* Tageblatt. M. Srlchetttt rSgltch. Brei» vierttljichrli» ix Dxrlach 1 MI. I Ps. 8« «etchlgedict MI. 1« oh«« Bestellgeld. Montag dm 2. Mai Sinrückmlgtgebühr per viergespaUene 8eUe » Ps- Inserate erbittet «an bi» s-Ltesten» 10 Uhr vormittag». IM. Pflicht bewußt werden und die Lehrer angemessen bezahlen. Me Minus «der dns Kknmndkbuogtt. (Schluß.) Bezügl. Neubau eines Schnlhauses führt der Vorsitzende aus: Der Gemeinderat habe bereits ein Projekt ausarbeiten lassen und als Bauplatz den Bauhofgarten in Aussicht genommen. Der Oberschulrat dagegen wünsche, daß das Gebäude mehr „Karlsruhe zu« zu stehen komme und zwar im Interesse von Schülern aus Karls- ruhesEntlastung der dortigen Mittelschulen? D.R.) Nachdem Stadtbaumeister Hauck anläßlich einer diesbizüglichen Anfrage ausführlich über die letzten Sommer in den Schulhäusern vorgenommenen Reparaturen berichtet hatte, ergriff Bürgerausschußmitglied Flohr das Wort und beantragt nach dem Grundsatz: Gleiche Arbeit, gleicher Lohn! für die hiesigen fünf Unterlehrerinnen eine Zulage von 250 Mk., außerdem wünscht er, daß ein Vertreter seiner Partei als Mitglied in den Ortsschulrat ausgenommen werde, damit dieser sich über die Schulverhältnisse genau informieren könne. Es sei dies in Anbetracht der großen Anzahl Kinder aus dem Arbeiterstande eine Forderung der Gerechtigkeit. Der Vorsitzende, Bürgermeister vr. Reichardt, verspricht, diesem letzteren Wunsche zu willfahren; dagegen ist er gegen die beantragten 250 Mk. für die Unterlehreiinnen. Die Zulage, welche die Stadt mit Rücksicht auf das „teuere Leben« in der Stadt den Lehrern gewähre, könne nicht als Gehaltsteil aufgefaßt werden, sondern sei, was ihr Name besage: Zuschuß, Teuerungszulage. Der Schulposten belaste die Gemeinden ungemein, und er, wie auch die übrigen Bürgermeister der mittleren Städte, würden den prinzipiellen Standpunkt vertreten: der Staat solle sich in dieser Hinsicht seiner Nachdem noch die Bürgerausschußmitglieder Specht, Schick und Braun zu der Sache gesprochen und die Annahme des Antrags warm empfohlen, wird zur Abstimmung geschritten. Resultat: Der Posten wird genehmigt. Eine recht erregte Debatte entspann sich ob des Falles „Schutzmann Zimmermann«. Es würde jedoch zu weit führen, hier ins Detail einzugehen. Die Sozialdemokraten vertraten den Standpunkt, ein Mann, der sich zu solchen Exzessen Hinreißen laste, tauge einfach nicht als Schutzmann und müsse von seinem Amt entfernt werden. Bürgermeister vr. Reichardt und andere Redner beurteilten den Fall milder und sahen in der Verurteilung des betr. Schutzmannes eine hinreichende Sühne für seine Tat. Eine weitere Disziplinierung sei Vonseiten des Bürgermeisteramts erfolgt. Gesundheitspflege. Von sozialdemokratischer Seite wird beantragt, das Freibad an der Pfinz in eine «bessere Verfassung" zu bringen, was zugesagt wird. Bürgerausschußmitglied Knecht wünscht Gasleitung für das Schlachthaus. Bürgerausschußmitglied Weber tritt für unentgeltliche Desinfektion ein und bemängelt die hiesigen Spitalverhältnifse. Bürgermeister vr. Reichardt spricht über die Platzsrage des neu zu errichtenden Spitals; es käme ein Platz hinter dem Friedhof, ein anderer hinter den Blötzen, ein dritter an der Weingarter Straße auf dem neuerworbenen Gelände der Dampfziegelci in Betracht. Das Gutachten der Staatsbehörde sei jedoch noch nicht eingetroffen. Bürgerausschußmitglied Struwel ist für eine Erhöhung der Gehälter der Feldhüter. Der Vorsitzende erwidert, es liege bereits eine Eingabe dieses Personals vor; sie finde bei Aufstellung des Oltsstatuts gebührende Berücksichtigung. Bei der Position 1000 Mk. für Festlichkeiten platzten die Geister und verschiedenen Ansichten nochmals heftig aufeinander. Von sozialdemokratischer Seite wurde betont, man hätte im allgemeinen gegen Feste nichts einzuwenden, lehne aber Ausgaben für sog. patriotische oder politische Feste entschieden ab. Die Abstimmung ergab die Genehmigung des betr. Postens. Bürgerausschußmitglied Weber bringt hierauf zwei Fälle vor: 1. Die bis heute nicht erfolgte Gemeinderatswahl. 2. Das Eingesandt des Grund- und Pfandbuchführers Person im hiesigen Wochenblatt. Er frägt betr. des letzten Falles, der durch das Eingesandt öffentliches Interesse erregt habe, an, wer Recht habe, der Herr Bürgermeister oder Herr Person, wo die Wahrheit liege? Bürgermeister vr. Reichardt erklärt, er habe diesen Fall f. Zt. bereits erläutert und jenen Ausführungen auch heute nichts hinzn- zufügen. Der Artikel sei ihm erst zu Gesicht gekommen, als er von den Ferien zurückkam; derselbe sei doppelzüngig gewesen und habe durch- blicken lasten, als habe er den Ausschuß damals angelogen; dagegen verwahre er sich und bleibe auf dem stehen, was er früher behauptet; er bedauere und verurteile, daß ein Beamter sich ein derartiges Vergehen gegen die Disziplin habe zu Schulden kommen lassen und mit einer derartigen Angelegenheit vor die Oeffentlichkeit getreten sei. — Die Gemeinderatswahl sei noch Jeuilleton. 45) Der Majoratsherr. Roms» von L. Jdler-Dcrelli. (Schluß.) Der erste, der dem neuen Majoratsherrn seine Glückwünsche darbrachte, war Pfarrer Hcyder. „Die Wahrheit siegt," sagte der würdige Geistliche ernst. „Das Unrecht ist unterlegen. Wir wollen nicht über Frau Antonie richten. Aber eine Bitte habe ich an Sie, Herr Baron. Nehmen Sie sich eines Unglücklichen an, der in dem Versuch, Ihren Feinden zu nützen, ein elender Mensch ohne Verstand geworden ist. Eine schöne Aufgabe für Sie!" Und nun erzählte Pfarrer Heyder von dem sträflichen Beginnen des Sattlerkarl im Aufträge der Frau von Thurin, nachts in der Kirche die versteckte Schrift zu suchen, und von der furchtbaren Krankheit, die ihn unmittelbar darauf befallen hatte. „Er ward ein Opfer ihrer Schuld!" schloß der Geistliche. „Er ist unheilbar irrsinnig geworden. Aber der Doktor erklärt ihn für harmlos und ganz ungefährlich. Er spielt meistens wie ein kleines Kind ganz vergnügt, es ist trübselig anzusehcn. Allein er kennt niemand. Alle die Leute, die er das ganze Leben hindurch gesehen hat, hat er vergessen. Nur einige fixe videen scheint sein armer, gestörter Geist noch zu beherbergen!" »Ich werde ihn auf das Gut nehmen," versprach Eberhard. „Es sind Menschen genug dort, die ihn überwachen können, und vielleicht kann er gar irgendwie beschäftigt werden. Solange er lebt, soll für ihn gesorgt werden!« — Nach kurzer Zeit wurden Eberhard und Sophie vereinigt, ihre jahrelange Treue fand den schönsten Lohn. Glücklich und zufrieden lebten sie miteinander. Der Reichtum des Majorats war für den so sparsam gewöhnten jungen Mann ein unerschöpflicher. Jahre verflossen und nie hatten die Thurins wieder etwas von jener Frau gehört, die eine kurze Zeit eine so bedeutende Rolle in ihrer Familie spielte. Da trat Eberhard eines Tages mit ernstem Gesicht zu seiner Frau, der er einen schwarz geränderten Brief überreichte. Es war eine kurze gedruckte Todesanzeige, sie lautete: „Hans, Baron von Thurin, starb in seinem achten Lebensjahr am Scharlachfieber. Die trauernde Mutter." Kein Name stand auf der Karte. Antonie hatte es sichtlich vermieden, sich selbst zu nennen. „Die gerade Linie der Thurins ist mit dem Tode dieses Kindes erloschen," sagte Eberhard wehmütig. „Nun ruht der alte Name nur noch auf einem Seitcnzweig." „Aber dieser Seitenzweig blüht!" entgegnete Sophie freudig und wies auf das Bettlcin, in welchem ihr Erstgeborener schlummerte. Eberhard betrachtete mit zärtlicher Liebe sein Kind. „Will's Gott,« sagte er, „so leben noch lange Thurins in Ehren und Rechtschaffenheit weiter!" Es ist Frühling. Die Bläume blühen und ein süßer Wohlgcruch lagert über dem stillen Dorf. Die Wärterin trägt den kleinen Eberhard in die Sonne. Das Kind jauchzt und lächelt einem Manne zu, der auf den Stufen der Freitreppe sitzt und sich von der warmen Sonne bescheinen läßt. Der Mann sieht das Kind freundlich an, aber seine hübschen, braunen Augen sind sonderbar glanzlos und spielend rollt er einen kleinen Wagen hin und her. Der Spuk, den nachts die Dorfleute in der Kirche bemerkten, ist verschwunden, .seitdem Eberhard von Thurin Majoratsherr geworden ist. „Nun ist ja auch das Unrecht gesühnt," sagten die Bauern, „darum ist nun alles zur Ruhe!" Aber der Sattlerkarl hat seinen Verstand nicht wiederbekommen. Man versuchte erst, ihn im Garten zu beschäftigen, aber es wollte nicht gehen; er säete Blumensamen auf die Kohlbeete und wenn der Gärtner dann voll Unmut die keimenden Blumenpflänzlein ausriß, dann vergoß der arme Irrsinnige die bittersten Tränen. So ließ man ihn zuletzt treiben, was er wollte. Er verläßt nie den Gutshof und ist durch keine Versprechungen, keine Drohung zu bewegen, an der Kirche vorbei zu gehen. Aber jedes Stück Papier, das er findet, hebt er sorgfältig auf, und sobald er ein neues entdeckt, flüstert er einem gerade Vorübergehenden geheimnisvoll zu: „Jetzt habe ich die versteckte Schrift entdeckt!" Ein nutzloses Opfer, denn die, um welche es gebracht, war nicht einmal erbberechtigt! nicht erfolgt, weil das Großh. Bezirksamt auf dem Slandptli kl stehe, Bull fii eigentlich noch nicht definitiv gewählt, weil er noch nicht verpflichtet sei. Der Fall habe seine prinzipielle Bedeutung, sei deshalb auch auf dem Verbandstag der mittleren Städte besprochen und dem Ministerium zur endgültigen Regelung vorgelegt worden. Bürgerausschußmitglied Neukum empfiehlt die Anfertigung von Karten des Ortsetters und der Gemarkung, worauf Wege und Gewanne eingezeichnct sind, damit sich die Bürgerausschußmitglieder bei Geländeankäufcn rc. orientieren könnten. Bürgeraüsschußmitglied Silber ist der Ansicht, die Einebnung der Maulwurfshügel sollte durch städtische Arbeiter geschehen und die Kosten der Bürgernutzenauflage zugesellt werden. Der Vorsitzende erklärte, es liege betreffs dieser Sache bereits eine Eingabe der Nutznießer der Almcndwicsen vor; die Angelegenheit könne bei Vorlage dieser Eingabe besprochen und geregelt werden. Bürgerausschußmitglied Hochschild bemängelt denniedernErlös aus 20,000 Wellen. Gemeinderat Claupin sieht den Minder- erlös in der spülen Holzausgabs (19. Januar erst genehmigt), worauf er keinen Einfluß hat, begründet. Bürgerausschubmilglied Flohr ist für unentgeltliche Abgabe von Wasser- und Gasmessern seitens der Stadt und weist auf einen vom Reichsgericht zugunsten eines Mieters entschiedenen Fall hin, wornach sich der Mieter weigern kann, die Miete für Wasser- und Gasmesser zu entrichten; des ferneren wünscht er einen einheitlichen Gasprcis. Bürgeraüsschußmitglied Knecht tritt ebenfalls für Verbilligung des Gases ein und glaubt, der große Verbrauch neutralisiere den befürchteten Ausfall wegen des geringeren Preises. Bürgeraüsschußmitglied Weber wünscht mit Rücksicht auf die gute Rentabilität eine bessere Beleuchtung, namentlich der Auerstraße. Der Vorsitzende sagt tunlichste Berücksichtigung dieser Wünsche zu und der ganze Voranschlag wird mit der Abänderung, daß 250 Mk. Zuschuß für die hiesigen Untcrl.hrerinnen neu einzustellcn sind, genehmigt. Möge bei aller Verschiedenheit des jeweiligen Standpunkts sich Eins als roter Faden stets durch alle Verhandlungen ziehen: Das ernstlich gewollte Wohl der Stadt und ihrer Einwohner! K. HagesneurgKeiLsn Bade«, * Karlsruhe, l. Mai. Der Kaiser und die Kaiserin fuhren heute früh in Begleitung des Großherzozs und der Großherzogin, sowie des Erbgroßherzogs und der Erbgroßherzogin, ferner des Flügeladjutanten Kapitäns z. S. Müller, des preußischen Gesandten v. Eisen- dechcr und des Gefolges unter stürmischem Jubel des zahlreich in den Straßen versammelten Publikums zum Bahnhof, von wo nach sehr herzlicher Verabschiedung um 9^ Uhr die Abreise nach Mainz erfolgte. 2 Durlach, 2. Mai. Die Eröffnungsfeierlichkeit des Karlsruher Krematoriums fand am verflossenen Samstag abend 5 Uhr unter zahlreicher Beteiligung statt. Als Einleitung spielte ein Herr aus Karlsruhe auf einem Harmonium ein zu Herz und Gemüt gehendes Präludium, das die lauschende Menge in jene Stimmung versetzte, welche auch der über dem Portal angebrachte Wandspruch ausdrückt: .Du gehst voran, wir folgen Dir; Nur Pilger sind wir alle hier!" Hierauf ergriff der baulcitende Architekt, Herr Storzenacker, das Wort und erklärte in längerer Rede Entstehung und Ausführung des Baues, der in 3 „Etagen" angelegt ist und dessen oberster Teil, die Halle, in Stil und Ausschmückung, Malerei rc. an eine mittelalterliche romantische Dorfkapelle erinnert. Hierauf erfolgte unter seiner Führung die Besichtigung der beiden Räume im Erdgeschoß (8—9 m tief!); zunächst des Teiles, in welchem der Kremations- ofen aufgestellt ist und dann des untersten, des Fcuerraumes. Der Durlacher Feuerbestattungs- Verein kann mit großer Genugtuung konstatieren, daß in erster Linie er den Anstoß zur Erbauung eines Krematoriums in unserer Gegend gab; daß diese Frage so rasch ihre Erledigung fand, darin trägt einen Hauptteil das energische und zielbewußte Vorgehen der Durlachcr Feuer- bestatter, die, hätte Karlsruhe noch weiterhin gezögert, einfach in Dmlach ein Krematorium errichtet hätten, was um so leichter gewesen wäre, als bereits viele kapitalkräftige Mitglieder ihre Unterstützung bereitwilligst zugesogt hatten und man dem geplanten Unternehmen auch von- seiten der Stadtverwaltung nichts in den Weg gelegt hätte. Rach dem Rnndgang ergriff Herr Oberingenieur a. D. Delisle als Vorstand des Fenerbestattungsvcreins Karlsruhe das Wort und sprach der Regierung, der Karlsruher Stadtverwaltung, dem bauleitenden Architekten, endlich auch den beiden Feuerbestattungsvereinen Durlach und Baden für ihre Unterstützung seinen Dank aus. In der kurzen Zeit des Bestehens erfolgten bereits 4 Kremationen, die letzte, während der Besichtigung. Von Durlach wohnten der Eröffnung 4 Damen und 4 Herren bei. Der Feuerbestattungsverein wird das Krematorium an einem der kommenden Sonntage einer näheren Besichtigung unterziehen, worauf wir übrigens bereits aufmerksam gemacht haben. Deutsches Reich. Berlin, 30. April. In dem heutigen Seniorenkonvent des Reichstags waren sämtliche Senioren einstimmig der Ansicht, daß es sich empfehle, den Reichstag nach Pfingsten nicht zu schließen, sondern zu vertagen bis anfangs November. Diesen Vorschlag versprach der Präsident dem Reichskanzler zu unterbreiten. In dem einen Falle der Vertagung sollen die Pfiligstferien kurz, in dem anderen lang bemessen werden. * Düsseldorf, 2. Mai. In der Festhalle der Ausstellung fand gestern nachmittag 2 Uhr ein Festmahl statt. Kultusminister Sludl begrüßte die Anwesenden im Namen des Kaisers und feierte denselben als Hort des europäischen Friedens. Er wies darauf hin, daß der Kaiser jüngst beim Einzug in Karlsruhe die Notwendigkeit der Pflege des inneren Friedens betont habe. Auch der innere Friede unter der deutschen Künstlerschaft müsse gepflegt und das Joeal in der Kunst stets gewahrt werden. Der Minister schloß mit dem Wunsche, daß dem Kaiser, dem Schützer des Friedens und der Kunst, eine noch lange segensreiche Regierung beschieden sei. Essen (Ruhr), 26. April. Die Eiscnbahn- direktion Essen erklärt in einem Schreiben an den bergbaulichen Verein, die Versorgung der Zechen mit leeren Wagen mache seit der vorigen Woche große Schwierigkeiten, weil auf vielen Zechen Hunderte mit Kohlen beladene Wageu wegen Absatzmangels ausgestellt fiten. Damit stimmt der in Sicht stehende Kohlenaufschlag nicht recht überein. Für die Konsumenten wäre es eben am besten, wenn der Staat das „Kohlensyndikat" wäre, er die Regelung des Preises, der Löhne und anderer Verhältnisse in die Hand nehmen und den Preis bestimmen würde. Die vielen Millionen Reingewinn, die sich infolge des Preisaufschlages in einzelnen Händen sammeln, kämen dann allen Steuerzahlern zugute. Auf Kohlen, Salz und Wasser, unentbehrliche Bedürfnisse des Lebens, sollte der Staat nie dulden, daß sich eine — leider oft! — ausbeuterische Privathand legt! Altenburg, 30. April. (Mittags.) Bei der gestern staltgehabten Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Herzogtum Sachsen-Altenburg erhielt Porzig (kons. u. Bd. d. Landw.) 17894, Buchwald (Soz.) 17670 Stimmen. Einige Bezirke stehen noch aus. Man glaubt, daß Porzigs Wahl gesichert sei. Österreichische Momarchte. * Prag, 2. Mai. Der Komponist Tvorack ist gestern gestorben. Schweiz. Aus der Schweiz, 26. April. Der Schießplan für das eidgenössische Schützenfest in St. Gallen ist erschienen. Dies dauert vom 16. bis 28. Juli. Aufgestellt werden 185 Scheiben für Gewehre und Stutzen und 28 Scheibe« für Revolver und Pistolen. Frankreich. * Paris, 1. Mai. Präsident Loubet ist heute früh gegen acht Uhr wieder hier einge- trosfin. Gestern abend, gleich nach der Ankunft in Marseille, hat der Präsident an den König von Italien ein Telegramm gerichtet, in dem er nochmals seinen Dank für den ihm in Italien zuteil gewordenen Empfang ausspricht und seinen Gefühlen Ausdruck gibt. Griechenland. * Athen, 30. April. Die Pforte teilte dcm griechischen Gesandten den Bericht des Vatis von Smyrna mit, der die ganze Verantwortlichkeit für den Zwischenfall dem griechischen Konsulatsbeamten Delyannis zuschiebt. Falls die Pforte geneigt sein solüe, diese Auffassung zu der ihrigen zu machen, würde nach der hier bestehenden Annahme die Lage sehr gespannt werden. Ministerpräsident Theotokis wird heute abend dem König über die Angelegenheit Vortrag hatten. Der Ausstand in Dentsch-Sndwestafrika. Berlin, 30. April. Der Wechsel im Oberkommando von Südwestafrika wurde aufgegebeu. Leut wein bleibt auf seinem Posten. Der russisch-japanische Krieg. * Petersburg, 1. Mai. Der Gencral- stab gibt bekannt: Die Japaner, welche am 30. April die russische Stellung bei Piurentschen am Jalu mit starker Artillerie erfolglos beschossen, erneuerten den Angriff 4 Uhr früh des 1. Mai mit erdrückender tfiber- legenheit an Geschützzahl. General Sassulitsch gab daher die Position bei Piurentschen auf; die Truppen zogen in voller Ordnung von Piurentschen und Schachedsa aus eine zweite Stellung zurück. Der Kampf dauert forr bei Pstetpuza und Tschingon. * Tokio, 1. Mat. Die Japaner haben heute Kialientse genommen, das als Schlüffe! der russischen Stellung auf dem rechten Ualu- user gilt. Hier wird angenommen, daß die Russen sich nach Fönghwangtschöng zurückziehen. * Mukden, 2. Mai. (Ruff. Trlegr.-Ag.) Eine japanische Abteilung von 1500 Mann mit 12 Geschützen überschritt am 29. April den Aalu bei Antiks. Eine russische Abteilung unter Oberstleutnant Gourew mit 2 Kompagnien, 3 Sotnien Kosaken und 2 Ge- dirgsgeschützeu eilte nach, wurde aber durch das anhaltende Feuer der japanischen Artillerie gezwungen, sich aus die hinter ihm liegende verstärkte Stellung zurückzuziehen. Dies geschah in voller Ordnung. Rusfischerseits wurden 4 Mann schwer, 1 leicht verletzt. Nach am 29. April eingegangenen Meldungen empfing eine russische Abteilung, bestehend aus dcm 22. ostasiatischen Schützen Regiment, einer Abteilung Jäger, dem 10. und 12. Regiment mit 2 Geschützen unter Oberstleutnant Lind den Befehl, die Japaner bei Lisawan und Chounan anzugreifen. Eine feindliche Abteilung, bestehend aus 2 Bataillonen des 4. Garde-Regiments mit 1 Geschütz und wenig Kavallerie, war gezwungen, die von ihr besetzte Anhöhe zu verlassen. Der Feind hatte 6 Tote und 26 Verwundete und ließ 12 Gewehre zurück, sowie viel Schießbcdarf. Auf russischer Seite wurden 2 Schützen getötet und 13 verwundet. Eine von den Japanern geschlagene Schiffbrücke nördlich von Widfchou wurde durch das Feuer der Russen unbrauchbar gemacht. Badischer Landtag. Karlsruhe, 30. April. (64. Sitzung der II. Kammer.) Präsident Gönner eröffnet um 9 Uhr die Sitzung. r Regierungstisch Minister v. Dusch und Reg.erunskommissäre. Abg. Lehmann (Soz.) befürwortet die Errichtung eines Lehrerinnenseminars in Mannheim. Oberschulrat I)r. v. Sallwürck betont, daß der jetzige Lehrplan am Gymnasium auch der heutigen modernen Wissenschaft entspreche; der Lehrplan der Realmit.'elschulen sei wohl der modernste in Deutschland. Doch dürfe mau -lv Lthiplau cnck nicht übcrstopfen im Interesse Schulen Jnbezug auf die Zahl der Schüler jo d.n einzelnen Klaffen sei inan möglichst weit LelUlitergegargen. Abg. Seim bürger (Dem.) ßesvricht nochmals die Besetzung der Stadt- tchulralstelle in Pforzheim und betont, er hgbe «-t seinen Ausführungen lediglich feststelken »ollen, daß man sich nach der politischen Ge- Lonung eines Schulkandidatcn erkundigt habe. Lba. Zehnter kommt nochmals auf die Konvikte zu sprechen und verliest den Prospekt der Sonvikie, der über die Aufnahmebedingungen volle Klarheit schaffe, der vor allem aber dar- tue daß zu jeder Zeit der Austritt erfolgen könne. Als Redner dem Abg. Frühauf den Mangel an guter Sitte und Takt vorwirft, wird er vom Präsidenten gerügt. Redner bestreitet, daß G heimberichte an die kirchlichen Behörden gerichtet würden, so lange Abg. Ob- kircher nicht den Beweis dafür erbringe. Abg. Gießlcr bespricht nochmals in Kürze die Vorgänge am Konstanzer Gymnasium. Eine schrankenlose Freiheit dürfe nicht geduldet werden. Obcrschulratsdirektor Arnsperger führt bezgl. der Lcnderschen Anstalt aus, die Visitationen hätten nur den Zweck, nachzusehcn, ob die hygienischen Vorschriften erfüllt würden. Ab- gangkpttNutWN nehme der Oberschuliat an dieser Anstalt nicht vor; vielmehr hätten die Schüler ihre Aufnahmeprüfung an den Anstalten zu wachen, in die sie einzutreten beabsichtigen. Abg. Schneider-Lahr wünscht genaue Anordnung des Gesetzes, das bestimme, daß nur derjenige in die Konvikte ausgenommen werde, der sich dem Studium der Theologie widmen wolle. Wenn es nicht eingchalten werde, so sollte man diese Konvikte einfach schließen. Abg. Rohrhurst (natl.) weist den Vorwurf zurück, als ob die Protestanten die Katholiken nicht cbeubürtig ansähen, dies sei ihm natürlich nicht eingefallen. Die Abgg. Muser, Hauser u. a. haben einen Schlußanlrag gestellt. Es entsteht eine längere Geschäflsordnungsdcbatte. Die noch gemeldeten Redner verzichten auf das Wort. Nach dem Schlußwort des Berichterstatters, Abg. Obkircher, wird in die Spezialberatung eingetrelen. Die einzelnen Titel werden genehmigt. Fortsetzung Montag 4 Uhr. Verschiedenes. — Ter Reichs kr iegsschatz im Juliusturm in Spandau, der noch aus der französischen Kriegskosten-Entschädigung herrührt, ist von der Reichsschulden-Kommission zuletzt am 7. Dezember IS03 revidiert worden. Die Kommisston hat jetzt einen Bericht an den Reichstag gelangen lassen, der sagt, daß die Revision das Vorhandensein der Bestände dieses Schatzes von 120 Millionen Mark in Reicdsgoldmünzen nachgewiesen hat. In dieser Höhe war der Kricgsschatz gegründet, er darf nur zu Ausgaben für die Mobilmachung verwendet werden. — Was die Polizei alles herausbekommt. In den Züricher Polizeinachrichten liest man: „In der Axenstraßc in Brunnen wurde am 15. April die Leiche eines unbekannten, etwa 60 jährigen ManncS gefunden, der sich mittels Revolverschusses entleibt halte. Er scheint dem Gewerbestande angehört zu haben und der Sprache nach ein Badenser gewesen zu sein." Welch feines Ohr die Polizei Hai! Biele Mütter glaube« ihre Säuglinge gut zu ernähren, wenn sie ihnen schon in den ersten Monaten unverdünnte Kuhmilch geben, welche die meisten Rinder wegen ihres zu großen Eiweisgehaltes nicht verdauen können. Will man den Nährwert der verdünnten Kuhmilch erhöhen, so empfiehlt sich am meisten der Zusatz von Kufeke's Kindermehl, welches auch die Kuhmilch leichter verdaulich macht, weil cs im Magen eine feinflockigcre Gerinnung des Eiweiscs verursacht. AMLsverSÄrrvigRrrssbratL für den Amtsbezirk Durlach. Amtliche KekarmtrrmchNWgM» Bekanntmachung. Für die Zeit vom 1. Mai bis einschließlich 28. Mai d. Js. ist Peferendär Siegfried Ott zum Dienstverweser des Notariats Langensteinbach mit den Befugnissen eines Notars bestellt. Karlsruhe den 6. April 1904. Gr. Ministerium der Justiz, des Kultus und Unterrichts: _Aus Auftrag: Trefzer. _ Kttichti-Mlg. Den Vollzug -es Jnvali-enverficherrmgsgesetzes, hier die Höhe der Invalidenrente betreffend. In der Bekanntmachung vom 21. April d. I. Nr. 14,115, Amtsblatt Nr. 95, muß es in dem ersten Satze des zweiten Absatzes heißen: „Für die Invalidenrente ist Voraussetzung eine Herabsetzung der normalen Arbeitsfähigkeit auf weniger als (statt „L", wie dort unrichtig angegeben war). Derjenige, dessen Arbeitsfähigkeit noch )z der normalen beträgt, erhält noch keine Invalidenrente. Durlach den 29. April 1904. Ärotzherzogliches Bezirksamt: Hepp. Die Impfung betreffend. An sämtliche Bürgermeisterämter des Amtsbezirks: Nr. 387. Zu den in nächster Zeit stattfindenden öffentlichen Impfungen werden nachstehende Bestimmungen in Erinnerung gebracht. Die zur Vornahme der öffentlichen unentgeltlichen Impfungen erforderlichen Räume, und zwar außer einem Raume für die Vornahme der Impfungen wenn möglich noch einen Warteräum, haben die Gemeinden zu stellen. Schullokale sind in der Regel zur öffentlichen Impfung nicht zu verwenden. Die Räume müssen hell, heizbar, genügend groß, gehörig gereinigt und gelüftet und ausreichend mit Sitzgelegenheit, sowie mit einem Tisch für den Jmpfarzt ausgestattet sein. Bei kühler Witterung sind die Räume zu Heizen (Verordnung vom 26. Januar 1900 8 2). Nach Empfang der Jmpflisten sind Zeit und Ort der öffentlichen unentgeltlichen Impfung durch die Ortspolizeibehörde rechtzeitig in' ortsüblicher Weise nach Formular X der Verordnung vom 26. Jan.! 1900 (Ges.- u. V.-Bl. S. 378) bekannt zu machen, wozu der Drucks der den Jmpflisten beiliegenden Jmpfvorladung benützt werden kann, und gleichzeitig sind die Eltern rc. der in die Jmpflisten eingetragenen Kinder, sowie die Vorsteher der Lehranstalten von der bevorstehenden Impfung durch besondere Aufforderung in Kenntnis zu setzen, wobei lür jeden Impfling ein Exemplar der mitfolgenden Verhaltungsvorschriften abzugeben ist (Verordnung vom 26. Januar 1900 Z 17). ^ Zur Anfrechterhaltung der Ordnung im Benehmen mit dem ^mpfarzt hat bei den öffentlichen Impfterminen ein Beauftragter der Ortspolizei anwesend und jzur Fertigung der Einträge rc. der Rat- ichreiber zugegen zu sein. Der Wiederimpfung und der darauf folgenden Nachschau hat überdies von jeder Lehranstalt, aus welcher impfpflichtige Schüler vorhanden sind, je ein Lehrer beizuwohnen (Verordnung vom 26. Januar 1900 8 20). Von dem Auftreten ansteckender Krankheiten, wie Masern, Scharrl Diphtherie, Krupp, Keuchhusten rc. in größerer Verbreitung hat me Ortspolizeibehörde den Jmpfarzt rechtzeitig zu benachrichtigen Verordnung vom 26. Januar 1900 8 19). Impflinge und Wiederimpflinge haben mit reingewaschenem Körper, insbesondere gut gewaschenen Oberarmen und reinen Kleidern Zum Impftermin zu erscheinen (Verordnung vom 26. Januar 1900 8 22), was jetzt um so wichtiger ist, als keine Abwaschung der Arme im Jmpflokale mehr stattfindet. Zweckmäßig zur Verhütung von Infektion und Wundkrankheiten sind die sog. Jmpfschoner (Impfschutz), wie sie in den hiesigen Apotheken zu haben sind. Doch sind dieselben, wenn sie wirksam sein sollen, alsbald nach der Impfung, bevor das betreffende Kind wieder angekleidet wird, auf dem vor der Impfung sauber gewaschenen Arme anzubringen. Auch sind bei den Impfungen zwei Trinkgläser, 1 Waschbecken, Wasser, 1 Handtuch und etwas Karbolsäure oder Seifencresol von der Hebamme bereit zu halten. Bei ungewöhnlichem Verlauf der Schutzpocken oder bei Erkrankungen geimpfter Kinder, sowie in Fällen von angeblichen Jmpf- schädigungen hat die Ortspolizeibehörde alsbald nähere Erhebungen einzuleiten und über deren Ergebnis sofort dem Jmpsarzte Anzeige zu erstatten. Die Leichenschauer haben jeden Todesfall, der als Folge der Impfung bezeichnet wird, sofort dem Bezirksarzte anzuzeigen (Verordnung vom 26. Januar 1900 8 30). Durlach den 30. April 1904. _ Med.-Rat vr. Geyer, Gr. Bezirksarzt. Maurer-und Stein- hauerarbeit. Gr. Wasser- und Straßenbau- Inspektion Karlsruhe verdingt die zum Umbau einer 180 m langen Ufermauer an der Dreckwalzbach im Ort Weingarten erforderlichen Grab-, Maurer- und Steinhauerarbeiten im Wege des schriftlichen Wettbewerbs. Bezügliche Angebote, wozu die auf dem Geschäftszimmer der Stelle erhältlichen Vordrucke zu benützen sind, wollen mit der Aufschrift „Angebot auf Maurer- und Steinhauerarbeit" längstens bis Freitag den 13. Mai, vormittags 11 Uhr, auf jenem (Redtenbacherstraße 25) eingereicht werden, woselbst auch die Bedingungen und Zeichnung zur Einsicht anfliegen. _ Marktpreise. 2 Kilogr. Schweineschmalz SO Pf., Butter Mk. 1.10, 1V St. Eier 80 Pf., 20 Liter Kartoffeln 100 Pf., 50 Kilogr. Heu Mk. 3.—, 50 Kilogr. Noggenstroh Mk. 2.10. 50 Kilogr. Dinkelstroh Mk. 1.75, 4 Ster Buchenholz (vor das Haus gebracht) 46 Mk. 4 Ster Tannenholz Mk. 40, 4 Ster Forlenhol- Mk. 40. Dur lach, 30. April 1904. Das Bürgermeisteramt. kut Asri'sbl'onn mit oder ohne Wirtschaft, wieder schön hergerichtet, ist zu verkaufen oder zu vertausche». Näheres O-- 0^17088, _ Jugenheim, Bergstraße. Weinberg, 25,11 a in der Gewann Kaisersberg „ zu verkaufen oder zu verpachten. Näheres zu erfragen bei Herrn Adler wirt -1- A s«Avll. 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