Donnerstags den 14 Februar. Htu 7 . 13 '* 79 ?. Allgemein«« Intelligenz- oder Wochenblatt für sämtlich - Hochfürstlich - Badische Lande. Mit Hochfürstlich . Markgräfilch . Badischem gnädigstem prtvtlegio. Fürstliche Verordnung. Die Lensur der in LommGou debitirr werdenden Schriften betreffend. jvm Verkauf von iunländffchrn Bachhäadlera ausgefttzte» Schriften sich nach der atatta Verordnung ton der Crnsur in der Re^i f.ey/d« auf Märkten vffcntilch ft-lgiboien werdende aber der Crnsar unterworfea. Seit einiger Zeit beginnt eine drille Sm von Verkaufs-Gelegenheit zu entstehen, da einzelne Privalpersonen Schriften rum Verkauf, oder wohl gar zu uneolgelllichen Distriduliouen «halten, wobey dann dir Staasregie- tun, nm so aufmerksamer seyn muß, ai« dadurch ieichliich Gelegenheit zu Verbreitung ruhrstöhreuder Gesianuo. gen, somit zu Keänkuug benachbarter Lande und Slaalsoerfaffungeu oder zum Umsturz drr rigeneu Verfaßung de« Lande« rnlst-hro kann. Es ist daher sogleich alleu und jeden Eiogesesseven und Unterlhaoen aufzugeben, daß fle nicht allein rtnigerley Schriften t» Commlßion zum Verkauf mchr anvrhmeo, sondern auch zuanen:ge!k- Itch« Dlsttlbutisu nicht Hand bietro sollen, ehr und bevor jeder bey seinem Vorgesetzten Oberamt vicAazetge ge- macht, uud von diesem vir von der Behörde rlnzuhohlende Approbation de« Deblt« erlangt Härte. Serentssl. Wut versehen Sich der grouogsamen Bekanlmachuog dieser Anordnung mitchem Anhang, baß jeder, wer rin« Uebertretnng erführe, schuldig fehl» soll, bty seinen Bürg«, oder DievstpstichltN r« sogleich anzuzetgrn und daß die Ober• und «emtrr, so wie dt« verorboetev Ccniorea besonder« nicht« paßtrea iasseo, was aufrühreri» sch« Bewegungen innerhalb Landes, oder in benachbarten Staaten vorzuberritev oder zu brfördrrn geeignet wäre. Deceetum Carliruht in Lons. 8ecr. den igkrn Fedr. 1799. Genrraldtkret an die Gberämker Larlsruhe und Durlach vom zken 5 ebr. 1799. LNo. 1097. Das Wallachen der im Landgestütt befindlichen Hengste betreffend. •^11 die ««zeige geschehen/ daß schon seit einigen Jahre» .die in dem Landgestütt befindliche Hengste gegen die vnlerm zoten Iony 1784. HRN. 8086. ergangene Verordnung nicht durch den bey dem Fürstl. Marstaü an» gesellten Kurschmicbt, sonveca thril« durch den Reutfchmidt Ehrler, khkiit durch andere Schwtdle und In Grdyiugen sogar durch den Nonnrnschneider von Weingarten, und zwar mehrere davon, «he solche dem Stallamt vorgezeigr, wallacht worden ftyeo, diese Unordnung ab« bisher für die Empordriagung brr so nützlichen Pferdezucht brr schäolichstrn Folgen gehabt habe, weil mancher junge Hengst wallachk worden, der zum Be. fchrhler tüchtig gewesen, und also zum Besten de« Landgestütt« aagekauft worden war«, so si.-ht man sich vrr. nnlajt, damit im nächstkommrubra Frühjahr, wo da« Wallachen der Hengste sorgenymmro wird, die vem» lieh« Unordnung nicht wieder entstehe, nnd vem wohlthälrgen Zweck du Smpirdriogung der Pferdezucht, auf welche Srrroifflmu« erst kürzlich wieder eine erhebliche Summe durch Ankauf rz E:ück vorzügiichrr Bescheh- l« au« dem Köoigl. Preußischen Gtftütt zu Trtrtdorf verwendet haben, entgegen gearbeitet werde, dem Over» «Ml hiermit aufjugebeu, obenerwähnt« Verordnung, daß ausser dem Herrschaftl. g-geawä ttg bey dem «arstall cngtsttlllrn Karschmidt Schunvt, niemand im Landgestütt Pferde Wallachen cörf», an die Ortsvorgefetzteo zu ohnverwetlter Publica'ioo zu bringen, und dir Uebenrelt« 'zur gebührradrv Straft zu ziehen, auch da bey bea »orgrnommtvrn Gestütt. Vlfllattoveo mehrere Ortsvorgesetzte und ver,chirdroe Untergebene mtt ihren zum Vorzetgrn verlang,«» Pftrdeu und Fohlen öfter« nicht erschiene» find, dadurch ab« da« Geschäft aufgrhaltea wird und nicht gehörig besorgt werden kann, di« Vorgesetzte anzuwetseo, daß fle mit ihren Unttrgebene« runsttg auf de« Stallaml« vorangehende Reqaifltiou ordentlich erscheinen sollen. Decrrtum ^ f. GtJtiones edictales , Durlach. Zu der Gant > Liquidation de« jung 8ranz Lodener/ B-uren auf dem Rittnrrthof, sol. len stcy alle diejenige/ weiche eine Schuld oder El- geuthun aus der Massezu fordern baden , d. 4. des nächst künfijrco Monat Mer; auf dem Rakhhauß zu Söllivae» rivfiadin, ihre Forderungen etvgedra, dir nörhige Bk-verse milbrmgrn und dem Recht adwarren, im Ausdlcibungsfall a-er des Verlust- aller Ansprache an die Masse und der dartnn befindlichen Sachen gewärtigen. Anbey wird zugleich bekannt gemacht, daß niemand der sich nicht i» die Claß der grrichtlt. chcn Uiiterpfävder zu qualisicirrn vermöge, einige Be« fnedigunz erhalten tonne. Verordnet bey Oberamt Durlach d. r. Frbr. 1799. Baden. Wer an di« Katharina gedohrneBurkartin in Balg zu fordern hat, welche in ersterer Ehe an Jacob Peter verheyraket war, und nun io zweytercr an Iacob Lnörr verheyratet ist solle seine Forderung Dienstag den Ztev März in brr Frühe hier vor Oderamt angeben und ltquidiren, andernfalls aber ge. wärligro, daß er damit werde praclubtret, und ntmmrr. mehr gehört werden. Signatum Oberamt Baden den Ziten Jan. 179». Baden. Zum Gautversahrvt des Iofeph Schlunds, Baldreutwieth« aühtrr sollen alle dirtenigen, welche eia Eigevthum, oder rin« Schuld aus der Masse zu fordern haben, unter Mitbriagang ihrer Beweisurkuudeo aus Samstag den <,tea zukünftigen Monat März bey Verlust ihrer Rechte und Forderungen sich allhier vor Oderamt einstoden, und dem Recht abwartio. Signa, tam Ob.-ramt Baden den bten Febr. 1799. -tverg. Ueder den Gertchksmaun Anron Müller dahier zu Bühl und Aloi» Damm von Cappel, dann Johannes Seufermann zu RiedersdachtstderGanurd. Prozeß erkannt worden. Sämtliche Gläubiger berse!« bro werden htemit öffentlich oorgelabro ihre Förderin,« gen, gegen «rstern, Dienstag den aüten, gegen zweyten Mittwoch den 27ten und g«q-» den dritten Donner. Kag dev 28ten künftigen Monat« Februar Vor mit. tagS 9 Uhr iub pcena prseclu6onl8 in hiesig Fürftl. Amtschreyberey etnzugebeo und zu liqmdiren. Vcr. ordnet b,y Oderamt zu Bühl den 12. Jan. 1799. Alberg. Zu der Schuldenliquidation/ der »reden Bürgern Michel Lorenz und Georg Weingärtner zu Stvllbvfev, sollen alle diejenige welch« an dieselbe etwa« zu fordern haben unter Mudringuvg ihrer Beweißor. künden, und zwar wegen Michel Lorenz Dierstag den I2ten wegen Georg Weingärtner Mittwochs den izken künftige» Monat Merz vor dem Theiluvgscow- vnssrrjo in Stovhofen einfiovrn und dem Recht adwarlea. Verordnet bey Oberamt Bühl d-v 7tro Feb. 1799. Höchberg. Da zur Verlassenschafts'Berichtigung des kürrlich »erstorbenen Vogl« Johannes Heß ,u Theriiage« nöthig ist, deffra etwaige Passiva genau zu wisse», sollen alle diejenige/ welch« an denselben «ine rrchtmäflgr Forderung haben/ solch« nebst de» Beweis, vrkungeu Dienstag« 26 b. M. bey dem TheiluvgScom« missär in SasthauS zum goldneu Löwen in Theningrn um so grwisser riarerchen, alS sorst, weu» da« Bermö. gen einmal auSgrfolgt seyn wird/ kein weiter« Rüksicht darauf genommen «erden kann. Verordnet bey Ober- amt Hochberg zu Emm,»dingen, den 2 Feb. 1799. Höchberg. Diejenige weiche an Wilhelm Müller Georg Göpferr Banvwarlh und Georg Bürktin den Weber sämtlich von Jhringrn Forderungen oder Ansprache zu machen haben, sollra solche wegen Erste» Montag den 4teo wegen dem andern Dienstag dev zkro und wegen lezrern Mittwoch den 6?en Merz diese« Jahr«, Vormittag« zu Jhringro auf der Gemelustnbeo der Commission rivgebe», bey Strafe de« Ausschlüsse«. Verordnet bey Oberamt Emmrndtugeu den 171«« Febr. 1799. Hochberg. Zu Angabe ihrer Fodrrungeo, an Jacob Meter den Kiefer und Jung Iacob Meier Becken- söhn« beedr von Köotgschafyauseo, werden sämtliche Crebitorro, wegen rrstero Montag den ulen und wegen leger» Dienstag den »2t«» Merz d. I. tmLöLrvwirl«. hanß zu Köntgschafhausen zu erscheinen aufgeeordert, bey Strafe de« Ausschluss««. Verordnet bry Oberamt Emmrudmgru dev rten Febr. 1799. Röteln. Zur Schulbenligutdatton Peter pfunber« des Rathsoerwandteu und MczgermelsterS io Lörrcch sollen ditirnigrn, welche einrlFvrderuvg an drvjrldrn zu wachen haben, MovkazS den 2Zkrn Febr. d. I. bey hiesig Fürstlicher Revision sich ewfiudeo, ihre Forde, rung bey Strafe des V^rlusts beweisen und dem Recht abworeen. Vrrordoet bey Oberamt Lörrach den Ziten Ir». 1799. Rö'-etn. Zu der Schulden. Liquidation de« ver. stvrdki r^ Joh. Georg Lröris geweßnen Bürger« in West/ dießrittgen Oberamt« / sollen sich all« di z »igr, welch« eia Eigenrhum odrr etoe andre Schuld aus der Wosft tu fodero haden, uutrr Mtlbrivgung ihrer De. welßvrkünden auf den 2z. Frbr. d. 3 > bev Verlust aller Ansprache an die Maß« unv dir darin» d.-fiir-it. ch« Sachen zu Weil/ in brr dortigen Gemc>odsS»br vor dem ernannten Commlssario «ivfinden und dem Recht abwarren. Verordnet deym Oberamt zu Lörrach d. rb- Jav. 1799. Sachen so zu verleihen sind. Karlsruhe. In der dem Haudslsmcnn Mey gewesenen, je;t trm Handelsmann Suejäger gehörigen Bchsvßung/ der Briefpost gegenüber istdergaoze obre« Stock zu verlebnrn. Bestehend ln drey Zimmer/ rrey Kammern/ Küche/ Waschküche/ Holwemi« und Keller, kann entweder sogleich oder bi« den 23UP April 1799 bezogen werden. Daß Nähere ist bejmEigenthürumer zu ersahen. Larleruhe. Bry Rinckeaschmtrdt Neff ist der obe» », Stock §o »erlehnen, besteht ln einer Stube, 3 Kam» wero, Küche, orbst Holzlage und kann bis den -zren April b. 3- bezogen werden. Larlsruhe. Ja der Behaußung des Herrn Hof. ralh Walz, sind lm Mittlern Stock zwrytapezirteZtm« mer für eine ledige Person auf den uzten April zu verlehnrn, worüber da« Nähere beym Herrn HofrakhS- Registrator Mosdorf zu erfragen ist. Larlsruhe. Abvocat Dill, ist gesonnen, seich mit «ro. 476. dezrichneles, «insetl- neben der Frau Arnol. dio anvrrnftils neben Her.Armbruftkr nächSam Mühl. burarrthvr gelegenes 2 siöckigeeS, und zwar oben mit Z unten aber mit 2 Creuzstöckeo versehene» ueneS Modellwäsiges, von Stein aufgrbautrs Hauß samt dem r stötichtrn Hivtergedäu mit allen Zugehörigen und De. ouemlichkeiten aus freier Hand zu »erkaufen. Das Nä« brre ist beim Eigenthümer selbst j'-i erfahren. Larlsruhe. In einem der erbauten neuen Häuser, Nr. 426 >n oer hinter brr Stadlkirch angelegten Schloßgasse, ist im untern Stock ein LogiS bestehend in einer grosen Stube r Neben Kammern, auf dir Straße, einen Aicoveo und Kammer, gegen den Hof nebst einer grosen Küche auch eine Kammer auf dem Speicher, sammr Stallung zu z Pferden, Kutschenre« mißr, Heu und Strohboden, auch andere Brquemlich» keilen aut de» rten April d. 3. zu verlehnrn und das nähere ist bcy dem Haußeigenthümmer za erfragen. Larlsruhe. 3 n dem vormais gewesenen Becken Merckltfchen nuomehro aber Saifersieder Künverich gehörigen Behaußung neben dem Rappen sind im obren Stack 2 Zimmer nebst Alkosev, Keller, Platz zu Holz und lottriger Bequemlichkeit auf den rztr» -prtt zu vrrlehnen. Larlsruhe 3 n der Schreiner Wittib Stüberto Behausung st: d 2 Zimmer vor ledige Pirsohnen, mit oder oho« Meobels, dis auf de« rzten Ap'tl zu beziehen. , Larlsruhe. Bis kommende Georgii gehet der Z jährig« Bestand der denen diesseitigen Gemeinden L e. dolsheim und Rußhrim gemeinsÄaftiich zuftehenden, vor einigen Jahren ganz neu e:bauten iogrnanulcn Waldmühle adermai zu Ende, weßivkgro T-rminus gur anderwetten Skrigeruoq dcssel-den auf den 2l. kom. wenden Februars festgesetzt worden. Die Versteigerung selbst, wodey auch Auswärtige, wenn ste ihres befltzendeu guten Leamuchs und des er. forderlichen Vermögens halber mit pdrigkeitlichen Zeug, vissrv versehen sind, jugeiassen werden; wird übrigens unter anvehmüchrv Bedingungen auf wettere 3 Jahr« geschehen und zu Lirdolsh'tm aus dem Rathhaos ge. dachten Tag« Vormittags 9 Uhr vor sich gehen. Wel, ^m Anhang öffentlich bekannt gemacht wird, da« die «wähnte Mühle mit 2 Mahl. und 1 Kerb. j}? 0 , 8 .' ^fbeuer, Stallung, Keller und sonstig hinlänglichem Raum versehen srye, der allenfallflge Steigerer aber, brr jedoch «j« gelernter Müller seyn muß, wegen rkchtiger Abführung deS Bestand Zlnnßet annehmliche Cautiou zu stellen habe. Verordnet Cjsls» ruh« bey Oberamr den 31 Jan. 1799. Larlsruhe« Da die Fad ikevgedäude zu Rü^pur bis itzt noch nicht verkauft find, der bisherige Brständer der Bierdrauerry aber gestorben ist, so wird hierdurch bekannt gemacht, daß gedachte Einrichtung zu einer Essigßederey, Bierbrauerei« und Brannteowkinbrennere- mik allen erforderlichen Grräkhschaf:eu zu bistigen Br» dtnguogrn täglich gemieihet werden, und das Nähere in dem Comvloir der Tabackfabr k dahier zu jeder» ze.t erfragt werdea kann. Carisruhc deo 8. Febr. »799. Sachen so zu verkaufen. Larlsruhe. Von dem ächten und guten Li« chorie« oder Gefundheits » Laffee ist bestäadig bcy Hvfbuchkändlrr Larl Friedrich Nacklok das Pfund für 28 kr. auch Birrtclpfundwris zu ha. den. Die Güte dieses inniäabtschen Caffees sowohl als die Ersparnis damit sind schon hinlänglich bekannt. Larlsruhe. Ja Macklors Hofbuchhandlung ist eben angekommru «00 zu haben. Possrlts Taschenbuch für die ueuste Grschickte ztt Jahrgang, Feldzug 79b. Broch»« 799 25.24 kr Auch stob die ersten 4. Jahrgänge noch «m bekan« ten Preiß zu haben. Larlsruhe. Hofrath wohnlich, bervermuth. lich seinen hirfljrn Wohnsitz verändern wird, ist en'-> schiossea, sein in der neuen Adlergassr gelegenes, wohl riogerichltteS, modrllmästgeS, mit großem Hof und Garten versehenes Haus aus frryrr Hand zu verkau» fev. Liebhabere können täglich davon Einsicht nehme« und die Verkaufs Bedingnisse bey ihm selbst erfahren. Larlsruhe. Samstags den i6leo dietzs Nachmittags um 2 Uhr werden aus dem hiesigen RathhauS 5 Birtet Acker im Burqesfeld liegend, zu 2 und 3 Virtcl au den Mristdirlendev ans lermioweift Zahlur- össeutlich vrrsteigert werben. Larlsruhe deo izteoFed. 1799. Larlsruhe. Bcy Forstmeirr in der Waldgaß tß z» haben, alle Sorten Holländische und Schweizer gebleichte Leiuwaud von 15 kr. tjs 2 st. 30 kr, die Ehle verschieden« Gattungen gestreifte Ulmrr . oder Franz Leinwand. Homan dir Eh!e zu 28 kr. 36 kr. ferner recht gute« Kirschenwasser die hiesig« Maß ä 3 fl. Larlsruhe. Zohanne« Nindrich Saiseusirver io klein CarlSruh« tst gesonnen sein Hauß samt Garten und Hiulergebän in der Mittlern Zwrrgßra« in seinem eigenen Hauß , em vor allemal ohne Ratifikation an deo Mnstdielendev öffentlich zu verstatgero, Kauf, lustige können sich also an dem bestimmten Tag Nachmittags um 2 Uhr einfiaden, uod besag es Hauß rinfehen. Durlcch. Durch di« mit jung Franz Sobemer, dem Bauer auf dem Rittuerthof, eine Halde Stuud »pa hier, vorgeheud« Vergaulhun- muß der mit sei. *tm Dtter in Semrinschaft besitzende Rittverthof, welcher io «wer wohlriogerichttteo Behausung ju 2 Haußhakiuvgeu, Scheuer und Stallungen, 1 Morg. 2 Art. 9 Ruthen im Platz haltend, uod in 149 Morg. 1 Brt. 24 § R-lh. Ackerfeld iocl. der 2. Morg. zVrt. 28 ? Ruth. W-gra und dermal noch öden Plätzen besteyt, zum Verkauf gebracht werden , und will auch der Batrr seinen hälftigen Svtheil daran käuflich mit überlassen, wann ihm Las höchste Grdott annehmlich feyn wird. Der Bezug des Hof« soll auf beurise Michaelis, di« Versteigerung avrr auf den 16. Merz Nachmittag« um r Uhr tm Hof selbst geschehen. Da« Guth ist mit keinen andern alS bene« ordi. natreo Abgabe» an Schazung, Beeth und Zehenden belastet, maß jedoch wie ander« auch an de» Kriegt» Kosten contrlduirrn. Am Karrffchtiling dürfte vielleicht ei« ansehnliche« Kapital gegen gerichtliche Sicherheit stehen bleiben, io dessen Entstehung aber wird man neben einer baa» reo Angabe tes ztru Theilü 2 Jahr«. Termine „«. -alten. Dirß wird also hierdurch mit dem Anhang' bekannt gemacht, daß sich die Liebhaber mit zoverläfigr« Brr« wögen«. Attestaten in Termina Licitationis zu versehen hätten. Verordnet dry Oberamt Duriach d. 2. Febr. 1799. Hochverg. Die ganz neuer baute Mahlmühlt zu Theoiogev, io 4 Mahlgängen bestchend, woraus jähr. Irch 20 Malter 4 Sester Roggen al« Gülte, nebst Zs kr. Wassitfallzloas und z ß. Oettrottcn - Zio« haf. reu , wird samt obngefähr 5 Inch Garten und Mat. len und wrtterer 6 Juch Mat'.ra , auf welche« Alle« zusammen bereits 2200s fl. Reichswähruuq geboten -ad, Montags dev 8- Avril Morgen» uw 9 Uhr auf der Gtmrtodsftnde zu Thrniage« unter Vorbehalt Lberam.'licher Ratification gegen baare Bezahlung bsseniltch versteigert werden. Die bey der Steigerung stch tinfiabeoden Liebhaber haben fich über ihre Vermö» geot. Umstände und Aufführung gehörig zu lrgttimt» reo. Verordnet bey Oberamt Emmcvdivgeu den 9. Arbr. 1799. Badenweiler. Lusebivs Seeringer za Niederweiler, rin Sohn des verstorbenen Müllers alt Michael Seeringers allda, ist gesonnen, seine nuiev im Dorf daselbst, an der S-ras« nach Müüheim gelegene Mühle, welche b»ey Mahlgänge und einen Renn- ftn.Gaog auch die Orrechttgkeit zu einer Oelwühle hat, samt der Bchausurrg, Scheuer, doppelter Stal, jung » Trotthauß, EchweitstäLru und einem Wagen« Schopf, auch besonderm Wasch - vnd Backdauß; nebst noch vhngefähr 2 Jucherteo Gras, und Kraut. Gar» teo dadry, auf welch' allem ausser jährlichen : 22. Sester Roggen, Wasserfall: 29. Gulden, Herrsch»,tt» Schazung und 2 Gulden Zinns, für 2« Lämmer; sonst keine Beschwerden hasten , Montag« b. 4. Merz b. I. Nachmittag« um 1 Uhr, in öffentlicher Steige, ruug vrrkauffen und dem «eistbietendeu losschlagen zu lassen. Welche« mit dem Bemerken hierdurch bekannt gemacht wird, daß fich die Liebhaber aus brwelre Zeit in dem Löweuwirthshaus zu Rirderweiler eivfin. den und über ihre Zahlungsfähigkeit, glaubwürdige Atleflatr mildrikgru sollen. Pudlizirt bey Oderamt zu Müllheim ,m Brrisgau d. 6. Febr. 1799. Röteln. Montag den 1. April Mittags 1 Uhr wird dir den Handelsmann Johann Georg Greir. lingerischen Etzcirutru zu regeroau zuständige Be. Hausung und Zugehördte, io dem. dasigeo Gemeind«. Wirehshaus, unter den alsdann zu machen nöthtg finbeodeu Bedingungen öffentlich versteigert und dem Metstbietenbeu überlaßen werden. ES besteht ersagtt» Bauwesen und Zugehördte, tu einer zw-vstöckigtr» Behausung, auf welcher die Schtldwirthschast«. Ge. rechtigkett zur Kronen haftet; ferner in rtnrm auch zum Bewohnen ein-erichleren und beyw Hauß befind, lichev Speicher vdrr Nedeugebäude; deSgirtchta i« «i. «er Mrztg, Heulrge und Stallung: ferner in 17Z Ruthen Kraut, obre Kücheogarten und I Viertel IS Ruthen Baum »and Grasgartro, auch in 2 Viertel 62 Ruthen vom vorzüglichsten Gras . oder Mottlaod, alles nahe aneinander und ganz bequem auch mitten tm Oet Tegernau und an brr Hauptstrase gelegen. Dreien»««, welche nun zu Erkanffnvg dieses Hause« und Zugehördte, Lust bezeugen, können selbige« vor, hero deaugeuscheioigen, alsdann aber sich auf bestimm» te Zeit zu Tegernau «in finden und brr Strigerung anwohnen. Verordnet bey Oberamt zu Ldrrach d. 5. Fed*. 1799. Lörrach. ES «erden die in die Gant» Masse gehörige Kaufmanns . Maaren und Mobilien auf Montag» den 4. Merz d. I. «»d folgende Täge in der Guegoufftschen Behausung, tvgleichrm DIrvst. tags den 5. Merz das in der Vorstadt zu Schopf, heim au der Landstrase gelegene 3 stöckigt, Wohnhaus auf dem Rathhau« allda Nachmittag« vm I Uhr öffentlich versteigert. Welch Letzter« hirwit zu dem End« öffentlich bekannt gewacht wird, damit sich die allrofallfige Liebhaber auf die bestimmte Täge und Zeit zu Schopfheim rivfinbeo können. Verordnet Lörrach bey Oberamt d. 21. Jar. 1799. Zur Nachricht. Larirruhe. Hospital . Vorsteher für den «onat Februar ist Herr Hofraths . Assssor Gaum. Larleruhe. Brym Haudeltmauu Ernst 8. Lüt-» Meister, find wieder angekommeu, ganz^frische Herwst, Stockfisch, Cappero, Sardellen, Estig Cucumwern in Fäßlet», ächte Braunschwrigrr Würste, f«*t« mentaler. Schweizer. und «eoamwer » Käß , sei« Hafner Erz, nebst mehrern Artikeln, alle« t» billig- sten Prrtßen.