DnlchttKMchkiMtt. LM- Tageblatt. 48. Trsche!« tS-lich. « pe«t«rjStzrlich i, Dw-lach I Mk.» M Rrich»z«Sie1 B». 1LS oh«« Bestellgcld. Mittwoch den 2t. Februar EtnrüdungsgrSühr per oterzespalte«« Zeile » Pf. Inserate erbittet mau bil spitestcnr 10 Uhr vormittags. 1984. TagesneuLgkeilLN. Bade«. 1- Karlsruhe, 23. Febr. sLeichen- begängnis des Finanzmiuisters vr. Buchenberge r.^j Nun ist er zur letzten Ruhestätte bestattet worden, an dessen Monatlichem Krankenlager die Hoffnungen eines ganzen Landes geweilt. Schon lange vor 11 Uhr war der Vorraum des Friedhofes von Leidtragenden dicht gefüllt und in der Kapelle war nur schwer ein Platz zu finden. Gegen 212 Uhr erschien als Veriretcr des Großherzogs der Erbgroßherzog, ferner die Prinzen Karl und Max, das gesamte Offizierkorps mit General v. Bock u. Polach, die Minister und zahlreiche Beamte aller Ministerien, vollzählig das Finanzministerium, die Mitglieder der II. Kammer iu corpore, Mitglieder der I. Kammer, der frühere Minister Eisenlohr, die Landeskommifsäre, die Bürgermeister und Vertreter der Stadt Karlsruhe und eine große Anzahl von Vereinen. Der Sarg zeigte einen überaus reichen Blumenschmuck. Hofprediger Fischer hielt die Trauerrede unter Zugrundelegung des Bibelwortes Brief St. Jacobt 1, 12: Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet. In überaus herzlichen Worten gedachte er der Vorzüge und Verdienste des Entschlafenen, in welchem ein bedeutender Staatsmann, ein hervorragender Gelehrter, ein treu fürsorgender Gatte und lieber Freund dahingcgangen sei. Tragisch erschütternd, aber auch erhebend sei es, wenn ein ganzes Volk an dem Sarge eines Mannes trauere, den die Bedeutung seiner Persönlichkeit und die Größe seiner Verdienste zu den Ersten des Landes emporgesührt hat. Sein Name wird mit goldenen Leitern in Badens Geschichte eingeschrieben sein. Er war ein Vorbild in der Arbeit für das Vaterland und des Berufseifers, verbunden mit dem Sinne für das Schöne und Große. Nach den Klängen des Liedes: Es ist bestimmt in Goites Rat setzte sich dann der Trauerzug in Bewegung. Hinter dem von Steuerbeamten getragenen Sarge folgten die nächsten Angehörigen, der Erbgroßherzog, Prinz K arl und Max und das JerrMetorr. 46) Hcrzensrätsel. Rnmn nach dem Französischen von Tl«r> Mhei»«u. (Fortsetzung.) „Die Pflicht, Ihrem alten Diener in seiner letzten Stunde nahe zu sein und welch' andere noch, Herr Arthurs" Ein Lächeln umspielte Adelinens Lippen, ein fast schelmischer Ausdruck sprach aus ihren klaren, dunkeln Augen und Arthurs Worte klangen etwas gereizt, als er mit erhöhter Farbe versetzte: „Darf ich fragen Schwester, ob der einzige Wunsch, mich an Vincenz Sterbebett zu rufen, Eie bei Ihrem Schreiben leitete?" „Nein, Herr Baron; ich wünschte Sie gleichzeitig vor einer törichten und Unrechten Handlung zu bewahren." „Wie meinen Sie dies? Wie können Sie meine Gründe beurteilen? Meine Abfichten sind Ihnen ja nicht bekannt." „Mir ist bekannt, daß Sie ohne Einwilligung Ihrer guten, liebenswürdigen, jungen Frau — ohne Wissen Ihrer Eltern, vom reinen Impuls geleitet, im Begriffe standen, in einem Anübrige Trauergefolge. Tiefbewegt legte Minister Schenkel im Namen des Staatsministeriums als Erster einen Kranz nieder; ihm folgte General v. Bock u. Polach, ferner Ministerialdirektor Becker namens der Finanzverwaltung, Präsident Gönner namens der II. Kammer. Weitere Kränze wurden niederlegt von dem Vertreter des Fürsten von Fürstenberg, der Heidelberger Universität durch Geh. Hofrat Buhl, der juristischen Fakultät der Heidelberger Universität ihrem Ehrendoktor, der Universität Freiburg und ihrer philosophischen Fakultät ihrem Ehrendoktor, der Technischen Hochschule, der Corps Rhenania- Freiburg und Franconia-München ihrem alten Herrn, der Karlsruher Handelskammer, der Heidelberger Studentenschaft, der Freiburger Studentenschaft, des Bad. Kameralistenvereins, des Frcundschaftsbundes der „Wertheimer", dem Buchenberger in treuer Anhänglichkeit angehörte, und zahlreichen weiteren Vereinigungen. Scholle auf Scholle fiel au? den Sarg, das Korpsband flatterte hinab. Ein großer Mann ist geschieden. Sein Andenken wird gewahrt bleiben im Herzen des badischen Volkes. -j- Karlsruhe, 23. Im. Mit der verantwortlichen Leitung des Finanzministeriums ist bis auf weiteres Ministerialdirektor Geh. Rat Becker betraut worden, dem diese Leitung schon bald nach der Erkrankung des seitherigen Finanzministers übertragen worden war. Durlach, 23. Febr. In der heutigen außerordentlichen Generalversammlungder Maschinenfabrik Gritzner, wurde die Erhöhung dcs Aktien-Kapitals von Mk. 2 800 000 auf Mk. 3 500 000 einstimmig beschlossen. Die neuen Aktien werden den alten Aktionären im Verhältnis von 1 : 4 ä 155 2 angeboren. Die dem Auffichtsrat vorgelegte Bilanz per 31. Dezember 1903 schließt nach Mk. 193 469.95 Abschreibungen mit einem Reingewinn von Mk. 576 299.82 inkl» Vortrag aus 1902 ab. Der auf 13. April einzuberufcndcn Generalversammlung soll vorgeschlagen werden, 12 2 Dividende zu verteilen, Mk. 120 000 extra abzuschreiben, sowie Mk. 10 000 dem Unterstützungs-Konto zu fall von Aerger oder Niedergeschlagenheit Ihr Heim, Ihre Frau und Ihre Pflichten zu verlassen und zu vergessen." Es lag eine solche Strenge in Schwester Adelinens Zügen, daß Arthur unter ihrem Blicke erbebte. Einst hatte er sie als einen Engel betrachtet, zu seinem Tröste gesandt, als seiner Mutter Krankheit ihm das Herz zu brechen drohte. Jetzt erschien sie ihm wie ein himmlischer Bote, der ihm seine Schuld vor Augen führen sollte. Seine Wange rötete sich, halb vor Entrüstung, halb vor Scham. Fast zu laut, um von den umher zerstreuten Gruppen nicht verstanden zu werden, begann er seine Verteidigung. Er sprach von dem Zwang, den man ihm angetan, ein ungeliebtes Mädchen zu heiraten, allein Schwester Adeline unterbrach ihn ernst: „Nichts und niemand hätte Sie dazu zwingen dürfen, Herr Arthur. Doch ich weiß, Sie werden mir nicht sagen können, daß es Ihnen nicht frei gestanden, dem Druck, den man auf Sie ausübte, sich zu entziehen." „Meine Eltern waren erpicht auf diese Heirat." „Wenn Sie sich also damals zum Gehorsam verpflichtet glaubten, mit welchem Recht dürfen Sie jetzt Ihren Eltern gleichsam in's überweisen und Mk. 10 000 für Wohlfahrts- zwccke zu verwenden. s. Durlach, 24. Febr. Durch ein Telegramm hat dieser Tage das Kommando der Freiw. Feuerwehr hier seinen sämtlichen Mitgliedern (aktiv, passiv und außerordentlich) bekannt gegeben, daß dasselbe mit dem hiesigen Saison Theater ein Abkommen getroffen hat, wonach morgen abend, 82 Uhr beginnend, Theater-Abend in der „Festhalle" stattfindet, zu welchem sämtliche oben erwähnte Mitglieder mit all ihren Familienangehörigen freien Eintritt haben. Das beliebte Lustspiel „Charliys Tante", Schwank in 3 Akten von Brandon Thomas, welches dabei zur Aufführung gelangt, läßt im voraus schon darauf schließen, daß die Vorstellung sich zu einer recht amüsanten gestalten wird, insbesondere, da ja die Thcater- gesellschaft über recht vorzügliche Kräfte verfügt, die seit ihrem hiesigen Auftreten schon hinreichende Beweise ihrer Leistungsfähigkeit als Saison Theater gezeigt haben. Da ferner auch noch die vollständige Feuerwehr-Kapelle ihre Mitwirkung zug-siagt hat, so wird cs an der nötigen Unterhaltung gewiß nicht fehlen und wollen wir daher hoffen, daß von der Einladung recht ausgiebiger Gebrauch gemacht wird. U. Pforzheim, 24. Febr. Das Ergebnis des hiesigen Konsumvereins für das Jahr 1303 ist als ein sehr günstiges zu bezeichnen. Nach dem Geschäftsbericht, der der Generalversammlung am 27. d. M. zur Begutachtung unterstellt wird, werden die Mitglieder nach ihrem Einzelkonsum 16 2 erhalten. Im Spezereigeschäft ist ein Geschäfts-Umsatz von 493 270 Mk. und im Bäckereigeschäft ein solcher von 132 514 Mk. erzielt worden. Der Mitgliederstand ist von 2356 auf 2539 gestiegen. Die Gesamt-Unkosten, worunter die Gehalte, Staatsstmer, Umlagen, Hausunterhaltung rc, beziffern sich auf 53 797 Mk. Der Mitgliederstand rekrutiert sich aus 2155 männlichen und 384 weiblichen. -s- Breiten, 23 Febr. Morgen können die Küfer Mayer Eheleute das seltene Fest der diamantenen Hochzeit begehen. Mosbach, 28. Febr. Landgerichtspräsidcnt Uibel kommt als solcher lt. „B. Nztg." nach Gesicht schlagen, indem Sie die Frau verlassen, welche jene Ihnen ausgewählt?" „Sie haßt mich und ich kann sie niemals lieben." „Wissen Sie gewiß, daß Ihre Frau Sie haßt? Haben Sie versucht, sie zu lieben und ihre Gegenliebe zu gewinnen? Haben Sie vergessen, daß die Gelübde, welche Sie vor Gottes Altar abgelegt, Sie an Ihre Frau binden, daß Sie kein Recht haben, diese wie eine Fremde zu behandeln? Herr Baron, Sie sind ein Ehrenmann: Sie würden ein halb im Scherz gegebenes Versprechen nicht gebrochen haben und Sie brechen bedachtsam jenes, durch welches Sie gelobt, dies junge Wesen zu lieben und zu schützen, dies junge Wesen, für dessen Seele Sie verantwortlich sind, sollte es, so früh den Versuchungen der Jugend und Unerfahrenheit ausgesetzt, vom Pfade der Tugend und Ehre abweichen? All dies haben Sie nicht überlegt; Sie baben sich selbst getäuscht, Sie waren im Begriff, ein schweres Unrecht zu begehen. O, Herr von Vedelles, danken Sie Gott, daß er Sie davor bewahrt!" „Mein Wunsch war, sie von meiner Gegenwart zu befreien, die ihr verhaßt war." Schwester Adeline machte eine Geberde der Ungeduld. Freiburg; sein Nachfolger wird Landgerichtsdirektor West in Heidelberg. Von der Windeck, 23. Febr. Einige Schüler von Wald matt spielten Soldaten. Hierbei füllten sie eine Patronenhülse mit Sprengpulver und zündeten diese an. Der Schuß ging los und die Patrone traf den 13 Jahre alten Schüler Ludwig Kist so unglücklich in den Hinterkopf, daß er blutüberströmt nach Hause gebracht werden mußte. Nach einigen Tagen wurde der bedauernswerte Knabe durch den Tod von seinem schrecklichen Leiden erlöst. * Konstanz, 23. Febr. Der seit Mitte Januar vermißte Postassistent Walker non Bonndorf wurde gestern von Kindern im Mainauer Wald als Leiche mit einer Schußwunde aufgefunden. Walker stammt aus Ueberlingen. Nach den aufgefnndenen Briefen handelt es sich um einen Selbstmord, über dessen Motiv jedoch noch nichts näheres verlautet. Deutsches Reich. * Berlin, 23. Febr. In einem Hotel in der Breslauerstiaße brachten ein unverheiratetes Mädchen und ein Kaufmann einander mehrere Schüsse bei. Das Mädchen ist tot, der Mann schwer verletzt. Grund zu der Tat ist unglückliche Liebe. * Kiel, 23 Febr. Die „Hohenzollern", begleitet vom Depeschenboot „Sleipner", ist heute mittag kurz rach 1 Uhr durch den Kaiser Wilhelm-Kanal nach dem Mittelmeer abgegangen. * Hamburg, 24. Febr. Gestern trat hier der 2. internationale Kongreß für Meeresforschung zusammen Die Sitzungen finden unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Aurich (Ostfrstsland), 23. Febr. Der Matrose Köhler, der im Hafen Piräus (Athen) den Feuerwerksmaat Biedritzki ermordet hatte, ist heute hingerichtet worden. * Köln, 24. Febr. Infolge der Maßnahmen der Regierung gegenüber den hiesigen KrankenkassenlegtederVorstand der Ortskrankenkasse für die in den Fabriken beschäftigten Arbeiter sein Amt nieder. * Köln, 23. Febr. Wie die „Köln. Volksztg." aus Castrop meldet, wurden gestern auf der Zeche „Erin" zwei Bergleute durch einen zu früh logcgangenen Sprengschuß getötet. — Nach einer Meldung desselben Blattes aus Witten a. d. Ruhr, ist die Ruhr in der dortigen Gegend derart über die Ufer getreten, daß die an den Ruhrwiesen gelegenen Häuser vom Wasserwerk Sauber aus nur noch durch Nachen zu erreichen sind und auf den elfteren Plätzen die Häuser geräumt werden mußten. * Dresden, 24. Febr. Der frühere Rittmeister Hähnel, früher hier wohnhaft, der wegen Wechselfälschungen in Höhe von über 200 000 floh, ist jetzt festgenommen worden. — In Reichstagskr cise n wird erzählt, der „Weil ein halbes Kind, wie Ihre Frau, Ihnen einmal den Rücken kehrte und Sie ärgerte, soll ihr Leben und das Ihrige ein elendes werden? Tun Sie Ihre Pflicht, Herr Baron; das übrige überlassen Sie Gott. O, hätte ich nur noch, wie vor einigen Stunden, das Recht, Ihnen zu befehlen!" „Schwester Adeline," rief Arthur bewegt, „hören Sie mich an: ich bin nicht so schlimm, als Sie glauben. Ich dachte wirklich zu Hedwigs Besten zu handeln und weiß mich frei von Eigennutz. Ich ging mit dem Plane um, unter den katholischen Missionären auf den Südsee-Jnseln zu arbeiten und fern von Europa ein ähnliches Leben zu führen, wie Sie hier." „Mein lieber Herr von Vedelles," versetzte die Schwester mit mildem Lächeln, „das war ein schöner Traum, aber Gott allein führt uns Menschen zu diesem opfervollcn Berufe, nicht unsere eigene, irregeleitete Phantasie; Ihr Weg ist Ihnen klar vorgezeichnet. Er kann noch ein sehr glücklicher werden." Arthur schüttelte den Kopf, aber die Schwester fuhr fort: „Sie können ihn dazu gestalten, selbst wenn er voll Leid und Prüfungen wäre. Aber Ihnen blüht noch irdisches Glück, wenn Sie es nicht von sich stoßen. Ich habe große Lust, Ihnen ein Geheimnis zu verraten, ehe ich Sie verlassen Kaiser von Rußland habe unmittelbar vor Ausbruch des jetzigen Krieges gegenüber dem deutschen Botschafter am russischen Hofe geäußert: es werde nicht zum Kriege kommen, die Sache werde sich beilegen lassen. Selbstverständlich sei dies von dem Botschafter nach Berlin gemeldet worden. Eine derartige Friedens- zuvcrsichl unmittelbar vor dem Ausbruch von Feindseligkeiten steht keineswegs vereinzelt in der Geschichte da. In amtlichen Kundgebungen von französischer Sette konnte kurz vor Beginn des 70er Krieges gelesen werden, niemals sei das Vertrauen berechtigter gewesen als j-tzt, der Friede werde erhalten bleiben. Und steht cs nicht aktenmäßig fest, daß auch Bismarck noch unmittelbar vor Ausbruch des Krieges ganz bestimmt glaubte, die Kriegsgefahr sei beseitigt? Er reiste von Berlin, wohin er zur Beratung mit dem König gekommen war, wieder ab nach Varzin. Vor versammeltem Reichstag hat er später erklärt, er habe ernstlich angenommen, es werde nicht nötig sein, zum Schwerte zu greifen. Selbst der beste Kenner der Verhältnisse, so setzte er damals hinzu, könne sich in dieser Beziehung täuschen. Wenn letzteres also auch dem Kaiser von Rußland jetzt widerfahren ist, so liegt nicht die geringste Berechtigung vor, anzu- nchmeu oder zu sagen, Kaiser Nikolaus habe die Verhältnisse nicht richtig beurteilt, oder sei das Opfer einer Täuschung geworden. Frankreich. * Barcelonnette (Deport. Basses-Alpes), 23 Febr. Eine Kompagnie des 157. Regiments wurde gestern abend 5 Uhr, 5 Stunden von Barcelonnette entfernt von einer Schncelawine überrascht. 19 Mann wurden durch diese fort- gcrissen. 6 Mann kamen ums Leben. Bisher sind erst 3 Leichen geborgen. Amerika. * Washington, 23. Febr. (Reuter.) Man erwartet, daß die Forderungen Deutschlands, Großbritanniens und Italiens an Venezuela binnen zwei Jahren befriedigt sein und diejenigen der übrigen Mächte später in Ratenzahlungen beglichen werden. * New Jork, 23. Febr. Nach einem Telegramm aus Lima ist dort die Beulenpest wieder aufgetreten. Der russisch-japanische Krieg. Berlin, 22. Febr. Nach einer Meldung des „Lokal-Anzeigers" aus Tokio drücken die japanischen Zeitungen warmen Dank für das Anerbieten des deutschen Kaisers betreffend die Hospitäler aus. Der deutsche Gesandte Graf v. Arco-Valley spendete 1000 Aen für die Zwecke des Roten Kreuzes. Berlin, 23. Febr. Der „Lok. Anz." meldet aus London: Nach zuverlässigen Meldungen aus Tokio sind mehrere hundert Mann russischer Kavallerie in Audfchu auf Korea (südöstlich am Windschu) erschienen und haben die tele- graphische Leitung zerstört. Das „Tageblatt" muß. Ihre kleine Frau liebt Sie und es bricht ihr Herz, weil Sie sie verlassen. Leben Sie wohl, Herr von Vedelles! Grüßen Sie mir herzlich den guten Herrn Vincenz und sagen Sie ihm, Schwester Adeline werde seiner in ihrem Gebete gedenken." Während sie über den Hausflur nach den Krankensälen ging, trat ihr Mise Mede entgegen, die in ängstlicher Spannung den Ausgang der Unterredung erwartete. Die Schwester ergriff sanft ihre Hand und führte sie an daS Fenster. Es dunkelte bereits stark, aber sie konnten Arthur noch eiligen Schrittes die Straße nach dem Postbureau hinabgehen sehen. „Weiß er, daß ec Hedwig in Vermont finden wird?" fragte die alte Dame. „Nein, ich hielt es für besser, ihm nichts davon zu sagen. Ich glaube, es wird alles gut werden. Hoffen wir das Beste." 19. Kapitel. Es war um die fünfte Morgenstunde, als Arthur von Vedelles an der Stelle, wo ein Seitenweg sich von der Landstraße abzweigt, den Postwagen verließ. Die Sonne ging gerade auf und die Vögel sangen ihre Morgenhymne. Nach der langen, ermüdenden Fahrt auf der staubigen Chaussee lag etwas wunderbar Erfrischendes in der reinen Morgenluft und der meldet aus New Jork: Staatssekretär Hay erließ eine zweite Rundnote, worin er feststellt, daß die Lokalisierung des Kriegs und die Neutralisierung Chinas die allseitige Zustimmung erreicht habe. Paris, 23. Febr. Um zu zeigen, daß Frankreich schon einmal in Ostasien seine Politik mit der Rußlands als solidarisch angesehen hat, erzählt der „Figaro" folgendes: Im April des Jahres 1895, nach der Niederlage Chinas und dem Abschluß des Vertrages von Schi mono scheki. durch den Port Arthur und die Halbinsel Liaotung an Japan abgetreten werden sollten, habe der damalige russische Botschafter in Paris, Baron Mohrenheim, im Auftrag des Zaren den damaligen Minister des Auswärtigen, Hanotaux, ersucht, zwei weitere Kreuzer nach Ostasien zu senden, damit dem Widerstand Rußlands gegen diese Vertragsklausel mehr Nachdruck verliehen werden könne. Diesem Ersuchen Rußlands habe Frankreich unverzüglich entsprochen. * Petersburg, 23. Febr. Die Damen der deutschen Kolonie versammeln sich von heute ab jeden Dienstag in der deutschen Botschaft, um unter Leitung der Gräfin von Aivensleben die für die Pflege der Verwundeten notwendigen Gegenstände zu beschaffen, zu arbeiten oder entgegenzunehmen. * Petersburg, 24. Febr. Das „Berl. Tagbl." meldet von hier aus angeblich guter Quelle: Die Abreise Kuropatkins nach Ostasien erfolge erst in der übernächsten Woche. Gleich darauf werden die Großfürsten Sergius, Michailowitsch und Boris in das Hauptquartier nach Ostasien folgen. In der nächsten Zeit steht die Emission einer inneren Anleihe von 300 Millionen Rubel bevor. * Washington, 23. Febr. (Reuter.) Rußland beschuldigt in einer Note an die Mächte Japan der Verletzung des Völkerrechts bei Port Arthur und Tschemulpo. * Weihaiwei, 23. Febr. (Reuter.) Der hier von Dalny angekommene englische Dampfer „Chingping" berichtet, daß er von den Russen beschossen und siebenmal gegen die Wasserlinie getroffen worden sei. Das russische Lootsenboot, das die „Chingping" hei ausbrachte, sei auf eine Mine gestoßen und in die Luft gesprengt. Verein»-Nachrichten. -m- Durlach, 24. Febr. sBadischer Letbgrenadier-Verein Durlach.) Die erste Generalversammlung des Vereins wurde am Sonntag den 21. Februar d. Js. im Vcreinslokal im oberen Saale der Festhalle abgehalten. Der 1. Vorstand eröffnete die Versammlung und dankte den Kameraden für ihr Erscheinen. Sodann erstattete der Schriftführer Bericht über die Vercinstätigkeit im abgelaufenen Jahre. Darnach zählt der Verein zur Zeit feierlichen Stille der Oliven- und Orangenhaine, welche er auf seinem Wege nach dem Schlosse zu durchwandern hatte. Während der dunklen Stunden, die er allein in dem Coup« des Postwagens verbrachte, hatte Arthur über seine Unterredung mit Schwester Adeline nachgesonnen und staunend die Umwandlung seines Innern wahrgenommen. Er hatte sich häufig wachen Träumen überlassen, deren Gegenstand sie gewesen, daß er kaum glauben konnte, sie nun in Wirklichkeit gesehen und gefprochen zu haben und sich dennoch so ruhig zu fühlen. Was war aus jener Leidenschaft geworden, die noch vor wenigen Stunden so mächtig geschienen. Anstatt jener, die er oft seine Beatrice genannt, sah er das Bild einer andern Adeline, vor sich, die schön und lieblich wie ein Engel über die Erde wandelte, eine willige Dienerin der Armen und Kranken. Sie trug schmutzige Kinder in ihren Armen, sie scherzte und lachte mit ihren armen Schutzbefohlenen, ja, sie hatte über ihn, Arthur von Vedelles, gelacht, ihn aus- oescholtcn und auf seine romantischen Pläne heroischer Selbstverleugnung gar keinen Wert gelegt. (Fortsetzung folgt.) ordentliche Mitglieder. darunter II Veteranen. Es durch Ted verlorene Mitglied Fabrikant Heinrich Döttinger ehrte die Versammlung durch s,beben von den Sitzen. Hieraus legte der «aister den Rechenschaftsbericht ab, der als «Lustig zu bezeichnen ist. Bet der nun folgenden Wahl des Gesamtvorstandcs wurden sämtliche ^»rch Akklamation wieder gewählt. Es wurden bann noch einige Anträge besprochen, hauptsächlich derjenige wegen einer im Laufe dieses Jahres anzuschaffcnden Vereinsfahne, welcher alle Aussicht auf Erfolg hat, da von den anwesenden Kameraden namhafte freiwillige Beiträge hierzu gezeichnet wurden. Hierauf wurde die Versammlung geschlossen und sodann zum gemütlichen Teil übergegangen. Markt-Bericht. (-) Dur lach, 24. Febr. Der heutige Vieh- märkt war befahren mit: Ochsen 2, Farren 0, Kühen 260, Kalbinnen 61, Jungvieh 40, Kälber 58. Verkauft wurden: Ochsen 1, Farren o, Kühe 213, Kalbinnen 45, Jungvieh 32, Kälber 58. Preise wurden erzielt: Ocbstn 380, Farren —, In. Kühe 320—440 »F, Ilm Kühe 180—200 »6, Kalbinnen 240—340 Jungvieh 100—245 Kälber 20—60 ^ Die Zufuhrorte lagen in den Bezirken Brette«, Bruchsal, Durlach und Karlsruhe. Die Absatzgebiete waren ^ Elsaß, L Baden. (Amtsgericht Durlach.j Tagesordnung zu der a« Donnerstag den 25. Februar, vormittags 9 Uhr, statt- findenden Schäsfengertchtsfitznng. 1) Ludwig Heinrich Kurz, Landwirt von Grötzingen, wegen Diebstahls. 2) August Friedrich Kapplcr von Ittersbach wegen Körperverletzung. 3) Wendelin Zimmermanik Ebefrau von Durlack wegen Beleidigung. ArntsverkündigirngsVlatt für den Amtsbezirk Durlach. Amtliche DrksmrtmachrmsrN. Bekanntmachung. Kiel, Dezember 1903. Wilhelmshaven, Dezember 1903. Im Herbst 1904 wird eine größere Anzahl tropendienstfähiger Dreijährig-Freiwilliger für die Besatzung von Kiautschou zur Einstellung gelangen. Ausreise: Frühjahr 1905. — Heimreise: Frühjahr 1907. Bauhandwerker (Maurer, Zimmerlcute, Dachdecker, Tischler, Glaser, Töpfer, Maler, Klempner u. s. w.) und andere Handwerker (Schuhmacher, Schneider u. s. w.) werden bei der Einstellung bevorzugt. Die dienstpflichtigen Mannschaften erhalten in Kiautschou neben der Löhnung eine Teuerungszulage von 0,50 täglich, die Kapitulanten eine Ortszulage von 1,50 täglich. Militärdienstpflichtige Bewerber, von kräftigem und mindestens 1,65 m großem Körperbau für das dritte Seebataillon, bezw. 1.67 m für die Matrosenartillerie-Abteilung Kiautschou, welche vor dem 1. Ok tober 1885 geboren sind, haben ihr Einstellungsgesuch mit einem ans dreijährigen Dienst lautenden Meldeschein entweder: dem Kaiserlichen Kommando der Stammkompagnien des III. Seebataillons in Wilhelmshaven: zum Diensteintritt für das HI. Seebataillon und die Marincfeldbatterie, oder dem Kaiserlichen Kommando der Hl. Matrosenartillerie- Abtheilung in Lehe: zum Diensteintritt für die Matrosenartillerie Kiautschou (Küstenartillerie) möglichst bis Ende Februar 1904. spätestens zum 1. August 1904 einzusenden. Kaiserliche Inspektion Kaiserliche Inspektion der Marineinfanterie. _ der Marineartillerie. BklMIltMchUW. Die Wahl eines Bürgermeisters für die Gemeinde Langensteinbach betreffend. ! Nr. 6219. Bei der am 2. d. Mts. in Langensteinbach statt-§ gehabten Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister! Georg Spiegel von da wiedergewählt. Derselbe wurde heute auf! seinen Dienst verpflichtet. Durlach den 19. Februar 1904. : Grotzherzogliches Bezirksamt: I __ Turban. _ ! Stadtwald Ettlingen. > StcnrrmHol'z - ^Versteigerung. Freitag den 26. d. Mts. "werden versteigert: Aus dem Distrikt I Abtl. 4 Steigrain: 7 Eichen IV. Klasse, 4 Eichen V. Klasse, 12 Rotbuchen, 6 Hainbuchen, 1 Esche und 40 Wagnerstangen — Laubholz. Ans dem Distrikt I Abtl. 12 Kreuzelberg: 8 Eichen IV. Klasse, 12 Eichen V. Klasse, 3 Birken, 2 Forlen und 7 Weimutskiefern. Aus dem Distrikt ll Abtl. 4 Kalberklamm: 10 Eichen HI- und IV. Klasse, aus Abtl. 6 Wattkopf: 15 Rotbuchen. Aus Distrikt II Abtl. 8 Käthenberg: 52 Wagnerstangen. Aus Distrikt III Horberloch: 2 Eichen III. Klasse, 1 Eiche !V. Klasse, 8 Pappeln und 2 Eschen. Aus Distrikt V Hardtwald: 2 Eichen III. Klasse. 6 IV. und 6 V. Klasse, 6 Forlen, 4 Ruschen, 2 Birken und 16 Wagnerstangen — Laubholz. Zusammenkunft früh 9 Uhr im Rathaus zu Ettlingen. Ne Stämme werden vorgezeigt im Distrikt I von Waldhüter Taver Frank, II von Hermann Frank, III von Eisele und V von Lauinger und Pfeil in Ettlingen. Auszüge durch die betr. Waldhüter. Privat - Anzeigen. Pfndrkntcht^L>°°^L nüchterner, möglichst verheiratet, wird gesucht. Offerten unter v. 400 mit Lohnansprüchen nimmt di e Expedition d. Bl. entgegen. Ein Mädchen für Küche und Zimmer gesucht Hauptstratze 74 part Zuverlässiges Kindermädchen nicht unter 16 Jahren per 1. März gesucht. Näheres bei der Exp, d. 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I. bei dem Gemeinderat eingereicht werden. Hohenwettersbach, 24. Febr. 1904. Der Gemeinderat : Wacker, Bürgermeister. Höger. Bettnässen. liert. Prosp., Zeugnisse rc. frei durch Herm. Marburg, Frankfurt a. M., Allerheiligrnstraße 76. Geschäfts - Empfehlung Der Unterzeichnete empfiehlt sich auf bevorstehenden Quartalwechsel im Weißeln, Umdecken von Dächern, Anfertigen neuer Kamine, Räucher- und Backöfen, Putzen, Reinigen u. Ausmauern von Oefen, Herden u. Waschkesieln, sowie im Reparieren von Feuerungsanlagen. Durch langjährige Tätigkeit bin ich in der Lage, allen Anforderungen gerecht zu werden und sehe geneigten Aufträgen gerne entgegen. Bestellungen werden angenommen bei Frau Steinbrunn, Wilhelmstraße 7, und bei mir selbst. Achtungsvoll Uanl >,sng, Kronenstraße 8. ü0l26lI8«UN8eK aller ist ein zartes, reines Gesicht, rosiger, jugendfrisches Aussehen, weiße, sammet- weiche Haut und blendend schöner Teint. 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Morgen (Donnerstag) abend: Saalfahren, Radballspiel im Tanz- saal der „tlsntskui'g". l.iessrlii'snr vurlseb. Dienstag den 1. März, abends 8^ Uhr, im Vereinslokal (Gasthaus zum Kranz): Generalversammlung. Tagesordnung: 1. Berichte der Vorstandsmitglieder. 2. Wahl der Vorstandsmitglieder. 3. Verschiedenes. Anträge sind dem Vorstande vor der Versammlung schriftlich einzureichen. Zahlreiche Beteiligung erwartet Der Borstand. Mi<>il»l-ZteiM»Plleil- Vmia Iurlscii. , Mittwoch den 2. März, abends!,9 Uhr, beginnt ein Xunsus für tbnksngsn im Lokal (Gasthaus zum Pflug.) Kursus wird unentgeltlich erteilt. Teilnehmerkarten sind bei Herrn Karl Weber, Hutgeschäft, Hauptstraße, zu haben. Der Vorstand. Großhrrzoglicher Hoflieferant, empfiehlt: Holländer Schellfische und Cabliau, Rheinzander, Rheinhechte. lebende Bachforellen, Karpfen, Schlehen, Aale, weiße Stockfische. 8il358bul'gei' 6än8S, irr. s'ouiäi-llen, frr. knien, junge lläilnen, l3uben, Zuppenkülmep. Rehe, Fasanen, Rebhühner, Wildenten, Frischlinge, Haselhühner, Schneehühner. Uanser Kopfsalat. Kieler Lüclrlinge per Stück 6 Pfg. Philipp Lager H Filialen. Ak»rMüItirksrt»ffk!> per Pfd. 12 bei 5 Pfd. L 10 H, empfiehlt _Hoflieferant._ Psirfichbäume und Johannisbeerftöcke find zu verkaufen Seboldstratze 7. Jungliöeraler Worein. Mittwoch den 24. d. M., abends ^s Uhr, im Gasthaus zum Kranz, 2. Stock: Oeffenilichrr Korlrag des Herrn Professor Bittrolff über das Thema: „Die deutsche Kolonialpolitik". Der Worstanö. Grtskrankenkasse. Die Vertreter der Arbeitnehmer werden auf morgen Donnerstag» abends 8 Uhr, zu einer wichtigen Besprechung eingeladen. Es bittet dringend um vollzähliges Erscheinen Der Ginberrrfer. Morgen (Donnerstag) früh: Kefielfleisch. Abends: Frische Leber- ä- Griebenwürste. w. Unsus zur Lonne. Grüne Heringe (Backfische), per Pfund 17 Pfg. Schellfische, Cabliau, Seelachs, per Pfund 20 und 25 Pfg. treffen heute ein bei I> i« 8 j»»r8» iu« vvrv«nü!«t »tvl» mir « Ilnerreiebt in iVürreLralt w 2 6» unä L.wma! ^llgelegeut- IicÜ8t empfohlen von 6g. 6enn«i», 6r5tringer8trL83s. 8liv. LtLLismvüslne 1903 v8) ILoäsrns Nsndsitön in 6on6rmlläöll swxlisdlt in grösster ^asviilil Kolcloekmielt — llsupteirseee 26 . 4 lloLürm-mLsn-Mts in allen Preislagen, ferner 8eiä6ll-. Mr- L neueste Frühjahrsmoden, in größter Auswahl, farbig und schwarz, empfiehlt F AW'SLSU'ch Hauntkr. 54, Mngkl's Cck. GksGsts DttlkWg und EliiMiuilg. Meiner werten Kundschaft, sowie einem geehrten Publikum zur gefl. Kenntnis, daß ich mein Geschäft nach Auerstratze IS, >2. St,, verlegt habe. Gleichzeitig empfehle ich mich im Anfertigen sämtlicher Herren- L Knaben-Harderode Aue. Danksagung. a Für die vielen Be weise herzlicher Teil-1 I nähme an dem sol L, schweren Verluste! fAch unserer-lieben ! Schwester, Enkelin! ^S W Wund Nichte UIsnüs Ulenvnl, ! für die reichen Blumenspendcn, die ehrende Leichenbegleitung,! insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Dekan Meyer am Grabe sprechen wir unfern herzlichsten Dank aus. Aue, 23. Febr. 1904. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familien Alenert und jpoftweiler. KiklMk« Is. Huak. mit Vügelverschlich - - . 5. L II.- ... 12. 6opl!63llxfl38ek6N Vr b, ^ 8- A_ MerM.-klsöeben halbw. mit Hebelverschluß '/, I,, ss 12.— Alle Sorten Flaschen bei groß. Quant. Vlaggonprsi» und Firma gratis. I-.-Tscksr glatte ss 5.- gerippte. „ 6.- Eckenseidel schwere Qual, b. ^ 17.- za._ Vi,. . . 22. V«LL«r flach, 20—23ei» ss 5.- _am Markt. _ Morgen (Donnerstag): Frische Leber» LGriebenwnrste empfiehlt Ksnl Vf «iss zum Pflug. Morgen (Donnerstag): Großes Schlachtseft Gasthaus zum Lamm. Ksiserboikrötringen. Jirettag: ^ SchlachW. __nach Matz_ unter Garantie für besten^Sitz, reelle Bedienung und solide Preise. 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