WM" Tageblatt. 165 . !r»i» ot«t»ljWli« »irtchS^vitj ML >-« --»» Beste!!,, Montag dt« 18. Mi SstrrückMlSk« 0 Stzr per viergefpalre« Serie » Pf- S"ferate erbittet ms» bi» fpSlesteu» !0 Uhr vorwittagr. TögesneuigKeiterr. Bade»». Karlsruhe, 16. Juli. Als Antwort auf das Telegramm des Staatsministers v. Brauer, das von endgültiger Annahme der Verfassungsvorlage dem Großherzog berichtet hatte, telegraphierte der Groß Herzog aus St. Blasien: Das einträchtigliche Zusammenwirken beider Kammern ist ein beglückendes Ereignis und verspricht eine hoffnungsvolle Folge für die Zukunft. Die mir persönlich gewidmete freundliche Gesinnung erkenne ich sehr dankbar an und ersuche Sie dem Präsident der Zweiten Kammer meinen lebhaftesten Dank für diesen so werten Beweis treuer Anhänglichkett zu sagen. Ich schätze die für mich geplante Ehrung — gemeint ist die Aufstellung der Büste im Sitzungssaal der Zweiten Kammer — in ihrer ganzen Bedeutung. Möge das Gesetz zum Wohle deS Landes wirksam werden! -s Karlsruhe, 16. Juli. Der landständische Ausschuß wird am Tage des Landtagsschlusses in den Räumen der I. Kammer zusammentreten und die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung der Rechnungen der Amortisations- kosse und der Eiseubahnschuldentilguugskasse für das Jahr 1903 vornehmen. § Karlsruhe, 16. Juli. sFerienstraf- kammer.j Das Schöffengericht Durlach hatte in seiner Sitzung vom 26. Mai gegen die Ehefrau Katharine Cäcilie Kambeitz geb. Dopf aus Grötzingen wegen Körperverletzung eine Geldstrafe von 10 Mk. ausgesprochen. Gegen dieses Urteil legte die Angeklagte Berufung ein, die aber als unbegründet verworfen wurde. * Durlach, 18 . Juli. Das Volksbureau Karlsruhe, welches am 1. Januar d. Js. errichtet wurde, wurde im ersten halben Jahre von 413 Auskunftsuchenden in Anspruch genommen, an welche insgesamt 423 Auskünfte erteilt wurden, davon 20 schriftlich. Die Auskünfte betrafen in 47 Fällen das Arbeits- und Dienstverhältnis; in 57 Fällen Invalidenversicherung, in 57 Fällen Unfallversicherung, in 28 Fällen Krankenversicherung, in 57 Fällen Zivilrecht, in 26 Fällen Strafrecht, in 39 Fällen Staats- und Verwaltungssachen, in 97 Fällen bürgerliche Rechtssachen (Miete, Erbschaft u. s. w.), in 14 Fällen Verschiedenes. Schriftstücke wurden 142 angefertigt. Bon den Auskunftsuchenden gehören 151 den angeschloffenen Vereinen an; 40 waren Einzelmirglteder und 222 waren Nichtmitglieder. -s-Mannheim, 17. Juli. Von einer heldenhaften Tat des 8 Jahre alten Volksschülers Robert Holm, Sohn des Frachtbriefträgers Johann Holm, berichtet der „Gen.-Anz." Der Knabe rettete binnen wenigen Tagen 2 Menschenleben vom Tode des Ertrinkens. Es waren der 17 Jahre alte Tapezier Schmidt, welcher beim Baden im Neckar zu weit iu die Strömung geriet, und der 5 Jahre alte Willi Hermann, welcher beim Spielen am Ufer des Neckars plötzlich ins Wasser fiel. Mannheim, 9. Juli. Vor dem Schöffengericht wurde heute ein lehrreicher Widerstandsprozeß verhandelt. Angeklagt war der unter dem Namen „Pctriscppl" stattbekannte Fuhr- halter Josef Petri. Er wurde am Abend des 3. Mat in der Nähe der Börse von einem Schutzmann angehalten, weil er mit der Peitsche überlaut geknallt haben sollte. Petri bestritt das; er soll weiter die Angabe seines Namens verweigert haben, und als er zur Wache geführt werden sollte, ging er nicht mit. Der Schutzmann suchte darauf den Fuhrmann mit Gewalt abzuführen, es gab eine Zerrerci und im nächsten Moment kniete der bärenstarke Petriseppl auf dem Schutzmann und erklärte, er halte ihn so lange fest, dis andere Schutzmänner kämen. Durch das Dazwischenkommcn anderer Polizisten wurde dann der Szene ein Ende gemacht. Die Zeugen bekunden, daß Petri nur einmal und garnicht überlaut geknallt und dem Schutzmann wiederholt erklärt habe, er sei der Petriseppl. Der Richter fand es auffällig, daß gerade der beteiligte Schutzmann, Kabel ist sein Name, so viel Widerstandsfälle habe. Der Verteidiger Petris, R.-A. vr. Frank, meinte, wenn man der hiesigen Schutzmannschaft im allgemeinen nicht nachsagen könne, daß sie zu Uebergriffen neige, so finde das seine Erklärung in dem Umstande, daß sie sich meist aus süddeutschen Elementen rekrutiere. Im gegebenen Falle sei es auch wieder ein Norddeutscher gewesen, der seine Schneid habe zeigen wollen. Das Gericht verurteilte Petri unter Freisprechung von der Anklage der Uebertretung straßenpolizetltcher Vorschriften wegen Widerstands zu einer Geldstrafe von 30 Mk. Der Schutzmann sei der Ansicht gewesen, daß Petri überlaut geknallt habe und aus diesem Grund sei er auch berechtigt gewesen, den Fuhrmann nach seinem Namen zu fragen. Man habe dem Angeklagten im weitesten Maße mildernde Umstände zugebilligt, weil das Gericht der Ansicht sei, ls wäre zweckmäßiger gewesen, wenn der Schutzmann in Anbetracht der unbedeutenden Uebertretung nicht darauf bestanden hätte, den Angeklagten auf die Wache zu bringen. Der Schutzmann sei nicht ohne Schuld, daß es zu so häßlichen Szenen kam. -st Tauberbischofsheim, 16. Juli. Vorgestern nachmittag entlud sich über unsere Nachbargemeindcn Königheim, Wcrbach, Hochhausen, Werbachhauscn und Böttigheim ein furchtbares Gewitter mit wolkenbruchartigem Regen, sodaß das Wasser in Werbach und Werbachhauscn Meter hoch stieg und alles überschwemmte. Begleitet war dieser Regen noch von einem furchtbaren Hagel in der Größe von Haselnüssen. In Königheim vernichtete der Hagel den gesamten Weinbergsertrog. In den anderen Gemeinden ist der Schaden weniger beträchtlich. * Todtmoos, 17. Juli. Der Großherzog und die Grotzherzogtn von Baden kamen heute nachmittag mit Gefolge von St. Blasien hier an, um die Lungenheilanstalt und das Sanatorium Wehrawald einer eingehenden Besichtigung zu unterziehen. Deutsches Sketch. * Berlin, 17. Juli. Heute mittag brach in der Spritfabrik von R. Eiseumann in der Mühlenstraße Großfeuer aus, das in wenigen Minuten infolge Explosion mehrerer Spritbehälter eine Rtesenausdehnuug annahm. Bei einer Explosion wurden 5 Pferde des Besitzers getötet, bei einer anderen erlitten 7 Feuerwehrleute teilweise schwere Verletzungen. Um 5 Uhr war es den energischen Anstrengungen Nerrilketon. 16 ) Hübe« und Drüben. Novelle von Emilie Heinrichs. (Fortsetzung.) Und von solchen recht angenehmen Hoffnungen erfüllt, gab der kluge Geschäftsmann auf dem Heimwege eine Depesche an Mr. Scott in London auf. Am nächsten Morgen erschien Eugen Ramond wieder in Richards Hause, entschlossen, den Freund um jeden Preis zu sprechen und sich nicht wieder abweisen zu lassen. „Herr Völker ist in der letzten Nacht verreist," sprach der erste Buchhalter achselzuckend. „Wohin kann ich nicht sagen, doch schien er, nach seinem Gepäck zu urteilen, eine größere Reise zu machen." „Hat er Ihnen keine Instruktionen, keine Briefe oder dergleichen gegeben?" fragte Eugen, der sich kaum von seiner Ueberraschung zu erholen vermochte. „Instruktionen freilich, doch eben keine angenehmen; Briefe dagegen nicht." „Sind diese Instruktionen ein Geheimnis?" „Bis zur Ausführung allerdings!" „Wollen Sie mir dieselben einige Minuten vor der Ausführung Mitteilen?" „Es soll geschehen, ich kann darin keine Pflichtverletzung finden." Eugen war in heftiger Unruhe. Sollte der exzentrische Richard irgend einen verzweifelten Schritt im Schilde fuhren? Seine geheimnisvolle fluchtähnliche Reise deutete darauf hin. Der Gedanke an sein bevorstehendes Fallissement hatte ihn jedenfalls fortgetrieben. „Und ich trage vielleicht die Schuld durch mein gestriges schroffes Gebühren, wodurch ich nur seinen törichten Stolz brechen, sein verschrobenes Ehrgefühl in's rechte Geleise bringen wollte." So murmelte Eugen, hastig auf- und abschreitend. „Sie wissen, daß ich Ihres Prinzipals Freund bin? fragte er plötzlich den Buchhalter. „Ja, mein Herr." „So sagen Sie mir alles. Wie steht's mit der Firma? Ist sie durch den Schurkenstreich des Kompagnons ruiniert?" Der Buchhalter zuckte die Achseln. „Ich verrate meinen Herrn nicht!" sagte er stolz. „Sie sind ein braver Mann!" rief Eugen etwas ungeduldig. „Doch brauchen Sie nicht zu verraten, was Ihr Herr mir teilweise selber anvertraut hat und schließlich sogar auch ein öffentliches Geheimnis schon ist." Der Buchhalter blickte unschlüssig vor sich hiu. „Es könnte vielleicht alles noch gerettet werden, wenn mir nur Vertrauen geschenkt würde," fuhr Eugen fort. „Sagen Sie mir uur das eine, war Herr Völker aufgeregt, bemerkten Sie etwas Auffälliges an ihm?" „Er hatte sich fast den ganzen Tag eingeschlossen und ließ niemand vor sich. Am Abend kam Herr Walbach, dem wurde die Tür geöffnet. Er war wohl eine halbe Stunde bei dem Herrn Prinzipal, worauf dieser ruhig zu mir in's Komplott kam und mir mitteilte, eine plötzliche Reise machen zu müssen; er könne seine Rückkehr nicht genau bestimmen. Wenn er bis heute über vierzehn Tage nicht zurück sek, auch nichts von sich hören hat lassen, dann —" „Nun dann?" fragte Eugen, der kaum seine Aufregung zu bemeistern vermochte. „Vollenden Sie mein Herr, oder die Folgen fallen auf Ihr Haupt." „Dann sollte ich die Zahlungsunfähigkeit des Hauses anzeigen," fuhr der Buchhalter zögernd fort. „Wie viel Geld bedürfen Sie um dieses sbzuwendeu?" fragte Eugen kurz. „Zehntausend Taler würden in diesem Augenblick genügen." der Feuerwehr gelungen, den Brand auf das Etablissement zu beschränken und die Gefahr für die benachbarten Grundstücke zu beseitigen. Insgesamt wurden 15 Feuerwehrleute verletzt, außerdem ein Stallmeister, der die Pferde zu retten suchte. Frankreich. * Paris, 17. Juli. Ein junger Amerikaner namens Ochaplcigh beging heute, wie man vernimmt in einem Anfalle von Geistesstörung, in furchtbarer Weise Selbstmord, indem er sich mit einem Seziermefler etwa 30 Verwundungen beibrachte und sich außerdem mit Strichnin vergiftete. * Chambery, 17. Juli. Infolge eines mit einem Wolkenbruch verbundenen Wirbel- sturmes trat ein Gebirgsbach über die Ufer und zerstörte einen Teil des Dorfes Bozel. 11 Personen find ums Leben gekommen, 16 werden vermißt. England. London, 16. Juli. Die Regierung genehmigte, daß der jüngstverstorbene ehemalige Präsident KrügerinTransvaal beerdigt wird. Rntzland. * Petersburg, 17. Juli. Der Vize- gouverncur des Gouvernements Jeltssawetpol, Andrejew, ist heute abend in Agdschakent ermordet worden. Der rnsfifch-japanische Krieg. Aden, 16. Juli. Der heute früh hier angekommene deutsche Postdampfer „Prinz Heinrich* wurde gestern nachmittag 2 Uhr von dem russischen Hilfskreuzer „Smolensk" angehalten und gezwungen, 31 Säcke Briefpost und 24 Säcke und Kisten Paketpost herzugeben, die für Japan bestimmt waren. * Tientsin, 17. Juli. Der von Japan gemachte Vorschlag für die Verwaltung der Mandschurei sieht eine japanische Leitung, unterstützt durch chinesische Truppen, vor. * Tientsin, 17. Juli. Der hiesige russische Agent erklärt. Niutschwang sei von den Japanern noch nicht besetzt worden; die Russen beherrschten den Hafen nach wie vor. Berschiederres. — Von den Truppenkommandos werden in diesem Jahr mehr als bisher Hilfskräfte zur Unterstützung der landwirtschaftlichen Erntearbeiteu abgegeben. Der Ernte- urlanb dauert in der Regel 14 Tage bis 3 Wochen. Es werden nur solche Leute beurlaubt, die im Frontdienst und vor allem im Schießen gut ausgebildet find. Von dem Lohn der Erutearbeiter fließt ein Teil zum Besten der ganzen Truppe in die Manövererfrischungskasse. — Der Milttärfiskus ist mit einer Klage gegen die Stadtgemeinde Mainz abgewiesen worden^inder er die Rückvergütung Eugen zog sein Portefeuille hervor und legte ein Paket Banknoten auf den Tisch." „Zählen Sie, mein Herr!" Erstaunt gehorchte der Buchhalter; es war die angegebene Summe. „Zahlen Sie damit, und wenn Sie mehr gebrauchen, — Sie kennen meine Adresse: Mr. Wordal, Hotel zum Kronprinzen." Er wandte sich zur Tür. „Bitte, Mr. Wordal, eine Quittung. Ich nehme das Geld nicht anders an." „Wie Sie wollen. Sie find ehrlich, — wozu ein solcher Wisch? Doch mögen Sie recht haben, im Geld steckt selbst für den Bravsten ein Versucher." Der Buchhalter schrieb mit zitternder Hand die Quittung. Eugen steckte sie nachlässig in die Westentasche. In der Tür wandte er sich noch einmal um. „Wenn Sie irgend eiue Nachricht von Ihrem Prinzipal bekommen —" „Dann werde ich sie Ihnen Mitteilen," fiel der Buchhalter ein. „Es ist gut. Bringen Sie nur die Sache in Ordnung." Eugen ging; es war ihm, als hingen sich bleierne Gewichte an seine Füße, als schwebe der drohende Schatten eines Selbstmörders vor ihm her. j von 183 000 Mk. verlangt hatte, die als Oktroi für die Ausführung von Konserven durch die königliche Konservenfabriken bezahlt worden waren. — Der älteste Bahnbeamte Deutschlands, der 76jährige aktive Oberexpeditor Weniger in Hof in Bayern, ist fitzt in den Ruhestand getreten. — Im Dienst wahnsinnig geworden ist ein Blockwärter auf der Strecke von Witten (Wests.) nach Wetter. Bei Anbruch des Tages telegraphierte derselbe nach Witten-West und erbat sich Hilfe, da ihn 6 Mann mit Säbeln und Gewehren bedrohten und ihn zu töten suchten. Als hierauf mehrere Polizisten und Eisenbahnarbeiter bewaffnet nach dem Blockbaus gingen, fanden sie dort niemand vor. Nach längerem Suchen fand man den Wärter als Leiche in einem Arm der Ruhr. Da keine Wunde und auch keine Verletzung zu finden war, ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß der Wärter die Tat im Wahnsinn beging. — Schneeweise Schwalben find in Elberfeld beobachtet worden. — Das neuerdings her gestellte Pergamentpapier veranlaßt leicht das Verderben von Konserven, da jetzt vielfach an Stelle einer Glyzerinschichl. womit früher das Pergamentpapier überzogen wurde, infolge der hohen Glyzerivpreise eine Schicht von rohem Stärkesirup getreten ist und dadurch die Pilzbildung begünstigt wird. Den Hausfrauen sei also Vorsicht empfohlen. — Aus Tetschen wird gemeldet: Die Gattin des Hausbesitzers Johann Binder in Obersteinbach, welche mit ihrem Gatten seit 20 Jahren in kinderloser Ehe lebte, beschenkte ihren Mann mit Vierlingen, drei Knaben und einem Mädchen. Mutter und Kinder befinden sich wohl. — Ein Damenwettlauf zwischen Pariserinnen und Berlinerinnen kam am Sonntag im Sporlpark Friedenau zu Berlin und endete mit einem glänzenden Sieg Berlins. Die Berliner „Laufmädchen" waren den Läuferinnen vom Seinestrand weit überlegen und heimsten alle drei Preise ein. In jedem Lauf gingen von 5 gestarteten Französinnen nur drei, und zwar als letzte durchs Ziel, während die beiden anderen aufgaben und sich ihre Niederlage derart zu Herzen nahmen, daß sie in Tränen ausbrachen, eine wurde nach dem Laufen infolge der Anstrengung auf kurze Zeit ohnmächtig. Siegerinnen im Match Paris-Berlin wurden die Berlinerinnen Klara Sacher, Elisabeth Hafke und Gertrud Furkert, während sich im zweiten deutschen Dameuwettlauf Hedwig Dombrowski- Berlin als die beste unter den ca. 60 Teilnehmerinnen erwies. — Es hat sich herausgestellt, daß von den so unbeliebt gewesenen Nickel-Zwanzig- pfennigstücken viele verschwunden find. Bei „Warum mußte ich seine Bitte um ein Darlehen abschlagen?" murmelte Eugen, „warum mich so eigensinnig auf Teilung kaprizieren? Hatte er nicht ein Recht auf seinen Stolz? — Und ich meinte es doch so gut mit ihm! — Was sagte der Buchhalter? Walbach wäre gestern abend bei ihm gewesen und darnach ist erst der Reiseentschluß gekommen? Was will der listige Fuchs von dem Armen, den er so schnöde aus dem Paradiese getrieben?" Unwillkürlich lenkte er seine Schritte nach dem Hause des Großhändlers. Er wollte die Glocke ziehen, da besann er sich, daß die Besuchsstunde noch nicht gekommen, und seufzend wollte er umkehren, als die Tür geöffnet wurde und der Prokurist Müller heraustrat. „Sie wünschen Herrn Walbach zu sprechen?" fragte dieser zuvorkommend. „Ist er zu Hause?" fragte Eugen gleichgültig. „Nein, Mr. Wordal." „Sie kennen meinen Nameu? „Ich bin der Prokurist der Firma Walbach und hörte Ihren werten Namen von meinem Chef." „Herr Walbach ist vielleicht verreist? fragte Eugen ruhig weiter. „Ja, mein Herr!" der Einziehung kamen von den ausgeprägten 5 Millionen Mark 10 Prozent nicht in die Kassen zurück. Das ist rätselhaft, um so mehr, da die unschöne Münze zur Verwendung für Schmucksacheu und Gebrauchsgegenstände nicht in Betracht kommt. — Blattfall krankheit und Ae sch erich machten in den letzten Tagen überraschend große Fortschritte. Aufmerksame Beobachter finden, daß der Blattfallpilz, welcher gewöhnlich einen schneeweißen, stielsörmig hervorragenden Belag der Blattunterseite darstellt, auch an Beeren und Kämmen auftritt. Um keiner Nachlässigkeit beschuldigt weiden zu können und um größeren Schaden abzuwenden, sollte das Spritzen und Schwefeln baldmöglichst wiederholt werden. Zum Spritzen eignen sich die Pumpenspritzen besser als die Stoßspritzen, mit welchen die unteren Teile der Rebstöcke zu wenig getroffen werden. Badischer Landtag. Karlsruhe, 16. Juli. sl29. Sitzung der II. Kamme r.) Abg. Obkircher berichtet über die Anträge vetr. die Benutzung der Rhein- wafferkräfte, die durch die Abg. Obkircher und Eichhorn eingcbracht worden sind Die Kommission beantragt, 1. die Regierung zu ersuchen, vor Erteilung weiterer Konzessionen zur Benutzung der Wasserkräfte zwecks Erzeugung von Elektrizität durch eine Kommission eine Untersuchung über die Art der Verwendung rc anzustellen und deren Ergebnisse in einer Denkschrift niederzulegen, 2. dem Antrag Eichhorn und Gen., Wasserkraftkonzessionen an öffentlichen Gewässern nur aufgrund landständischcr Genehmigung zu vergeben, kttne Folge zu geben. Minister schenke! erklärt seine Zustimmung zu dem Kommissionsantrag. Bezüglich der Konzessionen seien schon Verhandlungen mit den Nachbarregierungen eingeleitct und ihrem Abschluß nahe. Der Kommissionsantrag wird angenommen (der 2. Teil gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und des Abg. Frühauf). Montag 4 Uhr: Anträge. Der Löwe von Transvaal tot! Nun hast auch Du der Erde den Tribut ge« zollet; hinüber ging Dein Geist ins Reich des Lichts. Allvater nimm ihn gnädig auf! Dein Herz und Mut, zwei Löwen gleich; Dein starker Glaube eine Eiche. Ob Tausende von Zentnern Golds in Deinem Lande lagen, Deine Hand war rein und lauter Dein Charakter. Der Geifer „edler" Briten, er kann Dich nicht besudeln; sie wähnten eben Dich — verzeih' — auf Wegen, die so gern sie selbst nur wandeln. O Welt! das Glück, das trügerisch Dir winkte, ltcß Dich fallen; als Greis trieb Unglück Dich hinaus ins fremde Land. Im Glücke jauchzte man Dir zu — das Unglück fand verschlossene . . > _ „Sie wissen nicht, wohin?" „Mit Herrn Oskar Rath nach H." „Hm, ich hätte ihn gern gesprochen. Wann kehrt er zurück?" „Davon war keine Rede; es kann immer einige Tage währen." Der schlaue Fuchs wußte eS sehr gut, daß die beiden Genannten nur einen kleineu Abstecher von einem halben Tage machten. „Sie können mir wohl nicht sagen," fuhr Eugen etwas zögernd fort, „ob diese Reise mit der des Herrn Richard Völker im Zusammenhang steht?" Müller stutzte, dann zuckte er bedächtig und mit einem vielsagenden Lächeln die Achseln. „Ich kann nichts davon sagen, Mr. Wordal. Möglich könnte es immerhin sein. Oskar Rath und Richard Völker sind Antipoden, zwischen denen die Firma Walbach sozusagen die vermittelnde Atmosphäre bildet. Doch, wie gesagt, ich weiß nichts. Möchten Sie indessen näheres erfahren, dann wüßte ich keinen besseren Rat, als selber an Ort und Stelle, das heißt in H., sich zu überzeugen. Herr Walbach logiert dort stets im Hotel de l'Europe am Jungfernstieg." (Fortsetzung folgt.) s i i Tore! Das ist der Lauf der Welt. — Merk Dirs. o Erdensobn! Nun bist Du drüben bei den Sckaren lapfrer Buren, bei jenen Helden, deren Blut Transvaal getiänkt. Fahr wohl. Du Löve von Transvaal und grüß mir. die. die tür die Freiheit starben! Fahr wohl. Du warst ein Mann, ein ganzer, ein granitncr! Md hallet vom Kampfruf und Donner einst wieder die südafrikanische Flur: als schützenden Geist ruft ihn herab, den Löwen von Transvaal, den einfachen Bur! L. Eingesandt. Durlach, 18. Juli. fHitzferlen.j Bei der gegenwärtig herrschenden tropischen Hitze wäre es angezcigt, den Schulunterricht ausfallcn zu lassen. Ein Vater. «»-«ski's de, ^ osvni katannt,. svkct ui»ekts II AwtsverkÄndigungsblLLt für den Amtsbezirk Drrrlach. Ärmliche HrkrmmMachrrnssrr. Die Abhaltung des Biehmarttes in Durlach betr. Nr. 25,394. Der auf Mittwoch den 27. ds. Mts. fallende Mhmarkt in der Stadt Durlach wird unter folgenden Bedingungen gestattet: 1. Aus verseuchten Gemeinden darf Vieh nicht zugetrieben werden. 2. Für alles Handelsvieh sind Zeugnisse, die entweder von einem Tierarzt oder einem Fleischbeschau» ausgestellt sind, beizudringen. Dur lach den 15. Juli 1904. Grotzherzogliches Bezirksamt: Turban. Dohlenumba«. Gr. Wasser- und Straßenbauinspektion Karlsruhe verdingt den Umbau des im Ort Königsbach bei der Kreuzung der Judengasse mit dem Kreisweg Nr. 21 liegenden Döhlens in der Länge von 14 m in Zementbeton im-Weg des schriftlichen Wettbewerbs. Bezügliche Angebote, wozu die Formulare auf dem Geschäftszimmer dieser Stelle erhältlich sind, wollen bis längstens Mittwoch den 27. d. Mts., vormittags 11 Uhr, dort eingereicht werden, woselbst die Unterlagen eingesehen werden können. Singen. wcrngs -Wersteigerung Nr. 3436. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in der Gemarkung Singen belegenen, im Grundbuche von Singen zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen der Ehristine geborenen Kunzmann, Ehefrau des Kaufmanns Heinrich Scharmann in Singen, eingetragenen, nachstehend beschriebenen Grundstücke am Dienstag den 13. September 1904, vormittags 8 Uhr, durch das Unterzeichnete Notariat im Rathause zu Singen versteigert werden. Der Versteigerungsvermerk ist am 28. Juni 1904 in das Grundbuch eingetragen worden. Die Einsicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, sowie der übrigen die Grundstücke betreffenden Nachweisungen, insbesondere der Schätzungsurkunde ist jedermann gestattet. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, spätestens im Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Beschreibung der zu versteigernde« Gruudstücke: 1. 3 a 37 gm Hofraite im Ortsetter mit Gebäulichkeiten: zwei zweistöckige Wohnhäuser mit Kaufladen, geschätzt zu. 5500 Mk. 2. 26 a 84 gm Ackerland in 3 Stücken, geschätzt zu 460 3. 11 a 68 gm Wiese in 3 Stücken, geschätzt zu 290 „ Summe 6250 Mk. Dur lach den 14. Juli 1904. Hroßß. Notariat Purtach H als MollstreLuugsgericht: __ Schilling. _ _ Die Festsetzung der Baufluchten und Stratzenhöhe» für den Schlötzleweg betreffend. Der Bezirksrat hat am 1. v. Mts. folgende Entschließung getroffen : „Auf Grund der Art. S und 3 des Ortsstraßengesetzes werden die Baufluchten und Straßenhvhen für den sog. Schlößleweg auf Gemarkung Durlach entsprechend den vom Gemeinderat vorgelegten Plänen festgestellt." Indem wir hiermit dies zur öffentlichen Kenntnis bringen, fügen wir bei, daß die Pläne zur Einsicht auf dem Rathaus vom 18. Wits. ab 14 Tage aufliegen. Durlach den 12. Juli 1904. Z)er Herneinöercrt: Reichardt. Walch. Bekanntmachung. Das Konkursverfahren über das Vermögen des Schmieds Markus Werner von Neuthard, wohnhaft in Aue, wird eingestellt, da eine den Kosten des Verfahrens entsprechende Konkursmasse nicht vorhanden ist. Durlach, 12. Juli 1904. Großh. Amtsgericht: gez. Bechtold. Dies veröffentlicht Der Gerichtsschreiber: Brettle, Rechtspraktikant. M jeden In hiesiger Stadt ist ein neuerbautes 3stöckiges mit großem Hof und großem Hintergebäude billig unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Dasselbe würde, da im ganze» Stadtviertel bis jetzt kein Metzger ist, für einen tüchtigen Mann sichere Existenz bieten. 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Quartals der „Gartenlaube ' mit dem Anfang des Romans werde» neu rintretende» Abonnenten —^ auf Verlangen gratis nachgeliesert. - Zu beziehen durch sämtliche Buchhandlungen und Postämter. —Verlag von ' r—— Hells IlsMlM e.,.d.e. l° lelgrig.^ Geschäfts-Empfehlung. Unterzeichneter bringt hiermit sein großes Lager in 8»»- instvnialUvi, als: Hortlanb-Leinent, Is,. Vaugips, Sackkalk» verputzröhren, Rohrmatten, Gipsröhren, Lenrcntröhren in verschiedener Lichtweite, Tuftsteine, Ziegel in verschiedenen Sorten» feuerfest« Steine und sonst verschiedenes in empfehlende Erinnerung. Achtungsvollst R,a,«svl», Langensteinbach, Amt AurkacH» > 'j i "Hi >! Gemeinde-Sparkasse Slupferich. Rechnungsabschluß für das Jahr 1993. Einnahme: .4: 1. Kassenvorrat. 9 262 86 2. Rückstände. 3 687 — 4. Zinse von Kapitalien und anderen Forderungen . . 5. Bon Gebühren: 4 297 20 3. Gebühren von übernom- menen Güterkaufschillingen und anderen Forderungen 115 95 d. Gebühren fürEinlagebücher 6. Sonstige Einnahmen aus 8 40 dem Ertrag des Sparkassenvermögens . 4 54 8. Vorschüsse und Wiederersatz von Vorschüssen: 3. Betreibungskosten . . 17 92 9. Ausgleichungsposten . . . — 02 11. Einlagen: a. Neue Einlagen.... 26 301 37 d. Kapitalisierte Zinse . . 7 346 40 12. Heimbezahlte Kapitalien Zusammen ! 12 9498Ä 4426 17 09 94 33 647j77 32 308 59 83 350 25 16. Rückstände. 18. Zinse und Kosten für Einlageguthaben und andere Schulden. 19. Abgang und Verlust . . 20. Auf die Verwaltung: b. Für die Beamten und Angestellten . . . . e. Sonstiger Verwaltungsaufwand . 24. Vorschüsse und Wiederersatz von Vorschüssen: a. Betreibungskosten . . 25. Ausgleichungsposten . . . 27. Rückzahlung auf Einlageguthaben : a. Der für die Sparkasse bürgenden Gemeinden e. Spareinlagen . . . 29. Angelegte Kapitalien . . Barvorrat am Jahresschluß Zusammen 20 — 7 391 09 79 75 275 178 58 7 924 42 29 90 — 02 29 92 33 04 29455 33 34 656 — 64144 37 11231 54 83 350 25 Darstellung des Vermögens und der Schulden. 4. Kapitalien: 3. Darlehen gegen bedungenes Unterpfand . b. Staatspapiere. ä. Liegenschaftskaufschillinge: 1. im Cesfionswege erworbene Kaufschillinge . k. Darlehen an Private gegen Schuldschein . ö. Einnahmerückstände: Zinsrückstände . . . 4125.40 Rückständige Betreibungskosten . . „ 11.98 6. Stückzinse von ausstehenden Kapitalien 7. Kassenvorrat nach dem Rechnungsabschluß . Gerätschaften nach dem Inventar Summe Entzifferung der UermSgensvermehrnng. Die laufenden Einnahmen betragen Die laufenden Ausgaben betragen Somit Mehreinnahme Zunahme der Stückzinfe Zunahme des Fahrniswertes Abnahme der Kursdifferenz Sa. Vermehrung wie oben Einleger. Anzahl am Anfang des Rechnungsjahres . Reu zugegangen sind .... Zusammen Abgegangen sind. Stand am Schluffe des Rechnungsjahres . Stupferich den 14. Juli 1904. .41 Schulden: 1. Kapitalschulden: 3. Guthaben der Einleger: 99 200 -u 33. der für die Kasse 4540'50 bürgenden Ge- meinden . . . 3 548.20 34 599 37 ee. Spareinlagen . „ 195457.47 199005 67 Summe 199005 67 48 455 50 4 137 i38 3 888!83 Das Vermögen beträgt. 206 280 51 Reinvermöqen 7 274 84 11 231^54 Nach der vorigen Rechnung bestand 227^39 dasselbe in. 5 805 99 206 280 51 Es hat sich somit vermehrt um . . . 1468 85 8 551.49. i 7 924.42. 627.07. . „ 439.30. > 22.03. „ 380.45. 1 468.85. ». bürgenden b. Lpar- Gemeinden: cinlagen: 1 303 — 21 1 324 — 25 1 299 Berechnung des Reservefonds. Der Reservefond hat nach 8 19 der Statuten in mindestens 5 L der Gesamtsumme des Guthabens der Einleger zu bestehen. Derselbe berechnet sich somit aus 199 005.67 auf den Betrag von 9 950.28. Demselben wurden bis zum Anfang des abgelaufenen Rechnungsjahres zugewiesen .... „ —. Für das abgelaufene Rechnungsjahr werden ihm zugewiesen . . „ — Achlung! Hiusfmiitu! LoLlevLüLüüäsr und zur Nachhilfe bei schlechtem Feuer (Patent), ä Brikett nur 1 Mg., 8 Stück 8 Mg. 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Es fehlen somit für den Reservefond ^ 2 675.44. Der Wechner: B. Reinhart. prims Asi 88 «sin, pr. Liter 60 H über die Straße, empfiehlt Kort Weist zum Pflug. Sihöuk ^ Zentner, werden zu kaufen gesucht _ Aahnhofstraße 1, 2. St Eine Wohnung von 2 Zimmern, Küche und Zubehör auf 1. Oktober zu vermieten Hauptstraße 3. Durch neue maschinelle Einrichtung mit Gasmotorbetrieb bin ich in der Lage, ständig frische Pflugwürste zu liefern. Heute, Montag: WiMmste, WlikkliimÜ, Preßkopf empfiehlt _ La,r1 Voiss zum Pflug. ^ack- 8 prull 8 l, 5 Flaschen mit Glas 1.— . 25 „ „ ., „4.75, en gros - Vertrieb. ?WD lMsr L MiLlkü. VoLLroSILVL, V VL»v0rLIL