FranenLienst angeschlossene „Gemein^ nützige Wohnunesnachrveis für alleinstrhende Arbeiterinnen teilt mit, daß die Bereitwiüigr'eit „guter Familien", einzeln Zimmer ihrer Wohnung cm Arbeiterinnen ab 5 >ü-^ mieten, stößt bisher in vielen Fällen aus den Widerstand ^ Hausbesitzer, de laut vertragl'chcm Rechte keine Untervenu'-e- tungen »ulasfen wollen. Dieses Recht ist durch die neue Du»- desratsverordnung über Mieterschutz jetzt stark beschränkt wük' den. Der Bedarf an Zimmern ist dauernd stark, , - J Der- S nttsjüt) al j:ere in: i absichtlich mit Sold Fcycr zu, Brote für und erregt hierzu m: keinesfalls S.-R. vor ein Matrc gliedcr im - Tas 5 dienlichen l-.chen Sic rcsgut usl se?, Ratssa liche V« xebundeu, lokals rech Sozias Dienstag, Schü-tzenst sinnen de ,:nd Ag'ta spräche üb Amtlicher in dieser Bewegung eingeladen. ckbn all hiermit di fereS Wal Nat'onalvi Wrhlkamp Geldmittel Parte-geni Baslrebunt Alle k dition des demokratis nehmen ö gerne entx Eine Kundgebung der badischen Soldatcnräte. An den Vollzugsausschuß der Arbeiter, und Soldatenräte, Berlin t Wir verlangen in Gemeinschaft der Arbeiter- uns Soldatenräte ganz Badens sowie der Soldatenräte unserer Heeresgruppen die Sicherung der Ziele unserer Revolution, die demokratische und soziale Republik und die N lionaldersammlunh Wir verlangen Förderung dieser Ziele durch Zusamwcn.reffen der Arbeiter- und Soldatenrä!« Deutschlands. Wir verwerfen jede Gefährdung der Vsrhandlungs- kähigkeit der ReichSleitung init Wilson. Ganz Süd- und Norddeutschland will dabet mithclfen. Wir protestieren gegen diktator:-. sche» Vorgehen einzelner Gruppen. Wir haben Millionen Kameraden hinter uns. ~ Der Landesausschuß sämtlicher Soldatenräte Badens.' Weser. ^ e. Ri Vollrv. den einen anwesend. Grund de zu geben > Dohlsohrt- ruhe) übe beiter- a» ‘tw( und Schlußsteir lviihnte di Soldaten, Wucher uj nur die r wr, hl re < politisch ir Nedicer di« Staates b tt. S.-Rätl betreffend tpeibungen baldigen ? Ruhe und bleibt. V Mit eine» »u stellen. Vortrag. Ln 1 Weiler, und zur lution I erklärt den, sie und be derspric and die Zum «achte G dar sich , «.- u. S kisele, fräße 51. reh.nde l Die Ha «nfmännisc kihung des Achtele die r»ßr.ordentl °-i:ersc'.aft ! wng, ein« d-f feste B- 1 während latz greiser ' 'tn indr 1 i ogsvaar h«> ifen Ter die Wache die derrft «statt. ^ m Rastatt »w eines -ehr st^. uen hatte fati ciogruppe ^ maliger KriW, Reick-Sbunü r (Sitz Berich, : sozmlpolstiiche, ■ifl.n Kriegzchj,. Aauschrifileich, > der sich fetttec mtledigie z, der KriegsbeH» zungLge'.tz ech, D zsar sei h-^ muh ähnlich feg werden, an £>.< tschafüirhcm limmstm Not m der Unchrnrhmr, MesaMimer z, und ehcmal'M - hlossene Organi. 1 der in dir^W e'cl.srecband dn'1 er iDitz Äerkchs^ gemäßen, inte» " 'riegsbcschL'gfe, ricgSbeschAigst,ii osort zur tzril» Umgevungs E ■i der bnrosffifc . Kanicialen «, , 2. VoilitzetLee, einem kerniz» , aus KarlÄuchi, 1 10 iyr Uiiöt m |J »WM. > Freitag warm i Arbeiter- wch :r Arbeiten iner Landest«, Negierung iich st er Maru» scheu Erklärung ich längerer Tr« imen, in der ei auSschutzsaal der nschen Arbeite» lament der ent hat winde- nenzuiceien. I» erusen werte«, en der Revola- lter Lande!» ntS und bildet > zusammen aui SauSschuh e ne« S tze in Karll- erung dergestaL ne grundlegend« stgen darf. Di« nent gegenÄtt nks erklärt die» Sregierun- vertrauend riet von ihnen scheu und wirk» ausgebenteS itionalver- egierung festge» 1 die Regierung erfahren' garan» inscht die Bei» itionalversamm» len: Der La» denS beschließt, wirken, daß di» ie möglich, fpS» enräte. 1 Soldatenräie, Arbeiter- und : unserer Hei» iution, die de» und die Na» rderung dieser > Soldatenräie Verhandlung!» iib» und Nord» gegen diktator:», ien Millionen nräte Badend! Deute abend Uollro-Uersammlim g £?r Sozi'aldcmohratirchen Parte? im „Friedrichshof“. jVlanner und fraucn erfcbemt zahlreich!- flus der Stndt. * KarlSrube, 23 . November.' D«.- Arbeiter, und Goidatenrat teilt folgendes mit: Donnerstag abend sturen mehrere der gefangenen englischen Lsfi- ziere in: Theater in Bereitung eines Matrosen, der, scheinbar absichtlich den Eindruck erwcck.e, als gehöre er dem Arbeiter, und Soldatemat an. Er beschlagnahmte in der Pause die im Foyer zum Verkauf an das Publikum bestimmten belegten Brote für die englischen Lssiz ere, allerdings gegen Bezahlung, und erregte dadurch großen Unwillen. Ter A.» u. S.-Rat teilt hierzu mtt. d.ch dieser Zwischenfall, wie auch ähnliche andere, keinesfalls mit Wissen oder gar auf Veranlassung des A.» u. S.-R- vorgekommen ist. Im A.» u. S.-R. Karlsruhe ist nur ein Mairose als Mitglied und dieser ist wie alle übrigen Mitglieder im Besitze eines keine Zweifel lassenden Ausweises. — Das Karlsruher Publikum wird hoflichst ersucht, alle zweck- dienlichen Nachrichlen in bezug auf die Gefährdung der össeni- I:chen Sicherheit, sowie Verschleppung von Lebensmitteln, Hce- resgut ustv. an das Geschäftszimmer de§ Sichcrheitsausschick- ses, RalhanS, Zimmer 62, gelangen zu lassen. — £ eff ent» liche Versammlungen sind an die Polizeistunde nicht gebunden, jedoch müssen sie unler Angabe de» Versammlungslokals rechtzeitig dem Bezirksamt angemeldet werden. Coz'mld-mokmtischer Verein. Bezirk Südstadt. Nächsten Dienstag, 25. ds. Mts., cckends 8 Uhr, findet im „Auerhahn", Schützenstraße, eine Zusammenkunft der Genossen und Genossinnen der Südstadt statt. Es sind wichtige Lroanisations» ,md Ag'laticnsfragen zu beprechen, außerdem findet eine Aussprache über die Wahlen zm Nationalversammlung statt. Pflicht sämtlicher Genossen und Genossinnen der Südstadt ist! cs daher, in dieser Zusainenkunft zu ersckxünen. Auch Freunde unserer Bewegung, sowie Leser des „Volksfreund" sind freundlichst eingeladen. Stärkt unfern Wahlfond! Am alle Parteigenossen und Gesinnungsfreunde richten wir hiermit die dringende Bitte, ihr Schärflein zur Stärkung unseres WohlfoiM beizutragen. Dir bevorstehenden Wahlen zi.r Natonasveriammlung kosten Geld, viel Geld, und wenn wir den Wihlkampf in Ehren bestehen wollen, müssen wir ' e nöl'gen Geldmittel zur Verfügung haben. Darum richten wir an alle Parte'genossen und -Genossinnen, an alle freunde unserer Bestrebungen das Ersuchen, den Wahlfond zu stärken. Alle bekannten Parteigenossen, die Redaktion und Expedition des „Volkssreund", sowie die Geschäftsstelle der srzial- demokratischen Partei, A. Abele. Stadtv., Tegenfeldllr. 3, nehmen o'e für den Wahlfond bestimmten Betrage jeberze'l gerne entgegen. Der Vorstand des Tozialdem. Vereins Karlsruhe. e. Rvppur», 21. Wob. Sr« auf Mittwoch abend angeictzte Volksversammlung im „Lammlale" hatte ans allen Schichten einen überaus guten Besuch ausziiweisen; auch Frauen waren anwesend. Ten. Höhn eröffnete die V.rsammlung und gab den ffiiunb drr Einberufung derselben bekannt, nämlich Aufklärung zu geben über die Arbeiter- und Soldatenräte und die Dahl eines WohlfohrtsauS'chusseS. Das Referat hatte Gen. B 0 ssi (Karlsruhe) übernommen, der u. a ausführte: Die Gründung der Arbeiter- und Soldatenräte werde von vielen als russische Einr ch° tun« und das Wert Einzelner angesehen, während sie nur d.n Schlußstein einer jahrelangen Entwicklung barst llen. Ridner erwähnte die Ursachen der Revolution: Schlechte Behandlung der Soldaten, UrlaukbSsperre; zu Haufe: ErnährungS'chwierigkeiten, Wucher ufw. Die A - u D.-Räte wollen keine Diktatur, sondern nur die vorläuf ge Regierung unterstützen. DaS Frauen- wahl recht kurz streifend, mahnte Gen. Bosst die Frauen, sich politisch mehr zu betätigen Als wickkige Forderung bezeichnete Redner die Verstaatlichung von Industrien, dir den Lebensnerv des Staates bilden. Nicht Ueberstürzung fei das Programm der A.- u. S.-Räte Wir werden Front machen gegen Gelüste von rechts betreffeird Einführung d S alten Regimes, wie auch gegen Ueder^ ireibungen von links. Wir haben vor allem den Wunsch, einen baldigen Frieden zu bekommen, waS aber nur möglich ist, wenn Ruhe und Ordnung herrscht und die Ernährungsorganisation intakt bleibt. Vor allem sollten jetzt die Landwirte ihre Pflicht tun. S Mit einem kräftigen Appell, hinter die vorläufige Regierung sich u stellen, schloß der Referent seinen sehr beifällig aufgenommenen iortrag. In der D i»k u s s i 0 n sprach Herr Stadtrechnungsrat Weiler, d.r zum Zusammenschluß, zur Ruhe und Ordnu»g und. zur tatkräftigen Mitarbeit aufforderte. Folgende Resolution fand alsdann einstimmige Annahme: „Die heutige gut besuchte Dolksverfammlung in Rüppurr erklärt sich mit den Bestrebungon d.» A.- u. S.-RatS einverslan. den, steht voll und ganz hinter der vorläufigen PollSrogierung und bekennt sich zur repub lltonischen Staatsform. Sie verspricht, die Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten Helsen und die Volksernährung nach Kräften sickerzustellen." Zum Punkt „Wahl dcS Wohlfahrtsausschusses" umchte Gm. Höhn aufklärende Mitteilungen, worauf die Wahl bor sich ging. In den engeren Ausschuß, der zugleich in d>» n. S.-Rat Karlsruhe de'egiert wird, wurd.m gewählt: Gen. E i s e l«, Asternweg 60, sowie die Herren Sekretär Klotz, Lange. Mße 61, und Houptlthrer Emmler, Tulpenstmße 5. An vor- »eh.nde Adressen sind auch etwaige Beschwerden zu richten. Die Handelskammer Karlsruhe für Aufbefferung der Gehälter wufmnnnischer Angestellter. Gemäß eines Brschlustes einer k'.tzung des Argeslellt nausschnsseS der Handelskammer Karlsruhe '»s'tele die Vollversammlung der Kammer im Hinblick aufldte süße.ordentliche Verteuerung aller Lebensbedürfnisse an die Ar- "-i-erstlaft von Industrie und Handel thrrS Bezirks dte Aufforde« ^ng, eine Aufbefferung der E'nkommensverhöltniffe der zumeist »uf feste Bezüge angewiesenen taufmäiinisihen Angestellten, soivelt ^ während deS Krieges nicht schon geschehen, nunmeyr lückenlos kürtz greifen zu lassen. Deshalb empfiehlt die Kammer den Im Maßgabe ihrer eigenen «irischafrl ckcn Lag« i^rm Angesteüi«n ncbon GehaltSaust'effcrungen und lausenden Teuerungszulagen besonders erwüirschke eininaliqe AnschafsungSteihilfen zur Behebung der wirtschaftlichen Bcdiängnis diese» BerufSslandcS zu gewähren. Lcfsentlich« Versammlung. Man schreibt un»: Auch die Fortschrittliche Voltspartei wird, dem Beispiel der übrigen Parte en fol- g nd, in einer össentlichcn Versanimlung zu den jetzt da? ganze deutscke Volk bcwogcndrn TogcSirog.n Stellung nehmen. Kommenden^ Montag, 28. Rov., wird sie im Neuen KonzerlbauS eine große Lstent.'iche Versammlung abhalten in der der bekauute Frei burgrr Nat onalökonom und ReichStaqSabgeordnete Professor Dr. von Schulze-Gävernitz iib.r „Rückblicke und Ausblicke" sprechen wird. Vorher wird Stadtpfarrer D. Hesselbacher unsern h imkeh cenden Kriegern den Willkonimgruß der Fortschrittlichen Volkspartei entbieten. Die Versammlnng beginnt püirltlich 8 llhr; der Saal nnrü um 7 Uhr geöffnet E ntrittskarten sind im Vorvcr- kanf zu 60 Pfg. (einschl. Kleidercchlage) in der Musikalienhandlung Fritz Müller Eck« Kaiser, und Waldstraßc, zu h-aben. Autz rdcm sind Karten an d.r Adendkaffe zu «rhalien und zwar zum Preise von 20 Pfg. für die Kleiderabl''ge. Au» der Stad.ratssitzung vom 21. November 1918. Slellenbes - yvng. Tie S elle nnes städt. Rechnungs- bcamten wird dem Herr Eugen Kroenlein von her, znletzr Bürgermeister in Hornbecg, vorläufig probeweise übertragen. WohnungSsürsoegr. Aus Anregung oer hiesigen Techn. Hochschule beantragte der Stadirat beim Ministerium des Innern das Gesetz vom 4. Juli 1918, d e Ergänzung btS Polize strafgesetz- buche» betr, dahin zu erweitern, daß auch für möblierte Zimmer der Meldezwang eingeführt wird. Verlegung der Geschäftsräume des KrieiSunterstÜtzungSimiS. Ta die GeschaftSräunie des Kr egSi.n erstützungsamts im 3. Stock icS Rathauses dr irgend für andere städt. Zwecke benöt gt werden, soll das KriegSuntevstützungSamt in das Gebäude Schloßplntz 23 (Prinz Wilhelm-Paiais), verlegt werden, in dem von der Vermögensverwaltung des Prinzen Max von Baden in dankenswerter We se die erforderlichen Räume unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurden Die technischen Prteatangestellten der drei technischen Der. Lande hiesiger Stadt hatten auf gestern Abend einr Versammlung in den .Löwenracken" einkerufen. dte «.inen außerordentlich starken Besuch irifzuweisen hatte. DaS Lokal war überfüllt. Der Referent, Herr S ü n w e l l« Lörrach behandelte in längeren Ausführungen die Forderungen der technischen Angestellen: 1. Für de Ueber- gangSzeit Recht auf W cdereinstellung der Kriegsteilnehmer, Ar- bettsbesch"ffung, östentl-ch-iechtliche Arbeitsvermittlung auf Parität scher Grundlage, reichsgesetzlich« Arbeitslosenunterstützung und Schuh vor GchaltSverkürzungen 2. Für die Friedensze t: Schuh und AnSl>au des KcalitionSrechies, Verbot der Konkurrenzklausel. Bestrafung von Geheimabkommen der iln ernehmer, gesetzliche Interessenvertretung, achtstündiger HöchstarbciiSiag. Sonntagsruhe, freier Dochenhalbiag und Ernennung von BetriebSinspektoren An der Diskussion betest gten sich eine ganze Anzahl Angestellter. Aus den Ausführungen fämkl.cker Redner war zu entnehmen, daß sich die Versammlung einmütig hinter den Arbeiter- und Toldaienrat stellt. Ter anwesende Vertreter deS Arkeiiei- und Soldatenrates, Stadrrat Gen. Engen Geck, begrüßte den Anschluß der technischen Verbände und behandelte dte letzten Zelt- Creign^ffe und trat für Unterstützung der Forderungen der technischen Angestellten seitens der Regierung ein. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen lehnte Redner die Bestrebungen der Berliner Spar akuslente unter lebhafter Zustimmung der Versammlung energisch ab. Als Vertreter der bürgerlikhen Demokratie sprach dann noch Herr Hauptschr'ftleiter Tees. Am Schluffe wurde folgende Entschließung einstimmig angenommen: „Dte heute stattsindende außerordentlich stark besuchte Ver- ^samml'.mg der Verbände „Bund der technisch-industriellen Beamten, des deutschen Tecknikerverbandes, des deutschen Werk- meisterverbandeS l-ält sowohl in soztelpolitischer alz auch in wirtschaftlicher Hinsicht einen Zusammenschluß für erforderlich. Sie versprechen sich hiervon auch «ine Drrbefferung ihrer Lage, da nur in nner geschlossenen Organisation die Kraft liegen kann, bessere Arbeits. und LebeuSbedingungen zu erzielen Die Verbände wollen nicht, daß die Arbeiterschaft die Kastanien für sie aus dem Feuer holt, sondern sie halten ein Zusammenarbeiten mit den Arbeiterverbänden als eine Forderung der Zest und werden demgemäß ihre Arbeit in der Zukunft einrichten. Dte Verbände glauben, auf dtesem Wege daS zu erreichen, was sie schon lange erstrebt haben und derspreihen sich ein«.n guten Erfolg davon. Sie wenden sich mit Entschteden- heit gegen die von Berlin ausgehende Bewegung der Spartakusgruppe, die nur geeignet kein kann, die Errungenschaften de», DolkSstaateS uns wieder zu nehmen. -1 ü'.t Bliu>u.,a und AO-» fing der R.'«kl.-ee; de? eni» fch.,.>cndEr Kgm. c!ts der Repiwl'k bis zur Rezc» Jet siauüichen Verhältnisse, auch V: »sp».-. .,foig: junfi den Zeuteiloollzilgsrat. den« aucy paS Neckt oek Kvitrvlte q« ste-,^ ^ 5 Vor der Berufung der Fach, .irn-ter durch lc» Kistr.-kk ist du Vellziigsmt zu hören. Sabulp -l» » 12 ,stich w.:d e.nr Re'chlrersaiuiu.'ung der Tclcgierlen der Aebeit?:- und Sol- duteurcle zusammeugerufen. Der Ternun iv':d noch bstcimt- gw.ebe.: werden. Im Anschluß an diese Vereinbarungen, dis das grurd'ötz- iche Deihfiltn's der Arbeiter- und Soldatenräte zur Neichsregie- rung sestsehen. sollen alsbald Richtlinien für die Arseste-- und Soldatenräte herausgegeben werden. Gegen Attucxionen. WTV. Berlin, 23. Nov. An die gegnerischen Regierungen st folgende Noke ger'chtct worden: Nach Zusatznote 1 zum bLasfeuilillstaudsabkoiiliuen sollen De'gen, Frankreich, Lu- remburg. Elsaß-Lothringen innerhalb 15 Tagen in drei Etappen geräumt werden. Die drei Etappen sind auf einer Karte '»erze'chnet. Tie dritte Etappe greift auf der Karte westlich P 1 ü m uns zwpchen M e r z i g und S a a r g e m >'i n d und 'Ivar einsekcheßlich S a a r l a u i s und Saarbrücken auf iheinlünd'sches Gebiet über. Es erscheint mckst ausgeschlossen, daß dieses erfolet ist. um zu ver'uchen. dieses Gebiet zu Estaß» Loihriugen beM. Luxemburg zu schlagen. Ter Prolest der deutschen Konimiss'ensm'tg'ieder ist n'cht beachtet worden Dte deuftche Regierung legt gegen jeden Versuch einer Losreißun» dieses Gebietes feierliche Verwahrung ein. WTB. Berlin, -Ä Nov. Zu einer Schießerei bei brr drei Persnoen den Toad fanden und niedrere verletzt wurden, kam es in der vergangene'' Rockst vor dem Po'izr-präsidium. Kurz noch 12 Uhr erscksten e r, Trupp verhetzter Men-'cken, um politische Gefangene zu bes'eten. die anoebkich im Polizeipräsidium ftsige- hilten würden. Trotz der Erklteuno, daß sick im Polizeigewahrsam keine voliti'cken Otesangenen besä"den, bcrubigten sick, die irregeführten Menscken n'ck:t, sor-dern erzwangen den Eintritt mit Gewalt Hierbei kam e? zu einem Feuergefecht, bei dem sogar Maschinengewehre in Tätigkeit traten Es gelang d r Menge sck:ließk:ch, in das AmtSoebäude rinzudringcn. Währen» ibuen b-ter der Kommiffar voni Ttenste w'pbenlm erklärte, daß p"liti'che Gesang, ne gar nickst vo^hai'den seten, öffneten andere das Polizeigew'hrsnm gewalt'am und Verhalten allen Gefangenen zur Fluck't. B-st der Schteßerri wurde ein Soldat, der an dem Ueberfall nickst b steiligt war. durch einen Quersckläger töüteck getrcfsrtt, ebenso ein Mann und eine Frau, deren Leichen der Trupp mitvahm._ Rheino. Schustermsel 86 Zentimeter, gest 1 Zentimeter; Kehl 1,82 Me er. gef. 1 Zentiineter; Maxau 3,OS Meter, gsf. 1 Zentimeter; Mannheim 1,93 Meter, gef. 4 Zentimeter. Verantwortlich - Für den redaktionellen Teil Hermann KadrI; für den Inseratenteil Gustav Krllser, beide in KarlSruhr, Luisen» r. tabc 84 _ ■ ■Verelnftanzeicrttr. Durloch. (Tozialdem. Verein.) Montag, 26. Nov., abends halb ? llhr, »11 , Lamm" Parte'vrelammlung Tagesordnung: „Die bevorstebei den Wahlen zur konstituierenden Versamm« liin«, im Reich und in Baden'. Leser der Parteipreffe sind herzlich w llkon.men. 8798 Gesucht werden eine größere Anzahl » öllüheMtn hmiif Sattler fiir fe nere Arbeiten zum sofortigen Ei tritt. Meldungen, schriftlich oder persönlich, sind zu richten an die 678$ Lehrbekrie.be für Industriearbeiter G. m. b. H. beim Reservelazarett Ettlingen in Baden. - / Letzte Nachrichten. Arbritrrräte und Reichsregierung. WTB. Berlin, 22. Nov. Amtlich. Die Revolution yot ein neues Ltaatsrecht geschaffen. Für die erste UeberkVichszeit findet der neue RechtszustLnd seinen Ausdruck in nachstehenden Vereinbarungen zwpchen dem VollzugSrat des Arbeiter- und Soldatenrates von Groß-Berün und dem Rate vor Volksbeauftragten: 1. Tie politische Gewalt liegt in den Händen der Arbeiter- und Soldalenräte der deutschen sozialistischen Republik. Ihre Aufgabe ist es, die Errungenichasten der Revolution zu oe» haupten und auszubaueiv, sowie die Gegenrevolution niederzuhalten. 2. Bis eine Telegtertenver'a.nmumg der Arbeiter- und Soldatenräte einen Vollzugsrat der Leuftchen Republik gewählt har, üb! der große Berliner Vollzugsrat die Funküonew der Arbeiter- und Soldatenräte der d-nft'chen Republik im Emvev- tändnis mit'den Arbeiter- uich Loldu.enra.r.i von Groß-Bor- lin aus. 8. Tie Bestellung d?A Rates der Volksberustr'.-rn durch $ Auskunftei Bürgel fl 300 Geschäftsstellen | Sarislledipöt 300000 Mark. Elnzsl- u. Üoanintnb Aosklafta | für Jedermann. 4169 + Friedrichsplatz 2. Tel. 453. kliidtlscher Sttlle»Wchi»tir fit Mflnte. irtutiSer md Wre-Meftelte. nhe. Zähringerftk. 100- Feruspr. Karlsruhe. 533^ dm Arbeiter- und Soldatenrat von Gioß-Brrüg ddrute». die >rn industrieller und kausmänniscker Firmen wLrmktea». nach Urberrrogung der Eretrüioe der Republik. Wir bitten die Herren Arbeitgeber von kaufmättnischen und Aabrikbekrieben, von Äanzleien, Behörden. Banken u. Berficherungen, von unserem unenkgett- iichen, gek'einnühgtkn SkeNennachwels recht ausrriebigen Gebrauch zu machen. Zurzeit liegen Bewerbungen von etwa 60 Areeitskraften vor, deren Bewerbuugsvordrucke wir unverbindlich zur gefl. Prüfung vorlegen. --»i-tuk. Städt. Arbeitsamt «ui KilftrikiistkiklLellkjjtKgrlsrilht ' Zähringerstr. 100, 2. Stock. 'm vif t I meite men izc.'ue ii«i* d« 'Nr72K>. SfamMg, den 23. Memler T9I8T «rcTTe K Für den Faul ÜIÜZZ; ^;;:ii[!iiiii:ii!Ui lu ,: i Ii !lüi:ullliii!iiiii iihi:miiis:iiij[iii^; :::;smmlis:iim!iju:i:iiui iüuiüiiiüu.. .iiinnuiuüi Kinder-Handschuhe Kinder-Strümpfe^ Kinder-Hauben Kinder-Mützen. "*"^5 Binder-Schürzen Fvinder-CorseUes ^aiserserasso 143 . ' Residenz- Spielpläne vom Samstag,23. » Theater. bi; efnscltl Dienstag, Z6.Nov. Waldstrasse | Das p Vermächtnis des Hauses Moore Detektiv-Schauspiel in 8 Akten. Henny Porten und Bruno Decarli in dem Lustspiel Die Keimkehr des Odysseus 1 Vorspiel und 3 Akte. Schillersir. Chranar Tolnaes in Oer Narr seiner Liebe Drama in 4 Akten. Lulu Schauspiel in 4 Akten mit Erna More na in der Hauptrolle. Ersatz Komödie 6804 L grünen Hof. Durlach Aus vergessenen Akten. Drama in 3 Akten. .ii In der Hauptrolle Leopoldine Konstantin. Dar ve sunkena Schatz. Draua in 3 Akten. Last - Kraftwagen Interessant. Sie bringen willkom« mene Ab.vechslung in die tägliche Kost, wenn Sie Adams-Würze als Brot-' Aufstrich verwenden. Hausfrauen, denen die unverdünnt« AdamS-Würze zu stark ist. lösen den J halt eines 2 .«-Topfe» in l l‘ Liier teifeen« Wasser auf. setzen etwa 26 gr Kartoffelmehl hinzu und lasten »ach lei»!ein Aufkochen ab kühien. Die so he. gestellt te. wie kalte Brateniobe schmeckende Gallert« ist rin vorzüglicher und sehr preiswe- ter Brotaufstrich. lieber die vielseitige Verwendbarkeit der Adams-Würze beim Kochen gibt der jedem Tops beiliegende Pro- svrkt Aufschub- Adams- Würze ist in jedem guten Rahrungsmitt lgeschäft erhältlich. Kelurlch AielurckeLtzo., K»«.-Kes Kanuover s2 Platzvertreter: 8 tzmlt Siedler, Karlsruhe, JellqstrußeS, Fernspr. N47. MMbeitssticstl mit Lederbesatz gibt an Miuderbruiittelt« zu herabgesetzte» Preisen ab 6798 SchuhWerei Bad. Trauend. Waldftraste 13. Geöffnet von 8—*/«l Uhr und _ t/ ,3— 6 Uhr. Zu (xrftauftti: Ein neuer Neberzieber. Hochzeitanzug und Hofe, gebrauchter Schubkarren Schreinerwerkzeug und Wagenvrrdeck. 580l Aron Konstantin Roth. Rüppurr» SperUngSgaste 6. 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Me aus dem Heeresdienst entl stene selbständige Schuhmacher und für im Betrieb be chäiligteii Arb^i er, die noch i icht im Besitze einer Ledertar e sind, k"mien sch unv rzügl ch melden um Bode leder zu erhallen. Alles Nähere zu erfahren bet Eduard frfSCD, Lkderhendlsaß. MlldiVttsg Nb » 33. 5791 reu zu cerTnufi?’. *, 2 . 5 » "echts. ftrossherz. IU Hofthealer} Samstag, den 23. November 1918. > Samstagsmiefe Nr. 11. Oper in 2wei Akten von Tiet*chke. Musik von Ludwig van- Beethoven. Anfanj: */*7 Uhr. '}?- ... .^ Endo: nach 7.10 Uhr, jgJLlf»* - -TM- .'- r : s t | i '>' Spielplan vom 25. November bis 1 Dezember. Sonnt. 1. Dez (So. 7) „Meist r Gmdo" J47— M 10. — Die - Sour.tagsmicte für die nächsten 9 Burst kann bis San,st. §5. N§v. erneuert werden. — KonzerthanS. Diens». LV. „Der Postillon von Longjumrau' 7—^13 — Msttw. 27. „Die schon" Helena". 7—ly. — Freit 89 zum erstenmal: „Hannerl' (Dreinmderlhaus 2. Teil).- 7—1g. — Sonnt. 1 Dez. nachm. *A2 Uhr zu ermätz Preise» .Polerrltur". Vj2— abends «SUciiio Frau, die Hofsck.uuspie. ' >erir>". 7 -9 Uhr. 6802 fei T$ - '&•* Städtisches Konzerthaus. Samstag, den 23. November 1918. 6S03 t. Der Hahn im Korb. Luctspiel in drei AnfzQgen von Friedei Meizenich. Anfang: 7 Uhr. Ende: gegen 9 Uhr. \ forlscbritllicbo üolKspartei ! . Karlsruhe. Am Montag, den 25 November» abends püuftlick 8 Uhr. spr cht >m Konzerthanse in e uer _ SffentttHett BersWtttlN, ;rr ReichStagSabgeordneter Profeffor von Schulze* ■evernitz üver Rückblicke tittb Ausblicke. Wir lade» de Männer und Franc« der h efigen Stadt und Umgegend zu d efec Versammlung freund! chst e n. Für d « Garderobe wird e n E ntr.ttS^eld von 20 Pfennig erhoben. Fm Vorverkauf werden E'ntritlSkarlen zu 50 Pfg. e'nschl. Garderobe b S Montag abend S Ubr in der Mufikal enhandlung Fritz Müller, Ecke Kaiser- und Waldstrc.be abgegeben. 578» — Saaleröffnung 7 Nhr. — Der Vorstand. 2ln alle IbaMc»! Schriften filier die Verhältniswahl von Kammer- stenorravh E'iist Frey (Mit ergänzenden neue» Vorschlägen von Min-Rat Dr. E. Ritter): WiervShlenivtrinMen Die VerhSlintmahl als Wahloerslihre» zm Äadischen Landtag Preis Ml. 1.20 n. Teuer.mgS« zuschlag. dknVilrgerausfLntzudcn bladtrat oder Gemeinde- rat nach dem BerhSltnts- Wahlverfahren? Preis Mk. —.70 und LkuerungSzuschlag. Denkschrift über die Einführung der Verhältniswahl bei den Wahlen zur II. Kammer der Stäudevcrsammlnng 19iS. Preis Mk. 2>0 und TeuerungSz schlag Jeder D-ä Irr muh j ht über die Grundsätze und den Ga g deT VerbältniSivahl - VerfabrenS gen.u unterrichtet sein: bie'e drei Schriften au» berufener Feder sind die beste Auflläruug dar üb r^ 5789 Zu beziehen durch jede Buchhandlung und vom Brrlag der (0. Brau,« scheu Haflu hdruckerei i» Karlsruhe. Drucksachen ».erden ra)ch »ndbiil'.g angesertigk 1» d-> Bumrrnckere' des Balkssreund". 06F Gesucht werden für u> sere ortl-vpädische Schuh- macherei eine gröhere Anzahl Schttftenmcher, Leistenriäzter und Bode narbeiter H zum sofortigen Antritt und dauernde Beschofligunq. Angebote schriftlich oder "V t serföntich an die esoii ) Sf'rEctnfäe für 3 Äl-flriesrScItcr .|j G. m. b. H. ^ beim Aeservelazarett C-tlrulieri i. Baden. «!e- Ti\ CsanBtasi, bm Z3. November 1918. in der i Ludwin- ÜLL ouimcr* ttn-Rat Wudru eiiieinbc- !rhSltk!s- rcn? -.70 zuschlag. lvahl 1913. e und den mtetriditet > die belle 67H« rrln# der Sruhe. Seile 7. '/.IO Ohr. /■ ttSer. - * 1 u ’■ «»micte finhff : bon ScMa* 47—SilO. ^ «io. - Tie . SO. Nos. ’ M«non rmt elcuo". 7 —jo. Haus 2. Teil)' mah^ Prosen Hoffckuuspie- 0802 aus. 8. BS03 i\ iorb. zenich. en 9 Uhr. artci >s piiurtlick i Schulze» icke. esigen Stadt, e n. , 20 Pfennig > ¥f,j. e'nfdil >l enhaudluna Den. orsta«-. cbuh- »hl l', r !rnde oder 630) j itcr Woche com 23. Novernbrr Bis l. Dezember 1913. L 1. Kartoffelmehl V» Pfund zum Preis von 8 Pfg. gegen die Marke C Nr. 00. 2. Kochfertige Suppen (eigene Herstellung) V» Pfu iS zum Preis von bi Pfg gegen bic Marke D Nr OS. 3. Kunsthonig V, Pfund zum Preis von 78 Pfg. für das Pfund lose gegen die Mark« d! Nr. OS. 4. ftett (Cutter «nd Margarine) 80 gr gegen die Fettmarken A und B Nr. 99 und zwar in den Fettverlaniastellen Nr. 2N — 280» DiruStag bi» Donnerstag Nr. 237—287 Donnerstag dis SainSwg Nr. 288 —2!>0 Samstag vis Dienstag, den 3. Dez. >018. In den Geschäften Nr. 22 l bis 265» wird butter» in den übrige» Geschäften Tafelbutter ab- aeaeben. Der Preis kür Margarine betrügt Mk. 2.20 für das Pfund. 5. Eier (Kütileier) . 1 Ei gegen die Eirrm'rke Nr. 99 ab Mittwoch in den EierverteilungSgeichäften Nr. 84 l iS 166, »um Preir Von 3t Pfg. Sainmelmarken werden mit 3 Eier» für 5 Personen e »getost. 6. Kindernährmittel 1 Paket von 250 g zu 90 Pfg. gegen die Znsatz- marke für klindernälirmittel 8 Nr. SS. 7. Dörrgemüse (Gelbrüden) Pfund zu Mk. 1.—, markenfrei. 8. Suppenwürze in den städt. P« kaufsstellen und einschlägigen Geschälten. markenfrei. 9. Knochenbrühextrakt in den städt. PerkaufSjiellen und einschlägigen Geschallen. markenfrei. 10. Fleisch 225 g 075 fl Fleisch und 50 g Wiirstf Die Abgabe j der Wurst beginnt schon von Montag, den 28. Dez. ab. 11. Kartoffeln 7 Pfund gegen die Kartoffelmarke B Rr. 99. kl. DI« Verteilung der Waren erfolgt ab Dienstag, den 26. November 1318. III. Für die Woche vom 2. Dezember bis 8. Dezember 1918 lind zur Verteilung vorgesehen: Gra pen */» Pfand Kochfertige Suvpen '/»Pfund Kaffee-Ersatz 1 Paket bicr Fett Zucker Fleisch Kind rnäbrwittel Dörrgemns« Suppenwürze Änochrnbrühextrakt Kartoffeln Karlsruhe, den 21. November >918 8798 Nahrnngsmittelamt der Stadt Karlsruhe. Utrband d«r Fabrikarbeiter und >JF 3 rbeiterlnncn 3 !ijififile anrismüe . 1 Tie auS dem Heeresdienst eitllaffcnert Kolleren. welche vor und während des ItriegeS V.'itgl'ed bezeichueter Lrgnmaiou geioeien sind, crsii lien wi, i>re Aniucld> ng im Büro» Baanrraste *»8, zu vollziehe». Aeuanmet- duugen werden rntgegengenomiuen. TaS Büro ist geöjfuet vo.i morgens 8—12 und von 8—7 Uhr. 57.7 Die Ortsverwkkltuny. I. A.: Leov. Karle. "Arrf ruf. iliiülilliiinjiij. Soiijlirai. Partei. Sonntag, den 24. November, vormittags 1 / 2 10 Uhr, findet im „Coloj.enm" eine tfftall. |Joll:s0rrfa!nm[nna statt, in der LandtagSabgeordnetcr Adolf Geck aus Offenburg über die politische Lage prcchen wird, fzreie Auöspracke! 6781 AiisklSlüilgSMslhytz des Meiler- II. SoMemü!; Karlsruhe. Kal kür Kultur und Kunll. Oeffeutlicke Versammlung Samstag den 23. November, abends 8 Uhr. iin grosten RathauSsial. „vir Zuge»« im neuen Uolkssaai.“ Dortrag vakt Tr. Knnd-Ahlborn (München). Eintri.t frei!Freie Aussprache! | Weinabschlag. 1 i 1918 Weisswehl 4.00 i , Tiie Waffen ruhen unsere Helden kehren in diesen Tagen in d:e H^liuat zurück. Unter diesen Tapferen befindet sich eine große Anzahl selbständiger Handwerksmeister, Acwcrbe- rrestender und eine große Anzahl von Gehilfen. ES gilt nun , denftlbru Arbeitsgelegenheit zu verschaffen, damit dieselben in die Lage versetzt werden, nicht nur das eigene Geschäft -tvioder auszurichten, sondern auch den asten Arbeiterstamm wieder anfnebmen zu. können. ES ist eine vaterländische Pfl'cht, wenn nur äußerst möglich, hier mitzurvirksn. damit die NebergauaSwirtfchaft hne scheid'geude Störung und Stocki'ng vor fick geht. Wir richten basier an aste Hausbesitzer, Privaten, inLsis- fondere an d'e wesilhabenden Kreise, die bösliche und dringende Dstte, es mögen all- llls jetzt zurückgestestten Arbeiten, N"paraiuren und Anschaffungen unverzüalich >n Auftrag ge- g»b"n werden. Tie H. t'dlverk?kanln'.er ist gerne bereit, bei llebertragung von Arbeit ur.d Lieferungen an unser Handwerk durch Der- nnttlung der für den Kammerbezirk gegründeten Wirtschafts- stelle den vergebenden Stellen mit Rat und Auskunft beizn» Handwerkskammer Kerlsrnhe. Der Präsident: DerSckretär. Jseuniann. Loth. ?elz-Waren in grosser Auswahl. Besonders Alaska-Fuchs sowie alle andern Pelz*Arten empfiehlt wirklich preiswert. 32 Nur Zirkel 32! 5725 1 Treppe hoch. W. Lehmann. 8099 Weinabscltlag. 1 »»HMf smimir ««>««»-. .....afl . Wir machen unsere Einleaer darauf aufmerksam, daß | Alter Weisvwein ^ 5.201 S?* (Ileiü^enstciner) -. 0 . 20 | !& Die Steuer ist bei diesen Preisen mit Inbegriffen. £j Alter Eiotwein (ßsppoldsweiler) Bekantttutachiiug über Ablieferung von Speisekarioffela. I. Die hiesigen Anbauer von Kartoffeln dürfen von ihrer .krnte gemäß Verordnung des KriegSernährungSomts und der Reichskartoffelstelle folgende Mengen zurückoehatten: i) a) Zur menschlichen Ernährung für sich und ihre HauS» ^ Mtungsangchörigen täglich für die Person 1,5 Pfd., d. r. für Uns ganze Erntcjahr (vom 16. September 1918 bis 14. August 1919) 5,00 Ztr. d) Air Saatgut für den ar 0,35 „ c) Tic Kartoffeln, die kleiner als 2,72 cm sind 6) Endlich Selöftver'orger mit Brotgetreide zur Brosstreckung für die Perfon. wöchentlich 1,2 Pfd., das ist bei Vollselbsiversorgern im ganzen höchstens 0,56 „ Die Derfüttrrn.ng solcher Kartoffeln, die zur mewchlichen Ernährung brauchbar und größer als die unter c genannten RnJv ist verboten und unter Strafe gestellt. H. Alle Kartoffelmengen, die nicht gemäß Ziffer I znrückbehal- sin werden dürft», hat der Anbauer abzuliefern. Die Ablie- sirung hat an das städt. Kartofielamt, Kaiser-Allee 11, werk- . iägsich in der Zeit von 8—12 und 2—5 Uhr zu erfolgen. Die Adiieferung muß im Jntercffc der Versorgung der hiesigen s.EiNwohner umgehend geschehen. Wer seiner Ablir- ^erunflspflicht n'cht in den nächsten Tagen nachkommt, pesähr- . die Kartoffel-Versorgung vieler Haushaltungen. Wir er- 'uchen deshalb dringend, so schnell als möglich die Ablieferung f dorzimehmen. 8796 KarlSnrhc, den 21. November 1918. Das Bürgermeisteramt. 5 lel!enbeselrung. Tie Stelle deS Leiters des nei zu errichtenden städt. Arbeitsamtes dahier in alS''ald zu be'esie». , Bewerbungen wollen unter Angabe der bisherigen *5tig r eit und bot (AesialtSaufprüche bis spätestens 2ü. November l. I. diesseits eingereicht werden. I Ettlingen, den 21. November 1918. 876S TaS Bürgermeffteramt. ^Versand auch in Fässe n, welche einzusenden sind. a I 6. L. SicUinger. b gg Marienstrasse 35 . &787 ^ Ei Telefon 1406. Telefon 1406. 123 ga 83 K2E3E8E20S3S3S2S2 ES SSEiSiSiEiSiEiSESi Wir machen unsere Einleger darauf aufmerksam, daß die Zin'en auS Spareinlagen iür schon vom 1. Te zember t. Js. ab ausbezabll werden/ jedoch nur wenn vo» I. Ii nn ir 1919 keine Beitrage mehr abgehoben oder eingelegt werden. 578t Karlsruhe, den 15. November 1918. Der Derwaltungsrat. f Halie meine Praxis vieler aufgenommen. j Dr. med. Schwidop { Arzt für Nasen-, Radien- und Ohrenkrankheiten. * Karlsruhe, Krieir^tr. 151. — Fernspr. 1889. j (Zwischen Karl- und Hirschstrasse.) I Sprechzeit: wochen'ags 5—6 Uhr nachmittags. Sonst nur nach besond. Verabredung 5703 J Klavierstimmen sowie Reparaturen werden toieder angenommen bei 87tk Neul Reu! &BT ' Flisstinge, veinläugen Ohne vezugSschein Ohne Neuanschaffung für Damen. Herren und Kinder fertigt jede Dam- sofort miibe- loS gut passend an aus alten Peinlängen, Stoffresten, Trikot uiw nach meinen fltfeul. gesch Schnuten. Schnittmuster s?r alle Grötzen zu Strümpfen u d Hausschuhen bei Vorems. Mk. 1.26, Nachnahme Mk. 1.50 franlo. Günstiger Massenartikel für Wiedcrverkäufer und Grotziste». 578zZ E. 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