Micher Tageblatt. 51 . »agltch. ttl vtrrtrljLH-ltch i» D»rlach 1 Mk., Pf. > «ttchrgeii« Mk. »hur Bestellgeld. Dienstag dm 1. Marz «iurüSuurraerühr per »iergesprltrue Lei!« I Ps. Aaserate erbittet mau kil spätesten» 10 Uhr vvruiittag». 1904 . HagesNeuLgKeiLen. Babe«. Durlach, 39. Febr. (Erweiterung tzes Sprechberetchs.) Vom 1. März ab ftnd die Teilnehmer des hiesigen Ortsfernsprech- «ctzes zugelassen zum Sprechverkehr mit: Marburg (Bez. Kastei), Gesprächsgebühr 1 Lappel (Kreis Marburg), Gesprächsgebühr l°^k, Lölbe, Gesprächsgebühr i^i, Ockershausen, Gesprächsgebühr 1 -^i, Rudersberg, Gesprächsgebühr 50 Pfg. 8 Durlach, 1. März. (Saison-Theater in Durlach.) „Alt Heidelberg", das allerorten vieltegeyrte und auch hier mit Sehnsucht erwartete Schauspiel geht am Mittwoch über die Bühne. Wir können den Besuch mit vollster Überzeugung empfehlen und bedarf es gewiß nur dieses Hinweises, um an diesem Theaterabend das Theater bis auf den letzten Platz z» füllen. 8. Pforzheim, 2S. Febr. So stark besucht war die Bürgerausschußsitzung schon lange nicht mehr wie heute. Der Brennpunkt der Tagesordnung war die 3. Vorlage, betr. die Vereinigung der Gemeinde Brötzingen (ca. 7000 Einwohner) mit der Stadtgemeinde Pforzheim, nach dem in der Denkschrift, von Herrn Oberbürgermeister Habermehl verfaßt, Seite 34/35 niedcrgelegten Grundsätze und weiterhin, daß die Großh. Regierung um die Herbeiführung eines Gesetzes angegangen werde, welches die Aufhebung der Gemeinde Brötzingen und deren Wiedervereinigung mit der Stadtgemeinde Pforzheim verfügt. Ein Kompromißaulrag einiger Stadtverordneten, dahingehend, auf Grund des § 43 Abs. 2 der Städte-Ordnung die Einsetzung einer gemischten Kommission, bestehend zu gleichen Teilen aus Freunden und Gegnern der Eingemeindung und Sachverständigen, das gesamte Material zu prüfen und zu begutachten und dann später gedruckten Bericht dem Bürgerausschuß zu erstatten und zu diesem Zwecke diese Vorlage von der heutigen Tagesordnung abzusetzen, fand nur 7 Stimmen. Nach sich nahezu 5 Stunden hin- ziehenden Debatten wurde die Einverleibung JeuiUeiorr. 51) Herzensrütsel. «»man nach der» FrinzSstschev von Clara KHeina rr. (Fortsetzung.) Dies war, in der Tat, der letzte Tropfen, der ihrem Glücksbechcr »och gefehlt. Hedwig versenkte die kostbaren Dokumente in ihre Reisetasche, und wollte sich keinen Augenblick davon trennen. Sie thronte auf ihrem Grautier mit einem Gefühle des Triumphes, das sich hie uud da in einem kurzen, unverständlichen Ausrufe äußerte. Aber als Arthur leise sagte: „O hätte mein lieber alter Viueenz dies noch erfahren," da war ihr kleines Herz endlich zum Ueberfließen voll und sie brach in Tränen aus. Wenn Arthur so manches Jahr schmerzlich den Mangel einer mitfühlenden Seele empfunden, ss entschädigte ihn dieser Tag reichlich für sein bisheriges stilles Entbehren. 21. Kapitel. Ueberlassen wir nun das junge Paar seiner ^»gefundenen Seligkeit und sehen wir, was sich mit den anderen Personen unserer Erzählung Während der beiden letzten Tage ereignet, be- desonders, was Frau Lofsalle in's Werk zu fitzen für nötig fand, nachdem sie, sofort nach Brötzingens in Pforzheim per 1. Januar 1905 mit 74 Stimmen (bei namentlicher Abstimmung) gegen 26 angenommen. Ein Stadtrat und ein Bürgerausschußmitglicd erklärten Stimmenthaltung. — So ist diese brennende Tagesfrage, die vielfach die Gemüter bewegte, nun entschieden und möge sie der Stadtgemeinde zum Segen gereichen. Mit einem lebhaft aufgenommcnen Hoch auf das weitere Blühen und Gedeihen der Stadtgemeinde schloß der Vorsitzende Herr Oberbürgermeister Habermehl um Uhr abends die Sitzung. Die Sitzung nahm um 3 Uhr nachmittags ihren Anfang; die geräumige Zuhörer- gallerie war aber schon kurz nach 3 Uhr dicht besetzt. -f- Heidelberg, 29. Febr. Die russische Gesandtschaft teilte dem akademischen Direktorium unserer Universität mit, daß die an der Universität Heidelberg studierenden Russen nicht stellungspflichttg sind und sich nicht nach ihrer Heimat zu begeben haben. -s- Mannheim. 29. Febr. Großes Aufsehen erregt die Verhaftung des Kaufmanns Friedrich Haußmann, des Inhabers der Firma Lehmann und Schmidt, Bilderrahmen- Fabrik, über welche dieser Tage das Konkursverfahren eröffnet wurde. Haußmann ist des betrügerischen Bankrotts beschuldigt, er soll u. a. eine Reihe von stillen Teilhabern in sein Geschäft ausgenommen haben, ohne daß er den Einzelnen diese Tatsache mitteilte. Haußmann hat sich auch dadurch verdächtig gemacht, daß er vor einiger Zeit auf einer Reise die Summe von 50 000 Mk. verloren haben wollte. -j- Kippenheim, 2S. Febr. Heute nacht brach im Gasthaus zum Engel ein Schadenfeuer aus. Das Haus brannte nieder; außerdem wurde die Brauerei Löffler teilweise zerstört. Deutsches Reich. * Kiel, 29. Febr. Der Kaiser traf heute vormittag 10 Uhr 30 Min. hier ein und wurde vom Prinzen Heinrich und dem Großherzog von Hessen empfangen, die zuvor die gleichfalls zur Trau er fei er eingetroffene Prinzessin von Battenberg begrüßt hatten. * Kiel, 29. Febr. Der Kaiser ist um 10 Uhr abends nach Wilhelmshaven abgereist. Mise Medes und Hedwigs Weggehen von Bel- bouquet, den Besuch der alten Therese erhalten. Der Notar hatte sich mit solcher Hingebung um Viktor von Vedelles Interesse bemüht, daß seine Anstrengungen mit Erfolg gekrönt wurden, wozu die Popularität und Rednergabe seines Kandidaten allerdings nicht das wenigste beigetragen. Die Nachricht von Viktors Wahl erreichte seine Eltern in Paris und bestimmte sie, sogleich nach Vermont zurückzukehren, woselbst der neue Deputierte einem Teil seiner Wähler ein Fest zu geben gedachte. Ein ganz neues Leben eröffnete sich nun dem gräflichen Paare. Herr von Vedelles war entzückt und in bester Laune; auch die Gräfin nahm Teil an der allgemeinen Freude, aber diese wurde getrübt durch die Sorge um Arthur, besten kurze, reservierte Briefe sie vollständig im Zweifel über seinen Gemütszustand und seine häuslichen Verhältnisse ließen. Sie sehnte sich, mit eigenen Augen darüber zu urteilen und begrüßte deshalb freudig ihre Abreise von Paris. Man hatte beschlossen, einmal in Draguignan zu übernachten, dort mit Viktor und Herrn Laffalle zusammenzutreffen, um am folgenden Tage gemeinschaftlich nach Vermont zurückzukehren. Am folgenden Tage trafen sie in dem hübschen, altfränkischen Hotel der Provinzial- Berlin, 28. Febr. Wie der „Vorwärts" meldet, erhielt die Witwe deS verstorbene» sozialdemokratischen Abgeordneten Rosenow auf ihre Anzeige vom 21. Februar von der Staatsanwaltschaft den Bescheid, daß keine Veranlassung vorliege, die Ausgrabung und Oeffnung der Leiche herbeizuführen, da nach den angestellten Ermittelungen keine Anhaltspunkte vorhanden sind, daß Rosenow eines nicht natürlichen Todes gestorben sei. * Leipzig, 29. Febr. Das Reichsgericht verwarf die Revision der Nebenklägerin Johanna Schultz-Wandsbek gegen das Urteil des Landgerichts Altona vom 28. März 1903, wodurch Kapitän Sachs und Steuermann Wahlen von der Anklage, den Untergang des Dampfers „Primus" in der Nacht zum 21. Juni 1902 verursacht zu haben, freigesprochen wurden. Halle a. S., 29. Febr. Der Kassierer Werner vom Rheinischen Aktien-Verein für Zuckerfabrikatiov in Dessau, Hauptfitz Köln, ist seit mehreren Tagen verschwunden. Die Kasse weist nach der „Halleschen Zeitung" einen Fehlbetrag von 80000 Mk. auf, der zur Hälfte bereits von Verwandten gedeckt worden ist. München, 29. Febr. Bei der Gesamt- abstimmung über das Landtagswahl- gesetz stimmten 156 Abgeordnete ab, davon 96 mit ja, nämlich das Zentrum, die Sozialdemokraten und ferner die Abgeordneten Gebhardt (B. d. L.), Lutz (fr. Vgg.) und Köhl (Dem.), dagegen stimmten die Liberalen und freisinnige Vereinigung, außer Lutz. Das Gesetz ist somit, da die erforderliche Zweidrittel- Mehrheit fehlt, gefallen. München, 29. Febr. Die „Neuest. Nachr." melden: In der vielbesprochenen Untersuchung wegen Vergehens wider die Religion, angeblich begangen durch die Zentrumsnummer des „Simplizissimus", hat das Landgericht München beschlosten, das Hauptverfahren nicht zu eröffnen, sondern die Angeschuldigten außer Verfolgung zu setzen. * Straßburg, 29. Febr. 1904. (Internationale Ballonfahrt.) Am Donnerstag den 3. März findet in den Morgens tunden eine stadt ein, wo Vikror, strahlend vor Befriedigung über seine neue Würde, ihrer bereits wartete. Auch Herr Lassalle zeigte eine sehr vergnügte Miene und die gegenseitige Herzlichkeit zwischen den einzelnen Familiengliedern ließ nichts zu wünschen übrig. Es war ein lieblicher Abend, der gleiche, an dem Arthur von Vedelles,' im Begriff von Frankreich abzuscgeln, auf dem Verdeck des „Adler" gestanden und Hedwig am Sterbebett des alten treuen Dieners der Vedelles gekniet hatte. Akazien und Trompetenbäume beschatteten die Fenster des Gasthauses, wo die gräfliche Familie und Herr Lassalle sich an einem guten Diner und an den Reminisccnzen des so glücklich beendeten Wahlkampfes erfreuten. Unter dem Schatten jener prächtigen Bäume nahmen sie ihren Kaffee ein und setzten diese interessante Unterhaltung fort. Höchst wahrscheinlich hätten sie sich alle in dieser Nacht eines vortrefflichen Schlafes und unangenehmer Träume erfreut, wäre nicht gerade, als sie einander „Gute Nacht" boten, ein Eilbote mit zwei Briefen von Frau Lassalle ongelangt, von denen einer an den Notar, der andere an die Gräfin von Vedelles adressiert war. „Was wird vorgefallcn sein?" dachte Herr Laffalle und fragte die Gräfin besorgt. Wie natürlich in solchen Fällen, kreuzte ein Heer der internationale wissenschaftliche Ballonfahrt statt. Es steigen Drachen, bemannte und unbemannte Ballons aus in Scotland, Cunan, Paris, Troppes, Jtteoille, Guadalajara, Rom, Pavia, Zürich, Straßburg i. E., Barmen, München, Hamburg, Berlin, Wien, Petersburg, Kasan, Torbino, Blue Hill, U. S. A. rc. Der Finder eines jeden unbemannten Ballons erhäll eine Belohnung, wenn er der jedem Ballon bci- gegcbenen Instruktion gemäß den Ballon und die Instrumente sorgfältig birgt und an die angegebene Adresse sofort telegraphisch Nachricht sendet. Auf eine vorsichtige Behandlung der Instrumente rc. wird besonders aufmerksam gemacht. Kraukrerch. * Paris, 29. Febr. Das Datum der Ankunst des Präsidenten Loubet in Rom ist offiziell aus den 24. April festgesetzt. Das Programm umfaßt auch einen Besuch Loubcts in Neapel. * Mentone, 1. März. Die Nachrichten über einen beunruhigenden Gesundheitszustand des Präsidenten Krüger entbehren der Begründung. Der Arzt erklärte, Krüger erfreue sich der besten Gesundheit. Der Aufstand in Teutsch-Lndweftafrika. * Berlin, 29. Fcdr. Gouverneur Leutwein telegraphiert unrer dem 28. d. M.: „Die Kolonne des Majors v. Estorff hatte am 25. Februar ein zehnstündiges schweres Gefecht an der Wasserstelle Otjehjnnanapa 50 Kilo Meter östlich von Omaruru, gegen zahlreiche tapfer fechtende Hereros in einer vorzüglichen Stellung, gegen welche eine Artilleriewirkung unmöglich war. Abends wurde die feindliche Stellung durch einen Sturm der Kompanie Franke durchbrochen, worauf die Hereros sich in östlicher Richtung zurückzogen. Die Verluste des Feindes sind unbekannt. Erbeutet wurden 500 Stück Großvieh und 2000 Stück Kleinvieh. Diesseitige Verluste: tot Oberleutnant Otto Schulze aus Krossen; schwer verwundet die Oberleutnants Freiherr v. Schönau-Wehr, Schußwunde im linken Knie, undHanncmann vom Seebataillon, Leutnant v. Stülpnagel, beide Schuß durch den rechten Oberarm, Gefreiter Vollrath Friedrich aus Coswig, Kreis Zerbst, Querschuß in den Unterkiefer. Gefreiter Ernst Binder aus Holzgerlingen in Schwaben, Schuß durch die linke Lunge und den linken Oberarm; leicht verwundet: Sergeant Bernhard Becker aus Brackupönen in Ostpreußen, Streifschuß am rechten Bccken, Gefreiter Bruno Sputh aus Schönefcld, Kreis Leipzig, Streifschuß am linken Unterarm, Gefreiter Reinhold Meusel aus Wald, Kreis Zittau in Sachsen, Streifschuß am Kopf." * Berlin» 29. Febr. Die „Norddeutsche" meldet: Nach einer telegraphischen Meldung des Gouverneurs von Ka me run ist die erste schrecklichsten Möglichkeiten sich in ihrem Kopfe während der halben Sekunde, die das Oeffnen der Botschaft in Anspruch nahm. Deren Inhalt befreite sie zwar von der Furcht eines plötzlichen Unglückfalles, versetzte sie aber in nicht geringe Erregung und Bestürzung. Es liegt eine Marter ganz eigener Art darin, andere im Unklaren über eine Mitteilung zu lassen, deren Natur sie nicht erraten, worüber sie aber alle möglichen Gedanken sich machen können. Frau Lassalles Briefe erwiesen sich als ein wunderbares Beispiel dieser Art von Heimsuchung. An ihren Gatten schrieb sic: „Mein lieber Freund: Da ich aus Deinem letzten Schreiben ersah, daß Du Dich heute in Gesellschaft der gräflichen Familie in Draguignan befinden wirst, so halte ich es für meine Pflicht, Dir milzuteilen, daß es von der allerhöchsten Wichtigkeit ist, daß die Vedelles sowie Du und Deine Tante, an welche ich gleichfalls geschrieben, morgen mit mir in Beibouquet zusammentrefft, um eine tiefernste Sache zu besprechen, welche eine sofortige Entscheidung notwendig macht. Deiner Tochter Glück steht auf dem Spiel, ebenso die Ehre unserer Familie. Eine unverzügliche Trennung zwischen ihr und ihrem verabscheuenswerten Gatten muß gesetzlich arrangiert werden. Wir wollen uns von diesen Aristokraten nicht länger mit Füßen treten lassen. In Kolonne d.r aus Anlaß d.r Nachricht von dem Tode des Stationsleiters Grafen Pückler entsandten Strafexpedition unter Leutnant Nitschmanu am Croßfluß eingetroffen. Hier hat inzwischen »er Mißerfolg der Pückler-Expedition weitere Ausschreitungen gegen die Gesellschaft „Nordwestkamerun" hervorgerufcn. Drei Angestellte, Küster, Schoof und Schmidt, wurden gelötet, die Faktoreien geplündert und zerstört. Es verlautet, die Station Ossidinge sei auch zerstört. Das Gouvernement wurde angewiesen, über die Angelegenheit fortlaufend weiter zu berichten. Der russisch-japanische Krieg. * Suez, 29. Febr. Die vom russischen Geschwader in dem Suezkaual aufgebrachten englischen und norwegischen Kohlenschiffe wurden auf Befehl des Kaisers von Rußland freigelassen. * Petersburg, 1. März. Die „Rufs. Telegr. Agentur" meldet aus Liaogang vom 27. Februar: Es bestätigt sich, daß KavalIerie der russischen Avantgarde etwa 200 Werst in das Innere Koreas eingedrungen ist und mit japanischen Vortruppen, die von Ohjong- jang kamen, in ein Gefecht verwickelt worden ist. Ferner wird gemeldet, daß General Line- witsch Infanterie zur Verstärkung der Kavallerie und der Position der Russen in Nord-Korea ap- gesandt hat. "London, 1. März. „Daily Telegr." läßt sich aus Tsingtau von gestern melden: Heute früh erschienen 15 japanische Kriegsschiffe vor Port Arthur und eröffneten ein heftiges Feuer. Die Kreuzer „Nowik", „Askold" und „Bajan" liefen mit 4 Torpedobooten aus dem Hafen aus, um die Japaner anzugreifen, wurden aber gezwungen, sich zurückzuziehen und zwar der Kreuzer „Askold" in sinkendem Zustande, „Nowick" schwer beschädigt. Ein Torpedoboot ist gesunken. Auch der „Retwisan" hat wieder Beschädigungen erlitten. Nachdem das Feuer 2 Stunden gedauert hatte, zog sich die japanische Flotte in voller Ordnung zurück. Russische Artillerie ist nach der Pigeonbucht abgegangen. BerschiederreS» — Wegen Beleidigung des Offizierkorps, begangen durch Herausgabe des soeben erschienenen Romans „Verhängnis", Militärisches Sittenbild aus einer großen Garnison, von Hermann zu Asentorff, ist von der Staatsanwaltschaft in Braunschwcig gegen den Verlags- buchhändlcr Richard Sattler die Untersuchung cingeleitet worden. — Unsere „Vettern" überm Kanal finden es wieder einmal für nötig, in einer hochosfiziösen Zeittung das M . .. ordentlich aufzureiß n. Der geringste Beistand, den Deutschland Rußland gewähren würde, hätte zur Folge, daß England meinem Briefe an die Gräfin bin ich nicht so ausführlich gewesen; ich habe ihr einfach geschrieben, daß ich sie und den Grafen unbedingt sprechen müsse und daß ich Euch alle morgen von zehn Uhr an in Belbovquet erwarten werde." Die Gräfin hatte sich auffallend verfärbt, während sie Frau Laffalles kurzes Billct mit den Augen überflog. Sie reichte es ihrem Gatten und sagte dann ruhig, aber mit leicht bebender Stimme zu Herrn Lassalle: „Können Sie diesen plötzlichen Ruf vielleicht näher erklären? Ich sehe, Sie haben ebenfalls Nachricht von Ihrer Frau erhalten." Herr Lassalle faßte rasch den Entschluß, die Sache von der leichten Seite zu nehmen, bis Näheres bekannt geworden sei. So sagte er denn achselzuckend: „Mir scheint, meine Frau Gemahlin hat sich einer kleinen List bedient, um das Vergnügen zu haben, uns alle in Belbouquet zu versammeln, das sie für ihr Leben gern schon der Frau Gräfin gezeigt hätte." Frau von Vedelles Antlitz verriet, wie wenig sie dieser Annahme beistimmen konnte. Der alte Graf runzelte finster die Brauen und sah so tief verstimmt drein, daß Viktor, nachdem er ebenfalls Frau Laffalles Billet gelesen, zu ihm hintrat und eifrig sagte: die deutsche Handels- und Kriegsflotte in des Grund bohren und die deutschen Kolonie, annektieren würde! — Gut gebrüllt, britischer Löwe! Namentlich die Handelsflotte, die zweitgrößte der Erde, die England so b-ängWende Konkurrenz macht, und — in Bezug auf Fracht- undPaffagierverkehr—trotz amerikanisch-englischer Milliardäre ihre Selbständigkeit bis heute behauptete, sticht John Bull gewaltig in die Nase. Da käme ihm ein geeigneter „Zwischenfall" s, recht gelegen, mit gewohnter englischer Brutalität loszufahren und die aufstrebende deutsche Seemacht mit Stumpf und Stiel zu vertilgen. Hoffentlich geben die Deutsche« sich nach keiner Seite hin eine Blöße: wir brauchen nicht überall unsere Finger drin zu habe«, wen« irgendwo was los ist. Sparen wir unsere Kraft — cs kommt sicher noch die Zeit, wo wir um unsere wirtschaftliche Existenz blutig ringen müssen! Im übrigen würde ein vom Zaune gebrochener Konflikt Englands mit Deutschland dieses natur- , gemäß dem „Erbfeind" Englands, Rußland in die Arme treiben. Rußland, Deutschland und Frankreich aber sind imstande, das europäische Festland zu beherrschen; die 3 Mächte wäre« imstande, die Eroberung Chinas, Indiens, Klein- afiens, Egyptens und der Türkei in die Tat umzusetzen. Denn diesen Kampf würden am Ende nicht allein Flotten, sondern Landheere zur Entscheidung bringen und den 10000 004 Kämpfern auf dieser Seite könnte England nicht eine einzige entgegenstcllen. England ist, im Interesse des europäischen Gleichgewichts, dessen Störung auch ihm schwer im Mage« liegen dürfte, ebenso auf Deutschland angewiesen, wie umgekehrt. Der Verlust Indiens würde England tödlich verletzen. Damit man aber seine wahre Gesinnung gegen Deutschland nie übersieht, sorgen englische Blätter durch von Zeit zu Zeit losgelafsene — Liebenswürdigkeiten dafür. Badischer Landtag. Karlsruhe, 29. Febr. s36. Sitzung der ll. Kammer.) Präsident Gönner eröffnet um 4 Uhr die Sitzung. Am Rcgierungstisch Minister Schenkel. Beratung des Budgets des Ministeriums des Innern. Abg. Venedetz wünscht staatliche Anstellung der Bezirksärzte und Bezirksbaukontrolleure und wendet sich gegc« den Mitilärboykott, der vielfach auf die politischen Schnüffeleien von Polizeibeamten zurückzuführe» sei. Geh. Oberreg. Rat Glöckner tritt prinzipiell den Ausführungen des Vorredners bezüglich der Bezirksärzte bei. Er muffe aber betonen, daß betr. der Besoldungsfrage rc. die Aerzte selbst geteilter Meinung seien. Abg. Süßkind erörtert die Verhältnisse des Bezirksamts in Mannheim und die Frage der Polizeistunde, die in Mannheim verschiedentlich geregelt sei zum Nachteil der Arbciterwirte. Die Behandlung der Schutzleute durch den Polizeidirektor lasse zu wünschen übrig. Nach einigen Bemerkungen der Abgg. Vorderer und Weiß fragt Abg . „Ich glaube zu verraten, was vorgesalleu ist. Die jungen Leute haben einen kleinen Disput mit einander gehabt und Frau Lassalle hat natürlich für ihre Tochter Partei ergriffen und sieht die Sache allzu tragisch an. Mütter pflegen leicht aufzubrausen bet solchen Veranlassungen, nicht wahr, Mutter?" fügte er bei, zärtlich die Gräfin umschlingend. „Ich meine aber wirklich, es sei das Beste, Frau Laffalles Rendezvous zu acceptieren und morgen mit de« Frühesten abzusegeln. Ist dies nicht auch Ihre Ansicht, Herr Lafsalle?" „Ganz entschieden; ich stimme vollkommen mit Ihnen überein, Herr Viktor. Meine Vir- ginie, unvergleichlich als Frau und Mutter, hat nur eine Schwäche und diese ist, wegen jeder Kleinigkeit sich leidenschaftlich zu geberden. Sie zischt auf wie eine Rakete, ist aber ebenso rasch wieder erloschen. Ich brauche nicht zu sagen, fügte der kleine Mann bei, sich wichtig aufrichtend, „daß, im Falle, Herr von Vedelles habe meine Tochter beleidigt oder schlimm behandelt —" „Wäre dies der Fall," unterbrach ihn der Graf, „was ich aber weder glauben kann noch will, so könnten Sie keine größere Entrüstung darüber fühlen als ich. Niemand wäre bereitwilliger auf Seiten Ihrer Tochler zu stehen, als Arthurs Eltern." (Fortsetzung folgt.) - Lehmann die Regierung, ob cs ihr bekannt sti, Laß derVeilLgdcr„Bab.Pnsie"dicPoUzeibcarrtcn -u Rkklamezwcckcn benütze. Minister Schenkel: Hr billige natürlich nicht, wenn die Polizeibehörde zu Rrkla«czwccken benützt würde. Ueber die politische Gesinnung der cinzustiUrnden Ktk'.utcn wcrde keine Auskunft gegeben. Der Minister nimmt schließlich die Mannheimer Polizeidirektion gegen die Angriffe d.s Adg. Süßkind in Schutz. Nachdem noch Abg. Schüler sür die Verstaatlichung der Baukoni!ollcure ein- getrcten und Abg. Harsch eine gesttzliche Regelung der Entschädigung verunglückter Feuerwehrleute beimwortet und nachdem noch Abg. Binz Herrn Geh. Rat. Battlcbner gcgrn die Argusse Eichhorns verteidigt, wird die Sitzung geschloffen. Fortsetzung morgen ^10 Uhr. Eingesandt. Dur lach, 1. März. Dos vor einem Jahre in Giötzingen erbaute Restaurant„Kaiserhos" erfreut sich eines sehr regen Besuches vonsciten des dortigen Publikums, sowie von auswärts. Vergangenen Senntag konzertierte daselbst die Kap.Ile des Grötzinger Musikvereins. Die tüchtigen Leistungen derselben wurden von den zahlreichen Zuhörern mit stetem Bcisall belohnt. Auch ist der Besitzer Herr Karl Lumbeith eifrigst bemüht, seine« Gästen in Speisen und Getränken nur dos beste zu bieten. Für die kommenden Frühjohrsausflöge ist der „KaiserHof" mit seinen modernen» geräumigen Lokalitäten bestens zu empfehlen. Der britische Werkmeister-Verba«» (Sitz Düsseldorf) zählte am Schlüsse des Jahres 1903 rund 42 000 Mitglieder, die sich aus dem Bergbau und allen Industrien rekrutieren. Für Sterbcfälle wurden in dem gleichen Jahre 524 000 Mk. zur Auszahlung gebracht, während 43SÜ Witwen mit 170 000 Mk., bedürftige, kranke und stellenlose Mitglieder mit 135 000 Mk. unterstützt wurden. Der Brandversicherungsverein, den der Verband für seine Mitglieder ins Leben ruse» will, liegt der Aufsichtsbehörde zur Genehmigung vor, ebenso «ine Pensionskasse. An Vermögen verfügt der Verband zur Zeit über 5 Millionen Mk., währen» er seit seinem Bestehen (1884) insgesamt 8 Millionen Mk. an Sterbegeldern und Unterstützungen aus bezahlte. Awtsverkündigrrngshlatt für den Amtsbezirk DnrLnch. Amtliche HZKarmtmachMMA. Bekanntmachung. Kiel, Dezember 1903. Wilhelmshaven, Dezember 1903. Im Herbst 1904 wird eine größere Anzahl tropendienstfähiger Deeijährig-Freiwilliger für die Besatzung von Kiautschou zur Einstellung gelangen. Ausreise: Frühjahr 1905. — Heimreise: Frühjahr 1907. Bauhandwerker (Maurer, Zimmerleute, Dachdecker, Tischler, Glaser, Töpfer, Maler, Klempner u. s. w.) und andere Handwerker (Schuhmacher, Schneider u. s. w.) werden bei der Einstellung bevorzugt. Die dienstpflichtigen Mannschaften erhalten in Kiautschou neben der Löhnung eine Teuerungszulage von 0,50 ^ täglich, die Kapitulanten eine Ortszulage von 1,50 täglich. Militärdienstpflichtige Bewerber, von kräftigem und mindestens 1,65 m großem Körperbau sür das dritte Seeburaillon, bezw. 1L7 w für die Malrosenartillerie Abteilung Kiautschou, welche vor dem 1. Ok tober 1885 geboren sind, haben ihr Einstellungsgesuch mit einem auf dreijährigen Dienst lautenden Meldeschein entweder: dem Kaiserlichen Kommando der Stammkompagnien des lll. Seebataillons in Wilhelmshaven: zum Diensteintritt für das lll. Seebataillon und die Marinefeldbatterie, oder dem Kaiserlichen Kommando der lll. Matrosenartillerie- Abtheilung in Lehe: zum Diensteintritt für die Matrosenartillerie Kiaulschon (Küstenartillerie) spätestens zum 1. August 1904 einzusenden. Kaiserliche Inspektion Kaiserliche Inspektion der Marineinfanterie. der Marineartillerie. Die Messen und Märkte im Grotzherzogtum Baden im Jahr 1SV5 betreffend. Nr. 6826. Die Bürgermeisterämter des Bezirks erhalten durch die Amtsboten bezw. durch die Post je ein Exemplar des von dem statistischen LandeSamt bearbeiteten Verzeichnisses der im Jahr 1905 (nicht 1904) im Großherzogtum stattfindenden Messen und Märkte zur Kenntnisnahme und Aufbewahrung mit dem Auftrag, an Gr. Stat. Landesamt Anzeige zu erstatten, falls sich in demselben Unrichtigkeiten oder Mängel zeigen sollten. Dur lach den 27. Februar 1904. Großherzogliches Bezirksamt: Turban. Die Auszeichnung der besten Handarbeits- schülerinnen betreffend. Nr. 506. Die Ortsschulbehörden des Amtsbezirks Durlach werden angewiesen, in der nächsten Zeit die Handarbeiten der an Ostern zur Entlassung kommenden Mädchen durch die Frauen der Prüfungskommission prüfen zu lassen und uns sodann die einer Auszeichnung würdig befundenen Mädchen namhaft zu machen. Die Ueberreichung der Gedenkblätter, die vom 16. März ab bei Herrn Oberlehrer Hitler in Durlach abgeholt werden können, hat vor Schluß des Schuljahres in feierlicher Weise zu geschehen und ist hierüber noch vor Ostern in der vorgeschriebenen Form an uns zu berichten. Karlsruhe den 27. Februar 1904. Großh. Kreisschulvisttatur: Goth. Aufgebot. Nr. 2930. Die Johann Künz- ler, Landwirt Ehefrau, Barbara geb. Ade, sowie Elisa- betha, Barbara, Johann und ^akob Künzler, sämtliche in gingen, haben beantragt, den verschollenen, am 2. September 1839 zu Singen geborenen Landwirt Johann Künzler, zuletzt wohnhaft in Singen, für tot zu erklären. Der bezeichnet«: Verschollene wird »usgefordert, sich spätestens in dem Bkulag den 12. Septemver 1904, vormittags 9 Uhr, „nk. Unterzeichneten Gericht "beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Durlach, 23. Febr. 1904. Großh. Amtsgericht: gez. Bechtold. Dies veröffentlicht: Der Gerichtsschreiber: _ Frank. _ Iayndung. Am 24. Februar 1904 wurde bei Grünwettersbach, Amt Durlach, die Leiche eines neugeborenenKindes weiblichen Geschlechts aufgefunden, welche in graues Packpapier und ein Fensterputzleder (gelbliches Schafleder) eingewickelt war. Das Kind hat nach der Geburt gelebt und wurde offenbar durch Zertrümmerung des Schädels getötet. Um Mitteilung von Anhaltspunkten zur Auffindung der unbekannten Mutter wird gebeten. Auf die Ermittelung der Mutter wird eine Belohnung ausgesetzt. Karlsruhe, 29. Febr. 1904. Der Gr. Staatsanwalt: _ Bleicher. _ Durlach. Zwangs - Versteigerung. Mittwoch den 2. März 1904, nachmittags 2 Uhr, werde ich im Rathause zu Durlach gegen bare Zahlung im Vollstreckungswege öffentlich versteigern: 1 neues Break. Durlach, 27. Febr. 1904. Eisengrein, _Gerichtsvollzieher._ Durlach. Haus Versteigerung. Im Auftrag der I. MÜM Gräbner Erben wird Wohnhaus Hauptstraße 22 hier am Montag den 7. März, nachmittags 2 Uhr, im hiesigen Rathause, Zimmer Nr. 9, einer einmaligen Versteigerung ausgesetzt. Der Zuschlag erfolgt dem Höchstgebot, vorbehaltlich der Genehmigung der Beteiligten. Durlach, 1. März 1904. Der Gemeindewaisenrat: _A. Enzmann. _ ScrcltHcrfer (Fichtelgebirgshafer), der Zentner zu 8 Mark, ist abzugeben in der Großh. Landwirtfchaftsfchule Augnstenberg, Post Grötzingen bei Durlach._ Privat - AsszrtgM. Eine tvohnung von 3 Zimmern samt aller Zugehör wird auf 1. April zu mieten gesucht. Offerten unter an die Exped. d. Bl. Für eine 8wöchentliche Hebung vom 7. April bis 1. Juni eine Wohnung von 1—2 Zimmern mit Telephon - Anschluß gesucht. 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