SM- Tageblatt. 166 . «rschri»» »»zlich. P«ri, vinteljLhrlich t, D-rlach 1 WL»M. 8« Strich»»»»« ML L« »h»e BtftillzelL. Dienstag dm 19. M Sisrücku«L»a«bütz» per viergrspalr-n« »eil« 9 Pf. Juserat« erbittet MM bi» späteste«» io Uhr vormittag». IM. TagesNeuigKeiLen. Bade«. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben unter dem 8. ds. Mts. gnädigst geruht, den Intendanten des Hof- und National- theaters in Mannheim, Hofrat vr. August Bassermann, in gleicher Eigenschaft zum Vorstand der Generaldirektion des Hoftheaters in Karlsruhe zu ernennen. Karlsruhe,18. Juli. Das Großh. Oberst- kammerhcrrnamt erläßt folgende Bekanntmachung: Die Ständeversammlung wird am Mittwoch den 20. Juli vormittags 10 Uhr im allerhöchsten Auftrag durch den Präsidenten des Staats- minifteriums geschlossen. Um 92 Uhr versammeln sich die Mitglieder der 1. und 2. Kammer in ihren Sitzungssälen. Die Mitglieder der 2. Kammer nehmen in den Bänken der Abgeordneten dieser Kammer ihre Sitze ein. Die Mitglieder der 1. Kammer mit ihrem Präsidenten an der Spitze begeben sich um 92 Uhr unter Boraniritt eines Zeremonienmeistcrs in den Saal der 2. Kammer zu den für sie bereiteten Sesseln vor den Sitzen der Abgeordneten der 2. Kammer. Um 10 Uhr werden der Großh. Kommissarius und die übrigen Mitglieder des Staatsministeriums aus ihrem Versammlungssaal durch den Zercmonienmeister in den Sitzungssaal der 2. Kammer eingesührt, wo sie die für sie bereiteten Sitze einnehmen. Hierauf wird der Großh. Kommissarius die Ständeversammlung schließen. Nach erfolgtem Schluß verlassen die Mitglieder des Staatsministeriums und der 1. Kammer in der nämlichen Ordnung, in der sie eingetreten sind, den Sitzungssaal. -s- Karlsruhe, 18. Juli. Hier ließ sich ein bis jetzt noch unbekanntes Mädchen vom Zuge überfahren. Der Kopf wurde ihr vollständig vom Rumpfe getrennt. )s Aus dem Pfinztale, 19. Juli. Am letzten Sonntag erhielt Herr Hauptlehrer Gränget aus Singen mit zwei selbstgezüchteten Collies (schott. Schäferhunde) den vom badischen Zweigvercin des deutschen Collie-Klubs gestifteten Zuchtpreis von 100 Mk. Wir gratulieren dem rühmlichst bekannten Züchter dieser edlen Hunderasse zu diesem neuen Erfolge. -st Schwetzingen, 18. Juni. Gestern nach, mittag 3 Uhr entstand im Hardtwalde bei Hockenheim vermutlich infolge eines Feuerfunkens der Lokomotive ein Brand, dem 15 da jungen Tannen- und Forlenschlags zum Opfer fielen. Der Schaden beträgt 8—10 000 Mk. — In Alt-Lußheim brach gestern in der Scheune des Landwirts Stephan Schmidt Feuer aus, das mit rasender Schnelligkeit um sich griff, so daß binnen kurzer Zeit 4 nachbarliche Wohnhäuser und 4 weitere Scheunen in Asche lagen. Der Gebäudeschaden wird allein auf gegen 100 000 Mk. geschätzt. -s- Freiburg, 18. Juli. Im nahen Mooswald wurde gestern früh der Maschinist Wittwer, in der Hagnerschen Parkettfabrik beschäftigt, tot aufgefunden. Derselbe war per Rad von zu Hause weggefahrcn. Als man ihn fand, waren Rad und Portemonnaie verschwunden. Das Rad, Marke Adler, Modell 57, trägt die Fabriknummer 122 399 und die Polizeinummer 4846 Freiburg. Es handelt sich um Raubmord. Wittwer hinterläßt eine Witwe mit zwei Kindern. -j- Schopfheim, 18. Juli. Auf der Durchreise von St. Blasien nach Konstanz berührte gestern abend das Großherzogspaar auch den Schopsheimer Amtsbezirk. Von Todtmoos kommend, trafen die höchsten Herrschaften um ^8 Uhr in Wehr ein, an dessen Ortsgrenze Herr Amtsvorstand v. Witzleben und der Gemeindc- rat von Wehr die Gäste begrüßten. Etwa 20 Vereine und die Schuljugend bildeten Spalier. Nachdem das Großherzogspaar sich eine halbe Stunde lang mit verschiedenen vorgestellten Personen unterhalten, wurde dem neuen Hotel „Wehrhof" ein Besuch abgestattet. Unter brausenden Hochrufen erfolgte um 29 Uhr die Abreise per Sonderzug nach Konstanz, von wo heute die Weiterreise nach St. Moritz erfolgt. Konstanz, 17. Juli. Die ganze letzte Woche hindurch war das Schwurgericht beschäftigt mit der Verhandlung gegen den prakt. Arzt vr. Rudolf Müller in Markdorf wegen Kittlichkeitsverbrechen (§ 176 Absatz 3) und Verbrechen wider das keimende Leben (§ 219). Auf Grund der Aussagen der 26 Zeugen und der Gutachten der 8 Sachverständigen (worunter Geh. Rat vr. Schäle-Jllenau und Ober- medizinalrat vr. Hauser-Karlsruhe), die nicht auf Unzurechnungsfähigkeit des Angeklagten lauteten, bejahten die Geschworenen die Schuldfragen, worauf das Urteil auf 5 Jahre 4 Monate Zuchthaus (abzüglich 1 Jahr Untersuchungshaft) und 5 Jahre Ehrverlust gefällt wurde, vr. Müller war 1860 in Zweibrücken geboren. Mit 17 Jahren absolvierte er das Gymnasium» wurde zunächst Ulanenosfizier und später Mediziner» als welcher er an der Frauenklinik in München und von 1896 an als Frauenarzt in Markdorf wirkte. Der Staatsanwalt hatte 12 Jahre Zuchthaus beantragt. Während der Verhandlung war die Ocffentlichkeit ausgeschlossen. Deutsches Reich. * Bingen, 18. Juli. Heute abend löste sich das Gesimse eines Fensters im 3. Stockwerk eines hiesigen Warenhauses und fiel auf das vor dem Schaufenster stehende Publikum. Einer Frau wurde der Schädel zertrümmert. Das übrige Publikum blieb unverletzt. Frankreich. * Paris, 19. Juli. Die Polizei verhaftete 2 raffinierte Mädchenhändler an Bord eines für Amerika fahrbereiten Dampfers. Holland. * Rotterdam, 18. Juli. 35 Offiziere des deutschen Geschwaders sind heute aus Vlissingen hier eingetroffen und am Bahnhof vom deutschen Konsul und dem Vorsitzenden der deutschen Kolonie empfangen worden. Nach einem Frühstück beim deutschen Konsul fand eine Bootfahrt durch den Hafen statt. Heute abend gibt der deutsche Verein ein Diner, an welches sich ein Gartenfest anschließt. Rutzlarrd. * Baku, 18. Juli. Aus Teheran hier eingetroffene Nachrichten besagen, daß die Cholera dort erschreckende Ausdehnung gewinnt. Die Europäer flüchten aus der Stadt ins Gebirge. Die Zahl der täglichen Todes- fälle soll bis 900 betragen. Die Toten bleiben Jeuilleton. 17) Hüben und Drüben. Novelle von Emilie Heinrichs. (Fortsetzung.) „Wann geht der nächste Zug?" fragte Eugen rasch. „Um elf Uhr." „Gut, so hätte ich noch eine volle Stunde," sagte Eugen, nach seiner Uhr sehend. „Ich danke Ihnen mein Herr!" Müller zog seinen Hut und ging. Hätte Eugen in diesem Augenblick sein triumphierendes Gesicht sehen können, er wäre jedenfalls stutzig geworden. So aber war er überzeugt, eine Spur seines unglücklichen Freundes gefunden zu haben, und in dieser fröhlichen Hoffnung zog er die Klingel am Hause des Großhändlers, da er soeben Agathe an einem Fenster erblickt hatte. „Es ist doch eine herrliche Erfindung, dieser elektrische Draht!" murmelte der Prokurist, in's Telegraphenbureau tretend. „Man kann dem Reisenden, ohne daß er's nur ahnt, einen stattlichen Empfang bereiten." Er ließ folgendes telegraphieren: -An ein hohes Polizeiamt in H. Mit dem Elf-Uhr-Zuge wird ein Fremder eintreffen, der sich Mr. Wor- dal nennt. Die Firma Anton Walbach bittet ihn anzuhalten und einstweilen in Verwahrsam zu nehmen, da er im Verdacht eines großartigen Betruges gegen genannte Firma steht. Der Chef wird selber erscheinen, um die näheren Details zu geben." „Ich spiele ein gewagtes, ein hohes Spiel; wenn mich jetzt nur nicht der lange Oskar feig im Stich läßt," murmelte er, rasch heimkehrend. „Ich muß vor allen Dingen jetzt die Verschreibung haben, sonst wage ich umsonst Ehre und Freiheit!" Der gute Mann war in einer nichts weniger als behaglichen Stimmung. * * * Mittlerweile befand sich Eugen Ramond bei Agathe, wo ihm die Zeit im Fluge entschwand. Sie war so schön, so heiter, die Hoffnung strahlte so innig auf dem lieblichen Antlitz, daß der junge Mann es nicht über's Herz bringen konnte, sie mit seinen trüben Ahnungen aus ihrem Himmel zu stürzen, zumal ihn die Hoffnung ja selber belebte. „O, wie glücklich ist mein Freund!" seufzte er. „Wie ist's nur möglich, daß er auch nur einen Augenblick an einen Verrat von Ihrer Seite glauben, Sie aufgeben konnte? Selbst als Bettler mußte er um Ihren Besitz kämpfen." „Darf ein Mann von Ehre ein geliebtes Wesen an sein Unglück ketten?" fragte Agathe ernst. „Nein! Darin muß ich Ihnen recht geben, mein Fräulein," versetzte Eugen ebenso ernst. „Doch darf die wahre Liebe nicht zurücktreten, wenn das Glück den Mann verläßt; sie muß treu ausharren bis an's Ende, selbst wenn der Mann dagegen protestiert." „Auch wenn die Kindespflicht dagegen protestiert?" fragte Agathe mit bebender Stimme. „Auch dann! Sagt doch schon das uralte Buch: das Weib soll Vater und Mutter verlassen und dem Manne anhängen." „Es sagt aber auch: Du sollst Vater und Mutter ehren und gehorchen, auf daß Dir's wohlgehe, und so weiter." „Nun ja, solange man in den Kinderschuhen steckt," lächelte Eugen, „später paßt jenes Wort. Warum stände es sonst darin? Sagen Sie mir, bitte, nur eins, mein teueres Fräulein: werden Sie Herrn Rath aus H. heiraten?" „Nein, Mr. Wordal!" versetzte Agathe errötend. „Gut! Solche Antworten liebe ich — fest, kurz und bündig. Sie werden also Ihrem früheren Verlobten treu bleiben?" vielfach auf der Straße liegen. In Mandschil Enseli ist eine Stägige Quarantäne ungeordnet. Es herrschen dort schlimme Zustände, da ts an Lebensmitteln fehlt. Die dort festgehaltcnen Personen nächtigen im Freien. Da die Ausfuhr von Früchten und Gemüsen eine Ein- schltppurigsgefahr bedeutet, sperrte die russische Verwaltung bei Astara die Grenze für Reisende und Waren. In Dschulfa ist eine Quarantäne auf Herkünfte aus Täbris angeordnet. * Agdschakent (Transkaukasien), 18. Juli. Der Mord ans chlag auf den Vizcgouverneur Andrejew wurde auf der Promenade verübt, auf der Sonntags infolge des Konzerts eine große Anzahl von Spaziergängern weilt. Andrejew, der in der letzten Zeit viele Droh- briese erholten hatte, pflegte stets in der Begleitung eines Dieners auszugehen, den er gestern jedoch zur Beaufsichtigung seiner Wohnung zurückgelafscn hatte. Als der Vizegouverneur von der ersten Kugel getroffen war, sank er zu Boden; dann wurden noch 5 Schüsse auf ihn abgefeuert, sodaß er sofort rot war. Der Mörder, vermutlich ein Armenier, entfloh und lud wieder den Revolver. Von einigen Spaziergängern wurde er vergeblich verfolgt. In der Nacht wurde ein der Tat dringend Verdächtiger verhaftet. Der Aufstand in Teutsch-Südwestafrika. * Köln, 18. Juli. Die „Köln. Ztg." meldet aus Koblenz: Vom hiesigen Telegraphenbataillon sind heute früh 42 Mann zur Mitbildung der neuen Telcgraphenabteilung nach Südwestafrika abgereist. Auf dem Bahnhof waren die Offiziere der zusammengesetzten Kompagnie, viele Angehörige und eine große Menschenmenge versammelt. Der BataillonS- kommandeur brachte ein Hurra auf die Scheidenden aus. Die Musik spielte die Nationalhymne und Abschiedslieder. Der russisch-japanische Krieg. * Berlin, 18. Juli. Die „Norddeutsche" meldet: Laut telegraphischer Berichte ist am vorigen Freitag durch den russischen Hilfskreuzer „Smolensk" die nach Japan bestimmte Post an Bord des deutschen Reichspostdampfers „Prinz Heinrich" weggenommcn worden. Wie wir hören, ließ die Regierung wegen dieses Vorfalls in Petersburg durch den dortigen deutschen Botschafter sofort Beschwerde erheben. * Berltn, 18. Juli. WolffS Telegr. Bureau meldet aus Aden: Der russische Kreuzer „Smolensk" übergab die dem norddeutschen Lloyddampfer „Prinz Heinrich" abgenommene Post dem nach Bombay bestimmten Dampfer „Perfia" der Penisular and Oriental Line. * Tokio, 18. Juli. (Amtliche Meldung.) General Kuroki berichtet, daß am 17. Juli gegen 3 Uhr morgens der Kommandeur des russischen Armeekorps General v. Keller m it „Unter allen Umständen!" „Auch wenn Ihr Vater zu seiner Rettung ein kindliches Opfer gebrauchte, mein liebes Fräulein?" „Sie scheinen in die Rolle eines Inquisitors zu fallen! Mr. Wordal!" sprach Agathe, sich stolz erhebend. „Verzeihen Sie mir," bat Eugen, „ich möchte Sie so gern glücklich sehen, möchte den Freund glücklich machen, und hier wie dort tritt mir das falsche Vorurteil einer Ehre entgegen, die lieber jämmerlich verzweifelt oder heroisch entsagt, als daß sie der Freundschaft, der brüderlichen Liebe etwas verdanken möchte. Geben Sie sich keinen Illusionen hin, liebes Fräulein! Richard wird Sie unter diesen Umständen niemals als Gattin heimführen können und wollen. Ich kenne leider nur zu gut sein krankhaftes Ehrgefühl; er wird mit mir nach Amerika müssen, um dort sein Glück zu erringen. Darüber gehen Jahre hin. Mittlerweile vergrämen Sie Ihre Jugend, wozu der Kummer um das Unglück des väterlichen Hauses, das Sie, so müssen Sie sich sagen, hätten abwendcn können, noch kommen wild, und das Bild Ihrer Zukunft ist fertig!" „Sie malen Grau in Grau," sprach Agathe leise. über 2 Divisionen unter dem Schutze dichten Nebels einen heftigen Angriff auf den Moli en- paß und die benachbarten Positionen zu machen begann, die von einem Teil der japanischen Armee besetzt sind. Die Japaner leisteten Hartnäckigen Widerstand, warfen den Feind allerorten zurück und verfolgten ihn bis Kunkeapaotzu. Ueber die Verluste werden Erhebungen angestellt. Verschiede«»-. — Feuerbestattung in Württemberg. Bisher hatte sich Württemberg den Wünschen auf Einführung der Feuerbestattung gegenüber ablehnend verhalten, sodaß bis jetzt kein einziges Krematorium im Lande existierte. Jetzt ist indessen in dieses System Bresche gelegt worden, indem eine Eingabe der Stadt Heilbronn um Gewährung der Erlaubnis zum Bau und Betrieb einer Feuerbestattungsstätte unter einigen nicht besonders schweren Bedingungen für Heilbronn zustimmend beantwortet wurde. Heilbronn wird sich diesen Bedingungen fügen und binnen kurzem das erste Krematorium in Württemberg errichten, worauf ein solches in Stuttgart bald Nachfolgen soll. Die Zeitschrift zur Förderung der Feuerbestattung, „Die Flamme", 1er diese Nachricht entstammt, meint zu dieser Wendung der Dinge, daß an ihr die ablehnende Haltung der hypcrorthodoxen Ersten Kammer gegenüber der Schulnovelle, wodurch die Verfassungsreformbewegung in Württemberg eingcleitet wurde, nicht ganz unschuldig gewesen sei. Wie dem aber auch sei, man habe die erfreuliche Tatsache vor sich, daß die Feuerbestattung nun zum erstenmale auch in ein deutsches Königreich ihren Einzug halte. Einer gesetzlichen Regelung der Angelegenheit bedurfte es dank der württemdergischen Landesgesetze nicht. Von der Mosel, 15. Juni. Einen guten und gemütlichen Humor rühmt die „Frkf. Ztg." an einem Bewohner von Trier, der seinen Mitbürgern folgendes bekannt gibt: „Anläßlich meines vermeintlichen Todes sind mir aus nah und fern so viele Beweise von Liebe und Teilnahme zugegangen, daß ich mich aufrichtig freue, dies erlebt zu haben. Eugen Schloß." Badischer Landtag. Karlsruhe» 17. Juli. s130. Sitzung der II. Kammer.^ Abg. Heimburger berichtet über den Antrag Obkircher und Genossen betr. Erweiterung der Berechtigungen der Abiturienten der Realmittelschulen. Den Antrag der Kommission, den 3 Mittelschularten volle Gleichberechtigung zu gewähren. Minister v. Dusch erklärt, daß die Regierung z. Zt. noch Bedenken trage, an den bestehenden Einrichtungen im Sinne der Anträge eine Aenderung eintreten zu lassen; sie hält sich für verpflichtet, die Resultate der Versuche in anderen Staaten abzuwarten. An der Debatte beteiligten sich die Abgg. Hergt (Ztr.), Biehler (Ztr.), vr. Goldschnitt (nat.-lib.), „Ohne Illusion, das ist alles, mein Fräulein! Ich bin einfach logisch darin. Warum soll ich's leugnen, daß Sie einen bedeutenden Eindruck auf mein Herz gemacht haben, Agathe!" fuhr er mit leiserer Stimme fort. „Ich kenne die Liebe nicht und weiß nicht, ob ich dies unbekannte Gefühl dafür nehmen darf. Nur soviel weiß ich bestimmt, daß Ihr Besitz mich zum glücklichsten Menschen machen würde. Zürnen Sie mir nicht ob dieses Geständnisses, — ich mußte cs sagen, um Ihnen zu beweisen, daß ich, sozusagen, einen Anteil an Ihrem Wohl und Wehe habe. Und — wenn das Schicksal in einer unerbittlichen Alternative an Sie herantreten, entweder die Verzweiflung des Vaters oder eine reiche Heirat fordern wird, dann, mein Fräulein, gedenken Sie dieser Stunde und meines Geständnisses! Wollen Sie?" Er hielt ihr die Hand hin. Agathe war sehr bleich geworden, doch blitzte e wie ein Hoffnungsstern in ihren Augen auf, als sie die ihrige hineinlegte. Er hielt die kleine weiße Hand fest und küßte sie innig, dann ließ er sie, von einem plötzlichen Gedanken ergriffen, erschreckt los und sah nach seiner Uhr. „Zu spät!" sagte er. „Bei Ihnen vergißt man die Stunde." Süßkind (Soz), Deucd.y (Dem.), Kops (Zlr.) und Neuhaus (Ztr.) Dem Kommissionsanirage wird mit großer Mehrheit zugestimmt. Der Antrag Heimburger betr. die Wahlordnung in den Gemeinden und den Städten der Städteordnung, über welchen Abg. vr. Goldschmit berichtet, wird angenommen. Morgen: Wahl des landständischen Ausschusses. Jugend im Freien.*) Hinaus, heißt es nun bald für unsere Jugend, in die Ferien! Frohen Mutes ziehen sie alle fort, die kleinen und die großen. Diejenigen aber, welche nicht in der beneidenswerten Lage sind, mit Eltern und Geschwistern nach irgend einem schönen Punkte unseres Vaterlandes zu reisen, welche auch nicht ihr sonstiges städtisches Heim mit einem schlichten Landaufenthalt zu vertauschen vermögen, weil das leidige und doch so vielbegehrte und notwendige Geld fehlt, suchen wenigstens die Spielplätze auf oder tummeln sich außerhalb der Stadtmauern mit gleichaltrigen Genossen im Freien. Mögen sie olle, wo und wie sie auch seien, die glückliche Ferienzeit ausnützen zu ihrer Freude und ihrer Erholung! Eines wollen wir bei diesem Anlässe den Eltern dringend ans Herz legen: lehret die Kinder sehen! Ob im Gebirge, ob im Walde, auf dem Wiesengrunde, am Flußlaufe, am See oder am weiten Meere — überall bietet sich dem Auge tausendfaches, an dem der zerstreute Blick der Jugend meist nicht haften bleibt und das doch wert ist, genannt, gekannt und beobachtet zu werden. Zwar rast in unserer Zeit die Jagd nach Vielwiffeu durch die Schulen, und der Kops der Kinder wird schon so vollgepackc mit Kenntnissen, daß man manchmal fragen muß, ob da noch mehr hineingehen soll, noch mehr hineingehen kann, aber was der Jugend „bitter not tut", ist ein stärkeres Hineinwachseu in die Natur mit ihrem gewaltigen und ebenso winzigen Millionenallerlei, das uns in seiner Gesamtheit so recht die göttliche Allmacht erkennen und anbeten läßt. Auf Schritt und Tritt begegnen wir dem, was für die Alltagsmeinung wohl Alltägliches ist, was aber doch in seiner Eigenart einem Wunderwerk gleicht. Jeder Käser, der über den Pfad läuft, ist wieder individuell in seiner Farbe, seiner Form, seinen Bewegungen. Weiset die Kinder hin auf die Absonderlichkeiten jedes animalischen Daseins, auf olles, was da kreucht und fleugt, laßt sie alle Erscheinungen beobachten auf Erden wie am Himmel. Zeiget ihnen die eilenden Wolken in ihren märchenhaften Bildungen, die Bäume in ihren merkwürdigen Stämmen und Verzweigungen, das Getreide auf den *) Dieser beherzigenswerte Artikel entstammt der „Hilde sheimer Allgemeinen Zeitung "._ „Haben Sie etwas versäumt?" fragte Agathe. „Den Bahnzug! Ich mußte eine kleine Reise machen." „Das hätten Sie mir nur sogleich sagen müssen, Mr. Wordal!" sagte Agathe. „Ich hätte Sie erinnert." „Es tut mir leid," murmelte Eugen nachsinnend. „Nun, dafür," fuhr er heiter fort, „schenken Sie mir noch einige Minuten, mein teures Fräulein!" „Mit Vergnügen, Mr. Wordal! Sie erlauben, daß ich Schokolade besorge. Sie frühstücken mit mir. Mittlerweile betrachten Sie meine Albums." Sie eilte hinaus. Träumend blickte Eugen ihr nach, dann griff er seufzend nach einem Album und schlug es aus. „Wieder und zuerst dieses Bild!" murmelte er, den schönen Mädchenkopf, der ihm am gestrigen Tage so sehr ausgefallen, betrachtend. „Diese Augen sind wir eine traute Erinnerung; es ist mir in der Tat, als ob die kleine Elisabeth mich daraus anschaute. Armes Kind, wo Du wohl bist?" (Fortsetzung folgt.) Feldern, die Blumen aus den Wiesen und im Walde. Treibt, m t einem Worte, Anschauungsunterricht im Freien! Wie grnz anders wird das Kind die Natur lieben, welches sich dort auskennt, welches jedem Dinge seinen Namen geben, etwas von ihm erzählen kann. Was nützt es, wenn die Kleinen Blumen abpflücken, um sie nach einiger Zeit achtlos wegzuwerfcn. Weckt in der Kindesseele die Verehrung sür die Erzeugnisse der Natur, pflanzt ihnen Achtung vor jedem Blümchen, vor jeder leeren Grasfläche ein. Dann wird die Roheit auch eingedämmt werden, die auf den freien Plätzen der Städte, an den Gartensiraßen ihr Unwesen treibt, wo Bubenhand alles ruiniert, was ihr erreichbar ist. Wie wenig will das in der Schulstube aus- gespeicherte theoretische Wissen von der Natur besagen gegenüber den Erfahrungen, die die Kinder sich auf ihren Spaziergängen, an Sonntagen und in den gepriesenen Ferien, erwerben und sammeln können. Dort oftmals Zwang, hier Freiheit nnd Möglichkeit zur wahren Erkenntnis der Natur zu dringen. Wer, der in der Großstadt ausgewachsen, wüßte z. B. nicht ein trauriges Lied zu singen von seinem der- einstigen Botamkunterricht. Da lag aus dem Lehrpult eine große grüne Blcchtrommel, gefüllt mit halb verwelkten Blumen, die am Morgen aus dem botanischen Garten ins Schulgebäude gebracht worden war. Wir sollte» auf Grund dieses fast vertrockneten Materials dem seligen Linie die Ehre erweisen. Gewiß, jede Pflanze wurde gewissenhaft nach ihrem Galtungs- und ihrem Speziesnamen benannt, aber wenn wir ins Freie kamen, war sür uns das meiste böhmische Dörfer. Kaum, daß wir Bäume zu unterscheiden verstanden, von den Getieidcartea gar nicht zu reden. Denn Botanilumcricht im Freien gab es nicht, ins Freie zogen wir nur am Sedanstaze. Dann marschierten wir mit wehenden Fahnen nach einem bekannten Ausflugsort, tiefen Hurra und aßen Butterbrote. Was die Schule in diesir Hinsicht versäumt, das holet im Fr-, in nach, Jgr Eltern! Wann wäre bessere Muße dazu als während der Ferien?! Lehret die Kinder vor allem richtig sehen. Macht sie aufmerksam aus besonders geformte Steine auf den Wegen, aus den Vogelflug und auf die Unterschiede d?r Farben an den Bergen und im Tal, auf alles und jedes. An den leuchtenden Gesichtern der Jugend, die im Freien gern und willig neues in sich ausnimmt, werdet Ihr dann erkennen, welcher Segen in der Ferienzeit ruhen kann. ArntsverkündignrrgsblatL für den Amtsbezirk Drrrlsch, Amtliche KrkarmtnmchrmsZn. Den Ausschank von Getränken bei öffentlichen Versteigerungen betreffend. An die Bürgermeisterämter des Bezirks: Nr. 25,113. Es ist nach § 5 der Verordnurg vom 27. November 1895, die Abhaltung von öffentlichen Versteigerungen betr. (Ges. u. V-O.Bl. S. 484) verboten, vor und bei den nicht in Wirtshäusern stattfrndenden öffentlichen Versteigerungen den aus Anlaß derselben anwesenden Personen unentgeltlich oder gegen Entgelt geistige Getränke zu verabfolgen. Ausnahmen sind nur mit bezirksamtlicher Genehmigung zulässig. Da in letzter Zeit gelegentlich von Holzversteigerungen wiederholt obiger Vorschrift zuwider gehandelt wurde, bringen wir dieselbe unter Hinweis auf die Straffolgen aus 8 367 Ziff. 16 R.St.G.B. in Erinnerung und beauftragen die Bürgermeisterämter, für die genaue Beobachtung der Vorschrift Sorge zu tragen. Dur lach den 14. Juli 1904. Grotzherzogltches Bezirksamtr Turban. 1 zweitür. Kleiderschrank, 4 Bertikow, 1 Kommode mit Schreib- und Fächerauffatz, 1 Nachttisch, 1 Musikautomat mit 23 Notenblättern, 1 Sofa, 1 Waschtisch, 2 vollst. Betten, 1 Zweirad, 2 Leitern, 4 Ster zerkleinertes Holz, 1 schottischer Schäferhund, ferner: Eine ganze Metzgerei-Einrichtung, bestehend in: 1 Fleischwiege mit Klotz, 4 Fleischmaschine, 1 Wurstfüllmaschine, 1 Schmalzpresse, 1 Mengmulde, 1 Brühmulde, 1 Metzgertisch, 1 Räncherofen, 1 Ladeutheke, 1 Tafelwage in Marmor mit 1 Messing- und 1 Eisengewichtsatz, 1 eiserne Hängewage, 5 Fleischrechen, 1 Hackklotz, 4 Geldbrett, 4 Aufzug «nd 4 Schleifstein. Außerdem: 44 Flaschen Schaumwein, 442 Flaschen Rot- und Weißwein, 43 Flaschen Lothringer, 4V« Liter Weißwein, 28V Liter Zwetschgen-, Kirschwasser, Cognac, Psesfermünz, Kümmel, Wachholder und Magenheil, sowie 4 Kasten mit Ci- garretten nnd K724 Cigarren. Durlach den 47. Jnli 4SV4. Eisengrein, Gerichtsvollzieher. DohLenurnbau. Gr. Wasser- und Straßenbauinspektion Karlsruhe verdingt den Umbau des im Ort Königsbach bei der Kreuzung der Judengasie mit dem Kreisweg Nr. 21 liegenden Döhlens in der Länge von 14 in in Zementbeton im Weg des schriftlichen Wettbewerbs. Bezügliche Angebote, wozu die Formulare auf dem Geschäftszimmer dieser Stelle erhältlich sind, wollen bis längstens Mittwoch den 27. d. Mts., vormittags 11 Uhr, dort eingereicht werden, woselbst die Unterlagen eingesehen werden können. _ Freiwillige Grundstücksversteigerung. Teilungshalber lassen die Erben der verstorbenen Wilhelm Christian Hengst Witwe, Anna Maria geb. Sartorius von Durlach das nachstehend beschriebene Grundstück am Freitag den S. August 4SV4, nachmittags V Uhr, auf dem Rathause in Durlach durch das Unterzeichnete Notariat öffentlich versteigern. Der Zuschlag erfolgt dem Höchstgebot, vorbehaltlich der Genehmigung der Beteiligten. Beschreibung des Grundstücks. Lgrb. Nr. 330 a. Gemarkung Durlach. Hofraite 5 a 72 gw, Anlagen 3 a 21 gm, zusammen 8 a 93 gm, es. Brauerei Eglau, as. Karl Lister und Wilhelm Bohner. Auf der Hofraite stehen: s. ein zweistöckiges Wohnhaus mit Kniestock und gewölbtem Keller; b. ein zweistöckiges Hintergebäude mit Wohnung, Waschküche, Holzremise, Schopf und Pferdestallung; o. ein einstöckiges Gartenhaus. Der Gesamtanschlag beträgt 60000 Mk. Die Steigerungsbedingungen können ans dem diesseitigen Amtszimmer — Sophienstraße 4 l — eingesehen werden. Durlach den 15. Juli 1904. Grotzh. Notariat 4: —_._ Hoffmann. _ Bekanntmachung. Die Vergütung für die Einquartierung vom 1./2. l. Mts. wird Mittwoch den 2V. d. Mts., vormittags S—44 Nhr, gegen Rückgabe der Quartierbillets dahier ausbezahlt. Durlach den 18. Juli 1904. Staötkcrsfe. Grünwettersbach. Zwangs-Wersteigerung. Freitag den 22. Juki 4SV4, vormittags 8 Uhr, werde ich in Grünwettersbach in» Rathanse gegen bare Zahlung im Vollstrecknngswege öffentlich versteigern: r» „Heffiigek-Wr/e" vermin«» ! a!r dar ai>geseyt«ste und verlreitetße .sachblatt durch Anzeigen auf da» sicherste Ka«s und Angebot M Thicres aller Art, WZwerge des Hhiersports r-thÄI gemeinverständlich» Abhandlungen über r i SiLsSMise, Z-chtusg und Psteg» * drs SeBgel», e:nx<, SrrvZgiL und K-nivche», kT-rst-:»!-.-«-, Himdr- nnd Zngdsprri. bring, d«, „Hefi-gel-Mrse" r-HIr-j-!!-l nAkeise MÜfeik»»ßett" über bemerken-, werth« Vorgänge in den einschlagenden Ge- H bieten, aus de« Verein»!,bea. Aus- ßelkungrbericht« »e.. ectheilt kn einem? «SPttifsckckk" zuverlässige Auskunft über alle e Frage« der Züchtung und pfleg» nndk h-lu», »o» „ArinNrlk- und E lerkHke»" bei der Agl. veterinürklinik^ Alavnemmtsprei» vtettrljSKrk. 7S M, > SLümtl. P-Kaostalten n. Buchhandlungen r nhmiu BesteSmige» an. k Hnsertisnspreis: k 4 gespalten« Zelle oder deren Raum SS Pf. 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Heinrich Wilhelm Walter, Schlosser, 3 Tage alt. 18. „ Christian Itte, Landwirt, Witwer,. 82 Jahre alt.__ »«d-üti-», Dill« »»» U-rl-is »«» «. D-- P«, Di'r!««