4 WM" Tageblatt. "Wtg .4S 11t. Erscheint täglich. Preis vierteljährlich in Durlach 1 Mk. z Ps. Im Reichsgebiet Mk. l.rs ohne Bestellgeld. Samstag dm 18. Mai EinrückungSgebühr per viergespaltene Zeile 9 Pf. Inserate erbittet man bis spätestens 10 Uhr vormittags. IM. x Politische Wocherrfcha«. Der Wahlkampf hat jetzt allenthalben nahezu den Höhepunkt erreicht, denn es trennen uns nur noch vier Wochen von dem Tage, der über die Zusammensetzung des neuen Reichstags und damit aller Voraussicht nach Mer die Richtung der Politik des nächsten Jahrfünfts entscheiden soll. Neben den herannahenden Wahlen beschäftigt jedoch noch manch anderer Gegenstand die allgemeine Aufmerksamkeit. Der Kriegsminister v. Goßler, der am Freitag seinen dreimonatigen Urlaub angetreten hat, wird in diesem Urlaubsquartal seine Amts- Müdigkeit nicht bewältigen, sondern das Ende seines Urlaubs wird mit dem Beginn seiner Ruhestandszeit zusammenfallen. lieber die Gründe, weshalb Herr v. Goßler zurücktritt, ist in der letzten Zeit ebenso viel debattiert worden, wie über den noch überraschenderen Rücktritt des Erbprinzen von Sachsen- Meiningen vom Kommando des VI. Armeekorps. Die leidige Venezuela-Frage ist auch wieder um einen Schritt vorwärts gerückt. Die mit der venezolanischen Regierung vereinbarten Abkommen über die Regelung der Entschädigungsfrage sind nunmehr definitiv abgeschlossen und unterfertigt worden, aber über die Frage der bevorzugten Behandlung derjenigen Mächte, welche die störrischen Venezolaner zahm gemacht haben, hat noch das Haager Schiedsgericht zu entscheiden. Der Schiedsgerichtshof im Haag aber arbeitet langsam und gründlich, und die Mächte ebenso wie die geschädigten Privatpersonen werden sich in Geduld fassen müssen. Eine Art Geduldspiel stellen auch die Vorgänge auf dem Balkan dar. Der Sultan hat versprochen, die Reformen in Makedonien auszuführen, deren Ausführung er schon vor 25 Jahren, nämlich auf Verlangen des Berber Kongresses versprochen hat, aber die Re- fvrmarbeit besteht zunächst darin, daß die türkischen Truppen sich mit den aufrührerischen -^acedoniern balgen. Indes dürfte der Sultan jetzt etwas Luft bekommen, denn Bulgarien hat infolge der Warnungen der Mächte ein Haar im Putschen gefunden. Der bulgarische Ministerpräsident Danew hat versichert, daß die bulgarische Regierung sich bemühen werde, alle Verwickelungen zu vermeiden. Und Ferdinand der Ehrgeizige hat vor Schreck seinen Aufenthalt in Paris, wo er sich trefflich amüsierte, abgebrochen und ist zu seinen geliebten Bulgaren zurückgekehrt, denn die Balkan-Sache schien ihm doch etwas sengerig zu werden. Sehr komisch sind die Versuche der englischen Presse, die deutsche Regierung zu verdächtigen, daß sie den Sultan gegen die anderen Mächte aufputsche. Deutschland denkt gar nicht daran, auf dem Balkan, in Marokko oder sonst wo den Hecht im Karpfenteich zu spielen. Es hat hier wie dort ein Interesse an der Aufrechterhaltung des status quo, aber im übrigen gedenkt es, sich da von Einmischungen fernzuhalten, wo es nicht politisch interessiert ist. Und das ist weder in Makedonien noch in Marokko der Fall, wo übrigens die Eifersucht der drei beteiligten Mächte England, Frankreich und Spanien schon ganz von selbst für die Aufrechterhaltung des bestehenden Zustandes sorgen wird. Nicht minder gleichgültig ist es der deutschen Politik, wie sich die Dinge in der Mandschurei weiter entwickeln werden. Es ist hochkomisch, wenn in der englischen Presse Vorwürfe gegen Deutschland erhoben werden, daß es sich nicht den englisch-japanischen Bemühungen, das Gleichgewicht in Ostasien aufrecht- und die Russen von der Mandschurei sernzuhalten, anschließe. Was ist uns Hekuba? Was ist uns die Mandschurei? Die Engländer und Japaner und allenfalls die Herren Amerikaner mögen dort ihre Rechnung mit den Russen machen. Diese Rechnung wird zum Schluß doch mit einem Plus für die Russen endigen, denn die zahmen Proteste des englisch-japanischen Zweibundes sind Worte, nichts als Worte. Derartige Proteste fertigt die russische Re- gierung höchstens mit einigen amtlichen De- mentis ab, die freilich im Grunde herzlich wenig beweisen. Im übrigen aber geht man in Rußland über diese Proteste ebenso zur Tagesordnung über wie über die Proteste der Finländer, deren Widerstand gegen die russische Gewaltpolitik immer mehr erlahmt. Im Reiche des Zaren gährt es zur Zeit allenthalben. Aus dem einen Ort wird von nihilistischen Umtrieben, aus dem anderen von Arbeiterunruhen, aus dem dritten von Bauernaufständen und aus dem vierten von blutigen Verfolgungen der Juden berichtet. Nicht minder alarmierend lauten die Berichte aus Kroatien, wo sich Zustände entwickelt haben, die völlig den Eindruck einer Revolution gegen die ungarische Regierung machen. Die Aufruhrbewegung mit ihren blutigen Ausschreitungen macht der ungarischen Regierung umsomehr Sorge, als sie die slavisch - klerikalen Kreise in Oesterreich der heimlichen Unterstützung der kroatischen Bewegung bezichtigen zu können glaubt. — Es sieht somit, alles in allem, zur Zeit recht unruhig und unfriedlich auf unserer alten Erde aus. Tagesneuigkeilen. Baden. Karlsruhe, 14. Mai. Der Großherzog hat anläßlich des 100jährigen Bestehens des Leib-Dragoner-Regiments diesem den Betrag von 10000 Mk. als Geschenk überwiesen. 8 Karlsruhe, 15. Mai. fStrafkammer.j Selten hat ein Dieb mit solcher Ausdauer und kau« erreichtem Raffinement sein gemeingefährliches Handwerk betrieben wie der Bäcker Friedrich Spielmann aus Wilferdingen. Dieser stand unter der Anklage des mehrfachen, teils erschwerten Diebstahls vor der Strafkammer. Es war eine außerordentlich große Zahl von Diebereien, die dem Angeklagten zur Last gelegt wurden und die er in der Zeit vom 15. August 1900 bis zum 2. März 1903 ausgeführt hat. Spielmann stahl nur in Häusern, in denen er früher gearbeitet hatte und deren örtliche Verhältnisse ihm bekannt waren. Er Jeuilketon. 51) In der letzten Stunde. Original-Erzählung von Emilie Heinrichs. (Fortsetzung.) «Hm, habe dergleichen geahnt," nickte de Ee Herr, sie forschend anblickend, «steht mi Mlinett in Verbindung, wie?" ^ «Sind Sie allwissend, Mr. Wilson?" fragt Eüne überrascht. « '^iri wenig, wie wir Aerzte es auch in ^.°de sein müssen, Miß Palmer! - Doch bitte was ich zu meiner Jnformatioi wissen Sie vielleicht auch, daß diesem mir zum Gemahl bestimmt ist?' E Arzt verbeugte sich. also, Mr. Wilson, was halten Sil "^Amerikaner? Gefällt er Ihnen?" Mr. Wilson zuckte die Schultern. «Kuriose Frage das, Miß Alice! — fehl soll ich ihn heiraten? — braucht ei stao-». A..gefallen? — Ich möchte vielmehl Lik ?2Me gefällt Mr. Bennett denn Ihnen Palmer?« ib, gefällt Ihnen also nicht." sagte Alice ruhig anbliSend. „Bitte keine Einwendung Mr. Wilson! Ihre Antwort ist für mich deutlich genug. Mein Vater wünscht diese Heirat, um derentwillen Mr. Bennett eigens aus New-Aork herüber gekommen ist, und ich, nun ich werde Mr. Palmer den Gefallen erzeigen, da cs am Ende gleichgültig sein kann, mit wessen Millionen ich mich vermähle." Das junge Mädchen sah in diesem Augenblick recht leidend aus und müde erwiderte sie den ernstforschenden Blick des Arztes, der jetzt besorgt ihre Hand ergriff und kopfschüttelnd den Finger auf ihren Puls legte. „Ihre Seele leidet, Miß Palmer!" sagte er nach einer Weile, „Sie dürfen mir nichts verschweigen, wenn ich Ihr rechter Arzt sein soll. — Ich weiß," setzte er nach einer Weile leise hinzu, „daß ich Ihr Vertrauen von jeher besessen habe und hier vielleicht besser helfen könnte, als selbst mancher Seelsorger." „Wäre ich sonst zu Ihnen gekommen, Mr. Wilson?" versetzte Alice mit einem matten Lächeln; „so beantworten Sie mir nur eine Frage, von welcher für mich in diesem Augenblick alles abhängt; halten Sie Mr. Francis für geistig gesund?" Der Arzt blickte sie erstaunt und überrascht an, auf eine solche Frage war er offenbar nicht vorbereitet. „Ich verstehe Sie nicht, Miß Palmer." „Haben Sie nichts von den Vorgängen im Jockey-Klub der City gehört?" „Ach, die schnöde Verleumdung, deren Opfer Mr. Francis geworden," nickte der Doktor; „ja wohl, welcher Gentleman wird dergleichen glauben können, die Geschichte ist zu absurd und einer zu dunklen Quelle entsprungen." „Und wird trotz alledem geglaubt," rief Alice mit blitzenden Augen; „hören Sie mir, bitte, recht geduldig zu, Mr. Wilson! — Wollen Sie?" „Ich verspreche es Ihnen, Miß Palmer!" Die junge Dame erzählte jetzt mit halblauter Stimme die Geschichte von jenem ersten Abend an, wo Mr. Bennett in ihrem Salon erschienen und Mr. Francis sich ihm feindselig gegenüber- gestellt bis zu der halbgezwungenen, geheimnisvollen Abreise des letzteren. „Wie, Mr. Francis ist nach dem Kontinent abgereist, ohne mit dem Verleumder abgerechnet zu haben?" fragte der Doktor erregt. Miß Alice nickte. „So hat Mr. Palmer ihn dazu gezwungen," fuhr jener fast heftig fort. „Geschäftsangelegenheiten," bemerkteAlice verächtlich lächelnd, „vielleicht handelt es sich um eine Summe Geldes, um irgend eine Spekulation, was weiß ich, genug, daß Mr. Francis an jenem Abend, wo ihn der Verleumder im Jockey-Klub erwartete, mit Mr. Gerald abreiste." suchte bei seinen Raubzügcu entweder die Wohnungen von Bäckermeistern oder die Gesellenschlafzimmer auf und nahm dabei mit, was für ihn Wert besaß. Stach der Beweiserhebung entwendete der Angeklagte in Freiburg 2 Geldbeutel mit 80 Mk. Inhalt, 1 Revolver, 1 Ehering, 1 Uhr mit Kette, 2 Geldbeutel mit 1,30 Mk. Inhalt, 1 Taschenuhr, l Paar Zugstiefel, in Löffingen 300 Mk., in Wilferdingen 184 Mk-, in Baden 1 Paar Zugstiefel, in Basel 1 Uhr mit Kette, 2 Geldbeutel mit l8 Frcs. Inhalt, 1 Uhr, 1 Mantel und Unterkleider, in Baden 20 Mk., 1 Ueberzieher, 1 Juppe, 1 Uhr mit Kette, 4.70 Mk. und Hemden, in Basel 1 Ueberzieher, Taschentücher, 1 Paar Schuhe, 18 Franken, 1 Uhr mit Kette, 8 Fr. 50 Ctm., verschiedene Urkunden, 1 Uhr mit Kette, 1 Porte- monaie mit 11 Frcs. Inhalt, in Baden 1 Anzug, 1 Uhr mit Kette, 1 Ring, 1 Handkoffer, 1 Anzug, 1 Schirm, 1 Paar Schuhe, Hosen, Hosenträger, Manschetten, 1 Ueberzieher, 1 Geldbeutel mit 8 Mk. Inhalt und 2 Paar Schuhe. Das, was der Angeklagte sich an Geld und Geldeswert ergattert, repräsentiert die Summe von rund 1200 Mk. Die gestohlenen Wertsachen wußte er in unauffälliger Weise zu verkaufen. Spielmann war seiner Zeit in Frciburg feftgenommen worden; es glückte ihm aber bei einer Augenscheinsvernahme, bei der er in ein Haus geführt wurde, in welchem er gestohlen hatte, zu entfliehen. Später wurde er wieder verhaftet; man trug dann Sorge, ihm ein zweites Entkommen, trotz der verschiedenen Versuche, die er hierzu unternahm, unmöglich zu machen. Der Gerichtshof erkannte gegen den Angeklagten auf 6 Jahre Zuchthaus, 10 Jahre Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht. Z Durlach, 16. Mai. Nachdem vor kurzem die Restauration zum Burghof auf dem Turmberg in Besitz der neu gegründeten „Turmberg-Gesellschaft" übergegangen ist, hat dieselbe nun auch die Restauration zur Friedrichshöhe dazu erworben und wird beide Geschäfte in eigener Regie unter Leitung ihres Teilhabers, des aus seinem bisherigen Wirkungskreise aufs vorteilhafteste bekannten Fachmannes Herrn Louis Groh aus Mosbach, gemeinsam betreiben. Diese entschiedene Neuerung in den Verhältnissen unseres herrlichen Turmberges wird allerseits nur mit lebhafter Freude begrüßt, und derselbe noch mehr wie bisher das beliebte Wanderziel von nah und fern werden. -i- Durlach, 15. Mai. Der hiesige frühere Schutzmann Br>, der s. Zt. verschiedener Dienstwidrigkeiten halber entlassen werden mußte, wußte sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen kleinere und größere Geldbeträge zu verschaffen. Er wurde daher von der Gendarmerie Breiten verhaftet und dem dortigen Amtsgericht eingeliefert.__ — In Baden kandidiert, wie wir mit- teilten, im 13. Wahlkreise, bisher vertreten durch den extremen Büudter Lucke, jetzt lrbcraler- seits der Landtagsabgeordnete Müller, nachdem Fabrikant Greifs von seiner Kandidatur zurückgetreten ist. Abg. Müller ist Mitglied des Bundes der Landwirte, aber bekanntlich durchaus liberaler Richtung. Diese Kandidatur scheint die Herren von der Farbe Luckcs tief zu schmerzen. Und hierbei identifizieren sich die Konservativen mit den Bündlern. So schreibt die „Kreuzztg.", daß die konservativen Landwirte über die nationallibcrale Kandidatur — und doch ist dieser Nationalliberale auch ein Landwirt! — „so erbittert sind, daß sie im 9. und 10. Wahlkreis schwerlich für den nationalliberalen Kandidaten stimmen werden", das heißt mit anderen Worten, die Konservativen Badens liefern diese beiden Wahlkreise eher der Sozialdemokratie aus, als daß sie für den nstionalliberalen Kandidaten stimmen! ff Wieblingen, 15. Mai. Ein bedauerliches Unglück traf gestern Abend die Familie des Maurers Georg Maas. Die 10jährige Tochter wollte kurz vor 7 Uhr in der Wirtschaft „Zur Traube" einen Krug Bier holen, den Krug aber zuerst an dem Wirtschaftsbrunnen ausspülen. Beim Wasserpumpen brach nun der Stein, welcher den Brunnen deckte und das Mädchen stürzte in den 13 m tiefen Brunnen.. Nach einer halben Stunde konnte cs von dem Zimmermann Reinhard, welcher an einer Kette hinuntergelassen wurde, aus ihrem Gefängnisse befreit werden. Außer bedeutenden Hautabschürfungen trug die Verunglückte einen Arm- und Beinbruch davon. Sie wurde ins Akad. Krankenhaus nach Heidelberg verbracht. Mannheim, 15. Mai. Der Jngenieur- schüler Jakob Mayer aus Eich (Hessen) ist seit dem 6. ds. Mts. spurlos von Mannheim unter Umständen verschwunden, die den Verdacht eines Unfalles oder Verbrechens nahelegen. * Osfenburg, 15. Mai. Der Schreiuer- geselle Karl Dollacker von Ulm (Württbg.) kam am letzten Montag betrunken zur Arbeit in den Neubau der landwirtschaftlichen Kreis- winterschule, trank dann noch Schnaps und Bier und fiel schließlich vom 3. Stock des Neubaues durch das Treppenhaus in das 1. Stockwerk herab. Dollacker, welcher einen Schädelbruch erlitt und auch innere Verletzungen davontrug, wurde sofort in das städtische Krankenhaus verbracht. Er ist gestern morgen 5 Uhr seinen Verletzungen erlegen. ff Schopfheim, 15. Mai. Eine aufregende Jagd spielte sich gestern abend 5 Uhr im südlichen Stadtteil ab. Aus dem Krankenhause war ein Irrsinniger, blos mit dem Hemde bekleidet, ousgebrochen. Eine halbe Stunde lang sprang er im Wiesengelände umher, durchwatete mehrere Wafserläufe und könnt, erst festgenommen werden, nachdem er sich seinem dürftigen Kostüm in die unterhalb ^ Stadt gelegene Papierfabrik des Herrn Bag» geflüchtet hatte. Jetzt soll er in eine anstatt verbracht werden. Deutsches Reich. Metz, 15. Mai. Nach dem gestrigen Divkr beim Bezirkspräsidenten von Lothringen veM, der Kaiser an die Anwesenden Medaillen, zj. er anläßlich der Einweihung des Portals A der Kathedrale hat anfertigcn lassen. ^ Medaillen sind aus Bronce und haben eint» Durchmesser von beinahe 7 cm. Sie zeigen ans der einen Seite das Bild des Kaisers mit de« Adlerhelm des Gardekorps und der Inschrift: «Guilielmus II. Imperator Rex." Auf der anderen Seite befindet sich das sehr gut und scharf geprägte Bild der Kathedrale mit dem neuen Portal. * Berlin, 16. Mai. Die „Voss. Zig.« meldet, der Kaiser beabsichtigt nicht drn diesjährigen Flottenmanövern bei)«? wohnen. Berlin, 15. Mai. Der „Post" zufche wurde .Generalleutnant v. Einem, Direklm des Kriegsdepartements, mit der Vertretung des Kriegsministers während dessen dreimonatigen Urlaubs beauftragt. Berlin, 15. Dtai. Aus Dresden meldet die „Voss. Ztg.": Das Ministerium beraumte als Termin für die Reichstagsstichwahlen den 25. Juni an. Wiesbaden, 15. Mai. Der Sohn des Kommerzienrats Albert, Ingenieur Paul Albert, der frühere Weltmeistcrfahrcr, ist, wie der „Rhein. Kurier" meldet, heute morgen einem Automobil schwer verunglückt. Als er um 5 Uhr in Begleitung eines Monteurs cirr Talmulde vor Nieder-Ingelheim durchfuhr, überschlug sich infolge des riesigen Tempos des Automobil, und beide Insassen wurden heraas- geschleudert. Sie erlitten so schwere innere sowie äußerst schwere Verletzungen am Kopte, daß sie noch nicht vernehmungsfähig im Ludwigsstifte in Nieder-Jngelheim liegen. * Hamburg, 16. Mai. Als ein Fischerboot dem gestrandeten Schooner „ Serins" Hilfe bringen wollte, kenterte dasselbe, wobei 7 Mann ertranken. — Die Brigg „V aga". von Verekback nach Hartlepoort unterwegs, ging mit der ganzen Besatzung unter. * Dresden, 16. Mai. (Lokal-Anzeigers Beinahe einstimmig beschlossen die Stadtverordneten durch Errichtung eines Cre-nm torin ms die Feuerbestattung einzusührcn. Straubing, 15. Mai. Heute morgen 6^ Uhr wurde im Hofe des hiesigen Land- gerichtsgefängnisses die Hinrichtung des Sattlermeisters Bradl und seines Sohnes vollzogen. . „Das ist mir unbegreiflich," rief Mr. Wilson, unruhig auf- und abschreitend; „ein Mann, wie dieser Mr. Francis, für dessen Ehrenhaftigkeit ich mich noch jetzt ohne Besinnen verbürge — nein, cs ist undenkbar. —" „Wer wars doch, der diesen Doktor M'Lean in den Jockey-Klub eingeführt?" wandte sich Mr. Wilson wieder zu Miß Alice. „Irre ich nicht, ein gewisser Kapitän Brandon." „Ah, der, — hm, — zweideutiger Patron, Spieler von Profession, — kenne ihn, müßten sich schämen, die jungen Gentlemen, mit dem Burschen zu verkehren und nun gar auf seine Bürgschaft hin eine solche Einführung zu gestatten. — Wäre Mr. Francis doch nur hier geblieben! —Und Mr. Gerald mit ihm, — ja, aber, Miß Palmer, — ist denn diese Begleitung nicht das beste Zeugnis für unseren Freund? — Wer möchte sich erkühnen, einen Stein aus die Ehrenhaftigkeit Mr. Geralds zu werfen?" „Niemand, Mr. Wilson! — aber man beleuchtet die Geschichte jetzt auf eine andere Art, indem man bei Mr. Frarcis eine momentane Geistesstörung annimmt." „Ah, ah, und durch was ließe sich eine solche beweisen?" „Man bezichtigt ihn des Größenwahns," versetzte Miß Alice; „Sie erinnern sich, Doktor, daß der Lebensretter meines Vaiers es ausgeschlagen hat, Compagnon der Firma Palmer zu werden." „Weil er sich die ekttfachste Menschenpflicht nicht mit Wucherzinsen bezahlen lassen wollte, Miß Palmer!" „Gut, ein englischer Kaufmann hält dergleichen aber für Wahnsinn. — Habe ich Ihnen vorhin die Geschichte von dem Goldfuchs der Königin erzählt?" „Nein, Miß!" Alice erzählte dem horchenden Arzte jene Aeußerung des Korrespondenten, welche selbst von ihrem Vater als Beweis seiner Geistesstörung geltend gemacht wurde. Mr. Wilson blickte nachdenklich vor sich hin, als jene geendet und auf seinem ausdrucksvollen Gesicht spiegelte sich eine liefe Besorgnis. „Seltsam, seltsam," murmelte er kopfschüttelnd; „mir wird die Sache immer rätselhafter, immer verworrener." „Können Sie mir dieses eine Dunkel wenigstens nicht lichten, Mr. Wilson?" fragte Alice, ihm bittend die Hand entgegenstreckend. „Ich will cs versuchen, Miß Palmer!" versetzte der alte ehrwürdige Herr, tiefbewegt ihre Hand ergreifend, „bis dahin teilen Sie meinen festen Glauben an Mr. Francis Ehrenhaftigkeit sowohl als seine ungestörten Gcistkräfte. Und wie Sie mir, dem alten Freunde Ihres Hauses, vertrauen geschenkt haben, — ein Vertiaunl. ws ich zu verdienen glaube — so bitte ich V>r» luch jenem Manne, dem die boshaften JntrigM ür einen Moment die klare Ueberzeugung glaubt haben Mögen, — noch ferner Ihr Btt- raucn zu schenken und sich zu keinem voreilig ündenden Entschlüsse verleiten zu lassen." „Mr. Frarcis warnte mich vor dem Amen- aner, den er eine Hyäne nannte," sagte AMO en Arzt starr anblickevd; „er schien ^ inen anderen zu wittern, hoffte, ihm die kbreißen zu können, ja, meinte sogar, ^ ^ Nr. Bennetts Vater einst gekannt —" „Ja, ja," unterbrach Mr. Wilson, sie, uhig auf und abschreitend, „ich kannte emstem Nr. Bennett, der nach Indien ging, dieser Vwr esitzt keine Aehnlichkeit mit ihm, mag '.eim Nutter ähneln. Mir wird von diesen DM er Kopf ganz siedend heiß, Miß Atstk, uuv irein aufrichtiger Rat deshalb, sich nicht ilig zu binden. Wenn die Geschichte von Goldfuchs auf Wahrheit beruht —" ^ „Dann sende ich Mr. Bennett ganz sicher kiit einem Korbe heim," siel Alice, dw lie zum Schwur erhebend, mit feier fruste ein. (Fortsetzung folgt.) xesterreichische Monarchie. * ^iume, 16. Mai. In Buccari fanden «.,-derum Kundgebungen statt, bei denen V- Gefangene, welche bei früheren Kundgebungen Mi,astet worden waren, befreit wurden. Frankreich. Paris, Mai. Einer der inter- ttationa ^I-o^ionsn^ e n Bankdiebe, der in Gemeinschaft mit anderen Berlin, Hamburg und andere Srädtc unsicher machte, ist in dem Augenblick, als er versuchte, einem Kunden in einer Bank 240 000 Francs wegzunehmen, festgenommen worden. Es ist ein gewisser Georg Bowers. Italien. * Benevent, 15 Mai. Arpaja, Paolise und Airola Erdstöße wahrnehmbar. Gestern wrren in wiederholt leichte IM66!'8 Suppen ^ Markt-Bericht. (-) Durlach. 16. Mai. Der heutige Schweine markl war befahren mit 62 Läufer- schweinen und 290 Ferkelschweinen. Verkauft wurden 62 Läuferschweine und 290 Fcrkcl- schwcine. Bezahlt wurde für das Paar Läufer- schweine 30—70 für das Paar Ferkel- schwcine 20—32 ^ Gute Ware fand preiswürdigen Absatz. geben in kürzester geben m kürzester Zeit, nur mit s ^ Wasser, wohlschm. /DHU nahrhafte Suppen. > > I Ein Würfel für I H / ^ 2 Teller ausrei- ^ chend kostet nur Amtsverkündigungsblatt für den Amtsbezirk Durlach. Amtliche KekarmtruachrmgeU. Grötzingen. Iwangs-Merksigerunc;. Nr. 2415. Im Wege der Zwangsversteigerung sollen die in Grötzingen und Durlach belegenen, im Grundbuchs von Grötzingen Hand 20 Heft 17 und 25, und im Grundbuch von Durlach Band 20 Kcst 32 und 33, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen des Landwirts Karl Kurz mann, bezw. dessen Ehefrau Elisabetha geb. Kurz zu Grötzingen, eingetragenen, nachstehend beschriebenen Grundstücke am Freitag den 3. Juli 1SS3, nachmittags 4 Uhr, durch das Unterzeichnete Notariat im Rathause zu Grötzingen versteigert werden. Der Versteigerungsvermerk ist am 20. bezw. 19. März 1903 in das Grundbuch eingetragen worden. Die Einsicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, sowie der übrigen die Grundstücke betreffenden Nachweisungen, insbesondere der Lchützungsurkunde ist jedermann gestattet. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, spätestens im Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Beschreibung der zu versteigernden Grundstücke: I. Gemarkung Grötzingen. a. Grundbuch Band 20 Heft 17. B.-V- Nr. 1—26. 1. 15 Stück Ackerland — Lgb. Nr. 1288, 1289, 1522, 2596, 3163, 3357, 3361, 3597, 3598, 4287, 5007, 5171, 5602, 6215, 6216 — in verschiedenen Gewannen gelegen, zusammen 160 a 91 gm umfassend. Schätzung 3420 Mk. 2. 4 Stück Wiesen — Lgb. Nr. 6777, 6986, 7118, 7331 — in verschiedenen Gewannen gelegen, zusammen 59 u 29 gm umfassend. Schätzung 1050 Mk. 3. Lgb. Nr. 436 a. 8 u 19 gm Hausgarten im Ortsetter. Schätzung 500 Mk. b. Grundbuch Grötzingen Band 20 Heft 25, B.-V. 1. Nr. 1—6. 1. 4 Stück Ackerland — Lgb. Nr. 2470, 3348, 3412, 3427 — zusammen 34 u 89 gm umfassend, in verschiedenen Gewannen gelegen. Schätzung 700 Mk. 2. Lgb. Nr. 4623. 3 a 40 gm Weinberg, in den oberen Hirschen- halden. Schätzung 20 Mk. 3. Lgb. Nr. 7494. 3 u 80 gm Wiese, in den Dürrenwiesen, Anschlag 50 Mk. II. Gemarkung Pnrkach. u. Grundbuch Band 20 Heft 32, B.-V- Nr. 1—4. 1. Lgb. Nr. 2917. 12 u 73 gm Acker im Tiergarten. Schätzung 325 Mk. 2. Lgb. Nr. 8289 b. 7 u 55 gm Weinberg, in der Clamms. Schätzung 150 Mk. Lgb. Nr^ 8294. 8 a 93 gm Acker, in der Clamms. Schätzung ^ 150 Mk. Lgb. Nr. 8295. 4 a 64 gm Acker, in der Clamms. Schätzung 80 M. b. Grundbuch Band 20 Heft 33, B -V. I. Nr. 1. Lgb. Nr. 1523. 10 u 36 gm Acker in der Beun. Schätzung 300 Mk. Durlach den 9. Mai 1903. Großh. Notariat III als Nossstreckungsgericht: — _ Lange. _ Ein möbliertes Zimmer und eine > Ein möbliertes Zimmer ist Möblierte Mansarde zu vermieten sofort oder auf 1. Juni zu vermieten Gartenstraße 13. > Kirchstratze 1. Erklärung. Die Impfung betreffend. Da das Wegbleiben von der öffentlichen Impfung in der letzten Zeit vielfach damit entschuldigt wurde, das Kind würde homöopathisch geimpft, so wird darauf hingewiesen, daß ein Unterschied zwischen der gebräuchlichen oder gewöhnlichen und der sogenannten homöopathischen Impfung nicht besteht, da der Impfstoff in beiden Fällen der gleiche ist, und nach Z 12 der landesherrlichen Verordnung vom 26. Februar 1900 in jedem Falle nur ans einer staatlichen Jmpfanstalt, oder Privatanstalten, die einer staatlichen Aufsicht unterstehen, zu entnehmen ist und auch die Jmpftechnik nach 23—27 derselben Verordnung dieselbe sein muß. Dem betreffenden Bezirksarzte steht es zu, sich davon zu überzeugen, daß die gesetzlichen Bestimmungen richtig zur Ausführung gebracht werden. Dur lach den 16. Mai 1903. Vr. Geyer, Gr. Bezirksarzt. Au8t!ug8ül'i linll Nö8taui'stion ^ ^ Gut; Wtttthäuskl), halbwegs Durlach — Weingarten, sehr schön dicht am Walde und an der Staatsstraße gelegen, erreicht man entweder direkt von den vorgen. Orten aus oder auf prachtvollen Waldwegen, einerseits von Hagsfeld oder Blankenloch, andererseits von Grötzingen oder Berghausen oder von Jöhlingen aus in ungefähr jeweils einer Stunde. Orffentliche Dienstag d Durlach. Dienstag den IS. d. Mts., vormittags 9 Uhr, werde ich im Rathause dahier die zur Konkursmasse des Nachlasses des verstorbenen Gastwirts H. Erles gehörigen Fahrnisse im Aufträge des Konkursverwalters gegen Barzahlung öffentlich versteigern: Etwa 17 Hektoliter verschiedene Weißweine, 20 Liter Cognac, OFlasch.Sekt, 10 Mille Cigarren, j; Kübel Senf, 1 Kanapee, 2 Nachttische, 3 Dienstbotenbetten, 1 Fettpresse, 1 Fleischklotz, 1 Waschmange, 1 Eiskasten, 2 Standen, 1 Handkarren, 1 Doppelleiter, Por- zellangeschirr, Gläser, Bestecke und sonst verschiedenes. Durlach, 15. Mai 1903. Laier, Gerichtsvollzieher. Z peris! - Q gptensekiäueiie mit stsi-ksn Lstleckteinlsgen eixnvn sicü spcriell ^ Nögsn Unvsrwüstlicchksit t'ür ^sdi'ik-wie6ei'lLge: LM 8vkiM,s.m.d.n.. Oas-, Wasser- u. Uvirmixs-InstÄlIatioii, llsrlsruks, Uedelstrssse 3 (Aarktplatr). zwei gm möblierte, sogleich oder später zu vermieten Raphenstraße 17, im Laden Eine Wohnung für eine einzelne Person ist auf 1. Juli zu vermieten Spitalstratze 21. Schweinefleisch, keine Notschlachtung, per Pfund 60 Pfg-, wild morgen früh aus- gehauen bei August Wackershauser, Lammstraße 34. Bestes reines Va.ssSr^Ia.8 I zum Konservieren von Kiern s empfiehlt billigst j Li. Drogerie. in verschiedenen Sorten, zu jeder Tageszeit, empfiehlt A. Serrmann, Konditorei. Eine kleinere Wohnung auf 1. Juli zu vermieten _ Lammstraße 43. Wchnung von 2 Zimmern, Küche und allem Zugehör mit Wasserleitung im s.Stock sogleich oder später zu vermieten Ettlingerstraße 42 im Laden. ein schön möbliertes. , sofort an best. 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Morgen Sonntag , nachmittags !j3 Uhr: Msriats- _ Versammlung. Um zahlreiches und pünkliches Erscheinen bittet _ Der Borst and. KMtt-Ktkb„Dskwörts" Durlach. Sonntag, 17. Mai, abends 7^ Uhr, findet in der „Fe st Halle" unser V. Stiftungsfest statt, bestehend in Musik, Gelang, Theater, Reigenfahlen und Tanz. Hierzu laden wir unsere Mitglieder, sowie Freunde und Gönner unserer Sache freundlichst ein. Programme ä, 20 Pfg. berechtigen zum Eintritt. — Schluß 3 Uhr. Danksagung. -Wfil Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme —.bei dem Hinscheiden meiner geliebten Mutter Will» Sin»»« 1^ geb. Klotzbücher, ! sowie für die reichen Blumenspenden spreche allen Verwandten, Freunden und Bekannten meinen tiefgefühlten Dank aus; besonders danke ich dem Herrn Dekan Meyer für seine trostspendenden Worte. Dur lach den 16. Mai 1903. Pie tieftranernde Kochter: Sarrptl-Hrrr Man; Mwe. geb. Ziehl. >ur Wachricht! Der Katalog für die hiesige „Gewerbe- und Industrie-Ausstellung" muß in den nächsten Tagen in Druck gegeben werden. Alle Firme«, Geschäfts- und Handwerksleute, welche mit ihren Inseraten noch im Rückstände sind, wollen dieselben daher ehestens an uns einsenden. Di« I*Ae88lLvmn,L88Lvn: Karl Kreiß. Sonntag den 17. Mai, bei günstiger Witterung: Garleukonzrrl. ausgcsührt vom „Musikocrein Lyra", Anfang 3 Uhr, wozu einladet Krmrki „Air guten Gelle" Durlach. Empfehle für Sonntag ein ff. Helles und dunkles Exportbier, sowie reine Weine und reichhaltiges Büffet. Um geneigten Zuspruch bittet Hochachtungsvoll I Unter cisrn 1-rotsLtors.ts Illrsr L§1. Häkelt: äsr > Srossksrno§!n von Lucken. LmisüimZ vss Ksckss n. kmWmii kr kok- ü. verbunden mit Versnatsltungen von pceiospinnsn unä Zpinnsiuden mit 8Z»li»iivrjiii»vi» in I,»i»lle8tr»vkt«u. im lffsk'kgi'sfüekkn ?glsi8 sm »onclellplsir (in ciör Mds äss llnuptbnlinliot'ch V«IN s«. Rl»1 1»L8 V. ISO». lüxlieli xsössnet von Marxens 9 vbr bi» abends 6 Mir. krüffnunxstsx Nit. 1.—, N'oobsnMxs S» 8»nn- und keiertnxs »V ^sbrüsrtsn sm t9., 23., 30. Nsl und 6. tunl gelüst und in der Ausstellung sdzsstempe't, berecktigen ru ireisr SUektslirt. Wöschbach. Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten machen wir die schmerzliche Mitteilung, daß unser lieber Vater und Großvater k 1 oi»isi» Konnack, Oelmöller, im Alter von 77 Jahren sonst erlschlafen ist, und bitten vw stille Teilnahme. Wöschbach, 14. Mai 190Z. Die trauernden Hinterbliebenen. I Freiw. Feuerwehr DurlaH. Komneenden Donnerstag, 21. Wai (Himmet- fahrtstag) findet unser Mai-Ansmarsch durch den Rittnert nach _^Berzhausen, Kaiserhos Grotzingen und Meyerhof Turlach statt, wozu unsere Mitglieder hiermit eingeladen werden. Anzug: Dienstrock, Drillichhose, in Mützen, ohne Gurt. Sammlung früh 6 Uhr auf dem Marktplatz- Das Kommando: Karl Preiß. Otto Hofmann. XU. Von 11—12 Uhr Früh" schoppen-Konzert im Mevcrhvfi Vensencke: 30 „ üMtzili „ „ 13 .S 0 gegen Nachnahme. Faß leihweise und franko zurückzusenden. L r. Weingut Schloß Kupperwolfl Edesheim (Pfalz) Frische Kandeier zum Mlalkn „ Kandbntter, „ Gnrken, Karotte». Kchmarzmnrxel. neue Zwiebel, Sommrr-Maltakartosfel empfiehlt zu billigsten Tagesprciste «RRÄoIk Hauptstraße 35. Dasselbst ist fortwährend sE und la« re Milch zu ha ben. Ein prämiierter Rocks Hahn und Wn w"v- Wyandottes Hähne ä Mk. - zu verkaufen. Wo, sagt dre atet.akttk'N Dr-'ck Verlna Hierzu eine Beilage.