Tageblatt. v 148. W«i» »««teljlqrttch«» »«lach 1»».»«. j« ««icha^ii» mr. 1.« otzae B«st>Lr«i». Tiekstag dm 28 . Znui D M«>ick>m-»aMSH» prr »ierzespatte« 8elle » Pf- Jufrrate erbittet ma» bi» spkieftm» tv Uhr vormittag». IM. dagesneuigkeite«. Bade«. Karlsruhe, 25. Juni. Der Großherzog hat den Professor der evangelischen Theologie Bassermann-Heidelberg, den Kirchemat Höchst etter-Lörrach, den Pfarrer Mayer- Dinglingen, den Kommerzienrat Dürr- Karlsruhe, den Fabrikanten Kaufmann-Lahr, den Universitätsprofeffor Schröder-Heidelberg «nd den Landgerichtsdirektor Waag-Konstanz in die evangelische Generalsynode berufen. Sämtliche Herren sind liberal, außer Kaufmann und Mayer; letzterer gehört der Rittelpartei an, die bei den letzten Wahlen zur Synode keine Vertreter ihrer Richtung durchbrachte. Die Generalsynode trägt seit Jahrzehnten in Baden fast ausschließlich einen liberalen Charakter. — Die neue Wahlkretseinteilung steht 73 Wahlkreise vor: Mannheim 5, Karlsruhe 4, Freiburg 3, Heidelberg und Pforzheim je 2, Konstanz, Lörrach mit Stetten, Lahr, Offenburg, Baden, Rastatt, Durlach und Bruchsal je 1. Die Zweite Kammer würde danach aus 24 Abgeordneten der Städte und 4S Abgeordneten der Landbezirke bestehen. -s- Karlsruhe, 27. Juni. In Rüppurr hat sich der verheiratete Bahnarbeiter Karl Konrad, vermutlich wegen Krankheit erhängt. * Dur lach, 28. Juni. 2 Abteilungsstäbe und 2 Batterien des auf dem Durchmarsch nach den Schießplätzen bei Griesheim befindlichen S. Bad. Feldartilleric-Regiments Nr. 76 werden hier vom 1./2. Juli 1904 Quartier beziehen. Die Unterbringung erfolgt voraussichtlich in der Blumen-, Grötzinger-, Werder-, Moltke-, Wein- garter-, Turmberg-, Göthe-, Schiller-, Stupfericher- und Ettlingcrstraße, doch werden diejenigen Quartiergcber der genannten Straßen, welche 1903 mit Eirquartterung bedacht waren, ent- spcecheyd Berücksichtigung finden. Wössingen, 28. Juni. Bet dem Gesangswettstreit in Eppingen am verflossenen Sonntag errang sich der Sängerbund Wössingen unter Direktion des Herrn Kapellmeisters Knhn aus Durlach unter 23 Konkurrenten in der Klaffe Landverrive unter 40 Sänger den le. Preis und Ehrenpreis (Pokal). Der Verein errang nun schon in kurzer Zeit unter Herrn Kuhns Leitung 4 erste Preise. -s- Pforzheim, 27. Juni. Die Frau Großherzogin hat laut „Pforzh. Anz." aus Anlaß ihres Besuches im hiesigen Kinderkrankenhause Siloah dieser Anstalt 100 *4! zugewiesen. 1° Pforzheim, 27. Juni. Bei dem fürchterlichen Schiffsbrande im New-Docker Hafen kam auch ein Neffe der Frau Hutmacher Kehrer hier, dessen Frau, und Kind, sowie eine Nichte ums Leben. -j- Frei bürg, 27. Juni. Unter dem Vorsitz des Landgerichtsdirektors Eisenlohr fand heute die Verhandlung gegen die Angeklagten wegen des Herbolzheimer Eisenbahnunglücks statt. Angeklagt sind der Eisenbahngehilfe Max Josef Kettner, Weichenwärter Hottinger, beide in Herbolzheim, Max Haitz, damals zugführender Schaffner des Materialzuges und Lokomotivführer Karl Ott, letztere beide stationiert in Offenburg. Die Einvernahme der Angeklagten dauerte bis 12 Uhr. Allen 4 Angeklagten wird vorgeworfen, daß sie sich gegen die bestehende Fahrdienstoidnung vergangen haben. Kettner ist angeklagt, daß er das Einfahrtssignal gegeben habe zu dem Schnellzug 7 Uhr, trotzdem auf der Station ein Materialzug rangierte. Ferner soll er sich nicht überzeugt haben, ob die Strecke frei ist. Außerdem soll er den Weichenwärter nicht in korrekter Weise instruiert haben. Hottinger soll die Weichen so gestellt haben, daß der Materialzug auf das Hauptgeleise des einfahrenden Schnellzuges kam. Haitz hat, trotzdem er von dem Einlaufen des Schnellzuges wußte, das Umsetzcn der Maschine vorgenommen. Ott wird vorgeworfen, daß er sich nicht genügend orientiert habe. Nach der Beweisaufnahme, soweit diese überhaupt ein Urteil zuläßt, erscheinen die Angeklagten Kettner, Hottinger und Haitz am meisten belastet, während Ott weniger Schuld zu haben scheint. Außer der Zeugeneinvernahme erfolgte noch diejenige der 3 Sachverständigen: Betriebsinspektor Fuchslocher, Bahnbauinspektor Lehm von der General- direktion und Medizinalrat Müller von Kenzingen. Der damals schwer verletzte Lokomotivführer Zanger war als Zeuge anwesend. Morgen sollen die Plaidoyers beginnen. -s- Freiburg, 27. Juni. Wie gemeldet wird, soll die aus Dienstag den 28. ds. MS. in den Adlersaal einberufene Protestver- sammlung des hiesigen Gewerkschafts» kartells gegen die Ausweisung von Studenten und Arbeiterführern behördlicherseits verboten worden sein. Deutsches Reich. * Kiel, 27. Juni. Heute fand zu Ehren der britischen Seeleute ein Gartenfest statt, an dem etwa 1500 deutsche und englische Marinesoldaten, sowie zahlreiche Offiziere teil- nahmen. Eingeleitet wurde das Fest durch ein gemeinsames Essen, bei welchem Kapitän z. S. Emsmann die Anwesenden in englischer und deutscher Sprache willkommen hieß. Er schloß seine Ansprache mit einem Hoch auf König Eduard und Kaiser Wilhelm. Hierauf hielt Prinz Heinrich eine Ansprache in englischer Sprache, in der er die Bedeutung der englischen Marine hcrvorhob und auf die zwischen der deutschen und der englischen Marine bestehenden guten freundschaftlichen Beziehungen hinwieS. Der Prinz brachte zum Schluß ein Hoch auf die englische Marine aus. An das Festessen schloß sich ein Konzert mit unterhaltenden Aufführungen, sowie ein Ball, der die Mannschaft in bester Stimmung bis gegen 12 Uhr zu- sammenhielt. * Kiel, 28. Juni. Gestern abend fand ein Festmahl im Kaiser!. Dachtklub statt. Die Tafel schmückte der von König Eduard gestiftete Goldpokal. Au der Haupttafel saß der König von England zwischen dem Kaiser und dem Kronprinzen. Links neben dem Kaiser saß der Großherzog von Oldenburg, Fürst von Monaco und der Reichskanzler, rechts vom Kronprinzen saßen Prinz Wilhelm von Schweden, der englische Botschafter in Berlin und Prinz von Battenberg. Gegenüber den Monarchen saßen die Prinzen Eitel Friedrich und Heinrich. Kaiser Wilhelm und König Eduard hielten Trinksprüche. Später hielten die Majestäten Jeuilletorr. 16 ) Ris Jpsen. Gr-Wuiig aus dem Sccmaiinsleben v. Gustav Lange. (Fortsetzung.) Die herrliche Südländerin gab in diesem Augenblick das schönste Bild, das je einen Mann verführen, von Männcraugen geschaut werden konnte. So lag sie vor dem jungen Manne und seine Pulse klopften stärker und sein Atem wurde kürzer, und er fühlte das Fegefeuer, in das er unbedacht geschritten. „Steht auf, Donna!" stieß er hervor. „Ihr vergebt, was ich bin und bedenkt noch weniger, was Ihr seid?" „Was wäre ich ohne Dich ?" fragte sie schwermütig, ohne ihre Stellung zu verändern. „Vielleicht schon längst eine Entehrte, eine verdammte Selbstmörderin, oder im glücklichen Falle die elende Frau eines gemeinen Bukaniers. Daß ich noch Jngnes bin, die freie unbefleckte Jngnes, ist Dein Werk. Wessen Stand ist darum der höhere?" „Aber Euer Oheim, der stolze Don, der Ritter?" ficl Jpsen ein, fast stnnverwirrt durch das Feuer einer Leidenschaft, die er im Norden noch nie so gesehen, nie in einer Weiberbrust für möglich gehalten. „Mein Oheim ist gut, ich bin sein Abgott, seiner Familie letzter Blütenzweig; meinem Retter kann er nichts versagen," versetzte sie in freudiger Bewegung. „Aber mein Glaube!" versetzte der Jüngling fest, „dieser Unterschied trennt uns für immer." Einen Augenblick erschrak das Mädchen, dann starrte sie vor sich hin mit den seelenvollen Augen und flüsterte leiser und heimlicher: „Sollte Jngnes Liebe nicht wert sein, daß ein Mann darum zurückkehrte zur allein seligmachenden Kirche? Sollte die Freiheit ihres Besitzes nicht die Freiheit ersetzen, die Ihr in Eurer Lehre zu haben glaubt? Sollte Dir der Zwang des Priesters nicht lieb werden, dessen Segen Dir Jngnes zum Eigentum gibt? O Liebe ist auch Religion, und vielleicht die wahre. — Aber nicht doch," fuhr sie rascher fort, da sie sah, wie der junge Mann das Haupt schüttelte und sie sein Gefühl verletzt glaubte, „nicht doch! Du glaubst an meinen Gott und übst die Tugend. Bleibe, was Du warst; Jngnes wird mit Dir ziehen, in welches Land Du willst. Was hat die Liebe mit dem heiligen Stuhle zu Rom zu schaffen, der Priester kennt die Liebe nicht, er darf ja nicht Gatte sein. Du hast recht, so geht es nicht; denn Du wärest kein ganzer Mann, hieltest Du nicht an dem Glauben Deiner Eltern. Also fort von hier nach Batavia, zum Kap, nach Deiner Nordsee, hinauf zum Eispol, olles ist mir recht. Ohne Dich sah mich mein Oheim so nicht wieder; mag er sich beruhigen, wenn er mich dereinst glücklich weiß an Deinem ehrlichen Herzen." „Donna, Ihr quält mich wie Euch," rief mit schmerzlichem Tone Nis und fuhr mit der Hand über seine heiße Stirn. „Ihr seid schön, gut, liebenswert, des besten Mannes der Erde würdig. Aber dennoch — o, hätte ich Euch nie gesehen, oder stände ich alt, graulockig und häßlich vor Euch! -- Dennoch darf ich nimmer meine Hand ausstreckcn nach Eurem Besitz." „Und warum nicht?" fragte überrascht und fast zürnend dieses herrliche Weib und es glänzte fast wie eine Träne in ihren Auge». Ein strenger Ernst verfinsterte Jpsens Züge. „Weil diese Hand nicht mehr frei ist," sprach er eintönig aber fest, „weil einer nordischen Jungfrau mein Schwur gilt. Seid Ihr auch eine Königin gegen die arme verlassene Magd, so bleibt mir dennoch keine Wahl mehr, denn ich wäre noch weniger ein ganzer Mann, wie Ihr meint, könnten Reichtum, Rang oder höherer Reiz mich diese» ersten Schwur brechen lasten." Cercle im Garten ab. König Eduard hatte eine längere Besprechung mit dem Reichskanzler. Eine glänzende Illumination, verstärkt durch die Beleuchtung aus den Scheinwerfern der Schiffe, und Feuerwerk bildete den Abschluß der festlichen Veranstaltung. Wiesbaden, 27. Juni. Als gestern nachmittag Prinz Moritz von Schaum bürg-Lippe mit dem Kammerhern v. Specht in der Nähe von Langenschwalbach eine Automobilsahrt unternahm, fuhr der Wagenlenkcr, der einem Hund ausweichen wollte, eine Tklegraphenstange an. Diese schlug um und traf den Kammerherrn v. Specht, der sofort tot war. Der Prinz und der Führer wurden aus dem Wagen geschleudert, erlitten aber nur leichte Verletzungen. * München, 27. Juni. Von der im Bau begriffenen neuen Maximilians-Jsarbrücke wichen heute auf beiden Seiten an den Ufer- Widerlagern die Gelenke aus und zwar am rechten Ufer um 37 cm und am linken um 50 om, sodaß der Einsturz des linken Bogens, wo das Gelüst seit 14 Tagen bereits entfernt ist, unvermeidlich ist, während das Gerüst rechts noch steht. Auch der Bogen auf der rechten Seite muß abgebrochen werden. Die Arbeiten find eingestellt worden. Die Ursache des Aus- weicheus ist noch nicht festgestellt. Frankreich. Paris, 26. Juni. Bei dem heutigen großen Radrennen war Mayer (Deutscher) 1. Ruett (Deutscher) 2. Ellegaro (Däne) 3. Die Niederlage Jacquelins durch Mayer in der letzten halben Runde rief unter einem Teile der Zuschauer Mißvergnügen hervor; sie veranstalteten eine Kundgebung gegen Mayer und warfen ihm Sand vor das Rad. (Französische Gastlichkeit!) Türkei. Konstantinopel, 27. Juni. In der Kirche zum hl. Konstantin kam es am letzten Sonntag zwischen dem Klerus und den Ephoren der Kirche zu heftigen Szenen. Kaum war die Messe zu End', als zwischen dem noch in vollem Ornat dastehenden Popen und mehreren Ephoren ein heftiger Streik ausbrach, daß sich der noch anwesenden Kirchenbesucher cine Panik bemächtigte. Alles stürmte nach den Ausgängen, wobei viele Personen verletzt wurden. Die Popen und die Ephoren hatten aufeinander Revolver schlisse abgefcuert, wobei aber unschuldige Menschen getroffen wurden. Eine Frau erhielt zwei Kugeln in den Unterleib. Ein Fleischer Michael und ein Mann Bastlikus de Chiote wurden ebenfalls schwer verletzt. Die skandalöse Szene nahm erst ein Ende, als die türkische Polizei in die Kirche drang und die Ordnung wieder herstellte. Priester und Ephoren wurden verhaftet. Der Aufstand in Deutfch-Südwestafrika. Berlin, 25. Juni. Gouverneur Leutwein telegraphiert aus Windhuk vom 25.: Ich bin nach Windhuk zurückgek ehrt und habe die G?- , Mit. Anstrengung hatte Nis diese Worte hervorgebracht, aber ihre Wirkung setzte ihn in Erstaunen. Alle Röte wich plötzlich von Donna Jngnes Wangen, ihr Körper schwankte, so daß er die Arme ausstr ckte, um sie zu stützen, dann aber warf sie auf einmal seine Hände zurück und stand hoch aufgertchtet vor ihm da; ein wilder Geist schien über sie gekommen zu sein, die Blicke funkelten und ihre Hand faßte den Griff eines kleinen Dolches, den sie nach Landes- fitte im Busen trug. „Wie heißt sie, wo wohnt sie, die Verwünschte, die Dein Herz gefangen hält," rief sie ungestüm, «ich erdolche sie mit dieser Waffe, die-" Donna Jngnes vollendete den Satz nicht, ihre Arme sanken schlaff nieder, alle ihre Züge zeigten wieder den früheren Ausdruck, schmerzlich nur zuckte es um ihren Mund und die Augen stoffen in Tränen über; rasch warf sie den Schleier übei ihr Gesicht. „Komm, mein lieber guter Freund!" sagte sie milde, aber mit leicht zitternder Stimme; „mich friert hier im Fegefeuer. Tief steht schon die Sonne und die Nacht wird bald herauf- kommen." Langsam schritt sie aus dem Felsengewölbe und ohne sich umzusehen den rauhen Pfad hinab, der Gegend zu, wo ihre Diener warteten. Nis Hörle die tiefen Seufzer der Voranschreitenden schäfte dcs Gouvernements übernommen. Im Einverständnis mit dem Truppenkommandcur begebe ich mich im August nach Süden. Der ruffisch-japanische Krieg. Tokio, 26. Juni. General Oku meldet, daß die japanischen Verluste in der Schlacht von Telissu (Wafangkou) sich auf 217 Tote, darunter 7 Offiziere, und 946 Verwundete, darunter 43 Offiziere, belaufen. * London, 27. Juni. Der Eigentümer des kürzlich vom Wladiwostock-Geschwader beschlagnahmten Dampfers „Allanton" erhielt heute nachmittag ein- Telegramm von seinem Kapitän, in dem es heißt, daß das Prisengcricht beschlossen habe, Schiff und Ladung zu konfiszieren, daß ihm aber innerhalb eines Monats Berufung dagegen zusteht. * Petersburg, 28. Juni. Wie ein Telegramm des Statthalters Alexejew von gestern meldet, ging nach Berichten der Konteradmirale Witthöft vom 20. und Grigorewitsch vom 23. dem Auslaufen des Geschwaders langwierige Arbeiten zwecks Vernichtung feindlicher Minen voraus. An dieser Arbeit nahmen olle Schiffe, die Hafenkutter und alle Dampfer der Bazger- karavane teil. In der Nacht vom 23. fand vor Port Arthur ein Kampf zwischen russischen und japanischen Torpedobooten statt. Auf russischer Seite wurde ein Kapitän und ein Leutnant leicht verwundet. Um 2 Uhr nachmittags lief das russische Geschwader aus. Zu derselben Zeit wurden am Horizont 11 japanische Schiffe und 22 Torpedoboote entd ckt. verschiedene». — Frau Lydia Wer eschtschagin, die Witwe des berühmten Malers, teilt in russischen Blättern mit, sie habe aus Port Arthur die Mitteilung erhalten, daß im dortigen Hafen bei der Aufsammlung der Trümmer deS in die Luft gesprengten „Petropawlowsk" ein Bild ihres Mannes aus dem Meere herausgefischt wurde, welches einen unter dem Vorsitz des Admirals Makaroff gehaltenen Kriegsrat dar- stcllt. Das Bild, welches Wereschtschagin auf dem „Petropawlowsk" gemalt hat. soll gänzlich unversehrt sein, trotzdem es geraume Zeit in den Meereswogen umhertiteb. — Auf Kap Flora, dem südwestlichen Kap der Northbrook-Jnsel des Franz Josefslandes, fand, wie der „N. Fr. Pr." gemeldet wird, ein amerikanisches Schiff einen Messingzylinder, etwa einen Fuß lang, mit der Aufschrift: „Andrses Polarexpedition". Andrees Bruder hofft, im nächsten Monat im Besitz; des Zylinders zu sein, dtssen Bestimmung noch nicht bekannt ist. Am 11. Juli 1897 stieg Avdrö mit siinen beiden Begleitern Strindberg und vr. Fränkel von der Dänenins.l mit seinem Ballon auf und ist seitdem verschollen. Nur zweimal erhielt die Welt Kunde von dem tollkühnen Forscher, als eine v on ihm abgelaffene Br ief taube und und wie ein Fieberkranker, der den ersten Schritt vom Krankenlager hinaus in die Luft wagt, schwankte er ihr nach, fröstelnd in dem kühlen Meerwinde, zerrissen in seinem Innern, unzufrieden mit sich selbst und wie zur Ermannung leise vor sich hinsprechend. „Es muß ja so sein! Gute Hima, ich konnte Dich nicht opfern; Du hast nichts als die Hoffnung und mich, dieser bleibt aber auch vieles ohne mich." 8. Kapitel. Tugend ohne Prüfung, Tugend ohne Opfer ist keine Tugend, denn ihr mangelt das Erkenntnis und das Leben. Auch unfern Helden kostete seine Redlichkeit Kampf und Schmerz. Seine blühenden Wangen waren nach einer schlaflosen Nacht erblichen; sein Herz klopfte heftiger als im Sturme oder im Gefecht mit den Seeräubern, als er die Fregatte mit hergestelltem Mastbaume, geputzt wie eine jungfräuliche Braut des Neptuns unter ihren Segeln und flatternden Flaggen und Wimpeln am Ausgange dcs Hafens sich schaukeln sah. Mit freudigem Eifer arbeiteten seine Gefährten rührig auf der Rhede, das Nötige in die Schaluppen und Boote zu fördern; jedermann drängte sich in geräuschvoller Behendigkeit; zum ersten Male stand er müßig, gelähmt, erschlafft und starrte mit feuchten Augen auf die bekannte, ihm sonst so liebe Geschäftigkeit. dann später eine Bootsplanke von seiner Expedition ausgesunden wurde. Daß Andröe und seine Begleiter noch am Leben find, ist kaum zu hoffen. _ Badischer Landtag. Karlsruhe, 27. Juni. sll4. Sitzung der II. Kammer.) Präsident Gönner eröffnet um 4 Uhr die Sitzung. Am Regierungstifch Minister Schenkel. Der Präsident teilt ein Schreiben dcs Ministers des Innern mit, wonach die Erhebungen über die Hochwasserschäden vom 27. und 28. Mai noch nicht abgeschlossen seien. Gegebenenfalls werde die Regierung Administrativkredite in Anspruch nehmen. Abg. Armbruster erstattet Bericht über den Gesetzentwurf betr. Aenderung des Polizeistrafgesetz- buches. Abg. Vcnedey bemerkt, daß bei der nochmaligen Beratung den s. Z. geäußerten Bedenken nach Möglichkeit Rechnung getragen worden sei. Abg. Eichhorn: Seine Partei könne trotzdem dem Entwürfe nicht zustimmen. Geh. Obcrregierungsrat l)r. Glöckner erklärt, die Regierung habe sich nur notgedrungen den Kowmissionsbkschlüfsen angcschlossen. Der Gesetzentwurf wird schließlich gegen die Stimmen der Sozialdemokraten angenommen. Abg. Hergl berichtet über den Gesetzentwurf, die Ausscheidung von Landstraßen betr., welchem' dcbattelos zugestimmt wird. Abg. Zehnter berichtet über den Gesetzentwurf, die Sicherung der Ansprüche der Gemeinden aufgrund des Ortsstraßengesctzcs, welchem ebenfalls zugestimmt wird. Nach Erledigung einiger Petitionen wird die Sitzung ge- schlo s s n. Morg e n 9 U hr: Petitionen. _ (Amtsgericht Durlach.z Tagesordnung zu der am Donnerstag den 30. Juni, vormittags "9 Uhr, statt- stndenden LchsffengerichtSfitzung. 1) August SiegriK von Weingarten wegen Beleidigung. 2) Karl Friedrich Volk von Wösckbach wegen Körperverletzung. 3) Friedrich Lutz von Dietcrsweiler wegen Körperverletzung. 4) Christian Sebastian Hang von Kleinsteinbach wegen Körperverletzung. b) Ludwig Daube in Königsbach wegen Beleidigung. 6) Karl Uhrmann, Agent i» Pforzheim, Wege» Beleidigung. 7) Wilhelm Farr, Schreiner in Klein- steinbach, wegen Beleidigung. 8) Wilhelm Raquot und dessen Ehefrau i« Durlach wegen Beleidigung. _ Kuuderte von Stützenden Kindern steröen in jede« Sommer an Brechdurchfällen. Einen Schutz gegen diese Krankheit bildet eine rationelle Ernährung des Säuglings, wie sie am besten durch Kufeke's Kindermehl «it Milch erreicht wird. Kufeke's Kindermehl macht die Milch im Magen des Kindes leichter verdaulich und bildet, weil es die Gährungen im Darm vermindert, einen wenig günstigen Nährboden für Krankbeitskeime. Ueberhaupt wacht das Kufeke Kindermehl durch seine« Gehalt an Nährstoffen den gesamten Organismus »«d damit auch den Magen und Darm deS Kindes widerstandsfähiger gegen die Krankheitskeime. Die meisten Brechdurchfälle betreffen Kinder mit ungenügender oder nicht rationeller Ernährung. __ SestoXinllsrnsIirung. düäenä. 22mrl1 xiLw. —I^ebtzrs. 11 211 Kaden.— „Bist Du krank geworden, mein Junge?" fragte Kapitän Barez, der im Staatskleide hcr- antrat, um ihn abzuholen zum Abschiedsbesuche bei dem Gouverneur. „Du stehst aus, als iät es Dir not, vor Verbastheit die Hängematte aufzusuchen. Komm nur mit; das Frühstück hat gefehlt, ein Gläschen Oporto im Schlosse wird Dich kurieren." Nis antwortete nicht, nur ein schwerer Atemzug, der fast wie ein Seufzer klang, entrang sich seiner Brust und fast mit Widerwillen folgte er dem Kapitän in das Fort und zu dem Prunksaale des Gouverneurs. Auf dem vergelbten und ausdruckslosen Gesichte dcs Don Henriquez lag h nie cine Wolke und die Adlernase hielt nicht den Strich dcs Hochmuts fest, in dem der Ritter sie sonst zu tragen pflegte. (Fortsetzung folgt.) verschiede«»». — In Berlin hat es ein Mann fertig gebracht, nach dem Tod seiner Mutter, einer Be- amtenwiiwe, das Witwengeld noch 15 Jahre lang für sich weiter zu erheben, ohne daß der Betrug entdeckt wurde. Liegenschaftskäufc zu Durlach im Monat Mai 1S64. Der Grundstücke Lager- Huch Nr. «131 Z4L0 I388d 1385c I38Sä 1224 L876 5841 ÄS'»- 8837» LSI3 8816 17334 88 IN, 8816 8792 8759 8816 4494k 8808k 8808 8867 8608 8809 8278 1180 8178 8176 8878 8166 Flächeninhalt, Kulturart und Gewann. 11.08 18,90 2.03 1,84 2,31 0,28 10,83 23.66 15,08 26,05 0,22 0,11 16,44 1,87 ^1,23 8,53 0,22 16,21 0,28 0,13 0,14 0,14 0,18 7,00 1.17 3,77 3,89 4,43 3,96 » Weinberg in der äußern Höhr, s Acker in den Bicläckern. » 1 » r Hausgarte» in den Reizer Wiesen » 1 » Hosraite m. Geb. im Ortsetter. » Weinberg an der Ettlingerstraße. » Acker am Kalkofen. » Acker im Thiergarten. » Hofr. m. Geb. im Handacker. » Hausgarten an der Dürrbach. » Weg daselbst. » Hofr. m. Geb. in der Brun. » Hausgarten an der Dürrbach. » Weg daselbst. » Acker im kurzen Pfad, a Weg an der Dürrbach. » Acker in den hohen Erlen. » Acker an der Dürrbach. » Acker daselbst, s Acker daselbst. » Weg daselbst. » Weg daselbst. » Acker u. Grasrain im GeigerSberg » Hofr. m. Geb. im Ortsetler Adlerstr » Acker in der alten Herrenhelden. » Acker daselbst. » Weinberg im untern Lichtenberg. » Acker im hohen Stein. Name, Stand und Wohnort des bisherigen Eigentümers. Name, Stand und Wohnort des neuen Eigentümers. SB L 8> Jakob Haab Witwe, ged. Goldschmidt. Wolf Palm, Handelsmann, Grötzingen. Wilhelm Ludwig Wörner, Fabrikschloffer hier. Karl Johann Kumm, Landwirts Ehel, Grötzingen. Kauf. Heinrich Blum, Schreiner hier. Wilhelm Dill, Fabrikschlossers Eheleute hier. Christof Heinrich Order Wtb-, geb. Scitz hier. Friedrich Weigel, Landwirts Eheleute hier. Karl Christian Katz, Landwirt hier. Ernst Krieger Ehefrau, geb. Rohadinsky, Grötzingen. Friedrich Wilhelm Prell, Privat, Auerbach (Hessen). Karl Schick, Kaufmann von hier. Stadt Durlach. Jakob Widmann, Gipsermeister hier. Wilhelm Hertel alt, Gärtner hier. Karl Haller, Fabrikarbeiters Eheleute hier. Eugen Hermann Kasper, HauptlebrerS Ehel. hier. Karl Kreutz, Architckis Eheleute hier. Fr. Wilh. Zimmermann, Steinbr. Ehel., Grötzingen. Firma A. Printz, Brauerei, Karlsruhe. Stadtgemeinde Durlach. Karl Schick von hier. Heinrich Götz, Privat Eheleute hier. Stadtgemeinde Durlach. Tausch. Kauf. Tausch. Stadt Durlach. Wilhelm Hertel alt, Gärtner hier. » Ehristof Bull und Hermann Bull hier. Stadtgemeinde Durlach. Heinrich Früh, Landwirt hier. Wilhelm Baumann, Hauptlehrcr hier. Gustav Beer, Oberingenieur hier, dto. Christian Daler, Kaufmann hier. Friedrich Kratt, Wirt hier. Eduard Altfelix, Gärtners Ehefr.. geb. Forschner hier Ludwig Tiefenbacher, Kaufmann hier. Ludwig Wilhelm Kurz, Landwirt, Grötzingen. dto. dto. dto. Joh. Motteler. Oberpsstajsistent Ehelente hier. Hermann Weissang. Tüncher bier. Philipp Heinrich Meier, Gärtners Eheleute hier. Stadtgemeinde Durlach. dto. dto. dto. dto. Hermann Kasper, Hauptlehrers Eheleute hier. Karl Herrmann, Eisendrehers Eheleute hier. Joh. Martin Burst Eheleute, Grötzingen. dto. Karl Fr. Burst, Landwirts Eheleute, Grötzingen. Engelhard Schaufelberger, Tagl. Ehel., Grötzingen. Kauf. Preis. 800 80» 4 844 2900 900 10000 520 48 000 138 44 18 00» 2 5L9 1478 800 88 1280 142 j 108 96 232 700 4600 ^ 251 7ö 130 ArrrLsverkündigung sblatt AmtlichK HekaNNtMachUNW« für den Amtsbezirk Drrrlach. Privat-Anzeigen. Die Rotlaufkrankheit unter den Schweinen -etr. Nr. 22,560/62. Das Bezirksamt Karlsruhe gibt bekannt, daß Die Rotlaufkrankheit unter den Schweinen in Welschneureuth erloschen, Dagegen in den Gemeinden Knielingen und Stafforth ausgebrochen ist. Durlach den 26. Juni 1904. Grotzherzogliches Bezirksamt: _ HePP- _ Bekanntmachung. Die Abonnenten werden auf die Bestimmungen der Wasser- Dezugsordnung und die ortspolizeiliche Vorschrift über die Benützung Der Wasserleitung u. s. w. aufmerksam gemacht, wonach Eigentumsübergänge und Veränderungen an Hausleitungen (Anbringung neuer Hahnen, Badeeinrichtungen, Klosets rc.) sofort schriftlich dem Wasserwerk anzumelden sind. Die Anmeldung ist auch bei denjenigen nötig, die das Wasser Durch Wassermesser beziehen. Unterbleibt die Anmeldung, so verfallen die Abonnenten in die festgesetzten Strafen. Gleichzeitig wird mitgeteilt, daß am 1., 2. und 4. Juli d. I. die periodischen Ablesungen der Wassermesser vorgenommen werden. Die Hauseigentümer werden ersucht, die Wassermesserschachte rechtzeitig zu entleeren, damit die Wassermesser richtig abgelesen «erden können. Durlach den 28. Juni 1904. Stäöt. Wasserwerk: _L. Hauck._ Bordstein - Lieferung. Die Lieferung von 300 lfd. m geraden Sandsteinbordsteinen soll im Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Schriftliche Angebote hierauf sind bis spätestens Montag den 4. Inli d. I., mittags 12 Ahr, auf unserem Bureau abzugeben, woselbst die Bedingungen und Profilzeichnungen zur Einsicht aufliegen und Angebotsformulare unentgeltlich abgegeben werden. Durlach den 28. Juni 1904. ^ Stadtbauamt: L. Hauck. Arbeiter-Gesuch. Tüchtige jüngere Erdarbeiter finden sofort Beschäftigung. Meldungen beim städt. Obmann Dürr, Lammstraße 32. SLaötbauamt. Verbot werden gemäß L 29 Zisi. 2 des Gesetzes vom 25. ^ebr. 1879 — Ges. u. V.O.Bl. S. 161 „das Forststrafrecht..und Forststrafverfahren betr." — im Betretungs- ! falle von 1 bis 10 Mart bestraft. Spielberg, 27. Juni 1904. > Der Gemeinderat: Höfel, Bürgermstr. . Höfel, Ratschrbr. Lpielberg. Bekanntmachung. Das Beerensammeln im Go meindewald Spielberg ist für alle Fremden, d. h. solche Personen, welche nicht Einwohner von Spielberg und Angehörige von solchen Find, verboten. Zuwiderhandlungen gegen dieses Heute (Dienstag): Frische Ftbrr- und Grikbemmstk und Schwartenmagen. Große staatlich überall erlaubte 7 7 7 Wunen Verlosung. Kauptgewinne: ML. 22S000, ISO000, ISO OOV, LOOOOO, SO OVO w s v Nur Original-Lose «erden versandt. Prospekte, aus welchen alles nähere ersichtlich, versendet im Voraus gratis und franko FF KraunschVkiH, Erttjitrplatz 4. Wohnung. 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Der Beirat des Frauenvereins: _ Specht, Stadtpfr._ Evangel. Ortsvereiu der HnstaV-Adokf-Stiftnrrg i« Iurlach. Auf die Bitte vom 20. d. Mts. ist uns, außer den regelmäßigen Jahresbeiträgen, für die Festgabe zum Jahresfest der Hauptversammlung in Heidelberg der Betrag von Fünfundneunjig Mark durch die Sammlerin übermittelt worden, wofür wir den freundlichen Gebern herzlich Dank sagen. Jahresberichte des Gustav-Adolf-Vereins sind noch vorhanden und können bei Meßner Schäfer in Empfang genommen «erden. Der Vorstand: Specht, Stadtpfr . Ailsjtrllllllgslilttttie der Bäcker, Konditor u. verw. Gewerbe. Ziehung 30. Juni Atlaiiiilielm. MOlEöMtkev.LMO. l. Haupttreffer S,000 W. u. I,ooo n soo 2 Gew. L 200 .. 400 .. 51b ,. ruf s,soo 520 „ iusges. I2,S0V W. Loose ä 1.—, 11 St. 10.—. Porto und Liste 25 H bei Varl Sät-!, WankgefcHäft. Karlsruhe Duc Zlal. Ksrtoffklii, per Pfd. 9, 5 Pfd. 40 H, im Korb 7'; H per Pfd. Ltiilipp i-ugee L ssüiaien. Kochherde, emaillierte, lackierte und gußeiserne, in sehr großer Auswahl empfiehlt k, Frau Görlacher 3 ^, Ehr. Weygandt 1 *4 Indem wir hierfür herzlich danken, bitten wir um weitere Gaben. Großh. Bezirksamt. Expedition des „Durlacher Wochenblattes". Aotksturnfest, veranstaltet von Tulligemillde und Tlmivmiii Duckch auf dem Turnplatz bei der Untermühle am Sonntag den 3. Juli 1904, Programm: Vormittags 8 Uhr: Wettläufe für Turner und Zöglinge beim Turnplatz. Nachmittags 1 Uhr: Abmarsch von der „Blume" nach dem Turnplatz. Daselbst: Freiübungen, Wetturnen in volkstümlichen Uebungen (Fünfkampf), Kürturnen und Turnspiele. Konzert und Restauration. Hierzu beehren wir uns, die verehrlichen Mitglieder beider Vereine nebst Angehörigen, sowie tit. Einwohnerschaft mit der Bitte um zahlreiche Beteiligung turnfreundlichst einzuladen. ' Der Ausschuß. ,H. 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